#912 - YOLO Schiefspiegler
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Happy Shooting 912, YOLO Schiefspiegler. Die heutige Folge wird euch präsentiert von.
ChrisDer tollsten Community auf der ganzen Welt.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisSchönen guten Tag.
ChrisChris, heute seid ihr wieder Sponsor.
BorisDas ist Ruth so. Das ist auch sehr richtig so. Und das könnt ihr sogar sein.
ChrisJa, das ist also...
BorisViele machen das auch.
ChrisDas ist auch so, ja.
BorisIch finde das voll geil. Bin so stolz.
EinspielerWir sind eure Moderatoren, Boris und Chris.
BorisAh, ja. Ich glaube, der Code gilt noch, ne? Christian fragt.
ChrisDer gilt noch mindestens so ein halbes Jahr oder so. Also, haut rein.
BorisIch muss auch noch.
ChrisDas ist ja bald Weihnachten dann so, ne?
BorisRichtig.
ChrisJetzt schon mal Geschenke machen und so. Nee, also zum Thema hier uns unterstützen, happyshooting.de, da ist so ein Link und da könnt ihr draufklicken und da sind so diverse Arten und Weisen, uns zu unterstützen und ihr seid die Tollsten, weil ihr das tut. Und wir hatten jetzt ein paar Wochen Sponsor, aber das ist halt immer so temporär und ja, deshalb seid ihr das jetzt heute.
BorisGenau.
ChrisUnd dafür ein ganz großes Dankeschön. Wir sind übrigens Happy Shooting, der Foto-Podcast. Wir kommen hier einmal die Woche zu euch. Heute ist der 23. September 2025, wo wir das hier im Livestream aufnehmen und dann könnt ihr es aber da, wo ihr Podcast hört, hören oder ihr könnt es euch da, wo ihr Video guckt, angucken und überhaupt. Und wir haben diverse Kanäle, unter anderem einen Feedback-Kanal, da könnt ihr Fragen reinwerfen oder Hinweise oder Stories und das haben wieder ein paar Leute getan, mit zum Beispiel Anmerkungen zur letzten Sendung. Da war nämlich zum Beispiel der Ike, der schreibt zum Thema Infrarot mit dem iPhone. Da haben wir letzte Woche drüber geredet. Verweise ich mal auf Folge 662. OnePlus deaktiviert Infrarot-Funktionen im OnePlus 8 Pro temporär. Ja, da war was. Die haben für China damals die Infrarot-Funktionen ihres OnePlus 8 Pro deaktiviert. Das hatte so eine Infrarot-Funktion, wo es quasi irgendwie besonders stark das Infrarot rausheben konnte. Und zwar aus Privacy-Gründen, weil Infrarot auch durch Dinge durchgeht, durch die es nicht unbedingt durchgehen soll. Das war damals aber nur für den chinesischen Markt und auch nur temporär. Und da haben sie irgendwas an der Software geändert und dann ging das wieder. Zu dem Thema gibt es aber nachher noch ein bisschen mehr.
BorisIch hätte jetzt gedacht, dass das ultraviolett war, aber es mag auch infrarot gewesen sein.
ChrisInfrarot, doch, natürlich. Ist ja so, bei der Fernbedienung hast du eine schwarze Scheibe, aber da geht infrarot durch. Und wenn du da mit der Kamera reinguckst und nur infrarot anschaust, dann kannst du da die Elektronik drunter sehen. Also gibt es schon so Dinge. Dann haben wir zu dem Thema zu deinem Thema FTP-Download von der Kamera haben wir noch zwei Zuschriften hier bekommen. Kuchen Mampfer schreibt zum FTP-Download an Boris, ich persönlich würde das FTP-Verzeichnis als externen Speicher in meine Nextcloud einbinden, die ich sowieso schon auf meinen Rechner synchronisiere. Wenn du keine Cloud hast, die das kann, geht Skripten, aber natürlich auch recht einfach. Mit AirSync Deck-Demon als Cron-Drop und also da wird es relativ schnell sehr kommandozeilig.
BorisDie Idee ist nicht doof. Also es gibt ja die Nextcloud, die man auf eigenem Webspace relativ einfach installieren kann oder auch installieren lassen kann. Viele Provider bieten das schon per Knopfdruck an. War mir nicht bekannt, dass man da FTP als externes Verzeichnis einbinden kann, dann wäre das natürlich eine Möglichkeit, weil sich quasi dann die Nextcloud darum kümmert, das FTP abzugreifen oder eben mit dem lokalen Rechner dann zu synchronisieren. Also danke, das ist erstmal, das ist ein guter Hinweis. Und natürlich geht es auch mit R-Sync. R-Sync ist halt ein Tool, also zumindest unter Linux und Mac kenne ich das, aber wahrscheinlich gibt es das auch unter Windows, wenn man das braucht. Das ist halt ein Kommandozeilentool, mit dem man Dateien über Verzeichnisse hinweg abgleichen kann und eben auch über Webverzeichnisse. Ich hatte mir mal so ein Skript gemacht, um meine Webseite zum Beispiel lokal zu sichern. Und da kümmert sich R-Sync relativ performant, auch über FTP darum oder über SSH, wenn das möglich ist, nur die Änderungen abzuziehen. Das ist ein ganz gutes Tool.
ChrisSehr schnell, sehr flexibel, kann auch mit gewissen Methoden durch irgendwelche Tunnels durch und so, aber es ist halt Kommandozeile, also du musst halt tatsächlich Befehle nach einer Lösung für mich gefragt. Du bist ja technisch genug, um das auch hinzubekommen.
BorisDas ist ein guter Hinweis. Also beides gute Hinweise, ich sage danke.
ChrisSo und dann hat Rüdiger noch geschrieben, zu dem Synchronisieren der Bilder auf dem Server zu Hause, hier noch eine kleine Idee mit einem Raspberry Pi, den an die Kamera anschließen und die Bilder abholen lassen und dann zu Hause im WLAN auf den Mac schieben lassen.
BorisDas ist jetzt kontraproduktiv, weil ich bräuchte ja keinen Raspberry Pi unterwegs, um die Bilder abzuziehen, weil ich habe es ja schon auf der Speicherkarte. Dann könnte ich ja auch zu Hause einfach die Speicherkarte in den Rechner stecken. Das ist ja genau das, was ich nicht will, sondern ich möchte ja nach Hause kommen, an den geöffneten Mac mich setzen, an dem Lightroom schon läuft, was mir meine fertig in Anführungszeichen bearbeiteten Bilder präsentiert.
ChrisEs geht nicht nur ums Übertragen der Bilder, sondern es geht ums sofortige Übertragen der Bilder, wenn sie fotografiert werden.
BorisGanz genau. Das ist ja nun wirklich Quatsch. Jetzt noch ein Raspberry mitzunehmen, weil ich schon eine Speicherkarte. Das ist ja albern. Da hilft mir ja nichts.
ChrisNee, das hilft nicht wirklich. Na gut.
BorisAber witzige Gedanken. Ich habe überlegt, wie lange es dauert, bis jemand mit einem Raspberry kommt. Hat tatsächlich nicht lange gedauert. Also schon mal danke dafür. Aber die Lösung ist nicht zielführend, Und außer der Raspberry hätte wieder selbst eine Verbindung, um die Daten dann selbstständig zu übertragen. Und dann, was weiß ich, von Raspberry zu Raspberry nach Hause über VPN oder weiß der Geier. Aber das alles mitschleppen will ich ja alles nicht.
ChrisNee, vor allem, wenn die Kamera ja einen Rechner drin hat und auch WLAN und Wi-Fi kann und das damit ja irgendwo hin. Also die hat das im Prinzip ja. Sie muss es nur an der richtige Stelle abliefern. Und das muss da dann abgeholt werden irgendwie. Gut. Das dazu, dann haben wir noch ein paar weitere Sachen, die ans Ende der Sendung gehören. aber ihr dürft gerne hier Sachen abliefern, happyshooting.de ist der richtige Platz dafür und wir freuen uns und andere auch.
BorisEs gibt auch in der Sendung noch einen Nachtrag zu dem Thema von mir da gab es mir noch ein paar sehr sehr wertvolle und spannende Feedbacks dazu.
ChrisGenau. Und nochmal der Hinweis, wenn ihr euch nicht traut, eine Frage zu stellen, weil ihr denkt, oh, das wissen alle und ich nicht und überhaupt. Es stimmt nie, es ist immer so, dass ganz viele andere Leute diese Frage auch haben, sich aber nicht trauen, diese Frage zu stellen. Das heißt, wenn ihr es tut, dann habt ihr quasi sofort den Heldenstatus.
BorisUnd was wir auch schon hatten, dass eine vermeintlich einfache Frage gestellt wird, die wir dann beantworten und von anderen Leuten dann zu hören kriegen, ich hätte gedacht, ich hätte es gewusst, aber die Antwort kannte ich noch nicht. Also man kommt auch immer noch mal auf neue Ideen. Meistens gibt es mehr als eine Antwort, also traut euch ruhig zu fragen.
ChrisDu meinst, es gibt einfache Fragen, die schwierig sind?
BorisIch glaube, ich kriege die Motten.
ChrisWas? Du hast Motten? Ja.
BorisKomm, flieg mal in die Kamera. Da, hast du gesehen?
ChrisIch habe es gesehen. Du hast eine Motte. Ja, dann guck mal, dass da nichts größeres, kein größeres Nest ist.
BorisAber ich mach mal die Tür zu, dass nicht noch mehr reinkommen.
ChrisGut, das war's auf jeden Fall. Wie gesagt, happyshooting.de Da dürft ihr gerne eure Fragen, Storys, Hinweise, Anmerkungen zur Sendung und so weiter abliefern. Und wir freuen uns auch. So, kommen wir zu den News. Wir haben ein paar Geschichten ausgegraben. Unter anderem Also das nächste wollte ich eigentlich gar nicht reinnehmen, weil das ist eigentlich nicht so mein Thema, aber da kommt noch was am Ende, wo ich dachte, das müssen wir doch kurz hier reinnehmen und zwar hat DJI gerade eine neue kleine Action-Camera vorgestellt. Das ist jetzt keine ganz neue Kategorie, aber bei DJI schon. Die Osmo Nano, also eine kompakte, 52 Gramm schwere, ähm.
Boris52 Gramm.
ChrisJa, also die wiegt fast nix.
BorisIch kenne Leute, die machen mehr Kaffee in ihre Kanne, also.
ChrisWas? Warte mal, das ist Pulver.
BorisPulver, ja.
Chris1 durch 1,3 Zoll Bildsensor. Das Ding schießt 4K 60 Video oder 4K 120 in, glaube ich, einer etwas kleineren Auflösung. Oder nicht? Egal. Also auf jeden Fall schießt es irgendwie 4K und das schnell.
Boris4K in geringerer Auflösung. Das ist der neue Trick.
ChrisNee, das ist irgendwie anders. Ich habe da, ich, ja okay.
BorisDie Bilder aus der Zeit noch schon.
ChrisHat zwei Mikros, also für Stereo und so. Hat so ein Level Horizon Feature. Das ist aber nicht so, dass der Horizont gerade bleibt, aber nur so im Bereich plus minus 30 Grad. Das ist also mehr so für, wenn ich über Stock und Stein holpere, dann passiert da nichts. Aber du kannst dich auf den Kopf stellen und dann bleibt es irgendwie eben.
Verbindet sich natürlich mit den DJI-Mikrofonen mit den Funkmikros also wenn du so einen DJI-Mic hast, dann kannst du das halt da reinlaufen lassen ist winzig also 6 cm ist die Länge und Höhe und Breite sind unter 3 cm, das ist nicht viel das ist nicht viel ist bis 10 Meter wasserdicht kommt mit einem Dock also das ist so ein externes Teil wo du es draufsetzen kannst und dieses Dock hat, eine OLED-Touchscreen und ist gleichzeitig eine Fernsteuerung für die Kamera und hat einen MicroSD-Slot. Also es ist Ladestation, Fernsteuerung und auch Bildschirm. Also du kannst quasi über den Bildschirm dann sehen, was die Kamera sieht und kannst sie bedienen und so damit. Weil die Kamera ist so klein, dass man noch irgendwas Großes drauf tut wahrscheinlich. Und natürlich kommt sie mit allen möglichen Mounts für Helme und Stirnbänder und Schlüsselbänder und Hüte und was weiß ich. Das Interessante ist jetzt, und das steht so ganz am Schluss in diesem Artikel.
Also sie wird jetzt am, also heute ist quasi offizieller Release Tag in Kanada, in UK und in Europa, aber nicht in USA. Die Osmo Nano will not be available officially in the US market on official websites upon its global launch on September 23rd, sagt DJI. DJI remains committed to the US market and is optimizing our strategy to best serve our customers amidst evolving local conditions. Also Zölle, ganz klar. Die kriegen das halt wahrscheinlich zu viel Mist, der da gerade läuft. Preise kanadischer Dollar 309, 239 Pfund in UK und 279 Euro in Europe für die Standard-Kombo mit 64 GB, es gibt auch noch eine 128 GB, die ist ein bisschen teurer. Also das war so hoch. Da bin ich kurz gestutzt, aber ja, ist halt logisch, was halt da gerade alles an Scheiße passiert.
BorisJa, warum nicht? Wären halt Konsequenzen gezogen, bis man irgendwie weiß, was man damit machen soll. Alternative ist, sie halt teurer verkaufen da, aber die werden schon wissen, was weggeht und was nicht und mit wem sie da im Mitbewerb stehen. Oder sie sagen sich, naja, sollen sie halt selbst eine bauen, können eine amerikanische Action-Camp bauen, kriegen sie schon hin.
ChrisJa, warum auch nicht?
BorisJa.
ChrisSie kriegen sie halt nicht produziert für den Halbwegsbrauchbauernpreis oder sowas anderes.
BorisNaja, nicht mehr dieses Jahr, aber dieses Jahrhundert, wer weiß.
ChrisWerden wir sehen.
BorisMan muss irgendwann mal anfangen. Ja, schön. Kleine Kamera, die ist wirklich klein. Okay. Was haben wir noch?
ChrisItalien. Italien.
BorisAh, Bella Italia. Immer schön.
ChrisEr lässt jetzt das erste nationale KI-Gesetz in der EU.
BorisOh. Hat die KI sich jetzt an Gesetze zu halten?
ChrisNee, aber die Nutzung von KI. Also Thema Schutz vor Missbrauch. Es geht im Wesentlichen um Anti-Deepfakes. Dieepfakes-Gesetzgebung. Du erinnerst dich vielleicht, dass im Juni, haben wir schon mal über Dänemark geredet, die in ein Gesetz auf die Bahn gebracht haben zum Thema Copyright über dein eigenes Gesicht. Was auch dahin gezielt hat, wie weit das ist, weiß ich nicht. Aber in Italien ist das jetzt wohl Gesetz. Ähm, Es gibt Strafen für Deepfakes und für manipulierte Inhalte bis zu fünf Jahre Haft.
BorisAlso es ist jetzt per Gesetz definiert, was ein Missbrauch der KI ist. Es geht jetzt nicht darum, dass die KI-Anbieter bestimmte Dinge verhindern müssen, sondern es geht darum, wenn jemand Missbrauch betreibt, dass das auch offiziell jetzt als Straftat gilt.
ChrisSo wie ich das sehe aus dieser Petapixel-Meldung, ist das so. Und zwar entspricht das Gesetz den Vorgaben des EU-AI-Act. Also die EU, das ist ja immer so, dass Gesetze in der EU auf den Weg gebracht werden und dann haben die Staaten in der EU Zeit, noch das umzusetzen und wie gesagt, also das kommt irgendwann früher oder später in irgendeiner Form bei uns ziemlich sicher auch, aber Italien sind jetzt die ersten, die es umsetzen und der Fokus ist auf menschenzentrierte, transparente und sichere KI-Nutzung im Blick auf Innovation, Cybersicherheit und Privatsphäre. Da fällt unter anderem darunter, dass Kinder unter 14 Jahren brauchen Einverständnis der Eltern zur Nutzung von KI-Diensten. Also Schutz vor ja, diese ganzen KI-Companions und solche Geschichten.
BorisDas ist durchaus kontrovers, dieses Thema. Aber okay, mach weiter.
ChrisIch berichte ja nur, Erstellung, Verbreitung von schädlichen KI-Inhalten, zum Beispiel Deepfakes wird mit einem bis fünf Jahren Haft bestraft, also wenn du welches machst, Deepfakes und so. Und, Urheberrechtsschutz gilt nur für Werke mit nachweislicher menschlicher Kreativität.
BorisWas auch immer das bedeutet. Das wird dann wieder im Anzügefall entschieden, im Zweifel.
ChrisMuss dann ausgelegt werden, aber es ist zumindest eine Meldung wert, weil es halt auch mit Bildern zu tun hat.
BorisUnd ist wahrscheinlich ähnlich wie jetzt auch schon, wenn du Werke kopierst. Auch ohne KI kannst du ja Werke durchaus nachmalen, nachfotografieren, nachstellen, wie auch immer. Und da wird es auch so eine Klausel geben, dass du im Zweifel halt deine Kreativität dann da irgendwie belegen oder erkennbar machen musst.
ChrisAber es ist wie immer so, Gesetze müssen erst mal interpretiert werden und müssen erst mal da sein. Und dann ist halt die Frage, wie sie dann umgesetzt werden.
BorisJa. Wir werden sehen. Ist doch ein Vorstoß. Und ja, dieses ganze KI-Thema, wie du ja schon mal so schön gesagt hast, das entwickelt sich wie so ein Zug, den man kommen sieht. Erst hast du den Eindruck, der kommt nicht näher. Da hinten ist er. Und ein paar Sekunden später ist er eigentlich immer noch genauso weit weg. Aber hast du dich noch zweimal umgedreht, steht er plötzlich vor dir. Und im nächsten Augenblick hat er dich überrollt. Und ich glaube, so geht das gerade nicht nur den Menschen auf Anwendungsseite mit diesen Themen. Das ändert sich so, so, so, so schnell. Aber vor allem eben auch auf der rechtlichen Seite. Also was ist eigentlich, also es gibt meiner Meinung nach so einen gesunden Menschenverstand, was eigentlich korrekt sein sollte oder was eben nicht korrekt sein sollte. Aber wie das so ist, du musst es irgendwo mal schriftlich fixieren, was nicht korrekt sein sollte, damit du im Zweifel irgendeine Handhabe hast oder irgendeine Grundlage, über die man dann im Zweifel vor Gericht streiten kann. Und insofern ist das sicherlich erstmal in Ordnung und es wird nicht das letzte Wort sein dazu.
ChrisEben. Aber was Handfesteres, du hast eine neue Firmware entdeckt.
BorisJa, das wurde hier auch im Slack schon mal kundgetan. Entschuldigung, ich habe mir leider nicht gemerkt von wem. Da war schon mal vielen Dank dafür. Und zwar von Nikon Z8. Ihr erinnert euch, das war die Geschichte mit der Firmware 3.0, wo es dann Probleme gab mit Drittanbieterobjektiven, wo es dann die 3.01 gab, die das gefixt hat. Es gibt jetzt bereits die Firmware 3.1.0. Und da hat sich auch wieder ein bisschen was getan. Da wurden auch Dinge korrigiert und verbessert. Unter anderem geht es hier um HDMI-Video-Input nach einer Aufnahme. Da geht es eben um unterbrechungsfreie Wiedergabe von HDMI, auch wenn gerade die Kamera etwas aufgezeichnet hat und dann die Wiedergabe beendet wird oder die Aufnahme beendet wird, dass du keine Unterbrechung hast. Müsst ihr euch im Detail angucken. Wenn ihr von dem Problem betroffen wart, dann wisst ihr besser, worüber ich hier gerade spreche als ich.
Dann gibt es bei Filter-Wiedergabekriterien eine Verbesserung, dass diese erhalten bleiben. Da gab es wohl ein Problem, dass bestimmte Wiedergabekriterien, die man markiert hat, also wie Schützen oder Bilddateityp oder Bewertung und andere stehen hier, nach dem Ausschalten der Kamera nicht erhalten geblieben sind und jetzt bleibt diese Auswahl bestehen. Ist also sichtbar und aktiv. Das wird sicherlich auch viele freuen. Und dann gibt es noch eine Sache mit dem Fokuspunkt, der jetzt erhalten bleibt. Wenn USB-Stromversorgung oder Standby eingestellt wird, da wurde dann irgendwie der Fokuspunkt nicht gespeichert in diesem Betriebsmodi, was dann lästig sein kann, wenn man dann was weiß ich so wie hier das Ganze als Streaming verwendet und dann jedes Mal wieder den Fokus neu konfigurieren muss. Also Sie haben hier ein paar Fehler behoben. Was noch mehr gemacht wurde, falls mehr gemacht wurde, steht mit Sicherheit noch in den Details. Also schaut mal auf der Nikon-Seite nach der Firmware 3.10. Oder wartet erst mal ab, was die Leute da draußen so sagen. Ob man vielleicht eine 3.11 braucht, weil irgendwelche Drittanbieterobjektive schimmeln, wenn man damit das Update macht. Wir wissen es nicht genau.
ChrisWir wissen es nicht genau. Ähm... Nächstes Thema, das ist wieder aus der Forschung und ich bin einigermaßen baff, wie schnell da gerade die Entwicklung vorangeht. Wir reden mal wieder von Perovskite-Kristallen. Du erinnerst dich?
BorisDas ist dieser hübsche Schmuck, wo man die ganze Kamera so mit Glitzern machen kann.
ChrisJa, genau.
BorisPerovskite.
ChrisNee, du erinnerst dich an Folge 900 ganz sicher, oder?
BorisAber natürlich. Natürlich.
ChrisAlso was ist Perovskite? Nochmal ganz kurz, eigentlich was für Solarzellen, wenn da Licht drauf fällt, dann wird Strom draus und sie sind durchsichtig und sie sind vor allem tunbar in der Frequenz, in der Wellenlänge, die sie triggert. Das heißt, du könntest damit, und das war ja damals die Idee, möglicherweise Sensoren draus bauen, also RGB, unterschiedlich getunt und der Rest vom Licht fällt aber durch und kommt dann quasi auf die nächste Lage und hast dann sowas vom Stile eines Foveon-Sensors, ohne das Problem, dass zwischendrin immer weniger Licht durchkommt, weil da irgendwelche Filter sind und so.
BorisOkay, ich erinnere mich wieder.
ChrisDiese Idee haben halt auch andere gehabt, nämlich zum Beispiel Forscher an der Northwestern University und der Sukov University, das ist glaube ich irgendwo in den USA, haben den ersten funktionierenden Gammastrahlendetektor auf Perovskid-Basis entwickelt. Gammastrahlen, auch auf dem Spektrum irgendwo, aber sicher nicht sichtbares Licht. Die reden jetzt hier von der medizinischen Bildgebung und haben es geschafft, Peroskid für Gammastrahlen empfindlich zu machen. Bisher nutzen diese entsprechenden Gammastrahlenscanner teure Cadmium-Zink-Telurid-Kristalle oder Natrium-Jodid-basierte Zintillatoren.
BorisJa, die habe ich glaube ich auch.
ChrisEin Zintillator ist im Prinzip ein Strahlendetektor. Habe ich jetzt glaube ich in meinem Wecker.
BorisDeswegen leuchtet der.
ChrisNee, hast du nicht, das ist was anderes. Diese neuen Detektoren bestehen aus einer Halbleiterscheibe aus, Schlag mich tot, Insert Chemical Formula hier, die wie so ein Kamerasensor pixeliert ist. Und jedes Pixel kann jetzt einzelne Gamma-Photonen registrieren. Und dadurch sind dann Bilder in hoher Auflösung und auch bei geringerer Straßendosis möglich. Und das wäre ein radikaler Durchbruch, wenn die das jetzt tatsächlich in ein Produkt verwandeln. Aber es geht in dem Bereich tatsächlich was vorwärts.
BorisDas ist schon cool.
ChrisAlso Bildgebung, wie gesagt, ich würde jetzt wetten, dass wir in 10 Jahren Kameras mit Perovskie-Sensoren haben, weil für sichtbares Licht, für den Lichtbereich ist das schon längst möglich, das weiß man von den Solarzellen und, deshalb ist es glaube ich, also ich bin mir sicher, es gibt einige Labore, die da jetzt dran arbeiten.
BorisUnd soll man jetzt die nächste 10-Jahres-Wette starten?
ChrisAlso da wäre ich glaube ich sogar noch zuversichtlicher willst du eine Wette vorschlagen lassen wir das mal ein bisschen simmern und vielleicht gucken wir da mal drauf, ja also natürlich das muss auch die Frage ist natürlich wie lange dauert es bis solche Sensoren dann a, produktionsreif sind b klinisch zugelassen sind weil im klinischen Umfeld da ist es dann doch etwas schwieriger Sachen auch wirklich zuzulassen, ja und so weiter und so weiter. Also Perowski klingt aber spannend.
BorisAlso es geht weiter.
ChrisBleiben wir auf jeden Fall dran. Das ist finde ich total spannend.
BorisUnd medizinisch fand ich jetzt gerade spannend, weil ich hatte jetzt natürlich erstmal bei Gammastrahlung gedacht hier an, Weltraumteleskope und sowas hier, Supernovae registrieren und solche Geschichten und andere große Ereignisse oder eben Atomtests oder sowas detektieren und sowas. Aber Bildgebung in der Medizin, das geht ja schon in die Richtung, wo du wirklich auch hochauflösende und feine Details sehen möchtest bei verschiedenen bildgebenden Verfahren. Ja, die richtige Richtung. Macht weiter. Tja, wer nicht weitermacht.
ChrisIst übrigens Nikon.
BorisJa, die machen schon weiter. Aber sie haben ein Problem mit ihren C2PA-Zertifikaten. Da gab es nämlich eine...
ChrisContent Credentials ist das.
BorisContent Credentials, also es geht darum, um die Authentizität von Aufnahmen zu belegen. So dieses Foto wurde mit einer Kamera gemacht und nicht mit einer KI. Das ist hier mit diesem Sensor aufgenommen und das wird dann per Zertifikat belegt. Also digitales Zertifikat. Und das ist bei der Z6 III eingebaut gewesen, sodass man das machen konnte. Und das ist bei der Z6 III. Aber, tja, ein findiger Hacker hat eine Lücke gefunden, wie man das System austricksen konnte, nämlich mit Hilfe der Mehrfachbelichtungsfunktion. Da muss man sich vorstellen, für die Mehrfachbelichtung kann man ja ein Foto auswählen, auf das man eine weitere Belichtung machen möchte. Und dieser Auswahlprozess hat jetzt nicht die Zertifikate der ausgewählten Fotos geprüft, sondern man konnte ein Foto auch einer anderen Kamera, was auf der Speicherkarte ist, nehmen oder einfach eine andere Speicherkarte reintun und dann ein Bild wählen. Und dieser Mensch hat jetzt halt gesagt, ja, okay, dann generiere ich doch mal ein KI-Bild. Dann habe ich ja erst mal eine Bilddatei. Die rechne ich quasi zurück in eine RAW-Datei. Also ich löse das quasi in das Bayer-Mosaik auf, in das Format, was eben das Nikon RAW ist. Das hat er erst mal schwarz-weiß gemacht, weil das einfacher ist.
Und das packe ich auf die Speicherkarte und wähle das für eine Doppelbelichtung aus. Und dann macht er halt eine weitere Belichtung. Da musst du ja nicht mal Licht drauf tun, du musst nur eine Belichtung machen. Und dann wurde diese Kombination zertifiziert, weil sie ja mit dieser Kamera gemacht wurde. Und damit ist natürlich Tür und Tor geöffnet für alle mögliche Bildmanipulationen mit Zertifikat. Und die einzige Konsequenz war, sämtliche Zertifikate der Z6 III zurückzuziehen, weil du nicht mehr garantieren kannst, dass diese Bilder tatsächlich aus dieser Kamera gefallen sind.
ChrisWeißt du, wie das umgesetzt wird? Also wenn so ein Zertifikat zurückgezogen wird, weil die Kamera ist jetzt nicht da und online und...
BorisAlso es wird dann für die Prüfung wird das halt sein. Wenn du das Zertifikat dann verifizieren willst, das wird über einen Online-Dienst ja passieren, dann wird das halt abgewiesen werden und als ungültig markiert sein.
ChrisUnd heißt das, dass die Kameras dann irgendwann zum Händler geschickt werden müssen, damit sie dann irgendwie ein neues Zertifikat installieren?
BorisSo, das sind nämlich jetzt diese offenen Fragen. Und eine große Frage habe ich natürlich, weil wenn jetzt Fotos damit gemacht wurden und ein Zertifikat haben und du hast diese Bilder irgendwo abgegeben und im guten Glauben an dieses Zertifikat wurden diese Bilder für Dinge benutzt. Und jetzt werden diese Zertifikate zurückgezogen. Erstens, wer prüft denn das jetzt? Wer prüft denn jetzt die Monate zurück, alle Bilder, die angenommen wurden und löscht die jetzt oder was? Also du hast ja jetzt ein echtes Problem und das Problem ist jetzt ja nicht nur für diesen einen Fall, sondern das Problem hast du mit Zertifikaten ja an sich. Weil alles, was bis dahin gemacht ist, infrage gestellt werden muss, wenn eine Lücke auftaucht. Und wenn du natürlich zu jedem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft irgendeine Lücke entdecken kannst, die dann halt öffentlich wird, aber schon immer bestanden hat und du dann die Zertifikate zurückziehst, dann werden ja mit einem Schlag sämtliche Aufnahmen in Zweifel gezogen. Weil ja jede Aufnahme mit dieser Lücke hätte manipuliert sein können und einige wahrscheinlich auch sind, denn nicht jede Lücke wird sofort öffentlich gemacht. Also du hast ja echt ein Problem und die nächste Frage, die ich mir dann stelle ist, inwieweit kann ich einem Zertifikat überhaupt trauen?
ChrisAlso ich bin jetzt auf jeden Fall, also dass irgendwie sowas früher oder später passiert, war mir klar, auch weil ich weiß ja, ich weiß nicht, aber ich habe ja zumindest ein, glaube ich, ein Gespür dafür, wie gut die, also wenn du dir so eine alte traditionelle Kamerafirma anschaust und Nikon fällt darunter, dann sind das Firmen, die, ich sag mal, nicht immer mit Softwareinnovation glänzen. Also du schaust dir deren, also bei Canon, wenn du die Software anguckst, die bei Canon mitkommt, das ist einfach schwierig, sagen wir mal so. Das heißt, da ist möglicherweise, das sind sicher Menschen, die diese Mikrocontroller in der Kamera super programmieren können, aber wenn es dann um sowas wie Kryptografie und sowas geht, dann habe ich da so meine Zweifel, dass die da viel Erfahrung damit haben und dann machen die Fehler, das ist einfach so. Und ich bin jetzt sehr froh, dass diese Fehler früh gemacht werden und nicht erst in fünf Jahren. Und dann ist plötzlich irgendwie ein Riesenschaden. Der Schaden ist jetzt überschaubar und vielleicht sorgt das ja für einen...
Was weiß ich, umdenken oder für ein Verschieben von Ressourcen an die richtige Stelle und so weiter. Also das ist sicher so ein kleiner Wake-up-Call für Nikon, weil damit stehen sie in der Öffentlichkeit echt nicht gut da mit sowas. Wenn da plötzlich, dass eine Maßnahme, die ja dafür gemacht ist, um Vertrauen in die Bilder herzustellen, wenn die da plötzlich sich selber quasi irgendwo das Bein stellen.
Ja, die haben also durchaus, glaube ich, berechtigtes Interesse daran, das wieder gut zu machen und hoffentlich passiert dann was, dass es auch gut wird.
BorisJa und wie gesagt, ich möchte mit diesem Ereignis dieses ganze Konzept infrage stellen. Also David sagt ja auch Kabum, Konzept kaputt und das sehe ich ein Stück weit schon auch so, weil diese Zertifikate, also wo werden sie zum Beispiel benutzt? Also nehmen wir an, wir betreiben hier eine Webseite, die über HTTPS erreichbar ist, da ist ein Zertifikat ausgestellt, das eben belegt, jawohl, diese Daten kommen von dieser Seite oder wenn du ein Login eingibst, jawohl, die gehen auch an diese Seite, diese Seite bestätigt mir das Gegenstück von dem Zertifikat, das passt zusammen, geheimer Schlüssel, jada, jada, passt alles.
ChrisDas ist nicht so. Es gibt unterschiedliche Level. Du wirst mit unserem HTTPS-Zertifikat nicht wissen, dass wir das sind, sondern du wirst nur eine sichere Datenübertragung hinbekommen. Darum geht es.
BorisAber die authentifizieren sich gegenseitig und sind sich schon sicher.
ChrisEs gibt andere Zertifikate, die dir dann sagen, das ist die Bank so und so, aber bei uns ist das nicht so, weil wir Let's Encrypt benutzen.
BorisIch wollte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber das kannst du machen. Wir könnten das auch machen, dass ihr wisst, dass wir das sind. Aber ja, es ist dieser Server. Wenn jetzt aber eine Lücke auftaucht und irgendetwas schief ist, dann kann man dieses Zertifikat zurückziehen und alle Tools oder so, die halt über diese Verbindung darauf zugreifen wollen und nicht eine neu ausgestellte Verbindung, ein neu ausgestelltes Zertifikat haben, kriegen zumindest erstmal eine Warnung, so hier stimmt irgendwas nicht. Aber das betrifft dann diesen einen Server. Und den Datenaustausch mit diesem einen Server ist zum Beispiel in Firmen auch so bei Remote-Desktops oder sowas, wenn man sich da anmelden möchte oder wenn man sich über ein VPN verbinden möchte, dann hat man halt ein Zertifikat und dann sagt man, das ist der Server und so weiter und so fort. Und wenn es da mal irgendwo eine Lücke gab, dann kannst du, was weiß ich, irgendwelche neuen Ports und irgendwelche neuen Adressen machen, brauchst ein neues Zertifikat, weil ansonsten kriegst du es auf die Finger. Aber das ist diese eine Verbindung. Was jetzt aber hier mit diesem, wie heißt es, mit dem C2PA passiert ist, dass jedes Foto, aus jeder Kamera, also in diesem Fall aus jeder Z63 und ja auch ein paar andere Kameras, aber bei der Z63 zum Beispiel, dass jedes Foto aus jeder Z63 3 mit einem Zertifikat versehen ist.
ChrisUnd das Problem ist mit denen vor einem bestimmten Datum. Darum geht es ja letztendlich.
BorisGenau. Und jetzt wird eine Lücke bekannt nach Monaten. Oder lass es nach zehn Jahren sein. Wird eine Lücke bekannt, wo es dann heißt, oh, wer von dieser Lücke wusste, konnte alle diese Bilder manipulieren, und konnte hier Bildbearbeitung und so weiter mit diesem Zertifikat versehen lassen und damit die Echtheit angeblich darlegen. So, was machen wir jetzt? Jetzt ziehen wir das Zertifikat zurück. Ja, und nun? Also in dem Augenblick, wo eine Lücke gefunden wurde, stellst du sämtliche Fotos in Frage, die gemacht worden sind. Das ist natürlich per se erstmal genau richtig und genau das, was hier mit euch auch gemacht werden soll. So, okay, da ist eine Lücke, das war nicht sichergestellt, also gilt es nicht mehr. Das Problem ist jetzt nur, wann fängst du denn jetzt an, so einer Zertifizierung zu trauen, wenn du bei Technik per se niemals weißt und niemals sicherstellen kannst, wann eine Lücke gefunden wird oder ob es eine gibt. Das ist halt kein Spielzeug. Und mit jeder Firmware kann da ja eine neue Lücke reinkommen. Und da würde ich mir jetzt schon die Frage stellen, gibt es mit jeder Firmware auch ein neues Zertifikat, dass du zumindest nur Zertifikate bis zu einer bestimmten Firmware zurückziehen kannst.
ChrisDie Lösung wäre natürlich, dass wir jede Kamera ihr eigenes Zertifikat hätte.
BorisDas wird ja wahrscheinlich auch so sein. Deswegen ziehen sie ja alle Zertifikate zurück. Von allen Z6-3s.
ChrisAlso hat jede Kamera ihr eigenes Zertifikat. Könnten die theoretisch einfach das Zertifikat von einer einzigen Kamera zurückziehen? Weiß ich nicht. Es wäre logisch, dass das geht.
BorisIch denke schon.
ChrisZertifikatsmanagementaufwand.
BorisJa klar, wird an der Seriennummer hängen, schätze ich mal. Aber das ist halt, es ist ja alles in Frage gestellt und wer sich ein bisschen mit Computer und Technik auskennt, weiß, die Frage ist ja nicht, ob da eine Lücke drin ist, sondern nur, wann sie gefunden wird. Und wenn du dann schlagartig Jahre zurück alles als ungültig erklärst, weil es hätte ja gefälscht sein können, dann, wie gesagt, es ist inhaltlich korrekt. Es könnte alles gefälscht sein. Es müssten alles keine originären Fotos sein. Korrekt, deswegen darf es nicht mehr gelten. Aber wenn das nach zehn Jahren auftritt, was machst du denn mit all den Bildern, die zehn Jahre lang für Dinge genutzt wurden, für Kampagnen, für News und so weiter? Das kannst du ja nicht mehr rückgängig machen. Also ich glaube, das ganze Konzept funktioniert so nicht. Das ist schwierig.
ChrisDann werden jetzt hoffentlich mal ein paar sehr gebildete Menschen sich erstmal gröbere Gedanken dazu machen und ich bin gespannt, was da noch rausfällt.
BorisDie einzige Lösung ist wahrscheinlich Blockchain. Gebt mir genügend Geld. Ich brauche nur ein paar Milliarden und ich löse euch das mit Blockchain. Ganz bestimmt. Ich verspreche. Ich spüre.
ChrisDas war das Letzte, was wir von ihm gesehen haben. Und in seinem Fahrtwind wehte noch so ein Ticket nach den Bahamas. Genau. Ja, ja, so wird das dann sein.
BorisDas muss man holistisch umsetzen. Da muss man schon ein bisschen durch die Welt reisen dafür. Schlimm.
ChrisJa, gut.
BorisAber kommen wir zu den schöneren Seiten der Fotografie. Du hast Infrarot gemacht.
ChrisAlso letzte Woche, Folge 911, haben wir über Infrarot geredet mit dem Smartphone. Ich hatte da von WRT-Filmen ein Video gefunden auf YouTube, wo die mit einem iPhone Infrarot fotografiert haben. Und es stellte sich raus, so wie es da erklärt wird, dass das funktioniert, weil der Infrarot-Filter, der auf so einem iPhone drauf ist, nicht besonders kräftig ist. Also der blockt nicht sehr viel Infrarot, das hat bestimmte Gründe.
Und das ist auch das Problem, warum du mit einer heutigen Digitalkamera eher schwierig Infrarot aufnehmen kannst, weil der Filter halt viel Infrarot wegblockt und dann kommt ganz wenig von dem, nicht mehr sichtbaren Licht auf Infrarotseite durch und dann ist das halt schwierig. Aber beim iPhone, wie gesagt, ist er nicht so kräftig. Und was du jetzt brauchst ist, Ein Infrarot, also ein Infrarot durchlassender Filter. Die nennt man Infrarotfilter, aber sie blocken sichtbares Licht. Also eigentlich ein Visible Light Blocker. In diesem Fall genau den, die da in dem Video verwendet haben. Das ist ein Hoja R72. Das steht für 720 Nanometer. Also sichtbares Licht ist irgendwo so im Bereich von 400 bis 700 Nanometern. Und das geht noch so ein bisschen in den roten, sichtbaren Bereich rein, aber wenn du den Filter mal vor Augen nimmst, dann siehst du da fast schwarz durch. Da musst du schon richtig viel Licht durchschicken und so einen habe ich mir organisiert und zwar in einer kleinen Form, 46 Millimeter, das hat ungefähr 30 Euro gekostet, habe ich online gefunden und jetzt brauchst du ja für so eine iPhone-Kamera auch nicht so viel Durchmesser.
BorisSo groß ist das RA da nicht.
ChrisUnd dann habe ich mir mit dem 3D-Drucker einen kleinen Halter entworfen, der vorne auf einen iPhone draufpasst. Also ich habe da dieses komische Case drauf und wenn man den jetzt hier so quasi, den kann man ja so draufstecken.
BorisChris zeigt ein 3D-gedrucktes Kunststoffelement, was quasi auf das iPhone-Case genau über das Kamera- R-E gesteckt werden kann und dann selbstständig hält. Das aber schön gezirkelt Passt das aber nur für dieses Case.
ChrisAlso das File kann ich jetzt auch online stellen, aber das passt bei niemandem. Ist auch nicht schwierig, weil es gibt auch solche Halter, wenn man mal beim Händler des Vertrauens guckt oder auch mal über den Teich nach China, dann findet man sowas für 20 Euro oder so oder für 5 Euro, solche Filterhalter, die also quasi normale Kamerafilter eben auf ein Smartphone adaptieren. Übrigens gehe ich davon aus, dass das für alle Smartphones so ist, nicht nur für iPhones. Ja, und dann hast du halt, also der ist wirklich, wenn ich den jetzt hier so vor die Kamera tue, dann bist du weg. dann sieht man nichts, weil dann ist halt kommt quasi fast nichts durch. Also gehst du damit.
Dann bei Sonnenschein raus und wirfst dann irgendwie einfach mal die Kamera an. Warte, das war das Falsche. So hier. Ich spiele hier mal ein kleines Video ab, was ich gebastelt habe. Also ich habe hier im Villagarten ein bisschen aufgenommen und habe dann einfach mal den Infrarotfilter draufgeworfen Und man sieht das Typische, was da passiert, der sogenannte Wood-Effekt, dass zum Beispiel grünes Blattwerk, Gras, einfach weiß rauskommt. Ja, dass man da entsprechend, kann man da entsprechend, also man kriegt sehr rote Bilder raus, also dieser Overlap, da ist noch ein bisschen Rotlicht drin, das musst du dann alles noch bearbeiten und machst dann entsprechend, ja, so eine kleine Nachbearbeitungsorgie mit Farbkanälen, Verschiebung und also es ist einfach, letztendlich ist es eine gewisse Ästhetik, die du, Ästhetik, die du da suchst und die kriegst du stellenweise hin, aber es ist schon ein bisschen Arbeit, also es ist nicht so einfach ein Knopf drücken und fertig, sondern, letztendlich entscheidest du, was gefällt mir da, also wie weit nehme ich welche Kanäle zurück oder verschiebe einen roten nach blau und blau nach rot und so weiter.
Und dann ist es sehr interessant, was da teilweise einfach über ja, wie das aussieht, wenn du halt dir hauptsächlich das Infrarotlicht anschaust, Und das ist jetzt also Blattwerk, aber auch andere Dinge. Ich habe ein Selfie gemacht damit, das zeige ich nicht, weil das ist gruselig. Das siehst du echt aus wie so eine Leiche. Aber ja. Letztendlich entscheidest du dann halt, was du da wie drin haben möchtest. Ich habe jetzt eine Serie gemacht, die ist ein bisschen mehr so im blauen Bereich sichtbar. Die Bilder, die rauskommen, sind wie gesagt sehr rot. Also du musst die wirklich verarbeiten und bearbeiten. Aber du brauchst keinen Hardware-Mod. Also du musst jetzt nicht irgendwie, wie so bei so einer Infrarot-Kamera, irgendwo den Filter rausreißen lassen, sondern... Das funktioniert mit unmodifizierter Hardware. Und das ist halt ziemlich geil.
BorisDas ist schon witzig, ja.
ChrisDas ist schon witzig, das ist eine ganz eigene Ästhetik und ich wollte das ja immer mal machen, aber es ist halt immer so ein bisschen, ja, es ist halt daran gescheitert, dass ich sage, da habe ich eine Kamera rumliegen, die ich zweimal im Jahr brauche und weil die dann modifiziert ist und die ist für sonst nicht viel gut und so. Also es war immer so diese Hürde, muss ich jetzt so viel Aufwand machen? Und jetzt hat sich halt rausgestellt, dass ich mit relativ wenig Aufwand hier was rausbekommen habe. Aber es gibt natürlich Dinge, die man beachten muss. Was habe ich gelernt? Also zum einen mein erstes Experiment war einfach rausgehen und mal loslegen mit der Kamera-App, die drin ist. Aber du willst ein paar Sachen festnageln. Zum Beispiel die White Balance. Den weiß ich auch.
BorisAh, natürlich.
ChrisAlso es kommt halt, solche Bilder kommen halt raus.
BorisWir sehen ein sehr weinrotes Bild.
ChrisGenau, also Himmel ist weinrot, das Laub ist eher so ein bisschen, hält schon fast ins Magenta so ein bisschen. Aber das ist jetzt 4000 Kelvin festgemacht. Und das geht halt zum Beispiel nicht jetzt so simpel mit der eingebauten App, sondern das habe ich dann mit Haylight hinbekommen.
BorisWeil du da den Weißableich tatsächlich manuell einstellen kannst?
ChrisKannst du einstellen. Was du auch siehst, und das ist auch typisch für digitale Infrarot-Fotografie, ist so ein Hotspot in der Mitte. Also das ist so wie eine Vignette, aber das hat auch ein bisschen mit Lichtrichtung und so zu tun. Aber ja, du hast halt in der Mitte eher so einen helleren, Bereich. Und dann habe ich natürlich überlegt, wie kannst du das fixen?
BorisWieso fixen? Das sieht doch gut aus.
ChrisJa, das ist eine Ästhetik, aber es gibt halt so Ecken, wo du sagst, na, will ich eigentlich nicht haben.
BorisDoch, die Hette muss da rein.
ChrisNee, in diesem Fall ist es tatsächlich schöner, wenn der Himmel durchgehend zum Beispiel tiefdunkler wird.
BorisJa, stimmt. Dunkel wäre cool mit dem Kontrast zu dem Laub.
ChrisGenau, hab dann gesagt, naja gut, also ich könnte hier möglicherweise einfach mit einem, Verlauf, mit so einem radialen Verlauf arbeiten, den ich dann entsprechend mit einem Overlay zum Beispiel drauflege. Und dann wird halt aus diesem Bild, wird halt sowas, das ist jetzt übertrieben, aber du siehst, man kann das so ein bisschen runterziehen. Muss nur aufpassen, dass das dann aufs Blattwerk nicht zu viel Einfluss hat.
BorisJa, das hat es jetzt in diesem Fall, ja. Also da muss man dann schon echt aufpassen, verstehe.
ChrisMuss man echt aufpassen. Dann kommt eben die Farbbearbeitung, dann hast du plötzlich eher so was fahlblaues, aber wie gesagt, das ist Geschmackssache in dem Moment und dann ziehst du noch die Kontraste an und dann kriegst du halt plötzlich sowas. Und das ist schon echt abgefahren.
BorisJetzt sehen wir halt ein sehr blaues Bild mit sehr hellblauen bis fast weißen Blättern am unteren. Das sieht fast aus wie so eine Nachtaufnahme von einem Winterbild.
ChrisIm Prinzip ja und wie gesagt, das ist das, was so rauskommt aus der Kamera und, das war jetzt das, wo ich hin wollte und das habe ich jetzt mal bei einigen so ein Bildern gemacht. Also das ist das eine, du brauchst eine Kamera, wo du den Weißabgleich festbacken kannst, vor allem, wenn du halt mehr als ein Bild machst. Du willst eine Konsistenz haben für die Bearbeitung, weil du willst ja nicht die gleiche Bearbeitung oder willst ja nicht bei jedem Bild eine andere Bearbeitung machen müssen. Und dann hast du das Problem mit diesem Hotspot, also mit diesem hellen Punkt, wenn du Video machst, und das habe ich ja auch gemacht, und mit der normalen Kamera-App losgehst, dann wackelt der halt immer auf dem Bild rum, weil die Stabilisierung natürlich dann den Bildausschnitt verschiebt. Das heißt, du hast dann einen Hotspot, der quasi die ganze Zeit über das Bild saust und das ist auch nicht toll.
BorisAh, ich verstehe.
ChrisDas heißt, du brauchst eine Kamera-App, die dann eben, bei der du die Stabilisierung ausschalten kannst. Dass das Bild einfach im Verhältnis zur Kamera gleich bleibt. Das war die Final Cut Pro Kamera App, die das kann.
BorisTatsache.
ChrisDie kann das. Dann merkst du erstmal, wie wenig stabil so ein iPhone ist.
BorisHast du wieder ein Wackelvideo.
ChrisAlles, was du gerade im Video vorhin gesehen hast, ist stabilisiert in Software hinterher.
BorisAber in Post.
ChrisIn Post, genau. Also ich habe dann quasi, also die Standbilder habe ich mit dem mit dem Halide gemacht und diese Videogeschichte mit der Final Cut Pro Kamera App, die übrigens nichts kostet, die kann man sich einfach runterladen auf dem iPhone.
BorisHast du die Einzelbilder mit Halide dann als RAW aufgenommen, um mehr Material zu haben zum Bearbeiten dann?
ChrisGenau. Vor allem auch da kannst du mit Halide kannst du relativ problemlos dann diesen 48 Megapixel Modus freischalten, damit dann entsprechend die Auflösung passt und so.
BorisUnd wie ist das beim Video mit diesen relativ heftigen Farbgeschiebe, weil da hast du jetzt ja kein also ich nehme nicht an, dass du Apple Pro Raw gedreht hast oder sowas.
ChrisNe, das nicht, das ist jetzt ich glaube Hike war das H2 65 kodiert. Ja, das ist jetzt Also nicht perfekt.
BorisAber es funktioniert.
ChrisIst nicht perfekt, vor allem muss die Kamera ja auch also die Kamera, die kriegt ja durch dieses Ding hier nicht viel Licht. Das heißt, die muss natürlich mit ihrer ISO an die Grenze fahren, also die fährt mindestens 1600 oder was da immer auch geht, fährt die Kamera entsprechend. Bei den Fotos ist es teilweise sogar so bei den Standbildern, dass die Kamera in Nachtmodus schält, damit überhaupt genug Licht kommt. Da macht die halt eine 2-3 Sekunden Aufnahme. Deshalb, also das ist jetzt für sowas ist das super. Ich würde behaupten, wenn du jetzt entsprechend was hochauflösend irgendwie auf die große Leinwand werfen willst, dann wird das wahrscheinlich nicht mehr so hübsch aussehen. Aber, Ich weiß nicht, das kann vielleicht die Kai dann auch noch ein bisschen hübsch machen oder so.
BorisKai hat einen super Hinweis zu den Filtern. Das ist tatsächlich ein Ding, was ich auch kenne von Graufiltern für die Kamera, so normale ND-Filter. Er sagt nämlich hier, die Vignette kommt vom durchgefärbten Filter. Vielleicht gibt es auch beschichtete IR-Filter, da sollte das Problem dann nicht mehr auftreten. Wer jetzt nicht weiß, wovon wir reden, es gibt zwei Möglichkeiten, solche Filter zu machen. Also beim ND-Filter weiß ich es. Du kannst entweder die Scheibe wirklich durchfärben, also wenn du die durchbrichst und schaust du die Scheibe dann an der Bruchstelle von der Seite an im Schnitt, dann ist die eben dort auch grau, also durchgefärbt. Das führt aber dazu, dass das direkte Licht natürlich einen kürzeren Weg durch den Filter geht, als das Licht, was von den Seiten kommt. Weil zu den Seiten ist der Weg länger und damit ist es dort dunkler, weil mehr grau. Und dann hast du halt eine Vignettierung im Bild. Und dann gibt es beschichtete Filter, Die haben halt eine hauchhauchdünne Beschichtung auf dem Glas. Wenn man die brechen würde, dann würde man eben transparentes Glas sehen und eben eine Nanobeschichtung, die eben dann den ND-Dichtegrad festlegt. Und da hast du eben in alle Bildwinkel und in alle Lichtwinkel, die eben einfallen ins Objektiv, nahezu verschwindend geringe Unterschiede.
ChrisDie Frage ist aber, ist das tatsächlich das Gleiche? Ich weiß, dass bei ND-Filtern das ein Problem ist, weil der Winkel einfach ein anderer ist und dann bekommst du durch die Glasdicke halt entsprechende Probleme. Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass diese Hotspots bei dem Infrarot auch noch einen anderen Grund haben. Aber nagel mich jetzt nicht fest, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, was das genau ist.
BorisJa, wenn man das intensiver betreiben will, ist das auf jeden Fall mal ein interessanter Punkt, wo man forschen kann. Also Kai, danke für den Hinweis. Wie gesagt, bei ND-Filtern kenne ich das.
ChrisJa, also das hat funktioniert. Das hat mir diese Woche ein paar Stunden Spaß bereitet. Hat mir auch einen guten Anlass genommen, mich noch mal ein bisschen besser mit FreeCAD zu beschäftigen, zum Designen und so. Also da habe ich dann auch noch ein bisschen was über die Software noch gelernt. Und dann kann man halt irgendwie so Dinge machen damit. Und außerdem sagt Kai noch, er hätte auch eine ähnliche Halterung, die nennt sich Gaffa Tape das hätte man auch machen können aber ich finde es so ohne Klebereste entfernbar finde ich eigentlich ganz hübsch.
BorisUnd wenn man einen 3D Drucker hat, Dann will der ja auch bewegt werden.
ChrisKann man ihn auch nutzen, ja. Das war eine gute Fingerübung und das war jetzt auch wirklich nicht teuer. Also dieser Filter, wie gesagt, der hat mich ja, lass es mit Versand 35 Euro sein.
BorisDas kann man mal investieren für so einen.
ChrisUnd übrigens, ich sage, das funktioniert wahrscheinlich bei jedem Smartphone, aber ob jetzt dieser Filter mit dem entsprechenden Phone kompatibel ist, kann ich nicht sagen, weil der muss ja so ein bisschen überlappen mit dem sichtbaren Bereich. Die haben ja keine harte Abschnittkante, also der geht jetzt nicht bei 720 Nanometern noch und bei 719 geht er nicht mehr, sondern das ist natürlich ein Übergang. Und ich weiß es nicht, wenn man zu viel von dem Sichtbaren abschneidet, ob dann überhaupt noch genug Licht kommt, dass das Smartphone mitkommt. Also in der Kombi hat es funktioniert. Und das Video, wie gesagt, was mich da inspiriert hat, haben wir letzte Woche angeguckt von BRT-Filmen. Das ist auch in der 911 verlinkt. Also schaut da ruhig rein. Da wird es nämlich auch noch ein bisschen hübscher erklärt. Und vor allem auch, also der macht da wirklich auch richtig geile Sachen damit, das, was ich gemacht habe. Das war ja jetzt gerade einfach so ein bisschen Spielplatz quasi. Aber cool, absolut cool. Ich habe jetzt eine Infrarot-Kamera. Ich habe jetzt einen Infrarot-Filter, den ich einfach vorne draufstecken kann. Und damit ist halt das Thema gegessen. Und der passt halt überall rein. Und...
BorisEinfach mal mit in die Tasche stecken, wenn ihr wieder unterwegs seid. Und dann mal gucken, was so passiert mit Wasser, mit Bäumen, mit Tieren.
ChrisDas ist jetzt tatsächlich so ein Spielzeug zu mitnehmen und dabei haben in der Fototasche.
BorisErgänzung dazu, aus dem Chat auf YouTube schreibt P-Sacken. Sehr guter Nick. Ich mache das mit der GR3, also der Ricoh GR3 und eben diesem Filter. Das geht ganz gut, aber du brauchst viel Licht und musst nacharbeiten, weiß hat gleich Kanäle tauschen etc. Nicht jeder will das. Ja, hast du auch gesagt, ist durchaus Arbeit.
ChrisDa musst du was tun.
BorisAber es ist ja eigentlich, macht man sich die Arbeit im Großen und Ganzen einmal, weil dann legt man sich ja Presets dafür an und dann wird man die einfach nur noch feintunen brauchen.
ChrisGenau und schreibt auch, das Problem ist, dass du kein RAW im Handy hast, doch das iPhone 16 Pro kann RAW mit der entsprechenden Software.
BorisJa, auch mit der Bordmittelkamera, da kannst du auch auf RAW umstellen, aber da kannst du halt den Weißableich nicht in der Form fixieren.
ChrisJa, aber selbst wenn du ein PNG schießt, kannst du damit hinterher was anfangen. Also es ist nicht so, dass ja...
BorisDas müsste aber bei den Androids auch gehen. Da musst du einfach mal nach der entsprechenden App suchen.
ChrisUnd Martin fragt, ob Lightroom für die KI-Maskierung hier noch den Himmel erkennen würde. Habe ich nicht getestet.
BorisIst aber eine gute Frage.
ChrisIch vermute, nee. Weil ich könnte mir schon vorstellen, dass die Farbe da ein wichtiges Kriterium ist, nicht nur die Form.
BorisIch würde es vermuten, auf der anderen Seite, Versuch, mach klug.
ChrisDer Himmel ist oben, der ist hier auch oben. Der ist ja irgendwie schon blau, also wenn man die Farben, ich weiß es nicht, muss man testen.
BorisWirf doch nach der Sendung mal ins Lightroom und dann versuch mal.
ChrisIst eine super Frage und ich habe jetzt hier wirklich nur an der Oberfläche von der Infrarotfotografie gekratzt. Probiert es aus. oder lest. Es gibt online so viele Webseiten zum Thema, wie das geht und wie verschieden es unterschiedliche Leute machen. Also ich habe mir jetzt einfach eine von diesen Anleitungen geschnappt quasi, was die Konvertierung angeht und habe das mal versucht und bin ziemlich glücklich damit, aber da gibt es, also wenn du den, im Video letzte Woche anguckst, der hat halt noch so ein Node-basiertes Bildbearbeitungsprogramm, wo du dann irgendwie, also das ist dann das ist dann nochmal irgendwie ganz anders.
BorisWie bei allem. Die Grenzen nach oben sind stets offen.
ChrisJa, aber ist cool. Also ich bin total happy, dass ich das jetzt kann. Also dass ich jetzt infrarot schießen kann mit dem iPhone. Ist geil. Super. Und wenn ich mal ein anderes Phone habe, wo das nicht mehr passt, dann drucke ich mir halt einen neuen Adapter und dann passt das wieder.
Boris3D-Druck macht es möglich. Ja, cool. Sehr cool. Ja.
ChrisSo, du hast noch einen Nachtrag zu deinem Kamera-Schiebt-auf-FTP-Server-Thema.
BorisGenau. Ich hatte ja letztes Mal erzählt, dass es generell möglich ist, in der Canon R6, die mir hier zur Verfügung steht, aber das geht auch in anderen Canon-Kameras, Fotos zu machen und diese dann automatisch über ein WLAN auf einen FTP-Server hochzuladen. Und ein WLAN kann man zum Beispiel erreichen, indem man sein iPhone nimmt. Und das wird wahrscheinlich auch mit anderen Smartphones gehen, um dann eben einen privaten Hotspot aufzumachen, einen persönlichen Hotspot. Und dann verbindet sich die Kamera eben mit dem WLAN von dem Smartphone. Und dann hat man halt ein Internet und dann geht es eben los. Ich möchte ein paar wichtige Nachträge liefern, die hier im Slack und auch per E-Mail gekommen sind. Die Sachen, die über Hi reingekommen sind, hatten wir schon am Anfang der Sendung. Waren auch sehr wertvolle Feedbacks dabei.
Ich ergänze hier mal zum Thema Sicherheit und FTP. Da weist der Frank durchaus zu Recht darauf hin. Ich habe dann auch nochmal nachgefragt, was er konkret damit meint. Also danke an dieser Stelle nochmal für die Erklärung. Nur weil ich Softwareentwickler bin, heißt das nicht, dass ich mich mit dem Internet perfekt auskenne. Mir ist schon bewusst, dass FTP nicht das sicherste ist, aber ich wusste nicht, warum nicht. Frank weist darauf hin, FTP ist unsicher, also das FTP-Protokoll, weil Benutzername und Passwort in Klartext übertragen werden. Das heißt, wer auf der Leitung gerade zufällig mitschnüffelt, hätte die Credentials, um sich auf diesen FTP-Server anzumelden. Und wenn es jetzt nicht ein FTP-Zugang ist, der nur auf dieses eine Verzeichnis zugreifen kann, sondern eben auf andere Dinge, dann kann eben jeder, der dieses Passwort ausliest, auch auf alles zugreifen, auf das ihr zugreifen könnt. Das ist erstmal ein sehr guter Hinweis.
Wenn ich jetzt natürlich, ich weiß jetzt nicht, ich weiß jetzt nicht, wie gefährlich das ist, wenn ich einen FTP-Zugang habe, mit dem ich auf genau ein Verzeichnis zugreifen kann. Ob das dann auch ein Problem ist, aber man ist auf jeden Fall die erste Hürde bis auf den Server, hat man dann schon genommen. Ich verstehe das. Frank, danke für den Hinweis. Er sagt dann dazu, besser SFTP verwenden. Das ist so wie bei HTTP und HTTPS. Das eine ist unverschlüsselt, das andere eben nicht.
ChrisS steht für Secure.
BorisGenau, und S würde dann eben diese Daten verschlüsselt übertragen. Und damit ist es zumindest erst mal sicherer. Und ich habe nachgeguckt und die Canon R6 bietet eben auch ein SFTP an. Ich glaube, laut Anleitung geht SFTP und FTPS. Das sind wohl nochmal so zwei Variationen des Themas.
ChrisNicht das Gleiche, ja.
BorisEs ist nicht das Gleiche, aber beide wollen Sicherheit bringen oder sicherer sein als FTP. Meine persönliche Erfahrung mit SFTP oder FTPS, ich weiß nicht, was ich in der Vergangenheit hatte, ist schwierig bis anstrengend. Also im Sinne von geht nicht oder geht nicht immer oder ist schwierig einzurichten und man gibt irgendwann auf. Ich muss aber sagen, dass ich es noch nicht mit der Canon-Kamera ausprobiert habe. Das steht also jetzt erstmal auf meiner To-Do-Liste. Bei AllInkel, wo ich bin, allinkel.com, der Provider, da habe ich meine Webseite und da ist auch mein FTP. Und mit dem Premium-Account dort ist SFTP möglich, schreiben sie. Und ich habe einen Premium-Account, also müsste das möglich sein.
ChrisUnd der Unterschied ist, SFTP braucht einen Port und läuft im Prinzip über das SSH-Protokoll und FDPS benutzt das SSL-TLS, das ist was die Browser benutzen und braucht mehrere Ports und deshalb ist SFTP einfacher einzurichten im Prinzip. Von der Sicherheit dürften die sich jetzt so viel nicht geben, überhaupt nicht mal.
BorisJa, da muss ich mal gucken, was AllIncle mir da anbietet und wie ich das in der Kamera konfiguriere.
ChrisIn der Regel, wenn du beim Provider FTP kannst, kannst du auch SFTP. Wenn du da eigentlich nicht viel machen musst, ich glaube, den Port ändern. Und das reicht in der Regel schon. Wenn das nicht noch separat eingeschaltet werden soll. Und falls es noch eingeschaltet werden soll, dann müsstest du wahrscheinlich nur das SSH einschalten. Und dann müsste das SFTP auch funktionieren.
BorisIch werde es ausprobieren. Ich kann es ja erst mal vom Mac aus ausprobieren, ob das überhaupt funktioniert. Und wenn das funktioniert, wird man es vielleicht an der Kamera zum Laufen bringen.
ChrisIch gehe sehr davon aus, dass das funktioniert.
BorisAlso, dann kam aber gleich der Dämpfer, denn Heiko hat dazu geschrieben, da FTP hirnrissig konzipiert ist, sollte man es komplett vermeiden. Die S-Varianten brechen in der Regel bei einem NAT komplett ab. Chris erzählte neulich auch in der Präshow von seinem NAT-Problem. Und aus dem Mobilfunk hat man schnell Carrier-Grade NAT oder auch ein 6x4 oder 4 in 6. Da will man kein FTP machen, bei dem das NAT-Gateway nicht reinschauen kann.
Die Kennenden, die machen auch NAT. Den Rest fand ich erst mal sehr spannend. Ich denke, das hat irgendwas mit IPv4 und V6 zu tun, was du hier schreibst. Ich habe da so oberflächlich Ahnung davon, wahrscheinlich ein bisschen mehr, als ich hier gerade zugebe, aber nicht so tief wie ihr offensichtlich. Und da habe ich gefragt, ja, was machst du denn dann? Oder was nehme ich denn dann? Ja, sagt ein anderes Protokoll nehmen, wie eben zum Beispiel HTTPS. Ja, Kicher, Kicher, schaltet mal die Canon-Kamera ein und guckt mal nach, welche Option es gibt, Daten zu übertragen. Dann wäre die Antwort lass es halt die kommt jetzt aber erstmal noch nicht in Frage, also wir nehmen erstmal zur Kenntnis, FDP ist unsicher, SFTP wäre the way to go und wenn es nicht geht, wie Heiko schreibt weil unterwegs irgendein NUT dann die Verbindung kappt, wegen Sicherheit dann wäre es eben so dann geht es halt nicht, aber, danke für den Dämpfer Heiko toll.
Weil der nächste Dämpfer kam dann von Helmut noch oben drauf und sagt naja, HTTPS allein tut's da aber auch nicht, da braucht man dann schon noch ein S3-like Storage, was für privat überhaupt übertrieben ist oder ein WebDAV, dagegen ist FTP ja ein Traum, wäre ich jetzt nicht Nerd, wäre ich jetzt raus also Leute wir reden hier von einer Fotokamera und nicht von einem full-featured Linux in irgendwelchen Rechenzentren.
ChrisZum Thema, was diese kleinen Prozessoren können. Ich habe kürzlich einen Artikel gelesen von einem, der hat ein Vape, so ein Rauch- Qualm-Dampf-Ding, was irgendwie ein Chip drin hat, umgebaut in einen Webserver.
BorisOh! Also sollte ich das vielleicht mit einem Vape versuchen und nicht mit der Kamera?
ChrisJa, also wenn das Vape schon die Power hat, das zu machen, dann, Dann müsste die Kamera das doch eigentlich können, weil die hat sicher mehr Funktion als so eine Vape, oder?
BorisAlso erst mal Magic Lantern für die R6 hacken und dann sehen wir weiter. Nein, Leute, sorry. Also danke für eure Hinweise.
ChrisDu nimmst das, was drauf ist. Und wenn das nicht drauf ist, dann geht es halt nicht.
BorisIch muss halt das nehmen, was mir zur Verfügung steht. Ist doch ganz klar. Und ja, schauen wir mal. Anderer wichtiger Aspekt. Per E-Mail hatte mich erreicht von Falk. Und der hat uns nämlich eine E-Mail geschickt zum Thema Automation. Und der hat was ganz Spannendes angefangen. Der hat da offensichtlich Bock auf das Thema. Der hat nämlich mit einer Software, die nennt sich N8N, angefangen, eine Automation zu basteln. Und ich hatte keine Ahnung, was N8N ist. Und habe erst mal gefragt, was zum Geier ist N8N? Und da habe ich gesagt, ist das so eine Art Automator? Also wer ein Mac kennt, kennt den Automator, wo man sich so Skripte zusammenklicken kann, ohne programmieren zu müssen. Und N8N ist so eine Art Automator, aber an Steroids. Und eben nicht nur für den Mac, sondern ganz generell. Kann man im Web oder auch lokal benutzen. Ziemlich cool. Er hat da ein Skript gebastelt oder angefangen. Eigentlich zwei Automationen.
ChrisAlso so sieht das aus.
BorisSo sieht das aus. Das sind so einzelne Nodes, also einzelne Blöcke, die man mit Linien verbindet. Und dann jeder dieser Blöcke kann eben eine bestimmte Funktionalität sein. Und dann kann man eben Dinge automatisieren. Wer einen Automater kennt, weiß Bescheid. Wer jetzt überhaupt nicht weiß, wovon wir reden, springt einfach zur nächsten Marke.
ChrisEs geht um Automatisierung von Dingen, ja, im Netz.
BorisUnd er hat da eine Automation gebaut, die hat er mir mal gezeigt als Grafik, die eben in Intervallen von einem FTP-Server Bilder herunterlädt. Das ist ja die Aufgabe Nummer eins. Und dann wäre man eigentlich schon fertig, weil man muss sie ja nur an die richtige Stelle kopieren und Lightroom würde sie automatisch importieren.
ChrisDas kostet nur 20 Euro.
BorisLass mich ausreden, ich komme noch dazu. Und die zweite Automation, die er aber geschrieben hat, Das war ja hier auch in unserer Diskussion eigentlich mehr so ein Jux-Ding noch obendrauf. Er hat nämlich die heruntergeladenen Bilder dann über eine KI analysieren lassen. Also das Bild erst mal kleiner gerechnet, weil du musst jetzt nicht irgendwie 20 Megapixel zum Analysieren hochladen. Hat sie also klein gerechnet. Dann analysieren lassen von der KI und dann eben diese Stichworte bekommen. Da ist jetzt noch die offene Frage, wie geht man mit diesen Stichwörtern um? Eine Variante hatte ich ihm geschrieben, wäre diese in eine Sidecar-Datei zu speichern. Lightroom kennt ja diese XMP-Dateien, also Dateiname.xmp. Das ist eine XML-formatierte Datei und da gibt es eine Beschreibung, wie diese Stichworte da drin reingeschrieben werden müssen. Das ist im weitesten Sinne eine Liste. Und ich vermute, dass Lightroom das auswertet, wenn man ein Verzeichnis hat, wo diese Bilder drin sind und sie importiert. Käm aber noch ein Versuch an mit diesem automatischen Import, ob das da berücksichtigt wird. Seine andere Idee, die er noch hatte, ist die Stichworte direkt in die EXIF-Daten zu schreiben, weil auch in den EXIF-Daten gibt es dafür Stellen, wo man das reintun kann.
ChrisEXIF-Tool.
BorisAuch da wäre jetzt die Frage, ob Lightroom diese Daten beim Import auswertet, weil sie ja normalerweise in der Kamera nicht drin stehen. Kommt aber auf den Versuch an. Also das kann man testen. Und wie gesagt, n8n ist ein Tool eines Berliner Startups. Das ist Open Source. Und es gibt eine webbasierte Variante, die Chris gerade gefunden hat. Da kann man, ich weiß nicht, wie die URL heißt, die Domain, aber da kann man n8n.io. Genau, und da kann man ein paar Tage lang kostenlos testen und dann für 20 Euro im Monat hat man das full-featured-hosted immer auf dem aktuellen Stand und läuft halt so ab Werk. Es gibt es aber eben auch kostenlos. Wie gesagt, es ist Open Source. Es ist ein sogenannter Docker-Container und eine Docker-Software, mit der man Docker-Container laufen lassen kann. Die gibt es für Windows, die gibt es für Mac, für Linux, die gibt es auf der Synology, also es gibt es irgendwie überall. Das heißt, man kann diesen Container zum Laufen bringen. Da muss man aber halt schon so ein bisschen wissen, was man tut mit so einem Computer. Aber wie gesagt, ich habe ja nach einer Lösung für mich gesucht und nicht für reine FotografInnen.
ChrisDu hast aber nicht nach einem Zweitjob gesucht, oder?
BorisDu, so einen Container erstarten, das ist nun wirklich kein Problem. Also das ist nun wirklich kein Ding. Also ich fände die Idee ganz pfiffig, mit so einer Automation da zu arbeiten, wenn das gut funktioniert und wenn man da flexible Dinge machen kann. Warum denn nicht arbeiten? Also, wie gesagt, für das reine Runterziehen der Bilder in das richtige Verzeichnis wäre jetzt wahrscheinlich für mich so ein R-Sync, was einfach zeitgesteuert auf dem Rechner läuft, sicherlich völlig ausreichend. Aber die Idee, jetzt da noch eine KI drüber zu schicken, also das geht zum Beispiel, wenn man hier so ein Chat-GPT-API-Konto hat, das ist nochmal was anderes als das Chat-GPT. Das ist so ein OpenAI-API-Konto. Kostet halt extra, aber auch nicht viel. Das wäre schon witzig, weil das Prompt bestimme ja dann ich. Also ich kann ja dann auch das Ding über den Prompt anhalten, was mich auf diesen Bildern interessiert. Also eben zum Beispiel, welche Tiere da drauf sind oder welche Farbe diese Tiere haben oder so. Aber nicht unbedingt, ob da Wolken am Himmel waren oder so was. Das interessiert mich dann ja vielleicht nicht. Also ich weiß ja, was mich interessiert auf diesen Bildern. Das klingt tatsächlich, also ich fand es spannend, Falk, bleib da gerne dran. Also ich hätte durchaus mal Bock. Ich habe eh einen Docker hier laufen, also ich kann mir sicherlich auch das Ding mal runterladen und das mal starten.
ChrisDu kannst noch das Ganze mit den neuen Apple-Chips, mit Apple-Intelligence verbinden, weil da kannst du jetzt mit iOS 26 auch direkt per Shortcuts die lokalen Modelle ansprechen.
BorisJa, habe ich ja nicht. Also bis ich das habe, da vergehen ja noch Jahre.
ChrisDas stimmt.
BorisDas ist mir zu lang. Also das kann auch relativ schnell gehen, weil wenn du ab jetzt einen neuen Mac kaufst, wird es drauf sein, ohne dass du eine Wahl hast.
ChrisDa wirst du nichts mehr drunter laufen lassen wollen.
BorisGenau, also mit dem nächsten Rechner werde ich es haben, aber bis ich den nächsten Rechner habe, wird ja noch Zeit vergehen. Nee, also insofern, und es ist ja eine Automatisierung, das heißt, es muss ja nicht mit OpenAI gemacht werden. Es gibt ja auch lokale Modelle, die du installieren kannst. Also wer da Bock hat, dann andere Sachen zu benutzen, kann ja dann einfach das Modul austauschen. Also, Falk, danke dafür. Ich wollte das hier mal weitergeben, wer so Automatisierung machen möchte. N8n klingt nach einer spannenden Lösung, die eben auch lokal funktioniert und dann kostenlos ist. Cool. Und dann bleibt bei mir jetzt ganz persönlich noch eine offene Frage, wo ich mal wieder in die Community rausrufe. Hat ja jetzt beim letzten Mal auch ganz gut geklappt. Das Datenvolumen, Leute. Da hätte ich auch gleich dran denken können. Denn so eine sRaw-Datei, die hat so rund 10 Megabyte, eher mehr als weniger. Das reine RAW hat über 20 MB, über das reden wir jetzt gerade mal gar nicht. Ich würde die Kamera dann schon auf SRAW stellen. Das heißt, pro 100 Bilder sind das etwa 1 Gigabyte plus. Das ist schon ganz ordentlich. Also die nächste Frage ist dann erstmal, schaffen die Akkus das überhaupt unterwegs? Aber das ist dann die nächste Frage. Es gibt ja Akku-Packs. Aber so ein Ausflug in den Wildwald oder so etwas, das kann dann, je nachdem, welche Motive einem vor die Linse kommen, schon mal für vier bis fünf Gigabyte sorgen.
ChrisDas macht ihr ja nicht jede Woche, oder?
BorisDas mache ich natürlich nicht jede Woche, aber das weiß ich ja nicht.
ChrisAlso ich habe hier für 30 Gigabyte 15 Euro im Monat, glaube ich, mit Flott.
BorisSo, also da haben wir schon die erste Antwort, denn die Frage ist halt, welcher Anbieter in einem guten Netz, ein gutes Netz ist natürlich jetzt schwierig zu definieren, weil das hängt immer davon ab, wo man sich gerade aufhält, aber welcher Anbieter, mit einem zuverlässigen Netz bietet denn das größte Inklusivvolumen für den kleinsten Preis? Für mich ist das Thema neu, weil, das wird jetzt Christ nicht verstehen, aber man normalerweise mobiler Daten Verbrauch ist unter einem Gigabyte. Das ist für mich normal.
ChrisWas?
BorisJa. Was? Ja. Also wenn ich mal die ein Gigabyte knacke, das kannst du im Jahr an der Hand abzählen. Aber, und brauchst nicht alle Finger dafür.
ChrisJa, dann musst du halt kleine JPEGs übertragen.
BorisDas will ich ja nicht.
ChrisUnd die hinterher dann wieder mit den RAWs abgleichen, die du per Ja.
BorisDass mir zu viel aufweist. Da habe ich ja keinen Bock drauf. Also außer ich finde die Idee, die JPEGs zu übertragen und die Bearbeitung zu machen, aber dann in Lightroom gegen die RAWs auszutauschen, ohne die Bearbeitung zu... Es soll einfach sein.
ChrisAlso David schreibt hier 100 GB und nervt nicht. Bernd fragt 1 GB pro Tag oder pro Stunde. Peter gibt an mit, wer hat denn kein Unlimited?
BorisJa, was zahlt ihr denn dafür, Leute?
ChrisAlso ich zahle 15 Euro für 30 Gigabyte.
Boris15 Euro 30 Gigabyte. Ist schon relativ viel.
ChrisDer Wolf wird sich übrigens freuen. Der schreibt, ist das ja heute die Nerd-Sonderausgabe? Ich verstehe seit zehn Minuten nur noch Bahnhof.
BorisUnd Kikeriki.
ChrisJa, es geht gleich so weiter.
BorisJa, manchmal ist Fotografie auch ein bisschen ein Nerd-Thema. Das ist so. Also, wir brauchen für die Aufnahme jetzt nicht auf alle Antworten zu warten. Bitte schreibt mir das auch gerne nicht nur in den Slack. Da geht es schnell unter. Schickt es gerne als High oder per E-Mail an info at happyshooting.de, was so euer Tipp wäre. Mit viel Datenvolumen zu einem kleinen Preis. Nur mal zu sagen, im Augenblick zahle ich 6,66 Euro im Monat und ich glaube, ich habe 5 Gigabyte. Das ist so der Maßstab.
ChrisAlso Bernd gibt damit an, dass seine Familie 12,50 Euro für Unlimited zahlt. Ich vermute, dass sie das aber über die Geschwindigkeit limitiert haben.
BorisJa, wie gesagt, schreibt mir gerne die Details. Info at happyshooting.de oder eben über happyshooting.de slash high. Dann sammeln wir das mal. Wäre für mich sehr interessant. Am liebsten eigentlich per E-Mail, weil das High, das haben wir erst wieder nächste Sendung und die E-Mails kann ich mir auch zwischendurch mal angucken. Vielen Dank. Ja, so viel zu den Nachträgen. Entschuldigung, ich bin sehr nerdig.
ChrisMachen wir gleich mal nerdig weiter. Aber gut, dafür gibt es ja Kapitelmarken. Sorry für die, die live zu hören. Ben Jordan, du erinnerst dich vielleicht an diesen Nerd, der dieses PNG auf einen Vogel hochgeladen hat.
BorisJa.
ChrisDer hat dann diesen Sound über das Spektrum abgespielt.
BorisUnd der Vogel hat es nachgesogen.
ChrisEr hat das dann einem Vogel beigebracht, der das dann zumindest in Teilen wieder reproduziert hat. Ist eigentlich ja ein Audio-Mensch, Musiker, aber der hatte eben noch eine ganz andere Nerde gesagt. Das war übrigens in Happy Shooting 905, falls das jemand nachhören möchte. Es lohnt sich. Es ist eine abgefahrene Geschichte. Und der analysiert in einem Video, was kamerarelevant ist. Und zwar geht es um automatische Kennzeichenscanner. Das sind also Kameras, die im öffentlichen Straßenbild irgendwo sind. Es geht hier um die USA, muss man gleich dazu sagen, da ist das nicht so reguliert wie hier, aber man weiß ja nie, wo es hingeht. Also das Thema ist, dass er sich das mal angeguckt hat. Es geht um ALPAR-Kameras, also Automatic License Plate Readers, die in den USA einfach zuhauf rumstehen. Und geht dann so ein bisschen darauf ein, wie die funktionieren und wie man sie austricksen kann. Diese Kameras und das ist ein großes Privacy-Problem, die werden von Firmen und Behörden verwendet.
Und machen eben Bildsegmentierung, also sie gucken quasi aufs Bild, bis sie ein Kennzeichen finden, lesen das dann, speichern das ab, also mit Zeitstempel, da war das Fahrzeug zu dem Zeitpunkt zum Beispiel, das geht sogar noch viel, viel tiefer, da geht es um, da werden zum Teil irgendwelche, also da wird mehr noch gespeichert, also auch zum Beispiel, was für ein Autotyp das war, welche Farbe, was für Aufkleber drauf waren und so weiter. Also du kannst damit quasi Bewegungsprofile erstellen von Menschen. Und zwar bei der entsprechenden Kameradichte, die da teilweise sehr hoch ist, fast genauso gut, wie wenn man dir irgendwie so einen GPS-Tracker hinten unter den Kofferraum geklebt hätte.
Und schaut sich das so an und geht dann so ein bisschen auf die Firma, also eine der großen Firmen, die das eben in USA machen, heißt Flock Safety, und das ist eine private Firma.
Aber die Polizei hat natürlich Zugriff auf diese Daten und diese Industrie, und das ist eine Industrie, das sind also mehrere Player, die pflastern seit, einigen Jahren in den USA ganze Städte damit. Und zwar teils ohne irgendwelche Permits und so weiter. Da werden einfach die Kameras aufgestellt. Und eines der großen Probleme ist natürlich, also Privates ist ein Problem, aber auch, dass diese OCR einfach Fehler macht. Die ist nicht super präzise, die macht nicht 100 Prozent. Ja, und dann liefert halt einige Beispiele dafür, wie das stellenweise halt auch schief geht und dann da plötzlich irgendwelche Verhaftungen stattfinden, die nicht rechtens sind und so weiter. Und im heutigen, Im heutigen Klima ist das ja so ein Thema möglicherweise. Das Business-Modell dieser Firmen ist, dass sie die Daten verkaufen. Also die sind quasi als Data Broker unterwegs. Die Polizei bezahlt dafür, dass sie Zugriff auf die Daten bekommt. Und die Firmen haben das Recht, dass die Daten auch anders verwertet und verkauft werden können. Und das ist ein ziemlich lukrativer Markt. Also so große Venture-Kapitalfirmen, die investieren da hunderte Millionen in dieses Thema rein.
Ja, Auswirkungen hat das dann natürlich möglicherweise auch, wenn du dich dann wunderst, dass deine Versicherungspolizei für dein Auto plötzlich irgendwie teurer ist und nicht weiß, wo es herkommt, möglicherweise von solchen Daten oder dass dein Kredit irgendwie teurer wird oder oder oder oder. Und man sagt ja immer schön in diesem Datenumfeld, wo ein Trog ist, da kommen die Schweine. Also wenn Daten irgendwo gesammelt werden, dann wird es auch Begehrlichkeiten geben. Irgendjemand will diese Daten dann auch haben für andere Zwecke. Thema Chatkontrolle und so weiter. Thema Speicherung von Chatdaten und so weiter. Aber das Thema ist Profilbildung. Du kannst damit Profile bilden. Also hat Ben Jordan jetzt sich das mal genauer angeguckt. Wie solche Kameras funktionieren, was die genau tun.
Und zwar hat er erst mal sich dann so eine Kamera organisiert, hat die zerlegt, hat geguckt, was da für Hardware drin ist. Erstaunlich wenig Hardware. Und dann geguckt, ja, was das so für Algorithmen gibt, die das überhaupt machen. Du hast ja irgendwie eine KI, die da läuft, die dann quasi eine Bilderkennung macht und dann irgendwo eine OCR macht, um dann irgendwelche Sachen aus dem Bild rauszuziehen. Also zum Beispiel ein Nummernschild. Und man will eigentlich nicht, wenn man in so einer Stadt mit so vielen Kameras unterwegs ist, dauernd irgendwo mitgetrackt werden. Das ist nicht erstrebenswert. Im Zweifel wird dir das nur negativ ausgelegt.
Und hat er sich erstmal selber so eine Kamera nachgebaut, um mal zu gucken, ob es auch besser geht. Und ja, es geht deutlich besser, auch deutlich präziser. Da gibt es verschiedene KI-Pakete tatsächlich auch im Open-Source-Bereich.
Und dann hat er eine Sache sich angeguckt und das ist das Thema, wie kann ich denn diese Kameras, also wie kann ich denn sicherstellen, dass diese Kameras mich nicht trecken können, und da gab es dieses Konzept, das war schon vor einer ganzen Weile mal so, der sogenannte adversarial noise, also da gab es mal diese Geschichte, dass du deine Bilder die du im Internet hast mit irgendwie so einer Software bearbeitest und das fügt den Bildern dann irgendwelche nicht sichtbaren Daten hinzu so Rauschpatterns, wo dann die KI davon gestört wird. Und das dann irgendwie falsch deutet. Das Thema ist im KI und Bilderbereich jetzt kein neues. Also hat er sich mal angeguckt, ob sich nicht solche Neues Muster, finden lassen, die dann dieser KI einen Strich durch die Rechnung machen, ohne dass man, also ohne dass den Menschen stört, wenn er sich das Ding anguckt.
BorisAlso kein digitales Neues in diesem Fall, sondern tatsächlich das Nummernschild manipulieren?
ChrisRichtig.
BorisSchöne Idee.
ChrisUnd hat dann im Prinzip folgendes gemacht. Er hat dann erstmal so diese KI laufen lassen und hat erstmal gesammelt. Wie gesagt, USA, Privacy, da geht das wohl. Und hat dann erstmal die in drei Töpfchen gepackt. Also ein Töpfchen nicht erkannt, im anderen Töpfchen erkannt, aber falsch erkannt. Und im dritten Töpfchen erkannt und richtig erkannt. Und hat dann mit denen, die nicht erkannt wurden, obwohl sie klar auf dem Bild zu sehen waren, da müssen irgendwelche Sachen drin sein, die der KI einen Strich durch die Rechnung machen, hat er dann quasi eine KI trainiert, die dann diesen Neues erzeugen kann. Also die gelernt hat, was es ist, dass die Erkennung stört und das dann erzeugen kann und hat dann tatsächlich Muster gefunden, die bei einiger dieser Software zumindest, das sind dann so Punkte auf dem Nummernschild, die sehen aus wie Dreck im Prinzip. Also als ob du durch den Matsch gefahren bist oder so. Und erstaunlich wenig davon.
Die er sich dann als Folie auf sein Auto geklebt hat. Also er testet das, wie gesagt, mit so Geschichten drauf. Und ja, es gibt diese Möglichkeit tatsächlich, diese Tracking-Kameras damit zu überlisten. Ob das jetzt legal ist oder nicht, ist mal eine ganz andere Geschichte, aber er hat es auf jeden Fall mal demonstriert so als Proof of Concept, dass das tatsächlich funktioniert.
Finde ich total spannend. Ist super nerdig, aber vielleicht mag man ja nicht unbedingt getrackt werden und das ist dann zumindest mal ein Weg in die Richtung, ob da jetzt was draus wird im Sinne von, ich kann mir was runterladen oder ich kann mir eine Anleitung holen, was ich machen muss, damit das dann bei mir auch funktioniert, weiß ich nicht. Ich kenne auch den Status der hiesigen Nummernschilderkennung und der Verbreitung nicht, aber wir haben es ja jetzt, obwohl gesetzlich ist es ja mittlerweile erlaubt, auch zum Beispiel Parkplätze über einen Nummernschildleser zu bezahlen. Also du hast ja heute ganz viel Nummernschilderkennung, die völlig legal ist und wo ich jetzt auch nicht genau weiß, was mit diesen Daten passiert. Also es werden viele Daten über dich gesammelt, das ist auf jeden Fall klar. Was damit passiert, weiß ich nicht und deshalb finde ich solche Sachen nicht ganz unwichtig. Also guckt es euch an, falls ihr entsprechend nerdig drauf seid und das mal ein bisschen tiefer angucken wollt das fand ich höchst spannend, Austricksen von Bilderkennungs-KI sehr sehr nerdig erstmal.
BorisEine KI rückwärts trainieren lassen um herauszufinden, was ist es denn was die Erkennung stört um dann zu wissen, wie man die Punkte platziert es ist sehr cool stark richtig stark So.
ChrisUnd dann habe ich noch was. Ähm... Da hat sich jemand ein YOLO-Teleskop gebaut.
BorisEin YOLO-Teleskop?
ChrisDu fragen, ein YOLO-Teleskop, was ist das denn?
BorisWas ist denn ein YOLO-Teleskop, Chris? Also, jetzt musst du sagen, es ist schön, dass du mich fragst, Boris.
ChrisGenau, schön, dass du mich fragst. Es geht um einen, Moment, ich hab's gleich. Es geht um einen sogenannten YOLO-Schiefspiegler.
BorisEin Schiefspiegler. Was ist ein Schiefspiegler, Chris?
ChrisDas wusste ich bis heute auch nicht.
BorisAlso ich gehe davon aus, dass ein Teleskop oder Spiegel nicht gerade, sondern schief drin ist. Aber warum?
ChrisEben auf dem Bildschirm siehst du tatsächlich auch den Strahlengang eines YOLO-Schiefspieglers. YOLO heißt in diesem Fall nicht You Only Live Once, sondern das ist benannt nach dem US, also der US-amerikanische Maschinenbau-Professor Arthur S. Leonard hat diesen Schiefspiegler entworfen und hat ihn benannt nach seinem kalifornischen Lieblingsferiengebiet YOLO County in der Nähe von Sacramento. Gibt es also einen Ort, der so heißt?
BorisNicht schlecht.
ChrisUnd ja, was macht der YOLO Schiefspiegler? Das ist ein vor allem von Astro-Amateuren verwendetes astronomisches Fernrohr, also ein Reflektor mit zwei gegeneinander verkippten, langbrennweitigen Hohlspiegeln. Und das macht eines, was üblicherweise Spiegelteleskope nicht können. Bei Spiegelteleskopen hast du immer konzentrisch, also mitten im großen Spiegel nochmal einen kleinen. Das heißt, du hast Spiegel im Strahlengang, die dir Licht wegnehmen und die dir auch irgendwelche Artefakte ins Bild reinmachen. Die hast du hier nicht. Das heißt, du hast dann ein Teleskop, was etwas lustig aussieht, weil es eben Strahlengang so um eine Ecke rummacht.
BorisVerstehe.
ChrisAber ja, das ist ein Bastelprojekt, das hat eben ein Bastler in den USA gemacht, ein ungewöhnliches 10 Zoll Spiegelteleskop mit diesem YOLO-Design. Das kommt aus den 1960er Jahren und ist eben anders als andere Teleskope, haben die keinen Spiegel im Strahlengang, sondern der Strahlengang ist quasi clean. Und hat sich da ein Blende-15-System mit minimaler Bildfeld-Vignettierung gebaut. Und ja.
BorisDie Herausforderung ist wahrscheinlich, das ganze Verzerrungsfreien zu kriegen, wenn du die Spiegel kippst und sowas. Aber das wird wahrscheinlich nicht so stark sein, dass das groß auffällt.
ChrisAlso ich habe das jetzt mal hier reingeworfen, weil ich einfach mal euch auf das Thema YOLO bei Spiegelteleskopen hinweisen wollte. Also für Leute, die gerne bauen, basteln, ist das möglicherweise, das wie gesagt ist bei Amateur-Astronomen und Astronomen eher verbreitet, weil es wohl nicht so komplex zu bauen ist und weil es ziemlich stabil ist.
BorisIst dann nicht ganz so kompakt, aber dafür wahrscheinlich lichtstärker, weil du wieder nichts hast.
ChrisNaja, also was heißt nicht ganz kompakt? Ich meine, der Strahlengang ist jetzt dreimal so lang wie das Teleskop. Das geht ja zweimal um die Perse.
BorisJa, stimmt. So gesehen.
ChrisAlso das ist ein sehr langes Rohr, was da steht. Und ich weiß jetzt nicht, ob das mit dem nicht konzentrischen Strahlengang, ob das irgendwie dem Bild wirklich schadet, glaube ich nicht. Weil wenn man sieht, wie diese Teleskope oder diese optischen Geschichten zum Beispiel im James-Webb-Teleskop gebaut sind, die sind auch mit so Strahlengängen gebaut, die eben nicht konzentrisch sind, sondern um ein paar Ecken rumgehen. Hier hat er noch ein schönes Video das ist seine das sieht man jetzt hier nicht leider das kann ich hier nicht, kriege ich das hier noch kurz, das YouTube rüber. Moment. Das muss ich dann auf dem anderen Ding aufmachen. Das ist seine, Spiegelpoliermaschine. Also er hat sich zu Hause eine Poliermaschine gebaut, weil so ein Spiegel muss ja irgendwie geschliffen werden und in die richtige Form gebracht werden. Und das passiert normalerweise auf großen Drehtischen mit Schleifpaste und irgendwelchen Sachen. Das hat er sich zu Hause gebaut aus, irgendwelchen Holzlatten und so.
BorisDavid hat einen guten Einwand, da hat er recht. Der Weg ist eigentlich der gleiche, wie vorher.
ChrisDer Weg ist der gleiche?
BorisDer sollte fast gleich lang sein.
ChrisAlso ein bisschen länger, weil er natürlich nicht konzentrisch ist. Minimal länger, aber ja.
BorisStimmt, hast du recht, David. Ja.
ChrisAlso gleiche Länge. Also Biodoteleskop.
BorisAlso bleibe ich dabei, ist nicht ganz so kompakt wie ein normales, konzentrisches, weil du ja das Licht musst du irgendwo anders hin reichen und der andere Spiegel muss ja außerhalb vom ersten Lichtstrahl sein. Also brauchst du ein bisschen mehr Platz. Ja, warum nicht?
ChrisAlso, mach mal.
BorisUnd wir haben gelernt, YOLO ist ein Ort in Amerika. Wahrscheinlich benannt nach You Only Live Once und dann hat sich dort jemand niedergelassen und hat gesagt, hier wohne ich jetzt.
ChrisIch behaupte mal, dass wahrscheinlich der Ort in Usaf zuerst da war.
BorisWeil jemand gesagt hat hier bleibe ich jetzt.
ChrisYOLO ja, genau so, wir haben doch ein kleines Ding noch und zwar, das nächste Thema ist nur ein bisschen nerdig, nicht ganz und zwar geht es um, Objektive und Objektive für, Videokameras Also wo du filmst damit. Ich rede jetzt nicht hier von unseren Spiegelreflexen oder Mirrorless-Cameras, sondern Leute, die so ernsthaft quasi Filmproduktion machen mit Kameras. Aber das halt auch mit so den üblichen kleineren Kameras heute oft, da hast du halt irgendwelche großen Linsen dran und dann ist das eher oft so, dass man halt Linsen von der Firma A kauft und eine Kamera von Firma B hat oder von C und D also das wird so Mix & Match quasi gemacht und dann hast du immer das große Problem, deckt mein Bildkreis, der aus dem Objektiv rausfällt, auch den Sensor ab Mhm.
BorisHabe ich die Initierung oder nicht?
ChrisGenau. Und das hat jetzt...
BorisDrauf machen und filmen? Oder wo ist jetzt das Problem?
ChrisNaja, dann hast du das Teuroobjektiv gekauft.
BorisAch so, du willst es vorher wissen.
ChrisDu willst das vorher wissen. Du willst das vorher testen natürlich. Oder irgendwo nachlesen.
BorisAusleihen oder in den Laden gehen?
ChrisIch stelle vor, das TLS Lens Coverage Tool. Es gibt tatsächlich wohl ein ganz gutes Tool online, wo du entsprechend deine Objektive auswählst. Also wir gehen hier mal zum Beispiel auf Objektive aus dem Bereich Zeiss B-Speed zum Beispiel. Das sind dann die verschiedenen Brennweiten. Du siehst hier ein Bild von diesen Objektiven. Dann suchst du aus, welche Kamerabrand du hast. Also hier gibt es von ARRI und Blackmagic, Canon, Fuji, Panasonic, Panavision, Red. Nehmen wir doch mal eine Sony. Eine Sony. Eine Venice 2 mit 6K. Man hat es ja. Dann noch, welches Format möchte ich damit schießen? Ich möchte gerne 6K 2.39 zu 1 schießen.
BorisDas ist, glaube ich.
ChrisCinemaScope. Genau, Scaling 100%. Ja, und dann wirft dieses Tool dir aus, für welches diese Objektive, bei welchem Fokus, bei welchem T-Stop, wie groß der Bildkreis ist und ob der den Sensor covert oder nicht. Das will man doch wissen.
BorisUnd wir haben hier gerade einige Warnings, ne?
ChrisAlso hier weißt du, dass du mit den 18 Millimetern von Zeiss B-Speed weder bei nah noch fern eine volle Coverage hast. Beim 25 Millimeter schon, aber auch nur bei Close Focus, bei Infinity schon wieder nicht.
BorisAlso gerade an der Grenze offensichtlich.
ChrisWenn du eine Produktion planst und üblicherweise werden bei zumindest größeren Geschichten solche Sachen ja nicht unbedingt aus dem eigenen Fundus bedient, sondern die mietet man sich dafür, kann man das schon mal ganz gut planen hier. Und hier unten steht dann noch, wie breit, wie hoch der Sensor ist, welche Größe er hat, welchen Bildkreis er hat, in diesem Fall 38,91 Millimeter. Und das sind so Sachen.
BorisDie man wissen möchte.
ChrisAlso das 85er zum Beispiel hat einen Bildkreis über 60, der passt überall drauf. Und das ist eine ziemlich umfangreiche Datenbank und die wird tatsächlich von Menschen, die das irgendwie beruflich machen, gern verwendet. Also solltet ihr mal ein Cinema-Objektiv an eine Kamera adaptieren wollen, dann guckt danach, wir verlinken es auf jeden Fall. Inter-Show-Notes, nicht wahr?
BorisWas es nicht alles gibt. Das ist wieder so eine Sache, wo ich sage, dafür ist das Internet gemacht worden. Das finde ich gut.
ChrisUnbedingt.
BorisSchön.
ChrisSo, dann haben wir noch ein paar Amtshandlungen vor. Das eine ist das Thema Termine und dann gucken wir nochmal die weiteren Meldungen über Hai an. Heute haben wir einmal von Herrn Jürgen, von unserem Außenkorrespondenten, was bekommen.
EinspielerHallo Community. Heute wieder aus unserer kleinen Serie Fotoausstellung für Hörer habe ich eine kleine, aber feine Ausstellung gefunden aus dem wunderbaren Hannover. Ich bitte diesmal nicht nur Hörer, sondern auch den Produzenten aus dem Hauptstadtstudio in diese schöne kleine Ausstellung. Die Ausstellung heißt Arbeiter des Meeres, fotografiert von Rolf Nobel. Noch zu sehen bis zum 12. Oktober 2025. Chris, du musst dafür in die GAF, Galerie für Fotografie, in die Seilerstraße 15D gehen in Hannover. Was siehst du dort? Es gibt 13 Fotogeschichten über Fischer, Seetangsammler, Krabbenfischer.
Leuchtturmwärter, Seekohler und viele andere Arbeiter des Meeres. Ich fand ein Foto besonders schön. Es zeigt den Fischer Erling Haugan und seinen Decksmann an Bord ihres Schiffes am Warangerfjord und er sortiert dabei die gefangenen Riesenkrabben. Die zu kleinen männlichen Tiere werden dabei ebenso wieder über Bord geworfen wie alle weiblichen Tiere. Spannend, die Invasion dieser Riesenkrabben von Russland in den Fjord von Murmansk hat übrigens das Überleben der norwegischen Fischer in dieser Region gesichert.
Ich finde es eine wahnsinnig spannende Ausstellung und über Rolf Nobel will ich noch kurz berichten, dass er 1950 geboren wurde, an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg visuelle Kommunikation studiert hat. Nach dem Diplomabschluss arbeitete er als freier Fotograf für verschiedene Magazine wie Stern, Geo, Zeitmagazin, Süddeutsche Magazin, Brigitte, all die großen Namen der damaligen Printmedien. Von 2002 bis 2026 war er Professor für Fotografie an der HAW in Hamburg und an der HSH Hannover. Damit schließe ich und Grüße gehen raus an Chris im Hauptstadtstudio in Hannover. Zeit für einen kleinen Bericht und ich wünsche viel Vergnügen beim Besuch der Ausstellung 321. Happy Shooting!
ChrisAlso das ist ja ganz unsere Kragenweite hier. Moni hat auf dem Backchannel schon gerade sich gemeldet, also da gehört ja auch live zu. Naja, Arbeiter des Meeres das ist ja so ein Thema wir sind ja sehr häufig oben im Wattenmeer unterwegs und, Fischen, Krabben und so weiter, das ist schon das ist schon irgendwie das ist uns relativ nah, und das ist jetzt nicht so weit weg also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir da einen Termin finden, wir suchen gerade schon im Kalender geil, super, danke, Also überhaupt, Ausstellungen, Leute, geht hin in Ausstellungen. Dafür sind die da. Damit man sich mal Fotografie anguckt, die andere gemacht haben. Sehr, sehr cool.
BorisSehr schön.
ChrisJa, vielen Dank. Falls ihr Termine habt für unseren Kalender, dann geht doch auf happyshooting.de. Da könnt ihr welche eintragen. Oder geht und sucht euch Termine. Vielleicht ist ja was in eurer Nähe. und irgendwelche Ausstellungen, Wochenende, wo ihr mal Zeit habt und dann schaut euch eine Fotoausstellung an. Es lohnt sich auf jeden Fall.
BorisJa, und wenn ihr euch da treffen solltet, aus der Community, wenn ihr euch irgendwie gemeinsam dort trefft, dann nehmt gerne mal einen kleinen Gruß für uns auf. Könnt ihr uns dann auch an happyshooting.de slash hi schicken. So, wir haben eine Aufgabe aufzulösen.
ChrisExakt.
BorisDas haben wir letzte Woche verpasst, weil ich gepennt habe. Und deswegen holen wir das jetzt nach. Es geht um die Sherlock-Aufgabe. Da gab es tatsächlich relativ wenig Beteiligung. War das so schwierig, der Begriff?
ChrisIch weiß das nicht, aber ich muss mich gerade mal wieder...
BorisIch habe leider keinen normalen Würfel, der würde nämlich reichen. Wir haben sechs eingereichte Bilder.
ChrisIch muss mich gerade mal wieder einloggen, weil irgendwie hat Flicker mich rausgeworfen. Das kann sich nur um Stunden drehen. Wo bist du? hier copy paste so, So, dann mache ich das mal auf. Ja, ich sehe hier sechs Leute, die hier mitgemacht haben.
BorisGenau, gar nicht mal so viele.
ChrisKönnen wir aber besser. Ja, erwürfeln wir doch mal.
BorisIch nehme jetzt den Zehner.
ChrisMach doch mal eine dieser sechs Personen.
BorisEine Zehn.
ChrisJa, die Chancen sind 60-40.
BorisNatürlich. Soll ich nochmal?
ChrisJa, mach mal, mach einfach.
BorisSechs.
ChrisDu hast eine 6, okay. Also, wir haben ein Bild von, das wird das hier sein, nehme ich an. Ja, es ist. Thema Sherlock Holmes Lektüre. Also Sherlock, natürlich Sherlock Holmes, der da gleich mal kommt. Was sehen wir? Wir sehen hier Magazine, die Aktuelle und irgendwo den Stern und Spiegel. Crime, Krimi, Crime, Serienmörder.
BorisAuf den Spuren der Serienmörder.
ChrisWahre Verbrechen. Täter-Opfer-Abgründe, der Unsichtbare, ja. Ja, es ist ein Bild, was glaube ich so lange, was es in der Form wahrscheinlich auch nicht mehr so lange geben wird. Ich weiß nicht, wie die Print, obwohl Print ist glaube ich wieder da. Also da rechts noch das PM-Magazin, das passt ja, wer schwurblei mal hier. Das Ganze so ein bisschen, ja, also altmodisch in so einen Rahmen gepackt, der auch noch so ein bisschen abgerundet ist. Das passt aber wieder zu den Zeitschriften irgendwie.
BorisAbsolut.
ChrisJa, Sherlock. Schön gemacht.
BorisSherlock Holmes Lektüre heißt der Titel von Heimiebe. Ja, sehr, sehr stark. Also auch, ja, tolle Kombination. Also es ist natürlich aufgeräumt durch die Ausstellung. Das ist klar.
ChrisDas sticht auch im Thumbnail ganz gut raus.
BorisJa, es ist halt knallbunt eigentlich, aber eben doch schön sortiert. Also ja, es ist ein schöner Zeitungsstand an dieser Stelle oder Magazinstand.
ChrisSo, aber weil es so wenig sind, gehen wir die anderen auch noch kurz durch. Das ist hier von Franz, nee Frank, im Objektiv des Detektivs. Was sehen wir? Wir sehen so eine Szene im Hintergrund, irgendwelche Schloss-Silhouetten, das sieht so ein bisschen wie so ein Foto auf dem Bildschirm, glaube ich, aus. Und den vorderen Teil eines Objektivs, das suggeriert so eine Überwachungsszene. Irgendwo ist der Detektiv und macht mit einem langen Teele ein Foto. Das hat so was London-artiges da hinten mit Nebel und so.
BorisIch finde das schön konstruiert. Das sieht aus tatsächlich wie eine Projektion irgendwie auf eine Wand oder wie du sagst, ein Monitor im Hintergrund oder sowas.
ChrisDas wird irgendwie ein Bildschirm sein oder so.
BorisAber sehr cool gemacht.
ChrisSehr, sehr schön gemacht. Dann haben wir noch von OB Penn nach Sir Arthur Conan Doyle die fünf Orangenkerne. Aha, das ist eine der Sherlock-Geschichten. Also was sehen wir? Wir sehen einen Teller. Der Teller ist auf einer grauen Tischdecke, so einen etwas verschnörkelten, altmodischen Sammelteller. Das gute Geschirr, was sonntags rauskommt.
BorisGenau, das gute Potsdam.
ChrisDann haben wir eine Lupe davor und in dieser Lupe sieht man fünf Orangenkerne, die tatsächlich der Rest ist irgendwie schwarz-weiß, die hier farbig rauskommen und in dieser Lupe vergrößert sind. Also so quasi durch den Blick vom Detektiv.
BorisIch gehe von der Montage aus, dass das Bild in der Lupe rein montiert ist. Das scheint einen etwas anderen Weißabgleich zu haben. Aber ist eine super Idee.
ChrisDer Rest ist schwarz-weiß, außenrum ist schwarz-weiß. Das ist einfach ein Color Key.
BorisSuper Idee auf jeden Fall. Wenn es tatsächlich durch die Lupe ist, also auch noch den richtigen Fokuspunkt gefunden, dann ist es nochmal zusätzlich aufwendiger gewesen in der Konstruktion. Aber tolle Idee, weil es ein Teil der Geschichte und da muss man auch erst mal zweimal überlegen, was will er denn jetzt mir damit sagen. Sagen wir mal so, wir möchten keine fünf Orangenkerne mit der Post bekommen. Dankeschön.
ChrisGenau, Tanja hat ein Bild fotografiert. schreibt, also wenn man Sherlock erstmal googeln muss und dann ein Zitat Holmes soll eine katzenartige Liebe zur persönlichen Sauberkeit gehabt haben äh schreibt Klinger.
BorisKann ich nicht zusagen. Das weiß ich tatsächlich nicht.
ChrisDer Hund von Baskerville steht als Titel noch dazu. Also wir sehen hier, eigentlich ist das ja so vom Gefühl eher eine Katze von Baskerville, würde ich. Also meine erste Assoziation war schwarze Katze, nicht wahr?
BorisJa, oder das Ungeheuer von Baskerville oder sowas, wenn man irgendwie sowas in diese Richtung sieht.
ChrisAlso wir sehen eine Silhouette oder einen Kopf von einem Tier mit zwei Augen, die hell sind. Der Rest ist aber schon richtig schwarz. Also man erkennt eigentlich keine Details, außer dass da in der Mitte irgendwo was Helles ist. Aber ich kann nicht zuordnen, was das sein soll.
BorisKönnte die Nasenspitze sein.
ChrisMöglicherweise. Aber es bleibt alles im Dunkeln. Und das ist ja auch so für so Mystery und Detektivzeug. Ist das ja ganz naheliegend. Also die Katze von Baskerville. Dann haben wir noch von Dirk Sherlock Holmes and the Mystery of the Egg. Was sehen wir? Wir sehen ein Ei, das steht auf einem weißen Ring, wo der wohl herkommt.
BorisDas ist, glaube ich, ein Klostergeister-Ei.
ChrisIch vermute es mal. Und auf dem Ei sieht wie eine Projektion aus, die Umrisse in Weiß von, ja, das dürfte Sherlock Holmes sein mit der Mütze und der Pfeife.
BorisJawohl.
ChrisSo wie er öfters dargestellt wird. Ja, auf dem Ei sehr, sehr simpel.
BorisFinde ich auch schön. Genau, sehr einfache Idee, aber musst du auch erst mal umsetzen, sowas. Wie projizierst du denn jetzt da so ein Holmes-offen-Eye? Musst du auch erst mal machen.
ChrisUnd die Projektion, du siehst ja unten vor dem Ei so ein bisschen heller. Also das ist, glaube ich, auch tatsächlich eine echte Projektion. Das ist nicht irgendwie drauf gefakt, sondern ich vermute, dass das tatsächlich möglicherweise mit einer kleinen punktförmigen LED-Lampe und einer ausgeschnittenen Silhouette oder so. Mal schauen, ob da noch irgendwas dazusteht. Ne, wird nichts erklärt. Aber ja. Und dann, last but not least, von Kostentzer. Was sehen wir? Wir sehen eine, Eine Silhouette, also wir sehen ein schwarzes Bild, in der Mitte ist eine, ja, wie so ein Bildkreis, das ist so wie wenn man durch so ein Fernrohr durchguckt und dahinter sieht man eine Silhouette. Erkennst du, was das ist in dieser schwarz-weißen?
BorisIch hätte gedacht, das sind irgendwelche Äste und Blätter, die da irgendwie hängen oder sowas.
ChrisIch überlege gerade, ob da irgendwas, aber das sieht wirklich so aus, als ob es Pflanzen sind.
BorisDurch die Klorolle oder sowas. Also wie so ein Blick halt durch ein Fernrohr, wie man das im Fernsehen ...
ChrisAlso so wie Sherlock das auch immer gemacht hatte, auch immer durch die Klorolle.
BorisDurch die Klorolle gucken, genau, sich fokussieren.
ChrisAlso es ist ein Mystery auf jeden Fall. Das Bild hat, wie gesagt, keinen Titel, also können wir es nicht wirklich zuordnen, was es bedeuten soll. Es wird auch nicht erklärt, was es sein soll.
BorisJa, aber es ist halt wahrscheinlich einfach mal als Geheimnis gedacht und eben ja, Suche, Spurensuche oder so etwas. Sherlock hat ja auch gerne dann mit einer Lupe dann irgendwelche Spuren auf dem Boden gesucht in der Wiederverfilmung mit so einer kleinen Klapplupe. Könnte mir vorstellen.
ChrisVielleicht war es auch das Anliegen des Fotografierenden, dass wir jetzt auf eine kleine Detektivtour gehen, um rauszuholen, was das ist. Was wir hiermit getan hätten.
BorisSchöne Ideen.
ChrisJa, sehr schön. Wunderbar. Danke schön, dass ihr mitgemacht habt.
BorisWir haben natürlich eine neue Aufgabe für euch, weil diese Woche läuft die aktuelle Aufgabe ab. Das ist ja die Boxaufgabe. Die ist dann jetzt demnächst zu Ende. Und die neue Aufgabe, die dann startet, heißt Gesetz. Die läuft vom 25.09. bis 9.10. Was bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 25. September bis zum 9. Oktober 2025 loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Gesetz? Das eine neue Foto, was ihr gemacht habt, also ihr könnt so viele Fotos machen, wie ihr wollt, Aber das eine Bild, für das ihr euch dann entschieden habt, das ladet ihr hoch bei Flickr, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt das Tag HSB Gesetz. Alles zusammengeschrieben.
ChrisSo, bevor die Sendung zu Ende ist, haben wir noch zwei Dinge. Das eine ist reingekommen, wie gesagt, beide sind reingekommen, über unseren Fragen, Hinweise, Storys-Kanal, happy-shooting.de, und das ist von Samuel, ein Audiobeitrag.
EinspielerAm Donnerstag war ich in Aachen beim BT-Energie-Forum. Dort habe ich jemanden erlebt, den man sonst eher aus Medien kennt. André Wirsig. André ist der Extremschwimmer, der erste Deutsche, der die sieben schwierigsten Meeresengen durchschwommen hat. Nur mit Badehose, Badekappe und Schwimmbrille. Krass, oder? Vor allem aber ist er ein sympathischer Typ mit einer Mission. Er schwimmt durch die Meere, um auf den Schutz der Ozeane aufmerksam zu machen und er berührt Menschen mit seiner Geschichte. Ein Satz hat mich richtig gepackt. Wenn wir Schwieriges erreichen und Vorbild sein wollen, dann müssen wir die Sache zu unserer Mission machen. Seine Mission sind die Ozeane. Hast du schon eine Mission oder suchst du noch? Und jetzt das Spannende. André sucht Unterstützung im Bereich Foto, Video, Storytelling. Remote ist vieles möglich, aber langfristig wäre Paderborn ideal. Also, wenn dich das anspricht oder wenn du jemanden kennst, der Lust auf eine starke Mission hat, die Menschen bewegt und begeistert, dann schau bei André vorbei. Zum Beispiel auf Instagram unter André Wirsig. Wirsig mit IE.
BorisEr hat auch eine eigene Webseite. Wir verlinken das mal. Und das ist natürlich stark. Also wenn ihr sagt, das ist eine Aktion, die mir am Herzen liegt und ich bin gerne dabei, mein Wissen und Können zur Verfügung zu stellen, um das fotografisch oder filmisch zu dokumentieren oder darüber zu berichten oder ähnliches, nehmt doch mal Kontakt mit dem André auf. Ich denke, da freut er sich. Und für die Umwelt kann man eigentlich kaum genug tun, wie ich finde. Schöne Sache. Danke, Samuel, für den Hinweis.
ChrisTja, ja. Und dann kam noch rein von Wolf ein neuer Filmtipp. Und zwar ist das, Moment, ich schalte mal kurz um hier. Und zwar ist das ein Film in der wo ist er denn? NDR Fernsehen, ARD Mediathek. Er schreibt, Dear Memories, eine Reise mit dem Magnum-Fotografen Thomas Höpker. Im Beitrag geht es weniger um die Fotografie als um den Menschen Thomas Höpker, der gerade aktuell, glaube ich, 89 Jahre alt ist. Der Film lief am 17. September im NDR Fernsehen, jetzt in der ADAD-Mediathek verfügbar bis zum 25.12.2025. Thomas Höpker schuf mit seinen Fotografien wie etwa der berühmte Mohamed Ali-Serie ein Stück Zeitgeschichte. Er zählt zu den bekanntesten Fotografen der weltweit angesehenen Agentur Magnum Fotos und agierte mehrere Jahre lang als ihr Vorsitzender und ehrenamtlicher Präsident im Jahr 2017. Erhielt Thomas Höpker die Diagnose Alzheimer, doch er verfolgt noch einmal einen großen Traum, einen Roadtrip durch die USA gemeinsam mit seiner Frau Christine Kuchen zu erleben. Der Dokumentarfilm Dear Memories begleitet diese Reise auf besondere Art und Weise.
BorisSchön.
ChrisThomas Höpker, der hat auch, glaube ich, eine ganze Zeit lang die Magnum Agency geleitet. Da war der Chef mal. Ja, danke Wolf und überhaupt allen Danke, die hier mitgemacht haben Wie gesagt, happyshooting.de Wir freuen uns auf eure Inputs und sind damit, glaube ich für heute am Ende angelangt.
BorisIch denke schon.
ChrisWar auch genug Und sehr nerdig Es wird wieder weniger nerdig versprochen. In der Woche am 30. Geht es wieder live weiter mit der nächsten Sendung 18 Uhr am Dienstag Bis dann Macht's gut.
BorisBis dahin. 3, 2, 1. Happy Shooting.
Shownotes
Hausmeisterei
Aus der Preshow
- Nukular, Essen auf Planken, Butterfahrten, Wellengang
HS Workshops
#hshi / #hsnachtrag
- Infrarot mit iPhone bzw OnePlus
- Kuchenmampfer bzgl. FTP-Upload aus der Kamera: "Ich würde das Upload-Verzeichnis in die Nextcloud einbinden"
- Rüdiger bzgl. Sync vom FTP-Verzeichnis zum Mac über Raspberry Pi
News
- 52 Gramm: DJIs kleinste Action-Cam
- Italien verabschiedet KI-Gesetz gegen Deepfakes
- Nikon Z8 - Firmware 3.10 verfügbar (danke an Burhard im Slack)
- Perowskit‑Kristalle revolutionieren Gammastrahlen‑Detektion - siehe #900
- Nikon hat alle C2PA Zertifikate widerrufen
Themen
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HS-Aufgabe (Alle anschauen)
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Termine (alle anschauen | neuen Termin eintragen):
- Vom 28.08.2025 bis 12.10.2025 zeigt die GAF Hannover "ARBEITER DES MEERES" mit Bildern von Rolf Nobel
Onemorething
- #hshi von Samuel: Extremschwimmer André Wirsig sucht Photografen fürs Storytelling Homepage
- #filmtipp von Wolf: Dear Memories in der ARD Mediathek
Hausmeisterei II
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- Happy Merching
- Socials: Mastodon: Boris, Chris, Happy Shooting, Bsky: Chris, Boris
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