#850 - Jürgen mit seinem Popo zur Lichtseite
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Happy Shooting, Folge 850. Jürgen mit seinem Popo zur Lichtseite. Die heutige Folge wird euch präsentiert von... Den Klostergeistern! Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast. Jochen? Jürgen. Ne, Jürgen. Ach.
Wir fangen... Wir... Boris hat die Intro versaut. Das wird nicht rausgeschnitten. Wir fangen noch mal an. Die heutige Folge wird euch präsentiert von den Klostergeistern. Jürgen. Okay, das war es nur für die Insider. Und hier sind eure Moderatoren. Boris und Chris.
Ich schüttel mich ein kleines bisschen. Schon, ne? Gleich versammelt am Anfang. Das versteht jetzt niemand außer den 27 anwesenden Klostergeistern. Einfach beim nächsten Mal selber anmelden und miterleben. Richtig. Naja, wenn wir dürfen. Wir haben heute Feedback-Formulare fürs Haus ausgegeben. Das ist auch Feedback über uns drin. Schön finde ich das aber, dass alle Teilnehmenden das Stichwort kennen, aber ich nicht. Ja, selber schuld. Ja, wir sind wieder im Kloster in Inzikofen bei Sigmaringen im schönen Donautal und haben unseren Klostergeister-Workshop, den jährlichen. Wir sind insgesamt mit Dozenten und Maskottchen Moni sind wir 30 Leute und haben hier wieder eine Woche lang Fotospass. Seit Montag, heute ist Mittwoch. Und wir haben tatsächlich mehr Platz als sonst, weil unglücklicherweise fürs Haus ist einer der parallel laufenden Kurse ausgefallen. Kann ich nachher kurz was dazu sagen, finde ich mich ganz spannend eigentlich. Ja und damit ist es im Haus insgesamt etwas ruhiger, beziehungsweise wir haben Zugang zu mehr Räumlichkeiten, wenn wir wollen. Das ist natürlich ganz angenehm, aber für das Haus natürlich eigentlich ganz schade. Ja, aber Stimmung ist trotzdem gut und ganz lustig ist, dass jetzt auch schon der parallel laufende Holzbildhauer-Kurs bei unseren Insider-Gags mitmacht am Mittagstisch.
Ja, also parallel läuft der Holzbildhauer-Kurs. Die waren auch tatsächlich heute, haben die uns gefragt, Also zwei davon haben uns heute gefragt, wann denn der nächste Klostergeister-Workshop wäre, ob es schon ein Datum gäbe, weil dann würden sie sich nämlich auch wieder parallel für das gleiche Datum anmelden, weil die unseren Kurs so toll finden. Ja, also ein besseres Lob kann es nicht geben. Nee, absolut toll. Ja, eigentlich können wir das jetzt auch gleich preisgeben. Verrat es ruhig. Das Datum für den nächsten Klostergeister-Workshop haben wir wieder. Wir dürfen wiederkommen. Yeah! Genau. Und zwar ist das der 19. bis 24. Mai 2025. 19. bis 24. Mai, das ist die Kalenderwoche 21. Und der steht fix. Also, habt ihr euch letztes Jahr ordentlich benommen? Ja, ganz offensichtlich. Ich meine, das Haus hat ja eine neue Führung. Und offensichtlich sind wir auch dort gut angekommen. Zumindest so gut, dass wir noch mal wiederkommen dürfen. Finde ich gut. Das ist jetzt, ich glaube, Nummer 16 oder so. Ich vergesse es immer. Ich habe dich auch schon gefragt. Ich weiß es nicht. Wir sind auch am Tisch gefragt worden von den Holzbildhauern. Und ich musste gestehen, dass wir schon lange da sind. Aber ich wusste nicht, wie lange. Also, über 15 schon.
Aber Moment, Moment, ich komme rüber. Ich muss jetzt mit dem Mikrofon durch den Raum gehen. Alles ein bisschen weitläufig. Also Marc und ich, Marc ist ja auch einer, der ständig durchfällt, sind der Meinung, es müsste 2009 oder 2010 der erste gewesen sein. Und ich glaube, 2009 war der erste. Und da war wohl noch eine Pause dazwischen, auch mal ein Jahr. Und während Pandemie hat es auch ein Jahr nicht stattgefunden. Und jetzt dürft ihr alle selber rechnen. Das kriegen wir schon hin. Also wir sind gerade, wir nehmen es sonst ja eher so in der Klosterküche auf, heute im Gewölbe. Deshalb sind die Wege ein bisschen länger. Aber die Akustik ist besser. Tut meinen Ohren gerade ganz gut. Auch wenn die Uhr gerade gesagt hat, das wäre ein Lautstärkepegel von über 95 Dezibel. Ja, was machen wir hier die Woche? Wir haben diesmal, also für die, die hier zuhören, die wissen es ja eh schon, Wir haben das Motto Gestaltung und haben dann dieses Jahr auch das ziemlich knallhart durchgezogen, indem wir dann am Montag einen kompletten Tag Gestaltung hatten.
Ja, mit Übungen, mit einem Tisch voll Fotobücher. Wir haben diesmal aus der Viewfinder-Villa mal den Bücherschrank geplündert und haben gemeinsam viele Bilder auch angeguckt. Weil das ist ja so, wenn man schön fotografieren können möchte, dann sollte man sich auch viele gute Fotos angucken. Und da wollte Moni noch ein bisschen was zu sagen. Du hast ja jetzt alles dazu gesagt. Habe ich alles gesagt? Okay. Moni weigert sich, was zu sagen. Ja, also vom Salgado über Inge Morath über Bruce Gilden über William Eggleston und ein Leica-Buch und das große Magnum Contact Sheets und von Simon Stolnack, das ist kein Fotobuch, Tales from the Loop und Arnold Newman und so weiter. Und natürlich Saul Leiter, der ist eh höchst zu empfehlen. Ja, und da haben wir auch schon ganz gutes Feedback dazu bekommen, dass wir diesmal so ein paar Sachen so verändert haben.
Jo, wir haben noch News, wir haben ein paar Themen. Ja, die sind reingetrudelt, während wir hier auf dem Workshop sind. Danke, ich weiß nicht mehr, wer von euch mir das sagte, Aber Canon R1 sind News reingetrudelt. Wir haben ja schon darauf gewartet, was da jetzt nun kommt. Das Flaggschiffchen von Canon. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass das jetzt zur Olympiade dann schon da sein wird. Als eben die Olympia-Kamera wurde sie gehandelt, als die Sportkamera. Das könnte auch sein, dass sie das wird. Aber ich würde mal sagen, nach den Ankündigungen, die wir jetzt haben, können wir weiterhin sagen, so richtig Wissen tun wir eigentlich nicht nichts. Nicht nichts, aber auch nicht viel. Also es wurde angekündigt, dass an einer R1 gearbeitet würde und dass ein neuer Sensor entwickelt werden würde. Es geht um einen neuen CMOS-Sensor, soweit erstmal nicht überraschend. Es geht um einen neuen Prozessor, der natürlich wieder viel schneller, schöner, höher und weiter ist, das ist klar. Man redet von einer besseren Bildqualität Und natürlich redet man in dem Kontext auch von AI, was eben Autofokus-Tracking und Bearbeitung und was nicht alles angeht. Motiverkennung. Das ist eine offizielle Ankündigung, das ist nicht Canon Rumors und CR1 und so? Offizielle Ankündigung.
Eine Entwicklungsankündigung, ganz genau. Und man schreibt, Zitat aus der Pressemitteilung, dass man den Autofokus der EOS R1 auf ein neues Level heben möchte. Ja, das ist halt Marketing-Sprech. Ich bin sehr gespannt, wie man das noch erhöhen möchte, dieses Level. Und die Rauschunterdrückung soll verbessert werden. Die Bildqualität soll im Vergleich zur R3 besser werden. Aber Details, was jetzt Auflösung etc. betrifft, das weiß man nicht. Man munkelt, mit besserer Bildqualität könnte ja eine höhere Auflösung gemeint sein. Also könnte es mehr als 24 Megapixel von der R3 werden. Ich selber würde dazu sagen, eine bessere Bildqualität könnte ja auch ein geringes Rauschen sein. Also sie kann ja auch 20 oder sie wird keine 16 haben, aber theoretisch wäre es ja möglich. Bei der Geschwindigkeit sagt man, dass sie wohl keine andere Chance hätten, als 120 Bilder die Sekunde bieten zu können, wie das eben die Flaggschiffe von Nikon und Sony bieten. Man wird abwarten müssen. Also da kommen dann die Gerüchteküche dazu. Kein Global Shutter?
Zemos? Steht da nicht dabei. Ich denke nicht, dass es das geben wird. Aber ob da noch ein mechanischer Shutter drin ist oder nicht, keine Ahnung, ich weiß es nicht. Wann sie denn nun kommen wird, dann wahrscheinlich nicht mehr zur Olympiade. Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht auf der Olympiade irgendwelche getarnten Kameras rumlaufen. Aber wir werden sehen. Als ich gerade gesagt habe, dass da kein Global Shutter drin ist, weil es CMOS ist, hat Marc hier gleich vehement widersprochen. Weißt du mehr? Nee, aber warum kein CMOS? Es ist kein BSI. Also die Sony A93 hat ja auch einen CMOS-Sensor, nur keinen BSI-CMOS-Sensor. Und Global Shutter? Also ich kannte bisher nur Global Shutter, nee, Moment, mit CCD, aber...
Gibt es einen Globalshutter auf CMOS-Basis? Ich bin der Meinung, dass der von der A93 ein CMOS-Sensor ist. Okay. Vielleicht bin ich technisch nicht ganz auf dem Laufenden.
Jochen meldet sich. Was ist BSI, war meine Frage. Backside Illuminated, rückseitig beleuchtet. Da wird der Sensor umgedreht und zeigt mit seinem Popo zur Lichtseite und hat damit dann die Verkabelung auf der gegenüberliegenden Seite. Das ist PSI. Ja, technisch sind wir ja nicht auf dem Laufenden. Also Markteinführung ist 2024 geplant. Noch dieses Jahr. So schreibt Canon. Geplant. Geplant? Ja. Die Elbphilharmonie, schwieriges Wort, sollte ja auch schneller fertig werden, als sie dann fertig war. Oder der Berliner Flughafen. Sollte ja auch. Also von daher bin ich mal gespannt, was da kommt. Aber Canon ist weder in Hamburg noch in Berlin hauptsächlich. Ich rechne damit, dass sie 2024 was bringen müssen. Es wird auf jeden Fall das große Gehäuse sein, also mit integriertem Porträtgriff und eben Akkufach extra. Also großer Buddy, insofern sowieso nichts für mich. Aber mal schauen, was kommt. In der Regel tröpfeln dann ja technische Entwicklungen auch runter in die kleineren Modelle. Ja, werden wir sehen. Aber das ist nicht die einzige Ankündigung von Canon. Es verdichten sich Gerüchte. Das ist jetzt Gerücht, ne? Ja, da habe ich jetzt keine offizielle Ankündigung gesehen, Aber Gerüchte, nämlich zur Canon R5 Mark II, auf die einige ja warten. Und sei es nur, dass die Mark I dann günstiger wird.
Ja, da warte ich auch ein bisschen drauf. Also es ist wohl eine Ankündigung am 21. Mai 2024 angesagt. Oder Juni oder Juli, so viel dazu. Es ist die Rede von einem Stacked-Sensor.
Was zumindest versprechen sollte, dass ein schnelles Bildauslesen stattfinden sollte. Ob das nun ein Global Shutter ist, muss nicht sein. Auf jeden Fall eine höhere Auslesegeschwindigkeit als bei der R3. Es soll weiterhin, so munkelt man, ein mechanischer Verschluss dabei sein, weil da gab es auch schon Gerüchte, dass es ein rein elektronischer Verschluss ist, wie bei der Nikon.
Aber jetzt ist es wohl doch wieder so, dass ein mechanischer Verschluss drin sein soll. Sie soll Pre-Burst bekommen, also dass schon vorm Auslösen Bilder gemacht werden. Und das mit mechanischem Verschluss, das heißt, die rattert dann immer, bevor man fotografiert? Naja, den Pre-Burst dann wahrscheinlich elektronisch. Ah, okay. Und 45... Ich kann mir gerade nicht ständig rattern. Das wäre heftig, ja. Ja, und 45 Megapixel, dabei wird es wohl bleiben. Das hat es ja jetzt auch schon. Ja, so schaut es aus. Schauen wir mal, was kommt. Ja, das sind so auch die News, die uns hier erreicht haben. Wir sind ja hier mit vielen Dingen beschäftigt, unter anderem mit Projekten, wie wir das jedes Jahr machen. Es haben sich hier Gruppen zusammengefunden, die sich teilweise schon im Vorfeld zusammengeschlossen haben. Manche haben sich hier gefunden, um dann verschiedene Projekte zu machen. Ich greife mal so ein paar raus, die ich interessant finde. Das eine ist diese Jellyplate. Wer hat mal Hände hoch bei euch in der Gruppe, wer da mitmacht? Jellyplate, Jellyplate, Jellyplate. Hier drüben, ich komme mal kurz zu euch. Wer seid ihr?
Uwe aus Ratzeburg. Dan aus Frauenwelt. Und Jellyplate ist, ja, was ist es? Jellyplate ist eine weiche, gelartige Platte, mit der man gut auf Papier drucken kann mit Acrylfarbe. Und unser Ziel ist es, mittels Transferdruck im Prinzip ein Foto mit einem Laserprinter gedruckt, danach mit Acryl auf Papier zu bringen. Also ihr nehmt quasi chemisch das, oder es wird angelöst, was da auf dem Ausdruck ist und wird dann übertragen über die Jellyplate auf ein neues Papier mit Acrylfarbe.
So nicht. Oder wie? Die Farbe bleibt dort, wo der Toner ist, nicht haften. Respektive das bleibt auf der Jellyplate haften und geht nicht ins Papier vom Laserprinter aus Druck. Und damit hast du ein Positiv auf der Jellyplate und das lässt sich dann wiederum aufeinander ins Papier übertragen. Okay, also ein Transferverfahren. Genau. Und dafür braucht man dann auch keine Druckerpresse, sondern das kann man so direkt ohne viel Aufwand machen. Das sind ganz interessante Sachen, die rauskommen. Sieht aber so ein bisschen aus, als ob der Prozess so ein bisschen viel Trial and Error ist, oder? Es ist Trial and Error und das Ergebnis ist nicht reproduzierbar. Es ist also viel Zufall mit dabei. Ja, aber... Schaut entweder gut aus oder eben nicht. Also was ich bisher gesehen habe, war gut. Uwe, hast du das zum ersten Mal gemacht jetzt? Ja, ich habe mich mit sowas noch nie beschäftigt und dachte, dafür ist der Workshop da, dass man was Neues mal lernt. Ja, das ist genau richtig. Ich fand das auch klasse. Wir haben auch wieder den Werkraum, in dem wir so Zeug machen können mit Acrylfarbe und so weiter.
Auch das geht hier einfach ganz gut. Auch einen lieben Gruß an Katrin, die ist nämlich auch in der Gruppe und hat auch fleißig Porträts gemacht, die dann noch quasi gedruckt werden sollen auf diese Art und Weise. Die ist heute Abend nicht dabei, weil sie ist etwas erkältet und hat gesagt, wenn sie die ganze Zeit jetzt husten muss, dann wollte sie uns die Aufnahme nicht versauen. Also sehr rücksichtsvoll an dieser Stelle. Dicken Gruß an Katrin. Ja, und Hannes ist auch dabei, der sitzt da drüben und hat hier fleißig zugehört. Wir haben noch ein Projekt und zwar ein privates Projekt. Da will ich mal ganz kurz den Jochen anbohren. Du hast nämlich eine Fotobox mitgebracht. Du bist der? Ich bin der Jochen aus der Nähe von Kassel. Und du hast so eine, ja das ist eine Holzkiste mit einem Blitz drauf und einer Kamera drin und einem LED-Ring um das Objektiv. Und was ist das genau? Ja, das ist die klassische Party-Fotobox, wie man sie eigentlich auf jeder Hochzeit heutzutage sieht, wo sich dann jemand oder eine Gruppe da vorstellen kann, sich lustige Dinge auf den Kopf setzen oder auch vor das Gesicht halten kann und dann sich ein Selfie machen lassen kann. Aber mit einer guten Kamera eben und mit einem ordentlichen Blitz drauf. Was hast du da drin? Da ist eine alte Canon 550D drin als Kamera, ein Raspberry Pi als Rechner mit einem passenden Bildschirm und obendrauf ein einfacher, billiger Studioblitz.
Ist ziemlich cool. Die Software, die gibt es aber, oder? Die Software heißt PiBooth und das ist ein Open-Source-Projekt. Okay, das heißt, die kriegt man wahrscheinlich von GitHub oder so und kann sich die dann da draufwerfen. Die läuft dann auf dem Raspberry Pi oder sowas? Ja, die läuft auf dem Raspberry Pi. Cool, sehr schön. Wie lange dauert sowas, bis man sowas zusammengebaut hat, wenn du es machst? Das Bauen ist relativ einfach und geht schnell, weil es ja nur eine Holzkiste ist mit ein paar Löchern drin. Aber Linux-Rechner für einen Nicht-Linux-Nerd ist eine Katastrophe. Es druckt bis heute nicht und ich habe da Wochen reingesteckt. Okay, also vielleicht gibt es ja Leute unter den Zuhörenden, die sich da auskennen. Ich sage mal, mit Jochen Kontakt aufnehmen, damit das Ding dann bald auch noch drucken kann. Ja, sehr cool.
Ein weiteres Projektchen haben wir heute gemacht. Das hast du ja mitgebracht, so ein mysteriöses Projekt. Und da hast du mir mal in so einer Vorbesprechung zum Podcast, als wir was aufgenommen haben, hast du mir was in die Kamera gezeigt. Und ich sage, was zum Geier ist das denn? Und dann hast du irgendwas zusammengefaltet. Und plötzlich hattest du ein Mikroskop in der Hand. Ja, ich habe das vor ein paar Monaten gefunden oder vor einem halben Jahr oder so. Es gibt so einen Prof an der Stanford-Universität, der sich zur Aufgabe gemacht hat, wissenschaftliche Instrumente für alle zu bauen. Und in diesem Fall ist es tatsächlich ein Mikroskop. Das Mikroskop ist faltbar, besteht aus Pappe und einer Linse. Und diese Linse, da mussten die irgendwie so Optikmathematik neu erfinden dafür, damit sie die Vergrößerung mit einer Linse hinbekommen, ohne dass das Bild in chromatischen Aberrationen versinkt und irgendwelchen Artefakten. Weil das Ding hat nämlich eine 140-fache Vergrößerung und wiegt 9 Gramm, passt in der Hosentasche und ist ...
Ein sagenhaftes Ding, die Herstellung kostet ungefähr einen Dollar pro Stück, wenn man das hierher bestellt. Das kommt aus den USA, jetzt hat man auch noch ein bisschen Versand obendrauf und so weiter. Also ich habe da so zwei Klassensätze gekauft, das ist eigentlich auch für Kids gedacht. Und du kannst halt relativ schnell so im Feld unterwegs mal dir was in groß angucken, also in richtig groß angucken. Und es dann auch abfotografieren. Das geht nämlich mit dem Smartphone relativ gut. Mit etwas Übung. Ja, also man muss mal 10 Minuten, Viertelstunde mit jonglieren, bis man es raus hat. Du hattest schon ein bisschen Vorsprung. Du konntest ja zu Hause schon ein bisschen üben. Ich bin ja hier fast verzweifelt. Manch andere ja auch. Wie lange denn? Ich habe nicht auf die Uhr geguckt. Gefühlt zu lange eigentlich. Weil der entscheidende Tipp war dann, den du gegeben hattest, wenn du so ein iPhone hast, was automatisch bei Annäherung an ein Objekt auf die Nahkamera, auf diesen Makromodus.
Dann switcht zum einen das Kameramodul, dann bist du wieder in der Parallaxe. Und zum anderen kriegst du es nicht wirklich bildfüllend, was du durch diese kleine Linse siehst. Das kann man aber abschalten oder eben so schalten, dass man es selber steuern kann im Kameramodul. Und dann hat man es schon mal bildfüllend hingekriegt und auch viel größer, das fand ich gut. Es war jetzt aber ungleich schwerer, dieses kleine Loch zu treffen mit diesen doch recht großen Kameras inzwischen an den Smartphones. Und du gehst da so ganz lässig daher, hältst das davor und sagst, guck mal hier, dann machen wir ein Foto. Ja, okay, alles klar. Weil man hat gefühlt immer irgendeine Hand zu wenig. Weil man muss das Ganze ja ausbalancieren. Das ist ja nicht einfach, dieses Mikroskop nur zusammenquetschen und dann ist es scharf. Sondern manchmal muss es ja auch ein bisschen auf Abstand sein. Also man muss sehr behutsam damit steuern, während man das Smartphone hält. Und dann versucht, den Ausloseknopf zu drücken. Und da wiederum, ich weiß nicht, war es Sonja oder wer war es, mit dem Tipp, in den Bedienungshilfen zu aktivieren, dass man per Sprache die Kamera auslöst. Und plötzlich fingen die Leute um mich rum immer an, Klick zu sagen. Sonja hält das Ding hoch. Und wenn man dieses Faltmikroskop vor dem Smartphone hat, dann muss man das so halten, dass man eigentlich keinen Finger mehr frei hat. Und Sonja hat es immer so hochgehalten gegen das Licht und sagt dann nur, Klick.
Und ja, das geht. Man kann es, glaube ich, auf jedes Wort programmieren. Ja, das sagte Marc, man kann das Ding dann noch auf Sprache trainieren, dann muss man aber irgendwelche längeren Sätze sprechen. Sonja schüttelt den Kopf, also probiert es aus. Irgendwo in den Bedienungshilfen, auf dem iPhone geht das. Ganz genau. Und der andere ganz hilfreiche Tipp war dann noch eben, in den iPhones zumindest hat man ja die Möglichkeit, diese Live-Bilder zu machen, wo dann eben so eine kurze Videosequenz in dem Bild zu sehen ist, so ein bisschen Harry-Potter-Style. Und das hilft natürlich, weil wenn man dann auslöst, und wackelt dann noch so ein bisschen an der Schärfetiefe von dem Mikroskop, dann kann man sich hinterher aus diesem Livestream eben aussuchen, welches das schärfste Bild ist. Und das hat dann auch geholfen. Jo, also das ist ein sagenhaftes Toy und wir hatten dann auch noch hier so Objektträger und Deckgläser und Flüssigkeiten und so weiter. Und da sind dann auch wirklich sagenhafte Sachen bei rausgekommen. Die haben, die finanzieren dann auch Foldscopes, also diese Mikroskope für Dritte-Welt-Länder und finanzieren das durch den Verkauf. Also es kostet mehr als einen Dollar, aber damit.
Wird quasi mehr produziert für gute Zwecke. Die haben jetzt in den letzten Jahren also deutlich über eine Million von den Dingern schon rausgegeben. Das ist ein ziemlich cooles Projekt. Und das hat auch vor allem, habe ich gemerkt, so das richtige Maß zwischen Lernkurve und dann Erfolg. Und die Lernkurve ist nicht steil genug, dass die Leute aufgeben, bis auf ganz wenige Ausnahmen. haben. Das heißt, man muss quasi über diesen Hump drüber kommen und der ist halt so nach 10, 15, 20 Minuten bei den meisten erreicht. Bei Boris hat es ein bisschen länger gedauert. dafür ist dann das Erfolgserlebnis umso größer und wenn man dann plötzlich mal, was weiß ich, das Schirmchen von einer Pusteblume plötzlich in groß zieht oder, irgendein Insekt, was man auf dem Fußboden gefunden hat oder ich weiß nicht, ich glaube einer hat sich auch einen Finger gepiekt und sich seine Blutkörperchen angeguckt. Habe ich nicht empfohlen. Habe ich nicht empfohlen, aber es wurde dann doch gemacht.
Ja, cooles Ding. Wie gesagt, gibt es nur aus den USA. Aber ein guter Tipp für auch mal Schulklassen und sowas. Und du hast auch gesagt, dass es so fertige Träger mit Objekten zu kaufen gibt. Habe ich dann gemerkt, weil ich natürlich so online geguckt habe, was es da noch so gibt. Und du kannst komplette Fertigkästen mit Präparaten kaufen. Da sind dann irgendwie zehnmal Pflanzenpollen, zehnmal Insektenbeine, zehnmal was weiß ich alles drin, die schon vorpräpariert sind für, ich nehme halt auch an, für Klassen und so. Ja, jetzt nicht speziell für das Foldscope, aber man kann es halt dafür benutzen. Nee, das ist allgemein für Mikroskopie. Wusste gar nicht, dass es so eine ganze Industrie gibt, die so Sachen herstellt. Habe ich auch nicht gekauft, aber das, Also es gibt da in die Richtung mehr. Und für mich ist das auch so eine Erinnerung.
Als Kind hatte ich bei meines Opas altes Mikroskop, so ein Messingteil, was wirklich so in der Holzkiste daherkam, für ein halbes Jahr bei mir stehen. Und das hat mich geprägt. Da dann auch mal, weiß nicht, meine Schwester hat damals irgendwie aus der Schule Läuse mitgebracht, hat mir Kopfläuse mikroskopiert und solche Sachen. Da siehst du die Welt schon noch mal echt anders. das? Und das war letztendlich hier auch das Motto dann, die Welt mal mit anderen Augen sehen und wir kennen Weitwinkel und wir kennen Makro und so weiter, aber Mikroskop, Fotografie, das haben halt bisher die wenigsten hier gemacht und ich habe so viele.
Erfreute Gesichter gesehen, das war ganz gut. Es ist ein witziger Einstieg und es gab natürlich so spontan gleich die kleinen Bastelideen, also sprich künstliches Licht unten drunter, weil man merkt schnell, man braucht viel Licht Und dann nimmt man plötzlich buntes Licht. Plötzlich kamen hier blaue, orange, grüne, rote LEDs raus und so. Manchmal auch nur Licht, was eingestreut ist von jemandem, der im Hintergrund dann Licht gemacht hat. Ich glaube, Marco hatte so ein Bild. Und dann gab es dann so einen schönen blauen Schimmer um das Objekt, weil im Hintergrund irgendjemand mit einer blauen LED rumgeleuchtet hat. Also ein Zufallstreffer, aber es sieht einfach bombastisch aus. Quasi Streiflicht in der Mikroskopfotografie. Das ist irre. Früher hieß das, glaube ich, Dunkelfeld oder so. Na gut, also das war so ganz cool, glaube ich. Ähm.
Ja, wir haben es vorhin gesagt, es gab so einen parallelen Kurs hier. Also eigentlich hätten wir zwei parallele Kurse gehabt, die Holzbildhauer, die sind da. Aber es gab auch noch einen Kurs zum autobiografischen Schreiben, der eigentlich auch parallel stattgefunden hätte. Aber die Dozentin ist irgendwie krank geworden und musste da ausfallen. Sehr kurzfristig leider. Und das führte dazu, dass ein paar Teilnehmerinnen trotzdem angereist sind, weil die saßen schon im Zug, als die Absage kam oder waren sogar schon da. Und die haben gesagt, dann bleiben wir trotzdem die Woche hier, weil Essen ist ja gebucht und Unterkunft ist bezahlt. Und die schreiben jetzt quasi selbst ein bisschen. Ich meine, es ging ja auch um Autobiografie, aber sie haben sich halt gewünscht, so ein bisschen eine Anleitung zum Schreiben eben zu bekommen. Und da hatte ich ein sehr interessantes Gespräch am Essenstisch mit einer der Schreiberinnen, wo es darum ging, wie man denn an das Schreiben einer Autobiografie oder an das Schreiben an sich denn herangeht. Und da hatte sie was gesagt und da musste ich so an uns denken. Sie sagte nämlich ja, die erste Frage, die sie sich da stellt, ist halt, warum schreibe ich das überhaupt?
Also wenn man eine Autobiografie schreibt und man schreibt ja dann über sich selbst, dann ist es ja auch schon mal gut, sich zu fragen, warum schreibe ich es überhaupt auf? Also was will ich damit eigentlich erreichen? sprechen. Und das fand ich so wichtig, weil das ist ja das, was wir hier bei der Gestaltung auch machen, sich mal vorzuüberlegen, warum möchte ich das überhaupt fotografieren? Denn wenn ich das warum weiß, dann kann ich auch den Weg schon ein bisschen klarer gehen. Und so ist es eben bei den Schreibern auch. Und dann ging es eben auch weiter um das wie, also aus welcher Perspektive schreibe ich das? Sie sagte zum Beispiel, sie würde das niemals aus der Ich-Perspektive schreiben, sondern sondern immer aus der Beobachterperspektive. Über sich selber aus der Beobachterperspektive? Genau, also quasi von außen betrachtet. Und dann war ich auch neugierig, wir haben das ein bisschen vertieft, das Thema. Und dann sagte sie, für sie ist halt das Leben wie ein Bühnenstück. Also mit verschiedenen Darstellungen und Darstellern.
Und dann habe ich auch gesagt, stellst du dir das so vor, dass es wirklich verschiedene Menschen aus deinem Umfeld sind, die dein Leben geprägt haben, mit denen du dann das Bühnenstück spielst und vielleicht aus Publikumperspektive beschreibst? Oder sind es deine Stimmen in dir selbst, mit denen du dich entwickelt hast oder die sich aus dir heraus entwickeln? Und da ist so ein interessantes Gespräch daraus geworden. Dann sagte eine andere noch, Mensch, willst du nicht Dozent werden oder so? Und ich fand das total spannend, weil so viele von diesen Grundideen eben auch in dieser Fotografie drin stecken. Also über den Weg dahin, für wen mache ich das, warum mache ich das so und nicht so, was will ich damit erreichen, was will ich zeigen, was will ich nicht zeigen. Und das fand ich toll, dass das eben in der Schreiberei eben auch gerade in der Autobiografie genauso ist.
Fand ich toll. Und das ist das, was eben hier bei den Klostergeistern oder hier bei den Workshops im Kloster generell so spannend ist, wenn man sich eben auch mal an die Tische mit den anderen Kursleitern und Kursteilnehmerinnen setzt und einfach mal so Gespräche fachübergreifend führt. Und dann findet man viele Parallelen und kriegt auch wieder neue Ideen für eigene Projekte. Das heißt aber auch, dass Sie jetzt quasi Ihren Workshop selber machen? Quasi. Ohne Dozentin, ohne Dozenten. Das stellt natürlich den Wert von Dozenten doch ein wenig in Frage. Ja, Sie würden sich aber schon jemanden wünschen. Also Sie machen natürlich das, was Sie sonst zu Hause auch machen würden, nur eben in einer entspannten und inspirierten Umgebung. Aber Sie sagen schon, Sie hätten sich jetzt eben schon ein bisschen Anleitung gewünscht über eben das Wie und das Formelle und so weiter. Ja. Sehr schön.
Ja, bevor wir jetzt zum letzten Thema kommen, ich würde ganz gerne noch mal ein Laut hören von den Weekly Pick Teilnehmern. Lasst euch mal kurz hier hören.
Also knapp die Hälfte hier ungefähr. Sonja schüttelt den Kopf. Sonja macht übrigens heute die Shownotes live hier, hat sich an den Tisch in der Mitte gesetzt und tippt. Dafür auch ein ganz großes Danke. Letztes Thema. Letztes Thema. Wir müssen mal ganz kurz über eine Kamera reden. Die, naja, also wie fange ich die Geschichte an? Der Jürgen kam... Okay, ich muss das jetzt auflösen. Also sobald ich Jürgen sage, kommt dieses Geräusch, weil der kam halt zu spät am ersten Tag. Und alle haben sich schon gewundert und dann kam er halt mitten beim Essen rein und alle haben sich gefreut und haben dieses Geräusch gemacht. Und irgendwie hat sich halt ergeben, dass seither, wenn einer von uns Dozenten nicht Jochen sagt, sondern Jürgen. Wir können es nicht wegmachen.
Wobei ich gerüchteweise gehört habe, dass er gemeint haben soll, dass wenn die Zeitzonen nicht so willkürlich im Stundentakt gewählt worden wären, sondern fluide, dann wäre er pünktlich da gewesen. Ja, okay, okay. Also, wer bist du denn? Ich sage jetzt deinen Namen nicht mehr. Wo kommst du her? Ich bin der Karl Richard aus Reutlingen. Du darfst deinen Namen ja sagen. Also, ich bin der Jürgen. Nein, nein, gilt nicht, gilt nicht. Aus Reutlingen. Und was hat er? Er kam mit seinem VW-Bus, wie so oft. Aber diesmal hing hintendran noch ein großer Anhänger. Also wir reden von so einem Kaliber, ja, so einem Kaliber Würstchenstand. Ja, das ist ein Getränkestand. Und der ist schon begehbar mit drei Personen oder vier. Das ist schon geräumig. Genau, der stammt aus einem früheren Projekt, was du irgendwie im Job gemacht hast und war jetzt quasi erst mal frei zur Verfügung. Und du hast dann gesagt, ja, bringe ich mit. Und nicht nur das, ich bringe auch noch ein paar Packungen altes Fotopapier mit.
Und dann machen wir daraus eine Kamera. Ja, eine Kamera, in der innen drin eine Dunkelkammer ist. Also, das ist wie so eine afghanische Boxkamera, aber halt so groß, dass man beim Fotografieren drinstehen kann. Genau. Und zufällig habe ich noch ein paar Blatt altes Fotopapier rumliegen und dachte mir, die müssen endlich mal verbraucht werden. So 50 mal 60 oder so? Ja, genau, in der Größenordnung. Und ich habe Gott sei Dank drei wunderbare Mitstreiter, die auch die Ideen mitgeliefert haben und auch die Projekte unterstützt haben mit Objektiven, Kai und der Rolf macht super tolle Videos darüber und es ist eine tolle Truppe, es macht riesig Spaß und dass man eine riesig große Kamera bauen kann, ist klasse. Also man kennt das vielleicht, so eine Lochkamera aus einem Zimmer, eine Lochkamera zu machen, in der man alles zuklebt. Was waren denn so die Challenges?
Also das Erste war natürlich, wie kriege ich da ein Loch rein, ohne dass ich diesen Anhänger, den ich mir ausgegeben habe, zerstöre. Das war die erste Herausforderung. Dann natürlich, wie kriege ich das Ding lichtdicht, weil so ein Anhänger ist nicht immer an allen Stellen dicht. Der ist ja nicht dafür gebaut. Genau. Und dann war so noch die Herausforderung, wie kriegen wir jetzt das Ganze scharf? Also man will ja ein Foto rauskriegen. Ja, also das erste Ding war, ihr habt dann erstmal im Baumarkt irgendwie eine Holzplatte geholt und die dann quasi statt der Türe eingebaut. Da konnte man dann ein Loch einbohren und ein wie geartet, wie auch immer geartetes Objektiv reinmachen. Für Lochkamera wäre wahrscheinlich ein relativ kleines Loch nötig und dann käme relativ wenig Licht rein. Also habt ihr gesagt, wir machen das mit Holz. Mit Glas, mit Linsen.
Wie hat sich das so ergeben? Das hat sich damit ergeben, dass wir festgestellt haben, dass unser Bildkreis ziemlich weit hinten am Wagenende war. Und wir gesagt haben, das kriegen wir nicht scharf. Dafür ist unser Wagen dann doch ein bisschen zu kurz mit 3,50 m. Wir müssen das irgendwie näher rankriegen. Und dann haben wir, Gott sei Dank, Kai hatte wunderbare Linsen dabei. Kai, was sind das für Linsen? Das sind eigentlich ganz normale Brillengläser. Mein Kumpel ist Optiker und der hat mir halt ungeschliffene Gläser besorgt. Also runde Linsen quasi. Runde Linsen, ja. Angefangen hat die ganze Geschichte vor ein paar Jahren. Da habe ich bei Bonfonton irgendwie mal so ein Kamera Obscura Set mir gekauft. Aber das Ding hat 5,50 Meter Brennweite.
Und das war halt ziemlich schwierig, da irgendwie eine dunkle Kiste da für 5,50 Meter irgendwie hinzukriegen. Und ja, dieses Jahr hat es sich dann irgendwie halt ergeben. Und dann musste man halt gucken, dass wir auf eine kürzere Brennweite kamen. Und da, wie gesagt, dann mit den Brillengläsern geschaut. Die sollten theoretisch auf 3,50 Meter gehen. Aber 3,50 Meter ist halt dann auch immer noch eigentlich zu lang. Weil wir wollten ja eigentlich nicht in der Unendlichkeit stehen. Dort, wo das dann scharf abbildet, sondern ein bisschen weiter vorne. Und dann braucht man mehr Auszug. Und deswegen haben wir dann letztlich sogar zwei Brillengläser zusammen kombiniert, um die Brennweite nochmal zu verringern. Also ich habe das richtig gehört, ihr habt aus Brillengläsern vom Optiker ein zweilinsiges Objektiv gebaut. Und wie hat Rolf, du hast gesagt, das ist dann auch innen fokussiert, oder? Das ist auf jeden Fall innen fokussiert. Wir müssen dann quasi die Abbildungsebene.
Die müssen wir so ein bisschen vor- und zurückschieben und gucken, wann es genau scharf ist. Also anfangs stand da noch ein Flipchart drin, einfach mal als Leinwand quasi. Der Bildkreis riesig, bis an die Decke und auf dem Fußboden von dem Ding. Und dann habt ihr euch irgendwas gebastelt für die Bildstandarte quasi. Und ich bin vorhin auch schon mal Model gesessen mit Belichtungszeit, wann?
Ja, als die Sonne noch schien, da waren wir bei so 5 bis 10 Sekunden und später sind wir dann bis 30, 35 Sekunden hochgegangen. Okay. Ja, und das hat funktioniert. Also Jürgen, du hast dann, ist das ein Positivpapier oder hast du es einfach mit einem Positivprozess entwickelt? Positivpapier. Positivpapier, ist am einfachsten. Ja, sagenhaft. Ein bisschen schwierig damit, dann Bilder zu komponieren, weil du brauchst dann immer Wagenheber oder Anhängerkupplungen und solche Geschichten. Aber ja, pfff.
Absolut Wahnsinn. Mit dem Einlinser auch wirklich so eine ganz, ganz feine Schärfentiefe, also wenig Tiefe, viel Unschärfe quasi. Mit dem Zweilinser ein bisschen knackiger und da sieht man auch mal, es ist gar nicht so schwer, sich ein Objektiv zu bauen. Man kann das auch mal einfach ausprobieren, wenn man sich in die Kamera reinsetzt und... Ja, sehr schön.
Also ich war fasziniert. Ich hab ja auch schon schon davor gestanden und bin doch erstaunt tatsächlich. Ich war auch mal drin und dann musst du dir halt vorstellen, das ist nicht so ein Bildkreis, sondern dieser Wagen ist halt gefüllt mit einem Bild. Also jetzt glaube ich aktuell habe ich es nicht gesehen, aber als er oben noch in der Sonne stand, das ist also nicht nur an der gegenüberliegenden Seite von dem Loch mit den Brillenbläsern, sondern auch links und rechts an den Wänden wirklich komplett das Bild zu sehen. Das ist ein riesen Bildkreis. Also wenn man wollte, könnte könnte man das Ding komplett mit Fotopapier auskleiden und ein Riesenpanorama machen. Und es ist auch alles nicht verzerrt oder so. Ja, wir haben uns schon überlegt, ob man da nicht einfach die ganzen Wände vollkleistert mit Fotopapier und das dann hinterher so als Collage macht. Beim Mittagessen heute saßen wir mit dem Dozenten vom Holzkurs zusammen von den Holzbildhauern. Der meinte dann, ja, da könnte man ja in dem Wagen auf verschiedene Entfernungen Papiere hängen und die nachher auch so ausstellen. Dann hätte man noch so eine Tiefe drin. Der Mann ist Künstler, ne? Es kommen sofort Ideen, auf jeden Fall. Ja, eine Idee, die kam, das werden wir wahrscheinlich umsetzen, ist, dass wir mit dieser Kamera dann auch das Gruppenbild machen.
Das ist, glaube ich, dann Weltrekord für größte Kamera für ein Gruppenbild oder so. Zumindest bei Happy Shooting. Ja, das muss uns erstmal jemand... Aber Challenge accepted. Sucht mal, ob es ein größeres Format für Gruppenbilder gibt. Jo, das ist Das ist wild.
Macht Spaß hier. Genau. So, wir sind jetzt fast am Ende. Wir kriegen schon ein Gefuchtel von Teilnehmern, die jetzt noch eine Nachtschicht vor sich haben. Die müssen jetzt noch ein bisschen an ihren Projekten arbeiten. Deshalb kürzen wir das jetzt ein bisschen ab und machen noch eine kleine Vorstellungsrunde. Wir wollen ja mal wissen, wer ihr seid und wo ihr herkommt. Fangen wir doch mal hier an. Pia aus Heilbronn. Peter aus Heilbronn. Thomas aus Kölle. Stefan aus Bibera, Jochen aus Bay Kassel, Rolf aus Gelsterbach, Kai aus Dieburg, Jürgen aus Reutlingen, Hannes aus Wolfertswil, Daniel aus Milte, Marc aus Berlin, Moni aus Holtensen, Dietmar aus Bad Schwartau, Rainer aus Aschaffenburg, Anne aus Aschaffenburg, Max aus Miesbach, Marco aus Röckersbühel, Clemens aus Trier. Dan aus Fraunfeld. Uwe aus Ratzeburg. Thomas aus Coesfeld. John Michael aus Erfurt. Miriam aus Hartersheim. Danny aus Berlin. Wolfgang aus Landau. Ingo aus Berlin. Der Chris aus Holgensen. Und der Boris aus Nordheim. Genau, und das war's. Bis zum nächsten Mal. Moment, ach so. Oh, ich habe Sonja übergangen. Du bist so mitten in dem Raum. Genau, die Shownotes heute von Sonja aus Ellwangen. Gut.
Euch allen ein großes Dankeschön, dass ihr hier seid. Wir sind in einer Woche wieder mit einer normalen Sendung da. Wir verabschieden uns mit einem 3, 2, 1. Herzlichen Schuh-Tipps.
Music.
Shownotes
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Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
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Aus der Preshow: Keine Preshow, denn Live aus de Gewölbekeller des Klosters Inzigkofen
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Klostergeister wahrscheinlich schon seit 2009 (aber sicher sind sie sich nicht)
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Diesjähriges Klostergeister-Motto: Gestaltung
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News:
- Canon R1 ist noch für 2024 angekündigt: mit neuem Sensor, besserer Bildqualität, AI, Motiverkennung
- Es gibt Gerüchte zur Canon R5 II (die offizielle Ankündigung soll vielleicht noch im Mai 2024 kommen)
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Überblick über Klosterprojekte und -ereignisse 2024
- Jelly-Plate-Projekt
- Jochen hat eine Fotobox gebaut und mitgebracht
- Mystery-Projekt mit dem Falt-Mikroskop aus Pappe
- Bedienhilfe im iPhone nutzen, um Fotoaufnahme mit Sprache auszulösen (Bedienhilfen - Sprachsteuerung - Befehle - Eigene - Neuen Befehl erstellen - Aktion: eigene Geste ausführen - kurz an die Stelle des Auslösers tippen und speichern)
- Ein Parallel-Kurs im Kloster wurde kurfristig abgesagt und einige Teilnehmende schreiben jetzt ohne Kursleitung an ihrer Autobiografie
- Über die Hälfte der Klostergeister-Teilnehmenden machen bei WeeklyPic mit
- Jürgen kommt mit Anhänger ins Kloster, in dem er mit seinem Projektteam eine begehbare Kamera baut
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Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
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Der #hsterminkalender im Netz
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Aktuelle Aufgabe "Gestalt" vom 09.05.2024 bis 23.05.2024 mit dem Tag "hsbgestalt"
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Hausmeisterei:
- Feedback zur Sendung (gerne auch Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- CM MAGAZIN
- Auf Mastodon folgen: Boris, Chris und Happy Shooting
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Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger und Tobias, Christian N.
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