#874 - Aberratische Chromationen

Veröffentlicht 21 November 2024

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#874 - Aberratische Chromationen

Veröffentlicht 21 November 2024

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Boris

Happy Shooting Folge 8, 7, 4, Apparatische Chromation. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Jürgen.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Ja, da drüben ist der Chris. Hallo Chris.

Chris

Tag und ich bin der Chris. Ach nee, das ist der Boris. Du kannst doch nicht einfach die Vorstellung ändern.

Boris

Wenn du mir den Countdown wegnimmst, dann wirst du gequält.

Chris

Ich habe deine Routine gestört.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Chris

Ich habe das Gefühl, dass ich deine Gewohnheiten durcheinander gebracht habe.

Boris

Ich glaube in der letzten oder vorletzten, ist auch egal. Also jedenfalls war ich immer mit dem Countdown durcheinander. Jetzt hast du den Countdown weggelassen. Jetzt bin ich erst recht durcheinander. Verdammt. Außerdem bin ich heute sowieso müde. bin ich sowieso schnell durcheinander zu dringen. Das wird noch eine lustige Episode heute. Wie sagst du?

Chris

Ja, heute. Bei uns hat es heute geschneit.

Boris

Ach. Nee, hier nicht.

Chris

Draußen Riesel, Butterzucker und so. Geht jetzt los. Hast du schon die Winterreifen drauf?

Boris

Ja, logisch.

Chris

Das heißt logisch.

Boris

Ja, Oktober. O bis O.

Chris

O bis O. Ach so.

Boris

Ostern bis Oktober.

Chris

Ah nee, warte mal. Es gibt irgendwas mit den Monaten, die ein R im Namen haben. Das sind die kalten. Aber O bis O.

Boris

O bis O habe ich Winterreifen.

Chris

Januar hat kein O, Februar hat kein O, März kein O.

Boris

Ostern bis Oktober.

Chris

Du machst Winterreifen von Ostern bis Oktober drauf.

Boris

Na dann viel Spaß. Dazwischen halt. Von Oktober und dazwischen halt die. Also im Ostern habe ich schon wieder den Termin für die Sommerräder und dann im Oktober dann wieder für die Winterräder.

Chris

Sehr schön. Ja, also wir sind's. Happy Shooting, der Fotopodcast. Hier geht's nicht um Reifentipps und so weiter. Wobei ich am Montag, am Montag lasse ich mir Spur und Sturz einstellen. Ach, das spart ja möglicherweise eine ganze Saison Reifen oder mehr. Ja, egal. Anderes Thema. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Und wir kommen hier wie immer.

Boris

Wir stellen ja auch manchmal Spur und Sturz ein.

Chris

Manchmal, manchmal tun wir das.

Boris

Manchmal spuren wir, manchmal stürzen wir.

Chris

Genau, also wir sind der Happy Shooting Photo Podcast. Wir sind dienstags live, zum Zuhören oder auf YouTube oder auf Twitch mittlerweile und wir haben einen schönen Slack-Kanal Happy Shooting Slack-Kanal, dienstags 18 Uhr heißt er. Genau. Und da werden wir live gefakt checkt, aber ihr könnt auch hier in den Chat reinschreiben auf den Videoplattformen und falls ihr Fragen, Hinweise oder Storys für uns habt, dann geht auf happyshooting.de da könnt ihr uns die einfach hier reinwerfen. Das haben mehrere Menschen getan, diesmal sogar in Audioform und zwar hatte der, Ralf, eine Anmerkung zur 873, da haben wir über die Z50 geredet.

Einspieler

Hallo Boris, hallo Chris, hier ist Ralf aus Pfullendorf und ich habe eine kleine Korrektur zur Sendung 873. Boris, du hattest gesagt, bei der Z50 2 wäre das Button-Layout wie bei der 1. Das ist zum Glück falsch. Das Button-Layout ist jetzt wie bei den anderen Kameras, wie bei 6, Z6, Z7, Z8. Die 50.1 hatte eine sehr gruselige Touch-Bedienung, wo man einerseits kein Feedback hatte und andererseits, immer wenn ich mit der Nase am Screen war, hat der Rest der Eingaben nicht funktioniert, wurde nichts angenommen. Eine zweite Korrektur, die Silikon Picture Control gibt es schon ewig, mindestens seit 2010 unter D7000. Was neu ist, ist der Button dafür und die Option, jetzt diese Picture-Controls aus der Imaging Cloud zu laden.

Man konnte aber auch schon bisher hunderte verschiedener von diversen Seiten gratis runterladen und auch mit Tools selbst erstellen. Was für mich weitere Top-Features der Z502 sind, ist die Integration der Nikon Imaging Cloud, der jetzt vorhandene Kopfhöreranschluss. Vor allem, weil man den jetzt auch als Fernbedienungsanschluss für Funkfernbedienung oder externe Intervallometer nutzen kann. Das ging bisher bloß per Bluetooth, entweder per Bluetooth Remote oder per App. Was leider nicht verbaut ist, ist ein IBIS oder ein Joystick. Und es ist leider immer noch der kleine Akku der alten Z50 verbaut, der nicht besonders toll ist. Also, viele Grüße, tschüss Ralf Ja Ja.

Boris

Schöner Nachtrag Hast du wieder Blödsinn erzählt? Ja, ist tatsächlich so, ich habe nochmal nachgeguckt, und zwar hatte ich die Infos mit der Buttonbelegung, glaube ich, aus einem Video wo die Z50 2 vorgestellt wurde und da hatte jemand gesagt dass das so angenehm wäre, dass man sich nicht umgewöhnen müsste, aber dann war das wahrscheinlich Quatsch oder ich habe was völlig missverstanden Ich.

Chris

Bin ja nur froh, dass ich es nicht bin, der Quatsch erzählt hat Nee.

Boris

Aber deswegen ganz gut. Ich selbst bin halt auch kein Nikon-User. Insofern danke für die Korrektur. Ich habe es auch in meinen Notizen von letzter Woche noch korrigiert, wenn ich mir das dauerhaft archiviere, dass es dann richtig drin steht. Habe jetzt auch noch eine Webseite gefunden, einen News-Ticker, wo die Z50.2 vorgestellt wurde, wo ebenfalls darauf eingegangen wird, dass das Layout eher von der Z8 übernommen wurde. Und wie wir gerade gehört haben, ist das offensichtlich eine gute Sache. Also danke dafür. Finde ich super.

Chris

Genau. Und dann gibt es noch einen Kommentar. wir hatten über Features in Apps zum Kaufen, zum Nachkaufen geredet. Auch da hat Ralf noch eine Anmerkung dazu.

Einspieler

Hallo Boris, hallo Chris, noch ein Nachtrag zu 873, diesmal zum Thema Pentax. Den Kauf von Updates gab es auch bisher schon für spezielle Videokodex bei diversen Kameramarken. Aber ich erinnere mich auch noch dran, Sony hatte früher mal Apps. Die gab es für 5 bis 15 Euro, für die Nex-Reihe oder die A6000, 6300, 6500 und auch für die RX100-Serie, zumindest meine RX100 IV. Auch da gab es schon virtuellen ND-Filter, was im Prinzip ein Stacking vieler Einzelaufnahmen mit der Kamera war. Kriegt man ja in Photoshop genauso hin. Und es gab sogar eine App mit einer Art virtuellen Grauverlaufsfilter, der eigentlich im Prinzip zwei verschiedene Aufnahmen miteinander auch verrechnet hat. Hat aber nie so besonders toll funktioniert und war auch recht umständlich. Aber gegeben hat es das alles schon. Also wieder Grüße aus Pfollendorf, Ralf.

Chris

Danke, Ralf. Finde ich interessant, weil ja, das habe ich so ganz hinten im Hinterkopf abgespeichert, ja, da war was, richtig. Das waren aber, glaube ich, immer so Geschichten, die so, Add-ons waren, die so irgendwie dazukommen und nicht so in die Grundlagen eingreifen, wo ich wovor ich ein bisschen Angst habe, ist, dass die Kamerahersteller jetzt langsam so auf die Idee kommen und sagen, naja, so ein paar grundlegende Dinge, die nicht alle brauchen, machen wir kostenpflichtig und dann hast du irgendwie, keine Ahnung, Shutter Sounds, Shutter Sound Pack, so Jamba Shutter Sound Pack und wenn du den Shutter Sound abschalten willst, dann musst du bezahlen oder solche Geschichten.

Boris

Das wäre natürlich fies andersrum.

Chris

Geil, oder? Ganz furchtbare Sachen zur Auswahl und wenn du nicht in der Kirche mit einem was weiß ich mit einer meckernden Ziege irgendwie fotografieren willst, dann musst du Geld einwerfen. Und zwar im Monats Abo.

Boris

Also bei mir war das nicht so präsent, dass es das schon gab. Scheint ein großer Erfolg zu sein, wenn das nicht bis zu mir durchgedrungen ist.

Chris

Also wie gesagt, das waren so Add-ons.

Boris

Aber ich Warte mal ab, bis du Geld einwerfen musst für die Motiverkennung zum Beispiel. Oder wenn du 30 Bilder die Sekunde haben willst, kostet extra, sonst hast du nur 5 Bilder die Sekunde. Oder, oder, oder.

Chris

Oder du kannst nur 80% des Akkus nutzen. Und wenn es Winter wird, dann musst du Geld einwerfen.

Boris

Erweiterte Autofokus-Felder kostet extra. Und irgendwann hast du so ein ganzes Konglomerat an extra Kauf und wenn du dann einen neuen Body kaufst, was dann nochmal kaufst?

Chris

Das ist dann wie beim Autokauf. Du kaufst dann so Pakete, das Komfortpaket, das Winterpaket und das...

Boris

Dann bin ich raus.

Chris

Unterhaltungspaket.

Boris

Dann nehme ich wieder Pinsel und Leinwand und dann bin ich raus.

Chris

Ja, Walter hat noch geschrieben und zwar war der das mit dem verbrutzelten Teil neben dem Sensor, der Sachen fotografiert hat und dann hat die Sonne, also wir erinnern uns, wir haben unten unter dem Sensor, also an dem schwarzen Teil, der quasi den Sensor umgibt, waren Brandlöcher und das kam von oben. Also die Sonne ist quasi außerhalb des Bildes, aber scheint natürlich, weil der Bildkreis größer ist, unten in die schwarze Box rein. Und das hat ihm dann Löcher gemacht. Und die Vermutung war, dass er dann mit dem Stativ fotografiert hat. Er schreibt uns jetzt, danke, dass ihr meinen Fall besprochen habt. Ihr habt vermutet, dass ich bei der Aufnahme, wo die Sonne Brandspuren unter dem Sensor hinterlassen hat, ein Stativ genutzt habe. Das ist nicht der Fall. Es waren tatsächlich eher Schnappschüsse aus der Hand, die ich bei mir im Garten gemacht habe.

Boris

Faszinierend.

Chris

Dann habe ich überlegt, wie kann das passieren? Weil ich glaube schon, dass du mehr als irgendwie nur eine Hundertstel Sekunde Sonne brauchst, damit da unten was passiert. Ja, wir haben ja gesagt, das ist eine...

Boris

Na gut, es ist spiegellos, das heißt, du bist länger als eine Hundertstel. Du bist schon ein paar Sekunden da, bis du das Bild nur komponiert hast.

Chris

Die Spiegellose, der hat natürlich dauernd die Kiste offen und die Sonne brutzelt da dauernd rein. Und dann habe ich mir überlegt, ob das vielleicht mit einer Bildstabilisierung im Objektiv zusammenhängt. Du hast, also der Sensor, wenn der wackelt, also wenn so ein Ibis da drin ist, das ist egal, aber wenn du eine ordentliche Bildstabilisierung im Objektiv drin hast, dann kannst du die Kamera ruhig halten und beziehungsweise mit der Kamera leicht wackeln und das Licht von der Sonne wird noch auf die gleiche Stelle.

Boris

Ja, das ist eine schöne Arbeitstheorie. Weil dann hast du zumindest, während du komponierst und ungefähr den gleichen Bildausschnitt behältst, immer einen relativ stabilen Fokuspunkt natürlich. Ja. Interessant.

Chris

Ist nur so eine Hypothese an dieser Stelle.

Boris

Wer denn jetzt eine Frage an Walter, er hatte geschrieben, 135 mm, hat das eine Bildstabli? Ich weiß jetzt natürlich nicht genau, welches Objektiv das konkret ist. Ja, also Walter, wenn dein Objektiv eine Bildstabilisierung hat, dann könnte das Chris Theorie zumindest unterstützen. Es erklärt immer noch nicht, warum ich das Problem noch nicht bemerkt habe. Weil, wie gesagt, ich mache gerne Gegenlichtaufnahmen, auch in der Sonne, auch im Sommer. Und ich habe überall Bildstabilisatoren in den Objektiven. Ja, auf alle Fälle im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Thema. Und tatsächlich, muss ich sagen, hatte ich das in der Schärfe nicht auf dem Schirm. Bisher war mir das so bei, wenn du jetzt nicht wirklich Langzeitbelichtung machst oder sowas vollkommen Latte. Ich werde da deutlich mal drauf achten und ein Auge drauf haben. Also wenn mir irgendwas mal komisch vorkommt an der Kamera, dann werde ich zumindest mal reingucken, ob ich irgendwelche Schmauchspuren da drin habe, so wie bei dir weiter.

Chris

Also wäre auf jeden Fall mal sinnvoll.

Boris

Ich werde jetzt nicht aufhören, diese Fotos zu machen.

Chris

Aber hat natürlich auch damit zu tun, dass, also es hängt auch ein bisschen davon ab, wo fokussiert wird. Weil du musst natürlich schon dahin fokussieren, wo es nachher auch brennen soll. Wenn der Fokus da nicht ist, dann hast du einen größeren Zerstreuungskreis, Circle of Confusion, der dann auch nicht so viel Energie auf den kleinen Punkt bringt. Und vielleicht hat das auch ein bisschen damit zu tun, wie weit das Ding vom Sensor weg sind, ob die auf der gleichen Ebene sind oder nicht.

Boris

Und das hat mich ja gerade bei den Beispielen gewundert. Weil er hat mit dem 135 mm Aufnahmen gemacht von kleineren Pflanzen, die natürlich deutlich näher dran sind als jetzt nun endlich Fokus auf die Sonne. Also er hat jetzt nicht den Wald fotografiert im Hintergrund und da war auch die Sonne mit im Bild, sondern er hat ja relativ nah fokussiert und damit sollte die Sonne eigentlich sehr in der Unschärfe sein und eher einen sehr großen Lichtfleck machen. Und das hat mich ja zusätzlich gewundert. Alles sehr merkwürdig. Da waren bestimmt kleine Elfen in diesen ganzen Zweigen und die haben versucht zu verhindern, dass du sie fotografierst und haben dir deine Kamera versucht zu zerstören. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Chris

Gut.

Boris

Ist auch eine Arbeitshypothese.

Chris

Für den Anfang der Sendung happyshooting.de habt ihr Fragen, Anmerkungen, Follow-Ups und so weiter. Werft ihr rein. Es kommt noch eins gegen Ende, dass da kein Follow-Up ist. Und ja, happyshooting.de slash Hi. So. Wir haben heute schon wieder Jürgen als Sponsor. Und der Jürgen ist schuld am nächsten Thema. Also, der hatte mich ja angetickert und sagt, du, sag mal, ich hab hier, weil wir suchen ja Leute, die uns die Aufgaben sponsoren. Wir wollen ja was hergeben und da wir jetzt keine Sponsoren mehr haben, die uns Dinge, also offiziell Firmensponsoren haben, haben wir mal den Aufruf gemacht, guckt mal, ob ihr was, unbenusste Dinge habt, die ihr loswerden wollt. Das wäre super schön. Und wer das tut hier, der darf auch dann Sponsor werden. Und von Jürgen kam ein Paket an mit Dingen drin. Und zwar vier verschiedene Sachen und das sind alles ganz coole Preise für unsere Verlosung.

Boris

Ja, cool.

Chris

Werden wir heute auch gegen Ende der Sendung bei einer Auslosung eins davon verschicken. Und das ist super. Und dann dachte ich, wir haben hier so, wir sind doch so die Community, wo so Sachen in den Schubladen liegen, die nicht oft benutzt werden oder gar nicht. Kennst du, ne?

Boris

Nein.

Chris

Gear Acquisition Syndrome. Das ist mir gänzlich unbekannt. Dann dachte ich, das hat so ein bisschen rumgesponnen, was kann man da machen? Und dann dachte ich, hm, wisst ihr was? Wie wäre es, wenn wir ein Happy Shooting Weihnachtswichteln machen? Kennst du Wichteln?

Boris

Natürlich kenne ich Wichteln.

Chris

Ja, kenne ich alle. Also Wichteln ist ein Geschenktausch. Eigentlich passiert das so vor Ort. Man ist gemeinsam irgendwo, jeder bringt ein Geschenk mit.

Boris

Verpackt.

Chris

Im Idealfall schon vorher, an welche Person er etwas schenken soll.

Und da macht man normalerweise, trägt man sich da auf ein Zettelchen ein, da wird gezogen, dann wird quasi ausgelost, wer wem was schenken muss. Und dann übergibt man das, aber wir sind natürlich jetzt hier eine Community und sowas kann man auch online machen. Wieso nicht? Und jetzt ist gerade so, noch vor Weihnachten, also es würde wahrscheinlich noch irgendwie funktionieren und da dachte ich nur, probier mal halt mal. Weil das Schöne ist natürlich, also das Ziel ist Spaß zu haben, jetzt geht es hier nicht um große Dinge, das Ziel ist Spaß zu haben, sich gegenseitig eine kleine Freude zu machen und vor allem auch, was ich ganz cool finde, einer Person was zu schenken und natürlich auch von der Person was geschenkt zu bekommen, die selbst fotografieren. Das kennst du vielleicht auch im Umfeld. Was schenke ich denn diesem Fotomenschen? Also wie viel Blödsinn ich schon mal bekommen habe, weil die Leute nicht wussten, was sie mir schenken sollen? Also da ist das schon irgendwie ein bisschen anders. Und so ein Geschenk kann eben alles mögliche sein, was ihr kauft oder falls, ihr die Person kennt vielleicht auch tatsächlich ein Geschenk für diese Person, das passt und das kann natürlich auch genau so ein Teil sein, was ihr mal in so einem.

Gasanfall quasi gekauft habt, aber es eigentlich nicht benutzt habt. Da habe ich auch noch ein paar Sachen rumliegen und dann habe ich geguckt und das gibt so diverse Online-Systeme, das eine was mir einigermaßen sinnvoll erscheint, heißt Wichtelmania.de nee, .com.

Boris

Wichtelmania.

Chris

Ich zeige das mal eben. Das ist also hier so Happy Shooting Weihnachtswichtel. Ich habe da mal was eingetragen und ein paar Regeln kommen auch gleich noch. Also wer mitmachen möchte, trägt sich dort ein. Das heißt hier gibt es eine Wichtelliste. Da ist jetzt rechts unten mein Name schon mal drin mit so einem grünen Häkchen. Also ich bin da abgespeichert. Ihr könnt euch da selber eintragen. Ich mache mal, Noris Bienke rein. Dann klickt man auf das Plus und jetzt muss man noch so ein Häkchen klicken und das bestätigen und dann bist du tatsächlich der Registrierte an der Stelle und dann bekommst du einen Geheimlink. Und diesen Geheimlink kannst du hier so sagen, ich möchte den gern per E-Mail kriegen oder ich möchte ihn mir gerne rauskopieren, den speichert ihr euch weg.

Sicher verwahren, weil das ist der Link, über den ihr dann, wenn die Ziehung war, erfahrt, an wen ihr ein Geschenk schicken dürft. Also die Auslosung macht dann das System, wenn ich hier auf den Knopf drücke. Ich bin quasi der Wichtelbeauftragte und, lach nicht. Doch. Genau. Du hast hier auch noch Wichteldaten. Eigentlich würde man hier einen Geschenkwunsch eintragen. Ich hätte gerne eine Leica M11. Oder so. Das werden wir zweckentfremden. In dieses Ding kommt die Adresse rein. Und vielleicht noch ein, kleiner Hinweis. So nach dem Motto, ich fotografiere hauptsächlich analog oder ich habe schon alles oder keine Ahnung. Aber Adresse ist ganz wichtig. Ohne diese Adresse können die Person.

Boris

Die euch was schicken soll.

Chris

Dann euch nichts schicken. Und ihr habt auch noch die Möglichkeit, einen Ausschluss, also die Namen der Personen sehen alle, die hier mitmachen, den Rest nicht. Und ihr könnt jetzt sagen, ich mag gerne nicht, der Person möchte ich nichts schenken, weil das könnte ja zum Beispiel die eigene Partnerin sein oder der eigene Partner oder was weiß ich.

Boris

Okay, dass es nicht im Haus bleibt oder nicht im direkten Freundeskreis.

Chris

Ja, oder du findest eine Person doof oder sonst was. Kann ja sein.

Boris

Ja, bei uns beiden wäre es zum Beispiel Quatsch, weil wir sehen uns sowieso zu den Workshops und tauschen Dinge aus. Also da wäre das jetzt albern.

Chris

Wir haben eh schon alles, das ist doof. Nee, aber ich sag mal so, Anwendungsfall möglicherweise Partnerin oder so. Da klickt man dann drauf, macht dir einmal Klick und dann, genau, du beschenkst nicht. Und wie gesagt, Adresse kannst du noch eintragen hier. Das sieht niemand außer dem nachher, also dem, der dich beschenken soll. Und damit ist das schon aus. Damit seid ihr schon fertig.

Boris

Also wichtig ist dann nur der Link und die Adresse.

Chris

Die Adresse habe ich aber dokumentiert. Da gibt es dann auch noch auf Happy Shooting eine Page dazu. Die Ziehung soll am 3. Dezember stattfinden. Also in 14 Tagen. Hier in der Sendung. Wobei da ist nicht viel zu sehen. Da drücke ich auf den Knopf und dann wird gematcht. Und dann müsst ihr hinterher auf diesen Link gehen. Das ist wichtig. Packt euch das in Kalender. 3. Dezember oder 4. Dezember morgens auf diesen Link gehen. Und dann seht ihr, wen ihr beschenken dürft. Und ja. Jetzt zu den Regeln. Wir wollen das natürlich jetzt tatsächlich so ein bisschen, also wer mitmachen möchte, für den gelten diese Regeln. Wer nicht mitmachen möchte, macht nicht mit.

Boris

Das ist ja einfach.

Chris

Ich würde mal sagen, verschenkt Fotodinge. Und da Zubehör, Bücher, Filme und so weiter. Da kann also alles mögliche drin sein. Und es sollte einigermaßen budgetfreundlich sein. Also Richtlinie 15 bis 20 Euro. So in der Größenordnung. Falls ihr was kauft. Gebraucht ist okay, aber bitte halt ordentlich sauber funktionsfähig. Also kein Schrottwichteln. Das ist ganz wichtig. Das ist jetzt nicht, um eure alten kaputten UV-Filter loszuwerden. Nichts Defektes, was repariert werden muss oder Spaßgeschenke. Das ist natürlich Blödsinn. Also es sollen natürlich alle, die mitmachen, auch ein bisschen was davon haben.

Wenn die Person da reingeschrieben hat, neben der Adresse noch, ich fotografiere übrigens mit Fuji, dann wisst ihr das System, dann könnte vielleicht das Zubehör dann auch dazu passen oder so. Und es sollte rechtzeitig vor Weihnachten geschehen, also verschickt werden, dass das dann auch ankommt. Das ist so die Idee. Wir werden sehen, ob das funktioniert. Ich bin gespannt. Total wichtig natürlich, Teilnahme auf eigene Gefahr. Also die Gefahr besteht, dass irgendjemand halt sich beschenken lässt, aber selber nichts schenkt. Aus welchen Gründen auch immer. Da haben wir keinen Einfluss drauf und das können wir auch nicht entforcen. Ich gehe mal davon aus, wenn ich die Community hier so sehe, dass das.

Boris

Das wird schon funktionieren.

Chris

Das wird schon, glaube ich, funktionieren. Aber die Gefahr besteht, müsst ihr wissen. Und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Boris

Es gibt keinen Anspruch auf ein Geschenk.

Chris

Es gibt keinen Anspruch auf ein Geschenk. Aber manchmal ist das Schenken ja auch schon schön. Vor allem, wenn ihr wisst, wem ihr das schenkt. Und das werdet ihr wissen. Und im Zweifel hat man sich vielleicht schon mal auf einem Workshop getroffen oder kennt sich aus dem Chat.

Boris

Ich bin sehr gespannt.

Chris

Ich bin auch sehr gespannt.

Boris

Ich muss auch mal gucken. ich habe hier so viel Zeug liegen. Vielleicht ist noch irgendwas dabei, was auch sinnvoll ist für den einen oder die andere.

Chris

Und es ist natürlich jedem auch freigestellt, was Größeres zu schenken, nur erwartet nichts Größeres. Also falls ihr jetzt eine Leica M11 habt, dann die loswerden wollt und die verschenken wollt, eine nette Person, dürft ihr gerne verwichteln. Dann hat die Person halt richtig Glück gehabt.

Boris

Braucht jemand ein Teleskop?

Chris

Was ist denn jetzt übrig?

Boris

Ich habe hier noch eins rumzustehen, ja.

Chris

Also wie gesagt, gebraucht ist okay, aber das sollte schon sehr ordentlich dann daherkommen, also nichts, was total...

Boris

Ich wüsste nicht, wie ich es verschicken sollte.

Chris

Und was natürlich auch dazu gehört, die Person soll das vorher nicht wissen. Also nicht, wenn jetzt die Person wisst, gleich melden und sagen, du, ich habe dir was zu schicken, was willst du? Nee, nee, das soll schon eine Überraschung sein, so ein bisschen.

Boris

Okay. Ja, schön. Link stellst du dann in die Shownotes, oder was?

Chris

Link kommt in die Shownotes und wir werden nächste Woche nochmal kurz darauf hinweisen.

Boris

Norris Bienke muss natürlich wieder rausschmeißen.

Chris

Den Norris Bienke schmeiße ich dann raus. Das kann ich hier als Admin tun. Ja, besonders wichtig, dass ihr euch eure Geheimlinks dann quasi wegspeichert, wenn ihr euch da eingetragen habt. Ich glaube, ich kann als Admin noch so Geheimlinks kann ich noch raussuchen im Zweifelsfall, aber wäre mir recht, wenn das nicht jetzt...

Boris

Also wie du gesagt Wenn du sagst, am 3. machst du das, dann nehmen wir ja hier auch auf. Kannst du vielleicht sogar in der Sendung draufdrücken. Und wenn man sich das dann am 4. In den Kalender geworfen hat, ist doch schön. Kriegt man eine Terminerinnerung am Mittwoch dann und kann morgens auf den Link klicken und dann geht's los.

Chris

Also solltet ihr euch jetzt schon anmelden, diese Woche tut das ruhig. Aber wie gehabt, bitte speichert euch das Zeug weg. Und ja, erwartet einfach mal nix.

Boris

Komm, lass uns wichteln. Finde ich gut.

Chris

Finde ich. Ja, das ist ein Experiment.

Boris

Das muss man einfach mal machen.

Chris

Vielleicht geht das auch grandios schief.

Boris

Ich habe keine Ahnung. Ja, aber dann eben mit Anlauf und das macht ja auch Spaß.

Chris

Aber wir haben gesagt, es kann schief gehen. Nicht hinterher, weinend daherkommen und sagen, ich habe eine Leica M11 verschenkt und ich habe nichts zurückbekommen.

Boris

So sieht es aus.

Chris

Genau. Also, macht mal mit, wenn ihr Bock habt. Wenn ihr nicht Bock habt, dann lasst es bleiben. Wir haben dann, keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, ob das eine kleine Gruppe wird, eine große Gruppe wird. We'll see.

Boris

Wir haben übrigens noch einen kleinen Nachtrag live aus dem Slack. Das Objektiv in die Sonne hat kein Bild stabil. Dann sind es doch die Feen gewesen, die verhindern wollten, dass du sie...

Chris

Wenn du jetzt auf dem Bauch liegst, in der Wiese und die Blumen irgendwie fotografierst, dann hast du ja das ja irgendwie so auf dem Ellenbogen abgestützt, dann bist du ja ein Stativ. Ich denke, da gibt es schon eine ganz logische Erklärung, warum das so ist.

Boris

Du stückst es im Kopf. Es muss ja so sein. Ich meine, er wird die Brandflecken ja nicht irgendwie mit einer Wunderkerze da reingemacht haben. Also es muss ja ein Problem damit geben. Es ist mir nur vollkommen... Ja, es ist mir halt einfach vollkommen unklar warum das funktioniert. Also sollte irgendjemand von euch da draußen mehr Ahnung von Physik und Optik haben oder vielleicht konkrete Beispiele kennen, dass das jetzt tatsächlich mit den Spiegellosen ein größeres Problem ist als damals noch mit den Spiegel, mit den Spiegelreflexen. Ich bin inzwischen tatsächlich sehr neugierig, weil ich möchte natürlich nicht, dass mir das passiert. Und wie gesagt Gegenlichtmotive mag ich sehr, sehr gern.

Chris

Also, Gegenlicht ist fast immer fotografisch klasse. Naja, mal schauen.

Boris

Ja, schauen wir mal.

Chris

Dann haben wir noch ein Follow-up. Ich lese mal kurz vor.

Boris

Pass auf das. Ja, mach mal ruhig.

Chris

Fading Sun hat sich fühlt sich ungerecht behandelt. Moin, da ihr ja meine Beiträge zum Thema Eweck ignoriert, heute mal nur Kritik. Das ist ein Opener, oder? Das ist eine Ansage.

Boris

Was wir ignorieren, Ich sag da am Anschluss was dazu. Mach erstmal weiter.

Chris

Okay, genau. Zwei Kritikpunkte. Erstens, wie schon im Slack angemerkt, JPEG XL war bereits in Chrome drin, ist aber wieder raus und wurde bei Firefox nie aus dem Preview entlassen. In Browserkreisen gilt das Format seit längerem als tot, aber hey, hat Apple angekündigt, muss geil sein. Das ist deine Meinung, ja. Zweitens, natürlich schaltet Twitch Werbung bei Livestreams. Es handelt sich bei solchen Berichten nicht um Userfehler. Was stellt man schnell fest, wenn man die Plattform mal benutzt? Okay, also zum zweiten Punkt kann ich sagen, ich benutze Twitch, ich schaue Twitch und da gibt es diverse Livestreams, die auch länger gehen und so, wo ich ab und zu mal reinschalte und mir ist da nicht Werbung untergekommen. Jetzt bin ich aber ein Twitch-User, das heißt, ich habe einen Account, vielleicht liegt es daran, ich kann in dem Moment nur von meiner eigenen Erfahrung reden und wahrscheinlich schaltet Twitch Werbung, weil die müssen ja auch irgendwie Geld verdienen, klar.

Boris

Ja, ich glaube auch nicht, dass die Leute spinnen, wenn sie das sagen. Aber wir dürfen erst mal rätseln, wo es herkommt, wenn es uns selbst nicht aufgefallen ist.

Chris

Nur habe ich noch keinen Bericht hier bekommen, dass wir auf unserem Stream Werbung hätten bei Twitch. Wenn das so ist, lasst uns wissen. Das war eigentlich die Ansage.

Boris

Ganz genau. Ich bin kein großer Twitch-User. Das ist tatsächlich so. Ich habe vereinzelt Livestreams gesehen, auch längere. Damals noch Corona-Zeiten Ferngespräche mit Krabbeis und Konsorten. Das fand ich ganz interessant. Da habe ich die eine oder andere Sendung von gesehen. Und da ist mir keine Werbung, eingespielt worden. Ob das jetzt heute anders ist, kann ich nicht sagen. Ist jetzt ja auch schon wieder eine Weile her.

Chris

Und behauptet haben wir das nicht, dass da keine Werbung kommt. Wir haben sie noch nicht wahrgenommen bis jetzt.

Boris

Ganz genau, wir haben gerätselt. Und zu der anderen Sache, wegignoriert. Also zunächst einmal ist natürlich passiv-aggressives Auftreten ein recht sicherer Garant dafür, dass man wegignoriert wird. Da habe ich so einen eingebauten Spam-Filter. Aber die ernst gemeinte Frage ist, wo haben wir was wegignoriert? Also solltest du E-Mails geschrieben haben, Das E-Mail-Postfach kontrolliere meistens ich. Wenn da irgendwas im Spam gelandet sein sollte und mich nicht erreicht hat, bitte sag mir das nochmal. Nimm gerne auch im Slack über PN dann Kontakt zu mir auf, dann kann ich den Spam-Filter vielleicht anpassen oder sowas, weil ich will nicht, dass Feedback von euch, was mich per E-Mail erreicht, wegsortiert wird. Das ist erstmal so. Das machen wir nicht absichtlich.

Sollte das im Slack gewesen sein während der Sendung, wenn wir dann schon, weiß ich nicht, in einem Thema länger drin sind und auch ein, zwei, Nachträge aus dem Slack nachgereicht haben, dann ist das so, also wir ergänzen gerne mal oder nehmen Korrekturen, die wir wahrnehmen, während wir hier aufnehmen und noch tausend andere Fenster und Knöpfe vor uns haben wenn wir das wahrnehmen, dann nehmen wir das gerne rein, da freuen wir uns drüber, das meine ich wirklich ernst, Aber wir können natürlich dann nicht irgendwelche epischen Feedbacks oder Links noch nachrecherchieren oder irgendwelche Aussagen noch factchecken oder was auch immer machen. Das klappt nicht. Also wenn du dann tatsächlich einen Nachtrag oder eine Korrektur zu einem Thema hast, so wie eben vorhin eingespielt über Hi, happyshooting.de slash Hi, das wäre tatsächlich ein sehr, sehr guter Weg, wenn du sagst, hey, da weiß ich mehr dazu, weil ich war an dem Projekt oder ich war an dem GitHub dran oder ich habe ein Issue geschrieben oder ich habe das beobachtet. Was auch immer. Das wäre sehr interessant, denn JPEG XL finden wir beide tatsächlich sehr interessant. Das hat großes Potenzial unserer Meinung nach und wenn es jetzt schon in Chrom drin war und wieder rausgeflogen ist, das ist natürlich eine spannende Information.

Das kann natürlich wieder viele Gründe haben, da könnte man jetzt recherchieren, wenn du da genaueres weißt. Wie gesagt, happyshooting.de slash high ist ein ganz guter Weg. Dann geht das hier im Slack nicht unter. Also absichtlich ignorieren wir hier nichts weg. Aber wir können nicht den kompletten Slack während der Sendung nachlesen und vorlesen. Das sieh uns bitte nach.

Chris

Nee, das ist vom Management her nicht möglich. Das ist von der Menge her nicht möglich. Und wir haben offizielle Feedback-Kanäle. Also besonders happyshooting.de slash high ist so mittlerweile unser Hauptfeedback-Kanal, der auch sehr gut genutzt wird. Und selbst da wird nicht immer alles in der Sendung landen. Also das ist jetzt quasi unsere Entscheidung, ob wir da was reinnehmen und ob wir was nicht reinnehmen, weil es schon drin war, weil es redundant ist, weil es vielleicht am Thema vorbeigeht und so weiter. Also auch da müssen wir Entscheidungen treffen. Das ist unser Recht hier, weil das ist ja unsere Sendung.

Boris

Und noch ein schönes Beispiel dafür, denn hier im Slack wurde währenddessen noch etwas geschrieben, einmal von Vitus, der schreibt nämlich, abgesehen von der Anfangswerbung können Streamer, die Partner sind, selbst Werbung für Non-Subs starten. Ist man kein Non-Sub oder Twitch plus Premium, gibt es in der Regel nur Werbung, bevor man den Stream sehen kann, also nicht in der Sendung.

Chris

Also ich würde sagen, das hat wahrscheinlich tatsächlich damit zu tun, A, welche Zeit du hast als Zuschauer, welche Settings da gesetzt sind, was für einen Status die entsprechenden Twitcher haben und, dann gibt es noch Werbung, die vor einem Stream kommt, dann gibt es Werbung, die vielleicht mitten im Stream kommt und, Und dann haben sie natürlich Video und die Plattform selbst für Werbung, also so wie YouTube das ja auch macht, wo dann quasi auch noch Werbebanner kommen und so weiter. Also das ist keine simple, einfache Antwort.

Boris

Bernd erklärt das gerade oder hat eine Erklärung dafür, warum ich unter Umständen bei den Ferngesprächen, das ist ja eine sehr, sehr lange Sendung, keine Werbung gesehen habe. Er sagt nämlich, er kennt sich zwar nicht aus, aber Nachsitzen, und das ist ja der Nachfolger von Ferngespräche, hat Abos. Keine Ahnung, ob das normal ist. wenn man kein Abo hat, dann kommt da gerne mal Werbung mit einem Stream, meist auch mehrmals pro Stream, selbst so erlebt. Und auch Andi sagt, er hatte schon Werbung bei Twitch-Streams. Jetzt ist es aber so, dass bei den Ferngesprächen gerne mal irgendwelche Leute diese Abos verteilen. Die kann man wohl irgendwie, da kann man irgendwie Abos spenden. Und da habe ich mit Sicherheit mal auf irgend so ein Ding draufgeklickt und mich gefreut und wahrscheinlich habe ich deswegen dann keine Werbung gesehen. Das würde es erklären.

Chris

Es gibt Faktoren. Diese Faktoren sind mannigfaltig.

Boris

Aber außerhalb unseres Einflussbereichs. Also wir können sie da wahrscheinlich nicht abschalten, außer jemand weiß wie.

Chris

Aber das wir.

Boris

Wissen es nicht.

Chris

Gut.

Boris

Schön.

Chris

Dann kommen wir endlich zu den News.

Boris

Heute wurde von Sony eine neue Kamera vorgestellt, nämlich die Nachfolgekamera zur Sony Alpha A1.

Es ist jetzt die A1 Mark II. Wer hätte das gedacht? Da wurde schon die Ankündigung angekündigt und viele Leute haben vieles erwartet. Aber am Ende des Tages ist es eine überarbeitete A1 geworden. Wie der Name Mark II ja auch durchaus vermuten lassen könnte. Es bleibt bei 50 Megapixeln mit 30 Bildern die Sekunde, was ich für sich genommen schon Wahnsinn finde. Aber das hatte die erste eben auch schon. Und weiterhin kann sie über AI-Funktionen, also ich sage mal Machine Learning-Funktionen, Posen von Menschen erkennen und vorausahnen, um dann eben das Fokus-Tracking möglichst gut und schnell hinzubekommen. Und jetzt wurde eben einiges verbessert. Also im Grunde genommen ist die ganze Kamera nochmal überarbeitet und modernisiert worden, auf den aktuellen Stand der Technik gebracht worden.

Der eigene AI-Prozessor ist drin, ich weiß nicht, ob das vorher schon so war. Die 30 Bilder die Sekunde, die kann man jetzt auch optional auf eine Boost-Taste legen. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob das bei der originalen auch schon so war. Ich habe das jetzt hier in der Neuvorstellung gehört. Das heißt, man kann sich die Kamera so einstellen, dass man zum Beispiel nur 15 Bilder die Sekunde hat, damit man sich nicht die Speicherkarte vollhaut und hinterher Zeit beim Sichten benötigt. Wenn du dann aber eine weitere Taste dazudrückst, während du den Auslöser noch gedrückt hältst, dann kannst du quasi boosten auf 30 Bilder die Sekunde für einen kurzen Augenblick, wenn du das dann möchtest. So hast du also beide Geschwindigkeiten mit einem Griff zur Hand.

Chris

Gaspedal sozusagen.

Boris

Ganz genau. Ist eigentlich ganz pfiffig, machst du normal und dann sagst du, oh, jetzt geil. Und dann haust du schnell die Serie drauf. Beim Precapture, ich glaube, das ging aber vorher auch schon, kannst du, also wenn du den Auslöser halb durchdrückst, macht sie schon 30 Bilder die Sekunde und speichert die ab, auch in RAW, in voller Auflösung. Und du kannst halt einstellen, ob du eine ganze Sekunde im Pre-Capture haben willst, was natürlich dann für 30 zusätzliche Bilder hinterher auf der Karte sorgt. Oder ob du nur einen kurzen Zeitraum haben willst, also wahrscheinlich bis zu 3, 4, 5 Bilder oder sowas. Das kannst du einstellen. Das ist ganz clever. Das macht Sony halt, ich glaube Canon kann das nicht, bei Nikon weiß ich es nicht genau. Das Gehäuse haben sie geändert. Da haben sie sich jetzt an dem Gehäuse der A9 Mark III orientiert. Ich weiß nicht, ob es wirklich das Gehäuse ist oder ob sie es dem nur nachempfunden haben. Damit hast du jetzt hinten das Display, sie nennen es Multi-Angle-Display. Das heißt, du kannst es einfach in der optischen Achse klappen, rauf-runter klappen. Du kannst es aber auch rausschwenken.

Ganz pfiffiges Display. Der Sucher, aufgelöst, 9,4 Millionen Punkte, also weiterhin hochauflösender Sucher. Neu soll sein, dass wenn du den Sucher auf eine hohe Bildrate gestellt hast, auf 120 Bilder die Sekunde, dass die Auflösung dann nicht merklich reduziert wird. Ob sie noch reduziert wird, weiß ich nicht. Dann kannst du 16 eigene LUTs, also LUTs, hochladen, die Lookup-Tables in die Kamera, eigene für Video, damit du dann eben eine Vorschau hast, wie dein in Log aufgenommenes Video hinterher wirken könnte. Kannst dann auch Stills davon abspeichern, um sie irgendeinem Editor zu zeigen oder ähnliches. Der IBIS in der Kamera in Zusammenarbeit mit dem Stabilisierer in dem Objektiv ist verbessert worden. Sie sprechen jetzt zentriert von bis zu 8,5 Blendenstufen Stabilisierung. Ich glaube, das ist dann auch irgendwann Schluss. In der Peripherie sind es sieben Blendenstufen. Aber das ist schon ganz ordentlich. Natürlich, der Autofokus weiter verbessert worden, dadurch, dass jetzt dieser AI-Prozessor da extra ist oder verbessert wurde. Quasi 30 Bilder die Sekunde hast du und für jedes dieser Bilder wird viermal der Fokus und die Belichtung berechnet. Also das Ding ist einfach sackschnell. Also neues Gehäuse, alles etwas besser.

Chris

Gibt es zu dieser KI-Posen-Erkennung irgendwelche Informationen? Weil Canon hat das ja rausgebracht in der, was war es?

Boris

Die 5D Mark II und in der R1, glaube ich.

Chris

Also das Ding war, dass die ja so Fachbereiche quasi hatten. Fußball, Basketball, nochmal irgendwas. Und kann Sony das jetzt bei allen Dingen oder?

Boris

Beim Menschen.

Chris

Ja, aber beim Sport sind es auch Menschen, aber da gibt es bestimmte Posen, die halt eine gewisse Bewegung andeuten und so weiter.

Boris

Ja, Kanon hat sich da ja irgendwie auf diese Ballspiele konzentriert und dann vorhergesehen, wo der Ball sein wird, wie sie das genau machen. Schwer zu sagen. Nee, das hier machen die hier. Das haben sie schon bei der A1 gemacht. Da erkennt die Kamera quasi, sie legen da gerne so ein Strichmännchen über die Figuren, wenn die da im Sucher laufen, also im Werbevideo. Das erkennt halt grob so, wo arme Hände Kopf sind und so weiter. Und das eben in der Bewegung. Und ich denke mal, dass das dem Autofokus oder dem Augentracking dabei hilft zu verstehen, dass jetzt nur kurz ein Arm das Gesicht verdeckt, aber dann der Fokus da weiter bleibt und dann nicht auf den Arm springt oder solche Späße. Könnte ich mir vorstellen. Oder es versteht halt, dass der Körper sich gerade dreht und das Gesicht gleich wieder sichtbar wird und solche Sachen.

Chris

Also da muss man erst mal Tests abwarten, nehme ich an.

Boris

Ja, aber das war bei der A1 schon gut. Und das wird jetzt hier durch den eigenen Prozessor einfach nur schneller und besser geworden sein. Also insgesamt eine ordentliche Überarbeitung. Alles noch mal verbessert worden. Sie sagen, Sie sind auch viel auf Feedback eingegangen von denen, die es tatsächlich benutzen. Klar, das ist mein Marketing. Alles schön. Aber nicht der Riesenwurf und die große Verbesserung. Es ist der Sensor wie bei der A1 auch schon. Also da ist jetzt nichts Neues, keine andere Auflösung, kein höheres ISO. Alles so gut, wie es vorher auch schon war.

Chris

War ja auch nicht schlecht vorher.

Boris

Nein, überhaupt nicht. 8K Video mit 8,6K Oversampling, pipapo. Also alles da. Und ich glaube, sie müssen sich auch gar nicht so wahnsinnig strecken. Denn ich glaube, mit dem Paket sind sie weiterhin ziemlich alleine am Markt. Das ist schon ganz gut. Interessant ist aber, dass sie auch ein Objektiv vorgestellt haben, und zwar ein sehr lichtstarkes Zoom, ein 28 bis 70 mm, also nicht ganz das 24-70, sondern ein 28-70, mit Offenblende 2, also durchgängig Lichtstärke 2, ist das FE 28-72 GM. Und das soll eine sehr, sehr hohe Schärfe haben, auch offenblendig, also bei Blende 2 gestochen scharf bis in die Ecken.

Und sie waren in der Vorführung stolz darauf oder in der Vorstellung stolz darauf, dass eben nicht mit elektronischen Verbesserungen gearbeitet wird, sondern die Korrekturen im Objektiv sind, was aber apparatische, apparatische, chromatische Apparationen, die apparatischen Chromationen, geil, ich sag dir, das wird lustig heute, die chromatischen Apparationen, die sind halt im Objektiv korrigiert, wie eben auch viele andere Fehler, die da drin rein optisch korrigiert sind. Und da waren sie sehr, sehr stolz drauf. Und sie haben das Objektiv für diese Eckdaten eben trotzdem klein und leicht gehalten. Also kompakt und leicht gehalten. Sie sind unter einem Kilo geblieben mit 918 Gramm. Auch da war man sehr stolz drauf. Das ist tatsächlich sehr günstig für so ein Ding. Sehr, sehr leicht. Der Filter hat einen Durchmesser.

Chris

Kilo als schlank und kompakt zu bezeichnen, finde ich jetzt.

Boris

Ja, für ein 2870 Blende 2, das ist schon Koffer. Also das ist schon gut. Filter 86 mm. Das ist natürlich eine große Frontlinse. Klar, kommt viel Licht rein. Es ist etwa 14 cm lang und etwa 9 cm im Durchmesser. Es ist nicht klein, aber es ist halt für so einen Zoom tatsächlich handlich. Sie wollen sehr schnelle Autofokus-Motoren eingebaut haben, damit sie eben mit der A1 Mark II da auch mithalten können. Weil es nutzt ja nichts, wenn du irgendwie 120 Mal in der Sekunde Autofokus berechnest und dann kommt der Motor nicht mit. Also das Ding soll wirklich sackschnell sein. Das Foco-Breathing ist minimal beziehungsweise unsichtbar. Da haben sie in der Vorführung auch eine schöne Demo gemacht. Es ist auch enorm, alles optisch korrigiert.

Und dann kannst du natürlich auch noch einschalten. Ich glaube in der Kamera, dass du das dann auch nochmal kompensieren willst. Und dann siehst du gar kein Focus Breathing mehr. Und den Zoom-Widerstand zum Beispiel ist auch so ein Feature. Kannst du einstellen. Also ob der weich laufen soll, der sehr, sehr leicht oder etwas mit ein bisschen mehr Widerstand laufen soll. Ich vermute gerade im Videobereich willst du ein bisschen mehr Widerstand haben, damit du nicht so ruckhaft zoomst. Kannst du einstellen. Ganz nett. Beides ist jetzt noch dieses Jahr, also im Dezember 2024, verfügbar. Die Kamera, die A1 Mark II, wird um 7.500 Euro liegen. Damit ist sie etwas teurer. Die alte lag bei 7.300, also 200 Euro mehr Einstieg für die neue Kamera. Und das Objektiv liegt bei 3600 Euro und ist damit etwa 300 Euro teurer als das Äquivalent von Canon.

Also in der Preisklasse würde ich mal von derselben Region reden. Ja, nettes Zeug, aber die meisten haben sich, glaube ich, tatsächlich über das Objektiv gefreut und die Kamera haben sie mal so als Weiterentwicklung mitgenommen. Das war so meine Wahrnehmung davon. Aber warum nicht? Sony bleibt am Ball, würde ich sagen.

Chris

So, dann haben wir noch ein Fuji-Thema. Und zwar die XM5 in Japan. Die kommt mit nur zwei eingebauten Sprachen. Nämlich Japanisch und Englisch.

Boris

Jawohl.

Chris

Und wenn du mehr haben möchtest, dann musst du mit der Kamera zum Service gehen, Geld bezahlen und die packen dir dann noch eine weitere Sprache drauf.

Boris

Genau, entweder einschicken oder zum Service Center, was halt simpler für dich ist.

Chris

Also nichts over the air oder sonst was, sondern das ist tatsächlich, da musst du hingehen.

Boris

35 Dollar und du kriegst eine weitere Sprache. Du kannst nicht sagen, ich hätte gerne Deutsch und Französisch oder so. Nein, eine. Musst dich dann für eine entscheiden. Ja.

Chris

Was meinen wir dazu? Also ist das auch wieder so eine Geschichte entlang dieser Funktionen dazukaufen. Ich glaube nicht. Also ja, du musst was dazukaufen. Ich glaube aber, ich habe mir das mal durchgeguckt und ich bin da mal in die Kommentare gegangen. Da wird die Theorie, ausgebreitet und von mehreren Leuten auch bestätigt, dass das ein Marktschutz ist. Weil die Kameras in anderen Territorien für komplett andere Preise verkauft werden zum Teil.

Boris

Achso.

Chris

Also für verschiedene Märkte gibt es Preisspannen. Und in dem Moment, wo du eine, ich lasse mal ein blödes Beispiel, fiktiv aus der Luft gegriffen, Italien. In dem Moment, wo du die Kamera nach Italien verkaufst, zahlen die Italiener dort mehr oder sie importieren sich das aus Japan und stellen halt die Sprache auf Italienisch um. Und damit das nicht geht, damit du quasi deine Marktpreise nicht kaputt machst, ist die Vermutung, dass das der Grund ist, dass sie das tun. Und schreibt einer, Sony does it all the time. Also many other manufacturers who sell outside Japan don't have Japanese Localization. Also es gibt dann tatsächlich welche, die das in den Markt verkaufen und dort dann auch die Sprache entsprechend einengen, damit du da nicht so wild in der Gegend rumshoppen kannst.

Boris

Bestätigt Andreas auch gerade in den Kommentaren bei YouTube. Hallo Andreas. Die Sprachbarriere hatte Sony bei seinen Nex-Kameras schon vor über zehn Jahren. Also vielleicht tatsächlich ein Ding, um den günstigen Einkauf in Japan und dann eben den Export unattraktiver zu machen.

Chris

Genau, Verhinderung von Grauimporten. Und Stefan schreibt es gerade im Slack.

Boris

Aber Englisch ist natürlich drin. Das heißt, sobald du mit Englisch klarkommst. Aber gut, nicht alle wollen das auf Englisch.

Chris

Jetzt ist aber doch der interessantere Teil der Meldung ist, dass nämlich um ausländischen Kunden, die in Japan leben, und Touristen, die sich längerfristig in Japan aufhalten, entgegenzukommen, werden Sie ab dem 28. November einen Sprachzusatz-Service anbieten, also einen Language Edition Service. Mit diesem Service können Sie eine Sprache Ihrer Wahl hinzufügen, Einzelheiten zu diesem Service und Anmerkungen finden Sie hier. Also Sie sagen, ja, da gibt es so Eckrandfälle quasi, die sind halt irgendwie doof und ... Dann kannst du da zumindest noch die schlimmste Kritik abfedern. Aber ich glaube tatsächlich auch, dass das ein anderes Ding ist als diese, oh, wir haben da ein Feature und das verkaufen wir für Geld. Auch weil es einem nicht leicht macht. Also stell dir vor, da wären alle Sparen drauf und die wären nun nicht freigeschaltet. Was glaubst du, wie schnell das gehackt wäre? Was glaubst du, wie schnell jemand digital aufgemacht hätte durch irgendwelche Custom-Firmware und sonstige Sachen?

Boris

Ja, oder du wirfst halt ein bisschen Geld rein und dann kriegst du irgendeinen Code, den du scannst oder abfotografierst, da weiß der Teufel was. Oder auf eine Speicherkarte irgendwas draufspielst. Aber eben, das hatte mich auch so irritiert, dass du halt zu einem lokalen Dealer musst und wahrscheinlich nicht irgendeinen Händler zu einer Werkstatt musst.

Chris

Die versuchen, das halbwegs wasserdicht zu kriegen.

Boris

Das ist aber ein Argument, dem könnte ich folgen. Also wenn man dann sagt, man hat halt in Japan günstigere Preise und will sich das sichern, dass das nicht jetzt alle irgendwie sich nach draußen exportieren. Ja, warum nicht?

Chris

Und da gibt es wahrscheinlich schon auch teilweise Rechtfertigungen dafür, es sei denn, du bist halt so ein Laden wie Adobe. Du erinnerst dich, als Adobe noch keine Cloud hatte, haben die ja teilweise außerhalb von Amerika einfach mal das Doppelte verlangt, ohne das auch nur einmal ordentlich begründen zu können. Und das bei Software.

Boris

Schwierig zu argumentieren.

Chris

Also ich will Ihnen da jetzt nicht an den Karren fahren. Ich kann verstehen, warum Sie es tun. Aber ja, als Kunde finde ich es dann nicht so toll.

Boris

Ja, als Kunde ist es halt blöd. Aber ich finde es gut, dass wir hier drüber gesprochen haben, weil daran habe ich noch gar nicht gedacht. Finde ich als Erklärung aber gut.

Chris

Bernd schreibt im Slack noch, ja, Peak-Kapitalismus muss man die Preise und vor allem die Gewinne exakt auf die Kaufkraft in jedem Markt anpassen. Die Firmen, die wollen Geld verdienen und deshalb machen die sowas. Ob das toll ist oder nicht, das müsst ihr dann...

Boris

Tangiert uns hier wahrscheinlich nicht, weil es geht ja in der News-Meldung auch um die Kamera im japanischen Markt und in so einem.

Chris

Tangiert uns schon, weil stell dir vor, du könntest dir diese Kamera für zwei Drittel des Preises aus Japan kommen lassen.

Boris

Gut, dann korrigiere ich. Tangiert mich nicht, weil es geht in der News-Meldung um eine Kamera, die auf dem japanischen Markt vertrieben wird.

Chris

Der deutsche Kameramarkt ist schon kein günstiger und das kriege ich immer noch regelmäßig mit.

Boris

Wenn ich mich mit Amis unterhalte.

Chris

Die sagen, ja, kauf dir doch die so und so. Dann sage ich, wie viel die kostet. Und dann schlagen die die Hände über den Kopf zusammen, weil die da auch günstiger ist.

Boris

Selbst wenn man berücksichtigt, dass man je nach Bundesstaat auch eine Mehrwertsteuer noch dazu rechnet, selbst dann ist es oft günstiger. Also deutlich günstiger.

Chris

Naja.

Boris

Ja.

Chris

Ich habe noch eine Eisbär-Geschichte.

Boris

Eisbär? Jetzt geht es ums.

Chris

Es geht mal wieder um.

Boris

Wohin erzählst du mir, es hätte geschneit bei euch und jetzt kommt es schon mit einer Eisbär-Geschichte.

Chris

Ich hab, ich hab, also gut, das ist, das ist eine Geschichte, die mich auch wieder so ein bisschen ratlos gestimmt hat, weil, ähm, da ist ein Video, ein KI-generiertes Video, was aus mehreren Schnipseln besteht, über ein, Eisbär-Baby oder Eisbär-Kind, was irgendwie von einem Schiff gerettet wird und dann zu seiner Mutter gebracht wird und ich versuche das mal hier kurz anzuspielen, also da sieht man, oder ein junger Eisbär.

Boris

Eisbär hängt an der Seite von so einem Forschungsschiff.

Chris

Der wird dann an Bord gebracht und wer sich das jetzt anschaut, also da kuschelt dann sogar einer von den Seeleuten mit diesem Eisbär, der ist also total zutraulich und dann irgendwann geht es dann noch weiter, dann kommt das zu seiner Mutter und dann siehst du das Eisbärkind, wie es dann mit der Mutter kuschelt und sie gucken ganz... Sehr sehnsüchtig auf die Seeleute, weil die es gerettet haben. Und so, also so eine, so eine, so eine.

Boris

Sieht so nicht gut aus, das Video.

Chris

Eine Sob-Story, nein, wenn du dir das anschaust, also wir würden das alle wahrscheinlich, alle, die hier zuhören, würden wahrscheinlich sehen, oh, da gibt es, da gibt es irgendwelche komischen Ecken, wo eine Hand durch das, durch die Pfote des Eisbärs durchmorft oder, wo der Eisbär kurz aussieht wie ein Hund und da gibt es so einige Ecken, wo du sagst, Nee, da zieht KI aus. Das ist nicht hübsch. Da sind wir irgendwie, glaube ich, einigermaßen geimpft. Zumindest noch. Aber die Essenz ist, dieses KI-generierte Video hat auf TikTok irgendwie 125 Millionen Aufrufe bekommen und Likes und Zeug und ganz viele Kommentare mit. Wie toll und das ist, dass der kleine Eisbär gerettet ist und so. Also wirklich Kommentare, wo du merkst, die Leute sagen das nicht ironisch, sondern.

Die haben das nicht gemerkt, dass das fake ist. Und ich sehe auch in letzter Zeit auf Social Media immer öfter, dass mir irgendwelche Leute einen Repost machen von irgendwelchen sehr offensichtlich generierten, Tierbabys, die mit großen Augen hinter einer Blume sitzen oder ein junges Fuchsbaby und ein junges Hasenbaby, die sich da irgendwie auf der Wiese treffen und so. Wo du wirklich, wenn du dich mit dem Thema mal beschäftigt hast, auch wenn du selber fotografierst, siehst du, das ist KI-Scheiß.

Und es ist aber ganz, ganz offensichtlich, dass die Menschheit, dass viele Menschen überhaupt nicht das Rüstzeug haben, das noch zu erkennen. Ich meine, das war klar, dass das dahin geht, aber wie schnell das gegangen ist.

Boris

Es fing alles mit der lila Kuh an, ich sag dir das.

Chris

Die haben es aber angemalt, die war echt.

Boris

Ja, aber ich sag dir, es gab Umfragen, Stadtkinder glaubten tatsächlich, Kühe können auch lila sein oder sind lila. So fing das mal an. Und wenn du dann Videos siehst, glaubst du alles.

Chris

Ich weiß. Und das erschreckt mich. Aber gerade, dass es jetzt tatsächlich schon so ist, dass viele Menschen, also 125 Millionen Aufrufe und ganz viele Kommentare und Booths und was weiß ich alles, dass da tatsächlich so viele Menschen völlig unkritisch glauben, dass das echt sei. Obwohl es ganz offensichtliche Artefakte hat.

Boris

Wer hat denn das gemacht? Also welche Intention steckt denn dahinter oder ist das einfach nur?

Chris

Das hat ein TikTok namens Mystic, TikTok-Account namens Mystic Wild gemacht, der auch ähnliche KI-Videos veröffentlicht. Also das ist Masche. Ich erzeuge hier was, was so nicht existiert. Das ist ja auch das Coole an dieser KI. Du kannst ja ein Bild machen oder mittlerweile auch Videos machen von Dingen, die so nicht existieren und die sind offensichtlich jetzt schon glaubwürdig genug. Und hier Frank zum Beispiel im Happy Shooting Slack extrem bunte Vögel sind, auch verbreitet.

Boris

Ja, ich weiß nicht. Macht er das, um dann Klicks zu kriegen, wegen Werbung oder einfach nur Kunst?

Chris

Nein, warum bist du auf TikTok und postest da Dinge? Natürlich, damit es andere Leute sehen und damit es viral geht. Natürlich.

Boris

Hast du dann was davon? Also außer Aufmerksamkeit?

Chris

Naja, eine Aufmerksamkeit lässt sich ja vielleicht irgendwie monetarisieren und so. Ich weiß nicht, wie Monetarisierung auf TikTok funktioniert. Aber erstmal musst du sichtbar werden, damit dann irgendwie Leute was damit anfangen. Und naja, was hast du davon? Fake News entscheidet heute Wahlen. Also natürlich hast du was davon im Zweifel.

Boris

Ja, deswegen war die Frage, wer das jetzt da gemacht hat, wer da jetzt dahinter steckt und da wirklich was davon hat. Ja, Mystic White.

Chris

Kannst du mal rausfinden, wer das ist?

Boris

Ja, lass mal.

Chris

Also es ist auf jeden Fall so eine interessante Geschichte und dann ist natürlich auch der Backlash interessant, also dass natürlich Menschen wie wir, die fotografieren, dann entsprechend auf die Barrikaden gehen und sagen, habt ihr eigentlich noch alle, Aber ich sage mal so, es ist halt nur eine Frage der Zeit, bis auch wir dann vielleicht nicht mehr sehen, ob das ist oder nicht.

Boris

Also ich werde da relativ schnell drauf reinfallen, weil mein Problem ist, dass ich kaum noch irgendwelche Videos oder Zeug mehr angucke, weil ich weiß, dass eh alles gefakt sein kann. Und wenn ich nicht genau weiß, von wem das kommt und mit welcher Intention das kommt, dann interessiert es mich heutzutage schon einfach nicht mehr, weil ich nichts mehr glauben kann.

Chris

Und es den Medienkonsum einstellen.

Boris

Ja, komplett. Es kann alles gefakt sein. Ich habe einfach keinen Bock, das zu recherchieren. Und ich kann dann halt aus verschiedenen Quellen gucken, ob Dinge woanders auch gemeldet werden, mit anderem Bildmaterial und anderem Videomaterial. Und dann kann ich nur ungefähre Glaubhaftigkeit mir daran ableiten. Aber sicher ist auch das schon nicht mehr. Aber solche Geschichten, also wenn ich im Social Media irgendwie ein süßes Bild oder ein süßes Video sehe, also früher habe ich die ja schon nicht lange angeguckt, aber heute gucke ich sie gar nicht mehr an. Also es interessiert mich einfach nicht mehr.

Chris

Also ich glaube tatsächlich, wir kommen über kurz oder lang nicht über so Sachen wie über solche Systeme wie Content Credentials auf. Ja, es wird sich, glaube ich, sein müssen.

Boris

Wird sich zeigen, was kommt oder wie sich das durchsetzt.

Chris

Ja, das ist ja schon, da steckt ein Konsortium dahinter mittlerweile. Also ob das jetzt im Detail super oder nicht super ist, das sei mal völlig dahingestellt. Aber ich glaube tatsächlich, dass wir ohne solche Mechanismen einfach in Zukunft eben nichts mehr glauben können. Wenn wir nicht wissen, ob das echt ist oder nicht.

Boris

Ich sehe halt noch eine gewisse Chance da drin in irgendwelche Systeme, dass so ein echtes Bild und ein echtes Video als solches irgendwie markieren kannst. Also wie diese Credentials-Systeme. Wir sprachen ja auch schon ein paar Mal hier in der Sendung darüber. Da sehe ich noch eine gewisse Chance da drin, dass das dann nicht möglich ist mit einem generierten Material, weil es eben etwas ist, was in der Kamera oder in dem Gerät stattfindet. Was ich absolut für ausgeschlossen halte, ist, dass KI-generiertes Material getaggt wird. Weil die Automatismen schlagen da auch viel. Die taggen das Falsche und lassen das Falsche durch. Also das funktioniert definitiv nicht. Das ist schon bewiesen worden. Naja, von daher. Gucken, was die Zukunft bringt.

Chris

Das ist, glaube ich, ziemlich gegeben, dass das nicht funktioniert, aber das in so ein System kommen muss, dass du einfach in Zukunft irgendwann mal, irgendwann mal sind wir an dem Punkt, wo du sagst, hat das Bild Content Credentials? Steht da, ob es echt oder fake ist? Wenn nicht, dann ...

Boris

Die Gefahr ist, wenn das einmal...

Chris

Dann werde ich es mal prinzipiell nicht akzeptieren.

Boris

Richtig. Und wahrscheinlich wirst du das in entsprechenden Newsreadern und Social-Media-Programmen dann aktivieren können.

Chris

Das kommt auch in die Webbrowser mit Sicherheit.

Boris

Ja, da kannst du ja bei Mastodon, weiß ich das, bei den Clients, da kannst du ja oft einstellen, blende mir bestimmte Wörter aus oder will ich bestimmte Dinge überhaupt sehen oder nicht. Und da wirst du dann wahrscheinlich so etwas auch einstellen können, nach dem Motto, wenn da Medien gepostet werden, die die Credentials nicht haben, und will ich den Beitrag gar nicht sehen. Muss aber natürlich erst mal kommen. Und wehe, es ist einmal gehackt und kann an irgendwelche KI-Dinge dran geklemmt werden, dann ist der Käse auch gegessen. Also ja, man wird abwarten müssen. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.

Chris

Bernd hat noch eine Anmerkung dazu, schreibt, heutzutage ist die Geschwindigkeit das Problem. Fast alles kann durch Hinschauen oder durch ein bis zwei Minuten Recherche widerlegt werden. Aber man hat ja keine Zeit. Solange es ins Weltbild passt, dann wird das geliked, weitergeleitet. Ja, genau das ist das Problem. Und deshalb arbeiten ja viele dran, das zu standardisieren, damit das eben nicht mehr nötig ist, weil du kannst nicht von jedem Menschen auf dieser Welt verlangen, die Fähigkeiten zu entwickeln, solche Sachen zu recherchieren. Da gibt es einfach genügend Menschen, die überhaupt kein Interesse daran haben.

Boris

Und dieses genau hinschauen. Also Chris, was du auch gesagt hast, ja unser einer und dann gibt es da Anhaltspunkte und dann morft da irgendwo eine Hand. Also es gibt diese Videos, wo ein Mensch im Affenkostüm durch eine Meute von Basketballspielenden Menschen läuft und in die Kamera winkt und du siehst ihn nicht. Das heißt, wenn du dir ein Video anguckst mit der Absicht, etwas da drauf zu sehen und sei es jetzt eben Basketball spielen, du willst die Körbe zählen oder du guckst dir jetzt ein Video an, weil du jetzt einen süßen Eisbär sehen willst, dann guckst du es ja erstmal nicht an unter der Prämisse, finde die fünf Fehler in diesem Video und damit bist du einfach schon raus. Also, ja, natürlich kann man das sehen und man kann das analysieren und irgendein Wellenschlag im Hintergrund wird irgendwie falsch oder unnatürlich sein, aber da guckt ja keiner hin.

Chris

Naja, vor allem niemand, der da kein trainiertes Auge dafür hat.

Boris

Ja, und ich will das Video ja nicht sehen, um zu gucken, ob es KI ist oder nicht. Ich will das ja des Inhaltes wegen sehen und deswegen habe ich im Grunde genommen aufgegeben. Also, ja. Ja, ist schade, aber ist dann so. Ist genau wie diese ganzen YouTube-Videos mit irgendwelchen ganz tollen Beatboxern, die vor einem Mikrofon stehen und vermeintlich live Beatboxen und das so wahnsinnig geil und hammerhart klingt. Tatsächlich sind das halt alles Studioaufnahmen, die wahnsinnig verfremdet und bearbeitet sind und es ist halt nur dazu gemimt.

Chris

Okay, das ist aber auch nichts Neues. Everyone, please google Milli Vanilli.

Boris

Ja, ganz genau. Und das ist das gleiche Thema, Juno, jetzt mit KI.

Chris

Lassen wir das, wir werden es nicht lösen. Aber mal drüber nachdenken. Das ist, glaube ich, eine interessante Entwicklung, die da noch vor uns steht.

Boris

Gibt es zum Beispiel auch so Videos von so einem Zauberer, der so am Tisch ein paar Zauberkunststücke vorführt.

Chris

Zaubern ist genau dieses Ding. Es ist genau dieses Aufmerksamkeitsmanagement und Ablenken.

Boris

Die können das halt live machen. Und dieses Video ist halt, wenn man sich das anguckt, dann heißt es hinterher, okay, und was ist dir aufgefallen? Und dass aber in jeder Einstellung der Typ ein anderes Hemd anhat, einen anderen Hut aufhat, eine andere Brille anhat, dass plötzlich ein ganz anderer Mensch da sitzt und den Trick performt, kriegst du alles verdammt nochmal nicht mit. Und das ist einfach so gut.

Chris

Interessant ist übrigens, Uwe hat noch einen sehr guten Punkt. Der Fehler, schreibt er, ist schon mal, dass der Eisbär dem Mann nicht die Hand abbeißt. Das ist natürlich das nächste Ding. Eisbären, zumindest erwachsene Eisbären, sind Killermaschinen und nicht süß. Auch wenn die puschlig aussehen. Kleine Eisbären, glaube ich, sind auch nicht besonders lieb zu Menschen.

Boris

Aber die großen Eisbären geben ihren Kleinen doch gern mal eine Flasche Cola.

Chris

Genau. Da hast du, das reden wir wieder über Medienkonsum. Das heißt Natürlich könntest du durch eine gewisse Allgemeinbildung, nämlich Eisbären sind scheiße gefährlich. Und da geht man nicht in die Nähe und da kuschelt man schon gar nicht damit. Durch dieses bisschen Allgemeinbildung hätte wahrscheinlich jeder, der das hat, schon mal große Fragezeichen haben müssen.

Boris

Und dann gibt es bei National Geographic die Geschichte mit, was war das, eine Taucherin oder sowas, wo dann der Seeleopard irgendwie kommt und sie füttern will, weil er ihr helfen will. Und dann irgendwann verzweifelt aufgibt nach dem Motto, wenn du jetzt nicht fressen willst, was ich dir bringe, dann gehe ich jetzt. und das war halt auch echt. Wenn du das heutzutage zeigst, dann kommen sie auch alle und sagen, ja, die Welle ist aber nicht echt da. Ist aber halt echt.

Chris

Ich sage dir, wir werden sowas wie Content Credentials kriegen, das geht gar nicht anders. Aber egal, anderes Thema.

Boris

So sieht es aus. Kommen wir doch zu mal was Größerem.

Chris

Diese Überleitungen, die sind super. Kommen wir was zu Größerem. Ja, noch kurz in eigener Sache. Der Großformat Workshop 2025 ist überbucht. Das hatten wir nicht auf dem Schirm. Also Großformat ist ein tolles Thema.

Boris

Es ist ein Thema.

Chris

Was die Fotografie grundlegend verändert, die eigene, selbst wenn man es dann nicht dauernd macht. Dieser Workshop ist tatsächlich jetzt auf Warteliste. Und das ist cool, das ist klasse, das ist toll und jetzt haben wir überlegt, was wir tun. Also es ist ein kleiner Workshop, den kannst du nicht mit, Zehn Leute machen.

Boris

Den kannst du nicht größer machen.

Chris

Den kannst du keine neuen Plätze aufmachen. Wir haben den auf fünf bis sechs Leute haben wir den ungefähr beschränkt und damit ist aber die Kapazität dann auch, weil der braucht halt viel Betreuung und Platz. Großverpasst. Ja, das geht schon. Also das würde gehen, aber man braucht einfach, es braucht Aufmerksamkeit, dieses Thema. Das ist kein wirkliches Anfangsthema. So, jetzt haben wir uns überlegt, was machen wir? Wir haben ja noch so einen zweiten Analogtermin, den wir noch nicht veröffentlicht haben, in der Hinterhand, so ungefähr. Und Moni und ich haben jetzt überlegt, ob wir den vielleicht aufmachen. Dazu bräuchten wir aber noch so ein, zwei Anmeldungen für den Großformat-Workshop, dann können wir sagen, ja, wir öffnen den zweiten Termin und dann gibt es halt zwei Großformat-Workshops, was völlig das ist also komplett gaga, aber super.

Boris

Das ist natürlich die Frage, ob die, die sich angemeldet haben, dann am zweiten Termin auch Zeit haben.

Chris

Werde ich mit den Leuten besprechen. Das wäre, wenn das passieren sollte, wäre das 11. oder 12. Oktober, das wäre also ein Herbsttermin.

Boris

Könnte schon ein goldener Herbst dann sein. Sehr schön.

Chris

Ja, wobei wir machen keine Landschaftsfotografie. Das Thema in zwei Tagen, das Thema Großformat erschließen, wird hier in der Viewfinder-Villa stattfinden und um die Viewfinder-Villa, wenn das Wetter das zulässt.

Boris

Was, denn ihr fahrt dann nicht in die Rhön? Mann.

Chris

Machen wir an einem Wochenend-Workshop nicht weiter, sonst sind mehrere Stunden Fahrt kaputt. Nee, nee, das ist schon ein Thema, was man hier sehr gut mit Architektur und Garten und Portrait-Bereich macht.

Boris

Fast ein kleines Parkartiges hinter dem Haus.

Chris

Richtig.

Boris

Das ist schon...

Chris

Richtig. Gibt schon Motive. Sollte noch jemand Interesse haben, es könnte sein, wenn ihr euch anmeldet auf die Warteliste, dass wir vielleicht dann den 11., 12. Oktober als Termin noch zusätzlich aufmachen und wo wir gerade von Workshops reden, wir haben noch Plätze frei auf dem anderen Analog-Workshop, wir haben einen Einsteiger-Workshop im April, der, verträgt noch ein paar Leute. Und dann haben wir mit unseren drei Happy Shooting Workshops hier in der Villa auch noch Termine frei. Im Juli ist Happy Shooting Licht.

Boris

Juli.

Chris

Juli, genau, das ist einer unserer Klassiker. Dann haben wir Happy Shooting Mensch. Das ist ein Klassiker Ende August. Da geht es eben darum, wie man mit Menschen vor der Kamera umgeht, wie man Menschen am besten aussehen lässt auf den Bildern. Und dann haben wir noch die Happy Shooting Seewerkstatt im März und der wird immer besser. Also die Grundthemen sind klar, aber so über die letzten zwei, drei Wochen sind noch Themen dazugekommen, weil sie tatsächlich.

Völlig sinnvoll sind an dieser Stelle und da überhaupt richtig gut reinpassen und Das sind auch Themen, die wir so vorher in der Form, glaube ich, noch nicht wirklich grundsätzlich behandelt haben. Und da reden wir zum Beispiel von dieser grundsätzlichen Frage, was hält mich eigentlich davon ab, gute Bilder zu machen? Also kannst du mir sagen, was dich abhält davon, gute Bilder zu machen die gute Kamera, die schlechte Kamera ist es sicher nicht da gibt es einfach eine ganze Menge an Dingen, die da reinfallen also was kannst du dagegen tun immer nur ein Beispiel, der innere Zensor, der in dem Moment, wo du auf den Auslöser drücken möchtest, vielleicht sagt nee, das ist doch kein gutes Bild. Kennen wir alle. Da haben wir alle in uns drin dieses Ding, wo so ein Bauchimpuls da ist, der sagt, dann sagt der Kopf so, nee, doch nicht. Wie können wir den erkennen? Wie können wir den in seinen Schranken weisen? Wie können wir ihn ignorieren? Oder ignorieren. Wie können wir auch mit dem zusammenarbeiten? Geht nämlich.

Boris

Miteinander ist immer gut.

Chris

Oder überhaupt das Erkennen von einem guten Bild, und zwar bevor du es tust. Also die Situation so einschätzen, dass du letztendlich auch da diesem Impuls vielleicht besser vertrauen kannst. Also das sind so Sachen, die da reinkommen. Natürlich das Lernen, Bilder auch durch die Augen des Betrachters zu sehen, weil in dem Moment, wo du weißt, wie die empfangende Person dann dieses Bild wahrnehmen wird und einordnen wird und so weiter, wirst du anders fotografieren können. Und das klingt alles ganz diffus, aber da stehen sehr konkrete Übungen und Aufgaben dahinter vieles auch handfestes zum Beispiel Techniken Aufmerksamkeitssteuerung, wie steuere ich das mit dem Gorilla ist ein super Beispiel, oder man lernt warum manche Bilder vielleicht dann doch so viel besser funktionieren als andere in welchen Kontexten das funktioniert oder eben nicht, und so weiter.

Boris

Das sind alles so wichtige Übungen und Erkenntnisse. Ich sage ja mal ganz gerne, wenn ich irgendwo zum Fotoauftrag gehe oder sowas, ist in dem Augenblick, wo ich schon auf den Parkplatz oder in die Gegend fahre, habe ich eigentlich schon die Augen offen. Und wenn ich aussteige und dann meine Ansprechperson suche, dann gucke ich mir schon an, wo sind denn so Möglichkeiten, wo könnte man Fotos machen? Und, Das ist natürlich ein bisschen Erfahrung, weil man dann weiß, wo was funktioniert und dann siehst du halt irgendwo das Licht und du siehst den Schatten oder du siehst den Hintergrund und hast eine Ahnung davon, was du hier vielleicht machen kannst. Das kann man üben, sowas. Ich finde es ganz schön, wie die drei Workshops so ein bisschen aufeinander aufbauen. So einmal so die Grundlagen quasi. Dann natürlich, wenn du mal weißt, was du für Licht sehen möchtest oder gesehen hast oder wie du die Aufmerksamkeit damit steuern möchtest, dann kommen wir halt zum Lichtworkshop. Und wenn du halt einen Menschen davor setzt, dann ist Licht eben auch ganz entscheidend. Und dann kommt eben der Mensch noch dazu. Die Kommunikation mit dem Menschen, die Pose des Menschen und so weiter und so fort. Also eigentlich sind die drei ganz schön aufeinander aufbauend und jeder kann da beliebig einsteigen.

Chris

Aber Seewerkstatt ist tatsächlich so, der eigentlich so viel zusammenfasst, aber auch Dinge aufgreift, die wir bisher so nicht gemacht haben, die aber sich so in den letzten Monaten immer weiter rauskristallisieren und die eben auch auf dem Klostergeister-Workshop nächstes Jahr ausführlich Thema werden.

Boris

Genau.

Chris

Also wer das möchte, wer da Bock drauf hat, dieses ...

Boris

Beim Lichtworkshop, wie gesagt, werde ich sehr gerne wieder zeigen, wie man mit kleinen Aufsteckblitzen und einem Funkauslöser sehr viel erreichen kann. Also mit wenig Geldeinsatz, mit wenig Equipment, große Ergebnisse.

Chris

Und ich mache den Teil, wo man gar kein Equipment braucht.

Boris

Außer der Kamera. Genau, verfügbares Licht. Da habt ihr auch, also das ist in der Villa, das ist, was ihr da an Licht habt, das ist einfach der Burner. Ja, ist so.

Chris

Gut, also geht mal auf happyshooting.de slash workshops und guckt euch um.

Boris

Ach, das wäre so schön, wenn wir euch mal kennenlernen.

Chris

Ich habe mir gedacht, ich müsste mal wieder über was reden, wo wir immer noch so ein bisschen leicht abfällig drüber reden.

Boris

Gar nicht.

Chris

Es als Joghurtbecher bezeichnen.

Boris

Damit hast du angefangen.

Chris

Ja, und das ist ja bei dem alten Canon EF 50er 1.8 ist das ja auch so.

Boris

Bei Mark 2. Ich habe noch einen Mark 1. Das hat ein Metall-Bajonett.

Chris

Ja, nicht so stabil. Das hat ein Plastik-Bajonett. Da ist das Gehäuse ein bisschen. Und wenn das runterfällt, dann ist es auch möglicherweise gleich kaputt.

Boris

Die langjährigen HörerInnen wissen jetzt schon, worum es geht.

Chris

Ja, weiß ich gar nicht. Ich möchte noch mal eine Lanze brechen für das 50-1.8.

Boris

Das 50-1.8.

Chris

Das 50 Millimeter Objektiv mit der Offenblende 1.8.

Boris

Oft unterschätzt.

Chris

Ich würde sogar sagen, das ist ein echtes Juwel unter den Objektiven, auch heute noch. Und das hat so ein paar Ecken, wo ich sage, fangen wir mal vorne an. Also das Ding ist kompakt und leicht.

Boris

Definitiv.

Chris

Das ist nicht groß, das ist nicht schwer. Das kannst du den ganzen Tag mit dir rumtragen. Und damit ist das, also das wäre schon mal so sinnvoll, einfach als immer drauf. Bist du einfach, irgendwie nicht schwer unterwegs. Der Preis ist auch kein teures Objektiv. Das 50er 1.8 basiert bei allen Herstellern auf dem gleichen Design. Das ist ein altes Design, was sich bewiesen hat, was nicht irgendwie neu erfunden werden muss. Ja, da kommt mal eine andere Beschichtung drauf oder sowas, aber grundsätzlich das optische Design ist fix, das ist in Stein gemeißelt und das funktioniert einfach und lässt sich vor allem auch für einen ordentlichen Preis herstellen dadurch.

Boris

Ich glaube für das Canon EF 50 1 8, wie gesagt, ich habe das Mark 1 noch mir geholt habe ich, es müssen knapp über 100 Euro gewesen sein 130 Euro oder so, wenn ich mich da richtig erinnere, war aber glaube ich gebraucht aber ja, kommt man sehr günstig dran, Punkt 3.

Chris

Das 50 1.8 ist für viele so der Augenöffner im wahrsten Sinne des Wortes für Low-Light-Fotografie. Wenig Licht. Du hast wenig Licht. Das ist heute nicht mehr ganz so wichtig, weil ich heute bei meiner Kamera wahrscheinlich auf ISO 3 Millionen anstellen kann und bei den Dunkeln sehen kann.

Boris

Bei 3 Millionen hast du schon Sterne, wo keine hingehören.

Chris

Ist okay, aber du verstehst, was ich sage. Das ist nicht mehr so das Thema, aber in dem Moment, wo irgendjemand sich eine gebrauchte Kamera holt, die vielleicht nicht so super lichtstark ist, ist das 5018 einfach eine Bank.

Damit kriegst du das erste Mal so ein, ja, auch bei wenig Licht noch ordentliche Bilder hin und natürlich auch bei wenig Licht eine gute Bildqualität. Da reden wir von den Kontrasten, von der Farbwiedergabe. Die ist bei dem 50er 1.8 auch erstmal ganz gut und auch die Unschärfen, das ist auch das erste Mal, wo viele mit so einem echten Bokeh Kontakt aufnehmen. Also mit einem 1.8er weit offen fotografieren, ja, da hast du halt ein sehr schönes cremiges Bokeh. Also sprich, die Unschärfen im Bild sind sehr ausgeprägt und das ist für viele, die von kleineren Sensoren kommen, heute fast alle vom Smartphone und von gefakten Schärfentiefe oder von einer nicht sehr ausgeprägten, weil die Kameras das halt in der Regel eher scharf mögen. Aber hast du plötzlich so ein echtes Bokeh und das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Vor allem, wenn du weit offen fotografierst, weil dann hast du nicht mehr die Lamellen, die irgendwie sechseckig oder so sind, sondern du hast halt eine runde Offenblende und damit kriegst du ein ganz anderes Bokeh hin.

Dieses Objektiv vignettiert. Und zwar, wenn du es weit offen fotografierst und nicht nur von der Helligkeit, sondern auch von der Schärfe. Also ein 50.1.8 weit offen, das ist in der Mitte super scharf, aber bis zum Rand hin wird das schon etwas unschärfer. Und jetzt hast du plötzlich ein Werkzeug an der Hand, mit dem du diese unschärfe Vignette modellieren kannst, indem du einfach ein bisschen die Blende zumachst und plötzlich, Wird es am Rand schärfer und plötzlich hast du gelernt, wie man mit Blendenvorwahl fotografiert, was du vorher vielleicht auch noch nicht gemacht hast. Also für viele ist das so ein Einstieg, so ein Einstieg in eine andere Art der Fotografie, in mehr Kontrolle über das, was du da tust und so weiter.

Boris

Ich würde heutzutage das übrigens schon wieder als sehr positiv anmerken, dass es eben nicht so ein perfektes Bild über die gesamte Fläche hat, weil es hat wieder so einen Charakter, es hat wieder so einen handgemachten Charme irgendwie, wo viele jetzt schon wieder irgendwelche Filter heutzutage drüber legen, damit das eben nicht mehr so kristallklar ist, das Bild. Und hier hast du halt wirklich die Möglichkeit, das ist ja kein verschwommenes Vintage-Foto, was du da hast, das ist wirklich, das ist ein amtlich, das war früher ein scharfes Bild. Aber heutzutage hast du da wirklich einen Charakter und das meine ich im positiven Sinne.

Chris

Genau und übrigens die Universalität dieses Objektivs, egal von wem man es kauft, wird gerade von Stefan auch nochmal bestätigt, der sagt, das ist auch herstellerübergreifend ein feines Objektiv. Ich habe so ein altes Minolta, ja, habe ich auch noch rumliegen, also ich habe die in Anführungszeichen Joghurtbecher, also die 50 1.8, wobei die jetzt mittlerweile echt stabil sind und auch nicht alle auch in den günstigeren Varianten geklappt sind.

Boris

Übrigens auch Sensorgrößen unabhängig. Also ich habe mit dem 50 1.8 am APS-C angefangen.

Chris

Reden wir mal.

Boris

Das ist so ein 80er-Äquivalent, da habe ich wunderschöne Porträts mitgemacht. Und später am Vollformat habe ich dann mehr die Reportage da mitgemacht.

Chris

Das ist der nächste Punkt. Das ist nämlich ein gutes Portraitobjektiv. Auch weil es vielleicht am Rand ein bisschen vignettiert und vielleicht weit offen ein bisschen Unschärfe macht. Das ist für ein Portrait eigentlich sogar ganz gut. Und am Kopf hast du eben 80 Millimeter umgerechnet und damit hast du deine Tiefenstaffelung nochmal anders und das ist für Portrait sehr ideal. Also auch dafür ist es einfach ein super Objektiv. Dann ist es noch für viele die erste Festbrennweite. Der Einstieg in diese ganze Welt der Festbrennweiten. Heute hat man ja, wenn man sich eine Kamera kauft, immer irgendwie so ein Kit-Objektiv oder irgendwas drauf. So ein Standard-Zoom, was halt so einen gewissen Bereich abdeckt, was super ist. Aber in dem Moment, wo du eine Festbrennweite hast, kommst du noch in eine andere Welt, nämlich in die Welt der fotografischen und kreativen Einschränkungen. Du kannst mal nicht schnell hin und her zoomen und plötzlich hast du irgendwas groß gemacht oder so. Nee, nee, du musst die Füße bewegen, du musst hingehen. Du musst lernen, was diese Brennweite dir zeigt.

Boris

Und wie die Sachen sich ändern.

Chris

Wenn du näher rangehst, weiter weg gehst und genau, da ändert sich die Perspektive. Und das ist eine grundlegende Lernerfahrung in der Fotografie, was das macht. Und last but not least, und das ist eigentlich einer meiner Lieblingspunkte, Also das 50er 1.8 oder jede Festbrennweite, aber bleiben wir mal beim 50er 1.8, weil das ist so mittelmäßig von der Brennweite. Das ist normalobjektiv. Man nennt das nicht nur aus Spaß normalobjektiv, sondern es zeigt die Dinge sehr normal an. So ähnlich wie wir sie mit dem Auge sehen, was die tiefe Stapelung angeht und so weiter.

Boris

Sagt man so oft, ne?

Chris

Sagt man so oft, ist auch nicht ganz wahr, aber es ist damit ein super Lehrer für Komposition, für Bildkomposition, weil wenn du mit einem Weitwinkel fotografierst, dann hast du halt irgendwie so, macht's boah, wenn du das Bild anguckst, weil alles komisch verzerrt ist und nahe Sachen riesengroß sind und Sachen, die auch nur ein bisschen weiter weg sind, schon sehr klein und dann hast du plötzlich andere komische, Nasendicker oder die Fetts... Also wir kennen es heute vor allem auch von den Action-Kameras. Ist halt alles, was nah ist, ist halt riesengroß und alles andere ist komplett weit weg. Und das sieht alles sehr übertrieben aus, macht wow. Das ist das Weitwinkel. Wenn du ein Teleobjektiv hast, naja, dann pickst du dir halt Details raus und die sind auch irgendwie wow, weil so siehst du die Welt auch nicht mit deinen Augen.

Boris

Und es ist sehr einfach, sich auf ein Motiv zu konzentrieren, weil du mit dem Tele schön picken kannst und den Hintergrund unwichtig machst.

Chris

Jetzt hast du dieses 50er und jetzt musst du dich plötzlich so ein bisschen anstrengen. Du musst ein bisschen mehr drüber nachdenken, ob du vielleicht irgendwie eine interessante Komposition daraus bekommst, indem du irgendwas ordentlich platzierst im Bild oder eine Geschichte erzählst. Storytelling ist übrigens auch noch ein Teil von dieser Seewerkstatt. Das gehört also da auch alles mit hinein quasi. Du lernst Storytelling mit einem 50er, weil wenn du es nicht lernst, dann kriegst du auch langweilige Bilder. Und wenn du interessante Bilder machen möchtest, dann musst du da halt ein bisschen mehr tun. Also alle diese Punkte, dass es kompakt ist, leicht ist, dass es nicht viel kostet, dass es für Lowlight geeignet ist, auch für ältere Kameras, dass es gute Bildqualität macht, aber mit bestimmten Einschränkungen, was Schärfe und Bokeh angeht, die du aber modellieren kannst, dass es dich in diese Welt der kontrollierteren Fotografie rüberbringt, dass es für Porträts super geeignet ist, dass es durch Einschränkungen dich kreativer machen wird und dass es dir noch hilft, besser zu komponieren, zu lernen. Das alles zusammen ist das 50-1-8. Und jeder, der eine Kamera hat, entweder mit Vollformatsensor oder mit einem Crop-Sensor, mit einem APS-C-Sensor, sollte dieses 50-1-8 haben und auch benutzen. Ende. Ende der Soapbox.

Wichtiges Thema. Ich finde es wirklich wichtig.

Boris

Ja, finde ich schön. Das 50 1 8. Das 50 1 8.

Chris

Ja, unscheinbar. Aber ein echtes Juwel unter den Objektiven.

Boris

Schön.

Chris

So, jetzt hast du auch noch ein paar Juwelen mitgebracht, oder?

Boris

Ja, es gibt ja nicht nur kleine Objektive, es gibt auch kleine Drucker. Und da habe ich mir ja ein paar von angeguckt. Und im heutigen dritten Teil möchte ich mal ein bisschen auf die Druckqualität eingehen, die ich jetzt vergleiche.

Chris

Es geht um diese Hosentaschendrucker.

Boris

Die Hosentaschendrucker. Also wir reden hier von Ausdrucken mit irgendwas zwischen 2 und 3 Zoll an der langen Seite. Also so Visitenkärtchen oder kleiner. Und ja, also nochmal dickes Dankeschön an alle, die mir hier geholfen haben und mir Beispiele geschickt haben. Inzwischen hatte ich von Kodak ein Mini 3 Retro hier. Das ist ein quadratisches Format. und ich habe den Canon, den QX20 hier, der macht Quadrate und Karten und konnte damit auch selbst noch ein paar Vergleiche dazu beisteuern. Auf dem Postweg ist auch noch ein Instax, das normale Instax-Format, das kleine Format. Da bin ich auch noch gespannt, was da kommt. Das wird wahrscheinlich im Laufe der Woche kommen. An dieser Stelle schon mal recht herzlichen Dank dafür. Aber was ich bisher an Qualität sagen kann, möchte ich hier mal in aufsteigender Reihenfolge der Druckverfahren kundgeben. Und dann habe ich hinterher ein paar Bilder, die ich euch dazu noch zeigen kann im Vergleich. Da gehe ich noch mal drauf ein. Chris hat sich hier schon an der Seite mal eingeblendet. Hier lohnt sich also wieder Video zu schauen. Und ich werde die Bilder dann auch wieder in den Blog auf happyshooting.de in eine kleine Galerie packen. Zu dieser Episode, was haben wir, 874. Gut. Zink, also Zero Ink.

Chris

Das verwirrt mich immer noch, dass sie das so nennen wie das Metall.

Boris

Zink, so heißt es halt, meiner Meinung nach, die schlechteste Druckqualität. Was erstaunlich ist, weil wenn man tatsächlich mal Makroaufnahmen von dem Druck macht, ist es eigentlich ein sehr scharfes Druckbild. Also es werden tatsächlich sehr, sehr präzise die Kristalle, die Farbkristalle aktiviert in dem Papier. Also das ist kein Wischi-Waschi-Druck in dem Sinne. Es sind sehr, sehr präzise Pixel, die da gesetzt werden. Aber mir scheint, dass die Qualität der Drucker da stark abnimmt und die relativ schnell anfangen, irgendwelche Fehlpixel zu produzieren, Streifen zu machen. Die Farben sind nicht so echt, weil du hast irgendwie 256 Farbabstufungen nur und so.

Chris

Das liegt, glaube ich, auch am System. Das Zink ist halt, es ist, glaube ich, schwierig, das wirklich so präzise hinzubekommen, dass dann auch überall immer alles 100% so sitzt, wie es einen sitzen müsste.

Boris

Also wenn du rein die Auflösung siehst auf dem Papier, könnte es deutlich, deutlich besser sein. Und interessant ist, dass ich YouTube-Videos gesehen habe von Zinkdruckern, wo die Leute begeistert sind, was da rauskommt und sagen, keine Streifenbildung im Gegensatz zu anderen Zinkdruckern. Weil es gibt verschiedene Hersteller, die Zinkdrucker anbieten. Zum Beispiel auch HP mit so einem Drucker. Und dann sind die Leute ganz begeistert. Aber dann kriege ich tatsächlich mal Muster von Zinkdrucken und sage mir, na, nee. nicht wirklich. Also die Beispiele, die mir vorliegen, sind meines Wissens mit einem Xiaomi Mi Drucker gedruckt. Und wie gesagt, ein HP zum Beispiel macht mit einem Sprocket, so heißt der Drucker, auch Zinkdrucker. Und die kommen relativ gut raus bei diesen YouTube-Videos. Da ist der Drucker aber natürlich noch neu. Schwer zu sagen, wie das dann aussieht nach einem halben Jahr, ob dann einfach da irgendwas nachlässt in dem System. Grundsätzlich ist es aber so, dass man die Motive wirklich sehr gut erkennen kann. Und wenn man jetzt irgendwie wirklich auf Reisen ist und irgendwie ein kleines Lächeln in die Gesichter zaubern möchte vor Ort, ist das mit Sicherheit weiterhin eine sehr, sehr gute Wahl, weil du hast eben nur das Papier, kein sonstiges Verbrauchsmaterial, den Drucker und einen Akku und fertig ist der Lack. Aber es ist halt nicht wirklich ein Foto meiner Meinung nach, es ist halt ein Bild.

Die Muster, die mir vorliegen, sind sehr streifig die Kontraste sind viel zu hart, sind unausgewogen die Farben, ich habe hier aufgeschrieben, sind eher geschätzt weit weg vom Original, das sieht alles schon sehr falsch aus wenn du zum Beispiel sehr, sehr feines Spinnennetz im Sonnenaufgang hast das kannst du mit dem Auge quasi nicht sehen, das Spinnennetz Ich war erstaunt, als ich Makroaufnahmen gemacht habe, dass das Spinnnetz tatsächlich gedruckt ist und zwar sehr, sehr fein, sehr, sehr präzise, präziser als bei allen anderen, nutzt aber nichts, weil die Kontraste so falsch sind, dass du es mit dem Auge nicht siehst auf diesem sehr, sehr kleinen Papier. Das ist dann sehr schade. Und das Papier ist tatsächlich sehr klein. Das ist das kleinste Format. Wie gesagt, für unterwegs, für Reisen, für ein kleines Lächeln vor Ort ist das sicherlich gut. Schön ist, dass das Papier selbstklebend ist. Also kannst die Rückseite abziehen und dann kannst du es direkt irgendwie ins Gästebuch oder in dein Tagebuch reinkleben. Das ist praktisch. Nicht so schön ist, dass die Papiere nicht wasserfest sind. Das heißt, wenn da mal irgendwie ein Glas Wasser drüber kippt oder du im Regen bist damit, dann löst sich das Papier an und die Kristalle in dem Papier lösen sich auf und dann hast du halt Farbschmierer rein, das Bild ist dann zerstört. Das ist ein bisschen schade.

Ansonsten bin ich zumindest jetzt in weiterer Recherche dazu gekommen, dass alle diese Mini-Drucker, wo ein Ausdruck so irgendwo von 70 Cent bis 1 Euro liegen pro Druck, alles selbstklebende Papiere sind. Und nur der Kodak, zu dem ich jetzt komme, der hat kein selbstklebendes Papier, ist einfach nur Papier, dafür aber ein Ausdruck so um die 30, 40 Cent.

Chris

War das nicht letztes Mal, als du behauptet hast, dass das Kanon das nicht hätte auf dem Papier?

Boris

Ganz genau. Ich war total überrascht. Ich habe das so mitbekommen. Da gab es in der Postshow letztes Mal, das ist an dieser Stelle eine Korrektur und Ergänzung, vielen Dank da an den Slack. Da hieß es, es gibt auch selbstklebendes Papier stellt sich raus, es gibt nur, selbstklebendes Papier für den QX20, also beide Formate sowohl das Quadrat als auch das Kartenformat, also das QS und das QC Papier sind selbstklebend, man kann da die Rückseite abziehen, das erschließt sich mir nicht sofort, ich weiß nicht, ob das sich anderen Leuten sofort erschließt Ist da keine Anmerkung auf der.

Chris

Schachtel oder sowas?

Boris

Ja, auf der Kartenschachtel siehst du jemanden, der hier so ein Papier abzieht.

Chris

Na, dann ist es doch offensichtlich.

Boris

Bei der Quadratpackung siehst du das nicht. Doch, jetzt wo ich sage, auf der Quadratpackung ist es auch drauf. Bei der Werbung war es nicht drauf. Du musst nur gucken.

Chris

Weißt du.

Boris

Es hat sich mir nicht erschlossen. Ich bin zu doof, ich bin zu alt. Danke an den Nachtrag. Aber das erklärt die Preise. Alle, die selbstklebend sind, 70 Cent bis 1 Euro, je nach Einkauf. Kodak ist deutlich günstiger im Verbrauchsmaterial, klebt aber nicht selbst. Dafür kannst du den weißen Rand unten abmachen.

Chris

Und kannst dir richtig schnell eigene Sticker machen damit. Nicht günstig, aber ...

Boris

So, und der Kodak Mini 2, da habe ich Muster hier zugeschickt bekommen und den Kodak Mini 3 hatte ich selber hier und habe selber Muster gedruckt und die haben beide im Prinzip dieselbe Druckqualität. Und zwar eine sehr gute Druckqualität. Also die Bilder sehen tatsächlich sehr, sehr gut aus. Die haben eine gute, also wirken so fürs Auge sehr scharf, sehr knackig. Das kommt wirklich sehr, sehr schön. Also toll. Streifenfrei, soweit ich das mit einem bloßen Auge zumindest sehen konnte. Im Makro-Bild sieht man leichte Streifen, aber man muss schon wissen, wo man hinguckt. Beim Mini 3, den ich hier hatte, sind die Streifen stärker. Ich muss dir sowieso Schattierungen vorstellen. Etwas unter einem Zentimeter Abstand sind so leichte Streifen, als ob das vom Transport nicht sauber läuft oder so. Jetzt habe ich aber...

Chris

Das geht aber nach Fehler.

Boris

Ich habe auch den Verdacht, dass das Gerät, was ich hier hatte, fehlerhaft war, weil es war sehr, sehr laut. Ich habe das auch zurückgeschickt, also vielleicht ist es auf einen Fehler zurückzuführen ich kann die Streifen in den Drucken von Mini 2 sehen, unter dem Makro ähm, Naja, wer weiß, vielleicht ist der Vorschub einfach nicht so präzise. Die Auflösung auf jeden Fall hoch genug, um mit bloßem Auge keine Treppchen oder sowas zu sehen. Klar, unter der Vergrößerung siehst du dann die Pixel. Das Spinnnetz im Sonnenaufgang ist gut zu erkennen. Ich zeige, wie gesagt, gleich noch Beispiele dazu. Die Kontraste scheinen mir etwas reduzierter zu sein auf dem Bild. Und die Bilder wirken etwas heller, als ich es erwartet hätte. Aber da scheint halt die App oder die Bearbeitung der Bilder dagegen zu gehen, weil Drucke normalerweise eher sehr dunkel ausfallen und da wird die App halt dagegen steuern und sie tut das hier beim Kodak relativ kräftig, dieses Gegensteuern. Die Größe ist super. Hier das Querformat, was ich bekommen habe, deutlich brauchbarer als bei dem Zink-Format. Also wirklich ein schönes, schönes, großes Bild. Und wie gesagt, um die 35 Cent pro Druck alles gut und es ist wasserfest. Also macht auch nichts, wenn da mal ein Glas Wasser drüber kippt. Alles ganz gut.

Ja, dann habe ich den Canon QX20 hier gehabt. Der kommt jetzt nur in der Reihenfolge hinter dem Kodak, weil ich ihn erst hinterher hatte. die Drucke sind vergleichbar. Also der Canon und der Kodak als gleiche Druckverfahren und ganz ähnliches Druckergebnis. Es unterscheidet sich in Farben, es unterscheidet sich in der Schärfe. Ich habe auch beim QX20 eine schwache Streifenschattierung. Manchmal, bei manchen Motiven, meine ich sie mit dem Auge zu sehen. Unter der Lupe sehe ich sie dann.

Egal. Stört aber nicht weiter. Die Auflösung wie beim Kodak hoch genug fürs Auge, wahrscheinlich identisch. Die Farben sind beim Canon und jetzt kann ich halt wenig sagen, ob es am Drucker liegt oder an der verwendeten Software, weil natürlich jeder Hersteller auch eine eigene Software hat und die machen natürlich unter der Haube Dinge mit den Bildern. Aber beim Kanon kommen die Bilder weniger stark gesättigt raus und deutlich weniger stark nachgeschärft. Das wirkt dann erstmal, wenn man sie direkt neben das Kodak-Bild liegt, etwas flauer oder es scheint unscharf oder verwaschen zu sein, ist am Ende aber näher dran am Original von den Farben. Und der Kodak steht sich da auch manchmal mit seiner, wie ich finde, übertriebenen Schärfung auch im Weg bei feinen Details, die dann beim Kodak wieder unscharf aussehen und beim Kanon nicht, weil du eben keine Halos generierst. Also da ist mal das eine, mal das andere besser. Manchmal wirkt das Kodak einfach knackiger und irgendwie gefälliger auf diesem kleinen Format. Beim Kanon scheint es mir näher im Original zu sein. Das Format ist ein Stückchen kleiner als beim Kodak. Also Kodak ist das Größte jetzt von diesen Thermosublimations-Mini-Druckern. Der Canon ist ein kleines bisschen kleiner. Nicht viel, aber ein kleines bisschen dann eben doch.

Dafür kannst du beim QX 20 Quadrate und auch Karten drucken. Du musst allerdings für 20 Drucke dich entscheiden, was du haben willst, weil du ja eine Farbkassette einlegst. Und ich vermute jetzt, wenn du die Quadratfarbkassette eingelegt hast. Das ist wie bei Analogfotografie.

Chris

Wenn du Schwarz-Film reintust, hast du Schwarzmein.

Boris

Das muss ich entscheiden. Also ich vermute, dass wenn du die Farbkassette für die Quadrate reingelegt hast, dann könntest du auch ein Kartenpapier reinlegen und in der App sagen, du willst eine Karte drucken. Wenn du aber die Kassette für die Karten eingelegt hast und legst dann ein Quadratbild rein, könnte ich mir vorstellen, dass die Ränder nicht bedruckt werden, weil dann die Folie auch schmaler ist. Habe ich nicht ausprobiert, ist nur ein Verdacht von mir.

Werde ich vielleicht mal testen. Ja, wie gesagt, auch selbstklebende Papiere. Danke an den Slack. Das war lustig. Das ist wirklich lustig. Und auch hier sind die Drucke wasserfest. Alles gut. Ja, und der Instax White, der ist jetzt hier gar nicht mal Vorreiter wegen der besten Druckqualität. Hat aber halt das größte Format. Also der Instax White ist das größte Querbildformat. Das sieht natürlich sehr, sehr ansprechend aus. Und das, was man da in der Hand hält, ist die Bilder, die mir hier vorliegen, sind in der App mit diesem Vivid oder Lebendig oder wie es heißt, Modus gedruckt. Nicht mit dem Standardmodus. Wenn man bei Instax mit dem Standardmodus druckt, dann kommen solche verwaschenen Retrofeeling-Bilder dabei raus, die man mögen muss. Aber man kann das in der App einstellen, dass man das nicht haben möchte. Und dann kommen da tatsächlich, und das hat mich wirklich erstaunt, richtig gute Farben, richtig gute Kontraste, richtig gute Auflösung raus. Das ist wirklich ein Foto. Und ja, hatte ich nicht mit gerechnet. Und die Auflösung ist auch wieder hier für den Betrachtenden mit bloßem Auge völlig ausreichend. Unter der Lupe siehst du dann halt auch hier die Pixel. Allerdings ist die Schärfe deutlich schlechter als bei allen zuvor genannten. Ähm.

Da habe ich tatsächlich versucht, mir zu überlegen, warum das so ist. Und jetzt ist es ja so, dass es tatsächlich Fotopapier ist, was belichtet wird im Drucker von einer entsprechenden Zeile, die eben belichtend über das Papier fährt. Und ich habe so den Verdacht, dass der Fokuspunkt für die Belichtung an der Oberseite des eingelegten Papiers liegt, er aber tiefer im Papier drin liegen müsste. Das ist so mein Verdacht, weil so fühlt sich das an, als ob der Fokus knapp daneben liegt bei jedem Pixel.

Chris

Bei welchem?

Boris

Beim Instax. Beim Instax-Point. Also wenn du unter die Lupe guckst, dann hast du immer den Eindruck, der Pixel könnte schärfer sein, als er ist, wenn er nur richtig fokussiert wäre. Also so wirkt das.

Chris

Du bist sicher, dass das nicht am Format selber liegt? Dass das Medium, was da belichtet wird, vielleicht einfach nicht fein genug auflösen kann?

Boris

Das weiß ich natürlich nicht. Das kann am Medium liegen. Aber da du Treppchen siehst, Also du siehst Pixeltreppen, aber unscharfe. Es kann jetzt am Medium liegen, dass da eben ein Film belichtet wird und da Flüssigkeiten im Spiegel sind und weiß der Teufel was. Ich könnte mir aber vorstellen, wenn man jetzt ein Maker wäre und würde so ein Ding mal zerlegen und könnte da im Mikrobereich den Fokus anpassen.

Chris

Ja, nee.

Boris

Wahrscheinlich geht es nicht.

Chris

Ich meine, das Prinzip ist folgendermaßen. Bei diesem Instax genauso wie bei Polaroid. Das ist das La-He-Prinzip. Du hast eine Belichtung, die quasi durch eine Plastikfolie auf die Rückseite von diesem Bild geschieht. Das ist ja ein Integralformat, also ein integriertes Ding. Und jetzt wird entwickelt, das heißt jetzt wird quasi eine Paste entwickelt. Die sich in diesem breiteren Randbereich, da wo das Bild breiter ist, in einer Tasche befindet. Das wird quasi zwischen zwei Stahlwalzen durchgezogen oder geschoben. Und damit wird diese Paste gleichmäßig über dieses Bild verteilt, innen hinter diesem Plastik. Das heißt, du hast jetzt auf der Rückseite das belichtete Negativ. Und jetzt hast du diese Paste. Und diese Paste hat jetzt mehrere Funktionen. Die hat zum einen die Funktion, diese belichtete Rückseite, das Negativ, erstmal vor Licht zu schützen. Du kannst ja so einen Instax einfach auf den Tisch legen und dann passiert nichts. So, dass das eine und das andere ist, natürlich sind da auch diese Entwickler-Compounds drin, die dann jetzt das Bild entwickeln, aber nicht nur das, sondern das Bild wird jetzt vom Negativ quasi belichtet und diffundiert nach vorne durch, weil diese Paste, die da das Licht schützt, also die Paste, die vom Licht schützt, ist auch gleichzeitig das Weiß des Fotos.

Verstehst du? Also das, was du weiß siehst, ist diese Paste aber in getrockneter Form und das, was du bunt siehst, das kommt eben, ist von hinten nach vorne durchdiffundiert und dieser Diffusionsprozess, und da bin ich mir sehr sicher, ist jetzt halt, da ist ein bisschen Abstand. Diese Paste hat ja eine gewisse physische Dichtdicke, also das ist ja ein Viertel Millimeter dick oder so und dieser Diffusionsprozess, der ist ja nicht in eine Richtung, der diffundiert ja generell durch dieses Zeug durch und wird damit auch während dieser Bewegung durch das Substrat quasi sich ausbreiten, ganz klar. Wenn du an einen Tropfen in eine trockene Watte irgendwas tropfst, dann saugt sich das ja auch in alle Richtungen rein.

Boris

Also wie gesagt, vom schärfer Eindruck fühlt es sich so an, als wenn der Fokus beim Belichten nicht passt. Aber es mag eine andere Ursache sein.

Chris

Ich glaube nicht, dass das besser geht. Aber vielleicht kann mir das jemand mal so erklären. Das ist ja falsch, was ich sage.

Boris

Das hat halt zwei Effekte. Zum einen ist es halt nicht so knackig, nicht so scharf wie bei den Thermosublimationsverfahren. Auf der anderen Seite ist das, was du in der Hand hält, einfach echt ein Foto. Also das wirkt wirklich wie ein analog gemachtes Foto, weil es eben keine übertriebene technische Perfektion hat, aber eben in diesem Druckmodus auch nicht so übertrieben effektartig auf Retro und ausgeblichen getrimmt ist. Sondern es ist wirklich ansprechend, muss man wirklich sagen. Also wer jetzt den Instax White gekauft hat, hat damit sicherlich nicht viel falsch gemacht. Ja, das war erst mal so mein Eindruck. War für mich überraschend gut. Aber wie gesagt, im direkten Vergleich mit den anderen deutlich weniger scharf. Was generell ein Problem bei den Druckern zu sein scheint, ich kann es jetzt nicht für den Instax sagen und für den Zinkdrucker, aber für die Thermosublimationsdrucker konkret für den QX, mit dem ich das hier getestet habe und mit dem Kodak Mini 3, mit dem ich das getestet habe. Wenn du ein recht hochauflösendes Foto hast, Die Hersteller empfehlen auch, ein hochauflösendes Foto zu nehmen und nicht irgendein kleines Thumbnail-Bild oder das kleine WhatsApp-Bild oder sowas zu nehmen, wobei die gar nicht so schlecht sind, die WhatsApp-Bilder.

Heutzutage jedenfalls. Sie empfehlen also, ein hochauflösendes Bild zu nehmen, damit die Software auch ein bisschen Material hat, um das zu drucken und die drucken auch streckenweise mit 200, 300 dpi oder sowas, nagel mich nicht fest. Also das ist schon eine recht hohe Auflösung. Ist ja auch nur ein kleines Format, die müssen da schon ein paar Pixel unterbringen. Jetzt habe ich aber das Problem, wenn du ein hochauflösendes Bild hast und auf diesem hochauflösenden Bild hast du viel drumherum und das Motiv selbst ist zwar knackenscharf, aber relativ klein im Bild. Dann wird das natürlich auf einem kleinen Bilderformat noch kleiner, wer hätte das gedacht. Aber obwohl die Schärfe vom Druck ausreicht, um die Details dieses kleinen Motivs hoch aufzulösen, wirkt das Bild hinterher unscharf. Wenn du mit der Lupe drauf guckst auf den Druck, dann siehst du diese Details. Das Bild ist scharf gedruckt, die Details sind alle da. Aber weil das Bild so klein ist, sieht dein Auge sie nicht mehr und dann sieht das Bild unscharf aus.

Also generell ist die Empfehlung bei diesen kleinen Drucken nicht so diese Wow-Motive, diese Panorama-Motive zu nehmen mit viel Landschaft und einem kleinen Menschen irgendwo in der Mitte, sondern diese kleinen Formate leben tatsächlich von großformatigen Motiven. Das ist jetzt auch keine super Überraschung, aber man muss es ja auch alles mal ausprobiert haben, wie das sich so ergibt. Ja, das ist erstmal so die, meine Zusammenfassung für die Druckqualitäten. Ich habe auch inzwischen natürlich aus erster Hand Reviews, weil ich den Kodak Mini 3 selbst getestet habe und weil ich den QX20 selbst getestet habe. Da würde ich aber sagen, gehen wir dann vielleicht in der nächsten Sendung nochmal drauf ein.

Chris

Gibt es einen Teil 4?

Boris

Würde ich sagen, machen wir einen. Das wird sonst hier zu lang. Aber Qualität zusammenfassend kann man sagen, mir gefällt die Thermosublimation sehr, sehr gut. Leider eben auch der Abfall in Form dieser Kassetten und dieser Folien. Ich kann ja hier so eine Abfallkassette in die Kamera halten. Ähm, Du hast halt eben hier, das ist vom Kodak, das ist eine Gesamtkassette, da war hier das Papier mit drin und an der anderen Seite sind zwei Rollen, wo die Folie halt durchgezogen wird und nach zehn Drucken beim Kodak hast du halt den Abfall. Bei Canon ist es ein bisschen besser, da hast du halt nur diesen Bereich mit den Folien, das kleine Stückchen hier, die zwei Farbfolien und das Papier kommt ohne Kunststoffkassette, das kommt lose, die Kassette ist quasi im Drucker eingebaut. Das heißt, du hast dann nur die Folie als Abfall mit ein bisschen Kunststoff drumherum und es hält dann für 20 Drucke. Also du hast dann alle 20 Drucke den Abfall. Damit schon mal mehr als halbiert gegenüber Kodak. Gefällt mir ein bisschen besser. Ja, so ist es erst mal. Ja, hat mich schon ganz gut überzeugt. Vielleicht fange ich doch mal wieder an, mir ein analoges Tagebuch zu nehmen und Fotos einzukleben. Soll ja so ein Ding sein.

Chris

Mit so Ecken, um die Bilder reinzuschieben.

Boris

Die kleben ja selbst, die Bilder, weißt du?

Chris

Ja, ja.

Boris

Ich weiß es nicht. Ich weiß dann immerhin nicht, wo stelle ich sie denn hinterher hin? Ich habe doch keinen Platz. Ich muss hier mal aufräumen. Ich bräuchte mal, wie heißt die? Marie Kondo. Ich muss mal gucken, wenn ich Dinge anfasse, welche machen die? Die hat doch, glaube ich.

Chris

Selber auch aufgegeben mittlerweile. Seit die Kinder hat, hat die doch aufgehört mit dem Aufräumen.

Boris

Meinst du?

Chris

Ja, kein Witz. da war doch irgendwas, dass die gesagt hat, ich mach das jetzt nicht mehr, weil das hat keinen Zweck oder sowas ähnliches.

Boris

Kaum ist man im echten Leben schon, funktioniert das nicht mehr, oder wie?

Chris

Naja.

Boris

Blöd. Schön. Also echt nochmals dickes, dicke Dankeschön.

Chris

Beste Community von Welt.

Boris

Das hat mir so geholfen mit den Drucken, die ihr mir hier gemacht habt. Wirklich ganz, ganz großes Kino.

Chris

Tja.

Boris

Schön.

Chris

Apropos großes das Kino.

Boris

Ja.

Chris

Haha. Ich habe noch einen Videotipp und zwar, gibt es eine Doku, die ist schon 2020 erschienen, die ist im Kompletten auf YouTube und zwar war der Originaltitel An Impossible Project und heißt jetzt The Revenge of Analog. Und das ist die Geschichte von Impossible, von dem Impossible Project. Das kennen jetzt viele vielleicht gar nicht mehr, aber es passt so ein bisschen in diesen Analogteil rein, den du mit Instax hier gehabt hast. Und zwar haben die, ja, hat damals die Firma Polaroid Insolvenz angemeldet und dann hat ein Herr Florian Kapps.

Ein Österreicher, der hat dann gesagt, das muss doch irgendwie gerettet werden mit dieser analogen Sofortbildfotografie und hat dann im Prinzip so ein Projekt losgetreten, um Polaroid zu retten und die haben dann tatsächlich die letzte Polaroid-Fabrik quasi gekauft. Und diese Doku geht so ein bisschen eben über das Impossible Project, welche Irrwege es gab, welche Erfolge, welche Misserfolge es gab, bis hin zum dann irgendwann dem Rauswurf von Florian Kapps, der ist nämlich da nicht mehr, wie dann der weitere Weg von Impossible weiterging, bis hin zur späteren Wiedervereinigung mit der Marke Polaroid. Weil die haben ja dann irgendwann nicht mehr unter Impossible verkauft, sondern haben dann tatsächlich die Marke quasi an Bord geholt und Polaroid ist eigentlich Impossible. Also das hat eine ganz, ganz interessante Geschichte. Das ist so eine generelle Doku über das Thema Analog. Also es geht auch über die Fotografie hinaus.

So ein bisschen digital und analog, so auf zwei Enden des Spektrums quasi, bis hin zum Analog Research Lab von Facebook. Die haben ein Research Lab zum Thema Analoges und auch bis hin zum Südbahn Nobel Hotel vor den Toren Wiens, das seit den 70ern geschlossen und unverändert geblieben ist. Also diese Doku ist cool, da wirst du viel Hintergrund bekommen, wie sich das so entwickelt hat über die Jahre.

Boris

Übrigens wo du gerade da bei Polaroid und Impossible bist das ist auch ein schöner Einwand von Jochen bei den klassischen Polaroids und eben auch das was Impossible hier nachgebaut hat für die Polaroid Kameras da hast du in dem Abfall eben nicht nur deine Kunststoffkassette wo die Papiere drin waren sondern in dieser Kassette ist auch eine Batterie drin die du dann eben auch mit eine Pouchzelle.

Chris

Ist da drin also.

Boris

Das ist da bei Polaroid dann nochmal eine Stufe härter bei Instax nicht Bei Instax ist der Akku im Drucker und die Papierkassette hat nur das Papier und den Kunststoff.

Chris

Wenn ich mich recht erinnere, korrigiert mich, wenn es nicht stimmt, aber ich glaube, das ist richtig. Wenn ich mich recht erinnere, ist sogar Polaroid der Finder dieser Pouchbatterien, also dieser gefalteten flachen Batterien. Die haben das, glaube ich, damals für die Polaroid-Kameras erfunden, diese Batteriebauform, um damit diese Kameras erst möglich zu machen. Weil die hatten ja keine eigenen Batterien, sondern die Batterie hat immer der Film mitgebracht.

Boris

Genau.

Chris

Spannend. Polaroid ist übrigens, warum die Polaroid heißen. Wegen Polarisation. Weil die, ursprünglich Polfilter gebaut haben. Für Brillen und so weiter.

Boris

Ah, okay. Dann haben sie den Markennamen dann für ihre Kameras benutzt.

Chris

Und in dieser Kamera geht wohl einiges mit Polarisation einher.

Boris

Okay. Spannend.

Chris

Tja.

Boris

Der Name ist Programm.

Chris

Jetzt kommen wir aber zum Verlosen. Ja. Ermitteln einer Gewinnerin, eines Gewinners, der Mini-Aufgabe.

Boris

Die Mini-Aufgabe. Wir haben 15 qualifizierte Teilnehmende.

Chris

Und Jürgen, unser Sponsor, ein Hoch auf Jürgen, hat uns unter anderem folgendes Ding aus seinem Fundus geschenkt für diese Verlosung. Und das ist eine Fototasche. Also ich mach die mal auf. Das ist, ich muss mal das Mikrofon aus dem Weg tun. So, das ist von Kullmann ein, erstmal so ein blauer Beutel und dann machst du den auf und dann, also wir sind nicht von Kullmann gesponsert, sondern von Jürgen.

Boris

Von Jürgen gesponsert.

Chris

Und da drin ist eine Tasche, die hat oben so ein Zugband, die hat einen Griff.

Boris

Die hat sind auch noch außen zwei Fächer.

Chris

Die hat hinten noch einen Reißverschluss für irgendwelche flachen Dinge und innen drin sind dann so.

Boris

So Fächer und Inlays kannst du dir wahrscheinlich einrichten.

Chris

Nein, man hört den Klettverschluss. Da kommt auch nochmal so ein Ding mit, um das innen aufzuteilen. Und das Ganze, also das ist keine Fototasche, die ich mir umhänge, sondern das ist eine Fototasche, die irgendwo in mein Gepäck mit reinkommt zum Beispiel. Oder an Stellen, wo ich halt irgendwie Kamera und Fotozeug unterbringen möchte in gepolsterter Form. Und ja, dann, aber nicht so jetzt als Fotorucksack oder sowas. das nicht. Und das Ganze in so einem Beutel, den man dann auch so zumachen kann, der ist dann noch ein bisschen geschützt, ich glaube gegen Feuchtigkeit und so.

Boris

Du müsstest halt auch ohne den Beutel schön als Inlay für Koffer benutzen können. Oder ich habe schon gesagt, so im Autokofferraum, so in so einem Seitenfach, da passt das bestimmt gut rein. Ja, praktisch.

Chris

Das geht auf jeden Fall jetzt an die Person, die hier gezogen wird bei den Bildern. Ja, und übrigens der Hinweis, solltet ihr, die gerade zuhören, irgendwie Fotozubehör oder sowas verkaufen, wir suchen Sponsoren. Nicht wahr?

Boris

Gerne, bei uns melden.

Chris

Bei uns melden. Wir haben jetzt muss ich schon mal kurz den 15 haben wir. Hey, 15. Dann lohnt sich das ja richtig. 15, hier in dem Browser bitte, da sind sie. Ich mach es noch ein bisschen breiter. So, 15 Bilder zum Thema Mini. Mini. Also, müssen wir jetzt wieder abwechselnd würfeln, bis es 2015 hat.

Boris

Fang ruhig an.

Chris

Ich soll anfangen?

Boris

Ja, klar.

Chris

Gut. 0,3. Ich habe eine 3 gewürfelt.

Boris

Ich tue. So schnell kann das gehen.

Chris

Tut mir leid, du darfst heute nicht.

Boris

Alles gut.

Chris

Ja, bei uns im Dokument, die 3 ist auch hier die 3. Das stimmt also überein. Und zwar von einem Mini Cooper. Von Gomez El Bravo. Mini, fast schon ein richtiges Auto. Was sehen wir? Wir sehen ein schwarz-weißes Foto mit wenig Kontrast, mit ja schon fast so einer ich weiß auch nicht, also das ist so eine Wolkenvignette oder so eine Nebelvignette oder eine, Fotoplattenvignette auf jeden Fall ist das ein Foto, von einer Rückseite eines Mini Cooper man sieht das Logo, man sieht den Schriftzug Cooper drunter und man sieht oben den, kleinen handlichen Scheibenwischer und.

Ich weiß nicht wie diese Vignette zustande kommt. Was ist denn das für eine Technik? Also allgemein, der Schwarzpunkt ist relativ hoch, also das wirkt dadurch so ein bisschen ausgewaschen. Das sieht fast schon aus wie ein echtes Analogbild und es gibt auch keine Exif-Daten dazu. Insofern könnte das sogar sein, dass das irgendwie ein sehr verwaschenes Analogbild ist. Aber vielleicht auch nicht, vielleicht ist es auch mit irgendeinem Plugin entstanden oder so. Also schnell erkennbar, wer sich mit Automarken auskennt, wird sofort erkennen, worum es geht. Ich habe gerade noch gucken müssen, ob das irgendwie ein Modell ist oder in groß, aber ich glaube an den Details, an dem Scheibenwischer sieht man schon, dass das wahrscheinlich eher.

Großes, also ein Originalauto ist und kein kleiner Nachbau. Das sieht man vielleicht auch ein bisschen an dem Dreck auf der Scheibe hinten und so.

Boris

Ja, aber der Unschärfeverlauf ist wirklich interessant. Also ob das nachträglich gemacht ist oder ob das eine Doppelbelichtung ist oder kann es nicht sagen. Erzähl gerne mal was zum Making of.

Chris

Andi fragt, ob es eine kaputte Linse ist. Nee, kaputte Linsen machen sowas nicht. Kaputte Linsen funktionieren so nicht, leider.

Boris

Sieht aus wie so nachträglich nochmal Nebel oder sowas. Irgendwie nochmal reingearbeitet, zweite Ebene oder sowas. Schwitzen.

Chris

Also.

Boris

Ja, erzähl gerne mal. Aber schön. Also es passt natürlich. Mini, schön zentral.

Chris

Genau.

Boris

Passt.

Chris

Gomes El Bravo, du hast eine Kullmann-Fototasche gewonnen. Du schickst bitte deine Adresse und den Hinweis, Kullmann-Tasche, Mini, Aufgabe an chris.happyshooting.de chris.happyshooting.de Uwe sagt Vaseline. Nee, das ist auch, glaube ich, keine Vaseline auf der Linse. Das hat man in den 70ern gerne gemacht für so einen dreamy Look, aber da hast du dann nicht so scharfe Elemente drin, sondern dann ist das völlig unscharf an den Stellen. Das geht mit Vaseline auch nicht. Ja, wir wissen es nicht. Vielleicht wird er sich melden und uns Bescheid geben, was er da getan hat. So. Was haben wir denn noch?

Boris

Schön ist, nimm mal die Nummer 4 gleich. Konstenza ist der Username. Konstenza. Das sind die Pflastersteine oder die Straßensteine mit der Begrünung dazwischen. Minimalistisch ist da der Titel.

Chris

Es gibt Pflanzen, die minimal Platz benötigen.

Boris

Genau. Und wir sehen halt so, wie so Kopfsteinpflaster ist es nicht, aber diese kleinen Pflasterbausteine, die halt ein bisschen Fuge haben. Und in der Fuge hat sich halt Moos gebildet und so kleine Blättchen wachsen da draus hervor. Und das Ganze ist hier ein Querformat. Wir sehen oben am Bildrand einen Stein, der fast über die Breite geht, aber schön links und rechts die Fuge hat am Bildabschluss. Und unten eben genau versetzt dazu, dass so knapp außerhalb von der Mitte die Fuge senkrecht runtergeht. Und links und rechts ein Stein ist, die dann jeweils aus den Bildkanten hinauslaufen. Und in dieser Fuge, eben dadurch, dass es grün ist, gegenüber diesem grau-blauen Stein, wobei ich die Steintux-Textur auch klasse finde mit den vielen Farben da drin, aber dieses Grün in dieser doch relativ breiten Fuge zeichnet sich schön deutlich ab. Und ich finde halt diesen Minimalismus so schön. Zum einen, das Bild ist sehr minimalistisch gestaltet, das passt gut, aber eben auch diese mini kleinen Pflänzchen und Blättchen, die zu sehen sind und die mini feine Struktur. Es passt einfach alles sehr schön.

Chris

Ich habe eine Kritik an dem Bild. Und zwar, dass sich der Mensch hier selbst im Bild verewigt hat, indem er von links unten einen Schatten draufhört. Das ist tatsächlich bei solchen Nahaufnahmen gerne ein Problem, dass du dir selber im Weg stehst und dann irgendwie im Bild auftauchst. Das lässt sich natürlich lösen durch Fotografieren von einer anderen Richtung, also sprich sich selber auf der anderen Seite positionieren oder man geht ein bisschen weiter weg und, zoomt wieder ein bisschen rein oder nimmt eine längere Brennweite, dann lässt sich da der eigene Schatten vielleicht auch ein bisschen noch ausgrenzen. Das wäre das Tüpfelchen auf dem I für mich bei diesem Bild, wenn du sagst ja, jetzt also das ist, wir meckern auf hohem Niveau natürlich.

Boris

Aber man kann das natürlich in der Nachbearbeitung machen, indem man es ein bisschen anhält und ein bisschen die Kunde passen, aber es ist schwierig. Ja, definitiv.

Chris

Nun gut.

Boris

Hast du noch eins?

Chris

Ja, da sind viele gute Sachen dabei. Also wir haben noch einen Mini Cooper, aber wir haben auch, das fand ich eigentlich ganz schön, scharfe Dinger von Dietmar. Weil es ist halt eine, also ein Foto von zwei Taschenmessern. Großes und kleines. Die gibt es in verschiedenen Größen und die sind beide so mit dem Hauptmesser quasi so halb aufgeklappt, liegen die so auf dem Rücken, dass die Klingen nach oben zeigen und das so ein bisschen wie, Kind und Eltern oder so. Ja. Vor allem, weil das Kleine auch noch einen Korkenzieher hat.

Boris

Ja, ich wollte gerade sagen, das sieht so komplett aus. Das sieht halt wirklich aus wie eine Miniaturversion vom Großen. Und ich meine, mach mal mit dem kleinen Korkenzieher einen Korken raus. Was ist denn das für ein Korken?

Chris

Nein, du weißt ja nicht, wie groß das Große ist. Aber von der Schärfentiefe und so sieht das schon aus, als ob das da echt wäre. Das ist nicht reinkomponiert später.

Boris

Also ich kenne die ja auch, diese kleinen Minimesser. Aber ich bin mir das nicht bekannt.

Chris

Eins für kleine Korken und eins für große Korken. Die kleinen Messer haben normalerweise eher so Pinzetten und Zahnstocher und so Zeug drin.

Boris

Schön.

Chris

Ja, fand ich schön, weil das einfach so simpel einfach ist. Ja, genau. Christian Nobis, das nennst du ein Messer. Das ist ein Messer.

Boris

Ja, ich bin ja auch so ein Messer-Fan. Ich habe ja alleine hier vor mir auf dem Schreibtisch zwei kleine Klappmesser liegen. ja.

Chris

Ja und dann noch wohl dem oder der, die kleine Figuren zu Hause hat, so aus dem aus dem Modellbaubereich. Sophia W. Zum Beispiel schreibt oh oh, das wird teuer und hat ein Stück Sand irgendwo und darin steht eine Figur, die ja so ein Typ, der so aus dem Bild rausguckt, irgendwo hin. Also mehr so wie jemand, der so jetzt einen Kommentar zu der Situation ablässt und ja, das macht irgendwie Spaß. Schön, also so ein Kästchen mit ein paar so kleinen Figuren hatten wir schon ein paar Mal hier bei den Aufnahmen dabei. Also Sophia, Sophia, danke dafür. Sehr hübsch.

Boris

An alle, danke für die rege Teilnahme, sind wirklich grandiose Motive wieder. Macht wirklich Spaß, sich das immer anzugucken, wenn ihr da an den Aufgaben mitmacht. Das ist eine schöne Sache. Und die aktuelle Aufgabe läuft ja noch, das ist die Dunstaufgabe. Die läuft jetzt noch bis zum 28.11. Und da bin ich schon gespannt, was wir da sehen werden.

Chris

Und wir haben was zu verlosen für die nächsten Aufgaben. Vielleicht ist das auch nochmal so ein kleiner, winziger Ansporn, dass da vielleicht so möglicherweise... Genau, also danke an Jürgen. Ja.

Boris

Schön.

Chris

Und dann haben wir noch... Also eigentlich wäre es jetzt rum.

Boris

Wir haben ja noch ein Feedback. Was ist denn ein Feedback?

Chris

Ich vergesse immer das Feedback. Ich habe ja noch extra eine Markierung gemacht. Also wir haben Feedback. Und zwar noch von Martin. Martin hat uns einen Videolink geschickt. Und zwar schreibt er, Hallo Happy Shooter, hier ein Videohinweis. Firmenbesuch bei ARRI und spannende Technikübersicht. Was denn eine Kinokamera so ausmacht? Sehr zu empfehlen. Ist ein bisschen länger. Du hast ein bisschen reingeguckt in das Video.

Boris

Ja, es sind so knapp 18 Minuten irgendwie. Aber es wird wirklich mal drauf eingegangen, wo ist denn der Unterschied bei einer Filmkamera im Vergleich zu einer normalen Kamera oder einem Smartphone? Warum ist das wichtig? Wie kommt das zustande? Also mal so ein bisschen Details, Farbe, Schärfe, Auflösung etc. Ganz nett.

Chris

Genau. So, jetzt wären wir aber am Ende. Aber wir haben noch ein One More Thing, wo ich heute drüber gestolpert bin und dachte, das müsste man doch auch mal kurz hier Ich lese.

Boris

Nur allein den Titel hier.

Chris

Es ist ein Fotokalender Das ist ja die Zeit der Fotokalender Du brauchst so was, was du dir in die Wand hängen kannst und das Jahr ist bald zu Ende für 2025 müsstest du einen neuen Kalender kaufen und, das hat jetzt auch jemand gemacht und zwar gibt es den Kalender, Dogs Pooping in Beautiful Places.

Boris

Toll.

Chris

Hunde, die in schönen Landschaften gerade einen Haufen machen. Ja, ich finde, das ist eine super tolle Idee. Also wer da Spaß dran hat, soll das gerne tun. Ja. Ja, guckt euch, guckt ins Video rein oder folgt dem Link und dann gibt es noch einen, den hat uns der Matthias geschickt. Lieber Chris, Anhängendes lief mir heute über den Weg für den vermutlich äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass du diese herrliche Karikatur noch nicht kennst, hänge ich sie an. Es geht um eine Karikatur vom ja, vom, unnachahmlichen Perscheid. Kennen wir. Und Perscheid hat unter anderem diese Karikatur gemacht. Leider lebt er nicht mehr. Da siehst du einen Mann mit einer Frau und sie fragt ihn, hast du einen Film eingelegt? Und er guckt durch die Kamera und sagt, ja, hab ich. Und wer das jetzt wissen will, der soll bitte schön das Video angucken und am Schluss analog kann man auch so machen. Das war es jetzt aber wirklich, oder?

Boris

Ich denke schon. Vitos hat noch eine Frage, nämlich sein Bild taucht nicht in der Liste auf, ob er da noch irgendwas eintragen muss. Wenn ich mir das angucke, hast du zwar den Tag HSB Mini vergeben, aber ich sehe nicht, dass es in der Happy Shooting Gruppe steht. Das muss da hin.

Chris

Wer das wissen möchte, in Zukunft geht einfach auf happyshooting.de slash Aufgaben.

Boris

Ganz runter scrollen.

Chris

Und dann scrollt ihr runter und da unten sind die häufig gestellten Fragen und da ist das genau erklärt, wie ihr euer Bild da dann sauber reinkriegt, damit sie auch teilnehmen kann.

Boris

Und ich sag's ja jedes Mal an. Foto machen, bei Flickr hochladen, in die Happy Shooting Gruppe stellen und den Tag vergeben.

Chris

Ich find das faszinierend, wie oft dann doch noch sowas. Aber okay, du sprichst halt, du nuschelst halt, weißt du?

Boris

Es ist auch viel, es ist auch schnell, Videos kein Problem. Mach's bei der nächsten mit, denkst an die Happy Shooting Gruppe und dann taugst du da auch mit auf. Tut mir leid, wenn du jetzt nicht drinnen zu sehen warst, aber so funktioniert es halt. Wir gucken dann nur auf die Gruppe. Aber beim nächsten Mal, wie du es hau rein.

Chris

So, und ihr geht jetzt mal fleißig Workshops buchen auf happyshooting.de slash Workshops. Wir kommen nächste Woche wieder. Bis dann. Macht es gut. 3, 2, 1.

Boris

Happy Shooting!

Shownotes


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