#896 - Pinkes Einhorn auf der Kuhweide

Veröffentlicht 29 May 2025

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#896 - Pinkes Einhorn auf der Kuhweide

Veröffentlicht 29 May 2025 · Länge 1:48:47

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Boris

Happy Shooting, Folge 896, pinkes Einhorn auf der Kuhweide. Die heutige Folge.

Wird euch präsentiert von der.

Chris

Besten Workshop-Gruppe der Welt.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Foto-Podcast.

Boris

Schönen guten Tag, Chris. Da sind wir wieder.

Chris

Ja, ich bin noch am Erholen.

Boris

Ja, ich habe auch bis kurz vor der Sendung noch gepennt. Ich hatte nur ein Tag frei.

Chris

Aber kommen wir gleich dazu.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Chris

Ja, regelmäßige Hörerinnen und Hörer wissen schon, wo wir letzte Woche waren. Alle anderen geht los. Die Veranstaltung letzte Woche, Klostergeister 2025. Holy shit, das war ja mal eine Hausnummer.

Boris

Ja, das war ein Feuerwerk.

Chris

Also im positiven Sinne. Ich bin noch so ein bisschen so, ich hovere noch so ein bisschen über den Boden. Also zum einen, weil ich immer noch Schlaf nachhole und zum anderen, ja, weil es tatsächlich schon mal wieder eine ganz andere Hausnummer war. Wir haben so ein paar Dinge verändert, haben wir auch angekündigt. Also zum einen gab es ein Drittel neue, das haben wir ja vor Jahren schon mal uns auf die Fahne geschrieben, das zu tun. Das hat dann aber irgendwie sich so ein bisschen, naja, eingeschliffen und dann waren es halt nicht mehr ein Drittel neue, aber diesmal war es wirklich nochmal eine relativ gut umgekrempelte Mannschaft, Mann- und Frauschaft und das hat irgendwie die Gruppendynamik sehr verändert. Das war irgendwie, war das so ein, ich weiß auch nicht, also es war einfach anders erstmal, was schon mal ganz cool ist. Die Gruppe hat unglaublich mitgezogen. Das ist mir aufgefallen. Also da war nicht einmal irgendwie so, warum machen wir das jetzt so und so, sondern das war wirklich so, ja.

Boris

Es haben sich wirklich alle darauf eingelassen, auf die neuen Aufgaben, auf die neue Herangehensweise.

Chris

Eben, vor allem darauf eingelassen, weil wir haben ja tatsächlich ein paar Sachen geändert. Wir haben ja so den Grundtenor der Veranstaltung ein bisschen angepasst.

Und sie an manchen Stellen tatsächlich so ein bisschen von der Technik weggebracht. Und das fand ich spannend, weil du erinnerst dich, du bist ja eigentlich jedes Mal Klostergeister. Ja, es ist ein Workshop, auf dem viel Technik ist. Die Leute bringen kofferraumweise Zeug mit. Aber diesmal haben tatsächlich auch ein paar, zwar einen Kofferraum voll gemacht, sind dann aber noch nicht mal ganz ausgeladen. Das war schon mal die erste Sache, die ich bemerkt habe. Und dann haben wir halt thematisch ein bisschen an Sachen gedreht. Also zum Beispiel die Seewerkstatt, von der wir jetzt schon ein paar Mal geredet haben, die hat sich so einmal quer durch die ganze Woche gezogen in verschiedenen Richtungen. Da ging es dann eben nicht nur um die Fotografie als solche. Also das kann man in die Hand nehmen und auslösen, sondern dass dann doch noch ein paar andere Sachen dazugehören, die teilweise schon weit davor stattfinden. Thema Gestaltung haben wir ein bisschen ausgeweitet, so eine sehr interessante Geschichte mit den Augen der anderen, wo... Wo die Leute so ein bisschen mehr darüber gelernt haben, wie denn andere die Welt sehen. Das ist ja auch nicht ganz falsch, wenn man mit der Kamera unterwegs ist, so ein bisschen eine Idee zu haben, was vielleicht in deinem Publikum oder in den Empfangenden vorgeht, also die Bilder nachher betrachten.

Boris

Ja, und es ging natürlich ganz viel darum, überhaupt selbst zu bemerken und zu verstehen, was man da eigentlich sieht und fotografiert, bevor man es tut. Und natürlich sich das erstmal bewusst zu machen, damit es dann eben später zuverlässig vielleicht auch automatisiert läuft. Aber dass man erstmal versteht, was ist es denn, um dann vielleicht auch besser entscheiden zu können, was fotografiere ich vielleicht doch.

Chris

Ja, und also Grundthema, was sich so durch die ganze Woche durchgezogen hat, war das Thema, wie bemerke ich denn eigentlich ein Bild? Also wie kann ich es denn schaffen, wie kann ich die Aufmerksamkeit trainieren, um zu sehen, oh, da ist ein Bild. Und nicht nur zu sehen, da ist ein Bild, sondern dann auch vielleicht dieser inneren Stimme, die dann vielleicht auch sagt, nö, da ist kein Bild, einfach mal eine auf den Löffel zu geben und sagen, hey, du, jetzt bin ich dran. Ja, ansonsten, also Gestaltung, was mir noch unglaublich schön in Erinnerung ist, ist die Sache mit den Eiern. Nicht zu viel dazu, aber das war schon, richtig abgefahren. Und ja, alle haben sich auf diese neue Themenrichtung eingelassen und haben das auch die, die schon jetzt jahrelang dabei waren. Und ich glaube, alle haben richtig, Gut, Spaß gehabt.

Boris

Ja, und wo du sagst, jahrelang dabei waren, wir hatten tatsächlich ein Drittel, ziemlich genau, ein Drittel Leute, die es noch nie auf Klostergeister geschafft haben.

Chris

Genau.

Boris

Waren zum ersten Mal dort. Und da hatte ich so ein bisschen Bedenken am Anfang, weil viele Neue, die das noch nicht so kennen, wie das da so abläuft, wo man so hingeht. Und dann sind natürlich ganz, ganz viele Insider-Gags dabei. Und dann sagt man so schnell, ja, dann treffen wir uns beim Frühstück. Aber wenn du da noch nie warst, ich weiß noch, wie das mir ging, selbst noch im zweiten Jahr, herauszufinden, welche Treppe eigentlich wohin führt. Und wenn ich durch diese Tür gehe, wo bin ich jetzt hier eigentlich und wie komme ich wieder zurück? Das kann sehr verwirrend sein. Nach ein paar Jahren ist das eigentlich alles, es wirkt deutlich kleiner, weil man genau weiß, was wohin führt. Aber für Neuzugänge, das ist einfach, das ist schier ein Labyrinth.

Chris

Mir geht es nicht so. Also ich verlaufe mich nicht mehr, aber viel kleiner wirkt das jetzt immer noch nicht.

Boris

Ja, die Wege sind schon lang, aber man hat schon ...

Chris

Ich kenne jetzt ein paar Abkürzungen, das ist schon richtig.

Boris

Richtig, genau. Ich täte mich immer noch schwer, konkret den Weg zu beschreiben, wenn jemand irgendwo hinmüsste. Es ist schon kompliziert mit dir lang und darum. Und ich wüsste auch nicht mehr genau, wenn ich irgendwo bin, was ist jetzt unter mir und über mir. Aber ich kenne die Wege zum Ziel. Aber die Neuen, die sind so gut angenommen worden von den Teilnehmenden, die jetzt schon mehrere Jahre da waren. Ich hatte den Eindruck, oder ich habe mir die Frage gestellt, wer sind jetzt eigentlich die Neuen? Weil das ist alles so ineinander gegangen, die Leute sind so aufgenommen und mitgenommen worden. Das fühlte sich einfach von Anfang an, kann man sagen, an wie eine Person. Wie so eine alte, eingeschworene Gemeinschaft. Und das trotz ein Drittel neuer. Und das hat mir wirklich so gut gefallen. Also dickes, dickes Lob an alle Teilnehmenden, die das ermöglicht haben.

Chris

Also Integration war eigentlich nicht nötig. Das ging ganz von selbst. Waren auch viele schon am Vorabend da, am Sonntagabend.

Boris

Oh ja, auch mehr als bisher.

Chris

Wir haben gemeinsam Abend gegessen.

Boris

Eine Riesung.

Chris

Genau, und haben alle Abend gegessen. Und da war dann schon so ein Gegacke am Tisch. Da ist niemand irgendwie gefühlt irgendwie außen vor gewesen. Also damit auch Lob an die alten Hasen. Ihr habt ja euren Teil dazu beigetragen, dass die Neuen sich wohlgefühlt haben. Also das war echt gut. Und ja, was haben wir noch verändert? Wir haben die Gruppengröße für die Projekte limitiert. Wir machen ja so diverse Projekte im Workshop in kleinen Gruppen, zwei, drei, maximal vier Leute. Und das hat sich in den letzten Jahren so ein bisschen eingeschliffen, dass dann irgendwie teilweise so 5er, 6er, 7er Gruppen gab es auch schon. Und das sorgt dann aber ein bisschen dafür, dass vereinzelt halt Leute so nicht Teil dieser Gruppe sind, sondern dann ja anfangen behind the scenes von diesem Projekt zu machen, statt am Projekt zu arbeiten. Und das wollte ich dieses Jahr nicht so. Und dann ist mir eigentlich, während wir die Gruppen eingeteilt haben, ist mir klar geworden, das hatte ich gar nicht vorgeplant, aber mir ist dann klar geworden so, ne, die limitieren wir jetzt mal. Und das hat dann dazu geführt, dass wir zwei Makro-Gruppen hatten, weil genügend Leute Interesse an dem Thema hatten. Und die haben sich dann aber das aufgeteilt, wo die einen gesagt haben, hey, wir machen hier, wir werfen hier alles drauf, was geht mit Makroschienen und Zeug und Licht und was weiß ich.

Boris

Technik, Software.

Chris

Hat dann die andere Gruppe gesagt, gut, dann machen wir die Low-Tech-Variante, dann gehen wir raus und versuchen mal ohne viel Stative und Zeug hier Dinge einzufangen. Also es hat sich so alles so selbst irgendwie, also da war sehr viel selbst organisiert. Und das hat mir gefallen und gut getan.

Boris

Fand ich auch ganz gut. Also es ist überhaupt gar kein Problem, wenn es dann zwei Gruppen gibt, die thematisch das Gleiche beackern. Weil es kommen so unterschiedliche Dinge raus. Und die Ansätze waren so unterschiedlich. War richtig, richtig gut. Und auch, was ich an Stimmen dann gehört habe. Es gibt ja immer am letzten Abend, am Freitag, gibt es ja dann eine Ausstellung quasi auch von den anderen Kursen im Haus. War ja diesmal auch wieder Holzbildhauer. und die Kalligrafen waren wieder da mit Andreas Lux. Ganz, ganz toll. War auch eine ganz tolle Ausstellung von den Holzbildhauern. Wir hatten tolles Wetter. Die konnten draußen quasi um den Kräutergarten herum aufbauen. Das war wie so eine Parkanlage aufgebaut mit Skulpturen überall. Richtig, richtig geil gemacht. Und anschließend sind eben alle zu uns gekommen ins Gewölbe und dann wurden dort die Projekte vorgestellt als Diashow, als Video und auch als Ausstellung in Papierform. gab es auch wieder Gruppen, die das gemacht haben.

Chris

Zwei Stück.

Boris

Zwei Gruppen, die quasi analog sind. Zwei Druckgruppen, aber ganz unterschiedlicher Druck.

Chris

Kommen wir noch dazu.

Boris

Kommen wir noch dazu. Und die Stimmen, die ich da gehört habe von den anderen Kursen auch, waren sehr, sehr positiv. Also das ging nicht nur uns beiden so, dass wir gesagt haben, das ist ein verdammt hohes Niveau, was ihr da geliefert habt, sondern das haben die anderen auch so gesehen. Die fanden das wirklich sehr faszinierend, was ihr da gezeigt habt.

Chris

Ja, und wir haben halt wirklich diesmal wirklich alles dafür getan, dass die Leute auch reichlich Inspiration kriegen und Inputs kriegen. Also wir hatten zum Beispiel, was wir neu gemacht haben, eine Bücherecke, wo einfach alle mal so ihre Lieblingsfotobücher mitbringen konnten, damit man die sich so gegenseitig verleiht während der Woche quasi.

Boris

Es ist auch als Motiv genutzt worden, die Bücherecke.

Chris

Auch als Motiv genutzt worden natürlich. Sind aber auch immer wieder Leute davor gestanden, die dann irgendwie gestöbert haben und so. Die werde ich wahrscheinlich nächstes Jahr noch ein bisschen intensiver in den Workshop einbinden, die Bücherecke. Aber es war schon mal ein guter Start. Hat echt funktioniert. Und na ja, dann haben wir denen halt auch ein ordentliches Pensum aufgebürdet. Also die waren teilweise, haben wir da bis spätabends, optional meistens. Wir bieten noch was an und dann kann noch irgendwie, wer will dazukommen, noch irgendwelche Sachen vorgeführt, gezeigt und da sind dann aber bei all diesen Sachen sind Leute dann da gewesen. Das war schon ganz cool. Ähm, bevor wir da noch ein bisschen weiter gehen, lass uns doch mal kurz ein, zwei Leute hören oder zwei, drei, die ähm, ich hatte es völlig verpasst, vor lauter Beseeltheit während des Workshops O-Töne aufzunehmen, also normal gehe ich ja da mit dem Mikro rum und spreche mal mit den Leuten und frage die mal und, ja, dann habe ich im Slack gefragt und sagte, ups, mag mal jemand und haben tatsächlich ein paar was gesagt. Unter anderem der Christian.

Einspieler

Oh, hi. Was ich hier mache? Ich gucke eine Wolke an. Wieso? Ach ja, ich komme vom Klostergeister. Und was ich jetzt mache? Ich atme mir tief ein. Ich spüre die frische Luft. Was Klostergeister ist? Das ist ein Workshop für Fotografie. Und damit ich etwas aufmerksamer bin für meine Umwelt und für mich, das wird mir bei Klostergeister beigebracht. Ich bin Christian aus Osserbrück und ich habe eine tolle Woche im Kloster verbracht.

Boris

Sehr schön.

Chris

Tja, danke Christian. Das ist tatsächlich Thema Aufmerksamkeit, was er da anspricht. Weil Fotografie beginnt nicht mit Technik und sie endet auch nicht mit Technik, sondern sie fängt halt mit dem Impuls an, mit so einer inneren Stimme, die sagt, oder mit einer Wahrnehmung, mit einer Entscheidung, dass eine Sache ein Bild wert ist. Und das muss man sich klar machen. Und da haben wir ein bisschen dran gearbeitet und dann kommt irgendwann die Technik. Die ist zwar auch wichtig, aber die ist halt für ein gutes Bild. Nicht ganz so entscheidend, wie manche denken. Der Jürgen, unser Terminkorrespondent, hat uns auch noch was geschickt. Der Arme.

Einspieler

Hallo Community, heute aus dem Krankheitsbett. Es war ein wunderbarer Workshop und trotz meiner achten Teilnahme am Happy Shooting Workshop bin ich wieder mal durchgefallen. Egal, ich freue mich auf das nächste Mal. Es war wunderbar, so viele neue Leute kennenzulernen mit neuen Ideen und mit einer Wahnsinnsbegeisterung für Fotografie. Ich bin euch allen sehr sehr dankbar und auch der oder diejenigen die mir diesen schönen kleinen Virus noch mitgebracht hat ich habe ihn jetzt hier gut gehütet und gepflegt und ich hoffe, dass ich ihn morgen oder übermorgen, endlich ins Nirwana schicken kann und wieder auf die Arbeit komme, ich liebe euch alle Ciao.

Boris

Uiuiui Dass du noch so versprechen kannst, war mir nicht klar.

Chris

Also wow der Arme. Also irgendwo ist so ein kleiner Erkältungsding ist irgendwie durchgegangen bei ein paar Leuten. Ich habe es nicht bekommen, du auch nicht. Moni hat ein bisschen Rotznase.

Boris

Aber nicht schlimm.

Chris

Also alle diejenigen, die was abbekommen haben, gute Besserung. Auch dir Jürgen, gute Besserung.

Boris

Ja, gute Besserung auf jeden Fall.

Chris

Du klingst ja bedauernswert. Ich habe vorhin in der Pre-Show gesagt, wenn Jürgens Chef das hört, dann, aber das klang jetzt doch so ein bisschen so, als ob, wenn der Chef das hört, dass er dann sagt, bleib noch ein paar Tage zu Hause, bring uns das nicht mit zur Arbeit.

Boris

So ist das. Jochen sagt, den Wigus hat er auch kennengelernt, also auch gute Besserung.

Chris

Genau. Ja, dann noch last but not least und übrigens Einladung an die anderen, die auch auf Klostergeister waren, schickt uns gerne noch ein paar Audio-Kommentare, happyshooting.de, Da könnt ihr was hochladen und da haben wir dann auch irgendwie Bock, das dann nächste Woche noch zu spielen. Und jetzt noch den Samuel, der hat uns auch was gesagt.

Einspieler

Also, was soll ich sagen? Als EDV- und technikaffiner Fotofan mit einer gewissen Schwäche für Elektronik, Automatisierung, Poxmox, Home Assistant und so weiter, fühlt man sich häufig wie ein pinkes Einhorn auf einer Kuhweide. Ich kann ganz klar sagen, hier nicht. Hier ist man unter Gleichgesinnten und das fühlt sich richtig gut an. Es war nur zu wenig fotofreie Zeit, um zu all diesen Themen in den Austausch zu kommen. Das lag allerdings auch an einem unschönen Mitbringsel. Was habe ich als Newbie mitgenommen? Zunächst mal ganz konkret 1-2 Kilo mehr auf den Rippen, dank Klosterküche, was absichtlich für Eingeweihte eindeutig zweideutig ist.

Zudem einen grippalen Infekt und dann natürlich gelbe Nikon Schnürsenkel, ein Geschenk von Ferdinand aus der Schweiz. Stilvoll, auffällig, genau mein Ding. Technisch habe ich mich zum ersten Mal für die Präsentation unseres High Key Low Key Projektes mit CapCut beschäftigt. Jürgen meinte ganz trocken, das kann jeder Idiot bedienen. Ich fühlte mich angesprochen und was soll ich sagen? Es stimmt, mindestens für einfache Clips und Diashows funktioniert das Ding ohne langwierige Einarbeitung. Und fotografisch? Da war richtig viel dabei. Nicht zuletzt beim Thema Lichtaufbau habe ich wertvolle Tipps mitgenommen, Dinge, die ich direkt ausprobieren konnte. Auch bei der Bedienung von Lightroom hat es mehrfach Klick gemacht. Dank Boris und Chris' nächtlichen Schulungen, aber auch durch Gespräche und Tipps mit anderen Teilnehmenden. Mit und von. Kurz gesagt, ich nehme eine Menge mit, Wissen, Kontakte, Motivation und die Erkenntnis, dass es verdammt gut tut, nicht das einzige pinke Einhorn zu sein. Vielen Dank an alle.

Boris

Ja, geil.

Chris

Danke, Samuel.

Boris

Ja, Heiki-Loki war ein starkes Projekt, das ein tatsächlich relativ...

Chris

Ja, vor allem, weil die vorher mit sowas noch nicht so richtig so intensiv gearbeitet hatten und sich dann da reingehängt haben.

Boris

Die haben ein tolles Lichtset-Up gebaut, richtig, richtig gut.

Chris

Genau, damit nicht der falsche Eindruck entsteht, weil hier gerade so viel erkältete Stimmen sind. Das waren jetzt von, also mir sind bekannt so von denen, insgesamt waren wir ja dann 30 Leute, sind mir so eine Handvoll ungefähr jetzt bekannt, die irgendwo sich da angesteckt haben. Also es ist nicht der komplette Kurs jetzt krank, nur damit da nicht das falsche Bild entsteht. Ja, das Heiki-Projekt war total geil, weil, versuch mal Heiki und Loki zu definieren, das ist gar nicht so einfach und die haben sich da halt so reingewurschtelt und viel ausprobiert und in der eigenen Räumlichkeit im kleinen Bischofszimmer, das ist ein ehemaliges Nonnenkloster und da gibt es eben so schön benannte Räume und dieses kleine Bischofszimmer ist halt, ich sag mal, Bisschen anspruchsvoll für sowas, weil du hast halt, wenn du Licht steuern willst, ich sag mal das Problem, dass du eigentlich in einer Softbox sitzt, weil das ist rundherum hell oder weiß, die Wände, die Decke, unten der Fußboden hat einen hellen Teppich, also du hast quasi Bounce ohne Ende und dann ist die Richtungssteuerung von Licht nicht so simpel. Da musst du schon ein bisschen arbeiten. Also die haben sich das echt hart erarbeitet.

Das, was ich gerade rausgehört habe, was mir ja auch so auf der einen oder anderen Veranstaltung so geht, ist dieses endlich mal normale Leute. Also dieses, du kannst dich da mit x Leuten, die einfach auch alle irgendwie so ticken wie du, dann halt wirklich eine komplette Woche intensiv mit dem Thema beschäftigen und ja.

Boris

Ja, man schwimmt auf einer Wellenlänge und dann gibt halt ein Gedanke den anderen und dann befruchtet sich das alles so gegenseitig und war aber auch ein gutes Pacing. Also ich hatte zwischendurch immer mal so die Tage die einzelnen Gruppen mal so abgeklappert und gefragt, wie es aussieht, weil natürlich Projektarbeit hat erstmal zum Ziel, es soll Spaß machen, natürlich man soll etwas dabei lernen, aber natürlich geht es auch darum, eben eine Aufgabe mit einem Ende auch zum Abschluss zu bringen, nämlich diesen Freitagabend. Und da gehört eben auch so ein bisschen dazu, sich die Zeiten einzuteilen, ein Konzept zu haben, zu wissen, was fehlt noch und so weiter. Und da hatte ich tatsächlich bei allen Gruppen durchgängig das Gefühl, dass die da einen sehr guten Ablauf für sich gefunden haben in ihrem Kopf, wie sie da rangehen, wie sie das präsentieren wollen. Das hat echt gut geklappt. Und das ist überhaupt nicht selbstverständlich. Also auch hier großes Lob an alle Gruppen da. Hat echt super geklappt.

Chris

Die waren dann auch so von den Outputs, die dann am Freitag kamen, waren die auch wirklich, also da ist keiner geschwommen, sondern die haben wirklich was gelernt, die haben wirklich was auch ordentlich gestaltet und ordentlich die Präsentation gebaut und die Themen waren interessant. Und dann gab es halt auch noch diese interdisziplinäre Komponente bei Klostergeister, zum einen im Workshop, weil es ist ja ein Fotoworkshop, aber es waren halt zwei, Also etwas analogere Gruppen, also zumindest eine und zwar die Monoprint-Gruppe, das war eine kleine, zu dritt sehr intensive Projektgruppe, die haben auch gleich quasi von vornherein Überstunden gemacht, freiwillig, die sind aus dem Werkraum quasi fast nicht rausgekommen.

Boris

Zum Essen sind sie mal kurz raus.

Chris

Naja, wir haben sie auch sonst gesehen, aber das war so, also Monoprint ist in diesem Fall ein Gelplattenprint, wo du quasi einen Fototransfer machst auf eine Gelplatte mit Acrylfarben und die dann wieder auf Papier bringst, mehrere Schichten mit Farbe und so weiter. Das ist so ein Ding, das hat letztes Jahr zur Klostergeiste die Katrin mitgebracht und da war dann die Moni in der Gruppe und also im letzten Jahr hat Moni sich echt intensiv mit dem Thema beschäftigt und hat sich da nochmal ein ganzes Level tiefer reingenerdet und hat quasi oben ihr Spielzimmer verwüstet, fast. Nein, nicht ganz, aber da ist jetzt überall Farbe und der Tisch ist abgedeckt, damit da nichts draufkleckert und hier ist eine Walze und da ist irgendwie ein Pinsel und dort was.

Die hat dann zusammen mit zwei anderen, also mit Dirk und mit Marco, haben die quasi, ich glaube der Marco hat das Thema auch schon mal selbst erforscht und dann sind die da zu dritt quasi ins Failing-Forward gegangen. Weil du hast bei diesem Monoprint, da ist ganz viel, da musst du ja viel erarbeiten. Das ist eine relativ steile Lernkurve. Du kommst zwar recht einfach erstmal zum Ergebnis, aber wenn du es gut machen willst, musst du viel, viel machen. Und die haben halt wirklich deutlich mehr Ausschuss als fertige Bilder produziert, zumindest nach deren eigenen Einschätzung. Ich fand ja viel von dem Ausschuss richtig gut. Aber das ist dann so dieses Failing nach vorne scheitern. Du musst quasi ganz viel machen. Da war noch hinterher so stapelweise eben dieser Ausschuss da.

Und ja, da haben sie halt wirklich richtig viel reingeputtert. Und aber auch richtig viel gelernt. und sind richtig viel vorwärts gekommen. Du siehst das dann auch an den Ergebnissen. Dann gab es eben noch einen zweiten Druckkurs. Die haben dann eher digital gearbeitet. Weißt du, wir haben ja diese Druckerecke mit den Selfie-Druckern, also diese Postkartendrucker von Canon. Und die sind echt klasse und toll. Und natürlich sind die jetzt nicht so perfekt farbecht immer oder die kroppen auch schon mal ein bisschen was von deinem Bild weg. Die sind schon ganz gut, aber sie machen halt viel automatisch. Da kannst du nicht viel einstellen. Jetzt gibt es aber auch das andere Drucken Mit den größeren Druckern, mit den fünf Farben und mit irgendwie A3 und A3 Plus und was man sich so an die Wand hängt. Also dann hängt man sich auch an die Wand, aber das ist eher so Zeug, das rahmt man dann und also da macht man also etwas, ich sag mal anspruchsvollere Projekte damit. Tja und wir hatten halt in der Größenordnung, der Jürgen hatte letztes Mal einen Drucker dabei und dieses Mal wieder, aber eben nicht nur er, sondern dieses Mal waren halt drei von den großen Dingern da und dann haben die eine Projektgruppe draus gemacht und haben dann das Thema Printing sich erarbeitet, was auch sehr anspruchsvoll ist. Da musst du auch ganz ordentlich zulangen.

Boris

Da gibt es viele Fallstricke dabei. Es waren zwei Drucker dabei, die auf Schwarz-Weiß umgerüstet waren. Also Feinart Schwarz-Weiß-Print. Zweimal A3-Plus-Drucker. Und ein A3-Drucker war da, der Farbe noch war. Original Farbe, sodass man auch Farbprints machen konnte. Ja, und da gab es auch noch mal viel zu lernen und anzupassen und zu korrigieren. Diesmal waren die Aufnahmen dann eben digital gemacht. aber dann eben schwarz-weiß konvertiert und da musst du eben auch gucken, wie mache ich die Aufnahme, wie mache ich die Ausleuchtung, damit ich dann in der Bearbeitung die Kontrastkurve so hinbekomme, dass ich auch wirklich feine Graustufen habe und so weiter. War ein sehr, sehr schönes Projekt. Lustig war, dass sich mehr oder weniger zufällig schon eine Idee für das Projekt nächstes Jahr ergeben hat. Wir werden sehen. Ich sage da jetzt noch nichts dazu, ich werde es nicht verraten.

Chris

Bei dir oder bei denen?

Boris

Bei denen. Und ich bin sehr, sehr gespannt. Und das könnte wirklich geil werden.

Chris

Ja, was noch interdisziplinär war, waren natürlich die anderen Kurse drumherum. Das war schön vom Haus geplant, weil die planen eben ihre Kurse fürs ganze Jahr schon lange vor und haben jetzt parallel wieder die Holzbildhauer da gehabt, die wirklich wahnsinnig tolle Sachen machen, und die auch teilweise dann, weil es gab irgendwie drei Termine für die und die Gruppe, die letztes Jahr parallel zu uns war, die hat dann auch gleich uns gefragt, wann wir denn wieder einen Termin haben, damit sie auch parallel zu uns buchen können. Also man mag sich, da hat es auch wieder so ein bisschen, naja, die haben auch schon mal als Motiv hergehalten teilweise.

Und dann gab es die Kalligrafiegruppe und das war ja auch wieder so ein Ding, Weil der Gruppleiter, der Andreas Lux, der ist halt wirklich gut. Das ist echt gut, der Mann. Und der ist auch gerne parallel zu uns und wir parallel zu ihm, wenn sich das ergibt. Und diesem hat es sich wieder ergeben. Und wer so mal ein paar Jahre zurückguckt auf unsere Merch-Seite, die ist ja von happyshooting.de aus verlinkt. Da gibt es halt diese T-Shirts mit diesen kalligrafischen Klostergeister-Schriftzügen. Zwei unterschiedliche. Und die hat beide eher für uns gemacht auf diesem Workshop. Der hat die quasi als Vorführung dann im Workshop draußen hinterm Kloster auf den Asphalt gelegt. Und gemalt, ja gemalt, was ist Kalligrafie, darf man bei Kalligrafie malen sagen? Geschrieben. Geschrieben, aber mit einem Pinsel, also großem Pinsel mit Farbe auf dem Asphalt und uns die dann auch freigegeben, also wir dürfen die benutzen. Und ja, dieses Mal hat er auch gesagt, ja, natürlich mache ich wieder was für euch, diesmal aber kein Klostergeister-Schriftzug, sondern was anderes, das sehen wir dann ganz am Schluss. Ich würde jetzt ganz gern mal kurz, unser Workshop-Video spielen, das ist für die, die hören blöd, weil die kriegen jetzt zwei Minuten Musik, aber...

Boris

Ich setze eine Kapitelmarke vorne und hinten.

Chris

Genau, wir haben dieses Jahr wieder mal einfach so nebenher ein bisschen hier gedreht, da gedreht. Du bist dann auch bei den Gruppen vorbei und ich habe auch noch ein bisschen gedreht und dann haben wir da ein Video draus gemacht, wo man so ein klein bisschen hinter die Kulissen gucken kann und das gucken wir uns jetzt mal an, wenn ich dann hier den Browser auch noch auf den Bildschirm bringe. Da ist er. Okay.

Ach, wie schön. Also der Spruch, den man hier gerade noch gesehen hat, wie gesagt, die hören, vielleicht wäre das jetzt der kleine Klick auf den Videolink sinnvoll. These are the dumbest drivers ever. Oh, das gehört hier nicht mehr her. Da war quasi, übrigens der Link zu dem Video ist natürlich auch in den Shownotes. Das war there is a crack in everything that's how the light gets in das ist ein wunderschönes Zitat von Leonard Cohen aus seinem Anthem, und da ist natürlich sehr ich sag mal fotografie nah dieser Spruch, und hat sonst noch alle möglichen Konnotationen und was natürlich total geil ist, ist Andreas Lux heißt tatsächlich Lux, L-U-X mit Nachnamen, also hat da auch eine Lichtkonnotation. Also schon klasse. Wir haben auch noch ein zweites Video gemacht oder ich habe noch eins geschnitten von da haben wir mit mehr Kameras aufgenommen, diese komplette Kalligrafie-Session und die habe ich dann auch nochmal zusammen geschnitten für den Andreas. Die gucken wir uns dann ganz am Schluss noch an.

Ja und dann, ist diesmal auch sehr schönes Feedback gekommen über den Slack. Ich lese mal so ein paar vor, so ein paar Zitate, die hier dann im Slack noch gelandet sind von verschiedenen Leuten. Einer schreibt, ich fühle mich jetzt wie nach zwei Wochen Zeltlager früher. Man kommt heim und es ist schon vorbei. Es war großartig, vor allem wegen euch allen. Ich hoffe sehr, wir sehen uns mal wieder. Dann zweites Feedback. Es war eine fantastische Woche, auch wenn sie viel zu kurz war. Diese Community ist wirklich der Hammer und ich freue mich schon auf jeden Fall auf ein zweites Mal. Sehr schön und die dritte Person, ich bin total glücklich und genauso erschöpft, die Eieraufgabe war großartig und der Lichtspielplatz und die Projekte und das Drumherum vor allem ganz normale Leute. Sag ich doch, ganz normale Leute.

Naja und letztendlich war halt Klostergeister so, ich sag mal, also diese Seewerkstattgeschichte, die ist ja so der Codename für dieses ganze Thema, was ist da noch außer der Technik? Und die hat sich ja, wir haben ja in der Sendung oft genug drüber geredet, über das letzte Jahr so ein bisschen entwickelt und ist zusammengekommen und dann war so im März quasi hier als Villa-Workshop hier bei Hannover der Versuch, das mal so, ja, also der Beta-Test quasi, so das Puppenstadium und jetzt bei Klostergeiste ist der Schmetterling geschlüpft und sehr schön gesprochen. So die endgültige Umsetzung von dieser neuen Richtung. Wie gesagt, Fotografie fängt nicht mit Technik an und sie hört auch nicht mit Technik auf, sondern sie fängt halt mit diesem Impuls an, mit einer Wahrnehmung und dann mit einer Entscheidung. Da möchte ich jetzt meine Energie drauf werfen und ein Bild machen.

Und was wir jetzt wieder gut gesehen haben, in unseren Workshops treffen sich halt Menschen, die ganz unterschiedlich an die Fotografie rangehen. Da sind viele, die natürlich jedes Menü und jede Funktion von ihrer Kamera richtig gut kennen. Dann sind aber andere, die gehen eher so intuitiv dran. Manchmal auch nur mit dem Smartphone oder so. Und was all diese Menschen verbindet, ist dieser Wunsch, dass sie bessere Bilder machen. Darum geht es letztendlich. Und bewusstere Bilder machen, klarere Bilder machen, Bilder mit Aussage machen. Und wir sind halt, also wie gesagt, das hat sich erst so jetzt entwickelt, aber wir sind mit unseren Workshops halt so an dieser Schnittstelle zwischen der Technik und der Gestaltung und dem, was man so als, ich sag mal, das Fotografische Warum nennen könnte. Warum machen wir das eigentlich? Das ist halt für viele tatsächlich so ein Thema und, ich glaube, was wir ganz gut können, ist, dass wir so diese technischen Zusammenhänge erklären können, aber auch helfen können, diese Technik dann mal loszulassen, wenn sie dann doch mal vielleicht der Aussage im Weg steht und.

Ist einfach so, dass viele, die technisch gut sind, vielleicht irgendwann so ein bisschen den Bezug verlieren dazu, was sie eigentlich mit dem Bild sagen wollen. Und dafür sprechen wir beide ganz gut, sowohl die Technik als auch die Bildsprache. Also das ist das Schöne, dass wir so auf beiden dieser Ebenen ganz gut zurechtkommen und das auch ganz gut vermitteln können. Weil es geht halt nicht nur um Belichtung und um diese ganzen handwerklichen Seiten. Es geht halt darum, was vor dem Bild passiert und auch nach dem Bild passiert. Um diese Entscheidung, diesen Impuls, um das Warum.

Boris

Ja, oftmals lässt man sich ja von der Technik eben auch ablenken. Von dem Was und dem Warum.

Chris

Ablenkung war auch ein zentrales Thema. Wo geht denn unsere Aufmerksamkeit hin und was können wir tun, um da vielleicht ein bisschen entgegenzusteuern, weil die heutige Zeit ist, ich glaube, so abgelenkt war die gesamte Menschheit noch nie. Wie heute.

Boris

Entschuldigung, was hast du gesagt?

Chris

Eben. Hä? Und ja, das bringen wir halt in diese Workshops rein. Klostergeister waren wirklich gutes Beispiel dafür und ich bin auch sehr erleichtert, dass das alles geklappt hat, weil, du weißt nicht, wie wenn du so, ich sag mal, es ist eigentlich eine fundamentale Änderung gewesen. Es ist nicht alles über den Haufen geworfen, aber so vom Ansatz eine relativ fundamentale Geschichte und wir haben da zwei Drittel Leute drin, die es anders kennen und die auch vielleicht, wo ich dachte, die haben auch vielleicht eine Erwartungshaltung, wie es abgeht und diese Änderung, aber das ist alles so gut angekommen und deshalb werden wir auch in die anderen Workshops dieses Jahr und in Zukunft dann diese Themen auch deutlich mit reinnehmen. Die werden dann einiges von dieser Seewerkstatt bekommen. Und da sind jetzt noch zwei übrigens, wo wir gerade dabei sind. Wir haben den Lichtworkshop noch. Der ist vom 19.07. Bis zum 20.07. Zwei Tage lang lernen mit Licht, um zu gehen. Available Light, Kunstlicht, Dauerlicht, Blitze und so weiter. Und damit spannende Bilder zu machen.

Boris

Quasi der Lichtspielplatz, den wir jetzt auf dem Klostergeisterworkshop hatten, aber wirklich mal ein Wochenende lang.

Chris

Und beide Seiten. Wir haben ja den Lichtspielplatz auf dem Kloster aufgeteilt in Available Light und Blitze.

Boris

Genau.

Chris

Das wird hier quasi beides drin sein, weil wir haben ja zwei Tage Zeit. Auf dem Kloster war der Lichtspielplatz nur einen halben Tag lang. Ja, viel praxisnahe Übungen. Thema Kettbewerf-Umgang mit Licht. Wirklich auch Grundlagen des Lichtes über wie man mit Licht Stimmungen setzt, wie das handwerklich geht, Aber eben auch, wie und warum man vielleicht das Licht motivieren möchte. Also unmotiviertes Licht ist immer so ein Thema. Natürlich mit Bildkritik und Tipps und Tricks und so weiter. Und das ist geeignet für wirklich von Anfänger bis Fortgeschrittenen, die das Thema Licht nochmal vertiefen wollen. Also wie gesagt, Mitte Juli ist das. Und dann haben wir noch den Mensch-Workshop, 30.8. bis zum 31.8. Da geht es dann um Menschen vor der Kamera. Wie fängt man Persönlichkeit und auch echte Emotionen ein? Das Stichwort Authentizität schwebt immer so ein bisschen im Raum.

Boris

Ja, einfach Umgang mit der Person vor der Kamera.

Chris

Genau, da geht es um Kommunikation, um Interaktion, auch um Posen natürlich, um Ausdrücke. Auch um Licht und Schatten. Da ist auch so ein kleiner Mini-Licht-Workshop mit drin, weil das gehört zwangsläufig dazu. Wenn du Menschen fotografieren willst, dann ist das Licht verdammt wichtig.

Boris

Da gibt es die Gestaltung von Porträts. Es ist immer gut, wenn man die Person dann auch sehen kann auf dem Foto.

Chris

Genau. Und auch das ist für alle, die ihre Fähigkeiten im Umgang mit Menschen ein bisschen verbessern wollen. Auch da, Anfänger, Profi, das passt alles.

Boris

Ja, und es geht da eben nicht um High-End-Model-Fotografie für High-Fashion oder sowas, sondern wirklich um das, was dir und mir so passieren kann, wenn du auf Veranstaltungen Fotos machen möchtest oder sollst. Ja, da gibt es eben ein paar ganz gute Tipps und Tricks, wie man da vielleicht zu besseren Ergebnissen kommt.

Chris

Diese beiden Workshops sind hier in der Viewfinder Villa. Das ist 20 Minuten westlich von Hannover, gut von der A2 aus erreichbar. Und es gibt in der Umgebung recht günstige Möglichkeiten noch zu übernachten. Da haben wir sogar eine Liste von verschiedenen Pensionen und so weiter, die zum Teil hier nur drei, vier Minuten entfernt sind. Also, das nur kurz zu den Workshops. Meldet euch zahlreich an. Ja, und das war so Klostergeister. Hat mich geflasht dieses Jahr.

Boris

Klingt bei mir noch deutlich nach, im positiven Sinne.

Chris

Sehr deutlich. Und ich habe auch schon wieder, also das hat mich so geflasht und auch so, ich sage immer, für die Teilnehmenden soll so ein Workshop, ja, das ist so unser Ziel, soll so eine Vitaminspritze sein, dass das erstmal auch wirklich ein paar Monate vorhält. Und ich habe mir glaube ich selber von diesen Vitaminen was gespritzt, also ich bin selber, ich habe jetzt schon wieder Ideen fürs nächste Jahr ich weiß auch schon ganz genau welche zwei, drei Sachen da wir da vielleicht anpassen wollen und so, was noch Neues dazu kommen muss, da sind tatsächlich noch ein paar Sachen, wo ich sagte, oh ja, das muss auch Thema sein, das passt nämlich, das klingt sich so richtig gut in die anderen Sachen ein Ja, da darf also, da dürft ihr gespannt sein. Der Termin für nächstes Jahr, ich muss gerade mal meinen Kalender öffnen, ist im April, über den 1. Mai, die letzte Aprilwoche über den 1. Mai. Und Anmeldung geht jetzt noch nicht. Die geht ab Anfang November, ich glaube so ungefähr ab dem 3. November, wir, das ist ein Montag.

Boris

Sagen wir Bescheid.

Chris

Machen wir das auch, sagen wir hier natürlich Bescheid. Und ja, dann gucken wir mal.

Boris

Da hängt er und ist weg. Aber wahrscheinlich kommt er gleich wieder. Ich höre dich noch nicht, falls du mich hörst. Noch hören wir dich nicht. Aber es kann sich, es ist nur eine kleine Aussage. Jetzt höre ich ihn wieder.

Chris

Das ist komisch, das macht er ab und zu mal, dieser Browser. Na gut, hat mich weggeworfen. Aber ich bin ja wieder da.

Boris

Ja, fängt sich alles wieder.

Chris

Gut, das war es mit Klostergeister und mit Workshop-Zeug und so. Und jetzt lassen wir das noch ein bisschen nachschwingen. Und wie gesagt, wer vom Klostergeister, von den Teilnehmerinnen, Teilnehmern noch irgendwie was erzählen möchte für die Sendung, für die nächste Sendung, werft es uns auf happyshooting.de und dann, Freuen wir uns drüber.

Boris

Jawohl.

Chris

So, wo wir gerade bei happyshooting.de slash high sind. Wir haben noch ein kurzes Feedback von Hendrik, das nichts mit Klostergeister zu tun hat, aber das ich trotzdem kurz vorlesen wollte. Er schreibt, hallo ihr beiden, kürzlich habt ihr über die meiner Meinung nach nicht dramatischen Einschränkungen bei den kostenlosen Flickr-Accounts gesprochen. Ja, finden wir auch nicht super dramatisch, was die da geändert haben. Wie ist denn eure aktuelle Einschätzung zur potenziellen Alternative Pixel-Fed. Irgendwie finde ich mich da nicht so richtig rein. Zum Beispiel klappt es bei mir überhaupt nicht, irgendwelche Gruppen zu finden und zu befüllen. Ob das nun ein technischer Fehler ist oder ich einfach zu blöd bin, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall ist es für mich nicht so intuitiv wie Flickr. Ohne mir jetzt zu wünschen, dass ihr zu Pixel-Fed wechselt und die Community, mitzieht, seht ihr diese neue Plattform als funktional stabil benutzerfreundlich genug an, um sie guten Gewissens empfehlen zu können? Oder Wie seht ihr das aktuell? Wie geht das anderen in der Happy Shooting Community? Ich würde mich da durchaus gerne mal weiter vernetzen und der Plattform eine Chance geben, auch wenn ich als Pro-User Flickr bis auf weiteres treu bleiben werde. Viele Grüße, Hendrik.

Ich habe da ein paar Gedanken dazu, also es geht um Flickr und Pixelfed und ist Pixelfed ein Ersatz oder kann Pixelfed Flickr ersetzen und jetzt, also mal ganz kurz Flickr ist die gute alte älteste Social-Foto-Plattform, da gibt es die Möglichkeit Fotos reinzuwerfen mit Kommentaren, mit Titeln, mit Beschreibungen da kann man Alben bauen und, Gruppen zu Themen machen und so weiter. Ganz viele Funktionalität. Das Ding ist, ihr erinnert euch, in Folge 887 haben wir darüber geredet, Flickr ist 21 Jahre alt. Das heißt, diese Plattform ist wirklich stabil und gut abgehangen und hat sich auch als sehr langlebig erwiesen. Sie ist auch in sehr guten Händen aktuell, nämlich privat. Die ist nicht hier mit Venture Capital finanziert, sondern die finanzieren sich über die Beiträge für die Pro-Accounts zum Beispiel.

Boris

Ja und Werbung wahrscheinlich bei den freien Accounts.

Chris

Zumindest haben sie ein Finanzierungsmodell. Richtig, sie haben ein Finanzierungsmodell, die freien Accounts, da wird Werbung geschaltet. Wenn ich ein Pro-Account habe, dann wird für mich keine Werbung geschaltet und für andere Leute, die meinen Content dort anschauen, auch keine Werbung geschaltet. Das ist Flickr. Und ja, Flickr ist recht intuitiv. Das ist recht hierarchisch aufgebaut und da kann man sich ganz gut zurechtfinden. Pixel-Fed kommt aus dem Fediverse-Umfeld. Das heißt, das arbeitet auf dem Dingens-Protokoll. Wie heißt das nochmal? Egal. Es ist anders. Es ist auch nicht von der Funktionalität her gedacht, um Flickr zu ersetzen, sondern es ist ein Instagram-Clone.

Boris

Eigentlich ja.

Chris

Kommt aus der Open Source, ist föderiert. Das heißt, jeder kann einen eigenen Server betreiben.

Boris

Genau, es ist alles dezentral.

Chris

Wenn man technisch spät genug ist. Aber den Server kann man auch wieder schließen. Das ist wie bei Mastodon. Gleiches Protokoll im Prinzip. Mastodon ist ja auch föderiert. Das heißt, wenn du auf dem Server bist, da gibt es schon durchaus Fälle, wo dann mal ein Admin irgendwie krank wird oder keinen Bock mehr hat oder sonst was.

Boris

Oder die Rechnung nicht mehr bezahlen kann.

Chris

Oder so und dann kommst du natürlich in Probleme, was passiert mit Bildern, wenn der Server schließt und so weiter. Ist nicht abgehangen, sondern ist aktuell in Entwicklung. Das heißt auch diese Gruppengeschichte ist glaube ich noch gar nicht offiziell verfügbar. Also das soll kommen, aber ich bin mir nicht sicher, ich weiß es nicht genau. Das heißt aber, du hast da, ich sag mal, da wo du was bezahlst, hast du potenziell auch so ein Service Level Agreement. Also sie sagen dir dann, das Ding ist mindestens so und so lange online und wenn nicht, dann soll es nach einem Tag wieder da sein und so weiter. Ich glaube, Flicka garantiert das auch nicht, aber gefühlt ist es da eher so. Und bei PixelFed, naja, also ich will es nicht schlecht machen, ganz im Gegenteil. Ich finde so eine föderierte Bilderplattform echt cool, findest du eine gute Idee. Ich wünsche denen, dass sie weitermachen, dass sie so stabil und so groß werden, wie jetzt Mastodon oder Blue Sky oder sonst was, weil man damit natürlich auch so ein bisschen, ich sag mal so im Social-Netzwerk-Umfeld zumindest den Baroden so ein bisschen die Macht aus den Händen nimmt. und.

Instagram braucht einen Gegenspieler und Pixel Fett ist gerade dabei, das zu werden. Also das kommt schon noch, aber Flickr und Pixel Fett ist nicht das gleiche, genauso wenig wie Flickr und Instagram das gleiche ist. Die erfüllen unterschiedliche Funktionen. Deshalb ist da ein Wechsel auf die Plattform jetzt nicht irgendwie, also ich würde den nicht vorschlagen, zumal ich eh noch einen Flickr Pro Account habe und den auch weiter haben werde. Und ich habe aber zusätzlich einen Pixelfed-Account und da werfe ich auch Sachen drauf. Also wer nach Chris Marquardt sucht, findet zwei Accounts im Fettiverse. Der eine ist mein Master-Done-Account und der andere ist mein Pixelfed-Account.

Boris

Also wie du gerade gesagt hast, es ist ja bei Pixelfed eher eine Alternative zu Insta und damit eigentlich eher eine Fotos, Wie soll ich sagen, eine Foto-Chat, eine Foto-Blogging-Plattform oder so etwas. Ich würde es aus dem Bauch heraus als eher kurzlebig, also die Beiträge als eher kurzlebig interpretieren und das Ganze so verstehen, dass es eben dir Bilder zeigt von Leuten, denen du gezielt folgst. Oder wenn du halt einem bestimmten Hashtag folgst, genau wie bei Mastodon auch, dann hast du eine große Wahrscheinlichkeit, diese Beiträge, diese Bilder dann eben zu sehen, zu einer Veranstaltung dann vielleicht oder so. Aber es ist eben konzeptionell kein Flickr. Flickr würde ich eher als eine Online-Galerie-Plattform verstehen, dass du eben dort auch Langzeit-Galerien zeigen kannst, dass du Links geben kannst, dein Portfolio zeigen kannst und ähnliches. Sodass man eben auch durchaus sehr alte Fotos immer noch mal wieder betrachten kann, wenn man ein Konto besucht.

Chris

Hat mehr so einen Archivcharakter so ein bisschen.

Boris

Genau, es ist halt mehr eine Galerie und nicht so ein schnelllebiger, kurzlebiger Blog. Und du hast natürlich bei Flickr dadurch, dass es zentral ist, eben einen zentralen Server mit einem zentralen Index und kannst eben damit sehr schnell suchen, filtern nach irgendwelchen Tags und ähnlichen. Deswegen klappt das mit unseren Aufgaben da ganz gut, weil uns eben da Raphael da ein Tool programmiert hat, was dann eben eine Suche nach unseren Aufgaben-Hashtags macht und uns das zusammenfassen kann. So etwas geht einfach mit Pixel-Fed schon prinzipbedingt nicht, weil gar nicht sichergestellt werden kann, dass du alle Bilder findest, wenn du nach einem bestimmten Begriff suchst, weil eben durch die Föderation unter Umständen bestimmte Dinge gar nicht zu sehen sind, weil sie noch nicht im Cache sind und, und, und. Es ist also eigentlich was völlig anderes und von daher nutze es ruhig wie Chris schon gesagt hat es ist gut auch großen Buden mal Paroli zu bieten aber es ist eben kein Flicker Ersatz sondern eher ein Ersatz für Instagram, ja so ist das.

Chris

Gut dann lass uns doch mal ein paar News noch angucken wir haben.

Boris

Eine sehr traurige News ja.

Chris

Eine sehr traurige News und das ist Sebastiao Salgado ist gestorben. Das ist ein...

Boris

Das ist doch der mit diesen sehr genialen schwarz-weißen Tierfotografien unter anderem.

Chris

Auch. So Elefanten, Robben und so was. Der Mann, der ist ein legendärer brasilianischer Fotograf. So im Bereich, also A hat er sehr viele gute schwarz-weiß Fotos gemacht. B hat er, ich mache hier mal ein paar Fotos auf, eine Fotosuche, dann kann man das mal so ein bisschen nebenher sehen.

Boris

Ich erkläre mal für die Hörerinnen, der Chris versucht gerade in einem Browser eine Suche auszuführen.

Chris

So, jetzt aber. Und wenn ich jetzt noch hier auf Scheren gehe, dann kann ich es glaube ich sogar zeigen. Da sind wir.

Boris

Das ist halt Chris Multitasking hier während der Sendung zu suchen und noch hier die Ausspielung im Video zu orchestrieren.

Chris

Und dann tut was nicht und dann guckt es aber dumm. Also Brasilianischer Fotograf, eindrucksvolle Schwarz-Weiß-Fotos, Fokus auf soziale Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Umwelt, hat Armut dokumentiert, Flucht, Arbeit, Naturkatastrophen weltweit, große Projekte gemacht. Wir haben zum Beispiel hier das Buch Genesis von ihm, das ist ein Wahnsinns-Schinken, aber also groß, schwer und toll gedruckt und tolle Bilder natürlich. Ja und hat halt seine Fotografie hauptsächlich genutzt, um Bewusstsein zu schaffen und um zu helfen, Änderungen herbeizubringen. Sehr ethisch engagiertes Material und monumental in Umfang und Tiefe würde ich sagen. Also es ist wert, sich damit zu beschäftigen. Der ist jetzt mit 81 gestorben und hatte, ursprünglich war er übrigens Ökonom, bevor er zur Fotografie gewechselt ist. Der ist auch so quasi so ein Quereinsteiger-Autodidakt wie viele. Und ja, also das ist auf jeden Fall eine Erwähnung wert geworden. Dann hast du uns noch eine News mitgebracht über die Photoshop-Geschichte. Was ist da los?

Boris

Ja, Adobe und die Abos. Wir hatten das Thema vor ein paar Episoden schon mal, dass Adobe da eine Änderung anstrebt und eine Kostensteigerung. Und da war ich noch relativ entspannt, weil es darauf hinaus lief, dass das Foto-Abo, was ich habe, Lightroom und Photoshop mit 20 Gigabyte Cloud, eigentlich unverändert geblieben ist. und insofern war es mir dann halt auch egal. So, jetzt wird es aber ein bisschen konkreter. Es ist relativ komplex. Ich versuche das mal aufzudröseln, weil es gibt für uns Fotografierende eben verschiedene Abos von Adobe mit Lightroom, mit Photoshop und ohne und mit und mit mehr und mit weniger Speicherplatz. Deswegen ist das etwas komplexer. Ich versuche es trotzdem mal so weit zu vermitteln, wie ich es jetzt aus dem News heraus verstanden habe. Da gibt es nämlich dieses sehr beliebte Adobe Foto Abo. Da ist Lightroom, Lightroom Classic, Photoshop und 20 Gigabyte Creative Cloud Speicher drin.

Das ist insofern attraktiv gewesen, als dass es relativ günstig war. Da reden wir von unter 12 Euro im Monat bei jährlicher Zahlweise oder eben bei jährlicher Verpflichtung. Und dieses Abo entfällt vollständig, also ab dem 1.6.2025 also jetzt schon Anfang nächsten Monats, wir nehmen das hier gerade am 27. Mai auf ab 1.6.2025 ist dieses Abo für Neukunden nicht mehr zu bekommen.

Chris

Ende Ändert sich für mich als Bestandskunde was?

Boris

Wir kommen dazu Es gibt auch weiterhin keine vergünstigten Prepaid-Karten mehr im Handel oder online zu bekommen. Das war immer so ein Weg, dass man mit doch einigen Rabatt bei irgendwelchen Sonderaktionen dann sein Jahresabo aufstocken konnte. Das wird es nicht mehr geben oder gibt es jetzt schon nicht mehr. Bestandskunden, die dieses Abo schon haben, also zum Beispiel wir zwei.

Chris

Also redest von dem normalen Foto-Abo, was jetzt irgendwie 12 Euro kostet oder so.

Boris

Bestandskunden können es weiter nutzen. Du kannst es nur nicht mehr neu buchen, aber wenn du schon Kunde bist, kannst du es weiterhin nutzen. Da bleibt es also am Leben. Aber eben keine vergünstigten Prepaid-Karten mehr. Und Adobe wird uns dann wohl nach und nach informieren, auf eine automatische Verlängerung mit regulärer Zahlweise umzustellen. Also sprich wahrscheinlich Kreditkarte hinterlegen oder Bankanzug oder weiß der Teufel was. Und der Preis steigt außerdem von den knapp 12 Euro im Monat auf 18 Euro im Monat, bei jährlicher Bindung und der Einmalpreis für ein ganzes Jahr bleibt wohl weiterhin bei 142 Euro was diese knapp 12 Euro im Monat entspricht ich habe aus den News nicht ganz herausgelesen ob das jetzt bis zum 1.6. So bleibt Also, dass man jetzt nochmal verlängern kann oder ob das auch in Zukunft so bleibt, wenn man fürs ganze Jahr im Voraus zahlt. Das ist mir aus der Meldung nicht ganz klar hervorgegangen, aber wir sollten uns mal alle darauf einstellen, das wird teurer.

Chris

Und dass sie natürlich, also falls das dann so ist, den Jahrespreis nicht anheben, ist natürlich klar, die wollen die Leute dazu bringen, sich erstmal längerfristig zu binden. Vor allem, wenn jetzt hier parallel irgendwie Canva angreift mit verschiedenen Sachen, also mit den ganzen Serif-Geschichten zum Beispiel, wenn da irgendwie mehr KI reinkommt und so. Und außerdem vereinfachen die sich natürlich ihre Buchhaltung, wenn die Jahresdinger abschließen statt monatlich. Das wird zwar da nicht von Hand abgewickelt, aber es ist trotzdem irgendwie alles einfacher und schneller und weiter.

Boris

Ich würde jetzt mal vorsichtig davon ausgehen, auch wenn jetzt eine jährliche Zahlweise beim alten Preis bleiben sollte, wird das nicht ewig so bleiben. Ich würde jetzt mal damit rechnen, dass dann, wenn das noch so ist, das weiß ich nicht, ist mir nicht so ganz klar geworden, aber wenn das noch so ist, dass der Preis bei jährlicher Zahlweise noch so bleibt, wenn man das Abo schon abgeschlossen hat, vor dem 1.6., jetzt noch schnell klicken oder so.

Chris

Das ist genau der Sinn und Zweck. Die wollen natürlich jetzt auch eine Welle auslösen.

Boris

Dann weiß ich natürlich nicht, was dann nächstes oder übernächstes Jahr passiert. Ich gehe davon aus, das wird auch steigen. Sie begründen übrigens die Preissteigerung durchaus eben auch mit den KI-Funktionalitäten, die eingebaut werden. Das kann ich auch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, denn du brauchst dafür Serverkapazitäten. Das ist jetzt nicht so, wie sich das der Laie vorstellen mag. Naja, das ist halt eine Funktion, da drückst du halt auf den Knopf und dann passiert was Lustiges. Sondern da ist schon auch Rechenpower dahinter, die da benötigt wird. Sonst würde es lokal laufen. Also das machen die ja nicht aus purer Boshaftigkeit. Das Problem ist halt nur, Ich freue mich darüber und zahle dafür auch, weil für mich ist das tatsächlich ein Gewinn, die Maskierungsfunktion so schnell und so zuverlässig zu haben und die Reparaturfunktion so schnell und zuverlässig zu haben. Das hilft mir tatsächlich, die Bilder schneller und besser zu bearbeiten. Aber wer jetzt diese KI-Features gar nicht benutzt oder nicht wirklich braucht oder vermisst, wenn sie fehlen, man kann sie halt auch nicht abbestellen, um dann zu sagen, ich will es dann günstiger haben, aber ohne KI. Du hast halt keine Option, das macht es ein bisschen schwierig.

Chris

Sei es drum. Ich will für genau die paar Funktionen, die ich nutze, die KI-Funktionen, jetzt mal was sauber wegstempeln oder was weiß ich, das ist eigentlich die Hauptfunktion KI oder maskieren genau, also mal hier Subjekt und Hintergrund separieren und so weiter. Dafür hätte ich gern einfach handliche lokale Modelle, die auf meinem Rechner laufen. Weil diese Entwicklung ist ja nicht jetzt rum, Die geht ja weiter. Die Modelle werden besser, die werden handlicher, die werden effizienter, auch energieeffizienter. Da wird mit Sicherheit, also die hauen jetzt am Preis rein, aber im Parallel arbeiten sie wahrscheinlich im Hintergrund fleißig daran, dass das Zeug weniger Strom braucht und so weiter. Die alle gerade. Das heißt, ich weiß nicht.

Boris

Die Rechner lokal werden mächtiger. Irgendwann wird es lokal laufen, aber nichtsdestotrotz halten wir mal fest. Adobe-Foto-Abo mit 20 GB nicht mehr neu abzuschließen und wird toll.

Chris

Wenn es lokal läuft, werden die aber den Preis nicht wieder senken.

Boris

Nein, natürlich nicht.

Chris

Das ist das Ding. Eben. Das ist wie so eine Redshift. Die geht immer nach oben, aber nicht nach unten.

Boris

Welche Alternativen gibt es jetzt bei Adobe? Es gibt natürlich das Foto-Abo mit einem Terabyte. Das gab es auch bisher schon. Da ist Lightroom drin, Lightroom Classic, Photoshop und eben ein Terabyte Speicherplatz in der Creative Cloud, die ich zum Beispiel überhaupt nicht brauche. Die würde ich gar nicht vermissen, aber ist halt so. Und dieses Abo, das Foto Abo mit einem Terabyte bleibt bei den knapp 24 Euro im Monat. Irgendwas um die 200, was habe ich gerechnet, 285 Euro im Jahr roundabout.

Da gibt es derzeit auch noch Angebote, die man online klicken kann, wo man für unter 200 Euro das Jahr aufstocken kann. Also da bleibt alles beim Alten. Da ist auch keine Änderung geplant, soweit ich das gesehen habe. Also das bleibt. Und dann gibt es noch das reine Lightroom-Abo, wenn man Photoshop nicht braucht. Und das war tatsächlich bisher nur das neue Lightroom-Mobile, also dieses neue reine Cloud-Lightroom. Da ist aber seit einiger Zeit auch Lightroom Classic mit enthalten. Das heißt, dann hat man Lightroom und Lightroom Classic und einen Terabyte Speicherplatz in der Cloud. Und da liegen wir dann bei jetzt etwa 14,50 Euro. Ich runde mal auf, auf 15 Euro im Monat statt zuvor 12 Euro im Monat. Also auch das Abo wird teurer, ein klein wenig. Aber wer jetzt Photoshop nicht benötigt, da ist das vielleicht dann eben eine günstigere Alternative.

Weil ansonsten bleibt einem ja nur noch das Fotoabo mit einem Terabyte und ich sage mal 15 Euro oder 24 Euro. Das ist dann schon ein Unterschied. Das sind die beiden Alternativen, die wir bei Adobe haben, wenn wir weiter mit Lightroom arbeiten wollen. Ansonsten muss man eben auf was ganz anderes ausweichen. Und das ist jetzt gerade bei mir hier zu Hause, bei Tanja und mir hier im Haushalt, gerade echt ein bisschen blöd vom Timing her, weil sie hat ein neues MacBook bekommen mit einem M-Prozessor, mit einem aktuellen macOS drauf. Und da läuft dieses alte Lightroom 6, was sie bisher noch benutzt hat, nicht mehr vernünftig. Man kann das zwar starten mit ein paar Umwegen in dieser Rosetta-Umgebung, Aber es läuft nicht stabil, das stürzt ab, es ruckelt, es flickert, es läuft einfach nicht rund. Und ich hatte halt schon überlegt, so ein kleines Foto-Abo für sie abzuschließen, eben auf ihre E-Mail-Adresse, auf ihr Konto. Weil meines kann sie nicht mitbenutzen. Mein Abo benutze ich bereits an zwei Rechnern. Und selbst wenn nicht, bin ich mir nicht sicher, ob Adobe das so meint, dass zwei völlig verschiedene Leute das Abo benutzen. Und ich habe keine Ahnung, wie sie das prüfen.

Chris

Ich glaube nicht, dass sie das überprüfen können.

Boris

Wenn die gleichzeitig laufen, das werden sie schon mitkriegen über ihre Cloud. Ich habe keine Ahnung, ob sie was tun.

Chris

Darfst du ja mit dem Abo.

Boris

Ich habe keine Ahnung, ob sie was tun oder so. Ich habe aber auch keinen Bock. Ich bin nicht der Typ, der solche Tricks sucht. Ich mache auch keinen VPN in die Türkei auf, um irgendwie für wenig Euro ein Jahresabo zu klicken. Da bin ich einfach nicht der Typ dafür. Ich verdiene ja selbst Geld mit Software. Bei mir schlagen immer so zwei Herzen in der Brust. Also das ist gerade ein bisschen blöd, weil jetzt, ich kann natürlich jetzt noch schnell versuchen, das zu klicken. Dann schließen wir es halt erstmal ab, kündigen können das ja eh jederzeit wieder.

Chris

Das ist ja das, was die wollen. Jetzt schnell noch klicken.

Boris

Ja, jetzt ist es so, sie braucht halt kein Photoshop. Ja, macht sie halt einfach nicht. Braucht eigentlich nur das Lightroom Classic.

Chris

Ich brauche auch kein Photoshop.

Boris

Ja, ich schon. Aber gut, sie halt nicht. Und da könnte ich jetzt natürlich auch sagen, okay, pass auf, wenn es das Foto-Abo dann eh nicht mehr gibt, dann nehme ich jetzt halt das Lightroom Abo, dann sind es halt irgendwie diese 15 Euro oder 14,50 im Monat und dann ist es halt so, meine Güte, könnte man machen. Oder eben jetzt doch eine andere Lösung für sie ausprobieren, aber das ist natürlich auch ein bisschen blöd, weißt du, wenn wir im Haushalt uns gegenüber sitzen und mit verschiedener Software arbeiten, dann weißt du, Moni hat eine Nikon.

Chris

Ich bin auf Canon, das geht schon irgendwie.

Boris

Ja, aber dann so Support geben, weil sie nutzt es halt wirklich selten. Es ist jetzt nicht so, dass sie jede Woche irgendwelche Fotos importiert und wenn sie dann was importiert, wenn ich dann jedes Mal dann irgendwelche Anleitungen geben muss und es dann auch nicht genau weiß, wie es geht, das ist dann irgendwie auch schwierig. Lightroom kennt sie halt. Ich weiß es nicht. Wir hatten auf dem Workshop auch schon drüber gesprochen, ob für das, was sie macht, nicht wahrscheinlich sogar die Bearbeitungsfunktion in Apple Fotos ausreichen würde. Das kann ja auch RAW lesen und bearbeiten. Auf der anderen Seite nutzt sie halt für die Fotos die Apple Cloud, die iCloud. Ich habe einen großen iCloud-Speicher, den ich teile über die Familienfreigabe und sie hat eben die ganzen Bilder dort gespeichert. Und wenn sie jetzt eben auch noch anfangen sollte, da ihre RAW-Bilder reinzupumpen, dann zahlen wir das Geld halt bei Apple dann in den iCloud-Speicher. Und das ist dann auch nicht wirklich die Lösung. Also wir drehen uns da gerade so ein bisschen gedanklich und diese Woche ist ja eine kurze Woche. Wir haben ja dann noch einen Berückentag und einen Feiertag und vielleicht nutze ich dann das mal, um das zu evaluieren, wie es da weitergehen soll.

Chris

Ja, bei mir ist das eine klassische Hostage-Situation. Ich komme halt aus Lightroom nicht raus, weil da ist viele Jahre Daten, Edits, Metadaten und was weiß ich alles drin. Und es gibt halt immer noch keine Alternative, wo du sagst, ja, da habe ich es lokal und da habe ich kein Abo und da kann ich alles weiterführen.

Boris

Red Knight schreibt hier gerade, Darktable hat die Gebühren auch verdoppelt. Sorry, could not resist. Open Source ist eine Alternative, aber glaubt mir, nicht hier im Haus für Gelegenheitsnutzer wie Tanja. Tanja möchte da nicht technisch rangehen an die Bilder, sondern die möchte die Bilder importieren und schnell und einfach hübsch machen, um sie dann eben für Freunde und Freundinnen aufzubereiten. Und glaubt mir, Darktable ist nicht die Lösung dafür.

Chris

Ist eine ganz andere Philosophie.

Boris

Also Darktable ist cool.

Chris

Es wird auch immer besser, aber es ist halt eine komplett andere Philosophie.

Boris

Genau Jürgen, schade, dass Apple Aperture hat sterben lassen. Aperture wäre exakt die Software für Tanja gewesen. Und für mich wahrscheinlich auch. Ganz genau. Na gut, das ist so ein bisschen der Punkt, also wer da noch Ideen hat, gerne her damit, aber ich fürchte es, entweder klicke ich schnell noch ein kleines Foto-Abo, wenn es denn noch geht, falls dann noch günstiger ist oder ich gehe aufs Lightroom-Abo und dann ist so. Mal schauen.

Chris

So, ich habe noch was hinzuzufügen zur letzten Woche, wo wir ja mal ganz kurz ein paar News im Kloster abgefrühstückt haben. Und zwar der Kentmere Pan 200, das ist der Film von, also Kentmere ist eine Marke von Harman, die andere Marke von Harman, die man kennt, ist Ilford und Kentmere ist so ein bisschen der Budgetbereich für Filme. Und die haben eben diesen Kent mir angekündigt, beziehungsweise den gibt es jetzt glaube ich schon und der wurde jetzt hier mal rezensiert bei Peter Pixel. Und das ist tatsächlich ein komplett neuer Film, das ist nicht eine bestehende Emulsion, die man quasi umgelabelt hat, sondern die haben den neu entwickelt. Und so die Punkte, die ich aus der Rezension rausgezogen habe, ist, dass er tatsächlich zwischen die bereits existierenden Pan-100 und Pan-400-Kennt-mir-Filme passt. Also die gibt es schon, nur der 200er ist deutlich kontrastreicher als der 100er und 400er, die sind eher ein bisschen flau. Und ist auch vom Korn her gut in der Größenordnung angesiedelt beim Film. Das sind ja die etwas empfindlicheren Filme, haben einfach ein dickeres Korn als die weniger empfindlichen Filme und der scheint sich da ganz gut reinzupassen.

Solide Schärfe heißt es.

Gute Dynamik, gute Durchzeichnung von Schatten und Lichtern und wenn man die Bilder so sieht, kommt das schon ziemlich gut.

Ist auch wohl ziemlich gutmütig, was Belichtungsfehler angeht, also plus minus eine Blende steckt der einfach so weg, und so von dem, was ich da gelesen habe, also der, der es getestet hat, sagt, das ist so ein guter Daily Driver, also Also für tägliche Brot- und Butterfotografie quasi, wenn man mit Schwarz-Weiß-Film fotografieren möchte, eignet der sich wohl sehr gut. Unter anderem auch deshalb, weil er einfach halt auch ein bisschen günstiger ist. Sie kennt mir als eher budgetfreundlichere Marke. Da reden wir jetzt, ich habe mal nachgeguckt hier in Deutschland, wenn man so bei Foto-Impact zum Beispiel schaut. Wenn man 10er Pack kauft, kommt eine Rolle auf ungefähr 6 Euro. Und zwar egal ob man jetzt 35mm oder 120er Mittelformat für ein Mold, die liegen preislich sehr ähnlich so um die 6 Euro pro Rolle wenn man, ein 10er Pack kauft und das ist sowieso dann wäre dann so der typische die typische Rangehensweise, ja, werde ich auf jeden Fall ausprobieren wollen, das sieht interessant aus, und ja, mal schauen ob das ob das dann auch meinem Geschmack passt. Kennt mir.

Boris

Kennt mir.

Chris

Kennt mehrere, beschrieben.

Boris

Kennt mehrere, mit E.

Chris

Eine Aufgabe, die wir beim Klostergeister-Workshop hatten, beziehungsweise keine Aufgabe, sondern eine Gruppe hat Fotos hat ein Projekt gemacht mit Fotos, wo sie quasi bekannte Fotos nachgestellt haben. Also nicht nur hier, was die Klamotten und sonst was angeht, sondern mit Setting, mit Licht, mit Belichtung, mit Schärfentiefe, mit allem, mit Farbigkeit oder beziehungsweise mit Tonung im Schwarz-Weißen und so weiter. War ziemlich anspruchsvolles Ding, sind ziemlich geile Sachen rausgekommen und jetzt parallel dazu kam jetzt auf Peter Pixel auch was, weil wir haben dann diskutiert das Thema Imitation, ne? Du hast da was, du baust es nach und in manchen Kreisen ist das eher verpönt, aber wir sagen ja schon immer, kopier doch mal, kopieren ist wichtig, weil da lernst du ja was dabei.

Boris

Ja, ich glaube, dass das aus unterschiedlicher Sicht kommt und dann im Laufe der Zeit miteinander verschliffen ist, das ist zumindest meine Theorie, weil natürlich sagt man, kopiere nicht die anderen, gemeint natürlich, wenn du dich selbst vermarkten willst, weil du willst natürlich deinen Kundenstamm finden, Du möchtest gebucht werden für das, was du tust. Sobald du tust, was alle anderen exakt genauso tun, bist du vergleichbar. Und damit kannst du dich eigentlich nur noch über den Preis absetzen. Also sollst du natürlich nicht andere Fotografinnen und Fotografen kopieren, sondern eben dein eigenes Ding machen, deine eigene individuelle Bildsprache oder deinen eigenen Look erfinden oder finden.

Ich denke, dass das damit gemeint ist. Aber natürlich musst du da ja erstmal irgendwie hinkommen. Das heißt, wenn du jetzt lernen möchtest, zu sehen, das Licht zu verstehen, Posen zu verstehen, Bilder zu verstehen und zu begreifen, wie sie gedacht sind, wie sie gemacht sind, was sich dahinter verbirgt, dann kann das selbstverständlich eine große Hilfe sein, wenn man erstmal sich Vorbilder sucht und versucht, das nachzustellen. Und das haben wir hier auf dem Workshop eben auch gesehen. Bei den Versuchen und auch den erfolgreich geglückten Versuchen, bekannte Motive nachzustellen, hat die Gruppe extrem viel gelernt über das Lesen von Bildern, zu verstehen, mit welcher Brennweite könnte das gemacht worden sein. Wo hat der Fotograf gestanden zu dem Zeitpunkt? Wo kam das Licht her? Wann ist das entstanden? War das Kunstlicht? War das echtes Licht? Also faszinierend. Natürlich hilft das. Und wenn man das alles erstmal verstanden hat, dann kann man ja vielleicht auf dieser Basis sagen, okay, das kann ich jetzt. Wie kann ich da mein eigenes Ding draus machen? Und wahrscheinlich überlegt man sich das gar nicht, sondern das passiert, während man kopiert. Dass man sagt, ich hätte es aber anders gemacht oder ich mache es aber so.

Chris

Und das Projekt hat Wolfgang vorgeschlagen und also wirklich cooles Zeug rausgekommen und jetzt kommt gerade eine Ankündigung für ein neues Buch und zwar so ungefähr along the lines of dem, was da so ging. This is how to shoot photos in the style of Wes Anderson. Wes Anderson, der Regisseur. Und da gibt es jetzt von Liz Seabrook und Adam Woodward ein Buch, was jetzt Anfang Juni rauskommen soll mit dem Titel Shoot like Wes. Also wo quasi die Fotografie von Wes Anderson zerlegt wird und gezeigt wird, wie man das diesen Look nachbauen kann in seiner Fotografie. Und das ist schon also, Ja, kurioser Zufall. Zufall, dass das Thema da gerade kommt, aber ich finde es überhaupt schön. Vielleicht sollte man das Thema in Büchern für alle bekannten Fotografinnen und Fotografen mal aufgreifen. Shoot-like, so und so. Vielleicht wird da eine ganze Serie draus, weiß ich nicht. Aber es gibt ja doch dann immer wieder irgendwelche. Gerade in der Bücherecke bei Klostergeister haben wir es ja gesehen, dass Leute, also von Saul Leiter über Cartier-Bresson und sonst was.

Die haben halt oder sind zumindest für einen ikonischen Stil bekannt geworden und da kann man dann schon ordentliches Material finden, um das so ein bisschen für sich selber wieder abzuschöpfen. Fand ich cool.

Wenn das interessiert, Link zu dem Artikel in den Shownotes und das Buch wird dann vermutlich auch hier rauskommen, nehme ich an.

Boris

So, klasse. Wo wir gerade bei Lightroom waren, du hast was zu Capture One gefunden.

Chris

Wo wir gerade bei Lightroom waren, müssen wir kurz über Capture One reden. Und zwar, was ja auch eine Alternative zu Lightroom wäre. Zum Beispiel, das scheint sich so ein bisschen, ja, jetzt gerade so ein bisschen neu zu erfinden. Also sie haben erst mal ein Rebranding gemacht, Das heißt, es gibt ein neues Logo und ja, irgendwie hat es halt, sie sehen jetzt anders aus und hat neue KI-gestützte Porträtbearbeitungsfunktionen eingeführt, was du also speziell Menschen vor der Kamera dann, ich weiß, ich habe es mir nicht angeguckt, ich bin kein Capture One User, Aber es scheint wohl in irgendeiner Form jetzt nochmal umfangreicher zu sein. Es gibt jetzt einen Session-Builder, mit dem kannst du wohl Fotosessions effizienter verwalten, also Session-basiertes Arbeiten und es scheint für mich so ein bisschen darauf zu zielen, dass sie mehr so eine All-in-One-Lösung für fotografierende Menschen sein wollen. Also dass du quasi nicht mehr aus der Software raus musst, um alles mögliche damit zu machen.

Also sie haben wohl neue Funktionen genau dafür reingebaut und das Preismodell umfasst jetzt Abos und Einmalkäufe. Wie genau kann ich nicht sagen, aber im Porträtbereich neue Funktionen, Blemish Removal, Even Skin, Dark Circle Reduction, also hier Augenringe reduzieren und so weiter. Mit Gesichtserkennung und Frequenztrennung und der Session-Builder erstellt dann automatisch Ordner für einen, um es zu verwalten und, Und so weiter und so weiter. Es ist wohl mit Handball als offene Beta verfügbar und wird dann wohl bald vollständig veröffentlicht. So, jetzt darfst du.

Boris

Ja, es ist wahrscheinlich viel eben für Studioshooting, Tethered Shooting. Das ist ja auch das, wo Capture One herkommt und die Stärken hat. Gibt es ja auch entsprechend dann Tablet-Anwendungen dafür, dass quasi deine Kundin oder Kunden live dabei sind, während du die Fotos machst. Dann kann im Hintergrund der Kunde selbst dann schon wählen, welche Fotos denn in die engere Auswahl kommen oder welche gar nicht gewünscht sind. Und da ist jetzt, soweit ich das jetzt gerade auf die Schnelle nachgelesen habe, schon die Möglichkeit, eben auch schon in diesem Tethered Shooting Prozess über die KI bestimmte Dinge eben im Porträt anzupassen, sodass du quasi schon einen überarbeiteten Look oder einen verbesserten Look eben direkt live hast. Ja, also beschleunigt halt alles etwas, wird sehr kontrovers diskutiert in der Community, was ich da gerade so gelesen habe. Natürlich muss man die Regler nicht immer alle auf 11 drehen, sondern es geht eben darum, im Studioshooting, im professionellen Shooting Zeit zu sparen, einfach effektiver zu sein. Weil das kann, oder sagen wir mal, ja, kann ein harter Job sein. Da ist viel zu tun. Ich kenne das nicht aus eigener Erfahrung, nur aus Erzählungen, was ich so höre von anderen.

Ja, mag da helfen. Und es ist wohl so, dass es nach wie vor Einmalkäufe gibt. Ich weiß nicht genau, wie die Konditionen sind. Es ist wohl nicht ganz günstig. Ist aber auch gut versteckt auf der Seite. Man muss schon weit runter scrollen, um das zu finden. Sie wollen natürlich die Abos anbieten. Und ja, die einen wechseln von Capture One zu Lightroom aus Kostengründen, weil es dann günstiger ist bei Lightroom und Preis-Leistung besser sein soll. Andere wechseln gerade zurück von Lightroom zu Capture One, weil sie da ihre Funktionen eben wiederfinden, ihre Arbeitsweise wiederfinden. Also... Wie seid schon immer.

Chris

Also wer es probieren möchte, wie gesagt, ist momentan in einer offenen Beta wohl verfügbar. Und zu Mobile, Capture One Mobile, haben sie wohl keine Ankündigung gemacht. Die Reaktion auf die mobile Version war wohl auch etwas verhalten bisher. Aber wie gesagt, das kann ich nur aus dem, was ich gelesen habe, berichten. Selbst getestet habe ich da nichts. Also vielleicht könnt ihr das noch ein bisschen weiter einordnen.

Boris

Genau, wenn jemand von euch Capture One benutzt oder auch Capture One Mobile, lasst es uns gerne wissen. HappyShooting.de slash Hi. Einfach mal einen kurzen Kommentar, vielleicht auch einen kurzen Audiokommentar, so eine Minute oder sowas. Völlig okay, berichtet mal, warum ist das eure Wahl, wie steht ihr zu den neuen Funktionen etc.

Chris

Ja, so ich habe noch eine Adobe-Meldung, eine kleine, die fand ich sehr interessant. Adobe Stock Adobes eigene Stock Library begrenzt jetzt gerade die Uploads.

Boris

Begrenzt die Uploads.

Chris

In welcher Form weiß ich nicht genau weil sie von KI-Bildern geflutet werden ja wer hätte damit jetzt rechnen können also KI generierte Bilder und das ist jetzt eine Stock-Foto-Seite und Und ja, also wir reden davon, dass im Moment tatsächlich fast 50 Prozent der Bilder auf Adobe Stock KI-Bilder sind. Also in den letzten drei Jahren wurden irgendwie 300 Millionen KI-Bilder hochgeladen.

Boris

50 Prozent, ich habe mal kurz überschlagen, das ist die Hälfte.

Chris

Fast die Hälfte. Das heißt, Adobe Stock gibt es schon seit jetzt über 20 Jahren. Das heißt, in den 20 Jahren haben Fotografen und Fotografinnen so viele echte Fotos hochgeladen, wie jetzt KI-Bilder hochgeladen wurden. Und das ist schon nicht so wenig, muss ich sagen. Und die haben jetzt Upload-Beschränkungen eingeführt, weil die einfach nicht mit der KI-Menge klarkommen. Und ja, das heißt, du hast jetzt tatsächlich wohl Wartezeiten für veröffentlichte neue Bilder. Hier steht was von über zwei Monaten. Also wenn du darüber Bilder verkaufen willst, so interpretiere ich das, musst du warten. Das muss also jetzt durch irgendwelche Prozesse wahrscheinlich durch und so weiter. Auch die Ablehnungsrate, du kriegst jetzt nicht jedes Bild da hoch, das war schon immer so, dass es da gewisse Anforderungen natürlich an die Bilder gibt. Die Ablehnungsrate auch für echte Fotos ist jetzt dramatisch gestiegen wohl. Und ja und Adobe bestreitet übrigens den Prozentsatz von KI-Bildern. Sie sagen, dass das nicht so viel ist.

Boris

Ja, wer weiß es schon so genau.

Chris

Ja, die haben natürlich einen Ruf zu verlieren. Also wirklich, das ist ja im Moment, es gibt ja mehrere Fraktionen im Moment und die einen, denen ist das wurscht und die anderen sagen ja, wenn das KI ist, dann hat ja da niemand irgendwie sich Gedanken gemacht und dann ist das auch weniger wert.

Boris

Also viele Stockfotografie sind ja wirklich Symbolbilder. Das ist halt dazu gedacht, irgendeinen Artikel mit einem Bild einzuleiten, damit du was weiß ich bei den Postings in Social Media halt irgendwie was Visuelles hast, weil sonst klickt sowieso niemand drauf. Und dann brauchst du halt irgendwie was weiß ich, einen Menschen mit einer Spritze in der Hand oder mit einer Schürze um einen Topf oder mit einem Rührt im Topf. Irgendwas, völlig egal was. also das war ja zu erwarten, haben wir ja schon gesagt, wird durch die KI ersetzt wir gingen natürlich ursprünglich davon aus das wird insofern durch die KI ersetzt dass die Leute, die ein Bild brauchen es sich mit der KI selbst generieren, dass jetzt natürlich, das ist ja eigentlich naheliegend Leute auf die Idee kommen und zu sagen hey, ich hab gerade noch eine Stunde ich mach mal irgendwie 50 KI Bilder zu verschiedenen Themen und lad die hoch das geht anders.

Chris

Das wird automatisiert automatisiert, Weißt du, das Ding ist ja so, also in den, in Anführungszeichen, guten alten Zeiten, da war das so, dass Stockfotografen, die also wirklich gut im Business waren, die haben dann, die sind dann im Sommer, sind die irgendwo in die Arktis gereist, um ihre Weihnachts-Winterbilder zu machen und die sind im Winter irgendwo in die Südsee gereist, um ihre Sommerbilder zu machen, weil du brauchst ein halbes Jahr Vorlauf, die Bilder müssen da sein, weil ja dann die nachgelagerten Businesses, die diese Bilder verwenden, Zum Beispiel um Kalender, Postkarten, Handtücher bedrucken, was weiß ich. Die Bilder werden ja gebraucht, weil irgendjemand will ja dann die Postkarten oder die Weihnachtskarten herstellen und da braucht er dann die Bilder rechtzeitig, weil das hat ja alles Vorlauf. Also ein halbes Jahr vor auf jeden Fall.

Boris

Und die Kunst ist natürlich auch, Trends zu erkennen und zu lesen und zu bedienen.

Chris

Trends erkennen, lesen, Events zu bedienen, da sind die immer wiederkehrenden, aber da sind natürlich auch irgendwelche Events, die nicht so regelmäßig passieren, da musst du also schon irgendwie suchen. Heute suchst du da wahrscheinlich mit KI, lässt du mit Deep Research irgendwie dir die Events im nächsten halben Jahr raus und lässt dir die gleich noch irgendwie nach Wichtigkeit sortieren, lässt dir Promts generieren für die entsprechenden Bilder und wenn du gut bist, dann skriptest du dir das Ganze und dann sagst du so und jetzt mach mal bitte für den Januar die Bilder für den nächsten Januar und leg mir die schön in Ordnung und verschlagworte mir die ordentlich. Und dann kannst du da quasi im Balk zielgerichtet Bilder, Vorhersagen, was da kommt, Bilder bauen, Bilder hochladen und dann quasi so halb automatisiert Geld mitverdienen. Das passiert gerade. Das garantiere ich dir, dass das passiert. Du bist der Programmierer. Du weißt, wie einfach das, wie theoretisch einfach das wäre. Wahrscheinlich kriegt man das noch über Vibe-Coding hin. Also man erklärt einfach dem System und dann fallen hinten ein paar Skripte raus und nach drei Iterationen ist das dann fertig.

Boris

Die APIs gibt es ja alle.

Chris

Es ist ganz logisch, dass die gerade, geflutet werden, weil du kannst auch die, und selbst wenn es nur über einen Webbrowser hochzuladen ist, diese Interaktion mit dem Webbrowser kannst du skripten, das geht heute alles.

Boris

Wie gesagt, also selbst wenn du jetzt nicht softwaretechnisch affin bist, sondern tatsächlich Fotografin oder Fotograf bist und dich ein bisschen mit der KI beschäftigt hast, dann kannst du sowas auch prompten, weil du kannst dich halt eine Stunde hinsetzen und in dieser Stunde, wenn du Glück hast und ein bisschen gut bist im Prompten, dann machst du da 10 bis 15 in Bilder zu irgendeiner Thematik.

Chris

Das macht doch mal keiner mehr von Hand.

Boris

Du nimmst eine KI.

Chris

Um das zu generieren.

Boris

Ich sagte dir gerade, du kannst das machen. Du kannst das skripten, ich auch, aber ein Fotograf nicht. Aber ein Fotograf kann sich überlegen, fahre ich jetzt...

Chris

Ich kann das jetzt skripten.

Boris

Chris, lass mich doch einmal ausreden. Einmal. Du kannst dich als Fotograf entscheiden, jetzt einen Flug zu buchen, eine Reise zu organisieren und Fotos zu machen und vier Wochen weg zu sein und dann mit Bildern zurückzukommen und die auf die Plattform hochzuladen. Oder du entscheidest dich, die, Dich eine Woche mit Skripten zu beschäftigen und dann in einer Woche tausend Fotos generieren zu lassen und die hochzuladen und zu sagen, wenn ich sowieso nur noch irgendwie ein paar Cent für ein Fotoverkauf verdiene, dann verdienen die eben auch kein echtes Foto mehr. Das kannst du selbst dann machen, wenn du technisch nicht so affin bist. Das ist das, was ich damit sagen will. Dass du immer noch ein paar Skriptjungs und Mädels da draußen hast, die das über die API automatisieren, so wie du und ich. Ja, das wird halt doch die Kirsche auf der Sargen sein.

Chris

Wir könnten, wenn wir wollten.

Boris

Wir tun es ja nicht.

Chris

Wollte ich nur gerade mal nicht, dass halt Rüchte in die Welt kommen.

Boris

Das stimmt, wir könnten es tun, wir tun es halt nicht. Aber weißt du, was ich dabei halt noch so genial finde? Adobe hat ja dieses Firefly, also die Bildgenerierungs-KI. Und die haben...

Chris

Schlecht.

Boris

Ja, aber sie hat einen großen Vorteil. Du kannst diese Bilder, die da rauskommen, tatsächlich benutzen. Also es ist lizenziert, weil sie ja gesagt haben, sie nutzen dafür nur die dafür freigegebenen Fotos ihrer eigenen Plattform. Und jetzt wird diese Plattform mit KI geflutet. Was jetzt natürlich das Training für so ein Firefly auch nicht gerade vereinfacht.

Chris

Und ist es natürlich nicht. Das ist wahrscheinlich schon die dritte Generation obendrauf trainiert. Das Ding ist ja auch also Firefly, Ich habe zumindest bisher von Firefly noch keine wirklich guten, überzeugenden Ergebnisse gesehen oder nur sehr selten. Ich habe jetzt aber auch nicht tief geguckt, wie die sich in letzter Zeit verbessert haben. Aber ich vermute mal, dass das ja noch nicht mal unbedingt Firefly-Bilder sind, sondern dass die eben aus anderen KIs wieder rauskommen, die dann da reingeladen werden. Und dann muss die KI dort ja möglicherweise auch noch erkennen, ob das ein KI-Bild ist oder nicht. Ich weiß nicht, wie die Terms und Conditions sind. Wahrscheinlich fliegst du raus, wenn du heimlich KI hochlädst und dann kommt das irgendwie raus, weil jemand so viele Finger hat oder so. Das ist wahrscheinlich da abgeklärt, aber es ist wahrscheinlich kein triviales Problem und natürlich wird Adobe jetzt sagen, nee, ist ganz sicher nicht so viel, weil die haben jetzt im Moment tatsächlich für Adobe Stock einen Ruf zu verlieren. Wenn du als Mensch Geld reinwirst bei Adobe Stock und dann davon ausgehen kannst, dass wahrscheinlich die Hälfte von den Bildern, die du da präsentiert bekommst, eben aus einer KI gefallen sind, egal wie kunstvoll die gepromptet waren und egal welche aktuellste Mid-Journey-Version oder sonst wer das gemacht hat.

Ist für viele Leute das Gefühl dabei, dass das nicht mehr viel wert ist, weil es ist es ja de facto rein finanziell auch nicht, weil das ist halt deutlich billiger, das Bild vom Weihnachtsmann zu machen mit der KI als irgendwie nach Svalbard zu fliegen und dann dort irgendwie zu fotografieren. Das heißt, du bist tatsächlich, also Adobe hat tatsächlich potenziell ein Problem, dass dann die Adobe Stock Plattform halt nur noch von außen wahrgenommen wird, als hier ist nur AI-Slop drin. Und das boah, so. Aber das war ja alles vorherzusehen. Also ich habe das jetzt, ich überrasche das jetzt nicht wirklich. Genau, shrug.

Boris

Und wenn du da halt ein Bild kaufst, dann möchtest du natürlich auch die Sicherheit haben, rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, wenn du diese Bilder dann auch benutzt. Weil du kannst da ja durchaus Fotos kaufen für deine Marketingaktionen, für Bücher, für Prints, für große Werbeanzeigen etc. pp. Und wenn da jetzt irgendein KI-Slop aus irgendeiner KI ist, wo es heute noch nie so richtig klar ist, wie da eigentlich die rechtliche Situation aussieht, dann hätte Adobe halt auch ein Problem, wenn da was gekauft wird. Und die Kunden, die bei Adobe gekauft haben, hinterher vielleicht noch verklagt werden dafür, dass da was gezeigt wird.

Chris

Vor allem wird da halt jetzt von Leuten, die vielleicht noch irgendwie von Stock leben können, was, glaube ich, heute echt nur noch schwierig ist.

Boris

Schwierig.

Chris

Und sind dann Leute, die wirklich jahrelang da hochgeladen haben. Also Adobe Stock gibt es noch nicht seit 20 Jahren, aber Fotolia, und das ist ja Adobe Stock, die haben das ja dann gekauft, gibt es so lange. Und das sind halt Leute, die da teilweise, was weiß ich wie lange, schon da hochladen und auch verkaufen. Und die haben halt plötzlich massenweise Ablehnung bekommen für ihre Bilder. Weil wahrscheinlich Adobe, wie verrückt die irgendwie die Filter angezogen hat, damit irgendwas, was auch nur den leichten Hauch einer KI-Ähnlichkeit hat, wegfällt. Und wie gesagt, wir wissen jetzt nicht genau.

Boris

Wie die Einschränkungen aussehen, aber wenn das jetzt ein reines zeitliches Limit ist, kann dich das als echte Fotografin und Fotograf halt auch treffen, wenn du jetzt halt für die Saison irgendwie schnell ein paar Bilder hochladen willst. Weil wer zuerst Bilder hochlädt, verkauft sie auch zuerst. Das ist dann auch eklig, wenn du dann wegen irgendwelcher KI-Scheiße deine richtigen Fotos nicht hochbekommst. Also das wäre schon echt doof. Ich bin gespannt, wie das da weitergeht, muss ich dir ehrlich sagen. Aber das ist jetzt eine Entwicklung, die überrascht mich ehrlich gesagt nicht. Das überrascht mich eher, dass das erst jetzt hochkommt.

Chris

Ja, also ich behaupte jetzt mal, dass tatsächlich durch das jetzt immer größer werdende Vibe-Coding, dass da jetzt einfach auch mehr Leute plötzlich in der Lage sind, das zu tun und die tun es natürlich auch. Ist ganz klar. Ach ja, es wird alles immer schöner. Wir kommen zu den Terminen.

Boris

Oh.

Einspieler

Der Terminkalender.

Chris

Ja, wir haben zwei Termine heute. Der Jürgen, der hat uns den heute nicht vorgelesen, weil seine Stimme...

Boris

Stimme haben wir gehört.

Chris

Aha, Stimme, Osch. Aber von Jürgen gibt es einen Termin im CO Berlin Amerika Haus in der Hardenbergstraße in Berlin. Vom 24.05. bis zum 17.09. Documentary in Flux. Documentary in Flux, ein Überblick über den CO Berlin Talent Award, der seit 2006 als Nachwuchsförderung an ein Tandem aus Kunst und Theorie vergeben wird. Sibylle Pfendt ist in der Ausstellung mit ihrer Arbeit uneins vertreten, mit der sie damals den Talent Award gewonnen hat. Für diese porträtierte sie fünf Menschen, die als Messies bezeichnet werden. Die Fotografien nähern sich diesen Menschen und deren dysfunktionalen Wohnräumen an. Und es gibt erstaunliche Einblicke. Das wäre, wie gesagt, 24.05. bis 17.09. diesen Jahres in Berlin. Und dann im Reißengelholm-Museum C4 in den REM-Stiftungsmuseen in Mannheim vom 9.4. bis zum 1.6. Zu Gast der Leica Oscar Barnack Award in den Reißengholm-Museen. Präsentiert werden sowohl die beiden Gewinnerbeiträge des Jahres 2024 als auch weitere nominierte Positionen aus der Shortlist in einer Auswahl von rund 50 Arbeiten. Das findet ihr alles auf happyshooting.de.

Und da dürft ihr auch gerne Termine reinwerfen, damit wir sie hier in der Sendung und im Kalender haben. Vielen herzlich.

So, Dele. Dann ja, wären wir jetzt zu Ende. Aber ich habe versprochen, dass das Kalligrafie-Dingens Video noch kommt. Oh, haben wir was vergessen? Oh, wir haben noch zwei Highs haben wir noch.

Boris

Richtig.

Chris

Danke fürs Ausbremsen. Das ist ganz wichtig, weil das hier schon seit einer Weile auch durch den Slack geistert und wir Wir werden deshalb heute mal kurz drüber reden. Da schrieb nämlich der Daniel, hört vor der nächsten Aufnahme doch mal in eure Folge 456 ab 4850 beziehungsweise 5140 rein. Worum geht es?

Boris

Ich würde mal kurz reinhören in die Episode 414. Ich habe da mal was rausgeschnitten.

Chris

Mach du mal bitte.

Einspieler

Ich halte das aber für den ganz größten Schwachsinn, den es überhaupt gibt auf diesem Planeten, aus tausenden von Gründen. Und ich habe gesagt, auch in zehn Jahren werde ich nicht in der Lage sein, eine Bestellung bei Amazon zu machen und mir das per Drohne nach Hause liefern zu lassen. Ich rede dabei natürlich von Hardware und nicht von Software-Downloads aus der Luft oder sowas, sondern was weiß ich, ich bestelle mir jetzt ein neues Objektiv, das kommt per Drohne nach Haus oder ich bestelle mir irgendwie Nussbli und das kommt per Drohne nach Haus oder eine Packung neue T-Shirts oder Unterhosen und das kommt dann per Drohne nach Haus. Also davon rede ich. Und ich behaupte, das geht auch in zehn Jahren noch nicht. Wir haben jetzt Juli 2015, das heißt Juli 2025.

Sehen wir uns wieder und ich habe gesagt, ich werfe 100 Euro in den Pott. Es geht mir darum, dass es allgemeingültig sein sollte. Also nicht in irgendeiner Musterstadt oder in Kalifornien mit drei Beta-Haushalten, die einen großen Landepunkt sind. Also allgemein. Du kannst bei Amazon, bei Lieferungen kannst du zwischen Prime und Drohne liefern lassen. Du kannst auswählen. Richtig. Und nur weil ich jetzt zufällig in Nordheim wohne, habe ich halt Pech gehabt, dann müsste ich halt nach Hannover fahren und da geht es dann. Alles klar, gut. Dann sage ich jetzt einfach mal, alle bitte schreibt euch das in den Kalender. Und wenn der Boris nicht recht hat, dann wird er sie so 100 Euro an eine gemeinnützige Organisation spenden. Selbstverständlich. Alles klar. Das können wir uns doch noch überlegen, wer sie kriegt. Ja, das sehen wir dann. Was kriege ich denn, wenn ich gewinne? Wenn du gewinnst, dann kriegst du allgemeines Lob für deine Weitsicht. Oder spendest du dann 100 Euro an eine gemeinnützige Organisation? Ach, ich muss, ja, das mache ich dann, ja. Ja, ist okay. So machen wir das. Ja, klar, logisch. Also Gemeinnützigkeit gewinnt in zehn Jahren auf jeden Fall. Ja. Und so soll es sein. Genau. So machen wir es.

Boris

So hat das angefangen.

Chris

Die Drohnenwette, die Drohnenwette, die wir vor zehn Jahren, noch nicht ganz, also ich habe noch zwei Monate Zeit, es könnte ja noch eine große, also vielleicht kann ich ja nächsten Monat bei Amazon bestellen und es kommt die Drohne. Ja, du hast recht gehabt, es war nicht so schnell, das war vor zehn Jahren, da ging das mit den Fotodrohnen so richtig los und das Thema Drohnen war in aller Munde und ich hatte ja geglaubt, dass das schneller vorwärts geht, deutlich schneller. Aber nee, du hast die Wette quasi gewonnen. Also in zwei Monaten. Aber ich glaube, das können wir hier auch schon abschließen. Ja, zehn Jahre her. Zehn Jahre.

Boris

Und dann gab es natürlich noch die Folge-Episode. Ich habe auch mal den Link in den Slack gepackt, wo die Wette noch mal verschriftlicht ist. Danke noch mal für Kai. Der hatte das damals rausgesucht. Der hat sich das nämlich reingeschrieben irgendwo. Und das ist der Auszug aus einer weiteren Episode. Nämlich aus der Folge 456.

Einspieler

Geht Lieferungen. Was haben wir denn gesagt? Letztes Jahr war die Wette gestartet. Hat jemand das getrackt? Ich habe es nämlich gesucht auf unserer Webseite, aber habe es nicht wirklich gefunden. Wie ist denn da die Abmachung gewesen nochmal? Ich glaube, letztes Jahr bei den Klostergeistern habe ich gesagt, In zehn Jahren passiert das nicht, oder? Das wird in zehn Jahren nicht passieren, dass du bei Amazon, und zwar egal, wo du bist hier in Deutschland, dass du bei Amazon einfach mal so dir ein Paket per Drohne liefern lässt. Jetzt die Bitte an die Shownoter, bitte packt das mal auch in die Shownotes, dass das mal irgendwie dokumentiert ist. Also ab jetzt in neun Jahren wird man nicht bei Amazon bestellen können und das wird per Drohne ausgeliefert. Richtig. Und zwar so allgemein. Allgemein. Ich rede nicht irgendwie von Faröer Inseln oder hier von irgendwie weißt du schon Sylt oder das, was du jetzt gleich erzählen wirst mit irgendwelchen exklusiven Songs.

Boris

Nicht wahr? Und dann gibt es noch diesen Ausschnitt.

Einspieler

Weil du nimmst mich zum Beispiel überhaupt gar nicht ernst, was dieses Thema angeht. In neun Jahren werden wir sehen, wer die 100 Euro an einen wohltätigen Zweck überweisen wird. Also es geht um 100 Euro. Das könnt ihr noch mit dazu schreiben. An das Drohnenhilfscenter in Sylt. Ja, zum Beispiel.

Boris

Genau, und ich hatte damals noch gesagt, von mir aus lege ich auch noch jedes Jahr ein Huni dazu und lege das fest an. Aber das hast du nicht bestätigt.

Chris

Das haben wir Gott sei Dank nicht gemacht. Aber ja, 100 Euro gehen an die Amadeo Antonio Stiftung. Ich habe natürlich schon mal rumgeguckt, weil das soll ja tatsächlich in einem guten Zweck zukommen. Also erst mal, du hast recht.

Boris

Und wir schließen das jetzt zwei Monate vorher ab. Also sollte jetzt in den nächsten zwei Monaten plötzlich Amazon aus den Löchern kriechen und sagen, deutschlandweit wird das jetzt eingeführt, dann schicke ich 100 Euro hinterher.

Chris

Aber wird halt nicht passen. Genau. Die Amadeo Antonio Stiftung übrigens, ist nach Amadeu Antonio benannt. Der ist 1990 von rechtsextremen Jugendlichen im brandenburgischen Eberswalde ins Koma geprügelt worden, weil er schwarz war. Wenige Tage später ist er dann an seinen Verletzungen gestorben und war eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt im wiedervereinigen Deutschland. Und das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung ist es, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. So viel dazu.

Boris

Sehr gut.

Chris

Ich werde denen gerne 100 Euro geben. Und ja, man kann nicht immer. Man kann nicht immer. Also ist ja so.

Boris

So ist das.

Chris

Wir hätten noch ein paar andere, nur um die Chancen zu erhöhen, noch ein paar andere Wetten fahren sollen. Worum wetten wir denn jetzt, was so in zehn Jahren, dann müssen wir auch zehn Jahre weitermachen.

Boris

Ich habe gerade kein aktuelles Thema, was ich wetten würde. Ich habe ja gewettet, weil ich mir sehr sicher war.

Chris

Ich weiß, ich war mir auch sehr sicher. Vielleicht irgendwas mit KI. Aber im Moment.

Boris

Oh, schwierig.

Chris

Weißt du, im Moment ist tatsächlich so radikal viel schnelle Veränderung da. Also wir sehen da exponentielle Geschichten und ich traue mich nicht mehr irgendwas vorherzusagen, weil in zwei Wochen ist es eh wieder anders. Also im Moment, das Gefühl der Sicherheit bei irgendwas ist nicht so riesig.

Boris

Ne, man wettet ja normalerweise, wenn man sich zumindest glaubt, mit irgendeiner Sache auszukennen und die aufgrund von eigener Erfahrung oder aus welchen Gründen auch immer vorhersehen zu können. Aber bei KI, also da würdest du mich zu keiner Wette nötigen können, weil da geht es mir wie dir. Das kann so, kann so ausgehen. Unklar, was da passiert.

Chris

Ihr David zum Beispiel schreibt jetzt im Slack, in zehn Jahren haben wir den Babelfisch Universal Translator zum ins Ohr stecken. Den kannst du heute schon haben. Das ist keine Zukunftsmusik.

Boris

Mit Android kriegst du es auch heute schon an den Start.

Chris

Da wette ich jetzt nicht. So ist das. Ich freue mich für die, Amadeo Antonio Stiftung.

Boris

Auf jeden Fall.

Chris

Und kann nur alle dazu auffordern, da auch noch was hinzuspenden, weil das ist eine aus meiner Sicht absolut unterstützenswerte Geschichte.

Boris

Und irgendwann kommt das nächste kontroverse Thema und dann werden wir nochmal wetten.

Chris

Ja, ja, ja, natürlich, selbstverständlich.

Boris

Ja, herrlich. Ja, dann würde ich sagen.

Chris

Aber weißt du, One Day Delivery ist ja auch schon bei manchen Sachen, Es kommt noch, aber nicht in den nächsten zwei Monaten.

Boris

Same day gibt es in einigen Städten ja auch schon.

Chris

Und die Drohne heißt dann vielleicht nicht Flugdrohne, sondern Fahrdrohne. Dieter?

Boris

Oder Gabi heißt die Drohne dann. Hinterm Steuer.

Chris

Achso. Gut, damit sind wir aber, nee, wir sind immer noch nicht ganz am Ende. Nein, nein, nein, sind wir nicht, weil es gibt ja noch ein Happy Shooting die E-Slash-High von Heiko. Der Heiko war in Zingst.

Boris

Hm. Und weg ist er wieder. Das ist aber heute.

Chris

Don't ask me, was das ist. Moment, hörst du mich?

Boris

Ja, ich hör dich wieder.

Chris

Don't ask me. Wahrscheinlich. Ich brauche jetzt tatsächlich mal einen besseren Rechner. Also so einen M4 oder sowas. Mag jemand einen M2 kaufen? Gut ausgestattet. 2 Terabyte SSD. 24 Gigabyte RAM. Gut im Schuss, wenn nicht gerade man ihn überlastet.

Boris

Ist knapp zu spät. Für Tanja habe ich gerade einen neuen gekauft.

Chris

Also meldet euch. Ich habe demnächst einen Rechner abzugeben. So. Ja, der Heiko war beim Festival Horizonte Zingst beim Fotofestival und, hat uns einen kurzen Bericht davon geschickt und das, also Zingst ist ja eh schön und da ist ja jedes Jahr dieses Fotofestival mit ganz vielen Workshops und Sachen und da hat er uns was dazu aufgenommen.

Einspieler

Hallo Community, hier kommt mein persönlicher Bericht vom Umweltfotofestival Horizonte in Zingst. Das Festival kommt auch dieses Jahr wieder mit zahlreichen Veranstaltungen wie Workshops, Vorträgen und Ausstellungen. Es ist das 18. Festival dieses Jahr. Die Kuratorin sagt, das Festival ist damit erwachsen geworden. Mit diesem Erwachsenwerden kommen einige Veränderungen, die ich persönlich zumindest nicht so sehr begrüße. Eine deutliche Veränderung betrifft die allabendliche Bilderflut. Die ist jetzt nicht mehr allabendlich, sondern findet nur noch an fünf der neuen Festivaltage statt, wohl aus Kostengründen. Und vor allem zeigt sie keine Bilder mehr der Workshop-Teilnehmer. Das Gewicht hat sich offensichtlich sehr in Richtung auf die Künstler und ihre Ausstellungen verschoben.

Ich weiß nicht, ob mir das gefällt. Kann aber auch ein Grund der schlechten Resonanz sein. Die Buchungslage ist dieses Jahr nicht so doll. Viele Workshops sind nicht ausgebucht und schon gar nicht schon sehr früh im Jahr. Einige mussten sogar abgesagt werden. Nichtsdestotrotz ist das Festival wieder schön. Es macht Spaß, Fotofolkte. im positiven Sinne Menschen zu treffen und mit ihnen zu sprechen. Und auch wenn es am ersten schon zu Ende geht, die Outdoor-Ausstellungen bleiben bis Anfang bzw. Mai nächsten Jahres stehen. Da würde ich euch zwei ans Herz legen. Die eine ist von Stéphane Gladiö auf dem Bibliotheksplatz Homo Detritus. Und die andere ist in der Jordanstraße von Tom Hagen Terra Extrakt. Beide sehr eindrucksvoll, sehr unterschiedlich, zeigen den Umgang der Menschheit mit den Ressourcen unseres Planeten. Das ist sowieso das Thema dieses Jahr, aber die Ausstellungen sind beide sehr beeindruckend und wie gesagt, bis Anfang bzw. Meines nächsten Jahres noch zu sehen. Ansonsten, vielleicht sieht man sich mal in Zingst. Das war es von mir. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Chris

Ja, danke für die Einblicke. Outdoor-Ausstellungen, ja. Zingst war ich schon, aber nicht auf dem Festival, sondern tatsächlich privat mit Moni mal. Schön an der Ostsee gelegen, tolle Ecke.

Boris

Ja. Und jetzt glaubt natürlich sowohl der Slack als auch hier Twitch und YouTube, wir hätten die Aufgabe vergessen. Ich weiß gar nicht, wie ihr da drauf kommt, weil wir haben natürlich jetzt noch den Punkt, dass es selbstverständlich auch eine neue Aufgabe gibt, die wir ja letzte Woche bei den Klostergeistern nicht ausgerufen haben. Das ist organisatorisch immer ein bisschen schwierig da, weil nicht klar ist, wann die Sendung dann online kommt.

Chris

Genau. Und die neue Aufgabe.

Boris

Jetzt gibt es eine neue Aufgabe, die heißt?

Chris

Asphalt.

Boris

Asphalt.

Chris

Du musst nicht schnell gucken, ob es die schon gibt.

Boris

Ich gucke nach. Ich hatte mich auch schon eine rausgesucht.

Chris

Wir sind super, super vorbereitet, aber Asphalt hatten wir noch nicht.

Boris

Asphalt nehmen wir dann. HSB Asphalt. So schnell und flexibel. Und die läuft vom 29.05. Bis 12.06. Was bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 29. Mai bis zum 12. Juni 2025 25 loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Asphalt. Das ladet ihr dann, oder das Beste eurer Fotos, ladet ihr dann bei Flickr hoch, gebt dort den Tag HSB Asphalt ein und stellt es in die Happy Shooting Gruppe. So sieht das nämlich aus.

Chris

So sieht das nämlich aus.

Boris

Und die Luftigaufgabe lösen wir dann nächstes Mal auf.

Chris

Gut. Und damit sind wir jetzt quasi am Ende. Nach dem Nachspann noch dranbleiben, falls ihr hier das Video guckt. Da werden wir dann noch das Kalligrafie-Video einblenden, was der Andreas Dux für uns gemacht hat.

Boris

Soll ich den Ton noch auf der Audiospur lassen?

Chris

Lass ruhig drauf, da kann man auch noch ein bisschen so chillige Musik hören.

Boris

Also jetzt kommt nur noch Musik und im Video ein Video.

Chris

2, 1, happy shooting!

Shownotes