#898 - Du Hengst
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Happy Shooting Folge 898. Du hängst. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...
ChrisVon YOLO.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisJa, moin, so schaut's aus.
ChrisMoin, was für eine holprige Pre-Show.
BorisJa, mit kurzem Internet-Aussetzer.
ChrisJa, alles, was man haben kann. Alles.
BorisWir haben alles.
EinspielerUnd hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.
ChrisNee, wirklich. Weißt du, wie das ist, wenn man so einen neuen Rechner einrichtet und da eigentlich alles rüberkopiert vom alten, aber dann, das Programm und dann sagtest, ich brauche noch Zugriff auf den Bildschirm und ich muss noch das und gib mir noch mal die Permission und oh, ich muss noch mal das neu starten und so.
BorisDas war noch gleich der Account.
ChrisHatte ich gedacht, dass ich das alles gemacht habe, aber während der Pre-Show haben wir dann doch noch so. Und dann ist mir gerade noch das Internet weg und es ist gerade Aber gut, es ist Dienstag, der 10.06.2025. Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris.
ChrisUnd wir sind Happy Shooting und podcasten hier zum Thema Fotografie.
BorisDas wird sich nicht verhindern lassen.
ChrisNee. Was sagt das?
BorisDas ist so laut.
ChrisIch möchte das nicht an die Wand gemalt sehen. Man weiß ja nie. Ja, Fotografie.
BorisUnd da hängt er.
ChrisDas darf nicht wahr sein. Was?
BorisDu hängst.
ChrisIch, ich.
BorisJa, und ich sag noch, es wird sich nicht verhindern lassen. Du hängst.
ChrisDu hängst. Du hängst. Du bist gerade hier stehen geblieben.
BorisIch stehe nicht.
ChrisDann ist es die Internetleitung. Dann werden wir heute eine lustige Sendung haben. Gut, immerhin wird das Recording auf dem Server gemacht. Das heißt, wenn ich aus...
BorisUnd da ist er wieder weg. Scheiße. Das ist jetzt sehr wackelig, mein lieber Chris, falls du mich noch hören kannst.
ChrisDas ist der Anbieter.
BorisIch glaube, da hat gerade irgendjemand backert bei dir wieder.
ChrisDas ist die deutsche Glasfaser.
BorisMistverdammter. Ich halte mal die Aufnahme vorsichtshalber an. Oder soll ich weiterlaufen lassen? Ich halte mal an, bis es weiter geht. So, da sind wir wieder zurück, nachdem Chris jetzt etwas längere Auszeit hatte und schon mit der deutschen Glasfaser telefoniert hat, die natürlich meinen, dass es keine Probleme gibt.
ChrisJa, das müssen die sagen. Das würde ich auch sagen, weil generell ist öfter mal der Kunde schuld mit seiner Infrastruktur als der Anbieter selber. Aber komm, egal.
BorisWir hoffen jetzt, das hält jetzt durch. Wir drücken jetzt einfach mal die Daumen. Großformat-Workshop, damit wollten wir eigentlich loslegen. Es war ein Großformat-Workshop bei euch und ihr habt fleißig Fotos gepostet bei Mastodon und das sah nach großem Spaß aus.
ChrisEs war es auch. Es waren hier Bianca, Marc, Katrin, Miriam und Stefan.
BorisHohe Frauenquote.
ChrisDu hörst schon die Frauenquote deutlich über 50%. Geil. Allein das ist schon ein Novum für einen Fotoworkshop, vor allem für einen so, ich sag mal, für so eine schmale Nische. Weißt du, das ist ja kein breites Thema, sondern das ist ja wirklich eine sehr, sehr enge Nische und da sind wir auch ziemlich tief in diesen zwei Tagen eingestiegen in das Thema. Also fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer, alle ohne eigene Großformatkamera, alle ohne Großformat-Erfahrung, was bei diesem Großformat-Workshop bisher nicht der Fall war. Alle ohne den Wunsch, also ich frage ja immer ab, was sie sich denn wünschen von diesem Workshop und alle ohne den Wunsch, hinterher auch wirklich Großformat zu fotografieren, sondern alle aus Neugier gekommen und um den Horizont zu erweitern. Und das haben wir, glaube ich, geschafft. Das haben wir, glaube ich, geschafft. Also ich glaube, wir haben auch ein bis zwei Personen möglicherweise so infiziert, dass sie jetzt dann doch irgendwie da tiefer einsteigen wollen. Aber das war ja nicht Sinn und Zweck der Übung, sondern es geht ja wirklich um so Dinge wie, na ja, zu lernen, was ist das überhaupt.
Kennenzulernen, was die Unterschiede sind. Also da reden wir natürlich von technischen Seiten, Auflösung und Tonwertumfang ist natürlich ein ganz anderer. Die Möglichkeit, die Schärfeebene zu steuern mit neue kreativen Werkzeuge, Tilt, Shift, Swing, also diese Standarten, die du bewegen kannst. Ein sehr entschleunigter Prozess, weil so ein Bild natürlich eben seine Zeit braucht, aber das auf dem Stativ, du stellst ein, du musst erstmal vorher die Kassette beladen, dann wirst du, dann komponierst du, dann misst du die Belichtung, dann lädst du die Kamera, dann misst du nochmal die Belichtung, korrigierst das vielleicht, löst dann aus und hinterher wird das Zeug noch entwickelt, hat eine ganz eigene Bildanmutung. Aber das eigentlich wichtige Ding für mich ist immer dieses Begreifen, Wie diese Fotografie funktioniert, also was auch die eigene Kamera für einen macht, weil das merkst du dann, wenn es plötzlich das Gerät eben nicht alles für einen macht.
Und dann dieses tiefere Verstehen und Begreifen dann auch auf den eigenen täglichen Fotoprozess zu übertragen. Darum geht es ja auch. Und also ein bisschen Funken haben wir dann schon bei dem einen oder anderen oder der einen oder anderen gelegt und das war cool. Also allen hat es glaube ich ganz gut gefallen, so das Feedback, was ich gehört habe. Und ja, also wir haben mindestens ein oder zwei neue Interessenten für Klostergeister bekommen dadurch.
BorisSehr schön.
ChrisDas war zumindest die Aussage. Ja, so sieht es aus. Also es war ein tolles Wochenende, war klasse Wochenende mit bekannten Gesichtern, auch neuen Gesichtern und wie gesagt, mehr Frauen als Männer und das ist das, also das ist schon, das ist schon.
BorisDas freut mich.
ChrisCool, das war schon cool. Also wir hatten gute Laune, viel Spaß und lass mich gucken, wir haben ja auch noch einen zweiten, also für den Fall, dass jetzt jemand sehr interessiert sein sollte, es gibt noch einen zweiten Großformat Workshop im Oktober, 11. bis 12. Oktober, auch hier in der Viewfinder Villa und da machen wir, ja, Also diesen Workshop in dieser oder sehr ähnlicher Form nochmal, der ist fast ein, Also ein Platz wäre da noch frei. Das wäre quasi jetzt die Chance, da noch mit reinzukommen.
BorisJa, super.
ChrisJa, so sieht das aus. Also Großformat. Ja, und das Thema ist mir sehr nahe und sehr lieb. Das ist ein Thema, da spiekst du mich einmal an und dann kommt da sehr viel.
BorisApropos kommen und sehr viel. Wir haben noch Plätze frei auf Villa-Workshops. Du hast gesagt, zum einen der Großformat-Workshop hat noch einen Platz frei. Wir haben aber auch noch den Licht-Workshop und den Mensch-Workshop.
ChrisWir haben noch einen Licht-Workshop im Juli 19. bis 20. Und wir haben den Mensch-Workshop 30. bis 31. 8. Und da beschäftigen wir uns mit Licht und Mensch. Also Licht im Allgemeinen und im Speziellen vom Available über das Kunstlicht, über Licht erkennen, Licht nutzen, Licht steuern und ich meine, wenn es um was in der Fotografie geht, dann ist es das Licht. Sagt er schon.
Beim Menschen, das geht uns wahrscheinlich fast allen so. Es ist immer so ein bisschen seltsam, wenn man dann mit fremden Menschen vor der Kamera agiert. Und ich gehe zumindest von mir aus, als ich mit der Fotografie angefangen habe, da war das einfacher, Architektur zu fotografieren und andere Sachen, die nicht gelangweilt werden, wenn man irgendwie die Kamera einstellen muss oder sonstige Dinge tun muss. Also dieses Umgang mit Menschen, da gehört ein bisschen Psychologie dazu, aber da gibt es auch ganz viele Tipps und Tricks, wie man das tun kann, ohne dass die Person hinterher keinen Bock mehr hat. Und dann auch noch gute Bilder zu machen von der Person. Und das ist letztendlich ja eines der Ziele. Also das wären die zwei Workshops. Also Mitte Juli und Ende August.
BorisMeldet euch gerne an. Wir freuen uns auf euch.
ChrisGuckt mal.
BorisSchön wär's, genau.
ChrisSo sieht's aus. Wir haben ein paar News-Item bekommen.
BorisJa, und zwar hatte der Kai hatte geschrieben, dass es bei uns im Slack einen neuen Film gibt, der in Deutschland produziert werden soll.
ChrisWas, dass es bei uns im Slack einen neuen Film gibt?
BorisJa, den Happy-Shooting-Film. Die Formulierung? Nein, er will nicht. Voller Formate. Ein Analog-Film, ein Fotofilm, wie sagt man? ein Bildfilm. Also wo man Fotos drauf machen kann. Ein Film halt eben. Meine Güte. Und den habe ich mir angeguckt. Also was heißt den Film? Die Beispielbilder habe ich mir angeguckt in dem Newsticker da. Und ich mag die Farbanmutung tatsächlich sehr gerne. Der hat ein relativ auffälliges Verhalten, so im Bereich Blau- und Rottöne, finde ich. Und hat sehr schöne Hauttöne.
ChrisEin bisschen knallig ist er schon. Aber das ist halt erstmal nicht schlecht.
BorisEs ist halt so, wie Kodachrom so eine eigene Anmutung hatte, so hat der hier auch so eine eigene Anmutung. Ganz nett irgendwie. Und man kann ihn pushen bis zu einem Stoff, einem Stoff, eine Stufe, ein Stoff. Und da dachte ich mir, vielleicht hast du da ja auch schon mal drauf geguckt und hast da irgendeine Meinung dazu vielleicht.
ChrisJa, also der Film ist mir nur so am Rande untergekommen. Ich habe ihn mir jetzt für die Sendung noch mal ein bisschen angeguckt. Also nicht den Film, sondern was darüber geschrieben wird. Der kommt von OptiColor, nee, der heißt OptiColor 200. Ist eine Zusammenarbeit zwischen Optic Oldschool, das ist eine deutsche Firma, die haben einen Shop, und Innovis Code, also eine Firma, die Beschichtungen macht. Und Film ist ja im Prinzip eine Beschichtung von Emulsion auf Kunststoffträger. Und die offenbar machen eben auch Filmbeschichtungen. Es steht so in den Singern, der Film zeichnet sich durch natürliche Farben aus. Ich finde, der Film hat eher ein bisschen kräftige Farben in manchen Bereichen. In manchen aber auch weniger. Er wirkt sehr warm für mich. Rot ist kräftig, Blau-Grün ist ein bisschen dünner von den Farben. Aber er hat einen eigenen Look. Und interessant finde ich, und das ist eigentlich das eigentlich wirklich.
Interessante an diesem Film es ist ein neuer Film wenn du in dem Umfeld der Filme guckst, hast du unglaublich viele Filme, die sind, werden toll angepriesen mit viel Marketing und so weiter und wenn du genauer hinguckst, stellst dich raus, das ist der so und so, der ist halt umgelabelt. Das ist nichts Neues, das gab es immer schon, dass manche Filme halt.
Die die Firma X verkauft hat, von Firma Y hergestellt wurden und das wusste aber dann niemand oder das hat man so gut gehütete Geheimnisse und dieser Film scheint tatsächlich mal wieder, endlich mal wieder eine neue, Filmemulsion aus Deutschland zu sein und das Coole an der Sache ist auch, dass, es ein Farbfilm ist, weil wir haben jetzt ja immer wieder zum Beispiel Hamann hat jetzt einen Schwarz-Weiß-Film wieder rausgebracht und Farbfilm ist halt ungleich komplexer als ein Schwarz-Weiß-Film. Das ist ein hochkomplexes Produkt, da reden wir von mikrometer dünnen, Schichten und davon irgendwie zehn Stück oder mehr auf einem Film, die in einem Zug da drauf gegossen werden, die sich nicht mischen dürfen, die übereinander liegen müssen, die dann ja, entsprechend es ist schwierig herzustellen, so ein Produkt. Und, Der erste Produktionslauf, das ist wieder so ein bisschen so wie bei Impossible die Geschichte, der erste Produktionslauf wird nicht das Final-Produkt sein, sondern die haben zuerst mal eine Triacetat-Basis, also Basis ist der Träger, auf den diese Emulsion aufgegossen wird.
Die eigentliche Polyethylenbasis, PET-Basis für den Film wird erst in der endgültigen Version drunter sein. Don't ask me why. Aber was das zur Folge hat ist, dass sie auf dem Triacetat keine Lichthoffschutzschicht aufbringen können. Das sogenannte Anti-Helation-Layer, was normalerweise dafür sorgt, dass Licht, was sich quasi, wenn es durch die Emulsion auf der Rückseite des Films ankommt, wieder zurückreflektiert wird, das macht dann so Halos, was auch schön sein kann und deshalb macht man da so eine Schutzschicht rein, dass diese Lichthöfe, diese Halos nicht stattfinden. Das klappt da irgendwie schlecht mit dieser Triacetatbasis und deshalb kriegt man dann quasi vom ersten Produktionslauf mit dieser Triacetatbasis, die wollen sie ab Juni diesen Jahres für 9,90 Euro pro Filmrolle verkaufen. Wir reden übrigens von Mittelformat-Filmen. Der wird auf 120 auf Mittelformat konfektioniert. Und die endgültige Version mit Lichthoff-Schutzschicht wird dann wohl im August erwartet. Also es gibt wahrscheinlich so aus der Prototypen-Reihe gibt es mehrere Tester, die das jetzt schon quasi in den Fingern haben.
Also es ist so ein bisschen jetzt momentan erstmal die Beta, aber das hat natürlich gleich auch wieder den Charme von selten und rar und wird es nie wieder geben. Also ich finde es irgendwie ganz lustig.
Neue Emulsion aus Düsseldorf mit interessanten Farben. Also gerade die Warmtöne, die knallen richtig gut.
BorisJa, aber ohne die Hauttöne kaputt zu machen. Also die Hauttöne sind wirklich sauber auf den Beispielen. Das hat mir ganz gut gefallen.
ChrisJa, also wenn das unkorrigiert ist, dann sieht das gut aus. Aber wie jeder Film, wie jeder Farbfilm, spricht dieser Film halt auch eine Sprache, was die Farben angeht. weil jeder Farbfilm ist anders. Das siehst du an den Fuji-Filmen, das siehst du an Kodaks und so weiter. Die Negativ- und Dia-Filme sind wieder unterschiedlich. Kodachrom hatte seine ganz eigene Geschichte. Mir kommt der fast so ein bisschen Kodachrom-artig vor, so von der Anmutung. Wobei, ich kann da auch komplett falsch liegen und die müsste man tatsächlich nebeneinander legen, ab wie Vergleich machen, um das zu sehen. Leider kriegt man heute kein Kodachrom mehr.
BorisJa, du kriegst nicht dieselbe Aufnahme im selben Licht. Es wird schwierig, die wirklich zu vergleichen.
ChrisEs ist spannend und ich bin gespannt, wenn der dann erstmal in der ersten Version raus ist, in der quasi Beta-Version auf dem Triacetat, ob der dann da, also da werden wir mit Sicherheit irgendwo Bilder sehen und dann die Final-Version. Vielleicht ist es ja auch, vielleicht passiert ja dann auch, dass die Leute sagen, uns hat das total gut gefallen mit dem Halos dann bitte wieder bringen kann man sich alles mögliche vorstellen. Noch so eine kleine Randbemerkung, was ich immer gelesen habe. Diese Triacetat Träger ist auch ein bisschen dicker als der dann endgültige PET-Träger. Und das sorgt dann dafür, dass die ersten Rollen dann sogenannte Fat Rolls werden. Also sie sind ein bisschen dicker als die anderen. Sollte in den meisten Kameras kein Problem machen, aber nur so als Hinweis.
BorisNur, dass man es weiß. Tja, interessant.
ChrisT-Color 200. Ja.
BorisIch muss mehr Beispiele sehen, damit ich mir ein Preset bauen kann. Ja.
ChrisDen Look fand ich ebenfalls ganz nett. Dann gibt es von gestern noch eine News. Heute ist der 10. 6. gestern war der 9. Es war mal wieder der Gottesdienst von Apple und da wurden natürlich jetzt wieder tolle Sachen erzählt und die Apple, Produkte oder die ganzen Betriebssysteme kriegen ein neues visuelles Design, das sogenannte Liquid Glass, denn sie ist also flüssiges Glas. Und das wird auch die Kamera erwischen. Die wird also von der Optik her Die App.
BorisDie Kamera App.
ChrisDie App, genau die Kamera App. Nicht das Gerät selber, also nicht die Hardware, sondern die Software.
BorisDie Optik wird nicht flüssig, es ist nur die UI.
ChrisWie das dann hinterher tatsächlich funktioniert, also hier gibt es ein kleines Video, wo man so ein bisschen sieht, also die Kamera wird sich auch von der Bedienung ein bisschen ändern, die haben so ein paar Sachen, naja, eher versteckt, also zum Beispiel die Auswahl der verschiedenen Fotomodi, Videomodi, da hast du jetzt unten nur noch Foto und Video und musst dann zur Seite swipen, um die anderen zu sehen. Ist ein bisschen aufgeräumter und dann hast du eben diese Glas-Anmutung von den Dialogen, wie das dann am Ende tatsächlich sich in der Hand anfühlen wird. Keine Ahnung, das ist jetzt auch noch relativ früh. Also ich gehe davon aus, dass sich das eh noch ändert. Aber so dieses Thema Transparenz im User-Interface, ja, mal schauen. Es ist ein bisschen ... Na, ich weiß es nicht. Also ich bin noch etwas, geteilt, etwas zerrissen, was das Thema angeht. Aber vorm Herbst kommt das eh nicht, aber das wird sich auf jeden Fall da auch irgendwie niederschlagen, in der Optik, in der Bedienung.
BorisUnd es ist der erste Wurf, das war es damals bei iOS 7 auch, da waren die Schriften sehr schmal und Buttons nicht als solche zu erkennen und da wurde dann auch noch mal ein bisschen fein geschliffen, bis das dann ein bisschen angenehmer war alles und bis zu dem, was wir bis heute kennen. Und ich denke mal, das wird da ähnlich sein, Da wird noch viel Anpassung stattfinden. Schauen wir mal, wie es hinterher wird. Bei der Kamera-App jetzt speziell eben, das ist ja für uns vielleicht interessant, also ich habe die Kamera-App sehr, sehr oft auf. Also wenn ich das iPhone entsperre, dann swipe ich einmal zur Seite und dann habe ich das Kameradisplay, um schnell irgendwie ein paar Fotos zu machen. Das mache ich ja nicht ständig.
Und da muss ich tatsächlich sagen, zwischen Foto und Video umschalten, wenn das jetzt einfacher geht, weil die Modi direkt nebeneinander liegen, ohne dass du irgendwie groß rumswipen musst, das würde mir tatsächlich ganz gut gefallen. Die Kamera-App ist ganz schön überladen worden in den letzten Jahren mit immer mehr Einstellungen, Optionen und hier swipen, da swipen, hier was umstellen, da was umstellen, bis du da bist, wo du hin willst. Wenn sie das jetzt ein bisschen stringenter gemacht haben, dass Wenn du im Fotomodus bist, eine Taste drückst und dann alle Einstellungen für die Kamera ändern kannst oder wenn du auf Video bist, mit einem Tab alle Einstellungen fürs Video ändern kannst, Auflösung, Bildrate, ohne groß irgendwie rumzuweiten zu müssen, dann ist das ein Gewinn. Also da, ich bin da erstmal positiv, aber eben, wie du schon sagst, die Glasoptik als solche, da bin ich sehr verhalten skeptisch und denke und hoffe, dass da noch ein bisschen Feinschliff stattfinden wird.
ChrisDas wird in irgendeiner Form sicher passieren. Ich habe im Rahmen des Großformat-Workshops mich auch nochmal auf den üblichen 3D-Druckforen und Portalen und solchen Geschichten umgeguckt, Weil gewisse Sachen in diesem Großformatbereich schwierig zu bekommen sind oder teuer sind und bin dann auch so über das eine oder andere Ding gestolpert, wo ich denke, ja da kann man vielleicht was interessantes machen zum Beispiel so. Und Einsätze für Entwicklungstanks, wo man dann eben mehrere Blätter, viermal fünf Zoll drin baden kann und so weiter. Bin aber dann am Rande tatsächlich nochmal auf was ganz anderes gestoßen und zwar auf eine 3D gedruckte Weitwinkelkamera, die so gar nicht jetzt mit der Großformatkamera zu tun hat, aber irgendwie dann schon wieder. Und ich dachte, das gucken wir uns mal hier ganz kurz an. Das ist natürlich für die Leute, die selber drucken, interessant, aber man kann ja auch drucken lassen.
BorisMan kennt ja auch Leute, die einen Drucker haben.
ChrisDas ist schon ein ganz interessantes Ding hier und es ist von der Anatomie her so ein Hybrid aus Groß- und Mittelformat bzw. Großformat und Kleinbild, weil wir reden ja tatsächlich von einer Kamera, die ein Objektiv mit entsprechendem Bildkreis hat, aber dann tatsächlich auf Kleinbild im Panoramaformat belichtet.
BorisAh, also du ziehst quasi den mittleren Streifen aus dem großen Bildkreis.
ChrisRichtig. Und da reden wir jetzt von, lass mich nachgucken, von 24 mal 65 Millimetern.
BorisNochmal 24 mal?
ChrisMal 65 Millimeter. Also der benutzt die Breite des Negativs und legt dann quer dieses Bild rein. Und dieser Bau ist schon interessant gemacht, weil was wir hier haben, ist tatsächlich so eine zweiteilige Kamera, die einen Wechselrückteil hat. Wenn du das siehst, dieses Rückteil, also das ist das Filmfenster, was du da siehst auf dem Bild und das ist eben schön panoramisch und dann sind da Magnete dran und mit diesen Magneten kannst du das dann an die entsprechende, an die Kamera hinten ranflanschen. Da ist also auch so ein kleiner Schieber mit dabei, damit du das Loch zumachen kannst. Also du kannst quasi mehrere Filme, Rückteile mit verschiedenen beladenen Filmen da unterwegs dabei haben und kannst die dann zwischendrin wechseln. Von der Bedienung her ist sie natürlich sehr großformatig. Also was wir hier sehen ist ein wie gesagt in diesem Fall tatsächlich ein weitwinkliges großformatiges Objektiv.
BorisSieht so von der Anmutung aus wie so eine alte Reporterkamera. Wie man das so aus Batman und sowas kennt, so 30er, zweihändig greifen links und rechts, so ein Trümmer mit großem Objektiv in der Mitte, so sieht es aus, ist aber nicht so tief. Also ist halt so flach wie eine Kleinbildkamera eben.
ChrisWeil sie weitwinklig ist, genau. Und dann hast du halt hier den Drahtauslöser, diese Objektive, die sind nicht integriert, sondern das sind ja eigenständige Dinge bei diesen Kameras, das haben wir jetzt am Wochenende beim Großformat, zur Genüge gelernt. Und der Drahtauslöser wird halt dann in den Griff integriert, dass du das am Griff auslösen kannst, also oben dieser Plunger, den du runterdrückst, das ist quasi der Auslöser. Dann hat dieser Mensch noch ein Sucher oben drauf gepappt und auf der anderen Seite noch einen kleinen Belichtungsmesser digitalen und somit hast du quasi so eine manuelle, Arbeitsweise. Interessanterweise hat tatsächlich dieses Filmmagazin ein Bildzähler sogar drin, also der ist da mitgedruckt. Das Ganze kommt von, ich kann den Namen nicht sagen, weil es ein Chinese ist, der das macht. Und, der hat das hier mal gezeigt, also was man so bekommt, sind quasi die Übersetzungen, die Maschinenübersetzungen von dem Ding, aber da sieht man, du siehst hier dieses Magazin, was du hinten so dranklicken kannst.
BorisEs ist interessant, dass es lichtdicht ist, wenn das da mit den Magneten festgepappt wird.
ChrisJa, da musst du halt entsprechend die Geometrie, die macht das dann schon. Also da sehe ich kein großes Problem. Und er hat halt dann mehrere von diesen Dingen, wo er dann auch unterschiedliche Objektive drauf hat und so. Und er klärt dann auch, wie er das macht und wie das gebaut ist und wie man es zusammenbaut. Also man druckt sich das quasi aus und hat dann hinterher...
BorisIst natürlich schon spannend, wenn du die Objektive und Auslöser vielleicht sowieso hast und kannst dann selbst ein Gehäuse drucken.
ChrisAlso du musst, du musst, es ist glaube ich für einige Objektive, es ist tatsächlich ähm, angepasst, beziehungsweise dieses Barrel vorne, das lässt sich wohl anpassen an verschiedene Objektive und damit lässt sich auch ein Stück weit fokussieren.
BorisJa, das Fokussieren ist natürlich eingeschränkt. Du machst es bei den Objektiven ja mit dem Abstand, oder?
ChrisJa, aber du bist dann eh so weitwinklig. Also, aber so ist das halt. Das Objektiv wird dann quasi mit so einer Schraube rein- oder rausgeschraubt. Und, also es ist ein spannendes Ding. Wirklich spannendes Ding. Und wer da Interesse hat, das nachzubauen, das Ding heißt Falcon P35. Und ja, was hinten rausfällt, ist halt so Stil X-Pan. Das wäre quasi so die Fotografie in diesem oder ähnlichem Format. Also diese Negative sind dann schon.
BorisNur, dass es eben halt wirklich aus dem Bildkreis eines Weitwinkels gezogen ist und nicht das Objektiv wirklich ein Panning vollzogen hat. Also nicht geschwind ist.
ChrisNee, das nicht.
BorisGenau. Ja.
ChrisAlso wer da Spaß dran hat, wir verlinken das mal. Spannendes, echt spannendes Projekt.
BorisErinnert mich an dieses andere Projekt, was wir vor Wochen, Monaten hatten. Das hat es, glaube ich, auch rausgesucht, wo mehrere Reihen Kleinbildfilm dann so ein großformatiges Panorama gemacht haben.
ChrisAch so, das war ja eher so ein Kunstprojekt. Weil du hast ja dann diese Überlagerung quasi gehabt von mehreren Negativen, die dann ein Bild zusammen abbilden.
BorisUnd das ist halt hier jetzt im kompakten Format und keine Sprocket-Fotografie, sondern halt Panorama.
ChrisGenau.
BorisSchön.
ChrisSo, und jetzt lassen wir das Analoge mal hinter uns und gehen nochmal in die Luft.
BorisIst ja zum in die Luft gehen.
ChrisEs gibt eine neue Drohne von, natürlich von DJI. Ähm... Das wird deine nächste Drohne.
BorisDas wird deine nächste Drohne, okay.
ChrisDas wird meine nächste Drohne, glaube ich. Ist die Matrix 400. Soll knappe Stunde fliegen können.
BorisNicht schlecht.
ChrisUnd eine Nutzlast von bis zu 6 Kilogramm tragen können.
BorisOkay, also keine Spielzeugdrohne.
ChrisNee. Nicht für die Rosentasche. Das läuft tatsächlich jetzt so als Flagship-Drohne. Also das beste Ding, was die haben.
BorisUnd das ist schon für amtliche Produktion gedacht.
ChrisFür amtliche, ja nicht nur Produktion, sondern auch wirklich für, eigentlich ist das eine Industriekamera, eine fliegende Industriekamera, da geht es um Emergency Response, also irgendwelche Desastergeschichten, da geht es um Powerline Inspections oder Mapping im großen Stil, irgendwelche Engineering-Geschichten.
BorisAh, verstehe.
ChrisNaja, und sagen halt, sie können sechs Kilo tragen mit dem Ding und haben irgendwie ein ziemlich ausgefuchstes Hindernis-Vermeidungssystem, so ein Obstacle-Avoidance-System an Bord. Und ja, bessere Videotransmission, also dass du auch das, was von der Drohne quasi live geschickt wird, dann auch entsprechend besser siehst, in besserer Auflösung und so weiter. Und überhaupt, sie haben quasi da reingepackt, was man so reinpacken kann in so ein Ding. Und dann ist ja noch IP55 rated. Das heißt, wenn es mal irgendwie, ich glaube, minus 20 bis plus 50 Grad und damit auch in gewissem Maße nicht empfindlich gegen zumindest eine gewisse Menge an Regen und so weiter. Und ist ausgerüstet mit der Technik, dass sie auch auf sich bewegenden Schiffen landen und kann, ohne dass das Ding woanders landet, wenn du da mit dem Schiff gerade weitergefahren bist und so weiter.
BorisAlso sie fliegt dann nicht dahin, wo sie gestartet ist, sondern...
ChrisJa, das können schon andere, dass die quasi dahin fliegen, beim Nachhausefliegen, wo der Controller ist, aber das hier, also so Industriedinge, die sind ja teilweise auch nochmal irgendwie in der Nummer ausgefuchster oder so. Wir reden auch von einem relativ handlichen Preis von hier im Dollarpreis 11.000 bis 25.000 Dollar.
BorisUnd da bewegen wir uns an Leica Region quasi.
ChrisJa, mindestens.
BorisAlso entweder eine neue Leica oder hier so eine schöne Matrice 400.
ChrisIch glaube auch für die hätte ich dann eh keine Lizenz hier. Ich glaube, da brauchen wir nochmal irgendeine Extraschulung dafür oder so.
BorisIch glaube auch. Aber wie du schon sagst, professionelle Anwendung. Also es gibt ja da durchaus die Geschichten. Also ich kenne es hier aus dem Garten- und Landschaftsbereich, dass heutzutage auch durchaus mit solchen Drohnen halt Überflügel gemacht werden. Früher manuell, inzwischen auch alles programmiert. dass halt wirklich größere Gelände dann fotogrammetriemäßig erfasst werden, damit du 3D-Geländemodelle hast, um dann eben Baumaßnahmen zu planen oder Fortschritte abzurechnen und solche Späße zu machen. Und ich denke schon, dass da solche Maschinen sich dann rechnen bei bestimmten Gelände und bei bestimmten Aufgaben. Das ist schon ganz nett.
ChrisJa, also 3D-Erfassung natürlich eben, wie du sagst, Fotogrammetrie ist ein Thema Verläufe über längere Zeiträume, wo du halt dann, was weiß ich, täglich das Ding vollautomatisch irgendwo hinfliegen lässt, Bilder machen lässt und die dann über die Zeit miteinander vergleichen kannst oder auch Baustellen morgens und abends und dann gucken, ob alles noch am Platz steht.
BorisJa zum Beispiel.
ChrisSolche Geschichten, also da kann ich mir gut vorstellen, dass es da beliebig viele Anwendungen dafür gibt im industriellen und im Businessumfeld. Also ein Freund von mir, John, mit dem ich ja früher diese Himalaya-Touren gemacht habe, der war ja einer der frühen Drohnen-Menschen, der hat ja mit Custom-Geschichten, da war DJI noch nicht so umfassend groß. Und der hat, nachdem er dann eine ganze Weile schon Videos auch veröffentlicht hat von seinen Drohnen, ist er dann relativ schnell von mehreren angesprochen worden, die jetzt irgendwelche, Windkraftanlagen, Inspektionen brauchen und das einfach günstiger ist, das erstmal mit Video zu machen, bevor man da irgendwelche Leute hochschickt mit den ganzen Sicherungsmaßnahmen und so weiter, weil die Kamera gut genug ist für vieles und das hat er aber glaube ich nicht gemacht, weil er hätte eben auch nochmal so eine Zusatzgeschichte machen müssen, irgendeinen Spezialschein machen müssen, die Anforderungen waren da wohl schon relativ hoch und, das hat er dann nicht gemacht, aber er hätte da durchaus eine Gelegenheit gehabt, auch in dem Bereich irgendwo, Geld zu verdienen, ja.
BorisLohnt sich halt nicht, wenn du das nur ein-, zweimal im Jahr machst, aber wenn du dich auf sowas spezialisierst, klar.
ChrisUnd dann ist so eine Drohne für irgendwie 15.000 Dollar vielleicht dann relativ schnell amortisiert.
BorisKriegst du wahrscheinlich schnell raus in dem Bereich, ja.
ChrisMöglicherweise.
BorisAlso auch ohne jetzt irgendwie unverschämte Rechnungen zu machen. Aber wie du schon sagst, das sind ja immer die Kostenrechnen, die dem entgegenstehen. Wir haben es schon bei den Filmproduktionen gesagt, das ist halt ein Heidengeld, wenn du einen Helikopter mit Pilot mieten musst, um dann den Kameramenschen irgendwie rumfliegen zu lassen. Und seit es diese Drohnen gibt, die halt wirklich auch in HD, also Full-HD oder 4K drehen, siehst du sowas eigentlich in jeder kleinen Dokumentation. Irgendwelche Opener, in irgendwelchen Krimis und so weiter wird heute alles mit Drohnen gemacht, weil es einfach quasi nichts mehr kostet. Und dann ist auch egal, ob die jetzt 500 oder 5000 Euro kostet. Scheiß drauf, ja.
ChrisIch glaube auch tatsächlich, dass in dem Filmbereich diese Helikopter quasi komplett verschwunden sind.
BorisWird es auch vermuten. Es mag sehen geben.
ChrisNaja, oder du musst halt irgendeine richtig schwere Kamera noch schleppen. Dann ist so eine Drohne vielleicht auch nicht das ideale Mittel. Das ist die Frage, ob man dann den Helikopter benutzt oder ob man für das Geld irgendwie dann CGI macht.
BorisSo sieht es aus, ja. Also ich finde es halt faszinierend, so auch bei den kleineren Produktionen hast du dadurch einfach schon so einen professionellen Touch gekriegt und das wird halt hier im professionellen Umfeld industriell eben genauso sein. Das ist die Kosten, die dem entgegenstehen, wenn du das halt herkömmlich machst, da das, ich denke die Kosten, also so 11.000 Dollar ist wahrscheinlich nichts, wenn du jemanden fragst, der in dem Bereich arbeitet. Finde ich schon toll. Vor allem witzig, dass ein so ein Unternehmen wirklich von den relativ günstigen, ganz, ganz kleinen, ganz, ganz leichten Consumer-Geschichten, die so aus der Hand starten quasi, bis hin zu diesen richtig schweren High-End-Dingern, den Markt bedient. Das finde ich schon spannend.
ChrisEs ist völlig spannend. Die haben den Markt. Es gibt durchaus sicher andere, die mehr können und andere Dinge können, aber ich glaube nicht, dass das noch viele sind. Ich glaube wirklich, dass DJI an der Stelle fast ein Monopol hat. Tja.
BorisSie sind gekommen.
ChrisSo, jetzt beobachten. Jetzt gucken wir mal kurz nach einer Überleitung.
BorisNaja, mit den Drohnen kannst du ja viele tolle Filme drehen, aber was willst du denn drehen? Du brauchst ja auch erstmal ein Drehbuch. Du musst erstmal wissen, was du drehst.
ChrisDas war sehr schön. Ja, Drehbücher. Wie kommen Drehbücher zustande? Menschen Bis zum nächsten Mal. Schreiben Drehbücher für Film und sonstige Geschichten. Aber halt nicht nur die Menschen, sondern auch irgendwelche KIs. Und diese KIs, die müssen natürlich auf irgendwelches Material trainiert werden. Du kannst ja nicht einfach sagen, mach mal Drehbuch. Das Ding muss schon genügend Drehbücher gesehen haben vorher, um zu wissen, wie so ein Drehbuch aussieht. Das ist, es geht ja nicht anders.
Ja, es gibt jetzt einen neuen Report, Der sagt, dass vom British Film Institute, BFI, die haben gerade wohl irgendwie rausgefunden, dass KI-Firmen insgesamt über 130.000 Filme- und Fernsehshows verwendet haben. Und dort auch ganz speziell im Hinblick auf das Thema Drehbuchgeneration, ohne da wieder irgendwelche Copyrights zu haben, beziehungsweise irgendwelche Lizenzen zu haben, das zu tun. Und das ist schon, also das Thema Urheberrechte und wer, wo kommen die Trainingsdaten her und wer verwendet die und darf der das oder auch nicht, das ist ja jetzt schon, wann ging das erste Mal los, dass die ersten Klagen gegen die verschiedenen Hersteller kamen, das ist über ein Jahr her schon.
Also ich weiß nicht, wann wir das erste Mal hier gesprochen haben, aber vielleicht weiß es ja jemand im Slack, aber das muss mindestens ein Jahr her sein. Also da ist bisher nicht viel gekommen, aber da kommen wir gleich noch dazu. Aber das Ding ist natürlich, wenn du jetzt Filme und andere Sachen, wenn du solche Infos daraus extrahierst für deine Filme.
BorisDer Ton ist gerade weg.
ChrisJa, aber jetzt ist er wieder da.
BorisEin Glitsch.
ChrisIch weiß nicht, warum es glitscht, aber es glitscht.
Das Problem ist natürlich nicht nur, dass da irgendwelche menschlichen Leistungen verwendet werden, ohne dass dafür irgendwie Geld fließt, sondern es ist auch ein Problem, Eben weil die Menschen, die in dieser Filmindustrie arbeiten, die haben ja so ein, mit jeder Industrie, du hast ja so typische Pfade, über die du in diese Industrien reinkommst, wenn du anfängst, wenn du jung bist und gerade irgendwie von der Schule abgegangen bist oder so. Und gerade diese Einsteigerrollen, die ja wichtig sind für dich, um das zu lernen, diese Tätigkeiten werden halt früher oder später von dieser KI übernommen. Das ist eine Argumentation, die da jetzt kommt. Und die kann ich sogar ganz gut nachvollziehen. Wie sollen denn Menschen überhaupt noch richtig gut werden in einem Bereich, wenn die Pfade, über die sie reinkommen, die Lernpfade, im Prinzip keine Menschen mehr brauchen. Du kannst ja, also auch in der Softwareentwicklung, du kannst ja nicht Seniorentwickler werden, wenn du nicht vorher Juniorentwickler warst. Das ist schwierig zumindest. Du musst dir erstmal üben und lernen und so weiter. Die Erfahrung musst du bekommen und da ist das… Und wie wir alle wissen.
BorisLernst du halt durch Fehler machen. und du musst halt deine eigenen Fehler machen. Der Klassiker, du musst halt selbst auf die Herdplatte fassen, um zu wissen, dass die heiß ist. Okay. Inoptionsherden ist das auch schon schwierig.
ChrisUnd wir haben jetzt gerade aktuell ein Thema, das ist schon das nächste Thema hier.
BorisAber warte kurz zum Thema diese Drehbücher und KI. Nur mal so in den Raum geworfen. Also es gibt ja schon Zungen, die behaupten, dass so manche TV-Produktionen und Kinoproduktionen ohnehin offensichtlich schon von der KI geschrieben sein muss, weil kein Mensch kann so dumm sein, sowas zu schreiben. Und wahrscheinlich auch von der KI abgenickt wurde, weil kein Writer's Room kann so dumm sein, sowas abzunicken. Also solche Stimmen gibt es heutzutage auch schon. Und dazu muss man aber auch wissen, also gerade große Kinoproduktionen, also wir reden jetzt nicht so von sehr künstlerischen oder weiß ich nicht, Filmen, sondern so von den Blockbustern, sucht mal im Internet nach dem Stichwort Heldenreise. Aber seid vorsichtig, wenn ihr das noch nicht kennt, kann das sein, dass euch das Kinobesuche bis in alle Zukunft versaut.
ChrisAch so, das ist die klassische Helden-Helden-Heroes-Journey-Erzählstruktur. Ja, ganz genau.
BorisDie ist überall, klar. Wenn man sich das nämlich anguckt und analysiert das mal, dann ist quasi nahezu jeder Star-Wars-Film, die ganze Marvel-Serie, also jeder einzelne Film, alle, Blockbuster in dieser Richtung bis hin zu James Bond und so weiter, kannst du im Prinzip darauf reduzieren und häufig ist es dann noch so, dass innerhalb eines Franchises schon seit vielen Jahren gar keine Risiken mehr eingegangen werden, sondern es wird halt versucht, möglichst dieselbe Struktur, dasselbe Schema nochmal zu drehen an anderen Orten, mit anderen Schauspielenden oder sowas, aber wenn man ein bisschen schon gesehen hat in seinem Leben an Filmen, dann magst du keine neuen Filme mehr sehen, weil du eigentlich schon weißt, was passiert und du sagst, ist langweilig, hatten wir alles schon mal. Es wird mit der KI nicht besser unter Umständen.
ChrisAlso das kennen Menschen, die sich mit dem Thema Schreiben beschäftigt haben, weil es gibt so eine Handvoll, es gibt diverse, Erzählstrukturen und diese klassische Heroes Journey, die kommt halt überall vor und das ist wie, wenn du Musik machst und Und dann feststellst, dass irgendwie die Hälfte, mindestens die Hälfte aller Musik auf dem Blues-Schema basiert.
BorisJa, kennst du einen Blues, kennst du alle.
ChrisSo ungefähr, aber eben nicht nur Blues, sondern auch viele andere Sachen funktionieren genau nach diesem Schema.
BorisIntro, Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Bridge, Refrain.
ChrisJa, aber nicht nur das, sondern auch wirklich Akkordfolgen, die da entsprechend funktionieren. Das ist tatsächlich halt in gewissen Bereichen funktionieren gewisse Sachen richtig gut. und darauf geht, Fußt ja auch so ein gewisser Wiedererkennungseffekt. Die Menschen sehen was und fühlen sich dann da zu Hause, wissen aber nicht genau warum, aber es ist letztendlich, weil sie diese Struktur kennen und sich darin wohlfühlen. Das ist tried and tested und funktioniert.
BorisUnd es gab ganz, ganz früher schon, das muss Ende 80er, Anfang 90er gewesen sein, da hat tatsächlich mal jemand ein Experiment gemacht und hat einen Computer gefüttert mit Informationen und hat einen Computer ein Drehbuch schreiben lassen für eine Serie oder eine Episode oder sowas. Und da war halt verklausuliert drin eben Person A und Person B und Person C und, Location A, Location B und dann wurde eben beschrieben von dem Computer, was da eben passiert das waren natürlich noch irgendwelche Algorithmen mit irgendwelchen Unschärfe Funktionen, was weiß ich, wie sie das gemacht haben, und dann sind mal Leute dahergegangen, haben gesagt, ja dann nehmen wir doch mal die Columbo Episode XY und guck mal passt verdammt gut und dann nehmen wir doch mal hier Spider-Man passt ziemlich gut ja, also will damit sagen es ist halt blöd wenn man irgendwie so ein menschliches Gut ungefragt oder unbezahlt nimmt und KI drauf trainiert ob das in diesem speziellen Fall ein Schaden oder eine Chance ist das werden wir dann sehen.
ChrisOkay, okay. Gut, aber kommen wir zurück zum Thema Urheberrechtsprozesse, weil wir haben, wie gesagt, vor über einem Jahr davon gehört und da waren also relativ stark in den Medien diese Firma A verklagt Firma B und Firma C verklagt Firma D und so weiter. Einer der ersten und größten ist zwar Getty Images gegen Stability AI. Wir erinnern uns noch an Stable Diffusion und ja, das gibt es immer noch.
BorisDa ging das an.
ChrisUnd Stability AI sagt, der Fall ist eine Bedrohung für die gesamte Branche und Getty wirft halt der Stability vor, dass sie urheberrechtlich geschützte Fotos ohne Erlaubnis verwendet haben. Und der Prozess beginnt jetzt. Mal die Mühlen halt langsam und in London geht das los und soll, oder ging jetzt los schon, glaube ich, und soll drei Wochen lang dauern. Und genau begann diese Woche, also der ist jetzt ganz frisch quasi und soll drei Wochen dauern und, es wurden insgesamt 78.000 Seiten Beweismaterial da irgendwie, ja, beigebracht.
BorisHaben sie wahrscheinlich JetGPT vorgeworfen. Das hat das ja mal kurz zusammengefasst dann.
ChrisWahrscheinlich. Ja, also interessant ist, dass sie wohl tatsächlich sich auf, ein paar Werke konzentrieren. Also da gibt es Fotos von bekannten Fotografen, Gregory Seamus zum Beispiel, Andreas Renz werden hier als Namen genannt, deren Bilder, also, Wie findet Getty heraus, dass da Trainingsseiten von ihnen drin sind, in denen sie Bilder generieren lassen im Stile von so und so und die kommen dann raus und haben in der Ecke das Getty-Logo drin.
BorisAh, verstehe.
ChrisAlso das ist eine der Möglichkeiten, das rauszufinden. Da gibt es doch wahrscheinlich noch ganz andere mittlerweile. Und ja, es wird halt anhand von ein paar High-Profile-Geschichten wohl jetzt durchexerziert. Und dazu kommt noch, dass Getty sagt, Stability AI hätte auch kindesmissbrauchsbezogenes Material in den Trainingsdaten drin. Ich weiß nicht, ob sie das nur reingepackt haben, um das alles schwieriger zu machen.
BorisWeil Getty hat so etwas Material.
ChrisWahrscheinlich nicht. Aber es ist da ziemlich viel Spannung und jetzt wird es halt interessant. Also jetzt, nachdem die Firmen ja alle fleißig mittlerweile schon x neue Versionen auf den Markt gebracht haben und neue Modelle trainiert haben und so weiter. Ja.
BorisKönnte sein, dass Bewegung reinkommt oder könnte sein, dass es heißt, naja, wenn du sagst im Stile von und da ist das Getty-Schutz-Logo drin, ist doch alles gut. Was habt ihr denn? Ist doch sogar euer Logo drin.
ChrisInteressant ist, dass Getty, also das Getty, das wirklich, also Getty, noch mal ganz kurz zu Getty. Getty gehört nicht unbedingt zu den Guten. Die haben den Markt für Stockfotografie quasi ausgetrocknet, indem sie alles aufgekauft haben, was nur geht und dann natürlich so als quasi Monopolist auch, ja, können natürlich auch alle möglichen Konditionen diktieren und so weiter. Das ist, also Getty ist eher so nicht so bei den Guten, zumindest aus meiner Sicht nicht. Die haben so viel, also für die geht es da um so viel, dass sie tatsächlich in diesen Rechtsstreit Millionen investieren, also Also das ist nicht so, ich nehme mir mal einen Anwalt und dann machen wir das irgendwie, sondern das ist eine große Geschichte, die sie da aufziehen. Und deshalb könnte das noch sehr, sehr spannend werden.
BorisAber drei Wochen, hast du gesagt, sind angesetzt.
ChrisDrei Wochen sind angesetzt. Und dann werden wir uns hier mal wieder, also wir werden das hier weiterverfolgen.
BorisAlso dann wahrscheinlich Juli, schauen wir mal.
ChrisEins, zwei, drei Juli, so sieht es aus. wir werden sehen, wo das noch landet.
Und dann habe ich noch was Neues. Ich habe ja immer auch so einen kleinen Blick, so ein kleines Auge auf das Thema, wie wird denn Fotografie in anderen Bereichen repräsentiert, unter anderem im Bereich Videospiele. Und das haben wir immer wieder. Und jetzt gibt es wohl ein neues Videospiel. Das ist allerdings leider nur für Xbox. Snap and Grab heißt das Ding. und da geht es um ja, also das ist wohl so ein, Puzzlespiel Firma heißt No Goblin und Annapurna Interactive und das ist so ein Heist-Spiel, da ist da so eine, die irgendwie Sachen klauen muss und dann mit Fotos irgendwie, ja, mit Fotografie arbeitet wie die Spielmechanik aussieht, kann ich nicht sagen, ich habe nur hier diesen Trailer gefunden, aber da geht es irgendwie also um eine Diebin und einen Detektiv, Rio Rivers der dann versucht diese Heists aufzuklären und die zu fangen und wie gesagt also Playstation und Xbox und Steam, ah Steam doch, vielleicht wird es auch noch kommen, das ist jetzt auch noch nicht raus, das kommt erst noch aber auf welchen Plattformen exakt das dann laufen wird, werden wir noch sehen.
Ja, ein Fotospiel mit Kameras und Zeug. Wie gesagt, wir werden sehen, wo es hingeht, aber der Trailer sieht schon mal irgendwie ganz witzig aus.
BorisSchleppt jemand einen Hai raus, der irgendwie ein Kissen im Maul hat? Also wenn das jemand von euch spielt, oder dann auch gespielt hat, bitte meldet euch mal.
ChrisDauert noch ein paar Monate, bis es raus ist.
BorisAlso behaltet das schon mal im Kopf. Wenn ihr das gespielt habt, sagt gern Bescheid, weil ich spiele quasi nicht. Also jedenfalls sowas nicht. Aber sag gern Bescheid finde ich immer witzig so Sachen mit Fotobezug, Wenn es dann noch lustig gemacht ist und ein gutes Gameplay hat.
ChrisAuf jeden Fall.
BorisSchön.
ChrisSo, jetzt kommen wir zu einem Thema, das hat dich glaube ich...
BorisOh, das hat mich maßlos geärgert.
ChrisIch habe dich ranten sehen, Mastodon, und dann meinte ich dann, vielleicht können wir das ja mal hier kurz in die Sendung packen, weil dir ist was ganz Interessantes passiert.
BorisJa, das ist echt super ärgerlich. Also normalerweise ist der Vorteil, wenn man mit seinem Smartphone fotografiert, bei mir jetzt konkret ein iPhone, seit vielen Jahren habe ich iPhones, dass du eigentlich mit jeder Aufnahme, die du machst, mit jedem Foto, was du machst, was dann in der Camera Roll gespeichert ist, da sind die GPS-Positionen dran.
ChrisUnd das ist eigentlich bei allen Mobilplattformen so heute?
BorisIch glaube schon, ja. Und das hat natürlich einen großen Vorteil, dass du nämlich, wenn du mal an einem anderen Ort bist, und ich bin nun selten genug an anderen Orten, Aber wenn ich dann mal an einem anderen Ort bin, dass ich solche Bilder eben, wenn ich dann mal brauche, nach dem Ort suchen kann. Dann kann ich halt entweder auf der Karte gucken, dort in der Nähe zeigt man mal Bilder an. Oder tatsächlich seit vielen Jahren macht Apple das ja schon so, dass man auch eine Suche hat, wo man dann in Textform einen Ortsnamen eingibt. Und dann werden halt Bilder gefunden, die eben an diesem Ort aufgenommen wurden. Und das kann sehr praktisch sein. Jetzt brauche ich diese Suche relativ selten. Also relativ selten wirklich alle Jubeljahre mal. Weil wann fragt schon mal jemand konkret nach einem Foto von irgendwas? Und ich habe selten bisher die Not gehabt, danach suchen zu müssen. Ich habe das in der Vergangenheit schon ein paar Mal gemacht. Wenn man dann sagt, wir haben Urlaub in Hamburg gemacht oder waren hier im Tierpark und so, dann zeigt man mal die Fotos davon, dann war das ganz praktisch. Aber oft habe ich es nicht gebraucht. Aber wenn, habe ich mich sehr gefreut. Und jetzt hatten wir den konkreten Fall, dass ich gucken wollte nach allen Aufnahmen, die ich mit dem Smartphone gemacht habe, in Inzikofen. Also ich wollte eben die Bilder vom Kloster und Umgebung haben. Dann ging es eben darum, mal nachzugucken, ob ich irgendwo eine Aufnahme habe, wo eine bestimmte Person drauf ist.
So als Andenken. Und dachte, ich gebe das mal ein. Und dann dachte ich, ganz einfach, hier, suche Inzikofen. Und dann finde ich, lass mich jetzt lügen, 13 oder 15 Fotos. Und ich denke, das ist relativ wenig, wenn man weiß, dass ich alle Fotos auf meinem Smartphone habe, seit, weiß ich nicht, Jahren. Also da sind mehrere Fotoworkshops drauf, wo wir in Inzikofen waren. Einmal im Jahr sind wir dort, mal mit der Corona-Pause abgesehen. Und dann denke ich, das ist ein bisschen wenig, aber vielleicht ist Insekofen irgendwie zu speziell manchmal weiß ich auch, dass er Sigmarin genommen hat oder so, also manchmal waren das ganz merkwürdige Zuordnungen und da habe ich nach anderen Begriffen dann gesucht und nichts derartiges gefunden und dann denke ich, jetzt wird doch der Hund in der Pfanne verrückt und dann habe ich dann von Hand hingescrollt was sehr sehr aufwendig ist bei meinem Fotovolumen.
Und habe dann mal so einzelne Bilder rausgesucht Und dann kann man sich in der Bildbetrachter, in dieser Fotos-App, kann man sich das Bild anzeigen lassen, nach oben swipen beim iPhone und dann siehst du unten halt, welche Metadaten dranhängen. Und dann waren da keine GPS-Daten dran. Und dann habe ich das bei aktuellen Fotos, die ich am aktuellen Tag gemacht habe, nachgeguckt und dann waren da keine GPS-Positionen dran und ich denke, wollt ihr mich eigentlich verarschen? Seit wie vielen Jahren habe ich denn bitte keine GPS-Positionen an meinen Bildern? Stellt sich raus, offensichtlich, seit sehr, sehr vielen Jahren habe ich keine GPS-Positionen an meinen Daten und das ist jetzt aufgefallen, weil ich jetzt mal wieder nach einem Ort gesucht habe. Vielleicht habe ich auch in der Vergangenheit schon mal nach einem Ort gesucht und dachte das sind halt alle, die ich habe und habe dann schon viele Bilder nicht gefunden die ich wahrscheinlich hätte, Und das hat mich echt geärgert. Und dann habe ich auf Mastodon mal gefragt, was da wohl los ist. Und da meinte noch jemand, ja, hast du denn die Ortungsdienste aktiviert für die Kamera? Und ich denke so, jetzt mich verarschen. Ich weiß nicht mal, wo die sind.
Es ist doch Standard, es ist doch aktiviert oder was? Es war doch immer an. Ich habe doch auch Fotos mit GPS-Positionen, aber von vor vielen Jahren eben und seitdem nicht mehr. Und dann habe ich nachgeguckt und habe es echt gesucht. Und wenn du in die Einstellungen von der Kamera-App gehst, das ist unter iOS, musst du halt die Systemeinstellungen öffnen. Und dann kann man eben zu den Anwendungen scrollen, die man da hat. Da habe ich die Kamera-App geöffnet. In den Einstellungen von der Kamera-App gibt es nichts, was auf Ortungsdienste hindeutet. Da war ich schon mal leicht verwirrt. Aber der Tipp war dann eben nicht bei der App zu gucken, sondern bei den Ortungsdiensten. Das ist ein eigener Eintrag in den Einstellungen. Da geht man in die Ortungsdienste und dort schaut man dann in die Kamera. Also unter Ortungsdienste sind dann alle Apps aufgeführt, die eben Rechte für die GPS-Position angefordert haben oder anfordern können. Und dort geht man dann auf die Kamera-App und siehe da, es war ausgeschaltet.
Fuck, das war ausgeschaltet. und jetzt, ich will ja nicht ausschließen, dass ich das irgendwann mal gemacht habe, ich kann mich nur überhaupt nicht dran erinnern und wüsste nicht, warum ich das gemacht haben sollte, weil das war immer einer der großen Vorteile, die wir auch immer wieder hier propagiert haben, ich denke, das gibt's doch nicht, vielleicht hat's aber auch irgendein Update mal irgendwann ausgeschaltet, vielleicht war das mal irgendwann eine Beta-Version, die das ausgeschaltet hat, ich hab's nicht mitgekriegt, ich weiß es nicht.
Und der Witz ist halt, wenn du in die Kamera-App reingehst, dann siehst du das auch nicht. Da gibt es nicht irgendwo einen Banner oder einen Hinweis oder ein durchgestrichenes Satellitensymbol. Es gibt nichts. Du siehst, ob du den Blitz aktiviert hast. Du siehst, ob du die Live-Fotos aktiviert hast. All das siehst du. Du siehst aber nicht, ob du GPS aktiviert oder deaktiviert hast. Fuck.
ChrisDas hätte ich dann auch gesagt.
BorisIch habe jetzt halt keinen blassen Schimmer. Also ich kann unmöglich dahergehen und jedes einzelne Bild manuell nachtacken. Das ist einfach unmöglich. Und ich hätte jetzt keinen blassen Schimmer, wie ich irgendeine KI oder irgendein Tool dazu bewegen sollte, GPS-Positionen nachzufliegen.
ChrisDann ist das jetzt auf jeden Fall mal das Public Service Announcement. Geht doch mal und schaut mal in euren Ortungsdiensten, ob die Kamera die Location haben kann. Ich habe gerade mal hier nachgeguckt nebenher. Meine Library hier mit Bildern, die ich auf dem Phone gemacht habe, geht zurück bis 2012. Und das ist mein iPhone 4S damals gewesen. 8 Megapixel, 2 Megabyte große JPEGs und da ist Information drin und ich habe das natürlich auch gleich mal geguckt, als du mir das als ich das von dir gelesen habe, bin ich natürlich auch erstmal schauen gegangen, ob das vielleicht irgendein systemisches Thema ist, also ob da irgendwie, ob das ein Bug ist und der passiert allen, und 2007.
Boris2008, ich meine, hallo ja.
ChrisIch habe da also Fotos, die ich mit dem iPhone geschossen habe, nicht Fotos, die ich da von extern draufgepackt habe.
BorisWie kriege ich das aus?
ChrisManuell suchen, bis keine Spiegelreflexfotos mehr kommen. Da bin ich jetzt irgendwie im Juli 2012 gelandet. Interessant. Also das hat ja damals tatsächlich viel geändert. Ich erinnere mich noch daran, als das neu war, plötzlich so, oh Gott, jedes Foto bekommt GPS-Daten. Ist das denn nötig? Das ging ja auch nur ... Weil die dieses Assisted-GPS gemacht haben. Also das normale GPS, wer das noch kennt, da hast du einen GPS-Receiver gehabt und der hat erstmal drei Minuten gebraucht, bis er alle Satelliten hatte oder so und musste unter freiem Himmel sein und so weiter. Also das war ja irgendwie nicht gangbar für so ein kleines Gerät und die haben dann mit eben weiteren zusätzlichen Informationen wie die Wi-Fi-Netzwerke und die Basisstationen, also vom Mobilfunknetz und so weiter, haben die quasi die Informationen noch zusätzlich angefüttert und damit sind die relativ schnell auf diese GPS-Position gekommen, ohne dass sie damit viel Batterie verbrauchen hätten müssen. Das war ja quasi die Innovation an der Stelle. Und dann war es plötzlich möglich, jedem Bild so eine GPS-Position anzuhaften.
BorisIch habe hier eins gefunden von 2010 mit dem iPhone 3G aufgenommen, ohne Ortsinformationen. Also auch da haben sie schon gefehlt.
ChrisDas 3G hatte ja auch noch kein GPS. Das 3GS hatte dann das GPS.
BorisOkay, das ist dann verziehen.
ChrisAuf jeden Fall habe ich dann auch geguckt bei mir und bin dann tatsächlich auf meinem Mac und das ist ja über iCloud Fotos quasi geshared zwischen dem was auf dem Mac und auf dem iPhone ist und auf dem Mac hatte ich plötzlich auch bei Inzikofen nur noch ganz wenige Treffer, und bin zu Tode erschrocken und dachte was ist jetzt los, bin dann aufs iPhone rüber und da waren die da und dann ist mir aufgefallen ich hatte, weil ich da mal irgendeine neue Situation gemacht habe, hatte ich das iCloud Fotos nicht angeschaltet auf dem Mac. Damit wurden die Bilder einfach nicht rübergesynkt. Und das habe ich dann angeschaltet. Dann waren sie auch wieder da. Also es scheint kein...
BorisAlso 14. August 2010, Apple iPhone steht da nur, keine Nummer dahinter. Und da habe ich dann eine Ortsinformation. Also damals ging das dann...
ChrisVielleicht habe ich auch... Ich weiß es nicht genau wann. Aber es ist auf jeden Fall geht das schon viele Jahre zurück. Und mittlerweile hat sich diese Informationen in den Bildern ja schon auch als sehr als sehr hilfreich immer wieder erwiesen. Also insofern, dass die Bilder kein GPS haben, die jetzt irgendwie aus der dicken Kamera rausfallen, weil das eben zu schwerfällig oder zu batteriehungrig oder zu unzuverlässig ist. Das nervt dann schon. Wobei, meine Kameras sind jetzt auch schon ein paar Jahre alt. Mittlerweile ist das vielleicht besser geworden. Aber, Das ist schon, also die Location, das ist schon mittlerweile ein wichtiges Ding. Das hat eine Weile gedauert, bis das so gegriffen hat. Also bis die Menge der Bilder mit GPS-Informationen dann genug waren, um da auch wirklich einen Nutzen rauszuziehen. Und ja, zigtausend Bilder ohne GPS-Daten, das täte mich ja dann doch schon ziemlich an. Käsen, ja.
BorisKäst mich wirklich an. Also wer irgendeine Idee hat, also sonst muss ich anfangen, darüber nachzudenken, mir sowas selbst zu coden. Ich könnte mir vorstellen, dass ich das so batchweise mache, weil also die meisten Fotos weiß ich ja, wo die entstanden sind. Ich bin jetzt kein Weltenbummler oder sowas. Das ist jetzt nicht so wahnsinnig schwierig. Wenn jetzt dieses System mir raussuchen würde und würde sagen, okay, fangen wir mal heute an und gehen rückwärts und hier hast du, was weiß ich, zehn Fotos und das ist der Rest von der Bibliothek, dann könnte ich sagen, ja, nimm die 20 noch dazu, die sind alle in Billingshausen gemacht. So, reicht. So, zack. Egal. Ändere mich morgen wieder. Gib mir morgen den nächsten Badge. Dass ich irgendwie so peu a peu durchkomme und kann sagen, ah, hier sind die ersten Bilder von Inzikofen. Warte mal. Zeig mir mal die ganze Bibliothek. Ich markiere mal alles, was in Inzikofen aufgenommen ist und sage Inzikofen. So, zack. Morgen den nächsten Badge. Irgendwie sowas. Irgendeine Art von Unterstützung wäre hilfreich. Boah.
ChrisAlso es gibt ja mittlerweile so ein paar Systeme. Wir haben hier schon mal drüber geredet, über eines, ich glaube, das hieß Geospy, was letztendlich dir, genau, das ist auch ein System, was höchst umstritten ist und so weiter, was dir im Prinzip basierend auf Fotos dann per KI mit unglaublich vielen Trainingsdaten dahinter dann quasi sagen kann, wo das gemacht wurde, dieses Bild.
BorisIn der Regel weiß ich es halt. Wenn ich dann jetzt nicht den exakten Weg und die exakte Position habe, das ist trotzdem eine Sache voll Arbeit.
ChrisDas ist eine Sache voll Arbeit. Also die verkaufen das hier vor Government and Law Enforcement, da wirst du vielleicht gar nicht rankommen.
BorisUnd es zu JetGPT kann ich jetzt nicht zigtausend Fotos hochladen, also sorry, das geht auch nicht.
ChrisEs gibt noch das GeoAI, aber frag mich nicht, also es gibt so ein paar Sachen in dem Bereich und dann ist noch von Pigeo die Rede, das schreibt sich wie das englische Pigeon für Taube, nur ohne das N. Also es scheint wohl so mehrere solche Systeme zu geben, die das zumindest versuchen, aber wenn du sagst, du weißt es eh, dann ist es wahrscheinlich besser, wenn du das tatsächlich in möglichst großen Batches machst, dann ist es halt nicht präzise auf fünf Meter genau, aber dann ist es zumindest in dem Ortsteil oder so. Und das reicht ja meistens auch aus, wenn du was wiederfinden möchtest. Aber das ist schon echt, Das ist nicht toll.
BorisDas war so richtig so ein Gefühl von Verlust in dem Augenblick. Es war sehr eklig. Also sollte jemand ein nettes Tool kennen oder Holger, wenn du Bock hast, ein nettes Tool zu schreiben, melde dich bei mir.
ChrisEs wäre mir sogar ein halbes Jahr kompletten Bilderverlust, weil eine Platte abgeraucht ist, eine externe, von der ich überzeugt war, dass sie im Backup war, aber sie war nicht im Backup. Und dann ist die tatsächlich die Hardware ist kaputt gegangen, war nicht zu retten, beziehungsweise hätte so viel gekostet, dass ich dann gesagt habe, nee, dann verzichte ich auf die Bilder.
BorisJa, David sagt, von welchen will ich es denn wirklich wissen und die Zeiträume von Kloster und die Bilder Pferdeweide wirst du schnell raussuchen. Ja, eben nicht. Das ist also eine Flut von Fotos auf dem Smartphone und auf dem Smartphone, mal eben schnell, Du kannst auf dem Smartphone zumindest mit der App auch nicht, meine ich jedenfalls, eine GPS-Position für mehrere Bilder auf einmal setzen, sondern du müsstest das für jedes einzelne Bild machen. Das kannst du schon mal komplett vergessen. Und die Zeiträume so mal eben rauszusuchen für Jahre zurück, das ist nicht so trivial, deswegen war so mein Gedanke eher so ein Tool zu haben was mir einfach jeden Tag irgendwie einen kleinen Ping gibt, und sagt, hier guck mal rein, hier sind wieder 20 Fotos, aber ich muss Zugriff haben auf weitere Bilder, die nicht getaggt sind weil unter Umständen habe ich ja eine ganze Serie und dann könnte ich gleich 200 statt 20 machen, irgendwie sowas. Und dann könnte ich jeden Tag ein bisschen und dann bin ich vielleicht in fünf Jahren durch oder so. Oh Mann, ey.
ChrisTja. Es gibt noch...
BorisGanz Entschuldigung, Bernd gibt noch nach, weil wenn wir schon dabei sind, er wirft noch hinterher. Auf einem Mac kann man die Fotos-App benutzen, um ein Smart-Album zu machen mit der Regel, Foto ist nicht mit GPS markiert, um dann eben diese Bilder zu finden. Nun habe ich die aber nicht am Mac, sondern am iPhone. Also wenn es eine Lösung am iPhone gibt, wäre das zu bevorzugen. Ansonsten, Bernd, behalte ich das mal im Hinterkopf auf jeden Fall. Schon mal vielen Dank. Aber dazu müsste ich meine gesamte Bibliothek durch iCloud durchsynchronisieren. Und das will ich eigentlich nicht machen. Schauen wir mal. Gut. Aber wir haben mit Großformat angefangen. Also dachte ich mir, hören wir mit Großformat auch beinahe auf. Und zwar hat sich herausgestellt, die Katrin war ja auf der Suche nach einer Großformatkamera, zumindest mal für den Urlaub.
ChrisAlso die Katrin war mit auf dem Workshop und hat Blut geleckt. Aber sie will nicht das mit dem Digitalisieren, also das mit dem Entwickeln tun und mit dem Film und so weiter. Sondern sie will eigentlich nur das fotografieren. Und sucht natürlich jetzt nach einer Lösung, möglichst nach digitalen.
BorisDa gab es halt einen Tipp, dass es einen Rückteil gibt. Also ich kenne mich damit nicht aus, das wirst du gleich erklären können mit einem Graphlex-Rückteil. Und das ist halt ein Rückteil, wo, also das ersetzt dann die Mattscheibe, wenn du fertig komponiert hast, dann nimmst du die Mattscheibe raus, machst dir das Rückteil ran und das Rückteil hat dann ein Bajonett für eine spiegellose, Vollformatkamera, also Z-Mount oder eben RF-Mount. Dann klemmst du die Kamera dort dran. Und dann kannst du Fotos machen. Und weil jetzt an der Stelle, wo die Kamera montiert wird, natürlich der Bildkreis vom Großformat größer ist als das Kleinbildformat, musst du dann die Kleinbildkamera an dieser Adapterplatte verschieben. Du kannst also bis zu drei Positionen einnehmen, wie eine Panoramaaufnahme. Und dann kannst du das Rückteil umdrehen, auf den Kopf drehen. Also man hat dann quasi erst die obere Zeile drei Bilder gemacht. Dann drehst du das Rückteil um. und dann machst du auf der unteren Zeile nochmal drei Aufnahmen bis zu, kannst entweder zweimal zwei oder dreimal drei machen, und dann stitch das hinterher im Rechner zusammen und hast dann ein digitales Großformatbild. Also ja, auch mit einer hohen Auflösung, weil das ja zusammengestitcht ist aus mehreren Aufnahmen. Eigentlich total spannend, dachte ich mir. Eigentlich eine ganz clevere Geschichte und bezahlbar, also da reden wir so von, je nachdem wo du es findest, so zwischen 200, 250 Euro roundabout. Je nachdem, was du für einen Mount brauchst, vielleicht auch ein bisschen weniger.
Klingt eigentlich total spannend und dann habe ich mir mal angeguckt, wie das funktioniert. Da gibt es ein Video und dachte mir, naja.
Also das dauert natürlich auch so ein bisschen, nicht wahr? Und in der Zeit, wenn du jetzt Naturaufnahmen machst, bewegen sich Wolken weiter, Wasser bewegt sich weiter, Motive im Bild können sich bewegen, gerade wenn da Tiere drin sind natürlich. Das macht jetzt natürlich das Stitching auch nicht einfacher. Und dann hast du ja noch nachgeworfen, ja und wenn man da hinten so eine Kamera dran hat, die ja auch wieder was wiegt und will das auch noch verschieben, dann muss diese Großformat-Kamera schon sehr stabil stehen, damit sich da der Bildausschnitt nicht bewegt, und zumindest ich war dann erst mal wieder raus und hab so gedacht, naja, das ist dann für mich dann doch keine so richtige Lösung.
ChrisAlso es gibt natürlich schon digitale Möglichkeiten, es hat mal jemand ein 4x5, Zoll Digitalrückteil gebaut mit tatsächlich einem Sensor in der Größe. Ich glaube, davon gibt es eine Handvoll Stück und das Ding kostet mir eine halbe Million oder so. Also das ist nicht finanzierbar. Dann gibt es noch die Scanning-Bags. Also es gibt tatsächlich, ich weiß nicht, ob es den noch gibt, den Hersteller, aber es gab zumindest ein Scanning-Bag, also was 4x5 Zoll mit einer Scanzeile abgetastet hat und, ja, Da reden wir aber auch von sehr viel Geld und vor allem natürlich auch von einem Scan, der nicht schnell geht, weil wenn du mal so negativ in der Größe mit ordentlicher Auflösung gescannt hast, dann weißt du, dass das durchaus 10 Minuten, Viertelstunde oder länger gehen kann. Jaja, das heißt, das ist auch keine echte Option. Es gibt Scanning-Back-Projekte, wo Leute tatsächlich Flachbett-Scanner umbauen, um dann die Fläche abzuscannen, aber du hast immer das Problem, und die sind übrigens qualitativ oft interessant, anführungszeichen, du hast dann aber natürlich das Problem, dass du.
Ja, wenn die Zeug bewegt, ist doof. Dann hast du halt wurstförmige Autos und solche Geschichten, wenn du sowas scannst und das fährt dann in die entsprechende Richtung. Ist also nicht so genau. Uwe schreibt Rolling Scanner Effekt. Genau, das ist wie der Rolling Shutter Effekt, nur noch ausgeprägt. Und deshalb, ja, warum nicht einfach das entsprechende Rückteil dran machen, also kompatibel mit den Kamerarückseiten, International Back, Graflog Back, verschiedene Bezeichnungen dafür. Und da gibt es dann eben sowas wie das hier, das ist für nur 219 Dollar plus Shipping.
BorisWir zeigen gerade eine Webseite von, Fotodiox.
ChrisAlso im Prinzip passt das hinten dran. Du hast einen Mount für eine kleinere Kamera und jetzt kannst du das Ding schieben. Du kannst das einfach hoch, runter, links, rechts. Also du kannst quasi so Kacheln aufnehmen.
BorisNaja, eben nicht hoch, runter. Für hoch, runter muss das ganze Ding umdrehen.
ChrisOkay. Das ist ja also, das Problem ist natürlich, du hast eine Kamera, das du kannst also wieder nur einzelne Bilder machen, du musst hinterher stitchen, das ist, Aufwand und dann hat sich irgendwas bewegt und dann passt das wieder nicht zusammen und so und das ist Arbeit und ja wie gesagt, wenn du das auf dem Stativ hast, was mit der Großformat-Kamera noch einigermaßen geht, in diesem Moment bewegst du hinten eine Kamera, schiebst da Sachen rum, das hakelt, dann verschiebt sich das und dann stitchen die Bilder nicht mehr gut und so. Also eher wahrscheinlich eher nicht so. Es gibt übrigens, das war jetzt die 200... 20-Dollar-Variante. Es gibt aber durchaus auch die Luxus-Variante, in diesem Fall von Cambo, das ist ein holländischer Hersteller. Das ist im Prinzip die Großformat-Kamera für den kleinen Sensor. Also da sehen wir einen Balgen und ein entsprechendes Rückteil, was dann, wo dann hinten, also entsprechend, also der Balgen ist dann schon speziell geformt, aber du kannst dann hinten an einen Mount eine entsprechende Kamera dran machen und damit fotografieren und damit natürlich auch Verschiebungen machen in alle Richtungen.
BorisAber dann hast du kein Großformat mehr, oder?
ChrisNatürlich, wenn du hinten parallel verschiebst, dann hast du großes Format, natürlich. Du kannst ja so weit schieben, wie der Bildkreis ist.
BorisNaja, aber du hast ja da nur eine Aufnahme. Du hast ja jetzt nicht den kompletten Bildkreis auf einmal fotografiert.
ChrisNee, hast du nicht, aber in diesem Beispiel hier hast du eine optische Bank und diese optische Bank lässt sich hinten parallel verschieben, wie du möchtest. Dafür ist das Ding gemacht. Also du müsstest auch wieder stitchen. Natürlich musst du stitchen. Nur ist das die Luxusvariante und die kostet mit Monorail, also mit optischem, mit dieser optischen Schiene, wo das drauf montiert ist und der ganzen Mechanik, dann irgendwas mit 4000 Euro oder so.
BorisHerzlichen Glückwunsch.
ChrisJa, es gibt solche Verschiebegeschichten, Rückteile, das habe ich jetzt aber auf die Schnelle nicht gefunden, tatsächlich auch in elektrisch. Das heißt, du könntest quasi mit irgendwelchen Schrittmotoren das Ding parallel rechts, links, hoch, runter verschieben. Könnte man möglicherweise automatisieren. Ich glaube, sowas habe ich auch schon gesehen. Aber das ist jetzt auch nicht so... Wenn man das tatsächlich als Produkt kaufen kann, dann ist das, ich glaube, auch nicht wirklich unter einem gebrauchten Kleinwagen zu bekommen. Und vielleicht wäre das ja ein Projekt für Jochen. Für das nächste Kloster heißt da einen selbstschiftingen Rückteil, wo du dann mit beliebigen Sensorgrößen konfigurierbar irgendwie so ein Großformat abtastest. Vielleicht so auch so kleine Webcam, die dann irgendwie aus 300 Bildern so ein, aus 300 Kacheln so ein Ding. Also es ist ja quasi so eine Art Gigapixel-Geschichte, aber für Großformat-Kamera.
BorisKönnte man nicht mit einem Weitwinkel das Ganze abfotografieren? Also von einer Mattscheibe auf jeden Fall, aber ich glaube, wenn du die Mattscheibe rausnimmst, geht das nicht mehr.
ChrisJa, natürlich kannst du von einer Mattscheibe abfotografieren, aber die Mattscheibe hat ihre Struktur. Du könntest das natürlich machen wie früher, diese Adapter, wo du, erinnerst du dich noch an die DV-Kameras, die frühen Videokameras mit dem Standard Definition Chip drin, also die Camcorder, die, Und natürlich als Folge dessen des kleinen Sensors entsprechend viel Schärfentiefe. Und da gab es dann einen Adapter, der ...
BorisMit der rotierenden Mattscheibe.
ChrisIrgend so einen Vogelname hatte der, glaube ich. Und das Ding hatte innen drin eine Mattscheibe, wo du hast vorne ein Spiegelreflexobjektiv mit Bildkreis für Kleinbild draufgepackt. Und das hat projiziert auf eine Mattscheibe. Und damit die Struktur der Mattscheibe nicht sichtbar wird, weil die wurde abgefilmt von diesem Gerät, dann nachher mit dem SD-Sensor, war die auf eine runde Mattscheibe, die sich ganz schnell gedreht hat. Und du hast eben nur so ein Stück von dieser Mattscheibe gesehen. Und durch die schnelle Drehung war dann die Struktur unsichtbar. Und du musstest dann aber die Kamera auf den Kopf halten, weil das Bild falsch rum war und so Geschichten. Also sehr, sehr aufwendig. Hat aber natürlich dafür gesorgt, dass du dann Bilder mit einer Schärfentiefe hattest oder Video mit einer Schärfentiefe hattest, obwohl der Sensor winzig war, die von einem Kleinbild kam. Jochen, Kai schreibt, Jochen hatte doch so eine Großformatkamera schon gebaut und im Kloster dabei gehabt. Hat die tatsächlich auf der Rückseite abgetastet? Den Großformat Bildkreis?
BorisIch glaube, er hat die Mattscheibe abfotografiert oder abgefilmt. Da hat er ja hinten nochmal so einen Balken dran.
ChrisDas war die andere Variante, dass du quasi was du natürlich auch machen kannst, du kannst diesen Bildkreis von deinem Großformatobjektiv in einer wie auch immer gearteten Kiste auf eine weiße Leinwand schicken. Also ist ein Projektor im Prinzip, der projiziert die Außenwelt nach innen und jetzt kannst du mit einer entsprechend empfindlichen Kamera oder du kannst abfotografieren diese Leinwand, und kannst wenn du Film damit Video damit machen willst, kannst du natürlich, mit einer entsprechend empfindlichen Kamera mit entsprechend hoher ISO dann dieses düstere Bild auf diese Leinwand da drin abfilmen und dann Perspektiv korrigieren oder sowas. Das ist schon alles möglich, aber ist alles nicht das.
BorisWas wir so suchen.
ChrisDas ist nicht das, was wir suchen und vor allem nicht das, was Katrin sucht. Also die Lösung für Katrin gibt es nicht, glaube ich. Digitales Großformat ist, nicht so einfach. Und es gibt auch keinen Markt dafür, zumindest keinen großen Markt dafür, dass irgendein Hersteller sagen würde, ja, da bauen wir mal was. Das sind alles so Nischenlösungen. Also belehrt uns eines Besseren. Vielleicht weiß es ja jemand, dass vielleicht hat ja schon die und die Lösung.
BorisVielleicht hat ja schon jemand einen 4x5-Rückteil mit mehreren APS-C oder MFT-Sensoren zusammengestückelt.
ChrisMit mehreren überlappenden Sensoren.
BorisDie müssen ja nicht überlappen, die können ja kleine Lücken haben. Das kriegst du heutzutage ja alles mit KI aufgefüllt.
ChrisAch, die KI füllt das auf. Da musst du kleine Spiegelungen um die Ecke machen, die dann quasi Teile des Bildes, das führt jetzt zu weit.
BorisIch stelle mir so einen Rückteil mit mehreren Sensoren vor. Dann machst du einmal einen Klick, dann lösen die alle ungefähr zeitgleich aus. Ungefähr zeitgleich? Ja, reicht doch. Und dann kannst du die hinterher zusammenstitchen. Die Lücken füllt die KI auf.
ChrisJa, das wäre quasi das Bastelprojekt für Katrin, weil das macht sie auch total gerne so Elektroniklötereien und so weiter.
BorisJa, und so ein Sensor ist ja auch schnell irgendwo aufgelötet, ist ja überhaupt kein Problem.
ChrisEben.
BorisEieiei.
ChrisSind ja nur ein paar Lötstellen. Na gut, wir haben noch einen Termin und zwar, also es ist eigentlich kein neuer Termin, sondern ein Termin von letzter Woche, den wir hier vorgelesen hatten. Den der Jürgen eingereicht hatte und lieber Jürgen, falls du das jetzt hörst der Termin wurde um 20 Uhr und 2 hier eingereicht zumindest sagt das unser System das und, Hat es dann nicht mehr in die Sendung geschafft. Also die Termine sollten vorher vielleicht so zwei Stunden vor Sendungsbeginn da sein. Vor Aufnahme.
BorisVor 18 Uhr auf jeden Fall.
ChrisWeil sonst kriegen wir das live nicht mehr in die Sendung rein. Wir müssen da vorbereiten. Aber wir wollen es trotzdem jetzt nicht.
BorisDer Witz ist, du hast den Termin ja letzte Woche auch verlesen, aber ohne Audio eben. Und jetzt bringen wir den Termin nochmal extra für euch.
ChrisWeil wir jetzt das Audio hier gefunden haben und deshalb, weil wir Jürgens schöne Aufnahmen nicht in die Tonne treten wollen, jetzt nochmal der Hinweis.
BorisWer kann dieser Stimme widerstehen?
EinspielerHallo Community. Heute wieder aus der Serie Fotoausstellung für Hörer, diesmal aus Dresden. Zu sehen ist die Ausstellung Wolfgang Tillmanns Weltraum. Vorweg, man kann chromatische Aberrationen relativ sachlich erklären, indem man sagt, es ist ein optischer Abbildungsfehler, der dazu führt, dass Farben an den Kanten von Objekten in Bildern unscharf oder verfälscht dargestellt werden. Oder man sieht sich kurz das Video auf der Homepage der Albertiner an, wo Wolfgang Tillmanns das sehr interessant und auch lustig erklärt. Dann versteht man auch ein bisschen mehr, was er mit seinen Bildern machen will. Schon schwere Kost, Bildwelten abstrakter Fotografie, physische Experimente mit Licht, Papier und Chemie, Porträts von Zeitgenossen und Freunden und Begegnungen, seriell entwickelte Landschaftsbilder.
Kein richtiger Fotograf, kein richtiger Amateur, aber ein großer Künstler. Von daher lohnt sich zu sehen im Albertino, Tschirnerplatz 2 in 01 067 Dresden, noch bis zum 29.06.2025. Regulärer Eintrittspreis 14 Euro, täglich von 11 bis 17 Uhr, Achtung, montags geschlossen. In diesem Sinne, 321, happy shooting!
ChrisJa, danke auch dafür und wir haben übrigens noch einen Nachtrag und zwar gibt es tatsächlich doch eine Lösung, die günstiger ist als eine halbe Million und das hat uns jetzt nochmal der Kai hier gegeben. Es gibt den LS45, das ist tatsächlich ein monochromer Sensor 4x5 Zoll und den hatten.
BorisWir auch tatsächlich schon in der.
ChrisSendung. Hat man nämlich hier schon mal ja soll anscheinend seit Juli 2021 monochrom erhältlich sein für sage und schreibe 26.000 US-Dollar in den USA.
BorisDanke.
ChrisUnd die technischen Daten finde ich jetzt auf die Schnelle nicht.
BorisZugegeben ist keine halbe Million, ist keine Viertelmillion.
ChrisDas Problem dabei ist und das ist jetzt wieder was, was mich stören würde, das Ding hat nur 6,7 Megapixel.
BorisGenau.
ChrisUnd damit ist die Pixelgröße, also 50 Mikron, die sind riesig und damit verlierst du halt einen der ganz wesentlichen Vorteile der Großformatfotografie.
BorisIch müsste auch nochmal recherchieren. Ich meine, wir hatten das damals, das war zumindest angekündigt in zwei verschiedenen Auflösungen, aber die waren beide nicht so richtig berühmt. Ja.
ChrisTja.
BorisAber wie wir ja schon damals gesagt haben, mehr als 6 Megapixel brauchst sowieso niemand.
ChrisAch so, das stimmt eigentlich.
BorisUnd insofern passt das dann schon.
ChrisNa gut, also das wäre dann noch eine Lösung. Da bist du also dann nur 26.000 Dollar los.
BorisJa.
ChrisSchnapper. Total günstig.
BorisIn schwarz-weiß, wohlgemerkt. Also wenn du Farbe machen willst, dann musst du auch wieder drei Aufnahmen machen und musst dann vorne Farbfilter vormachen und dann hinterher dann so ein Splitter vorne.
ChrisDer dir dann die Farben raus splittet und mit Filtern und so, ja, könnte man schon hinkriegen. Das ist so wie 3 mal 26.000 plus, plus noch das optische Ding.
BorisWenn du es auf einmal schießen willst, ja okay.
ChrisJa natürlich, das musst du ja machen, sonst hast du ja, wenn die Bewegung drin ist, hast du ja dann Farbverschiebungen. Und, ähm, ja.
BorisGenau, Kai sagt, den Rest skaliert die KI, hat er auch wieder recht.
ChrisJa, ist halt alles total einfach.
BorisAlles easy. Ja, so ist das. Haben wir das also auch gelöst, das Problem? Nein, also wenn da jemand noch Tipps hat, immer gerne her damit. Ansonsten würde ich sagen, kommen wir mal zur neuen Aufgabe, denn die aktuelle Aufgabe ist ja die Asphaltaufgabe und die läuft jetzt noch bis zum 12.06., wenn ihr das hier am Donnerstag hört gerade oder danach, dann ist es vorbei. Und deswegen haben wir eine neue Aufgabe vom 12.06. bis zum 26.06. und die heißt ...
ChrisAktiv. Entschuldigung, Daniel.
BorisDie Pause bei dem Titel passte perfekt.
ChrisDas war jetzt ungewöhnlich, dass ich die vorlesen muss. Aber ist okay, mach nur. Lass mich nur ins Messer laufen.
BorisSelbstverständlich. Du hattest im Vorfeld der Sendung dir ausgedacht. Wir hatten tatsächlich länger gesucht, bis wir eine gefunden haben, die wir noch nicht hatten.
ChrisImmer schwieriger Titel zu finden.
BorisUnd aktiv hatten wir noch nicht. Und deswegen könnt ihr vom 12.6. bis zum 26.6. Fotos zum Thema aktiv einreichen. Das bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 12. Juni bis zum 26. Juni 2025 loszieht und bitte ein neues Foto macht. Ihr könnt so viele neue Fotos machen, wie ihr wollt. Aber eins von diesen neuen Fotos, wie ihr euch den Begriff aktiv im Bild umgesetzt vorstellt, dieses eine Bild könnt ihr dann hochladen bei Flickr und dort in die Happy Shooting Gruppe stellen und das Hashtag, HSB aktiv vergeben. Alles zusammengeschrieben und kein Gartenzaun davor, weil da sagt man bei Flickr, ich will hier einen Tag hinzufügen, dann kann man einfach reintippen. HSB aktiv ist der Tag und ja, dann schauen wir mal. Heißt das dann noch Hashtag, wenn dieser Hash nicht davor ist? Ist egal. Ihr wisst, wie Flickr funktioniert. Hoffe ich.
ChrisIch glaube, das Wort Tag ist mittlerweile in der Sprache angekommen.
BorisSollte so. Glaube ich.
ChrisGut.
BorisAlso, wir freuen uns drauf.
ChrisWir freuen uns drauf und dann sind wir jetzt auch schon am Ende der Sendung angekommen und ja.
BorisLeitung war ja einigermaßen stabil dann.
ChrisJa, war sie auch. Ist da zwischendrin nochmal irgendwas gehakelt?
BorisAlso ein, zweimal hat das Audio ein bisschen gezuckelt, aber ganz wenig noch.
ChrisJa, jetzt muss ich aber das Audio wieder laden, weil wir haben ja zwischendurch einen Restart gehabt. Egal, macht's gut, bis nächstes Mal. 3, 2, 1, happy shooting.
Shownotes
- Video-Version auf youtube
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- Aus der Preshow: Für ein Blatt? Internet weg.
- Es war Großformat-Workshop, Noch ein Platz beim Großformat-Workshop im Oktober frei, noch freie Plätze beim Mensch-Workshop und Licht-Workshop
- News:
- Die Ortungsdienste für die Kamera bei Boris iPhone waren unerklärlicherweise ausgeschaltet.
- #hsfrage von Katrin in #analog: Multi-Reihen-Panoramen mit Großformat
- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
- Der Late-Checkin von Jürgen letzte Woche nun auch mit Audio: Bereits seit 08.03.2025 und nur noch bis 29.06.2025 präsentiert das Albertinum Dresden „Weltraum“ von Wolfgang Tillmans
- Der #hsterminkalender im Netz
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Neue Aufgabe "Aktiv" vom 12.06. bis 26.06.2025 mit dem tag "hsbaktiv"
- Aktuelle Aufgabe "Asphalt" vom 29.05.2025 bis 12.06.2025 mit dem tag "hsbasphalt"
- Hausmeisterei:
- Feedback zur Sendung (gerne auch Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- CM MAGAZIN
- Auf Mastodon folgen: Boris, Chris und Happy Shooting
- Chris und Boris auf Bluesky
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger, Tobias, Christian N., Stefan, Jürgen und Mapache
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