#396 – Wir sind sehr danke

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15 Antworten auf „#396 – Wir sind sehr danke“

  1. Die Folge noch nicht gehört, erst gestern Abend mit der vorigen fertig geworden. 🙂

    Weil ihr das Thema schon mehrfach angesprochen hat. Auf heise foto hat die aktuelle Situation im Bereich Street Photography ebenfalls aufgeschlagen. Bei Wrint wurde es soweit ich mich erinnern kann, ebenso besprochen.

    > Prozess um Fotos im öffentlichen Raum per Crowdfunding finanziert
    Mit einer Geldsammlung will der Fotograf Espen Eichhöfer ein Grundsatzurteil erstreiten, damit die unsichere Rechtslage im Bereich Streetphotography „eine Eindeutigkeit bekommt“. Mittlerweile hat die Kampagne ihr Ziel erreicht.

    Na dann hoffen wir mal auf ein (baldiges) Ergebnis.

  2. Eigentlich könnte ein 95%-Sucher doch ganz gut das Abschneiden / den Überstand bei randloser Ausbelichtung kompensieren?
    Jedenfalls habe ich mich schon ein paarmal geärgert, dass ich Bilder viel zu überpräzise manuell beschnitten hatte und dann bei der Ausbelichtung einiges an den Rändern fehlte.
    Oder sind Abzüge mit weißen Rändern, außer in einigen Spezialbereichen, wieder allgemein groß in Mode, und ich hab’s nur noch nicht gemerkt? 😉

  3. Zur Frage mit den Fashion-Fotos ohne Mensch drinnen:
    Ich hatte einmal einen Auftrag so etwas aufzunehmen – das Ergebnis sah unter anderem dann so aus:
    http://www12.ovgu.de/avmz/berger/Poloshirt.jpg
    http://www12.ovgu.de/avmz/berger/T-Shirt.jpg

    Gelöst hatte ich das so, wie ihr vermutet hattet – einmal komplett fotografiert, dann den Ärmel und den Kragen noch mal extra gehalten ohne Mensch drin und letztendlich alles in Photoshop zusammengebastelt.
    Die Umgebung ist in dem Fall Cinema4D + PS.

    Allerdings hatte ich mich dann auch ein bisschen belesen, wie andere das machen. Die Mode-Fotografen, die das oft machen müssen, haben laut mehreren Aussagen unterschiedliche Schaufensterpuppen aus denen sie die entsprechenden Teile ausgesägt haben – also so dass z.B. oben nur noch die Schultern stehen, aber ohne Hals und Dekolte.
    Jedes mal in Photoshop zu basteln wär für Shops, die nur solche Bilder zeigen, zu viel Aufwand, behaupte ich mal.

    3-2-1

  4. Diese unsägliche Street-Photography Diskussion geht mir sowas von auf den S***. Dieser Eichhöfer wurde gebrannt und trommelt jetzt eine Grundsatzdiskussion zusammen…

    Ein etwas unaufgeregterer Artikel von einem RA der vermutlich nicht direkt an dem Fall verdient:
    http://irights.info/artikel/street-photography-urheberrecht-persoenlichkeitsrecht-ostkreuz/24866

    16000 Euro für Anwälte und Verwaltung…super. Das Geld wäre anderso sicherlich besser aufgehoben gewesen, zum Beispiel als Spende bei der Wikimedia oder so.

  5. Noch ein schöner Post auf PetaPixel zu Ricoh (Pentax):
    http://petapixel.com/2015/03/11/how-ricoh-returned-90000-photos-to-victims-of-the-2011-tsunami-in-japan/

    Haben sich Canon/Nikon dazu herabgelassen sowas zu machen? Nö…

    BTW ich höre Euch ja echt gerne, weil Ihr oft die Gadgets und Tools richtig einordnet und die Sachen auf Normalgröße runterbrecht…aber was das Thema Fullframe angeht, muss ich mal ne Lanze für Pentax brechen. Ich habe die k5 Mk. 2 seit knapp 3 Wochen und bin echt begeistert.
    Erstens mal wg. des Designs. Ich habe Knöpfe dort wo ich sie brauche, ich habe 2 Einstellrädchen (übrigens auch bei der S2), sodass ich alle wichtigen Parameter einstellen kann, ohne das Auge vom Sucher nehmen zu müssen.
    Außerdem habe ich Bildstabi im Chip, d.h. ich kann alte Objektive besser benutzen, und GPS mit Astrotracker usw.

    Ich hör jetzt mal lieber auf 😉 Der Punkt ist: warum ist Fullframe so verdammt wichtig? Usability ist IMHO wesentlich wichtiger, der Crop stört mich da weniger. Die Auflösung kanns auch nicht sein – wir wissen alle, dass 10-12 Megapixel für Print voll ausreichen. Also ist Rauschen auch nicht wirklich ein Problem – zumal ich meinen Scheiß meist eh nur auf Flickr stell 😉 Klar, Profis könnten FullFram bisweilen brauchen – wobei es genug Profis gibt die mit kleinen Kompakten Auftragsshootings machen…

    Naja, egal, musste mal raus! Danke für die Show, ich hab Euch trotzdem lieb! *grins*

  6. Hi,

    das pentax-Durcheinander kommt wahrscheinlich von dieser pentax-News her:
    http://www.ricoh-imaging.de/de/messe-neuheiten-CP-plus-2015.html
    „Mit dem HD PENTAX-D FA 150-450 mm F/4,5~5,6 ED DC AW präsentiert RICOH IMAGING ein Superzoom-Objektiv mit umfangreichen Funktionen für die PENTAX K-Serie, welches speziell für KB-Vollformat-Kameras konstruiert wurde… Für die kommenden PENTAX KB-Vollformat-Kameras werden mit diesem Superzoom-Objektiv höchste Ansprüche an lange Brennweiten erfüllt.“ Pentax hat also eine Vollformat Kamera angekündigt.

    Kurz danach kam dann die K-S2 Info raus. Wobei ich sagen muss, derzeit bin ich noch kein Pentaxianer, aber die K-S2 wird meine nächste Kamera (da ja ein Systemwechsel ansteht…). Die hat so ziemlich alles, was ich brauche und das ganze auch noch zu einem angenehmen Einsteigerpreis (die Straßenpreise werden noch sinken… 🙂

    Objektiv-mäßig ist auch alles da und die Dritthersteller unterstützen das Pentax-System.
    Für mich volle Punktzahl.

    Viele Grüße Jürgen

  7. Oh, kam das so rüber, dass Pentax nix tauge weil sie kein FF haben? Das war nicht mal entfernt unsere Absicht. Es bezog sich rein darauf, dass wir einen Hinweis auf dine FF von Pentax bekamen und wir das vorher gar nicht mitbekommen hatten… und dann sah Chris auf der Seite, dass es „nur“ Crop ist – Da waren wir enttäuscht und verstanden, dass wir nix bekommen hatten, weil da ja nichts war 🙂

    Ne, FF ist nicht für alles ein Vorteil und – hey – ich habe mir eine mFT gekauft 🙂 Muss ich noch mehr sagen? 😉

  8. @Boris: weiß ich doch, dass ihr es nicht so meintet 😉 Nur, für viele kommt es halt so rüber als gäbe es nur FF fürs „richtige“ Fotografieren. Den mFT-Quatsch nimmt man nur wenn man in Urlaub geht und nicht als Fotograf erkannt werden will…das ist aber bei anderen Podcasts/Bloggern richtig schlimm – ihr seid ja recht neutral was das angeht.

    @Jürgen: ich kann dir das Rikenon 50mm f1,7 empfehlen. Gibts für 40-ungrad Euro in der Bucht, und gefällt mir an der Pentax richtig gut für Bokeh und Portrait und so…
    Außerdem hats den gleichen Filter-Durchmesser wie die K-Mount Kit Objektive (52mm), sodass man nur einmal Filter kaufen muss 😉

  9. @Dr. ISO: also ich muss da eine Lanze für die p.t. Herren Präsentatoren brechen: Boris hat sich eh schon deklariert und Chris hat sogar explizit erwähnt, dass Vollformat für die Leute, die aus der „Altwelt“ kommen, halt der Königsweg ist, weil man seit Jahrzehnten an die Objektive und wie sie zu verwenden sind gewöhnt ist. Für einen formatseitig „Unbelasteten“ sind DX/CropKameras immer zumindest einen, meist mehrere Blicke wert.
    Ich kann Chris Aussage nur zu 100% unterstüzten. Ich fotografiere seit den 70ern (mit Unterbrechungen) und war bevor ich die D700 bekam, immer noch „verwirrt“, wenn ich meine Objektive verwendet hatte. Aber von der Bildqualität und Haptik hatte ich nie wirklich was ausszusetzen.
    Und bezüglich Kameramarke: wäre ich nicht seit damals heftig in Nikon investiert, würde ich – wenn ich von Null Anfangen würde – vermutlich zu Pentax greifen, weil die ein wirklich rundes Programm haben.

  10. @Boris: Die Verwirrung mit Pentax und FF und der K-S2 ist gar nicht mal so verwunderlich, da alles im gleichen Kontext war, der CP+ in Japan. Auf dieser wurde neben der K-S2, den FF-tauglichen Objektiven eben auch eine Pentax-FF-Kamera „vorgestellt“.

    Vorgestellt bedeutet aber, dass von Ricoh ein Mockup des Gehäuses gezeigt wurde, zusammen mit der Info „kommt Ende 2015“. Bilder siehe hier und hier.

    Mittlerweile hab ich auch schon die Info gelesen, die Pentax-FF-Kamera soll im Oktober 2015 kommen und um 2000€ kosten. Man darf gespannt sein, das Thema zieht sich schon seit 2001… 😉

    Alle Infos gibts auch im CP+ – Interview.

  11. Hallo Ihr Zwei,
    Lightroom und die Geschwindigkeit, immer wieder das leidige Thema. Meine Erfahrung dieses beim Blättern erheblich zu beschleunigen habe ich in meinem Blog mal beschrieben. Da ich nun keine Klickbettlerei machen möchte hier der Inhalt, ich hoffe das ist in Eurem Sinne:

    Viele wissen inzwischen, dass es Lightroom beschleunigen müsste, wenn man Vorschauen rendern lässt. Das hab ich auch immer schön gemacht, habe damit das Importieren zum Kaffee trinken ausgebaut und mich dann doch wieder geärgert, dass Lightroom mich beim flotten Bearbeiten oder Durchschauen trotzdem immer wieder mit „Daten werden geladen“ ausbremst.
    Warum also helfen die gerechneten Vorschauen mir nichts? Nach ein wenig mehr Recherche habe ich endlich verstanden warum meine ganze Vorschub-Rechnerei rein gar nichts bringt. Vermutlich geht es vielen anderen wie mir. Dabei ist die Lösung relativ einfach, wenn auch überhaupt nicht “intuitiv”:
    Tatsächlich beschleunigen 1:1 Vorschauen Lightroom (fast) bis zur Lichtgeschwindigkeit… aber nur wenn die Qualität und Auflösung die richtige ist. Ist sie das nicht, dann rechnet Lightroom beim Anzeigen eines Bildes diese eh erneut. Sprich: Viel (Lüfter-)Lärm um nichts 😉
    Was sind nun die Einstellungen, die dafür sorgen, dass Lightroom diese Vorschauen auch tatsächlich sinnvoll nutzt? Zum einen muss die Qualität der Vorschauen auf “Hoch” stehen. Zum anderen, und das ist der eigentliche Trick, muss die Auflösung der 1:1 Vorschauen gleich oder besser sein, als die Bildschirmauflösung. Bei einer Bildschirmauflösung von 1920 beispielsweise also 2048!
    Im Nachhinein lässt sich das leicht erledigen in dem diese Werte in den Voreinstellungen von Lightroom gemacht werden und dann unter “Bibliothek” die 1:1-Vorschauen neu erzeugt werden. Am besten startet man dies am Abend und überlässt Lightroom die Nachtschicht. Auch direkt mit bzw. nach dem Importieren lässt sich das machen. In den Einstellungen beim Importieren findet sich das unter Dateihandhabung. Seltsamerweise stellt Lightroom die Erzeugung bei jedem neuen Import wieder auf “Standard” anstatt auf 1:1. Und wie erwähnt, das bringt dann (gefühlt) überhaupt nichts.
    Adobe macht es einem sehr schwer Lightroom flott zu bekommen, aber diese Einstellungen bringen bei mir tatsächlich extrem viel. Adobe selbst erklärt das übrigens sogar in einem Support-Dokument: http://helpx.adobe.com/de/lightroom/kb/optimize-performance-lightroom.html
    Natürlich hilft auch eine SSD auf der die Bilder bzw. die Bibliothek liegt. Entgegen teilweise seltsamer Gerüchte eine SSD sei manchmal sogar langsamer als eine HDD zeigt sich bei mir ein durchweg spürbar positiver Effekt durch die Nutzung einer externen SSD gegenüber der internen HDD.

    3,2,1 Happy Shooting!

  12. @Ralf: das erklärt, warum ich auf meinem eigentlich nicht so super flottem MacBookPro 13″ mit nur 8GB Hauptspeicher und vieler geöffneter Anwendungen wenig Probleme habe.
    Ich lasse seit jeher die Previews 1:1 rendern. Und bei mir stellt sich da gar nichts zurück. Bleibt immer schön bei 1:1.

    Falls Dir das Umstellen zu lästig ist, kannst Du ja auch einen Import-Preset erstellen, in dem die Einstellung schon passt.

    HTH
    3,1, Fotoooo!

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