#847 - Ordentlich Film drin

Veröffentlicht 25 April 2024

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#847 - Ordentlich Film drin

Veröffentlicht 25 April 2024

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Boris

Happy Shooting, Folge 847, ordentlich Film drin. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Halberahmen.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Ja moin lieber Chris, hast du scharf aus dem Urlaub mitgebracht.

Chris

Ich hab Internet, ich hab wieder Internet.

Boris

Du hast wieder Internet.

Chris

Internet hab ich wieder.

Boris

Nicht selbstverständlich in heutigen Zeiten. Oh Mann, was für eine Story. Pre-Show-HörerInnen wissen mehr.

Einspieler

Und unsere moderatoren Boris und Chris.

Boris

Ja, Wahnsinn.

Chris

So ein Glück, dass heute eine Sendung stattfinden kann. Ich, ja, ja, das hat mit Glas und Faser und so zu tun. Ja, alles gut, alles gut. Es tut, es läuft. Hier ist Happy Shooting, der Fotopodcast. Wir sind wieder mal live da und heute ist der 23. April 2024. Das ist korrekt. Genau. Wir sind live am Dienstag, wie fast immer, nach einer Woche Pause, weil da waren Moni und ich auf Pellworm mal wieder und haben Wind, Schafe und Fischbrötchen gehabt.

Boris

Gute Zusammenarbeit.

Chris

Und ab und zu mal mehr, weil Wattenmeer, das ist ja dann weg, dann kommt es wieder, dann geht es wieder weg.

Boris

Ist da, ist weg.

Chris

Genau, wir sind der Fotopodcast mit Boris und Chris.

Boris

Das bin ich, das bist du.

Chris

Ja, und das bin ich. Und live begleitet werden wir wie immer auf unserem Slack-Kanal, dienstags 18 Uhr auf dem Happy Shooting Slack, alles in den Shownotes und überhaupt und ja, das reicht als Vorgeplänkel. Wir steigen gleich ein, weil ich glaube, wir haben heute eine Menge Themen. Ja, zwei, drei Themen haben wir da. Wir hatten Päuschen und deshalb müssen wir jetzt alles nachholen, was irgendwie passiert ist.

Boris

Ihr habt ja den Vorteil, ihr könnt das ja zeitsouverän anhören. Ihr könnt ja jederzeit auf Pause drücken und zurückspulen. Und morgen weiterhören.

Chris

Genau, zurückspulen. Das ist auch so, ob er erzählt vom Krieg, zurückspulen. Da muss man das iPhone drehen, damit es dann zurück... Egal. Ja, kurz Klostergeister. Fangen wir damit an. Es sind noch dreieinhalb Wochen oder so. Also das ist so schwupp passiert. Also die wichtigste Woche im Jahr ist vor uns. Dann findet die statt und wie immer in Inzikofen, im schönen Inzikofen.

Und alle, die da dabei sind, die sollten in den letzten zwei Tagen von mir zwei Mails erhalten haben. Wenn nicht, dann schaut mal in euren Spam. Das erste ist die allgemeine, kurz vorher Info-Mail, wo ich nochmal so über die wichtigen Dinge gehe. Zum Beispiel, worum geht es denn dieses Jahr in diesem Workshop? Weil der ist ja vielleicht ein bisschen, wir rütteln und schütteln das Ding mal, machen ein bisschen was anderes. Unter anderem gibt es dieses Jahr mal ein Workshop-Motto. Ich habe mir lange überlegt, ich habe ja letztes Mal schon gesagt, dass das Thema Gestaltung, das Thema Kreatives und Bildermachen ist wichtig und die Technik ist auch wichtig, weil die brauchen wir dafür, aber letztendlich willst du ja Emotionen wecken mit deinen Bildern. Und diese Emotionen, wenn die sich in ein boah geiles Bild äußert, dann ist das gut so. Und deshalb ist das unser Motto für dieses Jahr. Boah, geiles Bild. Und deshalb, also es wird sich alles um Gestaltung drehen, um Emotionen. Und weil wie wir die Kamera bedienen, wissen wir, also die meisten von uns würde ich sagen, es gibt Handbücher, es gibt YouTube, es gibt alles heute. Also Informationsquellen gibt es reichlich. Und falls ihr es nicht wisst, kriegen wir euch dann auch noch auf die Rille auf dem Workshop. Shop.

Und vor allem sind unsere Kameras ja auch wirklich gut mittlerweile in diesen technischen Dingen. Die machen die ja in der Regel richtig. Also 98% der Bilder kommen eigentlich so raus, wie man sie sieht.

Boris

Ich stelle immer noch vieles davon ab, weil es mich nervt, aber das, was es tut, hilft.

Chris

Gut. Aber dieses Thema Gestaltung, was tun wir im Bild wohin und wann drücken wir auf den Auslöser und warum tun wir das? Das sind so diese Gedanken, die eigentlich sich, Passiert mir auch. Ich mache mir die nicht immer. Und hinterher sage ich dann ja, hätte ich mal besser, weil das Bild halt dann irgendwie so nichts Besonderes ist. Also Emotionen wecken. Boah, geiles Bild. Das ist dieses Jahr das Motto. Also, weil diesen Ausruf, den hören wir quasi ja eigentlich nicht, wenn jetzt, also nicht aufgrund von besonders scharfen Bildern oder besonders tollen Sternen von Lichtquellen oder sonst was. Das ist eigentlich nicht der Auslöser, sondern der Auslöser ist was anderes. Und das wollen wir dieses Jahr mal herausarbeiten. Was gibt es, also das ist so ein bisschen...

Boris

Das Oberthema.

Chris

Das Oberthema, was uns so die ganze Woche begleiten wird. Was haben wir noch? Sonja hat für Sonntagabend einen Tisch im Bootshaus gebucht. Danke dafür. Vielen Dank. Trotz Muttertag, das nehme ich am Sonntag.

Boris

Ich glaube, ich nehme, das sage ich dann später.

Chris

Du hast schon in die Karte geguckt.

Boris

Ja, selbstverständlich. Ich kenne die Karte, die ist ja die gleiche Karte wie letztes Jahr. Genau.

Chris

Trotz dem Oberthema Gestaltung soll natürlich die Technik eine Rolle spielen. Weil ohne die Technik kriegen wir unsere Gestaltung nicht hin. Ganz einfach. Also deshalb nach wie vor, wie immer, bringt mit, was ihr wollt. Macht die Kofferräume voll, die Rucksäcke, die Rollkoffer, Kunstlichtblitze, analoge Kameras, Instax, Entwicklungszeug, analoges, Scanroboter, was haben wir noch, Arduino-Aquarien, was auch immer. Ich habe schon gelesen, der Jochen wird dieses Jahr wieder mal eine Maschine mitbringen. Also, ja. Wir werden reichlich Technik da haben. Canon Selfie Drucker. Interessant, wie viele Jahre dieser Drucker durchgehalten haben, ohne Veränderung quasi.

Boris

Das ist wirklich spannend, ja.

Chris

Also, die sind besser geworden, mit hier mal plötzlich WiFi drin und so Zeug, aber die Papiere.

Boris

Das Prinzip ist dasselbe, alles kompatibel zueinander.

Chris

Richtig, das heißt, wir wollen auch dieses Jahr natürlich wieder eine Druckerecke aufbauen und das ist mit diesen kleinen Selfie-Druckern einfach, total einfach und ich weiß nicht, wo steht der Rekord, sieben Stück oder so?

Boris

Habt nicht gezählt. Ich müsste die alten Videos durchgucken.

Chris

Also ich bring mit, was ich kann und wenn ihr noch welche habt, Papier und Verbrauchsmaterial kommen von mir. Ich würde mal sagen, dass wir diesmal wieder mindestens drei Pinnwände vollkriegen mit Bildern. Ja, dann noch ein Reminder. Jetzt ist Zeit, eure Bilder zu bestellen. Also spätestens jetzt dann. Wir machen ja Bilderschau am Anfang. Alle dürfen drei Bilder vorzeigen und dann, das ist dieses Jahr besonders wichtig, wegen des Oberthemas. Die können von DM aus der Maschine kommen, die können auch von den üblichen Verdächtigen auf Forex gedruckt werden oder sonst was.

Boris

Wichtig fand ich da ein Passus, den du reingeschrieben hast in diese E-Mail. Das möchte ich an dieser Stelle hervorheben, dass es eben nicht um die Bilder geht, von denen ihr glaubt, dass sie anderen gut gefallen, sondern dass es uns auch immer darum geht, die Bilder zu sehen, die euch gut gefallen oder die für euch eine besondere Bedeutung haben. Das kann sein, dass die eher unscheinbar wirken, aber wir kommen ja auch ins Gespräch miteinander und da sind schon sehr, sehr spannende Geschichten daraus entstanden.

Chris

Es kann auch sein, dass ihr, ja, dass diese Bilder, also es ist immer so, es hilft, wenn ihr dann vielleicht auch ein bisschen erklären könnt, warum diese Bilder für euch eine Wichtigkeit haben. Na gut, ich werde zehn Bilder mitbringen, drei davon für die Vorstellung. Und ich habe heute noch, ich habe heute bestellt. Ich habe also auch so Last Minute quasi. Und das wäre die zweite Mail, die ich verschickt habe. Ich habe meine Auswahl auf Video aufgenommen, weil ich dachte, das wäre vielleicht mal interessant. Nicht nur, um, Irgendwas zu zeigen, sondern auch für mich als Übung, weil in dem Moment, wo ich meine Bilderauswahl öffentlich mache, also zum Zugucken mache, zum über die Schulter gucken mache und das dann erklären möchte, muss ich es halt erklären. Und das sind so Dinge, die so dermaßen tief im Unterbewusstsein stattfinden, weil die mache ich seit 30 Jahren und das war eine unglaublich wichtige Übung für mich.

Boris

Ja, das Bauchgefühl mal zu verbalisieren. Dem eine Stimme zu geben. Genau.

Chris

Und das habe ich gemacht. Aber ich habe eine Vorauswahl getroffen schon. Und dann waren es irgendwie 27 Bilder. Weil es ist ja total schwierig, Bilder auszusuchen. Da habe ich 27 Bilder ausgesucht. Und dann habe ich den Vorgang des Runterdestillierens auf 10 Bilder in ein Video gepackt. Das habe ich vorhin per E-Mail an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschickt. Bin nur ich am Küchentisch und ihr seht meinen Desktop und ja, ich hoffe, dass es nicht zu viel gerammt ist. Es ist fast eine halbe Stunde geworden, aber ja, gut. Wen es interessiert, also ich hoffe, dass ich damit nicht zu viel von mir vielleicht noch der Beunsicherung von 27 auf 10 dauert.

Boris

Also eine halbe Stunde bei Chris.

Chris

Ja, das dauert.

Boris

Wenn man nebenbei drüber spricht.

Chris

Das dauert, weil es ist tatsächlich ein Prozess. Ich habe mir nämlich dann, bevor ich das gemacht habe, überlegt, gebe ich, also ich hatte so ein kleines Motto dafür. Und mein Motto für die Bilder war, ich möchte dieses Jahr mal seltsame Bilder bringen. Also Obermotto weird, seltsame Dinge, Dinge, die ich irgendwo unterwegs gefunden habe. Das sind auch fast nur iPhone-Bilder, Sachen, die ich irgendwo gesehen habe. Habe und dachte, oh, das ist ja mal seltsam. Dann mache ich jetzt ein Foto davon und versuche auch noch ein möglichst gutes Foto. Ein Beispiel wäre in Pellworm. Auf Pellworm haben wir eine, Am Deich haben die da irgendwas repariert und dann haben die so rechteckige Rasenstücke rausgeschnitten und auf eine Palette gepackt, säuberlich. Das heißt, da ist eine Palette mit fünf, sechs Lagen Rasenstücken und irgendwie einer Schaufel und einer Mistgabel oben drauf. Darauf, dahinter ein Stück Deich, was quasi gerade wo er da rausguckt. Und das war so, hä? Und dann habe ich, irgendwann später hat mir jemand gesagt, ich habe das dann gepostet und da meinte jemand, das sieht aus wie Minecraft. So rechteckige Rasenstücke. Und dann habe ich erst verstanden, warum ich da so drauf reagiert habe, warum ich da so eine komische Assoziation, also so Zeug, so Bilder, die ganz komisch sind. Ja, und unter dem...

Boris

War bestimmt eine Rasenzucht fürs nächste Fußballstadion. Nee.

Chris

Am Deichfußball, ne? Da musst du nur auf der richtigen Seite vom Deich spielen. Dann ist der Ball ständig weg.

Boris

Mann, der Rasen, wenn der da in der Palette transportiert wird, den kannst du überall hinlegen.

Chris

Na gut, also das Video habe ich verschickt. Guckt es euch an, wenn ihr wollt. Ich weiß auch nicht, ob ich da wirklich so viel Sinn geredet habe, aber okay. Ja, ansonsten, wenn noch irgendwas ist zum Workshop, wir haben auf dem Slack den Kanal WS Klostergeister, WS-Klostergeister, da dürft ihr euch dann gerne nochmal ausbreiten oder Fragen stellen. Vor allem auch die Neuen, da sind ein paar Neue wieder dabei natürlich. Falls ihr da jetzt irgendwie nach den E-Mails irgendwie gerade die Panik schiebt. Wir beißen nur ganz wenig, also es ist okay. Kommt in den Slack und da werdet ihr gerichtet. Also gerade gerichtet, den Kopf gerade gerichtet.

Boris

Uiuiuiuiui.

Chris

Gut, also Pflostergeister noch drei Wochen. Wir freuen uns tierisch drauf. Es ist mal wieder Zeit und, Ja, und wir haben wieder das Gewölbe und den Werkraum.

Boris

Sehr schön.

Chris

Nicht wahr? Gut.

Boris

Sehr schön.

Chris

So viel zur Hausmeisterei. Kommen wir zum Newsblock, für den wir immer noch keinen Jingle haben.

Boris

Okay, fangen wir damit an. Wir haben...

Chris

Oder haben wir was vergessen? Du hast gerade so geguckt.

Boris

Nö, ich glaube, zum nächsten Thema haben wir irgendwie ein High-Thema. Oder haben wir zu diesem hier ein High-Thema gekriegt?

Chris

Ach so, ha. Danke. Du musst einfach sagen, Chris, du hast was vergessen.

Boris

Wir haben Feedback.

Chris

Und wir werden es benutzen. Ja, Feedback. HappyShooting.de Das ist so. Nach einer Woche Pause muss man mich komplett neu einlernen. Das ist halt so.

Boris

Alles gut.

Chris

Der Jörg hat geschrieben, moin, letzte Woche hat OMDS ein Update für die OM1 Version 1 ohne viel Werbung herausgebracht. Dieses Update war für mich wichtig. Punkt, Punkt, Punkt. Ich lese jetzt mal nicht weiter vor, Vorwahl, da hast du nachher noch was vorbereitet, richtig?

Boris

Ja, unter anderem.

Chris

Unter anderem, okay, also das, und genau, er möchte sich auch noch für den Lightroom-Druck-Mehrteiler bedanken, das hätte ihm sehr geholfen. Oh, vielen Dank. Genau, also der ist gut, der müssen wir irgendwann, findet sich jemand Freiwilliges, der das zusammenschneiden möchte in einem Video? Die mehreren Dinger, ich liefere die Rohdaten und dann vielleicht kriegen wir das ja doch noch hin. Ähm, und der Heiko schreibt, moin jetzt zwei, nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass kein anderer Hörer zur Öffnung von Canons RF Bionet für Drittanbieter geschrieben hat. Punkt, Punkt, Punkt, lese ich auch nicht weiter vor, weil da hast du auch was vorbereitet.

Boris

Korrekt.

Chris

Gut. So, jetzt aber. In die News.

Boris

Dann haben wir jetzt also die News, nämlich Sigma und Tamron für Canon RF-Mount. Canon hat sich jetzt also tatsächlich geöffnet und es geht wohlgemerkt um Autofokus, Objektive. Manuelle gibt es ja schon länger. Also endlich RF-Mount geöffnet für Drittanbieter. Sigma, Tamron haben erste Objektive angekündigt. Es gibt einen Haken, also jetzt nicht sofort in höchsten Tönen rumtanzen und so. Erstmal nur für APS-C. Also noch nicht fürs Vollformat.

Chris

Oh.

Boris

Was da nun wieder dahinter steckt, wer weiß es, weil der Mount wird ja derselbe sein.

Chris

Canon verdient an den Vollformat Objektiven einfach mehr.

Boris

Ja, wahrscheinlich. Aber nichtsdestotrotz, ich meine, es gibt ja nun mit dem RF-Mount auch APS-C Kameras und das sind auch sehr, sehr schöne Bodies. Und wer jetzt so etwas hat, wird sich freuen, jetzt eben auch auf dem Drittanbietermarkt und auch künftig wahrscheinlich mehr Objektive zu sehen. So hat SIGMAT gleich sechs Objektive angekündigt, die alle sechs auch schon für andere Mounts verfügbar sind. Die sind alle aus der Contemporary Serie, also die eher günstigeren, einfacheren Objektive. Hier allerdings zwei Zooms dabei mit durchgängiger Blende von 2.8. Einmal das 18-50, also so ein Standard-Zoom für APS-C und ein 10-18, also eher ein Weitwinkel-Zoom für APS-C oder Super-Weitwinkel-Zoom. Finde ich beides recht interessant. Sind beides auch Reichweiten, die ich damals von Canon selbst hatte, so in der Größenordnung für meine APS-C. Nur hatte ich damals kein 2.8 Offenblender. Also da bin ich ja.

Es wird schon was geboten. Dann ein 16mm, ein 23mm, ein 30mm und ein 56mm. Also quasi die ganze Breite von Weitwinkel bis Normalbrennweite. Jeweils mit Offenblender 1.4. Also auch schon ein wirklich schickes Teil für APS-C. Schöne Freistellung.

Ja, also das ist von Sigma. Es gibt allerdings weder Preise noch Termine dafür. Aber ich denke, das wird alles irgendwie im Laufe des Jahres sicherlich rauspurzeln. Sigma sagt dann auch nochmal explizit dazu, dass volle RF-Unterstützung gegeben ist, das heißt Autofokus, Continuous Autofokus, eine Aberration-Korrektur, also Verzeichnungskorrektur in der Kamera und auch der IBIS wird unterstützt, also In-Body Stabilization wird unterstützt. Und ja, schauen wir mal, wann die Dinger dann rauskommen. Finde ich schön. Tamron hat ein Objektiv angekündigt. Auch das ist schon verfügbar für Sony E-Mount und für Fujifilm X-Mount. Da geht es um das Weitwinkel-Zoom 11 bis 20 Millimeter, auch durchgängige Offenblende 2.8 und das soll irgendwann 2024 kommen, schreiben sie. Kein genauer Termin, kein Preis. Tja, also warten wir mal ab, wann es rauskommt. Sagt gerne Bescheid, wenn ihr es irgendwo seht, weil ich kriege nicht alle News mit. Wird mich aber durchaus interessieren, wann das endlich da ist und ob es erste Reviews dann gibt, wie das so funktioniert am RF-Mount.

Chris

Tja, next up, OMG, ist das wirklich so?

Boris

Also, OMG, OM System, OM System, OMG, OM System.

Chris

Was ist da los?

Boris

Ja, OM System, also zum einen gab es erstmal ein Update für die OM1, was rausgekommen ist und das hat, ohne dass es groß angekündigt wurde, den Autofokus wohl korrigiert, verbessert oder Fehler behoben. Schön. Das ist also erstmal ganz angenehm. Ja, und OMS System hat gesagt, wenn ihr Mac-User seid, dann solltet ihr bitte zeitnah, also möglichst jetzt, die aktuelle Firmware einspielen, weil ein Mac OS Sicherheitsupdate die Art und Weise, wie das Update bisher vom Mac auf die Kamera übertragen wird, verhindern wird. Also Security-Fixes, ja, es ist auch nicht das erste Mal, dass sowas passiert.

Chris

Wie ist der Mechanismus?

Boris

Ja, also bisher wird es mit einer Software von UM System eingespielt, hier mit dieser, ich weiß nicht, ob es eine spezielle Update-Software ist oder ob das hier...

Chris

Achso, wo du die Kamera direkt am Rechner über USB anschließt und so, okay, und da gibt es jetzt...

Boris

Und es gibt halt ein macOS-Security-Update und damit ist dann die Verbindung oder die Übertragung dann nicht mehr sichergestellt.

Chris

Es bieten die keinen, also ich kenne es jetzt zum Beispiel von Canon, dass du das auf eine SD-Karte tust, dass die Firmware update, dann findet der das und spielt das ein von der Karte. Können die das nicht auch?

Boris

Ich meine, das letzte Mal habe ich es tatsächlich ausprobiert übers iPhone und hatte das mit der Software auf dem iPhone runtergeladen und dann übertragen und das hatte ich glaube ich auch probiert.

Chris

Ich hoffe, die nehmen das mal zum Anlass auf Firmware-Update über SD-Karte umzusteigen. Ja, denke ich, das ist völlig sinnvoll an der Stelle. Alles andere, du bist ja dann den Betriebssystemherstellern ausgeliefert.

Boris

Und ich meine, es geht und Kai bestätigt es auch per SD-Karte.

Chris

Ah.

Boris

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das diese Kameras betrifft, weil warum pochen sie so wichtig da drauf? Aber nimmt es einfach...

Chris

Man redet drüber.

Boris

Nimmt es zur Kenntnis, lest es euch durch, wenn ihr ihr Mac-Nutzer seid, ist das vielleicht nochmal der richtige Zeitpunkt, das Update anzuspielen, weil mit der nächsten Firmware geht es dann eben auch über die anderen Wege, sagen sie zumindest. Ansonsten eben mit Windows geht es sowieso.

Chris

Also es ist nicht ganz so dramatisch, wie es jetzt klingt.

Boris

Und es betrifft die OM-System-Kameras, die OM1 Mark II und die OM1, also die beiden OM1-Kameras, die OM5 und die TUF TG7. Also wenn ihr solche Kameras habt, da solltet ihr dann vielleicht mal ein Update einspielen.

Chris

Also ganz so schlimm kann es nicht sein. Kai sagt, ich habe es über das iPhone eingespielt.

Boris

Auf welche Kamera, Kai? Auf eine OM1 oder eine OM5? Weil es geht nicht um die OM-D Olympus-Kameras, sondern um die OM-System-Kameras.

Chris

Na gut.

Boris

Na ja, schaut es euch an. Das war die Information. Eine OM1 sagt Kai. Also geht es da mit der SD-Karte. Dann weiß ich nicht, was deren Problem ist.

Chris

Ja, oder per iPhone. Egal. Sie haben es zumindest zum Anlass genommen, da nochmal irgendwie.

Boris

Ja, ist ja ein netter Hinweis. Nicht, dass man es immer mit einem USB-Kabel macht und sich plötzlich wundert, dass es nicht mehr geht. Hat ja auch nicht jeder ein iPhone. Nur weil er ein Mac hat. Oder sie. Was vielleicht auch nicht jeder hat, ist ein Vogtländer für Canon RF. Ein Nocton 75mm mit einer Offenblende 1.5 für Canon RF. Und man ahnt es schon, es war eben nicht in der Aufzählung dabei. Das Ganze ist nämlich für Vollformat. Es ist kein Autofokus, nur ein manuelles Fokus, aber ein Vogtländer und damit wahrscheinlich mechanisch ganz angenehm zu benutzen. Und wo pingt es denn hier?

Chris

Das ist bei mir. Ich ignoriere mich.

Boris

Ich ignoriere das Ping. Ich hatte gerade Angst, dass hier irgendwas auf dem Flur piept. Also Canon F-Mount, kein Autofokus, aber die Fokushilfe von Canon wird unterstützt. Also die Kameras haben ja so verschiedene Fokussierhilfen zum Beispiel.

Chris

Achso, Peaking und so Zeug.

Boris

Ja, das Peaking, aber es gibt auch so eins, wo so zwei digitale Nadeln angezeigt werden, die übereinandergelegt werden, wenn du den Fokus erreichst und sowas. Das wird wohl alles unterstützt. Und kosten soll das Objektiv nach Liste 1050 Euro, wobei ich las, dass es bei einzelnen Händlern sogar schon für unter 800 Euro angeboten wird, seit April 2024, also noch recht aktuell und schon im Preis gefallen. Bei einem 7515 mit manuellem Fokus, ich frage mich halt nur so ein bisschen und das ist auch so ein bisschen die Frage an dich und an euch da draußen, wo sortiert sich das ein? Weil ich habe mal nachgeguckt klar ist in 75 mm da habe ich jetzt nichts konkret vergleichbares aber es gibt von canon das ef in 85 mm 1 4 ähnliche brennweite ähnliche offenblende das liegt so um 1600 euro also natürlich drüber dann kommt noch ein adapter dazu es gibt aber von canon auch für den rf mount das 85 mm blende 2 ja das ist ein bisschen lichtschwächer aber da braucht Können wir auch zwischen 1,5 und 2 mal die Kirche im Dorf lassen. Ist ein Makro mit Image-Stabilizer. Und natürlich Autofokus. Und das liegt um 600 Euro. Und das Vogtländer liegt jetzt genau dazwischen und hat halt 75 und nicht 85 mm. Und ich frage mich, wie passt das? Also für wen ist das?

Gibt es Enthusiasten, die einfach sagen, ich mag den manuellen Fokus einfach vom Vogtländer, weil das einfach so viel Spaß macht, den zu bedienen? Was ich durchaus nachvollziehen könnte, also ich mag das zum Beispiel auch bei Leicas, das fühlt sich einfach sehr, sehr gut an, dieser manuelle Fokus. Ist das schon Grund genug? Gibt es da Leute? Weiß nicht. Wäre das was für dich, Chris? Oder sagst du auch, nee, lass mal stecken.

Chris

Lass mal stecken. Also sicher ein tolles Objektiv, aber ich bin eh der Falsche. Ich habe eine Objektive, die ich brauche.

Boris

Außer du machst keinen Tilt-Shift.

Chris

Außer du machst keinen Tilt-Shift. Manuellen Fokus kann ich super. Brauche ich auch nicht diese ganzen Hilfen und so. So gut sind die Augen noch. Aber das ist...

Boris

Also ich fand es ein bisschen kurios an der Stelle. Aber schreibt Schreibt mir gerne mal Kommentare oder so.

Chris

Es gibt Leute, die haben halt ihre Vogtländer-Sammlung und die muss vollständig bleiben.

Boris

Das könnte ich ja auch nachvollziehen. Also wenn das so ist. Ich will das ja gar nicht werten. Ich frage mich halt, also ich habe einfach nur Fragezeichen. Da kommt ein neues Objektiv auf den Markt und ich frage mich, okay, was ist jetzt das Besondere daran? Also warum? Würde mich mal interessieren. Also wenn ihr da draußen das jetzt gerade hört und sagt, Ja, Mensch, ist doch aber offensichtlich. Wieso weiß der Knabe das nicht? Schreibt gerne mal einen Kommentar. HappyShooting.de slash hi. Warum so ein Vogtländer 75 1.5 manueller Fokus für RF-Mount für euch genau das Richtige ist? Oder ihr euch das nicht sehr gut vorstellen könntet, für wen das genau das Richtige ist. Vielleicht übersehe ich gerade was sehr Offensichtliches. Kann ja sein.

Chris

Tja, kommen wir zu Leica. Leica hat ein neues Spielzeug rausgebracht.

Boris

Du hast schon gesagt, ein iPhone.

Chris

Das Lights Phone. Ja, es gab wohl schon zwei Versionen, das ist das Lights Phone 3. Okay. Ja, ich frage jetzt mal dich, was du davon hältst. Ich weiß noch nicht genau, was ich davon halten soll. Ist ein leica gebrandetes smartphone mit also sie schreiben so neues ikonisches design inspiriert von leica kameras also da ist viel marketing dran wiegt irgendwie 200 gramm 210 gramm hat ipx 5 oder 8 oder 6 keine ahnung also verschiedene werte zu staub und wasserresistenz kamera für 47 40,2 Megapixel mit einem 1 Zoll CMOS Bildsensor. Also da wird es dann schon ein bisschen spannender, weil ich glaube, das ist größer als das, was in den klassischen Smartphones ist. 1 Zoll soll da drin sein.

Boris

Ganz kurz zur Information. In der Episode 717, mit dem Gummilappen gewedelt, da hatten wir in den News das Lights Phone 1 tatsächlich. Und das hatte auch schon 1 Zoll mit 20 Megapixel, 19 Millimeter.

Chris

Gut, ein Octa-Face-Detection-Autofokus.

Boris

Wow.

Chris

Genau, dein Gesichtsausdruck. Octa klingt gut. Irgendwas mit 8. 8 Fach. Genau. 8 ist gut. Eine Frontkamera mit 12,5 Megapixeln. Eine sogenannte, das nennen sie Variable Aperture, also variable Blende. Wobei das ist keine echte Blende, wie das in den kleinen Kameras halt auch typischerweise nicht drin ist, sondern das steht hier für simuliertes Blenden öffnen. Also ich vermute, das ist so ein Portraitmodus wahrscheinlich. Das wird softwaretechnisch gemacht.

Leica Looks Modus für verbesserte Bildqualität. Okay. Und drei neue Leica Tones. Die nennt man Tones. Das sind so Bildstile. Vivid, Enhanced, Monochrome, Cinema Classic und Cinema Contemporary und so weiter. Es gibt ein Feature, was ich interessant finde, weil es halt ja, weil es halt mit meinem Tilt Shift wieder so ein bisschen nahe kommt, was ich eigentlich schon immer in Smartphones wollte und das nennen sie Leica Perspective Control. Da wird quasi über das Accelerometer in der Kamera, wird quasi die Lage der Kamera festgestellt und dann eine entsprechende, also das kannst du einschalten, eine entsprechende Perspektivkorrektur gleich live gemacht. Das ist keine physische Verschiebung der Lense, der Linsen, so wie bei einem Tilt-Objektiv oder beziehungsweise beim Shift-Objektiv, aber es simuliert das zumindest Und bei 47 Megapixeln kann man das, glaube ich, auch problemlos simulieren, mit Pixeln verrechnen und so weiter.

Das ist aber natürlich auch nur ein Software-Feature. Da steckt mit Sicherheit ein Android-Phone drunter vom Betriebssystem. Und die Kamera ist halt neben der 1 Zoll CMOS Hardware ist das halt eine App und da ist das halt rein programmiert. Das liest quasi den Lagesensor aus und rechnet das dann irgendwie in das Bild rein. Ja, so vollautomatisch. Ich glaube, ich habe mal jetzt mittlerweile irgendwann, auch schon vor einer Weile eine App gesehen, die das wohl auch tatsächlich auf iOS kann, aber das war nicht so prickelnd umgesetzt. Deshalb habe ich es dann auch nicht benutzt oder es waren andere Kamera-Features, die so blöd waren, dass ich da was gemacht habe. Vollautomatisch.

Boris

Ja, klar.

Chris

Ja, klar. Nee, so klar ist das nicht.

Boris

Stellst du halt ein und wenn du nach oben zielst, dann siehst du kurz, dass das Bild schräg ist und dann macht es klack und dann ist es wieder gerade.

Chris

Ja, das ist cool. Also, das ist schön. Das sorgt für aufgeräumte Bilder.

Boris

Kann man einstellen.

Chris

Ja, also das soll das Ding auf jeden Fall können und ansonsten hat es ein OLED-Display mit 240 Hertz und Qualcomm Snapdragon 8 und so weiter. Also es ist ein lightsgebrandetes Android-Phone im Prinzip mit entsprechender Foto-Hardware. Ja, Soweit, so gut. Preis? Ja. Steht hier ein Preis?

Boris

Es wird wahrscheinlich einen Leica-Preis haben, schätze ich mal.

Chris

Aber davon ist auszugehen, dass das wahrscheinlich einen Leica-Preis hat. Ich sehe hier tatsächlich keinen Preis in diesem Artikel.

Boris

Wenn du nach einem Preis fragen musst, bist du eh nicht Kunde.

Chris

Man kann hier noch eine Slideshow angucken. Das ist so hübsch alles.

Boris

Also, ich weiß ja nicht. Also, das Problem ist halt immer mit diesen Smartphones, du musst dich natürlich immer für ein System entscheiden. Es gibt im Prinzip nur zwei, nämlich Android oder iOS. Und wenn du dich für Android entscheidest, dann hast du natürlich eine breite Palette an Geräten zur Auswahl. Und jetzt ist halt die Frage, wenn es dir nur auf die Kamera ankommt, und ich glaube, mit einem Zoll bist du da tatsächlich schon ziemlich hoch dabei. Also, Leute, die sich da draußen besser auf dem Android-Markt auskennen, als ich mögen mal sagen, welche Geräte da noch einen 1-Zoll-Sensor haben. Ich finde den schon recht groß. Wir hatten ja mal von Nikon dieses 1-Zoll-System. Also das ist glaube ich schon was Besonderes. Und wenn es einem jetzt wirklich nur auf eine Smartphone-Kamera ankommt, also jetzt im guten Sinne gemeint, Smartphone-Kamera, etwas, was du wirklich in der Hosentasche immer dabei haben kannst, dann ist das mit Sicherheit nicht das Schlechteste, was du machen kannst. Ich frage mich halt nur, ob es nicht auf dem Markt andere vergleichbare Systeme gibt.

Chris

Ja, letztendlich wird sich das an Bedienbarkeit und an Bildqualität festmachen. Auch hier steht bei anderen Quellen steht, den Preis des Leits Phone 3 kennen wir noch nicht. Ja, gut.

Boris

Soll ich mal gerade gucken, ob wir damals einen Preis hatten?

Chris

Kannst du machen. Ich schaue dann währenddessen mal auf das nächste News-Item.

Boris

1700 hatten wir da. 2021 war das in Japan und es war unklar, ob es in anderen Ländern kommt. Also kannst du mal von ausgehen, dass es wahrscheinlich irgendwo zwischen 1.700 und 2.000 liegen wird.

Chris

Nun gut. Dann kommen wir noch kurz zu Adobe. Adobe hat... Naja, es ist keine Ankündigung. Es ist mehr so ein Aspirational-Video gemacht, wo es ein bisschen über die Zukunft von KI in, ja nicht nur in den Standbildern, sondern auch in den Bewegtbildern, weil das ist das, das ist die nächste, der nächste Frontier, das haben wir spätestens nach OpenAI's Sora gesehen.

Boris

Entschuldigung, meine Spitzen schreie, ich hatte hier fast was verhunzt.

Chris

Achso. Tut aber alles, oder?

Boris

Tut alles, ja.

Chris

Ja, also Adobe Premiere Pro soll generative KI-Videotools bekommen. Und das ist jetzt nicht nur einfach hier so, wir haben Open Air als Sora gekauft, sondern da gibt es dann doch noch ein paar andere. Zum Beispiel wird auch von Pika geredet. Das ist auch so ein Videogenerator. Und von Runway ML, was auch ein Videogenerator ist. Und da haben sie dann drauf. Bitte?

Boris

Da haben sie gerade einen Lauf mit den Videogeneratoren.

Chris

Ja, es ist noch nicht drin. Das ist erst mal so, wie gesagt, so eine Demo. Und da ist noch nichts klar. Die wissen nur, dass sie das wollen. Aber wie gut das wird und so, das ist alles noch in der Mache. Und da zeigen sie halt hier so ein Beispiel, wie sie in irgendeiner Videoszene da eben mal einen Koffer mit Diamanten vollmachen, der nur so 20 Diamanten drin hat. Und plötzlich hat er irgendwie einen ganzen Haufen drin. Und die sind dann aber auch im Bewegtbild drin.

Boris

Also mit Perspektiv und Schwingen. Verstanden wurde vom System, was da drunter und was da drüber ist und so.

Chris

Das hat Runway LM gemacht. Hier wird eine Armbanduhr ausgetauscht gegen ein anderes Modell und so. Oder der kriegt hier eine Krawatte angezogen. Das hat Runway ML schon länger gemacht. Halbwegs gut und ich vermute, da das jetzt ein paar Monate her ist und da die Sache sich ja rasant schnell vorwärts bewegt, wird das dann auch in absehbarer Zeit da kommen. Oder hier zum Beispiel das typische, man hat nicht genug man hat drei Sekunden zu wenig gedreht am Ende von der Szene.

Boris

Genau, jetzt müssen wir länger drauf halten.

Chris

Dann verlängerst du die jetzt halt einfach und dann wird da noch ein bisschen, Bewegtbild hinten dran gerechnet und so. Ja, macht halt viele Sachen einfacher und wenn die Qualität stimmt, dann ist das ja schön. Also generieren von Teilen, hinzufügen, entfernen von Objekten durch Textbefehle. Es gibt noch kein Veröffentlichungsdatum, habe ich ja gesagt. Also die neuen Werkzeuge. Aber zumindest hier eine frühe Demo in diesem Video ist mal zu sehen. Betonung auf frühe Demo. Also ich denke, das wird schon noch eine Weile dauern, bis das super eingebaut ist.

Boris

Ja, ist interessant, was sich da so tut.

Chris

Aber es sind halt jetzt Drittanbieter-KIs. Das ist interessant, weil Adobe hatte halt bisher Firefly. Ein eigenes Ding, trainiert auf ihren Stockdaten.

Boris

Und auch ganz gut.

Chris

Und das ist jetzt so, ja, das erste Mal, dass sie so richtig weit aufmachen für Drittanbieter. Das finde ich das Spannende daran, dass sie wahrscheinlich merken, oh, das können die besser als wir. Da müssen wir was tun.

Boris

Ja.

Chris

Und dann tun sie das auch.

Boris

Sie haben sich da einkaufen oder so. Aber es ist spannend, was in der Reihenfolge da geschenkt werden sie es nicht. Ich mal überlege mal, wie das, also diese ersten, diese Effekte oder selbst das Kolorieren von Filmen, was das für Arbeit war. Und dann mussten einzelne Personen Bild für Bild halt freigestellt werden und anders koloriert werden als der Hintergrund. Und Gesichter getrackt werden, alles manuell. Und heutzutage, da klickst du erstmal irgendwo hin und sagst, da soll es eine Person lang laufen, dann läuft da eine Person lang.

Chris

Ich habe noch in Erinnerung, das war in den 90ern glaube ich, da waren die ersten so halb automatisch nachkolorierten Schwarz-Weiß-Filme Stan Laurel, Oliver Hardy, irgendwie und das war A schlecht und B wahrscheinlich ein Riesenaufwand das zu machen und das geht heute ich sag mal, wahrscheinlich zu 80% automatisch.

Boris

Ist schon irre, ja.

Chris

Nimm mal den dicken Mann da mit dem Hut und der soll in Zukunft in allen Bildern bitteschön, was weiß ich, mit Hautfarbe und so.

Boris

Ja, oder tauscht die Melone gegen Zylinder aus oder umgekehrt. Und dann muss das System ja verstehen. Von einem Bild zum anderen. Perspektive etc.

Chris

Das ist, ich weiß ja nicht. Ich weiß ja nicht.

Boris

Spannende Zeit.

Chris

Spannend, erschreckend, alles. Na gut.

Boris

Auf jeden Fall. Ja gut, spannend, aber nicht erschreckend.

Einspieler

Happy Shooting, der Fotopodcast. Werbung.

Chris

Ja, wir sind unterstützt von, oh, bei dir knuschelt es aber hier, von Halberahmen. Das sind die mit den absolut genialen Magnetrahmen. Bevor wir da kurz reingehen, wir haben eine Mail bekommen von Jürgen, der schreibt uns zum Thema, hi, immer wieder faszinierend, was Halbe alles so rahmen kann. Wer wie ich noch ein paar Polaroids rumfliegen hat, kann Bilderrahmen für genau diese unvergesslichen Sofortbilder haben, um diese schön zu präsentieren und gar nicht teuer, finde ich. Ja, kannst du auf Millimeter genau zuschneiden lassen bei Halbe. Ähm, der, es ist schön, wie du das präsentierst, der Gutschein, den wir hier für euch haben, der gilt noch bis zum 31.08., das heißt, äh, 31.08.2024, zwei Stück pro Kunde, ähm, und, äh, Geht ab 50 Euro, der Gutschein. Ich musste gerade selber nochmal nachgucken. Also ab 50 Euro bekommt ihr 10% Rabatt mit dem Code happyhalbe bei halbe-rahmen.de.

Könnt ihr noch ein Slash Happy Shooting hinten dran machen und dann gibt es da das alles auch nochmal zum Nachlesen. Ja, wer ist Halberahmen? Halberahmen, du hast es gerade gezeigt, die machen diese sagenhaft praktischen, schnellen und Und völlig überrobusten Magnetrahmen.

Boris

So geil ist das.

Chris

Also Magnetrahmen heißt, du kannst einfach den Rahmen und das Vorderteil mit dem Glas einfach abziehen. So, das wird magnetisch festgehalten. Du musst das Bild nicht von der Wand nehmen, wenn du es nicht möchtest, um das Bild zu wechseln. Du machst einfach den Rahmen auf, also mit dem Daumen einfach so, wie man halt so ein Magnetding abmacht. Machst das neue Bild rein, schiebst den Rahmen außen wieder drauf, der macht klack und sitzt. Und dann hast du in 20 Sekunden, wenn überhaupt, dein Bild gewechselt. Also im Flur einfach mal so ein paar Rahmen hinhängen und dann alle Woche mal ein neues Bild rein. Wunderschöne Maßproduktion im Westerwald. Das kommt also von hier.

Gibt verschiedene Profile, verschiedene Materialien, Holz und Alu und Lackierungen und Farben. Ihr kriegt die Passpartouts natürlich nach Maß, also auch das, wenn ihr da ein Passpartout habt, dann könnt ihr hier einfach, mit so einem schönen Konfigurator einfach mal eine Höhebreite und so weiter, Abstände einstellen, das muss auch nicht symmetrisch sein, also das muss nicht bildmittig sein oder so, da könnt ihr also, tatsächlich dann auch so nette Sachen machen, wie zum Beispiel die optische Mitte hier suchen lassen. Also das, damit das einfach noch mal ein bisschen natürlicher aussieht. Das ist, glaube ich, der Einzige, den ich kenne, der dir das bietet. Wo du sagst, hier, Passepartout, rück das mal ein Prozent nach oben, damit das dann optisch richtig aussieht.

Boris

Und du kannst auch alles selbst einstellen. Und wenn ihr mehr als einen Ausschnitt braucht, also die haben natürlich die Möglichkeit, mehrere Ausschnitte, also mehrere Passepartouts auf eine Pappe zu schneiden, dann nehmt bitte Kontakt mit denen auf. Die sind hier in Deutschland, besprecht das mit denen, schickt denen eine Skizze rüber, besprecht das mit denen, lasst euch beraten.

Chris

Das bieten die offiziell an, das steht auch in den FAQs drin. Kannst du sagen, hier Mail schicken, sagen, ich hätte gern einen Meter auf einen Meter und dann bitte zehn kleine Passepartout-Ausschnitte.

Boris

Der Standard ist halt ein Ausschnitt und ich sag mal, so ein Webdesigner ist dann auch irgendwann mal am Ende. Aber du kannst da wirklich alles machen lassen, was du brauchst. Und das ist gerade für diese Distanzrahmen spannend, wenn du halt ein Objekt präsentieren willst hinter Passepartout und du brauchst dann noch einen Ausschnitt für eine Beschriftung oder dann ein Foto dazu. Alles ist möglich.

Chris

Ich würde sie dann, glaube ich, sogar mal challengen und sagen, könnt ihr auch ein diagonales Passepartout, bitte zwölf Grad nach links gekischt oder so?

Boris

Bestimmt.

Chris

Gut.

Boris

Und guck dir, ich meine, guck dir das an, also das ist hier ein Alurahmen, wie das auf Gehrung geschnitten ist, also du kannst da fast mit der Lupe rangehen und also das, da ist kein Spalt, das ist alles so, präzise gearbeitet, das ist einfach, Es ist ein Traum, ist das. Es ist unwahrscheinlich schön.

Chris

Ihr habt Auswahl zwischen verschiedenen Gläsern. Es gibt das Normalglas, ein Weißglas, was keinen Grünstich mitbringt, ein Plexiglas, Museumsglas, in matt oder in glänzend. Aufhängevorrichtungen, Zubehör. Da gibt es diverse Aufhängesysteme tatsächlich, die ihr da bekommen könnt mit irgendwelchen Haken, mit diesen Doppelfixaufhängern, die hinten in die vorgefertigten Löcher reinpassen. Also da fällt nichts runter. Ja, äh, traumhaft. Also ich weiß gar nicht, also ich weiß gar nicht, ich möchte mehr erzählen, als ich jetzt die Zeit dafür habe, weil das ist tatsächlich, ja, das ist quasi, so customised gibt es das eigentlich nicht.

Boris

Nee.

Chris

Also das ist sagenhaft, wie man sich da seine Sachen zusammenbauen kann und wenn man so einen Rahmen an der Wand hat, dann hat man den. Ich glaube auch, nach dem dritten Umzug noch völlig in Ordnung und da passiert nichts.

Boris

Eines Tages werde ich da auch mal fragen und dann nehme ich mir mal einen Tag Urlaub und dann will ich mir das angucken, wie sie die machen. Das ist einfach so, so schön. Ich mag einfach Handarbeit. ich mag Handarbeit und als ich erfahren habe, dass selbst diese ich sag mal Standardmaße, also das glaube ich ist ein 21x21 Rahmen so ein Musterrahmen und selbst das sieht einfach richtig geil aus, also so ein kleiner Rahmen schon richtig richtig geil und als ich erfahren habe, dass selbst die einzeln auf Bestellung auf Maß gefertigt werden, da war ich echt blown away, also es hat mich echt umgehauen, ganz ganz großen Respekt vor dieser tollen Arbeit, das ist wirklich wirklich Und ich möchte noch darauf hinweisen, dass Halberahmen bei Instagram ein Gewinnspiel macht, wo jeden Monat ein Gewinner verlost wird und dann gibt es nochmal 50 Euro als Gutschein. Das heißt, da macht ihr einfach ein Foto von eurem Rahmen, wie das an der Wand hängt oder wie ihr gerade rahmt. Also alles, was irgendwie im Zusammenhang mit dem Halberahmen ist, den ihr euch gegönnt habt. Macht ein schönes Foto davon, postet das bei Instagram mit dem Hashtag halberahmen und verlinkt halberahmen. Das könnt ihr auch nachlesen auf halbe-rahmen.de slash Hashtag ausgeschrieben. Genau, da steht nochmal erklärt, wie die Teilnahmebedingungen sind.

Chris

Alles klar. Also, 10% auf alle Bestellungen ab 50 Euro Bestellwert, zweimal pro Kunde gültig, bis zum 31.08. Der Code ist happyhalbe und auf halbe-rahmen.de slash happyshooting steht das auch nochmal. Und ja, schlagt zu, rahmt eure Sachen.

Boris

Ich muss mir unbedingt noch ein oder zwei A3 Plus Rahmen bestellen. Ich brauche einfach mehr Rahmen.

Chris

Nutzt den Rabatt.

Boris

Ich ziehe dann eine neue Wand irgendwo rein, damit ich noch mehr Rahmen reinbringe.

Chris

Du kannst ja die Decke hängen.

Boris

Du musst aufpassen, dass sie gerne auf den Kopf fällt. Der hält gut, der Magnetrahmen. Das geht schon.

Chris

Alles klar. Wir sagen ganz herzlichen Dank an Halberahmen für die Unterstützung und gerne wieder.

Boris

Ja, aber absolut.

Chris

Tja.

Boris

So tolle Dinger.

Chris

Wir haben ja auch noch ein paar Wände, die sind noch nicht so richtig voll.

Boris

Ja, ich habe ja gerade frisch renovierte Wände. Ich traue mich da noch nicht irgendwie zu bohren und zu gnägeln, aber es wird jetzt bald kommen. Ich habe schon drei vorbereitet, drei A4s, die liegen schon da, die müssen nur noch an die Wand. Ja, mach mal. Ich freue mich schon drauf. Ja, ich hatte ein Problem.

Chris

Ein Problem.

Boris

Ja, ich weiß nicht, ob das ein Problem ist. Meine Canon R6 hatte plötzlich einen leeren Akku. Also Hintergrund ist der, dass die Kamera jetzt längere Zeit ungenutzt in der Tasche lag. Das ist sehr, sehr traurig und hat Hintergründe, die wir vielleicht ein anderes Mal gerne besprechen können oder wo wir drüber philosophieren können. Lag jedenfalls rum, unbenutzt. Und jetzt wollte ich sie nehmen und sie benutzen und schalte sie ein und geht nicht an. Also kommt halt diese rote Anzeige Akku leer. Und da habe ich gestutzt, weil jetzt lag sie zwar längere Zeit, aber auch nicht so lange. Also ich würde sagen, ich hatte schon einmal gestutzt, als ich die Uhrzeit umstellen wollte. Da hatte ich gestutzt, dass relativ wenig Akku nur noch da war. Und ich glaube, ich hatte den Akku da getauscht. Und dann war er halt wieder voll. Und jetzt wollte ich sie nehmen, es war leer. Ja. Und die Kamera habe ich aber oben links, also bei der Canon R6 Mark I ist das ja oben links der Schalter, habe sie auf ausgeschaltet. Das ist halt nicht aus. Ich hatte halt gedacht, wenn man die Kamera dort auf ausschaltet, dann ist sie aus. Also vielleicht ein bisschen Erhaltungsspannung um die Pufferspeicher.

Chris

Du weißt doch, wie das früher war, dass das Thema, dass man die Speicherkarte nicht gleich nach dem Ausschalten rausnimmt, weil da noch ein paar Sekunden was geschrieben wird. Das ist ja schon ein Indikator dafür, dass das Ding irgendwie dann doch nicht aus ist, sondern was tut noch? Ist da vielleicht auch so, dass die im Standby halt irgendwie den Akku noch ein bisschen braucht.

Boris

Also auch in der Kamera hier WiFi, Bluetooth habe ich abgeschaltet.

Chris

GPS?

Boris

Hat sie nicht?

Chris

Hat sie nicht, okay.

Boris

Also hätte ich sonst auch gedacht, okay, vielleicht WiFi.

Chris

Überwachungseinrichtung? Hat die noch ein Spion-Mikrofon drin, was dir zuhört und das alles zu Kanon schickt oder so?

Boris

Unbekannt.

Chris

Ich meine, ist die Kamera traditionell, während du zu Hause bist, mit deinem WiFi verbunden?

Boris

Nein. Weil, wie gesagt, ist alles ausgeschaltet.

Chris

Dann hätte ich mal im Router geguckt, ob da irgendwo noch was drin ist.

Boris

Ist aus.

Chris

Vielleicht hat sie eine Sensorheizung, dass das immer schön warm hat?

Boris

Weiß ich nicht. Also Uwe schreibt, das Schulterdisplay bei der R5 bleibt immer an. Ja gut, habe ich nicht.

Chris

Schulterdisplay ist aber so ein LCD, So ein, was quasi nichts verbraucht.

Boris

Aber selbst das sollte aus sein, wenn du die Kamera ausschaltest. Also außer es ist ein E-Paper, dann kann es natürlich anbleiben.

Chris

Bei der R5 bleibt das immer an. Was ist die Technik des Schulter-Displays der R5? Ist das LCD oder ist das E-Paper?

Boris

Hm. Wenn ich eine EOS R ausschalte und die SD-Karte wechsle, zeigt sie immer Aktivität nach dem Einlegen. Moment.

Chris

Wir testen das jetzt live in der Sendung. Boris holt die R6 und nimmt die Karte raus. Und dann wirst du nämlich sehen, wenn du die Karte reintust, dass dann hinten das Lämpchen kurz aufblinzelt. Das Aktivitätslicht. Davon gehe ich jetzt zumindest mal aus.

Boris

Ich habe mir gerade die R6 geholt. Sie ist. Ich zeige es in die Kamera. Da oben ist das dass der Taster da oben ist off. Ist ausgeschaltet. Ich kann es aber nach vorne klappen. Da ist es schwarz. Jetzt mache ich das Speicherkartenfach auf.

Chris

Wo ist die Lampe für die Speicherung?

Boris

Die ist natürlich auf der Rückseite.

Chris

Die wollen wir ja sehen.

Boris

Die blinkt tatsächlich.

Chris

Jetzt nehmen Sie mal raus.

Boris

Jetzt mache ich das über Kopf hier.

Chris

Ja, ich muss das jetzt wegschieben von dir. So, und jetzt mache ich wieder zu.

Boris

Wo ist denn die Lampe?

Chris

Ich weiß nicht, wo die ist. Ah ja, da hat es geblinkt. Das habe ich gesehen. Genau, habe ich gesehen. Hat geblinkt. Also aus ist nicht aus, ganz klar. Und wenn da ein Schalter ist, dann muss ihr den ja überwachen. Das heißt, da muss schon irgendwas laufen.

Boris

Aber das scheint tatsächlich relativ viel zu verberaten.

Chris

Theoretisch sind ja heute moderne Mikroprozessoren auch in einem Modus zu schalten, wo sie nur noch irgendwelche Mikroamperes ziehen und fast nichts ziehen.

Boris

Und der Akku ist ja schon relativ kräftig für so eine spiegellose Kamera. Und Peter sagt, die R6 war mehrere Wochen in der Tasche eingeschaltet. Vielleicht sollte ich sie eingeschaltet lassen und in Standby gehen lassen. Vielleicht verbraucht sie dann weniger. Weil das ist nämlich die Frage, ob das ein Bug ist. Ich habe jetzt auch noch nicht die letzte Firmware installiert. Vielleicht sollte ich das mal tun.

Chris

Hast du mal das... Genau, mach das erstmal. Firmware ist immer gut. Hast du mal das Ohr ans Objektiv gelegt? Vielleicht läuft da noch der Autofokus-Kreis irgendwie. Vielleicht machst du ...

Boris

Nee, nicht, wenn sie so rumliegt. Dann wäre sie nach zwei Tagen leer oder nach einem Tag leer.

Chris

Are you sure?

Boris

Ja, ja, ja. Ja, doch. Jetzt auch eben gerade beim Bewegen hat da nichts gerasselt. Das hätte ich übers Mikro gehört.

Chris

Ich meine, deine Ohren sind ja jetzt ein bisschen ...

Boris

Ja.

Chris

Vielleicht hörst du das einfach nicht.

Boris

Vielleicht höre ich es einfach nicht. Möglich. Also aktuelle Firmware werde ich ausprobieren. Peter, sag mir mal vielleicht kurz noch in den Chat, ob du bei deiner R6 die aktuelle Firmware hast und ob du auch eine Mark I hast. Vielleicht ist es ja auch ein Ding, was in der Mark II sich anders verhält. Ich suche ja auch nur eine Entschuldigung, eine Mark 2 zu kaufen wahrscheinlich. Und mir ist das halt, ich hatte ja früher, und die habe ich auch noch, die Canon, die 5D, die Mark 1, also die allererste 5D. Das war ja noch eine Spiegelreflexkamera. Und da war es halt so, dass ich die Kamera eigentlich nie ausgeschaltet habe. Die ist ja von alleine nach ein paar Sekunden in Standby gegangen. Und dann hat die da auch mal Tage oder Wochen gelegen. und wenn ich sie gebraucht habe, habe ich sie aus der Tasche genommen und habe fotografiert. Also da ist mir das in dem Maße nicht aufgefallen. Aber wie gesagt, Spiegelreflex. Aber auch da ist natürlich die Speicherkarte wahrscheinlich überwacht worden, also der Slot. Von daher merkwürdig.

Chris

Wie gesagt, moderne Mikroprozessoren haben einen Niedermodus. Keine Ahnung, wie der heißt, aber so ein Supersparmodus, dass du die dann teilweise auf einer Knopfzelle jahrelang laufen lassen kannst. Und das ist was Besonderes.

Boris

Ich vergleiche gleich mal, was ich hier habe. Und dann habe ich mir angeguckt, meine OM-D, die EM1 Mark III. Die liegt ja auch immer im Regal einsatzbereit, weil das ist halt so meine Unterwegskamera oder Backup-Kamera. Und die habe ich jetzt auch in die Hand genommen. Und die lag jetzt noch viel, viel länger unbenutzt da in der Seite. Also die war das letzte Mal irgendwann Ende letzten Jahres, glaube ich, draußen. Und die war auch leer. Da habe ich jetzt auch den Akku wieder aufgeladen und einen frischen Akku reingelegt. Und die ist auch ausgeschaltet und hat auch den Akku leer gemacht. Hier ist noch eine interessante Info. Das ist komisch.

Chris

Der Uwe fragt, wenn man den Akku rausnimmt, läuft die interne Uhr noch lange weiter. Und was das ist, ist ein Kondensator, der da geladen wird. Also für so Überbrückungen von Batteriewechseln, dass die Uhr nicht ihre Zeit vergisst. Das wird wohl über Kondensatoren gelöst. Aber das hat damit wahrscheinlich nicht viel zu tun. Zumindest wird dafür wahrscheinlich nicht der Akku leer gesaugt.

Boris

Firmware 181 habe ich auch.

Chris

Tja. Wir werden es jetzt nicht gelöst bekommen, würde ich sagen.

Boris

Nee, aber ich wollte es mal so mitgeben, auch als Information beobachtet das mal. Das ist nicht wie bei den Spiegelreflexen früher, dass die irgendwie monatelang oder auch ein Jahr lang irgendwo in der Tasche liegen und dann immer noch einsatzbereit sind. Ich habe mich ein bisschen erschrocken, muss ich sagen. Ich werde das jetzt ein bisschen häufiger im Auge behalten und auch häufiger mal den Akku rotieren, fand ich ein bisschen merkwürdig, also euer Feedback ist da sehr willkommen, eure Erfahrungen mit den Kameras, ja, oder falls ihr auch eine Lösung habt, wenn es tatsächlich irgendeine Einstellung im Menü gibt, wo man sagt ja, die frisst halt extra sagt mir gerne mal Bescheid.

Chris

So, du hast noch ein Analogthema ausgegraben. Das prefixere ich mal kurz. Und zwar Reisen mit Filmen, speziell durch den Flughafen. Wir hatten das Thema schon mal hier vor einiger Zeit.

Röntgenstrahlung ist hartes Licht und Röntgenstrahlung belichtet Film. Das ist einfach so. Deshalb gibt es ja auch alte Röntgengeräte hatten noch Film. Der wurde dann eben von den Röntgenstrahlen belichtet und entwickelt und so weiter. Heute ist das digital, aber letztendlich belichtet in Röntgenstrahlen Film. Dann heißt es bei den Röntgenscannern am Flughafen immer, wo das Gepäck durchgeht, heißt es immer jetzt Filmsafe und da passiert nichts. Und das ist in der Regel auch so, wenn man nicht gerade super hochempfindliche Filme hat. Man muss nur aufpassen, weil man natürlich bei so einer Reise, wenn die etwas länger ist und noch ein paar Umsteigevorgänge hat und so und mit dem Handgepäck, das muss man dann mehrmals scannen und so weiter. Also pro Reise hatten wir zumindest, als wir noch mehr gereist sind, durchaus mal fünf, sechs, sieben, acht Scans von unseren Taschen. Also ist halt so. Und ja, da wird es dann irgendwann brenzlig. Jetzt gibt es neue Scanner mittlerweile und zwar Computertomografen. Das sind Scanner, die eine Schichtaufnahme machen, also sprich einen Stapel von Schichten scannen, die dann hinterher dreidimensional angeguckt werden können.

Das kennt man vielleicht aus der Klinik so vom Kopf und so, dass man da oder von irgendwelchen anderen Sachen, wo quasi man in so eine Röhre gesteckt wird und dann.

Boris

Nicht das Magnetresonanz, sondern eben ein Röntgen, ein 3D-Röntgen.

Chris

Ein Computertomograph, das ist eine Röntgenschichtaufnahme, eine Mehrschichtaufnahme. Das heißt, dabei ist die Leistung, die Röntgenleistung dann doch ein bisschen höher als bei einer einzigen Röntgenaufnahme, die bisher da gemacht wurde. Du hast da jetzt was ausgegraben dazu.

Boris

Ja, ich war darüber gestolpert über den Blogbeitrag von Lina Bessonova, das ist eine bekannte Fotografin und die hat für ein Magazin einen Bericht geschrieben und hat es mal ganz genau wissen wollen, weil sie nämlich über dieses Problem gestolpert ist. Und das Problem bei diesen CT-Scannern ist eben, dadurch, dass da mehrere Schichten laufen, hast du halt eine vielfache Belastung. Es ist halt nicht ein Foto, eine Belichtung, die gemacht wird, sondern viele Belichtungen und auch live im Zweifel und wenn es sein muss, dann eben auch noch ein zweites und drittes Mal, solange wie das Personal eben sich irgendwo den Inhalt der Tasche genauer angucken möchte. Und da ist ganz interessant, dass schon ein einziger CT-Scan mit Filmrollen in deiner Tasche einen sichtbaren Schleier auf den Film legen kann. Und wenn es ISO 50 Filme sind, dann ist da noch kaum was von zu sehen. Also MAB-Vergleich schon, aber ansonsten kann man sagen, das geht noch klar. Klar, aber alles, was über ISO 500 ist, wird schnell deutlich sichtbar bis komplett unbrauchbar hinterher. Also vor allen Dingen die belichteten Bilder. Und ja, das ist ein bisschen blöd. Und das Gemeine daran ist eben, dass das Personal sich natürlich, die sind in der Regel ja eingewiesen an diese Maschinen, auf die Bedienungsanleitung oder auf die Empfehlung beruht und sagt, diese Geräte sind sicher für Filme bis ISO 1600.

Und das wollte sie jetzt eben mal wirklich genau wissen und hat sich wirklich sehr, sehr viel Mühe gemacht, hat verschiedene Filme zusammengesammelt in verschiedenen Paketen, hat sie in Berlin an normalen Scannern laufen lassen, hat sie, ich glaube, in Amsterdam oder wo es war, dann durch solche CT-Scanner laufen lassen, einmal, auch mehrmals und so weiter und so fort. Und hat dann eben alles schön penibel gleich belichtet und hat dann eben protokolliert in diesem Blogbeitrag, wie sehr das Ganze das beeinflusst. Und das ist tatsächlich erschreckend.

Chris

Fast wissenschaftlich, was sie da gemacht hat.

Boris

Ja, das ist wirklich sehr, sehr aufwendig. Kann ich sehr empfehlen. Und nun gibt es ja auch solche Taschen.

Chris

Ja, vor allem vergleicht sie da auch die einzelnen X-Rays mit den entsprechenden CT-Scans.

Boris

Also wie sieht das aus, wenn es so und so oft durch einen normalen X-Ray gelaufen ist und wie sieht das aus, wenn es irgendwie durch einen CT-Scan gelaufen ist und das sind wirklich erschreckende Unterschiede. Und sie hat dann auch solche Bags, also solche Taschen ausprobiert, die gegen diese Bestrahlung schützen sollen, also die Filme schützen sollen.

Chris

So Bleitaschen sind das.

Boris

Genau, aber die sind nicht voll aus Blei, die haben halt irgendwie so ein Netz oder sowas, so ein Metallnetz außenrum, um zu schützen.

Chris

Die gibt es in verschiedenen Stärken. Du hast dann quasi in dieser Plastik-Dings, in den Zwischenwänden quasi verschiedene Stärken an Bleimaterial drin.

Boris

Das beschreibt sich ja auch ganz gut und sie sagt, das hilft etwas.

Chris

Wir haben übrigens gerade ein starkes Delay hier, wir beide. Lass mich mal ganz kurz hier einen Refresh machen. Nur zur Sicherheit, weil irgendwas ist gerade nicht so super. Super. Magst du mal ganz kurz auf deiner Seite neu connecten? Und ich mache das hier auch. Sorry, Leute, das müssen wir jetzt kurz tun, weil ansonsten ist hier gleich irgendwas. Test 1, 2, hörst du mich?

Boris

Test 1, 2, ich höre dich.

Chris

Ja, jetzt ist es wieder gut. Sorry, das war einmal neu connected. Kleiner Internet.

Boris

Sie vergleicht das ganz gut, auch mit diesen Schutztaschen und kommt halt zu dem Ergebnis, die helfen schon, aber wenn es gut ist, so bis 50 Prozent. Also es ist nicht so, dass du dann hinterher nichts siehst, sondern vielleicht rettet es gerade noch den Film, dass es so eben noch brauchbar bleibt. Sie hat dann auch einen Extremtest gemacht mit einer selbst gebastelten Bleiummandelung. Also hat irgendwie ihre Tasche wirklich mit Blei ausgekoffert und das hat dann auch tatsächlich geholfen. Aber das ist natürlich nicht unbedingt praxistauglich, weil auch.

Chris

Vor allem, wenn es zu schwer abgeschirmt ist, dann sehen die das, dass du da was verstecken möchtest und dann wird das auf jeden Fall nochmal einen Nachcheck haben. Es geht halt letztendlich auch darum, dass sie hier für eine Initiative wirbt zum Thema, er haltet den Handcheck. Also das Problem ist, dass du halt mittlerweile an manchen Flughäfen keinen Handcheck mehr bekommst. Das war immer relativ einfach auf unseren Reisen, wo wir gesagt haben, hier können wir das bitte von Hand überprüft bekommen und dann hast du ja machen wir und dann wird das halt auf Sprengstoffanhaftungen getestet und so weiter. Da kann man schon mal gegen die Wand laufen, weil auf den Scannern steht halt drauf, 1600 ist noch okay. Und das ist halt de facto bei den Ergebnissen hier nicht so.

Boris

Und das beschreibt sie auch und sie sagt, obwohl sie sich dann eben als Journalistin, also als professionelle Fotografin, das sind keine Urlaubsbilder, das ist jetzt wirklich journalistisch und die dürfen wirklich nicht und bitte einen Handcheck machen und trotzdem verweigern sie dann den Handcheck. Hinter dir wird die Schlange immer länger, das heißt du hast dann auch noch diesen sozialen Druck dann auf dich. Genau. Und das ist eine ganz, ganz unangenehme Situation, wenn du genau weißt, dass sowas passieren kann. Ja, schaut es euch an, dann wisst ihr zumindest Bescheid, wenn ihr analog unterwegs seid. Versucht es. Bei ihr war es dann wohl, wenn ich das richtig gelesen habe, auch einmal so, dass sie einen Handcheck gekriegt hat, weil sie Filme mit 3200 ISO dabei hatte. Das könnte dann vielleicht so ein bisschen der Lifehack sein, immer ein paar Rollen 3200er und höher dabei haben und sagen, das sind verschiedene Filmrollen bis 6400, könnt ihr da bitte einen Handcheck machen. Wäre vielleicht ein Versuch wert. Ich fand es erschreckend, weil ich hatte halt, ich weiß, wir hatten früher drüber gesprochen, über diese Standard-Röntgen-Geräte und haben gesagt, das ist für normale Urlaubsreisen nicht wirklich ein Problem. Die sind inzwischen alle gut kalibriert. Man kann immer Pech haben, aber meistens ist alles gut. Wenig Störungen. Aber das hier, das ist echt eine andere Qualität. Aber gut, da ist auch mehr Strahlung im Spiel. Einfach durch diese Vielschichten-Skannerei. Tja. Krass.

Chris

Tja. Bleiben wir mal kurz beim Analogen, bevor wir gerade dabei sind. Und zwar, kennst du die Intrepid-Kamera?

Boris

Ja, natürlich.

Chris

Diese britische Großformat-Kamera.

Boris

Aus Schichtholz.

Chris

Ja. Das klingt so abwertend, aber es ist gar nicht so. Weil die ist ja qualitativ wirklich gut.

Boris

Sieht auch geil aus, so Zebra-mäßig.

Chris

Mittlerweile als Black Edition und so weiter. Die sind auch ein bisschen teurer geworden, aber sind immer noch deutlich unter den anderen. Und sind also qualitativ ganz gut. Die haben ein Projekt laufen. Und zwar das Intrepid Lens & Shutter Project.

Boris

Oho.

Chris

Also warum nicht? Wenn man schon Kameras baut und ja auch so ein Umbau-Kit baut, mit dem man quasi die Kamera in eine Dunkelkammer vergrößerer umbauen kann.

Boris

Das ist auch eine gute Idee.

Chris

Mit einem LED-Back hinten drauf. Und dann wird die Kamera halt nach unten gerichtet und dann kann man damit vergrößern. Warum sollte man sich da nicht auch mal mit dem Thema Objektive und Shutter beschäftigen? Also warum nicht? Und das dokumentieren sie hier auf ihrem Blog als Story und da haben sie wohl im letzten Jahr daran gearbeitet und ich weiß nicht, wie weit sie da sind und zeigen mal so die ersten Bilder vom ersten Objektiv-Prototypen, das ist noch ziemlich verwaschen und dann wird das schon ein bisschen, ja dann sind sie so einen Kaninchenbau runtergefallen, weil dann haben sie sich halt erstmal ziemlich mit dem Thema beschäftigen müssen. Das probiert man mal so aus und dann merkt man, oh, das ist doch ein bisschen mehr und dann müssen wir halt so richtig dran arbeiten. Dann haben sie so ein Testjig gebaut und dann.

Boris

Haben sie zwei Linsen gegenüberlegen oder du kannst was Gutes machen.

Chris

Richtig, dann haben sie sich dann tatsächlich mal so ein Objektiv gebaut, was auch einigermaßen funktioniert, haben dann da so einen Kopalschatter, also so einen alten Objektivverschluss quasi eingebaut, aber das war dann auch irgendwie, also das wurde dann schon besser auch von der Bildqualität, man sieht dann also schon wieder die Testimages und so, die sehen also immer besser aus. Und sind dann halt irgendwann an dem Punkt, wo sie sagen, wir brauchen eigentlich auch einen eigenen Shutter und dann bauen sie sich halt erstmal einen eigenen Shutter. Also das ist jetzt hier so eine elektromechanische Geschichte mit so einem Leaf Shutter.

Boris

Das klingt ziemlich nerdig.

Chris

Naja, ist cool. Also irgendwie ich meine, nerdig? Sonst hätten die ja die erste Intrepid-Kamera nie gebaut.

Boris

Wenn sie nicht nerdig wären. Natürlich.

Chris

Haben also dann diverse Prototypen davon gebaut und berichten dann hiervon und dann wird das immer besser und Und ja, was so mittlerweile da aus diesem Objektiv rausfällt.

Boris

Das ist ja faszinierend.

Chris

Ist schon richtig gut.

Boris

Das heißt, die bauen jetzt wirklich ein eigenes Intrepid-Objektiv?

Chris

Ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich ein Produkt wird. Könnte aber durchaus sein, weil es gibt ja jetzt im Moment nicht wirklich viele Großformatik-Objektive, die man noch neu kaufen könnte. Oder?

Boris

Du hast mir damals eins mitgebracht von der Gebrauchtbörse.

Chris

Ja, weil du halt also sollte es irgendwo noch neue Großformatik-Objektive geben, dann sind die halt unerschwinglich. Wie kann man sich nicht leisten, die Dinge? Das ist schon krass. Nun ja, dafür gibt es ja einen Gebrauchtmarkt. Genau dafür gibt es ja einen Gebrauchtmarkt. Gut.

Boris

Ja, schönes Ding. Und apropos Objektiv.

Chris

Naja, apropos Objektiv, wir haben ja schon mal hier geredet über die LSST, das Large Legacy of Space and Time, glaube ich. Also die größte Kamera der Welt, 3,2 Gigapixel, das ist eben eine Kamera, die eigentlich hinter einem Teleskop verbaut ist mit entsprechenden vielen Gigapixeln. Und Peter Pixel, die Jungs von Peter Pixel sind tatsächlich dort vor Ort gewesen, wo das Ding gebaut wird und haben sich das mal angeguckt. Siehst also hier Chris Nichols in so einem Bunny-Suit-Reinraum-Klamotte und da schauen die sich das mal an. Also die Kamera hat einen Shutter, die hat ein gekühltes Sensor Array und ja, ist jetzt dann quasi fertig und sie dürfen das halt mal aus der Nähe in Augenschein nehmen. Die Sensoren, die sind alle irgendwie auf so kleinen beweglichen Plattformen gelagert, damit man die wirklich planen bekommt.

Haben sie aber gar nicht gebraucht, weil die waren schon plan wohl, weil sie so gut in den Toleranz waren und so weiter. Also man erfährt da so diverse Sachen, unter anderem auch, dass die Sensoren, diese 100 oder was weiß ich wie viele Sensoren da drin, relativ große Pixel haben, weil jeder dieser Sensoren hat halt 16 Megapixel und sind aber fast so groß wie so ein Vollformat-Sensor.

Brauchst aber natürlich, wenn du… Du musst viel Licht fangen. Ja, du musst viel Licht fangen und du musst vor allem das mit wenig Rauschen hinbekommen und dann sind natürlich größere Pixel sinnvoller. Es ist eine Abwägung zwischen... Zwischen Auflösung und Performance und so weiter. Er schüttelt da diesen Sensor durch die Gegend, darf es aber wohl, weil der ist irgendwie einer der Ausschüsse.

Boris

Ist ein Ausschuss wahrscheinlich, ja, ja.

Chris

Ja, ja, die haben da Ausschuss. Die haben auch irgendwie von mehreren Herstellern, die mussten das auch irgendwie von mehreren Herstellern zusammenbauen. Also wenn man da den, da sieht man hier den Shutter und dann sieht man auch auf dem Sensor, dass die verschiedene Beschichtungen haben. Das ist wohl, weil die tatsächlich stückeln mussten von verschiedenen Herstellern. Das kannst du halt hinterher irgendwie rausrechnen. Die Frontlinse, ich meine, das sieht man mal, wie groß das Ding ist.

Boris

Ja, so eine menschengroße Frontlinse quasi. Wahnsinn.

Chris

Es ist abgefahren. Das ist schon cool, dass sie da den Zugang bekommen haben. Der Filtermechanismus, da ist ein um die Linse angeordnet, im Kreis sind die Filter, die werden dann per, elektromechanisch, werden die nach vorne gezogen.

Boris

Also davor geklappt dann.

Chris

Ja, also so ein Revolver um die Linse rum und dann von oben nach unten wird das davor geklappt. Das ist der Objektivdeckel im Video gerade. Er ist schon beeindruckend.

Boris

Und das ist der Shutter hier.

Chris

Der Shutter ist tatsächlich so wie ein Mechaniker, also wie ein Shutter in einer aktuellen Kamera. Das sind irgendwelche Carbon Lamellen, die davor fahren, wie ein Schlitzverschluss im Prinzip, so wie das heute üblich ist. Der kann auch bis zu, ich glaube weniger als eine Sekunde kann der.

Boris

Tatsächlich?

Chris

Ein Bruchteil. Also wenn der, zack, da sieht man schon, das Ding hat ordentlich Tempo.

Boris

Spannend. Das Ding ist riesengroß.

Chris

Also ja, das ist ein echter Verschluss.

Boris

Sieht aus wie so ein halber Meter Durchmesser oder so.

Chris

Also es ist völlig abgefahren, weil das, was wir halt bisher so auf Webseiten gesehen haben, das...

Boris

Ja, man hat ja keinen Eindruck von der tatsächlichen Größe. War es riesig? War es groß, war es doch nicht so groß.

Chris

Also wir wussten die Zahlen, aber wenn man das dann mal in Aktion sieht, das ist dann schon abgefahren. Da wird auch noch mal kurz das, das Varys-Zerubin-Observatory gezeigt, da wo das hinkommt und wie das dahin transportiert wird und die Spiegel für das Teleskop und so weiter. Also das ist eine größere Aktion und damit wird dann quasi auf längere Sicht ein Zeitrafferfilm vom Universum aus unserer Sicht gemacht. Und da sollen dann halt auch so Meteore und Zeug irgendwie und Asteroiden gesichtet werden und so. Das ist auf jeden Fall ein länger angelegtes Ding, was dann ein langer, interessanter, hoffentlich für Astronomen interessanter Film werden wird.

Boris

Ich mag den Raum.

Chris

The Space, The Final Frontier.

Boris

Hatten wir doch was.

Einspieler

Space, Space, Space. Das ist schon sehr.

Boris

Sehr abgefahren.

Chris

Sehr, sehr abgefahren. Was auch abgefahren ist, da gibt es ja heute wieder so schöne Überleitungen, ist ein ja, ist das Thema Minolta, Minolta X700. Ein Klassiker, Moment.

Boris

Gibt es denn Minolta noch? Ich dachte, das ist jetzt Sony.

Chris

Äh, Moment. Ich rede vom Klassiker. Das ist eine XD7, aber so ähnlich sieht die Minolta X700 aus. Das ist nur leider nicht griffbereit. Also eine Spiegelreflexkamera aus den 80ern. Und hier ist ein Video, das verlinke ich, das ist absolut abgefahren. Das ist ein Typ, der macht ein CLA, ein Clean, Loop and Adjust einer Minolta X700. Also die wird zerlegt und gereinigt und dann wieder zusammengebaut. Und holy shit ist dieses Ding komplex. Also der organisiert sich da so eine völlig abgefuckte Kamera von Ebay und ja, zerlegt die dann und es ist halt... Also wenn hier ein Schräubchen, da ein Ding, dort ein, also ich muss mal hier ein bisschen vordingsen, dann kann man es auch sehen. Also die ist so verschachtelt gebaut mit so viel Details, also man muss auch dann zwischendurch quasi tausende Referenzfotos machen. Hier noch ein Federchen, dann ist da oben so eine biegsame Platine drauf, die muss man dann komplett entlöten, damit man die überhaupt wegbekommt und gut macht und so.

Boris

Das erinnert an Kyocera-Drucker früher, die Laserdrucker, die waren total kompakt, sehr klein, ganz pfiffige Dinger und unsere Techniker haben immer gekotzt, wenn Kunde dann irgendwie, mal eine Reparatur brauchte, weil er sagt, die sind so dicht gebaut und so komplex ineinander verschachtelt, die kannst du kaum noch warten. So sieht das gerade ein bisschen aus.

Chris

Ja, also er holt dann irgendwie den Spiegelkasten raus und dann ist hier noch ein dünnes Blech drin, damit die Abstände stimmen.

Boris

Ey, wenn du dir da nicht mehr gemerkt das, was wo dran gehört, dann war es das. Ist ja geil.

Chris

Genau. Also Verschluss und was, dann hat er hier noch immer einen Kondensator, den lötet er noch aus und ersetzt ihn durch einen neuen, damit da irgendwie nichts passiert und so. Und, und, und. Also es ist wirklich der Hammer. Und dann sagt er am Schluss dann noch, also er tut auch mal was nicht, dann repariert er das und so weiter. Und dann sagt er am Schluss, naja, und da denkst du eigentlich, ist es rum, hat es wieder wieder zusammengebaut und dann sagt er, ja und jetzt wollen wir sie aber eigentlich noch lackieren. Dann wird die nochmal zerlegt.

Boris

Dann nochmal auseinander.

Chris

Dann versucht er erstmal die Farbe abzukriegen und kriegt das erstmal nicht hin mit den verschiedenen Mitteln, die er hat und, ja versucht, also mit irgendwelchen Backöfen und so weiter. Letztendlich kommt er dann aber an einen Punkt, wo er tatsächlich was findet und dann lackiert er sie weiß. Da wird also eine weiße Minolta X700 100 Unikat, Und mit der Beschriftung von den einzelnen Dingen, also die Beschriftungen werden wieder angebracht und dann wird sie beledert mit einem passenden Leder entsprechend und so weiter. Es ist eine Freude zu sehen, er sagt perfekt ist es nicht, aber er hat sie quasi wieder zum Leben erweckt.

Boris

Interessant. Ich weiß ja nicht, ob ich es weiß beledert hätte. Ich hätte ja wahrscheinlich den Kontrast weiß-schwarz oder weiß-braun oder irgendwie so was genommen. Oder weiß-grün.

Chris

Was auch immer. Es ist ein halbstündiges Video. Und wer Nerd genug ist, der kann dann auch was drüber lernen. Darüber, wie aufwendig so eine Kamera war. Dann wird ja auch irgendwann klar, dass die natürlich nicht billiger sein kann, als sie damals war. Weil sie halt wirklich ein hochkomplexes Ding ist. Also das ist nicht nur einfach so ein paar Teile zusammengestürzt. Ich meine, das ist heute wahrscheinlich bei den Kameras auch noch so, dass die komplex sind, aber so viel, weil es ist halt Elektromechanik. Da ist viel Mechanik noch drin, da ist viel Feinmechanik noch drin neben der ganzen Elektronik und so.

Boris

Es ist erstaunlich, wie viel Komplexität vor uns dann doch versteckt ist. Wir nehmen das Ding raus und denken, das ist schon kompliziert, weil wir an drei Rädchen drehen und einen Knopf drücken. Aber da ist noch so viel mehr dahinter, dass das so tut, wie es tun soll. Ja, schon geil.

Chris

Also, Minolta X700 hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Video.

Boris

Spitze. Ich habe ja auch mal gesehen, bei einem Uhrenmacher, wie so eine alte Taschenuhr zerlegt und dann gewartet wird.

Chris

Also nachdem ich das Video gesehen habe mit der Minolta X700, ich will weder kamerasprofessionell reparieren, noch will ich Uhrmacher werden. Das ist mir alles viel zu klein und futzelig. Richtig.

Boris

Meine Güte. Und einmal zum falschen Zeitpunkt ausgeatmet und die Schraube ist weg. Richtig. Ah, ist schon verrückt. Okay, wir haben eine Frage, die ich immer rausgepickt habe aus dem Slack von Jörg. Der hat nämlich gefragt. Moin, ich habe in der Vergangenheit immer wieder gehört und gelesen, dass ein Tilt-Shift-Objektiv gut einzusetzen ist bei Fotografien von Gebäuden. Aktuell gibt es ziemlich günstig das 7 Artisans 50mm 1.4 Tilt-Shift für APS-C und MFT, also Micro Four Thirds, zu kaufen. Hilft einem das bei der Fotografie von Gebäuden, wenn gedacht wird, dass hier von einem 100 Millimeter Objektiv an Micro Four Thirds gesprochen wird? Ich hätte eigentlich etwas weitwinkligeres erwartet.

Chris

Ja, es gibt wahrscheinlich einen Grund, warum das jetzt gerade irgendwie günstig ist, weil das ist eine Brennweite, da ist der Shift nur noch sehr bedingt hilfreich. Der Shift verschiebt den Bildkreis, das heißt ich habe die Kamera, in meinem Idealfall auf dem Stativ und die ist tatsächlich parallel zum Gebäude und wenn ich jetzt verschiebe, dann wird das Gebäude in der Höhe verändert, ohne dass die Linien kippen. Die bleiben parallel.

Boris

Du verschiebst den Bildkreis, nimmst einen anderen Ausschnitt vom Bildkreis, sodass du das obere Stück vom Gebäude noch drauf kriegst und weniger vom Boden und trotzdem ist es gerade.

Chris

Und das Wichtige ist, es bleibt parallel, die vertikalen Linien bleiben parallel und damit wirkt das Bild aufgeräumt. In der Architekturfotografie ist das quasi, ja ist das so üblich und die wirken auch dann entsprechend sauberer, diese Bilder. Das ist aber natürlich sinnvollerweise am besten gekoppelt mit einem Weitwinkelobjektiv, weil da hast du das Problem, dass die Linien stürzen. Schon bei leichtem Kippen der Kamera siehst du, wie die Linien so aufeinander zulaufen, weil du halt eine perspektivische Kippung drin hast. Und das ist halt ein Weitwinkel. Deshalb habe ich mein Leib- und Magenobjektiv, das 24 Tilt-Shift.

Boris

Für Vollformat wohlgemerkt.

Chris

Für Vollformat wohlgemerkt. Wenn du jetzt ein 50er, also wenn du jetzt quasi 100 Millimeter hast, umgerechnet, also ein 50er mit einem entsprechenden Crop auf der Micro Four Thirds, das ist dann so eine Brennweite, da bist du eigentlich mit, da siehst du nicht viel stürzende Linien, wenn du die Kamera kippst, weil du musst sie nicht weit kippen.

Boris

Weil du ja sowieso schon weiter weg musst, um das ganze Gebäude drauf zu kriegen.

Chris

Weil du weit weg stehst von dem Gebäude und Und deshalb ist dann das Kippen ganz wenig und deshalb sind auch die stürzenden Linien ganz wenig. Das geht natürlich nur, wenn du weit weg sein kannst von dem Gebäude, weil irgendwann stehst du vielleicht mit dem Rücken auf der anderen Straßenseite gegen das Gebäude dort und es geht nicht weiter. Das heißt, ich würde es nicht für Architektur nehmen, weil da ist es wirklich nicht super geeignet. Weitwinkliger ist da. Besser, dann kannst du den Shift so richtig einsetzen und richtig ausfahren.

Boris

Da hast du halt auch mehr Effekt dann vom Shift. Kai hat auch noch dazu geschrieben und dreht von dem Objektiv ab. Er hat so eins. Er sagt, das ist etwas fummelig und hakelig einzustellen. Also auch nicht so unbedingt präziser einzustellen. Und der Shift ist zudem auch noch relativ gering. Er vermutet, dass der Bildkreis gerade ausreicht und dieser Shift so weit geht, dass es an APS-C reicht. Und am MFT, wo du theoretisch weiterschiften könntest, weil du ja einen kleineren Sensor hast und der Bildkreis damit mehr abdeckt, da ist wahrscheinlich der Shift, er könnte weitergehen, als er es mechanisch tut. Also da verlierst du dann auch noch was. Das ist dann schade. Und ich habe dann schon geschrieben, ob das digital überhaupt noch ein Thema ist, ein wirkliches Thema. Weil theoretisch könntest du auch einfach mit mehr Weitwinkel fotografieren, und hinterher dann digital croppen. Und jetzt hängt es natürlich ein bisschen von der Auflösung der Kamera ab, ob dann die verbleibende Auflösung noch ausreicht, oder für die Verwendung des Bildes, ob es dann ausreicht mit einer AI-Software dann gegebenenfalls die Auflösung wieder hochzupusten, was bei Architektur auch sehr gut funktionieren wird.

Chris

Das wird da wahrscheinlich deutlich gut funktionieren und also ich würde theoretisch sagen, ja, mach das mit einem Weitwinkel und mit Software.

Boris

Also ist wahrscheinlich der bessere Effekt als hier mit dem 50mm am Micro Four Thirds.

Chris

Ich mag ja dieses What you see is what you get. Natürlich. Das ist mit dem Objektiv quasi nicht möglich bei der Architektur. Das ist schwierig. Ja, dann haben wir noch ein Feedback von Detlef. Moin und ein freundliches Hallo ans HS-Team. Das hat er über happyshooting.de slash hi uns geschickt. Schön, dass ihr das nun aufgeklärt habt. Vielleicht ging es ja vielen anderen ähnlich wie mir, seitdem ihr die Jury-Variante bei den Happy-Shooting-Fotoaufgaben wieder aufgegeben und viel über die Buchbilder gesprochen habt, war ich sehr verunsichert und glaubte ganz hinten im Unterbewusstsein auch, dass momentan die Aufgaben-Bild-Einreichungen zu Chris' Buchprojekt gehören. Und nein, ist nicht so, die Bilder bei unseren Fotoaufgaben hier gehören nicht zum Buchprojekt. Da werden nur Themen vom Buchprojekt dafür verwendet.

Seltsam, hab nie konkret zu und es nie konkret nachgehört, aber mir war so. Ja, das hast du davon, wenn du nicht ordentlich zuhörst hier. Fein, jetzt besteht dazu wieder Klarheit. Genau, ich habe es ja schon geklärt. Und jetzt hat man eine Frage hinten rangehauen. Sagt mal, ihr beiden Spezialisten, ihr kennt euch doch aus mit Weitwinkelobjektiven. Sicher werdet ihr in Kürze auch über das neue Sony 16-25 f2.8 berichten. Was mich wundert, ist, dass hier rein äußerlich kaum etwas von viel Weitwinkel und viel Lichtstärke zu sehen ist. Sind solche Objektive nicht sonst mit riesig doller gewölbter Frontlinse ausgestattet? Das gibt es hier ja nicht ansatzweise. Habt ihr eine Erklärung? Also ein Objektiv, hier steht Sony 16-25-8.

Boris

Ja, aber bei 16-28 hast du nicht unbedingt eine gewölbte Frontlinse, also jedenfalls keine stark gewölbte. Das geht dann so los bei 12mm, da wird es dann schon extrem.

Chris

Ich mache gerade mal die Sony Website auf, das sieht halt tatsächlich ganz normal wie ein normales Objektiv aus.

Boris

Das ist aber auch so, warte mal. Ja.

Chris

Ja, das ist aber.

Boris

Also nur mal einen Vergleich zu haben.

Chris

Weitwinkel müssen nicht zwangsweise einfach Riesenteller vorne haben.

Boris

Nein, also je weitwinkliger, desto mehr dann natürlich, weil du dann halt einen größeren Bildwinkel auch einfangen musst und wenn du dann noch eine hohe Lichtstärke hast, logischerweise wird es größer.

Chris

Aber 16 ist nicht so wirklich.

Boris

16 ist nicht so viel.

Chris

16 nicht mehr so.

Boris

Ich habe hier von Canon das 17 bis 40 Millimeter.

Chris

Mach mal die Streuli ab.

Boris

Das halte ich mal in die Kamera. Genau. Das ist das 17 bis 40 von Canon, das EF, das alte. Und da ist die Frontlinse, also gut, das ist jetzt ein F4. Beim 2.8 wäre der Durchmesser vorne größer, aber es wäre jetzt nicht zwingend mehr gewölbt. Also 16, 17 Millimeter, das ist noch nicht so extrem. Ich könnte jetzt von Sigma das 12 bis 24 rausholen. Da hast du schon eine deutliche Wölbung vorne, am Vollformat 12 Millimeter. Das ist tatsächlich im Weitwinkelbereich so, dass jeder Millimeter mehr Weitwinkel, also jeder Millimeter weniger Brennweite dann immer mehr Unterschied macht. Also 17, 16, das nimmt sich noch nicht viel. Dann zum 14 wird es schon deutlicher, bei 12 schon extrem und wenn du drunter gehst, dann hast du schon fast eine Kuppel.

Chris

Aber auch da, hier das Pancake 24er was ich habe, guck dir mal die Frontlinse an.

Boris

Das ist ein 24er.

Chris

Das ist ein Weitwinkel.

Boris

Welche Blende?

Chris

3,5? Das ist ein 2,8.

Boris

2,8 sogar auch.

Chris

Ja, also die Größe der Linse hat nur bedingt mit der Brennweite zu tun.

Boris

Ja, du hast ja bei der Brennweite, also Blende 2 wäre dann ja die Hälfte, also Eintrittspropille Hälfte von der Brennweite. Und wenn du jetzt nur 12 Millimeter hast oder 20 Millimeter hast, dann hast du noch einen Zentimeter. Also so groß muss die Frontlinse dann gar nicht sein. Nee, nee, das ist schon so. Und wie gesagt, 16 Millimeter, das ist zwar schon sehr weitwinklig, aber das ist noch nicht extrem. Untertitelung des ZDF, 2020.

Chris

Ne, da geht mittlerweile, das ist ja das Interessante, mittlerweile hast du ja tatsächlich andere Möglichkeiten, auch was die Berechnung in Software angeht und so weiter. Gut, dann haben wir noch Termine. Termin Stichwort jetzt knopft.

Einspieler

Der Terminkalender und.

Chris

Zwar haben wir heute einmal weltweit den Pinhole Day der ist am 28.04. Also in der Woche von jetzt ab macht ein Foto ohne herkömmliches Objektiv, also mit Lochkamera, Zonenplatte oder ähnlichen Gerät und trage selbst zur anschließenden Ausstellung bei PinholeDay.org Org ist der richtige Ort dafür. Dann haben wir von John Michael eingetragen, im Tango Argentino e.V. In Erfurt, am 27.05. Artist Talk mit Boris Bethke. Boris Bethke wird einen Vortrag über seine Arbeit und seinen Prozess halten. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Beginn ist um 19 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldungen unter dem Link. Und dann haben wir natürlich, wie immer von unserem Außenreporter Jürgen, noch das hier.

Einspieler

Hallo Community, heute die Fotoausstellung der Woche für Hörer aus der Schweiz. Es geht mir heute um die Festhalle im schönen Bern. Ende der 60er Jahre spielte der Fotograf Hans Hoffmann noch selbst als Jugendlicher in der Festhalle Handball. Das war auch sicherlich ein Grund, den Abriss der Festhalle in sehr schönen Schwarz-Weiß-Fotos festzuhalten und eine Ausstellung darüber im Quartierstreff Breitstreff zu gestalten. Die Festhalle in Bern war über Jahrzehnte hinweg eine bedeutende Veranstaltungshalle in der Schweiz. Es spielte wohl alles, was Rang und Namen hatte. Frank Zappa, Status Quo, ACDC, Metallica und so weiter. Mit ihrer markanten Architektur war die Festhalle auch ein Wahrzeichen der Stadt Bern. Trotz der historischen Bedeutung wurde die Festhalle im Jahr 2023 abgerissen. Hans Hoffmann fotografiert mit Leica Monochrom. Grüße gehen raus an die Leica Boys in der Community. Wo findet ihr die Ausstellung? Im Breitstreff Breitenrheinplatz 27 in Bern, noch bis 10. Mai. 3, 2, 1, happy shooting!

Boris

Sehr schön.

Chris

Tja, vielen Dank. Wir haben schon wieder Sync verloren. Warum auch immer.

Boris

Wir haben einen Delay.

Chris

Ich starte ja nochmal ganz kurz den Empfänger durch. Einmal Refreshen bitte, Herr Nienke. Alles kaputt heute. Jetzt ist es wieder gut.

Boris

Das ist wahrscheinlich deine Leitung doch noch nicht so.

Chris

Das kann nicht sein. Das kann nicht sein.

Boris

Verliert die ein oder andere Lichtwelle noch auf der Leitung.

Chris

Egal, das bleibt auf jeden Fall drin.

Boris

Magst du mal spontan mir eine neue Aufgabe nennen? Denn ich sehe gerade, durch den Wochenverlust läuft die aktuelle Aufgabe mit dem Namen Geschäft. Die läuft jetzt nämlich aus. Und dann dachte ich mir, können wir doch jetzt ab dem 25. April eine neue Aufgabe starten.

Chris

Können wir gerne tun. Ich hätte da zum Beispiel, ähm, da zum Beispiel, ja, zu viel Auswahl. Also das ist jetzt eine Aufgabe, die auch fürs Buch ist, aber die Bilder sind nicht fürs Buch, wenn ihr da ein Bild einreicht. Also nur zur Klärung, da wird nichts von euch geklaut oder so, sondern die Aufgaben sind aber vom Buch angelehnt quasi. Wie wäre es mit?

Boris

Ich prüfe dann immer, ob wir es schon mal hatten.

Chris

Serie.

Boris

Ja, das hatten wir gerade neulich erst.

Chris

Achso, Entschuldigung, das ist natürlich ganz doof. Dann nehmen wir doch, das ist immer schwieriger, Einstellung. Das ist komplex.

Boris

Das hatten wir auch noch nicht. Dann nehmen wir, oh, das ist auch schön mehrdeutig.

Chris

Das ist ein sehr, sehr konzeptgeladenes Thema.

Boris

Also, Einstellung ist die Aufgabe. Ab dem 25. April bis 9.05. Geht es los. Das heißt also, vom 25. April bis zum 9. Mai 2024 zieht ihr los, macht ein neues Foto zum Thema Einstellung. Alle Variationen des Themas erlaubt. Einstellung ist das Thema. Ladet es dann bei Flickr hoch, stellt es dort in die Happy-Shooting-Gruppe und vergebt den Tag HS-Einstellung. Nee, HSB-Einstellung. So genau wollen wir es sagen. HSB-Einstellung. 25.04. bis 9.05. Flickr die Gruppe Happy-Shooting der Tag HSB-Einstellung. So machen wir es.

Chris

Ja. Also das ist jetzt eine Challenge. Das ist eine echte Challenge für euch. Da bin ich mal echt gespannt, was da rauskommt. Ja, dann wären wir theoretisch jetzt ja am Ende, oder? Wir wären eigentlich soweit durch.

Boris

Mit einem großen Dank natürlich an Halberahmen.

Chris

Genau, bedanken uns ganz herzlich beim Sponsor. Aber es wäre natürlich nicht Happy Shooting, wenn wir nicht noch ein One More Thing hätten. Ich habe eine kleine Werbung gefunden. Da gibt es einen Account auf Mastodon, der heißt Die Reklame. Da immer wieder ältere Werbungen auskramt. Unter anderem eine Werbung für eine Minox. Minox sind analoge Kameras, die recht handlich waren. Die haben natürlich nur noch gebraucht. Aber 35 Millimeter, also schon ordentlich, glaube ich, Film drin. Und das ist eine Werbung dafür. Und das ist mal eine interessante Werbung, weil damals hat man dann doch, das ist 1981, hat man halt doch irgendwie noch anders geworben als heute. Bitte, nämlich mit Fakten. Also ich lese mal vor. Erhalten Sie die Freundschaft doch mit der kleinsten 24x36 Kleinbildkamera der Welt. Stellen Sie sich, also viel Text, unten ein Bild und dann viel Text. Stellen Sie sich vor, es ist Heiligabend. Unter dem Weihnachtsbaum liegt ein kleines Päckchen. Und weil es so klein und unscheinbar ist, wird es als letztes ausgepackt. Zum Vorschein kommt eine nagelneue Minux 35 GT. Die Frontklappe wird geöffnet und das vierlinsige Color Minotaur 2.8-35mm schiebt sich heraus. Im Sucher wird eine Verschlusszeitanzeige entdeckt, die auf eine elektronische Zeitautomatik mit Blendenvorwahl schließen lässt.

Dann fällt der Schalter für Gegenlichtaufnahmen auf, mit dem die Belichtungszeit verdoppelt werden kann. Und schließlich auch die kleine rote Leuchtdiode vorne links, hinter der sich der elektronische Selbstauslöser verbirgt. Die Freude ist groß. Gefällt Ihnen unsere kleine Weihnachtsgeschichte? Wünschen Sie einen schönen Tag. Wünschen Sie einen Minox 35 GT Prospekt, dann schreiben Sie an Minox GmbH Abteilung PY Postfach 6020 in Gießen. Ich finde das so geil.

Boris

Das ist ja quasi eine Kurzanleitung.

Chris

Da ist alles drin, was du wissen musst und mehr. Da hat sich die Werbung in der Fotografie noch an die Nerds gerichtet und nicht an Menschen, die Bilder von den Kindern machen wollen. Also so konnte man damals werben. Das würde heute auch nicht mehr fliehen.

Boris

Das war aber früher so. Da hast du tatsächlich mit Fakten geworben. Das war nicht einfach nur irgendwie laut und pompös und jetzt alles noch besser. Das fing irgendwann an mit noch weißer oder so. Aber am Anfang war selbst bei Waschmitteln, dann wurde noch erklärt, warum und was jetzt die Formel und was das Gute daran ist und welcher Vorteil dabei besteht oder bei irgendwelchen Waschmaschinen oder Kaffeemaschinen. Das wurde alles herausgearbeitet. also der Unique Selling Point und heutzutage ist es halt einfach nur, ja sieht halt gut aus.

Chris

Ja mehrere, sogar eine rote Leuchtdiode für den Selbstauslöser.

Boris

Es ist wirklich irre. Und so Details wie bei Gegenlicht die Belichtungszeit zu verlängern, weil halt sonst die Autor...

Chris

Verdoppeln, eine Blende.

Boris

Weil sonst halt die Automatik natürlich immer unterbelichtet und dann siehst du die Person nicht im Gegenlicht. Das ist alles so Wahnsinn. Ja, ist schon gut.

Chris

Die Menox 35 GT solltet ihr noch eine zu Hause haben, werft sie nicht weg, das ist eine kleine Kamera. Wir sind raus, wünschen euch eine schöne Woche. Bis zum nächsten. Macht's gut.

Boris

Wenn es wieder heißt, wie viel Rahmen habt ihr schon an der Wand?

Chris

3, 2, 1.

Boris

Happy Shooting.

Shownotes


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