#796 - Der neunte Patet

Veröffentlicht 2 March 2023

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#796 - Der neunte Patet

Veröffentlicht 2 March 2023

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Happy Shooting Folge 796, der neunte Partät. Die heutige Folge wird euch präsentiert von... EnjoyCamera.com. ... ... ... ... Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast. ... ... Moin, Chris. Albern heut. Na, alles im Griff? Albern bin ich heute. Alles im Griff? Nee. Alles kaputt. Albern. Albert? Albert. Albernes Albino Alligatorbaby. Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Ah, so ist es. Mensch, eine weitere Sendung. Ich muss ganz schnell eines noch testen. Nee, ist alles gut. Anfangen noch was basteln. Bute noch mal neu. Heute ist alles kaputt und überhaupt und kein Audio-Stream und bla. Egal, wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Wir sind die beiden mit dem... Ja, wir reden über Fotografie einmal die Woche. Heute ist der Dienstag, der 28. Februar. Die beiden mit dem Hau. Genau, wir sind hier online zu erreichen, falls ihr Fragen oder Inputs habt, auf happyshooting.de. Wenn ihr euch anbieten wollt, könnt ihr hier live mitdiskutieren. Die Videokucker sehens hier nebenan, da drüben, so am linken Rand, da läuft der Chat mit. Das ist unser Slack-Chat. Da ist der Link oben drüber zu sehen. Wer da live mitmachen möchte, heute funktionieren auch die Emoji. Ist alles besser geworden. Ähm... Und ja, wir machen hier... Foto-Podcast. Und wer hier mitmachen möchte, kann das live tun. Und am Donnerstag kommt das Ding dann wieder.

Auf die Konserve. Wie sich das hier so gehört. Ja, wir haben heute... Wir grätschen sofort und kräftig rein, weil wir heute viele Sachen haben. Wir fangen mal an mit Kommentaren, die wir bekommen haben. Und zwar schreibt Uwe... Kommentar zu Karte im Leitrum. Karte im Leitrum, du erinnerst dich. Ich nutze die Karte im Leitrum gerne und ausgiebig. Die Frage war ja, benutzt das überhaupt jemand? Weil ich nicht. Bei mir werden alle Bilder mit GPS-Daten versehen. Das geschieht auf zwei Wegen. Mittels GPX-Track aus der App Maps 3D oder aus dem Columbus V990-Trecker. App bei Touren, auf denen ich zu Fuß oder per Rad einen vorher geplanten Wegfolge trecke, bei längerem Auto, Wohnmobiltouren, aber aktuell zum Beispiel auch bei Schneemobiltouren in Lappland. Und B, GPS-Daten aus einem iPhone, Foto von der Location als Kalibrierung für andere Bilder. Und schreibt da noch GPS-Daten in Fotos. Kann man auch gut bei der Erstellung von Fotobüchern brauchen, um Fotos direkt auf einer Handkarte zu legen. Viele Grüße aus dem Rheinland.

Uwe! Ja, schön. dann dann bin ich doch doch allein auf weiter Flur. Und dann haben wir noch ein Feedback bekommen von Philipp. Hallo, Boris, hallo, Chris. Ich wollte zum Thema Kartenmodul in Lightroom Feedback geben. Ich nutze das Kartenmodul regelmäßig, das ist wichtig. Das war auch ein Entscheidungsgrund für Lightroom. Und gegen C1, für mich bietet es die Möglichkeit, Fotos schnell und einfach, also C1 Capture One, und einfach zu kategorisieren und ergänzt damit die Stichworte, Tags, die die Fotos nach dem Import bekommen. Die Benutzung ist für mich hinreichend intuitiv, hat aber Luft nach oben.

Die paar mal, die ich verwendet habe, hat es auch immer Luft nach oben. Ich glaub, da hat sich seit dann nicht viel getan. Ist jetzt halt ein bisschen aufgeräumt von der Oberfläche her. Genau, schreibt weiter. Das Batch-Tagging mit einem GPS-Track lohnt sich eigentlich nur bei kürzeren Tracks und wenigen Fotos. In der Regel ist man per Track und Drop schneller. Die Tagging-Funktion via Bluetooth-Verbindung, Handy zur Kamera, hat sich bei mir überhaupt nicht bewährt. Zu unzuverlässig, zu ungenau, zu hoher Stromverbrauch von Handy und Kamera. Zum Schluss noch vielen Dank für die unterhaltsame und informativen Stunden Happy Shooting 3 zu 1. Ja. Sehr gern. Ich kann da gleich weitermachen. Auf der Webseite hat Andrea dazu geschrieben, immer wieder lustig, wenn ihr über das Kartenmodul in Adobe Lightroom Classic redet. Für mich weiterhin ein sehr praktisches, viel genutztes Tool. Jedes meiner Bilder wird hier verortet. Danke, Andrea. Dietmar bestätigt, ich kann mich Andrea nur anschließen. Und Matthias etwas ausführlicher. Hi, ich mag das Fotomodul, wenn ich mit meiner Kamera, die OM1, cool, spazieren gehe, habe ich am Handy. Meistens die Olympus App und zwar die Option Geotec hinzufügen an. Kaum Einfluss auf den Akku kann es stundenlang anbleiben und versieht dann.

Und versieht meine dann über die SD-Karte importierten Bilder mit dem Geotec. Interessant. Ich mag die Funktion, zum Beispiel konnte ich da ein Restaurant im Elsass wieder finden, in dem man hervorragende Muscheln mit Pommes essen konnte. Das wäre über Google kaum möglich gewesen, hab es probiert, aber da ich weder einen Ort noch einen Namen im Gedächtnis hatte und die alle gleich heißen, konnte ich es über Foto und den Geotec finden. Also gleich mit praktischem Beispiel. Danke Matthias. Du siehst, wir zwei sind nicht repräsentativ, was die Nutzung des Kartenmoduls in Lightroom Klassik angeht. Aber wann waren wir denn überhaupt hier schon mal repräsentativ? Wir sind immer repräsentativ. Ist immer irgendwie... Irgendwie doch irgendwie komisch, was wir hier tun, und anders und seltsam. Ähm... Hm... Hm... Du hast gerade Aussetzer. Was machst du? Ich mach grad noch parallel links, auch falls es ruckelt. Die ZIPA-Zahlen sind da. ZIPA. Na wunderbar. Kennst du ZIPA? ZIPA-Reihe. Diese Vereinigung, die... die, äh, den... Die Kamerazahlen aus Japan immer irgendwie... Mhm. ähm, raushaut. Und der ZIPA-Bericht... Geht nach oben. Also, diese Branchenverband ZIPA hat seine Zahlen für das gesamte Jahr 2022 vorgelegt. Ich versuch das mal hier auf dem Bildschirm zu kriegen. alles total super vorbereitet. So ist das normal.

Vorfeld, da ist er jetzt. Alles live. Alles live von den Farbe. Ähm, ja. Ähm, ja, der 22. Bericht... ... liegt vor. Und demnach wurden weltweit 5,9 Millionen Systemkameras verkauft. Gegenüber 5,4 Millionen im Jahr 2021. Also, die hatten Wachstum. Hey, hey. Es geht wieder nach oben. Bei den Systemkameras? Bei den Systemkameras. Also speziell denen mit Wechselobjektiv. Und das sieht man auch hier an diesen hübschen Grafiken. Und dafür sind dann die Kameraabsätze von Kameras mit festem Objektiv.

Entweder stagniert oder rückläufig gewesen. Insgesamt ist der gesamte Markt aber um... Ja, ist von 8,4 auf 8 Millionen Geräte. Von 21 auf 22 geschrumpft. Tja. Immerhin. Die größten Anteile machen aktuell oder haben 22 die Systemkameras ausgemacht. Bei den Stückzahlen sind das insgesamt 69 Prozent gewesen und beim Umsatz immerhin 86 Prozent. Also, die sind teurer geworden. Oder machen zumindest einen höheren Anteil am Umsatz aus. Und das sagen auch... Das beobachten wir ja durchaus seit ein paar Monaten. Die Objektive werden teurer, die Kameras teurer, Die günstigeren fallen eher raus aus dem Markt, werden nicht mehr gebaut. Genau. Und die Geschäftsberichte der großen Kamerafirmen, Cano, Nikon, Sony, zumindest sagen alle, dass sie sich jetzt mehr auf höherwertige Geräte konzentrieren und somit dann halt doch noch was verdienen können. Na, also, Zipa? Ja, quasi ein bisschen schade, weil...

Aber die kompakten sind halt nun mal raus. Die kompakten, das ist mir egal. Aber auch die Systemkameras werden immer teurer, weil auch da nicht so richtig ein Wachstum erkennbar ist. Und das ist schon ein bisschen schade. Das ist es. Man kann schon sagen, wer davon lebt, so hauptberuflich, oder die sollte auch genügend Aufträge haben, um so eine Kamera zu bezahlen. Nichtsdestotrotz ist es ja nicht so, dass nur weil man hauptberuflich davon lebt, Geld im Überfluss hätte, um es für neues Equipment auszugeben oder für Ersatz, wenn mal was kaputtgeht. Und das ist schon ein bisschen schade. Tja, so ist es. Ähm, an dieser Stelle ein herzliches Danke. Es ist mal wieder Zeit, eine kleine Lobhudelung rauszulassen. Und zwar haben uns unterstützt... Alexander, Andreas, Christian, Christoph, Clemens, Dirk, Frank, Friedemann, Glenn, Holger, Markus, Mario, Marcel, Marco, Marc, Martin, Maximilian, Peter, Rainer, Sascha, Sebastian, Stefan, Thomas und Natascha, Tobias und... Tobias und Melanie, das sind zwei unterschiedliche, Tobias und Wolfgang und Wilfried.

Und da sagen wir herzlichen Dank, wenn ihr uns unterstützt. HappyShooting.de slash Support. Oder einfach über die Website gucken, da gibt's auch so einen Unterstützentab. Da haben dann die, die hier überwiesen haben, haben auch was dran gehängt wie immer. Und ich lese mal exemplarisch ein paar vor. Alexander, Allzeit Happy Shooting. Christian, das 1,4-fache der letzten Spende, da ich immer in 1,4-facher Geschwindigkeit höre.

Sehr gut. Also, wer schnell hört, muss mehr. Du kannst auch auf Dreifach hören, ist überhaupt kein Problem. Wir reden dann extra langsam. Thomas und Natascha, ein kleiner Dank an zwei geile Podcaster. Mhm, ja. Und hier, hm. Und, ähm, Tobias, remember with great power comes great responsibility. Pfff.

Ist doch Spider-Man, oder? Ähm... Ich glaube... Aus jedem Action Marvel, was auch immer. Und euch und allen Podcast-Hörern ein frohes neues Jahr 2023. Danke schön. Gilt noch? Kann man machen. Und Wolfgang, Pluto ist ein Planet. Yes! Mein Freund und Kupferstecher. So nämlich. Da hat aber Neil deGrasse Tyson was ganz anderes dazu zu sagen. Ja, der hat ja keine Ahnung. Da ist ja nicht nur zum Spaß irgendwie Astrophysiker oder so. Ja, die sind alle so verkopft. Das ist das Selbstverständliche aus dem Planet. Fängt ja schon mit P an, der Name. Pluto Planet, PL schon. Mit PL fängt's an. Und dann sind wir auch schon fast bei Anet. Und nur weil er einen großen Buddy hat und die ein bisschen taumeln. Der hat Atmosphäre, ja, wir haben jetzt Fotos, wir haben den Beweis. Das ist ein Planet, alles andere gilt überhaupt nicht. Danke, Wolfgang. So muss das nämlich sein. So. Gut, wir kommen zum ersten Thema.

Das Thema wurde uns von Markus und Lukas... Hab ich eine Krawatte! Und hab ich... Hab ich viele Leute... Messages von vielen Leuten gesehen, die gesagt haben, hier, mach doch mal, es geht um die Fototapete. Und... Im Gästezimmer. Da haben sich mehr als nur wir beide aufgeregt. Also, was ist passiert? Die Fototapete, eine... Ähm... Eine... Hier steht's. Eine deutsche Vermieter, eine Ferienwohnung. Und, so, ich glaube, Airbnb oder so was, und hat dann davon Fotos online gestellt. Wie man das halt macht, dass die Leute auch wissen, was sie da bekommen. Selbstverständlich, jedes Hotel macht das. Genau, und im Hintergrund war an der Wand eine Fototapete.

Ich weiß nicht, warum es heute noch Fototapeten gibt, aber okay, das ist eigentlich so eine Sache. Es gibt auch Wandtattoos. und genau, das Arschgeweife, die Wand gibt's auch. Wir benutzen auch keine Kartenfunktionen Leitrum. Es gibt Fototapeten, und die sind schön. So. Also hat sie das fotografiert, im Hintergrund war die Fototapete, die sie in einem irgendwie gearteten Baumarkt oder online gekauft hat, um die an die Wand zu kleben, damit's da hübsch aussieht. Wofür Fototapeten so gedacht sind? Ja, was passiert ist, dass der Fotograf, der diese Fototapete fotografiert hat, die dann verklagt hat. Das Foto, was auf der Fototapete zu sehen ist, hat der... Genau, das Foto fotografiert, hat das dann quasi ja dem Tapetenhersteller oder der hat das lizenziert oder so. Ja, ging dann über einen Verlag oder was, ja. Genau, und jetzt kommt dann eine Klage, die ist vom Landgericht Köln dann auch tatsächlich, so wie ich weiß oder wie ich gesehen habe hier durchgekommen.

Also, der hat Recht bekommen. Und... Urheberrechtsverletzung. Urheberrechtsverletzung. Und deshalb, ja, muss die Frau insgesamt, ich glaube, so einen guten Tausig musste sie jetzt bezahlen. Ja, steht in der Schrift.

Der hat das nicht mehr durch die Instanzen getrieben. Weil irgendwann... Risiko. Ist dann auch eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Finanzielles Risiko. Ja, und diese Geschichte, die stößt bei ganz vielen, die stößt bei ganz vielen, inklusive mir und wahrscheinlich auch dir, irgendwo sehr tief auf. Ja, und zwar sehr extrem. Weil ich meine, stell dir vor, du gehst in ein Buchgeschäft, in ein, ähm, hier sag schnell, Utensilien, hier, Büro-Materialladen. Schreibwarenladen heißt es, danke schön. Oder in einen Baumarkt, in ein Möbelhaus. Da gibt's oft vorne an oder in irgendeiner Ecke, gibt es halt so Bereiche, wo man Bilder kaufen kann für die Wand, Fototapeten, Kalender mit schönen Fotos drauf, Postkarten mit Fotos drauf, alles mögliche, fertige Produkte mit einem Bild drauf. Und da geht man hin und kauft die in einem Geschäft ein. Und dann nimmt man dieses Produkt, was man da gekauft hat und führt es einer Bestimmung zu, für die man es gekauft hat. Also eine Fototapete kaufe ich ja nicht, um sie in den Mülltonne zu werfen oder in die Ecke zu stellen, sondern um sie auszurollen und an die Wand zu kleben. Im Kalender würde ich auch einfach an die Wand hängen, weil den will ich mir angucken, jeweils monatsweise. Ich führe es halt der... gedachten Bestimmung zu. Jetzt hängt das in diesem Raum, und jetzt bist du vielleicht...

Gewerblich oder nicht, spielt ja erst mal keine Rolle. Aber nimm an, du bist gewerblich und hast eine kleine Pension. Und jetzt machst du Fotos von den Räumlichkeiten, von dem Esszimmer, von den Übernachtungsmöglichkeiten und so weiter, die alle schön modern eingerichtet sind. Da hängen natürlich auch Bilder an der Wand, die du gekauft hast in diesen Geschäften oder eben diese Fototapete, mit der du irgendwie die ganze Wand tapiziert hast, zum Beispiel weil das so ein schöner Blick auf was weiß ich über den Tal ist oder so. So, dann machst du halt ein Foto von diesen Räumlichkeiten und dir geht es ja auf diesem Foto um die Räumlichkeiten und da sind halt im Hintergrund, weil einer dieser vier Wände nur mal eine Fototapetenwand ist, da sind halt Bilder drauf zu sehen. So und jetzt stellst du die halt online auf deine Webseite oder bei Facebook oder was auch immer, um deine Räumlichkeiten, deine Dienstleistung damit zu bewerben. Und dann flattert dir plötzlich eine Abmahnung rein, wo es dann heißt ja, nee, hier also das ist ja eine unrechtmäßige Vervielfältigung meines Fotos. Ich bin ja hier der Urheber, bin der Fotograf XY und sie haben jetzt mein Foto genommen und haben das quasi unerlaubt vervielfältigt und veröffentlicht. Das dürfen Sie gar nicht.

Und dann muss ich sagen, WTF. Weil... also, wenn ich dahergehe und jetzt so eine Fototapete oder einen Fotokalender nehme und ich reproduziere den, das heißt, ich stelle mich genau vor das Foto, also das Bild genau vor den Kalender, und ich mach ein neues Bild, wo genau nur unverzerrt und scharf dieses eine Bild drauf ist. Und ich veröffentliche dann dieses Bild und vielleicht sogar noch in der Absicht, das dann halt zu vermarkten oder so was. Dann versteh ich das. Das ist in Ordnung. Das darf man nicht. Das sollte jedem klar sein. Da muss ich auch keinen Verlag vorher fragen, ob ich das darf oder nicht. Das ist eine Reproduktion. Das ist ein Ziel, das in der wirklich guten Qualität, zur Verfügung zu stellen. Oder sogar als Mainz auszugeben. Das versteh ich, das ist nicht fein.

Aber wenn ich jetzt hier meinen Raum fotografiere, ich hab Glück, dass hier nur Fotos sind, selber gemacht habe, bis auf eins da oben. Wenn ich jetzt hier Räumlichkeiten von mir fotografiere und ich stell das online und ich müsste befürchten, eine Abmahnung zu kriegen, weil da ein Palmbild drauf ist, was aus dem Baumarkt gekommen ist, und irgendein Künstler dieses Palmbild gebaut hat, das dann findet oder finden lässt im Internet und mich dann abmahnt, weil im Hintergrund dieses Palmbild zu sehen ist, dann müsste ich ganz ehrlich gesagt sagen, könnte sehr von meiner aktuellen Tagesstimmung abhängen, ob ich dann die Wege durch die Gerichte über Anwälte gehe oder ob ich gleich irgendwie mal vorbeikomme mit dem Güllewagen. Mal so ganz vorsichtig gesprochen. Weil das geht... Ganz ehrlich, das geht einfach nicht.

Wenn du so eine Fototapete kaufst, dann steht doch da nicht... War in diesem Fall ja auch so, da steht ja nicht drauf, hier alle Rechte vorbehalten, und ordnungsgemäßer Einsatz ist übrigens wie folgt. Das könnte dir so ein Möbelhaus oder so einen Baumarkt auch nicht beantworten. Das ist doch überhaupt nicht deine Erwartungshaltung. Überhaupt nicht. Wenn das wirklich so durchgeht, dann machst du ja da alle möglichen Tür und Tore auf. Ah, Sie haben unsere Iwa von Ikea im Hintergrund des Bildes. Und er ist ja geschützt, und deshalb dürfen Sie... Oder der schöne Designerstuhl oder so. Das dürfen Sie aber nicht. hat sich da... War das das Landgericht Köln? Ja, Köln. Nee, der Bundesgerichtshof hat eine Leitentscheidung zum Urheberrecht 2014 gefällt. Da gab's nämlich was Ähnliches. Und zwar hat ein Büromöbelhändler in seinem Laden eine Sitzgruppe fotografiert. Da war im Hintergrund ein Bild.

Ein Gemälde, was der Künstler, der Maler, den irgendwie vorübergehend geliehen hat, um's... Das war quasi eine Ausstellung. Genau. Und auch da gab es dann das gleiche Ding. Und das Landgericht Köln hat sich jetzt auf diese Entscheidung vom Bundesgerichtshof quasi gelehnt. Und...

Wenn so eine Sache online relevant ist, also wenn so was im Online passiert, dann können sich die Kläger das Gericht aussuchen. Mhm. In Deutschland. Die haben freie Wahl, welches Gericht sie nehmen. Und jetzt ist das Landgericht Köln wohl in solchen Entscheidungen immer sehr auf der Vorheberrechtsseite. Ich hatte bisschen gedacht, Hamburg wäre dann... Für solche Geschichten... Ja, das wahrscheinlich auch, aber Landgericht Köln scheint da auch positiv zu sein, was das angeht. Dieses... das Grundsatzurteil, was du gerade genannt hattest, Das habe ich so weit verstanden, dass in einem Möbelhaus ein Kunstwerk war, wo auch der Künstler bekannt ist oder die Künstlerin, und das für einen vorübergehenden Zeitpunkt dort ausgestellt war. Das ist die Interpretation des Gerichtes. Das war so und das wäre jetzt ein Punkt, wo ich jetzt sagen würde...

Ja, da ist dann aber Künstler oder Künstlerin bekannt und es ist klar, dass das halt ein einmaliges Kunstwerk ist, was hier zum Zwecke der Ausstellung steht und wenn man es dann mit auf dem Foto hat, dann wäre es auch fein, wenn man da Künstlerin vorher mal fragt, ob das in Ordnung ist, weil vielleicht möchte ja die Person gar nicht, dass das in einem Katalog auftaucht, weil das exklusiv sein soll. Das ist so ein Ding, da kann man drüber diskutieren. Ja, aber dass sich jetzt Köln da dranhängt und jetzt ein, ich weiß nicht, wie viel 100.000-Millionenfach reproduziertes Bild als Fototapete und wer weiß, als noch was für Produkte da hernimmt und das jetzt gleich setzt, wenn ich das an die Wand klebe, äh, sorry, geht gar nicht. Solange die Rechtsprechung das mitgeht, und das geht's ja in diesem Fall offenbar, ist das ein super Businessmodell für den Fotografen? Das Problem ist halt eben tatsächlich, Vielleicht gibt es hier unter den HörerInnen ein paar Leute, die sich da besser mit auskennen. Auch für mich persönlich und privat mal als Information für zukünftige Dinge, die passieren könnten. Das Problem, was ich damit immer habe, ist, wenn du jetzt dagegen angehen möchtest.

Ich persönlich würde gegen so was zum Beispiel sehr gerne angehen und würde sagen, nein, Landgericht Köln, ich glaube, da liegst du falsch. Das sehe ich nicht ein, und zwar begründet nicht ein. Du weißt ja nicht nur, ich will nicht zahlen, sondern ich sehe das begründet nicht ein. Da müsstest du jetzt mit einer Anwältin dahergehen und müsstest dann vielleicht sogar vor Gericht ziehen und dann die Gerichtsverhandlung durchziehen, also in die nächste Instanz gehen. Und jetzt hast du ja... Jetzt kriegst du ein Kostenrisiko. Das heißt, jetzt kann es passieren, du kriegst recht, dann musst du der Fotograf bezahlen, oder du kriegst nicht recht und dann musst du bezahlen. Mein polemischer Eindruck ist so ein bisschen, wenn ich kein Geld habe und...

Sagen wir mal, etwas weniger finanzielle Möglichkeiten haben, so dass ich... Du musstest dir schon leisten können, so was zu tun. Dann kann ich das nicht machen. Oder ich hab so wenig, dass ich sowieso ein Scheißleben führe, dann bezahlt der Staat im Zweifel das, wenn ich da unrecht behandelt werde, was im Prinzip auch gut ist. Habe, dann kann es sein, dass die hinterher aufgebraucht sind, weil ich könnte es ja bezahlen im Zweifel. Das heißt, ich trage ein sehr, sehr hohes finanzielles Risiko. Gibt es dann nicht irgendwelche Möglichkeiten, gegen so einen Schwachsinn auch vorzugehen und das finanziell. Ein bisschen geringer zu halten, so ein Risiko, weil die Kosten können echt enorm werden. Da werden auch so 1.000 Euro Abmahnung, werden dann schnell mal ein fünfstelliger Betrag. Und den hab ich dann auch nicht mal eben über.

Da kenn ich jetzt das deutsche Rechtssystem nicht gut genug, als dass ich das einschätzen könnte. Deswegen frag ich, ob sich da jemand auskennt, ob ich auch, wenn ich Geld habe auf dem Konto oder selbstständig bin und Geld verdiene mit solchen Sachen, ob es eine Möglichkeit gibt, eine Unterstützung zu beantragen, die man dann nicht zurückzahlen muss. Tja. Also, ich find das ein Unding. Und ich hab mich so aufgeregt den Tag, dass ich so kurz davor war, einen Shop aufzumachen, eine Shopseite zu starten, da Fotomotive reinzustellen und genau den Link zu diesem Bericht, alle Links da reinzupacken, die ich finden konnte, und damit zu werben, dass das mit meinen Fotos garantiert nicht passiert. So, hier sind eure Fototapeten, hier sind eure Wandbilder. Kauft sie, einmal bezahlen, und ihr dürft sie benutzen. Macht damit, was ihr wollt, solange ihr sie nicht weiterverkauft. Das ist die einzige Regel. Also, so ansprach's. Der weiß schon, warum er kleine Ferienwohnungsanbieter verklagt und nicht Hotelketten. Aber die Angst haben, da weiterzugehen. Aber es sind 1000 Euro, das ist auch nicht Kleckerei. 1000 Euro, wobei das natürlich noch die Gerichtskosten... Ich weiß nicht, wie viel da wirklich bei dem Fotografen landet, aber wenn er das oft genug macht, doch. Aber wenn bei dem ein Euro landet, ist das genug um...

Na ja, also, ich... Ich will hier nicht aufrufen, irgendwie Gülle auszuschütten, aber... Ich glaube, wir haben jetzt auf jeden Fall deutlich gemacht, dass wir das genauso zum Kotzen finden wie ihr, die sich bei uns gemeldet haben. Die Frage wäre halt... Also, ich bin ja sowieso der Überzeugung, dass irgendwas bei uns... Weiß nicht, ob das nur bei uns so ist, aber das, was falsch läuft mit diesem Recht und mit diesen Abmahnungen. Ich finde es wie gesagt völlig in Ordnung, wenn jemand etwas mutwillig, gewerblich.

Zweckentfremdet oder missbraucht, klaut, was auch immer. Das finde ich in Ordnung, dass diese Person dafür zahlen muss. Dafür gibt es Regelungen und Rechte, gibt es massenhaft. Bei solchen konkreten Dingen ist aber mein Vorschlag zu sagen, der erste Hinweis, Schrägstrich, nicht abmahnen, sondern der erste Hinweis, du machst da was falsch, nimm das weg. Also der erste Hinweis auf unterlass das mal hat meiner Meinung nach auf privaten Wege zu erfolgen. Sprich entweder ein Brief oder eine E-Mail und zwar kostenneutral. Ja, also nicht hier kostet es 1000 Euro, weil du das gemacht hast, du böse, sondern, ey, übrigens, das darfst du übrigens Mach das mal weg. Und wenn die Person sich dann nicht so verhält, wie es sein sollte, sondern sagt, du kannst mich mal, ich mach das aber weiter, dann kannst du von mir aus mit einer Abmahnung kommen. Aber dieser erste Hinweis, der sollte für den Empfänger kosteneutral sein. Alles andere ist Schwachsinn, denn auf so was kommst du im Leben nicht. Selbst wenn es rechtens ist, selbst wenn alle Paragrafen sagen, nee, der Fotograf hat schon recht, das ist zwar scheiße, macht halt sonst nur keinen anderen, macht halt nur dieses Arschloch, ich nenn ihn auch einfach so. Aber das darf nicht, das kann einfach nicht sein. Mensch, kommt mal zur Besinnung. Ich.

Ich finde es übrigens ganz lustig, dass im Heiseartikel der Fotograf namentlich genannt wird.

Er ist bekannt. Jetzt kann es natürlich noch sein... Weißt du, weißt du... Ja? Solange das deutsche Rechtssystem das mitmacht, ist das für den ein super Businessmodell. Der wird nicht aufhören. Der wird auch nicht einen Brief schreiben und sagen, tu mal weg, das ist meins. Nee, der wartet ja dann da. Man mag's ihm zumindest unterstellen. Sorry, ich find das nicht in Ordnung. Es gibt einen Fakt, der kann... Also, Devil's Advocate hier, ne? Teufels Anwalt. Jetzt kann es sein, du hast nämlich die Möglichkeit als Fotografin zu sagen, du schützt oder du lässt deine Bilder schützen. Weil du bist Urheberin.

Und dann gibst du das ab. Da gibt's Unternehmen, die kümmern sich da nicht rum. Die suchen im Internet nach deinen Motiven. Das funktioniert nach verschiedensten Methoden. Selbst wenn die gespiegelt und bearbeitet werden und so weiter, und dann erinnert man die wieder, relativ zuverlässig.

Und je nachdem, wie viel du diesen Unternehmen bezahlst, kümmern die sich auch um alles Weitere. Da gibt's ganze Anwaltbüros, die du damit beauftragen kannst. Und dann steht zwar hinterher in der Klageschrift erst mal dein Name, also du trittst dann ja quasi als Kläger auf, aber das Ganze läuft mehr oder weniger automatisiert.

Das bist du wenigstens abmahlen kannst, Leinklang. Genau. Eventuell kriegst du noch eine Liste, dass du das noch mal gegenprüfen kannst, mit den Verträgen, die du geschlossen hast, mit verschiedenen Firmen übereingeht oder nicht. Das wäre in diesem Fall nicht der Fall. Da du aber vielleicht jeden Tag Hunderte von solchen Listen-Einträgen bekommst, prüfst du jetzt nicht jeden Fall im Einzelnen detailliert und sagst, komm, mach mal. Weil 99 Prozent wirst du schon den Richtigen treffen. Und dann läuft das seinen Gang. Wenn das hier so gelaufen ist und der Fotograf das in diesem Fall gar nicht so meint, sondern das jetzt ein Automatismus war, der einfach losgestoßen ist, dann entschuldige ich mich in aller Form. Wenn das nicht so war, lieber Fotograf, wenn Sie das genau so gemacht haben, dann bleib ich bei einem höflichen Sie-Arsch. Das geht gar nicht, und das zieht den ganzen Berufszweig von uns Fotografen so was von in den Schlamm. Und das sorgt dafür, dass irgendwelche Firmen da draußen, wenn sie so was lesen, nämlich keinen Bock haben, wenn man als Fotografin hinkommt und sagt, Ja klar, meine Zeit bezahlst du natürlich und du zahlst für die Nutzung der Fotos, also wenn du Nutzungsrechte verkaufst für ein Jahr, für zwei Jahre, für den und den.

Zweck. Aber wenn du nach zwei Jahren jetzt neue Flyer drucken willst, dann müssen wir neu verhandeln. Diese ganze Berechtigung für Fotos, die eigentlich ein wichtiger Standpunkt im Geschäftsmodell von uns Fotografinnen ist, der wird in den Dreck gezogen durch solche Scheißaktionen. Und mir geht so die Hutschnur. Mann ey, wo sind die Valium?

Uwe hat einen schönen Post hier. Vielleicht will er sein... Sorry, falls das nicht deutlich geworden ist, ich rufe hier nicht zu irgendwelchen Straftaten auf. Tut das bitte nicht, Leute. Das sind Gedankenexperimente, die ich habe. Mit Dungen und so. Lass uns doch mal zu angenehmeren Dingen kommen. He, jeminä. Wenn irgendjemand Bock da draußen hat, jetzt ernsthaft, wenn irgendjemand Bock da draußen hat, einen Shop aufzuziehen, das richtig groß auf die Nummer zu ziehen, der da draußen hat zu verlagen oder so was. Weil der Witz ist ja, um so eine Fototapete oder solche Fotomotive zu verkaufen, muss man in die Läden reinkommen. Man muss in der Ausstellungsfläche sein, damit Leute da was weiß ich für 20 Euro oder so was, sich so eine Tapete mitnehmen können. Wenn ihr jemanden kennt, der in dem Business drinne ist, der die Motive dahin bringen kann und wenn ihr Bock habt, da mitzumachen, dann lasst uns zusammentun und lasst uns einen richtig großen Store aufmachen. Lasst uns Fotos liefern mit einer ganz, ganz simplen Berechtigung, die wir groß draufschreiben auf alle Fotoprodukte, die in diesen Ausstellungsräumen liegen. Da steht drauf, lizenzfrei, Sternchen, nur nicht weiterverkaufen. So, ist die einzige Regel. Das ganze kommt dann auf die Domain-Ferienwohnung. Minus Fototapeten.de. Zum Beispiel. Na? Ich bin dabei, ich liefere Motive.

Mann, ey. Geht mir so was auf den Sack. Es gibt ja Menschen, die haben auch Fotomotive geliefert. Oh ja. Oh, danke. Bitte ein schönes Thema. Dann bin ich auch wieder ruhig. Das musst du aber auch auf den Knopf drücken. Was denn? Ach so. Mein Gott. Alter. Ja. Happy Shooting, der Fotopodcast. Werbung.

Einmal mit Profis, aber jetzt nicht. Ich bin so in Rage, ich kann nicht mehr klardenken. Das merk ich grade. Deshalb machen wir jetzt hier die Auflösung des Fotowettbewerbs. Die Januar-Aufgabe Winter. Enjoyer Camera hat den Fotowettbewerb gesponsert und macht das jetzt hier dieses Jahr, jeden Monat. Und der Januar war Thema Winter. Und ihr habt mitgemacht. und habt Bilder eingereicht. Und davon viele, nämlich 34 Stück. Und... und tolle Bilder und überhaupt... Also, klasse, klasse, klasse, klasse, klasse. Echt cool. Und es gibt drei Preise insgesamt, wie wir schon angekündigt hatten. Und zwar der erste Preis ist ein Peak-Design-Clutch. Den wir... Wo wir das Gewinnerbild über eine kleine Jury ausgewählt haben. Das ist das erste Mal, dass wir das hier so machen. Diese Jury hat das ermittelt, dazu kommen wir gleich. Und dann gibt es noch den zweiten und dritten Platz. Und das sind, wie wir es bisher auch immer gemacht haben, ausgewürfelte Preise. Also zweiter, dritter Platz sind Trostpreise. Aber ich hab letztes Mal die Kiste, diese Kiste hier, gezeigt. Mit den Trostpreisen, hier sind die Trostpreise drin. Und... Und zwar sind da drin, es kommt die große.

Es... Ah, eine Plastiktüte! Das sind... Raps. Nein, was sind Raps sind das? Das sind solche selbsthaftenden... Diese Easy-Rapper heißen die. Ja. Hier. Und... In rot. In rot. Und... innen in grau. Und wie gesagt, zweiter, dritter Platz bekommt jeweils einen... Easy-Rapper. Und... Ja, super. Die, bevor wir jetzt gleich zum Bild kommen, zum Gewinnerbild, also zum Hauptpreis, würfeln wir die jetzt mal kurz aus. Und zwar... Jetzt müssen wir nur... Wenn jetzt die Zahlgewürfel wird vom Gewinnerbild, dann darf man natürlich verraten, wer das Gewinnerbild ist. Nee, wir... wir... wir... Wir überspringen die 19, aber wir sagen noch nicht, welches von den Bildern jetzt die 19 ist. Ah, okay. Das heißt, die 19. Wenn die kommt, wird einfach noch mal gewürfelt. Wir erwürfeln das erste Bild auf die Plätze. Fertig, los. Fangen wir an. 22.

Okay, das war schnell. Das ist Klaus Bormann. Die 22. Moment, ich muss ja aufmachen. Die 22 ist... Ah. Okay... Das hier. Jawoll. FKN Winter, was wahrscheinlich FKN, was soll das denn heißen? Also...

Weiß ich auch nicht. Was sehen wir? Sind wir nicht. Ja, das ist ein Schnappschuss, der eine Rückseite eines gefrorenen Autos zeigt, wo jemand in den Dreck noch LOL reingemalt hat. Und ja, es ist jetzt fotografisch, ja... Also Licht ist schön, so morgens Sonne. Ja, ist halt rauchreif, ne? Aber ansonsten ist es halt ein Schnappschuss. Aber gut, hat einen... Hat einen Rapper gefunden. ... easy rapper gewonnen. Und wir würfeln den zweiten aus, und zwar... Nenene, nene, nene... Die 61. Das ist keine 60. 61. 70. Das ist zu viel. Mensch mit Musik. 0,2. Die 2. Die 2. Musik natürlich, dass das hier ein bisschen. Ach, die Borealis. Aurora Borealis von PR-Fotografies. Am 18. Februar 23 aufgenommen. Und zwar in einem G2-geomagnetischen Sturm. Das ist ein Stärken-Ding. Das Ort steht nicht drauf. Und ansonsten doch hier Alaska.

Cleary Summit in Alaska. So, so. Ähm, ja, Aurora Borealis Nordlichter sind natürlich immer irgendwie geil. Mhm. Die in allen möglichen Größen, Farben und Formen kommen. Auch Farben, wir haben jetzt ja gerade in Deutschland sogar bis Mitte Deutschland hatten wir in den letzten zwei Nächten Nordlichter. Und die waren rot. Teilweise. Das hat damit zu tun... Kannst die Musik wieder ausfaden. ... welcher Höhe die entstehen.

Ach, es läuft da einmal Musik und dann ist wieder nicht recht. Na gut. Wir sehen hier eine, ich sag mal eher traditionellere Aurora und er hat nicht nur den Himmel fotografiert, sondern auch einen Vordergrund dazu und das ist immer schön. Ja, das ist überhaupt sehr schön. Also, es ist... Ich find das so ganz witzig, wie sich der Weg im Schnee und... Die Form... oben, dieser grüne Schleier, wie sich das fast deckt. Also, wir haben halt unten im Weg so mit einer Kurve nach hinten. Wir haben oben diesen grünen Schleier mit einer Kurve nach hinten. Find ich eigentlich sehr schön, passt ganz gut. So, und das sind 25 Sekunden Belichtung. Also, das war auch keine besonders helle Aurora. Die gibt's ja auch in allen möglichen Helligkeiten. Manchmal ist die so hell, je nachdem, wo du bist, dass du die quasi aus der Hand fotografieren kannst. Okay. Die hier nicht. Mittlerweile gibt's auch genügend Echtzeitvideos, weil die Kameras heute empfindlicher sind. Ja, werden immer besser. Ging früher nicht, aber geht heute. Tja, also, das war PR-Photography. Ähm, auch du schreibst eine Mail, übrigens auch Klaus, beide bitte Mail an chris-at-happy-shooting.de schreiben. Weil ich dann auch hier die...

Die Easywrapper verschicken werde. So. Das waren die... und die Trostpreise. Und wir haben dann mit einer kleinen Jury bestehend aus...

Dem Boris, mir, und dem Yannick von Enjoyer Camera haben wir uns dann die Bilder alle mal in Ruhe angeguckt. Und jeder von uns hat dann insgesamt 100 Punkte für diese Bilder vergeben. Und das wurde dann hinterher aufsummiert. Und da ist dann ein Gewinn rausgefallen, und zwar... Moment, ich muss mal gucken, gucken, gucken, gucken. Und zwar das hier. Wasserhäuser in Klammer Nebel von Timo Bonenkamp. Mhm. Und das ist ein Bild, das sieht sehr norwegisch aus. Ich würde sagen, das ist irgendwo Norwegen-Lofoten-Gegend. Timo, kannst du mal Bescheid geben, ob das stimmt? Ja, was sehen wir? Wir sehen so Häuser auf Stelzen. Mhm. Die in irgendeinem Fjord stehen oder so. Genau wo, weil im Hintergrund nichts ist, weil es ist nebelig. Und... ja, das hat... Das ist eine Langzeitbelichtung, man sieht's am Wasser. Das ist also... Das sieht quasi aus wie Eis, das Wasser, ne? Passt ganz gut zum Thema, also eine feste Oberfläche. Na, gibt keine Exif leider. Ähm... Aber ja, das macht Wasser bei Langzeitbelichtungen. Ähm... Dass es halt glatt wird. Und wenn es sich bewegt dabei, dann wird's halt ein bisschen...

Ja, dann ist die Spiegelung nicht so spiegelnd, sondern dann ist die so ein bisschen milchig. Ja, Nebel in der Gegend. Und was ich dann noch gesehen habe, ist, dass das ein Bild aus einer Serie ist. Das hat jetzt hier mit dem Wettbewerb nichts zu tun. Aber der Timo hat hier noch zwei andere Bilder. Gleiche Ecke, einmal die Goldene Stunde und einmal den Sonnenaufgang. Mhm. Und ja, also, Timo, du hast gewonnen mit deinem... Es muss ja heute zurückkommen hier zum ordentlichen Bild. Hallo? Hallo? Da. Mit diesem Bild hast du gewonnen. Natürlich ist der Rechtsweg wie immer ausgeschlossen, was die Jury ermittelt, gilt. Und auch du schreibst eine E-Mail an chris.happyshooting.de, schreibst da rein.

Stichwort Januaraufgabe, die anderen beiden auch. chris.happyshooting.de und ja... Schön, dass ihr dabei wart. Ich möchte noch was sagen zum Gewinnerbild. So viel Zeit muss sein. Was ich sehr leiden mag, ist, wie... Wie soll ich sagen? Wie grafisch das Ganze aussieht. Wir haben eine exakte Horizontale, eine exakte Waagerechte. Wir haben sehr gerade Linien, die eine Flucht in die Tiefe bringen. Wo wird so schön milchig vernebelt. Wir haben eine unglaubliche Tiefe in diesem Bild. Wir haben gleichzeitig eine tolle Freistellung dieser Fahlbauten vor eben einem weißen Hintergrund.

Das alleine macht das Ganze... Sehr, sehr aufgeräumt. Ja, das macht das schon irgendwie so surreal irgendwie, wie ein Rendering oder wie ein Modellbau oder so was.

Das finde ich sehr schön, das strahlt unglaublich viel Ruhe aus. Und ich finde, unterstützt wird diese Ruhe eben noch durch diese sehr pastelhafte Bearbeitung. Das ist wirklich nur ein... Gerade ein Hauch von Farbe in diesem Bild mit drin. Das ist fast schon ein Schwarz-Weiß. Und ich finde es eben auch schön, dass er sich nicht dazu hat hinreißen lassen, hier extrem an den Kontrasten zu drehen. Der Schwarzpunkt ist jetzt nicht noch drastisch angehoben oder so was. Das hat dem Bild auch nicht gutgetan. Überhaupt nicht. Wir haben hier wirklich dieses nebelig-milchige, was sich halt durchzieht. Wir haben kein super tiefes Schwarz. Wir haben auch kein super grelles Weiß. Sehr, sehr kontrastarm. Und eben trotzdem wirkt es sehr filigran und detailliert, Weil eben schönes Spiel da ist durch dieses Gebäude, was vorne links im Bild steht, was eben ja nah dran ist und deswegen nicht so im Nebel abtaucht. Da sehen wir sehr viel Struktur an diesen Holzbrettern und Fensterrahmen. Wir können sogar reingucken ins Fenster. Und diese Treppe, die da ins Wasser führt mit diesen Handläufen. Da haben wir halt einen Eindruck davon, was wir auch bei den anderen Bildern sehen sollten oder könnten. Aber da sieht man es eigentlich kaum noch, je weiter die Häuser nach hinten verschwimmen. Eben weil sie in diesem Nebel abtauchen. Ich find, das ist ein sehr, sehr schönes Spiel hier mit Farbe und eben nicht vorhandenem Kontrast.

Hat mir sehr gut gefallen.

Ja, dann danke fürs Mitmachen. Die aktuelle Aufgabe läuft noch. Das ist die Kitsch-Aufgabe, die läuft noch bis zum 21.3., also wieder... Kitsch-Aufgabe mit dem Tag HS Februar. Genau, HS Februar, Kitsch, so siehe Valentinstag und... Und Herzelchen und was weiß ich, was euch da so alles einfällt. Bin gespannt. Ja. Und wir sagen danke, Enjoy Camera, für die Unterstützung. Und wir... ja, wir finden das gut. Das ist super. So... Kommen wir... Kommen wir... Ah ja. Ha-ha-ha-ha-ha-ha! Ein interessantes Thema. Vielen Dank.

Wie fang ich da an? Ich fange mal an bei Action Speaks Louder. Action... Gib mal einen Kontext für die HörerInnen. Ja, ja, ich komm. Sie wissen, wo sie zuhören sollen. Ich bau das jetzt... Du baust auf. Bau mal. Genau. Also die Gruppe Action Speaks Louder hat einen Bericht veröffentlicht, bei dem Canon nicht besonders gut wegkommt. Okay. Wer ist Action Speaks Louder? Das ist eine australische Non-Profit-Gruppe, also ein sogenanntes Aktionsbündnis. Die haben sich zur Aufgabe gestellt, Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn diese ihre Klimaversprechen nicht einhalten.

So machen ja große Unternehmen, die sagen, ja bis 20x sind wir klimaneutral oder und so weiter. Gerade in der jetzigen Zeit ist das ein Thema. Und dann kommen wir dabei zu Dr. Taishi Sugiyama. Der ist Research Director, also einer der Forschungsdirektoren des Canon Institute for global studies, CIGS. Und das CIGS ist ein Kanon-Thinktank. Die machen da irgendwie, sich schlaue Gedanken. Der Herr Sugiyama, also einer von mehreren Forschungsdirektoren, direkt von was nicht der deutsche Titel genau ist, in seiner Bio steht auf der Website, dass er sich spezialisiert hat auf innovationsbasierte Lösungen für die globale Erwärmung. So. Der schreibt also Forschungsarbeiten. Und, ja, Canon ist jetzt durch dieses Aktionsbündnis Action Speaks lauter unter Druck gesetzt worden und wird immer noch sehr unter Druck gesetzt. Damit da so diverse Artikel von dem Herrn Sugiyama wegkommen, weil er da unter anderem die Klimakrise als Fake News bezeichnet hat und Greta Thunberg als Kommunistin genannt hat und so weiter. weiter. Ja.

Fand ich interessant. Dieses Aktionsbündnis Action Speaks Louder ist, wie gesagt, die schreiben selber auf ihrer Webseite, dass sie sich dafür einsetzen, dass große Unternehmen für ihre Versprechen zum Klimawandel zur Rechenschaft gezogen werden. Weil die meisten großen Unternehmen versprechen, den Klimawandel nicht weiter anzuheizen. Nachhaltigkeit ist ein gutes Verkaufsargument für Kunden, für die Mitarbeiter und die Investoren vor allem. Aber diese Kluft zwischen dem, was manche sagen, und dem, was sie tun, ist oft relativ groß. Die haben sich das auf die Fahne geschrieben. Das machen sie durch Recherchen und sagen, die arbeiten ja evidenzbasiert. Und mobilisieren dann eben die Menschen, da doch dagegen zu protestieren. Mhm. Und das ist also öffentlicher Druck. Ja, und sagen speziell zum Fall Canon. Canon ist eine der bekanntesten Marken der Welt. Und hat sich also, hat eine Marke geschaffen mit viel Sorgfalt, die ein Synonym für Wildnis und Natur ist. So, Fotografie halt.

Und wir haben schon im Februar 2022, haben die schon so ein bisschen rausgebracht, dass also im Fahrwasser der umweltfreundlichen Marke dann eben diese Denkfabrik gegründet wurde, die sich als, die Worte von diesem Aktionsbündnis, als eine Plattform für Klimawandelleugnung rausgestellt hat. Mhm. Und... Ja... So ein Think Tank hat dann natürlich auch irgendwie eine Reichweite. In diesem Fall ist dann von diesem Herrn Sugiyama unter anderem zum Beispiel ein Buch geschrieben worden, was sich an Jugendliche richtet, wo dann der Klimawandel doch sehr relativiert wird und so weiter. Ähm... Sie sagen selber also... Das Aktionsbündnis sagt im eigenen Blog, Forschungsleiter des CIGS haben die Klimakrise als liberale Propaganda bezeichnet. Ähm...

Und auch diverse Amis aus dem eher rechten Spektrum gelobt. Ne? Dass das... Also, die Umweltkampagnen werden als Evil angegriffen und wie gesagt, Fortune-Bergmertz, Kommunistin bezeichnet und so weiter. Wie gesagt, ähm... Kommt da noch eine Kurve, oder muss ich mich aufregen? Ja, ich hab die Kurve auch gesucht. Also, das Ganze kulminiert jetzt in einem Fotowettbewerb. Das ist die Kurve. Und zwar... haben Sie nachher einen Fotowettbewerb. Passt natürlich. Das ist die neuste Aktion von Action Speaks louder, einen Fotowettbewerb zum Thema Klimawandel. Ähm, die Gruppe hat diesen weltweiten Fotowettbewerb ins Leben gerufen, das ist Teil von eben dieser Kampagne. und.

Geht bis zum 28. Februar, 23, also jetzt. Das ist jetzt, ja. Wo wir es aufnehmen wie am Dienstag. Ist jetzt zu später, dann teilzunehmen. Und... Die Organisatoren bitten, die Teilnehmer aussagekräftige Fotos einzureichen, die die Menschheit zu einem besseren Umgang mit dem Planeten inspiriert. Ja.

Okay. Das Ziel. Und... die... Ja, also Bilder, die mit dem Thema Klimakrise zusammenhängen Irgendwo die Leute ein bisschen pieksen. Was daran pikant ist, dass die Gewinner Anfang März bekanntgegeben werden. Und zwar zeitgleich mit der jährlichen Aktionärsversammlung von Kanon. Und das Siegerbild wird am Times Square in New York auf dem großen Billboard irgendwie gezeigt. Okay. Der Guardian hat dann noch bei Kanon nachgefragt. Weil die haben sich sehr bedeckt gehalten, was das Thema angeht. Und Kanon sagte dann, dass CIGS ist eine private gemeinnützige Denkfabrik, die unabhängig vom Unternehmen arbeitet und nicht zu dessen Geschäftsbereichen gehöre. Das Unternehmen lehnte es daher auch ab, sich dazu zu äußern, wie CIGS, Sugiyama und seine Forschung finanziert wurden oder ob es Materialien überprüft hat, bevor sie auf der Website des CIGS veröffentlicht wurden. Ja, wir packen mal... Ich hab hier einen kompletten Sack vor links. Das ist auch so eine Sache, da rat ich allen, die sich dafür interessieren, das vielleicht auch mal selber ein bisschen zu Äh, ja. Ein bisschen zu durchkämmeln, das war jetzt eine sehr verkürzte Version des Ganzen. Ob das jetzt... Ja, also...

Ich werd jetzt meine Canon-Kameras nicht wegwerfen. Aber es ist schon so ein bisschen so ein... Nicht fein. So ein Geschmäckle an der Stelle. Ja. Tja. Ich... bin böse.

Der Kai sagt, man muss jetzt aufpassen, wenn man am Times Square dann Davon Fotos macht und das im Hintergrund ist. Ja! Ha ha ha.

Mhm. Mhm. Tja. Soll er doch, oder sie? Meine Fresse. Nee, das find ich nicht fein. Ich meine, wir sind jetzt hier keine Politplattform oder so was. Ich kann halt nur sagen, dass ich seit den 80er-Jahren als Jugendlicher schon immer wieder gehört habe von menschgemachten klimawandeln mit immer mehr beweisen mein vater hat mir dann erzählt dass er das schon in den 60ern mitgekriegt hat von den konzern selbst da gibt es keine fragen mehr zu dem thema und ich finde es ist dann jetzt 2023 auch mal an der zeit aufzuhören dass irgendwie klein zu reden war jetzt wenn wir jetzt keine kein wandel haben keine lösung haben dann ist alles andere auch egal das auch egal ob pluton planet ist oder nicht weil wir werden da nicht mehr hinkommen. Du wirst eh nicht zu Pluto kommen. Wir haben... Ich schon! Ja, red du nur von dir.

Du wirst mal deine Asche irgendwo in... in den Next-of-Voyager irgendwie reinpacken. Ja, genau. Ha! Kommen wir zu wieder was Hübschem. Und zwar... Hab ich so eine schöne Videoserie entdeckt von Vox. Also Vox... Vox. Die Medien hat nichts mit dem deutschen Vox-Kanal zu tun, sondern das ist eine amerikanische... Hat nichts mit der RTL-Gruppe zu tun. Genau, und die haben... Die haben eine... Ja, ein Video zum Thema... Wie sagt man da? Eigentlich ist der Aufhänger, dass es sich... Die Antwort auf die Frage, warum Katzen auf die Füße fallen. Das war nämlich in der Frühzeit der Fotografie. war das tatsächlich eine... Ja, 1894 wurde da quasi... Zuerst mal irgendwie so Bewegtbild aufgenommen. Mhm. Weil die Wissenschaft wissen wollte, wie das funktioniert mit der Katze und warum die auf den Boten landet. Dazu hatten sie eine Kamera mit einem...

Rotierenden Schlitzverschluss. Stell dir einfach eine Scheibe vor mit einem Schlitz. Und wenn du da jetzt was davor... Und die rotiert vor dem... vor dem...

Ja, im Lichtfahrt quasi. Wenn jetzt vor dem, was sich bewegt, dann hast du halt plötzlich auf diesem einen Stück Film drin mehrere Einzelbilder nebeneinander. Wenn sich das bewegt, ne? Machst du heute mit hier Photoshop und kopierst die alle ineinander mit irgendwie Leiten- oder so-Modus. Ja, oder wenn's dunkel ist, das halt so Stroboskop-Blitzabfeuers zum Beispiel. Ja, hier noch nicht, das war damals noch gar nicht das Thema. Nee, damals nicht, wenn du das heute machen würdest, das wär der Effekt. Als dann der Rollfilm kam, hat sich dann irgendeiner, auch wieder aus dem wissenschaftlichen Bereich, überlegt, dass man doch vielleicht auch Einzelbilder machen könnte, also einzelne Bewegungsphasen, in denen man den Film bewegt und dann belichtet. Und Flup war die Filmkamera erfunden. Die kam also tatsächlich so aus dem Bereich der Wissenschaft. Und...

Ja, das wird in diesem Video ganz schön erklärt, wie das so funktioniert hat, auch mit einigen Belegen dazu und so weiter. Und wie die Kameras da funktioniert haben und so. Und das ist... Das war nach dem Muybridge-Hieser, der damals das erste, ja, Ding gemacht hat, wo das Pferd sogar loppiert. Wo sie rausfinden wollten, ob das Pferd alle vier Hufe vom Boden hat. Ob's eine Schwebephase hat. Das halt ich für eine urbane Legende, weil das kannst du als Mensch sehen, dass das so ist. Aber sei es doch. Es war wahrscheinlich einfach eine Suffette. Der hat das aber nicht so gemacht, dass er's mit einer Kamera gemacht hat, sondern der hat im Prinzip lauter Kameras neben so eine Bahn gestellt und dann Schnüre gespannt. Dann ist das Pferd da durch und hat die eins nach dem anderen ausgelöst.

War das so quasi die Wissenschaft, die versucht hat, was rauszufinden und da so quasi aus Versehen nebenher das Thema Bewegtbild auf die Leinwand gebracht hat. Und Kameras heute in der Wissenschaft nicht mehr wegzudenken. Das sind ja überall. Ich finde das faszinierend, wie sich das quasi über die gesamte Fotografie erstreckt. Also heute hast du in der Wissenschaft Kameras als Dokumentation für irgendwelche quantitativen Messungen. Also kannst du sehr genau Photonen messen oder in der Farbanalyse kommen Kameras vor oder die Kameras können auch mehr sehen als du. Infrarot, Ultraviolett und so. Geschwindigkeitsmessungen machst du heute mit Kameras. Wenn du weißt, wie viele Frames pro Sekunde dein Video hat, dann kannst du auch ausrechnen, wie schnell das Ding ist. Oder du kannst schnell Bewegungen einfrieren oder langsame Bewegungen sichtbar machen durch so was wie eine Zeitlupe, wie Pflanzen wachsen oder überhaupt in der Wissenschaftskommunikation. Also Kameras in der Wissenschaft nicht mehr wegzudenken. Und dieses Video von Vox zeigt die Anfänger davon. Und das ist cool. Und das ist schön.

Ja, das ist stark. Also so Einzelbilder, quasi Vorläufer, dann ja schon in der Zeitlupe, muss man ja sagen. Das ist natürlich faszinierend. Jetzt überleg ich nur grade, weil ich sag so großspurig, man kann ja sehen, dass ein Pferd eine Schwebephase... Kann man das wirklich? Ja, kann man. Die Frage ist jetzt, konnte man das früher auch? Haben die Menschen vielleicht langsamer gesehen? Man sagt ja auch, dass Menschen früher kleiner waren als heute. War das vielleicht damals so? Man sagt ja auch, früher war die Welt schwarz-weiß. Also, Menschen waren damals langsamer. Die Fotos waren früher schwarz-weiß, weil die Welt schwarz-weiß war. Das weiß man ja. Das steht ja in diesem Calvin- und Hobbes-Comic genau beschrieben, warum das so war. War das vielleicht so, dass die Wahrnehmung der Menschen früher langsamer war und deswegen verschwommener war? Weil sie vielleicht... Man sagt ja auch immer, die Zeit vergeht zunehmend schneller und wir können immer mehr in immer kürzerer Zeit schaffen. Sind wir vielleicht einfach nur evolutionär so, dass wir alles schneller wahrnehmen? Sind wir fast schon fliegen geworden? Jochen sagte, vielleicht haben sich die Pferde ja auch schneller bewegt. Meinst du, die Pferde sind vielleicht langsamer? Vielleicht sind die Pferde lau... Oh, das ist ein guter Ansatz. Vielleicht sind die Pferde langsamer geworden, weil sie domestizierter sind. Wenn man sich die Bilder anschaut von damals, dann war damals eh die ganze Welt zerkratzt. Ja. Ganz klar.

Lass uns über Dave McKeegan reden. Gerne. Dave McKeegan ist Fotograf und YouTuber und hat einen Kanal, auf dem er so übliche Sachen macht wie Gear Reviews. Dann zeigt er hier irgendwelche objektive Vergleiche und einen Fotorucksack und noch mal hier eine Kamera und so. So die Sachen, die man sich da... Also ein Gaskanal.

So ein bisschen, ja. Und das war... Darüber ist er mir aber nicht aufgefallen. Wir müssen noch mal kurz ins Schwurbelland zurück. Und zwar hat er irgendein Video gesehen von irgendeinem Flacherdler. Und hat gesagt, ja, so kann man fotografisch alles noch mal... So geht's ja nicht. Und hat dann quasi so ein... Na ja, wie man sich's halt vorstellt, so mal erklärt, wie das mit der Erdkrümung und den Lichtpfaden, der Perspektive und was, was sich alles funktioniert. Du meinst, er hat einen Flat-Earthler im Web gefunden, hat gesagt, da macht jemand einen Fehler im Internet, den muss ich jetzt korrigieren? So ungefähr, so ungefähr. Was soll da schon schiefgehen? Das ist total geil, weil... Da ist jetzt nicht viel schiefgegangen, ganz im Gegenteil. Wenn man sich das anschaut, so seine Videos, die haben halt irgendwie so... Diese Geary-Views haben halt so zwischen zwei, drei, 1000 Views und hier haben wir auch mal 15.000 Views und 3,8.000 Views und so weiter. Und dann irgendwie hat er mit einem Video, da ging's um die Mondlandung. Is it real or faked? Sind die Fotos real or fake? Okay. Also das Thema hat er sich dann zuerst gegriffen, so vor fünf Monaten ungefähr. Ja, und das hat er dann plötzlich 94.000 Views. Und... ja.

Klar, gottobeste Themen. Ja. Wobei das ja längst geklärt ist, dass das tatsächlich echt war. Weil man wollte das ja mit Kubrick hier auf der Erde drehen, aber Kubrick wegen seines Perfektionismus hat gesagt, nein, das drehen wir nicht. Das ist ja original, das machen wir. Also, das ist ja geklärt. Naja, ich mein, die Russen... Also, wenn die 500.000 Menschen, die da mitgearbeitet haben, am Mondprogramm, so mit allen möglichen Gewerken, dass da keiner von quatscht. Selten, ja. Ja, unwahrscheinlich. Egal, auf jeden Fall. Dann noch mal so ein Video über die Apollo-Kameras und dass die auf dem Mond funktionieren, weil es Leute gibt, die es nicht haben, also, wie in 30.000 Views. Und dann kam noch mal so ein paar Geary-Views. Und dann kam irgendwann diese Flat-Earth-Geschichte. Weil der hat mal einfach schnell logisch hergeleitet aus fotografischer Sicht, dass das halt gar nicht sein kann. Und dann hat er 427.000 Views gehabt. Hoah! So kann man einen YouTube-Kanal aufblasen, sag ich dir. Und er hat gute Argumente, ne? Ganz klar. Also, das ist alles sehr gut. Hat aber offensichtlich funktioniert. Wir sprechen drüber. Wir sprechen drüber, genau. Dann ist das Video drauf, immer noch fast 400.000 Views. How to silence a flat earther. Also, das hat natürlich auch... Das ganze, das Clickbait ist natürlich... Natürlich. Hier und dann wieder...

Hier noch mal eins. Flat Earth Orbits are hilarious insane. Also die Umlaufbahnen von irgendwelchen Sachen, die dann... Wie müsste das sein? Das, was man sieht, wie müsste das sein, damit es so ist, wie man's sieht? Genau. Also es ist...

Es zeigt sich, wenn man... so ein... Wenn man solche Themen anfasst und sie einigermaßen polemisch raushaut, dann kriegt man auch Videos, vielleicht sollten wir das ja auch mal probieren. Wir sollten das Konzept hier ändern. Definitiv. Finde ich auch, Ja. Lass uns über den Mars sprechen. Und die Bewohnbarkeit. Oh, das... Ja. Da müssen wir dann die Community mit einbinden. Ja. Nee, also das... Irgendjemand muss das ja rausmachen. Wir müssen das Konzept ändern, wir brauchen auch ein paar Views. Das klappt dann schon. Oder über Pluto schimpfen. Ja, Pluto ist ein guter Staat, wir rollen das Feld von hinten auf.

Weil Pluto ist ja kein Planet. Das ist der neunte Planet. Der Platet mit den Planeten. Kannst du das nicht mal richtig aussprechen? Das ist Grundvoraussetzung, wenn man polemisiert, dass man's nicht aussprechen kann und sich nicht damit auskennt. Das sind zwei wichtige Grundvoraussetzungen, die ich beide erfülle. Deswegen seh ich mich durchaus fähig, da einen Podcast drüber zu machen. Tja. Oh, ich hab noch... Ich hab... Das ist mein neues Konzept, mein Planet Pluto. Ich hab ein Buch. Du hast ein Buch? Ein Buch, nicht von mir. Oh! Erinnerst du dich an Lilly? Kapitelmarke, ja, aber selbstverständlich. Karte steckt da hinten noch. Mit der wir ja hier mal gesprochen haben über Fotografie, das ist... Lilly ist körperlich behindert und muss über so einen... also kommuniziert verbal über einen... Ähm... Wie nennt man das dann? Sprachcomputer. Ja, so ein Sprachcomputer, so ein Spassaufbock auf ein Tablet. Ja, Synthesizer. Genau, mit einer künstlichen Stimme.

Und macht Dinge mit dem Fuß. Und was sie auch mit dem Fuß gemacht hat, ist, sie hat ein Buch geschrieben. Und das wusste ich nicht. Du hast mir im Vorfeld der Sendung gesagt, Lilly hätte einen Roman geschrieben. Ich dachte, WTF, wann hat sie denn das gemacht? Ja, so nebenher, über Jahre hinweg. Es ist, also, Merox Offenbarung heißt das Ding. Ähm, und wir sind nicht die Zielgruppe. Muss ich sofort sagen, wir sind nicht die Zielgruppe. Es ist Urban Fantasy für die Zielgruppe Young Adult. So nennt man das. Ein kurzer Abriss-Thema? Ähm... Es geht um ein Mädchen, was einen Jungen kennenlernt und dann wird das jetzt irgendwie verzaubert und verwandelt sich in einen Merox. Und, äh... Da sagst du einfach, wir sind nicht die Zielgruppe. Also Fantasy und... Nee, wir sind... Also, da würd ich sagen... Sagst du. Die Young Adults, die hören hier nicht mehr zu. Aber ich halte das jetzt einfach mal hier so in den... Kann man das sehen? Flat ist das voll mein Ding. Und ich habe ihr ein bisschen beim Cover geholfen.

Ach was. Jaja. Deshalb steht auch mein Name drin. Nein! Bin ganz stolz, ganz, ganz stolz. Uiuiuiuiui. Find ich's denn? Find ich's denn? Irgendwo ist das Danke vorne drin. Egal. Bist du da auf dem Laufenden, wie das mit Ihrem Studiengang ist? In Richtung Astronom-Physik und solche Geschichten? Aktuell hab ich da keine Infos drüber. Weil wenn du jetzt schon so mit ihr bist, dass du jetzt hier schon Cover und so was gestaltest... Nur bisschen geholfen, ne? Das war das Probe bei alles schon da. Ich schleim mich jetzt mal bei dir ein, wenn das mal ansteht. Ich möcht noch zum Pluto. Hast du verstanden? Ja? Also, wenn sie da irgendwas erfinden oder finden sollte, ich würd da gern mal hin. So. Das ist mein... Hast du gehört, Lilly? Die hört hier sicher zu. Lilly, der Pluto ist für dich. Wenn du irgendwo so ein Wurmloch findest, wo wir kurz vorm Pluto rauskommen, oder einen Weg findest, eins zu schaffen...

Ich bin dabei. Meinst du, das krieg ich die abholen darf? Das wär so cool. Die ist auf Zack. Ah, also, wenn nicht sie, wär dann. Mal ehrlich. Ja, ist doch so. Schreib nebenbei noch einen Roman hier. Hast du schon gelesen? Nee, ich hab mal reingeguckt. Also, wie gesagt, die... Und die... Young Adult. Wenn du's nicht lesen... Also, das können wir auch offscreen machen. Wenn du's nicht lesen möchtest, schick gern mal rüber. Das ist aber persönlich gewidmet und alles hier. Dann musst du halt wiederkriegen. Musst du wissen. Ich kann's auch kaufen. Dann könnt ihr... Das könnt ihr alle machen. Weil Tanja ist nämlich in der Lage, solche Bücher quasi in Nullzeit zu lesen. Und dann hätt ich einen Abriss, ob sich das für mich lohnt, das zu lesen. Gut. Ja, Link in den Show Notes. Und damit kommen wir zu euren Fragen. Ich, ja, super.

Ja, es gab zwei Fragen, hab ich rausgefischt aus unserem HS-Fragenkanal im Select. Da ist zum Beispiel Ralf dabei. Der ist wohl auf was ganz Interessantes gestoßen. Und zwar auf Facebook. Auf Facebook war... Ist da noch jemand? Tanja soll ja für... Wie sag ich's? Ohne dass es nachvollziehbar ist. Tanja soll Marketing bei Facebook betreuen. Ist aber selbst nicht bei Facebook. Und sie haben es auch nicht geschafft, ein Facebook-Account anzulegen.

Warum ist das jetzt... Ich hab gesagt, das Onboarding kann nicht so schwer sein, aber du kriegst wohl eine Bestätigungsmail, und wenn die nicht durch dein Spamfilter kommt oder von einer Firewall geblockt wird oder so, dann hast du erst mal keine Bestätigungsmail. Wenn du sie irgendwann hast und willst sie bestätigen, dann sagt dir Facebook, du kommst hier nicht rein. Du brauchst das auch nicht wieder versuchen, du bist unwürdig. Also, mit freundlicheren Worten, aber... Du bist ein Bot weg. Genau, hau einfach ab. Fand ich stark so. Also Facebook scheint es auch nicht nötig zu haben, neue User zu gewinnen. Die wollen auch einfach. Ist auch egal. Jedenfalls hat Ralf auf Facebook etwas gelesen und schreibt hier, da war eine Diskussion über die Vorteile von Vollformat zu APS-C und Micro Four Thirds. Dabei kam die Aussage, dass bei Vollformat, bei gleicher Auflösung, wenn die Pixel-Auflösung gleich ist, durch die größeren Pixel mehr Licht auf den Sensor trifft. Und dadurch kürzere Belichtungszeiten möglich sind, was Vollformat für Sport- und Action-Fotografie so geeignet mache. Also bei derselben Einstellung, Blende, ISO, würde sich eine kürzere Belichtungszeit ergeben, da mehr Photon gesammelt werden können.

Und er schreibt aber dann noch weiter, meiner Ansicht nach ist die Belichtung immer nur von der... Wie, also... Exposure Value. Exposure Value, also der Belichtung, wie viel Lichtteil da ist, abhängig. Und Vollformat, APS-C, MFT, machen bei gleicher Einstellung, Blendezeit ISO, ein identisch belichtetes Bild. Reif, genauso ist es. So ist es. Der große Unterschied ist... Das größere Pixel, ähm... das wir mit dem Licht feiner auflösen können. Ja. Also, stell dir vor... Der eine ist größer. Ich mach mal kurz das Bild noch mal auf, wenn du kleine Pixel hast in einer kompakten Kamera, dann sind das quasi so Fingerhüte, mit denen du Photonen messen möchtest. Also Photonen, Regentropfen. Nehmen wir mal das Bild, Regentropfen anstatt Photonen. Und dann hast du bei den größeren Sensoren einen Eimer, mit dem du pro Pixel misst. Und du kannst die Feinheit der Höhe des Wasserstandes quasi, kannst du einfach viel feiner auflösen. So ein Fingerhut, der ist nach zehn Tropfen voll und so ein Eimer, der braucht halt ganz viele Tropfen.

Ob das hilft, weiß ich nicht. Das weiß ich auch nicht. Also, du hast halt... Du hast halt beim... Weniger Rauschen. Bei den kleineren Sensoren hast du eine kleinere Fläche. Bei dem großen hast du dasselbe Bild auf einer größeren Fläche verteilt. Deswegen verteilt sich das Licht auf eine größere Fläche. Es bleibt aber eben ein größerer Sensor, also ein größerer Pixel, der führt aber nicht zu einer kürzeren Belichtungszeit, sondern zu einer besseren Genauigkeit des Pixels. Und deswegen rauscht es halt weniger. Die Aussage könnte also heißen, für Action-Fotografie ist es deshalb geeignet, weil du bei gleicher Beleuchtung in der Halle oder draußen bei gleichem Licht eine kürzere Belichtungszeit mit höherem ISO fahren kannst. Du kannst weiter hochdrehen, ohne dass dein Bild was passiert. Du kannst die ISO hochziehen, ohne dass das Bild wegen eines Rauschens, was du hinzufügst durch den Verstärkung unbrauchbar oder unbenutzbar wird. Das hast du bei Micro Four Thirds. Da kannst du mit dem ISO nicht so hochgehen, bis es unansehnlich wird. Du hast also durchaus so gute zwei Blendenstufen mehr Spielraum für dasselbe Rauschverhalten, wenn du so willst. Ja, deswegen ist es geeignet. Aber du hast bei selber Blenden und ISO und Belichtungseinstellung oder bei selber Blende und bei selben ISO hast du keine kürzere Belichtungszeit. Das ist Quatsch.

Das wäre ja noch schöner. Dann könntest du ja mit einer Großformatkamera könntest du werden wir eine 8000-Still fotografieren bei Sonnenuntergang.

Oder Mondschein. Das ist Quatsch. Ach so, ist ja Film. Da ist ja wieder ganz an... Nein, ist Quatsch. Nächste Frage. Miriam fragt, passt zur Eurora... Oora Borealis, die wir hatten. Weiß jemand, warum die schwachen Nordlichter mit dem Fotoapparat besser als mit bloßem Auge zu sehen sind? Auf der Suche nach Nordlichtern hat die Vorschau am Display derzeit 6 oder des Handys enorm geholfen. Auf den Bildern kommt das grüne Licht auch viel besser raus. Die Bedingung bewölkt mit Lücken und immer wieder Blick auf die Sterne. Schöne Grüße aus Reykjavík, besonders an alle, die in Deutschland oder Nordfrankreich in den letzten zwei Tagen Nordlichter gesehen haben. Wo sind die Leute denn überhaupt? Island und hier, was war das andere? Egal. Ähm, ja, schöne Grüße nach Reykjavík. Ja, Yriam, die Antwort ist relativ klar. Also eben zum Beispiel, ähm, Isu, also Empfindlichkeit, Das heißt, Kameras sind wesentlich empfindlicher als unsere Augen.

Vor allem können Kameras Langzeitbelichten und unsere Augen können das nicht. Kameras belichten länger. Das heißt, sie fangen insgesamt durch Empfindlichkeit und Belichtungszeit mehr Licht. Selbst die Live-Vorschau an den Kameras, also gerade bei den heutigen Kameras in den letzten Jahren, die erkennen, dass sehr wenig Licht da ist und fallen dann in so eine Art Restlichtverstärkung, wo also auch das Live-Vorschau-Bild weniger Bildwiederholung macht. Da hat man dann, weiß nicht, nur noch so 30 Bilder die Sekunde oder sogar nur 15 Bilder die Sekunde, so was in dieser Größenordnung. Da hat man dann schon ein Schlieren, wenn man die Kamera bewegt. Aber wenn man sie stillhält, hat man eine relativ lange Belichtungszeit für die Live-Vorschau. Und das ist halt viel mehr als unsere menschlichen Augen können. Und deswegen kann man so was dann auf dem Kameradisplay ganz gut sehen.

Mhm. Da Christian sagt auch noch mal, Kameras können Belichtungszeit, ISO und Blende einstellen. In unseren Augen nur die Blende. Jein... Also, Belichtungszeit, es gibt tatsächlich so eine... So eine Grenze, wie viele Bilder quasi pro Sekunde so ein Auge auflösen kann. Deshalb funktioniert Video, deshalb seht ihr uns hier als Bewegtbild. Und die Empfindlichkeit des Auges, die ändert sich auch. Die passt sich auch an. Das sieht man zum Beispiel, wenn man mal fünf Minuten in einem düsteren Raum ist, ganz gut dort, weil das Auge sich anpasst und das ist eine chemische Anpassung. Da werden dann die, Also wird nicht nur die Irisweite aufgemacht, sondern es wird quasi in der Netzhaut irgendwie...

Wird die empfindlicher... Da wird Phosphor aus der Umgebungsluft eingelagert. Nein! Als Restlichtverstärkung durch das Licht war's frontal auf die Linse. Nein, ist natürlich totaler Quatsch. So nicht. Ich wollt nur an unserem neuen Konzept arbeiten. Ach so. Stimmt. Ja, wir haben ja mit... Titel wäre Phosphor im Auge. Genau, mit den bouncigen Icons im Sidebar ist ja schon mal... Mhm. und ihr wisst ja schon mal, was passiert.

Ja, solltet ihr auch Fragen haben, dann tut euch selber den Gefallen und kommt mal hier vorbei auf happyshooting.de slash hi. Komm doch mal rüber. Und da dürft ihr Fragen reinwerfen, und die landen dann hier. Oder da gibt's noch andere Frage-Möglichkeiten. Das findet ihr dann alles dort auf happyshooting.de slash hi. Und wir freuen uns auf eure Fragen. Wir haben noch eine Frage bekommen, und zwar von John Michael. Der ist ja dieses Jahr zum ersten Mal bei den Klostergeistern dabei. Hey, bringst du ein bisschen Gold mit? Genau, der ist ja Goldschmied. Wir machen ja Anfang der Klostergeistergeschichte immer eine Bilderschau. Danke Jürgen noch mal für den Vorschlag von vor ein paar Jahren. Hat sich ja sehr gut durchgesetzt. Und da sind wir mittlerweile auch alle fleißig am Bilder bestellen. Oder zumindest mal am Austesten. Ich habe jetzt übrigens auch ausgetestet. Nur, so nebenbei, warte mal.

Sind sie gekommen meine meine forex sind kaum sind sie bezahlt schon werden sie auch geliefert sind sie da und ich. Ja schön mal ich sag mal es ist durch die bank weg brauchbar. Was wirklich brauchbar irgendwelche ausfälle dabei irgendwelche. Nee keine ausfälle und du hast recht diese oberfläche. Die ist die ist so ein bisschen ganz leicht rau also es ist matt wenn man hier sieht das sieht man hier so an dir das ist nicht so eine punktuelle reflektion. Das ist mehr so eine gestreute Reflektion. Und... funktioniert aber gut. Bildschärfe funktioniert. Raster ist mit dem bloßen Auge, mit meiner Sicht, nicht mehr wirklich zu sehen. Mit 50 plus sind keine Raster mehr zu erkennen. Ist aber, läuft so ein Werbedruck. Das ist mehr so vom Material her und so, ist das wahrscheinlich was, was man irgendwie an so eine... Ja, an so einen... an so einen Nessestand dranmacht. Das ist halt so eine Hartschaumplatte. Ja, aber da war die Oberfläche empfindlich. Hier hab ich das Gefühl, die ist ein bisschen weniger kaputtbar. Hab ich auch den Eindruck. Wie gesagt, unter der Lupe sieht man, dass das so ganz kleine erhabene Stellen sind. Also, es sind so ganz kleine Mikroerhebungen. Deswegen wird das Licht wahrscheinlich so schräg gestreut. Das sorgt wahrscheinlich dafür, wenn du das antappst, dass du nie flächig aufs Bild kommst, sondern immer so eine Mikrooberfläche hast.

Ganz nett geachtet. Das war, hatten wir letztes Mal gesagt, dieses Ding ins Fabrik.

Irgendwas? Digitaldruckfabrik? Digitaldruck-Fabrik. Minusfabrik, ganz richtig. Punkt.de. Jetzt wird's aber langsam Zeit, dass die mal zuhören und hier mal einen Werbeblock buchen.

Genau. Und John Michael hat gefragt, gibt es bestimmte Vorgaben für die Bilder? Also, anders gefragt, auf was soll ich beachten bei der Auswahl der Bilder? Soll ich die irgendwie aus den letzten Jahren nehmen? oder die Lieblingsbilder überhaupt, was auch immer das bedeuten soll. Ich hab so von dem Podcast... Aus dem Podcast rausgehört, dass die ungefähr A4 groß sein sollen und mindestens drei Stück. Also, rekapitulieren das noch mal. Wobei das in der Regel, bevor dann der Workshop ist, auch rechtzeitig noch mal per E-Mail rumgeht. Aber... Katapultier das noch mal. Generell haben wir mal vereinbart, dass wir alle die gleich großen Bilder machen. Ob das jetzt hier Vorex-Schaumplatte ist oder ob das auch irgendwie beim DM rausgelassen ist, das Format sollte so 20 mal 30 sein. Keine Rahmen, nix, ne?

Nicht wahr, Boris? Ja, ich hab mich immer dran gehalten. Keine Rahmen, nicht. Und, äh, ja, was für Arten von Bildern? Also, wir werden am Anfang diese Runde machen, wo wir uns einfach mal die Bilder so quasi voneinander ausstellen auch angucken und dann auch so ein bisschen besprechen. Und da war die Ansage von uns immer, und ich glaube, die ist auch immer noch so, sucht euch Bilder raus, die euch was bedeuten. Und ich gehe dann meistens noch her und versuche, dass diese, und zwar diese drei Bilder, drei Bilder pro Person sind das. Und ich versuche dann immer noch so Bilder, ja, ich sehe es immer so ein bisschen als Ausstellung. Also auch wirklich, dass die drei Bilder irgendwie zusammen funktionieren, dass das nicht wie Kraut und Rüben daherkommt, sondern so ein bisschen. Ist aber keine Pflicht. Ist keine Pflicht, aber hat sich für mich einfach bewährt. Sieht irgendwie besser aus, wenn es dann auch in irgendeiner Form zusammenpasst. Was wir auch schon hatten, war, dass jemand Bilder mitgebracht hat, wo ich weiß nicht mehr er oder sie nicht ganz sicher war. Also auch so Bilder, wo man einfach mal Feedback haben möchte oder wo man mal gucken möchte, wie reagieren andere auf diese Bilder? Kommen sie an, kommen sie nicht an? Weil man selbst ja auch manchmal betriebsblind ist und so. Also wenn du vielleicht Fotos hast, wo du sagst...

Irgendwie gefällt's mir, irgendwie nicht. Es gibt Bilder, die landen immer wieder in der Auswahl, dann sortiert man sie doch wieder weg und beim nächsten Mal stolpert man doch wieder drüber. Das wär mal so ein Kandidat, den man mitbringen kann, wo man in so einer intimeren Runde bei Happy Shooting ein bisschen drüber fachsimpeln kann, wie das so bei den Leuten ankommt. Ich bin mal gespannt. Worum es bei der Auswahl für diese drei Bilder nicht geht, ist, dass die jetzt irgendwie... Also, das ist kein Wettbewerb, ne? Es geht nicht um Showroom.

Es ist... Ja, Showroom in dem Sinne schon, weil man zeigt da was vor. Aber es geht nicht darum, das Beste zu haben. Es geht nicht um Profilierung. Genau, darum geht es nicht, sondern... Ja, Bilder haben ja vielleicht eine interessante Geschichte. Mhm. Also, uns geht's ein bisschen auch darum, die Vielfalt zu zeigen. Und das sind die drei Bilder. Und die meisten bringen dann noch ein paar mehr Bilder mit. Damit machen wir während der Woche im ganzen Haus eine Fotoausstellung. Ist das mit der Schaumplatte schon ganz sinnvoll, weil die kann man auch mal auf ein Fensterbrett stellen oder auf eine Lampe obendrauf oder auf einen Kleiderhaken oder sonst wohin. Die kann man so relativ einfach so anbringen, dass die nicht flach liegen, sondern dass man die wirklich wie Bilder auch so ein bisschen an die Wand ranbekommt. Und ja, da verwandeln wir dann das Kloster für eine ganze Woche quasi in eine große Ausstellung. Und das ist deshalb cool, weil natürlich... Die Bilder dadurch in einer ausstellungsartigen Umgebung sind, in diesem sagenhaften Gebäude. Und wer da schon mal war, die vielen Gänge, das bietet schon eine ganze Menge an Fläche. Und dann sind da andere Kurse parallel.

Das heißt, wir haben letztendlich, ja, wir stellen es nicht nur für uns aus, sondern für die anderen auch. Und da freuen die sich immer drüber. Und wenn wir am Schluss dann unsere Bilder, unsere Projektvorstellungen machen, dann sagen wir den Leuten auch immer, wer von uns will, darf seine Bilder quasi da zum Verkauf anbieten. Und sagen den Leuten, hier in Fünfer in die Kasse fürs Kloster. Dann sammeln wir ein bisschen Geld ein. Das ist dann innerhalb der Happy-Shooting-Workshop-Gruppe auch so ein bisschen Wettbewerb. Schon so. Wer nimmt keine Bilder mehr mit? Also wer seine Bilder nicht mehr mit nach Hause nehmen muss, der hat ja wohl offensichtlich Gefahren gefunden.

Ich bin auch schon mal so mit allen Bildern wieder nach Hause gegangen, weil... ja, weil die halt den Mainstream-Geschmack, und das ist Mainstream, dann nicht wirklich getroffen haben. Ja, es gab... also, das ist tatsächlich interessant an diesen Ausstellungen mit den anderen Kursteilnehmerinnen. Also, manchmal schleicht man dann noch spät abends, schrägstrich nachts, durch die Gänge, weil man sich dann irgendwie doch noch mal ein Getränk oder was zum Knabbern holt auf dem Weg zur Klosterküche oder zur Bibliothek. Dann trifft man auf dem Flur irgendeine andere Person aus einem anderen Kurs, die sich grade diese Bilder anguckt, und dann kommst du in so Kurzgespräche. So über die Bilder und was man so macht und wie man dazu kommt und was die davon halten, das ist total spannend. Und weißt du, was du dann auch tun kannst? Du kannst dann gucken, wenn Bilder aus dem Kloster online landen, und im Hintergrund dein Bild drin ist... Jetzt! Dann kannst du den verklagen. Ja, absolut. Und dann kannst du richtig, richtig Kohle machen. Ja. So kann man sich den Workshop nachfinanzieren. So! Alles fürs Kloster natürlich. Alles fürs Kloster. Wer das macht, krieg von mir persönlich Besuch, Leute.

Und das wollt ihr nicht. Nee, das wollt ihr nicht. Der Nienke kann schon ein sehr unangenehmer Zeitgenosse sein, wenn der will. Ja. Ich bin total gemäßigt. Mein Arzt sagt auch, ich hab meine Wutanfalle komplett... So klang's heute nicht. Unter Kontrolle, es ist alles gut. Man wird ja im Alter auch gemäßigt. Der Pluto-Medizin. Ja, guck mal. Ich guck mir nachts immer den Pluto an. Grüße, Winkel immer. Weißt du, der macht mir immer so ein Herz. Hast du gesehen auf dem Foto? So ein kitschiges Herz. Ja, der hat so ein kitschiges Herz. Das macht er immer zu mir, weil ich immer hochgucke und ich sag immer, ha, guck, Pluto. bleibst du Planet. Verstehst du? Man braucht ja so einen Mantrau, um auch immer wieder runterzukommen. Also Leute, ihr wisst, wenn ihr ein bisschen aktiv werden wollt, was ihr da bei der Kitsch-Aufgabe für ein Bild einreichen müsst, damit Boris dem auch viele Punkte gibt. Ja, mit einer langen Brennweite. Man muss mal gucken, wie viel Zwischenringe man braucht, bis man vom Pluto-Herz... Muss man ja nicht hinfliegen, man braucht nur eine lange Brennweite. Schwer sein, Leute. Wirklich nur eine lange Brennweite. Und eine ruhige Nacht mit, klarem Himmel und wenig Luftgeflirre. Ja. Und einen guten ISO wegen der Langzeitbelichtung, weil es bewegt sich ja alles. Und dafür einen großen Sensor.

Und dann geht das. Haben wir alles zusammen. Total easy. Ja.

Du, wir haben Termine. Das find ich gut. Tink, tink, tink, tink, tink. Der Termin Kalender. Tink, tink, tink, tink, tink. Zwei Stück wurden uns hier in den Kalender geworfen. happyshooting.de slash kalender. Da könnt ihr Termine reinwerfen und da findet ihr auch die in der Vergangenheit reingeworfenen Termine. Und zwar hat uns der Harald einen reingeworfen. Der erste Ort der Veranstaltung ist Philderstadt vom 28. Februar bis zum 28. Februar. Der Sony-Stammtisch. Porträts mit LED leuchten seit, äh, ne, starten 19 Uhr. Zwangsloses Treffen für alle mit einer Sony-Kamera-Technik und meist kleines Programm. Und da gibt's einen Link auf dem Kalender. Und der Jürgen hat uns einen Termin im deutsch-amerikanischen Institut, im DI in Tübingen. Gibt es eine Ausstellung. Und zwar vom 8.12. bis zum 22.04.23. Eine Fotoausstellung. Michael P. Smith, Joyful Noise Celebration of New Orleans Music. Über zwei Jahrzehnte hinweg hat der Fotograf Michael P. Smith die Kirchenclubs, Straßenfeste und Beerdigungen der Afroamerikanischen Gemeinschaft in New Orleans besucht. Und ist so zu einem Vertrauten der dortigen Mardi Gras, Indiens und vieler unterschiedlicher Gruppierungen, die es in der Stadt im Herzen Louisianers gibt, geworden.

Tja, schön. Das sind die Eingebungen, wie gesagt, happyshooting.de slash Kalender. Da gibt's die noch mal im Detail und mit den Links. Und, ja, habt ihr Termine, dann... Immer her damit. Dahin, happyshooting.de slash... Kalender. Gut. Was haben wir denn noch hier? Ja, nix mehr. Nix mehr. Nix mehr. Eigentlich wäre jetzt hier der der der Hinweis auf die Gewinnergeschichte, aber das haben wir schon gemacht. Ja, ansonsten war, schön mit euch. War toll. Wir haben es tatsächlich in der Zeit geschafft. Ein Wahnsinn. Dann würde Wir haben uns schnell aufgeregt, dann sind wir auch schnell durch. Auf und wieder abgeregt. Wir sind in einer Woche wieder da. Und zwar ist das dann der 7. März live hier. Hey. Oder in der Konserve jeweils zwei Tage später. Macht es gut, bis dann. Drei, zwei, eins. Happy Shooting. SWR 2020.

Shownotes


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