#422 – Wir sind alle Macher

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11 Antworten auf „#422 – Wir sind alle Macher“

  1. Hallo Ihr Zwei!

    Irgendwie habt ihr Vergessen Euren Feed zu aktualisieren. Die aktuelle Folge taucht noch nicht in meinem Podcatcher auf. Die aktuellste Folge im Feed ist #421.

    Wäre nett, wenn Ihr den Feed nachjustiert.

    Liebe Grüße
    3-1-Foto

    Martin

  2. Ich kann jedem mit GAS zum analogen Schießen raten. Der Wiederverkaufswert ist ziemlich konstant genauso tief wie beim Einkauf und wenn man feststellt, dass die neue Kamera oder Objektive doch keine besseren Bilder machen, verkauft man es ohne Verlust an den nächsten.

    Manchmal stellt man aber doch fest, dass man mit Film und Mittelformat im besonderen die besseren Bilder macht als Digital und es kommt zu wirklich schlimmen analogen AusGASungen…

  3. Wenn man einem Profi sagt, die guten Bilder kommen deshalb, weil er eine teure Cam hat, wird dies von ihm meist dementiert. Meiner Meinung nach, weil er zeigen will, daß die Hauptleistung des tollen Bildes bei ihm und nicht bei der Cam liegt.
    Natürlich ist ein Profi geschickter als ein Anfänger, aber wenn der Profi mit seiner 1DX und einer 1.4’er Optik in einer Abend/Nachtstimmung locker ein tolles Foto aus der Hand schießt, so kann der Anfänger noch so viel üben, er wird mit seiner ISO800 Cam mit einer 5.6’er Optik aus der Hand kein verwacklungsfreies Bild bekommen und der Profi wird schmunzeln und sagen, er hat halt mehr Übung.
    Somit kann man jedem Anfänger raten, wenn er bessere Bilder haben will, so muß er Zeit aber auch Geld investieren. Wäre die Ausstattung zu vernachlässigen, so könnte ja Boris seine Shootings alle mit der Russentonne machen. 😉

  4. Zum Kaufrausch: Neues Equipment macht natürlich immer spaß. Man hat wieder mehr Bock raus zu gehen, weil man was neues hat, das ausprobiert werden will. Wenn man mal den Geld-Aspekt außen vor läßt, macht die Anschaffung von neuem Material auf jeden Fall Sinn. Ich glaube, nur so kann sein ideales Equipment finden. Irgendwann merkt man dann, dass man nicht immer 3 Objektive mitschleppen muss. Besonders für die Fälle, in denen man nicht expliziert auf Foto-Safari ist, sondern die Kamera für alle Fälle dabei hat und nebenbei ein paar Bilder schießt, gilt für mich: 1 Setup. einschalten, Bild machen, weiter. Dann muss die Familie auch nicht ständig auf mich warten.

  5. Hallo,
    Interessantes Thema mit dem Equipment. Das aktuelleres Equipment nicht immer bessere Fotos macht, ist wohl Konsens. Aber es gibt schon Momente in denen du in Probleme läufst, die du mit deinem Equipment nicht lösen kannst. Ich interessiere mich sehr für Tierfotografie und da arbeitest du häufiger mit Teleobjektiven. Also mit einem günstigen 55-300mm angefangen. Irgendwann stellt man fest das der AF vom Objektiv zu langsam ist und bei diffuseren Lichtverhältnissen nicht mehr viel geht. Also gespart, Schweissausbrüche bei den Preisen, ein 70-200 2,8 gekauft und siehe da der Ausschuss wird deutlich geringer. Also bleibt für mich das Fazit das ich erst wieder Equipment kaufe, wenn ich Problem mit meinem alten nicht mehr lösen kann.

  6. Moin,
    zu der Frage nach unserer Meinung ob Fotos wie die des kleinen syrischen Jungen gezeigt werden sollen, habe ich diese Woche eine Podcastepisode mit meinem Podcast-Partner Scott Bourne gemacht. Wenn Euch eine umfangreiche Diskussion über emotionale Macht und Wichtigkeit von Bilder interessiert, könnt Ihr Euch die Episode #9 hier anhören:

    iTunes: https://itunes.apple.com/us/podcast/weshootfuji-podcast/id991922051

    Show Notes: http://weshootfuji.com/2015/09/15/weshootfuji-podcast-9/

    Grüße,
    Marco

  7. @Harry, einen Profi-Fotograf, oder besser Berufsfotograf, erkennt man vor allem daran, dass er
    – puenktlich zu den Terminen erscheint,
    – ohne Gedoens schnell seine Arbeit erledigt,
    – auf den Termin genu die Ergebnisse in der erwarteten und und vereinbarten Qualitate abliefert
    – Rechnungen schreibt

    Man erkennt ihn eher nicht am Equipment. Er hat das Equipment, das es ihm ermoeglicht, die Forderungen seiner Kunden in der entspr. Zeit zu erfuellen. Early Adopters gibt es unter Berufsfotografen auch, aber prozentual duerfte deren Anteil niedriger im Vergleich zu denen, die aus Vergnuegen fotografieren, liegen

    Und es ist schon so wie Chris sagt, das Equipment von Berufsfotografen ist meist etwas aelter und abgeratzter, wenngleich in der Anschaffung meist teuerer, naemlich damit es ueberhaupt erst solange haelt und man den ROI erreicht.

    Im Gegensatz zu Chris und ganz in der Meinung von Boris, bin ich jedoch der Meinung das man G.A.S. beherrschen sollte. Das ist nichts lustiges, sonder eher pathologisches. Es besteht im Wesentlichen aus Kaufrausch, welche mit der Gier sehr eng verwandt ist. Nur leider sind in dem Menschen diese Regungen nur zu tief eingebaut.

    Die beste Medizin gegen G.A.S. (vulgo Gier) ist es, rauszugehen und unglaublich gute Bilder zu machen. Das ist so ein bisschen wie mit Kai Krause. Dessen Software wurde seinerzeit immer besprochen mit „Eigentlich geht das gar nicht …“. Er hat sich ueber die Limits die scheinbar existieren (oder real ?) einfach hinweggesetzt. Wenn Kai Krause fotografieren wuerde, hatte er wahrscheinlich schon mit einer Kompakten aus dem Sommerschlussverkauf das ultimative Milleniumfoto gemacht.

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