#354 – Dunkelsackgesicht

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8 Antworten auf „#354 – Dunkelsackgesicht“

  1. Hallo,
    also erst mal möchte ich den Podcast sehr loben. Diese Folge und speziell die Kommentare über die neue Leica T möchte ich aber sehr kritisieren. Jetzt bringt ein deutscher Hersteller eine wirklich interessante Kamera auf den Markt und alles was euch einfällt ist den Preis zu kritisieren. Also wirklich! Sollte man es nicht viel mehr würdigen, dass es gelungen ist mit der T einen Schritt vor den Japanern zu sein. Eine Kamera die in Deutschland gefertigt ist für 1500.- finde ich eine echte Sensation. Im Übrigen wird sie tatsächlich für 45 Minuten von Hand poliert! Das ist nicht Marketing!

    Ich würde mir hier durchaus ein wenig mehr „Hausverstand“ von euch wünschen.

    Höre euch seit Folge 1 und bin eigentlich ein großer Fan, aber diese Folge war nicht zum aushalten. Sorry….

    Olla

  2. Hallo Olla,

    Du meinst das ernst? Jede einzelne Leica T wird tatsächlich 45 Minuten von Hand poliert? Hast Du da mehr zuverlässige Informationen als wir? Lass doch mal hören, vielleicht auch als Audioboo. Wenn Du HS länger gehört hast, weißt Du, dass wir nicht den Anspruch der Neutralität erheben und erlauben uns daher auch, unsere eigenen Meinungen zu vertreten.

    Und mal ehrlich, dass sich ein in Deutschland bezahlter Mitarbeiter 45 Minuten hinstellt, um eine Kamera aufs penibelste von Hand zu polieren und am Ende der Preis nicht höher als 1500 für das Gehäuse liegt, das hört sich zumindest für mich nicht wirklich plausibel an. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Chris

  3. Moin,

    auch ich als bekennender Leica-Fan, wie Ihr wisst, will auch meinen Senf dazu abgeben.

    Wifi läuft wirklich über die seitliche Klappe, des Speicherkartenschacht und USB-Anschluss. Daher ist dieser wirklich nicht aus Alu. Da selbst die Blitzschuhabdeckung und,wie Ihr ja auch gesagt hattet, der Akkudeckel aus Alu ist, gehe ich davon aus, dass Leica hier nicht gespart hat, sondern wirklich aufgrund der Wifi-Fähigkeit das gemacht hat. Die Leica M hat z.B. auch in der Messingbodenplatte auch im Bereich der Speicherkarte ein Kunstsofffenster für eine Wifi-Speicherkarte. Die M8/M9/M-E hat aufgrund Vollblech Probleme mit Wifi-Karten. Dass seitlich kein GPS eingebaut ist, ist für mich logisch, da GPS schon so hoch wie möglich und so wenig wie möglich Störeinflüsse für das Signal haben sollte.

    Den Preis für den Body von 1500€ empfinde ich losgelöst, ob da 45min. dran poliert wird oder nicht, als nicht zu teuer, wenn man bedenkt, dass eine OM-D E-M1 mit einem noch kleinen Sensor auch diese Preis hat. Speziell das Zoom empfinde ich auch als sehr grenzwertig, wenn es aber ähnlich oder gleich ist, wie das der X-Vario, dann ist die Abbildungsqualität trotz Lichtschwäche wohl doch auf dem Leica-Niveau.

    Einen „Erfahrungsbericht“ von im übrigen hier: http://www.photoauge.de/ich-habe-mir-die-leica-t/

    Unterschied OM-D E-M1 und E-M10: Boris hatte ja gesagt, dass er die 10er noch nicht in der Hand hatte und die Unterschiede entsprechend den Datenblättern aufgeführt. Das war schon ziemlich komplett, aber auch hier mal einen kurzen „Erfahrungsbericht“, da ich die 10er habe und die 1er ausgiebig auf einen OLY-Workshop testen konnte. Vielleicht sollte ich auch hier mal einen Blogpost schreiben.

    Der Größenunterschied der beiden ist nicht nur auf den ausgeprägten Griff reduziert, sondern schon ziemlich deutlich. Sie ist insgesamt deutlich kompakter. Fasst sich nicht ganz so gut an, aber deutlich besser, als die E-M5, die eine ähnliche Größe wie die 10er hat. Ich denke, dass das an der ausgeprägteren Daumenstütze der 10er liegt. Bei der 1er hat mich nachher die Phantasie verlassen, wie ich die vielen Knöpfe einstellen soll. Bei der 10er würde mir noch im direkten Vergleich einer fehlen. Aber das ist eher ein Luxusproblem.

    Der Sucher der 10er ist auch nicht auf dem m.E.n. extrem hohen Niveau der 1er, aber seeeehr gut.

    Ich selber habe eine Stativplatte von Peak Design und da kann man sehr gut das Batteriefach bedienen. Eine größere Platte will man eigentlich nicht an der kompakten Kamera haben 😉

    So das soll es erstmal gewesen sein und für Chris + Moni eine gute Reise, kommt Gesund wieder und für Boris auch eine erholsame Zeit ohne Liveaufnahme 😉

    BTW: bei den Aufzeichnungen wäre es im übrigen schon aufgefallen, dass es sich um Konserven handelt, weil es keine „Live-Kommentare“ in die Sendung schaffen und bei den „News“ wahrscheinlich auch. Daher ist es so besser 😉

    3-2-1 Happy-Schooting

    Gruß Mark

  4. Nochmals Olla hier…
    Ein Besuch im Wetzlar Park hilft…dort sieht man wie die Teile poliert werden. Ist also wirklich war….der Preis wird teilweise durch die Objektivpreise kompensiert – war auch von Anfang an so vorgesehen. Zugegeben ist der Preis aber wirklich eine Kampfansage und ein Teil der Strategie um das T-Mount zu etablieren. Benötigt es ein neues Mount? Ja! Zudem wurde das Mount schon auf FF ausgelegt – eine FF-T wird aber sicher erst in 4-6 Jahren umgesetzt werden.

    Woher ich das alles weiß….!?!
    🙂

    Olla

  5. Hallo!

    Bzgl. Stephanies Frage bzgl. der Belichtungszeit-Speicherung… das ist mir auch schon aufgefallen – in meinem Fall an der 550D -, habe aber erst diese Sendung zum Anlass genommen, es genauer zu überprüfen. Es ist hier (und ich denke, es wird auch bei den größeren Modellen gar nicht viel anders sein) tatsächlich abhängig von der Messmethode:
    – lustigerweise wird sich bei „Mehrfeldmessung“ die Belichtungszeit nach halb durchdrücken/scharfstellen gemerkt
    – bei allen anderen Modi, also auch bei der „Spotmessung“, ändert sich die Belichtungszeit beim Verschwenken

  6. ad Blitzfrage

    Sorry, aber als Nikon-Benutzer muss ich da meinen Senf dazugeben, weil ja ganz offensichtlich Nikon auch in diesem Bereich vieeeeel besser als Canon ist. *hust* 😉

    Nein, ernsthaft, ich finde das schon sehr interessant, wie unterschiedlich die Bedienungsphilosophien der verschiedenen Kameras ausfallen können, welche Einstellungen man überhaupt vornehmen kann und welche Default-Werte sie haben.

    Es ging ja um die Frage, wie sich die Belichtungszeit der Kamera bei Blendenvorgabe (Av bzw. A) ändert, wenn das Blitzgerät im TTL-Modus betrieben wird. Bei Canon bleibt es (laut Podcast) bei einer langen Belichtungszeit.

    Bei Nikon wird eine kürzere Belichtungszeit verwendet und zwar eine, die man in den Einstellungen vorgeben kann. Es gibt in den Individualfunktionen die Möglichkeit, die LÄNGSTE Belichtungszeit für die Modi P und A zu bestimmen. Der Bereich geht von 30s bis 1/60s.

    Zusätzlich kann man aber auch den Blitz konfigurieren. Neben den „rote Augen entfernen durch Vorblitz“ und „Synchro auf den zweiten Verschlussvorhang“ gibt es dort auch „lange Belichtungszeit“. Ist dieser Modus aktiv, dann würde sich die Nikon genauso wie die im Podcast erwähnte Canon verhalten.

    Kleines Beispiel:
    Meine Kamera zeigt mir im Modus A gerade 1/15s bei f/5.6.
    Aktiviere ich den Blitz, dann bekomme ich 1/30s bei f/5.6 WEIL ich die 1/30s in dieser Individualfunktion eingestellt habe. (Das ist übrigens ganz nett bei Partyfotos oder Kindergeburtstagen, weil man dann ein bisschen Bewegungsunschärfe im Hintergrund bekommt.)
    Stelle ich den Blitz auf „lange Belichtungszeit“, dann ist es wieder 1/15s.

  7. Moin moin,
    Danke für den coolen ‚Cast. Ich muss aber doch noch meinen Senf zum Thema: mathematisch unmögliches Sehen loswerden! Kurze Version: Bullshit was der Typ da schreibt!
    Lange Version: folgt als Audio-Beitrag sehr bald 😉

    Euch Beiden schonmal eine Gute Zeit bis Juni.

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