#846 - Endloslicht

Veröffentlicht 11 April 2024

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#846 - Endloslicht

Veröffentlicht 11 April 2024

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Boris

Happy Shooting, Folge 846, Endloslicht. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Halberahmen.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Moin lieber Christian, was machst du da?

Chris

Ich packe hier Fotosachen aus.

Boris

Fotosachen?

Chris

Ich mache Unboxing gerade.

Boris

Du machst ein Live-Unboxing. Seid Sie gespannt, meine Damen und Herren. Live-Unboxing mit Chris.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Oh mein Gott, Chris, was hast du denn da gekauft?

Chris

Ja, das ist nichts. Also es hat was mit Photonen zu tun. Also insofern.

Boris

Eine Photon-Ballermaschine.

Chris

Hier ist eine LED-Fläche, wie man die kennt. Und hier ist eine Anti-LED-Fläche. Also das ist die Solarzelle dazu. Und dazwischen ist Kabel.

Boris

Die steckt man sich gegenüber und dann hat man quasi Endloslicht. So, genau.

Chris

Und da ist ein Bewegungsmantel drin. Das ist für unsere Gartenhütte eine Lampe, die da reinkommt. Und das kleine Solarding, das ist hier 15 mal 10 ungefähr.

Boris

Oh mein Gott, Chris, das sieht aber sehr kompliziert aus. Muss ich denn da eine Ausbildung für haben?

Chris

Hier musst du hin, da ist ein Knopf, da kannst du noch, ah, guck mal, ist sogar schon Strom drin. Guck mal hier.

Boris

Oh, das kommt mit Strom. Chris, das sind ja gleich drei Dinge in einem. Wie viel Strom kommt denn da mit, Chris?

Chris

Moment, ich blende mich hier gerade um.

Boris

Verletz dich bitte nicht.

Chris

Kann man das jetzt ausmachen?

Boris

Geht das auch aus? Ist da nicht ein Schild, bitte nicht in die Sonne gucken oder so?

Chris

Ja, so ähnlich. Da ist ein Akku drin und dann hast du hinterher halt in der Gartenhütte Licht. So ist das nämlich. Ich weiß jetzt, es ist Sommer, jetzt kommt dann, also vom Wetter her gesehen, von der Temperatur, jetzt muss man auch langsam wieder Rasen mähen und möchte sich in der nicht beleuchteten Gartenhütte vielleicht auch nicht unbedingt irgendwo verletzen.

Boris

Wenn Sie das Gartenlicht jetzt bestellen, dann bekommen Sie kostenlos dazu ein Solarpanel für endlos Licht bei Sonnenschein und Strom. Doch damit nicht genug, lieber Chris. Du bekommst auch Kabel.

Chris

Ja. Solar ist total, also Solar mit Akku. Meine Eltern haben erst eine PV drauf. Die haben jetzt seit März sind die schon über 90 Prozent autark.

Boris

Wow, geil.

Chris

Es ist faszinierend. Egal. Happy Shooting, der Fotopodcast. Wir sind wieder da. Die Woche ist rum. Warum bist du eigentlich so hell hier heute?

Boris

Weil du gerade ein Lampenhaus gepackt hast, mein Freund.

Chris

Es ist zu dunkel.

Boris

Und Kupferstecher.

Chris

Ah, wir haben heute lustige Themen für euch. Sollen wir mal?

Boris

Da bin ich mir nicht sicher, wie lustig die sind, aber wir haben Themen für euch.

Chris

Also ein paar sehr interessante.

Boris

Aber hallo schon. Ja, hallo. Aber start mal vorne.

Chris

Ja, start mal ganz vorne.

Boris

Wer, was und wo macht man hier mit?

Chris

Ach so, das, ähm... Ja, du, wir hatten eine Woche Pause. Ich hab alles vergessen.

Boris

Ja, alles bei den Schafen gelassen.

Chris

Ist einfach so. Nee, ich war ja nicht bei dir.

Boris

Du warst ja genau auch bei deinen Papi.

Chris

Ich war ja bei den Eltern und so. Ja, wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Wir machen hier in der Regel einmal die Woche live dienstags eine Sendung. Heute ist der, was ist denn heute? Der 9. April. 9. April 2024. Das ist korrekt. Und wer hier live mitmacht, sind zum Beispiel Jochen, Kai, Uwe, Christian, David, David, Ralf, Manuel, ich scrolle gerade noch.

Boris

Es darf gerne mehr werden. Wir wollen das nicht vorlesen können.

Chris

Genau. Solange wir das noch vorlesen können, sind das nicht genug. Und das Ganze wird hier live begleitet auf unserem Slack-Kanal. Dienstags 18 Uhr. Solltet ihr Fragen, Beschwerden, Einwände haben, wir haben auch einen Feedback-Kanal.

Boris

Und damit sich das auch für die Video-Zuschauerinnen lohnt, habe ich heute diese Graukarte für euch. Ihr könnt jetzt einen Screenshot machen und dann habt ihr eine Graukarte immer dabei. Mein Gehirn macht heute Komisch.

Chris

Der war doof. Happyshooting.de slash hi, da dürft ihr eure Fragen, Beschwerden, Einwände oder tolle Sachen abliefern. Zum Beispiel hat das getan, der Patrick, der schreibt uns, hallo ihr beiden und alle Zuhörer zum Thema Canva und Affinity. Oh ja, wichtiges Thema. Möchte ich auch ein paar Gedanken teilen. Ich vermute wie fast alle, dass ein Abo-Modell für die Affinity Suite kommen wird. Das vermuten wir auch. Auf zwei Dinge möchte ich hier noch ergänzen. Canva besitzt mit Pixabay und Pexels die zwei größten freien, in Anführungszeichen, Fotoplattformen im Netz. Die kennt man auch und hat mit Sicherheit ziemlich große Pläne für die Zukunft. Im Gegenzug hat Adobe mit Express einen 1 zu 1 Canva-Klon geschaffen, welcher im Foto-Abo vollumfänglich enthalten ist.

Boris

Ja gut, die beiden sind schon Mitbewerber, vielleicht nicht unbedingt in derselben Branche.

Chris

Die Frage ist, bei wem bekommt man nun für 11,99 Euro pro Monat mehr geboten? Aktuell ist es noch Adobe, aber Canva hat dies wohl erkannt und möchte sich entsprechend positionieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Klingt erstmal so vernünftig. Noch eine kleine Frage am Rande. Ich würde es mega finden, wenn ihr die Druckmoduleinheiten in ein YouTube-Video zusammenfassen würdet. So kann man immer wieder mal nachschauen und muss sich nicht durch die Folgen suchen. Ich sage schon mal danke für eure tolle Arbeit. Liebe Grüße, Patrick. Ja, ja, Zeit, aber hat jemand Bock, das zu machen? Ich würde es dann online stellen.

Boris

Ja, Patrick, hier ist der Ball und den spielen wir jetzt mal so zurück.

Chris

Du kriegst auch die ordentlichen Dateien von mir. So, dann Bernhard schreibt noch. Lieber Boris, lieber Chris, inspiriert von euren Ausführungen betreffend die Rahmen der Firma Halbe, habe ich beschlossen, mir ein schönes Exemplar für unser Wohnzimmer zu bestellen. Dem Rat von Boris folgend, habe ich zuvor zwei kleine Proberahmen bestellt. Natürlich unter Anwendung eures 10% Gutscheins. Oh, hat der da schon gezogen? Okay.

Boris

Weil der Jan unteres Limit hat, aber mit 2 ist vielleicht gerade reingerutscht.

Chris

Ah, hat sich, wenn er 2 Proberahmen bestellt hat, war er da vielleicht. Jedenfalls schreibt er dann weiter, dass er, seinen großen Rahmen bestellen wollte, den er nicht mehr einlösen konnte, den Gutschein. Haben wir geklärt. Da war tatsächlich eine Limitierung drauf. Die ist jetzt erhöht worden. Das heißt, Auf jeden Fall sollten pro Kunde mindestens zwei Gutscheinbestellungen funktionieren.

Boris

Ja, wir können das nachher nochmal ansprechen.

Chris

Wussten wir nicht.

Boris

Da gab es ein Missverständnis. Nichtsdestotrotz, ich sage mal so, Tanja möchte bestimmt auch nochmal einen Rahmen bestellen. Und meine Schwiegereltern haben auch noch keinen.

Chris

Und das Geburtstagsgeschenk und so. Naja, im Zweifel habt ihr ja noch Familie und andere Menschen. Oder deren Namen man und so. Gut. Das war es von euch. Am Schluss noch eine kleine Rückmeldung. Von unserem Außenreporter. Und jetzt gehen wir mal kurz in die News. Beziehungsweise in einen Nachtrag.

Boris

Einen Nachtrag. Ich weiß gar nicht, ob wir das schon irgendwo mal angesprochen hatten. Und da ich es nicht vergessen oder verlieren wollte, kommt es hier, wenn es Dublette ist, bitte seht es uns nach. Es ist gerade ein bisschen viel privat um die Ohren bei uns beiden. Der Frank hatte uns geschrieben, betreffend der Pentax K3 Mark III Monochrom. Der Name ist irgendwie blöd, wenn man ihn vorlesen muss. Geschrieben sieht er ganz normal aus. K3-3.

Chris

K33, du musst das römisch dazu sagen.

Boris

Römisch 3. Und zwar hatte er uns nämlich geschrieben, also der Frank, das war noch zuerst, wünscht uns nämlich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, das ist schon etwas länger her. Ja, aber es ist ja viel passiert seitdem, deswegen, Bodensatz, Stiefel, Nistgabel. Nix Bodensatz, es ist ja viel passiert in der Zeit. Wir haben ja erst April, ich bitte dich, Bodensatz.

Chris

Ne, wir haben schon Sommer.

Boris

Ja, quasi. Also, er schreibt, zur Pentax K3 Mark III Monochrom habe ich einen Nachtrag. Es ist sehr schön von euch, dass ihr euch mehrfach dieser kleinen Nische der Pentax Fotografen widmet und ebenfalls der noch der viel was kleinere Nische der Pentax Monochrom Fotografen. Richtig ist nicht einmal jeder Pentax Fotograf hat eine Monochrom, aber vermutlich besitzt jeder, der eine Pentax Monochrom hat, auch mindestens eine Pentax. Ja, und zwar mindestens die Monochrom, lieber Frank, aber ich weiß schon, was du meinst. Achso, Pentax Color, da war ein Umbruch, den Witz ziehe ich zurück und nehme ihn auf mich. Zeilenumbrüche kopieren hier rein, das ist echt schwierig. Die Monochrom ist schon ein wunderschönes und faszinierendes Gerät und es ist billiger als ihr denkt. Und jetzt schreibt der Frank, jeder kann einen Rabatt von 300 Euro nutzen, dann kostet die Pentax K3 Mark III Monochrom. Nur noch, ich sage mal, gerundet 2200 Euro und nicht, wie ihr angegeben habt, 2500 Euro. Rabatte und Straßenpreis versus Listenpreis und Rabatte ist normal. Aber 300 Euro Rabatt, das ist ganz stolz. Also da sollte man mal gucken. Und damit ist noch nicht das Ende. Es gibt gelegentlich so was von verführerischen Angeboten, bei denen der Preis auch noch weit unterhalb der 2000-Euro-Marke liegt und damit die Pentax Monochrom für immer mehr Menschen attraktiver und bezahlbar wird.

Chris

Das klingt ja fast, als ob der bei Pentax arbeitet.

Boris

Er ist, also Frank, wir hatten ja E-Mail-Austausch. Ich habe tatsächlich erst gedacht, das wäre eine Chat-GPT-formatierte E-Mail gewesen zum Marketing, aber das haben wir geklärt. Frank ist wirklich, wirklich Pentax-Fan. Ich kann das durchaus auch nachvollziehen. Ist auch okay. Und hat einfach hier ein Anliegen, was er einfach weiterkundgeben möchte. Finde ich auch in Ordnung. Und einen Listenpreis von 2,5 und dann vielleicht mit Angeboten und Sonderaktionen auf unter 2, das ist ein Wort. Also finde ich gut erst mal als Hinweis, Augen aufhalten und vielleicht nicht zu teuer kaufen. Vielleicht mit der Pentax-Community mal fragen, die und der oder die eine Fotografin, wie auch immer, Kennen sich sicherlich aus, was diese Angebote angeht. Und dann schreibt er, mir ist aufgefallen, ihr sprecht sehr respektvoll über Pentax Monochrom, aber ihr kennt sie nicht. Das solltet ihr aber zum Beispiel durch ein Leihgerät oder Gespräche mit wirklichen Anwendern. Bei Interesse könnte ich vermittelt wirken, denn der Trend zum Monochrom hat meiner Meinung nach erst angefangen. Mehr Fotografen werden sie kaufen und vielleicht gibt es bald mehr Monochrome, Digitale Fotoapparate für einen noch größeren Anwendungskreis. Ihr habt die richtige Fährte aufgenommen. Viele Grüße.

Und ja tatsächlich kennen wir die monochrom natürlich nicht aber wir kennen pentax ich hatte tatsächlich vor jahren mal ein leihgerät bekommen da hatte ich glück dass ich von pentax ein leihgerät bekommen habe und zwar die k1 das fand ich persönlich mich sehr interessant weil ich hatte bei pentax immer auf eine vollformat kamera gewartet also 35 millimeter format und, Und habe dann auch eine bekommen. Den Blog dazu verlinken wir gerne mal. Das habe ich natürlich dokumentiert. Und das ist eine ziemlich schicke Kamera.

Ich persönlich bin mit ihr dann nicht hundertprozentig warm geworden. Einfach von der Haptik und von der Bedienung her. Die war mir am Ende des Tages halt zu technisch. Das macht die Kamera aber nicht zu einer schlechten Kamera. Und ich finde halt bei Pentax, und deswegen reden wir da eigentlich immer ganz gerne darüber, drüber. Ich finde bei Pentax, das ist so ein bisschen ähnlich wie bei Olympus. Also die machen immer so ein bisschen was anders als die anderen. Also Pentax sind zum Beispiel die einzigen, die ich kenne, die den Bildstabilisator benutzt haben, um eine Sternennachführung zu machen. Einfach die Kamera aufs Objektiv und dann Kompass und dieser Nachführung weiß die Kamera eben, in welchem Winkel sie den Sensor nachführen muss. Und so konnte ich tatsächlich mehrere Minuten Sterne belichten, ohne Striche zu kriegen. Und das mach mal mit einer anderen Kamera. Das sind so Kleinigkeiten. Oder Chris, wir haben es bei dir gemacht in der Villa. Vom Stativ aus quasi ein Panorama gemacht, indem wir den Sensor verschoben haben. Und dann eben den größeren Bildwinkel vom Weitwinkel abgefangen haben.

Chris

Das ist auch wirklich cool, dass sie dieses eigentlich ja zur Stabilisierung vorgesehene Feature dann für sowas quasi auch einsetzen. Das ist smart.

Boris

Das ist wirklich smart und sowas kann man einfach auch mal gut finden. Das ist völlig in Ordnung. Über Monochrom haben wir gesprochen. Natürlich der Aufhänger Leica Monochrom. Das waren die, die meiner Meinung nach damit angefangen haben. Zumindest, dass ich es mitbekommen habe. Und dann kam eben jetzt Pentax mit einer deutlich günstigeren Alternative natürlich. Mit weniger Auflösung, anderes System etc. Ist klar. Und wir haben natürlich, Frank, auch auf deinen Anraten hin bei Pentax angefragt. Übrigens den Kontakt, den du mir genannt hast, den kannte ich. Das ist die Person, die mir damals auch die K1 zur Verfügung gestellt hat. Aber... Wir bekommen leider keine Monochrom zum Ausprobieren in die Hände, weil der Kontakt schlicht keine hat, die er uns geben kann. Es gibt nicht so viele Leihgeräte, sagt er. Das heißt, da wären wir, wenn irgendwo ganz weit hinten auf der Warteliste und auch wahrscheinlich nicht so ganz die Zielgruppe, wie er zumindest vermutete. Wir konnten ihn jedenfalls nicht vom Gegenteil überzeugen. Macht aber nichts, denn ich vermute, Früher oder später werden wir einen oder eine Fotografin auf einem Workshop treffen mit einer Monochrom. Solltet ihr also eine Pentax Monochrom haben und zum Workshop kommen, bringt sie gerne mit. Ich würde sie gerne mal für ein paar Fotos ausführen, mal ein paar Portraits damit machen und so.

Chris

Ich sehe schon so eine puristische Kamera in die Hand und dann dreht sie sich um und rennt so weg.

Boris

Nein, nein, nein. Ich würde als erstes mal einen Funkauslöser drauf machen, Blitze aufbauen und dann werden wir mal ein paar schwarz-weiß Portraits machen.

Chris

Sehr schön.

Boris

Genau, also soviel nur zum Nachtrag, Frank. Ich fand, das sind wir dir noch schuldig gewesen, deine Antwort offiziell hier ausführlich.

Chris

Und Kai hat noch einen interessanten Pentax-Bit hier. Die K1 war die einzige Kamera, die man auf einem Mark II umrüsten konnte.

Boris

Ja, tatsächlich. Da gab es ja dann ein Upgrade, auch ein Hardware-Upgrade. Da konnte man seine Kamera einschicken und dann wurde die tatsächlich aufgerüstet. Zeig mir mal einen anderen Hersteller, der sowas macht. Ziemlich geil. Tja, so schaut's aus.

Chris

Jetzt haben wir Körnbären, mehrere.

Boris

Ja, ich versuche es kurz zu halten, weil da haben sich einige Firmware-Updates aufgestaut. Ich wollte aber darauf hinweisen, weil ein oder andere hört ja hier vielleicht zu und wird dann überhaupt erst darauf hingewiesen, dass es Updates gibt. Und zwar fangen wir an mit Canon. Da gibt es Updates für die R-Serie und sogar noch für die 1D X Mark III. Genauer gesagt für die Canon R3, die R5 und die R6 und eben die 1D X Mark III. Das sind hauptsächlich kleinere Fehlerbehebungen bei den Kameras und für die R5 sind Erweiterungen drin. Bei der R5 kann man dann den Servo-Zoom, den man da ja ansetzen kann, dann fernsteuern über die App und außerdem lassen sich zwei Terabyte auf CFexpress-Karten speichern, die mehr als zwei Terabyte haben. Also ich vermute, dass sie einzelne Dateien mit einer Größe von mehr als zwei Terabyte meinen, also vielleicht Videos. Ansonsten wäre die Aussage etwas missverständlich. Also eine kleine Feature-Erweiterung an der Stelle, wer auch immer in dieses Limit gerannt sein mag.

Das war es auch schon zu Canon. Ich habe es noch nicht eingespielt. Die Beschreibung bei der R6, dass sie auch mal unvermittelt neu starten könnte oder eine Fehlermeldung anzeigen könnte. Ich habe es bisher noch nicht, also habe es jetzt nicht eilig, da das Update einzuspielen. Dann ist Sony an der Reihe mit Firmware-Updates für die A1, A7S Mark III, A7IV und die A9 Mark III.

Für die Sony A1 ist es die Version 2.0.0 und das wurde direkt wieder zurückgezogen. Ich glaube nach dem selben Tag oder am Tag später. Am 28.3.2024 ist das Update zurückgezogen worden. Man konnte es noch eine Weile runterladen, aber das hat wahrscheinlich mit Caching von den Servern zu tun, nehme ich mal an. Also das ist offiziell zurückgezogen. Solltet ihr also irgendwie einen Download haben für die Sony A1 mit der Firmware 2.0.0 und ihr habt das runtergeladen, so um den 28. März herum, spielt es nicht ein, wenn ihr es noch nicht eingespielt habt.

Chris

Das ist übrigens generell ein guter Tipp für Software-Updates, die Version 0, die erste Version, besser nicht einzuspielen, sondern auf die 0.1 warten oder so.

Boris

Ja, sicher.

Chris

Je nach Hersteller.

Boris

Jener hersteller ist immer die frage was dann noch so kommt also das problem hier war dass hinterher die kamera unter umständen nicht mehr ins netzwerk kamen über wifi schrägstrich bluetooth das heißt dann wenn man dann eine netzwerkverbindung aufbauen wollte um bilder zu transportieren oder fernzusteuern dann ging das nicht mehr nicht so schön andere user berichten auch von anderen problemen im autofokus bereich und so weiter und so fort also da vielleicht einfach mal im Auge behalten, was da noch kommt. Ansonsten ist es die Version 3.0 beziehungsweise 2.0 für die A7S Mark III und die A7 IV und eben die 2.0 für die Sony A9 Mark III. Als große Neuerung da drin ist die Unterstützung für das C2PA Format. Da geht es um die digitale Signatur von Fotos. Das rüstet Sony jetzt also nach. Sony ist ja großer in diesem C2PA-Format.

Chris

Also per Software wird das nachgerüstet?

Boris

Per Software wird's nachgerüstet. Wahrscheinlich kann die Hardware das schon sowieso machen. Da geht es halt darum, die Fotos digital zu signieren, um eben eine Echtheitsbestätigung zu haben. Hier, dieses digitale Bild wurde wirklich mit Lichteinfang auf den Sensor gemacht und nicht mit der KI. Darum geht es ja. So für Medien, Presse, Agenturen und so weiter. Und das kann die Kamera zwar prinzipiell, aber jetzt nicht für jeden. Also es ist nicht, dass man jetzt zu Hause diese Kamera hat, das Update einspielt und das dann nutzen kann, weil, ich zitiere hier aus der Webseite, diese Funktion ist für einige Nachrichtenorganisationen zum Zeitpunkt der Pressemitteilung verfügbar. Sowohl die kamerainterne digitale Signatur-Technologie von Sony als auch die C2PA-Konformität sind derzeit über eine separate Upgrade-Lizenz erhältlich. Also ich denke, die, die es ganz konkret betrifft, da gibt es jetzt wohl so eine Testphase, wo das ausprobiert wird zwischen einigen Agenturen und Fotografinnen. Da wird man wahrscheinlich von Sony irgendwas speziell bekommen, anfordern können, einspielen. Keine Ahnung. Aber prinzipiell ist es in der Firmware mal drin. Und wann es dann ausgerollt wird in der breiten Masse, das hängt jetzt wahrscheinlich von den Ergebnissen dieses Tests ab. Schauen wir mal. Die A1 und die A7S Mark III haben außerdem für Videografen ein angepasstes Feature bekommen, nämlich das Focus Breathing wurde korrigiert.

Chris

Also digital korrigiert.

Boris

Digital korrigiert, genau. Und die beiden Kameras lassen sich mit der Creators App beziehungsweise der Monitor Control App benutzen und noch ein paar Kleinigkeiten mehr. Da müsst ihr mal auf der Seite gucken. Aber, und jetzt ein ganz wichtiges Achtung, wenn ihr für diese genannten Kameras jetzt ein Firmware-Update einspielt, und zwar jetzt diese aktuellen Firmware-Updates, eure individuellen Kameraeinstellungen, also Knopfbelegungen, die ihr gemacht habt, um den ich es, gehen verloren. Laut Sony gibt es keine Möglichkeit, diese vorher zu sichern und hinterher wieder einzuspielen. Wahrscheinlich hat sich da unter der Haube wirklich viel geändert. hat. Das heißt, bevor ihr das Update einspielt, geht mal durch die Menüs durch und notiert euch, was ihr geändert habt, damit ihr das hinterher wieder einstellen könnt. Und geht davon aus, dass ihr nicht das Update einspielt und dann fünf Minuten später ein Shooting habt oder sowas, sondern macht das irgendwie, wenn ihr wirklich einen armen Zeit habt, um eure Kamera wieder neu zu konfigurieren. Finde ich persönlich ein bisschen Panne, aber wenn es denn mal so ist, dann ist es halt so. Immerhin wird gewarnt davor.

Chris

Und immerhin.

Boris

Das war Sony. Jetzt habe ich einmal zu viel auf Escape gedrückt. Dann kommen wir also zu Fujifilm. Fujifilm hat auch Firmware-Updates am Start. Und zwar für die X-T4 und die X-T3. Da gibt es einen Bugfix, dass wenn du das X-F50mm F1.0, also dieses sehr lichtstarke Objektiv benutzt, dass die Vorschau in deinem Sucher oder eben am Display und das fertig aufgenommene Bild eine unterschiedliche Helligkeit aufweisen. Da gab es also eine Diskrepanz. Das ist gelöst. Und außerdem gab es wohl ein Problem, dass Bilder nicht gespeichert wurden auf der Speicherkarte, wenn man mit der X-App oder der Remote-App eingestellt hat, dass man darüber übertragen möchte. Das ist auch gefixt. Dann ist ein Firmware-Update da für die XS10. Da ist auch dieser Bilderübertragen-Bug gefixt. Dann gibt es ein Update für die X-T3 Mark II. 30 Mark II, so rum. X-T30 Mark II. Kleinere Fehlerbehebungen. Und für die GFX 50S Mark II.

Da ist ein Fix drin gegen Flimmern in bestimmten Umgebungen, das auftrat, obwohl man die Flicker-Reduktion aktiviert hatte. Also auch noch ein Bugfix an der Stelle. Finde ich schön. Das sind streckenweise ja schon ältere Kameras. Und trotzdem wird hier dran gepflegt. Das finde ich sehr schön. Das war es hoffentlich kurz genug und knackig genug von den Updates.

Chris

Kommen wir zu einem, ja, wie nennen wir es? Ein, äh, na, ist eigentlich kein Knaller. Es ist mehr so ein, so ein Hoppla. Was ist denn jetzt los? Die Fotopia.

Boris

Ja, das habe ich auch gelesen.

Chris

Fotopia ist ja mal angetreten, um eine, äh, ja, eine Fotokina- Ersatzmesse zu werden sozusagen, nachdem die weg war. Fotopia hat jetzt abgekündigt. Das haben wir von mehreren Hörern bekommen und mir ist es heute auch irgendwie untergekommen.

Boris

Und es wirkte relativ spontan, weil es gab ja schon Kartenverkauf.

Chris

Die haben schon Tickets verkauft. Sie sagen, sie können es wirtschaftlich nicht durchführen. Also lohnt sich nicht.

Boris

Nach drei Jahren.

Chris

Übersetzt. Weil es in einem schwierigen Marktumfeld ist es wirtschaftlich nicht möglich, sagen sie.

Boris

Weißt du, warum ich das so schade finde? Seit drei Jahren gibt es die ja überhaupt erst. Und das sind genau, also die haben ja quasi mit Pech gestartet in diese Covid-Zeit rein. Und das ist natürlich jetzt nicht unbedingt der Indikator für solche Öffentlichkeitsveranstaltungen. Das heißt, eigentlich sind es ja noch nicht mal drei Jahre. Es ist ja vielleicht eins. Und dass das dann natürlich nicht so gut läuft, das will ich schon nachvollziehen können, wenn man da auf die Zahlen kommt. Aber so richtig eine Chance hatte sie nicht. Finde ich.

Chris

Ja, ich war da noch nicht. Ich habe auch relativ wenig jetzt in den News darüber gesehen. Also was da an Kommunikation war, ist zumindest bei mir nicht groß aufgeschlagen. Sie sagen jetzt, dass es aber noch die Content Creator World gibt. Also Zielgruppe eher die Leute, die halt Content machen. Im Rahmen der Polaris-Convention von 11. bis 13. Oktober. Bereits gekaufte Tickets für die Fotopia 2024 können zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird also vollständig zurückerstattet. Und zwar über die Zahlungswege Kreditkarte oder Paypal, mit denen auch bezahlt wurde. Sie erbitten sich da bis zu drei Wochen Zeit dafür.

Dann ist in der FAQ sind noch so Fragen wie, was ist jetzt mit bereits gebuchten Flügen oder Bahntickets sagen sie, musst du selber gucken klar, können sie auch nichts machen bestimmt gelaufen, ja und die Content Creator World, die wird so ein bisschen, jetzt hingehalten so als Alternative quasi wobei ich keine Ahnung habe was da abgehen wird, ich meine letztendlich sind natürlich schon die Content Creator, die Menschen, die heute mit Kameras arbeiten und mit dem gesamten Multimedia-Spektrum arbeiten. Und insofern ist das schon vielleicht einfach so eine kulturelle Wanderschaft, die da stattfindet, wo es woanders hingeht. Die Fotopia-Tickets sind für die Content Creator World nicht gültig, also die muss man entsprechend nochmal neu kaufen. Ja, so sieht das aus. Also jetzt vor ein paar Tagen ist das jetzt quasi rausgekommen. Ja, was sagen wir dazu?

Boris

Ja, ich finde es eigentlich, also ich war jetzt, ich war auch noch nicht da, aber wie gesagt, es war ja auch Covid-Zeit. Also eigentlich finde ich es schade.

Chris

Ich meine, Fotografie mit anderen Mitteln, also es ist jetzt halt eine Messe, die das Thema alleine beackert, dieses eine monolithische Fotothema, wobei das ja noch nie monolithisch war. Wenn man mal auf der Fotogena war, da war ja alles da früher, was irgendwie auch nur peripher mit dem Thema zu tun hatte. Aber das scheint so nicht mehr ganz interessant zu sein. Und David sagt, na ja, das große Messesterben. Es werden immer weniger. Und das ist auch so. Wir fahren auf eine Messe, das ist vielleicht auch ein Konzept, was sich so ein bisschen überholt hat.

Boris

Zumindest für Neuankündigungen. Das haben wir ja schon damals gesagt bei der Fotokina, die alle zwei Jahre, glaube ich, da war, wo die Hersteller schon lange aufgehört haben, ihre Neuankündigungen auf die Messetermine auszurichten. Sondern die haben das rausgehauen, wenn sie da waren und wann die Zeitpunkte günstig waren.

Chris

Ich sage mal so, mittlerweile haben sehr viele Menschen das gelernt, Content zu machen. Also auch in gut zu machen. Ich meine, hast du bei Apple gesehen, die haben während Covid ihren kompletten WWDC-Keynote-Ding umgestellt auf gut produzierte Dinge. Da muss man auch nicht mehr hinkommen. Klar gibt es da noch einen Pulk an Leuten, die da hingehen, aber das ist deutlich weniger als früher. David schreibt hier, März ist immer Tourismusmesse in Berlin. Dieses Jahr nur noch Fachbesucher für 48 Euro das Ticket. Ja. Dietmar hat sich sein Photopia-Ticket schon erstatten lassen, also der wäre da hingegangen.

Boris

Die Aussteller möchten natürlich auch ein Publikum haben, was eine Kundschaft ist natürlich.

Chris

Kai schreibt, wer braucht denn eine Messe, wenn es Klostergeister gibt? Stimmt, das ist ja eigentlich auch sowas wie eine kleine Messe, da bringen ja auch alle möglichen Leute ihre Sachen mit.

Boris

Ja, inoffizielle Privatmesse. Was ich persönlich an Messen halt immer gut fand, dass egal jetzt, ob das damals die CeBIT war, ob es die Fotokina war oder ob es jetzt vielleicht die Fotopia gewesen wäre, wenn ich mal hingekommen wäre, gar nicht mal zwingend nur die neuesten Dinge zu sehen, die neu ankündigen, sondern zum Beispiel, als ich mich für Drucker dann interessiert habe und ich möchte einfach mal wissen, was könnte denn mein nächster Drucker werden? Dass du halt einen Ort hast, wo du hinfahren kannst, wo ich in diesem Fall hinfahren kann, wo ich sagen kann, jetzt gucke ich mir mal bei Canon an die Sparte der Fotodrucker. Zeig mir mal was darüber. Kann ich mal irgendwie ein eigenes Bild ausdrucken? Erklär mir mal was zu den Farben. Und dann kann ich zum nächsten Stand gehen und kann mir das von Canon, von Brother und you name it, kann mir die angucken. gucken. Oder bei den Kameras kann ich halt mal sagen, Mensch, dieses Mittelformat, das reizt mich schon, auch wenn es für dich nur so ein halbes Mittelformat ist, aber wenn ich sage, das reizt mich einfach mal, dann kannst du da hingehen. Und auch wenn es die Kamera schon seit fünf Jahren gibt, aber ich habe ja sonst keine Chance, da mal wirklich ranzukommen und mir das mal erklären und zeigen zu lassen und dann mal hinzugehen und zu sagen, ich schaue mir das jetzt mal an bei Fujifilm. Was habt ihr denn? Für sowas finde ich halt eine Messe ganz cool, aber, Zingst zeigt ja zum Beispiel auch, dass solche Events funktionieren können. Dass es Kunsträume gibt.

Chris

Es ist ja keine Messe in dem Sinne.

Boris

Es ist eine Fotoveranstaltung. Da sind eben auch Hersteller dann da, wenn du sagst, dann zeig mir doch mal hier dein neues Filtersortiment und wie funktioniert denn dieser neue Halter oder was auch immer. Ich habe mich schon immer dafür interessiert. Habe ich nie gemacht. Jetzt habe ich vielleicht mal Bock dazu. Kann ich das mal ausprobieren? Also ich weiß nicht, Vielleicht hätte Photopia die Chance gehabt, sich in so eine Richtung zu entwickeln.

Chris

Aber es ist halt auch für die Unternehmen tatsächlich ein großer Kostenfaktor. Ich war früher ja mal bei HP und hatte dann auch mehrere Jahre Dienst auf der CeBIT. Und die hatten da ein eigenes Gebäude als Stand. Also das war ein Haus mit Räumen, mit eigener Wasserversorgung, mit allem, das war ein richtiges Gebäude, was da in dieser Halle gebaut war für die Firma und dann sind da, eine Woche lang mit Auf- und Abbau und Standdienst und so weiter, sind da halt dann irgendwie 50 Leute eine Woche lang dafür abgestellt worden. Das muss heute erstmal erwirtschaftet werden, das ist nicht ohne.

Boris

Ja, oder es halt als Marketingkosten abschreiben.

Chris

Und was mir bei solchen Sachen immer, am meisten bringt, ist weniger, dass ich dann irgendwelche Sachen angrabbeln kann, sondern dass ich mit Menschen persönlich irgendwie eine Verbindung aufbauen kann. Dabei habe ich mir auf diversen Messen auch schon Firmen angeguckt, die mir so rüberkamen, dass ich hinterher gesagt habe, mit denen will ich nichts mehr zu tun haben. Also auch die Entscheidung ist schon geschehen.

Boris

Es geht in beide Richtungen.

Chris

Oder andere, wo ich sage, oh, die sind mal echt. Erinnerst du dich an Crumpler?

Boris

Oh ja.

Chris

Das war doch legendär mit denen.

Boris

Die waren richtig knuffig drauf.

Chris

Genau, also sowas zum Beispiel, das war jetzt keine Werbung, aber, du hast dann noch eine ganz andere Ebene, die du halt im Digitalen nicht unbedingt mehr hast, aber die Kommunikation ändert sich halt mit der Zeit.

Boris

Aber auch ein gutes Beispiel, da habe ich mir Taschen angeguckt, dann waren wir noch bei Think Tank, da habe ich mir damals Taschen angeguckt und eben auch diese Trollys angeguckt und bin bin darüber überhaupt erst auf den Gedanken gekommen, dass ein Trolley überhaupt in Betracht gezogen werden könnte für mich. Und jetzt nutze ich seit vielen Jahren richtig begeistert so ein Ding. Aber sowas habe ich nur auf Messen gesehen, weil du gehst jetzt nicht irgendwie in einen Onlineshop und bestellst ja mal irgendwie völlig unterschiedliche Dinge aufs gerade Wohl.

Chris

Bernd bestätigt uns das auch noch mal. Messen sind für die Aussteller immer wahnsinnig teuer.

Boris

Das ist so.

Chris

Yes.

Boris

Na gut. Es ist trotzdem schade für uns am anderen Ende.

Chris

Ja, wir veranstalten, solange uns noch Leute, solange das noch Leute wollen, werden wir weiter unsere einjährige, jährliche Hausmesse veranstalten. Und das ist gut so. Da reden wir nachher auch noch ein bisschen drüber.

Boris

Da können wir mal drüber reden, weil es könnte ja auch sein, dass es wieder kleinere Zwischenmessen geben könnte. Aber müssen wir mal gucken, wie sich das entwickelt.

Chris

Du hast noch eine Produktgeschichte mitgebracht.

Boris

Oh ja, da war ich drüber gestolpert. Nikon hat einen super Zoom vorgestellt. Früher war ich eher naserümpfend bei 10-fach und mehr Zooms. Aber heutzutage, auch dank digitalen Korrekturen und Ähnlichem, ist das alles durchaus gar nicht so weit weg. Und zwar hat Nikon vorgestellt, Das Z 28 bis 400 auf dem Blende 4 bis 8. Das ist ein echt extremes Zoom. Bildstabi ist auch drin, also ist ein VR. Das ist ein 14-fach Zoom, wenn man es mal so runterrundet. Das ist schon echt gewaltig. Problem ist so ein bisschen die Lichtstärke. Also vorne bei 28 Millimeter hat es dann eben auf dem Blende 4. Das ist ja völlig in Ordnung. Aber schon bei 200 mm, also schon ab der Hälfte des Zoom-Bereiches, ist man bei Blende 8. Und das bleibt dann eben auch bis 400 so. Bildstabi ist da. Jetzt müssen wir aber bei der Bildstärke auch sagen, was Canon da streckenweise an neuen Objektiven, gerade an den langen Brennweiten vorgestellt hat, ist ja auch nicht wirklich lichtstärker. Also das ist ja völlig okay.

Chris

Ich vergleiche mal eben mit einem Objektiv, was ich ja mehrere Jahre lang gefahren habe. Und das ist das Canon 35-350 EF, also ein L, ein weißes L-Objektiv, Schiebesoom. Das kommt ja hier noch nicht mal ran, der Bereich ist noch kleiner. Das ging von 3,5 bis 5,6 und war so von der Bildqualität okay, aber in den Extremen dann doch mit ein bisschen chromatischen Aberrationen behaftet, die man aber sehr gut digital wegkorrigieren konnte. Und das war ein Objektiv, was steht hier dran, Baujahr, nee, kann ich jetzt hier nicht finden. Ist wahrscheinlich 20 Jahre alt das Design oder älter. Das Canon. Das Canon und jetzt ein neues, modernes 28-400 mit modernen Mitteln und modernen Gläsern und modernen Fertigungsmethoden. Du brauchst ja dann eben für asphärische Linsen auch entsprechende CNC-Maschinen und so weiter. Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass das besser ist als das, was Canon damals abgeliefert hat. Und wenn du dann noch eine Kamera dahinter hast, die halt problemlos mit ISO 6400 schießen kann, dann ist das mit der Lichtstärke auch nicht mehr wirklich.

Boris

Das ist ja der Punkt. Die ISO-Leistungen der Kameras heute sind einfach besser geworden. Und wenn es jetzt nicht um die Freistellung geht, die du ja bei 400 Millimeter sowieso hast, auch bei Blender 8, aber wenn es nicht um die extreme, saftige Freistellung geht, sondern eben um einen Reise-Zoom, weil du einfach mit einem Ding möglichst alles abdecken möchtest, dann ist das, glaube ich, heute schon besser als das, was früher möglich war. Du kommst ja auch relativ nah dran. Also im Weitwinkelbereich.

Chris

Ich bin gespannt auf Bilder.

Boris

Ja. Kannst du schon klicken? Nimm mal den Link, der im Beitrag steht. Hier bei uns in den Shownotes.

Chris

Im Beitrag.

Boris

Ja, im Beitrag, der Review-Link. Peter Pixel hat nämlich schon ein Vorab-Modell in der Hand gehabt.

Chris

Ich sehe keinen Link im Beitrag.

Boris

In unseren Shownotes.

Chris

Ach, bei uns. Ach so, ich dachte gar nicht. Da kann ich ja lang suchen.

Boris

Bei 28 Millimeter kommst du bis auf 20 Zentimeter ran. Das ist wirklich bis fast vorne an die Linse. Hast du einen Abbildungsmaßstab 1 zu 2,8.

Chris

Guck dir das Rohr an.

Boris

Ja, es fährt relativ gut aus. Also keine fixe Länge. Es ist ein Autofokus mit Stepper Motor, so ein STM Motor drin. Und der Hammer ist, das Ding wiegt 725 Gramm. Deutlich, deutlich unter einem Kilo. Das ist richtig leicht für so eine Hammer-Brennweite.

Chris

Ja, ich sag halt, das heutige Objektiv-Design ist mit dem von vor 30 Jahren nicht mehr zu vergleichen.

Boris

Und natürlich Kunststoff außenrum ist eh klar. Wir haben mit 85 ein halb Millimeter, also sagen wir mal 8,5 Zentimeter Durchmesser. Das ist ganz ordentlich. Aber nur 14 Zentimeter Baulänge. Also das Packmaß ist auch sehr kompakt. Filtergewinde sind 1077 ist eine relativ große Frontlinse. Es ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ende März 2024 verfügbar, sollte also schon verfügbar sein und wird angeboten, Liste für 1.550 Euro. Das ist vielleicht oder klingt erst mal viel Geld. Viele hätten sich gehofft, dass das vielleicht irgendwo im Bereich von einem Tausender oder vielleicht sogar drunter abspielt. Aber ich sage mal, wir reden hier von einem Nikon Z-Objektiv und nicht von einem Tamron oder so was, Nachbau irgendwas.

Chris

Tu mal Tamron nicht unrecht.

Boris

Nein, aber früher waren das ja so die günstigen Objektive. Dann hast du, wenn du was sehr Günstiges wolltest, hast du da geguckt. Wenn ich mir aber die Review durchlese und durchschaue bei Petapixel, dann ist das ein okayes Objektiv. Also das schneidet gar nicht mal so schlecht ab. Das Bokeh ist nicht besonders schön. Das sieht man auch in den Beispielbildern. Da gibt es wohl so einen merkwürdigen Doppelring und dann wirkt das relativ unruhig. Also das ist jetzt nicht unbedingt die Porträtlinse. Aber wenn ich mir vorstelle, du bist damit unterwegs und kannst alles abdecken, von Pferden auf der Weide oder Kühen auf der Weide bis hin zur Gruppe, die nah bei dir dran steht. Also hey, ich finde es nicht schlecht.

Chris

Weißt du, was mich an diesem Objektiv am meisten freut? Dass vielleicht Canon jetzt angespornt wird, auch mal diesen Bereich abzudecken. Vielen Dank.

Boris

Ja, schauen wir mal. Also mich würde es ja mal freuen, wenn Canon einfach mal angespornt wird, zu sagen, ach komm, jetzt öffnen wir mal das RF für andere und dann sollen die anderen mal günstige Objektive machen, wenn sie unbedingt wollen. Naja, schauen wir mal, was da kommt. Ja, Nikon Supersoom, wer hätte damit gerechnet?

Chris

Nicht schlecht. So, wir haben noch was. Das war, ja, es ist auch vor ein paar Tagen hier, Ich suche gerade den Link. Wo ist denn der Link? Wo habe ich denn den Link? Ah, da. Entschuldigung. Es gibt eine neue Kamera. Kann man nicht anders sagen. Es ist eine Kamera.

Boris

Ich stelle mal die Frage, ob das eine ist, aber es ist eine Kamera.

Chris

Sie ist relativ groß, diese Kamera. Es handelt sich nämlich um das LSST, da haben wir schon mal drüber gesprochen, das Legacy Survey of Space and Time. So heißt die Kamera, wiegt drei Tonnen, hat eine 1,57 Meter große Linse vorne.

Boris

Also Durchmesser?

Chris

Durchmesser, genau.

Boris

Ist über das Filtergewinde was bekannt? Ja, 1,57 Meter wahrscheinlich. Mindestens.

Chris

Und ja, wird hier so schön als die größte Digitalkamera der Welt bezeichnet ist natürlich ein Teil von einem Teleskop und zwar im Verra C. Rubin Observatory in Chile da habe ich mich auch schon mal mit einer Astronomin, unterhalten, die da die da arbeitet, damals ging es um die Starlink Satelliten und was die so anrichten, ja, das LSST oder die Kamera die da drin steckt, kann Bilder mit 3,2 Gigapixeln machen. Das ist nicht schlecht. Das sind 201, CCD-Sensoren a 16 Megapixel.

Boris

Also sie macht 3,2 Gigapixel wirklich in einem Schuss?

Chris

In einem Schuss.

Boris

Und nicht mit Stitching vom ganzen Abend oder sowas?

Chris

Nee, das mit einem Schuss. und der Spiegel, weil das ist ein Spiegelteleskop, ist 8,4 Meter groß. Also Durchmesser. Ein Tanzfeiter. Ja, das Interessante ist...

Boris

Du musst erst mal herstellen und dahin transportieren.

Chris

Wir haben das getitelt mit der beste Film aller Zeiten, weil das Ding dreht einen Film. Das macht jetzt nicht nur einfach ein paar hier, gucke ich mir die Galaxie an und ich gucke mir das an, sondern das Ding ist für ein Teleskop wohl relativ, weitwinklig.

Boris

Ja, das ist das Besondere.

Chris

Macht einen Survey des Nachthimmels und zwar ähm, Alle drei bis vier Nächte wird der komplette Nachthimmel damit abfotografiert. Ich weiß jetzt nicht, ob es so lange dauert, bis das Bild fertig ist und ob es vielleicht doch irgendwie gestitcht wird, ist mir aber auch egal. Aber das Ganze soll über zehn Jahre hinweg den größten Zeitraffer des Universums erstellen. Und dabei werden jede Nacht 20 Terabyte an Bilddaten erzeugt.

Boris

Ja. Ach, die hast du locker bei Wasabi gesichert. Die können damit umgehen.

Chris

Einfach.

Boris

Einfach hin damit.

Chris

Wahrscheinlich. Also da brauchst du natürlich riesen Serverfarms und Backups und so was.

Boris

Die hohe Auflösung ist natürlich erforderlich, weil sie so einen großen Bereich abscannt Und es geht jetzt nicht nur darum, irgendwie einzelne Punkte zu sehen, sondern sie wollen natürlich, wie du schon sagst, so einen Zeitraffer haben und dann halt auch Bewegungen von Elementen sehen, die ansonsten bei der Beobachtung durchflutschen, weil eben ja über Nächte oder auch über Wochen oder sowas die Bewegungen so minimal sind, dass die halt beim Vergleich nicht auffallen. Und du brauchst natürlich eine hohe Auflösung, um dann auch die feinsten Details zu sehen, entfernte Galaxien und so weiter und so fort.

Chris

Ja, also krass. Also was damit erforscht werden soll, sind so Dinge wie Gravitationslinsen. Du hast ja teilweise Galaxien, weit entfernte Galaxien, die du mehrfach siehst, weil sie zwischendurch von schweren Objekten, quasi weil das Licht in verschiedenen Richtungen drumherum gebogen wird. Dunkle Energie, dunkle Materie, also diese ganzen Dark-Geschichten sollen damit in irgendeiner Form auch mal ein bisschen geklärt werden und das Sonnensystem allgemein kartiert werden. Also da ist schon, da laufen so parallel mehrere Projekte, die dann auf den Bildern basieren. Ja, also 3,2 Gigapixel, 3 Tonnen, 1,57 Meter Linse, 200 CCD-Sensoren, 8,4 Meter Spiegel, 20 Terabyte Daten pro Nacht. Und wenn man das Ganze in Vollauflösung auf 4K-Bildschirmen zeigen wollte, dann bräuchte man davon 378 Stück.

Boris

Yes! Das ist doch mal eine Kunstinstallation.

Chris

Ich meine, wir haben bei Klostergeister ja diese Druckerecke. Könnten wir vielleicht, also, ich weiß nicht. Also die Fragen, die hier kamen, war von Bernd zum Beispiel. Also von Bernd, welche Speicherkarten unterstützt die? Und hat die auch zwei Kartenslots? Weiß ich nicht. Und Jürgen sagt, kann man die mal zum Klostergeister ausleihen?

Boris

Schwierig wahrscheinlich mit dem Transport. Also ich glaube, das ist das einzige Problem. Das ist für Selbstabholer halt.

Chris

Ich frage mich gerade, kennst du den Weg zum Kloster hoch? Der ist ein bisschen eng. Ob das da durchpasst? Muss man das oben über den Parken oder einfliegen oder so?

Boris

Schwierig. Christian sagt übrigens hier, verweist auf den Link einer 61,4 Terabyte SSD. Gibt es also durchaus auch schon. Wahrscheinlich kannst du sowas da reinstecken. Kannst wahrscheinlich so ein ganzes Array von solchen SSDs da rein stückeln. Es ist einfach enorm, was die da bauen.

Chris

Uwe möchte dafür gerne einen Easy-Rapper.

Boris

Ja, frag mal Ingo, ob er auch einen, ungeschnittenen Easy-Rapper von der Rolle irgendwie liefern kann. Sehr geil.

Chris

Weiß ich jetzt nicht.

Boris

Ich find's tatsächlich geil. Also, das ist wieder so eins, ich hab's ja schon ein paar Mal gesagt hier in den Sendungen, Bei diesen Space-Themen. Ich freue mich jetzt schon auf neue Dokumentationen, die ich dann auf Arte oder ZF Neo oder sowas mir dann angucken kann zu dieser Kamera und den Bildern und den Entdeckungen, die sie dann damit gemacht haben.

Chris

– Kai, das könnte man jetzt auch mit dem Cargolifter liefern lassen. David sagt, das Cargolifter ist jetzt ein Spaßbad. Ihr werdet lachen, aber auf der Tour im September, auf der Osteuropa-Tour, da sind wir ja auch durch den Osten Deutschlands gefahren. und wir haben da einen Zwischenstopp gemacht. Nicht um zu baden, sondern um aufs Klo zu gehen. Da steht also, ich habe das ja noch nie gesehen, aber da steht halt tatsächlich mitten in dieser Landschaft diese große Halle. Ähm, Das ist wie so ein Center Park.

Boris

Das ist so ein Riesending.

Chris

Da ist drin, es sind Badegeschichten und Rutschen und Gastronomie und so Zeug und viele Leute. Na gut. Wir müssen über Klostergeister reden.

Boris

Wir sollten mehr über Klostergeister reden.

Chris

Ja, weil ich bekomme, also zum einen ist es noch ein guter Monat bis Mitte Mai und dann findet der schon statt.

Boris

Wahnsinn.

Chris

Das heißt, die Zeit rennt. Und ich habe ja schon zu Recht Beschwerden bekommen, weil ich hatte eine Umfrage in Aussicht gestellt zu Themen und so weiter. Und die ist nicht gekommen und die ist aus einem Grund nicht gekommen, aus mehreren Gründen nicht gekommen, aber einer davon war, dass ich mir selber erstmal ein paar Dinge klar machen musste, was diesen Workshop angeht. Und kennst du das, wenn sich Dinge so über die Jahre so ein bisschen einschleifen, dass man dann so gar nicht mehr merkt, was da eigentlich so, was eigentlich das Wesentliche ist. Und du kennst auch diese Pendelgeschichte. Es ist immer so ein Pendel bei der Fotografie, was immer so ein bisschen hin und her schwingt zwischen diesen zwei Extremen. Das eine ist die Technik, das andere ist die Kreativität. Das sind die zwei Pole im Prinzip. Wobei, Vorsicht, Technik kann extrem kreativ sein.

Boris

Oh, das haben wir schon gesehen auf den Workshops.

Chris

Ist einfach so. Und dann schwingt es halt mal ein paar Jahre so mehr in die Kreativecke und dann schwingt es mal wieder weiter zur Technik. Und wir sind bei Klostergeister, ist mir so klar geworden, dass wir über die letzten Jahre dann doch irgendwie immer wieder so in diese technische Ecke gedriftet sind. Die ist wichtig. Und da ist per se nichts Schlimmes dran, weil wer spielt nicht auch gerne mal mit neuem Spielzeug und so weiter. Aber das Ziel der Fotografie ist was anderes. Die Technik ist Mittel zum Zweck. Wenn du ein Foto hast, was, extrem scharf gut belichtet farbecht und so weiter ist aber es ist ein langweiliges Foto, es ist immer noch ein langweiliges Foto unser Ziel ist es ja eine Wirkung zu zu erzielen, Emotionen zu wecken und es ist ganz viel von diesem weichen Zeug das man nicht so ganz greifen kann, Und die Technik ist aber natürlich das Mittel, um diese Ziele zu erreichen.

Boris

Ich wollte gerade sagen, das ist eine Aussage, die kannst du treffen, wenn du die Technik beherrschst. Dann richtest es Mittel zum Zweck.

Chris

Die Technik darf sie natürlich schon, aber die Technik ist manchmal halt leider selbst Zweck. Und das ist schön, aber ich glaube Klostergeister sollte mal wieder so ein bisschen in die andere Richtung geschubst werden. Also, wir müssen die Technik nutzen, um diese Wirkung zu erzielen, um diese Emotionen hervorzurufen. Und ein gutes Foto ist ein Foto, was beim Publikum was auslöst. Und zwar nicht, weil es besonders scharf ist oder weil die Kamera 16 Blendenstufen Dynamikumfang hat oder weil, was weiß ich, das Objektiv 25 Blendenlamellen hat. Das ist nicht der Grund dafür, dass Bilder Emotionen wecken. Das kannst du selber sehen wenn du wenn du dir eine Ausstellung anguckst mit Fotos, da hast du zwei Möglichkeiten bei den Bildern du kannst stehen bleiben oder du kannst weiter gehen und manche Fotos lassen dich innehalten ja der Witz der Witz.

Boris

Ist egal ob du stehen bleibst oder weiter gehst du guckst dir ja nicht das Bild an und sagst das ist bestimmt in der Kanon gemacht gemacht.

Chris

Sie haben da ein tolles Essen gekocht. Sie müssen gute Töpfe und Pfannen haben.

Boris

Ja, man guckt sich natürlich den Inhalt an, ist klar.

Chris

Also das ist das für mich, was ich denke, was wir dieses Jahr wieder ein bisschen mehr pushen sollten. Das Thema kreative Seite, die gestalterische Seite. Und deshalb will ich dieses Jahr diesen Workshop mehr in diese Richtung sehen. Mehr verstehen, warum Bilder funktionieren. Warum sie beim Betrachter irgendwas auslösen. Warum sie wirken. Und wenn wir das verstehen, dann ist auch das Ziel klar und dann ist auch klar, wie man hinkommt. Dann ist auch klar, wie man die Technik einsetzen möchte. Ja, und deshalb gibt es das ein Motto für dieses Jahr und das heißt Gestaltung.

Boris

Schön.

Chris

Und da würde ich gerne alles, was wir in diesem Workshop machen, drunter sehen, in irgendeiner Form. Das möchte ich gerne so ranflanschen, bei jedem so hinten irgendwie ans Hirn ranflanschen. Das, ja, Technik, super geil, aber was ist das Ziel davon? Das heißt, wir werden dieses Jahr auf dem Workshop mehr in diese diese Richtung tun, ganz deutlich mehr in diese Richtung tun, dass hinterher alle, ja, letztendlich bessere Bilder machen können. Und zwar nicht nur technisch bessere Bilder, sondern wirkungsmäßig technisch.

Boris

Genau, Michael, nur Bilder von seltsamen Gestalten sind erlaubt.

Chris

Ich habe mir schon überlegt, ich glaube, das Motto heißt gestalten. Das dürft ihr dann selber deuten.

Boris

Nee, sehr schön. Ja.

Chris

Also deshalb diese Umfrage, also es gibt ganz viele so Learnings vom letzten Mal. Da waren ja auch diverse Kritikpunkte tatsächlich, was hier die Menge der Leute anging, was, lass mich mal gucken, ob ich das auf die Schnelle noch finde. Ich habe mir das natürlich alles aufgeschrieben. Ja, zu viel Bastel und zu wenig Zeit für die Aufgaben und so weiter. Das wird natürlich dieses Jahr anders werden, das ist ganz klar. Ich habe das ist kein Bastelprojekt das ist ein kreatives Projekt was glaube ich mit 5 Minuten Basteln schon fertig ist da muss ich aber noch bestellen, da kriegt jeder was in die Hand gedrückt.

Ja aber so die Zeitplanung, da bin ich jetzt gerade dran, Thema wann ist die Projektfindung wie viel Zeit gibt es für Projekte also vor diesem diesem Freitagabend. Thema Präsentation gehört dazu. Wie präsentieren wir die Dinge? Weil die Wirkung ist wichtig und die Sachen wirken natürlich auch erst dann, wenn sie entsprechend vor die Leute gebracht werden. Und so weiter und so weiter. Also da gibt es viele Sachen. Und diese Umfrage würde nichts daran ändern, was das Motto dieses Workshops betrifft. Insofern, ich bitte um Nachsicht. Außerdem schreibe ich kein Buch.

Boris

So Kleinigkeiten.

Chris

Das sind so ganz winzige Kleinigkeiten.

Boris

Genau. Es ist ja kein Geheimnis, ich habe das die letzten Jahre immer gerne gemacht, wenn es gerade gerade wenn es kleinere Gruppen interessiert, noch mal einen Einblick in meine Arbeit mit Lightroom zu sehen, wie ich durch größere Shootings gehe.

Chris

Werden wir mit Sicherheit noch mal in den großen Plan integrieren.

Boris

So was kriege ich dann sicherlich mit untergebracht. Oder was ich mir auch schon überlegt habe, wenn vielleicht Einzelne von euch Interesse daran haben, was zur geschäftlichen Seite zu erfahren. Ich habe jetzt ja auch seit einigen Jahren, also seit 2006 das Business angemeldet.

Chris

Wir machen ein Canva-Segment. Mit schicken Templates.

Boris

Nein, das war jetzt Spaß. Mach ruhig. Also wenn jemand die Business-Seite interessiert, wie ich das gemacht habe, was ich dabei berücksichtige und wie ich nicht mehr Geld ausgebe, als ich verdiene und solche Sachen.

Chris

Solange das in irgendeiner Form in die Gestaltung reinpasst, ist das super.

Boris

Nee, wenn das ein Abendprojekt ist für irgendwie vereinzelte Gruppen, wie gesagt, sprecht mich gerne an. Auch im Vorfeld. Also wenn euch sowas interessiert, lasst mich das gerne wissen. Boris at happy shooting de oder im Slack hier im Klostergeister Slack. Einfach nur, dass ich weiß, ob ich da irgendwie groß was vorbereiten sollte, oder ob wir das halt on the fly sonst machen.

Chris

Auf der Fliege.

Boris

Auf der Fliege, genau.

Chris

Ja, das war es eigentlich so.

Boris

Genau, Jürgen, wir bringen alle halbe Rahmen mit.

Chris

Genau, Weitere Diskussionen gerne weiter auch im entsprechenden Slack-Kanal vs-klostergeister. Da ist ja eh schon wieder sehr viel Umtrieb und sehr viel Schönes zu sehen.

Boris

Ich freue mich jetzt schon auf eine Horde Menschen.

Chris

Und Jochen, alles diesmal zu Hause lassen? Nein. Nochmal, die Technik ist mit einem Emoji. Nein, die Technik ist wichtig, aber als Mittel zum Ziel.

Boris

Schauen wir mal.

Chris

Also bringt schon durchaus mit, was ihr wollt. Das ist Mittel zum Ziel. Außerdem natürlich ist jetzt auch die Zeit, wir haben noch einen guten Monat, die Bilder wieder vorzubereiten. Wir machen das gehört natürlich dazu. Die Bilderschau, die wird selbstverständlich stattfinden. Wir gehen mal diesmal hier in der Sendung nicht drauf ein, wo ihr eure Sachen drucken lassen sollt, weil da sind wir zweimal jetzt auf die Nase gefallen.

Boris

Es ist alles im Fluss.

Chris

Es ist alles ganz furchtbar gerade. Aber tauscht euch aus. WS Klostergeister Kanal im Slack. Da gibt es eine ganze Menge an Hinweisen und so weiter. Die Regeln nach wie vor die gleichen. Drei Bilder pro Person. Also zumindest zum Vorzeigen. Wer mag auch gerne eine mehr, Format 20 auf 30, oder bis zu 30 auf 30, wenn es quadratisch ist und ungerahmt. Auf. Forex oder so.

Boris

Oder im halben Rahmen.

Chris

Nein, ohne halber Rahmen.

Boris

Ich versuche dir hier Brücken zu bauen, mein Schatz.

Chris

Ja, Putzi. Gut. Apropos.

Boris

Oh.

Chris

Wenn auch nicht für den Workshop, dann doch zumindest beim Sponsor, bei unserem Lieblingssponsor Halberrahmen. Da gibt es nämlich diese Rahmen, diese Magnetrahmen, diese sagenhaften Dinger, die, wie jetzt genau, Boris zeigt nochmal kurz seine, sein Hottehü im Rahmen.

Ja, unvergleichliches Prinzip. Ich glaube, das haben die auch patentiert irgendwie, das Magnetrahmenprinzip. Also Bildwechsel in Sekunden. Boris drückt da mal eben schnell das Ding raus und zack hast du das Ding draußen. Also du kannst ohne Scheiß innerhalb von 20 Sekunden dein Foto da drin wechseln. Und dann klickt das einfach wieder rein. Und gut ist, Mars produziert im Westerwald. Nochmal ganz kurz so die Highlights, die wir uns hier angeschaut haben. Ihr habt die Auswahl zwischen allen möglichen verschiedenen Profilen, also wie das Ding tatsächlich im Profil aussieht, der Rahmen, was für Materialien es gibt, Holz, es gibt Metall, es gibt diverse Lackierungen und Farben, auch verschiedene Hölzer zum Beispiel. Beispiel, ihr könnt euch Passepartouts nach Maß schneidern lassen, auch mit mehreren Ausschnitten. Also wer gerne ein, was weiß ich, ein Quadratmeter großes Bild mit 80 Passepartout, Aussparungen haben möchte, obwohl ein Meter Passepartouts müsste gehen, kann sich das da wahrscheinlich machen lassen. Also im Zweifel schickt man eine E-Mail hin und fragt mal nach.

Boris

Oder einfach mal anrufen und fragen, genau.

Chris

Das ist, ich habe gerade ein Projekt hier, so ein auf einen Meter und dann so so ein 10 auf 10 Liter irgendwie mit 100 kleine Passepartout-Ausschnitte. Okay.

Boris

Alles eine Frage des Aufwandes.

Chris

Richtig. Die Dinger werden für euch handgefertigt und zwar millimetergenau. Es gibt unterschiedliche Rahmentiefen zur Auswahl für flache Bilder oder auch für Kunstwerke, die ein bisschen mehr Tiefe haben. Die, Fingerfarbarbeiten der Kleinen.

Boris

Im Prinzip der klassische Rahmen, wo das Passepartout eben vorne an der Scheibe liegt oder eben die Distanzrahmen, wo eben Bild und Passepartout zurückgesetzt sind und da kannst du halt die Tiefe noch wählen, wie weit es sein soll, wenn du auch vielleicht was Plastisches da drin haben willst. Kann ganz nett aussehen, ist dann so eine natürliche Schattenfuge quasi.

Chris

Ihr habt unterschiedliche Gläser zur Auswahl, von Normalglas über spezielles Weißglas, wo die entsprechende Chemie rausgenommen wurde, die normalerweise so einen leichten Grünstich reinmacht. Es gibt Plexiglas, es gibt Museumsglas, es gibt entspiegeltes Glas, es gibt Brandschutzglas und so weiter. Also für jede Anwendung.

Boris

Auch Sicherheitsglas.

Chris

Es gibt Rahmen, die gasdicht sind, wo also kein Ozon reinkommen kann oder so, für spezielle Museumsanwendungen. Halbe ist übrigens tatsächlich auch Lieferant diverser großer Museen. Also das sind, die haben Hand und Fuß. Diverse Aufhängemöglichkeiten, genau. Diverse Aufhängemöglichkeiten. Für diese Rahmen- oder Aufstellmöglichkeiten sind integriert in die Rückwand sozusagen. Also da muss man nicht irgendwie, du kennst das, so ein Bild an die Wand, an Nägelchen und dann musst du es über so kleine Zacken so nach rechts und links, bist es dann nicht mehr und so, brauchst du dann nicht, das ist alles irgendwie, automatisch sozusagen. Ja, und du wolltest noch kurz was zu den Passpartouts sagen.

Boris

Ja, eine wichtige Info wollte ich noch vorwegstellen, ich hatte es glaube ich, eines der letzten Male angesprochen. Die Rahmen haben ja eine gewisse Tiefe. Wenn ich das hier nochmal in die Kamera halte, wenn ihr den Videostream euch anguckt, ich habe jetzt nicht gemessen, aber die sind relativ tief. Und wenn man jetzt kleine Bildformate hat, also ich finde hier, das ist so ein A3+, da funktioniert das ganz gut. Aber wenn man jetzt zum Beispiel wirklich nur so 20x20, 20x30 oder sowas hat, dann ist es vielleicht dem einen oder der anderen etwas zu tief. Und da empfehle ich euch, schaut euch mal das Alu 7 Profil an. Das Alu 7 Profil ist halt ein schmaler Rahmen, sieben Millimeter breit und der ganze Rahmen mit derselben Technologie ist dann nur 21 Millimeter tief, ist also deutlich flacher als die anderen Rahmen. Ich persönlich mag das Holz eben sehr, sehr gerne. Deswegen kann ich damit sehr gut leben. Also ich mag diese dickeren Rahmen. Die haben was Massives. Ich mag das ganz gern. Aber wem das zu viel ist, Alu 7 wäre das Richtige.

Und wenn ihr die harten Kanten nicht mögt, also hier an den, ich muss mal gucken, dass es in der Kamera ist, wirklich an den Kanten, an den spitzen Ecken, Das ist wirklich, das ist so präzise gefertigt. Kann man sich dran schneiden? Man sieht die Gehrung quasi nicht. Also du hast keinen Spalt. So genau liegen diese Profile aufeinander. Wem das zu spitz ist, das ist ja auch ein gewisser Look, den man hat. Ein sehr, sehr geradliniger, ein sehr präziser Look. Wenn ihr es lieber ein bisschen runder mögt, dann schaut euch zum Beispiel mal Alu 6 oder Alu 12 an. Die sind abgerundet. Das gibt dann eben auch so eine schöne Lichtkante, wenn eben das Tageslicht drauf fällt. dann hat man immer noch mal so ein Lichtrahmen quasi drumherum. Das sieht auch sehr schön aus. Also ALU 6 und ALU 12 für die abgerundeten Geschichten und ALU 7 als sehr präzises, aber eben weniger tiefes Profil. Das als Hinweis. Genau, und dann zu den, ich stelle das mal kurz wieder zur Seite, zu den Passepartouts. Da gibt es nämlich verschiedene Farben. Und das kann ich jetzt hier, ich kann in der Kamera zwar zeigen, hier den Unterschied zwischen Weiß, Grau und Schwarz. Das sind nämlich die verschiedenen Schattierungen, die ihr erstmal per Standard kriegen könnt. Und eben auch Passepartouts in verschiedenen Tiefen. Also anderthalb und drei Millimeter Stärke vom Passepartout her. Das habe ich im Konfigurator auch gesehen. Und im Musterpaket gibt es auch noch 0,75 als sehr, sehr flaches Passepartout.

Chris

Das muss man aber wahrscheinlich per E-Mail anfragen.

Boris

Das wird man wahrscheinlich mal anfragen müssen. Wird ich persönlich auch wirklich nur in ganz besonderen Fällen empfehlen. Ansonsten könnt ihr euch das fast selber aus einer Pappe schneiden. Aber die anderthalb Millimeter, die sehen in den meisten Fällen wirklich gut aus. Und die drei Millimeter wirklich, wenn es was Größeres ist. Es gibt allerdings, achso, das Grau wollte ich nochmal zum Vergleich zeigen, mit einer Graukarte. Wer jetzt im Video zuguckt, der kennt ja eine Graukarte, so ein mittleres Grau. Das halte ich immer dazu. Es ist mal mit dem Studiolicht hier ein bisschen schwer zu unterscheiden.

Chris

Also das Zweite von links ist jetzt die Graue.

Boris

Das Hellere ist das Grau von Passepartout und das Dunklere ist die Graukarte. Also das graue Passepartout ist doch nochmal einen deutlichen Zacken heller als eine Graukarte. Das ist also wirklich eigentlich eher ein dunkles Weiß.

Chris

Und dann gibt es die verschiedenen Weißtöne, aber das haben wir vorhin probiert, das funktioniert bei unserem Video nicht.

Boris

Ne, das funktioniert nicht, deswegen kann ich es euch schildern, weil das ist wichtig bei Tageslicht. Das hängt nämlich auch ein bisschen davon ab, was ihr für Papier verwenden wollt, ob ihr einen Kontrast zum Passepartout haben wollt oder nicht. Es gibt nämlich die Farbe Weiß, also White ist sie dann da benannt. Und das ist wirklich sehr, sehr weiß. Also das hat im Vergleich mit den anderen schon den Hang ins Bläuliche, wenn du so willst. Es ist wirklich, wirklich weiß, strahlend weiß. weiß. Dann gibt es das Antique White und das ist so leicht warm, das Weiß. Das finde ich persönlich sehr, sehr schön. Das ist ja nicht so ganz knalle und passt hier zumindest mit den Papieren, die ich hier so benutze, eigentlich ganz gut zusammen. Also Antique White wäre so meine persönliche Empfehlung. Und dann gibt es ein Naturweiß. Das ist noch wärmer und hat so richtig so einen Papier-Look. Da sind auch die Reflektionen nicht so Das hat also eher so einen matteren Charakter. Das könnte ich mir sehr gut vorstellen mit so Feinartpapieren und sowas, wenn man ein Print hat. Vielleicht sogar auch mit Schwarz-Weiß-Geschichten. Ja und dann eben das Grau und das Schwarz. Also White ist das Weiße, Antik ist ein bisschen zurückgenommen, ein bisschen wärmer und das Naturweiß ist deutlich wärmer und weniger reflektierend.

Chris

Ja, genau.

Boris

Verwandte. Die wollen ja alle Rahmen haben. Ich will jetzt hier niemanden, aber versteht ihr?

Chris

Gut, wir sagen auf jeden Fall herzlichen Dank.

Boris

Ist ja nur noch eine begrenzte Zeit.

Chris

Genau, halbe-rahmen.de ist die Landingpage. Der Code ist happyhalbe und wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung.

Boris

Wirklich geile Rahmen. Vielen Dank dafür.

Chris

So, kommen wir zu, Oh, kommen wir zu einem neuen, was ist das denn? Swift Lock? Was ist Swift Lock?

Boris

Ein Kameratragesystem, also ein Gurt-Tragesystem, wenn du so möchtest. Du kannst ähnliches machen mit Peak-Design-Lösungen, das schicke ich gleich vorweg.

Chris

Also braucht die Welt noch ein Tragesystem? Das ist erstmal die große Frage.

Boris

Selbstverständlich. Die Anzahl der verfügbaren Tragesysteme auf dem Weltmarkt ist immer N-1.

Chris

Also Kickstarter, ich musste gerade lachen, weil da haben ja schon über 2000 Leute wohl Geld reingeworfen. Die wollten 15.000 und sind jetzt bei 192.000 Euro. Das hat ja wohl richtig eingeschlagen.

Boris

Was macht das Ding? Als ich heute gegen 1530 geguckt hatte, waren sie bei 190.000 und ein paar zerquetschte.

Chris

Okay, dann muss das ja wirklich die, wie sagen die Briten, it's the bee's knees. Das muss ja der absolute Wahnsinn sein, das Ding.

Boris

Wir werden es sehen, denn ich habe es gebackt. Wir schauen.

Chris

Was war das andere Ding, was du da vor ein, zwei Jahren mal gebackt hast?

Boris

Ein Bendro-Stativ.

Chris

Ist das schon da?

Boris

Nee, die ersten sind in Auslieferung, aber ich bin nicht unter den ersten Bestellern.

Chris

Er hat ja auch ein Stativ auf dem Bild.

Boris

Wahrscheinlich ein Bendro. Das ist ein Pick-Design. Es geht um ein Tragesystem. Es geht um das Transportieren der Kamera am Schultergurt, wenn du so willst, am Nackenstrappen. Die Idee ist es jetzt, den Gurt eben nicht oben an der Kamera zu befestigen, wo die meisten Kameras ihre Ösen haben.

Chris

Wo die ihre Ösen haben, genau.

Boris

Links und rechts oben, mal mehr oder weniger vorn oder hinten. Sondern den Gurt unten zu befestigen, wo normalerweise die Stativplatte ist. Und der Vorteil dabei ist einfach eine bessere Gewichtsverteilung. Das ist auch so, das kennen wir von anderen Tragesystemen, wo du die Kamera dann eben an der Bodenplatte, zum Beispiel an den Hüftgurt machst.

Chris

Das ist ja bei Spider oder Peak Design auch so, dass du unten an der Bodenplatte dann den Attachment findest.

Boris

Vom Peak Design geht es ja auch so eine Bodenplatte, wo du dann Gurt dran machen kannst und dann hast du im Prinzip etwas Vergleichbares. Also der Vorteil ist die bessere Gewichtsverteilung beim Tragen und dass dir der Gurt beim Fotografieren nicht im Weg ist, weil du bedienst die Kamera ja oben und wenn da oben auch ein Gurt dran ist, dann greifst du immer mit den Fingern um den Gurt rum. Je nachdem, was das für ein Gurt ist, nervt das mal mehr oder mal weniger.

Die Probleme dabei sind jetzt, wenn du den Kameragurt unten befestigen möchtest, dass du entweder eine zusätzliche Bodenplatte zur Befestigung des Gurtes brauchst und dann hast du wieder keine Stativplatte oder du hast so eine Kombination mit Stativplatte und Gurt dran. Dann müsstest du aber, wenn du die Kamera aufs Stativ steckst, dann hast du immer den Gurt unten am Stativ rumschlabbern und hast dann halt einen Pfeilstrick oder reißt die Kamera dann da dran um. Das ist ein bisschen ein Problem. nehmen. Oder wenn du die Kamera zwischendurch mal an so einen Gurt, an ein Gürteltragesystem hängen willst, dann ist halt auch immer der Gurt im Weg, der ja dann an der Stativplatte dran ist. Und die Lösung ist jetzt eben zum Beispiel SwiftLock. Denn die machen jetzt folgendes. Du machst unter deine Kamera drunter eine Schnellwechselplatte. Du willst ja wahrscheinlich sowieso eine Schnellwechselplatte drunter machen. Dann nimmst du jetzt deren Schnellwechselplatte. Die ist ist Arca Swiss kompatibel. Ich weiß nicht, ob sie auch Manfrotto kompatibel ist, weil es scheint mir fast so. Sie ist nämlich so quadratisch und hat auch so angeschrägte Ecken auf der Innenseite, ähnlich wie ich das von diesem anderen System da kenne. Aber Arca Swiss ist sie auf jeden Fall kompatibel. Und dann hast du erst mal nur eine Schnellwechselplatte unter der Kamera. Und der Gurt wiederum ...

Der Gurt wird an einer Kupplung festgemacht. Also stell dir vor, du hast halt deinen Nackenstrappen und der ist nicht offen an den Enden, sondern da hängt eine Kupplung, ein Stück Metall oder ein Stück Kunststoff, ich weiß nicht, was es ist, dazwischen. Und diese Kupplung, die am Gurt ist, da kannst du jetzt die Kamera einschnappen lassen. Das findet magnetisch zueinander und verriegelt dann. Also so ähnliche Systeme haben wir ja auch schon mal gesehen. Das macht er halt Klick und dann hängt eben diese Schnellwechselplatte von der Kamera an der Kupplung mit dem Gurt. Und schon hast du den Gurt unten drunter, die Kamera also ganz gut verteilt vom Gewicht. Und wenn du jetzt damit arbeiten willst, arbeitest ganz normal damit. Der Gurt ist unten und damit, so sagen sie dann eben, nicht im Weg. Kann ich mir auch ganz gut vorstellen. Wenn du jetzt die Kamera aber auf ein Stativ setzen willst, dann kannst du diese Kupplung wieder entriegeln. Das musst du dann manuell machen, also musst du von unten ran greifen, musst eine Verriegelung lösen. Dann kannst du die Kamera komplett abnehmen und komplett ohne Gurt aufs Stativ machen oder eben an dein Hüftgurt oder Hüfthalterung oder was auch immer stecken.

Das finde ich ein interessantes Prinzip. Ich will es gerne mal ausprobieren, weil ich habe ganz konkreten Problemen, dass ich hier eben einen bestimmten Gurt benutzen möchte, gerne aus optischen Gründen, der aber an meiner R6 obendrauf einfach nicht richtig funktioniert. Da habe ich nur Probleme und der nervt mich. Und da will ich mal gucken, ob das damit besser geht. Das Projekt läuft noch bis zum 11.04. Also wenn ihr das jetzt hier hört am Donnerstag, da läuft das schon aus. Ich weiß nicht genau, wann am Donnerstag.

Chris

Was kostet denn das, wenn man das backen möchte?

Boris

Das sind verschiedene Einzelteile, die du zusammenklicken kannst. Du brauchst auf jeden Fall oben einmal so eine Wechselplatte. Das ist wahrscheinlich sinnvoll, das obere, was du da hast, also rechts oben. Und dann eben ganz unten der Teil, das ist die Kupplung.

Chris

Ah, okay.

Boris

Und das dazwischen sind Gurte.

Chris

Okay, ich sehe.

Boris

Sie bieten auch Gurte an. Das sind so längenverstellbare Gurte. Das ist so ähnlich wie von Peak Design. Und ganz unten, das ist halt das Kupplungsding. Und oben hast du halt nochmal Wechselplatten. Also wenn du jetzt mehrere Kameras hast, dann machst du natürlich unter jede Kamera eine Platte und du brauchst dann eben nur eine Kupplung und eben dein Gurt da dran.

Chris

Und das von Juni 2024? Ausgeliefert werden. Ja, das muss auch schnell gehen, weil ansonsten haben das die Chinesen bis dahin sonst gekopiert.

Boris

Das Unternehmen hat auch schon ein ähnliches System, aber nicht mit diesem magnetischen Verschluss. Also das ist jetzt nicht deren erstes Produkt, was die bauen. Insofern habe ich erstmal Vertrauen, dass das was werden könnte.

Chris

Ich habe nur so ein, zwei, Punkte, die mich so ein bisschen jucken und zwar, was stellt denn sicher, dass das nicht verdrillt? Weil das Ding kannst du ja nur dann irgendwie so klick reinhängen, wenn dann auch die Kupplung nach außen zeigt und nicht irgendwie nach innen gedrillt ist, weil der Riemen verdreht ist oder so.

Boris

Kann ich dir nicht sagen. Werde ich sehen.

Chris

Ich bin gespannt.

Boris

Also bei mir wird es ja so sein, dass in 90% der Fälle die Kamera am Gurt hängt und ich mich dann einfach nur nur freue, dass er gut unten hängt, weil ich die Kamera dann besser tragen kann und besser bedienen kann, hoffe ich. Und in den 10 Prozent, wo das Ding aufs Stativ kommt, freue ich mich, dass eben der Gurt dann nicht unten am Stativ rumbaumelt und ich da vielleicht versehentlich dran hängen bleibe, was durchaus schon passiert ist.

Chris

Ich bin gespannt.

Boris

Ich auch.

Chris

Wir werden sehen.

Boris

Ich habe lange nichts gekauft. Es muss ja auch zurück in die Wirtschaft. Es nutzt ja nichts, wenn das bei mir auf dem Konto liegt. Es muss ja weg.

Chris

Es muss ja in die Wirtschaft. Ich habe auch noch was. Bevor ich kürzlich drüber gestolpert bin. Teleskope. Haben Spiegel. Und zwar Parabol-Spiegel. Parabolförmiger Spiegel ist erstmal, muss erstmal geschliffen werden ist recht aufwendig herzustellen also geschliffen, poliert oder du machst ihn einfach aus einer Flüssigkeit Aber aus einer Flüssigkeit dann.

Boris

Ist er doch eben dann ist er doch.

Chris

Nicht ein Parabol Genau, du hast ja Metalle wie zum Beispiel Quecksilber oder auch Galliumlegierungen die bei Zimmertemperatur flüssig sind Ich wechsle immer ganz gefährlich. Ja, wenn du das richtig handhabst, natürlich, aber wenn du das ordentlich handhabst und von der Umwelt trennst und filterst und so, kann man das schon machen. Und dann hast du quasi eine große runde Platte mit diesem reflektierenden Metall drauf und die drehst du. Und wenn die rotiert, bildet sich dann eine Paraboloberfläche, ein Paraboloid.

Boris

Ja, aber das funktioniert jetzt nur, solange der Spiegel trotzdem waagerecht ist.

Chris

Kommen wir gleich dazu. Ich will nur gucken.

Boris

Ob ich schlau genug bin, um die Probleme zu erkennen.

Chris

Du hast das mit der Schwerkraft schon verstanden.

Boris

Super.

Chris

Gut gemacht, brav. Das Ganze ist tatsächlich ein recht altes Prinzip. Das wurde 1850 wohl erfunden, um den Dreh rum. Und diese LMTs, Liquid Mirror Telescopes, also Teleskope mit flüssigen Spiegeln, gibt es auch heute noch.

Boris

Okay.

Chris

Und letztendlich fokussierst du das Ding durch die Rotationsgeschwindigkeit, weil da ändert sich ja die paraboloide Oberfläche. Kannst du damit quasi fokussieren?

Boris

Ich hätte jetzt zum Beispiel nicht gedacht, dass du durch die Rotation eine Parabolform kriegst. Also natürlich driftet das nach außen, aber das ist eine Das ist eine echte Parabolform.

Chris

Das erste Ding wurde in Dunedin in New Zealand im Observatory in Betrieb genommen. Die haben Vor- und die haben Nachteile. Also der Vorteil ist, du musst das nicht polieren, du kannst die relativ groß machen, diese Spiegel. Und wenn er dann irgendwie schmutzig ist, weil irgendwas drauf rumschwimmt, dann kannst du einfach die Flüssigkeit, also das Metall ablassen, filtern, wieder reinkippen, wenn es gut ist. Hat Nachteile, ja. Schaut nur nach oben. Das heißt, man verwendet die auch dann eher als sogenannte Zenit-Teleskope, die halt auch nur nach oben gucken.

Boris

Oder ist das wie auf dem Rummel, wie dieser Rotator oder wie er heißt, wenn er schnell genug rotiert, dann kannst du ihn auch kippen.

Chris

Nee, also die müssen natürlich präzise sein. Du brauchst eine sehr konstante Rotation. Das darf hier nicht wackeln. Früher war es wohl tatsächlich so, so, dass auch vorbeifahrende Pferdefuhrwerke haben irgendwie Wellen gemacht. Heute werden die Dinger auf Luftkissen gelagert, damit die entsprechend entkoppelt sind. Ähm, Und aktuelle Beispiele, also von 2003 bis 2016 war ein mehrere Meter großes von diesen Dingern in British Columbia, in Kanada im Einsatz. Und das hat nur 500.000 Dollar gekostet. Das ist für einen mehrere Meter großen Spiegel eigentlich, sind die teurer. Also das ist tatsächlich kostengünstig, sehr kostengünstig im Vergleich. 2022 wurde wohl auch eins in Indien gebaut. Und ja, du darfst das Quecksilber nicht einatmen, die Dämpfe, aber wenn du das entsprechend entkoppelst vom Rest und mit den richtigen Filtervorrichtungen und so, scheint das wohl tatsächlich ein gelöstes Problem zu sein.

Boris

Okay.

Chris

Also es gibt flüssige Parabolspiegel für Teleskope. LMT ist das Stichwort, Liquid Mirror Telescope.

Boris

Wusste ich nicht.

Chris

Ist abgefahren, völlig abgefahren.

Boris

Ja, aber gut, natürlich gibt es auch Sachen, die direkt im Zenit sind, also durch nach oben gucken. Also durch unsere Erdrotation kommen da ja auch Dinge vorbei, die vielleicht interessant sein können. Aber eben nicht zwingend alles und immer dann, wenn es vielleicht gerade spannend wäre. Also man ist schon eingeschränkt im Beobachtungswinkel.

Chris

Genau. Und noch ein cooles Ding, was ich...

Boris

Also ist natürlich, je nachdem, wo man es auf dem Planeten aufbaut, kann es natürlich in verschiedene Richtungen gucken.

Chris

Das ist richtig. Ja, das hat beschränkte Einsatzbereiche, aber ja. Dann habe ich noch ein Ding gefunden, was auch so in die Ecke, wow, ist das cool, fällt. Und das ist ein aktuelles Video von Corridor Crew. Es geht um den Kristall. Der Crystal. Ja, sie haben da, es gab mal, also wir fangen vorne an. Greenscreen. Wie funktioniert Greenscreen? Du hast eine Farbe, die sonst im Video nicht vorkommt, also eine Person, die keine grünen Klamotten anhat und dann machst du das heute digital und sagst, alle Pixel, die in einen bestimmten grünen Bereich fallen, werden, werden transparent und dann kannst du irgendwie einen anderen Hintergrund dahinter machen. Das hat aber Probleme, nämlich wenn du bunte Klamotten an hast oder so.

Boris

Wir sahen das im Video auch schon bei dir.

Chris

Das Beispiel hier, eine Clownperücke mit Regenbogenfarben oder so, die ist dann teils transparent. Du hast an den Kanten Probleme und du hast.

Bei unschärfen Probleme, also eine unscharfe Kante, was nicht im Fokus ist, ist mit Greenscreen ganz schlecht nur zu handhaben. Oder so feine Haare, halbtransparente Sachen, wie jetzt ein Schleier oder eben so durchscheinende Sachen durch die Haare. Und Disney hatte früher tatsächlich ein Verfahren, wo sie Hintergründe rauskehren konnten.

Egal welche Farbe und Transparenzen handhaben konnten. Und ja, im Prinzip blaue, grüne, bunte Sachen anziehen konnten. Und das haben die damals gelöst über eine Natriumdampflampe. Also die macht ja nur ein extrem schmales Spektrum. Ja. Und jetzt haben die quasi den Hintergrund mit diesem ganz schmalen Gelbspektrum mit Natriumdampflampen angeleuchtet, aber nur den Hintergrund. Und dann hatten die diesen The Crystal, das war ein Beamsplitter, also ein Strahlteiler. Oh, ist das clever. Der mit entsprechenden Filtern in die eine Richtung, also zweimal gefilmt gleichzeitig, in die eine Richtung wurde das Natriumdampflicht rausgenommen. Das heißt, der Hintergrund wurde neutral und im anderen wurde alles andere rausgenommen bis auf das Natriumlicht und dann war quasi eine schwarze Maske für die Leute. Und dann konntest du damit… Hat.

Boris

Es eine perfekte Maske mit.

Chris

Allem.

Boris

Was dazu gehört.

Chris

Mit aller Greenscreen-Magie, die man so machen kann, mit allen Einstellungen und so weiter. Und ja, es ist faszinierend, das zu sehen, wie die das auflösen. Und die Ergebnisse sind auch echt cool. Es ist ein bisschen aufwendig natürlich, weil da darf kein Tageslicht drauf fallen. Das muss alles in einer höchst kontrollierten Umgebung stattfinden. Und wenn du heute mit Transparenzen arbeiten möchtest, mit Hintergründen, die irgendwo durchscheinen, durch Wassergläser, durch Schleier, durch sonst was, dann machst du das heute in einem Volume mit einer LED-Mand dahinter. Also das machst du heute mit einem quasi echten Hintergrund. Aber diese Methode funktioniert und das ist abgefahren. Das ist einfach nur abgefahren.

Boris

Heutzutage machst du das mit dem Volume, also mit einem echten, in Anführungszeichen, Hintergrund, also mit einem gerenderten Hintergrund, der hinten auf einer LED-Wand angezeigt wird. Richtig. Und gehst dann mit dem fertig gedrehten Material zu deiner Spezialeffektabteilung und sagst, tausche mir mal den Hintergrund aus. Ich bin damit jetzt doch nicht zufrieden. Ich möchte doch, dass es in der Wüste spielt und nicht in den Bergen. Und dann haben die halt das Problem, die einzelnen Pixel zu bearbeiten. Das passiert tatsächlich. Das machen die wirklich. Wirklich. Und dann kotzen sie, weil sie sagen, Alter, das konnte Disney früher schon und ihr schiebt mir so eine Scheiße hier.

Chris

Das ist übrigens auch die Arbeit im Fotolabor mit Farbpapier. Bei schwarz-weißem Papier kannst du Papier nehmen, was kein Rot sieht und deshalb ist das Licht in der Dunkelkammer rot. Aber was machst du bei Farbfilmen? Identisches Prinzip. Die haben einen Notch beim Natriumdampf. Also du hast quasi ein oranges Licht, bei dem du arbeiten kannst, was das Fotopapier nicht sieht.

Boris

Schau an.

Chris

Tja.

Boris

Ach ja, toll.

Chris

Also es ist ein total nerdiges Video. Ich bin total happy, dass sie das probiert haben.

Boris

Das muss ich mir tatsächlich nochmal angucken. Also allein die Ausschnitte, die du gerade gezeigt hast, also wieder, wer das Video schaut, ist klar im Vorteil. Aber im Prinzip das, was Chris beschrieben hat, war im Bild zu sehen. Und als dieser schmale Spalt zu sehen war vom Natriumdampf, wir hatten das Thema auch schon auf den Workshops, früher waren solche Lampen an Fußgängerübergängen und so weiter und deine Blue Jeans war dann plötzlich einfach nur eine graue, schwarze Jeans, weil einfach kein Blauanteil drin ist. Aber als ich das gesehen hatte und dann haben sie hier dieses Beispiel gemacht mit eben nur dem Hintergrund und alles außer dem Hintergrund, dann dachte ich, oh clever, eine Maske in Echtzeit im Film und das früher analog. Geil. Ja, Kreativität. Absolut.

Chris

Abgefahrenes Verfahren.

Boris

Sehr geil.

Chris

Nun gut, das war die Nerd-Ecke und ich...

Boris

Finde ich gut.

Chris

Ja, also wer von euch solche interessanten Dinge vielleicht auch mal irgendwo sieht, sei das jetzt ein flüssiger Teleskop-Spiegel oder ein altes Keying-Verfahren, was fast verloren war, sowas interessiert mich immer. Also gerne her damit.

Boris

Immer her damit, genau.

Chris

Ich sammle sowas und bring es dann auch gerne in die Sendung. So.

Boris

Sehr cool. Dann machen wir mal.

Chris

Dann sind wir jetzt fertig. Nein, wir sind nicht fertig.

Boris

Kommen wir schon hier hin?

Chris

Ja, wir haben jetzt...

Einspieler

Der Terminkalender.

Chris

Korrekt. Ich lese mal kurz ein paar Termine vor, nämlich eins, zwei, drei Stück und dann darf Jürgen noch mal ran. Also, das ist nämlich das Schloss, im Schloss Salda in Salzgitter. Ist vom siebten, dritten bis zum siebten, vierten die ganze Weite der Region. Landschaftsfotografie des Fotografen Uwe Brotmann, sein Markenzeichen Panorama Fotografie.

Boris

Da führt das aber schon durch.

Chris

Damit. Also da war eine tolle Ausstellung. Da war eine super Ausstellung.

Boris

Immer eine Reise wert. Schöne Stadt.

Chris

An dieser Stelle die Erinnerung an alle. Gebt uns mal mindestens 14 Tage Vorlauf, wenn ihr Termine reinstellt.

Boris

Ansonsten fällt man schon mal die Familie dazwischen kommen.

Chris

Genau. Gut. Dann aber zwei Termine, die glaube ich noch gültig sind. Stadtmuseum Schleswig. In Schleswig. Vom 21.3. bis zum 23.6. 2024. GDT, Europäischer Naturfotograf des Jahres 2023. Es werden 107 Finalbilder des Wettbewerbs Europäischer Naturfotograf des Jahres gezeigt. Sieger ist der spanische Fotograf Javier Aznar González. González? González. Europäischer Naturfotograf. Dürfen dann Frauen nicht mitmachen? Okay. Und in der Sparkasse Wohnstrauß Vohenstrauß. Wahrscheinlich spricht man das so vom 10.4. 4. bis zum 30.4. Fotoausstellung 900 Jahre Vohenstrauß. Die Geschichte der Vohenstrauß von Vohenstrauß bildet der Fotoklub Vohenstrauß in seiner Fotoausstellung in den Räumlichkeiten der Sparkasse. Die Ausstellung kann bis Ende April 24 während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Anschließend an die Ausstellungseröffnung präsentiert der Heimatkundliche Arbeitskreis seinen Streifzug zu den Jubiläen 900 Jahre Vohenstrauß und 800 Jahre Waldau.

Boris

Ich hätte dann gerne einen mittleren Vohenstrauß für 20 Euro. Was wäre oder was ist ein Vohenstrauß?

Chris

Das ist eine Ortschaft wahrscheinlich. Kennst du nicht?

Boris

Nein. Kennen ist jetzt zu viel gesagt, aber jetzt habe ich zumindest schon davon gehört.

Chris

Egal, unser Außenreporter Jürgen hat uns auf jeden Fall auch noch was mitgebracht.

Einspieler

Hallo Community! Heute die Fotoausstellung der Woche für Hörer aus Österreich. Ich bin diese Woche im Internet über diese schöne Ausstellung im wunderschönen Bregenzer Wald fündig geworden. Wäre ich am Bodensee in der Nähe von Bregenz, vielleicht auf dem Bodensee-Fahrradweg, meine Empfehlung, würde ich noch bis April 25 im Vorarlberg-Museum in Bregenz vorbeiradeln. Hier findet die Sonderausstellung Hilla, das fotografische Gedächtnis des Bregenzer Waldes, statt. Im Bregenzer Wald war im Jahr 1923 das gegründete Fotostudio Hilla in Betzau die erste Adresse für Fotografie. Hochzeitsfotos, Erstkommunion, aber auch Bilder von Verstorbenen. Die Geschichte des Bregenzer Waldes klingt gut, ist sicherlich auch gut. Dauer der Ausstellung noch bis April 25, wenn man Urlaub zum Beispiel am Bodensee macht oder dort auch in der Ecke wohnt. Wo genau? Vorarlberg Museum, Kornmarkt 1 in Bregenz im wunderbaren Österreich. Liebe Grüße gehen raus an den Hörer Alex, meinen Lieblingsmenschen in Österreich. 3, 2, 1, happy shooting!

Chris

Ja, den Alex grüßen wir übrigens auch.

Boris

Auf jeden Fall.

Chris

So, wir haben Wir haben, wir haben Oh, warte mal Mal ganz kurz hier Mal gucken, wir haben ja Gewinner zu ermitteln gerade Hast du.

Boris

Noch was abzugeben? Ich.

Chris

Habe noch was.

Boris

Abzugeben Was dann so irgendwann im Laufe 24, 25 versendet wird Ja.

Chris

Die Sachen, die werden manchmal ein bisschen später verschickt, aber sie kommen Aber sie kommen, Wir haben noch, also die Kiste wird jetzt auch langsam, aber sicher relativ dünn, sollten sich also Sponsoren finden, die vielleicht hier unsere Verlosungskiste mal wieder auffüllen wollen mit interessanten Sachen und dann auch ihr Produkt hier in die Kamera gehalten haben wollen, dann dürfen die sich gerne melden, chris.happyshooting.de. Wir haben noch was übrig von einem Sponsor. Ein Ladegerät, ein Eneloop Pro Ladegerät für Doppel-A und Triple-A Batterien. Das ist mal ein cooles Teil. Ein Pro Charger von Eneloop. Der lädt auch andere als Eneloop Batterien, aber das übliche an Batterien, was man heute so hat.

Boris

Ich habe nur den normalen.

Chris

Ja, das ist die gute Version davon. Also der normale ist auch gut, aber der ist schwarz. Aber der ist einfach besser als weiß. Das ist gut.

Boris

Funktioniert wirklich gut.

Chris

Wir haben eure Fotos.

Boris

Es geht um die Story-Aufgabe. HSB-Story war das Thema. Und wir haben tatsächlich wieder nur neun Bilder. Also ein Wurf gewinnt. Willst du gewinnen?

Chris

Genau.

Boris

Du bist dran, ne?

Chris

Ich bin dran. Da müssten wir schon mal noch ein bisschen hier Ja, ich glaube einfach, die Preise sind zu mickrig, die wir hier haben.

Boris

Ja, oder zu viel Angst wegen des Buchprojektes, was dahinter stecken könnte. Was?

Chris

Nö, da steckt ja nichts dahinter. Also es macht ja hier keiner irgendwelche Bilder irgendwo rein.

Boris

Nee, schon gar nicht ohne zu fragen.

Chris

Nein, nein, nein. Bilder, die ihr hier einreicht für unsere Fotogeschichten, sind eure Bilder. Da machen wir nichts, außer dass wir sie hier im Zweifel besprechen und vorzeigen.

Boris

Und das müssen auch keine Bilder sein, die in ein Buch gehören könnten. Es geht ja nur darum, mal den eigenen relativen Muskel zu stimulieren.

Chris

Richtig. Was ist das Ziel dieser Fotoaufgaben? Dass ihr vom Sofa hochkommt. Und jetzt ist dann übrigens, wettertechnisch kann man das jetzt.

Boris

Es wird wieder spannender draußen. Es wird wärmer draußen.

Chris

Ihr sollt den Hintern hochkriegen, ihr sollt fotografieren gehen und dann mitmachen. Aber jetzt ist dann der Winter rum.

Boris

Die Entschuldigungen sind jetzt vorbei.

Chris

Es werden die Reifen gewechselt und so. Und vielleicht kommen dann auch wieder mehr Bilder. Aber wir haben hier 9 Bilder. Und ich würfel jetzt mal total.

Boris

Wir könnten jetzt einen 6er-Würfel nehmen, damit es spannender wird.

Chris

Die Aufgabe war Story, nicht wahr? Das war eine 6.

Boris

Und ich sag noch 6er Würfel. Ja, ich weiß, dass man mit einem 6er Würfel einen 9 würfeln kann.

Chris

Ein Bild von Ralf. Start of a new story. Der Beginn einer neuen Geschichte. Der Balzflug eines Paares Rotmilane. Obwohl sie hier bei uns im Süden sehr häufig sind, habe ich diese Szene hier vorher noch nie beobachtet. Ich konnte gerade noch die Kamera hochreißen und ein paar Bilder machen, bevor sie weitergezogen sind. Ja, was sehen wir? Wir sehen, ich dachte zuerst, das wäre eine irgendwie geartete Reflexion von irgendwas, so über eine Wasseroberfläche, aber dann sehen die ja doch irgendwie, also ein Rotmilan ist normal rum am Fliegen und der andere ist auf dem Kopf und macht da wohl gerade einen Anflug oder vielleicht ist die Kamera auch irgendwie, also es ist ein bisschen, die Schwerkraft scheint hier keine große Rolle zu spielen.

Boris

Nein, das sind Vögel, denen ist das egal. Die glauben nicht an Schwerkraft.

Chris

Ja, das ist auf jeden Fall eine Story.

Boris

Auf jeden Fall. Das ist so abgefahren. Ich hatte auch erst gedacht, ist das manipuliert? Hat er den einen Vogel umgedreht? Was ist denn da los? Also das ist schon cool. Ja, Rotmelane haben wir hier bei uns auch sehr viel. Die wohnen hier.

Chris

Schön. Ja, schön. Also du hast das schön gemacht. Macht und das ist tatsächlich, also Ralf, schick doch bitte eine Mail an chris.happyshooting.de, schreib da bitte auch das NLU Pro Ladegerät noch mit rein, dass ich das nicht vergesse. Tja, er ist im Chat hier, sagt er, war tatsächlich so, der Umdreh war im Rückenflug.

Boris

Ja, glaube ich, aber wenn man das Bild erstmal so sieht, so kommentarlos, dann denkst du, oh, okay.

Chris

Ja, ich dachte, wie gesagt, zuerst sah das aus wie so eine Spiegelung irgendwie.

Boris

Ja, genau, Ganz skurril. Also das so einzufangen, so in der Situation, Respekt. Ich bin kein so guter Vogelfotograf. Ich habe das mal mit dem langen Tele versucht, was ich hier hatte. Ich glaube, das war das 600er.

Chris

Vögel im Flug fangen ist einfangen. Ist halt auch echt ganz schön anspruchsvoll. Es ist anspruchsvoll, dass das Equipment muss passen. Du brauchst die Kamera, die das richtige Tracking kann. Das mit der Belichtung muss stimmen. Das ist gegen den hellen Himmel auch nicht so ganz ohne.

Boris

Und die bewegen sich immer so schnell. Und mit dem langen Tele sind sie immer sofort wieder aus dem Sucherbild raus.

Chris

Und wenn da noch zwei Vögel im Ballsflug sind, dann ist das kein Kein langsames Dahingleiten, dann ist das mehr so einer auf dem Kopf und der andere und so weiter. Egal. Ja.

Boris

Das ist ganz schick.

Chris

Gut. Dann, ja, schön. Der Rainer hat hier gerade noch eins reingeworfen und sagte, ich habe keinen Flickr-Account und möchte auch keinen. Das ist wohl für viele die Hürde. Leute, mach uns einen Vorschlag für eine Plattform zum Bilderhochladen, die für alle funktioniert und die uns nicht jede Woche irgendwie fünf Stunden Arbeit beschert, die wir nicht selber betreiben müssen und dann können wir reden.

Boris

Und eingrenzen, filtern können nach Kriterien wie einem Tag oder einem Schlüsselwort.

Chris

Naja, die Anforderungen sind relativ hoch und die anderen sind alle noch deutlich schlimmer. Also wenn ich mir da so Google Images und Co. angucke.

Boris

Ja, also selbst hier, Fediverse wurde ja schon vorgeschlagen, etwas in diese Richtung zu machen. Aber auch da musst du ja erstmal einen Account anlegen. Also auch bei Flickr gibt es ja einen kostenlosen Account, meine ich. Aber auch bei den anderen müsstest du einen Account anlegen. Also die Hürde gibt es immer, außer jemand sagt, ey, ich programmiere euch was.

Chris

Der Burkhardt fragt noch, weil es was kostet. Die Flicker gibt es in der Gratis-Version.

Boris

Flicker gibt es gratis, ja.

Chris

Bis 1000 Bilder. Ja, wer es für uns programmiert und es dann auch für uns betreibt und das zuverlässig über die nächsten fünf Jahre, dann können wir reden.

Boris

Also ist ja alles nicht ausgeschlossen. Ich habe auch schon drüber nachgedacht.

Chris

Wir haben schon oft drüber nachgedacht.

Boris

Das soll jetzt nicht irgendwie doof klingen.

Chris

Wir haben tatsächlich über das Thema nachgedacht.

Boris

Es ist ein ernsthaft guter Einwand. Wir haben bei Flickr ja auch schon mehrfach drüber nachgedacht, weil es war ja schon mal auch kurz vorm Aus. Da haben wir gedacht, scheiße, was machen wir dann mit den Aufgaben? Ich habe schon darüber nachgedacht, eine App zu schreiben, eine ganz, ganz simple App, wo es einfach nur halt ein Aufgabenthema gibt und dann kannst du halt ein Foto hochladen. Das kannst du für Android und iOS machen, aber dann geht es schon los. Wo lädst du die Bilder hin? Wie gehen wir dann hier mit der Bildauswahl um? Dann brauchst du wieder noch ein Interface. Das ist im Klein-Klein ist es dann eben doch alles nicht so simpel. Also wer da noch gute Ideen hat oder sowas, lass es uns gerne wissen. Info at Happy Shooting, Chris at Happy Shooting, Boris at Happy Shooting oder hier einfach im Slack einfach mal im Sofa-Channel, Sofa-Ecke. Lass uns gerne mal drüber schnacken. Vielleicht haben wir ja 2024 oder 2025 eine geniale Idee oder eine Lösung. Schauen wir mal. Lass uns mal durch die Bilder gucken. Da sind nämlich ganz spannende Bilder dabei, wie ich finde. Natürlich ganz klassische Motive, wie das erste gleich von Birgit Kuss. Titel Story. Wir sehen im Hintergrund Michael Ende die unendliche Geschichte frontal des Buch fotografiert in einem Bücherregal und davor ein aufgeklapptes Buch, wo in der Mitte zwei Seiten eben so nach innen umgeschlagen sind, dass sie ein Herz bilden. Ein Klassiker.

Chris

Da will ich die die Schärfe aber vorne auf dem Herz haben, oder?

Boris

Ja, aber es ging ja hier um die Geschichte, nicht wahr? Also würde ich hier, das lese ich so, Liebe für die unendliche Geschichte. Fand ich, fand ich sehr schön. Finde ich tatsächlich auch ein schönes Buch.

Chris

Sehr schön. Dann von Lümiwers, das ist eine, ja, eine Story aus der Vergangenheit, titelt sie es. Das ist eine, in einem alten zerfallenden Gebäude, eine Treppe, die nach oben führt mit viel Zerfall und Gerümpel, Geroll und Rost und Lost Place quasi.

Boris

Finde ich von der Bearbeitung sehr schön, weil es halt so entsättigt ist. Es knallt nicht so, ist aber trotzdem farbig und mag ich ganz gern.

Chris

Das wird dem Bildinhalt auch ganz gut gerecht.

Boris

Hat auch schon fast was Gemäldeartiges so durch diese Entsättigung.

Chris

Dann von Goldfokus Ladenburger Wehr Fototour mit Freund. Welche Geschichten könnte uns dieses Wehr erzählen? Baujahr 1927. Ah, geschichtlicher Kontext.

Boris

Das Wehr wird eine Menge gesehen haben. Solche Wehre finde ich auch tatsächlich spannend. Die gibt es ja wirklich in allen möglichen Größen und Formen. Und ich finde es immer faszinierend, wenn man da so davor steht und schaut sich diese Wassermassen an und überlegt mal, was das eigentlich für Tonnen an Wasser sind, die da irgendwie durchfließen.

Chris

Strom draus machen.

Boris

Ja, das ist schon beeindruckend.

Chris

Und dann haben wir von Tanja... Fragt mich nicht nach der Story. Punkt, Punkt, Punkt. Großstadtdinge eben. Wir sehen irgendwo auf einer, ja, irgendwo an der Seite im Freien ein paar Schuhe. Diese Schuhe haben Schuhspanner drin und sind offensichtlich beregnet. Lackschuhe sind das.

Boris

Ja, zwei High-Heel-Lackschuhe. Ich hatte tatsächlich mit der Kirschblüte, was es ist im Hintergrund, oder sind es Magnolien? Magnolien? Magnolien?

Chris

Magnolien.

Boris

Ich überlege gerade, was man dazu noch sagen könnte. Es könnte Kirschblüte vielleicht auch sein. Ich hatte tatsächlich als erste Assoziation Hochzeit. Und dann dachte ich, aber zumindest die Braut hat in der Regel eher weiße Schuhe an. Das ist jetzt keine Pflicht, aber es ist eher so die Regel. Aber es können natürlich Gästeschuhe sein. Aber ich habe hier zumindest irgendwie so Konfirmation, Kommunion, Hochzeit irgendwie. Das wirkt alles sehr frühlinghaft. Ich finde das sehr schön, feierlich.

Chris

Ist auch die Frage, ob Tanja die Schuhe da gefunden hat, weil die sehen aus, als ob sie da irgendwie draußen standen, weil die voll geregnet sind oder ob sie die selber hingestellt haben.

Boris

Aber mit Schuhspanner draußen ist schon interessant.

Chris

Ja, Story halt.

Boris

Oder sind das gar keine Schuhspanner, sondern ist das nur ein.

Chris

Michael, ein Schwarz-Weiß-Foto, Story of my life, also auch ein Stück Papier, auf dem das mit Füller geschrieben ist und du siehst gerade noch so den Strich, den Schnörkel drunter, wie er gezogen wird. Schönes Schwarz-Weiß-Bild, simpel, einfach. Ist auch eine Geschichte. Äh, Klaus hat eine Umstellung auf die Sommerzeit. Okay, wir sehen eine Armbanduhr mit einem Nylonband. Daneben liegt ein, so ein Gliederarmband und das entsprechende Werkzeug und ein Reinigungsmittel dahinter auf einer roten Matte. Das sieht aus wie so ein Easywrapper oder sowas. Also Umstellung auf Sommerzeit heißt bei Klaus wahrscheinlich auch Umstellung auf andere Hardware und so. Oder er macht die Uhr auf, um sie umzustellen. Weiß ich nicht.

Boris

Glaube ich nicht. Aber das sieht jetzt tatsächlich so aus wie so Winterarmband ist vielleicht das schwere Metallarmband und im Sommer gibt es das luftige, sportliche Stoffarmband, Nylonarmband.

Chris

Scheint auf jeden Fall eine größere Operation zu sein.

Boris

Persönlich mich beißt halt so dieses blaue Band und die Flasche mit dem blauen Aufkleber auf diesem roten Tuch. Das ist ein harter Farbkontrast. Aber ich persönlich weiß nicht, ob das meine Augen sind. Ich habe halt immer mit Blau-Rot so ein Problem.

Chris

Ja, weil sie halt am unterschiedlichen Ende des Spektrums stehen und mit Blau-Rot-Geschichte. Je nachdem, wie stark die sind, da sehen ja manche Leute auch tatsächlich eine Dreidimensionalität drin, weil manche dieser Farben dann wirklich für manche Leute, ist nicht für alle, aber für manche Leute stark nach vorne. Ich sehe sowas auch. Also für mich entsteht dann tatsächlich eine Tiefe, die ich da sehe. So und last but not least noch von Frank. Baumstamm Stories. Die drei Brüder Baumstämme der jahrhundertalten Weißen Weide im Kallenberger Land haben sicher viele Geschichten gehört und gesehen. Kallenberger Land ist übrigens hier direkt um die Ecke. Also ich glaube wir gehören da sogar fast auf Zug.

Boris

Ja, so diese alten, knorrigen Stämme, das finde ich auch immer faszinierend.

Chris

Das ist bei Bäumen natürlich immer relativ naheliegend. Die muss man quasi ja oft, wenn man sie vollständig abbilden will und keine Drohne hat, von unten fotografieren. Das ist so eine typische nach oben Perspektive entlang der Baumstämme.

Boris

Also muss man natürlich nicht, wenn du so einen schönen solitär, also einen einzelstehenden Baum hast irgendwo auf dem Feld, dann kannst du mit deiner entsprechenden Entfernung da auch von der Seite drauf gehen. Aber ja, in der Tat, wenn man im Wald ist oder irgendwie spazieren geht, dann ist das eine ganz klassische Perspektive.

Chris

Genau, sobald die nicht alleine stehen, wird es ein bisschen schwierig. Also, danke fürs Mitmachen. Es gibt eine neue Aufgabe.

Boris

Es gibt eine neue Aufgabe und zwar lautet die Geschäft. Die neue Aufgabe lautet Geschäft läuft vom 11.04. bis 25.04. Was bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 11.04. Bis zum 25.04. 2024 loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Geschäft. Und das ladet ihr dann derzeit noch bei Flickr hoch, stellt es dort in die Happy-Shooting-Gruppe und vergebt den Tag HSB-Geschäft. Geschäft dann mit AE geschrieben, also G-H-E-F-T. Ist klar. So man schreibt es doch.

Chris

Oder? Genau.

Boris

Wie man es spricht halt. Genau, so schaut es aus.

Chris

Gut, dann sind wir am Ende angekommen. Aber ich möchte euch nicht gehen lassen, ohne doch noch ein One More Thing hier zu bringen. Und zwar ist das auch ein Kickstarter-Projekt. Das fand ich dann doch irgendwie ...

Boris

Ach, ein Kickstarter-Projekt. Hast du es gebackt?

Chris

Nein, habe ich nicht. Werde ich auch nicht. Nenne. Es geht um den Lancer 300.

Boris

Was ist denn der Lancer 300?

Chris

Ein neuer Fotorucksack.

Boris

Braucht denn die Welt noch einen Fotorucksack, lieber Chris?

Chris

Ja, natürlich braucht die noch einen. Also der Lancer 300 ist quasi das Nonplusultra der Fotorucksäcke. Es kommt hier mit einem taktischen Exoskelett und hat eine Powerbank drinnen, also für echte Männer. Und damit kannst du dann auch irgendwie alles viermal laden und so. Und das aber noch viel wichtigere ist, du willst dich ja heute beim Wandern auch filmen.

Boris

Selbstverständlich.

Chris

Musst du tun. Heute sind alle Vlogger.

Boris

Sonst hat das nicht stattgefunden.

Chris

Und deshalb hat das zwei Stative eingebaut, zwei Selfie-Sticks eingebaut, hinten einen, den kannst du so raustun, da hat jetzt auch in dem Video eine gerade so eine Lampe dran, weil du bist ja in einer dunklen Höhle mit dem Rucksack. Selbstverständlich. Aber da kannst du natürlich auch so eine 360-Grad-Kamera drauf machen, die dann quasi so eine Drohnenperspektive dir macht. Und der andere Selfie-Stick, der ist an der Seite und geht nach vorne, dass du quasi von schräg vorne dich noch selbst filmen kannst, wie du wanderst.

Boris

Cool.

Chris

Und dazu eben das taktische Ladebank mit Solarzellen und allem drum und dran. Kostet auch nur lockere 370 Dollar, glaube ich.

Boris

Das wäre aber relativ günstig für so einen Rucksack.

Chris

Ja, ich weiß auch nicht, wie gut dann nachher die Hardware da ist und so weiter. Aber du bist quasi dann mit so einem Gestänge unterwegs, um auch wirklich keinen Schritt zu verpassen. und ja.

Boris

Der Lancer 300 mit mehr Power.

Chris

Der Lancer 300 Modular Backpack with Power and Selfie Stick mit 336 Wattstunden Power Station, Riding Selfie, Drone Perspective Selfie, Exoskeleton Design und damit entlassen wir euch in die Nacht. Meine Lieben wünschen euch was. Bis zum nächsten Mal. In 14 Tagen diesmal. Macht's gut. Drei, zwei, 2, 1, Happy Shooting!

Shownotes


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