#890 - Spaßstörung
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Happy Shooting, Folge 890. Spaßstörung. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...
ChrisGrisou.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisZwei Silben, zack, keine Zeit.
ChrisDer hat nachher noch eine wichtige Aufgabe in dieser Sendung.
BorisGenau. Das werden noch mehr Silben. Auf jeden Fall. Grisou, den Namen. Kann man sich merken.
ChrisSpäter dann.
BorisWar das nicht der mit dem Feuerwehrmann?
EinspielerUnd hier sind eure Moderatoren Boris und Chris.
BorisNee, den schreibt man mit G. Der hieß Grisou, ne? Genau. Grisou war das.
ChrisDer kleine Drache mit dem Feuerwehrmann werden wollte.
BorisGenau.
ChrisIst auch schon ein Weilchen her. Wir sind's. Happy Shooting, der Foto-Podcast. Wir kommen wieder dienstags live zu euch und das so quasi jede Woche und wir sind hier zu finden auf happyshooting.de Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris.
ChrisUnd.
BorisZusammen sind wir Happy Shooting.
ChrisHeute ist so eine Sendung während der Vorbereitung. Hier sind noch 10 Sachen, hier sind noch 13 Sachen. Mal schauen, wie lange das heute wird. Solltet ihr Feedback haben, dann dürft ihr das gerne hier hinterlegen auf happyshooting.de. Da sehen wir das dann. Diesmal war es so viel, dass wir nicht alles rannehmen können. Es ist aber nichts verschenkt. Es kommt dann halt in eine andere Sendung.
BorisUnd ich finde es richtig gut. Also bitte macht weiter. Wir werden auch nicht jedes Feedback, was ihr da schreibt, natürlich vorlesen. Da waren tolle Sachen dabei zum Thema KI, was ihr daran nicht mögt und was ihr daran mögt und wie ihr das nutzt.
ChrisAber wir sind ja in Fotosendung.
BorisJa, es waren auch fotorelevante Sachen dabei. Also ganz kurze Erwähnung halt zur Archivierung zum Beispiel. Ist ja auch immer wieder ein Thema, wo ich auch schon mal geschaut habe. Das wird tatsächlich besser. Bei mir halt das Problem, dass es mir nicht genügt. Also erst mal sagt die KI nicht zuverlässig, dass Pferde drauf sind. Aber mir geht es ja auch darum, welches denn? Das ist so ein bisschen die Herausforderung.
ChrisFace Recognition bei Pferden, schwierig, glaube ich.
BorisAber generell für alles andere eine sehr, sehr gute Idee, weil die KIs da tatsächlich sehr gut werden. Also, mach gerne weiter. Danke fürs Feedback, auch tolles Feedback. Weiß jetzt nicht, wie viel wir davon heute drin haben zu meiner Spaßstörung.
ChrisSpaßstörung? Achso, deine Fotospaßstörung.
BorisDie Fotospaßstörung. Weiß jetzt nicht, wie viel wir davon drin haben, aber da kam auch tolles Feedback, habe ich auch noch einiges nachgelesen.
ChrisWir gehen nochmal kurz durch jetzt.
BorisJa, machen wir gerne.
ChrisGenau, also happyshooting.de ist der Hauptanlaufpunkt, wenn ihr was hier für die Sendung abgeben wollt. Feedback, Hinweise, Fragen oder Storys, auch gerne Audio oder Video. Diesmal haben wir da die meisten geschrieben. Ja, deine genau, DxO. Wir haben ganz kurz was vom Uwe und zwar, Schreibt er mal eine Anmerkung zum DxO-Fotostorm-Cape. Das war diese Klamotte, die DxO auf den Markt gebracht hat. Diese Fotos. Der Ganzkörperkondom von DxO quasi. Schreibt genau da, im Sturm will sie so ein Ding eigentlich nicht haben. Wie es Chris schon als Beispiel brachte, in Island unterm Wasserfall mag das noch super sein. Da ist es aber meistens recht windstill. Wenn es richtig stürmt, will sie eher wenig Angriffsfläche bieten. Also anliegende Klamotten. Gutes Argument. Und auch fest am Körper sitzende Klamotten, wo der Sturm nicht drunter fahren kann. Vom kompletten Wetterschutz inklusive Beinen gar nicht zu reden. Hätte ich im Januar so ein Ding in Island angehabt, dann hätte ich wahrscheinlich auch noch Flugaufnahmen machen können.
BorisUnd zwar ganz ohne Drohne.
ChrisAnsonsten war es auf Island auch so, wie ihr es schon immer beschreibt. Die Technik hat weniger Probleme mit dem Wetter, als die meisten denken. Wir hatten die Hälfte der zwölftageordentliches Sauwetter mit viel Wasser von allen Seiten. Die R3 und die L-Linsen, beides zugegebenermaßen relativ wetterfest, hatten damit weniger Probleme als der ab und zu mal trotz guter Outdoor-Klamotten leicht angefeuchtete Fotograf. Auch bei den anderen Fotografen, die nicht unbedingt so gut abgedichtete Technik hatten, hat die Technik keine Probleme gemacht. Viele Grüße, Uwe. Ja, sagen wir immer, die meisten Kameras sind nicht aus Zucker und schmelzen im Wasser nicht gleich weg. Dann Uwe schreibt, du hast ja gleich Uwe, kann sein, er schreibt, hi Boris, das mit dem manchmal fehlenden Spaß am Fotografieren kann ich gut nachvollziehen. Interessen verschieben sich, zeitliche Möglichkeiten verschieben sich, sonstige Abhängigkeiten verschieben sich, Lust geht, Lust kommt auch wieder. Man sollte aber den Hinweis von Chris mit dem Burnout nicht unterschätzen, der kündigt sich nicht an. Man nimmt ihn selbst nicht unbedingt wahr und kann die verschiedensten Auslöser haben, auch positive Überarbeitung. Wo die Kamera ein halbes Jahr nicht in die Hand genommen habe. Mach das, worauf du Lust hast und lass den Rest einfach erst mal sein. Es ist Hobby, alles kann, nichts muss. Viele Grüße von einem fotografierenden Softwareentwickler, der damals gerade noch so kurz die Kurve vor Burnout gekriegt hat und da auch manches erst schmerzlich lernen musste. Ja, ja.
BorisJa, also tolles Feedback und keine Sorge, ich nehme das gar keinesfalls auf die leichte Schulter. Deswegen mache ich das ja hier auch öffentlich, um gerade so ein Feedback auch zu holen. Ja, sehr wertvoll. Und da wird es wahrscheinlich auch drauf hinauslaufen, zu sagen, okay, scheiß halt drauf, ich mache jetzt andere Dinge. Läuft mir hier nicht weg. Ich kann ja jederzeit, wenn ich Bock habe, mit der Hand einfach ausstrecken, Kamera greifen und dann wieder loslegen. Kein Problem.
ChrisDu kannst erst anfangen, Gartentore zu zeichnen.
BorisDas stimmt.
ChrisDas war ein kleiner Insider. Dann hat sich Heiko gemeldet, zu Boris' Bemerkung in der 889, dass Voyager 1 langsam wäre. Oh, da hast du, glaube ich, was falsch ist in die Welt gesetzt. Voyager 1 bewegt sich mit 17 Kilometer pro Sekunde weg vom Sonnensystem. Das ist Platz 4 auf der Liste der schnellsten Objekte, die Menschen gebaut haben. Lediglich die New Horizonsonde ist ein wenig schneller, während die Sonnenaufklärer Helios und Parker Solar Probe durch die Anziehungskraft der Sonne mit 176,5 Kilometer pro Sekunde eine ganze Größenordnung schneller sind. Und dass es trotzdem 20.000 Jahre dauert, bis Voyager 1 unseren Nachbarn Proxima Centauri erreicht, liegt daran, dass Entfernungen im Weltraum gigantisch sind. Es ist also angemessen, sich klein zu fühlen, wenn man die Reisen der Voyager-Sonden betrachtet.
BorisIch möchte das kurz einordnen.
Chris17 Kilometer pro Sekunde.
BorisJa, relativ langsam. Also rauchst du schon von hier nach Göttingen schon mal zwei Sekunden. Also nochmal so als Größenordnung. Das ist ja eine halbe Ewigkeit quasi. Da bin ich ja, also das Essen ja kalt, bis du wieder zu Hause bist.
Nee, ich stehe da weiterhin dazu. Und genau der Nachsatz ist es ja, weil die Entfernungen da oben so gigantisch sind. Das ist ja die großen Planeten. Die sind ja dann schon nicht mehr Millionen, sondern dann Milliarden Kilometer auseinander. Also das sind ja enorme Entfernungen. Und wenn du dann mal hochrechnest, was 17 Kilometer in der Sekunde sind, Das ist einfach lächerlich. Und man muss dazu sagen, dass das Licht, was das schnellste ist, was wir kennen, ziemlich langsam ist. Also auch das ist nicht wirklich schnell. Von der Sonne zu uns acht Minuten. Also also ja und dann kommt mir jemand und sagt 17 Kilometer in der Sekunde, das ist nicht schnell das ist natürlich für ein vom Menschen gemachtes Objekt eine ganz ordentliche Geschwindigkeit, sicherlich aber, Die kriecht so ein bisschen dahin. Ich finde es halt faszinierend, dass sie über die Jahre, die sie das durchgezogen hat, tatsächlich immer noch gesendet hat. Ich meine, man muss sich mal vorstellen, wie weit weg das ist nach den Jahren. Und dass da immer noch ein Signal hier angekommen ist und wir quasi die Heliosphäre vermessen haben, jetzt dank dieser großen Entfernung. Ich finde sowas sehr, sehr faszinierend.
ChrisDas ist schon ziemlich abgefahren. Gut, dann noch mal zu deinem Thema, der Dominik Hay. Ihr Lieben, gerade Folge 888 gehört war genau an dem Punkt, an dem Boris gerade zu sein scheint. Nach Jahren des Fotografierens für den Job hatte ich die Freude am privaten Fotografieren weitestgehend verloren. Ich hatte schon keine Lust mehr, die Fotos eines Urlaubs überhaupt zu übertragen, da dann das ganze Bearbeitungsprozedere auf mich gewartet hat. Spontanes Mitnehmen der Kamera in die Stadt etc. war auch lange passé. Kürzlich habe ich mir die Fuji X106 gekauft und die hat dieses Problem gleich auf mehrere Arten gelöst. Erstens, kein Überlegen, welche Objektive etc. mitkommen, weil ein festes Objektiv fertig. Zweitens, die kleine Größe ...
BorisIch unterbreche das mal, weil da hat relativ viele Punkte. Das war ja ein Punkt, wo du auch gesagt hast, als der Vorschlag auch, ich weiß nicht mehr genau von wem kam, man könnte das ja auch versuchen mit Gas zu erschlagen, also mit großen Summen. Da warst du ja, glaube ich, auch jemand, der gesagt hat, ja, dann hol dir doch so eine Leica, festes Objektiv, so eine Leica, wie heißt sie, die Kuh. Ja, mache ich nicht, aber weiter.
ChrisZweitens, die kleine Größe passt tatsächlich in jede Jackentasche, deutlich kleinere Hürde. Und drittens, und das ist die wichtigste Sache, neben der Menge des Inputs und der Geschwindigkeit der Bearbeitung, ist eine der Stellschrauben auch der eigene Anspruch an das, was mit den Bildern alles passieren muss. Ich konfiguriere die Kamera bewusst so, dass ich die JPEGs aus der Kamera nehmen kann. Ich war lange und bin beruflich auch weiterhin ein Vertreter von RAW und speichere diese für Notfälle auch von der Fuji ab. Für die privaten Arbeiten und Schnappschüsse mache ich mich damit aber frei von dem Druck und bin sehr zufrieden damit. Ich fotografiere bewusster, da ich will, dass es direkt gut wird und bin nach dem Übertragen fertig. Verschlagwortung mache ich hier auch keine. KI ist so gut und wird immer besser. Da schreibe ich nicht mehr dazu, was auf dem Bild ist. hoffe, ich konnte vielleicht helfen. Vielen Dank euch auf jeden Fall für den Podcast, Dominik.
Naja, diese Erfahrung, ich sag mal so, diese Erfahrung haben ja viele, also diese Erfahrung, dass du, Tendenziell beim Digitalen die Arbeit ans Ende des Prozesses legst, haben viele gelernt, wo sie sich dann doch mal mit dem Film, mit dem analogen Fotografieren beschäftigt haben, weil da legst du diese ganzen Entscheidungen an den Anfang des Prozesses und am Ende sind halt die Bilder fertig. Und das macht was im Kopf. Das heißt nicht, man muss jetzt unbedingt hier mit Chemie hantieren, aber es heißt, diese analogere Arbeitsweise, bei der man ganz bewusst diese Entscheidungen vorher trifft. Ich fotografiere jetzt heute mal schwarz-weiß oder ich fotografiere heute mal nur mit diesem Objektiv und sich dann quasi die Möglichkeiten später einfach beschränkt damit. Also Einschränkung ist ein ganz zentrales Thema.
BorisJa, oder eben sich ein JPEG-Preset wählen und zu sagen, das nehme ich jetzt. Das sieht jetzt so aus, wie es aussieht.
ChrisGenau.
BorisOb ich über diesen Schatten irgendwann mal springe, das wird sich zeigen. Das ist bei der Fuji wahrscheinlich etwas einfacher, weil man da ein bisschen mehr Stellschrauben hat als so bei normalen Kameras. Aber ... Also wenn ich darüber springe, dann wird das eher so sein, dass ich beim Import in Lightroom halt ein Preset wähle und sage, Also ich weiß halt, welchen Look ich habe und ich habe sowieso beim Fotografieren in der Regel drauf geachtet, dass die Belichtung schon passt. Und dann ziehe ich das halt einmal durch. Aber dann muss ich mir halt auch auf die Finger klopfen und muss sagen, das ist es jetzt halt auch.
ChrisDu musst halt irgendwann einen Strich drunter machen.
BorisGanz genau.
ChrisUnd wenn du den Prozess so gestaltest, dass der Prozess dir den Strich drunter macht, dass du die Entscheidung gar nicht mehr treffen musst.
BorisGenau, das muss irgendwie automatisiert laufen. Also der Hinweis ist erstmal ein guter, danke, den nehme ich auf jeden Fall mit.
ChrisSo, nächster Hinweis oder nächste Frage von Stefan. 321Hi, eine Kommilitonin aus Abenteuer-Reportage-Fotografie, in Klammer Thomas B. Jonas und Kai Beermann, sucht einen günstigen Fotodrucker. Da ist mir natürlich Boris Recherche eingefallen und dass er jetzt ein Epson irgendwas hat. Ich wollte irgendwas irgendwie aus dem Archiv herausfinden und bin gescheitert. Frage 1, wie suche ich am besten in den alten Folgen, ohne alle nochmal anhören zu müssen? Erstmal die Frage. Wir haben eine Suche auf der Seite.
BorisWir haben eine Suche auf der Seite.
ChrisIst aber nicht so super, ne?
BorisEs ist nicht super. Es sind relativ gute Show-Notes. Also man findet schon was. Aber ja, es ist halt eine Webseitensuche. Ich habe natürlich ein eigenes Archiv. Da habe ich mal kurz drinnen nachgeforscht. Es sind die Folgen um 788. Also 788, 789, 790. So diese Richtung. Und damit du das jetzt nicht alles nochmal nachhören musst, wenn du möchtest, natürlich gerne. Vergleiche haben wir da genannt und Testergebnisse und so weiter. Es ist bei mir der Epson ET 8550 geworden. Epson ET, das steht für EcoTank. 8550 ist das Modell. Eco-Tank bedeutet, dass da auf dem Druckkopf keine Patronen hin und her fahren, sondern in dem Gehäuse ist ein relativ großer Tintentank und es gibt so Nachfüllflaschen, um das aufzufüllen. Dadurch ist die Tinte, also ob es dadurch ist, weiß ich nicht, aber sie haben die Tinte damit verhältnismäßig günstig gemacht. Und 8550 ist das Modell, was tatsächlich A3 Plus drucken kann oder bis A3 Plus drucken kann und hat auch einen Flachbett-Scanner obendrauf, aber den benutze ich nicht.
ChrisGut. Dann hat Bernd sich noch gemeldet. Zum Thema heiße Streifen. Wusstet ihr, dass Zelluloid-Filme mittlerweile unter das Sprengstoffgesetz fallen? In einem Schadensreport, den ich abonniert habe, sind sogar Fälle von Selbstentzündung dokumentiert. Also Obacht beim Auffinden heißer Schätzchen in Lagerhallen. Ja Zelluloid ist Nitrocellulose das ist damit kannst du Sachen in die Luft jagen das fängt Feuer oder entzündet sich ab einer gewissen Temperatur selbst es brennt sehr gut.
BorisDas ist ja früher oft passiert beim Filmvorführen.
ChrisKannst du heute, ich glaube, du findest heute noch Ping-Pong-Bälle aus Nitrocellulose.
BorisDer ist sofort weg. Da hatten wir in der Schule viel Spaß mit. Ja, stimmt.
ChrisSolche alten Filme sind dann auch üblicherweise in so Blechdosen, in so Aludosen oder sowas. Und erst als der sogenannte Safety-Film kam, der war dann auf Kunststoff und nicht mehr auf Nitrocellulose. Dann schreibt der Bernd noch weiter. Übrigens, danke für das Durchhalten mit eurem Podcast. Nicht, dass einer von euch die Lust verliert. Ich habe alle Folgen gehört und freue mich immer wieder auf euch. Gruß, Bernd. Ich glaube, der Boris hat gerade weniger Bock auf Fotografieren, aber nicht weniger Bock auf Podcasten. Das hoffe ich zumindest.
BorisDem ist so. Also ich freue mich tatsächlich immer hier auf den Dienstag mit Chris und natürlich mit euch da draußen. Das ist so, das gibt meinem Leben so einen Ruhepunkt irgendwie. So einen Fixpunkt.
ChrisDas ist schön. Die Woche dreht immer so um diesen Dienstagabend-Pol.
BorisGanz genau.
ChrisSo, und dann Hendrik noch. Hallo ihr beiden als Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr. Auch im Team Öffentlichkeitsarbeit werde ich Ende März bei einer zweitägigen Probe auf einem Truppenübungsplatz, Städten am Kalten Markt, nicht weit weg von eurem Kloster, mit rund 1500 TeilnehmerInnen von Feuerwehr, Polizei, THW etc. Dabei sein. Und zwar als einer von zwei akkreditierten Fotografen des Landkreises Konstanz. Weil auf diesem Gelände auch einiges in olivgrün rumfährt und Personen rumlaufen, die nicht später auf Facebook, Instagram oder in Zeitungen gesehen werden wollen, Gibt es dort einige ganz besondere Vorgaben und Einschränkungen, was das Fotografieren angeht? Falls das für euch interessant ist, könnte ich gerne im Nachgang ein bisschen davon berichten.
BorisJa.
ChrisNatürlich. Also mach mal. Schreib uns was. Wenn du ein Video machst, schick uns was und erklär mal so ein bisschen, wie das ging. Also eine große Übung mit 1500... Teilnehmerinnen und Teilnehmern, das halte ich, das klingt spannend.
BorisWar ich selbst schon dabei?
ChrisDas ist ja auch eine Herausforderung.
BorisWar ich schon dabei als Helfer beim THW?
ChrisBei dieser Übung?
BorisNicht bei dieser Übung, aber bei einer Übung. Also wir hatten eine große Übung hier bei uns auf dem ehemaligen Übungsgelände, hier auf dem Kasernenübungsgelände. Und wir hatten eine große Übung bei einem Schieneneinsatz, also Tunnelrettungszug rausgeholt und dann in den Tunnel gefahren und dann mit Nebel und Pipapo. War ganz spannend. Auch was Größeres. Fotografiert habe ich später. Da war ich dann in der Öffentlichkeitsarbeit beim THW. Da habe ich auch mal ein paar Fotos gemacht von so ein paar Übungen und auch bei Einsätzen. Aber da gab es keine besonderen Vorgaben oder sowas. Das war relativ war was Kleineres dann jeweils. Also bin sehr gespannt. Berichte gerne. Das ist eine Herausforderung, sowas zu fotografieren. Was ist da mit, sehr schwierigem Licht in der Regel zu tun?
ChrisIch muss den mal kurz an meiner Kamera drehen.
BorisMach das mal.
ChrisMal schauen.
BorisZeigt immer noch in dieselbe Richtung.
ChrisJa, ja. Ich bin gerade auf dem Stream irgendwie langsam oder so. Jetzt kommt das nochmal in klein. Jetzt bin ich verzerrt. Jetzt stellen wir es wieder zurück auf die High Definition. Vielleicht komme ich ja dann wieder ein bisschen... Dann kriege ich wieder ein bisschen mehr Schärfe. Wir werden sehen.
BorisWir werden sehen. Ich denke, da ist wieder irgendwas am Routing schief.
ChrisSo, dann kommen wir jetzt aber mal in die Sendung. Wir haben einen kleinen Follow-up oder ich habe einen kleinen Follow-up. Wir haben letztes Mal über Severance geredet. Dieses Dolly-Zoom, diese Intro in dem Fahrstuhl, wo die von dem einen Zustand in den anderen übergehen.
BorisVom Auti zum Inni und so.
ChrisUnd da gibt es halt diese Kamerafahrt und gleichzeitig ein Zoom, also Kamera raus, Zoom rein und der Kopf bleibt dann gleich, aber die Perspektive ändert sich und das ist ein Effekt, den es schon lange gibt. Und da hatten wir so ein bisschen spekuliert, wie das so gemacht wird bei denen. Und ich hatte ihnen gesagt, die haben da ein Bolt oder sowas, dann wurde das irgendwie in Frage gestellt. Und kurz darauf habe ich ein Video gesehen von Corridor Crew, VFX Artists React to Bad and Great CGI Nummer, 168 auf der Tube und da haben die genau über dieses Thema geredet, ich hoffe wir werden jetzt nicht delistet oder so wegen irgendwelchen Copyright Sachen, aber, die haben so ein bisschen hinter die Kulissen da geschaut, unter anderem naja wie die Intro, aber auch wie alles mögliche bei denen gedreht wird, weil die Kameratechnik schon, Hammersachen machen in der Sendung und gehen vor allem auf diese Intro ein, wo der so durch die Gänge rennt und wie lange da gedreht wurde.
BorisDas ging durch die Social Media. Die haben nämlich da mit einer Steady-Kamera gerannt.
ChrisNee, eben nicht. Nein. Die haben da so Fahrten durch Wände durch und zum Beispiel, wo du sagst, da kann die Kamera gar nicht sein und dann ist aber ein sehr, sehr practical Set, also sehr viel ist da echt, aber teilweise werden sie eben auch, CGI haben interessanterweise sind viele dieser Szenen, die da gerannt sind eben keine Steadycam, weil so schnell kannst du mit einer Steadycam gar nicht rennen die wiegt ja mit Kamera und Gewichten und allem wiegt die ja irgendwie was weiß ich, 50 Kilo oder so, sondern mit so einem Stick Gimbal haben die das gemacht, zum Teil, Und die haben dann an dieser Szene mehrere Monate gedreht an dieser Intro.
BorisJa, es gibt so einen Behind-the-Scenes-Link, wo du den Kameramenschen da rennen siehst, vorwärts und rückwärts durch die Gänge. Also das ist jetzt nicht so ein Full-Body-Steadycam logischerweise?
ChrisEs sind irgendwie fünf verschiedene Techniken, die dir da eingesetzt haben. Da wird schon auch eine Steadycam dabei gewesen sein, die du so zum Harness trägst. Aber ziemlich viel, wo der Kameramann quasi ganz scharf wo man irgendwelche Kurven rennen muss, sind mit dem Gimbal gemacht. Und diese Szene besteht aus insgesamt zehn Stücken, die dann aneinander geschnitten wurden, quasi unsichtbar. Und am Anfang dieser Szene, wo er im Aufzug steht und die Kamera um ihn rumkreist, das ist mit dem Boot gemacht. Also genau mit diesem Kameraroboter, der steht quasi nebendran und dann kurvt das rum und der Hintergrund ist dann zum Teil CGI, weil sonst siehst du deinen Roboter halt, und das heißt, die haben wirklich so quasi alles am Start, was irgendwie abgefahren ist im Moment, also das Video lohnt sich, das Video lohnt sich da kriegt ihr eine Menge Informationen, darüber, was so bei dieser Serie so an Techniken Ja.
BorisDie sind schon irre da, Aber da brauchst du dann als Schauspielender auch Vertrauen in die Programmierung, wenn sie so eine Kamera irgendwie um dich rum räubert. Da muss schon genau abgesprochen sein, wo du stehst und was du tun darfst.
ChrisWie gesagt, die haben da lange dran gedreht an dem Ding. Und ich glaube, die Sicherheitsvorkehrungen sind schon intakt.
BorisAber hat noch jemand den Eindruck, dass sie eigentlich gerne Tom Cruise gehabt hätten? Also wenn ich mir diese Serie angucke und diesen Hauptdarsteller, wie er läuft und wie er sich so gibt und auch so den Look, den er hat. Ich muss immer irgendwie an Tom Cruise denken.
ChrisWahrscheinlich ist Tom Cruise einfach zu teuer.
BorisWahrscheinlich, ja.
ChrisUnd er macht auch keine Serien, glaube ich.
BorisIch glaube, also ja schon, aber anders. Diese eine lange Mission Impossible halt, nicht wahr?
ChrisJa, dann haben wir noch kurzen Hinweis, Workshops. Wir haben jetzt die Seewerkstatt hinter uns, die auch schon gesagt haben, auch in Zukunft jetzt in die Workshops so ein bisschen mit einfließen wird. Nur noch mal kurz Termine. Im April noch gibt es einen Einstieg ins Analoge hier auf hier in der Viewfinder Villa.
BorisAlso wir mit Moni und dir, ne?
ChrisMit Moni und mir, da bist du nicht dabei, da wird tatsächlich, da werden auch so ein paar Themen angerissen werden, also nicht nur Kameratypen, Kleinbild, Mittelformat und so weiter, sondern auch tatsächlich diese Themen, über die wir gerade schon gesprochen haben, dieses hey, warum ist das denn so anders, was macht das denn mit deiner Motivation für Fotografie und ich kann euch garantieren, wenn ihr das vorher noch nicht gemacht habt oder wieder auffrischen wollt nach diesem Wochenende, Da hat sich da im Kopf auch ein bisschen was getan. Es werden auch Seewerkstattanteile drin sein. Lohnt sich also auf jeden Fall happyshooting.de slash Workshops. So, News.
Ich habe jetzt nicht nachgeguckt, in welcher Sendung diese Leica-Geschichte war. Wir hatten ja vor einigen Sendungen mal über so eine chinesische Leica-Auktion gesprochen. Da waren diese, da waren irgendwie so Riesensummen im Spiel und irgendwelche alten historischen Laikas, die in China versteigert worden sind und zwar von Ostlicht. Ostlicht ist ein Ableger von, oder ist ein Teil von Westlicht, das ist ein Wiener Kamerahandel für Leicas und da, ich mach es mal eben auf, da haben wir tatsächlich.
BorisBundeswehr Leica für 3,8 Millionen hatten wir da. Das ist gewesen in der 875.
ChrisJetzt stellt sich raus, dass diese historische Auktion dieser Leicas in China manipuliert war.
BorisAch, okay.
ChrisDas war letzten November und die war ja ein Riesenerfolg. Also die Headline, die einzigartige Leica 3G, die für die deutsche Armee gebaut wurde, ist halt für fast 4 Millionen Dollar rausgegangen. Und das war kein offizieller Leica-Event. Die haben zwar mit Ostlicht gearbeitet, also mit der österreichischen Firma, aber das ist also nicht von Leica selber. Aber Ostlicht sagt jetzt, dass die Auktion manipuliert war. Und zwar hat der Chef von Ostlicht, der auch der Chef von Westlicht ist.
Einen Schreiben rumgeschickt. Dear friends, customers, suppliers, collectors and dealers. In November last year we had the privilege of playing a key role in organizing the first camera auction in China. Bla, bla, bla. Also wir hatten die Ehre, diese erste Auktion dieser Art in China zu organisieren. Zu unserer großen Enttäuschung haben wir Wochen später, also die wussten ja schon eine Weile wohl, rausgefunden, dass die Gebote und die Resultate wohl von den chinesischen Partnern manipuliert waren. Es wurden tatsächlich wohl nur wenige dieser Kameras verkauft, obwohl die nach draußen ganz andere Zahlen rausgegeben hatten.
Das ist die Lidong Auction Limited in China gewesen und die sind jetzt plötzlich wie sagt man so schön dark gegangen, Also Website ist jetzt under maintenance mode und man kommt an die Leute nicht mehr ran und es ist, also mehr wissen wir nicht. Dieses Schreiben ist auch, naja, ich sag mal, das klingt so ein bisschen wie von Anwälten formuliert und die Beteuerung, dass wir natürlich immer auf hohe Qualität und Professionalität setzen und so weiter. Und der, ja, Peter Köln, der Chef von der Dianze steht drunter und mehr wissen wir jetzt nicht, aber ob da jetzt einfach Kameras, ich weiß nicht, unter Vorspiegelung einer Auktion quasi weggekommen sind oder oder oder, mehr werden wir da wahrscheinlich so schnell nicht erfahren, aber ja.
BorisSpannend. Ja, also alle, die Sammler sind und Geld bezahlen wollen, fragen sich jetzt natürlich, und wo kann ich die jetzt noch kaufen? Was ist jetzt wirklich noch da? Oder gab's die jemals?
ChrisOder gab's die jemals, genau. Ist nicht klar.
BorisJa, schade. Aber spannend, was da so hochkommt. Aber ja, wo viel Geld zu holen ist, ist wahrscheinlich auch einfach viel Schmuh am Start. Schade.
ChrisTja, was nicht schade ist, ist doch, oder ist es auch schade, ich weiß es nicht. Du hast eine Info.
BorisJa, es ist nicht schade.
ChrisIst nicht schade?
BorisEine gute Nachricht. Die OM3 von OM System soll eben keine Pen-Nachfolgerin sein. Das heißt, wer jetzt enttäuscht war und hat gesagt, okay, ich hatte eigentlich auf eine neue Pen-Kamera, also eben was sehr Kleines, Kompaktes gehofft. Und nun ist aber die OM3 gekommen, die zwar keinen elektronischen Sucher obendrauf hat, aber doch eher groß ist im Vergleich mit einer PEN. Ja, gute Nachrichten. Also der Vizepräsident für Marketing, Strategie und Produktplanung bei OM-System, das ist der Katsuhiro Togashi, der hat gesagt, dass die OM3 eben keine Nachfolgerin der PEN ist und dass die PEN-Serie weiterhin ein essentieller Bestandteil des Portfolios bleibt und man untersuche aktiv die Möglichkeiten eines neuen PEN-Modells. Da ist jetzt noch nichts akut geplant, da ist noch nichts in der Entwicklung, das ist alles noch in der Planungsphase, aber man hat offensichtlich zumindest hausintern, so scheint es jedenfalls, die Meinung, dass eben die Penn-Serie parallel Bestand haben kann und soll.
Und ja, ich vermute genau das, was wir alle ja bei Micro Four Thirds und OM System und auch anderen ja schon denken, was soll da jetzt noch groß kommen, weil die Dinger sind einfach mal gut, die Sensoren werden nicht sehr viel hochauflösender werden, einfach der Fläche geschuldet.
So ein paar Dinge wird man da sicherlich machen können, aber ich vermute mal, die überlegen jetzt einfach, okay, wenn wir jetzt unter der Marke OM System eine Pen rausbringen. Was sollte das für eine Kamera sein? Ich würde jetzt nicht erwarten, dass da dieses Jahr was passiert.
Wenn die jetzt noch in der Planungsphase sind, glaube ich das nicht. Und ich würde auch nicht erwarten, dass wenn da noch was kommt, dass das der ganz, ganz große Super-Hype-Wurf wird. Das wird dann wahrscheinlich mehr oder weniger eine Pen sein, wie wir sie kennen. Nur unter OM System Marke natürlich das Ganze. Vielleicht ein bisschen modernerer Sensor, ein bisschen schneller oder sowas. Aber ich glaube, die haben große Probleme, ihre Produkte gegeneinander zu platzieren, sich nicht zu viel Konkurrenz im eigenen Haus zu machen und müssen vielleicht auch erst mal ein bisschen die Zielgruppe verstehen. Aber ich finde das grundsätzlich eine schöne Sache. Ich bin selbst nicht so die Pen-Zielgruppe. Ich mag lieber die etwas größeren Geräte. Ich fand die UM3 klasse. Wir hatten auf unserer Sehwerkstatt einen Teilnehmer mit einer UM3, die sieht super schick aus. Also wirklich hat echt einen Retro-Charme, das Ding. Ein fantastisches Teil, hat mir richtig, richtig gut gefallen. Aber ja, wer jetzt halt hofft oder wer gedacht hat, dass die Penn-Serie damit gestorben wäre, klingt zumindest nach der Aussage des Vizepräsidenten nicht so.
ChrisPenn ist eine starke Marke. Menschen, die fotografieren und die sich ein bisschen mehr als nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigen, kennen Penn. Olympus Penn ist bekannt. Du kannst so eine Marke nicht einfach irgendwo vergraben, das geht nicht. Also das wäre dumm. Das wäre ganz schlicht und einfach dumm. Das wäre ziemlich klar.
BorisMeine Schwester hatte mal einen, hatte sie mir gezeigt. Ich sage, oh wow. Also die war wirklich schön klein, kompakt, hatte sie in der Jackentasche und du hast da einfach denselben Sensor drin wie in den großen Micro Four Thirds und hast damit auch die gleiche Qualität, die du da rauskriegst. Das ist schon toll. Ich bin gespannt, aber ich schätze, vor nächstem Jahr werden wir da nichts sehen. Meine Meinung.
ChrisNa gut. Updates zu Software.
BorisImmer her damit.
ChrisKennst du, also, Kennst du Software, die so oft updatet, dass es nervt? Also ich kenne solche Sachen.
BorisGibt es, ja.
ChrisGibt es, ne? Kennst du Software, die gar nicht updatet und viele Jahre braucht?
BorisGibt es auch, ja.
ChrisGibt es auch.
BorisHabe ich auch ein Tool, aber es ist auch gut so.
ChrisDas kann gut sein, wenn man Stabilität will. Wobei sich natürlich dann immer drunter das Betriebssystem regelmäßig updatet und dann auch manchmal Sachen nicht mehr tun. Wer das ziemlich weit getrieben hat, finde ich, ist Gimp. Gimp kam in der Version 2 vor 21 Jahren raus, dann vor sieben Jahren in der Version 2.1.0 und jetzt nach sieben Jahren, nach dem letzten, in Anführungszeichen, Major Update, ist jetzt die neue 3.0 raus.
BorisJa, mit 3 davor reingeschaut.
ChrisVon der 2.0 auf die 3.0, 21 Jahre. Das musst du dir mal geben. Das ist schon ganz schön lange. Gimp ist Open-Source-Bildbearbeitung und ist im Open-Source-Bereich wirklich eines der großen und bekannten Projekte, und steht halt so proprietären Sachen wie eben Photoshop und so weiter als freie Alternative entgegen. Und ich kenne einige, die das auch benutzen. Und ich habe das auch schon mal getestet. Und für mich war es ein bisschen, ja, man muss so bereit sein, so die eine oder andere Sache quasi mitzutragen, was die Bedienung angeht. Aber generell ist das erstmal eine gute Software. Aber die 3.0 hat jetzt tatsächlich nochmal grundlegende Verbesserungen mit sich gebracht. Und zwar reden wir da unter anderem, Davon, dass die grafische Oberfläche, die bisher auf GTK 3, auf GTK Buch, was stand sie denn? Also auf jeden Fall GIMP Toolkit. Das ist quasi ein entwickeltes Toolkit für die grafische Oberfläche, was mittlerweile auch von anderen Projekten verwendet wird. Das wurde jetzt auf die Version 3 hochgehoben, sozusagen. Wobei, das ist auch nicht die neueste. Da gibt es schon mittlerweile die 4 und die 5, glaube ich. Und die 3 wird aber noch offiziell supported.
BorisIch glaube aber, dass allein sowas schon eine Meldung ist. Weil in so einem Open-Source-Projekt sich da irgendwie zu einigen auf so einen Meilenstein. Und das, also Respekt. Respekt.
ChrisTja, dann haben sie entsprechend jetzt auch einen verbesserten Tablet-Support mit drin, bessere Skalierung für hochaufließende Bildschirme, also die ganzen High-DPI-Geschichten, nicht destruktive Ebeneneffekte, das war ja lange das Problem, dass man quasi so Ebeneneffekte anwenden musste und dann sind die halt da reingerechnet. Das geht jetzt nicht destruktiv, bleibt also getrennt und kann später nochmal verändert werden Verbesserungen im Farbmanagement endlich kannst du nicht nur nicht nur SRGB arbeiten sondern auch, mit CMYK, Lab Support und so weiter Ist das so?
BorisHaben sie? CMYK?
ChrisEs steht damit die Grundlage für CMYK oder Lab Support gelegt ist ob das jetzt schon direkt drin ist weiß ich nicht, aber zumindest wäre es jetzt möglich. Dann wahrscheinlich.
BorisAber es ist doch gut, wenn sie da unter der Haube was getan haben mit dem Farbmanagement. Das ist kein Klacks. Also das richtig zu machen, finde ich gut.
ChrisGenau. Dann noch Umgang mit Ebenen und so weiter hat sich verbessert und, Schriftdarstellung verbessert, Textbearbeitung gibt es jetzt nicht destruktive Textumrisse und so weiter. Auch das war vorher wohl eine destruktive Geschichte. Also eine ganze Menge Sachen. Also dieses Toolkit, dieses GTK 3 ist zwar wichtig, aber hier steht, dass aktuell das GTK 4 ist und GTK 5 ist auf jeden Fall schon mal vorgezeichnet. Das heißt, das wäre dann nochmal das nächste Ziel, das da noch ein bisschen weiter auf die höheren Versionen des Toolkits anzuheben. Ist jetzt verfügbar für Linux, Windows und macOS und für alle, die GIMP verwenden, ist das wahrscheinlich jetzt ein richtig spannendes Update.
BorisIch finde es gut.
ChrisWeil wir brauchen Alternativen zu diesen großen, dicken Abo-Modellen, aus denen du sonst nicht rauskommst.
BorisAlternativen, immer gut. Ich würde trotzdem sagen, Vorsicht, schaut euch vorher an, wie ihr arbeitet und womit ihr arbeitet, denn wenn ich das richtig gesehen habe, hat sich das Plugin-Modell geändert und basiert dann jetzt auf Python. Und ich weiß nicht genau, was es vorher war, aber es war nicht das Python. Also die EntwicklerInnen der diversen Plugins, die es da so gibt, werden auch erst mal ran müssen und werden das alles auf den aktuellen Stand bringen müssen. Da wird es genügend Projekte geben. Schaut euch das vorher an, ob die Plugins, die ihr benutzt, da kompatibel sind und ob es noch irgendwelche anderen Inkompatibilitäten gibt. Das wird einen guten Grund haben, dass das nicht mehr eine 2.0 ist, sondern eine 3.0. Also wie bei allen großen Softwaren, wenn das so ein Upgrade ist, vorher mal gucken, ob alles, was man benötigt, auch am Start ist.
ChrisGenau. So, während du das nächste Thema anreißt, mache ich hier mal kurz einen Refresh, aber das sollte, glaube ich, dem Stream keinen Abbruch tun.
BorisSchauen wir mal. Mach mal. Canon hat auf eine Frage geantwortet und hat gesagt, dass die Canon R1 keine hochauflösende Variante bekommen werden wird. Also es ist kein hochauflösender Nachfolger oder keine hochauflösende Variante der Canon R1 geplant. Das hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert. Die R1 hat ja aus gutem Grund 24 Megapixel auf dem Vollformat Sensor rückseitig belichtet, rauscharm, sehr schnell, viele Möglichkeiten und die Zielgruppe ist halt eine schnelle zuverlässige Kamera zu haben, gerade im Bereich Sportfotografie. Es ist auch die Rede von Wildlife-Fotografie. Da würde ich jetzt mal sagen, hängt sehr davon ab, was für Wildlife. Da gibt es durchaus auch Wildlife-Fotografie, wo ein hochauflösender Sensor von Vorteil ist. Also zum Beispiel gerade, wenn man kleinere Tiere, Vögel und so weiter aus einer gewissen Distanz ablichten muss oder auch möchte, dann hilft es natürlich, croppen zu können. Aber da ist das dann wahrscheinlich einfach die falsche Kamera. Aber gerade im Bereich Sport, wir hatten es ja auch bei den Olympischen Spielen, da hat sie dann doch offensichtlich gepunktet. Und ja, also wer jetzt gehofft hat, irgendwie die Top-Kamera von Canon, die R1 dann mit einem hochauflösenden Sensor zu sehen, da gab es eine klare Absage. Das wird nicht passieren.
Wer etwas Hochauflösendes haben will, der muss sich halt in der Fünfer-Serie umschauen. Das war ja auch damals bei der Ankündigung, als die R1 gekommen ist, kam ja auch die R5 Mark II. War doch die Mark II, ne? Und das war ja so der heimliche Favorit eigentlich. Das war ja für viele eigentlich die viel größere Ankündigung als die R1, weil es wahrscheinlich dann doch eine größere Zielgruppe dafür gibt. Also wer von euch gewartet haben sollte, Wenn ihr hohe Auflösung braucht, dann solltet ihr halt bei der R5 Mark II schauen. Da habt ihr 45 Megapixeln und zwar relativ schnell. 20 Bilder in die Sekunde und auch 8K Video. Ja, und da habt ihr eben dann den Mitbewerb bei Nikon, die Z9, auch mit 45 Megapixeln oder die Sony Alpha 1 mit 50 Megapixeln. Das ist alles so eine Größenordnung. Genau.
ChrisSehr schön.
BorisHätte mich gewundert, wenn sie da was anderes gesagt hätten, ehrlich gesagt.
ChrisGut, dann kommen wir jetzt zu Rico.
BorisRico-Pentax. Ja, da gab es auch ein paar interessante Aussagen. Zum Beispiel, dass von der GR-Serie eine Monochrom-Version kommen könnte. Katsunobi Saiki.
ChrisDas ist wieder diese Reduktion der Möglichkeiten. Vielleicht brauchst du eine monochrome Kamera, mein guter. Muss ja nicht Film sein, aber kann ja eine mit einem Schwarz-Weiß-Sensor sein.
BorisJa, zum Beispiel. Also wir hatten ja auch schon ein paar Mal drüber gesprochen, dass jetzt vielleicht der Trend bei den Kameras, wenn schon nicht die großen Absatzmengen da sind, weil vielleicht der Markt gesättigt ist oder das Interesse zugunsten von irgendwelchen Smartphones zurückgehen könnte, dass vielleicht das Heil eben in sehr speziellen Kameras ist. Das kann ein Retro-Design sein, das können aber eben auch solche Schwarz-Weiß-Dinger sein. Das haben wir ja auch schon gesehen. Da hat Pentax mit der K3 Monochrom ja durchaus was rausgebracht, die wir leider nicht testen konnten.
Und die Leica Q2 zum Beispiel als Monochrom ja auch und auch eine Leica M gibt es auch als Monochrom. Also es gibt da einen Markt dafür und warum denn auch nicht und offensichtlich erwähnt man bei Rico in der GR-Serie auch etwas monochrom only anzubieten und außerdem gab es noch interessante Aussagen, dass eben die Geschichte mit den Filmkameras, wir erinnern uns Pentax mit der Halbformat analogen Kamera. Die 17, dass das durchaus positiv angenommen wurde und dass das auch gut für die Marke ist und sicherlich auch weitergehen könnte mit analogen Kameras, mit Filmkameras, dass man aber durchaus sieht, dass da auch eine Nachfrage nach DSLRs besteht. Der Gebrauchtmarkt ist da wohl ganz groß, auch wenn die Neuabsatzzahlen in den Keller gehen zugunsten der Spiegellosen, gibt es dann wohl einen sehr regen Gebrauchtmarkt. Also man hat da ein Auge drauf, man ist ja da bei Pentax-Riko auch gern mal mit Mut zur Lücke oder eben auch mit Mut zum Vergangenen dabei und das dürfte bei einigen auch ganz großen Anklang finden. Ich bin gespannt, wie es da weitergeht.
ChrisIch finde das spannend, weil hier in dem Artikel eben auch gerade das Thema Erfahrung mit Rückkehr zum Film steht, dass sie mit der Pentax 17 eben den Weg als erster Hersteller seit 15 Jahren Schritt zurück zur Filmfotografie gewonnen haben und zitiert wird ja hiermit, dass für den Markenwert war es eine gute Entscheidung. Wir wollten Smartphone-Nutzern zeigen, was die Grundlagen der Fotografie sind. Also das war schon die Idee dahinter, die wir auch hatten. Ah, wir haben eine vertikale Kamera, die ist relativ leicht zu bedienen und so weiter. Da steht ja noch, wirtschaftlich sei das Projekt zwar kleiner als das GR-Geschäft, ja, das glaube ich, aber weitere Filmkameras schließt der nicht aus.
BorisRichtig.
ChrisJa. Ja, ja. Die wissen schon, was gut ist.
BorisAlso das ist spannend. Das ist aber, das zieht sich so irgendwie durch diese Geschichte von Pentax irgendwie. Sie machen schon sehr nischige Sachen. Die Sachen, die sie dann machen, machen sie in der Regel wirklich sehr, sehr gut. Und auch aus einer guten Überlegung heraus. Da kann man wenig gegen sagen. Man muss nicht immer die Zielgruppe dieser Überlegung sein. Aber das ist nicht so, dass sie es einfach würfeln. Also den Eindruck habe ich nicht. Aber das Marketing, das ist... glänzt einfach durch Abwesenheit. Das ist halt immer sehr, sehr schade.
Naja, wir versuchen hier ein bisschen die Fahne für Pentax hochzuhalten. Nimmt es uns nicht übel, wenn wir uns auch manchmal über Dinge lustig machen. Deswegen sind wir ja hier auch Happy Shooting. Wir haben einfach auch mal Spaß an der Sache und sind nicht immer die Zielgruppe und haben nicht immer für alles Verständnis. Aber im Großen und Ganzen muss ich sagen, was ich bisher von Pentax gesehen und auch in den Händen gehalten habe und auch wirklich mal selbst damit fotografiert habe, ich muss sagen die scheinen sehr genau zu wissen was sie da tun und das finde ich gut und sie scheinen nicht so darauf aus zu sein einfach auf Teufel komm raus die größte Marke zu werden und erfolgreich und den größten Umsatz zu machen, sondern sie trauen sich eben auch in diese Nische rein zu gehen wie mit jetzt dieser mit der 17, was sehr sehr Nischiges zu machen, was finanziell vielleicht kein großer Erfolg ist aber man macht es weil man offensichtlich der festen Überzeugung ist, da was Gutes und was Richtiges zu tun. Und das finde ich durchaus bemerkenswert.
ChrisJa, Pentax 17, Sigma BF und, und, und.
BorisSollen sie ruhig machen. Sollen sie weitermachen. Wenn die Umsatzzahlen auch bei den Großen immer weiter zurückgehen, wird dieser Markt für diese Nischenkameras wahrscheinlich der sein, wo Produkte verkauft werden.
ChrisWo die Musik spielt. Also nicht die Mengen, die da jetzt mit anderen Sachen rausgehauen werden, aber wo halt hier was passiert plötzlich, wo den Leuten plötzlich Dinge aufgehen. Also das ist ja das, wie gut kapiert man Fotografie und das sind richtig gute Mittel dafür.
BorisSo, finde ich toll.
ChrisWir machen eine Zeitreise zurück in den April letzten Jahres. Im April 2024 wurde die größte Kamera, die größte Digitalkamera der Welt angekündigt. Und da ging es um eine Kamera, die in einem Teleskop und zwar im Vera Rubin Observatory in Chile verbaut wird, im LSST, The Legacy Survey of Space and Time. Und die war da in Entwicklung und dann haben wir uns die angeguckt und jetzt ist sie, tada, fertig.
BorisIst fertig.
ChrisIst fertig, 3200 Megapixel.
BorisIrre. Ich glaube, zum ersten Mal erwähnt haben wir sie hier in der Episode 739. Das ist die früheste Erwähnung, die ich gefunden habe. Und dann nochmal in der 846 und 847. Jetzt sind wir bei der 8,90 und sie ist fertig. Das ging noch schnell.
ChrisAlso das Ding sieht auf den Bildern aus wie so ein großes Objektiv. Ein sehr großes. Wie gesagt, das Ding wiegt, glaube ich, über drei Tonnen. Also ist auch eine schwere Kamera. Und ja, die ist jetzt im LSST, ach ja, genau, richtiger Name ist, glaube ich, Legacy Synoptic Survey Telescope. Wurde installiert. Die letzte optische Komponente ist jetzt in Position. Das LSST-Team wird jetzt Tests machen, so Abnahmetests quasi, bevor dann die First-Look-Fotos hier entsprechend dann irgendwann mal da rausfallen. Ja, das war jetzt so quasi die letzte große Hürde in der Konstruktion des Ganzen und, große Baustelle, großes Ding mit Kränen und so weiter, das Ding dann quasi da, du siehst auch richtig Baustelle, die Leute mit Schutzwesten und entsprechend mit Helm und so weiter, ja bin gespannt, also jetzt ist das jetzt wird das wahrscheinlich erstmal gründlich durchgetestet, damit auch wirklich jedes Pixel einzeln angeguckt werden kann, damit das auch wirklich alles funktioniert.
BorisAlso bei den konkreten technischen Daten, da ärgert sich doch irgendjemand in der Konstruktion, oder? Also ich meine bei 3200 Megapixeln und 3 Tonnen könnten es nicht 3,2 Tonnen sein? Also wir sind jedenfalls bei dem Gewicht, bei einem knappen Kilo pro Megapixel, das wollte doch irgendjemand gerade haben.
ChrisAchso, du meinst, das glatte Zahlen hättest du gerne. Okay, verstehe. Weiß ich jetzt nicht so ein Kilo pro Megapixel, Wir sind auf jeden Fall, also bin gespannt. Bin sehr gespannt.
BorisIch finde das super.
ChrisGuck dir das an. Also es ist abgefahren, sag ich dir.
BorisNicht schlecht. Aber es ist ja nicht ein Sensor mit 3200 Megapixeln. Die werden ja einfach da viele zusammengeschaltet haben.
ChrisDas ist ein ganzes Array von Sensoren.
BorisIst nicht ein großer Wafer mit so viel Wafer.
ChrisIch glaube, so große Wafer gibt es nicht.
BorisDas ist nicht möglich.
ChrisAber du kannst sie ja ziemlich zusammenrechnen und dann passt das.
BorisNa klar. Ja, irre. Ich bin mal auf die ersten Dokumentationen gespannt, was da so mit erforscht wird.
ChrisTja. So. Kataloge. Bilderkataloge.
BorisJa, ich lese hier gerade was sehr spannend.
ChrisWie viele davon hast du auf deinem System?
BorisKataloge? Zwei.
ChrisAlso ein Lightroom-Katalog und ein iCloud-Katalog.
BorisGenau, also vom iPhone halt.
ChrisOkay, manche haben dann vielleicht noch einen alten Aperture-Katalog oder noch Luminar.
BorisNeo oder Capture One. Also ich habe natürlich noch diverse Kundenkataloge, aber ich fasse das mal zusammen unter einem Lightroom-Katalog.
ChrisGenau, also du hast oder DxO, Photolab oder sonst was, OnOne, Photo Raw. Also die haben ja alle ihren eigenen Katalog und irgendwann warst du dann kein Überblick mehr. Und es gibt eine App, die das jetzt wohl lösen soll, zumindest behauptet sie es. Ich habe aber ein paar Infos dazu. Und zwar Peak 2.
BorisJa, habe ich von gehört.
ChrisGito wurde jetzt, glaube ich, ziemlich groß gepusht auf der Fotoshow in London. Und ja, deren Claim ist, wir sind ein Asset Management, beziehungsweise sie nennen sich Media Manager, aber es ist eigentlich ein Asset Manager über alle Kataloge. Und dann reichern wir das an mit KI-Suche.
BorisEs wird gerne, ganz schön, nur ganz voll weg, Es wird gerne genannt in einem Abenzug mit ExireSearch, wenn es darum geht, Bilder eben unter KI Gesichtspunkten zu durchsuchen. Jetzt bin ich gespannt. Hast du es ausprobiert?
ChrisNee, habe ich nicht. Aber ich kenne Leute persönlich, die es ausprobiert haben. Also die sagen, wir sind kompatibel mit und zwar brauchen die nur den Katalog, also die brauchen nicht die App dazu, sondern wenn du jetzt einen alten Lightroom-Katalog rumliegen hast, dann können die den öffnen.
BorisAlso lesen die Datenbank und finden dann die Bilder und so.
ChrisUnd zwar auch mit den Previews, die da drin sind und so weiter. Sie sagen hier Aperture, Lightroom Classic, die Creative Cloud Version, Luminar Neo, Capture One, Apple Photos, iView Media Pro, Pixelmator Pro, DxO Photo Lab 4, One Photo Raw, Topaz, Photo AI und alle Videoformate, die es gerade so von macOS unterstützt werden. Das ist also so der Claim, den sie haben. Und wir haben das in The Future of Photography besprochen. Adrian war auf der Fotoshow in London und hat so ein bisschen berichtet und meinte, die Demo wäre wirklich beeindruckend gewesen, die er da gesehen hat. Dann meldet sich und der Claim ist ja auch ein sehr spannender, wenn du mehrere Kataloge von verschiedenen Sachen hast und dann auch per KI suchen willst, also sprich nach Inhalten suchen möchtest, dann brauchst du irgendwas, was das halt quasi übergreifend macht. Auch wenn du auf Lightroom fünf Kataloge hast für fünf verschiedene Kunden und so weiter und du willst übergreifend suchen, kannst du das in Lightroom nicht machen, sondern musst du jeden einzeln aufmachen. Das Versprechen von Peak2 ist dann schon ein sehr großes.
BorisIch sehe Pferde auf den Bildern, die du da gerade zeigst. Es kann Pferde.
ChrisIch weiß nicht, ob das wirklich Pferdegesichte unterscheiden kann. Vielleicht ein Schimmel von einem braunen oder so. Das weiß ich jetzt gar nicht. Naja, pass auf, also Jeremiah hat sich dann sofort gemeldet, weil der hat zu Hause auch irgendwie terabyteweise Fotos rumliegen und so und meint, Er ist früher Kunde von denen. Er hat das gleich ab Version 1 bei sich ausprobiert.
BorisOkay.
ChrisUnd hat es nicht zum Laufen gekriegt. Und war dann wochenlang mit dem Support am Telefon. Und sie haben alles Mögliche probiert. Wir reden hier von Lightroom und ich glaube auch Apple. Also iCloud-Fotos. Und sie haben es nicht zum Laufen bekommen. Version 2 auch wieder wochenlang mit dem Peak-to-Support dran. oder die Firma heißt anders, aber ist egal. Auf jeden Fall. Ja, er hat am Ende aufgegeben. Er hat am Ende aufgegeben. Der Support hat aufgegeben. Die konnten es bei ihm nicht zum Laufen kriegen und er hat jetzt kein irgendwie super High-End Spezialsystem oder sowas.
BorisOkay.
ChrisDann hat sich Adrian gemeldet, der die Demo gesehen hat und sie toll fand und schrieb uns dann, nachdem wir gestern aufgenommen haben, also am Samstag, am Sonntag hat er das geschrieben. Nachdem wir gestern aufgenommen haben, habe ich Peak2 ausprobiert. Ich habe es und zwar mit Apple-Fotos und Luminar Neo-Katalogen.
BorisOkay.
ChrisDie hat er auch ordentlich geöffnet, war aber ein bisschen clunky zum Einrichten, also nicht so straightforward, war ein bisschen umständlich wohl.
BorisJa, gut.
ChrisUnd hat dann, und der hat jetzt nicht irgendwie terabyteweise Bilder, und hat dann eine 40 GB große Referenz-Library auf seiner SSD angelegt. Und das hat ihm dann den Rechner gesprengt, weil er auf dem Laptop das probiert hat, der halt nicht so viel gelaufen hat. Und dann hat er entschieden, er will es dann doch nicht. Also 40 Gigabyte, ich habe mal geguckt, mein Lightroom-Katalog hat, glaube ich, jetzt so, also weniger als 5 Gigabyte. Und da ist schon Material von zig Jahren jetzt drin. Ja. Das sind so die zwei Reports, die ich habe von Jeremiah, der hat es noch nicht mal zum Laufen gekriegt und von Adrian, der sagt, das ist ja der absolute Wahnsinn, wie viel Plattenplatz das Ding möchte.
BorisJa, ist die Frage, was es da tatsächlich tut.
ChrisSteht auch auf der Website, dass sie also sie raten, eine schnelle SSD bräuchtest du und natürlich genügend Platz und so weiter. Sie reden zwar nicht von das wird groß auf deiner Platte, aber 40 Gigabyte. Ich habe jetzt schon keinen Bock mehr, das auszuprobieren.
BorisAlso 40 GB, das, Das klingt nach einem Bug-Feel, muss ich gestehen. Das kannst du ja nicht sagen. Das klingt ja so, als ob sie die Bilder irgendwie in voller Auflösung nochmal an den eigenen Ort kopieren oder irgendwie sowas.
ChrisNaja, sie haben, wenn sie den Katalog öffnen, eh nur die Previews oder die, was auch immer im Katalog liegt, haben sie. Ich weiß nicht, ob sie tatsächlich dann auf die Bilder, auf die Raws und so weiter zugreifen, kann ich nicht sagen. Ich habe es mir technisch nicht angeguckt. Naja.
BorisAber 40 GB musst du erstmal füllen. Das ist mehr als nur ein Stichwortkatalog oder ein Suchindex, sondern da liegt ja dann definitiv mehr drin. Das klingt, als ob sie halt eigene, in Anführungszeichen Thumbnails machen, eher Full-Size-Vorschaubilder oder sowas.
ChrisOder für die KI irgendwie noch einen fetten Katalog, ein fettes Model reinlegen und das noch irgendwie anführt damit an. Ich weiß es nicht.
BorisOder sie müssen tatsächlich die Bilder eben für die KI erstmal in ein bestimmtes Format bringen und es ist einfach nur schlecht programmiert, dass das Ding einfach vollläuft, statt zu sagen, ich mache jetzt hier mal irgendwie 5 GB, dann analysiere ich die, dann lösche ich, dann mache ich die nächsten. Also das wäre jetzt interessant mit den Entwicklern und Entwicklerinnen da mal zu sprechen, was da los ist, weil das klingt nicht richtig. Ja, aber schade. Version 2?
ChrisAuch mit Version 2 hat es probiert. Jetzt ist Version 2.3 raus. Vielleicht ist das gefixt, ich weiß Aber die Größe des Kataloges, die hat jetzt Adrian eben mit der 2.3 getestet. Ist egal, wir sagen jetzt mal, es ist da. Es gibt als Subscription ab 9 Dollar im Monat oder als One-Time-Purchase für 270 Dollar. Die haben noch ein paar andere Produkte, da gibt es auch noch so einen Remote-Zugriff irgendwie von unterwegs. Und ja.
BorisAlso Bernd schreibt hier, weil der will das mich ganz gerne ausprobieren, wenn er ein bisschen Zeit hat von seinen Eishockey-Fotos. Dann will er es wahrscheinlich mit den Eishockey-Fotos ausprobieren. Er sagt, er hat 120.000 Bilder in Peak2. Und sein Peak2-Ordner hat 22 Gigabyte. Und 18,7 Gigabyte davon sind die Thumbnails. Das ist auch schon viel. Aber bestätigt zumindest mein Verdacht, dass es eigene Thumbnails anliegt. Und eben nicht über den Katalog, also die fertigen Thumbnails benutzt, wenn welche da sind, sondern natürlich irgendwie, wahrscheinlich um das auch schnell zugreifbar zu haben, eine eigene Struktur nochmal selbst kopiert. Aber 18,7 klingt jetzt anders als 40. Jetzt ist die Frage, wie viele Fotos hatte er in seinem Katalog?
ChrisJetzt redet Bernd hier von 120.000 Bildern in, ich vermute Lightroom.
BorisNaja, in Tiktor, also auf Wort, was auch immer die Quelle war.
ChrisAdrian hat halt Luminar Neo und seinen iPhone-Katalog reingeworfen. Und ich sage mal, auf dem iPhone, da sind schnell mal irgendwie 100.000 Bilder beieinander. Keine Ahnung, wie viel es jetzt wirklich war. Die Information habe ich nicht. Aber gut.
BorisEs ist ein Produkt.
ChrisDas möglicherweise das ein oder andere Problem löst.
BorisAber passt mal auf.
ChrisDass euch nicht alles vollläuft. Aber testen kann man es, glaube ich, für Umme. Also Erfahrungsberichte gerne zu uns.
BorisIch habe nur einmal einen längeren Thread darüber gelesen in dem Forum und das war auch durch Wachsen. Also es gab Stimmen, die waren begeistert und es gab Stimmen, die waren eher so.
ChrisWie sagt man? aus unterschiedlichen Quellen. Zweimal Lightroom, einmal Apple Fotos. Vielleicht kannst du beim Importieren noch irgendwelche, Settings einstellen. Keine Ahnung. Weiß ich nicht.
BorisWeil das Problem ist dann wohl gewesen, zum einen die Performance und zum anderen eben das Suchergebnis. Also wenn man eben, kannst du dann eben auch freisprachlich nach Dingen suchen und dann wurde halt nur ein Bruchteil gefunden. Aber alles nur hören, sagen, alles nur gelesen, nicht selbst ausprobiert. Ich weiß nicht, ob das Indexing dann schon durch war, etc.
ChrisImmerhin könnte das ja auch wieder bei dir Stress rausnehmen, weil dann brauchst du nicht mehr taggen, sondern das macht dann die Maschine für dich.
BorisWenn sie das gut macht.
ChrisUnd vielleicht sogar Pferde beim Vornamen, verschiedene.
BorisDas wäre super, ja, das wäre so gut.
ChrisDas da ist Günni, erkenne ich an der leicht hochgezogenen linken.
BorisGünni wäre auch mal ein guter Pferdenamen. Wir haben gerade ein neues Fohlen am Stall ist heute gekommen oder in der Nacht gekommen. Ich schlage mal den Namen Gynnie vor.
ChrisMachen wir Gynnie. Gynnie ist cool.
BorisNennt es doch einfach Gynnie.
ChrisJa, Pferde haben immer so komische Namen. Black Beauty und so, ich weiß auch nicht.
BorisDa hast du jetzt aber...
ChrisDas war ein Griff in die 80er-Schublade.
BorisIch weiß. Pferde haben schon immer gleiche Namen. Es gibt so eine Handvoll ganz typischer Pferdenamen.
ChrisTypischer Pferdenamen, so wie viel für ein Hund oder so.
BorisGenau, Hermes ist so einer zum Beispiel. Ja, ja, ist ein ganz beliebter Name.
ChrisPferdemenschen sind schon seltsam.
BorisJa, ist wild.
ChrisSo, gehen wir mal ganz kurz in den völlig abgefahrenen, fahrende, analoge Nerd-Ecke.
BorisJa, okay.
ChrisDa bin ich jetzt kürzlich drüber gefallen und das ist also ich bin begeistert. Wir reden über Ethan Moses. Ethan Moses ist der Mensch hinter Camera-Dactyl. Das war, ist bekannt geworden durch seine 3D-gedruckten Großformat-Kameras. Da konnte man vor, ich weiß nicht, das ist auch schon 15 Jahre her oder so, oder so ähnlich. Der hat vielleicht zehn Jahre oder so. Der hat Kameras gedruckt aus Modular. Du konntest sie dann zusammenstellen aus verschiedenen Farben und so weiter und die Teile und so. Und das war ziemlich cool. Und der hat jetzt was Neues gebaut. Wir reden vom, Moment, ich muss gucken, wie es heißt, das Camera Dectile Master System. Jetzt klingt das erstmal völlig abgefahren.
BorisIst das wieder eine Akronyp-Akkurzung?
ChrisDas ist keine neue Kamera. Was war das? Nein, Camera Dactyl Master System.
BorisOkay, kann man nicht sprechen.
ChrisUnd zwar aus der Inspiration raus von seinem Großvater, der war im Zweiten Weltkrieg irgendwie, hat er Luftbilder gemacht für Karten, Material und so weiter. Und zweite Inspiration, Minilab, das sind diese, Filmprozessoren, die gar nicht so mini sind, die sind meistens so halb raumgroß. Typischerweise früher in Fotolaboren auch diese Einstundenfotolaboren so hinten drin stehen. Das ist eine Maschine, wo du quasi einen Film reinwirfst und der wird dann entwickelt und belichtet und am Ende kommen dann Bilder raus. Und das läuft mit Rollenpapier, was da durchgezogen wird. Also die Fotos, 9x13 und so, die da hinten rausfallen, die werden quasi von einer Rolle abgeschnitten, von diesem Fotopapier. Und zwar sogenanntes RA4-Papier. RA4 ist der Prozess, der dann quasi das Papier entwickelt, das Negativpapier, Farbnegativpapier, darauf wird dann entwickelt. Jetzt kann man das aber auch im sogenannten Umkehrprozess entwickeln. Umkehrprozess heißt, da wird nicht negativ, sondern positiv draus. Das heißt, mit dem Umkehrprozess kannst du, ein Stück Papier belichten, Fotopapier und wenn du das dann mit dem Umkehrprozess entwickelst, kommt ein Positiv raus. Du musst diesen Zwischenschritt über das Negativ nicht machen.
BorisAh, okay.
ChrisSoweit klar?
BorisSoweit klar.
ChrisIst im Prinzip nichts anderes, also ein Diafilm ist nichts anderes als ein Farben-Negativ-Film, der in einem Umkehrprozess entwickelt wird. Die sind technisch quasi identisch. Nur, dass die Chemie eine andere ist und dann halt bei dem einen Positiv und beim anderen Negativ rauskommt. So, Umkehrprozess RA4 Fotopapier. Wenn du damit fotografieren wolltest.
BorisMit dem Papier.
ChrisGenau, mit dem Papier. Dann müsstest du dir also mal ein RA4 organisieren. Irgendwie eine Rolle davon. So, wie sie halt auch in eine Maschine reinkommt. Oder müsstest du es in einer Dunkelkammer irgendwie zerschnippeln. In die richtigen Größen.
BorisWir haben uns früher so ein Stück Fotopapier zurechtgeschnippelt. Haben das in die Spiegelreflex reingelegt. Dann sind wir rausgegangen und haben ein Foto gemacht. Das kann man schon machen.
ChrisAber das ist natürlich Aufwand. dann stell dir mal vor, du willst mal hier ein paar Bilder machen, dann bist du die Hälfte Zeit in der Dunkelkammer, um das vorzubereiten. Das Papier, das muss im Dunkeln geschnitten werden, in Kassetten gepackt werden.
BorisIch kriege langsam eine dunkle Vorhandel. So ein Film ist ja auch eine Rolle. Und wenn das Papier jetzt auch eine Rolle ist, ich kriege langsam eine Idee, worauf du hinaus willst.
ChrisEs wird noch weitergehen, als du glaubst. Wenn du das dann hinterher entwickeln möchtest, dann musst du das in Entwicklerdosen packen und das ist alles, das ist ein ganz schöner Aufwand. Und dann kam er auf diese Idee von diesem Camera Dectile Master System und zwar reden wir von einer Kombination. Also zuerst mal reden wir davon, dass das Ding natürlich irgendwie hinten an so eine Kamera angeflanscht werden muss. Du willst ja irgendwie das Bild auf dieses Papier bringen. Also hat er ein System gebaut, was diese Rollen, Und direkt in so eine Kassette mit zwei großen Rädern dran, da passt quasi so eine Rolle von diesem RA4-Papier rein und da wo das Papier dann durchgezogen wird, hast du eine Fläche von 4x5 Zoll, also für eine Großformatkamera und eine entsprechende Geometrie, so ein sogenanntes International Bag, was dann auch auf heute gängige Großformatkameras draufpasst.
BorisAlso du hast dann quasi die Filmpapierrolle auf einer Geber- und Nehmerrolle hast das Ganze noch ein paar Umlenkrollen damit du das auf eine plane Ebene kriegst und das Ganze eben in einer in einem entsprechenden Standardback, dass du das eben an eine Kamera flanschen kannst. Soweit erstmal pfiffig.
ChrisWir reden hier von der Möglichkeit in dieser Patrone quasi ich glaube 103 oder 106 Bilder unterzubringen. Also 106 Bilder sind auf dieser Rolle drauf. 4 mal 5 Zoll groß. Und damit kannst du, also quasi ohne da irgendwie Filmblätter zu wechseln, kannst du einfach 106 Bilder machen mit deiner Großformatkamera.
BorisAuf Fotopapier wohlgemerkt.
ChrisAuf Fotopapier.
BorisWas haben wir da? ISO 6 oder so?
ChrisDon't ask me. Weiß ich nicht. Nee, das RA4 ist glaube ich ein bisschen empfindlicher, weil es ja maschinell verwendet wird und schnell gehen muss.
BorisDann haben wir ISO 12.
ChrisBin ich mir sicher, dass es ein bisschen empfindlicher ist als ISO 3 oder 4. Was auch immer. Auf jeden Fall ist das, So weit so gut. Da hast du den Film in dieser Patrone drin und dann ist der voll und jetzt musst du den irgendwie entwickeln.
BorisKannst du die Patrone auch von dem Rückteil abnehmen oder ist das Rückteil die Patrone?
ChrisDas Rückteil ist die Patrone. Man sieht es hier auf dem Bild, da wo das rechteckige Loch ist, da schiebst du quasi so ein Darkslide davor, also so ein Schieber und dann ist das lichtdicht.
BorisWie so ein Rückteil halt. Ja, okay.
ChrisUnd wenn du das jetzt entwickeln willst, dann musst du das irgendwie die Rolle in Suppe tun. Die Rolle in Suppe tun. Und zwar so, dass, also wenn es ein Film wäre, dann müsstest du das auf so eine Entwicklerspule packen und diese Spule müsste dann entsprechend groß sein, damit sie die ganze Rolle aufnehmen kann, damit Abstand zwischen den Bildern ist und dann musst du das irgendwie mit, Kippen entwickeln und so, also Chemie rein und so weiter. Dann ist es umständlich. Und dachte, nee, das machen wir anders. Ich baue eine Entwicklungsmaschine.
BorisJa, natürlich.
ChrisAlso eine Durchzugsentwicklungsmaschine. Das heißt, du hast diese Maschine, da gibt es ja noch andere Bilder.
BorisAlso quasi eine große Entwicklerwanne, wo er dann die Rolle durchzieht.
ChrisJa, nicht eine Entwicklerwanne. Das sind dann schon einige Schritte. Also das ist jetzt nicht so ein Prozess mit Entwickler rein, warten, Entwickler raus, Zwischenwässern, Fixierer rein, Fixierer raus, fertig, so wie es beim Schwarz-Weißen ist. Das sind ja eigentlich nur drei Schritte beim Schwarz-Weißen oder zwei eigentlich nur, sondern das ist jetzt um diese Farbemulsion von dem RA4 zu entwickeln, ist ein mehrschrittiger Prozess und eigentlich ist das jetzt so eine Art Entwicklungsstraße, wo er auf der einen Seite jetzt diese Patrone dann quasi drauf flanscht, sichtigt, dann kann er den Schieber ziehen und kann das Papier da irgendwie noch reinwurschteln, also er muss da keine Dunkelkammer haben dafür. Und dann läuft das ganz langsam Schritt für Schritt so durch diesen Prozess durch. Und am Ende kommen entwickelte Bilder auf der Rolle raus.
BorisAber das kann ich mir jetzt vereinfacht gesprochen schon so vorstellen, dass das Ding automatisiert durch dann verschiedene Wannen durchfährt. So wie du es sonst von Hand machen würdest.
ChrisGenau, im Prinzip ja. Es gab sowas ähnliches schon mal. Von Durst gab es mal den Printo Color Prozessor. Das ist auch so eine Entwicklungsmaschine für Fotopapier in der Dunkelkammer, der auch so aus einzelnen Modulen besteht, wo dann verschiedene Bäder drin sind, die man sich dann für das entsprechende Ding irgendwie konfigurieren konnte. Kriegst du aber heute nicht mehr. Das ist quasi obsolet, aber das gab es mal. Durst ist so ein Hersteller von Vergrößerern. Ja, dann, hat er hier noch ein Video gemacht, wo er das Ganze mal zeigt und erklärt. Da siehst du also wirklich mal diese Patrone in Aktion und was da alles drin ist. Das ganze Ding ist 3D gedruckt, wie gesagt. Und.
Ich muss ja mal dem Video kurz gucken. Also der hat jetzt, um das ganze Ding hier zusammen zu bekommen, hat er eineinhalb Jahre lang Zeit und Geld und Aufwand investiert. Er sagt, dass der Aufwand ist darin, erst mal das Risiko einzugehen und mit der Angst umzugehen, die du hast, weil der wusste nicht, ob am Schluss was Brauchbares rauskommt oder ob er jetzt anderthalb Jahre hier verschwendet hat. Und sagt dann, die Allgemeinkosten waren halt relativ hoch, weil er muss ja leben in der Zeit, wo kein Geld reinkommt. Er hat während der Zeit auch keine Cameradactylkameras verkauft, glaube ich. Die Chemikalien sind teuer, die Filamente zum Drucken, weil er hat ja ganz viele Prototypen für die Entwicklung gebraucht und so. Entsprechende Hochleistungsschrauben, weil das Zeug muss halt stabil sein und jeder 12 Volt Gleichstromhochdrehmomentmotor auf Amazon. Da hat er lange rumprobiert, bis er die richtigen Dinger gefunden hat. Und eine Viertelmeile kennt mir 100. Das ist Papier und Fomapan und Film, glaube ich, oder Papier, weiß ich nicht. Und weit mehr als eine Meile Rollpapier. Also er hat da richtig viel Zeit reingeworfen.
BorisDas nenne ich mal Hingabe.
ChrisDas ist Hingabe, aber was halt hinten rauskommt, ist entsprechend, ist entsprechend ziemlich abgefahren. Jetzt ist natürlich die Frage, wie will er das jetzt, also was will er damit jetzt tun? Und er sagt, dass er also, dass das jetzt wohl kein so, also erstmal versucht er jetzt so ein bisschen diese Zeit, die er da ja, reingebuttert hat und auch das Geld, das er reingebuttert hat, ein bisschen zurückzubekommen. Und verkauft jetzt mal die ganzen Test-Selbst-Porträts, die er da gemacht hatte, zu Tausenden. Weil da musst du ja immer wieder ...
BorisSchön.
ChrisDu musst das erst mal hinbekommen.
BorisJa, klar.
ChrisDu brauchst auch, um diesen RA4 positiv zu belichten, musst du auch filtern und musst halt entsprechende Vorkehrungen machen. Den kannst du nicht einfach so belichten, sondern da musst du ein bisschen was tun. Das ist das eine. oder das andere ist wohl, dass er die ähm, dass er die Files, also die Printfiles verkaufen möchte. Ähm, Also er wird es wohl auch bauen, aber er möchte auch die Printfiles verkaufen und zwar vor allem an die Menschen, die das dann vielleicht selber drucken und verkaufen, das Gerät. Also irgendwie will er da so eine Businessgeschichte hochziehen damit.
Und das ist ganz schön mutig, sowas zu machen, weil es ist halt wirklich ein abgefahrenes Thema und ein ziemlich, ja, ziemlich verrücktes, Projekt, was aber an sich sehr also ich finde es völlig abgefahren, ich werde mir wahrscheinlich so eine Maschine nicht hinstellen, aber ich könnte mir schon vorstellen so als Fotoclub oder sowas oder für eine gemeinsame Dunkelkammer mit Leuten oder so, ist das glaube ich eine ziemlich abgefahrene Sache, wenn es nicht zu teuer ist. Du siehst auch an den Bildern, die sind nicht also von den Farben, die haben schon eine eigene Anmutung. Das ist jetzt nicht so wie so ein Kodak Gold, sondern das hat schon so eine etwas kühle sehr eigene Anmutung, was da rauskommt. Aber es ist ein positiver Farbprozess mit 4x5 Zoll, der dann durch eine quasi fast vollautomatische Entwicklungsmaschine hinten Bilder raushaut. Ich kann mir das für Kunstprojekte super vorstellen, sowas.
BorisJochen ist ja auch schon im Überlegen, wo man ein paar Blödenrolle kaufen kann.
ChrisJa, das kriegst du, das ist nicht das Thema. Also da kommt man ran an sowas. Wenn du mal guckst im Hintergrund hier bei den Bildern, hat er ja überall alles voll mit Testprints und so weiter. Ist schon, ist wild. Ist ziemlich wild.
BorisTja, cool.
ChrisUnd damit hat er nicht nur eine, ich sag mal, nicht nur ein cooles Kunstprojekt hingelegt, sondern eigentlich auch ein komplett neues Fotoformat etabliert. Nämlich 4x5 Zoll Rollfilm.
BorisJa, aber nicht Film, sondern Papier. Also Rollpapier. 4x5 Zoll Rollpapier.
ChrisJa.
BorisJa, warum nicht? Also ich finde es cool. Wie gesagt, sich über ein Jahr damit beschäftigen und dann kein Geld nebenher zu verdienen, finde ich schwierig. Aber offensichtlich hat er es ja geschafft.
ChrisAlso nach dem Video zu urteilen, wo er so ein bisschen erzählt, hat er tatsächlich die volle Zeit dafür, für die Entwicklung reingebuttert und hat währenddessen sich ganz darauf konzentriert, um das wirklich durchzuziehen, bis es dann fertig ist.
BorisWirklich stark. Ja, nicht schlecht.
ChrisDas Camera Dectile Master System.
BorisGenau, Jochen sagt, 700 Meter sind Mindestbestellmenge.
ChrisAch so, ja, dann muss man sich halt zusammentun.
BorisNaja, hol dir halt 700 Meter, die kriegst du schon verknipst.
ChrisIch bin mir sicher, es gibt wieder Verkäufer, die auch kleinere Mengen verkaufen, die kaufen sich dann 700 Meter und teilen die irgendwie auf. Kann ich mir nicht vorstellen, dass man die nicht irgendwo kriegt.
BorisJa, Jochen zum Beispiel, wenn er sich 700 Meter kauft.
ChrisJochen, das ist eine Business-Idee für dich. Mach doch mal, kauf mal 700 und dann.
BorisKannst du ja in Mengen zu 100 abgeben.
Chris106 passen in eine Patrone rein.
BorisSiehste. Ja, dann hast du aber Verschnitt am Ende. Musst du 100 nehmen.
ChrisGenau.
BorisAch, herrlich. Ja, was nicht alles gibt. Ja, das weckt alte Erinnerungen. Also ich war wirklich, ich weiß gar nicht, in welcher Klasse wir damals waren. Ich weiß nur, dass wir bei einem Klassenkameraden waren und sein Vater hatte eine Dunkelkammer, Schwarz-Weiß-Dunkelkammer. Und da haben wir auf Schwarz-Weiß-Papier haben wir fotografiert, indem wir halt Schnipsel gemacht haben und haben sie in unsere Spiegelreflexen reingestopft. In der Dunkelkammer sind rausgegangen, haben dann eben ein Bild belichtet, teilweise relativ lange, und haben das dann entwickelt. Und ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob das Positivpapier war. Weil ich meine, wir sind auch tatsächlich mal dahergegangen, haben Papier auf Papier gelegt, mit einer starken Lampe, richtig durchleuchten lassen, um dann wieder ein Positiv zu machen. Kannst du auch machen.
ChrisKannst du auch Papier auf Papier drucken. Die ersten Vergrößerungen, nicht mal Vergrößerungen, sondern Abzüge, die ich gemacht habe, waren auch und zwar völlig blauäugig, ohne das wirklich exakt zu wissen, wie es geht. Einfach mal haben wir das ausprobiert, ein Freund und ich zusammen, haben dann unsere entwickelten Schwarz-Weiß-Filme halt auf Fotopapier gelegt, also Kontaktabzüge gemacht. In der dunklen Besenkammer haben dann aus einem Bilderrahmen so eine Glasscheibe draufgelegt, damit das einigermaßen plan liegt und haben dann die Deckenleuchte, das war eine nackte Glühbirne, die da an der Decke hing.
BorisKlassische Designleuchte.
ChrisFünf Sekunden oder so angemacht, so aus dem Bauch raus, wir probieren das jetzt mal.
BorisMach halt mal Licht.
ChrisUnd dann mit einer roten Leuchte, die wir selber gemacht haben, also wir haben dann mit Farbe quasi eine roten Glühbirne angemalt, so eine, 15 Watt Birne angemalt und die irgendwo hinter den Karton getan, damit die nicht so hell leuchtet, hat funktioniert und damit hat dann Schwarz-Weiß in entsprechenden, Behältern entwickelt und es kam halt richtig raus. Es kam genauso raus, wie es sein soll. Es war völlig unerwartet für uns, dass das so gut funktioniert hat. Und das war dieser Moment, wo du dein eigenes Bild oder was du gemacht hast, dann tatsächlich so entstehen siehst vor dir in der Suppe. Das ist ja das Witzige.
BorisWenn du da im Rotlicht stehst und dann kommen plötzlich Kontraste auf dieses, rötliche Papier in der Rotlichtumgebung. Das war schon witzig. Ich weiß, ich hatte später noch eine eigene Dunkelkammer bei meinen Eltern zu Hause. Im kleinen Badezimmer konnte ich mich einrichten. Und da hatte ich so eine grünliche Leuchte oder sowas. Das war dann kein Rotlicht, sondern das war dann schon richtig angenehm, weil es dann verhältnismäßig hell war so für einen Menschen.
ChrisJa, je nachdem. Manche Filme sind halt in bestimmten Frequenzen nicht empfindlich, in gewissen Spektralbereichen nicht empfindlich. Das hängt dann vom einzelnen Film entsprechend ab.
BorisFotopapier hauptsächlich für Abzüge. Filme hatte ich damals dann nicht gemacht. Aber die Abzüge. Ach, das waren noch Zeiten. Direkt wieder diesen Geruch in der Nase.
ChrisEs gab mal vor Jahren ein Projekt, da hat jemand eine Großformatkamera gebaut aus rotem Plexiglas. Also du hast reingucken können.
BorisIch kenne da jemanden, der hatte mal eine Invisible Kamera geplant.
ChrisJa, das nicht, aber die sah ähnlich aus. Aber die war quasi aus rotem Plexiglas und darin einen orthochromatischen Film, der kein Rotlicht zieht. Und damit konntest du tatsächlich mit dem Film hantieren, während du eben zugeguckt hast. Auch nicht schlecht.
BorisDas ist schon eine gute Idee. Da ist sie deine Invisible, also fast Invisible Kamera. Close enough. Schön.
ChrisSo, wir haben noch einen Filmtipp bekommen.
BorisGenau. Und zwar von Wolf. Der hat uns was geschrieben. Ein Filmtipp auf Arte. Dokumerika. Dokumerika. Bilder eines vergangenen Landes. Die Sendung wurde am 11.3. 2025 um 22.40 Uhr, also 20 vor 11 Uhr abends, ausgestrahlt. Geht etwa eine Stunde und ist noch bis zum 9. April 2025 verfügbar. Und hier zum Inhalt lese ich mal nur den Titel vor. Die Documerica ist der Name eines Fotoprogramms der US-Umweltbehörde in den 1970er Jahren. Ziel war es, den dramatischen ökologischen Zustand des Landes fotografisch zu dokumentieren. Zehntausende Bilder entstanden damals, sie gerieten jedoch in Vergessenheit. Nun haben sich einige der am Projekt beteiligten FotografInnen erneut mit den Aufnahmen auseinandergesetzt.
ChrisKlingt spannend.
BorisAlso auf Arte, Documerica, noch bis zum 9. April 2025. Der Link dann in den Shownotes auf happyshooting.de zur Folge 890. Tja, danke Wunsch.
ChrisSehr schön. Dankeschön. Dann kommen wir mal zu unserem Sponsor.
EinspielerDer Terminkalender.
ChrisJa, Krizo ist unser Sponsor. Der hat uns nämlich heute die meisten der Termine hereingeworfen. Der ist unser, ich glaube jetzt ab jetzt, unser offizieller Terminbeauftragter. Und zwar, ich lese mal so der Reihe nach vor. Das fängt aber nicht mit Grise an, sondern mit Heiko. Der Heiko hat uns eine Veranstaltung in Zingst und zwar das, Umweltfotofestival Fotofestival Horizonte reingeworfen, geht vom 23.05. bis zum 1.06. Das alljährliche Festival Horizonte in Zings mit Ausstellungen und Workshops und Multimedia-Shows sehr zu empfehlen, ist überhaupt eine sehr hübsche Gegend da.
BorisSchon seit vielen Jahren sehr beliebter Punkt.
ChrisGenau. Jetzt kommt Grisou, Grisou 1. Ich nummeriere sie nicht durch, aber es sind ein paar. Und zwar in der Galerie Rumberg in Innsbruck vom 23. Januar bis zum vierten japanischer Fotografie und Keramik. Die Ausstellung von Nobuyoshi Araki und Shiro Tsui Mura in der Galerie Rumberg überrascht, da Araki international bekannt ist, während Tsui Mura außerhalb Japans weniger bekannt ist.
Araki's populäre Arbeiten werden durch die abstrakten Keramiken Tsui Muras in ihren kulturellen Kontext gerückt. Beide sind tief in der japanischen Ästhetik und Philosophie verwurzelt. Die Beziehung zwischen Zymeras Vasen und Arrakis Blumenfotografien wird durch die visuelle Gegenüberstellung im Raum deutlich. Dann nochmal von Krizo in Innsbruck vom 19.03. bis zum 12.07. Gerti Deutsch und Ilja Trojanov, Imagination und Augenschein. Gerti Deutsch floh in den 30er Jahren vor den Nationalsozialisten nach England und etablierte sich dort als erfolgreiche Fotojournalistin bei einem längeren Aufenthalt in Alpbach. Entstand eine Reportage über das Alltagsleben in dem Bergbauern-Dorf. Diese und andere Bilder treffen im In-Situ auf Beschreibungen des Schriftstellers Ilja Trojanow. Dann im Fotoforum in Bozen vom 12.03. bis zum 26.04. Francesca Cirilli, Durchgangsland Terra di Passaggio. Die Bilder von Francesca Cirilli thematisieren zusammen mit Texten von Stefano Riba die Geschichte des 15 Kilometer langen SS-12 Abschnitts Staatsstraße des Abeltone und des Brennerpasses des Brennerbasistunnels zwischen Franzensfeste und Mauls.
Ich glaube, das macht er mit Absicht, dass der so komplizierte Namen und Worte hier reinmacht. Es geht weiter mit einem Termin im Museum der Moderne in Altstadt Salzburg vom 14.03. Bis zum 19.10. diesen Jahres. Bilderwende, Zeitenwende, Geschichte der frühen Fotografie in Salzburg von 1839 bis 1878. Oh, das ist wirklich frühe Fotografie, nämlich ganz am Anfang. Die Ausstellung im Salzburger Rupertinum bietet einen faszinierenden Überblick über die Entwicklung der frühen Fotografie in Salzburg von den 1840er Jahren bis in die 1870er Jahre. In dieser Zeit wurden Landschaft, Architektur und das wohlhabende Bürgertum von reisenden Daguerreotypisten und neu entstandenen Fotoateliers festgehalten. Dann, wir sind noch lange nicht durch, von Griso eingereicht. Galerie Ostlicht Brotfabrik in der Absberggasse in Wien vom 21.02. bis zum 29.03. Magnum Masterpieces und Polaroid Still Lives. Die Galerie Ostlicht präsentiert zwei beeindruckende Ausstellungen. Polaroid Still Lives bietet Einblicke in die hauseigene Sammlung. Großformatiger Polaroid Unikate gezeigt werden. 50 Aufnahmen von 31 KünstlerInnen, darunter Barbara Kasten, Bettina Reims und William Wegman.
Wieder von Grisow Westlicht, jetzt gerade Ostlicht, jetzt Westlicht in der Westbahnstraße in Wien, 15.03. Bis 31.12. All Tomorrow's Parties, TWEN, das Magazin der 60er. Die Zeitschrift TWEN war ein Magazin für junge Erwachsene, das von 1959 bis 1971 veröffentlicht wurde. Sie hatte einen bedeutenden Einfluss auf die nachfolgende Publizistik. TWEN zeichnete sich durch aufwendige Fotostrecken und das markante Layout des Art Directors Willie Fleckhaus aus.
Dann 1, 2, 3, 4 Termine sind es noch. Von Griso in Fotogalerie Wien. 18.03. bis 26.04. Propeller 4. Kunststudierende in Österreich. Seit die seit 2019 stattfindende Biennale Propeller, lateinisch Propeller vorwärts treiben, zeigt aktuelle Arbeiten von Studierenden der österreichischen Kunsthochschulen in den Bereichen Fotografie und Neue Medien. Dann im Fotoarsenal Wien, ja, Fotoarsenal Wien, 22.03. bis 1.06. Magnum, Magnum, A World of Photography. Die Ausstellung bietet Einblicke in die unentdeckten und noch nie offengelegten Strukturen von Magnum Fotos, der berühmtesten Fotoagentur der Welt. Erstmals werden spektakuläre Funde aus dem Magnum-Archiv präsentiert und zugleich in einem Dialog mit zeitgenössischen Perspektiven gesetzt. Die Ausstellung zeigt über 300 faszinierende Fotografien und Objekte aus sieben Jahrzehnten Agenturgeschichte.
Das waren die Termine von Griso, aber Carsten hat noch einen reingehauen und zwar in der Buchhandlung Golda in Berlin, 3.3. Bis 11.4. Ost-West AG, Vorderausstellung in der Buchhandlung Golda Berlin. Die Bilder zeigen historische Momente, die Fotografien von Werner Droste, damals 18, entstanden in den Jahren 1958 bis 1962. Diese Dias verschwanden und wurden erst Jahrzehnte später in einem Heizungskeller entdeckt. Die Bilder zeigen historische Momentaufnahmen der Stadt, während und nach dem Mauerbau aus Ost- und Westperspektiven ideologisch gerahmten Situationen und sicher oft auch spontan und zufällig. Und dann noch von anonym eingereicht im Bürgersaal in Konstanz findet statt vom 27.04. bis zum 5.05. Der Fototreff-Grenzfall-Lieblingsbilder-Grenzenlos-Fotoausstellung. Und damit sind wir noch nicht ganz, weil jetzt ist meine Stimme genug über die Termine gegangen. Jetzt kommt noch eine andere Stimme.
EinspielerHallo Community, heute wieder aus der Serie Fotoausstellungen für Hörer, diesmal aus der Nase, richtig gehört, Nase. Wir machen heute ein kleines Geräuschrätsel und erzeugen damit einen speziellen Geruch.
Richtig erraten, das Polaroid-Verfahren hat die Fotografie revolutioniert. Wer jemals diese Kamera benutzt hat, wird den Geruch der Entwicklungsemulsion und die Faszination für das Sofortbild nicht vergessen. Und ist jetzt nicht ein kleiner, leicht stechender Geruch in eurer Nase? Und nicht wedeln, nein, nein, nein, nur die Handflächen wegen der Wärme auflegen. Das hat auch Helmut Newton geliebt, mit der Polaroid-Kamera zu fotografieren.
Insbesondere während der Shootings für seine Modeaufnahmen. Jetzt läuft in Berlin die Helmut-Newton-Ausstellung. Polaroids. Dahinter stand, wie er es selbst einmal in einem Interview nannte, das ungeduldige Verlangen, sofort wissen zu wollen, wie die Situation als Bild aussieht. Also eine Art analoges Display, oder? Polaroids ab dem 17.03.2025 bis einschließlich 27.07.2025 im Museum für Fotografie in der Jebensstraße 2 in 10623 Berlin Charlottenburg. Grüße gehen raus an unseren Hörer Marc aus Berlin und an alle Polaroid-Liebhaber.
ChrisJa, danke Jürgen. Dass er Polaroid gerne, Jochen fragt, hat Polaroid ein Geruch?
Schon, aber vielleicht das Polaroid heute nicht mehr so wie früher. Also Polaroid, da ist ja Chemie drin und die wird quasi in diese Filmtasche, also da, wo der Film drin ist, quasi reingequetscht durch so Stahlrollen. Und da gast mit Sicherheit auch was aus. Früher war die Chemie von Polaroid aber noch ein bisschen aggressiver als heute. Das ist auch das große Problem, was die hatten beim Impossible Project. Die konnten nämlich die Chemie, die Polaroid damals verwendet hat, heute nicht mehr verwenden, weil A war das Highly Custom Chemie, also die konnte man sich nicht einfach im Laden kaufen und B waren da Bestandteile drin, die einfach nicht mehr zulässig waren. Und deshalb mussten die quasi den kompletten Chemiebaukasten nochmal komplett neu entwickeln. Das war auch der Grund, warum es die zum Anfang nur schwarz-weiß gab und auch die Farben am Anfang nicht so, naja, nicht so spektakulär waren wie jetzt auf den Polaroid-Bildern. Aber ja, doch. Das hatte damals schon so seinen ganz eigenen Geruch und das war jetzt vielleicht auch nicht nur die Chemie, weil die altert und dampft dann aus, sondern auch so ein bisschen die Kisten. Ich habe so irgendwo mal gelesen, dass die Balgen von den Polaroids, die SX-70 zum Beispiel, so einen ganz speziellen Geruch hatten, wahrscheinlich weil da irgendwelche Weichmacher drin waren oder sowas. Das war so in den 70ern, da ging das alles noch.
BorisAlso ich habe keinen speziellen beißenden Geruch in der Nase, wenn ich das höre. Das jüngste Mal, dass ich das versucht habe, ist ein paar Jahre her mit dem Impossible und einer günstigen Polaroid, also so ein festes Kunststoffgehäuse, ich weiß nicht mehr genau welche Nummer, irgendwas mit einer 6. Da ist mir das jetzt nicht so geläufig und so früher aus meinem familiären Umfeld sind mir so wahnsinnig viele Polaroids nicht bekannt und wenn mal irgendjemand aus dass der Familie auf irgendeiner Feier sowas mit hatte, dann roch damals in den Wohnzimmern hauptsächlich der Zigarettenrauch, an den ich mich als Kind erinnere. Wenn ich in der Ecke irgendwie mit Metallbaukasten gespielt habe oder so und die Familie hat dann gequarzt und irgendwann hat die Oma dann mal das Fenster aufgemacht zum Lüften oder so. Aber das Polaroid hätte ich da jetzt nicht gerochen. Waren andere Zeiten damals. Was mir aber aufgefallen ist bei den Terminen, da waren relativ viele Termine dabei, so jetzt gefühlt. Wo es um wiedergefundene Bilder oder Negative geht und ging. Das finde ich ganz spannend, weil wir hatten ja gerade letzte Woche das Thema so Stichwort zweite Vivien Meier oder sowas und jetzt waren doch viele Ausstellungen dabei, wo dann Fotos in Vergessenheit, nicht veröffentlichtes Material und so weiter, alles was in diese Richtung geht, scheint gerade irgendwie so ein Trend zu sein oder es ist Zufall.
ChrisIch weiß es nicht.
BorisBekanntes Filmzitat Ich glaube an Zufälle, aber ich traue ihnen nicht. So, könnt ihr dann selber rausfinden, welcher Film das war.
ChrisGut. So, wir haben jetzt endlich einen Gewinner zu ermitteln oder eine Gewinnerin für unsere Aufgabe. Das war die Rot-Aufgabe, richtig?
BorisRichtig.
ChrisDie HSB-Rot-Aufgabe, nicht die HSB-Brot-Aufgabe. Aber es gab auch schon mal die Brot-Aufgabe. Und jetzt sind, glaube ich, ein ganzer Sack von den Bildern quasi disqualifiziert, weil sie den Tag haben, aber nicht den Zeitraum. Also wir haben...
BorisAber 17 haben wir.
Chris1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 19, 11, 11, 12, 13, 14, 15, 16, irgendwie 30, 40 Bilder disqualifiziert.
Boris28 tatsächlich disqualifiziert. Okay. Also, aber jetzt disqualifiziert, weil, wie du schon sagst...
ChrisNicht disqualifiziert, weil der alte Tag noch da war.
BorisJa, 17 sind drin.
ChrisTag Recycling. Außerdem, Raphael, tausend Dank, weil wir wollten ja eigentlich letztes Mal schon die Bilder auflösen, aber da war das Tool, was er uns für uns geschrieben hat, irgendwie gerade defekt und der hat das wieder repariert.
BorisJa, irgendwas war krank. Er hat es gefixt.
ChrisEin ganz herzliches Danke. Raphael ist einer von denen, die so im Hintergrund werkeln und von uns relativ selten Gedanken bekommen, weil es funktioniert halt einfach. Man merkt es dann immer erst, wenn es mal nicht funktioniert und wahrscheinlich noch nicht mal aus seiner, noch nicht mal wegen ihm, sondern weil halt irgendwie Flicker was verändert hat und plötzlich was nicht tut.
BorisGenau.
ChrisAlso tausend Dank, dass du das wieder in Ordnung gebracht hast.
BorisDu weißt Bescheid. Nicht geschimpft ist Lob genug, nicht wahr? Nee.
ChrisIch finde, man muss Menschen ausgraben, die hier so ein bisschen unter dem Kanaldeckel arbeiten und man sieht die so selten.
BorisDas ist tatsächlich so. Und gerade jetzt die Zuhörenden wissen davon gar nichts, weil das ist halt das Tool, mit dem wir halt hier die Gewinnermittlung machen können. Das ist für uns ganz angenehm, sehr praktisch. Da seht ihr nichts bis wenig davon. und es ist doch so eine große Hilfe. Also echt dickes, dickes Dankeschön.
ChrisSo, jetzt muss ich schon mal ganz kurz hier den entsprechenden, das entsprechende Ding auföffnen. Flicker ist komisch gerade. Was macht denn Flicker jetzt? Ich versuche gerade hier den Link in Flicker zu öffnen.
BorisJetzt ist Flicker tot. Wahrscheinlich war das der Grund, warum das Tool tot war.
ChrisDas ist natürlich blöd. Also unsere Flickersuche, die funktioniert natürlich jetzt nicht, weil sie nicht ausfiltert.
BorisDu musst das Tool nehmen.
ChrisWeil sie nicht ausfiltert, sondern weil sie halt jetzt 45 Bilder zeigt, aber es haben nicht 45 Leute teilgenommen. Wir können euch einfach die Bilder weglassen, die jetzt Brot zeigen. Da sind ja viele Bilder mit Brot drauf, das sind halt alte Bilder. Da fängt es an ungefähr. Aber ja, wir haben ja unser eigenes Tool hinter den Kulissen und haben 17 Bilder, die qualifiziert sind und da fange jetzt mal wieder ich an mit Würfeln.
BorisMach. Ich bin dran.
ChrisIch bin dran und ich habe eine 63.
BorisBeides zu hoch. Ich habe eine 10 und eine 6. Was sagst du dazu? 16.
ChrisDann haben wir ja schon ein Bild. Das ist die 16. Ah, das ist tatsächlich hier das Bild.
BorisAh, da ging es los.
ChrisHier, da wo es hier losging. Und zwar von Michael. Eine Parkleuchten in der Gruppe in Essen? Was? Mal gucken, was da noch dazu steht. Parkleuchtend in der Kruger in Essen. Ja, genau, die Krugerhalle. Ah, interessant. Ja, was sehen wir? Wir sehen ein blaues Bild, also einen blauen Hintergrund und im Vordergrund ein, Kunstwerk, was rot angestrahlt ist.
BorisJa, und das Kunstwerk, also das Blau im Hintergrund ist halt wahrscheinlich ein blau angestrahlter Baum, den wir da sehen.
ChrisHochformatungsbild. Genau, und das Parkleuchten vermutlich ist eine Veranstaltung, wo halt im Park so Beleuchtungsgeschichten gemacht werden. Davon gehe ich jetzt mal aus.
BorisUnd das rote, angestrahlte Kunstwerk, das sieht halt aus entweder wie so ein Surfboard oder wie ein Blatt. Mit den entsprechenden...
ChrisGröße ist nicht ganz klar.
BorisEs wird schon ein bisschen größer sein, schätze ich.
ChrisSo einfach kannst du mit Licht Sachen vereinfachen. Also in dem Moment, wo du sowas hast, dann bist du ja quasi, ja, hast du ja quasi eine völlig reduzierte, Farbpalette. Zwei in diesem Fall. Vielleicht noch ein bisschen warmes Orange von den kleinen Punktlichtern da hinten, aber wichtig sind halt zwei Farben und das macht ein Bild unmittelbar besser, weil es einfach Ablenkung rausnimmt und es völlig klärt. Es ist sofort klar, was es ist, selbst wenn du nicht weißt, was es ist. Weil ich weiß nicht, ob das ein Surfboard oder ein... Surfboard würde nicht funktionieren. Das hat eher was von Blatt, weil Surfboard hat ja keine Brillen.
BorisWürde ein vereinfachtes Blatt sein, steht da ja auch vor dem Baum. Ich glaube, dass es nicht ganz einfach ist, das zu fotografieren von dem Licht, weil es eben sehr gesättigte Farben sind. Das wird LED-Bestrahlung sein. Das ist so sehr unangenehm.
ChrisKeiner mit Kamera liebt LED, weil sie echt immer fett die Primärfarben raushauen und dann ist der Rotkanal auch heute noch ein Arschloch in der Kamera. Man sieht es auch hier. Manche Flächen von den Roten sind tatsächlich plattrot. Keine Struktur mehr. drin. Da müsstest du eigentlich theoretisch nochmal genau, müsstest du in der Nachbearbeitung vielleicht noch den Rotanteil ein bisschen dunkler machen, damit da wieder ein bisschen Zeichnung reinkommt. Aber ist schwierig.
BorisIst schwierig. Ja, ja, weg ist weg. Also da gibt es keine Kritik. Ja, ansonsten ist es halt ein Foto eines Kunstwerks und sicherlich im Rahmen der Möglichkeiten ganz gut geschaffen.
ChrisWas ist denn das hier unten für ein Strich? Ah, das ist eine Stange oder sowas.
BorisDie halt auch nicht umfällt.
ChrisJa.
BorisIch finde das ganz witzig und die Entscheidung, das so ein bisschen nach oben zu fotografieren, dass der Baum mit drauf ist, deswegen würde ich auch Blatt assoziieren im Vordergrund, finde ich ganz schön, weil das rahmt das Kunstwerk da so ein bisschen ein. Weil man entscheidet natürlich, von wo man es fotografieren will. Und hier hast du dich dazu entschieden, das eben so in die rechte Bildhälfte, in die rechte untere Bildhälfte zu packen und somit das Kunstwerk auch von dem blauen Baum im Hintergrund schön zu rahmen, statt jetzt mit dem Kunstwerk den Baum zu verdecken oder anzuschneiden. Wirkt alles sehr aufgeräumt.
ChrisMir fallen hier, wenn ich so drüber schaue, tatsächlich auch viele Bilder auf mit einer sehr reduzierten Farbpalette. Also wo wirklich, also hier das mit den Tassen zum Beispiel von Open. Wir sehen halt einfach nur Drei rote Tassen, die sind außen rot, innen weiß, stehen auf dem weißen Tisch und von oben fotografiert und hübsch angeordnet. Also so fühlt sich so ein bisschen wie ein Zahnrad anfasst schon. Und ja, es ist reduziert und damit wird es interessant. Das zweite ist das mit den Kissen von Dirk. Das sind so rote, also ein weißes Zimmer oder ein helles Zimmer auf jeden Fall mit hellen Wänden, hellem Boden und in der Ecke liegen drei rote Kissen. Das sieht fast aus, als ob es irgendwo... Ah ne, im Treppenhaus eines Hotels. Ich dachte gerade, das sieht fast aus wie so eine Installation in der Kunstgalerie. Aber auch da wieder dieser simple, einfache Kontrast, rot und weiß und nichts anderes an Farben drauf. Das macht einfach... Das macht was her.
BorisJa, so ein natürlicher Color Key einfach.
ChrisGenau. Ja, oder tatsächlich nur eine Farbe, also Martin, Nebel in Rot. Glaskugel, Blick in die Zukunft. Also er hat eine Glaskugel auf dem Tisch, da noch irgendeinen Nebel und dann von hinten ein rotes Licht, was dann dem der Glaskugel schon so eine Augeanmutung gibt, so ein bisschen.
BorisDas sieht wirklich spooky aus.
ChrisUnd das ist spooky, das ist aber Tabletop Fotografie vom Feinsten. Wir experimentieren mal ein bisschen. Vielleicht hat er eine kleine Nebelmaschine oder webt und hat dann halt da hingepustet oder so. Weiß man nicht, aber ja, spielen. spielen mit Fotografie, experimentieren ist, cool und bei Tabletop geht das halt nochmal so gut.
BorisJa, eine pfiffige Idee fand ich ja hier auch von Matthias394 ohne Rot ist nix. Da hat er nämlich einen Colorchecker fotografiert.
ChrisSag mal welches das ist? Achso, hier.
BorisDen Colorchecker fotografiert und zwar das Rot weggefiltert. Also nicht nur mit Rot, sondern vielleicht sogar mit einem Rotfilter. Ich habe jetzt die Beschreibung nicht gesehen.
ChrisNe, er schreibt den Rotkanal komplett gelöscht.
BorisKomplett hinterher rausgenommen. Und das fand ich ja auch mal eine schöne Idee bei der Rotaufgabe, einfach Rot mal wegzulassen. Ja, warum denn nicht? Ist mal um die Ecke gedacht.
ChrisIst um die Ecke gedacht, ist eine spannende Idee und da wird einem schon mal plötzlich klar, wie wichtig Rot doch ist.
BorisOh ja. Ja, welcher Farbkanal? Nicht, wenn man nur drei hat und ein Drittel fehlt. Ist schon unangenehm.
ChrisIst schon klasse. Also, ihr habt alle ganz toll mitgemacht.
BorisTolles Zeug dabei, wirklich.
ChrisAh, Martin schreibt, Spielereien spielen mit der neuen Nebelmaschine.
BorisNa, sehr gut.
ChrisAlso, danke, dass ihr toll mitgemacht habt. Und ich finde es cool, weil wir haben ja früher immer so richtig tolle Preise gehabt und so. Wir kriegen gerade den nächsten Preis, den werden wir beim nächsten Mal dann mal ausloben von einem Hörer. Da brauche ich aber noch ein bisschen dafür. Das heißt wir haben bald wieder einen Preis aber das ja auch ohne Preise so toll mitmacht finde ich.
BorisJa das freut mich auch es geht ja auch um den Spaß an der Sache genau tja, dann ist es ja so dass die aktuelle Aufgabe Klamotte jetzt diese Woche wenn ihr das hier hört ausläuft am 20.03. Deswegen braucht ihr ja eine neue Aufgabe damit ihr weiterhin hier Spaß haben könnt mitzumachen und die neue Aufgabe lautet Wahnsinn. Wahnsinn ist die Aufgabe, die läuft vom 20. 3. bis zum 3. 4. Und das bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 20. März bis zum 3. April 2025 loszieht, ein neues Foto macht, wie ihr den Begriff Wahnsinn in einem Bild interpretiert. Das Ergebnis ladet ihr dann bei Flicker hoch, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt den Tag HSB Wahnsinn, Ich bin gespannt. Ich bin wahnsinnig gespannt.
ChrisIhr müsst einfach Happy Shooting schauen, dann wisst ihr, was Wahnsinn ist. So.
BorisFotos von uns gelten nicht.
ChrisWir sind für heute durch. Nächste Woche fällt aus. Da sind Moni und ich mal wieder auf der Insel. Die brauchen wir jetzt auch mal wieder so eine Woche.
BorisDie Würmer pellen.
ChrisGenau. Und wir sehen uns dann in 14 Tagen wieder. hier an dieser Stelle, das wäre dann der, könnt ihr euch einen Kalender tun, der 1. April. Das ist kein Scherz, sondern da sind wir wirklich da. Dann, macht es gut.
BorisBis zum 1. April. Bis bald.
Chris3, 2, 1.
BorisHappy Shooting.
ChrisAh! Ich habe ja vorhin neu gestartet.
BorisJetzt ist der Ton weg.
ChrisDer Ton ist nicht weg, sondern ich muss jetzt so tun, als ob es völlig absichtlich war. Jetzt die Outro.
Shownotes
- Video-Version
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- Aus der Preshow: unter Luftabschluss, manchmal bleibt was hängen, Weckerhahn
- #hsfeedbacks zu Boris Foto-Lust-Verlust
- #hsfrage von Stephan: Eine Kommilitonin sucht einen Fotodrucker und wie suche ich im Archiv? Boris hat einen Epson ET 8550, druckt bis A3-Plus
- #hsfeedback von Dirk?: Zelluloidfilm ist gefährlich.
- #hsfeedback von Hendrick: Als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr bei Übung mit 1500 Teilnehmern als akkreditierter Fotograf dabei.
- #hsfollowup zum Dolly-Zoom bei Severance und Bolt
- Workshop-Update
- News
- Historische Leica-Kamera-Auktion in China war manipuliert, siehe auch Folge #875
- OM-3 ist KEINE PEN-Nachfolgerin
- Gimp 3.0 ist da - Blogbeitrag auf der Projektseite
- Keine hochauflösende Canon R1 geplant
- Ricoh GR möglichweise künftig als s/w Version?
- SPACE: Größte Kamera der Welt ist bereit
- Gemischte Ergebnisse mit Peakto KI-App
- Analoger Wahnsinn: Das RA-4 Positiv-Monster
- Filmtipp: Documerica
- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
- Der #hsterminkalender im Netz
- Termine:
- Seit dem 07.03.2025 und noch bis zum 27.07.2025 zeigt die Helmut-Newton-Stiftung in Berlin "Polaroids"
- Zwischen dem 23.05.2025 und dem 01.06.2025 findet das jährliche "Umweltfotofestival horizonte Zingst" statt
- Bereits seit 23.01.2025 und nur noch bis zum 04.04.2025 stellt die Galerie RHomberg in Innsbruck "Japanische Fotografie und Keramik"
- Vom 19.03.2025 bis zum 12.07.2025 zeigt das INN SITU Innsbruck Fotografien von Gerti Deutsch mit Beschreibungen von Ilja Trojanow
- Seit 12.03.2025 und noch bis 26.04.2025 stellt das Fotoforum Bozen "Francesca Cirilli – Durchgangsland-Terradipassaggio" aus
- Zwischen 14.03.2025 und 19.10.2025 ist im Rupertino Salzburg "Bilderwende. Zeitenwende. Geschichte der frühen Fotografie in Salzburg" zu besichtigen
- Bereits seit 21.02.2025 und nur noch bis 29.03.2025 zeigt die Galerie Ostlicht in Wien die Ausstellungen "Magnum Masterpieces" und "Polaroid Still Lives"
- Vom 15.03.2025 bis 31.12.2025 stellt das Westlicht in Wien "All tomorrow´s Parties Twen: Das Magazin der Sechziger" aus
- Zwischen dem 18.03.2025 und dem 26.04.2025 ist in den Fotogalerien Wien die Ausstellung "Propeller IV" zu besuchen
- Ab dem 22.03.2025 bis zum 01.06.2025 zeigt das Fotoarsenal Wien "Magnum. A World of Photography"
- Seit 03.03.2025 und noch bis 11.04.2025 stellt die Buchhandlung Golda in Berlin "Ost-West-AG" aus
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Aktuelle Aufgabe "Klamotte" vom 06.03.2025 bis 20.03.2025 mit dem tag "hsbklamotte"
- Neue Aufgabe "Wahnsinn" vom 20.03.2025 bis 03.04.2025 mit dem tag "hsbwahnsinn"
- Alle Bilder zur Aufgabe “rot”
- Gewinnerbild von heimibe: Parkleuchten in der Gruga in Essen
- Bildbesprechung: opben - rot, dirk - fiirabig, magujosch - Nebel in rot, Matthias394 - Ohne Rot ist es nichts
- Hausmeisterei:
- Feedback zur Sendung (gerne auch Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- CM MAGAZIN
- Auf Mastodon folgen: Boris, Chris und Happy Shooting
- Chris und Boris auf Bluesky
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger, Tobias, Christian N., Stefan und Mapache
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