#797 - Bildfänger
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Happy Shooting Folge 797, Bildfänger. Die heutige Folge wird euch Epr... Epr... Eprie... Und ich muss mir jetzt ausdenken, von wem die uns präsentieren. Roppeltiefoppeltiefop. Schalala, schalala, ine, wene, wiste.
Die heutige Folge wird euch präsentiert von... Der Tollsten Community, die es überhaupt nur gibt. Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast. Die beste Wurz gibt auf der großen und ganzen weiten Welt, Universum. Ist doch so. So ist das, absolut. Chris, alles gut bei dir? Ähm, ja, war halt irgendwie heute so ein bisschen viel. Ich hab mir gestern einen Hexenschuss geholt. Ich hab mir gestern einen Hexenschuss geholt. War halt irgendwie heute so bisschen fehl. Ich hab mir gestern einen Hexenschuss geholt. Oh wie viele Moderatoren. Boris und Chris. Du hast dir einen Hexenschuss geholt, deswegen die Zaubererheuer heute. Junge, Junge, wie hast du denn das geschafft? Ha ha. Soll ich dir sagen, vom Klo aufgestanden? Oh nein. Oh nee, das war jetzt nicht gut. Ja, du weißt was, ich sollte einfach in Zukunft die Toilette vermeiden. Ja. So einfach ist das. Tja. Ja, so einmal im Jahr... Hast du dir eine Spritzer geholt oder geht's so? Nee, nee, nee. Wärme und bisschen Ibu drauf und so. Und das ist schon wieder fast weg. Ja, ach du K, denn? Jaja, es ist jetzt nicht so, dass ich jetzt irgendwie so...
Dann geht's ja noch. Weil wenn's einmal so... Rumhumpel. Ja, aber wenn's einmal so richtig trifft, dann kann das ja echt eklig sein. Ja, es ist grad, glaub ich, noch so. Aber hier, ne? Vor Holz und so. Ähm... Sehr schön. Der Vodopodcast. Wir sind's wieder mit einer... Mit einem Fühlenhorn voller tollen Themen. Und da hätten wir... Ähm, was hätten wir da ja alles? Da hätten wir... Oh, Verletzungen durch Drohnen. Wir hätten Firmware und Medienkompetenz und... Kroppen und Perspektive und Armbanduhren und überhaupt klasse, tolle Themen. Armbanduhr, das passt. Ich hab extra ein anderes Armband heute umgemacht hier, weil das, was ich umhatte, passt überhaupt nicht zu dem Hemd. Voll modern. Wolltest du dir nicht so ein einteiliges holen? Ich hab das mitverfolgt auf Mastodon. Apropos Mastodon, wollte nur mal kurz sagen, wir sind ja beide auf Mastodon. Ganz wichtig. Da hab ich mitbekommen, dass du gerade irgendwie mit Lakritz... Wie geil ist denn dieses Elefantenlogo da, bitte? Darf ich das mal kurz abfeiern? Das ist kein Elefant, das ist ein Mastodon, kein Elefant. Ja.
Gattung der Mammute. Hab ich nicht gemacht, hab ich aber bezahlt. Ist es ein lizenziertes Bild? Wunderbar, ein Traum. Jetzt ohne Kack, ich find das richtig geil. Ja, da sind wir. Chris, Chris... Edgres Markwardt und Ed Ensonic. Da könnt ihr einfach mal suchen in der Suche von eurem... Hier, Ivory oder so. So schaut's aus. Finde ich uns. Da hab ich gesehen, dass du mit Lackritz schnürn, versuchstest, deinen Arm auszumessen. Moni hat das gemacht. Ach so, Moni... Moni hat mit Lackritzschnur gemessen. Und ich hatte keine Lackritzschnur, um das gegenzuprüfen. Deswegen ist das ein bisschen ungenau natürlich.
Ja, ich weiß es nicht. Ich hätte gerne... Ich hab so ein geflochtenes Armband, das ist das, was ich abgemacht hab, um es gegen dieses zu tauschen. Weil das ist so ein Olivengrün. Das passt nicht zum blauen Hemd, das geht gar nicht. Und das ist aber ein geflochtenes, was du verstellen kannst. Weißt du, das hat so ein... Das ist ganz langweilig hier. Das hat so eine Schnalle, dass du das verstellen kannst. Das ist auch ganz... Das haben Armbänder oft. Ja, das ist ganz praktisch. Es ist quasi ein Loop, kannst du nicht öffnen. auch Stretch und so, aber du kannst es halt verstellen. Alles gut, aber...
Ja, ich dachte mir... Aber 99 Euro... Hat aber auch nichts mit Fotografie zu tun, deswegen... Doch, man kann's fotografieren. Das stimmt. Aber bei dem Preis bin ich halt überlegen, hol ich mir halt noch einen kleinen Lautsprecher hier ins Studio, so wegen Siri-Steuerung, oder hol ich mir ein Armband? Und das ist irgendwie absurd, dass man das gegenüberstellen kann. Alles ganz, ganz schlimm. Wir sind nicht nur auf Masterdorn, sondern wir sind auch hier zu finden. Also heute nehmen wir auf am 7. März 2023. Und... Solltet ihr live dabei sein wollen, haben wir einen Slack-Kanal dienstags 18 Uhr im Happy-Shooting-Slack. Den könnt ihr auch links oben im Videobild sehen. Wir haben einen Feedback-Kanal, den auch wieder mehrere Menschen genutzt haben. Da kommt ihr zum Beispiel hin über happyshooting.de slash malzeit. Und wenn ihr uns was in den Kalender werfen wollt, happyshooting.de slash kalender, kommen wir am Ende der Sendung. Haben wir auch wieder einige gemacht. Fangen wir noch mal vorne an mit dem Feedback. Da haben wir nämlich gleich mal ein Feedback bekommen von...
Ingo. Ingo hat... Ingo hat andere Ansichten als ich. Lass doch mal hören. Hallo Boris, hallo Chris. Ich wollte mich kurz bezüglich des Kartenmoduls in Lightroom zu Wort melden, nachdem ich fast eine Vollbremsung auf der Autobahn gemacht hätte und dachte, das kann ich nicht so im Raum stehen lassen. Mir ist nicht klar, wie man ohne das Kartenmodul in Lightroom klarkommen kann. Ich meine, auf Spaghetti Bolognese macht man doch zur Vollendung auch noch Käse drauf. Genauso gehören die Geotechs in die Fotos, um sie einfach zu vollenden. Mir persönlich macht es einfach Spaß, die Weltkarte zu öffnen und zu sehen, wo man die letzten 20 Jahre überall schon gewesen ist. Zoomt man dann mal rein in die Karte, stellt man wiederum fest, Mensch, die Welt ist doch etwas größer als gedacht und man war ja doch noch nicht überall. Daraus ergeben sich ganz neue Reiseziele. Ich bin Hobbyfotograf und habe die Kamera auf Ausflügen und Reisen immer dabei. Und damit die Geoinfos in meine Bilder bei einer A7C kommen, läuft auf dem Smartphone parallel die App Image Edge Mobile immer mit.
Und überträgt die Bilder live in die Fotos. Akku-Probleme habe ich damit nicht. Auf größeren Wanderungen läuft zusätzlich noch die App Komoot. Die liefert natürlich jede Menge Infos zur Wanderung selbst. Und am Ende kann ich den ganzen TrackLog dann einfach über die Webseite herunterladen. Der TrackLog lässt sich super einfach in Lightroom importieren. Und alle Fotos, die am selben Datum, zur selben Uhrzeit gemacht wurden, werden automatisch auf der Karte zusortiert. Super einfach. Mit älteren DSLR-Softy, da habe ich das sehr oft genutzt. Ja und damit auch jedes ungeteckte schwarze Schaf in meiner Fotosammlung gefunden werden kann, nutze ich einfach eine Smart-Sammlung, die heißt ohne Ort. Ja bei mir ist jedes Bild geteckt, egal wie offensichtlich der Aufnahme im Ort ist. Besonders praktisch finde ich die Funktion, dass man Orte definieren kann und sie, auch als privat markieren kann. Das macht dann Sinn, wenn man die Funktion Personeninfos entfernen beim Export nutzt. Denn diese Funktion bezieht sich nicht nur auf die privat gekennzeichneten Stichwörter, sondern auch auf die privaten Geotechs. Ja, ich glaube, ich habe alles wichtige erwähnt. Ach ja, nee, stopp. Was man allerdings in Lightroom nicht braucht, das ist dieses Druckenmodul. Ich meine, ich arbeite seit 25 Jahren mit diversen Softwares, aber ich habe selten so eine wenig intuitive Bedienung erlebt.
Gut, ich drucke nicht selbst, ich lasse drucken. Aber dann auch nicht über das Buchmodul von Lightroom, sondern über andere Externe. Gut, danke, danke, danke für das, was ihr jede Woche leistet. Selten ist die Qualität über so lange Zeit auf so hohem Niveau. Ich bin seit circa zehn Jahren Konsument eurer Foto-Entertainment-Show. Danke, macht weiter so. Grüße aus Peine, 321, happy shooting. Ach, Peine ist ja grad um die Ecke. Ähm, ja, also das mit dem...
Drucken? Das war jetzt Ingo. Da müssen wir noch mal drüber reden. Ingo war das ja. Das war jetzt natürlich Ingos Meinung. Es gibt natürlich Ingos Meinung und unsere korrekte Meinung, dass das Kartonudum überflüssig ist, aber man ohne Drucken natürlich nicht leben kann. Das weiß man natürlich. Das ist essenziell. Das weiß man, wenn man mal überhaupt jemals ernsthaft fotografiert hat, dann weiß man das. Ironietext bitte selber einfügen. Und die Tätigkeits-Fan ist das total auch. Ich finde das tatsächlich, Ingo, das ist krass. Also auch dein Enthusiasmus, tatsächlich jedes Bild zu taggen. Also erst mal die Idee, generell eine Smart-Sammlung zu machen, um nicht-getaggte Bilder noch zu sehen, dass man quasi eine To-do-Liste hat.
Das ist sehr, sehr gut. Das hab ich auch eine Zeit lang gemacht, wenn ich bestimmte Stichworte nachholen wollte. Also wenn ich wusste, ich möchte einen bestimmten Ort und auf jeden Fall irgendwo reintaggen. Dann hatte ich verschiedene Alben, wo ich das nachholen wollte und hab gesagt, wo ist das nicht drin? Das kann man ja auch machen. Oder Farbtext und solche Späße. Schöne Idee, aber Hochachtung, dass du das so tust. Bei mir, also bei Chris, würde ich das ja noch verstehen, wenn er das tun würde. Oder ich verstehe nicht, dass er das nicht tut. Weil er hat ja zumindest schon... Ja, Chris, du hast ja zumindest schon die Welt besucht, sag ich mal. Wenn ich das... Die Welt ATM. Ja. Wir haben nur diese eine Murmel, aber du warst ja schon in einigen Ecken.
Ähm, bei meinen Bildern müsste ich schon sehr nah ranzoomen. Also, ich hätte sicherlich ein paar Bilder, die irgendwo in Schottland entstanden sind, aber das war's dann im Großen und Ganzen auch schon. Der Rest ist hier so in meinem näheren Umfeld. Ähm, ja. Komod übrigens ist sehr cool, hatten Bekannter von uns auch dabei gehabt. Wir hatten uns mal getroffen und waren gemeinsam spazieren, wie zwei Familien. Da sind wir auch so einer Komode-Geschichte gefolgt. Das hat mir sehr gut gefallen, weil man da auch auf dem Track entlang ein paar Details erfahren hat. Das könnte ich natürlich, wenn ich das alles getaggt hätte, in den Fotos im Leitroom nachvollziehen, wenn man beliebig ranzoomt und die ganze Strecke Revue passieren lässt. Aber ich brauch das einfach nicht.
Drucken dagegen brauch ich sehr wohl. Also da hab ich mir zum Beispiel eingerichtet, dass ich einen 10x15-Layout habe mit einem entsprechenden Zentimeterrahmen außen rum, um dann mal eben schnell so ein Foto mit Rahmen auf dem Fotopapier drucken zu können, was ich unterwegs gemacht habe, um das dann verschenken zu können zum Beispiel. Das ist sehr, sehr praktisch oder ich hatte da mir auch verschiedene Collagen eingerichtet, dass ich verschiedene Bilder auf eine DIN A4 Seite dann drucke, die ich mir dann entsprechend rausschneide für Bilderrahmen oder ähnliches. Das geht sehr, sehr gut.
Das ist eine Alternative zu Lightroom Classic, die kein solches Druckmodul hat, ist für mich keine Alternative. So unterschiedlich können die Anforderungen sein. Ich find das immer wieder geil. Ich würd auch sagen, also, jeder soll das, was er braucht, ne? Also... Karte kann ja schon auch sinnvoll sein. Ich nutz... Also, wenn ich Kartendaten nutze, nutz ich sie halt im Wesentlichen auf'm Smartphone. Weil da muss ich keine Purzelbäume machen, dass die GPS-Daten in die Bilder reinkommen. Mhm. Ja. Na gut. Ja, cool. Also, danke Ingo. Das nehmen wir uns zu Herzen und werden ab jetzt nicht mehr trugen. Ich schon. Ähm... Haha. Gut, das war das Feedback. Wir haben am Schluss noch was. Und kommen jetzt mal zum ersten Thema. Hm...
Fotografieren aus der Luft, ne? Thema Drohne. Mhm. Ist ja heute vielleicht auch nicht nur in Landschaften, sondern vielleicht auch bei Events oder so nicht ganz uninteressant. Oh, wird auch viel gemacht. Genau, wenn du auch tolle Bilder haben willst, musst du natürlich immer so ein bisschen aufpassen bei den Menschen und so weiter. Aber da gibt's ja dann irgendwelche Disclaimer, Sachen, die man sich unterschreiben lassen kann. Ich glaub, wenn man irgendwie eine bestimmte Professionalität hat, einen bestimmten Gewerbe und das dann auch ordentlich angemeldet hat, gibt's sicher auch Möglichkeiten. Hier hat jemand während einem Konzert geschossen. Mhm. Und hat dann den Sänger verletzt. Das ist... also... What? Yes, fand ich... Mit der Drohne den Sänger getroffen. Also, ich mein, das ist natürlich bei einem Konzert auch ganz cool. Wenn du da irgendwie noch geile Bilder hast, wo du also wie so eine Kamera am Kran quasi hast, nur halt als Drohne. Und... Oh! Ja, der hat sich dann irgendwie... Hatte so eine Prellung davon getragen am Hinterkopf. War dann am Ende, also, er musste nicht ins Krankenhaus oder so, weil er den Traurrad gegen den Kopf... Also, Leute, ich wollt nur sagen, passt auf, dass er euch da irgendwie... Ja, dass er so einen Blödsinn nicht macht. Ai, ai, ai, ai, ai, ai, ai.
Also, ich kenn das ja eher so mit, wie du sagst, so Stadtkran-Kamera, dass du übers Publikum fliegen kannst. Auch das kann böse ins Auge gehen, wenn sie runterknallt. Ist die Frage, da bin ich mir mit den Legalitäten gar nicht so ganz im Klaren, ob das geht oder ob das nicht geht. Das wissen die Leute, die das professionell machen. Also privat auf gar keinen Fall, das ist definitiv verboten. Aber du kannst das professionell machen, anbieten, und alles, was dazugehört, und dann der Erlaubnis, das zu tun. Da mag's Dinge und Mittel und Wege geben. Aber so, wie da jetzt grad zu sehen war, auf der Bühne, auf Kopfhöhe quasi, auf der Bühne rumfliegen, während sich die Leute auf der Bühne ja auch frei bewegen, das kannst du ja gar nicht vorhersehen, wo die hinlaufen. Und den wichtigen Punkt bringt jetzt Jochen, war das dann in der Absprache mit der Band. Weil das ist tatsächlich jetzt die Frage. Ich hab ja früher in diversen Bands gespielt, und da hat man als Band in der Regel einen sogenannten Also eine Liste von Dingen, die einfach da sein müssen. Also wir brauchen, hier ist das Bühnenlayout, so stehen wir, wir brauchen an der Stelle Strom, an der Stelle Strom, hier muss ein Audio abgenommen werden und so weiter. Du hast halt einfach so gewisse...
Ja, so gewisse Sachen, die müssen. Und da wird dann oft über solche Geschichten, auch im Vorfeld quasi mit der Venue, also mit dem Ort, wo du spielst, wird dann halt auch geklärt, wie das ist mit Fotografieren und wer die Bilder macht. Ist da jemand angeheuert und so weiter. Und da ist in Zukunft so Zeug natürlich auch da rein. Fliegen da Drohnen, dürfen die über die Bühne und so weiter. Ja, und was ist mit über die Bühne gemeint? Ist das fünf Meter über der Bühne gemeint? Oder ist damit die Fliegen mir am Kopf rum gemeint? Ja. Und tatsächlich der Einwand... Da braucht man den großen Drohnenkörerschein. Da geh ich von aus. Du brauchst eine gewisse Befähigung, um überhaupt in Näh- und Übermenschung fliegen zu dürfen. Gewerblich ist das... Mehr als nur, eine Drohne zu haben. Gewerblich ist das eine ganz andere Anforderung, was du da erfüllen musst mit Nachweis und so. Der Einwand hier von Uwe stört doch auch akustisch. Das hätte ich mir tatsächlich auch gedacht. die hinter dem Sänger nachfliegen, weil so ganz leise sind sie nicht. Auf der anderen Seite sind aber die Mikrofone auch sehr gerichtet tatsächlich und die SängerInnen müssen auch sehr dicht ans Mikrofon dran, um da sauber abgenommen zu werden. Das kann schon sein, dass das verschwindet.
Sind dynamische Mikrofone so immer noch Klassiker, SM58 und so weiter, das sind typische Mikrofone, die nehmen drumrum sehr, sehr wenig auf. Ja, und die sind ja auch nicht so empfindlich eingestellt. Du bist ja tatsächlich im Kontakt streckenweise mit der Mikrofonkapsel, um sauber rüberzukommen. Nee, da würd ich... So eine Drohne wirst du da nicht hören im Normalfall. Wird wahrscheinlich funktionieren. Aber ich hätte schon aus anderen Gründen Angst, dass das in die Hose geht, weil da sind halt Funkmikrofone. Viele Funkstrecken unterwegs auf der Bühne. Die Lichter werden über Funkstrecken gesteuert streckenweise. Drohne rum, die ja auch funkt. Hm... Ach, da musst du einfach vorher die Strecke einplanen, ne? Dann hast du so eine Drohne hinterlegt und sagst, flieg mal ab.
Also, du hast zum Beispiel mit den Drohnen auch Probleme, wenn du sehr massive Metallgegenstände hast. Also, wenn du auf großen Schiffen versuchst zu fliegen, hast du Probleme, dass das Ding nicht da stehen bleibt, wo du sie in die Luft stellst, weil der Magnetkompass abgelenkt wird. Wie das auf einer Bühne mit dem ganzen Equipment ist, da wär ich mir so sicher auch nicht. Da können Überraschungen passieren, will ich damit nur sagen. Keine so gute Idee. Funkstrecken sind für die Tonleute immer vom Teufel. Also, wenn du das vermeiden kannst, willst du das nicht. Ja, musste halt aber heutzutage. Das ist ja... Klar. Na gut.
Der Gitarrist will da nicht an der Schnur hängen. Der will sich schon auch bewegen können. Und die Sänger sowieso. Ja, ist so. Nun ja. Ähm... Ja, cool. Eine traurige Nachricht aus San Francisco. Und zwar gibt es da das Fotomuseum Pier 24 in San Francisco. Direkt in direkter Nähe von... Ähm, was nicht die Golden Gate, welche heißt die andere? Egal, also direkt irgendwo hübsch am Wasser gelegen und so. Das ist ein Fotomuseum, was auch einiges an bekannten Sachen hatte. Das gehört... Es hat die Sammlung der Pilara Family Foundation, also irgendjemand, der das sammelt und so, drin. Und dieses Museum, also 4000 Werke aus der Fotografiegeschichte, Portraits, amerikanische Farbfotografie, zeitgenössische Fotografie aus der Bay Area, also von San Francisco und Umgebung, Industrielandschaften. Mehr als 500 Fotografinnen und Fotografen sind da vertreten. Auch Richard Avedon oder Lee Friedlander oder Dorothea Lange, also bekannte Menschen.
Und dieses Museum muss jetzt schließen, weil die Mieten zu teuer geworden sind. Ich wollt grad fragen, warum. Mieten, okay. Mieten zu teuer. Das ist also... und das sind... Bilder drin, die kennt man. So was ist ärgerlich. Ja, es gehen wahrscheinlich zu wenig Leute ins Museum. Und dann geht halt irgendwann die Rechnung nicht mehr auf. Dann fehlt halt irgendwann die... ja, die Einkunft, die Einklang gegenüber dem, was dann rausgeht jeden Monat. Das ist jetzt auch keine Location, wo du sagen würdest, das ist eine gute Location, eine tolle Location. Die Sammlung wird jetzt dann voraussichtlich versteigert. Weil es keinen Platz mehr hat. Man geht davon aus, dass sie 15 Millionen Dollar einbringen wird. Und das Museum, wie gesagt, im Juli 2025 macht das zu. Macht es zu. Also wer in San Francisco ist, Pier 24, noch mal ins Museum gehen und mitnehmen, was ihr da noch so an tollen Eindrücken mitnehmen könnt. Tja.
Ja, allgemeiner Aufruf, ne? Geht mehr ins Museum, so. Sowieso, sowieso. Ausstellungen, auch hier im Terminkalender sind ja immer wieder tolle Ausstellungen, die wir hier vorstellen. Und da ganz klar happyshooting.de-kalender. Also guckt euch das an. Wenn irgendwo in der Nähe eine Ausstellung ist, dann nehmt euch doch mal an einem Wochenende mal einen halben Tag Zeit dahin zu fahren und das anzugucken. Das lohnt sich eigentlich immer. Auch mal so im eigenen direkten Umfeld sich mal umhorchen, Augen aufhalten. Es gibt doch.
Immer mal wieder so kleinere Ortschaften, wo dann doch ganz interessante Ausstellungen sind. Nicht so was Riesiges wie in San Francisco. Aber manchmal sind es so kleine lokale Ausstellungen, wo man was über die Geschichte des Ortes erfährt, wo man herkommt und alte Aufnahmen sieht. Oder eben auch noch Personen hat, die was dazu erzählen können. So was kann sehr interessant sein. Von den relativ geringen Einnahmen oder wenn man sich einen Kuchen im Café bestellt oder so was, da finanzieren die den ganzen Kram. Das macht das ruhig mal. Ja, und Miete ist, nachdem man mal die Kunstwerke hat, und in diesem Fall ist es eine Privatsammlung, die da ausgestellt wird, wenn du dann mal die Sachen hast, dann ist Miete wahrscheinlich einer der größten Posten, der halt jeden Monat rauskommt. Klar, ich mein, auf der einen Seite ist es immer ein Geschäftsmodell, auf der anderen Seite sind das natürlich auch, ja, also Geschichte und Kunst, das sind ja auch Dinge, die uns mental bereichern, sag ich mal, die nicht nur lehren, können und insofern unterstützenswert. Genau. Schön.
Also, mach das mal. Und dann haben wir noch eine News über Kamerafirmen. Ja, ja, aber meine Canon R6 mal aktualisiert. Ich hab nämlich... Die Kamera hatte ich ja registriert bei Canon, und deswegen krieg ich dann immer eine E-Mail, wenn's was Neues gibt. In diesem Fall gibt's für die Canon R6 die Firmware 1.8.0.
Und ich war noch auf der 1.6.0. Ich hab also schon das 1.7.0 übersprungen, Weil ich sag mir ja immer wieder, wenn's nicht kaputt ist, warum soll ich's reparieren? So. Nicht... Was war da drin? Also... Bei der 1.8 ist was drin gewesen, das total spannend. Da kannst du nämlich jetzt Bilder während der Übertragung via FDP zuschneiden und skalieren. Was? Ja. Und ich wusste gar nicht mehr... Ich hab das wohl irgendwann mal gelesen, ich wusste gar nicht mehr, dass die Kamera das kann. Ich hab das auch noch nie angeguckt. wo die über Weitracht aufspielen lässt? Ich hab keine Ahnung. Bevor es dann dahin geht, wird's gleich noch... Wahrscheinlich bevor es dahin geht im Kamerabody. Ich kann's dir nicht sagen. Das schönste Motiv ausgewählt und dann darauf gekroppt? Ich kann es dir nicht sagen. Ich habe Blende, Belichtungszeit und ISO. Ich habe da vorne einen Auslöser. Das Moduswahlrad steht bei mir in der Regel auf M festgetackert. Das ist das, was ich damit mache. Wenn du aus Versehen nicht die APS-C-Kamera dabei hast, kannst du dir automatisch die auf APS-C zusammencroppen lassen. Ja, das Thema Crop haben wir in der Hand. Wer braucht den Pixel? Wenn du deinen Zoom nicht dabei hast, kannst du stattdessen croppen lassen. Das werden wir nachher noch besprechen, wie das funktioniert. Wie auch immer, das kann sie jedenfalls. Kleinere Probleme sollen behoben worden sein.
Ich bin nicht bewusst, dass ich welche gehabt hätte, aber ist okay. Und in der 1.7.0, die ich schon übersprungen habe, Da soll es wohl ein Problem behoben sein, dass kleinere Motive unter Umständen nicht ordnungsgemäß aufgenommen wurden. Was auch immer das bedeutet, hatte ich nie. Aber wer solche Probleme hatte, die oder der wird sich vielleicht freuen. Und solltet ihr mit der Canon R6 oder einer Canon R Kamera irgendwas mit über FTP machen, hinterlasst uns gerne mal einen Kommentar, auch gerne ein Audio-Kommentar, wie das überhaupt funktioniert. Ich hab das noch nie gemacht, ich hab das auch noch nie gebraucht. Ich hab keine Ahnung, wie das funktioniert. Wenn euch das interessiert, sag gerne Bescheid. Im Zweifel find ich das raus. Stell dir vor, du bist so bei einer Sportveranstaltung und da sind halt die Menschen, die hier groß irgendwie...
Die halt so groß irgendwie gleich deine Bilder bearbeiten müssen. Das muss sofort raus, weil ansonsten verdienen die kein Geld überhaupt. Und da ist das vielleicht sinnvoll. Für so was stell ich mir das vor, echt nur keine Ahnung, ob die Kamera sich in ein freies oder eben in ein WLAN, was dir bekanntgegeben wird, ob die sich da einwählt, und dann über das WLAN eine FTB... keine Ahnung. Also, wie gesagt, wenn's euch interessiert, brennend, hinterlasst gern einen Kommentar, dann probier ich's für euch aus. Dass jemand von euch hat das schon mal ausprobiert und kann was dazu berichten, wie das so funktioniert. So ist das. Und das Update habe ich diesmal tatsächlich nicht über Smartphone gemacht, sondern ich habe einfach ein Download geklickt, also mit dem Mac auf der Webseite die Datei runtergeladen. Das ist so eine DMG-Datei. Da ist die Firmware drin und da ist noch PDFs in mehreren Sprachen drin, wie das dann funktioniert. Und im Grunde genommen formatiert man einmal die SD-Karte in der Kamera, dann steckt man die SD-Karte in den Mac, kopiert einfach die Firmware da drauf, drauf, steckst wieder in die Kamera. Und dann soll man die Kamera auf Modus P stellen und dann im Menü auf die Firmware-Version gehen, die wird da angezeigt in diesem Schlüsselmenü. Und wenn du da draufgehst, dann sagst du, du hast die Version, willst das Update einspielen.
Dann sagst du okay und wartest. Immer lustig, weil jeder irgendwie anders implementiert. Da musst du einmal hier dran zuppeln, dann muss man das machen und so. Immer schön durchlesen. Es ist tatsächlich sehr trivial. Das dauert relativ lange, bis der Prozentbalken die ersten Pixel da anzeigt, dass es losgeht. Da denkt man erst mal, ist er jetzt abgestürzt? Einfach ein bisschen Geduld haben. Das hat bei mir fünf, sechs Minuten gedauert, bis der Balken auf 100 Prozent war. Es hat bestimmt eine Minute gedauert, bis er angefangen hat, was anzuzeigen. Einfach geduld haben, stehen lassen. Alles gut. Ging ganz gut.
Ging ganz gut, ja, dann ist doch schön. So, jetzt muss ich mal gucken, ob ich hier Sachen aufkriege. Haben ja bald clustergeister clustergeister erinnerst dich da war was es war so ich gerade parallel hier geht das kriege das hin? Kommt das? Ja, das kommt. Find ich jetzt nicht. Okay, wir haben einen Klostergeister- Slack-Kanal. WS minus Klostergeister. Und da gab es so diverse Kleinigkeiten, die da so im Vorfeld mal irgendwie durchgeschwört sind. Und da hab ich...
Da hab ich mal geguckt, was wir hier so an Vorschlägen haben. Also was oder Fragen haben, was da vielleicht behandelt werden könnte. Themen, die behandelt werden könnten. Das heißt ja auch nicht unbedingt, dass wir alle diese Themen behandeln müssen. Aber vielleicht packen wir die einfach mal ganz kurz hier rein. Das eine war zum Beispiel eine Frage von Uwe, der fragte beim letzten Klostergeist, da hatte Rolf uns etwas über Bildbearbeitung erzählt. Zum Beispiel nur Entstehung solcher Bilder wie in diesem Beispiel. Ich mach's mal größer. Da hatte er ein Beispiel von Rolf. Das ist irgendwie noch... Dahinter steht, aber an manchen Stellen eben nicht da ist. Er ist teiltransparent. Er ist halt irgendwie teiltransparent. Klassischer Gang durch die chinesische Mauer-Trick quasi. Genau, und da hast du quasi, also da arbeitest du mit deiner Bildbearbeitung und verschiedenen Ebenen und mehreren Bildern, aber wie man sowas macht, das ist... Oder man lässt sich in der Kunst der schwarzen Magie ausbilden und macht das live. Das gibt natürlich auch.
Genau, so was. Also das wäre so eine Sache, wir nehmen das an und können wir zeigen, aber wenn das jemand macht, also gerade Rolf zum Beispiel, wenn Rolf Bock hat, da irgendwie so eine kleine Stunde am Rande zu machen, ja immer doch. Das ist eh unser Ziel, plus der Geister ist ja, wir lassen euch ja Projekte machen und... Dreh'n Däumchen dabei. Ne? Je mehr ihr an der Stelle tun könnt, desto weniger müssen wir tun. Ja. Nicht wahr? Genau.
Oder? Oder? Hab ich bisher anders erlebt, aber... Es geht schon auch ums Mitmachen. Das ist das Schöne. Wir hatten auch von Teilnehmenden schon tolle Vorträge zu verschiedensten Techniken und selbstgebauten Kameras. Das ist schon sehr, sehr geil. Weil ihr da draußen habt natürlich auch Expertisen die sich vielleicht mit der Fotografie verbinden lassen. Dann sollt ihr auch eine Bühne kriegen, um uns teilhaben zu lassen. Noch eine Frage. Danke, Uwe, du bist da echt total fleißig und stellst auch die richtigen Fragen. Wie macht man so was zum Beispiel? Bildbearbeitung oder Erzeugung spezieller Effekte. Da hat ihr auch ein paar Beispiele. Das sind hier irgendwelche Bäume, die nicht nur sehr seltsam invertiert aussehen, sondern auch noch sich bewegen dabei. Hier ist noch mal ein Beispiel von einer Pflanzenbild. Oder hier ist ein Beispiel von so einer Verwischung, einer Allee, wo dann eine Person aber eben nicht verwischt ist. Wie kriegt man solche Dinge hin? Das sind auch tatsächlich drei verschiedene Bilder mit drei unterschiedlichen Ansätzen. Können wir auch gern drüber reden. Genau. Also solche Sachen, wenn ihr solche Fragen habt, wie mache ich XYZ und auch Beispiele mitbringen könnt, Dann können wir da gerne natürlich solche Sachen mit reinnehmen. Das ist sogar... Ich sag mal so... Je mehr...
Von solchen... ja, Hinweisen von euch kommen, desto mehr wird's euer Workshop. Richtig. Das ist vielleicht auch nicht jedem oder jeder klar. Das gilt sowieso für die Workshops, die wir gemacht haben, aber ganz besonders für den Klostergeister-Workshop, dass die Inhalte, die da dran kommen... Also, es gibt einen gewissen Rahmen, den geben wir da schon vor. Aber die konkreten Inhalte richten sich natürlich nach euren Interessen. Und natürlich dann auch, ob wir da was zu sagen können oder nicht. Wenn es was Absurdes ist, wo wir noch nie was von gehört haben, können wir da auch nichts sagen. Aber wenn das jetzt solche konkreten Dinge sind...
Wir hatten in der Vergangenheit auch immer wieder was zum Thema zu Leitroom, zu Fotoentwicklung, zu Bildstilen, wie finde ich meinen Bildstil und solche Geschichten. Da können wir natürlich darüber reden und da können wir entsprechende Sessions dazu machen.
Da haben wir dann die Zeit dafür, ja. Genau, und weil alle schon so ein bisschen mit den Hufen scharen, weil es ist ja jetzt dann nicht mehr so lange hin bis zum Workshop, hat dann, das fand ich auch noch sehr super, wieder so ein kleines Community-Ding, hat der Dirk einen Countdown-Timer-Widget geschrieben für iOS. Wann ist das denn an mir vorbeigegangen? Mit Scriptable irgendwie, das ist quasi so ein Ding, was JavaScript kann, und dann kannst du dir aber so ein Widget auf den Homescreen legen. Irgendwie ihre Widgets ausgepackt und gezeigt, was sie für Countdowns laufen haben. Man sieht allein an der Menge der Countdowns von verschiedenen Leuten, dass das doch... ja, dass die Hufe... Können wir das bitte noch mal verlinken? Ich hoffe, ich vergess das nicht, mir anzugucken. Das würde mich interessieren mit dem Countdown-Widget. Ist in der Notiz hier bei uns im System. Okay, alles klar. Da kannst du gerne noch mal reingucken.
Super. Ja, also macht weiter und nutzt den Klostergeister Slack-Kanal, um euch auszutauschen und auch voran schon mal reinzulegen. Ja, auch gerne fragen. Auch an uns. Genau, wenn's sehr spezielle Geschichten sind, wo ich mich vielleicht auch ein bisschen vorbereiten möchte, bevor ich dann zum Workshop fahr und vor der Bildbearbeitung gar nicht weiß, was ich tun soll, schreibt gerne vorher mal, was euch interessiert, was ihr gerne sehen möchtet. Von Leitropen oder so was. Zum Beispiel, ja. Kartenmodul braucht man ja nicht, aber das Tropenmodul kann man ja vielleicht zeigen.
Wenn euch das interessiert. Schreibt gerne was dazu, und dann kann ich mich damit mal beschäftigen, wenn das mein Themenkomplex betrifft.
Tjo. So, dann habe ich noch eins ausgegraben, und zwar kommen wir zu einer kleinen Medienkompetenzübung. Wir sehen ja Bilder. Ist das prüfungsrelevant? Ist prüfungsrelevant. Wir nutzen Bilder, um... na ja, Dinge zu zeigen, aber letztendlich auch, um Geschichten zu erzählen. Das Bild sagt mehr als 1000 Worte, der Spruch ist uralt. Aber er stimmt halt, und das Bild vermittelt sehr schnell, so eine Einschätzung über eine Situation. Und Bilder schreiben auch Zeitgeschichte. Und... Da gibt es über Medien. Übermedien.de. Das ist eine Publikation, die über Medien spricht. Also, wie gehen Medien mit Dingen um? Starker Name. Ja, ist halt eine... quasi eine... ähm... Äh, die Medienbeobachtung sozusagen. Und die haben jetzt einen Artikel geschrieben über...
Über Bilder. Und das fand ich sehr interessant, weil es so ein bisschen so hinter die Kulissen guckt über... Naja, was Bilder, die jetzt aktuell, ich sag mal, auch schon ein Stück weit Zeitgeschichte schreiben, was da so hintendran passiert. Und da reden wir zum Beispiel hier von... Äh... von irgendwelchen Besuchen bei Zelensky in der Ukraine. Und was die Leute anhaben. und wie sie miteinander umgehen in den Bildern, das erzählt ja was. Also hier zum Beispiel, wie heißt das, Sunak und Zelensky, irgendwo im Hubschrauber mit Helm auf und lachen und haben Spaß miteinander. Also es ist ja... Erzählt ja was, ne? Das hat ja eine Message, dieses Bild. Mhm. Oder der, hier, der Zelensky, wie er dem Macron irgendwie sehr nahe steht und sie quasi freundschaftlich so gegenüberstehen. Und...
Die Details, die da oft dahinterstehen, was hat wer an zum Beispiel, die sind abgesprochen in der Regel. Da gibt es tatsächlich Protokollabteilungen bei den verschiedenen Teilnehmenden, die im Vorfeld... Oft abklären, Was wer anhat, ob man sich zur Begrüßung umarmt und so weiter. Diese Sachen sind tatsächlich oft im Vorfeld abgesprochen. Da kommt dann zum Beispiel so Sachen zu, ob jemand eine Krawatte trägt oder nicht. Oder was die... Das muss jetzt nicht nur hier im Ukraine sein, das kann auch hier bei der Queen sein oder beim King sein. Wo da Kleidungsfragen vorher natürlich im Detail geklärt werden. Ähm, wenn Diplomaten unterwegs sind. Also bei Zelensky ist zum Beispiel... Äh, kam zum Beispiel auch über... Ich glaub, Politico kam raus, dass der im Vorfeld... Oder dessen Protokollleute im Vorfeld schon gesagt haben, ähm, bitte keinen grün oder khaki oder zu helle Farben.
Ja? Weil... Khaki trägt Zelensky. Ah. Der ist ja quasi damit auch schon ein Stück weit Marke geworden. Mhm, verstehe. Also, äh, da gibt's dann natürlich Leute, die so ein bisschen ausreißen. Also zum Beispiel die... Die von der Line, die mit blau und gelb da ankamen. Ne? Grelle Farben. Das war wohl so nicht abgesprochen. Also, die hat sich da so ein bisschen... boah... Wenig beeindrucken lassen. UUUUUUUUUUUUUUUUUUHM.
Aber ja, das sind Sachen, die... Da muss man sich aber auch im Klaren sein, ne? Das sind Bilder, die ja in die Welt gehen. Solche Fotos werden ja in allen möglichen Medien abgebildet. Und da sitzen Leute dran, die sich sehr genau überlegen, was da wie gezeigt wird. Und das sind wahrscheinlich in der Regel keine Zufallsschüsse von irgendwelchen Paparazzo, sondern... Na ja, da sind Fotografen und Fotografen vor Ort. Die sind halt engagiert. Die sind engagiert, die sind gebrieft, und die wissen natürlich schon, was gefragt ist. Und am Ende hast du natürlich auch noch mal einen sehr, sehr, na, ich sag mal, einen sehr rigorosen Auswahlprozess. Kann man das jetzt hier, ist das sinnvoll hier, oder ist das Bild nicht sinnvoll? Da kommen so teilweise Bilder erst viel später raus, weil sie im aktuellen Kontext einfach nicht zielführend sind für diejenigen, die diese Bilder rausgeben.
Also, der Artikel ist toll, könnt ihr mal gucken. Da wird zum Beispiel auch dieses Bild behandelt. Da gab's ja diesen türkischen Feuerwehrmann mit dem Kind, der dann irgendwie aus den Ruinen da irgendwas, wie dieses Kind gerettet hat. Und hinterher hat sich rausgestellt, dass dieses Bild ein KI-generiertes Bild war. Ah, okay. Ja, was ist passiert? Produziert hat das nach BBC-Recherchen einen Feuerwehrmann, um die Kollegen zu ehren, die da ihr Bestes tun, um den Opfern des Erdbebens zu helfen. Und dann haben sich das Bild Betrüger genommen und haben es verwendet, um Spenden anzulocken. Mhm. Also, solche Sachen... Bilder können schon entsprechend auch missbraucht werden. Ist auf jeden Fall ein spannendes Thema. Medienkompetenz heißt in dem Kontext einfach... Wenn ihr Bilder seht, dann überlegt auch mal ein bisschen, ob die so organisch so entstanden sind oder ob die vielleicht doch ein bisschen...
Boah, auch dahin geschubst wurden, um eine Geschichte zu erzählen. Machen wir ja auch nicht anders, wenn wir irgendwo was fotografieren und eine Geschichte erzählen wollen. Dann sagen wir auch, nee, das sieht jetzt doof aus, der Hintergrund ist doof, gehen wir weiter links. Wir brauchen ja noch ein bisschen besseres Licht. Ich lass mich das noch wegmachen. Für eine Fotostrecke wählst du die Bilder, die dann so zusammenpassen, dass es den Gesamteindruck wiedergibt, den du gerne widerspiegeln möchtest. Der kann eben sehr emotional traurig belastend sein oder eben sehr freundlich daherkommen. Alles in derselben Situation natürlich. Ist eine Frage der Bildauswahl. So, und passend dazu...
Hab ich noch eins. Ne? Welche Bilder wählst du aus? Also nächstes Thema schon. Das ging jetzt vor... ja, vor zwei Wochen oder so... Wurde ich da von jemandem auf Twitter draufgeschubst. Da ging ein Thread durch die Gegend über eine... Ja, eine Ortschaft in Thüringen. Und da hat jemand, der was gegen Windkraftanlagen hat, hat dann hier ein Bild gezeigt und sagt, Das ist keine Fotomontage. Das Foto zeigt eine Ansicht auf die Ortschaft Struth in Thüringen. Wenn Deutschland alles elektrifizieren will, wird unsere Landschaft bald so aussehen. Und das Bild zeigt halt tatsächlich, ja, eine Ortschaft. Und dahinter irgendwie 20, gefühlt so ungefähr um die 20 Windkraftanlagen, die da dann schon sehr deutlich über diesem Dorf thronen. Die optisch so aussehen, als würden sie mitten im Ort stehen. Mhm. Richtig. Und, ähm, ja, dann... Und waren aber glücklicherweise in den Kommentaren auch gleich einige Menschen, die sagten, ja, Moment mal, gucken wir uns das doch mal bitte ordentlich an. Das ist ja jetzt nicht einfach nur... Da hat sich ja nicht einfach nur irgendjemand mit dem Smartphone hingestellt und dann... Richtig. Was weiß ich hier, die...
Die... einen Schnappschuss gemacht vom Ort aus, sondern da ist natürlich ganz bewusst ein Standpunkt gewählt worden, wo ist das Bild gemacht. Und dann ist ganz bewusst auch eine Brennweite gewählt worden. Und dann ist auch ganz bewusst eine Tageszeit gewählt worden, um die dieses Bild gemacht wurde. Wenn man sich das alles mal anschaut, ich mach's ja noch mal ein bisschen größer.
Dann sieht man schon, das ist hier eher so im Abendlicht. Oder auf jeden Fall mit seitlicher Sonne. Die macht natürlich die Kontraste hier relativ groß. Und wenn wir uns dann mal aus unserem Wissen, wir wissen ja ungefähr, wie groß solche Propeller sind, dann mal anschauen, wie die Groß-... die im Vergleich zum Ort sind, dann lässt das schon darauf schließen, dass da möglicherweise ein Standort gewählt wurde, der sehr weit weg ist und der dann entsprechend das Dorf und die Windkraftanlagen einfach von der Größe her sehr weit zusammenbringt. Das ist so der Klassiker an der Stelle. Wenn du zum Beispiel über eine Menschenmenge drüber fotografierst, aus weiter Entfernung mit einer sehr großen Brennweite, also mit einem sehr starken Tele, dann hast du relativ schnell einfach diesen Eindruck, dass alle irgendwie gleich groß sind und dass die Masse Menschen aufeinanderhockt. Und wenn man's dann mit dem Waldwinkel aus der Nähe fotografiert, dann merkt man plötzlich, Hoppla, das ist ja gar nicht so. Dann bin ich mal losgegangen, hab mal Strut angeguckt rauszukriegen, wo dieses Strud liegt und da gibt es irgendwie ein...
Eine Website, die da so ein bisschen Werbung dafür macht. Und dann sieht man plötzlich dieses Bild auf dieser Website. Und ja, da ist ein Windpark. Da sehen wir jetzt einen Ort, und wir ahnen, wenn wir wissen, wo wir hingucken wollen, dass da irgendwo auch Windräder stehen. Richtig, das sieht mir nach so einem Bild von einer Drohne aus. Oder Flugzeug. Dann hast du über diesen Ort einen relativ ordentlichen Weitwinkel. Oder weiß ich gar nicht, dürfte ein bisschen weitwinklig sein. Ja, auf jeden Fall. Aber dann merkst du plötzlich, dass dieser Windpark ein Kilometer von dem Ort entfernt ist, im Hintergrund irgendwo da. Und dass der Ort selber...
Davon nicht wirklich. Also, wenn du auf der Dorfstraße bist, dann siehst du die gar nicht, weil das nächste Haus dich verweckt. Das ist so eine Geschichte, Brennweite und Standort. Und dann hat noch jemand... Stichwort Perspektive. Genau, Perspektiven. Hat noch jemand in den Kommentaren dort behauptet, das sei ja alles irgendwie nur eine Frage der Brennweite und der Standort, die Perspektive, also der Standort, der hat damit nichts zu tun. Und dann... Das Zoomen ändert ja alles und so weiter. Und dann kommen wir wieder an den Punkt raus, an dem wir oftmals an der Stelle rauskommen, nämlich dieses, wie ist das jetzt mit dem Kropp und dem Zoomen? Und dann hab ich mir einfach den Spaß gemacht haben wir ein kleines Experiment gemacht. Also, wenn wir an einem Standort stehen... Das muss man jetzt einfach noch mal ganz klar sagen. stehen.
Hier so, zack, fest, da, Füße an den Boden genagelt. Und wir machen ein Bild von irgendwas. Mhm. Dann ist das die Perspektive. Und die ändern wir jetzt nicht, sondern wir nehmen jetzt mal statt unserem 16-Millimeter-Objektiv ein 200-Millimeter-Objektiv, wir ändern nur die Brennweite. Was tun wir dann? Wir kroppen. Wir machen... Du fotografierst einen anderen Ausschnitt. Bildausschnitt kleiner, aber das Bild ändert sich nicht. Das Bild ändert sich schon, weil du einen anderen Bild ausschnitten hast, aber die Perspektive bleibt dieselbe.
Richtig. Ich hab jetzt mal hier einfach mal, nur zum Spaß noch mal kurz das Ding hier aufgedingst, da so ein Video sieht man es jetzt. Ich hab einmal meine Hand mit 105 Millimetern fotografiert. Man beachtet den Hintergrund. Dann hab ich das gleiche aus der gleichen Kameraperspektive noch mal mit 24 Millimeter fotografiert. Das ist hier mein 24- bis 105-Objektiv. Das hab ich einfach rausgezoomt. Ich hab die Hand an der gleichen Stelle gelassen und hab hinterher aus diesem 24-Millimeter-Bild den gleichen Bildausschnitt rausgekroppt, wie ihn das 105-Millimeter-Objektiv gezeigt hat. Und man sieht, dass das im Prinzip das gleiche Bild ist. Was sich ändert, ist die Schärfentiefe. Ja, in deinem Fall, weil du jetzt nicht mit der Blende gearbeitet hast. Richtig, aber wenn ich alles gleich lasse, dann ändert sich die Schärfentiefe, weil das eine andere Brennweite ist. Aber der Bildausschnitt, der Bildeindruck bleibt. Man sieht's jetzt in deinem Beispiel im Hintergrund. Ist das ein Wandkalender oder dieses Bild, was da hängt? Das ist über dem Finger genauso groß in beiden Bildern. Im Hintergrund der Schrank, wo die Lichterkette drüberhängt, ist genau gleich groß. Ich hab ja auch einen Link drin, ich hab das ja 2007 schon mal gemacht zum Beweis. Da hab ich nämlich auch mal Fotos gemacht mit verschiedenen Brennweiten vom selben Standort aus dem Fenster. Eine Blume, die auf der Fensterbank steht, und dann eben der Garten, der im Hintergrund zu sehen ist.
Und noch mal die Aussage, wenn ich vom selben Standpunkt aus fotografiere mit beliebiger Brennweite und es ist egal, ob es ein Zoom-Objektiv ist oder ein Festbrennweiten-Objektiv ist, das hat damit überhaupt nichts zu tun. Wenn ich vom selben Standpunkt aus fotografiere und aus all diesen Aufnahmen, Also auf einem Weitwinkelbild ist natürlich mehr Umgebung drauf, das ist ganz klar. Wenn ich also aus allen Bildern denselben Ausschnitt herauscroppe, dann habe ich mit jeder Brennweite ein identisches Bild. Kann man sich da auf der Seite ganz gut angucken. Ja, natürlich, die Schärfentiefe kann sich unterscheiden, weil natürlich die Brennweite rein optisch bestimmt, wie hoch die Schärfentiefe ist. Das muss man durch Abblenden kompensieren. Das wird aber immer egaler, je weiter weg man fokussiert. In diesem Fall so ein Dorf, wenn man ein paar Hundert Meter weit wegfokussiert, dann ist das irrelevant. Und natürlich hat man, wenn ich da mit einem Weitwinkel fotografiere und da so einen extremen Crop draus mache, die, weiß ich nicht, einen 200 Millimeter zu simulieren von diesem Standpunkt aus, dann hab ich natürlich eine deutlich geringere Auflösung. Ich hab deutlich weniger Pixel, das ist natürlich auch klar. Ist also nicht praxisrelevant an dieser Stelle.
Aber es war eine schöne Diskussion, die sich daraus entsponnen hat. Die halt sagt, du musst nur weit genug weggehen. Und dann ist das... Eine schöne Diskussion, die zumindest ein Mensch auch bis zum Schluss nicht verstanden hat. Hast du, glaub ich, einfach die Diskussion beendet und nicht mehr geantwortet. Ich hab dann den Link hinterhergeschickt und gesagt, da hast du Beweis, lese es dir durch, und dann ist er verstummt. Also... Ja. Noch mal, wenn man eine Geschichte erzählen möchte, das war der falsche, wenn man eine Geschichte erzählen möchte, dann kann man's unter anderem tun. Ich hab dann auch tatsächlich mir noch den Spaß gemacht und hab hier die Karte rausgegau... die Google Map aufgemacht. Und hab mir den Ort rausgesucht, hab dann eine Linie gezogen von der Windfarm über die Kirche vom Dorf quasi, und wo man stehen müsste. Und dann gibt es tatsächlich an einer Ecke, gibt's dann so eine Kurve mit so einer Ausbuchtung, wo man also mit dem Auto, oder es ist Abzweigung in den Wald, und an genau dieser Stelle kannst du mit dem Auto, Da stand der dann auch, der dieses Telefoto gemacht hat.
Und... ja, dann... Das war dann plötzlich irgendwie zwei, drei Kilometer weg von dem Ort. Ich wollte's gar nicht sagen. Der Trick bei diesen Perspektivgeschichten... Also, warum sagt man, Tele staucht und Weitwinkel streckt? Das sagt man halt, weil wenn ich fotografisch an das Thema rangehe und ich sage, ich möchte jetzt... Einen Motiv in einer bestimmten Größe auf meinem Bildfänger abbilden, Dann muss ich natürlich mit unterschiedlichen Brennweiten unterschiedlich weit weggehen oder nah rangehen. So und wenn ich jetzt mit dem Weitwinkel das Dorf von links nach rechts abbilden möchte, dann gehe ich relativ nah ran an das Dorf, weil mit 16 Millimeter oder mit 12 Millimeter da habe ich einen großen Bildwinkel, da kann ich sehr nah ran gehen an das Dorf, wenn ich dann vom linken Haus bis zum rechten Haus alles drauf haben will. Sondern bin ich irgendwie vielleicht 50 Meter weg oder so. Keine Ahnung, ich sehe das jetzt in der Zahl. Wahrscheinlich sind 200 Meter so. Wenn ich jetzt denselben Bildausschnitt vom Dorf mit 200 Millimeter machen will, dann muss ich ja viel weiter weggehen. So und was jetzt passiert ist, dass sich Verhältnisse ändern. Das heißt, wenn die Windräder sagen, wenn mal 200 Meter sind jetzt nicht, die sind weiter weg, aber nehmen wir mal an, die Windräder sind 200 Meter weg vom Dorf.
Und ich bin 200 Meter in die andere Richtung weit weg vom Dorf, dann sind die Windräder so weit weg vom Dorf, wie ich vom Dorf weg bin. Also alles die gleichen Distanzen. Und dann sind die Windräder schon relativ weit weg. Gehe ich näher ran an das Dorf und bin nur 50 Meter entfernt vom Dorf und mache ein Foto, dann sind die Wetteräder ja immer noch 200 Meter weg. Aber das ist plötzlich viermal so weit weg, wie ich vom Dorf weg bin. Und damit sind sie optisch viel weiter weg von mir. Und du musst weitwinkeliger arbeiten, damit das Dorf noch draufpasst. Natürlich, deswegen nimmst du einen Weitwinkel. Aber die Perspektive kommt nicht durch den Weitwinkel zustande, sondern dadurch, dass ich näher an das Dorf rangegangen bin. Deswegen sind die Windräder im Verhältnis weiter weg vom Dorf als ich vom Dorf. Gehe ich jetzt aber 400 Meter vom Dorf weg, oder sagen wir mal, ich gehe 800 Meter vom Dorf weg.
Dann bin ich viermal so weit weg, wie die Windräder vom Dorf weg sind. Und plötzlich sind die Windräder im Verhältnis von meiner Entfernung zum Dorf gar nicht mehr so weit weg vom Dorf. Und wenn ich jetzt zwei Kilometer weggehe, dann sind die quasi auf derselben Fokusebene. Weil dann die 200 Meter machen dann den Kohl nicht mehr fett. Die sind quasi zusammen. Also diese... Diese Relation von diesen zwei Entfernungen, die es da gibt, die machen die Perspektive und nix anderes. Tja. So ist es. Gut, wir machen vielleicht mal auf dem Klostergeister-Workshop eine Übung zu dem Thema. Ja, wenn ein Interesse besteht. Wir müssen ja nur uns eine Windfarm organisieren, ein Dorf.
Dann sollten wir die vielleicht jetzt schon mal bestellen, die Windfarmen. Meinst du, dass das jetzt nicht... Dass das im heutigen politischen Klima so schnell geht? Hahahaha. Ah. Herrlich. Na gut. Es ist ein sehr geekiges und sehr technisches Thema. Aber wenn man's verstanden hat, hilft es auch, wenn man eine Bildidee umsetzen will. Ja. Ich hab noch ein Video ausgegraben von Vox wieder. Von den Vox... Ich glaube, du hast einen neuen Lieblingskanal. Ja, da sind einfach so richtig coole... Die haben eine komplette Playlist über Fotografiethemen. Und zumindest die, die ich für interessant und sendungswürdig hielt, hab ich jetzt mal raus. In den nächsten paar Folgen werden auch noch ein paar kommen. Sehr schön. Eines davon? Ist über ein Foto...
Ein Foto nach dem Zweiten Weltkrieg. Das ist... Ja, es geht letztendlich um diese zwei Fotos. Das linke kennen wir, das ist... Diese US-Soldaten, die so eine Flagge aufstellen. Das ist Raising the Flag... In Japan. Das hat Joe Rosenthal 1945 geschossen auf einer japanischen Insel. Und das zeigt eben so US Marines, wie sie die US-Flagge aufstellen. Ganz berühmtes Bild. Ja, gibt's auch als Graffiti und alles. Auf der rechten Seite sehen wir das Bild von den Russen, die die Flagge auf dem Reichstag hissen. Ah, okay. Also die russische Flagge auf dem Reichstag hissen. Man kennt diese Bilder, zumindest das erste, das zweite vielleicht nicht ganz so gut, aber auch das ist ein bekanntes Foto. Beides sind sehr heroische Bilder. Du hast eben die Helden, die die Welt von den bösen Nazis befreit haben. Und da muss man auf jeden Fall irgendwie natürlich das fotografisch festhalten. Haben wir ja vorhin gesagt, Bilder bestimmen so ein bisschen, was bei den Leuten hängen bleibt. Deswegen sind Bilder ja auch ein gutes Werkzeug der Propaganda. Richtig, und da wird's jetzt interessant, weil es stellt sich tatsächlich raus, dass das Bild, wo die Amis die Flagge aufgestellt haben, da gibt's sogar Videomaterial davon, das ist wohl ein einziger Schuss.
Oder gab's einen höchstens zwei Schüsse davon. Bei den Russen ist das ein bisschen mehr gewesen, weil das Bild wohl offenbar sehr gestaget war. Also nicht nur gestaget war, sondern auch noch sehr retuschiert war. Da haben wir also zum Beispiel mehr Rauch oben am Himmel und so weiter.
Andere Kontraste, wobei da sind wir ja mittlerweile so weit, dass wir sagen, Kontraständerungen geht ja noch, kann man ja noch machen. Aber ein wichtiges Detail, was sich dann rausstellt, ist, dass einer der Russen, der da hilft, diese Flagge aufzustellen, dass einer der Russen an seinem Handgelenk mehrere Armbanduhren hat. Ja, mehrere. Ist Ihre Tusche schiefgegangen? Nee, im Original. Ach, im Original? Vor der Retusche. Vor der Retusche, okay. Und sie haben ihm die... Sie haben ihm die Armbanduhren weggeretuschiert, weil... Ach, okay.
Weil das natürlich eine falsche Message gegeben hätte. Wenn du da grade irgendwie... den Krieg beendet hast und dann plötzlich jemand, offensichtlich natürlich aus einer Plünderung irgendwo, dann... ansonsten hat keiner mehrere Armbanduhren an. Wäre das Bild quasi, wäre quasi ein Beweis gewesen, dass die russischen Soldaten da geplündert hätten. Verstehe, okay. Und dann sind die noch ein bisschen weiter auf Suche gegangen, auf Recherche gegangen. Und dann stellt sich halt raus, dass das Flaggenbild gestaget war. Also die haben da tatsächlich... Ähm... hier die Flagge irgendwie aus drei Tischdecken nähen lassen. Die wurde dann extra aus Russland gebracht. Es gibt nämlich auch einen Kontaktabzug, wo dann von dieser Situation ein kompletter Film voll ist mit Bildern. Oh, wow. Eine ganz klassische Fotosession quasi. Wir gehen auf den Reistag und hinschneiden an die Flagge, die sie gerade gebracht haben. Das ist ein Marketingshot. Ja, cool. Und dann haben sie hinterher gemerkt, nur Hoppler, der hat ja mehrere Amadurren an, dann müssen wir die noch rausretuschieren, sonst kommt die falsche Message rüber. Hat man fotografieren nicht aufgepasst? Kompetenz, ich glaube, das... ja.
Gut, aber das findet jetzt von uns keiner raus, wenn er so ein Foto irgendwie bekommt. Da fängst du nicht an zu recherchieren, wie viele Fotos gibt's noch auf der Welt? Nee, das nicht, aber... Ich sag mal... Man sollte sich zumindest wir, die wir Bilder anfertigen.
Auch mal im Auftrag oder um eben eine Geschichte zu erzählen, sollten wir uns dann schon... Skeptisch bleiben. Sollten an dieser Stelle zumindest ein bisschen skeptisch bleiben. Ich fand das sagenhaft. Ich hab... Tatsächlich ist das ja sehr traurig, so Kriegsschichten und so was. Klar. Und bei mir war das Erlebnis damals der erste Golfkrieg, als das losging, als sehr viele Aufnahmen gezeigt wurden, Videoaufnahmen aus den ferngesteuerten Bomben, die da rumgeflogen sind und so was. Mit in Anführungszeichen Präzisionsangriffen und so. Das ist ja medial ziemlich ausgeschlachtet worden. Und da hab ich mich dann später bei ertappt, dass ich da auch so sehr gruselig von fasziniert war. Und mich davon habe auch durchaus lenken lassen, in dem, wie ich da drüber gedacht habe, so wer ist der Gute, wer ist der Böse? Und hier kann man relativ schnell mal aufräumen, ohne zu viel Kollateralschäden auszulösen, ist doch cool. Wir sind alle nicht gefeiert vor so was. Genau. Und das ist mir dann später klar geworden, als das dann... Also bei mir war das so gefühlt, war das der Auslöser. Und plötzlich waren bei Krisen und Kriegkonflikten auf dieser Welt waren das immer mehr hochauflösende Aufnahmen, die dann plötzlich gemacht wurden, gezeigt wurden. Das Umfeld.
Plötzlich hattest du Aufnahmen von den Anschlägen und so was. Und da hat's bei mir irgendwann Klick gemacht. Ich hab gesagt, was kann ich hier von eigentlich noch glauben? Denn ich sehe eigentlich nur die Bilder von einer Seite, nämlich von, was weiß ich zum Beispiel, den USA. Von der anderen Seite sehe ich in den Nachrichten überhaupt keine Aufnahmen, weil so wie sollen die auch hierher kommen?
Und dann kam plötzlich Twitter und wurde groß. Und plötzlich hast du dann bei solchen Konflikten Aufnahmen, Handyaufnahmen gesehen von, ich sag jetzt mal bewusst vermeintlich, Betroffenen vor Ort. Das kann so sein. Das muss aber nicht so sein. Und plötzlich hast du die andere Seite auch gesehen von den angegriffenen...
Und hast dann da Aufnahmen gesehen auf der Straße, wie beim Einkaufen im Hintergrund was explodiert ist oder was nicht alles. Und ich hab mir dann aber tatsächlich zunehmend die Frage gestellt, ist das wirklich echt, was ich da sehe? Also sind das wirklich die Betroffenen? Oder sind das jetzt auch wieder die, die Bilder zeigen, um Dinge zu rechtfertigen? Ich weiß das ja nicht, ich kann das ja überhaupt nicht prüfen. Und bei mir hat das in letzter Konsequenz bei solchen Dingen dazu geführt, dass ich das bewusst meide. Ich fange an, so was zu blocken und mir das nicht anzugucken, weil's mich mental ziemlich belastet. Weil konkret bei diesem Thema natürlich, gibt's auch schönere Themen, aber bei diesem Thema belastet mich das sehr. Und es belastet mich unter anderem deshalb, weil ich zunehmend nicht mehr weiß, was kann ich überhaupt noch glauben von dem, was ich sehe? Das ist tatsächlich echt ein Problem. Ich weiß auch nicht, wie man das lösen kann. John Michael hat noch einen sehr guten Filmtipp zu dem Thema. Das ist übersetzt so viel wie, wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt. Das ist ein Film aus den... Späten 80ern, frühen 90ern. Da ging's um... Nee, Mitte 90er, glaub ich. Da ging's so ein bisschen um einen... Ja, damals war der Irakkrieg, aber in dem Film geht es um einen...
Virtuellen Krieg, also keinen bestimmten Krieg. Da wird auch sehr viel über dieses Thema geredet. Es ist fast schon eine Komödie. Aber es ist sehr, sehr gut. Also, Wack the Dog wäre zu dem Thema Medienkompetenz mit Sicherheit auch noch mal eine ganz hilfreiche Lektüre. So. Schön. Lassen wir das Thema mal. Ja.
Und kommen wir zu was anderem. Was völlig anderem. Na ja, Smarter Every Day haben wir auch schon mal drüber geredet. Sehr empfehlenswert. Destin von Smarter Every Day, der ja... Wir warten immer noch auf den dritten Teil von der Kodak Factory Tour. Ich glaub, der ist noch nicht raus. Wir müssen Kontakt mit dem aufnehmen. Eigentlich müssen wir den treffen oder in die Sendung holen. Das ist so ein Nerd, der ist so toll. Der Mann ist Nerd und vor allem ist der Mann auch sehr an der analogen Fotografie interessiert. Wie gesagt, der hat sich da Kotak zeigen lassen ins Detail und hat zwei Teile schon von dem Dreiteiler fertig. Der dritte kommt dann hoffentlich bald mal, aber zwischendurch hat er noch was ganz anderes gehabt. Und zwar, hier ist noch mal ein Video, was kürzlich rauskam, da hat er ein Gerät vorgestellt, da war er in so einer Reparaturwerkstatt für Kameras und hat sich da Sachen zeigen lassen und hat dann... Da werden unter anderem Leicas repariert. Und hat hier eine Maschine gezeigt, mit der man Belichtungszeiten von Kameras analog messen kann. Also, du hast da Kameras, die in irgendeiner Form 1.000, 1.500, 1.250 und so weiter machen. Und... hast dann... Du musst das ja irgendwie nachmessen können. Also, wenn du...
Die Dinger reparierst und dann den Verschluss einstellst, Dann musst du ihn ja einstellen irgendwie. Und dann musst du auch gucken, passt das so? Ich hab im Vorfeld gesagt, ich kenn ja nun die Methode, dass man das akustisch aufnimmt. Ja, aber das ist... Dann kannst du die Millisekunden messen. Es geht hier um ein Gerät, was knapp 100 Jahre alt ist, was das misst, und zwar komplett analog und mechanisch. Und erklärt dann halt, wie das funktioniert. Weil das... ja, das ist eine faszinierende Methode. Und zwar hast du letztendlich eine Kiste. Und in dieser Kiste ist ein Licht, und vor dem Licht dreht sich eine Trommel. Und diese Trommel hat horizontale Schlitze. Mhm. So. Und jetzt bewegt sich diese Trommel quasi... Und diese horizontalen Schlitze, da geht dann quasi der...
Der Verschluss der Kamera drüber. Also, das ist ein Licht, wo du mit der Kamera drauf zeigst. Geht der Verschluss drüber, und dann hast du einen Rolling-Shutter, und der macht einen Muster. Und dieses Muster, je nachdem, welche Belichtungszeit du hast, sieht unterschiedlich aus. Und damit kannst du einfach durch Vergleichen mit dem Bild, wie das aussehen soll, dieses Muster, kannst du quasi einfach durch Klick gucken, jop, das ist ein 250. Du musst allerdings natürlich einen Film belichten. Du musst... Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. durchgucken. Du machst einfach den Deckel hinten auf, löst aus, und dann siehst du, weil das Auge gewisse Trägheit hat, siehst du dieses Muster. Oh, mit schnell gucken und das Muster. Okay. Das funktioniert, das machen die da. Okay, alles klar. Er hat das dann irgendwie mal nachgestellt zu Hause und hat dann gezeigt, wie dieser... Warum Rolling-Shuttle sich da bewegt. Ist im Prinzip das gleiche Muster, was du auch kriegst, wenn der Propeller... Aber das ist nur bei kürzeren Belichtungszeiten, aber nur da interessiert es dich wahrscheinlich auch. Die kannst du wahrscheinlich mit der Stoppuhr nicht rauskriegen. Na ja, ich meine... Du hast ja... Eine Tausendstel und eine Fünfhundertstel, die unterscheidest du sonst nicht. Nee, aber so ein Zweihundertstel, da ist der Shutter geöffnet.
Da ist nix mit Rolling-Shutters. Und diese Maschine, die muss ja in sich auch kalibriert sein. Ich wollte's grad sagen, da musst du dich auch drauf verlassen. Die wird wiederum so kalibriert wie ein alter Plattenspieler.
Du kennst diese alten Plattenspieler, Ja, weil wir ein Lichtchen am Rand hatten und Punkte um den Plattenteller. Und eine Lampe, so eine Stroboskoplampe. Und dann eine Lampe, die quasi 50 Hertz, unsere Netzspannung... Ja, genau. Und dann, wenn sich diese Punkte nicht mehr bewegen, dann hast du genau die richtige Geschwindigkeit. Ich erinnere mich, mein Vater hatte so einen Plattenspieler. Das funktioniert nur deshalb, weil sich seit damals unsere Netzspannung nicht geändert hat.
Die absoluten Nerds würden jetzt sagen, die Netzspannung schwankt natürlich. Ja, ja. Die ist ja nie exakt 50 Hertz. Ja, ist okay. Aber... Diese Prozentabweichungen, halbe, Viertel, Zehntel Prozentabweichungen, die müssen wir nicht unbedingt... Ist dann auch egal. Ist dann auch egal. Naja, und dann... Ja, das ist ja ein Ding. Genau, und dann macht er das noch mit einer kleinen Camera-App, wo er die Beliebungszeit einstellen kann. Ja, schön, schön. Und ja, wenn du jeden Tag Kameras reparierst, dann hast du... Ich noch nie gesehen oder gehört von so was tatsächlich. Das ist ja faszinierend.
Ja, die haben sich schon was überlegt damals, um Präzision hinzukriegen. Ja. Ja, und es ist präzise genug für das, was es braucht. Ich mein, ob das jetzt, was weiß ich, ein paar Prozent nebendran liegt, ist relativ egal. Weil wenn wir uns angucken, eine Blendenstufe mehr ist halt doppelt so lange. Das ist dann richtig viel. Aber wenn das drei Prozent kürzer oder schneller ist, dann juckt das bei Film niemanden. Ich glaube, wir haben gerade von der Netzspannung gesprochen. Wir haben natürlich die Netzfrequenz. Danke, Jochen Burkhardt. Frequenz. Wobei, das hängt ja miteinander zusammen, nicht wahr? Wenn die Spannung höher wird, dann... Da lehne ich mich nicht so weit aus. Doch, doch, doch. Du kannst anhand der Frequenz Spannungsschwankungen... Ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass ich durch Lecken an einem neuen Voltblock sagen kann, ob er voll oder leer ist.
Weißt du auch, wie voll er dann ist. dass ich darüber grade rede. Ist das qualitativ oder quantitativ? Ähm... Früher hätte ich auch sagen können, ob sie hypevoll ist. So weit würde ich mich aus dem Fenster lehnen. 6,85 Volt. Ja, weiß ich nicht. Aber alleine... Kennst du das, wenn du über Dinge redest, und dann riechst du sie oder so? Ja, ich spür das auch grade. Nur, dass ich darüber rede, hab ich dieses Zucken vorne an der Zungenspitze. Ich spüre förmlich, wie ich grade an einem vollen neuen Voltblock nuckele. Ich versuch grade, eine Doppel-A-Batterie... Das geht laut nicht. Das geht nicht so einfach. Ja. Ah, kommen wir zu euren Fragen. Schön, schön, schön. Kommen wir zu euren Fragen. Haben wir noch ein Thema? Nee, Fragen haben wir, da sind aber schöne Sachen dabei. Und zwar zum Beispiel Marius. Genau, Marius hat gefragt, hey ho, eine kurze Frage zu filtern. Also.
Die man vorne aufs Objektiv schraubt. Spielt der Abstand vom Objektiv zum Filter eine Rolle? Sprich, kann man zu viele Filteradapter benutzen? Viele Grüße, 3, 2, 1, Happy Shooting, Marius.
Mein Take dazu wäre, nein, das spielt erst mal keine Rolle. Also wenn du einen Filter davor hast, also egal, ob das jetzt ein Graufilter, ein Verlauffilter, ein Polarisationsfilter ist, das spielt keine Rolle, wie weit der weg ist, solange er den Bildwinkel komplett abdeckt. Wenn er irgendwann zu weit weg ist, wird er vedientieren oder der Rand von dem Filter wird im Bild sein, je nach Brennweite. Das ist dann natürlich nicht mehr so schön. Er ist insofern nicht ganz unwichtig, weil je weiter er weg ist, desto schwieriger wird es mit einer Streulichtblende vielleicht schräg ein feilen Licht zu blocken. Weil je weiter vorne die Linse ist, desto anfälliger ist sie für ein feilen Streulicht. Wenn das die Filterscheibe ist, dann streut ihr unter Umständen das Streulicht und in Kamera und bauert das dann zwischen den beiden Frontlinsen hin und her. Also ganz unwichtig ist es nicht und du hast sowieso das Problem, wenn du eine zweite Glasschicht vor das Objektiv packst, dass du Spitzlichter hast. Klassiker ist zu Weihnachten halt irgendwie die Weihnachtsbaumbeleuchtung oder eben Straßenbeleuchtung im Dunkeln und so was. Dass solche Lichter dann gegebenenfalls noch mal zurückreflektieren von der Oberfläche des Objektivs und wieder auf die Filterscheibe und dann noch mal zurück. Und dann hast du dann so grüne Geister-Lichtpunkte im Bild.
Die Position wird sich natürlich ändern oder vielleicht die Anfälligkeit zunehmen, vielleicht auch abnehmen. Das käme echt mal auf dem Versuch an, mit dem Abstand von der Filterscheibe. Das wäre natürlich witzig, wenn man sie jetzt bewusst weiter wegmacht, dass man dann vielleicht die Geisterlichter nicht mehr drin hat, weil sie am Objektiv vorbei bouncing. Na ja, du hast natürlich noch andere mögliche Artefakte, die passieren können, wenn du Filter stapelst. An dieser Stelle möchte ich noch mal kurz den schönen Artikel von lensrentals.com rausholen. Good times with bad filters. Da hat der Roger Ciccala, der Chef dort, das ist jetzt von 2011, das ist schon lange her, hat der Weiler Verland Rental, die verleihen Objektive und die machen dann halt auch Schutzfilter drauf, einfach so ein bisschen, um es zu schützen. Und da über das Führen wieder müssen wir uns jetzt nicht unterhalten, aber die haben natürlich eine ganze Menge an Filtern. Wir hunderte von Filtern. Und dann hat er gesagt, okay, Wir vergleichen jetzt mal schlechte mit guten Filtern. Also sprich, mehrfach begütete Filter mit simplen Filtern. Mhm. Und hat dann einfach mal einen Stapel Filter gemacht. Okay. Das ist jetzt aber nicht nur der Abstand von einem Filter zum Objektiv, sondern du hast 20 Filter aneinander geschraubt. Es geht um die Menge. 50 in diesem Fall. 50 UV-Filter, cleaned and neatly stacked. UV-Filter, die eigentlich nichts Schlimmes machen sollten.
Die eigentlich nichts Schlimmes machen sollten. Die hat er jetzt einfach mal vorne auf eine 5D Mark II draufgepackt. Die sind länger als das Teleobjektiv. Hat einen 300er F4 dran gepackt und hat gesagt, so, damit machen wir jetzt mal Bilder. Ja. Und sagt dann, schaut mal, ob ihr sagen könnt, welche der folgenden Bilder wir mit und ohne dem Filterstapel geschossen haben, das ist das eine Bild hier. Und dann das nächste vom Gebäude gegenüber. und das ist natürlich sofort sichtbar. Das mit dem Stapel ist komplett vernebelt und hat einen Grünstich. Ja, aber man sieht schon noch nicht mehr so wirklich gut. Und sagt dann, dass mit den Filtern, mit den 50, ist es sogar noch besser, als wir erwartet hatten. Das geht schon. Und sagt, na ja, da ist natürlich hier Vignetting und Haloing und alles Mögliche, verglichen mit keinem Filter, das ist schon kein Vergleich mehr. Aber wer macht schon 50 Filter aus, ein Problem vorne drauf. Und dann sagt er, ja, und ich will auch damit was zeigen. Und zwar haben wir natürlich jetzt die günstigen Filter alle mal auf den Stapel geschraubt und dann auch mal die richtig guten, die teuren. Da sieht man schon, wenn man vorne reinguckt bei den günstigen.
Also in diesem Fall irgendwie sechs, sieben, acht Stück oder so, da sieht man schon, wenn man vorne reinguckt, dass das immer nebeliger und trüber wird. Wenn man das mal mit den wirklich guten, mehrfach vergüteten vergleicht, sieht man halt, die bleiben viel länger klar. Da geht halt das Licht ungestörter durch und reflektiert eben auch nicht so viel hin und her. Ja, eine gute Vergütung macht schon was aus. Auch ein schöner Beispiel ohne Filter mit guten Filterstapeln und mit schlechtem Filterstapel. Das ist echt ein Unterschied. Und hier ist noch mal ein Beispiel, und da hat er gesagt, okay, wir haben jetzt...
Also drei Bilder übereinander, das Original oben, dann fünf teure UV-Filter und unten fünf billige UV-Filter. Und selbst da ist der Unterschied aber schon deutlich zu sehen. Aber es ist ein 100-prozentiger Top aus dem Bild. Aber ja, also machen wenige Leute, aber wenn man viele Filter stapelt, dann kann das schon Auswirkungen haben. Mehr möchte man hier auch nicht rauslesen. Nee, aber ich bin tatsächlich erstaunt bei dem letzten Beispiel mit fünf guten UV-Filtern. Das sind ja keine verfremdenden Filtern. Sie filtern das UV-Licht raus, was ja das Objektiv schon tut. Was ihnen nicht ankommt. Und was dann vorm Filter ja auch noch mal. Vorm Sensor ist ja auch noch mal ein Filter davor, was das auch noch mal filtert. Aber das sind jetzt fünf Filter. Und man sieht trotzdem schon was. Der Unterschied, selbst bei den teuren, der Unterschied ist schon deutlich. überlegst, ein Filter hat immerhin ein Fünftel dieser Auswirkung, ja, wahrscheinlich weniger, es wird sich multiplizieren.
Hat aber immerhin ein Stück Beeinträchtigung eben doch. Und ja, wenn man dann halt überlegt, okay, du willst jetzt was weiß ich, zwei Graufilter übereinander packen und dann vielleicht noch ein Verlauffilter drüber und ein Polarisationsfilter, dann ist es vielleicht schon eine gute Idee, eben nicht mehr ein UV-Filter dazu zu nehmen oder so. Also weniger ist dann schon besser. Ja. Gut. Diese Frage hätten wir hiermit ausführlich... ausführlich erörtert. Der Ralf hat eine Frage. Und zwar...
Da ich bei 100 Prozent keine wirklichen Unterschiede erkennen kann, bin ich auf 300 oder 400 Prozent. Stopp, an dieser Stelle muss ich mal kurz einen Einshoot machen. Wenn man auf 300 Prozent an sich keinen Unterschied an den Bildern sieht, dann reicht das für mich eigentlich. Wenn im Blogbeitrag stehen würde, da ist es alles gut. Ist gut so. Aber man kann das weiter nerden, ich hab volles Verständnis dafür. Also weiter geht's. Sagt er, er geht auf 300 bis 400 Prozent, dann macht er einen Screenshot der Ausschnitte. Da das Ganze, vermutlich wegen meines 5K-iMac, zu groß fürs Web ist, wird das Bild auf... Äh... Ein Drittel. Auf der Hälfte verkleinert, ein Drittel verkleinert und als JPEG gespeichert bin ich so jetzt bei 100, beziehungsweise 133 Prozent, wenn ich von einem 300-Prozent-Crop oder einem 400-Prozent-Crop in Lightroom ausgehe. Ich kann das ja eigentlich nicht die optimale Lösung sein. Gibt es da bessere Lösungen? Ich brauche circa 1080 bis maximal 1200 Pixelbreite Bilder mit möglichst beiden Bildern in einem sinnvollen Kropp nebeneinander.
Äh, wer ist eine Lösung in Lightroom? Zum Beispiel einen Bereich von 600 Pixel auszuschneiden und als JPEG zu exportieren. Leider finde ich die endgültige Breite nur in den Exif nach dem Croppen. Oder kann ich vielleicht tatsächlich präzise einen 600 mal 600 großen Bereich ausschneiden in Lightroom in Photoshop? Ja. Das wird sicher gehen. Ähm, das ist ein mehrstufiges Problem. Also erst mal... Aber echt, das versteh ich gar nicht richtig. Also pass auf, wenn du in Lightroom die Ansicht irgendwie auf 400 Prozent stellst.
Dann wird in Leitroom erst mal nah rangezoomt. Wenn du da einen Screenshot machst... Dann werden auch Pixel vergrößert. Genau, die werden aber jetzt nicht smart vergrößert, sondern das ist dann schon grob. Da wird nicht schön gerechnet oder Pixel dazu erfunden. Das ist also erst mal in Ordnung. Das kannst du machen, dann hast du eine 400-%-Ansicht. Wenn du da einen Screenshot machst, bleibt das eine 400-%-Ansicht. Und wenn du jetzt den sehr hochauflösenden Screenshot, so ein 5K iMac hat eine sehr hohe Pixelauflösung, Wenn du den jetzt wieder verkleinerst, dann hast du deswegen keine 100 Prozent an sich, sondern du hast ja immer noch das vergrößerte Bild in deinem Foto. Nur ist das vergrößerte Bild jetzt halt kleiner dargestellt. Mei, das musst du halt wissen, was du deinen Bloglesern zeigen möchtest. Aber da bin ich dann noch mal, wenn du da dann keine Unterschiede sehen kannst, dann würde ich halt schreiben, da kannst du keine Unterschiede sehen. Aber gut, ist erst mal so. Jetzt verstehe ich den Wunsch, da einen Screenshot von zu machen, zwei Bilder nebeneinander darzustellen, Screenshots zu machen, weil du kannst in Lightroom ja diese Overlays einblenden mit der I-Taste, dass dann bestimmte Exif-Daten, wie die Brennweite oder Belichtungszeit oder ähnliches, ins Bild eingeblendet sind und dann sind die schon auf dem Screenshot drauf. Du kannst das Bild direkt in den Block werfen und bist fertig. Sehr bequem habe ich selbst schon gemacht. Kommen wir jetzt aber zu den Einzellösungen. In Lightroom einen pixelgenauen Crop zu machen...
Das geht. Geht eigentlich nicht, aber dann geht's irgendwie doch schon. Das geht über einen Custom Crop und dann den passenden pixelgenauen Export, nicht wahr? Äh, nee. Weil wenn du einen präzisen 600... nee. Wenn du einen präzisen 600-Pixel-Crop haben willst, dann nützt es dir nicht, den Export auf 600 Pixel zu machen, 600 Pixel präzise geschnitten haben. Ja und dann Export auf die Exportgröße, die du haben willst. Also bei Vierfach müsstest du dann Vierfach exportieren. Das kannst du zum Beispiel machen. Ja, aber die Kunst ist jetzt in Lightroom 600 Pixel auszuwählen. Ja, über eine entsprechende. Das ist nicht so einfach, wie du dir das gerade vorstellst. Ah, ja, jetzt bin ich bei dir. Weil du kannst in Lightroom das Seitenverhältnis einstellen, aber nicht die Pixelgröße. Es gibt den manuellen Weg, und zwar, wenn du dir über das I und beim Crop Tool einblenden lässt, wie groß das Bild gerade ist, dann siehst du das Pixelmaß. Wenn du den Ausschnitt verschiebst und lässt die Maus los, siehst du das neue Pixelmaß, dann kann man sich da rantasten. Aber es wird schwer... Es ist umständlich. Es wird schwer sein, exakt 600 zu treffen. Dann triffst du 599 oder 602. Das ist schwierig. Jetzt kommt's aber. Da können wir einen Link in die Show Notes packen. Der Lutz hat nämlich einen Trick gezeigt.
Und zwar geht's nämlich doch. Und zwar geht es mit dem... Ich hab dir ein Video geschickt. Es geht tatsächlich mit dem Crop Tool und mit dem Einstellen eines benutzerdefinierten Seitenverhältnisses. Der Trick ist, da nicht ein Seitenverhältnis von eins zu eins reinzuschreiben, sondern wenn dein Bild an der langen Seite, sagen wir mal, 4096 Pixel hätte, ich weiß nicht, wie viel aus deiner Kamera rausfällt, aber sagen wir mal 4096, dann stellst du halt ein Seitenverhältnis von 4096 mal 4096 ein. Genaueres dazu bitte dem Video zu entnehmen, das hat der Lutz gezeigt und sehr gut erklärt, wie das funktioniert. Damit kriegst du dann einen pixelgenauen Crop hin. Hast ihn jetzt natürlich erst mal nur an einem Bild. Jetzt kommt mein Tipp dazu, du kannst jetzt mehrere Bilder markieren, also aus deinem Shooting einfach alle Bilder markieren und dann drückst du auf synchronisieren und synchronisierst nur den Zuschnitt. Und dann haben alle Bilder denselben Crop und den Bildausschnitt kannst du dann wieder pro Bild verschieben, wenn du in das Crop Tool reingehst. Damit hättest du jetzt in allen Bildern ein 600-Pixel-Crop. Und den kannst du jetzt natürlich exportieren.
Wenn du den größer haben willst, kannst du den ja auch vergrößern. Das wäre eine Option. Oder du zeigst das Bild einfach größer an. Hinterher in deinem Blog. Jetzt hast du aber die Overlays nicht. Das heißt, du siehst den Bild nicht an, mit welcher Brennweite das aufgenommen wurde. Oder mit welchem Objektiv. Da wäre jetzt mein Tipp, mal herumzuschauen, ob es nicht ein passendes Plugin für Lightroom gibt. Es gibt nämlich Plugins, zum Beispiel von Jeffrey Friedl. Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein Plug-in gibt, womit man Exif-Daten in das exportierte Bild hineinstempeln kann. Du kannst doch über den Druckdialog...
Auch Text in ein Bild reintun. Da kannst du auch Teile aus dem Exif nehmen und da als Text rein basteln. Und dann aber nicht drucken auf dem Drucker, sondern als JPEG-Druck. Dann hast du aber keine 600 Pixel mehr. Da hast du die Pixel nicht mehr. Es sei denn, du stellst das Papierformat richtig ein. und dann auf 72 DPI stellen oder so? Kannst du nicht ab der Format definieren, was dann genau diese Größe hat? Ja, aber so geht das. Ich würd da mal übers Druckmodul... Übers Druckmodul, dann 72 oder 96 DPI einstellen und gucken. Das wär auch eine Option. Ich würd mal nach einem Plug-in suchen. Ähm... das... das Tool, wonach man... oder das Hilfswerkzeug, wonach man gucken könnte, ist Image Magic. Das ist ein Kommandozeilen-Tool, mit dem man so was machen könnte. Das ist sehr mächtig und ich bin mir sehr sicher, dass es für Lightroom Export Plugins gibt, die das implementieren.
Und dann sollte das gelöst sein. Guck, der Ralf hat diese Idee auch gehabt mit dem Druckmodul. Hm... Wir sprechen ja schon übers Druckmodul. Eigentlich braucht man nur das Druckmodul, mehr gar nicht. Deshalb ist das Druckmodul wichtig, da haben wir's wieder. Ingo, hast gehört, ne? Bildbearbeitung macht man nicht mit... So ein Schnick-Schnack, nee, nee, drucken. Latz waren gestern, heute macht man alles mit ICC-Profilen. Das reicht völlig. ICC ist doch eben viel cooler. Oh, hallo. Ja, Ralf hat noch eine Frage. Magst vorlesen? Eine Frage zu Leitroom. Weshalb werden die Kurven und die sonstigen Belichtungseinstellungen so getrennt behandelt? Wenn ich die Tiefen anhebe per Regler-Untergrund-Einstellungen, dann... Das ist alles so klein hier. Dann hat...
Das ja keine Auswirkungen auf die Gradationskurve. Korrekt. Und selbst die Gradationskurve kann nicht entweder über Regler über die Kurve direkt manipulieren. Auch hier sind beide Einstellungen unabhängig voneinander. Ist das wirklich so sinnvoll? In vielen YouTube-Tutorials wird erst mal an Lichtantiefen und Kontrast geschoben und dann geht man noch mal in den Gradationskurve und erhöht den Kontrast. Über eine S-Kurve ist das nicht doppelt gemoppelt oder ist da einfach eine etwas präzisere Arbeitsweise möglich? Im Prinzip manipulieren ja alle Regler auch die Gradationskurve. Das wird aber in dieser nicht dargestellt. Nein tun sie nicht. Ne nicht wirklich. Das sind verschiedene Bildbearbeitungsalgorithmen.
Die auch ganz unterschiedliche Bildauswirkungen haben und die ganz unterschiedliche Bereiche im Histogramm bearbeiten. Ich glaube schon, dass man die... In den Grundeinstellungen tiefer, tiefen Lichter und so weiter, dass man das mit einer Gradationskurve auch abbilden könnte, die sehe aber nicht so aus, wie du glaubst, dass sie aussehen müsste. Das ist ein ganz anderer Algorithmus, der sich dahinter verbirgt und eben der zu einer anderen Bildwirkung führt. Und der auch tatsächlich den meisten Leuten reichen wird, um das Raw zu entwickeln. Das ist einfach sehr, sehr einfach. Das ist sehr schnell gemacht. Da muss man nicht technisch rumfummeln. Dass viele dann noch zusätzlich in die Gradationskurve gehen, wird den Grund haben, dass du da halt noch mal präzisere Anpassung machen kannst. Du kannst dann noch mal feinarbeiten machen an der Stelle. Und du wirst das sehen, wenn du an den Reglern ziehst und an der Gradationskurve arbeitet, dass sich im Histogramm ganz andere Bereiche bewegen.
Und tatsächlich ist es so, dass die Gradationskurve in Leitroom einfach zweigeteilt ist. Das ist einfach historisch. Früher hattest du in der Gradationskurve auch nur vier Regler. Da gab es eben auch die Lichter, die mitten die Schatten, aber du konntest die Bereiche dann verschieben. Also du konntest dann einstellen, der Schattenregler, welchen Bereich im Histogramm will ich denn jetzt an der Kurve ändern. Da sind unten so kleine Anfasser an der Kurve. Damit kann man das ein bisschen beeinflussen. Und dann gab es aber den Wunsch, das präziser machen zu können und auch wildere Kurven machen zu können und vor allen Dingen für die Farbkanäle getrenntes machen zu können. Und dann kam dieser Umschalter auf diese völlig freie Kurve, wo du in der Gradations Kurve beliebige Stützpunkte setzen kannst. Die immer die Erwachsenen Kurve. Genau. Und das ist in der Regel die, die ich benutze, wenn ich mit der Gradations Kurve arbeite, da setze ich mir so drei, vier Stützpunkte in die Kurve und dann kann ich damit arbeiten. Und damit kannst du dann eben zum Beispiel auch den Schwarzpunkt anheben für einen bestimmten Farbkanal, um dann eine gewisse Tönung reinzubringen und verschiedene Späße zu machen. Also, da kannst du dich komplett mit austoben. Den kann man aufeinander drauflegen, das geht schon. Genau, das funktioniert in Verbindung miteinander. Die Reihenfolge, in der du das machst, spielt keine Rolle. Du kannst also erst mit der Gradationskurve... Die ist intern bei Leitrum festgelegte Reihenfolge. Ja, da passiert eh immer dasselbe. Du kannst erst mit der Gradationskurve irgendeinen Farblook drauflegen oder einen Kontrastlook, und den dann mit den Grundeinstellungen weiter verfeinern. Oder umgekehrt.
Richtig. Und es ist aus Kontrastgründen relativ unproblematisch, wenn man das aufeinander drauf liegt, weil das Ganze eben in diesem großen 32-bediggen Farbraum stattfindet. Richtig, also da gibt es keine Tonbettabrisse. Die werden unter der Haube das durchrunden und erst am Schluss nach der Bearbeitungskette auflösen. Unter der Haube durchrunden.
Genau. Sehr schön. Das waren eure Fragen. Nee, das waren noch nicht ganz eure Fragen. Wir haben noch eine von... Na, ist keine Frage. Von Rüdiger. Rüdiger hat uns noch einen Link geschickt und schreibt, hier hat ein Fotograf mal etwas andere Renderings erstellt. Wir schauen uns mal hier, geht nach Peter Pixel. Wir schauen uns hier Bilder an, die halt so typisch aussehen, wie wenn man was aus einem 3D-Programm gerendert hat. So komische Teekannen und Kegel und spiegelnde... Hier Raytracing und eine Kugel aus Glas und Holzwürfel und so weiter. Stellt sich raus, erst mal andersrum. Oh, jetzt schon wieder mit KI-Bilder gemacht. Nein, nein, da hat jemand Bilder fotografiert, die so aussehen sollen, als ob sie gerendert sind. Okay, das ist cool. Das ist ein norwegisches Designstudio, oder so ähnlich. Die haben sich gesagt, nehmen wir hier klassische geometrische Formen und haben das mit einem entsprechenden Untergrund und einer Glasscheibe für die Reflektion und Zeug aufgebaut. Und haben das dann echt fotografiert, sodass das möglichst künstlich aussieht. Das ist sehr glaubwürdig, muss ich sagen.
Ja, ist so dieses typisch übertriebene Raytracing, wie es früher war, gar nicht so realistisch, sondern so hyperrealistisch einfach. Richtig, hier ist ein Beispiel von einem Würfel... Isometrisch. ... mit unterschiedlich beleuchteten Seiten, die man da sieht. Und das vor einem Bending-Hintergrund. Also, siehst du, am Hintergrund, da sind so Abrisse. Ja. So Helligkeitsbänder. Na ja, was haben sie gemacht? Pappe genommen und haben die für den Hintergrund so in... In Streifen gefaltet, um dann das Licht unterschiedlich auf der Pappe abzubilden, dass das aussieht wie Banding.
Ist geil. Und... Die müssen auch relativ weit weg gewesen sein, dass sie den Würfel so isometrisch hinkriegen, quasi ohne Fluchtpunkt. Da ist die Kamera mal mindestens zwei Meter weg oder so. Es ist erschauend, dass das schon reicht. Ah, ist sehr geil. Die Teapots, die sind halt irgendwie aus dem 3D-Drucker. Ja, so verzerrte Teapots halt. Oder einer, die so im Boden versinken. Die schneiden durch den Boden durch und so weiter. Und die Metal Spheres, das sind, siehst du hier, so ein Würfel, der aus lauter Kugeln besteht. Und die reflektieren dann irgendwie in der Umgebung. Und was haben sie gemacht? Sie haben die Umgebung halt auf dem Papier gemalt und haben dann so einen Halbkreis draus gemacht, der das dann auf diese Kugeln reflektiert. Also, ein geiles Projekt. Das ist eine schöne Idee. Ja. Es ist doch echt abgefahren. Das ist auch Nerd noch mal auf elf gedreht quasi. Das sind so die alten Amiga-Renderings, die wir so gesehen haben, die ersten Nvidia-Renderings aus den Anfangszeiten einfach noch mal nachfotografiert. Inklusive falsch positionierter 3D-Elemente. Und nicht texturierter 3D-Elemente. Es ist sehr geil. Ja, da musst du aber erst mal... Da musst du erst mal die Eigenheiten dieser alten Renderings musst du erst mal verstehen. Ja.
Und kapieren, was die ausmacht. Und dann musst du dir überlegen, wie kann ich das mit der Kamera im Tabletop-Studio umsetzen. Genau. Super. Vor allen Dingen ohne störende zusätzliche Reflektionen. Das ist schon sehr kontrolliert, was man da machen muss. Toll. Ja, das war's mit euren Fragen. Solltet ihr auch Fragen haben, dann werft sie uns doch bitte rein in happyshooting.de slash malzeit. Und die landen dann hier in der Sendung. Und wir... Wir bringen die dann auch in die Sendung, wenn sie passen. Na? Na klar. Was auch passt, ist natürlich... Die ganzen Termine sind natürlich die Termine auf happyshooting.de oder der Terminkalender. Tink, tink, tink, tink, tink. Jupp, und da haben wir unter anderem, warum ist denn das jetzt hier unscharf? Es ist ja mal wieder. Ja, es ist mit meinen Augen inzwischen auch so. Das ist ganz schön. Nee, das ist, das war jetzt irgendwie so, hier, das ist in einem Google-Spreadsheet und das hat tatsächlich gerade... Das war unscharf. Egal. Der Jürgen, wir haben heute vier Termine. Der Jürgen hat uns einen Termin reingelegt.
Und zwar von der Ausstellung in der Leica-Galerie in Stuttgart vom 13. Januar bis zum 25. März. Da habt ihr also jetzt noch ein paar Wochen Zeit. Die Ausstellung föderal, die Leica-Galerie Stuttgart präsentiert vom 13. Januar bis zum 25. März 2023 die Ausstellung föderal mit Aufnahmen von 35 Ministerpräsidentinnen Götz Schleser zeigt PolitikerInnen zwischen Pause und Pose, im Moment des bewussten Spiels mit der Kamera. Dabei wird auch die Darstellung von Politik im Bild sichtbar. Denn der Blick des Fotografen geht nicht hinter, sondern auf die Kulisse. Medienkompetenz üben, sehr schön. Ähm... Dan hat uns ein... einen Termin reingetan. Und zwar eine Ausstellung in der Photobastai in Zürich, in der Schweiz. Und die geht vom 16.3. bis zum 25.3. SPC-Foto-Awards-Sürich-Ausstellung. Der Swiss-Fotoclub kürt, Klöpp muss man sagen für die Schweizer, der Swiss-Fotoclöpp kürt mit den SPC-Foto-Awards-Sürich die besten Fotos von Hobby-Fotografinnen und Fotografen. Jeder Besucher der Ausstellung kann dabei seine Stimme abgeben und die ausgestellten Fotos kaufen. Der Eintritt ist gratis. Vom 16.3. bis zum 25.3. und Stefan hat uns...
Auch eine Ausstellung? Ist das eine Ausstellung? Vom 3.3. bis zum 16.04. in der Brotfabrik in Berlin reingeworfen. Miron Zovnir, hoffentlich spreche ich den richtig aus, close to the edge Teil des EmoB Berlins. Miron Zovnir ist einer der radikalsten Fotokronisten der Gegenwart, der die Realität gesellschaftlicher Verwerfungen in schwulungslosen Schwarz-Weiß-Bildern aufzeigt. Präsentiert, werden erstmalig eine Auswahl des Frühwerks des deutsch-ukrainischen Künstlers zu sehen. Sind Bilder aus fünf Metropolen, London, San Francisco, New York, Chicago und New Orleans aus den Jahren 1978 bis 1981 von Außenseitern, Obdachlosen, Behinderten und Junkies. Dritter, dritter bis 16. Vierter und last but not least.
Unbekannt hat uns eine Ausstellung reingeworfen. Köln Neumarkt ist die Location für Vielfalt und Inklusion. Gesicht ein Gesicht überlebensgroß auf meterhohen Leinbänden. Der Kölner Neumarkt ist derzeit übersät mit 100 Porträts von Menschen aus ganz Deutschland. Die Bilder des Fotografen Oliviero Toscani setzen ein Zeichen für Vielfalt, Integration und Inklusion. Ja, cool. Danke allen, die hier Termine reingeworfen haben. Wie gesagt, nutzt die, geht auf happyshooting.de slash Kalender und sucht euch mal vielleicht eine Fotoausstellung in eurer Gegend raus. Oder vielleicht ist auch immer ein schöner Tagesausflug, irgendwo mal eine Stunde hinzufahren oder so und Fotos anzuschauen. Überlebensgroße, meterhohe Leinwände. Ich hab das auf Lofoten mal in einem Ort gesehen. Da waren so in einem Ort völlig unerwartet plötzlich auf so einem Platz Lichtkästen. So 1,50 Meter hohe Lichtkästen mit ganz nahen schwarz-weiß Porträts. Sagenhaft, also so Zeug. ist ist geil Es ist halt ungewohnt vom Format her. Das ist erst mal beeindruckend. Natürlich. Also macht mit happyshooting.be slash Kalender. Wir freuen uns auf eure Einwürfe und Eingaben. So.
Dann haben wir... Aktuelle Aufgabe läuft noch als Hinweis. Die Aufgabe Kitsch, hs-kitsch... Äh, Quatsch, nicht hs-kitsch, hs-februar. Lasst euch nicht von mir verwirren. Hs-februar ist der Tag für Flickr. Das Kitsch ist das Thema. Das Ganze läuft noch bis zum 21. März 2023. Tja. Und jetzt wären wir am Ende, wenn ich nicht noch ein One More Thing gefunden hätte, das ist mir heute auch auf Peter Pixel durchgegangen. Ja, ist es eine Geschichte von einem Fotografen, einem Hochzeitsfotograf, der so ein bisschen, so eine leichte Kontroverse ausgelöst hat im Netz, und zwar durch ein Video, was er gezeigt hat, seinen Safety Shot. Was ist der Safety Shot? Ein Sicherheitsschuss. Ein Sicherheitsschuss, genau. Und was macht dieser Sicherheitsschuss? Na ja, also der hat erzählt, dass er mal.
Auf einer Hochzeit fotografiert hat, eben wie man so macht. Also die Bilder, die halt drauf sein müssen, also beziehungsweise die Bilder mit den Menschen, die drauf sein müssen. So Gruppenbilder, Brautbräutigam, Eltern von beiden Seiten, Geschwister, Extended Family, also auch noch deren Partner dazu. Natürlich. Der hat dann in diesem Video gesagt, ja, jetzt machen wir noch einen Safety Shot. Jetzt geht mal der Freund von der Schwester aus dem Bild raus. Und warum nennt er es Safety Shot? Naja, stellt ihr vor, die trennen sich irgendwann mal.
Dann hast du ein Bild, wo er nicht mit drauf ist. Wo nur die Familie drauf ist und nicht die Freundinnen und Freunde. Ah, okay, das heißt, wenn du jetzt Freundinnen und Freund drauf hast und die trennen sich, damit du trotzdem noch ein Bild ins Regal stellen kannst. Damit du hinterher nicht... Ohne den Arsch, der sich da und so weiter... Und er sagt, das ist ihm... Das hat er dann online gestellt als Video. Und ein paar Leute sind da natürlich steilgegangen. Wir sagen, um Gottes Willen geht doch nicht, ist doch schlimm. Und er hat das dann in einem Interview tatsächlich erklärt. Also er sagt... Doof ist die Idee nicht. Diese Technik hat er bei einer Hochzeit in Wales, in Großbritannien gelernt. Und zwar sagte er, er hätte dann alle Partner höflich gebeten, das Bild zu verlassen, damit er dann nur die eigentliche Familie aufnehmen kann. Und am nächsten Tag erhielt ich eine Nachricht von der Braut, in der sie mir mitteilte, wie großartig alles gelaufen sei. Und wie sehr sie alles zu schätzen wisse, was ich getan habe, einschließlich der Entfernung der Freundin ihres Bruders, die sich an diesem Abend getrennt hatten.
Genial. Ne? Ja. Safety Shot. Ich werde diese Idee klauen und ab sofort als meine ausgeben. Da wird dann... Also er hat das in dem Video, das macht er auch schon sehr charmant und so weiter, aber er nennt das schon auch Safety Shot. Und dann wird dann noch gefragt, warum man es nicht umgekehrt macht, dass er zuerst die braut und den Bräutig haben und dann die Eltern dazu und dann noch mal ein Bild mit noch mehr Leuten nach und nach rein. Das ist viel einfacher, wenn man die komplette Gruppe aufbaut und dann Stück für Stück Leute rausnimmt. Die Meute zusammenholen ist der Aufwand, das kann ich aus Erfahrung sagen. Jetzt wissen wir es, Safety Shot, Partner von Geschwistern... So... Verwandtschaft, dritten Grades quasi. ist clever. Es ist clever und manchen Leuten stößt es auf.
Dann gut. Hab ich vollstes Verständnis dafür. Ich auch, ich find das gut. Das ist super. Selbst wenn du die Bilder nicht abgeben solltest. Weißt du? Aber du bist ja Ansprechpartner für die Bilder. Stell dir vor, die kommen später, irgendwie so... Monat später kommen die und sagen, haben sie auch noch ein Gruppenbild ohne den... Genau, ohne unsere Freundin haben sie da noch was. Dann kannst du sagen, wieso was ist passiert, und dann, ja, der ist weg oder die ist weg. Oder können sie den noch rausretuschieren? Genau, das wär dann die Frage, wo du sagst, da hab ich was für Sie. Da hab ich schon mal vorgedacht. Dann kriegst du auf jeden Fall den nächsten Job von denen auch noch, wenn dann in der Familie wieder jemand heiratet. Ja. Cool. Safety Shot. In diesem Sinne wünschen wir euch einen schönen Tag, macht es gut. Bis dann, drei. Genau, drei. Ach so, Chris, kannst du mal kurz aus dem Bild gehen, während ich hier abmoderiere? Was? Nur für den Fall... Ist noch ein Safety abmodert? Nein, drei, zwei, eins. Ich bin schon schüttelnd.
Shownotes
- Diese Folge als Video anschauen
- Aus der Preshow: Batman im Studio, Glockengeläut in Northeim,
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- BUNQ-Link für direkte Spenden per Überweisung oder Kreditkarte.
- Happy Merching
- CM Magazin
- Feedback per “hi” einreichen
- Boris und Chris im Fediverse/auf Mastodon
- #hsfeedback von Ingo: Geomodul von Lightroom Classic ist sinnvoll und gut zu nutzen
- Fotografieren aus der Luft mit Drohnen. Bitte nur mit großer Vorsicht: Sänger von Drohne verletzt
- Fotomuseum Pier 24 in San Francisco muss wegen hoher Miete schließen.
- Neue Firmware: Canon R6 FW 1.8.0
- Klostergeister Projekte: Photoshop Effekte, Countdown Widget,
- Medienkompetenz-Übung: Bilder erzählen Geschichten
- Zoom, Crop und die Perspektive
- Boris Blogbeitrag zur Perspektive
- Video von Vox zur Retusche eines berühmten Fotos zum Einmarsch der Sowjets in Berlin: Zu viele Armbanduhren
- Filmtip aus dem Slack: Wag The Dog
- Videotipp: Kamera messen über die Messung von Belichtungszeiten
- #hsfrage von Marius: Spielt der Abstand von Objektiv zu Filter eine Rolle?
- Blogbeitrag von lensrentals zum Thema: Good Times with Bad Filters
- #hsfrage von Ralph zum croppen von Bildausschnitten bei hohen Zoomfaktoren
- #hsfrage von Ralph: Weshalb werden Kurven anders als andere Belichtungseinstellungen in Lightroom unterschiedlich behandelt?
- Link von Rüdiger: Hier hat ein norwegisches Studio Bilder nachgestellt, die wie generierte Bilder wirken.
- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
- Der #hsterminkalender im Netz
- Termine:
- Bereits seit 13.01.2023 und nur noch bis 25.03.2023 ist die Ausstellung “Föderal” in der Leica Galerie Stuttgart zu besichtigen
- Ab dem 16.03.2023 bis zum 25.03.2023 ist die Ausstellung zu den “Swiss Photo Club Awards Zürich” geöffnet
- Vom 03.04.2023 bis zum 15.04.2023 werden unter dem Titel “Für Vielfalt und Inklusion” 100 Portaits von Oliviero Toscani auf dem Kölner Neumarkt gezeigt
- Seit dem 03.03.2023 bis zum 16.04.2023 sind unter dem Titel “Close the Edge” in der Brotfabrik Berlin Werke des Deutsch-Ukrainischen Künstlers Miron Zownir zu sehen
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Die Aufgabe “Kitsch” mit dem Tag “hsfebruar” läuft noch bis 21.03.2023
- #onemorething: The Safety Shot
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger und Tobias
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