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- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
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Hallstatt kennt man als Österreicher natürlich. Und auch die Geschichte mit dem Dorf in China. Wie ihr richtig vermutet habt, hat das Dorf eine ziemliche Hassliebe zu den vielen Touristen entwickelt. Natürlich sind die Besucher eine Einkommensquelle für viele, andererseits ist man genervt von den sehr aufdringlichen Besuchern, die einfach so bei der Tür reinspazieren, weil es im Garten so nett aussieht. Die Lebensmittel sind ebenfalls tatsächlich teurer hier. Deshalb hat quasi jeder im Ort statt eines Autos mit Garage ein Hausboot mit Abstellplatz. Zum Einkaufen fährt man damit meist aufs andere Ufer des Hallstättersees und kauft dort zu den üblichen Preisen ein. Boot fahren kann man auch als Tourist hier wunderbar, aber Vorsicht: Als ich letztes Jahr in Hallstatt war hat mir die sehr freundliche Bootsvermieterin gesagt, dass ich zum Fotografieren nicht zu Nahe an die Häuser fahren solle, denn ein paar Meter in den See hinein gehört das Wasser noch zum Grundstück und damit dem Hausbesitzer. Und die ahnden die Ruhestörung gerne mit Spritzern aus Hochdruckschläuchen.
Um den vielen Touri-Bussen Herr zu werden sollen jetzt Time-Slots eingeführt werden, damit die Bewohner auch mal ihre Ruhe haben.
Sehenswert ist das ganze aber jedenfalls. Zum Fotografen würde ich empfehlen mit der Gondel in die Salzwelten hochzufahren. Da sind dann auch deutlich weniger Touristen und man kann wunderbare Panoramen vom Dorf und vom See machen – wie zum Beispiel dieses, welches ich letztes Jahr im Sommer gemacht habe: https://www.flickr.com/photos/62093926@N07/43862373782/
Und am besten gleich am Morgen hinfahren, denn sonst kriegt man kaum noch einen Parkplatz.
Den Kommentar von Jürgen Plauensteiner kann ich nur bestätigen!
Es gab auch schon Vorfälle das ein Hausbesitzer nicht aufs eigene Klo konnte weil es von einem Touristen besetzt war. Anscheinend verwechseln die Asiaten wirklich die „Museums“-Kopie mit der Realität und verhalten sich wie in einem Museum und gehen einfach überall hin was nicht versperrt ist und machen dann Fotos (von Deiner Familie im Esszimmer zu Mittag)…
Die positive Hochrechnung von Chris (15.000€) – tja, leider sind das nicht mal Tagesgäste – die werden mit den Bussen angekarrt, dann durch den Ort getrieben und meist 3Stunden später gehts weiter. Nur das wenigste Geld bleibt vermutlich in Hallstatt.
Zur Frage von Tobi (Film abfotografieren):
Ich glaube zwar nicht an einen „sichtbaren“ Unterschied, aber sollte APS-C nicht sogar besser sein, weil weniger vom Bildkreis benutzt wird?
Bei Aufnahmen mit Objektiven, die zwar Vollformat zeichnen, aber an APS-C benutzt werden, fallen Randunschaerfen durch den Beschnitt (crop) ja praktisch weg und man nutzt nur noch den „Sweet Spot“ des Glases.
Aber das ist wahrscheinlich eher theoretisch ein Unterschied und nur fuer Extrem-Pixel-Peeker interessant… 😉
3-2-1 HS. Doc aus Toledo, Ohio.
Nachtrag zum Nachtrag zu neuen Kameras und alten Versionen von Lightroom: DNGs
zum Workflow bei Workshops: hatte mich unklar ausgedrückt. Es war nicht gemeint, dass Boris die RAWs hinterher zu DNGs konvertiert. Die Idee war, dass man gleich das DNG als Default in der Kamera einstellt. Weiß aber mangels Erfahrung nicht, ob das – außerhalb der Pentax-Welt – jede halbwegs moderne Kamera zulässt. Ich für meinen Teil habe (außer an der istDs – da geht das leider noch nicht) das PEF (= Pentax-Eigene-Format?) durch das DNG in den Einstellungen der Kamera ersetzt (K-5 und K-1). Dann fallen die RAWs schon gleich im universellen Format aus der Kamera.