#856 - Kein echtes Zebra

Veröffentlicht 27 June 2024

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#856 - Kein echtes Zebra

Veröffentlicht 27 June 2024

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Boris

Happy Shooting, Folge 856. Kein echtes Zebra. Die heutige Folge wird euch präsentiert von.

Chris

Der tollsten Community auf der Welt.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Ja, schönen guten Tag, lieber Chris.

Chris

Ja, guten Tag. Guten Tag.

Boris

Du musst jetzt sagen, lieber Boris, damit man in der Einleitung gleich weiß, wer wir sind. Mein Gott.

Chris

Dass wir den Stimmen kriegen, werde ich nicht mehr.

Boris

Das wird doch eh nichts mehr. Rennsteig, die waren das.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren. Boris und Chris.

Boris

Ja, aber damals hatten die noch Metall.

Chris

Wir reden gerade über Brause. Wer die Pre-Show hört. Das ist das Schöne an dieser Community, dass ihr live quasi mitmacht und uns Fact-Checked oder auch Informationen, recherchiert und du hattest vor einer Pre-Show über eine Brause geredet und jetzt hat Jochen die auch tatsächlich gefunden, basierend auf deiner etwas seltsamen Beschreibung. Aber wie gesagt, wer Pre-Show hört, weiß mehr. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.

Boris

Und ich bin der Boris und kann vielleicht mal jemand Kontakt mit Rennsteig aufnehmen, die können uns jetzt sponsoren. Super Idee.

Chris

Ganz tolle Idee. Das Zeug ist grün. Ich weiß nicht, ob wir das trinken. Marc. Okay. Wir reden heute über tolle Sachen in der Fotografie, aber bevor wir das tun, wie immer der Hinweis, wir sind live heute am 25. Juni. Es ist...

Boris

27 Grad? Nein. Was willst du sagen?

Chris

Es ist 27 Grad. Bei mir nicht, weil die Villa hat dicke Wände und das dauert einige Tage, bis die so durchgeglüht sind und das, bis dann die Wärme auch hier innen ankommt. Aber ja, Ja, dafür bleibt es dann nachher länger warm. Das ist vielleicht auch nicht immer so positiv. Ja, wir sind live dienstags, donnerstags wie immer auf dem Podcast-Feed, happyshooting.de, auf der Website und so weiter. Wer hier live dabei sein möchte, gerne, immer, jede Woche. Und natürlich dürft ihr hier auch Feedback reinwerfen, Fragen, Beschwerden, Lieberfragen oder Anekdoten oder so was in happyshooting.de slash hi, da ist, da könnt ihr was eintragen, da könnt ihr auch gerne einen Audiokommentar dran hängen oder sogar einen Videokommentar. Kriegen wir selten, aber naja, mal gucken. Ja. Gucken wir mal. Wir haben einige News. Wir haben noch ein paar weitere Themen und zum Schluss noch eine Aufgabe aufzulösen. Fangen wir mal an.

Boris

Ja, wir haben noch einen Nachtrag schrägstrich Korrektur bekommen und zwar vom, User Woodpecker auf Mastodon. Der hat nämlich geschrieben, auf BlueSky war das. Ihr hattet einen Fehler bei der Adobe-Kündigung. Da ging es ja um das vorzeitige Kündigen eines Jahresabos bei monatlicher Zahlung. Und da schreibt er hier, oder Sie, die Strafzahlungen sind 50 Prozent der Restlaufzeit. Also wenn ich im November kündige, zahle ich noch den halben Dezember, nicht sechs Monate. hatte.

Chris

Das war mein Fehler, nicht unser, sondern das habe ich nicht korrekt recherchiert. War aber auch nicht so ganz leicht, weil das tatsächlich so ein verzweigtes Gebilde ist. Also korrekt ist, wenn du dieses Adobe Jahres Abo mit monatlicher Zahlung abgeschlossen hast und dann ab 15 Tagen, also bis 14 Tagen kannst du noch kündigen, kostet nichts, ab 15 Tagen sagen, kündigst, kostet das 50 Prozent der Restlaufzeit. Das heißt, der Worst Case ist tatsächlich, du cancelst am Tag 15 und zahlst dann noch ein halbes Jahr. Also so teuer kann es nur sein, wenn du ganz am Anfang kündigst. Weshalb Leute das dann auch nicht tun und es dann hoffentlich auch vergessen. So denkt zumindest Adobe.

Boris

Ja, aber dann hättest du auch kein Jahresabo abgeschlossen, wenn man mal ehrlich ist.

Chris

Jetzt kommen wir zu dem wichtigen Punkt an dieser Stelle und das war mir nämlich nicht klar. Das habe ich jetzt nochmal über ein paar Videos gesehen aus Amiland. Adobe hatte das nämlich im Bestellsystem nicht deutlich gezeigt, dass du da ein Jahresabo mit monatlicher Zahlung abschließt.

Boris

Ah, es sah dann aus wie ein günstiges Monatsabo oder sowas.

Chris

Richtig, das haben sie mittlerweile, haben sie das reingemacht in die Bestellung, so habe ich es auch gesehen, stand schon monatliche Zahlung, jährliche Jahresabo oder sowas. Du hast diese Terms tatsächlich erst nach mehrfachem Klicken auf kleine Links, unten unter dem Bestellknopf nochmal so ein Text und bla bla bla bla und hier klicken und so. Und deshalb war es beim Bestellen auch nicht ganz ersichtlich, dass du da ein Jahresabo geklickt hast. Daher auch mit diese Klage jetzt.

Boris

Ja, zu Recht. Also wenn das nicht deutlich wird.

Chris

Und sie haben halt diese Abbestellversuche dann auch unnötig schwer gemacht. Also da ist die Rede, ich habe es nicht nachkontrolliert, aber da ist die Rede von Leuten, die, sich da auf der Website nicht zurechtgefunden haben, weil die machen es einem da halt auch nicht leicht. nicht. Da musste ich auch erst mal durch ein paar Ebenen durchklicken. Dann heißt es dann irgendwann, naja, ruf halt mal einen Support an, rufst einen Support an und es wird da berichtet, dass dann auch durchaus mal so ein Support-Call, also erst mal ewig dauert, bis du rankommst. Du wartest in der Warteschlange und dann bricht der noch irgendwie ein paar Mal ab, bis du das dann durchlässt. Also, ob das so ist, wie gesagt, hören sagen, aber, Einfach machen sie es einem nicht oder haben sie es einem zumindest nicht gemacht und das ist Grundlage für die Klage. Aber ja, die Restlaufzeit.

Boris

Ja, das ergibt ein bisschen mehr Sinn für mich, klingt plausibler für mich. Das ist, was ich sagte, also ja, es muss natürlich deutlich da stehen, dass du halt monatlich einen günstigeren Preis bezahlst, weil es ein Jahresabo ist. Das heißt, wenn du gleich zwölf Monate bestellst quasi, dann zahlst du auf Raten und die Raten sind günstiger als das Monatsabo. Das ist ja soweit, verstehe ich das ja. Und damit du jetzt nicht irgendwie dir nur ein günstiges Monatsabo schießt, muss natürlich irgendwie was von dem Geld dann wieder rein, weil sonst hättest du ja auch ein Monatsabo abschließen können. Das ist schon in Ordnung und dass es da immer irgendwelche Breakevens gibt.

Chris

Gibt. Naja, was halt nicht in Ordnung ist, ist, wenn es nicht deutlich ist.

Boris

Was du da kaufst.

Chris

Du musst wissen, was du da kaufst und das muss unmissverständlich sein. Ansonsten, also das hinter irgendwie nochmal einer weiteren Ebene zu verstehen.

Boris

Nein, da sind wir uns einig.

Chris

Das ist ein Dark Pattern, das geht gar nicht.

Boris

Genau. Deswegen hatte ich letztes Mal gefragt, ob das auf den US-Seiten so ist, weil ich hatte nicht in Erinnerung, dass ich, als ich das Adobe Abo hier in Deutschland Abstand abgeschlossen hatte, irgendwie ein Missverständnis hatte, was ich da abschließe. Aber das kann da drüben halt anders gewesen sein. Oder es war hier auch so und ich bin einfach schon so trainiert, dass mir das nicht aufgefallen ist. Keine Ahnung. Aber da sind wir uns einig, es muss deutlich da stehen. Aber wenn du ein Jahresabo abschließt, was du monatlich bezahlst, dann ist das irgendwie nachvollziehbar, dass man da irgendwelche Differenzen sich dann reinholt. Weil die kalkulieren natürlich auch mit irgendwas.

Chris

Zu Adobe und KI haben wir gleich noch was, da aber jetzt noch kurz davor. Wir haben über happyshooting.de übrigens natürlich auch Feedback bekommen und zwar einmal von Heiko. Der schreibt noch eine kleine Anmerkung zum Thema Sucherhelligkeit. Da hatten wir mal drüber geredet.

Boris

Ja, weil die aktuelle Z6-3 jetzt ein sehr, sehr, sehr helles Sucherbild. Also der elektronische Sucher kann sehr, sehr hell sein. Was waren das? 4000, 5000 Nits?

Chris

Also richtig hell schreibt er. Wenn Mensch im Sommer eine Sonnenbrille trägt, dann können elektronische Sucher schon mal zu dunkel sein. Ich habe eine selbsttönende Brille und hatte letzte Woche eine Kamera mit elektronischem Sucher und konnte nur noch wenig erkennen. 3 zu 1, ihr wisst schon, Heiko.

Boris

Heiko, sehr guter Hinweis. Also Sonnenbrille, klar, ich fotografiere selber durchaus mal mit Sonnenbrille. Also in letzter Zeit nicht mehr so häufig wie früher noch, aber ein Teil meines Bildlookes kam dadurch zustande, dass ich das Bild durch die Sonnenbrille gesehen habe und das dann entsprechend bearbeitet habe.

Chris

Da habe ich noch so ein paar Gedanken dazu.

Boris

Aber die Selbsttönenden, das ist ein Ding tatsächlich.

Chris

Du hast generell bei Fotografieren vom Display runter. Also mit dem Display hast du potenziell halt ein Problem, wenn du zum Beispiel weitsichtig bist. Du siehst in die Ferne gut, dann musst du auf das nahe Display fokussieren mit den Augen. Das kannst du in dem Moment entweder nur mit einer Brille oder halt mit Kontaktlinsen, aber die machen ja dann auch so eine Dauerveränderung. Das heißt, das ist ein bisschen schwieriger, weil da halt, also die Lösung dafür ist natürlich der Electronic Viewfinder. Also du hast einfach da eine Dioptrienkorrektur im Sucher, die du halt beim Display hinten nicht hast. Und wenn du zwingend beim Display fotografieren musst, naja, da hast du halt noch ein paar Möglichkeiten. Das eine ist halt so eine Lesebrille zum drüberschielen oder so. Das geht dann relativ problemlos. oder du hast die Sucherlupe, die klassische. Das ist dann wieder ein Sucher quasi.

Boris

Das ist auch wieder das Dioptrienproblem. Da brauchst du dann auch irgendwas, wo du anpassen kannst.

Chris

Ja gut, bei den meisten Sucherluppen kannst du es ja anpassen. Oder du hast halt ein recht deutliches Fokuspeaking, was man dann auch sieht, vielleicht, auch wenn man ein bisschen unscharf sieht. Oder eben die Helligkeitskontrasteinstellung am Display. Weil helleres Display heißt, deine Augen können ein bisschen mehr die Blende zumachen und dadurch siehst du auch ein bisschen schärfer. Also, Nur so viel. Aber das Thema Sonnenbrille ist tatsächlich ein guter Hinweis.

Boris

Also wenn du mit getönter Brille in den elektronischen Sucher schaust, dann ist es schön, wenn der hell ist.

Chris

Immerhin sind die meisten polarisierten Brillen in die richtige Richtung polarisiert.

Boris

Ja, sonst siehst du gar nichts mehr.

Chris

Ich weiß nicht, ob es da tatsächlich einen Standard gibt oder ob sich das ergeben hat. Aber ich hatte das schon mal mit einer polarisierten Brille, wo ich dann das Smartphone nicht richtig sehen konnte. Die Brille war irgendwie 90 Grad falsch eingebaut, polarisiert, wie auch immer.

Boris

Ich kenne es von den Kameras, wenn du eine polarisierende Sonnenbrille hast, dann kannst du, wenn du die Kamera normal hältst, das Sucherbild sehen und dann machst du ein Hochformatbild und wirst auf den Monitor gucken und dann ist der schwarz. Ja, dumme Sache.

Chris

Na gut, zurück zu Adobe. Es gab die Tage eine Umfrage. Also Adobe hat eine Umfrage gemacht zur KI-Nutzung. Das ging tatsächlich durch diverse Social Medien. Die haben gesagt, ja hier, macht mal alle mit. So nach dem Motto, falls ihr Kritik an dem Thema habt, dann lasst die mal bitte da. Ich habe dann tatsächlich mir diese Umfrage angeguckt, habe sie aber nicht komplett durchgegangen, weil das war tatsächlich ein bisschen was Längeres mit x Unterseiten und so weiter. Die wollten halt irgendwie viel wissen über deine KI-Nutzung und welche Produkte von Adobe du kennst und ob dir denn die folgenden KI-Features bekannt sind. Dass ich wollte so ein bisschen abklopfen bei den Kunden, ob das irgendwie passt. Und ich kann mir vorstellen, nachdem, wie oft ich das dann in den Social Media gesehen habe, dass die ganz schön zugemüllt worden sind von vor allem Leuten, die vielleicht das eben nicht so mögen mit der KI. Und dann war plötzlich die Umfrage weg.

Boris

Ja, ich hatte das gelesen bei Mastodon, schrieb jemand, guck mal, hier ist eine Umfrage. Und dann meinte irgendjemand, ja, der Link geht nicht. Und er sagte, ich habe das also just vorm Schreiben des Postings ausgefüllt und dann hatten sie es wohl gerade offline genommen.

Chris

Wie auch immer. Also ich kann mir vorstellen, dass da vielleicht ein paar Leute nicht ganz glücklich waren mit der Art der Antworten, die da kamen. Und nun ja, also wie gesagt, ich habe es ja nicht bis zu Ende durchgenudelt. Nun ja, soll ich sagen.

Boris

Also ja, ich bin ja selbst gern auf der polemischen Seite und würde auch sagen, vielleicht hat Ihnen das Ergebnis nicht geschmeckt nach der ersten Erhebung, was da reingekommen ist. Auf der anderen Seite denke ich mir, wenn die nur lang genug läuft, dann sind die ersten Meckere auch schnell irgendwie rausgefiltert.

Chris

Ja, klar.

Boris

Ich kann mir halt auf der anderen Seite auch vorstellen, dass da jemand mit der Umfrage einfach übers Ziel hinausgeschossen ist. Also auch in den größten Firmen kann das mal passieren, dass irgendwelche Dinge rausgehen, die noch nicht rausgehen sollten oder die so nicht rausgehen sollten in der Version. Und gerade weil du gesagt hast, das war eine sehr umfangreiche Seite mit vielen Unterpunkten und so weiter. Ich kriege auch ab und zu mal so Umfragen und dann überlege ich immer, ob ich mitmachen will. Manchmal schreiben sie dazu, das dauert nur 10 Minuten deiner Zeit. Und dann bin ich da drin und nach 10 Minuten habe ich gerade mal irgendwie die dritte Seite gelesen. Es ist unklar, wie viel noch kommt. Dann mache ich den Browser wieder zu. Und wenn das so umfangreiche Sachen sind, wo Leute anfangen und dann vorzeitig vielleicht abbrechen, also ich spiele jetzt mal den Teufels Advokat, dann kann das auch sein, dass die Umfrage runtergenommen wird, weil das ergibt dann halt auch keinen Sinn. Ja, aber das ist dann schlechtes Umfragendesign. Ja, natürlich ist es das. Was meinst du, solche Umfragen Umfragedesigner werden teilweise ja nicht vom Marketing gemacht, sondern irgendwo aus der leitenden Position heraus. Dann will ich das noch wissen und will ich das noch wissen und das noch wissen. Und dann sagt dir irgendein Umfragedesigner, wenn du das wissen willst, solltest du so nicht fragen. Das ist eine Kunst für sich, so eine Umfrage.

Chris

Oh ja, natürlich.

Boris

Ich kann es nicht. Ich kann nur als Beantwortender sagen, so nicht.

Chris

Es ist tatsächlich so. Bernd hat einen ganz guten Hinweis dazu. Er sagt nämlich, das war bestimmt kriminelle Energie. Die CDU hat da Erfahrungen damit.

Boris

Das muss ich jetzt erklären. Das ist auch schon wieder ein paar Tage her.

Chris

Es gab ja diese Umfrage der CDU über, was war es denn, Verbrennerverbot oder was heißt, ist ja kein Verbot, also Verbrennerneuwagen.

Boris

Genau, ab 2035 oder so.

Chris

Ab 2035 oder so und da sind halt die Antworten nicht ganz in die richtige Richtung gegangen. Also haben sie nicht die Antworten bekommen, die sie gerne gehabt hätten und haben dann relativ schnell gesagt, das ist ja mit krimineller Energie manipuliert worden und so weiter. da. Naja, vielleicht hören wir da von Adobe noch irgendwas.

Boris

Vielleicht wird es eine neue Umfrage geben, die ich sage jetzt mal, die vielleicht ein bisschen einfacher gestrickt ist.

Chris

Magst du KI? Ja oder nein?

Boris

Ich will jetzt mal das Gute sehen. Du müsstest übrigens deine Seite mal refreshen.

Chris

Ja, ich sehe, dass meine Kamera schon wieder steht.

Boris

Es kann halt sein, es waren die falschen Antworten. Sicherlich kann aber auch einfach sein, es war schlechtes Design und die haben den Stecker gezogen.

Chris

Genau. Letzte Sendung haben wir die Pentax K17 mal kurz besprochen. Nicht K17, Pentax 17.

Boris

Die ich inzwischen auch im Bewegt-Bild gesehen habe. Ich habe sie immer noch nicht live in den Händen halten können. Ich habe sie inzwischen im Bewegt-Bild gesehen. Ich mag sie immer noch nicht leiden. Wie gesagt, das ist ich sage nicht, es ist eine schlechte Kamera. Ich mag einfach nur vom Design her entspricht sie nicht meinem ästhetischen Wohlgefinden.

Chris

Das ist ja schön. Ja, jedenfalls hat Pentax Übrigens.

Boris

Die Canon R6 auch nur gerade so eben. Also nur, um was in Perspektive zu setzen.

Chris

Jedenfalls haben sie jahrelang dran rumentwickelt. Das war auch so ein Projekt, wie ich das so nebenbei noch mitbekommen habe, was tatsächlich erstmal eigentlich gar nicht so, also hat keiner so richtig dran geglaubt, bis auf die Leute, die das Ding entwickelt haben. Also das musste auch in der Firma wohl erstmal so Überzeugungsarbeit leisten und sie haben dann auch, ja so, wird sich das lohnen, verkaufen wir da genügend davon, weil das ist ja schon irgendwie ein Nischenprodukt und man weiß ja nicht so genau und naja, jetzt weiß man.

Boris

Aber Nische passt gut zu Pentax. Ich finde das gut, dass sie solche Nischen bedienen.

Chris

Ja, hat sich jetzt auch entsprechend rausgestellt. Die Nische scheint tatsächlich interessant zu sein, weil die Vorbestellungen für die Pentax 17 haben die Erwartungen weit übertroffen, sagt Pentax. Die Nachfrage war so hoch, dass die Produktionskapazitäten jetzt erhöht werden mussten. Das hat Pentax auch bei der oder Ricoh Pentax auch bei der GR3 schon mal machen müssen, glaube ich.

Boris

Haben sie Zahlen genannt?

Chris

Nee, haben sie nicht. Ich glaube aber nicht, also bei Pentax habe ich nicht das Gefühl, die würden da jetzt irgendwie damit versuchen, noch mal den Hype anzukurbeln.

Boris

Die Verkäufe zu erhöhen. Und ich glaube auch nicht, dass es handverlesene Einzelstücke sind. Also es wird schon eine ordentliche Auflage sein.

Chris

Also Zitat, die Vorbestellungen für die Pentax 17 haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Also scheint tatsächlich zu gehen. Also das ist cool. Das scheint der Zielgruppe, glaube ich, ganz gut angepasst zu sein. Leute, die das mit der analogen Fotografie mal lernen möchten, aber eben keinen Bock haben, sich da jetzt irgendwie auf dem Gebrauchtmarkt umzutun mit welchen 50er-Sachen.

Boris

Und nach dem, was du letztes Mal mal erzählt hattest, scheint sie ja auch einfacher zu sein. Also du hast zwar die Einstellmöglichkeiten bis zu einem gewissen Grad, aber eben in definierten Rahmen, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass was Vernünftiges dabei rauskommt, auch relativ hoch ist. Also zumindest technisch vernünftig dabei rauskommt. Und das kann ja durchaus ein attraktiver Punkt da dran sein.

Chris

Ja, ich ziehe mal noch ein anderes Thema kurz vor, weil das passt nämlich hier sehr, sehr gut dazu. Und das ist Fuji. Das sind die mit dem Film. Also auch mit dem Film.

Boris

Den Vorgangsschein kamen sie auch.

Chris

Haben sie auch. Fuji plant jetzt, eine neue Produktion von Farbfilmen in China wieder aufzunehmen.

Boris

Was heißt wieder aufnehmen?

Chris

Weiß ich nicht. Was heißt wieder aufnehmen? Sie hatten 2018 die Produktion dort eingestellt. Sagt, läuft nicht mehr oder läuft nicht gut genug. Müssen wir konsolidieren in irgendeiner Form. Ja, jetzt fangen sie an und machen wieder zwei Filme in China. In China wird produziert und zwar für den chinesischen Markt. Die soll 2025, also nächstes Jahr, beginnen, die Produktion. Es geht um den oh, lass mich lügen, den C200 und den C400 Farbnegativfilm.

Boris

Okay.

Chris

Tja, also Film ist nicht tot, ganz sicher nicht. Und der chinesische Markt scheint an der Stelle tatsächlich auch irgendwie mitzumachen.

Boris

Vielleicht haben die jetzt alle die Pentaxe gekauft, weshalb sie die Produktion steigern müssen und jetzt brauchen sie Filme dafür.

Chris

Also in dem zugehörigen Peter-Pixel-Artikel, da wird auch erstmal relativ gut spekuliert, dass das ja nur ein umgepackter Film sei, der eigentlich von jemand anders hergestellt wird und und und. Und das ist also so ein bisschen rumgeungt und dann kommt aber das Update, was dann gestern wohl nachgeschoben wurde, dass Fujifilm das also confirmed hat, dass die Filme dort produziert werden und für den chinesischen Markt. Finde ich cool.

Boris

Ist schon spannend, wie wir seit 2006 begleitet haben, dass Filmproduktion eingestellt wird, Kameraproduktion eingestellt wird, also analoge. Und so langsam scheint das Tal durchlaufen zu sein und es kommen neue Filme, es kommen neue Player auf den Markt, die ganz neue Filme versuchen, da aus England war ja da irgendwas, ich hab den Namen gerade nicht zur Hand, neue Kameras werden gebaut, analoge Kameras mit neuen Konzepten, also ja, also die Nachfrage scheint da zu sein. Finde ich irgendwie schön, weil das ist so, ja, das ist einfach eine tolle Fotografie.

Chris

Und ob.

Boris

Und ob. Und ob. Das ist halt so was, also ich persönlich mache es halt nicht mehr, ich habe es halt versucht nochmal, aber es packt mich jetzt nicht mehr so, aber das bin jetzt halt ich. Aber nichtsdestotrotz kann ich die Begeisterung dafür absolut nachvollziehen, weil du hast irgendwie was echtes. Und wenn du dann noch anfängst und dir tatsächlich die Filme auch noch selbst entwickelst und da das ganze Potenzial ausschöpfen kannst oder einfach nur Spaß daran hast, dass bei dir zu Hause auf irgendwie so einem Kunststoffstreifen da plötzlich irgendwelche Bilder entstehen. Das ist schon faszinierend, sowas.

Chris

Früher mal echtes Zelluloid. Nitrocellulose. Ja.

Boris

Brandte gut.

Chris

Hochbrennbar. Ja, ich habe die Döschen, ich habe ja noch ein paar Dosen alten Filmen. Das ist dann der Safety-Film. Nee, nicht der Safety-Film, sondern vor dem Safety-Film kamen die in so sehr dichten Alu-Dosen. Damit dann nicht die Bude abfackelt.

Boris

Verstehe.

Chris

Und dann gab es irgendwann Safety-Film. Da war das dann auf Kunststoffträger. Ja, vom, digitalen zum, nee, vom analogen zum digitalen es ist gerade so ein paar tage her da ging das durch die, medien dass apple was neues rausgebracht hat und zwar erst mal update für final cut pro für das ipad also version 2 davon und das ist an sich schon mal ganz gutes update weil das kann jetzt halt multicam funktionalität und so weiter also diverse sachen da die da rein gewandert sind aber das eigentliche Killer-Feature, ist die Final Cut Camera App.

Boris

Ja, die hatten sie vorgestellt auf einer Keynote.

Chris

Für iPhone. Und ja, das hatten sie vorgestellt, genau, das war irgendwie auf der WWDC, glaube ich, noch eine Session oder so.

Boris

Ja, da mag eine Session sein, aber vorgestellt hatten sie es schon vorher. Ich weiß nicht, ob das das Scary-Event war oder so. Irgendwo hatten sie das vorgestellt.

Chris

Naja, jedenfalls unterstützt jetzt das Final Cut Pro auf dem iPad, nur auf dem iPad. IPad unterstützt bis zu vier Kameras als Multicam und diese vier Kameras sind Apple-Geräte, also iPhones oder iPads. Brauchen die iOS 17.4 und müssen, glaube ich, den A13 Bionic-Chip haben oder so. Genau. Das ist also, das geht los mit dem iPhone XS.

Boris

Was ist wirklich weit zurück.

Chris

Du kannst echt alte Geräte dafür verwenden. Das heißt, du hast irgendwie du hast irgendwie ein, was weiß ich, ein Event, den du mit mehreren Kameras aufnehmen möchtest. Was weiß ich, eine Band, die spielt oder Theaterstück. Mit deinen Kumpels draußen irgendwie was machen oder Theaterstück oder so.

Boris

So was hätte ich mir jetzt, also Also du wirst es gleich erzählen, was das macht. Ich hätte mir sowas tatsächlich gewünscht, als meine Schwester ein Theaterstück vorgeführt hat. Und dann sollte ich das drehen. Und die hatten halt eine Kamera, so eine DV-Kamera. Und mit der habe ich das dann gedreht. Und ich habe damals schon gedacht, wie geil wäre das, wenn ich jetzt hier irgendwie das Handy von meiner Schwester, meins und das von Tanja, irgendwo hier verteilen könnte, um die Bühne rum und ins Publikum rein. Und ich könnte das hinterher einfach zusammenschneiden. Aber ging halt nicht.

Chris

Ja, und du kannst halt hier, also man sieht es ja im Video, du kannst halt hier jetzt tatsächlich mit Live-Preview mehrere Spuren, also bis zu vier aufnehmen. Du kannst also verschiedene Kamerawinkel, die du einstellen kannst. Also Klassiker ist hier irgendwas, Interview, wo du halt auf die zwei Leute eine Kamera hast und dann vielleicht noch eine Überblickkamera und vielleicht noch eine Viertelkamera mit irgendeinem Tisch, auf dem man irgendwas zeigen kann oder so. Und das Ganze spielt halt anscheinend wohl ziemlich seamless zusammen. Also mit der mit der Kamera-App, also Final... Kamera App, die kommen wir gleich noch dazu, die ist nämlich auch nicht ganz uninteressant, weil die auch Standalone einiges kann, aber die hängt sich da quasi ziemlich seamless rein. Du kannst keinen Live-Multicam-Schnitt machen damit, aber du hast hinterher in deinem Projekt quasi dann die entsprechende Menge an Kameraspuren und das Audio von jeder Kamera und du kannst, glaube ich, noch separat Audio über ein externes Device mit dazu holen. Also sprich, du hast die Möglichkeit für ein Interview irgendwie noch die guten Mikrofone da mit reinzunehmen oder so. Und ja, hast dann im Prinzip dann eine ganz gut aussehende Multicam-Geschichte.

Haben sie auch ein bisschen darüber erzählt, wie das jetzt ist mit hier, du hast in den Smartphones halt unterschiedliche Brennweiten, also Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten. Natürlich ist die mittlere Brennweite oder die Normal-Brennweite ist ja quasi die, wo die beste Kamera drin steckt. Das heißt, du magst vielleicht nicht unbedingt viel mit, speziell bei wenig Licht, mit den Telekameras arbeiten. Aber selbst das fände ich für Interviews und sowas wahrscheinlich völlig völlig ausreichend. Also kriegst da wahrscheinlich sogar noch einen ganz guten Schnitt mit der Schärfentiefe und so weiter hin.

Boris

Das ist eine Frage des Lichtes, was du aufgebaut hast. Und ich weiß nicht, ob du da nicht sogar bei den neueren Smartphones dann auch diese, die künstliche Schärfentiefe, diesen Cinema Dings da aktivieren kannst. Das weiß ich jetzt nicht. Wenn noch nicht, dann wird das wahrscheinlich noch kommen.

Chris

Und was sie ja noch demonstriert haben, ist, dass du natürlich auch vom iPad dann ein HDMI Out auf einen externen Monitor packen kannst. Also du kannst dann für die Leute, die die da im Studio sind, quasi auch gleich noch den kompletten Überblick zeigen, welche Kameras aktiv sind, was die sehen und so weiter. Also das ist die Möglichkeit, dich dann auch entsprechend zu korrigieren von der Positionierung und so weiter. Ja, dann die Final Cut Camera App. Die ist nicht ganz uninteressant, weil sie halt doch eine ganze Menge an Features bringt. Ich scroll hier mal runter. Egal. Also die, das ist eine Kamera App, ne? So Videokamera App, wie man sie sich halt vorstellt. Aber eine, die halt jetzt endlich mal dir die Kontrolle gibt. Der Klassiker, also Standard ist, du hast eine Kamera in deinem Smartphone und die macht dann alles für dich. Die stellt scharf, die macht die Belichtung.

Boris

Ja, vielleicht kannst du auch irgendwo Tap and Hold machen, wenn du den Fokus an Belichtung fixieren willst.

Chris

Genau, aber dann war es das auch schon so. Die Camera Up, die hat halt dann doch relativ professionelle Steuerungsmöglichkeiten für deine Videoaufnahmen. Also Formate, Format und Auflösungswechsel und so weiter. Also du hast die Möglichkeit von 24 Frames bis zu, je nachdem was die Kameras halt können, aufzunehmen. Manuellen Fokus, ISO-Einstellungen, kann auch in ProRes und HDR aufnehmen. Wie gesagt, geht alles Standalone.

Boris

Weißabgleich manuell einstellen zum Beispiel.

Chris

Integriert auch noch Fokus Peaking, hat eine Überbelichtungsanzeige und du kannst diese Sachen auch Remote einstellen von der Final Cut Pro pro iPad-Version. Das heißt, du hast die Möglichkeit, einfach mal die Kameras aufzubauen, zu framen und dann alles zentral irgendwie zu bedienen.

Boris

Genau, dann wenn du quasi die vier Live-Bilder siehst, dann könntest du noch manuell den Weißabgleich anpassen oder einen Fokus setzen und solche Geschichten machen.

Chris

Genau, du kannst sogar auch die Aufnahme, glaube ich, von jeder dieser Kameras starten. Also du könntest sagen, oh, passiert was? Hier, zack, die Kamera hat ja neben mir, da drücke ich mal auf Aufnahme. Das Ganze bis 4K, 24 Frames pro Sekunde sind unterstützt. In dem Video sieht man so ein bisschen bei der Übertragung eine leichte Verzögerung, was auf den Bildschirm kommt, aber das ist natürlich nachher im Projekt synchron. Nur die direkte Darstellung ist ein bisschen, weil du schickst halt dann doch eine Menge Daten über so ein WLAN. Das hängt wahrscheinlich ein bisschen davon ab. Und du kannst auch Projekte direkt von externen SSDs noch bearbeiten in diesem Final Cut Pro, was auch ganz cool ist, wenn du jetzt nicht das dickste iPad hast. Ja, wie gesagt, ab iOS 17.4 oder später unterstützt Geräte ab dem A13 Bionic-Chip.

Boris

Bei der Kamera-App kannst du auch den Audio-Input wählen. Also wenn du ein externes Mikrofon angeschlossen hast am Smartphone, kannst du auch das direkt in der Kamera-App auswählen, ohne irgendwelche Klimmzüge machen zu müssen.

Chris

Und du siehst in der Kamera-App auch dein Audio-Pegel. Das ist auch ganz interessant.

Boris

Auf dem Live-Bild, auf dem iPad dann von allen vier Kameras.

Chris

Genau. Also ProRes HDR-Aufnahme, wo es unterstützt ist. Kannst aber auch auf SDR stellen. Also muss nicht HDR sein. Manuelle Einstellungen, ISO-Weißabgleich, Belichtung, Focus Peaking, und Verwendung von älteren Geräten.

Boris

Zebra hat es Das gibt es, glaube ich, auch bei den neueren iPhones. Ich weiß nicht genau, ab welcher Wahl von 11 oder sowas.

Chris

Nee, das ist eine Überbelichtungswarnung, kein Zebra. Das ist eine Überbelichtungswarnung.

Boris

Ja, gibt es auch. Ich hörte in dem Video, dass es Zebra und Überbelichtungswarnung geben soll. Also hören sagen.

Chris

Ich habe es angeguckt und habe kein Zebra gefunden.

Boris

Okay, dann war es nur eine Fehlinterpretation.

Chris

Also für alle, die es nicht wissen, Zebra ist im Videobereich eine Möglichkeit, eine bestimmte Belichtungsstufe, das kann man oft einstellen, auf dem Live-Bild quasi mit so schwarz-weißen Streifen zu überlegen, macht man zum Beispiel ganz gerne bei, 70% Belichtung oder plus eine Stufe von der Mitte aus für, helle Hauttöne und solche Geschichten.

Boris

Damit man weiß, ob die Belichtung da passt.

Chris

Ist da meines Wissens nicht drin. Naja, aber die Situation ist halt wirklich klasse. du willst was aufnehmen mit ein paar Leuten, die sollen mal alle ihre iPhones mitbringen und dann kann man die da einfach mal kurz einbinden und fertig. Also schneller und einfacher geht's halt nicht.

Boris

Ist schon verrückt.

Chris

Jetzt braucht man nur noch ein iPad.

Boris

Oder ist die kostenlos?

Chris

Die ist kostenlos.

Boris

Das ist irre.

Chris

Die Kamera-App. Du brauchst halt jetzt, um mit diesem Final Cut Pro 2 dann zu arbeiten in diesem Multicam-Modus, brauchst du halt jetzt ein iPad ab M1 aufwärts. So ein iPad Pro. So viel dazu.

Boris

So ist es dann halt. Also ja, gut, aber ich sag mal, wenn du das machst, entweder aus Hobby, dann leistest du dir das oder professionell, dann drauf geschissen. Ein iPad mehr oder weniger. Ja.

Chris

So, und damit jetzt alle Androiden nicht weinend davonrennen, da gibt es ja auch noch eine News zum Thema Android und zwar, gibt es auf dem iPhone jetzt schon länger, die Blackmagic Pro Camera App. Hast du die mal in den Fingern gehabt?

Boris

Nein, nein.

Chris

Die ist auch so in die Richtung, die kann auch total viel einstellen. Also das war so quasi in den letzten Monaten so das Go-To, wenn du mal was filmen willst, wurde dann wirklich eben auch ISO, Weißabgleich und Shutter Speed und Frames pro Sekunde und was weiß ich alles einstellen wolltest. Da war die einfach auch so das Mittel der Wahl. Die hat sogar noch ein bisschen mehr. Die kann auch noch hier so ein Live-Histogramm einblenden und solche Geschichten. Die gibt es jetzt auch für Android.

Boris

Das ist gut.

Chris

Ja, also Blackmagic, wie heißt der denn? Pro Camera?

Boris

Pro Camera hast du geschrieben.

Chris

Blackmagic Pro Camera. oder Blackmagic Camera, egal, also auf jeden Fall Blackmagic Camera App, die gibt es jetzt auch für Android und bringt auch da jetzt die professionellen Features mit manueller Steuerung von eben Belichtung, Fokus, Weißabgleich und so weiter. 4K-Wiederaufnahmen sind unterstützt, verschiedene Bildraten sind unterstützt und sie ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.

Boris

Wow. Ja, schön.

Chris

Es gibt gerade immer mehr Optionen, das ist ziemlich nicht cool.

Boris

Also es ist fast unglaublich, was wir heutzutage an technischen Möglichkeiten haben, Audio und Video zu machen.

Chris

In der Hosentasche.

Boris

In der Hosentasche, immer dabei. Also ein schlechtes Video zu machen, es gibt da eigentlich keine Entschuldigung mehr dafür. Das ist dann einfach nur mangelnde Vorbereitung oder Planlosigkeit. Aber technisch ist alles da.

Chris

Da ist jetzt Multicam nicht so seamless eingebaut, aber du kannst natürlich auch jetzt mit mehreren Androids-Phones und so einer App aufnehmen und das dann über das Audio synchen zum Beispiel. Also der Klassiker ist ja, dass die, Bearbeitungsprogramme auf Mac und Windows in der Regel das einfach machen. Du wirfst einfach deine Videos rein von verschiedenen Kameras. Die haben alle eine Audiospur und das Ding findet dann quasi, die Übereinstimmung zwischen den in Audiospuren und synchronisiert dann darauf das Video. Und das funktioniert auch ziemlich problemlos meistens. Also Jochen schreibt hier was von Zebra. Ich habe da kein Zebra gesehen, aber wie gesagt, es gibt eine Überbelichtungswarnung.

Boris

Genau, das ist der Punkt, wo es in Überbelichtung geht. Da wird halt rot überlagert. Das sehen wir hier auch in dem Screenshot, den Jochen gepostet hat. Ein Zebra wäre halt wirklich, dass du eine Belichtungsstufe einstellst und in dieser Stufe hast du halt ein Zebramuster, also eine hell-dunkel-Kontrast-Überlagerung.

Chris

Und das mag jetzt hier noch irgendwie diagonal schraffiert sein in diesem Rot, aber Zebra ist es nicht. Das ist tatsächlich eine Überbelichtungswarnung, also wenn es halt über den darstellbaren Bereich hinausgeht.

Boris

Aber was du gesagt hast, für ein Zebra willst du halt nicht sagen, nur da, wo es dann kurz vorm Ausbrennen ist, sondern du willst eine bestimmte Belichtungsstufe hervorheben in deinen Bildern, damit du siehst, ob es da passt.

Chris

Der Klassiker ist tatsächlich, in den Interviewsituationen hast du, also in der Anleitung von Apple steht tatsächlich Überbeleuchtungswarnung Zebra.

Boris

Ja, sie setzen es wahrscheinlich gleich. Okay, also vielleicht noch nicht ganz so pro. Ist es aber eigentlich nicht. Kommt da mit Version 2, dann hat ihn jemand erklärt, dass das was anderes ist.

Chris

Das muss man konfigurieren können. Also der Klassiker ist tatsächlich Interviewsituation oder du filmst Menschen. Und dann willst du auf der Helligkeit, auf der Standardhelligkeit des Hauttons, willst du dein Zebra haben, damit du dann immer ganz sicher ohne groß nachdenken weißt, dass das jetzt für die Person richtig belichtet ist.

Boris

Jochen sagt, alles was streifen ist ein Zebra.

Chris

Das ist aber jetzt ein rot-weißes Zebra, habe ich noch nie gesehen.

Boris

Ja, hat das Einhorn abgestoßen. Keine Ahnung. Dann werden sie rot. Keine Ahnung. Was weiß denn ich? Geil. Also kein echtes... Kein echtes Zebra, nur eine Überbelichtungswarnung. Aber immerhin. Was heißt nur? Ich sag mal, hallo? Also...

Chris

Also wir haben jetzt tatsächlich auf allen Plattformen ordentliche Video-Apps und es gab schon immer ordentliche Video-Apps, also Filmic Pro zum Beispiel, aber welche, die jetzt auch tatsächlich mit allen modernen Sachen daherkommen, die sich auch echt verhältnismäßig einfach bedienen lassen, die Zugriff auf die besten Funktionen haben und so weiter. Ich muss mir auch noch mal die von Haylight anschauen oder von denen, die Haylight machen, weil da gibt es auch jetzt noch eine Video-App. Also irgendwie ist gerade der Markt recht gut gesättigt mit interessanten Videogeschichten.

Boris

Was wollte ich sagen? Die Filmic, die hatte halt, die Filmic Pro-App, die hatte halt diesen Unique Selling Point, also das einmalige Feature, dass du, wenn du mehrere Kameras in deinem Smartphone eingebaut hast, dass du gleichzeitig mit den verschiedenen Kameras eben die verschiedenen Blickwinkel aufnehmen konntest und dann konntest du halt hinterher aus deinen Aufnahmen dann eben wählen, jetzt will ich die Weitwinkelaufnahme haben oder ich will die Teleaufnahme haben, dann konntest du halt quasi mit einer Kamera filmen und hinterher im Schnitt so tun, als hättest du mehrere gehabt. habt. Mit Filme gibt es nur das Problem, dass sie halt irgendwie verkauft haben oder aufgekauft worden sind und das nicht so richtig rund kommuniziert wurde oder teuer geworden ist mit Abos und keine Ahnung.

Chris

Ich habe mal mit Multicam Pro gearbeitet. Das ist auch eine App, die auf mehrere Kameras zugreift und zwar wahlweise, glaube ich, sogar auf drei Kameras. Also du kannst die Selfie-Kamera und zwei gegenüberliegende Kameras, glaube ich, kombinieren sogar und das Lass aber dann zusammen mischen gleich mit Picture in Picture und so. Das heißt, du könntest hier einen Weitwinkel und eine Nahaufnahme und noch den Interview oder sowas mit drauf haben. Tja. Ist cool, was da gerade so passiert. Sehr, sehr cool. Und wie gesagt, wenn ihr Android habt, dann holt euch mal die Blackmagic Pro Kamera. Und wenn ihr ein iPhone habt, dann holt euch gerne auch mal die Final Cut Camera. Final Cut Camera heißt das Ding.

Boris

Genau, kostet ja nichts. Kostet nichts, ist auch ein guter Übergang, weil Darktable 4.8 ist da. Kostet ja auch nichts, ist Open Source. ist quasi die Open-Source-Alternative zu Lightroom. Und da sind wir von Redknight darauf aufmerksam gemacht worden, im Slack, vielen Dank dafür.

4.8 hat wieder einige größere Änderungen und haufenweise, also wirklich haufenweise, hunderte bis tausende kleine Änderungen, Bugfixes, kleine Erweiterungen, müsst ihr euch mal selbst durchlesen. Die großen Änderungen sind, dass es jetzt ein Color Equalizer-Modul gibt, wo man Farbton, Helligkeit und Sättigung basierend auf einzelnen Farben einstellen kann. Das soll ein Ersatz für ein bisher vorhandenes Tool sein. Damit kann man halt sehr fein irgendwelche Farbanpassungen machen. Dann gibt es ein Enlarge Canvas, also ein Vergrößern der Zeichenfläche. Das müsst ihr euch so vorstellen, dass ihr halt ein Bild habt und da wollt ihr jetzt aber außenrum noch ein bisschen was dazu haben. Und dann könnt ihr einfach die Zeichenfläche vergrößern, so wie in Photoshop auch. Und dann habt ihr halt eine leere Fläche. Und diese Fläche, die kann dann mit einer Farbe gefüllt werden oder sie kann mit einem Stempel-Tool, mit dem Verflüssigen oder mit einem Overlay-Tool aufgefüllt werden. Also man kann dann quasi irgendwie eine Grasfläche vergrößern oder so etwas oder einen Baum noch ein bisschen weiterzeichnen etc. Und das Overlay-Tool ist auch neu. Damit kann man jetzt eben mehrere Bilder oder mehrere Instanzen desselben Bildes.

Ineinander kopieren und miteinander verrechnen lassen, also quasi Ebenen übereinander legen, klassische Photoshop-Mechanik eigentlich. So ein Overlay kann dann natürlich skaliert verschoben und rotiert werden. Und ein Beispiel, was hier genannt wird, ist eben aus mehreren Feuerwerk-Fotos einzelner Raketen ein großes Feuerwerk zusammen kombinieren, indem man eben nur die hellen Bildpartien übernimmt. Sowas soll jetzt damit möglich sein. Außerdem soll die Map View beschleunigt worden sein. Also wer gerne die Kartenansicht benutzt, Geolocations, wo wurden die Aufnahmen gemacht? Diese Kartenansicht soll drastisch beschleunigt worden sein. Man spricht hier, dass es jetzt auch mit mehr als eine Million Fotos mit Geolocations möglich sein soll, damit zu arbeiten.

Dauert noch ein bisschen, bis ich eine Million Fotos habe. Und ich schätze, dass dann immer noch fast keines dieser Bilder bei mir eine Geolocation hat. Ja, die meisten meiner Fotos haben halt keine, weil ich habe da nur die Fotos von meinen Spiegelreflexen oder jetzt eben der spiegellosen Kameras drin. Und die haben alle kein GPS an Bord. Und meine ganzen iPhone Bilder, die habe ich nicht im Lightroom Katalog und hätte sie dann auch nicht im Darktable. Aber wenn ihr sowas habt, dann freut ihr euch wahrscheinlich, dass das jetzt schneller ist. Ja, also die sind fleißig am Entwickeln da, muss ich ja schon sagen. Das geht da echt voran. Es müsst ihr natürlich gucken, je nachdem, was ihr für ein Betriebssystem habt, ob die Version dann für euch schon fertig verfügbar ist oder ob ihr euch die selbst kompiliert. Meiner Erfahrung nach ist Mac da nicht so sehr vorne dabei. Aber Windows oder Linux, gerade Linux sollte wahrscheinlich kein Problem sein. Von daher schaut euch das gerne mal an.

Chris

Sehr schön. So, wir haben eine Frage. Und zwar geht es ums Drucken. Wir haben ja bei Clustergeister immer schön Bilder dabei, aber die wenigsten davon sind selbst gedruckt, sondern das sind ja in der Regel Bilder vom Dienstleister. Der macht halt was mit den Bildern und meistens ist es gut genug, aber wenn man mal selber drucken möchte, dann kommen so Fragen auf. Der Thorsten fragt zum Beispiel, guten Morgen, lieber Happy -Shooting-Stack nach Boris, seinem X-Teiler zum Thema Drucken, beschäftigt mich das Thema wieder mehr. Doch selber zu drucken und nicht alles wegzugeben. Falls ich damit wieder anfangen sollte, würde mich die Erfahrungen hier mal interessieren, welche Papiere man daheim haben sollte und wo man am besten welche Testpacks an Papier bekommt. Ich habe zwar schon geschaut, aber bin ehrlich gesagt etwas überfordert aufgrund der Anzahl der Hersteller, der Papierkategorien und der darin enthaltenen Produkte. Vielleicht kann die Community hier ein wenig helfen. Von den Bildern, die gedruckt werden sollen, gibt es keine genauen Kategorien. Da sollen Porträts als auch Landschaften und Stillleben dabei sein. Ich muss also selber testen, nur fehlt mir die Erfahrung bezüglich Papier. Wäre schön, wenn ihr eure Erfahrung teilen könntet. Puh, jemand will drucken, das ist cool.

Boris

Ich finde es so gut, so richtig, richtig gut, Thorsten, dass du Blut geleckt hast, dass du wieder mehr drucken willst. Und wenn ich auch noch dazu beitragen konnte, freut mich das gleich zweimal. Ach, herrlich, ich habe dir auch schon ein Herz gegeben. im Slack. Nee, ich finde das wirklich ohne Quatsch richtig, richtig schön, weil Drucken heißt nämlich, seine Bilder begreifbar zu machen, im wahrsten Sinne des Wortes sie anzufassen. Und man kann das mit irgendeinem Druckpapier natürlich machen, also irgendeinem Papier, was kompatibel zum Drucker ist. Alles gut. Jedes gedruckte Bild ist besser als ein in Bytes verschimmelndes Bild auf der SSD oder auf irgendeinem NAS. Aber es gibt eben auch wirklich haptisch sehr, sehr schöne Papiere und es gibt verschiedene Papiere, die sich mannigfaltig unterscheiden und die eben natürlich viel mit Geschmack zu tun haben, aber eben auch bestimmten Bildern zuträglich oder abträglich sein können. Also manches, finde ich, funktioniert mit bestimmten Papieren eben besser als mit anderen und da stehe ich auch noch ganz vorne am Lernprozess. Also, verschiedene Sorten. Ähm.

Wichtigster Tipp ist, lass dir Musterpackungen kommen. So ziemlich alle Hersteller von Druckerpapier bieten auch Musterpackungen an. Ich werde dir auch im Folge dieses Beitrags welche nennen, die ich dir empfehlen kann, mit denen du mal starten kannst, weil da kriegst du einen großen Überblick über Papiersorten. und diese Papiersorten sind nachher bei allen Herstellern im Prinzip gleich. Das Konzept ist immer das gleiche. Du kannst dann eigentlich nur noch verschiedene Hersteller ausprobieren, weil manche haben bestimmte Papiersorten etwas dicker.

Chris

Wenn du Papiersorten meinst, dann meinst du die Art, wie das Papier ausgestaltet ist. Ob es glänzt, ob es matt ist.

Boris

Ob es strukturiert ist oder glatt ist, ob es offenporig oder geschlossen ist, solche Geschichten. Und das ist nachher bei allen gleich. Alle haben Pearl-Schrägstrich-Seidenmattpapier. Alle haben mattes Papier. Alle haben eins mit Edging, also mit einer deutlichen Papierstruktur. Und da gibt es halt verschiedene Strukturen.

Chris

Aquarellpapier zum Beispiel.

Boris

Genau, Aquarellpapier haben sie alle. Sie unterscheiden sich dann in Nuancen.

Aber da kommen wir dazu. Also Musterpapier ist eine gute Idee, damit du eben diese Unterschiede kennenlernst. Und die großen Unterschiede sind eben, eben wie stark glänzt das Papier und damit eben wie stark glänzt das Motiv. Da gibt es eben das Glossy-Papier, High Gloss und Glossy.

Das musst du dir halt wirklich vorstellen, wie der Name schon sagt, das ist wirklich ein Glanzpapier. Das ist streckenweise bis fast ein Spiegel nur Oberfläche. Also wenn du so ein Papier, so ein weißes Papier irgendwie mal so schräg vor dich hinhältst und so im flachen Winkel drauf schaust, dann kannst du tatsächlich dein Fenster da drinnen sehen und zwar mit der Gardine oder der Jalousie oder so was wie das Licht da durchgeht und Lichtreflexe sind wirklich kleine Lichtpunkte da drauf. Also einzelne einzelne Spots in deinem Zimmer werden auch als einzelne Spots auf diesem Papier reflektieren, wenn sie denn im Bild auftauchen. Sehr, sehr hochglanzig. Das kann sehr edel wirken, je nach Motiv. Also wenn du sehr klare Formen zeigen willst, also eine sehr klare Architektur hast, eine so moderne Architektur. Wenn du Hochzeitsfotos hast mit sehr, sehr stylischen Hochzeitsanzügen und Hochzeitskleidern, High Fashion, solche Geschichten. Wenn du das auf Glossy zeigst, das kann richtig leuchten. Also du hast den Eindruck, das Papier leuchtet richtig.

Chris

Und was natürlich High Gloss auch unterstützt, ist, dass die Kontraste ordentlich rauskommen. Mattes Papier hat die Tendenz, doch ein bisschen die Schwärzen vor allem anzuheben, also den unteren Bereich ein bisschen zu hell zu machen.

Boris

Und das Weiß ist in der Regel bei den matten Papieren auch nicht so hellweiß. Bei dem Gloss geht es schon oft wirklich in ein bläuliches Weiß, so mit Leuchtverstärkern und so. Da gibt es aber Unterschiede. Also auch bei Glossy Papier gibt es warme und kalte Papiere, da muss man nochmal schauen.

Chris

Deshalb ist es auch sinnvoll von verschiedenen Herstellern sich Muster packen kommen zu lassen.

Boris

Und die nächste Stufe weg vom Glossy, also auch Glossy ist sehr beliebt tatsächlich, also wenn man gerade kleinere Formate druckt, also ich sag mal 10x15, 13x18 oder sowas, dann gewinnt Glossy tatsächlich, weil das wirkt sehr lebendig, wenn man das rumreicht irgendwie in der Familie, also da kann man das sehr empfehlen. Bei größeren Formaten würde ich da Abstand von nehmen, weil wie gesagt, am Ende siehst du dich sogar selbst da drin reflektieren. Jetzt mal übertrieben gesagt, aber je nach Lichteinfall kann das sogar passieren. Die nächste Stufe wäre dann das Satin-Papier, Seidenmatt oder Pearl.

Das sind nicht alles Synonyme fürs Gleiche. Also Seidenmatt und Satin meint in der Regel dasselbe. Ein Pearl ist oft noch mal ein bisschen anders von der Art und Weise, wie es matt glänzt. Aber sie glänzen eben matt. Also das ist quasi ein Glossy-Papier mit einer leicht mattierten Oberfläche. Das ist eine ganz, ganz mikrofeine Struktur. Die kann man auch sehen, wenn man das Papier so flach gegen das Licht hält. Dann sieht man, dass es so leicht rau aussieht. Und das bewirkt halt zum Beispiel, wenn du jetzt einen Lichtspot drauf wirfst, also die Sonne da reinscheint, ein Fenster reinscheint oder eben ein Lichtspot in deinem Zimmer da reinscheint, dass der nicht als einzelner Lichtpunkt zu sehen ist oder ein einzelner Lichtfleck mit einer klaren Kante, sondern dieses Licht wird eben gestreut und dadurch wirkt es etwas entspiegelt, hat aber trotzdem noch einen schönen Glanz, also immer noch sehr leuchtende Farben dabei. Und da gibt es tatsächlich Unterschiede. wie gesagt, wie diese Struktur beschaffen ist, wie regelmäßig, wie unregelmäßig, wie stark mattiert ist. Wie gesagt, diese Pearl, diese Perleffekt oder.

Perlglanz Papiere, die tun so ein bisschen das, was der Name sagt. Also wenn du eine Perle kennst, eine weiße Perle, die hat auch so ein bestimmtes Schimmern. Und das hast du bei diesen Papieren auch. Die Seidenmatten sind halt sehr ähnlich, aber nicht zwingend immer gleich. Ob der Hersteller das als Synonym verwendet oder nicht, das wird jetzt wahrscheinlich vom Hersteller abhängen. Ich habe hier verschiedene Papiere und für mich ist das ein Unterschied. Aber auch hier würde ich sagen, so ein Seidenmatt sehr gut für kleinere Formate, 10x15, 13x18, kannst du aber bis A4 locker gehen, kann sehr, sehr schön aussehen und gerade wenn sie stabiler sind, wenn sie nicht an der Wand hängen, sondern rumgereicht werden, so bei A4 würde ich ein dickeres Papier davon nehmen, kann das sehr wertig wirken und im Gegensatz zum Glossy beim großen Format kannst du es dir besser angucken, weil du nicht so von dem Lichtreflex abgelenkt wirst. Und die nächste Stufe sind dann schon matte Papiere, die glänzen halt kaum noch, bis gar nicht mehr, sind aber trotzdem unter Umständen geschlossene Papiere, sind also sehr glatt von der Oberfläche, aber eben nicht hochreflektiv. Da kannst du also auch locker größere Formate mit ausdrucken, weil da wirst du keine großen Probleme haben, dass sich irgendwie Licht drin reflektiert.

Und direkt daran anschließt sich dann quasi das Fine Art Papier, das sind in der Regel auch alles matte Papiere, nicht alles, es gibt auch Fine Art Glossy Papiere, aber irgendwo müssen wir hier mal einen Punkt machen und diese Fine Art Papiere, die gibt es eben auch in eher glatt, also mit einer wenig strukturierten Oberfläche, oder eben mit Struktur da gibt es ganz mannigfaltige Strukturen, da gibt es halt Leinwandstrukturen, die ich persönlich jetzt nicht so favorisiere, aber dann gibt es Aquarellpapier Strukturen, so ein bisschen mit einer unregelmäßigen Struktur und diverse Künstlerpapiere mit diversen unterschiedlichen feinen und groben Strukturen, Hammerschlag und so weiter. Und da musst du halt gucken, was zum Motiv passt. Also wenn du ein Motiv hast mit sehr vielen feinen Details, dann kann es vielleicht sinnvoll sein, ein Papier mit weniger Struktur zu nehmen, weil dann kommt es dir auf deine meine Details im Bild an.

Wenn du jetzt aber ein Bild hast, also ich habe hier zum Beispiel, ich halte mal ein Bild in die Kamera. Das ist ein Bild über die Weide fotografiert, mit viel Gras und mit Bäumen und eben klein darauf Pferde zu sehen. Da sind zwar Details drauf, aber ich finde, dieses Motiv gewinnt, wenn man ein strukturiertes Papier nimmt. Weil dann sind nämlich diese Strukturen, diese vermeintlich feinen Strukturen, weil so hoch aufgelöst sind die Blätter, Dann, wenn sie so weit weg wie hier im Bild sind, dann auch nicht mehr. Aber wenn man dann hier ein strukturiertes Papier nimmt, dann gewinnt das Bild so ein bisschen was Plastisches, was Dreidimensionales. Hängt immer ein bisschen davon ab, wie der Lichteinfall dann ist. Aber da kann man dann schön mitspielen. Also, ja, Feinartpapiere ist eine große Spielwiese, die gibt es von sehr dick bis nicht ganz so dick und sie sind in der Regel, zeichnet sie eben aus, dass sie offen sind, also sind offenporige Papiere, die fassen sich sehr schön an, haben eine schöne Haptik und das wäre schon fast ein Frevel, die hinter Glas zu tun. Und da ist es dann ganz hilfreich, wenn man dann einen Rahmen hat, vielleicht auch ohne Glas, das an die Wand zu bringen, damit man auch das Papier wirklich genießen kann. Ein Glas würde ich dann halt davor tun, wenn du es wirklich gegen UV oder sowas schützen möchtest. Aber ansonsten kannst du es ja auch nochmal neu drucken, wenn es dann nach 100 Jahren verblichen ist.

Tja. Was für Papiere? Ich habe zum Beispiel von Harnemühle mir Musterpackungen kommen lassen. Also wenn du einfach mal auf Amazon oder auf der Harnemühle Seite selber schaust.

Chris

Harnemühle ist einer der größeren Hersteller und die stellen auch für andere her. Also du hast gerne auch mal, also zum Beispiel die Papiere, die damals bei HP immer gelaufen sind, als wir da mit denen was zusammen gemacht haben, waren im Prinzip durch die Bank weg von Harnemühle hergestellt.

Boris

Tatsächlich aber auch mit einer anderen Grammatur als das, was du direkt von Hahnemühle bekommen konntest, also die waren nicht identisch, teilweise waren die tatsächlich noch ein bisschen stärker das ist halt der Unterschied bei den Papieren, also du kannst von zwei verschiedenen Herstellern ein sehr, vergleichbares Pearl Papier zum Beispiel haben, also ein Pearl Glanz, also mit einer sehr sehr vergleichbaren Struktur und so weiter das sind nachher Details, das siehst du eh nur im AB-Vergleich, wenn du da mit der Lupe drauf guckst Aber zum Beispiel in A4 oder in A3-Größe fassen sie sich unterschiedlich an, weil sie unter Umständen entweder eine andere Grammatur haben, also wirklich schwerer sind, dicker sind. Es kann aber auch sein, dass sie bei der gleichen Grammatur einfach anders geschaffen sind. Also beim gleichen Gewicht kannst du eine andere Steifigkeit erreichen, je nachdem, wie das Papier produziert ist. Das ist sehr, sehr faszinierend. Also es lohnt sich, da Papiere zu vergleichen.

Chris

Und was natürlich bei Papier auch noch ein Thema ist, ist die Tönung des Papiers. Es gibt kühle und warme Papiere, weil das Papier ist ja beim Drucken dein Weiß.

Boris

Richtig, das ist dein Weiß. Weißer wird es nicht.

Chris

Drucker druckt nicht Weiß, sondern Drucker druckt Farbe auf weißes Papier und lässt da, wo es hell sein soll im Bild, dann die Tinte eher weg.

Boris

Korrekt.

Chris

Und da sieht man das Papier durch. Das heißt, das Papier ist ein Weißpunkt. Und wenn der jetzt je nach Papierart einfach wärmer oder in irgendeiner Form getönt ist, dann wird das natürlich auf das Bild auch eine Auswirkung haben.

Boris

Korrekt.

Chris

Ganz klar.

Boris

Da gibt es bei Hahnemühle tatsächlich in den Musterpackungen auch oft, was heißt oft, also ich erinnere mich, waren es zwei oder drei Papiere, da gibt es quasi von derselben Papierstruktur dann verschiedene Helligkeiten. Ich glaube, das waren die Barit-Papiere. Das sind Barit-Papiere. Das ist auch eine Form des Glanzpapiers. Es ist nicht so Hochglanz, aber es ist so eine wachsartige Struktur, so eine Oberfläche, so ein weicher Glanz. Und die gibt es bei Hahnemühle in den Musterpapieren in sehr weiß und in normal weiß und in warm weiß oder so.

Chris

Und dann hast du natürlich noch die Hellmacher. Das sind dann im Prinzip das gleiche, was in so Weißwaschmitteln drin ist, was dann den UV-Anteil des Lichtes umwandelt in sichtbares, eher bläuliches Licht, was dann eine Weisheit suggeriert, die da gar nicht ist. Also was auch eher eine kühlere Färbung mit reinbringt. Dafür sind die Papiere dann unglaublich strahlend. Und bloß wie langlebig die sind, ist natürlich auch eine Frage. Frage also.

Boris

Ja, aber ich glaube, da haben wir heutzutage nicht wirklich die Probleme mehr damit. Genau, also da Musterpapiere. Hahnemühle kann ich schon mal empfehlen. Jetzt stehen beide Bilder. Jetzt muss ich nur fragen, ob das Audio noch geht. Ja, geht noch. Schau dir mal bei Hahnemühle auf der Webseite an, was es für Musterpapiere gibt. Und dann kannst du ja entscheiden, ob du die Feinartpapiere, die angucken willst, oder ob du erstmal normale Papiere haben willst. Willst, macht jetzt auch keinen Sinn vielleicht, sich gleich irgendwie sechs Packungen zu bestellen, dann bist du auch völlig überfordert. Also irgendwo muss man ja anfangen.

Chris

Ich drücke hier mal ganz kurz auf den Refresh. Sehr gerne, warte kurz. Das sollten wir mal kurz machen.

Boris

Ein kurzer Reset.

Chris

Ein kurzer Reset.

Boris

Ein kurzer Reset.

Chris

Und da sind wir wieder beide.

Boris

Da sind wir wieder. Wunderbar. Bei Ilford gibt es das auch. Ilford hat auch sehr, sehr schöne Papiere. Also Standarddruckerpapiere und auch, Feinartpapiere. Und die haben auch Musterpakete. Also auch da kann ich empfehlen, mal einen Blick reinzuwerfen. Musterpaket heißt immer, dass du irgendwas zwischen zwei und vier Papieren einer Sorte in einem Paket hast. Da kann man sich mal durchprobieren.

Chris

Da lohnt es sich übrigens auch durchaus, die vielleicht mal irgendwie klein zu schneiden und nicht gleich komplette A3-Bögen durchzudrucken zum Testen, sondern vielleicht mal ein paar Postkarten rauszumachen, damit man dann wirklich auch mal vergleichen kann mit verschiedenen Bildmaterialien.

Boris

Ganz genau. Und sollte auf der Rückseite nicht draufstehen, was es für Papier ist, also bei Hahnemühle steht es hinten drauf. Ich habe es bei anderen Musterpapieren schon gehabt, da stand es nicht drauf. Da waren Trennpapiere drin, damit du weißt, was jetzt als nächstes kommt. Dann schreib es dir von Hand hinten drauf oder Oder leg ein Zettelchen.

Chris

Rein oder so.

Boris

Weil wenn man hinterher vergleichen will, dann war das jetzt das oder war das jetzt das? Schwierig. Fotospeed möchte ich noch empfehlen. Mit F geschrieben vorne. Fotounspeed.com Von denen habe ich auch Papier. Bin sehr zufrieden damit. Also ich mag zum Beispiel hier, was habe ich? Das ist hier dieses Lustre ist das. Das PF Lustre. Wir sind nicht gesponsert hier. Ich zeige es einfach, weil ich es mag.

Das ist eben auch so ein Seidenmattespapier und das mag ich tatsächlich sehr gerne, fasst sich ganz gut an. Aber die haben auch Musterpapiere und die haben auch verschiedenste Papiere und auch Feinartpapiere. Kann man sich mal anschauen. Bei denen auf der Webseite findest du auch die anderen genannten Anbieter. Ich weiß nicht, ob sie auch die Musterpackung von den anderen Anbietern haben, da musst du mal schauen.

Und worauf solltest du nach achten, wenn du jetzt selber drucken willst? Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, Tinte zu machen oder mit Tinte zu drucken. Also wir gehen jetzt mal von Tinte aus und nicht von Laserdruck oder Transferdruck oder sowas. Wenn du mit Tinte druckst, dann gibt es gelöste Tinte. Das ist einfach Tinte wie aus dem Füller, wenn du so willst.

Und es gibt Drucker mit pigmentierter Tinte. Da sind tatsächlich kleine Farbpigmente drin, die sich dann auf das Papier legen. Und das hat durchaus unterschiedliche Effekte. Wenn du zum Beispiel ein Glossy-Papier nimmst, so ein richtig hochglänzendes Papier und du druckst da mit Pigment-Tinte drauf und es ist keine Pigment-Tinte, die selbst eine Glossy-Pigment-Tinte ist. Also ich hatte zum Beispiel von Epson den Stylus Pro R2000, der hatte Glossy-Tinte. Das heißt, damit konnte ich auch Glossy-Bilder drucken, weil die Tinte selbst auch reflektiert hat. Aber selbst da ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Papier genau die gleichen Reflektionseigenschaften hat wie die Tinte, relativ gering. Und das bedeutet, wenn du halt Bilder druckst mit einem hohen Weißanteil, also wo das Papier durchscheint, dann sieht das komisch aus. Und das hat der Epson-Drucker damals dadurch gelöst, dass er eine Transparent-Tinte hatte, wo er halt dann auch die weißen Gloss-Enhancer. Da hat er halt auf die weißen Teile auch eine Tinte, nämlich eine transparente Tinte gedruckt. Also quasi weiß.

Damit der Glanz-Effekt dann gleich bleibt. Wenn du jetzt aber einen Pigment-Drucker hast, Papieren. Und da bist du dann wahrscheinlich vielleicht noch bei Seidenmatt, aber dann eher bei den Matten und bei den Feinartpapieren besser aufgehoben. Kommt auf den Versuch an. Mit den gelösten Tinten bist du eigentlich überall fein, weil heutzutage die Papiere, also zumindest die, die ich jetzt gesehen habe, alle so beschaffen sind, dass sie die Tinte gut aufnehmen. Also sehr gerade ins Papier saugen in einem sehr definierten Bereich. Das heißt, du hast keine, so wie früher oder auch heute, wenn du auf normales Kopierpapier druckst mit einer gelösten Tinte, dann streut das, dann fasert es so aus, jeder Pixel, dann sieht es unscharf aus. Das hast du aber bei den heutigen Druckerpapieren nicht mehr.

Chris

Die sind ja teilweise auch ganz wild beschichtet. Da hast du dann Papiere, die quasi so eine Polymerbeschichtung haben, die oben sehr saugfähig ist und dann die gelöste Tinte quasi direkt ins Papier aufnehmen und hinter sich zumachen. Dann hast du dann einen Druck, der mit nasser Tinte gemacht ist, der aber sofort trocken ist und wo du auch nichts mehr machen kannst. Also das ist dann drin. Das kriegst du auch nicht mehr raus. Kannst nichts abwaschen oder sonst was, sondern Papier ist eine Riesenwissenschaft.

Boris

Das ist es ja. Ich will unbedingt mal mehr dazu wissen. Also ich versuche auch schon, Kontakte herzustellen. Bisher hat es noch nicht geklappt, weil ich möchte unbedingt mal so eine Produktion von innen sehen und da mehr dazu erfahren von jemandem, der das wirklich designt, solche Papiere. Das finde ich klasse. Also so ist das und ja, also so macht das Spaß. Mach das mal und Thorsten, wenn du erste Erfahrungen gesammelt hast, lass es uns gerne wissen. Also schreib einen Kommentar, happyshooting.de slash hi, Audiokommentar oder Text, wie es dir beliebt, oder einen Videokommentar, wo du mal irgendwie zwei, drei verschiedene Papiere vergleichst und sagst, was gefällt dir besser. Weil das, was ich jetzt gesagt habe, was ich eher empfehlen kann oder weniger empfehlen kann, strukturiertes oder glattes etc. Das ist auch sehr geschmackabhängig. Ich selbst mag keine großformatigen Gloss Bilder, sondern mag das eher im kleinen Format, wenn es glossy ist. Aber da sind die Geschmäcker wirklich unterschiedlich. Es gibt mit Sicherheit auch sehr, sehr faszinierende Aufnahmen, Schwarz-Weiß-Aufnahmen von New York oder sowas, die dann in A3 oder A2 oder sowas auf High Gloss gedruckt sind und einfach fantastisch aussehen. Von daher probier es bitte einfach aus und ja, viel Spaß beim Drucken.

Chris

Tja. So, bevor wir jetzt gleich, Gewinne ermitteln für die aktuelle Aufgabe, habe ich noch ein kurzes Thema, was ich auch ganz interessant fand, weil es sich wieder in diesen ganzen KI-Klotz einreiht. Und zwar geht es um John Scalzi. Hast du von dem schon mal gehört? Ist ein Science-Fiction-Autor.

Boris

Ich habe den Namen schon gehört, aber ich konnte ihn nicht zuordnen.

Chris

Der hat zum Beispiel Red Shirts geschrieben, das heißt ein Hugo Award winning Roman über die Rothemden in Deutschland. In Star Trek und so. Oder was kommt von ihm noch? Fascination, The Android Stream. Also er hat ein paar wirklich gute Bestseller geschrieben und ich mag seinen Stil sehr. Und John Scalzi hat kürzlich ein Buch rausgebracht, das heißt Starter Villain. Ich weiß gar nicht, was das auf Deutsch heißt. Also ein Villain ist der Böse und ein Starter ist der Beginner. Also ein Anfänger.

Boris

Ein Anfänger Bösewicht.

Chris

Irgendwie sowas in die Richtung. Irgendwie sowas in die Richtung. Also Starter Willen. Und John Scalzi hat schon Gewicht in der Szene und kann damit natürlich als Autor auch relativ viel Einfluss auf alles haben, was das Buch angeht. Also natürlich auch die Cover. und das Cover, was hier drauf ist, also man sieht hier eine Katze im Anzug, das hat auch einen Bezug, ich habe es noch nicht gelesen, ich kenne die Story nicht, aber es hat wohl einen Bezug zum Inhalt des Buches, und der hat das Cover oder der Verlag hat das Cover machen lassen von Tristan Elwell, also der Künstler, der das entworfen hat. Ja und ein cooles Cover. Also ich mag das. Total gerne. So, jetzt hat John Scalzi festgestellt, oder wurde angetragen, dass auf dem Cover der italienischen Ausgabe des Buches, Bücher haben in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Cover. Die müssen ja dort mit dem entsprechenden Markt funktionieren. Haben wir bei zum Beispiel Absolut Analog, das hat in Usa ein anderes Cover als hier. Andere Kultur, ne? Da kannst du natürlich, da docken andere Sachen an. Und bei ihm ist das halt genauso. Das kennst du aber auch von früher, wenn du mal so Science-Fiction-Bücher gesehen hast, kaufst das gleiche Buch fünf Jahre später, hat ein anderes Cover.

Boris

Ja, das finde ich immer faszinierend, also auch verwirrend. Faszinierend und verwirrend.

Chris

Ja. Und auch ein bisschen doof. Jedenfalls hat er das Cover von der italienischen Ausgabe bekommen und, Das sieht sehr ähnlich aus. Bloß sieht die Katze anders aus.

Boris

Okay.

Chris

Und er ist ziemlich pisst.

Boris

Also du musst erklären, was auf dem Cover zu sehen ist. Wir sehen eine Katze im Anzug. Eine Katze im Anzug mit Krawatte.

Chris

Also das Original-Cover und dann eben das italienische Cover. Da sieht die Katze so ein bisschen anders aus.

Boris

Frontal.

Chris

Was auch immer. Es ist ein ähnliches Bild. Ja, stellt sich raus, das Ding kommt aus einer KI. Und wenn einer das gar nicht mag, dann ist es John Scalzi.

Boris

Okay. Und das Original kommt nicht aus der KI.

Chris

Nein, das Original ist von Tristan Erwell gemacht. Das ist von einem Künstler.

Boris

Also wird eine Illustration sein halt.

Chris

Genau. Ja, und da gab es dann erst mal so ein bisschen, na, ich sag mal, Stunk. Er kann nachträglich nichts mehr machen. Das ist so da drin. Er hat aber schon die, also die Richtlinie, die er quasi schon längst rausgegeben hat, war, keine KI-Bilder auf meinen Covern. Und das ist halt von dem Verlag dort nicht eingehalten worden.

Boris

Wussten sie nicht, haben sie ignoriert, was auch immer.

Chris

Was auch immer. Also er übernimmt jetzt die Verantwortung dafür. Er betont, dass es also weder dem italienischen Verlag noch deren Art-Team irgendwie, dass er denen keine Schuld geben möchte. Weil die Kunst, das geht halt über Monate, so eine Auswahl und dann hast du möglicherweise, hat ein Illustrator noch irgendwas von irgendeiner Stockart-Website genommen und die dann, die haben das vielleicht auch nicht ordentlich deklariert. Also jetzt jemandem da zu sagen, du warst das, das ist nicht möglich. Deshalb sagt er auch was.

Boris

Ja. Ich frage mich halt, im Original sehen wir eine Katze im Anzug, also quasi ein Anzugträger, aber der Kopf ist halt ein Katzenkopf. So im Original halt ein bisschen nach links aus dem Buch rausgedreht, also ein bisschen diagonal und die Katze schaut uns nicht an, sondern die schaut nach links aus dem Buchrücken raus oder aus dem Buchcover raus. Und das andere Bild, das KI-Bild, ist halt ein Anzug-Tragen des Wesens mit Katzenkopf. Also quasi das gleiche Konzept, auch mit einer Krawatte, auch eben im blauen Anzug. Nur jetzt halt frontal zu uns gestellt und die Katze schaut direkt.

Chris

Und es ist eine andere Katze.

Boris

Es ist eine andere Katze.

Chris

Vom Gesichtsausdruck und von allem ist das halt eine komplett andere Katze.

Boris

Aber das Konzept ist halt komplett dasselbe. Und da frage ich mich jetzt, warum dann überhaupt was anderes?

Chris

Na, weil die Katze komplett anders das aussieht und weil die vielleicht für Italiener besser funktioniert.

Boris

Achso, meinst du, dass das als Bösewichtkatze jetzt diese funktioniert und die andere ist eher eine Liebekatze?

Chris

Das sind Nuancen, vor allem wenn du nicht weißt, wie der Titel nachher übersetzt wurde.

Boris

Das ist ja auch nochmal so ein Thema.

Chris

Na jedenfalls sagt er, er ist da ziemlich integer, was das Ganze angeht und sagt, nee, das geht so nicht, aber damit das in Zukunft nicht mehr passiert, hat er jetzt also nochmal ganz klar die Verträge überarbeiten lassen, also zukünftige Buchverträge, müssen sicherstellen, dass das Cover von von menschlichen Künstlern erstellt wird oder Künstlerinnen. Stockart ist akzeptabel, aber sie muss von Menschen erstellt sein. Und der hat auch schon jetzt diverse Verlage, die da wohl schon zugestimmt haben. Also das ist nicht kontrovers in der Branche. Das ist denen eher peinlich, weil er halt wirklich auch mal laut wird, wenn es sein muss. Außerdem hat er gesagt, na gut, und weil das jetzt eh nicht mehr rückgängig zu machen ist, hat er jetzt eine dicke Spende an die Association of Science Fiction and Fantasy Artists gespendet. Das ist also eine Vereinigung, die aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler aus, vor allem auch aus marginalisierten Gemeinschaften Unterstützung zukommen lässt.

Boris

Um seinen Ruf da sauber zu halten, dass er sagt, ich will kein KI da drauf haben.

Chris

Also hat er halt schon immer gesagt und hat das wohl auch so rausgegeben, aber es ist halt nicht immer gehört worden oder wie gesagt, Fehler kannst du jetzt nicht mehr wirklich zuweisen.

Boris

Der Punkt ist wahrscheinlich, dass er wirklich was machen muss öffentlich, damit wenn jetzt irgendjemand mal den Finger drauf zeigt und sagt, hey, der hat doch immer gesagt, keine KI, aber das ist doch hier ein KI-Bild, das ist doch eindeutig, dann kann irgendjemand sagen, ja, aber guck mal, das ist die Story dazu, weil jetzt ist auch die Story dahinter bekannt. So kommuniziert man wahrscheinlich öffentlich ganz gut.

Chris

Und was dann noch am Ende, also er hat auch einen Blog und da schreibt er auch immer fleißig rein und sagt am Ende dann, übrigens alle, die jetzt sagen, naja, aber KI-Features in den, Photoshops und so weiter, die sind ja, da sind ja auch KI-Bilder drin, da sagt er, also Moment mal, Leute, er möchte dann schon ganz klar unterscheiden, zwischen zwischen, also es ist ein kreativer Unterschied, ob man das Programm jetzt als Werkzeug verwendet, um damit die menschliche Kreativität zu, ja, auszupolstern sozusagen, oder ob man die Programme verwendet, um die menschliche Kreativität zu ersetzen. Und schreibt dann noch, if you can't pass the salient difference between those that's on you, also wenn du den Unterschied nicht siehst, bist du selber schon.

Boris

Es ist halt ein Unterschied, ob du dir Arbeit sparst, oder ob du einfach dir, auch noch die Kreativität abnehmen lässt.

Chris

Der Unterschied ist halt, er verschwimmt halt immer wieder. Das ist so ein Thema und das sind wir auch gleich bei unserem nächsten Thema und zwar, Dann hatten wir ja kürzlich hier in der Aufgabe ein Bild, was wir dann auch erwürfelt haben und das war das mit der Sonnenblume, mit der Pusteblume. Wo wir uns ja noch nicht sicher waren, ist das jetzt irgendwas künstlich, was ist das, das Bokeh hat komisch ausgesehen und so. War ein sehr ansprechendes Bild, muss man so sagen. Und hat sich dann herausgestellt, dieses Bild war ein KI-generiertes Bild.

Boris

Der Verdacht war da, weil es im Hintergrund ein bisschen merkwürdig aussah, aber es hätte auch irgendwas anderes im Hintergrund sein können, was halt kein Bokeh als solches ist.

Chris

Hätte auch ein komisches Objektiv sein können und so weiter, aber hat sich halt herausgestellt, das war ein KI-Bild und das wurde dann auch schon ganz gut diskutiert und der Jürgen hat jetzt auch noch mal auf happyshooting.de, die Eingabe gemacht und wir haben uns eh schon drüber unterhalten, also danke, das war jetzt nur eine Frage der Zeit, bis wir das hier mal thematisieren. Schreibt Hi Boris und Chris, können wir vielleicht eine unaufgeregte kurze Diskussion mit eurer Entscheidung darüber führen, ob bei den Fotoaufgaben KI-Fotos zulässig sind? Ich beziehe mich auf das Löwenzahnbild in der Aufgabe Tiefenschärfe und finde das, ich finde das stärkt nicht meinen kreativen Muskel, mich mit OpenAI zu messen. Das fördert auch nicht meine Motivation, mich an den Fotoaufgaben zu beteiligen. Das Rennen um gute Fotos wird hier immer langfristig die KI in den nächsten Jahren machen. KI wird immer besser werden, so meine Meinung. Aber das ist doch nicht der Sinn der Fotoaufgabe oder verstehe ich das nur als analoger falsch. Ich möchte fotografieren, nicht programmieren.

Boris

Ja, das ist genau der Punkt.

Chris

Wir sind da, glaube ich, alle einer Meinung. und ich sag mal, wenn wir nochmal zurückgucken in den Mai und in den Klostergeister Workshop, da war ja, KI quasi kein Thema. Das ist ja da nicht vorgekommen. Bis auf das Stückchen Musik in der Geschichte.

Boris

Ja, es ist dann benutzt worden als kreative Untermalung.

Chris

Aber Aber die KI als generatives Tool, was Bilder erzeugt, hat da quasi gar nichts.

Boris

Und zwar nicht zwangsweise. In dem einen Projekt wurde es gemacht, auch ein bisschen als Gegenüberstellung. Was macht die KI? Was programmiert man selbst? Oder was fotografiert man selbst? Ja, aber es war nicht so Es war aber kein Hauptthemenpunkt oder eine große Begeisterung. Lass uns hier mal irgendwie KI machen. Die Leute wollten fotografieren.

Chris

Das heißt ja auch wirklich, dass die Leute, man kommt auf einen Fotoworkshop oder man hört sich auch einen Fotografie-Podcast an, weil man fotografieren möchte, weil man sich mit dem Thema Fotografie beschäftigt. Und ja, wir reden über KI immer wieder, weil es ein spannendes Thema ist und wir reden über KI, weil es auch vom Tool-Wert her toll ist und tolle Sachen tun kann mit Bildern und weil es Arbeit abnimmt vom Maskieren über irgendwelche künstliche Tiefenunschärfen und so weiter. Das ist ja alles super, aber wir sind hier zum Fotografieren und deshalb haben wir jetzt auch unsere HGFs, unsere häufig gestellten Fragen, auch known as FAQ, also happyshooting.de. Aufgaben. Ganz unten gibt es die FAQ. Man muss es immer weiter scrollen, weil es schon ganz schön viele Bilder sind. Da ist erstmal drin, wie überhaupt an den Aufgaben teilgenommen wird, wo man es hochladen muss, was geht, was nicht geht, ob man Bilder aus dem Archiv einreichen darf. Sagen wir immer nein, das soll im angegebenen Zeitraum gemacht werden, weil ansonsten belügt man sich ja. Das Ziel dieser Aufgaben ist ja zu motivieren, rauszugehen, den Arsch hochzukriegen und Fotos zu machen.

Boris

Und vielleicht mal neu zu denken oder anders zu denken und mal für die Aufgabe ein Foto zu machen, was man sonst nicht jeden Tag machen würde. Darum geht es ja.

Chris

Genau und wir haben das jetzt unten mal hier nochmal ganz klar in einem Punkt im FAQ reingepackt. Kann ich mit einem KI generierten Bild teilnehmen? Die Antwort ist nein. Die Happy Shooting Aufgaben sind Fotoaufgaben. Dazu gehört eine Kamera in die Hand zu nehmen und damit Bilder zu machen. Das ist der Sinn und Zweck der Aufgaben. Die Grenzen verschwimmen selbstverständlich immer mal wieder. Zum Beispiel durch die Computational Photography, die bereits in der Kamera geschieht und auch dann, wenn KI in der Bildbearbeitung eine größere Rolle spielt. Deshalb verweisen wir hier nochmal auf den letzten Punkt oben. Die Aufgaben sind dazu gedacht, euch zum Fotografieren zu motivieren. Und außerdem gilt natürlich wie immer, wir beiden haben das letzte Wort. Also, wenn es... Tut es einfach nicht, weil ihr lügt euch selber in die Tasche.

Boris

Ja, es ist halt unfair allen gegenüber. Also ich habe tatsächlich keine große Lust, jetzt bei jedem Bild, was eingereicht wird, erst mal lange zu recherchieren, um mir jeden Pixel genau anzugucken auf Unstimmigkeiten oder so. Sondern ich möchte natürlich das Bild auch genießen. Und ich möchte einfach davon ausgehen, dass in der Community Leute Spaß hatten, mit ihrer Kamera loszuziehen und ein neues Foto zu machen. Wie wir es bei jeder Aufgabe ansagen, geht los und macht ein neues Foto. Und damit ist natürlich nicht gemeint, schreibt einen neuen Prompt. Also es wäre wirklich uns sehr daran gelegen, dass ihr keine KI-Bilder, AI-Fotos für die Aufgaben einreicht. Wir werden es im Zweifel nicht zu 100% kontrollieren oder ausschließen können. Also wenn ihr uns verarscht, dann verarscht ihr uns, dann lacht ihr euch ins Fäustchen. Aber ihr habt eben nicht nur uns zwei damit geärgert, sondern eben die gesamte Community. Und das ist sehr, sehr schade. Und am Ende wart ihr vielleicht kreativ mit einem schön prompt, was ja durchaus zu tollen Ergebnissen führen kann. Das ist ja unbestritten. Es wird auch immer besser.

Aber das ist halt nicht das Ziel. Das Ziel wäre halt wirklich loszugehen und vielleicht sogar in der eigenen Umgebung sich mal Ecken anzugucken, wo man sagt, mit den Augen habe ich sie noch gar nicht gesehen. Und plötzlich macht man da Fotos und entdeckt ja auch seine eigene Umgebung einfach nochmal neu. Das ist so ein bisschen die Idee dieser Aufgaben. Und wenn ihr KI-Bilder machen wollt, dann ladet die doch einfach so hoch bei Flickr, postet die, lasst uns darüber diskutieren, das ist alles kein Problem, kennzeichnet sie halt als KI-Bild, aber macht die nicht bei den Aufgaben mit rein. Das wäre schön.

Chris

Die Frage kam ja auch mal, ob man da vielleicht noch so einen separaten Bereich dafür aufmachen möchte. Ich spiele das schon eine Weile durch. Ich bin ja immer noch Sonntag abends einmal im Monat bei Leolaport im Livestream und oft ist es eine Sendung. Und da haben wir ja auch immer so eine Fotoaufgabe laufen und die Frage kam tatsächlich, Weil die Leute, die da zu hören sind, eigentlich keine Fotografin oder Fotografen. Und die haben natürlich auch dann gefragt, ob man das mit irgendwie einer Kategorie für KI aufmachen kann. Das haben wir gemacht. Wir haben tatsächlich einen eigenen, das läuft auch über Flickr und Hashtags und so, einen eigenen Tag aufgemacht für die jeweilige Aufgabe. Also es gibt den Fototag und den KI-Tag. Den KI-Tag können wir abschaffen. Da sind in jetzt einem Jahr ungefähr ist ein KI-Foto einmal submitted worden und das war's. Insofern, ja, also fotografieren ist fotografieren und Bilder erzeugen ist toll, aber ist halt Bilder erzeugen ist was anderes.

Boris

Und die Aufgaben, wie gesagt, die wir hier regelmäßig machen alle zwei Wochen, sollen Fotografie sein und nicht prompt schreiben. Also das wäre sehr lieb, wenn ihr da ein bisschen Respekt der Community gegenüber habt und nicht versucht, uns irgendwie auszutricksen. Christian schreibt auch, es gab ja einen Hinweis bei dem Pusteblumenbild. Da stand ja echt oder nicht. Aber ich möchte halt kein Ratespiel machen. Ist das jetzt echt oder nicht? Weil das ist nicht Ziel der Aufgabe. Das soll es nicht sein.

Chris

Nee, wir sind ja diejenigen, die dann halt die Bilder nach ihrem, ja nach ihrem fotografischen, nach ihrer fotografischen Umsetzung, Inhalt und so weiter beurteilen. Und nicht diejenigen, die dann mit der Lupe anfangen hier nach irgendwelchen Artefakten zu suchen, die das vielleicht in irgendeiner Form zeigen könnten.

Boris

Der nächste macht dann halt ein KI-Bild und retuschiert die Artefakte dann noch wieder weg mit der nächsten KI. Und es wird immer besser werden und wenn man da, ich sehe sie hier teilweise auch nur in klein, also in klein, ja, schon mehr als eine Thumbnail, aber nicht bildschirmfüllend auf 5K. Also man wird mich austricksen können damit, gar kein Problem. Das braucht ihr nicht ausprobieren, das ist so. Die KI ist inzwischen so gut, dass das zu täuschend echten Ergebnissen führen kann. Lass uns das hier nicht ausprobieren, lass uns hier Fotos machen.

Chris

Wir wollen dem Einreicher des Sonnenblumenbildes jetzt auch damit gar nicht gegen Schienbein treten.

Boris

Sondern es gab keine klare Aussage dazu und insofern...

Chris

Das war nur der Auslöser dafür, dass wir uns halt auch mal mit dem Thema, was eigentlich eh schon klar war, aber dass wir jetzt eben dieses Thema mal wirklich...

Boris

Ja, und um Gottes Willen kein böses Blut, das war jetzt eine Teilnahme, das war eine Frage, ist das echt oder nicht, kann man das noch erkennen? Und es hat gezeigt, es fällt zunehmend schwerer, das zu erkennen. Wie gesagt, ich hatte einen Anfangsverdacht, aber ich hätte da jetzt auch meine Hand nicht für ins Feuer gelegt. Ja, das ist... Kai postet gerade ein schönes Bild, das hatte ich auch schon gesehen, ein KI-Bild von dem perfekten Campingfoto und wir sehen halt eine wie ich finde, attraktive Dame, lange blonde Haare, Make-up, sitzt draußen in der Wildnis vor ihrem Zelt und das Lagerfeuer ist aber im Zelt. Ich nehme an, sie heizt das Zelt schon mal vor. Es scheint feuerfest zu sein, das Zelt. Also das sind so Motive, da erkennt man es dann. Das kann nicht echt sein aber ja ich denke es alles gesagt und wie gesagt bitte kein böses blut oder keine hass mails oder schimpfe jetzt auf den ersteller von dem sonnenblumen bild ist alles gut das war jetzt nur anlass dass hier dass wir darüber nachgedacht haben wie wir damit umgehen wollen und ich denke unsere position war da von anfang an gleich und das haben wir jetzt hier einfach kundgetan und jetzt.

Chris

Haben wir ein Bild aufzulösen. Beziehungsweise eine Aufgabe aufzulösen. Die Kaputtaufgabe.

Boris

Ja, die Kaputtaufgabe.

Chris

Es sind 15.

Boris

Tatsächlich, ja.

Chris

Ich sehe jetzt hier wieder nur weniger. Aber das ist, weil ich nicht eingeloggt bin.

Boris

Weil du nicht eingeloggt bist wahrscheinlich.

Chris

Ich muss mich da mal eben schnell einloggen. Also wir haben 15 Bilder und die müssen wir jetzt wieder, da werden wir jetzt ein Besprechungsbild erwürfeln.

Boris

Genau, zu verlosen haben wir im Augenblick nichts. finden.

Chris

Hier ist zu viel Zeug auf dem Schreibtisch. Moment. Gut. Jetzt sieht es noch besser aus.

Boris

Liebe zukünftige Sponsorinnen und Sponsoren, das hier könnte Ihr Werbeplatz sein, wenn Sie etwas abzugeben haben. Dann melden Sie sich bitte.

Chris

Wir haben gerne ein Giveaway für die Aufgaben, so als kleines Zuckerle, dass jemand vielleicht noch dann so einen kleinen Motivationsschub hat. Wie gesagt, es geht darum, Leute zu motivieren und manchmal ist ja ein kleines Gadget wird hilfreich, um so eine Motivation dann doch irgendwie ein bisschen zu verstärken. Also 15 qualifizierte Bilder, keine disqualifizierten. Wir disqualifizieren automatisch Bilder, wo das Datum nicht passt in den Aufgabenbereich. Oder wir disqualifizieren auch mal ein Bild, wenn es wirklich...

Boris

Ja, wenn es offensichtlich irgendwo...

Chris

Wenn es ganz offensichtlich und in Zukunft auch KI-Bilder. Aber wie gesagt, wir wollen hier nicht suchen.

Boris

Nee, möchte ich nicht.

Chris

So, hier, wir müssen eine 15 würfeln.

Boris

Fang an. Ich fang mal an.

Chris

Ich hab eine 46 gewürfelt.

Boris

Ich habe eine 6 gewürfelt. Was sagst du jetzt? Eine 6.

Chris

Dann hör ich jetzt auf. Die 6, das ist dieses Bild hier von Wassererpel.

Boris

Ach, du ahnst es nicht.

Chris

Okay, was haben wir hier? Wir sehen hier eine Person, die auf dem Topf sitzt mit einem, also Hose an den Knöcheln, Hemd drüber. Darüber, die Person hält einen roten Schirm.

Boris

Aufmerksamkeitsmagnet.

Chris

Das Ganze ist in einem, naja, ich sag mal so, das war vielleicht mal ein Klo, aber da fehlen zwei Wände und der Rest ist auch schon ziemlich kaputt. Also das ist irgendwie eine Ruine von irgendeinem Gebäude, wo gerade noch so eine Ecke übrig ist. Da hat er aber dann auch noch tatsächlich eine Klobürste nebendran gestellt, der Vollständigkeit. Und ja, das ist ein schönes Konzeptbild. Also das muss man erst mal tun.

Boris

Ja, Klo kaputt.

Chris

Das kann man machen. Ja, nee, es ist eine schöne Idee.

Boris

Ist eine super Idee, ja, auf jeden Fall.

Chris

Jetzt hat die Frage, ist das spontan entstanden oder gibt es da noch eine Geschichte dazu?

Boris

Sieht so ein bisschen nach Abrissarbeit irgendwie Baustelle aus. Steht gar nichts drunter.

Chris

Steht gar nichts drunter, aber das ist halt irgendwas, was wahrscheinlich abgerissen wurde, eine Hütte oder so. Und das waren die Überreste. Also das wäre tatsächlich so ein Ding, also da hätten wir gerne eine Geschichte dazu, lieber Wassererpel. Ist dir das unterwegs einfach so aufgefallen und ein bisschen zurückgegangen und hast gesagt, oh, da muss ich aber noch eine Klobürste mitnehmen oder war das mehr so...

Boris

Ist das ein Lost Place oder reißt ihr gerade die eigene Hütte ab und baut dann neu auf oder so?

Chris

Genau, also es ist schon stark.

Boris

Es ist ein sehr mutiges Bild und eine sehr lustige Idee. Ich musste schon sehr schmunzeln, als ich vorhin durch die Bilder geguckt hatte.

Chris

Mutig, das ist ja auch anonymisiert durch den dicken roten Schirm da und so.

Boris

Ja, das musst du trotzdem erstmal bringen. Also es ist schon super.

Chris

Das musst du erstmal bringen, ja.

Boris

Ist jetzt fotografisch nicht das Highlight.

Chris

Da war jetzt wahrscheinlich auch kein großer Publikumsverkehr dort.

Boris

Also mit Ausrichtung und so. Ist schon schön gemacht. Ist mit dem Schirm schön positioniert. Ist mehr als ein Schnappschuss auf jeden Fall. Aber ich glaube, hier ist es mehr die Idee, die zählt. Und das tut's sehr, sehr gut.

Chris

Passend dazu übrigens das hier von, das Läd noch von Marius. Das ist auch ein Kaputtbild. Da sehen wir, ja, da ist auch so ein halb abgebrochenes Haus. Also das sieht aus, als ob da irgendwie so ein Balkon abgerissen wurde. Da sieht man jetzt nur noch den Baustahl und die Betonstücke, die drin hängen. Und das Ganze von unten fotografiert. Also da wäre ich vorsichtig mit drunter, stehen, weil da sind ja so Betonstücke. Vielleicht fällt dir da noch was auf den Kopf.

Boris

Tja. Sehr schön. Wir hatten noch ein paar andere Bilder dabei. Also sehr makroartige Aufnahmen von Bubblefish Helferlein. Eine Anspielung an Daniel Düsentriebs Helferlein. Da ist einfach so eine kleine Glühbirne, die ist halt kaputt. dass dieser Glühfaden gebrochen ist.

Chris

Das ist so eine Halogenbirne oder sowas.

Boris

Ja, genau. Irgendwie sowas. Da sieht man schön, dass es gebrochen ist. Das fand ich auch einfach ... Also sowas musst du auch erst mal zeigen, dass das kaputt ist. Das musst du erst mal so dargestellt bekommen. Das fand ich auch schön. Was mir aber tatsächlich gut gefallen hat, ist vom User unterstrich 73.mm, 73 Millimeter oder so. Martin heißt er hierbei. Die Scheibe. Die Scheibe, das ist die kaputte Scheibe. Die fand ich tatsächlich irgendwie stark. Da sehen wir, es ist ein sehr hochformatiges Bild, also ein Panoramaformat, hochformat. Es sieht fast aus wie 2 zu 1 oder so.

Chris

Es ist schmal gekroppt.

Boris

Sehr schmal. Und wir sehen halt eine zersplitterte Scheibe, die aber eben noch intakt ist, aber eben halt zersplittert ist. Und der Fokus liegt auf den Splittern. Und der Hintergrund ist eben sehr in die Unschärfe getaucht und gibt eigentlich nur so ein bisschen Farbe, Helligkeit und dunkle Bereiche wieder. Und insgesamt sorgt eben das einfallende Licht dafür, dass an den Bruchkanten von diesen Splittern, von diesen Scherben in dieser Scheibe, ja eben genau diese Sprünge so stark hervortreten. Die leuchten halt richtig hellweiß auf der oberen Seite, wo eben der Himmel sich drin reflektiert und das gibt so richtig so ein unregelmäßiges, ja fast schon organisches Muster eben, was diese Farbflecken, die hätten von mir aus sogar gerne noch unschärfer sein können. So schön in so ein abstraktes Farbenmeer taucht. Ich fand das irgendwie, ich finde das faszinierend, dieses Bild. So simpel wie es ist.

Chris

Und kaputt weiß ich gar nicht, ob das da passt, weil das sieht mir fast aus wie so eine, es gibt so eine Art Glasdinge, die werden quasi so hergestellt, dass die dann unter ziemlich Spannung stehen und laminiert sind und dann werden die quasi mit Absicht zerbrochen, dass du dann, dass du als architektonische, als Gestaltungselement in deinem Gebäude hast. Ich habe das schon an irgendwelchen Treppen als Geländer gesehen.

Boris

Stimmt.

Chris

Und so weiter. Also da gibt es unterschiedliche Dinge. Da gibt es so Making-of-Videos.

Boris

Wo sie die geraden Scheiben dann einmal anpiksen, damit sie dann eben quasi matt werden, indem diese splittert. Ja, ja, genau.

Chris

Nun ja, ich glaube, das ist so was. Aber na gut, ist ja schon irgendwie auch kaputt. Sehr schön, dass ihr mitgemacht habt. Das freut uns immer ganz gewaltig und euch hoffentlich auch.

Boris

Die aktuelle Aufgabe läuft übrigens noch. Das ist die Konzeptaufgabe. Das ist also sehr weit gefasst. Es ist eine Konzeptaufgabe, die Konzept heißt. Und unter HSB-Konzept könnt ihr bei Flickr eben hochladen, in die Happy-Shooting-Gruppe stellen. Und das noch bis zum 4.7.2024.

Chris

Sehr schön. Dann haben wir noch zwei Termine.

Einspieler

Der Terminkalender.

Chris

Und zwar einmal hat uns die Katrin was reingeworfen im Bucerius Kunstforum in Hamburg. Vom 15.06. bis zum 22.09. die Ausstellung Watch, Watch, Watch Henri Cartier-Presson. Eine Ausstellung zum Werk von Cathy Bresson im Bucerius. Ich hoffe, man spricht das so. Kunstforum in der Hamburger Innenstadt. Ich war noch nicht dort. Es klingt auf jeden Fall spannend. Ja, Cathy Bresson ist immer ein Blick wert in der Fotoausstellung. Also geht dahin. Und dann haben wir noch von unserem Außenreporter Jürgen folgendes.

Einspieler

Hallo Community. Diese Woche für Hörer im Wilden Westen, in Tübingen. Das Deutsch-Französische Kulturinstitut in der Doblerstraße 25 lädt ein zur Fotoausstellung Zeit in Frankreich. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt der original analog aufgezeichneten Fotografien des Fotografen Telemach-Wiesinger. Als Reisender mit der Kamera Die Kamera hat Telemach Wiesinger die meisten seiner Bilder in Frankreich gesammelt. Seine Werkzeuge sind verschiedene Kameraformate, von Kleinbild über Mittelformat bis hin zu Großformat. In der eigenen Dunkelkammer werden die Arbeiten von Hand entwickelt, vergrößert und ausgestaltet. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 15. September. Und die Frage an Boris, hast du heute einen französischen Ohrwurm? Danke, in diesem Sinne, Grüße gehen raus nach Frankreich an alle Fotoliebhaber. 3, 2, 1, happy shooting.

Boris

Was für ein Ohrwurm. Ich habe diesmal keinen französischen, aber du hast mit Wilden Westen eingeleitet und da habe ich natürlich Truckstop mit dem Wilden Westen im Ohr, der gleich hinter Hamburg bei Maschen anfängt, in einem Studio bei Maschen, gleich bei der Autobahn, weißt du. Da hört man Geigen, Banyos, Stilgitarre, da sind sie alle gut gelaunt. Die Cowboys von der Waterkant mit ihrem Nashville Sound. Soll ich weitermachen? Fangen Sie nicht an zu singen.

Chris

Nein, fangen Sie nicht an zu singen. Ich drücke jetzt hier auf den Knopf und da ist die Sendung rum. Wir wünschen euch was. Ganz schnell rauf bevor der singt.

Boris

Drei, zwei, eins. Entschuldigung.

Shownotes


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