#882 - Boring as shit
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Happy Shooting Folge 882 Boring as Shit. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Christian.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
ChrisWas hättest du nicht gedacht?
BorisDa sind wir wieder. Moin Chris.
ChrisMoin, wie geht's?
BorisWie, was hättest du nicht gedacht?
ChrisDass ich so toll Christian sagen kann.
BorisWahnsinn. Und so lang.
EinspielerUnd hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.
BorisSo sieht das nämlich aus.
ChrisJa, so sieht das aus. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris.
ChrisUnd wir reden hier über Fotografie. Auf happyshooting.de findet ihr unsere Sendung. Und dienstags, also heute zum Beispiel, ist der 21. Januar 2025, findet ihr uns live auf YouTube und Twitch. Muss man sonst noch irgendwas sagen?
BorisPassiert nicht.
ChrisNö, eigentlich nicht. Wenn ihr hier, also wir reden über Fotografie, das haben wir glaube ich schon geklärt. Wenn ihr Fragen habt, irgendwas wissen wollt, irgendwelche Inputs habt, dann dürft ihr uns die über den Zaun werfen auf happy-shooting.de slash hi. Und wie ihr hi schreibt, dürft ihr euch aussuchen. Und das haben diesmal zum Beispiel hat das diesmal der Jürgen gemacht. Und zwar schreibt er, hallo Boris, hallo Chris, danke für den angefangenen Zweiteiler in Sachen Super-RF-Tele. Auch ich bin auf der Suche nach einem günstigen Tele auf RF mit mehr als 200 mm möglichst offenblendig und ohne, dass ich meine Niere in Zahlung geben muss. Wie geht denn das nun, wie geht denn nun der dritte Teil weiter für uns Freunde mit RF-Bajonet? Welche Original-Kanon-Objektive gibt es denn?
BorisJa, die brauchst du nicht alle.
ChrisEr hat uns hier eine komplette Liste copy-pasted hier.
BorisNaja.
ChrisAlso er sucht mehr als 200 Millimeter. Wenn er sagt, möglichst offenblendig, denke ich, er meint möglichst große Offenblende.
BorisGenau, weil Offenblende haben sie alle.
ChrisJa, und? Da gibt es so 4 bis 6 bis 8 bis 1200 Millimeter.
BorisJa, es gibt halt die Festbrennweiten, die sind halt sehr groß, sehr schwer, sehr teuer. Abgesehen von den 600 und 800 Millimeter mit Blende 11. Das ist ja von Canon die sehr relativ günstige und sehr kompakte, sehr leichte Serie. Da hatte ich ja auch mal eins hier zum Ausprobieren. Sehr unflexibel, aber gar nicht schlecht. Kann man durchaus empfehlen, wenn man genau diese Brennweite braucht. Und ansonsten gibt es halt einige Zoom-Objektive, auch von bezahlbar über erschwinglich, bis richtig scheiße teuer.
ChrisIch finde die Frage so interessant. Die Frage ist, welche Original-Kanon-Objektive gibt es denn? Und dann hat er gegoogelt und sich eine Liste rauskopiert. Als ob wir das anders machen würden. Weil, also wenn ich wissen will, was es da gibt, dann werde ich genau den gleichen Weg gehen, weil ich habe ja, wir haben hier keine vollständigen aktuellen Listen von Herstellern und Objektiven.
BorisAlso seine Liste würde ich jetzt sogar noch um die EF-Varianten erweitern, denn die kriegt man unter Umständen deutlich günstiger gebraucht.
ChrisAber er will doch RF. Er will das RF-Bajonett. Nein, nicht mit Adapter, schreibt er, dass er ein RF-Bionet will.
BorisIch sage, ich würde das ergänzen, weil das mit dem Adapter ganz hervorragend funktioniert, wie ich es ja auch gemacht habe. Ich werde heute einen weiteren Teil dazu bringen. Also freut euch schon mal drauf. Und er schreibt hier am Ende auch noch mal sein Konklusio und sagt, dass Canon RF 100 bis 400, das ist die günstige Variante, die halt eine Offenblende von 5, 6 bis 8 hat. Also bei 400 Millimeter sind wir dann bei Blende 8. Da sind wir bei unter 700 Euro. Und er sagt, das ist finanzierbar und tragbar. Das stimmt, das ist relativ leicht, das ist sehr kompakt. Das hat sehr, sehr anständige Ergebnisse in Tests, die ich gesehen habe. Auch hier Radomir hat das getestet in der Naturfotografie und mal verglichen. Das ist durchaus anständig, was da rauskommt. Das ist kein High-End, aber durchaus anständig. Ja, er sagt auch, klar wird es dann wieder lichtschwach, aber irgendwas ist ja immer ganz genau. Er sagt, vierstellig für ein Objektiv ist nicht drin. Bei mir schon. Ich habe mir das zusammengespart. Also ich will da ein bisschen höher einsteigen, aber Gewicht ist definitiv ein Faktor, Jürgen. Den sollte man nicht ganz außer Acht lassen. Da gehe ich voll mit dir mit. Ja, spannend. Ja, Jürgen, schön, dass ich zumindest mal einen habe, den das hier auch ganz aktuell interessiert. Finde ich gut.
ChrisJa, gut. Und dann haben wir noch eine Frage und zwar von Locke oder Lock. Wie macht ihr das bei den Temperaturen? Mit den Händen. Ich hatte in den letzten Wochen ein paar Fotoarbeiten, bei denen ich Stunden draußen unterwegs sein musste. Restkörper kein Problem. Viele Socken, Leggings, viele Pullover, easy, aber Hände. Die linke Hand geht auch noch mit dickem Handschuh. Zoom und Fokus geht so auch noch, aber Zeit und Blende sowie Auslöser mit der rechten Hand. Was sind eure Tipps und Tricks?
Also das Kälteste, was ich bisher hatte, war auf Svalbard, also Spitzbergen. Da habe ich einfach wenig Fotos gemacht. Also während ich da im Land war und wir waren ja auch mal vor einigen Jahren in Hokkaido in Japan und da war es auch kalt. Da mussten wir in einer Session tatsächlich morgens um drei aufstehen und um vier, vier bis acht irgendwie draußen stehen mit Daunenhosen und so weiter. Und was wir da hatten, waren Handwärmer. Und zwar, so sieht sowas aus, das sind so Wärmepads. Die sind verpackt, da ist eine, ich glaube, das ist irgendwas mit Eisenspänen oder so. Da hast du quasi, ja da hast du quasi so Päckchen, die kann man sich auch die gibt es glaube ich sogar mit der selbstklebenden Oberfläche und von allen möglichen Herstellern und die kannst du dir dann, wenn du das aufmachst so eine Plastiktüte drum rum dann kommt Luft dran und dann fangen die an über, ja braucht eine halbe Stunde bis das warm wird und dann geben die über, Fünf, sechs Stunden dann Wärme ab.
BorisInteressant.
ChrisDie gibt es für Hände, gibt es auch für Füße. Die haben dann, wie gesagt, so Selbstklebepads dran. Dann kannst du ...
BorisDu machst das auf die Haut oder wo machst du das?
ChrisUnter die Socke kleben. Und wenn du die mit in den Handschuhen nimmst, die sind klein genug, dass man die in den Handschuhen mit reintun kann, dann hast du eine warme Hand. Und ich habe da sogar Leute gesehen, die haben sich diese Wärmepads mit der Selbstklebeseite Klebeseite, um den Batteriegriff der Kamera mehrere drumherum geklebt.
BorisAh, das sind dann beim Anpacken dann warme Fingergraf. Wie so ein beheizbares Lenkrad.
ChrisEntweder das, beziehungsweise einfach damit der Akku warm bleibt und dann während der Zeit besser.
BorisJa, verstehe.
ChrisGenau, Vitus schreibt hier, Eisenoxid aktiviert durch Sauerstoff. Genau. Ja, das sind dann so Papier-Fließ-Säckchen sind das. und das ist also Eisenoxid ist dann jetzt auch nichts Schlimmes. Und da kannst du so einen Karton kaufen. Also wir haben die damals dann tatsächlich so im 20er Karton mitgenommen und, in jeden Schuh eins rein und in jeden Handschuh eins rein und dann bist du erstmal ein paar Stunden eigentlich versorgt. Das wäre so mein Tipp dafür.
BorisDas ist ein schöner Tipp. Ich bin sehr empfindlich mit kalten Händen, also ich habe tatsächlich schnell kalte, also vor allem die Finger. Kalt. Sehr, sehr unangenehm. Ich fange dann auch an zu schmerzen. Das mag ich gar nicht. Ich habe, wenn ich draußen beim Pferd bin, tatsächlich beheizbare Handschuhe. Mit einem kleinen Akku drin kann ich einen Knopf machen. In drei Stufen kann ich die heizen. Das hilft. Was ich jetzt hatte, werde ich nachher berichten. Das hat mich erstaunt. Ich hatte einfach Stoffhandschuhe. Baumwollhandschuhe. Zeigefinger und Daumen sind so, dass du Touch-Oberflächen damit bedienen kannst. Touch-Displays damit bedienen kannst. Und die haben zu meiner Verwunderung tatsächlich warm gehalten. Ich hatte allerdings auch kaum Wind. Das ist dann der Unterschied. Wenn der Wind pfeift, dann hätte es mir nicht geholfen. Ich mache das dann so, dass ich die Hände zwischendurch immer wieder in die Jackentasche stecke. Da werden die ganz gut gewärmt. Und der generelle Trick ist halt, den gesamten Körper und vor allen Dingen den Kopf zu wärmen mit einer Wollmütze oder sowas. Denn je weniger der Körper an den großen Flächen friert, umso weniger wird das Blut aus den Extremitäten zurückgezogen. Also das ist generell.
ChrisUnd David hat noch einen Tipp. Ja, den unterschreibe ich auch. Kauft so viel, wie ihr braucht und nicht viel mehr, weil die kannst du zwar schon lagern, aber nach einer gewissen Zeit, nach einem Jahr oder zwei.
BorisDann geht es nicht mehr.
ChrisJa, da kommt halt dann doch irgendwie durch diese Tüte ein bisschen Sauerstoff rein und dann. Aber ja.
BorisJa, spannend.
ChrisHandwärmer. Super. Das waren eure Fragen und werft ihr uns über den Zaun. Happyshooting.de Esler Schrei.
BorisIst witzig mit den beheizbaren Handschuhen. Die haben auch so, wenn du die dann anhast, diese Stülpen, wo dann der Akku drin ist und an der Fläche oben auf der Handfläche ist der Taster. Und wenn du den drückst, dann leuchtet der. Entweder rot in der vollen Leistung oder blau in der mittleren oder hellblau in der leichtesten. Und wenn ich die anhabe und ich gehe dann kurz rein in den Saloon, um aufs Klo zu gehen oder mir was zu trinken rauszuholen. Und jemand sieht das dann oder in der Stallgasse, wenn es dann dunkel ist, dann, du leuchtest ja, was hast du denn da? Und inzwischen wissen einige, ah, wieder beheizbar. Ja, macht Spaß.
ChrisAnsonsten einen kleinen Workshop-Update. Und zwar haben wir im März in der Seewerkstatt noch zwei Plätze frei jetzt. Im April Einstieg in die Analogfotografie noch sechs Plätze frei. Im Klostergeister-Workshop haben wir wieder Plätze frei bekommen, weil zwei Leute tatsächlich innerhalb von 14 Tagen irgendwie gesagt haben, wir können es doch nicht, aus welchem Grund auch immer. Da haben wir die gerade der Warteliste angeboten. Und da warte ich jetzt noch auf Rückmeldung vom Kloster. Heißt aber wieder, falls ihr euch nicht zum Kloster angemeldet habt, weil ihr denkt, komm ich eh nicht rein. Es lohnt sich immer, sich auf die private Liste anzumelden, das kann durchaus auch noch, was weiß ich, zwei Monate vorher oder so, kann da noch was kommen. Das ist halt so. Juli heißt Licht und August heißt Mensch, jeweils noch acht Plätze frei und im Oktober Großformat zwei Plätze frei. Ich dachte, ich erkläre mal ganz kurz ein bisschen was zu diesem Analog-Workshop, diesen Einstieg in die Analogfotografie, weil der hat, der ist im April und hat noch sechs Plätze frei und den würden wir gerne noch ein bisschen weiter füllen.
Und deshalb mal ganz kurz, was tun wir da eigentlich? Weil analog, vielleicht ist das ja für manche so ein bisschen, weiß ich nicht. Was wir da tun ist, wir gehen erstmal über die verschiedenen Kameratypen. Wir haben ja quasi fast alles, was irgendwie an analogen Kameras wichtig ist.
BorisHabt ihr auch alle Formate da und so.
ChrisKleinbildmittelformat, Spiegelreflex, Schachtsucher, was du willst im Prinzip. Und also von solchen großen Oschis bis zu kleinen 4 cm Kleinmittelformat-Kameras, die wir zwar nicht mehr benutzen, aber haben. Das heißt, für alle, die da mal reinschnuppern wollen, gibt es dann die Möglichkeit, auch unterschiedliche Kameras auszuprobieren und einfach mal zu gucken, wie geht denn das mit so einer Rolli-Flex oder wie geht denn das mit einer Mittelformat-Kamera zum Beispiel. Teil des Workshops ist Arbeiten mit Film. Also as simple as wie lege ich denn so einen Rollfilm ein? Das ist nämlich je nach Kamera auch ein bisschen brustellig.
BorisIch muss mir das auch von euch zeigen lassen, weil ich mit Mittelformat überhaupt keine Erfahrung hatte.
ChrisGenau und wir haben hier so Filme, da steht Opfer drauf, weil Opferfilme sind die, mit denen man auch mal durchaus so ausbreiten kann im Licht, um sich das mal auch wirklich bei Licht anzugucken.
Wichtiges Thema in der Filmfotografie ist das Thema Belichtung, weil gerade alte Kameras haben oft kein Belichtungsmesser. Du wirst also wirklich, ja, quasi lernen, von Hand zu belichten ohne Belichtungsmesser, und das auch noch richtig zu machen. Dann überhaupt natürlich alles über verschiedene Filmtypen. Wir haben das Thema Schwarz-Weiß, wir reden über Farbnegative, über Dias. Das gehören natürlich so Exoten rein. Also Schwarz-Weiß-Dia-Filme, Scala zum Beispiel, gibt es nämlich auch. Oder Infrarot-Filme oder Aura-Filme. Also da gibt es ja Zeug, was quasi so den üblichen Rahmen sprengt.
Wir reden zumindest ein bisschen über Solargrafie, weil das ist auch ein Thema also Sonnenbahnen über sechs Monate auf einen Film belichten und das dann digitalisieren, und dann arbeiten wir mit Film das ist dann, wo der Spaß so richtig losgeht, also die Entwicklung, Punchen mit Chemie und verschiedene Entwickler durchtesten und verschiedene, Entwicklungsmethoden durchtesten, also von der normalen Kippentwicklung über eine Rotationsentwicklung, Standentwicklung und so weiter. Dann beschäftigen wir uns noch ein bisschen mit dem Digitalisieren. Und da natürlich auch mit hier mit scannen und mit abfotografieren. Und das Ganze ein Wochenende lang hier in der Viewfinder Villa in der Nähe von Hannover. Mit Kaffee, Tee, Keksen und Verbrauchsmaterial. Das ist alles dabei, also Filme und Chemie und so. Und die Unterkünfte in der Gegend sind ziemlich erschwinglich.
BorisIch kann da Bockhaft bestätigen und ich habe ja wirklich schon viel fotografiert und ich habe früher auch analog fotografiert, aber Filme halt zur Entwicklung gebracht in die Drogerie. Und ich kann nur bestätigen, wenn man das erste Mal seinen Film entwickelt hat und man hat sich wirklich Mühe gegeben mit Belichtung und Fotografie und hat dann im Dunkelsack gefummelt und hat den Film da auf die Spule und hat dann alles gepanscht, wie du es immer so schön sagst und gekippt und gewackelt und auf die Uhr geguckt und Flüssigkeiten getauscht und hinterher alles abgegossen und dann noch dreimal überlegt, ob jetzt auch wirklich der Fixierer schon dran war und ob das auch wirklich genug war. Und dann machst du das auf und holst das raus und siehst diese Bilder da drauf schon und sagst, es ist magisch. Man muss das wirklich mal gemacht haben. Also wenn ihr das noch nicht gemacht habt, weil ihr einfach digital groß geworden seid, kann ich euch das echt ans Herz legen. Das hat selbst mir einen Riesenbock gemacht.
ChrisGenau.
BorisRichtig geil.
ChrisAlso die Solargrafie werden wir da nicht machen. Hier schreibt David, ohne Zeitmaschine für die sechsmonatige Solargrafie an einem Wochenende. Nein, aber wir werden drüber reden. Werden die ein oder anderen sich ja eine Solargraphie-Dose bauen.
BorisIn zwei Tagen hat man ja.
ChrisAlso, wen es interessiert, happyshooting.de slash Workshops. Den Workshop halten Moni und ich. Hier in der Villa. Ansonsten auch für die anderen Workshops natürlich. Mach da mal ruhig was. Dann hast du noch ein Follow-up von ... ... Von der Canon-Dingung, von deinem Drucker, ja genau.
BorisGenau, Mini-Drucker. Ich hatte ja gesagt, dass ich den Canon Selfie, diesen QX20, hier behalten habe. Und da haben wir jetzt so das ein oder andere Bildchen mal gedruckt. Tanja hat da zu Weihnachten so ein Büchlein bekommen, wo man ein bisschen Notizen reinschreiben kann und dann diese Bilder reinkleben kann. Das ist ganz witzig. Und ich hatte tatsächlich noch zwei Bilder im Schacht. Ich hatte das Kartenformat mir ja auch gekauft und ausprobiert.
ChrisShit im Schacht.
BorisGenau, zwei Karten, also zwei Kärtchen im Schacht. Und dachte, okay, zwei Bilder sind noch da, bevor ich neues Papier reinlege. Du musst ja immer, wenn du Papier tauscht, auch die Folien tauschen. Das ist immer ein Gesamtpaket. Druckst du die zwei noch aus. Aha, Foto hingeschickt vom Handy. Und dann der Drucker fängt an und macht so knarrrrr. Er versucht es, aber es geht nicht weiter. Und dann kam tatsächlich eine Meldung in der App, das Farbband wäre leer. und müsse getauscht werden. Also ich hatte zwei Blätter übrig, aber die Farbrolle war am Ende. Das hat mich überrascht.
Jetzt ist es allerdings so, dass ich natürlich relativ viel getestet hatte und gedruckt habe. Und ich hatte ja auch verschiedene Papiere ausprobiert. Und es ist jetzt unklar, ob ich zwischendurch mal ein anderes Papier reingelegt habe, um zu gucken, ob du mit der Farbrolle auch auf ein anderes Papier drucken kannst, also auf ein anderes Format. Das weiß ich nicht mehr. Ich habe jetzt nicht Protokoll geführt bei jedem Bild, was ich gedruckt habe. Möglich. Nicht sehr wahrscheinlich, aber möglich. Ich werde das natürlich weiter beobachten. Aber das war jetzt das erste Mal, dass irgendwas Unvorhergesehenes passiert ist. Und dass die Folie zu Ende ist, bevor das Papier aufgebraucht ist, das hat mich jetzt doch überrascht. Oder ob statt 10 12 Papiere in der Packung waren weil ich zähle die ja auch nicht durch ich mache die Packung auf und lege das Papier ein.
Unklar fand ich komisch ich wollte es mal hier lassen als erstes Feedback wird ja ein Langzeittest werden übers Jahr ich werde das ja noch ein paar mal benutzen, solltet ihr noch Fragen haben zu diesem Mini-Druckern, gerne happyshooting.de.
ChrisTja.
BorisDas war es schon.
ChrisIch habe auch ein Thema und zwar bin ich die, irgendwann letzte Woche nach der Sendung, du bist da so als YouTuber auf deinem Channel und dann kriegst du manchmal so hier, nehmen sie an der Umfrage teil und solche Geschichten, also sie wollen halt irgendwie, Interaktion haben und da war dann plötzlich eine Frage, ob wir die Happy Shooting Inhalte, gerne für KI-Training zur Verfügung stellen wollen und dann das Thema bringe ich ja mal mit. Also YouTube fragt jetzt die Creators, ob sie ihre Inhalte anderen Firmen für KI-Training zur Verfügung stellen wollen.
BorisSie wollen nicht selbst trainieren. Das wundert mich schon mal.
ChrisDas haben die wahrscheinlich schon lange gemacht. Wahrscheinlich steht das irgendwo in den Eulers unten drin.
BorisWobei andere Firmen, also es muss ja nicht YouTube selbst machen. Alphabet hat ja noch andere Unternehmen. Das kann ja ein anderes.
ChrisIch lese mal weiter. Also das ist in den Channel Settings. Das ist ein aktiver Opt-in. Also das ist standardmäßig aus. Insofern kannst du sagen, ja, ist erstmal clean. Aber wenn du dann Opt-in machst, ich habe das natürlich mal ohne am Schluss abspeichern zu klicken, habe ich das mal durchgeexerziert. Wenn du dann Opt-in machst, dann kannst du entweder alle oder einzelne Firmen auswählen. Und diese Liste, das ist ein illustrer Club von Firmen. Das ist nämlich tatsächlich nicht nur Alphabet, sondern wir reden hier von A121 Labs, Adobe, Amazon, Anthropic, Apple, ByteDance, Cohere, IBM, Meta, Microsoft, MidJourney, NVIDIA, OpenAI, Perplexity, PicaLabs, Runway, StabilityAI und XAI. Also alles, was Rang und Namen hat in der KI-Welt, steht in dieser Liste, und das muss ja von lange an vorbereitet sein, also YouTube hat wahrscheinlich schon vor längerer Zeit gesagt, hey, hättet ihr Bock auf YouTube-Videos zum Trainieren zuzugreifen, wir haben doch mal was vorbereitet.
BorisUnd das kannst du jetzt auswählen, wenn du sagst Opt-in, dann kannst du sagen, die dürfen, aber die nicht?
ChrisGenau, ich kann jetzt sagen, wen ich auf meine Videodaten trainieren lassen möchte. Und ich meine, der Standard ist relativ klar. Google beziehungsweise YouTube sagt, unbefugte Nutzung von den Videodaten für KI ist verboten. Dabei ist mir noch nicht ganz klar, was YouTube da selber macht. Aber wahrscheinlich gehe ich mal davon aus, dass... Also bevor YouTube das in ihren Terms drin hatte, haben natürlich alle schon gescrapt. Was glaubst du, wo die ganzen Videodaten herkommen von den ganzen Videogeneratoren? Das ist eigentlich schon ganz logisch, dass quasi bevor sie das verboten haben, schon irgendwie alles runtergezogen wurde.
BorisAutomatisiert die Streams abgreifen. Das kann man ja machen.
ChrisJa, und dann hast du unter diesen Freigabeoptionen eine Auswahl eben aller oder bestimmter Drittunternehmen und da steht dann, das gilt für alle zulässigen Videos eines Kanals, beziehungsweise für Videos mit Ansprüchen bei Rechteinhabern. Das habe ich nicht kapiert das hat mir auch keiner erklären können, aber ich habe fast so die Vermutung, dass wenn du was weiß ich mal irgendwie einen Video Ausschnitt von der Sendung mit der Maus hattest also die dann Rechte an deinem Video haben kannst du es ja rausschneiden oder du kannst sagen, ist okay lass mal drin und dann kriegen die, deine Werbegelder quasi die kriegen dann quasi das was du mit dem Video irgendwie finanziell erwirtschaften würdest. Und ich habe so das Gefühl, dass das dann auch für das KI-Trainieren gilt. Also dass andere deine Videos Fremdwürden zur Verfügung stellen dürfen, wenn sie in irgendeiner Form Rechte an deinen Videos haben. So lese ich das. Das kann aber auch was anderes bedeuten. Ist auf jeden Fall schon mal ganz interessant. Aber vermutlich geht es da um diese Content-ID-Geschichten, die die machen.
Dann bin ich so mal durch diese verschiedenen FAQs da durchgegangen. Das sind unten drunter, sind so ein paar Fragen, zum Beispiel die Frage, was passiert, wenn ich meine Meinung ändere? Man sagt das Ding, du kannst die Einstellung jederzeit aktivieren oder deaktivieren, die zugelassenen Drittanbieter lassen sich jederzeit ändern und es kann bis zu sieben Tage dauern, bis die Änderungen in den öffentlich zugänglichen Benutzeroberflächen sichtbar werden, also wenn du was umstellst, dann dauert es, bis die anderen da nicht mehr drauf zugreifen dürfen. Was mit den bereits zugegriffenen Sachen passiert, steht da nicht.
BorisDas werden die nicht wieder rausnehmen können aus dem Training. Ich gehe mal davon aus, dass du dann sagst, ab dann neuer Content nicht mehr.
ChrisNatürlich nicht. Wie soll das funktionieren? Dann auf die Frage, wie werden meine Inhalte von Dritten verwendet, also von diesen Drittanbietern. Da zuckt einfach YouTube mit den Schultern und sagt.
BorisWissen wir nicht, die nehmen es halt.
ChrisWissen wir nicht, wollen wir auch nicht wissen. die sind ja unabhängig und deshalb, können wir ja nicht kontrollieren, was sie tun. Ähm, Und dann die wichtigste Zahlung. Die wichtigste Sache ist natürlich die Zahlungen, weil das sind ja wertvolle Daten, die du da erzeugst. Wir machen ja hier mit sehr viel Aufwand jede Woche eine Sendung.
BorisDie werden auch Geld dafür kriegen, dass sie das dann anbieten.
ChrisUnd die Frage ist jetzt, ob ich dann von denen irgendwie Geld kriege, sagt YouTube. Nö, aktuell sind Zahlungen zwischen Drittunternehmen und Creatern oder anderen Rechteinhabern durch YouTube nicht vorgesehen. Also auf gut Deutsch.
BorisJa.
ChrisWahrscheinlich wird YouTube da auch nicht dran verdienen, Weil das ist momentan tatsächlich ein heißes Ding, solche Daten. Wenn du die hast, dann kannst du die für viel Geld verkaufen.
BorisNatürlich.
ChrisUnd wir Kleinen kriegen nix. Und deshalb die Frage, welche Anreize hätte ich denn oder hätten wir denn Happy Shooting Videos für Training?
BorisGar keinen.
ChrisLoszulassen, es sei denn, du bist dann irgendwo, weißt du, du kennst diese Webscraper, Scraper, die dann halt immerhin deinen Namen dann sagen als Quelle oder deine Website verlinken als Quelle, wobei dann eh keiner mehr hingeht. Es fehlt Transparenz darüber, was denn mit den Videos genau passiert. Also wenn man unser Video jetzt nehmen würde, dann könnte man wahrscheinlich tolles Videomodell damit trainieren, um Videopodcasts. Ich bin nicht sicher.
BorisDass die an den Talking Heads interessiert sind. Das können die schon jetzt ganz gut. Ich finde halt die Antwort ein bisschen unverschämt. Die Bezahlung zwischen Drittanbietern und den Creatern ist nicht vorgesehen. Ja, ich will ja auch von den Drittanbietern nicht jeder einzelne Geld haben, sondern hey, YouTube, ihr verkauft den Content. Ich möchte von euch das Geld anteilig haben.
ChrisRichtig. Ja, also man könnte mit den Daten vielleicht auch so Large Language Models trainieren, also im Sinne von mit den Inhalten. Dann kann die KI vielleicht besser über Fotografie rumblödeln, so wie wir das machen. Also Frage, wer verdient dran? Ja, YouTube wahrscheinlich. Wir nix. Und dann ist das Thema Rechte natürlich auch noch so ein Thema, weil.
BorisAlso einen Anreiz haben wir eigentlich nicht wirklich.
ChrisAlso die Frage ist, ich sag jetzt mal, was sind die wichtigsten, was sind die Punkte pro Opt-in? Also wenn wir sagen, wir wollen da rein opten, immerhin hast du damit ja deine Selbstbestimmung ausgeübt, wer das nutzen darf. Wobei das nicht heißt, dass die anderen das nicht alles eh schon irgendwo gescrapt haben oder so.
Flexibilität ja also es ist kein echtes Pro an dieser Stelle, du kannst halt jederzeit sagen, ich will nicht mehr aber was da weg ist weg, und Kontraoptin ist halt keine Vergütung, Kontrollverlust Missbrauchspotenzial, also ich sehe momentan überhaupt keinen Grund, da auch nur ein Häkchen zu machen. Ich habe jetzt auch nicht geguckt, ob es da noch große Diskussionen dazu gibt. Aber ja, interessant wäre, also finanziell interessant, da gab es mal diese Sachen, dass die Firmen, Creator Geld bieten, wenn sie, also großen Creatoren Geld bieten, wenn sie auf deren bisher unveröffentlichten Videos trainieren dürfen. Du hast ja vielleicht viel Zeug, was du nie veröffentlicht hast, also Zeug, was exklusiv ist, was andere nicht haben. Damit hast du andere Trainingsdaten. Und da werden das ist ja aus der Seattle Times, der Uwe und der Bernd haben das hier in den Chat geschrieben, von ein bis vier Dollar pro Minute als Vergütung ist da die Rede.
BorisLeute, wenn ihr auf unveröffentlichtem Videomaterial trainieren wollt, meldet euch bei mir. Ich habe Stunden aus meinem Vlogging-Experiment, die nicht veröffentlicht sind.
ChrisJa, oder wir produzieren halt noch Shadow-Episoden, die dann für teure Geld verkauft werden. Ich meine, wie lang ist hier so eine Sender im Durchschnitt? Irgendwie 90 Minuten oder so. Das wären also 360 Dollar im Idealfall für so eine 90-Minuten-Sendung. Das kann man den ganzen Tag mal machen.
BorisKann man mal machen.
ChrisNa gut, also das ist so eine Sache. Genau, die Pre-Show verkaufen. Wir verkaufen die Pre-Show. Ich weiß ja nicht, ich weiß ja nicht.
BorisJa, aber jedenfalls nicht über diesen Opt-in-Schalter, sondern wenn, dann direkt.
ChrisRichtig, wenn dann direkt, weil alles andere ist ja irgendwie komisch.
Gut, so dann haben wir immer noch dieses Thema Bilderplattformen und das Meta jetzt auch böse ist und so und das also noch böser als vorher und das, dass die Leute ja von Instagram jetzt dann langsam weg wollen und Alternativen suchen. Da haben wir letztes Mal über PixelFed geredet, das ja ziemlich Zulauf hat. So viel, dass es dann tatsächlich auch ein bisschen geholpert hat zwischendurch. Aber das ist bei jungen neuen Plattformen nicht ungewöhnlich. Und es gibt ja verschiedene PixelFed-Server. Also PixelFed.Social ist der Homeserver quasi. Da ist auch der Entwickler, der den betreibt, der auch PixelFed macht. Es gibt pixelfet.de und verschiedene andere. Also es gibt genügend Instanzen, wo man sich mal umgucken kann. Und da werden föderiert halt Bilder gepostet. Und ich habe da auch einen Account. Einfach nach Chris Marquardt suchen. Da findet ihr auch meinen Pixelfet-Account, wo ich Fotos liegen habe und auch immer wieder welche draufwerfe. Weil ich bin schon lange nicht mehr aktiv auf Meta-Plattformen und habe ja mittlerweile meine Accounts da auch löschen lassen. Jetzt aber interessant, weil Bilder sind das eine.
Aber es gibt tatsächlich ja auch andere Dinge, nämlich Video. Wovon reden wir gerade? Wir reden von zum Beispiel TikTok. TikTok ist diese chinesische Videoplattform.
BorisGroß geworden durch kurze Videoclips, die man quasi durchschreiben kann. Durch kurze Videoclips, genau. Und das haben wir inzwischen alle kopiert. Auf YouTube gibt es jetzt die Shorts, auf Insta gibt es die.
ChrisRichtig. Aber es gibt jetzt auch eine föderierte Version davon, beziehungsweise eine bald föderierte Version davon. Und zwar im Fativerse, also da wo Mastodon und Pixelfed zu Hause sind. Das kommt sogar vom Entwickler von Pixelfed und heißt Loops.video. Und das ist eine Kurzvideo-Plattform. Und zwar, ja, ist jetzt glaube ich offiziell, nee, ist noch nicht offiziell raus, ist noch in der Beta. Man kann da aber so, ich glaube, zumindest auf iOS kann man mit, kann man da irgendwie Testflight machen, also quasi Beta testen. Ich glaube, auf Android kommt das aber mit Sicherheit auch oder ist da auch schon.
BorisÜber Android gäbe es auch eine Testplattform. Vielleicht hat er das auch, also müssen wir mal fragen.
ChrisJa, mal schauen. Also wie gesagt, loops.video, da gibt es auch Links und Informationen dazu. Das ist das eine Ding und jetzt gibt es aber neben diesem Activity-Pub-Protokoll, auf dem das Fediverse läuft, gibt es auch noch das AT-Proto oder AD-Proto-Protokoll, auf dem diese andere Schiene läuft und das ist Blue Sky und Co. Das ist auch ein Protokoll, was Föderation zumindest beinhaltet, wenn es auch noch nicht ganz implementiert ist, aber das ist nicht mehr weit weg. Und da gibt es zum Beispiel jetzt gleich mehrere Sachen, die auf diesem Protokoll aufsetzen wollen, zum Beispiel TIK. TIK.blue das ist im Moment glaube ich auch noch in der Beta aber dieses ganze, rumgehickhackt mit TikTok und so, vor allem in Amerika das hat natürlich jetzt dafür gesorgt, dass hier verschiedene was machen es gibt skylight.social auch das ist ein ad proto basiertes TikTok Alternative das ist das Schöne bei diesen federierten Sachen Aber auch das natürlich etwas Anstrengendere. Du hast jetzt nicht mehr einfach nur eine große Plattform, sondern du hast so einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Plattformen, die was ähnliches tun und die besten werden gewinnen. Dann gibt es Blue Screen.
Blue, auch das wird ein Short Video Client für Blue Sky werden und dann last but not least wer sagt, das ist mir alles zu doof, ich habe zwar einen Account auf Blue Sky aber ich will jetzt nicht noch anfangen anderes Zeug zu machen der könnte zum Beispiel auf Blue Sky einfach.
Eine Liste sich abonnieren und zwar wird die dann einfach so als Tab auftauchen und diese Liste, die jetzt quasi raus ist, ein sogenannter Custom-Feed, der einfach nur Videos enthält. Sprich, da wird alles andere rausgeworfen. Das heißt, du kannst auch einfach die Videos, die auf Blue Sky sind, da entsprechend durchswipen und so weiter. Das ist jetzt nicht mit dem Ziel, also da werden die bestehenden Videos gezeigt. Das ist jetzt nicht so, dass man da als Content extra dafür macht, aber wer da Videos postet, der kann die jetzt eben auch über so einen Custom-Feed anschauen. Also es ist interessant, was da so sich bewegt. Das wird alles gerade ziemlich belebt und mir macht das Spaß, dass da solche Sachen passieren.
BorisEs sind gerade interessante Zeiten, was sowas betrifft.
ChrisTotal. Total. Absolut.
BorisIdeen werden miteinander verwoben, Lösungen werden gesucht. Das ist gut.
ChrisGenau. Ich packe mal die entsprechenden Links rüber Richtung Shownotes. Da könnt ihr dann einfach, Aber ich werfe das mal über den Zaun zu den Shownotern. Ja, verlinken wir alles. Und dann dürft ihr da mal euch ein bisschen austoben, falls ihr spielen wollt. Gibt noch mal was zu PixelFed.
BorisJa, und zwar hatte ich das heute bei Mastodon gelesen. Da hat nämlich der Entwickler von PixelFed geschrieben, dass sie wiederholt Angebote bekommen für den Aufkauf von Pixelfed.
ChrisWir müssen dazu sagen, wer versucht auf Instagram Links nach Pixelfed zu posten, das wird zensiert. Das wollen die nicht. Das heißt, Pixelfed hat Sichtbarkeit im Moment und zwar viel Sichtbarkeit. Es gibt auch eine Menge an Video-Ausschnitten von irgendwelchen Fernsehsendungen, von Nachrichtensendungen, die über TikTok natürlich berichten, weil das ist wichtig für die Kids, aber nicht nur für die. Und in dem Atemzug dann zum Beispiel auch Pixelfett nennen. Also die kriegen gerade Sichtbarkeit und das weckt Begehrlichkeiten.
BorisUnd nicht zum ersten Mal, sondern offensichtlich zum wiederholten Male bekommen sie eben Angebote, um sich zu verkaufen. Und zwar die Plattform und die Inhalte. Und sie schreiben hier aber We Belong to the People und sie werden eine Kickstarter-Kampagne starten, die eben helfen soll, dass sie auf unabhängige Füße, gestellt werden und sie möchten bitte zeigen und fordern die Community auf zu zeigen, dass die Community aus sich heraus eine, lebendige Community und eine gesunde Community sein kann, die nicht eben von außen kontrolliert wird und ja, Das wollte ich hier gerne mal teilen, weil darum haben sie gebeten und wenn nicht auf Happy Shooting ist das gut angebracht. Das heißt, wenn ihr ein unabhängiges Social Media für Fotos unterstützen möchtet, dann ist Pixelfed sicherlich eine sehr, sehr gute Adresse dafür. Und ich bin gespannt, wie die Kickstarter-Kampagne ausfallen wird, worum es da gehen wird, wie sie das aufziehen wollen. Aber ich finde das erst mal gar keine schlechte Idee, denn auch über Kickstarter, wenn man so eine Kampagne startet, kriegt man ja auch wieder ein bisschen Aufmerksamkeit. Das ist gar nicht mal so unclever, muss ich sagen. Ich finde das sehr spannend und beobachte das gerne weiter. Da geht gerade richtig die Post ab.
ChrisDa geht gerade viel ab, ja. Diese Kickstarter-Kampagne launcht am 22. Januar.
BorisMan kann sich auf Kickstarter diesen Link schon aufrufen. Dann kann man sagen, bitte informiere mich, wenn es soweit ist. Also wenn ihr einen Kickstarter-Account habt, dann werdet ihr dann informiert.
ChrisGenau. Die großen Teleskope, ein kleiner Space-Ausflug. Die großen Teleskope, wir haben schon mal drüber geredet, zum Beispiel über das VLT, das Very Large Telescope.
Das ist aktuell das weltgrößte Teleskop. Das ist in der Chile, in der Atacama-Wüste, glaube ich. Und ja, ist wahrscheinlich so das geilste Teleskop, was es gerade gibt, weil es halt wirklich quasi am dunkelsten Ort der Erde sich befindet und damit dann auch Sachen sehen kann, die andere nicht sehen. Und ziemlich hoch. Das ist ja ein großes Thema. Das ist ziemlich hoch da und sie bauen ja gerade das ELT, das Extremely Large Telescope, aber das ist noch ein bisschen bis dahin, bis dahin ist das VLT tatsächlich das größte Teleskop, Und ist auf dem Mount Paranal in Chile. Ja, eines der empfindlichsten astronomischen Instrumente der Welt. Und das wird jetzt gerade gefährdet. Oder dessen Leistung wird gerade gefährdet. Weil, wie gesagt, Lichtverschmutzung von Zivilisation ist nicht gut. Und deshalb muss das dort quasi ja im Dunkeln stehen. Und das ist eben einer der dunkelsten Orte der Erde.
Und es gibt jetzt von der AES Energy ein Projekt namens INNA, das ist ein Wasserstoffprojekt, was da in der Nähe gebaut werden soll. Und was, wenn es dann fertig ist, also es geht hier um drei Solar- und Windparks, eine Anlage zur Wasserstoffproduktion und was davon kommt, an Licht möglicherweise kommt, könnte den Himmel bis zu 10% heller machen.
BorisUnd gegebenenfalls Rauch, Wasserdampf, was auch immer da entsteht.
ChrisWeiß ich nicht, aber damit würde auf jeden Fall, das empfindlichste Teleskop der Welt zu einem durchschnittlichen Teleskop werden. Und das ist natürlich völliger Blödsinn. Man redet hier von Lichtverschmutzung wie eine Stadt mit 20.000 Einwohnern.
BorisUi.
ChrisUnd ja.
BorisUnd was kann man dagegen tun?
ChrisBei inneranrufen und sagen, ja, also das Ding ist, ich habe da jetzt keine Lösung. Ich glaube, es gibt auch aktuell keine Lösung, außer dass das jetzt natürlich, dass da natürlich jetzt Protest ist. Und die sagen sehr einfach, also wir müssen hier sein, ihr nicht. Also wir haben keine Wahl, wenn das Ding steht hier aus einem Grund. Und ja.
BorisNaja und es steht da und das bewegst du ja auch nicht mal eben kurz woanders hin, wohin etwas, was noch nicht da ist.
ChrisDu brauchst, um die Leistung von dem Ding zu bekommen, brauchst du diesen Platz, weil das ist der der größte Platz so ungefähr.
BorisUnd das, was noch nicht da ist, das könnte man ja auch woanders hin tun. Es ist ja noch nicht da. Ja gut, da wird es eine Diskussion geben dann wahrscheinlich.
ChrisUnd das ist halt nicht die einzige Diskussion zum Thema, weil das VLT, das macht halt diesen Survey über, ich weiß nicht, so ein Himmelsurvey, der relativ große Bereiche des Himmels abtastet und wenn dann so während der Dämmerung die ganzen Starlings drüber pfeifen, dann haben die halt echt Probleme mittlerweile.
BorisIst jetzt schon schwierig.
ChrisAlso Lichtverschmutzung ist ein Thema und wird halt dadurch nicht besser. Tja, schade eigentlich, aber gut jetzt ist das zumindest auch mal in der Öffentlichkeit und wir geben dem jetzt einfach auch noch ein bisschen mehr Öffentlichkeit und vielleicht bringt das ja irgendwas, Öffentlichkeit kriegst du auch mit Videostreaming genau.
BorisSowas wie wir hier machen so ein Livestreaming hier, das gibt ja auch so ein bisschen Öffentlichkeit und Canon hat tatsächlich eine App herausgebracht, mit der du live streamen kannst. Und zwar nicht mit deiner großen Canon-Kamera, sondern mit deinem iPhone. Und nicht nur mit einem iPhone, sondern mit bis zu drei iPhones. Also du installierst auf allen drei Smartphones eben diese App. Die müssen sich im selben WLAN befinden. Dann werden die miteinander gekoppelt. Und dann kannst du also bis zu drei verschiedene Perspektiven haben für deinen Stream. Hier so ein Beispiel ist eine Kochshow, die du live streamen willst, dann hast du halt ein Bild auf dich und ein Bild aufs Essen und ein Bild auf die Zubereitung. Und dann kannst du halt per Tap switchen zwischen den einzelnen Kameraperspektiven. Du kannst in der App aber auch einstellen, bitte switch mal alle so und so viele Sekunden automatisch, dass du das nicht selbst bedienen musst, sondern das Ding switcht dann automatisch, um einen dynamischen Stream zu erzeugen. Und dabei sind dann solche Features wie direktes Streaming, genannt wird hier YouTube und Facebook, aber du kannst natürlich den Link auch auf andere Plattformen angeben und dann vermutlich auf so ziemlich jede Plattform streamen, die halt irgendwo einen Videostrom entgegen nimmt.
ChrisKannst du auch lokal aufnehmen?
BorisDas weiß ich nicht.
ChrisRekorden abspeichern?
BorisDas weiß ich nicht. Wahrscheinlich wirst du das selbst dann irgendwo abfangen müssen, dass du den Stream bei dir irgendwo lokal hinschickst und dann da abfängst. Ich glaube nicht, dass die aufzeichnen. Weiß ich aber nicht.
ChrisDas wäre trivial, sagt der Nichtentwickler.
BorisDann gibt es die Möglichkeit, direkt auch Kommentare einzublenden in den Stream, wie das ja auch so gerne gemacht wird. Verschiedenste Effekte sind möglich. Bildeinblendung, Rahmen, Banner und so weiter. Manche Features sind kostenpflichtig. Ich weiß jetzt nicht genau welche. Aber zum Beispiel eine Werbefreiheit. Ich denke mal, dass da irgendwas von Kanon stehen wird. Eine Werbefreiheit und bestimmte Features und wahrscheinlich auch zukünftige Features bekommt man dann für 20 Euro im Monat, ist dann halt ein Abo.
ChrisDas ist ordentlich der Preis.
BorisDas ist ein ganz ordentlicher Preis. Rechnet sich wahrscheinlich, wenn du wirklich Geld verdienst mit dem Stream. Ich meine, wo brauchst du drei Kameraperspektiven?
ChrisDie Werbung ist dann aber in der App und nicht in dem Videostream oder blendet Canon dann Videos für seine Werbung für seine Kameras in deinen Livestream ein.
BorisIch würde es ja fast vermuten, weil warum sollte es 20 Euro wert sein? Ich weiß es aber nicht. Ich habe es nicht installiert, ich habe es nicht ausprobiert.
ChrisLeute, testet das mal aus. Ich habe das noch nicht getestet. Ich höre da gerade zum ersten Mal davon. Ist ja generell nicht uninteressant, wenn du mehrere iOS-Geräte hast, die du dann, und das scheint auch für iPad zu gehen. Also ich vermute, du kannst iPhones und iPads.
BorisJa, iOS halt, genau.
ChrisDas ist eine interessante Anwendung. Ich weiß hier, die ähm, Final Cut Pro Kamera Geschichte auf iPad kann das ja, also macht Multistreams mit mehreren iOS-Geräten, aber da hast du keine Streaming-Geschichte, sondern du hast eine Aufzeichnung. Das ist alles lokal. Das hier deckt schon irgendwas ab. Ich frage mich jetzt, wer hat das entwickelt? Entschuldigung, aber die Software, die ich bisher von Canon gesehen habe, die haben sich da irgendeine Klitsche eingekauft mit Sicherheit.
BorisDas ist doch spannend, weil ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass sie das Inhouse gemacht haben, weil wenn sie es Inhouse gemacht hätten, dann hätten sie als erstes Unterstützung für ihre eigenen Kameras da drin und genau das haben sie ja eben nicht, sondern es läuft halt auf dem Gerät mit der Kamera im Gerät, was natürlich erstmal, es ist schon kompliziert genug das zu programmieren, aber es ist natürlich erstmal einfacher. Ich hatte in irgendeinem Blog gelesen, dass aber sicherlich in einem zukünftigen Feature eben die Unterstützung von größeren Kameras kommen soll. Also ich nehme mal an, dass du dann halt über USB-C deine Kamera anschließen können wirst. Zum Beispiel, jetzt haben natürlich Canon-Kameras auch durchaus eine WLAN-Schnittstelle, über die du dann ja auch ein Videosignal abgreifen kannst. Das ist bei mir bisher immer sehr, sehr wackelig. Also würde wahrscheinlich nicht für Livestream taugen. Keine Ahnung. Müssen wir abwarten, was da kommt. Ich fand es halt spannend. Eine Canon-Software, die nichts mit Canon-Kameras tut. Vielleicht, wenn das wirklich gut funktioniert und sie haben sich da eine Klitsche angelacht, die sowas kann, vielleicht kriegen die ja auch die Wi-Fi-Verbindung zu ihren Kameras besser hin. So als Live-Bild und Fernsteuerung. Dass das wirklich robust funktioniert und schnell funktioniert. Und dass eine Übertragung von der RAW-Datei nicht irgendwie eine Minute dauern muss, das wäre ja mal toll.
ChrisIch habe so meine Befürchtung und die Befürchtung ist eher, dass, opsa, das muss hier noch nicht laufen, meine Befürchtung ist ja eher, dass, du kennst das, manchmal gibt es so Firmen, die machen aus Marketinggründen, um was zu erzeugen, irgendwo kaufen die sich was ein und dann gibt es ein neues Produkt, aber das hat so viel dann doch nicht mit der eigentlichen Firma zu tun. Und nach einem halben Jahr sind die Gelder weg und dann ist das Interesse weg und dann haben sich die ganzen Creator dieses Ding geholt und verlassen sich drauf und dann kommt ein iOS-Update und dann tut das nicht mehr und dann fixt das keiner. Das ist so meine Befürchtung im Moment, dass die dann nicht irgendwie eine Plattform bauen wollen, sondern dass die das machen, damit sie halt mal wieder in der Presse sind.
BorisMöglich. Aber das ist schon viel Aufwand dafür.
ChrisIch weiß es nicht. Ich kann mir das gut vorstellen, dass das halt irgendjemand schon programmiert hat, der ist ein bisschen unbekannt und da haben die gesagt, hey, komm, wir geben dir... Hier, Bündel Geld. Wir geben dir Dollar Geld und du darfst uns das noch hübsch machen. Und irgendwann ist dieses Geld halt weg und so. Also das ist so meine Befürchtung. Ich würde da jetzt nicht alle meine.
BorisIch würde kein Geschäft drauf aufbauen, aber ausprobieren kann man das bestimmt mal.
ChrisJa, ich werde mir das holen. Obwohl, ich habe jetzt ja, ich habe ja keine iOS. Ich habe ein iOS-Gerät, was wirklich aktiv ist und was auch irgendwie zeitgemäß ist.
BorisIch kann es eh nicht benutzen.
ChrisIch hätte dann gerne hier Kanon-Kameras bitte anzuschließen und so. Wenn das kommt, ja.
BorisDann reden wir nochmal.
ChrisSo, worüber wir auch reden, ich möchte mal ganz kurz über David Lynch reden. Das ist der US-amerikanische Künstler, bekannt vor allem als Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor, hat aber auch selber geschauspielt, also in diversen Filmen war er selber drin, war maler. Maler, Fotograf, Lithograph, Bildhauer, Möbeldesigner und Komponist, steht auf der Wikipedia-Seite. Also er hat viel gemacht, David Lynch.
Also schon auch abgedrehtes, sehr abgedrehtes Zeug. Also zum Beispiel Razorhead ist von ihm, Twin Peaks ist von ihm der erste Dune-Film, den hat er gedreht. Mulholland Drive, Blue Velvet und so weiter. Und der ist gestorben. Und da da ist mir ein so ein Schnipsel durch die Timeline gelaufen, wo ich dachte, oh ja, das muss ich hier unbedingt bringen. Der hat nämlich auch, wie gesagt, auch mal geschauspielert und der hatte, ein Cameo, also einen verdeckten Auftritt. Da ist er also, glaube ich, noch nicht mal in den Credits gekommen. Aber er hat John Ford gespielt im Film The Fablemans. Jetzt wird wahrscheinlich kaum jemand beides kennen. Also John Ford ist ein großer amerikanischer Regisseur. Der hat von 1917 bis 1970 gefilmt. Er hat beim Stummfilm angefangen. Sondern der hat quasi Hollywood mitgeprägt. John Ford ist ein ganz wichtiger Regisseur in der Geschichte des Films, des Bewegtbildes.
Und The Fablements ist ein Film von Steven Spielberg. Der ist teilweise autobiografisch. Und da gibt es eine Szene, wo, und zwar basiert die tatsächlich auf Wahrheit, beziehungsweise Spielberg sagt in Interviews, auch die Szene hat sich genau so abgespielt. Da ist dieser junge Steven Spielberg bei John Ford im Büro und John Ford gibt ihm Tipps über Bildkompositionen und ich musste sehr lachen. Also das hier, ich hoffe, dass es auch mit dem Sound kommt. Genau, ist eine kurze Szene und lassen wir es einfach mal kurz laufen, die ist eine Minute lang. John Ford, beziehungsweise David Lynch als John Ford gibt dem jungen Steven Spielberg einen Kompositionstipp für Bilder und das ist glaube ich, der ist einfach allgemein gültig und deshalb schauen wir uns den jetzt mal kurz an. Ja, es ist auf der bottom. Das ist richtig. Geh über diese Art.
Also? Okay, so es sind fünf Cowboys, Sie können die Indien... No, no, no, no, no! Wo ist die ganze Welt? Um, es ist da. Wo? Auf der Topf der Art. All right, geht über hier. Jetzt, bitte. Jetzt, bitte. Wenn der Horizont ist, ist es interessant. Wenn der Horizont ist, ist es interessant. Wenn der Horizont ist, Wenn der Horizont ist, ist es interessant. Jetzt, Glückwunsch zu Ihnen. Und komm aus meiner Office.
BorisNo. Ja, für die, die jetzt des Englischen nicht so mächtig sind, es geht halt darum, wo der Horizont im Bild ist und er führt ihn erst zu einem Bild und dann zu dem anderen Bild, um eben sich zeigen zu lassen, wo der Horizont ist und sagt dann, wenn der Horizont am unteren Bildrand ist, ist es interessant, wenn er am oberen Rand ist, ist es interessant, wenn der Horizont in der Mitte ist, ist es einfach mal scheiße langweilig.
ChrisBoring as shit. Und jetzt get out of my fucking office. Ich fand das so geil. Jetzt wisst ihr das also alle auch.
BorisJa, geil.
ChrisIn der Mitte ist es boring as shit. Ja, ich bin mir vor Lachen verschluckt.
BorisIst so eins der allerersten Tipps, die wir, glaube ich, hatten, als wir diese Sendung gemacht haben, dass wir immer gesagt haben, überleg, wo du den Horizont hintust, weil wenn du in die Mitte tust, es gibt Gründe, das zu tun. Also diese Ausnahmen gibt es immer, aber ansonsten ist es immer spannender, zu überlegen, ihn über oder unter die Bildmitte zu rücken, um halt sich zu entscheiden, was ist wichtig im Bild.
ChrisJa, also das ist wirklich so eine Geschichte, die eigentlich banal ist, aber er hat irgendwie auch damit recht. Also simple, einfache Kompositionstipps von John Ford. Und ja, das hat sich wohl so abgespielt, sagt Herr Spieberg.
BorisFinde ich. Schön.
ChrisSo, ich bin noch über was gestolpert, dachte ich, das werfe ich auch mal kurz hier rein. Und zwar sind wir ja hier auf YouTube und auf Twitch live streamen. Und wir haben es aber schon mehrfach gesagt, eigentlich verstehen wir dieses Twitch nicht wirklich, weil wir sind ja, wir sind ja, also wir nutzen es als Ausspielplattform, aber ich sag mal so, die Twitch-Kultur, die verstehen wir nicht, da sind wir wahrscheinlich auch nicht die Richtigen dafür. Und da kam jetzt die Tage ein Video raus, wo ich dachte, naja, da hat ein Twitcher, ein deutscher, relativ großer Twitch-Streamer, hat mal dem Habeck erklärt, wie das mit dem Twitch funktioniert.
BorisAch, sehr schön.
ChrisDer war da irgendwie zwei, zweieinhalb Stunden zu Gast. So macht man das heute in der Politik, dass man auch mal bekannte Twitcher besucht und dann sitzen die da gemeinsam am Fliesentisch und, Hand of Blood heißt da, ich habe ja mal sein YouTube-Video davon verlinkt.
BorisInteressant. Außerdem finde ich das... Und das YouTube-Video. Ich dachte, du hast vielleicht das Twitch-Video verlinkt.
ChrisNein, weil auf Twitch ist das mit den Videos on Demand noch so eine Sache, da hast du, das funktioniert irgendwie ein bisschen anders, wenn das mal auf YouTube steht und steht das da und dann kann man dann auch verlinken und dann bleibt das auch da. Ja, fand ich okay und außerdem ist bald Wahl und der ist zumindest auf einer Linie, wo ich sagen kann, ja, da kann ich auch mit, also lieber als viele andere. So.
BorisSchön.
ChrisKennst du Tracking-Dots?
BorisVon Druckern, ja, tatsächlich kann man sehen, wenn man mit einer Schwarzlichtlampe oder sowas mal drüber leuchtet oder mit einer iPhone-Taschenlampe, dann kann man so ganz, ganz oft an den Rändern so ganz feine gelbe Punkte sehen.
ChrisGenau. Siehst du auch quasi über das komplette Blatt irgendwie, glaube ich. Also da werden quasi bei Druckern werden quasi, ja, so kleine gelbe Pünktchen in einem gewissen Muster angeordnet, gedruckt und wenn du weißt, wie du es decoden kannst, das ist auch mit Sicherheit schon erklärt irgendwo, dann kannst du da, ich glaube, die Seriennummer von dem Drucker rauslesen, vielleicht sogar noch andere Metadaten und das wird in der Strafverfolgung eingesetzt. Also wenn du jetzt einen.
Lösegeldbrief druckst mit deinem Drucker, dann könnt ihr das vielleicht zurückverfolgen, wo das gekauft wurde und so weiter. Der Laden hält ja wahrscheinlich auch fest, welche Seriennummer er wohin verkauft hat. Und dann fragte hier jemand auf Mastodon, schreibt der Printers, add a nearly invisible watermark on every page that uniquely identifies the printer, which makes it possible to trace back any page to a specific printer. Also das, was wir gerade erklärt haben. Und dann sagt er, I've always wondered, do smartphones do something similar with photos. And can we find out? Ich dachte mir, das erweitert du jetzt mal überhaupt auf Kameras. Also gibt es in der Forensik die Möglichkeit, eine Kamera zu identifizieren anhand von einem Foto. Wir haben da vor langer Zeit mal drüber geredet und ich habe jetzt mal geguckt, was es denn für, Ja, für Dinge da gibt. Also sowas wirklich explizit Eingebautes wie diese Tracking-Dots habe ich nicht gefunden. Also ich habe zumindest keine Informationen darüber gefunden.
BorisKlar, EXIF-Daten, aber die kann man ja leicht wieder rauslöschen.
ChrisGenau, also es gibt natürlich Merkmale, Exif-Daten, die sind teilweise mit Seriennummer, der Kamera. Es gibt auch noch andere Metadaten, also da gibt es den ganzen Zoo von Metadaten, die in Bildern drin sein können, ITPC-Daten und so weiter und so fort. Aber ja du hast schon gesagt die kann man natürlich ändern wobei wenn man hier so ich sag mal so stickanographische, Geheimdaten drin hätte in Bildern, die würde man wahrscheinlich auch irgendwie ändern können, wenn man wüsste was da drin ist und wie es da reingekommen ist also theoretisch, kannst du wahrscheinlich auch beim Drucker irgendwie die Firmware patchen, damit der diese Dots nicht mehr druckt zum Beispiel.
BorisAlso digitales Wasserzeichen wäre ja denkbar. Durch Manipulation bestimmter Pixel.
ChrisWäre denkbar, aber habe ich...
BorisWenn du jetzt am Smartphone bist oder eben JPEGs fotografierst, also fertige Bilder hast, dann ist es sicherlich einfacher. Bei RAW ist es wahrscheinlich schwieriger, weil die vermutlich in der Regel etwas stärker bearbeitet werden und das zu überleben ist nicht unmöglich, aber ob es gemacht wird, weiß ich nicht.
ChrisTja, also Merkmale haben Kameras aber trotzdem und das ist tatsächlich das Rauschen vom Sensor. Das ist wie ein Fingerabdruck. Es gibt mehrere unterschiedliche Arten von Rauschen. Da gibt es ein Fixed Pattern Neues und da gibt es auch in der Entrauschung zwischen Sensor und Kamera quasi, oder zwischen Sensor und Device gibt es mehrere Stufen und so weiter. Aber trotzdem bleibt so ein bisschen was zurück. Und ja, da bin ich mal so ein bisschen losgegangen und hab mal geguckt und Und habe einen Artikel gefunden, der ist ein bisschen älter. Also der ist jetzt nicht der neueste Artikel. Ich glaube von 2006. Aber gut, da waren die digitalen Kameras ja schon gut etabliert.
BorisIst wahrscheinlich der Artikel, über den wir früher mal gesprochen haben. Könnte sein.
ChrisWahrscheinlich. Ich habe auch nichts Neueres dazu gefunden. Wobei das nicht heißt, dass es das nicht gibt. Also da würde ich schon gerne auch wieder was drüber wissen und ja, da haben die quasi ein Verfahren entwickelt an der Birmingham University, dass digitale Bilder einer Kamera zuordnen kann und das ist natürlich interessant, wenn du jetzt irgendwelche Bilder in Umlauf bringst, die vielleicht…, illegal sind von den Inhalten her. Da gibt es ja genügend Dinge. Und zwar ja individuelles Rauschmuster. Dazu brauchen die wohl mehrere Fotos von derselben Kamera. Die werden analysiert. Also du hast nicht nur ein Bild, aber wenn du sagst, oh, das könnte die Kamera sein, dann kannst du die halt möglicherweise zuordnen. Und ja, das baut dann quasi so einen Fingerabdruck. Und dann kannst du sagen, ja, das Foto hat, ist durchaus höchstwahrscheinlich von dieser Kamera. Die haben da Tests gemacht. Wie gesagt, damals, aktuell ist das sicher weiter von der Technik. Da kannst du wahrscheinlich noch ganz andere Sachen machen. Aber die haben damals mit 2700 Fotos von neun verschiedenen Kameras, getestet. Und das hat halt wirklich gut funktioniert.
Wie das jetzt aktuell ist, da gibt es Patente dafür. Das ist also eine Technik, die zumindest damals durchaus im Einsatz war. Vielleicht gibt es da mittlerweile mehr dazu. Andere Geschichten. Vorstellen kann ich es mir, aber gefunden habe ich leider nicht.
BorisDas ist erstmal spannend. Rein technisch hätte ich ja gesagt, das Rauschverhalten ist erstmal abhängig von dem Sensormodell. Aber natürlich hast du ja Variationen. Es ist ja ein analoges Bauteil. Das wird ja Abweichungen haben.
ChrisDer Sensor ist natürlich jetzt nicht nur einfach, der wird ja, also genau, hast gesagt, ein analoges Bauteil und das hat Fertigungstoleranzen. Da wird es wahrscheinlich schon einen Unterschied machen, ob das in der Mitte vom Waver war oder am Rand oder so. Und dann hat so ein Sensor natürlich verschiedene Rausch oder unterschiedlich starke Rauschpattern, je nach Temperaturen und so weiter. Da kommt vielleicht auch zusammen, dass, Oder noch dazu, dass ja die Wärme durch zum Beispiel eine Batterie, dann das Rauschen an einem Teil des Sensors ändert und einem anderen Teil nicht. Das gab es früher so diesen Battery Glow. Und ja, also wenn jemand wissen sollte, ob es da mehr noch gibt in dem Bereich, ob das jetzt eine Einzelgeschichte ist oder ob man da heute andere Methoden hat, fände ich spannend. Aber wie gesagt, so Tracking Dots, wo also das Gerät ganz bewusst irgendwelche Geheiminformationen unterbringt, da ist mir zumindest nichts bekannt. Aber vielleicht soll das ja auch nicht so bekannt sein, wenn es sowas geben sollte.
BorisJa, ganz aktuell. Ja, Leica und Sony, diese CAI-Geschichte, diese Credentials.
ChrisDie reingeschrieben werden.
BorisÜber Zertifikate und sowas. Das wird zumindest verheiratet mit der Bilddatei, wie das jetzt im Einzelnen funktioniert.
ChrisWas mich ja dann, wo ich ja auch mal viel drüber gesucht habe und nur so mittelprächtig viel gefunden habe, war das Thema, was auch bei Druckern ist, das Thema, dass du keine Währung drucken kannst mit den meisten Druckern.
BorisOh, das kann ich dir sagen, wie das funktioniert.
ChrisIch wollte es nämlich machen. Da sind, ja, da werden Merkmale, sind da abgelegt in einer Datenbank auf dem Drucker.
BorisJa, du hast es auf den Geldschein. Das kann sich jeder angucken. Wenn ihr wollt, drückt ihr jetzt auf Pause. Also außer jetzt, ihr guckt gerade live zu, aber wenn ihr das jetzt hört ab Donnerstag, drückt ihr mal auf Pause, geht mal an euer Portemonnaie oder erspart es und holt mal einen beliebigen Euroschein raus. Und wenn ihr den habt, dann drückt ihr wieder auf Play. So, jetzt habt ihr einen Geldschein in der Hand und jetzt guckt euch den mal genau an und zwar ganz genau genau an. Da findet ihr kleine Kreise auf diesem Geldschein, wirklich ganz kleine Kreise und die sind.
ChrisDu brauchst eine Lupe oder ein Mikroskop dafür.
BorisGenau, man muss sehr genau hingucken. Also man kann sie so sehen. Mit der Lupe siehst du sie besser. Das sind ganz kleine Kreismuster. Und die sind in einem bestimmten Muster angeordnet. Immer so fünf Stück, so ein Punkt. Und dann fünf Stück sind wie so ein Netzwerk verbunden. Und diese Anordnung ist sehr spezifisch. Also wie diese Punkte im Verhältnis zueinander stehen. Dieses Verhältnis ist ganz genau definiert.
Und daran erkennt zum Beispiel eine moderne Scanner-Software oder eben auch schon die Firmware im Scanner, dass da ein Geldschein auf dem Scanner legt und scannt das nicht oder liefert dann keine Daten oder nur ein schwarzes Bild. Kopierer genauso, die analysieren dieses Punkte-Raster und dann kriegst du nur ein leeres Blatt oder eine schwarze Fläche. Photoshop zum Beispiel analysiert das, wenn man so eine Datei dann doch gescannt oder fotografiert hat und möchte das dann bearbeiten. Dann erkennt das Photoshop, dass da ein Muster drauf ist und macht entweder diese Datei nicht auf oder druckt sie dann nicht. Und Drucker wiederum, Druckertreiber oder auch die Firmware in den Druckern erkennen auch wiederum diese Muster im Druck, in dem Druckauftrag und weigern sich dann, das auszudrucken. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich einen Gutschein machen wollte und wollte da als Vorlage erhalten 50-Euro-Schein scannen und wollte einen Gutschein daraus machen. Wollte das dann bearbeiten, einen anderen Kopf drauf machen und solche Geschichten. Ich bin schier verzweifelt. Die Lösung ist dann tatsächlich, man kann bei der, war es die Bundesdruckerei oder sowas?
ChrisBundesbank.
BorisBundesbank, da gibt es einen Download.
ChrisStellt Fake-Geld zur Verfügung.
BorisGenau, da gibt es einen Download von Geld, das sieht so ähnlich aus, ist aber eben eindeutig kein Original und damit kann man das dann machen. Damals hat das tatsächlich Geld gekostet. Da habe ich dann Geld bezahlt. Ich glaube, inzwischen sind das aber freie Downloads. Ich weiß es aber nicht genau.
ChrisIch finde es spannend. Also damals, als ich das mal getestet habe, beziehungsweise drüber gestolpert bin, da ging es auch um ein Geschenk im Prinzip mit so einem ausgedruckten Gutschein. Genau die gleiche Geschichte. War das eben auch nicht möglich. Und ich habe damals die Information nicht gefunden. Mittlerweile ist das dokumentiert. Eurion-Konstellationen oder Omron-Ringe heißen die Dinge. Danke, David, der hat das hier in den Chat geworfen. Ähm... Das ist übrigens nicht nur mit Euro-Geld, sondern das sind ganz viele Währungen in der Welt, die das tun. Und das sind also Drucker und Scanner vor allem, die dann sagen, ups, mache ich nicht. Wenn du so eine Repro-Geschichte hast mit einer Kamera, dann passiert dir da nichts, weil die Kameras werden das nicht auswerten.
BorisNö, die Kameras fotografieren kannst du das, aber dann nicht wieder Drucker.
ChrisGenau. Das kommt dann auf den Drucker an. Oder du kannst natürlich diese Ringe dann rausnehmen, wenn du weißt wie und so. Also wir wollen jetzt hier keine Anleitung geben.
BorisWenn deine Bildverarbeitung es öffnet. Ich habe echt geflucht, weil ich wusste 100 pro, dass das mal ging, weil ich hatte früher sowas schon mal gemacht, aber irgendwann fing das an, dass das in die Treiber reingekommen ist.
ChrisEs ist auf jeden Fall interessant, also, deshalb würde es mich tatsächlich, um nochmal zu dem Thema Kameraforensik zurückzugehen, würde es mich nicht wundern, wenn geheim, ohne dass man weiß, da irgendwo tief in der Firmware von Kameras irgendwas verbaut ist. Ich habe da so ein Bild von irgendwelchen Schlapphüten, die bei Canon auftauchen und, so eine Library rüber wachsen lassen auf einem USB-Stick, die dann doch bitte eingebaut werden soll oder so. Also wer da mehr darüber weiß, meldet euch. Zur Not kann man mit uns sogar verschlüsselt kommunizieren. Das fände ich spannend, da ein bisschen mehr, rauszufinden. Tja.
BorisSehr schön.
ChrisSo. Jetzt kommen wir zu was, Ganz anderem. Und zwar, Moment, ich muss.
BorisZum Teil 2 oder 3 von meiner Telegeschichte.
ChrisDer Boris erzählt uns jetzt was über die Objektive.
BorisIch habe jetzt Teil 2 draus gemacht, solange mir niemand sagt, dass es ein anderer Teil ist. Ist das für mich jetzt erstmal Teil 2? Ist ja auch egal eigentlich. Der Christian hatte mir ja oder hat nach wie vor mir das Sigma Telezoom zur Verfügung gestellt. 150 bis 600 in der Sports Edition. Sauschwer. Wir sprachen vorletzte Folge oder sowas oder vorvorletzte Folge darüber.
Könnt ihr da nochmal nachhören oder euch auch das Video dazu angucken. Da zeige ich das nämlich mal in der Kamera. Und jetzt endlich war es soweit, dass ich es mal ausführen konnte. Sowohl Zeit als auch Wetter und auch Lust haben gepasst. Und ich möchte an dieser Stelle noch mal einen Nachtrag und eine Korrektur nennen, denn ich sagte, da gibt es einen Lockschalter an diesem Objektiv, wo man bei einer beliebigen Brennweite den Lock reinhauen kann, damit sich der Zoom nicht mehr verstellt. Im Gegensatz zu Canon, wo das dann nur in einer eingefahrenen Position geht als Transportsicherung. Das stimmt nicht ganz. Man kann nicht jede beliebige Teleposition nehmen, aber man kann immer die vollen Brennweiten nehmen. Also du kannst es bei 150, klar, eingefahren, kannst es sperren. Du kannst es bei 200, 300, 400 und 600 sperren. Immer da, wo eine Punktmarkierung auf der Brennweite ist, da rastet dann auch der Lockschalter ein. Ist völlig okay. Also ich muss nicht bei 230 Millimeter locken können, dann nehme ich halt 200, alles gut.
Ja, und ich war unterwegs. Ich wollte nicht allzu weit weg, denn es waren minus drei Grad draußen, gefühlte Temperatur etwas kühler, sagte der Wetterbericht. Und ich bin hier bei uns an die Kiesseen gefahren. Wer das nicht kennt, hier in Nordheim gibt es die sogenannte Nordheimer Seenplatte. Und das ist kein Fischgericht für vier Personen, sondern das sind tatsächlich Kiesseen, die aneinander gereiht sind, weil hier eben Kieswerke sind, die Kieser bauen. Und wenn man buddelt, ist irgendwann Wasser drin. Und davon haben wir hier ein paar. Und das Ganze ist halt ein ausgewiesenes Vogelschutz- oder Naturschutzgebiet. Und da leben sehr viele Vögel, unter anderem hauptsächlich. Und deswegen ist das immer ein ganz gutes Ausflugziel. Das ist jetzt nicht so super idyllisch. Es ist halt, es sind Kieszenen, es ist Industrie drumherum und die Büsche sind jetzt nicht super gepflegt und so. Aber es gibt da eben durchaus auch Seen, wo geangelt werden darf. Da gibt es ausgewiesene Angelseen und andere sind eben komplett unter Naturschutz.
Dann kann man das Auto mal abstellen auf so einem schotterigen Parkplatz und dann kann man einen kleinen Spaziergang machen von See zu See und dann kann man halt mal ein bisschen gucken. Ja, und das habe ich gemacht und ich hatte die Canon R6 dabei mit eben dem genannten Sigma 150-600 und zum Vergleich habe ich dann auf mich genommen und habe die Olympus noch mitgenommen, die EM-1 Mark III mit dem 75-300, also identischer Bildwinkel, damit ich mal Vergleichsbilder oder auch von der Haptik her Vergleiche haben konnte. Tja, und dann war ich an ein Kiessee gegangen und ja, das war ziemlich cool, weil es war echt scheiße kalt und auch die Nacht vorher schon kalt. Es waren so Eisschollen, die auf den Seen lagen. Es war glücklicherweise relativ windstill. Das war ganz angenehm von den Temperaturen. Ich hatte es vorhin schon gesagt, ich hatte mir so Wollhandschuhe gekauft, wo ich mit den Fingern Touch-Displays mit bedienen kann. Und die haben tatsächlich ganz gut warm gehalten. Ich weiß aber nicht, wie das gewesen wäre, wenn der Wind gepfiffen hätte. Aber dann wäre ich wahrscheinlich auch nicht rausgegangen. Da bin ich ja dann auch Memme ein Stück weit inzwischen.
Und dann bin ich an den See gegangen, weil immer, wenn ich die Autobahn langfahre und ich gucke die Teiche mir an, dann sehe ich halt doch relativ viele Vögel. Also wir haben da Schwäne zum Beispiel. Wir haben da Sachschneblesshühner und ach, was weiß ich nicht alles. Und dann sehe ich die so, wie sie eben auf dem See da rum sind. Also dachte ich, mach's immer. Jetzt bin ich da hin und dann waren alle Vögel weit weg. Wenn überhaupt ein Vogel da war, waren die weit weg am anderen Ende, am anderen Ufer.
Jetzt kann man sagen, ja, du hast ja ein Tele und deswegen willst du es ja testen. Ja, das ist richtig. Man kann mit einem Tele entferntes nah ranholen, aber hatte ich ja auch schon mal gesagt, je weiter weg etwas ist, desto mehr Luft hast du auch dazwischen. Und auch wenn es draußen kalt ist, es war trotzdem leicht diesig, dann macht es das nicht besser auf die Distanz. Und so einen super Täler hast du halt nicht nur zwingend, um super Entferntes überhaupt irgendwie zu sehen, dann kannst du halt auch ein Fernrohr nehmen, sondern du hast es eben um etwas, was du sonst einigermaßen im Bild hast, vielleicht als Ausschnitt zu fotografieren. Dass du halt ein Kopfporträt von einem Vogel machen kannst, von so einem Schwan oder so. Oder wenn der tatsächlich mal die Flügel schwingt, dass du ihn dann bildfüllend hast, solche Geschichten. Na gut, jetzt waren die halt alle sehr weit weg, toll. Aber mir ging es ja auch so generell um den Vergleich. Also habe ich eben auch mal stationäre Geschichten fotografiert, um dann die Freistellung mir anzugucken, zu vergleichen und so weiter. Alles gut. Naja, und dann sitze ich da so und sehe da so einen dunklen Punkt in einem Baumwipfel, relativ weit weg von mir, ganz oben drauf. Und ich denke, dafür, dass die Bäume so weit weg sind, ist dieser dunkle Punkt ganz schön groß. Und dann hatte ich da auch mal durchgeguckt durch das 600er.
Und habe gedacht, das ist ein ganz schön großer Vogel. Was ist denn das für ein Vogel? Bin jetzt nicht so der super Auskenner. Bin ja nicht der ausgewiesene Naturfotograf. Aber denke ich, der sieht größer aus. Und dann kamen ein paar Passanten vorbei, weil wie gesagt, war schönes Wetter. Leute sind spazieren gegangen. Und auch wenn ich da ein bisschen abseits saß, kam dann ein älteres Ehepaar vorbei, sah mich dann auch. Wir unterhielten uns kurz. Und dann meinten sie, ob ich denn schon den Seeadler gesehen hätte. Ich sag, der dunkle Punkt da oben, ja genau sie wären nämlich vorne auf dem Besucherparkplatz gewesen und da wäre gerade jemand gewesen mit Stativ und Fernrohr und da durften sie mal durchgucken, also ich nehme an der hat so ein Spektiv oder sowas gehabt da durften sie mal durchgucken und dann konnten sie den sehen, der war gerade so ein bisschen, aufgeplustert und das ist ein Seeadler und, ich sag, ein Seeadler, hier bei uns ich sag, wie abgefahren ist das denn dann hab ich gedacht, die spinnen Und dann habe ich mir eine bessere Position gesucht. Also ich bin dann wirklich näher rangegangen. Also soweit man da näher rangehen kann. Aber die Distanz versucht zu verkürzen, in der Hoffnung, dass er nicht wegfliegt. Und ich habe tatsächlich ein paar tolle Aufnahmen machen können. Und ich kann bestätigen, da waren zwei Seeadler.
ChrisEin Pärchen.
BorisOffensichtlich. Und Tanja sagte auch, sie erinnert sich da, dass mal hier bei uns in der Lokalzeitung stand, dass ein Seeadler, einer, gesichtet wurde an den Kiesseen. Und da haben wir nachgeguckt, tatsächlich, 2023 war das. Da gab es eine Meldung, dass es eine Sichtung gab von einem Seeadler. Ja, und ich kann hiermit bestätigen, es sind jetzt mindestens zwei. Richtig, also das hat mich richtig geflasht. Was mich nicht so geflasht hat, war... Von mir aus gesehen saßen die quasi genau Richtung Sonne. Also ich hatte quasi, also noch viel direkteres Gegenlicht geht kaum. Also vielleicht eine Stunde früher, dann wären sie direkt hinter der Sonnenscheibe gewesen oder vor der Sonnenscheibe. Also wirklich krasses Gegenlicht. Ich habe im Prinzip etwas bessere Silhouetten fotografieren können, weil da ist nichts zu holen. Schwierig. Aber ich möchte es euch trotzdem mal zeigen, wenn ihr ich habe es auch bei Mastaton, habe ich es schon gepostet, ich zeige es euch hier trotzdem mal auch im Videostream ich schalte hier mal um, ich habe dann natürlich, Geduld muss man natürlich dann mitbringen, wenn man da so Vögel fotografiert, eigentlich wollte ich nur ganz kurz ein paar Bilder.
ChrisMachen da hättest du jetzt aber bitte schön den dicken LED-Strahler irgendwie noch für den Vordergrund und so ja.
BorisJa, ja, also das ist man erkennt es einigermaßen.
ChrisZoom mal rein, ich will mehr sehen. Oder ist das schon gezoomt?
BorisDas ist schon gezoomt. Das ist gecroppt auf 1000 Millimeter. Und hier siehst du, dass es zwei sind. Der eine da, der andere fliegt weg. Und hier siehst du halt, sind Seeadler. Du siehst hier diese hellen, das helle Schwanzgefieder, ganz typisch. Natürlich keine Weißkopfseeadler, wer das jetzt geglaubt hat. Es sind normale Seeadler, könnt ihr mal nachgoogeln. Aber die so im Flug zu erwischen, also das hat echt Geduld gebraucht. Da bin ich richtig stolz, dass ich diese Geduld aufgebracht habe. Das war richtig, richtig geil. Und vor allen Dingen, wenn sie dann wegfliegen, hast du ja dann erstmal, scheiße, jetzt sind sie weg und das Bild hast du jetzt nicht und sie sind dann aber wiedergekommen, haben sich da wieder hingesetzt, weil das lustig war, die ganze Zeit saß der da, Entschuldigung, ich langweile euch mit dieser Geschichte, der saß da, ich hab nur diesen einen gesehen, und wir haben hier bei uns auch, ein Drachenbootrennen regelmäßig, also mindestens einmal im Jahr ein großes Drachenbootrennen und dann trainieren die auf dem Kiessee Und so auch an diesem Morgen. Und dann war so ein Training mit einem Drachenboot und die waren weit weg. Und dann kamen die aber wieder reingefahren und fuhren dann vor der Insel mit den Bäumen, mit diesen Seeadlern. Und stocherten sich quasi durch diese Eisschollen durch und haben einen riesen Krach gemacht dabei. Und dann ist der weggeflogen. Und da hatte ich die ersten paar Bilder erwischt. Und als sie wieder zurückgekommen sind und dann später nochmal geflogen sind, habe ich dann diese Bilder da gemacht. Also das ist ein zeitlicher Abstand zwischen denen.
ChrisDu bist einfach mit der falschen Klamotte da hingegangen. Wir haben, Moni und ich sind kürzlich mal auch bei irgendeinem Baggersee spazieren gewesen und da kamen dann auch so ein Naturschutzgebiet und irgendwelche Vögel dort und dann kamen dann uns zwei so Menschen entgegen, die hatten, also einer hatte einen Berlebach über die Schulter und irgendwie eine dicke Kameratasche und im Flecktarn und zwar mit so richtiger Polster, Warmhose und dicken Stiefen. Also der hat sich dann darauf eingerichtet, da irgendwie einen Tag lang zu sitzen, irgendwo im Dickicht und als wir damals in Hokkaido waren, Da sind wir an einer Stelle auch irgendwie zwei Tage gewesen. Also von morgens bis abends, um die Vögel abzupassen und das richtige Zeug da zu erwischen.
BorisDas musst du ja... Du hast ja Glück gehabt dann. Ja, also normalerweise, wenn du jetzt so Tiere fotografieren willst, dann nimmst du dir halt wirklich den Tag Zeit. Dann fängst du früh an und wartest. Aber ich gehe los, um ein Objektiv zu testen und treffe zwei Seeadler. Ich meine, wie viel Glück muss der Mensch haben? Also ich war wirklich begeistert.
ChrisSo, jetzt ist das aber der Objektiv-Mehrteiler. Jetzt musst du uns auch noch was über Objektive erzählen.
BorisJa, natürlich. Das ist erst mal sehr geil. Also beim Testen gleich ein schönes Bild gemacht, fand ich toll. Das Gewicht, ich bin ja nun damit losgezogen und war jetzt auch länger als geplant damit.
ChrisDas war das Sigma, das 150A?
BorisDas Sigma 150-600, Sports-Edition. Details, wie gesagt, im ersten Teil vor ein, zwei Sendungen. Das Gewicht ist natürlich, leichter wäre besser. Das war schon abzusehen. Ich fand es aber erstaunlich, man kann das schon machen. Also ich konnte das Ganze an der Stativschelle tragen, wie ich mir das schon so vorgestellt hatte. Also es ist dann ganz gut ausbalanciert, wenn man es daran an der Seite trägt. Es ist mit den Stoffhandschuhen ein bisschen unsicher, weil es rutschig ist. Da wären dann halt irgendwelche Handschuhe mit Gumminoppen besser, dass man einen sicheren Griff hat und das war ja nun auch nicht mein Objektiv. Mit meinen Sachen gehe ich ein bisschen rustikaler um, ich wollte ein bisschen vorsichtig sein, nicht gleich alles dreckig machen und irgendwo entgegenstoßen. Ich habe es dann die meiste Zeit tatsächlich so im Arm getragen, also mir quasi auf den Arm gelegt, auf den anderen und dann stabilisiert. Das ging tatsächlich erstaunlich gut, ich hatte da keinen Muskelkater oder irgendwas. Nun hatte ich aber auch noch die Micro Four Thirds dabei mit dem identischen Bildwinkel und die hatte ich einfach lässig über der Schulter baumeln. Also das ist einfach eine völlig andere Gewichtsklasse, das ist also... Gar nichts miteinander zu tun.
ChrisDafür hat dein Sensor nur die halbe Diagonale.
BorisJa, der Bildstabilisator, aber zum Beispiel auch. Der Bildstabilisator, da ist ja in diesem Sigma ein OS drin, so heißt der bei Sigma, ein Optical Stabilizer. Und ja, das Bild ist stabiler, als wenn er nicht aktiv ist. Das merkst du, wenn du durch den Sucher guckst und tippst den Auslöser mal halb durch oder fokussierst. Dann schwingt der ein. Das dauert einen kleinen Augenblick. Also es ist nicht so instant stabilisiert, aber du merkst so, jetzt ist es ruhiger. Aber es ist ruhiger, es ist nicht ruhig. Also du hast trotzdem eine Wackelei und die Fotos, die ich euch gerade gezeigt hatte mit dem Seeadlern, die sind entstanden. Da habe ich das Objektiv tatsächlich auf ein Geländer aufgelehnt, damit ich wirklich in Ruhe das Bild sehen und mich auf das Auslösen konzentrieren konnte. und dann freihand, ist mein Arm in wenigen Sekunden lahm. Das liegt aber auch ein bisschen an meinem Arm wahrscheinlich. Bei Micro Four Thirds, freihand, 600 mm äquivalent, überhaupt gar kein Problem. Du tippst den Auslöser an, dann dauert das einen Bruchteil einer Sekunde und dann hast du das Gefühl, das Ding steht auf dem Stativ. Das ist einfach festgenagelt, das Bild. Das ist einfach fest. Da wackelt ein Zipter.
ChrisWenn du da draufkommst, dann kommt unten aus der Kamera, kommen so Füße raus. Und dann steht das auf dem Stativ.
BorisWie bei Man in Black, dieses Raumschiff fast da landet und da diese Füßchen ausfaltet, so fühlt sich das tatsächlich an. Also das ist dieser Bildstabilisator in der Olympus. Weiterhin sage ich und behaupte ich, das ist das Beste, was es gibt auf dem Markt und das seit vielen, vielen Jahren schon. Das ist atemberaubend, aber natürlich der Vorteil, es ist ein kleinerer Sensor, der ist leichter und der hat mehr Platz in dem Gehäuse. Das heißt, er kann leichter größere Wege zurücklegen. Das wird wahrscheinlich das Hauptgeheimnis daran sein. Der Autofokus ist, Der ist okay bei dem Sigma. Also ich habe jetzt wegen eines langsamen Autofokus zwei Bilder verloren, weil da flogen gerade Gänse über mich rüber und die habe ich so schnell nicht fokussiert bekommen. Der hat sich einmal verrannt irgendwo auf nah oder auf fern und dann hat es zu lange gedauert, bis er wieder zurück war. Da hatte ich keine Chance.
ChrisIst das vielleicht auch eine Sache der Einstellung? Also ich weiß, dass ich bei meinen Kameras unglaublich viel Autofokus-Details einstellen kann, wo Priorität ist. Wenn es sich bewegt, wenn es sich nicht bewegt, wenn es ins Bild reinflickt und so weiter. Das ist mehr verwirrend als hilfreich, wenn du dich nicht nur damit beschäftigst. Aber da geht viel. Du hast halt wahrscheinlich so eine Default-Einstellung gehabt.
BorisIch habe oft Tiere priorisiert.
ChrisJa, aber eine Bewegungs-Default-Einstellung für den Autofokus.
BorisJa, aber die Einstellung macht den Motor nicht schneller. Also du merkst, dass der...
ChrisAch so, der ist nicht hinterhergekommen.
BorisWeil er zu lahm war. Dass das Glaselement bewegt sich, das merkst du. Und das ist jetzt nicht so wie bei den heutigen Objektiven. Es ist ja ein altes Objektiv. Bei den heutigen Objektiven, da hast du solche Ultraschall-Autofokus-Motoren drin, dann macht das so wipp, wipp, wipp. Oder du hast sogar zwei Fokuselemente, die miteinander arbeiten und im Bruchteil einer Sekunde scharf stellen. Das ist hier nicht so. Es war okay. Es ist, wie man das von früher kennt, von den Objektiven. Also das 100-400, was ich hier habe von Canon, das alte, das wird wahrscheinlich ähnlich sein von der Geschwindigkeit, Müsste ich mal ausprobieren. Vielleicht ein bisschen schneller. Ist aber auch ein anderer Brennweitenbereich. Auf jeden Fall hat es was gebracht zu limitieren, dass ich erst ab 10 Meter bis unendlich scharf stellen will. Dann hat er sich schon mal nicht nach vorne verrannt. Das hat schon mal geholfen. Aber das Olympus, das 75-300, wie gesagt, selber Bildwinkel, viel schneller. Auslöser antippen, zippscharf gestellt. Also viel, viel schneller. Obwohl das kein teures Objektiv ist. Das ist das 75-300. Ich habe den Preis nicht im Kopf, aber das ist wirklich nicht teuer.
Allerdings, die EM1 Mark III hatte einen weniger guten Autofokus. Das Objektiv ist schneller und hat schneller da scharf gestellt, wo die Kamera es scharf haben wollte. Aber das, wo die Kamera es scharf haben wollte, war seltener das, was ich scharf haben wollte. Also gerade, wenn du halt durch Äste durchfotografieren wolltest, weil die Schwäne halt hinter irgendwelchen Gräsern langgeschwommen sind, war die Kanon deutlich zuverlässiger auf dem Schwan und die Olympus dann doch gerne mal auf den Ästen. Das war nicht so gut. Und Blende und Freistellung ist natürlich ein Unterschied. Und das zeige ich euch auch gleich nochmal. Das Sigma hat bei 600 Millimetern eine Offenblende von 6.3. Und 600 Millimeter 6.3, das ist schon eine Ansage. Deswegen ist das Ding auch so scheiße groß. Irgendwo muss ja herkommen. Und das ist schon gut. Das bringt halt nichts, wenn du einmal über den ganzen See einen Schwan fotografierst, der am Rand vom See genau vor den Bäumen sitzt. Dann hast du natürlich die Bäume hinter dem Schwan nicht freigestellt, weil die halt relativ genauso weit sind. Das ist schon klar. Aber wenn du jetzt irgendwie ein Tier hättest in der Mitte vom See zum Beispiel, dann siehst du schon einen Unterschied, ob das Wasser davor und dahinter in der Unschärfe weicher wird oder ob die Bäume im Hintergrund dann unscharf sind. Das siehst du schon. Ich zeige euch gleich mal ein Beispiel.
Das ist schon toll. Beim Olympus wiederum, da habe ich eine offene Blende bei 300 Millimetern von 6.7. Also vergleichbare Offenblende bei dem Bildwinkel. Aber dadurch, dass es halt ein Crop ist, muss man das auch mit dem Cropfaktor multiplizieren, also mit zwei. Und du hast de facto dann eben ein 600 Blende 13 und das sind zwei Blendenstufen weniger Freistellung als das Sigma und das sieht man und das wollte ich euch jetzt auch mal zeigen. Hier ist es jetzt wieder hilfreich, ich versuche es natürlich zu beschreiben verbal, aber hier ist es wieder hilfreich, wenn ihr euch jetzt in den Videostream bemüht, wir sind hier so bei roundabout Stunde 25 oder so, wenn ihr die Stelle sucht, und ich habe hier ein Bild gemacht auf dem Kiessee. Da ist so ein Rettungsring und im Vordergrund ist eine Boje und im Hintergrund sind die.
So, und jetzt habe ich in Lightroom mal beide Bilder aufgemacht. Links ist das, ich habe auch die Daten um eingeblendet, links ist das von der Olympus und rechts ist das aus der Canon mit dem Sigma. Beide bei Offenblende gemacht, also einmal mit Blende 6.7 und einmal mit Blende 6.3. Und dann sieht man schon in der Vollansicht, dass das Bild von der Kanon, dass der Wald im Hintergrund unschärfer, also deutlich weicher ist und dass die Boje im Vordergrund deutlich verschwommener ist. Und noch krasser wird das, wenn ich da mal ranzoome. Dazu schiebe ich jetzt mal den Bildausschnitt auf eine vergleichbare Position.
ChrisDas ist aber nicht Objektivqualität, das ist Schärfentiefe.
BorisDas ist Schärfentiefe. Also du kannst jetzt die Objektivqualität natürlich auch vergleichen, wenn wir gleich mal auf den scharfen Punkt kommen. Aber das ist jetzt erstmal die Unschärfe. Das ist jetzt Vordergrundunschärfe in diesem Fall. Und du siehst halt hier mit dem Sigma an der Kanon, hier siehst du so einen Glanzpunkt vom Wasser, wo die Sonne reflektiert hat. Da hast du hier zwar so ein schräg gestelltes Katzenauge, also es ist jetzt nicht rund, weil es ist am unteren rechten Bildrand, was wir hier sehen. Dann hast du so ein katzenaugenartiges Bokeh-Lichtlein. Und hier links siehst du das von der Olympus. Das ist kein scharfer Punkt, aber es ist schon ein sehr kleiner Punkt. Und wie man sieht, die Boje bei der Olympus, kannst du deutlich die Boje und die Strukturen sehen. Und bei der Kanon-Variante mit dem Sigma sind das wirklich komplette Unschärfen hier. Das setzt sich fort in der Wasserlinie, die hier bei dem Kanon mit dem Sigma auch noch sehr unscharf ist, bis das auf diesen Steg zuläuft. Und hier beim Olympus ist schon die Wasserlinie sehr scharf. Dann haben wir den Steg. Und ich scrolle mal hier zur Seite.
Da sehen wir jetzt also den Steg, auf deren Höhe fokussiert oder auf Tiefe fokussiert wurde. Entfernung, müsste ich sagen, auf dessen Entfernung fokussiert wurde. Und da sehen wir hier links bei dem Olympusbild im Hintergrund den Wald, der sich schon relativ deutlich, zwar nicht gestochen scharf, aber doch relativ deutlich abzeichnet. Und bei der Kanon mit dem Sigma hast du hier einen sehr, sehr weichen Hintergrund, wo also kaum eine Struktur von dem Wald im Hintergrund stört.
ChrisAlso das ist jetzt natürlich hier in einem 720p-Stream ganz schwer zu sehen. Aber mir kommt das Olympus schon knackiger vor. Ist das noch mehr geschärft?
BorisNee, beides so aus der Kamera rausgekommen. Du hast einfach eine grundsätzlich höhere Schärfe. Was du aber auch hast, also hier sieht man die Schärfe. Ich finde sie tatsächlich vergleichbar. Ich schiebe das mal beides nebeneinander.
ChrisOder bezahlst du das dann über mehr Artefakte und Geschichten?
BorisAlso es ist relativ vergleichbar von der Schärfe, das Sigma ist streckenweise ein Hauch weicher, es ist nicht wirklich unschärfer, also wenn du ein bisschen am Kontrast drehst, dann bist du da, es ist sehr vergleichbar, was du aber hast und deswegen hast du einen höheren Schärfeeindruck ich zoome mal näher ran, ich weiß nicht, ob man es sehen kann, das linke Bild von der Olympus rauscht deutlich stärker. Wir sind bei der Olympus sind wir bei ISO 800 hier an der Stelle und das rauscht dann bei Micro Four Thirds schon ganz ordentlich und hier bei der Canon sind wir bei ISO 1600. Da habe ich also eine kürzere Belichtungszeit genommen und dafür einen höheren ISO und trotzdem habe ich deutlich weniger Rauschen. Und dieses Rauschen sorgt natürlich auch für eine gefühlte Schärfe, weil du hast halt gefühlt mehr Struktur. Das fand ich ganz interessant und das zieht sich durch alle Aufnahmen durch, die ich gemacht habe, dass das also das Rauschen einfach deutlich stärker ist. Jetzt finde ich den Ring nicht mehr wieder. Warte mal, muss ich mal verkleinern hier.
ChrisRingverlust, Hilfe!
BorisRingverlust, genau, da ist er. Aber bezeichnen fand ich einfach, weil man tut das immer so leichtfertig ab und sagt, naja gut, bei den Entfernungen, die da sind und Tele ist es ja doch, ach, das mit der Blende, so wichtig ist es ja vielleicht nicht. Naja, also ich kann sagen, zumindest echte 6.3, 600 mm 6.3 zu eben einem 306.7, was dann einem 600 F13 roundabout entspricht, das ist ein deutlich sichtbarer Unterschied. Wie gesagt, ist nur dann relevant, wenn du auch wirklich eine Tiefenstafflung hast, wenn du irgendwelche Bilder hast. Hier zum Beispiel, das ist der Seeadler mit der Olympus fotografiert. Da spielt das dann keine Rolle, weil der sitzt halt in den Geäst und das Geäst ist dann halt scharf. Was hier bei der Olympus aufgefallen ist, das ist jetzt schon das schärfste Bild, was ich hatte. Hier ist er wirklich mal gut getroffen. Hier habe ich ihn wirklich gut erwischt. Bei allen anderen Bildern mit der Olympus sind die deutlich unschärfer, weil einfach das Autofokus-System von der Olympus nicht dafür gemacht ist, Vögel im Flug wirklich zu tracken. Da hat die Canon R6 wirklich haushoch gewonnen. Kein Vergleich. Ja, das wollte ich euch mal gezeigt haben. Das ist also ganz spannend.
Also Bildqualität würde ich sagen...
Schärfe ist bei beiden vergleichbar und damit gewinnt im Grunde genommen das Olympus, das Gesamtpaket, deutlich leichter, deutlich einfacher zu halten, deutlich einfacher zu transportieren. Die grundsätzliche Schärfe vom Motiv, wenn der Fokus denn sitzt, ist absolut vergleichbar, sehr, sehr ähnliches Niveau. Die Olympus rauscht deutlich mehr. Sie stellt deutlich schlechter frei mit diesem Objektiv jetzt.
Ja, schönes Ding. Und ich habe inzwischen schon mal überlegt, es muss ja noch weitere Teile geben, was denn Alternativen sind, in welche Richtung man gehen könnte. Ich sprache von dem 200 bis 800. Da haben wir dann bei 800 mm eine Blende 9. Ich habe mal geguckt, bei 600 mm haben wir eine Blende 8. Das ist also etwas schlechter als das Sigma. Das ist aber nicht viel schlechter. Also Blende 8 bedeutet zwei Drittel Blenden schlechter. Das wird man sehen, aber das wird man dann schon vergleichen müssen. Das wird nicht so krass sein, dieser Unterschied, vermute ich. Und du kannst das 200 bis 800 mit den Extendern einsetzen. Es gibt ja von Canon den 1,4 und den Zweifach-Extender. Und du kannst beide über den vollen Brennweitenbereich benutzen. und hättest damit also 1100 mm bei Blende 12. Damit hast du also eine ähnliche Blende wie bei dem Olympus, aber eine deutlich höhere Brennweite, also damit auch wieder eine bessere Freistellung. Oder sogar ein 1600 mit Blende 18. Das wäre natürlich schon ein sehr extrem Fall.
Oder, das war eine andere Überlegung, das Canon 100 bis 500 zu nehmen, das L-Objektiv, weil das ein sehr, sehr gutes Objektiv ist.
Das hätte dann allerdings, wenn ich es mit einem 1,4-fach-Konverter kombiniere, um die längere Brennweite zu bekommen, dann hätte ich dann 700 mm mit Blende 10. Das wäre dann doch schon deutlich schlechter. Das ist zwar nur ein bisschen schlechter als das 800er, aber dafür hast du auch weniger Brennweite. Wir haben dann ein, ein Drittel Blenden weniger Licht und Freistellung verglichen mit dem Sigma. Das ist dann schon, glaube ich, sichtbar.
Und du kannst mit beiden Konvertern tatsächlich nur den Brennweiten Bereich ab 300 Millimeter nutzen, also 300 plus Extender, weil du musst es mechanisch ausfahren, damit die Extender dran passen von der Konstruktion her und damit hast du mit Extendern eine minimale Brennweite von 420 beziehungsweise 600, je nachdem welches du hast und das ist dann schon sehr unflexibel, finde ich. Also deswegen ist für das, was ich vorhabe, also um eine wirklich lange Brennweite zu bekommen, wahrscheinlich das 100-500 erstmal raus, weil das ist mir zu unflexibel mit den Extendern. Das 200-800 ist wieder im Spiel oder eben tatsächlich mal in Richtung Sigma schauen, das 150-600, das gibt es ja in der Contemporary auch in einer leichteren Version, die von der Bildqualität in nichts nachsteht. Das wäre dann also sind im Augenblick meine zwei Eisen im Feuer.
ChrisAber die Entscheidung ist noch nicht gefallen.
BorisDie ist noch nicht gefallen. Ich bin jetzt einmal draußen gewesen am Kiessee mit dem Objektiv. Das würde ich jetzt noch keinen echten Erfahrungsbericht nennen. Ich habe durchaus vor, noch mehr Experimente zu machen mit dem Objektiv. Also vielen Dank, Christian, dass ich das damit ausprobieren kann. Das macht wirklich Spaß, mit dem Ding mal loszugehen. Das ist, ja, ist mal eine andere Art, ans Fotografieren ranzugehen, weil das nimmst du halt nicht so mal ebenso für zwischendurch. Nicht wahr? Ja, schön.
ChrisGut, gut. Ja, kommen wir mal von den dicken Kameras und den dicken Objektiven wieder zurück zu dem, was da gerade so trendet bei den Kids. Wir haben es ja schon hier erzählt, nämlich das Thema Digicamps, also sprich digitale Kompaktknipsen. Und ich habe mich ja so gefragt, ist das wirklich, sind das nur die die, ist das nur TikTok, sind das nur die Celebrities, die dann irgendwie halt auch mal mit so einer Kamera herumrennen, warum wird der Gebrauchtmarkt quasi leergesaugt im Moment und warum haben die, warum haben Hersteller hier Panasonic und Yashica neue, Kompaktknipsen im Angebot, obwohl die ja kurz davor völlig tot waren und dann bin ich über YouTube, über so ein Let's Play gestolpert und dachte mir, das könnte theoretisch ja auch damit zu tun haben und zwar gibt es wohl immer mehr Spiele, die das, die Fotografie thematisieren und zwar da auch Digicams. Das hier ist jetzt so ein Horrorspiel. Heißt Cursed Digicam. Kommt aus Japan.
BorisSteht ja schon im Namen. Ist ab 18. Das ist ab 18.
ChrisAlso ich habe es dann auch nicht gesehen. Aber im Prinzip...
BorisBist du noch keine 18? Ich habe das auch noch nicht gesehen.
ChrisIch schon, aber trotzdem habe ich mir das dann auch nicht komplett angeguckt. Aber ja, du bist dann, rennst dann irgendwo so in der Gegend rum, in einem ziemlich desolaten Umfeld irgendwo, in so einer Wohnsiedlung und im Spielplatz. Und du hast halt so eine Digi-Cam und mit der musst du dann irgendwelche Geister finden, die nur in der Kamera sichtbar sind oder so. Und die Ästhetik von dem ganzen Ding, ich mache hier mal, kann ich hier einen Sound anmachen? Ach, schöne Ambience. Du hast, dann eben genau diese Ästhetik von diesen Kameras mit Confirmation Beep. Die macht dann, das hörst du ja nicht, oder? Kommt ja noch was. Also du nimmst die Kamera ans Auge, dann hast du so diese Focus Frame und so weiter und dann macht sie halt auch also diese typischen Geräusche, die du so von Kameras von vor 20 Jahren irgendwie.
BorisKennst du das klingt?
ChrisEin Telefon und das, ich weiß auch nicht, ob das was ganz furchtbar gruselig ist. Ich gehe mal auf die Bilder. Also du hast halt wirklich so eine Ästhetik von so einem Ding und wenn du jetzt mit sowas in deiner Kindheit aufgewachsen bist, kann ich mir schon ganz gut vorstellen, dass das den Wunsch in dir weckt, vielleicht mal wieder so eine Kamera zu bekommen irgendwo. Und das ist nicht das einzige Spiel, was jetzt mit dieser Ästhetik spielt oder mit diesem Vehikel mit der Kamera als Plot-Device quasi im Video. Fand ich nur so eine interessante Beobachtung. Und wir haben es ja in letzter Zeit immer wieder mal gehabt, dass irgendwelche Spiele sich mit dem Thema Fotografie beschäftigen oder die Fotografie nutzen. Und das fand ich bemerkenswert.
BorisInteressant.
ChrisWer das spielen möchte, Cursed Digicam, wie gesagt, ab 18, das ist wohl ziemlich blutig, würde ich mal behaupten.
BorisOkay. Ich finde das ja grafisch auch ganz nett gemacht, was du da gerade gezeigt hast in den kurzen Clips. Aber wahrscheinlich kommen jetzt irgendwelche Profispieler und sagen, oh Gott, was ist das denn für eine Bildografik? Kann ich schwer einschätzen.
ChrisJa, dann sind die halt doof.
BorisIch bin ja so leicht zu begeistern.
ChrisGenau, dann sind die halt doof. Also jedenfalls die Digicamps, Kriegen Zulauf. Und das ist wahrscheinlich einer der Faktoren, warum das so ist.
BorisJa, möglich. Oder umgekehrt, die Spiele gibt es, weil gerade die kleinen Schnappschusskameras und Zulauf.
ChrisHände oder Ei, das ist jetzt die Frage. Also natürlich werden die, wird das Vorpreschen der Digicams auch Leute beeinflussen, die solche Bilder, die solche Spiele machen. Na gut.
BorisGenau, Viewfinder da auch so ein Spiel. Ja, hatten wir auch schon mal, genau.
ChrisUnd das macht auch ein wenig Spaß, sagt Christian. Also das Spiel Viewfinder. Okay.
BorisWitzig.
ChrisGut, das, bringt uns jetzt zum nächsten Ding, nämlich wir haben Termine und zwar im Happy Terminkalender.
EinspielerDer Terminkalender.
ChrisUnd heute lese ich mal gar nichts vor, sondern die zweite Termine, die wir haben. Heute nur zwei Termine. Also so viel kam dann nicht, aber beide kamen von Jürgen und der liest uns auch beide vor. Zuerst den mit der Fotoausstellung Mitgliederversammlung.
BorisWelche?
ChrisDu drückst mal auf einen von den zwei.
BorisIch drück mal auf einen.
EinspielerHallo Community. Heute wieder aus der Serie Fotoausstellungen für Hörer. Diesmal aus dem Bayerischen in Rosenheim. Noch bis zum 13. April 2025 zeigt die städtische Galerie die Ausstellung PUNK – Wir versprechen nichts. Zu sehen sind inszenierte Clubräume, Street- und Szenefotografie, Bühnenoutfits, Alltagskleidung, Druckwerke wie Fancies, Flyer, Plakate, Plattencover und Mitmachaktionen. Ich finde, super sehenswert. Und wenn man in Rosenheim ist, macht euch zusammen auf, besucht die Ausstellung. Einen anregenden Rosenheim-Besuch wünsche ich allen bayerischen Kollegen von Happy Shooting. Und jetzt müssten eigentlich die sechs Pistols hier reinhauen. Aber das geht rechtlich nicht. Von daher verbleibe ich mit 3, 2, 1. Happy Shooting grüßen.
BorisJa, Happy Shooting.
ChrisPunk, wir versprechen nichts von Ende 2024 bis zum 13.04.2025. So, jetzt aber noch die zweite, die uns geschickt hat und zwar eine Fotoausstellung, die heißt Mitgliederversammlung.
EinspielerHallo Community, heute wieder aus der Serie Fotoausstellungen für Hörer, diesmal aus Chemnitz. Die Ausstellung Mitgliederversammlung startet zur Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres in Chemnitz. Über ein Jahr hinweg hat die Fotografin Maria Sturm Garagenhöfe in Chemnitz erkundet und fotografiert. Orte, die mehr sind als nur Abstellplätze für Autos. mit ihrer analogen Mittelformat-Kamera. Hört, hört, hört, analog und Mittelformat. Noch bis zum 26. April werden die hier entstandenen 164 Porträts von Chemnitzer Garagenutzerinnen in einer dezentralen Ausstellung in der Innenstadt, in den Geschäften in Chemnitz gezeigt. Die Ausstellungsorte sind auf einer digitalen Karte verzeichnet und auch in den teilnehmenden Geschäften legen Flyer aus. Mit einem digitalen Audio-Walk stellen die Garagennutzerinnen sich und ihre Garagen vor.
Die Garagen sind größtenteils zu DDR-Zeiten, kollektiv und in Eigenleistung entstanden. Und sind bis heute lebendige Kreativräume und Orte der Begegnung. Klingt super spannend. 3, 2, 1. Happy Shooting, liebe Fotografenfreunde in Chemnitz.
BorisJa, super.
ChrisAbgefahren. Ja, geil. Jürgen, was du uns immer, auftust hier, das ist ja Wahnsinn. Das waren übrigens zwei einzelne, weil er uns da für verschiedene Wochen separate Sachen geschickt hat und wir waren zu doof, die abzuspielen in den vorherigen Sendungen und deshalb haben wir die jetzt gebündelt. Also danke Jürgen. Ja, so sieht's aus. Wir haben, Termine, die findet ihr übrigens auf happyshooting.de slash Kalender. Da sind die zum Eintragen, zum Rauslesen. Falls ihr Ausstellungen sucht, irgendwo seid, guckt da mal nach. Vielleicht findet ihr was. Ausstellungen sind immer geil.
BorisPrima.
ChrisDann sind wir jetzt ja fast am Ende.
BorisDas sind unsere Aufgaben. Da kann man nämlich kreativ tätig werden. Und wir haben eine neue Aufgabe für euch, denn die aktuelle Aufgabe, auch passend zu dem Spiel, was du gezeigt hast, gruselig, die läuft nämlich jetzt noch bis zu diesem Donnerstag, bis zum 23. Januar und deswegen geht die neue Aufgabe dann vom 23.01. bis zum 6.02. und heißt Decke. Decke. Schönes Teekesselchen. Vieldeutig. Decke läuft also vom 23.01. bis zum 6.02. Das bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 23. Januar bis zum 6. Februar 2025 loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Decke. Dieses dann bei Flickr hochladet, dort in die Happy Shooting Gruppe stellt und das Tag HSB Decke vergibt. Alles zusammengeschrieben. Tja, bin ich gespannt.
ChrisTja, ich auch. Dann haut mal rein und dann sehen wir uns wieder nächste Woche am, lass mich schauen, am 28. Januar live oder eben auf der Konserve happyshooting.de und überall, wo ihr eure Podcasts findet. Macht's gut.
BorisBis zum nächsten Mal. Drei, zwei, eins.
ChrisEins.
BorisHappy Shooting.
ChrisEy, das Video spielt nicht. Moment, jetzt aber.
Shownotes
- Video-Version
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- Aus der Preshow: Pixelfed, bei Youtube gegoogled, Essensbilder VS Naturfotos
- #hshi von Jürgen: RF-Tele, welche Eckpunkte?
- #hshi von Locke: Wie haltet ihr die Hände warm?
- WORKSHOP-Update
- #hsfollowup zu den Minidruckern: Das Farbband-Blatt-Verhältnis mag ggf. nicht passen.
- Happyshooting-Videos als Lernmaterial nicht nur für Menschen sondern auch für KI?
- Fediverse (ActivityPub)
- Loops
- Pixelfed
- beide von Daniel Supernault
- BlueSky (ATProto)
- Pixelfed - Kickstarter - Hintergrund sind Angebote, das Projekt zu kaufen
- VLT in Gefahr
- Canon mit App zum Multi-Cam Streaming
- David Lynch und die Bildkomposition
- Endlich: HandOfBlood erklärt Twitch
- Tracking dots bei Kameras?, EURion-Konstellation
- Der Nienke-Mehrteiler zu den Teleobjektiven Teil 2: Boris war bei gutem Wetter im Vogelschutzgebiet und vergleicht das SIGMA 150-600mm F5-6,3 DG OS HSM | Sports an Canon und dem Olympus 75-300 4.8 - 6.7 an MFT
- Spiele mit Kameras
- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
- Der #hsterminkalender im Netz
- Termine:
- Seit dem 15.12.2024 und noch bis zum 13.04.2025 zeigt die Städtische Galerie Rosenheim "PUNK: Wir versprechen nichts!"
- Zwischen dem 17.01.2025 und dem 26.04.2025 ist in der Chemnitzer Innenstadt die Austellung "Mitgliederversammlung" zu sehen
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Aktuelle Aufgabe "gruselig" vom 09.01.2025 bis 23.01.2025 mit dem tag "hsbgruselig"
- Neue Aufgabe "Decke" vom 23.01.2025 bis 06.02.2025 mit dem tag "hsbdecke"
- Hausmeisterei:
- Feedback zur Sendung (gerne auch Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- CM MAGAZIN
- Auf Mastodon folgen: Boris, Chris und Happy Shooting
- Chris und Boris auf Bluesky
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger, Tobias, Christian N., Stefan und Mapache
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