#864 - Das Zack nach dem Zick

Veröffentlicht 22 August 2024

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#864 - Das Zack nach dem Zick

Veröffentlicht 22 August 2024

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Boris

Happy Shooting, Folge 864, das Zack nach dem Zick. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Holger Klein.

Chris

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting.

Boris

Der Fotopodcast. Ja, schön.

Chris

Ganz schön doof gucken, was?

Boris

Schönen guten Tag. Ja, so sehe ich aus, wenn ich versuche, im Gehirn zu schalten, aber ich glaube, ich habe die Verbindung hergestellt.

Chris

Aber auch nur, weil du mehr Informationen hast, als die Leute. Selbstverständlich.

Boris

Und das hat schon lang gedauert.

Chris

Ja, es ist nicht mehr der jüngste. Und hier sind eure Moderatoren Boris und Chris. Es wird sich alles klären, nachher, später. Aber bleibt dran, dass der Cliffhanger gleich am Anfang geht. Ist völlig banal. Aber okay.

Boris

Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein.

Chris

Genau, wir machen zwei Teile draus.

Boris

Gemein.

Chris

Es ist, was ist noch heute? Heute ist der 20. August 2024. Wir sind's, Happy Shooting, der Fotopodcast mit Chris und Boris. Und ja, schon guten Tag auch. Folge 400, nee, Folge 864. Oh Gott, das wird. Ja, es ist Sommer, es ist warm, es ist, wobei so warm ist es gerade nicht mehr.

Boris

Es geht. Ich muss mal gerade auf die die Uhr gucken, es sind 24 Grad.

Chris

Das hättest du früher auch auf die Uhr gucken, wegen der Temperatur. So eine Dick Tracy Uhr aus dem Ups oder so, mit einem Thermometer dran, der es dann an der Handgelenktemperatur irgendwie anzeigt oder so. Ah, ich hatte so eine Plastikuhr von Ups mit so einer Sonnenuhr drauf.

Boris

Auch sehr praktisch.

Chris

Ja, für die Wildnis, weißt du, falls du als...

Boris

Ja, ach, diese Survival-Kids, die hatte ich doch auch.

Chris

Falls du als Zwölfjähriger mal aus Versehen in der Wildnis landest und dann wissen musst, wo es nach Hause geht.

Boris

Da war auch so ein Zelt dabei, was du an der Schnur aufhängen konntest. Also an aufgeschnittener Plastik.

Chris

Ich fand das so geil, das Zeug.

Boris

Mann.

Chris

Da war, glaube ich, auch mal eine Kamera dabei. Kann das sein? Ich weiß es nicht. Also egal. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast und reden heute wieder live über die Fotografie. Podcast auf happyshooting.de oder in eurem Podcast Player und, Heute wieder viele bunte, schöne Themen. Falls ihr uns hier live begleiten wollt, so von der Seite reinquatschen, dann könnt ihr das auf unserem Slack machen. Kanal dienstags 18 Uhr. Link in den Shownotes und auch hier so auf dem Bildschirm. Ich habe den mal nach da unten gepackt. Links unten ist der Link. Deshalb Link links, weißt du?

Boris

Da gehört er hin.

Chris

Genau. Und dann haben wir auch noch einen Feedback-Kanal. happyshooting.de slash hi. Und dort dürft ihr eure Inputs loswerden für die Sendung, Fragen oder Anmerkungen, Follow-Ups. Und das haben diesmal wieder einige Leute getan, zum Beispiel der Helmut. Gut, Helmut schreibt noch ein Follow-up zum Thema Matrixmessung und Intelligenz, also in Gänsehäkchen, schreibt er schon, die erste Kamera am Markt, die die Matrixmessung eingeführt hat, die Nikon FA, hat die Aufnahmesituation mit rund 40.000 Referenzbildern verglichen und die passende Belichtung herausgesucht. Ja, das wissen wir, dass da ja quasi Punkte gemessen werden vom Belichtungsmesser, auch analog passiert das und dann…, wird dieses Muster quasi gegen Referenzen in einer Datenbank in der Kamera verglichen und daraus ergeben sich dann Korrekturwerte, was die Messung gemacht hat und so weiter.

Boris

Das sind keine Referenzbilder, aber mit Referenzbildern wurden die Messpunkte eben gespeichert und dann in der Kamera auf den Chip gebrannt oder in der Firmware gespeichert, wie auch immer.

Chris

Genau, schreibt er weiter. Das war natürlich keine KI im heutigen Sinn, Aber die Basis ist vergleichbar. Damals bestand die Matrix auch nur aus fünf Feldern. Also das waren quasi Referenzbilder mit fünf Pixeln sozusagen. Dafür wurden vom Objektiv schon allerlei Parameter bis hin zur Blendenzahl eingelesen und in den Vergleich mit einbezogen.

Boris

Guck an.

Chris

Die Kamera kam 1983 auf den Markt. In Entwicklung war sie entsprechend vorher. Das Ganze war auch noch vor Einführung eines Autofokus. Das war nämlich dann bei der Minolta 7000, 1985. Geschichte, Stunde, Ende.

Boris

Das ist interessant, weil dann waren es offensichtlich tatsächlich zumindest mini aufgelöste Bilder statt eben einer reinen Datentabelle. Das wusste ich tatsächlich nicht, dass das da so war.

Chris

Ja, wie die dann abgespeichert sind.

Boris

Am Ende auch.

Chris

Egal, so ist es auch egal.

Boris

Aber Du brauchst halt nur für jede Kombination irgendeine Referenz, mit der du halt, oder gegen die du vergleichen kannst, um schnell das zu finden, was die geringste Abweichung hat und dann hast du, im Ende ist da ja nur eine Belichtungskorrektur dabei rausgekommen, da ist ja nicht rausgekommen, jetzt nimmst du dies und jenes, sondern dann wurde ja nur gesagt, jetzt machst du plus 1,3 Blendenstufen oder sowas.

Chris

Genau, und ja, mittlerweile sind das, also wenn keine KI im Spiel ist, dann ist aber heutzutage halt wirklich viel im Spiel, weil das eben nicht nur fünf Messpunkte sind, sondern beliebig viele. Hundert der Tausend, was weiß ich. Und da wird auch nicht nur die Abweichung der Helligkeit mit einbezogen, sondern eben auch Farblichkeiten und teilweise zumindest erkannt, was da ist. Eine Wiese magst du anders belichten als, was weiß ich, keine Ahnung, was anderes Grünes halt.

Boris

Ja, also wie weit da welche Kamera und welchen Modus geht, ist mir auch unklar. Manche haben dann auch schon vor Jahren priorisiert, wo der Fokuspunkt war zum Beispiel. Und andere sind aber immer stumpf von der Mitte ausgegangen. Also bei der Matrix-Messung sowieso nicht. Aber wenn du jetzt gesagt hast, Erst misst man die Belichtung, hier eine Spotmessung oder eine mittenbetonte Messung oder sowas. Dann haben manche tatsächlich den Fokuspunkt berücksichtigt und da gemessen, manche aber immer nur aus der Bildmitte. Also man muss immer gucken, wie die eigene Kamera funktioniert. Und das Kennenlernen hilft nichts.

Chris

Ich muss gerade nebenher hier in den Slack schauen, weil wir hatten kurz vor Beginn der Sendung in der Pre-Show hatten wir über Yps geredet. das Magazin mit den Gimmicks und da hatte ich noch eine Frage, hier wird gerade das, Wanderzelt gezeigt, also quasi ein Plastischlauch mit, ein Plastischlauch, den man an der Schnur irgendwo aufhängen kann und ich hatte gefragt, ob es damals auch irgendwann eine Kamera gab, weil ich meine mich zu erinnern, dass da mal eine Kamera dabei war. Weiß ich aber nicht mehr.

Boris

Ich bin mir übrigens relativ sicher, dass das in der Sendung war, aber du bist heute entschuldigt.

Chris

War das schon in der Sendung?

Boris

Du hast ja noch das Firmware-Update, das bootet ja noch.

Chris

Ich bin gerade hier, Moment, muss nochmal zeigen hier.

Boris

Da oben kann man es sehen.

Chris

Das lasst ihr hier noch auf dem Arm und ja, das kann schon sein, dass ich gerade vielleicht.

Boris

Bin ich aber auch daneben, das kann uns der Chat beantworten. War das vor der Aufnahme?

Chris

Ist völlig egal. Noch ein Follow-up von Uwe zum Thema Forum-Fotografen gegen Profis. Da hat man ja schon ein paar Sendungen lang das Thema. Ich möchte auch gerne noch klarstellen, hallo Boris, hallo Chris, vielleicht hat man mich da etwas falsch verstanden. Ich möchte da keinesfalls Fronten aufbauen, also die gegen wir, zumal ich auch kein Profi bin, sondern auch nur Amateur. Was ich zum Ausdruck bringen wollte, dass hier viele Leute sich über, in Anführungszeichen, schlechte technische Spezifikationen beschweren, die oftmals nur genau diese Spezifikationen verschiedener Hersteller und Kameras vergleichen, ohne sich über die Sinnhaftigkeit und zu erledigen Aufgabengedanken zu machen, oder gar schon mal mit solchen Arbeitstieren gearbeitet zu haben. Das ist dann ein bisschen wie früher das Autoquartett, wo auch nie einer einen Ferrari besessen hat. Viele Grüße, Uwe. Ja, 100% Recht gebe ich dir da. Das ist ja tatsächlich Feature vergleichen und Tabellen nebeneinander. Oder das ist in der Praxis völlig irrelevant, sondern ist tatsächlich eine Geschichte, Der Praxis, ja. Des Ausprobierens.

Boris

Genau. So weiß ich zum Beispiel, dass mein Fahrzeug sehr schnell beschleunigt. Es ist in der Praxis aber irrelevant, weil als ich es einmal ausprobierte, mir mein gesamtes Hab und Gut, was im Kofferraum war, umgekippt und ausgestreut ist. Ich hatte Reste von Pferdefutter hinten drin. Hinterher musste ich dann erst mal Staub saugen. Also nutze ich das in der Form gar nicht. Das ist also irrelevant. Aber es ist eben manchmal ein schönes Gefühl. Man könnte, wenn man nur wollte.

Chris

Du kannst das doch einfach anbinden und dann...

Boris

Ja, genau. Das werde ich dann künftig mal machen. Pferdefutter-Fangnetze als Zugehör.

Chris

Na gut. Es gab übrigens eine Kamera im Übseft.

Boris

Wie uns Bernd hier gerade in.

Chris

Die Channel reingeworfen hat. Ich versuche gerade das Bild hier irgendwo reinzukriegen.

Boris

Die Übs-Kamera für echte Fotos. Sieht aus wie eine Boxkamera quasi.

Chris

Ja, im Prinzip war es eine ich versuchte mal kurz zu finden weil das ist ja schon, Das ist ja schon interessant. Genau, da ist das Bild.

Boris

Offensichtlich gab es noch eine Überraschungskamera. Da ist aber wohl Wasser rausgekommen.

Chris

Siehst du das? Also was die da gemacht haben? Genau, ich erinnere mich wieder. Die haben quasi so eine 110er-Kassette, ne, die größere Kassette, die mit dem 35mm-Film drin, diese Kassette genommen. Und die ist in sich schon mal lichtdicht. Und haben dann da, wo der Bildausschnitt ist, wo also der Film quasi rausguckt, einfach so einen schwarzen Plastikkasten mit einem Gummiband dagegen geklemmt. Und dann hast du oben so einen Sportsucher, also Loch können sie durchgucken. Und einen Verschluss, der auch sehr simpel gemacht war, eine Plastiklinse. Und du musst, also den Film musstest du quasi beisteuern und hast dann eben diese Plastitteile da dran gemacht. Ich glaube, ich habe auch tatsächlich einen Film damit belichtet. Aber das Ding hat meine, Foto-Karriere nicht wirklich gestartet. Dafür war es nicht...

Boris

Meine Agenten-Karriere, die hat eigentlich erst so richtig gestartet, als es das Blasrohr gab, wo man Geheimnachrichten mit verschicken konnte. Da ging es dann so richtig los. Aber ich habe das dann auch wieder aufgegeben. Habe mich um andere Sachen gekümmert.

Chris

Ist doch nicht Agent geworden.

Boris

Diese Verschlüsselungs-Algorithmen, die man damals schon mit so einer Chiffrier-Karte sich selbst erstellen Die haben mich offensichtlich so nachhaltig beeinflusst, dass ich immerhin Softwareentwickler geworden bin.

Chris

Also hat das schon was.

Boris

Hat funktioniert. gemacht.

Chris

Wir haben immer noch Feedback und zwar dieses mal auch wieder von Uwe. Ich weiß gar nicht, ob es der gleiche Uwe ist. Wahrscheinlich. Kann sein. Nee, anderer Uwe, glaube ich. Auto-ISO. Hallo Boris, hallo Chris. Auto-ISO zusammen mit einer passenden Begrenzungseinstellung ist doch eigentlich super. Wie Chris schon sagt, spielt ISO heute doch eher eine untergeordnete Rolle. Früher ging es halt nicht so einfach mit hohen ISO-Werten, mit den chemischen Einwegchips schon gar nicht. Er meint Film. Warum dann also nicht im M-Modus auf die fotografisch relevanten Parameter Zeit und Blende konzentrieren und den Rest die Automatik bei steuern lassen. geht.

Boris

Dazu habe ich in dieser Episode noch einen guten Nachtrag. Bleiben Sie dran.

Chris

Er ist noch nicht fertig. Wer sagt denn, dass bei M auch ISO immer manuell sein muss? Ist doch nur ein Modusname. Und wenn es doch mal zu sehr rauscht, dann halt mit Zauber-KI entrauschen oder Schwarz-Weiß entwickeln und das Rauschen zur Kunst erklären. Richtig. Schwarz-Weiß geht immer. Genau. Solange ich ohne Blitz unterwegs bin oder nicht bestimmte extreme Lichtstimmungen einfangen will, bin ich eigentlich meistens mit Auto-ISO unterwegs. Die ISO-Einstellung liegt bei mir auf dem Schulterrad, womit das bei Bedarf auch schnell per Daumen verstellt ist. Heutzutage, ja, die Kameras sind so gut, die Chips sind so klasse, dass das in bestimmten Anwendungen schon noch sinnvoll ist, aber in vielen halt nicht, wenn du da einen Range einstellen kannst. Geh mal bis, was weiß ich, 3200, aber nicht höher. Bis dahin ist ist die Qualität für mich immer akzeptabel, dann ist doch gut.

Boris

Also, wenn du kontrolliert blitzen willst, dann ist das halt einfach ein No-Go.

Chris

Da muss man nur wissen.

Boris

Dass es aktiv ist und dann muss man es abschalten. Aber jetzt so draußen im Alltag, ich, wie gesagt, ich, I stay corrected, ich verstehe es ja inzwischen. Ich habe es jetzt einmal sinnvoll nutzen können und es hat mir den Arsch gerettet ein Stück weit.

Chris

Es gibt natürlich Situationen, in denen das völliger Blödsinn ist, mit Autoiso zu arbeiten. Gehe ich auch mit.

Boris

Aber grundsätzlich streiche ich das Gesagte. Aber ich werde heute ein Thema dazu haben. Und dazu bleiben Sie dran.

Chris

Genau, Detlef hat noch einen Versprecher gefunden in der Folge 862. Boris, ja, ja, ihr hattet Brot mit Mozzarella und Käse. Hihi.

Boris

Ja. Und dann gab es nicht mal Käse.

Chris

Ich habe mal irgendjemanden gebeten, mir bitte mal Zettel und Papier zu bringen.

Boris

Zettel und Papier, ja, das kann schon mal passieren.

Chris

Wir machen jetzt, wir grätschen jetzt voll in die Sendung rein. Noch ein Follow-up, das kam auf dem, ich glaube als Kommentar rein zu der Sendung von Benni. Wir hatten über diese Verkehrskameras geredet.

Boris

Ja.

Chris

Die da, wo war das, USA oder so, waren irgendwo, waren die... Ah, nee, das war dieses Selfie-Projekt. Genau, dieses Selfie-Projekt. Und dann habe ich gesagt, hier in Deutschland geht das nicht. Und jetzt kam eine Meldung von Benni, der schreibt, zu den Verkehrskameras in Deutschland. Hier in Baden-Württemberg wurden die Dinger, die zum Beispiel die Autobahnsituation abgebildet haben, im März 2022 abgeschaltet.

Boris

Okay.

Chris

Da hat wohl jemand Angst, dass der Putin unsere Panzertransporte nach Osten beobachten könnte. Die dort angegebene aktuelle Sicherheitslage dauert seither ununterbrochen an. Ist tatsächlich so. Es gibt hier also Verkehrsinfo BW, da gibt es tatsächlich die Kameras. Da siehst du die Kameras und in welche Richtung die zeigen. Und wenn du draufklickst, dann kriegst du dieses Bild. aufgrund der aktuellen Sicherheitslage werden derzeit keine Bilder von Verkehrskameras angezeigt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Boris

Das Bild zeigt in schwarz-weiß eine stilisierte Überwachungskamera mit einem durchgestrichenen Symbol.

Chris

Das ist schon interessant.

Boris

Ja gut, ich meine, wenn sie öffentlich ist, ist sie öffentlich. Das gilt dann auch fürs Ausland. Da kann man ja gucken.

Chris

Naja, da machen wir einfach einen IP-Blocker drauf und wenn da eine russische IP kommt, die können das ja ganz sicher auch nicht umgehen.

Boris

Das wird sie abhalten.

Chris

Relativ zuverlässig, denke ich. Ganz sicher. Na gut, gucken wir uns mal ein, zwei News an. Es gibt neue Google-Hardware.

Boris

Ah, eine Demo habe ich davon gesehen.

Chris

Google Pixel. Ich habe nur so was drüber gelesen. Das war auf... Auf irgendeiner Plattform ein Post zum Thema oder ein Thread zum Thema Google Hardware und unter anderem wurden da so ein paar Features, ein paar Foto-Features genannt, die das Google Pixel jetzt mitbringt. Also Pixel KI, so gegen Apple Intelligence, wo es jetzt Pixel natürlich da ist. Und ich habe so das Gefühl, dass viele dieser Feature sind halt so KI-Features, also weniger hier Kamera verbessern, sondern was man mit den Bildern nachher tut.

Boris

Bildbearbeitung. Genau.

Chris

Eines dieser Feature nennen sie Add Me.

Boris

Die Demo habe ich gesehen. Genau.

Chris

Also du hast eine, muss mal schauen, ob ich das, die kriege ich ja leider nicht jetzt auf dem Bildschirm. Da muss ich es erzählen. Also das ist im Prinzip eine, die klassische Geschichte, du machst ein Gruppenbild, aber du willst selber auch mit drauf sein. Das ist natürlich schlecht.

Boris

Und da der Externe ist und nicht aufs Bild soll und die Kamera hält.

Chris

Und der Klassiker wäre in dem Moment natürlich den Selbstauslöser, aber dann brauchst du ein Stativ oder du musst die Kamera irgendwo oder dein Smartphone irgendwo dagegen. Genau, tossing, genau. Gutes Timing und so. Schwierig, schwierig. Was haben die gemacht? Die haben im Prinzip eine klassische Montagetechnik automatisiert. Also du machst ein Bild von einer Szene und da stehen die Leute drin bis auf dich und dann geht eine andere Person hin und dann stellst du dich an eine Stelle, wo vorher keine Person stand in dem Bild. Dann macht die Person ein Bild und dann sagst du, bitte schön hier mich hinzufügen. Und dann wird das quasi so gemerged. Ich weiß nicht, wie präzise das ist. Also ich denke, wenn es keine Überlappungen gibt, ist es auch kein Problem. dann werden einfach die features von den beiden bildern gematcht und die person dann, da entsprechend reingeblendet. Aber wenn jetzt eine Person hinter einer anderen stehen würde, wie gut ist das? Keine Ahnung.

Boris

Wäre mal zu testen. Also ich glaube schon, dass per KI dann halt die Person erkannt wird und dann eben Differenzen der Bilder zusammengesitzt werden.

Chris

Was ich mich ja frage...

Boris

Man wird das sehen, wenn man ranzoomt, je nachdem, wie die Umgebung war. Kann ja auch ein bewegter Hintergrund sein, wie das dann funktioniert.

Chris

Ja, was ich ja gerne hätte, wäre so ein Add-me-Feature mit zwei Bildern, die aber nicht am gleichen Tag vom gleichen Ding gemacht wurden. Das hatten wir früher immer das Problem mit den Bands, wenn du da irgendwie in eine Band reingekommen bist, dann hatten die schon ihr Bandfoto, dann musste man dich da noch irgendwie reindoktern oder so.

Boris

Das wird aber damit wahrscheinlich auch möglich sein, denn der einzige Trick ist ja, dass zwei Aufnahmen miteinander...

Chris

Nein, das glaube ich eben nicht. Ich glaube, dass das der komplette, dass das die gleiche Situation sein muss. Also ein Beispiel, was sie da haben, ist da irgendwie so ein VW-Bus oder so und dann setzt sich die eine Person halt in den Bus rein und guckt zum Fenster raus und da war vorher eine Lücke gelassen worden und auf beiden Bildern ist aber dieser VW-Bus zu sehen und dann kann ja das natürlich matchen und dann ist das relativ, relativ simpel. aber jetzt stell dir vor auf dem einen Bild stehen die vom VW Bus und auf dem anderen Bild sitzt du auf dem Trecker oben, jetzt mach mal ein Merch und so, das wird halt schief gehen.

Boris

Also ob das nur innerhalb einer Aufnahmesession möglich ist, also quasi als Kamerafunktion und das Bild vorher schlicht nicht fertig ist oder ob man es nachträglich mit vorhandenen Bildern machen kann, ich weiß es nicht. Ich bin mir fast sicher.

Chris

Egal. Ja, dann generative KI. Da, wo Apple ja angekündigt hat, dass sie so begrenzte, einen begrenzten Umfang von Dingen machen kannst, also verschiedene Stile, die halt eher so ein bisschen cartooniger sind oder ein bisschen...

Boris

Oder Strichzeichnung.

Chris

Genau. Sagt hier Google, ja, Pixel Studio Generator macht anything fotorealistisch.

Boris

Ja, klar.

Chris

Schauen wir mal. Dann haben sie wohl noch ihr Zoom Enhance haben sie wohl noch irgendwie kräftig ausgedingst also im Prinzip KI Zoom Schärfung Also.

Boris

Wahrscheinlich ein KI Resize, also dass du dann halt eben Pixels dazu erfindest.

Chris

Wird nichts anderes sein, genau Wird nichts anderes sein Dann haben sie noch ein Video Boost angekündigt, das ist ein auch ein Resize aber von Video auf 8K.

Boris

Ich meine, die hatten schon mal so ein Feature. Ich weiß nicht, ob das dann auf 4K war oder sowas. Es gab sowas schon mal, auch mit Stabilisator, der sehr, sehr gut war. Kann, glaube ich, gut funktionieren.

Chris

Und das soll dann auch gleich noch die Farbe hübsch machen und stabilisieren und so.

Boris

Klar.

Chris

Na gut. Dann Reposition People. Ja. Also das Beispiel, was wir haben, da sind drei Leute auf dem Bild, aber eine Person sitzt so ein bisschen abseits und du kannst dann halt die so auswählen und rüberschieben und dann sitzt die halt näher dran.

Boris

Also quasi wieder freistellen und verrechnen. Ich meine aber, das hatten sie auch schon mal vorgestellt, etwas in der Art.

Chris

Ja, weiß ich jetzt nicht. Wie gesagt, ich stecke nicht tief in dem Google-Universum drin.

Boris

Ist wahrscheinlich eine Fortführung. Ich glaube, sie hatten das eben zum Retuschieren, zum Wegmachen. Also Personen entfernen. Und das ist jetzt dann wahrscheinlich die Fortsetzung davon, dass man sich verschiebt.

Chris

Also ist natürlich eine Mischung aus Subjekterkennung und Freistellung und Einführung. Da muss das Freigestellte natürlich in irgendeiner Form wieder füllen.

Boris

Ja, eigentlich eine ganz clevere Fortsetzung des Themas.

Chris

Ja, denke ich auch. Was ist noch? Never forget a thing with pixel screenshots. Ja, das ist eher weniger fotorelevant, aber dass halt Screenshots durchsuchbar sind und so, das ist jetzt auch nichts wirklich Neues.

Boris

Ja, das haben ja hier auch so Anbieter wie Evernote oder Microsoft OneNote haben das ja auch gemacht, dass sie die Bilder halt auf Inhalte untersuchen und dann OCR drauf fahren, damit du eben in den Bildern Texte und Nummern wieder findest. Sehr, sehr praktisch.

Chris

Das macht ja iOS auch schon seit einiger Zeit. Also du kannst ja nach Texten suchen in Bildern mittlerweile.

Boris

Und auch markieren und ausschneiden. Andi fragt übrigens, Andi fragt, ob das in der Cloud läuft oder auf dem Gerät lokal.

Chris

Kann ich nicht sagen.

Boris

Da habe ich auch keine endgültige Aussage dazu. Ich hatte nur die Demo gesehen mit dem Admi. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass das lokal läuft auf dem Gerät. also wie das bei den anderen Features ist weiß ich nicht.

Chris

Bis auf den Bildgenerator, also ein Zoom Enhance kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das lokal läuft, das Admi glaube ich auch Video hoch Resin auf 8K.

Boris

Wahrscheinlich schon aufwendig wird.

Chris

Aber wahrscheinlich gehen.

Boris

Durchs Netz schicken, das macht keinen Sinn.

Chris

Leute verschieben, halte ich jetzt auch nicht für unmöglich. Wo ich glaube, dass es tatsächlich ein bisschen, da sind die Modelle zu groß für die Maschinen, ist der Generator.

Boris

Ja, das ist eine Frage der Bearbeitungszeit und der Qualität, die du erwartest. Du kannst ja aufs iPhone, kannst du dir ja auch einen Namen vergessen.

Chris

Ich habe Stable Diffusion auf dem iPhone gehabt und Und das war auf dem 13 Pro war das, ja.

Boris

Ja, es gibt halt, je nach Modell, was du installierst, kannst du da halt eine Minute warten oder zwei auf ein Bild. Oder du hast so ein abgespecktes Modell, dann hast du innerhalb von ein paar Sekunden ein Bild. Das hat halt eine andere Qualität dann. Drawthing heißt das.

Chris

Genau, Drawthing. Du brauchst aber auf jeden Fall ein passend abgespecktes Modell, ganz einfach, weil das ein Riesenspeicherverbrauch ist.

Boris

Aber das könnte Google ja durchaus gebaut haben. Irgendwas Spezialisiertes, wie die Qualität dann ist, keine Ahnung. Aber ja, ich könnte mir schon vorstellen, dass da die Cloud mitrechnet und dann schneller ein Ergebnis liefert, ohne den Akku dann leer zu nuckeln, wenn du mal zehn Bilder gemacht hast.

Chris

Tja. Gut.

Boris

Wissen wir aber nicht.

Chris

Wissen wir nicht, ist auf jeden Fall wieder KI, KI, KI, KI, KI, KI, KI, KI.

Boris

Ja, es gibt aber auch den Gegenentwurf dazu.

Chris

Ganz genau. Genau, und zwar Haylight.

Boris

Wir sprachen ein paar Mal über diese Fotosoftware. Halide, Haylight.

Chris

Die ist bei mir auch schon relativ lange auf meinem Lockscreen als Widget zum Starten.

Boris

Ah, du hast die.

Chris

Ich habe die direkt im Zugriff, weil ich die schon immer benutze. Nicht immer für alles, aber immer wieder benutze, weil Haylight passt mir in der Bedienung, kann Dinge, die ich gut finde. Kommt schnell mal an sowas wie einen manuellen Fokus oder andere Features, ganz einfach. Und die haben auch ihr eigenes Processing. Die sind da ziemlich tief drin. Und sie haben jetzt ein neues Feature rausgebracht, das da heißt Process Zero. Genau. Und sie nennen es die Anti-Intelligent Camera.

Boris

Ja, genau. Das ist jetzt der komplette Gegenentwurf zu den ganzen Automatiken.

Chris

Der hundertprozentige Gegenentwurf und was tun sie? Also sie sagen, dass sie im Prinzip, also du kannst jetzt in der App quasi auswählen, du kannst entweder das Apple Processing verwenden oder Apple Pro Raw oder eben Process Zero und ja, das ist nach deren Aussage quasi perfekt. die rohste Variante der Bilder, die du überhaupt mit dem iPhone machen kannst. Also wir reden davon, dass im Prinzip, also man kennt das, du kennst das, wenn du ein iPhone-Bild machst mit allem dran, dann hast du auf jeden Fall immer dieses HDR, damit auch irgendwie die Kontraste nicht so stark sind und du hast natürlich immer eine Entrauschung und wenn du...

Boris

In vielen Situationen wird es ein HDR, ja nicht zwingend, aber oft.

Chris

Aber sehr schnell und wenn du reinzoomst, dann hast du gerne mal die, naja, durch die Entrauschung halt dann doch so ein bisschen so, man nennt es so einen Watercolor-Effekt, also das sieht so ein bisschen gemalt aus, aus der Nähe und, dafür ist dann halt kein Rauschen und so weiter und du kannst alles immer schön sehen.

Boris

Genau, Schatten aufgehellt etc.

Chris

Genau. Ja, und was sie jetzt gemacht haben, ist eben diesen Modus, in dem du tatsächlich das Rohste vom Rohen quasi bekommst, was da rauskommt. Wie Wie RAW das wirklich ist, kann ich immer noch nicht sagen, weil es gibt ja auch noch so Hardware-Processing, bevor das Bild dann in die Kamera kommt und so weiter. Aber es ist schon so, wenn du damit fotografierst, dann hast du eben nicht dieses HDR-Processing, dann hast du auch nicht diese Watercolor-Geschichte. Aber du zoomst rein und du hast dann halt auch Rauschen. Du siehst dann auch tatsächlich die Pixel beziehungsweise du siehst dann tatsächlich das Bildrauschen des Sensors, weil die sind ja nicht sehr groß, diese Sensoren. und, Aber es verhält sich dann deutlich mehr, wie eine Kamera sich halt früher mal immer verhalten hat.

Boris

Ja, du hast halt den begrenzten Dynamikumfang. Also sie schreiben hier zum Beispiel, dass sie das Auto ISO abschalten. Das weiß ich nicht, inwieweit das beim Photo Raw zum Beispiel noch greift. Es gibt eben nicht diese Technologie, dass mehrere Aufnahmen schnell hintereinander gemacht werden, um eben verschiedene Belichtungen miteinander zu kombinieren oder um feinste Details von Stofffasern oder sowas eben anzureichern durch so leichte Pixelverrechnungen. Das ist alles nicht mehr da drin. Das ist eine reine RAW-Aufnahme und fertig.

Sie sagen, es gibt es nur für iOS. Also Haylight gibt es nicht für Android. Also sorry, Leute. iOS ist hier notwendig. Aber sie sagen, das Ganze wird unterstützt auf allen Geräten mit iOS 17, sind, wo eben Haylight drauf läuft. Es muss also kein Pro-Gerät sein. Das ist schon mal eine gute Information. Es ist also kein Feature, was jetzt speziell die Pro-Kameras im System bieten, sondern das können sie alle. Und der Haken ist aber zum Beispiel, das schreiben sie auch, in den Telefonen bei, also in den iPhones sind inzwischen ja Kameras drin oder Sensoren drin mit 48 Megapixeln, theoretisch. Theoretisch. Genau. Da kommt man auch dran. so, aber nicht über Haylight und nicht, wenn man diese ganzen Automatismen abschaltet das heißt, die Schnittstelle, die API die zur Verfügung steht für die Softwareentwickelnden die liefern dann auf jeden Fall ein Pixel Binning-Bild von 12 Megapixeln das sorgt wahrscheinlich für etwas geringeres Rauschen, weil die Pixel dann eben.

Die vierfache Fläche haben, Aber ja, also mit 12 Megapixeln muss man auskommen. Es ist daher auch kein virtueller Zweifach-Zoom möglich, weil natürlich jetzt nicht auf den Pixeln ein engerer Ausschnitt gewählt werden kann, sondern immer die vollen 12 Megapixel kommen. Und gerade bei höheren ISO-Werten kann es dann eben doch sehr stark rauschen. Das sagen sie hier auch ganz deutlich.

Ja, aber du hast eben, wie du schon sagst, eine Aufnahme, die deutlich mehr nach Foto in dem Sinne aussieht, wie ein klassisches Foto eben aussieht. Weil wenn Dinge heller sind, also zu hell sind, als der Dynamikumfang das packen könnte, dann ist es halt überbelichtet. Und wenn es zu dunkel ist, ist es halt unterbelichtet. Du hast aber im Gegenzug dafür eine sehr viel höhere Detailschärfe. Da gibt es ein schönes Beispielbild. Ich glaube, das ist ja auch auf der Webseite von dem Neugeborenen. was so von einem dunklen Hintergrund fotografiert ist. Und das ist es dann, was du da gerade hast. Und wenn man das Bild vergleicht, das eine Bild ist eben das, was mit den iPhone-Standard-Entwicklungen gemacht ist. Da ist das Gesicht so ein bisschen unscharf. Das wirkt alles so ein bisschen trist. Genau, und hier sind sie beide gegenübergestellt. Links ist das iPhone-Foto und rechts eben dieses Process Zero. Und im Process Zero sieht man deutlich mehr Rauschen, Aber man sieht eben auch viel mehr Details, die feinen Härchen im Gesicht und so weiter. Und das ist einfach wesentlich besser. Und es ist völlig in Ordnung, wenn die Schatten weiter absaufen und nicht günstig aufgehellt werden, weil es sieht einfach sehr viel natürlicher aus. Oder er hat da Vögel an der Küste fotografiert. Und das Problem mit den Standardeinstellungen ist eben, dass durch die mehreren Aufnahmen, die Tiere stehen nun mal nicht still, dass bei der Verrechnung eben auch Unschärfen passieren. Und wenn du nur eine Aufnahme in RAW hast, passiert das halt eben nicht.

Und was Sie hier auch machen bei diesem Process Zero Verfahren ist, dass Sie also zum einen eben das Raw-Bild rausziehen, dann natürlich eine Entwicklung da drauf fahren, also eine möglichst natürliche Entwicklung.

Sie speichern aber auch immer das RAW-Bild mit ab. Das heißt, wenn man dann noch Lust hat, es eben mit einer anderen Software oder einem großen Computer weiter zu bearbeiten, da haben sie weiter unten dann auch Beispiele auf ihrer Seite gezeigt, dann steht einem das natürlich frei. Also du kannst natürlich nachträglich am Computer noch entrauschen und weiter die Farben bearbeiten. Und sie haben in die Halide-Software selbst eben auch ein einfaches Entwicklungsmodul eingebaut, Also wo du noch Einfluss drauf nehmen kannst, wenn du das Foto gemacht hast und möchtest jetzt zum Beispiel nachträglich aufhellen noch, weil du dich mit der Belichtung irgendwie doch verschätzt hast, dann ist es eben besser, das auf den RAW-Daten zu tun und nicht auf dem entwickelten Bild. Und genau das bieten sie hier an. Sie nennen es irgendwie ein Ein-Klick-Processing.

Chris

Das ist im Prinzip eine Exposure-Verschiebung.

Boris

Jetzt zumindest erstmal. Das wird noch ein bisschen erweitert. Damit kannst du dann die Helligkeit nochmal anpassen und dann ein neues Rendering rauslassen und das basiert eben auf dem mitgespeicherten RAW, um da die beste Qualität zu liefern. Ganz nett.

Chris

Also ich habe es mir gleich mal geholt, habe ein bisschen mitgespielt und es ist schon ziemlich cool, aber es wird jetzt auch teurer.

Boris

Richtig. Und man muss dazu sagen, das klingt alles sehr cool. Ich habe jetzt aber noch nicht ganz verstanden, wo der Unterschied ist zu einem, also was auch viele Softwaren bieten, ein normales RAW rauszulassen. Weil es gibt die Funktionalität bei den iPhones, sich ein RAW rauszulassen. Wo jetzt der Unterschied bei dem Process Zero ist, weiß ich nicht, weil ich jetzt auch tatsächlich nicht noch mal recherchiert habe, was bei der Standard-RAW-Funktionalität da noch an Automatismen drin ist. Also Stichwort Auto-ISO oder sowas.

Chris

Also für mich ist es deshalb interessant, weil ich Haylight eh benutze und weil es damit quasi in den Prozess einfach reinklickt. Das ist da und da muss ich jetzt nicht nochmal irgendeine andere App dafür verwenden und dann irgendwie eine neue Toolchain aufmachen in irgendeiner Form.

Boris

Haylight hatte ja auch schon RAW. Ich weiß jetzt halt nicht, wo der Unterschied da ist.

Chris

Apple ProRAW hatten die, aber ein eigenes RAW?

Boris

Das kann sein und bei dem pro ist dann schon wieder die verrechnung für diese ganzen stoff feinheiten und so.

Chris

Hast du dann was weiß ich alles ja ja und so also in diesem fall wird ja das was eigentlich ja die kamera tut also dass oder was wir der kamera zu schreiben diese hdr geschichte wird ausgeschaltet und und und wie gesagt ja das ist damit gespielt ich fand dass ich fand es ganz ganz ansprechend was herausgekommen ist wie gesagt es ist rauschig, Und du hast halt tatsächlich den Belichtungsumfang, den halt so eine Kamera eigentlich hat und damit kriegst du andere Dinge raus. Also das ist nicht für jeden.

Boris

Ich kann mich aber noch erinnern, das hatten wir hier vor langer Zeit, als es plötzlich möglich war, RAWs mit dem iPhone zu machen. Da hatte ich das ja mal ausprobiert, hier mit einem Gebüsch bei uns vor der Haustür. Und der Unterschied war da schon enorm. Ich weiß nicht, ob es das iPhone 10 war oder ob das noch früher war. Ja, natürlich hat es mehr gerauscht, aber du hast auch definitiv mehr Details gesehen.

Chris

Genau. So, jetzt zum Preis.

Boris

Die Preise bisher lagen, ich habe die Dollarpreise hier, Euro wird da irgendwo knapp drüber sein. Bisher waren es knapp 12 Dollar im Jahr. Man kann es auch monatlich machen, aber der jährliche Abo-Preis waren 12 Dollar im Jahr. Und der steigt jetzt auf knapp 20 Dollar im Jahr. Ich weiß jetzt nicht, ob es noch 12 Dollar sind. Sie hatten jetzt ein bisschen mit geworben, haben gesagt, wenn ihr jetzt noch kauft oder abonniert in diesem Fall, dann könnt ihr quasi euch jetzt noch den Rabatt sichern, weil der Preis bleibt dann ja erstmal. Künftig halt dann 20 wird teurer. Es gibt aber weiterhin die Einmalkaufoption. Haylight bietet eine Einmalkaufoption. Einmal zahlen und dann ist es euers. Zumindest diese Version. Und die liegt bei 60 Dollar und der Preis bleibt auch. Und sie nennen das Ding immer Mark 1, Mark 2 und so weiter. Und das ist jetzt halt eigentlich Funktionalität für die Mark 3, die sie planen. Aber sie haben es jetzt eben in der Mark 2 veröffentlicht. und haben jetzt auch gesagt, wenn man jetzt einen Einmalkauf für diese Mark 2 Version macht mit diesen Featuren, dann gilt der Preis oder der Kauf eben auch für die jetzt kommende Mark 3 Version. Also dann ist man jetzt nicht gearscht, wenn jetzt irgendwie in wenigen Monaten dann die Mark 3 kommen sollte. Fand ich ganz nett.

Chris

Also ich sage mal interessant, wahrscheinlich für die, die eh Halide benutzen, ist es wahrscheinlich ein Blick wert.

Boris

Das sind schon echte Pixel-Foto-Nerds da bei Halide. Also die versuchen wirklich jede API irgendwie so auszunutzen und auszutricksen, dass sie irgendwie die optimalsten Ergebnisse daraus ziehen. Das ist schon ganz nett. Ich habe bisher davon abgesehen, weil so viel mache ich dann auch nicht. Und wenn ich mit dem iPhone fotografiere, sind es eben halt auch oft Erinnerungen oder mal fürs Kalenderblatt, da brauche ich jetzt nicht noch extra Geld dafür bezahlen. Aber ich glaube, wenn man ein bisschen ernsthafter mit seinem iPhone Fotos machen will, ist das schon eine Empfehlung, was ich bisher so gesehen habe.

Chris

Also wie gesagt, ich habe damit gespielt, ich finde es ansprechend, ich könnte mir sogar vorstellen, vielleicht basierend auf dieser Kamerafunktion jetzt, auf dieser Zero Processing Geschichte, mal irgendein Projekt aufzubauen oder so. Das macht schon noch mal was Eigenes mit dem Bild. Speziell wenn man gewöhnt ist, wie sehr doch deine Bilder von so einer Smartphone-Kamera zerbastelt werden.

Boris

Man könnte eigentlich mal einen Workshop machen, nur zum Thema Smartphone-Fotografie und was so nur auf dem Smartphone möglich ist. Also quasi vom Fotoprojekt bis hin zum fertigen Produkt hinterher, zum Bild an der Wand oder so. Könnte man, ja, ich will mal drüber nachdenken. Wenn ihr, wenn da jemand Interesse hat, habt, wenn jemand von euch Interesse hat an so etwas, dann meldet euch einfach mal, dann kauen wir da mal länger drauf rum.

Chris

Sagt mal Bescheid.

Boris

Ja.

Chris

2025.

Boris

Genau.

Chris

Ja. Gut, der kleine Dynamikumfang des, des kleinen Chips.

Boris

Ja.

Chris

Es gibt ja größere Chips, die haben auch einen größeren Dynamikumfang, richtig?

Boris

Richtig. Richtig, und die werden immer schlechter mit den neuen Sensoren, weil das, was die Hersteller da machen, das ist natürlich Katastrophe. In diesem Fall geht es um die Canon R5 Mark II, die ja einen katastrophalen schlechten Dynamikumfang haben sollte, weil sie jetzt einen Stacked-Sensor hat und auf Schnelligkeit getrimmt ist und da leidet natürlich der Dynamikumfang. Im Grunde genommen kannst du damit ja nicht fotografieren.

Chris

Kannst vergessen, ist völlig unbrauchbar, diese Kamera. Haben wir auch schon gesehen vom Feature-Set und von allen. Die Kamera ist ja nichts.

Boris

Brauchst du nicht kaufen, kauf lieber die alte R5. Die ist also sehr, sehr, sehr, sehr viel besser. Also ist natürlich Quatsch. Wir sprachen darüber und es wird immer alles sehr heiß gekocht. und jetzt gibt es aber tatsächlich mal, also wer schon Messkurven haben möchte und wer auf diesem Niveau mal schauen möchte, der darf sich diesen Beitrag mal angucken und den darin verlinkten Beitrag, beziehungsweise die verlinkten Messkurven. Denn die R5 Mark II ist doch, Irgendwie besser, als sie so geredet wird. Ach nee. Denn ja, kann man nicht wegdiskutieren, sie ist etwas schlechter als die R5. Aber das ist wirklich minimal. Also wenn du eine Messkurve hast und das wirklich unter kontrolliertesten Bedingungen miteinander vergleichst, dann hast du in der Messkurve ein leicht schlechteres Ergebnis.

Chris

Also im Laborsetting quasi.

Boris

Im Laborsetting. Da kannst du das sehen, dass die R5 Mark II ein Minimi schlechter ist. Aber nicht so viel. Ganz besonders, ich glaube, auf der ISO-Stufe 400 oder so.

Chris

Bei ISO 400, da stellt sie irgendwas intern anders um.

Boris

Da sind wahrscheinlich intern die Verstärkerstufen anders geschaltet oder springen zu einer anderen Stufe um. Da sind sie tatsächlich mal schlechter. Aber ansonsten liegen die Linien quasi übereinander.

Chris

Entschuldigung, da reden wir jetzt hier von der Blendenstufe Unterschied. Unterschied? Ja. Also was das Rauschen angeht?

Boris

Keine Blendenstufe.

Chris

Oder noch nicht mal, das ist...

Boris

Also wenn es eine Drittel ist, ist es schon viel. Also das ist wirklich, kannst du vernachlässigen. Dann ist es natürlich, haben sie das Ganze mal verglichen mit der Nikon Z8, weil das natürlich so ein bisschen der Gegenspieler ist für die R5. Und mit mechanischem Verschluss, den die Z8 ja nicht hat, also mit mechanischem Verschluss ist die Canon R5 Mark II ganz leicht vor der Z8. Da ist sie also etwas besser. Und mit elektronischem Verschluss ist sie quasi gleich auf mit der Z8. Also die nehmen sich da einfach nichts.

Chris

Das ist aber auch wieder, das ist alles überhaupt nicht praxisrelevant.

Boris

Überhaupt nicht.

Chris

Das hat mit der Praxis nichts zu tun. Das ist auf dem Papier im Labor.

Boris

Das ist jetzt die Quartettkarte.

Chris

Genau, in dem Moment, wo ihr rausgeht mit so einer Kamera und Fotos macht, Fotografien, Dinge abbildet, ist das wurscht.

Boris

Noch gar nicht zu reden von wurscht.

Chris

Wir reden von Bilderknipsen und wir reden, aber selbst wenn ihr damit hochkünstlerische Sachen macht, im Studio mit speziellem Licht und was weiß ich, ist das egal.

Boris

Vollkommen.

Chris

Völlig egal.

Boris

Vollkommen. Wesentlich relevanter ist es tatsächlich bei der R5 Mark II, dass der Sensor so viel schneller ausgelesen wird. Es ist halt immer noch kein Global Shutter, also es wird nicht alles auf einmal ausgelesen. Es ist immer noch ein Rolling Shutter, aber der rollt wesentlich schneller als vorher. Und ja, also da muss sich ein Ball dann schon schnell bewegen auf dem Foto, damit er noch zu einem Ei wird. Ich denke mal, man wird das wahrscheinlich als gelöstes Problem betrachten dürfen. Also ja, es ist fein. Ich fand das ganz schön, weil das wurde halt so schlecht geredet. Und jetzt sieht man hier noch mal schön die Grafiken und den Messvergleich und denke mir, ja, wenn das jetzt ein Druck wäre, dann könnte man auch sagen, also diese Messkurven, die eine ist in schwarz und die andere ist in blau gedruckt. Und wenn die nicht so ganz genau übereinander liegen, dann könnte man auch sagen, ist vielleicht beim Druck, beim Offset-Druck ist das Papier müh verrutscht, dass sie nicht ganz übereinander liegen. Es ist so irrelevant, Leute, wirklich. Ich möchte immer noch gerne mal eine R5 Mark 2 ausführen. Ich hätte da mal Bock zu.

Chris

Hörst du das, Canon?

Boris

Ja, Canon wird das nicht hören und der, der es hören muss, hat es schon gehört, aber der kann leider auch nicht zaubern. Schauen wir mal, vielleicht ergibt sich ja mal was.

Chris

Ach, diese Kameras, die kommen doch jetzt rein, weil sie wieder von Olympia zurück. Da werden doch noch ein paar frei werden.

Boris

Ja, es gibt sie jetzt ja offiziell. August ist ja, kannst du ja jetzt auch kriegen. Ich habe es leider verpasst, mir noch einen Rabatt zu sichern. Ich hätte ja vorbestellen können, aber ich habe mich nicht getraut.

Chris

Feigling, Feigling, Feigling.

Boris

Ja, es ist halt auch nicht so ganz billig, nicht wahr? Und eigentlich brauche ich sie ja auch nicht. Es ist ja mehr so der Spieltrieb in mir. Ich brauche das gar nicht. Die Auflösung ist, es ist eigentlich, es ist alles Quatsch. Ich brauche das alles überhaupt nicht. Solltet ihr mal eine haben, die ich zum Spielen haben kann, immer her damit.

Chris

Also brauchst du sie doch.

Boris

Ist das irgendwie widersprüchlich? Macht nichts.

Chris

Ja, ist egal. Ich will die auch gerne mal angrabbeln.

Boris

Ich würde sie wirklich gern mal, also wenigstens ein Wochenende mal ausführen. Mindestens. Hätte ich mal Bock zu. Naja.

Chris

So, jetzt haben wir, jetzt haben wir gesprochen von ki in google pixel und dann haben wir gesprochen von keine ki zero process in highlight dann haben wir wieder eine kamera mit ganz viel ki 52 jetzt müssen wir wieder ein, wieder weg von der KI. So zickzack haben wir hier in der Sendung. Was ist denn das zack nach dem zick?

Boris

Das zack nach dem zick ist Procreate. Das ist quasi die kreativen Software für iPad, die auch gerne von Apple in ihren Keynotes erwähnt oder gezeigt wird.

Chris

Also das ist so eine Malsoftware im Prinzip.

Boris

Aber in toll. Genau, die soll richtig gut sein, soll sehr, sehr gut mit dem Apple Pencil klarkommen. Also die nutzt quasi sehr früh schon sehr viele Features, die die jeweils aktuellen Geräte bieten.

Chris

Und das ist so der Klassiker für Menschen, die da ihre Sachen malen, zeichnen, also Künstler, Künstlerinnen. Da ist Procreate so das Go-To eigentlich.

Boris

Es soll so diese Vorzeige-App sein in diesem Bereich. Ich selbst hab sie nicht, weil so gut kann ich dann auch wieder nicht zeichnen und ein iPad hab ich leider immer noch nicht. Also ja, so ist das. Ja, und Procreate Procreate stellt sich mit einem Statement auf der Webseite ganz klar gegen die KI, weil in immer mehr Software hält ja KI Einzug. Wir haben es jetzt eben gerade beim Google Pixel ja auch gesehen und das gilt ja zum Beispiel auch für Adobe Software, wo immer mehr KI Funktionalitäten reinkommen. Und Procreate stellt sich da klar dagegen und übersetzt schreiben sie hier, generative KI entzieht den Dingen die Menschlichkeit, auf einem Fundament des Diebstahls aufgebaut, lenkt die Technologie uns in eine karge Zukunft, wir halten maschinelles Lernen für eine überzeugende Technologie mit viel Wert, aber der Weg, den generative KI einschlägt, ist falsch für uns. Wir sind hier für die Menschen. Wir jagen nicht einer Technologie hinterher, die eine moralische Bedrohung für unser größtes Juwel darstellt, die menschliche Kreativität. In diesem technologischen Rausch könnte uns das zu einer Ausnahme machen oder uns riskieren lassen, zurückgelassen zu werden. Aber wir sehen diesen weniger bereisten Weg als den spannenderen und fruchtbaren für unsere Gemeinschaft. Das heißt, die legen Wert darauf, dass die Menschen eben ihre Kreativität noch selbst ausüben und austoben, ohne Unterstützung durch die generative KI.

Sie nutzen natürlich, muss man ja sagen, wenn sie da auf dem iPad arbeiten und den Apple Pencil sehr gut unterstützen, dann nutzen sie ja schon ein Stück weit Machine Learning Algorithmen und so weiter, damit das alles so sauber funktioniert. Aber sie sprechen explizit von der generativen KI. Das ist Machine Learning.

Chris

Das heißt, du hast ja in dem Moment, wo du Text eingibst auf deinem Smartgerät, benutzt du auch schon Machine Learning, weil da ein Predictive Engine drunter läuft, die dann die Zielfelder entsprechend in der Größe anpasst, damit du die Wörter, die es glaubt, dann auch wirklich tippst und so. Also Machine Learning ist ja da schon seit Jahren drin.

Boris

Ja, und das ist nicht die KI.

Chris

Die hier gemeint ist.

Boris

Das ist nicht das, was gemeint ist. Es geht um generative KI.

Chris

Die auf dubiosen Trainingsdaten trainiert wurde.

Boris

Also du kannst jetzt halt nicht irgendwie eine flächige oder eine Strichzeichnung dahin zaubern, kann sagen, mach das mal schön im Stile von. Das wollen sie explizit nicht. Ja, und das finde ich erst mal ein Statement. Und dafür kriegen sie auch, was ich so bisher gesehen habe, sehr, sehr viel Lob so in den Social Media. Also ja, kommt offensichtlich ganz gut an bei den KünstlerInnen.

Chris

Sehr gut.

Boris

Red Knight macht natürlich wieder den, er zieht das wieder ein bisschen runter und sagt, anders gesagt, Procreate ist so weit in der Modellierung hinterher, dass sie nicht mehr aufholen können. Kann man so sehen? Ich kann mir aber schon vorstellen, dass die Köpfe da tatsächlich so ticken, dass sie sagen, nein, wir wollen den Quatsch nicht.

Chris

Du hast vor allem dann auch eine Alleinstellung gegen alle anderen, die gerade alles da nach KI werfen. siehe Pentax zum Beispiel, die sagen nee, spiegellos machen wir nicht kannst natürlich auch sagen, ja die kriegen es halt nicht hin aber die haben dafür dann eine Alleinstellung und, bieten eine Nische an, in der sie wahrscheinlich gar nicht schlecht leben Ja.

Boris

Also ich denke auch, die Software wird halt von denen genutzt, die auch damit umzugehen wissen und ich glaube wenn die eine generative KI haben wollten, würden die die wahrscheinlich sowieso nicht mit einer Software nutzen, sondern mit jeweils der, die den richtigen Stil oder den richtigen Output generiert. Das wissen wir ja auch durch unsere Erfahrung inzwischen, je nachdem, welches Tool du benutzt. Der gleiche Prompt führt selten zum gleichen Ergebnis. Das kann sehr, sehr unterschiedlich sein, je nachdem, was du haben willst. Und ich glaube, wer da wirklich kreativ mit unterwegs ist, der wird verschiedenste Tools nutzen und ganz froh sein, dass dass das dann nicht im Procreate mit drin ist, sondern die ihre Arbeitskraft darauf konzentrieren können, dass du möglichst reibungslos von Hand da deine Zeichnungen machen kannst. Und das ist auch ganz okay.

Chris

Tja. So, wir kommen zum Thema mit der Überschrift Canon R6 Auto ISO Spezialitäten.

Boris

Ja, ich hätte auch einschreiben können. Boris ist genervt.

Chris

Kommt ein Rant, kommt ein Rant.

Boris

Es kommt eine Erklärung. Ich sprach letztes Mal davon, dass ich mit Auto-ISO tatsächlich gearbeitet habe und da auch einen großen Nutzen drin gesehen habe.

Chris

Und die Hölle ist eingefroren.

Boris

Richtig.

Chris

Weil der Manual Boris plötzlich der Auto-Boris wurde.

Boris

Ja. Ja, ich war also wieder in meiner damals so geliebten Blendenvorwahl und habe dann Zeit und ISO, Zeitparameter von der Kamera bestimmen lassen und war im Großen und Ganzen ganz zufrieden mit dem, was rausgekommen ist. Ich habe dann hinterher erfahren, ich hätte das noch ein bisschen weiter tweeten können, damit ich noch zufriedener gewesen wäre. Das war aber meine Schuld, dass ich mich vorher damit nicht intensiv auseinandergesetzt habe, sondern das on the fly eingestellt habe.

Dann kam natürlich im Nachhinein ja auch bei mir die Frage auf, ich hätte ja dann auch den M-Modus nehmen können, um Zeit und Blende zu fixieren. Das hätte mir viele Probleme dann nochmal gelöst. Und einfach nur den ISO-Wert als bewegliches Ziel der Automatik zu überlassen. Und das habe ich natürlich dann im Nachhinein auch ausprobiert, weil man muss ja mal seine Kamera kennenlernen, das propagiere ich ja immer und war dann genervt, weil es stellte sich für mich ein erratisches Verhalten an dieser Kamera ein, weil du bist im M-Modus und der ISO-Wert steht auch im Display auf Auto und dann wird er auch automatisch festgelegt, je nachdem, ob du ins Helle oder ins Dunkle gehst, alles soweit fein funktioniert, wie es soll. Wenn du jetzt aber doch mal, und ich habe den ISO-Wert hinten auf das Daumenrad, also auf das hintere Rad gelegt, dass ich den manuell verstellen kann, wenn ich das möchte. Das geht auch, wenn der Auto ISO aktiviert ist. Wenn ich jetzt also doch mal spontan den ISO-Wert auch wieder festlegen möchte, weil ich nicht möchte, dass der sich verstellt. Es kann ja sein, dass ich ganz bewusst eine Unter- oder Überbelichtung in Kauf nehmen möchte.

Dann verstelle ich diesen Wert und dann sage ich, ach nee, doch nicht und will wieder zurück auf Auto. Und dann geht das nicht.

Chris

Moment, Auto-ISO ist ja immer so eine automatische Belichtung.

Boris

Ist eine automatische Belichtung.

Chris

Und dann stellt es halt den Parameter ein, den es einstellen darf, in diesem Fall die ISO. Und wenn du jetzt drüber oder runter belichten willst, dann kannst du doch ganz einfach die Belichtungskorrektur einsetzen. Und dann müsste sich das auf die ISO auswirken. Ist das nicht so?

Boris

Dann müsste ich mir eine Belichtungskorrektur hinten aufs Daumenrad legen, dann wäre das wiederum möglich, aber ... Du kennst mich, wenn ich's dann schon manuell machen möchte, dann möcht ich's richtig manuell machen.

Chris

Okay.

Boris

Also dreh ich am Daumenrad kurz den ISO-Wert weg. Ja, außerdem kommt's mit der Belichtungskorrektur ja auch nur so weit.

Chris

Brauchst du denn jedenfalls mehr als drei Blendenstufen plus minus?

Boris

Haben es besser als brauchen. Also du drehst hinten am ISO, du drehst am ISO-Rad, aber jetzt mal so rein, ich bin ja auch Softwareentwickler, also du drehst hinten am ISO-Rad vom Auto weg und dann möchtest du natürlich auch auf Auto wieder zurückdrehen können. Dann denkst du, wenn du nach rechts drehst von Auto weg, dann kannst du natürlich nach links drehen, um wieder zurück auf Auto zu kommen. Und manchmal ging das und meistens aber nicht. Und dann, während ich noch überlegt habe und gegrübelt habe, warum das nicht ging, dann ging es irgendwann plötzlich wieder. Das war das Erste, was mich irritiert hat. Hast du rausgefunden, woran es liegt? Ja, ja, die Aufklärung kommt. Das Zweite, was mich irritiert hat, manchmal war das so, dass ich am Isorad gedreht hatte und dann stand im Display und auch im Sucher der Isowert, den ich eingestellt habe und zwar nur der. Und der blieb dann da auch. Und manchmal blieb der da nicht. Und wenn ich die Kamera wieder in die Hand genommen habe, stand die plötzlich wieder auf Auto. Und ich denke, warum? Ich habe den doch auf einen anderen Wert gestellt. Wieso steht die denn jetzt wieder auf Auto?

Chris

Und dann blickte Boris ins Handbuch und da stand alles.

Boris

Handbuch.

Chris

Ja, da steht da sicher drin.

Boris

Warum das so war.

Chris

Ich bin Softwareentwickler.

Boris

Ich habe Methoden, mich dieser Sache zu nehmen.

Chris

Ja, offensichtlich, okay.

Boris

Also, jetzt müsst ihr mir gut folgen.

Chris

Denn es gibt eine... Du hast mich schon lange verloren.

Boris

Pass auf.

Chris

Ich verstehe nichts.

Boris

Es ist im Prinzip ganz einfach, aber du merkst, das ist von Technikern gemacht, und ich bin damit nicht so ganz glücklich. Aber ich erzähle das mal genau. Boris dreht am Rad, sagt der Bernd hier, das ist so. Also pass auf.

Bedingung ist, du stellst in der Kamera den Auto-ISO an. Dass das überhaupt generell erlaubt ist. Das musst du im Menü erst mal einstellen, dass du Auto-ISO haben willst. Auto-ISO ist jetzt also aktiviert. Und du hast eingestellt, dass du den ISO-Wert mit einem Einstellrad verstellen kannst, weil du das unter Umständen überschreiben möchtest on the fly. Das kann ein Daumenrad sein, das kann das Funktionsrad am Objektiv sein. Spielt keine Rolle. Auf irgendeinem Rad möchtest du ISO haben. So, jetzt machst du folgendes. Du schaltest die Kamera ein, stellst sie auf M. So weit, so gut. Jetzt zeigt dir die Kamera an ISO-Auto. Ist der Hinweis, ISO wird automatisch gewählt. gewählt. Wenn du jetzt irgendwo ins Helle oder ins Dunkle gehst und tippst den Auslöser an, dann zeigt er dir auch an, welcher ISO-Wert gewählt wird. Und links neben dem gewählten, also wenn du die Belichtungsmessung aktiviert hast, links neben dem gewählten ISO-Wert steht in kleiner weißer Schrift Auto. Das heißt, da steht dann ISO, dann in klein Auto und dann der Wert, den der Belichtungsmesser ermittelt hat. So weit, so gut. Wartest du jetzt 8 Sekunden und machst nichts, drückst keine Taste, dann springt sie wieder in der Anzeige zurück auf ISO-AUTO. Macht egal, ich höre dir trapsen.

Chris

Das ist aber mal doof, wenn da so ein Timer läuft.

Boris

So, es ist der Belichtungsmesser. Pass auf.

Chris

Ah, der Belichtungsmesser, der natürlich nach einer Weile ausgeht.

Boris

Der nach einer Weile ausgeht.

Chris

Klassischerweise nach vier Sekunden. Du hast ja acht Sekunden.

Boris

Ja, acht Sekunden war Default. Du kannst sie auch auf vier Sekunden stellen. Aber sagen wir, acht Sekunden ist jetzt gerade so aktiviert. So, jetzt kommt also die Variante eins. Die Kamera steht auf M, Auto ISO ist aktiviert. Du startest die Belichtungsmessung. Also tippst eine Taste, den Fokus oder den Belichtungsmesser, dann läuft die Belichtungsmessung. Es steht ein Weißauto da und der ermittelte ISO-Wert wird angezeigt. Jetzt verstellst du den ISO-Wert. Du überschreibst jetzt, während der Belichtungsmesser läuft, überschreibst du den automatisch berechneten ISO-Wert und stellst selbst manuell einen ISO-Wert ein. Dann zeigt dir die Kamera in Grau ein Auto an, weil es ist jetzt nicht mehr automatisch, es ist jetzt ausgegraut und zeigt dir den ISO-Wert daneben an, den du ausgewählt hast. Aber in Grau steht noch das Auto da. Weil als du den Belichtungsmesser gestartet hattest, war Auto an. Okay?

In diesem Moment kommst du nicht zurück mit dem Einstellrad auf Auto. Du kommst da nicht mehr weg. Du hast jetzt einen manuell überschriebenen ISO-Wert und Auto ist ausgegraut. Wenn du jetzt acht Sekunden wartest, also bis die Belichtungsmessung aufhört, dann springt die Kamera automatisch zurück auf Auto. Weil vorher war ja ein graues Auto da, jetzt springt sie automatisch auf Auto zurück. Muss man wissen.

Chris

Also wenn du Auto sagst, meinst du das Wort Auto und nicht das Fahrzeug?

Boris

Genau, das Wort Auto. Das heißt, erst die Belichtungsmessung aktivieren, dann den Auto-ISO-Wert manuell überschreiben. Dann kommst du manuell nicht wieder zurück auf Automatik, sondern musst acht Sekunden warten, bis sie automatisch auf Auto springt. Machst du das umgekehrt, das heißt, du nimmst die Kamera zur Hand. Sie steht auf Auto-ISO und du verstellst jetzt erst mit dem Daumenrad den ISO-Wert, bevor du Fokus oder Belichtungsstart ist, also bevor du eine Taste drückst. Dann passiert was anderes. Dann zeigt die Kamera nämlich nur noch den verstellten ISO-Wert an und kein Wort Auto mehr. Nicht in weiß, nicht in grau. Es steht nur noch der ISO-Wert da.

Das ist ein Unterschied. Und solange du jetzt keine Taste drückst, kommst du auch wieder zurück auf Auto mit dem Einstellrad. Aber nehmen wir mal an, wir gehen weg von Auto. Wir wollen ja einen ISO-Wert einstellen. Wir stellen also einen anderen ISO-Wert ein. Da steht kein Wort Auto mehr. Du startest jetzt die Belichtungsmessung. Du kannst auch ein Foto machen. Alles ist gut. Nach acht Sekunden bleibt dein gewählter ISO-Wert stehen. Er springt jetzt nicht zurück auf Auto, weil es steht ja auch kein graues Auto da. Und nach diesen 8 Sekunden kannst du wieder mit dem Einstellrad zurück auf Auto drehen und sagen, du willst wieder Auto haben. Das heißt, es ist ein Unterschied, ob du erst die Belichtungsmessung startest und dann überschreibst oder ob du erst überschreibst und dann die Belichtungsmessung startest. Und das macht mich wahnsinnig. Okay, aber du kannst jetzt auch statt 8 Sekunden zu warten, kannst du auch auf die FN1-Taste drücken. Da habe ich halt ein Settings-Menü drauf eingestellt und das einmal mit der Set-Taste bestätigen, also quasi mit OK bestätigen. Dann ist die Belichtungsmessung sofort aus, also es ist einmal Tick-Tick, dann ist es sofort aus und dann kommst du mit dem Daumenrad auch wieder auf Auto. Tja. Das ist nervig.

Chris

Moment, also du hast jetzt quasi das nicht deterministische Verhalten deiner Kamera ergründet und weißt jetzt, was sie in welchem Zustand tut und wie du da hinkommst, wo du hin möchtest. Du hast also jetzt gelernt, dieses professionelle Werkzeug auch so zu benutzen, wie die Profis es tun.

Boris

Das hast du jetzt schön formuliert. Du solltest Marketingleiter bei Canon werden.

Chris

Nee, will ich nicht. Damit hast du jetzt also quasi, du weißt jetzt, wie du da hinkommst, wo du hin willst. Und damit müsste doch die Welt wieder in Ordnung sein, weil du hast jetzt eine neue Skill gelernt und das macht doch generell Wohlgefühl.

Boris

Das ist auch so. Also ich habe mich tierisch gefreut. Das ist doch Power.

Chris

Du hast doch gerade voll den Powertrip. Ich weiß, wie ich meiner Kamera Auto ISO beibringe.

Boris

Ich habe mir auch direkt ein paar Kekse gegönnt als Belohnung für mich selbst. Ähm, kein Scheiß, ich hab wirklich Kekse gemampft.

Chris

Red Knight beschwert sich, das ist nicht deterministisch, weil es ein Stoppzustand ist. Ja, ist ja alles gut. Du weißt aber, was ich meine, lieber Red Knight. Es ist, äh, es fühlte sich zufällig an und jetzt ist es nicht mehr zufällig.

Boris

Genau, es ist nicht zufällig.

Chris

Frag mich jetzt nicht nach dem Fachbegriff dafür, aber ...

Boris

Es ist nicht zufällig, es sieht ganz klar nach Absicht aus. Es ist nachvollziehbar. Der Haken daran ist, dass du halt nicht immer selbst bestimmst, ob du erst die Belichtungsmessung startest, bevor du verstellst.

Chris

Ja, aber mit der FN1 und Z kannst du doch einfach in einen definierten Zustand kommen und dann ...

Boris

Ja, nervt halt tierisch. Und du hast halt, wenn du die Kamera zur Hand nimmst, dann hast du mal reflexartig auf eine Taste gedrückt oder bist versehentlich draufgekommen. Dann bist du in einem anderen Modus und dann willst du schnell zurück. Es würde mich nicht davon abhalten, das Feature auch weiterhin näher zu evaluieren, möchte ich jetzt mal sagen, weil jetzt...

Chris

David sagt, mitgegangen, mitgefangen, dann nutz halt kein Auto.

Boris

Ja. Ich prangere es halt an, dass ein Kamerahersteller es so... Verstehst du? Also...

Chris

Ich verstehe das. Ein Zustand oder ein Verhalten, was sich zufällig anfühlt, weil es von der Usability schlecht zu discoveren ist oder so.

Boris

Das ist natürlich ein... Es ergibt keinen Sinn. Also ich kann halt verstehen...

Chris

Aber intuitiv waren die Dinger schon lange nicht.

Boris

Nein, das stimmt.

Chris

Also in vielerlei Hinsicht. Hast du mal diese Autofokus-Menüs dir durchgeguckt? Diese ganzen Dinger.

Boris

Ja, die sind ja tatsächlich einfacher geworden bei den Mark IIs.

Chris

Sind sie das? Ja, die sind einfacher geworden. Ich habe die noch von Kameras von vor ein paar Jahren bei Canon. Da sind wir ja abends im Hotel in Hokkaido im Hotel gesessen, weil wir da Vögel im Flug fotografieren wollten.

Boris

Was nehme ich jetzt?

Chris

Und haben erst mal zusammengeknüllte Servietten aus dem Restaurant irgendwie durch die Hotelbar geworfen, um dann fokussierend fliegende Dinge irgendwie zu üben und die richtigen Settings rauszukriegen. Gott sei Dank hatten die meisten eine Canon dabei, damit man das irgendwie noch ein bisschen übertragen konnte. oder so.

Boris

Wenn du dann noch Nikon, Sony und Fuji hast, dann wird's dann noch mal spannender. Nee, es ist halt, weißt du, ich kann es, den Wunsch verstehen, dass es einen Unterschied macht, ob die Kamera... hinterher, nach dem manuellen Verstellen wieder auf Automatik zurückspringen soll, weil das ist ja das, was du eingestellt hast, oder nicht, weil du jetzt vielleicht sagst, ich stelle es jetzt anders ein, dann musst du es halt erst machen. Das verstehe ich, wenn man es mal gerafft hat, dass es so ist. Damit könnte ich leben. Also weißt du, den Unterschied zwischen Erstbelichtungsmessung oder Erst-ISO-Verstellen, dass man das als Startsignal nimmt, kann ich nachvollziehen, das kann ich erklären. Was ich nicht nachvollziehen, nicht erklären und auch nicht verstehen kann, wo ich jemanden hauen möchte bei Canon, bis das ändert, ist die Tatsache, dass wenn du jetzt die Belichtungsmessung gestartet hast, also du möchtest auf jeden Fall im Automodus bleiben, du dann mit dem Daumenrad oder mit irgendeiner Einstellung von dem Auto-ISO weg gehst, auf einen spezifischen ISO-Wert, dass du dann mit derselben Bewegung nicht wieder zurück auf Auto kommst. Das ergibt vorn und hinten einfach keinen Sinn. Das ist einfach Kappes. Sorry, Das ist einfach ein Use Case.

Chris

Den keiner...

Boris

Vertraut einfach meiner Expertise als Softwareentwickler, der auch Kontakt zu Kunden hat. Das ist einfach Quatsch. Das muss geändert werden. Da muss ein Firmware-Update her. Ich prangere das an. Das geht so nicht. Das ist ganz großer Mist. Canon ändert das.

Chris

Du könntest alternativ aber tatsächlich einfach die Belichtungskultur verwenden.

Boris

Nein. Nein, das ist ein völlig anderer Case. Ich könnte jetzt tatsächlich mal ausprobieren, wenn ich die Belichtungskorrektur nehme, was ich damit für Späße habe, ob ich das vorher oder hinterher einstelle. Das ist wahrscheinlich nochmal ein ähnlicher Use Case. Muss man sich gucken, wie sich das dann verhält.

Chris

Du kannst einfach mal eine Bewerbung bei Canon anreichen in der Usability Abteilung.

Boris

Das ist Bockmist. So, musste mal raus. Ganz großer Quatsch. Also wenn was gut ist, lobe ich das ja, aber wenn was schlecht ist, dann muss das hier angesprochen werden.

Chris

So, ich muss jetzt auch was ansprechen, lieber Boris. Was zum Henker. Ich sehe hier gerade in unseren Notizen die nächsten zwei Themen. Und wenn hier analoge Themen in die Sendung kommen, dann bringe ich die normalerweise.

Boris

Ja, das stimmt.

Chris

Da bin ich der, der mit irgendwas Coolem daherkommt und so.

Boris

Ja, dann mach's halt auch.

Chris

Ich schaue hier vorhin in die Notes und gucke mal, was da so vorbereitet ist schon. Und dann stehen hier zwei Sofortbild-Themen. Und die hat der Herr Nienke hier reingepackt. Was ist los? Bist du okay? Muss ich mal Fieber messen?

Boris

Das ist einfach das Auto-ISO-Trauma.

Chris

Hast du deine Medizin genommen?

Boris

Ja, ja.

Chris

Oder bist du wegen der Auto-ISO so dermaßen durch den Wind, dass du jetzt plötzlich analog wirst, weil du nicht mehr mit dieser modernen Kamera arbeiten möchtest. Analog, da brauchst du nicht ein ISO drehen, weil da hast du einfach die ISO beim Filmeinlegen bestimmt.

Boris

So ist das.

Chris

Ja, erzähl mal.

Boris

Ich muss mal zum Hausarzt. Ich habe Auto-ISO. Ich habe eine Auto-ISO-Erkrankung. Ja, es gibt zwei Sofortbild-Kamera-Systeme, die ganz unterschiedlich funktionieren und die beide gerade etwas haben. Das eine ist, also aufmerksam geworden bin ich tatsächlich hier nicht auf dieses hier, sondern auf das nächste. Wer hatte das denn rein? Wer hat mich denn? Tobi hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Genau so war es. und darüber bin ich dann auf Fujifilm auf Instax gekommen und Fujifilm Instax hat eine Sonderedition draußen, die haben nämlich 90-jähriges Jubiläum, herzlichen Glückwunsch Fujifilm, und da gibt es eine Fujifilm Instax Mini Evo eine limitierte Sonderedition ist eigentlich ein News, wir haben sie aber hierhin gepackt, weil das passt ganz gut zusammen und in dieser limitierten Sonderedition hat diese Fujifilm Instax Mini Evo, zusätzlich, also die ist in In zwei speziellen Farben verfügt man, nämlich in Dark Silver und in Titanium Gold. Also in Grau und in Bronze.

Chris

In wärmer Grau.

Boris

Ja. Es gibt einen Objektivdeckel dazu. Es gibt einen Trageriemen dazu. Also alles so richtig auf Retro. Es gibt eine Schutztasche. Ist auch mit im Lieferumfang. Also auch so eine Retro-Lederartige. Es wird wahrscheinlich Kunstleder sein. Ja. Ja, und es ist das ursprüngliche Firmenlogo von 1934 aufgedruckt. Also alles richtig schön auf Retro gemacht. Und wer sich jetzt fragt, was das für eine Kamera ist, das ist im Grunde genommen eine Digitalkamera mit eingebautem Instax, ich nenne es mal Drucker.

Chris

Ja, also Belichter ist es.

Boris

Ein Belichter, genau. Es ist eine 1,5 Zoll Sensor, 0,2 Zoll Sensor, relativ kleiner Sensor. Und eben dieser Drucker oder Belichter ist eingebaut mit Instax Mini. Das heißt, da kommt ein Bild von 62 x 46, also sagen wir von 6 x 4,5 cm raus. Und interessant fand ich jetzt bei dieser Kamera, guck dir mal die Buttons an. Die Buttons nämlich auf der Rückseite dieser OK-Button oder Bildbetrachtungsbutton, es ist ja eine Digitalkamera am Ende, die sind tatsächlich so beschriftet, dass sie fürs Hochformat ausgelegt sind.

Chris

Ja und die Bilder sind, das sind ja Marketingbilder hier, die sind auch so, also die Kamera wird so präsentiert, dass sie eben nicht wie eine übliche Kamera quer ist, sondern hoch.

Boris

Obwohl sie wie eine Querformat-Kamera designt ist.

Chris

Und eigentlich auch bedient wird. Der Knopf ist da vorne irgendwo.

Boris

Ist schon sehr lustig.

Chris

Das ist schon interessant.

Boris

Auch das Objektiv ist so beschriftet auf der Vorderseite. Das ist halt eher fürs Hochformat ausgerichtet.

Chris

Aber das haben wir ja auch bei anderen Sachen gesehen. Das Hochformat ist halt das neue Format. Und das ist halt für die Zielgruppe, also die Menschen, die vom Digitalen kommen wahrscheinlich, und das analoge probieren wollen, ist das halt, fühlt sich das Richtige an.

Boris

Ja, David sagt auch hier Riffelleder wie 1930. Ja, das ist halt so eine, ich weiß nicht, ob das eine echte Belederung ist. Das wird halt auch, entweder das ist Kunststoff oder halt Kunstleder. Aber es sieht halt so aus wie so eine Retro-Belederung.

Chris

Das ist natürlich kein Leder. Das ist natürlich gepresste Plaste.

Boris

Wahrscheinlich.

Chris

Ja, sicher. Ganz 100 Prozent.

Boris

Das Ganze ist verfügbar ab dem 25. Oktober 2024. Also noch geht es nicht. Wahrscheinlich kann man vorbestellen oder so. Muss man mal gucken. Und kosten wird das Ganze 230 Euro. Das sind 30 Euro mehr als die Standard-Version. Da ist aber glaube ich dann auch schon ein Paket mit Papieren dabei. Ich weiß es aber nicht genau. Also 230 Euro für diese limitierte Sonderedition Instax Mini. Instax Mini, also Instax funktioniert ja so, dass das Sofortbildfilme sind, die tatsächlich dann an der Luft sich entwickeln. Da wird halt so eine Paste durchgequetscht, wie man das eben früher von diesen Kodak-Filmen kennt. Das Ganze wird in der Druckmechanik belichtet. Wahrscheinlich zeilenweise, würde ich vermuten. Wie so ein Scanner, bloß umgekehrt. Ich denke, so wird das funktionieren. Und dann kommt da eben ein Stück Papier raus und wenn das eben draußen ist, man muss nicht schütteln, man darf aber, dann entwickelt sich da eben ein Farbbild draus. So, und der Gegenentwurf dazu kommt von Kodak.

Chris

Ganz kurz noch. David hat es gerade schön gesagt. Früher hieß das Kunstbuckelleder.

Boris

Kunstbuckel.

Chris

Sehr schön. Und...

Boris

Genau, Bernsach belichtet wird es nur, wenn man mit dem Bild wedelt. Nee, muss man nicht, kann man aber.

Chris

Ich zeige nichts mehr dazu.

Boris

Eher wird man unterschiedliche Effekte haben, ob man sich das unter die Achselhöhle hält, also um das eben schön warm zu halten, oder ob man es in den Kühlschrank legt, um es eben zu kühlen. Da wird man sicherlich was mit den Farben machen können. Habe ich jetzt aber auch noch nicht ausprobiert. Ja, der Gegenentwurf kommt hier von Kodak. Und das ist das, was der Tobi bei uns im Slack geschrieben hatte. Und der hat sich das Ding auch tatsächlich geholt. Das ist die Kodak Minishot 3 Retro. Das ist jetzt, glaube ich, nichts. Ich weiß nicht, ob das was Neues ist oder so.

Chris

Das ist die Kodak Minishot 3 Retro 4 Pass.

Boris

Ja, sehr gerne.

Chris

Das steht da so.

Boris

Ja, das ist Search Engine.

Chris

Das ist wieder so ein SEO-Titel, ja.

Boris

Also die Kodak Minishot 3 Retro. Das sieht halt wie eine kleine, flache Sofortbildkamera aus. Sagen wir erst mal wie eine kleine, flache, quadratische Kamera. So sieht das Ganze aus. So ein bisschen im Retro-Stil 60er, 70er-Jahre-Look. Das ist so ein Orange-Gelb-Ton und eben auch so ein schwarzer Body, der an eine Belederung erinnert. Großes Objektiv da vorne, wo aber eigentlich nur ein ganz kleines Loch drin ist. Also mehr Design als Optik. Ja, und diese hier Da ist eine Kamera mit.

Chris

Einem kleinen Sensor drin Da.

Boris

Ist eine Kamera mit einem kleinen Sensor drin also auch hier passieren digitale Aufnahmen und auch hier ist ein Drucker ins Gehäuse eingebaut, ähnlich wie bei der Instax, der Preis ist auch ähnlich der Listenpreis wäre nämlich 220 Euro, inklusive einem ganzen Pack an Papier, ist derzeit für 125 Euro hier verfügbar, deswegen hat der Tobi wahrscheinlich auch zugegriffen.

Chris

Und hier steht dieses Vorpass.

Boris

Ja, das ist ein anderes Prinzip. Also pass auf, hier kommen Bilder raus, die erinnern tatsächlich an Polaroids. Das heißt, da kommen so quadratische Bilder auf einem etwas größeren Papier drauf, wo du also unten noch so ein weißes Kinn dran hast, wo du irgendwas draufschreiben kannst, wenn du möchtest. Und diese Bilder sind größer als bei Instax Mini und auch größer als bei Instax Square. Hier kommen nämlich 76 mal 76 Millimeter raus, also grob 7,5 mal 7,5 Zentimetern. Das Instax Square zum Vergleich sind etwas mehr als 6x6. Ein etwas größeres Bild. Und sie werben mit 30 Cent pro Bild, was deutlich weniger ist als bei den Instax-Filmen. Da ist man so irgendwo zwischen 80 Cent und 1 Euro pro Bild. Der Unterschied ist aber, dass hier nicht belichtet wird und dann mit einer Paste da irgendein Belichtungs- oder ein Entwicklungsprozess in Gang gesetzt wird, sondern das ist ein mehrstufiger Druckprozess, wie du ihn vom Canon Selfie kennst, also ein Thermosublimationsprint.

Chris

Genau, das hätte ich doch gerade gesagt, so ein Vorpass. Das klingt mir sehr nach Thermosublimation.

Boris

Da fährt das Bild quasi einmal raus, dann hast du da irgendwie den gelben Druck, dann fährt das Bild wieder rein, dann kommt es nochmal raus, dann kommt da was weiß ich, der Zyran drüber und so weiter. Das Ganze viermal, also die drei Farben und eine Schutzschicht. Und dann ist das Bild fertig. Also sehr genau wie beim Canon Selfie auch, nur in diesem Fall eben kleiner, aber ähnliche Kosten. Auch beim Selfie liegen wir so um die 30 Cent pro Druck, 30, 35 Cent, je nach Einkauf. Und genau wie beim Canon Selfie ist auch hier bei der Kodak-Kamera das Ganze so, dass du die an der schmalen Seite aufmachen kannst und dann hast du so eine fertige Kassette, die du rausziehst, wie beim Canon Selfie auch. Dann wirfst du die Kassette da rein, da ist halt dieser Rollfilm, also diese Folie ist da drauf, die da eben durchgezogen wird und das Papier. Ja, also gleiches Prinzip. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bildqualität besser sein könnte als bei den Instaxen, weil die vom Canon Selfie, die kenne ich, die ist sehr, sehr gut. Ja, Tobi hat es ausprobiert, sagt er, der erste Versuch ist wohl in die Hose gegangen, weil der Drucker möchte liegen, wenn er benutzt wird und nicht stehen. Also man sollte ihn dann schon hinlegen.

Chris

Echt?

Boris

Ja, du kannst das Ding per Bluetooth auch ansteuern, also du musst es nicht als Kamera nutzen, du kannst auch mit einer App da eben Bilder drauf schicken, als Bluetooth-Drucker, ähnlich wie beim Canon Selfie auch.

Chris

Was hast du mir denn da für einen Amazon-Link geschickt.

Boris

Wieso?

Chris

Und unter Auswahlgröße bekomme ich die französische Option Appare-Photo plus Parquet-Avex.

Boris

Kann ich nicht sagen. Habe ich von Tobi den Link.

Chris

Dann Appare-Photo, bla bla. Und dann plötzlich noch, auf Italienisch, Magina und Carta. Acht Scatti.

Boris

Acht Scatti.

Chris

Magina und acht Foli.

Boris

Ja.

Chris

Seltsam. Die Größen, also okay, gut.

Boris

International natürlich. Ja, ja. Also dann hat er das Ganze hingelegt und dann war der Ausdruck wohl ein bisschen dunkel. Dann sagt er, also man sollte die Bilder auf jeden Fall schön hell machen, bevor man sie druckt. Ja, da muss man wahrscheinlich einfach mal gucken, wenn man das jetzt als Drucker für womit anders aufgenommene Bilder benutzt, was dann da rauskommt. Weiß jetzt auch nicht, ob das da... App-Versions-spezifisch, ob es da noch Updates gibt, keine Ahnung.

Chris

Also hier gibt es den Fotodrucker plus 8 Blatz, gelb. Mehrzahl von Blatt ist ja Blatz.

Boris

Kommt auf die Sprache an, würde ich sagen.

Chris

Mal schauen, was die Vogli sind. 8 Blatz, weiß. Das ist nämlich die weiße Version dieser Geheimdruck. Okay, gut.

Boris

Ich fand es halt insofern spannend, weil das hatte ich gar nicht so auf dem Schirm. Ich glaube, wir hatten schon mal drüber gesprochen, ich bin mir aber nicht ganz sicher. Aber hier quasi so ein Miniatur Sublimationsdrucker zu haben, also mit hier 7,5x7,5 Zentimetern, so als Gegenentwurf zum Canon Selfie, das fand ich erstmal ganz witzig. Und den Beispielprint, den man im Slack sich angucken kann, im Gaskanal von der Katze, das fand ich erstmal ganz okay. Ich meine, ich kenne das originale Bild nicht, aber bei den Instax-Bildern ist es ja oft, sagen wir mal, eher kreativ, was da an Farben rauskommt.

Chris

Jetzt müsste man mal den Druck, also der ist natürlich noch mal kleiner, 7,6. Aber den müsste man erstmal neben so einem Canon Selfie-Druck halten, dann könnte man sich da vielleicht ein Bild machen, weil die kennen wir alle. Zumindest wenn wir auf dem Klostergeister waren, dann haben wir diese Druckqualität alle irgendwie verinnerlicht in den letzten Jahren.

Boris

Das könnte man dann mal gut vergleichen, auf jeden Fall.

Chris

Also Tobi bringt mal nächstes Jahr im Mai dann bitte mal so eine Minishot 3-Retro-Vorpass.

Boris

Tobi meldet sich einfach nächstes Jahr für die Klostergeister mit an und dann können wir das mal vergleichen. Sehr schön, so machen wir das. Aber du hast ja auch noch was analoges.

Chris

Ich habe noch was sehr analoges und zwar wollte ich heute mal kurz über das Thema Reprostativ reden, weil da haben wir A schon gleich mit drüber geredet und B kommt da gleich noch was. Was ist ein Reprostativ? Also der Name steht es ja schon.

Boris

Ja, in der Regel ist es ein Stativ, um eben Repro-Fotografien anzufertigen.

Chris

Was ist denn eine Repro-Fotografie?

Boris

Eine Repro-Fotografie ist, wenn du ein Bild hast, das kann ein Gemälde sein, das kann ein anderes Foto sein, wenn du das noch einmal abfotografieren möchtest und dann kontrolliert.

Chris

Wenn du es reproduzieren möchtest, daher kommt der Name.

Boris

Zur Reproduktion.

Chris

Also abfotografieren von Dokumenten, Bildern, anderen Vorlagen. Und es ist halt hilfreich.

Boris

Ein Stativ zu haben, wo du halt möglichst senkrecht nach unten fotografieren kannst mit der Kamera vom Stativ, ohne dass du Stativbeine im Weg hast dabei.

Chris

Richtig, also wer das mal versucht hat mit einem Stativ, dann braucht man irgendwie so eine rauskragende Säule und dann muss man das irgendwie versuchen parallel zum Boden zu kriegen oder zum Tisch, das ist nicht so einfach. Also das Ziel dieses Reprostatives ist es, das senkrecht parallel zur Vorlage zu fotografieren. Es gibt auch aus den Zeiten, wo man tatsächlich auch mal mit Film große Sachen reproduzieren wollte, also Bilder, Gemälde und sowas, da gibt es ja noch diese Zweiraumkameras, die sind dann senkrecht, aber auch die Bildebene parallel zum Gegenstand, der fotografiert wird. Und ja, generell kennen wir das Ding natürlich in unserem Umfeld ganz klar hier vom negative Digitalisieren. Du hast halt analog fotografiert und dann organisierst du dir so ein Repro-Stativ und so eine LED-Leuchteplatte dann drunter und kannst dann sehr, sehr schön parallel arbeiten. Ich habe das ja vor zwei Jahren gemacht mit den alten Familienbildern von der Familie meines Vaters.

Da war also so Glasnegative und das war natürlich ideal dafür, sowas zu verwenden. Vor allem, wenn du halt Serien machen möchtest, Wiederholbarkeit haben möchtest. Aber es gibt halt noch andere Sachen. Es gibt nicht nur hier die Digitalisierung von Negativen. Du kannst natürlich Produkte fotografieren, wenn du die von oben fotografieren willst. Sei das jetzt zweidimensionale Dinge.

Und das können natürlich auch Gemälde oder Buchseiten oder Kupferstiche oder sonst was sein. Oder du hast dreidimensionale Produkte, die halt von oben fotografiert werden sollen. Kann ich mir durchaus Anwendungen dafür vorstellen.

Boris

Ja, Ketten, Ringe, so Zeug.

Chris

Zum Beispiel, auch da wieder natürlich so eine Serienproduktion ist damit total einfach möglich, wenn man einmal die Settings hat. braucht man nur den Gegenstand wechseln und es passt alles. Du hast natürlich Thema Dokumente digitalisieren. Also gut, wenn du heute deine Rechnung irgendwo reinkriegen möchtest, nimmst du dein Smartphone natürlich, aber Ich hab einen Einzugsscanner.

Boris

Das geht schneller.

Chris

Ja, oder sowas, aber irgendwelche alten Dokumente, Familiengeschichten oder, historische Geschichten.

Boris

Die ziehe ich nicht durch meinen Einzugsscanner.

Chris

Würde ich auch nicht tun. Also da hast du auch wieder die Kamera einigermaßen stabil fixiert und hast damit halt dann keine Verwackelung, hast damit keine Verzerrung, also sprich die Parallelität. Thema Makrofotografie durchaus, wenn du an so einem Reprostativ eine Makroschiene anbringst, dann kannst du da auch von oben Dinge sauber abfotografieren. Auch da stell dir vor, du hast, was weiß ich, keine Ahnung, bist Biologin und möchtest deine Käfersammlung abfotografieren oder so. Eins nach dem anderen, zum Beispiel.

Boris

Warum nicht?

Chris

Oder du, du hast natürlich dann die Möglichkeit, auch auch wenn du das tatsächlich fix verwenden möchtest, da ein kleines Studio draus zu machen, also Lichter anzubringen. So der Klassiker, diese zweimal 45 Grad links und rechts Beleuchtungen, um dann die Reflexion in den Griff zu kriegen und gleichmäßig ausgeleuchtet zu haben und so weiter. Oder du packst den entsprechenden Halterung für dein Smartphone dran und kannst das Ganze natürlich dann auch mit deinem Phone machen. So, dieses Thema Reprostativ ist natürlich, wie gesagt, sagt, bei uns eher so ein Thema wegen der Digitalisierung von Negativen und da hat auch vor einigen Jahren schon der Jochen, eins entwickelt und gebaut und dann wir erinnern uns dann mit der Firma Dold Mechatronik, die quasi angesprochen, die haben das dann tatsächlich ins Programm aufgenommen, weil die diese Aluprofile, Verbinder und so weiter haben und Und ja, dann haben auch, glaube ich, einige aus unserer Community sich dieses Ding zugelegt. Und das ist ganz cool und alles. Aber manche Leute haben jetzt so ein Ding und sagen, ja, aber eigentlich brauche ich es nicht mehr.

Boris

Weil man halt seinen einen Job hat. Die Familienbilder sind durch. Jetzt brauchst du es nicht mehr zum Beispiel.

Chris

Ja, oder weil man sich vielleicht doch ein bisschen für was anderes interessiert. Und der Mensch, der unsere Sendung heute unterstützt, der Holger Klein, hat eins rumliegen. und hat mich heute angetickert und sagt, du sag mal, ich habe da noch dieses Repro-Stativ, das ist quasi auch noch gar nicht wirklich benutzt. Willst du das haben? Und dann sage ich so.

Boris

Du hast natürlich eins.

Chris

Nee, ich habe eins. Und das ist natürlich auch schon entsprechend gemottet und alles. Also das ist einfach für mich, ich habe zum Beispiel diese kleine, diesen kleinen Insekskant, um Sachen einzustellen. Da habe ich mir einfach so eine kleine Halterung dran gemacht und so. Und dann sage ich zu ihm, aber wir können das hier in der Sendung einfach mal verlosen.

Boris

Ja, geile Idee.

Chris

Und das tun wir doch einfach. Also Holger Klein Nein, sponsert heute unsere Sendung mit einem Repro-Stativ. Und das werden wir jetzt gleich...

Boris

Grüße gehen raus.

Chris

Genau. Und dann werden wir gleich mal hier in der Aufgabenermittlung, Gewinnerermittlung dieses Ding verlosen und dann schickt ihr mir die Adresse. Ich gebe das an den Herrn Klein weiter und der schickt euch das dann.

Boris

Das finde ich ja große Klasse.

Chris

Ist doch cool, oder?

Boris

Ja, nee, das ist eine coole Sache. Also ich weiß, Jochen hat da auf dem Klostergeister Workshop das Ding, mitentwickelt, beziehungsweise gezeigt, was er da hat und das wurde dann noch verfeinert und vereinfacht und viele haben damit große Erfolge erzielt. Also das sieht so simpel aus und so hilfreich ist es aber.

Chris

Wen es interessiert, also wenn jetzt das nicht gewinnt, aber sagt, oh, so ein Repro-Stativ könnte ich brauchen, das ist, ja, das sind so Alu-Profile mit Deckelchen und Verbindern und so weiter und du musst natürlich dann unten auch, Auch hier ist dann ein Anwendungsbeispiel eben zum Digitalisieren von Dingen, eine Platte drunter legen, in diesem Fall so eine LED-Leuchtplatte, aber da kann man alles Mögliche als Platte drunter legen.

Boris

Ja, Hauptsache man hat irgendwas, wo man die Bilder dann drauf packt.

Chris

Richtig, aber wie man sieht, die Kamera ist dann halt tatsächlich senkrecht und in der Höhe verstellbar und wenn ihr es dann noch präziser wollt, dann könnt ihr euch da tatsächlich noch so eine Makroschiene dran machen, beziehungsweise in diesem Set hier für, ich glaube, 50 Euro, ist da glaube ich eine Arca-Swiss-Halterung dabei, also die ist dann für übliche Stativanschlüsse tauglich und da gibt es natürlich auch entsprechende Makroschienen, die man dann mit der Schraube nochmal im Feinen einstellen kann, die auch Arca Swiss haben.

Boris

Ja, es ist halt eine Basis, die für sich gut funktioniert. Und da kann man sich natürlich dann dran austoben und das für die eigenen persönlichen Anforderungen dann modifizieren.

Chris

Und Jochen hat das quasi in die freie, hat sein Design quasi in die freie Bildbahn entlassen. Da bin ich immer noch so begeistert. Und die haben das ja mittlerweile auch noch ein bisschen aufgebohrt. Also da gibt es halt nicht nur dieses Stativ, sondern die haben halt mittlerweile, ich muss mal eins zurückgehen. komm ich dahin teile bundles, die Website ist schnell, die ist super schnell, Gucken wir hier nochmal, Repro-Stativ und dann, ja jetzt lade auch mal, genau da haben sie noch so ein Höhenverstellungs, Ding dran so ein Griff mit so einem einfacher Verstellen in schwer und leicht und so weiter, also für verschiedene Kameras und gibt auch so eine extra schwere Ausführung, die hat dann wahrscheinlich die dickeren Profile, damit das alles noch ein bisschen stabiler ist und so weiter, also Also egal, also das, was der Holger da hat, das ist, glaube ich, eins von der ersten Version, die ich auch habe und die ganz gut funktioniert. Und ja, jetzt wollen wir nämlich die Gewinnermittlung machen, der Investitionsaufgabe.

Boris

Ja.

Chris

Da hatte ich ja ein ganz tolles Thema vorgegeben.

Boris

Das ist ein griffiges Thema, das ist auch gut angenommen worden. Wir haben acht qualifizierte Teilnehmende.

Chris

Ich habe das vorhergesagt, dass das eine Challenge ist, dieses Thema. Eine Challenge, nicht wahr?

Boris

Es war fordernd, auf jeden Fall, kann man so sagen.

Chris

Genau. Aber trotzdem, es haben sich immerhin acht Menschen mit diesem Thema auseinandergesetzt und gesagt, oh, da muss ich doch mal was damit machen. Und ja, die sind, ich finde, also jetzt ganz cool geworden.

Boris

Auf jeden Fall.

Chris

Ja, also wir würfeln jetzt, beziehungsweise der Herr Nienke würfelt jetzt einmal und dann gucken wir uns die gleich mal alle an.

Boris

Naja, ich habe einen 10er Würfel. Es kann auch daneben gehen. Acht. Acht.

Chris

Siehste. Acht von Tanja. Tanja hat uns ein Gebäck geschickt und zwar mit dem Titel Investition in Hüftgold. Beste Geldanlage. Ja, was sehen wir? Ich finde, das ist ein sehr hübsches Produktbild von einem, ja was ist das? dass ein, wie heißen die Dinger denn? Also das ist ja was Französisches. Mit oben und unten Deckel und dazwischen irgendwie noch so eine Creme oder so. Damn it, wie heißen die Dinger denn? Helft mir mal.

Boris

Also ich hätte jetzt gesagt, das ist ein Muffin, aber du meinst wahrscheinlich irgendwas anderes.

Chris

Nein, nein, nein, das ist ganz sicher kein Muffin. Das ist ein, Mist, ich hab schon lange nicht mehr sowas gegessen. Ist egal. Also auf jeden Fall ja, sanfte, cremige grün und, warmweiße Zühne. Ja, ja, mit Sicherheit. Und dann ein Teller mit Goldkante. Ein Makaron. Das könnte ein Makaron sein, richtig. Danke, Jochen. Ja, und wir haben cremige Töne, wir haben so ein bisschen Teller von Oma anmutend mit so Goldkante und auch das Besteck ist so ein sehr schön altes, also die Gabel, die dahinter liegt, die liegt da glaube ich schon ganz recht schön, das Ganze auf einem Holztisch und mit sehr wenig Schärfentiefe, aber die Schärfe liegt da, wo sie soll. Also man sieht die obere Fläche, man sieht so ein bisschen noch vorne die Schärfe, aber schon die Gabel und der hintere Teil des Tellers ist in der Unschärfe. Belichtung ist da, wo sie sein soll. Also das Bild kannst du gerade so in ein Kochbuch packen und nehmen sie Makaronrezept.

Boris

Dieses Bild, also als ich durchgescrollt war durch die Bilder, war dieses das Bild, was mir ein Schmunzeln entlockt hat, weil was hat es mit Investitionen zu tun? Nämlich die Investition ins Hüftgold, beste Geldanlage, da musste ich erstmal schmunzeln, kann ich gut verstehen. stehen. Und dann hat mir aber dieses Bild so ausnahmend gut gefallen, weil ich finde zum einen die Belichtung wirklich auf den Punkt getan.

Chris

Auf den Punkt, ne?

Boris

Wir haben hier also wirklich ein Lebensmittel, ein leckeres, offensichtlich süßes Lebensmittel.

Chris

Auch Farbenstimme und alles.

Boris

Die sind, also es ist hell, aber es überstrahlt nicht. Aber es sieht sehr, sehr appetitlich aus. Es ist durch die Farbigkeit so ein bisschen, wie du auch gesagt hast, ins pastellige gezogen. Das gibt dem halt so ein bisschen so ein Retro-Charme. Ich finde, wie dieser Teller angeschnitten ist, wie das Ganze links unten im Bild liegt, also den Anschnitt vom Teller, dass der eben nicht komplett drauf ist. Finde ich sehr, sehr gut, weil dieser Makaron, der wird ja schön in der Bildecke fixiert. Der braucht den Tellerrand.

Chris

So sehen die übrigens von der Seite aus, diese Makarons.

Boris

Ah ja. Ja, der braucht den Tellerrand unten links nicht, weil es halt vom Bildrand eingehalten wird. Ich finde es auch schön, wie die Gabel dahinter liegt und von dem Lebensmittel da unterbrochen wird, weil die Gabel steht ja nicht im Vordergrund, sondern die Süßigkeit. Und dass das Ganze dann auch noch auf einem eher rustikal erscheinenden Holztisch zu stehen scheint, gibt nochmal so einen schönen Kontrast von diesem süßen, edlen, sehr süßen, edlen Leckerei auf diesem Teller mit Goldrand, alles so ein bisschen bieder, hin zu diesem rustikal Charme von diesem Holztisch. Und das unterstützt eben auch die Schärfentiefe, die groß genug ist, dass man das alles auch gut erkennen kann. Hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen, Tanja.

Chris

Also besonders romantisch ist ja wieder David, der nennt das Ding einen Keksburger.

Boris

Ja.

Chris

So, Tanja, du bekommst das Repro-Stativ. Schick mir deine Adresse an chris.happyshooting.de und dann bekommst du das demnächst zugeschickt. Wir gucken mal noch ein paar andere Bilder an. Lass uns mal rückwärts durchgehen. Der Michael, meine Investition in die Deutsche Bahn AG.

Boris

Ein Stück Gleis.

Chris

Ein Stück Gleis auf der Wiese.

Boris

Kurzstrecke. Kurziststrecke würde ich sagen.

Chris

Man kommt nicht weit, aber naja.

Boris

Aber auch eine schöne Idee.

Chris

Schöne Idee. Frank hat die wenn es ums Geld geht Punkt, Punkt, Punkt. Die meisten Investitionen fangen mit der Finanzierung über die Hausbank an. Ah, der hat sich vor seine Volksbank gestellt und wedelt damit mit Geldschein.

Boris

Ein Konzeptbild quasi.

Chris

Ein Konzeptbild, ja. Aber das muss man auch schön zentrieren und so. Das ist auch nicht ganz so simpel. Du siehst, dass das wirklich sehr mittig ist und so.

Boris

Links, rechts. Schon sauber komponiert.

Chris

Da ist schon Arbeit drin. Da steckt schon Arbeit drin. Dann haben wir von Martin Bitcoin kauft Bitcoin. Herzchen kauft Bitcoin und das ist auf einer Betonwand irgendwo und daneben eine Person, die mit dem Fahrrad gerade wegfährt, gibt dem Ganzen eine Referenz, was die Größe angeht.

Boris

Das Bild hat mich irritiert, weil ich dachte erst, das ist gefakt. Der Schriftzug ist in der Bildbearbeitung draufgelegt, weil die Mauer geht ja optisch nach links in die Tiefe und dann müsste ja auch dieses Graffiti und dann denke ich, nee, Moment, das Fahrrad fährt ja auch nicht in die Tiefe. Das wird einfach eine Mauer sein, die links flach ist und rechts hoch ist.

Chris

Die Mauer ist schräg.

Boris

Da wird wahrscheinlich ein Weg hochgehen oder das wächst halt einfach schräg hoch. Ja, ein Hang abgestützt.

Chris

Irgendwie sowas.

Boris

Ja, oder es geht auf eine Brücke zu oder irgendwie sowas. Das ist einfach schräg.

Chris

Passt natürlich inhaltlich, das Ganze ist sehr, sehr vermoost schon, also das ist Jahre alt und die Person auf dem Fahrrad gibt dem Ganzen nicht nur eine Referenz, sondern sie verlässt das Bild, also sie fährt quasi weg von der Bitcoin. Na gut, dann haben wir noch von Klaus ein Objektiv. Was steht da, Klaus? Fehlinvestition. Exakta MC Mirror Lens 1 zu 8 slash 500. So gut wie nie benutzt. Also so eine Art Russentonne.

Boris

Ja, 500 Milliliter.

Chris

Ja, hatte ich auch mal eins, habe ich auch ganz selten nur benutzt. War aber schweinebillig, deshalb war es nicht so viel.

Boris

Ja, das tut nicht so weh.

Chris

Gut, ja, das ist ein Bild, Schärfentiefe hinten, noch ein bisschen Kontrast durch ein grünes Licht im Hintergrund. Das ist auch, das ist gebaut, das Bild.

Boris

Ich mag den grünen Reflex im Hintergrund. Grundsätzlich hätte ich wahrscheinlich ein bisschen mehr Schärfentiefe genommen als Produktfoto. Aber ist schon in Ordnung. Man sieht, worum es geht. Kann man machen.

Chris

Genau. Dann haben wir noch von, Dietmar, Perlenkette, Investition in die Zukunft. Perlenkette in diesem Fall ist es eben indirekt, also ist es übertragen. Wir schauen nämlich auf eine Nachtaufnahme der Milchstraße.

Boris

Ja, und zwar über einem Strohbein, würde ich sagen.

Chris

Das sieht aus wie so eine Strohrolle. Rolle auf dem Feld.

Boris

Die genau frontal ist, also wie soll ich sagen, auf die Spurbreite von dem Strohbein. Finde ich sehr schön. Und dann wächst da eben so die Milchstraße genau senkrecht raus. Finde ich schick.

Chris

So, dann haben wir noch von Franz, ASB Investition, eine Investition in Gold. Solandra Maxima wie Variegata. Eine Variegated Cup of Gold Vine. Das ist eine Pflanze. Das ist ein Porträt einer Pflanze, einer Blume, die ich so glaube ich noch gar nicht wirklich kenne.

Boris

Auch wieder hier die Belichtung. Also das ist mal relativ schwierig bei so Blütenblättern, dass die nicht überbelichten.

Chris

Vor allem, wenn sie so wie die jetzt hier gefühlt eher so in der Sonne sind. Das macht es ja noch schwieriger.

Boris

Und das finde ich hier ganz gut gelungen, weil es überstrahlt nicht, die Farbigkeit ist da oder dass es zu poppig wirkt und man sieht halt diese ganzen Details, diese feinen Details in den Blütenblättern, die Struktur, sehr schön.

Chris

Und last but not least, ein noch gebastelteres Bild, das ist von Wolf D. aus O. an der H. Investition, eine Investition, investen muss nicht immer ein gutes Investment sein. Naja, also er hat eine Weste abgebildet, die am Kleiderhaken hängt und, der hat ja, Also das Ganze ist, wie gesagt, eine Kombo aus der ausgeschnittenen Weste am Kleiderhaken mit Geldscheinen in den Taschen und das Etikett ist das Happy Shooting Logo und da oben auf dem Kleiderhaken ist auch nochmal Happy Shooting zu sehen. Also eine Weste mit Happy Shooting Branding. Ich weiß nicht, haben wir mal eine Weste? Ne, haben wir nicht so die... Die Happy-Shooting-Weste? Nee, machen wir nicht. Ja.

Boris

Ich wäre dafür. Ich trage gerne Weste. Ich würde aber den unteren Knopf offen lassen.

Chris

Ja, du kennst dich da besser aus. Also, ihr habt alle toll mitgemacht und solltet ihr, sollte jemand da draußen vielleicht auch irgendwie sponsern möchten in irgendeiner Form? Also, ich würde jetzt nicht sagen, haut euren alten Fotomüll bei uns raus, aber Aber dieses Reprostativ von Holgi ist ja quasi auch noch nicht benutzt und so. Und das ist schon was Besonderes. Und ja, Tanja hat gewonnen. Wie gesagt, Mail an chris.happyshooting.de. Danke allen fürs Mitmachen. Und die nächste Aufgabe, die aktuelle Aufgabe läuft ja noch.

Boris

Die aktuelle Aufgabe, die läuft noch. Das ist die 2D-Aufgabe. Die läuft noch bis zum 29. August 2024. 24.

Chris

Gut.

Boris

Also nächste Woche gibt es dann die nächste Aufgabe.

Chris

Ja, also da erwarte ich wieder ein paar mehr, die da mitmachen. 2D müsste man irgendwie hinzunehmen.

Boris

Sollte man hinkriegen.

Chris

Tja. So, dann kommen wir noch zu den Terminen. Und zwar den Terminkalender. Ab und zu drückt er rechtzeitig auf den Knopf.

Boris

Da bin ich schon mal zeitig dran.

Chris

Überrascht mich hier mit, Timely Jingles. Also, Hans hat uns einen Termin in Lünen bei Dortmund hier reingeworfen. GDT, Internationales Naturfotofestival 2024 vom 25.10. bis zum 27.10. diesen Jahres. Neben Vorträgen nationaler und internationaler NaturfotografInnen, Seminaren und Ausstellungen, bietet eine Showbühne mit Produktpräsentation und Kurzvorträgen rund um die Themen Natur und Fotografie, Gelegenheit zur Fachsimpelei. Der Fotomarkt informiert euch über Neuigkeiten und bewertet im Bereich der Fototechnik die Vorträge und Seminare während des Festivals sind kostenpflichtig. Die Ausstellung, den Fotomarkt samt Bühnenprogramm sowie die Büchertische könnt ihr kostenfrei genießen. Lünen bei Dortmund.

Und der zweite und letzte Termin von Christian in der VHS im Bezirksrathaus Lindenthal in Köln und zwar die Fotoausstellung zum 70-jährigen Bestehen des ARFO, Fototeam Köln, 6.9. bis zum 11.10. Die Ausstellung des ARFO Fototeams in Köln findet in der VHS Köln-Lindenthal statt und zeigt zwei Themen. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema Zusammenhalt und zeigt inspirierende Werke, die die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellen. Der zweite Teil der Aufstellung zeigt den Werdegang des ARFO-Fototeams und favorisiert.

Favorisierte Werke der Mitglieder Vernissage ist am 6.9. um 19 Uhr Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 bis 21.30 Uhr Also, das waren Lünen bei Dortmund und, Lindenthal Köln So, das waren Termine, alle Termine, die aktuell sind, findet ihr natürlich immer auf happyshooting.de slash Kalender und da könnt ihr auch eure Termine reintun. Wir freuen uns immer sehr und alle, die zuhören und gerne mal in eine Ausstellung gehen, freuen sich da mit Sicherheit auch.

Boris

Genau. Ihr könnt euch ja auch mal verabreden und dann gemeinsam oder euch dort treffen.

Chris

Super Idee.

Boris

Und hinterher bei einer Kugel Eis ein bisschen fachsimpeln, was man gesehen hat.

Chris

Genau.

Boris

Oder bei einem Makaron.

Chris

Damit sind wir angekommen und ihr habt bitteschön auch noch eine schöne Woche fotografiert. Schön, macht bei den Aufgaben mit und in diesem Sinne kommen wir zum Ende.

Boris

Der Chris muss noch sein Update installieren.

Chris

3, 2, 1, happy shooting.

Shownotes


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