#919 - BallaLeica

Veröffentlicht 20 November 2025

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#919 - BallaLeica

Veröffentlicht 20 November 2025 · Länge 1:41:59

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Boris

Happy Shooting, Folge 919, Ballalaika. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Villa Workshops.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Da sind wir wieder und du klingst so dünn.

Chris

Ich kling so dünn. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich abgenommen habe, habe ich nämlich nicht. Das Mikrofon ist dünner. Ich bin ganz woanders heute. Ich bin weit weg von da, wo ich normalerweise bin.

Boris

Chris on Tour mal wieder.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Ja, faszinierend. Und dank dieser genialen Technik, die wir heutzutage zur Verfügung haben, können wir trotzdem eine Sendung aufnehmen.

Chris

Es ist reibungslos, ohne Tests, ohne Vorlauf, ohne alles. Wir haben, glaube ich, schon zwei Tests selbst gemacht, damit das auch wirklich funktioniert. Ich hoffe mal, dass das Netz hier durchhält. Aber es sieht erst mal ganz okay aus.

Boris

Sieht ganz gut aus, ja.

Chris

Ja, wer ist das hier? was geht. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast und kommen zu euch live. Heute an diesem Dienstag. Es ist der 18.11. 2025 und wir reden über Fotografie. Das bin ich, der Chris.

Boris

Und ich, der Boris.

Chris

Und ja, wir schauen mal, was wir heute so an hübschen Themen zusammen finden. Unter anderem ist natürlich hier ganz wichtig, dass ihr euch auch beteiligen könnt. Ihr dürft hier Sachen reinwerfen und wir Oh.

Boris

Das habt ihr auch wieder gemacht.

Chris

Wir sehen sie dann und lesen sie dann und oftmals beziehen sich diese Sachen auf irgendwas, was wir in der letzten Sendung erzählt haben oder in einer der letzten Sendungen. Zum Beispiel hat der Ike geschrieben zu Gimp in Unternehmen. Wir hatten so ein bisschen auf diese Open Source Geschichten, Alternativen geredet im Zuge von Canva und Affinity, glaube ich. Zu GIMP in Unternehmen meiner Erfahrung nach wird GIMP auch in großen und mittelständischen Unternehmen eingesetzt ich kenne es aus den Bereichen Softwareentwicklung natürlich nutzen Designer Adobe Produkte, aber nicht jeder Softwareentwickler hat Zugriff auf Photoshop um einmal im Monat ein Icon anzupassen und wenn man nicht gerade für Endkunden entwickelt hat man nicht immer einen Grafikdesigner für solche Aufgaben.

Boris

Das stimmt.

Chris

Ich habe jetzt die Corporate Welt schon lange hinter mir gelassen, aber ich kann mir das schon vorstellen, wenn man so ab und zu mal so ein bisschen was macht. Vor allem, wenn man ein bisschen aus der technisch affinen Ecke kommt, wie Menschen die Software entwickeln, dann ist man, glaube ich, nicht weit weg vom GIMP. Dann kommt man damit auch erstmal ganz gut klar.

Boris

Also ich habe auch genau das mit GIMP schon gemacht, aus genau den Gründen, weil ich zwar in einer Firma arbeite, wo das Marketing sehr wohl da die ganze Adobe Suite hat, aber ich halt nicht. Und dann habe ich halt GIMP benutzt, weil es kostet halt nichts. Ich habe dann tatsächlich irgendwann für kleine Anpassungen umgestellt auf dieses Photopea, was im Browser läuft, was dann auch dafür völlig ausreichend ist. Und seit ich jetzt eben auch gesundheitsbedingt sehr viel Homeoffice mache, kann ich halt meinen Rechner benutzen, auf dem Affinity drauf ist. Und das war natürlich auch sehr schön, weil da habe ich dann eben auch eine gute Vektorgrafikbearbeitung. Der Test übrigens von Affinity 3 bei mir steht auch noch aus. Müsste ich mir nochmal drauf tun.

Chris

Gut, dann haben wir letztes Mal ja auch noch ein bisschen im Rahmen von der ganzen Canva-Geschichte auch über Lightroom und die neuen Lightroom-Abo-Preise geredet. Der Andreas hat dazu noch was zu sagen, schreibt, hallo Boris, hallo Chris, ein Gedanke zum Lightroom-Abo und dem Preis. Ich bin ein Lightroom-User, der Lightroom nur ganz selten verwendet. Trotzdem möchte ich auf die Annehmlichkeiten Lightrooms nicht verzichten, auch in Zukunft nicht. Geht mir genauso. Da steckt viel Muscle Memory und viel Metadaten drin. Zumindest aktuell verkauft Adobe weiterhin die neue 1TB-Version, und zwar also Lightroom ohne Photoshop, um rund 80 Euro im Rahmen der Prime Days bei Amazon. Zumindest im Oktober 2025 war das so. Die Cyber-Monday-Tage kommen erst. Okay, das wussten wir nicht, dass da noch mal so Billo-Angebote rausfallen.

Boris

Aber gut zu wissen, dass das bei dem 1TB-Abo weiterhin so ist, dass es da diese vergünstigten Jahrespreise gibt. Das ist gut.

Chris

Gut, schreibt er weiter, weil es ja wirklich einige Photoshop-Alternativen gibt, wäre dieses 1TB-Lightroom-Abo ab 4,26, wenn das alte 20GB-Foto-Abo, also das mit Lightroom und Photoshop, abläuft, die richtige Lösung für mich als ambitionierter Amateur. Weiterhin gilt auch beim neuen ein Terabyte Abo, Aktivierung auf zwei Geräten, aktives Arbeiten nur auf einem Gerät. Damit ist die technische Voraussetzung gegeben, unter zwei Small-Usern das Abo zu teilen. Das ist kein Aufruf, es zu tun, relativiert aber die Empörung der User. Kann man theoretisch so machen, muss man vorher kurz anrufen. Brauchst du es gerade? Kann ich. Aber wir wollen ja keine Tipps geben. Das schreibt jemand anders. Abschließend gibt es ja auch die Möglichkeit für Small Users, das Abo monatlich dann zu aktivieren, wenn man es wirklich braucht, beziehungsweise zu deaktivieren, wenn man gerade keine Lightroom-Phase hat. Jeder, der mal einen Fitnesscenter-Vertrag abgeschlossen hat, ohne ihn zu nutzen, um das gute Gewissen zu befriedigen, weiß diesen On-Off-Vorteil zu schätzen. Liebe Grüße aus Kärnten, Andreas. Danke für das Feedback. Das mit dem temporär deaktivieren, aktivieren, ist für mich keine Option. Dazu muss ich zu unregelmäßig immer wieder doch auf irgendwelche Sachen zugreifen. Für mich persönlich nicht, aber wenn das für dich funktioniert, ist das natürlich auch in Ordnung.

Boris

Also klar, als ich jetzt noch beruflich mehr fotografiert habe, als ich es jetzt in den letzten Monaten getan habe, da habe ich jede Woche das Ding benutzt und habe da irgendwie Shootings dran bearbeitet, klar. Aber selbst jetzt, wo ich halt ab und an ein Shooting habe und eben auch private Bilder mache, ich hätte jetzt keinen Bock zu sagen, ja, jetzt habe ich es die letzten zwei Wochen nicht benutzt, jetzt melde ich es mal ab und dann brauche ich es in drei Wochen dann doch wieder, Also ich sitze wahrscheinlich so trotzdem jede Woche mal dran. Also für mich würde das jetzt kein Deal sein. Aber ja, der Hinweis ist erst mal gut, weil es dürfte mehrere User geben, die das vielleicht halt nach der Urlaubszeit brauchen, um die Fotos zu organisieren und zu bearbeiten. Und dann braucht man es wieder drei Monate nicht. Von daher, das ist ein guter Tipp. So machen das ja auch viele mit diesen Videostreaming-Angeboten. Wenn man eine Serie sehen will, dann wartet man, bis genügend Episoden draus sind. dann holt man sich mal ein Abo, binget sich die Serie weg und dann kündigt man das wieder. So kann man das natürlich mit Lightroom auch machen. Ja.

Chris

Gut. Frank hat gerade im Slack noch geschrieben, bei uns große Firma war Gimp auf allen Entwickler-PCs verfügbar. Siehste? Dann hat Jürgen uns noch ein kurzes Feedback geschrieben. Hi, falls noch nicht bekannt, hier die neue Leica in grün. Die SL3 Reporter. Habe ich mir noch nicht gründlich angeguckt, aber ja, bei Leica gibt es die SL3. In olivgrün.

Boris

Und da habe ich eingangs schon gesagt, in der Vorbesprechung, das ist dann jetzt mal eine Kamera. Die sieht doch geil aus.

Chris

Die kannst du direkt in den Wald zu den Hirschen nehmen.

Boris

Und ich werde nicht gesehen.

Chris

Und du bist unsichtbar. Inklusive Kamera.

Boris

Fantastisch. Also mal gucken, ob ich sie dann noch wiederfinde. Aber die fühlt man ja. Aber guck mal, dann hätte ich eine Leica Kamera mit den tollen Features von diesem 60 Megapixel Sensor mit variabler Auflösung. Ich hätte einen L-Mount da dran mit Autofokus und allem peepapoo und das Ganze noch günstiger als diese M1 V, EV, wie hieß sie noch?

Chris

MEV1, nee, MEV1 heißt sie glaube ich.

Boris

Genau, irgendwie sowas. Also von daher, Jürgen, guter Tipp, das ist dann meine Leica. Wenn ich aufhöre, Kühlschränke und Mikrowellen zu kaufen.

Chris

Dann Das ist vor allem auch für die Menschen, die hier zuhören und die dann doch eher preisbewusst sind, ist das durchaus, Das ist durchaus genau das Richtige.

Boris

Absolut.

Chris

Gut, damit haben wir erstmal die Hinweise von euch. Es kommen am Schluss nochmal ein, zwei, die hier vorne nicht reinpassen. Happyshooting.de Da geht das. Da könnt ihr das Zeug reinwerfen und dann Kurzer Einwurf von der Seitenkante.

Boris

Für die, die das hier aus der Konserve hören, völlig uninteressant. Hast du die Chance, deinen Sound für den Stream leiser oder meinen lauter zu machen für den Stream? Clemens meinte, du bist deutlich lauter.

Chris

Im Videostream?

Boris

Ja.

Chris

Nicht auf die Schnelle.

Boris

Okay, nee, dann lassen wir das so. Also Clemens, das liegt jetzt an geänderten Zettel.

Chris

Oder warte mal, warte mal. Doch, ich kann dich ein bisschen, ich kann mich ein bisschen zurücknehmen. Warte mal, jetzt müsste es im Stream ein bisschen leiser bei mir sein.

Boris

Red du noch mal? Bei mir jetzt auch, aber das macht auch von Nick wieder glatt.

Chris

Okay, gut. Ja, machen wir so. Ist jetzt halt so.

Boris

Ja, aber danke für den Hinweis, weil wenn es nervt raus sind, ist ja auch doof.

Chris

Machen wir weiter. Das ist heute nicht unser Standard-Setup. Heute ist alles irgendwie anders. Und ja, wenn ich nicht das Hintergrund-Replacement an hätte, dann würdet ihr jetzt eine Wand voller Aktenordner sehen in einem ziemlich langweiligen Büro. Das wollte ich dann doch niemandem antun.

Boris

David sagt jetzt zur Leica Reporter SL3, die Hirsche haben aber auf 35 Millimeter keine Lust. Also ich glaube auch, wenn ich den Format füllend mit 35 Millimeter hätte, dann wäre ich zumindest auch vorsichtig. Aber in der Regel sind die scheuer als ich. Aber das ist ja L-Mount, da gehen ja auch Teles drauf.

Chris

Also insofern da kannst du auch noch Extender dazwischen packen da gibt es alles dafür, aber mit dieser Kamera brauchst du gar nicht so weit weg sein, weil die Hirsche das ist olivgrün, das mögen die Hirsche, dann kommen die auch sofort und sind ganz nah und haben keine Angst vor dir, weil die sehen dich ja nicht ja, das ist einfach so.

Boris

So ist das.

Chris

Ja, so ist das. Mir fällt gerade ein, dass ich noch keinen Markdown hier gebaut habe.

Boris

Ich kann mich auch mit der Leica in den Wald stellen und Ballerleica spielen. Vielleicht kommen die Hirsche dann.

Chris

Ballerleica? So mit B-A-L-L-E-R Leica.

Boris

Das muss ich ehrlich auch. Die Ballerleica.

Chris

Mann, Mann, Mann, Mann. Ja gut, wir kommen zu der nächsten Runde. Wir haben ja letzte Woche, haben wir ja, Workshops geöffnet, also zum Beispiel diese hier, zum Buchen geöffnet. Also mittlerweile, jetzt sind schon vier Stück offen, der Villa-Workshop online. Danke an alle, die sich da schon angemeldet haben. Dann Klostergeister, da habe ich jetzt gar keine aktuellen Zahlen, aber es sind ziemlich sicher mehr als letztes Mal. Ich vermute, dass wir da auch relativ bald auf ausverkauft zugehen. Aber es sind noch mit Sicherheit noch ein, zwei frei, weil sonst wäre das Wartelisten-Lichtchen beim Kloster auf der Website nämlich schon an. Die Seewerkstatt ist auch schon halb ausverkauft. Also nächstes Jahr wird spannend. Und Film und Pixel, da geht doch was. Also analog geht auf jeden Fall noch was. Und heute machen wir zwei neue Workshops auf.

Boris

Weil wir das können.

Chris

Die sind jetzt nämlich auch vorbereitet und zwar auf den nächsten bin ich sehr, sehr stolz. Das ist der Fotoprojekte realisieren, dein Weg zur Ausstellung. Workshop hier der Viewfinder Villa und also mit Herrn Ninke und mit mir zusammen.

Boris

Das ist auch ein neues Ding.

Chris

Das ist ein neues Ding. Das ist eine neue Herangehensweise an das Ganze. Da geht es darum, den Weg von den einzelnen Aufnahmen bis zu einer geschlossenen, erzählerisch schlüssigen Serie zu machen.

Boris

Und da freue ich mich schon drauf. Wir hatten das oft in den Workshops, dass wir Bilder gesehen haben bei den einzelnen Aufgaben, wo wir immer darüber gesprochen haben, das würde sich als Serie an der Wand oder im Buch gut machen.

Chris

Es ist ganz oft so, wenn du irgendwo Bilder in der Online-Galerie zu irgendwas raustust, dann sind das ganz oft, und das ging mir früher auch immer so, ganz unzusammenhängende Bilder. Das sind immer so Einzelbilder, die halt, ja, das ist so ein bisschen Kraut und Rüben. Und was wir in dem Workshop los, was wir versuchen wollen mit euch zusammen, ist zu lernen, wie man aus so losen Bildern ein zusammenhängendes Projekt baut. Mit einem Konzept, mit einem roten Faden, mit einer klaren Aussage. Und deshalb arbeiten wir an der Auswahl, an Struktur, an Präsentation. Und dass am Ende halt diese Serie steht, die man auch zeigen kann. Das ist das Wichtige dabei. Und zwar so zeigen kann, dass das wie ein Gesamtwerk rüberkommt und nicht wie dieser Haufen Bilder. Und es ist egal, ob das jetzt für eine Ausstellung, für ein Buchprojekt, für eine Online-Galerie oder für ein Portfolio ist, es wird an ganz vielen Stellen total hilfreich sein. Und da geht es über kreative, praktische Schritte, die so ein Fotoprojekt braucht, was thematischen Fokus angeht, Bildauswahl, Sequenzierung. Ihr kriegt Feedback auf eure Arbeiten natürlich. Wir werden da mit Sicherheit auch fotografieren. Also es geht jetzt nicht nur darum, Bilder von zu Hause mitzubringen, sondern da ist durchaus Platz und Raum in diesem Workshop, um eben auch an.

An einem Projekt direkt dort zu arbeiten. Und ja, es geht um Ausdruck, nicht um Perfektion. Und eine Serie, die was erzählt und in sich stimmig ist. Darum geht es dort. Und ja, wir freuen uns auf euch bei diesem Workshop. Der ist im Juni, Ende Juni, hier in der Viewfinder Villa, in der Nähe von Hannover. Und der zweite Workshop, den wir heute rauslassen, Das ist der, der letztes Jahr so schnell ausverkauft war. Das ist der Großformat-Workshop.

Also Fotografie, also ein Workshop, der eure Fotografie, selbst wenn ihr hinterher nicht mit dem Großformat weiterarbeitet, aber der, der das Zeug hat, eure Fotografie nachhaltig zu verändern. Da geht es darum, das Wesentliche in der Fotografie zu lernen, Arbeit mit 4x5 Zoll Kamera, mit der Fachkamera und den Workshop halten Moni und ich, auch hier in der Viewfinder Villa. Da geht es natürlich um technischen Aufbau verschiedener Kameras, aber auch um gestalterische Möglichkeiten im Großformat, im Prinzip um den gesamten Prozess von der Aufnahme bis zur Filmentwicklung, sehr viel Praxis, viel Geduld, viel Experimentierfreude, viel praktische Übungen, viel Hands-on und am Ende habt ihr einen anderen Zugang zur Fotografie. Anders kann man das glaube ich gar nicht sagen. Also es macht wirklich ganz viele Klicks im Kopf, was ihr da lernt über dieses große Format. Und da geht es auch nicht nur um so Tilt-Shift-Sachen, Verschiebungen und Perspektivkorrekturen und so weiter, sondern es geht wirklich darum, die gesamte Sicht auf die Fotografie nochmal sehr nachhaltig zu beeinflussen und positiv zu beeinflussen.

Ja, und diese zwei Workshops, der Großformat-Workshop und der Fotoprojekte-Workshop werden jetzt in diesem Augenblick gerade live geschaltet. Und sollten, wenn ich jetzt hier einen Browser-Refresh mache, da sind sie. Fotoprojekte realisieren, dein Weg zur Ausstellung.

Boris

Voll.

Chris

Bing. Ja.

Boris

Kann losgehen.

Chris

Sind online und der Großformat-Workshop, Der ist hier unten bei den Analog-Workshops. Ist auch online jetzt buchen. Richtig. Und damit bleiben noch zwei, die wir dann vermutlich beim nächsten Mal öffnen. Und das sind der Villa-Geister-Workshop im August und der Experimente mit Film, Push, Pull und wilde Chemie im Oktober. Und dann ist das Jahr, dann haben wir alle, dann ist das Jahr, glaube ich, ordentlich gefüllt.

Boris

Mächtig gewaltig, Egon.

Chris

Ich bin total, also das ist wirklich, da hat auch viel bei uns geklickt und sich verändert und ja, cool.

Boris

Sehr stark.

Chris

Wir haben noch ein Feedback bekommen von Frank Uwe auf YouTube. Der hat uns einen Kommentar geschickt und dachte, den nehme ich hier mal noch kurz mit rein und zwar zu diesem Canva-Thema, über das wir gesprochen haben. Der hat noch eine Bemerkung, er schreibt, ich bin Grafiker und schaue immer mal Stellenanzeigen an und habe bereits mehrfach Stellenausschreibungen gesehen, in denen nicht mehr die Tools von Adobe, sondern die von Canva unter den geforderten User-Specs standen. Das heißt, dass Unternehmen jetzt schon Leute anheuern oder mehr anheuern, wenn sie mit Canva arbeiten. Und ich bin mir sehr sicher, dass das unter anderem daran liegt, dass diese Tools good enough sind, zum einen, und zum anderen, dass sie ziemlich tief im Kern einfach ... Das Thema Kollaboration drin haben.

Boris

Ist denkbar, ja.

Chris

Kollaboration ist ein Thema und da bin ich mir auch sicher, dass das in irgendeiner Form in Affinity landen wird, früher oder später.

Boris

Ja, ich denke auch, das war früher eher bei größeren Unternehmen so, wenn die dann halt bis zum Maximum weltweit verteilt agiert haben, aber eben auch über Städte hinweg verschiedene Filialen hatten und du musst mit den Mitarbeitenden zusammenarbeiten. Aber jetzt ist es ja durchaus so, dass Homeoffice ein Ding ist, was auch durchaus genommen wird, um Angestellte zu bekommen, um neue Mitarbeitende zu bekommen, dass man eben bewirbt mit Homeoffice ist eben möglich. Ja, aber wenn die natürlich im Homeoffice arbeiten müssen, die natürlich trotzdem miteinander arbeiten können. Und da reicht es eben nicht, sich in Teams oder Zoom oder sowas in eine Videokonferenz zu setzen, sondern du brauchst eine gemeinsame Zeichenfläche unter Umständen, auf der du mal gemeinsam Ideen ausarbeiten kannst. Und wenn das mit Canva möglich ist. Aber ich finde das spannend. Also cooles Feedback, wenn das schon in Stellenausstreibungen explizit besucht wird. Das ist ein Thema. Wie du schon sagst, das wird Adobe jucken.

Chris

Ja, die rennen gerade mit brennender Hose durch die Gegend. Interessanterweise, ich weiß jetzt nicht mehr, wer uns darauf hingewiesen hat, aber danke für den Hinweis. Wenn man sich mal diese Affinity.studio Website anguckt und da ganz nach unten scrollt. Das ist so ein komischer Scroller. Ich scroll mal weiter. Moment. Da, da, da. Ganz unten im Futter. Das sieht man glaube ich aber nicht in der mobilen Version. Siehst du diese Grafik hier?

Boris

Ja.

Chris

Das ist ein GIF, ein animiertes. Das ist jetzt auch schon fertig animiert. Aber was man da sieht ist, dass da wo das N ist, dass da ein Cursor dieses N verändert und an diesem Cursor hängt ein Name dran.

Boris

Mhm.

Chris

Und das ist ein sehr klarer Hinweis auf Kollaboration in Affinity.

Boris

Ah, okay.

Chris

Das ist ein Easter Egg an der Stelle. Und ja, das ist nicht anders zu interpretieren. Ob das dann in der Gratis-Version drin ist, weiß ich nicht.

Boris

Das kann ja sein, dass das mit dem Abo dann geht, weil du ja dann auch im Ge-Cloud zum Austauschen brauchst.

Chris

Aber dieses Feature, dass mehrere Leute ein Grafikdokument editieren können. Also ich kann mir vorstellen, du machst irgendwie ein Buch oder sowas und eine Person macht vorne das Layout für das erste Kapitel und die zweite Person macht hinten die Bilder rein oder so. Kann ich mir vorstellen. Kann ich mir sogar sehr gut vorstellen. Wenn das so gelöst ist mit hier Cursor mit Namen dran und so. Das ist ja in anderen Sachen auch so, wo du halt dann den Namen der Person, die gerade editiert, in einem Textdokument irgendwie mitlaufen hast.

Boris

Bei Google zum Beispiel in den Sheets und in der Textverarbeitung.

Chris

Das ist hier ein Hinweis, wann und wie.

Boris

Und was?

Chris

Erstmal müssen sie ein paar Bugs fixen, also ganz bugfrei ist das noch nicht. Ich habe da kürzlich einen Crash gehabt, der hat mich etwas verzweifeln lassen, bis ich dann vom Support tatsächlich eine Antwort bekommen habe und die sagten, ja mach mal ein Reset auf alle Settings, dann geht das wieder. Ups. Nicht meine Lieblingslösung, aber sie hat funktioniert. Ansonsten, tut das Ding, soweit ich es sehen kann. Zumindest bin ich in keine anderen Sachen reingerannt.

Boris

Das ist die erste Version, die alles da vereint.

Chris

Ja, und die ist auch noch 100% an allen Ecken geschliffen. Da muss schon noch ein bisschen was passieren.

Boris

Wird ja aber auch.

Chris

Davon gehe ich doch mal aus. Also Kollaboration kommt und das ist natürlich klar, dass das kommt, weil Canva hat das als Grundfeature. Und das müssen die Leute zu schätzen.

Boris

Die haben die Cloud, die haben die Plattform, die haben die Möglichkeit und ja, schon durchaus naheliegend, dass man die Produkte ranmacht. Man stellt dir das mal vor, du hast da ein Desktop-Publishing-Ding oder sowas und der eine kümmert sich um die Grafik, der nächste um den Text und die arbeiten beide parallel. Wie cool wäre das denn?

Chris

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie gesagt, Adobe brennt die Hose, da bin ich mir sicher. Wie wäre das, also Adobe wird jetzt wahrscheinlich überlegen, können wir da irgendwelche Kollaborationsfeatures in unsere Tools. Stell dir vor, du hättest ein kollaboratives Lightroom.

Boris

Ja.

Chris

Wie wäre das gelöst?

Boris

Ja. Also es müsste natürlich auch über die Cloud laufen, also mit Lightroom Classic wird es wahrscheinlich schwierig, aber mit dem Lightroom wäre das ja theoretisch möglich.

Chris

Ich rede von Lightroom Classic natürlich, logisch. Anderes existiert für mich ja eigentlich gar nicht.

Boris

Das glaube ich nicht, dass das... Also da müssten sie wahrscheinlich viel Energie reinstecken, wenn sie das wollten, aber natürlich wäre das möglich, also ich meine, guck mal, der eine kann durchgehen und eine Vorauswahl treffen und der nächste oder die nächste geht da ran und sagt, okay, ich nehme alles mit zwei Sternen und fangst schon mal an, da irgendwie ein Preset drüber zu machen. Und wenn der erste wieder durch ist und die zweite noch bearbeitet, dann gehst du schon hinterher, machst noch irgendwelche feinere Tusche. Warum denn nicht? Kann ich mir schon vorstellen.

Chris

Also in einem professionellen Workflow, der klar definiert ist, kann ich mir das schon vorstellen. Vor allem, weil ja Lightroom auch sehr nicht modal ist an vielen Ecken. Also da würde das auch, glaube ich, ganz gut reinpassen.

Boris

Jemand vergibt die Stichworte und wer anders bearbeitet schon Das kann ich mir schon vorstellen. Aber ich bräuchte das jetzt konkret nicht von daher, aber ja.

Chris

Also ich habe damals in Minneapolis in diesem Studio gesehen, wie so ein Profi-Workflow abgeht, wo wirklich Fließbandarbeit gemacht wird für die Website, wo Target diese ganzen Produkte, also vorne kommen die rein, dann sind da Leute, die fluffen alles auf und stellen sicher, dass da alles glänzt und dass nicht irgendwo Knicke drin sind oder verhalten, die haben dann so Dampfbügeleisen, solche Geschichten, aber es geht nicht nur um Klamotten, es geht um alles irgendwie, Da werden Sachen poliert und dann kommen die in die einzelnen Studios und dann sind die Leute da und haben irgendwie ein gewisses Zeitkontingent, um dann ein gutes Foto davon zu machen. Und da werden Lichter geschoben und so und überall sind diese IMAX gestanden und dann haben sie da in Lightroom die Sachen reingepackt. Die kamen dann irgendwo, kamen die da zentral raus und dann ein Stück weiter sitzen dann so zehn Leute in einer Reihe an so Tischen und die machen nichts außer editieren, bearbeiten, freistellen, hübsch machen und so weiter. Und währenddessen werden die Produkte eingepackt und gehen dann auf der anderen Seite wieder irgendwie, was weiß ich, in den Resteverkauf oder keine Ahnung. Das war unglaublich, was das für eine Organisation war. Da kann ich mir schon vorstellen, dass das vielleicht auch tatsächlich bei den zehn Leuten so ist. Der eine ist besonders gut, um irgendwie, was weiß ich, komische Reflektionen zu fixen. Die nächste Person kümmert sich darum, den Hintergrund freizustellen. Das ist jetzt heute einfacher.

Die nächste Person macht die Farbkorrekturen und, und, und. Kann ich mir vorstellen.

Boris

Der nächste setzt den Text drüber und so. Ja, klar.

Chris

Und eine Person ist nur für Keywords zuständig.

Boris

Aber zum Beispiel auch bei uns in der Firma, wenn wir so Mockups machen, wie wir uns halt eine UI vorstellen in der App oder auch im Desktop-Programm, dann macht man schon mal irgendwo eine Skizze irgendwo hin. Also normalerweise, wenn du zusammen bist, halt auf dem Flipchart oder auf dem Whiteboard oder sowas. Wenn man jetzt digital zusammen wäre und könnte halt auf einer Zeichenfläche agieren und andere Beteiligte, die ebenfalls im Homeoffice sitzen oder in einer Firma und alle verteilt sind, jeder hätte einen Cursor und man kann sich dann absprechen und kann sagen, okay, jetzt zeig mal, wie du dir das vorstellst und dann machst du eine neue Ebene auf und so, kann ich mir schon vorstellen und dann arbeiten alle am gleichen Entwurf und dann haben hinterher über dasselbe gesprochen alle und sehen auch dasselbe Ergebnis. Also ich kann mir das schon gut vorstellen. Ich bin gespannt, was da kommt.

Chris

Na gut. Reden wir kurz über die White-Looks.

Boris

Das ist ja eine Weitwinkelkamera, bei der vorne das Objektiv sich bewegt, oder?

Chris

Genau, eine Weitwinkelkamera, die keinen Verschluss hat, sondern ein sich drehendes Objektiv. So ein Turret-Objektiv. Und das ist eine japanische Kamera, die seit 25 oder mehr Jahren nicht mehr hergestellt wird. Da ist glaube ich damals sogar die Fabrik abgebrannt.

Einer der Der Benutzer ist Jeff Bridges, der ist zumindest sehr bekannt dafür, aber es gibt natürlich viele andere und wir haben schon mal über das Whitelux mit 2x Projekt gesprochen, also sie nennen es Whitelux X, die wurde vor einem Jahr vorgestellt. Und mit viel Fanfare und was dahinter steht, ist, dass Jeff und Susan Bridges, also er und seine Frau, zusammen die Whitelux F8 wieder beleben wollen. Und dazu haben sie Hilfe gefunden. Die WhiteLux ist eine 35mm Kamera, also nimmt 35mm Film, hat ein Blickfeld von 126 Grad, 26mm Objektiv. Der Einzelframe hat nachher auf dem negativ 24x59mm. Das ist ungefähr so Cinema Scope, also relativ weitwinklig. Und ja, die haben das Silvergrain Magazin, deutsches Fotomagazin über Analogfotografie dahinter stehen und OPC Bad Kreuznacht. Das sind die, die Meier Optik Görlitz unter anderem produzieren, die diese Marke haben. Und ja, die sind dabei, das jetzt zu machen oder haben das im letzten Jahr, haben sie quasi gearbeitet und jetzt ist der erste Prototyp fertig.

Boris

Ich wollte gerade sagen, wir sprachen ja schon, dass Jeff Bridges da was geplant hat, aber jetzt gibt es was zu sehen, oder?

Chris

Es gibt was zu sehen, also zumindest ein bisschen was zu sehen und zwar, Moment, ich muss das hier scheren, so, da ist es auf der Whitelooks Homepage, ist ein Video drauf, Da wird so ein bisschen gezeigt, also hier Jeff Bridges macht eine Einleitung mit seiner Frau Susan zusammen, dann reden andere, es ist erstmal viel reden, aber... Das sind dann die vom Silvergrain Magazine und die erzählen halt so ein bisschen, wo das Projekt war, wo es ist und zeigen halt auch Bilder. Die haben jetzt ein Jahr damit sich beschäftigt, das Ding, die F8 zu reverse-engineeren, weil es gibt keine Pläne mehr davon. Es gibt keine Infos drüber. Das heißt, die haben jetzt halt Menschen oder einen Menschen zumindest, wenn man das sieht, der das Ding komplett zerlegt hat, Stück für Stück jedes Teil durchgemessen und dokumentiert hat und da sind einige Teile in so einer Kamera und die dann nachgebaut hat. Also sie haben jetzt quasi Pläne, ihre eigenen Pläne selber gemacht und diese Kamera ist jetzt, ja, funktionsfähigen Prototypen-Stadium. Also so schlecht ist es nicht und da sieht man ihn, da ist noch so ein Messing-Deckel vorne drauf, so wird die nachher nicht aussehen.

Ich weiß, auch noch Leder hinten drauf und so, ist mir alles klar. Aber das ist jetzt quasi der Prototyp, also sie machen Fortschritte. Das Ding ist an manchen Stellen wohl auch schon ein bisschen verbessert worden, damit es ein bisschen stabiler ist und so weiter. Aber letztendlich ist das jetzt eine White Lux F8 und, ja, das ist der das Stadium gerade oder der Status gerade, was das jetzt genau bedeutet und wo es, wo es hingeht, wann und wo, da ist jetzt noch nicht viel drin, aber stay tuned, wie es so schön heißt, also sie, haben das ziemlich hübsch jetzt hier aufbereitet und so weiter, dazu gibt es gerade noch, Und das wurde uns auch schon geteilt, ein kleiner Artikel im Fotografics-Magazin. Und nicht nur das, sondern darin ist verlinkt ein YouTube-Video, wo einer das mal so ein bisschen die gesamte Geschichte und den Status nochmal richtig schön aufbereitet mit Vorzeigen. Wo man auch nochmal einen Einblick in diese Kamera selber überhaupt bekommt und so. Das ist also...

Ja, es geht was. Es wird natürlich halb gebaut, aber das ist auch kein Riesenprojekt und das Ding wird ganz sicher nicht billig werden, wenn es dann mal tatsächlich gemacht wird.

Boris

Es wird keine große Serie werden.

Chris

Jochen prognostiziert 1500 Euro. Ich glaube, das reicht nicht.

Boris

Das kann ich mir auch nicht vorstellen.

Chris

Kann ich mir nicht vorstellen.

Boris

Auf der Fotografikseite ist auch noch ein zweites Video verlinkt, eben über Jeff Bridges und die Bilder, die er eben damit macht. Auch so aus seiner Perspektive, wie es überhaupt dazu gekommen ist und dass er viel am Set fotografiert hat und so weiter. Auch ganz spannend, wie er eben die längere Belichtungszeit durchaus auch für Effekte und Bewegung im Bild benutzt und so was. Es ist wirklich sehr, sehr spannend anzusehen. Das sind sehr, sehr tolle Beispiele, was man damit machen kann, wenn man da ausschließlich mit so einer Kamera arbeitet und dann da so einen kreativen Zugang hat. Und ja, Jeff Bridges, wir reden hier über den Schauspieler, also den Dude oder auch aus Tron bekannt und so diversen Filmen.

Chris

Ist auch so, also wenn ich das so richtig mitbekomme, bei ihm war er auch tatsächlich sehr auf dem Fototrip, als dann seine Schauspielkarriere plötzlich abgehoben hat. Das weißt du ja vorher nicht. Sonst wäre der Mann jetzt vielleicht Fotograf.

Boris

Wer weiß.

Chris

Er spielt halt mit dem Medium. Also hier so wellenförmige Bilder, das ist halt, wenn du die Kamera während dem Fotografieren bewegst. Das ist wie wenn man irgendwie mit dem Smartphone so ein Panorama zieht und dann plötzlich irgendwelche wurstförmigen Autos hat und wellenförmige Horizonte und so weiter. Also du kannst das auch kreativ nutzen, das Medium.

Boris

Also der Bildwinkel ist schon echt beeindruckend und er weiß es auch in Szene zu setzen. Das sind tolle Beispiele, kann ich empfehlen. Das ist ein kurzweiliges Video.

Chris

Also wir werden sehen, was daraus wird. Es ist auf jeden Fall ziemlich cool, finde ich.

Boris

Es ist witzig, wenn man sich das Video anguckt und der Dude erzählt einem, wie diese Kamera funktioniert und was das Besondere an ihr ist. Sehr stark.

Chris

Gut, gut. Um...

Boris

Aber ich werde es mir ja nicht leisten können, weil ich muss mir ja schon die grüne Leica SL3 kaufen. Hilft ja alles nichts.

Chris

Genau, du musst ja für die Hirsche musst du ja.

Boris

Aber vorher noch Kühlschrank und Mikrowelle und Regal. Irgendwo muss sie auch rein, weißt du?

Chris

Wusstest du, dass PNG wieder zurück ist?

Boris

Also PNG benutze ich quasi jeden Tag. Also ich weiß jetzt nicht, was zurück heißt.

Chris

PNG war noch nie weg. Also einer der Gründe, warum PNG sich so... Genau, Grafikping. Ping nennt man es. In der Umgangssprache. Das Ping-Format hat sich für mich hauptsächlich durchgesetzt, weil es, ich glaube, es ist lizenzfrei und es ist vor allem, es hat vor allem Transparenz.

Boris

Es hat den Alpha-Kanal.

Chris

Und das bei einer höheren Bitrate. Also nicht so wie bei anderen Sachen, wo du dann irgendwie was weiß ich, bei GIF oder so dann mit 256 Farben arbeiten musst, sondern da geht mehr.

Boris

Und es hat keine Block-Artefakte beim Komprimieren, ist nicht ganz so klein bei Fotos wie JPEG, ist schon klar, aber dafür für Grafiken, also für Grafisches und Pixelgrafiken, die halt nicht verblockt werden sollen, wie bei der Computerbenutzung auf Symbolen als Icons, bietet sich das einfach an. Das ist ein sehr schönes Format.

Chris

Aber, Die Ping-Spezifikation, und das kann man als gut oder schlecht auslegen, ist vor über 20 Jahren nicht mehr angefasst worden.

Boris

Stabil.

Chris

Für die einen ist es gut, weil dann hat es sich auch wirklich etablieren können und die Menschen, die das in ihre Software einbauen, konnten sich ziemlich sicher sein, das funktioniert, da wird nichts irgendwie komisch sein. Aber es gibt einfach so diverse Anforderungen an Grafikformate, die heute wichtig sind. Dazu gehören so Kleinigkeiten wie HDR-Unterstützung. Weil Ping wird zum Beispiel sehr gerne von Produktionshäusern, die so Fernsehen und solche Geschichten machen, verwendet, für die Grafiken. Auch wir hier, wenn man links oben hier im Video schaut, diese Banderole, das ist ein Ping. Das ist ein 1920x1080 großes Ping mit ganz viel Alpha, Leerkanal und eben nur dieser Banderole hier rechts oben. So ähnlich funktioniert das auch. Das nächste, was nicht unwichtig ist, ist das animierte Ping. Auch das gibt es schon eine Weile. A-Ping, A-P-N-G.

Und auch noch nicht wirklich, aber es funktioniert. Es wird unterstützt, aber es war irgendwie offiziell in der Spezifikation bisher nicht drin. Jetzt haben sie sich zusammengesetzt und zwar haben, ich muss gerade mal gucken, wer das war, Also es gab quasi einen Aufruf von der W3C Timed Textworking Group. Also die W3C, das sind die, die das WWW und die HTML-Spezifikationen und so unter sich haben. Und die haben eine... Timed Text Working Group, also denke an Untertitel und solche Geschichten. Da gibt es auch spezielle Formate, die müssen spezifiziert werden. Und die sind an die Ping-Leute herangetreten, die mal irgendwie die Spec gemacht haben und haben gesagt, ey, wir brauchen HDR, weil wir haben ständig mit HDR Video zu tun jetzt. Und da muss was gehen.

Boris

Ja, weil sonst über dem HDR-Content sieht halt ein PNG, was HDR nicht unterstützt, eben sehr matt aus dann.

Chris

Don't ask me, was da alles, also hier Nachrichtenticker oder so Score-Banner für irgendwelche Sportveranstaltungen und so weiter. Das ist alles, da steckt alles irgendwie, ist da Ping mit drin. Jedenfalls haben sie quasi dann also die Ping-Leute gefragt und die Ping-Leute so, wir machen da mal was. Und außerdem kann man da noch ein bisschen mehr machen.

Boris

Wenn man schon dabei ist, nicht wahr?

Chris

Richtig, das heißt, die haben jetzt so irgendwelche Tricks gemacht, dass sie die HDR-Integration tatsächlich mit nur in Anführungszeichen vier zusätzlichen Bytes pro Bild hinbekommen haben. Ich kann dir auch sagen, wie. Das A-Ping, das animierte Ping, ist jetzt endlich formell spezifiziert, weil das war eben bisher schon irgendwie drin. Und Exif Support, PMG hatte keinen Exif Support, keine Metadaten. Das wusste ich gar nicht. Also sowas wie GPS-Daten oder Objektiv-Daten oder Copyright-Daten, waren in Ping bisher nicht offiziell spezifiziert. Interessant.

Boris

Hätte ich jetzt auch nicht gewusst.

Chris

Ich auch nicht, ne? Was jetzt... Also die Industrie ist sofort dahinter gestanden und gesagt, jawohl, machen wir jetzt aber bitte mal, zack, zack, also hier Adobe, Apple, aber eben auch Broadcast, also BBC und Comcast, NBC, Universal, Movie Labs und so weiter sind offiziell dahinter und sagen, ja, natürlich brauchen wir das. Die Sachen sind im Prinzip auch schon draußen und unterstützt. Also wenn du heute einen Chrome Safari, Firefox, Photoshop, DaVinci Resolve, Avid Media Composer und so Zeug aufmachst, da sind diese ganzen Sachen schon unterstützt. Das ist quasi nur noch formalisiert worden. Aber es ist auf jeden Fall jetzt so, dass sie auch jetzt schon irgendwie die nächsten paar... Änderungen, die nächsten paar Versionen auch schon geplant haben. Da geht es dann weiterhin, wird es darum gehen, dass das HDR-SDR, Interoperabilität verbessert wird. Es sollen, das wäre für die vierte Edition von Ping, dann gibt es schon einen Plan für die fünfte Edition, da soll dann Kompression verbessert werden. Da gibt es mittlerweile auch bessere Algorithmen, die bei gleicher Qualität einfach mehr Kompressionen raus, so kleinere Bilder machen können. Ja, jetzt, also Ping, Ping hat ein Update. Ich meine, wie geil ist das denn?

Boris

Ja, es ist, also nicht nur, dass es ein etabliertes und offensichtlich stabiles Format ist, was wirklich sehr, sehr weit verbreitet ist. Also da kommst du eigentlich nicht drum rum. Also aus der Softwareentwicklung ist es quasi gar nicht wegzudenken, auch wenn es mehr und mehr durch SVG, also Vektorgrafiken, ersetzt wird. Aber ich finde es schön, dass es lebendig ist und dass sich das weiterentwickelt, weil das heißt, dass dieses Format auch etabliert bleibt und dann nicht wieder aufwendig durch etwas anderes ersetzt wird, wo du wieder einen riesen Hazzle mit hast, weil es dann wieder die Hälfte nicht mitgeht.

Chris

Das hier ist übrigens die Spezifikation. Kannst du siehst so den kleinen Scrollbalken nicht?

Boris

Ja. Chris scrollt gerade die Spezifikationswebseite und der Scrollbalken an der Seite bewegt sich kaum. So ein kleiner Punkt, so ein grauer, langsam da unten.

Chris

Das ist dann doch ziemlich ausführlich.

Boris

Ja, das ist umfangreich. Das machst du nicht so mal eben. Deswegen gibt es ja auch ein paar etablierte, Bibliotheken, die man benutzen kann, wenn man das einbetten will und erfindet das Rad nicht jedes Mal neu. Also ich finde das sehr, sehr gut. Und übrigens, ich hatte erst gestutzt und dachte, okay, mit vier Byte, erst habe ich gedacht, vier Byte pro Farbpixel, du brauchst nicht vier zusätzliche Byte für HDR, ich meine, jedes Bit vergrößert doch den Umfang. Aber was sie gemacht haben, ist halt nicht die Anzahl der Farben im Bild zu erhöhen, sondern du hast diese vier Byte im Header, wo du quasi deinen Farbraum angibst. Mit 4-Byte kannst du halt angeben quasi dein Gammut, dein Farb-Gammut-Dreieck und den Winkel, in dem du dich bewegst und Pipapo, wie das jetzt genau technisch spezifiziert ist, weiß ich nicht. Aber du sagst quasi mein maximaler Wert und mein minimaler Wert, wo in diesem Farbspektrum, in diesem HDR, in diesem erweiterten Farbspektrum, wo befinden sich die Eckpunkte von den Farbwerten. Aber du hast jetzt nicht mehr Farben oder eine höhere Farbtiefe oder so etwas. Sondern eben nur einen größeren Bereich. Also so verstehe ich das. Und deswegen kommst du eben mit diesen vier zusätzlichen Byte pro Bild aus, weil einfach nur der Rahmen definiert wird in diesen vier Byte. Ist eigentlich eine clevere Methode und das wird auch vollkommen ausreichen für das, wofür es benutzt wird.

Chris

Ja, sehr schön. Du hast uns ein neues Objektiv mitgebracht.

Boris

Ja, leider ja nicht.

Chris

Also du hast es gefunden, aber du hast es noch nicht gekauft.

Boris

Ich habe es gefunden, ich habe es nicht gekauft. Es gibt es auch leider nicht für meinen Anschluss. Es geht um das Meike Objektiv 85mm 1.8, also Offenblender 1.8. Das ist ja so ein bisschen mein Liebling. Ich habe ja von Canon noch das alte 85mm 1.8 und das ist eine absolute cremige Lieblingsbrennweite von mir. Ich mag die total gerne als Festbrennweite und das hat mich jetzt gefreut, dass es hier von Maike eine 85mm 1.8 gibt für schlanke, ich sag mal 250 Euro. Das ist echt brutal gut und ich habe jetzt noch keine Reviews gesehen, wie die Qualität ist. Die wird jetzt sicherlich nicht auf irgendeinem 2500 Euro L-Objektiv-Niveau rumflattern. Das sollte jedem, glaube ich, auch klar sein. Aber wenn das nur annähernd den Charme von dem alten Canon 8518 EF hat, was durchaus eine Schwächen hat mit chromatischen Aberrationen.

Dann, Leute, ist das, glaube ich, echt ein Schnapper und kann sehr, sehr schöne Porträts und Landschaften und ähnliches machen. Dieses Objektiv hier von Meike gibt es jetzt oder ist vorgestellt worden jetzt für Sony E-Mount und für Nikon Z-Mount und soll dann etwas später auch fürs L-Mount kommen eben nicht für RF-Mount, weil Canon ja für Vollformat es immer noch nicht freigibt und leider ist auch keine EF-Version geplant, soweit ich das gesehen habe, wie andere es ja schon tun und dann damit diese Mount-Sperre umgehen, aber 250 Euro, wie geil ist das. Jetzt werden einige vielleicht sagen, okay, aber Maike hat doch ein 85 1.8. Ja, haben sie vor ein paar Jahren schon mal eins gehabt. Das ist die Variante 1 gewesen, die es auch für EF gäbe. Also die könnte ich fürs EF Mount kaufen. Aber warum sollte ich so? Eins habe ich ja. Also von Canon. Dieses hier ist jetzt die Mark II, die ist überarbeitet. Die hat ein, wie ich finde, geradlinigeres, schlichteres und vielleicht auch hübscheres Äußeres. Also das Gehäuse ist so designt.

Chris

So wie heute Objektive aussehen sollen.

Boris

Genau, so ein bisschen geradlinig, tonniger und weniger, wie soll ich sagen, verziert, verschachtelt, wie auch immer. Es ist eine neue optische Konstruktion, also nicht nur ein Gehäuse, sondern wirklich eine neue Konstruktion mit anderer Linsen- und Gruppenanzahl. Es sind jetzt elf statt neun Blendenlamellen. Das soll dann eben auch abgeblendet für ein schöneres Bokeh sorgen. Die Naheinstellgrenze ist deutlich reduziert worden. Statt 85 cm kommen wir jetzt auf 65 cm ran. Das ist schon ganz ordentlich. Und der Autofokus hat einen STM, also einen Stepper-Motor und soll schneller und präziser sein als beim Vorgänger. Müsste man jetzt mal ausprobieren. Filtergewinde ist relativ groß. Wir sind ja bei 62 Millimetern. Gewicht haben wir hier schlanke, 370 Gramm circa. Und das finde ich ein spannendes Ding für 250 Euro.

Chris

Was ist da gerade los? Also im Objektiv im Objektiv Land, weil wir hatten das, Kanon mit 1,5 1,5 und dann für den Preis von 500 und das hier jetzt für den Preis für 250. Ich meine, ich habe jetzt noch keine Testbilder gesehen. Ich weiß es nicht, aber was passiert da gerade? Weil Objektive waren ja so in den letzten Jahren stellenweise echt drastisch nach oben gegangen in den Preisen. Gibt es gerade eine neue Software?

Boris

Gibt es neue Maschinen?

Chris

Oder gibt es neue Maschinen, die die Linsen billiger zur gleichen Qualität schleifen können? Oder haben sie mittlerweile vollautomatische Roboterfabriken, wo die Dinger dann halt nicht mehr von Menschen zusammenhalten? Warum können die auf einmal Objektive mit diesen Specs so billig raushauen? Das verstehe ich nicht.

Boris

Wobei man bei dem Canon 4512 schon sagen muss, dass das viele optische Fehler hat. Aber vielleicht sind jetzt die Leute langsam mal wieder aufgewacht und haben gesagt, okay, vielleicht gibt es da draußen nicht nur ein Zielpublikum, was bereit ist, 2000 Euro für ein Objektiv auszugeben. Vielleicht gibt es da auch ein Publikum, die auch schöne Fotos machen wollen, die nicht bis in die letzte Kante die absolute Perfektion haben. Und dann machen wir es doch ein bisschen günstiger.

Chris

Und warum machen sie das über Lichtstärke? Weil das ist ja das nächste Ding. Lichtstärke ist...

Boris

Ja, das musst du heutzutage, also sage ich jetzt, das musst du heutzutage machen.

Chris

Ist doch nicht mehr nötig heute. Weil du hast heute Kameras, die mit 50 Millionen ISO einfach super toll arbeiten können.

Boris

Damit stellst du aber nicht frei. Also du willst ja cremige Porträte haben.

Chris

Das macht doch die KI, das ist doch alles kein Thema mehr.

Boris

Ja...

Chris

Na gut, ich finde es ja cool. Ich finde es ja gut.

Boris

Ich gebe dir zunehmend recht, weil die KI wird halt beim automatischen Freistellen und Unschärfe berechnen auch besser. Also das kann schon sein, dass das auch irgendwann so ist. Aber noch ist es nicht da. Und ich sage mal, aber es wundert mich auch ein kleines bisschen, weil auch bei einem 250 Euro Objektiv muss ja immer noch eine Spanne da drin sein. Also die müssen ja immer noch einen Gewinn machen.

Chris

Ja, und damit können die die einfach wahrscheinlich für ein Hunni herstellen oder so.

Boris

Wahrscheinlich.

Chris

Ich glaube tatsächlich, wenn es in so kurzer Zeit zwei Objektive, die mögen nicht perfekt sein in den Ecken, aber...

Boris

Drei.

Chris

Drei. Welches war das dritte?

Boris

Drei, weil, ich habe es hier auch aufgeschrieben, wer jetzt sagt, Maike sagt mir nichts und ist vielleicht dann zu dem Preis auch ein bisschen zu sehr Qualitätskompromiss. Wie gesagt, Reviews müsst ihr euch mal raussuchen. Ihr könntet auch zu Wildrocks greifen. Viltrox hat nämlich einen 85mm Blende 2, also nahezu genauso lichtstark vorgestellt. Das ist noch nicht so lange her. Das ist mit 340g nochmal ein bisschen leichter, hat mit 58mm Filtergewinne nochmal ein kleineres Filtergewinne dran. Das heißt, Filter sind potenziell ein bisschen günstiger sogar noch. Hat zwar nur neun Blenden Lamellen, ist aber in Reviews schon sehr gut abgeschnitten, also soll eine sehr gute Bildqualität haben. Liegt mit 315€ aktuell direkt beim Hersteller, wahrscheinlich Marktpreis irgendwo knapp unter 300. Ein bisschen über dem von Meike. Aber das weiß ich zumindest. Hat schon sehr, sehr gute Reviews gehabt. Das heißt, da ist der dritte Kandidat.

Chris

Günstiges, lichtstarkes Objektiv. Also was geht?

Boris

Warum ist das so?

Chris

Kann uns das jemand mal erklären?

Boris

Das Wildrocks allerdings glaube ich nur für Sony E-Mount. Weiß ich nicht, ob es das auch für Z und für L gibt. Da müsst ihr mal gucken. Ja, und ich mit meiner Canon sitze mit dem RF-Mount hier und staune und freue mich für euch.

Chris

Tja, ich staune auch.

Boris

Richtig toll. So. 85 ist ja geil.

Chris

Kommen wir zu, welche Kamera hatte zwei unterschiedliche Slots?

Boris

Naja.

Chris

Das war die Canon R Dingens Mark III.

Boris

Die R6 Mark III, die jetzt neu vorgestellt ist, die hat einen CF-Express Typ B-Slot und einen SD-UHS-II-Slot. Aber die R5 hat das auch schon. Bei der 1er weiß ich es nicht. Die R2, aber auf jeden Fall. Ja, und da hatten wir ja auch immer gesagt, Das ist so bei uns in den Köpfen irgendwie drin, oh ja, CF Express ist ja schön und gut, aber die sind halt so viel teurer als die SD-Karten. Ist ja doof. Also sie sind schon schneller, aber ist ja doof, weil die sind so viel teurer. Und dann hatte ich mal neugierig, wie ich war, weil die R6 Mark III ist ja schon auch so ein bisschen mein Beuteschema. Das sind leider nicht alle die Verbesserungen, die ich mir gewünscht hatte, aber so ein bisschen ist es ja schon mein Beuteschema. Und da hatte ich halt mal ein bisschen rumgeguckt, was würde das denn für mich bedeuten? Weil wenn, dann würde ich natürlich auch Gebrauch von den schnelleren Karten machen wollen, weil das eben auch bedeutet, mit einem entsprechenden Kartenleser, dass ich die Bilder auch schneller auf den Rechner bekomme, zum Beispiel.

Und da habe ich festgestellt, die CFexpress Typ B Karten sind gar nicht wirklich teurer als vergleichbare SD Karten. Und vergleichbar gibt es eigentlich gar nicht und da wollte ich mal was dazu sagen. Wenn ich nämlich jetzt mal mehr SD-Karten raussuche, die, sagen wir mal, wirklich UHS-2-Speed haben, also wir reden da von 300 Megabyte lesen, schreiben, roundabout, schreiben meistens ein bisschen langsamer, Dann liege ich in der Preisrange wie eine CFexpress Typ B-Karte in der 2.0-Version, die bis zu 2 Gigabyte, also 2000 Megabyte die Sekunde schreibt. Die also ein Vielfaches, nicht nur Prozente, sondern ein Vielfaches schneller ist.

Und das fand ich enorm. Ich habe da ein Bild, du kannst ja mal den Bildschirm da von mir mal freigeben. Ich habe das mal zusammengeschrieben, Weil zum einen hat mich mal interessiert, wie die Größe ist. Ich werde die Bilder mit in die Shownotes packen. Braucht ihr Shownote euch nicht darum zu kümmern. Ich werfe das hier hinterher mit dazu. Und wer jetzt einen Videostream anschaut, der kann das hier gerade sehen. Wir sind hier gerade bei Roundabout Minute 50 herum. Da könnt ihr mal schauen, da seht ihr das gerade. Links an der Seite seht ihr mal die Größenvergleiche der Karte. Ganz oben ist die CF-Express-Typ-B-Karte. Die ist baugleich mit der XQD-Karte, wer die noch kennt. Darunter gibt es einen CF-Express Typ A, die ist deutlich kleiner. Das ist im Prinzip das kleinste Format von dem, was in Kameras zu finden ist. Das hat aber im Augenblick, meine ich, nur die Sony in einigen ausgewählten Bodies.

Und darunter seht ihr die SD-Karte. Die ist etwas größer oder deutlich größer als die CF-Express Typ A, aber etwas kleiner als die Typ B. Also die CFexpress Typ B ist ein bisschen größer als die SD-Karte. Und ganz unten nochmal zum Vergleich eine Micro-SD-Karte, wie winzig die eigentlich ist. Und hier nochmal von der Seite in 3D, die gleichen Karten. Ganz links im Bild zu sehen ist eben die CF-Express-Typ-B-Karte. Also die größte von diesen vieren, die ist auch die dickste. Also wenn man davon dick reden kann. Und dann kommt eben die Typ A, die SD und die Micro-SD als wirklich vorsichtig. Die kann man auch durch die Haut aufnehmen, wenn sie da zu lange liegt.

Ja und dann habe ich mir mal angeguckt wie die Spezifikationen sind und bei der CFexpress bei der Typ A Karte ist es so da reden wir von einer Geschwindigkeit von 1000 MB die Sekunde also 1 GB die Sekunde bis zu, es gibt langsamere Karten und es gibt Karten die das auch erreichen ist dann auch eine Geldfrage am Ende, und dann haben wir angegeben hier die Typ B-Karten, die so gängig sind in den Kameras heutzutage. Da gibt es die 2.0-Version, die ist angegeben mit bis zu 2 Gigabyte die Sekunde Lesen und Schreiben. Und die 4.0-Variante, die mit 4 Gigabyte die Sekunde Lesen und Schreiben angegeben ist. Und zum Vergleich, die XQD-Karten, die damals gekommen sind, um ein schnelles Datenformat im Vergleich zur damaligen SD zu liefern, die sind so angegeben mit um die 400 Megabyte die Sekunde.

Chris

Also die sind schon obsolet für solche Anwendungen.

Boris

Die sind quasi obsolet. Da sind selbst die langsamen, schnellen SD-Karten schon dran. Etwa um die 300. Also das ist schon irre. CF-Express Typ B verstehe ich, weil bei den großen Videoformaten, wenn du dann 8K und viele Bilder und Farbtiefe und so weiter, das musst du ja alles irgendwo hinschreiben. Und das sind Karten, die das können. So, und dann habe ich mir mal Preise rausgesucht. Und wenn ich jetzt nur mal die CFexpress Typ B und die SD-Karte vergleiche, Und dann nehmen wir mal eine 64-Gigabyte-Karte. Eine CFexpress Typ B, die bekomme ich so ab 65 Euro bis vielleicht 115 Euro, je nachdem, was man nimmt. Und da reden wir über Schreibgeschwindigkeiten von 800 bis 1600 Megabyte die Sekunde.

Chris

Da muss auch schon ganz gut sein, oder?

Boris

Knappes Gigabyte bis über 1,6 Gigabyte. Das rotzt schon richtig Daten weg.

Chris

Ach so, nicht auf der SD, auf der CFexpress.

Boris

Auf der CFexpress.

Chris

Alles klar, gut.

Boris

Auf der SD-Karte auch 64 GB. Da reden wir dann mit 35 Euro schon über deutlich günstigere Preise. Da haben wir knapp die Hälfte. Bis 90 Euro, da kommen wir schon in den gleichen Preisrange oder drüber. Und da reden wir aber über Geschwindigkeiten von 300 MB die Sekunde lesen und so 250 MB die Sekunde schreiben. Also da sind wir Faktoren langsamer.

Und ich habe hier eben auch mal eine Tuff-Karte genommen mit den 90 Euro, weil ich habe ja gerne diese Sony Tuff-Karten, weil da hast du eben keinen Switch mehr und keine Stege an den Pins, die abbrechen können und so weiter. SD-Karten sind schon auch anfällig für solche Brüche und dann bist du bei 90 Euro, was weiß ich, versus irgendwie auch so um die 65 bis 100 Euro, aber bist eben vier, fünf Mal so schnell, und die Kameras mit CFexpress Typ B, die können diesen Speed eben auch liefern, also die schreiben die Bilder auch wirklich so schnell weg. Und wenn ich bei einer 128 MB-Karte gucke, die kostet, also CFexpress Typ B, die kostet nur unwesentlich mehr oder ist sogar günstiger. Wie gesagt, es ist immer von den Speeds abhängig. Da sind wir so bei 70 bis 85 Euro, was ich gefunden habe. Auch wieder Schreibgeschwindigkeiten so 600 bis 1200 Megabyte die Sekunde. Und eine SD-Karte in dieser Größe, die liegt auch so um 100 bis 170 Euro. Die TAF ist relativ teuer. Die schafft dann aber auch nahezu 300 MB die Sekunde Schreiben unter Idealbedingungen. Aber auch hier wieder Faktoren langsamer für sehr ähnliches Geld oder sogar mehr. Und der Witz ist, die CFexpress Typ B-Karten, wenn ich sie nochmal verdoppele auf 256 GB, die kosten kaum mehr. Da finde ich Karten von 60 bis 130 Euro, die liegen alle im gleichen Preisrange, haben dann plötzlich 1200 bis 1500 Megabyte die Sekunde, schreibend, lesend über 1700.

Und bei der SD-Karte liegst du dann auch so bei 65 bis 190 Euro und bist halt in dieser 300er-Klasse oder eben 200 Schreiben. Also wir sind preislich, wenn wir schnelle Karten miteinander vergleichen, sehr, sehr vergleichbar, aber um ein Vielfaches schneller bei der CFexpress Typ B. Und ja, du kannst natürlich eine SD-Karte für deutlich weniger Geld kaufen, für, weiß ich nicht, 15, 20, 30 Euro. Aber dann hast du halt vielleicht eine UHS-1-Karte, die also wirklich überhaupt gar nicht in dieser Liga mitspielt. Und das ist dann kein fairer Vergleich. Also wenn du auf den Kameras mit einer hohen Auflösung eine Serie schießt und musst dann hinterher, weiß nicht, 30 Sekunden warten, bis du weitermachen kannst, das kann es ja nicht sein. Also wenn, dann müssen wir ja auch Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Und da muss ich sagen, war ich überrascht. Und das hat so ein bisschen mein Vorurteil gegenüber die CF Express Typ B doch, ja, ein bisschen zunichte gemacht oder aufgehoben und inzwischen muss ich eigentlich eher in den Canon einstimmen und muss sagen, ja, Canon, haha, warum habt ihr bei der R5 und der R6, bei der Mark II, beziehungsweise jetzt der Mark III, warum habt ihr da zwei unterschiedliche Slots gemacht? Macht doch beide CF-Express Typ B. Also, inzwischen...

Chris

Schreibt doch Burkhard hier im Slack, schreibt, daher läuft man auch bei Dual Use schön in den Puffer. Also wenn du eine schnelle und eine langsame Karte hast, was du dann im Prinzip ja nicht anders kannst, wenn du nicht die allerteuerste SD nimmst, aber du bist trotzdem in Größenordnung unter dem, Durchsatz der anderen, dann kannst du die halt nicht in voller Geschwindigkeit nutzen, deine CFexpress, weil die SD nicht mithalten kann, wenn du beide gleichzeitig beschreiben möchtest.

Boris

Ja, sehr guter Punkt. Das heißt, wenn du wirklich Speed haben willst, dann darfst du nur die CFexpress Typ B-Karte reinsetzen. Ja, sonst bremst du dich aus. Und da muss ich wirklich sagen, Schön, rückwärtskompatibilität, weil ich verstehe natürlich schon den Punkt. Also auch ich habe ja einen Stapel an SD-Karten, an schnellen SD-Karten, die ich ja auch gekauft habe, in die ich investiert habe. Und wenn man die jetzt gar nicht weiter nutzen könnte und du musst dann eben auch noch einen kompletten Satz neue Karten kaufen, das ist natürlich ein höherer Kostenfaktor, als wenn du Karten weiter nutzen kannst, die du schon hast. Die kosten nämlich gar nicht zusätzlich Geld. Das verstehe ich schon. Aber wenn du halt die Vorteile nutzen willst von einer schnellen Kamera, dann wirst du dir sowieso irgendwie zwei, drei Karten kaufen, mit denen du dann da durchwechseln kannst. Und dann wäre es schon schön, beide Slots hätten das. Also inzwischen, also meine Meinung hat sich komplett gedreht. Früher hätte ich immer gesagt, nee, lieber SD ist doch schnell genug. Heute muss ich sagen, nee Leute, dann macht es gleich richtig. Dann macht er zwei CF-Express-Type-Slots. Also Leute, ich bin jetzt auf eurer Seite quasi.

Finde ich ganz spannend. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich auch die letzten durchaus anspruchsvolleren Shootings nur mit einer Karte geschossen habe. Also ich habe keine Backups mehr gehabt. Vielleicht ist der Leichtsinn dem geschuldet, dass ich wirklich in der ganzen Zeit, wo ich mit zwei Karten geschossen habe, nie auch nur einen Hauch eines Problems auf einer Karte hatte. Und ich habe mir dann gesagt, nee, dann spare ich mir die Karte und habe lieber eine Reservekarte, wenn ich noch irgendwas extra shoote. So wie irgendwie bei einer Hochzeit, wo eigentlich geplant war, dass ich schon vorm Tanz gehe und dann war aber alles gut und die Stimmung war da und die Torte wurde erst später angeschnitten und dann bin ich doch noch die ganze Nacht da geblieben und dann hatte ich eben noch eine Karte.

Ja, und insofern hätte ich jetzt mit der R6 Mark III auch kein Problem, eben nur den CF-Express Typ B-Slot zu nutzen, mir da irgendwie einen kleinen Satz von Karten zu holen und dann ist es auch gut. Und die anderen Karten kann ich ja in den anderen Bodies weiter benutzen. Ich habe ja noch die Olympus, die da sehr schnell drauf speichern. Ich habe ja noch die Mark II, die da sehr schnell drauf speichert. Ist ja nicht wirklich das Problem. Ich muss sie ja nicht entsorgen. Ich kann sie ja trotzdem benutzen. Also finde ich tatsächlich sehr, sehr spannend, was sich da getan hat an den Karten. Und überrascht war ich auch, wie langsam tatsächlich XQD ist, weil das haben wir ja damals kennengelernt als sehr schnelles Speicherkartenformat.

Chris

Ja, das war mal richtig schnell. Ich meine, wenn du damals mal geguckt hast, was die Karten konnten, das war im Vergleich zu dem, was die heute können, war das ja wirklich nichts quasi.

Boris

Ich weiß gar nicht, als XQD kam, ist irgendjemand von euch da draußen da geschichtlich noch bewandert, als XQD rauskam, gab es da schon die schnellen UHS-II-Karten, die SD-Karten mit der zweiten PIN-Reihe oder war das kurz vorher.

Bin nicht ganz sicher. Ich weiß, die XQD gibt es ja auch schon relativ lange. Aber hat mich auch überrascht bei der Recherche. Ich hätte gedacht, die wäre tatsächlich deutlich schneller gewesen. Witzig ist auch, dass halt die XQD und die CFexpress Typ B quasi baugleich sind. Die sind auch PIN-kompatibel, aber sind halt in einem anderen Format beschrieben oder werden halt anders angesprochen. Das heißt, Kameras oder generell Geräte, die eine XQD aufnehmen, können theoretisch auch eine CFexpress und umgekehrt, wenn die jeweilige Firmware des Gerätes das denn auch unterstützt. Die Firmware muss quasi die Sprache der Karte sprechen und dann kann man einfach auch ein XQD und eine CF Express gegeneinander tauschen. Ganz spannend, aber wahrscheinlich eben die CF Express dann nicht so schnell beschreiben. Naja, also ich bin recht angetan, bin sehr überrascht, wie schnell die sind und ich habe auch mal geguckt bei den noch schnelleren Karten, wenn man sagt, okay, komm, scheiß drauf jetzt, also wenn dann richtig, dann nehme ich eine 4.0, wobei ich nicht weiß, ob die Kamerabodys das unterstützen. Aber dann hast du Karten, die hier tatsächlich mit nahezu 4 GB die Sekunde lesen und dann über 2 GB bis über 3 GB die Sekunde schreiben können. Und dann hast du eine 256 GB Karte und zahlst so irgendwie 100 bis 200 Euro roundabout.

Chris

Da hat sich schon was getan.

Boris

Da hat sich definitiv was getan. Und David sagt auch, 3000 Euro Kamera und 20 Euro Speicherkarte, genau mein Humor. Ja. Also das ist genau der Punkt. In den Kameras macht das absolut Sinn. Und es ist eben nicht so, dass die Karten, wie ich das so im Kopf hatte, dreimal so viel Geld kosten oder viermal oder fünfmal. Nee, nee, das ist absolut das gleiche Niveau. Fand ich überraschend. Wollte ich euch mal mitgeteilt haben. Vielleicht kann das die ein oder andere Entscheidung nochmal gerade rücken oder neu bewerten, so wie bei mir vielleicht.

Chris

Nicht schlecht. Also wissen wir jetzt, CF Express ist nicht böse.

Boris

Nee.

Chris

Hast du das Icarus-Foto gesehen?

Boris

Kannst du das Ding wieder ausblenden da.

Chris

Ich mach da mal was anderes gleich rein.

Boris

Mach mal was anderes.

Chris

Hast du das Icarus-Foto gesehen?

Boris

Hab ich tatsächlich, ich glaube gestern oder so.

Chris

Es ist gerade so durch die Social Media so ein bisschen gegangen und ich hab das zufällig gesehen. Andrew McCarthy und Gabriel C. Brown haben sich zusammengetan und haben Astrofotografie mit Fallschirmspringen verbunden.

Boris

Ja, ich habe auch gestaunt.

Chris

Das ist so völlig gaga. Da denkst du, wie bitte?

Boris

Genau, Astro und Fallschirm, das passt so irgendwie luftleerer Raum und Fallschirm, das passt irgendwie nicht zusammen.

Chris

Und du kannst, also du musst dir vorstellen, du kennst so Fotos, wenn man mit Photographers Ephemeris oder Fotopills oder irgendeinem anderen ab irgendwie guckt, wann ist die Sonne genau hinter diesem Berg und dann nimmst du ein ganz langes Teleobjektiv und machst ein Foto von der oder Mondaufgang oder so und dann hast du Silhouetten von Menschen, die oben auf dem Berg stehen im, Vordergrund und so. Da muss man schon ordentlich planen. Ein bisschen schwieriger wird das schon, wenn du so einen, was weiß ich, Sonnenvorbeiflug von der ISS oder sowas noch genau hinbekommen willst, weil die ist nun mal relativ flott da oben unterwegs und das muss auch exakt stimmen, Weil da bewegt sich ja jetzt nicht nur die ISS, sondern auch die Sonne bzw. die Erde. Und das wird dann schon schwierig, das vom Timing her ordentlich hinzubekommen. Ja, was haben diese zwei Herrschaften gemacht? Sie haben einen Fallstellungssprung gemacht. Und...

Den Fallschirmspringer, also bevor noch der Schirm offen ist, fliegt der ja so da einfach so runter. Den Fallschirmspringer vor der Sonne und zwar mit den ganzen hier Sonnenflecken und wie diese ganzen Linien da heißen. Und dann die Silhouette von dem fallenden Menschen davor und das heißt dann auch The Fall of Icarus. Ja. Das ist mal ein Planungshighlight. Das musst du erst mal hinkriegen.

Boris

Ja.

Chris

Holy shit.

Boris

Als ich das gesehen hatte, hatte ich erst gedacht, ah, da hat jemand Sonnenflecken fotografiert. Das ist ja auch nur ein bestimmtes Spektrum da.

Chris

H-Alpha-Oberfläche.

Boris

Ein sehr, sehr enges Spektrum. Und da habe ich gedacht, ah, da hat jemand Sonnenflecken fotografiert und da gibt es zufällig gerade irgendeine Konstellation, die so ähnlich aussieht wie ein Mensch. Da habe ich gedacht, das ist aber schon sehr nah an dem Mensch, dieser Fleck. Und da habe ich das erst gelesen. Und dann dachte ich, wie zum Geier. Und sie haben wohl, wenn ich das richtig sehe, mehrere Versuche gemacht. Aus dem Ultralight sind sie gesprungen.

Chris

Ach, ich darf ja kein Instagram. Sorry. Wollte gerade mal kurz auf Instagram gucken.

Boris

Ja, da gibt es so einen kurzen Videoclip, wo du noch das Ultralight mit im Bild siehst. Und da hüpft er dann raus. Und da haben sie wohl mehrere Versuche gebraucht. Aber ja, das ist aus sehr, sehr, sehr großer Entfernung. irgendwie knapp drei Kilometer Entfernung oder sowas mit einem langen Teleobjektiv, mit diesem Filter da vorne drauf. Ja, und das muss natürlich genau berechnen, wo müssen die dann sein, relativ zu meiner Position.

Chris

Und dass sie das nicht im ersten Versuch geschafft haben, ist mir schon klar.

Boris

Das ist ja nicht eine Aufnahme, das ist auch noch ein gestacktes Bild. Also er hat auch noch ein Stacking von der Sonne gemacht. Es sind also mehrere übereinander gelagerte Bilder, die dann durch einen Tracker überhaupt erst in der Lage sind.

Chris

So gestackt zu werden und Und da ist auch sicher noch ein bisschen Komposit und so mit. Also irgendwie musst du, glaube ich, an so einem Bild auch ein bisschen arbeiten. Aber, Ja.

Boris

Jochen fragt, ob das sicher kein KI-generiertes Bild ist. Ich wäre mir relativ sicher, dass nicht, weil wie gesagt, es gibt ein Videoclip davon. Ich meine, den kannst du natürlich auch mit KI faken. Aber ich bin mir schon relativ sicher, dass sie sich da wirklich Arbeit mitgemacht haben. Warum auch nicht? Wenn du da so Astro-Fan bist und bist so ein bisschen verrückt wie wir bei den Klostergeistern, dann hast du Ideen und dann setzt du die nächstes Jahr um.

Chris

Also ich kann euch nicht garantieren, dass wir so ein Bild bei den Klosergeistern hinbekommen werden. Aber wer so ein Projekt mitbringen möchte, lasst uns wissen. Wir werden alles versuchen, sowas möglich zu machen. Ja, jetzt ist natürlich die Frage, kannst du natürlich noch ein bisschen extrapolieren, das ist jetzt die Sonne und die ist auch sehr nah zur Erde im Vergleich zu manchen anderen Himmelskörpern. Jetzt müsste man so Silhouettenbilder vor, ich weiß nicht, Saturn vielleicht irgendwie hinbekommen oder, also da muss man sehr weit oben, sehr hoch oben fliegen, um das irgendwie noch in den größten Verhältnissen hinzukriegen oder der Saturn geht.

Boris

Auch irgendwann am Horizont auf.

Chris

Natürlich, aber der ist im Vergleich zur Sonne dann doch noch ein deutliches Stück kleiner.

Boris

Du müsstest aus einer wesentlich größeren Entfernung mit einem wesentlich längeren Teel an.

Chris

Da müsste der Mensch in dem Ultraleit quasi außerhalb der Atmosphäre fliegen, um das überhaupt noch, also da bist du dann schon, ne es geht glaube ich ganz.

Boris

Nö, du brauchst einfach nur ein sehr, sehr langes Teel. Und der ist dann halt nicht drei Kilometer von dir weg, sondern 20 Kilometer von dir weg.

Chris

Ja, aber wenn das Teel zu lang ist, dann ist der Mensch halt dann so groß auf dem, also das wird schwierig.

Boris

Ja, der muss halt weit weg sein.

Chris

Ja, deshalb kann man ja mal durchrechnen. Kann das immer für uns ausrechnen? Mit Bildwinkel und so weiter? Naja.

Boris

Nimm erstmal den Jupiter, der ist größer.

Chris

Das ist okay. Wo wir gerade von Himmelskörpern reden, was für eine elegante Überleitung, sage ich da nur. Martin hat uns einen Link geschickt über das Thema smarte Teleskope. Da haben wir ja schon mal kurz drüber geredet. Es gibt ja mittlerweile Teleskope, die so Plug und Play funktionieren, die im Prinzip das, wo du normalerweise viel Skill und viel Hardware brauchst, zusammenfasst. Also die sind motorisiert, die finden dann automatisch die Himmelskörper und Konstellationen und Galaxien und was weiß ich alles. Die machen das, was Smartphones machen heute. Die machen mehrere Bilder, die stacken die, die gucken, dass das irgendwie hübsch aussieht und nicht so, wie das so direkt normalerweise aus der Kamera fällt. Die machen eine Nachbearbeitung und so weiter. Und dann kriegst du Ergebnisse und diese Ergebnisse sind möglich. Okay, zumindest für den Aufwand sind die gut. Du kriegst natürlich mit einem dedizierten Teleskop und spezieller Software und anderen Sensorgrößen usw. Kriegst du natürlich andere Bilder hin.

Aber diese Smart-Teleskope, die sind jetzt tatsächlich ein Ding. Vor allem, weil die halt auch in Preisklassen kommen, wo du teilweise nie ranreichen kannst mit so einem selbstgebauten System, wo du auch noch Jahre üben musst, bis das ordentlich wird. So, ja, der Link, den ich bekommen habe, das ist genau dieser Martin, der hat nämlich eine Übersicht gemacht. Eine Marktübersicht, eine aktuelle über die Smart-Teleskope. Und da dachte ich erst mal so, na ja, da sind so fünf Teleskope aufgeführt und was die so können und so.

Boris

Oh, ich hätte jetzt eher so mit 20 vielleicht gerechnet.

Chris

Diese Website hat so ein Feature drin, da steht dann Zeit für dich, Zeit zum Lesen, nur 23 Minuten. Normalerweise steht bei diesen Artikeln.

Boris

Die ich online sehe.

Chris

Nur so 5 Minuten, nein, 23 Minuten. Und es ist eine Marktübersicht 2025 über die neue Ära der Amateurastronomie.

Boris

Das fängt schon mit einem kleingedruckten, wie lang Inhaltsverzeichnis an.

Chris

Genau, und da werden halt da wird erstmal das Prinzip aufgemacht, was passiert denn da gerade. Eine Endmistifizierung der Technologien, das All-in-One-Prinzip, Plate-Solving, das ist die Algorithmik, die hier quasi die automatische Himmelsorientierung hinbekommt. Das Live-Stacking, die Electronically Assisted Astronomy, da gibt es also auch schon eine Abkürzung für, wie die Hardware mit der Software spielt und dann die aktuelle Marktlandschaft mit Marktsegmenten, die hier eingeteilt wird in Einsteigerbudgetsegment, 400 bis 600 Euro. Was die können, die Mittelklasse bis 1500 bis 3000 Euro und das Premium-Segment dann über 4000 Euro. Das sind also dann die richtig teuren und dann eben die Produktprofile von Celestron und ZWO und DwarfLab und Vaonis Vespera und Unistella Odyssey, jeweils in verschiedenen Versionen. Da wird dann in Tabellen der technische Vergleich gemacht über die Features und was sie können, über die Brennweiten, über die Blenden, über die was weiß ich noch alles. Dann gibt es eine strategische Analyse vor Nachteile und was für Kompromisse da drin sind also Thema zum Beispiel Benutzerfreundlichkeit Umzugänglichkeit, Geschwindigkeit der Ergebnisse Tragbarkeit, wie portable sind die Dinge Was ja auch immer.

Boris

So ein Widerspruch, auf der einen Seite willst du es leicht transportieren, auf der anderen Seite musst du es Gewicht haben damit es auch stabil steht draußen, aber wenn es wackelt hast du auch nicht gewonnen.

Chris

Ja, aber das kannst du ja sicher mit dem Gimbal wegmachen und so, da wäre ich mir nicht so Ich weiß nicht, ob das so wichtig ist heute. Dann hast du hier Thema geschlossene Ökosysteme, was das sind natürlich üblicherweise sind. Die haben dann irgendwelche Clouds angeflanscht und so. Thema Bildqualität und Kontrolle darüber. Thema Abhängigkeit von Software und Elektronik.

Boris

Ich sehe schon wieder so ein ganz kleines Scrollbalken.

Chris

Ja, das ist sehr klein. Das Beobachtungserlebnis, wie ist das jetzt für Bildschirm statt Okular? Das ist ja auch was. wenn wir fotografieren, dann haben wir auch optische Suche und elektronische Suche. Das ist da auch nicht anders und zwar so, dass du teilweise halt in der warmen Wohnung sitzt, während oben auf dem Dach in der Kälte das Teleskop steht. Das ist eine andere Geschichte. Also das hat er.

Zielgruppen, für wen ist das denn geeignet, Kostenvergleich zu traditionellen Setups, auch das nicht ganz unwichtig. Komplexität, Vergleich von Komplexität und Workflow. Auch da wieder die All-in-Ones gegenüber den traditionellen. Und dann noch ein Zukunftsausblick, welche Innovationen sind denn am Horizont? Wo geht das denn alles hin? Da reden wir natürlich von KI in der Bildverarbeitung, CMOS-Technologie, die Sensoren werden besser wegen höherer Quanteneffizienz, wegen Backside Illuminated, CMOS-Sensoren. Die Software ändert sich natürlich, die Konnektivität ändert sich und so weiter. Also es ist durchaus, wer da Interesse daran hat, ich kann diesen Artikel 100% empfehlen, der ist unglaublich recherchiert. Du hast unten nochmal ein 72 Punkte langes Quellenverzeichnis, Referenzen, das ist eine wissenschaftliche Arbeit im Prinzip.

Boris

Genial. Und für welches hast du dich jetzt entschieden?

Chris

Gar keins.

Boris

Achso.

Chris

Ich möchte nachts schlafen. Ich meine, wenn man das jetzt noch virtuell machen könnte, so quasi am Tag vorbereiten und sagen und heute Nacht machst du das und das Bild und hast dann schon mal so eine virtuelle Vorschau. Geht bestimmt, ist ja smart. Das wäre dann auch nicht ganz uninteressant, aber nun gut, das ist glaube ich, das muss glaube ich nicht.

Boris

Sehr geil. Ich finde das toll, wenn Leute da so viel Spaß an diesen Dingen haben und dann eben in solchen Blogs uns andere daran teilhaben lassen. Das finde ich richtig.

Chris

Richtig gut. Ja, auf jeden Fall. Erinnerst du dich an den Herrn Kolani?

Boris

Ja, natürlich erinnere ich mich an Kolani. Wer kennt nicht Kolani?

Chris

Also unsere Altersgruppe kennt den Herrn Kolani noch.

Boris

Alles sehr gespringene Formen.

Chris

Genau, der hat sehr organische Formen designt, der hat ziemlich viele Sachen designt, die sehr, ich sag mal, far out waren, die auch keine Produkte wurden, ganz viele Studien, Sachen, die, naja.

Sagen wir mal, dem gewöhnlichen Designblick nicht so ganz entsprochen haben. Und der Herr Kulani lebt nicht mehr, der ist vor ein paar Jahren gestorben und ich habe hier ein Video gefunden, wo ich sagte, oh ja, da müssen wir unbedingt mal kurz drüber reden und zwar ist das ein amerikanischer Kanal, Design Theory heißt der und dieser Designer, der diesen YouTube-Kanal macht, der hat sich in einem, wie lange ist das Video, in einem fast 30-minütigen Video hat er sich mal den Kolani angeguckt und, Auch so ein bisschen wie damals die Welt auf ihn reagiert hat, weil die klassische Designwelt, da hält er jetzt Dieter Rahms zum Beispiel dagegen, der damals bei Braun ziemlich influential war, mit klaren Linien, mit geraden Sachen, mit sehr schöner Aufteilung und Colani war immer so ein bisschen das Enfant Terrible. Der hat halt die Sachen, der hat sich nicht gekümmert, der hat auch glaube ich keine Geldsorgen gehabt. Also der hat da wirklich sehr wild drauf loslegen können und ja, es ist so im Design Establishment auch immer sehr angeeckt mit seinen komischen Formen und so weiter. Und ja, also es ging da im Fahrzeugbereich über Aerodynamik natürlich, aber auch um.

Um Ergonomie, wie diese organischen Formen, die passen ja dann doch auch zu den organischen Formen, die wir so haben, wenn man eine Hand den Griff anfasst und solche Sachen.

Boris

Das war so sein Credo Ergonomie.

Chris

Genau und wie gesagt, dieses Video, das geht so um Kolani und erklärt ihn, erzählt ihn, Und dann irgendwann plötzlich in diesem Video, so nach der Hälfte der Strecke, ich gucke mal, ob ich es finde, geht es plötzlich um das Thema Kameras. Und das wusste ich nicht. Und das hatte ich nicht auf dem Schirm, dass Colani tatsächlich für Canon gearbeitet hat eine Zeit lang.

Boris

Hätte ich jetzt auch nicht sagen können, dass dem so ist.

Chris

Ja, und zwar ... Hat er mit Canon zusammen, also mit Designern von Canon zusammen, die T90 designt. Das ist eine Kamera, die ist 1986 rausgekommen. Und das war so dieser Schritt von den, naja, davor, du hast halt diese, also eine Canon A1 mit so einem richtig kantigen Prismakasten und so quasi aus Alu gestanzt und so weiter. Und die T90 ist dann im Vergleich zu den davorigen Kameras schon nochmal sehr weich, organisch in den Formen. Aus heutiger Sicht immer noch ein bisschen kantig natürlich, aber ganz sicher nicht das, was Colani gemacht hätte, wenn man ihn einfach hätte laufen lassen. Nein. Und zwar war das damals wohl tatsächlich so eine Zeit, wo Kanon so ein bisschen die Fälle weggeschwommen sind, weil das ist eine konservative japanische Firma. Das ist eine Firmenleitung mit lauter Schlipsträgern und hier ist ein guter Vergleich in diesem Video. Also da haben wirklich Leute gemerkt, hoppla, wenn wir jetzt nicht irgendwie radikal was ändern, dann wird das.

Wird das problematisch? Und dann haben sie eben gesagt, das müssen wir experimentieren. Und haben sich dann Colani eingekauft. Irgendwo stand auch, allerdings war das ein Interview mit Colani, wo er irgendwie gesagt hat, er hätte da die Designabteilung geleitet sogar. Keine Ahnung, was da jetzt davon stimmt oder nicht. Er hat auch manchmal sehr gerne große Töne gespuckt. Aber es ist tatsächlich so, wenn man sich mal die T70 im Vergleich anschaut, die T70 sieht so aus. Die ist auch schon, das ist ein Kunststoffgehäuse und die ist auch schon so ein bisschen, also die sieht schon ein bisschen anders aus.

Boris

Die Schuhe sind abgerundet an den Seiten. Aber nicht wirklich, wenn du dir die Griffmulde.

Chris

Nee, da ist keine Griffmulde.

Boris

Es ist mehr so eine Beule.

Chris

Und dann guckst du dir mal, wo der Auslöseknopf sitzt. Der sitzt immer noch oben drauf. das LCD, das Schulter-LCD ist wirklich sehr klein und dann schaust du dir mal im Vergleich jetzt muss ich mal gucken, ob ich die schnell aufgemacht bekomme, hallo, Canon, T90 ähm, die dann plötzlich hier eine Griffmulde hat, wo der Zeigefinger quasi beim Auslöser ganz automatisch hinfällt. Du musst nicht mehr oben auf die Kamera greifen.

Boris

So wie wir das heute von den Kanons zum Beispiel kennen.

Chris

Genau, du hast einen Handgriff, der zumindest für den Mittelfinger noch so eine Mulde hat. Du hast ein Schulterdisplay, was plötzlich deutlich mehr Information hat, Also auch Benutzungsergonomie ist anders.

Boris

Die Buttons sind ja nach vorne gewandert. Deswegen hast du ja mehr Platz auf das Display.

Chris

Und du hast ein Zeigefingerrad hinterm Auslöseknopf. Auch das scheint wohl auf Colanis Kappe zu gehen. Und das haben wir heute noch. Und überhaupt ist die von den Formen tatsächlich sehr, sehr ähnlich zu den heutigen Kameras von Canon. Die haben da so eine Designsprache entwickelt, die tatsächlich bis heute ganz gut weitergetragen hat. Also die könnte man heute sehen und sagen, ja, das ist eine relativ aktuelle Kamera. Die ist aber von 1986. Und dass Colani, das Enfant Terrible der Designwelt da seine Finger drin hatte, alle Achtung, das war mir völlig neu, das wusste ich nicht. Und das Video insgesamt ist interessant, aber das ist schon nochmal irgendwie so ein anderes...

Boris

Also wenn man halt Colani kennt, es gibt ja oder gab seinerzeit auch ein Colani PC-Gehäuse, den Colani PC. Wenn man sowas gesehen hat, dann hätte man jetzt diese Kamera nicht sofort mit Colani in Verbindung gebracht. Es sind schon weiche, organische Formen, aber eben wie du schon sagst, da haben sie ein bisschen an die Leine genommen, glaube ich.

Chris

Die haben ihm ein bisschen die Federn gestutzt, aber trotzdem hat er da ganz deutlich Spuren hinterlassen. Und das trägt bis heute weiter. Das ist schon nicht uninteressant, finde ich.

Boris

Das hätte ich auch nicht gedacht, weil das ist ja, wir haben schon früher immer gesagt, also wenn du eine Kamera kaufen willst und hast dich für eine gewisse Preisklasse entschieden und weißt jetzt nicht, Sony, Pentax, Canon, Nikon, was soll ich denn nehmen, was ist denn besser? Unsere erste Antwort ist, guck mal, ob du die mal in die Hand nehmen kannst. Wie sitzt sie in deiner Hand? Weil da unterscheiden sich die Gehäuse der Hersteller. Und bei mir war es damals schon, als wir uns hier zum Hochzeitsgeschenk die erste Canon-Spiegelreflex gekauft haben, die moderne Canon, die eben auch, das war die, wie hieß sie, irgendwas mit 50E. Das war halt so, wir hatten auch Kameras in die Hand genommen und das war die, wo wir gesagt haben, die liegt gut in der Hand, das passt. Und ich hätte natürlich im Leben nicht gedacht, dass diese Form so eben auch noch auf dieses Colane-Design zurückzuführen.

Chris

Jürgen hat uns gerade noch einen heiser Artikel hier reingeworfen, CT-Artikel mit der Überschrift Kameraklassiker der Panzer des Colani. Die Canon T90 vereinte moderne Elektronik mit Robustheit und einer wegweisenden Gestaltung durch den deutschen Star-Designer Colani. Das ist ein Artikel von 23. Ja. Und da muss man Geld einwerfen, wenn man den fertig lesen möchte. Aber ja, so ist das ungefähr. Also Colani hat tatsächlich...

Boris

Spannend.

Chris

Hat da seine Spuren hängen lassen. Finde ich cool. Finde ich echt cool. Und schaut euch das Video an, falls ihr überhaupt mehr Interesse an Design habt, oder falls ihr jünger seid und euch nicht mehr an diesen Menschen erinnert oder den noch nicht kennt, der ist schon einen Blick wert, weil der war schon sehr, sehr speziell und sehr anders und sehr ja, sehr I don't give a fuck. Also dieses was ihr wollt, ist mir egal. Ich mache das, was ich will und ob das jemand gut oder schlecht findet, ist mir wurscht.

Boris

Er war schon sehr davon überzeugt, dass er recht hat.

Chris

Natürlich. Das ist nicht immer die schlechteste Einstellung, zu sagen, ich bin da halt so wie ich bin.

Boris

Ist schon ein irrer Typ gewesen. Jürgen schickt noch nach die EOS 1N, also Canon EOS 1N ebenfalls, auch mit Colani-Spuren. Ganz ähnlich auch mit dieser Griffmulde und der Einkerbung noch für den Mittelfinger und so weiter und so fort. Nur im Einser-Gehäuse, also eben im hohen Gehäuse. Also und die sehen halt so aus mehr oder weniger, wie sie heute aussehen mit der ein oder anderen kleinen Anpassung. Ich finde es toll. Also jetzt weiß ich, dass das schöne, griffige Gefühl einer KMOS 1N anschaust.

Chris

Wenn du dir die 1N anschaust, die ist ja noch viel näher an den heutigen.

Boris

Ja, definitiv.

Chris

Tja.

Boris

Und dann eben mit dem Griff, Den Griff, den du noch drunter schrauben kannst, den Porträtgriff, den passend dazu. Ja, schön.

Chris

So, dann haben wir eine Aufgabe aufzulösen. Du bist heute der Würfler, weil ich habe hier keinen Würfel dabei. Also darfst du das tun.

Boris

Ja, genau.

Chris

Versuch es mal aufzukriegen hier.

Boris

Geht um die Gewichtaufgabe. Ich gucke auch gerade.

Chris

Ich sehe hier, Wie viele sehe ich denn? Sieben Bilder. Siehst du mehr? Soll ich nochmal refreshen? Ich refreshe nochmal.

Boris

Ich versuche gerade... Acht sehe ich jetzt. Ich hatte vorhin unser Tool genommen und geladen und jetzt lädt es gerade nicht.

Chris

Ach so, das tut wieder. Hat Raphael gebastelt?

Boris

Ja, die war umgezogen, hat eine neue Domain. So, jetzt habe ich es. Acht Stück habe ich. Jawohl.

Chris

Gut, dann darfst du jetzt mal mit dem 20er-Würfel draufhauen.

Boris

Soll ich mit dem 20er-Würfel?

Chris

Oder den 10er, ist mir wurscht, was du hast.

Boris

Na komm, ich nehme hier natürlich unseren höher gedruckten 20er.

Chris

Der ist nicht gedruckt.

Boris

Der ist gekauft. Vom Hörer geschickt. 15.

Chris

Das ist zu viel.

Boris

Jetzt würfelt der Chris.

Chris

Ich kann nicht würfeln.

Boris

Du bist dran.

Chris

Null. 830.

Boris

10. 10 ist zu viel.

Chris

Immer noch 1 zu viel.

Boris

Jetzt hat der Chris wieder gewürfelt. 2.368.735. Jetzt bin ich wieder dran. 4.

Chris

Die 4. Die 4 ist, oh ja. Das ist ein, Gewicht. Das ist das hier.

Boris

Genau, Gewicht.

Chris

Was haben wir hier?

Boris

Ein wichtiges Gewicht.

Chris

Wir haben hier von Wassererpel das Foto Gewicht. Und das ist ein Schwarz-Weiß-Bild. Und es zeigt uns das Gelenk des Tonarms eines Schallplattenspielers. Was haben wir da? Da haben wir diese kardanische Aufhängung, die in der Schärfe ist. Eine Einstellung für, ich vermute mal, das Auflagegewicht. Und hinten das Gegengewicht, was dann den Arm mit dem Kopf vorne ausgleicht. Und das Ganze ist spannend, weil es ist eigentlich kein Schwarz-Weiß-Bild. Es fühlt sich Schwarz-Weiß an, weil das halt Schwarz und Alu und so ist. Aber dann siehst du hinten auf der Schallplatte, die drauf ist, dann doch sehr viel Farbe auf einmal, die auch noch sehr aufmerksam macht, weil die ist nämlich rot und knallt so richtig oder so ein grelles Pink-Rot knallt so richtig schön rein. Also entweder ist es ein sehr interessantes Color Key. Nee, ist aber kein Color Key, weil links hinten sieht man es ein bisschen blau. Na gut, dann ist es kein Schwarz-Weiß-Bild, wirkt aber erstmal wie eins. Und ja, eine interessante Perspektive auf einen Plattenspieler, weil normalerweise sieht man die aus der anderen Richtung.

Boris

Man würde von der anderen Seite gucken normalerweise, ja.

Chris

Und das Gewicht ist ja auch nur so angeschnitten.

Boris

Genau. Wenn auch so mit das größte Element im Bild, also von der Einstellung abgesehen. Ja. Schön, das ist eine tolle Idee und ja, auch so ein schöner alter Plattenspieler.

Chris

Vor allem toll, weil da hat noch jemand einen Plattenspieler.

Boris

Das ist auch nicht so ganz gewöhnlich. halten guten mit Gewicht und einstellbar und so. Nicht so ein billiges Plastikding so mit Nadel drauf und wird schon wird sich schon durchfräsen. Ja, sehr schön. Tolles Bild.

Chris

Ja, meine Augen, die krallen sich so fest. Eher nicht am Gewicht tatsächlich, sondern an den Sachen, wo einfach, wo es interessanter ist. Nämlich da, wo das Rädchen mit den Zahlen ist, also um das Gewicht einzustellen. Mit den, mit den, mit diesem ja, was ist das? Obendrauf auf dem kardanischen Ding so eine Schraube, so eine Schraubscheibe, um das irgendwie zu befestigen und dann das Rote hinten von der Platte. Also ich bin so ein bisschen, das Wort Gewicht kommt mir jetzt nicht unbedingt in den Sinn, wenn ich das sehe, sondern ich bin eher so ein bisschen am Hin- und Herjagen von einem zum anderen und wenn ich nicht wüsste, dass es um Gewicht geht, dann wüsste ich, dann wäre es halt nicht ganz klar, worum es geht.

Boris

Das ist halt Detail eines Plattenspielers.

Chris

Das ist ein Detail eines Plattenspielers. Das passt dann mit Sicherheit auch für Berichte über Plattenspieler und sowas.

Boris

Genau. Eher grafisch das Ganze schon fast. Nicht ganz. Aber springen ist ein gutes Stichwort. Ich springe nämlich auch bei einem Bild immer hin und her. Und zwar ist das unsere sieben. Das ist bei dir, wenn du ein Stückchen runter scrollst.

Chris

Das ist?

Boris

Das links da. Genau, das ist von Heimiebe, Reisevorbereitungen. Und da sehen wir auch ein hochformatiges Bild mit schwarzem Hintergrund. Wir sehen ganz unten im Bild, also der Abschluss des Bildes ist eine rote Reisetaille. Sehr knalliges, leuchtendes Rot mit einem Anhänger dran und mit gelben Applikationen. Und dieser Koffer hängt gerade an einer Waage. Und diese Waage ist halt, ich weiß nicht, ob das Messing ist oder so, also so ein alter Haken und dann halt so ein Newton-Gewicht-Ding, also einfach eine Feder.

Chris

Das ist schon eine, ich glaube, das ist einfach so, also ich habe tatsächlich, glaube ich, selber so eine, die kannst du heute noch kaufen, die Dinger. Das ist eine Federwaage, die halt eine Skala mit Kilos hat.

Boris

Und dann hast du halt eine Skala, so weit wie du eben ziehst, hast du Kilos und das sieht halt so richtig alt aus, also so zumindest auf alt gemacht. Ich weiß nicht, ob sie wirklich alt ist.

Chris

Nee, die werden heute noch gebaut, die Dinger, so wie die aussehen.

Boris

Ich finde sie richtig schick, hat Retro-Charme und bei diesem Bild springe ich halt immer hin und her, weil du hast diese zwei Dinge. Du hast dieses leuchtende Rot mit der Tasche, die aber ganz unten am Bild eigentlich den Abschluss gibt. Und dann hast du dieses schöne, sehr helle, messingfarbene Wagenkonstrukt mit feinen Details und feiner Textur da drauf und so, die natürlich sehr zentral im oberen Bereich des Bildes ist. Und dann schaue ich wieder nach unten auf diesen roten Koffer und denke, da ist aber nicht viel zu sehen. Aber die Waage oben. Ja, aber dann der Koffer. Aber die Waage. Also ich finde das ein spannendes Bild. Ich finde das gut. Sehr gelungen.

Chris

Tja, schauen wir mal, ob ich noch was habe. Habe ich noch was? Habe ich noch was? Habe ich noch was? Naja, das ist natürlich gemein hier. Von Klaus. Schwergewicht. Eine Waage mit Filzbanddoffeln und ein Gewicht, was auf 112 Kilo steht oder 111 Kilo. Ja, das ist gemein sowas.

Boris

Ja gut, aber stehen noch beide Füße drauf.

Chris

Aber es ist hübsch, genau. Mit einem wäre es leichter. Das ist aber auch wieder schön. von oben, schwarzer Hintergrund, also das sieht so aus, als ob man das tatsächlich auf eine schwarze Fläche gestellt hat. Ja, also danke allen fürs Mitmachen.

Boris

Und übrigens Alibert wollte ich nur mal gesagt haben, steht auf der Waage.

Chris

Natürlich, natürlich ist das Alibert, was denn sonst? Wagen sind nun mal von Alibert. Ja, erzähl uns doch mal, was gerade noch für eine Aufgabe läuft.

Boris

Super Sache, ja, aktuell läuft die Smart-Aufgabe, die läuft noch bis zum 27. November, das heißt bis zum 27.11.2025 könnt ihr noch ein Foto zum Thema Smart machen. Bei Flickr hochstellen in die Happy Shooting Gruppe und den Tag hsbsmart. Guckt ihr auch nach auf happyshooting.de Da ist die dann gleich oben verzeichnet.

Chris

Ja, sehr schön. Gut, dann wären wir fast am Ende. Aber.

Boris

Sag bloß, wir haben noch die Termine.

Chris

Ja, wir haben Termine. Heute wieder eine ganze Menge. Marius zum Beispiel, zeitkritisch. In Köln am 29.11. eine Analog-Art-Affair. In Köln findet am 29.11.2025 zum ersten Mal die Analog-Art-Affair statt. Hier stellen Künstlerinnen ihre Prints aus, Händlerinnen verkaufen analoge Kameras und Filme. Man kann seine analogen Kameras kostenlos testen lassen und Ilford eröffnet die Möglichkeit, kostenlose Prints der eigenen Fotos groß auszudrucken. Das und noch mehr findet im Base auf der Schanzenstraße statt. Der Eintritt ist kostenlos und kostenlos. Abmittags kann man da rein.

Zeitkritisch ist auch das von Jochen in Darmstadt. Und zwar am 30.11. Die internationale Fotobörse in Darmstadt. Einmal im Jahr veranstaltet der Fotoclub Darmstadt e.V. Seit 1974 die internationale Fotobörse mit Ausstellern aus dem In- und Ausland. Zielgruppe sind fotografisch interessierte Anwender und Sammler, die Kameras, Zubehör, Dunkelkammergerätschaften, Digitalkameras, Scanner, Fachliteratur usw. Kaufen oder verkaufen wollen. Vom neuwertigen Gerät über preisgünstige ältere Kameras bis zu fotohistorischen Sammlerstücken. Dann haben wir von Grisot in der Schweiz, in Winterthur, eine Ausstellung von 25.10. Bis zum 15. Februar. Abitier le jour, zwischen Zeitgefühl und Fotobuch. Die Ausstellung untersucht, wie Fotografie insbesondere das Medium-Fotobuch der beschleunigten Gegenwart und dem Gefühl der Gegenwartsschrumpfung etwas entgegensetzen kann. Sechs künstlerische Positionen richten ihren Blick auf das scheinbar Selbstverständliche und machen das Alltägliche zum Besonderen.

Und nochmal von Grisou, den Grand Prix in Paris, nee Grand Palais in Paris, nein die ist schon abgelaufen, das ist leider schon rum, die Paris Foto deshalb heute nicht, aber... Innsbruck vom 13.11. bis zum 13. Februar nächsten Jahres Ansichtssache Arbeit. Im Projektraumfoto haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, ihre ganz eigenen Perspektiven auf das Thema Arbeit fotografisch zu entwickeln. Neun FotografInnen nähern sich der Frage, was Arbeit bedeutet als soziale Realität, als ästhetisches Motiv, als Ausdruck von Würde, Fremdheit oder Anpassung. Und da schreibt er, ich, Chrisou, bin einer der Ausstellenden und nehme als einziger mit analogen Aufnahmen Pentagon Six zum Thema Arbeit in der Gastronomie dran teil. Ja, Wahnsinn.

Dann von Jürgen. Jürgen hat eine ganze Menge hier reingeworfen. Wir kriegen auch gleich noch ein Audio von ihm. Aber hier haben wir zum Beispiel in Hamburg vom 31.10. bis zum 17.05. Die Ausstellung, früher hießen wir Gastarbeiter. Das Museum für Kunst und Gewerbe erweitert seine Sammlung um zentrale Arbeiten der FotografInnen Moulis Kenta, Asmina Paradisa und Mehmet Ünal. Sie kamen in den 60er und 70er Jahren aus der Türkei und Griechenland nach Deutschland und dokumentierten das Leben, Arbeiten und ihr politisches Engagement aus migrantischer Perspektive. Die Ausstellung früher hießen wir Gastarbeiter, zeigt rund 80 Fotografien und Collagen. Nochmal von Jürgen in Berlin am 16.10.

Bis zum 18. Januar von Diane Arbus. Konstellation. Diane Arbus gilt als eine der einflussreichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die mit ihren ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien ästhetische Konventionen radikal infrage gestellt hat. Mit den Mitteln der Fotografie schuf sie ein vielfältiges und fesselndes Porträt des Lebens in den Vereinigten Staaten der Nachkriegszeit.

Nochmal von Jürgen. In Berlin, 6.12. Diesen Jahres bis zum 1.3.2026 von Eve Arnold, Capturing Compassion. Eve Arnold war eine humanistische Fotojournalistin. Sie war Mitte 30, als sie 1948 zu fotografieren begann, während sie in einem Fotolabor in New York City arbeitete. Als eine der ersten Frauen wurde sie 1951 in die renommierte Agentur Magnum Fotos aufgenommen. Die Schauspielerin Marilyn Monroe begleitete sie über zehn Jahre lang durch ihre zurückhaltende Arbeit, entstand die wohl offensten und persönlichsten Bilder von Marilyn Monroe und nochmal von Jürgen in Köln 30.11. bis zum 18. Januar. Finding Margarita Neyteler, die fotografierende Nonne. Bilder von Zerstörung und Wiederaufbau des Kölner Doms 1945 bis 1949. Sie ist eine weitgehende unbekannte Ordensschwester und Domfotograf. In Ende des Zweiten Weltkriegs dokumentierte sie die Schäden und den Wiederaufbau des Doms. Auf hohem fotografischem Niveau ihre einzigartigen Aufnahmen, heute zum Teil im Bestand des historischen Archivs mit rheinischem Bildarchiv, erzeugten von ihrem Talent.

Und ihren Blick für historische Momente. Und last but not least hat uns Jürgen noch ein Audio geschickt und das kommt jetzt.

Einspieler

Hallo Community. Die Fotorausstellung der Woche kommt diesmal aus Köln. Die Ausstellung heißt Smile, wie das Lächeln in die Fotografie kam. Zu sehen in den Präsentationsräumen für Fotografie im Museum Ludwig. Wenn ich persönlich an das Lächeln denke, dann denke ich im allerersten Augenblick an den gelben lächelnden Smiley. Siehe dazu auch das Happy Shooting Logo. Oder ich denke an das breite Briefkastenglächeln von Julia Roberts. Aber früher wurde in der Fotografie weniger gelächelt. Aber es gab mehr Lametta. Diese Bemerkung muss in der Vorweihnachtszeit erlaubt sein. Früher war es jedenfalls eine Prozedur. Und es erforderte von den Fotografierten größte Bewegungslosigkeit, um ein scharfes Bild zu erzeugen. Bei den wenig lichtempfindlichen Glasplatten, was zu starren und leblosen Gesichtsausdrucken führte.

Das Museum Ludwig untersucht, wie sich unsere Fotografiegesichter im Laufe der Zeit verändert haben. Und ob wir lächeln oder nicht, das hängt von den gesellschaftlichen Konditionen ab oder von der Entwicklung der Fototechnik oder natürlich auch von der Zahnmedizin. Dass die Menschen im 19. Jahrhundert ins Fotoatelier gingen und sich dabei fotografieren haben lassen, selten lächelten, entsprach aber eher der Konvention. Gefühle gehörten besser ins Private und nicht auf ein Bild.

Der Blick auf die moderne Modefotografie allerdings zeigt, dass Status und Coolness auch sich dadurch ausdrücken, dass man wieder weniger lächelt. Jedenfalls eine spannende Präsentation. Und die Geschichte des Lächels kann man entdecken bis zum 22.03.2026. Und damit gehen Grüße raus mit einem breiten Smile 3, 2, 1 Happy Shooting Ja.

Chris

Sehr schön Dankeschön Jürgen und damit sind wir dann glaube ich so gut wie am Ende, oder? Ja, sind wir Dann würde ich sagen, wir freuen uns dass ihr heute wieder dabei wart Wir kommen wieder nächste Woche wird ganz sicher ausfallen. Möglicherweise in der Woche drauf. Und ja, dann haut rein.

Boris

Ich sehe hier noch einen Jürgen Museum Link.

Chris

Den machen wir nächstes Mal.

Boris

Den machen wir nächstes Mal.

Chris

Und wir sind...

Boris

Dann haben wir es doch. War doch ein rundes Ding. Wir sind durch.

Chris

Alles klar. Dann sage ich mal Tschüss und macht es gut.

Boris

Das WLAN hat gehalten. Bis zum nächsten Mal. Drei, zwei, eins. Happy Shooting.

Shownotes

Hausmeisterei

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