#913 - Happy Schaaaf

Veröffentlicht 2 October 2025

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#913 - Happy Schaaaf

Veröffentlicht 2 October 2025 · Länge 1:45:48

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Boris

Happy Shooting, Folge 913. Happy Scharf. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...

Chris

Von der Viewfinder-Villa.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Foto-Podcast.

Boris

Hier sind wir wieder. Happy Shooting. Knapp über einem tausendstel Protonendurchmesser direkt auf eure Ohren. Was?

Chris

Das sind die Happy Shooting Gravitationswellen.

Boris

Ja, Pre-Show-HörerInnen wissen mehr. So ist das manchmal.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

So schaut es nämlich aus.

Chris

Einen tausendstel Protonendurchmesser messen können, das ist schon heftig. Ja. Wie verbinden wir das jetzt mit dieser Sendung?

Boris

Das ist, wenn man Paprika ganz klein schneidet. Dann ist man fast da.

Chris

Ja, ist okay. Wir gehen jetzt nicht in die Partikel-Quantienphysik rein. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Wir reden hier über Fotografie. Und das machen wir jede Woche. Und das seit 2006. Also schon eine Weile dabei. Und heute ist der 30.09.2025. Und wir sind live fast immer dienstags. Auf Audio, auf YouTube, auf Twitch. einfach mal in den Shownotes nach den Links schauen und, ja, wir haben eine Feedbackline, happyshooting.de slash hi, übrigens auch auf der Happyshooting-Website ist rechts so ein großer Knopf, über den ihr da hinkommt, Und da werfen immer wieder nette Menschen Dinge rein in die Sendung. Dieses Mal waren das unter anderem der Klaus, der Eik, der Hans, der Martin und der Jürgen. Fangen wir mal mit dem Klaus an. Du hast, du hast, Boris, hast letzte Woche zum Thema Infrarotfotografie, was habe ich das mit dem iPhone, habe ich ja gezeigt. Und da gibt es ja so einen Hotspot in der Mitte. Und da war die Diskussion über den Filter und dass das der Filter ist und dass man keine durchgefärbten Filter nehmen soll.

Boris

Kai hatte das angemerkt, dass das daran liegen könnte.

Chris

Klaus meldet sich und sagt, betreffend Infrarotfotografie, der Hotspot kommt in der Regel nicht vom Filter, sondern vom Objektiv. Habe mich in die Materie erst ziemlich eingearbeitet, da ich nächstes Jahr nur mit Filtern unterschiedlichste Art arbeiten werde. Und dann verlinkt er noch eine Seite, wo es dann eine Liste mit Objektiven gibt, die dafür geeignet sind.

Boris

Und Hängt das dann mit Lichteinfall und Korrektur zusammen, der halt nicht im nicht sichtbaren Bereich stattfindet oder sowas, weil man versucht ja möglichst nicht zu vignettieren, aber natürlich im sichtbaren Licht.

Chris

Also ich packe den Link auf jeden Fall mal hier kurz in die Shownotes rein. Ja, was das jetzt genau ist.

Boris

Das Infrarotlicht hat ja längeren Weg durch die Objektive durch, also durch die Linsen durch. Vielleicht, dass das damit zusammenhängt.

Chris

Ist das ein längerer Weg?

Boris

Wenn das von den Seiten kommt.

Chris

Brauchen wir da so ein Protonen-Messgerät? Nee, das ist, ich weiß nicht, ob das vielleicht auch am Glas liegen kann, weil Glas filtert ja auch im Zweifel.

Boris

Und da sind ja auch Filterschichten drüber.

Chris

Aus berufenem Mund. Und Ike meldet sich auch mal zu dem Thema, also das war in der letzten Folge 912, mit dem Titel YOLO Schiefspiegler. Nochmal zur Info-Rod-Fotografie. Da ich mir ja zu Weihnachten einen Full-Spectrum-Umbau gegönnt habe, habe ich mich mit dem Thema etwas auseinandergesetzt. Also der hat sich die Filter rausmachen lassen. Das, was wir so als Kameramodding bezeichnet haben. Du hast einen R72-Filter, der alles unter 700 Nanometer blockiert. Das ist in meiner Meinung ein Filter für Infrarot-Schwarz-Weiß-Fotografie, für Infrarot-Farbfotografie mit Kanaltausch. Braucht man eigentlich Filter, die Licht bis in den Bereich 550 oder 600 Nanometer durchlassen? Also mehr.

Boris

Damit du wahrscheinlich mehr Spielraum hast, um dann mit den Kanälen noch zu arbeiten. Klingt plausibel.

Chris

Er sagt, mit den 700er-Filtern stelle ich meine Kamera von vornherein auf Schwarz-Weiß. Und dann nochmal auch er. Der Hotspot ist eigentlich ein Problem des Objektivs. Es gibt im Internet Listen von Objektiven, welche ein oder mehr oder wenige ausgeprägten Hotspot haben, aber der Hotspot oder aber Hotspot frei sind. Also einfach auf ein Objektiv wechseln, das Hotspot frei ist. Das ist schwierig am iPhone. Das ist schwierig am iPhone. Also ich werde jetzt nicht mit der, mit der, hier so, warte mal. Hier so mit der Rohrzange hier kommen und irgendwie das Objektiv rausschrauben. Ich glaube, das ist kein Schraubobjektiv und Bayonet haben die auch keins.

Boris

Nur einmal.

Chris

Aber dafür ist es schon ganz gut.

Boris

Ja, aber spannend.

Chris

Ich fand das ehrlich gesagt ganz hübsch, wenn man so eine Korrektur macht und so ein bisschen Farbe, also minimal Farbe ist da mit Sicherheit noch drin, also wenn es auch wirklich nur ein winziger Spielraum ist, und da hinterher dann so diese lila-blau, rausgekitzelt hast, also diese ganz leichten Verschiebungen, dann ist das eigentlich auch ganz cool. Fand ich. Aber ich hab das ja wirklich zum ersten Mal intensiv selber probiert.

Boris

Und kannst du noch mal das Geräusch mit der Zange machen, für die, die jetzt nur zuhören und das Bild nicht sehen? Wie ihr jetzt nämlich sicherlich gehört habt, Jochen merkt an, dass das keine Rohr, sondern eine Wasserpumpenzange ist.

Chris

Ist okay. Schraubendreher. Ist alles gut.

Boris

Sehr gut.

Chris

Ja, und dann hat sich Hans noch gemeldet in Bezug auf die Frage dieses Online-Workshops, über die ich nachgedacht habe. Er schreibt, ich finde die Idee des Online-Workshops gut. Bei normalen Workshops habe ich immer das Problem, wie ich das geballte Wissen behalten kann. Mein Gedächtnis ist nicht das Beste. Deshalb konnte ich mich auch noch nicht dazu durchringen, an einem Präsenz-Workshop teilzunehmen. Durch die Videoaufzeichnung, das wäre ja dann Teil davon, dieses Replay, hätte ich die Chance zumindest auf einen Teil des Inhaltes zurückzugreifen. Außerdem finde ich die Idee, eine Woche Zeit für die Hausaufgaben zu haben. Spannend und auch sechs Wochen lang konzentrierter an Fotothemen zu arbeiten, finde ich positiv herausfordernd.

Boris

Finde ich einen coolen Aspekt. Habe ich von der Seite noch gar nicht betrachtet, aber ja.

Chris

Habe ich auch noch nicht von der Seite so richtig gut betrachtet, aber du redest mit zehn Leuten, warum sie irgendwas tun oder nicht tun und du kriegst halt zehn unterschiedliche Antworten.

Boris

Ich finde das super spannend, sowas. Tolles Feedback.

Chris

Hans, da gibt es gleich, Gute Nachrichten dazu. Ja, bevor wir, da kommen nachher noch zwei, die machen wir dann am Ende der Sendung. Bevor wir in die News eintauchen, haben wir noch so ein paar Hausmeistereien, die sind naja, ich sag mal, nicht ganz unwichtig, zumindest für uns hier. Wir haben in, wie viele Tage sind das noch? In elf Tagen. Also heute ist der 30. am 11. und am 12. Oktober hier den zweiten Großformat-Workshop dieses Jahr und da ist noch ein Platz frei und wir haben hier nochmal die Details nochmal aufgeschrieben und haben ein bisschen online rumgefragt, aber falls jetzt jemand noch ganz spontan sagt, in der Woche habe ich Zeit und Großformat will ich eigentlich auch mal machen. Also wir haben da einen Platz frei. Der Workshop ist mit mir und Moni.

Boris

Und man braucht keine Großformatkamera.

Chris

Genau, ihr lernt zwei Tage lang das Wichtigste rund um diese 4x5 Zoll Fachkameras, vom technischen Aufbau über die kreative Gestaltung mit dem Tilt und dem Shift und so weiter, bis zur Filmentwicklung. Teilnahme ohne eigene Kamera, kein Problem. Wir stellen Equipment bereit. Wir haben genügend von den Dingern. Und am Ende nehmt ihr mindestens ein selbst aufgenommenes 4x5 Zoll negativ mit nach Hause. Und diese Workshops und das Feedback haben wir von vielen bekommen und ich habe selber auch gemerkt, verändern die Fotografie nachhaltig. Da ist viel Interessantes drin. Wir haben das mal nochmal verlinkt, also ein Platz. Wäre sehr schön, wenn wir den noch füllen könnten. Auf euch wartet eine kleine Gruppe. Und eine erfahrene Dozentin und eine erfahrene Dozent. Und die wunderschöne Atmosphäre hier in der Viewfinder-Villa. Und das ist perfekt, um zu lernen, um Aha-Momente zu haben und um überhaupt dann auch wirklich was nachher damit anfangen zu können. Also das ist perfekt. Die letzte Chance für dieses Jahr. Wie sagt man so schöne? Es gibt doch so Aufsteller, so letzter Sockenladen vor der Autobahn oder so ähnlich.

Boris

Vom Marktplatz.

Chris

Das ist der letzte Großformat-Workshop vor Weihnachten.

Boris

Sehr gut.

Chris

Tja. Dann haben wir jetzt, wir haben Workshops. Nächstes Jahr. Hatten wir schon mal so ein bisschen angekündigt. Und es gibt jetzt auf Happy Shooting, wenn ihr da auf Workshops geht, also hier im Header oben ist Workshops 2026, auf der Homepage ist ein großer Button rechts. Dann gibt es hier einen Link zu der Workshop-Seite. Wir haben nämlich jetzt mal eine Teaser-Seite gemacht für die 2026er-Workshops mit allen Workshops, die wir machen und mit allen Daten drauf. Jawohl. Und das findet sich am üblichen Platz. sind noch ein paar Bugs auf der Webpage, die musste ich dann relativ schnell zusammenkloppen, aber ja, also was wird es alles geben? Es wird geben einen Villa-Workshop online. Der ist jetzt geplant für Ende Januar.

Boris

Finde ich richtig gut.

Chris

Details, Daten, an welchem Wochentag und so weiter, es wird noch sich bewegen. Anmeldungen sind hier noch keine möglich. Das ist wirklich nur mal so ein bisschen...

Boris

Das ist die Teaser.

Chris

Das ist die Teaser-Website, genau. Ja, sechs Wochen Live-Kurs. Ich sag mal so Aufwand zwei, drei, vier Stunden maximal pro Woche. Sechs Wochen lang, das sind die 90-minütigen Sessions, die Live-Besprechungen. Es gibt die Replays. Es geht um, naja, fotografieren ohne Technik im Großen und Ganzen. Vom Sehen und und Reduktion über Lichtlesen bis zur Auswahl. Also letztendlich soll pro Person eine kohärente Fotoserie rauskommen am Ende.

Ja, wem das gefällt, Ihr könnt euch hier unter diesen Kacheln, da ist so ein kleiner Knopf, benachrichtigt werden. Wenn man da draufklickt, dann fährt die Website runter zum Newsletter-Formular. Packt euch da rein. Eure E-Mail-Adresse, mehr müsst ihr hier auch nicht angeben. Es wird natürlich nur für das verwendet. Eure Info für Workshop-Ankündigungen. So, dann haben wir natürlich Klostergeister. Ende April bis Anfang Mai. Da müssen wir, glaube ich, nicht so viel dazu sagen. Das ist unsere, ja, die Flaggschiff-Woche quasi. Das ist der große Workshop. Und auch nächstes Jahr werden wir wieder an den einen oder anderen Stellschrauben drehen. Dazu aber dann auch bei Gelegenheit mehr. Dann Villa-Workshops. Happy Shooting Villa-Workshops, drei Stück. Es gibt den ersten Sehen, Planen, Umsetzen. Von der Idee zum Bild. Das sind zwei intensive Tage.

Um selber so einen guten Sprung vorwärts zu machen, Bildideen entwickeln, zielgerichtet umsetzen, so quasi vom ersten Funken bis zum fertigen Foto. Ich nenne das auch so Seewerkstatt Pro, also da ist schon noch ein bisschen das Thema Seewerkstatt drin, aber nochmal mit einem eigenen Twist. Das ist Ende März, dann haben wir im Juni einen neuen Workshop Fotoprojekte realisieren, Dein Weg zur Ausstellung, da geht es darum, wie denn so aus Einzelbildern ein Projekt wird, also Auswahlsequenzen, Bearbeitung, Präsentationen. Letztendlich ist da das Ziel, innerhalb von zwei Tagen eine Kleinserie, eine kohärente Kleinserie hinzubekommen, die vorzeigbar ist entweder an der Wand oder online.

Das ist der zweite und dann im August wird es Villageister geben. Der ist zweieinhalb Tage lang, also das ist quasi das kleine Geschwisterchen von Klostergeister. Und da haben wir lange drüber nachgedacht, was wir hier so in der Villa machen können. Also Kloster hat natürlich nochmal was ganz eigenes mit, wir wohnen da alle, wir nehmen drei Mahlzeiten gemeinsam ein. Das ist hier zum Teil so ein bisschen, also gewohnt wird hier nicht, aber und gefrühstückt wird auch nur gemeinsam, wenn sich die Leute halt verabreden beim gleichen Bäcker oder so. Aber zumindest das Mittags- und Abendsessen wird gemeinsam gemacht. Der Christian fragt, ob die Villa eine Küche hat und einen Kuchen. Also eine Küche haben wir, aber das wäre kontraproduktiv, wenn es an meinen Fotoworkshop geht, wenn wir da auch noch parallel kochen müssten dazu. Ich würde total gerne hier, was weiß ich, zehn Leute bekochen, aber dann könnte ich keinen Workshop halten. Das wäre ein bisschen dumm. Das wäre ein bisschen blöd.

Ein Gong ließ es sich organisieren. Also, das wird eine intensive zweieinhalb Tage. Das Ding geht Freitag nach Mittagessen los. Das heißt, wir fangen tatsächlich einen halben Tag früher an, haben dann noch den Freitag bis in den Abend. Also das soll dann auch nicht abends einfach so um 17 Uhr tschüss, sondern das ist irgendwie im Kloster, ein bisschen länger abends. Es geht um kleine Projekte, um Übungen, um den Flow in der Fotografie. Das ist ein Kreativwochenende, was euch einfach ziemlich tief in dieses Thema eintauchen lässt. Wie gesagt, Mitte August ist das. Und dann gibt es noch drei Workshops, Aus der analogen Ecke, das ist einmal der Film und Pixel, Film entwickeln, Bilder digital nutzen, also kompletter Hybrid-Workflow, Kleinbild-Mittel-Format entwickeln, Negative digitalisieren und mit einem möglichst schlanken Prozess dann quasi so dieses Analog-Feeling mit der, ich habe es geschrieben, Analoggefühl und Digitalfreiheit verbinden. Also du willst die Bilder ja auch digital haben und das sind gut. Das heißt, der gesamte Prozess, um da hinzukommen, wird da in diesem Wochenende ja mal probiert und so.

Boris

Dann gibt es viele Tipps und Tricks. Also ich kenne das ja aus eigener Erfahrung, wenn man versucht, so negativ abzuscannen oder zu fotografieren, verschiedene Techniken und Herangehensweisen. Finde ich ganz gut, wenn man da gemeinsam mal an verschiedenen Lösungen arbeitet.

Chris

Das Thema Villa-Küche lässt den Slack nicht los. Uwe sagt Food-Foto-Workshop. Ich habe vor einigen Jahren so ein Ding gemacht in Brooklyn in Amerika, weil da ein Bekannter von mir, Chef Marc, der ist Personal Chef, also ein Koch, den man sich so mieten kann. Und wir haben gemeinsam einen Koch- und Essensfotografie-Workshop hochgezogen, wo dann insgesamt, ich glaube, zehn Leute teilgenommen, fünf Paare, wo dann quasi die eine Hälfte des Paars Koch-Workshop gemacht hat. Wir haben einen Fotoworkshop gemacht und dann haben wir uns ab und zu mal getroffen, um die Sachen dann zu fotografieren, die die anderen gekocht haben und dann sie zu essen. Das war ein super geiles Ding. Das war ein Riesenaufwand, das hinzubekommen. zu bekommen. Die Küche, wo wir da Zugang hatten, die war ordentlich von der Größe her, aber Privathaus, aber groß. Und ja, Da muss viel zusammenkommen. Den kann man nicht einfach so künstlich erzeugen. So einen Workshop würde ich gerne wieder machen. Aber das war ein logistischer Nightmare war das. Ganz furchtbar.

Boris

Also wenn wir hier bei dem kleinen, wie hast du ihn genannt? Villa Geister Workshop.

Chris

Villa Geister.

Boris

Wenn wir da Essen fotografieren, dann wird sich das wahrscheinlich auf irgendwelche Kekse, Chips oder Schokoriegel beschränken.

Chris

Schokoriegel Fotografie, das ist doch was. Das wäre doch was. Oder so Windbeutel. Die kriegt man sicher auch irgendwo.

Boris

Bestimmt.

Chris

Egal. Also Großformat-Workshop findet im Juli statt. Der hat ja dieses Jahr so ganz unerwartet wirklich so super Interesse bekommen, dass wir einen zweiten Termin aufmachen mussten. Wo wir jetzt noch Platz frei haben, aber immerhin. Kleine Gruppe. Also der ist tatsächlich so auf fünf, im allerhöchsten Fall auf sechs Leute ist der begrenzt, weil das ist ein sehr intensiver Workshop mit viel Betreuungsaufwand und so. Also, wo du bei manchen Sachen Leute auch tatsächlich mal einfach losschicken kannst, macht mal. Das ist schon nochmal eine ganz andere Nummer, diese Großformat-Fotografie. Mal schauen, ob es nächstes Jahr dann einen oder vielleicht noch mal einen zweiten gibt, je nachdem wie der Andrang ist.

Boris

Auf jeden Fall diesen einen, ne?

Chris

Den gibt es auf jeden Fall im Juli. Ja, Und dann Experimente mit Filmen. Das ist der Push, Pull und die Bilde Chemie. Das ist die Spielwiese für Analogfans. Da geht es also um alternative Prozesse, Cyanotipie, Caffeinol, Standentwicklung, Push und Pullen. Das ist so eine Entdeckertour mit so einem Abenteuer-Workshop quasi. So wie ein Abenteuerspielplatz früher, nur ist das ein Abenteuersworkshop, weil da machen wir ganz viel Zeug. Da solltet ihr auch nicht die besten Klamotten für anziehen. Ja, für Fotochemie und so. Und da wird gespielt. Der ist im Oktober. Müsst ihr so ein bisschen warten. Und das ist es. Und ja, hier ist nochmal ein bisschen was auf der Website über uns, wer wir sind, wo wir herkommen. Weiß ja dann doch nicht jeder. Und ja, wie gesagt, den Newsletter da unten. Kleiner Tipp, wenn ihr euch da für den Newsletter eintragen wollt, dann macht das über die Knöpfe bei den entsprechenden Workshop-Kacheln, weil da wird dann quasi noch so ein kleines Interessefeld belegt in diesem Newsletter. Das heißt, ich habe dann auch noch ein bisschen eine Idee, welche von den Workshops tatsächlich intensiver vom Zulauf werden, wenn ich sie dann aufmache.

Boris

Aber wenn die Leute jetzt mehr als einen Workshop interessiert, ist es wahrscheinlich besser.

Chris

Ihr kriegt dann auch nur einen Newsletter. Das ist nur so ein bisschen, um zu gucken. Also ein bisschen, ja, um ein Gefühl zu entwickeln. Wer sich da anmeldet, der kriegt den Newsletter. Es gibt nur den Newsletter. Ich werde jetzt nicht noch irgendwie segmentieren in die einzelnen Workshops oder so. Damit müsst ihr leben, dass dann, wenn ihr kein Interesse an Analog habt, dass ihr dann halt trotzdem mal ein Newsletter über einen Analog-Workshop bekommt. Im Zweifel. Gut, so ist das auf jeden Fall. Also guckt rein. Vor allem nutzt das, um euch auch schon mal das richtige Wochenende zu blocken oder so.

Boris

Urlaub einreichen, ja. Geht jetzt los die Saison.

Chris

So früh habe ich die aber, glaube ich, noch nie online gestellt, die Workshops. Also dass wir dieses Jahr jetzt im September noch alle Daten, Termine zusammen haben, das ist auch nicht leicht. Termine musst du auch erstmal untereinander, auskaspern dann brauchst du natürlich die Bilder zu diesen einzelnen Workshops das sind hier Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Mensch-Workshop die hier mit drauf sind fand ich toll, weil die tatsächlich hier entstanden sind also das ist ja Villa-Workshops und weil das eine klasse Truppe war, und ja also acht Workshops, dreimal Happy Shooting Viewfinder Villa, dreimal Analog Viewfinder Villa, einmal Viewfinder Villa Online und einmal Klostergeister. Und das wird ein Hammerjahr. Das wird also ja, da geht der Zug wieder los.

Boris

Aber apropos Hammer, Wir müssen mal wieder Danke sagen, denn Hammer, Hammer, Hammer schon lange nicht mehr gemacht, Danke sagen.

Chris

Wir müssen mal wieder Danke sagen, euch da, die uns hier mit kleinen güldenen Gaben beschenken, in Form von Münzeinwurf in unser Spendenkonto.

Boris

Dollar, Schillinge, Euros, Sesterzen.

Chris

Goldbarren. Warum nicht? Diamanten. Es ist ja so, und das merken wir seit ein paar Jahren, der Podcast-Werbemarkt hat sich geändert. Sponsoren gibt es oft nur noch sporadisch. Wir hatten jetzt vier Wochen Saal Digital hier in der Sendung, was total cool war, aber das war wirklich ein good fit. Das hat wirklich super gepasst.

Woran liegt das? Weil andere Podcasts haben ja Werbung. Man hört ja ganz viel Podcast. Und da ist dann irgendwie vorne dran eine Werbung geschaltet oder mittendrin oder so. Das liegt unter anderem daran, dass wir uns weigern, eure Tracking-Daten der Werbeindustrie zu schenken. Das ist ein Ding. Also die Werbelandschaft sieht heute so aus, dass die Podcasts irgendwo gehostet werden, wo dann quasi ein Werbenetzwerk, also eigentlich werden die von Werbenetzwerken gehostet. Da ist Tracking drin, da gibt es so eine Börse, da kannst du quasi als Firma, kannst du da in die Börse gehen und sagen, ich möchte gerne so ein Budget ausgeben für so und so viel. Das ist so wie dieses AdSense von Google, sagst du, ich möchte so und so viele Plays haben und zwar mit der Demografie, mit den Leuten, die diese Interessenslage haben und so weiter und dann wird da getrackt. Also letztendlich kann man fast sagen, so Seitenbacher weiß, was ihr für Podcasts hört, vielleicht, also wundern wird es mich nicht. Und dann hat er halt immer so automatisierte Werbeeinspieler und das ist schon für einen Podcaster ist das ganz cool, das hat Vorteile weil das ist einfach, man sagt einfach jetzt hosten wir das da und dann, kommt da automatisch Werbung, wenn man irgendwelche Casting anklickt und sagt, ich will Werbung haben vielleicht kann man auch ein bisschen aussuchen was für Werbung man nicht haben möchte und so aber.

Das wäre der Vorteil, der Nachteil und besonders für die, die zuhören, also euch da draußen ist, das ist sehr unpersönlich. Also kommen Werbungen, die einfach nichts mit dem Inhalt der Sendung zu tun haben.

Also wir wollen halt nicht unbedingt hier für Matratzen werben oder so. Ähm, Und das Werbetracking, das ist der Nachteil davon. Und ich meine, das beste Beispiel, ich weiß nicht, viele hören ja mehrere Podcasts. Ich höre viele englischsprachige Podcasts und wenn dann zwischendrin plötzlich eine Werbung in Deutsch kommt, dann reißt mich das komplett raus. Finde ich nicht toll. Wollen wir euch nicht antun. Und deshalb machen wir handverlesene Sponsoren, mit denen wir direkt reden. Also das ist abgestimmt von den Inhalten. Ihr könnt zurückgehen, soweit ihr wollt. Also das hat so gut wie immer was mit Fotografie zu tun und bringt euch einen Mehrwert. Sachen, die für euch von Interesse sind. Aber der Nachteil für uns ist natürlich, dass es deutlich weniger Sponsoren gibt. Weil die wollen lieber bequem über so eine Werbebörse gehen. Das wird dir einfacher.

Boris

Ja, lass uns doch mal für Passwortmanager oder VPNs werben.

Chris

Grünes Pulver, was man sich zu essen dazu tut oder so.

Boris

Matratzen oder Joghurts.

Chris

Ja. Und die wissen, wo ihr hört, schreibt nämlich Christian, deshalb bekommt man in Osnabrück Podcast-Werbung für Osnatel und in Wächter von EWE-Tel. Gleiches Unternehmen, anderes Branding, richtig. Also deshalb ganz wichtig, danke, danke, dass ihr uns hier unterstützt. Das hilft uns wirklich. Das machen zum Beispiel der Adi, der Andreas, Christian, Christoph, Detlef, Dieter, Dirk, Rainer, Thomas und Natascha, Uwe, Frank, G.Glen, Yin, Johannes, Manuel, Marcel, Martin, Markus, Maximilian, Michael, Rudolf, Stefan und Claudia, Stefan, Tobias M., Tobias W., Wilfried, Wolfgang und sorry, falls ich jemand vergessen haben sollte, ihr seid super, weil ihr habt hier einen Dauerauftrag eingerichtet für uns. Für uns, zu unseren Gunsten. Das ist übrigens hier auf der Webseite, um euch das zu zeigen, gibt es hier so einen Link im Menü unterstützen oder einfach happyshooting.de unterstützen.

Da gibt es eine Kontonummer, das ist eine ganz normale IBAN, da könnt ihr einen Dauerauftrag machen. Ich habe jetzt sogar, weil es jemand gefordert hat, habe ich sogar einen Banking, QR-Code reingemacht, also mit eure Banking-App scannen und dann nur noch den Betrag einpacken und alles ist gut. Und das haben die Personen gemacht, die wir gerade vorgelesen haben. Ich habe so ein paar davon mal rausgepickt, weil das betreffend lesen wir hier ab und zu mal vor. Unter anderem der Andreas, der sagt zum Jahresbeginn den Dauerauftrag erhöht. Jahresbeginn ist schon ein Weilchen her, aber wir haben auch, glaube ich, schon ein Weilchen hier nicht mehr gedankt.

Christian ist immer super, der macht dann so Sachen rein wie ich will Pandas. Oder ich füge, wenn ich möchte, noch eine Nachricht hinzu. Aber wenn ich einen Dauauftrag mache, kann ich nicht immer neue Dank Dönekes hier reinschreiben. Muss echt mal öfter daran denken. Das ist der Nachteil. Aber der Vorteil ist, ihr könnt es nicht vergessen. Das ist für uns wieder super. Christoph, kleiner Beitrag für großartige Podcast. Markus, kleiner Dank für anregende Gespräche. Zweier Dudes. Detlef schreibt, ist halt mal wieder überfällig. Danke. Dieter, Aktualisierung der Regelunterstützung nach wie vor eine gute Investition. Der Rainer schreibt, kleiner Beitrag für den Fels in der Brandung. Thomas und Natascha schreiben, ein kleines Dankeschön für die beiden besten Podcaster. Bitte macht wieder mehr Villa-Workshops. Der vorherige Beitrag. Jawohl, es wird welche geben. Was haben wir noch genau? Frank hat in den Betreffschirm, höre euch gerne und wünsche mir den QR-Code auf der Website. Hiermit geschehen.

G. Kreditrückzahlung für 100 Jahre Fotopodcast. Auch danke. Und Rudolf aus Wien hat auch so jedes Mal was anderes drin. Liebe Grüße aus Wien. dann es ist arschkalt in Wien dann ich habe gerade Kodak Gold bestellt dann führt den Frühlingsbeginn Stefan und Claudia schreiben jetzt regelmäßig und Wolfgang schreibt mehr Licht, Der meint das fotografisch.

Boris

Mit Sicherheit.

Chris

Das ist nicht anders gemeint. Also, ihr seid super, ihr seid klasse. Wir finden das toll, dass uns Menschen unterstützen, regelmäßig. Und wer das auch tun möchte, happyshooting.de slash unterstützen oder einfach mal auf der Website oben draufklicken. Da ist dann alles. Dankeschön. Dankeschön.

Boris

Ihr helft uns ja. Meine Bilder sind immer alles unscharf. Aber das ist doch gar kein Problem mehr. Seit wir jetzt Happy Scharf haben, kannst du doch keine unscharfen Bilder mehr machen. Was ist denn Happy Scharf? Ja, ist doch ganz einfach. Dann nimmst du deine Bilder und streust etwas Happy Scharf drüber. Siehst du, schon sind sie scharf. Oh, das ist ja toll. Siehst du wohl. Also geht los, holt euch Happy Scharf. Happy Scharf. Bäh.

Chris

Ich will auch was von dem, was du da genommen hast.

Boris

Eine Werbeeinblendung halt.

Chris

Ah, okay. Gut. Jetzt für 9,99 im Happy Shooting Shop.

Boris

Lust auf Happy Shop gibt's auch hier im Podcast. Ja, schön. Herrlich.

Chris

Jetzt bin ich ein bisschen aus dem Konzept, aber okay. Okay, das war die etwas längliche Hausmeisterei für den Anfang. Wir tauchen jetzt mal in die News ein.

Boris

Jetzt geht's ab und, Nicht nur der Prägen von Chris geht leicht kaputt, sondern auch Fotos beim Import. Und zwar...

Chris

Wovon redest du eigentlich heute?

Boris

Apple zerstört Fotos beim Import. Da habe ich eine Meldung gelesen, die wollte ich direkt mal weitergegeben haben. Mir ist es selbst noch nicht passiert, weil ich das so nicht tue. Aber wenn ihr einen Mac habt und benutzt die Apple Fotos-Software, also eben das Standard-Fotoprogramm, von Apple, dann kann es beim Import der Fotos in diese Apple Fotos App auf dem Mac ein Problem geben, wenn ihr von der Speicherkarte dorthin kopiert. Laut dem Betroffenen, der hier den Blogbeitrag geschrieben hat, hat er so um die 30% kaputte Bilder. Und das finde ich relativ viel. Das Problem ist, die Bilder, wenn sie übertragen sind auf den Mac, haben die identische Dateigröße wie das Original, also es sind alle Bytes übertragen, aber die untere Hälfte der Bilder, ist einfach kaputt. Da sind nur so wilde digitale Streifen drin.

Und der, der das hier gemacht hat, ich habe mir leider den Namen hier nicht notiert, der Betroffene, der hat alles versucht, um auszuschließen, dass es an seiner Hardware liegt. Er hat die USB-Kabel getauscht, er hat eine neue Speicherkarte direkt vom Hersteller gekauft, um sicher zu gehen, dass es nicht irgendwie ein Imitat ist, wo halt die Speicherkarte einfach kaputt ist. Er hat sich ein neues MacBook gekauft. Ich denke mal, Das hätte er sowieso vorgehabt. Das macht man nicht nur für diesen Test. Und eine neue Kamera, das ist auch eine tolle Ausrede. Aber das Problem tritt selten auf, aber bleibt bestehen. Also muss es wohl an der Fotos-App liegen.

Und er sagt, schon mal ein ganz wichtiger Tipp, wenn ihr Fotos importiert von der Speicherkarte nach Apple Fotos, dann erlaubt der Fotos-App nicht, die Fotos von der Karte zu löschen nach dem Import. Das ist ja sehr bequem, dass man, wenn man sie kopiert hat, dann auch gelöscht hat. Sondern prüft die Bilder erst und erst, wenn ihr sie gesichtet und dann auch gesichert habt, dann löscht die Karte. Da möchte ich ergänzen, das würde ich immer so handhaben, das mache ich mit Lightroom auch so. Wenn ich Fotos von dem Shooting importiere, dann bleiben die auf der Speicherkarte und zwar so lange, bis ich die Fotos einmal gesichtet, aussortiert, bearbeitet und aufs NAS und online gesichert habe. Also erst, wenn ich wirklich ein Backup habe, dann wird die Karte wieder formatiert. Das ist mein genereller Tipp, den ich weitergebe hier. Und der Betroffene nutzt jetzt Darktable tatsächlich für den Import. Also von der Speicherkarte importieren nach Darktable, dort aussortieren. Und wenn er dann fertig ist, dann exportiert er JPEGs, die er dann in Fotos importiert. Ich nehme an, um eben Galerien zu haben, die man mit der Familie dann teilen kann.

Und wenn da irgendwas schief gehen sollte oder sowas, dann hat man das Original ja noch im Darktable und kann es dann ja dann nochmal exportieren oder eben die JPEGs nochmal importieren. Das fand ich relativ katastrophal, also wenn da ein grundsätzliches Problem tatsächlich in dieser Fotos-App vorliegt, ich meine, das kann sich jetzt mit jeder macOS-Betriebssystem-Version wieder ändern. Schaut da gerne nochmal nach Details, der Blogbeitrag ist länger, wir verlinken das in den Shownotes, aber wie gesagt, der wichtige Tipp ist, nach dem Import nicht die Bilder von der Karte löschen lassen, sondern erstmal sichten, was da importiert ist.

Chris

Macht das überhaupt jemand? Die Bilder löschen von der Karte automatisch, das ist gefährlich.

Boris

Das ist gefährlich, er hat das gemacht.

Chris

Und, Also mir ist das das allererste Mal untergekommen, dass sowas passiert. Ich hoffe, das ist tatsächlich nur in so einer Zwischenversion irgendwie aus Versehen reingerutscht und dann wird es wieder gefixt, weil das ist nicht gut.

Boris

Das ist nicht gut. Also sowas sollte niemals nicht passieren.

Chris

Nee, sollte es nicht. Na gut. Kommen wir zu, zu Haylite. Haylite ist eine App und zwar eine Kamera-App für iOS. Und die machen nicht nur ganz gute Software, sondern die kennen sich auch mit den Apple-Kamerasystemen aus wie, glaube ich, kaum jemand anderes. Die graben da immer sehr tief rein und schauen sich die Sachen an. Und die haben sich natürlich auch noch mal das 17 Pro und 17 R, glaube ich, angeguckt. Also die neuen iPhones und die Kamerasysteme. Und haben einen sehr, sehr ausführlichen Artikel drüber geschrieben. Also wir reden hier von, ich scrolle hier mal durch. Also man sieht schon rechts am Scrollbar, da ist viel Detail drin. Ganz kleine Scrollbalken. Wer das alles, ich scrolle immer noch.

Boris

Aber viele, viele schöne Fotobeispiele dabei. Also das ist nicht nur Text, sondern sehr gut gebildet.

Chris

Genau, einer von denen ist irgendwie gereist und hat das dann nach Island und sonst wohin mitgenommen und hat das dort getestet, ähm, Ja, wir wollen jetzt nicht nochmal das Fastief aufmachen. Sie finden es gut? Sie sagen, das ist eine Verbesserung auf jeden Fall. Sie gehen auf viele Details ein. Was hast du da noch so an Details rausgepult aus dem Artikel?

Boris

Die wichtigen Eckpunkte, die mir so positiv aufgefallen sind, sind eben die 200 Millimeter-Äquivalent in der Hosentasche zu haben und zwar in der Form stabilisiert, wie das eben hier der Fall ist. Ich meine, ja, es sind tatsächlich...

Chris

Also Stabilisierung ist ein gutes Thema.

Boris

Es ist halt keine echte 200 Millimeter, ne? Das ist schon klar, durch den kleinen Sensor ist das halt so, aber du hast ein Äquivalent.

Chris

Aber die haben ja viel Platz, dann den Ausschnitt zu bewegen, weil das ist ja ein 50% Krop.

Boris

Ist, glaube ich, optisch und digital Wir machen da auch ein bisschen Magic Salt.

Chris

Drüber und so.

Boris

Das ist tatsächlich wohl sehr beeindruckend und die Qualität soll sehr gut dabei sein. Es sind natürlich trotzdem kleine Sensoren. Das haben sie hier auch nochmal gezeigt. Das heißt, es rauscht sehr schnell sehr stark, wenn man wenig Licht hat. Und dann werden die Bilder doch sehr arg geglättet. Da gibt es ein paar schöne Beispiele, wo Nachtaufnahmen in so einer Straße sind, in so einer kleinen Gasse.

Chris

Die Schatten werden ziemlich glatt gemacht.

Boris

Ja, also da muss man eben auch schauen. Und es gibt auch, zumindest in der aktuellen iOS 26 Version, dann und wann mal ein Bild, wenn man es mit dem Tele gemacht hat, das sehr merkwürdig von den Farben aussieht und ganz merkwürdige, schwache Kontraste hat. Also da scheint irgendwie der Automatismus beim Verarbeiten der mehreren Aufnahmen, die ja unter der Haube verrechnet werden, irgendwie noch ein Bug zu haben, wird hier spekuliert. Könnte schon sein, dass das jetzt mit dem 0.1 Update gefixt ist. Ich meine, da was gelesen zu haben. aber sie sind eben insgesamt tatsächlich sehr beeindruckt und ja hat mir Mut gemacht weil.

Chris

Ich habe noch ein iOS 14 ich habe noch ich bin nicht dran dieses Jahr du.

Boris

Bist ja gerade erst frisch quasi.

Chris

Naja fast aber brauche ich erstmal nicht aber ist ja gut zu wissen dass man dann doch wieder eine bessere Kamera kriegt ich habe da noch ein Detail raus extrahiert was, es geht nochmal um die Selfie Kamera die drin ist die Selfie Kamera haben wir, ich dachten eigentlich ganz viele, dass es ein 18 Megapixel-Sensor ist, ein quadratischer, der dann quasi KI-mäßig halt gekroppt wird, je nachdem wie viele Leute drauf sind und so. Ja, stellt sich raus, nee, das ist ein 24 Megapixel-Sensor, der wird auf 18 Megapixel runtergekroppt.

Boris

Damit der Platz zum Stabilisieren hat, oder warum?

Chris

Ich nehme an, das und möglicherweise halt auch um dann doch mit möglichst wenig, extrapolieren und hochrechnen, irgendwie dann die 18 Megapixel hinzukriegen, auch mit Crop. Also das fand ich interessant. Also da ist ein 24 Megapixel quadratischer Sensor drin. Auch nicht schlecht, ne?

Boris

Ich bin gespannt, ob die EntwicklerInnen von Haylight das volle Quadrat rausgezogen kriegen.

Chris

Ist mir nicht klar geworden beim Lesen, ob sie das können, werden können oder nicht. Du musst auch immer aufpassen, wenn du dann irgendwelche APIs benutzt, die du nicht sollst, dann ist deine App plötzlich nicht mehr auf dem App-Sort. Das ist ja immer ein bisschen kribbelig.

Boris

Kann auch sein, dass es gar nicht geht. Das kann ja schon per Hardware anders angesteuert sein. Wir wissen es nicht. Keine Ahnung. Wenn es irgendeine App kann, dann die.

Chris

Das ist eh typisch Apple, dass sie ganz viele Sachen nur über API machen. Also sprich, das Gerät, also wenn du zum Beispiel Location willst, kannst du nicht sagen, ich möchte gerne diese vier GPS-Satelliten angucken, sondern du kriegst halt eine Location. Und wie das Gerät das macht, das ist die Sache des Gerätes. So funktioniert das in dieser Welt. Naja, mal schauen. Also ich bin gespannt, wo das hingeht. Es gibt einen neuen Sensor, wo wir schon von quadratischen und solchen Sensoren reden. Es gibt einen Sensor, der hier von Sony kommt, 105 Megapixel macht und 113 Frames pro Sekunde Global Shutter.

Boris

Global Shutter? Wie viele Frames?

Chris

113 Frames pro Sekunde, Global Shutter 105 Megapixel kriegst du da effektiv raus.

Boris

Das ist schnell.

Chris

Ist ein CMOS-Sensor und kommt in Monochrom und in Farbe und, ja, dann habe ich so ein bisschen gesagt, also quadratisch ist es einfach erstmal spannend, weil wir ja, also, nicht nur, dass man da interessante Sachen rauskropfen kann, sondern Denn quadratisch als solches, also wenn du mal ein Mittelformat fotografiert hast mit einer Hasselblatt oder einer Rollerflex oder sowas, die halt quadratisch fotografieren, das hat was, das macht was mit der Komposition, das macht was mit deinem Denken über die Bilder. Wir sind diesen 3x2 oder 4x3, je nachdem was man halt hat, oder 16x9 grob gewöhnt, aber quadratisch macht andere Dinge. Du komponierst anders, du denkst anders, es beeinflusst dich und ich finde quadratisch spannend. Und deshalb bin ich auch bei dieser Apple-Selfie-Kamera immer so ein bisschen neugierig, ob man da vielleicht quadratisch rauskriegt. Naja, jedenfalls ist das ein Sensor mit einer Diagonale von 40 Millimetern knapp. Und der ist also nur wenig kleiner als so ein Full-Frame-Sensor. Und... Macht 8-Bit-Farbtiefe, 73 oder so. Egal, es ist auf jeden Fall ein spannender Sensor.

Boris

Also zumindest den Speed mit 8-Bit. Das schränkt es natürlich schon wieder ein bisschen ein.

Chris

Es ist aber wohl, wenn ich das richtig gelesen habe, ein Sensor, der hauptsächlich erst mal für die Industrie gedacht ist. Also wir reden also nicht davon, dass das Ding jetzt irgendwann demnächst hier in einer Kamera im Fotoladen auftauchen wird, sondern das ist eher so wahrscheinlich bei irgendwelchen wichtigen, teuren Maschinen in irgendeiner Produktionshalle zu finden. Das Ding soll sogar ein integriertes HDR haben. Also der Sensor liefert HDR, indem er wahrscheinlich über Multiple Frames mit entsprechend hoher Geschwindigkeit dann auch irgendwie Bilder zusammenrechnen kann und so weiter. Es wird ja eh immer mehr Funktionalität in Sensoren reinverlagert. Also da ist ja schon bei vielen modernen Sensoren ist ja auch schon eine Menge Compute mit drin. Und das scheint hier wohl auch der Fall zu sein. Ja, bin gespannt, bin gespannt, bin gespannt.

Boris

Und wir haben ja schon gesagt, wann kommen denn wohl mal diese ganzen Funktionen, die die Smartphones machen, also sprich mehrere Aufnahmen schnell hintereinander miteinander verrechnen für bessere Qualität, für mehr Farbtiefe etc.

Chris

Das ist hier zumindest wohl für HDR der Fall.

Boris

Die Ansätze, ganz genau. Genau, also Aber ist noch kein Produkt angekündigt, ist erstmal nur eine Sensorentwicklung.

Chris

Ist eine Sensorentwicklung und wie gesagt, das ist ein Industrieprodukt, also das wird vermutlich so in der Kamera, mit der du nachher irgendwo Streetfotografie machst oder so, wird das wahrscheinlich nicht auftauchen Erstmal, Aber, zumindest wert ist hier mal kurz zu benennen, und vielleicht kommt der Sensor ja in diese Kamera hier rein. Glaub ich nicht. Ich weiß es auch nicht. Hast du die Esquiz gesehen?

Boris

Ja, habe ich gesehen, tatsächlich. Also das Rendering davon.

Chris

Eben, mehr ist das ja noch nicht. Das ist erstmal nur ein Papierprodukt. Eine neue französische Firma arbeitet an der Esquiz, eine Micro Four Thirds Kamera, die sehr verdächtig aussieht wie eine Kamera von einem deutschen Hersteller. Also von dem Design her ist das ein Leica-Klonen.

Boris

Sagen die Macher auch, dass sie durchaus inspiriert sind, unter anderem von der Leica M11. Aber diese Kamera hier, die S-Quiz, ist deutlich kleiner. Die ist nämlich extrem kompakt. Sie schreiben kleiner als ein Kartenspiel.

Chris

Ich weiß ja nicht, hat Leica nicht irgendwie ... Wie gesagt, das ist nur ein Rendering auf dem Bildschirm. Aber wenn ich mir das anschaue, da würde ich als Leica schon mal gucken, ob ich da irgendwie mal meine Design-Grundsätze zumindest ein bisschen schützen kann.

Boris

Ach, da gibt es aber auch andere Kameras, die ähnlich aussehen.

Chris

Also, was wird hier angekündigt? Also sie soll nächstes Jahr released werden. Das ist, wie gesagt, momentan noch Dampfware, aber vielleicht wird es ja was. 20 Megapixel, 4-3rds CMOS-Sensor, ISO 200 bis 25600, Autofocus, Multipointer 11, Dynamic Range 13 Stops, der klassische Micro 4-3rds. Genau.

Boris

Das Gewicht nochmal, die ist nämlich wirklich klein und leicht.

Chris

350 Gramm, Body-only.

Boris

Body-only, aber das ist halt der Punkt. Also man hat ja gesagt, hey, Micro Four Thirds ermöglicht dann eben mit kleinerem Sensor und kleinerem Bajonett eben kompakte Objektive und damit eben kompakte Kameras mit Wechselobjektiv. Und Olympus hatte das mal mit den Pen, mit dieser Pen-Serie. Und das ist alles nicht mehr da, ist alles weg. Die Kameras sind immer größer geworden, was für professionelle Nutzung auch durchaus hilfreich ist, wenn man sie krampffrei in der Hand halten kann, keine Frage. Aber es gibt eben durchaus ein Interesse an kompakten, an kleinen Kameras, aber eben mit Wechselobjektiv. Und wenn die wirklich so klein und leicht ist, also ich meine, es gibt ja auch sehr kompakte, auch... Pancake-Objektive von Micro Four Thirds. Also da gibt es ja ein Zoo an Objektiven, die man dafür nutzen könnte. Das wäre schon nicht uninteressant.

Chris

Ja, sie versprechen viel Weather-Sealing.

Boris

Weather-Sealing kann ich dir sagen, warum sie das versprechen. Es wird nämlich wahrscheinlich keinen Speicherkartenslot geben. Sondern es sind 256.

Chris

256 GB intern, genau.

Boris

Genau, die sind intern. Und man rätselt schon, ob der Akku wechselbar sein wird oder ob der halt im Gerät aufladbar ist.

Chris

Genau, der Body aus Aluminium, Unibody-Konzept, Preis 1500 bis 2000 Schlappen. Ja, ich mache jetzt keine Fässer hier auf. Das ist eine Ankündigung.

Boris

Soll Ende 26 kommen.

Chris

Eben, die haben das noch nicht zu Ende entwickelt und die haben auch noch nicht alle Probleme gehabt, die dabei entstehen werden.

Boris

Es gibt auch noch keinen Prototypen. Also sie sind jetzt dabei, einen Prototypen zu bauen.

Chris

Ganz klassisch, wir könnten jetzt wieder die Liste unserer Warnsignale runtergehen, die bei Kickstarter. Machen die ein Crowdfunding, weißt du das?

Boris

Nee, wollen sie glaube ich nicht machen, weil sie haben gesagt, sie wollen nicht die Community das Produkt finanzieren lassen, sondern man soll erst vorbestellen können, wenn auch tatsächlich klar ist, dass es gebaut wird.

Chris

Also dann ist das schon mal ein Red Flag weniger, aber wir haben ja schon mal hier diese Liste ausgebreitet von Dingen, auf die man achten sollte. Und da gehört halt auch drauf, Vorsicht, wenn es nur Ränder gibt, wenn man es noch nicht anfassen kann, wenn es keine Prototypen gibt, wenn alles noch so quasi Versprechungen sind. Und momentan sind es nur Versprechungen. Und die Firma ist jetzt auch nicht, glaube ich, groß bekannt dafür, dass sie Kameras herstellen können.

Boris

Ist relativ neu, ist ein Startup. Ich finde es insofern erstmal, also ich sehe tatsächlich gar kein einziges Red Flag in dem Sinne, weil sie verheimlichen da nichts. Sie spielen absolut mit offenen Karten, sie sagen, dass sie erstmal jetzt den Prototypen bauen und dass sie eben planen bis 26 da was zu haben. Aber sie sagen jetzt nicht, wirf hier schon mal Geld rein und kommt ganz bestimmt.

Chris

Nee, das ist auch gut so.

Boris

Das läuft alles sehr seriös bisher, was ich hier so lese. Lohnt sich sicherlich, das zu beobachten, wenn man interessiert an einer kompakten Micro Four Thirds interessiert ist. Aber ich würde jetzt noch keine großen Hoffnungen machen.

Chris

Ja, sie kriegen jetzt von mir auch erstmal, wie sagt man so schön, the benefit of the doubt. Also wir schauen mal, sie haben eine Roadmap, wobei eine Roadmap ohne Daten ist auch schon wieder so ein, da steht ja noch nicht mal ein Monat dran oder so. Aber du musst kein Geld einwerfen, sondern es ist erstmal nur ein, wir nehmen euch auf eine Reise mit und dann ist das erstmal okay.

Boris

Und du siehst auf der Roadmap halt, welche Probleme noch vor ihnen liegen oder welche Aufgaben. Und dann eben gucken. Ich würde mal ganz vorsichtig sagen, wenn sie Ende 26 anvisieren, aber jetzt noch keinen Prototypen haben, ich würde das jetzt mal nicht als Weihnachtsgeschenk avisieren. Da werde ich mal ganz zurückhaltend an der Stelle.

Chris

Möglicherweise könnte das nicht aufgehen.

Boris

Ach so, und die Kamera wird kein Video können, sagen sie auch. Es ist eine reine Fotokamera, es soll keine hybride Kamera sein, was unter anderem damit begründet wird, eben mit der Hitzeentwicklung da drin. Und ich denke eben, das klingt alles auch ein bisschen danach, dass der Akku vielleicht nicht wechselbar sein könnte. Und dann ist es natürlich besser, nur Fotos zu machen und nicht irgendwie noch mit Video oder den Akku leer zu saugen. So was wird dahinter stecken. Aber warum nicht? Also eine kleine, kompakte Fotokamera. Aber ich denke, das wird nicht das letzte Mal sein, dass wir darüber eine News lesen.

Chris

Tja, bin gespannt, aber eine Kamera, über die man reden darf und die auch jetzt schon bestellbar und kaufbar ist, ist eine neue von Nikon, über die wir hier so mal am Rand geredet haben, also richtig gründlich angeguckt haben wir uns die noch nicht. Und daran hat mich heute der Jürgen erinnert. Und zwar ist das die, Moment, ich muss es auf den Bildschirm bringen, die Nikon ZR.

Und die ist ganz interessant, finde ich. Also, was ist Nikon ZR? Das R steht für RED. Nikon hat im April 2024 die Firma Red gekauft. Red war dieses New Kid on the Block, die damals den Cinema-Video-Kameramarkt aufgerollt haben, so Ari und Co., indem sie einfach ein Produkt rausgehauen haben, was viel Auflösung, viel Framerate und das für unglaublich wenig Geld hinbekommt. Also im Verhältnis zu dem, was du da normalerweise erst hinlegen müssen zu dem Zeitpunkt. Also die haben erstmal so ein bisschen, ja, also die haben dann auch Redraw-Format entwickelt. Also ein Format, wo du, das war der erste Raw-Kodex, soviel ich weiß, der Video gemacht hat. Also Raw-Video, wir reden hier von vielen Frames pro Sekunde im entsprechenden Raw-Format. Und Nikon haben die gekauft, wie gesagt, 2024. Und das ist das erste Output von diesem Kauf. Also das erste Produkt, was quasi den Stempel Nikon und RED trägt. Also da ist RED-Technik drin, aber nicht nur.

Und ich finde den nicht ganz unspannend, also wenn du Video filmst, dann hast du ja so ein paar typische Verdächtige von Sony was und so weiter aber das hier ist halt ein 35mm Fullframe Sensor, 24 Megapixel brauchst nicht mehr für Video auch in entsprechender Auflösung, nur Electronic Shutter da ist kein mechanischer Shutter drin weil die Kamera ist tatsächlich videozentrisch hat 15 Stops Dynamic Range, unterstützt Red White Gamut und Log 3G10, also verschiedene Farbformate entsprechend, die im Videobereich angesagt sind.

Und den Codec R3D NE6K, also das Ding kann 6K Videoschießen bis zu 60 Frames pro Sekunde und das Ganze auf den entsprechenden, ja das ist ein Ein etwas verschlankter Red-Codec, aber ziemlich gut. Und das nimmt sie intern auf. 6K, 60 Frames pro Sekunde intern, also auf der Karte drin. Bei vielen dieser Kameras ist das heute so, dass du mit einem externen Rekorder arbeiten musst. Hier nicht, sondern das ist in der kompakten Kamera drin. Oder sie schießt 4K RAW in 120 Frames pro Sekunde. Allerdings mit einem Crop von 1,5. oder Full-HD 240 Frames pro Sekunde. Ähm...

Hat so die üblichen Schnickschnack-Häute drin mit Subject Detection für neun unterschiedliche Arten von Motiven. Fünf Achsen Ibis. Wichtig, die hat Ibis. Das brauchst du bei Video. Also bei Video hilft dir das ganz sicher. Bis zu siebeneinhalb Stops. Also auch das, siebeneinhalb Lendenstufen, ist ordentlich. Und sie hat einen Nikon Z-Mount. Oder du kannst einen F-Mount dran machen über einen Adapter. Oder du kannst den PL-Mount dran machen, also du kannst einen Mount wechseln, damit du dann diese entsprechenden Filmobjektive, die halt den entsprechenden Mount haben, da verwenden kannst. Ein Kritikpunkt ist, sie hat nur einen CF-Express-Type-B-Slot, der zweite Slot ist eine Micro-SD-Karte mit UAS 1.

Boris

Wahrscheinlich nicht zum Aufnehmen gedacht, sondern für andere Dinge dann noch.

Chris

Ich weiß nicht, aber das haben ein paar Leute sich schon beschwert, aber gut, das Ding ist halt wirklich, das ist nicht besonders groß. Sie hat einen 4 Zoll Tilting Monitor mit 3 Millionen Dots und 1000 Nits. Das Ding kann Full HD in P3 Colorspace. Und wenn du dir diese Kamera mal anschaust, wir machen mal hier auf dem Bildschirm kurz diese, äh, der Bildschirm ist riesig im Vergleich zum Kameragehäuse. Der nimmt wirklich viel Platz ein da hinten.

Boris

85% ist das Display oder so.

Chris

Du kennst das bei so Videorigs. Du kaufst dir was von Hersteller X und dann musst du erstmal noch so ein Cage drum machen und dann brauchst du noch einen externen Monitor und diesen und jenes. Und dann brauchst du noch einen Rekorder, den du dran klebst oder dran schraubst. Hier ist es halt intern. Das funktioniert intern und der Monitor ist durchaus geeignet, um damit zu arbeiten, auch von der Helligkeit und so weiter und Auflösung und so weiter. Also es ist ziemlich gut. Dann haben sie noch dieses Nokia Oso Audio, was immer das auch ist. Das ist so ein Audio-Encoding mit 32-Bit-Float-Audio und internes Mikrofon, aber auch ein Mic-Check natürlich, also ein Mikrofonanschluss.

Was haben sie noch? Mikro-HDMI, das ist auch ein Kritikpunkt, dass da nur so ein kleiner HDMI-Pod dran ist. USB-C mit USB 3.2-Protokoll, WiFi, Bluetooth und ein passives Kühlsystem. Kennen das von, ich sag jetzt mal Sony, wo dann plötzlich die Kameras nach, was weiß ich, wenn die Sonne drauf scheint, anfangen zu überhitzen, und dann gab es ja diverse Kameras, die dann so Kühlrippen und Lüfter drin haben und so. Hat die alles nicht, sondern die kühlt passiv und alle Tester, die das Ding in der Hand gehabt haben, alle, haben das Ding in die Sonne rausgenommen, haben da 6K Video mitgedreht und haben das Ding nicht zum Überhitzen gebracht.

Boris

Respekt.

Chris

Also was immer sie auch getan haben, sie haben es richtig gemacht. Das heißt, auch da musst du dir jetzt keine Gedanken machen, kann ich jetzt die halbe Stunde lang drehen oder muss ich dann warten fünf Minuten, bis die Kamera wieder abgekühlt ist. Body only wiegt sie 535 Gramm. Also auch kein super hyperschwerer Bolide. Preise sind, also das hier ist eine deutsche Website, von Nikon, da steht 2350. Das dürfte der Vorbestellungspreis, Versanddatum 16.10. Also sie wird erst noch verschickt. Straßenpreis in Deutschland wird wahrscheinlich, ja, also schauen wir mal, der wird wahrscheinlich ein bisschen drunter gehen, aber das ist jetzt auch nicht für das, was da drin steckt, so ein richtig super teures Ding, weil da steckt wohl eine im Wesentlichen von der Technik her, was war es, eine Z6 III drin, was also du kannst sie in Fotomodus schalten, die hat einen Knopf für Fotomodus, und dann hast du im Prinzip so eine Z6 III nur halt mit Elektronik Shutter, aber selbst der scheint ganz gut zu sein, also die Tests, die man so sieht, die sagen alle, ja, geht, funktioniert, also kannst du auch wenig Rolling Shutter und so Zeug.

Boris

Macht Nikon ja bei der Z8 oder Z9, weiß es jetzt nicht mehr bei welcher, aber da gibt es auch keinen, Kein Verschluss mehr, sondern nur noch einen elektronischen.

Chris

Tja. Genau. Also Pros, das habe ich mir aufgeschrieben hier, Full Frame Red Powered Cinema Camera mit R3D 6K Internal Recording. Der Autofokus soll richtig gut sein, was man so hört. Mit Subject Detection, der 5 Achsen Ibis für Handheld Video scheint recht gut zu sein. Man muss ihn ein bisschen umschalten in so einen anderen Modus, wenn man damit filmen will. Also so, so, so. Sportmodus, damit der quasi in der Horizontalen nicht zu sehr sich festklammert. Das kennst du, dann hüpft der manchmal so. Dann kann man aber umschalten. Und für, 2.250 Euro ist das nicht wirklich teuer für das, was das Ding kann. Also preislich können die da ganz gut mithalten. Nachteile sind natürlich, naja, du hast halt, wenn du Stills damit fotografieren 24 Megapixel.

Boris

Ist das ein Worteil?

Chris

Nee, eigentlich nicht, hast recht. Eigentlich nicht. Und dass sie halt sich, also dass das 4K bei 120 Frames gecroppt ist, ja, das kann man schon sagen, dass das ein bisschen doof ist, wenn man mal eine höhere Framewade möchte und dass es sich halt auf eine CFexpress, verlässt und nicht irgendwie die da zwei Slots gemacht hat, passen halt nicht rein. Das Ding ist zu handlich. Und die Ergonomie von dem Ding scheint wirklich Video First zu sein. Also die ist jetzt nicht super freundlich damit, nicht super freundlich als, also du kannst davon ausgehen, dass die wahrscheinlich auch in so ein Cage gesteckt wird, wenn du die professionell nutzen möchtest. Und sie ist jetzt nicht so ganz gut ausgeklügelt für ein dauernd Handheld durch Stillfotos.

Boris

Nee, sie ist sehr, sehr schlank. Es ist keine Griffmulde dran, irgendwie zum stabilen Halten.

Chris

Ja, ein bisschen, aber es ist halt nicht viel.

Boris

Nicht so das, was man so kennt heutzutage bei Kameras.

Chris

Genau. Ja.

Boris

Sieht aus wie so eine kompakte.

Chris

Also zumindest das, was man in den Previews so gesehen hat, die Leute sind alle sehr happy mit dem Ding. Vor allem mit Stabi und dem ganzen internen Recording, also das ist wirklich glaube ich das, was an dem Ding halt so ein bisschen raussticht, du bist halt relativ schnell dabei, 6K aufzunehmen, ohne jetzt irgendwie vorher noch hier was anflanschen zu müssen und da noch was dran schrauben zu müssen und hier noch ein Kabel und so.

Boris

Klingt auch nach einem soliden Paket für fortgeschrittene Filmprojekte.

Chris

Ja, die Frage ist, wie fortgeschritten? Also für zweieinhalb, unter zweieinhalb. Da kann ich mir schon vorstellen, dass es genügend YouTuber und so gibt, die sagen, das ist ganz gut. Einen Nachteil gibt es noch. Das Display, das kannst du auch zur Seite klappen. Also das ist auch vlogging-tauglich quasi. Also klappst du zur Seite und kannst dann den Monitor, also zur Seite 180 Grad und dann Monitor 180 Grad und dann hast du halt den Monitor nach vorne schauen, und direkt neben diesem Monitor sind die Plugs, die Stecker.

Boris

Ja.

Chris

Und der Monitor, der ist jetzt direkt auf Höhe der Stecker. Der hat nicht noch so ein bisschen Abstand zur Kamera seitlich. Das heißt, du kannst den nicht kippen, wenn du da was eingesteckt hast. Das blockiert halt. Und das Kabel geht natürlich dann möglicherweise, ich weiß nicht, ob es vor oder hinter Monitor entlang geht, wahrscheinlich davor.

Boris

Hier bei der Olympus geht das HDMI-Kabel auch vor dem Monitor lang, was auch suboptimal ist. Naja, aber es ist halt in der Regel auf der rechten Seite ist in der Regel eben der Griff zum Anfassen, da willst du die Kabel auch nicht rauskommen lassen und links ist eben die Seite, wo das Display dann nach vorne klappt, aber irgendwo muss es halt anschließen.

Chris

Ich bin auf jeden Fall mal...

Boris

Wäre halt zum Beispiel eine pfiffige Idee.

Chris

Genau, ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wann und wie sich das jetzt hier in, also wenn das Ding dann mal bei den Menschen draußen aufschlägt, außerhalb des Review Circles quasi, dann werden wir mal schauen, was das so... Was da so kommt.

Boris

Tja. Was da so kommt.

Chris

Jetzt kommt der wieviel Detail?

Boris

Der dritte.

Chris

Das Boris und sein, also Moment, ich umreiße nochmal das Problem. Du möchtest gerne unterwegs mit deiner, mit welcher? Mit der Canon fotografieren. Also du willst mit der fotografieren und dann willst du, dass die Bilder automatisch irgendwie per FTP über dein Handy irgendwie dann bei dir zu Hause landen. Das heißt, wenn du nach Hause kommst, möchtest du dich an Lightroom setzen und die Bilder sind schon da, sind schon importiert und sind schon irgendwie grundbearbeitet. Das ist so ungefähr die Prämisse. Und das geht jetzt in die dritte Runde. Warum?

Boris

Ja, weil wir sprachen ja darüber, was da so das Ziel ist und so ein paar Ideen hatten wir schon abgeklappert und jetzt hatte ich mich am Wochenende hingesetzt und habe das mal ein bisschen in Einzelteile zerlegt, weil da sind ja mehrere Disziplinen zu lösen, nämlich unterwegs, die Bilder müssen irgendwie nach Hause, das heißt, sie müssen irgendwie übers Internet transportiert werden. Da ist technisch natürlich erst mal das Wie zu klären. Es ist die Datenmenge zu klären. Mache ich RAW, mache ich JPEG. Und je nachdem, was ich mache, habe ich es natürlich mit einem Datenvolumen zu tun. Das ist natürlich dann die Frage wieder, mit welchem Mobilfunkvertrag kann ich das Datenvolumen nutzen oder welche Optionen habe ich denn? Ich sage kleine JPEGs.

Chris

Dann funktioniert das schon.

Boris

Ganz genau, das ist zum Beispiel eine Option. Und wenn ich das Übertragungsproblem an sich gelöst habe, dann müssen die Bilder irgendwie auf den Rechner kommen, der zu Hause eingeschaltet darauf wartet, dass er Bilder bekommt. Das ist dann quasi der zweite Schritt. Da hatten wir schon drüber gesprochen. Der Hörer Falk hatte da mit N8N, da hatte ich letztes Mal drüber gesprochen, so ein Skript gebaut. Das hat er mir inzwischen auch zur Verfügung gestellt. Ich werde nur die nächste Zeit nicht dazu kommen, das auszuprobieren. Aber Falk, ich werde es ausprobieren. Es wird noch kommen. Es wird halt ein bisschen dauernd gerade. Wenn es dann runtergeladen ist, dann muss es nach Lightroom Classic importiert werden und möglichst eine erste Bearbeitung angewendet werden.

Chris

Der Teil ist sehr einfach. Solange es in einem Ordner landet.

Boris

Ist das kein Problem. Das lässt sich lösen. Das lässt sich lösen. Und dann vielleicht noch eine Verschlagwortung, so eine erste Verschlagwortung, wobei ich jetzt nicht einen wilden Zoo an neuen Stichworten haben will, sondern es sollte eine Verschlagwortung sein, wenn sie mit KI passiert, die ich übers Prompt relativ gut steuere. Aber das ist eine Frage des Promptings am Ende, was einen interessiert auf dem Bild. Aber es ist auch eine Disziplin, die dann erst mal zu klären ist, mit welcher KI, lokal oder nicht, etc. Also das sind alles so Einzelschritte.

Und ihr hört schon, es könnten mehrere Teile geben, wenn ich nicht vorher den Spaß daran verliere oder wenn es nicht vorher ein K.O. Gibt, was für mich einfach für einen Abbruch sorgt. Aber man muss ja vorne anfangen. Und das erste Problem ist eben diese Datenübertragung. Ich bin also draußen im Feld unterwegs oder in irgendeinem Tierpark oder auf irgendeiner Veranstaltung und mache Fotos. Und jetzt sollen diese Fotos mit so wenig Aufwand von meiner Seite aus wie nur möglich und so automatisch, wie es nur geht, übertragen werden. Und der einfachste Weg ist natürlich, die Mittel von der Kamera zu benutzen. Und in der Kamera, wir sprachen darüber, gibt es eben zum Beispiel die Möglichkeit, das über FTP zu machen. Es gibt nicht so wahnsinnig viele Möglichkeiten. Es gibt noch so ein Canon Connect, was man benutzen kann. Das läuft dann, glaube ich, auch in Verbindung mit einer App auf dem Smartphone. Und dann kann man da irgendwelche Dinge dranhängen, wo es dann hinkopiert werden soll. Habe ich mich auch noch nicht so richtig mit beschäftigt. Weiß nicht, ob das was kostet oder wie und überhaupt. Aber FTP oder SFTP sind möglich. Wir sprachen darüber. Ich habe es jetzt mit einer FTP-Verbindung, also unsichere Übertragung, getestet. Mein FTP-Konto hat halt Zugriff auf genau das eine Verzeichnis. Damit habe ich das jetzt mal getestet.

Und damit die Kamera das unterwegs tun kann, braucht sie ein WLAN. Und das WLAN habe ich eben am Smartphone, an meinem iPhone zur Verfügung gestellt, über diesen persönlichen Hotspot. Da kann man in der Einstellung sagen, stelle ein WLAN für andere Geräte zur Verfügung und mein iPhone ist ein WLAN-Hotspot. So. Und das hatte ich hier auch getestet und prinzipiell funktioniert das. Also habe ich das unterwegs dann mal ausprobiert. Echt mal Fotos draußen gemacht, auf der Weide. Und tatsächlich, die Kamera verbindet sich dann mit dem Smartphone. Der Hotspot wird aktiviert, die Bilder werden übertragen. Alles super. Aber, Das iPhone hat eine kleine Macke an der Stelle. Wenn man nämlich einige Minuten lang keine Bilder macht und überträgt, dann schaltet sich der Hotspot am iPhone aus.

Chris

Was?

Boris

Und wenn die Kamera dann wieder ein Bild macht und übertragen will, dann findet es den Hotspot nicht und sucht wie blöd. Wenn ich dann das iPhone aus der Tasche ziehe und den Hotspot wieder aktiviere, das geht dann über dieses Kontrollzentrum, langer Tap auf diese Funk Blob-Dingsbums und dann kann man da halt den Hotspot wieder aktivieren. Dann wird die Verbindung relativ schnell hergestellt, die Bilder übertragen. Aber ich will ja nun nicht alle Nase lang auf dem Telefon den Hotspot wieder aktivieren.

Chris

Kann man das nicht über einen Shortcut steuern? Du kannst die doch irgendwie getimt laufen lassen. So alle fünf Minuten schubst der Shortcut den Hotspot an oder so. Man muss was gehen.

Boris

Das wäre zum Beispiel jetzt schon mal einen Vorschlag, wie man das vielleicht lösen könnte.

Chris

Ich meine, dann ist irgendwann deine Batterie natürlich leer, weil der Shortcut auch irgendwie was zieht. Aber keine Ahnung. Wäre so eine Idee.

Boris

Genau, das gehen wir auf den Test an. Das war erstmal unglücklich und das wäre quasi erstmal ein K.O., wenn das so ist.

Chris

Bei Bernd ist der Hotspot immer aktiv. Ist das ein iOS-Hotspot?

Boris

Ja, also ich habe auch gelesen darüber, dass iOS das wohl nach 5 Minuten Nichtnutzung deaktiviert, um eben den Strom zu sparen, ganz genau. Dann schaltet das eben wieder aus. Nach dem Motto, wird ja nicht genutzt, dann brauchst du es ja auch nicht. Ist ja auch dafür gedacht, dass du Daten überträgst und nicht, dass du drauf wartest den ganzen Tag. Ich habe dann allerdings gelesen in einem Forum, dass wenn man den Hotspot über Siri aktiviert, also hey Dinges und dann mach mal Hotspot an, dass er dann anbleiben soll. Das habe ich jetzt noch nicht getestet, das käme jetzt mal auf den Versuch an. Wer also da draußen Ideen hat zu iOS und persönlichem Hotspot, ob es da irgendeinen Trick gibt, den dauerhaft aktiviert zu lassen für so eine Session, das wäre dann halt mal für ein, zwei Stunden oder so. Das wäre interessant zu wissen.

Also das ist so das Erste. Das Nächste ist dann halt Datenvolumen und Geschwindigkeit der Übertragung. Ich hatte die Kamera jetzt zum Testen mal eingestellt auf RAW und auf JPEG und zwar auf das feine JPEG, also große JPEGs mit einer feinen Auflösung. Das ist das beste JPEG, was die Kamera kann und habe in den Verbindungseinstellungen mal gesagt, übertrage nur das JPEG. Weil die Idee war dann halt so, vielleicht reicht mir privat ja auch das JPEG. Das sind private Fotos. Die Belichtung ist in der Regel gut eingestellt. Da muss man nicht so viel dran zuppeln. Das müsste dann schon eigentlich irgendwie funktionieren. Müsste ja vielleicht reichen. Und JPEGs sind kleiner als ein RAW, habe ich mal grob überschlagen.

Und das Ergebnis, muss ich tatsächlich sagen, war relativ angenehm unterwegs, weil die Übertragungsgeschwindigkeit ist ganz okay. Also die Bilder, das braucht natürlich ein paar Sekunden, bis ein Bild raus ist, aber ich hatte auch so kurze Serien, also wo ich mal so 15, 20 Bilder so gemacht habe von einem galoppierenden Pferd. Und ja, die Kamera halt nicht sofort ausschalten, einfach an der Hüfte baumeln lassen. Und wenn ich die dann irgendwie, weiß ich nicht, nach kurzer Zeit, ich habe nicht auf die Uhr geguckt, wenn ich in die Hand nehme, ist die Übertragung auch schon fertig gewesen. Man kann auch am Display an der Kamera, also von außen sehen, dass die Übertragung noch läuft. Da gibt es eben dieses Wi-Fi-Antennensymbol und so ein Übertragungssymbol. Und auch wenn ich in den Sucher gucke, kann ich oben rechts sehen, dass die Verbindung steht und das übertragen wird. Also das ist eigentlich ganz nett. Dann bin ich allerdings nach Hause gekommen und habe mal diesen automatischen Import simuliert, wenn jetzt so ein Skript laufen würde, wie von Falk zum Beispiel so ein Skript. Das habe ich simuliert, indem ich einfach von Hand über einen FTP-Client die Bilder heruntergeladen habe in ein bestimmtes Verzeichnis. und dieses Verzeichnis habe ich in Lightroom hinterlegt als Auto-Import. Wer das mal ausprobieren möchte, in Lightroom Classic gibt es im Dateimenü oder Englisch dann eben File wahrscheinlich.

Da gibt es einen Menüpunkt, der heißt Auto-Import und dann geht ein Untermenü auf und dort kann man dann den Auto-Import konfigurieren. Das ist so eine Art super Miniatur-Import-Dialog, wenn ihr so wollt. Da könnt ihr sagen, welches Verzeichnis soll auf neue Bilder überwacht werden. Von dort werden die Bilder dann importiert und dort dann auch weggenommen und sie werden dann verschoben an einen neuen Ort. Den neuen Ort könnt ihr ebenfalls definieren. Dann könnt ihr sagen, wo sollen diese Bilder hin? Dabei geht dieses Fancy umbenennen und Unterverzeichnisse anlegen nicht. Also man kann die Dateien umbenennen, aber keine Verzeichnisse anlegen, habe ich zumindest nicht herausgefunden. Und man kann auch sagen, wende ein bestimmtes Preset an. Also so wie beim Import-Dialog auch. Und man kann auch Stichwörter schon mitgeben, die dann schon zugeordnet werden sollen. Und das habe ich eben mal simuliert, habe dann die JPEG-Dateien vom FTP runtergeladen, in das Verzeichnis gestellt. Lightroom hat die dann importiert, in das von mir vorgegebene Zielverzeichnis kopiert, hat ein von mir vorgegebenes Preset angewandt und auch ein Stichwort vergeben, mein Auto-Import-Test. Da könnte man halt, bevor man loszieht, ein Stichwort eintragen von der Veranstaltung oder sowas. Und wenn du das vergisst.

Chris

Dann hast du noch das Stichwort von der alten Veranstaltung drin.

Boris

Wenn du das vergisst, hast du halt das alte drin, genau. Also vielleicht lieber kein Stichwort eintragen oder eben mal gucken, was mit der KI möglich ist. Das wäre dann aber der sechste Schritt oder so. Soweit eigentlich ganz clever und ich habe gedacht, okay, dann könnte man das ja mit JPEG machen. Ist doch ganz cool. Aber dann habe ich in Lightroom mir diese Bilder angeguckt und war dann doch enttäuscht.

Chris

Dass du nicht alle gleich bearbeiten kannst. Das heißt, das bedeutet ja nur, dass du als Fotograf nicht weißt, was du tust, weil wenn du konsistente Sachen reinschiebst, dann kriegst du hinten konsistente Ergebnisse raus.

Boris

Die Ergebnisse sind konsistent. Das ist gar kein Problem. Die sind absolut konsistent.

Chris

Also ist der Input nicht konsistent? Ja. Dann ist dein Input nicht konsistent.

Boris

Doch, doch. Alles völlig konsistent. Da muss man sagen.

Chris

Warum du enttäuscht warst.

Boris

Sieht sehr, sehr gut aus. Dass die überschärft sind, die JPEGs, das kann ich an der Kamera noch einstellen. Ich kann ja sagen, schärf die nicht so stark. Also da kann man ja noch regeln. Das ist nicht das Ding. Aber meinen Fotos gebe ich halt schon einen gewissen Look über die Bearbeitung. Da drehe ich durchaus an den Farbreglern, an den Sättigungen.

Chris

Ach so, du hast jetzt deinen RAW-Look. Preset hast du jetzt auch auf JPEG geworfen.

Boris

Ja, ein angepasstes. Also grundsätzlich macht Lightroom Classic das tatsächlich sehr, sehr gut, dass du ein Preset nimmst, auf ein JPEG anwendest und er das quasi so ein bisschen anpasst von der Intensität. Das geht tatsächlich überraschend gut. Man muss das aber noch ein bisschen anpassen und ein bisschen überarbeiten, weil JPEG ein bisschen krass ist.

Aber die Farben sind halt einfach nicht richtig. Also ein braunes Pferd ist halt nicht orange. Punkt. Das ist halt blöd. Und das hilft mir dann nichts, wenn es im Original bräunlich ist. Wenn ich da halt ein Farblok drauflegen will oder ich muss den Weißartgleich eben doch nochmal korrigieren, weil das schlicht falsch ist, dann hast du bei JPEG einfach echt verloren. Ich meine, das ist jetzt keine neue Wahrheit. Das ist bekannt. Du hast eben nur die 8-Bit-Farbtiefe und wenn du gerade am Weißartgleich ziehen willst, dann passieren völlig verrückte Dinge beim JPEG, wenn du da ein bisschen mehr machst, als nur so zwei Pixel den Schieberegler bewegen. Also nicht so schön. Das heißt, für mich war relativ klar, ich will RAW haben. Hilft ja nix. Und das ist ein bisschen schade, weil ich hab mal dieses Beispiel durchgerechnet, die Fotos, die ich gemacht hatte, die hatten zusammen so 266 Megabyte. Das ist überschaubar. Hätte ich das in RAW gemacht, so hatte ich das eingestellt, dann wären es 1,8 GB geblieben. Jetzt hätte ich die Kamera auf C-Raw stellen können, um einen echten Test zu haben. Das habe ich leider verpasst, aber dann wäre es so etwa die Hälfte. Also reden wir so um die 900 MB rum statt 266. Ein bisschen doof eigentlich. Aber hilft ja nichts. Ich will RAW.

Ja, das heißt, die nächsten Überlegungen, was jetzt für die nächsten Teile ansteht, sobald ich wieder Zeit finde, daran weiter zu testen. Ich will C-Raw von unterwegs testen. Das kann ich mit meinem Datentarif noch machen. Das kriege ich mal hin. Einfach, um zu sehen, wie schnell werden die Bilder übertragen. Ist das für mich tragbar, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin oder geht das gar nicht? Das muss ich testen. Und dann wird für mich definitiv ein Wechsel vom Tarifvertrag anstehen, weil ich möchte sowieso weg aus dem U2-Netz, in dem ich gerade bin, weil damit sind wir überhaupt nicht mehr zufrieden. Und ich habe schon Angebote gekriegt, danke aus der Community für T-Mobile for Friends. Das sind tatsächlich ganz gute Tarife. Das muss ich mir mal angucken. Und muss mir jetzt wirklich sehr überlegen, was ich für einen Vertrag haben will und wie viel Geld ich ausgeben will. Die Verträge sind sehr, sehr teuer im Vergleich zu den Prepaids. Bei den Verträgen käme ich aber, wenn wir hier zu zweit sind, also Tanja und ich, wenn wir beide umziehen würden und ich das mit einem Vertrag und einer Pluskarte mache, käme ich auf unlimitierten Transfer. Das wäre natürlich cool.

Aber Unlimited für, weiß ich nicht, einen halben Tausender im Jahr oder so. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das machen will. Wahrscheinlich werde ich auf einen Prepaid-Vertrag gehen. Da sind erstmal genügend Gigabyte drin und wenn ich wirklich mal mehr brauche, dann hole ich mir einen Tagespass oder sowas. Ich denke, darauf wird es hinauslaufen. Wie gesagt, die Skriptgeschichte von Falk werde ich noch ausprobieren. Danke dafür. und.

Und ja, ich muss halt gucken, wie stabil der Hotspot unterwegs anbleibt. Weil wenn der nicht anbleibt, dann ist die ganze Idee gestorben. Weil dann ist da einfach ein natürliches Ende. Außer irgendjemand sagt mir, hey, hier gibt es eine kleine Kiste mit unglaublich guter Akkulaufdauer, schmeißt eine SIM-Karte rein und dann geht es los. Da gibt es ja so kleine Dinger. Mal gucken, ob das dann damit vielleicht besser geht. Dann gab es noch Nachträge aus der Community, nämlich Ansätze mit dem Raspberry Pi. Wir sprachen schon mal drüber, da habe ich nochmal nachgefragt und da gab es die Aussage, ja, mit dem Respy unterwegs und dann die Speicherkarte unterwegs in den Raspberry Pi stecken und der kümmert sich um die Datenübertragung. Das ist mit Sicherheit eine nette Idee, aber erstens braucht man auch dafür dann wieder einen Hotspot, wenn man jetzt nicht ein Respy mit einer eigenen SIM-Karte und einem eigenen Funkmodul haben will.

Und dann muss ich halt zusätzlich jonglieren mit den Karten, das heißt, ich muss unterwegs dran denken, die Karte zu wechseln und darf die Karte erst rausziehen, wenn der Raspberry fertig ist also bräuchte ich ein Raspberry mit einem Display was mir sagt, wie weit er ist und Akkulaufzeit und überhaupt, schwierig, der Vorteil wäre natürlich, dass du keine Begrenzung auf FTP oder SFTP hast, sondern du kannst eigentlich alles nehmen, weil du hast ja einen Computer, also wahrscheinlich könntest du auch einen VPN zu mir nach Hause aufbauen und es einfach direkt auf den Mac schicken, das ist natürlich durchaus eine bestechende Idee, aber die Geschichte mit Speicherkarte wechseln unterwegs, da bin ich jetzt nicht so wahnsinnig angetan von dieser Idee. Wer so in diese Richtung noch Lösungen hat, die ohne Speicherkartenwechsel auskommen, vielleicht ist das auch noch ein Ansatz. Naja, also mein Fazit habe ich hier aufgeschrieben, die Idee finde ich immer noch bestechend. Ich will das eigentlich, ich finde den Ansatz sehr, sehr gut, aber die technischen Hürden und die Kosten sind da doch etwas stärker, als ich mir das 2025 vorgestellt hätte, muss ich sagen. Na. So schaut's aus.

Chris

16 Minuten. Nicht schlecht.

Boris

Gell?

Chris

Du kannst fast die 20 nicht gerissen. Ich hab mich vertan. Naja, also ich meine letztendlich bei so einer Sache, ist ja dann die Frage, die Kosten-Nutzen-Rechnung. Ja. Was bringt das dir denn?

Boris

Was ist es mir wert?

Chris

Klar ist es zufriedenstellend, wenn du nach Hause kommst und sofort zur Türe rein an den Rechner und an den Bildern arbeiten kannst.

Boris

Ja, peace of mind.

Chris

Aber wenn du, also ein hypothetisches System, wo du direkt neben der Haustüre einen Kartenleser hast, kommst rein, steckst die Karte rein, gehst erstmal aufs Klo, machst dir eine Stulle, kochst dir einen Tee und dann setze ich einen Rechner und dann sind die Bilder zur Hälfte schon durch. Also soweit automatisieren und dann hast du letztendlich ... Rein von der Zeitersparnis, da hast du wahrscheinlich nicht viel mehr Zeit verbraucht und du hast weniger Komplexität, weniger Kosten und so weiter. Aber für mich wäre natürlich auch da ein Spielfaktor drin. Ich will das jetzt können, das ist eine Sache der Ehre. Das muss ja irgendwie schon auch so ein bisschen und ich, du kennst mich, ich mag ja auch gerne möglichst Sachen automatisieren, also manchmal auch zugegebenermaßen, wenn es nicht wirklich nötig wäre, aber mit dem Älterwerden, da kriegt man ja auch so ein bisschen ein Gefühl rein, ob sich das jetzt lohnt, um diese 100 Einträge in dem Textpfeil zu sortieren, ob es sich lohnt, ein Skript dafür zu schreiben oder ob man es halt mal kurz von Hand macht, wahrscheinlich ist es von Hand schneller.

Und das ist jetzt eine Geschichte, da wäre ich echt hin und her gerissen zu sagen, hm, vielleicht mache ich mir tatsächlich irgendwie halt irgendwie mit Shortcut und Skript und so halt an meinem Rechner ein Skript hin und dann komme ich heim und muss ja nicht neben der Tür sein, gehst du kurz an den Rechner, steckst das Ding rein, drückst auf den Los jetzt Knopf und kommst wieder und dann ist alles gut.

Boris

Ja.

Chris

Ja. Und du hast ja dann auch sicher bald mal so einen richtig schnellen Rechner, wo du nicht auf den Rechner warten musst.

Boris

Der Rechner ist ja schnell, das ist ja nicht das Thema.

Chris

Na dann, und dann hast du halt, dann müsstest du quasi nur so ein bisschen dieses Nachhausekommen umstrukturieren von ich sofort einen Rechner, nee, ich muss erstmal eh noch einen Tee trinken und einmal Bibi machen und so und dann, Dann hast du mal die Zeit gestoppt, die du so quasi mal eben mit Schuhen ausziehen, Jacke aufhängen, verdrödeln kannst.

Boris

Ja, aber weißt du, das ist dann der Punkt, wenn ich das dann zu Hause mache, dann würde ich das ja nicht über einen Autoimport machen. Dann kann ich es auch gleich richtig importieren.

Chris

Dann würdest du das komplett über einen Autoimport machen. Du musst nur die Karte reinstecken und einen Knopf, den kannst du noch über so ein MIDI-Ding nach extern auf einen Hardwareknopf legen. Oder der merkt vielleicht sogar, wenn da eine Karte reingesteckt wird, dieser Laser ist nur für diesen Zweck da.

Boris

Das könnte man wahrscheinlich machen.

Chris

Und dann würde das alles vollautomatisch durchrattern. Du musst nur die Karte reinstecken und kannst dann schon mal irgendwie...

Boris

Ja, aber dann bist du schon am Rechner. Da machst du den Umweg über Autoimport.

Chris

Da hättest du... Aber ich verstehe, das Spieltrieb ist auch...

Boris

Es ist halt die Frage, wie viel monetär mir dieser Spieltrieb am Ende des Tages dann wert ist. Also was mich ja schon auch juckt, ist so ein unlimitierter Datenvertrag. Das juckt mich ja schon. Weil du hast es ja auch schon mal gesagt, was man dann damit macht, weiß man erst, wenn man es überhaupt kann.

Chris

Ist klar.

Boris

Weil sonst arbeitet man natürlich anders, weil man es ja gar nicht kann. Also braucht man es auch nicht, weil es ja gar nicht geht. Aber wenn ich mir überlege, ich könnte unterwegs mit dem Notebook über den Hotspot einfach mal kurz online gehen und müsste keine Angst haben, wenn der plötzlich irgendwie ein Backup einspielen will oder so, weil mein Datenvolumen dann plötzlich weg ist.

Chris

Weißt du, bei mir, also ich kenne das ja, ich automatisiere dann was und dann kriege ich es aber nicht so wirklich... So robust, wie ich es gerne hätte. Weil Robustheit ist ja auch so ein Thema.

Boris

Ja, ist auch wichtig.

Chris

Fällt mir das Ding auseinander, wenn man mal dagegen hustet. Weil der klassische Fall dabei wäre, und du bist Entwickler, du kennst das, du musst Eventualitäten absichern, Fehler abfangen und so weiter. Und ein Fehlermodus wäre, es sind nicht alle Bilder übertragen. Weil unterwegs die Verbindung mal weg war oder die Batterie ist leer gegangen oder dein Datenvolumen ist leer oder so weiter. Das heißt, du hast dann von 1000 Bildern hast du 743 übertragen. Wie gleichst du das zu Hause ab?

Boris

Gar nicht mehr.

Chris

Dann sagst du doch, lösch alle, ich importe nochmal. Am Rechner.

Boris

Du, ich hab ja schon geguckt, ob man in Lightroom Classic die JPEGs durchs RAW ersetzen kann. Das sind ja auch so Fragen, die wir schon mal hatten. Und die kurze Antwort ist, Lightroom Classic kann das nicht.

Chris

Doch, das kann das super. Du musst nur die MySQL-Datenbank, hacken.

Boris

Exakt. Das ist der einzige Weg.

Chris

Das ist eine SQLite Datenbank. Die kann man schreiben.

Boris

Das ist dann auch der Weg, wo ich dann kurz davor war zu sagen, da baue ich jetzt ein Skript, was das macht. Weil das könnte ich ja. Das habe ich ja schon mal gemacht.

Chris

Da ist dann allerdings die Robustheit komplett im Arsch.

Boris

Ach komm, das ist eine SQL Datenbank. Was soll da denn schief gehen? Ich kenne mich doch aus mit SQL. Alles gut. Seit über 30 Jahren bin ich in SQL. du weißt doch, was läuft.

Chris

Du sagst SQL, das heißt SQL, bitte. Allein das disqualifiziert dich ja schon.

Boris

Als ich das gelernt habe, hieß das noch SQL.

Chris

SQL.

Boris

So alt ist das schon. Der Haken ist aber selbst dann, dass das Gerät dann, also das Lightroom dann zwar weiß, dass es die RAW-Datei lesen soll, das wäre der erste Schritt, aber wird die Metadaten noch nicht aktualisieren mit der Bildauflösung und überhaupt an sich. Habe ich alles ausprobiert. Schwieriges Thema. Also am besten die RAWs importieren.

Chris

Ich muss mal gucken.

Boris

Da kommst du mit so einem pragmatischen Ding nach Hause, komm und die Karte reinstecken.

Chris

Jetzt kommt der wieder und macht alles keinen Spaß jetzt.

Boris

Schlimm. Komm, erzähl mal was über Satelliten.

Chris

Ich erzähl dir was über Satelliten. Bin ich gerade heute drüber gestolpert und fand das ganz lustig. Es gibt so Erdbeobachtungssatelliten. Und davon gibt es auch immer mehr und da fliegen halt alle möglichen, auch private Firmen und so weiter, haben da mittlerweile im Lower Earth Orbit irgendwelche Satelliten, die halt nach unten gucken und irgendwelche Daten sammeln. Unter anderem gibt es Maxar. Frag mich jetzt nicht, was das genau ist, aber ist ein Maxar Erdbeerobacht.

Boris

Also Maxar mit R am Ende.

Chris

M-A-X-A-R. Und ich, ja, keine Ahnung, hab sie nicht recherchiert. Und die machen sowas. Unter anderem haben sie da Bilder gemacht von irgendeiner Chinese Military Base. Warum auch immer. Keine Ahnung. Und die haben da im Vorbeifliegen einen SpaceX. Einen Starlink-Satelliten. Abgelichtet, siehst du, und zwar mit ganz komischen Artefakten, wenn du dir mal das Bild anschaust.

Boris

Ah, ist der Satellit durchs Bild geflogen?

Chris

Der hat den quasi gefotobombt.

Boris

Ja.

Chris

Die gucken nach unten auf diesen Flugplatz da und zwischen Maxa, Erdbeobachtungs-Satellit und, dem Bild da unten fliegt ein, natürlich mit Affentempo fliegt da so ein, so ein Starlink durch. Und das ist quasi wie ein Treffer im Lotto, nur besser.

Boris

Aber sehr bunte Farben. Kommt das irgendwie durch Mehrfachaufnahme und Filter dazwischen?

Chris

Ganz komisch. Also wenn man sich das mal anschaut, ich muss mal schauen, ob ich hier irgendwie zoomen kann. Also das sind mehrere Aspekte von diesem Ding. Nee, ich kann da nicht reinzoomen. Schade. Also man sieht auf der linken Seite, links oben sieht man so eine Schwarz-Weiß-Version und links unten sieht man dann nochmal so eine komische Rot-Grün-Blau-RGB, Aber dann sind die Solarpanel nochmal komisch in Magenta, Cyan und Gelb. Also irgendwie wird da so ein Farbprocessing gemacht und das wohl auch hintereinander. Jetzt fliegt das Ding aber auch mit, frag mich nicht, mit wie vielen Kilometern pro Sekunde da oben durch die Gegend und möglicherweise der Starlink sogar noch entgegengesetzt. Und so sehr man auch.

Denkt, da oben wäre alles voll und die bouncen die ganze Zeit gegeneinander, das ist so nicht, sondern da ist immer noch richtig viel Platz da oben. Man sieht die zwar von unten, wenn man jetzt hier den Himmel fotografiert und so weiter, aber wenn man jetzt mit dem Tele quasi senkrecht runterguckt und man fliegt entgegen von der oder, die sind halt geschwindigkeitstechnisch dramatisch unterschiedlich, dann ist das wirklich ein fast nicht vorkommendes Phänomen, dass man dann im Bild plötzlich so einen fremden Satelliten hat, und den auch noch in so einer lustigen Variante. Also das fand ich einfach ganz interessant, weil es ist halt, so höchst unwahrscheinlich, dass das so stattfindet. Dass du natürlich, wenn du von unten nach oben guckst, entsprechend weitwinklig und mit entsprechendem Abstand, dass du dann natürlich Satellitenspuren draufbekommst auf deine Langzeitbelichtungen nachts. Das ist ein Given, das ist klar. Aber so rum auf diese Variante, also stell dir vor, du fährst mit dem Auto auf der Autobahn und fotografierst seitlich, also quasi im 90 Grad Winkel zum Auto rüber auf die andere Straßenseite, auf die andere Spur, und da kommt dir ein Fahrrad nee, lass es doch, lass ein Rennwagen sein, der dir entgegenkommt und du willst jetzt den genau treffen, weißt aber nicht, dass der da ist oder wann der kommt, das ist quasi das passiert quasi nicht ja.

Boris

Aber dann eben doch.

Chris

Aber dann eben doch und das ist das Spannende an der Sache, also die haben da, ja, es haben sich gewundert was da so drauf war und auch natürlich, dass das Processing im Bild dann so lustig ist, weil so ist das eigentlich nicht gedacht ähm.

Boris

Das wird sich halt sehr schnell auch dadurch bewegt haben. Da rechnet natürlich die Bildbearbeitung dann auch nicht mit.

Chris

Also hier steht, warte mal, Geschwindigkeit.

Boris

Ist die Frage, ob es gegenläufig war? Nee, wahrscheinlich nicht. Wird überholt haben dann.

Chris

Wahrscheinlich. Aber hier steht, dass we were traveling at an astonishing relative velocity. Also eine relative zueinander Geschwindigkeit von 1400 Meter pro Sekunde.

Boris

Ja, das ist schon ordentlich.

Chris

Also anderthalb Kilometer pro Stunde quasi.

Boris

Und getroffen.

Chris

1,5 Millionen kmh und wenn also was mit 1,5 Millionen, Quatsch, 1,5, nochmal, 1,5 kmh Meter pro Sekunde, so schnell ist es nicht, aber die Größenverhältnisse da oben, die Abstände zwischen den Dingen sind einfach unglaublich groß. Damit bist du dann schon nicht mehr so ganz.

Boris

1 Kilometer.

Chris

Das ist natürlich 1,5 Kilometer pro Sekunde, nicht pro Stunde, sondern pro Sekunde.

Boris

1,5 Kilometer pro Sekunde.

Chris

Das ist schon schnell.

Boris

60 Minute mal 60 Stunden, da sind wir bei 5400 kmh.

Chris

Also das ist schon flott. Also Zufälle gibt es. Eigentlich ist das alles, was man da so raus sieht, ist A, es gibt Zufälle und B, es gibt komisches Bildprocessing, was hier irgendwie ja.

Boris

Keine Ahnung, was sie da genau machen. Und es sind nicht schon wieder irgendwelche Ufe-Spekulationen oder so.

Chris

Ja, das weiß man nicht.

Boris

Also wäre ich Ofu, würde ich mich als Satellit tarnen.

Chris

Und dass sie da gerade irgendwie noch eine hoch geheime chinesische Militärbasis fotografieren, vielleicht ist das auch einfach nur so ein absichtlich geleaktes Ding, um den Chinesen zu zeigen, was man alles über sie weiß. Keine Ahnung.

Boris

Tja, krass.

Chris

Aber hier, Andi sagt, wenn jedes RGB-Bild extra aufgenommen wurde, könnte das sein, also Satelliten machen das manchmal, so fremde Planeten beobachten, dass da tatsächlich mit einem Filterrad davor, hintereinander mehrere Schwarz-Weiß-Bilder gemacht werden mit anderen Farbfiltern, die hinterher verrechnet werden.

Boris

Das müsste ja auch sehr schnell passiert sein dann.

Chris

Aber schon irgendwie.

Boris

Kann ja sein. Wie auch immer die das machen.

Chris

Kann irgendwie sein, ist auf jeden Fall spannend, finde ich das.

Boris

Schon krass.

Chris

Ja, gut. Und nun gucken wir Bilder an. Wir haben eine Aufgabe aufzulösen.

Boris

Die Boxaufgabe.

Chris

Ich mache mal hier kurz meine Tabs aufwürfeln. Ich darf diesmal würfeln und zwar haben wir zehn Einreichungen, die qualifiziert sind. Das sind die unterschiedlichen Sachen. Wir haben, was haben wir denn hier? Guck mal, das hier zum Beispiel. Ah, das ist ein Matchbox-Auto von unten. Hätte ich jetzt am Thumbnail so auf die Anhebung nicht erkannt. Aber das ist auf einer Glasscheibe. Hier ist eine Kiste. Hier ist eine Box. Hi-Fi-Box, Boxkamera. Also das ist sehr vielfältig, was wir hier haben. Und natürlich Schachteln. Weil das gehört ja auch dazu. Und Out of the Box. Naja, dann würfel ich jetzt mal professionell mit dem hier, mit dem Spezialwürfel eine Eine Zahl zwischen 1 und 10. Die 17 ist nicht zwischen 1 und 10.

Boris

Dann muss ich ja mitwürfeln. Dann nehme ich auch den Großen natürlich. Drei.

Chris

Naja, dann ist es die Drei. Das ist hier von, muss ich mal schauen.

Boris

Holger müsste das sein, genau.

Chris

Von Holger, Box am Strand. Ah, das ist so eine Umkleidebox oder sowas.

Boris

Sieht aus wie so ein Umkleide. Oder wie eine getarnte TARDIS, man weiß es nicht.

Chris

Ja, hat mich gerade ein bisschen gewundert, weil da hinten das Meer in der Box ist, aber da ist natürlich ein Spiegel drin.

Boris

Ja, stimmt. Man schaut nicht durch, sondern zurück.

Chris

Eben, also Spiegel in der Box und Box am Strand. Fotografisch ist das jetzt.

Boris

Eher ein Schnappschuss.

Chris

Es ist eher ein Schnappschuss. ganz klar.

Boris

Auch hier ist wieder der Klassiker, eine sehr helle Box, also eher ins hellgraue Schrägstrich weiße. Da hätte auch eine Belichtungskorrektur nach oben sicherlich nochmal geholfen.

Chris

Aber es ist wieder ordentlich belichtet.

Boris

Genau, dann ist natürlich das Meer dann überstrahlt, aber vielleicht könnte man in der Bearbeitung hier noch ein bisschen was rausholen.

Chris

Weißt du, was mir fehlt? Mir fehlt, dass hinten auf diesem hellen Spot, weil da guckt man ja dann doch unweigerlich hin, weil der ist natürlich hell und anziehend, dass da noch irgendwie jemand durchlatscht oder ein Känguru durchhüpft oder so.

Boris

Keine Ahnung. Ein Boot oder irgendwas.

Chris

Keine Ahnung. Da hätte ich gewartet, bis da irgendwas durchfährt, kommt, macht, um da quasi noch so ein menschliches Element oder ein tierisches oder menschliches Element reinzubringen.

Boris

Ja, und was sowas halt immer schwer macht mit dem Spiegel, du kannst halt nicht direkt frontal davorstehen, um es schön sauber zu komponieren, weil dann bist du natürlich selbst zu sehen.

Chris

Ich sag mal mit Tilt-Shifter geht schon einige.

Boris

Geht einiges, natürlich.

Chris

Das ist ja eine kleine Fingerübung hier.

Boris

Aber das ist halt so das Ding. Ich glaube, hier hat Holger auch schon gezirkelt, dass er gerade nicht zu sehen ist. Das sieht mir schon sehr hart an der Kante aus. Aber das ist immer das, was diese Art von Bildern immer irgendwie so ein bisschen, zufällig erscheinen lässt. Weil du hast immer so ein bisschen eine Perspektive drin. Es kippelt so ein bisschen.

Chris

Er hat so einen Invisibility-Cloak an und dann geht das schon.

Boris

Das ginge dann auch. Aber mit dem Gedanken, eine Box zu fotografieren, losgegangen und wie ich finde, eine sehr schicke Box fotografiert. Insofern hast du gewonnen.

Chris

Genau. Wir gucken uns noch ein, zwei andere an. Also das hat mich ja schon irgendwie so im Thumbnail, da musste ich draufklicken.

Boris

Das Smashbox-Auto von unten. Lass mal gucken.

Chris

Also wir sehen ein Smashbox-Auto von unten. Das steht also ganz offensichtlich auf irgendeiner Scheibe. Das fliegt gerade.

Boris

Das ist hier wie in diesen Actionfilmen in den 80ern, fliegt so quasi gerade über dich rüber.

Chris

Da fehlt mir dann ein bisschen Bewegungsunschärfe dafür. Aber von der Belichtung ist das geil, weil das ist so seitlich belichtet. Und damit siehst du unten auf diesem Pressguss, Alubdruckguss, was das ist, siehst du halt jetzt unten irgendwie die ganze Beschriftung, die da unten drunter ist.

Boris

Das ist ein super hartes Streiflicht.

Chris

Und es ist tatsächlich ein echtes Matchbox-Auto.

Boris

Ja, es ist ein Matchbox.

Chris

Made in England. Ich habe da glaube ich noch nie wirklich gelesen, was da draufsteht.

Boris

Stimmt das eigentlich, dass sie so heißen, weil sie in eine Streichholzschachtel passt?

Chris

Wahrscheinlich.

Boris

Oder ist das...

Chris

Ja, der Matchbox ist die Marke. Das ist eine Marke. Und von der Größe her passt das schon ungefähr. Ja, also ich sehe noch nicht mal, was das für eins ist, aber es ist eine ungewöhnliche Perspektive. Vom Licht her ist es spannend, finde ich. Das Streiflicht von schräg hinten, das ist cool.

Boris

Hat auf jeden Fall eine Anhängerkupplung.

Chris

Und sogar noch den Hintergrund hier mit geplant. Also da ist der ist bewusst so, dass der Hintergrund so ein bisschen so einen Verlauf von hell nach dunkel hat, weil du hast nämlich einen inversen Verlauf hier. Du hast das Auto von links unten nach rechts oben wird es heller und der Hintergrund wird von links unten nach rechts oben dunkler. Das heißt, da wo das Auto hell ist, hast du einen dunklen Hintergrund und da wo das Auto dunkel ist, hast du einen hellen Hintergrund. Das ist ein durchdachtes Bild. Das ist ein sehr gut geplantes Bild. Also bravo, bravo, bravo, Klaus, das hast du cool gemacht. Haben wir noch eins anzugucken?

Boris

Die sieben von Heimilbe fand ich sehr, sehr schön. Das ist nämlich eine Holzschachtel.

Chris

Box Springbed.

Boris

Das ist ein kleines Holzschächtelchen, was so einen Schieber hat. Sowas habe ich auch ein paar Mal. Produkte sind da drin gekommen, zum Beispiel Armbänder für meine Uhr. Dann hat er dort hinein das Ganze wahrscheinlich mit Watte ausgepolstert, wie so ein Kissen. Darin hat er dann eine Feder gelegt, die sich da gerade ausruft.

Chris

Eine Sprungfeder. Eine Zugfeder.

Boris

Und zusammen ist es halt das Boxspring. Das fand ich sehr schön, weil ich meine, das ist eine sehr kreative Idee, die ist sehr schön umgesetzt.

Chris

Boxspring ist Federkernmatratze.

Boris

Die Belichtung finde ich sehr gut gelungen. Also das passt einfach. Die Highlights sitzen da, wo sie liegen sollen. Weiß ist weiß. Passt.

Chris

Das ist ein fotografiertes Wortspiel. Schön gemacht.

Boris

Sehr schön. Fand ich toll.

Chris

Ja, dann muss ich natürlich noch einmal ganz kurz hier die Boxkamera hervorheben von Rüdiger. Eine Aqua-Box, die gute alte Aqua-Synchro-Box, von denen es glaube ich Millionen gegeben hat. Also die kriegst du auch heute noch hinterher geworfen. Wir haben ja auch einige davon. Mit zwei Filmen und das ist einfach so ein Stück Fotogeschichte abgelichtet auf einem, sieht so eine Schieferplatte aus. Also, ja.

Boris

Und Deze hat auch ein schönes Bild gemacht, das ist hier unser zehntes. Out of the Box heißt das. Das ist der Klassiker aus der Waschmaschine oder aus dem Klo raus fotografieren. Hier aus einem Briefkasten heraus fotografiert.

Chris

So eine Ami-Mailbox ist das.

Boris

Ja, wie gerade die Zeitung entnommen wird, fand ich.

Chris

Das hat so ein bisschen was Kaleidoskopartiges.

Boris

Ja.

Chris

Die Sachen sich so im Kreis rum her oder halt in diesem Die Reflexion ringsherum auf der Innenseite.

Boris

Von diesem Kasten.

Chris

Ja, wechselt öfter mal die Perspektive. gut gemacht, sehr schön, Perspektivwechsel sind super diese hast du gut gemacht.

Boris

Ja, super Idee und muss man auch sich erstmal vornehmen und dann auch realisieren das Ganze. Also auch sonst tolle Bilder, guckt euch die unbedingt an, sind schöne Lösung dieser Aufgabe.

Chris

Ja und macht unbedingt auch mit, dass euer Bild ja auch mal noch groß auf dem, Podcastscreen gezeigt werden kann.

Boris

Ihr habt da gerade die Chance, es läuft ja noch eine Aufgabe, die Gesetzaufgabe, nämlich, die läuft jetzt noch bis zum 9. Oktober. Das heißt, noch bis zum 9. Oktober könnt ihr mitmachen, macht ein Bild zum Thema Gesetz, wie ihr euch das Thema Gesetz, den Begriff Gesetz, fotografisch vorstellt. Ladet es bei Flicker hoch, stellt es in die Happy-Shooting-Gruppe und vergebt den Tag HSB-Gesetz.

Chris

Ist das so, wenn es das Gesetz nicht war? Ja, dann haben wir noch, An Amtshandlungen. Einmal gucken wir mal, nee, erstmal kurz die Termine und dann gleich noch ein bisschen was aus unserer Feedback-Inbox. Da hätten wir, warte mal, ich muss das mal ganz kurz hier hübsch machen, dass ich es auch vorlesen kann. Da hätten wir zwei Termine, drei insgesamt. Ich lese mal die ersten beiden vor. Von Andi in Radolfzell vom 17.09. bis zum 16.11. Unter dem Titel Radolfzell von 0 auf 100. Die große Herausforderung dabei war, auf jedem Bild ein Radolfzeller-Motiv zu finden, das eine Zahl zwischen 0 und 100 oder etwas Zählbares zeigt. Anfangs war unklar, ob es überhaupt möglich ist, 101 solcher Bilder in und um Radolfzell zu realisieren. Also das ist eine Ausstellung wohl.

Und Christian hat uns reingeworfen im Museumsquartier in Osnabrück vom 25.09. bis zum 22. Februar 26 der Deutsche Friedenspreis für Fotografie Felix Schöller Foto Award 2025. Felix Schöller und die Friedensstadt Osnabrück vergeben in diesem Jahr zum vierten Mal den Deutschen Friedenspreis für Fotografie. Er wird gemeinsam mit der siebten Auflage des Felix Schröder Foto Awards verliehen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Februar. Ja, guckt da rein. Und dann hat sich wieder Außenreporter Jürgen gemeldet mit folgender Ausstellung.

Einspieler

Hallo Community. Heute wieder aus unserer kleinen Serie, Fotoausstellung für Hörer, diesmal aus dem schönen Bonn. Ab dem 9. Oktober gibt es eine sehr spannende Reto-Perspektive von Gregory Crefson zu sehen. Mit Gregory Crefson präsentiert das Kunstmuseum in Bonn einen der international bedeutendsten Vertreter der narrativen Fotografie. Kannte ich auch bisher nicht. Was ist darunter zu verstehen? Ich gehe mal über seine Fotos.

Crefson macht Fotos, die sehr aufwendig sind und bis ins Detail arrangiert werden. Er selbst bezeichnet diese als Single Frame Movies. Angelehnt an die Bildsprache der großen amerikanischen Filme und Kinos. Und sie scheinen mir jedenfalls die ganze Handlung und einen Moment eines ganzen Films auf dem Punkt zu verdichten. Das ganze Geschehen bleibt offen, oft unerklärlich und man weiß nicht wirklich, wie die Geschichte im Foto weitergeht. Entstanden sind diese Fotos nach einem monatelangen Produktionsprozess, ähnlich vergleichbar den großen Hollywood-Filmen. Die Fotografien entstehen unter Mitwirkung von teils über hunderten Personen für Casting, Kostüm, Set-Design, Beleuchtung und Technik.

Richtig toll. Über 70 Werke sind zu sehen und ich finde, es lohnt sich, nach Bonn einen Ausstellungsbesuch zu machen. Es gibt auch einen Katalog zum Museumspreis von 35 Euro. Wohin müsst ihr? Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Helmut Kohl Allee 2 in 53 113 Bonn. Was für eine Adresse. In diesem Sinne, 3, 2, 1, happy shooting!

Chris

Crutzen ist mir mal untergekommen in einem Bericht über seine Fotografie mit diesem Foto hier. Das ist ein Bild von einer amerikanischen Straße, es ist gerade frisch Schnee gefallen, ein Auto fährt durch, durch eine gelbe Ampel, eine Person steht rechts und es ist so quasi die ersten fünf Minuten, nachdem es geschneit hat und so. Und der erste, also dieses Bild, das war ein riesen Terz, das ist komplett ein Set, die die da quasi in der Stadt gebaut haben mit dem Schnee, der ist natürlich nicht echt und, die Ampeln sind exakt so, wie sie sein müssen und, der hat dann irgendwie von so einem Hubkran, das irgendwie kommandiert quasi, der fotografiert das noch nie mehr selber, sondern der ist quasi Regisseur der Fotos in der Regie herstellt. Es ist absolut lohnenswert, das Zeug. Sehr, sehr hochkonzeptionelle Fotografie.

Boris

Nicht schlecht.

Chris

So, dann haben wir noch ganz kurz noch einen Beitrag, und zwar von Martin, der sich hier ... Bei happyshooting.de noch gemeldet hat. Und zwar hat er eine Frage und die geben wir glaube ich an die Community weiter. Ich habe ja letztes mal gezeigt, diesen Infrarotfilter mit so einem 3D gedruckten Halter und ähm, damit kannst du durchfotografieren. Aber was man natürlich mit Filtern auch machen kann, man kann durchblitzen. Und er hat mal eine Frage, der Martin. Ich suche nur für Spaß eine Möglichkeit, Schraubfilter bevorzugt 77 mm auf einen klassischen Aufsteckblitz vorne anzusetzen. Also sowas.

Boris

Die Idee ist gar nicht doof.

Chris

Auf dem Blitz. Aber weder finde ich fertige Produkte, noch habe ich einen 3D-Drucker. Vielleicht hat jemand aus der Community eine Idee. Ja, lasst uns wissen. Also ich würde sagen, ja, 3D-Drucker, ganz klar. Das war jetzt kein großes Hexenwerk, das Ding zu machen. Und das kann man auch auf dem Blitz sowas anpassen. Da braucht man halt ein paar Maße. Vielleicht findet sich ja jemand, der das für dich druckt, wenn du ihm die richtigen Maße gibst. Das wäre mal so eine Idee. Weil ich glaube, das ist zu sehr Nische. Ich glaube nicht, dass es da ein Produkt gibt. Das würde mich sehr wundern, wenn es ein Produkt gäbe.

Boris

Ja, und wenn, ist es wahrscheinlich wieder unnötig flimsig. Weil im Grunde genommen ist es ja nur ein Adapter. Von der eckigen Aufnahme vom Systemblitz auf die runde Aufnahme von dem Filter.

Chris

Von eckig auf rund.

Boris

Ganz genau. Wie du schon sagst, wenn du die Maße hast, könnte das ein Weg sein.

Chris

Ist das machbar? Also auf jeden Fall machbar und das ist jetzt noch nicht mal ausgeklügelt. Also das ist wirklich relativ simpel von der Geometrie.

Boris

Ja, vielleicht hat ja jemand mal Bock mit dir zusammen ein 3D-Projekt zu machen für sowas.

Chris

Also falls jemand sagen, falls jemand jetzt sagt, oh super, bin ich sofort dabei, dann meldet euch hier über happyshooting.de slash hype. Damit kriegt ihr quasi direkt einen Draht hier in die Redaktion und dann bringen wir euch irgendwie zusammen und kriegen wir hin. Kriegen wir irgendwie hin, ne? Machen wir.

Boris

So.

Chris

Dann ist aber gut für heute.

Boris

Würde ich auch sagen.

Chris

Wir sind nächste Woche wieder da. Bis dann. Macht es gut. Drei.

Boris

Hier, Bernd hat schon gesagt, er könnte das vermutlich modellieren und drucken. Er soll sich gerne mal bei Bernd Lutz melden. Im Slack.

Chris

Im Slack Bernd Lutz heißt er. Und den findest du da. Und dann kommt ihr da über den Slack zusammen.

Boris

Sagt Bescheid, wenn ihr noch Hilfe braucht über Hi, wie gerade gesagt, happyshooting.de.

Chris

Wir machen jetzt hier eine Partnerbörse.

Boris

Eine Kontaktbörse, genau.

Chris

Ich brauche ein Kamerazubehörteil und ich mache es dir.

Boris

Warum nicht?

Chris

Vielleicht kommen da richtig coole Sachen raus. In diesem Sinne, macht es gut. 3, 2, 1, Happy Shooting!

Shownotes

Hausmeisterei

Aus der Preshow

  • Weiterleitungen, Ärscher mit Äscher, Kontakt aufnehmen

HS Workshops

Statt Werbung
DANKE an alle Spender

#hshi / #hsnachtrag

  • #hsfeedback von Klaus zum Hotspot bei der Infrarotfotografie. Kommt vom Objektiv, nicht vom Filter, hier gibt es eine Liste mit Objektiven die dafür geeignet sind
  • #hsfeddback von Eick zum verwendeten Filter und ebenfalls zum Hotspot
  • #hsfeedback vom Hans zum von Chris angedachten Online-Workshop
  • #hsfrage von Martin: Filter vor Blitze schrauben, hat wer eine Idee?

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Termine (alle anschauen | neuen Termin eintragen):

Hausmeisterei II


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