#917 - Amuse-Gueule
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Happy Shooting, Folge 917, Amüse Girl. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...
ChrisVon den Villa-Workshops.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisJa, ich grüße euch da draußen und ich grüße natürlich auch dich, Chris.
ChrisJa, hallo, Boris.
BorisIch hoffe, ihr habt, wenn ihr das euch anhört, hier ein etwas ruhigeres Wetter als Stürme und Regenschauer und Weltuntergangsstimmung. Der George, der hatte auch Sonne, als er das aufgenommen hat.
ChrisJa, willkommen zu Happy Shooting, dem Fotopodcast. Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris.
ChrisUnd wir sind wieder dienstags live, auch wenn es nicht ganz der Dienstag ist, aber manchmal kommen halt Dinge dazwischen. Ja, es ist heute der 29. Oktober 2025 und das interessiert die, die das dann in ihrem Podcast-Player hören eh nicht, weil da findet man uns nämlich auch und wir sind hier und haben Fotothemen für euch, mal was ganz was Neues. Also, was total Neues. Außerdem natürlich eure Themen. Das ist ja das Spannende an der Geschichte. Wir machen nicht nur das, was wir möchten, sondern wir hören auch auf euch. Und ihr habt hier eine Inbox, in die ihr Sachen reinwerfen könnt. Das ist happyshooting.de. slash hi. Und das wurde jetzt sehr.
BorisSehr gründlich.
ChrisIhr habt sie nicht nur genutzt, ihr habt sie quasi gesprengt. Es ist tatsächlich, gut gefühlt gewesen. Wir haben dann tatsächlich mal wieder ein bisschen ein bisschen filtern müssen und ein paar Sachen nach hinten stellen müssen.
BorisKommt jetzt nicht alles heute dran.
ChrisKommt trotzdem. Also, was haben wir alles? Wir haben erstmal ein ganz dickes, ganz, ganz Dankeschön an den Gerald, der uns nicht nur geschrieben hat, was gespendet hat, sondern er hat uns auch noch Hardware geschickt. Er hat uns mal was versprochen und dann hat sich alles verzögert und jetzt hat er das wieder gut gemacht, indem er uns noch mehr Hardware geschickt hat. Wir gehen jetzt mal gar nichts auf die Details ein, sondern sagen einfach ein ganz dickes Danke und recht herzliches Dankeschön da wir beide im Moment ziemlich Trubel um die Ohren haben, was so im privaten Bereich abgeht, sind wir auch jetzt, haben wir nicht den klaren Kopf, das wirklich alles zu planen was damit passieren soll und so weiter, aber keine Sorge Gerald, wir werden das ordentlich handhaben, es wird wahrscheinlich halt noch ein bisschen dauern, aber Aber es hat ja auch bei dir ein bisschen gedauert, bis das da bei uns war. Insofern, ja, aber wir werden sehen. Also ich vermute, dass da ein Teil davon zumindest in eine Verlosung geht, vielleicht bei Klostergeister oder so. Das ist eine der Möglichkeiten.
BorisEine der Option, ganz genau.
ChrisAlso Gerald, du hast hier so Herzchen und so. Du bist toll und wir sind gerührt und finden das gut. Völlig cool.
BorisIch nehme auch noch mal Kontakt zu dir auf. Da war noch ein sehr gutes Angebot in der E-Mail drin. Wir sprechen mal. Genau. Übrigens, Chris, du hast noch ein Banner-Problem.
ChrisIch weiß, das ist komischerweise ist das hier, jetzt müsste es stimmen, ist das ein seltsames Artefakt von dieser Plattform, weil ich hatte das eigentlich schon gewächst. Ist egal. Heute ist der 29.10.
BorisRichtig.
ChrisSagt auch das Banner auf dem Bildschirm. Ja, dann haben wir, das bringe ich nachher, weil das passt zu einem nächsten Thema. So, Wolf hat uns mal noch kurz aufgeklärt, was es mit den Fräses auf sich hat, die uns ja letztes Mal, beziehungsweise mich mit dem Weitwinkelbuch letztes Mal zitiert haben. Hallo, nachdem ihr in der letzten Ausgabe von Happy Shooting nicht so richtig was mit den Fräses anfangen konntet. Hier ein paar Informationen. Wir sind die Fräses, eine Radiokomedieserie des Norddeutschen Rundfunks von Andreas Altenburg, die sich um das Leben der fiktiven Familie Fräse dreht. Andreas Altenburg ist der Sprecher der gesamten Familie Fräse. Er spricht alle Hauptfiguren wie Oma, Rosi, Bianca, Sven und Heiko selbst. Eben so ist er einer der beiden Sprecher der Radiokomedieserie Frühstück bei Stefanie. Altenburg sprach die Stimmen von Steffi und Uwe Ein, Harald Wehmer, die von Herrn Ahlers und Opa Gerke. Altenburg war auch beteiligt an weiteren hier im Norden bekannten Radiokomedy-Formaten, die Schumi-Brüder, ihre besten Haushaltstipps, Detzer und Nelling. Fürs Fernsehen schrieb er unter anderem Jennifer Sehnsucht nach was Besseres und übernahm auch einige Sprachrollen, Sprechrollen in Filmen, wie zum Beispiel Werner Volles-Rohr.
BorisDetzer und Nelling finde ich toll.
ChrisIch glaube, wir hatten, ich weiß nicht, hatten den Eindruck erweckt, dass wir so gar nichts mit anfangen können. Ich meine, Entschuldigung, aber ich kenne ja, also Radiokomedy ist ja jetzt ein Format, was es glaube ich schon seit 50 Jahren oder länger gibt. Also, ich kannte jetzt die Fräses nicht persönlich, aber worum es so ungefähr geht, war ja relativ schnell klar.
BorisDas war relativ eindeutig. Was mir halt nicht so klar war, ist, dass bei so einer Comedy-Produktion tatsächlich eine echte Recherche stattgefunden hat offensichtlich. Denn es wurde ja offensichtlich eine echte Suche im Internet ausgeführt, die auch relativ aktuell war. Und das hatte mich überrascht, weil ich hätte gedacht, da macht man halt nur Gags, was man halt so finden könnte im Internet. Ja, das war das, was mich eher überrascht hat, was mir aber nicht klar war tatsächlich, dass bei den Fräses alle Stimmen von einer Person gesprochen werden das war mir auch nicht klar, also insofern ja, coole.
ChrisInfo das ist die moderne Pitchshifting-Technik die kann ganz schön viel Pitchshifting.
BorisUnd natürlich Voice Actor klar.
ChrisSo, der Roman hat sich gemeldet und zwar fragt der neue Kammer für Boris hat in Folge 916 bei ca. 1 Stunde und 3 Minuten den Satz, man wird doch noch mal träumen dürfen. Aber echt jetzt mal. Es ging darum, dass es doch toll wäre, wenn man eigene LUTs direkt in die Kamera laden und sie dann auch direkt zum Fotografieren benutzen könnte. Ich denke, das ist gar kein Traum. Es gibt einige Lumix-Kameras, die das Laden von Custom-LUTs erlauben. Die G9 II, die S5 II, die S5 IIX und eventuell weitere. Ist also gar nicht weit hergeholt und somit eine sehr gute Alternative zu Fuji, wenn man seinen Look schon mal in der Kamera finalisieren möchte. Habe leider selbst keine Panasonic, daher kann ich nicht wirklich viel dazu sagen. Aber spannend ist das Thema schon meiner Meinung nach. Schöne Grüße aus Wien von Roman.
BorisAlso fantastisches Feedback. Ich hatte auch mal kurz recherchiert. Ist tatsächlich so. Also mindestens die genannten haben das. Also danke erstmal für die Information. Die G9 ist ja ein Micro Four Thirds. Das heißt, damit könnte ich sofort loslegen, weil ich habe ja Objektive dafür. Und die S-Serie, die ist halt Full-Frame, Vollformat. Ich glaube mit L-Mount. Da hätte ich jetzt kein passendes Objektiv. Ich weiß nicht, wie die Adapter-Situation da aussieht. Ich habe mich mit dem Mount jetzt noch nicht so intensiv beschäftigt, weil ich es einfach selbst nicht benutze. Und ich habe mal eine kurze Recherche gemacht und mir ein YouTube-Video angeguckt von Kai Wong. Nee, nicht Kai Wong. Ich müsste nachgucken, wer es war. Wo gezeigt wurde, wie das funktioniert und wie eben der Effekt ist und.
Ich weiß nicht, entweder hatte ich es schon mal erwähnt und ich habe es verdrängt oder ich war nur durcheinander gekommen, weil ich dachte, dass es nur für Video ist, weil der Weg, diese LUTs auf die Kamera zu spielen, ist, dass man auf den Videomodus schaltet und dann über das Menü geht und dann kannst du LUTs, die auf der Speicherkarte gespeichert sind, dann auf einen von zehn Speicherplätzen ablegen und benutzen. Aber das funktioniert dann hinterher tatsächlich auch für Fotoaufnahmen, also für die JPEGs. Da ist das Latt dann halt quasi einfach angewandt. Du siehst es tatsächlich in der Live-Vorschau in Echtzeit, was sehr geil ist. Das ist genau das, was ich mir wünsche. Und wenn du RAW und JPEG fotografierst, dann hast du halt ein fertiges JPEG und trotzdem noch ein RAW, mit dem du noch andere Dinge tun kannst. Und andere Dinge heißt, dass du auch in der Kamera noch die RAW-Bearbeitung aufrufen kannst, um eben noch ein anderes Latt anzuwenden, wenn dir das eine nicht gefallen hat. Oder du vergessen hast, umzustellen oder so. Also ja, in der Tat, im Prinzip genau das, was ich mir wünsche. Und jetzt ist natürlich nur die Frage, ob ich ein Panasonic-Bodytyp wäre.
ChrisNaja, also das Interessante ist halt, die Lats, die kommen ja aus dem Videobereich. Da sind die zu Hause und dass die quasi so mit der Zeit, die sind ja quasi so mit der Zeit einfach so zur Stillfotografie, zur Standbildfotografie rüber diffundiert. Und da ist es natürlich sehr naheliegend, dass die Kamerahersteller, die eh sich im Videoumfeld, bevorzugt aufhalten, dann auch da diese Features irgendwie mit reinholen. Wäre schön, wenn das überall Standard wäre. Es gibt ja so externe Monitore, auch für Video, wo du quasi deine Kamera, den Output quasi über HDMI, dann an so einen externen Monitor machst. Der ist dann größer, packst du oben drauf mit so einem Cage und schraubst den da fest. Und da gibt es teilweise die Möglichkeiten, da deinen Latz reinzupacken, die du dann quasi auf dem Monitor anwenden kannst. Also das Feature ist kein super exotisches. Und ich kann mir schon vorstellen, dass da so die einen oder anderen Hersteller, nochmal punkten könnten damit. Aber es kollidiert natürlich mit den Bildstilen, die sie eh schon haben, weil die sind im Prinzip auch sowas ähnliches. Das heißt, das klar zu differenzieren, auseinanderzuhalten. Ich glaube, die wollen nicht jetzt irgendwie Bildstile rausnehmen und mit LUTs ersetzen, Weil dann gehen die Leute auf die Barrikaden, weil sich plötzlich irgendwas Grundlegendes ändert, was sie gewöhnt sind.
Andererseits beides parallel zu fahren. Also das sind glaube ich so die Überlegungen, die die dann in ihren Produktmeetings haben.
BorisIch sehe die Marketing-Meetings und die Produktmanagement-Meetings, weil genau wie du sagst, die Presets, die sie drin haben, ihre Bildstile, das ist halt so für den normalen Konsumenten. Das ist zu verstehen und selbst das überfordert viele schon.
ChrisSo war es schon immer, weil wenn ich mir jetzt die Canon-Entwicklung angucke und da bin ich seit der, was war die erste? 500D? Egal, also die erste digitale Spiegelreflex von denen.
BorisDie 300.
ChrisDie 300D war das. Gibt es halt die Bildstile. Fertig. Das ist schon immer so gewesen und das werden wir nicht mehr ändern.
BorisEin bisschen kontrastreicher oder ein bisschen schärfer oder ein bisschen farbenfroher oder schwarz-weiß. Und das versteht der geneigte in Anführungszeichen normale Fotografierende, Aber die LUTs, die versteht halt wirklich kaum jemand. Da musst du wirklich schon ein bisschen wissen, was das ist. Und vor allen Dingen kann die sich auch nicht jeder mal eben so erstellen. Also da musst du schon auch wissen, was du tust. Du musst die Formate kennen. In diesem Fall wird irgendwie, ich glaube, VLT und das Cube Format unterstützt. Das musst du erst mal wissen, wie das geht. Du brauchst eine Software, mit der du das erzeugen kannst, wie eben zum Beispiel Photoshop. Shop.
ChrisJa, das ist aber so ein Hennei-Problem, weißt du? Du hast halt wenig, so einfache Tools, weil es wenige Kamerahersteller gibt, die es unterstützen für die Fotokameras. Also wenn das eine mehr wäre, würde das andere mehr werden und das ist aber nicht so.
BorisIch fände es gut, sie würden es machen und so wie Panasonic das gelöst hat, soweit ich das jetzt in der Anleitung gelesen habe, finde ich es eigentlich auch gut, weil es drängt sich nicht auf. Das heißt, wer das nicht weiß, was das ist, der ist auch nicht gestört davon. Aber wer weiß, dass es geht und sich mit LUTs auch auskennt, der kann es relativ einfach anwenden. Also das ist eigentlich eine gute Lösung. Und ich plädiere hier nochmal an alle Kamerahersteller, baut sowas doch ein. Und wenn das irgendein Custom-Untermenü ist, wo man sagen kann, hier Import LUTs oder sowas, und ihr habt eine LUT-Tabelle mit 10 oder 20 Speicherplätzen, macht das doch einfach mal. Wo ist denn das Problem? Das muss doch gar nicht kollidieren. Panasonic, da gehst du dann halt in den Filmstil rein und da gibt es einen anderen Menüpunkt, überhalb von dem Filmstil, wo du sagst, hier wählst du jetzt einen Latt aus. Und der muss ja auch nur aktiv sein, wenn du welche importiert hast, sonst ist der halt nicht da. Fertig. Ende Gelände. Ich finde das spannend. Jetzt juckt es mich schon fast in den Fingern mal so eine Kamera auszuprobieren, aber woher kriegen? Naja, mal überlegen. Ist ja jetzt nicht so, dass die einem hinterher geschmissen werden, nicht? Ist das nicht so? Ja, Micro Four Thirds ist jetzt schon ganz nett, aber ich mag jetzt schon auch so ein bisschen das Vollformat, nicht? Und dann brauchst du ja noch ein Teleobjektiv und es wird dann schon wieder alles sehr teuer. Geht gerade nicht. Hab gerade eine Mieterhöhung gekriegt, das geht jetzt erstmal nicht.
ChrisNa gut. So, das nächste Ding, das ist eigentlich schon fast ein eigenes Thema, das ist irgendwie sehr abgefahren. Kommt von Heiko, auch über happyshooting.de und zwar, du kennst das wenn du mal Sterne oder Milchstraße oder so fotografieren möchtest oder vielleicht tatsächlich auch mal mit dem Teleskop irgendwie Andromeda oder sonstige Dinge im Himmel, da brauchst du Dunkelheit dafür da musst du weg von den Städten und da gibt es ja auch wirklich Karten wo dann drauf steht, wo es wenig Lichtverschmutzung gibt und so weiter da hat die in USA Da hat jemand ein Businessmodell draus gemacht. Er schreibt, ich bin über einen interessanten Artikel gestolpert, der Space und Fotografie verbindet. Als Astrofotograf kann man in den Staaten einen Spot für seine Teleskop-Kamera-Kombi mieten, der in einer sehr dunklen Gegend liegt, von der Ferne ansteuerbar ist und mit Highspeed an das Internet angebunden ist.
BorisOkay.
ChrisMoment, ich zeige dir gleich Bilder dazu. Die Firma ist so erfolgreich, dass sie schon über zehn solcher Scheunen in Anführungszeichen aufgestellt haben und über neue Standorte nachdenken. Ich habe mich allerdings gefragt, wie sie verhindern, dass eines Tages eine Diebesbande mit einem LKW kommt und alle Teleskope und Kameras abräumt. Aber vielleicht haben sie ja jemanden vor Ort. Viele Grüße Heiko. Also, du musst dir also Folgendes vorstellen. Da sind Leute, die haben da eine Location und zwar da, wo es richtig dunkel ist. Und da kannst du jetzt deine Kamera hinstellen, remote kontrolliert, also mit einem drehbaren Kopf und Fokus und alles kannst du dann quasi von remote einstellen. Und da stellen die quasi dann deine Kamera hin, die installieren die dort, das Ding wird dann ins Internet angebunden und dann kannst du von zu Hause aus mit deinem Teleskop Astrofotos machen. So weit, so gut. Und, So sieht das aus.
BorisDas sieht aus wie ein, sagen wir mal, Tennisplatz oder Basketball, Outdoorplatz, der über und über so in so einem Raster vollgestellt ist mit Teleskopen, die in den Himmel zahlen.
ChrisAlso du siehst hier quasi genau so, die Dächer sind verschiebbar, also die kann man wegschieben. Sieht man hier, sind alle so auf die Seite geschoben. Das ist in Texas, da wo es besonders dunkel ist. Jetzt ist es natürlich in den USA, ist größer, die haben also entsprechend auch mehr Platz und auch mehr dunkle Orte wahrscheinlich. Ja und da stehen dann in so mehreren Gebäuden quasi stehen dann hier so ein paar hundert Teleskope rum und das kannst du dir dann mieten und das ist eine Business-Idee von diesen Jungs hier offenbar und das ist jetzt nicht wirklich wenig, was da steht. Hier ist mal ein Foto aus der Luft davon.
Boris1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 Hallen. Und das Dach ist halt so auf so einem Schienensystem, dass es halt weggeschoben werden kann.
ChrisUm den Blick nach oben freizuhaben. 10 Hallen, 11 und Platz für mehr. Also da wird auch schon mehr gebaut. Das ist also tatsächlich wohl...
BorisUnd wie ist das jetzt zu verstehen? Ich stelle da meine eigene Kamera mit meinem eigenen Teleskop hin?
ChrisIch vermute das. Ja. Also das hat Heiko so geschrieben, dass du quasi eine Kombi mietest aus, also dass du einen Platz mietest für deinen, das ist so wie so ein Hosting-Rechenzentrum quasi, wo du deinen eigenen Rechner reinstellen kannst.
BorisUnd man will halt einfach einen dunklen Ort haben, weil den hast du zu Hause nicht oder willst dich nicht in Vorwärten stellen und von den Nachbarn beobachtet werden, sondern machst das halt dahin und machst das bequem aus dem warmen Wohnzimmer.
ChrisNaja, du hast es halt nicht so dunkel zu Hause. Das ist das Thema. Das steht halt dann an einem wirklich dunklen Ort.
BorisOder ist vielleicht höher gelegen, als man zu Hause ist und so.
ChrisZum Beispiel weniger Luftverschmutzung und sonst was. Und du siehst das hier, da sind halt irgendwie alle möglichen verschiedenen Teleskope, wahrscheinlich mit Digitalkamera dran.
BorisAber wie er schon sagt, wenn du damit ein Laster vorbeikommst und einsammelst, hast du schon ein paar Werte dann auf der Ladefläche.
ChrisAlso ich gehe mal davon aus, dass das dann in irgendeiner Form hoffentlich versichert ist oder dass die Leute die Sachen versichern müssen, wenn sie da hin tun. Heiko schreibt hier, genau das nämlich im Slack, schreibt in den Artikeln gibt es O2 von Usern und die sagen, sie haben ihre Kamera mit dem Teleskop hingeschickt. Also das ist so eine Kombi.
BorisAlso Equipment hinschicken, die bauen das für dich dann auf und dann?
ChrisIch bin mir sicher, es gibt Vorgaben von denen, wie das auszusehen hat und was für einen Mount das haben muss und so weiter und da siehst du auch so in den Boden, in die Betonplatten auf dem Boden sind da so Stative eingeschraubt, wo das dann oben drauf kommt.
BorisDass es auch stabil steht.
ChrisAls Teleskop-Hosting. Ich finde das geil. Stefan schreibt sehr gruselig. Ich finde das ziemlich geil. Das wäre wahrscheinlich gruselig, wenn du dort bist und dann um dich herum so Teleskope hast, die ständig so machen. Du siehst da auch DSLRs mit langen Objektiven und so weiter. Das sind nicht nur Teleskope. Ja, ist doch wild, oder?
BorisAlso da hat jemand eine Idee gehabt und offenbar wird sie angenommen, ne?
ChrisGanz offenbar, ja. Ich habe jetzt keine Ahnung, was das kostet oder ob man da von hier aus vielleicht auch ein Teleskop hinschicken kann oder ob die vielleicht sogar welche vermieten, kann ich nicht sagen, aber...
BorisOb das in jede Richtung gucken kann, darf? Kannst du es selbst rotieren? Ist das dann ein gestellter Rotationskopf?
ChrisIch vermute mal. Also die sehen jetzt nicht so aus, als ob die, also die sehen schon so aus, als ob die weit genug auseinander stehen, dass die frei rotieren können.
BorisJa, das muss ja sichergestellt sein, dass die sich nicht touchieren und so.
ChrisDon't ask me. Es ist auf jeden Fall flach zum Horizont könnte ein Problem werden.
BorisWeil ja die Hallenwand drumherum ist, aber ab einem gewissen Winkel kein Problem wahrscheinlich.
ChrisJa, also wie gesagt, du wirst ja mit Sicherheit Vorgaben kriegen, welche Winkel du hinkriegst und so weiter. Das wirst ja nicht die Katze den Sack kaufen.
BorisTja. Es ist halt wie ein Lagerraum, nur dass er halt aktiv ist und nicht nur passiv.
ChrisWen es interessiert, wir verlinken das auf jeden Fall in den Shownotes.
BorisWinzige Idee.
ChrisVöllig coole Idee. So. Und nun kommen wir.
BorisZu etwas völlig anderem.
ChrisZu etwas völlig anderem. Und zwar zu dem hier. Wir haben Workshops online. Die Website ist abgedatet mit allen Workshops mit Eröffnungsverfügbarkeit. Sieht man an den grünen Punkten hier. Und der erste, der jetzt offen ist, ist der Villa Workshop online. Der ist jetzt, also der Online-Workshop, der Ende Januar losgeht. Wir haben einen Termin gefunden, einen Wochentag. Das hat sich nämlich relativ schnell tatsächlich ergeben. Ich habe ja rumgefragt, wann wir das tun sollen, per Newsletter und auch sonst so. Und der Tag, der bei fast allen, bis auf ganz wenige Ausnahmen, bei fast allen immer ging, ist der Donnerstag. Also wird das am Donnerstag losgehen und zwar am 29. Januar.
BorisJa, guck.
ChrisDer erste Termin sein. Und ja, dann sehen wir mal. Möglicherweise geht auch ein paar Tage vorher schon was raus, so eine kleine Hausaufgabe, dass wir dann an dem ersten Termin auch schon ein bisschen reingrätschen können. Und dann werden wir sehen. Also das ganze Ding, sechs Wochen, sechs Termine, Ort online und ja, lest euch durch, schaut es euch an. Preise sind da, was in den Preisen enthalten ist, ist da. Ja, es gibt ein Beispiel-Briefing zum Runterladen, also wie jetzt die Aufgaben aussehen und zwar sehr konkret über die Essenz des Ganzen, über die Ziele, Leitgedanken, Bewertungskriterien, Bonus, welche Stolpersteine es gibt, was abgegeben werden muss, in welchem Format und so weiter. Also es ist alles sehr gut strukturiert, glaube ich. Und wie gesagt, 29. Januar geht es los und es gibt ein Early Bird. Und das Early Bird geht bis zum... 16. glaube ich, November. Also wer bucht bis zum 16. November, kann auch noch ordentlich Geld sparen dabei.
BorisDer frühe Vogel.
ChrisDas ist eine frühe Vogelgeschichte. Ja und ansonsten haben wir natürlich jetzt eben alle Workshops für nächstes Jahr online. Auch Klostergeister. Unsere Intensivwoche in Inzighofen, die findet nächstes Jahr, ne doch nächstes Jahr statt vom 27. April bis zum 2. Mai, also ein bisschen früher als sonst.
BorisÜber den 1.
ChrisMai.
BorisYippie.
ChrisYippie. Und sie, die Woche, kann gebucht werden ab dem 4. November. Das ist nächster Dienstag. Ab 9 Uhr sollte ich hier...
BorisDa macht das Kloster dann die Buchung auf.
ChrisGenau, also das Kloster hat alles vorbereitet. Und ich schalte das hier dann frei. Also da, wo jetzt dieser Newsletter-Knopf ist, da wird dann ein Buchenknopf erscheinen. und ja, da könnt ihr euch dann entsprechend, Einen Platz klicken. Haltet euch bereit. Ja, was haben wir noch so auf diesen Workshop-Seiten? Die sind alle sehr ähnlich strukturiert. Also wenn es Bilder gibt, gibt es hier eine kleine Bildergalerie. Kann man draufklicken, werden sie größer. Dann gibt es natürlich Details dazu, was inbegriffen ist, was nicht. Nochmal so eine Übersicht, für wen denn dieser Workshop ist. Was man da mit nach Hause nimmt quasi. Was für Voraussetzungen es gibt. Was mitzubringen ist, wie das Format des Workshops aussieht und so weiter. Das ist für alle Workshops quasi aufgeführt.
BorisWer schon mal dabei war, für den ist es jetzt keine Überraschung. Für alle, die jetzt neu dazukommen, guckt mal rein.
ChrisWir werden auch bei dieser Buchung versuchen, wieder den Anteil der Neuen nicht zu klein werden zu lassen, weil das einfach dem Workshop sehr, sehr gut tut. Ja ansonsten Inhalte über das Kloster, wer wir beide sind also es ist quasi so, ich hab das mal so ein bisschen alles ein bisschen sauberer strukturiert ihr seht auf der Hauptseite also über happyshooting.de slash workshops kommt ihr da hin, seht ihr dann wie so eine Ampel, wenn es grün ist kann man den buchen, wenn es gelb ist noch nicht dann ist es nur angekündigt und wir werden die jetzt also da wird im Hintergrund noch ein bisschen gefeilt und geschraubt an den Einzelnen, vor allem auch im Buchungssystem und so weiter. Das wird dann so nach und nach sukzessive werden wir die aufmachen. Buchungssystem ist dieses Mal tatsächlich ein eigenes, also nichts, was wir selber machen. Bisher habe ich das ja immer fast immer selber gemacht, bis auf Klostergeister, aber diesmal geht das über Pre-Tix. Das ist ein Online-Buchungssystem, was im Prinzip das Management vereinfacht, und Und ihr kriegt dann eine Rechnung und das Ganze ist dann per Überweisung zu bezahlen. Das steht dann alles bei der Buchung drin. Also wenn ihr dann auf den jeweiligen Buchenknopf klickt, Werdet ihr das sehen?
Ja, so sieht es aus. Und ja, da sind jetzt eben, wie gesagt, die habe ich jetzt Specials bezeichnet, eben der Villa Workshop Online, der jetzt buchbar ist und am 29. Januar losgeht. Und Klostergeister ist hier auf Special noch auf Ankündigung. Dann haben wir die drei Happy Shooting Villa Workshops, Seewerkstatt seit 2026 und die Fotoprojekte-Geschichte und Villa Geister, der kleine Ableger von Klostergeister. Und dann noch die analogen Villa-Workshops, mit drei Workshops zum Thema Analogfotografie. Tja, also haut rein.
BorisIch glaube, ich will nicht warten, bis es losgeht. Ich lasse mich gleich in die Kryokammer legen und dann zum ersten Workshop aufwecken. Das jetzt mal.
ChrisEcht? Das geht? Das geht?
BorisWeiß ich nicht.
ChrisNaja, ansonsten, falls ihr für Klostergeister machen wollt, macht euch einen Eintrag im Kalender am 4.11. Um 9 Uhr geht die Buchung los und mal sehen, wie der Andrang dieses Jahr wird.
BorisWir drücken euch die Daumen. Ganz genau.
ChrisLetztes Jahr war er ordentlich.
BorisUnd ihr drückt den Zeigefinger, also auf der Maus oder dem Touchpad.
ChrisDen Klickfinger.
BorisDen Klickfinger. Nicht wahr?
ChrisDas war's.
BorisDann müssen wir jetzt unbedingt über eine Kamera reden, denn es war natürlich in der letzten Woche, wie wir es schon vorausgesagt haben, ich glaube der Donnerstag war es, da wurde natürlich vorgestellt und wir können nicht anders als darüber reden, über die Fuji X-T30 3 natürlich. Was habt ihr denn jetzt gedacht? Die Fuji X-T30 3 ist der Nachfolger, wer hätte es gedacht, von der Fuji X-T30 2. Und sie ist halt in allen Belangen etwas besser geworden, hauptsächlich deshalb, weil sie einen neuen Prozessor bekommen hat. Also es ist der schnellere Prozessor, der X-Prozessor 5, reingekommen und damit einher geht ein besserer und schnellerer Autofokus. Der jetzt auch diese KI, ich sage jetzt mal eher Machine Learning Erkennung hat, für Tiere, Vögel, Autos, Motorräder, Fahrräder, Flugzeuge, Züge, Insekten und Drohnen. Es ist tatsächlich auf Drohnen trainiert worden, das Autofokus-System.
ChrisWeil man Drohnen fotografieren möchte?
BorisVielleicht gibt es ja Dronespotting, so wie es Trainspotting und Planespotting gibt. Ich habe keine Ahnung, sie haben es eingebaut. Warum nicht? Außerdem wurde die Gesicht- und Augenerkennung verbessert. Das ist mit Sicherheit niemals ein Schaden, so im Porträt- und Reportagebereich. Video ist auch ganz ordentlich aufgebohrt worden in dieser Kamera. Sie kann intern 6,2K aufnehmen mit 30 Bildern die Sekunde, 4, 2, 2, 10 Bit. Und sie kann 4K 60 Bilder aufzeichnen und sie kann Open Gate Recording und F-Log und F-Log 2.
ChrisAlso Open Gate heißt gesamten Sensor mit allen Pixeln.
BorisAlso da ist richtig was dabei für Leute, die eben auch mal ein bisschen mehr Video zwischendurch machen wollen. Finde ich ein ganz heißes Ding. Die Reviews werden zeigen, wie gut die Videofunktionen dann tatsächlich sind. Aber rein von den Features klingt das alles erstmal sehr Sahne. Ansonsten im Prinzip die alte X-T30 II. Der elektronische Sucher hat 2,3 Millionen Pixeln. Das ist jetzt nichts Besonderes. Das gibt es seit Jahren. Ist jetzt nicht besonders hochauflösend. Sie hat einen APS-C-Sensor mit 26 Megapixeln. Wie gehabt ist der gleiche Sensor. Wer mehr haben möchte, wer so technisch moderner weiter vorne sein will, kann die X-T50 nehmen. Die gibt es ja weiterhin. Die liegt aber irgendwie so bei 1500 Euro roundabout. Und diese X-T30-Reihe ist halt immer der günstige Einstieg in diesem Bereich.
ChrisDas Video ist der Hammer.
BorisDie ist jetzt halt aktualisiert worden und ihr bekommt diese Version 3 für unter 1000 Euro den Body. 950 Euro ist der Listenpreis. Das ist preislich extrem attraktiv, wie ich finde, für die Funktionen, die hier drin sind. Starkes Paket. Es triggert bei mir jetzt immer noch nichts Besonderes, Emotionales.
ChrisIch glaube, du bist auch nicht die Zielgruppe dafür.
BorisÜberhaupt nicht.
ChrisDas siehst du auch an dem Werbevideo, weil das ist quasi, ich behaupte mal, das ist so die Influencerin und ihr Kameramann-Boyfriend, die da irgendwie unterwegs sind und quasi die beiden in Situationen zeigen, wo er ständig sie fotografiert und filmt und so. Ja, das ist die Zielgruppe, würde ich sagen.
BorisAber ist ja cool.
ChrisUnter 1.000 Euro für das, was da drin ist.
BorisUnter 1.000 Euro für das Paket. Also ganz ehrlich, ich hätte schon fast weniger erwartet. Einfach so ein bisschen Modellpflege und hier und da ein bisschen Tweaking. Aber also wenn die Leistung zeigt, ich kenne jetzt das Autofokus-System von der Fuji nicht wirklich. Ich habe sowas noch nicht zum Testen in den Händen gehabt, schon gar nicht mal für länger. Aber das klingt alles tatsächlich sehr, sehr gut. Und ich muss sagen, ich verstehe jetzt zumindest die Strategie mehr, dass also mit der X-T30-Serie da einfach ein Preissegment besetzt wird, was einfach sehr, sehr attraktiv ist. Also verglichen mit den Smartphones oder sowas, wenn du dann halt, was weiß ich, bei Android ein Pixel hast oder eben das Pixel A, was dann eben gut genug ist, aber sehr viel günstiger. Oder bei den iPhones, dass du dann eben auch ein iPhone 17 hast, was deutlich günstiger ist als ein Pro ist, aber eben trotzdem eigentlich alles hat, was du brauchst. Also insofern, Und ja, ich denke, es ist ein tolles Paket und es ist halt eine Kamera, die eben klassisch Fujifilm so ein bisschen Retro-Look hat. Gefällt mir ganz gut. Ich glaube, es gibt es ja auch in diesem Silber.
ChrisPasst ja dann auch zu dem Film-Wahlrad, wo groß Film draufsteht und dann hast du diese ganzen Simulationen irgendwie in der Auswahl. Also das ist schon die Verbindung von, ich will so ein bisschen das Analoggefühl haben, aber ich will bitteschön nicht die digitale Convenience verlieren dadurch.
BorisGanz genau, ja.
ChrisDas deckt das komplett ab, ja.
BorisBestimmt ein schönes Paket und für den Preis wahrscheinlich sehr attraktiv und sehr empfehlenswert. Also sollte mich, das ist ja immer mein Problem, wenn mich jemand fragt, was empfiehlst du mir denn für eine Kamera, so wenn es eben kein Smartphone sein soll, sondern eine Kamera, Kamera mit Wechselobjektiv, dann habe ich immer ein Problem, weil man ist natürlich, man ist natürlich irgendwie unterwegs mit Equipment, das kann man schon empfehlen, aber nicht den Leuten, die etwas in einer völlig anderen Preisklasse suchen. Wenn ich sage, ich habe diese Kamera, die kriegst du jetzt schon für zweieinhalb Tausend Euro, dann gucken die mich an und tippen sich an die Stirn. Aber wenn ich jetzt sagen kann, guck doch mal bei Fuji, weil da kriegst du mit den Rezepten sehr anständige JPEGs raus und guck dir doch mal die X-T30 an, die kostet nicht mal tausend Euro und im Bundle mit dem Objektiv bist du irgendwie knapp über tausend. Da hast du, glaube ich, einen guten Start und bist echt gerüstet für die Zukunft, weil es gibt ja auch alles Mögliche da für Fuji, also an Objektiven und so. Also ich glaube, die X-T30-Serie werde ich mir so ein bisschen im Hinterkopf abspeichern für solche Empfehlungsgeschichten. APS-C ist ein guter Kompromiss von der Sensorgröße. Kann man machen.
ChrisDas ist sogar doch größer als Micro Four Thirds, oder?
BorisJa, natürlich. Deutlich größer.
ChrisJa.
BorisSchön. Schönes Ding.
ChrisEs war auch, glaube ich, die einzige Kamera, die wir erwähnen wollten dieses Mal, oder?
BorisEs ist eigentlich die einzige erwähnenswerte Kamera, die vorgestellt wurde. Wenn man vielleicht absieht von so einer Leica.
ChrisAch, du meinst die Leica.
BorisDie Leica. Die Leica.
ChrisWir reden von... Ja, Moment. Wir haben ja jetzt letzte Woche an der doch nicht so ganz viel Gutes gelassen oder beziehungsweise näher gut. Wir haben es offen gelassen.
BorisVorahnungen.
ChrisVorahnungen und die haben sich, glaube ich, weitgehend bestätigt, oder?
BorisSie haben sich weitgehend bestätigt. Wir reden natürlich von einer Leica M EV1. So haben sie sie genannt, EV1. Also eine Leica M, wer das kennt, die klassischen Messsucher Gehäuse, genau so sieht diese Kamera aus, nämlich genau wie eine Leica M11 auch aussieht. Nur, wenn man von vorne drauf schaut, sieht man eben kein Guckloch, wo normalerweise der Sucher eben ist, durch den man durchschaut. Naja, nicht das große in der Mitte.
ChrisDas ist doch hier so unter dem Rädchen.
BorisJa, das ist glaube ich nur der Belichtungsmesser.
ChrisDie Leica, die misst doch die Belichtung über Reflexion vom Vorhang, oder nicht?
BorisGanz links außen, beziehungsweise wenn du von vorne rauf guckst, rechts außen ist halt kein Guckloch, da ist das Gehäuse zu.
ChrisIst richtig, ja.
BorisWeil auf der anderen Seite halt eben jetzt der elektronische Sucher ist. Wir haben also eine Leica M. Die Leica M heißt wegen des Messsuchers. ohne Messsucher. Also genau wie, Eigentlich auch gerüchtelt war.
ChrisMesssucher ist doch eh aus der Zeit gefallen.
BorisUnd was sie jetzt tatsächlich gemacht haben, ist, sie haben im Grunde genommen den elektronischen Sucher der Q3 genommen und hier in das M11-Gehäuse gebaut. Mal so ganz grob gesagt, das Gehäuse werden sie schon neu konstruiert haben, weil es hat ganz minimal abweichende Maße, aber das ist jetzt nicht nennenswert.
Tatsächlich haben sie aber nicht den Q3 Sucher 1 zu 1 übernommen, sondern sie haben ihn auch noch abgespeckt, er kann nämlich maximal 60 Hertz, der in der Q3 kann bis 120 Hertz Bildwiederholung, Und der Preis ist ähnlich einer M11, sie ist ein bisschen günstiger, da kommen wir gleich dazu. Was halt sehr, sehr schade ist und was ich so gesehen habe in Foren und Kommentaren und auch bei uns im Slack haben wir das schon diskutiert, sie haben halt leider keine speziellen Innovationen mit diesem elektronischen Sucher gemacht. Sie haben halt einfach das bereits bekannte Fokus-Peaking und eine Sucherlupe. Also du kannst halt reinzoomen ins Bild, du kannst den Peaking einschalten, du kannst das über einen Hebel auch wählen. Bei der M11 hast du halt vorne neben dem Objektiv so einen kleinen Hebel, mit dem du halt den eingeblendeten Bildrahmen dir auswählen kannst. Und hier wird dieser Hebel eben dazu benutzt, wenn du ihn reindrückst oder rausziehst, dann kannst du da zwei verschiedene Funktionen drauflegen, eben die Lupe und Peaking oder, verschiedene, so viele Funktionen sind es nicht, aber eben Fokus-Unterstützungshilfen. Aber nichts Spezielles, wo man jetzt sagen könnte, was weiß ich, ein Schnittbildindikator oder so eine Entfernungsskala.
ChrisWeißt du was? Ich meine, Leica ist jetzt auch eine Firma, die sehr doch an der Tradition festgehalten hat. Die haben ja ewig gebraucht, bis sie mal digital wurden. Und das hat auch eine Weile gedauert, bis das gut wurde. Und ich glaube, erhalte einfach, dass Leica nicht unbedingt was, nur um es zu verändern, verändert, sondern es muss dann auch schon einen Benefit geben und wenn jetzt die, ihr Fokuspeak in ihre Sucherlupe und so weiter, wenn das gut funktioniert, warum das nicht beibehalten? Also ich denke, ich vermute, dass die so denken, weil die wollen jetzt den Leuten ja nicht unbedingt tausend neue Dinge unterbreiten und.
BorisDu kennst Fuji mit der X100-Serie, da haben sie halt so einen Hybriden-Sucher, wo du halt dann entweder durchs Guckloch guckst oder dir einen Overlay oder einen kompletten elektronischen Sucher einblendest. Nichts dergleichen ist hier gemacht worden.
ChrisJetzt steht ja der Einstieg in das legendäre M-System, weil Einstieg weist jetzt darauf hin, dass es nicht ganz so teuer ist wie die M11. Das heißt, ja.
BorisAber ob das dann noch ein legendäres M-System ist, da scheiden sich halt gerade die Geister dran. Beim Preisvergleich, die M11 liegt Listenpreis bei 8.750. Die MEV1 liegt bei 7.950. Das heißt, wir sind 800 Euro günstiger. Das kann nicht der Preis des Messsuchers sein. Der sollte doch etwas aufwendiger sein, glaube ich.
ChrisDon't ask me.
BorisNichtsdestotrotz scheint der Messsucher tatsächlich einiges Gewicht zu bringen. Denn dadurch, dass der jetzt fehlt, ist die Kamera leichter geworden. Und zwar abhängig davon, mit welchem Modell du vergleichst, zwischen 35 und 145 Gramm weniger Gewicht. Also hier haben wir ja nur die schwarze, die Mi V1 gibt es nur in schwarz. Wenn wir sie halt mit der schwarzen M11 vergleichen, die liegt eben bei 530 Gramm und die Mi V1 bei 495. Also da haben wir diese 35-40 Gramm Unterschied. Und wenn du es mit der Alu-Variante, mit der silbernen vergleichst, dann hast du halt diese 640 Gramm von der M11 gegen die 495, dann bist du bei knapp unter 150 Gramm dann. Interessant ist auch, dass sie den gleichen Akku wie bei der M11 behalten haben. Das ist natürlich auf der einen Seite praktisch, wenn man jetzt schon eine M11 oder sowas hat.
ChrisWenn man mehrere davon hat. Genau.
BorisAlso ich kenne durchaus auch jemanden, der mehrere Leicas hat, aber jetzt nicht unbedingt die elektronischen oder die digitalen. Aber der gleiche Akku, interessant, das ist der BPSCL7 mit einer Kapazität von 1800 mAh. Ich erwähne das, weil ich mache gleich einen Vergleich. Das ist natürlich auf der einen Seite praktisch und natürlich musste man dafür dann am Gehäuse und den Anschlüssen und wahrscheinlich der Platine und so weiter nicht so viel ändern. Aber normalerweise hat der Messsucher ja einen analogen Sucher, der keinen Strom kostet, weil du ja einen Messsucher hast. Und Strom verbraucht sie eigentlich nur, wenn du die Belichtung misst oder eben das Bild machst und speicherst oder dir ein Foto anguckst. Hier muss jetzt aber permanent ein elektronischer Sucher befeuert werden. Und er muss permanent Bilder anzeigen, 60 Stück davon in der Sekunde.
ChrisDas kostet Strom.
BorisDas kostet Strom. Und das hat hier zur Folge, dass du etwa ein Drittel so viele Fotos machen kannst, also nach Standardmessverfahren. In Reviews wurde durchaus gesagt, dass man einen Tag damit durch die Gegend ziehen konnte und fotografieren konnte. Aber wenn man dieses Standardmessverfahren ansetzt, dann hat man hier eben 240 Fotos. ca. Gegen 700 Fotos mit einer Leica M11. Und das ist schon signifikant. Aber klar, das Ding kostet eben Strom. Der braucht Strom.
Und faszinierend bin ich halt, weil wenn ich das mit der Q3 vergleiche, hier haben wir quasi den gleichen Sensor, 61 Megapixel Triple Auflösung. Wir haben auch einen elektronischen Messsucher. Wir haben sogar noch Autofokus und so weiter. Da haben wir nämlich den BPS-CL6 Akku drin. ist ein anderer Akku, der hat 2200 mAh, was 400 mAh so roundabout 20% mehr sind. Hat man jetzt aber eben bei der MEV-1 nicht gemacht. Tja, und wie gesagt, die Q3, mal abgesehen davon, dass sie ein fixes Objektiv hat, man muss sich halt beim Kauf entscheiden, ob man 28 oder 43 mm haben will, hat man halt einen Autofokus. Du hast einen elektronischen Sucher mit 120 Hertz, also weniger Schlieren, schnellere Bilddarstellung. Du hast einen Bildstabilisator, also der Sensor ist beweglich gelagert. Du kannst Video machen. Und du kannst die Kamera kaufen mit 6.250 Euro oder 6.750 Euro, da sind wir so zwischen 1.200 und 1.700 Euro unter der M EV1.
Mit durch die Bank mehr Funktionen, abgesehen vom Wechselobjektiv. Das ist das Einzige, was du dann halt nicht hast. Fand ich, also rein von der Platzierung im Portfolio, finde ich das zumindest mal interessant. Ja, ich verstehe es nicht so ganz. Und ich habe ja auch aufgeschrieben, dass ich da durchaus weiterhin irritiert bin. Eine M ohne Messsucher kann man schon machen. Ich verstehe aber nicht, warum man dann, wenn man den Sucher einbaut von der Q3, dann nicht auch die 120 Hertz zum Beispiel unterstützt. Aber eben wahrscheinlich wegen des Akkus, weil es dann wahrscheinlich noch mehr Strom frisst. Keine innovativen Ideen bei dem Sucher, sondern halt mit, ich sage mal böse, den Sucher da reingeklatscht und mal gucken, ob es angenommen wird. Dann ist es der technische Stand von der M11 und nicht von der M11P. Das heißt, wir haben 64 GB internen Speicher und nicht 256. Das finde ich jetzt auch nicht mehr so ganz zeitgemäß für eine nicht gerade günstige Kamera. Und wir haben halt auch die Bordelektronik der M11. Das heißt, wir haben eine Startzeit von circa 2,5 Sekunden. Das heißt, einschalten, bis man ein Bild sieht, zweieinhalb Sekunden.
Das wird man merken. Also für hektische Fotografen oder für schnell mal fotografieren ist das nichts. Und man wird sie auch nicht die ganze Zeit eingeschaltet lassen, weil ja sonst der Akku halt zu Neige geht. Das macht man in der Regel bei keiner spiegellosen Kamera. Da habe ich mir auch angewöhnt, relativ schnell die Kameras dann auszuschalten, wenn ich nur durch die Gegend bin. Aber da war das bei den Olympus auch so ein Ding. Die Ersten haben eine Weile gebraucht nach dem Einschalten. Und auch die alten Kanons haben eine Weile gebraucht nach dem Einschalten, bis du dein Bild gesehen hast. Und das war immer ein Ding, dass die immer schneller geworden sind. Und heutzutage ist das gar kein Problem. Du schaltest die ein und kannst quasi so instant loslegen. Da ist kaum eine Verzögerung. Und zweieinhalb Sekunden, das würde ich sagen, ist auf dem Stand von vor, weiß ich nicht, fünf oder sechs Jahren oder so oder noch länger.
ChrisDas ist das reine booten, das ist nicht das Aufwachen aus dem Standby.
BorisOder? Das reine booten also wenn du sie wirklich ausgeschaltet hast, und das ist natürlich bei der Messsucher kein Problem, weil da schaltest du sie dann halt ein, aber du komponierst ja sofort, weil du guckst ja vorne durchs Guckloch, und du fokussierst du musst erstmal komponieren, du musst erstmal scharfstellen das dauert auf jeden Fall einen Augenblick, und wenn du dann auslöst ist die Kamera in der Regel bereit aber bei der EV1 siehst du ja nichts, bevor sie nicht bereit ist, Das wird man merken.
ChrisJa, das sind aber 800 Euro gespart.
BorisJa. Chris Nichols hat das auch tatsächlich in seiner Review erwähnt. Übrigens sehr witzige Review, weil der war nämlich in Italien, wo die vorgestellt wurde, die Kamera. Und er sagt, just als sie das gelüftet hatten, diese Kamera und vorgestellt haben, zog draußen Gewitter auf und mit Donnern und Regen.
ChrisTolle Fotomotive.
BorisHoffentlich, sagt er, ist das kein böses Omen. Also interessant. So viel dazu. Also ich verstehe diese Kamera nicht. Ich prangere an, dass hier keine Innovation ist und ich finde den Preis weiterhin überzogen. Ist aber bei Leica grundsätzlich so, also kann man ja jetzt nicht drüber jammern. Das ist halt ein Leica-Preis. Trotzdem habe ich mich dabei ertappt dass ich dachte, das wäre die erste M, mit der ich tatsächlich mal Lust hätte länger unterwegs zu sein weil ich habe ja auch das letzte Mal bei Klostergeistern dieses Jahr mal einen Augenblick länger durch einen Sucher von der Leica M geguckt, danke Jürgen nochmal, aber ich komme damit einfach nicht klar das ist einfach nicht meine Art zu fotografieren ich kriege es nicht hin, ich war ja auch vor Jahren als wir in Berlin unterwegs waren, da im Olympiastadion, da konnte ich ja auch mal wirklich so einen halben Tag damit rumlaufen und was machen. Das klickt bei mir einfach nicht. Aber wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen guten elektronischen Sucher und der ist ja nicht schlecht, der hat 5,7 Millionen Punkte, der ist wirklich gut aufgelöst. Das ist ein zeitgemäßer elektronischer Sucher.
Und wenn ich mir vorstelle, damit loszuziehen, manuell zu fokussieren, ist halt eine andere Art der Fotografie, ganz klar, aber damit mal durch die Stadt gehen und ein paar Stadteindrücke zu machen, ein bisschen Architektur an Menschen zu fotografieren, also ich glaube, damit hätte ich mehr Bock, als mit einer M11 loszuziehen. Allerdings fragt man sich dann zumindest nicht.
ChrisDas ist eine Philosophie-Geschichte, ganz einfach.
BorisIch frage mich dann halt, muss es dann eine Leica sein? Weil was ist denn jetzt noch übrig von der Leica? Außer, dass du ein Gehäuse hast, was sich jetzt gar nicht so wahnsinnig bequem in der Hand anfühlt. Deswegen gibt es dann ja auch eine extra Daumenstütze optional oder sogar einen Griff, den du noch dran schrauben kannst, damit die Griffmulde größer wird.
ChrisHast du jemals so eine Leica mal für eine Woche oder zwei oder vier benutzt?
BorisJa, natürlich nicht.
ChrisBis dahin kannst du eigentlich nichts drüber sagen, ob die zu dir passt oder nicht.
BorisWie gesagt, das längste war mal einen halben Tag. Das letzte war mal einen halben Tag in Berlin. Länger hatte ich die noch nicht in der Hand.
ChrisAlso ich kenne viele Dinge. Ich denke da jetzt an mein erstes Tilt-Shift, wo ich nichts mit anfangen konnte und das ein halbes Jahr irgendwo einfach Staub gesammelt hat, bis dann irgendwas dazu kam und das funktioniert hat. Also ich will nur sagen, das ist möglicherweise da genauso. Das braucht seine Zeit und plötzlich macht es Klick und vielleicht macht es nie Klick.
BorisJa, deswegen, man müsste sowas mal wirklich für ein paar Wochen haben und wirklich jeden Tag damit losziehen. Jürgen sagt übrigens, der Messsucher der M11 soll alleine etwa 1500 Euro kosten. Jetzt können wir natürlich das gegen 800 Euro gegenrechnen und dann wissen wir, was der elektronische Sucher kostet. Vielleicht kommt das tatsächlich hin, dass sie die Preisersparnis 1 zu 1 weitergeben. Wer weiß. So, jetzt habe ich mich gefragt, wenn das die Art zu fotografieren ist, wo ich vielleicht mal Lust hätte, es mal auszuprobieren, so für einen Tag oder für ein Wochenende, was wäre denn die Alternative dazu? Und da gibt es durchaus welche. Also danke auch noch mal an den Slack für die schöne Diskussion. Und zwar gibt es eben zum Beispiel eine Sony A7R. Aktuell ist da die Version 5, A7RV. Da hast du natürlich eine Kamera, die eher so im DSLR-Look kommt, so mit Buckel in der Mitte mit dem Sucher drauf und sieht halt aus wie so eine klassische Spiegelreflex-Kamera. Hat aber eben auch die 61 Megapixel.
ChrisDie sieht nicht aus wie eine klassische Spiegelreflex-Kamera.
BorisNaja, das ist vielleicht der falsche Begriff. Aber du weißt, mit Buckel in der Mitte, mit wulstigem Griff und so.
ChrisMit einem Pseudoprisma oben drauf, wo der elektronische Viewfinder drin ist und so.
BorisEher so, wie man sich das vorstellt, wenn man sagt, eine Kamera. 61 Megapixel mit dieser Dreifach-Auflösungsoption, also nicht croppen, sondern halt die RAW-Auflösung einstellen, die du brauchst. Da liegen wir hier bei 4.500 Euro. Hast auch ein Wechselobjektiv, ist eine gute Sony-Kamera. Wenn du jetzt sagst, du willst es ein bisschen kompakter haben und ein bisschen mehr Stil voll haben vielleicht, könnte man sich die RX1R angucken. Die Mark III ist die aktuelle. Die ist kompakter, kleiner, ist aber eher mit der Q3 vergleichbar, weil auch hier hast du halt ein fixes Objektiv für 4.900 Euro, aber eine gute Alternative zu einer Leica Q. Und dann wurde ich darauf hingewiesen auf die Sony A7CR. Das sind immer tolle Namen bei Sony. Die CR. Und da kommen wir genau dahin.
ChrisDas macht Leica besser. Die haben einfacheren Namen.
BorisDa haben wir jetzt eine kompakte Kamera mit dem Sucher seitlich. Also an der Seite den elektronischen Sucher. Wir haben Wechselobjektiv. Wir haben die 61 Megapixel mit Triple-Auflösung. Der elektronische Sucher und Display ist allerdings schwächer aufgelöst. Das ist jetzt nicht vergleichbar mit der Qualität, die jetzt in der Q3 oder in der Leica drin sind. Aber dafür zahlen wir Listenpreis 3.700 Euro und draußen am Markt kriegst du die auch schon für unter 3.000 Euro. Das heißt, du hast irgendwie so preislich, weiß ich nicht, roundabout ein Drittel bis ein Viertel oder sowas, je nachdem, wie du sie kaufst.
Und hast ansonsten ein sehr ähnliches System mit einem sehr ähnlichen, Fragezeichen, Look. Und dann könnte man sagen, ja, aber es ist ja keine Leica. so und dann kam im Slack eben auch der Einwand, ja gut aber wenn ich meine Leica SL nehme also jetzt nicht ich meine, sondern draußen seine SL, und mach da einfach ein kompaktes manuelles Objektiv dran, damit sie eben nicht so bullig und so wuchtig ist, wegen diesen fetten, starken Autofokus-Objektiven, dann hast du auch eine relativ kleine, also klein ist eine M auch nicht, aber eine vergleichbare Bodygröße. Du hast eine Leica SL, die liegt irgendwie bei 6.800 Euro Listpreis, die war also auch über 1.100 Euro günstiger als die MEV1. Sie ist schwerer, 270 Gramm schwerer. Du hast aber auch die 61 Megapixel Triple Auflösung. Du hast Video, du hast eine Autofokus Option, wenn du ein entsprechendes Objektiv dran machst. Der elektronische Sucher löst auch mit diesen 5,7 Millionen Punkten auf, bringt die 120 Hertz. Du hast den SCL6 Akku mit den 2200 mAh. Also du hast eigentlich eher die besseren Attribute der Q3, aber mit einer Wechselobjektivoptik für weniger Geld. Und es ist durchaus keine hässliche Kamera. Sie hat zwar auch oben diesen Prisma-Buckel-Imitat, aber sonst?
Also wenn sie jetzt die MEV1 angeboten hätten, eben auch für 6800 oder vielleicht sogar nur für 6500 Euro, nach dem Motto sonst kannst du ja auch eine SL nehmen. Hätte ich es noch eher verstanden, aber so.
ChrisAlso ohne jetzt irgendwie als Leica Jünger daherkommen zu wollen, weil das bin ich nicht. Das ist einfach kein zulässiger Vergleich. Das ist nicht zulässig.
BorisEine Leica SL ist nicht zuverlässig?
ChrisNein, nein, nein. Dieser Sony-Leica-Vergleich. Und es geht nicht darum, dass jetzt Leica irgendwie besser wäre oder schlechter oder sonst wie. Kai schreibt das ganz gut im Stack. Leica-Preise werden anders gemacht. Das ist ein ganz anderes Publikum. Die legen Wert auf ganz andere Dinge. Und das können auch komplett immaterielle Dinge sein, die du da mit reinrechnen musst.
BorisDu kaufst ja auch eine Menge Historie und Gefühl.
ChrisDu kaufst ganz andere Dinge, wenn du eine Leica kaufst. Und das will ich gar nicht schlechtreden. Das ist ja beim Autokauf nichts anderes. Oder beim, keine Ahnung, irgendwas Teures, was du dir kaufst, kaufst du dir nicht nur wegen der Features, sondern weil du, weil die Marke toll ist, weil du sowas toll findest. Das funktioniert bei Kameras ganz genauso und deshalb ist der Vergleich völlig müßig, finde ich.
BorisJa, deswegen möchte ich...
ChrisDie Sony mag dir für den gleichen Preis genauso viel Pixel geben, aber das ist nicht das Gleiche.
BorisDeswegen mag ich auch nicht über den Preis lästern, der ist, wie er ist. Ich finde ihn zu hoch, aber den fand ich schon immer zu hoch.
ChrisSolange jemand diesen Preis bezahlen mag, ist die Kamera das wert. Der Wert eines Artikels bestimmt der Kunde und nicht der Verkäufer. Und wenn Leica damit durchkommt, so viel zu verlangen, dann ist das der Wert dieser Kamera für die Menschen, die sie kaufen.
BorisDie gesamten Argumente, die du genannt hast, unterstütze ich zu 100% und torpediere sie trotzdem noch einmal. Leica SL. Leica selbst bietet eine Kamera mit elektronischen Sucher an.
ChrisJa, aber der SL ist doch kein N. Also bitte.
BorisGleicher Sensor.
ChrisHast du dir die SL mal gründlich angeguckt?
BorisIch, just saying. Ja. Es ist im eigenen Hause.
ChrisDu wirst es ja nicht kaufen, deshalb ist es doch völlig müßig.
BorisUnd bei der MEV1, also ich verstehe jedes Argument, was da in den Foren so gebracht wird. Es ist vollkommen unklar. Wie gesagt, ich ertappe mich ja selbst dabei, dass ich es gar nicht so unspannend finde, aber ich würde es auch niemals kaufen. Also mir würde niemals jemand von Leica irgendwie mal eine zur Verfügung stellen, weil ich würde sie eh nicht kaufen.
ChrisRichtig.
BorisUnd wenn ich eine kaufen würde, dann wäre es wahrscheinlich die SL. Weil, weil, ja, es ist dann auch eine Leica.
ChrisUnd jetzt gehst du in den Laden und jetzt nimmst du, also ich gehe jetzt mal von aus, wenn da jemand in den Laden geht und sich eine Leica anguckt, dann hat der jetzt nicht unbedingt zu sparen, dann hat der die Kohle. Und dann nimmst du die M in die Hand und dann nimmst du die SL in die Hand. Und dann entscheidet sich da, dein Bauch entscheidet sich, was sich für dich besser anfühlt. Und wie gesagt, solange du da nicht jetzt irgendwie groß umrechnen musst, wirst du dann das nehmen, was sich richtig anfühlt.
BorisAlso wenn du dich nur in Leica entscheidest, dann guckst du halt jetzt eh nicht auf den Euro. Das ist schon klar. Aber man möchte ja vielleicht auch mal gucken, was du denn sonst noch so für Optionen hast oder für Funktionalitäten hast.
ChrisJa, dann vergleichst du die beiden und dann machst du eine Bauchentscheidung. Das ist ja eh so, dass wir die meisten Entscheidungen aus dem Bauch machen und dann hinterher rationalisieren. Das habe ich gemacht, weil ... Aber letztendlich sind fast alle Entscheidungen, die wir treffen, sind Entscheidungen aus dem Bauch.
BorisJa, ich finde es narrisch. Ich bin gespannt.
ChrisJa, das darfst du auch.
BorisIch bin gespannt, was ihr da draußen dazu sagt. Ich weiß, dass wir Leica-Fans und auch Leica-Fotografinnen und Fotografen unter der Hörerschaft haben. Bitte meldet euch mal. Ja, finde ich auch. Also auf jeden Fall. Deswegen meldet euch gerne mal auf happy-shooting.de und sagt mir mal, was war euer erstes Gefühl nach der Vorstellung der MEV-1? Was ging euch da so als erstes durch den Kopf? Und was geht euch jetzt so durch Kopf und Magen, nachdem ein paar Tage vergangen sind damit? Habt ihr darüber nachgedacht? Kommt das für euch in Frage oder nicht? Und wenn ja, warum nicht quasi? Also sind meine Vergleiche hier komplett utopisch und einfach viel zu rational? Was macht die Leica MEV-1 aus? Ich will es mal wissen. Oder habt ihr euch eine bestellt? Ich muss es hier auch nicht vorlesen, aber wenn ich mal einen Kontakt zu jemandem habe, der eine hat, oder die eine hat, sagt mal Bescheid.
ChrisIch stelle jetzt mal die Frage, was macht ein DeLorean für dich aus?
BorisEin DeLorean? Ich habe noch nie einen in der Hand gehabt, aber das ist natürlich zumindest das 80er-Jahre-Zeitreise-Gefühl.
ChrisNa, richtig. Ich hätte ein Armband kaufen können. Trilogie, Michael J. Fox, ein Auto, was futuristisch aussieht. Alles, was ich bisher gesehen habe, die Leute, die sowas haben, sind halt nur noch am Basteln, weil die Dinger halt echt keine guten Autos sind.
BorisIst kein gutes Auto, nein.
ChrisAber die Leute fahren einen fucking DeLorean. Hallo? Das sind so diffuse Entscheidungskriterien, die kannst du nicht an Zahlen festmachen. Das geht nicht. Es ist nicht möglich.
BorisJa.
ChrisUnd das ist bei Kamerazone, das ist bei Autozone, das ist bei der Kaffeemaschine so, die du kaufst und das ist bei was weiß ich alles so.
BorisKaffeemaschine ist auch ein gutes Vergleichsding. Da gibt es ja durchaus horrende, Preise für Kaffeemaschinen oder auch Kaffeemühlen. Es muss ja nicht mal die Kaffeemaschine sein. Die Mühle alleine reicht ja schon. Und es gibt auch da Mühlen, wo ich sage, dass es völlig, Völlig gaga. Und es gibt natürlich da auch welche, wo ich sage, ja, das hat aber noch einen Sinn. Aber hier...
ChrisDu bist nicht Zielgruppe.
BorisAlso ich bitte wirklich herzlich darum. Meldet euch. HappyShooting.de slash high. Wenn wir es nicht vorlesen...
ChrisErklärt es dem Boris.
BorisWenn wir es nicht vorlesen sollen, dann schreibt oben drüber. Nicht vorlesen. Dann bleibt es unter uns. Aber wenn ich mal jemanden hätte, der oder die sich jetzt eine EV1 bestellt hat. Mich würde tatsächlich interessieren, warum? Und natürlich mal ein bisschen begleitend, lass uns mal Kontakt herstellen, wie so die Erfahrungen damit sind. Also hypyshooting.de.
ChrisSlash high. Mach da mal was rein.
BorisFinde ich schön.
ChrisIch gehe jetzt mal auf ein ganz anderes Thema.
BorisEcht?
ChrisHast du schon mal versucht, so ein himmlisches Gestirn, zum Beispiel eine Sonne oder einen Mond so zu fotografieren, dass die in dem Bild in einer ganz bestimmten Location sind. Also ich denke an sowas wie Manhattan Henge zum Beispiel, wo an bestimmten Tagen die Sonne die eine Straße entlang oder, so Bilder von einer Sonne, die genau hinter einem Berg aufgeht oder der Mond und dann, da gibt es ja Tools dafür, da gibt es ja Werkzeuge dafür. So Apps, wo du dann mit einer Map deine Location und die Location des Objektes und dann kannst du gucken, zu welcher Zeit genau die Sonne die richtige Höhe hat oder wo du dich befinden musst, um dann das Bild entsprechend zu kriegen. Und die sind super zum Planen. Hier ist jetzt was passiert, wo es glaube ich keine App dafür gibt und was auch nicht absichtlich war. Und zwar hat ein, Astrofotograf mit einem Teleskop einen Kometen fotografiert.
BorisDas ist schon mal vorkommen.
ChrisAm Himmel, da ist halt der Komet mit seinem Schweif.
BorisJa, wir haben doch gerade zwei sehen könnte.
ChrisUnd da ist dann und zwar der Komet Lemon, der gerade irgendwie C20, 25, A6, und just in dem Moment, wo er diesen Kometen da fotografieren will, zieht ein Meteor durchs Bild und zieht da in der oberen Atmosphäre, eine Spur.
BorisNein!
ChrisAlso wir sehen auf diesem Bild den Kometen, das ist das gerade Ding mit dem hellen Punkt vorne und dann sehen wir so einen, quirligen, gelb gefärbten Meteor, eine Meteospur, die da durch die Atmosphäre halt irgendwie so ein Phänomen dann macht. Ähm, Und das war, also sowas kannst du nicht planen, sowas geht überhaupt nicht. Das ist so ein Meteor, also Sternschnuppe und kannst du nicht planen, geht nicht. Und sowas dann wirklich genau auf den Punkt hinzukriegen und das ist ja nicht nur eine Timing-Geschichte, sondern auch eine Location-Geschichte, weil du hast ja Entfernungen und Bildwinkel, die so klein sind, also das ist quasi ein, das sind 5, 6er im Lotto oder so.
BorisJa, das kannst du nicht planen. Du weißt ja vor allem nicht, wann ein Meteor irgendwie durch die Erdatmosphäre rauscht.
ChrisWahrscheinlich nicht, nee. Ist das wild oder was?
BorisDiese gelbliche, geschwungene Linie, das ist jetzt quasi der Effekt, der jetzt zufällig sich ergeben hat, weil da was durch die Atmosphäre gerauscht ist.
ChrisExakt, das sieht so aus, als ob sich das um den Kometenspeich wittelt.
BorisWeil das ist ja exakt an derselben Position. Fuck, das gibt's auch gar nicht.
ChrisAlso der fängt ein bisschen früher an, man sieht, dass der links aus dem Bild rausgeht, aber das ist quasi völlig unmöglich so ein Bild zu planen, das geht überhaupt nicht.
BorisDas sieht so ein bisschen aus wie so eine Miniaturausgabe in gelb von so einem, von so einer Aurora oder sowas, weißt du? Also das ist ja völlig irre.
ChrisEs ist völlig, also es ist wirklich so ein Happy Accident vom Allerfeinsten.
BorisUnd du wirst es wahrscheinlich ja nicht mal bemerken, wenn du das Foto machst, das siehst du dann hinterher.
ChrisAlso das ist irgendwie nachgeführt und gesteckt, also da sind schon so ein paar Sachen drin, aber trotzdem und üblicherweise versuchst du ja Dinge rauszufiltern. Du willst ja, wenn du so Astro-Geschichten machst, genau das haben, was du hast und dieser Zufall, dass dann irgendwie irgendwas fotobombt hintendran, das ist ja eher ungewollt und wird auch dann teilweise beim Stacking ja so rausgefiltert. Heute hast du ganz oft ja Satellitenspuren in Bildern von den ganzen Starlings und was dann noch so alles rumfliegt oben. Und da wird ja viel getan, um die loszuwerden, damit man dann eben keine hellen Streifen durchs Bild hat. Und so ein Meteor wäre ja theoretisch auch ein heller Streifen, der da durchfliegt, aber den man vielleicht gar nicht haben will, weil man diesen Kometen fotografieren will und plötzlich wird da so eine, ich sag mal, eine künstlerische Arbeit draus von, ja, und er hat sie nicht weggeworfen.
BorisDieser Mensch. Und es sieht ja auch schön aus, dass es so stürend aussieht.
ChrisDas ist ja auch noch hübsch.
BorisAlso das ist ja...
ChrisEben, das Bild. ist cool, oder?
BorisAlso sowas liebe ich ja, solche zufällige so, once in a lifetime irre.
ChrisTja, sowas kannst du nicht planen und wirst das auch nie wieder hinkriegen.
BorisNein.
ChrisGanz sicher nicht. Ja.
BorisCool.
ChrisAbgefahren, oder? Also wild. Völlig wild. Ich hab das gesehen. Das muss in die Sendung.
BorisGeht ja gar nicht. Das ist, als ob du irgendwie aus einem fahrenden Zug irgendwie eine Münze rauswirfst und die zufällig in so einen Slot reinfällt von der Maschine und du dann irgendwie den Hauptgewinn hast. Oder irgendwie sowas.
ChrisGenau. Genau so ist das.
BorisWahnsinn.
ChrisSo, nachdem wir jetzt weg von der Leica-Diskussion einen kleinen, wie nennt man das, Palette Cleanser hatten.
BorisEin was?
ChrisJa, Palette Cleanser. Das ist zwischen den Gängen so ein kleines Amuse-Girl, ein kleines Stückchen Sorbet, damit der Geschmack vom vorigen Gang weg ist und damit man dann den nächsten wieder genießen kann. Aber jetzt gehen wir wieder zurück zur Teste.
BorisMonsieur Marquardt, war ich sehr gewählt auszudrücken? Schauen wir zum nächsten Thema. Das nächste Thema, die Ricoh GR. Da gibt es ja die Ricoh GR 3 und die 3X, die ja schon etwas älter sind, weil vorgestellt oder aktuell verfügbar ist halt die 4. Aber die 3 und die 3X bekommen jetzt noch mal ein Firmware-Update. Und zwar bekommen sie die Unterstützung für den mit der Version 4 vorgestellten Aufsteckblitz, den GF2. Das ist so ein sehr, sehr schmaler, sehr kompakter Blitz, den man oben draufstecken kann.
ChrisOh, der ist echt schmal, ja.
BorisDer ist wirklich schmal, weil es war wohl eine große Kritik, das habe ich gar nicht so mitverfolgt, dass bei der GA3 und 3X das kein Blitz mehr im Gehäuse ist. Also die hat halt keinen Blitz. Und das Problem hat dann die VIA offensichtlich gelöst mit diesem Aufsteckblitz. Und da hat Rico gesagt, aber wir machen den kompatibel für die älteren Modelle auch. Und jetzt ist er halt auch kompatibel für die 3 und die 3X. Die 3 und die 3X, die unterscheiden sich durch die Brennweite, die eingebaut ist. Eine 28 und eine 40 Millimeter. Ja, und beide könnt ihr jetzt aktualisieren, wenn ihr denn so einen kleinen Blitz benötigt. Als Aufheller von vorne.
ChrisWie geht es dir dabei, über Blitze mit kompakten Kameras zu reden?
BorisIch hätte die wahrscheinlich nicht vermisst.
ChrisDas ist genau so mein Gefühl an der Stelle. Das würde mich jetzt auch mal interessieren, was ihr dazu meint. Also für mich ist das mehr so, der Blitz in kompakten Kameras, da reden wir tatsächlich ja von relativ kleinen Blitzen, die auch relativ nah am Objektiv sind. Und, Die Sensoren sind heute so viel besser, dass wir heute tatsächlich mit weniger Licht belichten können, ohne die Belichtungszeit lange hochzutreiben zu müssen. Das wird bei der GR nicht anders sein.
BorisJa, APS-C-Sensor.
ChrisDas heißt, der Blitz, der eh davor schon, also natürlich auch aus ästhetischer Sicht nicht besonders toll war, weil der halt frontal was aufhält.
BorisHat schon einen ganz eigenen Stil, sowas, ja.
ChrisHat schon eine eigene Ästhetik. Und der ist jetzt quasi, also das ist so ein Ding, was ich quasi nie gebraucht hätte. Also ich habe hier beim iPhone ab und zu mal diesen LED Pseudo-Blitz an, wenn ich was aufhellen muss, um was weiß ich jetzt irgendein Feature, was ich nachher beim Baumarkt holen muss oder so fotografieren muss, damit ich weiß, dass es nachher passt. Also irgendwie sowas Technisches, weniger was Ästhetisches, sondern da geht es eher um so Gebrauchsfotografie, wo ich das alle, ich weiß nicht.
BorisOder einen Beleg schattenfrei kriegen zum Scannen oder so.
ChrisOder sowas, wo ich das alle, ja, aber selbst dann hast du das Problem, dass es spiegelt und so weiter. Also das brauche ich alle acht bis zwölf Monate einmal. Also wirklich nicht oft. So und jetzt also die LED brauche ich schon aber halt als Taschenlampe ab und zu mal aber fürs Fotografieren eigentlich nicht und jetzt, ist das ja hier nichts groß anderes, bis auf dass es ein echter Blitz ist und kein so ein Pseudoblitz aber der ist auch nicht groß steht dir irgendwas für eine Leitzahl also der kann nicht viel machen, Und ja, er hat halt genau das Thema, was so kleine Blitze haben, die vor allem auch nicht jetzt bewegbar sind.
BorisUnd er ragt auch nicht weit weg vom Gehäuse. Also er ist sehr nah an der optischen Achse.
ChrisUnd bei Systemblitzen, bei größeren, da hast du halt die Möglichkeit noch zu bouncen. Und ich glaube, das kannst du bei dem nicht. Das willst du nicht, weil der hat so wenig Leistung, dass da nicht mehr viel zurückkommt. Das bringt ja also nicht wirklich viel. Die Nützlichkeit von diesen Blitzen, die erschließt sich mir heute nicht mehr so. Und deshalb jetzt so ein dickes Ding draus zu machen. Ich kann mir nur vorstellen, dass Rico das tut, damit sie nochmal in die Presse kommen und vielleicht noch ein paar mehr Kameras bekommen. Oder ist das ein Ding? Also lasst mich das mal wissen hier. Happy Shooting.de slash high. Das interessiert mich, ob das, warum das wichtig ist.
BorisWar die Kritik so groß?
ChrisOder ob das jetzt Leute sind, die halt Ja, ich weiß es nicht. Leute sind die halt irgendwie einfach mal davon ausgehen, bei Default davon ausgehen, dass der Kamera einen Blitz braucht, weil das ist halt so. Ich hatte zum Beispiel immer wieder, auch heute noch, die Gegenfrage, wenn ich mit einer Kamera jemanden fotografiere und das ist nicht besonders hell, oh, das hat jetzt aber gar nicht geblitzt. Also es scheint so der Default immer noch in vielen Köpfen drin zu sein. Definitiv. Wenn es nicht hell ist, dann muss es blitzen, das gehört dazu. Vielleicht ist es das, ich würde es gerne verstehen.
BorisIch kam aus einer standesamtlichen Hochzeit raus, wo ich fotografiert habe und habe auch draußen auf dem Gang noch fotografiert, Gesellschaft und das Paar, als sie rausgegangen sind. Und ich hörte im Hintergrund, wie die Gesellschaft einer nachfolgenden Hochzeit mich beobachtete, auf mich zeigte und sagte, der blitzt ja gar nicht. Der blitzt gar nicht.
ChrisDu hast das natürlich heute. Und da habe ich gedacht.
BorisJa, ich weiß aber auch, warum ich nicht blitze.
ChrisJa, wenn die Presse kommt, also so, ich sage mal, was weiß ich, Kleintierzüchterverein oder hier wird der große Gutschein übergeben oder der große Scheck übergeben oder so, dann machen Pressefotografen das heute schon noch, dass die einen dicken Blitz drauf haben. Das hat vielleicht Autorität und du musst auf Nummer sicher gehen. Du brauchst auf jeden Fall mal ein Bild, wo die Gesichter drauf sind und wo alles zu sehen ist. Da ist es auch völlig egal, ob das jetzt künstlerisch wertvoll ist. Und dann kannst du immer noch mal ein paar mehr so arzi Bilder machen. Das geht dann schon. Aber du musst den Schuss kriegen. Vielleicht ist es das. Bitte helft mir, das zu verstehen.
BorisJa, Kai bestätige ich auch noch mal, es war der Kritikpunkt an der GR3, dass sie den Blitz weggelassen haben. Aber die Frage ist, warum? Wofür wurde er denn benutzt?
ChrisIst der nötig? Braucht man den? Oder ist es einfach nur dieses, ja, die hat einen Blitz gehabt und vielleicht brauche ich den mal und dann, aber ich brauche ihn eigentlich nicht, aber vielleicht könnte ich ja.
BorisJa, Schatten aufhellen. Ich meine, wahrscheinlich, wenn die Leute dann JPEG fotografieren, du willst nicht nachbearbeiten mit RAW, mit JPEG, kannst du die Schatten nicht mehr wirklich aufhellen. Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Ich würde wahrscheinlich ja anders damit fotografieren. Wir sind da nicht so der Maßstab, glaube ich.
ChrisDas kann sein. Das ist möglich. Es ist trotzdem irgendwie...
BorisMir ist Rico halt trotzdem sehr, sehr sympathisch. Wie bei Pentax auch.
ChrisJa, total.
BorisDass sie so etwas machen, dass sie dann so eine Kritik aufgreifen, dass sie da eine Lösung für schaffen und dass sie das nicht nur für die neueste Kamera machen, sondern eben auch noch für die ältere Generation. Also das finde ich schon gut. Deswegen wollte ich es zumindest mal erwähnt haben.
ChrisKai schreibt, ich denke, das ist einfach, dass man die Pfannkuchenbilder jetzt nicht mehr hinbekommt. Also Pfannkuchen im Sinne von Gesichtblattblitzen, damit es aussieht wie ein Pfannkuchen. Vielleicht wollen Leute diese Pfannkuchen-Gesichtsbilder, genau. Vielleicht wollen Leute genau diesen Stil auch machen können. Egal. Macht nichts.
BorisKommt jetzt wieder.
ChrisLass uns stattdessen doch über Technik reden. Ja, weil...
BorisApropos Fragen, nicht wahr? Also wir fragen uns, wozu den Blitz? Aber es gibt ja auch Leute, die haben Probleme mit ihrer Software. So, und wenn ihr jetzt Profi seid und macht eure Bildbearbeitung und ihr habt Probleme mit der Bildbearbeitungssoftware, dann kann das ganz schön zeitkritisch werden. Vor allen Dingen, wenn es dann Wochenende ist und man die Hotline nicht erreicht. Und DxO bietet jetzt einen Premium-Support an. Natürlich gegen einen gewissen Aufpreis, aber das fand ich erst mal interessant. Es wäre jetzt wahrscheinlich nichts für mich, dafür bin ich jetzt nebenberuflich nicht professionell genug und, Eher werden wir ja gefragt, wie solche Probleme zu lösen sind, als dass wir jemanden fragen. Und wenn wir dann jemanden fragen, kommt dann meistens keine Antwort. Aber die XO möchte das lösen. Denn sie haben jetzt einen Premium-Support. Den könnt ihr für drei, sechs oder zwölf Monate erwerben. Das kostet dann 30, 50 oder 90 Euro. Das finde ich jetzt nicht mal übertrieben viel. Ich habe jetzt nicht herausgelesen, ob das pro Monat ist oder ob das ein einmaliger Betrag für diese Zeit ist. Und was man dafür bekommt, ist eine bevorzugte Behandlung von Anfragen und zwar rund um die Uhr 365 Tage im Jahr, also quasi ein 24-7-Support.
ChrisVon einem Menschen oder von einer KI? Support ist ja heute erstmal nur KI.
BorisSteht nicht da, aber ich gehe davon aus, dass da Personal ist, weil es geht auch um komplexe Installationen, um Workflows, um individuelle Konfigurationen. Also nicht nur einfach, ich habe mir ein DxU installiert und hier geht irgendwas nicht, sondern auch so Sachen wie, ja, aber ich mache hier ein Tethering übers VPN mit Australien und da ist gerade der Fotograf und die Bilder kommen nicht oder sind kaputt oder so. Und dann versprechen sie, dass da jemand sitzt, der sich dann eben da technisch auskennt und eben helfen kann. Und natürlich kann das im Zweifel jeder buchen, soweit ich das jetzt gelesen habe gibt es da keine Vorgaben, wer das machen kann wie jetzt, was weiß ich, bei Canon irgendwelche Premium Supports, nur wenn du so und so viel Profi-Bodies hast und Profi-Objektive, was auch immer das dann bedeutet, sodass jeder könnte es machen, aber sinnvoll ist es wahrscheinlich nur für so wirklich Hardcore Profi-Einsätze wenn es wirklich zeitkritische Dinge sind und man sicher gehen will, dass man bei Problemen auch wirklich Unterstützung kriegt egal wie spät es gerade ist.
ChrisIch finde das immer lustig, weil mir geht es ja ganz oft so.
BorisWobei An KI habe ich gar nicht gedacht, Chris. Das wäre so frech. Wir sind ja wahrscheinlich.
ChrisEntschuldigung, rede weiter.
BorisDas wäre so frech, wenn das nur ein KI-Chat-Support ist, 24-7.
ChrisNee, also der Maßstab, wir sind da auch nicht der Maßstab, weil du und ich, wir würden halt dann alle möglichen Sachen ausgucken, suchen, Foren, was weiß ich, um dann Lösung für das Problem zu finden.
BorisWir machen dann halt einen Hotspot am iPhone auf und richten uns schnell ein eigenes VPN ein und solche Spiele.
ChrisGenau, sowas. Aber wahrscheinlich sind wir halt auch so weit, dass wir, dass wir eh Probleme dann haben, wenn der Support sie eben nicht mehr lösen kann.
BorisWahrscheinlich.
ChrisDas ging mir zumindest bei manchen anderen Sachen schon so, dass mein Problem halt um Längen komplexer war. Ich weiß noch, als ich das erste Mal hier mit Audio Hijack, mit dem neuen, irgendwie eine komplexe Rekording-Umgebung aufgebaut habe und dann ging was nicht und dann habe ich das dem Support dort geschickt und die haben nur mit den Schultern gezogen und gesagt, das ist ja wohl, das ist mehr, als wir hier können.
BorisAch, das kann man machen. Interessant, erzählen Sie mir.
ChrisExakt. Deshalb denke ich, das ist möglicherweise nicht für uns gedacht, diese Art von Support.
BorisWahrscheinlich nicht. Aber normale Fotografinnen und Fotografen sind ja jetzt nicht zwangsläufig auch noch netzwerkaffin und sonstige Techniknerds, sondern die wollen einfach nur fotografieren und ihren Job machen.
ChrisAber was ist normal?
BorisLeute, die nicht selbst ihr Skript programmieren oder kurz einen C-Sharp-Compiler aufmachen, um ein Problem zu lösen. Solche Leute.
ChrisOder mal in die SQLite-Datenbank reingucken.
BorisJa, in Lightroom kurz reingehen und einfach in der Datenbank hacken.
ChrisJa, nee, das verstehe ich. Da gibt es genügend Leute, die das wahrscheinlich nie tun würden, aber trotzdem professionell fotografieren.
BorisAuf jeden Fall. Also insofern, nettes Angebot.
ChrisSchauen. Doch, doch. Gut, dann gibt es noch ein Firmware-Update. Nikon ZF. Oh, ZF! Moment mal, die ist aber auch schon ein bisschen in den Jahren hier.
BorisDas ist auch nicht mehr die ganz neue Kamera. Das ist die Nikon Z im Retro-Look. Finde ich eigentlich tatsächlich, muss ich zugeben, ziemlich cool. Die sieht aus wie so eine alte Nikon-Kamera. Also sehr stark eigentlich.
ChrisUnd die hat jetzt ein Firmware-Update bekommen?
BorisDie hat jetzt ein Firmware-Update gekriegt auf Version 3 und da hat sich tatsächlich was getan. Das ist nicht einfach nur Bugfix, sondern die haben jetzt wirklich Funktionen reingeworfen. Welche, da kann man sich drüber streiten. Sie haben nämlich zum Beispiel eine Filmkorn-Simulation.
ChrisOh, die haben also richtig ein neues Feature eingebaut.
BorisJa, Filmkorn-Simulation. Du kannst die Stärke und die Größe des Korns einstellen. Also quasi Filmsimulation, wenn du so willst. Feines Korn für feine Schwarz-Weiß-Bilder oder grobes Korn für empfindliche Farbfilme. Kannst du alles einstellen. Und es ist tatsächlich kein fixes Pattern, was sie drüber werfen, sondern es ist tatsächlich zufällig gerechnetes Korn. Ganz nett gemacht. dann haben sie das...
ChrisAlso dass das quasi basierend auf den Parametern jedes Bild aber sein eigenes Korn kriegt.
BorisJa, ganz gut.
ChrisJa, das ist ziemlich cool.
BorisGanz nett.
ChrisWenn es gut aussieht.
BorisIch vermute, dass es für die JPEGs ist und nicht für die RAWs. Aber hey.
ChrisDavon ist auszugehen, ja.
BorisWürde ich mal auch denken. Focus Peaking haben sie jetzt eine Option gemacht, dass das Focus Peaking nur dann aktiv wird, also diese farbliche Hervorhebung der Schärfeebene, wenn die Sucherlupe aktiv ist, sodass man eben, wenn man nicht reinzoomt ungestört arbeiten kann, ohne von irgendwelchen Farbflecken belästigt zu werden. Und wenn du reinzoomst, dann kannst du das Fokuspeaking aktivieren. Und es gibt auch eine Option, dass du beim Fokussieren immer mit offener Blende arbeitest, so wie bei den Spiegelreflexen, sodass du eben auch im Sucherbild die Schärfeebene noch beobachtest. In der Live-Vorschau hast du unter Umständen schon das abgeblendete Bild.
Oder je nachdem, wie viel Lichteinfall ist, dann blendet die Kamera dann irgendwie ab und solche Späße, das kannst du schon mal haben. Aber da gibt es jetzt halt eine Option, um das sicherzustellen, dass das so ist. Fand ich ganz nett. Dann gibt es einen Fokus-Limiter. Du kannst also sagen, in welchem Bereich möchtest du denn fokussieren und wenn dein Fokuspunkt dann mal außerhalb deines Motivs landet, dann springt die Kamera nicht plötzlich auf den Hintergrund oder Vordergrund, sondern bleibt dann auf der Ebene. Sowas kann tatsächlich sehr, sehr praktisch sein. Also ich kenne das zum Beispiel auf Reitplätzen oder sowas, wenn ich genau weiß, wo die Leute lang reiten und die Pferde vorbeikommen und die Reiterinnen und Reiter vorbeikommen. Und dann passt du mal einmal kurz nicht auf oder verfolgst irgendjemanden nicht so richtig und zack, plötzlich bist du irgendwo im Hintergrund auf irgendwelchen Bäumen und beim nächsten Bild hast du einen unscharfen Reiter. Das kannst du hiermit etwas besser unter Kontrolle bringen. Und ich glaube, es gilt auch für Video. Wenn du Highspeed-Auslösung machst mit dem elektronischen Verschluss, dann kriegst du jetzt optional einen Sound als Feedback, dass du also auch hörst, dass was passiert. Und es gibt echtes Video-Hochformat jetzt. Das heißt, wenn du die Kamera Hochformat hältst und Video machst, dann drehen sich auch die Anzeigen im Sucherbild mit, dass du sie lesen kannst. Und das Bild wird als Hochformat-Video gespeichert. Wenn du es also im Schnittprogramm öffnest.
ChrisAlso mit den richtigen Metadaten und so weiter, cool.
BorisWenn du es im Schnittprogramm öffnest, ist es gleich richtig rum. Und noch einige andere Sachen.
ChrisDas ist ja mal abgefahren, dass das so, ich weiß jetzt gar nicht, wie alt die ist, aber die gibt es ja schon einige Jahre.
BorisDie gibt es schon. Die ZF.
ChrisAlso wirklich, das ist ein.
BorisZiemlich cooles Update, muss man wirklich sagen. Also schaut euch das mal an. Ich habe ein Video verlinkt, wo das vorgestellt wird. Da werden einige Funktionen gezeigt. Ein relativ kurzes YouTube-Video. Da kann man ganz gut verfolgen. Und ansonsten schaut mal auf den Link oder schaut eben auf der Nikon-Webseite bei der ZF. Vielleicht wäre das ja ein Firmware-Update für euch.
ChrisDie ZF, die ZF, die ZF. muss gerade mal gucken.
BorisJa, ist schon irre, ne?
ChrisNe, die ist so alt, ist sie aber noch nicht. Zwei Jahre. Fühlt sich deutlich älter an. Komisch. Na gut.
BorisHätte ich jetzt auch gedacht, ist älter.
ChrisSteht hier. Ich habe jetzt nur Wikipedia zitiert.
Boris2021 ZF. Ach, das war die ZFC mit APS-C. Ah, verstehe.
ChrisWir haben ein interessantes kleines Projektchen hier. Ein Mensch, das wurde uns, das habe ich entdeckt und dann hat es auch parallel noch Rüdiger uns geschickt. Ein Maker baut eine komplett 3D gedruckte funktionierende Kamera. So weit, so gut, Das kennen wir schon. Aber es ist nicht nur irgendeine Kamera, es ist eine 16mm Filmkamera.
BorisEine 16mm?
ChrisInklusive präzisem Bildtransport mit einem Stepper-Motor, Verschlusslichtdichtung. Und hier gibt es einen Beitrag dazu, wo das mal so ein bisschen gezeigt wird. Warte mal, hier ist ein Video dazu. Das ist auch noch super produziert, erklärt da also alles. Ich habe nicht die Zeit gehabt, das im feinsten Detail mir anzugucken. Aber ja, letztendlich hat er einen Arduino-gesteuerten Bildtransport drin, der wohl aus dem 3D-Drucker kommt. Sein Ziel irgendwie 25 Frames pro Sekunde und diverse Probleme hatte er. Also die Kunststoff-Sprockets verziehen sich bei Dauerbetrieb. Also du brauchst halt irgendwie was, was den Film transportiert, also was in die Filmlöcher einhakt und dann das Bild durchzieht oder den Film da durchzieht und zwar Bild für Bild. Das war wohl ein bisschen problematisch im Dauerbetrieb hat das dann irgendwie digital stabilisiert, der hat dann quasi das Filmgate getrackt und hat das dann digital stabilisiert, und so weiter und so weiter also es ist ein Projekt, was er wohl dann tatsächlich auch so weit durchgezogen hat, Das ist völlig abgefahren.
BorisIch kenne halt noch diese 8mm Filmdinger, so früher für den Hausgebrauch und 16mm war ja schon Profikram.
ChrisJa klar.
BorisUnd jetzt baut man sich das irgendwie mit 3D-Drucker und Arduino.
ChrisIch finde es vor allem unglaublich interessant, weil es zeigt natürlich auch, also wir haben heute einfach Zugriff auf neue Fertigungsmethoden und neue Designmethoden und, Und jeder hat heute Zugriff auf einen 3D-Drucker, entweder über einen Service oder zu Hause alleine. Und du kannst halt Dinge tun und Prototypen machen. Und diese Kunststoffe, die du heute drucken kannst, die sind teilweise auch wirklich stabil. Und die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, dass Leute einfach Zugriff darauf haben, Dinge zu machen, Und du nicht mehr irgendwie eine Drehbank brauchst für viele Sachen oder ein Riesenwerkzeug für die Holzbearbeitung und so weiter. Das ist schon cool, was da geht und da entstehen halt auch wirklich jetzt ganz neue Ideen. Und dann werden auch plötzlich Sachen, wo du sagst, das geht nie per 3D-Druck, das kann nicht präzise genug sein, das ist nicht möglich, sind dann plötzlich halt doch möglich, weil irgendjemand sagt, ja, ist mir doch egal, was du sagst.
BorisDann mach ich's halt.
ChrisMach das jetzt halt mal. Das ist so wie die Hummel, die angeblich nicht fliegen kann aus dynamischer Sicht, aber es halt dann doch tut. Oder war's der Maikäfer?
BorisIst egal.
ChrisDie hat den Schuss halt nicht gehört, weil es ihr niemand gesagt hat. Fertig.
BorisJa, aber was die Präzision angeht, ich war ja bei dir, du hast mir das mal gezeichnet, ein 3D-Drucker.
ChrisPräzision wird hier gelöst, indem das jetzt getrackt wird und dann digital korrigiert wird, weil weil man halt sehen kann, dass das Bild mal höher, mal tiefer ist und dann wird das halt auf eine andere Art gelöst. Also das ist auch nur ein kreativer Lösungsansatz. Das ist wild, finde ich wild.
BorisJa, und wie gesagt, die Auflösung dieser 3D-Drucker, die kann ja tatsächlich auch heute schon für den Hausgebrauch enorm sein. Du hast mir da so einen Ausdruck gezeigt mit so einem Gesicht von dir. Und da habe ich ja auch gefragt, hast du das noch nachbearbeitet oder von Hand noch nachgeschliffen?
ChrisSiehst du keine Höhenlinien mehr.
BorisUnd fühlst sie auch nicht. Da habe ich gesagt, Moment, so fein geht das? Das habe ich anders im Kopf. Aber da hat sich allein in den letzten zwei Jahren so viel getan.
ChrisEs hat sich irrsinnig viel getan. Und du kannst heute mit Düsengrößen drucken, dass du also wirklich in beide Achsen quasi oder auch in der Höhenachse und in der XY-Achse halt wirklich brauchbare Auflösungen hast für viele Sachen. Und dann irgendwelche Präzisionsprobleme halt dann auf eine andere Art löst, wie er das macht. Also es ist klasse. Finde ich völlig cool, dass sowas ist. Geht. Ja, völlig starkes Projekt. Also guckt euch das mal an, falls ihr makerig drauf seid.
BorisIch habe mir früher so eine 4,5 Volt Block Batterie genommen und habe da lange Kabel dran, gepinnt und habe die dann durch den Garten gelegt und irgendwo einen Knopf gemacht und dann hatte ich halt einen Knopf, den man vorne drücken konnte und dann hat es hinten geklingelt aus dem alten Telefon meiner Oma und solche Späße. Und heutzutage baut man sich halt 16mm Filmkameras. Warum nicht? Mein Gott.
ChrisNaja, ich sag mal so, ein paar Kabel ziehen und Stromkreis herstellen ist nicht so kompliziert wie in der 16mm. Also der hat da mit Sicherheit sehr viel Zeit verbraucht und so weiter.
BorisIch hab auch durchaus so eine Schaumstoffmatte genommen und hab dann mit Alufolie oben und unten quasi einen Kondensator gebaut und unter einer Fußmatte gehabt. Und wenn jemand draufgetreten ist, dann hab ich quasi durch die kapazitive Änderung, hab ich dann Lichter oder Signal oder Klingel angemacht. Also das war schon mein Lieber.
ChrisDas war ja gut, das Elektronik, jaja.
BorisNee, nee, das hat nicht bei der Oma geklingelt. Das war ihr altes Telefon. Das war noch so ein altes, schwarzes Backeli-Ding. Das hatte sie nicht mehr benutzt. Da war noch so ein runder Stecker dran. Und das war dann mein Bastel-Telefon. Ich habe das durchaus auch mal in der Fritzbox laufen gehabt. Damals, später. Aber vorher hatte ich das schon so halb zerlegt gehabt und habe da alles Mögliche mitgemacht. Habe das auch als Mikrofon benutzt, um auf ein altes Tape-Recording von meinem Opa aufzunehmen. Aber wir schweifen ab.
ChrisWir schweifen ganz schön ab. Wir kommen zu, was haben wir denn? Wir haben noch Termine, wir haben noch einen Gewinner und dann haben wir noch ein paar weitere Feedbacks, die wir noch bekommen haben, die wir am Anfang nicht gebraucht haben.
BorisWie wollen wir das machen? Das Feedback nach dem Gewinner noch machen?
ChrisMachen wir erst mal die Termine und dann sehen wir weiter.
BorisDann machen wir erst mal die Termine.
EinspielerDing, ding, ding, ding, ding. Der Terminkalender. Ding, ding, ding, ding, ding.
ChrisJa, da haben wir heute ähm, Von Katrin. Ich muss mal hier kurz mein Display. Das geht nämlich besser. Da kann ich es nämlich auch lesen. Genau, von Katrin. Die hat uns einen Termin reingeworfen von der MUMA Gallery in Hamburg vom 18.10. bis zum 21.11. Diesen Jahres. Also beeilt euch. Barry Behrendt Shooting Legends. Ich habe die Ausstellung noch nicht gesehen. Nur eine Werbung dafür. Die sah einladend aus. Sorry, dass mein Text nicht so kreativ ist wie die von Jürgen. Och, das geht schon. Mit Shooting Legends präsentiert die Mooma Gallery eine umfassende Retrospektive der Porträtarbeiten des Fotografen Barry Behrendt, der in den 2000er Jahren in New York im Auftrag internationaler Platten, Labels und Magazine viele Ikonen der Hip-Hop, Rap und R'n'B Szene porträtierte. Ja, klasse. Danke, Katrin. Und dann haben wir natürlich wieder Audio von unserem Außenreporter Jürgen.
EinspielerHallo Community. Heute wieder die Fotoausstellung der Woche. Diesmal aus dem hohen Norden. Aus Jeva. Genau. Das Jeva mit der berühmten kleinen Getränkemarke. Zu sehen ist eine Ausstellung im historischen Lokschuppen des Lok- und Kulturvereins oder Zentrums Jeva. Moorvik 2 in 26441 Jeweb.
Banalitäten. Das Unscheinbare im Fokus. Fotografien, die das Besondere im Alltäglichen sichtbar machen. Spannend. Toller Titel. Die im Deutschen Verband für Fotografie, DVV, organisierten Fotografinnen und Fotografen des Fotoforums Jeva laden ein zu einem Sehen jenseits des Offensichtlichen. Die Ausstellung zeigt Fotografien abseits des Spektakulären. Die Bilder öffnen den Blick auf das, was sonst allzu leicht übersehen wird. Spannend! Die Bilder sind auf hochwertigem Feinartpapier gedruckt und im einheitlichen Quadrat gehalten. Zu sehen ist die Ausstellung vom 2.11.2025 bis zum 16.11.2025. Vernissage ist am 2.11. um 14 Uhr. Und danach würde ich sagen, könnte man ein kleines Bier trinken. Ich wünsche euch was. 3, 2, 1, Happy Shooting!
ChrisTja, wenn man da gerade in Jever wäre. Aber super. Also danke Jürgen, danke Katrin. Banalitäten, wir sollten viel öfter Banalitäten fotografieren. Das ist, ich denke da so an unsere Eiaufgabe und solche Geschichten. Banale Dinge haben unglaublich viel Potenzial, da kreativ zu werden. Also super, geht dahin. Ihr findet auf happyshooting.de slash Kalender unseren Terminkalender und auch das Formular fürs Einreichen von Terminen, Und falls ihr irgendwas Interessantes gefunden habt bei euch in der Nähe oder auch weiter weg, dann lasst es uns da wissen.
BorisNun sind wir natürlich in unserem kleinen Gesprächskreisel zu der Frage gekommen, wenn wir nun banale Dinge des Alltags fotografiert haben, sie aber dadurch quasi erhöhen, indem wir sie selektieren, quasi kuratieren, sie rahmen, ausstellen, vielleicht sogar ins selbe Format bringen und somit zu etwas Besonderem herausragend oder bemerkenswertem machen, ist diese Banalität dann noch eine Banalität? Es ist eine ähnliche Frage wie die Frage, ob ein Baum, der im Wald umfällt, ein Geräusch macht, wenn niemand da ist, der es hört. In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein zu unserem Diskussionszirkel. Banalitäten des Alltags. Schönen guten Tag.
ChrisIch hätte gern auch was von dem, was der Herr da hatte. Du hast das Wort Amuse Girl vergessen.
BorisAmuse Girl?
ChrisDas ist nicht, vollständig ohne dieses Wort. Selbstverständlich. Ja, dann lass uns doch gleich mal, Eine Gewinnerin oder ein Gewinnerermittler.
BorisDas sind nämlich auch Banalitäten. Das passt eigentlich ganz gut. Und da sieht man mal, was für tolle Bilder aus banalen Editen geschehen können. Sind tolle Aufnahmen tatsächlich dabei.
ChrisEntschuldigung, aber ich verwehre mich dagegen, Brokkoli als was Banales zu bezeichnen. Das ist ein sagenhaft geiles Gemüse.
BorisJa, sehr banales Gemüse.
ChrisNein, das ist ein super Gemüse.
BorisWie wir ja schon geklärt haben, lässt es sich ganz hervorragend mit Pommes frites ersetzen.
ChrisGut, wir hatten die Aufgabe Brokkoli gestellt. Mit zwei C, also wer nicht zwei C ins Hashtag gepackt hat, hat leider Pech gehabt. Neun Stück haben es dann tatsächlich hierher geschafft und wir würfeln jetzt mal aus mit einem 20er Würfel.
BorisTatsächlich den 20er, okay.
ChrisJa, ansonsten sind wir da ja wieder ewig dran.
BorisWir würfeln aus. Ziel.
ChrisIch habe aber doch nur den 20er, das ist doch mein kleinster Würfel der 20er. Das andere ist bei mir so gekapselt, da weiß ich nie welcher welches ist. Ne, machen wir einen 20er, dann haben wir wenigstens zwei, drei Würfel. Vielleicht. Du darfst anfangen.
Boris19.
ChrisSiehste? Ich würfle eine 6. Die 6. Und das ist Moment, 3, 4, 5, 6. Ah, das ist dieses Bild hier. Was haben wir? Wir haben OB Penn. Brokkoli auf der Serviette. Ja, das ist ein sehr einfallsreiches Bild. Wir sehen einen Teller mit Besteck, links und rechts. Gabel und Messer und ist von oben fotografiert und auf dem Teller liegt eine Serviette und die Serviette ist ein Foto von Brokkoli.
BorisSo gefällt mir Brokkoli.
ChrisIch weiß gar nicht, was ihr alle habt.
BorisDas schmeckt so gut. Kann man sich ganz hervorragend mit den Mund erfischen. Wenn man an der Pommes noch Ketchup hat und das so am Mundwinkel hängt, dann kann man das damit ganz hervorragend Ich verstehe es.
ChrisAuch das verstehe ich nicht. Schreibt mir doch mal, schreibt mal an happyshooting.de slash hi, warum Brokkoli gut ist oder warum nicht. Ja, wir haben hier ein ganz, ganz gerade komponiertes Bild, symmetrisch, also rechts, links, die Abstände nach oben, unten, sehr ähnlich. Tja, die Serviette könnte noch einen Millimeter weiter links sitzen und ein bisschen höher, damit es dann da auch noch symmetrisch ist, aber das lassen wir jetzt einfach mal so durchgehen. auch Gabel.
BorisUnd Messer schön gerade links und rechts.
ChrisNeben dem Teller sehr schön also ein schönes schaubildartiges Bild ganz cool ja ansonsten Belichtung und so passt alles irgendwie ja.
BorisKann man machen.
ChrisIst jetzt auch von der Schärfe nicht wirklich falsch, weil da kann ja nichts daneben liegen bei so wenig. Ist ja eine Fläche, die da fotografiert wird im Prinzip. Ja, sehr schön. Gut. Hast du noch was, was du hier angucken möchtest?
BorisJa, unsere 5 zum Beispiel von R. Hüttig, Herbstspaziergang.
ChrisJa, was haben wir? Wir haben einen, Brokkoli-Wald.
BorisGanz genau. Also einzelne Brokkolis quasi aufgestellt als Bäume, so als Parkanlage. Da haben wir so kleine, wahrscheinlich Modelleisenbahnfiguren. Da sehen wir zwei Leute, die so ein bisschen spazieren gehen. Einer sitzt auf einer Parkbank, also einer Modellparkbank, die so aufgestellt ist. Und auch so kleine Brokkoli-Reste liegen noch so auf dem Boden, so ein bisschen Büsche.
ChrisDas ist die erste nach dem Sturm, weißt du?
BorisJa, genau, wahrscheinlich. Und irgendwie gibt es ja auch noch einen Hintergrund. Da wurde auch noch für gesorgt, dass in der Unschärfe im Hintergrund auch noch etwas Struktur ist, was so aussieht wie so große Bäume vor blauem Himmel. Und das Ganze halt eben so sehr makroartig mit sehr tiefer Perspektive, sodass wir wirklich auf der Höhe der einzelnen Figuren sind und wirklich den Eindruck haben, wir haben ja irgendwie eine Großformataufnahme von so einem Parkweg oder so einem Waldweg oder so. Fand ich einfach eine super Idee. Einfach klasse gemacht.
ChrisIst es auch. Ist es auf jeden Fall. Ich hätte, glaube ich, gerne noch ein bisschen mehr Schärfentiefe, dass die alle drei Personen irgendwie scharf sind.
BorisJa, können wir machen. So ein bisschen weg von dem Makro.
ChrisAber dann bist du wahrscheinlich bei so viel Makro möglicherweise schon wieder beim Stacken oder so.
BorisWahrscheinlich, ja.
ChrisNaja, also das ist sehr cool. Und dann habe ich noch eins, was ich unbedingt kurz, bringen möchte. Und das ist das von Frank Pinzer. Brokkoli im Detail. Was hat er gemacht? Er hat einfach mal eine richtige eine richtige Makroaufnahme gemacht. Also so nah an den Brokkoli ran, dass du dann die einzelnen kleinen Blütchen siehst.
BorisWeil das sind ja lauter kleine Blüten.
ChrisEs ist eine Lupenaufnahme, keine Ahnung, wie steht da was? Hat da was dazu geschrieben? Nee, hat er nicht. Also wir wissen es nicht. Wir wissen so, dass es ein Sony ist mit einem 28 bis 75 Objektiv.
BorisKönnen Zwischenringe sein, keine Lupe sein.
ChrisWas auch immer. Das ist auf jeden Fall, eine schwarz-weiße Detailaufnahme der Formen dieser kleinen Brokkoli-Blütchen, von denen ja so zigtausende auf so einem Brokkoli sind. Das finde ich mal, so habe ich Brokkoli noch nie gesehen und jetzt schmeckt er mir dann gleich noch besser. Das musst du nicht verstehen.
BorisNein.
ChrisEs gibt Dinge, die musst du einfach nicht verstehen.
BorisAlles ist gut.
ChrisNa gut, habt ihr Brokkoli-Gedanken? Lasst sie uns wissen. Ansonsten danke fürs Mitmachen. Ihr seid super. Und wir haben, glaube ich, noch eine Aufgabe.
BorisDie aktuelle Aufgabe ist die Gewichtaufgabe. Die läuft noch bis zum 6. November. Also bis Donnerstag nächste Woche. Habt ihr noch Zeit, ein Bild zum Thema Gewicht auf Flickr zu stellen. Happy-Shooting-Gruppe und HSB-Gewicht. Nicht wahr? Alles bekannt soweit. Bin gespannt.
ChrisGut, dann haben wir noch ein paar happy-shooting.de Das sind eure Fragen, Hinweise, Storys und so weiter. Auf Happy-Shooting reingekommen und das ist einmal hier von Gunther. Moin, habt ihr einen Tipp oder eine Lösung für Makro-Weitwinkel- Fotografie mit vorhandenen Objektiven? Die meisten Zwischenringe sind so dick für beispielsweise ein 12mm Fisheye. Bei EF-Linsen von Canon gäbe es ja die Möglichkeit, einen EF-RF-Adapter kürzer zu machen. Es gibt ja wohl druckbare Plastikversionen, leider nur für EF an Sony. Beste Grüße. Also er will ein Makro-Weitwinkel Foto machen mit vorhandenen Objektiven. Also er hat wahrscheinlich ein Weitwinkel-Objektiv und da will er jetzt nicht irgendwelche Vorrichtungen näher rangehen. Also, Zwischenring ist der übliche Weg, um den Mindestfokusabstand zu reduzieren. Du kommst also näher ran und damit kriegst du auch eine höhere Vergrößerung oder eine größere Abbildung auf den Sensor.
BorisVerlierst halt die unendliche Einstellung.
ChrisJa, aber das ist ja für so ein Makro, das brauchst du dir ja nicht.
BorisBrauchst du es nicht, genau. Das Problem mit dem Weitwinkel ist halt, wenn du so einen Zwischenring dran machst, dann hast du halt schnell einen Abstand, zum Motiv, den du noch fokussieren kannst mit dem Objektiv, der auf der Linse des Objektivs liegt oder im Extremfall sogar im Objektiv. Das ist halt das Problem mit dem Weitwinkel. Also ich wüsste auch keine Lösung dazu, außer eben nicht mit einem Weitwinkel das Makro zu machen und lieber ein Stativ aufzubauen und dann eben mehrere Aufnahmen, zusammenzustellen, wie ein Panorama, also quasi Makro-Panorama zu machen und damit einen weiteren Winkel zu erzeugen. Eine andere Lösung hätte ich jetzt nicht.
ChrisGut, dann hat Jürgen noch eine Frage. Ich habe 50 bis 70 Jahre alte Bilder aus einer Haushaltsauflösung geschenkt bekommen. Ich bin nicht der Fotograf. Dieser ist mir auch nicht bekannt. Es sind Personen deutlich auf den Fotos zu sehen, Familienaufnahmen, Privataufnahmen. Ich würde diese gerne verwenden und gegebenenfalls veröffentlichen. Darf ich die Fotos nach Paragraph 69 verwenden für Postkarten? Da hat er jetzt irgendwie noch den Paragraphen aufgezählt. Da geht es um Lichtbildner und Rechte und Urheberzeug und so weiter. Wir sind aber keine Anwälte und deshalb können wir die Frage auch nicht beantworten. Ich habe sogar nicht mal ein richtiges Bauchgefühl, ob da 50 bis 70 Jahre ausreicht. Aber du hast noch mal in alten Folgen gekramt.
BorisDas Ganze ist tatsächlich nicht so einfach. Wir hatten damals ein paar Folgen mit dem Anwalt in dem Bereich, Reinhard. Und ich verweise hier jetzt auf wirklich alte Episoden, aber die sind natürlich trotzdem immer noch aktuell, was das angeht. Hör gerne mal rein in die Folge 28. Da gibt es ein Interview mit Reinhard und wahrscheinlich in den zwei, drei nachfolgenden Episoden noch irgendwelche nachfolgenden Kommentare. Da habe ich jetzt nicht geguckt. dann kannst du reinhören in die Folge 142, Das wären die beiden Episoden, die habe ich mir jetzt nicht noch mal angehört, wo vielleicht etwas auch zum Persönlichkeitsrecht erwähnt wird. Ich bin nicht hundertprozentig sicher, aber wir hatten relativ viele Themen besprochen, also da hör mal rein.
ChrisMach das mal den Shownotern über den Zaun.
BorisDie dritte Episode ist die 207. Und in der Folge 207 geht es genau um so eine Frage. Nämlich, was mache ich mit alten Fotos? Da ging es nämlich darum, dass in einer Kamera, die man erworben hat, noch ein Film drin ist. Der wurde belichtet. Und dann sind da halt irgendwelche uralten Aufnahmen noch drauf. Was ist denn jetzt damit?
Und hört ihr das am besten selber noch mal an? Das ist so ab Minute 16 aufwärts in der Folge 207. Das Problem ist, dass da zwei Rechte aufeinandertreffen und das eine ist halt eben dieses Urheberrecht, wie gesagt ist hier keine Rechtsberatung, ich gebe nur wieder, was da gesagt wurde und da ist abhängig von der Schöpfungshöhe, wenn das also beiläufige Fotos, Schnappschüsse ohne irgendwelche nennenswerte Absicht oder Aufwand sind, wie auch immer man das definiert, wie gesagt kein Anwalt hier, dann hat man eben 50 Jahre nach Veröffentlichung dieses Bildes und wenn es nicht veröffentlicht wurde, 50 Jahre nach Erzeugung des Bildes, kein Urheberrecht mehr da drauf. Und wenn es in irgendeiner Form eine Schöpfungshöhe erreicht hat, also künstlerisch wertvoll, mit gewissem Aufwand, mit Ziel, Absicht, keine Ahnung, dann gilt 70 Jahre nach Tod des Urhebers. Soweit erstmal zum Urheberrecht. Jetzt gibt es aber eben auch noch das Persönlichkeitsrecht der darauf abgebildeten Personen. Und das haben wir, glaube ich, in der Folge 207 nicht beantwortet. Da muss man mal gucken, ob das im weiteren Verlauf nach besprochen wird oder ob das eben in der Folge 28 oder 142 behandelt wurde. Weil ja, was ist mit den darauf abgebildeten Personen und wie verhält sich das? Und ganz ehrlich, da kenne ich die Paragraphen jetzt wirklich nicht dazu.
Aber eine spannende Sache. Solltest du da zu einem Ergebnis gekommen sein oder vielleicht auch nochmal Rückfrage mit einem Anwalt gehalten haben, lass es uns gerne wissen.
ChrisJa, perfekt. Gut, dass wir da mal was aufgenommen haben, nicht wahr?
BorisOh ja.
ChrisUnd gut, dass du das alles wieder gefunden hast.
BorisDas ist auch schön.
ChrisJa, und dann haben wir, jetzt kriegt Jürgen Konkurrenz, unser Außenreporter, weil wir haben jetzt einen neuen Außenreporter, der Wolf, der uns immer die schönen Filmtipps schickt, hat das diesmal aufgenommen und zwar zwei Filmtipps über Laika und die hören wir uns jetzt mal an.
BorisDas passt ja.
EinspielerHallo, ich möchte euch heute mal wieder einen Filmtipp, beziehungsweise dieses Mal zwei Filmtipps geben, nachdem in der letzten Ausgabe von Happy Shooting, der Nummer 916, Zucken im rechten Klickfinger, sehr viel über Leica gesprochen wurde. Die Filme sind beide schon etwas älter, somit aus den jeweiligen Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender verschwunden und nun auf YouTube zu finden, aber dennoch sehr interessant. Tipp Nummer 1. Die Leica-Geschichte. Lichtblicke aus Wetzlar. Der Film hat eine Länge von ca. 45 Minuten. Ein Beitrag des Hessischen Rundfunks aus dem Jahre 2011. Der Film beleuchtet den Ursprung des Unternehmens zurück vom 19. Jahrhundert bis hin ins erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Zunächst wurden dem Unternehmen nur Mikroskope hergestellt. Diese gehörten bald zu den besten der Welt. Später kamen noch andere optische Geräte hinzu, wie zum Beispiel Ferngläser.
1914 begann der Ingenieur Oskar Barnack, der zuvor bei Zeiss gearbeitet hatte, mit der Entwicklung der kleinen Leica-Kameras. Ab 1924 wurden diese in Großserien gebaut. Nach einer Pause aufgrund des Zweiten Weltkrieges wurde die Produktion unmittelbar nach Kriegsende wieder aufgenommen. In den 1980er Jahren wurde das Unternehmen umstrukturiert und teilte sich in drei Gesellschaften. 1987 wurde das Schweizer Unternehmen Wild Anteilseigner und übernahm einige Jahre später die Aktienmehrheit. 2004 stieg der österreichische Unternehmer Andreas Kaufmann in das Unternehmen ein und führte dieses, welches finanziell in Schieflage geraten war, wieder in die Gewinnzone. Um mehr Kapital für neue Entwicklungen zu bekommen, holte sich Kaufmann 2011 die US-amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone, die nun 44% der Anteil erhält, mit ins Boot. Diese Doku hat mir ganz gut gefallen. Tipp Nummer 2. Eine Diva im Fokus, die Leica. Länge dieses Beitrags, ca. 30 Minuten. Ein Film der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung NZZ Format. Verschiedene Mitarbeiter des Lightwork-Konzerns erzählen über die Geschichte des Unternehmens, Technik der Kameras, Schwierigkeiten bei der Umstellung von Analog auf Digitalkameras, die Zukunft des Unternehmens etc.
Dazwischen Fotos und Ausschnitte aus alten Filmen. Dann dazu noch eine kurze Reportage über ein Shooting im Schnee und Eis. Diese Form des Doku-Films ist nicht ganz so die Gemeine. So, das war's fürs Erste. Die jeweiligen Links findet ihr in den Show Notes.
BorisJa, geil.
ChrisDanke, Wolf. Das war jetzt wirklich ausführlich, aber cool, zwei Tipps.
BorisIch sag mal so, die 45-Minuten-Doku hast du eigentlich schon ganz gut zusammengefasst. Ich bin da gerade sehr dankbar dafür, denn ich werde die nächsten Tage nicht dazu kommen, mir irgendwas anzuschauen.
ChrisDas heißt, du hast die Doku jetzt quasi schon zum Teil gehört.
BorisJa, da waren zumindest Aspekte dabei, die ich nicht wusste. Sehr gut. Also cool.
ChrisKlasse. Also danke, Wolf. Sehr schön. Mach ruhig weiter. Das ist gut.
BorisJa, gerne.
ChrisJa, damit sind wir aber jetzt, glaube ich, durch. Genau. Wir sagen herzlichen Dank, dass ihr dabei wart und dass ihr hier so uns fleißig die Stange haltet. Macht bitte nochmal euren Browser auf und guckt auf die Fotoworkshops. Hier ist ein QR-Code drauf auf dem Bildschirm. Also wer da nochmal gucken möchte, was es gibt, was buchbar ist und so weiter, würde uns auf jeden Fall freuen. Und Klostergeister ab dem 4.11. morgens ab 9. Buchbar, ganz wichtig. Ja, und dann wären wir eigentlich eigentlich am Ende aber eins haben wir noch. Einen haben wir noch. Der ist mir untergekommen. Da will ich jetzt auch nicht viel dazu sagen, außer dass jemand hier seine linkshändige Kanon-Spiegelreflex, vorzeigt und meint, dass das Schlimmste daran ja sei, dass man bei diesen linkshändigen Kanons immer diese teuren L-Objektive braucht. Schaut es euch mal an, lest die Kommentare drunter, habt Spaß damit. Lest die Kommentare, habt Spaß damit. Ich lasse das einfach mal so stehen. Also Entschuldigung, ich meine, guckt dir das mal an. Ist aus der Nähe.
BorisJa, die sieht aus, als wäre sie links.
ChrisDas ist ein linkshändiger Kanon, ganz eindeutig.
BorisAber es ist nicht gespiegelt, die Buttons, ne?
ChrisNee, nee, das ist alles richtig rum. Wie gesagt, macht euch euer eigenes Bild.
BorisIch weiß selbst nicht, worum es geht.
ChrisIch denke, wir haben eine Sendung und wir wünschen euch was und sind dann bald wieder da mit mehr.
BorisIch gehe hier frustriert in das Episodenende. Danke, Chris.
ChrisDu musst nur an den Link klicken und das dir durchlesen. Dann wirst du schon sehen.
BorisUnd alle Tausenden da draußen müssen es jetzt auch tun. Klickt mal drauf. Seid gespannt, so wie ich. In diesem Sinne bis nächste Woche. 3, 2, 1, Happy Shooting!
Shownotes
Aus der Preshow
- Geschwindigkeitsbeschränkung, Stau auf der A7
HS Workshops
- Workshops JETZT ONLINE
- HS Workshop-Newsletter
- Bitte gebt Feedback, welcher Wochentag für den Online-Worshop am besten passt.
- Testimonials von Workshopteilnehmern gesucht
- Alte Newsletter funktionieren nicht mehr, bitte neu anmelden Neue Newsletter
- Klostergeister-Anmeldung ab 04.11.2025
Statt Werbung
#hshi / #hsnachtrag
- Dankeschön an Gerald: Er hat gespendet und Hardware geschickt.
- Von Wolf: Informationen zu den Freses, aus der Radio-Comedy Frühstück bei Steffi
- Von Roman: Neue Kamera für Boris? LUTs in der Kamera, realisiert in einigen Panasonic Lumix Kameras.
- Von Heiko: Sterne fotografieren erfordert Dunkelheit. Anbieter in USA vermietet Spots für Astrofotografie mit Internetanbindung.
News
- Fuji X-T30 III
- Leica M EV1
- SPACE: Meteor-Spur „crasht“ Comet Lemmon – Glückstreffer am Teleskop
- Ricoh GR - Update für Blitz-Unterstützung
- DxO bietet Premium-Support gegen Aufpreis
- Nikon Zf - Firmware 3
- 16mm aus dem Drucker: Funktionsfähige Filmkamera als DIY-Mammutprojekt
Termine (alle anschauen | neuen Termin eintragen):
- Zwischen dem 15.11.2025 und dem 05.07.2026 zeigt das Reiß-Engelhorn-Museum in Mannheim "Geographies of Drought" von Margaret Courtney-Clarke
- Seit dem 18.10.2025 und noch bis 21.11.2025 stellt die MUMA Gallery Hamburg "Shooting Legends" von Berry Behrendt aus
- Ab dem 02.11.2025 bis zum 16.11.2025 ist in der Galerie im Lokschuppen Jever "Banalitäten - Das Unscheinbare im Fokus" zu sehen
HS-Aufgabe (Alle anschauen)
- Aktuelle Aufgabe "Gewicht" vom 23.10.2025 bis 06.11.2025 mit dem tag "hsbgewicht"
- Alle Bilder zur Aufgabe “Broccoli”
- Gewinnerbild von obpen: Broccoli auf der Serviette
- Bildbesprechung: Herbstspaziergang von r.huettig, Brokkoli im Detail von frank.wintzer
#HSFragen
- Zwischenringe für Weitwinkelobjektive
- Verwendung alter Fotos
- HappyShooting Folge #207 - zu alten Fotos - so ca. Minute 16
- HappyShooting Folge #142
- HappyShooting Folge #028
#hsnachtrag
- Filmtipps von Wolf:
#onemorething
Hausmeisterei II
- Unterstützt uns: Überweisung (sonstige Möglichkeiten)
- Text-/Audio-/Videokommentar einreichen
- Happy Merching
- Socials: Mastodon: Boris, Chris, Happy Shooting, Bsky: Chris, Boris
- Helfen-Elfen: Sonja, Christian, Dietmar, Devid, Kai, Christian N., Stefan, Jürgen und Mapache
