#915 - Mein Allibert!

Veröffentlicht 16 October 2025

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#915 - Mein Allibert!

Veröffentlicht 16 October 2025 · Länge 1:54:33

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Boris

Happy Shooting, Folge 915. Mein Alibert! Die heutige Folge wird euch präsentiert von...

Chris

Von den Vela-Workshops 2026.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Guten Tag, Chris.

Chris

Ach, guten Tag.

Boris

Er tanzt vor dem Mikro, lalala. So ist das.

Chris

Ich simuliere einen Sitzball, weißt du?

Boris

Ah!

Chris

Dabei stehe ich hier, dabei stehe ich hier einfach.

Boris

Solange du nicht noch eine Rolltreppe simulierst, ist alles gut.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Fantastisch.

Chris

So, und was ist jetzt der richtige Kartoffelsalat, um jetzt hier noch die Pre-Show vorzusetzen? Der schwäbische, der besteht aus Kartoffeln, Zwiebeln, Essig und Öl und Salz natürlich. und ein bisschen Pfeffer oder das mit der Mayonnaise aus dem Norden und so.

Boris

Der richtige Kartoffelsalat ist meiner Meinung nach, wenn man die Kartoffeln für Bratkartoffeln verwendet.

Chris

Ah, okay. Die Diskussion war nett. Fand ich schon. Jochen mag den Essig nur als Stoppard verwenden. Kannst mal sehen.

Boris

Herrlich.

Chris

Hier, wir sind Happy Shooting. Ich bin der Chris.

Boris

Ich bin der Boris.

Chris

Und wir machen gemeinsam hier einmal die Woche eine Sendung zum Thema Fotografie. Ihr findet uns auf hypershooting.de, dienstags meistens live. Heute ist der Vize-Dienstag. Da sind wir dann auf YouTube und auf Twitch und per Audio zu hören und dann gibt es noch eine schöne Community hier bei uns im Slack und an verschiedenen anderen Stellen. Und ihr seid alle ganz toll.

Boris

Finde ich auch.

Chris

Also einfach mal in die Shownotes gucken, da sind diese ganzen Links drin. Dann haben wir hier eine Inbox für euer Feedback an uns und Fragen und Beschwerden und Einwände. Das ist auf happyshooting.de slash hi und dort fliegen immer wieder interessante Dinge rein. Zum Beispiel kam da von Bernd L. Ein Feedback. Hallo zusammen, nach dem Projekt mit dem iPhone für Infrarot-Fotografie habe ich mir gleich das passende Zubehör bestellt und ich freue mich schon auf die ersten Ergebnisse. Das sind die Tipps, für die ich euren Podcast so liebe. Besser so als die Variante von Plankton, der den IR-Filter selber entfernt hat und wieder reparieren wollte und trotzdem noch Spaß am Fotografieren hat. Siehe Link. Ah, da ist ein Link zu einem Video und den habe ich natürlich nicht gesehen. Ich weiß auch nicht, wer Plankton ist, ehrlich gesagt. Weißt du, wer Plankton ist?

Boris

Er schwimmt im Meer, würde ich sagen. Sonst kann ich dir dazu nichts sagen.

Chris

Na gut, Plankton ist auf jeden Fall irgendwo ein YouTube-Kanal. Wir packen einfach mal den Link in die Shownotes. Vielleicht ist der ja... Vielleicht ist der ja was. Aber, ja. Filter entfernen und dann wieder drauf machen wollen. Also, bei dieser iPhone-Geschichte, wenn ihr hier zugehört oder geschaut habt, braucht ihr das nicht machen. Das ist ja alles nur, ja, das ist nur extern quasi. Hier, liegt immer noch hier.

Boris

Sehr schön.

Chris

Dann hat uns, ah, genau, Rudolf fragt, Hallo ihr beiden, seit heute ist die neue EU-Richtlinie für die Überprüfung der IBAN und des Empfängernamens in Kraft geöffnet. Vielleicht auch der eine oder andere schon mitbekommen. Da freue ich mich auch schon drauf. Genau, offenbar lautet das Empfängerkonto von Chris leicht anders. Hat meine Bank recht? Der ist in Wien, überweist also aus Österreich und, er schreibt hier, also er hat dir einen Screenshot beigelegt, da steht drauf, der von Ihnen angegebene Empfängername ist nahezu identisch mit dem Kontoinhaber, der für diese IBAN hinterlegt ist. Sie haben geschrieben, Chris Marquardt vorgeschlagener Name, Christoph Ulrich Marquardt. Und ja, das ist mein voller Name und darunter läuft auch das Konto.

Ja, es ist diese Überprüfung, die ist tatsächlich, glaube ich, bei den Banken unterschiedlich. Da gibt es keine wirklichen harten Kriterien, habe ich jetzt nachgelesen. Das heißt, die Bank kann selber entscheiden, wenn der Empfängername zu stark abweicht, dass sie dann irgendwie sagt, oh, ist das wirklich okay? Und wenn man zum Beispiel Christoph Marquardt überweist, dann ist glaube ich auch kein Problem. Aber wer jetzt da eine Rückfrage bekommen hat bei der Unterstützung, ja, der komplette Kontoname ist Christoph Ulrich Marquardt.

Boris

Haben wir das auch geklärt.

Chris

So haben sie mich genannt mal. ja, und das kriege ich auch jetzt nicht auf die Schnelle geändert, das ist tatsächlich so beim Konto den Namen ändern, ich glaube den habe ich auch so gar nicht komplett angegeben, aber die haben den Ausweis ja wollen und dann haben die das da irgendwie auch, es ist ganz doof irgendwie weil eigentlich gehe ich mit meinem Mittelnamen jetzt nicht groß hausieren, weil, erstens finde ich den doof und zweitens.

Boris

Naja und es.

Chris

Ist eh schon umständlich genug ja.

Boris

Meine Eltern waren ja sparsam. Ich habe ja nur einen Vornamen.

Chris

Ja, du Armer.

Boris

Obwohl mein Vater zwei hat. Was ich auch mit 18 oder so erfahren habe. Oder 16 war ich, glaube ich.

Chris

Ja, ich finde ja, Mittelnamen sind eh irgendwie, weiß auch nicht. Ist aber auch egal. Braucht eh keiner. Ja, dann Klaus, Ja, das war es erstmal. Aber solltet ihr Fragen oder Hinweise oder sowas haben, happyshooting.de ist genau der richtige Platz dafür.

Boris

Wunderbar.

Chris

Ja, was haben wir denn noch? Ach ja. Happy Shooting bald auf Englisch. Das ist ja mal wieder, das ist klasse. Das ist super klasse.

Boris

Wir posten demnächst mehrsprachig, ne?

Chris

Genau.

Boris

Simultär.

Chris

Das ist jetzt genau die Geschichte, die mich ja bei anderen irgendwie nervt. Aber da wollte ich jetzt einfach mal hier nachfragen. YouTube hat mir eine Mail geschickt. Wir werden bald die automatische Synchronisation auf Ihrem Kanal aktivieren. Das bedeutet, dass YouTube automatisch übersetzte Audiospuren in verschiedenen Sprachen generiert, wodurch ihre Inhalte für mehr Zuschauer zugänglich sind. Und wenn ich nichts tue, passiert das. Und ich kann es aber auch abschalten. Und natürlich ist die Idee, da noch mehr Leute zum Zuhören zu kriegen, erstmal nicht ganz uncool. Aber mich persönlich nervt das, wenn ich was weiß ich über bestimmte...

Boris

Völliger Horror ist das.

Chris

Die sind teilweise echt schlimm, diese Stimmen.

Boris

Und wenn die Videos eingebettet sind oder du in einer App, also den Browser innerhalb der App öffnest, dann kannst du es nicht mal abschalten und so eine Scheiße.

Chris

Und dein Browser ist auf Englisch und dann kommt plötzlich das Ding auf Englisch oder dein Browser ist auf Deutsch und dann kommt plötzlich was Englisches auf Deutsch und so. Du hast nicht immer die volle Kontrolle drüber. Deshalb werft das jetzt mal hier so in den Raum, in die Communities. Lass doch irgendwas, lass doch mal uns mal wissen, was ihr davon haltet. Im Moment habe ich jetzt noch nichts gemacht. Kann man auch später noch abschalten. Aber eigentlich ich will schon mal, zumindest eins von den Videos will ich mal so autodubben lassen, einfach mal um mitzubekommen, wie das ist. Vielleicht ist es ja auch besser geworden.

Boris

Meinst du, sie benutzen zwei verschiedene Stimmen?

Chris

Oh, das wäre interessant. Also, es stimmt, Cloning geht ja heute auch schon relativ einfach.

Boris

Ja, das machen sie aber definitiv nicht. Also, die Videos, die ich bisher gesehen habe mit dem Audio-Dubbing, die sind fürchterlich.

Chris

Ja, ja, die sind nicht toll. Das ist nicht wirklich spannend. Äh, ja.

Boris

Hallo, viele Podcaster sprechen über das iPhone. Was die meisten aber vergessen haben.

Chris

Nein, nein, du musst das jetzt auf Englisch machen. Damit das dann auch, weißt du? Aber das passiert dann ja automatisch. Ich lasse mal eine Sendung durchlaufen und gucke mal, vielleicht ist das ja irgendwie ganz lustig. Aber lasst uns mal wissen, was ihr so dazu meint. Vielleicht ist euch das ja auch schon irgendwie quergekommen. Man weiß es nicht.

Boris

Man weiß es nicht.

Chris

You never know.

Boris

Was würde dann eigentlich passieren, wenn du plötzlich Englisch sprichst? Ist das Dubbing dann aus? Ich glaube, wir müssen wirklich mal eine Sendung machen mit ganz vielen Fallstrecken, um zu gucken, was passiert.

Chris

Ich kann es nicht sagen, aber wir grätschen mal in die News rein.

Boris

Genau, ich bin die Synchronstimme für die automatischen Übersetzungen.

Chris

Mach mal.

Boris

Was denn? Worum geht es? Ach so, News. Entschuldigung.

Chris

Ja, News, hallo.

Boris

Völlig abgelenkt von diesen scheiß automatischen Übersetzungen. Neu, T.T. Artisan hat ein neues Objektiv gebracht. Nein, okay. Es gibt ein Tilt-Shift-Objektiv von T.T. Artisan. Ich weiß immer nicht, wie man sie ausspricht. Aber deswegen nenne ich die Buchstaben einfach einzeln. Und zwar ein Tilt-Shift-Objektiv mit 17...

Chris

Artisan. Entschuldigung, ich habe gerade versucht.

Boris

Die T's hintereinander zu sprechen. 17 Millimeter bezogen auf Vollbild, also 35 Millimeter Sensoren. auf dem Blende 4, also F4. Und das Interessante ist, dass das typisch T-T-Artisan für verschiedene Mounts kommt. E-Mount, Fuji, Nikon Z, Canon RF und L-Mount. Aber gucken wir uns mal an, was das ist. Tilt-Shift ist ja bekannt. Chris, du bist ja selbst ein großer Fan. Kannst du gleich mal eine kleine Liebe auf die Canon-Objektive geben, die ja wirklich einfach Sahnestücke sind.

Chris

Werde ich auch tun.

Boris

Und hier gibt es jetzt eben von TT Artisan das 17mm F4 als Tilt-Shift. Es ist um 360 Grad rotierbar, was schon mal gut ist, damit man eben in alle Richtungen shiften und tilten kann. Es ist vollständig aus Metall gefertigt. Es wird also wahrscheinlich von der Haptik her ganz angenehm sein. Es sind allerdings keine Filter möglich, denn die Frontlinse ist extrem stark gewölbt. Da komme ich auch gleich noch dazu, warum das wahrscheinlich so ist. Das Ding hat einen relativ großen Bildkreis, schreiben Sie. Es ist von 64 mm die Rede, was eben das Vollformat abdeckt, aber eben auch das Fujifilm GFX Mittelformat, also das kleine Mittelformat und das große Kleinbildformat. Und am GFX ist das etwa 13,4 mm, sagen wir mal 13 mm Objektiv. Also das ist schon ganz schön weitwinklig. Interessant ist, dass der Preis ziemlich niedrig ist. Also wir reden hier von 509 Dollarn. Ich hatte in den Kommentaren gefunden, dass jemand schon einen Importeur gefunden hat, der das inklusive Steuern und Import für um die 570 Euro anbietet. Das ist verhältnismäßig günstig für so eine Mechanik. Ist natürlich ein rein manuelles Objektiv. Klar, Tilt-Shift in der Regel. Also bisher jedenfalls sind mir keine mit Autofokus bekannt.

Ja es ist sofort verfügbar für Sony E-Mount und eben für Fujifilm GFX und in Kürze schreiben sie soll es eben für Nikon Z, für Canon RF kommen, na klar keine Begrenzung für manuelle Objektive, kann man also für RF anbieten und fürs L-Mount und damit haben sie im Grunde genommen alles abgedeckt.

Reviews sprechen schon von einer guten Bildqualität das ist ja immer so ein Ding, so ein TT Artisan ist zwar günstig, muss aber nicht zwingend super, gute Bildleistungen haben, aber hier wird von guten Abbildungsleistungen gesprochen, gerade für den Preis, soll also hier im Kommentarschrieb einer soll wohl No-Brainer sein für den Preis, also kann man mal machen und, Jetzt ist halt die Frage, wie die Bedienung von dem Tilt-Shift ist, vor allen Dingen im Vergleich zu den Canon. Das kann ich jetzt natürlich nicht beurteilen, ohne das Ding in der Hand gehabt zu haben, denn das ist das, wo sich halt die Spreu vom Weizen trennt, wenn man es wirklich benutzen will und nicht einfach nur mal Spaß haben möchte. Da können wir gleich mal zukommen. Der Preisunterschied zu den Canon ist natürlich enorm. Wie gesagt, wir reden hier von irgendwas zwischen 500 und 600 Euro. Und bei Canon liegen wir so ab 2000 Euro aufwärts. Zumindest jetzt, wenn man was neu kaufen möchte. Und ich stelle mir natürlich die Frage, auch Canon hat ein 17mm, glaube ich, Tiltshift im Angebot.

Chris

Haben Sie ja.

Boris

Ich finde 17mm persönlich schon sehr extrem. Das ist schon sehr weitwinklig. Und das Objektiv hat ja tatsächlich noch einen größeren Bildkreis, damit du eben vor allem auch shiften kannst. Und am GFX, wie gesagt, haben wir schon etwa 13 mm und der Shift wird ja trotzdem noch funktionieren. Also wird das wahrscheinlich tatsächlich ein 10 oder 11 mm Objektiv sein. Irgendwas in dieser Größenordnung schätze ich mal. Und das würde auch diese stark gebogene Frontlinse erklären, wo dann eben so ohne irgendwelche selbst gedruckten Hilfsmittel kein Filter mehr drauf geht. Tja, und jetzt, Chris, ist natürlich die Frage, was sagst du dazu? Hast du das schon mal gesehen, zumindest auf der Seite? Kannst du da was erkennen?

Chris

Also der Preis ist natürlich unschlagbar, wenn die Qualität halbwegs stimmt. Ich habe mein erstes Tilt-Shift, altes, zerbeultes, aber optisch gutes 24er Tilt-Shift damals für 500 Euro gekauft. Und ich habe gerade mal nachgeguckt, also der aktuelle Preis für einen 17mm von Canon 17 mm Till Shift für einen EF-Mount liegt bei ungefähr 2200 Euro neu. Also das ist ein dramatischer Unterschied.

Dafür sind die aber auch über jeden Zweifel erhaben. Also die Bildqualität ist der Hammer, die mechanische, also da ist ja ganz wichtig auch die mechanische Qualität, wie laufen diese Führungen aufeinander, wenn du shiftest und tiltest, das darf nicht ruckeln und so, das muss einfach irgendwie alles gut sein. Was ich bisher so an und ich bin da verwöhnt also das 24 ist mein standard objektiv das kann und 17 tilt shift hat auch so eine sehr gewölbte frontlinse das geht da gar nicht anders, naja und und ich habe ich habe schon mal das ein oder andere tilt shift oder mit adapter oder so auch in der hand gehabt, Ohne es jetzt im Detail zu testen. Und die waren alle bisher so, ja, du bist dann schon sehr verwöhnt von dem, was da so an Präzision und an Toleranzen bei Canon ist. Ich kann nichts darüber sagen, ich habe es nicht in der Hand gehabt.

Ich habe jetzt auch im Detail die Bildqualität nicht gesehen. 17 wollte ich aber auch gar nicht. Ich hatte das Canon 17er mal für einen Tag lang hatte ich das mal von einem Bekannten in Boston unterwegs gewesen und dort dann irgendwie Hochhäuser und Hafen und was weiß ich alles damit fotografiert das war schon lustig aber das ist jetzt auch nichts was ich ständig brauchen würde das ist einfach viel zu weit mit 17er Vollformat das ist so extrem da ist zwar dann der Shift ganz wichtig weil gerade wenn Architektur drauf ist, du hast ja beim, je kleiner die Brennweite ist, desto dramatischer fallen dir oder stürzen dir nachher die Linien, also kippen die halt so.

Boris

Weil du halt näher dran bist an den Objekten.

Chris

Genau, du musst dann aber auch sehr präzise arbeiten, die muss dann wirklich auch gerade sein, wenn du fotografierst, also bist du ja ständig, wenn du es aus der Hand versuchst, bist du ständig am Beobachten, wie die Vertikalen in den Gebäuden sich mit dem Rand oder mit den Linien auf dem Display verhalten. Also es ist nicht nur eine Challenge, sondern es ist auch so, dass ich sage, selten würde ich sowas benutzen, weil ich brauche es schlicht und einfach nicht für meine Art der Fotografie. Das heißt 24 Millimeter, aber wenn das dann so für 500, 600 Euro käme und ich hätte irgendwie, also ich könnte mal meine Finger dran kriegen, würde ich das schon mal gerne ausprobieren, auf jeden Fall. Ob das jetzt für mich dann auch wirklich... Ob das für meine verwöhnten Kanon-Tilt-Shift-Hände dann auch wirklich überzeugend ist, das kann ich nicht sagen. Das weiß ich nicht. Aber ich sage mal so, der Preis macht natürlich schon auch, also so ein Preis, der lässt dann auch den ein oder anderen Schmerz vergessen. Vielleicht.

Boris

Wahrscheinlich. Es ist halt nur, wenn man es jedes Mal in den Händen hat und irgendwas nervt, denn wenn man es nicht benutzt, sind auch 500 Euro zu teuer. Ich weiß es aber nicht.

Chris

Das 24er Tilt-Shift halt wirklich quasi das fast immer drauf.

Boris

Aber ich bin auch nicht gesehen. Also TTA Tisan hat auch ein 35mm, Tilt-Shift im Programm oder zumindest ein Tilt. Ich glaube nur ein Tilt ist dann kein Shift.

Chris

Wie die Bildqualität dann im Detail ist, das ist halt auch noch die Frage. Also das ist das Schöne jetzt für mich beim im 24er, das ist halt, wenn du es unverstellt verwendest, also in der Mitte verwendest, ist das halt das mit Abstand schärfste Objektiv, was die haben, weil das ist knackt, das ist unglaublich. Und das macht dann auch Spaß. Und ich weiß nicht, wie das ist. Also 17er, wie gesagt, ist für mich nicht interessant. Ja. Ich möchte auch nicht dazu sagen, ohne die Erfahrung zu haben.

Boris

Der Rest ist Spekulation. Also die Frage wäre jetzt an euch da draußen, ist schon jemand weich geworden, TTA Design 17 ist ja wie gesagt schon verfügbar. Vielleicht haltet ihr schon eins in den Händen und könnt mal was sagen. Also ich wäre interessiert an Feedback. HappyShooting.de slash high. Ihr könnt auch gerne kurz einen Audiokommentar dazu sprechen, was eure Erfahrung mit diesem Objektiv ist. Oder schreibt mal, ob ihr generell interessiert seid oder ob 17 mm zu extrem für euch ist. Dann geht es euch ja ein bisschen wie uns. Weil spannend finde ich das schon. Ein neues Objektiv-Tilt-Shift für RF-Mount. Schon nett.

Chris

Das ist schon nicht unspannend. Ganz sicher nicht. Aber vor allem für den Preis. Wie gesagt, das ist ja schon in dem Bereich, wo man sagt, das könnte ich dafür einfach mal ausprobieren.

Boris

Und wenn es nicht ist.

Chris

Dann kriege ich es wieder auf Ebay los.

Boris

Wahrscheinlich.

Chris

Überraschende Entwicklung auf dem japanischen Kameramarkt.

Boris

Überraschend. gegen die Zahlen runter, oder?

Chris

Naja, nee, dass die Kameraverkäufe weniger werden, das wissen wir und Spiegelreflexen sind sowieso fast raus, obwohl da schon wieder so ein bisschen so eine Gegenbewegung stattfindet. Aber nur so im ganz kleinen. Nee, günstige, einfache Kompaktkameras, das wissen wir auch, dass es einen Trend gibt für diese Digicams, die halt nicht viel können und eben nur fotografieren können. Viele, vor allem jüngere Menschen wollen nicht jetzt irgendwie ständig diese glatt gebügelten Handybilder haben sondern das was sie früher mal irgendwie hatten mit, also ein Gerät was einfach nur fotografiert, das ist ja auch so eine mentale Geschichte, da hast du dann nicht ständig irgendwelche Notifications drauf oder sonst was sondern kannst dich der Fotografie widmen und diese Digicams die sind also gerade im Trend und, rat mal wer da die Krone auf hat, gerade. Ich sag's dir, Kodak.

Boris

Kodak, okay.

Chris

Die Kompakten von Kodak dominieren gerade in Japan den Markt. Besonders die PixPro FZ55. Frag mich nicht nach Features oder nach Werten oder Specs, kann ich nicht sagen. Ja, Kodak hat gleich in den Top 10 der Verkaufscharts mehrere Modelle drin.

Boris

Mhm. Also ich hätte jetzt tatsächlich eher so in Richtung Fuji oder Panasonic oder wie sowas.

Chris

Und jetzt ist ja Kodak nicht irgendwie, also Kodak ist heute noch, ich weiß gar nicht, wer das herstellt, ob Kodak da noch selber eine Herstellung hat oder ob die da herstellen lassen. Ich bin nicht auf dem Laufenden, ob Kodak außerhalb von Filmen einfach nur noch ein Markendeal ist oder nicht. Aber im September haben die fünf der zehn meistverkauften Kompaktkameras gestellt in Japan. waren. Ich fand die nur so eine spannende Meldung. Ich kann da auch jetzt gar nichts dazu sagen, außer, dass es halt, ich sag mal, so mit Gen Z in Verbindung gebracht wird, weil die halt authentisch, in Anführungszeichen authentische, unperfekte und nostalgische Bildergebnisse wollen. Und ja.

Boris

Das ist insofern halt schon interessant, sowas mal zu lesen, denn, wir haben es ja auch schon ein paar Mal angesprochen in der Sendung, dass jetzt wohl eigentlich, du kannst ja keine schlechte Kamera mehr kaufen in dem Sinne und es geht immer mehr in Perfektion, also in technische Perfektion, Abbildungsleistung, unscharfe Bilder, Bildstabilisierungen etc. Also es ist ja, es wird zunehmend schwerer, ein unscharfes, verwackeltes oder technisch schlechtes Bild zu machen und da steigt natürlich der Gegentrend, dass man sagt, ja okay, aber wenn es eben, wenn es doch verrauschter ist, wenn es doch ein bisschen Unschärfen hat oder wenn es doch ein bisschen Aberrationen hat, dann ist es irgendwie, es fühlt sich lebendiger an, es fühlt sich irgendwie echter an, nicht so klinisch tot. Und das scheint ja dann durchaus ein Trend zu sein, zu sagen, ja, dann vielleicht mehr Spaß an der Fotografie statt irgendwie ein Riesen-Bohai um technische Perfektion.

Chris

Ja, also in dieser Meldung steht dann auch, dass zum Beispiel Fuji mit der X100-Germann, Mark 6 eher so auf Premium-Retro-Sätzen, also eher so Retro-Look, aber halt andere Technik drin. Und Kodak bedient halt ziemlich erfolgreich hier so den Low-Budget-Bereich wohl mit diesen Kameras. Und wie gesagt, fünf Stück, also da ist ein Markt da. Der ist nicht weg. Also ich weiß jetzt nicht, ob das gleich so eine Renaissance von Point-and-Shoot-Kameras sind, aber es ist zumindest bemerkenswert, fand ich. Und das ist auch momentan in dem Umfang tatsächlich noch eher ein japanisches Phänomen mal schauen wie weit das noch zu uns rüber schwappt, werden wir dann sehen, Kai.

Boris

Was meinst du mit aktuelle Yashika?

Chris

Ein doch eine aktuelle Yashika ja, Kriege ich jetzt den Kontext nicht hin. Aber egal.

Boris

Wegen Perfektion oder ohne Perfektion?

Chris

Ja, also diese aktuellen Yashikas, diese zwei Stück, die es da gibt, die sind ja auch alles andere als perfekt. Also das ist auch schon so ein, ja, das spielt wahrscheinlich auf einem ähnlichen Markt rum. Nur dass halt vielleicht der Name Kodak an der Stelle nochmal anders zieht in Japan als Yashika. Ist ja dann für die Japaner, dann ist das ja ein Übersehprodukt.

Boris

Ach so, Zitat, du kannst keine schlechte Kamera mehr kaufen. Ja, sicherlich. Du kannst ja auch so eine Kodak kaufen oder sowas, aber wenn du jetzt losgehst, wenn mich jetzt irgendjemand fragt, hier, was weiß ich, Kamera mit Wechselobjektiv, was willst du denn kaufen oder was kann ich denn nehmen oder selbst eine kompakte mit Fespenobjektiv, also da ist der Markt eigentlich gewaltig und ich würde mich schon aus dem Fenster lehnen und sagen, wenn du dir keine Mühe gibst, dann kriegst du auf jeden Fall eine gute Kamera. Aber das funktioniert schon so. Und ja, natürlich, es gibt diese Gegenbewegung. Aber ich hatte es eben bisher immer so auf der analogen Seite. So diese Lomo-Geschichte, Lomografie und sowas, wo einfach die Unperfektion zum Stilelement wurde.

Chris

Mehr Schmutz in der Fotografie.

Boris

Ja, genau. Wo es absichtlich schlecht war, absichtlich Lichtlecks eingebaut wurden. Aus Spaß an der Sache und eben auch aus künstlerischen Aspekten. Ich weiß gar nicht.

Chris

Ob die Lichtlecks absichtlich waren. Ich glaube tatsächlich, dass die meistens wahrscheinlich passiert sind und dann halt zum Stilmittel erhoben wurden.

Boris

So bei Holger und so. Natürlich, klar. Also wird es die und die geben. Aber was wir damals auf der Messe gesehen haben an Lomo-Fotos da, was noch der ganze Stand, der ausgeklebt war, da waren schon richtig tolle Sachen dabei. Ja klar.

Chris

Ich bin jetzt gerade nochmal wegen einer anderen Geschichte über dieses Thema gegangen. Was ist ein gutes Bild? Und letztendlich komme ich immer wieder an dem Punkt raus, ein gutes Bild ist das Gefühl, was du hast, wenn du dir das anguckst.

Boris

Ja, klar. Und der Kontext.

Chris

So definieren die Leute das. Woher dann das Gefühl kommt, das ist eine andere Frage. Aber letztendlich ist das, wenn es sich richtig anfühlt, ist es richtig. Und da wir hier jetzt nicht wissenschaftlich arbeiten, sondern Kunst machen, ist eigentlich alles erlaubt.

Boris

Das sowieso. Man muss halt immer gucken, wofür man es benutzt. Was ist das Ziel des Bildes? Also ich finde es halt spannend, dass jetzt eben auch auf der digitalen Seite wieder so eine Abrüstung offensichtlich wird, wo eben wieder einfachere Kameras kommen, die eben nicht auf dem heutigen Niveau spielen, sondern die vielleicht wieder zurück auf einem technischen Niveau von, weiß ich nicht, 2010 oder früher sind.

Chris

Es sind viele Pendel. Auch bei Mode und so weiter siehst du ja so Pendelbewegungen, die dann so im, was weiß ich, 20-Jahres-Rhythmus hin- und herschwingen. Und vielleicht ist das da genauso. Und dann ist das jetzt einfach mal ein paar Jahre so. an. Ich weiß es nicht.

Boris

Vielleicht sollte meine nächste Hose wieder einen ordentlichen Schlag unten haben.

Chris

Nee, das ist schon wieder durch. Da hast du leider schon die dritte Welle verpasst.

Boris

Ja, aber ich bin ja eigentlich immer gegen.

Chris

Modeikone Boris, hey, hey.

Boris

Ja, ich bin meistens gegen den Trend. Da gebe ich mir schon sehr viel Mühe. Also insofern wäre ich jetzt richtig mit Schlaghosen.

Chris

Du gibst ja da viel Mühe, bis das so.

Boris

Ja.

Chris

Oder passiert das einfach so.

Boris

Ich warte extra ab.

Chris

Boris gibt sich modisch Mühe.

Boris

Ja, selbstverständlich.

Chris

Ja.

Boris

Immer gegen den Trend. Wer sich auch Mühe gegeben hat.

Chris

Dann muss ich jetzt Schlaghosen tragen. Entschuldigung, weiter.

Boris

Natürlich, ich schlage meine Hosen jeden Morgen. Fujifilm hat eine neue Instax Mini rausgebracht, eine LiPlay Plus.

Chris

Genau, wie sprichst du die aus?

Boris

Ich sage LiPlay, L-I und dann Play und Plus.

Chris

Also ich sage LiPlay.

Boris

Kann man auch machen. Ich sag Lieplay.

Chris

Also L, L, klein I, groß P, klein L, A, Y, Plus. Das ist ein saudaufer Name. Entschuldigung.

Boris

Lieplay Plus und es handelt sich nicht um ein Streaming-Angebot, ein Video-Streaming-Angebot, wie alles, was hinten auf Plus endet, außer Apple TV, die es jetzt gerade wieder weggenommen haben, sondern es handelt sich um eine Kamera und zwar eine Instax Mini-Kamera mit ein paar Besonderheiten. Sie hat nämlich zwei Kameras. Eine nach vorne, eine nach hinten. Also eine Selfie-Kamera und eben die normale Frontkamera.

Chris

Also ist das wieder eine digitale Instax, die quasi erst mal auf den Chip fotografiert und dann druckt.

Boris

Na klar.

Chris

Okay.

Boris

Und erst mal eine Instax Mini, wie man es soweit kennt. Auch relativ kompakt gebaut. Aber du hast eben diese zwei Kameras und du kannst diese beiden Kameras simultan auslösen. Da wird es halt einen Modus dafür geben. Und dann kannst du eben bestimmen, dass beide Aufnahmen auf ein Instax Mini gedruckt werden. Hier im Bild ist gerade schön ein Beispiel zu sehen. Da ist dann halt die Selfie-Kamera so als Kreis auf dem Bild.

Chris

So eine Collage gemacht quasi.

Boris

Genau. Und das eigentliche Foto ist eben im Hintergrund dann zu sehen. Also man kann da schöne Spielereien mit anstellen.

Chris

Aber wahrscheinlich wieder nur so ein paar Presets und fertig.

Boris

Ich nehme es an, na klar. Das Ganze ist ja per App auch steuerbar. Vielleicht gibt es auch mal Updates mit neuen Presets. Wer weiß das schon. Aber die zweite Spezialität ist, du kannst mithilfe der App ein bis zu dreisekündiges Audio aufnehmen. Und es wird dann ein QR-Code auf das Bild mitgedruckt. Und wenn andere diesen QR-Code scannen, am Smartphone, dann können sie eben dieses dreisekündige Audio sich anhören.

Chris

Das heißt, das ist ein normales Instax-Format, also das kleine Instax-Format.

Boris

Das kleine Instax-Mini.

Chris

Und da wird dann von dem eh schon wertvollen Platz noch ein Teil für den QR-Code verwendet. Hey, super, super.

Boris

Ich weiß nicht, wie viel noch übrig bleibt, wenn du beide Aufnahmen kombinierst und einen QR-Code druckst. Kann man aber nicht.

Chris

Ehrlich gesagt, das ist jetzt doof. Ich will da gar nicht drüber lachen. Ich persönlich habe da echt keine Verwendung für, aber wenn es gefällt, gefällt es. Das ist ... Über Geschmack kannst du halt nicht streiten und das ist eine Geschmackssache.

Boris

Ist halt eine witzige Idee, dass du halt mit der App dazu noch ein kurzes Audio aufnimmst, irgendwelche Hintergrundgeräusche oder einen kurzen Gruß oder so etwas. Das Ganze, gehe ich davon aus, wird auf den Servern von Fujifilm gespeichert. Wir kommen gleich dazu. Und andere können sich das dann anhören. Schönes Ding. Die Kamera gibt es in zwei Farben. In Beige Sand und in Midnight Blau. Midnight Blue. Also Beige Sand und Midnight Blue. Eigentlich ganz schön, die beige würde mir glaube ich ganz gut gefallen und es gibt auch ein neues Papier ein Fuji, also ein Instax Mini Papier, das nennt sich Soft Glitter, und das ist halt dann nicht ein weißes Papier also außenrum der Rahmen ist dann nicht weiß sondern hat so einen wärmeren Ton und ist versehen mit goldenen Sprenkeln, wenn du mal den weiteren Link, den ich hier habe, aufmachst und mal runterscrollst, von Fujifilm direkt den Link, dann kannst du unten Beispiele sehen, wie dieses Papier aussieht. Da sind so goldfarbene Sprenkler rund um den Rahmen drauf. Ist relativ weit unten auf der Seite, siehst du Beispiele. Da ist was.

Chris

Okay.

Boris

Die sind so zufällig angeordnet, diese Sprenkel. Da sieht jedes Papier ein bisschen anders aus.

Chris

Das glaube ich nicht.

Boris

Ja, zumindest hier auf den Bildern. Vielleicht sind es ja auch immer die gleichen Szenen unterschiedlich. Wahrscheinlich, natürlich.

Chris

Das wird ja irgendwie in der Masse hergestellt. Aber gut, gut, hübsch.

Boris

Die Kamera liegt so um 235 Dollar. Den Euro-Preis weiß ich nicht. Und dieser Soft-Glitter-Film liegt so um 18 Dollar. Das klingt für mich auch etwas teurer als das normale. Ja, aber... So weit, so gut. Ist halt eine Instax Mini mit dem Gag, dass sie eben zwei Kameras hat. Alles schön. Aber die Sache mit diesem QR-Code, wie du schon sagst, wir hatten das schon mal. Ich habe auf die Schnelle nicht rausgefunden, wo.

Chris

Also nicht mit QR-Code, das hatten wir nicht, aber wir hatten schon mal Kameras, die irgendwie Sound noch mit aufnehmen können.

Boris

Ja, und zwar war das, meine ich, nicht mit QR-Code gemacht, sondern du hast halt tatsächlich die Kamera mit der entsprechenden App auf das Foto gehalten. Und dann hat sie das Foto identifiziert. Da wurde, meine ich, nämlich ein Fingerprint von dem Foto gemacht. Deswegen hast du erst das Foto ausgedruckt, dann mit der App das Foto gescannt. Dann gab es quasi einen Fingerabdruck. Das wurde auf dem Server abgelegt. Und dann konntest du dazu ein Audio hinterlegen. So was gab es. Hier ist es halt mit dem QR-Code etwas einfacher gelöst. Das ist deutlich einfacher zu programmieren natürlich. Das Problem, was ich damit nur habe, ist, genau wie bei dem anderen Angebot, was es schon mal gab, das funktioniert genau so lange, wie die Anbieter ihre Server dafür betreiben.

Chris

Ja klar.

Boris

Und wenn die Server nicht mehr laufen, dann sind diese Audioschnipsel weg.

Chris

Das ist nicht von Dauer. Nein, das ist nicht von Dauer.

Boris

Die Idee ist halt irgendwie ja ganz lustig. Also stell dir irgendwie, was weiß ich, eine Hochzeit oder Konfirmation oder sowas vor und dann machst du ein paar lustige Bilder und dann nimmst du irgendwie einen Jubel oder irgendwas dann noch als Audio mit dazu auf. Die Leute kommen nach Hause, haben dann diese kleinen Instax-Fotos in ihrem Kleberalbum, was da den Tag über auslag, können zu Hause dann mit der App den Code scannen und können sich irgendwie nochmal so ein paar O-Töne anhören. Ist ja ganz witzig. Wird auch funktionieren. Aber wenn du jetzt in 10, 15, 20 Jahren das Fotoalbum rausholst und versuchst dann den QR-Code zu scannen, ich gehe jetzt mal ganz vorsichtig davon aus, da ist dann nichts mehr zu hören, weil es dann die Seite nicht mehr gibt. Das finde ich halt ein bisschen schade.

Chris

Du könntest ja hinten auf das Bild so einen Magnetstreifen drauf machen und dann da das quasi drauf aufnehmen, so wie eine Kassette. Das kriegt man dann irgendwie wieder runter.

Boris

Das ist übrigens tatsächlich das Eklige, dass Analogtechnik auch heute eigentlich die haltbareren Medien sind.

Chris

Was ist daran eklig?

Boris

Ja, es ist halt ein bisschen schade schon. Und jetzt ist natürlich die Frage, könnte man das anders lösen? Ich habe ja auch schon gedacht, naja, man könnte ja auch ein komprimiertes Audioformat im QR-Code, aber ich glaube so...

Chris

Ah, da müsste er relativ groß sein.

Boris

Da brauchst du, glaube ich, drei Bilder für den QR-Code.

Chris

Genau, dann hast du die komplette Fläche, ist dann der QR-Code und nee, das lassen wir. Das ist nicht so...

Boris

Ja, ist schade eigentlich. Also ich finde das ja ganz witzig, aber es ist halt... Man sollte sich jetzt nicht darauf verlassen, dass man da was weiß ich irgendwelche Gluckser von seinem Neugeborenen aufnimmt und dann glaubt sich, dass wenn es an 18 ist, das Kind sich nochmal anhören zu können. Da würde ich jetzt mal, würde ich meinen Atem nicht anhalten, sagen wir mal so.

Chris

Ich glaube aber auch nicht, dass das dann tatsächlich die richtige Zielgruppe ist, sondern dafür hat deine Kamera halt eine Videofunktion und dann nimmst du halt ein Video auf.

Boris

Und speicherst das auf eine CD, die keiner mehr einlesen kann.

Chris

Brennst du auf eine DVD, auf eine DVD-R und dann ist sie nach 20 Jahren auch kaputt.

Boris

Ja. Es ist mit diesen digitalen Medien, es ist ein schwieriges Thema.

Chris

Dieses digitale, gut, es ist aber tatsächlich so, dass, und da kannst du mit jedem Menschen reden, der in irgendeiner Form Archiv, Arbeit leistet, archiviert. Wir leben tatsächlich wahrscheinlich in der Menschheitsgeschichte in dem Jahrhundert, was hinterher am schlechtesten dokumentiert sein wird. Das kriegst du heute schon mit, wenn du irgendwelche Medien, versuch mal heute noch eine Zip-Dist zu lesen, das geht vielleicht noch, da kriegst du noch ein Gerät auf Ebay oder so, aber dann hast du keinen Treiber mehr dafür und dann brauchst du einen Rechner, der das tut und so weiter. Oder du musst nicht lange zurückgehen, um Formate zu finden, die heute nur noch schwer oder gar nicht mehr lesbar sind.

Und dann ist halt die Frage, lohnt sich dann der Aufwand, den man dann treiben muss? Ich sehe das jetzt zum Beispiel bei Musikern, die irgendwie nicht mehr leben, aber deren Archiv noch da ist. Und da sind dann alte Tapes und diese alten Tapes, die haben sich schon halb zersetzt. Die musst du dann irgendwie behandeln und erhitzen und backen, damit dann die Magnetspur nicht vom Plaste runterfällt. Und dann muss er einen Riesenaufwand treiben, um das Zeug irgendwie zu retten, die alten Mastertapes und so. Und dann stellt sich jedes Mal die Frage, ja, wer finanziert das? Da sind irgendwie fünf Leute ein halbes Jahr beschäftigt damit, um das irgendwie zu sichten und zu machen. Lohnt sich das denn überhaupt? Also wir werden ganz viele Sachen auch im Fotografischen haben, die in ein paar hundert Jahren oder vielleicht auch schon in 20 Jahren keiner mehr sehen oder hören oder verwenden kann. Das ist halt so.

Aber du kannst halt auch heute nicht mehr irgendwie, was weiß ich, 500 Megabyte große Pfeils in der Steintafel verwenden. Reinklopfen. Das geht halt auch nicht.

Boris

Das ist schwierig, ja. Ja, Jochen sagt auch, man muss halt immer umkopieren, also seine 30 Jahre alten Bitmap und Wave Sounds, also Bitmap Bilder und Wave Sounds kann er immer noch abspielen.

Chris

Ja, aber das umkopieren.

Boris

Das ist schon richtig. Aber du musst es halt auch kopieren, sonst ist das Format halt nicht mehr da.

Chris

Ja, aber das ist halt wirklich so. Ich habe teilweise noch alte, von der Zeit, wo ich noch so Recording und Geschichten gemacht habe, so Audioproduktion, da habe ich teilweise noch 20-spurige Aufnahmen, die sind halt jetzt, die Software ist halt nicht mehr da, mit der ich es gemacht habe. Das heißt, ich kann jetzt da noch irgendwie die Einzelspuren rausprokeln und hoffen, dass die irgendwie noch, irgendwie, dass ich die noch zusammen bekomme, aber die Hoffnung, auch diesen Aufwand bezahlt mir keiner und die Neugier ist dann doch nicht groß genug. Also man muss eine Strategie haben, wie man solche Sachen dann über die Jahrzehnte, Jahrhunderte rüber rettet und das ist nicht simpel. Da reicht es eben nicht aus, die Datei rüber zu kopieren, sondern du brauchst die Software, du brauchst das Gerät möglicherweise und so weiter. Das ist eine Fotografie. Wir haben so ein paar vermeintliche Standards, JPEG und TIFF und so weiter, aber wie sieht es da in 30 Jahren aus, weil jetzt kommt HDR und alles mögliche, das wird alles schwierig.

Boris

Und wenn du jetzt halt die Medien und die Datenträger unter eigener Kontrolle hast, das ist ja, dann kannst du immer noch sagen, okay, das ist jetzt eine Frage der Mühe und was es mir wert ist, das zu behalten und dann eben von Format zu Format die Wechsel mitzumachen, dran zu denken, dass vielleicht ein USB-Stick nicht der richtige Datenträger für Dauer ist und solche Späße. Aber wenn du sowas wie hier hast mit einem QR-Code und die Daten liegen auf einem Server, dann ist das ja nicht mal mehr in deiner eigenen Hand, sondern du bist da dem Wohl und Wehe des Anbieters ausgeliefert.

Chris

Heißt aber auch nicht immer, dass wir den neuesten Scheiß an Formaten ausprobieren, sondern vielleicht hilft da ein bisschen Konservatismus. Und Jürgen schreibt da noch, das war bei uns Analogfotografen auch schon so ein Problem. Stichworte PE-Papier, Farbfilm, Farbabzüge, Diafilm, alles nicht ewig haltbar. Ja, Thema Archivierung, Thema, wie kann das Zeug lang überleben? Das ist da auch ein Thema, weil die natürlich physisch auch altern.

Boris

Mein Vater hat quasi... Drei Viertel meines Lebens an Diafilm weggeworfen, weil er hat damals alles mit Diafilm gemacht, weil das ja toll war, eine tolle Qualität, tolle Bilder, die Diaabende, legendär. Und dann aber diverse Umzüge mitgemacht, in Kellern und auf Dachböden gelegen und irgendwann hat er gesagt, er hat das alles weggeworfen, weil die sind rissig geworden. Und da habe ich mich dann tatsächlich ein bisschen geärgert, weil das war schon durchaus eine Zeit, wo man schon Scanner hatte also ich jedenfalls, wo ich gesagt hätte und selbst wenn sie Risse gehabt hätten ich hätte sie scannen können und wenn ich mir vorstelle und.

Chris

Auch wieder herstellen können, du kannst ja.

Boris

Heute ja und damals vielleicht noch nicht, aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte sie damals einfach in dem Zustand abfotografiert, Egal ob analog oder später digital oder wenigstens gescannt in einer guten Auflösung. Damals sind ja riesige TIFF-Dateien dabei rausgekommen. Wenn ich die gehabt hätte, heutzutage wäre die Reparatur überhaupt kein Problem gewesen. Und da hätte ich meine komplette Kindheit und meine gesamte Jugend wieder als Bilder. Und das ist wirklich, wirklich schade, weil da waren ganz, ganz tolle Aufnahmen aus Urlauben dabei und Familientreffen und so weiter. sind alle weg und auch meine Erinnerungen daran sind nicht besonders frisch, weil ich war halt sehr jung zu dem Zeitpunkt.

Chris

Also mein bestes Beispiel dafür ist immer noch das mit den, also mein bestes Beispiel für Sachen vielleicht doch nicht unbedingt wegwerfen, weil man glaubt, naja, das ist ja eh Käse, ist für mich immer noch das Thema mit so ein paar alten Panoramabildern, als das mit dem Stitching kam. Und dann hat halt irgendwie der Stitching-Algorithmus dass halt manche Panoramen nicht stitchen können, weil die nicht irgendwie 50% Overlap hatten oder weil der Algorithmus nicht in der Lage war, die Bilder zurechtzubiegen.

Boris

Ja, oder der Vogel hat sich bewegt und solche Späße. Und so weiter.

Chris

Und das ist halt heute, heute lacht die Software drüber und macht das halt einfach. Und da bin ich ganz froh, dass ich dann doch noch so ein, zwei alte Sachen nicht weggeworfen habe. Weil die habe ich dann halt wirklich Jahre, Jahre später einfach mal probiert. Mach mal Drag und Drop hier rein. Nicht nur ging das schnell, sondern das ging halt. Das war halt so, oh, okay. Ja, Wahnsinn. Und dann, selbst dann, wenn du irgendwo noch ein Loch drin hast, dann kannst du das halt, wenn das nichts passiert, Bildentscheidendes ist, kannst du das halt auch noch füllen lassen. Das geht ja alles. Also man soll nicht immer gleich irgendwie so aufgeben. Der Fortschritt geht weiter und dann passieren dann manchmal die Sachen. Vielleicht ist es dann auch wieder einfacher, ein altes XYZ, was weiß ich, Bildformat dann irgendwo in der KI zu werfen und sagen, krieg mal raus, wie man das aufmacht und schreib mir da ein Stück Software dafür, damit das das dann eben tut oder umrechnet oder so. Das kann ich mir schon vorstellen, dass das auch mal irgendwann aus der Richtung gelöst wird, das Problem. Aber ja, ich weiß es nicht.

Boris

Ich bin gespannt, wann man es schafft, wirklich einen 3-Sekunden-Audioschnipsel in das Bild hineinzuprinten, ohne dass man es sieht.

Chris

Das geht sicher mit hier Steganographie oder so. Kannst du da sicher irgendwie reinbasteln, dass das gar nicht unbedingt sichtbar wird auf irgendwelchen Stimmen.

Boris

Oder halt am Rand irgendein Strichmuster so ringsrum, was dann halt entsprechend interpretiert wird.

Chris

Das sind diese Glitzermuster bei der Insta.

Boris

Ja, genau.

Chris

Audio-Encodings oder so.

Boris

Ja, sehr geil.

Chris

Warum nicht? Das haben die in Hollywood ja schon gemacht. Audio haben die am Rand vom Bild ursprünglich mal als Lichtton gehabt. Da hast du eine Spur, die du nicht siehst im Bild, aber die dann separat abgetastet wird, wo dann halt die Wellenform drauf ist, so wie eine Schallplatte, so eine Rille quasi aus schwarz und weiß oder schwarz und durchsichtig, was dann von der Lampe abgetastet wird und von der Fotozelle und da ist dann der Sound drauf. Und sogar jetzt noch so neuere Formate, die noch auf Film gemacht werden, die haben dann entweder eine separate, irgendwie einen separaten Datenträger, von dem das dann der Ton einfach synchronisiert abgespielt wird oder du hast auf dem, Filmstreifen zwischen den Löchern hast du kleine QR-Codes, wo die Daten drin sind. Das rattert dann durch und wird dann halt mit 24 oder sonst was Bildern pro Sekunde, werden halt die QR-Codes gelesen und umgewandelt in Audiodaten. Fertig. Also das geht auch.

Boris

Okay.

Chris

Je nach Format. Also QR-Code kann man schon auch unterbringen, nur hast du halt bei so einem Instax keinen Teil, den du nicht siehst eigentlich.

Boris

Es ist, ja, das ist richtig.

Chris

Wobei, du kannst einen kleinen NFC hinten dran machen, so einen Chip, der kostet ja auch nicht viel und dann kannst du den vielleicht voll spielen und so, damit es beim Bild bleibt zumindest. Das kostet dann wieder mehr.

Boris

Ja, wahrscheinlich. Wir werden mal was erfinden. Das Happy Shooting. Analog-digitale Bildformat. Aber was ist denn apropos neue Algorithmen? Was ist denn das hier?

Chris

Es ist wieder mal Zeit für ein neues Fotosharing- Netzwerk. Ja, also es gibt einen, hier steht der bekannter Street-Fotograf Alan Schaller, den ich nicht kenne. Muss man den kennen? Sagt mal, ob ihr den kennt. Der hat eine neue Social Media App gestartet, die heißt Iris I-R-Y-S und diese Social Media App ist eine, fotografische Social Media App, also die wollen da, dass man da seine Bilder teilt und miteinander austauscht und interagiert und so weiter, das Ganze wird gebildet hier als ruhige, werbefreie und nicht-algorithmische Alternative zu Plattformen wie Instagram? Hm, haben wir. Also da ist ja auch schon, also Instagram, naja, du wirst halt quasi, du bist das Produkt, weil die werden halt ständig Sachen verkauft, hier geht es dann eher darum.

Boris

Aber, da ja schon es gibt ja schon Alternativen.

Chris

Natürlich gibt es Alternativen also ja Glas zum Beispiel oder so es gibt ja diverse Social Netzwerke rund um Fotografie, und das reiht sich da so gefühlt ein ich bin da jetzt nicht ich hab mich da jetzt nicht registriert, weil sie auch gleich Geld wollen von einem weil das ist natürlich die Frage wie finanziert sich sowas wenn es nicht werbefrei ist ja durch monatliche Bezahlung. Ich glaube 6 Dollar im Monat wollen sie haben oder 60 im Jahr.

Boris

Ich weiß jetzt nicht, was Glas kostet, aber ist ja ähnlich, dass man da als Mitglied immer Beiträge bezahlt.

Chris

Aber es ist auf jeden Fall schon mal ein bisschen etablierter, wobei ich das da ehrlich gesagt auch schon länger nicht mehr da war.

Boris

Ich auch nicht. Hat aber nichts mit Glas zu tun.

Chris

Fotografie ist der Fokus und hier irgendwie keinen Druck von Likes und Followerzahlen, und das Ganze per Abo-Modell unabhängig von Werbung und, Privatsphäre und so weiter. Ja, also es gibt Likes, es gibt Kommentare, Followerzahlen, aber die kann man dann auch ausblenden, wenn man die nicht will. Hier steht 4,99 Dollar im Monat. Oh, dann habe ich vorher falsch geguckt. Vielleicht ist das auch nur ein Einführungspreis.

Boris

Haben sie irgendwas dazu geschrieben inwieweit sie sich jetzt von anderen Alternativen wie zum Beispiel Glas abheben oder so steht nichts dabei nicht so wirklich.

Chris

Das ist ja mein Problem damit also es gibt zwei Sachen, das eine ist, ja dass es Geld kostet, aber das ist nun mal der Preis, den man zahlen muss, wenn man werbefrei haben will weil irgendwie muss ich das finanzieren, das kannst du nicht aus Goodwill machen, sondern du hast ja die Serverinfrastruktur und Softwareentwicklung und alles mögliche Klar. Und das Zweite sind, ich bin einmal, obwohl ich jetzt nicht ins Detail gehen kann, aber ich bin einmal über die Terms and Conditions gegangen, habe mir also wirklich mal rausgezogen und habe mal ein bisschen drin rumgestöbert. Also die haben so diverse Sachen da drin, die jetzt mir nicht so gefallen haben, da ging es unter anderem darum, dass, also klar, die brauchen dein Okay, dass sie dann mit deinen Bildern Dinge tun dürfen, weil die müssen die da ja auf dem Server speichern und die müssen die ja ausliefern, wenn jemand anders es sehen möchte.

Boris

Vielleicht auch skalieren auf dem Server.

Chris

Sie müssen sie hoch und runter skalieren und was weiß ich, also das ist so diese Grunddinge, die eigentlich immer nötig sind, damit es rechtlich sicher ist, die sind da natürlich drin. Aber da sind auch so ein paar andere Sachen drin. Ich habe es jetzt, wie gesagt, ich bin kein Legalese, aber es war so ein bisschen viele dieser Sachen, die auch ein bisschen weitergehen, die waren nicht zum Beispiel zeitlich begrenzt. Da hast du halt so ein, einmal sagst du zu und dann haben die immer das Recht so ungefähr. Das ist so, ja, nicht so. Nicht so gut, aber da müsst ihr euch selber mal umschauen. Wen es interessiert, wir packen mal einen Link in die Shownotes. Und ja, also hier steht, die App versteht sich ja eher so ein Hybrid aus Galeriedienst und Community Hub.

Boris

Ja, schön schreiben können sie alle, wenn sie was Neues machen.

Chris

Eine neue Ecke, wo man halt seine Bilder vorzeigen kann. Aber die größte Herausforderung wird halt sein, dass du Menschen, die fotografieren, von so einem bezahlten Abo-Modell überzeugen musst. Und die anderen Plattformen sind halt, ich sag mal, vordergründig kostenlos. Und vielen Leuten ist das halt wurscht, was dann mit ihren Daten passiert. Nun ja.

Boris

Das ist schon so. Ich muss allerdings auch sagen, früher zum Beispiel fand ich Instagram richtig toll. Weil man hat Leute getroffen, man konnte thematisch da schnell suchen, Leuten folgen und sich auch ein bisschen austauschen. Also je nachdem, welche Community man sich da aufgebaut hat. Das war schon ganz nett. Ist dann eben, ja klar, kostenlose, also es kostet kein Geld, Plattform. Es ist dann immer mehr durchsetzt worden mit eben Werbung. und Anzeigen. Und das macht dann halt mir persönlich keinen Spaß mehr, wenn dann irgendwie gefühlt jedes dritte Bild irgendwie eine Werbung ist, die dann ja zunehmend auch noch animierte sind, also sprich Videoclips, die dann da durchlaufen. Und dann habe ich komplett das Interesse daran schon vor Jahren verloren und bin da halt raus. Jetzt ist es aber nicht so, dass ich so ein Interesse hätte, über Fotos mich jetzt, auszutauschen oder meine Bilder irgendwie vorzuzeigen, dass mir das jetzt auch irgendwie ein Fünfer im Monat wert ist, wenn ich überlege, dass das schon ein halber Streaming-Dienst ist. Das ist... Weiß ich nicht. Schwieriges Thema.

Chris

Die haben ja ganz bewusst vor einigen Jahren so eine komplette Kehrtwende gemacht mit dem, was sie da wollen und die Zielsetzung der Plattform. Da ist ja das Thema Fotografie schon lange zweitrangig. Da geht es um Verkaufen, da geht es um Marketing, da geht es um Branding und so weiter.

Boris

Ist ja auch kein Schaden, ist dann halt nicht mehr mal eine Plattform. Dann ist es eben so. Das Problem, was sie halt haben, also alle, die jetzt kommen, ist genau das gleiche wie alle Nachfolger, die nach Twitter gekommen sind. Twitter war halt der erste, die erste Plattform, die so etwas gemacht hat, so ein Mikro-Chat-Nachrichtensystem-Dings. Und dann, das hat er einfach gezündet. Das hatte einen Boom. Das fing irgendwie Larifari an, ist dann immer wertvoller geworden. Support ist darüber aufgebaut worden und so weiter. Jetzt ist das aus diversen Gründen ja den Bach runtergezogen. Und alle, die auch schon in der Zeit von Twitter oder so in der Schlussphase oder auch in der Hochzeit gab es schon den Versuch, Nachfolger zu bauen, alle, die da nachgekommen sind, hatten halt das Problem, ja, sie sind eben die, die da nachgekommen sind. Und da gab es nicht die eine Lösung, die da nachgekommen ist, sondern eben mehrere. Und bring mal die Leute dazu, sich einen Nachfolger auszusuchen, damit du wieder alle triffst, damit du diese Reichweite und diese Community wieder hast.

Chris

Muss man denn alle auf einer Plattform haben? Ist das denn so wichtig?

Boris

Du wirst wahrscheinlich nicht alle brauchen, aber was ich halt zum Beispiel bei Twitter immer toll fand, ist, wenn ich, also ich habe es ja nicht nur als Larifari-Unterhaltung genutzt, das natürlich auch, aber ich habe es als Infokanal benutzt. Das heißt, wenn irgendwo etwas war, auf der Welt oder auch in meiner Gegend oder auf meinem Browser, dass irgendetwas nicht ging, irgendeine Plattform funktioniert nicht, irgendeine Seite ging nicht, dann konnte ich danach suchen, denn die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass unter den Millionen Usern andere das auch schon registriert haben und entweder sagen können, ja, guck mal hier, da ist das und das Problem oder das ist die Lösung oder dass sogar die Anbieter selbst ihren Hotline-Kanal da drauf hatten und man eben dann direkt chatten und kommunizieren konnte. Und man auch oft geholfen hat.

Chris

Das ist aber schon lange nicht mehr so. Viele von denen sind mittlerweile nur noch reine Ausspielkanäle.

Boris

Natürlich, aber es war diese Zeit. Und als das anfing, dass es das nicht mehr war, da kam dann Nachfolger. Mastodon kam dazu, jetzt kamen Threads dazu, was ja seine ganz eigenen Probleme hat. Wie heißen die anderen? Nocta oder sowas und dann dies und das. Aber schwierig. Und was das andere? Blue Sky hat auch wieder ganz eigene Probleme. Und du findest halt nichts mehr. Ich hatte jetzt neulich wieder ein Problem und ich fange an zu suchen. Auf X, wie es ja jetzt heißt, findest du sowieso nichts mehr, außer irgendwelche Magerscheiße. Also das kannst du direkt vergessen. Dann habe ich auf Blue Sky gesucht. Ich habe versucht, auf Mastodon zu suchen. Du findest einfach nichts mehr. Es ist, als ob die alle verlernt haben, eine Suche zu machen. Oder es sind tatsächlich keine User mehr da drauf, die irgendetwas Sinnvolles posten. Das kann natürlich auch sein. Also das ist wirklich schade.

Chris

Es gibt jetzt neue Plattformen, die machen, da sind nur noch AI-Slop drauf.

Boris

Ja, gibt's auch. Da geht's ja hin.

Chris

Vielleicht sollte man doch einfach mal wieder so ein bisschen sich mit Menschen treffen.

Boris

Bei den Messengern ist es ja genauso.

Chris

Gemeinsame Workshop machen oder so, mit echten Menschen.

Boris

WhatsApp war auch da, da sind sie immer noch alle und alle Nachfahren, die gekommen sind. Du findst nicht diese eine Alternative, wo alle sagen, oh Mensch, geil, da gehe ich hin. Und so ganz verstehe ich nicht, warum nicht. Aber es ist einfach so. Und so ist es mit diesen Fotoplattformen auch.

Chris

Der Trend geht wieder zum echten Erlebnis. Weißt du, das ist ganz einfach. Der Trend geht wieder zum echten, echte Menschen auf in echt treffen. Und dann hat man halt wieder einen kleinen Radius. Aber das ist vielleicht auch für die mentale Gesundheit ganz gut.

Boris

Ich glaube, ich werde noch einen Schritt weiter gehen. Ich lasse das mit der Fotografie ganz bleiben. Ich hole mir ein paar Leinwände, einmal Farbe. Ich schütte die da drauf und lasse meine Emotionen freien Lauf. Stelle in der Kreissparkasse aus. Und werde berühmt.

Chris

Warum denn nicht?

Boris

In Nordheim zumindest.

Chris

Eben, das kann ja auch vollkommen ausreichend sein.

Boris

Dann steht da, Boris Nienke ist in der toten Innenstadt völlig berühmt, ist umzingelt von mindestens zwei Angestellten, die fragen, ob sie jetzt Feierabend machen dürfen.

Chris

Das wäre es doch. Dann gehst du zum Kochlöffel und fragst, ob du jetzt deine gratis Bulette kriegst.

Boris

Den gibt es übrigens immer auf.

Chris

Dann sagen die, wer sind sie denn?

Boris

Genau. Ich kann ihnen auch ein Bild geben als Bezahlung. Und dann sagen sie, das ist schön. Ach, haben wir uns auch mal darüber ausgerissen.

Chris

Also du willst mit Fotografieren aufhören, aber dann brauchst du ja auch nie wieder irgendwelche Fotosoftware und Organisationszeug und so. Also können wir das nächste Thema eigentlich auch gleich kappen.

Boris

Du meinst das Peak-to-2.5-Update. Eben, das können wir natürlich dann auch weglassen. Das ist also nicht wichtig zu wissen, dass da neue Funktionen dazu gekommen sind. Und ich habe auch einen YouTube-Link rausgesucht, wo Pikto selbst die Neuerung mal vorstellt. Pikto, das ist so ein bisschen ...

Ein bisschen die Alternative zum Exire Search. Da haben wir ja auch schon ein paar Mal drüber gesprochen. Das ist quasi ein lokaler Bilderindex, der mit KI lokal durchsucht werden kann. Pikto kennt dabei zum Beispiel Lightroom und Capture One Kataloge, wahrscheinlich auch noch ein paar andere Anbieter mehr. Kann also die Bilder aus diesen Katalogen auslesen, analysieren mit KI lokal auf dem Rechner. Da wird also nichts auf irgendeinen Server hochgeladen. Das passiert alles lokal. Dauert halt auch. Und wenn es dann eben fertig ist, dann habt ihr die Möglichkeit, diesen Bilderkatalog sehr schnell zu durchsuchen. Und zwar nicht nur nach Metadaten, wie das eben in den anderen Softwaren ja auch geht, sondern eben auch mit Freitext nach Inhalten. Und das ist ganz interessant, weil man kann eben so die Fotos und auch Videos auf dem Computer durchsuchen und zwar nach Inhalten auf dem Bild oder im Bewegtbild, aber auch im Ton von Video, weil natürlich eine Speech-to-Text-Analyse stattfindet und dann kann man eben nach gewissen Wörtern, die gesagt wurden, im Video eben auch suchen und dann eben auch genau die Stelle im Video finden, wo das gesagt wurde.

Chris

In welchen Sprachen?

Boris

Also in Englisch ist es demonstriert worden. Welche anderen Sprachen jetzt verfügbar sind, weiß ich nicht.

Chris

Und das läuft lokal, da läuft ein lokales Modell. Das heißt, ja, ich hätte da noch gerne mal die deutsche Version davon. Aber okay, trotzdem.

Boris

Kann man mal eine Demo runterladen, mal gucken, ob sie Deutsch unterstützen.

Chris

Okay, das indiziert dir also deine Kataloge.

Boris

Genau, hat einen sehr schnellen Index.

Chris

Wenn du Lightroom oder Capture One hast oder auch wahrscheinlich einfach nur Verzeichnisse mit Bildern.

Boris

Ja, ich gehe davon aus.

Chris

Und dann suchst du nach grünes Auto vor Kathedrale oder wie detailliert geht das dann? Kannst du dann tatsächlich so Kombisuchen machen mit fünf Kinder am Tisch?

Boris

Zum Beispiel. Solche Geschichten. Also mit sowas werben sie, also jetzt das konkrete Beispiel mit Anzahl Kindern am Tisch nicht, aber wenn du schreibst Kinder am Tisch oder sowas.

Chris

Kindergeburtstag mit Papphütten oder so.

Boris

Ganz genau. was auch einer der Probleme ist aber zu denen kommen wir dann noch, die ich zumindest gedanklich mit so etwas habe und aus meinen bisherigen Tests, Was außerdem neu ist, das ist durchaus interessante Neuerung vielleicht für die ein oder andere. Es gibt die Möglichkeit, den lokalen Katalog, also diesen Index, den Peak-to-Index und die Oberfläche, die da zur Verfügung steht, als Server laufen zu lassen vom eigenen Rechner. In der einfachen Variante dann eben im heimischen Netzwerk. Das heißt, wenn ihr ein Netzwerk habt, dann könnt ihr irgendeinen Rechner in der Ecke stehen haben, wo das drauf läuft. Und ihr habt dann die Möglichkeit, über dem Browser überall in eurem lokalen Netzwerk dort drauf zuzugreifen, um dann eben Abfragen zu machen oder Alben anzulegen etc.

Aber eben auch übers Internet. Das heißt, ihr könntet zu Hause einen Rechner laufen haben und könnt dann von unterwegs zugreifen, ohne dass ihr irgendwie eine VPN-Verbindung oder irgendwas braucht. Ihr geht dann halt in den Browser und Pikto selbst stellt dann eben die Brücke zu eurem heimischen Rechner her. Und dann habt ihr halt eine Programmoberfläche im Browser, wo ihr eben diese ganzen Suchen ausführen könnt, weil die werden ja nur weitergegeben an euren Rechner zu Hause, der euch dann die Daten liefert und das Ganze eben verschlüsselt. Dazu ist dann natürlich ein Pikto-Konto erforderlich, weil ich gehe davon aus, dass eben bei Pikto eine Cloud läuft, die eben diese Brücke herstellt, denn Rechner, die zu Hause im Internet sind, die haben wechselnde IP-Adressen, die sind irgendwie auch nicht so ganz einfach erreichbar im Zweifel hinter irgendwelchen Firewalls.

Chris

Tunnelservice oder sowas brauchst du da quasi.

Boris

Ganz genau. Also das wird halt über die Peak-to-Cloud laufen, nehme ich an. Dafür ist halt eben ein Konto erforderlich. Und das Konto ist eben auch erforderlich, um eben die Zugriffe zu steuern, weil ihr könnt eben im einfachen Modus das Ganze für euch freigeben. Ihr müsst euch dann eben mit Username Passwort anmelden und dann euch somit autorisieren. Es gibt aber eben auch eine fortgeschrittene Version, die man kaufen kann. Damit kann man wirklich ein Sharing auch für andere ermöglichen. Und ich vermute, das habe ich jetzt nicht recherchiert, ich vermute, dass dann auch eine kleine Rechteverwaltung dabei sein wird. Und wenn es die nicht gibt, wird die kommen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man sagen kann, okay, für Sharing habe ich hier halt einen Link für ein bestimmtes Album oder für jemanden, der durch die Alben blättern kann, aber nichts verändern kann. Oder für jemanden, der eben auch alles bearbeiten kann. Das wird man sicherlich steuern können, gehe ich davon aus. Weil die ganze Logik findet ja auf dem lokalen Rechner statt und wird dann ja nur über die Brücke, über den Browser weitergereicht. Finde ich ganz interessant.

Allerdings, das Ganze hat natürlich den Haken, dass es Geld kostet. Ach. Das wird hier nicht verschenkt. Das ist kein Open Source. Man kann Pikto 2.5 erwerben für 15 Euro im Monat. Das ist die einfache Lizenz. Das ist schon ein Schlaggeld. oder für 45 Euro im Monat, dann hat man eben die Möglichkeit, die Daten mit vielen anderen zu teilen, also wirklich eine Galerie oder eben das System laufen zu haben und viele andere drauf zugreifen zu lassen.

Chris

Aber nicht verwaltend. Die anderen lesen und du machst quasi deine Galerien.

Boris

Ich vermute, dass du das steuern können wirst. Also ich könnte mir vorstellen, dass es interessant ist, wenn du Kundengalerien auf dem lokalen Rechner hast.

Chris

Die du mit anderen teilen willst.

Boris

Und die laufen dann bei dir?

Chris

Oder werden die dann bei denen in der Cloud irgendwie Läuft alles bei dir. Das heißt, das ist abhängig von deiner Anbindung.

Boris

Genau. Oder, und das ist zumindest sympathisch, du kannst auch einmalig bezahlen. Du kannst für 270 Euro das System kaufen. Dann hast du keine monatlichen Kosten. Dann gibt es allerdings auch keine Updates. Das ist halt so wie früher. Wenn du Updates willst, musst du halt das Update kaufen, sprich neu kaufen.

Chris

Und die Remote-Login-Geschichte kannst du dann bekommen. Die ist dann drin. weil das keine laufenden Zahlungen an die, aber benutzt dann deren Services.

Boris

Genau.

Chris

Okay.

Boris

Ganz genau. Jetzt weiß ich nicht bei dem 270 Euro Preis, ob das für einen User freigegeben ist oder für alle freigegeben ist, da müsst ihr im Zweifel nochmal die Bedingungen euch angucken auf der Webseite.

Chris

Mhm.

Boris

So, soweit klingt das erstmal gut. Das tut es bei Exaya Search natürlich auch, was diese Suche und Verwaltung erstmal betrifft. Und das sieht in den Demos auch immer ganz gut aus, was da so an Beispielen gezeigt wird, dass man eben die Bilder nach Inhalten findet. Aber mit so einer Bildrecherche, mit so einer KI-Recherche nach Bildinhalten habe ich persönlich eher schlechte Erfahrungen gemacht. So mit meinem Bilderpool. Natürlich funktioniert das, wenn man so ganz, also wenn ich sage, ich suche jetzt nach Bilder mit einer Kirche drauf oder was weiß ich, Kirche im Sonnenuntergang oder so etwas, dann finde ich schon Bilder, wenn ich solche Bilder habe, da bräuchte ich aber ehrlich gesagt die KI-Suche nicht dafür, weil das ohnehin meine Stichworte sind, die an diesem Bild dranhängen. Und wenn ich nach Pferden auf der Wiese suche, das kann ich auch tun, weil die Stichworte habe ich auch dran. Und dann kommt wieder das alte Problem. Ich möchte eigentlich wissen, welches Pferd ich suche. Und das ist dann schon eine Herausforderung und schafft die KI halt auch nicht.

Chris

Du musst auf die Pferde halt auch so einen QR-Code drauf machen, bevor du sie fotografierst.

Boris

Das habe ich tatsächlich schon mal überlegt, mal jemandem vorzuschlagen.

Chris

Ins Fell ein Rasieren oder so.

Boris

Das machen auch viele tatsächlich so in der Winterzeit. Dann werden so Rallyestreifen rein rasiert, damit das Pferd besser abschwitzen kann. Nach der Arbeit habe ich schon gesagt, lass doch mal einen QR-Code rein scannen. Wollte aber keiner machen. Schade eigentlich. Wäre ganz witzig tatsächlich, ja. Naja, also das hängt halt sehr stark davon ab, was ihr für Fotos habt und was ihr für einen Anwendungszweck habt. Ich finde es auch immer sehr schwer, es zu testen. Weil in dem Moment, wo man testet, hat man keine konkrete Aufgabe und dann sucht man irgendwas Wildes und dann entweder ist man überrascht, was man findet oder enttäuscht. Aber du hast ja nicht wirklich einen konkreten Anwendungsfall, dass jemand zu dir kommt und sagt, hey, hast du noch die Fotos von der letzten Hochzeit oder hast du mal Fotos von XY? Wir wollen hier ein Geschenk machen oder so.

Also ich war immer etwas enttäuscht. Und das andere Problem ist natürlich, der Vorteil ist, diese KI-Analyse, diese Bildanalyse läuft lokal auf eurem Rechner. Das ist erstmal gut, weil da müssen nicht irgendwie Terabyte-Bilder irgendwie in die Cloud geladen werden und auch der Privatsphäre ist das natürlich zuträglich. Der Haken ist, das Ganze läuft lokal. Das heißt, es ist natürlich abhängig von der Geschwindigkeit eures Rechners. Und so eine KI-Analyse, die ist nicht unbedingt schnell. Also selbst mit schnellen M-Prozessoren kann das wirklich Stunden oder Tage dauern, je nachdem, wie viele Fotos ihr habt.

Da hatte ich zum Beispiel hier gerade bei Peak2Kommentare gelesen in den vergangenen Monaten. Manche waren ganz angetan weil es relativ zügig lief andere haben dann irgendwann abgebrochen haben es wieder deinstalliert, weil es nie fertig geworden wäre, da sagte irgendjemand also wenn das in dem Tempo weiter geht, dann bin ich ja Ende des Jahres noch nicht durch und das habe ich Anfang des Jahres gelesen, also jetzt nicht die Version 2.5, war natürlich eine ältere Version, andere haben zum Beispiel über Probleme berichtet, wenn die Fotos eben nicht lokal auf der Maschine liegen sondern im lokalen Netzwerk auf einem NAS dass sich das System dann aufhängt und dass der Peak-Tour-Support gesagt hat, ja, nee, das musst du mal lokal kopieren und dann kannst du sie hinterher wieder zurückkopieren und solche Späße. Auch nicht mit der 2.5-Version, war eine ältere Version, also Grain of Solentier.

Chris

Sie bieten da was an, was so im Moment nicht geht, zumindest nicht mit Lightroom. Da hast du noch irgendwie eine, KI-Gesichtersuche, die ist aber auch mehr hakelig als alles andere.

Boris

In Lightroom selbst meinst du.

Chris

In Lightroom selbst. Und was du natürlich mittlerweile auf den Plattformen hast, also hier Android und iOS, sind Suchen nach Dingen, Und die werden auch immer besser. Apple sagt jetzt, sie können irgendwie auch so Sätze suchen. Also gerade so Boris bei der So-und-so-Veranstaltung im Sommer.

Boris

Ja, genau.

Chris

So was. Richtig getestet habe ich es nicht, aber das soll wohl gehen. Und das ist eine Funktion, die die jetzt natürlich hier anbieten. Also ich glaube nur, dass der Markt dafür nicht besonders groß ist, ehrlich gesagt, weil du musst ja Profi sein und genau diese Anforderungen ständig haben. Für Privat zu Hause, für den Preis, sehe ich nicht.

Boris

Ich finde es auch für Privat echt hochpreisig. Also ich denke auch eher im kommerziellen Umfeld und das muss auch schon eine spezielle Anforderung sein, die man eben nicht mit einer Handvoll Stichworten lösen kann.

Chris

Aber vielleicht gibt es ja da, also ich kann mir schon vorstellen, dass es Menschen gibt, die sagen, oh ja, genau das löst mein Problem und die sind dann vielleicht auch bereit, durch die ganzen brennenden Reifen zu springen und irgendwo die Sachen umzukopieren, weil es über den NAS nicht geht oder sonst was.

Boris

Vielleicht geht es ja jetzt auch mit der 2.5. Wie gesagt, es sind Erfahrungen mit älteren Versionen. Am Ende gibt es eine Testversion, die kann man sich installieren. Das kann man ausprobieren. Also wenn ihr an sowas grundsätzlich Interesse habt und der Preis für euch okay ist. Auch so ein Einmalpreis kann ja fair sein. Dann zahlt man das eben einmal. Ist ja schon eine Leistung, die man bekommt, wenn es funktioniert. Ohne Frage. Probiert es mit eurem Material und euren Anforderungen aus. Vielleicht habt ihr mit Exire Search schlechte Erfahrungen gemacht und mit Pito geht es super. Vielleicht umgekehrt, vielleicht sagt ihr das mit Pico klappt nicht, dann probiert ihr mal Exire Search aus. Möglich, kann funktionieren, muss aber nicht. Und ich habe noch so ein anderes Problem damit, weil du hast ja ein gewisses trainiertes KI-Modell, was ja dann auf dem lokalen Rechner läuft und deine Bilder analysiert, um eben einen gewissen Index daraus zu erzeugen. Und dann kannst du Abfragen machen. Jetzt bleiben die ja mit ihrer Entwicklung auch nicht stehen. Und diese KI-Modelle werden besser. Die erkennen besser, was da drauf ist. Die werden vielleicht präziser. Die erkennen mehr Details, mehr Zusammenhänge und so weiter. Aber was passiert denn dann, wenn du jetzt über Tage oder Wochen deine Bibliothek hast analysieren lassen und dann kommt im halben Jahr ein neues Modell raus? Fängst du dann nochmal von vorne an? Lässt du den dann nochmal laufen über Nächte?

Also, wie aktualisiert man so einen Index? Da fehlt mir so ein bisschen das Verständnis dafür. Wahrscheinlich ist das wirklich einfach brute force. Dann dauert es eben nochmal. Möglich.

Also, das ist ein Vorteil, den halt die Cloud-Dienste haben. Wenn die Bilder in der Cloud liegen, die können ständig irgendwie mit neuen Algorithmen eine neue Verfeinerung vornehmen. Wenn du das lokal machst, der Vorteil ist, es läuft lokal. Der Nachteil ist, du musst dich selbst drum kümmern. Ist dann schon so.

Chris

Ist halt so, klar. Infrastruktur, das ist das, was du bezahlst, dass sich jemand anders um die Infrastruktur kümmert.

Boris

Richtig.

Chris

Na gut. Es gibt übrigens News aus einem ganz anderen Bereich. Wir hatten ja hier am Wochenende Großformat-Workshop in der Villa. Und da hat mich einer der Teilnehmer, der Detlef übrigens grüße, hat mich darauf hingewiesen, dass es gerade ein Update gibt, was das Luftfahrtbundesamt und die Kostenbescheide für den Drohnenführerschein angeht. Du erinnerst dich?

Boris

Oh, ja, ja, du hast dann eine verspätete Rechnung bekommen.

Chris

Da gab es ja dieses Teil, wo da plötzlich Leute irgendwie Kostenbescheide bekommen haben und das ist ja schon vier Jahre her und was soll der Scheiß ungefähr? Und viele, ich auch, haben dann gesagt, ja, das waren 45 Euro, ich fange jetzt hier keinen Rechtsstreit an, obwohl das irgendwie alles so ein bisschen undurchsichtig war.

Und betroffen waren eben Leute, die diesen A1-A3-Drohnenführerschein zwischen dem 18. Juni und 15. August 2021 erworben haben, weil das Problem war, dass in dieser Zeit die Gebührenpflichtinformationen nicht wirklich sauber veröffentlicht waren auf dem Portal. Okay. Also ja, es gibt jetzt einen Fall, einen Fall eines Widerspruchs eines Betroffenen, der es tatsächlich zur Aufhebung des Gebührenbescheides geführt hat. Was das jetzt bedeutet ist aber völlig unklar also das, Luftfahrtbundesamt hat bei dem das gefordert der sagt Jörn Ahrens steht hier hat eben den Widerspruch eingereicht ich weiß jetzt nicht wie komplex das war bei ihm aber er hat auf jeden Fall widersprochen, vorherige Widersprüche anderer Nutzer wurden abgelehnt, Also deshalb war das jetzt nicht so, also war nicht klar, dass du jetzt einfach widersprechen musst und gut ist. Ich könnte mir vorstellen, dass der schon ein bisschen größere Geschütze aufgefahren hat. Außerdem können Widersprüche zusätzliche, steht da, zusätzliche Verwaltungskosten von mindestens 40 Euro verursachen. Also die lassen sich dann quasi dafür bezahlen, dass sie da einen Widerspruch bearbeiten müssen.

Boris

Ob das so rechtens ist?

Chris

Ich weiß es nicht. Und das Ganze ist hier bei Heise ist das jetzt veröffentlicht. Und Heise hat nachgefragt beim Luftfahrtbundesamt. Und die warten jetzt auf eine offizielle Stellungnahme. Es ist alles nicht wirklich klar. Vor allem, weil diese Aufhebung des Bescheids ohne Begründung gekommen ist. Sondern da wurde einfach aufgehoben und fertig.

Boris

Also das wäre natürlich witzig, wenn du dann einen Einspruch erhebst, dann sagen sie, ah, ihre Rechnung über 43,78 Euro ist tatsächlich nicht rechtens, da haben sie recht, das müssen sie nicht bezahlen, diese Recherche kostet übrigens 40 Euro, hier ist die Rechnung plus, Briefgebühr plus dies plus das.

Chris

Also ich glaube nicht, dass es da jetzt quasi plötzlich für alle Fälle jetzt eine Amnestie gibt oder so und man einfach sagt, ja, nö, dann kriegt ihr alle euer Geld wieder zurück. Aber die Frage, die andere Frage ist natürlich, ähm, Die Leute, die sich schon bezahlt haben, können jetzt trotzdem noch mal widersprechen. Dann wird das sicher wieder aufwendiger und so weiter. Also das ist so ein bisschen Kafka-es, das Ganze. Ja. Und ob es jetzt da rechtliche Schritte gibt oder nicht, das ist da jetzt völlig unklar.

Boris

Aber spannend, dass es da weitergeht.

Chris

Ja, wie gesagt, zumindest ein Fall. Und was da jetzt genau dazu geführt hat, dass er das nicht zahlen muss. I don't know.

Boris

Ja. Übrigens ganz kurze Zwischenkapitelmarke. Warte mal, setze ich mal hier.

Chris

Du wirst doch jetzt nicht ein Thema einschmuggeln wollen.

Boris

Nee, nur ein ganz kurzer Hinweis. Weil mir fällt auf, du hast ja ein neues Mikrofon-Setup. Mir fällt auf, wenn du mit relativ viel Energie Richtung Mikrofon sprichst, dann habe ich eine leichte Zerrung. Das heißt, wenn jetzt die Leute, die das hier dann in der Konserve hören ab Donnerstag, eine leichte Verzerrung auf Christonspur haben, das liegt nicht an eurer Anlage. Wir pegeln das nochmal frisch ein. Das ist kein Problem. Ansonsten ist der Sound gut, aber das... Wenn du emotionaler wirst, dann zerrt es einem.

Chris

Ich bin emotional.

Boris

Ich kann mir das auch nicht vorstellen, aber es scheint so zu sein. Egal, passt schon.

Chris

Ab und zu müssen die analogen Schätzchen nochmal ausgeführt werden.

Boris

Es sieht auch gut aus im Bild. Sehr unscheinend.

Chris

Es ist total schick. Es ist total trendy. Das gute Sennheiser BF 541. Es gibt ein Update. Zum Thema Buch. Da ist ja schon lange nichts mehr passiert. Du erinnerst dich, ich habe ja mit dem D.Verlag ein Buchprojekt angefangen, da auch ganz schön die Community mit eingebunden und so weiter und da haben auch einige Bilder zur Verfügung gestellt. Und ja, dann ist es um das Buch still geworden und das hatte so verschiedene Gründe. Einer der Gründe war, dass wir erfahren haben, dass im Schwesterverlag zum D-Punkt Verlag, der heißt Rheinwerk Verlag, dass da ein ähnliches Buch in Arbeit war.

Boris

Guck an.

Chris

Also parallel quasi ein anderes Buch geschrieben wurde, was jetzt mittlerweile auch rausgekommen ist. Mein Lektor und ich, wir wussten aber nicht genau was, also das war jetzt nicht so, dass er da mal eben schnell rüber gehen konnte und nachfragen konnte, sondern, das ist da wie beim D-Punkt Verlag, das ist ein, wir nennen das so ein Autorenverlag, wo dann Autoren teilweise einfach sehr, sehr eigenständig an den Dingen arbeiten und, quasi am Schluss dann irgendwie das Manuskript abgeben, so ungefähr war das da und, Und deshalb wussten wir nicht, wo das genau hingeht und inwieweit sich das überschneidet und du willst eigentlich nicht wirklich im eigenen Hause oder im Schwesterhause dann so eine Konkurrenzsituation schaffen. Und der war auch weiter und hat auch relativ, ja, also der war einfach zügiger mit dem Ding. Ja, das ist jetzt raus und wir haben es uns durchgeguckt und festgestellt, dass das tatsächlich einen ziemlichen Overlap hat in vielen Bereichen. Und deshalb lag das jetzt dann doch eine Weile auf Eis und ja, das Buch wird in dieser Form nicht stattfinden. Das ist jetzt mal die eine, die Bad News, dass ich da schon eine Menge Arbeit reingesteckt habe, die aber nicht, ja, die jetzt so nicht weitergeht, weil das bringt es nicht.

Und dann habe ich jetzt ein bisschen, bin ich etwas in mich gegangen und habe, Gott sei Dank hat der Verlag den Vertrag erstmal aufrechterhalten und gesagt, okay, dann lassen wir uns mal reden und mal gucken, ob wir das in irgendeiner Form anpassen können. Ja, und dann bin ich etwas in mich gegangen und habe nochmal sehr gründlich an dem Thema geschraubt und habe das tatsächlich, glaube ich, jetzt auf eine Richtung, die geschraubt, gut, vielleicht sogar besser funktionieren könnte. Da kann ich jetzt noch gar nicht so viel dazu sagen, außer dass da einige der Themen, an denen ich eben im letzten Jahr gearbeitet habe, dann auch mit drin auftauchen können. Also ein bisschen eine Kehrtwende. Das heißt nicht, dass eure Bilder da jetzt irgendwie nichts mehr damit zu tun haben. Also ich wäre sehr froh, wenn ihr alle sagen würdet, ja, nee, das passt schon. Wie das jetzt ganz konkret abgeht und was da jetzt irgendwie reinkommt, ist momentan offen, aber das Buch geht auf jeden Fall in eine neue Richtung und weiter. Und deshalb, ja, das Projekt ist nicht tot. Es macht gerade so eine kleine Metamorphose.

Wobei, ich habe das dann meinem Mit-Podcaster hier bei The Future of Photography, dem Jerry Meyer erzählt, der ist ja Regisseur, und sagte, ja, im Filmwissen ist das fast normal. Dass du irgendwie dann deinen Film teilweise schon halb gedreht hast und dann zeitgleich plötzlich ein anderer Film rauskommt, der das Gleiche gemacht hat. Oder dass Filme, nachdem drei Jahre lang dran gearbeitet wurde, hinter den Kulissen, ohne Dreharbeiten an Skripten und was weiß ich, dann plötzlich irgendwie, dass die dann abgesägt werden, weil das Thema nicht mehr aktiv ist.

Also insofern bin ich wohl nicht alleine mit dem Thema. Und dann ist so ein, in Anführungszeichen, kleines Buchprojekt wahrscheinlich auch nicht so dramatisch wie manche andere große Sachen, wo dann irgendwie Millionen reinversenkt werden. Aber die Good News ist, das Buch lebt und es geht weiter. Und wenn ich das mal so ein bisschen besser sortiert habe, dann werde ich dann auch nochmal das mit den Bildern angehen und was dann wo reinpasst. Im Moment ist das noch so in einem Stadium der Strukturierung und was wo reinkommt und Schreibstil. Das muss ja dann irgendwie auch dem Thema wieder angemessen sein und da finden jetzt dann diverse kleine Vorarbeiten quasi statt und das wird sich jetzt alles sehr klären. Der Christian fragt, müssen die Bildeinsender die Bildlinks noch aufrecht erhalten? Ach so, wegen dem Download. Ehrlich gesagt, ich bin nicht auf dem aktuellen Stand. Ich muss mal schauen, was ich davon schon irgendwie in voller Auflösung gerettet habe oder was nicht. Das kriege ich jetzt in den nächsten ein, zwei Wochen raus.

Boris

Vielleicht haltet ihr sie noch einen Augenblick online.

Chris

Vielleicht. Wie gesagt, das ist eh schon so lange irgendwie nicht weitergegangen, dass ich da jetzt auch niemandem böse bin, wenn das irgendwie nicht mehr der Fall ist. Sobald sich das alles nochmal geklärt hat und so weiter, dann werden wir auch nochmal so ein, Video-Chat machen und nochmal gucken, für die es interessiert. Ja, aber es ist auf jeden Fall jetzt gerade wieder so, es bewegt sich wieder, nachdem eine Zeit lang einfach völlig unklar war, ob es Sinn macht, das weiterzumachen. Und deshalb bin ich auch relativ, glücklich, dass das noch nicht weiter war, als es schon war, weil da ist wirklich viel, was jetzt einfach eingestampft werden muss. Aber so ist es halt.

Boris

Ja, aber wie du schon gesagt hast, manchmal entsteht ja auch etwas Besseres daraus. Es ist erst mal schön, wenn der Verlag dann weiter dran bleibt und das nicht komplett cancelt und ja, wer weiß, vielleicht ist es ein gutes Zeichen und jetzt entsteht etwas viel Geileres, als es vorher geplant war.

Chris

Ich sag mal, D-Punkt Verlag, bester Verlag, das ist einfach Wahnsinn, wie flexibel die dann auch mit sowas umgehen können. Und insofern, ja, Guck mal mal, ich will dieses Buch schreiben. Ich will das aber haben. Deshalb wird das auch passieren. So, genug jetzt.

Boris

So, schreib's halt.

Chris

Was gerade auch sehr viel hinter den Kulissen, wo gerade sehr viel dran gearbeitet wird, ist übrigens nur noch mal ein ganz kleiner Hinweis, unsere Workshops für 2026. Das sind jetzt mittlerweile die, ja, also es ist auf happyshooting.de slash Workshop ist immer noch die Teaser-Seite. Da könnt ihr also quasi mal auf das, was euch interessiert, draufklicken und euch dafür ein Newsletter eintragen. Der wird wirklich nur sporadisch kommen. Ihr werdet da nicht bombardiert. Da wird nichts weitergegeben. Und so weiter.

Und das gesamte Buchungssystem und die Beschreibungen und Details zu den einzelnen Workshops, die sind gerade in Arbeit. Das ist dann doch umfangreicher. Wie gesagt, acht Workshops sind es. Und außerdem setze ich da jetzt gerade mal für das Buchen tatsächlich mal, da werden wir ein bisschen Geld in die Hand nehmen und werden das Ganze wahrscheinlich über Pre-Ticks machen, also über ein ordentliches Buchungssystem, was dann einfach die Sache für alle einfacher und reibungsfreier macht, dafür kostet es halt ein bisschen was. Aber das wird auf jeden Fall, ja, das ist gerade so, da ist gerade viel, viel kleinen Scheiß, den man da noch machen muss. Und hier noch ein Bild und da noch ein Text und dort noch irgendein Konzept und, und, und. Das werden wir sehen, wie das kommt. Also ich gehe davon aus, dass auf jeden Fall vor November die Workshops dann auch alle buchbar sind.

Und da bin ich ganz froh, dass es dieses Jahr tatsächlich relativ früh schon alles irgendwie in Arbeit ist und zusammenkommt. Also wen es interessiert, happyshooting.de slash Workshop. Warte mal, habe ich da nicht irgendwo sogar einen? Nee, habe ich nicht. Schade, ich dachte, ich hätte noch hier so ein, oder warte mal, doch, ich habe doch einen QR-Code irgendwie. Workshops. Da, kann man doch mal gucken. Schauen, wo der hingeht. Ich weiß nicht mehr, wo der hingeht.

Boris

Wo wir gerade bei QR-Code waren.

Chris

Ja, kannst du QR-Codes einblenden.

Boris

Warte. QR-Codes. Und der geht halt irgendwo hin.

Chris

Ich glaube, er geht auf, ich kann das mal kurz testen. Ja, warte mal. Ich teste mal eben den QR-Code, da müsst ihr es nicht tun. Moment, sehen wir doch mal. Foto, Achtung. Achtung.

Boris

Hören Sie zu, wie Chris live seinen eigenen QR-Code scannt.

Chris

Ja, der Link, der ist schon ein bisschen älter, aber funktioniert, kommt an. Geil. Also der QR-Code auf dem Screen. Ansonsten den Link in den Shownotes oder einfach happyshooting.de slash workshop.

Boris

Guck mal, was da nächstes Jahr kommt. Kannst du den QR-Code für die Audio-Zuhörenden nochmal kurz piepsen vielleicht? Das wäre... So was.

Chris

Genau. Also da steht jetzt hier das Falsche, aber der QR-Code ist richtig. Also geht da einfach hin und dann, Seht ihr, was da nächstes Jahr so kommt.

Boris

Und auf happyshooting.de findet ihr auch den Link zu den Workshops.

Chris

Sowieso. Und dann könnt ihr zumindest schon mal euch da eintragen, damit ihr dann auch Bescheid bekommt. Wie gesagt, ich gehe von aus, lass mich nicht lügen, aber eine Woche, maximal zwei und dann sind die online und buchbar. Dann lasst die Massen strömen, nicht wahr?

Boris

Ja.

Chris

Mal schauen. Also ich muss ehrlich sagen, ich bin total happy mit dem Setup von den Workshops, mit den Themen, mit dem also allen, die ich es bisher so gezeigt habe, also auch der Online-Workshop, Villa Workshop Online wird stattfinden und allen, die es irgendwie, den ich diese Themen gezeigt habe, haben gesagt, ja, das ist mal was anderes, das ist mal spannender, also die Technik ist natürlich Thema, aber die ist halt der Diener des Bildes. Die ist nicht Selbstzweck und das ist schon das schon nochmal irgendwie so ein bisschen anders.

Boris

Also es würde mich wirklich freuen, wenn das stattfindet, weil wir sind beide sehr motiviert.

Chris

Ja, total. Also das ist tatsächlich so, ja, auch ein bisschen so das Gefühl, so weißt du, das hat ja, mit Covid wird das eingeschlafen und dann haben wir das ganz langsam gemacht und alles so ein bisschen reduzierter und Und ja, der Scheiß ist nicht weg, aber es ist so das Gefühl, nee, das ist jetzt irgendwie, jetzt geht gerade wieder so ein bisschen der Knoten auf und ja, nächstes Jahr, Gehen wir schon mal relativ stark ran. Christian, sind die QR-Codes in Restream integriert? Bei Twitch wird mir angezeigt, someone scannt die QR-Code. Ja, das habe ich hier eingestellt. Das ist ein Redirect, der von Restream dann zum QR-Code-Empfänger geht und wenn hier jemand scannt, dann taucht das hier oben so, hier so, da so auf den Bildschirm. Auch. Nicht wer das gescannt hat, aber...

Boris

Das ist jemand gescannt.

Chris

Das jemand gescannt hat.

Boris

Na gut, also... Das wird der Stream noch interaktiv, ey, mein lieber Schönen.

Chris

Ja, ich habe ihn schon wieder weggemacht, den QR-Code. Darum geht es ja gar nicht.

Boris

Herrlich. Ja, denn...

Chris

Ich habe noch ein lustiges gefunden. Das wollte ich auch noch ganz kurz hier unterbringen.

Boris

Ja, hallo.

Chris

Willst du eine Nikon kaufen? Eine alte, klassische Nikon?

Boris

Ich bin ja tatsächlich nicht so der Nikon-Fan.

Chris

Naja, die hier sind aus Holz.

Boris

Oh, die ist hübsch.

Chris

F und DF could be the perfect holiday gift for the photographer in your life. Das ist zufällig hier reingespült worden. Hier ist eine F3.

Boris

Oh, aus Holz. also so richtig so mit angebrannt. Also ihr kennt das, dieses Branding.

Chris

Das ist lasergecuttet. Ja, ja klar. Das ist angebrannt an den Kanten.

Boris

Das sieht super aus.

Chris

Da hat jemand aus ja, aus quasi Sperrholz, lasergeschnittenem Sperrholz und schon sehr detailliert dann diese Kameras irgendwie gebaut.

Boris

Mit Objektiv und so. Mit Wechselobjektiv. Wow.

Chris

Effing Wechselobjektiv. Das sind diverse. Das ist ziemlich abgefahren.

Boris

Und auch der Verschluss dahinter.

Chris

Naja, wie gesagt, die sind nicht Also nicht funktional, aber Die sind nicht funktional, die Kameras, aber schon mit ziemlich viel Liebe, was man halt so aus aufgeschichtetem Sperrholz Profil machen kann Also.

Boris

So eine Size Icon aus Holz.

Chris

Das hat doch schon was, oder? Das sieht wirklich schick aus Ja, das ist wie gesagt das ist ein Etsy-Shop von Giordetto Giugiaro weiß gar nicht, wo der sitzt und wir reden davon, lass mich gucken, da stand auch irgendwo ein Preis 119 Dollar 119 Dollar, 112 Pfund plus Delivery, also wer sowas für Weihnachten möchte Das ist, original Größe.

Boris

Oder?

Chris

Die scheinen original Größe sein Schaut euch den Artikel an.

Boris

Damit ich.

Chris

Jetzt keinen Blödsinn erzählt habe.

Boris

Das wäre aber ein Schnapper für so eine Arbeit, finde ich. Das ist ja schon aufwendig.

Chris

Das ist schon irgendwie, ne?

Boris

Hm.

Chris

Schon irgendwie.

Boris

Ich hätte gedacht, der hat das für sich gemacht oder so, aber dass das auch noch anbietet. Ist so ein typisches Etsy-Ding irgendwie, ne? So ein Etsy-Produkt.

Chris

Naja, ist ja Etsy, ne?

Boris

Achso, war Etsy.

Chris

Selbst gemacht und so. Ich glaube, das ist Etsy. Ziemlich sicher sogar.

Boris

Cool. Ja, es wird Zeit, dass ich hier meine neue Regalstruktur mal irgendwie, umsetze. Ich komme gerade gedanklich.

Chris

Bist du immer noch nicht so weit?

Boris

Nee, ich bin halt wirklich gerade beruflich extrem eingebunden. Ich habe den Kopf wenig frei für irgendwas anderes. Schwierig gerade.

Chris

Ja, hübsch. So, und jetzt habe ich noch ein Ding gefunden, das ist mir ein Video gefunden. Das wird jetzt ein bisschen nerdig, aber ich finde es total faszinierend.

Boris

Das lassen wir werden.

Chris

Erinnerst du dich an die, warte mal, der QR-Code hier, an diese Projektoren? Du musst jetzt beschreiben.

Boris

Genau.

Chris

Wir sehen hier ein Bild von einem Projektor mit drei Linsen. Einer roten, einer grünen und einer blauen.

Boris

Die so nebeneinander.

Chris

Die so nebeneinander angeordnet sind. Also nicht zu Hause.

Boris

Aber so auf Veranstaltungen und so.

Chris

Ja, zu Hause war das auch immer ein bisschen ein Thema. Aber sowas gab es, diese Projektoren. Und der... Der YouTuber Technology Connections, der hat sich mal diese Technik genau angeguckt, wie diese Dinger funktionieren. Und das ist faszinierend, weil das sind CRT-Projektoren. Die projizieren tatsächlich von Elektronenröhren. In den 70ern kamen die und die hatten im Prinzip drei Elektronenröhren eingebaut. So ein Projektor wiegt über 50 Kilo.

Und du hast dann quasi drei Fernseher da drin, die dann sehr, sehr heiß getrieben werden, also die werden wirklich so hell gemacht, wie es nur geht und dann entsprechend ein rotes, ein grünes und ein blaues Bild an die Wand werfen, was dann zusammen ein RGB-Bild ist, also ein paar Präzise, synchron, übereinander, Ja, das ist das Problem weil diese Teile, also nicht nur mussten die 20 Minuten lang aufwärmen, damit sie dann auch temperaturstabil sind, weil Temperatur ändert die Geometrie und so. Sondern das Setup war wohl ein Albtraum.

Also die Lösung war, dass manche Hersteller so Sachen dann mit so einem fixen Bildschirm quasi ausgeliefert haben, der in einem gewissen Abstand fix dran ist. Aber wenn du so ein Ding mobil hattest, Dann musstest du das jedes Mal neu einstellen und das Ganze mit einem Handbuch aus der Hölle, also das ist total geil, dann hat dieser Mensch, also man musste dann damals quasi erstmal so Konvergenz einstellen und die Schärfe. Da hast du aber pro Projektor, das sind ja drei Stück, hast du dann vier schärfe Justiermöglichkeiten. Da musst du erst mal den Deckel aufmachen und dann die Mittenschärfe und die Randschärfe einstellen und dann noch einen anderen Parameter. Dann hattest du dieses Keystoning, also diese trapezförmigen Bilder, wenn du so schräg nach oben projizierst, die musstest du natürlich auch irgendwie ausgleichen, was da relativ gut ging, weil das quasi ohne Pixelverlust funktioniert bei diesem Ding.

Boris

Voll analog.

Chris

Aber auch das musst du halt für drei Projektoren machen. Für alle drei gleich. Für alle drei gleich. Dann müssen die drei Bilder miteinander registrieren. Dann hast du x verschiedene Testbilder, die du da abspielen kannst, um dann verschiedene Sachen einzustellen. Das Ganze über eine Fernbedienung, die auch aus der Hölle kommt.

Boris

Immerhin mit Fernbedienung, okay.

Chris

Naja, die am Kabel, eine Kabelfernbedienung, aber die ist aus der Hölle. Und das stellt sich dann raus, nachdem du das dann gemacht hast und schief verrückt geworden bist, ist das das Basissetup gewesen. Und dann hast du das Feinsetup gemacht, weil, ja. Und das nächste Problem ist, weißt du, wenn du heute an so einen Projektor einfach mal irgendwie was anderes anschließt, mit einer anderen Auflösung, mit einer anderen Wiederholrate und so, plupp das tut. Dort ist es so, die waren schon auch Multiscan, diese Geräte, haben also verschiedene Inputs in verschiedenen Ausführungen bekommen, aber dann musstest du das Feintuning nochmal je neu machen, weil das dann irgendwie die Geometrie wieder verändert hat. Also am besten, du hast sowas installiert und nie wieder bewegt, weil das mobil zu benutzen ist halt völliger, völlig toll. Dann braucht das Ding spezielle Kühlung, weil diese Fernseher, die da drin sind, werden so hart gefahren, dass die auch sehr heiß werden. Da wird dann die Phosphorschicht sehr heiß, weil der Lichtoutput einfach, du brauchst den. Das heißt, die Dinger waren nicht einfach da drin, sondern die hatten zwischen Linse und Fernseher hatten die Flüssigkeit, irgendein Gel, was dann die Temperatur abweicht. Abtransportiert zu irgendwelchen Kühlrippen. Dafür sagt er, das war das bestprojizierte Bild, was er jemals gesehen hatte, außerhalb von einem Kino.

Boris

Okay.

Chris

Also wenn du es richtig einstellst, geil, leider nicht sehr hell.

Boris

Weil Es muss ein dunkler Raum sein.

Chris

Der Raum muss dunkel sein, aber immerhin bei den Geräten, die dann irgendwie aus den 80ern waren, die konnten schon 1080i, die konnten also schon eine High Definition. Weil die halt keine Pixel haben, sondern Linien.

Boris

Ja, klar.

Chris

Ja, und dann kommt da halt dann so Probleme gibt es natürlich auch. Also neben dem Setup, was wirklich die Hölle ist, hast du wie gesagt, brauchst Verdunklungen, aber du hast dafür Schwarz ist Schwarz.

Boris

Wenn der Raum dunkel ist, ist es halt dunkel.

Chris

Nee, auch das, was halt so LCD-Projektoren machen, wo dann schwarz immer ein bisschen grau ist, weil da halt irgendwie Licht geblockt wird.

Boris

Weil ja nichts hingeworfen wird.

Chris

Dafür hat er dann in dem Gerät, was er da hat, hat er dann irgendwie einen Drift, dass der Rotkanal immer driftet, also geometrisch wegdriftet, den er nachjustieren muss. Weiß nicht, ob das Temperatur ist oder ob das einfach ein altes Gerät ist, wo was kaputt ist. Dann hast du natürlich bei sowas, das heißt natürlich, das wissen heute viele nicht mehr, aber vielleicht kennt ihr das noch mit so alten Röhrenfernsehern. Da gab es den sogenannten Burn-In. Also wenn du ein Bild hast, wo immer das gleiche, was weiß ich, ZDF-Logo immer an der identischen Stelle ist, dann hast du das irgendwann mal da im Phosphor drin. Und das ist natürlich dann zum Beispiel für Gaming und so gar nicht geeignet. Statische Elemente auf dem Bild.

Boris

Die Spielstände immer an der gleichen Stelle und so.

Chris

Und es gab auch noch einen kleinen Lag durchs Processing. Also das war einfach so, dass du, wenn du damit spielen willst, hast du halt Lag gehabt und dann kannst du halt nicht spielen, wenn es zeitkritisch ist.

Boris

Ja, ist ja auch nicht zum Spielen gedacht.

Chris

Es ist ein wunderschönes Video, wo diese Technik mal so richtig im Kleinen zerlegt wird. Und es ist faszinierend, was die da für Purzelbäume geschlagen haben. Und nachdem du das gesehen hast, ist es auch völlig klar, warum die nur ein paar Jahre interessant waren, die Geräte, weil in dem Moment, wo auch nur etwas, bisschen Besseres gekommen ist, waren die weg vom Markt, weil sich da keiner mit rumschlagen wollte mit diesem Setup-Zeug und dann hat es halt irgendwann die LCD-Projektoren und später die DLP-Projektoren, wo du halt, die kannst du halt unter den Arm klemmen, in den Konferenzraum werfen, irgendwas dranhängen und es tut irgendwie. Da war dann quasi, die Qualität war dann nicht so gut, aber zumindest hat es weniger genervt. Aber das ist schon, also das ist so eine Technik, die, wie gesagt, in den 70ern kam. Ich erinnere mich daran in meiner Kindheit, dass ich die ein paar Mal gesehen habe, die Dinger.

Boris

Also ich kenne das so aus Fernsehsendungen, dass sowas mal irgendwo dann zu sehen war, wenn so ins Publikum gefilmt wurde, dass die dann irgendwo hinterm Publikum standen oder so. Und ich meine sowas sogar mal in einem Veranstaltungsraum oder eine Diskothek oder sowas gesehen zu haben.

Chris

Also du hast die Dinger dann teilweise fest installiert gehabt in irgendwelchen, ja vielleicht so, also da wo heute irgendwo in der Kneipe halt der Projektor ist fürs Fußballspiel oder so, da kann ich mir das vorstellen, aber, so richtig viel, also, So richtig, also mobil waren die Dinger quasi nicht, weil das wolltest du nicht.

Boris

Die werden in einem Raum wahrscheinlich einmal eingerichtet worden sein, wie du schon sagst.

Chris

Und dann musst du sie 20 Minuten vorwärmen, also quasi 20 Minuten laufen lassen, bis sie eine Stabilität erreicht haben. Das kennt man ja auch noch, dass die Dinger ewig lang gebraucht haben.

Boris

Von alten Fernsehern kennt man das ja auch, wenn du dann angefangen hast und dann war das Bild noch nicht die 20 Minuten. Nein, nicht so lange, aber das ist schon erstmal nicht ganz so groß.

Chris

Ich meine, bis die Röhren aufheizen, ist ja eine Geschichte. Aber du hast beim Fernseher ja zumindest den Bildschirm immer im gleichen Abstand. Da hast du das Problem der Konvergenz nicht. Aber hier ist es halt, ja, jede Leinwand ist anders. Der Winkel ist nicht der gleiche. Der Abstand passt nicht. Und dann bist du da plötzlich am Zeug einstellen. Also wenn du dir das Video anschaust, dann kannst du die Hände beim Kopf zusammenschlagen, wie unglaublich umständlich das war, das zu machen.

Boris

Ja, aber es ist eine Lösung gewesen. Und offenbar in einer guten Bildqualität, wenn man es denn einmal justiert hat.

Chris

Also sagenhaft, sagt er. Sagenhafte Bildqualität. Aber das muss man schon sehr lieben, um das dann heute noch irgendwie betreiben zu wollen, glaube ich.

Boris

Ich habe auch vor vielen Jahren, waren das noch die 90er oder schon 2000er, ich glaube, es war hier im Computer Club im WDR, da wurde mal ein Laserprojektor gezeigt. Das war so der heiße Scheiß. Und da war eben der Witz, dass du, egal wo du die Leinwand hingehalten hast, die sind dann mit so einem großen Bettlaken, sind die quasi vom Projektor weggegangen.

Chris

Ach so, wenn das quasi nur feine Strahlen sind, die dann immer überall scharf sind.

Boris

Egal wo du warst, es war immer ein scharfes Bild.

Chris

Wenn du die parallel hinbekommst, ist das gut, ja.

Boris

Es war immer ein scharfes Bild, auch wenn die Leinwand mal nicht ganz gerade war. Du hattest immer ein scharfes Bild, egal wie, egal wo. Das war so der heiße Scheiß. Aber weiß ich nicht, ob es das gibt. Hat sich sowas durchgesetzt? Also ich habe sowas noch nicht wieder gesehen. Und auch das, was wir heute als Laserprojektoren kaufen können, ist, glaube ich, nicht das, was die damals da gezeigt haben. Ich glaube, die muss man immer noch justieren und einstellen.

Chris

Keine Ahnung.

Boris

Hatte mich damals sehr begeistert. Fand ich toll.

Chris

Das war auf jeden Fall ein interessanter Blick in der alte Technik. Und jetzt machen wir einen interessanten Blick in die Aufgabe. Es gab nämlich eine Aufgabe. Die Gesetzaufgabe wird aufgelöst.

Boris

Richtig.

Chris

Wir haben sieben Leute.

Boris

Acht habe ich. Soll ich mal refresh?

Chris

Ist das wieder Flickers Spezialität? Acht. Jetzt habe ich auch acht. Gut, dann werfe ich die mal kurz hier an die Wand hier den 20er den 20er, na gut 10er habe ich keinen ich habe keinen 10er, dann bin ich mal wieder dran, coole Bilder ja sehr schön ich fange mal an und würfel die 9 nee warte, 6 ist es, Entschuldigung das ist die 6 ja der Punkt war unten, die 6 müsste Moment, schau mal ganz kurz die 6 ist, oh ja doch, das ist das hier ähm, Von Klaus, Reflektionsgesetz, Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel. Oh, da hat uns unser Physiklehrer immer gescholten, wenn wir das Wort Ausfallswinkel verwendet haben. Der meinte, nein, das heißt Reflektionswinkel. Ich zitiere nur Herrn Bär.

Boris

Ja, und beim Tanzen gibt es einen Ausfallschritt, das ist aber was anderes.

Chris

Das ist aber was ganz anderes. Ja, was sehen wir? Wir sehen, das sieht aus wie so ein hausgemachtes Kaleidoskop. Da sind wohl diverse Spiegel, die zusammengeklappt sind, also ein Dreieck bilden und dann ist oben eine Lampe. Das könnte das sein, vielleicht so ein Badezimmerspiegel von schräg unten oder so quasi mit aufgeklappten Türen. Jedenfalls werden da natürlich dann so Kaleidoskop-artige Bilder draus, nur dass hier keine bunten Perlen hinten drin sind, sondern eine Holzwand und eine Holzdecke, die dann entsprechend sich dann vervielfältigt und so. Ja, das ist eine geile Idee. Das ist eine kreative, coole Idee, mal im Umfeld umzugucken, was da so an Spiegeln ist, die man vielleicht in irgendeiner Form mal zusammenschalten kann.

Boris

Ja, und wie man die Kamera dann hält und so. Also ich habe echt große Fragezeichen, was das für ein Setup war hier. Also wie gesagt, ich sehe hier... Was wir halt sehen, sind halt lauter Dreiecke, die dann entstehen.

Chris

Das passiert ja, wenn du ein dreieckiges Spiegel hast. Und zwar denke ich, dass wir hier auf einen flachen Spiegel gucken und hier auf zwei andere und der Rest ist alles nur Reflexion. Also das sieht wirklich so aus, als ob jemand so ein Spiegelding mit Spiegeltüren so zusammengeklappt hat, dass da quasi ein gleichseitiges, gleichständiges Dreieck entsteht und das dann von unten irgendwie reingelegt hat oder so. Weil das wird ja kein Boden sein, das sieht wie eine Holzdecke aus, so eine Nut- und Federholzdecke.

Boris

Und das, was wir sehen, also das, was gerade zentral im Mittelpunkt ist, also der eigentliche Fußboden, ist da nochmal ein Spiegel an der Decke von dem Ding?

Chris

Nein, da ist kein Fußboden.

Boris

Ist das die Decke?

Chris

Ja, das ist die Decke. Ach, die Decke.

Boris

So langsam schaltet mein Hirn um.

Chris

Und das Licht ist so eine Lichtzeile. Da ist wahrscheinlich oben so eine Leuchtstoffe oder so was.

Boris

Ja, ja, ja.

Chris

Oder rückbeleuchtet, LED-beleuchtet.

Boris

Also quasi ein Alibert.

Chris

Das könnte so, also ich vermute fast, dass das so was ist. Es steht aber, glaube ich, da nicht mit drin. Warte mal. Es gibt keine Beschreibung dazu. Es ist einfach nur...

Boris

Klaus hat hier geschrieben im Chat, Kamera von unten in die eingeklappten Spiegel gehalten. So hat er das gemacht.

Chris

Ja, sag ich doch. Kamera liegt auf dem Rücken. Genau.

Boris

Ja, cool.

Chris

Tja, ja.

Boris

Klasse.

Chris

So, das wäre natürlich jetzt...

Boris

Kein Originalerlebend.

Chris

...wäre das Kaleidoskop-Thema noch besser. Der gute alte Alibert. Nee, eine kreative Idee.

Boris

Wir waren mal mit dem technischen Hilfswerk beim Hochwasser unterwegs. Und dann sind wir hingefahren und hatten so große Tauchpumpen dabei. Weißt du, so 1000 Watt-Dinger. Und, Dann kamen verschiedene Anwohner eben und haben auch geholfen und wir hatten noch kein Equipment aufgebaut. Wir haben gesagt, klar, komm, ich habe hier Strom, ich habe Starkstrom, gib her, kein Problem. So sind wir der Reihe nach durchgegangen, haben Keller leer gepumpt. Und in einem Gebäude war dann auch eine Dame, die sagt, ja klar, habe ich Strom, kein Problem. Geht hin, schließt die Pumpe an, die Pumpe pumpt. irgendwann kam die Dame ganz aufgewühlt und, leicht panisch raus und schrie mein Alibert, mein Alibert und wir haben gedacht, ach du scheiße, ist der Hund ersoffen, geht's dem Mann nicht gut was ist denn los, war der Spiegelschrank kaputt oder was wir rennen alle rein, da ist der Spiegelschrank geschmolzen, denn sie hat die Tauchpumpe an die Steckdose vom Spiegelschrank gesteckt oh das tut man nicht.

Chris

Das tut man nicht das ist die Rasierer Steckdose, da sollen keine 1000 Watt angeschlossen werden.

Boris

Und der ist ein bisschen warm geworden und das Plastik von der Beleuchtung und ringsrum, das floss so langsam runter.

Chris

Immerhin ist die Bude nicht in Flammen aufgehört.

Boris

Nö, es war ja eh Hochwasser.

Chris

Lass uns noch so zwei, drei Bildchen angucken.

Boris

Sehr gerne.

Chris

OB Penn hat zum Thema Gesetz Murphy's Law. Murphy's Law. Gleich noch richtig schön veranschaulicht. Also Murphys Gesetz sagt ja, wenn was schief gehen kann, dann wird es auch schief gehen. Hier ist quasi mit einem Bleistift Murphy auf ein Papier geschrieben und kurz vorm Ende, nämlich der untere Strich von Y fehlt noch, ist die Mine abgebrochen und liegt jetzt daneben. Das ist doch eine coole Idee, finde ich.

Boris

Ist es, auf jeden Fall. Ist sehr minimalistisch, sehr lustig und passt einfach.

Chris

Und die Schärfe liegt halt wirklich knack auf dieser abgebrochenen Mine an der Spitze vom Bleistift. Das ist ein hübsches Bild. Finde ich eine tolle Idee.

Boris

Der Schärfepunkt passt. Und ich finde es jetzt auch in Ordnung vom Weißpunkt. Es ist so ein bisschen leicht ins Gräuliche, so als Schwarz-Weiß.

Chris

Ja, aber Papier ist ja auch nicht ganz weiß.

Boris

Nicht strahlend weiß. Ich finde das sehr, sehr gut. Und vor allen Dingen hast du nämlich dieses hellere Weiß noch als Reflexion auf dieser abgebrochenen Mine. Die würde sonst ausbrennen. Passt sehr gut, finde ich.

Chris

So, das darfst du dir noch eins aussuchen.

Boris

Sehr gelungen. Ja, das mit der Mine hatte ich hier nämlich auch schon. Was ich Gesetz, zwei Gesetze zur Abstimmung in Hamburg von Käthe haben wir hier.

Chris

Ja.

Boris

Da sehen wir halt einen Stapel an Gesetzentwürfen.

Chris

Ah ja, das ist gerade der Volksentscheid, der jetzt gerade gelaufen ist zum Thema Umwelt und so.

Boris

Und das passt natürlich, nicht wahr, zum Thema.

Chris

Wenn man sowas gerade rumliegen hat, dann ist das...

Boris

Fand ich schön, das gleich mit herzunehmen. Das ist zum Beispiel so ein Bild, das hätte ich mir einen Tacken heller gewünscht. Das dürfte gerne, dürfte ein bisschen strahlen. Aber insgesamt auch hier eigentlich gut, weil nämlich die helle Kante von dem Papier und auch die hellen Reflektionen auf dem Kugelschreiber dann noch da sind und nicht so ausbrennen. Also insofern eigentlich alles gut. Fand ich aber gerade thematisch dann schön passend dazu. und ich muss unbedingt natürlich das von Tanja Müller noch nennen das hat mir auch sehr gut gefallen und ein Schmunzeln entlockt da sehen wir nämlich eine Neon Reklame in so einem strahlenden 80er Jahre pink und da steht eben drauf, be a badass with a good ass und.

Chris

Das ist bei ihr im Fitnesszentrum steht da nämlich noch.

Boris

Be a badass.

Chris

With a good ass.

Boris

Und das passt natürlich und ich finde es sehr gut, weil ich bin großer Star Trek Lower Decks Fan und Mariner ist ein Badass.

Chris

Hat er auch ein Goodass.

Boris

Und Tendi ist auch ein Badass und wer Tendi mal hat kämpfen sehen, die hat auch ein Goodass. Passt schon.

Chris

Sehr schön. Ja, dann war das das mit den Bildern. Es gibt noch eine aktuelle Aufgabe, glaube ich.

Boris

Natürlich, die Brokkoli-Aufgabe. Die läuft ja noch bis zum 23.

Chris

Mit 2C bitte.

Boris

Mit 2C. Aus Gründen. B-R-O-C-C-O-L-I Brokkoli. Findet ihr auf happyshooting.de Läuft noch bis zum 23. Oktober.

Chris

Prima, prima. Dann haben wir noch ein paar Termine.

Einspieler

Der Terminkalender.

Chris

Und zwar, lass mal gucken. Oh, das sind dann doch ein paar. Also, jetzt geht's los. Warte mal, die hatten wir letztes Mal schon. Die hatten wir letztes Mal schon. Ich habe die nicht angemarkiert. Das hatten wir auch schon. Entschuldigung, ich habe Ich sollte einfach markieren, was ich schon vorgelesen habe. Das würde dann wirklich helfen. Hier von Hans eingereicht in Lünen bei Dortmund vom 24.10. Bis zum 26.10. Das 31. Internationale Naturfotofestival 2025. Alle Jahre wieder. Es gibt Live-Vorträge nationaler und internationaler Naturfotografinnen, Seminare und Ausstellungen, eine Showbühne auf dem Fotomarkt mit Produktpräsentationen und Kurzvorträgen rund um die Themen Natur und Fotografie. Der Fotomarkt informiert euch über Neuheiten und bewährt es im Bereich der Fototechnik. Die Vorträge und Seminare während des Festivals sind kostenpflichtig. Die Ausstellungen, den Fotomarkt samt Bühnenprogramm sowie die Büchertische sind kostenfrei. Danke, Hans. Und dann hat sich unser Außenreporter Jürgen wieder gemeldet.

Einspieler

Hallo Community. Heute die Fotoausstellung der Woche aus Karlsruhe. Dort zu sehen ist Elliot Irwitt, Vintage, noch bis zum 26. Januar 2025.

Über die Ausstellung.

Man studiert Fotografie nicht, man macht sie einfach. Was für ein schönes Zitat von Elliot Irwitt. Der 1928 in Paris geborene und 2023 leider verstorbene Fotograf Elliot Irwitt hat sich über seine ikonischen Schwarz-Weiß-Bilder in unserem gemeinsamen kollektiven Bildgedächtnis verewigt. Fotos von John F. Kennedy, Marilyn Monroe, Fidel Castro und Che Guevara. Wahrlich ikonische Porträts. Und natürlich die skurrilen Momentaufnahmen von Hunden. Jetzt kommt's. Wir wollen ja immer, dass ihr in Ausstellungen geht. Aber ich möchte, dass ihr in der Ausstellung mit euren Fotos hängt. Es gibt nämlich ein tolles Angebot. Die städtische Galerie in Karlsruhe bietet an, dass ihr euer Foto neben den Werken von Elliot Erwitt aufstellt. Echt jetzt? Ja? Es gibt einen wunderbaren Link, den wir in den Shownotes mitverwenden werden. Darüber hinaus könnt ihr eure Fotos in schwarz-weiß einsenden. Schickt einfach eine Schwarz-Weiß-Fotografie, die sich in ungewöhnlicher Perspektive oder eine besondere Stimmung auszeichnet.

Diese Ergebnisse sendet ihr digital an kunstvermittlung.galerie.kultur.karlsruhe.de Link, wie gesagt, in den Shownotes. Danke, liebe Shownoter. Fotos, die über 5 MB sind, bitte per Link verschicken. Und wenn ihr vor Ort in der Ausstellung seid, könnt ihr einfach eure Fotos auch zu den Museumszeiten abgeben an der Kasse. Das Team dort kümmert sich um den Ausdruck und um die Aufhängung der abgegebenen Fotos. Und ich kann euch nur auffordern, macht Fotos. Getreu auch dem Motto von Elliot Irwitz, du kannst überall Bilder finden. Was ich toll fand, war noch, dass die Werke nur temporär genutzt werden und die Rechte auch nur temporär für diese Fotos verwendet werden. Alle Daten werden nach der Ausstellung gelöscht. Und ein wichtiger Hinweis, selbstverständlich für die Street-Fotografen, sind Personen erkennbar und abgebildet, seid ihr dafür verantwortlich, die entsprechenden Einwilligungen dafür einzuholen. Ich finde es klasse, wir sehen uns in Karlsruhe. 3, 2, 1, Grüße gehen raus an den unbekannten Hörer in Karlsruhe und an die Shownoter.

Chris

Ja, Wahnsinn. Ja, ist das ja, das ist mal eine geile Aktion.

Boris

Das ist eine geile Aktion, ja.

Chris

Deine Bilder, also Elliot Erwitt ist übrigens wirklich Kult. Das ist Wahnsinn, also wer da in der Nähe von Karlsruhe ist. Die Ausstellung geht noch bis zum 25. Januar 26, also bis Ende Januar nächsten Jahres. Und seine Bilder neben Elliot Erwitt zu haben, das ist schon eine coole Idee. Also nutzt das. Und ich denke auch, die rechte Situation ist relativ simpel und wird hoffentlich ganz gut gehandhabt. Und ich weiß es nicht, Jürgen, der Link, der da jetzt drin ist, oder gibst du in die Show Notes noch einen separaten Link? Kriegen wir irgendwie hin. Also schaut in die Show Notes, da wird dann irgendwo ein Link sein, wo ihr da vielleicht auch tatsächlich was einreichen könnt. Ja, klasse.

Boris

Starker.

Chris

Sehr schön.

Boris

Ja.

Chris

Coole Sache.

Boris

Richtig cool.

Chris

Dann sind wir, glaube ich, für heute fertig. Nicht wahr? Ja, wir sind es.

Boris

Auf jeden Fall.

Chris

Schön, dass ihr wieder dabei wart. Wir kommen wieder nächste Woche, wenn alles gut klappt, am Dienstag am 21. Oktober. Und ansonsten wie immer in der Konserve, da wo ihr eure Podcasts hört, findet ihr uns auch. Oder ansonsten auf Twitch, auf YouTube. Und ja, genau.

Boris

Dann lasst von euch sehen, hören. happyshooting.de meldet euch.

Chris

Genau. Und guckt euch bei den Workshops um. Wie gesagt, das wird jetzt demnächst hier veröffentlicht und buchbar. Wer Interesse hat, happyshooting.de slash Workshops.

Boris

Dann bis nächste Woche.

Chris

Wir sind raus. Bis dann. Drei, zwei, eins. Eins.

Boris

Happy Shooting.

Shownotes

Hausmeisterei

Aus der Preshow

  • Muppet-like-Zendungsintro, altes Mikrofonschätzchen im Einsatz, 50 Follower auf Twitch!

HS Workshops

Statt Werbung

DANKE an alle Spender

#hshi / #hsnachtrag

  • Bernd L. zum IR-Iphone-Mod, besser als die Version von Plankton
  • #hsfrage vopn Rudolph: Was muss in das Empfängerfeld bei den Spenden? Richtig ist: Christoph Ulrich Marquardt
  • #hsfrage von Youtube: Automatische Übersetzung von Happyshooting? Was meint ihr?

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