#465 – Spunk im Mund

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6 Antworten auf „#465 – Spunk im Mund“

  1. Zum Thema: „Master of Photography‘: Eine neue Castingshow mit Fotografen“

    sowas gab es tatsächlich schon mal, ebenfalls mit Oliviero Toscani, der jetzt auch wieder dabei ist.

    Es hieß damals Photo for Life und lief auf Arte:

    http://www.fernsehserien.de/photo-for-life/episodenguide/0/15152

    https://www.youtube.com/watch?v=e-mreAQAMwQ

    Ich fand es ganz witzig, aber auch sehr viel dummes „gelaber“ – wie wohl bei allen Castingshows 😉

    Grüße
    Chris aus Ffm

  2. Stichwort TV-Serie

    Von DigitalRevTV gab es im Jahr 2011 die Serie „The Internet’s Most Talented Photographer“. Die Teilnehmer mussten bestimmte Aufgaben erledigen und ihre Bilder wurden von einer Jury bewertet.

    Preisgeld: Flug nach Hongkong, 3 Nächte im 5-Stern-Hotel, $1000, Canon 60D oder Nikon D7000.

    Hier ist die Playlist mit 12 Videos.
    https://www.youtube.com/playlist?list=PL6D9088BBC96208B3

  3. Mal so als Kommentar zu der Frage vom Portraitshooting „ich will alle Bilder“, gerade im Hobbymodelbereich gibt es einige Models die schon vor dem Shooting sagen „ich suche die Bilder mit aus und bekomme alle unbearbeitet“ .. klar, kann man immer sagen „k, dann wird das nichts mit uns“ .. aber manchmal will man ja unbedingt das Model und müsste dann rum argumentieren wieso der Standpunkt doofe Ohren hat 🙂 (oder sich hier davon überzeugen lassen, dass es ok ist)

  4. Praktika-Bajonett:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Praktica

    Das Bajonett von Praktika war eine Eigenentwicklung.

    Es gibt offenbar Adapter an MFT:

    https://www.amazon.de/SIOCORE-Praktica-Bajonett-Panasonic-Systemkameras/dp/B002YCH4E2

    Aufgrund fehlender Rohstoffe waren die Praktika-Objektive den westdeutschen und japanischen Produkten häufig unterlegen.

    Wenn man „alte“ Objektive an MFT adaptieren will, sollte man schon unter den ehemaligen Spitzenoptiken der japanischen und deutschen Hersteller wählen!

    Gruß

    Udo

  5. Oliviero Toscani hat auch schon bei „Photo for Life“ mitgemischt. Der Fünfteiler lief mal auf Arte und kann bei youtube.com ebenfalls angeschaut werden.

    L

  6. @Großformat-Objektive:
    Zur Ergänzung: Die richtigen Analog-Linsen waren meist zweigeteilt , wie Ihr as beschrieben habt. Die wurden auseinander geschraubt, ein Teil auf die Objektivplatte und das Gegenstück von hinten drauf. Es gibt aber je nach Brennweite auch Objektive, die nur von vorne (z.B. mit M39-Anschluss) in das Gewinde der Objektivplatte geschraubt werden und nur durch einen Gegenring gegen Lockerung gesichert werden.

    @Alternative Bezahlungen:
    Solange man eher hobbymäßig arbeitet, kann man einen kleinen Teil als sogenanntes Kompensationsgeschäft machen. Neben dem Problem, dass man selten seine Miete davon bezahlen kann, möchte ich zwei Geschichten zum Nachdenken mitteilen: Ein Kollege hat am Anfang seiner Karriere eine größere Bilderserie für ein Anzeigenblatt gemacht und man wurde sich schnell einig, dass der kleine Verlag doch ganzseitige Anzeigen auf der U4 mit toller Werbung für den Fotograf über 6 Ausgaben quasi gratis machen könnte. Wert pro Ausgabe für einen anderen Kunden wären 700 EUR gewesen. Diese Anzeigen haben dem Kollegen auch konkret 2 Aufträge gebracht, wer das aber auch gesehen hat, war das Finanzamt. Und die fragten dann beim Ein-Mann-Verlag schon, wo denn bitte die 3.500 EUR verbucht seien und die entsprechende Steuer angemeldet wurde. Ende vom Lied: Man einige sich mit dem FA auf 1.500 EUR „vergessenen“ Umsatz + Strafe.
    Anderer Fall ist mir selbst passiert: Mehrere Jahre fotografierte ich für „Best-Friend“ und seine Auto-Werkstatt verschiedene Bilder für seine Werbung. Um die Aufnahme-Kosten niedriger zu halten, bekam ich mal hier und mal da einen Kundendienst oder sonst eine Leistung ums Auto gratis gemacht. Problematisch wurde das erst, als wir nicht mehr Best-Friend waren und ich noch Geld zu bekommen hatte. Dann musste ich beweisen, warum ich jetzt plötzlich ein deutlich höheres Honorar wollte (weil mein Auto habe ich natürlich nicht mehr in die Werkstatt gegeben). Glücklicherweise hatten wir den „Kuhhandel“ innerhalb einer Bildbesprechung abgesprochen und entsprechend in einem Nebensatz fixiert.
    Merke: Sinnvoller ist es jeweils eine ordentliche Rechnung zu schreiben und diese dann später gegen zu rechnen.

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