#875 - Ohne Titel

Veröffentlicht 28 November 2024

Audioplayer

Jetzt hören

#875 - Ohne Titel

Veröffentlicht 28 November 2024

0:00-0:00
Lautstärke
Geschwindigkeit

Transkript
Boris

Happy Shooting, Folge 875. Ohne Titel. Die heutige Folge wird euch präsentiert von William Eggleston.

Chris

Hier, Happy Shooting, der Fotopodcast. Also man kann sich schlechtere Sponsoren wünschen, oder?

Boris

Ja, wenn's mal so wäre, aber das lösen wir nachher in Hoffnung. Chris, da hast du ja wieder einen tollen Einfall gehabt.

Chris

Ja, irgendjemand muss da ja hin, wenn uns keiner Geld gibt, weißt du?

Boris

Aber er lebt noch.

Chris

Er lebt noch, ja. Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Jawohl.

Chris

Ja, William Eggleston, einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Also er wird oft als der Vater der Farbfotografie bezeichnet. Und der Mensch kommt aus Amerika und hat damals im Prinzip zu Zeiten, als die Farbfotografie noch belächelt wurde von den ernsthaften Künstlern, die natürlich schwarz-weiß fotografiert haben, hat er das Ganze mal eben schnell revolutioniert und hat Alltägliches zum Kunstwerk erhoben. Wir haben ja schon mal über ihn geredet. Also das hier zum Beispiel.

Boris

Das Dreirad.

Chris

Das Dreirad, das ist halt bekannt. Und überhaupt gehört dieses Buch William Eggleston Guide in jeden Bücherschrank von Menschen, die sich mit dem Thema Fotografie beschäftigen.

Boris

Wenn ihr nach William Eggleston sucht, bei Google zum Beispiel auf die Bildersuche geht, dann werdet ihr auch ein Dreirad aus sehr tiefer Position fotografiert finden.

Chris

Zum Beispiel, aber also wirklich banale Sachen, Parkplätze, Straßenschilder, Cola-Maschinen alles was bunt ist kann man sagen auf eine Weise, naja ja auch aber auf eine Weise die halt so ein bisschen, das Ungewöhnlich im Gewöhnlichen zeigt und das ja also der Mann ja wir kommen gleich in der Sendung nochmal auf ihn, der hat schon der weiß schon was er tut, Und er lebt noch. Ich glaube, 85 ist er jetzt.

Boris

Aber er hat uns natürlich nur insofern gesponsert, als dass er Wegbereiter der Farbfotografie war. Aber kein direktes Sponsoring hier.

Chris

Naja, das ist immer schwierig. Wen packen wir am Anfang hin? Weil ich finde schon, die Sendungen sollten von jemandem präsentiert werden. Und das sind halt dann irgendwie auch Leute, die einen irgendwie...

Boris

Aber wir müssen nur aufpassen, dass wir niemanden nennen, der hier nicht genannt werden möchte. Nicht, dass wir dann hier noch mit Anwälten zu tun kriegen. Wer weiß das schon? William Eggleston, was?

Chris

Was hast du für Vorstellungen?

Boris

German Podcast? No!

Chris

Never, never, ever. Ja. Dann noch mal kurz die Erinnerung. Wir hatten letztes Jahr oder letzte Woche, ich hatte letzte Woche das Happy Shooting Weihnachtswichteln ausgerufen. Weil ich finde irgendwie die Idee schön, dass wir in einer, wie auch immer, kleinen mittleren Gruppe irgendwie uns gegenseitig beschenken. Und dazu habe ich so ein Wichtel-Ding eingerichtet auf Wichtelmania.com.

Boris

Ah nein, dass es diese Webseite gibt.

Chris

Ey, da gibst du, es gibt mehrere. Es gibt tatsächlich mehrere dazu. Das ist nix, ja, das ist ja auch naheliegend.

Boris

Toll.

Chris

Also letztendlich ist das ein Geschenketausch. Alle, die dabei sind, tauschen geheim untereinander Geschenke aus. Also ihr kriegt nächste Woche ist die Ziehung. Alle, die da mitmachen, bekommen dann eine andere Person zugewiesen und der Person schenkt ihr dann was. 10, 15 Euro, nichts Wildes. Und die, die da mitmachen, die tragen quasi ihre Adresse da ein und vielleicht noch ein paar Hinweise darauf, was sie interessiert, aber ist nicht bindend und dann, sind mittlerweile elf Leute an Bord. Du hast dich vorhin auch noch eingetragen. Vorher waren es zehn, jetzt sind es elf. Und ja, Und nochmal, es geht also wirklich jetzt nicht darum.

Boris

Es könnten noch ein paar mehr mitmachen. Macht es ein bisschen spannender. Komm, geht da mal hin. Das kostet kein Geld. Einfach nicht mal eine E-Mail oder irgendwas. Also es ist tatsächlich einfach nur auf die Webseite gehen, Namen reinschreiben, mit dem Häkchen bestätigen und bei Geschenkwunsch halt nicht reinschreiben, was ihr haben wollt, sondern eine Anschrift.

Chris

Die Anleitung steht ja da.

Boris

Die jeweils andere Person euch was hinschicken kann.

Chris

Wenn ihr da eure Anschrift nicht reinschreibt, dann kriegt ihr auch nichts, Weil dann weiß die andere Person nie, wo sie es hinschicken soll.

Boris

Genau. Und damit das System halt, also damit ihr wisst, was euer Eintrag da ist, bekommt ihr eben so einen geheimen Link. Und den könnt ihr euch per E-Mail schicken lassen. Den müsst ihr aber nicht. Den könnt ihr einfach in die Zwischenablage kopieren von der Webseite und euch in den Kalender schreiben oder irgendwo hinschreiben.

Chris

Privacy Protection vom Feinsten ist das.

Boris

Also ihr braucht keinen Account oder irgendwas anlegen. Also kommt Leute, macht mal mit. Lasst uns ein bisschen Spaß haben.

Chris

Genau. Und Fotodinge natürlich. aber jetzt nichts Wildes, nichts Schlimmes und darf auch gebraucht sein, wenn es in gutem Zustand ist und wenn es vielleicht für die Person sinnvoll ist. Also kein Schottwichteln, keine kaputten alten Dinge irgendwie da reinhauen, das wäre doof. Aber ja. Steht aber alles auf der Website.

Boris

Selbstgebastelte UV-Filter, Tassenuntersteller.

Chris

Selbstgebastelte UV-Filter ist so schlecht nicht die Idee.

Boris

Eigentlich schon.

Chris

Nicht wahr?

Boris

Ja, Stück Pappe. Das ist immer ein guter UV-Schutz. Nein, komm Leute, kein Schrottwicht. Macht mit, kommt dagegen.

Chris

Also in den Shownotes findet ihr den Link zur Anmeldung. Da könnt ihr teilnehmen und ja. Nächste Woche ziehen wir und ab dann läuft das Ganze. Dann dürft ihr euch um die Geschenke kümmern.

Boris

Prima.

Chris

Und vielleicht habt ihr ja noch irgendwas, was in einem Gasanfall bei euch gelandet ist und ihr habt das nie benutzt. Das war ja so der Auslöser dafür. Und ja, dann schauen wir mal.

Boris

Ich hätte ja schon eine Idee, wenn meine mir zugewiesene Person nicht zu weit weg ist.

Chris

Mal gucken, dann erschreckst du die. Ding Dong. Klick. Das würde ich mich erschrecken, wenn du plötzlich vor der Tür stehst. Und du den Paparazzo machst.

Boris

Genau. Sehr schön.

Chris

What happened? Gut. Noch ein kurzes in eigener Sache. Ich habe letztes Mal kurz drüber gesprochen. Der Großformat-Workshop hier in der Villa nächstes Jahr im Juni ist ausverkauft. Ist voll und jetzt haben sich tatsächlich noch ein, zwei Leute interessiert für das Thema. Das haben wir beschlossen, einen Extra-Termin aufzumachen.

Boris

Ihr macht einen zweiten Großformat-Workshop.

Chris

Es gibt einen zweiten Großformat-Workshop. Ich muss mal gucken, ob ich das hier mal eben schnell scheren kann. Hier, die Workshops. Es gibt einen zweiten Großformat-Workshop, einen Extra-Termin im Oktober. 11. und 12. Oktober. Und da sind jetzt noch, Drei, vier Plätze frei. Also wer Interesse daran hat, am Thema Großformatfotografie, auch vielleicht auch mit dem Hintergrund, dass ja Intrepid gerade Großformatverschluss, elektronischen Verschluss mit Objektiv und so auf den Markt gebracht hat.

Boris

Ist sie schon da? Oder wollen sie noch? Ich weiß es jetzt nicht.

Chris

Wann Kickstarter? Bin mir nicht ganz sicher. Bin mir nicht ganz sicher. Aber bei denen bin ich mir ziemlich sicher, dass das auch kommt, wenn es angekündigt ist. Naja. Ja, also hätte ich nicht erwartet, dass das Thema dann doch so interessant ist, aber nehme ich gerne. Das Thema liegt mir sehr am Herzen. Das Thema, ist ein gutes Lernthema. Man nimmt viel mit und man bekommt dann auch sehr gute, Inspiration für die restliche Fotografie. also ich kenne Leute, die nach Großformat dann nicht unbedingt ständig Großformat weiter fotografiert haben, sondern dann aber anders und besser fotografiert haben. Und Kamera braucht auch keine eigene. Wir haben hier ich glaube sechs Stück im Haus oder so im Großformat. Also wir können Kameras zur Verfügung stellen.

Boris

Ja, cool.

Chris

Ja, und dann gibt es noch die Seewerkstatt im März. Da kommen jetzt auch schon die Anmeldungen rein.

Boris

Genau, das sind dann die mit uns beiden.

Chris

Genau, Happy Shooting Licht im Juli und Happy Shooting Mensch im August. Und sonst noch diverse Dinge. Also geht mal auf die Workshop-Website und guckt euch mal um. Vielleicht ist ja ein Weihnachtsgeschenk dabei.

Boris

Ach, ich würde mich freuen, wenn die stattfinden. Wir haben jetzt 25 Mal wieder Workshops aufgemacht.

Chris

Wir haben lange keine mehr gemacht hier in der Villa. Das ist ja jetzt quasi so ein ja, wie nennt man das?

Boris

So ein ein Reboot.

Chris

Ja, Reboot klingt so das klingt so dramatisch, aber es ist irgendwie so, ja, back to the roots wieder.

Boris

Also ja. Nee, wäre schön, wenn es klappt, weil dann lernen wir euch auch mal kennen, das macht immer sehr viel Spaß und in der sehr kleinen, intimen Atmosphäre da in der Villa, das sind kleinere Workshops, wir haben da maximal zehn Teilnehmende so in der Größenordnung. Das ist immer sehr, sehr schön und immer sehr fruchtbar. Also eine sehr steile Lernkurve in der Regel. Können schnell auf Fragen eingehen und Dinge üben.

Chris

Also mit steiler Lernkurve meinst du, es wird in kurzer Zeit viel vermittelt. Das klingt immer so anstrengend, steile Lernkurve.

Boris

Ja, es ist ein Workshop.

Chris

Es geht darum, sich was zu erarbeiten, aber es geht auch darum, Spaß zu haben.

Boris

Aber wir haben auch leckere kulinarische Pausen. Alleine deshalb.

Chris

Nee, es geht auch darum, sich gegenseitig ähm... Sich gegenseitig Dinge beizubringen, sich das Ganze in eine angenehme Atmosphäre zu machen. Hier ist es, glaube ich, ziemlich chill.

Boris

Ist es.

Chris

Das funktioniert schon.

Boris

Also, guckt mal rein. Schaut mal, meldet euch an. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn das klappt.

Chris

Genau. News. Wir haben Foto-News. Und wir werden sie benutzen. Kodak stoppt die Produktion im November.

Boris

Was für eine Produktion?

Chris

Film.

Boris

Okay.

Chris

In Rochester.

Boris

Im November. Keine Filme mehr von Kodak?

Chris

Kann ich mir nicht vorstellen. Nein, nein. Es ist natürlich eine Meldung, die klingt natürlich total dramatisch.

Boris

Eine Klick-Meldung.

Chris

Das war jetzt Clickbait quasi.

Boris

Oder Listenbait.

Chris

Nee, also Kodak hat jetzt die Produktion eingestellt. Und zwar, um Upgrades in der Fabrik zu machen. Kodak?

Boris

Nach 1960 jetzt ein Upgrade oder was?

Chris

Naja, ich meine, wenn du dir diesen Dreiteiler von hier, von Destin, Smarter Every Day angeschaut hast in der Kodak-Fabrik, dann hast du schon gesehen, also das sind ganz ordentliche Maschinen und da ist auch Technik am Start, die halt seit 60 Jahren da ungefähr vor sich hin rattert. Und ich kann mir schon vorstellen, dass es da so an der einen oder anderen Ecke ein bisschen, Neuerungsmöglichkeiten gibt, also sie pausieren die Filmproduktion für eine Modernisierung der CEO von Kodak hat das in, ich glaube in den Quartals, Quartalsbericht oder so hat er das erzählt da haben die so einen Call und dann wurde halt gefragt und sagt, ja, wir machen Investitionen in Werkupgrades, weil das Thema Film für Kodak ein wachsendes Geschäftsfeld bleibt.

Boris

Das ist krass. Aber wir haben es gesagt, analog ist wieder am Kommen. Kameras werden wieder gebaut.

Chris

Sie werden gesucht. In den letzten Monaten immer wieder jetzt hier eine neue Kamera, da eine neue Kamera. Wir kommen nachher noch zu einer neuen Kamera wieder. Also es hört nicht auf. Der Marktwert der Filmproduktion wird auf 7,2 Milliarden US-Dollar geschätzt im Jahr. Es ist kein kleiner Markt.

Boris

Es ist nicht nichts.

Chris

Und als das rauskam, ist dann auch gleich die Kodak-Aktie mal 5% hochgegangen. Ja, also es ist ein zentraler Wachstumsbereich für Kodak. Neben Chemikalien, klar, Kodak Chemie, aber also nicht nur die, die du jetzt zu Hause kaufst, sondern alles mögliche, was sie da machen. Und sie machen auch Substratbeschichtungen für Elektrofahrzeuge.

Boris

Okay, whatever.

Chris

Ich weiß nicht mehr, ob das jetzt vielleicht für Batterien ist oder für irgendwelche Sachen, Motoren, weiß ich nicht, aber Dinge müssen beschichtet werden und wenn jemand das gut kann, dann ist das Kodak, weil die beschichten ja diese dünnen Plastikfolien, wo nachher der Film draus wird mit zwölf Layern im Mikrometer-Bereich, also so ein Film ist ja ein hochkomplexes, also der Film ist eines der komplexesten Produkte überhaupt, wenn du da mal guckst, dass die das schaffen, so in einem Durchgang auf dieses Plastiksubstrat, zu zwölf Schichten in verschiedenen Farben und sonst was drauf zu gießen quasi.

Boris

In präziser Stärke.

Chris

Und das aber in exakten Stärke. Das darf nicht kleiner, dicker, dünner sein, sonst ist die Qualität nicht. Und da dürfen keine Blasen sein und das muss einfach Smarter Every Day.

Boris

Da ist das zu sehen.

Chris

Genau, Smarter Every Day. Wir haben es schon mal hier verlinkt. Vielleicht findet jemand die alten Links noch. Hab sie gerade nicht parat. Aber ja, also die Filmbranche, die boomt so vor sich hin.

Boris

Ja, also selbst, analog hat mich ja nur kurz wieder gefangen. Ich war wieder kurz begeistert und meine Begeisterung ist dann schnell wieder gesunken, weil ich dann den Aufwand gescheut habe.

Chris

Es ist Arbeit, ne?

Boris

Es ist Arbeit, ja. Also vor allen Dingen nach dem Fotografieren. Ja. Und das wollte ich einfach nicht mehr, aber nach wie vor kann ich diese Begeisterung natürlich durchaus nachvollziehen und nach wie vor, glaube ich, ist das sehr gut, wenn man weiterkommen möchte in der Fotografie, also wenn man jetzt die digitale Fotografie kennengelernt hat und damit eingestiegen ist und man möchte irgendwie nochmal weiterkommen und ein neues Verständnis dafür entwickeln, glaube ich, dass analog ein sehr sehr guter Weg sein kann, weil also zum einen, weil es entschleunigt ist, weil man sich ein bisschen mehr Gedanken muss, aber auch weil man so viel andere Möglichkeiten im Nachgang hat, das Ergebnis zu beeinflussen und so viel lernen und verstehen kann. Das ist schon toll.

Chris

Analoge Fotografie macht, und das ist tatsächlich wissenschaftlich belegt, macht kreativer. Es hilft dir, kreativer zu werden. Und, sie macht am Ende zufriedener. Auch das ist wissenschaftlich belegt. Also Analogfotografie hat viele Vorteile und ich kann es nur jedem empfehlen. Wir machen übrigens auch einen Workshop dazu für Einsteiger. Also wer das mal lernen möchte, auch das gibt es nächstes Jahr. So.

Boris

Auf jeden Fall.

Chris

Ja, ihr seht es schon auf dem Bildschirm. Neues Analogthema. Es gibt eine neue analoge Kamera.

Boris

Ja, und die ist jetzt ja sowas von an mir vorbeigegangen. Ich hatte relativ wenig Zeit die letzten Wochen.

Chris

An mir auch. Film Never Die.

Boris

Was ist denn da jetzt? Eine neue analoge Kamera. Aber keine Spiegelreflexe oder sowas, was Kleineres.

Chris

Film Never Die heißt die Firma. Die Kamera heißt Mana.

Boris

So heißt die. Finde ich ja geil.

Chris

Die Kamera ist Nana, kostet 230 Dollar, ist aus Metall, ist eine 35 Millimeter Film, Point and Shoot. Und ja.

Boris

Schön.

Chris

Ja, ich bin noch so ein bisschen hin und her. Das ist ein Projekt von Gary Wong. Gary Wong ist, wenn man dem mal nachguckt, der war mal so ein Finanzer irgendwo bei irgendeinem Hedgefund-Unternehmen oder so. Also dann ist er da, glaube ich, gegangen worden und dann hat er sich mit seiner Leidenschaft selbstständig gemacht, nämlich mit Filmen und hat irgendwie erstmal so einen Polaroid-Shop irgendwo aufgemacht, so einen Online-Shop zum Thema Sofortbild und so. Und in der Zeit hat er sich halt mal angeguckt, was da so geht. Und es sind ja jetzt 2024 tatsächlich die Pentax 17, also diese Halbformat-Kamera rausgekommen, die Rolli 35 AF von Mint und eben jetzt diese Nana und sonst auch nur so ein paar Projekte rund um Analog. Und die wurde wohl Oktober 2023 angekündigt. War dann, glaube ich, ein Kickstarter-Projekt. und es ist jetzt also, Es ist eine Kamera. Die ist jetzt aber nicht so, ich sag mal, völlig ausgefuchst. Die sieht hübsch aus. Aber die ist von der Technik her jetzt ein bisschen...

Boris

Also eine Handteller, große Point-and-Shoot.

Chris

Man sagt, also Filmfans sagen, sie sieht aus wie eine Contax T2. Das ist wohl so die Inspiration gewesen. Das war damals auch so ein bisschen ein Klassiker. Und sie hat halt einen Fixed Shutter, also 125 Sekunde fix. Eine Blende F11, die ist glaube ich auch relativ fix und ein 31mm Objektiv mit einem Element du kannst schon ungefähr ausdenken wo das hingeht die Bilder aus dem Ding, ich habe jetzt keinen echten Vergleich aber das ist quasi so wie eine klassische alte Point and Shoot die hat keinen Fokus, sondern alles ab 1,30m oder 1,50m ist halt scharf, also so hyperfokal eingestellt und sie sagen, dass sie wohl noch an irgendeinem Attachment arbeiten, dass man da noch irgendwie was draufstecken kann, um einen anderen Fokus hinzubekommen. Wahrscheinlich Nahlinse oder sowas, nehme ich an. 300 Gramm schwer, mit Doppel-A-Batterien, also noch nicht mal hier eingebauten Akku, sondern das ist irgendwie ja, weiß gar nicht, wozu die eine Batterie braucht überhaupt, aber okay. Blitz hat sie, genau deshalb braucht sie.

Boris

Filmtransport vielleicht? Nee, das ist ein Blitz.

Chris

Achso, ich weiß nicht, ich habe mich nicht damit beschäftigt, das ja auch komplett an mir verwandelt.

Boris

Ich glaube nicht, dass da ein Hebel zum Spannen ist. Kann sein, muss aber nicht.

Chris

Und eine zweijährige Garantie.

Boris

Also eine recht simple Kamera, aber eine neue Analogkamera.

Chris

Also retro halt. Sehr retro. Aber warum auch nicht?

Boris

Warum auch nicht?

Chris

Es gibt offensichtlich einen Markt dafür, wenn solche Produkte dann ordentlich gebackt werden.

Boris

Also auch gerade, wenn es Kickstarter ist, das machst du ja nur, wenn genügend UnterstützerInnen dann schon dabei sind. Also ja.

Chris

Ja, er sagt, also das ist so ein Passion-Projekt. Also der, ich glaube auch, also ich behaupte jetzt mal, dass der, der war ja mal Financer. Vielleicht hat der einfach... Vielleicht musst du ja nicht so auf die Kohle gucken, weil vielleicht kann man das mit dem Hintergrund vielleicht einfach auch so machen. Und wenn es nichts wird, wird es halt nichts. Ich weiß es nicht.

Boris

Ja, er wird schon wissen, was er tut. Aber erst mal ist es schön, ist halt eine recht simple. Wäre jetzt wieder eine Kamera, die mich überhaupt nicht anspricht. Aber ich glaube, ich würde es jetzt schon wieder deutlich unterschätzen, weil da gibt es mit Sicherheit schon wieder ein paar Köpfe, die jetzt gerade zuhören und sagen, gar nicht so schlecht, wenn ich nichts einstellen kann. Da finde ich ein cooles Jahresprojekt dafür. Und dann gehen die Leute los und machen da coole Jahresprojekte und hinterher hast du da Kalender, wo du sagst, wow, wie hast du denn die Bilder gemacht? Ja, und dann zeigen sie dir die Kamera und sagst, was? Also es ist ja auch immer eine Frage, wofür benutzt du so ein Werkzeug? Dass du jetzt damit vielleicht nicht unbedingt die tollsten Portrait-Shootings machst, vielleicht, aber vielleicht auch eben doch. Also ich tue mich inzwischen schwer, sowas immer irgendwie als Billo-Chipo-Ding abzutun, weil wenn ich sehe, was manche kreativen Menschen mit so etwas in der Hand, in der Lage sind oder Dinge, die sie in der Lage sind, damit umzusetzen, Ja. Und das war jetzt nicht, hast du einen Preis gesagt? Die war jetzt relativ günstig, ne?

Chris

Boah, ja, 200 irgendwas Dollar.

Boris

Okay, 200.

Chris

Ganz billig ist sie nicht. Aber wie ich schon sagte, also Analogfotografie macht kreativ. Und das natürlich, weil sie dich einschränkt. Und mit dieser Kamera, da bist du eingeschränkt. Das ist ganz klar.

Boris

Ich habe halt so ein bisschen diese Erfahrung im Hinterkopf, die du mal bei den Klostergeistern ausgelöst hattest, als du mit einer ganzen Kiste mit Boxkameras gekommen bist. Ich meine, was ist eine Boxkamera? Eine Boxkamera, das ist ein dunkler Raum, da kommt ein Film rein.

Chris

Noch einfacher als das Ding.

Boris

Ja, da ist vorne auch irgendwie nur so ein simples Linsenelement und es macht Klick, und dann spult es halt von Hand vor, also alles ohne Batterie, ohne Belichtungsmessung, ohne Blitz, ohne sonst was und also dafür, dass wir da zum ersten Mal so eine Kamera in der Hand hatten, wir alle da vor Ort und auch nur eine begrenzte Zeit hatten und eben da diesen einen Film durchgeschossen haben, sind da streckenweise wirklich ganz erstaunliche Ergebnisse herausgekommen. Sei es mit absichtlicher oder unabsichtlicher Doppelbelichtung oder sei es, weil einfach dadurch, dass du diese Einschränkung hattest, du dir sehr genau das Format ausgewählt hast, was du fotografieren willst. Das war schon eine spannende Erfahrung. Und da ist jetzt so eine einfache Point-and-Shoot auch nicht so weit weg von, dass man einfach anders fotografiert.

Chris

Vielleicht sollten wir das mal wieder machen.

Boris

Ja, vielleicht sollten wir das mal wieder machen. Es ist wirklich eine Erfahrung.

Chris

Wo wir bei analogen Kameras sind, Wie viel hat die gerade gekostet? 200 irgendwas Dollar?

Boris

Hast du gesagt, ja.

Chris

Du kannst auch 3,8 Millionen dafür bezahlen.

Boris

Nicht für diese Kamera.

Chris

Für diese nicht, aber für andere analoge Kameras. Es gab gerade eine Auktion von Leica Kameras.

Boris

Ja, das ist echt irre, was da immer abgeht.

Chris

Und zwar in China. Da gibt es Ostlicht, also es gibt Westlicht in Wien und dann gibt es irgendwie Ostlicht und ich frage mich nicht, wie die zusammenhängen, aber Ostlicht hat Auktion gemacht, in Schanghai oder so. Und da haben sie unter anderem eine Bundeswehr-Leihkampf für 3,8 Millionen versteigert. Dollar.

Boris

Da gibt es vielleicht nicht so viele von.

Chris

Da gibt es genau diese. Das ist nämlich ein Prototyp, der damals irgendwie für die Bundeswehr wohl gemacht wurde. Die ist aber nie produziert worden. Es gab vielleicht ein paar Prototypen, aber nicht wirklich viele. Sie ist ja so eine olivfarbene Kamera. Das ist eine Leica.

Boris

Es sieht aus wie eine eher sehr alte Leica. Nicht mit einer geraten Oberfläche oben. Ein bisschen zerklüftet da viele Einstellräder dran.

Chris

Ich muss gerade gucken. Das ist eine der älteren Leicas.

Boris

Die Leica 1 sah noch ein bisschen wilder aus. Aber weit weg kann die nicht sein.

Chris

Wir reden von ... Hier irgendwas im Jahr 1960 oder so rum. Also die Kamera, wie gesagt, es steht ja als Unique Sample, also als einzigartiges Beispiel und wurde nie produziert. Und die ist aber, die ist in like new condition, also die ist quasi unbenutzt, irgendwo wahrscheinlich eingemottet gewesen. Und hat eine 50er 2.8 Elmar Linse, und ja, und das Ding fing wohl bei 80.000 Euro, also 84.000 Dollar an und in 14 Minuten ist das Ding dann auf 3,6, Millionen Euro, 3,8 Millionen US-Dollar.

Boris

Also da sind offensichtlich ein paar Leica-Fans anwesend gewesen, die wussten, dass das so Das ist ja ein Sammelstück.

Chris

Das sind Investoren, das ist ein Investment.

Boris

Ja, aber das ist auch ein Sammelstück.

Chris

Eine Leica 3G ist das. Naja, warum auch nicht? Ja, da sind noch ein paar andere Sachen. Ich habe mir das jetzt nicht gründlich angeguckt, aber hier eine Leica MP, eine schwarze mit einem Summikron, 50 mm für 745.000. Dann haben wir hier die Leica NY Gun Rifle, Also eine Telekamera mit Gewehr.

Boris

Sieht aus wie ein Gewehr. Fotos schießen, mal wörtlich genommen.

Chris

Ja, das ist halt, das ist für, ich meine, so ein Gewehr ist ja gebaut, damit du dir das so in die Schulter drückst und damit auch sehr viel Stabilität hast beim Schießen. Und das funktioniert natürlich für Kameras auch. Also es gab eine Zeit lang so diverse Kameras auf dem Markt, die quasi so wie Gewehre daherkommen. Und ja, irgendwelche Objektive und irgendwelche anderen Sachen. Also es ist wieder viel über den Tresen gegangen da.

Boris

Jochen meint, die olivfarbenen Leicas wurden doch eigentlich Safari-Version genannt. Bei der R-Serie war das gar nicht so selten, schreibt er.

Chris

Ja, aber das war eben keine Bundeswehr-Leicas. Also das war sicher kein Bundeswehr-Oliv, sondern irgendein, keine Ahnung, ein anderes Oliv. oder so.

Boris

Wahrscheinlich. Jürgen hält sie gern in Pink.

Chris

Boah, du kannst sie lackieren lassen. Jeder Lackierer macht das.

Boris

Ich habe schon YouTube-Videos gesehen, wo das einfach selbst gemacht wurde.

Chris

Sag nur Kai Wong, der hat bei Digital Rev TV hat er sich mal kurz eine Kamera rosa gemacht. Warum auch nicht?

Boris

Kann man schon mal machen. Ja, es ist verrückt, was da aufgerufen wird. Aber Sammler sind verrückt.

Chris

Schon irgendwie. Aber wie gesagt, diese Kunstwelt ist ja jetzt nicht unbedingt oder diese Auktionswelt, da geht es ja nicht unbedingt darum, dass hier der super Leica-Fan daherkommt, sondern das ist halt vielleicht auch eine Investition und das wird dann irgendwie, vielleicht noch teurer gemacht und dann der nächsten Auktion wird es dann noch wichtiger. Keine Ahnung.

Boris

Ich habe nicht.

Chris

Die Mittel um bei sowas teilzunehmen.

Boris

Wenn dir deine hunderte und tausenden Unternehmen denn weltweit irgendwie jeden Tag eine weitere Million aufs Konto spülen und du weißt einfach nicht was du damit machen sollst, dann ist das auch nur ein Taschengeld, also insofern, kann man schon mal machen, ist ja nicht so weit weg vom Originalpreis.

Chris

Also die hatte keinen Originalpreis.

Boris

Na eben. Unbezahlbar.

Chris

Wo wir gerade von Auktionen reden. Es gab noch eine Auktion. Und da kommen wir jetzt wieder zu William Eggleston. Dem Vater der Farbfotografie. Der hat, oder ein Auktionshaus hat, ein Print. Also noch nicht mal das Original negativ, sondern einen Druck von einem seiner Bilder für 1,4 Millionen Dollar.

Boris

Ein Bild versteigert. Für 1,4. Das ist doch auch wieder so ein Sammlerding, oder? Warum ist das jetzt so viel wert? Hat das irgendjemand gesagt? Weil jemand Geld dafür gibt, ne? Deswegen.

Chris

Den Wert bestimmt immer der Kunde.

Boris

Klar.

Chris

Der Kunde möchte so und so viel zahlen und ist bereit, so und so viel zu zahlen, dann ist das der Wert. Fertig.

Boris

Klar. Was frage ich auch?

Chris

Ja, das ist so eine unnötige Frage.

Boris

Ist ja eine Versteigerung, da steht ja kein Preis dran.

Chris

Richtig.

Boris

Solange du sagst, tausend mehr, tausend mehr.

Chris

Ist dir das das wert?

Boris

Ja.

Chris

Ja, das Bild heißt Untitled, ist von irgendwie 19...

Boris

Und wir sagen immer, nennt eure Bilder vernünftig und jetzt kommst du und sagst, das heißt Untitled. Wir sollten diese Aufforderung nochmal...

Chris

Untitled ist der Titel.

Boris

Ja, wir sollten das nochmal überdenken. Der Titel ist halt IMG unter Strich 3582. Das ist halt so.

Chris

Ja. circa 1971 bis 74. Also es ist noch nicht mal ganz klar datiert. Es ist ein Print.

Boris

Aber es ist klar, dass es von ihm ist?

Chris

Ja, der Mann lebt ja noch.

Boris

Also der kann das bestätigen.

Chris

Das ist ein Bild von einem Flugzeug. Also im Flugzeug auf dem Platz steht ein Cocktailglas mit so einer Hand, die das rührt und das Licht scheint so von draußen, scheint die Sonne rein und macht so, ja, so Refraktionen durch das Glas, durch den Cocktail.

Boris

Ist ein schönes Bild von Licht und Schatten mit Blick auf die Wolken draußen, aber ist jetzt nicht wahnsinnig spektakulär.

Chris

Doch, für damals schon, das ist das Ding. Für damals schon. Das war zu Zeiten, wo die Farbfotografie halt noch ein bisschen verpönt war. Ja, hier steht, also der Druck ist von 2012, das ist kein alter Druck, das ist ein recht neuer Druck.

Boris

Ein Abschluss oder ein Druck?

Chris

Ein Druck. Aber ein Druck heißt, in diesem Fall ist es ein Pigment-Print. Kannst du dreimal überlegen, was ein Pigment-Print wohl ist.

Boris

Naja, ein Tintendruck halt.

Chris

Das ist ein Tintendruck mit Pigment-Tinte.

Boris

Ja.

Chris

Und der ist gemountet, also auf ein Brett.

Boris

Auf ein Board irgendwie. Jetzt verstehe ich den Preis noch viel weniger. Okay.

Chris

Ist geframed.

Boris

Ich bin so ein Kunstbanause.

Chris

Und es ist tatsächlich für ihn auch der höchste Preis, den er jemals erzielt hat. Was davor irgendwie ging, das teuerste Bild von ihm, das war auch über eine Million, aber nicht so viel.

Boris

Nicht 1,4. 1,3 lese ich hatte ja schon mal. Ja gut, ist ja auch Inflation. Das hätte ich jetzt nicht... Also jetzt ohne Quatsch, es ist ja Analogfotografie. Ich hätte jetzt gedacht, es ist ein Abzug von einem Negativ. Und wenn das jetzt vom Künstler ein selbstgemachter, einmaliger Abzug, vielleicht sogar noch signiert ist, also durch seine Hände gegangen ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass das Sammlern sehr viel Geld und Sammlerinnen sehr viel Geld wert sein kann. Aber ein Print? Ernsthaft? Okay. Ich meine, die können auch limitiert sein.

Chris

Ich werde jetzt nicht die Kunstszene diskutieren, weil da kommt auch kein Grünzweig. Das geht nicht.

Boris

Ich bin da sowieso nicht so bewandert.

Chris

Aber was mich natürlich positiv stimmt, ist, wir haben diese Diskussion schon ein paar Mal gehabt, ob jetzt das Medium, auf dem es ausgegeben wird, ob das irgendwie drastischen Einfluss auf den Preis haben sollte oder nicht, weil du kannst natürlich, das haben wir, als wir damals da bei HP uns mal das ganze Zeug mal gründlich angeguckt haben, haben wir gelernt, dass halt Pigmentdrucke, teilweise deutlich langlebiger und farbechter sind als irgendwelche Abzüge auf Fotopapier. Also du hast dann teilweise halt, wenn du das auf das richtige Papier mit der richtigen Tinte druckst, dann kriegst du halt mittlerweile 200 Jahre...

Boris

Wirst du zu Lebzeiten nicht kaputt kriegen.

Chris

Wenn du es nicht physikalisch beschädigst. Wenn du es nicht Tag und Nacht in die pralle Sonne legst sozusagen. Und so ein Papier, Fotopapierabzug, der ist halt der lebt nicht so lange, ganz einfach.

Boris

Musst du halt hinter Schutzglas oder sowas bringen, klar.

Chris

Ja und dann kannst du es nicht ordentlich genießen und so und da hast du einen Gelbstich oder was weiß ich. Also du hast halt das Problem UV-Licht. UV-Licht macht sowas älter und lässt es altern und Ozon. Das sind so die zwei ganz großen Feinde für gedruckte Dinge. Und, So ein Pigmentdruck ist halt, wenn der ordentlich gemacht ist und gut ist, ist der halt auch von der Feinheit, von der Auflösung von allem, ist der halt so gut wie ein Fotoabzug?

Boris

Es ist ein großer Abzug. Der ist irgendwie 1,50 mal 1,10 oder so grob. Also ein sehr, sehr großer, also kein Abzug, ein großer Druck. Also wie gesagt, für mich ist halt ein Unterschied da, ob es ein Poster ist, ein gedrucktes Bild. Und ob das dann Siebdruck oder Tintendruck ist, sei es drum. Also der Tintendruck kann natürlich noch etwas hochwertiger sein, denke ich mal.

Oder ob es halt ein Abzug ist, also wo jemand wirklich in der Dunkelkammer gestanden hat, hat ein Abzug gemacht, das ist dann ein einmaliges Stück, egal wie viele Abzüge du machst, jeder Abzug ist halt dann doch einmalig und so ein Print ist halt wiederholbar, klar kannst du den Print auch limitieren und kannst sagen, das Ding gibt es jetzt einmal von mir oder zehnmal und nicht häufiger und das kann und das wird hier so sein sehr sehr hochwertig gemacht sein mit sehr viel Aufwand in Kalibrierung in Profilierung, in Papierauswahl. Da kann sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel Aufwand reinfließen. Das ist nicht einfach so, wie wir uns das hier zu Hause vorstellen. Ich nehme mal den Standarddruckertreiber, nehme hier ein Foto und sage, Druck mal in groß. Also da wird schon mehr Aufwand reingeflossen sein, denke ich. Aber trotzdem hinterlässt das bei mir immer so ein Gefühl, ist halt ein Druck. Ich mag zum Beispiel Aquarellbilder sehr, sehr gerne und wundere mich immer, dass Aquarellbilder so viel weniger wert sind wie jetzt Ölbilder. Und ich denke mir, ja, aber Künstlerinnen oder Künstler haben ja einfach richtig ein geiles Bild auf dieses Papier gezaubert. Wieso ist denn das jetzt so wenig Geld wert? Du darfst es nicht verstehen versuchen. Dieses Kunstding ist ... Übrigens hier im Slack.

Chris

Andi noch schreibt, ich verstehe nicht, dass man gegen Farbbilder war. Das ist ja tatsächlich ein Phänomen, also du musst dir vorstellen, dass es halt als Eggleston anfing mit der Farbfotografie. Ja, da gab es die natürlich, sonst hätte er es nicht tun können, aber da gab es eine ganz große Menge an, in Anführungszeichen, Künstlern, die sich halt im Schwarz-Weißen umgetan haben.

Boris

E-Musik und U-Musik.

Chris

Und die haben halt, das nennt man halt Gatekeeping, die haben halt versucht, ihren Bereich abzugrenzen gegen das Neue, weil das Neue ist eine Bedrohung für die. Das haben wir erst, also als das Telefon kam, da haben die Leute, die Telegramme geschrieben haben, gesagt, das ist ja, geht ja keiner mehr aus dem Haus, das ist ja ganz furchtbar.

Boris

Die Kinofilmer haben, oder dann als Kinofilmer einen Ton gekriegt.

Chris

Oder in nicht allzu langer Vergangenheit, das Smartphone gegen die in Anführungszeichen echte Kamera.

Boris

Das hast du immer, ja.

Chris

Da waren halt, da gab es ganz viele hohe Nasen, die gesagt haben, ja, das ist ja keine Fotografie, das ist ja hier nur so Spielzeug in der Hosentasche und so. Und es sind halt mittlerweile reihenweise ernstzunehmende Menschen mit diesen, Hosentaschenkameras unterwegs und machen Kunst damit. Und das ist auch gut so und das muss auch so. Also es gibt immer Leute, die versuchen, ihr ihren und zwar möglicherweise aus der Angst vor Veränderung oder aus der Angst verdrängt zu werden zum Beispiel. Wenn du richtig gut in der Schwarz-Weiß-Fotografie bist und plötzlich kommt diese neue Modeerscheinung, Farbfotografie und da sind Leute, die damit Kunst machen und die plötzlich dann auch vielleicht Geld damit verdienen.

Boris

Plötzlich fragen dich die Leute, machen sie auch Farbe?

Chris

Dann ist das eine Bedrohung für dich.

Boris

Mhm.

Chris

Und deshalb, also ich kann das schon sehr, sehr gut verstehen.

Boris

Gab's zu allen Zeiten. Jochen sagt, das mit dem Highest Price stimmt auch nicht. Gurski hat mit seinem Rhein 2 schon mal über 2 Millionen bekommen. Ja, aber Eggleston nicht.

Chris

Höchster Preis für Eggleston, nicht höchster Preis insgesamt.

Boris

Weil die 2 Millionen hat ja Gurski bekommen und nicht Eggleston. Das ist der Unterschied. Ist auch so ein Kunstding, was ich...

Chris

Brauchen wir nicht tiefer gehen, das werden wir eh nicht erklären können.

Boris

Es gibt an der Dokumentation. Ich weiß nicht, wo sie noch online ist. Ich glaube, sie kam mal auf Arte oder sowas. Vielleicht findet man das noch bei YouTube oder auch in irgendeiner Mediathek. Es gibt eine Doku über Gurski. Ich weiß nicht, ob die sogar mehrteilig war. Und da wurde ein bisschen gezeigt, wie die Arbeitsweise auch ist. Also was hinter diesen Bildern steht, wie die entstanden sind und so weiter. Und danach habe ich es noch weniger verstanden. Hätte ich so gedacht, das Geld stünde auch ein paar anderen zu. Aber ich weiß natürlich nicht, wie er das Geld dann in allen Beteiligten verteilt. Ich nehme jetzt nicht an, dass er das auf seinem persönlichen Konto verschimmeln lässt. Das will ich ihm jetzt mal nicht unterstellen.

Chris

Ich kann es dir nicht sagen. Ich weiß es nicht. Also, wir haben Auktionen.

Boris

Weißt du, was, glaube ich, das größte Problem ist? Ich lästere ja immer so gerne. Also, was heißt lästern?

Chris

Ach.

Boris

Ich glaube, ich lästere seit einigen Jahren nicht mehr übermerkwürdige Kunst, sondern ich sage ganz offen, dass ich sie nicht verstehe oder dass ich das nicht nachvollziehen kann. Ich finde, das ist ein großer Unterschied. Das stimmt. Was ich aber auch erkannt habe, man wird ja älter und weiser, man kann natürlich sagen, ähm, das kann ich auch. Ach, so hat er das gemacht.

Chris

Das könnte mein Kind auch.

Boris

Ja, das kann ich auch. Also gerade dieses, das kann ich auch. Oder das kann ja jeder. Der Punkt ist aber, ich habe es nicht gemacht.

Ich kann zwar sagen, ja, das kriege ich auch hin. Ich habe es aber nicht gemacht. Das ist ein großer Unterschied. Und wenn man es dann doch macht, stellt man vielleicht fest, dass das, was man da gemacht hat, gar niemanden interessiert. Weil bis das, was jemand da gemacht hat, jemanden interessiert, muss man wahrscheinlich über viele Jahre regelmäßig immer wieder Dinge gemacht haben und gezeigt haben und darüber gesprochen haben, sich ins Gespräch gebracht haben. Du brauchst ein Werk. Genau. Bis du plötzlich auffällst. Weißt du, so wie der Uckers mit seiner Nagelkunst. Der haut irgendwo Nägel rein und das ist Kunst. Und dann kann ich sagen, das verstehe ich nicht und Nägel in Holz kloppen kann ich auch. Ja, habe ich aber nicht gemacht. Und der Uckers hat das halt nicht einmal gemacht, sondern der hat das immer wieder gemacht, Bis ins Absurde, bis er halt sich damit einen Namen geschaffen hat. Und jetzt verbindest du ihn. Wenn du irgendwo einen Nagel siehst, denkst du, wie Ueckers. Aber das musst du dir erarbeiten. Und ich glaube, das ist eben auch ein Stück weit der Unterschied. Und dann kommt natürlich ein bisschen Glück auch noch dazu, dass auch die richtigen Leute kennenlernst, die das auch interessiert, was du da tust.

Aber ich glaube, da steckt eben wesentlich mehr dahinter, als das eine Kunstwerk oder diesen einen Verkauf von diesem einen Druck sich anzugucken und zu sagen, verstehe ich nicht, wie man da eine Million für zahlen kann. Aber da steckt ja mehr als dieser eine Druck dahinter. Das ist halt, das darf man nie vergessen. Und ich glaube, inzwischen ist mir das zumindest bewusst. Ich lehne mich trotzdem so weit aus dem Fenster und sage, ich verstehe das alles nicht.

Ist einfach nicht meine Welt.

Chris

Musste auch nicht.

Boris

Ach geil.

Chris

Na gut.

Boris

Ja genau, Andi sagt, mir scheint der Name ist wichtig. Ja natürlich ist der Name wichtig, aber den musst du dir halt erstmal aufbauen, diesen Namen. Der kommt ja nicht von irgendwoher.

Chris

Und dann ist die Frage, wofür du dann mit dem Namen bekannt bist. Also Happy Shooting ist bekannt, weil wir Fotopodcasts machen und das seit 17 Jahren oder so. Aber dafür können wir gerade nicht so viel kaufen. Aber wir laufen halt nicht im Abendprogramm.

Boris

Nicht wahr? Wir werden nicht auf Arte ausgestrahlt. Da fehlt halt was. Schade. Sollte jemand bei Arte arbeiten, melden sie sich.

Chris

Du willst auf Arte?

Boris

HappyShooting.de slash high.

Chris

Ich weiß nicht.

Boris

Doch.

Chris

Oder auf National Geographic. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, da erreichst du ja niemanden.

Boris

Naja, der ist so.

Chris

Der für dich interessant ist.

Boris

Aber National Geographic vielleicht, im Streaming-Dienst. Auch gut. Machen wir mal eine Reportage über Fotografie und das Podcasten darüber. Sechsteilig.

Chris

Sechsteilig. Heute Teil 3. So baut Boris sein Mikrofon auf.

Boris

M.B. Shooting. Melden Sie sich bitte. Ja, gut. Bitte.

Chris

Das ist ja eine Überleitung fürs nächste Thema, was du hier gerade gemacht hast. Die.

Content-Creatorei, also das, was wir eigentlich ja machen, wir sind ja, in weisesten Sinne nennt man das heute Content-Creator. Wir machen Inhalte zu einem Thema und da brauchst du natürlich diverse Dinge. Also erstmal ist es, je nach Content, wenn du bloggst, dann brauchst du halt, eine Tastatur und einen Rechner. Wenn du so Podcasts machst wie wir, dann brauchst du mal zumindest irgendwie ein Mikrofon und einen Rekorder. Und irgendwas zum Aufnehmen. Und wenn du das Ganze noch so wie wir jetzt mit Video begleiten möchtest, dann brauchst du natürlich eine Kamera. Und die Kombination sorgt dann dafür, dass das hier einigermaßen okay aussieht und dass die Leute das dann... Brauchst du eine Distribution, das muss irgendwie über die über das Internet zu den Leuten kommen, also brauchst du noch einen Hoster und so weiter, also brauchst du ein paar Sachen, um das dann irgendwie zusammenzubauen und am Ende dein Sendungsbewusstsein irgendwie auch an die Frauen in den Mann zu bringen. Und ganz wichtig und ganz zentral bei den Sachen ist der Sound. Also Sound ist ein zentrales Ding. Und du und ich, wir haben uns ja beide dann doch mit dem Thema Sound schon ein bisschen intensiver beschäftigt. Was klingt gut? Wie klingt es gut? Also ich habe früher Musik produziert. Du hast auch so mit Musik und Studio Zeug gemacht.

Boris

Ich habe im Studio mal ein Seminar gemacht.

Chris

Genau. Und was wir gelernt haben, aber was halt viele dann immer noch nicht wissen, aber langsam schon gelernt haben, ist, dass so ein Sound und so ein Mikrofon auch irgendwie einen gewissen Abstand braucht zu der Schallquelle, also in diesem Fall zu unserem Mund. Also wenn ich jetzt hier weggehe, dann hörst du halt, ha, relativ viel Raum. Das ist halt das Problem. Und das Problem ist, wenn du in der Kamera dein Mikrofon drin hast und dann damit irgendwie drei Schritte zurückgehst, dann ist die Person halt nicht mehr so gut zu verstehen. Also haben sich in den letzten Jahren so diverse Produkte etabliert. Also erstmal, die man auch noch von früher aus dem Fernsehen kennt und so. Diese Ansteckmikrofone.

Boris

Lavalier-Mikrofone.

Chris

Heißen Lavalier, wurden ja früher so Krawattenmikrofone genannt und so. Also diese kleinen Dinger, die man sich irgendwo an den Kragen tut oder so.

Boris

Habe ich eine kleine Sammlung von.

Chris

Die sind ganz cool, weil die machen dann halt eine konsistente Distanz zum Mund. Kannst du dich rumbewegen und das Mikrofon bleibt immer gleich weit weg und ist relativ nah dran. Das war immer ein bisschen problematisch, weil du brauchst irgendwie Kabel und Adapter und dann fällst du drüber und dann und so weiter. Also nicht so ganz toll. Und dann kamen irgendwann die kabellosen Lavalier-Mikrofone und da kamen erstmal so die, Mikrofonplatzhirsche, so Sennheiser und Schur und wie sie alle heißen und haben so Dinger mit so großen Kästen dran, mit Sendern und dicken Empfängern gebaut und, da reden wir dann von, 500 bis 1000 Euro für so ein System, also nicht billig.

Boris

Kannst du locker ausgeben. Viele Systeme übrigens analog, wegen der Latenz, weil du analog sehr latenzfrei übertragen kannst auf große Strecken, also Lichtgeschwindigkeit nahezu. Aber mit den Problemen, die mit analog verbunden sind, Anfälligkeit für Störfunk und so weiter.

Chris

Genau. So, und dann hat sich das, dann hat er plötzlich irgendwie, ich glaube die Firma Rode hat plötzlich das Thema als ja als, Beackerungsthema gefunden und gesagt, wir machen das jetzt mal und bauen jetzt mal so ein kabelloses Mikrofon hast du dann ein, zwei Mikrofone, die kennt ihr auch, die habt ihr schon tausendmal gesehen, das sind diese quadratischen, Lavalier-Teile die bei sich so irgendwie sehr prominent mit dickem Logo drauf irgendwo ansteckt. Und dann hast du einen Empfänger an der Kamera oder am Smartphone und dann hast du ein bis zwei Mikrofone, die dann eben Sender eingebaut haben. Du hast sowas.

Boris

Das waren noch die Großen hier?

Chris

Das waren noch die Großen, ja. Aber später kamen dann diese kleinen schwarzen Hochglanzkästchen und so, die so 5 cm Kantenlänge ungefähr haben. Manchmal auch mit einem Puschel dran. Und die haben sich als ziemlich cool rausgestellt, weil die halt die so die üblichen Distanzen, die man so in der Content-Creation macht. Genau, Wireless Go. Du hast das hier in weiß, das ist wahrscheinlich für Hochzeiten und so. Ganz gut geeignet.

Boris

Das ist für weiße Händen ganz gut.

Chris

Naja, und die haben das dann beackert. Mittlerweile ist das Wireless Go 2 schon raus. Das kostet auch irgendwie so im Set glaube ich 230 Euro oder so. Dann ist die Firma DJI drauf eingestiegen. Die haben dann das DJI-Mic gebaut oder DJI-Mic. Das ist ja auch mittlerweile auf der zweiten Version, da reden wir von.

Boris

Sehr ähnliches Produkt tatsächlich.

Chris

Genau, sehr, sehr ähnliches Produkt. Auch wieder ein Empfangsteil, was du an die Kamera oder an das Smartphone stöpselst und ein bis zwei Sender-Mikrofone. Die haben dann unterschiedliche Features. Manche machen lokal im Gerät auch gleich noch eine Aufnahme mit, falls die Verbindung schlecht ist.

Boris

Manche senden zwei verschiedene Verstärkungen. Also wenn jetzt plötzlich jemand lauter spricht, dann kannst du auf die zweite Spur gehen. Es gibt jetzt welche, ich glaube, die DJI macht das, die nehmen tatsächlich Audio Raw auf, wenn du so willst. Also quasi Fließkomma-Aufnahme, Bit-frei sozusagen. Das heißt, du hast nahezu unendlichen Dynamikumfang. Egal, ob jemand leise oder laut spricht, du kriegst das sehr, sehr gut verstärkt und wieder gerettet. Also die machen richtig geiles Zeug. Und sie senden tatsächlich, mit Rode hat das hier angefangen. also es waren die ersten, die ich gesehen habe in einem bezahlbaren Bereich, sie senden digital. Und das mit sehr, sehr geringer Latenz. Ja, über ziemlich große Strecken. Und das ist tatsächlich ein Novum gewesen. Und plötzlich machen das sehr, sehr viele. Also da hat es irgendwo einen Durchbruch gegeben in der Technik.

Chris

Ja, mit Sicherheit. Und dann hat DJI noch das Mic Mini rausgebracht. Das ist noch, ich glaube, relativ neu sogar für irgendwie 170 Euro. Ich glaube, das ist das.

Boris

Was in so einem Ladekästchen auch kommt, wie diese Apple In-Ears. Die steckst du rein, dann sind die gleich geladen und so. Also wirklich, es wird immer cleverer und durchdachbar.

Chris

Dann kam noch das Holyland Lark M1, M2. Das ist auch nochmal so. Da sind dann diese Mikrofone bloß noch so kleine Knöpfe. Also sie sind wirklich klein, klingen aber trotzdem noch ganz gut. Und das scheint so ein Markt zu sein, der hat sich so in den letzten Jahren entwickelt. Und der ist ganz interessant. Und die Leute wollen ja Content produzieren und haben es auch mittlerweile verstanden, dass das Mikrofon vielleicht in drei Meter Entfernung an der Kamera nicht die richtige Position hat, sondern das muss irgendwo an der Person sein. Und dann dachte ich jetzt aber, der Markt war langsam voll. Und jetzt kommt noch eine Firma auf den Markt mit einem neuen Produkt. Und das ist Three-Legged Thing.

Boris

Die wir eigentlich von den Stativen kennen, wie eben der Name Three-Legged Thing sagt.

Chris

Und Three-Legged Thing ist ein britischer Stativhersteller, den wir hier in der Sendung schon öfters mal gehabt haben. und, ja, Streamcase heißt das Ding.

Boris

Ganz kurz muss ich vorwegnehmen, du zeigst ja gerade das Bild, wie das aussieht mit so einem kleinen Kästchen, mit einem Aufbewahrungskästchen. Ich möchte wetten, dass das da drinnen mit einem Akku auch nachgeladen wird. Das erinnert extrem an das DJI-Produkt. Ich frage mich, ob es nur einen Hersteller gibt und dann wird einfach gelabelt.

Chris

Nee, das glaube ich nicht, aber die Grund, die Grundkonfiguration von diesen Systemen, die hat sich halt gefestigt auf, wir haben eine Ladekiste, da ist ein Sender und zwei Sender und ein Empfänger drin und eine Batterie und die Dinger sind dann in dem Moment, wo man sie aufmacht, einsatzbereit. Aber Three-Legged-Thing hat sich jetzt auch auf diesen Markt geworfen und das ist so, etwas schwierig zu verstehen. Überraschend. Die gehen auch gleich mit dem Preis noch ganz schön ran, also ich habe jetzt mal geguckt, hier steht etwas von 129 Dollar für dieses System. Ich habe es jetzt gerade...

Boris

Zwei Sender und einen Empfänger. Wow.

Chris

Ich habe es jetzt gerade auf irgendwie irgendwo auf, ich glaube, wenn man es direkt bei denen bestellt, aktuell, vielleicht ist das auch nur Black Friday, für 100 Euro plus 10 Euro Versand aus Großbritannien. Und ja, kann nichts über die Qualität sagen. Ich weiß nicht, wie gut das ist, wenn man sich die Dinger mal aus der Nähe anschaut. Also die sind nicht groß. Das ist relativ klein, so mit dem Puschel dran. Dann siehst du, also wenn du nah rangehst, dann siehst du, ich muss mal schauen, wo sieht man es denn?

Boris

Aber es sind auch Buchsen dran. Also du kannst auch noch über eine kleine Buchse irgendwie das Audio abgreifen oder du kannst wahrscheinlich auch ein Lavalier anschließen. Ich denke, das werden die da genauso gemacht haben.

Chris

Frag dich nicht. Die haben alle so leicht unterschiedliche Features.

Boris

Muss man sich angucken im Detail.

Chris

Ich muss mal ganz kurz gucken.

Boris

Es ist zwar schön, dass die Dinger ein Mikro eingebaut haben, aber du willst unter Umständen trotzdem nicht so eine Kiste irgendwo am Kragen oder irgendwie an der Krawatte hängen haben. Deswegen haben viele von denen eben auch noch ein Mikrofoneingang und dann kannst du eben Lavalier Mikrofon nochmal dran machen. Die kannst du dann tatsächlich auch unter dem Hemd zum Beispiel verstecken, wenn du sie festkleben willst oder etc. Wie auch immer man Mikrofonieren will, das ist auch eine Kunst für sich.

Chris

Ich muss gerade mal gucken, da Streamcase. Wenn man sich es aus der Nähe anschaut, es sieht schon so ein bisschen Plaste aus, das Ding.

Boris

Ja, das Schwere daran wird der Akku da drin sein.

Chris

Ja, also keine Ahnung, wie gut das Ding ist, wie gesagt.

Boris

Übrigens mal ein kleiner Tipp oder Trick an dieser Stelle. Wenn die Dinger Buchsen haben, dass man das Audio auch abgreifen kann, also ein Audio-Out auf Empfängerseite, dann kann man das tatsächlich als Funkabhöre nehmen also nicht nur als Funkmikrofon um irgendwie ein Audiosignal zur Kamera zu bekommen, sondern wenn man jetzt so wie ich jetzt hier gerade sitze und ich habe hier in ihrem Kopfhörer und will ja hören was Chris sagt, dann könnte ich jetzt eben auch so ein Gerät also das Mikrofonteil an den Verstärker anschließen und könnte halt das Verstärkersignal als Mikrofon dort hineinspeisen, das können einige von diesen Geräten und dann funkt das eben das Signal und ich nehme den Empfänger und stecke einen Kopfhörer da rein und dann höre ich mir das an. Manche machen das nur in Mono, es gibt aber auch welche, die man dann schon auf Stereo schalten kann, wenn du beide Sender nimmst für linken und rechten Kanal und dann kannst du an einem Gerät links und rechts auch empfangen und dann hast du eine extrem günstige, extrem gute In-Ear-Monitoring mit Funk, digital, da gibst du sonst auch wirklich tausende von Euros für aus. Es ist genial, wirklich. Also jetzt nicht konkret 3LT, die kenne ich nicht, aber mit den Rodeldingern geht das.

Chris

Jochen schreibt, da fragt man sich doch, ob die Fernsehsender diese großen Mikrofone nur benutzen, um ihren Sendernamen ins Bild halten zu können. Nee, nicht nur. Also diese Handmikrofone, die sind dann in der Regel auch Richtmikrofone. Da ist ein dicker Puschel drauf, ein Schaumstoff. Natürlich nutzt man den, um sein Logo draufzupacken und die Farben draufzuhaben. Aber dahinter steckt ein Mikrofon, was ganz wenig Schall von der Umgebung aufnimmt. Wenn du jetzt ein Interview mit jemandem machst, dann zeigst du das auch auf den Mund der Person. Und wenn du so einen Anstecker hast, die sind in der Regel omnidirektional, die nehmen dann tatsächlich Sound von allen Richtungen auf und das macht sie dann auch für solche Sachen vielleicht nicht ganz so geeignet. Du hast so ein Lavalier-Mikrofon im Studio beim Fernsehen, weil da hast du eine kontrollierte Umgebung, wo nicht da hinten die Autos vorbeifahren und da drüben die Klimaanlage läuft.

Boris

Und die Umgebungsgeräusche müssen kontrolliert sein und tatsächlich, wenn man das sieht im Studio, in so TV-Sendungen oder sowas, wenn mehrere Leute in einer Gesprächsrunde sitzen und diese Ansteck-Mikros haben, dann ist es tatsächlich so, dass jeder, der spricht, auf jedem Mikro zu hören ist und dass das im Fernsehen nicht so ist und sich dann trotzdem gut anhört, ist den Leuten in der Regie zu verdanken, die immer, wenn jemand spricht, die Regler ziehen, beziehungsweise heutzutage kann man das auch schon automatisieren, je nachdem, wo der Schall am lautesten ist, dann wird dann automatisch hochgeregelt in bestimmten Latenzen. Da steckt ganz, ganz viel Know-how dahinter, dass das so klingt, wie es klingt.

Chris

Dass das so locker daherkommt, braucht schon relativ viel Arbeit. Wir haben hier ein relativ simples, einfaches Environment, in dem wir hier arbeiten. Also ich habe ein Mikrofon, was auch relativ wenig Sound von der Umgebung aufnimmt, und bin recht nah dran. Und dann ist der Raum auch nicht mehr wichtig. Und bei dir ist das ähnlich.

Boris

Ja, mein Mikrofon ist relativ empfindlich, aber ich habe inzwischen den kleinen Raum so zugestellt, dass er nicht mehr so stark heilt.

Chris

Genau. Naja.

Boris

Ja, ist schon geil. Aber bei 3LT hätte ich jetzt nicht gedacht, dass die in die Mikrofonschiene, deswegen hätte ich jetzt gedacht, das ist vielleicht tatsächlich... Und wenn es DJI ist oder jemand, der es schon auch für DJI baut, dann wird das gelabelt und dann kannst du halt auch in dem Markt.

Chris

Ich gehe jetzt auch davon aus, dass das nicht unbedingt deren eigene Entwicklung ist und dass die jetzt plötzlich im Elektronikbereich und im Funkbereich unterwegs sind. Glaube ich nicht. Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass die einen Hersteller haben, der das für die macht. Klar, irgendwie.

Boris

David sagt, ich habe nicht aufgeräumt und nenne es audiooptimiert.

Chris

Ist tatsächlich so.

Boris

Ich werde das weder dementieren noch bestätigen.

Chris

Ich habe mich mal lange mit dem Thema Studiobau beschäftigt. Und da geht es ja tatsächlich auch darum, dass Schall nicht jetzt von vielen glatten, harten Flächen reflektiert wird. Und viele glatte, harte Flächen sind eigentlich ein Kennzeichen dafür, dass es aufgeräumt ist. Und wenn du wenig glatte, harte Flächen hast, also Zeug rumstehen hast und Bücherregale und einen Teppich auf dem Boden und so, Dann ist das eine bessere Umgebung, um darin Sound aufzunehmen. Also sprich, die unordentliche Bude, die hat ihre Vorteile, ganz klar. Ganz sicher.

Boris

Meine ist soundoptimiert. Lass ich mal so stehen.

Chris

Ist auch, glaube ich, also der Effekt ist Soundoptimierung.

Boris

Definitiv.

Chris

Sounddiffusion und Sound, Soundabsorption.

Boris

Teppiche bringen tatsächlich eine ganze Menge. Also selbst so kleine Läuferteppiche. Ich habe die mal weggenommen. Ich habe hier so zwei wirklich flache, eigentlich eher harte Läufer.

Chris

Bedankt sich für das Argument, ja.

Boris

Ich habe die mal weggenommen und habe hier tatsächlich eine andere Akustik gehabt. Dann habe ich die wieder hingelegt. Pech gehabt. Und sie ist ab und zu mal ausklopfen. Ist dies ja auch mal wieder fällig. Ja. Staub schluckt Schal. Sagen sie das zehnmal hintereinander.

Chris

Ja, poröse Oberflächen schlucken Schal. Ja, so ist das.

Boris

Porös ist übrigens auch Basalt. Basalt entsteht aus erkalteter Lava, die wiederum aus Magma entspringt. Merkst du, das ist einmal zwei Arme.

Chris

Das ist eine super Überleitung. Finde ich klasse. Nächstes Thema. Fand ich nur relativ interessant. Also in Island ist ja gerade wieder mal so eine Spalte aufgegangen und Lava kommt raus und das macht interessante Bilder. Und unter anderem hier ein isländischer Fotograf, der so quasi alles, was in Island sich lavatechnisch bewegt, fotografiert der. Das ist schon interessant, was er da hat, weil das gerade tatsächlich interessanterweise in der Nähe von der Blauen Lagune passiert.

Boris

Hast du davon schon mal gehört? Sag mir jetzt nichts, aber du warst mal bestimmt da. Denn du hast ja schon mal ein Fototour dahin gemacht.

Chris

Die Blaue Lagune ist ein total interessantes Ding. Das ist ein großes Schwimmbad im Prinzip, ein Outdoor-Schwimmbad, wobei das jetzt nicht so Bahn hat, sondern das ist eher so zum Rumlaunchen. Da reden wir davon, dass da irgendwie tausend Leute drin Platz haben. Größenordnung. Und das ist ursprünglich ist das eigentlich aus den Abwässern von einem Geothermiekraftwerk entstanden. Also da haben die irgendwie das warme Wasser, was da aus dem Boden kommt, das wird durch Turbinen geleitet, da wird Strom mitgemacht und am Ende kommt warmes Wasser raus. Und das muss ja irgendwie hin und dann wurde das halt in so ein Lavafeld geleitet und ist dann da halt nicht versickert und ist halt stehen geblieben. Und dann haben sich die, also das ist zumindest die Legende, da haben sich die Arbeiter da irgendwie, die da waren, haben sich dann nach Feierabend halt in diese, in dieses Wasser reingelegt und das war auch noch ganz gut für die Haut und so, weil da irgendwelche Mineralien drin sind und da hat irgendein Investor glaube ich gesagt, oh das ist cool, da machen wir ein Schwimmbad draus. Also aus dem Abfallwasser von einem Kraftwerk ist da halt jetzt ein riesen Business entstanden, das ist zwischen dem Flughafen und Reykjavik, der Hauptstadt, von Island.

Und ja, das ist auch nicht so billig da. Also das ist schon so ein bisschen auch so Touristenfalle, aber irgendwie auch ganz cool. Also wir sind dann Ja, natürlich. Auf den Island-Workshop sind wir da tatsächlich auch.

Hingegangen und haben da gebadet. Hier gibt es auch ein ganz hübsches Gruppenbild davon. Hier, zeig es mal kurz. 2014 waren wir da.

Boris

Ach geil.

Chris

Also zweimal. Einmal die Gruppe halt im Eis, in dicken Klamotten und dann die Gruppe in der blauen Lagune mit so Schlamm im Gesicht.

Boris

Was ist der Schlamm im Gesicht? Das ist einfach wegen Heilung und schöner Haut oder ist es sonst?

Chris

Ja, ja, nee, da sind so ich weiß gar nicht, wie das heißt, das Zeug. Also irgendwie so ein Schlamm, der gut ist und da kannst du da einmal weise dir irgendwie steht das da rum und dann Dann pappt man sich das halt hin. Also das ist die Temperatur auf beiden Bildern, die Lufttemperatur ist die gleiche. Also du bist dann halt in diesem warmen Wasser und oben, das dampft dann und da gibt es dann auch noch irgendwie ein... Eine Bar, wo du dann so, also musst du nicht aus dem Wasser, kannst du im Wasser quasi ein Getränk holen oder so.

Boris

Ja, mich erinnert das, also entfernt in Kassel gibt es die Hessen-Therme. Ich weiß nicht, ob es die noch gibt. Und da kannst du eben auch aus diesem sehr, was ist das, salziges Wasser oder sowas, da kannst du dann auch rausschwimmen nach draußen. Und ich meine da mal im Winter gewesen zu sein, wenn mich meine Erinnerung nicht trübt. Und dann konntest du halt bei kalter Luft eben auch rausschwimmen. Und das war schon recht beeindruckend, weil wenn du aus dem Wasser mal so raus bist, so mit den Schultern, das war schon ganz schön scheiße kalt. Aber wenn du wieder so rein müsst, das ging eigentlich.

Chris

Und du siehst das auf diesem Bild ganz gut. Also im Vordergrund läuft die Lava und die ist dann auch schon hier quasi durch den Parkplatz von dieser blauen Lagune durchgepflügt. Das sind ja so ein paar Bagger, die jetzt irgendwie so Dämme errichten, dass die Lava, wenn sie nochmal kommt, dann hoffentlich irgendwie abgeleitet wird. Im Hintergrund siehst du tatsächlich ganz hinten so diese Kraftwerksanlage und davor, wo es hier so richtig breit dampft, das ist halt die Blaulagune. Davor ist Gebäude mit Umkleiden und Spinden und so weiter und Restaurant und was halt alles dazugehört. Und dahinter ist halt die Badelandschaft und dahinter, das siehst du nicht, wenn du dort bist, das ist so hinter so Hügeln quasi, ist dann irgendwie dieses Kraftwerk, was halt.

Boris

Ich finde das so spannend in Island. Auf der einen Seite denke ich mir immer, die haben da schon ein sehr besonderes Verhältnis und einen Umgang mit der Lava. Auf der anderen Seite, was haben sie auch für eine Wahl? Es ist halt alles sehr vulkanisch da.

Chris

Keine, du kannst nichts.

Boris

Die werden damit groß.

Chris

Du kannst natürlich schon, wenn du weißt, wo was kommt, kannst du dann so Welle bauen mit Baggern, die das halt nach Möglichkeit irgendwie ein bisschen ab umleiten, dass dann das nicht dahin kommt. Aber das geht halt nicht immer. Da gehen dann auch schon mal ganze Orte irgendwie drauf und so.

Boris

Ja.

Chris

Tja.

Boris

Jochen bestätigt gerade, die Hessentherme gibt es noch. Bei dem Elfentreffen, da habt ihr ja quasi dann direkt daneben Burger gegessen.

Chris

Ja, und das ist halt irgendwie, ich finde es halt faszinierend, also da wäre ich auch gerne zum Fotografieren. Das ist schon...

Boris

Es sind schon besondere Bilder, ja.

Chris

Recht abgefahren ist das. Und es ist ja so, also ich war einmal tatsächlich neben so einem aktiven Vulkan, der in der Erta, nicht Ertaale, Quatsch, der, doch Ertaale in Äthiopien, wo der halt so, das ist so ein Becken, was so ein Durchmesser von 50 Metern hat oder so und dann kannst du halt an den Rand gehen und runtergucken und da unten ist halt dann in, ja, 10 Meter Abstand von oben ist halt Lava, so Magma, was dann da halt so vor sich hin blubbert. Das kann.

Boris

Nicht mal irgendwie.

Chris

Ausbrechen dass das ding ist seit seit 100 jahren und quasi fast unverändert das ändert nur ab und zu mal seine höhe also wenn ein bisschen druck kommt dann steigt das ein bisschen und so ja das war schon das war schon echt beeindruckend also temperatur natürlich da muss aufpassen welche windrichtung du stehst weil das da so und so auch ganz gut ausgast und, Ja. Und dann versuchst du da mal zu fotografieren. Das ist nicht so simpel. Also der Versuch über diesen, das siehst du hier zum Beispiel, der Versuch über dieses heiße Zeug drüber zu fotografieren, du kannst dahinter fast nicht scharf stellen, weil die Luft einfach flimmert wie verrückt und dann kann deine, Automatik erstmal hat echt Schwierigkeiten damit.

Boris

Ja und selbst wenn du auch manuell denkst, du denkst halt hinterher ist alles unscharf.

Chris

Du kriegst so, also durch diese Hitzesäule, die da aufsteigt, durchzufotografieren, ist total schwierig. Guck dir diese Bilder an. Gunnarsson heißt der Mann übrigens.

Boris

Ja, also wenn ihr jetzt wieder nur hört, es lohnt sich zu Hause vielleicht nochmal an den Rechner zu gehen, YouTube oder Twitch. Link auf den Videolink mal draufklicken. Und wir sind hier so bei circa einer Stunde in der Sendung. Chris scrollt hier gerade mal durch ein paar Bilder. Ansonsten guckt euch einfach den Link an. der Link zu den Bildern, der ist ja auch in den Shownotes. Das sind wirklich recht beeindruckende Bilder.

Chris

Dann müssen sie neue Straßen bauen. Also hier siehst du gerade die Straße, die ist halt jetzt weg.

Boris

Die Straße verschwindet eigentlich in so einem schwarzen Blob, der von einem roten Saum eingefasst ist. Das wird so ein bisschen wie bei Star Trek, wenn sie so in so Nebel oder in so Subraumspalten entschwinden.

Chris

Und was du drumrum siehst, also diese Lava, die läuft jetzt oben drauf auf ein bestehendes Lava-Feld. Also das ist jetzt quasi nur eine neue Schicht Lava obendrauf.

Boris

Ja, ja.

Chris

Wenn du diese Strecke fährst vom Flughafen nach Reykjavik, das ist so, weiß nicht, dreiviertel Stunde Fahrt oder so mit dem Bus, dann fährst du halt wirklich eine halbe Stunde oder länger durch ein Lava-Feld. Du hast halt rechts und links nur, diesen Basalt.

Boris

Werden sie hier wahrscheinlich auch machen. Wenn das erkaltet ist, dann wird die Straße wahrscheinlich erneuert. Steht es obendrauf weiter.

Chris

So kann ich mir das vorstellen. Tja. Es ist schon, was Besonderes.

Boris

Dass der Basalt ist, aus dem auch Stative gebaut werden?

Chris

Frag mich nicht, wie das funktioniert. wie das funktioniert. Ich glaube, da wird irgendwie tatsächlich irgendwas geschmolzen und dann in Fasern verwandelt und so, aber don't ask me. Don't ask me. Aber das ist so, ich meine, das gibt es auch bei uns hier, so Ecken, wo noch so Java-Steine rumliegen, die du dann irgendwie für deine Sauna kaufst oder für deinen Gartengrill oder so. Aber hier, da kann es ganz spannend sein.

Boris

Ja, Island sowieso spannendes Land. Ja, du warst ja schon mal da.

Chris

Ist auch teuer mittlerweile. Ich war damals tatsächlich zweimal oder so da, da war es noch erträglich von den Preisen und dann haben die innerhalb von zwei, drei Jahren irgendwie ihre Preise fast verdoppelt.

Boris

Ja, für uns wäre Island spannend wegen der Island-Ponys natürlich, die Island-Pferde. Die werden da ja auch ganzjährig quasi freigehalten auf diesen riesigen hügeligen Gebieten und dann einmal im Jahr werden sie wieder oder zweimal im Jahr dann wieder reingetrieben und so.

Chris

Das kommt dann auch in die Wurst.

Boris

Das gibt es auch. Ja, natürlich. Hierzulande kriegst du ja auch irgendwie Pferdeburger oder sowas, wenn du das möchtest. Das ist jetzt nichts, was ich jetzt machen würde. Aber wenn das jemand mag, meine Güte, warum nicht? Nö, aber das ist halt da der Umgang mit den Tieren und da kannst du eben so ganz Tagesausflüge oder mehr Tagesausflüge haben mit den Pferden. Das wäre sicherlich mal ein interessantes Abenteuer. Mal gucken. Ich bin ja noch jung, nicht?

Chris

Ey, wir gehen mit der Zeit. Also zum Beispiel, kurzer Hinweis, unsere Social Media. Bist du auf, du bist ja auch auf Blue Sky.

Boris

Ich bin auf mehreren Plattformen. Ich bin mehr mal weniger aktiv.

Chris

Ja klar, aber ich war da gerade echt überrascht, was da plötzlich, also wir haben das mitbekommen, Präsidentschaftswahl USA und Herr Musk und so und dann gab es einen riesen Exodus von X, also die Plattform hat einfach ganz viele Leute verloren.

Boris

Twitter hat ganz viele Leute verloren.

Chris

Und ganz viele Leute sind nach Blue Sky gegangen. Und ja, das hat dann da tatsächlich, also ich habe dann irgendwie eine Zeit lang hat mein Phone dauernd gerappelt, weil ich ständig irgendwie neue Leute, neue Follower dort bekommen habe.

Boris

Ja, bei mir ist es nicht ganz so extrem.

Chris

Ja, da sind auch viele Englischsprachige, die mich halt noch von der Seite kennen und so.

Boris

Das ist ein größerer Kreis.

Chris

Und an dieser Stelle, glaube ich, ist immer ganz, ganz interessant. Wo sind wir eigentlich unterwegs auf den Social Media? Weil ich bin ja zum Beispiel überhaupt nicht auf Instagram oder so. Obwohl mich die Leute immer dumm angucken und sagen, ja wie jetzt? Du bist doch Fotograf und warum nicht und so. Tja, weil ich nicht gerne dem Herrn Zuckerberg irgendwie meine Daten gebe. Nee, also wir sind beide jetzt im Wesentlichen noch auf Mastodon unterwegs.

Boris

Ja, da bin ich recht aktiv.

Chris

Und da gibt es auch einen speziellen Happy Shooting Account. Also diese Links machen wir mal alle mal wieder in die Shownotes. Also Happy Shooting, wo wir auch Ankündigungen drüber machen und wo ihr auch gerne mal Fragen und so hinstellen dürft. Den betreue ich in der Regel. Und dann eben auch auf Blue Sky. Also wer uns da auf Blue Sky folgen möchte, tut es gerne. Falls ihr da jetzt irgendwie auch beim letzten Exodus da irgendwie hingegangen seid. Wie gesagt, da sind wir beide und mittlerweile auch relativ aktiv, weil das ist für mich doch eine recht angenehme Umgebung. Da ist sehr wenig... Da ist sehr wenig, was mich dazu veranlassen würde, mir die Haare auszureißen oder so.

Boris

Ich bin die meiste Zeit auf Mastodon aktiv. Ich schnuppere gerade wieder rein bei Blue Sky, versuche gerade ein, zwei andere Clients aus, weil mir der Standard-Client nicht so lieb ist. Probier da gerade ein bisschen rum. Ich bin tatsächlich auch bei Threads, aber auch mehr als Experiment. Ja, bin ich. Da glaube ich aber schon, dass da ein Ende dran ist, weil die haben auch schon angekündigt 2025 soll die Instagram-Abteilung Werbung schalten und wenn das da so endet wie bei Instagram, dann bin ich so schnell weg, das glaubst du gar nicht im Augenblick ist es tatsächlich interessant, weil, der Algorithmus, muss ich tatsächlich sagen, der kann funktionieren wenn man da, bei, also wenn man anfängt bei vielen Beiträgen sagt, das mag ich und das mag ich nicht, ich habe da tatsächlich ein paar interessante Leute gesehen, ein paar interessante Beiträge gesehen. Aber es ist tatsächlich das Antworten, das Miteinander, das Hilfreiche, das passiert bei mir alles auf Mastodon. Das Threads ist einfach so eine große Suppe, wo kaum einer irgendwas sieht, weil der Algorithmus halt nicht jedem alles anzeigt.

Chris

Was mir ganz gut bei Blue Sky gefällt, ist, dass du dir den Algorithmus ja selber aussuchen kannst. Also bei denen heißt das Feeds.

Boris

Das Feeds.

Chris

Also hast du dann unterschiedliche Feeds, was weiß ich, zu allen möglichen Themen quasi. Und die Feeds kommen aber nicht alle von Blue Sky, sondern die kommen aus dem Benutzerkreis. Und da könntest du dann, also ich habe ein Feed, der mir, was weiß ich, die coolsten Posts der letzten, die besten, wichtigsten Posts der letzten zwölf Stunden anzeigt oder so. Oder ich habe ein Feed für Leute, denen ich folge, aber die sehr wenig posten. Also die Quiet Posters zum Beispiel.

Boris

Damit die nicht untergehen quasi.

Chris

Damit dann, wenn die mal einmal am Tag einen Post machen, dass ich die auch sehe und das sind mir nicht irgendwie dass sie nicht durchrauschen quasi.

Boris

Ja, danach muss ich mich noch näher beschäftigen.

Chris

Feeds ist tatsächlich ein cooles Feature. Und was ich auch ganz cool finde, ist dann das Thema Moderation. Weil das kannst du auch quasi stacken. Also Moderation, dass du irgendwie die Arschlöcher nicht sehen musst oder so. Aber auch da gibt es Provider- Du kannst auch ein Provider werden für Moderation. Also sagst du, ich tagge dir alle Bilder, die mit dem Smartphone gemacht sind, weg. Moderiere dir die weg, wenn du die nicht sehen willst. Oder ich, blödes Beispiel jetzt. Oder alle Bilder, wo die aussehen, als ob Perninke drauf wäre oder so. Die will ich auch nicht sehen.

Boris

Das wäre eine gute Idee.

Chris

Sowas könnte man damit dann irgendwie machen. Und unser Zeug, also da sind einige Features drin, und das kannst du stacken. Also das kannst du mehrere aufeinander tun quasi.

Boris

Also Blue Sky fühlt sich für mich so ein bisschen an wie das Twitter in der Anfangsphase, in der Anfangszeit.

Chris

Du hast recht viel Kontrolle über so ein Feed. Also wenn du jetzt was schreibst und dann kommt irgendeiner so ein Arsch und haut dich dann quasi in den Kommentaren zu deinem Post irgendwie doof an oder so. Und du sagst, du sorry, das ist mein Threat, geh weg. dann kannst du den einfach ausklinken, dann ist der nicht mehr sichtbar für die anderen. Du hast die Möglichkeit, Trolle relativ gut einzuhegen, deshalb kommen die da auch nicht so richtig zum Zug und das finde ich ganz praktisch.

Boris

Ja, wie gesagt, fühlt sich alles so ein bisschen an wie das Ursprungstwitter. Das Problem, was ich damit habe, ist, dass die App sich auch so ein bisschen anfühlt wie die Ursprungstwitter. Ich möchte eigentlich jetzt den Tweetbot haben für Blue Sky, der wenn ich die App starte, da steht, wo ich aufgehört habe zu lesen.

Chris

Sprich doch mal mit Paul Haddad, der baut doch so Zeug.

Boris

Ja, der ist schon angeschrieben worden, der rührt sich ja nicht.

Chris

Ja, vielleicht, ich meine, das wird jetzt größer, das Ding. Die haben ja die Zeit lang tatsächlich eine Million neue User am Tag bekommen. Also das war schon ordentlich Zulauf, muss man sagen.

Boris

Aber es ist zumindest möglich, Third-Party-Apps zu machen. Es gibt da Third-Party-Apps. Ich gucke mir, wie gesagt, gerade mal so ein, zwei an. Beide noch nicht so optimal. Aber die Tatsache, dass es geht, verspricht Gutes. für Blue Sky, würde ich sagen. Deswegen behalte ich den Account auf jeden Fall.

Chris

Also wir sind da und in den Shownotes findet ihr unsere Links. Nur für den Fall.

Boris

Genau. Beim Mastodon ist halt schön, da ist mehr Platz zum Schreiben. Da kann ich eine Spoiler-Warnung machen, um Leute nicht zu ärgern. Das ist alles so schön.

Chris

Falls du ein Bild mit dem Smartphone posten möchtest und du musst die Leute davor warnen, dass das mindere Qualität ist und so.

Boris

Ich gucke immer gerade so ein paar Serien.

Chris

Vor Farbbildern muss man auch warnen.

Boris

Ich gucke gerade so ein paar Serien und Filme und dann schreibe ich dann mit einer Spoilerwarnung meine Meinung dazu. Das kannst du halt auf den anderen Plattformen nicht bringen, dann sind die Leute gleich wieder böse.

Chris

Na gut, du, Herr Nienke, du hast doch schon drei Teile zu einem Thema gemacht und du hast uns den vierten Teil versprochen.

Boris

Ich würde es abbinden wollen.

Chris

Meinst du, das wird der letzte Teil oder kommt dann noch so ein nachgeschobener Fünfter, weil noch Fragen kommen? Kenn dich doch.

Boris

Nein, nein, das ist jetzt der letzte Teil.

Chris

Ist das so?

Boris

Auf jeden Fall. Es geht um kleine Drucker, kleine Drucke, Teil 4. Und ich habe von letzter Woche noch was nachzuholen. Da sind wir einfach drüber gegangen. Ich mache die mal größer hier. Wenn du mal den geteilten Bildschirm von mir zeigen möchtest, da wollte ich noch mal auf die Druckqualitäten eingehen. Das wollte ich euch noch mal zeigen. Ich werde die Bilder dann auch in den Blogpost packen auf happyshooting.de, hier zur Folge 875. Da könnt ihr euch die auch anschauen. Oder ihr klickt tatsächlich mal hier ins Video rein. Wir sind hier so bei ungefähr einer Stunde und 15 Minuten roundabout. Ja, das sind mal Nahaufnahmen, also Makroaufnahmen von Ausdrucken mit den vier Druckern, also namentlichen Kodak Mini 2 und Instax White und einem Zinkdrucker. Das ist der Xiaomi Mi Zinkdrucker gewesen.

Chris

Du hast ja mit dem Makroobjektiv jetzt einfach mal Bilder abfotografiert.

Boris

Genau, immer mit gleichem Licht, mit Blitzlicht. Das sind also links oben, rechts oben und rechts unten. Es steht auch immer dran, welches das ist. Vielen Dank an die Community, die mir diese Fotos hier zur Verfügung gestellt haben. Die habe ich nicht selbst gedruckt. Und links unten mit dem Canon QX20, das habe ich selbst gedruckt, weil ich so ein Gerät hier habe. Ich habe in der Zwischenzeit auch mit einem Kodak Mini 3 gedruckt. Das ist im Prinzip das gleiche wie Mini 2, bloß quadratisches Format. Deswegen habe ich da jetzt keine Fotos von gemacht, weil das nimmt sich nicht so viel. Und was man jetzt hier sieht bei diesen vier Drucken im Vergleich, ist eben tatsächlich links unten der Kanon, dass die Farben blasser wirken, aber wenn man sich mal die Hauttöne anguckt von der Dame, also wir sehen links halt das Gesicht einer Frau und rechts daneben eben ein Teil des Gesichtes eines Pferdes und da sehen wir, dass die Hauttöne schon einen Tacken realistischer sind als bei den anderen, wo es schon sehr ins Rot-Gelbliche geht. Und das Foto ist nicht so rot-gelblich bearbeitet. Also das passiert einfach, wenn man die Sättigung hochdreht, dann wird das so. Beim Instax White ist es auch noch ganz okay. Das ist ein bisschen kräftiger, aber auch noch sehr natürlich, einfach nur ein bisschen dunkler.

Deswegen haben mich diese Instax White Fotos tatsächlich, die entwickelten Fotos, wirklich, wirklich sehr positiv überrascht. Nochmal hier der Hinweis, man muss in der Instax Drucker-App dann eben wählen, dass man sie irgendwie, ich habe schon wieder vergessen, wie es heißt, lebendig oder, vivid oder irgendwie sowas druckt, damit man nicht so einen retro-verblasten-Look bekommt, sondern wirklich die echten Farben. Und dann sind die wirklich, wirklich gut.

Der Kodak Mini und der Zink eben sehr viel kräftiger. Und man sieht hier eben auch bei dem Zink-Drucker, wenn ich da mal so ranzoome, man kann tatsächlich die einzelnen Pixel sehen, die gedruckt werden. Und die sind tatsächlich gestochen scharf. Also da Da ist was drin, aber es gibt eben auch viele Fehlstellen. Es gibt dann Falschfarben. Ich denke, dass da einfach diese Belichtungszeile relativ schnell hinüber ist. Und das, was an Farben dann kommt, ja, dieses Zinkpapier hat halt 256 Farbstufen für jeden Farbkanal. Und das ist schon sehr, na ja, Sehr malerisch, sage ich mal. Hier habe ich noch mal ein Foto von ein paar Details. Das ist das gleiche Porträt, aber an einer anderen Stelle fotografiert, nämlich die Hand von der Dame an der Pferdenase und sie trägt einen Ring. Und jetzt kann man hier links oben den Kodak Mini sehen mit dem Ring. Und hier rechts unten beim Zink sieht man, dass er eigentlich am schärfsten ist, weil die Drucke vom Zink sind tatsächlich am schärfsten, aber eben leider wegen Farbe und Kontrast auch mit am schlechtesten. Und beim Instax White, was dieses belichtete Foto ist, ist der Ring tatsächlich deutlich besser zu sehen als beim Kodak Mini und beim Canon QX20 noch mal besser zu sehen. Immer das gleiche Bild, immer die gleiche Scharfstellung.

Chris

Ja, letztendlich ist das aber, glaube ich, also ja, wenn du jetzt Pixel piepen möchtest, dann ist das wichtig, aber da geht es doch im Wesentlichen um die Anmutung. Das sind ja auch alles kleine Bilder. Die sind ja für groß an die Wand gedacht.

Boris

Nein, nein, nein, das sind alles sehr kleine Bilder. Es sind aber diese Unterschiede, die es dann hinterher wirklich ausmachen, wenn du mit dem Auge drauf guckst. Hier ist zum Beispiel, wenn du Pixel piepst, links oben beim Kodak Mini, siehst du eine deutliche Überschärfung. Hier ist so eine Fliege zu sehen mit so gelben Streifen, gelb-schwarzen Streifen. Und da siehst du halt hier an den Flügeln diese Halos, diese weißen und dunklen Halos. Aber die siehst du hier beim Kanon links unten nicht und die siehst du auch beim Instax White nicht. Und jetzt sieht man halt, eigentlich würde man sagen, links oben das Kodak Mini Bild ist das schlechtere. Wenn du das Bild aber mit dem Auge betrachtest, in normaler Betrachtungsdistanz für so ein kleines Bild.

Chris

Nicht mit einem Makrofoto.

Boris

Nicht mit einem Makrofoto, dann wirkt das Kodak Mini an dieser Stelle wirklich knackiger. Also diese Überschärfung hilft bei dem kleinen Format, wohingegen die beiden von Instax White und von Canon dann eher so einen analogen Fototouch haben.

Chris

Zumindest bei Instax ist es ja halt auch analog.

Boris

Korrekt.

Chris

Da wird ja nichts digitalisiert und bearbeitet, sondern das wird halt optisch auf das Negativ gebraucht.

Boris

Und auch hier sieht man wieder, der Zinkdrucker ist de facto das schärfste Bild. Also wirklich, die Pixel sind sehr, sehr gut gesetzt, aber die Farben sind völlig aus der Kehr hier bei der Blüte. Da sind plötzlich irgendwelche rosa Farbflecken drin, die da eigentlich gar nicht hingehören. Also es ist halt, naja. Diese Überschärfung, da stellt sich Kodak dann aber ein Bein, wenn du wirklich feine Strukturen hast, hier zum Beispiel ein Spinnennetz im Gegenlicht, da siehst du dann eben dadurch, dass der Kodak versucht, diese Überschärfung zu machen, sorgen diese Halos dafür, dass das Bild schlechter wird. Licker Treppchen. Du siehst es hinterher auch tatsächlich, wenn du mit einem Auge drauf guckst, nicht mehr so klar und deutlich, weil es halt verschwommene Linien sind, die sowieso schon dünn sind. Da wird das tatsächlich schlechter und plötzlich gewinnt der Instax White und der Canon deutlich. Und das fand ich ganz interessant. Auf die anderen Details muss man nicht eingehen. Ich habe hier nur noch so zwei Beispielbilder. Und hier habe ich nochmal ein Bild von einem Pferd, was sich gerade wälzt. Und da sieht man hier beim Zink, die Farben sind wirklich jenseits von Gut und Böse. Das ist wie früher bei Großmutter mit dem neuen Farbfernseher einfach alle Regler auf 11 gedreht.

Und beim Instax White und beim Canon hast du eher die Farben, wie sie eigentlich auf dem Foto sind. Der Kodak dreht die Sättigung ein bisschen hoch und die Kontraste ein bisschen hoch. Deswegen sieht das dann plötzlich auch mehr orange aus. Ja, das sind so die Ergebnisse. Das gehörte jetzt noch zur letzten Woche dazu. Das hatten wir vergessen zu zeigen. Wollte ich euch nicht vorenthalten. Ja, ist auch nochmal wichtig für das Fazit, was ich dann nachher noch bringe. Jetzt kannst du mich wieder gerne nach vorne nehmen. Ich habe nämlich jetzt eine Review zu bieten. Ich habe mal ein paar Punkte mir hier rausgeschrieben und zwar den Canon Selfie QX20. Wie gesagt, den habe ich hier auch noch stehen. So sieht der aus gegen den Kodak Mini 3 Retro der eben auch Quadrate druckt den hatte ich auch hier habe ich mal so 2 auf 1 Quadrat gedruckt, also ich hatte den hier, habe den aber wieder zurückgeschickt ich sage euch gleich, warum aber erstmal kommen wir zu dem Kanon Drucker wenn der geladen ist hält der Akku für etwa 20 Ausdrucke das ist auch ungefähr eine Farbkassette.

Ist so angegeben und kann ich ungefähr bestätigen. Ich habe hier fleißig rumgedruckt und nach etwa 16 Drucken ging die LED auf rot und sagt, Achtung, kritischer Akkustand, ich konnte aber noch weiter drucken und habe die 20 Bilder auf jeden Fall rausgedruckt bekommen. Vielleicht wären auch noch ein paar Bilder mehr möglich gewesen, das habe ich jetzt nicht ausprobiert. Geräusche sind normal und leise, wie man sich so einen Foliendrucker vorstellt. Es gibt halt so ein bisschen pfeifende Transportgeräusche, so ein Summen, so ein Surren. Wer schon mal einen Canon-Selfie-Drucker gehört hat, kennt diese Geräusche. Einfach walzend in Papier durchziehen und eine Folie vorwärts transportieren. Der Powerknopf, der Einschaltknopf, der ist auf der flachen Oberseite angebracht und ist ein bisschen vertieft und hat auch ein bisschen einen Druckpunkt. Man muss den eine Weile drücken. Das ist sehr, sehr gut. Da kommt man nämlich nicht versehentlich drauf auf den Einschaltknopf und schaltet den wirklich nur ein, wenn man das möchte. Merken Sie sich das.

Die Druckqualität habe ich hier beschrieben als gut, als sauber, keine übertriebene Farbe oder Schärfe, leichte Schattenlinien bei bestimmten Motiven erkennbar, das ist tatsächlich so, ich weiß nicht woran das liegt, manchmal sieht man, und mit bloßem Auge musst du wissen, wo du hinguckst siehst du so feine Linien das scheint irgendwie, ich weiß nicht, ob der Transport nicht sauber ist oder, ich habe es auch bei den Demo-Bildern gesehen hier, die ich aus der Community bekommen habe von dem Kodak Mini 2. Wenn man da sehr genau hinschaut und auch sehr nah mit der Lupe hinschaut, dann sieht man auch solche Linien. Bei dem Canon, meine ich, sind sie etwas deutlicher zu erkennen. Und wie das so ist, wenn man mal weiß, wo man hingucken soll, dann kannst du sie nicht mehr nicht sehen. Ist halt so. Es ist kein perfektes Bild, aber für so ein kleines Foto. Wir reden jetzt nicht über einen Zebrastreifen oder sowas, sondern man muss schon hingucken.

Das Material hatte ich ja schon angesprochen. Wenn man das bestellt, dann kriegt man so einen Pappkarton. Und in diesem Pappkarton ist dann drin eine Farbkassette und 20 Blatt Papier. Die 20 Blatt Papier sind in zwei Packungen. Das ist auch leider immer so eine Kunststoffpackung mit jeweils 10 Papieren, weil immer 10 passen in den Drucker rein, aber die Farbkassette reicht eben für 20. Das heißt, nach zehn Bildern macht man die Klappe auf, legt die anderen zehn Bilder rein und dann kann man nochmal zehn Stück drucken damit. Die Papiere sind selbstklebend. Auch hier danke nochmal an die Community, an die eine Postshow, weil ich zu blöd war, das selbst zu sehen. Ja, also das Titelbild auf der Verpackung hätte mir ein Indikator sein können, wo hier eine Dame ein Stück was abzieht. Also sie sind beim Kanon tatsächlich selbstklebend. Das bedeutet aber auch, dass der weiße Rand, der unten immer gelassen wird, der ist wohl vom Druck her transportspezifisch. Wobei das ist witzig, weil es kommt mit dem weißen Stück raus. Das ist nicht das, womit wieder eingezogen wird, sondern der weiße Rand unten am Bild, der ist immer voran. Und der ist bei den Quadraten wie auch bei dem Kartenformat dran. Den kannst du nicht abtrennen. Also wenn der dich stört, musst du ihn abschneiden.

Ja, so ist das genau, das Besondere an dem QX20 jetzt ist, dass er eben sowohl Quadrate als auch Kartengröße drucken kann, also beide Formate gehen, ich muss halt das eine oder das andere einkaufen, und ja, genau, auf der Haben-Seite ist, aufgeladen wird er über USB-C das sollte.

Chris

Heute fast Standard sein.

Boris

Also USB-C und zwar nicht nur mit USB-C aus irgendeinem 5-Volt-Steckernetzteil. Es ist kein Lade, also doch, es ist ein Kabel dabei, aber es ist kein Steckernetzteil dabei. Und das Kabel ist ungefähr so lang. Also das reicht aus, um den Drucker neben den Computer zu stellen. Also so lang. Ich mache gerade so eine Bewegung, eine Spanne oder so. Ich weiß jetzt nicht, wo ich den Karton habe, aber da liegt das Kabel drin. Brauche ich nicht. So ein kurzes Kabel brauche ich nicht. Aber was nämlich manche USB-C-Geräte nicht können, gerade die kleineren Geräte. Ich habe das an das Netzteil von meinem Apple, von dem MacBook drangehangen, das USB-C Ladegerät und lädt auch, durchaus auch Geräte, die laden daran nicht, also zum Beispiel so eine Kopfleuchte, die auch über USB-C lädt, aber nicht an so einem Power-Netzteil.

Chris

Das ist Power-Delivery und manche Geräte sprechen das Protokoll nicht und am besten benutzt du dann ein dummes Kabel, was auf der einen Seite USB-A hat und auf der anderen Seite USB-C und lädst es mit einem USB-A Netzteil und dann geht das.

Boris

Genau, oder musst du einen dummen Adapter dazwischen machen oder so und dann geht es auch. Aber den kannst du halt direkt auch ans MacBook-Netzteil machen, das war hier ganz praktisch, weil das habe ich hier eh auf dem Tisch liegen. Also das war mir zumindest mal eine Erwähnung wert, weil das können nicht alle. Ich habe auch bisher 20 Quadrate ausgedruckt und bestimmt 15 Karten. Habe jetzt nicht genau gezählt. Keine Ausfälle, kein Papierstau, keine Probleme bisher. Die App, das ist immer ganz wichtig, ich kann nur über die iOS-App reden. Die macht dir eine Druckvorschau. Also du musst wählen, ob du Quadrat oder ob du Karten drucken willst.

Chris

Ist das eine spezielle App für Für diesen speziellen Drucker?

Boris

Für diesen Drucker, genau. Oder für diese QX-Drucker, QX10 oder QX20. Da musst du halt sagen, welches Format du drucken willst. Das erkennt der Drucker nicht selbstständig, was drin liegt. Das musst du also schon sagen, was du drucken willst.

Und dann kriegst du eine Druckvorschau. Du wählst Bilder aus und dann kriegst du eine Druckvorschau. Und das, was du dann siehst, das wird auch so gedruckt. Und du kannst in dieser Druckvorschau so mit Pinch-to-Zoom, mit zwei Fingern, das Bild vergrößern und rotieren. Und so wie du es dann da liegen lässt, würde es dann auch gedruckt werden, genau diesen Ausschnitt. Es gibt eine Collage-Funktion, da kann man noch reingehen, also willst du einzelne Bilder machen oder eine Collage machen und wenn du eine Collage machen willst, dann wird bei jedem Bild, was du auswählst, werden dir mögliche Layouts, angeboten und dann kann man zum Beispiel sagen, ich will drei Bilder auf eine Karte drucken und ich will die halt irgendwie ein Querformat oben und zwei Hochformat unten haben und das habe ich nicht alles selbst zusammen arrangiert, sondern ich habe einfach drei Fotos ausgewählt, habe einen Vorschlag genommen und habe gesagt, druck das mal so. Also das ist ganz angenehm. Man hat jetzt nicht super viele Möglichkeiten zu sagen, ich will das Bild aber links unten haben, sondern dann musst du es halt in einer anderen Reihenfolge markieren. Ist aber okay. Ist ein schönes Spielzeug. Gibt dann auch noch Ränder, die du drucken kannst und Overlays und Glanzeffekte und weiß der Teufel. Also vieles, was ich nicht brauche, aber ist gut gemacht, funktioniert. Weder Plus noch Minus ist die Verbindung über Wi-Fi. Also der Drucker spricht über Wi-Fi-Funk mit dem Smartphone. Das verspricht zumindest eine schnellere Datenübertragung. Da habe ich jetzt im Praxistest im Vergleich mit dem Kodak, der über Bluetooth arbeitet, nicht wirklich was bemerkt.

Chris

Wenn der über WiFi spricht, musst du dann dein Phone an den WiFi-Hotspot des Druckers andocken das nervt immer das.

Boris

Macht die App automatisch die erkennt dann, dass du drucken.

Chris

Willst aber währenddessen hast du quasi keine andere Internetverbindung so ist das.

Boris

Also der Drucker wird erkannt, wenn du drucken willst, die Verbindung wird hergestellt, dann fliegst du natürlich aus dem WLAN raus, in dem du dich gerade befindest und wenn du das eine Weile machst, meldet sich das iPhone und sagt, ich glaube du hast kein Internet, soll ich LTE benutzen? Und dann gehst du halt über LTE ins Internet. Das ist so ein bisschen blöd. Auf der anderen Seite funktioniert diese automatische Verbindung ziemlich gut, zumindest bei mir bisher.

Ja, hat ganz gut geklappt. Nicht so schön ist, dass du, wenn du jetzt mehrere Bilder drucken willst, dann musst du jedes Papier erstmal entnehmen. Also bei den großen Selfie-Druckern ist das so, dass das Papier ausgeworfen wird komplett und dann kommt automatisch der nächste Druck. Bei diesen Mini-Druckern ist es so, du musst diesen einen Druck erst manuell rausziehen. Das steht auch auf dem Display dann in der App. Und erst wenn das rausgezogen ist, startet der Drucker mit dem nächsten Druck. Das ist ein bisschen blöd. Das heißt, wenn du mal fünf Drucke machen willst, musst du daneben sitzen bleiben und jeden Druck erst mal einzeln rausziehen. Das ist ein bisschen schade. Aber das haben sie offensichtlich alle. Also beim Instax weiß ich es nicht, aber der Kodak und der Canon auf jeden Fall. Dann ist es so, ich habe natürlich mehrere Alben in meiner Foto-App. Und ich hatte mir extra ein Album angelegt für den Test für diese Mini-Drucker, also ein neues Album angelegt und da Fotos rein sortiert. Aber in der App, die Liste der Alben, die sind in einer Sortierung, die ich nicht verstanden habe. Es ist weder alphabetisch noch nach Datum der letzten Nutzung oder Datum der Anlage. Ich habe keine Ahnung, wonach diese Liste sortiert.

Chris

Die haben einen Zufallsgenerator einprogrammiert.

Boris

Hatte ich auch gedacht. Aber es ist immer die gleiche Sortierung. Es muss irgendwas sein, was vom System so kommt. Und die App macht sich nicht die Mühe, es irgendwie sinnvoll zu sortieren. Ich habe erst gedacht, die Liste taucht da nicht auf, das Album. Ich musste wirklich scrollen, scrollen, scrollen. und irgendwo mittendrin war mein neu angelegtes Album, was ich eben Mini-Drucker genannt hatte. Das war sehr lästig. Ich kann aber schon mal vorausnehmen, das war bei Kodak ganz genauso. Deswegen, das muss irgendeine Sortierung vom System sein. Und wenn die App sich keine Mühe gibt, dann sieht das halt so aus. Irre.

Dann ist es so, in dieser Druckvorschau, es ist zwar mit Pinch-to-Zoom möglich, den Ausschnitt direkt in der Vorschau zu bestimmen. Also einmal antippen, Pinch-to-Zoom und dann kannst du das ändern. Und das wird auch genauso gedruckt, das hat mir gut gefallen. Aber der Pinch-to-Zoom ist automatisch auch ein Zwei-Finger-Rotieren. Es ist unmöglich, das Bild nur ein Stückchen zu vergrößern oder wenn du ein Panoramabild hast, es zu verkleinern, ohne es zu rotieren. Es wird immer schief sein. Wenn du es aber genau 90 Grad gerade haben willst, dann musst du halt noch einmal auf Bearbeiten gehen und dann kommst du in so einen Editor, wo du auch mit einem Schieberegler rotieren kannst. Und da gibt es so einen 90-Grad-Button. Und den kannst du antippen und dann springt er mal auf die nächsten 90 Grad und dann kannst du es dir wieder gerade ausrichten. Das ist ein bisschen unglücklich. Das hätte man wahrscheinlich auch anders lösen können. Willst du zoomen oder rotieren? Naja. Und bei der Collage ist es ein bisschen blöd, denn wenn du nicht das quadratische Format druckst, das ist egal, sondern wenn du das Kartenformat druckst, also dieses hochformatige oder querformatige Papier, dann bietet dir die Collage nur hochformatige Collagen an. Wenn ich jetzt also im Querformat zwei schmale Panoramen übereinander drucken will, dann gibt es das nicht. Also da gibt es einfach kein Layout dafür. Das ist ein bisschen schade.

Genau. Aber ansonsten, insgesamt, ich habe Spaß damit gehabt. Komme ich mal zum Kodak Mini 3 Retro. Den hatte ich hier. Ist ähnlich groß wie der Canon. Ich kann ihn jetzt leider nicht mehr im Vergleich zeigen. Retro heißt er, weil die Kiste kommt halt so in Kodak-Farben wie so ein Kodak-Film. So in gelb mit so roten Streifen drauf, dem Kodak-Logo. Das sieht halt alles sehr retro-chick aus. Hat mir ganz gut gefallen, muss ich sagen. Der Akku wird keine 20 Bilder halten. Ich habe es nicht durchgespielt, aber nach den ersten, weiß ich nicht, 8 Bildern oder sowas hatte ich schon einen Blinken. 10 habe ich geschafft. Ich glaube 12, vielleicht 13, aber weiß nicht, wie viel mehr dann noch gegangen wäre. Aber 20 hätte der nicht durchgehalten. Dann hatte ich ein Problem mit dem Drucker, den ich hier hatte. Und es ist unklar, ob das ein Defekt war oder ob die alle so sind. Ich schalte mal um auf ein Video, was ich gemacht habe. Hört euch das mal an und im Video könnt ihr es auch sehen.

Dieses Klock ist umgeblatt das Papier hängen. Und ohne Quatsch, das Ding hast du in der ganzen Wohnung gehört.

Chris

Das klingt ja heftig.

Boris

Und dann kommen die verschiedenen Farben. Wir müssen das jetzt nicht bis zum Ende durchspielen. Glaubt ihr mir auch so?

Chris

Das ist ja der Hammer.

Boris

Da kommen dann alle drei Farben der Reihe nach durch und dann ist das Bild halt fertig. Und das Ding ist echt, echt laut gewesen. Dieses Klock, dieses Papier, das hängen bleibt, das war dann weg, als ich die Papierkassette getauscht hatte. Das war noch die originale Papierkassette, mit der sie ausgeliefert wird. Dann hatte ich eine andere reingelegt. Dann war dieses Glock weg. Da war wahrscheinlich das Papier ein bisschen wellig. Und es ist dann hängen geblieben oder so. Das ist auch so ein bisschen dann angefressen an der einen Kante gewesen. Ich habe da ein paar Drucke gemacht, weil es grundsätzlich ja gedruckt hat. Also es kam alles raus.

Chris

Das klingt kaputt. Entschuldigung, das klingt nicht gesund.

Boris

Aber es klingt kaputt. Es klingt kaputt, es klang kaputt. Ich habe allerdings inzwischen, nachdem ich es schon zurückgeschickt hatte, habe ich noch YouTube-Videos gefunden, Reviews von einem Kodak Mini 2 Drucker. Das war jetzt Mini 3. Ich habe Reviews von Mini 2 Drucker gefunden. Und in mindestens zwei Videos war dieses Geräusch ebenfalls deutlich zu hören. Und es wurde auch angesprochen, dass es eher auf der lauten Seite wäre. Oder die eine Dame meinte dann so ganz charmant, ja, was wir auch festgestellt haben, unsere Katzen mögen das Druckergeräusch nicht so gerne. Also es ist immer so charmant umschrieben, dass das Ding einfach einen Krach gemacht hat.

Chris

Das geht doch nicht.

Boris

Und ich bin mir nicht sicher, ob das so sein muss. Irre. Es hat mich überrascht. Was auch unglücklich an dem Kasten war, der Einschaltknopf. Denn der Einschaltknopf war bei dem Gerät, ich zeige das mal exemplarisch an dem Canon-Drucker, der war an der Seite, an der schmalen Seitenkante. Und der Retro hat hier dann auch noch so einen Spalt, so einen Schlitz drin, so eine Vertiefung, einfach so vom Design her und da drinnen so ein bisschen, herausstehend aus diesem Schlitz ist dann der Knopf und der ist sehr leichtgängig und das ist blöderweise genau die Stelle, wenn man den Drucker anfasst, wo man dann auf den Knopf kommt. Das heißt, wenn du gerade am Drucken bist oder Drucken willst und willst den Drucker nochmal schnell zur Seite stellen, zack, ist er ausgeschaltet. Oder du hast ihn ausgeschaltet und willst ihn schnell zur Seite stellen, zack, ist er eingeschaltet. Das ist mir tatsächlich mehrfach passiert, obwohl ich wusste, wo der Knopf ist. Der ist einfach ergonomisch genau an der Stelle, wo man hingreifen muss. Das war schon, als ich ihn ausgepackt hatte, als er geliefert ist und ich ihn aus der Folie rausgezogen habe, hat die Folie beim Auspacken schon doll genug gegengedrückt, dass er sich eingeschaltet hat. Also der ist nicht so optimal positioniert gewesen.

Die Druckqualität aber im Grunde genommen gut. Also genau wie beim Canon, vielleicht sogar noch einen Tacken besser. Mein Exemplar, was ich hier hatte, hat deutlichere Streifen gedruckt. Da sind so etwas weniger als ein Zentimeter Abstand, war dieses Schattierungsmuster zu erkennen oder ein Schattierungsmuster zu erkennen. Bei manchen Motiven deutlicher als bei anderen. Bei den Mustern, die ich aber aus der Community bekommen habe, ist das nicht der Fall. Also vielleicht wirklich ein Defekt. Da will ich jetzt nichts unterstellen oder verallgemeinern. Material hatte ich auch schon angesprochen. Es ist eine Kassette, in der die Folie und die Papiere gemeinsam drin sind. Das macht es sehr einfach im Handling. Aber du hast halt zehn Papiere und die Folie für zehn Drucke. Und danach hast du die ganze Kassette eben als Müll. Die Papiere sind nicht selbstklebend. Wo habe ich denn hier mal so eins? Die Papiere sind nicht selbstklebend. Kannst du also die Rückseite nicht abziehen. Dafür sind sie aber deutlich günstiger. Also wir reden dann so von 35 Cent für einen Druck, statt irgendwie 75 Cent bis einen Euro. Und du hast den weißen Rand unten, man wird es wahrscheinlich in der Videoaufnahme nicht sehen.

Der ist perforiert, das heißt, diesen weißen Rand kann man abknicken, wie man das von den großen Selfie-Papieren auch kennt, wenn man den nicht braucht. Ansonsten nutzt man den eh wahrscheinlich zum Beschriften. Der Vorteil von dem Kodak Mini 2 oder 3, es ist das größte der Mini-Formate, die ich kenne.

Der weiße Rand ist zum Abtrennen da, das kann ganz praktisch sein. Die Qualität von den Ausdrucken würde ich als sehr okay bezeichnen, das ist in Ordnung. Die App übertreibt es ein bisschen mit Sättigung und Schärfung. Man kann allerdings in der App gegensteuern. Also man kann die Sättigung wieder runterziehen, man kann die Schärfung runterziehen. Da wird man einfach mehr experimentieren müssen. Ich habe in der App einen sehr großen Spielraum gehabt. Ich sage von Plus bis Minus 10 oder sowas oder sogar noch mehr. Aber schon kleine Schritte, die man bewegt hat, haben eine große Auswirkung gehabt. Aber ich glaube, Aber wenn man da mal ein bisschen mit rumspielt und mal zehn Blatt irgendwie durchtestet, dann weiß man hinterher, für welches Motiv man was haben will. Also das geht völlig in Ordnung. Einfache Collagen gab es auch hier. Das ging ganz gut. Rahmen und Sticker kannst du noch draufsetzen auf die Prints. Also viel Spielerei machen und Spaß damit haben. Es gab auch einen Einknopf-Schwarz-Weiß-Modus. So, druck das mal in Schwarz-Weiß und dann kommt da eigentlich ein ganz ansprechendes Schwarz-Weiß-Bild dabei raus. Habe ich hier auch, glaube ich, irgendwo eins. Bin ich das auf die Schnelle? Ist auch egal. Irgendwo habe ich das mal gemacht, sah ganz gut aus.

Filter gibt es dabei, Farbfilter und zwar jetzt nicht so übertriebene Kitschfilter, sondern schon durchaus sinnvolle Farb- und Kontrastfilter. Wenn du nämlich zum Beispiel auf deinem iPhone ein HDR-Foto hast und fast alle Fotos sind heutzutage HDR-Fotos auf dem Ding, dann sahen die Drucke gar nicht mal so gut aus. Also die Bearbeitung kam per Default nicht mit diesen HDR-Bildern klar. Wenn du dann aber in die Farbfilter gegangen bist und hast einen Farbfilter angewandt, siehe da, plötzlich konnte ein Vice auch wieder ein Vice sein. Also gut, vielleicht muss die Software da auch noch in der Standardberechnung irgendwas machen, aber immerhin, es gibt die Filter und die sind nicht weit weg.

Der Akkustand wurde in 10%-Schritten angezeigt. Das war ein bisschen präziser als bei dem Canon. Beim Canon hast du halt so eine Segmentanzeige und du weißt halt, wenn es leer wird. Was wahrscheinlich auch reicht, aber 10%-Schritte fand ich gut. Wusste mal, wo man ist. Neutral betrachtet Verbindung ist über Bluetooth das ist theoretisch langsamer als die WiFi Verbindung ist mir wie gesagt im Test nicht aufgefallen die Drucke haben ähnlich schnell gestartet wie sie das auch bei dem Kano mit WiFi tun und der Vorteil mit der Bluetooth Verbindung ist natürlich dass dein Gerät wenn es in einem WiFi mit Internet ist dort auch drin bleibt, nicht so gut ist dass halt die ganze Bluetooth Kopplung und das Erhalten der Kopplung nicht immer so gut sein muss. Also ich hatte einige Unterbrechungen und es dauert teilweise relativ lange, bis er sich wieder verbunden hat. Naja. Nicht so schön war, die Ladebuchse war eine Mikro-USB-Buchse. Die ist noch gar nicht mehr.

Chris

Ist das nicht mittlerweile verboten?

Boris

Ich dachte auch, dass das durch die Genver Konvention inzwischen geregelt ist, aber offensichtlich nicht. Ich habe dann erstmal ein Kabel gesucht. Zum Glück habe ich hier noch so ein Kabel, wo ich auch ein Micro-USB in beide Richtungen reinstecken kann. Da war ich nicht ganz so genervt. Wie gesagt, der Power-Button etwas unglücklich positioniert. Ich habe das Gerät beim Hochheben dann gerne aus- oder eingeschaltet. Es ist auch sonst relativ schnell in den Standby gegangen. Wahrscheinlich eben auch, um den Akku zu sparen, der sowieso nicht so mächtig zu sein schien. Das Blöde ist nur, ich bin dann quasi noch dabei, Fotos auszuwählen. Also 5, 6 Fotos raussuchen, die ein bisschen in der Größe anzupassen und so weiter. und noch während du das machst, geht das Ding in Standby und das ist natürlich die Verbindung weg. Und wenn du dann drucken willst, musst du erst die Bluetooth-Verbindung wieder aufbauen.

Chris

Wie musst du die aufbauen?

Boris

Er sucht dann den Drucker und sagt, soll ich mich verbinden? Und dann sagst du, mach mal.

Chris

Du musst jetzt nicht in deinen Bluetooth-Settings gehen.

Boris

Nee, es wird allerdings empfohlen, das zu tun, weil es schneller geht, als wenn du auf die App wartest. Ich habe es nicht gemacht. Ich habe auf die App gewartet, aber es ist ein bisschen behäbig. Es hat funktioniert. Es ist nicht so, dass es nicht geklappt hat, aber es war schon.

Chris

Das würde mich ja in kürzester Zeit komplett gaga machen.

Boris

Es war ein bisschen...

Chris

Aber komplett.

Boris

Vielleicht wäre es mal ein Ding für die App zu sagen, die Standby-Zeit kann man mal hochsetzen irgendwie, dass man mal sagt ich will mal hier 10 Minuten den Rechner anlassen oder den Drucker anlassen dann.

Chris

Beschweren sich die Leute wieder, dass die Batterie zu schnell leer ist.

Boris

Ja wahrscheinlich und das gleiche passiert natürlich auch hier wenn ein Druck fertig ist, dann musst du den entnehmen, bevor der nächste startet also wenn du jetzt eine Kette von drei Drucken gestartet hast dann musst du den rausziehen und dann fängt das zweite Bild halt an, wenn du damit jetzt eben auch zu lange wartest zack, geht der Drucker ins Standby. Auch wenn du noch andere Druckaufträge hast. Das weiß der Drucker halt nicht, weil er den Druckauftrag ja noch nicht kriegt, weil ja noch ein Papier drin steckt. Das war ein bisschen anstrengend, also man muss wirklich dabei, es betreut es Drucken, quasi.

Es ist ähnlich wie beim Canon auch, aber es war beim Kodak alles eine Nummer schärfer, quasi, weil die Standby-Zeiten einfach schneller waren, also kürzer waren. Naja. Die App, auch hier wieder unter iOS, da habe ich wahrscheinlich einfach Pech gehabt. Also die hat einfach Bugs. Wenn ich den Drucker jetzt kaufen würde, würde ich wahrscheinlich einen intensiven Austausch mit dem App-Support haben müssen. Ich hatte bei der Bildauswahl mehrere Abstürze. Also ich bin einfach nur in die Galerie gegangen, habe mir Fotos ausgewählt. Auch hier, wie gesagt, die Sortierung mit den Alben genauso durcheinander wie in der anderen App. Das wird vom System kommen und dann eben keine Liebe reingesteckt worden sein. Aber ich bin dann in das Album reingegangen, habe Fotos ausgewählt. Und das habe ich einmal gemacht und es ging, dann habe ich es nochmal gemacht und es ist die App abgestürzt. Dann habe ich sie wieder gestartet, habe die gleichen Bilder ausgewählt und es ging. Also irgendwo ist da einfach ein Bug. Also ich meine, das ist ja nicht schlimm, Apps können Bugs haben, es gibt Updates dafür. Es gab jetzt auch jüngst wieder ein Update für die Kodak Drucker App. Ich habe jetzt den Drucker nicht mehr hier, ich kann es nicht ausprobieren. Ist mir nur aufgefallen, das ist immer so, ist immer schlecht, wenn die App erstmal mit Abstürzen anfängt. Dann gibt es auch hier eine Druckervorschau, genau wie beim Kanon. Ich denke, das Prinzip wird bei all diesen Druckern gleich sein. Du hast dann diese Seite virtuell vor dir mit dem Bild. Aber das, was du da siehst, ist nicht das, wie es gedruckt wird.

Das ist mir dann aufgefallen, weil ich habe einfach nur ein Bild ausgewählt, habe gedruckt und habe das verglichen, den Ausdruck mit dem, was ich auf dem Bild hatte. Und da fehlte was. Also es war nicht genau der Ausschnitt, der da zu sehen war. Und da denke ich, das ist ja komisch. War halt ein querformatiges Bild, was dann halt zentriert wurde.

Chris

Also kein what you see is what you get.

Boris

Und dann kannst du auch in dieser Druckvorschau mit Pinch to Zoom den Bildausschnitt bestimmen. Das habe ich dann auch ein paar Mal gemacht, weil ich es zum Beispiel kleiner haben wollte mit einem größeren weißen Rand, aber das ganze Bild eben auf dem Quadrat gedruckt. Und das kam dann so nicht raus, sondern es kam wieder genauso raus wie zu dem Zeitpunkt, wo ich das nicht angefasst habe. Also ich würde das auch als Bug bezeichnen. Du musst in das Bearbeiten gehen, kannst dann da sagen, du willst einen Zuschnitt machen. Da kannst du mit Pinch to Zoom oder mit deinem Zuschnitt Dinge anpassen. Wenn du okay sagst, siehst du die Vorschau und dann wird das so gedruckt. Also die ist nicht ganz rund die App, also da ich hätte da Redebedarf.

Relativ schwierig überhaupt ein Querformat, also ein Panorama auf das Quadrat mit weißen Rändern zu drucken, war gar nicht möglich also auch wenn du ein Querformat Crop gemacht hast und hast das mit Pinch, To Zoom eingefasst, die Vorschau war dann sofort wieder das ganze Bild gefüllt also die kamen dann nicht damit klar Ränder zu lassen, Das ging dann, wenn ich über die Collagen-Funktion gegangen bin. Wenn ich sage, ich will mehrere Bilder auf eine Seite drucken oder sowas, dann kannst du halt auch nur eins hindrucken. Dann kannst du da dein Panorama irgendwie hindrucken und so. Das ging dann. In der Collagen-Funktion hast du aber immer wenigstens einen schmalen weißen Rand außenrum. Also auf App-Seite stinkt sie ab gegen die Canon-App. Und beide sind sie jetzt. Also auch die Canon-App ist jetzt kein Highlight an dem, was man sich so vielleicht wünschen würde. Aber sie ist funktional. Die Kodak-App macht im Prinzip das Gleiche, bietet noch ein paar mehr Funktionen, aber war halt nicht so stabil und es war halt nicht immer Visivik. Das hat mir nicht so gut gefallen. Und wie gesagt, bei HDR-Bildern unbedingt die Filter probieren. Solltet ihr so einen Drucker haben mit dem iPhone und die Bilder kommen einfach zu schlecht raus, zu dunkel oder zu flau, checkt mal, ob das HDR-Bilder sind und wählt dann in der App ein Farbfilter aus. Dann werden die deutlich, deutlich besser.

Damit komme ich schon zum Fazit ich wollte eigentlich einen Querformat Drucker für diese, Kartenformate, weil ich das sehr charmant finde, weil die Fotos die ich mache sind halt in der Regel im 3 zu 2 Format oder verdienen noch ein breiteres Format, dann habe ich hier ein paar Ausdrucke liegen gehabt, also Community nochmal danke an euch, ihr habt mir verschiedene Bilder geschickt, also von meinen Bildern verschiedene Drucke geschickt, ich habe die hier mal einer unabhängigen Testerin gezeigt, der Tanja nämlich und habe gesagt, guck mal hier und dann sagt sie, oh ja, das ist ja schön, weil sie kannte die Bilder ach, das ist ja schön, das ist ja schön ja, aber auch schon ganz schön klein und dann hat sie ein quadratisches Format gesehen weil ich hatte ja den QX20 schon hier und hatte ein paar Quadrate gedruckt und dann sagt sie, ah, besser, also spontan haben sie die Quadrate voll überzeugt, Ja, habe ich gedacht.

Chris

Dann nimmst du den ganz einfach.

Boris

Wäre ich wohl einen Drucker brauchen, der Quadrate druckt?

Chris

Hättest du wahrscheinlich ohne deren ganzen Review einfach nur Tanja zeigen müssen und dir hättest es dann entschieden.

Boris

Da waren noch keine Quadrate dabei. Also die Review war wichtig. Und dann hatte ich ja Quadrate von dem Kodak Mini und dem Canon und die haben ja einen kleinen Größenunterschied. Der Canon ist ein bisschen kleiner als der Kodak. Das war aber egal. Aber Quadrat ist besser und Der QX kann beides, also war es relativ klar. Ich wollte den Kodak 3 mögen. Ich finde ihn stylisch einfach so, wie er daherkommt. Er ist noch mal ein bisschen größer vom Format. Und er ist einfach deutlich günstiger vom Verbrauchsmaterial. Das muss man einfach sagen. Ich meine, 35 Cent für ein Bild, das kannst du mal machen. Aber wenn du weißt, jeder Druck kostet 75 Cent oder mehr.

Das tut schon auch weh. das ist schon ein teurerer Spaß. Aber, wie gesagt, du hast ihn gerade gehört oder ihr alle habt ihn gerade gehört.

Wenn ich den irgendwo mit hinnehme und da mit drucke, die gucken mich dann auch alle an und sagen, na, schafft er die zwei Bilder noch?

Nicht gut. Also, er ist sehr laut. Ich hatte direkt einen Papierstau. Schon nach den ersten acht Bildern hatte ich einen Papierstau, also einen Bildverlust tatsächlich. Hat mich nicht überzeugt. Wie gesagt, Mag sein, mein Exemplar hat einen Mangel. Weiß ich nicht. Nur ist er halt zurückgeschickt. Ich werde jetzt den QX20 behalten, weil er leiser ist, weil der Powerknopf mich nicht nervt, weil er USB-C kann, weil er Quadrat und Quer kann, weil das Format nur wenig kleiner ist als der Kodak. Das ist mir tatsächlich dann egal und weil Farbe und Schärfe von der App nicht per Default übertrieben sind. Ich muss also wenig gegensteuern, sondern kann einfach drucken. Deswegen gefällt mir das. Aber ich möchte an dieser Stelle nochmal ganz deutlich hervorheben, dass mich die anderen allesamt überrascht haben. Also ich hätte gedacht, ich hätte vernichtender geurteilt über die anderen. Der Kodak zum Beispiel, da möchte ich euch wirklich bitten, es selbst zu testen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass nicht alle so laut sind, sondern dass es wirklich Defekte von bestimmten Serien oder so etwas sind. Also probiert es aus. Oder vielleicht empfindet ihr die Geräusche als gar nicht so schlimm. Und das bin halt ich, weil ich bin halt ich. Ich mag es halt gerne leise. Probiert das aus, denn die Verbrauchskosten sind wirklich, also die sind, die überzeugen. Das ist einfach das günstigste Mini-Drucker-Format. Von daher kleben kannst du die Bilder mit einem Prittstift oder Uhu oder was auch immer ihr von Kleber im Haus habt.

Deswegen würde ich den jetzt nicht vernichten beurteilen. Die Druckqualität ist super. Und Instax, hätte ich nicht gedacht, also danke für die Instax-Beispiele, die ihr mir geschickt habt. Das ist tatsächlich überraschend gut. Das sind wirklich richtig gute Fotos. Ja, sie sind ein bisschen unschärfer, aber es sind richtig gute Fotos mit richtig tollen Farben, mit einer richtig tollen Auflösung. Und das ist das größte Format, das Instax-White-Format. Die sehen richtig gut aus. Für mich persönlich ist es zu sehr Folie und zu wenig Bild. Es ist mir zu viel Chemie, wenn du so willst, zu technisch.

Aber völlig in Ordnung. Und wenn ich mir überlege, das habe ich auf YouTube-Videos gesehen, dass du diese schwarze Kassette, wo die Bilder drin sind, dass du die benutzen kannst und kannst dir als Bilderrahmen umbauen oder als Aufbewahrungsschächtelchen benutzen, finde ich das durchaus praktisch. Also auch in Hinsicht auf Müllvermeidung oder Recycling oder Upcycling. Und die Zinkdrucke, die finde ich von der Druckqualität vernichten schlecht. Es sind die schärfsten Drucke und trotzdem die schlechtesten, weil Farben und Kontraste einfach nahe herangeschätzt sind. Trotzdem, Christa, denke ich zum Beispiel an dich bei deinen Extremfototouren, die du hattest, so ins Himalaya oder nach Äthiopien oder so etwas. Da ist genau so ein Zinkdrucker genau das, was ich empfehlen würde. Weil du hast kaum Material, was du mit dir schleppst. Du hast eigentlich nur eine Packung mit den Bildern und das war's. Und du hast keinen Abfall und nix. Du musst nur den Drucker irgendwie laden. Den musst du halt an Strom bringen. Und wenn du gedruckt hast, dann ist das Bild da. Das kannst du jemandem in die Hand drücken. Das klebt, wenn du willst. Und das ist weit gut genug, dass es wirklich für ein Lächeln ins Gesicht reicht.

Chris

Wir können das bei Klostergeister mal noch vergleichen. weil ich habe ja noch diesen alten Pogo-Drucker, das ist ja auch ein Zink-Drucker, einer der ersten damals, mit Papier von damals.

Boris

Ah, das können wir mal testen.

Chris

Da habe ich noch 30, 40 Blätter oder so. Können wir mal testen. Der hat natürlich jetzt nicht den Komfort mit Bluetooth und so, den musst du irgendwie mit USB anstöpseln und so.

Boris

Kriegen wir schon irgendwie hin, klar. Beim Zink ist halt das Problematische.

Chris

Ich hoffe, ich habe das Netzteil noch.

Boris

Wir kriegen da schon Strom rein. Die Zink-Papiere dürfen halt nicht nass werden, weil sie nicht geschützt sind, aber, Nur weil jetzt mir die Druckqualität für das, was ich damit vorhabe, nicht taugt, heißt das nicht, dass es da nicht einen sehr, sehr guten Anwendungsfall dafür gibt. Und das hat mich auch echt überrascht. Und du hast selbstklebende Papiere und wie gesagt sehr, sehr scharfe Drucke. Also der Markt ist toll, das hat richtig Spaß gemacht, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Ich habe da richtig Spaß, mal in so einem Kaninchenloch zu krabbeln und mir das alles anzugucken. Ich werde den Canon behalten das werden einige vielleicht schon vorhergesehen haben, aber mich hat es erstaunt weil eigentlich hatte ich schon im Kopf als ihr geschrieben habt und der Boris behält sowieso den Canon QX20 da hatte ich im Kopf, ich werde euch überraschen wenn ich sage ich habe mir dann den Kodak Mini 3 gekauft als Quadratdrucker, das war eigentlich so dann mein Ziel, ja erstaunt mich jetzt selbst ein bisschen, dass ich trotz der höheren Preise hier beim Canon bleibe so ist es jetzt Hat viel Spaß gemacht. Nochmal danke für eure Unterstützung. Wenn ihr noch Fragen habt zum Kanon, kann ich sie euch direkt beantworten. Zu dem anderen vielleicht noch aus dem Gedächtnis.

Chris

Sehr schön.

Boris

Was ein vierter Teil, wa?

Chris

Ja, doch. Aber das ist ja cool. Also jetzt wissen wir alle alles. Jetzt brauchst du auch keinen fünften Teil mehr. Ich glaube, das war jetzt...

Boris

Das reicht. Das muss jetzt auch mal reichen.

Chris

Umfassend.

Boris

Wir haben Kapitelmarken, wenn das jemand wissen will, kann es verlinkt werden.

Chris

Kannst du das alles nochmal anhören.

Boris

Genau. Wir haben ein Transkript, kann nachgelesen werden. Alles da.

Chris

Das ist übrigens auf happyshooting.de das Transkript. Kannst du einfach so in den Player auf das entsprechende Ding draufklicken und dann. Dann kommt das. Ja, dann sind wir jetzt aber tatsächlich fast am Ende angekommen, oder? Wir hatten übrigens dieses Mal keine Fragen oder Einwürfe von euch auf happyshooting.de slash hi. Nochmal zur Erinnerung, also falls ihr da irgendwo Sachen schicken wollt, dann tut das einfach, happyshooting.de slash hi. Da sind wir erreichbar und freuen uns wenn ihr Sachen schickt.

Boris

Wenn ich jetzt übrigens, während ich das erzählt habe, wenn ihr da Fragen im Chat gestellt habt, da konnte ich jetzt nebenbei leider nicht hingucken. Dann, ich lese da in der Postshow noch ein bisschen nach, kann das dann textlich beantworten, wenn ich da noch was sehe.

Chris

Genau.

Boris

Ansonsten haben wir eine neue Aufgabe natürlich für euch. Die aktuelle Aufgabe Dunst, das ist glaube ich gewesen. Ich gucke gerade mal Dunst, genau. Die läuft noch bis zum 28.11. Also wenn ihr das hier am Donnerstag hört, letzte Chance. Dann habt ihr eine neue Aufgabe, wo ihr euch fotografisch austoben dürft. Die Aufgabe heißt Lava. Yes.

Chris

Und jetzt nicht gleich sofort ein Ticket nach Island buchen, sondern seid mal ein bisschen, werdet mal ein bisschen kreativ hier.

Boris

Ja, einfach mal den Erdbohrer rausholen und im Garten loslegen.

Chris

Wenn er tief genug bohrt, dann kommt er irgendwann auch.

Boris

Zwangsläufig.

Chris

Das hat, glaube ich, noch keiner geschafft.

Boris

Heißt ja nicht, dass man es nicht mehr versuchen kann. Die Aufgabe läuft vom 28.11. bis zum 12.12. Was bedeutet, dass ihr vom 28. November bis zum 12. Dezember 2024 loszieht, ein neues Foto zum Thema Lava macht. Wie interpretiert ihr den Begriff Lava fotografisch? Das Ergebnis ladet ihr dann ein Bild davon bei Flickr hoch, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt den Tag HSB Lava. Alles zusammengeschrieben. Bin gespannt.

Chris

Ich weiß schon, ich wüsste jetzt sofort, wo ich hinmüsste, um das Foto zu machen, hier im Haus. Aber ich sag's nicht. Ich sag's nicht.

Boris

Sonst kommen sie alle zu dir.

Chris

Genau. Ja, du, eigentlich wollten wir jetzt, also sind wir durch, aber du hast noch einen Nachzügler reingeschickt, reingesteckt.

Boris

Ja, Wilhelm hat nämlich noch ein One More Thing für uns, einen Link-Tipp. Wieder ein kleines Video in eine Produktionswerkstatt. Hier geht es um die Herstellung eines Tele-Zoom-Objektivs. Und das ist auch eins von diesen Zen-artigen Videos.

Chris

So was hatten wir schon mal, oder?

Boris

Wir haben mehrere davon. Ich weiß nicht, ob wir dieses schon haben.

Chris

Ich mach mal, vorsichtig noch den Sound an.

Boris

Man hört halt die Geräusche von der Werkstatt. Keine Sprache, die drüber gelegt ist. Keine Musik, glaube ich, die drüber gelegt ist. Einfach nur so ein bisschen. Das hat was Meditatives. Kann sein, dass manchmal ein bisschen Musik läuft. Aber ja, man kann mal zuschauen was das so für Arbeitsschritte dahinter stecken nicht schlecht.

Chris

Nicht übel wie gesagt.

Boris

Wir hatten viele davon, ich kann mir nicht merken, welche wir schon hatten und welche nicht.

Chris

Dann sind wir jetzt wirklich am Ende schickt uns eure Inputs, Fragen und sonst was auf happyshooting.de slash hi und wir freuen uns auf die nächste Sendung heute in der Woche, bis dann bis dahin, macht's gut 3, 2, 1 Happy Shooting!

Shownotes


» Neue Folgen per E-Mail erhalten