#901 - Es geht um die Ballons
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Happy Shooting, Folge 901. Es geht um die Ballons. Die heutige Folge wird euch präsentiert von euch allen.
ChrisDie uns hier immer so toll unterstützen.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisJa, schönen guten Tag, lieber Chris. Hast du auch dein kaltweißes Licht angemacht, wie Jochen empfohlt?
ChrisJa, aber ich habe ein kaltes Getränk. Guck mal, wie das kondensiert hier. Wie das hier kondensiert.
BorisGleich Fotos von machen. Schöne Zähne sind sie.
EinspielerUnd hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.
BorisDieses kondensierende Wasser an Produkten, das ist ja so der Inbegriff für Frischheit und Kühle. Und immer besonders süß, wenn sowas an Tomaten gemacht wird. Dann weiß man immer sofort, das ist ein Fake-Foto.
ChrisWieso? Eine Tomate aus dem Kühlschrank? die dann in einem die dann jetzt in bei 30, 33 wir haben aktuell 33 Grad draußen, die dann so das perlt schon kannst du mit Sprühpistole drauf oder so ein bisschen Glycerin mit.
BorisGlycerin wird es funktionieren ja mit Wasser schwierig.
ChrisAlso du.
BorisMusst sie vorbehandeln die Tomate damit das so aussieht.
ChrisLeicht anrauen mit so ein bisschen Schmirgel sehr.
BorisGute Idee ach herrlich Mensch.
ChrisWarm ist und wir nehmen trotzdem auf. Genau, heute ist der 1. Juli 2025. Es hat 33 Grad bei uns zumindest hier außerhalb der Viewfinder Villa. Und wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris und wir haben 34 Grad auf dem Balkon im Schatten.
ChrisKönnen sicher ein paar noch mehr. Lüften nicht vergessen. Egal was die euch erzählen. Lastdurchzug, querlüften, die Luftbewegung, guck mal hier.
BorisDie Bewegung ist gut.
ChrisIch habe hier meinen kleinen Silent-Lüfter, hört man den so ein bisschen?
BorisJa, wenn du das Mikro hältst, schon.
ChrisUnd der pustet ganz leicht einfach nur so Luft auf meine Plauze und dann verdunstet der Körper, Schweiß und dann kühlt dann das ab und so. Es ist Physik, funktioniert.
BorisJa, so ist das.
ChrisJa, wir reden über Fotografie. Eine oder anderthalb Stunden lang. Und das machen wir heute wieder. Jede Woche. Wir sind dann auch immer am Donnerstag auf der Konserve, auf allen Podcast-Plattformen zu hören. Wo, sagen wir mal so, alle, die wichtig sind. Und wir haben wieder Fragen bekommen. Eigentlich nicht so viele, weil gerade ist irgendwie, ich glaube, Sommerloch. Aber unter happyshooting.de haben sich gemeldet der Andi, der schreibt hallo, also so, bezüglich was, was wir in einer der letzten Folgen erzählt haben also eine Lichtfeldkamera, finde ich sehr interessant, haben wir über eine Lichtfeldkamera geredet, weiß ich nicht.
BorisHattest du erwähnt im Zusammenhang von was alles so nicht mehr da ist.
ChrisAchso, ja die Lightroom, ja okay. Ja, fanden damals auch viele interessant.
BorisAber, das Konzept war ja auch sehr interessant. Das Problem war eben die sehr, sehr geringe Fotoauflösung. Da hätte man jetzt inzwischen natürlich mit KI-Mitteln Möglichkeiten, die Bilder wieder hochzupumpen. Aber nun ja. So im ganz, ganz kleinen Feld macht das Canon ja auch mit diesen Dual-Pixeln. Da macht man ein ganz kleines bisschen Fokus verschieben, um dann, was weiß ich, den Fokus von, was weiß ich, hinteren Teil Wimper bis auf die Pupille zu bekommen oder sowas. Aber auch nur mit ihrer eigenen Software. Das scheint nicht geöffnet zu sein, dass das andere auch einbauen können.
ChrisNaja, du kannst heute, sowas ist ja jetzt auch heute in Smartphones drin. Also du kannst schon auch den Fokus ein Stück verschieben, wenn du mit dem Portrait-Modus fotografierst.
BorisDas kannst du natürlich nur, weil das Fokus ja sowieso von vorn bis hinten alles scharf ist und das dann ganz nicht eingerechnet ist.
ChrisJe nach Brennweite und so. Aber ich weiß, was du meinst. Dann schreibt Andi noch weiter, also wenn ich diese Kickstarter-Werbung von dem UV-Drucker sehe, will haben.
BorisOh, also ...
ChrisJa, aber dann hört auch das Post auf und mich interessiert ja, warum.
BorisJa, aber Chris, das ist das, was du gesagt hast, dass wahrscheinlich einfach die Aufmachung, das Marketing so viel Appetit weckt, dass man aufhört, im Detail nachzudenken. Und erst mal will man mitmachen.
ChrisNee, ich will Andi jetzt nicht unterstellen, dass er nicht nachdenkt. Ich glaube schon, dass er einen Grund hat, warum er das haben will. Aber den wüsste ich halt gerne.
BorisWeil das Marketing überzeugt. Über Folgekosten und Aufstelle und Platz. Und was mache ich damit, wenn ich alle drei Tassen bedruckt habe, die ich damit bedrucken möchte?
ChrisAlso ich glaube mittlerweile dran, dass das tatsächlich so, ich sage mal, ohne dass es jetzt abfällig zu meinen, die Etsy-Crowd ist. Also Leute, die was verkaufen wollen und das bisher nicht tun konnten. Wenn du ein Produkt hast wie, was weiß ich, den speziellen in der Kleinauflage hergestellten Kühlschrankmagnet oder die Tasse mit irgendwas drauf und du hast mit dem UV-Druck kannst du halt überall drauf drucken auf quasi fast jedes Material. Dann kriegst du da halt auch Verkäufe. Vielleicht ist es das.
BorisVielleicht ist es das, ja. Kann durchaus sein. Also wie gesagt, ich kann es mir ja auch gut vorstellen, so für das schnelle so wie hier zwischendurch. Wenn Leute irgendwo auf einer Veranstaltung vor Ort sind, es gibt ja da die Möglichkeiten ja auch Fotos vor Ort zu kaufen bei irgendwelchen Turnieren zum Beispiel also Sportturnieren, Pferdeturniere und wenn du dann eben nicht nur ein Foto digital kaufst oder einen 10x15 Ausdruck sondern du hättest die Möglichkeit, dich mit deinem Pferd auf die Tasse oder auf das Holzbrett oder auf das Schneidebrett oder was weiß ich.
ChrisOder noch nicht mal das, vielleicht einfach irgendein Logo von diesem Event selber und dann hast du deine 20 Tassen davon irgendwie dastehen und dann stellst du fest, oh hoppla, die läuft ja wirklich gut und dann gehst du kurz ans Auto, wo du den Drucker hinten im Kofferraum stehen hast und dann schiebst du noch 20 neue, weißt du? So was zum Beispiel. Kann ich mir so schon vorstellen, dass man da auch, damit kann man halt wirklich Sachen produzieren, die dann auch, ich nehme mal an, sehr professionell hinten rausfallen und.
BorisDas würde ich mal hoffen, ja.
ChrisNa gut.
BorisAlso doch ein Hoffen.
ChrisGenau, dann hat uns noch Christian geschrieben. Moin, in Happy Shooting 814, das ist schon ein Weilchen her, hattet ihr über das damals im Juni 2023 noch nicht veröffentlichte Spiel Lush Foil Photography Sim gesprochen? Ich erinnere mich. Und wie das dann so ist, Christian, packt das Spiel mal auf seine Wishlist und vergisst es. Heute kam, ja, mach ich das auch immer. Heute kam dann eine Notification, dass das Spiel im Angebot ist. Also muss es ja wohl auch mittlerweile veröffentlicht sein. Und zwar seit April 25, also noch nicht so lange. Für den Angebotspreis von 11,19 Euro packe ich das wohl auf meine Steam Pile of Shame. Sollte ich es schaffen, das Zeit nah zu zocken, bekommt ihr dann noch ein High.
BorisOkay.
ChrisIch mache mal hier, warte mal, ich mache mal ganz kurz hier meine Notiz auf. Steam Doppelpunkt, Lushfoil. Das muss ich mir dann einfach vielleicht auch nochmal holen, wenn das überhaupt auf dem Mac läuft. Ich habe keine Ahnung.
BorisSteam läuft auf dem Mac?
ChrisJa, Steam schon, aber nicht jedes Spiel.
BorisWeiß ich nicht. Ich hätte jetzt gedacht, dass das so ist.
ChrisNein, nein, nein. Das ist immer die Enttäuschung. Da sagst du, oh geil, das will ich ja mal zocken. und dann kommt sie her und steht irgendwie Xbox-only oder so. Mac ist halt keine Zock-Plattform.
BorisAber was weiß ich schon von Zocken?
ChrisNichts. Offensichtlich.
BorisDas Letzte, was ich so intensiv gespielt habe, war mal Monkey Island oder so. Ist aber schon lange. Und dann gab es Revolte. Wer das noch kennt, RC-K-Rennen. Also so virtuelles RC-K-Rennen durch die Nachbarschaft, durch Museen und so weiter. Das war richtig geil. und es ist schade, dass es das nicht mehr gibt. Wer da eine gute Alternative kennt, meldet euch einfach bei mir.
ChrisPortal forever, sag ich da nur. So, wir kommen an, ja genau, noch ein bisschen Hausmeisterei. Oh ja, trauriges Thema. Unser Lichtworkshop fällt aus. Der vom 19. und 20. 7. Mails sind schon raus, an die sie sich angemeldet haben. Es haben sich nicht genug angemeldet. So ein Scheiß aber auch.
BorisJa, kann man ja mal haben.
ChrisJa, ist einfach so. Lohnt sich dann nicht, wenn hier zwei Menschen ein komplettes Wochenende irgendwie verbringen, wenn nicht genügend Leute angemeldet sind. Wir haben denen, die angemeldet sind, aber angeboten, sich auf den Mensch-Workshop umzubuchen. Der ist Ende August, 30.31. hier in der Villa. Ja, also bei dem sieht es besser aus und dann hoffen wir jetzt einfach mal, dass dass der stattfindet. Ich bin ja so ein bisschen, also ja klar, es ist Sommer, die Leute sind wahrscheinlich in Ferien. Ich vermute auch, dass diverse Bundesländer, ich weiß, die haben keinen Kalender da, aber da sind sicher schon diverse Ferien am Laufen, dass das ein Problem ist vom Termin her. Und ich habe so das Gefühl, da muss ich jetzt auch mal euch fragen, die hier zuhören und zuschauen, sind so monothematische Sachen, sind die durchgespielt? Also ein Wochenende, nur Thema Licht. Was ja so gar nicht wirklich stimmt, weil ein Lichtworkshop geht natürlich um Licht, aber natürlich in der Anwendung. Das heißt, wir machen da auch, wir sneaken da so ein paar andere Sachen mit rein.
BorisMan fotografiert mit dem Licht natürlich Dinge, nicht wahr?
ChrisNatürlich und lernt da natürlich auch was über andere Sachen. Genauso der Menschworkshop, der hat natürlich Licht drin, Weil wie willst du einen Menschen ordentlich fotografieren, wenn du nichts über Licht weißt? Also es sind ja Schwerpunkte, es sind ja Schwerpunkt Workshops, aber ich habe so das Gefühl und das Gefühl beschleicht mich schon ein bisschen länger, dass die Menschen so Workshops, die sich primär so um ein Thema drehen, dass die nicht mehr so interessant sind aus einem ganz einfachen Grund. Weil du kannst dir heute halt so ein Wissen über einzelne Themen kannst du dir halt heute wirklich auf YouTube holen oder irgendwie von der KI erklären lassen. Also es gibt YouTube-Videos, die können das mit dem Licht genauso gut erklären wie wir.
Aber wir können es natürlich am besten auf unsere Art tun. Und dann sehen wir aber sowas wie einen Klostergeister-Workshop, der ja einfach, ja, das ist ein Event, da steht natürlich das Lernen im Vordergrund, aber da steht eigentlich auch das gemeinsame Lernen, die Community-Geschichte steht da ja auch im Vordergrund. Und gemeinsam auch an Projekten zu arbeiten, also nicht monothematisch zu arbeiten, sondern eher so übergreifend. Und ich habe mir überlegt, ob wir nicht vielleicht hier in der Villa mal so eine kleine Serie von, ich nenne sie mal unbeholfen, Villa-Geister-Workshops machen. Also stell dir vor, du hättest hier sowas wie ein Wochenende, vielleicht auch mal drei Tage, müssen wir mal schauen, ob wir das irgendwie Freitag bis Sonntag machen oder so.
BorisZum Beispiel.
ChrisAlso eine kurze, ich sag mal eine Diet-Version davon, so eine Light-Version davon, da hätte man weniger Zeit, aber könnte trotzdem über verschiedene Themen an Projekten arbeiten und dann also ist das interessant? Ich kann es ja nicht abschätzen, also wir brauchen da tatsächlich mal Feedback von allen, die jetzt zuhören.
BorisOder eben, ihr seid wirklich heiß auf, mal wirklich ein Wochenende euch mit dem Thema Licht zu beschäftigen und es ist einfach nur blöden Termin in der Ferienzeit zu haben. Weil wir sind ja auch immer hin und her gerissen, nehmen wir einen Termin in der Ferienzeit, weil viele Leute genau dann Zeit haben könnten oder nehmen wir ihn lieber genau nicht in der Ferienzeit, weil die Leute da mit der Familie weg sind. Also das ist Stefan, auch da brauchen wir viel weg.
ChrisGroßformat war toll, auch wenn monothematisch, aber das ist natürlich ein Nischenthema vom Feinsten. Also Also es ist ein Unterschied, ob wir jetzt ein Thema machen, was, ich sag mal, eher so im Foto-Mainstream ist. Licht ist einfach ein sehr zentrales Thema in der Fotografie und Großformat ist halt wirklich, also weniger breit und so ein bisschen tief, sondern sehr schmal und sehr tief. Das ist also eine andere Herangehensweise.
BorisAber offenbar trotzdem mit großem Interesse.
ChrisJa, aber weil es so eine Nische ist, glaube ich. Ich weiß es nicht. Also ich werfe jetzt einfach mal, ohne das wirklich komplett durchgedacht zu haben, einfach mal Villageister in die Runde und lasst uns doch mal wissen, ob da was kitzelt. Weil ich finde die Idee klasse. Also müsste man ein bisschen umstrukturieren, damit das nicht zu kleinteilig wird, muss man das ein bisschen umstrukturieren natürlich.
BorisDa muss man ein bisschen aufpassen damit.
ChrisDas Gemäuer hier ist alt.
BorisOh ja.
ChrisDas heißt, wir haben hier mit Sicherheit irgendwie, es spukt hier ganz klar. Das Haus hier ist 120 Jahre alt. Da ist sicher noch der alte Herr Kastorp drin, der das mal gebaut hat und sich hier glaube ich zu Tode gesoffen hat oder so.
BorisHier geht der nachts immer rüber zum Saufhaus, das hört man dann nachts immer.
ChrisDas macht der dann, genau.
BorisSo ein dreckiges Gelächter aus der Ferne.
ChrisWobei kürzlich habe ich mal geguckt, hat es nachts auch aus dem Garten gegrunzt, das war ein Igel.
BorisMan weiß es immer nicht.
ChrisIch kann es nicht sagen. Da steht auch die große Eiche, da flattert dann auch mal nachts irgendwie noch eine Taube und so. Aber man kann sich nicht sicher sein. Lass uns mal wissen, was ihr darüber denkt. happyshooting.de.
BorisFeedback, genau.
ChrisSchreibt uns mal Feedback, weil letztendlich so eine Veranstaltung, die ist ja soll ja für euch sein und damit auch ein Ding sein, was wo ihr Bock drauf habt.
BorisJa und wir haben halt Bock drauf, euch kennenzulernen und dann wollen wir euch natürlich auch was anbieten, wo ihr Spaß dran habt.
ChrisMensch-Workshop findet aber trotzdem statt, 30.8. bis 31.8. Wie gehe ich mit Menschen um vor der Kamera? Wie lasse ich ihnen am besten aussehen? Wie kriege ich authentische Bilder? Ähm, Und wie mache ich das mit dem Licht? Also da ist Licht mit drin, natürlich ist da Licht mit drin. Und so weiter. Also wer da Bock hat, meldet euch. Wir verlinken das in den Shownotes, happyshooting.de slash Workshops.
BorisAlso sowohl Stefan als auch Jock sagen, YouTube ist kein Ersatz für einen Workshop, gibt nichts über direktes Feedback und Hands-on.
ChrisIst klar, aber trotzdem, wenn ich jetzt ganz konkret irgendeine Sache wissen möchte. Ich habe eine ganz, ganz konkrete Frage. Ich will X verstehen und so weiter. Dann ist meine erste Anlaufstelle natürlich erstmal der große Videohaufen. Und da guckt man dann mal.
BorisJa, aber du bist ja auch guter Trin, dir Sachen selbst beizubringen und dich da selbst reinzuarbeiten.
ChrisNatürlich, aber bis ich einen Workshop buche, da gehört noch ein bisschen mehr dazu. Und das ist nicht unbedingt das Nichtwissen, sondern vielleicht auch so diese, ich sag mal.
BorisWir gucken mal das Feedback an.
ChrisAlso auch die Community-Geschichte und so weiter, die spielt da glaube ich eine zentrale Rolle, aber schauen wir mal. Also lasst uns mal wissen, Jochen, als langjähriger Klostergeist kann ich nur bestätigen, dass YouTube kein Ersatz für einen Workshop ist, es geht nichts über direktes Feedback und Hands-on und natürlich mit Gleichgesinnten und so. Ja, wir wissen das. Aber die Frage ist, wie kriegen wir das hin? Der Klostergeist ist ja auch immer gleich voll, also deshalb wäre das vielleicht so als, ich sag mal, Ersatzdroge oder so ein bisschen so möglicherweise nicht ganz uninteressant. Also, lassen wir mal so stehen.
BorisUm den Pegel zu halten.
ChrisIhr meldet euch und wie gesagt, Mensch findet aber statt und.
BorisSagt Bescheid, ob wir euch umbuchen sollen. E-Mail ist ja raus.
ChrisSo, du hast was mit Gurten.
BorisJa, und zwar aktueller Fall. Tobi hatte das vorhin geschrieben im Slack. Deswegen ziehe ich das hier mal rein. Erst mal danke, Tobi, für den Hinweis. Ist ein altes Thema. Es geht um die Nikon Z8. Und die hatte einige Probleme, also Qualitätsprobleme. Die hatte Rückrufaktionen, mindestens zwei erinnere ich mich. Und eine davon waren die Gurtösen. Die bei einer Reihe von Modellen, ich hoffe mal nicht, dass alle betroffen waren, aber es gab offensichtlich Serien, da waren diese Gurtösen nicht vernünftig mit dem Gehäuserahmen, also innen drin verankert. Und dann konnte es eben passieren, bei einer entsprechenden Dauerbelastung oder einer kräftigen ruckartigen Belastung, dass die Öse aus dem Gehäuse gerissen ist und die Kamera knallt dann natürlich runter, wenn sie nicht mehr am Gurt hängt. Und das ist äußerst unangenehm, denn die Z8 ist jetzt nun nicht gerade die Billigkamera. Die möchte man dann nicht im Einsatz verlieren, weil die Öse nicht hält, was sie halten sollte.
Da hatten wir in der Episode 818 drüber gesprochen. Ist also auch jetzt schon wieder eine Weile her. Aber wie gesagt, Tobi hat es gerade geschrieben, der hat das offenbar damals nicht so richtig mitbekommen, sagte er. Oder vielleicht hast du die Kamera ja auch später erst gekauft, dann ist man da eh nicht so in dem Thema drin.
Also, solltet ihr eine Z8 haben und ihr habt von dem Thema noch nichts gehört mit diesen losen Gurtösen, hört gerne mal rein in das Kapitel in der Folge 818. Wir haben ja Kapitelmarken, könnt ihr euch das anhören. Müsste auch ein Link in den Shownotes dann sein zu der Aktion. Und dann lasst das mal lieber prüfen. Es ist ja trotzdem eine gute Kamera und wenn sich da was korrigieren lässt, seit Nikons oder prüfen lässt, dann solltet ihr das vielleicht mal machen lassen. Nicht, dass es euch dann so geht wie Tobi. Er hat jetzt noch Glück gehabt, ist nichts Schlimmes passiert, aber man muss es ja nicht auf die Probe stellen. Also danke nochmal Tobi dafür, weil... Unter Umständen sind ja auch viele Leute unterwegs, die sich das jetzt neu gekauft haben oder gebraucht gekauft haben und davon auch gar nichts wussten. Was viel schöner ist, ist für die Nikon Z8 ist eine neue Firmware rausgekommen von Nikon. Und die hat es mal offensichtlich wirklich in sich. Das ist jetzt die Version 3.0. Vorher waren wir bei 2.1. Jetzt hat es einen Sprung gemacht auf die 3.0. Und ich denke, der Sprung ist gerechtfertigt. Denn wenn man sich die Liste der Änderungen anguckt, dann kann man schon eine Weile scrollen.
ChrisIch scrolle gerade. Es ist nicht schlecht. Die haben quasi das Ding komplett neu geschrieben, so wie das aussieht.
BorisDie Liste ist wirklich, wirklich lang. Und nur mal so ein paar Sachen rausgefischt. Nicht alle kann ich genau erklären, weil ich keine Nikon habe.
Bei den Autofotos-Messfeldgrößen, da wurde in zwei Modi etwas geändert, dass man mehr Größen zur Auswahl hat. Die Motiverkennung funktioniert jetzt auch beim manuellen Fokus. Dann steht hier Picture-Control-Konfiguration mit flexibler Farbe wird jetzt unterstützt. Das wisst ihr als Nikon-User jetzt besser.
High-Speed-Serie Plus hat eine neue Option bekommen. C15 steht hier und die Bildqualität ist jetzt separat von anderen Betriebsarten einstellbar. Das heißt, man kann jetzt für die High-Speed-Serie Plus eine andere Bildqualität einstellen als für die anderen Modi. Dann Aufnahmen mit Pixelverlagerung, also der Pixel-Shift für höhere Auflösung geht jetzt auch zusammen mit der Fokusverlagerung, also mit dem Fokus-Stacking, könnt ihr jetzt also kombinieren. Die Belichtungsreihe geht jetzt ebenfalls mit dem Pixel-Shift, Pixel-Shift auch beim Selbstauslöser, also in diesem ganzen Bereich haben sie was getan offensichtlich. Das automatische Erfassen von Fotos, also so ein Automatikmodus, der wurde erweitert, dass man jetzt Datum und Uhrzeit für den Start der Aufnahmen einstellen kann. Es ist auch im manuellen Fokus möglich. Der Erfassungsbereich für den Abstand wurde erweitert und so weiter. Bei Video auch diverse Erweiterungen, Verbesserungen. Für Wiedergabe-Modi wurde Diverses gemacht. Netzwerk wurde komplett Funktionalität überarbeitet und erweitert. Die Bedienung, was ihr machen könnt, belegen könnt, lest es euch einfach mal selber durch. Das ist wirklich, wirklich eine lange Liste.
Ja, könnte sich lohnen. Wird sich wahrscheinlich so ein bisschen wie eine frische Kamera dann anfühlen, das Ganze. Vermute ich jetzt mal. Nikon Z8 Firmware 3.0 ist verfügbar. Bei Nikon ist auch beschrieben, wie die Updates eingespielt werden können. Tja, schön.
ChrisUnd dann hat man quasi eine neue Kamera.
BorisJa, ich finde das toll, wenn Hersteller nicht nur so ein bisschen Bugfixing betreiben, sondern auch wirklich Funktionalität überarbeiten und erweitern.
ChrisIst die Frage, also, wieso? Also ist das, also es gibt ja andere Hersteller, die auch irgendwie Updates auf ihre Produkte machen und dann auch neue Features hinzufügen und so weiter. Bei anderen ist die Philosophie, nö, was da ist, ist da und dann gibt es nur, irgendwie Fixes und Sicherheitsupdates und so weiter. Würde mich gerne einfach interessieren, warum, weil die hat ja bisher auch ganz gut funktioniert.
BorisMan könnte auch eine Z8, Zwei oder Drei verkaufen mit den neuen Schüssten.
ChrisDas ist ja eine dicke Investition. Vielleicht ist das um Kunden bei der Stange zu halten. Ich weiß es nicht.
BorisIch gehe von aus. Ein bisschen Kundenpflege. Ich finde es toll.
ChrisGut. Wann warst du das letzte Mal auf dem Dachboden und hast geguckt, was da noch so für Schätze rumliegen?
BorisIch war hier tatsächlich schon seit Jahren nicht auf dem Dachboden weil es ja auch nicht unser Dachboden ich weiß, dass da noch alte, hässliche, grüne Fliesen liegen Okay Naja.
ChrisOder bei Oma, Opa was weiß ich da liegen ja manchmal so diverse Schätze rum Also das war jetzt hier kein Dachbodenfund worüber wir jetzt gleich reden, aber, eine Null-Serie-Prototyp-Kamera von Leica ist für 8,5 Millionen Dollar verkauft worden.
BorisWow, ja, Sammlerpreise, ne?
ChrisSolltest du irgendwie, also solltet ihr wieder irgendwelche alten Sachen auf dem Dachbund finden, dann guckt mal, ob die vielleicht was wert sind. Ja, also Leica 1, das ist quasi die erste serienproduzierte Kamera, 35mm Kamera der Welt. Und in Euro sind es 7,2 Millionen Euro. Damit landet die unter den teuersten fünf Kameras, die jemals verkauft worden sind. Das Ganze ist im Rahmen von Leicas 100-Jahr-Feier versteigert worden in Wetzlar und ja, noch diverse andere Sachen mehr, aber das ist schon ein hübsches Stückchen und auch in einem guten Zustand. Also soweit man, also die Belederung hat ein bisschen gelitten, aber das ist glaube ich normal bei dem Alter. Und dann ist noch eine andere, genau, Seriennummer 112, also ganz was Feines mit Zubehör. Das ist übrigens ein Rangefinder, was du da rechts siehst, das Teil, was da steht. Das ist quasi noch separat gewesen bei diesen Prototypen zumindest. Das ist also quasi der Entfernungsmesser. Und dann ist noch eine andere verkauft worden, eine M3 für was waren es, Zwei Millionen, glaube ich, oder? Also irgendwie auf jeden Fall auch eine Menge Geld. Nee, 3,36 Millionen Euro.
BorisJa, ist ja auch eine M3. Da müssen das ja auch irgendwas mit drei Millionen sein.
ChrisAlso, wollte nur darauf hinweisen, sollte jemand mal irgendwie über alte Kameras stolpern. Wobei es passiert öfter, also es passiert uns regelmäßig, dass uns jemand fragt aus der Community oder auch nicht. Ich habe hier eine alte Kamera. und die habe ich jetzt geschenkt bekommen oder die war beim Onkel, der jetzt irgendwie nicht mehr lebt und ist das noch was wert? Und ich bin jetzt nicht der Überspezialist, was die Werte von allen Kameras angeht, aber bei vielen kann ich sagen, wahrscheinlich nicht, die wurden was weiß ich zu Hunderttausenden gebaut damals, also da reden wir von Boxkameras, von Klappfaltern, von solchen Geschichten, viele davon sind halt, Standardware und für die Vitrine ganz toll, aber kriegt man nicht mehr viel dafür.
BorisWenn es denn so wie hier ist, ein alter Prototyp oder wenn du wirklich eine richtig uralte Kamera hast, irgendwas, was wirklich selten ist oder eine limitierte Auflage, die dann irgendwie auf ein paar hundert Stück limitiert ist, so Sondereditionen für irgendwelche speziellen Firmenjubiläen oder ähnliches, dann vermutlich. Aber sonst sind die alten Kameras eher knapp über Trödelpreis.
ChrisTja.
BorisWas schade ist, wenn sie funktionieren.
ChrisWas schade ist, wenn sie funktionieren? Also ich finde es trotzdem, so alte Kameras, hübsche Dinger.
BorisAuf jeden Fall. Aber diese Millionen Dinger, das ist dann schon ein ganz spezieller Sammlermarkt. Das kann ich nicht mehr nachvollziehen. Aber das sind andere Welten. Da stecke ich so mit meinem Kopf nicht drin.
ChrisSo, es gibt eine Band, die gerade auf Spotify so richtig absahnt. Also sprich, was weiß ich, mal eben schnell halbe Millionen Plays und so weiter. Hast du schon mal was von The Velvet Sundown gehört?
BorisÜberhaupt nicht.
ChrisEs wird der Verdacht ausgesprochen, dass die nicht echt sind. Kannst du dir das bei diesen Fotos vorstellen?
BorisEs sieht jetzt erst mal aus wie Band-Fotos.
ChrisSie haben die richtige Anzahl Finger. Sie scheinen wohl auf den Bildern, wenn man die miteinander vergleicht, auch irgendwie alle so ein bisschen nicht konsistent, immer exakt gleich auszusehen. Aber was ich dann ganz spannend fand, ist ...
BorisDas tun die Menschen aber auf verschiedenen Fotos auch nicht, möchte ich mal gesagt haben.
ChrisDas ist richtig. Die haben natürlich auch hier so ein Beatles-Foto nachgestellt oder nachstellen lassen, wie auch immer. Und das ist jetzt interessant, weil dieses Thema, also die Leute wissen es nicht, aber es werden starke Vermutungen geäußert zumindest. Aber dieses Thema wird jetzt aus verschiedenen Winkeln angegriffen, nämlich nicht nur aus dem fotografischen Winkel, sondern wenn ich mir hier Rick Beato anschaue, das ist so ein Musikproduzent, der auf YouTube ganz viele Sachen zeigt und macht, wenn es dann mal lädt, das Video, da ist er, der sich das ganze Ding mal aus musikalischer Sicht anschaut und einfach mal analysiert, ob das KI produzierte Musik ist, weil diese Modelle sind relativ gut mittlerweile. Aber auch bei Fotos, da kann man dann schauen, ob Sachen konsistent sind, ob irgendwelche Kordeln, die irgendwo hinten durchgehen, auf der anderen Seite richtig rauskommen oder oder oder. Und er geht jetzt hin und macht jetzt was, was man im Audio-Bereich tut. Und zwar, er geht her und benutzt die KI, und das kannst du heute aus so einem gemixten Stück, wieder Einzelspuren rauszurechnen.
BorisJa.
ChrisAlso du schaffst es heute tatsächlich so einen Mix in, da hast du dann wieder eine Gesangsspur, eine Schlagzeugspur, eine Bassspur, eine Gitarrenspur, eine Keyboardspur und so weiter. Das geht mehr oder weniger gut, aber es geht erstaunlich gut.
BorisApple hat das vorgestellt für Logic Pro.
ChrisGenau, und er benutzt das auch, was da in Logic drin ist. Und das ist ziemlich fake und du kannst quasi so einen gemixten Song wieder entmixen. Und wenn du das bei einem richtig gemischten Song machst, dann hast du hinterher auch sehr brauchbare Einzelspuren. Wenn das aber die KI gebaut hat, diesen Song, dann wird es schon schwieriger. Dann hast du da Artefakte drin, die da nicht reingehören. Und er äußert die Vermutung, dass das unter anderem auch daran liegen könnte, dass das Model, was die Musik erstellt von Suno oder Udio oder wie sie alle heißen, dass diese Models auf ganz viel MP3-Material trainiert wurde, was auch in der Qualität oft nicht besonders gut ist. Und dann hast du da quasi, wenn du sowas versuchst zu entmischen, hörst du dann plötzlich ganz seltsame Artefakte, die sehr an solche hochkomprimierten MP3-Artefakte erinnern.
BorisDie sonst halt überdeckt werden von Frequenzen auf den anderen Spuren oder von den anderen Instrumenten oder so.
ChrisIst nur eine Vermutung. Aber es ist schon höchst interessant. Und ich sag mal so rein Bauchgefühl, die Kombi aus den Bildern und aus der Musik selber, die sehr mainstreamig gefällig ist, also fühlt sich das dann doch sehr produziert, also KI produziert dann das Ganze. Es geht also nicht nur bei Fotografie so, sondern das geht auch bei entsprechenden anderen Dingen, dieses Thema. Also es ist jetzt ein Thema, was sich so durchzieht und natürlich kannst du diese verschiedenen Modelle jetzt kombinieren. Einmal für die Fotos, für die Bandfotos, einmal für die Musik selber, dann nochmal ein LLM für die Texte und möglicherweise dann irgendwann auch ein LLM, was dir irgendwie noch einen Shop bestückt, über den du dann irgendwie Sachen verkaufen kannst und so weiter. Ein Merchshop macht oder sowas. Also ist interessant, wo es da hingeht, was da passiert. Fand ich bemerkenswert zumindest. ist.
BorisAlso sowas gab es ja auch zu allen Zeiten. Also früher, denk mal an Bonnie M oder sowas, die, die du gesehen hast im Fernsehen, haben das ja auch nicht gemacht. Frank Farian ist da viel drin zu hören und der hat es natürlich produziert. Oder Milli Vanilli oder sowas. Ich meine, da kann man immer noch sagen, im Hintergrund waren immer noch StudiomusikerInnen, die das gesungen und gespielt haben. Aber ansonsten ist da auch schon ein hoher Fake-Anteil dabei. Und auch natürlich viel Wiederholung dabei. Oder guckt ihr, sag schnell, wie hießen sie denn? Name entfallen, ganz bekannt hier. Geronimus, Cadillac und Konsorten.
ChrisModern Talking.
BorisModern Talking, genau. Da ist ja im Prinzip auch, kennst du ein Lied, kennst du alle? Also da ist ja auch jede Platte eigentlich ein langer Sampler irgendwie. Also DJs freuen sich. ist ja auch eine Kunst, so ein Lied irgendwie 20 Mal zu machen oder fünf Alben mit demselben Song zu machen, mehr oder weniger. Aber man kann auch daran sagen, es hat trotzdem sich immer noch jemand hingesetzt und hat es dann ja gespielt. Und wenn es die StudiomusikerInnen waren, das ist jetzt natürlich eine Nummer weiter. Jetzt promptest du es halt und lässt es halt komplett generieren und machst die Fotos, lässt es auch noch generieren. Ist jetzt erstmal ein Verdacht, bewiesen ist es noch nicht, oder? So habe ich dich jetzt verstanden.
ChrisNoch nicht, ne. Ich weiß auch gar nicht, ob das bewiesen wird. Don't ask me, ich weiß es nicht. Ich fand es, wie gesagt, nur bemerkenswert, weil, ja.
BorisUnd wenn du heutige Radio, also ich höre jetzt ja schon seit Jahren kein Radio mehr, aber wenn du da mal reinhörst, es hat schon einen Grund, dass vieles einfach aus den, weiß ich nicht, 80er, 90ern gespielt wird, und zwar immer wieder die, also, wenn ich mal Radio anhabe oder in irgendeinem Geschäft bin, wo Radio läuft, höre ich das Gleiche, was ich vor 15 Jahren am Radio gehört habe. Das wird einen Grund haben, weil offensichtlich alles, was heute so aktuell neu produziert wird, ist auch austauschbar. Und da kann man sich schon die Frage gefallen lassen.
ChrisKannst du es dann nicht auch generieren lassen? Nicht nur, was wir natürlich haben, wir haben heute nicht mehr diese gemeinsamen Erlebnisse. Wenn du früher irgendwie, in die Schule gekommen bist, da hast du dich drüber unterhalten, was am Abend vorher in der Hitparade gelaufen ist. Weil alle dieses gemeinsame, gescherte Erlebnis hatten. Und du hast heute viel kleinere Bubbles, die in sich sehr große Stars haben, aber die quasi aus der Bubble gar nicht rauskommen.
BorisEs gibt ein paar Ausnahmen, ja. Also ich wollte es nicht alles über Einkommen geschoren haben, aber es gibt schon, weil du sagtest, auch diese wie hießen sie irgendwas mit Velvet?
ChrisWenn du vergessen.
BorisWenn das so sehr hörbarer Mainstream ist, das ist schon auch alles austauschbar heutzutage. Aber wahrscheinlich war es das früher auch schon und man erinnert sich einfach nur an die Ausnahmen, das wird schon so sein.
ChrisWas du auch mit diesen KIs natürlich machen kannst, das wissen wir jetzt auch sonderweil, das sind Deepfakes. Also auch da nicht nur visuell, sondern auch Stimmen. Also der Anruf der Anruf Mama, ich bin im Gefängnis und brauche jetzt dringend eine Kaution, um wieder rauszukommen. Ich kann dir nichts weiter erklären, aber überweis mal ganz schnell, hier ist meine neue Kontonummer. Diese Geschichten, die sind ja heute problemlos clonbar, also Stimmen nachzumachen.
BorisUnd du brauchst ja gar nicht mehr lange Stücke. Das ist ja nicht, dass du jetzt Stunden brauchst oder so.
ChrisMit den Algorithmen, mit den aktuellen Algorithmen, ich weiß nicht, wie jetzt Otto Normalverbraucher da Zugriff hat, aber es wurden schon vorgestellt, dass da schon drei, vier Sekunden Audio reichen, um eine Stimme zumindest glaubhaft zu simulieren. Und das ist natürlich ein Problem. Und Dänemark tut jetzt was. Dänemark hat jetzt angekündigt, ihr Copyright-Gesetz anzupassen. Und zwar geht es um die Kontrolle über dein eigenes Gesicht und deine eigene Stimme. Du sollst ein Copyright oder es wird hier als Copyright bezeichnet auf Petapixel. Ich weiß nicht, wie das jetzt hier im europäischen Kontext ist. Wir haben ja dieses Copyright-Konzept nicht in der Form, aber Urheberrecht oder sowas. Auf die eigene Stimme und das eigene Antlitz. Die dänische Regierung hat es angekündigt, dass sie planen, diesen Schutz gegen digitale Impersonation. Was ist denn das auf Deutsch?
Digitale Imitation quasi im ersten Gesetz dieser Art in Europa umzusetzen. Das hat der Guardian gebracht. und zwar wollen sie ihr Copyright Law oder das was das Äquivalent dazu so ändern, dass Individuen jetzt ein Eigentumsrecht an ihrem eigenen Körper, Gesichtsfeatures, Stimme und so weiter bekommen und damit hättest du dann das Recht bei den KI generierten Content, der dich simuliert, nachbildet, um, Entweder weg runterzunehmen oder dafür sogar finanzielle Kompensation zu verlangen. Bin ich mal sehr gespannt, wie das dann unter anderem auch gemessen werden soll. Also eine Stimme ist ja dann doch sehr, also es gibt ja sehr viele Stimmen, die sehr ähnlich sind. Wir werden ja auch ständig durcheinander gebracht, obwohl wir beide aus meiner Sicht jetzt nicht wirklich ähnlich klingen.
BorisNee, eigentlich nicht. Aber es ist immer die Frage, wie gut kennen die Leute einen?
ChrisAlso die Frage ist, gibt es dann objektive Messgröße? Gibt es so ein Stimmomat, wo du reinsprichst? Und dann reden beide da rein und dann sagt das Ding, ja, Übereinstimmung, 89 Prozent Übereinstimmung. Und dann ab 92 Prozent ist es dann zu ähnlich. Das kannst du nicht objektiv machen, das geht nicht.
BorisAber ich denke mal, das ist jetzt zumindest ein erster Schritt, dass eigentlich etwas, was wahrscheinlich selbstverständlich sein sollte, einfach mal gesetzlich verbrieft ist, damit du überhaupt mal einen Hebel in die Hand nehmen kannst. Ob du den dann irgendwo ansetzen kannst, das ist ja dann die nächste Frage.
ChrisIch finde es faszinierend und gut. Also Dänemark, ganz hier Applaus, wenn das dann tatsächlich in ein Gesetz gegossen wird. Und das sieht danach aus, dass das kommen soll. Es geht darum, dann quasi eine ganz klare Message Message in Richtung KI-Firmen zu schicken, die sagen, hier, wir wollen das nicht und wir geben unseren Leuten ein Werkzeug an die Hand, dass sie was dagegen tun können.
BorisJa. Wird wahrscheinlich Fälle geben, wo sowas sinnvoll genutzt werden kann, wie ja jetzt hier bei unserem Fotothemen ja auch, wenn dir jemand irgendwie ein Foto von deiner Webseite kopiert oder snapshottet und das im kommerziellen Bereich für Marketing oder Ähnliches verwendet, dann kannst du die ja auch abmahnen, weil du ja ein Recht an deinem Bild hast und so weiter. Das funktioniert. Wenn aber die Person, die das getan hat, irgendwo in Russland sitzt, in China sitzt oder sonst wo auf irgendwelchen Inseln sitzt und das tut, dann hast du halt theoretisch die Möglichkeit, das abzumahnen und das runternehmen zu lassen. Aber praktisch wird das dann auch schon schwierig. Also es ist dann immer die Frage, wo hilft es? Aber den Anfang zu schaffen, Christa, bin ich bei dir. Respekt, weil man muss auch Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, einfach mal schriftlich fixieren, damit man einfach mal ein Signal setzt auch. Und das finde ich gut.
ChrisWas ich auch gut finde, ist, du erinnerst dich, dass vor nicht allzu langer Zeit Apple Pixelmator Pro gekauft hat?
BorisOh ja, das war ein Aufraum.
ChrisEs war überhaupt interessant, als Pixelmator damals überhaupt auf den Markt kam. Die haben ja quasi auf der Apple-Plattform eine ziemlich gute und performante, ja ich sag mal, Konkurrenz zumindest zu Photoshop gebaut. Nicht mit allen Funktionen und so weiter, aber einen ganz guten Fotoeditor und mit dem Pixelmator Pro ist ja das dann doch noch umfangreicher geworden. Die haben jetzt das erste größere Update released, beziehungsweise Apple hat das erste größere Update für Pixelmator Pro released, seit sie das gekauft haben. Und ja, da haben sie jetzt eingebaut, zum Beispiel natürlich Unterstützung für Apple Intelligence, also für die KI-Funktionen, die drin sind. Es gibt neue RAW-Datei-Formate. Und das ist jetzt noch nicht so lange her, Ich glaube, letztes Jahr haben die das übernommen, die Firma. Also es geht relativ schnell. Und noch ist Pixelmator Pro eine Kaufsoftware. Also wir reden hier von, ich glaube, 60 Euro. Also das ist keine günstige Software, sondern das ist so ein Einmalkauf. Und der kostet auch ganz ordentlich. Was haben sie noch eingebaut?
BorisDas möchte ich gleich mal gerade rücken. Also nur, weil Apps heutzutage irgendwie 99 Cent kosten oder monatlich irgendwie einen Euro. 60 Euro für so eine Software ist geschenkt, Leute, wirklich.
ChrisEntschuldigung, das war jetzt nicht um den Wert von Software und vor allem der Entwicklung, die dahinter steckt, irgendwie klein zu reden, sondern was Apple natürlich, Apple hat ja ein sehr rundes Softwarepaket mit allem möglichen, vielleicht nicht immer die High-End-Version davon, aber wenn du in dem Apple-Universum bist, dann hast du iMovie, dann hast du Preview, mit dem du sehr viel tun kannst. Notes ist eine sehr, sehr umfangreiche App geworden, mit der Leute teilweise komplette Bücher schreiben.
BorisJa, und die Fotos-App selbst natürlich auch.
ChrisDie Fotos-App ist auch relativ powerful und die kriegst du mit. Dann hast du dann bei vielen noch mal so eine Upgrade oder eine bessere Version, also GarageBand zum Beispiel ist die Gratis-Version und wenn du richtig produzieren willst, im großen Stil, dann holst du dir Logic. Imovie ist der video editor aber wenn du professionell arbeiten möchtest dann holst du dir final cut pro und so weiter und ich denke dass das möglicherweise irgendwo da reingeht also es muss ja irgendwann auch in dieses universum reinkommen es ist die frage ob der pixelmeter pro quasi die bezahlversion von fotos werden soll oder nicht kann ich nicht sagen, Aber es würde natürlich vielen Leuten, die mal auch kleinere Sachen machen wollen, Tools an die Hand geben. Also versuch mal mit Bordmitteln auf dem Mac oder auch auf dem iPhone oder so einen Text auf ein Bild zu bringen.
BorisJa.
ChrisSo simple Sachen wie, ich brauche jetzt einen Hater für meine Website und da muss ich jetzt einen Text auf ein Foto bringen. Das Foto muss ich kroppen und da muss ich einen Text drauf bringen. Der Text, der soll bitteschön noch einen leichten Schatten haben und in dem Font und diese Farbe vielleicht sogar noch irgendwie einen Farbverlauf in den Text rein. Keine Ahnung, was man halt möchte. Kannst du nicht machen.
BorisKlingt albern, aber ja.
ChrisKlingt albern, aber ist so, dass solche Sachen, die eigentlich heute essentiell sind. Wie kannst du das in Vorschau machen?
BorisJa, du kannst in Vorschau das Bild öffnen, kannst den Text drauf klatschen, aber schön ist das nicht.
ChrisJa, aber das ist ja quasi, das ist ja, nee.
BorisIch sag's ja noch.
ChrisMan kann. Das ist nicht. Okay, was haben sie noch eingebaut? Sie haben jetzt Image Playground da reingebastelt. Das ist also der Bildgenerator. Das ist alles noch sehr rudimentär. Also es ist nicht ernst zu nehmen im Augenblick, aber naja, man fängt klein an. Das Thema Writing Tools, also da reden wir von Unterstützung von Text umschreiben. Da ist irgendwie ChatGPT mit angebaut. Und neue RAW-Unterstützung für OM-System, OM1 Mark 2 zum Beispiel inklusive des Hi-Res-Shot-Modus und so weiter. Ja, also Pixelmator 3.7.
BorisIch habe da gemischte Gefühle. Also zum einen finde ich das schön, dass sie ein Update machen mit neuer Unterstützung von RAW und so weiter. Auf der anderen Seite frage ich mich, ist die RAW-Unterstützung hier in der Software drin? Weil bei Apple ist sie eigentlich im Betriebssystem drin.
ChrisIch denke nicht, dass die da in der App drin ist. Ich denke, dass die vom Betriebssystem kommt und dann auch systemweit verfügbar sein wird. Was anderes macht doch überhaupt keinen Sinn.
BorisWarum fühlen sie das dann auf in dem Change-Log? Also das ist das, was mich so ein bisschen wundert an der Stelle. Aber schön, wenn es so ist. Ich meine, Am Ende zählt das Ergebnis, egal wo es herkommt. Die Tatsache mit diesen KI-Features, also den Image-Playground und diese Text-Option, also ganz ehrlich, das fühlt sich für mich sehr, sehr verzweifelt an. Das fühlt sich für mich so an wie ein kleines Unternehmen oder mittelständisches Unternehmen, was ein bisschen Angst hat, am Markt irgendwie dahinter zu sein, weil alle machen jetzt KI und wir müssen jetzt auch KI haben. Und jetzt hat Apple ja diesen Image Playground letztes Jahr vorgestellt und in ihr iOS eingebaut, in das 18. Und diese Text-KI auch, auch mit lokalen Modellen, alles beides.
Das sind für die natürlich, also für Apple ist das eine fertige Funktionalität. Das ist ein API-Aufruf, den baust du halt einmal ein, diese Funktionalität. Das ist vielleicht ein bisschen sehr einfach gesprochen, aber grundsätzlich baust du das halt ein, rufst das auf und es ist drin. Ich meine, warum solltest du deinen Text neu formulieren in einer Grafikbildbearbeitung? Also sorry, das baust du halt ein, weil es ist jetzt halt drin, weil wenn du das jetzt mit den neuen Controls kompilierst, gerade auch auf der neuen macOS-Plattform und iOS-Plattform, wenn du das mit den neuen Modulen kompilierst, dann hat der Editor diese Funktionalität auf dem Kontextmenü und dann schreibst du es natürlich dazu. Und das fühlt sich alles so ein bisschen schräg an. Ich glaube, das ist... Auf der positiven Note möchte ich aber enden, es ist gut, dass es ein Update gibt, weil da hatten ja auch schon viele Angst, dass sie das einfach einstampfen und eigentlich nur das Personal haben wollten.
ChrisUnd sich die Leute behalten mit ihrem Wissen und naja, also es ist gut, weil ich glaube tatsächlich, dass das macOS sowas braucht und zwar im System eingebaut, so dass es mitkommt. Und das würde den Wert einfach nochmal deutlich erhöhen für die Leute, weil sie damit plötzlich was total Sinnvolles machen können, was oft gebraucht wird. Sei das jetzt hier irgendwie eine Post, eine Urlaubskarte, Design oder sonst was. Ja, da gibt es andere Sachen.
BorisJa, und Apple hatte das alles, ne?
ChrisJa.
BorisDas ist so schade.
ChrisNa gut, ist es auf jeden Fall bemerkenswert, dass da was kommt. Es sind kleine Schritte, gefühlt kleine Schritte, aber vielleicht ist das einfach auch, vielleicht muss das Team auch erst mal so richtig an Bord genommen werden und dann probiert man es halt mal mit ein paar Sachen. Weiß ich nicht.
BorisWahrscheinlich brennen bei Apple aber auch gerade ganz andere Mülleimer, um die man sich erst mal kümmern muss, bevor man hier weitermacht. Gehofft haben wir ja alle irgendwie so auf Nachfolger von Aperture oder Ähnlichem. Aber ich glaube nicht, dass das der richtige Einkauf dafür ist.
ChrisVon daher, schauen wir mal. So, Space. Wir haben ein Space-Thema. Wir haben ja hier schon oft über das James-Webb-Teleskop geredet und was das für tolle Kameras an Bord hat. Und eine der wichtigen Aufgaben vom James-Webb-Teleskop ist das Finden von Exoplaneten. Also Planeten, die um andere Sterne kreisen. Also ja es ist zentral für das Ding und es gibt halt unterschiedliche Methoden wie man das tun kann, eine davon ist ja du machst ein Foto von so einem Exoplaneten.
BorisDas ist aber.
ChrisSchon die schwerste Methode das ist aber die schwerste Methode viel leichter geht das indem du den, Also stell dir vor, du schaust dir so einen Stern an und du siehst den aber jetzt nicht scharf, so wie wir heute Bilder von, was weiß ich, Jupiter oder Saturn haben, sondern du bist natürlich da jetzt Lichtjahre weg davon. Das heißt, du machst jetzt ein Bild, das ist vielleicht nicht scharf, aber du siehst diesen Stern, du kannst auch das Spektrum des Sterns irgendwie sehen. Und jetzt ist da ein Exoplanet, den siehst du nicht, weil der leuchtet ja nicht selber und auf die Entfernung geht das nicht, sondern du hast jetzt einen Durchgang. Das heißt, der Exoplanet bewegt sich gerade so vor diesen Stern und dann hast du eine ganz winzige kleine Änderung in diesem Spektrum und in der Helligkeit, wenn der da durchläuft, weil der halt einen winzigen Bruchteil dieser Fläche des Sterns irgendwie bedeckt und dann kannst du das, wenn du das irgendwie misst, also die können das messen.
BorisEinen schönen Vergleich dazu habe ich mal gehört. Das ist, als wenn du einen Scheinwerfer von einem Leuchtturm hast und da flattert eine Motte davor. Und das versuchst du dann zu erkennen.
ChrisGanz genau. Also die Königsdisziplin ist aber tatsächlich ein Foto zu machen von so einem Exoplaneten.
BorisUnd das ist doch eigentlich ganz einfach weil im Grunde genommen, wenn du jetzt weit entfernte Dinge fotografieren willst und willst sie groß auf dem Bild haben, dann heißt das, du brauchst nur einen ganz engen Bildwinkel du musst dich also nur auf ein ganz kleines Stückchen konzentrieren was du abbilden willst und jetzt musst du doch nur diesen Winkel den du fotografierst, ganz ganz schmal machen, bis er also fast parallel ist und dann kannst du auch ganz entfernte Dinge einfach groß machen, wo ist denn das Problem?
ChrisJa, Thema Auflösung, Thema Helligkeit der Dinge zum Beispiel. Ach, ein Schnack. Aber angeblich hat Webb jetzt tatsächlich das erste direkte Foto eines Exoplaneten gemacht.
BorisEin direktes?
ChrisEin direktes?
BorisOkay.
ChrisAlso Direct Image. Image, Foto.
BorisAber jetzt erzähl dir nicht, dass das mehr als ein kleiner Punkt ist.
ChrisFoto, also Image. Die haben natürlich da jetzt nicht unbedingt RGB an Bord. Also beziehungsweise haben die, aber das verwenden die dafür nicht, sondern da geht es in Infrarot und alle möglichen Filter und so weiter und auch mit verschiedenen Instrumenten. Und sie haben hier das hier zusammen gebaut.
BorisErklär mal, was du siehst für unsere Hörer.
ChrisWir sehen hier, einen Stern, also eine Sternenform, die ist aber da quasi drauf editiert mit so einem gepunkteten Kreis. Das ist wohl dieser Stern, der da ist, also den haben die ja quasi rausgestanzt. Darum ist so eine blaue Wolke, die blaue Wolke, muss ich selber gucken, ist the blue color represents data from the VLT's sphere instrument which showcases the location of the disks surrounding the host star. Na gut, und dann noch dieses MIRI-Instrument, was auch im Infraroten-Bereich ist, was dann irgendwie diesen Stern wohl zeigt. Das ist also eine Kombi aus verschiedenen Bildern und.
Also Also man geht davon aus, es ist jetzt nicht, dass die alle sagen, jo, das ist so, sondern wir glauben, dass das jetzt tatsächlich ein Bild von einem, ein direktes Bild von einem Exoplaneten ist. Es geht um das Bild von dem, ja der Stern heißt TWA 7 und da ist wie gesagt ein Planet am Drumherumkreis, das weiß man, weil der entsprechend halt irgendwie schon auf andere Arten irgendwie gemessen wurde. Und wenn man das jetzt mal nur so aus einem dieser Bereiche anschaut, dann, also es ist jetzt kein Bild, wo du sagst, oh, da sind Kontinente und da sind Wolken und da sind irgendwie, hier ist ein Pol und so. Nein, das nicht, sondern man muss schon das irgendwie aus den Daten da rauskramen, aber direkte gab es bisher halt noch nicht, insofern ist das schon eine spannende Leistung, weil das Ding ist halt auch arschweit weg. Also James Webb.
BorisAlso kein Wetter zu sehen auf dem Foto, sondern mehr so ein statistisches Rauschen, wo man dann einen Punkt erahnt.
ChrisWobei du ja schon durch diesen, also wenn so ein Exoplanet vor einem Stern vorbei sich bewegt, dann siehst du ja nicht nur, dass es dunkler wird, sondern das Spektrum ändert sich und das ändert sich, weil das Licht ja durch eine möglicherweise existierende Atmosphäre dieses Planetens durch muss. Das heißt, du kannst dann auch noch Rückschlüsse darauf ziehen, ob dieser Planet eine Atmosphäre hat und aus was die besteht. Also ich finde das klasse.
BorisDa siehst du dann so schwarze Striche, wo dann halt Lücken im Spektrum sind und dann gibt es ja eben bestimmte Muster von Lücken, die dann zum Beispiel auf Sauerstoff hindeuten oder auf Stickstoff hindeuten, auf Methan etc. Und dann kann man daraus wieder Rückschlüsse darauf schließen, wie das da aussehen könnte, aber auch da wissen wir, dass wir da schon oft sehr falsch gelegen haben, denn, man muss ja nur in unserer menschlichen Geschichte zurückschauen, was wir damals für Möglichkeiten hatten, unser Planetensystem zu erforschen und da hat man auch Rückschlüsse, gemacht, was man vermutet und inzwischen sind halt Sonden um die Planeten schon rumgeflogen und haben dann ganz, ganz andere Sachen entdeckt, wo man dann auch sehr erstaunt war.
ChrisEs ist ziemlich abgefahren, was möglich ist. und viel davon mit Kameratechnologie in irgendeiner Form. Apropos Kameratechnologie, es gab einen kleinen, Ich sag mal Snafu, was die Firma Fuji gemacht hat.
BorisWas ist denn ein Snafu?
ChrisSituation Normal All Fucked Up. Ein Snafu.
BorisEin Snafu.
ChrisIch glaube, ich habe einen Begriff aus dem Militär aus dem Amerikanischen oder so. Ja, es gab einen kleinen Snafu bei Fuji. Die haben nämlich vor einer Weile haben die zwei Filme, nämlich den Pro 400H und den Superior Extra 400 eingestellt. Und das hat viele Menschen sehr betrübt gemacht, Weil, ja, es ist immer schade, wenn so ein Film verschwindet. Es kommen zwar neue Filme, aber es verschwinden halt auch welche, die nicht mehr hergestellt werden. Und da gab es jetzt einen Webseitenfehler bei denen, die irgendwie die Filme wieder als verfügbar gelistet haben. Und alle so, yeah! Und dann Futschi so, äh, nee, war ein Fehler. War ein Fehler, tut uns leid. Also es ist doof, aber solche Sachen passieren halt und ja, das ist aber eine gute Überleitung in das Thema.
BorisSag nochmal, welche sind dann weg? Welche kommen nicht wieder?
Chris400H und Superior Extra 400 kommen nicht wieder. Die kommen nicht wieder.
BorisDas heißt, wenn man davon noch Rollen auf dem Dachboden findet, werden die jetzt wertvoll?
ChrisJa, wenn sie vielleicht einigermaßen frisch noch sind und außerdem auf dem Dachboden, ha, also Temperaturschwankungen, das ist für Filme keine optimale Lagerbedingung, sondern so ein Film, der sollte, wenn er länger halten soll, dann tatsächlich kühl gelagert werden, zumindest die Farbfilme. Farbfilme altern einfach schneller und durch starker Thema. Also Handschuhfach ist kein guter Platz für einen Film. Dachboden auch nicht. Schwarz-Weiß ist da etwas weniger.
Das ist problematisch, das hält in der Regel länger, aber gut. Naja, aber jetzt kurz Thema Film, weil das ist ein aktuelles Thema und wir haben das auch hier so auf den Workshops immer schon mal so ein bisschen betrachtet. Und zwar das Thema Marktkonzentration. Du kennst dieses Thema.
Zum Beispiel, wenn du heute viele Hausgeräte kaufst, also mal weg von Fotografie, viele Hausgeräte kaufst von Bosch, Siemens oder Neff oder Konstruktor oder so, die kommen alle von der BSH ab und der BSH Hausgeräte GmbH, ein großer Hersteller. Wenn du heute eine Mikrowelle kaufst, dann ist das fast garantiert, dass die von ich glaube Midea heißt zu kommen, das ist ein chinesischer Hersteller, der stellt quasi alle Mikrowellen dieser Welt her, da steckt auch fast überall das gleiche drin, mit Variationen, aber gleiche Hardware, gleiches Magnetron, gleiche, Elektronik, also es ist quasi wirklich konzentriert. Das siehst du auch im Nahrungsmittelmarkt natürlich, dass Hersteller verschiedene, ihr Produkt in verschiedenen Verpackungen produzieren, für verschiedene Marken zum Beispiel und so weiter. Aber das ist in der Fotografie eben auch so ein Thema, diese Marktkonzentration und da besonders beim Film.
Da kam jetzt kürzlich eine Meldung, die mich so ein bisschen hat stutzen lassen und zwar Ja, neuer Film, Kono Color 200, ein Negativfilm, der wurde jetzt gerade erst angekündigt vor ein paar Tagen. Ja, ein neuer Film und das Ganze von Kono Manufaktur, die gibt es schon seit 2014, glaube ich. Die haben über 40 Produkte, die kriegst du in 28 Ländern auf 5 Kontinenten. Also das ist ein deutscher Hersteller, der Film herstellt.
Nennt sich Kono Manufaktur und haben wie gesagt einen neuen Farbnegativfilm angekündigt, also klassische 36 Bilder auf einer Rolle. Sie sind immer sehr darauf bedacht, dass sie erwähnen, dass sie refurbished Cartridges haben. Also sie haben Filmdöschen, die quasi wiederverwendet werden. Da ist auch nichts Schlimmes dran. Die sind standardisiert. Und du kriegst sie entweder in diesen 36 Bildern oder als 30 Meter Bulkrolle, also als größere Rolle, wo du dann selber dir abfüllen kannst. Und das ist ganz cool. Und dann steht ja noch Konokolor uses a brand new formula that the company says was developed by its professional partner in Germany. Also sie sagen, es ist eine ganz neue Formel, neue Emulsion auf dem Film. Und das Ganze wurde entwickelt von unserem Professional Partner in Germany und dann irgendwo auf innovativen Maschinen da aufgespult und so weiter. Solche Meldungen finde ich mittlerweile immer ein bisschen schwierig. Ich will jetzt Krono nicht an den Karren fahren, aber Film ist eines der komplexesten Produkte, das die Menschheit herstellt.
BorisAlso vor allem Farbfilme.
ChrisAlle Filme Farbfilm noch mehr, aber das ist auf dem Level von Halbleiterfertigung wir reden hier von mehrschichtigen Emulsionen, also beim Farbfilm teilweise über 20 Schichten, die nanometer genau auf Träger beschichtet werden, so Polyesterträger oder sowas das ist eine sehr aufwendige Chemie, die also lichtempfindlich ist, das muss quasi im Rheinraum passieren Also du kannst, Staubkörner sind halt wirklich tot für sowas. Da sind richtig teure Präzisionscoatinganlagen, die also diese Beschichtungen machen und zwar im Schnellbetrieb, also wenn so eine Polyesterrolle da durchfährt, dann reden wir tatsächlich von, also das saust da durch. Also du musst quasi in einem Durchgang 20 Emulsionsschichten bis zu Nanometer genau auftragen und dafür brauchst du teure Maschinen, dafür brauchst du jahrzehntelange Forschungs- und Entwicklungserfahrung und.
Wenn ich mir anschaue, wie viele kleine Firmen heutzutage neue Filme auf den Markt bringen, die revolutionär und neue Emulsion haben und so weiter und dann auch noch teilweise behaupten, wir machen die selber, diese Filme, dann ist das nicht immer sehr glaubwürdig. Und da gibt es jetzt ein Video, wo ein Overexposed heißt der Kanal, der schaut sich mal das Thema genauer an. Wer spielt in diesem Markt mit und wer produziert denn tatsächlich Filme?
Und geht da mal her und nimmt einfach mal so ein paar gängige Filme und sagt, okay, schauen wir doch mal. Es gibt einen Fujifilm 200. Das ist ein Farbnegativfilm. Es wird schwer vermutet, dass das ein Kodak Gold 200 ist. Ein repackaged Kodak Gold 200. Das heißt, die sind sich sehr, sehr ähnlich. Also wenn du die beide belichtest, dann kommen Ergebnisse raus, die im Rahmen der Messgenauigkeit gleich sind. Fujifilm 400 ist vermutlich ein Kodak Ultramax 400. Geht aber dann weiter, Aquacolor 400 ist nicht nur vermutlich, sondern nachgewiesen ein Orvo NC400. Orvo aus Wolfen, aus Ostdeutschland. Alter, traditioneller Filmhersteller. Lomo-Filme, Lomography Earl Grey 100 ist ein Fumapan, Profi-Roll-Klassik. Ein Lomo Lady Grey 400 ist ein Fomapaar in Profi-Roll-Action und so weiter. Also du hast hier eine Liste, die da aufzählt und ich habe keinen Grund, dem nicht zu glauben. Also viele der Sachen sind auch in der Community bekannt, aber er trägt das richtig schön mal zusammen. Also Lomo stellt keinen Film selber her. Ich glaube, das behaupten sie auch nicht. Bei den Cine-Steels weiß man, dass die im Wesentlichen Kodak.
Cinema-Film sind, der entsprechend behandelt werden muss noch, aber da zählt halt auch auf, wie die unterschiedlichen Filmtypen, die unterschiedlichen Cinesstills quasi mappen auf die verschiedenen Kodak Vision-Filme.
Ilford, Ilfokolor 400 Plus ist ein Orwo-Film. Also selbst der Hersteller, der selber herstellt, stellt nicht alles selber her. Auch da mehrere Filme, also ein Ilfocolor Cinematic Film ist ein Kodak Vision 3, also ist auch ein Cinefilm. Der Ilfocolor Ilfochrome ist ein Kodak Ektachrome, also Diafilm. Das ist der gleiche Film. Wird aber natürlich jetzt von unterschiedlichen und als unterschiedliche Marke verkauft. Da gibt es auch Japan Camera Hunter, Street Pan, das ist ein Aquafoto 200 und so weiter. Also es gibt eine ganze Menge an Filmen.
BorisWer macht Filmen, dann noch Filmen. Nur weil jetzt A den nicht produziert, sondern B und C produziert den nicht, sondern D und E nicht, sondern F, dann hast du immer noch drei Leute, die ihn produzieren. Wie viele Leute gibt es denn noch?
ChrisAlso du hast Kodak, Eastman Kodak Company in Rochester, New York. Die produzieren Farbnegativfilm und Schwarz-Weißfilm dort. Das ist die Filmproduktion, die der YouTube-Kanal Smarter Every Day in drei einstündigen Folgen vor ein paar Jahren besucht hat. Sehr, sehr empfehlenswert. Das ist einer der großen Produzenten nach wie vor. Und in der Liste, die hier aufgezeigt wird, ist das auch einer, der viel davon herstellt. Orwo aus Bitterfeld-Wolfen aus Sachsen-Anhalt ist ein traditioneller ostdeutscher Filmhersteller. Die haben auch noch die Maschinen, die beschichten Schwarz-Weiß-Filme, und zwar Kino-Schwarz-Weiß- und Fotofilme und wohl einen Farbnegativ-Film.
Dann FOMA, das ist ein tschechischer Hersteller, FOMA Bohemia, die haben traditionelle Schwarz-Weiß-Filme, FOMA-Pan, fertig, selbst. Und das sind die vier Hersteller, die hier in dem Video aufgezeigt werden. Es gibt noch ein paar andere, die natürlich selber herstellen. Fuji stellt selber her. Aber wie wir in diesem Video sehen, nicht alles, sondern die kaufen dann teilweise von Kodak zu. Aber in Japan beschichten die natürlich ihre ganzen Instax-Filme selber. Das machen die. Also die haben auch irgendwie 2025 nochmal die Kapazität um 40 Prozent erweitert, die Produktionskapazität, also die sind mit Instax noch lange nicht am Ende.
BorisInstax ist ein Renner.
ChrisDann gibt es Hamann Technology, das ist Ilford, das ist Kentmeer, die produzieren im Vereinigten Königreich, in Moboli, Und dort eben die Schwarz-Weiß-Filme, Schwarz-Weiß-Papiere und so weiter. Sie haben auch diesen Phönix, den hier. Phönix 200.
Wird jetzt in dem Video nicht genannt. Weiß ich nicht, ob die jetzt eine Farbproduktionslinie dort haben. Weil das ist deutlich mehr Aufwand. Kann ich nicht sagen, wie der kommt. Dann gibt es Ardox. Ardox bei Saru im Brandenburg. Die haben tatsächlich die Fähigkeit, kleine und mittlere Serien schwarz-weiß zu machen und auch experimentelle Farbfilme. Die haben vor ein paar Jahren eine neue Coating-Linie aufgebaut. Damit können sie das Zeug auch selber produzieren, aber eher noch im kleineren, mittleren Bereich. Im Sofortbild-Bereich Polaroid natürlich in Enschede, in den Niederlanden die sind die weltweit einzige Polaroid-Fabrik, die machen dort ihre Filme, beschichten die auch selber, das sind nochmal Sofortbild.
Und dann eben ja, es gibt noch die Chinesen, Shanghai GP3, die machen eine ganze Menge an Zeug das glaube ich auch nochmal relativ viel repackaged wird und dann gibt es noch Ferrania das ist eine italienische traditionelle, Filmmanufaktur, die haben, die sind immer noch dabei, ihre Manufaktur oder ihre Factory zumindest im Kleinen zu betreiben, da reden wir also auch von keinen großen Auflagen, aber haben ein paar Filme, die sie da machen. Und ja, David schreibt noch, Orwo ist nur der neue Name, weil die DDR nicht mehr verwenden durfte. Das ist Aqua. Aqua hat auch in Wolfen den Farbfilm erfunden, in Anführungszeichen. Das ist richtig, Orwo.
Produziert im ehemaligen Aqua-Werksgelände oder im ehemaligen Werksgelände von Aqua und wird da auch die Maschinen entsprechend verwenden. Das ist glaube ich auch Filmotech, spielt da auch noch irgendwie der Name mit. Aber ja, also wir reden in der Regel von den großen Produzenten, das sind vier Stück ungefähr. Kodak, Orvo, FOMA und Fuji.
Und der Rest ist halt einfach teilweise gelabelt. Also dass da eine komplett neue Emulsion erfunden wird oder entwickelt wird für irgendwas. Das haben wir bei Polaroid gesehen, als das Impossible Project wurde. Und die konnten die alte Chemie nicht mehr verwenden, weil die zu giftig war, in Europa einfach nicht mehr erlaubt war, haben die ja selber wieder Farbemulsion entwickelt. Und die haben Jahre gebraucht, bis das halbwegs gut war. Also das machst du nicht mal eben so. Die Aussage, wir haben ja eine neue Emulsion entwickelt, halte ich immer weniger für glaubwürdig, muss ich sagen. Und was passiert natürlich, das hat da Implikationen. Da wird natürlich, du verlierst so eine gewisse einzigartige Ästhetik, wenn du jetzt unter verschiedenen Namen das gleiche Produkt kaufst. Da geht ja Vielfalt verloren.
Die Preise sind damit natürlich überhaupt nicht transparent. Wenn du das Produkt X, was halt irgendwie vielleicht von langweiligem Hersteller A kommt, als spannendes Produkt von Hersteller B kaufst und dann irgendwie kräftig was drauflegst, ist nicht unbedingt nötig. Das ist wie hier Leica und Panasonic oder so. Das verstehe ich heute auch noch nicht ganz, wieso das funktioniert hat. Wo sie die gleichen Kameras im Prinzip halt unter verschiedenen Brands verkauft haben. Es wird auch spekuliert in dem Video, dass teilweise... Dass teilweise Hersteller Chargen aufkaufen, die möglicherweise nicht den ursprünglichen Qualitätsstandards der Hersteller entsprechen. Daraus würde sich erklären, dass bei Filmen, wo man vermutet, dass das der und der Film ist, dass der aber nicht 100% exakt so ist, sondern sich anders verhält. Aber eigentlich schon der ist so.
BorisStatt es wegzuwerfen. Das ist also denkbar.
ChrisDas heißt, du hast dann Produkte, die halt einfach nicht durch die harten Qualitätskontrollen kommen Und bevor man so eine Masterrolle wegwirft, weil das ist teuer, da reden wir von zigtausend Euronen für so eine Herstellungsrunde, verkauft man sie möglicherweise und dann wird die woanders halt zerschnippelt und konfektioniert und weiterverkauft, möglicherweise. Aber dieses Fehlen an Transparenz ist halt, it's a thing und nicht immer unbedingt ein gutes Ding. Marktkonzentration, ja, generell ein Problem. Es hilft aber natürlich letztendlich auch dem Markterhalt, weil du hast ja damit einfach auch, die Analogfotografie bleibt damit ja auch interessant und wird damit auch weiter am Leben gehalten. Und Produkte bleiben weiter verfügbar. Ich meine, damit lohnt es sich zumindest für FOMA, ihre Produktionsanlagen zu betreiben, wenn sie halt zu denen zu den eigenen Filmen halt auch noch an andere Hersteller verkauft, die das dann weiter vertreiben unter eigenem Namen. Also letztendlich ist es schön, dass die dann weiter produzieren können, aber irgendwie ist das schon ganz schön.
BorisDas Marketing ist dann halt immer ein bisschen schwierig. Wenn es dann heißt, ja, hier ein neuer Film, neue Emulsion, ganz neue, weiß ich nicht, Bildgebung, neuer Stil. Und dann ist es am Ende ein Film, den es schon längst gibt. Schwierig.
ChrisAlso diese Liste, die da aufgezählt wird, die kann man sich schon mal, das Video kann man sich schon mal wegspeichern, so als Referenz. Und für Kaufentscheidungen, würde ich sagen. Christian schreibt noch, boah, die Europäer müssen von ihren Regierungen auch immer davor geschützt werden, an giftigen Sofortbildern zu lecken. Nee, darum geht es nicht. Da ging es nicht mal darum, dass die Verbraucher in irgendeiner Form, also ich würde heute noch kein Sofortbild aufschnibbeln und das irgendwie inhalieren oder so. Nee, da ging es einfach um Produktion und so weiter. Also du hast einfach, es geht um Umweltschutz und solche Geschichten dabei, dass gewisse Sachen bei der Produktion nicht in die Umwelt gelangen und da bin ich dafür, das finde ich schon okay.
BorisJa, gibt es genug zu bedenken bei Produktion, auch um die Menschen zu schützen, die in der Produktion arbeiten. Da wird schon genügend Gründe gegeben haben.
ChrisJochen schreibt, wenn man es weiß, kann man ganz schön Geld sparen. Aqua APX 100 ist angeblich identisch zu Ilford FP4 Plus und kostet 30 Prozent weniger. Ist natürlich dann jetzt die Frage. Also ich weiß nicht, wo es da wirklich verlässliche Listen gibt, aber man müsste mal in der Nähe von diesen Seiten suchen, die irgendwie auch Listen, welche Aldi Produkte eigentlich irgendwelche teuren Markenprodukte sind oder so. Also gibt es ja auch.
BorisGibt es aber auch bei Süßigkeiten oder sowas. Da ist es aber auch tatsächlich so, dass sie nicht immer identisch sein müssen, sondern das kann dann eben durchaus auch mal sein, dass da irgendwelche Mischungen ein kleines bisschen anders sind, um die Billigschiene zu bedienen. Höhere Zuckeranträge und ähnliches.
ChrisWie gesagt, wir hören sagen, wir wissen es nicht, aber...
BorisIst nicht immer so. Vor Jahren war das mal ein großes Thema. Da gab es auch TV-Sendungen, die sich damit beschäftigt haben. Strecken was ist es wirklich so, dass es schlicht und ergreifend dasselbe Produkt in einer anderen Hülle packst du aus, holst die Innenverpackung raus, stellst die Sachen nebeneinander und es ist einfach identisch und es schmeckt auch gleich. Die Sachen gibt es auch, aber es gibt inzwischen eben auch die günstigen Produktionslinien, wo dann nochmal irgendwie ein bisschen weniger Schokoglasur oder mehr Zucker, mehr gestreckt und so. Das gibt es halt auch alles. Also es ist nicht immer ganz so einfach tatsächlich. Und das wird beim Film ähnlich sein, wie du schon sagst, wenn das tatsächlich irgendwelche, ich sag mal jetzt in hohen Anführungszeichen Ausschussware ist, wenn es B-Ware ist. Ich meine, dann hast du jetzt ja auch irgendwie eine Handvoll Rollen B-Ware, aber die ist ja dann auch irgendwann mal leer. Wenn jetzt aber der andere Hersteller das weiterverkauft und die nächste B-Ware-Rolle nimmt, dann wird sie sich ein bisschen anders verhalten wie die erste B-Ware-Rolle. Dann kann das schon sein, dass du zwar Geld sparst, aber vielleicht nicht immer exakt die Ergebnisse hast.
ChrisDann wird der Vertrieb, der neue Vertrieb, der es als eigene Marke vertreibt, dann halt ein neues Produkt draus machen und sagen, so, ab jetzt gibt es den so und so.
BorisNeue Rezeptur, verbesserte Rezeptur.
ChrisNeue Rezeptur, ja.
BorisJa, das Problem ist.
ChrisDass du das als einzelner Mensch halt nicht überprüfen kannst, weil du kannst nicht einfach 80 verschiedene Filme kaufen und dann die so wissenschaftliche Vergleichsstudien machen und so weiter, die Zeit und das Geld hat keiner. Das heißt, das ist schwierig, das wirklich komplett nachzuforschen.
BorisZum Thema Produkte schreibt Jochen gerade, es gab gerade eine Rückrufaktion von Pistazien und zwar einmal die von Ja 250 Gramm und einmal die von Clarkies 250 Gramm. Na so ein Zufall, dass sie beide zurückgerufen werden bei gleicher Verpackungsgröße. Ja das wird wahrscheinlich so ein Ding sein.
ChrisAlso wir sehen diese Konzentration überall. Das ist also bei Pistazien mit Sicherheit genauso, weil das ist natürlich viel günstiger, wenn ein Hersteller alle Pistazien irgendwie verpackt und dann halt die entsprechenden Folien verwendet.
BorisAuch da müsste man sie mal aufmachen und mal nebeneinander legen, ob die ein gleichmäßiger... Von der Form her sind die einen sauber sortiert und die anderen sind einfach mischmaschgroß, Klein und Bruch, was man sich mal...
ChrisIch meine, du kannst das mal eben schnell sequenzieren. Das geht heute total günstig. Also ich habe das jetzt gesehen oder gehört in so einer Geschichte zum Thema, Genanalyse, dass ein Genom sequenzieren, was früher Milliarden gekostet hat, das kannst du heute für 200 Schlappen machen und es gibt, Sequenziergeräte, die sind irgendwie so groß wie eine Zigarettenschachtel.
BorisAlso es dauert nicht mehr lange, dann hast du das...
ChrisDas machst du im Supermarkt.
BorisUnser kleiner Kosmos dann hast du so eine Pappschachtel nach Hause und dann kannst du zu Hause sequenzieren und hast eine kleine Schere dabei und dann kannst du selbst ein bisschen mutieren zu Hause.
ChrisDas ist das von dem und dem Hersteller, alles klar das kommt, ist alles eine Frage der Zeit.
BorisWird nicht mehr lange dauern, Ach, schön. Ja, aber wie gesagt, schön, dass es trotzdem weiterhin Filmen gibt. Aber im Prinzip, wie du eingeleitet hast mit der ganzen Weißware, mit den ganzen Elektroartikeln, ist genau das gleiche Thema. Ich zum Beispiel hätte gerne eine neue Mikrowelle, eine mit einem großen Innenraum. Aber ich möchte, und das schränkt dann die Suche schon stark ein, ich möchte eine haben, die verschiedene Wattzahlen auch wirklich mit verschiedenen Wattzahlen macht und nicht pulsiert, volle Leistung und wegnimmt.
ChrisDie gibt es, aber da gibt es nicht viele. Ja, die sind teuer. Die Standard-Mikrowelle, die irgendwie von 80 Prozent der Marken verkauft werden, kommen aus der gleichen Fabrik, aus China, von Midea.
BorisUnd ich weiß nicht mehr, wie dieser Begriff heißt, aber dass du echt eine unterschiedliche Wattzahl hast, da gibt es einen Begriff dafür. Das soll halt sehr gut sein und dann eben auch besser und schonender sein. Sowas suche ich mit einem großen Raum und das ist gar nicht so leicht zu finden und da ist es mir am Ende auch egal wer sie dann herstellt, ich möchte nur überhaupt mal eine gute finden und das macht es jetzt so schwer, weil wenn du sowas suchst und guckst du dir einen Vergleichstest, an oder sowas und du hast aber wenn du im Hinterkopf hast, ist das am Ende dasselbe Ding und das eine hat halt einen runden Schalter und das andere ein eckiges Display oder.
ChrisKannst du als Konsument eigentlich nur gucken, ob du im Gastro-Bereich was findest. Das ist dann groß, kostet viel, ist aus Edelstahl, ist schwer und brauchst irgendwie einen Anbau an deine Küche, aber es ist, das kann das dann alles.
BorisAlso bis du Anbau gesagt hast, hätte ich gesagt, okay, aber Anbau nein.
ChrisNaja, also ich habe mich in so einem Bereich mal für was umgesehen und es ist ja alles schön, aber das geht dann halt doch ein Stück weit übers Ziel hinaus.
BorisJa, Kirche.
ChrisWas bringt es dann, wenn du wirklich herstellen möchtest?
BorisAber das muss es, also ich habe ja schon welche gesehen, aber dann gab es die nur in den USA und dann frage ich mich, warum kann ich die nicht hier kaufen? Also das ist manchmal wirklich verrückt.
ChrisStefan sagt auch, solche Mikrowellen sind konstruktiv und elektronisch sehr aufwendig und sehr teuer.
BorisJa, dass sie mehr Geld kosten, ist mir egal. Weißt du, sie soll ja auch halten. Die Mikrowelle, die ich jetzt hier habe, die haben meine Eltern schon benutzt.
ChrisDu bezahlst ja nicht für die Haltbarkeit mehr Geld, du bezahlst für die Technik mehr Geld.
BorisJa, ich hoffe aber, dass sie dann auch hält, weil sie dann ja auch mit...
ChrisAlso einer hat mit dem anderen gar nichts zu tun.
BorisDoch, wenn das so aufwendig ist, dann ist das ja auch mit viel Liebe konstruiert, dann hält das auch.
ChrisUwe sagt, du sollst einen Dimmer vor die Mikrowelle tun. Uwe, du bist Physiker, das kannst du doch nicht im Ernst behaupten.
BorisDa war es wieder. Noch ist der Ton weg von Chris, aber der kommt gleich wieder. Noch ist er weg, noch ist er weg. Wir warten, gleich wird er resetten. Stefan sagt, es hält nicht länger. Es muss ja nicht länger halten. Meine alte Mikrofelle, die hält ja auch immer noch. Wenn sie genauso lange hält, würde mir das ja schon reichen. Ich meine, wir sind jetzt weit ab vom Fotothema. Jetzt hörte ich wieder.
ChrisHörst du mich jetzt?
BorisAlso sollte jemand so eine Mikrowelle kennen oder sogar besitzen, die echt mit unterschiedlicher Wattzahl arbeitet und nicht pulsiert, lasst es mich einfach mal wissen. Schickt mir gerne einfach Links. Sehr schön. So. So schaut es aus.
ChrisSo, du hast noch ein Thema.
BorisJa, ein Follow-up, mal wieder zum letzten Mal. Es geht mal wieder um, ich halte es in die Kamera, um dieses Lange.
ChrisMoment, ich mache wieder mal das Breitbild für Boris.
BorisJa, für das Tele brauchen wir ein Breitbild. Das ist wieder das Canon 200-800. Und ich war jetzt mal etwas länger damit unterwegs. Etwas länger heißt, circa drei Stunden durch den Tierpark. In Saberburg waren wir. Das war sehr schön, war tolles Wetter. Und wer noch die ersten Eindrücke wissen möchte, als ich das Ding ausgepackt habe und mal verglichen habe mit verschiedenen Objektiven, die ich hier habe, hört und schaut auch den Videostream dazu an auf YouTube oder auf Twitch. Zur letzten Episode, zur Folge 900, da habe ich das Ganze verglichen mit meinem 70 bis 200, mit dem alten 100 bis 400 L, Also dieses alte Schiebesoom. Genau, da könnt ihr nochmal reingucken. Aber jetzt...
ChrisIch muss nochmal ganz kurz zurück zur Mikrowelle. Stefan sagt, wir reden über die stufenlose Mikrowelle, die du möchtest. Da sind Leistungsbauteile drin, die deutlich schneller sterben als ein popeliges Magnetron.
BorisNein, das kann nicht sein. Die halten sehr, sehr lange.
ChrisZurück zum Objektiv.
BorisDiese. Ja, also die ersten Eindrücke, Also wir haben den Ausflug gemacht, drei Stunden irgendwie durch den Park. Ich habe die Fotos eingelesen und bearbeitet. Und die ersten Eindrücke haben sich erstmal bestätigt. Der Autofokus ist gut und der ist schnell und das Tracking funktioniert auch gut. Der Bildstabilisator ist gut abgestimmt auf diese Brennweite von 200 bis 800 Millimeter. Und das ist nicht leicht, solche langen Brennweiten zu stabilisieren. Ich sage es immer wieder gerne, die Olympus mit ihrem Micro Four Thirds macht das sehr, sehr gut mit dem Sensor.
Stabilisator, also bewegt den Sensor auf einem sehr, sehr großen Raum in dieser Kamera. Das schaffen aber die Vollformat-Kameras eben nicht, weil sie sehr viel weniger Platz haben und auch mehr Masse bewegen müssen. Deswegen ist es wichtig, dass ein guter Stabilisator im Objektiv ist und das funktioniert hier sehr, sehr gut. Also von 200 bis 800 hast du ein sehr ruhiges Sucherbild, kannst gut komponieren, aber du hast, wenn du halt komponierst oder schwenkst, auch keine Sprünge im Bild, also kein Zittern. Und das finde ich eigentlich sehr, sehr schön. Hat gut geklappt. Und die Schärfe, ich habe jetzt nicht explizit durchgetestet, dass ich alle brennweiten Bereiche auch mal hatte, aber ich habe den gesamten Bereich von 200 bis 800 hindurch auch benutzt und auch diverse krumme Stufen natürlich dazwischen. Und ich habe kein Bild dabei, wo ich sagen würde, das sieht aber irgendwie ein bisschen schwammig oder sowas aus. Wenn der Fokus also gesessen hat, Augenerkennung bei Tieren und sowas, dann ist das auch scharf. Wenn das nicht scharf war, dann war meine Belichtungszeit zu kurz oder das Tier hat sich dann eben zu schnell bewegt, was auch wieder mit der Belichtungszeit natürlich zu tun hat und ähnliches. Also kann ich sagen, egal welche Brennweite, es gibt hier nicht irgendwie so einen Speedspot, den ich gefunden hätte, sondern es ist einfach durchgängig scharf.
Und was man jetzt aber auch wieder dazu sagen muss, das sage ich gleich als Einschränkung, Bei 800 Millimetern hat man in der Regel, wenn man jetzt nicht die 800 Millimeter benutzt, um einen sehr engen Ausschnitt eines nahestehenden Objektes zu fotografieren, dann hat man sehr viel Luft dazwischen und viel Luft dazwischen heißt eben viel Luft dazwischen, also viel Verunreinigung dazwischen. Es kann viel Bewegung sein, wenn es sehr warm ist. Und da hatten wir an diesem Tag, wo wir unterwegs waren, sehr viel Glück. Denn am Tag davor war es ein sehr kühler Tag und ein sehr regnerischer Tag. Und an dem Tag, wo wir dann los waren, war es zwar warm, aber nicht heiß. Und ich denke mal, dass der Boden noch ein bisschen durchgekühlt war. Also ich hatte relativ wenig Luftbewegung. Ging ganz gut. Also dieses Hitzeflimmern, das hielt sich deutlich in Grenzen.
Zum Gewicht möchte ich nochmal sagen, dass es sich weiterhin viel leichter anfühlt, als es ist. Also einsatzbereit an meiner R6 mit Akku und Speicherkarte und der angesetzten Streulichblende etc. Und dem Gurt haben wir etwas über 2,9 Kilo, also knapp 3 Kilo in der Hand und es fühlt sich leichter an. Es ist einfach extrem gut ausbalanciert. Ich konnte es auch freihändig gut benutzen. Ich hatte kein Stativ dabei. Ich habe alles freihändig gemacht und es war kein Stress, auch mal ein bisschen länger das Objektiv mit der Kamera zu halten, um bestimmte Situationen abzuwarten, bis der Vogel sich in die richtige Richtung dreht oder ähnliches. Das ging wirklich gut. Und ich bin jetzt nicht irgendwie der Bodybuilder vom Herrn. Also ich bin eigentlich eher schwächer, was solche Geschichten angeht. Und ich konnte es wirklich gut halten. Und das hat mich sehr überrascht, weil wie gesagt, das Sigma 150-600, da kenne ich ja inzwischen beide Variationen. Und beide Variationen waren unangenehmer zu halten. Und ich halte jetzt noch mal in die Kamera, wenn du mich noch mal querformatig machen kannst.
ChrisDann kriegst du einen ganzen Bildschirm für dich.
BorisIch beschreibe es für die, die zuhören, aber ansonsten empfehle ich jetzt auch noch mal einen Blick ins Videobild. Es geht mir um die Balance. Und zwar, ich habe die Stativschelle nach oben gedreht. Da komme ich auch gleich noch mal dazu. Und diese Stativschelle, die hat halt zwei...
ChrisEs geht mir um die Balance. Ich dachte jetzt gerade dann so bunte Luftballons.
BorisNee, die Balance. Die Balance. Also die Stativschelle hat von unten diese zwei Gewinde. wo man halt eine Adapterplatte noch dran festmachen kann. Und wenn ich jetzt mal auf Höhe des hinteren Gewindes die Kamera halte, dann ist diese Kamera bei mir, also die R6.
Sehr gut ausbalanciert, fast gerade, nicht exakt, aber fast. Und wenn ich das Objektiv ausfahre auf 800 Millimeter, dann kippt sie ein bisschen nach vorne, aber es ist noch unter Kontrolle. Wenn ich aber jetzt die Stativstelle ein bisschen weiter vorne anfasse, dann bin ich schon wieder ausbalanciert. Und das bedeutet, wenn man die Kamera hält und fasst das Objektiv relativ weit hinten an, sodass man so mit Zeigefinger und Mittelfinger an den Zoom kommt und mit dem Daumen hinten an dem Einstellrad ist für manuellen Fokus, wenn man das möchte, dann liegt die Kamera ausbalanciert einfach richtig gut in der Hand und das bei jeder Brennweite. Und so kann man die wirklich sehr entspannt in einer Hand halten, mit so einem angewinkelten Arm, und kann eben ganz lässig mit der rechten Hand den Auslöser bedienen, den Fokus-Button bedienen, den habe ich nach hinten gelegt, und kann eben ganz entspannt mit der Hand die Kamera um den Gelenkpunkt, die linke Hand nämlich, bewegen. Das ist tatsächlich, also man muss es mal erlebt haben, man muss es mal in der Hand gehalten haben, Das ist wirklich beeindruckend gut gemacht. Also da muss ich wirklich mal Lob aussprechen.
ChrisAlso ich lese hier, dass Leute Bilder sehen wollen.
BorisKommen wir noch dazu. Aber die Frage nach dem Gewicht war da, wie sie sich anfühlt vom Gewicht her. Und ich bin jetzt wirklich drei Stunden damit durch den Park gelaufen. Natürlich, du hältst immer mal wieder irgendwo an. Du kannst immer mal wieder ablegen. Du kannst sie irgendwo auflehnen. Das war natürlich schon dabei. Ich habe sie nicht drei Stunden unentwegt getragen. Aber es war wirklich nicht das Problem, damit unterwegs zu sein. Also es fühlte sich wirklich, wirklich gut an. Die Stativschelle, wie gesagt, habe ich nach oben geschraubt, denn da hatte ich letztes Mal schon gesagt, das ist irgendwie störend, wenn du durch die Kamera schaust und willst dann zoomen, dann stößt meine Hand immer unten an die Stativschelle.
ChrisIst das auch so ein knuffiger Haltegriff für die Kamera?
BorisDefinitiv.
ChrisZum Tragen?
BorisDefinitiv, sie ist lang genug zum Tragen. Ist lang genug. Also das ist das, was ich ja auch mache, dass ich sie einfach oben an dem Griff trage.
ChrisIch glaube, dafür ist das auch eigentlich gedacht, das mit dem Stativ, weil wenn es kein AK kann, dann ist es eh doof.
BorisJa, also das ist ein super Griff und ich habe es, wie gesagt, nach oben dann gedreht. Ich war etwa zwei Stunden unterwegs, dann war ich so genervt, dass ich beim Zoom immer gegengestoßen bin und umgreifen musste. Da habe ich die Stativstelle nach oben gemacht, sofort viel besser. War eine gute Idee, hätte ich von Anfang an machen sollen. Abnehmen kann man die Stelle nicht, also jedenfalls nicht, wenn man sie wieder drauf klemmen will, ohne schweißen zu müssen.
Und dann gibt es die Naheinstellgrenze. Wie gesagt, Bilder zeige ich euch gleich. Naheinstellgrenze, sie ist angegeben, aufgedruckt von 0,8 Meter bis 3,3 Meter, kürzes Distanz, bei 200 Millimeter bis 800 Millimeter. Und jetzt ist die Frage, wo springt, also bei welcher Brennweite hast du welche Naheinstellgrenze? Und dann ist es ganz interessant, das habe ich im Internet nachgelesen, ich habe es jetzt nicht selbst ausprobiert, Gefühlt kommt das aber hin, dass du alle 200 mm 1 m mehr Distanz brauchst. Also bei 200 mm hast du diese 0,8 m, bei 400 dann 1,8 m, bei 600 hast du 2,8 m und bei 800 mm dann die 3,3 m. Das heißt, du hast alle 200 mm 1 m mehr Distanz von 600 bis 800, aber nur noch diese 50 cm. Das heißt, bei 600 mm hast du schon eine große Entfernung mit 2,8 m. Und das habe ich gemerkt, weil wir haben Libellen gefunden an einem Teich. Da war es sehr, sehr schön. Es waren ganz viele Libellen rumgeflogen, so kleine Stablibellen, ich weiß nicht, wie sie heißen.
ChrisLibellen heißen sie.
BorisJa, aber es gibt da verschiedene. Wirst du gleich sehen. Und die saßen dann eben ruhig auf Blättern oder auf Gräsern und haben sich angeboten, einfach fotografiert zu werden. Und jetzt hast du 800 Millimeter, wo du richtig nah ran zoomen könntest, aber du kannst eben nicht, weil du zu nah dran bist. Und dann stand ich dann da und habe ran gesoomt und dann ging das so bis kurz vor 600 Millimeter und dann habe ich noch ein bisschen gesoomt und wurde sofort richtig unscharf und konntest auch nicht mehr fokussieren. Dann habe ich dann ein bisschen rausgesoomt und dann ging es dann halt wieder. Also diese Naheinstellgrenze ist ein kleines Arschloch an der Stelle, aber jetzt muss man auch sagen, das Objektiv ist nicht als Makroobjektiv ausgewiesen und vielleicht ist es für die Fokusgeschwindigkeit auch ganz gut so, weil du hast auch keinen Schalter, um den Fokusbereich zu begrenzen, dass du sagst, du willst nur das Entfernte oder nur das Nahe fokussieren, das gibt es nicht. Insofern wäre das wahrscheinlich dramatisch wenn es bei 800mm auch noch auf 0,8m oder sowas rankäme wäre zwar cool aber wahrscheinlich dann eben auch deutlich langsamer, war trotzdem ein bisschen doof denn da sind diese kleinen Libellen gewesen und das war toll wie gut das fokussiert hat mit der Kamera mit der R6 aber du kriegst sie halt nicht bildfüllend drauf das klappt dann nicht so.
Ja, und da zeige ich euch gleich mal Beispiele dazu. Vielleicht mir erst mal zu diesem Makro-Ding. Ich schalte mal hier auf meinen Bildschirm um. Dass du mal siehst, dass du mal siehst. Das ist jetzt auch wieder für die Videoschauenden natürlich hilfreich. Ich versuche es aber zu beschreiben. Also, hier sehen wir jetzt eine Aufnahme mit viel Grün, also viel Blattwerk. Und irgendwo in diesem Blattwerk versteckt sitzt eben eine Libelle. Wenn ich da ranzoome, dann siehst du vielleicht die Libelle.
ChrisDas ist eine Libelle.
BorisDas ist eine Libelle. Und das ist eben so eine kleine Libelle, die einfach nur so ein geraden Stäbchenleib nach hinten raus hat und so zwei große blaue Glubschäuglein links und rechts. Also eine blaue Libelle. Aber näher und größer ging es nicht. Also ich war hier wirklich am Limit. Wenn ich ein bisschen näher rangegangen bin, ist unscharf, wenn ich ein bisschen weiter ran gesoomt habe, wurde es unscharf, weil die Naheinstellgrenze überschritten wurde hätte ich weiter ran zoomen wollen dann wäre vielleicht das Bokeh im Hintergrund noch ein bisschen anders geworden hätte ich weiter weg gehen müssen das wäre dann wieder schwierig gewesen, weil du siehst auch hier im Vordergrund das Bokeh, da ist viel Blattwerk und dann noch einen freien Blick zu kriegen, wäre dann auch etwas schwieriger gewesen, also es war herausfordernd, eine Federlibelle, kriegen wir hier gerade gesagt, ist das eine blaue Federlibelle. Was ich dann gemacht habe, ist, ich habe jetzt hier in der Bearbeitung einen engen Ausschnitt genommen. Diesen hier, der hier zu sehen ist. Und da ist jetzt von meinen 20 Megapixeln, die ich habe in der Kamera, sind jetzt noch so irgendwie, weiß nicht, so um die 2 Megapixel oder sowas übrig geblieben. Und dann dachte ich mir aber, okay, das ist ja schon ganz schön, aber wir können das ja mit der Super-Resolution noch bearbeiten in Lightroom.
ChrisKI!
BorisUnd dann komme ich eben auf 8 Megapixel, die ich wieder habe und habe schöne Details. Hier auch die Härchen von der Libelle sind noch zu sehen, auch an den Beinchen hier, die ganz feinen Härchen sind noch zu sehen.
ChrisHat sie denn noch alle Finger?
BorisHat alle Finger, ja, ja. Ja, Super-Resolution ist ja jetzt nicht KI in dem eigentlichen Sinne, sondern das ist ja so eine KI, die halt irgendwie einfach nicht einfach nur pixelblöckchenweise vergrößert, sondern so.
ChrisJa, die was dazu erfindet.
BorisJa, aber naja.
ChrisIch hab da nichts dagegen.
BorisMuss ich jetzt nicht im Detail erklären. Es ist anders als eine KI, die eine neue Libelle dahin rechnet.
ChrisDas ist richtig. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie viele Finger Libellen haben. Das könnte ich jetzt nicht sagen.
BorisWas man dann hier allerdings auch sieht, ist eben das Rauschen. Das wird natürlich dann auch vergrößert. Das hat mich, Ein bisschen traurig gemacht bei Lightroom, dass dann diese Super-Resolution nicht sagt, ich lasse das Rauschen mal so fein, wie es vorher war. Sondern es wird einfach mit vergrößert. Und das ist natürlich nicht so schön. Deswegen bin ich dahergegangen mit der Topaz AI. Das ist schon etwas aggressivere KI. Und habe das Ganze mit Topaz AI auch auf diese 8 Megapixel vergrößert. Also vierfache Größe. Bei Topaz heißt es zweifach. Das ist halt wieder für normale Menschen gemacht. Doppelte Größe heißt ja aber, wenn das Motiv doppelt so groß sein soll, dann ist die Fläche vierfache Fläche. Also werden aus zwei eben acht Megapixel. Und das hat Topaz AI gemacht, hat auch die feinen Härchen gelassen, hat aber das Rauschen deutlich besser unter Kontrolle bekommen. Da kann man sich jetzt streiten, welche Variante einem am Ende besser gefällt. Im Ausdruck ist wahrscheinlich beides völlig fein, wenn man das haben will. Und das ist jetzt natürlich ein Punkt, wo man sagt, ja, mit einer 5D oder sowas, mit 45 Megapixeln, da müsstest du wahrscheinlich solche Tricks nicht machen. Da hättest du dann eben deine 4 Megapixel nach so einem Crop oder etwas mehr sogar. Und das wäre dann auch völlig fein. Naja. Und nur für dich, Chris, es gibt auch noch solche Libellen.
Das ist jetzt nicht mit KI bearbeitet oder sowas. Das ist einfach nur ein Crop aus dem Bild. Ich zeige mal das Original. Also es ist schon ein Zuschnitt, aber es ist noch überschaubar. Nicht zu stark rangecroppt. Könnt ihr selber ausrechnen. 4200 mal 2800 Pixel. Weiß ich jetzt nicht genau. Aber es ist noch ganz ordentlich. Und wenn man da ranzoomt, du siehst auch die Schärfe. Hier diese feinen Härchen und so weiter. Da sitzt einfach so eine fette Libelle irgendwie auf dem Ast und sonstig. Und du gehst da ran und fotografierst die aus einer relativ großen Entfernung. Das hat richtig Spaß gemacht da. Da haben wir richtig, richtig viel schöne Fotos gemacht. Das war toll. Also so viel zur Libelle. Und jetzt muss ich mal gucken. Ich hatte hier noch Fragen bekommen von Peter. Gewicht und Stubby. Siehe oben, habe ich gerade erzählt. Autofokus, Speed und Tracking hast du gesagt. Also Autofokus, Speed ist sehr gut. Tracking ebenfalls. Also hier mal ein Beispiel. Auf diesem Foto ist eine Libelle.
Wir sehen also quasi ein Foto von einem See. Etwas dunkel an der Stelle, aber ich musste etwas unterbelichten, weil die Libelle in der Sonne flog. Ich zoome mal an die Libelle. Da fliegt eine Libelle. Also eine Libelle im Flug, die habe ich mit dem Tracking verfolgt, was gar nicht so einfach ist. Das hat auch irgendwie nur zwei- oder dreimal funktioniert. Aber hier ist eine Libelle im Flug. Und auch dieses Bild habe ich natürlich mal ausgeschnitten. Da sind jetzt noch 480 mal 320 Pixel übrig geblieben.
Das ist natürlich jetzt unscharf weil da sind halt einfach keine Pixel mehr, aber auch das habe ich natürlich mal durch die KI gerechnet und dann haben wir hier eine Libelle im Flug so schaut das dann aus.
Also das schafft sie durchaus und dann haben wir hier mal ein paar andere Beispiele, nur des Trackings wegen ich schalte hier einfach mal durch, das war ein Fohlen die haben da eine bestimmte Pferderasse und da war gerade eine Stute und da war ein sehr, sehr junges Fohlen. Da hast du sogar noch die Reste von der Nabelschnur oder vom Nabel eben gesehen. Also das kann noch nicht so lange her sein, dass das geschlüpft ist. Und ich gehe jetzt mal nur durch die Bilder durch hier. Ich habe dieses Pferd hier verfolgt, während es galoppiert ist. Ihr seht, der Bildausschnitt ist völlig scheiße, weil es ist einfach losgaloppiert. Ich habe die Kamera hochgerissen und einfach versucht, draufzuhalten. Die sind alle aussortiert, weil das Pferd ist streckenweise nur halb drauf. Aber nahezu jedes dieser Bilder ist scharf.
Also das Pferd zumindest da drauf und der Vordergrund und Hintergrund dann natürlich nicht. Und dabei habe ich wirklich wie wild an der Kamera rumgewackelt, um da eben das Fohlen zu verfolgen. Und das ist dann auch mal in eine Kurve gelaufen und kam dann so ein bisschen auf mich zu und dann wieder ein bisschen von mir weg. Also Tracking, einwandfrei, kann man nicht meckern. Was haben wir hier? Achso, das ist jetzt rückwärts. Dann müssen wir von einer anderen Richtung anfangen. Auch hier sind ein paar Ziegen übers Feld gelaufen, über die Wiese gelaufen. Wir sehen zwei Ziegen auf einer Wiese und einen Zaun im Hintergrund. Da sieht man dann schon, wenn die Ziegen weit weg sind und nicht weit weg von einem Zaun sind, dann ist halt eine Blende 9 oder sowas, die stellt dann eben nicht mehr so wahnsinnig viel frei. Aber immerhin stellt sie noch frei. Und auch hier sind die auf mich zugerannt. Und um die hintere Ziege geht es hier, die war im Fokus. Die ist auch eigentlich den ganzen Weg überscharf geblieben. Da sind mal ein, zwei Bilder dabei. Die sind nicht knackenscharf, aber selbst hier aus dem Bildrand raus hat das Tracking sie immer noch verfolgt und scharf gehalten. Also Tracking habe ich nichts daran auszusetzen. Wenn ich da irgendwo unscharfe Bilder gemacht habe, dann ist das meine Schuld gewesen.
Dann gab es eine Frage zum Bokeh wie ist denn das Bokeh so da habe ich immer ein paar Bilder rausgesucht, klar das hängt natürlich jetzt sehr davon ab wie weit weg sind die Objekte im Hintergrund, hier kann ich sagen dass dieses ganze Gestrüpp wo die Libelle drauf saß, wir haben wieder das Libellenbild, das war alles sehr nah beieinander, das war halt ja Ufergräser und Bepflanzung direkt vor diesem Teich. Und ich finde das eigentlich sehr erstaunlich, dass da überhaupt eine Unschärfe drauf zu sehen ist. Hier nochmal eine Libelle, die auf so einem Grashalm sitzt, inmitten von Gras- und Pflanzenbewuchs am Rand von diesem Teich. Man sieht schon, dass es eine gewisse Unruhe im Hintergrund hat, weil es sind sehr viele, sehr scharfkantige Blatt- und Stängellinien. Es ist halt nicht zu vergleichen mit einer Blende 4 oder 2.8 oder so etwas. Aber nichtsdestotrotz ist die Libelle halt eigentlich sehr schön freigestellt vor dem Hintergrund. Und auch das ist jetzt schon bearbeitet. Ich kann hier natürlich noch da rangehen und kann die Kontraste im Hintergrund ein bisschen runterziehen und ähnliches, um das noch weiter zu entschärfen. Aber ich finde, das hat schon was. Also da kann man mit arbeiten. Hier nochmal so ein ganzes Bild aus einer etwas größeren Entfernung. Da sieht man, wie diese Schilfblätter oder was auch immer das da für Grasbewuchs ist.
Ja, das sind schon deutliche Linien. Man muss schon ein bisschen aufpassen, was man für Hintergründe hat. Aber auch hier, wenn ich mal ranzoome und die Libelle ein bisschen größer mache als Ausschnitt oder sowas, dann ist die eigentlich wirklich schön freigestellt. Auch dieses Fohlen, was wir eben hatten, das ist eine Aufnahme, die mir am besten gefallen hat, hier so im Galopp. Der Zaun war relativ nah dran, also das sind nur ein paar Meter. Es sind also sicherlich keine 10 Meter weg ist der Zaun. Der ist also vielleicht eher 5 oder 6 Meter weg. Wahrscheinlich sogar noch weniger. Ich weiß jetzt nicht genau, wo das hier gelaufen war. Aber die Bäume im Hintergrund sind eigentlich schon wieder schön cremig, ein rundes Bokeh. Auch hier natürlich, wenn ich das mit dem 70-200 gemacht hätte, wäre der Hintergrund deutlich unschärfer gewesen. Weil an dieser Stelle brauchte ich jetzt keine 800 Millimeter. Das ist mit deutlich weniger Brennweite. Ich glaube, das ist mit so um die 400 ist das entstanden.
Hier haben wir ein Alpaka. Auch hier der Hintergrund ist weit weg und damit schön in der Unschärfe. Das Alpaka selbst aber, das Fell knackenscharf. Jedes einzelne Härchen gestochen scharf. Ich habe nicht nachgeschärft. Es ist wirklich einfach ein Traum. Hier nochmal ein schönes Beispiel für Bouquet, was problematisch sein kann. Wir haben hier so ein Steinbock oder sowas. Ziege, irgendwas, Ziege wahrscheinlich einfach nur, steht auf so einem Baumstamm und im Hintergrund in der Wiese liegen eben auch alte Baumstämme. Und jetzt haben wir eben diese Ziegenhörner vor dem Hintergrund mit diesen Baumstämmen. Und auch wenn die Baumstämme deutlich unschärfer sind als die Ziege, sind sie trotzdem meiner Meinung nach ablenkend, weil sie haben eine ähnliche Form wie diese Hörner, sie haben eine ähnliche Helligkeit und Färbung. Das ist dann von der Position nicht so ganz optimal. Und ich habe hier schon versucht, eine Position zu finden, dass die Hörner nicht genau vor diesen Baumstämmen im Hintergrund sind, weil dann wäre es unangenehm gewesen.
ChrisWas maßen die sich auch an, so ähnlich auszusehen wie das Holz da hinten?
BorisHier siehst du eben eine Aufnahme, wo das zuerst entstanden ist, wo diese Ziege eben vor diesem Geäst im Hintergrund ist. Das ist schon freigestellt und das ist jetzt auch, ein okayes Bokeh, das ist jetzt nicht super fein es ist aber auch nicht super schrecklich, es ist so irgendwo in der Mitte, aber es lenkt schon sehr ab, also diese Position ist schon deutlich besser als diese ich schalte gerade diese zwei Bilder mal hin und her man muss schon gucken, wo man sich hinstellt und was man im Hintergrund hat.
ChrisAber das ist doch generell so bei der Fotografie Ja.
BorisEs ist halt, wenn du dich jetzt da hinstellst mit, weiß ich nicht, einem 600er Blende 4 oder sowas, dann sähe das anders aus. Dann wäre das weicher im Hintergrund und würde nicht so sehr stören. Also das war das erste Bild. Dann habe ich ein bisschen mehr Brennweite gegeben, dann ist tatsächlich auch die Freistellung schlagartig besser und dann halt eine andere Position gesucht, um das ein bisschen aufzuräumen.
Dann waren wir hier Vögel, auch hier. Der Vogel, also dieser Wellensittich, der sitzt halt in einem Baum, voll mit Blattwerk und da ist ringsrum sind andere Blätter und so. Also das ist die direkte Umgebung dieses Vogels ist halt Astwerk und Blattwerk. Und trotzdem finde ich, ist dieses Bild ein sehr schönes Bild, wie dieser gelblich-grün der Vogel in diesen Ästen sitzt und ringsrum eigentlich in unscharfen Grün verschwindet. Das hat mich sehr überrascht, dass das doch so viel Unschärfe gibt. Weil ja, also wenn ich da sitzen würde als Mensch, ich könnte halt ringsrum die Blätter einfach einsammeln und anfassen. Also sie sind wirklich nah dran. Und trotzdem die Schärfe hier einfach richtig knackig gut. Hat auch immer ein Augentracking gehabt bei den Wellensittichen. Das hat gut geklappt. Hier nochmal ein Wellensittich, wo man ein bisschen stärker sieht, was problematisch ist. Wenn du dann eben wieder braune Äste im Hintergrund hast, die direkt im Sonnenlicht sind und damit sehr hell sind, dann ist es sehr ablenkend. Nichtsdestotrotz ist dieser Wellensittich sehr gut freigestellt vor dem Hintergrund. Also wirklich zu meckern gibt es da nichts. Und klar, wieder mit einem 600 Blende 4 oder so was oder einem 800 5, 6 sähe das anders aus. Da reden wir dann aber auch von fünfstelligen Beträgen und das machst du dann nicht mehr freihändig.
Hier nochmal ein Wellensittich, auch in den Ästen. Alles, was nah dran ist, ist natürlich auch in der Schärfe oder zumindest deutlich zu erkennen. Aber schon wirklich ein paar Zentimeter weiter weg ist das eigentlich nur noch ein grüner Blob im Hintergrund. Und das passiert da relativ schnell. Hier noch ein paar Pferde auf der Weide. Das war jetzt bei uns auf der Weide. Einfach nur mal wirklich knackig scharf. Es war bei 800 Millimetern. Jedes Fellhaar ist scharf. Das war kurz vorm Regnen sehr bedeckt. Musste ich auch sehr hoch gehen mit dem ISO. Und hier ist eben die Weide. Da sieht man eben im Hintergrund, wie sie dann eben in die Unschärfe geht. Ja, man hat so ein bisschen so eine Art Doppellinie bei so Feinästen oder sowas. Das ist nicht immer so ganz schön, aber wenn es ein bisschen weiter weg ist, ist das schon wieder okay. Also ich würde sagen, das ist auf einem hohen Niveau, aber natürlich geht es besser.
ChrisNaja, du kannst immer mehr Geld reinwerfen und dann auch natürlich mehr Gewicht mit dir rumschleppen, oder?
BorisRichtig. Es ist für das Geld, für das Gewicht, für die Baugröße ist das erstaunlich gut. Also ich habe da nichts wirklich dran zu meckern. Ich hätte gedacht, es ist schlimmer, wirklich. Also deutlich schlimmer.
ChrisAlso du hast das ja getestet und du hast es ja nicht blind gekauft.
BorisHier eine Schärfe, ich nehme mal an, das ist ein Rabe, auf dem Baum fotografiert, wie gesagt, kurz vorm Regen. Und das ist alles knackenscharf bei 800 Millimetern. Du siehst das Gefieder, du siehst hier in den Bäumen die Früchte da und die Blätter und das Moos auf den Ästen. Ach, das ist einfach der Wahnsinn, wirklich. Hier die Esel, das ist wieder hier Saberburg gewesen. Das müsste so um die 600 Millimeter rum gewesen sein. Auch hier, wenn man da ranzoomt, die Äste, die Haare hier von dem Esel.
ChrisÄste am Esel.
BorisJa, die Äste am Esel. Die Haare hier an den Öhrchen hier. Öhrchen ist gut, der Esel hatte fast größere Ohren als Gesicht. Das ist einfach so. Und hier siehst du auch im Hintergrund das Böke, das ist natürlich wieder weit weg, die Bäume, die im Hintergrund stehen. Aber auch hier, sie stehen halt, du kennst das, diese Beißschutz- und Schubberschutze um Bäume herum, damit das mit die Rinde von den Bäumen nicht so angegriffen wird. Das haben sie hier auch. Hier sind also so Holzlatten oder Holzbohlen um die Bäume drumherum. Und du siehst hier schon, hier steht der Esel, der steht an diesem Baum. Und trotzdem sind diese Schutzsymbolen schon in der Unschärfe. Und das ist etwas, das hat mich überrascht. Das hätte ich halt gedacht. Wir können mal gucken, welche Blende ist das? Das ist jetzt Blende 8 bei knapp 600 Millimeter, 570 Millimeter.
ChrisBei 600 Millimeter hast du das halt. So funktioniert diese Brennweite.
BorisJa, aber ich habe die Erfahrung.
ChrisWarum überrascht dich das?
BorisIch kenne halt Blenden 2, 8 und 4 und hätte gedacht, okay, jetzt haben wir hier 8 und 9, das wird deutlich schärfer alles. Aber dass du auf diese kurzen Distanzen dann doch schon wieder solche Unschärfen hast, hat mich überrascht. Habe ich einfach keine Erfahrung mit bisher.
ChrisNaja, und das ist halt die Frage, wie groß es nachher rauskommt irgendwie. Dann ist nämlich die Unschärfe plötzlich wieder eine Schärfe, wenn du das entsprechend kleiner rauslässt.
BorisGenau. Und hier das Alpaka nochmal mit dem schönen Bokeh im Hintergrund und die Schärfe hier auf dem Auge getrackt. Du siehst wirklich auch hier ganz feine Härchen ums Auge rum. Alles gestochen, scharf. Wahnsinn. Es ist kein L-Objektiv. Aber es ist auch kein billiges Objektiv. Das muss man auch sagen. Das muss man schon auch sagen. Also ich kann nur sagen, ich bin weiterhin extrem angetan. Es funktioniert deutlich besser, als ich gedacht hätte und kann nur jeder und jedem, die oder der, halt überlegen, so ein Objektiv zu kaufen und nur wegen der geringen Offenblende oder Lichtstärke davor zurückschrecken, kann ich nur sagen, springt über euren Schatten und macht es. Es ist besser, als ihr glaubt. Also das ist so mein Fazit das Ding ist besser als ich gedacht habe und das freut mich richtig, das macht richtig Spaß Kaufempfehlung.
ChrisFolgen sie diesem Link.
BorisFür einen kleinen Affiliate in die.
ChrisHappy Shooting Kasse.
BorisIch hätte gerne einen Affiliate Link dafür aber ich habe keinen, nein es ist wirklich, macht Spaß das Ding es passt nur leider nicht in meine Umhängetasche, also ich muss es wirklich in der Hand tragen Es passt nicht in meine Everyday-Messenger-Bag.
ChrisDas tut mir ganz aufrichtig leid.
BorisSehr, sehr schade.
ChrisSo, wir haben nachher noch eine Aufgabe aufzulösen. Davor aber Termine, die heute...
EinspielerDer Terminkalender.
ChrisDie heute alle von Creso kommen und davon acht Stück. Wir gehen mal die Liste durch. Wir befinden uns wieder in Wien und zwar vom 27.06. bis zum 21.09. Watch, watch, watch unter dem Titel Watch, watch, watch wird das Lebenswerk von Cartier-Bresson anhand von 240 Exponaten beleuchtet. Neben ikonischen sind auch noch nie gezeigte Bilder ausgestellt. Dann im Fotoarsenal Wien vom 28.06. Das oben war auch Fotoarsenal Wien. Vom 28.06. bis zum 21.09. Über die Welt und den Zeiten. Die, den, egal. Auf dem Dach der Hofburg thront majestätisch ein Adler und blickt über die Dächer Wiens. Aus schwindelerregenden Höhen hat, Christine de Grancy von 1942 bis 2015 gelebt, dem Gefühl von Macht und Ohnmacht mit ihrer Kamera über Jahrzehnte nachgespürt. Unter all den Göttinnen auf den Dächern fehlte die Mnemosyne, Mutter der neuen Musen, Göttin der Erinnerung. Erweitert durch exemplarische Momente ihres Lebenswerks erinnern wir mit dieser Ausstellung an die kürzlich verstorbene Künstlerin. Ich glaube, der packt das extra so Zeug rein, was ich dann nicht vorlesen kann.
Im Flatsmuseum Zentrum für Fotografie Markstraße in Dornbirn vom 13.06. bis zum 23.08. Elphi Simotan und Sarah Moon, Moon Behind the Camera. Das Flatsmuseum in Dornbirn zeigt in seiner nächsten von Gerald Matt kuratierten Ausstellung Behind the Camera Bilder von Elphi Simotan und Sarah Moon. Trotz ihrer unterschiedlichen Stile verbindet beide ein feines Gespür für Menschencharaktere und ungewöhnliche Perspektiven. Jenseits konventioneller Schönheitsideale ihre Arbeiten überschreiten die Grenze zwischen Mode und Kunstfotografie und setzen bedeutende Impulse in beiden Bereichen. Bereichen. Bewegen wir uns von Dornbirn nach Linz und zwar im Karolinum, im Franzisko Karolinum vom 20.06. bis zum 27.07. Anna Breit, These days I think a lot about the days that I forgot. Die Ausstellung ist eine vielschichtige fotografische Arbeit, die als Porträt dreier Frauen und Generationen gelesen werden kann, ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihr selbst. Ausgangspunkt ist ihre eigene Kindheit, aus der heraus sie die bewusste Gestaltung und Reflexion von Erinnerungen erforscht. Durch die Kombination von Archivfotos aus Familienalben mit neu entstandenen analogen Aufnahmen verwischen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Wir bleiben in Linz, auch im Francisco Carolinum.
Vom 20.06. bis zum 7.09. Erwin Wurm, Photographic Sculptures. Die Ausstellung zeigt eine selten gesehene Seite von Erwin Wurm. Der Künstler, bekannt für seine skulpturalen Arbeiten, erforscht die Verbindung zwischen Fotografie und Skulptur. Seit den 1980er und 1990er Jahren hinterfragt er die klassischen Parameter der Bildhauerei und integriert das temporäre, ephemere und performative in seine Werke. Die Ausstellung präsentiert Werke aus seinem Archiv. Darunter arbeiten aus den bekannten Serien 59 Positions und One Minute Sculptures. Wir bewegen uns wieder zurück nach Wien und zwar Westlicht Schauplatz für Fotografie in der Westbahnstraße 4.6. bis 3.8. Changing Perspectives, aktuelle Fotografie aus Residences von Accra bis New York. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 16 KünstlerInnen, entstanden zwischen 2019 und 2024 im Rahmen internationaler Stipendien. Die Fotografien thematisieren gesellschaftliche und politische Phänomene wie rechte Tendenzen, Identitätsfragen und urbane Konflikte. Mit ungewöhnlichen Motiven und neuen Blickwinkeln erforschen sie den Stadtraum als soziale Arena. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kulturministerium. Zwei Stück noch.
Besucherzentrum Touristinformation in Baden bei Wien, 13.06. bis 12.10. Festival La Gassili Baden, Foto 2025. Das Festival ist dem Thema Australien und die neue Welt gewidmet. Eine Open-Air-Galerie verwandelt die Stadt zum achten Mal für vier Monate in eine Bilderstadt. 30 Ausstellungen widmen sich verschiedensten Aspekten der Beziehung zwischen dem Menschen und ihrer Umwelt. Ausgehend von Besucherzentrum erstreckt sich das Festival aufgeteilt in eine Garten- und eine Stadtroute mit 7 Kilometer Länge. Im öffentlichen Raum sind rund 1500 Fotografien im Großformat der weltbesten FotografInnen zu sehen. Und last but not least, der Fotogipfel Oberstdorf vom 2.7. bis zum 6.7.
Dieses Jahr ist das Motto Wasser. Die BesucherInnen erwartet ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Workshops, Fotowalks und Live-Vorträgen von renommierten FotografInnen. Verschiedene Workshops werden angeboten. Das Event richtet sich sowohl an HobbyfotografInnen als auch an Profis und bietet die Möglichkeit, neueste Kameratechnik auszuprobieren, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und die eigene fotografische Handschrift weiterzuentwickeln. All diese Termine findet ihr auf happyshooting.de Kalender. Und Griso, vielen Dank fürs Einreichen dieser unglaublichen Menge an Terminen. Das ist...
BorisAlso wer in Österreich jetzt nicht zu einer Fotoausstellung geht, der möchte es auch nicht.
ChrisJa, Oberstdorf, ist das... Ist das... War das ausschließlich Österreich? Bin mir gar nicht sicher. Also Wien, Linz, und Baden bei Wien. Aber Oberstdorf weiß ich nicht. Oberstdorf gibt es auch hier drüben. Naja, mal schauen. Wir werden es im Link wahrscheinlich finden. Ne, das ist in Deutschland. Oberstdorf. Ja, Dankeschön und falls ihr Termine habt, happyshooting.de slash Kalender, da findet ihr diese Termine und könnt auch selber welche eintragen.
BorisJa, cool.
ChrisAbgefahrene Menge an Terminen. Ähm, damit, wären wir noch nicht am Ende. Wir haben ja noch eine Würfelung zu machen.
BorisGanz genau.
ChrisWo ist denn mein Würfel?
BorisUnd zwar die Aktivaufgabe, die lief ja bis letzte Woche, 26. Juni. Und da wollen wir doch mal schauen.
ChrisWarte mal, ich muss erst mal kurz auf den Bildschirm bringen.
BorisWer gewonnen haben könnte. Ich brauche mal eine Unterlage zum Würfeln.
ChrisSo, da ist sie. 13 eingereichtete Bilder sehe ich hier.
BorisSehe ich auch, ja. Aktiv war die Aufgabe. Aktiv war sie nicht. Kurz war die Aufgabe. Nein, aktiv war die Aufgabe. Ich bin durcheinander. Aktiv war die Aufgabe. Kurz ist die, die gerade noch läuft. Aktiv lösen wir jetzt auf.
ChrisIch versuche es mal mit meinem 100er Würfel in der 13.
BorisWerd mal aktiv.
ChrisMaximal. Und ich habe eine 1.
BorisHerrlich. Jochen sagt übrigens, Oberstdorf gibt es sechsmal in Deutschland und zweimal in Österreich.
ChrisSiehste mal. Also guckt mal auf den entsprechenden Kalender. Das erste Bild hier von ähm... Teff Bridges, aktives Entlüftungssystem und Licht. Ja, aktiv ist das. Kann ich das hier auch groß machen? Warte mal, ich muss hier mal ganz kurz.
BorisDas sind krasse Farben, dieses Bild.
ChrisIch mag sowas. Also das ist sehr grafisch. Was sehen wir? Wir sehen eine rot angemalte Wand. Darüber einen blauen Himmel. Das ist eine Außenwand, dazwischen so ein Blechdach, so ein runtergefaltetes. Und halt so die Strukturen, die man dann unten an der Beton sieht. Da gucken dann vier schräg abgesägte Rohre raus, das dürfte ein Entlüftungsrohr oder sowas sein und noch ein, das sieht aus wie ein Licht daneben und das Ganze wirft, weil die knalle Sonne drauf knallt. Man sieht übrigens, dass da keine Wolken am Himmel sind, weil die Schatten so schöne harte Ränder haben. Ja, das knalle Sonne und das Ganze macht einfach knackige Kontraste, das Rot und das Blau als Primärfarben. Also der Sensor ist ja quasi so gefühlt an manchen Stellen schon knapp an der Sättigung, vielleicht sogar schon ein bisschen drüber, aber das geht noch so. Das Ganze wirkt halt wie mit einem Edding hingemalt, so ungefähr. Also Schatten, Tarteschön, Traste und so.
BorisJa, genau so sieht das aus.
ChrisDas ist cool. Mag ich allein schon wegen der Einfachheit. Du hast diese rote Fläche, die blaue Fläche, diese spannenden Formen und dann noch so ein bisschen das Organische da rechts von dem Baum, was so ein bisschen so rumfisselt. Also cool. Cooles Bild.
BorisJa, ich hatte auch erst überlegt, wenn dieser Schatten von dem Baum nicht da wäre, ob mir das besser gefallen würde, weil es wäre dann halt noch grafischer, grafischer, einfach zwei sehr einfarbige Flächen und dann eben diese Rohre mit diesen harten, schwarzen Schatten. Aber ich finde, dieser Schatten vom Baum gibt ihm auch so ein bisschen noch mal so eine Kontur oder einen Rahmen noch mal irgendwie. Finde ich eigentlich ganz schön, denn ist das Rot nicht ganz so aufdringlich an der Stelle. Mag ich echt. Ist schön. Schöner Zeitpunkt und schön gesehen an der Stelle.
ChrisTja, was mir noch, jetzt muss ich ein bisschen größer machen hier, eins möchte ich noch rauspicken, weil mir das einfach visuell so Spaß macht.
Das ist von Frank, aktives Fortbewegungsmittel. Ja, was sehen wir? Wir sehen ein Bild, das passt so in mein Beuteschema. Wir sehen ein Schwarz-Weiß-Bild. Das ist einfach so eine große Außentreppe irgendwo, also richtig große Treppe, die auch sehr breit ist. Und das Bild ist so in drei Bereiche aufgeteilt dadurch. Wir haben oben den dunklen Bereich, das ist das Gebäude, in der Mitte den mittelgrauen Bereich, das ist die Treppe selber und im Vordergrund den hellen Bereich, das ist die helle Seite von der Treppe. Und das bildet so Zonen im Bild und in der unteren Zone, da wo es hell ist, da ist jetzt ein Mensch auf einem Fahrrad und fährt da gerade durch und sitzt so richtig schön vor diesem hellen, ja, der helle Bereich ist in sich selbst nochmal in drei Teile aufgeteilt und da sitzt du vor dem mittleren Teil und fährt da durch. Ich das alles in sehr harten Kontrasten ausgeführt. Das ist ein simples, einfaches Bild, aber irgendwie zeigt es halt sehr klar die Größenverhältnisse. Es ist total aufgeräumt, dieses Bild und sauber, klar durchstrukturiert und, ja, dann hast du noch ein bisschen Spannung drin. Diese Person, die fährt quasi gleich aus dem Bild raus. Das heißt, du hast vielleicht noch so im Hinterkopf möglicherweise noch so ein kleines Ratespiel. Was ist da.
Wo geht es da hin und so. Ja, sowas macht mir Spaß. Also ein schönes Bild.
BorisSieht aus wie so ein Flächendiagramm. Schon irgendwie. Nach rechts streben sie auf, sind übereinander gestapelt. Könnte man sich jetzt auch irgendwie vorstellen, dass das irgendeine statistische Auswertung zum Thema Radfahren in Deutschland ist oder so. Und das ist ja die Mengen übereinander gestapelt in diesen Grautönen. Ja, ist wirklich cool. Schön.
ChrisDu noch was?
BorisIch habe mir die Nummer drei noch rausgesucht. Das ist das Bild von Hendrik Schulz, aktiv am Abend. Und da sehen wir einen Keiter in der Silhouette vor einem orange-dunklen Hintergrundhimmel bewölkt. So streifige Wolken im Himmel in so einem Orange-Halt gehalten. Erinnert eben auch an Abendstimmung. Und wir sehen ganz unten am Bildrand sehen wir noch eine Wasseroberfläche und im Hintergrund ein sehr, sehr großes Schiff. Quasi ein Containerschifftanker, weiß nicht, was das ist.
ChrisIch hatte gerade eine optische Verbiegung. Aber okay, erzähl mal weiter.
BorisUnd rechts im Bild, ganz im Hintergrund, sehr schemenhaft zu erkennen, noch so drei Windräder. Also es gibt so ein bisschen so einen Kontext und so den Boden. Und der Kiter oder die Kiterin hängt hier ziemlich hoch in der Luft, hält das Kiteboard so freihändig in der Hand, mit einer Hand an diesem Griff da, an dem, wie heißt das da, Segel oder was auch immer.
ChrisTrapez, was weiß ich.
BorisJa, und vollführt da wahrscheinlich gerade ein schönes Kunststück.
ChrisWir sehen diese Figur in der Silhouette und ich habe gerade die Hand, die an das Brett geht, als ein Bein identifiziert und dachte gerade, oh, die hat aber Probleme, die ist komisch gewachsen. Weil da ist ja dann das zweite Bein, was dann gar nicht mehr dahin gehört. Das ist ganz komisch. Ich hatte gerade echt so, musst du kurz nachdenken, wie die Die Silhouette muss man erst verstehen. Wie sich zusammen puzzelt.
BorisAber ich fand es sehr schön, dass es auch eine Silhouette ist. Und ja, es ist sehr, sehr klar, sehr aufgeräumt und passt halt sehr gut zum Thema aktiv hier an dieser Stelle.
ChrisSehr schön. Aber Boris, haben wir denn noch eine andere Aufgabe, die aktuell läuft?
BorisJa, die Kurzaufgabe.
ChrisDie Kurzaufgabe?
BorisDas ist die, die jetzt noch läuft. Die läuft noch bis zum 10.07. Da könnt ihr also weiterhin noch Fotos machen zum Thema kurz. Wieder bei Flickr hochladen, in die Happy-Shooting-Gruppe stellen und den Tag hsb kurz vergeben. Läuft noch bis zum 10.7., also bis zum 10. Juli.
ChrisJa. Sehr schön. Dann.
BorisFantastisch.
ChrisHätten wir es ja jetzt eigentlich.
BorisIch denke schon.
ChrisWir hätten es. Wir hätten es. Ich muss kurz bremsen.
BorisOder haben es.
ChrisNein, wir haben. Ich muss aber noch kurz die Outro finden. Da ist sie.
BorisWünschen euch was, bis zum nächsten Mal 3, 2, 1 Happy Shooting.
Shownotes
- Video-Version auf youtube
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- Aus der Preshow: Noch 300 Tage bis Klostergeister, Kalte LEDs im Kühlschrank, Laptop beim Italiener
- #hshi von Andy: Lichtfeldkamera finde ich interessant, UV Drucker will ich haben
- #hshi von Christian: In #814 ging es um Lushfoil, es ist nun verfügbar
- Der Lichtworkshop im Juli fällt mangels Anmeldungen aus.
- "Villa-Geister" - Interesse? https://happyshooting.de/fotoworkshops/
- Gurtösen
- News:
- Nikon Z8 - Firmware 3.0 verfügbar
- Leica Prototyp für 8,5 Millionen verkauft
- Fake-Rockband und KI-Bilder
- Dänemark: Eigenes Antlitz unter Copyright
- Pixelmator Pro erstes großes Update seit Apple-Kauf!
- SPACE: Webb zeigt erstes Exoplaneten-Foto
- Fujifilm: 400H- und Superia-Filme bleiben Geschichte
- Film-Marktkonzentration: Wer produziert für wen?
- #hsfollowup Teil 6 von Boris Telereise: Das neue Canon RF 200-800mm F6.3-9 IS wurde in den Tierpark und zu den Libellen ausgeführt.
- Termine:
- Vom 27.06.2025 bis 21.09.2025 stellt das Foto Arsenal Wien unter dem Titel "Watch! Watch! Watch!" das Lebenswerk von Cartier-Bresson aus
- Seit dem 28.06.2025 bis zum 21.09.2025 ist ebenfalls im Fotoarsenal Wien "Über der Welt und den Zeiten" von Christine de Grancy zu sehen
- Bereits seit 13.06.2025 und noch bis 23.08.2025 zeigt das Flatz Museum in Dornbirn "Elfie Semotan & Sarah Moon – Behind the Camera"
- Zwischen dem 20.06.2025 und dem 27.07.2025 stellt das Francisco Carolinum Linz "Anna Breit – These days I think a lot about the days that I forgot" aus
- Ebenfalls seit dem 20.06.2025 und ebenfalls im Francisco Carolinum Linz, aber bis zum 07.09.2025, ist "Erwin Wurm – Photographic Sculptures" zu sehen
- Schon ab dem 04.06.2025 und noch bis 03.08.2025 kann im WestLicht Wien "Changing Perpectives" besucht werden
- Vom 13.06.2025 bis zum 12.10.2025 findet das "Festival La Gacilly-Baden" statt
- Zwischen dem 02.07.2025 und dem 06.07.2025 wir der "13. Fotogipfel Oberstorf" unter dem Motto Wasser ausgerichtet
- Der #hsterminkalender im Netz
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Alle Bilder zur Aufgabe “Aktiv”
- Gewinnerbild von Tev Bridges: Aktives Entlüftungssystem – und Licht
- Bildbesprechung: frank.wintzer - Aktives Fortbewegungsmittel, HendrikSchulz - Aktiv am Abend
- Aktuelle Aufgabe "kurz" vom 26.06.2025 bis 10.07.2025 mit dem tag "hsbkurz"
- Der Happy Shooting Terminkalender – Einreichungen im Google Doc
- Hausmeisterei:
- Feedback zur Sendung (gerne auch Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- CM MAGAZIN
- Auf Mastodon folgen: Boris, Chris und Happy Shooting
- Chris und Boris auf Bluesky
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Sebastian, Devid, Kai, Dieter, Holger, Tobias, Christian N., Stefan, Jürgen und Mapache
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