#889 - Schleifchen drum
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Transkript
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Happy Shooting, Folge 889. Schleifchen drum. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...
ChrisVon allen, die heute am 11. März 2025 hier live zuhören.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisHören Sie demnächst eine komplette Happy Shooting Episode in der Intro.
ChrisIm Vorspann. Immerhin, das Schildchen ist wieder dran. 11.3.2025. Weil die Leute wollen ja wissen, ob wir live sind. Oder wann wir live sind, weil wir es aufnehmen.
BorisJeder sollte ein Cold Open haben.
ChrisUnd da ich hier keine Uhr habe.
EinspielerMuss da immer noch mal der Zettel. Boris und Chris.
BorisUnd deswegen arbeitest du nicht beim Radio. Kein Timing. Das war der Test.
ChrisWie viel da reinpasst in diese Lücke. die Shorts da für uns gelassen hat.
BorisKönnt ihr im Transkript nachlesen, wie viele Wörter da reingepasst haben. Ja, sehr geil. Schönen guten Tag.
ChrisIst so.
BorisJa.
ChrisIst so.
BorisIst so. Muss so.
ChrisAh. Gut erholt?
BorisEs geht.
ChrisWie es geht. War es anstrengend. Also, Wochenende war hier Sehwerkstatt, aber bevor wir das tun, sagen wir erstmal kurz, wer wir sind und zwar, bin ich der Chris und ich bin der Boris es ist der 11.3.2025 ihr hört Happy Shooting das ist der Fotopodcast und jede Woche gibt es hier spannende, Geschichten zum Thema Fotografie, Reicht so als Intro eigentlich, ne?
BorisMuss reichen.
ChrisMuss reichen. Wir haben unseren Kanal happyshooting.de slash hi und ich werde mal hier so nach und nach ein paar Sachen reinhauen. Und zwar hat da zum Beispiel der Martin uns geschrieben. Warte mal, ich mach mal kurz noch das Banner dazu rein, dass man das auch hier im Bildschirm mitlesen kann. Da ist es. Der Martin hat geschrieben, das ist eine Inspiration für das nächste Projekt Capture. Ehrlich, kein Rickroll. Und viel zu wenig gesehen, das Video. Ich habe es auch nicht gesehen. Wir packen das jetzt einfach mal in die Shownotes und hoffen, dass es nichts Schlimmes ist und ich gucke es mir dann hinterher mal in Ruhe an. Da ist es in den Shownotes. Dann haben wir noch ein Feedback bekommen von Rüdiger, der sagt, Hallo, ich habe zwei interessante Links auf Betapixel gefunden. Eine Retro-Instax von T.T. Artisan und eine Extrem-Pinhole-Camera.
BorisDie Retro hatten wir in der letzten Sendung. Und was ist das für eine Pinhole?
ChrisEine Extrem-Pinhole-Camera. Was ist eine Extrem-Pinhole-Camera? Wir schauen es uns mal kurz an. Das kriegen wir hin hier. Und zwar ist das die, über die wir auch schon gesprochen haben, die Extreme-Sprocket-Hole-Pinhole-Camera.
BorisJa, hatten wir. Sehr gut. Aber schön, dass euch das auch genauso aufgefallen ist. Hört nicht auf damit.
ChrisUnd happyshooting.de ist auch der richtige Link, um solche Sachen reinzuwerfen.
BorisIn der letzten Sendung diese mehrreihige Kleinbildfilm in einer Riesenformatkamera in vier Reihen übereinander und dann gelichtet. Ziemlich cool.
ChrisJürgen hat uns noch einen Kommentar reingeworfen. Ich hau dir den auch mal rein, dann kannst du den mitlesen. Hallo Boris, hallo Chris, gegebenenfalls ein Beitrag, gegebenenfalls für eine der nächsten Sendungen. Ich lese es einfach mal vor. Fotografie ist ja die einzige Möglichkeit, in die Vergangenheit zu blicken. Blicken wir also zurück in die Jahre 1901 bis 1903. Das Leibniz-Institut hat mit der Erschließung und Digitalisierung von Antarktis-Fotos aus seinem Archivbestand begonnen. Die Aufnahmen sind Teil einer umfangreichen Sammlung von Dokumenten der ersten deutschen Südpolarexpedition von 1901 bis 1903 unter der Leitung des Geografen und Geophysikers Erich von Drigalski. Die ersten Fotos der Expedition und das damals völlig unbekannte Südpolargebiet stehen der Forschung schon jetzt zur Verfügung. Der gesamte Bestand von rund 1400 Glasnegativen und Papierabzügen wird in digitaler Form voraussichtlich noch im Frühjahr frei im Internet zugänglich sein. Also es ist ja in solchen Umgebungen schon schwierig, überhaupt ordentlich zu fotografieren. Aber wenn du jetzt auch noch entsprechend so Kisten, also in Holzkisten quasi Glasnegative mit rumschleppen musst, da brauchst du Personal und das musst du dann da unten auch irgendwie versorgen und füttern und so weiter.
BorisJa, du brauchst die Webseite dazu. Also dann brauchst du ja quasi deine ganzen Platten und das ganze Material, alles ja noch zusätzlich zu der Ausrüstung, die du ja sowieso brauchst, um da unten überleben zu können und deine Forschung machen zu können und so. Das ist schon beeindruckend. Ja, aber noch ist es nicht online offensichtlich. Jürgen, ich vertraue dir, dass du da ein Auge drauf hast. Also wenn sich da was tut, lass es uns wissen.
ChrisGenau, und Dirk sagt, gerade im Podcast vom netten Verhörer Peter Pixel gehört, wir erinnern uns an letztes Mal, so habe ich mich ja relativ lange gefragt, wo man diese AK-Swiss-Platten, also Groß-A, Groß-K, Leerzeichen-Swiss-Platten bekommt und warum man die nirgendwo findet.
BorisAh, Arka Arka, ich verstehe Ja.
ChrisJa, ja, ja Das ist Das ist so eine Sache mit diesen Wörtern, Ich habe mich ja früher auch als Kind so bei diversen Sachen immer wieder verhört. Du hast noch ein direktes Feedback bekommen von Max und zwar schreibt da Hai Boris ein paar Gedanken zu deinem Spaßverlust. Wenn sich deine Interessen von etwas wegentwickeln, wir erinnern uns, letztes Mal hattest du ja so einen längeren Beitrag dazu, dass dir gerade so ein bisschen die Lust am Fotografieren abhanden kommt. Schreibt, wenn sich deine Interessen von etwas wegentwickeln, das dich und deine Sozialkontakte lange oder mehr oder weniger mitbestimmt hat, bekommst du natürlich Trennungsangst oder Schmerzen. Also Trennungsschmerzen. Wenn du dir darüber anhaltend Sorgen machst, aber spätestens wenn dein Umfeld dir rückmeldet, dass es sich Sorgen macht, such Hilfe und lass dich diagnostizieren. Wenn du in eine Erschöpfungsdepression reinschlädtern solltest, lieber früh gegensteuern und abklären. Schadet nicht. Ich habe euch.
Vor einigen Monaten mal geschrieben, dass ich wieder bei der analogen Fotografie gelandet bin. Digitale Fotos sind nie fertig. Die Hälfte der Arbeit kommt nach dem Fotografieren. Inzwischen bin ich noch mal einen Schritt zurückgegangen und zeichne, male und kollagiere, wie wieder mehr meine Erkenntnis für mich ist, dass ich handwerkliche haptische Prozesse im Moment des Bilderstellens mehr brauche als perfekt bearbeitete Fotos. Vielleicht ist das der beste Weg herauszufinden, was du nicht mehr machen willst und wie du es vermeiden kannst versus was dir wichtig ist. Was willst du unbedingt sehen oder machen? Falls dir mal im Zuge eurer Arbeit Kunst oder Ergotherapeutinnen, über den Weg laufen, das können die richtigen Ansprechpartner für solche Fragen sein. Ich wünsche dir und Chris und allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg beim Workshop.
BorisVielen Dank. Das ist genau Feedback. Wir kommen da noch ein bisschen dazu. Eine Art des Feedbacks, was ich sehr, sehr schätze und worauf ich gehofft habe. Vielen Dank an dieser Stelle. Ja, natürlich, also die Tatsache, dass ich darüber auch mit euch rede und mich austausche hier öffentlich, ist natürlich auch ein Stück weit Therapie für mich. Das hilft schon auch und wenn das schlimmer wird, ja, keine Sorge, da wird Tanja schon dafür sorgen, dass ich das nicht in mich reinfresse. Bisher ist es so schlimm nicht. Es ist halt mehr so die Sache, die, Eigentlich bin ich gewohnt, da mehr Bock drauf zu haben und das ist gerade so ein bisschen für mich ein Problem, aber ich finde den Ansatz, die Erklärung oder den Gedanken dazu, dass das auch Trennungsängste sein könnten, weil ich mich gerade mehr mit anderen Dingen beschäftigen möchte und dann das Gefühl habe, Dinge zu vernachlässigen oder zu enttäuschen. Das ist gar nicht so doof, der Gedanke. Den werde ich mal mit in meine Überlegungen mit einbeziehen. Also vielen Dank an der Stelle.
ChrisGenau. Und dann hat Thomas noch ein Feedback direkt für dich hier reingepackt. Boris, ich glaube, du hast, was ich das Vivien-Meyer-Syndrom nenne. Viel Spaß beim Knipsen, weniger Freude beim Entwickeln. Neville Mayer hat ja auch viel gemacht fotografiert, wenigstens Gutes, aber es war halt dann irgendwie alles auf den Filmrollen genau, die waren dann halt irgendwie ja.
BorisDas kam ja eben auch in dem Gedanken durch analog habe ich ja schon ausprobiert um zu gucken, ob das wieder neue Kräfte in mir weckt, aber es hat eher neue Digitalkräfte in mir geweckt, also vielleicht mache ich mal wieder analog und sehe da wieder, wie viel Spaß ich an dem Digitalen habe Das ist auch ein möglicher Weg.
ChrisDu hast ja schon mal analog probiert. Das hat dabei dir halt nicht langfristig gezündet.
BorisNein.
ChrisAuch völlig okay. Das ist, glaube ich, auch nochmal ganz wichtig. Du bist ja nicht auf der Flucht. Es gibt dir keinen Zwang, sondern... Man hat mal eine Zeit lang an irgendwas keinen Spaß, dann ist das auch okay. Na gut, das war es auf jeden Fall mit euren Inputs auf happyshooting.de. Wenn ihr da hingeht, dann könnt ihr da Sachen reinwerfen und wir bringen sie in die Sendung. Feedback, Fragen, Anekdoten, Audio, aufgenommenes Video sogar. Und so weiter. Wie es gerade schon hieß, wir hatten einen Workshop.
BorisJa.
ChrisWar hier der erste so in Vollbesetzung Villa-Workshop hier in der Viewfinder-Villa seit der Pandemie im Prinzip. Da gab es zwischendurch mal noch so ein, zwei Kleinigkeiten, aber so richtig mit zehn Leuten plus uns beide und Moni noch. Also Moni hat nicht Workshop mitgemacht, aber sie war anwesend. Ja, dann haben wir uns hier zu zehnt um den großen Wohnzimmertisch, eingefunden und Und haben uns mal mit dem Thema Fotografie auf eine andere Art und Weise beschäftigt, weil ich habe es ja auch im Workshop schon gesagt, wir haben natürlich bisher schon sehr viel gemacht mit Happy Shooting und im Rahmen unserer Workshops, aber es war halt viel das Umsetzen. Du hast eine Kamera in der Hand und jetzt guckst du und machst du und eigentlich passiert da, bevor du den Auslöser drückst, noch eine Menge anderes Zeug.
Aber also so diese Prozesse, dass ich muss mich entscheiden, ich muss auf meine innere Stimme hören, ich darf mich von der inneren Stimme nicht davon abbringen lassen, ob ich jetzt auf den Auslöser drücke oder nicht. Also da ist ja eine richtige Entscheidungskette quasi, die eigentlich viel früher losgeht als bevor wir noch die Kamera in der Hand haben und das haben wir mal ein bisschen tiefer ergründet übers Wochenende, was da so ist und vor allem wie uns da teilweise solche, ich sag mal so innere Zensoren auch durchaus blockieren können oder in die falsche Richtung schicken können und so weiter. Und wie sich sowas so ein bisschen lösen lässt und wie man lernen kann, es vielleicht trotzdem zu tun oder wie man besser nach innen, aber auch nach außen hört. Du musst bemerken, ob du ein schönes Foto vor dir hast oder nicht oder ein interessantes oder ein zielführendes Foto vor dir hast und dann musst du eben auch irgendwie diese Entscheidung hinbekommen, dann auch wirklich das Richtige damit zu machen und dann kommt das, was wir so mit der Kamera machen, das Gestalten, das Framen, das Auswählen von Brennweiten und so weiter.
Also es war quasi dieses etwas neue Konzept, also wo wir wirklich einen Bogen noch mal viel weiter gespannt haben und das.
Und wo ich auch so ein bisschen nicht 100% sicher war, wie das laufen würde, weil es halt, ich sag mal, ich habe schon versucht im Vorfeld die Erwartungshaltung so ein bisschen in die richtige Richtung zu schubsen, aber das war nicht einfach, weil die Sache hat sich bei mir quasi während wir das ja angekündigt haben ja immer noch weiterentwickelt. Also es war ja nicht so ein fertig ausgegorenes Ding, als ich da zum ersten Mal hier drüber gesprochen habe. Und es ist auch sogar während des Workshops nochmal so ein bisschen hier und da korrigiert worden, weil du musst ja dann gucken, was du von der Gruppe zurückgespiegelt bekommst und so. Aber ich glaube schon also das Feedback haben wir bekommen auf dem Workshop dass das mal wirklich gut war, dass da was ganz anderes passiert ist und, da werden ja schon noch so ein, zwei Kleinigkeiten korrigiert das war ja ganz offiziell der Testballon also danke nochmal euch die ihr da wart, weil das war wirklich ja, ihr wart ja quasi Versuchskaninchen und.
Das wird aber diese gesamte Thematik wird irgendwo ein Stück weit auf verschiedene Arten und Weisen quasi in Zukunft hier in alle Workshops mit reinspielen. Das ist Thema und das gehört einfach dazu. Weil ich habe jetzt so richtig das Gefühl, dass obwohl unsere Workshops bisher klasse waren, du kannst ja nicht sagen, wir haben ja auch das entsprechende Feedback, aber sie waren halt nicht vollständig. Ich habe jetzt das Gefühl, da ist jetzt nochmal so ein Schleifchen drum und da werden so nochmal so ein paar Ecken, gut und vollständig ist natürlich ein großes Wort, also vollständig wird es nie sein, weil es ist ja Fotografie.
BorisEs ist halt ein Baustein mehr. Das kam ja auch durchaus bei uns in den Vorgesprächen raus, dass viele Sachen machst du unbewusst und dann ist immer die Frage, was machst du eigentlich und wie kann man das vielleicht anderen vermitteln oder helfen, das auch zu tun.
ChrisJa, und ein paar richtig schöne, nette, kleine Tools haben wir kennengelernt, mit denen man sich da so ein bisschen weiterhelfen kann und ja, jetzt gucken wir mal. Also das war die Seewerkstatt und gibt natürlich noch mehr. Also nochmal der Hinweis, wir machen dieses Jahr quasi das erste Mal seit vier Jahren, So eine richtige kleine Renaissance der Happy-Shooting-Villa-Workshops quasi. Und wer da noch Interesse hat, es gibt da schon noch ein paar mehr. Also Moni und ich machen hier in der Villa im April den Analog-Einsteiger-Workshop für Ein- und Umsteiger oder Wiedereinsteiger oder was weiß ich. Auch da könnte vielleicht dieses Thema, vielleicht kommst du dazu, weißt du, so als Teilnehmer.
BorisJa, warum nicht?
ChrisVielleicht fixe ich das ja dann doch nochmal irgendwie so ein bisschen an und hilft dir dann so ein bisschen an deiner Fotografie ein bisschen weniger zu verzweifeln. Ja, die Osteuropa-Tour findet statt, ist ausverkauft. Klostergeister findet statt, ist ausverkauft. Großformat-Workshop auch hier in der Villa im Juni ist ausverkauft. Also dieses Jahr, die zwei, die jetzt gerade noch so ein bisschen mehr Zuspruch bekommen könnten, wäre der Happy Shooting Licht Workshop im Juli und der Mensch Workshop im August. Licht Workshop, ja es geht um Licht sehen, Licht erkennen, Licht bewusst einsetzen, Licht bewusst steuern, auch mit Nicht-Kunstlicht kannst du nämlich sehr viel bewusst steuern und mit Kunstlicht aber auch, da reden wir von Blitzen und so. Dauerlicht und so weiter. Mensch Workshop, naja, es geht halt, also wer mal versucht hat, so richtig Menschen zu fotografieren, das ist nicht einfach und da gibt es eine ganze Menge Kniffe, Tipps und ja, Tricks, um, mit Menschen vor der Kamera so umzugehen, dass du hinterher auch das rauskriegst, was du willst und vielleicht den Menschen siehst und nicht irgendeine künstliche Pose oder so. Also.
Ja, und dann letzter Workshop dieses Jahr ist dann im Oktober noch der zweite Großformat-Workshop. Da ist noch ein Platz frei, wenn der weg ist. Dann war's das. Ja, meldet euch happyshooting.de slash Workshops und vielleicht sehen wir ja ein paar von euch.
BorisDas wäre schön.
ChrisNicht wahr? Aber der nächste ist der Analog-Einstieg. Da haben wir noch drei Plätze frei hier in der Villa. Also wer da Bock hat, auf, auf, meldet euch mal an. Gestern Abend tickert mich mein Kumpel Sean aus Toronto an und sagt guck dir das mal an und es ist von der Smith ja ich mach's ja gerade auf.
BorisGuck dir das mal an.
ChrisUnd es ist von Smithsonian Magazine das ist Smithsonian ist diese Museumsvereinigung in den USA, so ein ganz offizielles Ding.
Und es ist ein Artikel über Fotos aus den späten 1960ern aus San Francisco.
Die Geschichte ist, dass jemand schon in den 80ern, glaube ich, in einem, was ist das, in USA, so diese Storage Facilities, wo du halt irgendwie Sachen einlagern kannst und in einem Abandoned Storage Locker, also so eine Lagerbox, die niemand mehr gehört hat, die vergessen wurde oder sowas, wurde Plastiktüte gefunden mit 2042 entwickelten Farbdias und 102 Rollen Schwarz-Weiß-Film, die zu dieser Zeit, und das war eine sehr, sehr interessante Zeit, eben Ende der 60er, die Geschehnisse in San Francisco aufgenommen haben. Und wir reden da, also wir reden so von, naja, von der Geburt der, nein nicht Geburt, aber von der Zeit, die sehr, sehr mit Gegenkultur in Verbindung steht, mit der Hippie-Bewegung, viele Künstlerinnen, viele Musikerinnen, Musiker, Intellektuelle. Der Summer of Love 1967 eine ganz, ganz wichtige Zeit, da sind 100.000 Leute nach San Francisco gekommen, Peace, Love, Happiness.
Gegen Vietnamkrieg passiver Widerstand, Flower Power, solche Sachen, die quasi bis heute noch nachwirken und bis heute noch präsent sind, das ist ja jetzt.
Über 50 Jahre her. Bands, die viele von uns kennen, hier Grateful Dead oder Jefferson Airplane oder Steve Miller oder Santana oder Janis Joplin. Zu der Zeit war dann auch, ich glaube 1969, war dann das Woodstock Festival. Also das hat so, so gesellschaftlich hat das vieles gemacht und war eine wichtige Zeit. Und jetzt gibt es diese Bilder, die da jemand gefunden hat. Und wir reden jetzt also von diesen Bildern in der Plastetüte, die gefunden wurden. Wir reden von, insgesamt 8.417 Fotos. Die 2.000 irgendwas sind, also die Farbdias und 102 Schwarz-Weiß-Filme. Es sind noch 75 unentwickelte Kodachrom-Filme. Da stecken also nochmal irgendwie 2.000 bis 3.000 Fotos drin.
BorisDas wird aber auch schwierig, Kodachrom jetzt noch zu entwickeln.
ChrisOh, da kriegst du schon noch entwickelt. Das wurde quasi privatisiert und so. Also da arbeitet jetzt der Mensch, der sich da jetzt darum kümmert, arbeitet mit einer kanadischen Filmrestaurationsfirma und mit einem Internet Archive zusammen, also Archive.org.
BorisCool.
ChrisÄhm, und, naja, ähm, da gibt's hier, da gibt's noch ein Video dazu, ne, was ist denn das, Vorsicht, warte mal, ich muss den Ton, glaub ich, wegmachen, so. Ähm, wo das so ein bisschen erzählt wird, also Bill Delzel ist der, oder weiß nicht, ob man ihn so ausspricht, ist der Fotograf, der quasi, äh, gebeten wurde, sich das mal anzugucken und die machen jetzt eine Kickstarter-Kampagne, um das so ein bisschen, ähm, Ja, um da was draus zu machen. Also da geht es dann darum, das natürlich tatsächlich auch verfügbar zu machen, zu digitalisieren, zu sichten. Und die ganz große Frage ist, wer hat denn diese Bilder gemacht? Das ist halt nicht bekannt. Aber die Bilder sind gut, die Bilder sind klasse und man hat glaube ich hier, also in einem Bild hast du hier so ein halbes Selfie von der Person aber da lässt sich nichts draus ablesen also, versuchen wir das jetzt natürlich über diese Kickstarter Kampagne ein bisschen bekannter zu machen, ein bisschen mehr Sichtbarkeit zu bekommen, um entsprechend, ja vielleicht auch dann rauszufinden, wer da dahinter steckt Und ich meine.
BorisDie Wahrscheinlichkeit ist ja dann doch hoch, dass die Person noch am Leben ist und das jetzt vielleicht irgendwie mitbekommt, oder?
ChrisNaja, also die Person hat Ende der 60er fotografiert. Die Bilder wurden in den 80ern, glaube ich, gefunden. Und du weißt nicht, ob die Person noch lebt. Oder ob sie, keine Ahnung, weißt du ja nicht, kannst du ja nicht sagen. Passieren Unfälle oder Menschen sterben einfach oder so. Das ist eine der vielen Möglichkeiten. Also die Frage ist jetzt, und es wird ja wohl einen Grund geben, warum dieser Storage Locker niemanden mehr gehört hat oder aufgegeben wurde. Du weißt nicht, Geschichten sind vielfältig. Und ja, auf jeden Fall sind wir halt jetzt da am Suchen.
BorisVor allem ist das gerade ein bisschen, ich habe gerade mal versucht nachzurechnen, weil das ist ja ein bisschen krass. Weil wenn du sagst, so 60er, dann ist das für mich, Gefühlt so nah, aber wir haben ja 20, 25, nicht wahr? Also das wäre dann auch schon ziemlich alt.
ChrisAlso 60 Jahre oder so. Und das ist natürlich klar, zumindest bei mir klingelt dann natürlich sofort der Name Vivian Meyer.
BorisNa klar. Ähnliche Story, aber da wusste man halt von wem es war.
ChrisNaja, ähnliche Story. Also sie hat zumindest, sie hat ihre Bilder, die jetzt so bekannt sind, die Schwarz-Weiß-Bilder, die Street-Bilder, die sind bei ihr so in den 50ern bis 70ern geschehen. Also die hat auch zu der Zeit fotografiert, aber davor auch schon einiges. Danach hat sie dann auf Farbe umgestellt und hat dann eher so mehr abstrakte Sachen fotografiert, aber davor halt diese sehr sprechenden Street-Bilder.
Und bei ihr war es aber auch so, sie hatte quasi, sie hatte auch die Bilder in einem Storage-Locker und der wurde irgendwann nicht mehr bezahlt, weil sie hat dann nicht mehr gelebt und dann wurde der Inhalt versteigert und dann hat, 2007, wer sich noch erinnert, dieser John Maloof eine Kiste mit ihren Bildern gekauft und Film und hat die dann gesichtet und sagte, wow und hat die dann erstmal öffentlich gemacht. 2011 ist das dann so explodiert, da hat er irgendwie das auf seinen Blog gepackt und das war so eine Sensation also das, das haben wir ja hier in der Sendung sehr ausgiebig mit begleitet und dann gab es 2013 eine Doku dieses Finding Vivien Meyer und die Frage ist halt, wiederholt sich das jetzt? Ist ein anderes Ding, weil Vivien Meyer hat eher so, ich sag mal heimlich diese Bilder quasi so oder im Vorbeigehen relativ oft candid fotografiert hier ist ein Mensch der oder die mitten im größten, sozialen, gesellschaftlichen Geschehen ist, was zu dieser Zeit irgendwie möglich war. Also.
BorisJa, ist mittendrin halt.
ChrisNicht nur mittendrin, also auch da sind Bilder von irgendwelchen ganz wichtigen Sachen, die da passiert sind, direkt vor der Bühne und so weiter. Also diese Person hat das wirklich intensiv betrieben und hatte natürlich aber auch in dieser Zeit, glaube ich, überhaupt kein Problem, irgendwelche Leute abzulichten, die da halt öffentlich rumrennen, weil es war einfach die Stimmung und alles. Und das merkst du auch auf den Bildern, da sind Leuten völlig egal, wer da fotografiert, die machen ihr Ding und naja, also diese Fotos, was ich da gesehen habe, die paar, die ich jetzt hier gesehen habe, sind andere Fotos, als eine Vivian Maier sie gemacht hat, ich hab schon überlegt, so, Plottwist, es war Vivian Maier, da da da, aber das ist glaube ich eher unwahrscheinlich, und aber es ist schon klasse Material, was ich da jetzt hier so gesehen habe und, da sind auch schon Leute, die dann der Fotograf irgendwie so mit ins Boot geholt hat. Guck mal, du hast doch damals in dieser Gegend, warst du doch Kind und weißt du da, könntest du da, und dann guckt die sich so die Bilder durch und sagt, ja, da bin ich drauf mit meiner Familie. Ich habe mich gerade auf den Bilder gefunden.
BorisAber ja, also dein Einwand war da nicht ganz unberechtigt. Bei mir im Kopf ist das Zeitgefüge einfach ein anderes, wenn ich diese Jahreszahlen höre. Aber wenn die Person da vielleicht 20 war, dann ist sie jetzt 85. Vielleicht noch nicht 20, vielleicht noch irgendwie Teenager oder so. Es wäre möglich, dass die Person noch lebt, aber nicht so wahrscheinlich, wie ich angenommen hatte.
ChrisJa, also dieser Delcel, der Mensch, der das hier irgendwie gerade vorgestellt hat, der mutmaßt, dass es möglicherweise ein Student oder ein Hobbyist war, also kein Profi. Wobei du musst schon, also Kodachrome, ich weiß jetzt nicht viel über die Kosten, aber wenn du da 3000 Bilder machst, dann musst du schon dir erstmal diesen ganzen Film kaufen, zumindest teilweise auch entwickeln lassen. Da kannst du nicht mittelloser Student gewesen sein. Das ist schwierig.
BorisSag ich jetzt. Wer weiß. Also ja, vielleicht gibt es ja Familie, wo jemand sagt, also die Bilder, das kommt mir bekannt vor, sowas habe ich schon mal gesehen, das könnte eventuell.
ChrisOder es ist halt eine Person, also diese Person hat fünf Jahre quasi da fotografiert, diese Sammlung umfasst ungefähr fünf Jahre und hat die dann irgendwo eine Plastiktüte ins Dorschlocker getan. Also das ist halt die Frage, war das auch, Also bei Vivian Mayer wissen wir mittlerweile, die war gar nicht so scharf darauf, die Bilder auszustellen oder vorzuzeigen. Die wollte fotografieren, die hat gehordet. Die hat ja auch zu Hause in ihrer Wohnung, wo sie da als Nanny gearbeitet hat, irgendwie bis unter die Decke Zeitungen gestapelt und so. Also die hat irgendwas versucht, irgendwas zu bewahren, irgendwas festzuhalten und nicht loszulassen.
BorisDokumentation in irgendeiner Form.
ChrisNaja, oder halt wirklich das Einlagern von Dingen, falls man sie mal braucht. Keine Ahnung, das wirst du wahrscheinlich auch nicht mehr so richtig rauskriegen können. Die mussten damals, glaube ich, weil sie ein Zimmer im oberen Geschoss hatte, mussten die bei Vivian Meyer, das kam in der Doku, mussten die unten die Decken abstützen, weil das Zeug zu schwer wurde da oben. Also ja, das ist nicht ein paar kleine Zeitungsstapel, sondern die hat in diesen Stapeln gewohnt.
BorisJa schon, ja, Messi ne.
ChrisHorder, das sind zwei unterschiedliche Dinge aber egal das, ja, schauen wir mal also das ist auf jeden Fall jetzt ein Kickstarter Projekt und, möglicherweise kriegt das dadurch jetzt ein bisschen mehr Sichtbarkeit und möglicherweise kriegen die da jetzt dadurch irgendwie halt eine ja, so viel Sichtbarkeit, dass es dann auch tatsächlich jemand findet.
BorisSchauen wir mal.
ChrisUnd so. Schauen wir mal.
BorisOb sich die Geschichte wiederholt da.
ChrisWerden wir schon sehen.
BorisSo sieht es aus. Der Vorteil bei solchen analogen Fotos ist ja, dass man sehr genau weiß, die müssen mit einer Kamera gemacht worden sein. Da gibt es kein Vertun. Das hat keine KI auf diesen Filmträger gezeichnet. Das muss belichtet worden sein. Bei digitalen Bildern ist es nicht so einfach. Und wir sprachen jetzt schon in mehreren Episoden darüber, dass es eben die Content Authenticity Solution gibt, die CAS, wo dann eben mithilfe einer Signatur, die in das Bild mit eingebettet wird, in welcher Form das technisch passiert, habe ich immer noch nicht so ganz verstanden, sichergestellt wird, dass dieses Foto eben ein echtes Foto ist. Und selbst wenn etwas bearbeitet sein sollte, wird eben dieses auch noch dokumentiert, dass man eben weiß, dass da was gemacht wurde und was da gegebenenfalls gemacht wurde. Und dazu müssen die Kamerahersteller mitmachen. Das muss in den Kameras eingebaut werden und da muss man natürlich Dinge tun. So eine Signatur muss ja irgendwo herkommen, habe ich ja damals auch schon gesagt. Wo kriegt denn diese Signatur denn her? Ist das für jedes Foto eine eigene oder wie soll das laufen? Muss ich online sein? Wie soll das dann laufen?
Ja, es geht jetzt los. Sony hat ein Firmware-Update-Version 5.0 rausgebracht für die Sony A7 IV. Und da ist diese Funktion eingebaut, um eben eine digitale Signatur hinterlegen zu können, um damit die Echtheit der Fotos bestätigen zu können. Allerdings zunächst erstmal nicht für jede Person, die das haben möchte, sondern nur für bestimmte Personen. Man braucht dazu einen kostenpflichtigen Zugang, einen Account.
Ich frage mich jetzt nicht, wo das bei Sony ist oder ob das bei der CAI ist oder wo auch immer das geregelt ist, aber man braucht auf jeden Fall einen Zugang. Das kostet Geld und mit diesem Geld kann man dann eine Signatur beantragen und bekommen, die dann für ein Jahr jeweils gültig ist und die man dann eben mithilfe dieses Firmware-Updates in seine Sony A7IV einspielen kann und damit läuft das Ganze. Also das ist so jetzt mal der erste Start. Sony hat schon angekündigt, dass das auch noch in mehr Kameras kommen soll. Und mein Verdacht ist ja, man versucht das jetzt tatsächlich erst mal auf der professionellen Ebene von Leuten, die das wirklich benötigen. Haben wir ja auch schon gesagt, so im Bereich Journalismus kann sowas durchaus interessant sein. Wenn Zeitungen sagen, wir wollen die Bilder aber nur haben, wenn da auch ein Nachweis ist, dass da nicht manipuliert wurde etc. pp. Dann könnte sowas spannend sein. Und dann brauchst du natürlich die Werkzeuge dafür. Und dann, wie hoch der Preis ist, ist jetzt auch mir nicht bekannt, habe ich auch nicht herausfinden können. Ja, es ist ein erster Schritt und ich könnte mir vorstellen, dass das dann auf lange Sicht eben immer weiter runtertröpfelt, wie das ja mit diesen HTTPS Signaturen auch war, das hat auch am Anfang sehr viel Geld gekostet, dann weniger und dann kamen auch kostenlose Lösungen.
ChrisAlso ich finde es erstmal gut, weil es tatsächlich ja ein Problem löst, was wir eigentlich schon haben und was zumindest mittelfristig da möglicherweise eine Abhilfe schaffen kann. Aber es ist ja schon wieder ein neues Ding. Content Authenticity Solution, CAS. Und das andere, was halt Adobe und Co. Hochhalten, Nikon, Canon, glaube ich, ist halt Content Credentials von der CAI, von der Content.
BorisJa, da weiß ich jetzt nicht, inwieweit dies jetzt dahinter steckt, ob das kompatibel ist oder nicht.
ChrisMir ist nichts kompatibel.
BorisOder ob da jetzt jeder ein eigenes Süppchen kocht.
ChrisIch habe so das Gefühl, dass ganz viele jetzt einfach mal erstmal vielleicht überhaupt was wollen und vielleicht hatten, ja, ich vermute, dass da viele auch schon mal was in der Schublade hatten, also dass das jetzt nichts irgendwie, also da ist was halb entwickelt, weil man es mal brauchen könnte, weil man mal ein Team drauf angesetzt hat und dann ist es in der Schublade und holt man es wieder raus und guckt mal, ob man das vielleicht jetzt zum Produkt machen kann. So stelle ich mir das vor, bei Sony sowieso, die sind groß genug für sowas.
BorisJa, also wenn es nicht aus derselben Schublade stammt, sondern was Eigenten ist, dann habe ich so ein bisschen den Verdacht, dass Teilnehmende an dem gemeinschaftlichen Projekt so langsam vielleicht der Geduldsfaden reißt. Vielleicht ist da einfach sehr viel Diskussion und viele Gremien und viele Besprechungen und nichts kommt raus. Ich unterstelle jetzt mal. Und dann sagen irgendwelche Anbieter, Also wisst ihr was, wir können das lösen. Wir haben das tausendfach vorgeschlagen, wie wir es lösen können. Wir machen das jetzt einfach. Das könnte durchaus auch dahinter stecken. Und dann schauen wir mal, was kleben bleibt.
ChrisNaja, aber du hast natürlich, wenn du dir jetzt... Mal die M11 von Leica anschaust, die das hat.
BorisGenau, die M11.
ChrisDie hat halt ein... Genau, die haben halt einen Chip drin dafür. Da ist eine Hardware drin, die das macht und eine Hardware ist, ich behaupte es mal, wahrscheinlich nicht ganz so einfach zu hacken wie eine Software, die halt auf dem, irgendwo da drin läuft, wobei die auch ihren Schutz drauf haben werden, aber wir kennen das noch von Magic Lantern und so weiter, also Hardware hacken ist schwieriger. Behaupte ich jetzt mal und die Kameras sind nicht dafür vorbereitet. Das heißt, sie bringen jetzt einer bestehenden Kamera per Software eine Funktion, die in irgendeiner Form das bewerkstelligen soll, das wahrscheinlich auch tun kann, bis zum gewissen Grad. Das Content Credentials ist weiter gedacht, weil das halt auch in Software landen soll und dann hast du entsprechend in Photoshop und vielen anderen Tools dann die, Bearbeitungskette noch mit drin, weil dann hast du wirklich hinterlegt. Das Foto wurde mit einer Kamera gemacht, was weiß ich, wie viel Detail dann drin steht. Und dann wurden die Kontraste angepasst oder nicht mal das, weil ich glaube, das muss man nicht da reinpacken. Aber dann wurde der Hintergrund noch per KI verändert oder sonst was. Wie detailliert das ist?
BorisZuschnitt oder irgendwas wird wahrscheinlich dabei sein.
ChrisWeiß ich jetzt nicht.
BorisMan weiß es nicht.
ChrisUnd dann wird es noch ausgeliefert über, Cloudflare, Netzwerk und das geht dann auch nochmal her und rechnet es klein für mobile Geräte und dann muss da auch nochmal irgendwie ein Schritt mit rein in diese Kette und so weiter. Und ich habe so das Gefühl, das hier löst einen Schritt, wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, nämlich den Anfangsschritt und der Rest. Weiß nicht, was passiert.
BorisWeiß ich auch nicht. Sie schreiben auch erstmal für bestimmte Medienunternehmen, also ich denke, das ist jetzt mal ein Test und mit einem Update kriegst du erstmal und du kriegst mit einem Firmware-Update erstmal haufenweise Hardware an den Start, mit dem das jetzt losgehen kann.
ChrisAlso letztendlich ist es ja zum Beispiel wichtig, dass eine Publikation, die von einer Person ein Foto bekommt, dann auch, Sicher sein kann, dass das Foto aus dieser Kamera kommt. Und früher war das so, dass die Menschen mit den Digitalkameras, irgendwelche Fotojournalisten, den Redaktionen einen RAW-File geben mussten. Jetzt wissen wir beide ein RAW-File kannst du wahrscheinlich, auch per Software erzeugen weil in der Kamera läuft nichts anderes als Software das heißt ein RAW-File hat halt ein gewisses Format und es gibt mittlerweile Möglichkeiten RAW-Files zu manipulieren und die sind hinterher immer noch RAW-Files, ja und im Gekehrt.
BorisNicht immer die Möglichkeit dann auch RAW zu fotografieren oder zu machen.
ChrisGenau, also das war halt eine Zeit lang so der beste Weg, den es gab, aber dann kam die Geschichte hier mit Joe McNally, die er mal auf einem Workshop erzählt hat mit diesem New York Skyline Foto mit dem Mond dahinter, Doppelbelichtung wo er einfach den Mond und die Skyline beides gut belichtet drauf hatte und das war halt mit der Kamera, die er da Nikon keine Ahnung welche, D5 oder so, war das nicht möglich einfach vom Belichtungsumfang von so einem Bild und was hat er gemacht? Er hat die interne Doppelbelichtungsfunktion genutzt, hat dann eben den Mond richtig belichtet und vor den schwarzen Himmel kannst er den Mond machen, das ist ja kein Problem und die Skyline richtig belichtet und was fällt hinten aus der Kamera raus? Ein RAW-File und das hat er eingereicht und das hat dann auch irgendein Cover von irgendeiner wichtigen Zeitschrift geschafft, obwohl es ein RAW-File war, obwohl es ein Komposit war also du siehst schon, es ist nicht so.
BorisDie Grenze ist da sehr fließend.
ChrisDie Grenze ist sehr, sehr schwammig.
BorisDa guckt dir Olympus an mit Live-Composite-Geschichten und sowas und du hast immer ein valides RAW hinterher.
ChrisEben, also deshalb manipulationssicher ist ein RAW nicht und das wird das zumindest etwas erhöhen, diese Sicherheit und... Ja, da wird sich wahrscheinlich auch nicht jetzt schnell ein System durchsetzen, sondern du wirst halt wahrscheinlich ein Paralleluniversum von ein paar verschiedenen Sachen haben und dann vielleicht wird dann irgendwann mal eins gewinnen oder du hast halt als, ich weiß nicht, als Social Media hast du halt dann einen Detektor drin, der fünf verschiedene Sachen detekten kann. Und den entsprechenden Batch dann irgendwie aufs Bild macht oder so. Werden wir sehen. Es ist ja noch früh.
BorisGuckt ihr die E-Rechnung an?
ChrisDie ist doch einfach.
BorisIm Grunde genommen geht es ja nur darum, eine Rechnung in irgendeiner Form an den Empfänger zu schicken, damit die Daten, die da draufstehen, maschinenlesbar und fehlerfrei ausgewertet werden können.
ChrisDa kommt einfach Metadatum, XML mit rein oder so.
BorisJa, dann gab es halt die X-Rechnung. Das war ein reines Textformat, also ein XML-basiertes Format, wo nur die Daten drinstehen, weil wozu ein PDF, ja, also wozu, du sollst es ja eh nicht drucken, es wird eh archiviert, also so.
ChrisJa, aber dann kann es kein Mensch lesen.
BorisDann kamen die ersten Einwände, ja, das haben ja nicht alle, also brauchst du ja trotzdem PDF, also wurde Zugpferd daraus, immerhin kompatibel, eine PDF-Datei, wo diese ...
ChrisZugpferd bitte, kein P.
BorisJa, Zugpferd. Und da ist dann diese X-Rechnung quasi mit in das PDF eingebettet, immerhin formatkompatibel. Aber es gab noch Ansätze für zwei, drei andere Formate, die dann aber zum Glück abgeschmettert wurden. Also immerhin gibt es im Prinzip ein Format. In Deutschland aber. In Holland ist das ein anderes als dann wieder in Frankreich oder sonst wo. Und hier reden wir ja von einer Signierung oder einer Nachverfolgung von Fotos und Bearbeitung, die weltweit funktionieren sollte. Also ich glaube, das wird noch ein bisschen dauern, bis sich da irgendwas durchsetzt. Mal gucken, wann die ersten Pornfilme damit signiert werden. Das Format wird sich durchsetzen, wie damals bei VHS. Ihr habt es hier zuerst gehört.
ChrisPorn treibt eh jegliche technische Entwicklung an. Also ja. So schaut es nämlich aus.
BorisApropos klein.
ChrisGenau. Kompakte Kameras. Wir haben ja so eine kleine Wiedergeburt von kompakten Kameras. Und sogar Canon ist da jetzt gerade dabei und macht so ein bisschen was in die Richtung. Also sie sind vorsichtig dabei. Sie wollen jetzt nicht gleich wieder die komplette Produktion hochfahren, aber mitspielen wollen sie in dem Markt auch. Ein bisschen von dem Stück von dem Kuchen wollen sie auch haben.
BorisSelbstverständlich.
ChrisUnd sind dann also etwas vorsichtig und haben jetzt die PowerShot V1 rausgebracht als Antwort auf diese Nachfrage. Aber sie sagen auch selber, also Produktionssteigerung ist geplant. Ich vermute, dass sie die nicht jetzt in und unendlich große Stückzahlen möglich sind. Aber sie sagen auch, Marktbeobachtung bleibt entscheidend, damit sie Überproduktion vermeiden. Also die trauen dem Braten noch nicht so ganz. Ich würde es auch nicht ehrlich gesagt, weil es kann schon sein, dass das nach einem Jahr oder so wieder ausgebrannt ist, dass es ein Strohfeuer ist. Das weiß man nicht genau.
BorisMarktbeobachtung, wir haben ja hier schon gesprochen, wo der Reiz der Kompakten liegen könnte. Du hast ja ein paar schöne Aspekte genannt.
ChrisMental Health heißt das Thema.
BorisGenau, aber das alleine nimmt dir ja noch keine Produktentscheidung ab. Und wenn du jetzt an den Markt gehst mit einem Produkt, dann musst du natürlich auch verstehen, wie deine Zielgruppe tickt und denen die Features geben, die sie denn auch suchen. Also insofern Marktbeobachtung ist sicherlich schlau, als jetzt irgendwelche Produkte zu produzieren. Ja.
ChrisJa, und dann haben wir also, also das wurde jetzt gerade auf der CP Plus in Yokohama vorgestellt, auf dieser Fotoshow, wo so diverse Sachen rausgepurzelt sind.
Canon hat schon 2022 eine Fabrik in China wegen des Rückgangs zugemacht, weil sie sagen, der Markt für Kompaktkameras ist auf ungefähr ein Vierzigstel seiner früheren Größe geschrumpft. Und jetzt kommt da so ein bisschen also ich habe so das Gefühl, das ist so ein bisschen so eine Vinyl-Situation also eine Situation wo was wiederkommt oder Analog-Fotografie-Situation du hast halt ein Ding, was komplett einbricht und dann wiederkommt aber natürlich nie wieder so stark wiederkommt wie es früher mal war, aber doch sich seine Nische erarbeitet und das kann ich mir hier schon vorstellen dass diese Kompakten einfach trotzdem lange ein Ding bleiben werden, nur halt auf einem sehr niederen Niveau. Das vermute ich jetzt mal. Auf jeden Fall ist Canon dabei, das jetzt so ein bisschen auszusondieren, auszuloten. Die Kamera selber, diese wie heißt der nochmal? PowerShot V1. Ich habe nur ein kurzes Short gesehen von Peter Pixel.
Die hatten einen in der Hand und mein fühlt sich wertig an, also fühlt sich gut an. Premium, sagte er. Aber leider war keine Batterie drin. Also da gibt es noch wenig Details dafür. Das ist halt eine kompakte mit Videofunktion. Sie wird so ein bisschen als Vlogger-Kamera, glaube ich, gehandelt und ist handlich, hat irgendwie ein Klappdisplay und, Man muss mal gucken, was das dann wirklich wird und welchen Markt das findet, klar. Aber es ist interessant, dass sich diese Sachen gerade wieder so einen Markt erarbeiten. Das ist ganz cool.
BorisAuf jeden Fall. Und ich könnte mir eben tatsächlich vorstellen, dass irgendwann jemand auf den Trichter kommt und sagt, na ja, die wollen schon eine kleine, kompakte Kamera. Aber das darf auch eine gute Qualität haben. Also es muss nicht die billige Plastikkamera sein. Und es muss auch nicht zwingend eine Vloggingkamera sein. Also vielleicht ist Video gar nicht so wahnsinnig wichtig dafür. Und dann kann man sich auf andere Dinge konzentrieren. Da bin ich noch gespannt, wie sich das entwickeln wird.
ChrisJa, und hier bringt Panasonic gerade auch wieder was Neues. Ja, das passt sich auch unterhältig an der Stelle. Alle tun jetzt was, glaube ich.
BorisAuch auf der CP-Plus-Messe wurde mit Panasonic gesprochen. Und Panasonic hat angekündigt, tatsächlich neue Kompaktkameras zu bauen. Man hat sich jetzt noch nicht in Details ergangen. Das wird da ähnlich sein wie bei Canon. Marktbeobachtung, Marktforschung, ein bisschen schauen, was klickt gerade und was nicht.
ChrisIm Artikel steht, dass bei Canon sogar eine PowerShot V3 Gerüchten zufolge noch folgen soll. Also da wird schon noch ein bisschen mehr gemacht, als jetzt nur ein Modell und so.
BorisIch glaube, die beobachten sich alle gegenseitig sehr genau. Panasonic hat die FZ82D und die TZ99 vorgestellt, was aktualisierte alte Kameras sind, aber man spricht tatsächlich von kompletten neuen Kompaktkameras. Es gibt noch keine Spezifikationen, keine Zeiten, keine Preise. Es ist einfach nur eine Absichtserklärung erst einmal und eben tatsächlich die Powershot V1 zeigt ja schon mal, dass Canon da durchaus schon mal dabei ist. Und wir sprachen glaube ich auch letzte Woche über Fujifilm mit der Mittelformat-Kamera, die eben für eine Mittelformat-Kamera, eine digitale Mittelformat-Kamera auch extrem kompakt gebaut ist und mit Sicherheit auch, Fans finden wird. Das glaube ich schon. Es sind wohl erste Fotos auch von der Fuji Film schon rausgetröpfelt, die halt einen sehr, sehr schicken Retro-Look haben. Also ich kann mir schon vorstellen, dass es da Liebhaber und Liebhaberinnen geben wird. Also wie gesagt, so die Schiene High-End-Kompakt- Kamera, ich glaube, da ist was zu holen.
ChrisIch muss kurz lachen. Low-Bass-Guy auf Twitch. Interessant, wir haben hier Zuhörer, die mich eher aus dem Englischsprachigen kennen mit The Future of Photography. Und das ist Lowbase, geil. Der hat in seinem Browser ein Plugin drin, was den Chat übersetzt und ein zweites Plugin, was das Audio übersetzt. Was ja KI-mäßig schon funktioniert. Und also das finde ich erstmal klasse, finde ich spannend. Und der schreibt gerade, der Übersetzer mag Petapixel nicht. Diesmal hat er es in Petapixel geändert.
BorisWas der Titel unserer letzten Episode war.
ChrisWas der Titel unserer letzten Sendung war, weil das auch jemand uns geschrieben hatte, dass er immer Peter Pixel hört. Und ich überlege jetzt gerade, ob wir da in unserer Aussprache arbeiten sollen oder was. Also Peter Pixel, aber es wäre, glaube ich, ein cooler Name. Also wenn jemand Peter zum Vornamen heißt, lasst mal einen Nachnamen ändern in Pixel und dann einfach.
BorisDie Domain schon mal kaufen.
ChrisIch weiß nicht, ob es das bringt.
BorisAber PeterPixel.com Warum nicht?
ChrisPeterPixel. Entschuldigung, ich hatte dich gerade unterbrochen Könnte Besucher.
BorisNe ich war eigentlich durch Also die anderen haben zugehört und Du kannst es ja nachlesen, Ich musste gerade sehr lachen Wir haben ja ein Transkript.
ChrisJa wir haben ein Transkript.
BorisApropos P.
ChrisDu meinst, das fängt mit dem gleichen Buchstaben an, dann können wir auch drüber reden. Wir reden kurz über Pinterest. Ich wusste gar nicht, dass ich noch einen Pinterest-Account habe. Die haben gerade irgendwie angekündigt.
BorisIch habe da Moodboards gerne mitgemacht, habe ich schon ewig nicht mehr genutzt.
ChrisMir ist Pinterest dann irgendwann so auf den Nerv gegangen, weil die so ein aggressives SEO betrieben haben, dass die immer bei irgendwelchen Suchen erst mal auf den obersten fünf Google-Plätzen lagen. Also die haben so dermaßen die Suchergebnisse gespammt.
BorisIst aber nicht mehr so.
ChrisWeiß nicht. Ich meine, irgendwann werden auch Gegenmaßnahmen ergriffen. Naja, aber ...
BorisWeißt du, was mich gestört hat?
ChrisWas?
BorisIch habe ja wie gesagt gerne das benutzt, um Dinge zu suchen, um Ideen zu sammeln, auch mal Moodboards zu machen, um sie dann mit Klienten zu besprechen, so in welche Richtung soll es gehen, Screenshot gemacht und dann kurz rausgetauscht, war einmal super. Ich habe aber über Pinterest teilweise extrem geile Produkte gefunden, die mir super gefallen haben. Sei es irgendwie ein besonderes Hemd oder ein besonderer Hut oder ein besonderer Schrank oder ein Tisch. Aber ich konnte ihn nirgendwo kaufen. Es war nicht herauszufinden, wo das herkommt.
ChrisAber die Hälfte davon irgendwelche Renderings waren oder sonst was.
BorisKeine Ahnung, aber da habe ich mir gedacht, da ist jemand, ich würde sofort Geld ausgeben und sie lassen es einfach nicht.
ChrisIch brauche keine Produkte, weil sobald mir irgendwelche sexy Produkte reingeschwemmt werden, dann muss sie ja Geld ausgeben.
BorisJa, ich wollte das immer machen. Aber habe ich kein Geld ausgegeben, haben sie Pech gehabt. Schade.
ChrisJa, weil Pinterest halt ein Pinboard ist.
BorisJa, ist auch.
ChrisWarum reden wir über Pinterest? Darf ich mal kurz sagen, warum wir über Pinterest...
BorisAchso, warum reden wir eigentlich über Pinterest, Chris?
ChrisDie aktualisieren nämlich ihre Datenschutzrichtlinie am 30.
BorisApril 2025.
ChrisUnd da steht dann drin, dass die Nutzerinhalte zur Schulung von KI-Modellen verwendet werden. Es wird trainiert.
BorisAha. Aber...
ChrisAber?
BorisIch habe ja auf meinen Boards nur das gehabt, was da sowieso schon drin war.
ChrisNaja, aber du hast ja eine Leistung erbracht, indem du Sachen gruppiert hast in irgendwelche und so weiter. Manchmal vielleicht auch was dazu geschrieben hast und so. Damit hast du ja ein gewisses, nicht du, aber vielleicht viele andere.
BorisIch weiß ja nicht.
ChrisWie dieses Produkt genutzt wurde.
BorisJa, das würde mich dann ja mal interessieren. Also ich habe ja eigentlich nur Dinge gesucht, natürlich zusammengestellt in Gruppen zu irgendetwas.
ChrisEben. Du hast eine Leistung erbracht, eine kognitive Leistung erbracht und dann kann das möglicherweise an der Stelle ausgewertet werden.
BorisIch mag eine thematische Gruppierung ergeben.
ChrisWas auch immer. Wie gesagt, ich war schon lange nicht mehr dort und weiß auch nicht, wie man das Produkt sonst noch verwendet. Wahrscheinlich gibt es da schon andere Möglichkeiten. Es ist auf jeden Fall ganz sicher lohnenswert, wenn die ihre Nutzer, ihre Richtlinien ändern, um das zu erlauben, dann werden sie damit auch Geld verdienen können. Davon gehe ich jetzt mal aus. Das sind sicher Daten, die in irgendeiner Form einen Wert haben. Und es ist ein Opt-out und kein Opt-in. Das heißt, du wirst nicht gefragt und musst aktiv werden irgendwo in den Settings. Kannst du das wohl abschalten? Sie wollen außerdem noch KI-generierte Inhalte mit Labels versehen, wobei zuverlässig ist das ja nicht.
BorisWenn das automatisch ist, hilft es nichts.
ChrisUnd sie machen damit im Prinzip das, was Meta und Reddit und Google machen, ein Opt-out für Training. Bei mir wäre das noch interessant gewesen, insofern und ich glaube, da geht es auch vielen anderen, dass ich ja mein Pinterest-Account seit ungefähr gefühlten 358 Jahren nicht mehr aufgemacht habe. Also eigentlich vergessen habe, dass ich einen habe und, Das hat mich jetzt einfach quasi aufgefordert, mich da mal einzuloggen. Der Account hat noch funktioniert.
BorisInteressant.
ChrisUnd dann zu gucken. Und dann habe ich auf der linken Seite unten, also auf der Website habe ich das gemacht, im Browser, links unten ist so ein Zahnrad für Settings. Dann klickst du auf Account und dann klickst du auf ich will meinen Account löschen. Und dann kriegst du noch, da fragen sie dich noch nach einer Begründung, die musst du aber nicht auswählen, die ist optional und dann kommt ein Button, dass sie dir eine Mail schicken, wo die nächsten Schritte drin sind. Also schon ein bisschen ein mehrstufiger Prozess wieder. Ich weiß gar nicht, ob das hier zulässig ist, aber sie tun es auf jeden Fall. Die Mail ist dann angekommen, ist im Spam gelandet. Da habe ich dann nachgeguckt, da habe ich aufgemacht, in der Mail ist dann ein roter Button und wenn du den klickst, dann sagen sie dir, nach sieben Tagen sind deine Sachen weg, das brauchen wir, so lange brauchen wir, und wenn du in der Zwischenzeit nochmal dich mit deinem Account einloggst bei Pinterest in diesen sieben Tagen, dann schicken sie dir einen Link, um deinen Account zu reaktivieren, aber machen es nicht automatisch. Facebook hat das ja mal automatisch gemacht.
BorisJa, eingeloggt.
ChrisUnd da konntest du ja dein Account nicht löschen, weil irgendwas hat sich immer eingeloggt.
BorisEin System war noch mit verbunden und so.
ChrisAlso, falls ihr da noch einen alten Account habt und den vergessen habt, dann geht jetzt vielleicht mal gucken und vielleicht ist das der Moment, dass es überhaupt noch gibt, wundert mich ja ich hab das nie wirklich genutzt ja du hast da Hemden gefunden, aber ich hab das nie wirklich genutzt weil ich relativ schnell gemerkt habe dass das Zeug, was da drin ist irgendwie, ja auch, du kriegst die Sachen nicht das sind halt viele Renders und so.
BorisDas ist halt im Prinzip wie eine Bildersuche im Web gewesen, bloß eben in gut. War schon gut. Also mag sein, dass es irgendwann nicht mehr gut war. Ich habe es ewig nicht mehr benutzt. Ich lese hier auch gerade, Andi schreibt, ich fand, dass es damals ganz viel Werbung hatte. Nicht, als ich es benutzt habe. Weil mein Problem war ja am Ende, dass es eben keine Werbung war. Ich konnte eben nicht sehen, wo ich das hätte kaufen können. Ich war immer ein bisschen traurig, wenn ich was Gutes gefunden habe.
ChrisÜbrigens zu den KI-Detektoren. Nochmal Low-Base-Guy, weil der hat vorhin auch gesagt, dass er sich mit dem Thema aktiv beschäftigt. Er sagt, ein Problem mit den KI-Detektoren, besonders dem auf Instagram, ist, dass ein Foto, das mit generativen Füllen einen Ast entfernt hat und ein Bild, das zu 100% KI generiert, ist genau das gleiche Label. Das ist tatsächlich so. Da wird dann nicht mehr unterschieden. Und ich sag mal, nicht immer funktionieren diese Detektoren, die können auch nicht alles.
BorisGanz legitime Fotos, die dann entsprechend getaggt werden, als sei es ein KI-Bild. Also, kann es nicht viel drauf geben.
ChrisIst ein schwieriges Thema und ich glaube, sowieso Content-Innische, Content-CII und CAS und wie sie alle heißen, haben ihre Daseinsberechtigung.
BorisWürdest du jetzt den Pinterest-Account löschen, weil sie jetzt deine Leistung KI trainieren oder einfach nur, weil dir jetzt aufgefallen ist, dass du noch einen hast und den eh nicht mehr brauchst?
ChrisAlso erstens ist mir aufgefallen, ich habe so ein Ding und ich brauche es eigentlich nicht mehr. Ich habe es eigentlich schon seit zehn Jahren nicht mehr gebraucht. Gebraucht habe ich es nie, aber benutzt. Das ist der erste, wo ich dann sage, was muss da jetzt noch ein Account rumlegen mit irgendwelchen Daten von mir? Das, sorry, brauche ich nicht. Und zweitens, Entschuldigung, aber das ist ein dick Move, dass die dir mal eben schnell irgendwie ein Opt-out unterschieben und.
BorisIch gehe davon aus.
ChrisDass ganz, ganz viele Leute, so wie ich, diesen Pinterest-Account schon seit zehn Jahren nicht mehr benutzt haben und gar nicht mehr wissen, dass sie noch einen haben. Und deren Daten sind jetzt plötzlich freiwillig und kann beliebig verwendet werden. Und da wird sich keiner drum scheren, weil alle überhaupt nicht mehr wissen, dass sie diesen Account noch haben. Und das ist ein scheiß Move, das macht man so nicht und das ist auch mit ein Grund, warum ich meinen Meta-Account, also ich habe da auch kein Facebook mehr, kein Instagram mehr, nichts mehr, weil die sind gelöscht, die sind weg. Ich kann das nicht überall machen, weil manche Sachen gehen, es geht nicht ohne manche Sachen, aber, wo ich das kann, mache ich dann meinem Ärger schon auch Luft, indem ich Stöpsel ziehe und sage, tschüss, lösche meine Daten jetzt aber sofort. Ob die das dann tun, ist doch die nächste Frage.
BorisJa, da musst du erst mal drauf vertrauen. Sonst ist ja eh Hopf-Nomals verloren. Also grundsätzlich beim Thema Aufräumen wäre ich schon dabei. Das überlege ich mir mal, ob mir das jetzt die Mühe wert ist, weil vielleicht habe ich da gar keine Lust dazu, den Account noch mal rauszusuchen. Das bin mir gar nicht sicher, ob das in meiner aktuellen Passwortverwaltung überhaupt drinsteht.
ChrisIch schleppe das seit 10 Jahren mit über eine Abliste über.
BorisKeine Ahnung. Aber wie gesagt, ich persönlich bin mir 100%ig sicher, dass da nichts von meinen eigenen Bildern hochgeladen ist, sondern ich habe da nur Dinge gesucht. Und es mag da eine Handvoll Listen geben, weil ich habe dann ja auch immer wieder aufgeräumt. Ich habe da ja nicht gehortet. Was weiß ich, wenn ich irgendein Shooting habe, dann habe ich zu dem Thema halt Bilder zusammengesucht. Und wenn die jetzt ihr KI damit anreichern können, dass sie sagen, diese Fotos sind alles Hochzeitsfotos, so be it. Dann freue ich mich, der KI geholfen zu haben und davon vielleicht auf lange Sicht selbst zu profitieren.
ChrisClemens fragt noch im Slack hier, was benutzt ihr denn statt Pinterest heute für Moodboards oder macht man das eh nicht?
BorisMeine Fotos.
ChrisIst das eine App oder sind das deine Fotos?
BorisMeine Fotos. Oder gibt es eine App.
ChrisDie so heiß meine Fotos?
BorisNein. Ich gehe halt durch meinen Katalog und suche drei, vier Bilder raus und sage sowas in diese Richtung vielleicht.
ChrisAlso Moodboard, um es kurz zu erklären. Wenn du kreativ arbeitest, bist Grafikdesigner oder fotografierst oder sowas, dann ist die Kommunikation, die Verständigung mit den Kunden nicht immer ganz leicht. Also ich denke jetzt mal in Webdesign und solche Geschichten, was ich mal eine Zeit lang gemacht habe, was ich da schon Missverständnisse mit Kunden hatte, das kannst du dir nicht ausdenken. Weil du sagst ein Wort und dann das Wort bedeutet aber bei jemand anderem was komplett anderes, vor allem jemand, der nicht vom Fach ist. Und jetzt brauchst du ein Kommunikationsmittel. Du musst irgendwie rausfinden, angenommen du machst Bandfotos und dann sagt die Band, ja, wir brauchen was für unsere, eine CD machen wir heute auch nicht mehr, Für unsere Website, machen wir auch nicht mehr, für unsere Profile, keine Ahnung. Brauchen wir Fotos und ja, was hättet ihr denn gerne? Naja, cool mit tollen Jacken an und dem Licht, dem Tollen. Wie dem Licht, dem Tollen. Ja, also jetzt ist ein Moodboard, da sammelst du mal Sachen oder lässt auch Kunden noch ein paar Sachen sammeln.
BorisSoll Crunch sein.
ChrisOkay, ich habe hier zehn Beispiele und hier noch eine Farbpalette oder fünf Farbpaletten und einfach um diese Stimmung, weil es geht letztendlich um eine Stimmung, in irgendeiner Form visuell mal festhalten zu können und mit dem Kunden quasi sagen, ja, das hier, diese drei Sachen, komm, die schieben wir mal hier nach links, die bleiben mal zusammen, das passt super, das fühlt sich schon mal richtig an und dann hast du einen Anhaltspunkt in welche Richtung du arbeiten kannst und der Kunde hat ein Kommunikationswerkzeug, um dir auch mitzuteilen, was er gerne hätte. Ohne, dass er da die richtigen Worte finden muss, sondern er zeigt halt drauf. Das ist wie, wenn du beim Japaner Sushi bestellst, dann zeigst du aufs Bild und sagst, ich hätte gern drei von dem hier. So ähnlich ist das dann.
BorisJa, ist so. Ja, ja. Ja, manchmal habe ich mir da auch halt Ideen erstmal gesucht. Dann habe ich halt nach bestimmten Thematiken gesucht, habe mal geschaut, was haben andere denn schon fotografiert und dann habe ich ein paar Ideen auch mal abgeschaut logischerweise, ja, mein Gott wenn ihnen das hilft, dass ich da eine Gruppe habe mit irgendeinem Namen und da sind irgendwie 10, 20 Bilder drin.
ChrisDarum geht es mir gar nicht es geht mir nicht darum, dass sie das tun es geht mir darum, dass sie das beliebig vielen Leuten jetzt einfach unterschieben.
BorisJa genau so würde ich das auch machen das sind Accounts die werden jetzt benutzt So. Ist jetzt auch mal gut hier.
ChrisIch glaube, ich glaube, ich glaube, ich habe da Gewissen. End of Privacy. Ich habe ein Gewissen.
BorisLeute wollen immer alle Star Trek haben, aber wenn sie sich mal Star Trek angucken und dann sehen, was der Computer alles so weiß über alles und jeden, das ist auch Post-Privacy. Jetzt ist es auch mal gut hier. So.
ChrisMach mal weiter hier. Nächstes Thema.
BorisAber ich glaube, wenn ich da eigene Fotos hochgeladen hätte, wäre ich jetzt nicht so entspannt.
ChrisSiehst du?
BorisJa, ganz entspannt können wir aber bei der nächsten Ankündigung sein. Es ist mal wieder etwas gerüchtelt, nämlich eine weitere Retro-Look-Kamera, diesmal von Canon. Das fände ich persönlich recht spannend. Und gerüchtelt wird ein Name RE1 in Anlehnung an die legendäre Canon AE1. Also es ist natürlich eine digitale Kamera gemeint.
ChrisIch würde gerade sagen, das ist jetzt keine neue AE1, Sondern die i1 hat Legenden-Status und deshalb macht man jetzt erstmal ein Bild davon auf den Artikel.
BorisGenau, das ist halt die Überlegung, die sich wohl so durchgesetzt hat, dass Canon eine Kamera machen könnte in einem Gehäuse, was der AE1 ähneln könnte. Ähnlich wie andere Hersteller das ja auch machen mit ihren Retro-Kameras, die an alte, erfolgreiche Kameras sich rein optisch anlehnen. Und weil es eben eine digitale ist, wahrscheinlich mit einem RF-Bajonett würde ich jetzt mal vermuten, ist natürlich der Name RE1 der Gerüchte erstmal sehr naheliegend. Ich fände das ganz lustig, weil erstens ist das R drin für den R-Mount, RF-Mount und zum anderen RE1, so wie RE, also wieder da, fände ich auch irgendwie ganz lustig. Gerüchtet wird ein 24 Megapixel-Sensor und zwar nicht stacked, also kein super schneller Sensor, sondern ein gut abgehangener 24 Megapixel Vollformat Sensor. Eine Bildstabilisierung sei geplant, 5 Achsen Bildstabilisator, also ein beweglicher Sensor, das finde ich angebracht heutzutage. Und ansonsten eben eine Kamera, die eben nicht High-End ist, sondern eher so im Mittelfeld sich bewegt, also eher ähm.
Eher an so eine R8 angelehnt oder sowas in dieser Größenordnung. Ich meine, worüber reden wir da? Das sind alles fantastische Kameras. Aber es ist eben nicht das High-End, das Flagship von Canon. Aber es soll eben um Fotografie gehen. Also keine herausragenden Video-Features, eben kein Stacked-Sensor, sondern es soll eine Fotokamera sein. Es gibt keine Preise. Es gibt auch noch kein Ankündigungsdatum. Datum. Man zielt wohl auf das vierte Quartal 2025. Also es ist schon klar, dass etwas kommen wird. Und sollten sie das vierte Quartal reißen, dann im ersten Quartal 2026. Aber irgendwo so Jahresende, Jahresanfang, da soll es dann wohl kommen. Und klar, naheliegend sind natürlich die Vertreter Nikon mit der ZF. Finde ich auch sehr, sehr schick vom Look her. Oder eben OM System jetzt mit der OM3 Hatten wir übrigens auf dem Workshop am Wochenende. Sieht super schick aus. Gruß nochmal an Uwe. Fantastisch. Genau mein Beutisch immer rein optisch. Ja, ich bin da sehr gespannt. Und wenn Canon tatsächlich mit einer digitalen Kamera, mit einer Fotokamera kommen sollte, die den Retro-Charme einer AE1 mitbringen könnte, dann...
Ich hätte Bock, sagen wir mal so. Und das in meiner aktuellen Situation sagt das eine Menge aus. Also vielleicht warte ich auch einfach auf so etwas. Auf Reduktion. Schauen wir mal. Ich bin sehr gespannt.
ChrisKann das Tool sein, was dich aus dem Loch rausholt oder so?
BorisVielleicht.
ChrisAus dem Fotoloch. Ja. So, die nächste Meldung, die hast du hier reingetan. Das ist... Sigma. Es geht um Yasuto Yamaki.
BorisDer hat was gesagt. Genau, es gab ein Interview mit ihm und er soll gesagt haben, dass sie künftig, also bei Sigma, sehr wohl vorhaben, auch hochwertige Kameras zu entwickeln, um das Potenzial von zum Beispiel einem neuen Sigma Objektiv wie dem 300 bis 600 Blende 4 voll auszuschöpfen. Ist ja auch ein Objektiv, wo ich gesagt habe, das ist ziemlich heiß, vor allen Dingen für den Preis im Vergleich zum Markt, ist das der Hammer. Wenn das optisch was taugt, holler die Waldfee.
Ja und es steht hier eben geschrieben, dass Sigma eben bislang zwar innovative Nischenkameras gebaut hat und Objektive gebaut hat und die Aussage, dass man jetzt eben auch das Bestreben hat, ernsthafte, hochwertige Kameras zu bauen, lässt mich natürlich schmunzeln. Also sieht man bei Sigma intern die Kameras, die sie halt da in letzter Zeit so vorgestellt haben, wie die Quattro oder die FPL oder jetzt eben die BF, sieht man die jetzt nicht als ernsthaft oder als hochwertig oder als professionell an? Mag aber auch dem Interview oder der Übersetzung geschuldet sein. Ich bin da nicht ganz sicher. Es gibt keine weiteren Aussagen. Es gibt kein Erscheinungsdatum. Es gibt keine Preise oder nichts. Es ist einfach nur die Aussage im Raum. Okay, wir haben jetzt hier richtig, richtig geiles Glas gebaut. Und da wollen wir auch eine richtig, richtig geile Kamera dazu bringen. Und zwar was Professionelles, Hochwertiges. Fand ich spannend. Sie haben außerdem gesagt, der Fovion-Sensor, da arbeitet man weiter dran. Also da wird weiter dran geforscht und entwickelt. Und man hat aber offensichtlich da weiterhin technische Probleme damit, wahrscheinlich um bestimmte Qualitätsstandards zu erreichen und auch Produktionen von den Kosten her so im Zaum zu halten, dass sich das rechnet. Aber ich fand es spannend zu hören, dass da weiter dran gearbeitet wird.
ChrisAlso diese gesamte Meldung, muss ich ehrlich sagen, halte ich für ein bisschen, das ist so ein Medienprodukt. Also der Grund ist, ich habe dieses Interview mir angeschaut. Das war im PeterPixel Podcast und ich wusste, dass das kommt und ich gucke den oder höre den eigentlich nicht, den Podcast, aber dann kam das raus. Ich habe das YouTube-Video angeguckt und bin dann so lang vorgescrollt, bis es irgendwann dieses Interview kam und das geht dann so 10 Minuten, Viertelstunde vielleicht und da sitzt dann Chris Nichols, Peter Pixel in so einem Konferenzraum mit so Sofas drin, gegenüber von diesem Chef von Sigma und es ist ein, Ja, also es ist ein Gespräch und das Gespräch ist, ähm, untertitelt, glaube ich, oder ich weiß es gar nicht mehr genau, oder simultan übersetzt oder so, also der, nee, warte mal, der spricht Englisch. Ah, vergiss das, der hat Englisch gesprochen, der Chef. Und zwar gebrochen Englisch also schon gut, aber halt schon mit dem, was man so erwartet von einem, der nicht jeden Tag Englisch spricht und, da sagt er zum Thema ernsthafte Kameras also hat das nicht von sich aus gesagt, sondern Chris Nichols hat ihn so ein bisschen gekitzelt das müssen wir wissen, dass Chris Nichols.
Ich sag mal halt mit großen schwarzen Kameras mit vielen Knöpfen gerne rumrennt Also der ist eher so ein bisschen auf der Tech-Seite. Nicht, dass er schlecht fotografieren würde, ganz im Gegenteil. Der macht geile Fotos, der Mann. Aber allein Peter Pixel und vorher DP Review, der hatte halt irgendwo ...
BorisSchon einen zur Technik auch.
ChrisDieses Technikgen hat der natürlich, muss man auch haben, wenn man mit diesen Kameras gut fotografieren möchte. Und diese BF, diese Sigma BF ist für ihn so ... Ja, also er hat da seine Schwierigkeiten damit. Das merkst du in seinen Beschreibungen.
BorisZu minimalistisch.
ChrisDie ist ihm zu minimalistisch und das ist, du kommst zwar an viele Sachen rein, aber manche Sachen gibt es halt nicht. Und das, ja, also er hätte gerne noch mehr Knöpfe und er hätte gerne noch irgendwie ein Klappdisplay und was weiß ich alles. Also er hätte gerne das, was seine anderen Kameras können. Und das ist ja nicht das Konzept von dieser Kamera.
BorisDas ist dann halt eine andere Kamera, ja.
ChrisUnd deshalb hat er den natürlich auch so ein bisschen gekitzelt. So, na, wie ist denn das? dass du, ihr habt jetzt dieses tolle, lange, große Objektiv und wollt ja dann nicht auch mal eine Kamera machen, die dann so eher diese Zielgruppe anspricht. Und also ich hab's jetzt nicht nochmal extra jetzt vor dieser Sendung mehr angeguckt, aber in meiner Erinnerung war das eher so, also stell dir vor, du sitzt da und er hat da auch gesagt, er ist ja totaler Fan von Festbrennweiten und von diesen seltsamen Dingen. Also BF ist ja jetzt in Anführungszeichen eine seltsame Kamera erstmal, die ist ja anders. Also von Sachen, die nicht dem Mainstream hinterher rennen. Also der Typ ist so drauf, dass der lieber so quirky, komische Dinge macht, die dann ihre Nischenzielgruppe kriegen, als dass er versucht, den Großen hinterher zu rennen. Und Chris Nichols hat ihn so mehrmals gekitzelt und so angeschubst, also im übertragenen Sinne mit dem Stöckchen gehören. Wie ist denn das? Kommt das mal eine gute große Kamera? Wird das auch mal bedient? Und was sagt er dann? Natürlich sagt er, ja, also das könnte schon sein.
BorisVerstehe.
ChrisDas hat sich aber mehr so angefühlt nach das, Da habe ich jetzt eigentlich keinen Bock drauf, dir da zu antworten, so ungefähr.
BorisJa, also eine professionelle Exit-Strategie in so einem Gespräch.
ChrisAlso gefühlt, gefühlt. Vielleicht habe ich das auch völlig falsch gewertet, aber vom Gefühl her war das eher so ein, ja, damit du Ruhe gibst, sage ich jetzt mal was. Das war so mein Gefühl bei der Sache und das wird natürlich jetzt um mehrere Ecken rum transportiert. Und dann wollen die Leute natürlich auch, dass es für die dicken Kanons und Nikons halt irgendeine Konkurrenz gibt, irgendwann mal aus der Ecke. Weil Sigma ist ja jetzt bei den Objektiven gut und nicht so teuer im Vergleich zu den Originalobjektiven. Und dann ist natürlich, ich sag mal, wahrscheinlich die Hoffnung, die manche hegen, dass halt dann eine supergeile 1000-Knöpfe-Kamera kommt, die dann halt auch vom Preisniveau irgendwo auf Sigma-Objektiv-Niveau liegt und, also da wird dann quasi das, also ich bin immer noch ganz fleißig am Interpretieren hier, aber dann wird das Wunschdenken zum, Artikelschreiber plötzlich. Da hast du dann quasi so ein Stück Info und dann legst du da alle deine Hoffnungen rein und projizierst alles drauf, was du möchtest und machst dann so eine Meldung draus. Ich glaube, die ist überzogen, die Meldung. Ich glaube nicht, dass Siegmann eine große Camera-Bro-Kamera machen wird. Ich glaube nicht, dass das passiert.
BorisOder mein Eindruck ist genau andersrum nach dem, was ich höre und er sagt, selbstverständlich arbeiten wir weiter, interpretiere ich jetzt mal dazwischen, weiter an professionellen hochwertigen Kameras. Denn das, was sie da haben, also auch die BF oder sowas ist ja nach allem, was ich bisher gesehen habe sehr wohl sehr hochwertig und ich glaube, dass du da sehr wohl auch sehr professionell mit fotografieren kannst nur jetzt vielleicht nicht alle Kategorien, das ist halt keine Allrounder das ist halt etwas Spezielles so wie die FPL auch also ja, und wir alle hoffen doch, dass da der Fovion Sensor nochmal wirklich, den CMOS Sensor zeigt, wo der Hammer hängt. Das ist doch wie ein Film, mehrere Schichten und so.
ChrisJa, ja, theoretisch ja, aber das ist halt wirklich technisch aufwendig. Und Fovion, also dazu hat er tatsächlich auch wieder in meiner Erinnerung gesagt, ja, wir haben jetzt seit zehn Jahren an dem Vollformat gearbeitet und haben technische Probleme mitgehabt und sind einfach noch nicht so weit. Das wird also noch dauern. Er hat nicht gesagt, wir hören damit auf, aber wenn da mal zehn Jahre Forschung in so ein Ding reinentwickelt hast. Du weißt ja auch nicht, mit wie viel Vollgas die da dran arbeiten.
BorisDas weißt du nicht. Das Letzte, was ich davon gehört hatte, ist ja auch schon ein paar Jahre her. Und da kämpfen sie halt mit der Lichtempfindlichkeit. Das rauscht halt zu stark und so.
ChrisDie Technik ist halt wirklich... Das Licht beim Film geht durch mehrere Schichten durch. Kommt oben an, dann wird was weggefiltert, dann kommt die erste Schicht und die nimmt sich dann die Blautöne und dann kommt das nächste und holt sich die grünen, also ungefähr. Also es wird halt entsprechend aufgesplittet, das Licht. Und da ist es ähnlich beim Fovion. Du hast halt das Licht auf einem normalen Bayer-Aray, hast du halt nebeneinander rote, grüne und blaue Pixel, die rotes, grünes, blaues Licht sehen über Filter. Und bei Foveon hast du halt das gleiche, aber gesteckt aufeinander. Das heißt, das Licht muss wie beim Film durch die einzelnen Pixel-Layer durch und dann das Pixel drunter belichten. Und dann muss es aber nochmal durch und das nächste Pixel unten belichten. Also die Farben sind hintereinander gesteckt. Und damit heißt das aber natürlich auch, dass beim, und das ist sicher dicker als die Schichten auf dem Film. Und damit hast du ganz sicher irgendwo bei der letzten Schicht nicht mehr viel Licht, was ankommt.
BorisDas heißt, du musst die Schicht.
ChrisDie tiefer drin sitzt, musst du mehr verstärken. Das heißt, du musst theoretisch, Weiß nicht, wie es passiert, aber du hast im Prinzip drei Farbschichten, die unterschiedliche ISOs fahren müssen.
BorisWahrscheinlich ist das so.
ChrisOb das jetzt über Hardware verstärkt wird oder per Software, das ist wahrscheinlich eine Kombi aus allem. Aber letztendlich hast du eine, ja, hast du halt mindestens mal ein bis anderthalb Layer da drin, die mehr rauschen als das erste Layer.
BorisUnd sie hatten ja schon Kameras, wo das drin war. Und ein Arbeitskollege von mir hatte so eine. Ich habe jetzt nicht recherchiert, wie die heißt und wie viel Megapixel die hatte, aber viele Pixel waren es dann auch nicht. Also im Vergleich zu heute. Aber es war eben damals wirklich deutlich zu sehen, dass die Farbauflösung höher ist, als bei den anderen, wo halt die Farben ja interpoliert werden.
ChrisDas ist wirklich deutlich zu sehen, weil ich habe nämlich einen anderen Vergleich im Hinterkopf. Ich habe einen anderen Vergleich im Hinterkopf von einer dieser Testseiten, die sich das mal angeguckt und mit dem Bayer Array verglichen haben. Also der Vorteil von Foveon ist, jedes Pixel ist vollfarbig und beim Bear Array hast du immer so Vierergruppen oder je nachdem wie es auf, aber sagen wir mal klassischerweise Vierergruppen mit zwei grünen, einem roten und einem blauen Pixel und, die müssen dann in einem Prozess dieses De-Mosaiking quasi zusammengerechnet interpoliert werden und dann verlierst du ein bisschen Schärfe und dann gibt es hinterher je nach Kamera nochmal dieses Anti-Aliasing, Layer oder Filter, was dann das Bild wieder nachschärft. Nicht umgekehrt. Zuerst wird NTL gemacht und dann muss es digital nachgeschärft werden. Und das ist also da ist gefühlt sicher ein Unterschied, aber dann erinnere ich mich auch an diesen Test, wo du das mit dem Mikroskop und mit dem Einzelpixel Betrachtung und Gruppenbetrachtung im Detail angeguckt haben und der Unterschied war nicht wirklich groß, also nicht dramatisch.
BorisAlso ich fand es damals...
ChrisHast du was anderes gesehen?
BorisJa, ich habe es nicht... Also du kannst schlecht das gleiche, wirklich das exakt gleiche Foto machen. Ich erinnere mich nur daran, dass wir mal so einen groben Vergleich auf einem Ausflug gemacht haben. Und da haben wir beide mal Fotos gemacht. Ich mit meiner Canon 350D damals. Und er mit seiner, was auch immer es war, von Sigma. Und das sah schon sehr, sehr gut aus. Also so Farbauflösung, überhaupt Detailauflösung. Und das war einfach sehr schön. Wie viel Anteil da jetzt das Objektiv hat, wie viel davon der Sensor hat, keine Ahnung. Der Fakt ist halt nur, heutzutage hast du halt so scheiße viele Pixel auf den Sensoren und ohnehin kein Anti-Aliasing-Filter mehr davor, weil es einfach so hochauflösend ist, dass dieser Vorteil, also wie theoretisch oder praktisch er auch sein mag, sowieso dahin ist, vermute ich mal. Also wahrscheinlich ist es auch nicht mehr so richtig zielführend. Es wäre mehr so ein Ding.
ChrisTja. Nun gut. Jetzt kommt was, da weiß ich noch nicht genau, wie ich es einordnen soll, aber ich glaube, du wirst gleich sofort Geld ausgeben wollen.
BorisIst das so?
ChrisDas ist so.
BorisIch sollte hier nicht reichen.
ChrisHier gibt es ein Phone Case.
BorisOkay.
ChrisDas aussieht wie eine Retro-Kamera.
BorisAlso ein Gehäuse für ein Smartphone.
ChrisEin Gehäuse für ein Smartphone. Wenn du dir das anschaust, dann siehst du, das sieht aus wie so eine Retro-Kamera, oben Metall, unten so Belederung quasi.
BorisJa, schick.
ChrisUnd dann hast du um dieses Kamera-Array mit den drei Kameras, das ist jetzt hier speziell für 16 Pro und 16 Pro Max oder so, glaube ich, hast du dann noch so einen Halter, da kannst du dann auch noch irgendwelche Linsen und Filter drauf machen und so weiter und das Ganze hat dann Hardware-Knöpfe und Hardware-Drehrädchen und sieht aus wie eine Retro-Kamera.
BorisUnd wahrscheinlich dann eine eigene App, damit dann die Knöpfe und Regler funktionieren.
ChrisDas Ding ist noch nicht auf dem Markt. Das hat oben sogar noch so einen Cold-Shoe. Und wenn man es umdreht, ist es also natürlich nur ein Phone-Case. Das ist jetzt relativ dünn, weil das ist halt so dick wie das Phone. Und, besteht aus mehreren Teilen. Und zwar einmal, wenn du hier diesen Griffteil hier anschaust, oben da wo die Knöpfe sind, den kannst du abnehmen, da gibt es wohl der ist nochmal separat quasi, und ja, Da ist so dieser Handgriff, das ist auch nochmal ein separates Teil, was man irgendwie draufsteckt oder so. Also ohne Handgriff geht es auch. Und dann hast du halt oben zwei Drehrädchen, wie gesagt, diesen Cold-Shoe, den ich nicht weiß, wofür man ihn benutzen möchte, und einen roten Auslöserknopf. Also das macht ganz sicher, ganz klar einen auf Leica hier. Und ja, dieses Ding, hat dann natürlich eine Verbindung zum Phone, nämlich eine Bluetooth-Verbindung. Und im Phone ist dann eine eigene App von dieser Firma und die hört dann auf diese Bluetooth-Verbindung. Ja. Was meinst du?
BorisVoll schick. Also genau mein Farbschema.
ChrisDas ist doch genau dein Beuteschema, oder?
BorisGenau mein Farbschema. und ich sage dir jetzt, warum ich es nicht kaufen würde, weil mein Smartphone ist halt mein Smartphone. Das muss ständig in die Hosentasche gesteckt werden oder im Auto auf die Ladeschale gelegt werden. Und wenn da so ein pompöses Gehäuse drum ist, dann noch mit so einem Griff an der Seite, womit man es dann gut halten kann.
ChrisDen kannst du ja wegmachen, den Griff.
BorisJa, aber dauernd ran und ab. Und wenn ich es dann gar nicht habe, also wozu dann?
ChrisNein, also guck dir dieses schön gerenderten Videos an.
BorisJa, herrlich. Ich sag nicht, dass es hässlich ist.
ChrisD-Filter drauf machen und Objektiv dran flanschen.
BorisJa, das ist praktisch. Voll praktisch.
ChrisModular.
BorisNur wie gesagt, mein Smartphone ist halt nicht die, also nicht die Kamera. Und insofern würde mich das eher stören, wenn da, ich hab ja auch tatsächlich das, ich hab ja mein Smartphone immer ohne Case.
ChrisIch dachte, ich könnte jetzt ein Geld ausgeben bringen. Ich dachte echt, ich könnte.
BorisIch hab ja kein Case drumrum. Also warum dann dieses? Nee, tatsächlich nicht.
ChrisJa, weil es so aussieht. Naja, also was muss man dazu sagen?
BorisAußer vielleicht, ich würde mir zeitnah ein neues iPhone kaufen, so dass ich ein iPhone nur als Kamera, nee, so dicker bin ich dann auch nicht. Also ein Smartphone nur als Kamera, das ist dann doch ein bisschen teuer.
ChrisDas Ding ist noch nicht auf dem Markt. Das ist ein Presale im Moment.
BorisIst das ein Kickstarter oder ist das so richtig?
ChrisNee, das ist bei Fotogier, also wie Fotogier, aber mit einem R noch dazwischen. Habe ich noch nie was gehört von denen. Es ist ein Pre-Sale, angeblich soll es wohl jetzt dann nächste Woche, am 18. März soll es dann rauskommen. Das kommt auch irgendwo aus dem Ausland, ich vermute aus China, ich weiß es nicht. Da steht also noch was von Versand und Zoll und so weiter. Irgendwo. Und naja, es versucht halt so diese Vintage-Ästhetik hinzukriegen und sieht auf den Bildern ja auch wirklich schick aus, muss man ja sagen. Wenn du das magst, so von der Kamera her, dann dockt das schon auch an irgendwo. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die meisten dieser Bilder tatsächlich Render sind. Also ich habe keine Ahnung, wie gut das dann wirklich ist. Von der Qualität her und von allem.
BorisHeutzutage wahrscheinlich nicht.
ChrisGuck mal dieses Bild an. Das ist ein Render. 100% ist das gerendert.
BorisIn meiner kleinen Auflösung hier kann ich das nicht sehen. Ich bin froh, dass ich weiß, wo der Monitor steht. Mein Gott.
ChrisIch sollte mal die richtige Seite hier sharen, dann kann man es nämlich auch sehen. Das ist die Verkaufsseite.
BorisDas sind typische Mockup-Grafiken.
ChrisDa steht dann auch 199 Dollar. Also gibt es dann quasi 200 Dollar für das Case aus.
BorisGeht ja noch.
ChrisManche Leute geben gerade mal so viel für ihr Telefon aus.
BorisJa, aber nicht für ein iPhone.
ChrisNein, natürlich nicht. Ein 16 pro kostet mehr. Du siehst schon, da ist also...
BorisDu hast ein Gehäuse, da ist Silber mit dabei, da ist Leder mit dabei.
ChrisDa ist kein Silber dabei. Das sind Knöpfe.
BorisDas ist Alu und so weiter.
ChrisAber...
BorisJa, natürlich.
ChrisDas Leder ist aber kein Leder.
BorisDas wird Kunststoff sein, nehme ich mal an.
ChrisGenau, dann kannst du den Knopf hier oben, also diese Knopfleiste noch drauf machen, die dann natürlich geladen sein muss, also Strom braucht, die gut das nachher aussieht oder sich anfühlt. Also das hier ist ganz sicher alles gerendert, was wir da sehen. Das weiß ich nicht und die Leute werfen natürlich jetzt mal richtig fleißig Geld rein und wie gesagt, dann hast du deren App mit der du dann auf die Knöpfe auch noch Sachen legen kannst. Also du hast einen Shutterknopf, ein Dial, also was zum Drehen. Das ist oben an dem Shutter, ist so ein kleines Rädchen. Da kannst du zum Beispiel Zoom drauflegen und hast noch diese zwei Drehknöpfe, auf die du dann Belichtung, Filter und so Zeug machen kannst. Also du kannst da schon Sachen mit tun.
BorisVoll praktisch.
ChrisDas ist wahrscheinlich praktisch, aber du kennst meine... Du kennst meine Einstellung zum Thema Bedienoberflächen für andere Geräte, also so, ich sag jetzt mal Lightroom Fernsteuerung und so weiter. Ich bin da kein Fan davon, weil hier muss ich ja nochmal irgendwas rumschleppen und ich muss ja nochmal irgendein Gerät laden. Und stell dir vor, das ist irgendwie, ich meine, wenn die dann mal irgendwann das Produkt nicht mehr machen oder upgraden oder sonst was und dann hast du diese alte App drauf und die wird nicht mehr weiterentwickelt und dann kriegst du eine neue iOS-Version und dann tut die nicht mehr und dann hast du, einen Sprichfassierer quasi. Dann hast du nur noch ein Gehäuse, was irgendwie retro aussieht, aber die Funktionalität ist dann plötzlich weg. Weil ohne die App wird das Ding nichts tun wahrscheinlich.
BorisNee, wahrscheinlich nicht. Das ist ja das Problem bei den Apple-Produkten, dass man da sehr abgekapselt ist, was die Schnittstelle der Bedienung von den Standard-App angeht. Da müssten dann schon andere Hersteller mit ihren Apps das entsprechend aufmachen. Und andere Kamerahersteller haben natürlich jetzt auch keinen Bock, sich an diverse Protokolle von diversen Zugehörtern zu programmieren. Also es gibt da irgendwie so keinen richtigen Standard. Ist ein bisschen schade.
ChrisUnd ein Flash Sale, du kannst nämlich auch noch das 135mm Portrait Objektiv, für 89 Dollar dazukaufen. Jetzt wird es spannend.
BorisOder? Jetzt wird es spannend. Ich meine, gibt es das auch noch mit einem Fünffachkonverter?
ChrisDa hätte ich jetzt echt Angst, dass mir das abbricht oder so. Oder ist das ein Handgriff für die Kamera? Das kannst du als Tischstativ nehmen. Ja.
BorisIch finde, das sieht sehr, sehr schick aus. Ich denke, dass es durchaus Spaß machen kann, damit zu fotografieren. Lohnt sich aber wirklich nur, wenn du hauptsächlich das Ding zum Fotomachen benutzt, also das Smartphone zum Fotomachen. Ansonsten, glaube ich, ist es ständig im Weg.
ChrisMein Tipp, erst mal warten, bis das Ding auf dem Markt ist. Warten, bis es Tests und Videos davon gibt, dass man es auch mal wirklich sieht und nicht nur in gerenderter Form. und spätestens dann wird sich das wahrscheinlich klären, ob das überhaupt was taugt. Das sind 200 Schlappen, das ist richtig. Kohle.
Boris200 hier, 200 da sind schon 400. Das läppert sich.
ChrisDas ist Geld.
BorisJa, ist es.
ChrisUnd das für ein Ding, von dem du noch nicht mal weißt, ob es was taugt. Also da würde ich jetzt lieber warten. Die werden schon genügend davon herstellen, dass man das auch noch, nachdem es rausgekommen ist, noch kaufen kann.
BorisVon Leica gibt es auch eine sehr schicke Halterung. Und da hast du die Leica-App und hast ein minimalistisches Design. Kostet auch so um diese Größenordnung.
ChrisUnd du hast aber eine Leica-App und wenn das, ich sag mal, Leica hat, glaube ich, mehr Ruf zu verlieren als die Firma Photorgia.
BorisVielleicht wird es länger gepflegt, ja. Aber bei Photorgia... Davon gehe ich ganz schwer aus. Bei Photorgia hast du auch einen roten Punkt oben am Auslöser. Also, warum nicht? Aber wie gesagt, für mich nicht. Für mich nicht.
ChrisOkay. Ähm. Nimm dir einen Keks.
BorisAber sollte irgendjemand doch noch mal eine Möglichkeit haben, eine Kamera in so ein schickes Kupfer- oder Messing-Design? Na gut, anderes Thema.
ChrisJa, einen Keks?
BorisIch habe leider keine Kekse hier.
ChrisWir auch nicht, aber Kekse gibt es jetzt hier, nämlich für Keks.
BorisHatten wir doch neulich erst. Belichtungsmesser.
ChrisKeks, Belichtungsmesser. Keks finde ich so schön. Ja, Kicks-Belichtungsmesser, M-Meter, das sind die, die so kleine Zusatzbelichtungsmesser machen und das aber so im, ja eher so im industriellen Maßstab. Das ist also eher so, also die machen glaube ich andere Stückzahlen als die, die das hier mal angefangen haben mit kleiner Produktion und so. Ja und die bringen jetzt auch einen Mieter raus für ältere Leica M-Kameras.
BorisFür Leica?
ChrisDie M's und zwar die M1, M2, M3, M4, M4, M4, M4, P, M A und M D und M D 2. Für die gibt es einen externen Meter. So sieht der aus. Das ist ein Belichtungsmesser, den du oben drauf schraubst, der dann so Skalen hat und vorne ein Fenster mit, wie sagt man, mit so Linsen drin quasi. Und der ist gekoppelt mit der Einstellung für die Belichtungszeit, mit dem Rädchen für die Belichtungszeit.
BorisAch, der ist gekoppelt.
ChrisOkay. Und jetzt drehst du an dem Rädchen für die Belichtungszeit und stellst damit in den Belichtungsmesser quasi ein, dann weiß der Belichtungsmesser, welche Zeit du eingestellt hast und kann dir dann darüber irgendwie sagen, wie die Belichtung werden wird. Also im Prinzip ist das eine externe Belichtungswaage mit unterschiedlichen Funktionalitäten und so weiter und das will jetzt Keks mit dem ähnlichen Formfaktor jetzt digitalisieren oder hat das jetzt digitalisiert. Das Ding hat ein Display und ein USB-C-Port zum Laden und ein OLED obendrauf und du kannst dann quasi genau die gleiche Koppelung haben mit dem Shutter-Speed-Belichtungszeiteinsteller. Wort, ich habe gerade Wortfindungsstufen mit dem Belichtungszeit-Rädchen und du hast dann entsprechend hier deine, Deine Ausgabe, was.
BorisDas sieht schon auch ein bisschen wild aus auf so einer Leica-Kamera, muss ich ja mal sagen.
ChrisAlso der andere sieht auch nicht viel anders aus.
BorisNein, natürlich nicht.
ChrisAnaloge Rädchen hat und der hier hat halt ein Display. Also das ist eine Art, deine Leica ein bisschen zu digitalisieren. Ja, ich werde meine analogen Kameras nicht mit digitalen Belichtungsmessern ausstatten. Nicht, weil ich das nicht irgendwie cool fände, sondern weil ich, ja, weil ich dann halt eine Sony 16 anwende und dann stimmt die Belichtung schon ungefähr. Auch das hier, übrigens in drei Farben ist das erhältlich. Ich glaube, was war da? Silber, na, wo war das Bild? Entschuldigung, ich muss scrollen. Silber, schwarz und schwarz. Nochmal schwarz, keine Ahnung. Ich glaube, einmal glänzend, einmal matt. Ja, das Ganze jetzt vorbestellbar. Wir sind immer noch nicht beim fertigen Produkt. Also vorbestellbar für 120 Dollar. Und das soll im Mai dann geschickt werden. Also auch hier, Vorsicht, bitte machen Sie mal langsam, weil man weiß nicht, das hat noch keiner in der Hand gehabt. Es gibt einen Early Bird Discount natürlich, damit du auf jeden Fall bestellst und das sind dann 100 Dollar. Und auch das ist Kein Kickstarter oder sowas, das ist ein Pre-Order, also eine Vorbescheidung.
BorisGanz traditionell.
ChrisGanz traditionell und ja, dann...
BorisJetzt habe ich natürlich ein Problem, ich habe ja keine Leica. Also was soll ich da mit so einem Belichtungsmesser?
ChrisNaja, aber du weißt ja, wir sind ja traditionell der Podcast für alles rund um Leica.
BorisUnd wenn ich eine Leica hätte, hätte ich eine digitale Leica.
ChrisJa, und dann wunderst du dich noch, dass dir gerade deine Fotografie keinen Spaß macht. Du musst jetzt mal ein bisschen analoger werden.
BorisMeinst du, weil ich keine Leica habe? Weil du keine Leica hast.
ChrisJa.
BorisHat jemand eine Leica günstig abzugeben?
ChrisProduction shown is a prototype. Production model may vary slightly. Also da steht sogar noch, das sieht nachher anders aus wahrscheinlich. Macht euch da mal bitte keine Hoffnung, dass das so hübsch ist.
BorisJa, etwas in der Art wird halt kommen.
ChrisJa, na gut, das wird schon so ähnlich.
BorisJa, das ist nicht dein erstes Produkt. Die haben ja schon mal.
ChrisUnd dann zeigt man ja auch noch Fotos, die man mit diesem Belichtungsmesser gemacht hat. Ja, Leute, auch da würde ich jetzt einfach mal abwarten, bis das Produkt auf dem Markt ist.
BorisDas Spannende ist ja, dass ich schon zu Zeiten analoge Fotos gemacht habe, vor allen Dingen auf Schwarz-Weiß-Filmen, bevor ich überhaupt wusste, was eine Belichtung ist.
ChrisJa, ich auch.
BorisDa hat man mir gesagt, da stellst du hier auf die 60 und wenn das hell ist, stellst du das auf die 125 und dann passt das schon. Und dann habe ich halt Dinge gemacht und den Rest hat das Labor gezaubert. Ich sage nur, du zeigst gerade eine Holger in die Kamera.
ChrisDie hat zwar hier unten einen, Blenden, Verschiebhebel, wo du glaube ich zwischen zwei, nee, hier oben war der Blendenhebel, hier oben war der. Und es gibt halt tatsächlich eine Menge Heulgas, bei denen hat der überhaupt keine Wirkung. Das ist ein Placebo.
BorisMan fühlt sich gut, genau.
ChrisJa.
BorisJa, schön. Nö, ist doch in Ordnung. Also Belichtungsmesser, wenn es hilft, die Belichtung irgendwie gerade zu ziehen, warum denn nicht? Es gäbe da andere Möglichkeiten, aber es ist auch wieder so ein Ding, was vielleicht einfach mal Spaß macht, wenn man keinen Spaß mehr hat. Wer weiß.
ChrisGenau, du hast ja keinen Spaß mehr im Fotografieren.
BorisJa, ganz so drastisch würde ich es jetzt auch nicht ausdrücken, aber das ist, ja, hört letzte Folge nochmal nach, das rekapituliere ich jetzt hier nicht alles nochmal. Aber ich möchte an dieser Stelle mal einen Teil 2 Blog machen von mir selbst als Projekt und mich nochmal ganz herzlich bedanken für das Feedback, was schon gekommen ist zu diesem Thema. Lustverlust könnte man es vielleicht auch benennen. Ja, wie gesagt, es kam ganz schönes Feedback dazu. Es gab verschiedene Ansätze, wie ihr das gehandhabt, habt, als ihr in diese Situation gerutscht seid. Und allein die Tatsache mal zu lesen, dass es anderen von euch da eben auch so ergeht oder ergangen ist, tut gut. Also das ist so ein bisschen auch, was ich erhofft habe, so ein bisschen in den Dialog mit euch zu kommen. Hört nicht auf, also nutzt gerne happyshooting.de slash high oder wenn ihr auch sagt, das soll hier nicht in die Sendung kommen, ihr könnt es auch bei high dazuschreiben, bitte nicht in die Sendung, bleibt das hier unter uns. Ihr könnt mich aber auch direkt erreichen, entweder auf info.atapyshooting.de oder boris.atapyshooting.de. Da kriegt ihr mich dann direkt. Kein Problem. Dann schreibt er zu, dass das unter uns bleiben soll. Dann ist das auch so. Ist ja auch ein sehr privates Thema sowas.
Und die Tipps, die bisher so gekommen sind, hier mal anonymisiert, einen Auszug davon, die sind tatsächlich sehr, sehr unterschiedlich. Also da kam zum Beispiel durchaus die Aussage, das deckt sich Chris mit dem, was du auch gesagt hast, das ist völlig okay, wenn man auch mal sich eine Auszeit nimmt. Und das haben andere bestätigt und haben gesagt, also einfach mal was komplett anderes machen und das eine Thema einfach mal liegen lassen. Das ist nicht schlimm sich einfach mal gedanklich mit anderen Dingen zu beschäftigen, bei euch die das geschrieben haben kam dann der Wunsch danach dieses Projekt der Fotografie oder eben ein anderes Hobbyprojekt was ihr beschrieben habt wieder aufzunehmen von ganz alleine zurück weil irgendwann die Sehnsucht danach einfach groß genug ist also das ist toll ein anderer Tipp den fand ich natürlich.
Auch mutig war einfach dem Gas nachzugeben und das problem einfach mit großen scheinen zu bewerfen also egal welche hobbys man hat einfach mal zu schauen was habe ich denn bisher noch nicht damit und wie, Eine High-End-Fernbedienung oder ein High-End-Instrument anzuschaffen oder eben sich eine High-End-Kamera anzuschaffen oder ein High-End-Objektiv anzuschaffen. Irgendwas, was richtig scheiße teuer ist, sich damit einfach quasi selbst zu belohnen für sein Schaffen und dann vielleicht sich psychisch auch selbst damit zu überlisten, weil erstens hat man teures Spielzeug, wenn man anfällig für Gas ist, dann hat man halt was Eigenes, Teures. Und zum anderen natürlich auch dieser kleine Psychotrick, wenn ich jetzt hier schon was Feines, Edles, Teures habe, dann will das ja auch benutzt werden, sonst staubt das ja voll, das geht ja nicht. Also kann funktionieren, zumindest bei einer Person von euch hat das funktioniert, fand ich sehr, sehr spannend.
Dann habe ich haufenweise YouTube-Links bekommen von verschiedenen Leuten, von einem sehr, sehr viel. Also auch dafür vielen Dank, dass YouTube scheint voll von Leuten zu sein, die genau dieses Thema haben und entweder drin stecken oder es geschafft haben, da rauszukommen und eben ihre Tipps geben. Ich werde mir überlegen müssen, wie viele Videos ich mir davon angucke und ob überhaupt, weil ich finde es zwar schön zu wissen, dass andere das Problem haben, aber ich habe jetzt ein bisschen Angst, wenn ich jetzt haufenweise Videos mir angucke von Leuten mit Problemen, macht es meins jetzt nicht unbedingt besser. Also da ist eine kuratierte Liste dann irgendwie wertvoller.
Und der Gedanke, mich selbst als Projekt zu nehmen, der kam ja auch, auch auf dem Workshop sprachen wir kurz darüber. Der Gedanke ist gar nicht so doof. Ich bin noch unklar, ob ich das umsetzen werde, also ob ich mich für mich selbst zum Projekt mache. Kann ja ein privates Projekt sein. Das weiß ich aber noch nicht. Vielleicht lasse ich das auch, wenn ich den Eindruck habe, dass mich das eher zusätzlich stresst, dann lasse ich das. Selbst wenn ich hätte noch keine konkrete Idee zur Umsetzung, ähm, Habe mir aber gedacht, so eine Auszeit ist natürlich privat durchaus denkbar, weil an Fotoaufträgen habe ich ja weiterhin durchaus Bock, aber ich habe kaum welche. Also das sind einfach jetzt die Nachwählen von Covid, die ja gerade voll reinschlagen bei sparenden Auftraggebern und von mir auch mangelndes Marketing natürlich. Aber eine Auszeit privat ist da durchaus denkbar. Einfach akzeptieren, dass ich den Kram einfach mal zu Hause liegen lasse und einfach mal so wegfahre. Warum nicht? Und der Gedanke mehr Aufwand zu betreiben das war so ein Gedanke, den ich hatte um mich bewusster und intensiver mit diesem Thema zu befassen, das passt sehr gut zu dem Workshop den wir jetzt am vergangenen Wochenende hatten also aufmerksamer zu fotografieren und auch achtsamer zu fotografieren, das könnte bei mir tatsächlich gut klappen indem ich sage, okay.
Ich kommitte mich einfach und fotografiere wieder mehr mit dem Stativ und mehr mit Filtern zum Beispiel, was mir eigentlich immer sehr viel Spaß gemacht hat, aber ich mir selten die Zeit dafür genommen habe. Also einfach zu sagen, ich nehme mir jetzt diese Zeit, das ist jetzt so. Und dann komme ich vielleicht eben nur mit fünf Bildern nach Hause, die halt aber sehr viel Zeit gekostet haben, aber die mir dann vielleicht dadurch auch einen höheren Wert haben auf der einen Seite und auf der anderen Seite weniger Arbeit verursachen. Das könnte mir durchaus Spaß machen, könnte ich mir vorstellen und natürlich das Gas-Thema ist ja quasi in Gange, denn ich suche ja ein langes Tele-Zoom und das wird ja auch nicht ganz günstig werden, was auch immer da die endgültige Entscheidung sein wird, ist aber quasi auch die Gas-Lösung, die mir neue Motive und neue Perspektiven ermöglichen wird. Da freue ich mich tatsächlich schon ein bisschen drauf. Und eine Sache, die tatsächlich schon passiert ist, die muss ich aber noch mal genauer in mir selbst ergründen, denn als der Workshop Sehwerkstatt anstand, habe ich ja meine Kameratasche gepackt. Und da ich die Kamera ja mitnehmen wollte, zu einem Fotoworkshop ist das irgendwie schon ein Stück weit sinnvoll, die Kamera dabei zu haben.
ChrisDas ist relativ, ich habe eine Story dazu.
BorisOkay, mach mal. Habe ich das lange Tele abgeschraubt. Ich habe ja noch das 150-600, was ich ausgeliehen habe, dran gehabt. Und das ist ein EF-Bajonett. Hängt also über den Adapter an meiner Kamera. Und dann habe ich das Objektiv abgemacht oder wollte es abmachen und habe gesehen, ach ja, da ist ja ein Adapter dran. Hm, habe ich mir gedacht. Lass doch den Adapter dran und mach mal wieder ein altes EF-Objektiv dran. Ich habe den ganzen Kram ja noch. Und dann habe ich gesagt, gut, ich gehe das Wochenende nur mit 50 mm los. Und dann habe ich mein altes 50 1.8 draufgeschnallt. Das alte Mark I, das mit Metall-Bajonett. Das uralte 50 mm 1.8 über den Adapter an der R6. Und die habe ich dann auf dem Workshop ausgepackt, als die Teilnehmenden ein bisschen unterwegs waren, Fotos zu machen und habe ein paar Bilder gemacht. Und schon beim Blick durch den Sucher habe ich eine neue Liebe für diese 50.1.8 entwickelt. Das ist faszinierend. Das Ding hat einfach irgendwie einen Charakter. Das hat so ein cremiges Bild, vor allen Dingen, wenn du ein bisschen Gegenlicht oder sowas mit reinnimmst. Das ist faszinierend, was dieses Objektiv mit mir gemacht hat. Also es hat tatsächlich Spaß gemacht, damit ein paar Fotos zu machen. Das war sehr schön. Jetzt weiß ich nicht, ob es an dem 50.1.8 liegt oder an der Reduzierung. Beides denkbar. Das muss ich nochmal ergründen.
ChrisNaja, also ich habe so ein, zwei Anmerkungen das eine ist ein Projekt was weiß ich, ein eigenes Doku-Projekt über sich selber zu machen, ähm persönlich halte ich das erstmal nicht für zielführend, weil ich glaube, das ist nochmal ein Druck, der da aufgebaut wird muss werden und so das halte ich in dem Moment für nicht das so sinnvoll ist so wie Tagebuch schreiben.
BorisDas habe ich auch nie lange durchgehalten.
ChrisDu brauchst aber keine Kamera für einen Fotoworkshop. Ich hatte mal die sehr peinliche Situation, also mir war sie peinlich. Vor Jahren bin ich doch mal auf so einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein als Fotodozent dabei gewesen. Und ja und als ich dann unterwegs war, fiel mir ein oder auf, dass ich die Kameratasche zu Hause gelassen hatte.
BorisUps.
ChrisUnd dann war aber auch keine Zeit mehr zurückzufahren. Und dann habe ich das Smartphone genommen.
BorisGeht auch.
ChrisUnd das war einfach, das war einfach, nee, das war ein Glücksgriff letztendlich, weil ich habe In dem Moment, also was für Menschen sind auf einer Kreuzfahrt? In diesem Fall war es so eine von diesen Geek-Cruises und da waren halt Leute, die an irgendwelchen interessanten Talks teilnehmen wollten. Da waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die dann über ihre Fachbereiche erzählt haben und so. Und die Leute haben aber fast durch die Bank weg halt mit Phones und Kompaktkameras und iPads fotografiert. Das heißt, ich war in dem Moment halt einfach viel, viel näher gefühlt an denen dran. Und das hat es mir dann auch irgendwie, also da waren mehr Connection da in dem Moment. Ganz einfach. Also war es ein Glück im Unglück, aber zuerst mal habe ich geschwitzt nach mir Scheiße. Jetzt kann ich nicht hier wichtig aussehen mit der dicken Kamera oder so. Da werde ich als Dozent gar nicht ernst genommen. Nee, das hat sich dann tatsächlich ganz anders entwickelt. Ja, und ansonsten noch eine Frage. Dieser Workshop am Wochenende, der war ja jetzt auch noch mal so vom Thema her vielleicht auch ein bisschen in diese Richtung. Hat der bei dir noch irgendwas? Ich meine, du wusstest, worum es geht. Du kanntest ihn ja, aber hat das noch in irgendeiner Form so ein bisschen... Weiter geholfen oder Impulse gesetzt?
BorisIch habe es noch nicht komplett verarbeitet. Alleine durch unsere Vorgespräche, die wir dazu hatten, da hat bei mir ja sehr viel geklingelt im Kopf.
ChrisDas habe ich dann auch gemerkt.
BorisWir haben über einige Folien gesprochen. Zu vielen hatte ich ja eigene Geschichten und Anekdoten, weil die kommen dann wieder hoch. Da kommt ganz viel Selbstverständnis plötzlich in mir hoch. Ich habe das aber noch nicht vollständig verarbeitet. Und du hast ja ein paar Tools zur Verfügung gestellt. Ich werde die sicherlich auch mal selbst benutzen, einfach mal um zu schauen, ob das irgendwas mit mir macht. Aber ich habe das jetzt noch nicht verarbeitet. Da liegt jetzt gerade ein Tag dazwischen und da habe ich schon wieder gearbeitet. Also da muss ich mal in Ruhe sinnieren, was da passiert. Aber ich fand es interessant, da auch mal in die anderen Gesichter reinzugucken. Und also gerade der Dialog und der Austausch mit euch da draußen, ich glaube, der gibt mir gerade relativ viel.
ChrisJa, ist doch gut.
BorisAuf jeden Fall.
ChrisSehr, sehr schön.
BorisIch mag das hier. Ich mag eure Community. Also eure. Ich mag euch. Ich mag diese Community.
ChrisUns.
BorisUns. Unsere Community. Uns mag ich hier. Genau. Finde ich schön.
ChrisJa. Gut. Haltet uns auf dem Laufenden. Gerne.
BorisUnd wie gesagt, macht weiter. Schickt gerne eure Gedanken dazu. Eure Geschichten. Danke.
ChrisSehr schön. Wie kriegen wir jetzt den Abstecher wieder zurück zur Technik? Egal. Du kennst das Problem, wenn du von einem Gerät aufs andere Daten übertragen möchtest und dann hängt das gut, tut das nicht und irgendwie, was weiß ich, das eine ist vom falschen Hersteller und dann sprechen die nicht miteinander und was weiß ich. Und wenn du dann irgendwo in der Pampa bist, dann ist es noch schwieriger. Dann hast du, vielleicht haben alle ein iPhone und es ist toll und hast einen Airdrop oder so.
BorisUnd dann geht der gerade nicht.
ChrisJa, also das ist alles so ein bisschen näher. Also es tut ja in der Regel schon, aber meistens schon. Ich bin gerade zum Thema Datenübertragung auf ein Ding gestoßen. Da gibt es ein System, das überträgt Daten von einem Gerät aufs andere ohne Netz. Kein Bluetooth, kein Wi-Fi, gar nichts, sondern und deshalb habe ich es hier reingenommen, per Kamera.
BorisWas?
ChrisStell dir vor, du hast quasi einen fluktuierenden QR-Code.
BorisDen du abfilmst, also ein QR-Video.
ChrisGenau das ist das. Es gibt dieses System, das wird so als highly secure System, verortet, das heißt LiveDrop. Ich bin LiveDrop.eu. Ich bin mit denen nicht verbandelt oder sonst was. Moment, willst du mir erzählen.
BorisEs ist wirklich ein animierter QR-Code? Das war gerade gesponnen von mir.
ChrisNein, das ist tatsächlich das. Du kannst ja in QR-Code kannst du ja kannst du ja, kannst du viel Zeug unterbringen, wenn du den richtig groß machst. Ja. Und wenn du dann die noch seriell hintereinander abspielst und ein Gerät hast, was das wieder zerpflückt und dann musst du noch entsprechende Redundanzen und was weiß ich alles einbauen natürlich, dann kannst du da Daten übertragen damit. Das ist halt die Frage.
BorisWie viele Bilder pro Sekunde kannst du sauber erkennen und auswerten, aber ja, grundsätzlich.
ChrisRichtig. Spitze. Damit kannst du irgendwo was weiß ich, in der Antarktis, wo es kein Netz gibt oder sonst was von einem Gerät aus anderen. Halt Bilder oder Files übertragen. So weit, so gut. In den schnellen Versionen, also in schnelleren Versionen, hatten sie bisher irgendwie 700 Kilobit pro Sekunde. Also noch weniger als ein Megabit. Das sind sie gerade dabei, das auf irgendwie über zwei Megabit aufzubohren. Und natürlich beeinflussen die Kameras und die Bildsensoren und so weiter die, Übertragungsgeschwindigkeit. und, Aber gerade mit Smartphone-Kamers scheint das ganz gut zu funktionieren. Da ist ja so ein Beispiel drin. Die App für dein Smartphone kostet auch nichts. Damit kannst du senden und empfangen, also quasi den QR-Code vorzeigen. Und das funktioniert tatsächlich. Also ich habe das, was da ist, da ist so ein Bild dahinter. Du kannst quasi, siehst du so einen Fortschrittsbalken und musst ein bisschen warten. Das wird immer wiederholt, was da übertragen wird, bis dein Phone alles hat, so ungefähr.
BorisSpannendes Protokoll.
ChrisDas kostet jetzt, also wie gesagt, auf Smartphones Android und Apple kostet nichts. Es gibt so eine Windows-Version dafür, da kostet es irgendwie einen Zehner im Jahr und es gibt noch das SDK für 15 Euro im Jahr. Wie gesagt, das wird gehandelt als highly secure, weil kein Netzwerk im Spiel ist, weil es air-gapped ist. Also da ist quasi zwischen Geräten ja keine Kommunikation, außer dass die Kamera was sieht. und es ist auch nur in der Reste Mal.
BorisAufs Display gefilmt, also ich bitte dich.
ChrisDas ist genau dieses Thema. Sie haben irgendwo Standwas, dass man mit einem entsprechenden Objektiv, wenn man das ordentlich baut, auch durchaus ein paar Kilometer weit übertragen kann. Das ist so ein bisschen wie Shouldersurfing, wenn du deinen PIN bei deinem Phone eingibst oder so. Genau. Ich werde es auch, glaube ich, nicht benutzen, weil die Version, die du auf dem Smartphone hast, die ist dann natürlich noch ein bisschen eingeschränkt. Da reden wir nämlich von, warte mal, steht es irgendwo, maximal Transfer Speed 330 Kbps.
BorisOkay, das ist ein sehr langsam.
ChrisEin Drittel Megabit. Also es ist, aber ich finde es vom Konzept her gar nicht unspannend.
BorisJa, ist cool. Und es ist halt mit einem QR-Code gemacht, also mit vielen QR-Codes hintereinander. Und das ist ja eine abgehangene Technik. Also da gibt es entsprechende Algorithmen, mit denen du die relativ schnell analysieren kannst, die QR-Codes. Ja, pfiffig. Und wenn du dir dann ein schönes Protokoll überlegst, dass dann irgendwie, wenn du ein Bild nicht gekriegt hast, dass du das in der nächsten Rotation mitnimmst oder so?
ChrisMit Sicherheit. Da musst du das so implementieren, dass das quasi sich zusammenstückelt mit der Zeit, was es kann. Weil du hältst die Kamera nicht ruhig oder schräg. oder ist es noch nicht scharf gestellt oder sonst was. Also da brauchst du einfach eine gewisse Zeit, bis das ist.
BorisBrauchst halt auch Redundanz in der Zeit, nicht nur Redundanz. Also der QR-Code selbst ist ja schon Redundanz.
ChrisJe nachdem, wenn du den so einstellst, ist er das. Aber du kannst das quasi definieren, wie viel Redundanz du haben möchtest.
BorisDas stimmt.
ChrisAber gut, es ist spannend. Finde ich trotzdem relativ spannend und lustig.
BorisWitzig.
ChrisJa, dann habe ich noch eins und zwar geht das jetzt schon so ein paar Monate schon, habe ich in diversen Videos gesehen und auch Blogbeiträgen und jetzt eben auch bei Peter Pixel, es geht um den Kameraeffekt bei Severance. Die Serie?
BorisWelche?
ChrisAlso Severance ist, ich glaube, auf Apple TV.
BorisJa, Apple TV Plus.
ChrisUnd die haben, ohne da viel zu verraten, aber es gibt Leute, die drin sind und Leute, die draußen sind. Und in dem Moment, wo die von dem drinnen nach draußen über, dieser Übergang, da stehen die in einem Aufzug und dann passiert so ein komisches Ding und dann ändert sich auch visuell was und so. Und das habe ich jetzt, ich glaube, an vier verschiedenen Stellen schon erklärt gesehen. Und jetzt eben auch auf Petapixel, beziehungsweise bei den Slow-Mo-Guys. Das sind die, die diese Slow-Mo-Videos machen. Und der Gav heißt er, der hat noch so einen zweiten Kanal, wo er halt so Kameraspielereien macht und der hat unter anderem Zugriff auf einen Bolt. Und ein Bolt ist ein vollprogrammierbarer Kamera-Arm. Der wird für Werbung und solche Sachen verwendet. Der wird mit Sicherheit auch bei Severance verwendet, weil die teilweise ja schon sehr interessante, schnelle Kamerabewegungen in komische Plätze...
BorisOh, es gibt auch ein Behind-the-Scenes von einem Kameramenschen, der mit seiner Steadycam irre Movements macht.
ChrisVielleicht ist der auch der Bolt auf jeden Fall jeden Fall hat Gav diesen Bowls zu Hause und erklärt das halt mal, indem er das nachstellt. Und was haben wir? Wir haben einen Effekt, den es eigentlich in der Filmwelt schon immer gibt. Also der Effekt heißt Dolly Zoom.
BorisVertigo.
ChrisIm Vertigo ist klassisch, du schaust da runter und plötzlich wird die Perspektive, wird der Raum länger oder so. Was passiert? Du hast einen Zoom-Objektiv, Und jetzt wird das, was du da abbildest, ja größer, wenn du reinzoomst. Aber wenn du jetzt gleichzeitig, exakt gleichzeitig, die Kamera nach hinten ziehst und die Schärfe weiter da lässt. Also du zoomst ran und bewegst die Kamera zurück und guckst, dass die Schärfe noch weiterhin stimmt. Dann ändert sich halt die Abbildung.
BorisDie Perspektive ändert sich.
ChrisDie Perspektive ändert sich. Und dann hast du halt diesen Effekt, den kennt man, dass man mal so vergleicht, wie ein Bild bei 20 Millimetern von einer Person aussieht und wie es bei 200 Millimetern aussieht. Und da ändern sich halt die Proportionen im Gesicht. Da sitzen plötzlich die Ohren weiter hinten und die Nase wird größer und der Kopf wird irgendwie schlanker oder dicker. Und das hast du halt dann in einer animierten Form. Und Gav von den Slow-Mo-Guys, der hat halt diese Maschine zu Hause, diesen Roboter, den man programmieren kann und macht das mal alleine. Also der ist dann mit einem Stand-In-Kopf. Jedenfalls übt er das und das Gerät, das macht halt dann genau diese Fahrt mit Zoom und allem drum und dran vorprogrammiert und damit halt auch wirklich nachstellbar.
BorisHätte ich jetzt gar nicht gedacht, dass es so ein Ding ist.
ChrisDas ist bei ihm sogar noch extremer. Also wenn du mal schaust, hier im Video, da sieht man es, wenn du das Ding da fahren lässt, dass das schon so... Das macht schon, also bei ihm ist das weniger subtil. Er macht das noch extremer, als die das in der Serie machen. Aber ja, und so lernt jetzt gerade die ganze Welt den Dolly Zoom kennen, weil ich kannte das, ich wusste, dass es das gibt. Das hat man schon oft genug gesehen. Für unsere Eins ist das jetzt nicht irgendwie die große Entdeckung oder so.
BorisViele werden es zufällig gemerkt haben, wenn man schon mal aus einem fahrenden Auto nach vorne mit einer Videokamera rausgefilmt hat und dann den Motorzoom bedient hat. Da gibt es so Momente, wo die Geschwindigkeit des Zooms genau mit der des Autos übereinstimmt, wenn man dann irgendwie aufs Ortsschild gesoomt hat. Und dann entstehen ganz witzige Effekte, wo man dann denkt, huch, mein Kamerabild steht still, aber der Hintergrund rückt weg und solche Späße.
ChrisEs ist was komisch.
BorisJa, genau. Das ist der Dolly-Zoom.
ChrisTja. Ja, also Dolly Zoom jetzt, ich habe es jetzt so oft schon gesehen, dass ich glaube, dass jetzt das Thema Dolly Zoom halt auch bei irgendwelchen, ich sage mal, nicht Fotonormalos irgendwie ankommt.
BorisVielleicht ist Severance quasi das Vertigo von heute, was die Fotografie betrifft.
ChrisAlso sie nutzen diesen Effekt und zwar sehr subtil. Also ist er wirklich subtiler als das, was Gav da gerade gemacht hat. Insofern, es ist halt nur eine leichte Veränderung. Es sorgt für ein bisschen eine Veränderung.
BorisEs ist übrigens auch Severance auf musikalischer Ebene sehr. Wenn ihr euch mit Musik auskennt, dann achtet mal auf die Musik und auf die Kombination der Töne, wie dann auch das, wie Akkorde auch knapp daneben gestellt werden, um so Dissonanzen zu erzeugen. Das ist sehr, sehr gut gemacht. Es ist ein Kunstwerk, aber zweite Staffel habe ich selbst noch nicht gesehen. Da bin ich auch schon gespannt drauf.
ChrisUnd dann noch ein ganz kurzes Space-Thema. Das finde ich auch spannend. Voyager 1 und 2.
BorisVoyager, kommt sie wieder.
ChrisIrgendwann, wenn sie ganz weit weg ist.
BorisKommt sie wieder.
ChrisNein, also Voyager 1 und 2. Die erste Voyager, die waren ursprünglich mal angetreten, um Bilder vom Saturn zu liefern.
BorisDie eine davon zumindest.
ChrisJa und dann hat man die aber natürlich weiter fliegen lassen weil wenn sie noch tun und wenn man noch Kontakt hat, warum nicht? Die beiden Voyagers haben beide eine goldene Schallplatte an Bord. Diese goldene Schallplatte enthält, Musik und alles mögliche, aber sie enthält auch Bilder, Fotos. Ach, genau, ach, das war nämlich auch so mein...
BorisIch wusste von der Musik, aber Bilder wusste ich tatsächlich nicht.
ChrisIch habe irgendwas davon gehört, aber naja, also Voyager 1 ist jetzt glaube ich fast ein Lichttag entfernt von uns. Also fast einen kompletten 24-Stunden-Tag braucht das Funksignal oder das Licht, um da hinzukommen. Das ist schon richtig weit weg ist das. Und auf dieser goldenen Schallplatte sind 115 Fotos, die so ein bisschen Time Capsule sind.
Da sind Diagramme drauf, auch wissenschaftliche Daten, die in Bildform sind und eben auch Audio Recordings und Musik und Natursounds und menschliche Sprache in verschiedenen Sprachen. Und die Bilder, die hat Carl Sagan damals, der diese Platten und diese, Dinger da kuratiert hat, hat der da eben auch mit rein kuratiert und die sind da irgendwie analog encoded ich weiß nicht genau wie also wer das weiß, kannst du mir gerne mal, erzählen oder mir einen Link schicken, wie sie das gemacht haben, aber wahrscheinlich halt wie ein Modem mit verschiedenen Tönen irgendwie wird das schon gehen, und das sind halt die Bilder, da haben wir einmal ein Bild von Ansel Adams, also nicht von ihm, sondern das hat er gemacht. The Tattens, Snake River. Dann haben wir hier, das sind jetzt nur ein paar ausgewählte Spacewalk von einem Astronauten. Dann hier Kinder, die eine Weltkugel irgendwie begucken.
Dann zwei, drei schwarze Menschen, die ein Haus mauern und ein weiß nicht, was der ist, Farmer möglicherweise, dann Profilbild von Voyager mit der goldenen Schallplatte. Also das ist smart, weil wenn das jemand dann versucht zu encoden irgendwann mal, dann sagt er so, ah, das sieht so aus wie hier, dann haben wir den Algorithmus jetzt geknackt.
BorisDas muss passen.
ChrisJa, wobei wahrscheinlich gibt es ja das in der KI und die probiert halt so lange rum, bis es kann, aber egal. Jedenfalls sind die beide 1977 losgeflogen und die Bilder sind natürlich auch Bilder ihrer Zeit, ähm, Aber es sind Bilder, die halt Menschen zeigen und verschiedene Aktivitäten und das ist irgendwie ganz cool, das zu sehen, was die da damals drauf getan haben.
BorisWer weiß, wer das wann und überhaupt jemals zu sehen bekommt.
ChrisAlso, wie gesagt, jetzt ist 2022, NASA hat jetzt bei mindestens einer von den beiden Sonden irgendwie schon wieder Module abgeschaltet aus der Ferne. Es ist ja ein Wunder, dass man die überhaupt noch erreichen kann und steuern kann oder teilweise steuern kann. Da ist jetzt glaube ich bei Voyager 1 das Cosmic Ray Subsystem Experiment abgeschaltet worden, weil das zu viel Energie braucht und die Batterie, die wird auch jedes Jahr um 4 Watt schwächer oder so. Das ist tatsächlich nur eine Frage der Zeit. 45 Jahre unterwegs und die Frage ist halt, wann es mal irgendwo vorbeikommt, wo vielleicht doch es jemand findet. Die Chancen sind nicht sehr groß.
BorisIn 20.000.
ChrisJahren soll Voyager 1 am Proxima Centauri vorbeikommen. Das ist unsere die nächste Sonne zu uns. Und ja. Aber warum nicht?
BorisHeliosphäre hat sie vermessen. Jetzt ist erstmal wahrscheinlich wenig los. Wir wissen es aber auch nicht. Da war noch niemand.
ChrisEs gibt nichts Menschgemachteres, was weiter weg ist von uns.
BorisIst halt relativ langsam unterwegs.
ChrisIm Vergleich zum Universum steht sie still.
BorisQuasi, genau. Ja, ist schwierig. Ja, Fotos wusste ich nicht. Oder habe ich es zumindest nicht so auf dem Schirm gehabt. Nice.
ChrisNice, nice.
BorisDenn, haben wir Termine?
ChrisHaben wir Termine? Ich muss mal schauen, ob wir Termine haben.
EinspielerIch bin natürlich wieder... Der Terminkalender. Ich bin mal gut.
ChrisDu treibst mich hier durch die Termine durch. Ich habe die noch nicht aufgenommen. Ich bin da super vorbereitet. Mein Terminkalender sagt, dass wir drei Termine haben. Einen von Jürgen. Den werden wir uns gleich anhören. Aber wir haben noch zwei weitere Termine. Ich muss kurz überbrücken. Da sind wir. Jürgen hat sogar, Zwei hinterlegt. Mal schauen, ob die auch beide auf der Aufnahme drauf sind. Aber von unbekannt hinterlegt eine Ausstellung in Düsseldorf vom 15.3. Bis zum 15.3. einen Tag. Und zwar, ah, das ist keine Ausstellung, das ist ein Event. Analog Shop Opening mit Meet & Greet und Fotowalk und mehr. Optik Oldschool öffnet am 15. März seine Pforten für einen Blick hinter die Kulissen eines Ladens und Labors für analoge Fotografie. Es wird Meet & Greets, Wet Plate Pictures und Fine Art Printing von Ilford und Photowalks geben.
BorisOh cool.
ChrisDie muss man sich anmelden. Es haben sich außerdem viele Leute aus der analogen Fotografie-Szene angekündigt. Los geht es um 11 Uhr. Das ist in vier Tagen, am 15.03. Also wenn ihr das jetzt in der Konserve hört und das schnell hört, dann habt ihr noch eine Chance. Link ist in den Shownotes. Und ich, ja, das ist ein bisschen knapp.
BorisJetzt am Samstag.
ChrisDas ist jetzt am Samstag ist ein bisschen knapp, aber wir schauen mal, die Leute hören das ist das Ding, die Leute hören die Sendung ja in der Regel nicht sofort sondern die ist im Podcast Player und dann kommt man dazu ein paar Tage später und dann wird die Sendung ja heute aufgenommen, aber übermorgen in die Konserve gepackt und das ist einfach ein Termin, der noch in der gleichen Woche stattfindet ist knapp.
BorisAber trotzdem nett, weil wer es dann jetzt gerade live hört oder dann am Donnerstag zeitnah hört, hat dann ja noch eine Chance nach Düsseldorf zu kommen. Ist doch cool.
ChrisDann mach das mal. So. Dann sind wir ja eigentlich durch. Wenn wir nicht noch ein...
BorisJürgen hatte uns noch ein...
ChrisAch nee, die sind ja auch noch dran.
BorisSoll ich den auch nochmal abspielen?
ChrisWenn es sein muss.
BorisJa, wenn es sein muss. Ach, geh.
EinspielerHallo Community, heute wieder aus der Serie Fotoausstellung für Hörer, diesmal aus dem wilden Süden, aus Stuttgart. Der etwas sperrige Ausstellungstitel heißt Urban City Stories, Street Reflections, eine Ausstellung des Schweizer Fotografen Jens Grauer. Zu sehen noch bis zum 4.5.2025 in der Volkshochschule Stuttgart im Treffpunkt Rodebühlplatz. Zur Ausstellung. Jens Grauers Leidenschaft für urbanes Leben beginnt als Graffiti-Künstler. Er entdeckt die Schwarz-Weiß-Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel. Ohne Sprühdose, jetzt aber mit Fuji X-Kameras, zieht er durch die Stadt. Inzwischen fotografiert er Großstädte rund um den Globus.
Der Schweizer Fotograf begeistert mit seinen dichten, unmittelbaren Straßenfotografie, die das pulsierende Leben in den Großstädten wie New York, Paris, Zürich oder Istanbul einfängt. Drei wettertaft die Frisur sitzt. Äh, nee, nee, nee, mein Text. Und bei Fuji X-Fotografen fällt mir auch immer nur die Melodie von den X-Akten ein, Scully und Mulder. äh, nee, nee, nee, auch mein Text. Zurück zum Ausstellung. Wir schließen mit 321 Happy Shooting. Grüße gehen raus an die X-Agenten Scully und Mulder und an die befreundete VHS in Inzighofen.
ChrisJa, vielen Dank. Und das war tatsächlich nur ein Termin, weil den zweiten hatte ich nur letztes Mal vergessen abzuhaken hier.
BorisDie Wahrheit ist halt irgendwo da draußen. Aufgabe können wir nicht auflösen. Das Tool ist kaputt, aber Techniker ist informiert.
ChrisGenau. Tool kaputt und irgendwann tut es wieder und ich gehe mal von aus, dass nächste Woche dann die Aufgabe aufgelöst wird. Ausgelöst wird. Damit sind wir aber jetzt dann tatsächlich quasi am Ende. Nein, stopp. Ich bin noch nicht so weit.
BorisAber?
ChrisAber was?
BorisDu hast noch was.
ChrisOkay, dann mache ich jetzt noch was. Okay, wir haben noch eins.
BorisEinen habe ich noch.
ChrisNa gut, einen habe ich noch. Der Kai hat mir vorhin noch was geschickt und zwar, du kennst die Sigma BF, hast du ja mittlerweile gesehen.
BorisJa klar, also nicht selbst, aber auf Videos halt.
ChrisIst eine große Kamera ohne Viewfinder. Also wir hatten nur ein Display. Und hier ist eine Kamera, die, Ist eine kleine Kamera und hat einen großen Viewfinder.
BorisOkay.
ChrisUnd sieht so aus. CP Plus auf der CP Plus in der Kamera.
BorisNur ein Viewfinder. Okay.
ChrisAlso, was sehen wir? Wir sehen sowas wie so einen großen Diaramen. Dieser Mensch hat einen Rahmen in der Hand und dieser Rahmen ist, wie gesagt, ein Viewfinder, so wie so ein Sportsucher, durch den man guckt. Und dann siehst du dieses kleine schwarze Pünktchen oben. Das ist die Kamera und es ist ein bisschen dicker als ein Diaram.
BorisVon der Größe wie so ein Instax Mini oder so.
ChrisGenau. Ich weiß auch nicht, ob das jetzt irgendwie zoomt oder so, weil je nachdem, wie weit du es weghältst, siehst du ja ein anderes Bild durch diesen Sucher. Das hältst du nur in der Hand und fotografierst. Es ist nicht viel drüber zu sehen. Und natürlich könntest du irgendwie vielleicht tatsächlich digital Abstand messen zum Auge und dann vielleicht daraus die Brennweite, den Crop bestimmen oder so, damit das dann auch mit dem übereinstimmt. Also könnte man einiges machen. Ich glaube aber, es ist mehr Spielzeug. Das kostet 7000 Yen, wenn es rauskommt in Japan und das sind ungefähr 50, noch nicht mal 50 Euro. Aber so als Konzept finde ich die Idee schon irgendwie cool.
BorisIch glaube nicht, dass da irgendwas gemessen wird. Da wird einfach eine Kamera oben drin sein.
ChrisHier unten sind so Pünktchen drauf auf dem Bild, was wir ein bisschen größer machen. Geht es noch größer? Nein, geht nicht größer. Vielleicht ist da so kleine Messdioden drin. Und auf dem Glas, was da drin ist, sind auch so Zielkreuze und so drauf. Und da sieht man auch so, ich glaube, das ist ein LCD. Da sieht man so Batteriesymbol und solche Geschichten.
BorisDu meinst, das ist ein Hybrid- Sucher, dass er das Bild da drüber lagert, was die Kamera aufnimmt?
ChrisNein, das nicht. Aber ich glaube, das ist das ist, ich finde, das Konzept finde ich mal abgefahren. Qualitativ wird das schwierig sein mit der kleinen Kamera, aber stell dir vor, du hast wirklich einen Rahmen, du machst dann so ein Auge zu, hältst den vor dich und das, was da ist, dann machst du Klick und dann hast du genau das abgebildet. Ich weiß nicht, ob das so gut wird, hier stehen keine Informationen drin.
BorisJa.
ChrisIst aber auch eigentlich weitgehend egal, weil hier wird das wahrscheinlich zu, erstmal eh nicht auf den Markt kommen, das braucht seine Zeit.
BorisDemnächst auch in ihrem Pearl-Katalog.
ChrisGenau, demnächst, weiß man nicht, du bist aber ganz schön gemeint.
BorisWas denn? Ich hab da gerne bestellt.
ChrisGut. Aber jetzt ist rum. Wir sind bald wieder da. Bis dann.
BorisHaut rein.
ChrisUnd tschüss.
Boris3, 2, 1. Happy Shooting!
Shownotes
- Video-Version
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- Aus der Preshow: Ich wollte schon immer ein ferngesteuertes Auto haben…
- Captcha Photographer (en, youtube)
- #hsfeedback von Rüdiger: Interessante Links auf Petapixel
- #hshi von Jürgen: Archiv der deutschen Südpolarexpeditionen geöffnet - Leibnitz IFL
- #hsfeedback von Dirk: Wo findet man denn die AK-Swiss-Platten?
- #hsfeedback von Max zu Boris' struggle mit der Fotografie
- #hsfeedback von Thomas: Ich nenne es das Vivian-Maier-Syndrom
- Sehwerkstatt Nachlese
- Weitere Workshops - noch Plätze frei
- News
- Neue Vivian Maier?
- Sony A7 IV - Foto-Authentifizierung - (noch) nicht für alle
- Kompaktkameras: Canons vorsichtiger Wiedereinstieg
- Panasonic bestätigt Entwicklung neuer Kompaktkameras
- Pinterest trainiert bald auch die Maschinen
- Canon Retro RE-1 noch 2025?
- Sigma plant professionelle Kameras für ernsthafte Fotografen
- Vorsicht, Render-Ware? Retro-Kamera Phone-Case
- Keks M-Meter für ältere Leicas
- Boris Lust-Verlust beim Fotografieren Teil 2
- Optische Datenübertragung ohne Netz
- Die Welt lernt den Dolly-Zoom
- SPACE: Goldene Schallplatte mit Fotos durchs Universum
- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
- Der #hsterminkalender im Netz
- Termine:
- Seit dem 07.03.2025 und noch bis 04.05.2025 zeigt die vhs Stuttgart am TREFFPUNKT Rotebühlplatz "URBAN CITY STORIES: STREET REFLECTIONS" von Jens Krauer
- Am 15.03.2025 ist Tag der offenen Tür bei "Optik Oldschool" in Düsseldorf inkl zweier (kosten- und anmeldepflichtiger) Fotowalks
- #onemorething:
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Aktuelle Aufgabe "Klamotte" vom 06.03.2025 bis 20.03.2025 mit dem tag "hsbklamotte"
- #onemorething: Viewfinder-Kamera
- Hausmeisterei:
- Feedback zur Sendung (gerne auch Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- CM MAGAZIN
- Auf Mastodon folgen: Boris, Chris und Happy Shooting
- Chris und Boris auf Bluesky
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger, Tobias, Christian N., Stefan und Mapache
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