#904 - Hopium
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Happy Shooting Folge 904. Hopium. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...
ChrisVon dem Buchstaben F.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast. Das war bei mir auch schon wieder kurz weg von dir.
BorisIch kriege mal jetzt gerade Aussetzer.
ChrisIch habe jetzt so alle paar, alle halbe Minute einen kurzen Aussetzer. Wir sind Happy Shooting. Hallo, guten Tag.
BorisGuten Tag. Ich habe Aussetzer.
EinspielerUnd hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.
BorisIch kann mal kurz gucken, ob hier noch irgendwas nebenher läuft.
ChrisUnd das heißt auch nicht, wenn das jetzt bei mir ankommt, das mit den Aussetzern, dass das im Recording ankommt, weil die Wege des Restreams sind unergründlich. Na gut, auf Twitch, okay. Es läuft ja.
BorisEs läuft kein Backup nebenher, also alles gut hier.
ChrisNee, nee, das würde auch anders klingen, aber macht ja nichts. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris.
ChrisUnd wir strömen einmal die Woche hier live. Fotozeug. So grob um das Thema Fotografie und ihr findet uns hier auf happyshooting.de und auf den unterschiedlichen Videoplattformen, zum Beispiel YouTube oder Twitch. Und dann gibt es uns natürlich noch als Podcast, da wo ihr sonst euer anderes Audio konsumiert, gebt einfach mal Happy Shooting ein und dann könnt ihr uns da jede Woche aufs Ohr bekommen. Super für die Fahrt zum Büro oder lange Spaziergänge oder Fototouren oder sonst was. Und ihr könnt uns hier erreichen auf happyshooting.de. Da haben wir eine Inbox, da dürft ihr uns fragen oder Geschichten oder Beschwerden oder alles mögliche reinwerfen. Und da sind dieses Mal unterschiedliche Dinge reingekommen und zwar zum einen der Peter. Peter sagt, hallo, ich habe gerade die letzte Folge Podcast gehört und mich sehr über den Hinweis, dass es Irrfan View für macOS gibt, gefreut, bei circa Minute 34. Leider kann ich das nirgendwo finden. Habe ich da irgendwas übersehen? Viele Grüße aus Marburg, Peter.
BorisJa, nein, hat er nicht. Ich hänge da mal gleich eine Kapitelmarke dran mit einem Follow-up, in der ich zwei Dinge klären möchte, die etwas missverständlich ausgedrückt waren. Das gebe ich zu. Und zwar hatte ich letztes Mal erzählt, Stichwort Lightroom, in Anführungszeichen Classic, alte Lightroom-Version, die Tanja noch benutzt hat auf dem Intel Mac, hat einen neuen Apple Silicon Mac bekommen mit dem M3-Prozessor und dann haben wir das eben nicht mehr so richtig zum Starten bekommen. Und da hatten wir Alternativen gesucht, dann hatte ich ein bisschen was erzählt. Und da hatte ich zum Beispiel gesagt, dass ich den Tipp bekommen hatte, die Software Digicam zu benutzen und als Editor eben vielleicht Irrfinview. Und dann sprachen wir darüber, was Irrfinview schon für ein recht flottes System ist, um Bilder zu browsen und eben inzwischen auch Ich.
ChrisHabe das unter Windows gerne.
BorisVerwendet.
ChrisWeil es einfach schnell war.
BorisGenau. Und kann schnell ein paar grundlegende Edit-Beschichten tun und so weiter. Und in der Tat ist das natürlich ein Mischmasch an Informationen gewesen, weil in der Tat Irrfinview gibt es nur für Windows. Das heißt, wer jetzt eine Alternative unter Windows sucht und vielleicht Digicam, was ja auf mehreren Plattformen läuft, benutzen möchte, kann sich dann gegebenenfalls den IrrfinView als externen Editor dafür einrichten, je nach Geschmack. Für den Mac geht es nicht, kein IrrfinView, für den Mac tut mir leid, da habe ich Dinge in den Sätzen wahrscheinlich einfach so miteinander vermodelt, dass das nicht klar war. Dafür kann ich nur um Verzeihung bitten, aber ändern kann ich es leider nicht. Und dann zur Frage Lightroom 6 hatte ich erzählt, haben wir ja installiert auf Ihrem Mac, Und dann auch mit ein paar Hürden zum Starten gebracht, aber es stürzt halt ständig ab.
Und da kam nämlich die Frage, wie ich das überhaupt installieren konnte, weil Adobe doch die Lizenzierungsserver abgestellt hat. Das heißt, wenn man da einen Code eingibt, kann das gar nicht mehr verifiziert werden. Es lässt sich also offensichtlich, das weiß ich nicht, lässt sich aber wohl offensichtlich gar nicht mehr neu installieren. Ich habe natürlich die ganzen DMG-Files noch, habe das ja mal gekauft, ich habe mir das alles gesichert. Aber scheinbar kann man es gar nicht mehr neu installieren. Das mag sein, was ich halt meinte, das kann natürlich keiner wissen, wir haben den Mac neu eingerichtet. Wenn du einen neuen Mac hast, klappst du den auf, dann hast du so einen Installationsprozess, wo du deinen Username anlegen kannst und so weiter. Und in der Folge wirst du auch gefragt, ob du ein Time Machine Backup hast, aus dem du eben deine Daten wiederherstellen möchtest. Und das haben wir bejaht, weil wir haben ein Time Machine Backup. Und dann ist der Mac schon neu installiert worden, aber natürlich mit den ganzen Softwaren und Einstellungen aus dem Time Machine Backup und vermutlich war da in dem Backup auch die Lizensierung für Lightroom enthalten, sodass man es dann eben starten konnte. Ist jetzt eine Vermutung von mir. Wir haben also Lightroom jetzt nicht aus einem DMG oder von einer CD irgendwie neu installiert. Das haben wir nicht gemacht. Also das waren zwei Sachen, die waren ein bisschen missverständlich. Da hatte ich so zwei, drei Feedbacks zu bekommen mit Rückfragen. So schaut's aus. Hoffentlich kann ich das jetzt klären.
ChrisNächstes Feedback kommt von Tim, der schreibt auch an dich. Hallo Boris, da du im Moment auf der Suche nach einer Lightroom-Alternative für Tanja bist, kann ich noch Photomater empfehlen. Diese App ist sowohl als Abo als auch einmal kaufverfügbar. Sie gibt es für iOS, iPadOS und macOS. Eine Lizenz gekauft gilt für alles und kann sogar in der Familiengruppe geteilt werden zum Programm selbst. Es ist ein vollständiger RAW-Editor, auch mit KI-Masken. Leider kann er keine Bilder aus mehreren Einzelbildern erzeugen, also HDR und Panorama. Sowohl unter macOS als auch unter iOS werden Ordner und auch Netzlaufwerke unterstützt. Unter macOS kann man die Bilder auch mit Sternen bewerten. Das geht leider unter iOS noch nicht. Es gibt auch eine Testversion. Sieben Tage. Danke an euch beide für eine tolle Sendung. Grüße, Tim.
BorisInteressant. Fotomator sagt mir natürlich was. Der ist damals schon angetreten als sehr, sehr anständiger Bildeditor für iOS seinerzeit.
ChrisJa.
BorisIch glaube, auf Mac hat es angefangen. Und dann kam er auf iOS. Ich weiß nicht mehr, wo es angefangen hatte.
ChrisGehört übrigens mittlerweile Apple.
BorisGehört mittlerweile Apple.
ChrisPixelmeter und Photometer gehören wohl jetzt Apple mittlerweile. Zumindest berichtet 9to5Mac das im Februar dieses Jahres.
BorisAlso beides kommt jedenfalls aus dem selben Hause. Ich nehme an, dass Apple sich da bei beiden eingekauft hat. Ich wüsste nicht, wie man das sonst trennen sollte. Ist bei mir im Kopf gespeichert als Photoshop-Alternative, also als Bild-Editor, Raw-Editor, klar. Also erstmal, das sind gute Informationen. Was mir nicht klar war, ist, dass man bewerten kann, also dass man Verzeichnisse browsen und vielleicht sogar danach suchen und filtern kann. Das wusste ich nicht. Interessante Information. Also das versuche ich mal im Hinterkopf zu behalten. Und haben wir an dieser Stelle weitergegeben. Also wer am Mac ist und so wie wir hier einfach nur, ja, ich sage mal, einfache Edit-Geschichten machen will, Photometer wird mehr können, aber wer jetzt einfach nicht den kompletten Umfang von Lightroom benutzt, ist das vielleicht tatsächlich ein Blick wert. Weil ich habe ja auch gesagt, Tanja hat im Prinzip keine Bibliothek an Bildern, die sie durchsucht, sondern wenn, dann durchsucht sie die Verzeichnisse mit den fertigen Bildern. Und ja, das kann dann durchaus eine Alternative sein. Also danke dafür.
ChrisTja, und dann kommt noch Enrico, der hat hier noch was über das Thema Drohnengebühren. Ich habe ja letztes Mal erzählt, dass das Luftfahrtbundesamt bei mir Geld kassiert hat und das nach vier Jahren für den Drohnenführerschein. Hire 2, das mit den Drohnengebühren, überrascht mich jetzt nicht sonderlich. Die Behörden scheinen dies oft zu praktizieren. Schon seit vielen Jahren kommen die Bescheide. der Bundesnetzagentur für Frequenznutzung und EMV-Abgabe auch immer gebündelt rückwirkend für die letzten Jahre. Meist auch via EMV ist elektromagnetische also Funkwellen und so. Das kommt dann auch alle was, das kommt dann auch allen Funkdiensten zu. Wie in meinem Fall als Funkamateur. Da verschmutzt man auch die Ionosphäre mit elektromagnetischen Wellen und muss dafür eine EMV-Abgabe leisten, damit man Buße tut und der Umwelt etwas Gutes tut. Ganz liebe Grüße und happy shooting. Scheint also nicht so selten zu sein. Das war für mich das erste Mal, dass ich von der Behörde irgendwie vier Jahre nach irgendeiner Amtshandlung eine Rechnung bekommen habe. Na gut.
BorisUnd dann lass mich kurz eine Kapitelmarke machen. Ich will es nur gleich noch reinschreiben hier. Nachtrag, Lightroom-Alternative, kein Fotos-Fragezeichen. Fragt nämlich der Peter hier noch, ob ich schon gesagt habe, warum Fotos nicht in Frage kommt. Und das ist relativ einfach zu beantworten, weil die Fotos-Bibliothek, vor allem bei Tanja, schon mit Fotos vom iPhone gefüttert wird.
ChrisSie wollte nicht mischen.
BorisDas wollen wir ungern mischen. Es kommt noch dazu, dass die Bibliothek bei ihr in der Cloud gespeichert ist, was in meinem 2-TB-Account mitverwendet wird in der Familienfreigabe. Und da möchte ich auch ungern jetzt noch mega- und gigabyteweise RAW-Dateien drin haben, die dann gar nicht benutzt werden, außer um mal einen Helligkeitsregler zu ziehen und einen JPEG irgendwo hinzudroppen. Also das würde einfach alles verunreinigen und das Cloud-Backup unnötig aufblähen. Das ist einfach sehr, sehr unpraktisch an der Stelle. Wer das nicht hat oder wer das sogar gut findet, dass die Dateien von der digitalen Kamera mit den iPhone-Bildern an einer zentralen Stelle sind, das kann durchaus ja Vorteile haben, dann ist Fotos am Mac natürlich durchaus ein gangbarer Weg.
ChrisDas kann ja auch sehr viel.
BorisDu hast da schon eigene Möglichkeiten, das RAW zu bearbeiten Und du kriegst ja auch externe Editoren, ich glaube auch Photometer zum Beispiel, eingebunden als Editor, wenn man mehr machen möchte damit. Also das ist durchaus ein Ansatz, aber wie gesagt, bei uns würde das einfach nur alles aufblähen und verunreinigen und unübersichtlicher machen.
ChrisJa, so, das war es erstmal für unsere Inbox, happyshooting.de slash hi. Solltet ihr da auch was für haben, dann werft es da rein und es sind noch ein paar andere Sachen, die passen aber besser ans Ende, die kommen dann später.
BorisSo, schön.
ChrisGrätschen wir mal in die News rein. Es gibt ein Update, ein Firmware-Update und dann gibt es es plötzlich doch nicht mehr. Was ist los?
BorisJa, es ist im Augenblick was los. Diesmal betrifft es Canon. Canon hat auch Firmware-Update vorgestellt für die R5 Mark II und für die R1. Und da gibt es neue Features drin. Unter anderem ist der Autofokus verbessert worden. Das betrifft wohl gerade Sportarten, die mit Netz arbeiten, wie jetzt Volleyball und solche Geschichten. Da ist wahrscheinlich irgendwas an dem Machine Learning Modell optimiert worden. Dann kann man Gott sei Dank da, das fand ich ja ganz spannend, einstellen jetzt bei diesen, Prä-Continuous-Shooting, also bei den Fotos, die vor dem Auslösen gespeichert werden. Wenn du so halb durchdrückst, dann werden schon Aufnahmen gespeichert. Das war mal fix, wie viele Bilder das waren, bis du ausgelöst hast. Ich glaube, eben eine Sekunde und so viel wie eben dann möglich waren. Das verunreinigt auch den Datenimport ganz enorm. Jetzt kann man das aber einstellen. Wie viele Bilder möchtest du denn vor der eigentlichen Aufnahme haben? Also das lässt sich jetzt justieren. Ich glaube, bei der R3 oder so. Ich glaube, bei der Sony ging das. Bei Canon bisher noch nicht.
ChrisNa gut, jetzt 15 Bilder, schreibt Bernd.
BorisJa, weil es wahrscheinlich 15 Bilder die Sekunde waren oder so. Also irgendwie hatte das einen Zusammenhang damit.
Jetzt jedenfalls ist es einstellbar. Und außerdem werden CF-Express-Karten bis 8 Terabyte unterstützt. Was ich schon recht enorm finde, dass es das überhaupt gibt. Aber das Update wurde, oder das Firmware-Update wurde, erst mal zurückgezogen. Denn es ist jetzt nicht ganz klar, was genau passiert ist aus der japanischen Übersetzung. Jedenfalls gab es Probleme bei Nutzung von SD-Karten, die größer als zwei Terabyte sind. Das war mir jetzt auch gar nicht so bewusst, dass es da was gibt. Aber wenn man eine SD-Karte größer 2 TB benutzt hat, dann soll es Probleme gegeben haben. Ob diese Probleme jetzt die waren, dass man das Firmware-Update nicht einspielen konnte von so einer Karte oder ob das Problem war, dass Videoaufnahmen, die man auf so eine Karte gemacht hat, hinterher nicht mehr abspielbar waren. Es ist mir ein bisschen unklar. Aus dieser Übersetzung geht das nicht so richtig hervor. Für mich jedenfalls nicht. Nichtsdestotrotz, man hat es erst mal zurückgezogen. Es gab dann schon so ein bisschen Aufrauen, so nach dem Motto, jetzt versagt auch Canon, nachdem ja Nikon und auch vorher Sony schon größte Probleme hatten. Ich weiß nicht, ich finde das hier tatsächlich auf einem harmloseren Niveau, da kann man Canon schon mal in Schutz nehmen. Wenn in so einer Konstellation mit einer SD-Karte größer 2 TB irgendein Problem auftritt und das vielleicht auch nur bestimmte Dinge betrifft, ist das schon ein bisschen was anderes, als wenn man ein Firmware-Update einspielt und hinterher funktioniert Kamera oder Objektiv nicht mehr. Also das hat schon eine andere Klasse.
ChrisEs ist ja sehr eng begrenzt und das Thema, man muss sich immer vorstellen, diese Firmen, die müssen das testen. Die haben da neue Software, neue Firmware und dann müssen sie das testen und zwar nicht einfach nur auf die Kamera spielen und gucken, ob man noch in den Menü rumklicken kann, sondern das muss mit verschiedenen Objektiven getestet werden, mit verschiedenen SD-Karten, mit verschiedenen Batterien oder Netzteilen. Also das sind ja alles Sachen, die irgendwie per Software interagieren. Und letztendlich kannst du dir dann als Firma eine beliebig vieldimensionale Matrix von Tests aufbauen, weil natürlich mit jedem Objektiv, da musst du ja eigentlich alle SD-Karten durchtesten und da wieder 100 Tests machen und dann mit dem nächsten Objektiv wieder alle SD-Karten durchtesten, wieder 100 Tests machen und so weiter. Das ist, mit der Komplexität der Produkte wird es immer schwieriger, das zu testen, weil es quasi exponentiell wächst, dieses Universum. Und wenn das jetzt so ganz, wenn das nicht ein systemischer Fehler ist, der quasi bei allen SD-Karten auftaucht oder bei allen Objektiven oder bei allen Autofokus-Objektiven oder so, dann ist das teilweise einfach, wird es nicht gefunden. Das passiert, ja.
BorisDas passiert, ja. Ja, gut.
ChrisGibt eine neue Kamera. Also nicht eine neue Kamera, sondern eine alte Kamera, die jetzt aber nach zehn Jahren erneuert wurde. Wir reden von der Sony RX1R Mark III.
BorisDas kam tatsächlich überraschend, ja.
ChrisJa, das hat keiner mehr erwartet, weil alle dachten, da muss was kommen oder es wurde schon geraunt, schon länger. Jetzt ist sie auf jeden Fall da. die dritte Generation von Sonys Full Frame All-in-One Kamera. Eine Premium-Kompakte wird sie genannt. Kommt jetzt mit Full Frame, also die hatte immer schon Full Frame, mit Zeiss Glas, mit Backside Illuminated CMOS, 61 Megapixel, Exmor R Prozessor, Bionz XR, auch Prozessor.
BorisSchneller Prozessor halt.
ChrisDas ist alles schnell. Objektiv ist ein 35mm f2 mit einem Makromodus mit Mindestfokusdistanz 20cm. Hat ein 396 Punkt Face Detection AF. Eine Coverage von knapp 80 Prozent.
BorisAlso viele Autofokuspunkte. Ist halt spiegellos.
ChrisAber nicht, wie wir kamen, flächendeckend. Fokussiert wohl zuverlässig bis minus vier EV. Kann im Dunkeln quasi scharf stellen so ungefähr. Sieht sehr, ich sag mal, sehr klassisch aus, weil du hast dann halt dieses Exposure Compensation, also Belichtungskorrektur Rad unterm Daumen oben. Das sieht sehr aus wie viele andere teure Kameras, wobei billig ist die auch nicht.
BorisIch wollte gerade sagen.
ChrisDas Display ist 2,36 Millionen Pixel Großtouch-Display.
BorisStandard.
ChrisStandard USB-C, Power Delivery. Kann die Kamera also kann hohe kann viel Strom auf einmal für schnellen Akkuladen direkt in der Kamera. Sie haben mit den 61 Megapixeln den Digital-Crop implementiert, also du kannst einen Step-Crop 35mm mit 60 Megapixel oder 50mm mit 29 Megapixel oder 70mm mit 15 Megapixel machen. Ja, also Koppen, ohne das irgendwie zu interpolieren.
BorisGenau, es wird einfach nur die Auflösung geringer wie bei der Leica auch.
ChrisGenau, KI-Funktion an Bord. Also Fokus natürlich hier für Mensch, für Tier, für Vogel, Insekten separat und Züge und Autos und Flugzeuge. Und Pose Estimation, da wird quasi die Pose von, Menschen irgendwie, die werden quasi in so ein digitales Strichmännchen umgewandelt und dann weiß die Kamera, wo die jetzt hingeht und die kann halt noch ein bisschen mehr ableiten als einfach nur, das sind die Augen und dahin stelle ich scharf. Also damit ist die Bewegung einfach zuverlässiger einzufangen.
BorisDas ist Sonys Autofokus Tracking System und so.
ChrisGenau. Dann in der Ankündigung steht noch, dass sie diesen Monat für ungefähr US-Preis 5.100 Dollar in den Vereinigten Staaten und für 6.300 kanadische Dollar in Kanada auf den Markt kommen soll. Und es gibt dann noch so optionale Accessories, so ein richtiges System mit so einem Thumb Grip, also für den Daumen noch so ein Ding zum Anschrauben und, irgendein Body Case und eine Lenshode, die dann schön dazu passt und irgendwie so, da reden wir dann von auch nochmal ein paar hundert Dollar je Accessory. Soviel die Ankündigung, ich habe jetzt noch keinen Review zu dem Ding angeguckt, da hast du vielleicht ein bisschen mehr Info, oder?
BorisJa, ich habe gerade nochmal gesucht, also zum Preis, man kriegt sie bei uns schon für 4.900 Euro. Ich denke mal, dass da auch so Importzölle und sowas zuschlagen in den anderen Ländern, bei uns eben nicht.
Ähm, ja, also wenn man sie sieht und wenn man liest, was sie gemacht haben, dann kommt man relativ schnell auf die Idee, das könnte ein Angriff auf die Leica Q Serie sein, ähm, die Leica Q3 im Besonderen, die ja auch bei 60 Megapixeln liegt und ähnliche Tricks drauf hat, wie eben dieses digitale Croppen mit geringerer Auflösung und, ja, ist es im Prinzip auch, allerdings ist das Gehäuse von der Sony noch mal einen Tacken kleiner, da auch dank an den Slack. Da wurde das noch mal gegenübergestellt und ich habe ja auch noch mal einen Link rausgesucht, wo Größenvergleiche mit ähnlichen Kameras eben zu sehen sind, unter anderem auch mit der Leica und mit der Fuji. Da gibt es ja überall Kameras so in dieser Machart. Dann haben wir hier bei der Sony 35mm festes Objektiv. Das liegt genau zwischen den beiden Leica Q3 Varianten. Bei der Leica Q3 hast du entweder 28 oder 43 Millimeter, je nachdem welche du dir kaufst und hier bist du eben genau dazwischen. Dann bist du hier mal mindestens 1.000 Euro günstiger, je nachdem, wo man jetzt guckt. Wie gesagt, mit 4.900 Euro, sagen wir mal rund 5.000, die Leica Q3, da bist du eher so bei 6.000 plus.
Dafür hast du bei der Sony zwar das kleinere Gehäuse, also deutlich kleinere Gehäuse, dafür hast du aber keine Bildstabilisierung eingebaut, also weder im Objektiv noch im Sensor, und kein Klappdisplay. Also das Display ist fix. Das war wohl beim Vorgänger bei der Sony RX1R auch noch so, dass man es klappen konnte. Irgendwas müssen sie tun.
ChrisDamit sie sie kleiner machen können.
BorisZumindest bei der Mark II. Ja, da konntest du es noch klappen. Hier jetzt nicht mehr. Das ist dann schon ein bisschen schade, weil das macht es dann schon auch ein bisschen unflexibler so bei verschiedenen Perspektiven, die man vielleicht einnehmen möchte. Tja, ansonsten, ja, eine edelkompakte, sie ist halt wirklich, wirklich klein. Also, man muss sowas natürlich mal in der Hand halten. Da wäre ich mir jetzt nicht so ganz sicher, ob mir das nicht von den Bedienelementen dann schon wieder zu klein wäre. Also, wenn du dann eben doch mal Fotos betrachten möchtest oder irgendwelche Einstellungen im Menü ändern möchtest, ob das dann nicht schon wieder zu fummelig ist mit dem Steuerkreuz auf der Rückseite und so. Aber da kenne ich jetzt das Bedienelement nicht und es gibt ähnlich wie bei der Leica auch hier so einen, angesetzten oder einen ansetzbaren Daumenhaltegriff, damit man sie ein bisschen, sicherer halten kann, trotz dieses kleinen Gehäuses ist ein edles Ding, es wird sicherlich irgendwelche Kundschaft finden.
Aber es wird genauso Leute geben, die sagen, spinnt ja eigentlich eine Kamera mit der Technik zu dem Preis 2025. Weil das ist jetzt ja auch kein neuer Sensor, soweit ich das gelesen habe, sondern diesen Sony 61 Megapixel Sensor. So toll er ist und so tolle Features er mitbringt. So alt ist er aber auch schon. Also der hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Auch wenn jetzt der Chip, der jetzt zur Verarbeitung und zum Auslesen genutzt wird, ein aktuellerer ist. Aber das ist jetzt alles für sich genommen, nichts herausragend. Es ist halt, glaube ich, eine sehr valide, sehr kleine Kamera mit einem Vollformatsensor. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Der Preis ist aber wirklich hoch, finde ich, für das, was man bekommt. Aber das ist er bei einer Leica-Kuh auch und die wird auch gekauft. Und jetzt wird sich zeigen, zieht das auch, wenn Sony vorne dran steht und nicht Leica. Schauen wir mal.
ChrisIch fand vor allem in dem Ankündigungsvideo auf der Website besonders lustig, dass sie ganz viel davon in Budapest gedreht haben, wo ich im Frühjahr erst war. Da war ich. Da war ich schon.
BorisAlso ich bin mal auf eure Meinung gespannt. Also schreibt gerne mal happyshooting.de oder info at happyshooting.de oder auf den sozialen Medien. Schreibt mal, was ihr zu dieser Sony RX1R Mark III haltet. Leica Q3 geht irgendwie besser von der Zunge. Aber schreibt mal, was sagt ihr dazu? Wäre das was für euch? Vielleicht so als Wunsch für Weihnachten oder nächstes Jahr oder vielleicht sogar ganz aktuell und warum? Wäre ich mal spannend, weil ich bin da so überhaupt nicht die Zielgruppe, aber das muss ich auch nicht sein.
ChrisNa gut, dann hatten wir vorhin die Canon-Firmware und jetzt ist Nikon auch mit einer neuen Firmware am Start.
BorisErzähl mal. Für die Z8 gab es ja schon eine neue Firmware und dann berichteten wir, lasst mal die Finger davon, weil es da Probleme mit Drittanbieter- Objektiven, zum Beispiel eben Tamron gab. Und jetzt inzwischen ist aber die Firmware 301 draußen.
ChrisNach nur zwei Wochen.
BorisNikon hat offensichtlich den Fehler gefunden, hat es gefixt und wieder online gestellt. Und Marc hat es schon ausprobiert und im Slack berichtet, konnte es einspielen und hat keine Probleme mit Tamron. Und da hatte ich mich dann noch gefragt, ist jetzt nur das Problem beim Einspielen behoben oder löst es auch ein Problem, wenn man vorher schon die 3.0 eingespielt hat? Also repariert sie dann auch was? Und Marc sagt, er hatte tatsächlich vorher die 3.0 eingespielt und hatte das Problem. Konnte dann aber ein Downgrade machen auf die vorherige Version und hat jetzt die 301 eingespielt und alles läuft, ich gehe also davon aus dass wenn man das Problem hat auch die 301 drüber spielt und es dann auch geht das weiß ich jetzt aber nicht genau aber ein Downgrade und dann die 301 geht auf jeden Fall also dann feuerfrei Nikon Z8 User unter euch, außerdem YOLO da ist euer Firmware Update ich finde das recht umfangreich das Firmware-Update. Da sind ein paar ganz tolle Funktionen drin, finde ich, und, haut rein. Viel Spaß damit.
ChrisHuch, mein Licht macht Dinge.
BorisDein Licht macht Dinge. Das ist, du wolltest mir jetzt nur eine Überleitung schaffen.
ChrisNee, wollte ich nicht, aber kannst du gerne machen. Dein Licht macht auch Dinge. Nee, du hast das Licht gar nicht.
BorisEs geht um Licht von Canon. Es gibt nämlich einen neuen Aufsteckblitz von Canon und zwar den EL1 V2. Komisch, bei Blitz heißt er V2 und nicht Mark II.
ChrisSpeedlight bei Canon. Lite und Speedlight mit I-L-I-G-H-T bei Nikon. Nur nochmal zur Erinnerung.
BorisDie spricht man gleich.
ChrisAber sind anders geschrieben.
BorisWeil das ja logisch ist. Also der EL1 V2 ist der direkte Nachfolger vom EL1. V1, weiß nicht, ob sie den jetzt irgendwie heißt, der so, keine Ahnung. Ja, ist quasi derselbe Blitz in ein Mühlicht schwächer für mehr Geld. Und...
ChrisAber du weißt doch, es kommt ja nicht nur auf die Lichtstärke an.
BorisNee, sicherlich nicht. Also es ist quasi der High-End-Aufsteckblitz. Das muss man erst mal dazu sagen für Canon-Systemen.
ChrisAlso der Systemblitz.
BorisDer Systemblitz zum Draubstecken.
ChrisDer integriert mit Canon und so.
BorisGenau, mit Steuerung über Kamera und pipapo. Und laut den technischen Daten ist er einen Hauch Lichtschwäche. Aber ganz ehrlich, Leute, das könnt ihr komplett ignorieren. Das geht hier um die Leitzahlen. und dass er dann irgendwie in der einen Einstellung zehn Zentimeter weniger die Leistung bringt und dem anderen zwei Meter weniger, ignoriert solchen Quatsch einfach. So arbeitet kein Mensch. Und wenn, dann merkt ihr das in der Bearbeitung gar nicht, weil ihr zuppelt sowieso an irgendeinem Regler. Also vergesst das einfach. Der ist quasi der gleiche Blitz wie vorher. Ähm ... Nur war der vorher wohl schwer verfügbar und jetzt weiß ich nicht, ob man irgendwas gemacht hat an der Produktion, ob man andere Hersteller hat für die Platinen oder ein anderes Platinen-Layout. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls soll der dann jetzt wohl breiter und weiter verfügbar sein als der Vorgänger. Wenn ihr also sowas gesucht habt, könnte es jetzt einfacher werden. Jetzt habe ich mal geguckt, warum ist es ein ProBlitz? Er ist angegeben mit einer Leitzahl 60 bei 200 mm Zoom, das finde ich schon irgendwie ein bisschen ungewöhnlich, weil normalerweise sind so die Leitzahlen, eher so bei 100 mm oder so er kann halt sehr dicht zoomen jetzt weiß ich nicht, warum ich bei 200 mm noch einen Blitz brauche, ist aber auch egal kann er jedenfalls, er kann Highspeed synken bis eine 8000 still, also damit ist dieses, Stroboskopieren glaube ich gemeint.
Er hat ein Recycle, also wie schnell kann er Blitze hintereinander machen von 0,1 bis 0,9 Sekunden also ich nehme an bei voller Leistung 0,9 Sekunden er soll 335 Aufnahmen, also mit voller Leistung mit einer Akkuladung schaffen, er hat auch einen speziellen Lithium-Ionen-Akku keine Doppel-A-Batterien er hat zwei LED-Lichter als einstellbares Hilfslicht in zwei verschiedenen.
Farbtemperaturen. Er ist wetterfest, also Regen oder sowas macht ihm nichts aus und es ist ein Kühlsystem eingebaut, damit man eben die Leistung auch kontinuierlich abgeben kann und nicht überhitzt. Er kann, wie üblich bei Canon, optisch ausgelöst werden, aber hier eben auch per Funk. Es gibt also auch ein Funksystem von Canon, da gibt es auch einen speziellen Transmitter, wenn man jetzt keinen Blitz auf der Kamera haben möchte, sondern eben nur den Auslöser und dann kann man darüber, ich glaube, bis zu 15 Blitze über Funk irgendwie miteinander steuern und so weiter. Also das ist schon halt ein Pro-System. Der Preis ist allerdings absurd, meiner Meinung nach. Wir reden hier bei diesem Blitz von einem Preis von 1250 Euro für einen Aufsteckblitz. Der Vorgänger hat 1150, also 100 Euro weniger gekostet, war aber halt schwer verfügbar.
ChrisDas ist ein Schnäppchen.
BorisDas ist völlig absurd in meinen Augen. Ich habe keine Ahnung, was diesen Preis irgendwie, weiß ich nicht, was das rechtfertigt, ist das Wort genau. Mir fehlen schon die Worte bei diesem Preis. Vielleicht hat jemand von euch diesen Blitz und kann sagen, warum er dieses Geld wert ist. Da bin ich neugierig. Ansonsten kann ich einfach voll dagegen halten. Profoto zum Beispiel. Profoto ist ein Anbieter von sehr professionellen Blitzsystemen, sehr, sehr hochwertig, mit sehr gutem Support, mit Lichtformern, natürlich mit eigenen Lichtformern und einem eigenen System, wie das viele Anbieter machen. Aber Profoto war immer so der Anbieter, der mir im Hinterkopf war als sehr, sehr hochwertig, als sehr konstant in der Leistung, aber als schweineteuer.
ChrisAber auch als Studioblitz, nicht als Aufstieg. Aufsteckblitz.
BorisGibt es von denen? Achso. Gibt es auch. Du kriegst zum Beispiel einen Profoto A10. Das ist so ein Aufsteckblitz von Profoto, der auch vorne eine runde Leuchtfläche hat zum Beispiel, was auch Vorteile haben kann.
Den kriegst du so um 1000 Euro schon. Den löst du auch per Funk aus, mit einem Funksystem, was du eben von Profoto bekommen hast. Hier kann ich keine Leitzahl zum Vergleich nennen und bei Canon keine Wattsekunden. Bei Profoto sind es 76 Wattsekunden, was durchaus üblich ist für einen Aufsteckblitz. Das wird auch bei dem Canon nicht, also es wird in dieser Größenordnung um 80 Wattsekunden rumtänzeln. Und ob es 10 mehr oder weniger sind, spielt auch keine Rolle. Also eine Verdopplung der Wattsekunden wäre eine Blendenstufe, mehr oder weniger. Und ob du dann 10 Wattsekunden plus minus hast, vergiss es halt einfach. Und du hast auch beim ProFoto maximal eine Sekunde Recycle-Time, also bei voller Leistung. Ist also sehr vergleichbar mit dem von Canon. Der Akku soll aber bis zu 450 Blitze schaffen, also über 100 Blitze mehr mit einer Akkuladung. Und ich habe von Usern gehört, dass da pro Foto sehr stabil sein soll. Also wenn du viele Blitze hintereinander schießt mit einer definierten Leistung, dass die Helligkeit sehr konstant sein soll, dass die Farbtemperatur sehr konstant sein soll. Also ich habe da sehr, sehr viel Gutes gehört in der Vergangenheit, weil ich habe mich da mal sehr dafür interessiert, ein Blitzsystem halt anzuschaffen. Und ich bin immer davor zurückgeschreckt, weil ich gesagt habe, das ist doch absurd teuer. Wenn ich jetzt aber sehe, dass der Kalon-Aufsteckblitz noch teurer ist, dann weiß ich nicht. Ich würde wahrscheinlich zum Profoto greifen. Keine Ahnung.
ChrisIch kann mir nur vorstellen, das ist das Thema Integration. Was du bei Blitzen natürlich immer oder potenziell immer hast, ist das Problem, dass die Farbstabilität, Farbtemperaturstabilität mit verschiedener Leistung, nicht immer gegeben ist. Da muss dran gearbeitet werden. Dann hast du ein System. Das heißt, das System hat dann halt die Möglichkeit, in Gruppen mehrere Blitze zu integrieren, die du dann zentral steuern kannst. Sagst du, die Gruppe B muss ein bisschen kleiner und die Gruppe A ein bisschen dunkler und die Gruppe A ein bisschen heller und ach, was weiß ich alles. Also da gibt es schon sicher ganz viele tolle Funktionen und so weiter, aber ich meine, Wir wissen es, dass du halt 95 Prozent davon hinbekommst, indem du mehr weißt darüber, wie Licht funktioniert und wie die Physik funktioniert. Und dann ist es eigentlich nur noch die Bequemlichkeit, die dir dann die Vorteile gibt, dass du halt von der Kamera aus das ganze Zeug steuern kannst und dass das automatisch dann über die super KI-Belichtungsmessung und so weiter mit Farbtemperatur und sonstigem Schnickschnack dann halt dir eine Konsistenz gibt, die vielleicht bei Hochzeiten oder solchen Geschichten gut funktioniert.
BorisJa, der Witz ist halt, also wenn du wirklich in diesen Pro-Level rein willst, dass du auch wirklich, wenn du jetzt nicht mit voller Leistung arbeitest, viel brauchst, sondern dass du auch bei reduzierten und sehr geringen Leistungen konstante Helligkeit und Farbtemperatur brauchst. Wie gesagt, da würde ich dann bei ProFoto mal schnuppern. Das sind offensichtlich, also wie gesagt, ich habe noch keinen gehabt, ist keine Werbung, aber was ich gehört habe, sollen das sehr robuste und sehr konstante Geräte sein, die ich, wie gesagt, schon extrem hochpreisig finde, absurd teuer. Und wenn du das eben nicht brauchst, weil du jetzt eben nicht super high-end, ich meine, auch in der Reportage brauchst du diese Konstanz nicht. Also behaupte ich jetzt mal so, für das jedenfalls, was ich bisher in der Reportage hatte, brauche ich dieses nicht. Aber dann kannst du zum Beispiel auch von Godox was holen. Da hast du relativ günstige Systeme. Die haben auch TTL-Unterstützung, wenn du Bequemlichkeit haben willst.
ChrisAber Third-Party ist ja immer eine Option, die sind dann vielleicht... Aufs Tüpfelchen genauso gut integriert, aber sie haben halt andere Vorteile und manchmal mehr Leistung zum niedrigeren Preis.
BorisUnd wenn es nicht ganz so professionell sein muss, was dann auch immer hier dann als professionell für euch gewertet wird, für das Geld, für 1250 Euro, für einen Blitz, für das Geld, wirklich, glaubt's mir, kriegt ihr ein komplettes Strobit Setup mit mindestens drei, wahrscheinlich vier, fünf Blitzen mit Stativen, mit Lichtformern, mit Funkauslösern, wahrscheinlich sogar mit einem Auslösesystem, wo ihr die Blitze von der Kamera aus einstellen könnt.
ChrisAlso ich sag jetzt mal Blitz, Blitz ist so ein bisschen seine ganz eigene Welt. Blitz wird auch dadurch, dass jetzt die Kameras einfach, die Sensoren einfach immer besser werden, also auch bei Lowlight besser werden, wird der auch immer weniger notwendig. Das heißt, das ist so ein Feld, ich glaube, dass da relativ viel noch Leute sind, die vielleicht, also der Blitz hat schon seine Vorteile gegenüber zum Beispiel Dauerlicht. Also Volker fragt zum Beispiel bei uns im Slack gerade, warum kauft man in dieser Preisklasse nicht gleich Dauerlicht? Stell dir vor, du hast ein Model vor der Kamera im Studio und du machst die mit richtig hellem Dauerlicht hell, dann hat die auf jedem Bild die Augen zusammengekniffen zum Beispiel.
Es gibt Dinge, die kann der Blitz besser, aber der Vorsprung des Blitzes, der wird durch bessere Sensoren, durch alles mögliche, durch LED-Preis verfallen und so weiter, wird aus meiner Wahrnehmung immer dünner. Und er hat ja auch nicht Vorsprung in allen Bereichen. Zum Beispiel heute, wenn du heute in die Fotografie kommst, du musst ja, wenn du mit Blitz arbeitest, musst du ja im Prinzip immer abstrahieren. Der Blitz, der Aufsteckblitz, ja, mit manchen Tricks kriegt man da auch noch so ein Vorschaulicht hin, aber nicht wirklich. Das heißt, du musst tatsächlich wissen, was der Blitz macht. Da gehört unglaublich viel Skill dazu, um das vorherzusehen, um zu sehen, wie das ausleuchtet und dann brauchst du Testschüsse und so weiter. Das ist...
BorisEs ist aufwendiger.
ChrisUnd es ist nicht mehr so notwendig, wie es mal war.
BorisDas kommt darauf an, was du für einen Bildlook haben willst. Also auch noch mal gegen das Dauerlicht. Du kannst eben auch bei sehr hellem Wetter draußen mit einem Blitzlicht durchaus noch was reißen und eine Lichtstimmung ändern.
ChrisWenn wir davon ausgehen, dass der Blitz, und das ist ja das Wichtige, die wichtige Erkenntnis, dass der Blitz nicht dafür da ist, um einfach alles zu beleuchten. Also wie es im Studio zum Beispiel typischerweise ist, da macht der Blitz das Licht. Hast du die Vorhänge zu und die Lichter aus, da ist der Blitz das Licht. Und wenn du mit dem Aufsteckblitz unterwegs bist, dann hat der eine ganz andere Funktion. Der macht schon hell, aber der macht nur sehr begrenzt hell. Sehr punktuell hell. Und dann hast du die Möglichkeit, da indirekt zum Beispiel Dinge zu tun, wie Farben in dem Bild zu ändern. Aber nicht unbedingt, indem du da mit Farbfolien den Hintergrund blau machst, sondern indem du dann über eine Kombination Blitz-Weißabgleich zum Beispiel arbeitest. Da gibt es so viele Tricks und coole Sachen, die du da mit dem Blitz machen kannst.
BorisDas ist ein weites Feld, ja.
ChrisDas ist ein super weites Feld. Also, aber gut.
BorisJa, aber...
ChrisDeshalb machen wir auf Lichtworkshops auch gerne mal das Thema Licht mit Blitz und so. Ja, das hat schon auch seine Vorteile.
BorisKann man eine Menge bei lernen. Und nur wie gesagt, für 1200 Euro würde ich nicht einen Blitz kaufen, sondern da würde ich ein komplettes Setup mit Stativen und Lichtformern mir von holen. Mit Blitzen und Funksystemen. Und nicht mal billige Funksysteme. Ich meine, das ist viel Geld, Leute.
ChrisIch sage mal, da das Gerät existiert, also sprich da ein Entwicklungsaufwand reingesteckt wurde, wie viel weiß ich nicht, weil es ist im Prinzip der gleiche Blitz wie vorher. Und da das auch im Laden verfügbar ist, bedeutet das ja auch, dass dieses Gerät auch irgendwie, dass es einen Markt dafür gibt.
BorisDie sind wahrscheinlich unterwandert von ProFoto. Da hat irgendjemand gesagt, wir müssen, Canon, wir müssen hier einen teuren Blitz machen. Und dann kaufen die Leute jetzt alle ProFoto, weil plötzlich sind die billig. Oder günstig.
ChrisIch habe noch ein ganz anderes Thema. Wann bist du das letzte Mal über und wo bist du über AI-Slop gestolpert?
BorisGar nicht so häufig, wie ich das im Internet immer von anderen lese.
ChrisAlso AI-Slop. Definieren wir mal kurz. Das ist um, Meistens relativ offensichtlich KI-generierte Fotos, die in irgendeiner Form eine emotionale Reaktion hervorrufen sollen und ganz oft sind das so süße kleine Tierbabys und solche Geschichten, wo dann die Leute, also Social Media findet man die und wo dann, ja, das ist so Clickfarming. Das ist quasi so, ey, guck mal, ich habe hier das kleine Reh, was mit dem kleinen Igel im Wald irgendwie sich trifft.
BorisOkay, muss ich gleich mal nachsuchen.
ChrisIch zeige dir das jetzt mal. Ich komme gerade drauf, weil DuckDuckGo, einer der Suchmaschinen, hat jetzt einen KI-Filter. Du kannst jetzt auf DuckDuckGo kannst du jetzt KI-Bilder rausfiltern.
BorisWoher wissen sie, was ein KI-Bild ist?
ChrisJa, komm mal gleich dazu. Also hier, ich mach mal kurz hier Acute, Animal Baby Foto und dann Images. So, und dann findest du halt, findest du halt so, sowas zum Beispiel.
BorisSuche ich halt relativ selten nach, aber sieht süß aus, eine Katze im Graz.
ChrisJa, da musst du nicht nach suchen, wenn du entsprechenden Leuten folgst, kriegst du das halt geschert und das sind halt die cutest Baby-Animals und manchmal ist es da hier zum Beispiel, das süße kleine Schweinchen oder die Enten, die kuscheln oder, das Tiger Baby, was mit einem Affen, wo ein Affe hinten drauf sitzt, also du hast ganz oft, oder hier, guck dir das an, ist das nicht süß, das kleine Rechen.
BorisSieht aus wie ein Flüschreh.
ChrisEs sind ganz viele dieser Bilder, wo du echt, manchmal musst du kurz stutzen, noch sind sie oft erkennbar. Und sie bedienen halt so dieses Kindchen-Schema.
BorisAlso mit Erkennbar meinst du als KI-Bild?
ChrisFür mich erkennbar als KI-Bild. Guck dir dieses Kindchenschema an, große Augen, die Größe des Kopfes. Und ach, das willst du doch gleich an dein Herz drücken.
BorisAch so, ich weiß nicht.
ChrisAlso die Frage ist ganz oft, muss das denn sein? Weil AI-Slop ist halt, das Problem, was ich da sehe, ist, das Zeug wird halt, das funktioniert halt bei vielen Leuten. Und viele Leute sharen das weiter.
BorisOkay.
ChrisOhne dass sie, also denen ist es egal, ob das künstlich ist oder nicht.
BorisAlso entweder blendet das.
ChrisOh, mach dann.
BorisEntweder blendet mein Kopf das aus oder ich habe solche Suchen und solche Leute nicht, denen ich folge. Keine Ahnung.
ChrisOder du merkst es nicht mehr.
BorisDu, ich gucke mir sowieso zunehmend weniger Bilder an. Ich habe ja gesagt, ich habe aufgegeben. Ich weiß sowieso kaum noch, was echt ist und was falsch ist. Also bei manchen Sachen ist offensichtlich und bei anderen Sachen sage ich, habe ich jetzt keinen Bock zu recherchieren. Interessiert mich das ganze Thema nicht und scrolle ich weiter. Aber jetzt das, was du jetzt hier gerade in Fülle zeigst an Bildern, da bin ich noch nicht drüber gestolpert. Solche Auswüchse waren mir jetzt nicht klar. Das ist ziemlich hässlich auch teilweise. Die Bilder.
ChrisJa, schon. Gut, jedenfalls ist das tatsächlich so ein bisschen eine Epidemie-Moment. Ich bin auch völlig eiskalt. Ich block mittlerweile Leute weg, die mir so Zeug in die Timeline sharen, weil das will ich nicht sehen. Das triggert mich auf eine ganz andere Art und Weise. Jedenfalls, Dr. Go hat jetzt hier einen Filter. AI-Images. Standardmäßig zeigst sie. Und wenn du Hide machst, dann müsste sich jetzt das Ergebnis ändern. Tut es aber nicht. Habe ich doch vorhin getestet.
BorisSind alles echte Fotos?
ChrisNee, sind sie ganz sicher nicht. Das ist jetzt interessant. Das ist jetzt ein Vorführeffekt. Ich habe das vorhin tatsächlich, da gingen dann Bilder an und aus und so.
BorisAlso schon beim Umschalten.
ChrisGuck mal, diese Katze, die ist doch nicht echt. Ja, direkt beim Umschalten live. Ah, jetzt passiert was. AI-Images hide. So, es ändert sich was, aber es ist nicht 100% zuverlässig, Weil es ist so, dass das eben nicht vollautomatisch geht, weil du kannst das vollautomatisch halt nicht machen, weil das ist ja ein Wettrennen zwischen KI und KI und ja, auf jeden Fall sagen sie hier, der Filter verlässt sich auf manuell kuratierte Open Source Blocklisten. Es gibt also tatsächlich in der Open Source Blocklisten, die von Userinnen und Usern kuratiert werden, auch die sogenannte Nuclear List, die kommen von uBlock Origin und von uBlack List Huge AI Block List. Also sie kommen von verschiedenen Werbeblockern und Blockern, mit denen man auch Trecker und sonstige Sachen blocken kann. Und die werden mit Sicherheit nicht 100 Prozent dieser KI-Bilder wegbekommen, aber... Es reduziert zumindest diese Bilder, aber natürlich, es wird wahrscheinlich gerade mehr von so Zeug generiert, als hinterher dann tatsächlich weggemacht werden kann in Echtzeit. Das kann ja gar nicht anders sein.
BorisJetzt kann man natürlich darüber streiten, wenn man so eine Funktion anbietet und sie dann nicht wirklich funktioniert.
ChrisIch habe das vorhin tatsächlich, es hat vorhin gut funktioniert, deshalb bin ich jetzt gerade ein bisschen, ich muss jetzt noch mal ein Beispiel machen. Sagen wir mal, cute cat baby pictures. Also da ist mit Sicherheit einiges an KI dabei.
BorisEs gibt aber auch sehr viele süße Katzenbabyfotos, die echt sind, nicht wahr?
ChrisJa, okay. Vorhin war das wirklich so ein Unterschied wie Tag und Nacht, dass da jetzt irgendwie nichts passiert, wenn man bei der unten guckt, ich weiß auch nicht. Okay, da passiert was. Aber heit und dann kommt aber sowas durch.
BorisDas ist ganz eindeutig ein KI-Bild.
ChrisOkay, wir haben gerade bewiesen, dass die Funktion doch noch nicht so ausgereift ist, wie es angekündigt war. Aber solltet ihr eDuckDuckGo verwenden, dann wäre das vielleicht eine Möglichkeit, in den Suchergebnissen den AI-Slop ein bisschen einzudämmen.
BorisSchauen wir mal.
ChrisAh, okay. Vielen Dank. Erinnerst du dich an I'm Back?
BorisJa, natürlich tue ich das. Digitalisierung einer Analogkamera durch Einsetzen und Ansetzen eines Sensors und eigene Bedienelemente, also eigentlich eine Digitalkamera ansetzen und das Gehäuse und das Objektiv von der Analogkamera benutzen. Das ist so, glaube ich, das, worauf es hinausläuft.
ChrisWir reden von einem Gerät, was so aussieht wie ein Stück Film, eine Filmpatrone. Ursprünglich war das I'm Back, ein Rückteil, was du, wo du so einen Klotz unter die Kamera gemacht hast und dann auf der Rückseite so ein periskopartiges Teil, was quasi da, wo der Sensor landet dann war und dann hast du deine alte Spiegelreflex umgebaut und hattest dann so was Digitales und dann war das Einback-Film, das ja quasi der Nachfolger davon, wurde gekickstartet und wurde jetzt tatsächlich im Januar ausgeliefert. Das ist so ein bisschen an mir vorbeigegangen. Und LJR, der YouTube-Kanal, hat sich das gekauft. Wir reden hier von Kickstarter-gebagtem Teil für über 800 Dollar. Die Firma ist wohl in der Schweiz und der hat das in den USA gebaggt und hat dann irgendwie 850 oder mehr mit versandt.
BorisEs ist kein Vollformatsensor, ne?
ChrisNe, es ist Micro Four Thirds. Mittlerweile kriegt man das auf Ebay und so weiter schon für 500. Also es ist eine Hardware, die aussieht wie so ein Stück Film mit so einem Sensor und so Plasteteilen, die du auch ein bisschen verschieben kannst, damit das in verschiedene Kameras reinpasst. Und dann so ein Flachbandkabel. Guck mal gleich. Und dann wird behauptet, dass das auf alle möglichen Kameras draufpasst. Du musst aber so ein bisschen umbauen. Das heißt, damit das dann hinten reinpasst, musst du irgendwie die Andruckplatte hinten rausnehmen, Was nicht bei allen Kameras geht, weil die teilweise vernietet sind. Und dann kommt tatsächlich auch noch mal so eine Box unter die Kamera. Also das kleine Ding hat bei weitem nicht alle Elektronik drin, sondern da wird dann nachher so ein. Ja, so ein Flachbandkabel quasi unterm Deckel so rausgeknickt, rausgeführt.
BorisJa, du willst ja wahrscheinlich ein Display haben, du willst irgendwo einen Akku haben.
ChrisDa unten ist dann ein Display, da ist die Batterie drin, da ist das Processing drin. Also im Prinzip wird nur der Sensor oben eingebaut.
BorisIch glaube auch der Auslöser ist dann unten dran und sowas.
ChrisJa, da kommen wir auch noch dazu. Weil das ist tatsächlich, also dieses Video ist ein Review. Das ist auch der Einzige, glaube ich, der tatsächlich so sich die Mühe gemacht hat, das mal anzugucken. Und ja, also der zeigt dann, wie das Ding aussieht und wie man es einbaut und hat dann halt, das ist ein Erfahrungsbericht quasi. Und der Erfahrungsbericht ja, der fällt nicht so toll aus, da geht es los mit dem Thema Universal Fit, womit geworben wurde, also es soll überall passen, aber er hat dann seinen Bruder noch rangeholt, weil der ist eigentlich so der Fotonerd und der hat auch irgendwie die alle möglichen Kameras und der hat dann alles mögliche an Kameras mitgebracht und sie haben es nirgendswo reinbekommen, ja, hat nirgendswo gepasst Also entweder war kein Platz drin oder es hat sich sonst wie nicht da einbauen lassen. Jedenfalls sind sie dann gelandet, warte mal, ich muss mal schauen hier, genau, bei der Olympus OM10. Das ist die Kamera, mit der es funktioniert, das ist auch die Kamera, mit der das offensichtlich entwickelt wurde. Und da kannst du auch hinten die Eindruckplatte rausnehmen, die ist da quasi nur so reingeklickt.
Und ja, also das ist es dann letztendlich, das Gerät wird quasi, der Sensor mit diesem Pseudofilm-Döschen, was nur ein mechanischer Halt ist quasi, also da ist nichts drin an der Elektronik, wird dann hinten reingedübelt in die Kamera und dann.
Kommen noch so Sachen mit, wo du dann noch irgendwie auf dem Display abkleben kannst, damit dann das Micro Four Thirds auch, damit du das ordentlich komponieren kannst, weil...
BorisAch, für den Sucher dann und so.
ChrisIrgendwie, don't ask me, ich hab's nicht ganz verstanden.
BorisEs wird einfach eine Suchermaske sein, damit du im Sucher einen kleineren Bildausschnitt hast.
ChrisGenau, dann kommt der Auslöseknopf, der ist dann tatsächlich, der wird mit einem Kabel und einem Klebeband, so ein doppelseitiges Klebeband, hinten auf die Kamera draufgeklickt. Aber du musst natürlich den Verschluss betätigen. Das heißt, du machst da quasi, du stellst das Gerät scharf und hast dann eine kurze Zeit, in der du dann den Auslöser der Kamera drücken kannst. Und es ist also so ein Zwei-Button-Prozess im Prinzip.
BorisDu hast wahrscheinlich in der Kamera, was weiß ich, eine Zwei-Sekunden-Belichtung oder sowas. Und dann hast du zwei Sekunden Zeit, den Auslöser zu drücken.
ChrisDu kannst in der Kamera deine Hundertstel belichten und dann wird das Ding halt quasi scharf geschaltet. Ach, andersrum.
BorisErst den Sensor scharf schalten, dann an der Kamera auslösen.
ChrisGenau, macht der quasi, jetzt bin ich fit und nehme Licht an und dann machst du deine Auslösung und dann landet das auf dem Sensor. Aber natürlich mit einem 2x-Crop bei Micro Four Thirds auf Spiegelreflex. Ja, das ist also schon mal ein bisschen fummelig damit zu fotografieren. Das Gerät selber, also wir reden hier von, wie viel waren es? 20 Megapixel Bildqualität.
BorisDas wäre ein aktueller Micro Four Thirds Sensor.
ChrisJa, aber Bildqualität, also das Ding hat wohl einen Dynamik-Range, der nicht so toll ist.
BorisJa gut, es muss kein aktueller Sensor sein.
ChrisIst kein aktueller Sensor. Es ist halt was, was nicht so den Dynamikumfang hat, wie viele Sensoren heute. Das siehst du dann an Vergleichsbildern. Er hat sich dann tatsächlich die gleiche Kamera mit einem Film gefüllt und dann die mitgenommen mit dem Teil drin und hat dann die gleichen Bilder geschossen. Und es ist halt dann wirklich ein dramatischer Unterschied. Der Fokus ist dann eines der größeren Probleme. Also du hast... Du hast da hinten diesen Sensor drin und der scheint wohl, du weißt das ja, so Sensoren, die müssen so aufs Müh genau stimmen. Da werden ja dann teilweise bei den Objektiven werden ja so, also hier so ausgebrannte Wolken und solche Geschichten, das ist da wohl ganz typisch. Du hast dann, also da geht es wirklich um ganz, ganz kleine Korrekturen und das Ding ist nicht präzise genug, damit der Fokus wirklich sauber sitzen würde. Also das, was du beim Fokussieren im Sucher scharf siehst, muss dann dann nachher noch nicht scharf sein. Und er hat also im Durchschnitt so mal mindestens zehn Bilder von allem gemacht mit verschiedenem Fokus, damit er dann eins hatte, was irgendwie gesessen ist. Also da hätte ich ja schon aufgegeben.
BorisEs müsste exakt in der Filmlage liegen und das ist wahrscheinlich nicht garantiert. Und selbst bei den Analogen ist es ja auch nicht so.
ChrisObwohl es mit dieser Kamera ja auch quasi entwickelt wurde, das Ding, aber egal. Dann ja Farben, nächstes Thema die haben mit den Farben, die du auf einem Film kriegst nicht viel zu tun andererseits musst du natürlich auch sagen, Film hat ja eh seine eigene Farb aus jeder.
BorisFilm sieht ja auch.
ChrisAus Prägung das heißt das ist im Vergleich so ein bisschen schwierig, sehen aber tatsächlich sehr anders aus, Rottöne zum Beispiel sehen komplett anders aus als das Original und so weiter und so weiter. Das Ding hat ein 4K-Video.
BorisWeil es der Sensor halt hergibt, ja.
ChrisAber mit ganz viel Rolling Shutter. Also für Bewegung der Kamera nicht wirklich geeignet. Und auch da, na gut, dann hast du wenigstens die Möglichkeit, während das Video aufnimmt, zu fokussieren. Nur ist das Display, was hinten drauf ist, so klein und auch nicht so super aufgelöst, dass das quasi auch schwierig ist. Ähm, und dann kommt das Ding noch mit mehreren, ich mach jetzt mal ganz hohe Luftkommata, Filmsimulationen.
BorisGut, das ist eine Software-Sache, ne?
ChrisSechs, sechs, äh, Filme drin, die aber im Prinzip auch noch einen Farbfilter drauflegen und das war's. Ja, ähm.
Ja, er sitzt dann hinterher noch mit seinem Bruder zusammen, das ist der mit den vielen Kameras und die haben also da wirklich ziemlich viel Zeit rein versenkt, um das mal zu testen und gründlich zu testen. Sie lassen nicht viel gutes Haar an dem Ding. Sagen zwar, es ist schon sehr löblich, dass sich jemand diesem Thema annimmt, weil du hast, also als die Fotografie digitalisiert wurde, da hat ja Kodak eine der, oder die erste digitale Spiegelreflex rausgebracht. Die haben Nikon-Bodies gekauft und haben dann sowas ähnliches gemacht. Sie haben einen Sensor reingeschraubt, drunter eine dicke Kiste. Also wenn man die ersten digitalen Kodaks sieht, das waren schon Boliden. Und die haben die übrigens auf dem freien Markt gekauft. Die sind nicht zu Nikon gegangen und haben gesagt, können wir mal, das war ja quasi Konkurrenz. Also sind die quasi fast in den Laden gegangen und haben die da gekauft. So viel davon haben sie auch nicht wirklich verkauft. Und die haben auch eine Zeit lang so ein Projekt gehabt.
Also dieses, ich mache da so eine Filmrolle hinten rein mit dem Sensor und dann habe ich plötzlich gedacht, ich wollte das damals haben. Ich wollte meine Minolta X700 nicht aufgeben. Die war handlich, die war schnell, die kannte ich, wusste wie sie funktioniert und vor allem wie sie reagiert mit Belichtungsmessung und so weiter. Aber das Projekt ist nie wirklich auf den Markt gekommen und deshalb ist sowas auch wirklich eigentlich ziemlich sexy nur die Ausführung, die ist halt schwierig also ich glaube.
BorisInzwischen glaube ich, dass es nicht geht, So. Oder wenn es dann geht, es wirtschaftlich absolut nicht mehr sinnvoll ist. Weil du hast ja immer das gleiche Problem. Also wenn du hinten den Film ersetzen willst durch einen Sensor, was brauchst du? Natürlich kannst du jetzt etwas machen, was wie eine Filmpatrone ist und eine Schiene hat mit einem einstellbaren Sensor. Kann ja auch ein Vollformatsensor sein, wenn du die volle Fläche haben willst. Also nehmen wir mal an, das machst du so. Wenn du jetzt aber nicht irgendwie so ein drangepflanschtes irgendwas mit Elektronik machen willst, dann musst du schon dafür sorgen, dass der Akku und sämtliche Ansteuerungselektronik in dieser Filmdose ist. Du kannst auch zwei Filmdose machen. Links eine Seite, wo du aufrollst, das kannst du ja auch noch benutzen, den Platz. Aber es müsste alles in dieser, wie so eine einlegbare Kassette, da müsste alles drin sein. Der Akku und komplett die Elektronik, die Speicherkarte, alles.
ChrisUnd das müsste für alle Kameras gehen?
BorisJa, also flexibel sollte es sein. Oder du brauchst verschiedene Modelle für verschiedene Systeme. So, und dann hast du aber das konzeptionelle Problem, wann schaltet sich das Ding denn ein und wann aus? Weil es ist ja in der Kamera drin. Wenn du es jetzt dauerhaft scharf schaltest und es quasi immer drauf wartet, dass kurz irgendwie Licht blitzt und das System sagt, oh, es hat geblitzt, jetzt nicht mehr, jetzt speichere ich, dann müsste es die ganze Zeit an sein, quasi im Videomodus und dann zwischendurch dann mal Snapshots davon speichern, wenn es mal zwischendurch hell geworden ist. Das zieht aber Akku ohne Ende. Also du musst es ja irgendwie aktivieren. Wie willst du das machen? Wenn du wartest, bis es innen drin hell wird, damit dann der Elektronik den Sensor powert und so weiter, dann ist die Belichtung schon vorbei, bis das Ding eingeschaltet ist. Egal, wie schnell du da bist. Also du hast immer das gleiche konzeptionelle Problem. Und wenn du das alles irgendwie lösen würdest.
Dann hast du wahrscheinlich irgendwo ein System, was so teuer ist, wo du sagst, also entschuldige mal, wir sind 2025, wir sind nicht mehr 2000. Es gibt so, so gute Kameras. Auch größer als Vollformat, wenn du willst. Und wenn sie ein bisschen retro aussehen soll, da gibt es auch reichlich am Markt. Und wenn es kompakt sein soll auch. Also wozu noch? Ich glaube, das Ding ist einfach aus der Zeit gefallen. Das haben viele versucht. Es hat nicht geklappt, weil es immer das gleiche konzeptionelle Problem ist. Keiner hat eine Lösung dafür gefunden. Und jetzt brauchst du es nicht mehr.
Einfach Quatsch.
ChrisJa.
BorisLasst los. Kauf lieber wieder eine Rolle Filmen. Das ist ja die Gegenbewegung, dass wieder neue Filme an den Markt kommen.
ChrisDann hast du nicht sofort irgendwie dein Ding. Aber na gut. Ich glaube mittlerweile auch, das ist wirtschaftlich nicht machbar, sowas.
BorisIch sehe größere Chancen in irgendeinem System, was dir zu Hause den Film entwickelt und automatisch scannt, als in irgendeinem Sensor, den du in die Kamera klatscht.
ChrisIch denke, vom Engineering her ist das möglicherweise sogar machbar heutzutage, wenn du schaust, dass man heute was man heute in so ein paar Airpods reinpacken kann, von der Miniaturisierung her. Wenn so eine Firma wie Apple sich dieses Problems annehmen würde, aber die haben natürlich null incentives sowas zu tun. Wenn du die entsprechenden Ressourcen hast, dann kriegst du da vom Engineering her sicher einiges hin. Du kannst so ein Auslösen sicher detekten über Vibrationen oder sonst was. Das geht heute. Du musst dann nur für jede Kamera eine KI trainieren und die schnell genug ist.
BorisUm dann... Sensor und Elektronik brauchen trotzdem Zeit zum Hochfahren. Das siehst du selbst bei heutigen Kameras. Selbst die High-End-Kameras, die schaltest du ein und das braucht einen Augenblick.
ChrisJa, ich weiß, aber es wird, da wird doch, also ich denke, das wäre lösbar, aber das ist, wie gesagt, es gibt keinen Markt dafür, es ist wirtschaftlich völlig, over the top, was man da reinstecken müsste und wenn das halt dann eine Liebhaberei ist für ein paar wenige, die sagen, oh geil, dafür will ich ein Tausi ausgeben oder so, dann lohnt sich das nicht. Es sei denn, du hast so viel Herzblut wie die zwei, die das im Back machen. Was ja echt, also es ist lobenswert, dass die sich da so reinknien und jetzt schon das zweite Produkt rausgebracht haben.
BorisIst schon bewundernswert, ja.
ChrisAber, ja.
BorisHat halt leider überhaupt keinen Sinn.
ChrisNicht so wirklich.
BorisAlso ich sehe tatsächlich eher die Miniaturisierung dieser Stundenentwicklung. Du kennst diese Stundenlabs, die bei Fotografen häufig standen in der Innenstadt.
ChrisJa, ja, One Hour Labs.
BorisSo ein One-Hour-Lab, sowas miniaturisiert für zu Hause, da sehe ich größere Chancen in der Zukunft.
ChrisIch zeige dir jetzt mal was Miniaturisiertes, wofür ich ehrlich gesagt auch nicht ganz weiß.
BorisWas da Miniaturisiertes zeigen.
ChrisWir müssen noch mal kurz über Eufy reden, also Eufy, E-U-F-Y und zwar den Eufy Make UV-Printer.
BorisDer UV-Drucker mal wieder, ja.
ChrisUV-Drucker, der, ja, ich bin ja immer noch, ich war ja immer noch, ich war von Anfang an etwas skeptisch. Was für einen Markt gibt es dafür? Wer ist das? Das Ding hat auf Kickstarter, das war die größte Kickstarter-Summe überhaupt. Es gibt nichts Größeres. Wir reden da von 45 oder noch mehr Millionen Dollar. Wir haben für dieses Gerät 20.000 Bäckerinnen und Bäcker, also wirklich viele Leute, die da Geld dafür ausgeben wollen. Und zwar, die Basisversion kostet 16.099, also knapp 17.000.
BorisDollar. Was?
Chris1700 Dollar, Entschuldigung. 1700 Dollar. Aber das ist für den Einstieg. Du kannst aber noch locker, wenn du jetzt irgendwie damit, also UV-Drucker kannst alles mit drucken quasi, hier sowas, so eine Flasche oder eine Tasse oder ein Kühlschrankmagnet oder ein Bierdeck oder was weiß ich. Das Rotierding ist nicht dabei. Du musst noch eine, wenn du willst, musst du noch eine Menge an Zubehör kaufen. Also wir reden davon, dass du da locker noch mal 500 bis 1000 Dollar an Zubehör dazubekommen kannst. Und einiges davon werden sich die meisten auch dazu bestellen. Dazu gehören auch unter anderem so Tintenpacks und so weiter, weil das Zeug hat ja Bausmaterial. UV-Tinte ist nicht billig. Und ja, das Besondere daran ist, dass es auf 200 verschiedene Materialien drucken kann, also Glas, Leder, Holz, Metall, Papier, was weiß ich alles. Und dass es zumindest dass im gewissen Maß die Oberfläche auch sich der Oberfläche anpassen kann. Also die Oberfläche kann so, ich weiß jetzt nicht wie viel, aber ein paar Millimeter kann die Oberfläche, rau sein. Unglatt wollte ich gerade sagen.
BorisUnglatt.
ChrisAlso zum Beispiel so Leder kannst du damit bedrucken, was halt nicht glatt ist zum Beispiel. Das wird also vorher irgendwie gescannt und dann kannst du auch drauf drucken und du kannst damit Struktur drucken. Also das kann, weil das UV-Tinte ist, von der Technologie ist das ein Tintenstrahler, der die Tinte aufträgt und dann wird das UV gehärtet. Es gibt schon lange UV-härtende Tinte, in diesem Fall aber halt das erste Mal für.
Für zu Hause. Weil normalerweise hast du da halt irgendwie Profigeräte in Labors, die teuer sind. Also einige 10.000 Dollar kosten. Es gibt ein paar 5.000 Rumgeräte, die aber aussehen wie so, naja. Also das sind keine Konsumerprodukte, sondern gebogenen Blechen mit Standardknöpfen und was weiß ich, alles dran, die mögen funktionieren. Aber nun gut. Also ich habe gesagt, oh, wozu brauchen wir das? Das haben dann einige Leute, sind dann auch gleich abgegangen, so voll toll, dann kann man dies und das mitmachen und sagt, ja, ist gut, aber hast du diesen Anwendungsfall? Zum Beispiel der Reini von Methodisch Inkorrekt der war bei einem Bekannten, der ist Influencer der hat das Ding, weil Euphi hat quasi die ganzen Influencer, ausgestattet mit dem Ding und mit Verbrauchsmaterial und hat das da gesehen und war völlig begeistert von dem Ding und hat will sich dann damit irgendwelche Sachen betrucken irgendwie, ach ja, ist schön ist gut.
Aber dieses, Impuls da auch?
BorisÜber das Influencer-Video hinaus?
ChrisDas ist jetzt erstmal gebackt und das kommt jetzt dann irgendwie in ein paar Monaten oder so, das Gerät. Juffi ist Anker, die werden das von der Produktion sicher hinbekommen, also das wird ziemlich sicher, weil das Gerät gibt es, man sieht es bei den Influencern, es wird also nicht irgendwie ein Rohrkrepierer werden, sondern das Gerät wird auf den Markt kommen, ganz klar. Wir haben auch schon einen Shop davon, also du kannst auch schon Superhör im Shop irgendwie ordern und so weiter. Kein Unbekannter. Es ist nicht eine kleine Klitsche ohne Erfahrung, ganz sicher nicht, wobei UFI eher für so Überwachungskameras und so Zeug bekannt ist, weniger für 3D-Drucker, aber die haben jetzt diese Sparte UFI Make und da sprechen die Maker damit an, also das ist quasi so neuer Seitenarm, ursprünglich lief das auch unter Anchor.
Aber jetzt ist es irgendwie nach Juffie gewandert. Egal. Jedenfalls haben wir das auf The Future of Photography schon diskutiert und mein Mitpodcaster Jeremiah Cechik, dort langjähriger Fotograf, Künstler, Hollywood-Regisseur und Technik-Spielkind, also es gibt wenig aktuelle Technik, bei der er sagt nur, will ich nicht, sondern, ja, und zwar guckt er immer, wie kann er das in seinen Projekten einsetzen. Also es ist immer sehr zielgerichtet, aber hat keine Berührungsängste mit so neuen Dingen, auch nicht mit KI und so weiter. Und der ist auch einer der frühen Holografen, der hat in den 80ern schon Hologramme gemacht und solche Geschichten. Also der lotet die technischen Möglichkeiten aus und aktuell hat er ein Projektlaufen mit KI und anderen Verfahren, alte Malverfahren, neue KI-Generation, UV-Druck.
Wo dann so Pinselstriche plötzlich eben aussehen wie Pinselstriche und das Ganze wird dann wieder mit so einer Shellac-Glasur lackiert und so weiter in einen tollen Rahmen und so. Also es ist total interessantes Zeug, was der macht. Und dieses UV-Zeug, das hat er beim Dienstleister drucken lassen. Also der hat jetzt auch den Vorteil, dass er in L.A. wohnt. Das heißt, der hat da einfach die ganze Infrastruktur, auch Dienstleistungsinfrastruktur um sich rum und kann da hinfahren und sagen, du, lass mal hier zusammen dran arbeiten.
Na gut. Und dann schrieb er mir eine SMS vor anderthalb, zwei Wochen. So sinngemäß, ich hatte ein langes Gespräch mit meinem UV-Druckexperten. Der mit diesem neuen Desktop-Drucker ziemlich vertraut ist, der also auch schon die Finger auf dem Ding hatte, der sagt, dass sie größtenteils zu, also im Englischen sagt man Boat Anchors werden. Also hier würde man, glaube ich, Briefbeschwerer oder Klotz am Bein werden. Im Amerikanischen ist das ein Schiffsanker. Sobald die Leute die Kosten für Tinten, die komplizierten Reinigungszyklen und die Kosten der Reinigungspatrone und die allgemein laufenden Kosten verstehen.
BorisWie bei jetzigen Tintendruck zu Hause ja auch schon. Das ist nicht für jeden und jedem.
ChrisEr sagt im Grunde, dass die Druckköpfe trotz der Juffie-Behauptungen verstopfen werden. Und zwar, wenn sie häufig verwendet werden oder wenn sie wenig oft verwendet werden.
BorisOkay, also brauchst du einen Sweetspot, wo es dann nicht verstopft oder so.
ChrisUnd die Juffie-Behauptungen nennt der Experte Hopium. Was ist so ein geiles Wort?
BorisHopium.
ChrisAlso dieses englisches Kunstwort, ein Portmanteau aus Hope und Opium. Also quasi die Droge der Hoffnung, man wünscht sich, dass das Gerät existiert und deshalb glaubt man dran und so weiter. Und wir haben schon mal drüber gesprochen also als ich dieses Gerät Jeremiah gezeigt habe, war seine erste Antwort Etsy also Leute, die auf Etsy Dinge verkaufen, das sind halt ja, also, das ist ein geiles Teil weil da kann man plötzlich Dinge bedrucken und lass es Kühlschrankmagnete oder Handyhüllen oder sonst was sein, die du sonst halt beim Dienstleister bedrucken lassen musst. Die kannst du dann plötzlich zu Hause machen. Sagt dieser UV-Druckexperte, die Etsy-Crowd wird bei den Kosten drauf zahlen und zwar um den Faktor 3 bis 10. Sodass viele Tassen und Kühlschrankmagnete und so weiter nicht verkauft werden können, wenn sich das rechnen soll.
BorisWeil der Preis dann wieder so hoch wird, dass dann keiner ein Magnet dafür kaufen würde.
ChrisGenau. Und ich habe dann mal geguckt, also Preise, ich habe mal Preise gecheckt. Wir reden von, also Reality Check, ich habe es noch ein bisschen zusammengetragen, eine Patrone mit 100 Milliliter kostet, also ne, umgerechnet die Kosten, die Tintenkosten bei Juffie liegen bei 43 Cent pro Milliliter.
BorisAlso bei, die hochpreisig sind.
Chris43 Dollar für 100 Milliliter. Wenn ein kommerzieller Anbieter UV-Tinte kauft, dann liegen seine Kosten pro Milliliter zwischen 1 und 15 Cent. Das heißt, wir reden Faktor 3 bis 40 mal teurer. Alleine die Tinte, dann reden wir von Reinigungskosten. Also du musst so einen Drucker wohl regelmäßig purgen. Das heißt, aus dem Kopf erstmal die alte Tinte raushauen. Dann hast du eine Reinigungspatrone. Da unterscheidet er sich vom klassischen Tintenstrahler, weil der reinigt mit der Tinte. Der verbraucht Tinte, um zu reinigen. Der hier hat eine eigene Reinigungspatrone. Du musst das Ding putzen. Oder es muss sich putzen, regelmäßig.
BorisWie ein Kaffee-voller Automat.
ChrisDer Profi reinigt das Ding einmal pro Schicht. Und dann macht der, keine Ahnung, 50 oder 100 Aufträge damit.
BorisEinen Kaffee Vollautomat in der Firma reinigen wir auch einmal am Tag.
ChrisDu machst das zu Hause, wenn du nicht ein richtig dick laufendes Business hast, reinigst du das Ding für die fünf Handyhöhlen, die du jetzt bedruckt hast. Und dann wieder für die zehn Kühlschrankmagnete und dann wieder für und so weiter und so weiter. Das heißt, allein die Reinigungskosten, und so eine Reinigungspatron ist auch nicht billig, geht durch die Decke. Was Jufi da macht, ist, sie haben ein Gerät geschaffen, wo das alles wohl ziemlich automatisiert ist, wo du dich nicht so drum kümmern musst. Und es ist einfach, aber es ist teuer und es war richtig teuer. Dann hast du noch Kosten durch Fehldrucke, weil du kannst mir nicht sagen, dass bei dem Gerät auf Anhieb alles exakt so rauskommt, wie du willst. Das glaube ich jetzt mal einfach nicht.
BorisDas ist doch bei Druckern üblich, oder?
ChrisDu hast ja überhaupt keine Kiste nebenan stehen für das verdruckte Papier. Du musst Lehrgeld bezahlen und möglicherweise für jedes Ding, was du bedrucken möchtest, wieder neu. Also für jedes neue Ding, für jede neue Kategorie von Sachen. Du druckst auf Leder und hast es endlich raus und dann druckst du auf Kaffeetassen und dann ist es wieder irgendwie komisch. Also das Verhältnis lässt sich nur günstig beeinflussen durch viel, viel Durchsatz. Du brauchst einfach richtig Durchsatz und jetzt ist die Frage, wie realistisch ist das zu Hause? Und ist das Gerät überhaupt für so viel Durchsatz gemacht? Also gibt es Langzeiterfahrungen? Nein. Was ist die MTBF, die Mean Time Between Failures von dem Ding?
BorisWissen wir nicht.
ChrisAlso weiß Juffi, aber das wissen wir nicht. Naja, und da landen wir halt wieder bei dem, wo wir auch schon früher immer wieder drüber geredet haben. Du erinnerst dich vielleicht an die L16 von Lite.co. Erinnerst du dich an diese Kamera, die so ein bisschen wie ein dickes Handy aussah, mit 16 eingebaute Smartphone-Kameras und die soll dann Bilder liefern wie nie zuvor und.
BorisVor allen Dingen auch in 3D und.
ChrisSpiegelreflexqualität, weil die Software sich dann darum kümmert aus diesen ganzen Sensoren oder aus diesen ganzen Kameras was zusammenzurechnen und dann hat das Ding irgendwie 2000 Dollar gekostet, war jahrelang verzögert, konnte mit Lowlight nichts anfangen, hat monströse RAW-Dateien gemacht, hat, die Software unhandlich und lahmarschig und Firmware-Versprechen wurden nie erfüllt und das Ding Leid hat sich dann später auf die Kfz-Kameratechnik spezialisiert und hat das aufgegeben, das Ding wurde gehypt ohne Ende warum Hopium, weil die Leute sagen, geil, das ist ja voll super Wäre schon cool gewesen Die Lili-Drohne, auch nochmal so ein Ding, das war diese Autopilot-Kamera-Drohne, die du einfach in die Luft wirfst und dann filmst sie dein Leben und du hast tolle Bilder, wie du mit deinen Freunden ein Picknick machst oder so. 60.000 Backer, 60.000 Leute, das war mit 34 Millionen Dollar auch ein riesiges Ding, und Firma ist dann an der Finanzierung gescheitert und musste rückabwickeln, hat nie ein Produkt gemacht, Hopium.
BorisAuch Spanien.
ChrisUnd da gibt es ja viele Beispiele. Es gab ja so ein, zwei Jahre, wo quasi ständig irgendwelche Lifestyle-Drohnen mit Autonomie und so weiter angepriesen wurden, die dann halt hinten runtergefallen sind. Und ich behaupte immer noch, wir werden wahrscheinlich in einem halben Jahr oder so auf Ebay ganz viele UV-Drucker für 500 Dollar sehen, weil die Leute die nicht mehr loskriegen. Weil das ist für was, was man sich mal eben aus so einem, ja, aus Hopium, aus Gasgear kauft, ist das schon sehr, sehr teuer. Das ist nicht mal so, also ich weiß nicht, hast du schon mal so Kickstarter-Sachen gebackt, die dann nichts geworden sind oder schlecht daherkamen?
BorisJa, ich warte zum Beispiel noch auf mein Stativ.
ChrisDu wartest immer noch auf das Self-Leveling-Stativ. Das ist auch so ein Hopium-Ding aus meiner Sicht.
BorisJa, da warte ich drauf.
ChrisUnd ich bin da ja auch schon drauf reingefallen. Es gab mal so einen 3D-Drucker, Da hat so eine kleine Klitsche gesagt, wir kriegen einen 3D-Drucker für, das war ein Resin-Drucker für 100 Dollar. Ich habe den bezahlt. Ich habe dann, weil das immer wieder delayed war und dann doch nicht und so und in den Updates, da kamen regelmäßig Updates mit Fotos und mit, oh Gott, jetzt haben wir das Problem, das müssen wir lösen. Jetzt haben wir dieses Problem, das müssen wir lösen. Die haben sich da einfach komplett verrechnet, verzettelt und ich habe letztendlich aber ein halbes Jahr lang Entertainment gehabt, weil das spannend war und habe dann halt 100 Dollar für ein halbes Jahr lang Entertainment gezahlt, wo ich dann auch nicht böse war, weil das war halt eine echt wilde Geschichte und die war gut und die war bebildert und das war so ein Community-Event fast schon. Aber das Ding ist halt auch, hinten runtergegangen. Also ich habe auch so ein paar so Sachen, aber ich weiß nicht, 16, 1700 Dollar plus Zubehör. Und, Ja, erinnerst du dich an Juice Zero? So wie Saft mit IRO hintendran? Das war 2016, 2017 so ein Silicon Valley Produkt, so eine Saftpresse für 400 Dollar.
BorisAch, die aber keine Saftpresse war, sondern die Konzentrat aus einer Tüte gedrückt hat oder einen fertigen Saft aus der Tüte.
ChrisDu hast Obst in der Tüte gekauft und das hat dann diese Tüte ausgepresst, weil hier so frisch kalt gepresste Qualität für zu Hause und die Realität war, du konntest die Beutel auch einfach mit der Hand ausquetschen und das ist eine 400 Dollar Maschine, aber das sind auch keine 1700 Dollar. Oder jetzt aktuell, nein, nicht ganz aktuell, aber Google Stadia, Thema Cloud Gaming. Die haben ganz groß versprochen, über vier Jahre ging das, dass sie Cloud Gaming in 4K ohne Konsole machen zu Hause. Du kannst jedes Spiel auf jedem Bildschirm spielen mit 60 Frames pro Sekunde und HDR und Surround Sound und mit der tollen Spielbibliothek und so weiter. Und die Realität war halt, dass das Ding halt unglaubliche Latenzen hatte und Titel waren nicht da und Nutzerzahlen sind nicht gewachsen, weil das halt nicht gut war. Und dann haben sie dann relativ schnell den kompletten Dienst eingestellt und mussten alles zurückbezahlen. Das war so, also Hopium, Hopium, Hopium. Und dann dachte ich, und das haben wir auch auf The Future Photography gemacht, jetzt machen wir mal so eine kleine Indikatorenliste. Was sind denn die Trigger für Hopium? Oder was sind die Warnlampen? Weil ich will jetzt nicht, dass Leute hier so viel Geld ausgeben und hinterher da sitzen und sagen, hätte ich es mal besser nicht gemacht.
Und da gibt es so einige Sachen, also Punkt eins ist Render statt Realität. Also Hochglanzbilder, die aus dem CAD gefallen sind, aber es gibt keinen live belastbaren Prototypen. Ist beim Juffie nicht so, aber ist bei vielen Sachen so. Wird gerne gemacht und dann Thema kein Access für Außenstehende. Also es gibt halt manchmal so Produkte, da hast du das fast niemand an. Das hat nur die Firma selber irgendwie entwickelt. Das ist natürlich auch eine rote Lampe. Die Influencer, die haben das in die Finger bekommen, das Ding funktioniert. Das ist klar, zumindest funktioniert es jetzt. Aber die Influencer haben ja auch übrigens das Verbrauchsmaterial nicht bezahlt. Die Kosten hat doch keiner wirklich so hoch gehalten. Technisch funktioniert das. Finde ich auch nicht ungewöhnlich.
BorisKosten, da muss ich aber auch mal intervenieren. Da muss ich hier Jochen im Slackrecht geben. Da muss ich auch sagen, da sollte man gar nicht zu sehr drauf rumreiten. Das ist jetzt Der erste UV-Tintendrucker in einem bezahlbaren Rahmen für zu Hause. Und ich hatte ja, als wir den vorgestellt hatten, hier auch mal eine Internetsuche gemacht. Die Tinte ist normalerweise günstiger. Das lässt sich hier Jufy schon ganz gut bezahlen, dass sie das in ihren Patronen abfüllen. Das müsste aber nicht sein. Also die Preise könnten sie wahrscheinlich, wenn sie wollten, relativ schnell runterbringen. Ich denke mal, die wollen sich auch noch ein bisschen querfinanzieren damit.
ChrisWollen sie das denn? Das ist doch die nächste Frage.
BorisIst die Frage, ob sie es wollen, aber die Technik grundsätzlich, da glaube ich, da bin ich bei Jochen, wenn die wirklich funktioniert und wenn es da Leute gibt, die da einen Anwendungsfall für sehen, wenn das einfach ein Ding wird, dann wird es mehr Anbieter geben und Jufi wahrscheinlich auch und dann wird auch das Verbrauchsmaterial. Es wird günstiger, aber es wird natürlich nicht billig. Also auch ein normaler Farbdruck zu Hause, wenn du den hochwertig haben willst und nicht mit einer Dreifarbpatrone irgendwie druckst. Wenn du wirklich hohe Qualität drucken willst auf ein großes Format, dann ist das teuer. Da ist es billiger, das irgendwie online bei einem großen Anbieter zu bestellen, der den ganzen Tag nichts anderes macht. Das ist schon klar. Und das ist bei dem UV-Print auch so. Wenn du das für dich zu Hause machst, dann zahlst du schon dafür, dass du es jetzt machen kannst. Und zwar genau so, wie du willst. Das darf man nicht vergessen.
ChrisIch sage auch nicht, dass ein UV-Drucker als solches Blödsinn ist. Nur das überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Das ist total sexy, Texturen drucken zu können. Das ist klasse. Du kannst ja mit dem Ding bis zu 5, ich glaube mittlerweile nach einem Software-Update sogar, bis zu 10 mm, 1 cm hohe. Hohe Strukturen machen. Nur jetzt musst du halt wieder die Tintenkosten gegenrechnen, die du dafür brauchst.
BorisWeil das ist nicht so... Da liegt viel Tinte drauf.
ChrisIch weiß jetzt nicht, wie viel pro Quadratzentimeter, pro Schicht irgendwie an Tinte drauf geht, aber das kann nicht so wenig sein. Nur gut. Aber nee, ich bin komplett dabei. So UV-Drucker, ja, cool. Und hoffentlich tritt das einen Wettbewerb los. Aber der Wettbewerb wird hier von einer eh schon riesigen Firma, Anker ist riesig, losgetreten, die auch Preisvorteile dadurch haben, dass sie groß sind. Da muss jetzt erst mal irgendjemand anderes diesen Markt aufmischen wollen. Ich weiß es nicht. Egal.
BorisEs gibt ja schon Anbieter. So ist es nicht. Ja, aber, na gerne. Such mal nach UV-Druckern. Also so zwei, drei wirst du schon finden. Wie gesagt, selbst bei Hanemühle, wo ich war, die testen halt schon solche Geschichten mit den Papieren. Da hingen ein paar Drucker an der Wand. Ist schon beeindruckend bis zum gewissen Grad. Ich bin da eher gespannt, wie die Zukunft sich da weiterentwickelt, ob das Erscheinungsbild der Tinten sich ändert oder ob das weiterhin so nach Plaster aussieht.
ChrisDie Frage, wie viel Massenappeal das hat.
BorisJa, wir werden sehen.
ChrisEs hat offensichtlich, irgendein Appeal hat es, weil mit 20.000 Bäckern für ein Produkt für den Preis ist das, also das ist schon eine Ansage. Egal, gehen wir mal weiter durch die roten Lampen. Gleitender Liefertermin. Also wenn der Liefertermin von Q4 2026 auf erstes Halbjahr 2027 gleitet, ist das mal nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
BorisAber meistens schon zu spät, wenn du schon unterstützt bist.
ChrisJa, dann hast du schon gebackt. Wenn die Specs zu schön sind, um wahr zu sein für den Preis. Hier, David hat es auch geschrieben, wenn es zu schön ist, um wahr zu sein. Ja, dann ist es meistens oder ist es manchmal zumindest so. Also wenn Leistungen versprochen werden, die du dann nicht irgendwie nachvollziehen kannst oder so. Thema Vorbestellung, Klassiker. Also bei Kickstarter und anderen Crowdfunding-Plattformen ist das eine Vorbestellung im Wesentlichen, Vorbestellung vor der Fertigung und dann ganz besonders Early-Bird-Preise. Und oder 99 Dollar Reservierungen für irgendwas, obwohl noch nicht mal irgendwie eine Serie existiert oder Prototypen existieren. Das ist eine rote Lampe.
BorisWobei das bei Kickstarter ja das Konzept ist, das du vorher unterstützt.
ChrisJa, mittlerweile ist ja Kickstarter für die Größeren eher eine Werbeplattform, weil diesen Juffie-Drucker, den hätten die gemacht ohne Kickstarter.
BorisWahrscheinlich.
ChrisWahr, Sichtbarkeit und Bestellungen einsammeln. Mit der Produktion hat Kickstarter da nichts zu tun. Das ist eine reine Marketing-Plattform.
BorisNatürlich, es ist trotzdem die Kickstarter-Plattform und das Konzept ist nun mal, du unterstützt im Voraus mit Risikogeld unser Projekt.
ChrisRichtig. Nächste rote Lampe, Software-Update, fix das dann. Also wenn Kernfunktionen erst nach dem Launch per Firmware-Update nachgereicht werden sollen, schwierig.
BorisDas ist generell ein guter Tipp. Niemals etwas kaufen für eine versprochene Leistung, sondern immer für das, was bei Auslieferung tatsächlich vorhanden ist.
ChrisGenau. Ein zentrales Teil, was Jeremiah hier gebracht hat, ist das Thema Service Blackbox. Wie ist das mit Ersatzteilen? Wie ist das mit Reparatur? Wie habe ich ein Reparaturnetz? Wie kriege ich das repariert? Weil in dem Moment, wo du das in irgendeiner Form kommerziell einsetzt und irgendwie dein Business drauf, stützt, schwierig. Wenn das Ding dann mal eine Woche, zwei, vier, acht Wochen ausfällt, warum auch immer?
BorisPrivat ja auch schon. Also wenn ich meinen Drucker irgendwo einschicken muss und dann ist der irgendwie wochenlang weg, das ist auch privat jetzt nicht schön. Beruflich ist es erst recht scheiße, wenn du den jeden Tag brauchst, aber schon privat ist doof. Wenn du den irgendwie im Monat ein paar Mal brauchst und dann hast du ihn die paar Male nicht, ist auch doof.
ChrisDas nächste ist Blick auf das Gründerteam werfen. Ist das erfahren oder unerfahren? Also große Vision ist schön, aber wenn du nicht nachweisen kannst, dass du die Branche kennst oder so, dann ist es auch schwierig.
BorisWo kommen sie her? Was haben sie bisher gemacht? Ist natürlich hier bei Jufi, Schrägstrich Anker.
ChrisDa ist es keine rote Lampe. Intransparente Geldflüsse, also Updates, Marketing-Events, die dann eben nicht Fertigungsfortschritt zeigen, sondern einfach nur vermarkten und vagezahlen und so weiter. Macht es schwierig. Und jetzt kommt mein Lieblingstrigger, mein Lieblingsrotes Licht, der FOMO-Trigger. Die FOMO-Taktiken. Also limitierte Stückzahlen. Countdown-Timer. Nur heute. 50% günstiger. Early-Bird-Preise. Und so weiter.
BorisIch höre schon die Musik. Ich höre schon die Musik. Ihr habt noch eine Minute. Ruft jetzt die Nummer an. Ruft jetzt. Ich höre schon die Musik. Gleich ist vorbei. Jetzt könnt ihr noch eine halbe Million. Jetzt, ja, schade. Vielen Dank. Welcher Buchstabe fehlt? Es ist das O.
ChrisUnd dann halt natürlich der Geacquisition Trigger. Dieses implizite Versprechen, dass alleine dieses neue Gerät deine Skills und deine Kreativität verbessert.
BorisIst das nicht so?
ChrisWann hat eine neue Kamera dich zum besseren Fotografen gemacht?
BorisJedes Mal. Neues Objektiv. Jedes Mal. Jedes Mal habe ich richtig einen Schub nach vorne gemacht und beweist mir jetzt bloß nichts anderes. Ich will es nicht wissen.
ChrisAlso es sind einfach Muster, die man immer wieder sieht. Die müssen nicht immer alle irgendwie da sichtbar sein, aber überhöhte Erwartungen.
BorisMir fehlt ja nur noch diese Canon, die R5 Mark II. Das ist ja, das fehlt mir eigentlich noch, damit ich endlich gute Fotos machen kann. Mit dem Teleobjektiv. Hilft ja nichts.
ChrisAlso lasst euch, schaltet den Kopf nicht ab, wenn sowas, wenn solche Sachen kommen. Wie gesagt, die Ufimake, wahrscheinlich tolles Gerät. Ob die Leute den dann genauso verwenden werden, wie sie glauben, dass sie es tun, ob sie die Projekte dafür haben und so weiter. Ja.
BorisIch bin gespannt, was da an Projekten und Produkten kommen wird. Also bei so vielen Leuten, die das jetzt unterstützt haben, da wird man ja irgendwas davon mitbekommen. Hoffe ich.
ChrisDas hoffe ich auch. Na gut.
BorisSo schaut es aus. Wollen wir das nächste Thema schieben?
ChrisMachen wir, machen wir, machen wir. Ja, dann haben wir Termine.
EinspielerDer Terminkalender.
ChrisDann hören wir erstmal bei Jürgen rein. Der hat uns heute eine ganze Menge Termine hereingeworfen. Mal schauen, wie viel von denen, die er im Terminkalender getan hat, er dann auch ins Audio getan hat. Hören wir einfach mal rein.
EinspielerHallo Community. Heute wieder aus der Reihe Urlaubsreisen für Hörer, diesmal die Fotoausstellung aus Süddeutschland, Metropolregion Stuttgart, Schwäbische Alb, Tübingen und natürlich Reutlingen.
Winterwale, Fotografien von Audun Rikardsen. Der Norweger Audun Rickardsen, Professor für Süßwasser- und Meeresbiologie sowie vielfach preisgekrönter Naturfotograf, hat das Verhalten von Walen in einzigartigen Bildern festgehalten. Dem Taucher und Naturschützer gelangen dabei auch bisher ungesehene Szenen. Um die Vorgänge über und unter Wasser gleichzeitig fotografieren zu können, hat er ein spezielles Kamerasystem inklusive Unterwassergehäuse und Blitz entwickelt. Ich finde allein schon das Plakat absolut sehenswert und sensationell. Und in diesem Sinne wünsche ich natürlich eine wunderbare Reise nach Süddeutschland. Die Schwäbische Alb ist sensationell. In Reutlingen kann man super gut einkaufen und natürlich eine wahnsinnig schöne Fotoausstellung anschauen und nebenbei das romantische, schöne Tübingen besuchen. Ich wünsche viel Spaß bei der Telefotografie, insbesondere Boris.
BorisDankeschön. Und Tübingen kann ich unterstützen. Sehr sehenswert.
ChrisTübingen, sehr sehenswert. Man muss aufpassen mit den Pflastersteinen, nicht wahr?
BorisJa, oder man muss eine Kamera in der Hand halten, mit der man sich abstützen kann, wenn man stürzt.
ChrisGenau. Außerdem hat Jürgen uns noch eine ganze Menge andere Termine reingeworfen. Zum Beispiel im Landesmuseum Koblenz in der Festung Ehrenbreitstein vom 4.4. Bis zum 8.3. mitten dieses Jahres Gute Aussichten, junge deutsche Fotografie. Bereits am 21. Mal kürt Gute Aussichten, junge deutsche Fotografie. Seine PreisträgerInnen, der neue Jahrgang beschäftigt sich wieder mit aktuellen Fragen unserer Zeit und lotet die vielfältigen Möglichkeiten von Fotografie und Video aus. Das Landesmuseum Koblenz zeigt seit 2015 jährlich die Ausstellung der PreisträgerInnen des renommierten Nachwuchsförderpreises. Dann in Mannheim im Feinkostladen im Chez André. 1.7. bis 31.7. Little Mannheim Kunst trifft Kulinarik. Im Zusammenarbeit mit dem Feinkostladen Chez André zeigt Benedikt Hild eine Auswahl seiner Fotokunst auf kleinen Leinwänden als besonderes Highlight. Hatte exklusive Miniaturszenen direkt im Schaufenster aufgebaut und liebevoll mit Produkten aus dem Feinkostsortiment arrangiert. Begleitend zur Ausstellung sind im Laden auch seine Postkartenbücher, sowie eigens für die Ausstellung produzierte Miniaturmotive auf DIN A4, Aluminium, Dieb und Platten erhältlich. Klingt sehr cool. Klingt komisch oder seltsam, aber auch interessant. In Berlin, Galerie Springer, vom 1.7. bis zum 31.7.
Farbensrausch. Ute Mahler, Werner Mahler. In der Ausstellung, nee, Farbenrausch für EMOP Berlin 2025 25 zeigt die Galerie Springer Berlin Arbeiten des Fotografen Ludwig Schirmer, seiner Tochter Ute Mahler und ihres Mannes Werner Mahler. Die Farbarbeiten von Uwe und Werner Mahler wurden bisher nur sehr selten gezeigt. Obwohl Ludwig Schirmer einer der wichtigsten Werbefotografen der ehemaligen DDR war, war er bisher weniger bekannt. Auch er hat vor allem Schwarz-Weiß-Arbeiten gezeigt.
BorisDass jemand mit dem Namen Maler eine Ausstellung über Farben macht. Ich glaube, die Witze hat er alle schon gehört.
ChrisMit Sicherheit. In Norderstedt im Herold Center vom 01.05. bis zum 31.07. Dieses Jahres, der Fotoklub Norderstedt stellt unter dem Titel Maritime Momente aus. Die Bilder zeigen verschiedene Sichtweisen des Menschen auf das Meer. Dazu gehören natürlich die Schönheit und die besondere Atmosphäre von Meereslandschaften, die uns immer wieder faszinieren, aber auch unterschiedliche Nutzungen des Meeres wie Fischerei, Tourismus, Wassersport, Schiffbau oder die Schifffahrt bieten Motive. Neben stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen sind auch interessante maritime Details und Szenen am oder auf dem Meer zu sehen. Dann im Fotografieforum Monschau, 29.06. bis 21.07. Die Jugend, die Tugend der Redaktion, ich fange nochmal an, die Tugend der Reduktion Monschau. Die Tugend der Reduktion unter dem Begriff Reduktion wird gemeinhin das Zurückführen auf ein geringeres Maß verstanden. Ebenso kann Reduktion als eine Art der Vereinfachung beschrieben werden. Mit einer Vielzahl von visuellen Strategien versuchen Fotografinnen den Bild auf das Wesentliche zu lenken. Neben virtuosen Kompositionen und Kontrasten gibt es in der Ausstellung gleichsam Details zu entdecken, die sich nur bei genauem Hinsehen erschließen. Und last but not least, Alter, also noch einer, Jürgen war richtig aktiv.
Hauptausstellungen, aktives Museum, Spiegelgasse, Wiesbaden, Galerie Ruprecht, also diverse Galerien in Wiesbaden, 23.8. Bis zum 7.9. Wiesbadener Fototage, Zukunft? Welche Zukunft? Die Wiesbadener Fototage verstehen sich seit ihrer Gründung im Jahr 2022 als Festival für aktuelle künstlerische und dokumentarische Fotografie mit internationaler Beteiligung konzeptionell beruhen. Die Wiesbadener Fototage auf dem Dreiklang Ausstellungen, Begleitprogramm und Förderpreise. Mittelpunkt der Wiesbadener Fototage sind Ausstellungen in verschiedenen Kunst- und Kulturinstitutionen der Landeshauptstadt. Es gibt weder stilistische noch technische Einschränkungen. Was für ein Wopper. Danke, Jürgen.
BorisSchön, dass man im Podcast-Player auch halbe Geschwindigkeit einstellen kann.
ChrisUnd das wird ... Ja, sonst wird das ja nicht fertig. Und das wird ... Vorlesen kann ich. Das konnte ich schon immer. Das wird ... Auch im happyshooting.de slash Kalender landen. Also solltet ihr in eurer Umgebung in der Nähe Termine suchen, dann geht zu happyshooting.de slash Kalender und guckt, sortiert nach Datum und so weiter oder tragt dort welche ein, so wie Jürgen. Die landen hier in der Sendung und dann landen sie auch für andere im Kalender.
BorisMir schwebt gerade so ein Fotoprojekt vor. So Meeresansichten. Und dann hast du einfach nur unten Wasser, oben Himmel, in der Mitte Horizont. Nichts sonst. Einfach nur so Gurski-mäßig. So einfach Meer.
ChrisAch so, ja.
BorisUnd dann eine ganze Ausstellung damit. Also verschiedene Meere natürlich. Es gibt ja Unterschiede. Farbe, Spritzigkeit, Welligkeit.
ChrisSpritzigkeit, das wird, glaube ich, bei Meeresforschern und Forscherinnen nicht so als.
BorisGlaube ich, nicht der technische Begriff dafür. wenn Wellen sich treffen und die so spritzen ich glaube das ist der Fachbegriff Spritzigkeit, Spritzigkeit kennt keine Grenze Spritzigkeit kennt kein Pardon sehr schön dann kommen wir ohne Pardon zur neuen Aufgabe die da heißt Fix und die läuft vom 24.07. Bis zum 7.08. was bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 24. Juli bis zum 7. August losziehen könnt, ein neues Foto macht zum Thema Fix. Das ladet ihr dann bei Flickr hoch, stellt es dort in die Happy-Shooting-Gruppe und vergebt den Tag hsbfix. F-I-X. Fix. Also nur hsbfix ohne die lange Erklärung dahinter. Der Tag ist einfach nur hsbfix.
ChrisTippt es genauso ab, wie Popo.
BorisSchon klar so.
ChrisSo, dann wären wir jetzt am Ende. wenn wir nicht noch kurz, ich habe noch einen kleinen Podcast-Tipp.
BorisWir haben ja auch noch, ach so, das kommt.
ChrisEntschuldigung, wir haben natürlich, ich übergehe wieder Dinge. Wir haben ja noch, zwei, drei Sachen. Dieter hat uns geschrieben, vielleicht interessant für den ein oder anderen zwei interessante Podcast-Folgen über die Geschichte von Robert Kappa und seiner Partnerin Gerda Taro. Die habe ich nicht gehört, aber die sind beide in der BR Mediathek und verlinken wir natürlich in den Shownotes. Vielen Dank dafür. Und die Geschichte ist, also von den beiden ist tatsächlich eine sehr wilde Geschichte. Der Kriegsfotograf Robert Kappa. Dann hat sich Wolf mit einem Filmtipp hier eingetragen und zwar Fotoshooting DDR Bilder zwischen Propaganda und Alltag. Länge 52 Minuten in der Mediathek von Arte verfügbar bis zum 30.03.2028 und.
Es ist lange. Es sind faszinierende Einblicke in eine Welt, die es nicht mehr gibt. Das Leben in der DDR wurde nicht nur im Staatsauftrag, sondern auch von FotokünstlerInnen und JournalistInnen per Kamera dokumentiert. Mit einigen von ihnen begibt sich die Dokumentation auf eine Zeitreise und zeigt wenig bekannte Seiten der DDR. Von ihrer Gründung bis zum Mauerfall.
Fotografinnen und Fotografen in der DDR hatten einen überraschend großen Freiheitsspielraum. Eine ausdrückliche Bildsensor gab es nicht. So konnten sie auch sichtbar machen, was von der Staatsmacht ausgeblendet werden sollte. Die Dokumentation stellt zwei Fotografinnen und zwei Fotografen vor, die das Leben in der DDR beobachteten und deren Werke in den letzten Jahren neu entdeckt wurden. Ad Eberhard Klöppel ist im Mannsfelder Land aufgewachsen und hat als Pressefotograf für die neue Berlin-Illustrierte viele Bildreportagen realisiert, die nun vielfältige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR bieten. Dietmar Riemann aus Harter in Sachsen sah den Staat, in dem er lebte, zunehmend kritisch. 1986 stellte er einen Ausreiseantrag, der erst 1989 bewilligt wurde. In der Zeit des Wartens und der Ungewissheit schrieb er ein über tausendseitiges Tagebuch und fotografierte heimlich die Berliner Mauer und Grenzanlagen. Die gebürtige Brandenburgerin Barbara Wolf dokumentierte die in den 70er und 80er Jahren das Leben auf dem Land. Ihre Bilder zeigten einen Dorfalltag, der in vielen Aspekten trotz der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaftsproduktion archaisch erschien. Die in Berlin geborene Fotografin Christiane Eisler kam Anfang der 80er Jahre mit der Punkbewegung in Berührung und porträtierte eine der ersten Punkbands der DDR, Wutanfall.
Außerdem zeigten ihre Bilder die Lebensbedingungen in den Erziehungsanstalten, in die junge Punkerinnen und Punker in den 80er Jahren zwangseingewiesen wurden.
Das klingt ja schon wieder sehr spannend, ostdeutsche Geschichte.
BorisKlingt auch ein bisschen so, als wenn es außer dem Text, nur die Bilder dazu gibt. Das war sehr umfangreich.
ChrisDer Wolf hat ja auch letztes Mal ein sehr umfangreiches Ding. Wir werden die, glaube ich, in Zukunft ein bisschen kürzen müssen. Aber trotzdem, danke, Wolf. Vielleicht ein klein bisschen knapper, aber es ist schon spannend. Genau. Das waren sie aber. happyshooting.de Falls ihr Feedbacks und andere Sachen für die Sendung habt, wir freuen uns immer drüber. Und jetzt aber noch der Podcast-Tipp. Und zwar gibt es einen kanadischen Fotografen, Edward Bertinsky. Der ist für seine großformatigen Bilder bekannt, die das Spannungsfeld zwischen industrieller Aktivität und der natürlichen Umwelt thematisieren. Also da sehen wir Landschaften, die durch menschliches Eingreifen verändert wurden. Also große Dinge sind das ganz oft. Wo du teilweise erst...
BorisDer Gurski Kanadas oder so.
ChrisTja, weiß ich nicht. Wo du teilweise einfach Dinge siehst und erst beim dritten Mal hingucken plötzlich merkst, was da für Dimensionen am Spiel sind, wenn du dann irgendwo den kleinen Laster siehst und dann merkst, oh, ich schaue ja gerade auf 80 Fußballfelder in der Größe. Ja. Oder riesige Steinbrüche oder sowas. Das sind Bilder von Landschaften, die eben verändert wurden, von Minen, von Steinbrüchen, von Ölfeldern, von ausufernden urbanen Strukturen und so weiter, die einfach das Ausmaß der modernen Industrie so ein bisschen und vor allem auch die ökologischen Folgen sichtbar machen. Und der ist halt, also der komponiert unglaublich präzise, und viel auch aus der Luft und dieses Gespräch, was er da in dem Podcast hat und zwar ist das der B&H Podcast. B&H ist ein großer Fotohändler in den USA, ähm.
Und das ist eine Diskussion über die künstlerischen Seiten, aber auch über Materialwirtschaft, weil alles, was wir hier tun, wäre ohne diese Minen nicht möglich, dass wir hier podcasten. Basiert unter anderem auf Geräten mit allen möglichen Metallen und Kunststoffen und sonst was, was eben abgebaut wird oder erzeugt wird aus Erdöl, was aus der Erde kommt und so weiter. Es geht aber in dem Gespräch auch um Herangehensweisen, also wie kommt er dazu dann überhaupt, wie bekommst du eine Erlaubnis eine Riesenmine zu fotografieren, wo ja wirklich Löcher in die Welt gerissen werden, also wie geht er damit um, mit wem spricht er da, die reden über Fototechnik, weil er kommt vom analogen Großformat, Ist aber mittlerweile auch durchaus mit Drohnen unterwegs, wenn es nötig ist.
Thema Perspektiven, Flugzeuge, Hubschrauber, Drohnen und so weiter. Wie er das international hinbekommt. Also wie schaffst du es in einem Land wie China, irgendwie so Riesenminen zu fotografieren? Das ist ja, da brauchst du ja erst mal, da brauchst du ja Connections. Das geht ja anders gar nicht, sonst landst du da im Knast oder so. Er ist total spannend, was er da erzählt und ich habe das total gerne gehört und vielleicht finden da die einen oder anderen von euch auch nochmal interessante Inputs, nicht wahr?
BorisDurchaus beeindruckende Bilder und wie du schon sagst, die Geschichte hinter den Bildern ist wahrscheinlich gleich nochmal so spannend wie das Bild selbst.
ChrisMit Sicherheit, mit Sicherheit.
BorisCool.
ChrisNa gut, dann sind wir aber soweit. Wünschen euch eine schöne Woche. Bis zum nächsten Mal. Macht's gut.
BorisSchwitzt recht schön. Bis nächste Woche. 1, 2, 1. Happy Shooting.
Shownotes
- Video-Version auf youtube
- Fast immer dienstags, gerne mal um 18:00 Uhr: Happy Shooting Live. Täglich im Slack mitmachen - auch Audio-/Videokommentare werden gern angenommen.
- Aus der Preshow: Deutsche Wörter, Bookmarks, Shortcuts, vi
- #hsfeedback von Peter: Irfanview gibt es nicht für Mac, Digicam schon
- #hsfeedback von Tim: Photomator bzw Pixelmator Pro
- #hsfeedback von Enrico zu Dronengebühren
- News:
- Analoge Spiegelreflex digitalisiert mit I'm Back Film
- Nachtrag zum UV-Drucker eufyMake E1
- Der #hsterminkalender im Netz
- Termin einreichen
- Termine:
- Zwischen dem 26.07.2025 und dem 26.10.2025 zeigt das Naturkundemuseum Reutlingen "WinterWale - Fotografien von Audun Rikardsen"
- Seit dem 01.07.2025 und noch bis 31.07.2025 ist im Schaufenster des Chez Andre Mannheim "Little Mannheim – Kunst trifft Kulinarik"
- Ab dem 01.07.2025 und bis 31.07.2025 stellt die Galerie Springer in Berlin "Farbenrausch" von Ute und Werner Mahler aus
- Bereits seit 01.05.2025 und noch bis 31.07.2025 ist im Herold-Center Norderstedt "Maritime Momente" des lokalen Fotoclubs zu sehen
- Vom 29.06.2025 bis 21.09.2025 zeigt das Fotografie-Forum Monschau "Die Tugend der Reduktion"
- Zwischen dem 23.08.2025 und dem 07.09.2025 finden die "Wiesbadener Fototage" statt
- Alle Happy Shooting Foto-Aufgaben
- Aktuelle Aufgabe "Kultur" vom 10.07.2025 bis 24.07.2025 mit dem tag "hsbkultur"
- Neue Aufgabe "fix" vom 24.07.2025 bis 07.08.2025 mit dem tag "hsbfix"
- Tatort Geschichte: Gerda Taro
- Tatort Geschichte: Robert Capa
- Doku: Leben in DDR
- Podcast-Tipp: Ed Burtynsky
- Hausmeisterei:
- HS-Feedback (Text/Audio/Video)
- Unterstützen: Überweisung, weitere Möglichkeiten
- Happy Merching
- Mastodon: Boris, Chris, Happy Shooting
- Bsky: Chris, Boris
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Devid, Kai, Christian N., Stefan, Jürgen und Mapache
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