#922 - Drecksbatzen!

Veröffentlicht 18 December 2025

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#922 - Drecksbatzen!

Veröffentlicht 18 December 2025 · Länge 1:20:12

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Boris

Happy Shooting Folge 922. Drecksbatzen, die heutige Folge wird euch präsentiert von Villa Workshops 2026.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Hast du jetzt sehr angestrengt die Jahreszahl überlegt? 2026?

Chris

Ja, du, man wird nicht jünger, weißt du?

Boris

Ich habe heute noch 2024 geschrieben. Was sagst du dazu?

Chris

Ist doch super. Ist doch klasse.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Ja, so ist das. Kleine Zeitreise.

Chris

Ah, ja, Pre-Show-Hörer wissen mehr. Wir sind's, Happy Shooting, der Fotopodcast. Schönen guten Tag.

Boris

Geht's euch?

Chris

So, alles gut. Ich bin fit im Schritt.

Boris

Nein. Nein, überhaupt nicht.

Chris

Heute ist aber auch so. Ich bin auch ein bisschen schlappelig. Also wir werden schon sehen, was hier heute geht oder was nicht. Das ist hier die Folge 922 von diesem wunderschönen Fotopodcast. Wir haben euch heute auch wieder tolle Sachen mitgebracht. Das sind so Sachen wie neue Kameras und rote Fotos beim Zoomen und Polaroids auf Reisen zum Beispiel.

Boris

Fantastisch.

Chris

Ihr findet uns auf happyshooting.de und ihr dürft uns auch gerne Fragen und, Hinweise und Storys und sonst was in unsere Inbox werfen und das haben wieder ein paar Leute gemacht. Zum Beispiel der Roman.

Handeln wir mal sehr kurz ab, weil das ist eigentlich eine IT-Frage und weniger eine Fotografie-Frage. Lieber Chris, lieber Boris, schreibt der Roman, mich würde interessieren, wie ihr euer Computersystem gegen Cyberangriff absichert. Ich denke, ich bin eher zu schleißig. Weiß ich nicht, was schleißig ist. Und habe mittlerweile ein ungutes Gefühl, wenn ich an die Konsequenzen eines Datenklaus- oder Ransom-Angriffes denke. Ist der Mac mit aktuellem Betriebssystem in Klammer. Das geht also gar nicht an dich, Boris. Hahaha. Er schrieb aktuelles Betriebssystem. Sicher genug, wenn man sich korrekt verhält und keine dubiosen Links oder Seiten aufruft oder braucht es mehr. Nutzt ihr spezielle Software Antiviren? Welche Onboard-Einstellungen sind ratsam? Oh, das ist eine riesen IT-Frage. Also, generell kann ich sagen, vernünftiges Verhalten, nicht wild auf Sachen klicken, und ich bin jetzt seit 2005 auf ein Mac oder so, oder 2006. Und ich habe keine Antivirensoftware drauf, weil das Betriebssystem an sich relativ, relativ, dicht ist, was das Thema angeht. Aber wie gesagt, das ist eher kein Fotopodcast. Das ist keine Frage für einen Fotopodcast, sondern da würde ich mich mal an sowas wie Bits und so wenden zum Beispiel oder so.

Boris

Die werden da mehr drüber erzählen können. Also ich mache auch nichts Besonderes, außer dass ich halt ein Mac benutze. Was ich aber durchaus gemacht habe und da muss ich dann doch mit Erschrecken feststellen, wie viele Leute inklusive Geschäftsleitungen sowas nicht auf dem Schirm haben. Tanja, ist nämlich etwas von Covid befallen und hat sich deswegen ihr Notebook, ja also soweit alles okay, aber halt positiv getestet und ein bisschen am rumkeuchen, aber sie hat sich dann das Notebook von der Firma geholt und wollte das dann hier zu Hause eben ins Netzwerk bringen, damit sie halt ein bisschen Homeoffice machen kann und das ist ein Windows Notebook und ich weiß halt, also ich hab das nicht unter meiner Kontrolle, Ich weiß nicht, ob da irgendein Schutz drauf ist, ob da irgendeine Firewall, das weiß ich alles nicht. Das ist für mich einfach ein fremdes Gerät. Für mich ist das ein offenes Gerät. Und das wollte ich natürlich nicht in mein internes WLAN, in mein internes Netzwerk lassen, weil wenn da irgendwas drauf kommen sollte, über welche Wege auch immer.

Dann möchte ich nicht, dass meine Geräte dann in-house befallen werden durch die Hintertür. Da habe ich dann keine Lust dazu. Und da habe ich ein bisschen rumgesucht und da habe ich dann mich dazu entschlossen, das WLAN an meiner Fritzbox zu aktivieren. Das ist nämlich normalerweise ist das aus. Ich habe das WLAN hier über den Asus Access Point, damit ich das besser in der Wohnung verteilen kann. Aber ich habe jetzt das WLAN an der Fritzbox angemacht und da kann man an der Fritzbox dann einen Gastzugang für dieses WLAN aktivieren. Und dann soll das laut Dokumentation auf diesem Router, also auf dieser Fritzbox, gegenseitig geschützt sein, die Netze. Also du kommst dann, so sagt man, nicht von einem Netz ins andere. Es ist nicht nur ein anderer IP-Kreis, sondern auch die Pakete sind halt da gegeneinander geschützt. Es ist halt ein völlig eigenes Netzwerk. Und das habe ich gemacht, damit da, wenn irgendwas eben angeklickt werden sollte oder automatisch draufkommt durch irgendwelche Lücken, ich da kein Problem habe. Und umgekehrt natürlich genauso, so, weil ich beruflich eben auch Computer benutze, die hier eben in meinem Netzwerk sind. Und ich habe keine Lust, dass ich irgendetwas auf meinem Gerät dann haben sollte, was dann in die Firma von Tanja gerät. Also auch da in beide Richtungen wollte ich diesen Schutz haben.

Und mit dem Gäste-WLAN ging das halt. Ja, Red Knight, das hat mit Entdecken wenig zu tun. Ich wollte das eigentlich erst anders machen. Das Problem ist halt, dass das Ding in einer Ecke der Wohnung ist. Und aufhalten tun wir uns normalerweise diametral am anderen Ecke dieser Wohnung. Das heißt, das WLAN reicht da nicht hin. So musste Tanja sich dann eben etwas umsetzen hier in der Wohnung, damit sie dann überhaupt einigermaßen Netzwerk hat. Das ist so ein bisschen die Hürde. Aber an solche Sachen sollte man denken und das ist dann erschreckend, wenn sowas dann erzählt wird und dann halt Geschäftsführungen von solchen Unternehmen oder auch Verantwortliche von solchen Unternehmen dann sagen, da macht ihr aber einen Aufwand. Das ist doch gar nicht nötig oder was für ein Unsinn.

Chris

Ja, aber das beantwortet jetzt nicht die Frage von Roman. Also ich würde sagen, lieber Roman, trag das mal dahin, wo Leute sind, die sich richtig mit dem Zeug auskennen. Nicht nur so halb wie hier. Backup ist wichtig, Datensicherung ist wichtig.

Boris

Machen wir zum Beispiel beide regelmäßig.

Chris

Bei Mac geht das quasi vollautomatisch mit Time Machine Backup.

Boris

Ich habe noch ein zusätzliches ARQ Backup. Das läuft hier auf die Synology und von da in die Cloud. Also unterschiedliche Daten.

Chris

Aber das haben wir schon öfters mal hier in der Sendung ein bisschen durchgekaut. Also da kannst du einfach mal auf ältere Folgen zurückgehen.

Boris

Backup ist sinnvoll und wie Chris schon sagt, ein bisschen Gehirn einschalten und nicht in jeder E-Mail auf jeden Link klicken. Im Zweifel mal sagen, das soll von der Post sein, das soll von meiner Bank sein. Dann klicke ich mal nicht auf den Link, sondern rufe die Seite eben selbst im Web auf und dann kann man ja mal gucken, was da ist.

Chris

Gut, dann sind noch zwei weitere Sachen, die bringen wir ans Ende der Sendung. Vielen Dank. Also wer fragen, Hinweise, stories hat happyshooting.de slash hi. Und jetzt, Kommen wir zu einem wichtigen Punkt in dieser Sendung. Wir müssen uns schon wieder bedanken.

Boris

Wir müssen mal Danke sagen, mal wieder. Genau, was heißt müssen? Ich freue mich. Und zwar haben wir letzte Woche noch, das ist mir aufgefallen, als ich die Sendung dann hochgeladen habe, auf Phonik-Zeit bekommen. Vielen, vielen Dank dafür. Auf Phonik-Zeit auch ein ganz ordentliches Stundenkontingent. Mit einem Dankestext oder einem Grußtext dabei. Frohes Fest euch beiden, Alexandra. Also an dieser Stelle danke, Alexandra. Für die freundliche Unterstützung. Also du tust der gesamten Community damit einen Dienst, denn dann klingt das hier so, wie es eben klingt und hat auch die Kapitelmarken, wo sie hingehören und und und. Tolle Sache.

Chris

Und ich sage ein Danke an den Christoph, der hat mich angemeldet und gefragt, ob ich Filme brauche. Der hat noch Filme und Chemie übrig gehabt. Die Chemie war schon ein bisschen alt, aber die Filme, diverse Schwarz-Weiß-Filme von Kodak und so weiter, Ilford und so. Und habe ich dankend Ja gesagt und die werden dann beim nächsten Analog-Workshop den Teilnehmern und Teilnehmerinnen zugutekommen. Die werden wir nämlich dann da aus vollen Händen verschenken. Also wer sich noch überlegt beim nächsten Analog-Workshop mitzumachen, das wäre auch ein Grund. Also, vielen, vielen Dank. Ihr seid alle toll. Und wir kommen zu den News. Ja, traurige News. Genau, die erste News ist tatsächlich ein bisschen traurig. Und zwar ist Martin Parr gestorben. Das musst du jetzt wahrscheinlich erklären.

Boris

Wer kennt Martin Parr?

Chris

Das habe ich auch vor. Martin Parr ist mit 73 Jahren von uns gegangen. Das muss ich hier nur noch ganz kurz das richtige Layout einstellen.

So machen wir das. Ja, Martin Parr, 73 Jahre alt, ist er geworden. Britischer Fotograf. Am 6. Dezember ist er in Bristol gestorben. Und viele nennen ihn so ein bisschen den Chronisten des Alltäglichen. Seine Bilder haben sehr viel Banales, aber dann damit auch wieder sehr viel Interessantes. Helle Blitze, satte Farben und so ein Blick, der halt so gleichzeitig so ein bisschen zwischen komisch und unglaublich präzise daherkommt. Und ich fand seine Fotografie immer schon klasse. Und er hat die Dokumentarfotografie schon sehr, sehr geprägt. Er hat so Themen wie Konsum, Tourismus, Klassen und alles mögliche. Auch so kleine Absurditäten im modernen Leben sichtbar gemacht. Kriegt man dann irgendwie nicht mehr aus dem Kopf, wenn man die Bilder sich mal gründlich angeguckt hat. Ja und Martin Paar war unter anderem auch glaube ich sogar mal eine Zeit lang, der Präsident von Magnum. Also von der Fotoagentur, Fotografenagentur. Ja Martin Paar ein Großer ist von uns gegangen. Schade.

Boris

Ja, aber er hinterlässt ja sein Werk. Das ist halt immer das Schöne. Wenn solche Leute gehen, dann gehen sie eigentlich nie vollständig. Es wird die Ausstellungen weiterhin geben. Es gibt die Bücher weiterhin zu kaufen, die Werke zu bestaunen und zu trachten oder auch stürmdrunzelnd entgegenzunehmen. Also das ist so ein bisschen was, was ich so beneide an solchen Leuten. Wenn irgendwas Handwerkliches bleibt, das ist eben kein digitales Foto, was dann mit dem Rechner weg ist, weil die Platte ist verschlüsselt und keiner hat das Passwort. Weißt du, solche Geschichten. Sondern das sind halt, das sind analoge Werke, die bleiben. Das finde ich, ich finde das toll.

Chris

Ja, und der hat auch noch bis vor kurzem noch gearbeitet. Also es gibt durchaus noch Werke von ihm, die auch noch so in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Also solltet ihr mal die Gelegenheit bekommen, irgendwo eine Ausstellung zu sehen mit Bildern von Martin Pahr, geht da rein. Guckt es euch an.

Boris

Ja, schaden wird es nicht.

Chris

Gut, was hast du da? Ein Leica-Gerücht?

Boris

Ein Leica-Gerücht? Ich weiß gar nicht, wie sehr Gerücht oder wie sehr das einfach nur eine vorgezogene mögliche Ankündigung ist. Und zwar munkelt man...

Chris

So ein inoffizielles, offizielles Leak oder so?

Boris

Ja, wahrscheinlich. Ich denke schon, dass da irgendjemand mal lauschen möchte, wie das Feedback ist, vermute ich. Also man munkelt. Mai 2026 könnte Leica mit einer neuen SL kommen. Also die SL-Serie sind ja die die digitalen spiegellosen Kameras, mit Autofokus und Video und Pipapo, also so ein bisschen die moderne Variante ihrer Geräte und jetzt munkelt man, da könnte eine Kamera kommen.

Die eben so ein bisschen angesiedelt ist zwischen der SL2S und der SL3. Wer jetzt sich mit diesen Leica SLs nicht so auskennt, SL2 ist erstmal die ältere Serie, SL3 ist die aktuelle Serie. Und wenn hinten noch ein S dran ist, also SL2S, dann sind es immer wenige Megapixel und fehlt das, dann sind es viele Megapixel. Und so hat die SL2S 24 Megapixel und ist jetzt schon ein paar Jahre alt. Und die aktuelle, die SL3, hat 60 Megapixel. Das ist dieser Sony-Sensor, der auch diese drei Auflösungen RAW kann, ohne dass er croppt. Also volle Bildauflösung mit 60, 36 oder 18 Megapixeln. Was ich persönlich immer noch sehr spannend finde. Und jetzt munkelt man, dass 2026 eine SL kommen könnte, wie auch immer sie heißen wird, die von der Auflösung her zwischen diesen beiden angesiedelt ist. Nämlich ist die Rede von 44 Megapixeln und zwar auf Basis der Panasonic S1 R Mark II.

Und die Panasonic S1 R Mark II hat eben genau diesen Sensor mit 44 Megapixel und das könnte auch genau der dann in der SL sein. Und wahrscheinlich wird es sich dann um eine Panasonic Handel in einem Leica Gehäuse mit der Leica Software und eben einigen Anpassungen. Und da ist zum Beispiel auch die Rede davon, dass es dann weniger Videofunktionalität geben könnte und man sich dann eben auf die Fotografie konzentriert. Das ist bei Leica offensichtlich auch eher so.

Oder wie gefrotzelt wird, das ist das, worauf alle gewartet haben, eine S1 R Mark II mit weniger Funktion zum höheren Preis.

Und ich glaube, das ist durchaus möglich, dass sowas passiert. Denn so Pana Leica, das sagt man ja nicht so daher. Bei Objektiven ist das ja schon häufiger so. Und auch bei den Kameras gibt es da ja durchaus Überschneidungen. Und Panasonic baut dann die Leica Kamera und solche Geschichten. Also es wäre nichts Neues. Und die 44 Megapixels sind, wie ich finde, ein sehr, sehr guter Kompromiss zwischen diesen beiden Auflösungen. Der Haken könnte sein, oder was heißt der Haken? Je nachdem, von welcher Sicht man schaut. Es wird sich natürlich preislich irgendwo zwischen diesen beiden Kameras ansiedeln, also zwischen der SL2S und der SL3. Und die beiden Kameras, die liegen so zwischen 5300 und 6800 Euro. Das heißt, es wird gemunkelt irgendwo eine Preisklasse um 6000 Euro, irgendwo so dazwischen.

Und das wäre halt schon relativ viel Geld für eine Panasonic S1 R2, auch wenn sie dann vielleicht ein schöneres Gehäuse hat oder vielleicht den besseren Sucher hat das wird nochmal abzuwarten sein wie das Ganze dann technisch ausgestattet sein wird, Schauen wir mal. Ich finde es erst mal spannend, weil bisher gab es nur diese zwei, also entweder Strich S oder nicht. Und wenn das jetzt nicht eine SL3S mit 44 Megapixeln wird, ich habe jetzt noch gar nicht nachgeguckt, gibt es schon eine SL3S wieder mit 24? Habe ich jetzt gerade nicht so aktuell auf dem Schirm.

Naja, schauen wir mal. Bin mal gespannt. Würde mich mal interessieren, was ihr so dazu sagt, weil abseits aller Leica-Lästerei. Ist das realistisch? Ist das nicht realistisch? Ist das was, worauf die Welt gewartet hat?

Chris

Du weißt ja, dass Leute Kameras aus verschiedensten Gründen kaufen und dass auch damals die Hasselblatts, mit Holzgriff und so weiter plötzlich als Modeobjekte über den Ladentisch gegangen sind.

Boris

Also Leica 3S gibt es, Entschuldigung.

Chris

Und bei Leica bist du halt vielleicht als Kunde dann auch noch mal irgendwie, weiß nicht, hast du mehr an der Hand genommen oder sonst was als bei anderen Marken. Ich kann es nicht sagen, aber wie gesagt, der Grund für einen Kauf eines technischen Gerätes ist ja viel nebulöser und diffuser als nur die reinen Features. Also insofern ja, ich finde das völlig realistisch. Würde ich nicht kaufen natürlich, aber finde ich völlig realistisch, das so zu machen und dann auch mehr Geld dafür zu nehmen. Solange es jemand bezahlt, ist das doch super.

Boris

Ja, und es wird halt Leica typisch durchaus Arbeit drinnen stecken. Also sei es nur, dass ein Gehäuse irgendwo konzipiert werden muss dafür. Und ich schätze auch, dass eine Software angepasst werden muss.

Chris

Keine Ahnung, was da noch dann passiert.

Boris

Die Leica-Sucher sollen sehr gut sein. Ich würde tatsächlich gerne mir sowas mal in den Händen halten und mal angucken, ob das vom Feeling her wirklich gut ist. ist, ob das taugt. Gerne mal durchgucken oder so. Ich kenne jetzt niemanden, der eine SL hat.

Chris

Und vielleicht muss man es auch gar nicht begründen können, weißt du, ganz viel ist halt so nach Bauchgefühl. Wo das jetzt herkommt, Kann ja ganz unterschiedlich sein. Ja. Du hast ja noch was angeschleppt.

Boris

Hier kommt gerade von David eine Zwischenfrage. Muss ich mal kurz eine Kapitelmarke hier improvisieren. Die Canon R6 Mark 3. David sagt, hast du denn schon auf die R6 3 gewartet? Ist doch immer ein Angebot und wenn es überzeugt, dann kauft man es vielleicht. Jeder entscheidet selbst, was und warum. Genau, also die R6 III hatte ich auch drüber erzählt, also ich hatte schon ein bisschen drauf gewartet, weil ich mir bestimmte Dinge erhofft hatte. Ich hatte durchaus auf einen besseren Sucher noch gehofft, also der Sucher meiner R6 ist jetzt nicht schlecht, aber der R6 Mark II ist schon der gleiche und der der Mark III ist immer noch der gleiche und ich hatte schon gehofft, dass es da mal einen Sucher gibt mit einer etwas höheren Auflösung noch und vor allen Dingen, mit mehr Dynamikumfang oder einer besseren Darstellung, wenn du sehr kontrastreiche Szenen hast. Denn das fällt mir schon auf, wenn man draußen ist und der Himmel ist sehr hell und unten drunter die Landschaft eher auf der dunklen Seite, dann wirkt das Bild sehr matt.

Du siehst im Sucher nicht das Bild von der Qualität, wie es hinterher gemacht wird. Und damit ist halt so ein bisschen die Bildvorschau flöten oder der Look, wo du dich jetzt an der Belichtung orientieren willst, geht mir jedenfalls zu. Und da hatte ich gehofft, da kommt was Besseres, weil es gibt durchaus heutzutage bessere Sucher, die das besser können, aber ist halt leider nicht gekommen. Und ja, die anderen Errungenschaften sind jetzt, also da ist jetzt nicht unbedingt irgendwas dabei, was mich jetzt so Bombe interessieren würde. Und von daher bin ich dann schon hast eher am Überlegen, irgendwas Gebrauchtes in Richtung R5 Mark II zu nehmen. Und der Sucher bei der R5 ist halt durchaus höher aufgelöst. Ich müsste ihn mal wirklich einen Tag über erleben und damit mal wirklich losziehen, um das direkt vergleichen zu können. Aber ja, in diese Richtung müsste man da mal schauen. Nee, nee, der Sucher in der R5 ist ein anderer als bei der R6. Das ist schon so. Ja, und der bei der Leica soll halt richtig gut und richtig groß sein. Würde ich auch gerne mal durchgucken. Würde ich gerne mal einen Tag ausführen, sowas. Aber ich glaube nicht, dass Leica mir eine SL3 mal zur Verfügung stellt für den Tag. Kann ich mir grad nicht so vorstellen. Aber gefragt hab ich auch noch nicht. Eher unwahrscheinlich.

Chris

Eher unwahrscheinlich.

Boris

Ey Laika, wer wollen wir über eure Kamera lästern? Kann ich die mal einen Tag mitnehmen? Ich glaub, es ist kein guter Pitch.

Chris

Ich weiß nicht.

Boris

Apropos Pitch.

Chris

Ja, du hast mir was reingeschrieben mit Fragezeichen.

Boris

Mit Fragezeichen.

Chris

Muss ich dir wieder alles erklären?

Boris

Ja, wahrscheinlich. Also ich hatte gelesen in den News-Tickern, dass ChatGPT, also die KI, das muss man, glaube ich, nicht größer erklären, dass die Photoshop-Integration kommen soll. Und zwar für alle Accounts, ob bezahlt oder nicht. Und dann soll man halt prompten können, so nach dem Motto hier, Photoshop hilft mir dies oder das zu tun. Und dann soll angeblich ChatGPT entsprechende Bearbeitungsfunktionen im Chat-Fenster anbieten und bestimmte Dinge machen, ähm, Und auf Knopfdruck soll man das dann übernehmen können nach Photoshop, um das dann weiter bearbeiten zu können. Und ich finde es nicht. Ich weiß nicht, wie das geht.

Chris

Da gibt es diese Seite von oder hier im Fotografikmagazin mit der Überschrift Adobe integriert Photoshop Express und Acrobat in ChatGPT. Und dann heißt es hier, dass mit den neuen Integrationen können ChatGPT Nutzer Bilder bearbeiten, Designs erstellen und PDFs verwalten, ohne die Plattform zu verlassen. Also letztendlich promptest du dann so, Photoshop, hilf mir den Hintergrund dieses Bildes unscharf zu machen und dann wird quasi die entsprechende Funktion in Photoshop gestartet und das dann irgendwie eingestellt. Hier oben sieht man noch so ein Bild mit, da wo dann auch irgendwie noch Funktionen mit Slidern und so, die dann nach vorne geholt werden und so weiter.

Boris

Den Hintergrund verzerren und so.

Chris

Genau, im Großen und Ganzen gibt es mittlerweile diese Schnittstellen. Da können also Firmen quasi in ihre Software entsprechende Schnittstellen einbauen, die dann von den entsprechenden KIs angesteuert werden können. Das gibt es. Das funktioniert aber nicht ganz alleine, sondern das musst du quasi miteinander verknüpfen. Also ich kann es mal so ganz exemplarisch machen zeigen kann es jetzt nicht weil dann hier so, informationen auf dem bildschirm sind die eigentlich niemand was angehen außer mir aber du hast quasi in den also bei chat gpt läuft das so du hast die software also nicht die web oberfläche sondern die app auf deinem mac laufen das habe ich hier und dann gehst du in die einstellungen und unter einstellungen gibt es apps und connectors, Und darunter ist dann zum Beispiel Adobe Photoshop und das musst du da anknipsen. Also musst du ein Connect machen und damit darf dann ChatGPT über diese Schnittstelle quasi auf Photoshop zugreifen und Dinge tun. Ich kann das hier nicht testen mit Photoshop, weil ich Photoshop schon längst nicht mehr installiert habe hier.

Deshalb kann ich überhaupt nichts dazu sagen, wie der Funktionsumfang ist, was das Ding kann. Aber das Wichtige ist halt in dem Kontext, dass deine Natural Language Inputs, also deine Spracheingaben von diesem Chat-GPT so übersetzt werden, dass dann Photoshop was damit anfangen kann.

Boris

Das manche geht nur in der Chat-GPT-App und nicht in dem Webinterface?

Chris

Ja, das ist eine Sache, die in der App geht. Dafür brauchst du die App.

Boris

Die habe ich natürlich nicht installiert, verstehe.

Chris

Genau, das wäre auch ein bisschen seltsam, wenn dein Webbrowser quasi, wenn etwas, was im Webbrowser läuft, direkt auf APIs deiner Software zugreifen könnte. Ich glaube, das wäre ein Sicherheitsproblem möglicherweise.

Boris

Ich hatte das auch irgendwie, ich wusste gar nicht, wie ich das zu verstehen hatte, diese Integration.

Chris

Weil es klang so ein bisschen so.

Boris

Als wenn ChatGPT quasi ein Photoshop auf dem Server integriert hat und dann bestimmte Dinge damit macht.

Chris

Das ist so viel, ich weiß, dass Photoshop was bei dir läuft und das wäre, das Problem ist, wenn das irgendwie über den Browser gehen könnte, dann wüsstest du quasi die Browser-Erlaubnis für dann dürfte quasi jede Website auf deine Sachen zugreifen. Da bist du nicht so Okay.

Boris

Also in der Chat-GPT-App verstehe. Ja, muss ich mir die mal installieren, da kann ich das mal ausprobieren.

Chris

Was das dann kann, kann ich dir wirklich nicht sagen, aber das wird das Ding dir dann schon irgendwie sagen. Was natürlich letztendlich das tun wird, ist, es wird, wenn es auch nur halbwegs was taugt, wird es natürlich vielen Leuten plötzlich die Arbeit in Photoshop vereinfachen mit den Kosten, dass du dann halt komplett ganz verlernst, wie Photoshop zu bedienen ist.

Und dann halt an Grenzen stößt, weil diverse Dinge das Ding halt dann doch nicht machen möchte. Also das hat Vor- und Nachteile. Ich persönlich benutze Photoshop eh nicht mehr. Kann mir also erstmal relativ egal sein. Was andere machen, was andere machen, zum Beispiel Google in Gemini, die haben dieses Model Nano-Banana drin. Das ist ein Bildbearbeitungsmodel oder ein Bildgenerationsmodel Generier- und Bearbeitungsmodel, die machen das alles im Browser. Du lädst ein Bild hoch und sagst, mach mal da hinten links den Typen raus und rechts hängt da mal einen schönen Kronleuchter rein, der soll das auch alles toll beleuchten und dann, tauscht das Bild so raus. Genau, so Zeug. In erstaunlicher Qualität. Aber wie gesagt, das ist, halt ein Unterschied noch, ob jetzt die ob die Funktionalitäten jetzt noch von einem anderen Stück Software ausgeführt werden, lokaler, oder ob sie dann direkt im Modell ausgeführt werden.

Ich sage mal, letztendlich, wenn die Dinger besser und schlauer werden, dann brauchst du halt irgendwann so ein Photoshop auch nicht mehr. Wenn du damit präzise arbeiten kannst. Das ist die Frage.

Boris

Ja, ich werde es mal ausprobieren, weil ab und zu hat man einfach nur so Kleinigkeiten, die man mal machen will. Irgendeinen kleinen Freisteller oder sowas oder wirklich nur mal den Hintergrund tauschen oder irgendwie die Farben anpassen. Und wenn das im JGBT-Fenster schneller geht als Photoshop aufzumachen und die ganzen Ebenen zu justieren, warum nicht?

Chris

Also hier bei Apps und Connectors, da ist dann auch Adobe Acrobat dabei. Adobe Express ist dabei. Da sind dann aber auch so verschiedene Services, also Figma ist dabei, TripAdvisor, Booking.com, also du kannst dann da auch quasi dir mal Hotels browsen und so per Sprache. Also da kommen immer mehr dazu. Aber da bin ich noch, also an der Stelle bin ich tatsächlich noch, eher vorsichtig habe ich noch keinen so großen Bock drauf dem Gerät dann, Zugriff auf meine lokale Software zu geben dazu ist dann das Vertrauen doch nicht groß genug na gut, wir packen auch noch in die Shownotes einen Link im Blog von Adobe wo das nochmal beschrieben ist wie das funktioniert Die App.

Boris

Für den Mac, sag mal. Das ist spannend für alle, die zuhören.

Chris

Die findest du bei OpenAI. Aber mach das doch einfach, wenn die Sendung dann rum ist.

Boris

Wie langsehrlich wäre das denn?

Chris

Reden wir über Android.

Boris

Sehr gerne.

Chris

Android-Fotos werden rot, wenn du sie zoomst.

Boris

Schämen die sich?

Chris

Auf iOS 26. Ja, es ist ein lustiger Bug.

Boris

Erzähl mehr.

Chris

Ja, es ist ein lustiger Bug. Und zwar, also du machst auf deinem Samsung Galaxy S24 Fotos und schickst die dann rüber an iOS 26, also an dein iPhone. Und dort machst du das auf. Und es sieht völlig normal aus. Und sobald du reinzoomst, sieht das Bild so aus.

Boris

Sprich, das musst du beschreiben.

Chris

Der grüne und blaue Farbkanal fallen weg. Also du siehst halt bloß noch rot.

Boris

Sieht aus wie durch einen Rotfilter aufgenommen.

Chris

Genau. Okay. Und das ist bei manchen Phones so. Also wie gesagt, Android-Phones und nicht immer, aber manchmal. Und das taucht auch wirklich nur auf, wenn du reinzoomst auf deinem iOS 26 und wenn du dann aber, wenn du dann einmal auf Edit gehst, also sprich in deiner iPhone-Fotos-App einmal auf Bearbeiten drückst und dann auf Revert, also wieder zurückgehen, ohne was geändert zu haben, dann ist es weg, dann tut es normal.

Boris

Hat er was in die Edit-Historie gespeichert quasi?

Chris

Keine Ahnung, was es ist.

Boris

Also der Weg ist auf dem Android-Historie, das Bild gemacht zu haben und es dann aufs iPhone zu schicken.

Chris

Schickst du es irgendwie rüber aufs iPhone? Und dort in der Fotos-App dann...

Boris

Da steht wahrscheinlich bei Android irgendwas in den Metadaten, was von Apple als Bearbeitung interpretiert wird. Da wird irgendwie ein Flag stehen, womit Apple nicht rechnet.

Chris

Ich würde sagen, so rein aus dem Bauchgefühl, also irgendwo ist ein Softwarefehler, ganz klar. Es ist irgendwo ein Bug. Ich könnte mir fast vorstellen, dass die Fotos auf dem Android völlig nach Standards implementiert werden, geschrieben werden da ist ja genau spezifiziert wie bei welchem Bildformat die Header auszusehen haben und bei welchem Bit und Byte was zu stehen hat und so es gibt schon ein paar flexible.

Boris

Header aber ja.

Chris

Natürlich gibt es die, aber so generell gibt es da ja schon Spezifikationen dafür und vielleicht ist das von Apple nicht 100% implementiert worden und dann wird irgendwas halt falsch interpretiert oder so. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Und ja, da wird, also das erste Mal, dass ich jetzt davon gehört habe, wie gesagt, es passiert auch nicht ständig.

Boris

Spannendes Feature.

Chris

Aber es ist schon total spannend. Du denkst ja so, Bilder, das funktioniert überall. Das ist simpel, das ist trivial. Aber stellst dich jetzt raus, nee, das ist alles andere als trivial unter der Haube. Du hast da irgendwie, weiß nicht, wie viele Bildformate da unterstützt sind, also Minimum 5 bis 10 oder so. Die haben alle ihre Eigenheiten, die haben irgendwelche verschiedene Mengen Farbkanäle, zum Beispiel PNG hat noch einen Kanal für Transparenz und den die anderen nicht haben, dann hast du andere Bit-Tiefen, dann hast du eben irgendwelche Metadaten, die, beim einen ausgeprägt sind, beim anderen eher kaum drin stecken und so weiter. Also das ist alles so ein bisschen... Ja, so ein bisschen interessant und dann haben die da zwar ihre Standard-Bibliotheken, die sie einbinden, über die sie dann diese Bilder irgendwie dekodieren, enkodieren, aber was weiß ich, was die da für Spielchen machen unter der Haube.

Boris

Steht da was vom Bildformat?

Chris

Nee, warte mal.

Boris

Ist das Hike oder JPEG?

Chris

Nee, das ist nicht ziemlich genug. bug when zoomed in, photos taken.

Boris

Weil das ist ja auch ein witziger Effekt, dass es nur passiert, wenn du reinzoomst. Das spricht dafür, dass das ein Format ist, wo eine Preview in einer Bildschirmauflösung drin steckt, in einer reduzierten Auflösung und wenn du reinzoomst, dann eben tatsächlich ein Bilder ausgewertet werden oder irgendwas noch angewendet wird aus den Metadaten.

Chris

Also 9to5Mac schreibt hier, this behavior could be linked to the way The Photos App reads embedded color information in Fotos. Also ja, es gibt ja alle möglichen potenziellen Erklärungen dafür. Ich fand es nur sehr lustig, weil das ist eigentlich so, fühlt sich das Thema eigentlich an wie ein gelöstes Problem. Ein Bild reinzoomen sollte jetzt ja wirklich nicht so schwer sein. Das mache ich seit 100 Jahren.

Boris

Ich kann dir aus Entwicklersicht sagen, wenn du eine App schreiben möchtest und in dieser App möchtest du ein Foto machen, dann sollte man meinen, 2025, naja, dann rufst du halt die Fotofunktion auf und hast ein Foto. Falsch gedacht.

Chris

Ehrlich?

Boris

Ehrlich. Sondern du kannst natürlich die Fotofunktion des Betriebssystems aufrufen, dann wird deine App verlassen und dann wird so eine abgespeckte Foto-UI aufgerufen. Was dazu führen kann unter Android, dass deine App dann aus dem Speicher fliegt, weil Android sagt, ich muss Platz sparen.

Und wenn du dann fertig bist mit Foto machen, wird deine App neu gestartet. Dann stehst du aber nicht mehr da, wo du die App verlassen hast. Das ist ein großer Spaß. Das heißt, wenn du heutzutage eine App schreiben willst, Cross-Plattform für iOS und Android, aber das gilt auch, wenn du das nativ machen willst, dann setzt du dich mit der API auseinander, wie man diese Kamera bedient. Und dann öffnest du einen Kamera-Channel und einen Live-View-Channel. Und dann baust du eine View, um die Live-View anzuzeigen. Und baust eigene Kontrolls, um den Auslöser zu machen und um die Kamera zu wechseln und den Zoom zu machen. Und wenn möglich eben auch das Licht oder den Blitz einzuschalten. Man muss natürlich prüfen, ob die Kamera auf diesem Device das unterstützt. Und das ist übrigens der Grund, warum ihr, wenn ihr euch verschiedene Apps anguckt und geht dann in die Interfaces, um zum Beispiel ein Foto auszuwählen oder um ein Foto zu machen, warum die häufig ein bisschen anders aussehen. Sie versuchen sich alle immer irgendwie an dem System zu orientieren natürlich und das ein bisschen nachzuprogrammieren. programmieren, aber das ist der Grund, warum die alle ein bisschen anders sind, sich alle ein bisschen anders verhalten, weil sie sind alle auf Basis der APIs natürlich selbst programmiert. Das ist ein riesengroßer Spaß und jetzt glaub mal nicht, dass du das Bild, was du dann gemacht hast, immer in gleicher Weise rotiert zurückbekommst. Das hängt natürlich vom Device ab.

Die einen berücksichtigen die Rotation, wie rum dieser Sensor verbaut ist und wie rum du dein Gerät hältst, die anderen nicht. Die einen nur das eine, die anderen nur das andere. Die einen rotieren es mit dem Exifleck, da steht dann drin, wie rum du es dann rotieren darfst, um es richtig anzuzeigen. Die anderen rotieren die Pixel für dich. Manche machen das auf beiden Kameras gleich, also die nach vorne und die nach hinten. Manche machen das bei der Selfie-Kamera anders, als die nach hinten rausgeht. Das ist ein großer, voller Sack, ja, ein Sack voller Schmerzen. Und ja, das, also Leute, echt, ich könnte allein einen Podcast nur zum Entwickeln an Abbrannten machen. Junge, Junge, Junge, Junge, ich muss mir mal Luft machen.

Chris

Ach, stell dich doch nicht so an.

Boris

Also insgesamt ist es ganz toll, Apps zu schreiben für diese Plattform. Wenn du nichts mit Fotos machen möchtest, nichts mit Audios machen möchtest, wenn du keine Eingaben tätigen möchtest und am besten auch keine Listen anzeigen oder wenn, dann nicht mit mehr als 10 Einträgen. Dann ist alles fein. Alles andere kannst du eigentlich, eigentlich geht das gar nicht. Ihr solltet den Entwicklern eurer Lieblings-App eigentlich auf Knien danken, küssen und Geld hinterher schmeißen. Am besten per Einschreiben, per Post.

Seid mal dankbar den Entwicklenden gegenüber für die Apps, die ihr so benutzt. Und seid ein bisschen nachsichtig, wenn die mal irgendwo stecken bleibt oder abstürzt. Denn nicht immer ist es die Schuld der Entwickler. Denn gerade eben hatte ich auch wieder einen Absturz in unsere App. Und das ist ein Android-Bug. Und dann hat Android zum Beispiel den Fehler, dass wenn du die Scanning-Software aufrufen willst, dann ist die auf dem Smartphone super. Aber wenn du die auf dem Tablet aufrufst, dann ist die Hälfte vom Bildschirm verdeckt nur für den scheiß Auslöse-Button. Und nicht, dass die Vorschau dann die Hälfte groß ist. Nein, die Vorschau ist natürlich die ganze Seite groß, aber er wird verdeckt von der UI. Das versteht doch kein User. Und das ist gemeldet worden Anfang 24 im Google-Issue-Tracker. Und keine Sau bei Google interessiert das. Stattdessen lehnen sie unsere Veröffentlichung der App ab, weil wir Zugriff, wer hätte das geahnt, auf die Bibliothek benötigen, damit unsere Kunden ihre Baustellendokumentation in die App schieben können. Aber Google, irgendein Automatismus sagt, nein, eure App braucht ja keine Bilder oder nur ganz selten. Da müsst ihr eine andere API benutzen. Nee, müssen wir eben nicht, Drecksbatzen.

Chris

Ganz ruhig, ganz ruhig, ganz ruhig.

Boris

Aber ansonsten habe ich eigentlich einen guten Job. Macht mir auch viel Spaß.

Chris

Wir schicken dich in einen Ashram und dann darfst du ein bisschen Räucherstäbchen inhalieren. Kommen wir zu was ganz anderem.

Boris

Gerne.

Chris

Hast du mal Sofortbilder gemacht?

Boris

Oh ja, ich hatte ja mal eine Polaroid.

Chris

Also so eine Integral, wo quasi alles in einem Bild drin ist, also wo man nicht so Bilder auseinanderziehen muss, sondern so.

Boris

Nein, nein, nein, so mit Schütteln unter der Achselhülle.

Chris

Genau, die man schütteln muss, genau, die man schütteln muss. Ja, aber dann gibt es ja auch diese Trennbildfilme oder gab es Trennbildfilme, das ist dann das, wo du dann hinterher so auf die Uhr gucken musst und dann nach einer Minute oder so diese zwei Teile positiv-negativ auseinanderziehst. Und dann gibt es sie natürlich in verschiedenen Größen. Und irgendwann kamen ja dann auch noch Instax. Und die haben dann so kleinen Checkkarten, großen Bildchen gemacht. Und mittlerweile auch größere Formate. Ein schöner Zoo, wovon man relativ selten hört, ist die Polaroid 20 mal 24 Zentimeter. Das ist Zoll. Das ist die größte Sofortbildkamera der Welt. 20 Zoll. Ja mal 2,6 oder so.

Boris

2,54 sind 50,8. Okay.

Chris

Also das Ding sieht so von der Größe her sieht das ungefähr so aus. Und also ein Ungetüm, das ist so hoch wie du, wenn du dahinter stehst. Das ist ein Raumtrenner.

Boris

Das ist keine Kamera. Genau, das ist ein Raumtrenner.

Chris

Keine Kamera. das Ganze ist jetzt wieder ausgegraben worden und zwar für das 20x24 Projekt. Da hat die Polaroid Foundation, also Polaroid selber hat, vor einiger Zeit dafür wieder Filme gemacht und das Ganze wird jetzt, in einem Projekt um die Welt geschickt, dieses Ganze.

Dieses kurze Video, das ist vier Minuten lang, zeigt so ein bisschen, ja, teased so ein bisschen dieses Projekt an, das 20x24-Project von der Fullroad Foundation. Da ist ein Fotograf, der früher schon mit dieser Kamera fotografiert hat, und den haben sie sich quasi wieder geholt unter dem Vorwand, dass er diese Kamera nochmal testen soll mit den Filmen und dann, ja, eigentlich wollten sie aber nur gucken, kann der das noch und kann der mit anderen Künstlern arbeiten und wie ist der vor der Kamera? Weil sie das begleiten wollten. Dokumentieren wollen und ja, das Projekt ist Ist wohl gelaufen oder läuft noch und ich nehme an, dass hier dann demnächst diese Dokumentation auch in Stücken rauskommt. Es ist allein schon spannend, sich diese Intro anzuschauen, weil so ein fotografisches Projekt in der Form, in der Größenordnung vor allem, also Sofortbild, du machst lebensgroße Sofortbilder damit.

Und es ist halt schon was ganz Besonderes. Also wenn man mal so 4x5 Zoll Großformat gemacht hat, 20x24 ist nochmal eine ganz andere Baustelle, ist nochmal ein ganz anderes Erlebnis und da musst du natürlich nochmal ganz anders arbeiten. Da ist dann quasi die 4x5 schon eigentlich so eine Point-and-Shoot dagegen.

Also alleine, was du da an Hardware durch die Gegend fahren musst, das Ding ist halt nicht klein, sondern groß und schwer. Da brauchst du einen eigenen Kleintransporter dafür.

Boris

Wer sich noch an die Schulzeit erinnert, der Wagen, der reingerollt wurde, wenn dann ein Film gezeigt werden sollte oder dann später ein Videoschrag dieser Medienwagen. So sieht das Ding aus. Höhenverstellbar mit Kurbel, genau. Wahnsinn.

Chris

Größer und schwerer.

Boris

Aber wo kommt das Filmmaterial her? Ist das denn speziell dafür angefertigt?

Chris

Ja, natürlich. Es gibt von dieser Kamera eine Handvoll wahrscheinlich noch.

Boris

Mehr als eine? Okay, immerhin.

Chris

Und Polaroid hat das Ding angefertigt. Das ist dann tatsächlich auch Trennbild, das sieht man jetzt hier nicht in der Doku, aber ich habe schon mal eine Doku über diese Kamera gesehen. Also du hast dann quasi zwei Rollen, eine Positiv- und eine Negativrolle und die musst du dann da hinten von Hand irgendwie einspannen in so dunklen Vorrichtungen und dann hast du so eine Rinne, so eine lange Metallrinne, die dann den entsprechenden Entwicklungen gibt. Die Entwicklungspaste enthält und die schiebst du dann da rein und musst sie dann irgendwie von außen so umdrehen, also umkippen zwischen die zwei Dinger und dann wird das durch so zwei Stahlrollen gerollt, damit sich dann diese Paste gleichmäßig verteilt. Also das ist ein Trennbildfilm und wenn es entwickelt ist, ziehst du es auseinander und hast dann halt ein 20 mal 24 Zoll großes Foto.

Boris

Aber schon auch richtig aufwendig gemacht. Also das, was man hier in dieser kurzen Teaser-Doku sieht, Das ist jetzt ja nicht irgendwie, dass da was experimentell Künstlerisches rauskommt, sondern das sind wirklich hochwertige Bilder, die rauskommen. Also das ist schon alles sehr, sehr präzise gemacht. Das ist wirklich eine richtig hochwertige Kamera. Ja, ja, das kannst du so oder so machen, Fotografie. Also, du weißt, wie ich meine, das ist jetzt nicht irgendwie vergleichbar mit diesem, mit einem Impossible-Erste-Versuch-Film oder so, oder, naja, die Paste verteilt sich schon weitestgehend gleichmäßig, passt schon. Nee, nee, das ist... Ja, richtig geil.

Chris

Ja.

Boris

Also, wer auch immer da jetzt mal ein bisschen bitte ein Auge drauf hat, wenn da die Doku rauskommt, sagt uns bitte Bescheid. Das möchte ich gerne sehen.

Chris

Oh, ich bin da dran. Keine Sorge. Das steht bei mir gerade sehr hoch auf der Liste.

Boris

Weil das ist so richtig handwerklich, Fotografie und das noch mit Reise verbunden und mit vielen Menschen und Charakteren.

Chris

Da hätte ich Bock drauf. Vor allem arbeitet er vor Ort dann mit Künstlerinnen und Künstlern vor Ort. Das heißt, er fährt jetzt nicht nur rum und fotografiert die Welt, sondern er macht das gemeinsam mit Menschen vor Ort. Und das ist natürlich auch so eine Fähigkeit, die du haben musst, dann nicht nur mit künstlerischen Menschen aus aller Welt zu arbeiten, sondern dann auch noch gleichzeitig diese Technik zu bedienen und mit Menschen, die sowas noch nie gemacht haben in dieser Form, dann zu arbeiten, das ist schon was ziemlich Besonderes. Also fasziniert mich sehr und vor allem aus Sicht der großformatigen Fotografie ist das natürlich.

Boris

Also sag gern Bescheid, wenn die Doku, wenn du da was von mitkriegst. Ich will die auf jeden Fall nicht.

Chris

Ich hab's auf dem Schirm. Ich werd's dann hier in die Sendung bringen, ganz klar.

Boris

Cool.

Chris

Ganz sicher.

Boris

Ja, krasser Scheiß.

Chris

Aber lass es wieder digital werden. Du hast uns noch eine kleine Technik-Nörderei.

Boris

Ja, eigentlich nur ganz kurz. Wir hatten ja letztes oder vorletztes Mal die Sony A7 V vorgestellt, beziehungsweise sie wurde vorgestellt. Ich habe die technischen Daten verlesen. Und eine Sache fiel dabei auf, nämlich Sony geizte nicht mit Ankündigung, was den Dynamikumfang angeht. Ich glaube, da war die Rede von 16 Blendenstufen oder sowas. Also irgendwas absurd hohes. Aber es gibt ja auch immer Menschen, die sowas dann tatsächlich mal nachprüfen, auch tatsächlich unter sehr kontrollierten Bedingungen. Und da stellt sich raus, einmal natürlich verglichen mit anderen Sony-Kameras, mit aktuellen Sony-Kameras, dass der Dynamikumfang im ISO-Bereich bis 400 mit mechanischem Verschluss tatsächlich besser ist. Und im Vergleich mit der ebenfalls ja relativ frisch vorgestellten Canon R6 Mark III wirklich viel besser ist. Also Dynamikumfang bei der Sony wird hier gemessen 1,7 Blendenstufen besser im Bereich bis ISO 400 mit mechanischem Verschluss. Mit elektronischem Verschluss immer noch besser, aber dann nicht mehr ganz so viel. Aber ja, recht beeindruckend. Also da haben sie auf jeden Fall was gemacht und es offensichtlich nicht mit Entrauschen hingekriegt, wie das sonst gerne gemacht wird.

Sondern Sie haben da irgendein Verfahren aktiviert, sagen Sie, dass Sie auf dem Sensor nicht die eine Verstärkung oder die andere Verstärkung abhängig von dem ISO-Wert benutzen, diese Dual-Verstärkung, sondern Sie benutzen beide Verstärker, Und verrechnen das dann wahrscheinlich irgendwie clever intern, um eben einen höheren Dynamikumfang, also einen größeren Abstand zwischen Signal und Rauschen hinzubekommen. Das finde ich tatsächlich, also ich finde es erstmal beeindruckend. Das ist pfiffig. Und so als Technik-Nerd freut man sich auch über mehr Dynamik-Umfang.

Dann wieder sage ich mir, ja, das ist jetzt ein schönes Thema, wo man mal so als Technik-Nerd drüber abnerden kann. Aber so in der Realität muss ich jetzt gestehen, dass schon seit vielen Jahren die Sensoren auf einem Niveau sind, wo du auch eine vier Blendenstufen-Unterbelichtung, wenn du RAW fotografiert hast, einfach wieder hochziehst und da rauscht dann auch nicht wirklich was. Also im Grunde genommen reicht das und wenn man so ungefähr die Belichtung getroffen hat in der Situation, dann hast du eigentlich sowieso schon nicht wirklich ein Problem. Gut, mit der Sony A7-5 jetzt noch weniger.

Chris

Aber, Also, Dynamikumfang ist natürlich toll, weil du dann eine Zahl hast und wenn die größer ist, ist sie besser. Und das ist eine einfache Zahl. Die geht noch nicht mal bis 100, die geht irgendwie bis 15, 16, 17, 18, dann ist aber Schluss in der Regel.

Boris

Bei 12 bis 14 sind sie jetzt so.

Chris

Genau, dann guckst du dir mal ein Stück Fotopapier an, das hat einen Blendenumfang von fünf Stufen, wenn es hochkommt.

Boris

Glossy Papier oder so, ja.

Chris

Dann guckst du dir die Kameras an und auch die Filme an, mit denen teilweise die weltberühmtesten Fotos gemacht wurden und da reden wir dann vielleicht von... Wenn es Diafilme waren, vielleicht von sieben oder acht Stufen, aber das ist auch schon viel.

Also ein gutes Bild ist nicht ein gutes Bild, weil da besonders viel Dynamikumfang drin ist, sondern ein gutes Bild ist ein Bild, weil es irgendwas mit dir anstellt, weil es irgendwas in dir bewegt. Und da ist wahrscheinlich, ich behaupte jetzt einfach mal, bei vielen dieser berühmten Bilder wäre wahrscheinlich ein hoher Dynamikumfang eher hinderlich gewesen, weil du brauchst absaufende Tiefen zum Teil, um die Geschichte richtig erzählen zu können. Oder du brauchst ausgerissene Höhen, um die Geschichte richtig erzählen zu können. Also ich bin da immer sehr, sehr zwiegespalten. Ja, hohe Zahlen sind super, aber die tragen halt in der Regel nicht viel zur Qualität des Bildes. Wobei wir reden jetzt natürlich von technischer Qualität, aber... Habe so viele technisch tolle Bilder gesehen, die ich technisch schon würdigen kann, aber dann halt mit den Schulternzucker weitergehe, weil sie nicht, ja, die docken nicht richtig an.

Boris

Ja, ich glaube schon, dass es diese Motive gibt, wo es auf technische Perfektion ankommt. Diese Motive gibt es, natürlich. Du brauchst ein verzerrungsfreies Objektiv und so weiter und alles muss stimmen und Licht und pipapo. Alles fein. Aber das, was du sagst, da triggerst du gerade was bei mir. Und zwar, habe ich jetzt dieses Jahr mehrfach versucht, im Kopf mit einer Bildidee loszugehen, also mit einer Idee eines Looks loszugehen, den ich vorher irgendwo im Netz gesehen habe, wo ich sage, oh, das gefällt mir ganz gut. Und das sind eben oft so ein bisschen diese unperfekten Looks.

Also so mit völlig ausgerissenen Höhen, so Club-Bilder, wo halt die Lichter völlig überstrahlen, aber die Musiker halt im völlig verrauschten Schatten fast untergehen, aber eben sehr lebendig wirken. Oder irgendwelche Naturfotos, wo auch, ja, weiß ich nicht, alles eher ausgewaschen ist oder irgendwas überstrahlt oder abgesoffen ist in den Schatten. Also so eher technisch unperfekter Look. Und dann bin ich mit dieser Idee losgegangen und ich habe draußen einige Fotos gemacht, so alleinstehende Bäume und solche Geschichten oder irgendwelche Details von irgendwelchen Korn-Geschichten und den Wachstum mal begleitet über die Monate. Und dann wollte ich die Bilder dann eben bearbeiten in diesen Look. Und ich habe es nicht hinbekommen, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe. Weil du hast ja ein technisch sehr gutes Foto vor dir als Ausgangsmaterial. Und dann gehst du daher und versuchst bewusst, dieses Bild technisch schlecht zu machen und Dinge ausbrennen zu lassen oder die Kontraste einzuengen und, und, und. Und dann hast du hinterher ein Bild vor dir, wo du sagst.

Das ist es nicht. Und dann guckst du dir das Original an und sagst, wenn ich das so bearbeite, wie ich es immer bearbeite, gefällt mir das besser. Aber die Bilder, die ich da im Netz sehe, die gefallen mir richtig gut. Und der Unterschied könnte sein, das habe ich jetzt noch nicht recherchiert, dass die Bilder, die ich da sehe, die sind halt so entstanden, weil sie eben zum Beispiel auf Film gemacht sind, weil sie eben, zu viel Licht bekommen haben oder zu wenig. Und dann hast du...

Chris

Du bist da gerade einer richtig großen Sache auf der Spur.

Boris

Und dann hast du ja nur das, was du eben hast. Und dann ist dir das geglückt oder eben nicht. Oder du findest das gut oder du hast diese Lebendigkeit, diese Stimmung eingefangen, aber nicht diese technische Perfektion. Aber das technisch perfekte Bild wieder schlecht zu machen, das ist natürlich möglich in der Bearbeitung. Das kann aufwendig sein, aber das ist natürlich möglich. Aber du hast immer im Kopf dieses technisch gute Bild. Und ich krieg's nicht über das Herz so ein schlechtes Bild dann abzugeben oder zu zeigen oder so, weil dann gefällt mir das gute Bild dann ja wieder besser, weißt du? Und ich glaube, das sind so die Momente, wo die Leute dann glücklich sind, wenn sie an ihrer Fuji irgendeine Filmsimulation reinknallen und dann ein nicht ganz so perfektes Bild haben, aber sie haben ja nur dieses.

Chris

Ja, ich meine, wie gesagt, ich glaube, du bist an einer ganz, ganz großen Sache auf der Spur. Wenn du das nicht schaffst, das Bild in Anführungszeichen schlechter zu machen, technisch schlechter zu machen, dann wäre es vielleicht tatsächlich sinnvoll, du hast doch diese kleine Klappkamera.

Boris

Dieses Plastetal.

Chris

Warum gehst du nicht mit dem los?

Boris

Du glaubst ja nicht, was für perfekte Fotos da rauskönnen. Ich habe leider diesen... Erinnerst du dich? Ich hatte doch diesen Schutzaufkleber vor der Linse. Und hatte doch mit dem...

Chris

Und da hast du so weiche Bilder gehabt dadurch.

Boris

Und fand die toll. Ich habe diesen Aufkleber nicht mehr. Ich hätte das Ding nie abziehen dürfen.

Chris

Klebe halt einen anderen Aufkleber drauf.

Boris

Funktioniert nicht. Fotografiert durch eine Tic-Tac-Dose.

Chris

Durch ein komisches Wasserglas oder so. Ja, nee. Geh in den Laden und hol dir so eine Wegwerfkamera mit einem Schwarz-Weiß-Film drin. Die gibt es doch sicher noch. Oder kannst du auf Amazon bestellen. So Einwegkameras. Hat eine Plastiklinse. Warum nicht?

Boris

Weiß ich nicht.

Chris

Du stehst dir, glaube ich, da gerade ziemlich selbst im Weg, was das angeht.

Boris

Ja, natürlich tue ich das.

Chris

Ich finde, du solltest dir einfach mal an einem Wochenende, an einem Sonntagnachmittag, wenn es draußen regnet, mal aus einer Streichholzschachtel eine kleine Lochkamera bauen.

Boris

Ja, ich möchte nicht mehr analog.

Chris

Ich will eine digitale Boxkamera haben. Ja, gibt es doch sicher.

Boris

Hm.

Chris

Du musst es ja auch nicht selbst entwickeln. Du kannst es ja einfach wegschicken und dann kommt es zurück als Bilder. Dann hast du auch noch dieses, alte Warteding und so.

Boris

Ich kann dir den Blog einen Eintrag raussuchen, den ich dazu geschrieben habe. Das brauche ich nicht mehr.

Chris

Dann wirst du das halt nie so erleben können.

Boris

Es wird nie ein Künstler aus mir werden.

Chris

Es ist ein bisschen schwierig mit dir. Ja, ist ein bisschen schwierig.

Boris

Wir müssen mal, wir machen ja tatsächlich vorm Jahreswechsel, machen wir noch eine Sendung, wenn nichts dazwischen kommt. Ich glaube, da müssen wir mal rückblicken und nach vorne blicken. Und vielleicht sollte ich mir 2026 mal die In-Perfektion, sagt man in oder im-Perfektion, im-Perfektion, müsste ich mir mal auf die Fahnen schreiben. Ich glaube, das müsste ich mal machen.

Chris

Also ist eine sehr, sehr wichtige Übung auch tatsächlich bewusst Fehler zu machen. Genau das, was man nie falsch machen möchte, mal ganz bewusst falsch zu machen. Da hat ja jeder so seine Sachen, die ganz wichtig sind und das ist schon tatsächlich eine ganz sinnvolle Übung, da mal ganz bewusst an dieser Stelle so ein 180 zu machen. Ja, möglicherweise sollten wir das tatsächlich mal tun. Du weißt ja, wie das mit den guten Vorsätzen ist. Die werden auch natürlich nicht.

Boris

Aber man kann ja wenigstens versuchen, eine Idee in den Kopf zu pflanzen.

Chris

Also was natürlich schon mal ganz generell hilft, ist sich viel Fotografie anzuschauen. Sei das jetzt in Büchern oder in Ausstellungen oder sowas und vielleicht ist da jetzt so die besinnliche Zeit ganz gut dafür. Und um uns daran zu erinnern, hat uns unser Außenkorrespondent Jürgen auch noch mal eine Kleinigkeit geschickt.

Einspieler

Hallo Community, die Fotoausstellung der Woche, diesmal ohne Ort und auch ohne Ausstellung. Einmal nochmal eine Aufforderung, geht in Ausstellungen, besucht Ausstellungen. Ich sitze gerade in einer, hier im REM in Mannheim, im C4 und besuche Geographies of Draught. Wir haben es schon vorgestellt, ist im Kalender. Wunderbare Ausstellung, lohnt sich. Also, über die Weihnachtsfeiertage die Familie mitnehmen oder allein mal eine Ausstellung besuchen, wenn ihr eine sucht, in unserem Kalender wie immer zu finden. Und die Grüße gehen raus an all die Personen, die vielleicht 2026 eine eigene Ausstellung planen oder durchführen wollen. Insbesondere im Genre Eishockey und Sportkanal im Slack. Ich wünsche viel Vergnügen bei der Besuch für die Ausstellungen und schöne Weihnachtsfeiertage. 3, 2, 1. Happy Shooting.

Boris

Ja, danke.

Chris

Ja, klasse. Und dir habe ich jetzt, das fällt mir gerade ein, Boris, dir habe ich jetzt einen Tipp. Du hast ja jetzt eine Spiegellose.

Boris

Ja.

Chris

Da kannst du relativ nah an den Sensor ran mit Dingen. Da klappt ja kein Spiegel mehr, also bis an den Verschluss quasi. Hol dir mal ein Weitwinkelloch und mach da mal eine Lochkamera draus. Dann hast du schon mal eine Imperfektion, die trotzdem noch digital ist.

Boris

Ja, Lochkamera auf kleinen Bild habe ich schon mal.

Chris

Du willst es doch nicht perfekt haben.

Boris

Ja, aber nicht so nicht perfekt.

Chris

Darf ich dir was zeigen? Guck mal hier. Siehst du das hier? Siehst du das hier?

Boris

Nee, nicht ganz. Du zeigst es in deiner Hand.

Chris

Das ist ganz, ganz klein. Das ist ganz, ganz klein. Das ist deine Komfortzone.

Boris

Das ganz, ganz kleine Ding da.

Chris

Das fasziniert mich, das fasziniert mich, wie du wie so ein Pferd vom Hindernis so hoch gehst.

Boris

Sie ist so komfortabel. Ja, ganz offensichtlich magst du die.

Chris

Ganz offensichtlich magst du die. Aber gut. Leute, das ist eure Chance. Schickt uns was an happyshooting.de Tipps für Boris. Vielleicht diese Komfortzone noch mal ein bisschen auszuweiten, diesen bequemen Schlappschuh, der seit 15 Jahren eingelatscht ist, vielleicht mal ein bisschen unbequemer zu machen.

Boris

Nicht wahr? Sehr schön.

Chris

Guck hier, da, da.

Boris

Ja, ganz kuschelig da. Sehr gut.

Chris

Lass uns doch mal über manuelle Fotografie reden.

Boris

Ja. so viel zur Komfortzone. Ich mag ja manuell. Manuell.

Chris

Ja, aber da kennst du dich halt aus, weißt du.

Boris

Manuell ist so gut, manuell ist so prima. Manuelle Belichtung. Ich wollte mal eine Lanze berechnen für manuelle Belichtung. Den M-Modus.

Chris

Den Magic-Modus.

Boris

Magic, Mistake, Master, wie auch immer. Das war früher tatsächlich gar nicht so wahnsinnig trivial. Also ich habe das... Am Anfang gar nicht benutzt bei der Canon 350D und auch am Anfang bei der 5D nicht. Aber dann habe ich irgendwann kapiert, wie das funktioniert mit dem Belichtungsmessen und mit dem Spotmessung. Die Spotmessung war dann quasi so ein bisschen der Augenöffner an der Geschichte, dass man dann gezielt irgendwo in seinem Umfeld, in seinem Motiv, in seinem geplanten Motiv die Belichtung misst, sie dorthin stellt, wo man sie haben möchte. Und dann kannst du da stundenlang Fotos machen, solange sich das Licht nicht ändert und hinterher sind alle Belichtungen gleich, die lassen sich wunderbar alle gleich bearbeiten, ist ganz, ganz herrlich. Also das habe ich schon sehr gerne benutzt, allerdings wenn es eben dann doch sehr wechselhaft war, also wenn man draußen ist und dann Wolke vor Sonne, Wolke wieder weg, Wolke ein bisschen vor der Sonne, ein bisschen mehr, ein bisschen weniger vor der Sonne und das sich ständig irgendwie ändert, dann bin ich dann eben doch auf die Blendenvorwahl, Also bei Canon auf AV gegangen und habe dann die Matrix-Messung genommen, habe die Kamera machen lassen und das war schon okay. Dann waren zwar nicht mehr alle Bilder gleich, aber die Belichtung hat einigermaßen gepasst und ließen sich gut bearbeiten. Das ging schon.

Als ich dann auf die Olympus gewechselt bin, also auf die spiegellose Kamera, Chris macht gerade Fotos durch Gläser. Als ich auf die Olympus gewechselt bin auf die EM1 Mark 1 damals noch da habe ich relativ schnell angefangen und habe nur noch im M-Modus gearbeitet weil man halt in seinem, das hast du ganz toll fotografiert musst du in die Shownot stellen.

Weil man halt in seinem elektronischen Sucher ja eine Vorschau sieht des Bildes mit der Belichtung, die man eingestellt hat. Also zumindest kann man sich den Sucher so einstellen. In der Regel ist er dann standardmäßig auch so eingestellt.

Und das habe ich dann eben auch benutzt, auch draußen, auch bei Bewölkung, weil ich hatte dann natürlich irgendwann sehr schnell im Muskelgedächtnis vorderes Rädchen am Zeigefinger, hinteres Rädchen am Daumen. Wo stelle ich die Belichtung? Wo stelle ich die Blende ein? Wo kann ich rauf und runter regeln? Und dann konnte ich relativ easy die Belichtung ganz intuitiv, ganz automatisch über mein Sucherbild anpassen. Manchmal hatte ich dann noch eine Belichtungswaage oder sowas zur Sicherheit mit eingeblendet. Also so eine Spotmessung hatte ich immer an oder habe ich auch immer noch an. Wenn ich mal gezielt messen will, dann kann ich das sofort machen. Aber oft reicht das schon, wenn man so per Auge mal sich das Sucherbild anschaut. Und das finde ich richtig toll. Und als ich dann die Canon R6 hatte, habe ich direkt mit dem M-Modus angefangen. Ich habe überhaupt nie irgendwas anderes ausprobiert. Und erst jetzt, also inzwischen sind es auch schon wieder Monate her, habe ich ja diesen Auto-ISO-Modus dann mal ausprobiert und wollte damit ein bisschen was machen. Und dachte mir, Auto-ISO kann ja ganz praktisch sein, in bestimmten Bedingungen, wenn ich so durch einen Wildpark gehe, Muss ich nicht ganz so viel hin und her justieren, ist ein bisschen bequemer.

Aber ich muss sagen, so richtig überzeugt bin ich davon nicht. Also da hast du dann wieder das Problem, natürlich solltest du sinnvollerweise irgendwie eine Matrix-Messung nehmen, um dem Computer da in der Kamera möglichst viel Spielraum zu geben, die Belichtung möglichst korrekt zu wählen. Aber trotzdem, du verschwenkst den Ausschnitt ein kleines bisschen höher oder tiefer, machst den Baum ein bisschen weiter links oder rechts im Bild und dann sind die Belichtungen alle irgendwie halbe Blendenstufe bis zu einer Blendenstufe unterschiedlich. Und wenn man die Bilder hinterher aussortieren will, dann bist du schon immer irritiert, weil es hell-dunkel ist, dann suchst du nachher das hellste Bild aus und nicht das Beste.

Und bearbeiten ist dann auch anstrengend, weil irgendwie einfach mal die Bearbeitung rüberziehen auf die anderen Bilder ist dann nicht, da musst du immer anpassen, total schräg, ich habe alles wieder auf manuell gestellt und mache das halt die Canon R6 hat ja drei Regler die ich im Zugriff habe, dann kann ich alle drei Werte relativ schnell regeln das geht voll geht super, Also, wenn es dann so heißt, ja, nimm doch die automatische Belichtung und wenn du dann den Ausschnitt halt komponiert hast, dann kannst du ja mit der Belichtungskorrektur rauf und runter dann dagegen steuern. Und ganz ehrlich, ich mag das nicht mehr. Ich mach das nicht mehr. Weil soll ich bei jeder Aufnahme die Belichtungskorrektur anpassen und dann vergisst es doch wieder zurückzustellen und dann bist du doch wieder am Grübeln, wo jetzt der Fehler liegt. Ich kann ihn auch gleich auf manuell stellen und stelle es gleich so ein, wie ich es haben will. Und es ist die ganze Zeit richtig. Also ich möchte hier mal plädieren für mehr Mut für den M-Modus. Der ist toll. M ist wunderbar. Und ich habe hier noch aufgeschrieben, M ist M.

Also vielleicht sollte ich mal einen reinen M-Workshop machen. Hat jemand Interesse an einem M-Workshop? mal so einen Tag, ziehen wir mal los und dann treffen wir uns, was weiß ich, irgendwo Marienburg oder Saberburg oder keine Ahnung und dann machen wir einen kleinen Ausflug und ich erkläre euch, warum ich M so geil finde. Keine Ahnung. Also wenn jemand Bock hat, meldet euch. Dann schauen wir mal. M ist gut.

Chris

Also wer hier im Slack unterwegs ist, während Boris übrigens kann ich das komplett unterstreichen, M-Modus ist natürlich die Königsdisziplin. Während du das erzählt hast, habe ich hier durch ein Pfälzer Dubelglas, das sind diese großen Gläser mit diesen Beulen drin, für ein Shoppen und so, das ist echt super Gläser, klasse Gläser. Das sind unsere Standard-Trinkgläser hier. Es eignen sich aber auch unglaublich toll, um dann interessante Dinge damit zu tun. Also fotografisch interessante Dinge damit zu tun. Du kannst also damit sehr einfach, warte mal, ich mach das mal hier weg. Du kannst damit relativ einfach halt irgendwelche komischen Verzerrungen machen. Da brauchst du noch nicht mal irgendwie was Besonderes. Das ist eingebaut quasi. Dadurch fotografieren. Nicht der hier nicht, der Herr Picard nicht, sondern hier. Also das ist jetzt natürlich nur mal so ad hoc eben, aber zum Thema Unperfektheit, die kannst du auch einfach erzeugen, indem du durch Dinge durchfotografierst.

Boris

Das ist nicht die Unperfektheit, die ich haben möchte. Ich möchte eine perfekte Unperfektheit haben.

Chris

Okay, wir kommen heute hier nicht weiter. Wir werden uns an dieser Stelle wahrscheinlich, aber es ist ja auch nicht Hintergrund des Podcasts.

Boris

Aber ich behalte das mal im Hinterkopf.

Chris

Würde ich auf jeden Fall tun. Würde ich auf jeden Fall tun. Ist sicher nicht ganz falsch. Und vielleicht kommt es ja doch nochmal irgendwie mit einer Rolle Film daher. Ja, also ich könnte jetzt eine schenken. Ich habe ja von diesen Menschen viel geschenkt bekommen. Und da könnte man jetzt vielleicht dir mal so ein bisschen...

Boris

Analog ist voll toll, aber das habe ich hinter mir gelassen. Sag ich jetzt.

Chris

Den anderen Teil würdest du quasi geschenkt bekommen.

Boris

Sag, ja, schon. Weiß nicht.

Chris

Nicht so sicher, ne?

Boris

Weißt du, wie ich das lösen kann? Das ist doch ganz einfach. Ich kann das lösen durch den Kauf einer neuen, tollen, teuren Kamera, bei der ich Live-Lutz reinladen kann. Dann kann ich meine unperfekten Lutz bauen, kann die da reinladen und dann habe ich genau das als JPEG hinterher. Das ist doch gut. So sollte ich das machen. Das ist bestimmt die Lösung.

Chris

Du kannst es vor allem auch ganz einfach lösen, indem du vielleicht lernst mit dem, was du da fotografisch hast. Du hast ja Geräte und du hast ja jahrelang Erfahrung mit deiner Fotografie und es wäre vielleicht gar nicht so sinnfrei, einfach mit diesen Dingen lernen, besser umzugehen und das kannst du tun.

Boris

Noch besser.

Chris

Foto-Workshop.

Boris

Ach, du wolltest einen Übergang machen.

Chris

Ich wollte einen Übergang machen, aber er lässt mich gerade nicht scheren. Warum auch immer.

Boris

Doch, war gerade müde. Ich verstehe es nicht.

Chris

Hallo? Jetzt sehe ich es auch. Das ist mal wieder super. Ja, nee, nochmal kurz der Hinweis auf die Foto-Workshops 2026.

Boris

Oh, da freue ich mich schon sehr drauf.

Chris

Genau, und da geht es ja dann eben genau darum, nicht durch irgendwie extra Hardware und besondere Dinge das perfekte Bild zu machen, sondern es geht darum, sich vielleicht mal mit dem, was man bereits hat und kann, auseinanderzusetzen und vielleicht auch mit anderen Facetten rund um die Fotografie, sei das jetzt mit dem Thema Sehwerkstatt von der Idee zum Bild, wo man dann wirklich sehr, sehr intensiv über das bewusste Sehen, über Wahrnehmung, über Absicht in der Fotografie.

Aufmerksamkeit, fotografische Intention und so weiter zu lernen, sei das jetzt über Fotoprojekte, wo es darum geht, aus.

Aus losen Bildern, aus dem großen Haufen losen Bilder, die wir haben, vielleicht auch mal ein bisschen Zusammenhänge zu finden, Serien zu machen, für eine Ausstellung, für die Präsentation, für das eigene Portfolio und so weiter. Villa-Geister im August, Kleinformat Projektarbeit in Kleingruppen, so ein bisschen Klostergeister in destilliert sozusagen. Film und Pixel, wie gesagt, da gibt es jetzt Filme geschenkt, dank großzügiger Spende und Großformat, vielleicht nicht ganz 20x24 Zoll, aber immerhin 4x5 Zoll, auch da nachhaltigen Eindruck wird das hinterlassen und wird auch nachhaltig Einfluss auf die eigene Fotografie haben. Und so weiter und so fort. Also wer das gerne mal erleben möchte und vielleicht mit dem, was ihr habt, tatsächlich anders durchstarten wollt. Ach ja, Ende Januar übrigens Fotografieren ohne Technik, der sechswöchige Online-Workshop hier in diesem Internet. Auch das. Schaut rein happyshooting.de slash Workshops. da findet ihr die und ja, vielleicht ist ja mal was für euch dabei.

Boris

Tja, ich bin schon gespannt, wen wir nächstes Jahr alles treffen von euch. Da freue ich mich mal drauf.

Chris

Genau. So. Wir haben eine neue Aufgabe zu vergeben.

Boris

Ja, wir haben eine neue Aufgabe. Die Öse-Aufgabe läuft ja jetzt noch bis Donnerstag, wenn ihr das wahrscheinlich aus der Konserve hört. Und die neue Aufgabe, die lautet, was haben wir denn aufgeschrieben? Schale, ne? Ich muss jetzt hier noch reinschreiben. Schale, haben wir gesagt. Schale ist die Aufgabe, sie läuft vom 18.12. bis 1.1. Das ist ein bisschen tricky, weil das über die Jahresgrenze geht. Denn jetzt heißt es, ihr könnt vom 18. Dezember 2025 bis zum 1. Januar, Neujahr 2026, ein neues Bild, ein neues Foto machen zum Thema Schale. Wie interpretiert ihr den Begriff Schale fotografisch? Und das Ergebnis ladet ihr dann bei Flicker hoch, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt den Tag HSB Schale. Alles zusammengeschrieben. bin sehr gespannt alles zusammengeschrieben.

Chris

Ja, dann haben wir noch zwei Termine für euch. Und zwar beide Termine, diesmal von Jürgen, aber keinen in Audio, weil der hat ja vorhin schon zu uns gesprochen. Der erste Termin im Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen in Heidelberg vom 15.11. Diesen Jahres bis zum 3.5. nächsten Jahres. Titel der Ausstellung ist United Disunited. Max Scheler USA Fotografien. Die USA der 50er Jahre wirkten auf den jungen Fotografen Max Scheler wie eine Befreiung aus der Nachkriegstristesse der jungen Bundesrepublik. Trotz seiner Faszination für die neue Welt richtet sich sein fotografischer Blick aber auch auf die gesellschaftlichen und politischen Widersprüche der neuen Weltmacht. Im Auftrag der Agentur Magnum und großer Magazine ab 1959 viele Jahre beim Hamburger Stern arbeitete er in allen Teilen der Welt.

Und nochmal von Jürgen, Ort ist Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur in Völklingen, 66333 Völklingen. Es ist vom 9.11. Bis zum 16.08.2026 X-Ray die Macht des Röntgenblicks. Röntgen beim Begriff fallen sicher den meisten als erstes medizinische Untersuchungen. Ein Zahnarzt, Röntgenbilder, Knochenbruch im Röntgenbild, Skifahren und das gebrochene Schlüsselbein. Wir kennen Röntgenbilder von Auer-Momenten, aber das Phänomen Röntgenstrahlen umfasst wesentlich mehr. Das zeigt jetzt die Ausstellung X-Ray, beleuchtet das Phänomen der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen, künstlerischen Aspekten des Röntgenblicks. Ja, das waren unsere Termine für heute. Solltet ihr auch mal einen Termin haben, dann dürft ihr uns den gern hier auf happyshooting.de, reinwerfen und da findet ihr auch die ganzen Termine, die wir hier immer schön durchgeben und vielleicht kommt auch euer Termin mal hier vor. Das kann eine Ausstellung sein in der Umgebung, das kann irgendeine andere fotografische, interessante Veranstaltung sein. Ja, haut rein, happyshooting.de slash Kalender.

Boris

Röntgen ist immer spannend. Da gab es ja viel, was man früher mit Röntgen gemacht hat, bevor man wusste, dass es schädlich ist. Und auch im Weltall Röntgenstrahlen zu empfangen und dann eben umzuwandeln eben in sichtbare, also in Farben, sodass wir das eben auf den Bildern sehen können, ist immer sehr faszinierend, was da so los ist.

Chris

Tja. So, dann haben wir noch zwei Dinge, die über happyshooting.de reingekommen sind, bevor wir dann ins Ende der Sendung kommen. Das eine ist... Schau mir davon. Jürgen wird hier zum zentralen Beitragsgeber. Das finde ich ja klasse. Sagt hier noch eine One-More-Thing-Geschichte als Geschenktipp für Fotografen, die schon alles haben.

Boris

Ein Regalsystem. Bitte lass es ein Regalsystem sein.

Chris

Du brauchst ein Regalsystem, das weiß ich, aber das ist kein Regalsystem, sondern das ist ein, Birdfy 2 Pro Vogelfutterhaus mit 2K Dual-Kamera, Live-Vogelbeobachtung, Solarbetrieb, Vogelfutterstation mit App, Zeitlupen, Video automatisch, Verfolgung, Echtzeitbenachrichtigung bei Vogelbesuch. Also das ist ein Vogelfutterhäuschen mit eingebauter Kamera.

Boris

Sehr stylisch.

Chris

2K, das ist eine HD-Kamera. Also die kann, 2K ist 1080p ungefähr.

Boris

Full HD wahrscheinlich.

Chris

Da kannst du Video aufnehmen und Bilder wahrscheinlich sogar live beobachten über WiFi oder so. Kostet nur 227,99 Euro.

Boris

Schnapper.

Chris

Ich weiß ja nicht, ich weiß ja nicht. Also bevor ihr euch das kauft, schaut euch auf YouTube mal die entsprechenden Videos an. Das ist ja durchaus, durchaus ja. Bin mir nicht so sicher. Weiß ich nicht so genau. Ja, und dann haben wir noch von Wolf Folgendes bekommen. Hallo zusammen in Andehnung an den Beitrag in Happy Shooting 921, in dem jemand eine Canon EOS 6D Mark III zerlegt und man sehen kann, wie jeder Quadratmillimeter Platz ausgenutzt wird. Hier ein Link zu einem YouTube-Video, in dem jemand in eine Nussschale eine Überwachungskamera einbaut und dabei auch den zur Verfügung stehenden Raum völlig ausnutzt. To put it in a nutshell mal anders. Ja, ich spule mal vor. Also wir haben da elektronische Bauteile. In diesem Fall sind das glaube ich hier Batterien. Das dürften kleine Batterien sein. Das Ding muss ja irgendwie betrieben werden. Und dann kommt hier ein kleiner Sensor hin und diverse kleine Chips mit angelöteten Widerständen. Also da hast du nicht mal Platz für eine Platine. Das wird alles direkt zusammengelösen.

Boris

Die Bauteile direkt.

Chris

USB-C-Anschluss.

Boris

USB-C in der Nussschale. Warum nicht?

Chris

Ja, hallo. Irgendwie muss der Strom ja da reinkommen. Ein kleines Side Switch.

Boris

Alle Nüsse sollten USB-C haben.

Chris

Ein paar Pins, wahrscheinlich zum keine Ahnung, wofür die jetzt da sind. Ah, hier kommt das Kameramodul. Also das wird schon relativ eng gepackt alles und dann am Ende das Ganze magnetisch drauf und, Deckel drauf und gut.

Boris

Jetzt haben wir eine Kamera in einer Walnuss.

Chris

Mit Live-Übertragung, wie du siehst.

Boris

Geil. Das ist wahrscheinlich die Antenne, diese Stäbe.

Chris

Was macht man damit jetzt? Man hängt jetzt an den Baum und wartet, bis die Nussdiebel kommen.

Boris

Ja, warum nicht?

Chris

Und dann hat man es.

Boris

Ja.

Chris

So sieht das aus. Also, solltet ihr auch irgendwelche spannenden, lustigen, interessanten Fragen, Geschichten oder sonst was haben, immer her damit happyshooting.de. Wir freuen uns drüber und damit sind wir jetzt aber glaube ich tatsächlich am Ende der Sendung angelangt. Ihr findet uns und alles rund um die Sendung immer auf happyshooting.de oder, ja in diesem Internet irgendwo sind wir unterwegs oder in eurer Podcast App und freuen uns, wenn ihr uns abonniert, reinhört und vielleicht auch mal hier auf unseren Kanälen vorbeiguckt. Dann wünsche ich eine schöne Zeit.

Boris

Abonniert diesen Kanal, klingt die Glocke und wünscht uns alles Gute. In den Kommis.

Chris

In den Kommis, genau. Lasst uns ein Like da. In den nächsten Sendungen wird in der Woche stattfinden, am 23. Dezember. Wir haben nicht vor, über Weihnachten jetzt irgendwie Pause zu machen oder so. Also wenn, dann wird das spontan entschieden.

Boris

Aber live vom Weihnachtsmarkt ist am 23.

Chris

Wenn jemand am Tag vor Heiligem Abend noch irgendwie Bock hat, ja, mit Sicherheit, dann ja, hier wieder, ne? Hier so, auf diesem Kanal. Damit sind wir aber jetzt tatsächlich am Ende. Wünschen euch was. Drei, zwei, eins.

Boris

Happy Shooting. Happy Shooting.

Shownotes

Aus der Preshow

  • Weihnachtsmärkte, Mandeln, Nachbarn, aus der Erinnerung

HS Workshops

Statt Werbung

DANKE an alle Spender - speziell für Auphoniczeit von Alexandra und gespendete Filme von Christoph

#hshi / #hsnachtrag

  • von Roman: Wie sichert Ihr euch gegen Cyberangriffe ab?

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  • Aktuelle Aufgabe "Öse" vom 04.12.2025 bis 18.12.2025 mit dem tag "hsboese"
  • Neue Aufgabe "Schale" vom 18.12.2025 bis 01.01.2026 mit dem tag "hsbschale"

Termine (alle anschauen | neuen Termin eintragen):

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Hausmeisterei II


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