#806 - Wesentlich schwarzweißer

Veröffentlicht 18 May 2023

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#806 - Wesentlich schwarzweißer

Veröffentlicht 18 May 2023

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Boris

Happy Shooting Folge 806, wesentlich schwarz-weißer. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...

Einspieler

Enjoycamerabund.com Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Foto-Podcast. So sieht das aus.

Chris

Ich hab gefragt, ob es umgekehrt war und das Krokodil den Vogel gefressen hat. Aber nein, der Vogel hat das Krokodil gefressen.

Boris

Das versteht jetzt keiner, der nicht die Pre-Show... Also so schwierig. Hallo Chris, wie geht's dir?

Chris

Reden, reden, so ein paar.

Boris

Lass uns was aufnehmen.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren Boris und Chris.

Chris

Mann, Mann, Mann.

Boris

Hier ist wieder was los.

Chris

Ja, pre-show. Wer pre-show hört, weiß mehr. Wir sind wieder live. Es ist der 16. Mai 2023. Wir hatten eine Woche Klostergeister, ihr habt die letzte Woche, die Sendung die letzte Woche gehört. Wir haben es ja tatsächlich geschafft noch eine aufzunehmen, was auch sehr gutiert wurde. Und also auf dem Workshop und auch außenrum, ich glaube das ist dann doch immer sehr interessant. Wir haben es ja eine Zeit lang nicht gemacht, aber so Workshop Sendungen sind halt doch irgendwie wichtig. Und das ist schön so. Ja, wir haben heute ganz viele tolle Sachen. Ich mache hier mal unsere Hinweistafel rein, weil ihr hört uns jetzt live, wenn ihr uns live hört am 16. Mai, aber vielleicht auch aus der Konserve, die die live dabei sind. Es gibt hier einen Slack. Dieser Slack hat einen Kanal, der heißt Dienstags 18 Uhr und auf diesem Kanal, wenn ihr Videos schaut, hier links da drüben, am Rand läuft der mit. Das ist quasi so unser live input und ja so so so so reingequatsche von der Seite und das ist mitunter sehr sehr toll und oft auch sehr lustig und wir freuen uns immer und wenn uns was ganz besonders gefällt, dann hauen wir auch gerne mal hier auf dem Bildschirm nochmal so einzelne Slack Kommentare drauf.

Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Es geht hier um Fotografie und das bin ich, der Chris und neben mir der Boris.

Boris

Ich bin der Boris. Hallo Chris.

Chris

Und wir haben auch einen Feedbackkanal happyshooting.de slash hallo und da dürft ihr gerne mal Feedback reintun. Wir sammeln das hier in unserem Redaktionssystem und da ist zum Beispiel drin von, Moment muss scrollen, Von Ralf. Entschuldigung, das hat ein bisschen gedauert, weil der Kommentar recht lang ist. Es ist ein Follow-up und zwar zu einer Aufgabe, die wir besprochen haben oder beziehungsweise eine Aufgabe, die hier gewonnen hat, nämlich die Frühlingsaufgabe. Der Ralf schreibt, hallo Boris, hallo Chris, freut mich, dass ihr mein Bild Frühlingsvollmond als Sieger der Frühlingsaufgabe gewählt habt. Mir persönlich hat das Bild von .matchbox, das Blossom-Bild, noch besser gefallen eigentlich. Und jetzt mache ich hier gerade mal parallel auf unserem... Wo ist es denn jetzt? Hier ist es. Ich bin natürlich super vorbereitet. Ich mache das mal hier auf dem Bildschirm, damit wir... Kommt gleich. Damit wir da mal eben schnell mitsprechen können. Da ist es. Das Osterbild. Du erinnerst dich an die Silhouette des Baumes Baumes und dieses Kreuz und dahinter der Mond.

Boris

Genau, Vollmond am Horizont, der dann quasi den Baum und das Kreuz in der Silhouette zeichnet.

Chris

Richtig, dann schreibt er noch, die EXIF-Daten stehen eigentlich auf Flickr, aber Chris hatte recht, es war ein langes Tele, daher passt die Tele-Pouch von Tasmanian Tiger sicher zum Bild, das hat er nämlich damit gewonnen. Nikon 100 bis 400 plus zweimal Telekonverter an einer ZFC, also einer APS-C Kamera. Das Ganze bei 520 mm also knapp 800 mm f11 eine sekunde bei ISO 800.

Boris

Ganz ordentlich.

Chris

Was hatte was hatte Rolf letzte woche mit seinen gesteckten objektiv? 4800 oder sowas?

Boris

Etwas über vier meter.

Chris

Also er hat wirklich ein richtig langes objektiv gebaut und hat dann damit über eine strecke von 100 metern oder so ein porträt gemacht. Ich frage mich ja immer noch wie das überhaupt Also, dass es geht, ist klar, aber ich hab mich, ich glaub, Blende88 oder so was hatte das Ungetüm. Und ich frag mich immer noch, wie das ging, dass er das überhaupt bei der Brennweite ohne einen spezialen Mount irgendwie auf ein Porträt richten konnte. Ich glaub, da mussten die lange zirkeln. Das lag auf einer Bank statt auf einem Motiv und so.

Boris

Kamera aufgebaut und dann das Motiv quasi in den Ausschnitt dirigiert.

Chris

Ja, gut, Ralf schreibt weiter, was die Planung angeht, habt ihr recht, da steckt viel dahinter, damit man den Mond so groß im Bild hinbekommt, muss vor allem die Entfernung zum Motiv sehr groß sein, hier circa 600 Meter. Also du brauchst tatsächlich, wenn du einen großen Mond hinter einem Baum haben willst, dann ändert sich ja mit deinem Abstand zu diesem Baum, ändert sich ja der Abstand zum Baum stärker als der Abstand zum Mond, der relative. Und damit wird der Baum quasi im Vergleich zum Mond immer kleiner. Und jetzt hast du ein langes Teele und bringst beide wieder auf Größe. So funktioniert das. Er schreibt mir, mehr wäre besser. Da habe ich aber noch keinen Spot gefunden, bei dem man freie Sicht hat hier in der Bodensee-Region. Es ist alles etwas hügelig und dann kommen noch Wälder, Stromleitungen und ein paar Windräder dazu, die entweder verdecken oder aber im Bild auftauchen würden. Wie Boris schon sagte, Kroppen wäre auch eine Option. Es ist wirklich nur die Distanz zum Baum, die zählt und die eben relativ deutlich stärker zunimmt als der Abstand zum Mond. Also er hat irgendwie drei bis fünf Minuten Zeitfenster, um das zu machen. Der Mond geht halt auf und dann musst du halt tatsächlich vor Ort sein, weil der ist dann bei solchen Brennweiten schon relativ schnell.

Boris

Da kann man tatsächlich zugucken. Ich habe mal eine Videoaufnahme gemacht mit einer zwei Meter Brennweite, also formatfüllend den Mond. Also äquivalent war das. Und da kannst du zu Musikuntermalung sehen, wie der Mond dann durchs Bild wandert.

Chris

Ja die Planung dazu hat er in Fotopills gemacht, also P-I-L-L-S, das ist eine App, wo man genau das tun kann, nämlich auf einer Karte quasi gucken kann, wann was wo im Verhältnis zu in einem anderen Punkt steht. Das ist so eines dieser Planungstools. Wo er aber Unrecht hatte, schreibt er weiter, ist die Bearbeitung. Hier wurde nicht stark am Weißabgleich gezogen. Wir hatten gesagt, das ist ja ganz schön warmer Mond. Das sieht so ein bisschen heftig aus.

Achtet, das waren nämlich 5900 Kelvin in der Kamera und zum Mondaufgang sieht das tatsächlich in den ersten paar Minuten so rot-orange aus wie eben beim Sonnenuntergang. Sagt er, klar können die 5900 hier auch falsch sein. Widerspreche ich falsch gibt es da nicht sondern es ist halt tatsächlich welchen eindruck man hat aber er sagt es kommt dem gesehenen eindruck schon sehr nahe ich kann gerne ein unbearbeitetes film und so weiter ja brauchst du nicht machen wir glauben dir das ich glaube ich hätte euch das sogar mal ein happy shooting als frage reingegeben wie man diesen umfang in den griff bekommt hat er funktioniert leider nicht wenn euch die story und die vorgeschichte interessiert dann hier ein link zu meinem blog artikel zum bild dort ist auch das unbearbeitete jpeg und so weiter also hat das dann richtig richtig schön im blog hier auf aufbereitet und da sieht man dann auch verschiedene variationen davon ja schön ja und ja das ist auf jeden fall das geben wir auf jeden fall weiter weil das ist tatsächlich das ist tatsächlich ziemlich cool dass hier so zu zu dokumentieren. Da können sicher alle möglichen Leute noch was davon lernen. Also Dankeschön für die Info, das ist sehr hilfreich.

So das war das Feedback ihr dürft natürlich wenn ihr wollt auch Feedback auf happyshooting.de slash Hallo hinterlassen und wir und viele andere Menschen freuen sich drüber. So wir haben heute ein paar ein paar Themen zum Thema ich würde sagen Rückblick zum Klostergeister Workshop da gibt es so ein paar Sachen die müssen wir aufbereiten genau Ein paar Kleinigkeiten müssen wir aufbereiten und zwar ist das zum einen hier von Weekly Pic, der Workshop war ja wieder mal ordentlich bestückt, Weekly Pic war ordentlich vertreten und unter anderem machen die natürlich ihre Wochenbilder und haben jetzt hier eine Wochenbilderschau verlinkt und da sind dann doch diverse Bilder aus dem Kloster, nicht alle, weil es war Nicht komplett Weekly Pick da, aber ja so verschiedene Bilder, die ich wiedererkenne. Und da, warte mal, du wirst gleich noch mehr wiedererkennen. Also den Herrn hier zum Beispiel, der hier im blauen Nebel steht, eine Gestalt mit Hut und Jacke im Nebel.

Boris

Im blau gefärbten Nebel.

Chris

Genau, das gibt es auch in Schwarz-Weiß.

Boris

Gibt es auch in Schwarz-Weiß, gefällt mir auch sehr gut.

Chris

Lohnt sich auf jeden fall da mal rein zu gucken und natürlich genau und das lohnt sich natürlich eh für alle mal bei weekly pick rein zu gucken da passieren tolle dinge und das ist eine wirklich tolle community ja weekly pick und die bilder. Wir haben einen Newsbeitrag, wir haben einen kleinen Newsbeitrag, den habe ich jetzt genau. Genau, es ist mir nur so untergelaufen und zwar die Sony Xperia. Hast du das mitbekommen Sony Xperia ist ein Smartphone im Prinzip, das neue High-End Smartphone, die haben technisch was interessantes drin und zwar ist das zum einen ein Stacked-Sensor. Wir haben da letzte Woche schon mal so kurz drüber geredet. Ein Stacked-Sensor ist quasi ein schneller Sensor. Also normalerweise müssen Sensoren ja ausgelesen werden, indem du zeilenweise Pixel rausschiebst sozusagen und die dann ausliest. Und da kommt ja auch der ganze Rolling Shutter und so Zeug her, weil das halt immer zahlenweise geschieht. Und so ein Stacked Sensor hat im Prinzip einen zweiten Sensor hinten dran, der aber nicht Licht aufnimmt, sondern die Pixel, die auf dem lichtempfindlichen Teil des Sensors abgelegt sind.

Das Bild wird quasi so in einem Schlag nach hinten verschoben und kann dann dort in Ruhe ausgelesen werden, wer du das nächste Bild machst. Machst. Und das macht natürlich interessante Dinge.

Boris

Aber auch nicht zwingend ohne Rolling Shutter. Du hast halt die Möglichkeit, es schneller zu machen. Der große Vorteil beim Stack Sensor ist halt, dass du auch die ganzen Leiterbahnen nicht zwischen den Pixeln liegen hast, sondern eben dreidimensional nach hinten. Und hast damit mehr Platz für Pixel, genau. Genau, die Pixel können größer sein.

Chris

Ja, das ist so eine Mischung. Also das Backside Illuminated, die sind ja im Prinzip genauso. Die haben die Leiterbahnen auch auf der noch auf der anderen Seite von der von der lichtempfindlichen Schicht. Nur gut, es ist jetzt aber auch nicht, also ist halt eine gute Kamera, wie halt heute in den Smartphones gute Kameras drin sind. Mit Pixel Binning hat es auch nur 12 Megapixel Netto-Auflösung, also das ist so auf dem iPhone-Niveau im Moment. Macht aber für alle Kameras, die drin sind, tatsächlich mittlerweile 4K bei 120 Frames, was gerade mit so einem Sensor wahrscheinlich ganz gut geht.

Boris

4k 120 ist schon ziemlich cool.

Chris

4k 120 ist schon echt ordentlich und sie ist auch als und das Gerät ist auch als externer Monitor und als Rekorder für die Sony Alpha Kameras jetzt einsetzbar.

Boris

Ah ok, das ist spannend.

Chris

Also das ist so eine Geschichte, wo ich Ich dachte, Job, das... Ich meine, jetzt nicht... Es ersetzt keinen Atomos Rekorder, du kennst die Atomos Geschichten, die man sich auf die Kamera macht und dann per HDMI irgendwie und das gleich in ProRes abgespeichert wird im entsprechenden Videoformat fürs Editing, das kannst du noch nicht ganz, er macht dann glaube ich von 1080p mit 30 Bildern immerhin, aber du kannst quasi in Zukunft, bei einem Smartphone, Wenn es ein Xperia 1V ist, als kleinen Hosentaschen Atomos mit einem ordentlichen Display verwenden für deine Kamera.

Boris

Ja und wenn es nur ein besserer Kontrollmonitor ist als das relativ gering auflösende Display auf den Kamerarückseiten. Das könnte so für Tethering schon spannend sein.

Chris

Ja, das waren die Hardware-Nachrichten heute.

Boris

Ja nicht so viel, wir waren im Kloster.

Chris

Ja heute, wie gesagt, das ist heute.

Boris

Und die Z8 haben wir ja live in der Klostergeister Episode besprochen.

Chris

Richtig. Gut, also das war der heute sehr kurze Newsblock. Wir haben einen Hinweis und zwar nach wie vor tausend Dank allen, die uns hier unterstützen mit kleinen Geschenken auf unser Konto. Und da gibt es Daueraufträge und wir haben ja mittlerweile das vormals holländische Konto, was eine NL-I-Bahn hatte, jetzt ersetzt durch ein deutsches Konto, beziehungsweise wir haben ein deutsches Konto zusätzlich und haben alle gebeten, Daueraufträge jetzt auf das neue Konto laufen zu lassen. Das funktioniert weitgehend, aber es gibt halt immer noch ein paar Leute, die trotzdem den Dauerauftrag nicht angepasst haben. Wie gesagt ich werde dann wahrscheinlich in nächster zeit mal so pfennig beträge zurück überweisen mit klaren kommentar vielleicht mal bitte so als kommunikationskanal das wird wahrscheinlich irgendwie wird es funktionieren. Ja aber zur erinnerung also solltet ihr da jetzt zuhören und das noch nicht getan haben auf unser neues konto gestellt haben auf happy shooting de slash.

Boris

Und ganz wichtig natürlich, wenn ihr uns schon immer unterstützen wolltet auf diesem Weg und das bisher wegen der NL-I-Bahn nicht machen wolltet oder konntet, weil eure Bank sich da quer gestellt hat, habt ihr jetzt die Chance das mit einer DE-I-Bahn zu machen und ganz viele Karma-Punkte zu sammeln.

Chris

So und jetzt kommen wir zu ganz ganz anderen karma punkten und zwar kommen wir zu kloster geister wir hatten ja letzte woche weiß es glaube ich jeder workshop und das ist unser das ist quasi unser so der dreh und angel punkt im jahr. In inzikofen bei sigmaringen kloster im schönen donautal. Und da, ja, was haben wir anders gemacht? Also haben wir schon drüber geredet, letzte Folge neu, die Schnitzeljagd war neu. Wir hatten einen recht großen Workshop mit 30 Leuten und haben da jetzt mal Feedback eingeholt. Danke Sonja für den, jetzt hat sie ein bisschen gestochert, wir brauchen mal so einen Feedback-Kanal. Und das Closter macht normalerweise so Feedback-Formulare, so Papier und so, aber das haben wir eigentlich bei Happy Shooting in den letzten Jahren irgendwie so weniger gemacht. Aber diesmal sagen wir, okay, formalisieren wir das nochmal, haben das dann im Slack kommuniziert. Ich habe so ein kleines Formular angelegt und das Feedback ist da. Und ich sag mal so grundsätzlich sehr positiv, aber da sind durchaus so ein, zwei Punkte, an denen wir noch ein bisschen feilen können, wie jedes Mal, wir sind ja lernfähig.

Boris

Du kannst es auch niemals allen gleichermaßen recht machen, das ist immer so, aber ich fand das wieder klasse, auf was für einem konstruktiven Niveau auch Kritik geübt wird. Also ich liebe diese Community.

Chris

Genau, gehen wir mal so ein bisschen durch. Also, Frage, was hat dir am besten gefallen? Hauptpunkte waren Projektarbeit. Das machen wir jetzt ja schon Jahre da, so diese Projekte, die sich über die Woche lang entwickeln. Das gemeinsame Bilder anschauen, auch quasi ein ganz wichtiger Punkt. Machen wir ja täglich, teilweise auch mehrmals täglich. Die kreativen Aufgaben sind weit und gut angekommen. Ein Punkt war die Breite des Workshops, also, die themen das themenspektrum was wir abgedeckt haben das menschliche miteinander fand ich gut das ist die atmosphäre und und die schnitzeljagd. Was tatsächlich die haben wir zum ersten mal gemacht aber die hat tatsächlich dann im feedback auch ich fand das eine ganz coole idee. Genau. Neben der frage was hat dir am besten gefallen natürlich auch die frage was hat dir am schlechtesten gefallen hauptpunkt mehrfach genannt das wetter.

Boris

Oh, das war diesmal tatsächlich unglücklich.

Chris

BG. Das war auch tatsächlich unglücklich, die Woche davor war es sonnig und schön und alles und dann im Prinzip, wo wir angefangen haben, hat die Regen angefangen. Wir hatten zwischendurch schon auch so halbtrockene Phasen, aber die Temperatur war halt im Keller und das ist eigentlich so für den Mai ist das.

Boris

A. Das Problem war, dass halt immer wieder sehr starke Regenfälle da waren und dass deswegen auch der Ausflug flach fallen musste. Und das ist halt eigentlich ein sehr schöner Spaziergang da entlang der Donau und Teufelsbrücke.

Chris

Kommen wir nachher noch dazu. Möglicherweise können wir da in Zukunft was anders machen. Was war noch? Kritikpunkt Doppelung für Wiederholende. Das sind einfach manche Sachen, die sich quasi fast zwangsweise wiederholen, weil wir natürlich neue onboarden müssen und weil wir natürlich auch für alle Skill Level was anbieten wollen. Aber da ist auch die Frage, da gibt es wahrscheinlich Möglichkeiten das zu entzerren. Das was der Punkt der am meisten die Leute polarisiert hat, war das Bastelprojekt.

Boris

Ja das stimmt.

Chris

Der Inzipod und zwar in beide Richtungen. Also gab es wirklich Leute die sagten oh super geil und Leute die sagen, also mehr als eine Person die gesagt hat, brauch ich nicht. Und ich sag mal, manchmal merkt man hinterher, ob man es brauchen kann. Der Daniel hat vorhin ein Foto in Slack gepostet von seinem Kind, was den Incypod für das Stop-Motion-Projekt benutzt. Also ganz nutzlos ist es nicht, aber es war schon so, naja, auch gefühlt ein bisschen viel Zeit, die wir da reingesteckt haben. Übrigens, Jochen hat das designt, aber ich habe das komplette Ding zu verantworten, weil ohne mich, also ich habe das geschubst, also Also falls da jemand jetzt irgendwie Jochen, äh... Na ich sag mal, Groll gegenüber Jochen Hegt, nee, tut's bitte nicht, ne, das ist alles, dann bitte alles bei mir abladen.

Boris

Sämtlichen Groll nehmen wir auf uns.

Chris

Vielleicht machen wir nächstes mal lieber so Makramee oder so Kameraschaukel oder sowas.

Boris

Keine Ahnung, nee, ich denke, das größte Problem war einfach die Zeit, das, beim Testbau hat es halt länger gedauert, als es dann in dem organischen Ablauf dann tatsächlich gedauert hat und...

Chris

Nee, es war schneller beim Testen.

Boris

Ähm, war's? Okay.

Chris

Der Test ging schneller, wir sind ja davon ausgegangen, dass wir deutlich schneller durchkommen, aber naja, das ist halt, wenn viele Menschen beieinander sind, dauern Dinge immer länger, das ist halt so.

Boris

Ja, es ist halt dynamisch, genau.

Chris

Na gut, wie gesagt, da haben wir was draus gelernt, das wird sicher in die zukünftigen Planungen einfließen. Was auch ein Kritikpunkt war, der ich glaube von, also auch polarisierend, ich habe sowohl als auch gehört, war die Anzahl der Teilnehmer. Wir hatten ja diesmal 30 Leute dabei. Davor sind wir glaube ich mal bis 27 gegangen und das ist ein riesen Dilemma für uns. Weil weniger Teilnehmer, heißt natürlich schon auch der Workshop ist kuscheliger. Das hatten wir beim Impfgeisterchen, war das tatsächlich ein anderer Workshop.

Boris

Ja, mit reiber Besatzung.

Chris

Kleine Gruppe und so. Heißt aber natürlich auch, da müssen wir mehr absagen. Das heißt mehr Leute sind unglücklich, weil sie nicht kommen können. Können. Und besonders nach der Pandemie war das schwierig, weil da war tatsächlich der Hunger nach sowas groß. Wir haben ja gesagt, dass dieser Workshop in 13 Minuten ausgebucht war, als der geöffnet wurde und dass er... Sogar eine Warteliste hatte ich weiß es nicht vier fünf Leute noch auf der Warteliste also wir hätten und drei sind krank geworden oder sonst ausgefallen also das war also wirklich so dass wir da auch irgendwie knapp vierzig Leute hätten. Nehmen gehabt hätten aber das geht natürlich beim besten Willen nicht also es ist schwierig. Auch weil das Kloster natürlich bisher uns immer nur einen Slot im Jahr gegeben hat. Haben wir schon mal angefragt, schon vor Jahren, ob man das vielleicht mal entzerren kann. Aber das Kloster hat halt viele eigene Produktionen, viele eigene veranstaltete Workshops, wo die tatsächlich auch die Dozenten anheuern, die Ideen selber liefern und dann quasi die Dinger selber veranstalten. Wir sind ja so ein Sonderfall, weil wir im Prinzip den fertigen Workshop sozusagen mitbringen und das war bisher einfach nicht möglich, ist aber nicht ausgeschlossen, dass wir das vielleicht in Zukunft, also wirklich nur mit einem sehr großen Fragezeichen mal entzerren können. Jetzt gibt es eine neue Leitung im Haus, da könnte sich möglicherweise halt auch die eine oder andere Sache ändern.

Boris

Ist aber angekommen bei uns. Also die Gruppe war schon sehr groß. Den Eindruck hatte ich selbst auch und du wahrscheinlich auch. Also das ist schon angekommen, weil auch für uns bedeutet das natürlich, je größer die Gruppe ist, desto weniger hast du für jeden einzelnen Zeit. Das hat sich schon bemerkbar gemacht und ist angekommen. Unsere Köpfe arbeiten da.

Chris

Mit Sicherheit. Eine Person hat sich noch über die Pünktlichkeit beschwert, und das kann ich nicht stehen lassen, weil ich habe tatsächlich sehr gut nach dem Plan immer gearbeitet. Also der Plan wurde eigentlich wirklich eingehalten, das war mal zwei, drei Minuten hin oder her vielleicht. Ich weiß aber woran es liegt, weil wir den Plan halt am Anfang ausgeteilt haben, aber wir haben ja nirgends den Plan groß aufgehängt. An die Tafel geschrieben oder so und damit, ja wir haben was gelernt. Also nächstes Mal müssen wir das mit dem.

Boris

Ja wir werden den aushängen oder den Tagesablauf mal an die Tafel schreiben und wenn sie spontan was findet.

Chris

Wir lassen die Leute den Plan auswendig lernen.

Boris

Ja wir fragen dann ab.

Chris

Jeden Tag ein Quiz über den Plan.

Boris

Ist prüfungsrelevant.

Chris

Nächste Frage, hast du Vorschläge oder Ideen wie wir den Workshop in Zukunft verbessern können? Da waren die Hauptpunkte besseres Wetter, okay, wir tun was, wenn es geht. Dann bitte weniger Projektzeit und bitte mehr Projektzeit. Also ging in beide richtungen ja den zeitplan bitte besser kommunizieren ja mehr culper das machen wir natürlich weniger teilnehmer. Was jetzt mehrere leute gesagt haben ist montags sollten wir doch bitte schon mal um zehn beginnen.

Boris

Ja es war diesmal tatsächlich so dass also es ist schon immer so gewesen dass immer mehr tatsächlich schon am sonntag angereist sind.

Chris

So viele Sonntagsanreise hat man noch nicht bisher.

Boris

Aber so viel wie diesmal, das war wirklich außergewöhnlich und selbst die, die am Montag angereist sind, waren schon sehr früh da. Aber waren es wirklich alle?

Chris

Waren alle schon sehr früh da?

Boris

Das kann ich dir nicht sagen.

Chris

Also ich habe mir dazu Gedanken gemacht. Also es ist tatsächlich schwierig für Leute, die tatsächlich erst am Montag anreisen können. Das kann sein wegen Job, wegen Familie, wegen Kindern. Wie auch immer Leute ihre Zeit strukturiert haben, es ist ein Kostenfaktor, es ist eine Übernachtung mehr. Und die kann nicht unbedingt im Haus stattfinden, manchmal sind da andere Veranstaltungen.

Boris

Organisatorisch, dann musst du noch woanders übernachten bevor du ins Kloster kommst und so weiter.

Chris

Bisher war es halt so, wir haben montags quasi erstmal gemütliches Ankommen und Gewölbe einräumen, die Leute kommen sagen hallo, gehen nochmal irgendwie zum DM nach Siegmaringen um noch ein paar Bilder zu drucken und so weiter. Und die Idee wäre natürlich tatsächlich zu sagen, wir bieten vielleicht ab dem nächsten Mal an diesem Montagvormittag schon irgendwie einen kleinen Ausflug an. Wer schon da ist und mitmöchte, wir können alle in Campus Galli gehen oder so. Da kann man super fotografieren und das ist um die Ecke und das... Fände ich auch ganz ganz hübsch.

Boris

Ja, aber ja, also finde ich erst mal eine gute Idee, da können wir uns was überlegen für die, die schon da sind, aber es muss natürlich auch die da sind. Ja, genau, es muss halt irgendwas sein. Das ist halt, es ist also das Haus. Ja, es kann auch sein, dass Leute da sind und gar nicht schon los wollen, weil wie du sagst, die sind noch sich am einrichten, dann das das Haus, das Kloster hat halt irgendwie auch so feste Prozesse, über die wir früher teilweise übergangen haben.

Chris

Also wir haben früher teilweise einfach gesagt, nee, das wollen wir anders, aber mittlerweile ist es ja so, dass wir immer mehr auch uns auf die Prozesse im Kloster eingelassen haben und deren Timings, weil wir immer noch, wenn auch jetzt nicht mehr so, aber es gab ja zeitweise Zitterpartien in den letzten Jahren, also in den letzten, vor 7, 8, 9 Jahren gab es teilweise mal Zitterpartien, ob der noch stattfinden kann, weil das Kloster halt auch andere Sachen gemacht hat. Und je mehr Reibung es gibt mit dem Kloster, desto eher haben die den Grund zu sagen, doch lieber nicht. Und deshalb haben wir ja schon relativ, in den letzten Jahren einfach relativ stark darauf hingearbeitet, dass wir über die Prozesse des Klosters, dass wir da reinpassen. Wir haben ja auch jetzt die Anmeldung über den Klosterprozess, war das auch eine Sonderwurst mit den PDFs und so, die eigentlich dafür da war, dass die Community unter sich bleibt, weil wir gesagt haben, wenn da Neue reinkommen, die sich einfach nur auf dem Cluster, auf der Website anmelden, dann könnte es halt durchaus sein, dass da Leute ein bisschen geschockt sind. Und weil die Community halt schon irgendwie anders tickt als die anderen Workshops da.

Boris

Egal.

Chris

Also auf jeden Fall können wir das, glaube ich, nicht mandatory machen. Montagfrüh müssen alle da sein. Da machen wir was. Aber wir können was anbieten. Das ist so die Idee dahinter. Noch ein paar Vorschläge. Also sagt jemand weniger Bildbesprechungen bitte?

Boris

Und mehr bildbesprechungen bitte wie weniger und mehr projektzeit das finde ich ist es halt nicht kannst du nicht es ist eigentlich ist es schon zeichen dass es das passt schon ja für den eines ist zu viel den einen oder die andere ist es dann zu wenig ja müssen wir mal schauen.

Chris

So dann gab es noch die bitte um besseres internet.

Boris

Wir arbeiten dran. Es sind Gespräche am Laufen, aber es ist nicht so einfach. Das liegt ja nicht komplett in unserer Hand.

Chris

Nee, natürlich nicht. Es laufen Dinge. Wir haben ja letztes Jahr schon in so einer kleinen Gruppe das mal angeregt. Und wir sind ja nicht die einzigen, die kriegen bei jedem Projekt, bei jedem Workshop kommen die Leute und fragen als allererstes, wie ist denn hier das WiFi Passwort? Und dann ist das Netz halt, das liegt so ein bisschen daran, wie das Dorf angebunden ist, das liegt aber auch daran, dass im Haus einfach investiert werden muss, weil die Infrastruktur, die da jetzt steht, ist halt organisch gewachsen aus irgendwelchen Fritz-Box-Routern und solchen Geschichten, die halt nicht gemacht sind für so einen Betrieb. Und das ist sowas größeres und dann ist das halt ein schwerfälliges haus und dann muss man halt so das ist wie gesagt auch da es ist mal dass die. Ich hoffe mal, dass die neue Leitung an der Stelle vielleicht auch ein bisschen, ja, da mehr hinterher ist. Wobei die waren bisher theoretisch auch schon hinterher, nur naja, es ist eine lange Leitung.

Boris

Es ist kompliziert. Aber obwohl es eigentlich gar nicht in unserer Verantwortung liegt, bist du ja trotzdem mit Unterstützung da schon dran und hast bei Gremien vorgesprochen. Wir denken über Dinge nach.

Chris

Es ist schon Geld freigemacht vom Förderverein. Es ist halt alles nicht so schnell, wie es hier zu Hause passieren würde. Du musst ja auch diese dicken Wände, da müssen ja erstmal irgendwelche Funkwellen durch und Zeug. Das ist nicht so einfach.

Boris

Die Technik ist das eine, aber ich glaube das Politikum ist ein ganz anderes. Aber das würde jetzt auch zu weit führen.

Chris

Und das Dorf ist nicht ordentlich ausgebaut, Glasfaser kommt nächstes Jahr wahrscheinlich noch eine schnellere ins Dorf und also wir drücken mal die Daumen und hoffen, dass es nichts.

Boris

Wir hatten da gar kein Netz, es ist schon besser.

Chris

Also früher sind die Leute tatsächlich, ich sag mal so Jazz Workshop vor 20 Jahren, da sind die Leute draußen gestanden unter dem Kastanienbaum um zu telefonieren, weil das der einzige Platz war, wo es irgendwelchen Empfang gab.

Boris

Als angefangen haben 2009 habe ich das Handy da einfach ausgeschaltet und habe das dann halt in den Pausen mal eingeschaltet bin rausgegangen.

Chris

Bist auch dann eh zu viel Batterie. Nächste Frage Wie zufrieden warst du mit der Unterstützung und Freundlichkeit des Personals vor Ort? Da geht es also ums Haus und um die um alles Küche und Sekretariat und was weiß ich alles. Im Wesentlichen eine 5 bis auf eine Person die hat eine 1 angekreuzt. Ich vermute aber das war ein Dreher mit Schulnoten. Wir haben Skala 1 bis 5 gehabt und da war ein Eintrag, der alles invertiert hatte und so schlecht kann es nicht gewesen sein.

Boris

Kann ich mir nicht vorstellen.

Chris

Ich mir auch nicht. Weil weil weil die person die die einst dafür gegeben hat bei bei nochmal einer anderen sache hat dann nämlich auf die frage würdest du diesen workshop weiter empfohlen auch wie alle anderen ja geklickt.

Boris

Dann wird das schulnote gewesen sein.

Chris

Denke ich mir ja themenwünsche für die zukunft. Eine Person schreibt, lass mich überraschen. Sehr schön. Wir haben Lightpainting in der Liste, Posing, von der Idee zum Bild, also mal so eine Herleitung, Photoshop, Lightroom, Bildbearbeitung allgemein als Block, Makro, Landschaft, Videoproduktion, Kreativitätstechniken, Fotomarathon, TTV, through the viewfinder, das ist irgendeine Kreativgeschichte, Landschaft, Street, Tierfotografie und Handyfotografie.

Boris

Ja gut, Street ist ein bisschen schwierig.

Chris

Haben wir ja im Impfgeisterchen im kleinen Kurs hinbekommen, das war auch so eine Sache, das war was Neues, wobei wir die kleine Gruppe dann nochmal teilen mussten, um Sigmaringen nicht ganz zu überfordern, weil du kannst halt auch nicht weiterfahren.

Boris

Street in tokyo münchen oder berlin ist halt schon was anderes als in nordheim oder so weißt du das ist schon was anderes.

Chris

Ja also wir haben.

Boris

Wir haben wir haben wir also ist halt auch eingeschränkt. Da oben übrigens die eichhörnchen ihr wartet jetzt hier bis es rauskommt früher gab es noch eine klosterkatze. Ja und ab und zu stehen ja auch zwei Pferde hinten auf der Koppel, aber schwierig.

Chris

Ja gut, aber wie gesagt, also Fazit würde ich sagen, wir haben was gelernt, wir haben gesehen, dass wir dann doch das eine oder andere richtig machen, wenn auch nicht für alle. Und wir sind aber auch noch lernfähig, zum Beispiel das mit dem Montagfrüh und noch ein paar anderen Sachen. Da sind wir durchaus sehr dankbar für das Feedback und gucken mal, was wir einarbeiten können.

Boris

B1 Aber auf jeden.

Chris

A1 Ein Thema, was mich ja unglaublich gefreut hat, war der Frauenanteil. Und ich bin nicht der Einzige, auch das war im Feedback drin, wo jemand auch geschrieben hat, hey, das hat was geändert. also ein höherer Frauenanteil. Wir hatten Katrin, Pia, Sonja, Miriam, Anne und Moni. Und ich sag mal so, wir wissen ja alle, wir haben das jetzt auch schon mit dirk brimms von einigen paar monaten hier mal besprochen, das thema frauen in der fotografie ist ein thema, weil wir halt tatsächlich sehr sehr männerdominiert sind in diesem feld.

Boris

Zumindest auch in der wahrnehmung.

Chris

Auch in der wahrnehmung also es gibt natürlich im professionellen umfeld tatsächlich frauen wobei ich habe keine zahlen aber es sind glaube ich mehr als man denkt als man denkt.

Boris

Ich wollte es gerade sagen also es müssen sehr viele sein denn sehr sehr häufig habe ich da draußen professionelle fotografinnen um mich herum also.

Chris

Wobei, also diese Wahrnehmung, also es ist mit Sicherheit so, die Zahlen sind geringer als Männer, also Frauen sind da weniger vertreten, da gehe ich fest von aus, aber auf sowas wie so einem Workshop sind sie natürlich in der Regel noch weniger vertreten, wegen dieser Wahrnehmung. Und dabei ist das unglaublich gut, weil es bringt halt sehr unterschiedliche Perspektiven rein. Andere Ideen, andere Erfahrungen. Das kann wieder andere Diskussionen anregen. Die Lernumgebung ändert sich einfach. Die Ausgewogenheit ist einfach größer. Das Ganze macht das inklusiver. Und letztendlich ist das Thema Repräsentation halt ein ganz wichtiges, also Frauen, eine größere Repräsentation kann halt auch so Stereotype so ein bisschen aufbrechen und das macht es dann wieder anderen Frauen vielleicht sichtbarer, dass das ja eine Option ist. Also wir haben, ich habe, ich habe, ich habe kurz vor Schluss am Abreisetag habe ich mir mal die Katrin, die Pia, die Sonja, die Miriam und die Monik gekrallt. Die eine war irgendwie gerade leider nicht greifbar, sorry dafür, aber ich habe da mal ein Mikrofon hingehalten und habe mal so ein bisschen mich mit denen unterhalten.

Boris

Ich darf dich nur weggehen sehen.

Chris

Okay, wir haben Klostergeister. Ende. Letzter Tag. Samstagmorgen. Es ist neun Uhr zwölf und alle haben gepackt und warten jetzt noch auf die offizielle Verabschiedung. Ich saß am frühstück neben miriam und da haben wir so ein bisschen über, Ja, worüber haben wir eigentlich geredet? Die Beweggründe, die eine dazu bringen, Klostergeister zu besuchen. Also du hast erzählt, dass du ja überhaupt nicht wusstest, wie das wird, weil du selber beruflich aus einem technischen Umfeld kommst. Im Männerumfeld. Im Männerumfeld, da müssen wir, glaube ich, gleichsetzen erstmal. Ja, genau. Und ich hatte ein bisschen Angst, dass es bei dem Workshop auch so ähnlich wird. Und deswegen habe ich lange überlegt, ob ich mitmache oder nicht. Wie ist dieser Eindruck bei dir entstanden, dass es so technisch, weil wir jetzt ständig über... Das war die Rückmeldung im Happy Shooting, also im Podcast. Die Rückmeldung, die ihr dazu gegeben habt, da hatte ich tatsächlich das Gefühl, das wäre so und das wäre am Ende nur, verzeihe mir den Spruch, so ein Vergleich von Objektivlänge.

Jemand am Tisch hat noch Durchmesser dazu gesagt, das lasse ich. Das habe ich dazu gesagt.

Ja, ich und im Nachhinein kann ich mir auch vorstellen, dass dieser Eindruck vielleicht ein bisschen entstanden ist. Wie war es denn jetzt dieses Jahr wirklich?

Überhaupt nicht so. Also es gab ein paar Momente natürlich oder beziehungsweise die Nerds, die Technik-Nerds, die treffen sich. Also wir haben hier, wir reden hier über Technik und es ist aber, es ist nicht das Einzige. Nein, das ist auf keinen Fall das Einzige. Und gerade dieses Jahr war es sehr, sehr kreativ für mich. Und ich war letztes Jahr auch dabei. Es war nicht so techniklastig, glaube ich, wie letztes Jahr. Ja, dieses Jahr nicht so techniklästig. Also haben wir auch gesehen bei der Abschlusspräsentation gestern Abend, dass es viel weicher war alles, viel kreativer, viel mehr auf die Fotografie und weniger auf die Technik dahinter. Jetzt stehe ich aber nicht hier alleine mit Miriam. Wir haben hier noch die Katrin, die Sonja und die Pia. Wollt ihr noch kurz zu dem Thema was sagen? Könnt ihr was dazu sagen? Kathrin? Ja, auf jeden Fall. Also ich hab ja, ich höre Happy Shooting tatsächlich ja schon sehr, sehr lang und ich hab immer gedacht so, oh, ja das klingt schon nach einer netten Veranstaltung, dieses Klostergeister. A, es ist weit weg von Hamburg und B, ist es aber so, will ich wirklich zwischen so einem Haufen Nerds da landen und fühle ich mich da nicht völlig fehl am Platze? Und dann habe ich das vor vier Jahren einfach mal ausprobiert und gesagt, ist jetzt egal, ich probiere es einfach mal. Und seitdem bin ich großer Fan und stelle fest, ja, es ist sehr nerdig, aber man kann diesen Nerdkram auch komplett entgehen. Und es ist eine supernette Gemeinschaft und ich bin jetzt zum dritten Mal hier und ich werde wiederkommen.

Es ist tatsächlich jetzt für uns auch, für Boris und mich, so eine Lernerfahrung. Dieses, nein, du musst weg hier. Ich habe hier gerade Mark, der muss, Nein, wir machen hier Privatgespräch.

Es ist tatsächlich wirklich auch eine Lernerfahrung für uns. Wir haben auch kürzlich die Sendung mit dem Dirk Brems gehabt, wo wir das Thema mal thematisiert haben. Die Männerwelt der Fotografie und wie die Frauen sich integrieren. Und Sonja, du bist jetzt auch schon lange in der Community. Ja, ich bin lange dabei. Ich habe 2015 angefangen und habe erst mal ganz viele Happy Shooting Folgen lang überhaupt nicht verstanden, wovon ihr redet. Also da ging es um... Wieso bist du dann trotzdem dabei geblieben? Ich wollte wieder anfangen zu fotografieren und bin großer Podcast Fan schon gewesen seit vielen Jahren. Also das ist mein Medium. Audiozeit souverän zu hören. Und da habe ich schon gemerkt, da ist eine Dynamik, da ist eine Community und bin dann in den Slack, habe da die Leute kennengelernt, virtuell.

Und dann kam halt dieses Klostergeister-Thema immer mehr. 2016 war es, ich glaube, ich war auf einem Villa-Workshop. Du warst mal bei uns in der Villa, genau. Ich war zweimal, war ich in der Villa, also 16 und 17. Und dann hatte ich da ja schon mal so diesen persönlichen Kontakt zu euch. Hast du gemerkt, ist eigentlich gar nicht so schlimm? Ich habe nichts verstanden, es war ein Lichtworkshop. Ich habe keine Ahnung von meiner Kamera, nichts gehabt. Aber ich hatte dann auch durch den Raw4u-Kanal, wo ich dann wirklich mich reingedacht habe und sehr viel geübt habe, sehr viel gelernt habe.

Da wirklich eine zwei Hände voll sehr netter Mitstreiter gefunden gehabt, wo ich wusste, ich kann alles fragen. Die erklären mir alles ganz liebevoll. Ich bin gut aufgehoben. Die kümmern sich um mich. Die wissen genau, dass ich andere Stärken habe, Aber dass wir da schon zusammenkommen und als es dann wieder um die Anmeldung ging, habe ich gedacht, die machen da so ein Thema draus aus diesem Klostergeister-Workshop, da will ich auch mal hin. Und es ist für mich nur zwei Stunden zu fahren. Und dann hatte ich 2017 das Glück, das erste Mal dabei zu sein. Und ja, es ist mal mehr, mal weniger techniklastig hier. Letztes Jahr hatten wir wirklich sehr technische Projekte in zwei Gruppen, wo es mit Highspeed und sonst was… Wo es auf die Millisekunde ankam. Ja, ganz toll, ist nicht meine Welt. Aber ich habe immer in gemischten Gruppen gearbeitet, die ganzen Jahre. Ich habe immer meinen Weg da finden können. Ich reise auch meistens an und sage, ich will hier Entspannung. Ich bin im Alltag ausgelastet und brauche mich nicht hier noch tief in neue Technikthemen einarbeiten. Es geht wunderbar.

Was man am ersten Tag sich ausdenkt, ist nicht unbedingt, was man freitags präsentiert. Das entwickelt sich. aber auch dieses Wissen inzwischen, dass sich das entwickelt, dass man losläuft als Dreier-Vierer-Gruppe mit einer Idee und am zweiten Tag sich die ersten Bilder so anschaut und denkt, okay, jetzt geht es in die Richtung weiter. Und was am Ende dann präsentiert wird, das ist immer wieder schön. Und ich lerne immer wieder was dazu. Und ich habe einfach sehr, sehr viel Spaß, weil es so viele nette Menschen sind, mit denen ich hier zusammen das Hobby machen kann. Sehr schön. Was ich in dieser Eurogruppe gemerkt habe, du bist sehr aus dir rausgegangen dieses Jahr. Hut ab, wollte ich da nur sagen. Ich habe tatsächlich einen Hut auf. Hut ab, was da bei eurer Gruppe rausgekommen ist.

Du hast dich auch verwundbar gemacht in den Bildern und so. Ja. Und das war echt stark. Also das ist gut angekommen. Damit habe ich eigentlich gar nicht das Problem. Also da müsste man dann das Video dann mal zu sehen, wenn es dann veröffentlicht ist. Also es ging um unscharfe Fotografie.

Ihr habt mit Duschhauben gearbeitet und so Zeug. Genau. Also ich bin diejenige, die beim Objektiv immer möchte, dass es scharf ist, dass der Autofokus sitzt.

Scharf, knallig, Kontrast hoch, Regler auf 11,5. Also das muss... Und dann loszugehen und sagen, ich fotografiere jetzt mal unscharf. Das ist für mich die Challenge. Und das war toll, mit diesem Projekt, in diesem Team voneinander zu lernen, auszuprobieren, auch mal bewusst zu verwackeln. Also den kreativen Muskel getrainiert quasi. Genau. Und dann hatten wir dazu nur unscharfe Bilder. Irgendwie muss man das ja noch thematisch zusammenfassen. Emotionen. Und da ich dann auch gerne vor der Kamera bin, das ist ja auch nicht jeder. Und ich habe da keine Ängste, auch mal das eine oder andere Kleidungsstück noch fallen zu lassen. Wobei jetzt so dramatisch war es nicht. Aber du hast ein Kleid getragen, was eigentlich Pia passt. Ich glaube, du hast die Badezimmer Fotos nicht richtig gesehen. Da war schon ein bisschen der Hut. Stimmt, ja. Und da war nicht jeder mit im Badezimmer. Das war für den einen auch mal zu nah da. Also es war es war gut. Es war es war rundum gut. Übrigens auch von anderen Gruppen natürlich. Aber das ist mir aufgefallen, weil das weil das noch mal sich abgehoben hat im Vergleich zu den anderen Jahren. Gut. Ja, hat auch Spaß gemacht. Ja, hat man gemerkt. Pia, wenn du auch was sagen möchtest, darfst du, musst aber nicht. Ich wollte mich aber an dieser Stelle noch mal offiziell bei dir entschuldigen, weil ich dir zwischendurch mal mit der Kamera an den Blitz so weitwinklig auf die Nase gerückt bin.

Das war schon so eine Überschreitung einer Persönlichkeitsgrenze. Zwischendurch habe ich so eine Portrait-Session gemacht mit ein paar Leuten und habe sie ungewarnt quasi überfallen mit einer sehr nahen Kamera. Und Bia, die hat das, glaube ich, nicht so gut getan erst mal. Ja, aber es war gut, es dann hinterher zu sehen. Ich bin ja dann zu dir hin und habe dann auch gefragt, was machst du denn da? Was machst du denn da? Was kommt denn da raus? Und gut, ich kenne dich jetzt auch schon. Das zweite Mal Klostergeister. Ich war jetzt nicht so in Sorge. Es war nur ein komischer Moment. Ja, ja, das ist mir dann hinterher auch klar geworden. Aber das dann hinterher zu sehen auf dem Display und zu sehen, da ist ja viel mehr drauf. Also es war nicht so nah, wie man es empfunden hat. Das war dann auch ... Ich hab draus gelernt, der Überraschungseffekt kann schon auch funktionieren, aber man sollte tunlichst auch den Leuten klar machen, was man da eigentlich gerade getan hat. Und weil du hast ja mit der Kamera ein Kommunikationsmittel auch. Und ja, ich gebe Bebesserung an der Stelle. Miriam, du wolltest noch was sagen? Ich wollte nur was hinzufügen zum Technikteil.

Wären die Technik-Nerds nicht dabei, wäre ich nicht zu meinen Nebelbildern gekommen diesmal. Die Nebelsession haben wir ja in der Klosterfolge schon besprochen. Das war ja auch so wirklich so eine Mischung aus kreativem Chaos und hoffentlich kommen die Feuerwehren nicht und so weiter. Aber ja, das war ein Technik-Thema, was dann kreativ auch wieder eine Auswirkung hatte. Genau. Und Jürgen hatte ja die Nebelmaschine mitgebracht, weil ich auch danach gefragt hatte im Slack. Und er hat mir auch erklärt, was ich an meiner Kamera einstellen muss, damit alles klappt. Den Blitz festgehalten, so hinter dem Boris, sodass die Bilder so rauskommen, wie sie sind. Und die sind einfach super. Ich bin total begeistert. Ich wäre nicht dazu gekommen, ohne unsere lieben Technik-Nerds. Pia, willst du noch mal? Ja, ich würde sogar noch was sagen, und zwar zu den Technik-Nerds.

Ich finde es schade, wenn das dann so rüberkommt, finde es auch schön. Und was ich finde, was hier gut funktioniert, ist die Technik. Wie gesagt, Das mischt sich ja. Die Leute, die ja die Technik mögen, sind ja deshalb nicht unkreativ. Viele Sachen, die man kreativ umsetzen möchte, dafür braucht man die Technik. Und ich glaube, diese Mischung, die man hier hinbekommt. Wie kriege ich das hin, dass ich den Nebel und so... Ja, dann brauchen wir den Nebelmaschinen und den Blitz. Und dann lernen alle voneinander irgendwie. Und dann lernen auch die Nerds von den Kreativen und die Kreativen von den Nerds. Und da will ich jetzt noch nicht mal trennen zwischen Männlein und Weiblein, sondern ist es tatsächlich so, ja, so alle von allen so ein bisschen. Sonja? Ja, es ist so die Idee, die ich habe und weiß, ich kriege sie alleine nicht hin. Und ich habe hier garantiert fünf Leute, die eine Idee haben, wie ich es umsetzen kann, wie man es machen kann und die mir aushelfen, weil auch die Bereitschaft, untereinander Zubehörtechnik auszuleihen, ist ja immens groß. Man kriegt ja alles ausgeliehen, wenn man es braucht. Richtig. Und dann gibt es, wie gesagt, auch Menschen, die sehr technisch drauf sind, denen aber die Ideen fehlen. Und dieses gegenseitige Sich-Bestäuben, das ist schon irgendwie gut.

Ich würde mich Sonja auch noch kurz anschließen, Katrin hier noch mal. Ich habe ja auch an einem Projekt gearbeitet, wo wir sehr viel mit Blitzen gemacht haben. Und ja, ich habe Blitze zu Hause und ich benutze die auch. Aber wir haben ja so ein Setup gemacht mit zwei senkrecht stehenden Tischen und Fußmatten. Diese Lichtstreifen-Geschichte. Ja, also wirklich, wir kommen da rein, da stehen plötzlich Tische umgerückt und Gaffer-Klebeband und was weiß ich alles. Genau, und das ist halt ein Projekt, das mache ich alleine zu Hause einfach nicht. A. fehlen mir die Models und B. werde ich garantiert nicht zu Hause anfangen, Tische senkrecht zu stellen und die Wohnung abzukleben irgendwie. Also insofern, ja, aber das ist halt das, was man hier wundervoll machen kann. Man findet Leute, die Bock da drauf haben und dann ist auch egal, ob das Männer oder Frauen sind, aber es ist einfach, da ist der Spirit da und das kann man hier einfach vorschlagen und das machen dann Leute mit. Und das finde ich super. Ja, so last but not least, die Moni hat sich gerade noch, ne, die hab ich hier gerade noch reingewunken. Wurde rangezogen. Genau. Wie hast du das empfunden, diese Workshop-Woche?

Die Frage stellt sich eigentlich überhaupt nicht. Also ich fand es wie immer total schön. Ich komme ja quasi... Ich würde ja schon nur wegen der Leute oder nur wegen des Klosters kommen. Jetzt habe ich aber beides zusammen. Ich habe die Leute und die Location. Und ich finde, das ist immer so eine ganz besondere Energie. Das tut mir total gut. Auch beim Abschalten, aber auch, wenn im Kopf was passiert. Also mir geht das in letzter Zeit oft so, dass unter der Woche nicht viel in meinem Kopf passiert. Und hier ist es eigentlich, ich brauche nur ein paar Stunden hier sein, dann fängt es an, irgendwas fängt an zu rattern und zu klickern im Hinterkopf und das ist Das ist einfach eine total schöne... Eine Ideen schaffende Umgebung. Und dazu tragen die Leute ganz viel bei, und dazu trägt aber auch der Ort ganz viel bei. Alles klar. Ja, dann danke ich euch allen. Dann, äh, wünsche ich euch gute Heimfahrt. Und hoffentlich bis bald wieder. Danke, bis bald. Tja ...

Boris

Ja, nicht schlecht.

Chris

Ja. Gut, hoffen wir mal, dass dieser Trend sich auch in Zukunft noch ein bisschen fortsetzt. Das finde ich klasse, das ist schön.

Boris

Ja, und wenn ihr zuhört und euch bisher nicht getraut habt, wie gesagt, ihr werdet nicht allein dort sein.

Chris

Es ist auch, also du wirst natürlich wahrscheinlich nicht, es wird nicht ganz mansplaining-frei sein, aber es ist erstaunlich wenig in der Richtung. Es ist sehr viel wirklich miteinander. Gut.

Boris

Also ich hab, also das müssen die anderen jetzt beurteilen, aber ich hab's noch nie erlebt, dass ein ungefragtes Mansplaining stattgefunden hat. Also sprich, dass irgendjemand ausholt ...

Chris

Also mir gegenüber eher nicht. ...

Boris

Und wieder besseren Wissens versucht irgendjemand, also egal, ob Mann oder Frau, zu erklären, wie die Welt funktioniert. Sondern in der Regel hab ich immer mitgekriegt, dass halt Tipps gegeben werden, wenn gefragt wird. Und wenn mehr Wissen erforderlich ist, dann kann das halt beliebig tiefgehen. Vor allen Dingen in den Abendstunden, noch mal zusammensetzt und irgendwie die technik im detail analysiert und erklärt aber das war immer gegenseitig also ich habe da ja auch schon nerd themen über füller und tinte erlebt zum beispiel es ist halt nörd also du kannst Nerd in jedem Bereich sein.

Chris

Jürgen sagt nur Frauenquote, nur so kriegen wir das höher. Müssen wir mal diskutieren vielleicht, aber das werden wir nicht jetzt entscheiden. Trotz allem, ich fand es schon mal ganz toll.

Boris

Das ist super. Es darf gerne mehr werden. Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass wir eine Community haben und dass wir da eine Umgebung schaffen können, in der sich alle wohlfühlen können. Das finde ich sehr, sehr positiv. Also auch Dank an alle, die dazu beitragen.

Chris

Genau. Wir haben noch ein Ding abzuliefern. Das machen wir aber nicht hier, sondern das machen wir tatsächlich im Slack und zwar die Präsentation. Und das ist auch so ein Thema, was, was ja auf den Klostergeister-Workshops immer Thema ist und eigentlich auch außerhalb der Workshops ein Thema ist. Du hast da Fotos, du hast ein Projekt und jetzt wie präsentierst du das? Also wie kriegst du das an die Frau, an den Mann? Und weil, sagen wir mal, das fällt vielen schwer, aber genau an der Stelle ist natürlich, dass gesehen werden oder nicht gesehen werden. Deine Bilder, klar, kannst jetzt sagen hier Ding Dong, Kneipe XY, kann ich bei euch Bild aufhängen oder Foyer in der Kreisspaltkasse oder was weiß ich. Da gibt es ja genügend Möglichkeiten. Das ist eine Möglichkeit, aber was wir hier haben, ist ja eine Bühne für alle am Freitagabend, um ihre Projekte, an denen sie die ganze Woche über gearbeitet haben, vorzustellen und vorzuzeigen. Und zwar nicht nur vor der Gruppe, sondern tatsächlich auch vor den anderen Gruppen im Haus. Wir diesjahr parallel die Holzbildhauer und einen Kurs über russische Literatur.

Und dann noch das Personal aus dem Haus, was da auch noch teilweise dabei ist. Also es sind dann, für manche ist das so das erste Mal, dass sie vor fremden Menschen ihre Fotos zeigen oder ihre Projekte zeigen. Und nicht nur das, sondern da wird ja irgendwie aufbereitet. In der Regel fliegen da zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, zwei, drei, vier, ich sag mal fast bei allen irgendwie fliegt dahinten ein Video oder eine Präsentation raus, das kann ein PowerPoint sein, das kann aber, ist ganz oft ein Video, wo das dann noch mal aufbereitet ist in der Zeit mit Musik und mit was dazu erzählen und mit Sprache und mit sonstigen Überblendungen und sowas, also mehr als eine eigentliche Slideshow. Und das war auch noch eine Bitte, A für einen zukünftigen Workshop, dass wir das auch tatsächlich ein bisschen mehr thematisieren während des Workshops. Und dann war noch so die Bitte so nach so einer Art Manöverkritik. Was sagen wir jetzt jetzt denn zu diesen Präsentationen? Und das wollen wir auch noch tun. Also wir haben uns überlegt, dass wir uns die hier im Video jetzt nicht auf dem, das ist ja für die Leute speziell, das heißt nicht jetzt hier im Podcast, sondern tatsächlich als Video für den Slack-Kanal, also für den Workshop-Kanal im Slack.

Quasi so eine Art, ich sag mal so Directors Commentary aufnehmen, quasi wir gucken es uns an und stoppen dann ab und zu mal vielleicht und erzählen ein bisschen was, was uns auffällt und was wir gut finden, was wir noch ändern würden und so weiter. Das kommt noch. Könnt ihr euch schon drauf freuen. Genau, haben wir seit dem Wochenende leider nicht die Zeit für gehabt. Okay, aber jetzt ist erstmal gut mit diesem Thema. Wir sagen auf jeden Fall allen Danke, die dabei waren. Weil es war eine klasse Woche und das Haus hat sich sehr gefreut. Übrigens Iris hat sich auch sehr gefreut. Wir haben ja 240 Euro haben wir eingenommen mit den Bildern, die wir am Ende noch quasi meist bieten, na nicht meist bieten, versteigern, aber sagen wir 5er pro Bild in die Klosterspendenkasse und dann haben die anderen Kurse diesmal echt, obwohl es eigentlich gar nicht so viele Leute waren, wirklich. Wirklich zugegriffen und haben insgesamt irgendwie 240 Euro in die Klosterspendenkasse gespült.

Boris

Ich glaube so viel waren es auch noch nie.

Chris

Nee, das war Rekord.

Boris

Es gab so einen Run auf diese Bilder. Also schon ab dem ersten Tag, wo die Bilder ausgestellt waren, wurden wir angesprochen, wie man da rankommt, wie man sicherstellen kann, dass einem das Bild keiner wegschnappt. Es wurde direkt ein Bild auch schon quasi aus der Hand wegverkauft aus der Ausstellung, damit sich das Jahr niemand anders krallt. Es war alles irgendwie anders und extremer dieses Jahr. Es überrascht einen doch immer nochmal etwas.

Chris

Und ich habe gestern mit Iris telefoniert und sie ist hier hinten übergefallen. Über den, über die Spende. Ja. Gut. Jetzt aber gut mit dem Klosterthema. Kommen wir zu einem Gerät, was vorhin in der Vorbereitung, also das hat außer uns beiden, wir besprechen ja die Sendung im Vorfeld immer und im Normalfall treffen wir uns hier so irgendwann vor der Zeit, wo die Pre-Show losgeht und gehen einmal durch, was ist und klären noch so ein paar Details. Und bei dir hat es im Hintergrund immer gerappelt. Und dann sage ich, was ist denn hier los? Und das ist dein Drucker. Du hattest ja dir diesen Epson 855 geholt. Und den hatten wir auch da. Da müssen wir dann hier auch noch mal ein bisschen drüber reden. Oder haben wir ja in der letzten Sendung schon gemacht.

Boris

Also der 855, den hast du mit den Farbtinten und der Jürgen hat sich den mit den Farbenwerktinten, mit den schwarzweiß tinten geholt und ja du wolltest noch ein bisschen was über den drucker erzählen ich bin noch nicht durch mit dem thema lieber jürgen ich bin noch nicht durch damit es darf noch weiter genördet werden wir hatten es angesprochen in der letzten ausgabe hört da gerne noch mal rein es ging um schwarzweiß drucken also jürgen hat halt wie du gerade gesagt hast die speziellen schwarzweiß tinten drin und ich die standard tinten die die löslichen Tinten. Die Farbenwerk-Tinten sind Pigment-Tinten und eben sechs schwarz-weiße.

Und die Frage war halt, und die kam auch von außen, wie gut kann der Drucker denn schwarz-weiß drucken mit den Standard-Tinten? Und da hatte ich halt ein Bild gedruckt auf Feinartpapier in schwarz-weiß aus Lightroom heraus mit einem Farbprofil. Man muss dazu sagen, dass es für diesen Drucker nicht so wahnsinnig viele Farbprofile auf den Herstellerseiten gibt. Ich weiß, dass es ein HP Papier ist und dass das von Hahnemühle gemacht wird, aber du findest für genau dieses Papier kein ICC Profil für diesen Drucker. Also musste ich ein Profil nehmen, was dem nahe kommt, von dem ich annehme, dass es nahe kommt. Das habe ich gemacht und habe dann darauf gedruckt und hatte hier zu Hause auch ein ganz anständiges Ergebnis und als wir das dann aber mal da ausgelegt haben neben den schwarz weiß druck mit den schwarz weiß tinten hat man gesehen dass mein druck nicht nur deutlich dunkler ist also durchaus auch schlechter also einfach weil er zu dunkel ist sondern er hatte auch einen grünlichen farbstich das hat mir natürlich keine ruhe gelassen und deswegen habe ich hier zu hause denselben druck dann noch mal gemacht auf den original tinten aber habe das farbmanagement nicht über ein icc profil gemacht sondern hat das den Druckertreiber machen lassen, weil dann hast du die Möglichkeit im Druckertreiber eine Option zu wählen, nämlich schwarz-weiß Fotodruck.

Ich weiß nicht genau, ob dabei auch die schwarze Pigment-Tinte, die im Standard-Set enthalten ist für Druck auf Normalpapier, ob die da mitgenutzt wird als Unterstützung oder nicht. Das kann ich nicht sagen. Fakt ist, wenn ich unter der Lupe gucke, ist, dass tatsächlich nicht nur die Foto-Schwarz- und die Grau-Tinte benutzt wird, sondern weiterhin auch Farben, also mikroskopisch kleine Farbpunkte gesetzt werden für irgendwelche Zwischenschattierungen. Das sieht man aber wirklich nur unter einer starken Vergrößerung mit dem Auge siehst du das auch nicht, wenn du mit der Nasenspitze ans Bild rangehst. Und dann habe ich so einen Schwarz-Weiß-Druck halt gemacht und ich halte den hier auch mal in die Kamera. Dazu muss ich mal aufstehen, damit ich sehe, was du sagst.

Chris

Ich blende mal deine Bilder ein. Wie wäre denn das hier?

Boris

Ja, das kannst du machen. Das ist, ähm, zeig nochmal.

Chris

Ich mach dich mal größer, ich mach dich mal größer. Das ist nur die Frage, ob das hier tatsächlich funktioniert.

Boris

Genau, nimm an mich. Genau. Also, das hab ich dann jetzt ...

Chris

Jetzt ist Videokucken angesagt. Oder, Boris, hast du das auch noch irgendwo online für die Leute, die nur hören?

Boris

Ähm, nee, ich schildere es aber. Also, was wir jetzt hier im Bild sehen, ist ein Druck auf dem gleichen Feinartpapier wie auf dem Papier, was ich mit hatte. Und hier aber eben mit dem Druckertreiber als Schwarz-Weiß-Foto gedruckt. Wenn man das so in die Kamera hält, dann würde man sagen, das sieht ja eigentlich ganz gut aus. Einen Grünstich kann ich da ja gar nicht erkennen. Und zwar hier in diesem Bereich hier, war das mit dem ICC-Profil grünstichig. So, und jetzt habe ich aber dieses Bild gesehen. Man sieht das auf den Vergleichsfotos, aber es ist nicht so relevant. Habe ich gesehen, dass dieser Ausdruck aber, wenn ich ihn neben Jürgens Bild halte... Blaustichig ist. Das sieht man jetzt natürlich nur, wenn man einen AB-Vergleich hat, nicht wenn man es solo sieht. Aber der Vorteil bei dieser Art zu drucken, also über den Treiber in Schwarz-Weiß-Foto, es ist gleichmäßig bläulich.

Das heißt, sowohl die Lippen der Person, wir sehen hier die Anni, ein Porträt von der Anni, sowohl die Lippen als auch der Hintergrund sind gleichermaßen leicht blaustichig. Druck mit dem ICC-Profil auf dem selben Papier war es so, dass dieser Hintergrund halt leicht grünstichig war, die Lippen aber eher neutral. Und da ist es sogar so, dass die Lippen tatsächlich neutraler sind als hier in dem Schwarz-Weiß-Fotodruck. Es ist alles sehr überraschend. Jetzt hat mir das keine Ruhe gelassen, weil bevor ich den gekauft hatte, hatte ich ja Demo-Drucke bekommen auf A4, unter anderem, oder was heißt unter anderem, auf ein Epson, so ein Glossy-Papier von Epson. Und da war eben so ein Farbstich nicht zu sehen. Also dachte ich mir, greife ich mal ins Regal. Ich habe ein HP-Papier, das ich als Semigloss bezeichnen würde. Und ich habe dann über den Druckertreiber wieder ein schwarz-weiß Foto gedruckt, von dem Porträt von Andi. Und habe als Papiersorte im Druckertreiber gewählt und auch am Drucker eingestellt, dass es ein Epson Premium Semigloss sei. Auch wenn es kein Epson Papier ist, sondern ein HP Papier. Und habe das jetzt mal gedruckt.

Und wenn man diese beiden Bilder nebeneinander hält, dann sieht man zum einen, dass das Semigloss Papier wesentlich glossy ist, also halt reflektiert. Deswegen mag ich das eine art lieber aber man sieht eben auch dass wir hier alles seitenverkehrt hier da ist die richtige seite jetzt sehen wir hier auch das hier im hintergrund dass das kommt jetzt im video wahrscheinlich schlecht drüber das ist auf semi gloss und das was jetzt vorne ist was nicht gloss ist man sieht so ein Farbstich.

Und das hier auf dem Semigloss ist wesentlich schwarz-weißer als das auf dem Feinartpapier. Es ist dasselbe Bild, beides ist als schwarz-weiß-Druck gemacht. Und jetzt würde man sagen, okay, das hier, das ist aber schwarz-weiß, also das auf dem Glossy-Papier. So, und jetzt nehme ich nochmal den Schwarz-Weiß-Druck, den Jürgen gemacht hat, auf demselben Drucker, auf dem Feinartpapier, mit den Schwarz-Weiß-Druckertinten.

Chris

Der ist noch schwarz-weißer.

Boris

Und wenn wir das daneben halten, dann sehen wir plötzlich, dass das, von dem wir eben dachten, das ist schwarz-weiß, doch ein Farbstich hat. Also nicht wirklich farbneutral ist. Und was wir eben auch sehen, ist, dass das Papier, dieses hier nämlich, dass dieser Ausdruck mit den Schwarz-Weiß-Tinten nicht so ins Schwarz absäuft, der ist ein bisschen heller, da sind die mittleren Schattentöne viel besser durchgezeichnet.

Das ist das wesentlich bessere Bild. Also, ich bin der Meinung.

Ich bin noch nicht am Optimum angekommen, was mit den Standard-Tinten möglich ist.

Weil offensichtlich die Papierwahl und die Einstellung im Druckertreiber eine drastischere rolle spielen bei schwarz weiß als ich bisher angenommen ich dachte was schwarz weiß fotodruck wähle dann wird er ja wahrscheinlich nur die grautinte verwenden und die dithern oder so aber dem ist nicht so und dass dasselbe bild mit quasi den gleichen einstellungen nur in einem anderen papier weil zu einem anderen farbstich auf demselben papier führt das hätte ich im traum nicht für möglich gehalten aber dem ist so ich habe das noch nicht ganz zu ende analysiert ich habe aber auch noch mehrere papiere hier ich muss mal überlegen was ich als nächstes ausprobiere ob da noch irgendwas rauszuholen ist aber das fand ich faszinierend aber ich denke es ist egal was ich erreiche ich werde niemals dieses feine diese feinen grauen orsen erreichen die jetzt jürgen eben schafft mit seinen sechs grau stufen also das nur noch mal wer wirklich feinart schwarz weiß drucken möchte das was jürgen da gemacht hat diesen farben weg tinten das ist schon der richtige weg und wir werden hier nicht gesponsert das ist einfach nur ja aber sie sollten nicht glaube wir haben wir haben mindestens zwei oder drei von den dingern quasi verkauft während des klosterworkshop zwei leute gesehen haben wie das was da rauskommt und sagen, oh, das will ich eigentlich auch haben und ja.

Chris

Es ist der wahnsinn ist jetzt auch keine riesen firma also insofern wir wir tun den wahrscheinlich. Ich habe hier gerade aussetzer von dir es gut ist es ruckelt gerade etwas ja sehr schön dann haben wir also das aussetzer. Ja auch aussetzer von dir ist das netz kaputt es ruckelt gerade es ruckelt jemand hier. Ich ich wüsste ich wüsste nicht warum ist der stream auch fast egal ich habe wieder ganz während wir hier. Das sowieso. Ich habe einen Video-Tipp und zwar kam es gestern raus, wir hatten ja hier schon mal geredet über Smarter Every Day und der war ja bei Kodak schon vor über einem Jahr und hat da quasi sich die komplette Produktion angeguckt vom Herstellen von dem Filmträger über, was tatsächlich ein faszinierender Prozess ist, über das Beschichten des Films in speziellen lichtdichten Lichtempfindliche Emulsionen und was weiß ich, also laminare Beschichtungsflows und Wasserfälle und was weiß ich, also es war sehr faszinierend und wir haben lange gewartet auf den dritten Teil, der kam jetzt endlich und naja, das ist dann quasi noch nach der Beschichtung des Films halt das Film-Slicen, das Perforieren, das Bauen von Filmdosen, Ich muss das mal ganz kurz hier.

Da sind wir. Ja, er geht er geht da quasi einmal durch, also von von hier irgendwelchen großen Slicer-Maschinen, von denen sie nicht mehr so viele haben wie früher, weil das halt auch weniger geworden ist. Aber das, was sie da noch haben, ist halt, ist halt das Engineering vom Feinsten. Das ist behind the scenes. Wie wird sowas gemacht? Und Und zwar mit einem tiefen Einblick den Inhalt. Den Kodak sonst noch nie hat, anderen noch nie anderen gewährt hat. Früher war das ja eine der höchst geheimen Produktionen überhaupt, die Fotoproduktion, weil das hat Kodak ja auch ordentlich Geld mitverdient. Das ging ja so weit, dass die teilweise zwischen den einzelnen Gebäuden irgendwelche Typenbezeichnungen von Chemie und von sonstigen Sachen quasi in Übersetzungsbüchern hatten. Also in Gebäude A hieß das Teil so und in Gebäude B hieß es anders, nur damit da keiner Geheimnisse raustragen kann. Und das habe ich vor Jahren, haben wir hier mal ein Interview gemacht mit einem, der bei Kodak gearbeitet hat und da so ein relativ dünnes Buch drüber geschrieben hat über die Produktion und ja, das hier ist halt irgendwie alles nochmal auf einem ganz anderen Level, du kriegst da mit, wie das ja, wie das heute funktioniert, wie da teilweise die alten Maschinen halt noch laufen, wie ja, wie der Film, der Kodak Gold, den du in den Fingern hast, wie der hergestellt wird. Und wie gesagt, das ist jetzt der dritte Teil davon, vom Slicen über die Perforationsmaschine.

Boris

Viele Löcher.

Chris

Die macht halt irgendwie, was weiß ich, hunderttausende Löcher in der Minute oder so ähnlich. Da wird der Film mit einem Tempo durchgezogen und das ist so eine dermaßen Hochpräzisionsgeschichte. Also diese Perforationsgeschichte, also das ist halt auch nicht immer nur der 35mm Film, Da gibt es halt noch ganz andere Filme, die zum Beispiel fürs Kino gemacht werden mit speziellen Lochabständen, was weiß ich, allem. Da sind die teilweise, um so eine Perforationslochmaschine einzurichten, brauchen die Monate, bis die genau sitzt und stimmt. Also es ist wirklich abgefahren. Ja, dann wird halt das ganze Zeug dann auch gesliced, also tatsächlich der Film wird zerschnitten, den da waren wir schon. werden die hier bei 35 mm film werden die döschen gemacht also sprich die die Bleche, die da bedruckt werden, die dann... Geschnitten werden gerollt werden geformt werden die deckelchen die drauf kommen die ränder müssen belichtet werden mit diesen bild nummern und solchen geschichten der film muss aufgerollt werden dann in die patronen gepackt werden dann in die plastikdosen gepackt werden.

Boris

Also ich hätte tatsächlich nicht gedacht dass sie auch die dosen selber machen ich hätte halt gedacht die sind halt auch irgendwie zugekauft oder so. Ja das nennt man vertikale integration die machen das ist fast alles quasi das ist so ein bisschen vom ablauf des tanja hatte mal früher ein praktikum gemacht bei einem unternehmen hier bei uns in der nähe die auch so marketing geschichten machen so werbepost und so. Und die drucken halt auch auf riesengroßen Papierbögen, also weit jenseits von A0. Und da wird halt es drauf gedruckt und zugeschnitten und alles, was in einem Druck gehört, ist da drauf, inklusive den Umschlägen und Rückumschlägen gegebenenfalls. Und das wird alles aus einem Stück geschnitten, gefaltet und hinterher hast du quasi einen fertig gefalteten Umschlag mit allem drin. Und daran hat mich das hier erinnert mit den Dosen, mit den Füllen.

Chris

Die Produktion ist was so faszinierendes oder hier was die Maschine die irgendwie dann so fünfer Kartons von dem Film macht und dann ist irgendwie bei der nächsten Station sind da halt fünf Metall Detektoren dran die dann überprüfen sind da auch fünf Rollen jetzt drin und dann ist hinterher noch irgendwo eine Lichtschranke die die feststellt ob dann die Pappklappe oben auch wirklich zu ist und nicht aufsteht, weil da werden halt Stückzahlen gemacht und da kann ja auch mal ein Fehler passieren also es ist faszinierend dieses Video ich kann es allen nur raten sich das anzugucken wenn ihr ein bisschen nerd in euch habt ein bisschen so ja gucken wollt wie das ganze zeug gemacht wird alle drei teile höchste empfehlung ich ich war ja schon in rochester aber so tiefen einblick habe ich nie bekommen das ist, ja das ist die haben da teilweise damit die haben eben teilweise dieses leiser mit mit filmmaterial gezeigt bei licht, Also die haben da eine Viertelstunde Produktion quasi.

Weggeworfen, denke ich mir, damit er sein Videomaterial dafür bekommt. Jetzt hat er natürlich auch entsprechend eine Sichtbarkeit, der hat halt viele Follower. Das kommt denen ja auch zugute, aber es ist trotzdem, Kodak ist halt, das ist halt nur noch ein Bruchteil von dem, was vor 20 Jahren noch war und das wird aufrechterhalten. Und was du auch vor allem siehst, ist, das ist eine Umgebung, in der die Leute gerne arbeiten. Da sind teilweise Leute dabei, die seit 25, 30, 40 Jahren da arbeiten. Das ist wie eine Family. Auch das zu sehen, ist irgendwie faszinierend. BG.

Boris

Und ich bin schon begeistert, als ich mal mit jemandem gesprochen habe, der solche Faltmaschinen für Taschentücher gebaut hat. Also so ein Taschentuch muss ja gefaltet werden, damit es...

Chris

A. Tempotaschentücher-Faltmaschine. BG.

Boris

...damit es als Stapel in die Tasche passt, in diese kleine Packung dann. Und die gibt es ja auch noch mal die gleiche papiergröße anders gefaltet für diese kompakten täschchen und da gibt es halt spezielle faltmaschinen die das machen und das finde ich schon faszinierend also mich kann man leicht begeistern.

Chris

Tja moni und ich waren in irland haben haben wir mal eine mühle besichtigt eine eine eine spinnerei besichtigt die das war keine spinnerei doch es war eine spinnerei die haben aus. Schaf fließ haben die wolle gemacht. Und allein also das sind maschinen die hat auch irgendwie 60 70 jahre sind zum teil schon irgendwie geil das ist schon. Der wahnsinn naja gut also produktion schaut euch die videos an verlinken wir natürlich in den show notes das es lohnt sich smarter every day mit So ich muss hier noch ein paste machen genau jetzt landet es auch tatsächlich in den show notes Kommen wir mal, zu dieser Ja, der Fotowettbewerb, der diesmonatige Fotokontest ist rum offiziell, läuft heute aus. Es war der, was war es eigentlich?

Boris

Der Muttertag.

Chris

Der Frühling. Der Muttertag, genau, das Muttertagsthema. Wir werden natürlich die Bilder wieder besprechen, das machen wir auch wieder nächste Woche. Aber damit ihr euch nicht langweilt und einen Grund habt rauszugehen und zu fotografieren, gibt es jetzt das neue Thema, das nächste Monatsthema, wieder von Enjoy Camera unterstützt. Und zwar ist es das Thema WANDERN.

Boris

Wandern wandern ist das thema der hashtag ist hs mai genau wieder monat mai wieder monat mai weil wir im mai anfangen mit der aufgabe wandern ist das thema hs mai das heißt ihr zieht los macht ein neues bild zum thema wandern ladet es dann bei flicker hoch stellt es dort in die happy shooting gruppe und vergeb den tag hs mai mai. Und ja, so ist das. Es gibt auch wieder was zu gewinnen.

Chris

Genau, zu gewinnen gibt es wie immer einen Hauptpreis. Das ist diesmal die Tasmanian Tiger Modular Lens Bag M in Olive. Hier ist das schwarze Bild angebildet.

Boris

Diesmal die Modular Lens Bag.

Chris

Genau, da passen Objektive ran. Die kann man sich im Rucksack oder irgendwo an den Gürtel oder sonst wie machen. Und das gibt es zu gewinnen und zwei Drosspreise.

Boris

Zweimal einen einen rapper und die aufgabe läuft vom 18. mai bis zum 15. Juni also 18. 5. bis 15. 6. genau sich 23 und so ein lens back ich finde das immer wieder toll da passen ja auch so kleine thermos fläschchen oder thermos kann oder sowas rein wenn man sich seinen heißen kaffee mitnehmen will aufs fotoshooting ja du lachst ich sitze dann was weiß ich irgendwie zwei stunden an der Ja, du sitzt dann an der Weide Pferde fotografieren und sitzt da so rum und ja, wenn du dann kleinen Kaffee dabei hast, das ist schon ganz angenehm.

Chris

Also Tasmanian Coffee Bag.

Boris

Eigentlich zwei, weil du kannst ja in das Tele Lens Bag, da passen ja ein paar Muffins übereinander rein zum Beispiel, dann hast du links die Muffins und rechts den Kaffee. Ja, warum denn nicht? Man, kann das auch mal anders benutzen.

Chris

Ja, dann sagen wir Danke für die Unterstützung an Interior Camera und nächste Woche gibt es die Auflösung von unserem Monats.

Boris

Genau, wir setzen uns wieder zusammen und dann schauen wir mal.

Chris

So, dann haben wir noch einen Link-Tipp und zwar von, lass mich schauen, wer hat uns denn den gegeben? Die Autofotos-Geschichte kommt von, wo ist es?

Boris

Ich muss gerade kurz gucken, Moment, von Katrin.

Chris

Katrin schreibt ein sehr spannendes und ausführliches Interview mit einem Mitarbeiter von Canon USA zum Autofokus der Canon R5 und R6. Ich habe den Link auf dem Weg ins Kloster in einer letzten Photo Espresso gelesen und komme dank besserem Internet erst jetzt dazu, mir das anzuschauen. Das ist gut gemacht und hilft mir auch, meine R7 besser zu verstehen. Das hätte ich deutlich früher anschauen können.

Boris

Sollen also da ist ein interview und da wird wie gesagt ich habe es mir angehört video wird so ein bisschen erklärt wie das funktioniert oder relativ gründlich erklärt ja sehr sehr gründlich der host hat den rudi winston zu gast und das ist wohl der mensch bei kanon usa der das nicht nur in und auswendig weiß wie diese.

Kamera funktioniert oder die kameras funktionieren, jedes setting durch und erklären genau wofür welches setting ist anhand von fall beispielen und einer genauen erklärung das ist bei vielen sachen für leute die das schon länger benutzen völlig offensichtlich was da steht aber es gibt auch so zwei drei sachen die sind eben nicht so offensichtlich und die missversteht man gerne eben zum beispiel was es mit der autofokus erweiterung auf sich hat so dieses fokusfeld mit diesen kleinen feldern drumherum wie das eigentlich genau funktioniert und was es damit auf sich hat und dass das durchaus auch zu problem führen kann aber eben auch helfen kann und es ist eben hilfreich zu verstehen was da genau eigentlich passiert und das wird dort erklärt also an diesem beispiel eben dass die kamera eben in dem mittleren punkt und zwar erst mal nur an dem mittleren punkt den fokus sucht und nur wenn dort keine kontraste gefunden werden und kein motiv erkannt wird an diesem mittleren dann werden die äußeren Hilfspunkte zur Hilfe genommen. Und dieser Punkt fragt halt Hilfe. Ich seh nichts, sieht einer von euch was? Und dann werden halt die Punkte außenrum gefragt. Und wenn da was gesehen wird, wird halt dort fokussiert. Aber es ist nicht per se ein größeres Fokusfeld. Und das ist zum Beispiel aus einem Missverständnis, was wohl viele haben an der Stelle. Ja, ich fand das ganz erhellend. Kann man sich mal rangucken. Ist englisch, aber relativ einfaches Englisch.

Chris

So ich habe noch ein thema ich habe nämlich gerade ein aktuelles problem reden wir mal kurz reden wir kurz über staub wir müssen wir über staub also sensoren haben pixel so ein pixel ist irgendwo zwischen ein und fünf mikrometer also groß das ist halt eine. Je nach wie nach sensor größe und auflösung sind die halt unterschiedlich groß aber sie sind relativ klein. Und dann gibt es eben dem Sensor auch noch den Staub. Da rede ich jetzt nicht von Staub draußen von der Erde, sondern einfach nur so im Haus. Was ist da so unterwegs? Da sind irgendwie Hautschuppen unterwegs und Haare und Fasern und Pollen und Schimmelsporen und was weiß ich alles. Unser Hausstaub setzt sich aus allem möglichen zusammen und so eine Hautschuppe kann schon mal so 10 bis 40 µ groß sein oder ein Haar oder Fasern, so Fleece, Mikroplastik und so alles mögliche, kann auch schon mal so 20 bis 200 Mikrometer groß sein. Und wenn man da so einen 1 bis 5 Mikrometer großen Pixel daneben stellt, dann ist klar, dass so ein Staub schon mal in der Regel deutlich größer ist als so ein Sensorpixel.

Boris

Der deckt schon ein paar Pixel ab, so ein Staub.

Chris

Genau, dann kommt dazu, dass der Sensorstaub ja nicht auf dem, also der Staub nicht beim Sensor, nicht auf dem Sensor selber sitzt, also auch direkt auf den Pixeln, sondern da vorne sind Also mit ein bisschen Abstand sitzt da quasi der Staub draußen auf dem Filterpaket und dann wirft er halt einen Schatten auf den Sensor, wenn Licht vorne drauf fällt. Und je nachdem, wie groß die Blende ist, ist der Schatten schärfer oder weniger scharf. Deshalb hat man manchmal Staub auf dem Sensor und sieht ihn gar nicht, weil man halb offenblendig fotografiert oder weil das Staubfleckchen im Bild halt irgendwo in einem Teil des Bildes ist, wo es halt nicht auffällt. Oft fallen sie im Himmel auf. da ist halt so naja also wie kommt der staub in die kamera.

Ja, zum Beispiel beim Objektivwechsel, also wenn du eine Kamera hast, bei der du ein Objektiv wechseln kannst, dann machst du das natürlich auf und wenn deine Kamera da keinen Shutter hat oder so, dann kannst du möglicherweise da Staub reinkriegen, auch wenn der Shutter zu ist, kannst du Staub reinkriegen, weil das ist ja ein Loch und da kann auch was drin sitzen und dann machst du den Shutter auf und dann landet das da irgendwo drin oder du hast halt je nach Objektiv vielleicht auch, so ein Zoom Objektiv ist ja auch schon ein bisschen eine Luftpumpe und dann Kann doch schon mal sein, dass das ein bisschen den Staub auch in die Kamera rein transportiert. Und der Staub ist meistens kleiner als diese Abdichtungen, die da zum Teil drin sind. Also der Staub findet seinen Weg. Ab und zu ist dieser Staub auch ein bisschen klebrig. So Pollen und solche Geschichten können sich schon mal da festkleben. Wir hatten auf dem Klostergeister-Workshop einen Teilnehmer, den Ferdinand, der Kameras repariert. Und der hat das dann auch in dem Show & Tell mal so ein bisschen gezeigt mit der Reinigung von Sensoren zum Beispiel, ist heute eigentlich kein großes Thema mehr. Also ist fast nur ein Thema bei Kameras mit Wechselobjektiven und die haben seit, also diese Filterpakete haben schon seit längerer Zeit in der Regel, man nennt es immer Fluorbeschichtung, das klingt immer so harmlos, ist eigentlich Teflon, was da drauf ist, im Prinzip. Und der Sensor hat dann so eine Wackeleinheit, so eine Piezo-Schüttel-Einheit.

Also bei Canon ist es beim Starten und beim Ausschalten der Kamera wird der quasi eine Sekunde lang hochfrequent im Ultraschallbereich irgendwie gewackelt und dann fallen in der Regel die Dinge runter, die runterfallen sollen, also die Staubkörner die drauf sitzen. Dann haben Kameras oft irgendwo in diesem Spiegelkasten oder in dem Kasten, also bei den neueren dann ohne Spiegel, dann noch irgendwie so ein so ein offenes Klebebandstück, wo dann quasi der Staub hoffentlich auch dran hängen bleibt. Naja, also ist aber kein echtes Thema. Ich habe seit Jahren keinen Sensor mehr geputzt. Ich habe dann schon irgendwie mal gepustet, also der Klassiker ist hier so ein kleiner Blasebalg, mit dem man erstmal versucht den Staub da raus zu pusten. Das hatte auch der Ferdinand dabei, so eine Sensorlupe, kennst du vielleicht auch noch. Das hat man früher gebaut, dann guckt man so rein in die Kamera, hat unten so LEDs dran, die das beleuchten. Dann sieht man sehr genau, wenn da Staub drauf ist. Was kennst du noch hier? Die Sensor Swaps. Ich habe mal meine Anti-Staub-Kiste mal rausgeholt. Sensorswabs sind diese komischen kleinen Spachtelchen mit einem Stoff, mit so einem Vlies drauf.

Boris

Da steht Ferdinand nicht so drauf auf die Dinger, weil die halt durchaus auch dazu neigen können, wenn man es vorher nicht mit anderen Mitteln den Sensor frei gemacht hat, dass man sich das Filterglas verkratzen kann.

Chris

Kann passieren, ja. Da kommt meistens hier noch irgendwie so eine Flüssigkeit mit oder musst du teuer dazukaufen. Weil ich die sind sehr sehr still darüber was drin ist also wenn man dran riecht dann weiß man das ist wahrscheinlich fast nur alkohol jedenfalls verkaufen sie dir das noch ich habe noch ein anderes von früher hast du mal von das gehört.

Boris

Ja der name sagt mir was.

Chris

Das war so ein Ding, da konntest du, aber wie gesagt, das ist heute eigentlich nicht mehr aktuell, aber das ist so ein so ein kleines Kästchen und da ist dann so ein Teil drin mit so einem Gummistempel unten, der so eine Klebefläche hat und damit hast du dann so.

Boris

Das ist das, was Ferdinand tatsächlich macht, aber nicht mit diesen Dingern, sondern mit so anderen Stempeln.

Chris

Also es gibt Möglichkeiten den Staub runterzukriegen, aber wie gesagt in der Regel brauchst du es nur, wenn du eine Kamera mit Wechselobjektiv hast, weil wie soll sonst der Staub da reinkommen, wenn die immer geschlossen ist?

Boris

Wenn die hermetisch abgedichtet ist.

Chris

Ja, wenn sie denn hermetisch abgedichtet sind. Mir ist nämlich vor ein paar Wochen aufgefallen, dass...

Boris

Ja also mindestens bei Smartphones, die sind doch abgedichtet.

Chris

Ja, danke für den Hinweis. Also ich habe hier, ich habe hier ein, das ist ein 13 pro iPhone mit drei Kameras. Das hat also eine normale in Anführungszeichen, das ist eigentlich eine Weitwinkelkamera. Dann hat es eine Superweitwinkelkamera und dann hat es noch eine Telekamera. Und mir ist dann aufgefallen, dass bei manchen Bildern, aber nicht bei allen, bei manchen Bildern mit der Telekamera Sensorflecken drauf waren. Das ist doch ein geschlossenes System. Und ich erkenne Sensorflecken, ich erkenne Staub im Sensor bzw. Staub auf dem Filterpaket vor dem Sensor, wenn ich ihn sehe. Jetzt ist es interessant, da sind ein bisschen diese Flecken aufgefallen, zwei Staubflecken bei der Telekamera, aber nicht immer.

Boris

Das nicht immer könnte ich dir jetzt erklären.

Chris

Komme ich dazu, komme ich dazu. Also die Staubkörner sind eindeutig vor dem Filter und nicht außen auf der Linse. Also irgendwo da müssen die sich da reingewogen haben.

Boris

Ja wenn sie auf der Linse sind, das wirst du kaum sehen. Das ist zu weit weg vom Sensor.

Chris

Das ist mir, du erinnerst dich, das hast du ja auch das Problem, also irgendwie mangelhaft abgedichtete Apple-Produkte.

Boris

Ich habe hier ein Gewittertierchen in meinem Mund.

Chris

Ich habe hier ein Gewittertierchen im iMac gehabt und später im iMac Pro auch nochmal. Also das ist das dritte Mal jetzt innerhalb von ein paar Jahren, dass Apple mir ein schlecht abgedichtetes Produkt verkauft hat. In beiden Fällen bei mir, beim iMac und beim iMac Pro, wurde dann auch das Panel getauscht. Also die haben das dann so, ja machen wir, war noch irgendwie Garantie drauf. Beim iMac Pro später nicht mehr. Dann habe ich es auch nicht mehr getauscht bekommen, weil dann hätte ich es zahlen müssen.

Boris

Das rechnet sich nicht, ja.

Chris

Das ist aber nicht ocd freundlich dieses da ist ein tierchen und das das macht da irgendwie das ist da im unteren drittel des bildschirms und sitzt einfach da bei mir sitzt es zum glück oben in der menüzeile macht es einen schönen 3d effekt wenn ich da drauf gucke. Naja, wie gesagt, das waren also wirklich Gewittertierchen oder Tripse heißen sie auch, die sind so einen Meter lang und, Naja, ja, und dann hatte ich ja so den Flecken auf manchen Telebildern, auf manchen nicht. Interessanterweise ist das natürlich wieder, da ist eigentlich die KI im Weg, weil das Troubleshooting wird da ein bisschen schwierig, weil das iPhone verwendet halt nicht immer, wenn du auf Tele schältst, auch die Telekamera.

Boris

Das ist völlig verrückt, ja.

Chris

Der Sensor in der Normalkamera ist so gut im Vergleich zu dem in der Telekamera, das sind ja einzeln, da wird ja nicht die Objektive gewechselt, da wird ja die Kamera gewechselt, und der ist so gut, dass die normale Kamera mit dem Digitalsoom macht unter Umständen bessere Bilder als die Telekamera ohne.

Boris

Der größere Sensor, Lichtstärke und so.

Chris

Richtig. Also heißt es tatsächlich in manchen Fällen ist die Telekamera, obwohl du glaubst, du würdest sie benutzen, gar nicht aktiv. Das kannst du feststellen, indem du einfach mal vorne dir merkst, welches ist die Telekamera und dann mal einen Finger davor schiebst und dann siehst du relativ schnell, ob die tatsächlich abgedeckt ist oder nicht.

Boris

Es ist immer dann, wenn du weniger Licht hast. Ich hab das auch mal ausprobiert. Also, wenn's dunkler wird im Zimmer oder draußen, und du gehst auf die Telekamera, dann springt er irgendwann und benutzt die normale Kamera, macht einen Crop, weil Apple sagt, das wäre besser. Aber ich wär ja nicht Nerd, wenn ich's nicht schon ausprobiert hätte. Und es ist tatsächlich eine schlechtere Auflösung, weil's dann halt digital großgezogen wird.

Chris

Bei Video fällt's auch nicht immer auf, weil ... Weil die Bildstabilisation, ja das Bild noch ein bisschen reinzoomt, also sprich dann auch noch dieses Fenster sich bewegt und dann ist das, wenn es am Bildrand ist, tatsächlich außerhalb des Bildrands.

Boris

Das ist ganz schön ordentlich der Group.

Chris

Und ich habe die Flecken erst zuverlässig bemerkt mit Agentum. Mit dieser App, die so hochkontrastige Schwarz-Weiß-Bilder macht.

Boris

Kontrastanhebung.

Chris

Weil da wählst du quasi die Kamera sehr explizit aus. Und da wird nicht irgendwie mit KI geguckt, was ist jetzt besser oder was nicht, sondern das ist halt die Kamera. Also Telekamera kann sie auswählen. Und das Ding zieht so knackig die Kontraste an. Du musst einmal in den Himmel halten, hast du dann so schwarze Flecken drauf.

Boris

Das ist aber auch eine interessante Information, was ich jetzt noch nicht wusste. Ich hatte gedacht, dass das Transparenz gegenüber den Apps ist. Das heißt, wenn die App sagt, ich will die Tele haben, entscheidet das System, welche sie dir gibt. Also ist es tatsächlich so, dass dieser automatische Wechsel die Apple-Kamera-App macht und nicht das System ganz unten drunter.

Chris

Ich gehe davon aus, dass das wahrscheinlich davon abhängt, wie es programmiert ist. Du hast da wahrscheinlich verschiedene Frameworks drin.

Boris

Vielleicht gibt es eine Option, die man setzen kann. Ja, das kann sein.

Chris

Aber bei Agentum ist es tatsächlich explizit die Telekamera und dann waren die Flecken auch zuverlässig. Ja, und dann habe ich Glück, dass ich Apple Care habe, weil das ist diese Versicherung, die du noch dazu kaufen kannst, weil dann ist das tatsächlich, also das war dann ein Support-Chat, hier Sensorfleck, war natürlich erstmal das Playbook, was dann abgespielt wird. Also sind sie sicher, kann es sein, dass vielleicht ein Dreck auf der Linse ist und so weiter.

Boris

Haben sie schon mal geputzt, haben sie schon mal neu gebootet?

Chris

Ich habe dann gesagt, ich bin Profi, ich weiß, wie Sensorflecken aussehen, das ist Staub auf dem Sensor, dann sind sie ja relativ schnell, ach ja, AppleCare Plus, gut, dann tauschen wir das. Also ich kriege jetzt quasi ein Tauschgerät. Schicken die das vorab? Ja, mit AppleCare kriegst du das auch vorab. Also ich habe hier das Tauschgerät quasi schon da.

Boris

Das ist ja praktisch, weil dann kann man das Tauschgerät einrichten mit dem Gerät, was man schon hat, das ist ja dann ganz angenehm.

Chris

So funktioniert das, wie gesagt, du zahlst halt dafür die Versicherung, aber dann machen die das, das wird jetzt gerade, hier geht gerade der Transfer rüber aufs andere direkt. Ja, dann gucke ich mal, ob da die Kamera okay ist, weil du kriegst natürlich da kein brandneues Gerät, sondern das ist ein generalüberholtes, refurbished Gerät, was bedeutet, dass zumindest das Motherboard da drin ist wahrscheinlich ein gebrauchtes. Die machen ein neues Gehäuse drum, soviel ich weiß, einen neuen Bildschirm und eine neue Batterie rein, was sehr sinnvoll ist, weil meine Batterie hat nämlich auch in letzter Zeit so ein bisschen geschwächelt, weil das schon fast zwei Jahre alt ist und... Das wäre dann so auch so ein Ding gewesen, das hat sich damit quasi erledigt, aber ja, das ist halt jetzt ein Austauschgerät, wo auch die Kameras wahrscheinlich noch aus einem anderen Gerät stammen. Das heißt, als allererstes, wenn das jetzt eingerichtet ist, werde ich erstmal gucken, ob die Kameras staubfrei sind. Hoffen wir mal das Beste. Ich weiß auch nicht, ob das ein generelles Problem ist, aber ich frage mich halt, wie kommt das da rein?

Boris

Ja es muss ja irgendwo etwas undicht gewesen sein logischerweise, wer weiß wie sich das da reingemogelt hat.

Chris

Genau es hat sich mir allerdings, also ich habe nicht nach Fehlern gesucht, es hat sich mir dann irgendwann halt offenbart und damit ist jetzt auch gut. Ich werde berichten. Das war mein Erlebnis mit Staub.

Boris

Ich hatte tatsächlich auch noch nie, ich hatte jetzt ja schon viele iPhones, aber Staub hatte ich auch noch nie drin.

Chris

Ich hatte beim rauskruscheln meiner Sensorputzkiste, erinnerst du dich hier dran?

Boris

Oh, Discofilm, haben wir drüber gesprochen auf dem Workshop, ja, ja, ja, ja, ja. Also Discofilm, später noch die Spezialversion Sensorfilm.

Chris

Genau, Discofilm, das war so ein Relikt aus den frühen Zeiten. Das ist eigentlich ein Relikt aus den 70ern. Discofilm war so eine Paste, so ein honigartiges Zeug, was du quasi zum Reinigen von Schallplatten, Vinylplatten verwenden konntest, wenn du so richtig Nerd warst. Und das härtet dann so ein bisschen, das schmierst du drauf, dann härtet das, wird in so einen flexiblen Film und dann ziehst du den Film ab von der Platte und dann ist der ganze Staub in dem Film.

Boris

Kriegst vor allem den Staub aus den Wellen raus.

Chris

Das hat bei den frühen Sensoren tatsächlich sehr gut funktioniert. Als Sensorreinigung war sehr, sehr beängstigend. Ich habe mehrmals den Sensor damit gereinigt und das war auch wirklich hinterher so sauber wie...

Boris

Da gehört ja ein bisschen Mut dazu, ja.

Chris

Und später, als sie dann ihre Teflonbeschichtung bekommen haben, die Sensoren, da war das dann schwierig, weil dann die Oberflächenspannung von dem Zeug nicht groß genug war. Also das hat sich dann in so Perlen auf den... Also man musste es dicker machen und da war das alles nicht mehr so. aber für eine Zeit lang war das für mich das Mittel der Wahl, den Sensor zu reinigen. Mit dem Pinselchen und...

Boris

Ich erinnere mich, du hast das mal in Tübingen auf dem Workshop vorgeführt, wie das geht. Also ich habe nur gedacht, never ever mache ich das.

Chris

Hat funktioniert. So genug davon, lass uns Fragen beantworten.

Boris

Wir haben Fragen und zwar hat der Norbert gefragt, Canon R6 benutzt er. Manchmal versuche ich am Display zu tippen und es wird schwarz, also das Display. Finger weg, Bild da, Finger zum Display, Display sofort schwarz. Ist aber nur manchmal so. So das ist erstmal die eine Frage, die er hat. Und die andere Frage ist beim Videoschwenk mit der Kamera aus freier Hand mit IBIS, also mit dem Bildstabby in der Kamera, da ruckelt das Bild beim Filmen und springt immer wieder zurück und macht das Video unbrauchbar. Bis zum nächsten Mal. Er fragt, ob er eine Montagskamera hat. Also zum ersten Video. Display wird schwarz. Display wird schwarz. Du kannst an der Kamera einstellen. Das ist per Default so eingestellt, dass das Display ausgeht, wenn du die Kamera zum Auge nimmst. Da ist unter dem elektronischen Sucher, so draußen am Gehäuse, ist so ein, ich glaube, das ist ein Infrarotkästchen.

Der guckt halt, ob die Kamera nahe am Gesicht ist. So ist es halt gedacht. Aber die Kamera unterscheidet nicht, ob es nah am Gesicht ist oder nah an einem Finger ist. Das heißt, wenn man jetzt mit dem Finger auf dem Display tippen will und hält dann irgendwie Finger oder Hand nah an dem elektronischen Sucher, also unter dieses Okular, dann kann das eben sein, dass die Kamera denkt, die Kamera ist ja am Auge, am Gesicht und dann schaltet sie das Display ab. Das kann man in den Einstellungen konfigurieren, wie man das haben will oder man gewöhnt sich eben an ein bisschen anders zum display zu greifen wenn man das erst mal weiß dass das so ist greift man im anderen winkel dahin dann passiert das nicht so oft ich habe das zum beispiel gerne wenn ich den den gurt runter hängen habe oder irgendwie so über das objektiv hängen habe wenn ich dem so lose baumeln habe dann kann es passieren dass der gurt davor hängt vor dem sucheokular wenn ich dann so aufs aufs bild gucken will und dann das Display ausgeschaltet wird. Ja, wenn man es mal weiß, eigentlich ganz klar.

Chris

Die Moni hatte ein ähnliches Problem gehabt. Und zwar hat sie ja die Nikon Z6 und die hatte die, da ist das Display manchmal ausgegangen, wenn man die Kamera so ein bisschen gekippt hat, zu sich hingekippt hat oder weggekippt hat. In manchen Situationen ging das aus und das hat sich so ein bisschen angefühlt wie so eine, ja als ob das so in die Lage abhängig ist, winkelabhängig ist. Dann dachte ich, wenn du nach unten kippst, dann glaubt die Kamera, du willst drauf gucken und dann geht's an. Das war so die Herleitung. Aber das war irgendwie nicht wirklich konsistent. Und wir haben wirklich, also Moni hat dann die Menüs durchsucht nach irgendwelchen Hinweisen und ob das ein Setting ist und so weiter. Und dann waren wir auf dem Workshop, Klostergeister, und Ferdinand repariert besonders gerne Nikon-Kameras. Und er meint nur so ganz lapidar, ja, das ist der Sensor, muss man putzen. Sagen wir, Ja, mach mal, da ist halt so ein I-Piece drauf, was man wegschieben kann, wie bei Canon auch. Und da drunter ist halt auch so ein kleiner Sensor, so ein Nährungssensor, genau das gleiche Ding. Und der hat auch überhaupt nicht schmutzig ausgesehen, aber einmal drüber gewischt… Problem weg. Das Ding wird halt Problem weg.

Also Leute, solltet ihr eine Z6, Z5, Z7, keine Ahnung, haben und die macht komische Sachen mit dem Display, was man ausgeht, da ist dieser kleine Sensor oben. Ich glaube, über... Über ips wo ihr einfach mal einmal bitte muss gucken dass sie stäbchen ärmel sonst was irgendwie abwischen könnt und dann fast das war so das war so ein typischer fall von. Profi kennt das problem und hat wahrscheinlich schon 100 mal bekommen und das ist ein offensichtlich ein systemisches problem das ist im design irgendwie nicht gut gelöst auf jeden fall war das wirklich so so nebenbei im vorbeigehen so ja mach mal da so sind sondern das passt das ja.

Boris

Ja und das bringst du natürlich wirklich nicht über einen.

Chris

Das hast du nicht über einen Ammonien nicht so, hä, was, hab mal das Ding abgemacht, einmal drüber gewischt, tut wieder so, hm, hat sich schon gelohnt.

Boris

Irgendein Schmutzchen drüber und je nachdem wie das Licht sich drinnen bricht, denkt er dann da ist jemand dran oder so.

Chris

Sagenhaft.

Boris

Verrückt.

Chris

Sagenhaft.

Boris

Lohnt sich. Und zu der Sache mit dem Videoschwenk, mit dem IBIS, ich hab jetzt tatsächlich nicht nachgeguckt in R-Canon R6, ich müsste mal reinschauen, aber ich meine es gibt auch für den In-Body-Stabilisierer Modi, die du wählen kannst, wie der sich verhalten soll, denn grundsätzlich soll er das Bild ja gerade halten und die Kamera meine ich aber, dass es da einen Modus gibt, wo sie erkennen sollte, dass sie geschwenkt wird, um dann eben nur noch in die eine Richtung zu stabilisieren und nicht mehr zum Beispiel in die horizontale. Gegebenenfalls musst du das aber auch einstellen oder schau mal nach, ob du ein Objektiv drauf hattest mit IS, also noch mit einem eigenen Stabilisierer, der wirkt gegebenenfalls zusammen mit dem in der kamera und an objektiven und an einigen zumindest an den teles kannst du einstellen in welchem modus der is stabilisieren soll nämlich voll in beide achsen das glaube ich dann in der regel modus 1 oder modus 2 dass er dann eine achse frei lässt in der regel die horizontale für mitzieher an dieser stelle also da schaue mir schaute mal die einstellung zu dem Stabilisierungssystem an. Ich bin mir relativ sicher, dass man da was konfigurieren kann.

Chris

Ja und dann hat der Holger noch eine Frage und zwar sagt er, als Mac-User hat man ja immer wieder Probleme mit ausreichend Datenspeicher und benötigt externe Datenträger. Ist glaube ich nicht nur für Mac-User so, wenn du viele Bilder und Videos und Zeug machst, dann brauchst du halt irgendwo mal wieder Platz. Da die vorhandenen externen Festplatten langsam volllaufen, denke ich über eine externe SSD nach als Datenspeicher für den aktuellen Leitungskatalog. Hat hier jemand Empfehlungen und kann ganz generell SSDs für dieses Vorhaben empfehlen. Ich bin ein wenig raus aus dem Thema, aber Schlagworte sind hier sicherlich die unterschiedlichen Speichertechniken wie TLC, SLC. Die Frage ist jetzt, SSD oder doch HDD, also Festplatte drehende, da sicherer Fragezeichen. Ich erinnere mich an die eine Folge mit Datenverlust bei einer SSD. Das ist ein Einzelfall. Besten Dank und 321. Happy Shooting. Grüß Holger. Ja, das ist, wollen wir das wirklich in der Tiefe hier besprechen?

Boris

Nein, in der Tiefe wollen wir das nicht besprechen. Also erst mal, egal ob HDD oder SDD, mach Backups. Also ausfallen kann dir beides. Da bist du nicht vorgefeuert.

Chris

Absolut, du kannst auch eine neue SSD haben, die nach einer Woche kaputt ist. Das passiert nicht wirklich, aber es ist ein flüchtiger Datenspeicher.

Boris

Bei den HDDs genauso. Also wenn sie kaputtgehen, dann irgendwie im ersten Jahr. Und ist so.

Chris

Also, ich hab ... Meine Erfahrung war, dass die drehenden Festplatten eher so langsamer kaputtgehen. Mhm. Also, sprich, über einen längeren Zeitraum kaputtgehen. Aber auch das ist nicht garantiert.

Boris

Ja, und wenn eine SSD kaputtgeht, ist es häufig, dann ist sie halt wirklich im Arsch, merkst es gleich.

Hatte ich jetzt persönlich noch nicht den Fall, aber das heißt jetzt auch nicht viel. Grundsätzlich würde ich persönlich keine HDD mehr nehmen, zu langsam werden, zu laut. Und wenn sie extern angeschlossen ist, dann geht sie halt in den Sleep-Modus, wenn du nicht drauf zugreifst. Und wenn du dann in irgendeinem Programm auch auf die interne SSD zugreifen willst, die eigentlich sehr schnell ist, dann geht der Dialog nicht auf, weil erst mal das System die angeschlossenen Festplatten hochfahren wollen. Das würde ich alles nicht mehr machen. Ich würde dann eine SSD dran klemmen und gut ist gewesen. Und da du E-Backups machst, kann es dir auch egal sein, wenn sie kaputt geht, weil dann tausche sie halt aus. So viel erst mal dazu und zu dem, was du da geschrieben hast mit diesen Abkürzungen, SLC und TLC. Für die, die das jetzt nicht wissen, dass, ähm, damit ist halt ... Wir verlinken da was, ne? Die Zelle ist gemeint, da benutzt wird. SLC war früher das Einzige, was man hatte. Das ist eine Single-Level-Zelle, da ist halt pro Zelle in dieser SSD halt ein Bit, also zwei Werte gespeichert werden. Dann gibt's das MLC, da werden zwei Bit gespeichert. TLC, das Trippel. Sind drei Bit pro Zelle und QLC ist das aktuellste, werden dann vier Bit, also ein Quad-Level, werden vier Bit pro Zelle, also 16 Werte gespeichert. Das heißt am Ende des Tages nur, je mehr Bit pro Zelle, desto günstiger ist die SSD, weil weniger Zellen verbaut werden müssen, die dann eben mehr Daten speichern können. Sie wird dann aber auch langsamer und weniger haltbar.

Chris

Und dann gibt's noch Shingled und alles Mögliche. Also, es gibt noch alle möglichen Untergeschichten. Das ist an sich.

Boris

Das Ganze gibt's dann noch vertikal in 3D und pipapo. Da bin ich dann auch schon raus aus dem Thema.

Chris

Perpendicular und schingelt und was weiß ich.

Boris

Also, mein Bauchimpuls, um wenigstens eine Antwort zu geben, nimm keinen QLC. Weil die tendieren auch wirklich dazu, sehr langsam zu werden. Gerade wenn sie sich füllen, dann sind sie am Ende langsamer als eine HDD oder nicht schneller zumindest, und das will man nicht. Also bis maximal TLC. Und ansonsten, ja, schau mal in den Link rein. vielleicht wirst du da schlauer draus. Ich habe zum Beispiel hier sowas dran, ich habe einmal von von Samsung habe ich hier dran eine T5 beziehungsweise eine T3, die sind schon relativ lang dran und aktuell habe ich mir hier so eine Sun-Disk geholt, die sieht so aus, das ist so ein länglicher Riegel mit abgerundeten Ecken in blau mit so einem roten Fähnchen dran. Das habe ich mit 1TB und mit 2TB für Backups und für Videoprojekte. Ja, ich habe sie jetzt allerdings, diese hier zumindest nicht dauerhaft angeschlossen, von da kann ich dazu nichts sagen, aber ich habe hier die ganzen Vlogs, die ich mal gemacht habe, sind auf so einer Platte geschnitten.

Chris

Aber noch irgendwo anders gesichert.

Boris

Aber noch anders gesichert, ja.

Chris

Gut, das waren eure Fragen, wir freuen uns, wenn ihr uns, ne das ist der falsche, hier die Tafel, wenn ihr uns Fragen schickt, zum Beispiel auf happyshooting.de, slash hallo Oder im Slack im Fragenkanal. Jawohl. Dann laden die hier und wir gucken mal, was wir tun können. So, dann kommen wir jetzt noch zu den Terminen.

Einspieler

Den Terminkalender.

Chris

Wir haben zwei Termine für euch. Der Klaus hat uns einen Termin in Oberstdorf reingeworfen. Und zwar vom 28.6. Bis zum 2.7. ist das 11. Oberstdorfer. der erste Oberstdorfer Fotogipfel. Der Oberstdorfer Fotogipfel ist ein jährliches Festival, das sich an professionelle Fotografen und Hobbyfotografen richtet. Während des Festivals, ich hoffe auch Fotografinnen, während des Festivals gibt es zahlreiche Gelegenheiten zum Fotografieren in der malerischen Berglandschaft von Oberstdorf. Der Oberstdorfer Fotogipfel bietet auch eine Reihe von Workshops und Vorträgen an, die von erfahrenen Fotografen geleitet werden. 28.06.

Und der Uwe hat uns einen Termin reingeworfen, und zwar im Kunstraum im J3FM Hannover, Street Fotografie Ausstellung Lost Inn. Vom 19.5. Bis zum 11.6. in seiner zweiten Gruppenausstellung Lost Inn befasst sich das Street Fotografie Kollektiv Unposed Society Hannover mit den Wechselwirkungen zwischen Individuum und Großstadt. Die neuen Fotografen untersuchen in den ausgestellten Werken Aspekte des Verlorenseins im öffentlichen Raum. Die Fotos sind weder gestellt noch arrangiert und zeigen das authentische Leben auf der Straße und sind damit auch ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Situation. Beide Links findet ihr auf happyshooting.de, und das ist auch der Platz, wo ihr selber Termine reinwerfen dürft. Und wir sagen Dankeschön.

Boris

Hervorragend. Und ich erinnere nochmal an unsere neue Aufgabe, die da heißt Wandern. Und den Tag HSMay hat.

Chris

Wandern dürft ihr übrigens auch auf verschiedenste Arten interpretieren. Da sind wir mal sehr, sehr gespannt.

Boris

Es gibt vieles, was wandern kann. Vom 18.05. bis 15.06.2023. Genau. Bin gespannt.

Chris

Dann haben wir es, glaube ich, für heute. Oder? Fällt dir noch irgendwas ein? Nee. Kannst du rückwärts zählen?

Boris

Ich kann zählen. Ab drei?

Chris

Versuch mal.

Boris

Okay. Drei, zwei, eins. Happy Shooting.

Chris

Happy shooting!

Shownotes


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