#902 - Grillhähnchen bedrucken

Veröffentlicht 10 July 2025

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#902 - Grillhähnchen bedrucken

Veröffentlicht 10 July 2025 · Länge 1:45:31

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Boris

Happy Shooting, Folge 902. Grillhähnchen bedrucken. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...

Chris

Von der geilsten Community der Welt.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast. Schön.

Chris

Jetzt hast du mir ja doch ein bisschen überrumpelt, du Nasen.

Boris

Ja.

Chris

Mann.

Boris

Wie man in den Wald hineinruft. So schallt es zurück, habe ich eigentlich auch nie verstanden. Hat man so ein Echo im Wald?

Chris

Echo, Echo, Echo, Echo.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Chris

Was für ein Tag. Guten Tag auch.

Boris

Ja, Tito, schönen guten Tag.

Chris

Schauen wir mal, was da draus wird. Wir haben eine Sendung, glaube ich, zusammengestellt. Und mit ganz viel, ganz viel tollen News und Zeug, wie wir das eh immer so machen hier. Wir, wenn ich wir sage, meine ich uns. Ich bin der Chris.

Boris

Und ich bin der Boris.

Chris

Und wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Heute ist Dienstag, der 9. Juli 2025. Und wir nehmen das wieder live auf vor einem zahlreichen Publikum. Alle mal klatschen, alle mal winken. Das sieht man jetzt hier nicht, hört man jetzt hier nicht, Entschuldigung, geht ja gar nicht. Und wir sind, ja, wir reden über Fotografie und tun das einmal die Woche und das übrigens jetzt dann schon irgendwie seit 19 Jahren oder so. Also, das ist mir kürzlich wieder klar geworden, wie lange wir das schon machen hier. Ja und immer noch Spaß Episode 902 gut, also wir sind auch zu erreichen falls ihr uns Fragen stellen wollt uns irgendwelche Dinge, genau, hier unten steht happyshooting.de, Der Fisch oder wie Hallo oder wie könnt ihr schreiben, wie ihr wollt. Und dann kommt das hier bei uns an und das haben gemacht zum Beispiel der Peter.

Wir hatten letzte Woche, er antwortet hier auf was, was wir letzte Woche gefragt haben. Und zwar hatten wir gesagt, wir machen ja hier in der Viewfinder Villa, also hier bei uns in der Nähe von Hannover, machen wir ja Workshops und überlegen da gerade so ein bisschen, ob wir da so ein bisschen dran drehen an den Themen, an der Gestaltung und so. Und sind da so ein bisschen an diesem Villa-Geister-Konzept entlang geschrammt, was so eine Art Klostergeister-Leid sein könnte. Wir wissen es auch nicht genau, wie es dann ausgestaltet ist, aber da sind einfach so ein paar richtig gute Sachen in Klostergeister, die man auch hier bringen könnte. Außerdem hätten wir dann so hier im Norden, weil Klostergeister ist ja bei Siegmaringen im Donautal und hier oben im Norden ist es, haben wir sowas nicht, vielleicht kann man das ja so ein bisschen zumindest da herbringen. Und auf die Frage, ob wir das mal machen sollen, kommt von Peter das Feedback zur Frage von Chris aus der Happy Shooting 901, Villa, Geister und monothematische Workshops.

Klostergeister funktionieren aus meiner Sicht aufgrund der Gemeinschaft, nicht unbedingt aufgrund der vielen Themen. Für Wochenend-Workshops halte ich die Konzentration auf ein Thema für sinnvoll. Grüße von Peter, der sich gerade für den Mensch-Workshop angemeldet hat. Ein Menschen-Workshop ist ja Ende August, Wochenende, da gibt es noch Plätze. Also für ihn ist das eher so, ja, ist das das Thema Gemeinschaft, wobei Gemeinschaft ja auf einem anderen Workshop auch funktionieren kann. Außerdem ist Peter natürlich ein zahlreicher Gast auf dem Klostergeiste gewesen, und da hast du natürlich eh ein ganz anderes Bild von der Sache, als wenn du da bisher noch nicht in den Genuss gekommen bist. Und auch geäußert zu dem Thema hat sich der Heiko. Der schreibt, hi Chris, hi Boris, ich wäre bei den Villa-Geistern dabei. Ich finde auch, das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten mit Gleichgesinnten ist durch nichts zu ersetzen. Und ich habe auch Interesse an monothematischen Workshops, aber das könnt ihr euch ja denken. Liebe Grüße, Heiko. Ja, also so, so, lasst es uns doch mal wissen. vielleicht gerne mehr Feedback dazu. Irgendwie Gedanken dazu. Feedback dazu auf Happy Shooting.

Boris

Habt ihr Bock im Raum Nordheim auf einen etwas anderen Workshop.

Chris

Dann haben wir noch, ja wir hatten dieses Thema UV-Drucker letztes Mal und Robert, zur Zielgruppe dieses UV-Druckers, ich könnte mir vorstellen, dass das für die Spieleszene interessant ist, die arbeiten ja auch viel mit 3D-Druckern um Miniaturen und Geländeteile zum Beispiel für Warhammer und ähnliches herzustellen. Das sind Menschen, die die hunderte bis tausende Euro in Mini-Armeen stecken, Oberflächen mit Relief für Spielpläne oder Hauswendewappen etc. Herstellen zu können, dürfte für die durchaus attraktiv sein. Ja, ich weiß nicht.

Boris

Ob das Relief hoch schräg schräg tief genug ist mit einem V-Drucker.

Chris

Fünf Millimeter.

Boris

Ja.

Chris

Oder ich glaube, ich glaube sogar bis zu zehn in einem abgedateten, also das soll sogar ein Update kommen. Ich habe mich natürlich mittlerweile mit dem Thema auch noch ein bisschen mehr beschäftigt.

Unter anderem habe ich ja jetzt ein Video gesehen von, das ist auch schon ein paar Wochen alt, aber mir ist es bisher noch nicht untergekommen, von Testit. Das ist dieser YouTube-Kanal von Adam Savage und da hat sich Norm, einer von denen, das auch mal gründlich angeguckt, das Ding, also die haben halt sehr viel Influencer mit an Bord genommen, die mit dem Ding schon mal spielen durften und auf Tested gibt es immer relativ viel Content auch zum Thema 3D-Druck und Making und die haben einen Laser-Cutter und dies und das, also die sind da irgendwie ziemlich tief drin. Und da ist mir klar geworden, wenn du Maker bist, also wenn du wirklich viel bastelst, viel Sachen herstellst in irgendeiner Form, dann ist das vielleicht gar nicht so uninteressant, das Ding. Das war so mein Gedanke. Ich verlinke das Video mal in den Shownotes. Aber immer dran denken, das ist ein Influencer-Video. Die haben das von Juffi geschickt bekommen und haben da wahrscheinlich nichts für bezahlt. Also, nun ja, das ist auf jeden Fall, also ich glaube schon, wenn du nicht Projekte hast, wenn du halt irgendwie sagst, oh geil, da kann ich mir meinen, weiß nicht, meinen Phone Case damit bedrucken, ist ja durchaus ein Anwendungsfall.

Und das war's dann, dann hast du halt einen sehr, sehr teuren Staubfänger gekauft, weil du den einmal benutzt und dann nicht mehr oder so lange warten musst, bis die dann eingetrocknet sind. Wenn du viele Projekte machst und viel Output hast und so, dann gibt dir das schon deutliche Möglichkeiten. Aber so für den, für den, oh geil, ich hab dieses eine Projektchen und dann weiß ich aber nicht mehr genau, dafür dann irgendwie die 16.000 plus hinzulegen Vielen Dank. Bin ich immer noch etwas skeptisch. Nach dem Tested-Video dachte ich, oh geil, ist ja richtig cool. Aber da habe ich halt nochmal nachgedacht und dachte mir so, ich hätte da jetzt halt.

Boris

Für was genau?

Chris

Wenig, also das kann viel. Das Ding kann unglaublich viel. Das scannt auch vorher die Oberfläche ab und kann dann auch unebene Oberflächen ordentlich bedrucken, bis zu einer gewissen Unebenheit. Es gibt so ein Zusatzteil, Das kostet dann auch extra, wo du dann eben tatsächlich Sachen rollen kannst. Also hier, so Flaschen und so Zeug zum Beispiel. Grillhähnchen bedrucken. Oder Becher oder sowas. Was?

Boris

Grillhähnchen bedrucken.

Chris

Grillhähnchen. Nee, aber du kannst so eine Flasche dann bedrucken, dass sie aussieht wie ein Grillhähnchen.

Boris

Wahrscheinlich.

Chris

Ja, doch, das schon. Also nicht mit vollem 3D, aber so ein bisschen zumindest. Und die hatten, glaube ich, auch noch dieses eine Beispiel mit so einer Karte. Also ich meine, ich wüsste nicht warum, aber die haben auch irgendwie so eine Tasse mit irgendeiner Karte bedruckt oder so ein Becher mit so einer Karte bedruckt, also mit einer Landkarte, die dann Relief war und naja, egal, also es ist, halt irgendwie. So, der Dietmar hat noch eine Frage an dich, Boris. Ich lese mal vor, ich freue mich für dich, dass du so eine Freude mit deinem neuen 200- bis 800mm Objektiv hast und ich will dir auch die Freude nicht vermiesen.

Boris

Dankeschön. An dieser Stelle aufhören.

Chris

Da du ja jahrelang immer wieder und auch diesmal wieder erwähnst, wie toll denn die Bildstabilisierung bei Olympus funktioniert. Mich würde interessieren, warum du nicht ein kleineres, leichteres MFT-Objektiv, irgendwas von 100-400 wird es vermutlich geben, für die Olympus gekauft hast und lieber mit dem sicherlich teureren, größeren schweren Kanon. Wenn es reine Gasbefriedigung ist, ist es auch okay, ich kenne das, aber ich möchte halt gerne wissen, warum du dir das antust. Für kleinere Bildwinkel ist ein kleinerer, agilerer Sensor ja geradezu prädestiniert. Wenn es nur um den Objektivpark geht, würde ich lieber zwei Kameras umgehängt haben. Die große mit Weitwinkel bis 200 zu 8 und die kleine fix mit 400 MFT sind 800 Kilo, 800 Kleinbild. Aber wie schon gesagt, lass dir den Spaß von mir nicht verderben und weiterhin viel Freude damit. Und dann hat er noch einen PS-Satz runtergeschrieben, vielleicht habe ich mit dem X-Teiler, also mit dem Mehrteiler verteilt über Wochen, auch deine bereits getätigte Begründung überhört und auch vergessen. Das wäre ein Ü50-Problem. Also, warum hast du dir jetzt nicht Micro Four Thirds, was Kleineres, Handlicheres für Micro Four Thirds gekauft, was einen ähnlichen Bereich abdeckt? Erzähl doch mal.

Boris

Es ist ein Ü50-Problem.

Chris

Da hast du schon gesagt.

Boris

Oder? Im ersten Teil, als ich eingeleitet hatte, warum ich überhaupt suche.

Chris

Ich habe dir aber auch nicht super zugehört. Ich wusste das jetzt auch nicht mehr.

Boris

Mir hört sowieso keiner zu. Deswegen erzähle ich das hier noch mal.

Chris

Bitte?

Boris

Bitte? Wer spricht? Ich bin Boris. Hallo, guten Tag. Und zwar zusammengefasst geht es um die Freistellung, also Offenblende im Verhältnis auf das Format, Thema Freistellung und Sucherbild und Autofokusqualitäten beim Micro Four Thirds. Da kann ich mal mit anfangen, also Autofokus ist schon gut bei den neueren Micro Four Thirds, also die ganz neuen habe ich jetzt nicht das käme dann jetzt auf den Vergleich nochmal an, ich habe die EM1 Mark III und der Autofokus ist schon gut, aber wenn man eben schon einen besseren Autofokus dann unter den Fingern hatte, wie hier eben bei der Canon R6, dann möchte man halt nicht unbedingt wieder zurück für bestimmte Dinge, Und das Sucherbild ist in der EM1 Mark III auch nicht unbedingt auf dem Niveau wie bei einer Canon R6. Auch da muss ich jetzt wieder sagen, ich kenne die neuesten Olympus- und OM-System-Kameras nicht. Da habe ich aber nur gesehen, dass sich da so viel ja auch nicht getan hat. Ich habe jetzt aber auch durch keine aktuelle Länge durchgeschaut. Und was die Freistellung angeht, das hatte ich ja mal ausprobiert. Ich habe ja für die Micro Four Thirds ein handliches Tele. Das hier ist ein 75 bis 150. Das hat auch schon ein bisschen Kampfspuren. Müsste ich vielleicht noch putzen.

Chris

Also entspricht Kleinbild bis 300.

Boris

Das ist quasi das 150, äh Quatsch, es ist ein 75 bis 300. Das entspricht dem 150 bis 600. Und das habe ich ja verglichen mit dem Sigma 150 bis 600, was ich hier hatte, im direkten Vergleich. Gleicher Bildwinkel. Offenblende vergleichbar. Wir haben hier bei dem Olympus-Objektiv eine Offenblende von 4, 8 bis 6, 7. Das klingt halt erstmal ganz gut, aber Thema Freistellung und das tatsächliche Rauschverhalten entspricht halt dann auch mal zwei. Also kannst du grob sagen Blende 10 bis 13 roundabout. Und ich habe das ja verglichen mit dem Sigma. und das Sigma hatte, müsste ich jetzt nachgucken, was für eine Offenblende, was 4, 5 oder 5, 6 bis 6, 7 oder irgendwie sowas, ähm.

Und am Kleinbildformat hatte ich eine bessere Freistellung und zwar eine wirklich sichtbare und deutlich spürbare bessere Freistellung als am Micro Four Thirds mit dem vergleichbaren Objektiv. Einfach, weil du hier alles mal zwei rechnen musst. Und da war dann für mich klar, ich möchte beim Vollbildsensor bleiben und nehme dann ein bisschen mehr Schlepperei in Kauf. Es gäbe, wer jetzt sucht, ich habe ja durchaus geguckt und ich bin durchaus in Versuchung gewesen, wer für Micro Four Thirds den Bereich 200 bis 800 Millimeter abdecken möchte, wie ich das jetzt fürs Kleinbildformat gemacht habe, der kann tatsächlich, wie Dietmar hier schreibt, zu einem 100 bis 400 Millimeter greifen. Das gibt es für Micro Four Thirds. Ist dann deutlich leichter, deutlich kompakter. Bildstabi nochmal deutlich besser, auf jeden Fall. Da gibt es einmal von OM System tatsächlich, oder eben ehemals Olympus, das Zuiko 100-400. Das entspricht dann von den Blenden her dem 200-800mm Blende 10-13. Also am langen Ende nochmal eine Blendenstufe schlechter als das Canon, was ich gekauft habe.

Dann gibt es von Panasonic Panasonic Leica die 100 bis 400 mm. Das ist am kurzen Ende etwas lichtstärker. Das entspricht dann dem 200 bis 800 Blende 8 bis ca. 13. Also auch am langen Ende wieder eine Blendenstufe schlechter. Beide liegen so um die 1500 Euro oder drunter. Gebraucht kriegt man sie auch schon für unter 1000. Also wirklich schnapper und klein und leicht, aber eben wie gesagt schlechter von der Freistellung her und der Body nicht ganz auf dem Niveau wie eine Canon R6. Und die zweieinhalbste Lösung wäre eine durchgehende Blende. Da gibt es nämlich von OM System das Zuiko das 150 bis 400. Das hat eine durchgehende Blende 4,5. Das entspricht dann auf kleinem Bild eben einer Blende 9 durchgängig, was die Freistellung betrifft. Und es hat sogar noch einen einschwenkbaren Telekonverter, allerdings nur einen 1,25-fach. Ich weiß nicht genau, was man mit einem 1,25-fach Konverter will, aber er ist drin. Das ist ein Pro-Objektiv. Das entspricht dann also durchgängig 300 bis 800 mm mit durchgängig Blende 9. Also etwas schwächer am kurzen Ende und auf dem gleichen Niveau am langen Ende wie das Canon.

Mit eingeschwenkten Konverter hat man dann 375 bis 1000 mm mit Blende 11, wenn man es braucht. Der Haken an dem Ding ist, soll sehr, sehr gut sein, kostet aber auch 7.500 Euro.

Chris

Au!

Boris

Das ist so ein bisschen der Goldstandard an den Micro Four Thirds Telezooms. Es gibt auch nur eine Handvoll irgendwie davon, ein paar Leute, die das Ding haben. Das ist sehr gesucht. Ja, also das ist außerhalb meines Preisranges. Und blendentechnisch auch maximal auf dem Niveau wie das Canon Objektiv. Also ja, Micro Four Thirds und Tele ist eigentlich der Weg, den man gehen sollte, wenn es klein und leicht sein soll. Und es ist kompakter, es ist günstiger. IBIS und IS an den Objektiven kombiniert, ist noch mal besser und stabiler, auf jeden Fall. Aber am Kleinbildformat habe ich jetzt eben die bessere Freistellung, vor allem am langen Ende. Da habe ich auch schon gesagt, dass ich erstaunt bin, wie gut das tatsächlich ist. Und ich habe die Chance noch auf mehr Megapixel. Also ich könnte ja einfach den Body tauschen und könnte jetzt zum Beispiel einen gebrauchten R5-Body mir holen und habe dann 45 Megapixel. Das hast du beim Micro Four Thirds halt nicht. Also du hast dann einfach noch stärkere Kropreserven, je nachdem, welchen monetären Einsatz man noch zusätzlich geben möchte. Ich habe den besseren Autofokus und auch das Potenzial auf noch besseren Autofokus, wenn ich den Body tausche. Ich habe weniger Rauschen im Bild. Also ich kann mit höherem ISO weiter hochgehen mit dem ISO im Vergleich zum Micro Four Thirds. ich habe das bessere Sucherbild, und ich habe ein bisschen Mookie-Training auf dem Weg.

Chris

Du weißt schon, dass wir hier gerade nur eine Frage beantworten und das jetzt kein kompletter Themenblock ist.

Boris

Ich habe da jetzt einen Themenblock draus gemacht, das ist einfach ein weiterer Teil.

Chris

Ich merke das gerade, das ist der fünfte Teil vom Dreiteil.

Boris

Oder sechster oder so, keine Ahnung.

Chris

Na, klasse.

Boris

So schaut's aus. Genau, von Canon gibt's noch ein 1200 Blende 8 fürs Grobe, für 23.500 Euro. Ja, David, die Dinger kenne ich. Ich war auch durchaus verlockt. Es gibt ja so ein 600er oder auch ein 800er, eine Blende 4 oder 5, 6. Die machen schon sehr, sehr schöne Freistellungen auf die Distanz, aber sind arschteuer und sind halt eine fixe Brennweite und das ist mir dann doch zu unflexibel und zu schwer und zu teuer und zu groß und überhaupt.

Chris

Gut, das waren eure Fragen oder happyshooting.de einzureichen und dann machen wir hier kurz und knapp Antworten auf eure Fragen. Selbstverständlich, wie immer. Nicht wahr? Gut. Also, kommen wir zu den News. Es gab ein Upgrade und das Upgrade hat was kaputt gemacht.

Boris

Ganz wichtig, wir haben letzte Woche auf das Nikon Z8-Firmware-Upgrade hingewiesen, auf die Version 3.0 und da gibt es aber Probleme mit Objektiven von Fremdherstellern, namentlich bisher Tamron und Viltrox, von denen ich gelesen habe. Wenn ihr eine Nikon Z8 habt, ich weiß nicht inwieweit auch das die anderen Bodies betrifft, die jetzt gerade letzte Woche, vorletzte Woche mit einer neuen Firmware versorgt wurden. Wenn ihr also mindestens eine Z8 habt und ihr habt Objektive von Fremdherstellern, macht die vorher ab oder wartet am besten komplett mit dem Firmware-Update, bis das geklärt ist, was da los ist. Denn, Wenn ihr das Firmware-Update macht, zum Beispiel mit einem angesetzten Tamron-Objektiv, dann kann es euch passieren, dass das Tamron-Objektiv hinterher nicht mehr vernünftig fokussiert, auch an anderen Bodys nicht mehr, oder gar nicht mehr funktioniert.

Chris

Aber das hat jetzt Nikon nicht gemacht, um Fremdhersteller zu bestrafen.

Boris

Nein, das wird einfach irgendein Problem sein. Ich nehme nicht an, dass Nikon das mit allen möglichen Objektiven testet, ihre Updates. Weil wenn Fremdhersteller das Protokoll selbst auslesen, ohne Gebühren zu zahlen, ich glaube, das ist Nikon egal. Ich weiß es nicht, kann ich nicht so sagen. Das ist eine Spekulation.

Chris

Nikon macht auch keine Tests mit Fremdobjektiven.

Boris

Wahrscheinlich. gut funktionieren.

Chris

Ja, wobei, weiß man es nicht.

Boris

Ich weiß es nicht. Tamron jedenfalls und ich glaube auch Wildrocks weisen auf ihrer Webseite inzwischen deutlich darauf hin. Ich habe mal hier den Link zur Tamron-Seite mit reingeschmissen. Da warnen sie. Und auch nochmal den Link zum Fotografiksmagazin. Da ist das nochmal alles schön zusammengefasst. Auch Nikon selbst warnt inzwischen auf der Download-Seite. Da schreiben sie hier Zitat, aktualisieren sie die Kamera-Firmware nicht, wenn andere Objektive als Nikon Objektive mit Z-Bajonett oder Adapter angebracht sind. Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahme kann zur Fehlfunktion der Kamera führen.

Chris

Okay, also Sie sagen dasselber, dass Vorsicht, Leute.

Boris

Es wird wohl auch untersucht. Bei Tamron wird halt gesagt, Leute, bitte wartet, wenn ihr Objektive von uns habt mit dem Update, bis das geklärt ist. Tamron untersucht das und wird da wahrscheinlich auch mit Nikon in Kontakt stehen, vermute ich mal. Also abwarten. Ich meine, Tamron und auch die anderen bieten ja auch Firmware-Updates für die Objektive an. Vielleicht muss da irgendwas angepasst werden. Wir werden sehen.

Chris

Gut. Ja, das war so eine der, ich sag mal, heißen News. Also die ist wirklich relativ dringend für alle, die diese Kombination haben. Die nächste ist nicht ganz so dringend, aber vielleicht auch nicht ganz uninteressant. Wenn du Videos auf deinem Smartphone bearbeitest, was nimmst du dafür?

Boris

Videos bearbeiten?

Chris

Du hast doch sicher mal so ein kleines Video und da willst du einen Schnitt machen, vielleicht noch einen Titel draufkleben oder irgendwie sowas. Oder machst du das eh prinzipiell nicht auf deinem iPhone?

Boris

Das habe ich ewig nicht mehr gemacht. Ich hatte mal eine Swaffer, aber ich kann dir nicht mehr sagen, wie die hieß. Also mit iMovie habe ich es schon gemacht.

Chris

Du hast iMovie, du hast diverse andere Tools, die das können. Und seit einer Weile ist da auch ziemlich verbreitet das CapCut. CapCut ist von TikTok und ist im Prinzip ein Free Video Editor. Du kannst auch Geld reinwerfen, dann kriegst du noch irgendwie neue Funktionen zusätzlich und so weiter. Aber letztendlich ist es von TikTok ein ziemlich fähiger kleiner Videoeditor mit mehreren Spuren, mit ganz viel Assets, also du hast halt Musik drin und irgendwelche Effekte und irgendwelche Cliparts und was weiß ich alles, um natürlich die eigene Plattform zu füttern. Weil viele Leute, die für TikTok-Videos machen, die machen die halt mobil. Und das ist so ein ...

Boris

Ich habe, glaube ich, mal so ein Making-of gesehen, wie eine Dame ein TikTok-Video gemacht hat. Mit so ganz kurzen Aufnahmen und dann halt eine neue Position und dann hinterher das Ergebnis. Und das war irre. Also wenn man weiß, wo man die Schnitte setzen muss und wo man wieder neu ansetzt. Also die TikToker scheinen das so in einem Rutsch zu machen, was unser eins noch irgendwie in stundenlanger Arbeit gemacht hat.

Chris

Jedenfalls ist das Tool, CapCut, das kriegst du auch auf allen möglichen Plattformen. Also auf dem Mac kannst du es auch haben und so weiter. Und das macht auch irgendwie, also kannst du hinten natürlich dann natürlich dieses TikTok-Logo dran machen, aber das kannst du auch weglassen. Also so ein relativ fähiges Tool, Werkzeug. Aber es gibt natürlich andere Plattformen, die auch versuchen, dieses kuratierte Swipey-Listen-Ding zu bedienen. Zum Beispiel YouTube mit den Shorts. Das ist eine TikTok-Konkurrenz, was die da machen.

Aber da fehlte bisher auf iOS noch ein Editor dafür. Und der kommt jetzt. Es gibt nämlich YouTube Create. YouTube Create ist meines Wissens auf Android schon raus. Und jetzt kommt das auch auf iOS. Das ist zumindest angekündigt. Und scheint auch nicht uninteressant zu sein. Und ich vermute auch, dass das ohne YouTube-Branding abgehen wird. Wir reden da von KI-gestützten Smart-Scene-Detections, also das Ding macht einfach für dich schon mal irgendwie Vorarbeiten und so weiter, automatische Lichterkorrektur, Autocolor-Grading, damit alles irgendwie hübsch aussieht und eben Farbenkonsistenz inzwischen den Cuts, sogenannte Vorschausblitz, damit du präziseres Trimmen hinbekommst, also wo der Schnitt passiert, mehrere Aspect-Ratios natürlich für Shorts und Feeds und andere Sachen. Natürlich sehr auf YouTube.

Boris

Warum auch nicht?

Chris

Die schreiben denen, damit die Leute, die auf YouTube Shorts machen, dann halt besser damit klarkommen oder eben Videos für YouTube präsentieren. Auch da soll eine umfangreiche Bibliothek mit Stickern und GIFs und Filtern und Effekten und irgendwelchen Templates daherkommen. Animierte Textelemente was weiß ich, Bauchbinden Callouts, was man halt so braucht für Videos dann im Audio-Bereich, steht hier tausende lizenzfreie Songs und Soundeffekte und Beat-Sync automatisch, also dass Clips automatisch an den Takt angepasst werden.

Audio-Clean-Up Audio-Clean-Up für Hintergrundgeräusche, Lautstärken und so weiter, das ist ja heute eigentlich auch schon Standard dann reden wir von Finishing Barrierefreiheit automatische Captions also Untertitel ähm, in den unterstützten Sprachen Hintergrundentfernung, also so eine Art virtuellen Greenscreen, damit du mal schnell irgendwelche Sachen zusammenbasteln kannst. Thumbnail-Erstellung, also diese Splash-Screens und so, die man für YouTube braucht, machst du da drin auch noch und hast dann natürlich so einen direkten Upload zu YouTube in die Shorts oder in längere Formate und.

Dort dann auch wohl gleich den Zugriff auf Analytics und so weiter, also das scheint so ein integriertes Ding zu werden, und dann wohl auch noch Projektsynchronisierung über Geräte hinweg, dass du also auf deinem iPad irgendwie was machst und das dann auf dem iPhone fertig machst oder so, stelle ich mir jetzt nur so vor, habe ich nicht gesehen und soll komplett kostenlos sein und auch keine Werbung drin sein, also dass du nicht beim Editieren von Werbung unterbrochen wirst, und der Rollout soll Ende Juni kommen. Ich habe jetzt geguckt, ich habe es noch nirgendwo gesehen, weil wir sind ja schon im Juli. Aber gut, vielleicht ist das auch erst mal USA first oder so, das weiß man nicht.

Boris

Ja, ist auch denkbar.

Chris

Und hier steht auch, der Funktionsumfang könne sich während der Einführungsphase noch ein bisschen ändern. Also mal schauen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und wenn das Ding nichts kostet und gut ist und so.

Boris

Dann kann man sich mal angucken.

Chris

Kann man sich das ja mal angucken. Das Ding heißt YouTube Create und gibt es schon seit 23 für Android. Also ist schon länger da draußen, aber bisher eben nicht für iOS. Bisher ist YouTube Create, wie gesagt, nur auf Android bisher und liegt wohl hinter den Downloadzahlen von CapCut sehr weit zurück.

Boris

Er ist ja auch gerade erst da.

Chris

Naja, auf Android seit 23, also schon etwas länger. Aber gut, sie wachsen und sie versuchen damit halt mehr Leute zu erreichen. Also.

Boris

Schauen wir mal.

Chris

Ich finde es halt faszinierend, weil bei CapCut musst du Geld reinwerfen für viele dieser KI-Funktionen. Ich habe da kein Geld reingeworfen, das heißt ich habe nur die Free-Version. Damit kann ich sowas wie Auto-Beat-Matching und so weiter nicht machen. Aber du siehst ja, wie viele dann doch ganz coole Videos da auf den Plattformen landen und das Ding ist also schon relativ fake und gerade so Themen wie automatische Captions, die brauchst du halt heute, wenn du so einen Short hast, da muss da halt der Text mitlaufen, das geht gar nicht anders, sonst guckt es sich keiner mehr an. Also du hast halt einen gewissen kulturellen Druck, dann gewisse Dinge halt so zu machen, wie sie halt gemacht werden. Und wenn das Tool das dann für dich macht, cool. Das Thema Spracherkennung ist halt ein gelöstes Problem mittlerweile.

Boris

In der Tat. Ich gucke ja selbst kein TikTok und wenig YouTube-Shorts. Aber was immer wieder passiert ist, dass halt auf Mastodon mal ein Video gepostet wird. Und das kann ein Link sein zu irgendeiner Bundestagssitzung mit irgendeinem Auszug oder einem Zusammenschnitt von irgendetwas oder von einer Tagesschau oder vielleicht auch mal ein lustiges Video von jemandem, der irgendwas Witziges erzählt oder gemacht oder getan hat. Und oft, wenn ich dann da sitze und will mir das angucken, kann ich es aber nicht mit Ton angucken, weil Kopfhörer habe ich nicht dabei und neben mir sitzen Leute, die ich damit nicht belästigen möchte.

Chris

Das ist schon nicht ganz sinnvoll.

Boris

Und dann ist das schon gut, wenn man da die Captions lesen kann, weil oft brauchst du den Ton nicht, sondern du willst nur wissen, worum es geht. Und dann reicht das schon. Ist schon ganz praktisch.

Chris

Und ich meine, wir, ich spiele jetzt seit ein paar Wochen mit diesen Shorts hier auch rum und weil du damit einfach nochmal von Leuten gesehen wirst, die dich nicht kennen. Ist halt so. Ähm, Und so ein Short zu bauen, allein das ist halt schon, da musst du jetzt erstmal unsere zwei Videos hier nehmen und die übereinander stapeln, weil die Shorts sind nur mal vertikal. Dann brauchst du, ja, da musst du aussuchen, was du denn haben willst.

Boris

Vielleicht noch Schnitte setzen.

Chris

Aus einer anderthalbstündigen Sendung oder so ist das halt dann schon ein bisschen, muss man sich gut überlegen. Das dauert seine Zeit. Dann hat man dann den Ausschnitt gewählt und dann braucht man dafür dann die Captions, die muss man dann irgendwo im Zweifel halt erstmal Spracherkennung machen. Die sollte nach Möglichkeit dann schon wortgenau sein, also mit Timestamps pro Wort und so, damit du dann die auch wirklich so bang, bang, bang durchlaufen lassen kannst oder so karaoke-mäßig einfärben kannst. Ja, dann hast du ja noch die Metadaten, die du dann beim Hochladen, also Titel und Beschreibung und so weiter. Das sind einige Schritte, die du da tun musst.

Boris

Das ist nicht so simpel.

Chris

Und wenn das jetzt ein Tool gibt, was das einfach total simpel macht, dann sehen wir dann doch bald irgendwie noch eine richtig große Shorts-Flut kurz vorm Video von irgendwie 30 Sekunden oder eine Minute. Oder ich glaube mittlerweile dürfen die Shorts auch länger sein. Auf YouTube bist du drei Minuten, glaube ich.

Boris

Ja, das ist Shorts. Nicht so lang sein, wie früher die YouTube-Videos lang waren.

Chris

Ja, wobei bei unseren Shorts, da sehe ich also die Retention ist dann so, die Leute gucken und dann nach, 10, 15 Prozent fällt es dann schon sehr deutlich ab, weil wahrscheinlich die Leute merken, dass diese zwei Typen da halt doch nicht so interessant sind. Vielleicht sollten wir einfach noch ein bisschen cooleren Content machen.

Boris

Es explodiert nichts, es übergibt sich niemand. Alles herrlich.

Chris

Es ist eine Spielereihe. Es ist schon ganz lustig, das irgendwie auch mal mitzuspielen. Okay, nächstes Thema. Wir haben KI. Aber wir reden nicht über KI, sondern über das rechtliche Thema drumherum. Vor einiger Zeit hat ja Getty, die große Bilderkrake Getty, hat ja Urreberrechtsklagen gegen Stability AI gemacht als ersten großen Rechtsstreit, was das Thema angeht. zum Thema Trainingsdaten. Wo hat Stability AI die Trainingsdaten her? Stability Getty sagt, auch von uns, weil es da Anzeichen dafür gab, dass du also auf manchen Bildern irgendwelche Getty-Wasserzeichen in der Ecke gefunden hast und so.

Boris

Die KI hat die Wasserzeichen wieder regeneriert.

Chris

Ja, und das weist natürlich darauf hin, dass das irgendwie in den Trainingsdaten dann zu finden war.

Boris

Drauf hin.

Chris

Naja, also interessant, also ist es, das Ganze war jetzt also vor ein paar Wochen, wie gesagt, in London ging dieser Prozess endlich mal los. Sowas dauert ja dann immer recht lange vor den Gerichten, das zieht sich hin. Die primären, Urheberrechtsansprüche gegen Stabilis sind in London fallen gelassen worden von Getty.

Boris

Ach.

Chris

Ja. Ich meine, Ich hatte jetzt auch nicht gedacht, dass das jetzt einfach so wieder weggeht, das Thema KI-Training, sondern dass da vielleicht irgendwo richtig große Summen fließen müssen, damit irgendwie Stability sagt, na gut, dann zahlen wir euch halt was. Aber es geht tatsächlich wohl, es ist wohl so, dass die primären Ansprüche, es sind auch noch sekundäre, die wohl nicht jetzt fallen gelassen worden sind, aber letztendlich haben sie ihre primären Urheberrechtsansprüche gegen Stability R vor einer Woche schon, irgendwie Mittwoch in London fallen gelassen. Und zwar, wenn ich es richtig gesehen habe, unter anderem wegen einer nicht ganz klaren Beweissituation.

Also es scheint so, dass, also letztendlich, wenn du vor Gericht gehst und was klagst, dann hast du ja, es ist ja, Recht ist in diesem Moment sehr, sehr schwammig, Weil da gibt es keine Rechtsprechung davor, das ist komplett neu. Und jetzt hast du da ein Gericht vor dir und dieses Gericht muss das erstmal verstehen, was da passiert. Und dann muss dieses Gericht auch ja sich eine Meinung bilden dazu. Und wenn es da keine Präzedenzfälle gibt, dann können die nicht einfach nachgucken und sagen, wir haben den anderen in dem Bereich entschieden, da können wir uns vielleicht anschließen oder auch nicht, sondern da müssen die sich da was ausdenken. Und es scheint so, dass denen die Beweislage nicht klar genug war und es hat wohl auch irgendwie an Experten gefehlt, wenn ich das richtig gelesen habe. Also es war alles nicht so ganz so simpel und die Richter, Richterinnen haben dann, ja, irgendwie wurde das dann halt nicht weiterverfolgt. Also den Teil weiß ich nicht, ich bin ja auch kein Legal-Experte, also ich kann da jetzt nicht viel dazu sagen, außer dass, ja, dass das irgendwo jetzt doch nicht so, also.

Boris

Also natürlich solltest du irgendwelche Leute mit Expertise im Bereich des Machine Learnings haben, natürlich, weil irgendjemand muss ja den Richterinnen und Richtern erklären, was da grundsätzlich passiert. Wenn du aber jetzt erklärst, dass du mit vielen, vielen Tausenden und Millionen Input-Daten ein System trainierst, das dir hinterher neue Dinge berechnet und auf diesen neu berechneten Dingen sind Copyright-Symbole drauf von einem Anbieter.

Chris

Ja, aber das ist nicht deutlich genug Beweis anscheinend.

Boris

Finde ich spannend.

Chris

Auch, dass manche Namen, die dann rauskamen von irgendwelchen Kunstwerken ähnlich waren wie die von den Originalen, hat nicht ausgereicht. Ich meine, letztendlich finde ich es, also ich weiß nicht genau, wie ich es finden soll, weil Getty, ich bin jetzt nicht unbedingt Freund von Getty. Getty hat Dinge getan.

Boris

Die haben ihr ganz eigenes Problem.

Chris

Also dass Getty jetzt da mit dieser Klage nicht ganz durchkommt, finde ich jetzt aus der Sicht schon mal eigentlich gar nicht so schlecht, weil Getty ja, die haben ja eh schon genügend, was sie da einstreichen. Also insofern, dass die mal eins vor den Latz kriegen, finde ich jetzt mal rein auf Gefühlsebene irgendwie ganz super eigentlich. Aber es geht halt hier um Urheberrechte.

Boris

Also ich kann mir jetzt ja nur zwei Dinge vorstellen. Also wenn sie geklagt haben, weil sie gesehen haben, wenn ich mit diesem Modell irgendwelche Bilder generieren lasse, sind zumindest Teile unseres Copyright-Symbols drauf. Also da würde ich jetzt so als leicht informierter Laie, also ich bin ja kein Experte auf dem Gebiet, aber ich weiß so ungefähr, was da passiert, da würde ich schon mal sagen, also wenn die KI auch nur Teile eines Copyright-Symbols da generiert, dann sind die in den Trainingsdaten drin, Punkt. Weil sonst würden die dann nicht drauf erscheinen. Das ist erstmal ein Fakt. Jetzt kann ich mir nur vorstellen, dass zum Zeitpunkt, wo sie das dann zurückgezogen haben, sie es vielleicht nicht mehr hinbekommen haben. Also wenn du dann irgendwas beweisen willst, wenn du irgendwelche Bilder mal damit gerechnet hast, ja dann weiss mal nach, dass du das damit gemacht hast. Du wirst das ja irgendwie vorführen müssen. Und wenn du es dann nicht mehr vorführen kannst, also nicht mehr nachweisen kannst, weil vielleicht die andere Seite das bereinigt hat aus ihrem Modell oder so, ist ja auch denkbar vielleicht, weiß ich nicht, dann hast du ein Problem. Vielleicht haben sie es aber auch zurückgezogen, weil sie gesagt haben, es könnte auch ein Bummerrang werden. Weil wenn wir jetzt hiermit klagen, dann sagen die vielleicht, ja dann lasst doch mal gucken, was für Bilder ihr da so habt. Welche Rechte habt ihr denn?

Chris

Hier steht, Also sie haben die Verbindung zwischen dem, was da, aus ihrer Sicht nicht erlaubt war und der britischen Rechtsprechung haben sie wohl nicht stark genug gemacht und, sagen dann in ihren in ihren Schlussargumenten the company's lawyer said that they dropped those claims due to the weak evidence and a lack of knowledgeable witnesses from stability AI. Also zu wenig Beweise, keine, keine Expertenzeugen. The company framed the move as strategic, allowing both it and the court to focus on what Getty believes are stronger and more winnable allegations. Also sie haben dann zum Schluss das Ganze so geframed, dass das strategisch war, das fallen zu lassen, damit sie und das Gericht sich dann auf die eher gewinnbaren, Anschuldigungen konzentrieren können und dann eine große Chance haben, die durchzulegen. Wie gesagt, das ist für mich als Laie ist das sehr schwammig, aber es heißt auf jeden Fall, in diesem Fall erstmal die KI-Seite hat einen Punkt gemacht.

Boris

Was das konkret.

Chris

Auswirkungen hat und bedeutet oder.

Boris

Was Getti jetzt vielleicht in der Hinterhand hat und das ist wirklich ein strategischer Schritt, dafür sind wir jetzt einfach zu wenig, Anwälte oder Ja.

Chris

Wie gesagt, das kann ich jetzt nicht einschätzen, aber gefühlt hat jetzt auf jeden Fall Getty da einen Punkt verloren. Na gut, wir werden sehen, wo das noch hingeht. spannend.

Boris

Ich wollte ja auch anfangen und mir einfach sämtliche Filme aus den Pirate Bay und so weiter herunterzuladen. Und da lasse ich mich dann auch nicht ankacken, weil wenn ich dann angeklagt werde, dann habe ich das natürlich nur heruntergeladen, weil ich mein KI-Modell damit trainieren möchte. Ich würde das ja gar nicht alles selber angucken. Es ist nur für ein KI-Modell. Und dass da hinterher zufällig ein sehr ähnlicher Film wie Batman bei rausgefallen ist, ja Gott, beweis das mal.

Chris

Tja. Film. Wir hatten letzte Woche auch über Film geredet. Und zwar darüber, dass Film, also Fotofilm, nicht immer das ist, was draufsteht. Der wird relativ viel für andere produziert und unter anderem Label Sachen verkauft, die aber eindeutig die gleichen sind oder zumindest, wo man vermutet, dass es die gleichen sind und da ist also durchaus auch zwischen den großen geht's ganz gut hin und her also auch fuji zum beispiel hat filme die von kodak hergestellt werden und ja da ist ein flottes hin und her und letztendlich sind es halt wirklich nur eine handvoll hersteller die dahinter stehen und einer davon ist orwo, Und Orvo, beziehungsweise OrvoNet geht vom Namen her zumindest auf die Filmherstellung aus der DDR zurück. Und mittlerweile ist Orvo wohl erstmal insolvent gegangen und zwar tatsächlich im März diesen Jahres, habe ich nicht mitbekommen.

Und begründet haben sie das mit gestiegenen Kosten, mit sinkender Nachfrage und einem sehr intensiven Preiskampf. Ja, und das ist erstmal nicht so toll, aber Orwo in Bitterfeld-Wolfen hat wohl einen neuen Eigentümer gefunden. Also das geht weiter. Nach der Insolvenz wurde der insolvente Fotodienstleister übernommen von der Kölner Customization Group. Hast du von denen schon mal was gehört?

Boris

Nein.

Chris

Ich auch nicht, aber vielleicht kennt man die eine oder andere Marke von denen. Von denen ist nämlich unter anderem Mein Foto. Und Merch One. Die machen auch so Merch-Geschichten. Und von den 250 Mitarbeitenden werden dann immerhin fast 150 übernommen, das heißt immerhin. Und sie sagen, dass das Werk zum europäischen Leitstandort für Fotoprodukte ausgebaut werden soll. Gut, was immer das dann konkret bedeutet aber es ist immerhin, ist Orwo nicht zu Ende und letztendlich wenn man so schaut, dass dann doch ja einige dieser Produkte dieser Filme, über die wir letzte Woche gesprochen haben von Orwo hergestellt wird dann scheint es ja da doch noch einen Markt zu geben, wenn der auch hart umkämpft sein sollte, aber nun gut, Orwo, die traditionsreiche Marke Orwo, einst Hersteller des ersten Mehrschichtfarbfilms weltweit. Die haben auch noch, ganz ordentliche Medaillen. Na gut.

Boris

Ja, Daumen drücken, Film kaufen.

Chris

Ja, und zwar wahrscheinlich egal welchen, weil die Hälfte von Kunden kaufen. Na gut.

Boris

Sehr schön.

Chris

So. Wenn wir gerade bei das ist jetzt kein Analogthema. Für mich ist das ein Analogthema, aber eigentlich ist es kein Analogthema. Ich habe einen Artikel gelesen über Pilz.

Boris

Ja, Champignons oder Pfifferlinge.

Chris

Sehr lecker. Nein, Kultur. Kultur. Kultur. Pilzkultur.

Boris

Pilzkultur.

Chris

Pilz taucht im Kontext der Fotografie immer wieder auf. Und zwar in Form von Objektiven.

Boris

Ja, tatsächlich.

Chris

Oder im Kontext von Objektiven.

Boris

Gerade wenn du gebrauchte Objektive kaufen willst.

Chris

Exakt. Das ist nämlich auch eines, wo wir auch immer darauf hinweisen, hier in unseren Büchern und so. Wenn du ein altes, gebrauchtes Objektiv kaufst irgendwo, auf Ebay, sonst wo, dann lasst dir bitte gut Fotos davon schicken, weil da könnte ein Pilz drin sitzen. Und da haben aber jetzt die wenigsten wirklich eine Vorstellung davon. Was heißt das denn? Ist da so ein kleines Champignon drin oder so?

Nein, ist es nicht. Und es gibt gerade auf Peter Pixel einen Artikel zu dem Thema Pilz im Objektiv. Was ist es und wie gehe ich damit um? Also es ist ein nicht ganz wenig häufiges Phänomen. Übrigens hier ist ein Foto oder von wie das aussieht. Das sieht also manchmal so richtig spinnenwebartig aus und wird durch Feuchtigkeit begünstigt. Also klassische Lagerung im feuchten Keller oder so. Und durch die Dunkelheit. Im Dunkeln ist gut munkeln. Und die Pilze, die fallen dann eben Dinge an. Jetzt kann so ein Pilz nicht unbedingt das Glas oder das Metall essen. Aber es ist halt nicht nur Glas und Metall in so einer Kamera drin, sondern da sind halt auch etwas organischere Dinge oder Sachen, die diese Pilzsporen dann irgendwie ganz gerne essen. Das können irgendwelche Kleber sein, das können irgendwelche Objektivbeschichtungen sein, das können auch Kleber zwischen Objektivlinsen sein. Manchmal sind ja Linsen aufeinander geklebt, um dann so Tupel zu bauen, also so Zweierpakete zu bauen. und.

Da kann dann so ein Pilz je nach Umgebung und so schon durchaus, gut wachsen und bis zu einem gewissen, also ein richtig ausführlicher Artikel übrigens, hier sogar mit einem Inhaltsverzeichnis, so ausführlich ist der, da also das.

Kann unter Umständen nicht schlimm sein, wenn das jetzt nur so ein bisschen am Rand ist, aber man sieht es dann unter Umständen halt zum Beispiel im Bokeh. Also das, was da unscharf ist in dem Objektiv, das kann halt nachher in einem Bokeh wieder scharf rauskommen. Und was man hier auf dem Bild sieht, was wir hier im Video zeigen, sind halt tatsächlich Pilzbefall, die dann am Burkirrand irgendwo zu sehen sind. Also es ist durchaus möglich, dass das passiert. Und dieser Artikel erklärt dann sehr viel, wie das ist, was da passiert. Er beantwortet auch so Fragen wie zum Beispiel, kann ein Objektiv mit Pilzen ein anderes Objektiv anstecken? Und die Antwort ist eher nicht, aber unter den richtigen Bedingungen dann schon. Und wie erkenne ich denn diesen Pilz? Da gibt es nämlich durchaus verschiedene Ausprägungen. Die sehen nicht immer alle gleich aus. Und wie verhindere ich das Zeug?

Boris

Und wie kriege ich sie wieder weg? Haben Sie das beschrieben?

Chris

Ja, das kommt auch an, wo der Pilz sitzt.

Boris

Also mit irgendwas anderes als mit Flammenwerfern? Also kriegt man es auch so weg, dass man es objektiv hinterher benutzen kann?

Chris

Also du kannst den Pilz durchaus killen, indem du das Ganze in die Sonne legst. Also UV-Strahlung ist durchaus wirksam. Dann stoppst du zumindest das Wachstum. Das Zeug ist immer noch drin. Das Zeug ist immer noch drin. Es ist die Frage, wo das ist. Also wenn das jetzt auf der Linse in der Beschichtung ist, dann kannst du das wegwaschen. Aber dann ist natürlich auch ein Teil der Beschichtung weg. Du kannst, wenn es zwischen zwei Linsen sitzt, wird es schwierig. Dann brauchst du wahrscheinlich Linse tauschen. Möglicherweise Linse tauschen. Und ohne Basteln, wenn das jetzt nicht nur äußerlich ist, dann kommst du ohne Basteln an der Stelle nicht hin oder du bringst es zur Reparatur und dann wird das entsprechend halt rausgemacht. Also ist hauptsächlich bei Vintage-Objektiven so, Sachen, die lange irgendwo gelegen haben. Wenn man jetzt aber seine Fototasche, ich sag mal, jetzt, die halt irgendwie auf Abenteuer ständig dabei hat und da regnet es mal drauf und da ist nicht immer ganz trocken und so, dann hast du da natürlich möglicherweise, und es ist vor allem auch nicht immer ganz sauber, weil da noch irgendwie Dreck ist und so, da sind ja Pilzsporen drin in Dreck. Pilzsporen sind ja überall, auch in der Luft, aber halt besonders auch in Erl und so weiter.

Wenn du da halt nicht einigermaßen sauber mit umgehst und dann noch Feuchtigkeit hast, dann kann halt auch deine moderne Ausrüstung irgendwie schon auch so einen Pilz bekommen. Ist auch so für analoge alte Schätze, die man so findet oder die man auch mal irgendwo wegtun will. Zum Beispiel ganz sinnvoll, sowas immer schön mit so Päckchen Silikagel irgendwo trocken zu halten und halt nicht im Keller, sondern.

Irgendwo zu lagern, wo es halt nicht feucht ist. Also in dem Artikel steht da noch mehr. Ich fand ihn sehr aufschlussreich, weil er das Ganze schön zusammenbringt. Hier wird dann auch gleich noch als Beispiel gezeigt, dass man natürlich, je nachdem wo man ist, dann auch sich so einen Trockenschrank irgendwie hinstellen kann.

Boris

Also genau das Gegenteil von einem Humidor?

Chris

Genau, da hast du dann eine kontrollierte Feuchtigkeit drin. Aber das kann, also wir lachen jetzt, weil in unseren Breiten ist es halt nun mal nicht wirklich super feucht, aber ich sag mal, wenn du in den Tropen bist, wo im Regenwald und es ist halt immer irgendwie 90% Feuchtigkeit in der Luft, dann ist sowas vielleicht gar nicht so unangebracht, wenn du deine Ausrüstung halbwegs schützen möchtest. Kann ich aber jetzt nicht sagen, weil da war ich jetzt, wenn, dann nur zu Besuch und mir hat es nichts gemacht oder meinen Objektiven. Na gut. Also, Bilds? Vorsicht.

Boris

Ja, lustig.

Chris

Oh, was schön ist, es sind halt auch Bilder drin, um das mal zu sehen, damit man es auch erkennt, wenn man es dann irgendwo sieht.

Boris

Genau. Ich habe zum Beispiel kein Pilz im Objektiv.

Chris

Tja, ich auch nicht. Noch eine Meldung, und zwar von OM System. OM System möchte das von dir erzählen. Ja, bin ich jetzt zufällig drüber gefallen, dachte, wenn du es nicht und schreibst, dann werde ich es machen. OM System möchte ja gerne so die führende Marke sein für Reisen, Abenteuer und so weiter. Sie haben auch eine relativ große Bedeutung wohl in der Vogel- und Wildlife- Fotografie, weil sie halt nicht so große Oschis sind und damit auch die Objektive ein bisschen kleiner sind.

Boris

Weil Thiele eben sehr kompakt sein kann.

Chris

Eben. Und Und der, oh Gott, wie heißt der jetzt noch? Der L. A. G. Shirota, Head of the OM System Business Unit, also der ist der Chef von dem Fotobereich da, redet oder redet auf der Build Expo in New York City. Auch so diverse Sachen, unter anderem darüber, dass natürlich für sie das mit der Computational Photography, dass das ein wichtiges Tool ist und die Kameras das ja auch eingebaut haben. Übrigens, wenn ich jetzt was erzähle, was du weißt und ich rede ja Blödsinn, dann bitte unterbrich mich sofort, weil ich stecke bei OM System nicht so tief drin wie du. Aber Computational Photography, es gibt heute glaube ich keine größere Kamera mehr, die keine Computational Ja.

Boris

Gerade Olympus halt mit den ganzen Live-Composite-Geschichten und so weiter.

Chris

Eben, und eben das, aber natürlich auch die ganzen Objektivkorrekturen und sonst was.

Boris

Korrektur, Pixel-Shifting und so, pipapo.

Chris

Genau. Und dann sagt er wohl so, mit der OM1-Serie wollen wir die Nummer-eins-Kamera für zum Beispiel Vogelfotografie sein, also die Birders.

But with that camera and the rest of our line, we also believe our cameras are great tools for landscape and macro. Also natürlich muss der Chef sagen, das ist ja alles super. Because we have so many great functions and thanks to computational photography. And we believe each has a huge potential to realize it uses many expressions. Also klar, das bringt natürlich Funktionen und macht es natürlich interessant. Dann schreiben sie, im März hat OM Systems Kazuhiro Togashi, Gashi, der Vizepräsident of Brand Strategy and Product Planning, auch noch, erzählt, dass die Firma sich sehr dafür einsetzt für die Computational Photo Features und dass eines davon möglicherweise auch sein könnte, die Auflösung der Sensoren zu vergrößern. Also sie sagen ganz einfach in the current situation, if we increase the Megapixels, we need our engine to be much stronger and much quicker to keep up. Also wenn sie mehr Megapixel in die Sensoren packen, dann müssen sie halt das, was die ganze Pipeline dahinter natürlich auch vergrößern, weil dann mehr Pixel verarbeitet werden müssen. Da bräuchten sie stärkere Prozessoren, schnelleres Zeug und das hat natürlich eine Auswirkung auf dann was weiß ich, Batterieverbrauch und sonst was und Wärmeentwicklung und so weiter.

Rauschverhalten. Genau, if our speed of processing is too slow, it won't satisfy user expectations. Also wenn es zu langsam ist, dann haben die Leute keinen Bock mehr drauf. So we would have to develop a new engine along with a new sensor. It's hard, but it's a good challenge. Also das wird schwierig.

Boris

Das ist ein Marketing-Sprech, alter Schwede.

Chris

Natürlich ist das Marketing-Sprech. Und dann kommt, we've developed some new computational features. So as live GND, and that's a big deal for landscape photographers. We plan to further enhance this function for landscape photography that we can't disclose the details at the moment. Was ist das? Live GND?

Boris

Neutral Dichte Filter. GND wahrscheinlich sogar ein Gradient.

Chris

Wahrscheinlich. Für Landschaft ist das ja angebracht. Und dann sagt er, wir planen das noch weiter zu verbessern. Im Moment können wir aber da noch nichts dazu sagen. Das ist alles noch in Entwicklung. Of course we cannot do this at the moment, but we want to realize this kind of software development Also sie wollen da noch mehr investieren an der Stelle.

Boris

Und es ist schön, dass sie das mal sagen. Ich hoffe, es folgen auch irgendwann mal Taten bei UAM System.

Chris

Im Kontext dessen geht es halt auch um ein Thema wie Readout Speed und Processing. Wieder das Gleiche. Also da kommt einfach, wenn du mehr Pixel hast, dann brauchst du eine schnellere Readout Speed. Du hast einfach einen Rattenschwanz an Sachen, die du ändern musst, wenn du mehr Pixel hast.

Boris

Ja, ach.

Chris

Und, but we are also considering something that combines software, Und current sensor technology with AI development, which can provide a huge jump up in resolution from the original images. Also wir denken auch darüber nach, dass wir das mit Software kombinieren. Also sprich, wenn man das, wenn man da zwischen den Zeilen liest, dann landet man bei, wir denken gerade darüber nach, ob wir die Megapixel nicht einfach erhöhen, indem wir KI-basierendes Upscaling anbieten. Was meinst du denn dazu?

Boris

Canon hat das in der R1 eingebaut. Das war damals auch eine Diskussion, als die vorgestellt wurde, weil die R1 hat ja auch, glaube ich, 20 Megapixel oder so was, 20 oder 24 Megapixel als Flagship-Kamera. Da haben viele gesagt, ja, ein bisschen wenig, Aber die, die es wirklich interessiert haben, gesagt, nee, passt schon, weil für Sport brauchen wir schnelle Fotos und 20 Megapixel, das reicht halt für das, was wir hier tun. Und in die R5 Mark II haben sie es, glaube ich, auch eingebaut, das Upscaling. Es ist allerdings nicht standardmäßig an. Also es sind halt echte 20 Megapixel bzw. Echte 45 Megapixel und man kann dann wohl in das Menü gehen, nachdem man das Foto gemacht hat und kann halt sagen, ich möchte dieses Bild größer rechnen. Ich glaube, man kann auch croppen in der Kamera und dann den Crop groß rechnen oder sowas. Ich habe es noch nicht live gesehen. Bei Olympus ist jetzt nicht ganz klar, bei dem OM-System ist es ja jetzt, ist jetzt nicht ganz klar, wie sie das meinen. Ob sie jetzt sagen, okay, wir machen halt das 20-Megapixel-Foto und unter der Haube rechnen wir es automatisch auf die doppelte Größe hoch, auf was weiß ich, dann 40 Megapixel oder 60. Oder ob sie auch meinen, na ja, dann kannst du einen Modus dazuschalten, um das dann zu machen. Unklar, wie sie das meinen.

Chris

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das einfach automatisch enablen und fertig. zum einen braucht das halt Rechenkapazität, Power und Zeit. Das geht ja nicht instant.

Boris

Sie sind da am Diskutieren mit mehr Pixel, brauchen eine stärkere Pipeline und dann kommen sie mit KI-Upscaling. Guter Witz.

Chris

Ja, weil das halt nachgelagert passiert, da musst du die Pipeline nicht vergrößern.

Boris

Kann auch langsam laufen natürlich.

Chris

Der Readout kann genauso weiterlaufen, die Hardware kann die gleiche bleiben und so weiter. Ich lese hier, dass bei Canon die Reaktionen der User eher etwas unterkühlt waren, was das Thema angeht. Ich habe jetzt aber auch nicht gesehen, ob das gut ist oder ob es halt einfach von der Zielgruppe her, weil ich, also wenn du mit einer Canon R1 oder einer R5 Mark II rumrennst, dann willst du halt auch irgendwie, dass da mit echtem Glas echte Pixel gemacht werden.

Boris

Eigentlich schon.

Chris

Habe ich so das Gefühl.

Boris

Und tatsächlich das Upscaling, also ich rede jetzt nur erstmal aus meiner Perspektive. Ich kann natürlich nicht für alle da draußen reden, das sollte hier jedem klar sein, der hier zuhört oder die hier zuhört. Das Vergrößern der Auflösung ist ja meines Erachtens ein nachgelagerter Akt. Das heißt, du machst dir die Fotos und wenn du sie dir dann auf dem Rechner anschaust und dann sagst, ich brauche hier einen sehr engen Zuschnitt und dann aber eine höhere Auflösung für was auch immer es gedacht ist, dann ist es ja nachgelagert, die Auflösung zu vergrößern.

Chris

Aber ist es dann was, was auf dem Rechner passiert? Oder wirft die Kamera das größere Bild raus? Wenn du sagst, ich will das große Bild und JPEG raus aus der Kamera direkt zur, Redaktion schicken oder so, dann muss die Kamera das tun. Und OM System redet ja offensichtlich davon, dass es in der Kamera, also so interpretiere ich das jetzt.

Boris

Meine Hoffnung wäre erstmal, wenn sie so etwas vorhaben, dass sie das dann auch wieder als RAW machen, wie auch immer sie das hinkriegen, ist mir egal. Weil das ist das, was sie auszeichnet, dass diese ganzen Computational-Geschichten, diese ganzen Live-Modi, die sie haben, die erzeugen dir alles RAWs. Also auch wenn du so ein zusammengestitchtes Bild mit einem Fokus-Stacking machst, hast du hinterher ein RAW. wenn du ein Pixel-Shift-Bild machst mit einer hohen Auflösung. Also du kannst ja schon eine höhere Auflösung haben, auch freie Hand. Das geht relativ schnell. Das geht natürlich nicht bei sich schnell bewegenden Motiven, aber du kannst aus der Hand über Pixel-Shifting dann, glaube ich, 60 Megapixel da rausziehen.

Und hast ein RAW hinterher. Das heißt, wenn sie jetzt von KI-Upscaling reden, dann hoffe ich nicht, dass sie das auf JPEG-Basis meinen, weil das ist uninteressant. Das kannst du nun wirklich nachgelagert machen. Das kann auch jede Reaktion machen, wenn sie eine höhere Auflösung braucht. Das musst du nicht als Fotografierender tun. Also von daher, ich weiß nicht, was die vorhaben und in welche Richtung das gehen soll. Ich bin da mal verhalten skeptisch. Die Technik als solche finde ich durchaus okay. Wie gesagt, ich habe sie hier selbst genutzt bei mir mit Lightroom Classic, als ich hier einen engeren Crop gemacht habe. Ich sprach letzte Woche darüber von der Libelle. Und dann habe ich von den paar verbleibenden Pixeln hier so ein Super-Resolution-Häkchen geklickt. Und dann habe ich eine brauchbare Auflösung wieder gekriegt, mit der ich gut drucken kann. Um, Völlig okay, aber das würde ich nicht in der Kamera machen. Also insofern frage ich mich, was das soll, ganz ehrlich.

Chris

Mal gucken. Aber wenn du jetzt eine, doppelte Auflösung bekommen würdest, die dann auch noch gut aussieht, würdest du das auch nehmen, oder? Die Software-Update oder sowas.

Boris

Ja, natürlich. Also, wenn das was bringt, das wäre jetzt halt zu zeigen, ob das wirklich was bringt, Weil wie du es schon sagst, man will ja auch eigentlich dann echte Details haben.

Chris

Man will ja eigentlich die Haare wirklich echt sein, dass sie echt sind und nicht irgendwie, aber, also, da spricht aber ja tatsächlich so ein bisschen, also, wenn du nachher das Ergebnis hast und das ist vom Original vielleicht unterscheidbar, aber es ist egal, ob die Haare jetzt an der Stelle ein bisschen weiter links oder rechts oder so, Dann ist das für das Ergebnis und für das, wo du es nachher verwendest, für die Zeitung, für die Website, für das Video oder so, ist es erstmal für die, die sich das anschauen, völlig egal, komplett egal.

Boris

Für all die Genannten ist es halt sowieso irrelevant.

Chris

Für dich, der das gemacht hat und eigentlich so ein bisschen Stolz hat auf sein Equipment und auf seine Skills und auf sein, ja, dass das dann wirklich ein echtes Foto ist, was es ja eigentlich auch nicht ist, weil da passieren ja unglaublich viele Sachen dazwischen. Da wird es ja dann schon, also das ist eher eine Sache der Ehre am Ende, oder?

Boris

Ja, eine Frage der Einstellung.

Chris

Ich bin ganz bewusst ein bisschen ketzerisch, weil ich persönlich hätte das auch irgendwie wird sich falsch anfühlen. Aber wahrscheinlich ist das auch ein Ü50-Problem, oder?

Boris

Das ist eine Frage der inneren Einstellung. Aber wie gesagt, für mich ist das ein nachgelagerter Prozess. Wenn ich so eng croppen muss, dass ich halt wirklich nur noch ein Megapixel habe oder nicht mal mehr das, dann freue ich mich natürlich über die KI-Upscaling-Funktion. Und wenn die ein gutes Werk tun, dann freue ich mich, dass ich dann eine gute Auflösung habe und das eben halt was, was ich für einen Kalenderdruck oder sowas nutzen kann. Das finde ich dann gut. Aber das ist halt, wie gesagt, nichts, was ich dann in der Kamera brauche, schon vorher, um dann irgendwie aus einem 20-Megapixel-Bild ein 80- oder 100-Megapixel-Bild zu machen, weil ich glaube, vielleicht ist es ja scharf genug, was ich auch erst zu Hause sehe, um es dann croppen zu können. Dann kann ich es auch zu Hause groß rechnen. Also, Ich verstehe den Nutzen noch nicht so ganz. Ich glaube einfach, erstens OEM System ist gerade ziemlich unter Beschuss aus der Community, weil da ist jetzt lange Zeit irgendwie nichts passiert, außer dass die Kameras gerebrandet wurden, dann ist mal ein USB-C-Anschluss reingekommen und hier und da ist halt sich aus dem Baukasten bedient worden und irgendwas zusammengesteckt worden. Schöne Kameras weiterhin, sicherlich, aber nicht auf dem Niveau 2025, also im Vergleich mit dem Mitbewerb. Und ausgenommen diese Live-Komposite und Live-Bipe und Live-ND und so, das hat sonst niemand in dieser Qualität.

Chris

Und Live-ND gerade, das ist genau das Ding. Sie sind halt wohl in dem Software-Bereich sehr fit und damit ist das natürlich naheliegend.

Boris

Was OM-System jetzt damit macht, wir werden sehen.

Chris

Ich weiß auch nicht, wie viel OM-System noch Olympus ist. Also haben die da die Wirtschaft übernommen und das ist natürlich am Ende auch das Entscheidungen vom Management und so. Man weiß es nicht.

Boris

Ich glaube, sie müssen einfach irgendwas erzählen, um im Gespräch zu bleiben und irgendwie ein Signal nach außen zu geben, dass sie am Entwickeln sind. Vielleicht sind sie auch wirklich am Entwickeln und es ist halt wirklich nicht so einfach, irgendwas in der Richtung zu machen. Wir werden sehen. Überrascht mich mal, OM-System.

Chris

Los, auf, macht mal. Nächstes Thema. Wir, fotografieren mit Kameras und die Kameras können ganz viele Sachen und im Laufe der ganzen Kamerageschichte sind ja immer wieder so große Entwicklungen passiert, also Sachen dazugekommen, die irgendwie die Fotografie verändert haben und eine dieser Sachen ist der Autofokus. Das ist eine ziemlich bedeutende Entwicklung in der Fotografie. Ich weiß noch damals, das war auch so Denken, wo man gesagt hat, braucht doch keiner manuell fokussieren, ist doch total präzise und gut und einfach. Ein Schnittbildindikator reicht und dann ist das wie mit vielen.

Boris

Die ersten waren ja auch gar nicht mal so gut. Die waren langsam, die waren laut, die waren nicht so präzise.

Chris

Ja, die ersten Digitalkameras hatten auch eine scheiß Auflösung. Es ist halt erstmal so wird es belacht und dann hat es plötzlich jeder. Also Autofokus ist bedeutend, ist wichtig.

Boris

Ja, ohne wirklich.

Chris

Und Autofokus hat natürlich auch verschiedene Technologien, die dahinter steckt, die zwei wichtigsten sind Kontrast und Phasen, Detection, das sind so die Hauptmethoden und auch da gibt es gerade so einen Überblicksartikel, ich glaube es ist Sommer da müssen so, so zeitlose Pieces in den Blocks laufen und das hier ist jetzt tatsächlich eins, wo mal erklärt wird, wie das eigentlich mit dem Autofokus funktioniert, die Anatomie des Autofokus, wie funktioniert das? Und das fand ich ja wieder recht spannend, weil ich da auch noch was bei gelernt habe, da, ja, also der Klassiker Kontrast Detection hat halt, wie wir wissen, nicht immer die Nase vorn, beziehungsweise ist in der Regel das Langsamste.

Wird erklärt, wie das funktioniert. Dann wird Phasen-Detection erklärt. Und das ist sehr gut erklärt, weil sie tatsächlich mal erklären, wie das eigentlich aus einem Fokusproblem in ein geometrisches Problem übersetzt wird. Da sind nämlich tatsächlich halt Beamsplitter im Spiel und Mikrolinsen, die dann auf verschiedene Ecken den gleichen Punkt fokussieren oder werfen. Und dann kannst du durch den Abstand im Prinzip sehen, ob es scharf ist oder nicht. Also das ist technisch ausgefuchst das Ganze. Und in welche Richtung fokussiert werden muss. Und dann gibt es halt auch noch die Hybrid-Versionen, die dann also quasi die Stärken von beiden irgendwie mit reinnehmen. Und dann gehen sie nochmal speziell auf Canons Dual Pixel Autofokus ein, was ja im Prinzip auch so eine kleine Revolution war, weil du plötzlich die komplette Sensorfläche zum Fokussieren hattest. Also jedes Pixel ist ein Fokuspixel, was sie dann erreicht haben, indem sie halt jedes Pixel aus zwei Fotodioden gebaut haben und das kann quasi jedes Pixel, das Licht, was auf jedes Pixel fällt, kann quasi unterschiedlich angeguckt werden und darüber ist eigentlich auch eine Phasendetection, aber eben eingebaut in jedes Pixel, was ziemlich abgefahren ist.

Boris

Und verdammt gut funktioniert.

Chris

Und verdammt gut funktioniert. Dann, wo ich mich noch überhaupt nicht mit beschäftigt habe, ist von Panasonic das Depth from Defocus. Also die können aus einer Entfokussierung quasi Tiefe irgendwie ablesen und schaffen es dann relativ zügig zur Fokusposition zu kommen, wo dann zum Beispiel ein Kontrastsystem sich rantasten muss. Also der Unterschied zwischen ich bewege so lange hin und her, bis endlich scharf ist, zu ich gucke mal wie irgendwie, ich gucke mir das mal an und habe dann ziemlich genaue Idee, wo ich hin muss mit dem.

Boris

Also quasi das ungefähre Ziel ist dann schon klar.

Chris

Wie weit ich den Motor drehen muss, bis es dann quasi fast am Ziel ist.

Boris

Aber ich glaube, es ist trotzdem Kontrast-Autofokus, nur eben mit einer deutlich cleveren Algorithmik.

Chris

Exakt. So sehe ich das. Und dann reden sie natürlich noch ein bisschen über AI-based Autofokus und und Subject Recognition, also alles Sachen, die dann halt obendrauf sitzen.

Boris

Das hat einiges revolutioniert.

Chris

Genau, das hat viel verändert. Da wird über Mikromotoren noch erzählt. Und also wie die angetrieben werden, eben wie gesagt mit Mikromotoren, das sind dann diese Stellmotoren-SDM-Geschichten oder die Ultraschallmotoren, die USMs oder HSMs oder wie sie alle heißen, da wird drauf eingegangen. Die Schrittmotoren, genau, SDM sind Schrittmotoren und Linearmotoren, die dann also nicht eine Drehbewegung brauchen, um irgendwo hinzukommen, sondern das direkt linear anfahren können und so weiter und so weiter. Also das ist ein cooler Artikel für die Nerds, die das vielleicht mal ein bisschen besser wissen wollen. Er geht nicht überall richtig in die Tiefe, sondern gibt mal zumindest die richtigen Hinweise, was man weiter noch suchen kann. Aber es ist ein schöner Überblick darüber, was da so alles dahinter steckt und wie es ungefähr funktioniert. Und wer da mehr wissen will, der hat dann eh irgendwo die Suchmaschine im Anschlag.

Boris

Ja, das ist tatsächlich spannend. Und ich finde das auch spannend, wie die Technik sich da immer noch weiterentwickelt. Also diese Dual-Pixel-Geschichte von Canon vor einigen Jahren, als sie das eingeführt haben, das war wirklich einfach der Hammer. Da mussten andere erst mal ein bisschen schlucken, bis sie da wieder aufgeholt haben. Und Canon hat immer noch meiner Meinung nach eins der besten Autofokus-Systeme. Da kommt nicht viel dran. Sony ist da relativ gut, Nikon ist auch relativ gut. Mal ist der eine, mal der andere ein bisschen besser. Aber Canon hat da wirklich, wirklich eine Nasenspitze immer noch vorne. Und dann haben die jetzt mit ihren Objektiven, weißt du, und dann haben die nicht mehr einen Motor da drin, der eine Linsengruppe verschiebt. Jetzt sind diese Objektive anders konstruiert. Jetzt verschieben die dann mit zwei Motoren, dann zwei Gruppen gleichzeitig aufeinander zu, miteinander weg, voneinander weg, was auch immer. Und sind damit rasend schnell eben auch das Objektiv dann zu fokussieren. Über große Fokusbereiche, das ist, Mir fällt immer noch wieder was Neues ein.

Chris

Vor allem sind halt viele dieser Verfahren erst möglich geworden, dadurch, dass dann Kameras spiegellos geworden sind. Also sprich, dass der Sensor aktiv ist. Und wenn du das schaust, mit der klassischen Spiegelreflexkameras ist der Sensor halt geschlossen. Der ist nicht sichtbar, da fällt nichts drauf. Das heißt, du kannst da so viele Phasenpixel drauf machen, wenn du willst. Das bringt gar nichts. Sondern du hast halt du hast halt über den Spiegel, also das ist eigentlich schon wieder ganz archaisch, du hast einen Spiegel und hinter dem Spiegel ist nochmal ein kleiner, anderer Spiegel und dann hast du in dem Spiegel, über den du das Bild anguckst mit dem Auge im optischen Pfad, da ist dann eine durchlässige Stelle, an der dann das Bild über den hinteren Spiegel nach unten.

Gespiegelt wird und dann unten im Spiegelkasten ist dann der Fokussensor und, die Spiegelreflexkameras haben dann damit halt auch wirklich nur eine begrenzte Fläche, auf der sie fokussieren können und das hast du dann wieder durch irgendwelche kreuzförmigen, Fokuspunkte, die dann in bestimmten Mustern nur auf dem Bild sind, weil der Sensor da unten halt auch nicht alles sieht von dem Bild und das ist so irgendwo und dann hast du plötzlich halt Sensoren, die halt, ja, sensorweit und das genauso schnell im Prinzip hinbekommen, vielleicht sogar noch schneller. Also ich finde es faszinierend, vor allem wenn ich mich echt mal zurückerinnere, die ersten digitalen Kameras, also meine erste digitale war eine Point-and-Shoot von HP, mit zwei Megapixeln vielleicht und da war halt das Bild machen, war halt tatsächlich auslösen eine Sekunde gewartet, bis der Fokus da war und dann hat er das Bild gemacht Ja.

Boris

Es war ja ein Nachteil dass du eben nicht diesen Spiegelpfad hattest, um auf ein Autofokus System zu kommen.

Chris

Das war da noch ein Nachteil, genau und der Trick war halt quasi mit Fokusfalle zu arbeiten, also sprich schon mal vor zu fokussieren dahin, wo du wolltest, den halb gedrückt lassen, bis dann der Hund da an der richtigen Stelle durchrennt und du dann das Bild irgendwie fokussiert machst, sonst hast du überhaupt keine Chance gehabt, irgendwie, spielende Kinder oder irgendwelche Haustiere zu fotografieren, die da sich bewegen, das ging nicht. Und Follow, Fokus und so, das war ja schon mal überhaupt nicht, vergiss es. Also und dann hat sich das halt rumgedreht, also das ist faszinierend.

Boris

Wie aus diesem Nachteil ein Vorteil geworden ist.

Chris

Und trotzdem mag ich den optischen Bildpfad.

Boris

Ja.

Chris

Ich mag trotzdem über den Spiegel da hingucken und nicht über irgendwelche Pixel.

Boris

Ich kann das verstehen.

Chris

Fühlt sich halt irgendwie direkt da an. Ist ja auch direkt da.

Boris

Ja und du brauchst keinen Akku, um mal mit dem Tele zu gucken, was für ein Vogel da sitzt oder so. Du kannst einfach die Kamera hochnehmen und durchgucken.

Chris

Oder kannst halt im Zweifel einen kompletten Wochenend Workshop auf einer Batterie halten.

Boris

Ja, auch das. Ja, ja. Ich verstehe aber es hat eben auch Vorteile mit dem elektronischen Sucher. Du hast die Sucherlübe.

Chris

Ja, natürlich. Eine ganz andere Art der Fotografie machst du, indem du Dinge auf irgendwas drauflegst und dann von oben einfach belichtest. Also der Klassiker, so Fotogramme. Damals in der Foto AG haben wir das allererste, was wir gemacht haben, ist, wir haben Fotogramme gemacht. Also wir haben Fotopapier genommen, Wir haben was draufgelegt. Wir haben mit unter dem Vergrößerer einfach mal eine punktförmige Lichtquelle drauf. Und dann hast du halt einen Schattenriss von deinem Blatt oder Schere oder was weiß ich, was man da so draufgelegt hat.

Boris

Haben wir damals ein Sonnenlicht gemacht mit Fotopapier und dann Stöckchen und Blätter und so.

Chris

Kann man ein Foto im Sonnenlicht machen. Du kannst dann natürlich, also der Klassiker da, ist natürlich dann irgendwie Cyanotypie oder so.

Und wenn du ein Röntgengerät hast, da machst du nichts anderes im Prinzip. Du machst ein Fotogramm, also du wirfst Röntgenlicht auf, irgendwas drauf und dahinter ist ein Fotopapier oder irgendwas Lichtempfindliches oder Fotoempfindliches und das wird dann vom Röntgenlicht, belichtet und das Röntgenlicht hat halt die Eigenschaft, dass es auch noch durch Dinge durchgeht und dann Sachen auch noch innen drin abbildet und, da bin ich gerade über eine Ausstellung gestoßen, die ist in Chicago im, irgendeinem Museum da von einem Fotografen namens André Duman, der sich jetzt ein paar Jahre mit dem Thema beschäftigt hat und Alltagsgegenstände, abgebildet hat mit Röntgen und mich fasziniert sowas immer, wenn du da mal in was reingucken kannst das ist jetzt im Griffin Museum of Science and Industry in Chicago, und Also solltet ihr gerade in Chicago sein, dann geht da hin. Und natürlich hat er nicht nur irgendwie alltagsredenische Kameras auch reingeworfen, zumindest ein paar.

Das ist schon irgendwie, finde ich, ziemlich cool, wenn du siehst, was da für Mechanik drin ist. Das dürfte ein Hasselblatt oder sowas sein. Oder die gute alte SX-70 von Polaroid, die fast nur aus Luft besteht. Zumindest, wenn sie aufgeklappt ist.

Boris

Das ist ja im Grunde genommen nur ein großer Spiegel, der das Bild einfängt. Und dann auf das Polaroid-Papier reflektiert.

Chris

Also das, was da oben drauf ist, das ist der Sucher.

Boris

Genau.

Chris

Das, was du oben drauf hast, ist der Sucher. Und das unten, das ist nichts anderes als ein Spiegelkasten. Also das Licht kommt links durchs Objektiv rein, wird dann irgendwie nach unten gespiegelt oder so.

Boris

Es geht da rechts auf diese Klappe und wird dann nach unten geworfen.

Chris

Ja, das macht irgendwie nochmal einen komischen Weg. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, was für einen Weg das macht. aber es ist sinnvoll anzunehmen, dass das einfach einmal umgelenkt wird hier. Auf das Bild, also es ist eine Direktbelichtung auf das Negativ, beziehungsweise auf dieses Sofortbild Sandwich.

Boris

Irgendwie muss es noch machen, damit es nicht spiegelverkehrt ist oder so.

Chris

Irgendwie so, also don't ask me exactly.

Boris

Heißetechnik.

Chris

Ich wusste das mal, aber es ist auf jeden Fall ziemlich ausgefuchst, das Ganze und du hast letztendlich ein Großformatbild, was du dann direkt drauf hast. Naja, und halt viele andere Sachen, also The Art of X-Ray, heißt die, glaube ich, die Ausstellung und was haben wir denn hier, ein Mario Kart ferngesteuertes Auto oder, irgendwelche Handtaschen oder, oder, oder, also du kommst dann relativ schnell einfach, da hat er wohl jahrelang dran gearbeitet, da hat er jahrelang dran gearbeitet und ich finde es immer wieder toll solche Sachen zu sehen, hat man auch schon mal aus anderen Ecken hier ähm, Ja, Fotogramme, aber halt mal andere. Ziemlich abgefahren.

Boris

Cool.

Chris

Solltet ihr da irgendwie kommen, das Projekt heißt, glaube ich, Beyond the Surface, the Art of X-Rays. Wir machen mal einen Link zu dem Artikel. Ich bin mir sicher, dass da auch noch irgendwo weitere Verlinkungen und so Anzeigen geben wird.

Boris

Mache ich nur noch Röntgenfotografie.

Chris

Ja, also dieser andere Röntgen, in Anführungszeichen, Fotograf, über den wir ja schon mal gesprochen haben, der ja auch teilweise Menschen drin hat, der dann ja ganz abgefahren Zugriff auf, Leichen hat, um die dann in seine Bilder unterzubringen, die das wohl zu Lebzeiten unterschrieben haben, dass das okay ist. Warum auch nicht. Der hat sich das ja komplett selber beigebracht. Ich weiß auch nicht, wie die Rechtslage ist. Also könnte ich mir jetzt einfach ein Röntgengerät kaufen und das hier unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen betreiben?

Boris

Ich habe nicht nachgeguckt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es in Deutschland nicht ganz so einfach ist.

Chris

Ich weiß nicht. Also ich kann ja auch hier irgendwie starke Infrarotlichter betreiben und muss dann halt entsprechende Schutzbrillen haben oder irgendwelche Laserapparaturen.

Boris

Du kannst dir natürlich einen Röhrenfernseher kaufen und damit rumbasteln. Es wird halt nur so sein, wenn du irgendjemanden schädigst und der zeigt dich an oder so, dann hast du vielleicht auch ein Problem.

Chris

Ja, aber du kannst ja auch Leute mit anderen Sachen schädigen. Also ich weiß es nicht. Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie da die deutsche Rechtssache. Ich will es auch nicht. Ich will mir kein Röntgengerät zulegen, aber so ganz uninteressant finde ich es nicht. Ja.

Boris

Also schon aus Eigenschutz würde ich so ein paar Grundlagen vorher lernen wollen.

Chris

Ja, natürlich. Ja, logisch. Ich habe keinen Bock hinterher irgendwie so eine Marie Curie zu geben. Da habe ich keinen Spaß dran. Aber ja, aber so schlimm ist das jetzt auch nicht. Also das ist halt eine Strahlung. Und wenn du weißt, wie Licht funktioniert, dann weißt du auch, wie du es dahin leitest, wo es hin soll und bei Röntgenlicht und vor allem davon abhältst, wo es nicht hin soll. Und bei Röntgenlicht brauchst du halt einfach ein bisschen dickere Reflektoren oder so, die halt noch ein bisschen schwerer sind mit Blei und so und dann geht das schon.

Boris

Und es gibt inzwischen digitale Empfänger, die gar nicht mehr so viel Strahlung brauchen, sind schon da.

Chris

Jetzt bin ich wieder da. Don't ask me, ich habe immer noch nicht heraus, warum das hier passiert. Also du brauchst nicht viel um so ein Röntgen-Ding abzuhalten wann warst du das letzte Mal beim Röntgen da kriegt man dann irgendwie so ein Bleiröckchen um und irgendwelche Schutzdinger, ich guck mal bei Ebay kann.

Boris

Man nicht sehen, kann man nicht schmecken was soll da schon passieren ich.

Chris

Guck mal bei Ebay ja.

Boris

Schön gut Ich habe mal ein Thema auf die nächste Woche geschoben.

Chris

Ist gut.

Boris

Dann haben wir da ein bisschen mehr Ruhe dafür. Aber das andere wollte ich ganz gerne hier noch kundtun, weil mich das gerade auch ein bisschen annervt, aber ich es noch nicht so ganz verstanden habe. Es geht um Adobe und um eine mehr oder weniger versteckte Kostenerhöhung für die Abos. Es geht um die Kontingente für die generative KI. Ja. Also, Adobe hat ja die generative KI eingebaut, zum Beispiel in Photoshop und Lightroom und Lightroom Classic. Auch in andere Produkte, aber für uns hier ist jetzt gerade mal interessant, Photoshop und Lightroom beziehungsweise Lightroom Classic. Wenn ich jetzt Lightroom sage, meine ich eigentlich immer Lightroom Classic.

Und ich mag diese Funktionalität, weil ich damit sehr schnell sehr gute Retuschen machen kann. Also wenn ich irgendwo etwas entfernen möchte, irgendein störendes Schild im Hintergrund, und irgendeinen Weidezaun oder irgendwelche Flecken auf der Haut oder sowas, dann geht das mit diesen generativen Retusche-Tools einfach sehr, sehr gut und sehr, sehr unauffällig. Und das mag ich. Das spart mir sehr viel Zeit. Und nun ist es natürlich auch klar, dass solche generativen Funktionalitäten durchaus Rechenzeit brauchen, weil die laufen natürlich in der Regel in der Cloud. Bei Adobe ist das so, bei den meisten Tools. Und ja, es muss ja etwas gerechnet werden. Das kostet natürlich Geld, weil da muss eine Cloud für laufen, da müssen Rechner dafür laufen, da läuft ja auch Entwicklung mit rein, da müssen auch Menschen bezahlt werden, verstehe ich alles. Und jetzt ist es aber so, dass wir ja für die Software schon monatlich Geld bezahlen und das ja auch nicht so ganz wenig. Und da war es halt bisher so, dass ein gewisses Kontingent für die Nutzung dieser KI-Funktion in dem Abo-Preis enthalten war, sogenannte Credits.

Und bei unserem 20 Gigabyte Fotografie-Abo mit Photoshop und Lightroom und Lightroom Classic, was es ja nicht mehr neu gibt, aber wenn man es noch hat, da gab es wohl bisher 100 Credits jeden Monat. Und künftig werden, also ab jetzt, wenn ich es richtig gesehen habe, gilt das ab sofort, ähm, Da sind es nur noch 25 Credits.

Chris

Was?

Boris

Also 75% weniger. Ein Viertel. Und bei den Einzel-App-Abos und bei dem 1TB-Foto-Abo, es gibt ja jetzt nur noch das 1TB-Foto-Abo, oder eine Einzel-App, wenn du eine Einzel-App abonniert hast, da hattest du bisher 500 Credits, weil die Abos sind ja auch ein bisschen teurer als das 20-Gigabyte-Abo, sind jetzt auch nur noch 25. Das ist ein Zwanzigstel?

Chris

Das ist Shrinkflation, ist das.

Boris

Und das ist heftig. Und jetzt, natürlich kannst du diese Firefly Credits, die kannst du natürlich wieder aufrüsten, aber nicht per Einmalkauf, so nach dem Motto ich lade jetzt mal ein paar hier drauf und dann gucke ich, wann ich sie verbraucht habe. Nein. Sondern natürlich als monatliches Abo. Und das günstigste Abo, was sie anbieten, ist das Firefly Standard. Da kriegst du 2000 Credits jeden Monat, also deutlich mehr, als du früher zur Verfügung hattest, für 11 Euro im Monat circa. Und das ist dann, aufs Lightroom-Abo gesprochen, mal so fast das Lightroom-Abo verdoppelt vom Preis her, wenn man mal mindestens die alten Credits wieder haben will. Also du hast dann natürlich deutlich mehr Credits als früher, aber wenn dir die alten Credits bisher gereicht haben, es gibt halt keine Möglichkeit zu sagen... Wenn wir gerade so gereicht haben.

Chris

Dann sind die garantiert reicht dir garantiert nicht mehr.

Boris

So, und du hast jetzt auch keine Chance, wenn jetzt, was weiß ich, wenn dir die 100 gereicht haben oder sowas, du kannst jetzt nur für 11 Euro die 2000 Credits kaufen, jeden Monat. Es gibt keine Möglichkeit für 1 Euro 200 Credits zu kaufen, wenn du sagst, mehr reichen doch, aber 100 oder 200. Also, ich gebe euch einen Euro im Monat, reicht. Nein, geht nicht. Und jetzt, jetzt, ja, okay.

Chris

Ich gucke gerade auf der Website und Und hier steht, hier ist so eine Tabelle und da steht, dass wenn das Abo vor dem 17. Juni 2025 abgeschlossen wurde, Creative Cloud Photo 20 Gigabyte, hätte man 100. Und wenn es nach dem 17. Juni 2025 abgeschlossen wurde, hätte man nur 25. Heißt, Bestandskunden haben Bestandskundenschutz.

Boris

Wahrscheinlich.

Chris

Oder nehmen die mir jetzt von den 175 Credits weg?

Boris

Das weiß ich eben nicht. Das ist der Punkt, der mir so unklar ist. Ich lese das so.

Chris

Dass ich jetzt einen guten Grund habe, das Abo auch weiterlaufen zu lassen, damit ich diese 100 Credits weiterhabe. Wobei steht irgendwo, was denn, wie viele Credits verwendet. Weil ich habe das noch nirgends mir wirklich angeguckt, weil ich bisher an diese, an dieses Limit nie gestoßen bin.

Boris

Komme ich gleich zu. Also das ist auch der Punkt, der mich verwirrt. Ich hatte das so gelesen, dass es bis zu diesem Zeitpunkt 100 pro Monat gab und ab dem Zeitpunkt danach dann nur noch mit 25 wieder aufgefüllt wird.

Chris

Es steht ja abonniert vor und abonniert am oder nach. Ich glaube, das geht wirklich darum, wann das Abo abgeschlossen wird.

Boris

Kann auch sein, dass es neue Abos betrifft, aber wir wollen mal gucken, wie lang diese Karenzzeit anhält.

Chris

Naja, das ist auf jeden Fall eine Preiserhöhung, aber das ist...

Boris

Weil etwas verwirrt war ich ja auch, weil ich habe dann natürlich bei mir nachgeguckt. Man kann nachgucken, wenn man auf seinen Avatar Bildchen klickt von seinem Lightroom oder von seinem Adobe Abo, dann wird angezeigt, wie viele Credits man noch hat. So ein Prüflink, da kann man draufklicken. Und bei mir steht, ich habe 250 von 250. Das hat also gar nichts mit den Zahlen zu tun, die da stehen. Also ich bin maximal...

Chris

Bei dir steht, du hast 250 von 250. Du hast aber auch nur das Standard-Foto-Abo.

Boris

Das 20-Gigabyte-Abo.

Chris

Das, was halt Pompayama abgeschlossen hat.

Boris

Ja, genau. Wo eigentlich 100 drin sein sollten.

Chris

Plus Euro im Monat oder so.

Boris

Ja, genau.

Chris

Okay.

Boris

Also ich habe Zahlen, die passen überhaupt nicht zu dem.

Chris

Und du benutzt die Funktion. Das heißt, da müsste auch was runtergezählt werden.

Boris

Hätte ich jetzt gedacht. Aber da kommen wir jetzt zu dem Punkt, wo ich vielleicht vorerst Entwarnung geben kann vielleicht. Denn auf dieser Adobe-Hilfe-Seite steht drin, was braucht denn eigentlich diese Credits. Und da ist dabei, dass das generative Entfernen, Und das ist das, was ich am meisten mache, dass generative Entfernen keine Credits verbraucht. Was mich jetzt wundert, weil beim Entfernen...

Chris

Wecklonen, Dinge wegklonen quasi.

Boris

Ja, das ist ja quasi der Radierer. Aber der Radierer macht ja nicht Transparenz, sondern der generiert ja Content. Aber das scheint offensichtlich, zumindest bisher, keine Credits zu verbrauchen. Da wäre ich persönlich jetzt beruhigt, weil das ist das, was ich 90 oder 99 Prozent der Zeit mit dieser generativen KI von Adobe tue. So, und jetzt ist die Frage, wie viel ist denn jetzt ein Credit wert? Wenn wir jetzt von 25 Credits reden. Und da muss man jetzt unterscheiden bei Adobe zwischen sogenannten Standardfunktionen und Premiumfunktionen. Und die Standardfunktion, das ist zum Beispiel generatives Füllen in Photoshop. Also wenn man etwas auffüllen möchte, du kannst ja auch die Zeichenfläche vergrößern oder so etwas, um Bereiche dazu zu füllen. Dann wird ein Credit pro Generierungsvorgang fällig. Also du kannst quasi dann jetzt künftig mit den neuen Abos 25 mal etwas auffüllen.

Chris

Okay. Also wenn quasi, also das sehe ich so, dass wenn quasi Firefly, das Firefly-Modell irgendwie genutzt wird, um Sachen zu generieren und das gehört das Auffüllen von Löchern und so, aber das Wegmachen von Sachen...

Boris

Offensichtlich nicht.

Chris

Vielleicht ist das ein anderes Modell.

Boris

Wir wissen es nicht. Du kannst natürlich in Photoshop auch dann halt ein Prompt reingeben, was du da haben möchtest, was weiß ich, eine Wiese, einen Baum, einen Schaf, einen Vogel.

Chris

Und da scheidet er dann, ob du einen Prompt reingibst oder nicht. Vielleicht kostet es ohne Prompt. Na gut.

Boris

Ich weiß es nicht. Kann es dir nicht sagen. Also das ist wirklich spannend. Also Standardfunktionen kosten ein Credit pro Ausführung. Was jetzt im einzelnen Standardfunktionen sind, außer generatives Füllen, habe ich jetzt auf die Schnelle nicht rausgefunden. Das wird aber sicherlich auch irgendwo stehen bei Adobe. Und die Premium-Funktionen, da habe ich jetzt Beispiele nur gefunden, so im Bereich Video, also Premiere Pro und sowas. Wenn es dann zum Beispiel darum geht, ein Video zu generieren, wenn du also wirklich ein Stück Videoclip generieren möchtest in einer, was ich nicht, Full-HD-Auflösung mit 24 Bildern pro Sekunde, dann werden 100 Credits pro generierte Sekunde fällig. So, also in diesen Premium Funktionen da gibt es noch mehr Beispiele auf der Adobe Seite 100 Credits pro Sekunde.

Chris

Achso bei Video.

Boris

Da gibt es noch mehrere Premium Funktionen, die beziehen sich alle irgendwie auf Video, da geht relativ schnell gehen deine Credits weg, also wenn du mit Premiere Pro und dem Premium KI Funktion arbeitest, dann brauchst du auf jeden Fall so ein Firefly Abo, aber wahrscheinlich auch vorher schon, also da bist du auch mit 100 oder 500 Credits dann nicht weit gekommen, da ändert sich dann nichts. Tja. Und jetzt bin ich halt etwas verwirrt, weil betrifft das jetzt auch mein altes Abo?

Chris

In dem ja du offensichtlich 250 Trades hast.

Boris

Woher auch immer.

Chris

Ich hab das noch, ich hab da mal vor Jahren reingeguckt, als das irgendwie neu war, aber seid ihr auch nicht mehr, weil es hat sich ja nie irgendwas, ich bin ja nie an irgendwelche Grenzen gestoßen. Na gut.

Boris

Aber ich sag mal so, solange halt das Maskieren von Objekten keine Credits kostet und das Entfernen von Dingen im Bild keine Credits kostet, bin ich persönlich erstmal fein raus. Das heißt aber nicht, dass ich diese Aktion hier gut heiße.

Chris

Also Das ist eine Preiserhöhung, ganz klar.

Boris

Definitiv.

Chris

Beziehungsweise ein Nudging zu einem höheren Abo. Richtig. und so weiter.

Boris

Und vor dem Hintergrund, dass sie jetzt ja das günstige 20 Gigabyte Foto-Abo gestrichen haben und auch mein Konto, noch haben sie mich nicht angeschrieben, ich habe ja noch Guthaben drauf, das wird wahrscheinlich erstmal aufgebraucht werden. Noch habe ich keine Post von denen gekriegt oder E-Mail, aber auch ich werde ja wahrscheinlich auf diesen nächsthöheren Preis, auf dieses 1 Terabyte Abo umgestellt werden.

Chris

Nein, du hast ja jetzt erstmal einen Bestandsschutz, also so lese ich das. Du hast, hast du erstmal.

Boris

Für die Credits, das kann schon sein, aber ich werde ja, also mein monatlicher Preis fürs Adobe Abo an sich wird angehoben werden. Das war ja die letzte Aktion schon. Also das wird passieren, ich werde keine 70 Euro Angebote mehr kriegen für ein ganzes Jahr, weil das Abo gibt's nicht mehr.

Chris

Da warte ich jetzt auch noch drauf, dass ich irgendwelche Sachen bekomme.

Boris

Und vor dem Hintergrund, dass sie das sowieso alles verteuern, die Abos sind ja auch durch die Bank an anderen Stellen teurer geworden, also nicht durch die Bank, aber die meisten teurer geworden. Und vor dem Hintergrund jetzt auch noch die Credits zu kürzen.

Chris

Aber so ist das, der Fachbegriff dafür nennt sich Entschittification. Und Angebote werden irgendwann schlechter. Erst mal günstig und mach mal und dann bist du an Bord und dann kriegst du irgendwas reingelockt. Lock-in nennt man das. Und dann kommst du da nicht mehr raus ohne größere Schmerzen. Und dann wird die Schraube angezogen. Und Adobe macht das super. Die können das richtig.

Boris

Die wissen, wie es geht.

Chris

Die wissen, wie das geht. Und solange die Leute das mitmachen. Peter schreibt hier bei ihm seins auch 250 von 250 Credits. Gut.

Boris

Ja, also wenn ihr wissen wollt, wie viele Credits ihr habt, klickt auf eure Creative Cloud Software, auf euer Avatar, da gibt es einen Link, Credits prüfen oder sowas und da könnt ihr draufklicken und dann wird das angezeigt.

Chris

Bei mir läuft die Creative Cloud Software nicht.

Boris

Dann musst du dich einloggen bei Adobe.

Chris

Ich weiß, irgendwann sagt sie dann, hey, du musst mal wieder nach so und so vielen Monaten, damit dann dein Lightroom weiterläuft oder so, und dann gehe ich da rein und dann mache ich es aber auch wieder aus. Weil was soll ich die, bitteschön, die sind eh so dermaßen, haben sich reingekragt in den Rechner. Versuch mal, Adobe komplett vom Rechner zu bekommen. Da läuft so viel Zeug, dass, naja, egal Also Peter sagt.

Boris

Ich sollte 2026 mal einen neuen Fünfteiler zu Darktable machen, wahrscheinlich nicht aus vielen verschiedenen Gründen, aber, nachdem ich das jetzt hier gelesen habe, also ich werde das natürlich erstmal weiter beobachten, solange ich nicht direkt betroffen bin kann es mir egal sein aber das sind alles so ganz kleine Bausteine, wo ich sage, so Adobe, wenn ihr mich nicht mehr haben wollt als Kunden, dann können wir das auch ändern.

Chris

Das ist ein weiterer Nadelstich. Nun gut. Ja, ich habe noch ein Live-Follow ab hier. Jochen hat uns für uns nachgeguckt, wie die Rechtslage mit Röntgengeräten ist.

Boris

Ah ja, und?

Chris

Oder er schreibt die ungefähre Rechtslage, weil er ist ja auch kein Rechtsprobe.

Boris

Das ist keine Rechtsberatung hier.

Chris

Nein, es ist keine Rechtsberatung von Jochen, aber er schreibt, der Betrieb einer Röntgeneinrichtung ist genehmigungspflichtig, außer es ist ein zugelassenes Medizingerät. Dann reicht eine Anzeige der Inbetriebnahme vier Wochen vorher und einer weiteren Anzeige, wenn das Gerät verändert oder außer Betrieb genommen wird.

Boris

Also medizinisches Gerät.

Chris

Außerdem muss der Betreiber alle fünf Jahre einen Fachkundelehrgang für Strahlenschutz besuchen. Wer genau das wissen möchte, sollte sich die Strahlenschutzverordnung durchlesen.

Boris

Das klingt aber machbar.

Chris

Dann kauft er halt ein Medizingerät und das wird dann auch so angewendet wie ein Medizingerät. Nur dass halt keine Knochen geröntgt werden.

Boris

Also ich kann euch sagen, wenn ihr ein medizinisches Röntgengerät dabei habt und regelmäßig Pferdeställe anfahrt, dann werdet ihr euer Geld wieder rausbekommen.

Chris

Weil das ist teuer.

Boris

Nein, so teuer ist das gar nicht. Aber du kannst so um die 80 Euro pro Aufnahme, 40 bis 80 Euro die Aufnahme, kannst du durchaus nehmen. Je nachdem, was du röntgst und wie groß die Fläche ist, die du röntgen musst. Aber es gibt sehr, sehr viele PferdebesitzerInnen, die ein Röntgenbild von einem Fuß, Bein, Hüfte, was auch immer brauchen. Und Bein ist noch relativ einfach, aber Schulter- oder Hüftbereich, also da musst du schon Aufwand betreiben. Da musst du schon ganz schön Strahlen durchpusten, damit dein Bild ankommt. Aber wenn ihr sowas könnt und habt die Geräte einfach dabei und besucht einfach mal, befreundet euch mal mit den Stellen in eurer Nähe an, trinkt da mal ab und zu mal einen Kaffee oder sowas, besucht die Veranstaltung. Wenn die Leute wissen, dass ihr immer ein Gerät dabei habt, noch bevor der Dock kommt, das dauert ja dann auch manchmal Stunden, bis der Dock da ist, und ihr könnt schon mal das Bild machen, Ihr könnt euer Geld wieder rausholen.

Chris

Ich hatte mal, es ist so ähnlich, wie wenn du, der Mensch in deinem Freundeskreis bist, der einen VW-Bus hat, dann bist du bei jedem Wochenende bei einem Umzug. Das hatte ich schon mal. Braucht man nicht.

Boris

Du hast auch da diesen Bus.

Chris

Genau, Jochen hat auch noch nachgeguckt. Auf Ebay gibt es keine Geräte, nur eine einzelne Röhre von 1900. Gut, haben wir das auch geklärt. Danke fürs Nachgucken. Oh, Uwe schlägt vor Röntgen Hochzeitsfotografie. Ja, jetzt wird es langsam aber sicher.

Boris

Jetzt sollten wir das Thema wechseln.

Chris

Wir empfehlen hier nichts und behaupten das Gegenteil von allem. Ja, es gibt eine neue Aufgabe.

Boris

Ja, richtig. Eine neue Aufgabe. Denn die aktuelle Aufgabe ist ja die Kurzaufgabe, die jetzt noch bis zum 10.7. läuft. Und die neue Aufgabe, die Chris, du dir im Vorfeld überlegt hast, und ich weiß jetzt auch warum, heißt Kultur. Kultur ist die Aufgabe, läuft vom 10.07. bis zum 24.07. Was bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 10. Juli bis zum 24. Juli loszieht, ein neues Foto macht, wie ihr das Stichwort Kultur fotografisch interpretiert? Das Ergebnis ladet ihr bei Flickr hoch, stellt es dann in die Happy-Shooting-Gruppe und vergebt den Tag hsbkultur.

Chris

Peter hat bei AliExpress nachgeguckt und hat ein Röntgengerät für 540 Euro gefunden.

Boris

Ja, super.

Chris

Das wollte ich jetzt nicht voll essen. Egal. Wir raten schwer davon ab. Das ist alles nicht gesund. Kommen wir zu den Terminen.

Einspieler

Der Terminkalender.

Chris

Und zwar sind es heute 1, 2, 3, 4 Termine. Der erste von Wolfgang, Schloss St. Martin, vom 2.7. bis zum 26.10. diesen Jahres, Kunst im Schloss St. Martin. Es freut mich, euch zu meiner ersten Ausstellung im Rahmen des Abschlusslehrgangs konzeptionelle Fotografie einzuladen. Ausgestellt werden im offenen, freizugänglichen Raum Werke der Fotografen, die den mehrsemestrigen Lehrgang absolviert haben. Dabei werden die Werke im Freien auf großen Schauwänden im Park vor dem Schloss präsentiert. In der angenehmen Atmosphäre des Schlosses kann man sich im Park ganz den Fotos hingeben. Insgesamt erwarten euch 40 Fotowände mit fast 150 Werken. Ja, und das klingt toll, als ob das eine Ausstellung von Wolfgang wäre. Es freut mich, euch zu... Ja, schaut doch mal rein. Dann haben wir von Andi zwei Termine bekommen und zwar Konstanz im Kulturzentrum im Gewölbekeller vom 25.05. Bis zum 21.09. von der Stange Pole Dance. Susanne Smazic und Andrea Kiss. In ihrer aktuellen Ausstellung widmen sich die Künstlerinnen und die Kommunikations-Susanne Smazic und die Kommunikationsdesignerin Andrea Kiss dem Pole Dance als akrobatischen Tanz-Ausstellung von der Stange Pole Dance.

Die Daten nochmal. Finissage am 21.09. um 14 bis 17 Uhr im Gewölbe.

Und dann noch in der Leica-Galerie in Konstanz vom 19.07. bis zum 11.10. Gabo Big Shots. Die Wahrheit ist das beste Bild. Dieser Satz von Robert Kapa ist nicht nur ein Zitat, er ist das Credo von Gabo, die mit Leib und Seele Fotografin ist. Sie macht Bilder, die bleiben und nachhallen entstanden durch gutes Licht und viel Vertrauen derjenigen, die vor ihr auf edlem Papier verewigt wurden in der Leica Galerie in Konstanz. Gabo habe ich mal interviewt auf Tipps von der Topfloor vor vielen Jahren. Und dann haben wir noch einen Termin und der kommt jetzt wieder von unserem Außenkorrespondenten Jürgen.

Einspieler

Hallo Community. Heute wieder die Fotoausstellung der Woche. Diesmal für Urlauber und Hörer an der Ostsee dieser Republik. Genauer gesagt in Zingst.

489 Grundschüler haben ihre Ideen für unsere Zukunft aufgemalt. Das ist noch keine Fotoausstellung. Aber Müllverwertungsmaschinen, Eis am Stiel auf dem Mond, Düsenschuhen und faire Wahlroboter. Diese kreativen Ideen hat der renommierte Fotograf Jan von Holleben weiterentwickelt und daraus Motive fotografiert und dabei rund 100 Kinder aus Zingst, Perow, Barth und Riebnitz-Darmgarten in Zingst eingebunden. Gezeigt wird die Arbeit Regenbogen-Roboter-Weltraum-Eis seit dem 23. Mai in der großen Strandausstellung. Diese ist noch zu sehen bis zum 1.11.2025. Veranstaltungsort ist die Seebrücke Zingst in 18374 Zingst. Na, wenn das mal nicht ein Grund ist, an die See zu fahren. In diesem Sinne, schönen Urlaub, 321 Happy Shooting und liebe Grüße.

Chris

Danke. Vielen Dank, Jürgen.

Boris

Also, wenn ich das richtig verstanden habe, sind da Ideen von Kindern dann fotografisch umgesetzt worden. Mit den Kindern.

Chris

So habe ich das verstanden.

Boris

Oder mit einigen von denen zumindest. Das ist ja stark. Danke, Jürgen. Cool.

Chris

Ja. Dann wären wir jetzt am Ende. Wenn wir nicht noch ein kleines One More Thing hätten, das habe ich ans Ende gepackt, weil, naja, es klingt spektakulär, ist aber halt erstmal nur ein Patent und zwar hat die Firma Apple, die ja quasi der größte Kameraproduzent der Welt sind, ein Patent, von denen ist ein Patent rausgefallen und zwar für einen Bildsensor, der irgendwie gesteckt ist und einen Dynamikbereich von knapp 20 Blendenstufen hat.

Boris

Was enorm wäre?

Chris

In einem, ich vermute dann halt wahrscheinlich Smartphone oder so. Da machen sie in irgendeiner Form, also hier steht was von unabhängiger Pixelsteuerung, wodurch eine individuelle Rauschunterdrückung und Empfindlichkeitsanpassung pro Pixel stattfinden könnte und wie gesagt gestackt, also dass da mehrere Pixel gleichzeitig irgendwie sich das gleiche Licht angucken und dann unterschiedlich damit umgehen können. Das ist wie gesagt keine Produktankündigung, sondern ein Patent und Firmen haben viele Patente. Ob da jemals was draus wird, werden wir sehen. Ja, ich meine, kleine Sensoren haben eben diese Rauschprobleme und Dynamikprobleme, weil die kleine Pixel haben und wenn sich das damit in irgendeiner Form ändern lässt, dann haben es die großen noch schwieriger.

Boris

Nun gut, bin gespannt, was da rausfällt. Also 20 wäre beeindruckend, weil selbst die großen Sensoren, da reden wir von 14, vielleicht 16 Blendenstufen und das halt unter Laborbedingungen, wobei diese 20 hier wahrscheinlich auch Laborbedingungen sind. Ja, aber trotzdem. Und jeder Stufe Dynamikumfang ist eine Blendenstufe mehr Licht.

Chris

Also eine Verdopplung.

Boris

Eine Verdopplung, immer wieder eine Verdopplung von Informationen. Also, wow.

Chris

Was natürlich zumindest auch darauf hinweist, dass Apple wirklicherweise Ambitionen hat, selber Sensoren zu bauen. Weil ich glaube, die aktuellen Sensoren kommen noch von Sony.

Boris

Denke ich.

Chris

Sony, denke ich doch. Nun ja, egal. Damit verabschieden wir uns für diese Woche. Wir sind in der Woche wieder da. hier auf happyshooting.de live und überall, ihr findet alle Links da in den Shownotes und herzlichen Dank an alle, die hier mitgeholfen haben, sei das jetzt der Live Chat oder die Shownoter oder, oder, oder. Ihr seid alle toll und wir freuen uns, dass es euch gibt und ja, bis nächstes dann, macht's gut.

Boris

3, 2, 2, 1, 1, Happy Shooting!

Shownotes