#840 - In Nerdhausen zuhause

Veröffentlicht 22 February 2024

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#840 - In Nerdhausen zuhause

Veröffentlicht 22 February 2024

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Boris

Happy Shooting, Folge 840 in Nerdhausen zu Hause. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Halberahmen.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Und hier ist der Boris, der sich freut. Und da hinten ist der Chris.

Chris

Tag. Du freust dich, echt?

Boris

Freust du dich nicht?

Chris

Äh, doch.

Boris

Ich freu mich Dienstag immer.

Chris

Immer, Dienstag ist Happy Shooting.

Boris

Ich bin den ganzen Tag heiß auf heute Abend hier.

Chris

Bist du krass.

Boris

Endlich.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Ich glaube, ich muss noch den Audio-Stream auf live schalten.

Chris

Weißt du, was du nicht verraten hast, ist, dass wir irgendwie so 10 Minuten vor Sendungsbeginn das Ding hier mal noch eben so hektisch zusammengeschrieben haben.

Boris

Haben.

Chris

Ne, heute eigentlich nicht. Ne, heute nicht. Aber passiert ganz selten, aber manchmal passiert es halt doch.

Boris

Es gab noch einen kleinen Add-on quasi so, als wir eigentlich schon aufnehmen wollten.

Chris

Korrekt.

Boris

Passiert.

Chris

Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast mit Boris und Chris. Es ist heute, wo wir das aufnehmen, der 20. Februar 2024. Und live dabei ist auch wie sonst immer unser unser Kanal dienstags 18 Uhr im Happy Shooting Slack. Ja, was haben wir denn noch so? Ach ja, Fragen, Beschwerden, Einwände, aber lieber so Fragen und Anekdoten dürft ihr gerne auf happyshooting.de hinterlassen. Das haben diverse Menschen gemacht und damit steigen wir jetzt gleich ein. Und zwar meldet sich Jürgen mit die 6. Generation der X100-Serie. Die Fujifilm X100 VI ist am Start. Ja, wissen wir. Werden wir gleich drüber reden. Ich finde es total interessant, wie viel Aufmerksamkeit diese Kamera gerade bekommt. Aber gut, dazu gleich mehr.

Boris

Findest du?

Chris

Okay. Ja, ganz offensichtlich sogar.

Boris

Dann schauen wir mal.

Chris

Dann Manuel, hi, ich weiß nicht, ob ihr das schon kennt, im Link, da hat er einen Link geschickt, gibt es 25 Minuten aus der Sigma-Fabrik in Japan, sauspannend, aber Hinweis, einfach ignorieren, falls schon bekannt. Ignorieren tue ich es nicht, aber wir haben es schon gebracht, du weißt in welcher Sendung, Folge 828.

Boris

Da kam das schon mal.

Chris

28, genau. Da könnt ihr einfach noch mal reinhören. Das hat uns nämlich auch Spaß gemacht, dieses Video aus der Fabrik, wo diese Objektive hergestellt werden.

Boris

Die Sendung hieß Ein wurstförmiges Auto.

Chris

Wie so Sendungen halt so heißen.

Boris

Also falls ihr sie sucht, entweder 828 oder nach wurstförmiges Auto suchen.

Chris

Genau. Wir hatten ja letztes Mal geredet, kleines Follow-up. Also das waren ein paar von euren Kommentaren. Am Ende kommen noch ein paar Fragen, die wir jetzt am Anfang erstmal noch weglassen. Wir hatten letztes Mal das Thema mit dieser blauen LED. Du erinnerst dich? Ja, faszinierendes Thema.

Dass es wohl davor auch schon blaue LEDs gab. Hier ist ein John Audiotech, der ... Hier blaue LEDs vorführt, die es davor schon gab und zwar auf Basis von Siliziumcarbid. Die sind im Vergleich dazu die Galliumnitrid-LED blaue, die hat halt Licht. Die anderen, die haben halt quasi fast kein Licht. Man sieht hier sehr deutlich den Unterschied. Also es gab welche, aber die waren so, die waren kommerziell nicht brauchbar. Die hatten nicht wirklich, die strahlten nicht wirklich.

Boris

Übrigens, wir haben das hier vielleicht den Anschein erweckt, dass dem so sei. Aber erstens sind wir ja hier nicht der Produktentwickler-Podcast, sondern haben auf ein Video verwiesen, in dem es um diese Entwicklung ging und haben natürlich das uns rausgepickt, was spannend war. In diesem Video, was wir aber in der Episode verlinkt haben, wo die ganze Geschichte erzählt wird, wird sehr wohl auch erwähnt, dass es schon vorher eben blaue LEDs gibt, die aber eben zum Problem hatten, dass sie viel zu schwach waren. Also viel zu wenig Leuchtkraft, viel zu teuer, zu wenig haltbar. Auch nicht so richtig blau, sondern eher so ins Violett gedriftet sind.

Chris

Ich fand es sehr schön, jetzt mal tatsächlich hier im Video zu sehen, wie stark dieser Unterschied doch war, weil das ist drastisch.

Boris

Ja, die echten mal im Vergleich. Das ist tatsächlich mal schön zu sehen. Also auf jeden Fall danke für das Feedback hier. Aber schaut euch bitte unbedingt das verlinkte Video an. an, also sowohl dieses jetzt hier mit dem echten Vergleich als auch das vom letzten Mal, wo die ganze Historie mal aufgearbeitet wird, da sieht man eben auch, wo da die Probleme lagen und warum das so ein Durchbruch war.

Chris

So, hier im Follow-Abteil noch einen kleinen aktuellen Status zum Thema Buch. Die Einreichungen haben begonnen. Bilder kommen, bis jetzt schon über 40 Stück und ich sichte sie und, das, aber bis da Feedback kommt von von meiner Seite wird das noch ein bisschen dauern, weil ich muss ja, das Buch ist ja nicht nur Bildersichten, sondern ganze jährliche Arbeit ist ja wo ganz anders. Eine Person hat schon 20 Bilder eingereicht, da muss ich jetzt echt aufpassen, dass das nicht zu viele werden, so pro Kopf, weil das muss ja alles gesichtet und gemanagt werden. Also die Gefahr ist einfach, dass ich nachher zu viel Bildermanagement mache und das nagt dann natürlich an der Zeit fürs Schreiben. Also generell ist das übrigens auch eine gute, ich sag mal, eine gute Übung, die wir ja auch auch auf den Workshops und hier im Podcast immer wieder sagen, wenn man mal auch eine Ausstellung macht oder sowas, Auswahl treffen, weil weniger Quantität, mehr Qualität, das erhöht natürlich dann auch die Chance ins Buch zu kommen, weil je mehr ich für so ein Thema sichten muss, desto weniger kann ich mich dann auf das einzelne Bild konzentrieren. Also die größten Chancen hat wirklich ein Bild, das auf ein nicht gängiges Thema geworfen wird und richtig gut ist.

Dann kommt das quasi fast garantiert auch rein. Nur so. Es gab noch ein paar Fragen in der Buchgruppe auf dem Slack. Das eine war, schrieb einer, viele der Bilder, die ich einreichen würde, könnten zu verschiedenen Themen passen. Soll ich die mehrmals einreichen oder lieber nur einmal? Und du kannst sehen, wo du sie am besten unterbringen möchtest. Bitte nur einmal, da wo es am besten passt, weil ansonsten, siehe oben, sonst verzettel ich mich beim Bildermanagement.

Boris

Oder ärgerst dich, wenn du dann nachher zweimal das gleiche gewählt hast, weil du zeitlich auseinander dann das gleiche Bild nochmal wählst.

Chris

Aber wenn nicht, da werden ja noch ein paar mehr Augen Gott sei Dank drauf schauen. Irgendjemand muss auch das Layout machen und so.

Boris

Ja, da fällt es dann auf, aber das ist dann irgendwie ärgerlich, wenn man sagt, jetzt möchte ich das da schon.

Chris

Es ist eher so, wenn ich ein Bild sehe und mir dann quasi so einen Merker dran gemacht habe, also wenn ich sage, oh, das Bild ist klasse, ich werde die auch mit Sicherheit, in meiner kleinen Datenbank, da habe ich dann so ein Feld mit ein bis drei Sternchen oder so, dann und dann hinterher sage, oh, das würde aber für das andere Thema auch gut passen, weil dann habe ich es eh schon im Hinterkopf, das Bild. Dann nehme ich Kontakt darauf.

Boris

Ja, klipp, plausibel.

Chris

Genau, zweite Frage, die kam, ist, möchtest du auch die Geschichte hinter dem Bild? In der Theorie schon, weil Bilder und Geschichten, es geht ja um Geschichten, erzählen bei Bildern. Für dieses Buch aber eher nicht, da sollte das Bild für sich selbst sprechen, beziehungsweise für das Thema. Die Geschichten haben auch, also es gibt einfach keinen Platz im Buch für Geschichten. Dann müsste man, dann wäre das ein anderes Buch. Das heißt aber nicht, dass ich im Einzelfall nicht vielleicht doch irgendwo noch einen Hintergrund brauche.

Boris

Das ist mehr für dich Privat halt dann.

Chris

Dann melde ich mich. Ja, das ist halt das Management. Ich jongliere nachher, also wenn es pro Kopf irgendwie zehn Bilder werden, dann sind das nachher 300 Bilder oder so, potenziell sogar mehr. Also ich merke gerade, dass der Batzen des Bildermanagements schon recht groß werden kann. Das hat eine Chance, das ziemlich auszuufern.

Boris

Also lieber knapp halten. Bild einsenden, einmal.

Chris

Naja, reicht ein, reicht auch mehrere ein, das ist schon okay, aber versucht mal so ein bisschen Auswahl.

Boris

Ja, aber ein Bild einmal, das meine ich dazu.

Chris

Ein Bild einmal. Und die letzte Frage, da hat noch jemand gesagt, ich habe auch einiges analog dabei. Ja, analog, digital, Pinhole, was weiß ich, Kartoffeldruck, nee, das nicht, aber Cyanotypie, was auch immer. Also wenn es mit Fotografie zu tun hat und zu einem Thema passt, dann ist das Vehikel... Die Technik völlig zweitrangig.

Boris

Das wird ja auch ein Punkt sein, um den es halt gehen wird, schätze ich mal.

Chris

Möglicherweise. Möglicherweise. Es läuft an, es ist toll, es ist schön.

Boris

Und gerade mit analog rennt man bei euch eh offene Türen ein.

Chris

Naja, es ist halt wichtig, dass es mit dem Thema dann auch harmoniert. Aber es ist so. Es geht jetzt los. Ich habe es ja auch schon in der Gruppe gesagt. Es ist ja, ich mache das in dieser Form ja auch jetzt zum ersten Mal. Das heißt, wie es geht und ob jetzt irgendwie und so. Das wird sich alles halt noch irgendwie weisen. Aber wenn man nicht einmal den Anstoß macht, dann geht es halt gar nicht. Deshalb muss man irgendwann anfangen und dann so unterwegs quasi noch ein bisschen korrigieren und das machen wir gerade. So, genug dazu. Kommen wir zu den News.

Boris

Wir kommen zur Fujifilm X106, die heute am 20. 2. Offiziell verkündet wurde und Ende Februar zu bestellen ist. Zu den Details kommen wir gleich, aber Chris, du wolltest was zum Hype darum erzählen oder fragen.

Chris

Ja, ich finde es interessant. Die scheint irgendeinen Nerv zu treffen. Also die Fujifilm X100, wie gesagt, Das ist jetzt die sechste, glaube ich, nach der S und der P und der La und der 5 und der 6.

Boris

Genau, das ist einfach hochgezählt worden.

Chris

Nee, nicht. Die hatte so zwischendurch noch ein paar andere Buchstaben irgendwie.

Boris

Ja, es gibt auch noch eine T und so weiter, aber das ist eine andere Serie.

Chris

Gut, jedenfalls ist die jetzt quasi offiziell angekündigt. Natürlich auch gleich mit Videos hier von Peter Pixel und so weiter. Und ich habe heute tatsächlich so in meinen Social Media auf den diversen Plattformen so drei oder vier Leute gesehen, die sagen, oh, ich habe sie mir auch sofort schon bestellt.

Boris

Ah, okay.

Chris

Eine Person, die gesagt hat, boah, Gas, ich brauche das, ich muss das haben. Und nochmal zwei, also ich habe überdurchschnittlich viele Leute diese Kamera referenzieren sehen und mehrere haben sie sich gleich bestellt. Und ich sage jetzt mal so.

Boris

Ich kann da vielleicht auch noch was dazu sagen, aber erzähl mal.

Chris

Ich sage jetzt mal so, Also, die zwei Dinge, die bei dieser Kamera, da werden wir gleich im Detail noch drauf eingehen, aber die zwei Dinge, die bei dieser Kamera irgendwo halt die großen Themen sind, ist der Sensor und dass der sich bewegt. Und dann gibt es noch ein paar andere Sachen. Und es gibt einige Sachen an dieser Kamera, die, wo ich mich frage, warum um Gottes Willen haben sie da nichts verändert? Also es gibt schon ein paar Bremsklötze, wo ich sage, boah, das ist aber hier und so. Aber trotzdem scheint die aus irgendeinem Grund fett abzugehen. Erzähl mal, erklär mal warum.

Boris

Bevor wir auf die Details eingehen, mal so mein Take dazu. Zum einen ist, Fujifilm von den Kameras her ohnehin eine sehr interessante Kiste, weil die Kameras gerne so auf Retro-Look machen, so auch diese X100-Serie. Damals die erste X100, glaube ich, das war die erste, die so einen Hybrid-Sucher hatte, also einen optischen Sucher, der sich auch elektronisch umschalten oder eben kombinieren ließ. Das war ein sehr interessantes Konzept, das haben sie hier durchgezogen. Und es ist eine APS-C-Kamera, die sehr kompakt ist, die hat ein festes Objektiv, das trifft halt oder spricht eine bestimmte Zielgruppe an, so wie diese Leica Q-Geschichten und sowas.

Also ich würde sagen, der Retro-Look ist das eine, die Kompaktheit, Fujifilm als solche, die offenbar sehr gute, also sie nennen es glaube ich Filmsimulationen, aber die halt JPEG-Entwicklung in der Kamera machen und zwar über das, was in anderen Bodies hinausgeht. Da kann man also auch verschiedene Rezepte einstellen und die auch untereinander tauschen in der Community. Das ist auch etwas Besonderes. Also du hast so ein Mitmach-Ding einfach auch dabei. Ich denke, dass das bei der X100 auch geht. Also korrigiert mich da gerne, wenn ich da falsch liege. Aber, und das ist, glaube ich, einer der großen Gründe, die X105, also die V, die war relativ schwer zu bekommen. Die hatten da echt Lieferprobleme. Die hatten echt Lieferengpässe. Also die Produktion kamen da mit den Bestellungen nicht nach. Das heißt, das war auch so ein Ding, wenn du die hattest, dann hattest du auch was Besonderes. Das hatte nicht jeder, selbst wenn er es wollte oder sie es wollte und auch bezahlen konnte und wollte.

Chris

Und natürlich weiß ich, dass die Fujis von Bildqualität über jeden Zweifel haben sind. Die sind gut, die haben tolle Objektive, die haben eben diese ganzen Filmsimulationen drin, die tatsächlich bei den Leuten auch einschlagen, weil die halt ihre klassischen Fujifilme dann nachbilden in verschiedenen Variationen und so. Also das ist schon cool, gut. Und ich weiß auch, dass viele Leute, die eine Fuji haben ... Dann bei Fuji bleiben, weil die Bedienung toll ist und weil sie halt irgendwie gut in der Hand liegt und so weit gut passt. Sehr klassische Bedienung mit dem Rad oben drauf. Also die haben ja dann oben die Verschlusszeit.

Boris

Hast ein eigenes Rädchen.

Chris

Verschlusszeit und Belichtungskorrektur und so weiter. Dann klassischerweise den Auslöseknopf noch mit einem Gewinde für einen Drahtauslöser und solche Sachen. Also da wird schon auch die klassische Bedienung wird da auch sehr gefördert natürlich. Und insofern kann das schon verstehen. den. Aber dass dann gleich irgendwie vier Leute sagen, ja nö, hab schon bestellt und das ging schnell. Und zwar auf Basis von zwei, drei Tests, die halt gerade irgendwie groß laufen.

Boris

Also wie gesagt, ich denke, die knappe Verfügbarkeit der fünf gibt da auch ein bisschen einen Ausschlag, weil da haben sich jetzt wahrscheinlich viele gesagt, wenn ich jetzt nicht sofort gleich mit am Anfang bestelle, dann kriege ich wieder zwei Jahre nicht.

Chris

Das ist so ein FOMO-Ding.

Boris

Wahrscheinlich, ja, ganz genau.

Chris

Ehe Fujifomo, das wäre ein Titel für die Sendung.

Boris

Aber lass uns Fujifomo, lass sie uns mal anschauen, denn so richtig uninteressant ist sie eigentlich auch nicht. Also ist schon, glaube ich, ein schickes Teil.

Chris

Ich glaube, dass die schon ganz cool ist, also gerade wegen Sensor und Zeug.

Boris

Also wer jetzt die Fujifilm X105, also mit dem V hinten, wer die schon kennt, ganz kurz, was neu ist jetzt bei der 6. Der Sensor ist jetzt In-Body stabilisiert, also der Sensor bewegt sich in 5 Achsen, beziehungsweise er bewegt sich halt rauf, runter, hin und her, aber er stabilisiert 5 Achsen, also der Gyroskop sorgt dafür, dass 5 Achsen stabilisiert werden. Angegeben ist damit bis zu sechs stufen ist jetzt also nicht unbedingt auf dem niveau von großen kameras aber der platz ist ja auch ein bisschen beengt da drin und es ist ein neuer sensor drin der xtrans c mos 5 hr in bsi technik also rückseitig illuminiert der sensor ist bekannt Bekannt aus der X-T5 und der X-H2, hat 40 Megapixel plus ein paar und mehr Autofokus-Tracking-Funktionen, weil auch der sonstige Prozessor noch ein neuerer und schnellerer ist. Also im Grunde genommen mehr Auflösung und in Body stabilisiert. Und das sind schon zwei Argumente, die wahrscheinlich viele überzeugen könnte.

Was ist ansonsten so alles an dieser Kamera anders? Oder was hat sie denn? Sie ist zwei Millimeter dicker als ihre Vorgängerin. Wahrscheinlich wegen des Ibis. Braucht ja alles irgendwo ein bisschen Platz. Muss alles irgendwo hin. Sie ist auch 43 Gramm schwerer.

Chris

Das sind schon 43 Gramm unter Freunden.

Boris

Ja, sie knackt jetzt die 500-Gramm-Marke. Sie ist jetzt bei 521 Gramm. Der Vorgänger war halt noch bei knapp 480.

Chris

Da ist ja eine bessere Verteidigungswaffe, falls man mal im Park irgendwie eingriffen wird oder so.

Boris

Genau. Mehr Wupptizität quasi. Der ISO ist von 125 bis 12K, erweiterbar bis 64 nach unten und 51K nach oben und ist eine APS-C-Kamera mit 40 Megapixeln.

Chris

Das ist auch neu, ne? Das sind mehr als vorher.

Boris

Deutlich mehr als vorher. Vorher waren es um die 20, 23, irgendwas in dieser Größenordnung. Wie gesagt, jetzt wie bei der X-T5 und X-H2. 40 Megapixel. Das ist schon ganz ordentlich. Ein fixes Objektiv, wie gehabt. Ist, glaube ich, das altbekannte Objektiv mit 23 Millimetern. Entspricht dann auf kleinen Bilden 35 Millimeter-Äquivalent. Klassische Brennweite.

Chris

Eine schöne Brennweite.

Boris

Da kann man was mit anfangen. Genau, es ist universell. Und die hohe Auflösung hat jetzt natürlich den Vorteil, wenn du auf 50 Millimeter cropst, hast du noch 20 Millimeter mit dem klassischen 50 Millimeter Bildwinkel und wenn du auf 70 Millimeter cropst, so für Portraitgeschichten, hast du auch immer noch 10 Megapixel, was für die meisten Ausbelichtungen auch vollkommen ausreichend ist. Also man kann damit schon flexibel arbeiten. Ich weiß jetzt nicht, ob in der Kamera diese genannten Crop-Größen direkt vorwählbar sind. Das entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe das Menü noch nicht sehen können. Das Display lässt sich wie gehabt rauf und runter klappen, aber nicht nach vorne schwenken. Rauf und runter jetzt aber weiter. Also keine Vlogging-Kamera. Aber dafür bleibt das Display in der optischen Mitte. Das ist halt auch sehr angenehm. Ich mag das eigentlich auch ganz gern. Und es kann jetzt 45 Grad rauf runter geklappt werden statt vorher 30. Ist also etwas flexibler geworden, größerer Einstellbereich. Der Hybridsucher ist geblieben, wie bei der Vorgängerin, optisch elektronisch umschaltbar oder gemischt.

Chris

Also du kannst sie quasi als Messesucher fahren.

Boris

Elektronische Messsucherkamera nennen sie das auch, wenn du den Mischbetrieb benutzt. sie hat einen SD-Karten-Slot der aber aus Platzgründen nur UHS-I Speed hat das.

Chris

Würde mich also sorry, aber das ist was, wie bitte?

Boris

Das ist tatsächlich ein bisschen.

Chris

Vor allem weil sie jetzt auch einen großen Sensor hat und damit natürlich auch entsprechend mehr Daten durchpumpen muss und trotzdem nur eine langsame Karte das.

Boris

Wird man merken, also es ist wahrscheinlich jetzt nicht unbedingt die Kamera, die für Action oder so gemacht ist, aber Aber ganz ehrlich, das ist sie halt auch nicht.

Chris

Was haben denn die UHS-I für einen Durchsatz?

Boris

Ganz mal nachgucken, ja. Ich kann dir sagen, dass man den Unterschied merkt, wenn man sich mal eine UHS-II-Karte kauft. Und ich möchte nicht mehr zurück, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber ich habe vorher viele Jahre mit UHS-I auch an einer schnelleren Kamera gearbeitet.

Chris

Naja, die puffert man natürlich zwischen. In Turgau ist das schon okay.

Boris

Das ist jetzt nicht so, dass du gar keine Serie fotografieren könntest. natürlich nicht.

Chris

Der Puffer fängt ja einiges ab. Highspeed-Mode.

Boris

Ganz einfach.

Chris

Das wird sicher gerade für uns ergoogelt.

Boris

Der X-Prozessor ist jetzt Version 5, ist damit schneller und stromsparender. Er ist nach ZIPA-Test mit 20 Aufnahmen mehr angegeben. Das klingt jetzt nicht so wahnsinnig viel, aber wenn man bedenkt, dass deutlich mehr Megapixel da sind und ein IBIS drin ist, das ist schon interessant, dass mit demselben Akku dann mehr Bilder möglich sind. Und es ist besserer Autofokus drin, eben weil er mehr Rechenleistung hat. Sie schreiben eben KI, Objekterkennung. Ich weiß immer nicht, ob das KI ist. Es ist wahrscheinlich Machine Learning zur Objekterkennung, wird dahinter stecken. Das heißt, jetzt ist nicht nur Gesichter und Augen Autofokus mit dabei, sondern Tiere, speziell auch Vögel, also ein eigener Modus für Vögel, Modus für Auto, Motorräder, Fahrräder, Flugzeuge, Züge, Insekten und für Drohnen ist drin.

Chris

Ja, interessant. Also ich finde das interessant, weil das ist ja so über die letzten Jahre quasi von Hersteller zu Hersteller kamen erst mal die Gesichter, die Augen, dann die Tiere und die Tieraugen dazu und eben auch mehrere Objekte, die die Dinge erkennen. Und ich frage mich gerade, ob die da alle ihre eigenen Modelle trainieren oder ob es da einen Anbieter gibt, der jetzt da quasi überall angeklopft hat und gesagt hat, wir können euch das fertig liefern. Das ist eine gute Frage.

Boris

Man müsste das mal vergleichen miteinander, ob sie dieselben Macken haben, dann wäre das ein Zeichen. Also Drohnen habe ich nicht so ganz verstanden, aber ein Autofokus-Modus für Drohnen.

Chris

Du spielst deine Drohne da, die gerade vor der Wolke vorbeifliegt?

Boris

Mit 35 Millimeter, ist klar. Also wenn ich die damit tracke, dann hätte ich schon Angst, dass sie mich trifft. Aber gut, kann man machen, wird irgendwelche Gründe geben. Es gibt ja auch einen Tele-Adapter, wer weiß. Dann sind 20 Filmsimulationen an Bord. Das ist halt klassisch Fujifilm. Es ist auch eine neue Simulation dazugekommen, die sich Realer Ace oder Realer Ace nennt, was auch immer sie tut.

Chris

Das dürfte ein Film sein. Warte mal, lass mal schauen.

Boris

Realer Ace.

Chris

Also Fujifilm Realer ist meines Wissens eine Filmreihe von denen.

Boris

Ich kenne den Look jetzt aber nicht. Sagt mir nichts.

Chris

So ist der Look.

Boris

Ein sehr entsättigter Look.

Chris

Also zumindest wird das hier als das reale Ace Rezept irgendwie verkauft. Ich weiß gar nicht, ob das ein Filmstock ist von denen.

Boris

Schön. Video macht sie auch. 6,5K mit 30 Bildern die Sekunde, 4K mit 60 Bildern die Sekunde. Das F-Log2 Profil ist auch dabei. Du kannst ein externes Mikrofon anschließen, allerdings mit einer 2,5mm Klinke. Ich denke, das ist auch wieder einfach dem Platz geschuldet. Und Kopfhörer kannst kannst du auch anschließen mit einem USB-Adapter. Also auch das wird dem Platz geschuldet sein. Das geht über den USB-C-Anschluss.

Chris

Den du hast.

Boris

Ja, genau. Dann kannst du die Buchse halt auch noch für den Kopfhörer dann verwenden. Gibt es einen Adapter dafür. Es ist ein integrierter ND-Filter mit vier Stufen eingebaut. Das war bei der 5, meine ich, auch schon so. Und soweit ich gelesen habe, sollen das echte Filter sein, die in den Strahlengang geschwenkt werden. Auch ganz spannend.

Chris

Danke, Rolf. Hat uns gleich ein Screenshot vom Realer Ace Heißgeschickt, Fujikolor-Film.

Boris

Ja, sehr schön. IBIS hatten wir schon, sechs Stufen, Serienbilder. Ist sie langsamer geworden als ihre Vorgängerin? Elektronischer Verschluss macht sie jetzt 13 statt 20 Bilder die Sekunde. Das wird der höheren Auflösung geschuldet sein. Mit mechanischem Verschluss bleiben es 11 Bilder die Sekunde. Und das Zubehör von der 5 bleibt kompatibel, also Weitwinkel, Telekonverter und anderes Zubehör ist kompatibel. Und das Spannende an der X100 ist halt, dass sie einen Zentralverschluss hat. Und damit hat sie eben nicht nur eine Viertausendstel Sekunde Verschlusszeit, sondern ist das auch die Blitzsynchronzeit. Das heißt, man kann eben auch sehr kurze Zeiten damit blitzen, wenn man das möchte und wenn der Blitz es hergibt. Und elektronischer Verschluss, da habe ich dann noch zwei Blocks bemüht, um zu gucken, ob die Zahlen identisch sind. die kürzeste elektronische Verschlusszeit ist eine 180.000.

Chris

WTF Das ist doch cool also ich erinnere mich dran, dass bis vor kurzem dass du bis vor kurzem wenn du sowas wirklich kurz einfrieren wolltest dass du dann halt im Dunkeln arbeiten musstest mit einem kurzen Blitz, wobei ist ja natürlich die Frage gibt es da Rolling Shutter Wie sieht der aus? Kriegst du da einen, fliegenden Pfeil, der gerade einen Apfel durchschießt oder sowas? So eingefroren, dass er dann nicht irgendwie diagonal verzerrt ist oder so.

Boris

Es werden bestimmt bald Leute ausprobieren, wenn sie die Kamera in der Hand halten. Ich weiß jetzt auch nicht, ob die 5 das auch schon konnte, habe ich nicht nachgeguckt, aber ein 180 Tausendstel?

Chris

Ist schon Das ist schon eine Ansage.

Boris

Ende Februar 2024 soll sie dann geliefert werden. Man kann sie jetzt vorbestellen für 1.800 Euro, knapp drunter. Es gibt sie in schwarz und es gibt sie in silber. Also da ist sie eben objektiv in silber und obendrauf in silber und dann mit so einer schwarzen Banderole halt in so einer Lederoptik drumherum. Und es gibt eine Sonderedition, 90 Jahre Fujifilm. Ich weiß jetzt nicht, was die kosten wird. Die ist limitiert auf 1934 Stück, weil 1934, 90 Jahre Fujifilm. Das kommt in einer speziellen Box mit einem Soft-Release-Button, mit Historienkarten und mit einem Markenlogo aus dem Jahre 1934 eingraviert mit einer Seriennummer.

Chris

Gut, Sonderedition. Also, neue Fuji... X100 Römisch 6.

Boris

So schaut's aus.

Chris

Ist jetzt angekündigt und alle wollen sie haben. Na, ist doch cool. Ist doch okay. Gut, kommen wir zu einem anderen Thema und zwar ohne da jetzt zu tief einzusteigen, du hast ja, so wie die ganze Welt es mitbekommen hat, hast du das sicher auch mitbekommen, dass OpenAI, Sora Sora angekündigt hat. Sora, sagt dir was?

Boris

Ja, die Videogeschichte.

Chris

Genau, also diese Text-to-Video-Geschichte, die, relativ viel Furore gemacht hat. Du kannst quasi einen Text reinschreiben und dann macht es dir bis zu einer Minute Videoclip und das ist erstaunlich gut. Wir haben es auf The Future of Photography besprochen und da ist ja der der Jeremiah Cechik mit dabei, der ist Hollywood-Regisseur und, der sagt, ja, also von der Qualität her, zumindest so für aktuell für irgendwie Background-Plates oder solche Geschichten, würde er das ohne Wimperzucken zu verwenden, wenn es die.

Wenn es die Story unterstützt. Und also qualitativ kannst du da Zeug rausmachen, was man durchaus schon verwenden kann. Und das konntest du bisher nicht sagen. Also der Der Vergleich, der da so immer wieder kam jetzt, war dieses eine Video, Text-to-Video, was vor einem Jahr mal gemacht wurde mit Will Smith, wie er Spaghetti isst, was ja unzähligen Menschen ganz schlimme Albträume beschert hat. Wer das nicht kennt, schaut euch mal zu Sora das MKBHD-Video an, da wird das auch nochmal zitiert. Also in einem Jahr hat sich unglaublich viel getan, in einem weiteren Jahr wird das wahrscheinlich, nun ja. Aber die Frage ist natürlich, und darum geht es eigentlich, die Frage ist natürlich, sollen wir es machen, nur weil wir es können? Den Artikel hier auf Peter Pixel hat Jaron Schneider geschrieben und der geht erstmal zurück und zwar ins Jahr 2016, weil da hat Adobe...

Vorgeführt in einem dieser Sneak Peeks auf ihrer jährlichen Max-Konferenz ein Produkt oder ein Sneak Peek eines Features, eines Produktes, was damals Voco hieß. V-O-C-O und das Project Voco hat es dir erlaubt, dass du quasi, also dass da Text ist und dieser Text, der wird quasi erstmal erkannt und dann steht da die Texterkennung drunter, also, da steht quasi unter der Wellenform der eigentliche Text, der da gesprochen wurde und dann kannst du da hergehen und kannst Sachen korrigieren, kannst Wörter verändern und die werden dann mit dieser Stimme da quasi in das Audio wieder reingeschnitten.

Boris

Und kannst dann schneiden und umstellen und solche Geschichten.

Chris

Und das hat also 2016, das ist also jetzt acht Jahre her, sieben bis acht Jahre her.

Boris

Wir hatten glaube ich auch drüber gesprochen, was das wohl für Podcasting und das Editieren bedeuten könnte.

Chris

Richtig und das hat damals ja, ein bisschen Furore gemacht und zwar so weit, dass dann Adobe das auch so als Produkt nie released hat.

Boris

Ja.

Chris

Also die haben ganz schön viel Gegenwind bekommen, weil natürlich, wenn ich jetzt den Nienke Sachen sagen lassen kann, die er nie gesagt hat, und da reicht ja möglicherweise auch nur tatsächlich in einem Satz irgendwie ein Wort zu ändern und plötzlich hast du hier gerade, was weiß ich, Böses gesagt und wie gesagt, das war vor sieben, acht Jahren und das Voko wurde dann naja es wurde sicher nicht eingestampft aber die technologie ist dann halt irgendwie anders in sachen eingeflossen mittlerweile haben wir also mittlerweile ist das ist das ja fast goldig die reaktion weil darum geht es letztendlich auch in diesem artikel.

Weil diese Diskussion natürlich sehr wichtige ethische Fragen berührt in der Softwareentwicklung und speziell auch in der kreativen Entwicklung. Also letztendlich reden wir natürlich in aktuellen Zeiten ganz besonders von Desinformationen, von Fake News und so weiter, die dadurch natürlich auch angeschubst werden können. Und gerade in der Foto- und Videoproduktionsbranche, ich meine mit den Themen haben wir schon länger zu tun, spätestens seit Beginn der Fotografie weil du hast natürlich am Anfang auch schon Fotomontagen gehabt und später hattest du plötzlich ein Werkzeug wie Photoshop mit dem du halt, Sachen verändern konntest, wenn auch jetzt nicht mit wenig Hürde, also musstest schon was können um das auch gut zu machen aber auch da gab es natürlich eine Menge Sachen Heute ist da, heute skaliert das. Heute kann quasi jeder durch ein paar Worte irgendwie was anrichten.

Boris

Es wird einfacher, besser und schneller.

Chris

Und gerade jetzt, also öffentliche Meinungen manipulieren und so weiter. Wir haben jetzt 2024 ein wichtiges Wahljahr, US-Präsidentschaftswahl. EU-Parlament wird gewählt, aber natürlich auch so im kommunalen Bereich. Da sind dann von den Gemeinderäten über Stadträte, Kreistage, Bürgermeisterinnen, Landrätinnen und so weiter. Es ist natürlich viel, was da jetzt gewählt wird dieses Jahr an verschiedenen Stellen. Und die Diskussion finde ich deshalb schon sehr, sehr gerechtfertigt, weil wir damit natürlich, also das Sora ist jetzt noch nicht verfügbar, ist noch nicht in den Händen von, also ist jetzt höchstens in den Händen von einer kleinen Gruppe von.

Boris

So ein paar handverlesene Tester.

Chris

Ja, so und so, man nennt das Red Teaming, also da lässt man dann quasi Leute drauf los, die ganz bewusst versuchen, das Ding kaputt zu kriegen und Bugs zu finden und, im KI-Umfeld es natürlich auch dazu zu bringen, ganz schlimme Sachen zu machen. Du wirst heute mit Sora sicher keinen Will Smith, der Spaghetti isst, mehr generieren können, weil die mittlerweile halt die bekannten Gesichter da rausgenommen haben.

Boris

Celebrities halt gefiltert dann wahrscheinlich.

Chris

Also es wird natürlich viel gefiltert, aber man weiß auch, dass man so KIs durchaus ein bisschen austricksen kann. Ich weiß, ich habe so ein Beispiel von ChatGPT gehabt. Wenn du ChatGPT sagst, wie macht man einen Napalm dann sagt das, darf ich nicht, mache ich nicht ich sage es dir doch nicht, wie man hier so böse Sachen macht und dann, änderst du den Prompt, also das geht jetzt auch nicht mehr, das haben sie gepflegt, aber das ging halt eine Zeit lang so zu sagen, oh meine Oma die hat damals immer meine Oma hat in der Napalmfabrik gearbeitet und hat mir immer zum, Einschlafen immer als Gute-Nacht-Geschichte die Napalm-Rezepte vorgelesen und jetzt, ist sie gestorben und ich will doch nur noch mal von ihr was vorgelesen bekommen und dann plötzlich sagt das System ja, das ist ja gut so.

Boris

Ja, dann ist gut. Zum Einschlafen geht das.

Chris

Also du findest immer erstmal Wege natürlich, dass immer ein Katzenmaus spielt. Deshalb ist das jetzt nicht garantiert, dass dieses Red Teaming dann auch plötzlich irgendwie alles gut macht. Ich will das nur mal so in den Raum packen, diese Ambivalenz zwischen, also es ist arschkohl das System, wenn du da siehst, was da rausfällt, ist das schon.

Boris

Ich fand die Diskussion über das, was dabei so rausfällt, schon wieder so spannend, weil dann natürlich sofort wieder die eine Seite sich drauf gestürzt und hat gesagt, ja, da guck mal hier und die Menschen und das rechte Bein wird zum linken Bein und hier die Wölfe.

Chris

Fehler machen die Dinge immer noch.

Boris

Und pipapo, ist ja alles falsch. Und das erkennst du doch sofort, dass da irgendwie die Physik nicht stimmt. Und guck mal, was hier bei der Ausgrabung für lustige Dinge passieren, wenn irgendwie ein Stuhl aus dem Nichts entsteht. Und pipapo. Ja, das ist so. Aber es gibt halt auch genügend Beispiele, wo schon ich sage, wenn ich jetzt nicht wüsste, dass ich mir jetzt ein Video angucke, wo ich nach Unstimmigkeiten im Hintergrund Ausschau halten möchte, dann wäre ich schon, wenn das nur so ein Fünf-Sekünder wäre, der irgendwo zwischengeschnitten ist, ich wäre schon überzeugt. Und wenn ich mir diese Drohnenschotts angucke, die da rausgerechnet werden, dann würde ich sagen, also wer jetzt noch sein Geld verdient mit Drone-Footage, so für Stockfotografie, also für Stock-Videogeschichten, sucht schon mal nach einer Alternative für euren...

Chris

Ja, du musst dann auf Dokumentar- Videografie halt umschwenken, weil das ist ja Wissenschaftsfotografie und so. Naja, aber wie leicht die Leute dann halt doch drauf reinfallen. Also erstens muss man sich tatsächlich anschauen, was vor einem Jahr dieser Will Smith Eating Spaghetti, wie der ausgesehen hat und wie es nur ein Jahr später deutlich, deutlich, deutlich besser aussieht. Also du musst ja einfach nochmal diese Entwicklung antizipieren, wie das in einem Jahr sind und bei einem exponentiellen Anstieg wird das einfach noch viel besser. Nee, wie sehr die Leute dann doch so auf sowas anklicken. Du erinnerst dich, vor ein paar Monaten ist mal dieses eine Bild vom Papst in so einem weißen Balenciaga, Launenanzug durch die Social Media getrieben worden. Und das war schon, das hat erstmal die Runde gemacht und zwar nicht Nicht in Form von, haha, guck mal, was die KI gemacht hat, sondern eher so, boah, so rennt der Papst rum, echt? Also und das hat bei näheren Betrachten hat dieses Bild durchaus einige Fehler gehabt an den Händen und so, wo man sehen hätte können.

Boris

Wenn du weißt, wonach du suchst.

Chris

Aber gut, dann wenn man sich heute natürlich mit Journey anguckt, in der aktuellen Version, dann sind Hände nicht mehr das Problem. Überhaupt nicht.

Boris

Alles besser geworden. Und das meine ich halt. Ich interessiere mich zum Beispiel nicht sonderlich für den Papst. Ich habe keine Ahnung, was der sonst so trägt. Ich fände das schon komisch, wenn er mit einer Daunenjacke rumläuft, natürlich, aber wenn ich ein Foto sehen würde mit dem Papst in so einer Daunenjacke, während ich durch den Newsfeed durchscrolle, wo noch 50 andere Newsmeldungen für den Tag sind, dann ist das nicht die für mich wichtigste Nachricht. Und wenn ich dieses Bild sehe, dann denke ich, oh, ist doch schön, dann hat er mal was anderes als seine weiße Roba an. Ist doch ganz lustig. Bei mir, ich hätte es geglaubt, weil ich mache das dann nicht auf 100% und suche nach falschen Fingern oder so, weißt du? Das ist so. es hat schon eine Qualität, dieses Zeug. Na gut.

Chris

Lassen wir das mal so stehen. Ihr dürft euch alle mal selber ein bisschen.

Boris

Irgendwann werden wir hoffentlich diesen Knopf kriegen, wo wir drauf drücken und dann steht da, wurde nicht mit einer Kamera aufgenommen.

Chris

Ja, also ich meine, die Kamerahersteller, die mit, CAI und so, sind ja da schon dabei, nur ich bin ja ja jetzt dann doch auch so ein bisschen in Nerdhausen zu Hause und, habe dann doch auch mit Leuten zu tun, die so dieses Software-Thema und, Kryptografie-Thema und so weiter sehr intensiv und gut beherrschen und die also ich sage mal, Bisher sind noch alle Verschlüsselungsverfahren oder Signaturverfahren in irgendeiner Form mal geknackt worden. Warten wir mal.

Boris

Geh mal davon aus, wenn du es kaputt machen willst, dann kriegst du es auch kaputt. Das ist einfach so. Schlimm mit diesen Menschen. Kommen wir mal zu was Schönem.

Einspieler

Happy Shooting, der Fotopodcast. Werbung.

Chris

Wir werden wieder unterstützt von Halberahmen. Boris hat ein Paket bekommen mit Fort Knox-artiger Verpackung. Ist immer klasse, wie das verpackt kommt. Halberahmen sind die mit den Magnetrahmen, die ohne Klammern und so. Und ihr bekommt auf eure Bestellung ab 50 Euro Bestellwert 10% Rabatt mit dem Code HAPPYHALBE. Wir haben ja jetzt schon die letzten Wochen so ein bisschen erzählt, dieses Magnetrahmenprinzip und mit unterschiedlichen Profilen, also Customized Rahmen sind das im Prinzip, mit unterschiedlichen Materialien und Hölzern und Alu und verschiedenen Farben und das Zeug wird im Westerwald produziert, immer auf Maß, genau auf das, was ihr bestellt habt. Die haben kein Lager, sondern die bauen das tatsächlich für euch auf den Millimeter genau, machen Passpartouts nach Maß, auch mit mehreren Ausschnitten, haben unterschiedliche Rahmentiefen, haben wir letztes Mal drüber geredet, zum Beispiel flache Bilder oder auch für Kunstwerke, die ein bisschen mehr Tiefe haben. Übrigens auch Trikotrahmen, also so Fußballtrikots und so Geschichten, das rahmt man sich ja manchmal vielleicht auch.

Ja, aber ein Thema haben wir bisher noch nicht gehabt und das ist wahrscheinlich das Wichtigste. Das ist bei der Kamera wichtig, das ist bei Filtern wichtig, das ist natürlich bei der Präsentation einer Wand auch wichtig und das sind die Gläser. Und bei Halberahmen habt ihr... Alle möglichen Glasoptionen. Das ist also nicht so, dass man das kauft und nimmt, was man kriegt, sondern nein, nein, nein, nein.

Und deshalb wollten wir mal ganz kurz über die verschiedenen Gläser gehen. Boris hat, genau, zeig doch mal. Also wir haben, wir fangen mal beim Normalglas an. Das ist quasi hier in der Auswahl glänzend oder matt. Das ist die günstigste Variante. Die Schnittkanten sind geschliffen. Das heißt, man kann sich da nicht verletzen dran.

Hat eher geringen UV-Schutz und hat typischerweise, genau das ist die etwas mattere Version und das Normalglas ist dann auch das, was wenn man, das kennt ihr, wenn man so mehrere aufeinander tut, dann sieht man da so einen Grünstich drin. Also da ist die Farbwiedergabe schon okay, aber nicht ganz 100% richtig. Das liegt daran, dass das Normalglas halt ein bisschen Eisenoxid enthält. Ist aber für manche Sachen völlig in Ordnung. Also hier zum Beispiel meine, hier die Urkunde vom Buchpreis. Ist mir egal. Und ehrlich gesagt, ich sehe da jetzt auch keinen Grünstich. Aber gut, Normalglas. Das etwas bessere Glas, wenn die Farbwiedergabe richtig gut sein soll, das ist das Weißglas. Das bringt dann die Kunstwerke richtig zur Geltung. Auch das gibt es in glänzend oder mattglänzend. Und das ist im Prinzip eine andere Herstellung. Das wird aus einem speziell vorbehandelten Quarzsand hergestellt. Und dem wird das Eisenoxid entzogen. Und damit hat das kein Grünstich.

Auch das so eher so einen eher geringeren UV-Schutz. Also das ist vielleicht auch nicht so super, wenn man Sachen so in die pralle Sonne dauernd hängen möchte, aber fürs Wohnzimmer natürlich prächtig geeignet. Dann gibt es das Plexiglas oder Acrylglas. Das ist besonders leicht, ist bruchsicher, hat einen sehr guten UV-Schutz. Das ist glaube ich über 99 Prozent, ist sehr farbtreu, ist aber halt ein bisschen kratzempfindlicher als das Glas.

Boris

Aber sehr viel leichter.

Chris

Genau, deutlich leichter wird auch darauf hingewiesen, dass möglicherweise, also weil es einfach ein Kunststoff ist, Acrylglas, hat das auch eine höhere elektrostatische Aufladung, wenn man also so Arbeiten mit losen Pigmenten drunter macht, zum Beispiel so Pastellkreide, Kohle oder so Zeug, dann kann das auch ein bisschen in die Scheibe kommen, also da ist Glas dann besser geeignet. Das kommt in drei Ausführungen glänzend einseitig mattiert oder mit einer kratzfesten Beschichtung auf einer Seite, damit das ein bisschen stabiler wird.

Boris

Plexiglas gibt es auch entspiegelt, also als Museumsglas.

Chris

Habe ich gerade gesagt, mattiert.

Boris

Nee, nicht mattiert, entspiegelt.

Chris

Richtig entspiegelt. Und dann gibt es noch, und das ist so das Deluxe-Glas, das ist das Museumsglas. Das hat einen UV-Schutz, hat super Farbwiedergabe, sehr hohe Konturschärfe, Kontraste. Für die Nerds, das ist interferenzoptisch entspiegelt. Das heißt, da wird je nach Produkt eine vier bis siebenlagige verschiedene Metalloxide werden da aufgedampft. Und das ist bei indirekter Beleuchtung quasi fast nicht wahrnehmbar. Damit sieht man das Bild ganz besonders gut. Auch da gibt es zwei Variationen, das Artglas oder das Optimum Siliumacrylic. Und ja, dann haben sie noch Sicherheitsglas, also hier bruchsicheres Glas und so weiter und so weiter. Gläser in viel Auswahl und ähm, Ich finde es immer wieder abgefahren.

Boris

Was möglich ist und was die anbieten. Ich kann es nur wieder sagen, Leute, lasst euch mal Muster kommen, damit ihr einen Eindruck habt, was es so gibt und wie das wirkt. Weil zum Beispiel die Farbe der Reflexion bei den entspiegelten Gläsern, die unterscheidet sich abhängig davon, welchen UV-Schutz ihr nehmt. Da gibt es eben entspiegelte Gläser, die eher bläulich schimmern oder welche, die eher grünlich schimmern. Das ist ein bisschen wie bei Brillen.

Chris

Die haben manchmal auch so...

Boris

Und da gibt es halt verschiedene Farbstiche bei den Reflektionen. Wie gesagt, bläulich, grünlich und...

Chris

Wobei, das ist ja kein Farbstich im Glas.

Boris

Das ist nur eine Reflektionsfärbung. Ganz genau. Also die paar Prozent, die noch zurückgeworfen werden, sind halt verschoben, wenn du so willst. Und das ist... Also erstmal finde ich die Produktion faszinierend, wie sowas hergestellt wird. Das macht halbe nicht selbst. Also die Gläser werden ja eingekauft. Und früher war es tatsächlich so, den Glashersteller, den sie früher hatten, das war Schottglas, die haben das in Tauchbädern gemacht. macht. Da sind also mehrere Schichten drauf. Da ist UV-Schutz drauf in eine bestimmte Schicht und dann drei Schichten Entspiegelung ganz hauchdünn über Tauchbäder aufgetragen. Und der neue Anbieter, den sie jetzt benutzen, Grohglas, glaube ich, der macht das über eine Bedampfung. Also es wird halt sehr, sehr fein vernebelt und dann eben aufgedampft. Das war früher wohl durchaus ein Problem. Da waren die Tauchbäder besser. Inzwischen hat aber dieser neue Hersteller eben eine Produktion, die sehr, sehr präzise und sehr robust ist. Auch bei der Reinigung besser ist als früher das Glas. Also kannst weniger kaputt machen, kaputt reiben dabei. Hat einen besseren UV-Schutz. Und gibt es eben auch für größere Formate als früher. Also das ist sehr, sehr faszinierend. Und bei diesen Farben hatte ich mal nachgefragt, was hat das mit diesen Farben auf sich? Und es ist halt so, je höher der Eisenanteil im Glas ist, desto besser.

Chris

Du meinst, jetzt ist Grün- und Weißglas, worüber du redest, nicht über die Antireplexbeschädigung?

Boris

Ja, damit hat es angefangen. mit den Gläsern.

Chris

Wir müssen nur vorsichtig sein, dass wir da nichts verwechseln.

Boris

Genau, also bei Normalglas, je höher, also generell, nicht nur hier bei Halberam, sondern generell bei Glas, wenn man sich, Glasscheiben anschaut, auch Fensterglas, je höher der Eisenanteil im Glas ist, desto grünlicher schimmert es, aber desto besser ist auch der UV-Schutz. Da muss man eben gucken, wo man bleibt. Und jetzt gab es früher mal Glas von dem ehemaligen Hersteller und der hatte schon, bevor er überhaupt einen UV-Schutz hatte, eine grünliche Reflexion. Also schon ohne speziellen UV-Schutz. Also er hatte natürlich schon einen UV-Schutz, aber der lag irgendwie bei 60 Prozent oder sowas. Das war jetzt nicht wirklich ausschlaggebend, aber er hatte grünliche Reflexionen. Und als sie dann den UV-Schutz gebracht haben, als extra Produkt, wenn du so willst, da haben sie bewusst eine bläuliche Reflexion gewählt. Du kannst halt durch deine Schichten, die du da aufbringst, kannst du diese Reflektion beeinflussen. Und da haben sie bewusst eine Bläulichreflektion genommen, damit sie sich vom Produkt unterscheiden von dem Glas ohne UV-Schutz. Das fand ich ganz interessant. Und der neue Glashersteller hat sich halt an diese Farben angeglichen. Weil jetzt hast du natürlich das Ding, wenn du jetzt ein Museum hast oder du hast eine Ausstellung bei dir zu Hause oder mehrere Rahmen und du kaufst jetzt nach Jahren mal wieder einen neuen Rahmen mit einem neuen Glas von einem anderen Hersteller, dann wäre es ja blöd, wenn die Reflektionen anders aussehen, weil das dann vielleicht ein bisschen anders wirkt.

Chris

Naja, Schlüssel hier ist natürlich bei der ordentlich entspiegelten Museumsglasfront, dass du eine Lichtquelle an der Decke hast, die siehst das nicht. Das ist das Ding, also bitte denkt jetzt nicht, dass ihr da plötzlich einen blauen Reflex habt, das ist nur dann, wenn tatsächlich die Lichtquelle sich auch reflektiert, also wenn die von der Geometrie so sitzt.

Boris

Deswegen heißt es ja auch Museumsglas. Also wenn du die Beleuchtung unter Kontrolle hast und das sauber im guten Winkel beleuchtest, dann siehst du das Glas überhaupt nicht. Das ist so. Aber für uns privat zu Hause, wo du dann eben doch mal hinter dir das Fenster hast vom Balkon oder so etwas, da wirst du, wenn die Sonne scheint, schon das Fenster da drinnen sehen. Nicht so stark wie bei einem Weißglas, wo du das Bild nicht mehr siehst, sondern nur noch den Balkon. Aber du siehst schon, dass da ein Balkonfenster ist. Und in welcher Farbe, das entscheidest du dann eben hier. Und der neue Hersteller hat sich da eben bewusst dran gehalten, wie es der vorherige Hersteller eben auch hatte. Also von daher, wenn ihr schon alte Gläser habt von halber Rahmen und kauft neue, braucht ihr da keine Angst zu haben. Der Eindruck ist da derselbe.

Chris

Übrigens noch am Rande, ihr könnt natürlich die Gläser später auch tauschen.

Boris

Jederzeit.

Chris

Das gibt es auch nirgendwo anders. Ihr könnt sagen, ich habe einen Rahmen mit den Maßen und ich brauche dafür jetzt bitte schon Museumsglas. Und dann könnt ihr die alten Rahmen, die eh nie kaputt gehen, behalten und könnt da zum Beispiel das Glas upgraden. Upgradebare Rahmen. Ich meine, gib dir das mal.

Boris

Übrigens, wenn du diese Plexiglas Geschichte haben willst, die es wie gesagt auch als Museumsglas gibt, also sehr stark entspiegelt, die findest du unter Umständen bei den kleineren Rahmen nicht im Konfigurator, weil die natürlich erst Sinn machen durch Gewichtsersparnis in größeren Rahmen Dann rufst du da mal an.

Chris

Ne?

Boris

Ja, du kannst auch auf die Webseite gehen und kannst Glasscheiben einzeln bestellen und da kannst du dann eben auch die Acrylglas-Scheibe bestellen, wie du sagst, im richtigen Maß und dann passt die da exakt rein, also das geht alles wunderbar Gut.

Chris

Das waren nur ein Muster.

Boris

Ich habe noch einen Karton. Das ist okay.

Chris

Die Rahmen werden individuell millimetergenau im Westerwald hergestellt in höchster Präzision und Qualität. Magnetrahmentechnologie. Schnelles und staubdichtes Bilder wechseln. Und ihr bekommt 10% Rabatt mit dem Code HAPPYHALBE ab 50 Euro Bestellwert. Geht einfach mal auf auf halbe-rahmen.de slash happyshooting, so rum, halbe-rahmen.de slash happyshooting und wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung.

Boris

Sehr, sehr toll, ja.

Chris

Ach ja, Herr Nienke.

Boris

Ich hätte da was zu Leitdruck.

Chris

Ich hätte da mal eine Frage an Sie. Wie war das nochmal mit diesem Leitdruck? Du wolltest doch einen Druck acht Teiler machen?

Boris

Ein Mehrteiler. Über die Anzahl habe ich mich nicht ausgelassen. So weit habe ich das noch nicht vorausgeplant.

Chris

Na dann mach mal. Erzähl mal was.

Boris

Ich hätte heute den zweiten Teil anzubieten. Wir haben ja letztes Mal darüber gesprochen, wie wir ein Foto auf ein Blatt drucken, ein Bild auf eine Seite und welche Möglichkeiten wir da so haben. Da habe ich übrigens schon das erste Feedback bekommen eines Hörers, der sich schon darüber gefreut hat, weil er sagt, jetzt hat er das verstanden mit den Templates vorne, weil er hat immer wieder von vorne angefangen bei Null. Und dann ist das natürlich sehr aufwendig, weil man ziemlich viel rumklicken muss. Aber dass man sich eben auch die Druckereinstellungen, die Papiereinstellungen eben speichern kann, das hat schon was gebracht. Heute machen wir weiter. Wir drucken nämlich jetzt mehrere Bilder auf eine Seite. Und dazu schalte ich hier nochmal um. Wie gesagt, im Video werdet ihr jetzt mein Lightroom Classic sehen und ich versuche für den Audio wieder zu beschreiben, was ich hier tue. Und schauen wir hier auf mein kleines Skript. Es geht immer noch um das Lightroom Classic Druckmodul. Wir haben links an der Seite wieder unsere Templates. Und es geht auch immer noch um den ersten Layout Style, nämlich Single Image Schrägstrich Contact Sheets. Entschuldigung nochmal an dieser Stelle, wie gesagt, mein Lightroom läuft auf Englisch. Ich kenne jetzt nicht zu allen die deutschen Übersetzungen, wie es im deutschen Lightroom aussieht. Ich hoffe, ihr findet euch da trotzdem zurecht.

Wir fangen wieder an, indem wir im Template Browser, also links über das Plus, eine neue Seite, ein neues Template anlegen. Das nenne ich in diesem Fall HS Drucken 2, ganz kreativ. Und ich habe ja letztes Mal schon einen Ordner angelegt, HS Drucken. Da lege ich jetzt auch dieses wieder hinein. Und da ich vorher unsere Vorlage ausgewählt hatte, die wir letzte Woche gemacht haben, sieht jetzt erstmal alles genauso aus wie letzte Woche auch. Er hat also quasi die Einstellung übernommen von dem Template, was ich ausgewählt hatte. Auch das ist praktisch, wenn ihr mehrere Templates habt und ihr wollt ein Template ein bisschen variieren, dann stellt ihr euch auf das Template, was ihr haben wollt und dann könnt ihr das duplizieren. Oder wenn ihr dann auf Neuanlegen geht, dann sind diese Einstellungen erstmal übernommen. Sehr praktisch. Ich lasse auch die ganzen Page-Settings und Print-Settings alles wie beim letzten Mal eingestellt. Da könnt ihr ja letzte Woche nachhören und nachschauen.

Wie gesagt, Layout-Style, ich bin jetzt auf der rechten Seite ganz oben, lassen wir auf Single-Image-Contact-Sheets, weil darum soll es auch gehen. Wir haben Zoom-to-Fill und Rotate-to-Fit immer noch aktiviert, wie vom letzten Mal auch. Aber wenn wir jetzt ein bisschen weiter runter gucken in den Layout-Block, dann haben wir die Möglichkeit, ein Page-Grid, also ein Raster aufzubauen mit Zeilen und mit Spalten, mit Rows und Columns. Und wenn ich an diesen Schiebereglern drehe oder eben, wie ihr es von Lightroom kennt, wenn ihr über die Zahl fahrt, dann könnt ihr da mit Klick und Maus bewegen, die Zahl ändern oder reinklicken und mit der Tastatur etwas hineinschreiben. Ich mache jetzt einfach mal zwei Zeilen und drei Spalten. Und jetzt habe ich eine A4-Seite, also die Vorschau einer A4-Seite, vor mir mit einem Zentimeter Rand ringsherum und da drin eingepasst sechs Fotos. Ich habe auch mehrere Bilder hier in meinem Fotostream markiert. Und jetzt habe ich alle sechs markierten Bilder, beziehungsweise ich habe sogar noch mehr markiert. Da sieht man hier unten, dass es noch eine weitere Seite gibt. Ich habe nämlich sieben Bilder markiert.

Da werden also alle markierten Bilder auf diese einzelnen Zellen verteilt auf dieser Seite. Und was wir jetzt auch sehen ist, dass das Rotate to Fit nicht unbedingt das sein muss, was wir wollen. Weil jetzt sind nämlich manche Bilder 90 Grad gedreht und andere vielleicht nicht. Deswegen nehme ich das Rotate to Fit mal raus und dann sind sie alle gleich ausgerichtet. Ob das für euch sinnvoll ist oder nicht, das hängt natürlich sehr davon ab, warum ihr diese mehreren Bilder in dieser Form auf eine Seite drucken möchtet.

Wenn es halt Kontaktabzüge tatsächlich sein sollen, weil ihr das in einem Ordner archiviert, zum Beispiel irgendwelche Scans von euren Analogbildern oder so etwas, und ihr wollt die dann mit in das Album hineindrucken, damit ihr dann schneller wiederfindet, auf welchem Film war denn das Bild oder ähnliches, dann wollt ihr die vielleicht nicht immer um 90 Grad hin und her haben, je nachdem, ob es Hoch- oder Querformatbild war. Wenn ihr das aber benutzt, um kleinformatig das hinterher zuzuschneiden und dann in ausgeschnittener Form zu verwenden, in Form von Visitenkarten oder Ähnlichem, dann kann das natürlich wieder Sinn machen, dass man mit Rotate to Fit die Bilder dann rotieren lässt. Aber sei mal erwähnt, dass das hier eben eine große Auswirkung hat. Genau, wie viele Seiten es gibt, das hängt davon ab, wie viele Bilder ihr markiert habt. Das haben wir gerade schon gesehen. Und wenn ihr jetzt nicht wollt, dass diese Zellen so dicht aneinander klatschen, dann habt ihr auch die Möglichkeit, das Cell Spacing, also die Abstände zwischen den Zellen noch zu beeinflussen. Auch da gibt es Horizontal- und Vertikal-Schieberegler, die man einstellen kann. Kann oder wie ich es jetzt mache, ich tippe einfach mal hinten rechts in das Eingabefeld und schreibe bei beiden 0,5.

0,5 so viel zeit muss sein und dann haben wir ein bisschen abstände zwischen den einzelnen bildern wie viel das könnt ihr dann selber einstellen eine besonderheit dieser.

Chris

Stelle der hinweis der link zum video ist immer oben in den show notes das heißt wer das jetzt nur hört das ist wahrscheinlich zum gucken besser.

Boris

Wahrscheinlich genau aber ich gebe mir mühe das zu erklären was ich hier mache. Dann gibt es eine Besonderheit im Layout-Bereich. In diesem Layout-Block auf der rechten Seite von diesem Druckmodul, nämlich am ganz unteren Rand von diesem Layout-Block, gibt es ein Keep Square, also quadratisch bleiben. Wenn man da drauf drückt, dann werden alle Zellen quadratisch sein. So und jetzt ist es plötzlich egal, wie viel Abstand ich zwischen den Zellen einstelle, wie viele Zellen ich einstelle, wie viele Reihen, wie viele Zeilen ich mache. Es werden immer quadratische Zellen bleiben. Und jetzt hängen eben auch die Ränder, die Abstände und die Größe der Zelle, also die Cell Size, die hängen jetzt alle miteinander zusammen, weil er natürlich immer versucht, alles quadratisch zu halten. Das mache ich aber mal wieder aus. Das möchte ich nicht.

Ich mache es wieder so groß, wie es Es geht, also wenn ihr an der Zellgröße zieht, an der Höhe und der Breite, dann werden natürlich die Abstände dazwischen kleiner. Und wenn ihr die Abstände wieder manipuliert, dann wird natürlich die Zellgröße wieder kleiner. Also die Regler haben immer eine gewisse logische Abhängigkeit zueinander. So, jetzt haben wir sechs Zellen mit ein bisschen Abstand, also sechs Bilder, die wir hier drucken können. Da geht schon was. Jetzt lass mich kurz in mein Skript gucken. Ah ja, genau. Es gibt noch eine Besonderheit und zwar gibt es etwas weiter oben in dem Block Image Settings eine Option Repeat one photo per page. Wenn ich die anklicke, dann habe ich jetzt das erste Foto aus meiner Selektion sechsmal auf einer Seite und auf der nächsten Seite habe ich das zweite Foto sechsmal auf der Seite. Auf der dritten Seite habe ich dann das dritte Foto sechsmal auf einer Seite. Das heißt, auf jeder Seite immer nur ein Bild und das eben so oft, wie ihr Zellen hier auf die Seite gebracht habt. Das kann man dann beliebig weit treiben.

Wofür ist das jetzt praktisch?

Und da hätte ich dann eben diese Motive wählen können und hätte sagen können, okay, druck sie mir so oft, so groß auf eine Seite, dann hätte ich die gleich mit Lightroom hier gedruckt und dann ausschneiden können. Ich habe das dann in einer anderen Software gemacht, wäre aber hiermit auch machbar gewesen. Oder wenn ihr halt Visitenkarten selber drucken wollt oder ähnliches, dann könnte das eine Möglichkeit sein, die man dafür verwenden kann. Etwas gibt es zu beachten. Man kann nämlich, dazu schalte ich das Repeat One Photo per Page nochmal aus, man kann jetzt die Fotos in den einzelnen Zellen verschieben, so wie wir das letzte Woche auch in der einen Zelle auf der einen Seite gemacht haben, wenn das Seitenverhältnis nicht exakt passt. Und jetzt kann ich in sechs Zellen sechs Fotos individuell so hinschieben, wie ich sie haben möchte, wie sie gedruckt werden sollen. Rauf, runter, links, rechts, je nachdem, ob es ein Hochformat oder ein Querbild ist. Hier habe ich mal eine Seite mit einem Hochformatbild. Das kann ich dann rauf und runter in der Zelle verschieben, um den Ausschnitt zu bestimmen, den ich dann hinterher drucken möchte. Und das merkt sich Lightroom dann auch. Wenn ich jetzt aber sage Repeat one photo per page und ich verschiebe den Ausschnitt, dann verschiebe ich alle sechs Bilder in allen sechs Ausschnitten gleich. Das heißt, es ist wirklich ein Repeat. Dasselbe Foto wird im selben Ausschnitt so oft auf diese Seite gedruckt, wie ihr eben Zellen habt. habt.

Wollt ihr jetzt dasselbe Foto mehrfach auf eine Seite in verschiedenen Zellen drucken, aber verschiedene Ausschnitte davon, zum Beispiel um ein Diptychon oder Triptychon aus einem, Panorama oder ähnliches zu machen, dann geht das mit dieser Methode nicht. Dann müsstet ihr euch entsprechend virtuelle Kopien anlegen und dann eben das Repeat-One-Foto ausschalten und dann einfach die virtuellen Kopien wählen, sodass ihr eben nur scheinbar das gleiche Foto gewählt habt, aber tatsächlich eine andere Instanz des Bildes. Das wäre ein Weg. Es gibt noch andere Wege, da kommen wir dann aber in späteren Teilen dazu. Das sei dazu nochmal gesagt.

Dann kann man jetzt noch jede Zelle auch noch umranden. Also man kann noch einen Rand drumherum malen. Der ist per Default schwarz. Man kann da aber auch einen Grauton wählen oder einen beliebigen Farbton wählen, den man da haben möchte. möchte, zum Beispiel einen grünen Rand, ganz wie ihr wollt. Vorausgewählt sind halt so Graustufen, die man aus so einem Ausklappmenü wählen kann. Das seht ihr dann, wenn ihr da unter Image Settings auf Stroke Border klickt und dann auf diese kleine Farbzelle drückt, die da rechts ist. Die ist halt per Default schwarz. Da könnt ihr dann eben um jede einzelne Zelle einen Rand machen und wie dick dieser Rand sein soll, das könnt ihr auch noch mal mit einem Schieberegler oder einem Eingabefeld wählen und wichtig hierbei ist dass dieser rahmen immer nach innen geht das heißt die größe der zelle habt ihr mit dem layout eingestellt wie groß die zelle ist welche abstände sie zueinander haben und der rahmen ist in jeder zelle und in dem rahmen ist dann das bild also je breiter ihr den rahmen macht desto kleiner wird das bild der rahmen wird also nicht über das bild gelegt sondern das bild wird dann kleiner skaliert muss man mal gemacht haben dann wird das sofort klar was ich was ich gerade meine.

Und wenn man sich jetzt sagt okay das ist ja schon ganz schön dann schaut auch mal etwas tiefer da gibt es nämlich einen abschnitt der heißen guides also die hilfslinien und da kann man einzelne hilfslinien an und ausschalten oder eben show guides auf einmal ausschalten und dann sind mit einem schlag alle hilfslinien weg in der vorschau es ist das zentimeter maß außen Das heißt, die Vorschau wird auch ein bisschen größer und man hat jetzt einen klareren Blick auf das Bild, was man sich da gerade zusammengeklickt hat. Das sieht ein bisschen übersichtlicher aus, weil dann der nicht bedruckbare Rand nicht mehr zu sehen ist und der Rand außenrum mit den Hilfslinien nicht mehr zu sehen ist.

Was hier vielleicht noch ganz interessant zu wissen ist, wenn ihr mit der Maus über diese Vorschau fahrt und fahrt mal so den Rand ein bisschen ab, dann ändert sich plötzlich der Mauszeiger zu so einem Größenveränderungsmauszeiger. Und es ist quasi so in Lightroom Classic, wie ihr im Bearbeitungsmodul auch direkt im Histogramm die Farbwerte oder beziehungsweise die Helligkeitswerte verschieben könnt, so könnt ihr hier in der Vorschau auch so um die Ränder langfahren und dann mit Klick und Maus ziehen zum Beispiel die äußeren Ränder verändern oder die Breite der Abstände zwischen den Zellen verändern und damit eben auch die Zellengröße verändern. Das Ganze könnt ihr halt auch visuell machen, indem ihr einfach mit der Maus in der Vorschau an den richtigen Stellen klickt und zieht. Das ist dann nicht besonders präzise, weil seit 2013 wünscht man sich, dass man hier reinzoomen kann und dass es so einen magnetischen Schnapppunkt gibt für bestimmte Geschichten. Und das hat Adobe noch nicht für so wichtig erachtet, das zu machen. Deswegen mache ich hier gerade ein bisschen Werbung fürs Druckmodul. Schreibt ruhig gerne mal Feedback. Hier ist noch Potenzial. Finde ich aber ganz schön, dass man hier mal so direkt visuell eingreifen und manipulieren kann. Ja.

Chris

Ich fühle mich manipuliert.

Boris

Du fühlst dich manipuliert. Einen letzten Tipp möchte ich noch geben. Und zwar, wenn man etwas weiter herunterscrollt. Moment, lass mich kurz gucken.

Ich habe es in meinen Aufzeichnungen.

Im Page-Abschnitt. Da waren wir noch nicht. Im Page-Abschnitt gibt es den Bereich Page Options. Also wenn ihr das nicht seht, müsst ihr mal diesen Bereich Page aufklappen. Und da gibt es im unteren Drittel gibt es den Bereich Page Options. Und da drin gibt es die Crop Marks. Und das sind diese Beschnittmarken. Und dann wird eben an jedem Zellenrand und am äußeren Papierrand werden so Schnittmarker angedruckt in so einem hellen Grau. Das ist dann ganz hilfreich, wenn ihr hinterher tatsächlich mit so einem Schneidemesser, einem Rollmesser oder irgendetwas diese Bilder auseinanderschnippeln wollt. Das habe ich tatsächlich schon mal gemacht für so kleine Bilderrahmen. Und dann ist das ganz hilfreich, wo man schneiden muss. Weil wenn man jetzt keinen Rahmen drumrum hat und dann vielleicht noch Bilder mit weißem Hintergrund hat, so Schwarz-Weiß-Geschichten, dann ist nicht immer ganz klar, wo ist denn jetzt eigentlich genau die Trennschärfe hier. Damit kann man das dann machen und einen letzten Tipp wenn ihr diese, Kontaktabzüge druckt, um eben ein Archiv zu haben für euren Ordner oder ähnliches, dann ist es vielleicht auch ganz hilfreich, wenn man eine Fotoinformation unter jedem Bild dazu druckt und das gibt es auch in diesem Page-Abschnitt unter diesen Page-Options ist nochmal ein eigener Punkt, den man anhaken kann, der nennt sich Foto-Info Wofu?

Also standardmäßig wird da der Dateiname hingedruckt, den das Bild hat, aber ihr könnt aus einer Liste von Dingen wählen, könnt zum Beispiel auch die Caption oder das Datum wählen oder den Titel, den ihr vergeben habt, das kommt aus den Metadaten von jedem Bild und ihr könnt auch auf Edit klicken und könnt euch dann einen Text zusammenstellen mit verschiedenen Informationen. Also wenn ihr dann, was weiß ich, eine Blendebelichtungsseite, ein Kameramodell oder ein Objektiv oder was auch immer da haben wollt, dann könnt ihr euch also Daten aus den EXIF-Daten oder aus den IPTC-Daten zusammenstellen. Ihr könnt dann noch eigenes Strings dann reinschreiben als Titel und ähnliches und könnt die unter jede Zelle drucken. Das hat zur Folge, weil eben auch diese Fotoinformation in die Zelle hineingedruckt wird, an den unteren Rand, dass das eigentliche Bild kleiner wird. Also diese Fotoinfo wird nicht ins Bild hineingedruckt und auch nicht in den Rand oder in den Rahmen einer jeden Zelle, sondern darunter. Und das bedeutet dann, dass eben die Zelle mit dem Bild wieder etwas kleiner wird. Genau damit kann man das dann machen.

Ja, und was ihr nicht vergessen solltet, wenn ihr da mal wieder sowas eingestellt habt, auf jeden Fall wieder ganz nach links in euren Template Browser rechte Maustaste auf dem von euch gerade angelegten Template und Update with current settings, damit die Einstellung dann auch gespeichert werden dazu. Und dann seht ihr ganz links oben in der Preview auch so eine stilisierte Vorschau, in meinem Fall jetzt mit diesen sechs Zellen. Und jetzt kann ich umherschalten zwischen unseren beiden Templates, die wir uns schon angelegt haben. Ist das nicht toll?

Chris

So, ich hab was mitgebracht. Und zwar ist das aus einem Mehrteiler von einer YouTube-Serie ein Videotipp und zwar CGI. Also die Effekte, die man so auf dem Video sieht. Ja. Ist auch erstmal glaubwürdig. Und diese Videoserie heißt No CGI is really just invisible CGI. Also der sagt, naja, kein CGI ist halt in Wahrheit nur unsichtbares.

Boris

Okay.

Chris

Und unsichtbare Computergrafik. Und macht das halt an diversen Beispielen fest. Das ist hier jetzt der dritte von vier Teilen. Also insgesamt, es lohnt sich, diese komplette Serie sich mal anzugucken. Er macht das hier zum Beispiel am Barbie-Movie fest, wo sie sehr drauf beharrt haben, dass das alles gebaut wurde und dass die da so keine Fakerei gemacht haben und so weiter und naja, ist halt, oh, die Werbung muss ich euch nicht antun, ist halt so, dass der Barbie-Movie insgesamt und das haben dann zumindest die, die das Zeug gebaut haben, ne, also die, ich mach das mal wieder weg wegen Rechten und so, Also die, die das Zeug halt gefilmt haben, die haben halt dann sehr freigiebig erzählt, dass sie halt hier irgendwie 1700 Effektshots drin haben in diesem Film. Weil halt alles, die haben ja die Sachen gebaut haben das aber dann ganz oft nur als Vorlage genommen, damit sie in einem damit die Schauspielerinnen und Schauspieler in einer Umgebung, drehen können, in der sie halt dann auch tatsächlich mit Objekten interagieren können, aber die wurden dann hinterher durch CGI ersetzt oder das Set war halt einfach nicht groß genug, das hast du nicht alles bauen können also musstest du Set Extensions machen und so weiter.

Also viele haben sie tatsächlich gebaut, aber das natürlich großzügig durch CGI augmentiert oder ersetzt aus Platzgründen, teils auch aus Kohlegründen.

Aber du hast halt die Interaktion mit dem Zeug von den Schauspielerinnen und Schauspielern. Du hast halt die Möglichkeit, das Licht stimmt halt besser, Farben, Reflexionen stimmen und so weiter. Und du hast das halt als Vorlagen für 3D-Scans und kannst dann mit Fotogrammetrie und so weiter dann die Sachen nachbauen oder nachbauen lassen als 3D-Modelle im Rechner. Also hier 1500 VFX Shots, also gut drei Viertel des gesamten Films haben halt fett CGI drin und in der Post-Production wurde dann eben zum Großteil entschieden, nee das ist mit CGI doch besser und wir hätten eh nicht die Zeit alle Miniaturen zu bauen und ökonomische Gründe. Und was halt interessant ist, ist tatsächlich, dass die, die hinter den Kulissen dran arbeiten, sehr offen damit umgehen, aber die Studios sehr, sehr vorsichtig sind, weil ich vermute mal, das ist so ein bisschen wie, wenn du in eine Galerie gehst.

Und da steht dann dran, Tintenstrahldruck, dann fühlt sich das nicht so wertvoll an, wie wenn das ein Gigletdruck ist, obwohl das genau das gleiche ist. Also in diesem Fall, handgemacht wirkt halt besser, fühlt sich besser an, weil bei diesem Medium, die Computerei, das suggeriert ja auch so ein bisschen, dass man einfach auf den Knopf drücken muss und dann ist das fertig. So wie auch früher ja bei der Fotografie argumentiert wurde, die müssen ja nicht mehr malen, die können ja nur noch einen Knopf drücken und dann ist die Kunst fertig. Wo wir genau wissen, das ist Blödsinn. Ein kleiner Schocker am Rande, der da rausgekommen ist, also Warner Brothers in diesem Fall, aber andere, die nicht nur versuchen, die CGI zu verschweigen, sondern sie haben auch tatsächlich aus dem Bonus-Material, aus dem Behind-the-Scenes-Material die Blue-Screens und Green-Screens entfernt. Das heißt, du siehst in den hier dreiviertel Stunde Bonusmaterial, siehst du tatsächlich hinter den Kulissen Aufnahmen vom Dreh und die sitzen halt vor einem recht schlecht gemachten Hintergrund. Da wird halt dann eine Landschaft oder ein Himmel reingeschnitten mit ganz schlechtem Key, aber so, dass man es halt nicht gleich merkt.

Boris

Das hat aber schon eine neue Qualität.

Chris

Das hat eine ganz neue Qualität.

Boris

Aber da hat man sich nicht davor geschämt.

Chris

Genau, ein anderer kleiner Schocker, wobei das konntest du dir fast denken, aber auch da im Promomaterial von Mission Impossible 3, da haben sie halt hier Tom Cruise gezeigt, wie er gerade einen Stunt aufnimmt. Aber du siehst halt so die Kameras und so, also hinter den Kulissen, aber selbst da haben sie dann irgendwie so ein Drahtseil wegretuschiert in dem Behind-the-Scenes-Zeug, damit dann, das ist ein Narrativ, was da gebaut wird, dass der Cruise halt irgendwie den Scheiß selber macht und da kein Sicherheitsharness oder sonst was braucht. Also du kannst den Bildern und dem Video hinter den Kulissen von den großen Studios nicht mehr trauen.

Boris

Das verstehe ich nicht. Bei Tom Cruise zum Beispiel, also er macht da ja schon ein Ding draus, dass er seine Stunts da selber macht. Und das ist auch recht beeindruckend, was er da so tut. Und da gab es auch diese Szene, wo er von einem Gebäude zum anderen springt und dann halt an die Hauswand dran knallt.

Chris

Und sich den Knöchel bricht.

Boris

Und sich den Knöchel bricht. Ja, das ist bekannt. So, und ich bin mir relativ sicher, da das Making-of von gesehen zu haben, wo du eben siehst, dass er an einem Seil hängt. Weil natürlich ist er gesichert, dass er da nicht irgendwie 15 Meter oder 30 Meter abstürzt. Aber gerade das fand ich halt so faszinierend, dass ich sage, okay, der hat da zwar ein Seil dran, der hat es aber trotzdem wirklich echt gemacht, weil sie haben ihn nicht am Seil rüberfliegen lassen, dass es dann künstlich wirkt oder so, sondern es war nur ein Schutz, dass er jetzt nicht 15 Meter abstürzt. Und das hat ihm jetzt geholfen, als er sich da festgehalten hat. Aber selbst da hat er sich ja wieder selbst hochgerempelt und hat die Aufnahme zu Ende gemacht, trotz des gebrochenen Knöchels. Und das hast du halt im Making-of gesehen. Da muss man das doch nicht wegretuschieren, so ein Zeug.

Chris

Ja, aber tun sie mittlerweile.

Boris

Weiß ich nicht, ich finde das ohne besser.

Chris

Ja, jedenfalls ist das ein interessanter Blick hinter die Kulissen, diese Videoserie.

Boris

Und genau diese Greenscreens und so. Also, jetzt bin ich vielleicht nicht der normale Zuschauer, aber wenn ich ein Making-of sehe, dann möchte ich auch wissen, wo ein Greenscreen war. Und staune dann eher darüber. Weil ich würde ja auch wissen, so als Fotografierender, wie geht denn das, wie haben sie das denn gemacht? Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, Monk, kennst du die Fernsehserie Monk?

Chris

Klar.

Boris

Da gibt es halt auch eine Szene, wo er da in San Francisco irgendwie steht. Im Hintergrund fährt das Cable Car vorbei und er spricht da irgendwie mit Stottelmeier oder so. Und da hab ich gedacht, ja gut, da haben sie sich halt hingestellt, haben das halt gedreht, im Hintergrund fährt das Cable Car vorbei. Ja, nee, das Cable Car im Hintergrund und der ganze Hintergrund ...

Chris

Und Location ist es teurer.

Boris

Echt. Ja, und vor allen Dingen, wenn du das mehrfach drehen willst und du willst, dass das Car vorbeikommt, dann kannst du nicht auf Zufall warten. Und wenn es Bimm, Bimm, Bimm macht, ist es viel zu laut. Und dass das CGI ist, das hätte ich im Leben nicht für möglich gehalten. Aber durch das Making-of hab ich dann gedacht, ach, guck mal, die ... Da ist noch viel mehr fake oder eben optimiert, sag ich mal. Es ist schon an der Straßenecke gedreht, aber nicht zwingend an der, an der wir glauben, dass es gedreht ist, als man so gemeinhin glaubt. Und ich persönlich finde das total faszinierend, was da machbar ist und in welcher Qualität. Das müssen die mir im Making-of nicht verschweigen oder wegretuschieren.

Chris

Ja, das ist der Versuch, das Narrativ zu kontrollieren. Übrigens eine kleine Geschichtsstunde, die man da am Rande mitkriegt. Also das Verheimlichen von Tricks. Früher gab es die Matte Paintings.

Boris

Auch faszinierend.

Chris

Die wurden auch wirklich lange verheimlicht, dass dann halt irgendwie auch schon vor 100 Jahren, also die Visual Effects Leute, die damals diese Mad Paintings gemacht haben und geguckt haben, dass dann irgendwie irgendwelche Hintergründe ersetzt werden oder Vordergründe oder dass die, dass dann plötzlich sogar im Zweiten Weltkrieg oder aus dem Weltkrieg Propagandafilme, wo dann plötzlich viel mehr Bomber im Film, im Werbefilm zu sehen sind, als da tatsächlich waren und so weiter. Also diese Visual Effects Leute, die sind damals schon kaum in den Credits aufgetaucht, weil man wollte das verheimlichen. Aber warum musst du ein großes Set bauen, wenn das auch ein Gemälde tut? Das ist tatsächlich eine ökonomische Frage ganz oft. Naja, also die Diskussion ist klar. Und natürlich ist die Diskussion auch für die Fotografie, was ist noch Edit, was ist schon Manipulation? Das siehst du heute bei Fotowettbewerben und so. Wie weit darfst du gehen? Ist Kontrast anpassen okay? Ist Farben anpassen okay? Oder damit erzählst du ja auch schon ein Stück weit Geschichte.

Boris

Genau, diesen störenden Ast wegmachen, ist das noch okay? Okay, richtig.

Chris

Also das Thema haben wir schon oft gehabt, aber hier wird es nochmal sehr deutlich, dass im Film, naja, gemacht wird, was halt geht. Und was halt letztendlich auch hilft, dass der Film in seinem Budget bleibt.

Boris

Tja, was auch faszinierend ist. Man auch so ein Madpainting muss erst mal gemalt sein. Das sind auch riesen, riesen Bilder teilweise. Das ist faszinierend. Ja, tolle Sache. Guckt mehr Making-ofs, kann ich nur empfehlen. Der Film ist meistens gar nicht so gut, aber die Making-ofs.

Chris

Guckt mehr Making-ofs.

Boris

Wie hast du mich gerade genannt?

Chris

Es fing ja 1880 irgendwie an mit Blitzpulver. Da hat man dann so Magnesium, Kaliumchlorat irgendwie gemischt und angezündet. Hat das einen recht hellen Blitz gemacht und viel Rauch. Ab 1920 gab es dann tatsächlich Blitzbirnen. Die waren aber damals ab 1920 schon oder in den 20ern. Aber die waren nicht, die waren zu teuer. Das sind dann so diese Glasbirnen, die haben da so Metallspäne drin und Sauerstoff und werden dann elektrisch gezündet.

Boris

Einmal dann, ne?

Chris

Genau, 1930 dann der Elektronenblitz, so ungefähr so mit Xenon-Gas gefüllte Glasröhre, die haben wir heute noch im Prinzip, wo dann eine hohe Entladung aus dem Kondensator reingeht und das dann hell aufblitzen lässt, also ganz kurz bis zu irgendwie so ein Megawatt-Leistung, was da mal eben schnell aus so einem Blitz rauskommt oder mehr. Aber das war damals für die Masse auch noch nicht erschwinglich und so ab den 1960ern Und ungefähr wurden dann diese Blitzbirnen quasi für alle erschwinglich. Also da konnte man die dann kaufen und jede Blitzbirne hatte dann noch drumherum so eine blaue Folie, weil, also das war zum einen tatsächlich eine Farbkorrektur, zum anderen aber auch ein Schutz, weil das Glas von dieser Birne einfach kaputt geht durch die starke Hitze und dann muss das irgendwie gefangen werden. Und wer die alten Blitzbirnen noch kennt, so aus den 70ern, 80ern, da hattest du dann immerhin, nach dem Blitzen hattest du dann, haben die Blasen geworfen, die Dinger, vor Hitze, dass dann irgendwie angefangen hat zu schmoren und zu rauchen.

Und da geht es also jetzt in diesem Video so ein bisschen um die Geschichte, dieser Blitzbirne und wie die funktioniert und die Technik und dann taucht plötzlich aus dem Nichts auf, die einer von den Slow Mo Guys, der, der, wie heißt der? Egal, also einer von den Slow-Mo-Guys, das sind die Jungs, die auf YouTube immer so diese super High-Speed-Videos machen. Und die versuchen dann mal so eine Blitzbirne und wie die abbrennt auf hier 200.000 Frames pro Sekunde einzufangen. Und da wird's dann interessant, weil die dann tatsächlich halt ja, so mit Kleinigkeiten kämpfen müssen. Zum Beispiel das zu belichten.

Boris

Weil sie blitzt ja relativ hell, nicht wahr?

Chris

Ja, aber es ist total spannend, vor allem weil du dann auch plötzlich Sachen siehst, die halt so normalerweise gar nicht klar waren. Zum Beispiel, dass da teilweise in den Blitzbirnen, die dann später ohne Batterie oder ohne elektrische Zündung funktioniert haben, die hatten eine mechanische Zündung. Da war so ein federgespanntes Stück Draht, was dann gegen den Fuß dieser Birne geschlagen hat und das hat dann eine Explosion ausgelöst. Da ist im Prinzip das gleiche Zeug drin, was auch bei Pistolenpatronen, die das Pulver zündet, ist dann in diesen Blitzbirnen unten drin. drin. Und auch innen, in dieser Blitzbirne ist dann irgendwie noch so explosives Material drin. Also du hast ja so eine kleine Explosion quasi gehabt, um.

Blitze auszulösen. Also es ist ein schönes Video, es ist interessant, es ist ein, es ist ein, für Nerds, für Nerds ist das super geeignet. Und wer mal sehen will, wie eine Blitzbirne funktioniert und abbrennt, viele von uns kennen die noch aus ihrer kindheit vor allem blitz würfel kennst du ja ja wo du dann so ein würfel hat es der vier blitz birnen hat und vier reflektoren und nach bei jedem mal auslösen dreht er sich dann um 90 grad damit dann der nächste unverbrauchte blitz die nächste unverbrauchte blitzbirne vorne ist eigentlich eine unglaubliche menge an müll die du damit es ist tatsächlich so.

Boris

Heutzutage undenkbar also ich kenne zum einen die würfel noch die waren ja ganz modern weil sie sehr kompakt waren die die konntest du gut auch mitnehmen irgendwo zu einer Veranstaltung. Und dann hast du irgendwie, weiß ich so, deine vier, fünf Blitzwürfel in der Tasche und kannst dann damit blitzen mal auf der Feier. Was ich aber auch noch kennengelernt habe, sind die, diese Batterien, diese Blitzbatterien, also wo du dann irgendwie so, weiß ich nicht, waren das sechs oder acht Blitze so an so einem Stück untereinander hattest. Ich glaube, zwei nebeneinander und dann ein paar untereinander.

Chris

Gab's in verschiedenen Formaten, die Dinger.

Boris

Und dann ging halt immer der nächste dann los, immer so der Reihe nach durch. Das kenne ich auch noch.

Chris

Damals.

Boris

Das waren noch Zeiten.

Chris

Gut, apropos Zeiten, wir haben noch Fragen. Fragen.

Boris

Ja, über den Slack im HS-Fragen-Kanal, da kam von Miriam die Frage, ob schon jemand ein AstroPad Slate, also die App AstroPad Slate mit iPad und iMac ausprobiert hat. Ich kann es leider nicht, weil unser Mac zu alt ist. Was ist das? Das ist eine App, die macht aus dem iPad ein normales Zeichentablet. Also das Display wird dann schwarz, aber es reagiert noch auf deine Stifteingabe, wenn du mit dem Pen arbeitest. Und dann kannst du halt auf dem Tablet so tun, als wenn das dein Zeichentablet ist, dein Grafik-Tablet, ein Vakuum-Tablet oder sowas. Und nee, habe ich noch nicht ausprobiert, Myriam, weil erstens, ich habe kein iPad.

Chris

Ach so, das lässt dich da zeichnen, aber das Zeichnen findet auf dem Mac statt. Ah, also quasi Vakuum. Oh, jetzt verstehe ich es, okay.

Boris

Also dein iPad ist quasi eine Peripherie dann, wenn du so möchtest. Habe ich nicht. Habe ich nicht, ich habe auch kein iPad. Die Frage, die ich mir halt stelle, ist, ist, warum zum Geier? Weil auch bei den Wacom-Tablets war es ja so, dass der richtig geile Scheiß ja die Tablets waren, die ein Display hatten. Damit du auf dem Bild was machen, manipulieren kannst.

Chris

Ich sag dir warum, weil du am Rechner halt eine Software hast, die nur am Rechner läuft, aber du gerne mit so einem Tablet, die per Stift bedienen musstest.

Boris

Das ist auch super, aber ich möchte trotzdem auf dem Tablet sehen, wo ich den Stift hinlege, was ich da manipuliere. Also so wie das die Wacom-Tablets gemacht haben, die halt das Display rübergespiegelt haben auf das Tablet.

Chris

Das wird diese Firma mit dem Apfel nicht zulassen.

Boris

Naja, es gibt ja eine Spiegelung für das Tablet.

Chris

Ja, aber nicht dann das Eingabegereich. Ich glaube, das wird...

Boris

Da muss ich mich ja nicht drum kümmern. Das ist ja Aufgabe der App-Entwickler. Nicht wahr? Also wie gesagt, einfach nur ein schwarzes Tablet als Zeichentablet, keine Ahnung. Ich wüsste jetzt nicht, wo da der große Vorteil wäre. Außer, wenn du unbedingt mit einem drucksensitiven Tablet arbeiten arbeiten willst und sonst nichts anderes. Also wenn man es eh schon hat, dann ist es wahrscheinlich. Der Erik hat geschrieben, Hallo zusammen, ist es nur bei meiner Nikon Z6 so, dass beim manuellen Blitzen, also nicht TTL, in den EXIF-Daten kein Blitz vermerkt wird, obwohl der Blitz gefeuert hat? Ja, das ist so. In den EXIF-Daten, dieser Flash- oder Blitzabschnitt, da wird immer stehen, not fired, also kein Blitz, nicht gezündet, was auch immer, weil die Kamera es nicht wissen kann, wenn es manuell gefeuert ist. Denn nur wenn du die erweiterten Kontakte benutzt, also die Kommunikation zwischen Kamera und Blitz, dann weiß die Kamera auch, das geblitzt wurde, mit welcher Leistung geblitzt wurde, was der Blitz an Entfernung erkannt hat und so weiter und so fort. Und dann kann das eingetragen werden in die Exifs. Beim manuellen Auslösen, wenn also tatsächlich nur über den Mittenkontakt ausgelöst wird, naja, da ist es so, wenn du die Kamera, also vor allen Dingen, wenn du sie auf den manuellen Modus stellst, aber auch sonst, immer wenn der obere Vorhang oben anstößt, dann wird geblitzt. Also dann wird...

Chris

Also der Kontakt wird quasi bei jedem Mal fotografieren eh geschlossen.

Boris

Genau, bei jedem Mal fotografieren wird quasi der... Jaja, das ist noch so.

Chris

Müsste so sein.

Boris

Da wird das einfach gezündet, sagen wir mal so. Also da liegt halt dann der Kontakt an, wenn du so willst. Und wenn da halt jetzt ein Blitzgerät drauf ist, was diese beiden Kontakte eben dann verbindet, dann blitzt der Blitz halt. Aber das weiß die Kamera nicht, weil es gibt kein Feedback dazu. Und deswegen steht da immer drin, nicht gezündet. Das ist hier bei meinen ganzen Strobist-artigen Bildern auch so. Wenn ich hier mit der 5D oder jetzt mit der R6 und den Pocket Wizard 2 oder Pocket Wizard X, die nur bei den Mittelkontaktarbeiten gearbeitet habe, aber kann ich anhand der Exif-Daten nicht herausfinden, ob da geblitzt wurde oder nicht. Ist also ganz normal. Prinzipbedingt. Und Regina schreibt noch, es gibt bei uns im Slack, muss ich vorausschicken, einen Kanal, der heißt Raw4U. Und der funktioniert so, dass MitgliederInnen in diesem Kanal eigene Raw-Dateien zur Verfügung stellen, die von den anderen bearbeitet werden dürfen. So, da geht es jetzt nicht um herausragendste Bilder und die geilsten Sachen, sondern es geht um Spaß haben, um experimentieren und um neue Dinge kennenlernen.

Chris

Und alle bearbeiten quasi immer wieder das gleiche Bild und dann werden die unterschiedlichen Ergebnisse gezeigt. Das ist eine echt coole Übung und da lernt man auch sehr viel dabei.

Boris

Am Ende gibt es dann in der Regel eine Übersicht von allen Bearbeitungen und dann kann man eben nochmal gucken, Mensch, was hat denn der oder die da gemacht? Ach, das ist ja interessant. Hier die Kontraste anders oder die Farbe oder den Crop anders gemacht und und und. Finde ich eine ganz spannende Sache. Aber dort in der Gruppe sind sie eben immer auf der Suche nach neuem Raw-Material. Ja, weil man muss natürlich auch Fotos haben. Das sollte ein bisschen mehr als jetzt vielleicht nur ein Schnappschuss auf den Küchenmüll sein. Also ein bisschen Bild darf es ja schon sein. Und da möchte man natürlich mal Bilder haben, auch von verschiedenen Leuten. Also wenn ihr Bock habt, da mitzumachen. Regina schreibt die Frage, ob ihr mal aufrufen könnt. Das habe ich hier gerade gemacht. Fotos in den Fundus für die Raw4U Bearbeitung zur Verfügung zu stellen. Und es gibt da ein Google Dokument, wo ihr Links zu den Bildern eintragen könnt.

Chris

Das will ich in den Shownotes nicht direkt verlinken, weil das...

Boris

Wer weiß, wer es dann findet.

Chris

Das ist ein offenes Dokument, wo auch jeder drin editieren darf. Das halte ich für ein bisschen zu riskant.

Boris

Schaut in den Slack.

Chris

Aber geht in den Raw4U-Kanal. R-A-W-4- Y-O-U. Genau. Das ist ein Kanal im Happy Shooting Slack und da findet ihr dann mit Sicherheit auch oben angepinnt die entsprechenden Informationen.

Boris

Und wenn nicht, einfach fragen. Dann wird euch geholfen.

Chris

Macht da mal. Und das ist echt eine coole Übung und Und dann eben auch die Möglichkeit, das zu diskutieren. Mensch, was hast denn du da gemacht, dass das so aussieht?

Boris

Das gehört auch immer dazu. Also wenn eine Bearbeitung stattfindet, dann wird auch kurz dazu geschrieben, was gemacht wurde, wenn das nicht sowieso offensichtlich ist. Ja, kann man eine Menge dabei lernen.

Chris

Genau. So, dann haben wir noch über happyshooting.de slash hi, das ist da, wo ihr eure Fragen und Anekdoten und solche sonstigen Dinge reinwerfen dürft, haben wir noch eine Eingabe von Dragonslove bekommen. Hallo Boris und Chris, seit vielen, vielen Jahren höre ich euren Podcast. Ich fotografiere schon sehr lange und rechne mich eher der Abteilung Landschaftsfotografie zu. Jetzt wurden wir von unseren Nachbarn zu deren goldenen Hochzeit eingeladen. In einem Anflug von Leichtsinn habe ich den beiden angeboten, die Feier fotografisch zu begleiten und zu dokumentieren, was die beiden auch direkt sehr dankbar angenommen haben. So langsam dämmert mir aber, worauf ich mich eingelassen habe. Circa 40 Gäste, überwiegend alte bis sehr alte Menschen im örtlichen Dorfgasthof, eher eicherustikal, klein und eng, warmes Buffet und zwischendurch Spielchen und Gedichte. Habt ihr Tipps und Hinweise, wie ich an eine solche Veranstaltung fotografisch rangehen könnte? Boris macht hier nebenher ein Video, das ist schöne Grimassen, nur für die, die das jetzt vor Audio hören.

Boris

Ich freue mich. Ich mache das total gerne.

Chris

Mit welchen technischen oder kreativen Herausforderungen würdet ihr rechnen und wie würdet ihr fotografisch damit umgehen? Ich plane mitzubringen, eine Sony A7 IV mit Aufsteckblitz, Zoom-Objektiv 24-70mm f4, Festbrennweite 35 und 85, jeweils 1.8. Ich bin für jede Idee und Hinweis dankbar. Ebenso riesen Dankeschön an euch für eure Arbeit am Podcast. Herzliche Grüße und Happy Shooting. Drago. Wir haben diese Frage, wie gehe ich jetzt auf eine große Veranstaltung mit Sachen um, haben wir hier schon ein paar Mal beantwortet. Da kannst du vielleicht mal die ein oder andere Sendung nennen.

Boris

Ja, müsste ich raussuchen.

Chris

Aber generell, also so wie du das jetzt geschildert hast, würde ich mir da nicht zu viel Stress machen. Du wirst mit der 35er 1.8 dort und einer hohen ISO ohne Blitze, ohne großen Aufwand, wirst du Bilder machen. Mit einer Sony A7 IV wirst du ohne Blitz, ohne alles da Bilder machen, die alles in den Schatten stellen, was die mit ihren Smartphones und ihren Knips-Kameras tun, die meisten zumindest.

Boris

Ja, es ist schon faszinierend, was diese Smartphones in diesen Bedingungen heutzutage hinzaubern. Richtig, aber du kriegst mit deinen 1.8.

Chris

Andere Schärfentiefen hin, kannst Sachen mehr rausarbeiten, kannst wieder mal Detail picken. Ich würde das 35 und das 85 mitnehmen und eine Runde mit dem 35 und dem 85 machen. Gucken, dass jeder drauf ist und dass die Leute vielleicht nicht gerade beim Essen mit halb offenem Mund, wo sie sich gerade einen Schnitzel reinschieben, irgendwie fotografiert werden, damit die ordentlich aussehen. Gehst eine Runde und quatschst mal jeden kurz an und dann grinsen die dir in die Kamera und freuen sich. Das klingt jetzt ab, weil das ist gar nicht so gemeint.

Boris

Nein.

Chris

Das ist auch schwer genug. Mit dem, was du da tust, ist immer noch schwer genug, aber versuch dich, mein Bauch sagt, lass das mit dem Geblitze. Du wirst da wahrscheinlich eh, wenn das reiche Rustikal ist, wirst du eine Holzdecke haben, von der kannst du nicht bouncen, das sieht doof aus, frontal geblitzt, ist nicht schön. Nimm, was was du hast an Licht. Die Kamera kriegt das mit dem automatischen Weißabgleich vermutlich sehr gut hin. Nimm genügend Details mit, aber auch Szenen, wo die Menschen drauf sind und finde ich Spaß haben. Übertreib es nicht mit der Technik, sondern konzentrier dich auf die Bilder. Deine Technik kriegt das gut hin.

Boris

Blitzen unterstreiche ich. Versuche nach Möglichkeit ohne Blitz auszukommen, weil normalerweise ist so eine Veranstaltung auch, Eher, sagen wir, stimmungsvoll beleuchtet. Also in der Regel hast du dann irgendwie Kerzen rumstehen.

Chris

Eiche Rustikal-Kneipe, da ist eher düster.

Boris

Ja, aber mit 40 Leuten sitzt du nicht an einer Kneipe. Also da hast du dann schon auch gedeckte Tische, da hast du eine Tischdecke, da hast du irgendwie ... Landgastro, Dorfgastro. Also wie bei einer Hochzeit auch häufig. Du wirst irgendwelche Lampen an den Wänden haben, die eher so indirektes, diffuses Licht machen.

Chris

Mit gelben Glasolben über den Glühbirnen und so.

Boris

Die großen Deckenlampen, da gibt es zwei Klassiker, nämlich so ganz flache, riesengroße, runde Lampen oder wirklich tatsächlich bei hohen Decken so herabhängende Lüster. Die werden entweder gedimmt sein oder ganz aus sein. Das wirst du dann schon sehen. Aber tatsächlich mit einem 1,8er Blende wirst du da gut arbeiten können. Versuch das. das. Pick dir einzelne Leute raus, pick dir Pärchen raus, pick dir Freunde raus, sei bei der Begrüßung dabei, wenn die sich dann vielleicht auch nach Jahren mal wieder sehen und in die Arme fallen und einen lustigen Talk halten. Also sei bei der Situation dabei. Wenn die Spielchen gemacht werden, such dir mal so ein, zwei, vielleicht drei verschiedene Positionen, von denen du das Ganze beobachtest, dass du dann hinterher, wenn die Bilder angeguckt werden, dass du nicht jeden Lesenden und jeden Spielenden immer von derselben Position in derselben in Blickrichtung hast, das ist langweilig. Also bewegt dich viel. Wenn es eine Bühne oder irgendetwas gibt oder wenn an irgendeiner Stelle die Spiele stattfinden, geh auch mal auf die andere Seite, sodass du dann eben das Pärchen, wenn es auch von hinten zu sehen ist, so hast, dass du die Gäste mit im Bild hast, dass du also in Blickrichtung Gast wirfst, so wie eben das Paar dann eben auch ihre Gäste anschaut. Nimm diese Position auch als Fotografierende mit ein.

Chris

Und das ist eine goldene Hochzeit, das heißt, die laden ein, dann würde ich die bitten, auch vielleicht den anderen mitzuteilen, dass du deine offiziellen Funktionen da bist mit der Kamera.

Boris

Das haben die schnell raus. Okay, okay. Ja, man muss halt entsprechend auch auftreten, muss sagen, hey, ich fotografiere das hier. Oft bist du ja bekannt, wenn du da jetzt, ist ja hier auch sowas, was hat er geschrieben?

Chris

40 Leute. Leute.

Boris

40 Leute, nee, gehört zur Familie, oder? Freunde oder Familie? Nachbarn. Nachbarn, ja, also erst bekannt. Dann wissen die, das ist der mit der Kamera, das wird sie schon rumsprechen.

Chris

Ja, das ist schon eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Boris

Nicht beim Essen, goldene Regel, weil es gibt immer scheiß Bilder, außerdem wollen die Leute auch mal Ruhe haben und Spaß haben beim Essen, aber gerne nach dem Essen, also wenn dann irgendwo Tanz ist und die Leute sitzen dann aber, ruhen sich aus am Tisch oder schnacken noch am Tisch, schnappt ihr ruhig auch mal am Tisch ein paar Paare und, lass sie sich mal ein bisschen enger zusammensitzen, arbeite ein bisschen mit einer tieferen Position, du kriegst das schon hin. Und beim nächsten Mal rufst du mich. Ich mach sowas für Geld.

Chris

Du bist zu weit weg.

Boris

Und ich mach's gern.

Chris

Und zu teuer.

Boris

Ich bin gar nicht so teuer. Ich mach's wirklich gern.

Chris

Gut, kommen wir zu Zu den Terminen. Wir haben nämlich einen Termin.

Einspieler

Der Termin kann man nennen.

Chris

Und den lese heute mal nicht ich vor, sondern den liest der Jürgen vor.

Einspieler

Hallo Community. Jetzt die Fotoausstellung der Woche. Heute in Berlin, in den nordischen Botschaften, im sogenannten Vellehus. Die Ausstellung Die Sauna – Echt heiß, echt finnisch. Anhand von Fotos von Susa Janola, Lisa Dakala und Alexander Lemke bietet die Ausstellung einen Blick in die heutige finnische Saunakultur. Und selbstverständlich kann man die echte finnische Sauna hier auch hautnah erleben und selbst saunieren. Laufzeit noch bis zum 14.04.2024, jeweils von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. 321 Happy Shooting.

Chris

Ist das mal geil oder was?

Boris

Wie genial ist das denn?

Chris

Wir haben jetzt einen offiziellen Termin, Außenkorrespondenten, Jürgen, das machst du in Zukunft immer für alle Termine, oder?

Boris

Ohne Quatsch, was für eine Stimme.

Chris

Sowieso, also stell dir mal vor, wir hätten das jetzt so als Community-Beitrag vorproduziert für jede Sendung, die Termine aus unserem Dokument. Du kriegst auch gerne Zugriff auf unseren Termin-Inbox hier, wenn du willst. Ich bin noch ganz weg. Also danke Jürgen.

Boris

Wirklich gut.

Chris

Vom 26.01. bis zum 14.04. in der nordischen Botschaft in Berlin. Felleshus. Sehr schön. Vielen Dank. Ja, solltet ihr auch Termine haben, dann geht oder solltet ihr Termine suchen, dann geht auf happyshooting.de slash Kalender. Da findet ihr sowohl die bestehenden Termine als auch die Möglichkeit, Termine einzutragen. Und vielleicht liest der Jürgen die mal wieder vor. Vielleicht.

Boris

Wenn ihr jetzt lieb, bitte sagt.

Chris

Genau. Alle jetzt Jürgen schreiben. Wir sind am Ende der Sendung.

Boris

Oder? Nein, sind wir noch nicht. Denn wir haben noch eine Aufgabe aufzulösen.

Chris

Mist. Ich habe, ja, das mit den Aufgaben.

Boris

Die HSB-Timing-Aufgabe. da habt ihr Fotos geschickt. Tatsächlich, wir haben neun qualifizierte Bilder.

Chris

Oh, jetzt fehlt mir aber der Link.

Boris

Eins ist disqualifiziert. Das ist, glaube ich, zu alt gewesen. Oder zu neu gewesen. Also bleiben acht. Darf ich den Zehnerwürfel nehmen?

Chris

Entschuldigung, ich muss jetzt erstmal noch den Link suchen. Ich dachte, den hättest du eingetragen.

Boris

Den hab ich eingetragen.

Chris

Nein, den zweiten Link für die, Für Flickr. Nicht der Hintergrund, sondern der Vordergrund.

Boris

Achso, nee, hab ich nicht.

Chris

Hast du nicht, siehste? Und jetzt bin ich am suchen.

Boris

Warum hab ich das nicht?

Chris

Ich weiß nicht, warum du das nicht hast.

Boris

Möchtest du den haben?

Chris

Ja, den hätte ich gern. Weil sonst kann ich ja die Bilder nicht vorzeigen.

Boris

Ja, das ist doch überhaupt gar kein Problem.

Chris

Ist doch, ist doch, ist doch. Alles kaputt.

Boris

Da ist alles kaputt.

Chris

Hast du ihn drin?

Boris

Ist er drin.

Chris

Okay, warte, warte.

Boris

Ich habe natürlich die von unserem Auswertungstool genommen.

Chris

Okay, und hier ist die Timer. Oh, da hätte aber noch ein bisschen was mehr gehen können. Ich sehe 2, 4, 6, 7, 8 Bilder sehe ich hier.

Boris

Ja, 9 sind es, aber wie gesagt, 1 ist zu neu. 1 ist disqualifiziert. 1 ist disqualifiziert, genau.

Chris

Was gibt es denn zu gewinnen? Warte mal, ich muss mal hier in die Kiste gucken. Und wir haben tatsächlich noch einen L-Winkel übrig.

Boris

Yay! Einen L-Winkel.

Chris

Sehr schön. Also, L-Winkel gibt es zu gewinnen und wir würfeln.

Boris

Komm, nimm den Zehnerwürfel.

Chris

Ich habe keinen Zehnerwürfel. Beziehungsweise doch, dann nehme ich nur den äußeren.

Boris

Oder nur den inneren, mir egal.

Chris

Nein, ich nehme den äußeren. Ich nehme den äußeren.

Boris

Ich habe hier einen mit zehn Seiten.

Chris

Ja, ich habe auch, guck mal hier, der hat zehn Seiten außen und zehn Seiten innen, aber ich nehme jetzt nur den Außenwürfel. Auf die Plätze, fertig und die sieben hat gewonnen.

Boris

So schnell geht das.

Chris

So schnell geht das und die sieben, guck mal hier, das ist hier bei uns die sieben, das ist, oh ja, das ist das hier, oder? Sehe ich das richtig von Klaus?

Boris

Ja, habe ich hier auch, ja. Ja.

Chris

Mit richtigem Timing stoßen die Murmeln zusammen. Timing. Dunkelfeldfotografie vor LED-TV. Ah. Das ist, äh, siehst du hier bei der einen Rollen denn da hinten diese vielen Wiederholungen von der Lichtkante?

Boris

Ja, sehe ich.

Chris

Das ist das Flackern vom Fernseher. Überhaupt so ein LED-Panel oder Fernseher dann als Hintergrundbeleuchtung zu nehmen.

Boris

Pulsiertes Licht halt dann.

Chris

Pulsiertes Licht, genau.

Boris

Ja, sehr schön. Klaus, du hast gewonnen.

Chris

Schick eine Mail an chris.hp-shooting.de.

Boris

Das sieht wirklich spannend aus in diesem tiefen, dunkelblauen Hintergrund. Also man hat quasi nur eine Ahnung, dass es eine flache Ebene ist, weil man die Reflexion dieser Kugeln nach unten hat. Aber auch eine sehr starke Reflexion. Es ist fast wirklich wie gespiegelt.

Chris

Timing an vielen Sachen. Einmal die Bewegung und die Taktung des Lichtes und dann die Unschärfe durch die Bewegung der Kugeln. oder die Kamera ist nicht bewegt, weil sonst wäre die linke Kugel ja auch bewegt. Also da ist viel Spielen auch dabei bei so einem Bild. Das Licht macht mir echt Spaß.

Boris

Also auch wie so die, diese Seitenkante dieser Kugeln da hervorgehoben sind. Durch die helle Reflexion. Sehr, sehr schön.

Chris

Sehr schön. Ansonsten haben wir hier noch, das ist das disqualifizierte.

Boris

Genau, das ist die alte Uhr.

Chris

Ach genau, das war das Disqualifizierte. Ansonsten haben wir hier noch Bewegung drin. In diesem Fall eine einfahrende S-Bahn oder abfahrende, kann man nicht sagen. Was nehme ich noch? Das ist auch mal wieder schön. Das ist doch geil. Ein Kuchen, Frank hat einen Kuchen gepostet.

Boris

Mit einer Kerze?

Chris

Mit einer Kerze und die Kerze hat einen Schriftzug, fuck you're old. Das geht mir jedes Mal so, wenn ich in den Spiegel gucke.

Boris

Das kann man schon sehen. Aber also ähnlich zu dem Bild, was wir gerade hatten, hat zum Beispiel Heimeber auch ein Foto gemacht mit einem Hammer, der gerade auf einen Nagel schlägt und das eben auch von der Langzeitbelichtung her so, dass man quasi die Bewegung und den Einschlag im Bild hat. Auch sehr faszinierend.

Chris

Ja, schön, dass ihr alle so schön mitgemacht habt. Und nächstes Mal gerne wieder. Neue Aufgabe läuft.

Boris

Ja, die Filteraufgabe. HSB-Filter ist die Aufgabe und die läuft noch bis zum 29. Februar.

Chris

Richtig. Ansonsten, wir sind dann in der Woche wieder da, live am Dienstag, 18 Uhr wie immer. Und ihr so mitmachen und überhaupt. Bis dann.

Boris

Vielen Dank an Halberam für die tolle Unterstützung.

Chris

Und das sowieso. Macht's gut. 3, 2, 1.

Boris

Happy Shooting.

Chris

Untertitelung des ZDF, 2020.

Shownotes


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