#871 - Einen großen Bogen um kleine Fotodrucker

Veröffentlicht 17 October 2024

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#871 - Einen großen Bogen um kleine Fotodrucker

Veröffentlicht 17 October 2024

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Boris

Happy Shooting Folge 871. Einen großen Bogen um kleine Fotodrucker. Die heutige Folge wird euch präsentiert von den Helfen-Helfen.

Chris

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting.

Boris

Der Fotopodcast. Mann, ich bin krank. Da kannst du nicht so ein Timing hier vor mir verlangen.

Chris

Ein bisschen mehr Elan, bitte. Du musst auch heute nicht so viel reden. Ich rede heute das meiste.

Boris

Ich möchte ein bisschen mehr Mitleid haben. Eine kleine Runde.

Chris

Männer schnupfen, ja, ist okay.

Boris

Nein, mir geht es eigentlich ganz gut. Boris und Chris. Aber auf gutes Timing brauchst du heute bei mir nicht hoffen. Mein Kopf ist ein bisschen langsamer.

Chris

Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin Chris, das hier ist der Boris. Du brauchst nicht viel reden, habe ich heute gesagt. Du kannst...

Boris

Ich nicke da.

Chris

Wir sind dienstags live per Audio auf YouTube, auf Twitch und Links dazu sind natürlich in den Shownotes. Ansonsten findet ihr uns auch irgendwo in den Social Media auf Mastodon zum Beispiel und dienstags live hier und am Donnerstag dann in der Podcast-Konserve. Da, wo es sonst auch so eure Podcasts gibt. Nicht wahr? Ja, Happy Shooting, der Fotopodcast. Wir reden über Fotografie. Wir reden über News und interessante Themen aus dem Bereich der Fotografie. Und solltet ihr Feedback zur Sendung haben oder Inputs oder Themen oder Fragen, dann dürft ihr die uns auf happyshooting.de reinwerfen. So genau, die kommen bei dir, die Dinger es sei denn, ich drehe uns rum alles gut, alles super fein, gut, ja, in dieses ip-shooting.de slash high haben diverse Menschen Fragen und Sachen reingeworfen, ich habe hier zum Beispiel, noch ein Follow-up von Heiko, der sagt, ich höre gerade eure Kommentare über zusätzliche Controller bei der Bedienung von Lightroom.

Kontroverses thema ich brauche die shortcut knöpfe nicht weil ich das alles über keyboard shortcuts mache aber das ist auch so unser ding keyboard shortcuts sind kann man sich mal drauf schaffen und dann funktioniert es ja mit jedem keyboard aber das drehrad finde ich extrem hilfreich um die slider in lightroom zu bedienen.

Dafür habe ich mir daheim eine Logitech-Craft-Tastatur mit Drehrad angeschafft. Wenn es jetzt eine Lösung gibt, die mir ein Drehrad gibt, das ich mit meinem Laptop mit auf Reisen nehmen kann, dann ist das schon ziemlich gasverdächtig. Viele Grüße Heiko. Tja, das ist das Ding. Du hast eine extra Hardware und dann musst du die halt auch immer mit dir rumschleppen.

Boris

Ja, dann hast du unterwegs die Tastatur halt wieder nicht. Jetzt könnte man natürlich gucken, ob man sich hier so einen kleinen Controller eben nimmt. Die gibt es ja, also nur ein Jog-Dial. Und den klebst du, also über Bluetooth dann, und den klebst du dann einfach auf die Rückseite vom Notebook-Deckel fest oder so. Ja.

Chris

Dann hakt er immer beim in die Tasche schieben und so. Nee, das ist nicht so einfach.

Boris

Das ist genau der Haken.

Chris

Stationär kann man alles machen. Es gibt ja so, also Trackballs kennst du.

Boris

Klar.

Chris

Und es gibt auch, glaube ich, Trackballs, die man wie so einen Ring irgendwie trägt und dann quasi nur mit dem Daumen in der Hand irgendwie so dreht.

Boris

Stimmt. Und ist glaube ich auch als Bluetooth dann angebunden. Ja, stimmt. War mal früher ein ganz großes Ding, quasi das Mausrad als Ring in der Hand zu haben. Am Zeigefinger glaube ich und dann hast du mit dem Daumen gedreht.

Chris

So, dann hatten wir noch Feedback von... Die, die ist gar nicht so doof.

Boris

Leute, wenn ihr jetzt so einen Controller findet, der über Bluetooth angebunden werden kann, den man dann vielleicht wieder irgendwie verknüpseln kann, lasst es uns mal wissen.

Chris

Und der hat dann eine Batterie und die ist dann immer leer.

Boris

Ja, kannst ja dann die Hand so lange auf den G-Charger läden. Sag mal Bescheid.

Chris

G-Charger in die Hosentasche. Ja, dann hatten wir von Thomas und von Katrin Feedback. Der Thomas schreibt, Moin ja, zwei hatte Chris in der aktuellen Folge 870 ein Tonproblem. Er klang für mich total dumpf, während Boris Kristall, glaube ich, immer war. Besonders bei Zischlauten fiel das auf. Vielleicht hätte ich es gar nicht gemerkt. Wenn nicht der direkte Kontrast zwischen euch beiden so groß gewesen wäre und die Katrin schreibt ... Nee, das war nicht von Katrin. Moment, wer hatte das noch? Ach ja, genau, Detlef hatte noch geschrieben.

Boris

Eine kleine Nörgelei.

Chris

Chris klang in der vergangenen Sendung so dumpf, als hätte er eine Wolldecke um den Kopf gewickelt. Boris, wie immer, das ergab ein Ungleichgewicht und ich musste im Audio immer am Lautstärkeregler drehen. Vielleicht könnt ihr das ja wieder in ein Gleichgewicht bringen, wo doch sonst soundtechnisch bei euch immer alles marktlos und hochprofessionell ist. Danke, Detlef.

Boris

Da legen wir auch viel Wert drauf, ja. Das war vielleicht ein Problem mit der Decke um deinen Kopf? Ich habe gleich gesagt, das ist keine gute Idee.

Chris

Das war keine Decke, aber es hängt auch damit zusammen, wie dieses System hier mit Sound umgeht und überträgt und dann hat sich da was gedoppelt und dann gab es eine Phasenauslöschung und damit sind tatsächlich gewisse Frequenzen, haben sich da quasi versteckt und das war um drei Kilohertz war das schon ein richtig deutlich Loch.

Boris

Ja, also es ist auch faszinierend, dass das so passieren kann, wie es passiert ist.

Chris

Und die Abhöre, die Boris auf den Ohren hat, die ist qualitativ nicht so gut, dass das sofort klar gewesen wäre. Und ich habe es hier natürlich nicht gehört, weil ich höre mich hier super.

Boris

Also du hast ja auch einen sauberen Ton hierher geschickt. Und das ist halt auch ein Problem auf der Abhöre. Da habe ich wahrscheinlich, also ich habe ja irgendwie mal einen ruhigeren Ton oder einen leicht rauschigeren Ton gehört. Aber wenn du mir dann bestätigst, es ist alles okay dann schiebe ich das auch gerade auf die Ohren an meiner Tagesform und dann ist das für mich auch okay, aber das war alles andere als okay, also danke für die Hinweise, wenn euch sowas auffällt, sagt gerne Bescheid, dann finden wir hier auch das Problem, in diesem Fall war das tatsächlich eine Kombination aus dem Tool, was wir hier benutzen und meinem Routing, Wie Chris gerade gesagt hat, das ist halt das Audiosignal minimals zeitverzögert über zwei Kanäle reingekommen.

Chris

Über zwei Kanäle und dann gemischt.

Boris

Und dann auf einen Kanal zusammen gemixt. Und dann gab es diese Cam-Filter-Auslöschung. Und faszinierend.

Chris

Also, ich...

Boris

Haben wir gefixt.

Chris

Ich hoffe, das ist jetzt okay. Ich glaube, müsste eigentlich passen. Ansonsten sollte ich dumpf klingen. Videoschauer wissen mehr, sagt David. Da war keine Wolldecke. Siehst du? Siehst du?

Boris

Also, wenn meine Stimme heute irgendwie ein bisschen rau klingt, dann liegt das an meinem Gesundheitszustand.

Chris

Dann liegt das daran, dass du eine Socke im Mund hast. Ganz genau.

Boris

Ich mache jetzt eine Ausbildung zum Anchorman.

Chris

Ach so, ja, mach das, genau. Und dann noch über happyshooting.de von jetztkommtKathrin. Hallo ihr zwei, hallo Community. Aufgrund von Schnupfen gibt es heute nur Text und kein Audio. Sorry, meine Entdeckung der letzten Tage. Eine sechsteilige Dokuserie von National Geographic namens Photographer. Die jeweils ein bis zwei FotografInnen porträtiert und sehr unterschiedlich, total spannend und auch inspirierend zu sehen. Auch wenn ich sicher bin, dass wenigste davon was? Auch wenn ich sicher das wenigste davon nachmachen würde. Ich habe sie bei Disney Plus gestreamt, keine Ahnung, wo es die noch zu sehen gibt, aber ich finde, dass man dafür auch einen Abo-Monat zahlen kann. Die letzte Folge geht um Kriegsfotografie. Das ist nicht so ganz leichte Kurs meiner Meinung nach, aber eher emotional als visuell. Viele Grüße aus Hamburg, Katrin. Photographer, National Geographic, den Tipp nehmen wir hier gerne auf.

Boris

Disney Plus habe ich aktuell. Könnte ich mal reingucken. Wie gesagt, diese schweren Themen ist gerade nicht so mein Ding, aber werden ja andere Portraits sein, die jetzt nichts mit Kriegsfotografie zu tun haben.

Chris

Genau. Sollte jemand von euch weiterhin Fragen, solche Dinge schicken wollen, macht das happyshooting.de Es sind noch drei weitere, die kommen aber. Später. So, sollen wir mal?

Boris

Wir können mal starten. Und einen herzlichen Dank für dieses Feedback an Topson und an Daniel. Die haben mir nämlich eine Lösung geschickt, wie ich auf dem iPhone mit mehreren Live-Bildern, die in Kette aufgenommen wurden, aus den ganzen kurzen Ein-Sekunden-Videos, die in so einem Live-Bild drin sind, ein langes Video erzeugen kann. Und da muss man gar nicht irgendwie alles einzeln exportieren und dann in irgendeinem Schnittprogramm oder so. Nein, das geht auf dem iPhone mit einem fertig eigens dafür gemachten Befehl. Man geht nämlich tatsächlich daher, markiert einfach alle Bilder, also in dieser Fotos-App auf dem iPhone, man markiert einfach alle Bilder, die in einer Serie aufgenommen sind oder auch nicht, scheißegal, einfach alle Bilder markieren, die man exportieren möchte. Und dann, wenn man die selektiert hat, dann gibt es so einen kleinen Punkt, so einen kleinen Button mit drei Pünktchen drin, so ein Punkt, Punkt, Punkt Menü für weiteres. Das habe ich bisher mal völlig ignoriert, weil ich bin immer, wenn ich mehrere Bilder markiert habe, natürlich auf Teilen gegangen und dann hast du da Optionen gehabt.

Chris

Teilen, so in die Hälfte?

Boris

Ja, nein, Airdrop und so. Und dann bin ich auf das Punkt, Punkt, Punkt Menü gegangen, wie hier von Topsen und Daniel beschrieben und da gibt es explizit einen Menüpunkt als Videospeichern. Und das Ergebnis ist dann tatsächlich wieder in der Fotos-App ein neuer Eintrag, ein neuer Preview-Kasten, der da auftaucht. Und da ist dann das komplette Video drin. Das kann ein bisschen ruckeln, so mit Unterbrechungen, wenn eben in den Fotos in der ganzen Serie Unterbrechungen drin waren. Aber ansonsten, Ganz hervorragend. Also genau das, was ich haben wollte. Cool. Vielen Dank.

Chris

Ja, ich habe noch ein Follow-up gebracht. Wo wir gerade über iPhone reden, rede ich noch mal ein bisschen weiter über iPhone. Die, die es nicht mögen, Kapitelmarke. Wir haben ja die Tage mal über das neue 16er und 16 Pro geredet, beziehungsweise über den Camera-Control-Knopf, also diesen neuen Hardware-Knopf, der da dran ist für Kamera. Und ich habe mich das jetzt mal also ich habe das jetzt tatsächlich mal ich habe mich gezwungen das Ding zu benutzen, weil ich ja anfangs das eben nicht so benutzt habe aber ich dachte ja ich mache ja schon Fotos auf andere Art und Weise und, ja, ich habe es jetzt mittlerweile a gebändigt und b verwende ich es tatsächlich und dabei hatte ich so die ein oder andere Erkenntnis und fangen wir mal an, das Gute ist, du hast einen recht flotten Zugriff auf Kamera, du drückst drauf, dann ist die Kamera, auf und dann drückst du noch mal drauf und dann machst du ein Foto. Das geht schnell und wenn man das irgendwie öfter macht, dann kriegt man das tatsächlich schon während man aus der Tasche das Fon aus der Tasche zieht, kriegt man da quasi schon irgendwie Also du würdest sagen.

Boris

Schneller als auf dem Sperrbildschirm zur Seite wischen.

Chris

Ja, vor allem weil es halt eine Hardware ist und du spürst die auch, also der Knopf ist spürbar.

Boris

Ja, spannend.

Chris

Das geht besonders gut vertikal, weil wenn du das hältst, dann ist der Daumen an der Stelle. Also wenn du rechtshändig das Phone hältst, dann hast du einen Daumen an der Stelle und ja. Was ich ein bisschen schwierig fand, ist dieser Halbdruck, dieser leichte Light Press oder Half Press. Was du von deiner in Anführungszeichen richtigen Kamera kennst, da hast du halt eine Hardware und dann hast du einen Knopf und den drückst du und dann hast du einen Druckpunkt. Dann ist der Half Press und dann drückst du durch und dann hast du den ganzen.

Boris

Ist halt mechanisch zwei Druckstufen.

Chris

Hier ist das nicht so, sondern es ist ein virtueller Halbdruck. Also das macht der wie auf dem Mac-Trackpad. Du drückst quasi so ein bisschen drauf und dann macht der so einen klick, so einen haptischen Klick in den Finger. Und deshalb hast du den Druckpunkt nicht. Und das war immer ganz schwierig, diesen Druckpunkt zu finden.

Boris

Aber wenn du doller drückst, dann wird er natürlich mechanisch bewegt.

Chris

Er wird dann zum Ganzdurchdrücken mechanisch bewegt, aber zu diesem Halbdurchdrücken, da ist nichts Mechanisches. Und dieses Klicken da im Finger, das reicht da irgendwie nicht aus. Also du spürst keinen Widerstand, sondern es kommt dann irgendwann das Klicken und dann musst du aufhören. Und dann habe ich einen Tipp bekommen, sagte mir jemand, das musst du auf ganz light stellen. Kannst du irgendwann in den Einstellungen einstellen, wie schnell das reagiert. Und dann hast du auch diesen Halbdruck relativ schnell, dann kannst du den auch irgendwie leichter erreichen, ohne dass du aus Versehen zu weit drückst und auslöst. So weit, so gut. Aber dann habe ich ständig ungewollt halb gedrückt. Also einfach, ich habe die Kamera in der Hand, ich will ein Foto machen, aber irgendwie habe ich so leicht da drauf gedrückt und dann ist plötzlich dieser Funktionswahl Modus, wo du dann zwischen, Schärfe und Fokus und Belichtung und was weiß ich allem wechseln kannst und Zoom und so. Und das war irgendwie doof. Und jetzt habe ich das Ding ausgeschaltet. Den Halbdruck ausgeschaltet. Also kannst du in den Bedienungshilfen unter Camera Control kannst du quasi diesen Light Press ausschalten. Und hast auch diese Funktionswechsel nicht. Und dann ist alles super, weil die sind ja eh auf dem Bildschirm. Also das war für mich so einmal ausknipsen und dann ist das super. Also da bin ich jetzt sehr zufrieden damit.

Und dann ist mir klar geworden, wie viele unterschiedliche Methoden ich jetzt theoretisch habe, Bilder zu machen. Also du hast ähm, Du hast eh schon so ein paar Sachen, also zum Beispiel Remote über die Uhr, die Uhr als Fernbedienung verwenden. Wenn du so eine Apple Watch hast, kannst du ja machen, dann löst du quasi aus und hast damit so keine Bewegung des Telefons. Also stellst du irgendwo hin, drückst auf der Uhr und kannst damit halt super irgendwelche Langzeitgeschichten machen und so. Du kannst aber auch, ich glaube das ist hier nur auf Englisch, einfach sagen, hey Siri, take a photo.

Boris

Iris kannst du machen.

Chris

Hey Iris, take a photo. Wenn du das zum ersten Mal sagst, dann öffnet das Ding die Kamera. Wenn du es dann nochmal sagst, dann macht es ein Foto.

Boris

Okay.

Chris

Da hast du nur leider kein präzises Timing. Das ist ein bisschen doof, aber geht zur Not so. Oder du hast eben jetzt die Möglichkeit, wie bisher auch schon, mit Finger, mit Berührung, das, Foto zu machen und zwar wieder auf den Bildschirm tippen. Ich ich sortiere die mal in der Wahrscheinlichkeit der Verwackelungsgefahr. Also leicht antippen auf dem Bildschirm, super, kannst du super dosieren, kapazitiver Bildschirm, musst du nicht drücken, musst du wirklich nur mit der Fingerspitze einmal dagegen tappen und dann ist das Bild gemacht. Perfekt.

Mittlere Gefahr ist jetzt der, was ich bisher eigentlich immer verwendet habe, der Lautstärkeknopf. Der geht so halb schwer, aber dann kannst du den Finger so ein bisschen drüber abrollen und da hast du schon relativ schnell raus, wann das Bild kommt und so. Und der Camera Control Button ist halt wirklich am härtesten. Da musst du am meisten draufdrücken von all diesen Möglichkeiten. Und damit hast du theoretisch natürlich die größte Gefahr, damit ein Bild zu verziehen. Vor allem, wenn du vertikal schießt, weil da hast du in der Regel das Telefon in einer Hand. Da hast du nicht noch eine zweite Hand dran zum Abstützen. Der Klassiker ist wirklich, du hältst das Ding, ich halte das mal hier so, Klick, und das ist halt so dieser Finger hier drauf. Und jetzt muss man so drücken und dann, jetzt wissen das natürlich die Menschen, die dieses Ding entwickelt haben, und du weißt ja, das Ding macht eh vorher und nachher, bevor du, also vor dem Knopfdruck, macht das eh schon Bilder. Das heißt, die werden vermutlich nicht die Bilder nehmen, die jetzt irgendwo verrissen sind, Aber es ist trotzdem irgendwie, es fühlt sich falsch an. Es fühlt sich komplett falsch an.

Boris

Ja, es ist interessant, weil gerade Apple eigentlich bisher immer das Unternehmen war, was genau auf solche Kleinigkeiten sehr viel Wert gelegt hat.

Chris

Ich weiß ganz genau, warum die das gemacht haben. Weil dieser Kamerakontrollbutton, der muss so hart sein, weil das ist dummerweise auch die Stelle, wo du oft dein Telefon anfasst.

Boris

Ja, okay, damit du nicht ständig Fotos machst dann natürlich.

Chris

Und sonst machst du ständig Fotos oder machst dir ständig die Kamera auf. Also das ist vom, ja, das ist noch nicht ideal, aber okay. Also ich fotografiere jetzt mittlerweile tatsächlich viel mit, ich mache damit die Kamera auf und ich löse ab und zu mal damit auf, wenn ich quer fotografiere, weil da habe ich zwei Hände am Telefon in der Regel oder wenn nicht. Und es ist wirklich, also wir waren jetzt am Wochenende in Kassel und da waren wir in so einem etwas düsteren Schloss drin und da musstest du halt wirklich die Kamera schön ruhig halten und da war dann zum Beispiel Bildschirmtippen einfach so ein Ding. Also das funktioniert, da bin ich jetzt auch ganz okay damit. Das ist auch schön, weil mit dem Knopf die Kamera öffnen ist klasse, weil jetzt habe ich ja einen Slot frei rechts unten, wo bisher das Kamera-Icon war und da ist jetzt einfach das ist Haylight drauf.

Boris

Ja, als zweite Kamera.

Chris

Weitere Kamera, das ist ganz okay. Und dann bin ich aber noch an einen Shortcut geraten, und zwar in den Bedienungshilfen gibt es die sogenannten Stimmkurzbefehle, auf Englisch Vocal Shortcuts.

Boris

Mhm.

Chris

Du kannst da quasi Erkennungswörter für Dinge einrichten, ohne dass du Hey Iris sagen musst.

Boris

Okay.

Chris

Also du kannst auch damit Hey Iris ersetzen durch was anderes, wenn du möchtest. Und du kannst dir jetzt ohne Probleme hier einen Kurzbefehl einrichten, der ein Foto macht, das abspeichert und dann vielleicht noch das Gerät schüttelt, damit du weißt, dass das Foto auch gemacht ist. Und den kannst du dann mit so einem Stimmkurzbefehl rufen, starten. Das heißt, du kannst jetzt tatsächlich ohne Hey Iris oder sonst was zu sagen, kannst du sagen, hier, was weiß ich, Foto, zack, zack. Dann macht das Ding ein Foto.

Boris

Wichtig ist, dass zweimal zack sagt man.

Chris

Das musst du so programmieren, das musst du so vorgeben. Du trainierst dann auch diese Phrase, das musst du ja dreimal sogar sagen, dass das Ding dann beißt.

Boris

Verstehen.

Chris

Wenn du das willst. Ob du damit unauffällig fotografieren kannst, ist eine andere Frage. Also, Foto, zack, zack. Das weiß Street nicht so gut, aber...

Boris

Ja, genau.

Chris

Diesen Kurzbefehl habe ich mir gebastelt. Und den packe ich mal für die, die das mal probieren wollen, in die Shownotes.

Boris

Peter schreibt zum Beispiel, er hat den Button umgestellt auf einen Doppelklick für Kamerastarten, weil er sonst zu oft draufgekommen ist.

Chris

Kann man auch machen, deshalb wird er aber nicht leichter vom Drücken her. Mir geht es gut.

Boris

Dass... Interessant, dass man trotz, dass er so schwer ist, dann eben dennoch dazu neigt, eine Fehlbedienung auszuführen.

Chris

Peter hat halt so Schraubstockhände, du kennst ihn, ja, das...

Boris

Ja, natürlich. Dreht die Radmuttern immer mit der Hand fest.

Chris

Ganz genau. Ja, Also, jetzt iOS-Thema rum. Ich bin happy mit dem Knopf. Ich benutze ihn nur zur Hälfte, aber das ist...

Boris

Also, ich beobachte das. Ich habe ja keinen 16er. Ich finde das relativ faszinierend. Meiner Meinung nach hatte Apple schon gute Gründe, eher weniger Buttons als mehr an das Gehäuse zu packen. Denn ich persönlich bin schon genervt davon, dass der Standby-Button auf die Seite gewandert ist, gegenüber von den Lautstärke-Buttons.

Chris

Der gehört nach oben, richtig?

Boris

Richtig. Früher war der auch oben, da ist man eben nicht aus Versehen draufgekommen, sondern das war eine bewusste Handlung. Und jetzt sind die beiden genau gegenüber und das führt dazu, dass wenn ich irgendetwas lauter machen möchte oder eben zum Beispiel ein Foto mache in der Kamera-App, dass ich dann gerne mal den Standby-Button drücke und das Telefon aus. Aber ich habe kein Foto gemacht und ich habe halt ein Screenshot gemacht, auch ganz spannend. Das nervt und jetzt haben sie halt noch eine der freien Seiten mit einem Button versehen, jetzt wäre links unten wäre noch Platz Apple, da könnte man jetzt auch noch einen Button hin machen und wenn man den Rahmen dann noch ein bisschen schmaler macht, als er jetzt beim 16er schon ist, dann kann man es gar nicht mehr in der Hand halten, ohne eine Fehlbedienung auszuführen, vielleicht gehen wir dann noch dazu über und machen auf die Unterseite auch noch zwei Buttons links und rechts vom Ladeport, dann sind wir dann aber auch durch mit dem Thema, glaube ich. Also ich bin da nicht so wahnsinnig von überzeugt. Bin gespannt, was sie da mit der Software noch rausholen können.

Chris

Wird man sehen. Den Knopf werden sie erstmal nicht verschieben können auf jeden Fall.

Boris

Nee, wahrscheinlich nicht.

Chris

Ja, dann waren wir, Monja und ich, am Wochenende in Kassel. Und zwar auf dem Helfen-Elfen-Treffen.

Boris

Und ich leider nicht.

Chris

Und du leider nicht.

Boris

Schlechtes Timing mit meiner Krankheit.

Chris

Das hat mir mal wieder und das eigentlich jedes Mal, wenn ich sowas mache.

Gehen wieder so Lichter auf. Mit Menschen, mit gleichgesinnten Menschen Dinge zu tun, die alle gerne tun. In diesem Fall fotografieren und auch miteinander abhängen. Ist einfach sagenhaft. Und naja, wir haben genau das getan. Wir waren in Kassel unterwegs. Die Moni und ich sind hingefahren. Jürgen war da, Kai, Christian, Jochen, Sonja, David und noch ein Christian. Also alles, was, oder nicht alles, was hier mithilft, aber dann doch so einige Aufmerksamkeit. Aus diesem Helferumfeld, Communityumfeld. Und das war cool. Wir haben so mehrere Fotowalks gemacht. Also einmal Bergpark natürlich in Kassel. Das ist quasi Pflicht. Das ist halt der größte europäische Bergpark. Aber ich glaube, es gibt glaube ich nur einen. Wie auch immer, wir haben Spaß gehabt. Wir haben eine Burg besichtigt, die Löwenburg. Wir sind essen gegangen gemeinsam, wir haben den Spaziergang noch gemacht am Sonntag, also Kassel City Art, da gibt es so Graffitis und Zeug dort, also da ist das sehr ergiebig, fotografisch sehr ergiebig und das war so insgesamt einfach eine total runde Geschichte. Und ich.

Also Moni und ich zurückgefahren sind, haben wir so angeguckt und gesagt, man sollte das eigentlich öfter machen. Vor allem jetzt in diesen Zeiten der Virtualisierung, weißt du, du hast ganz viel hier auf Video und anderen Medien und so weiter, aber dieses gemeinsam mit anderen Menschen im gleichen Raum zu sein und sich zu sehen, zu hören und Dinge miteinander zu machen, die einfach Spaß machen, es ist toll. Es ist schön und wir haben natürlich alle ein Tränchen geweint, dass du nicht kommen konntest.

Boris

Ja, trotz aller Virtualisierung sage ich trotzdem hier auch nochmal auf der Tonspur Dankeschön an alle, die da in unsere Signal-Gruppe fleißig auch Bilder gepostet haben und getextet haben. So konnte ich dann wenigstens ein bisschen in Gedanken bei euch sein. Es hat mir auch viel Spaß gemacht.

Chris

Und es ist ja so, wenn du gemeinsam fotografierst, dann bist du halt auch irgendwie... Dann ist es halt irgendwie doch noch mal eine ganz andere Geschichte, weil du, du, du, du, man inspiriert sich gegenseitig, da ist jemand und der entdeckt was und der sagt, oh, das habe ich aber gar nicht gesehen, schön, dass du mir das gezeigt hast. Oder überhaupt diese Permission zu haben, diese Erlaubnis jetzt einfach mal zu fotografieren und die Gruppe nicht aufzuhalten, weil die sind auch alle am Fotografieren, das ist so geil einfach.

Boris

Ja, ja. Das ist anders als ein Ausflug mit der Familie. Es ist eine andere Umgebung einfach.

Chris

Das war da wieder richtig schön.

Boris

Ich bin ja am Samstag, weil ich ja nun leider nicht kommen konnte und auch ein Stück weit dann natürlich nicht wollte. Also ich hätte mich da schon irgendwie hinquälen können. Aber weder hätte ich...

Chris

Ich hätte ja mit der Maske verpasst.

Boris

Ja, also natürlich, wenn da mit Maske. Aber großen Spaß hätte ich nicht gehabt.

Chris

Oder ein Wolkisch an uns Gesicht, dann klingst du auch so wie...

Boris

Ja, ganz genau. Aber wer weiß, ob ich dann lebendig wieder zurückgekommen wäre. Aber ich habe es mir nicht nehmen lassen. Mein Plan war gewesen, die Filter, die ich habe, ich habe so Cookie-Filter, einfach Graufilter, längere Belichtung und sowas zu machen, das mal wieder auszuprobieren. Und ich habe es mir nicht nehmen lassen und als wir zum Pferd gefahren sind, habe ich die Kamera eingepackt mit dem alten Canon 17 bis 40 Millimeter am Adapter und habe alles an Filtern draufgeschraubt, was ich hatte, und habe glaube ich vier, fünf Aufnahmen gemacht von, weil es war extrem stürmisch, von den bewegten Wolken. Das hat mir auch viel Spaß gemacht, das sind keine Kunstwerke geworden, ich habe sie ja in den Signal da gepostet, aber es war dann wenigstens so, das Prinzip wurde erfüllt. Ach ja. Und ich habe mal wieder gesehen, ich muss mir neue Filter kaufen. Ich habe nur so schwache Filter, so ND8, ND4, das taugt doch alles nichts.

Chris

Du willst das doch nur.

Boris

Ja, ja, ich muss dringend einkaufen. Ich habe auch schon nachgeguckt, das Cookie-P-System, was ich habe, das ist ja die Größe der Filterscheiben. Den größten Adapterring gibt es tatsächlich, noch mit 82 Millimetern und damit passt das hier tatsächlich noch auf mein, auf das 24-70-2.8. Klar, im Weitwinkel werde ich dann den Filterhalter sehen, das wird sich nicht vermeiden lassen.

Chris

Hast du die Bilder irgendwo hingepostet?

Boris

Im Signal hatte ich das gepostet.

Chris

Ach so, bei uns in der Gruppe, aber nicht öffentlich, wenn das nicht jemand sehen möchte oder so.

Boris

Nö, jetzt öffentlich habe ich die nicht.

Chris

Mit Wolken, die so Bewegung drin haben und so.

Boris

Wenn es euch interessiert. Ich habe sie hier auf dem Handy, ich kann sie teilen.

Chris

Genau. So, wir haben heute wenig News. Dafür haben wir dann aber nachher noch ein paar länglichere Themen. Das ist jetzt eine Lightroom-News, die du uns mitgebracht hast.

Boris

Ja, eine News haben wir. Es ist nämlich genau gerade, ich glaube gestern, Lightroom 14, also Lightroom Classic 14 rausgekommen. Es ist auch ein Update für das Lightroom rausgekommen, für Desktop und Mobile. Darum soll es jetzt hier nicht gehen. Wenn da die Änderungen interessieren, bitte selber mal recherchieren. Ich nutze es selbst nicht, deswegen habe ich es nicht so ganz im Blick. Beziehungsweise eine Änderung kann ich euch sagen, das normale Lightroom hat jetzt endlich auch so Smart-Alben. Also man kann Suchen abspeichern und er merkt sich eben die Suchparameter, also Suchbegriffe, Flags, Bewertungen, was auch immer man gefiltert hat.

Chris

Das ist Classic, oder?

Boris

Nee, nee, das ist jetzt bei der normalen Lightroom. Die Classic-Version hat das ja schon ewig, dass du Smart-Selektionen oder Smart-Collections hast. Das konnte Lightroom aber nicht, also die neu entwickelte Version, die Cloud-Version. Jetzt kann sie das auch, nennt sich das Smart-Alben. Ist also wohl nicht genauso wie die Collections. Da hat man das Rad dann nochmal neu erfunden, aber immerhin, es geht. Aber zu Lightroom Classic, da ist eine wichtige Änderung bei diesen großen Versionsschritten. Ist immer wichtig, macht ein Backup natürlich vorher. Denn wenn ihr die neue Version startet, wird die Datenbank aktualisiert, weil sich das Datenbankformat wieder mal überarbeitet. Das ist soweit auch völlig legitim. Und dieser Vorgang, dieses Datenbank-Updates, das hat sich jetzt geändert.

Bisher war das so, dass wenn die neue Lightroom-Version gestartet wurde, also ich rede jetzt immer von Lightroom Classic, Dann wurde gesagt, ey, ich muss eine Kopie von deiner Datenbank machen. Und dann hatte die halt hinterher einen Strich 2 dran. Irgendwann wurde auch mal die Versionsnummer dran geschrieben. Und so konnten die Dateinamen relativ lang werden, wenn man da keinen Einfluss drauf genommen hat. Jetzt ist das anders. Jetzt wird die alte Datenbank gezippt und in einem Unterverzeichnis gesichert, sodass man noch ein automatisiertes Backup hat. Macht trotzdem selbst noch ein Backup vorher.

Und danach wird diese Datenbank genommen unter dem alten Dateinamen und aktualisiert und auch weiterverwendet. Bei mir ist es dann ein bisschen blöd, weil meine Datenbank heißt eben Lightroom V13, und wenn die dann mit V14 gestartet wird, dann könnte ich in meinem Backup durcheinander kommen, welches ist denn jetzt was, aber weil das Update-Verfahren geändert wurde und die Umbenennung nicht mehr beim Update stattfindet, Es gibt jetzt in Lightroom Classic einen Menüpunkt, mit dem man den Dateinamen umbenennen kann. Das kann man natürlich auch von Hand machen, aber es ist ja mehr als eine Datei, die man umbenennen muss oder mehr als ein Verzeichnis unter Windows. Deswegen finde ich das ganz gut, dass es in Lightroom Classic ist. Dann kann man da hingehen und sagen, diese Datenbank soll ab jetzt V14 heißen. Oder es ist jetzt ein guter Zeitpunkt zu sagen, die heißt jetzt einfach nur Lightroom oder Lightroom Classic. Werde ich wahrscheinlich machen. Ich habe das Update noch nicht eingespielt. Aber irgendwie so werde ich das wohl machen. Ja, ansonsten, was ist jetzt neu dazugekommen oder was hat sich geändert? Es gab schon eine Vorschau von diesem Generative Remove Tool, also wo Dinge entfernt werden und dabei dann eben neue Pixel berechnet werden.

Chris

Ja, beziehungsweise mit KI gefüttert werden.

Boris

Ganz genau. Und das ist jetzt keine Vorschau mehr. Das ist jetzt final. Auch die UI und der Workflow haben sich geändert. Es kribbelt in der Nase.

Chris

Musst du mal niesen?

Boris

Ja, die Nase überlegt sich das noch. Also der UI-Workflow hat sich geändert. Wer das in der Lightroom-Version, in der CC-Version, schon gesehen hat, wie das dort funktioniert, so soll das jetzt unter Lightroom Classic auch sein. Das heißt, man kriegt dann so drei Varianten, zwischen denen man dann eben durchschalten kann. So ein bisschen, wie das in Photoshop ist, nur mit einem simpleren Interface. Und man muss jetzt auch ein Objekt, was man entfernen will, nicht mehr genau markieren, wobei das immer sinnvoll ist, ein bisschen mehr zu markieren, damit das auch wirklich ersetzt, sondern es ist eine Checkbox, die man haken kann. Man kann es auch grob einkreisen. Dann wird eben erkannt, was man weghaben will und dann wird das entfernt. Soll ganz gut funktionieren. Wie gesagt, ich habe die 14 noch nicht installiert.

Auch schön, das Preview-Management wurde verbessert. Bisher konnte man ja sagen, dass die 1 zu 1 Vorschauen, die man generieren konnte, nach so und so vielen Tagen gelöscht werden sollten. Jetzt ist es nur so, dass du auf heutigen Monitoren und Auflösung, wir reden gerade am Mac von Retina-Displays, da gibt es kaum einen Unterschied zwischen einer 1&1-Vorschau und einer Standardvorschau, weil die Standardvorschau dann schon so hoch aufgelöst ist, dass sie einfach groß wird. Und da gab es aber keine Möglichkeit, das irgendwie im Zaum zu halten. Ich habe dann alle paar Monate oder einmal im Jahr habe ich die Vorschau-Datei gelöscht und dann eben die neu generieren lassen, wo ich hingescrollt habe. Kann aber halt auch lästig sein. Jetzt gibt es einen Schalter dafür, dass man sagen kann, wie viel Gigabyte soll denn auf die Standardvorschauen verwendet werden. Und Lightroom tut dann eben das Möglichste, um das irgendwie einzuhalten. Ich vermute mal, dass die Previews, die am längsten nicht benutzt wurden, dann aufgeräumt werden. Schätze ich mal.

Dann gibt es das Thema Content Authenticity. Da haben wir einen ausführlichen Blog. Das ist jedenfalls jetzt auch in Lightroom Classic enthalten. Dann wurde die HDR-Bearbeitung überarbeitet. Man kann jetzt schnell mit Shift-H das HDR ein- oder ausschalten in der Bearbeitung. Und auch Zweitbildschirme sollen jetzt unterstützt werden unter bestimmten Einschränkungen. Da müsst ihr euch mal genau reinlesen. Ich habe schon seit Jahren keine zwei Bildschirme mehr und schon gar nicht habe ich einen HDR-Bildschirm.

Ganz praktisch finde ich auch die Funktion, alle leeren Masken von mehreren Bildern zu entfernen. Das kann mal passieren, dass man leere Masken hat und dann hat man über Synchronisation die leeren Masken auf die Bilder verteilt. Und wenn man einfach die Masken aufräumen will, die leer sind, dann geht das jetzt auch im Bibliotheksmodus, indem man die Bilder markiert und über das Foto-Menü oder über das rechte Maustaste-Menü in die Settings geht. Und dann kann man sagen, dass die Lernmasken weggeschmissen werden sollen. Und, das finde ich auch ganz nett, es gibt jetzt eine Feedback-Funktion, wo man direkt ein Feedback an Adobe schicken kann. Mit einem Smiley, lachend, neutral und traurig. Und einem Text dazu, das heißt, wenn es irgendwo ein Problem gibt, vielleicht auch ein reproduzierbares Problem gibt, dann kann man jetzt direkt ein Feedback schicken. Man kann aber das eben auch nutzen, um vielleicht mal einen Wunsch zu äußern, wenn einem im Workflow mal irgendetwas wieder störend auffällt und man sagt, stelle ich mir doch eigentlich ganz easy vor, wie wäre es? Oder, und das sage ich jetzt mal aus meiner Sicht als Softwareentwickler, auch wenn etwas gut gelungen ist und etwas gut funktioniert, freuen sich auch bei Adobe Entwicklerinnen und Entwickler sicherlich auch mal über ein positives Feedback. Kann man auch mal machen. Ja, finde ich insgesamt ganz nett.

Chris

Adobe und kein Rant, was ist los?

Boris

Kommt dann, wenn ich die Version ausprobiert habe.

Chris

Gut, kommen wir jetzt zum ganz wichtigen Thema, was heute am 15. Oktober seit heute früh 8 Uhr köchelt. Und zwar Klostergeister 2025 ist eröffnet. Wir haben eine Anmeldeseite, beziehungsweise das Kloster hat eine Anmeldeseite. Und da werden Anmeldungen entgegengenommen für Klostergeister 2025 im Mai. Seit acht online und wir haben ja da die letzten Tage so ein bisschen auf Social Media schon dafür getrommelt und, ja, es kam wie es kommen musste, es kam ein sehr großer Schub, so in den ersten fünf Minuten, das typische. Ich war dann parallel im Klostergeister Kanal auf Slack und Und da kam dann nach und nach die angemeldet, angemeldet, angemeldet. Also das war, das ging so richtig gut ab offensichtlich. Ich habe dann danach, wie gesagt, heute Nachmittag irgendwann mal mit Steffen vom Kloster telefoniert. Wo war es mal durchgegangen? Zahlenmäßig dürfte Klostergeister eigentlich jetzt so gut wie voll sein. Wir haben die sechs Minuten nicht ganz geschafft, wie bei manchen anderen Mal.

Boris

Es ist auch kein Wetter drin.

Chris

Aber das ist auch gut so, weil wir wollen ja den Workshop auch mal ein paar neuen aufmachen und das sind jetzt ganz offenbar auch einige neue Namen auf der Liste und mehr als in den letzten beiden Jahren und das ist gut. Das ist nicht nur für den Workshop gut, weil es natürlich auch so ein bisschen frische Ansichten reinbringt, sondern es ist natürlich auch gut für unser Standing gegenüber dem Kloster, weil die freuen sich natürlich, wenn dann auch mal neue Leute das Kloster sehen und nicht immer die gleichen alten.

Boris

Absolut.

Chris

Ja. Ja, meldet euch trotzdem weiter an. Also es steht jetzt auch noch nicht auf Warteliste. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Es sagen immer mal welche ab. Kriegt mal jemand keinen Urlaub oder es kommt kurzfristig irgendwas dazwischen?

Boris

Hatten wir schon. Also was du gerade sagst, von Urlaub nicht genehmigt oder kurzfristig abgesagt, weil in der Firma wer anders ausfällt, bis hin zu blöderweise kurz vorher noch das Bein verletzt oder ähnliches.

Chris

Hatten wir.

Boris

Alles schon da gewesen.

Chris

Also auf jeden Fall anmelden, Warteliste, es lohnt sich, da drauf zu sein. Ich werde jetzt mit dem Kloster gemeinsam bis zum Wochenende mal sichten und gucken und Anfang nächster Woche werden dann Bestätigungen und Absagen verschickt. Das heißt, die Entscheidung empfällt diese Woche. Ganz wichtig, es kamen schon Leute im Slack, die sagen, ich habe die Eingangsbestätigung, ich bin drinnen. Nein, das ist nicht die Eingangsbestätigung. Wir haben eure Anmeldung erhalten, das ist nicht die Teilnahmebestätigung. Also bitte nicht verwechseln. Ihr kriegt da ein Feedback, weil die haben glaube ich das Buchungssystem auch noch ein bisschen abgedatet, also ihr kriegt dann quasi so ein, irgendein Stück Mail, was sagt ja, wir haben deine Anmeldung bekommen, aber das ist keine Zusage, die werden tatsächlich per Post verschickt da kriegt ihr einen Brief mit Papier und so Zeug Ja.

Boris

Ich weiß nicht, ob das noch der berittene Reiter ist, aber ist auf alle Fälle sehr offiziell dann alles Ein.

Chris

Uniformierter berittener Reiter mit.

Boris

So einem Posthorn, Nee.

Chris

Also wie gesagt, Workshop ist so gut wie voll und wir müssen da mal über die Timestamps gehen und so weiter. Aber ja, also Klostergeister 2025. Und wir freuen uns auf euch.

Boris

Oh ja.

Chris

Also in den Shownotes, warte mal, ich packe es mal kurz rein. In den Shownotes ist natürlich weiterhin der Link zur Anmeldung. Und traut euch ruhig. Und wir beißen nicht.

Boris

Ganz genau.

Chris

Oder nur ganz wenig.

Boris

Nicht mehr als sonst jedenfalls.

Chris

Genau, nicht mehr als sonst. dann haben wir ein, nee, du hast, nee, wir, wir haben ein Danke an Unbekannt.

Boris

Richtig. Ich sage an dieser Stelle an Unbekannt, recht herzlichen Dank für die großzügige Aufwornig-Zeit, die du uns zugute hast kommen lassen.

Chris

Einen ordentlichen Batzen Aufwornig, das ist also, das sollte für die nächsten, die nächsten 10 bis zwölf Episoden sollte das auf jeden Fall reichen. Und nochmal zum Hinweis, auf Auphonic muss man, bevor man irgendwo draufklickt, schon seinen Namen eingeben oder seinen Text eingeben, wenn man irgendwas dazu schreiben will. Das ist von der Usability ein bisschen komisch.

Boris

Das haben sie auch nie geändert. Zwei, drei Mal habe ich drauf hingewiesen. Sie haben das nie geändert.

Chris

Also wir kriegen ganz oft auch kleinere Spenden anonym und die Leute wollten. Also falls du dich wiedererkennst, dann kannst du uns ja mal kurz noch irgendwie happyshooting.de.

Boris

Slash HAL noch einen kleinen Und wenn du hier nicht so öffentlich das Feedback haben willst, alles in Ordnung. Also anonym ist auch alles gut. Aber wir sagen auch gerne persönlich Danke.

Chris

Das tun wir. Wir haben, Vorhin hast du kurz erwähnt, Lightroom macht jetzt auch Content Credentials. Und Content Credentials, da haben wir schon mal drüber geredet, aber es wird langsam aber sicher jetzt ernster. Also die Essenz ist, die generative KI, also die Bildergeneratoren, werden immer mehr in Fotobearbeitungssoftware und auch sogar in Kameras teilweise integriert und stellen sich schon so ein bisschen als eine Bedrohung für die echte Fotografie dar. Das Gefühl haben wir, glaube ich, alle irgendwie.

Boris

Und die Grenze ist natürlich auch schwer, weil was du gerade sagst, auch in Kameras, wir sprachen ja drüber bei der Canon 5D Mark II und bei der R1, also die R5 Mark II und die R1, die haben ja zum Beispiel so KI-Tools drin, um die Auflösung zu vervierfachen.

Chris

Zum Beispiel. Und hier geht es aber tatsächlich um die generative KI. Da kommen wir jetzt gleich noch ein bisschen im Detail dazu. Die konkrete Gefahr ist, die KI ist schneller als der Mensch. Sie ist auch subjektiv in manchen Fällen besser als der Mensch. Und sie ist preiswerter als der Mensch. Also es wird mehr KI eingesetzt in Software und in den Geräten. Und es wird immer besser und ist oft halt, je nachdem, was da zum Einsatz kommt, nicht mehr wirklich unterscheidbar.

Boris

Ja guck mal, wir sprachen drüber, selbst ich und ich bin nun wirklich nicht immer vorne dabei bei der neuesten Technologie. Selbst ich benutze das sehr, sehr gerne inzwischen für kleinere Betuschen und liebe es dafür. Aber man kann natürlich schon streiten.

Chris

Und eben auch Kameras bekommen das immer mehr. Also Google Pixel 9 zum Beispiel, beziehungsweise Pixel 9 Pro hat jetzt ein Tool eingeführt, was Fotos sehr realitätsnah bearbeitet. Und die Beispiele sind schon… Das sind dann tatsächlich Bilderzeugungen.

Boris

Wo du halt tatsächlich Situationen schaffst, die es nie gegeben hat.

Chris

Aber tatsächlich, du hast halt irgendwelche hier, ein Foto von einem Fluss und dann steht da plötzlich ein Panzer drin mit Rauch und so. Oder hier ein Foto von einer Frau und auf dem nächsten Bild hat sie halt eine Schnapsflasche und ein Gummi für die Heroinspritze da liegen. Du kannst halt mal eben oder hier ein Unfall, der hier reingebastelt wurde, sowas geht dann da plötzlich.

Boris

Und das ist eine Straßensituation mit Auto-Motorradunfall.

Chris

Richtig. Und so weiter. Also da gibt es reichlich Beispiele, die schon zeigen, dass das Thema immer brenzliger und immer kribbeliger wird. Und beim Google Pixel 9 Pro ist es halt sogar so, dass da erstmal keine klare Kennzeichnung erfolgt, dass da KI-Änderungen drin sind. Das ist gefährlich. Und da tut sich oder da hat sich schon etwas länger so eine Art, ich sag es mal, Gegenbewegung aufgetan. Also das ist diese C2PA, diese Organisation, wo sich Firmen zusammenschließen, die sagen, ja wir müssen da irgendwas tun. Nicht um das zu verbieten, aber um es zu kennzeichnen. Und die Leica M11P ist jetzt die erste Kamera weltweit, die Content Credentials eingebaut hat. Die haben eine Chip dafür drin und dieser Chip macht im Prinzip technisch eine Signatur von den Metadaten und vom Bild. Und du kannst damit später, gehen wir gleich drauf, was da passiert. Also Leica MFP ist die erste Kamera, Nikon Canon haben Prototypen, die das schon machen, also wo diese Zertifizierung integriert ist. Das ist nur eine Frage der Zeit, bis das da auch kommt. Diese C2PA Coalition for Content Provenance and Authenticity.

Boris

Das geht locker von der Zunge.

Chris

Da ist Google jetzt auch mit drin mit YouTube. Also da geht es ja auch um generierte Bilder möglicherweise. Die sind da im Lenkungsausschuss mit drin, um zu gucken, wie sie die Content Credentials in ihre Produkte und in ihre Dienstleistungen integrieren können. Denn Adobe ist bei dieser Implementierung von Content Credentials ziemlich führend. Also die haben das jetzt wie Sierra Lightroom und so weiter. Die bauen das jetzt auch überall ein. Und Firefly, der KI-Bildgenerator von Adobe, hat dieses Content Credentials eingebaut. Also Bilder, die da erzeugt werden, haben dieses Material mit drin. Auch andere Enterprise, aber auch Creative Anwendungen und so weiter von Adobe haben das mittlerweile oder bekommen es. Microsoft integriert das in ihre Produkte, also Bing Image Creator zum Beispiel bekommt oder hat das schon. OpenAI, Meta haben sich verpflichtet, das zu tun, also Content Credentials einzubauen in ihre KI-generierten Bilder.

Apple vertritt eine andere Haltung an der Stelle, die gehen also nicht gleich mit Hardware-Signatur los, haben aber zumindest in verschiedenen Kontexten jetzt gesagt, betont dass ein Foto halt was ist, was wirklich passiert ist und distanzieren sich von Manipulationen, das siehst du auch an der, angekündigten Implementierung in iOS 18 da werden du kannst da keine Fotos mit manipulieren, sondern da werden halt, mit stilisierten Bildern gearbeitet, mit, anderen Stilen, die nicht Foto heißen zum Beispiel.

Boris

Das Remove-Werkzeug kommt natürlich trotzdem.

Chris

Natürlich kommt das.

Boris

Darüber streiten, ob das dann die Realität ist oder nicht.

Chris

Da ist auch nicht das letzte Wort gesprochen. Da ändert sich gerade sehr viel, aber es kommt auch was zusammen. Jetzt ist natürlich die große Frage, warum sollten denn Ersteller und Urheber diese Content Credentials nutzen? Weil du kannst ja weglassen, dann kriegst du auch keine Kennzeichnung. Aber du hast natürlich damit einen Urheberschaftsnachweis. Also du kannst als kreativer Mensch, der Fotos macht zum Beispiel, kannst du natürlich damit auch deine Arbeit als deine eigene Arbeit kennzeichnen. Und das ist eine kryptografische Signatur. Die ist, ja, da wird auch wahrscheinlich dran rumgehackt, Aber es ist erstmal ein System, was versucht an der Stelle einigermaßen dicht zu sein.

Transparenz und Vertrauensbildung ist ein ganz wichtiges Thema. Also beim Publikum schaffst du durch eine Offenlegung, wie das Ding entstanden ist und wie es auch bearbeitet wurde. weil Bearbeitung gehört auch dazu, schaffst du Transparenz und Vertrauen. Die Leute werden deine Bilder anders angucken, wenn die wissen, oh, diese Person ist da irgendwo in der Natur gesessen und hat... Hat gewartet, bis die richtigen Tiere vorbeikommen. Ist was anderes, als diese Person hat einen Prompt eingegeben. Das fühlt sich anders an. Also Vertrauen ist sehr wichtig in der Fotografie oder überhaupt in Kunst. Schutz vor Plagiaten, also unbefugtes Kopieren und Verwenden von Inhalten, kann dadurch wahrscheinlich auch ein bisschen erschwert werden.

Thema Glaubwürdigkeit, Journalismus, Nachrichtenorganisationen, Berichterstattung. Da gab es früher schon immer wieder so Fälle, wo mal eine Modifikation irgendwie in Photoshop gemacht wurde. Weißt du nicht, kannst du nur irgendwie zufällig rausfinden im Zweifel, wenn das gut gemacht ist. Hier könntest du erst eine Signatur checken. Du kannst dich natürlich am Markt differenzieren. Also einfach als Qualitätsmerkmal. Du kannst einen Wettbewerbsvorteil dadurch haben möglicherweise. Thema Lizensierung. Auch so ein Thema. Wenn du Bilder lizenzierst, ist natürlich in diesem Moment eine Nachverfolgung, Verwaltung von Nutzungsrechten vielleicht etwas strukturierter möglich. Was haben wir noch? Also es gibt viele Gründe, warum man es haben will. Es gibt auch Gründe, warum man es nicht haben will. Ich glaube nur, wenn man das ignoriert, dann hat man früher oder später ein Problem, wenn Bilder nicht mehr als KI oder Mensch gemacht markiert sind.

Boris

Ja, ist wahrscheinlich ein bisschen abhängig von dem Verwendungszweck oder dem Kontext, in dem das Bild dann ist.

Chris

Ist es natürlich. Also zum Beispiel Thema Medienorganisationen. Also du hast jetzt natürlich irgendwelche Plattformen, irgendwelche Medien, die Bilder ausspielen. Also BBC zum Beispiel ist da ziemlich dick mit drin. Die machen jetzt Workshops mit Medienorganisationen, um diese Integration zu diskutieren. Die CBC, das ist die Canadian Broadcasting Corporation, plant gerade eine Einführung eines Content-Zertifizierungssystems, das dann auch für externe Betrachter sichtbar ist, also dass du quasi sehen kannst, ist das echt oder nicht. Und die ganzen Social-Media-Plattformen hätten dann auch eine Möglichkeit, ein Bappel dran zu machen und zu sagen, hier, guck mal, das ist KI, das ist nicht KI.

Boris

Oder ein Bappel ist nicht gekennzeichnet.

Chris

Oder ist nicht gekennzeichnet und habe keine Idee, was das ist, weiß ich nicht.

Boris

Muss man nicht warten, sondern sagt einfach, ist halt nicht gekennzeichnet, frag den Autor. Genau ja ich denke hier so diese ganze Broadcasting und Printpress die haben natürlich ein höchst eigenes Interesse daran das auch irgendwie nachvollziehbar zu haben, um selbst auch auf der sicheren Seite zu sein wenn Material mit einer Geschichte geliefert wird, das denke ich schon weil sonst haben die hinterher das Problem, aber ja jetzt fürs Familienalbum oder dem privaten Fotoauftrag oder sowas ist das jetzt weit weniger relevant, weil da ist im Zweifel eh abgesprochen, was als Ergebnis zu erwarten ist. Ist richtig. Auf Social Media ist schon wieder ein anderes Thema, weil da ja auch schon wieder, also entweder bei News schon wieder Meinung gemacht wird auf der einen Seite, auf der ganz schrecklichen Seite, aber wir hatten ja auch schon das Thema mit irgendwelchen Hotspots und so weiter, die dann plötzlich eskaliert sind, wenn die Leute nachgeguckt haben, wo das war. Wenn jetzt dabei stünde, ja, so war es halt nicht genau, sondern ich habe hier mit KI ein bisschen die Sonne und hier vorne und da hinten und überhaupt. Vielleicht bringt das ein bisschen Ruhe in das Thema auch. Kann man mal von beiden Seiten sehen.

Chris

Ja, und es geht natürlich im großen Ganzen auch noch um mehr als jetzt nur Fotos. Also wenn wir uns mal hier angucken, hier ist jetzt mal so eine Beispielimplementierung. ContentCredentials.org ist die Website. und die reden natürlich auch von hier Deepfakes, Voice Cloning. Ich habe jetzt, weil ich gestern mal kurz damit gespielt habe, ich habe jetzt theoretisch die Möglichkeit, Stimmen zu klonen, zumindest auf Englisch aktuell, mit 10 Sekunden Material.

Boris

Und die sind richtig gut.

Chris

Und das kann ich hier auf dem Rechner machen. Es ist relativ niederschwellig alles plötzlich. Aber auch synthetische Medien, also es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten, wo Medien verwendet werden und Vertrauen ist, glaube ich, ein zentrales Ding und du hast hier auf contentcredentials.org hast du hier so ein Inspect-Fenster und da kannst du mal Bilder reinwerfen und wenn die so einen Tag haben, also ladet euch mal irgendein Bild von Adobe Firefly runter und werft das da rein und dann seht ihr, was passiert ist oder wenn ihr mit diesen Apps editiert, ja, dann überprüft das da mal und diese Algorithmen, die da laufen, das können dann halt auch die Plattformen verwenden bei sich integrieren, Und ja, ich denke, da ist noch relativ viel Diskussionsbedarf. Ich will das jetzt auch gar nicht einordnen oder werten. Also was einordnen schon, aber werten möchte ich es nicht, sondern es ist einfach erstmal, so ist es im Moment. Da ist was ziemlich aktiv, was aktiv vorwärts getrieben wird. Und das wird mit Sicherheit irgendwelche Vor- und Nachteile haben.

Und das wäre so ein Ding, was wir vielleicht einfach auch mal diskutieren müssen. Und vielleicht ist Happy Shooting auch ein ganz guter Platz, um das zu diskutieren. Lasst uns doch mal eure Gedanken zu dem Thema wissen. happy-shooting.de ist der richtige Ort für Inputs, Audiokommentare, Texte, Gedanken und so weiter. Tja, also Content Credentials ist da und wird wahrscheinlich auch so schnell nicht weggehen. Und möglicherweise wird das natürlich auch, wenn das dann mal viele machen, in ihre Software integrieren, dann wird das möglicherweise halt auch die anderen zwingen, das auch zu tun. Also ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis, wenn Adobe das komplett integriert hat, es ist nur eine Frage der Zeit, bis das dann irgendwo halt auch in eine Affinity-Software auftaucht und, und, und. Ich denke, du kommst nicht drum rum, wenn die Leute tatsächlich diese Authentizität.

Ja nicht nur haben wollen, weil man sie kennt, sondern weil sie dann die entsprechenden Zertifikate in ihren Bildern integriert haben. Naja, schauen wir mal, wo das hingeht. Ich finde es total spannend. Es ist wieder eine Veränderung, der wir uns zwar schon entziehen können, aber möglicherweise mit Folgen. Tja, schreibt uns happyshooting.de oder diskutiert das in den Kommentaren. Oder auf dem Happy Shooting Slack, das ist auch ein guter Platz für sowas.

Boris

Sehr schön.

Chris

Gut. Jetzt hast du eine Frage gehabt, die hat damit gar nichts zu tun. Du möchtest Bilder ausgeben auf Papier.

Boris

Ja, richtig. Und zwar letzte Sendung hatte ich ja berichtet von unserem Kurzurlaub, von einem Reiturlaub, Wanderreiten in der Rhön. Und das war eine sehr, sehr schöne Stimmung da, eine schöne kleine Gruppe an Reiterinnen und Reitern. Und wir haben natürlich viele Fotos gemacht mit den Smartphones und es gibt dort eben auch so ganz klassisch noch sowas wie ein Gästebuch. So ein großes Buch mit vielen Seiten und dann kannst du irgendwas reinschreiben und man kann da natürlich auch Bilder oder sowas reinkleben und dann entsteht eben ja von jeder Reitwoche die da von den Teilnehmenden, vollbracht wird, entstehen dann halt so ein, zwei, drei Seiten, mit Erfahrungen und Anekdoten und so weiter, fand ich total süß das wird gesammelt, die älteren Bücher liegen da auch aus dann kann man da mal ein bisschen blättern was so in der Vergangenheit passiert ist also ein Journal, wenn du so willst, sehr sehr schön.

Und da habe ich dann tatsächlich erst ein bisschen bereut, dass ich immer einen großen Buchen gemacht habe um so kleine Fotodrucker, weil wie cool wäre das jetzt gewesen, wenn wir von unseren, Tagesausflügen ein, zwei Bilder von den Smartphones einfach ausgedruckt hätten auf ein kleines, aber auch ein schönes Farbbild und hätten das einfach eingeklebt in das Buch und dann ein paar Worte dazu geschrieben. Sowas habe ich nun nicht und jetzt ist auch so ein bisschen der Aufruf an die Community mit dem Gedanken, dass ich mir so etwas einfach für die Zukunft anschaffe. Egal, wie oft ich es brauche. Aber auch wenn es nur einmal im Jahr ist, kann das einfach sehr, sehr viel Spaß machen.

Und jetzt habe ich überlegt. Also die offensichtliche Lösung ist natürlich ein Canon Selfie. Wir haben davon in der Regel eine ganze Batterie auf dem Klostergeister-Workshop stehen. Die funktionieren gut, die sind einfach in der Handhabung, die sind einfach zu warten. Die laufen auch mit einem Akku, wenn man das möchte, brauchen also keine Netzspannung, sind aber an sich schon wieder relativ groß, drucken dafür natürlich auch 10x15, Postkartenformat. Ist mir aber im Prinzip schon wieder zu groß. Also so viel muss es gar nicht sein. Das ist dann schon wieder zum an die Wand hängen. Aber um das irgendwie sich in die Brieftasche zu legen, das Bild oder eben in so ein Gästebuch zu kleben, einfach schon wieder viel zu viel. Und jetzt war ich einmal gestolpert, hier im Slack auch, ich weiß nicht mehr, wer das gepostet hatte, über ein Kodak Mini 2 oder Kodak Mini 3. Da gibt es entweder reine Drucker oder eben auch eine kleine Kamera mit integrierten Drucker, der dann über Bluetooth angesprochen werden kann. Da gibt es verschiedene Bauformen. Und soweit ich das nachvollzogen habe, ist das im Prinzip genau wie der Canon Selfie ein Thermosublimationsdruck, wo das Papier also mehrmals rein und raus geschoben wird, um die mehreren Schichten eben abzuarbeiten. Sollte also damit eine ganz gute Qualität bringen.

Und wir haben dann hier ein Format von 7,5 x 7,5. Also es sieht dann aus wie so ein Miniatur-Polaroid hinterher.

Also ähnlich wie diese Instax-Formate, aber eben Thermosupplimationen. Beim Instax bin ich mit der Qualität halt nicht so ganz zufrieden. Tja, und jetzt wäre die Frage, sollte ich diesen Weg Kodak mal gehen? Ich meine, ein großer finanzieller Schaden wäre es nicht. Oder gibt es noch andere Empfehlungen für einen kleinen Drucker mit einer guten Qualität?

Chris

Wir haben von Christian gerade eine Live-Empfehlung. Der hat sich was beim Chinesen gekauft, und zwar den Xiaomi Mi Drucker. Der macht sowas in der Größenordnung von Visitenkarten. So sieht das Ding aus.

Boris

Okay Christian, macht der auch dann so eine Thermosublimation so in mehreren Schichten, also dann hinterher ein richtiges Anführungszeichen Foto?

Chris

Ja, das ist die Frage, welche Technologie der verwendet. Ich hatte ja mal so einen kleinen Pogo-Drucker, der hat Zink gemacht, also Zero Ink. Das ist so ein Hitzeverfahren. Das ist, glaube ich, mittlerweile qualitativ besser geworden.

Boris

Ja, war ich nicht so überzeugt von.

Chris

Ja, das ist aber auch schon zehn Jahre her, dass ich das mal gekauft habe. Das hat sich, glaube ich, ein bisschen verbessert. Weiß ich jetzt nicht, ob das die gleiche Drucktechnologie ist oder nicht. Kann ich schon sagen.

Boris

Ich habe den Link gekopiert.

Chris

Aber da gibt es ja sicher Reviews dafür und Zeug. Der sieht auf jeden Fall handlich aus. Bernd schreibt deine ganzen Bilder nach China.

Boris

Jedes Einzelne. Bernd schreibt hier noch was von einem Selfie QX10. Okay. Das ist ein kleinerer Selfie. Ich kopiere mir den Link auch mal.

Chris

Ich gucke da mal. Ich mache den mal hier auf. Das ist auch noch mal ein Beispiel. Live-Beratung durch die Community.

Boris

Ja, ja. Ich liebe euch dafür.

Chris

XC Thermosupplimation. Der hat die gleiche Technologie.

Boris

Also Christian sagt, das heißt Zink. Das ist dann der Xiaomi, der macht dann also Zink.

Chris

Also hat nichts mit dem Metall zu tun, sondern steht für Zero Ink.

Boris

Ja genau, das ist wahrscheinlich nicht das, was ich favorisiere.

Chris

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit mal so einen Vergleich gesehen. Da war das jetzt deutlich besser als das, was damals dieser Poco-Printer gemacht hat. Also ich würde das nicht gleich... Ah, da gibt es noch einen Canon Zoe Mini. Der macht auch Zink.

Boris

Naja, so genial ist die Qualität. Ich schreibe da hier auch. Also alles, was Zink ist, kann ich ausfortieren. Das ist mir dann wieder zu wenig Foto. Das ist mir dann zu schlecht. Das ist sehr, sehr praktisch, wenn du tatsächlich in rauen Umgebungen bist, weil du ja quasi kein Verbrauchsmaterial in dem Sinne hast, sondern durch die Erhitzung im Papier die Farbpartikel freigesetzt werden. Du hast also eigentlich nur das Papier und fertig. Aber wie gesagt, das ist mir dann doch zu wenig Foto an der Stelle. Und Kai schreibt hier noch was von Druckpatronen für Canon Selfie. Ja, okay. Das sind dann kleinere Papiere, aber trotzdem für den großen Drucker, oder? Mir ist dann das Gerät ja eigentlich zu viel.

Chris

Ja, ja. Und bei Canon Selfie, da ist das Problem doch immer, dass der Batteriepack so teuer ist wie der Drucker.

Boris

Kommt auch noch dazu.

Chris

Na gut.

Boris

Ich kopiere mir den Link trotzdem mal, Kai. Also danke dafür. Ich gucke mir das auf jeden Fall mal an. Kann ja eine Alternative sein.

Chris

Also wir werden in absehbarer Zeit von Boris ein Review seines neuen Mini-Druckers bekommen. Und ihr dürft gerne auch Erfahrungen auf happyshooting.de slash high werfen. Nicht wahr?

Boris

Ja, wenn euch das interessiert, kaufe ich sie einfach alle und mache einen Mehrteiler dazu.

Chris

Da brauchen wir Sponsoren dafür. Das geht so nicht so einfach.

Boris

Was glaubst du, was bei mir alles geht?

Chris

Sprach so ein Stieg in seinen Geldspeicher.

Boris

Nein, ohne Quatsch. Wenn ich eine Lösung suche, dann suche ich eine Lösung. Und wenn so ein Drucker...

Chris

Also Kai sagt, Drittanbieter-Akkus kosten ca. 30 Euro. Das wusste ich nicht, dass die so weit runtergegangen sind. Das ist ja gut. Ich habe auch schon lange nicht mehr geguckt, was es da gibt.

Boris

Sehr schön. Also danke schon mal. Und wie gesagt, wenn noch jemand Lösungen hat, die ohne Zink, ohne Zero Ink arbeiten, sondern wirklich vernünftige Fotos hinten rausdrucken, aber eben kleiner als 10x15 und das Gerät auch nicht so dick aufträgt. Also es muss halt wirklich portable sein. Ja, meldet euch gerne nochmal. happyshooting.de slash high.

Chris

Genau. Ich habe noch ein Thema, das haben wir auch letztes Mal kurz angerissen. Es geht nochmal um Apple und die Kameras in den Phones. Und zwar geht es um diese Virtualisierung dieser Kameras. Das ist mir erst kürzlich klar geworden, was die da tun. Also sie haben schon bei den Displays mit dem Retina, haben sie das Thema Auflösung ziemlich gut. Wegabstrahiert sozusagen, indem sie einfach ein Display bauen mit so einer guten Auflösung, dass du zumindest mit, erwachsenen Augen da keine Pixel mehr siehst, beim normalen Betrachtungsabstand und jetzt kannst du da einfach Auflösungen drüberlegen, die auch mal irgendwelche Zwischenschritte haben oder so und das juckt nicht wirklich, weil das drunterliegende Substrat quasi so fein ist. Was wir da gemacht haben.

Boris

Ich werde zukünftig auch sagen, ich möchte, wenn mich wieder eine Agentur fragt für die Apps, die ich baue, welche Auflösung denn die Bilder haben sollen, dann sage ich immer, das reicht völlig, wenn sie auf einem Substrat von 512 mal 512 gut aussehen.

Chris

Ganz genau. So, Virtualisierung heißt also, es wird was weg abstrahiert. Es ist irgendwo eine Ebene, die nicht mehr wichtig ist. Und genau das tun sie eben bei ihren Smartphones und den Kameras. Und das erschreckt mich so ein bisschen. Aber es ist auch irgendwie cool. Also wir haben...

Boris

Von welcher Seite man guckt.

Chris

Wir haben drei Objektive in diesem Gerät hier drin. Huch, warte mal. In diesem Gerät haben wir drei Objektive drin. Und diese drei Objektive haben halt... Das sind nicht nur drei Objektive, es sind drei Kameras.

Boris

Drei Kameras sind eigene Sensoren dahinter.

Chris

Mit unterschiedlichen Brennweiten, mit unterschiedlichen Auflösungen, mit unterschiedlichen Blenden und so was.

Boris

Alles anders. Krass.

Chris

So. Aber Brennweiten spielen in dem, was hier präsentiert wird, also ich gehe jetzt mal von der eingebauten App aus, die Kamera-App, spielen die Brennweiten keine Rolle mehr. Da haben sie schon vor einer ganzen Zeit lang einfach mal die Brennweiten in Millimetern rausgenommen und sagen, okay, das ist die 1x Kamera, das ist die 0,5x Kamera und das ist die 2 oder 5x Kamera. Also es wird nur noch gesagt, ja, die ist ungefähr doppelt so groß wie die andere und die ist fünfmal so groß und die ist halbmal so groß. Das ist einfach eine Wegabstraktion.

Und das heißt, wir reden jetzt eigentlich von virtuellen Brennweiten, die dynamisch gesteuert werden über die, Fotografiererei also technische Dinge werden wegabstrahiert die sind nicht mehr wichtig und das ist zum einen natürlich super weil plötzlich jeder Mensch sich nicht mehr mit komischen Millimeterzahlen und sonst was beschäftigen muss, aber es macht es natürlich für uns die wir Nerds, die hier mit Millimeter genau und was weiß ich an dem Arbeiten, ist das natürlich schon auch ein bisschen anders. Und jetzt kannst du zum Beispiel diese 24 Millimeter, also naja, ich nenne es jetzt mal nicht, ich nenne es 1x, diese Standardvergrößerung quasi, die kannst du halt jetzt mit der 1x Kamera, also mit der Hauptkamera erzeugen oder du nimmst die 0,5x Kamera, die 13 Millimeter hat und cropst da rein und machst irgendwelche KI-Magie mit irgendwelchen Farb-Arrays und sonst was, damit dann das, was hinten rauskommt, ähnlich aussieht. Und das ist notwendig.

Weil wir mit unterschiedlichen Sensoren arbeiten, mit unterschiedlicher Hardware arbeiten. Und weil manchmal halt zum Beispiel der Crop in dein Bild rein qualitativ sinnvoller ist, als die andere Kamera zu verwenden, die vielleicht einen schlechteren Sensor hat. Also die Hauptkamera, wenn du da quasi reinzoomst, wenn du das normal machst, dann siehst du, wie die Kameras wechseln. Da kriegst du ganz leichte kleine Mini-Parallaxensprünge und da siehst du, ah, jetzt hat er eine andere Kamera. Aber manchmal wird dann plötzlich die Fünffachvergrößerung halt mit der Ultra-Weitwinkelkamera bedient. Und das… Die Fünffachvergrößerung? Natürlich, du kannst auf 5X gehen und bist trotzdem noch auf der Weitwinkelkamera. Das ist diese komplette Virtualisierung, weil, das ist mir erst vor zwei Wochen aufgefallen, weil diese Kameras unterschiedliche Mindestabstände haben. Mindestfokussierabstände.

Boris

Ah, das heißt, wenn du sehr nah dran bist, dann hast du natürlich die Makro-Option, wenn du so willst.

Chris

Du hast nämlich bei der 1-Fach-Kamera und bei der 0,5-Fach-Kamera hast du so um die 20 Zentimeter Mindestabstand. Bei der 0,5-Fach-Kamera hast du zusätzlich noch einen Makroabstand, der, glaube ich, bis 2 Zentimeter runtergeht.

Boris

Oder weniger, ist jedenfalls irre.

Chris

Und bei der 5-Fach-Kamera, also ich rede jetzt vom Pro-Modell wieder, dann hast du noch eine 120-Millimeter-Kamera drin. Mit der Brennweite, äquivalent 120 Millimeter. Aber die braucht auch irgendwie 1,30 Meter glaube ich Abstand oder so, das heißt, wenn du auf 5-fach schälst und du bist weit genug weg dann wird er diese Kamera nehmen wenn du aber jetzt im 50 Zentimeter Abstand zu irgendwas bist, Und du stellst dann auf fünffach. Dann nimmt er die nicht. Dann nimmt er die Hauptkamera.

Boris

Nimmt er was anderes.

Chris

Gehst du richtig nah ran, um das Käferchen zu fotografieren und zoomst dann da rein, also sprich, stellst auf fünffach. Dann wird er die super Weitwinkelkamera verwenden, weil die entsprechend so nah ran kann und crop dann entsprechend. Und das ist jetzt wieder der Grund, warum du hinten raus, also was sich dann ändert, was plötzlich der schwimmende Wert ist, ist die Auflösung.

Boris

Ja.

Chris

Das heißt, die Standardkamera, also diese mit hier Fusion und was weiß ich allem, die macht halt 24 Megapixel, beziehungsweise wenn du tiefer reingehst, kannst du da auch die 48 Megapixel rausholen, die hat aber eine geringere Farbauflösung, da muss also irgendwelche KI-Magie gemacht werden, um diese volle Auflösung einigermaßen hinzubekommen. Wenn du die 5-fach Kamera hast, hast du halt eine 12 Megapixel, wenn du die virtuelle 2-fach gekroppte Kamera hast, die dir quasi da präsentiert wird, das ist aber nur ein Crop auf der Hauptkamera, kriegst du auch nur 12 Megapixel, und so weiter und so weiter. Das heißt, das ist so ein bisschen wie so eine ISO-Automatik.

Boris

Eine Brennweitenautomatik.

Chris

Weil irgendwann ist die Bildqualität quasi gut genug, auch bei höheren ISOs, das kennen wir, ISO-Automatik kannst du heute verwenden, weil die Kameras bei ISOs gute Bildqualität haben, meistens. Das ist also für deine tägliche Fotografie eigentlich okay, es sei denn, du hast wirklich hier die feinste Lupe. Ich rede jetzt von ISO-Automatik bei deiner großen Kamera.

Boris

Genau.

Chris

Bei der kleinen Kamera mit dem...

Boris

Das Smartphone macht das ohnehin.

Chris

Das Smartphone macht das sowieso. Aber ja, also du hast du hast quasi diese schwimmende virtualisierte, Brennweite, also wir reden nicht von Brennweite, wir reden von Vergrößerung und dann wird die entsprechende Brennweite drunter, die Hardware entsprechend ausgesucht. Mir ist das aufgefallen, wie gesagt, vorletztes Wochenende war ich mit Moni spazieren im Wald und ich wollte irgendwo ein Foto machen und ich habe mir, ich wollte das Foto mit Haylight machen. Und in Haylight suchst du dir explizit die Kamera aus, da ist nichts mit virtualisiert und so weiter. Und dann wollte ich eben Foto machen von irgendeiner Pflanze und habe dann diese Fünffachkamera ausgewählt und habe es nicht scharf gekriegt. Weil ich nicht einen Meter dreißig weg war. Da dachte ich, das ist mir bisher noch nicht aufgefallen.

Boris

Wenn du jetzt einen Meter dreißig weg wärst, dann wäre es trotzdem ein kleines Blümchen gewesen.

Chris

Dann wäre die Vergrößerung nicht da gewesen, die ich gerne gehabt hätte. Das heißt, in dem Moment, wo du dann solche anderen Optionen verwendest, wie Halide und dann sagst, ich will aber hier Zero Processing und was weiß ich haben, dann bist du halt relativ schnell an dem Punkt, dass du wieder die Skill brauchst und die Hardware kennen musst, um das hinzubekommen, was du hinbekommen möchtest. Da kriegst du dann auch deine 48 Megapixel raus und so weiter, aber dann musst du tatsächlich ... Wissen, was du tust. Das musst du im anderen Fall nicht, sondern da machst du einfach, ich zoome mal hin, entweder mit Pinch oder mit Rädchen oder so und dann macht die Kamera das schon irgendwie richtig. Und ob dann hinten 12 Megapixel oder 24 rausfahren oder 48, ist dann relativ egal, weil das Bild ist für den kleinen Bildschirm gemacht und nicht für einen großen Ausdruck an die Wand.

Boris

Exakt. Das geht nach WhatsApp und Insta und fertig.

Chris

Aber da reden wir natürlich jetzt auch noch von einer Zukunft, wo man dann diese 12 Megapixel Bilder fürs Ausdrucken vielleicht mal mit KI hochskaliert und das sieht dann auch richtig gut aus. Also es ist, wir virtualisieren uns und abstrahieren uns die Hardware weg. Die muss nur gut genug sein, um den Zweck zu erfüllen und dann...

Boris

Es ist wahrscheinlich tatsächlich am Ende eine Frage der Performance, wo du das gerade so sagst, das schießt mir gerade so in den Kopf. Du kannst das Bild natürlich relativ hochkomprimiert abspeichern. Dann hast du diese Wasserfarben und Flecken und so weiter. Alles kein Problem. Solange die KI hinterher, wenn du beim Pinch du zoomen, solange die KI hinterher erkennt, ah, das ist ein Wald gewesen, das ist eine Rasenfläche gewesen, das ist ein Pferd, das hat Fell etc. Dann könnte die KI, wenn sie schnell genug ist, auch in Echtzeit, wenn du da ranzoomst, Details wieder herstellen oder erfinden. Das ist alles nicht mehr echt, aber sieht halt gut aus.

Chris

Das wäre dann halt eine Sache für ein lokal auf dem Device laufendes Erzeugermodel, was das in irgendeiner Form abfängt. Und wenn du das dann ordentlich machst, dann ist dann auch irgendwann relativ schnell die Batterie. Ich habe das gemerkt bei diesen Spatial-Videos und Bildern, die ich da immer wieder mal schieße. Also diese 3D-Tiefen-Informationen und so weiter, das geht da jetzt auch. Da wird dir sofort das Device heiß. Das zieht so richtig ordentlich Strom.

Boris

Klar. Aber ich würde auch tatsächlich sagen, noch ist das so. Und Apple und auch die anderen werden natürlich nicht aufhören, das weiter zu optimieren, das Stromsparner zu machen, mehr auf die Chips zu gießen, das weiter zu optimieren. Das wird ja mal besser werden.

Chris

Hat aber natürlich auch dann wieder die Implikation, dass die dicke Kamera vielleicht doch ihre Daseinsberechtigung hat. weil du hast deutlich mehr Kontrolle bei den Dingern.

Boris

Das ist ja das, was mir halt, wir sprachen letzte Woche drüber, hört die letzte Folge nach, das ist mir nach dem Urlaub einfach wieder aufgefallen, als ich die Bilder, die mit dem Smartphone entstanden sind, dann am Rechner bearbeitet habe und ich gedacht habe, eigentlich hätte ich mehr erwartet bei den Auflösungen.

Chris

Tja, na gut. Ich habe uns noch ein kleines Analogthema überlegt.

Boris

Ein kleines, sagt er. Naja, das sind Riesenmaschinen.

Chris

Das sieht jetzt viel größer aus. Nein, das war irgendwie gestern oder heute hat Keanu mich auf Mastodon gefragt. Grüße. Er hat mir einen Post weitergeschickt, danke dafür. Ob ich damit schon Erfahrungen hätte, und das haben wir schon mal hier besprochen, aber ich würde es ganz gerne nochmal besprechen. Und zwar ist das Post, ich übersetze das mal, Achtung, Analogfotografen, Die neuen Röntgenscanner in Flughäfen werden eure Filme dauerhaft zerstören. Alte Regeln wie unter so und so viel ISO ist es in Ordnung sind überholt. Ich hatte einen 400er Film, der völlig ruiniert war und einige 160er Filme, die nach nur zwei Scans schwer beschädigt waren. Der technische Name dieser neuen Scanner ist CT-Scanner und wird von den Sicherheitsbeamten oft als 3D-Scanner oder einfach als moderner Scanner bezeichnet. So viel zu diesem Post. Und dann dachte ich, ich gucke mir mal kurz an, was denn da so aktuell passiert und wie solche Ergebnisse, so ruinierte Bilder aussehen, das sieht man hier. Da gibt es also auf Silvergrain Classics gibt es einen Beitrag, der das mal zeigt.

Boris

Was da passiert. Ich weiß gerade nicht in welcher Sendung.

Chris

Also, was da passiert, ist total interessant, weil Hintergrund des Röntgenstrahlung ist Licht. Also belichtet Film. Es ist ein hartes Licht, aber es ist ein Licht. Und diese Effekte von dieser Röntgenstrahlung sind kumulativ. Genauso wie beim Filmbelichten. Wenn ich einen Film belichte mit einer Sekunde, und ich belichte das gleiche Bild nochmal mit einer Sekunde, habe ich zwei Sekunden lang belichtet. Doppelt so viel Licht drauf. So ist das hier auch. Also ich schiebe so einen Film durch so einen Handgepäckscanner in meinem Fotorucksack. Und dann wird er nachher nochmal gescannt. Und dann habe ich zweimal diese Strahlendosis da drauf. Und das war bisher, ich sag mal, einigermaßen im Griff zu halten. Also traditionelle Handgepäck-Scanner, die haben halt eine Röntgenquelle, die ist, glaube ich, eher punktförmig und da wird das Handgepäck dann beim Durchschieben quasi einmal durchleuchtet und dann werfen die Inhalte Schatten auf eine fotoempfindliche Platte.

Und das ist wie beim Röntgenbild vom gebrochenen Arm. Da wo der Knochen ist, ist es dichter und da wo drumherum das Muskelgewebe ist, ist es nicht so dicht und dann sieht man halt den entsprechenden Schatten. Und so eine Dosis, das wird in Sievert gemessen, beziehungsweise in diesem Fall in Mikrosievert, das sind so 0,02 bis 0,04 Mikrosievert. Das ist eine relativ kleine Dosis. So eine tägliche Hintergrunddosis ist, glaube ich, 6 Mikrosievert oder sowas. Also was man so kriegt, wenn man einfach nur existiert in dieser Welt. Strahlung existiert halt einfach. Ja, also 0,02 Mikrosievert nur so als Hausnummer.

Und durchschnittliche also das ist ein Dreihundertstel von der durchschnittlichen Tagesdosis hier in Deutschland ungefähr. So, jetzt nehmen wir uns mal so einen CD-Scanner her und das ist halt ein 3D-Scanner und wie macht der das? Wir haben eine rotierende Röntgenquelle und die macht scheibchenweise Aufnahmen von dem, was da durchgeschoben wird und das wird hinterher, das habt ihr vielleicht mal gesehen, auch so beim MRT oder sowas. Das wird hinterher aus diesen Scheibchen quasi wieder zusammengebaut mit einer Software zu einem 3D-Bild. Und jetzt siehst du halt plötzlich, dass das eine Pistole ist und nicht einfach nur ein schwarzes Rechteck, weil du es von allen Seiten dir angucken kannst. So. Wir hatten vorher 0,02 Mikrosievert. Wir haben jetzt bis zu 3 Mikrosievert. Das ist das 70- bis 150-fache in der Dosis von dem, was vorher da auf deinen Film eingeprasselt ist.

Und das ist ein Problem, weil die Filme die waren bisher ja schon, also so einmal scannen mit dem ISO 400 Film das geht noch und zweimal vielleicht auch noch, aber wenn du jetzt eine längere Reise machst und du fliegst nach Indien oder sonst wohin, dann musst du zwischendurch viermal durch die Security und dann ist der Film viermal gescannt und dann kommt sie wieder zurück und dann wird er noch ein paar Mal gescannt und irgendwann hast du halt dann, ja irgendwann geht dir der Kontrastflöten und du siehst halt Artefakte und so weiter. Nicht gut. Ähm, Ein Flug selber hat auch nochmal eine Strahlenbelastung, Höhenstrahlung nennt man das oder das sind dann so kosmische Strahlung oder kosmische Partikel, die haben das zwar dann auch wieder eine etwas größere Belastung, aber die haben nicht so viel Einfluss auf den Film, die benebeln den Film nicht so, weil es ist wenig Röntgenstrahlung und mehr, dass da einzelne Silberpartikel irgendwie getroffen werden. Das ist sehr unkritisch. Das Röntgen ist tatsächlich das Thema und CT ist halt Röntgen. Ja, was kann man tun?

Boris

Jürgen fragt ja gerade, ob die klassischen Bleibeutel von damals helfen würden.

Chris

Kommen wir drauf. Also das erste ist, und das würde ich tatsächlich immer machen nach einem Handcheck fragen. An der Security sagen, ich habe hier Film und die CT-Scanner machen mir den kaputt und dann hätte ich gerne einen Handcheck, der funktioniert in der Regel so, dass die dann diesen Sprengstoff-Swap machen, also die nehmen dann so ein Tüchlein und reiben das da drüber und packen das dann in ihr Gerät und wenn das grün ist, dann hast du keine Sprengstoff-Anhaftung. Da dran und dann ist alles gut. Diesen Handcheck, den hast du zumindest früher bei den Standardscannern, wollten sie dir den eben nicht oft geben, weil das ist ein Zeitfaktor, das geht schneller, wenn man das mal eben schneller durchschiebt, das ist weniger Arbeit. Der Trick ist, einen Decoy-Film dabei zu haben, ein, zwei Rollen Ilford Delta 3200. Das hat in der Vergangenheit funktioniert, die einfach nur dabei haben und wenn die sagen, ja nee, das ist Film safe, da passiert nichts, dann sagst du, ja, ich habe aber hier wirklich hochempfindlichen Film und dann kannst du eine Rolle 3200 vor zeigen und dann steht halt nicht 400 drauf, sondern eine viel größere Zahl und Ja.

Boris

Es ist ansonsten schwer, die Leute zu überzeugen.

Chris

Kann helfen.

Boris

Wenn die da noch mit altem Wissen hantieren oder weil sie keinen Bock haben oder in Zeitdruck sind, sagen, nein, nein, das ist safe.

Chris

Genau.

Boris

Ja, am Ende sitzt du am kürzeren Hebel.

Chris

Du sitzt am kürzeren Hebel, deshalb machst du da bitte keinen Stress, sondern fragst freundlich nach und hast dann als Überzeugerchen eben irgendwie ein bisschen hochempfindlichen Film. Ja, Bleitasche, zweites Thema. Jürgen, ja, die Bleitaschen können helfen, die sind aber auch nicht 100% effektiv. Die gab es in verschiedenen Dicken, verschiedenen Stärken, damit auch in verschiedenem Gewicht.

Boris

Auch nur so Netze und sowas.

Chris

Die sind generell ... 30 bis 50 Prozent effektiv. Also die machen dir vielleicht ein Drittel bis zur Hälfte der Strahlung weg.

Boris

Das war das, was mich geschockt hatte an diesem Test. Ich habe gerade mal nachgeguckt, das müsste Episode 519 schon gewesen sein. Da hatten wir mal diesen Block. Ich glaube, das waren die Bilder, die du da gerade gezeigt hattest. Und die haben nämlich auch im weiteren Verlauf dann diese klassischen Täschchen ausprobiert. Und ja, es hilft. Aber es hilft ungefähr so viel, dass es halt ein Scan mehr verkraftet.

Chris

Ja, es ist nicht 100% abgeschirmt.

Boris

Oder du musst dir halt selbst was richtig Dickes basteln. Dann kannst du sagen, okay, aber ich habe hier einen dicken Bleimantel drin, eine dicke Bleitasche drin. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie da einen schwarzen Blob sehen.

Chris

Deshalb würde ich auch da von vornherein tatsächlich sagen, ich habe hier Film in einem Bleibeutel, weil die Scanner da kaum durchgucken können. Du siehst schon noch, da geht Strahlung rein, aber die ist dann schon so abgeschirmt, aufgeschirmt, dass die Scanner dann auch nicht mehr viel sehen und dann kriegst du auch einen Handcheck möglicherweise. Ich habe keine wirklich zuverlässigen Infos gefunden, aber es scheint ein Mythos zu sein, dass dann die Scanner ihre Leistung hochfahren und noch mehr strahlen. Das wohl nicht, wenn du siehst auf dem Bildschirm, dass die quasi herr oder dunkler werden, dann ist das der Bildbearbeitung, die da passiert der Scannen ist glaube ich immer standardisiert, aber ja, also Handcheck, die kriegst du nur fast nicht mehr, diese Bleibeutel es ist sinnvoll die zu haben für den Film, ganz klar, aber, du kriegst sie nicht mehr wirklich also Gebrauchtmarkt, Fotobörsen ist so eine Geschichte, ich hab so ein bisschen rumgeguckt, ich hab auf Anhieb nicht mal schnell irgendwo einen Hersteller gefunden, der dir jetzt noch neue Bleibeutel verkauft, aber falls ihr das wisst.

Boris

Für Silvester-Bleigießen kriegst du ja auch kein Blei mehr. Das ist ja auch alles Ersatz jetzt.

Chris

Das gute, giftige Blei darf man nicht mehr verwenden.

Boris

Schwierig. Sonst hätten sie halt irgendwas in den Schutzkasten gegossen. Einfach nächstes Silvester.

Chris

Genau. Ja, weitere Möglichkeiten. Du hast natürlich, du sagst, okay, dann verwende ich halt einen deutlich weniger empfindlichen Film. Das ist keine echte Option. Aber man kann schon mit ISO 50 fotografieren ich will es aber auch nicht ausprobieren und darauf ankommen lassen, ehrlich gesagt außerdem ist das eine kreative Entscheidung was für eine, ISO du verwendest es ist schwierig geworden und das ist jetzt auch interessant du kannst natürlich, wenn du Film entwickelst selber, kannst du auch vor Ort entwickeln oder vor Ort entwickeln lassen, du kriegst zum Beispiel die klassische C41 und E6-Entwicklung, also Farb-Negativ-Film und Farb-Dia, geht überall, ist überall standardisiert. Kannst von ausgehen, dass das hinten rauskommt, was du hast. Und wenn der entwickelt ist, dann ist der auch nicht mehr empfindlich. Dann kann der auch beliebig oft geröntgt werden. Und für Schwarz-Weiß, es gibt kleine Reisedosen und es gibt Trockenchemie. Das ist das Interessante. Du kannst, es gibt relativ kleine Dosen, da passt dann ein Film rein oder so. Kann man machen. Und ich habe mal geguckt, also von Tetenal gab es mal den Parvofin, das ist so ein tablettenbasierter Schwarz-Weiß-Entwickler. Das ist halt ziemlich reisesicher. Das kannst du aber mitnehmen und da passiert dir nichts.

Boris

Das ist quasi so ein Instant.

Chris

Und es hält einem lange.

Boris

Es ist eine Dose Wassertablette rein oder Pulver rein und dann hast du Entwickler.

Chris

Das sind jetzt keine Sprudeltabletten, da nimmst du heißes Wasser aus der Leitung und löst dann auf und lässt es abkühlen. Aber wie gesagt, ist schwer zu finden. Ich weiß nicht, ob der vielleicht gerade nicht mehr hergestellt wird oder so. Also Pavofin war eins. Es gibt Kodak D76, ist ein Pulverentwickler. Man muss ja auch nicht immer die ganze Tüte mitnehmen, sondern man kann sich ja was abpacken mit einer Waage quasi. Das ist dann interessant, wenn du weißes Pulver dabei hast.

Boris

Mit einer Feinwaage.

Chris

Gepäckcheck mit einer Feinwaage, aber okay. Wie gesagt, Kodak D76 ist ein Pulverentwickler. Fomadon Excel ist ein Pulverentwickler. Und den möchte ich mal ausprobieren. Den Adox XT3 möchte ich mal ausprobieren, weil der ist wohl Vitamin C basiert und wird als sehr umweltfreundlich gehandelt.

Boris

Auch ein Argument.

Chris

Und die Ergebnisse sehen auch gut aus. Und dann hast du auch kein Problem, im Hotelzimmer, am Urlaubsort irgendwie das Zeug in die Spüle zu kippen hinterher. Fixierer gibt es auch in Pulver. So ein Adofix gibt es als Pulver und von Cine Steel gibt es den F96. Das ist auch ein Pulverfixierer. Also das wäre eine Option, wenn du so tief drin steckst, dass du sagst, oh ja cool, dann pack dir einen Dunkelsack ein und eine kleine Reisedose und ein paar Tütchen mit Chemie und dann hast du möglicherweise vor Ort das Thema einfach gelöst.

Boris

Du musst halt gucken, wie viele Scans du hast bis auf deinem Weg zum Ziel. Wenn du da dann auch schon zwei, dreimal irgendwie durch so eine Kontrolle musst.

Chris

Ich hatte hier einen Teilnehmer auf einem osteuropäischen Foto-Road-Trip, letztes Jahr, der mit Film fotografiert hat und der hat mir, der hat mich gefragt, wo er den denn hier kaufen könnte.

Boris

Hat den Film dann hier gekauft?

Chris

Ich habe dann von ihm halt einen Auftrag angenommen, habe dann einfach mal seine Filme für ihn schon mal bestellt und dann mitgebracht. War überhaupt kein Problem. Vor allem werden Filme halt, wenn sie quasi vom Hersteller, wenn jetzt Kodak einen Film macht und der wird in Deutschland verkauft, dann wird der halt auf ein Schiff geschickt und nicht über den Weg. Weil blöd. Tja.

Boris

Ja, schön.

Chris

Übrigens, Film ins große Gepäck einchecken, noch schlimmer. Weil das große Gepäck wird auch oft Röntgen gescannt.

Boris

Ja.

Chris

Das siehst du noch nicht. Und da ist möglicherweise noch mehr Dosis.

Boris

Da könnte aber mehr Power drauf sein.

Chris

Davon gehe ich jetzt mal aus.

Boris

Da steht nicht zwingend einer daneben, auf den noch aufgepasst werden muss.

Chris

Ja, und das ist halt auch mehr als ein Rucksack. Da ist halt ein dicker Koffer mit irgendwie Fett- Metallkoffer-Pieper-Pieper-Pieper. Zeug drin und so. Genau, so ein Alu-Koffer oder sonst was. Da ist schon noch ein bisschen mehr am Start. Also das würde ich nicht tun. Nun gut, die CT-Skader sind, übrigens die Strahlung bleibt da drin, Also ihr werdet da jetzt nicht irgendwie draußen was abkriegen, aber der Film, der ist halt mitten im Beschuss quasi. Tja.

Boris

Tja.

Chris

Also passt auf, Vorsicht mit dem Film, Handcheck ist immer noch das Erste, Handcheck ist das Allerwichtigste. Und dann hoffen, dass das auch überall klappt.

Boris

Toi, toi, toi.

Chris

Toi, toi, toi. So, wir haben noch was zu erledigen. Und zwar haben wir eine Aufgabe. Eine Aufgabe.

Boris

Genau, die Brückeaufgabe, die war letzte Woche Donnerstag ausgelaufen. Und da wollen wir jetzt natürlich noch ein Gewinnbild ermitteln. Und diesmal wart ihr wieder fleißig dabei. Wir haben hier 18 qualifizierte Bilder. Das heißt, wir nehmen jetzt schon mal wieder einen etwas größeren Würfel.

Chris

Hier sind sie doch. Warte mal. Ja, sehr schön. 18. Hey, hey, hey. Haben wir eigentlich was zu gewinnen? Nee, wir haben nichts zu gewinnen gerade.

Boris

Ich nehme jetzt nicht den...

Chris

Wir haben aber Preise im Zulauf. Wir haben ein paar Sachen im Zulauf. Habe ich am Wochenende erfahren.

Boris

Okay.

Chris

Aber heute noch gibt es Bildbesprechungen.

Boris

Also einen 20er Würfel nehme ich jetzt nicht. Ich nehme jetzt wieder den 100 da.

Chris

Ich habe auch noch. Wir müssen jetzt wieder richtig hochwürfeln und abwechseln, bis wir die entsprechende Zahl gefunden haben. Ich bin dran. Die 18 wollen wir. Also 1 bis 18. Eine 44.

Boris

Eine 45.

Chris

Eine 30.

Boris

Eine 6.

Chris

Das war nicht die Aufgabe. Brücke war die Aufgabe, ne?

Boris

Eine 6. Mein Schatz.

Chris

Achso, du hast schon 6. Entschuldigung.

Boris

Mein Schatz.

Chris

Wir haben eine Aufgabe. Warum ist eigentlich hier das Ding nicht da? Warum sagt mir eigentlich keiner, dass ich das falsche Ding schee?

Boris

Die Zahl steht da drunter. Dann ist das 6. So, da sind eure Bilder. Genau. Oh, du musst angemeldet sein. Ja, leck mich doch im Arsch. Vielen Dank.

Chris

So, die 6, das ist von Towolf60. Das Bild heißt Drei Brücken. Ich versuche es gerade ausfindig zu machen. Hier ist es doch. Moment, da ist es doch. Das ist das ausgewürfelte Bild. Oh je, was haben wir denn hier? Okay, wir haben ein Spiel. Ich kenne das Spiel gar nicht. Hm.

Boris

Ich auch nicht. Ist das ein Spiel?

Chris

Roman Bridge Car irgendwas. Die Brücke. Die Legenden von Mid-Chemia 1. Nee, kenn ich nicht. Das scheint sowas Rollenspielartiges zu sein. Würde ich behaupten. Und dann sehen wir eine... Hm? Was meinst du?

Boris

Flicker geht mir gerade sowas von dermaßen auf die Nüsse.

Chris

Romy Bridge Canasta. Ah, Romy Bridge Canasta. Okay, das ist kein Rollenspiel. Das sind einfach nur Karten. Aber was ist denn das Metall da vorne dran? Was ist denn das Metall da vorne dran? Dieses Ding hier.

Boris

Das weiß ich nicht.

Chris

Ich weiß es auch nicht. Aber was sehen wir? Wir sehen also die Seite von dem Karton, der ist bedruckt.

Boris

Eine Zahnbrücke, sagt Red Knight. Deswegen drei Brücken. Ja, eine Zahnbrücke. Jetzt verstehe ich das. Ein Buch, ein Spiel, eine Zahnbrücke.

Chris

Brücke, Brücke, Brücke, jetzt ist alles klar. Wir haben dreimal das Wort Brücke, beziehungsweise dreimal Brücke, einmal Bridge, einmal Brücke und einmal eine Brücke. Ja, jetzt, das hat lange gedauert, das hat sich nicht wirklich offenbart, so in meinem Hirn. Aber gut, das heißt, da unten liegt wahrscheinlich ein Buch drunter, das reflektiert auch ganz gut das, was da oben drauf ist, das glänzt also. Und wir haben ganz viele Blautöne und so weiter.

Boris

Ja, ein insgesamt sehr blaues Bild. Ja, eine schöne Idee, quasi gleich in einem Bild, mehrmals das Thema.

Chris

Vor allem ein Braintwister hier für mich.

Boris

Ja, ja, ja, das ist sehr schön. Also die Zahnbrücke, da wäre ich jetzt auch so schnell nicht drauf gekommen. Weil ich da keinen Umgang mit habe bisher. Toi, toi, toi. Ja, klasse. Nee, ist schön. Und auch nett, wie das alles so Ton in Ton ist halt. Was du sagst, ist sehr blau.

Chris

Bis auf den gelben Schriftzug.

Boris

Genau, der sticht dann hervor.

Chris

Also ich habe jetzt hier zwei Sachen, die gegeneinander kämpfen. Der Schriftzug ist sehr, also wir haben mehrere Ecken, die gegeneinander kämpfen. Wir haben die Front von der Schachtel, die ist hell. Damit gucke ich da hin. Rechts auch FX Schmied. Also das ist alles sehr kontrastreich. Dann der gelbe Schriftzug unten vor dem Dunkelblau. Das heißt, das ist ein harter Kontrast und auch ein Farbkontrast. Der ist auch interessant. Und dann noch dieses Metallteil, was ich nicht deuten konnte, was irgendwie meine Neugier weckt. Was ist das denn? Das heißt, es sind so drei Dinge, die gegeneinander ziehen bei mir und ich bin dann so Ping-Pong, immer so hin und her irgendwie zwischen diesen drei Dingen. Was aber interessant ist, weil das natürlich auch die drei Dinge sind, um die es geht, nämlich dreimal Brücke in verschiedenen Formen. Also irgendwie funktioniert es da durchaus auch wieder. Aber das ist interessant, was da so, wahrnehmungstechnisch, psychologisch, wahrnehmungspsychologisch passiert. Ist interessant.

Boris

Auf jeden Fall.

Chris

Tja, Toh Wolf, du hast auf jeden Fall einen Klopf auf die Schulter gewonnen. Danke fürs Mitmachen.

Boris

Genau. Und danke fürs Hirnverrenken.

Chris

Und danke fürs Hirnverrenken. Jetzt suchen wir uns jeder noch ein Bild.

Boris

Ja, ich habe mir noch eins rausgesucht und zwar das von Ralf. Das ist ja bei uns die 2.

Chris

Ist das das? Ja, das mit dem Stein. Nicht wahr?

Boris

Ponte de Salty.

Chris

Ponte de Salty. Die Ponte de Salty, also known as the Roman Bridge. Even it has nothing to do with the Romans.

Boris

Also was wir hier sehen, ist erstmal ein Bild, das noch querformatig ist. Ein Landschaftsbild. Wir sehen ein Flussbach, einen breiteren Bach.

Chris

Fluss.

Boris

Ein Fluss, ja für einen Fluss. Ja gut, sagen wir, es ist ein Fluss. Im Vordergrund ein großer Felsen, flankiert von mehreren großen, aber deutlich kleineren Felsen. Rechts sehen wir eine bewachsene Böschung mit grünem Gras und gelben Blüten. So in der Mitte des Bildes, auch auf einem großen Felsen gebaut, ist eben diese alte Roman Bridge, die römische Brücke, aus Stein gebaut mit so zwei Bögen über diesen Fluss rüber. Und noch dahinter im Hintergrund ist dann eben ein bewaldeter Hintergrund und noch weiter dahinter noch mehr Berge, so bläulich-dunstig bewaldete Hügel und Bergketten. Und dieses Bild finde ich total faszinierend, weil...

Im ersten Augenblick habe ich gedacht, okay, sehr hell vorne, da ist halt ein Stein. Und dann ist mir nach und nach erst bewusst geworden, was das hier für Größenverhältnisse sind. Denn sehr geschickt in dieses Bild platziert sind auch Menschen. Das heißt, man hat plötzlich eine Bezugsgröße. Denn ich weiß ja nicht, wie groß die Brücke ist. Ich weiß nicht, wie groß oder wie breit dieser Fluss ist. Ich habe ja gar keinen Anhaltspunkt. Und dann sehen wir aber auf Höhe dieses großen Felsen, des Felsens, relativ links im Bild, zwei Personen, die da offensichtlich lang wandern und die sind mal enorm klein im Verhältnis zu diesen riesigen Felsen und auch hinten auf der Brücke sehen wir eine Person, die auf der Brücke ist, die dann schon wieder im Verhältnis zu diesen Bögen der Brücke relativ groß ist. Also die Brücke ist eher filigran und diese Felsen hier im Vordergrund, wahrscheinlich irgendwo aus der Steinzeit übrig geblieben, die sind wirklich sehr, sehr, sehr massiv.

Chris

Und hat da sicher ein Gletscher abgelegt.

Boris

Wahrscheinlich. Und das Bild ist halt, also zum einen finde ich es sehr, sehr schön komponiert, wie es eben Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund aufbaut und miteinander in Bezug setzt, das gefällt mir sehr gut. Aber ich mag auch diese Bearbeitung, die eher so im Großen und Ganzen ins Entsättigte geht, also Grün ist deutlich entsättigt, alles ist ein bisschen dunkler, es ist vignettiert, es ist alles eher so ins Kühle, Bläuliche, also gerade der Hintergrund gezogen, das separiert das alles sehr schön. Und es ist tatsächlich in Teilen sehr stark geschärft und sehr stark an den Details gearbeitet und das Bild ist auch von der Schärfentiefe her so, dass es von vorn bis hinten sehr scharf ist. Das verstärkt so ein bisschen bei mir im Kopf diesen Gemäldekarakter. Und obwohl es halt durchgängig scharf gezeichnet ist, hast du eben vorne gefühlt mehr Details durch eben die Größe und im Hintergrund durch das dunstig blaue weniger. Also gefällt mir wirklich sehr, sehr gut. Also ich hoffe, Ralf, du hast das als schönen Print irgendwo an der Wand hängen. Das ist ein richtig geiles Bild.

Chris

Ja, sehr schön. Ich habe auch noch eins rausgesucht. Das ist das Bild von Scorsac.e.t, Looping 5, gesehen in den Kristallwelten in Wattens, fotografiert mit dem Samsung S22, bearbeitet mit Snapseed. Was sehen wir? Wir sehen, ja, das ist ein, keine Ahnung, was das ist. Das ist irgendwas aus Beton gebautes und so Bögen irgendwie. Hast du eine Ahnung, was das ist? Nicht wirklich, oder?

Boris

Von unten nach oben sieht man aus.

Chris

Aber es ist von unten nach oben fotografiert.

Boris

Sieht man natürlich am Himmel.

Chris

Vielleicht ist es eine Skulptur genau. Und das hat so was einfach, so was klares Grafisches, harte Linien, harte Schatten, Abstraktionen, weil ich weiß nicht was das ist, aber es ist klar als Beton erkennbar, damit kann ich es einordnen zumindest, wahrscheinlich Kunst. Das Blau der Himmel ist relativ knackig auch von den Kontrasten mit den Wolken und so weiter, ja das wird das also wenn man das mit Snapseed bearbeitet hat, da kriegt man das ganz einfach und simpel hin quasi der Beton hat seine Struktur, die Farblichkeiten, also es ist irgendwie und dann erzeugt natürlich sowas von unten nach oben fotografiertes immer auch so einen negativen Raum also in diesem Fall ist das der Himmel und der hat wieder seine eigene Form, also es sind mehrere Formen, die da miteinander irgendwie korrespondieren, und in den Formen wieder eine Form durch den Schatten und das ist alles rundum irgendwie. Cool, also schlicht, aber mag ich so.

Boris

Definitiv kann ich unterschreiben. Und das geht wirklich ausnahmslos für die Bilder, die ihr hier zu dieser Aufgabe reingeworfen habt. Da sind wirklich, wirklich schöne Sachen dabei. Und eigentlich durch die Bank, dass man auch erkennt, dass es nicht nur ein Schnappschuss ist, sondern dass ihr euch schon überlegt habt, wie ihr das Bild aufteilen wollt. Und das mag ich wirklich sehr. Das sind wirklich tolle Sachen von sehr einfach über sehr lecker bis hin zu sehr effektvoll. Ganz stark gemacht, ganz stark gemacht. Auch eine Brücke auf einem großen Schiff natürlich darf auch nicht fehlen. Also alle Variationen eigentlich dabei, stark.

Chris

Und wir haben gerade mitgeteilt bekommen, dass das Kunst ist. Also, danke schön.

Boris

Ja, große Klasse.

Chris

Was ist denn die aktuelle Aufgabe?

Boris

Die aktuelle Aufgabe ist die Beschwerdeaufgabe nach wie vor und die läuft noch bis zum 24. Oktober.

Chris

Das ist gut. Da werde ich mal eine mit einreichen, weil wir haben nämlich am Wochenende in Kassel ganz viele tolle Beschwerdebilder gemacht. Zufällig.

Boris

Ah, ich glaube, ich weiß, welche du meinst. Ja, ja, ja.

Chris

Na gut. Ja.

Boris

Schön.

Chris

Das war es aber jetzt für heute.

Boris

Ja, das reicht auch.

Chris

Meldet euch weiter für Klostergeister an und wir sind glaube ich jetzt erstmal durch. Boris, du hast deine Stimme ein bisschen schon.

Boris

Ich bin sowieso durch, ja. Ich gehe gleich nochmal pusten.

Chris

Wir sehen uns dann wahrscheinlich nächste Woche. Ich habe aber auch noch einen Elternbesuch. Vielleicht kannst du auch mal gucken. Werden wir sehen.

Boris

Er gibt sich.

Chris

Ihr hört von uns. Und wie gesagt, für die Klostergeister Anmeldungen Anfang der Woche sollen die Bestätigung rausgehen. So lange muss ich euch noch um Geduld bilden. Wir lassen das jetzt. Wir sind fertig.

Boris

Einfach Ende machen.

Chris

Bis dann. Drei, zwei, eins.

Boris

Happy Shooting.

Shownotes


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