#923 - Lufttüddelchen
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Happy Shooting, Folge 923, Lufttüdelchen. Die heutige Folge wird euch präsentiert von den.
ChrisTollsten Workshops dieser Welt in der Viewfinder-Villa.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisIch mache hier eine pompöse Einleitung und du fängst das Flüstern, dann ist es ja fast, als wenn eigentlich Abend wäre.
ChrisIch habe noch den Pre-Show-Bildschirm. jetzt. Ah, Platz. Das kann man sich ausbreiten. Schönen guten Tag. Wir sind's. Happy Shooting, der Fotopodcast.
BorisJa, so sieht das nämlich aus.
ChrisWie ihr seht, ist heute der 23. Hier.
BorisDezember.
ChrisGanz wichtig. Wir lassen uns nicht lumpen und machen tatsächlich jetzt noch eine Sendung. Vielleicht sogar in der Woche. Vielleicht sogar. Was? Vielleicht sogar in der Woche. Vielleicht.
BorisDie ganze Sendung in der Woche? Nein, die nehmen wir jetzt auf.
ChrisNein, wir machen heute eine Sendung und vielleicht sogar in der Woche noch mal.
BorisNoch eine? Ja, Mann. Du drückst dich aber wieder unklar aus. Meine Güte.
ChrisNee, du hörst unklar zu. Das ist so ganz klar. Ich bin der Chris.
BorisIch bin der Boris.
ChrisUnd zusammen sind wir Happy Shooting, der Fotopodcast. Fotografie steht auf dem Zettel heute. Und das ziehen wir eiskalt durch. Wir sind auf happyshooting.de und da, wo ihr so Sachen hört und guckt und so weiter. Twitch, YouTube, Podcast, Player und so Zeug. und da freuen wir uns, wenn ihr bei uns mal reinguckt. Heute haben wir tolle Themen und wir haben vor allem, wie sie es gehört, auch wieder Fragen, Hinweise, Stories von euch. Das haben diesmal gemacht. Zum Beispiel der... Beste Grüße. Ich sehe keinen Namen.
Anonymoin. Hat jemand Erfahrungen und Tipps bezüglich E-Book-Readern in Farbe und Fotoliteratur? Lehrbücher wie zum Beispiel zur Weitwinkelfotografie I see what you did there, Sind die Bilder ausreichend gut dargestellt oder muss man doch aufs Tablet wechseln und die Augen weiter quälen? Beste Grüße Also E-Book Reader, E-Paper in der Regel. Und E-Paper ist eine Bildschirmtechnologie, die aus einzelnen Kügelchen persistente Bilder macht, die dann nicht mehr abgedatet werden müssen und keine Batterie brauchen und so weiter. Und da gibt es eben auch welche in Farbe. Die, die ich bisher gesehen habe, mal überhaupt zum Thema Bildschirmqualität von E-Book-Readern in Farbe, haben mich jetzt nicht so wirklich umgehauen, ehrlich gesagt. Weiß nicht, ob du da schon mal so ein Ding in der Hand gehabt hast?
BorisIch hatte noch kein Selbst in der Hand, deswegen kann ich nur von Reviews sprechen. Ich weiß, dass ich da auch was verbessert haben soll. Was ich auch weiß, da habe ich auch schon sehr gute Aufnahmen und Reviews gesehen, ist, dass es sehr, sehr gutes, also deutlich besseres E-Paper gibt in Farbe. Dieses Spectra 6 heißt das. Das glaube ich mit 6 Farben.
ChrisKostet aber dann auch entsprechend mehr. Das kriegst du dann in so einem günstigen E-Book-Reader nicht wahrscheinlich.
BorisDas wird das Problem sein. Also das macht glaube ich mit sechs Farben, mischt es halt und dithert es und das ist aus einiger Entfernung schon ganz gut. Also für Werbung auf jeden Fall geeignet, für Fotos an der Wand. Ich sag mal mit einem Schritt Entfernung von der Wand ist das auch in Ordnung, was ich da bisher wie gesagt nur vom Video gesehen habe. Aber wie du schon sagst, das ist eine relativ aktuelle und sehr teure Technik und meines Wissens noch nicht in den E-Book-Readern.
ChrisAlso Burkhard, doch, es gibt E-Book-Reader, die Farbe können, aber nicht mit dem guten Ding.
BorisNicht mit diesem Spektrum.
ChrisDer Burkhard sagt, die Farben sind zu schlapp und die Auflösungen sind mehr was für Charts. Ja, das ist so meine Erfahrung, aber das ist auch schon wieder ein paar Jahre zurück. Ist aber, glaube ich.
BorisAuch noch so.
ChrisWahrscheinlich ist das so. Das ist das eine, die Qualität der Displays in E-Book-Readern. Das andere ist jetzt Bücher und, Übrigens, es gibt auch E-Book-Reader, die als Tablette daherkommen, also richtig mit einem Bildschirm, so mit LCD oder OLED oder so.
BorisGibt es auch noch.
ChrisDie gibt es auch noch. So, und das nächste ist jetzt aber die Bücher. Und die Bücher, die kommen in der Regel als PDF und als EPUB. Und das EPUB-Format, also PDF ist das Format, wo das Layout fix drin steckt. Also kennt man, da ist halt das Bild da und der Text da und der ist mit dem Font und so weiter, ist das gelayoutet. Und bei dem EPUB-Format ist das in der Regel so ein Fließtext mit Bildern zwischendrin, damit das dann sich selbst umbrechen kann.
BorisJa, dann kannst du auch die Schriftgröße anpassen und das bricht dann trotzdem um und du musst nicht scrollen und so.
ChrisGenau. Also meiner Erfahrung nach, auch die ist aber nur sehr begrenzt, sind dann die Bilder von der Qualität in diesen EPUB-E-Books schon okay, aber du kriegst halt nicht das Layout dazu in der Regel. Aber die Kombi von diesen Dateien mit einem Farb-E-Paper-Leser, so nach allem, was ich weiß und was ich gesehen habe, ist das jetzt nicht so umhauend. Allerdings ist die Frage, wie wichtig jetzt die super Bildqualität beim Buch über Weitwinkelfotografie ist. Andererseits, ich sag mal so, als Autor bist du, kriegst du für Bücher eh fast nichts. Also ich würde sagen, hol dir mal die Papierversion.
BorisEs lohnt sich auf mehreren Ebenen.
ChrisEs lohnt sich aber dann auch nicht wirklich, weil durch Bücher wirst du nicht reich und ich... Kann sagen, dass so ein Buchverkauf hier quasi nicht wirklich sichtbar zu Buch schlägt. Wirklich nicht. Zu Buche.
BorisZu Buche.
ChrisAber das ist jetzt wieder nur so mein Halbwissen. Vielleicht hat sich da in den letzten drei, vier Jahren total was geändert. Aber das wäre so Hinweise. Also happyshooting.de Falls jemand da jetzt gerade zetert und sagt, oh, aber es ist viel, viel, viel besser. Der so und so, der kann das alles ganz toll.
BorisJa, happyshooting.de.
ChrisSchreibt uns da was rein.
BorisVielleicht mal ein Foto machen von dem Reader, wie das aussieht.
ChrisGenau. Ja, das dazu, ein anderes Feedback kommt nachher noch zu einem Ding, was wir ein bisschen ausführlicher besprechen wollen. Aber solltet ihr irgendwelche Inputs noch für uns haben, Ihr wisst, wo ihr sie abgeben könnt. Link ist natürlich auch in den Shownotes. Richtig.
BorisDann wollen wir noch einmal Danke sagen, denn es sind wieder ein paar Auphonic Credits eingetrudelt. Danke an Udo an dieser Stelle. Der wünscht auch Happy Christmas. Statt Happy Shooting, nicht wahr? Und noch einmal Danke an Anonym. War kein Text dabei. Auch da kamen ein paar Auphonic Minütchen zusammen. Recht herzlichen Dank dafür. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen. Manchmal übersehe ich diese E-Mails, ist dann keine böse Absicht, aber ja, hat geholfen. Dankeschön.
ChrisTja. So, ich habe ein Follow-up zu letzter Woche. Wir hatten über dieses Photoshop in Chat-GPT geredet.
BorisDiese Integration. Ja, ich war noch nicht dazu gekommen.
ChrisIch habe kompletten Blödsinn erzählt.
BorisAch schön.
ChrisUnd jetzt erzähle ich mal, wie es wirklich funktioniert.
BorisHast du es ausprobiert?
ChrisJa, ja, ich hatte mir das überlegt und so, dass das, ich hatte behauptet, das sei wahrscheinlich, ich habe das auch nur spekuliert, das sei wahrscheinlich eine direkte Connection zwischen JGPT auf deinem Rechner und dem Photoshop, was auf deinem Rechner ist.
BorisJa.
ChrisDem ist nicht so.
BorisKlang aber plausibel. Aber ist nicht so. Okay.
ChrisGenau.
BorisAlso haben sie es doch bei OpenAI implementiert?
ChrisEs gibt von Adobe eine Implementierung von Photoshop, diese Photoshop-Aktionen, Photoshop-Aktions, die online laufen. Und wenn du diese Verbindung machst, dann hast du Zugriff zu diesen Aktionen.
BorisAber du musst sie machen, die Verbindung, damit das auf deinem Konto läuft.
ChrisDu musst erstmal die Settings einstehen. In den Settings musst du sagen, ja, diese Connection zu Photoshop ist erlaubt. Und dann taucht die bei dir auf. Und zwar in der App auf dem Rechner, in der App auf dem Phone, auch in der Web-Version taucht sie auf. Und da läuft auch bei dir keine Software von Photoshop, sondern das läuft in der Cloud.
BorisAber eben mit deiner Verbindung und damit wissen sie auf welchem Account das dann, auf welchem Adobe-Account das läuft. Ganz genau.
ChrisGenau. Und Adobe sagt dir, warte mal, ich share das mal eben kurz, Adobe sagt dir dann, also erstmal wie man es aktiviert und ...
Also du lädst ein Bild hoch und dann sagst du, was du gerne verändert haben möchtest an dem Bild und dann wird das mit diesem eingebauten Photoshop gemacht. So weit, so gut. Das ist aber ein bisschen begrenzt. Also was sie sagen laut Adobe Adjustments, also Helligkeit, Kontrast, Belichtung und so weiter geht. Du kannst lokale Edits machen, also zum Beispiel, du kannst dann als Prompt Gesichter aufhellen, Subject, Subject, was weiß ich, mehr Sättigung oder so, Hintergrund, Dunkler, solche Sachen kannst du machen, also da kann die Subject Selection machen. Du hast so ein paar Kreativeffekte, da gibt es irgendwo eine Liste da steht dann drin, dass du zum Beispiel Glow oder sowas anwenden kannst auf dem Bild, oder auf eine Selektion und, du bekommst dann Slider und über dieses Slider kannst du dann diese Aktionen machen, ich zeige das mal eben, also ich habe da nämlich mal ein bisschen rumexperimentiert Also Chris wird jetzt was zeigen.
BorisWer jetzt die Audio-Version hört, es könnte sich nur mal auf YouTube oder auf Twitch zu gehen und sich das Video nochmal anzuschauen.
ChrisIch zeige mal. Achso, welches Video?
BorisHappy Shooting 923.
ChrisGenau. Das ist aber auch in den Shownotes verlinkt. Also da so. Ja, also was habe ich? Ich habe hier mal so ein Selfie gemacht. Da sieht man mich mit so einem Kaffeebecher. Da hinten so ein Typ im Hintergrund. Der ist da mit Absicht. Das Selfie habe ich mit Absicht so gemacht, dass der Aussehler so bei der Tasse sitzt. Das war mal eher so spaßige Geschichte.
BorisSchaut aus der Entfernung als kleine Person in die Tasse rein.
ChrisRichtig. So, dann habe ich da also irgendwie dieses Foto gemacht und habe das dann erst mal in ChatGPT hochgeladen. Also Plus klickt man da und dann ist das da oben. Ich habe gesagt, mach mal unscharf den Hintergrund. Blur the Background.
BorisDa ist die Person sogar komplett weg jetzt.
ChrisDas ist dann ChatGPT 5.2. Ich rede, also die ändern eh ständig alles. Aber das ist 5.2 mit dem aktuellen Bildmodell. Kurz nach unserer letzten Sendung haben sie auch noch das Imagemodell angepasst, geändert. Gut, was hat er also gemacht? Er hat irgendwie den Hintergrund unscharf gemacht. Aber das ist nicht Photoshop, sondern das ist jetzt ChatGPTs eigene Bildbearbeitung.
BorisVerstehe.
ChrisDas ist auch relativ ordentlich, also die Kanten, das sieht einigermaßen gut aus. Das ist halt klassisch Subject Selection oder Hintergrundselektion und dann hat er so in einem Schwung quasi, hat OpenAI gemacht. Dann habe ich mal das Ganze mit Photoshop gemacht, das Photoshop-Tool ausgewählt und gesagt, so, mach mal Hintergrund unscharf. Und dann kriegst du so ein Minimalinterface. Du siehst da rechts oben dieses Icon für Regler und kriegst dann da unten so einen Regler, in diesem Fall den Blur-Background-Regler. Also du kannst dann an dem Schieberegler einstellen, wie weit du diesen Hintergrund unscharf haben möchtest.
BorisIn diesem Fall sehen wir auch im Hintergrund noch die Person als dunklen und scharfen Fleck.
ChrisGenau. Das ist jetzt Photoshop. Der Unterschied zwischen dem ChatGPT-Dingens, wenn man mal schaut, ich gehe mal schnell hin und her zwischen den beiden Bildern, dem originalen ChatGPT. Du siehst, dass er auch mein Gesicht geändert hat.
BorisJa, ChatGPT rendert natürlich das ganze Bild neu und erfindet natürlich auch dein Gesicht in dem Fall neu und so.
ChrisJa, es ist noch mein Gesicht, aber du siehst, da haben sich die Fältchen ein bisschen geändert, da hat sich die Haare ein bisschen geändert. Minimal, der Bart ist weicher irgendwie, nicht so knusprig im Kontrast und so. Okay, wenn du das Ganze dann per Photoshop machst, also wählst du aus, wie der Hintergrund sein soll, nicht das ist mit dem ersten Vergleiche.
BorisOkay, auch da hat sich der Farbton geändert, interessant.
ChrisDer Farbton hat sich tatsächlich ein bisschen geändert, aber der Rest ist geblieben, nur dass diese Subject Selection von Photoshop hier, wenn du dir mal diese Kante von der Tasse anguckst.
BorisDas ist ein typisches Problem, wenn du die Unschärfe im Hintergrund machst, dass die Unschärfe natürlich auch in den ausgeschnittenen Bereich überstrahlt und dann hast du so einen unscharfen Halo an den Kontrastkanten.
ChrisInteressant, aber wenn ich mir diese Unschärfe von JetGPTs eigenem Modell anschaue, dann ist das viel, viel besser an der Stelle. Die machen das richtig. Oder was heißt, das Modell macht das richtig. Fall. Na gut. Soweit, so gut.
BorisJa, der Trick, wenn man es von Hand machen möchte, ist halt eine Freistellung zu machen von Vordergrund, Hintergrund, den Vordergrund auszuschneiden, den Hintergrund zu vergrößern, also die Lücken aufzufüllen und wenn es nur grob ist mit der Farbe, dann den Hintergrund unscharf zu machen und dann den ausgeschnittenen Vordergrund wieder drauf zu legen, falls das mal jemand machen möchte.
ChrisAber auch da das Ausschneiden, also diese Subject Selection, ist halt nicht perfekt in diesem Moment. So, ähm, Dann habe ich mal noch geguckt, wie machen denn andere das und habe das mal nach Google Gemini geladen. Die haben dieses neue Bildmodell namens Nano Banana. Auch das kann editieren und auch da kriegst du relativ gute Kanten. Du kriegst da so Unschärfen, die auch tatsächlich so in die Tiefe ein bisschen anders verlaufen. Ist nicht perfekt, aber auch hier, wenn ich jetzt mal zwischen dem Original und Nano Banana hin und her schalte, siehst du da, ein bisschen Anpassung und Veränderung kommt da auch.
BorisInteressant hat aber auch den Vordergrund ein bisschen in die Unschärfe gemacht. Also tatsächlich mit Tiefenschärfe reingerechnet und nicht nur den Hintergrund.
ChrisDie Hand mit der Tasse hat er dann auch vorne oder Hand mit der Becher hat er auch ein bisschen verunschärft. So weit, so gut. Dann dachte ich, jetzt probiere ich mal einen Spaß, weil der Mensch da hinten im Hintergrund, der sitzt ja hinter der Tasse, ganz eindeutig. Man sieht den inneren Bereich von der Tasse. Er soll mal in der Tasse sitzen. Und das habe ich jetzt mal mit Photoshop gemacht. Also Photoshop als Tool ausgewählt und gesagt, mach mal, dass der Mann da hinten im Hintergrund in der Tasse sitzt.
BorisAlso mit ChatGPT als...
ChrisMit ChatGPT, aber mit Photoshop als Tool ausgewählt.
BorisDie Person sitzt jetzt eindeutig in der Tasse, aber ist unscharf, im Hintergrund immer noch vorhanden und sieht ganz merkwürdig aus.
ChrisAlso das ist ganz merkwürdig, komisch gestückelt. Was hat er gemacht? Photoshop, das da integriert ist, kann das nicht. Solche kompletten Bildveränderungen kann das nicht. Und dann hat er, ohne mit der Fimper zu zucken, sagt, oh, dann mache ich ein Fallback nach Python. Und hat dann angefangen, da irgendwie zehn Minuten lang rumzuskripten. Ist völlig ausgedickt. Irgendwann fiel dann dieses Bild raus. Aber du hast dann bei diesem Reasoning-Modell, also wirklich Reasoning, da hast du dann immer so diesen internen Monolog von dem Ding, den du mitlesen kannst. Da ist also der Mann, was muss ich denn machen? Ah, jetzt muss ich erst mal die Kante von der Tasse finden. Also so ein Prozess, den eigentlich auch ein Mensch machen würde. Jetzt brauche ich aber, dann muss ich den Mann da hinten ja wegmachen, der muss ja dann da vorne sein muss ja kleiner werden, wenn der vorne ist und so Zeug, also so richtig, aber es war nicht in der Lage das zu tun, hat aber quasi stillschweigend das Photoshop einfach sagt, ne geht nicht, hat er nicht gesagt, sondern hat gesagt, oh das muss ich jetzt anders machen, obwohl ich Photoshop ausgewählt hatte.
BorisSo Aber dafür ist es dann schon wieder ganz erstaunlich, dass überhaupt was bei rausgekommen ist Ja.
ChrisAber das ist natürlich überhaupt nicht das, was du willst in dem Moment. Und es ist auch alles so ein bisschen undurchsichtig, aber ganz offensichtlich kann Photoshop, das integrierte Photoshop oder die integrierten Photoshop Werkzeuge, muss man ja sagen, können das nicht. Dann habe ich das Ganze nochmal an Gemini mit Nano Banana geschickt und habe gesagt, hier, mach mal den Mann in die Tasse. Bam, kam nach drei Sekunden zurück.
BorisDas sieht gar nicht so schlecht aus.
ChrisDas ist auch schon ganz okay. Also der hat den ganz eindeutig in die Tasse gesetzt. Ja, und also, ja, man hätte den Rand noch ein bisschen aber das ist gut genug. Für einen Gag ist das erstmal gut genug.
BorisDas hättest du von Hand mit Photoshop nicht so hingekriegt. Nicht in der Zeit zumindest.
ChrisUnd dann, und ich glaube, das ist einfach Buggy jetzt noch gewesen. Und dann habe ich das nochmal in ChatGPT gefahren, aber nicht mit Photoshop als Tool, sondern einfach mit ChatGPT als Tool. Wo er eigentlich ein Fallback hin hätte machen sollen.
BorisWäre nett gewesen.
ChrisWo er auf dieses Python-Geskripte gegangen ist. Und da hat er dann den Mann in die Tasse gesetzt und hat ihm auch noch so Hände gegeben, die sich vorne an die Tasse lehnen. Also da hat er quasi...
BorisKreativ.
ChrisDa ist er kreativ geworden. Und der sieht wirklich echt aus jetzt.
BorisJa, tatsächlich.
ChrisUnd er guckt auch nicht mehr runter. Der guckt jetzt nach vorne.
BorisAlso nochmal, das ist das Original.
ChrisAlso als ob du ihn halt durch die Gegend trägst. Oder siehst du, der hat den kompletten Hintergrund verunschärft.
BorisUnd natürlich auch die ganze Person komplett neu erfunden, wenn man so will. Sieht noch ähnlich dem Original aus, aber schon auch anders.
ChrisGenau. Ja, Auflösung ist dann nochmal was anderes. Also wenn du das mit diesem Photoshop-Tools machst, was das kann und das muss man ausprobieren, glaube ich, dann kriegst du tatsächlich auch die Auflösung zurück, meine ich zumindest, die du auch reingeworfen hast. Bei den anderen Tools kriegst du meistens eine niedrige Auflösung zurück.
BorisDie musst du hinterher wieder mit einer anderen KI großrechnen, wenn du das brauchst.
ChrisGenau. Dann habe ich noch ein zweites Ding gemacht. Dann dachte ich, na gut, schauen wir mal. Herbstbild von der Rückseite der Viewfinder-Villa.
BorisRotes Backsteingebäude, grüne Gießkannen davor.
ChrisUnd schwarze Schlagschatten von der jetzt gerade entblätterten Eiche. Also ein Bild, was so zum Bearbeiten. Da ist schon ganz schön viel visuelles Chaos in dem Bild. Wenn du das irgendwie segmentieren willst also was ist Gebäude, was ist nicht Gebäude und so, das ist schwierig, das ist ja für einen Menschen schon fast schwierig und jetzt habe ich dann also hier in Jetschibidi reingeworfen auch wieder versucht mit dem Photoshop Tool, entferne, remove the green watering cans also sind vorne so grüne Gießkannen and turn the house blue, Also macht das Gebäude blau.
BorisOkay.
ChrisWie gesagt, das ist das Original und da erwarte ich jetzt, dass da blaue Backsteine sind und die Gießkannen vorne weg sind.
BorisJa, oder keine Backsteine mehr, kann ja blau gestrichen sein.
ChrisGenau, das habe ich erstmal bei Gemini reingeworfen, also beim Google-Tool, Nano Banana. Und das hat das gar nicht so schlecht gemacht, also die Backsteine sind tatsächlich blau.
BorisNaja, die meisten davon.
ChrisEr hat dann nicht gemerkt, wo das Gebäude aufhört. Das heißt, das hört dann bei dem Schatten auf, aber die Gießkannen hier vorne rechts an dieser Wassertonne sind weg. Das war schon erstaunlich. Das hat funktioniert. Und dann habe ich das Ganze nochmal in ChatGPT mit ausgewähltem Photoshop-Tool und dann hat der gesagt, nö, oder beziehungsweise intern wieder irgendwie entschieden, das ist mir zu komplex für Photoshop. Hat das wieder mit Python-Skripte gemacht und hat nach 13 Minuten, hat er das Haus tatsächlich komplett blau und die Gießkannen weg, aber er hat aus den Backsteinen eine Holzvertefelung gemacht.
BorisUnd das mit dem Photoshop-Tool, also da hat er dann trotzdem...
ChrisNein, das war eben nicht das Photoshop-Tool, sondern der ist auch wieder nach Python zurückgefallen. Mit Python natürlich. Also Original und Fälschung.
BorisAlso die Gießkannen sind schon überzeugend weg.
ChrisSchön, aber jetzt, wenn ich hier nun her switche, schau dir mal die Fenster an. Das Fenster wackelt ein bisschen. Da ist dann schon, das ist ein neues Bild.
BorisDas siehst du aber im AB-Vergleich, ansonsten geht das schon durch.
ChrisRichtig. So. Und dann habe ich noch ein letztes Bild ausprobiert und das ist das dritte. Das ist aus dem Elsass und ja, da war so ein hübsches, kleines blaues Häuschen mit so einem komischen Fachwerk und, Autos drauf und so weiter und ich habe das so fotografiert, dass der Himmel, noch belichtet ist, damit ich dann hinterher quasi den Vordergrund hochziehen kann und die Wolken noch aber und so weiter. Aber dann waren mir die Autos zu doof und habe gesagt, möchte man bitte die Autos weg haben. Mach mal die Autos weg. Jet GPT, mach die Autos weg. Naja, bis auf den Transporter auf der linken Seite, also original, Es ist schon ganz okay, aber das Haus ändert sich aber in der Struktur so ein bisschen.
BorisJa, auch hier würde ich sagen.
ChrisAB-Vergleich.
BorisJa, meine Güte.
ChrisGenau, der Crop ändert sich ein bisschen im AB-Vergleich. Das ist ja nicht so schön. Schon ganz okay. Gemini Nano Banana kriegt das viel besser hin. Der macht also auch diesen Transport auf der anderen Seite weg. Auch hier AB-Vergleich merkst du schon, das ist nicht 100%. Dann habe ich nochmal reingeworfen ChatGPT, mach mal die Autos weg und den Kontrast, einfach ein bisschen knalliger und da sehen wir also schon Das ist jetzt aber ein anderer Himmel.
BorisOder?
ChrisDas ist der Himmel.
BorisOkay.
ChrisNaja, so ungefähr. Hat dann den Vordergrund hochgezogen, Kontrast, macht Autos weg, da ging das dann plötzlich. Da hat das plötzlich funktioniert. Bei Gemini das gleiche, da ist der Kontrast irgendwie hat sich gar nicht verändert, obwohl ich es ihm gesagt habe. Und dann hier noch so ein paar Zwischenschritte aus diesem Chachibiti Reasoning, dieses ich mache jetzt das, nee, ich muss erst mal hier schauen. Da hat er tatsächlich so Zwischenbilder auch mittlerweile und zeigt jetzt hier an, wo er, also das ist ein direktes, Screenshot aus diesem Reasoning Stream, wo er dann sagt, ja, hier sind die Autos, die markiere ich jetzt mal rot, damit ich weiß, wo ich die nachher wegmachen muss und dann mache ich die weg, und dann hat da wieder hier Python gescriptet und hat die weggemacht, aber wie? Da fehlt ein Obstück Haus und so.
BorisNee, das geht so nicht.
ChrisAlso mein Fazit dazu ist simple Dinge, sowas wie mach mal bitte schön die Person auf dem Bild ein bisschen heller oder sowas. Die gehen mit diesem Photoshop-Tool und da werden dann auch die Edits mit diesen Tools gemacht und nicht über ein Modell gerechnet.
Aber so richtig rund und zuverlässig und total easy zu benutzen ist es alles nicht. Und manchmal hast du halt immer noch so dieses, wenn du nicht genau weißt, was das Zeug kann oder was es nicht kann und dann irgendwas prompt ist, was es nicht kann und das macht dann diesen komischen Fallback nach Python, dann hast du halt Hit or Miss. Da kannst du auch eigentlich abbrechen. Ich meine, was wir hier sehen, ist zumindest so ein frühes Ding von, weißt du, hier so Blade Runner, Computer, 10 nach links, 1 hoch, schärfer, Enhanced, mach mal ein bisschen und so. Also wir sehen so frühe Formen von solchen Interfaces irgendwie und du kannst bei diesem Photoshop-Tool auch tatsächlich die Sachen hintereinander ketten. Also du kannst quasi in einem Schritt sagen, mach mal Vordergrund ein bisschen heller und dann kannst du danach sagen, so und jetzt mach mal den Himmel ein bisschen dunkler und dann kriegst du quasi so eine Kette von Edits, mit denen du dich so rantasten kannst.
Im Moment ist das so, dass ich komplett, also ich bin tausendmal schneller, wenn ich solche Sachen in Lightroom mache, aber wenn ich jetzt so einen Typen von hinten nach vorne in die Tasse setzen möchte, dann sind die KIs an der Stelle schneller, wenn ich die richtigen Modelle dafür auswähle. Also es ist alles so ein bisschen, ja, aber wir kommen irgendwann an den Punkt, wo wir, was da halt wichtig ist, ist, dass du sehr genau erklärst, was du willst. Also da scheitert es dann oft daran, dass man zwar im Kopf eine Idee hat, aber die nicht klar ausdrückt und dann muss das Gerät anfangen zu raten, was du eigentlich willst und irgendwelche Annahmen machen.
BorisUnd das nicht kann, was du forderst, aber versuch, einen Workaround zu finden, dann wird es natürlich ein bisschen wild. Ansonsten sind wir im Prinzip ja weiter als bei Blade Runner, wo du dann das Planquadrat angeben musstest und jeden Schritt einzeln. Heute wirst du halt den Inhalt beschreiben.
ChrisAber bei Blade Runner ist es wenigstens sehr präzise. Der weiß exakt, wo er hinzoomen möchte.
BorisAber sehr langsam und sehr geräuschvoll.
ChrisUnd natürlich. tiki-tiki-tiki-brrrt, tiki-tiki-brrrt. Aber das Enhance, dass der quasi aus drei Pixeln irgendwie Full-HD macht oder so in Blade Runner, das ist ja so, dass da aus nichts quasi was gemacht wird. Das könntest du hier zwar jetzt auch simulieren, aber dann würde es generiert werden und dann hätte das mit dem Original vielleicht nur noch bedingt was zu tun. Ja, also wir sind an manchen Stellen...
BorisWobei das ja quasi auch das Metathema bei Blade Runner ist, ob das was du da siehst mit der Wirklichkeit wirklich was zu tun hat. Was stehst du?
ChrisTiefe Philosophie, meine Herren. Also Photoshop und auch manche anderen Tools haben jetzt solche komischen Actions in der Cloud und die kannst du auch benutzen und das ist glaube ich, du brauchst auch keine Photoshop Lizenz, das machst du alles in JetGPT. Du enablst das dort und dann hast du diese Tools dort. Das heißt und ich meine wahrscheinlich musst du da eine Bezahlversion dafür haben. Ich weiß nicht, ob das in der Gratis-Version auch drin ist.
BorisDas weiß ich auch nicht.
ChrisSo viel dazu.
BorisJa.
ChrisDu hast auch einen kleinen Nachtrag von irgendwas.
BorisJa, kleiner Nachtrag. Und zwar hatte uns der Klaus geschrieben. Wir hatten ja letztes Mal ein bisschen gesprochen über... Bisschen angerissen das Thema imperfekte Fotos gleich imperfekt machen, also imperfekt jetzt mit einem großen Lufttüdelchen, statt technischer Präzision, um vielleicht das emotionalere, spannendere, in Anführungszeichen bessere Bild zu haben, dass es also nicht auf die technische Perfektion ankommt, aber dass ich mich halt schwer damit tue, ein Foto, was halt eine technische Perfektion jetzt auch mal in Lufttüdelchen hat, mit Absicht schlechter zu verarbeiten.
ChrisWie nennst du die?
BorisLufttüdelchen. Also es absichtlich schlechter zu machen, weil mir vielleicht der Stil eigentlich ganz gut gefällt, wenn ich ihn irgendwo online sehe, aber ich es nicht übers Herz bringe, diese Bildinformationen wegzuwerfen. Und dann hattest du gesagt, ja mach doch eine Lochkamera davor. Und da habe ich gesagt, nee, nicht am kleinen Bild, das ist alles nichts.
ChrisDas ist alles eine Frage der Lochgröße, mein Bestes.
BorisUnd da hat uns der Klaus geschrieben, zwei Beispiele für Fotos mit Lochkamera und das an einer Nikon ZFC, was ja Vollbild ist, also Kleinbildformat. Informationen über Lochgröße und Sensorabstand, scheinbare Brennweite liefere ich gern. Freundliche Grüße, Klaus. So, auch hier zeige ich wieder zwei Beispiele. Für die Zuhörende beschreibe ich das. Das eine Bild ist eine Schwarz-Weiß-Aufnahme. Wir stehen an einem Hang, vor uns geht es runter, links und rechts die Hügelketten zu erkennen. und das endet unten, ich würde mal sagen, in einem Meer. Ob das jetzt eine Nordsee ist oder eine Ostsee oder ob es das Meer ist, kann ich nicht sagen. Ein paar Bäume stehen noch am Abhang, die sind nur so klein und schämhaft zu erkennen. Im Vordergrund so ein bisschen grasartiges Gebüsch und eben ein bisschen schöne Wolkenstruktur am Himmel. So und das Ganze ist natürlich... Komplett unscharf eben ein Lochkamera-Bild. Das ist von vorn bis hinten gleich unscharf.
ChrisGenau, es ist unscharf. Egal wie weit die Sachen weg sind, sie sind gleich unscharf.
BorisGenau, das ist auch das, was passiert, wenn man eben an einer Kamera am Objektiv die Blende sehr, sehr, sehr, sehr klein macht. Dann hast du eben diese... Es ist von vorn bis hinten alles gleich unscharf.
ChrisUnd wir reden von klein. Also klein heißt Blende 200 oder noch kleiner.
BorisBei der Lochkamera auf jeden Fall. Die Effekte hast du am Objektiv eben auch, wenn du eine Blende 22, 36, manche Objektive gehen so weit, dann kriegst du ähnliche Effekte hin. Nicht in dieser Stärke, aber es ist zu erkennen. Und das andere Bild ist ein Farbbild. Da sind wir sehr bodennah, so Froschperspektive in einer Frühlingswiese, würde ich sagen. Ja, man guckt diese Schärfe an. Wir sehen halt ein Blümchen, was über uns steht. Wir sehen einen Restwald im Hintergrund. So kurz, weiß ich nicht, ein paar Bäume jedenfalls im Hintergrund. Und die Sonne, die direkt ins Objektiv scheint. Und so richtig regenbogenartige Halos ringsherum um dieses Bild macht. Auch hier wieder von vorn bis hinten eigentlich alles gleich unscharf. Und Aberrationen ohne Ende. Und ja, Klaus... Und genau das ist die Qualität an Bildern, die ich mit meiner Lochkamera durchaus auch hatte, wo ich sage, nee, es tut mir leid für deine Bilder, die im Thumbnail tatsächlich ganz ansprechend sind, aber in groß ist das jetzt für mich nichts. Das ist nicht das, was ich meine mit in Anführungszeichen schlechter Qualität.
ChrisKannst du dir mal ein Beispiel geben.
BorisFür was du dann meinst? Ich müsste sowas mal raussuchen. Habe ich jetzt nicht hier zur Hand und müsste ich fremde Bilder zeigen? Ich muss mal gucken, ob ich irgendwas Öffentliches finde. Kann ich gerne mal als Hausaufgabe mitnehmen oder wenn ich mal wieder über sowas stolpere, dann merke ich mir, das machen wir einfach ein Follow-up in einer der nächsten Episoden. Ja, aber Klaus, danke für die Beispiele ich könnte jetzt bei mir im Archiv auch nach den Lochbildkameras suchen, die habe ich auf jeden Fall noch irgendwo bei mir im Lightroom-Katalog flattern die rum, habe ich mal eine Zeit lang ausprobiert, sind auch zwei, drei dabei, wo ich damals gesagt habe, ja das ist eigentlich ganz cool, ich glaube ich habe die auch bei Flickr hochgeladen müsste ich jetzt auch suchen, aber ne drucken würde ich das jetzt nicht das würde ich dann eher abmalen mit Aquarell oder so. Ja, so viel dazu. Also, nee, Loch ist für mich, also eine Lochkamera ist für mich jetzt nicht die Lösung. Jedenfalls nicht auf Kleinbild. Ich habe durchaus Ergebnisse von der Lochkamera gesehen im Mittelformat. Chris, du hast da mal was gebaut. Das konnte man ja auch mal erwerben. Und die Ergebnisse haben mir deutlich besser gefallen. Aber das hängt eben auch mit dem größeren Format zusammen.
ChrisIst Großformat und entsprechend kleines Loch. Und dann hast du halt eine ganz andere Auflösung. und ja. Na gut.
BorisSo schaut's aus.
ChrisNa gut.
BorisIch habe... Gerne von euch weitere Beispiele. happyshooting.de oder info at happyshooting.de Wenn ihr Beispiele habt, wo ihr mit Absicht eine Imperfektion bei der Aufnahme erreicht habt, die euch gefällt, schickt mir das gerne.
ChrisUnd du hast eine Aufgabe, bring mal ein paar Beispiele dafür, was du eigentlich genau meinst mit Imperfektion, weil das ist ja, in jedem Kopf entsteht eine andere Annahme.
BorisAlso ich werde jetzt nicht aktiv suchen, aber ich behalte es im Hinterkopf, wenn ich mal wieder in meinem Fotostream, also hier in Social Media oder so, wenn ich irgendwie mal wieder drüber stolpere, über so ein Bild, dann mache ich mal einen Screenshot und dann sammle ich das gerne mal. Können wir machen.
ChrisGut, gut. Ich habe noch eine kleine News, wo wir gerade so schön über KI geredet haben. KG startet oder hat jetzt SlopStop gestartet.
BorisSlopStop.
ChrisWer ist KG? KG ist diese, Suchmaschine, ist eine Bezahlsuchmaschine und ich muss das gerade mal gucken, wo ist denn das KG Window, hier ist es, ähm, So, Kagi startet SlopStop. SlopStop ist wie gesagt ein...
BorisDas hast du, glaube ich, mal gezeigt, dass du sagen konntest, blende mal die KI-Bilder aus und das hat aber so semi-funktioniert.
ChrisKannst du aber dieses Ausblenden der KI-Bilder, das passiert nicht automatisch, sondern das geht über Datenbanken und ein Teil dieser Datenbanken ist eben auch eine selbstgeführte von Kagi, selbstgeführte Datenbank und diese Datensammlung, die ist jetzt aktiv und nennt sich Slop Stop. Also du kannst jetzt quasi Bilder in der Suche entsprechend markieren, wenn du sagst, oh, das ist aber KI, dann kannst du da quasi was reinwerfen für einen Review. Wie der genau stattfindet, weiß ich nicht, aber ich sag mal hier, cute animal in forest zum Beispiel. Und dann siehst du halt entsprechende Bilder und wenn du dann sagst, okay, also das hier, das gehört hier nicht rein. Du kannst hier ausschalten, KI-Bilder, also so ein Filter quasi und sagst alle oder keine oder only, bitte nur KI-Bilder. Aber wenn du jetzt sagst, ich will keine KI-Bilder und dann kommen Bilder, wo du sagst, das ist aber eindeutig KI, dann ich such mal ein Beispiel raus hier.
BorisJetzt find mal eindeutig ein KI-Bild.
ChrisJa, das ist schwierig.
BorisAber... Das ist nicht leichter geworden in den letzten Wochen und Monaten.
ChrisNee, ist es nicht unbedingt, aber ich gehe jetzt mal her und sage, das ist ein KI-Bild, da bin ich mir ziemlich sicher. Dann kannst du hier einfach sagen, report this image as AI generated und dann landet das in einem wie auch immer gestalteten Prozess und dann, wird das zumindest mal untersucht. Also die Fütterungsmaschine, Daten in die Überprüfung der KI-Ness eines Bildes, ist jetzt zumindest aktiv. Das ist eigentlich so die Hauptnachricht an dieser Stelle. Ja, also es gibt quasi intern so einen Slop-Score, nennen sie das. Also wirklich so eine Wahrscheinlichkeit, ob das jetzt ein KI-Inhalt ist oder nicht.
BorisEin Slop-Score.
ChrisDas Ziel ist natürlich, ja, irgendwie muss es ja labeln und das Ziel ist natürlich, dass dann halt vertrauenswürdigere Informationen hervorgehoben werden und so, Misinformation reduziert wird. Ja. Ob das dann wirklich so gut funktioniert, weiß ich nicht, aber...
BorisVielleicht ist es ja auch schon angenehm, wenn man es reduzieren kann. Und es wird Work in Progress sein.
ChrisIch denke auch, ja. Na gut.
BorisUnd die Anbieter gehen ja auch vermehrt dazu über, da unsichtbare Wasserzeichen zu hinterlegen bei den generierten Bildern. Und wenn die mit den Herstellern da zusammenarbeiten, vielleicht kann man sowas dann ja auch automatisch aus den Bildern auswerten. Mal gucken.
ChrisWie sich das entwickelt. Und dann ist da ja immer noch sind ja immer noch die gängigen Wasserzeichensysteme, die jetzt zumindest in immer mehr Kameras sind, also, die ganzen Content Providence Geschichten und so weiter. Stimmt. Also insofern werden wir sehen, wo es hingeht und es ist ein Teil, ein Puzzleteil von vielen, würde ich sagen. Und vielleicht kriegen wir doch noch irgendwann sowas hin, wie ein, ja, wie die Möglichkeit dann doch ein bisschen mehr Vertrauen in Bilder wieder zu gewinnen. Weil dieses Vertrauen geht uns ja flöten.
BorisAch.
ChrisNicht wahr? Weißt du, der kleine Mann sitzt nicht wirklich in meiner Tasse.
BorisDer kleine, nicht? Ist das nicht so ein Pumuckl gewesen?
ChrisNee. Siehst du, siehst du, Vertrauen. Puff weg.
BorisJa.
ChrisDeshalb sage ich das jetzt dazu.
BorisAber an den Pumuckl glauben ja auch viele nicht, weil man ihn ja meistens nicht sieht. Außer er klebt irgendwo fest und das passiert ja nicht so oft. Nicht wahr. Viele wissen es ja gar nicht. der Pumuckl ist echt, aber Meister Eder, den gibt es ja nicht. Der war ja erfunden.
ChrisDer erfummt von der KI, nicht wahr?
BorisDer war erfunden. Das war gar kein Meister.
ChrisDer war doch KI, nicht wahr?
BorisKein Meister würde morgens Bier trinken. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Er hatte nur einen Gesellenbrief. Richtig. Und Eder hieß der, glaube ich, auch nicht. Aber ist auch egal. Es gibt ein Update von Leica.
ChrisNein.
BorisDoch.
ChrisNein.
BorisGenau, kleine Männer sitzen im Ohr. Sehr schön, Uwe. Ja, es gibt ein Leica-Update und zwar Firmware-Update. Einmal für die SL3 und SL3S und einmal für die Q3 und die Q3 43. Also für die SL3 und SL3S hat sich tatsächlich einiges getan. Ah, ich habe mir da auch schon mal so eine Video-Review reingezogen. Die können wir gerne verlinken mit in den Shownotes. Das ist ganz spannend. Version 4.0.0 ist es. Und zwar hat man zum Beispiel den Hybrid-Autofokus verbessert. Der soll jetzt deutlich schneller sein und Tiere und Personen besser erkennen und folgen können. Da habe ich jetzt noch keine Review gesehen, inwieweit das jetzt einen Unterschied macht. Wenn ihr dann eine Review habt, alt gegen neu, wie sich da der Autofokus verhält, würde mich tatsächlich mal interessieren. Dann ist das System generell beschleunigt worden. Also wahrscheinlich hat man einfach die Software hinsichtlich eben ihres Speicherverbrauchs oder der Performance da allgemein optimiert. Kenne ich als Softwareentwickler nur zu gut, wie man da so vorgehen kann. Ist fummelig, macht aber auch Spaß. Und da habe ich im Video zum Beispiel jetzt gesehen, ja die Startup-Time, also einschalten. Einmal den Power-Button drücken und noch während der Finger weggezogen wird, ist sie schon bereit und das Bild wird angezeigt, also die ist wirklich jetzt flott da ähm.
Dann hat sie jetzt ein Multishot-Feature bekommen. Das ist etwas, was die SL2 und SL2S vorher schon konnten.
Jetzt kann es auch die SL3 und die SL3S und zwar nicht nur vom Stativ, sondern eben auch frei Hand, also mehrere Aufnahmen, die in schneller Folge automatisch gemacht werden und dann zu einem 240 Megapixel oder bis zu 240 Megapixel kombiniert werden. Und das Ganze, soweit ich das im Video gesehen habe, in den Einstellungen auch als DNG, also als RAW, wenn man möchte. Oder eben als JPEG oder eben beides. Das ist natürlich spannend. Das kannte ich in RAW bisher nur von der Olympus. Scheint jetzt auch hier zu funktionieren. Bei den Video-Featuren wurde zum Beispiel die Unterstützung für anamorphose Objektive aufgebohrt. Das heißt, wenn du ein anamorphes Objektiv hast, also was horizontal gestaucht ist, damit du eben bei voller Ausnutzung der Sensorhöhe ein Breitbild haben kannst, wenn du es wieder streckst, dann kannst du jetzt im Menü den Faktor einstellen, wie stark das Bild gestaucht ist, damit es auch direkt in deiner Vorschau wieder entzerrt zu sehen ist oder auch die Aufnahme direkt fertig entzerrt ist. Und da gibt es jetzt eine ganze Reihe von Faktoren. Ich weiß jetzt nicht, welche vorher gefehlt haben, aber eine 1,6 ist dabei, eine 1,65 ist dabei und das geht hoch bis zu zweifach. Also das kann sehr, sehr interessant sein, wenn ihr tatsächlich Video macht mit anamorphen Objektiven, um halt einen gewissen Kinolook in den Flares und sowas hinzubekommen.
Dann lassen sich jetzt Seitenverhältnisse als Frames, also als Rahmen-Overlays einblenden. Wenn ich das richtig gesehen habe, sogar mehrere gleichzeitig. Bin ich jetzt aber nicht hundertprozentig sicher. Da kann man im Menü eben einstellen, was für ein Seitenverhältnis man sehen möchte. und dann wird es eingeblendet. Kann zum Beispiel interessant sein, wenn ihr eben Querformat Video macht, aber ihr wollt den Hochformat Crop sehen im Sucher, damit ihr wisst, wie solltet ihr jetzt dieses Querbild komponieren, damit ihr einfach ein Hochformat rauscroppen könnt, was viele Kunden eben für ihr Instagram und ähnliches brauchen. Dann ist Adobe Frame I.O. Support dazu gekommen. Das werden, das benutzen einige Kreative tatsächlich. Das ist eine Plattform, wo man eben Video und Fotos austauschen kann, um dann eben zum Beispiel mit einem Bearbeiter oder einer Bearbeiterin oder dem Studio die Fotos von unterwegs direkt austauschen zu können, um eine schnelle Bearbeitung möglich zu machen.
ChrisHabe ich auch schon benutzt.
BorisUnd?
ChrisJa, also das ging, das ist schon ein paar Jahre her jetzt. Das ging auch damals schon ganz gut. Hat es, glaube ich, noch nicht Adobe gehört, aber letztendlich war es für den Austausch mit dem Kunden so dieses hier eine Änderung, da eine Änderung, Markierung, Kommentar.
BorisKannst du irgendwie Feedback geben.
ChrisDirekt beim Timestamp, genau, kannst du mit Feedback hin und her, kannst da eine Veränderung, zurückspielen und das Ganze passiert auf einer Online-Plattform. Das war relativ flott und reibungsfrei oder reibungsarm, sagen wir mal.
BorisWird jetzt direkt aus der Kamera unterstützt. Und noch einiges Zeug mehr. Das ist wohl tatsächlich ein sehr, sehr schönes Update für die Kamera. Und die Firmware für die Q3 und die Q3 40 III ist auch aktualisiert worden. Und das scheint tatsächlich heftiger zu sein, das Update. Denn die Menüstruktur ist komplett ersetzt worden durch die Menüstruktur der SL3.
Jetzt bin ich selbst kein Leica User ich habe beide Kameras noch nicht wirklich in den Händen gehabt und damit gearbeitet, es heißt wohl dass das Menü von der Leica SL3 sehr sehr gut ankommt bei den Nutzenden und das von der Q3 wohl etwas verzweigt oder verwirrend gewesen sein soll ich gebe nur wieder was ich gelesen habe und jetzt ist eben die Menüstruktur der SL3 auch auf die Q eingezogen. Ich könnte mir vorstellen, dass das sehr, sehr interessant ist für alle, die die Q3 so als Zweitkamera haben, als kompakte Ersatzkamera oder Zweitkamera für den anderen Blickwinkel oder so. Warum mit zwei SLs rumlaufen, wenn es dann auch eine Q tut. Und wenn du dann eine sehr, sehr ähnliche Bedienung plötzlich im Menü hast, dann kann das, glaube ich, sehr, sehr angenehm sein. Also da würde mich Feedback interessieren, wenn ihr draußen stolzer Besitzer oder Besitzerin einer Q3 oder Q3 40.3 seid, wie gefällt euch das Firmware-Update? Besser? Schlechter? Seid ihr da neutral?
Fände ich mal interessant. Die Icons sind auch überarbeitet worden. Ich glaube, das gilt auch für die SL3, also der Look der Icons. Da hat Leica nochmal ein bisschen rumdesignt. Die Touch-Bedienung ist verbessert worden. Der Autofokus wurde auch hier bei der Q optimiert. Und die Leica Looks sollen jetzt individueller anpassbar sein. In welcher Form ist mir unklar? Ich glaube, bei der SL3 mit der 4.0 ist jetzt dazu gekommen, dass du die Intensität des Looks anpassen kannst. Das heißt, du kannst dann nicht nur einstellen, ich will, was weiß ich, hier diesen und diesen Farblook haben, sondern du sagst eben auch 100% oder nur 60%. Also wie stark willst du diesen Effekt haben? Das könnte sein, dass das auch hier gemeint ist. Ja, insgesamt spannende Firmware-Updates, wie ich finde. Also ich halte die tatsächlich für keine schlechten Kameras. Sie sind halt einfach Leica preismäßig sehr, sehr teuer, wie ich finde. Aber ganz offensichtlich kriegt man ja auch was dafür. Also insofern, wenn ihr so eine Kamera habt, ich würde mal sagen, feuerfrei. Hab noch nichts Negatives gelesen bisher.
ChrisJa, wenn man halt damit kann, dass nachher das Menü komplett anders aussieht.
BorisJa, das sollte man sich vielleicht vorbewusst machen, dass das so ist.
ChrisIch vermute, das wird einem gesagt. Ich glaube nicht, dass das einfach so passiert.
BorisWahrscheinlich, ja.
ChrisDas wäre sonst kein guter Stil. Ja, von Riko gibt es auch was Neues oder ein Update einer Kamera.
BorisEine neue Kamera und zwar die Riko GR4. Da hatten wir auch berichtet, die gab es ja jetzt erst jüngst. Und jetzt folgt relativ schnell ein alternatives Modell dieser GR4, nämlich mit einem sogenannten HDF-Filter. Zur Erklärung, die GR4 hat einen eingebauten ND-Filter, also neutral-dichte Filter, den man optional einschwenken kann. Und dann hast du halt eine offenere Blende bei viel Licht oder eine längere Belichtungszeit, wenn du das möchtest, etc. Und jetzt gibt es eben eine Variante mit HDF-Filter. Ich glaube, das gab es bei der Vorgängerkamera auch, aber die kam relativ spät. Und ein HDF-Filter ist ein sogenannter Highlight Diffusion Filter. Das heißt, es ist eine Art Nebelfilter, aber eben auf bestimmte Helligkeitsbereiche im Bild. Das sieht man eben dann bei hellen Fensterfronten, bei punktförmigen Lichtquellen, die sehr stark ins Bild strahlen. dass man dann eben so eine gewisse nebelhafte Unschärfe in diesem Bereich bekommt. Dieser Filter ist eben auch einschwenkbar, nur eben statt ND-Filter. Also diese Kamera hat dann eben diesen Diffusion-Filter und nicht den ND-Filter. Liegt preislich ähnlich, ich glaube ein bisschen drüber. 1.450 Euro werden aufgerufen und sie soll Januar 2026 verfügbar sein.
Und ja, erst mal du hast geatmet.
ChrisJa, also HDF ist interessant, weil das ist ja so eigentlich ein ganz alter Hut, wenn man mal mit Filmen gearbeitet hat, weil letztendlich ist das, die Lichthoffschutzschicht fehlt quasi. Also beim Film hast du das Problem, dass das Licht von der Rückseite des Filmträgers wieder durch den Film zurück reflektiert wird und dadurch dann Highlights plötzlich anfangen zu, ja so ein bisschen so ein Blumen zu haben, so drumrum so eine Aura zu bekommen. Dafür gibt es tatsächlich Filme, die dann diese Lichthoffschutzschicht nicht haben. Die heißen dann auch Aura-Filme. Und diese Aura, man sieht es hier im Bild ganz gut, diese roten Punkte auf der Rolltreppe hier.
BorisDu bist gerade stumm geschaltet. Du bist gerade stumm geschaltet. Du bist stumm geschaltet.
ChrisHört man mich jetzt?
BorisJetzt hört man dich wieder.
ChrisInteressant.
BorisHat es einen lustigen Fadeout? Also die roten Punkte auf der Rolltreppe?
ChrisDiese roten Punkte auf der Rolltreppe zum Beispiel, siehst du, dass die dann hier so einen Lichthof bekommen, wenn man diesen Filter drin hat. Oder wenn man hier schaut, also die Lichtkanten, da sind hier Menschen vor einem hellen Fenster. Oben sieht man auch noch so eine Lichtröhre und wenn man sich mal dann die Kanten der Menschen anschaut, dann überstrahlt das einfach da rein. Ist nicht die einzige Kamera, die das kann. Das ist, ja, es ist gerade so ein bisschen so eine Modeerscheinung. Macht Bilder sehr interessant natürlich, aber wie gesagt, was ganz Neues ist das eigentlich nicht. und nein, Christian, Aura hat nichts mit Schwurbeln zu tun in diesem Fall.
BorisIn diesem Fall nicht. Es geht um ein Lichthof.
ChrisEigentlich müsste man Lichthof sagen, dann wäre es ein bisschen korrekter.
BorisJa. Also, wer so einen Effekt mal ausprobieren möchte an einer normalen Kamera, wenn ihr einen Filtergewinder vor eurem Objektiv habt, dann geht mal auf die Suche im Internet nach Aufschraubfiltern für euren Durchmesser oder eben Einschubfilter für euer Steckfiltersystem. Und sucht mal zum Beispiel, ist jetzt ein Stichwort, nach Black Mist Filter, also Schwarznebelfilter. Schaut euch die gerne mal an, da gibt es auch viele Videos dazu. Stärke ein Achtel bis ein Viertel sind sicherlich zu empfehlen, so für den Künstler. Geneigten Effekt zwischendurch, gerade bei Nachtaufnahmen, Straßenbeleuchtungen.
Reklametafeln, so etwas, aber eben auch bei Tags, gerade im Gebäuden, wenn ihr helle Fensterfronten habt oder eben Lichtquellen an der Decke und ähnliches. Sehr interessante Effekte sind sehr beliebt im Film tatsächlich. Also Filmschaffende haben ganze Koffer mit verschiedenen von diesen Filtern. Je stärker sie werden, desto heftiger natürlich der Effekt. Das kann dann sehr übertrieben wirken oder manchmal erforderlich sein, wenn man jetzt draußen wirklich bei normalem Himmel dann so einen Effekt sehen möchte, dann werdet ihr einen stärkeren Filter brauchen. Schaut euch das mal an. Es gibt auch noch einen Glimmerfilter, ich glaube so heißt der, Glimmer One ist ein bekannter Name, nach dem man suchen kann. Sucht mal. Es gibt verschiedene Filter dazu und wenn ihr nach dem Begriff, also Black Mist reicht eigentlich als Suchbegriff, dann findet ihr darüber diverse andere und auch Vergleiche mit ähnlichen Filtern. Die Effekte sind tatsächlich...
ChrisAber da fotografierbar nur Mist damit dann oder wie?
BorisNebel, also Englisch Mist, ja. Ja, ist schon klar. Die Effekte bei...
ChrisIch muss gespannt, dass das hier mit Hardware gemacht wird und das...
BorisJaja, aber die Effekte sind verschieden. Also das sind verschiedene Filter, die haben Partikel in ihrer Filterscheibe drin, die eben das Licht auf eine bestimmte Art und Weise streuen und dann gibt es eben größere und kleinere und die Form der Filter ist unterschiedlich und und und und, Diese Glow-Filter oder Glimmer-Filter, die haben halt einen deutlich anderen Effekt als diese Blackmist-Filter. Weil diese Blackmist-Filter sind halt ein bisschen zurückhaltender, ein bisschen effektvoller, finde ich.
ChrisZurückhaltend finde ich das jetzt hier nicht. Diese Beispiele, die man hier bei Easy zum Beispiel sieht, die einen verkaufen.
BorisJa, das sind starke, also ein dunkler Raum mit einer einzelnen punktförmigen Lichtquellekerze.
ChrisJa, aber dafür ist ja dieses Ding da, weißt du.
BorisNee, nicht wirklich. Guckt euch die Reviews an. Und dann seht ihr, was ich meine. Also man muss das mal im Videobild vor allen Dingen sehen. Gerade bei Video ist das sehr interessant. Und ich gebe euch einen Tipp. Schaut euch mal Kinofilme etwas genauer an. Also jetzt vielleicht nicht unbedingt diese Marvel-Computer-Filme oder sowas, sondern eben stilvoll gedrehte Kinofilme. Oder schaut euch zum Beispiel im Fernsehen die Serie an Poro.
Heißt auch einfach nur Porro. Schaut euch die mal an und dann achtet mal weniger auf die Story, die zwar auch immer interessant ist, aber irgendwann kennt man sie auch alle. Schaut euch mal an, wie sie gedreht ist. Nicht nur unbedingt von den Einstellungen her, sondern eben von der Beleuchtung her, von den Farben her. Was haben die Schauspielenden an? In welche Umgebung sind sie gestellt worden? Wie ist die Umgebung beleuchtet worden? Und dann schaut euch mal an, wie die Umgebung wirkt, von den Kontrasten her und so weiter. Und ihr werdet sehen, dass in sehr vielen dieser Aufnahmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit so ein Black Mist Filter oder etwas Ähnliches zum Einsatz gekommen ist, um diese Tiefenstaffelung hinzubekommen, um die Atmosphäre hinzubekommen und Ähnliches. Vergesst aber auch nicht, dass bei solchen Dreharbeiten in der Regel sehr viel Aufwand reingesteckt wird und es nicht unüblich ist, dass man tatsächlich echten Nebel in die Szene bringt und dann entsprechend ausleuchtet. Sowas würde man jetzt privat kaum machen.
Ja, aber ich finde das ganz interessant. Also bei mir auf der Einkaufsliste stehen auch so ein, zwei solche Filter, mit denen ich gerne mal experimentieren möchte. Aber herrje, die Zeit, nicht wahr? einfach nur rumgehen und draußen Bäume fotografieren, ist jetzt damit auch nicht so wahnsinnig spannend. Da muss man schon irgendwie sich auch ein Projekt zu ausdenken. Aber es wird kommen, weißt du? Ich gehe auch langsam auf die Rente zu und dann kann ich ja irgendwann mal...
ChrisDa sind dann aber die Augen so schlecht, dass dann das auch nicht mehr funktioniert mit dem Fotografieren.
BorisDas mache ich alles mit Gefühl und Erfahrung.
ChrisAlles auf die Rente verschieben ist auch keine Lösung.
BorisNein, nein, nein. Ich sage ja nur, auf die Rente zugehen. Man kann ja mal Arbeitszeiten reduzieren und dafür mehr kreativ werden. Ja, ja, mal schauen. Ihr werdet das hier bei Happy Shooting noch mitkriegen, wenn ihr am Ball bleibt.
ChrisSo, neues Objektiv.
BorisJa, das Objektiv selbst ist gar nicht so wahnsinnig neu. Das ist das Viltrox 35mm Blender 1.2. Das ist irgendwann Anfang des Jahres, Mitte des Jahres vorgestellt worden, aber für Sony E-Mount. Genau, April war es. Weiß ich nicht, ob wir das sogar in der Sendung hatten. Sony E-Mount ist jetzt für einen Nikon Z-Mount verfügbar. Das heißt, wenn ihr ein Nikon Z habt, ist das jetzt eine Option mehr für euch. Ein 35mm Offenblender 1.2 soll auch ganz gut abschneiden von der Qualität. Und der Unterschied ist halt, Das Viltrocks liegt bei knapp 1.000 Euro, also 999 oder sowas. Das Nikon, also von Nikon selbst gibt es ja auch einen 35, 1, 2, das liegt so bei knapp 3.000 Euro. Das heißt, für ein Drittel des Preises bekommt ihr hier, ich denke, ein ganz anständiges Objektiv. Ich hatte selbst noch keins in den Fingern, aber Reviews sind soweit erst mal okay.
ChrisDas ist doch dann noch dreimal so gut, oder?
BorisDas weiß ich nicht, ob das dreimal so gut ist. Das gesagt könnte es aber trotzdem sein, dass wenn ihr einfach nur ein lichtstarkes 35er wollt, ob dann nicht vielleicht das Nikor, das 35 1.4 nicht auch eine attraktive Alternative ist das ist zwar nicht 1.2 aber 1.2 oder 1.4 wenn wir mal ehrlich sind, das seht ihr im AB Vergleich, wenn ihr ganz genau hinschaut und eine ganz bestimmte Situation habt, und das 1,4, das liegt irgendwie vom Gewicht her bei knapp über 400 Gramm und bei unter 600 Euro das heißt deutlich günstiger und deutlich leichter, denn das Viltrox, das 1,2 das liegt bei knapp einem Kilo, knapp unter einem Kilogramm und das Nikkor mit 1,2 bei knapp über einem Kilogramm das ist also echt eine Wuchtbrumme da ist richtig Glas drin da ist richtig Glas drin, ja klar also, Also wenn euch 1.2 reizt, sicherlich preislich eine günstige Alternative im Vergleich zum Nikkor. Wenn es aber nur um 35 und lichtstark geht, vielleicht auch mal das 1.4 anschauen, wäre mal so mein Tipp.
ChrisSehr schön. Und wo wir bei Nikon sind, hast du uns noch was anderes mitgebracht?
BorisJa, die Nikon Z9 ist ja auch nicht mehr so ganz taufrisch, bekommt aber nochmal ein Firmware-Update. Und zwar die Firmware 5.3. Und auch hier wurde Autofokus verbessert. Und zwar vor allem hat man sich wohl auf das Tracking konzentriert. Das soll jetzt deutlich besser sein als vorher. Es gibt einen Fokusbegrenzer. Also ihr könnt einstellen, in welchen Entfernungsbereich ihr den Fokus arbeiten lassen wollt. Das kann natürlich sehr interessant sein. Was weiß ich, wenn ihr sagt, auf dem Spielfeld ist jetzt gerade interessant, aber was dahinter und davor passiert, das interessiert mich nicht. Da soll der Autofokus nicht hinspringen. Dann hat ja Nikon diesen Auto Capture Modus, wo man die Kamera auf ein Stativ stellen kann, wie so eine Wildkamera wenn du so willst und kannst eben sagen, wann soll sie denn anfangen aufzunehmen oder Fotos zu machen, auch für einige Vlogger ganz interessant, ich weiß jetzt nicht, ob man gerade mit einer Z1 vloggt, aber das ist auch in anderen Kameras, kann man schon machen, MKBHD macht das mit einer Red, also von daher.
ChrisJa, bei Sport zum Beispiel ja, also Wildkamera für Sport, wenn jemand in dem Schärfebereich unterwegs ist zum Beispiel.
BorisAuslösen ist möglich und der Auto-Capture-Modus ist jetzt auch erweitert, sodass auch die Gesichtserkennung mit benutzt werden kann, also wenn ein Gesicht erkannt wird, dann kann der Auslöser reagieren, also mehr Möglichkeiten gibt noch andere Erweiterungen in dem Bereich und denn, Kanon, bitte zuhören man kann sich eigene Farbprofile in der Nikon Software im NX Studio machen, also eigene Farbprofile einstellen und auf die Kamera übertragen und das eigene Farbprofil dann in der Live-Preview sehen.
ChrisNein!
BorisAlso jetzt sind wir dabei, dass es nicht nur Panasonic hat, Jetzt und Leica hat es auch. Jetzt haben wir hier, also da sind die LUTs, die LOTs, die Lookup Tables. Hier sind es jetzt spezielle Farbprofile. Ich weiß nicht, wie weit die gehen, was man damit machen kann. Aber schon mal sehr spannend, dass man jetzt eigenes machen kann. Ja, Canon, hallo. 2026, läutet langsam, ihr könntet mal interessante Features in diese Kameras einbauen. Und ich glaube, dass sie durchaus fähig sind, so etwas zu tun.
ChrisMeinst du, das schaffen die noch?
BorisIch bin da sehr zuversichtlich.
ChrisIrgendwann mal.
BorisJa.
ChrisGut. Kommen wir zu was ganz anderem. Kennst du dieses Foto von Alfred Krupp?
BorisJa, natürlich. Wir sprachen hier schon mehrfach drüber.
ChrisArnold Newman. 1963 hat der jüdische Porträtfotograf Arnold Newman von Newsweek einen Auftrag erhalten, Alfred Krupp zu fotografieren. Alfred Krupp, verurteilter NS-Kriegsverbrecher. Und dann hat Newman gesagt, nee, das macht er nicht, hat das abgelehnt, hat den Auftrag aber später dann angenommen, also als persönliche Rache quasi, so ein bisschen oder zumindest um ein Statement zu machen. Das war also so, ja. Und dann war der da bei dem, also der jüdische Porträtfotograf war bei dem verurteilten NS-Kriegsverbrecher Alfred Krupp, deutscher Industrieller, Leiter des Krupp-Konzerns, also der Krupp-Stahl und so. Das ist halt Zweiter Weltkrieg. Rüstungsproduktion war eben verurteilt wegen Zwangsarbeit und Sklavenarbeit, wurde später begnadigt, ist aber immer sehr umstritten gewesen und Newman hatte dann halt, weil er jüdische Herkunft war.
Dann natürlich so ein bisschen Konflikt gehabt, was macht er da jetzt? Und hat sich dann entschieden, dieses Porträt als Ausdruck von seiner Haltung zu gestalten. Und hat das dann umgesetzt, indem er den Grob auf so eine leicht erhöhte Plattform gestellt hat, vor einer industriellen Kulisse hinten. Hat ihm dann gesagt, er soll sich mal bitte leicht nach vorne lehnen, den Finger unter dem Kinn verschränken. Und hat dann gesagt, Das Ganze mit Blitz beleuchtet und das hatte dann eben zur Folge, dass die Leute, die das quasi begleitet haben, die Leute von Krupp, die das begleitet haben, nicht gesehen haben, wie dieses Bild aussieht, weil das war ja nur kurz geblitzt. Ja und dieses Bild ist halt tatsächlich ein sehr ikonisches Bild weil der Krupp sieht auf dem Bild aus wie der Teufel persönlich sinister von unten beleuchtet beziehungsweise noch nicht mal von unten von seitlich unten rechts und links symmetrisch also.
BorisDass quasi den Schatten vertikal übers Gesicht laufen in der Mitte.
ChrisAlso er sieht auf dem Bild böse aus du hast halt wie.
BorisSo Teufels Hörner durch das Licht geformt, eben auf der Stirn, über den Augen. Das ist faszinierend, dieses Bild.
ChrisFaszinierend?
BorisGanz hohe Fotokunst.
ChrisRichtig und, Er wirkt bedrohlich auf dem Bild, kann man nicht anders sagen. Und er war natürlich hinterwütend. Newsweek hat das Bild veröffentlicht. Das wurde dann zu Arnold Newmans bekanntestem Bild, kontroversestem Bild natürlich auch. Und ist eine sehr starke visuelle Erinnerung an diese NS-Verbrechen.
BorisAber er wollte natürlich nur die Stärke dieser Personen zum Vorschein bringen. Da war ja keine böse Absicht dahinter, verstehen Sie?
ChrisEs ist wirklich eine Geschichte, eine Hammer-Bild. Und ja, ich wurde vor einigen Tagen doch sehr stark an dieses Bild erinnert. Und zwar möchte ich jetzt gerne mal kurz über Christopher Anderson reden, kanadischer Fotograf, 2005 bis 2023 Mitglied bei Magnum, hat auch als Vertragsfotograf für Newsweek gearbeitet. Da gibt es also eine Verbindung, dann auch für National Geographic, ist jetzt irgendwie Cheffotograf vom New York Magazine, hat auch hier Preise gewonnen, World Press Photo Awards zweimal und so weiter und er hat 2025, nämlich im Dezember 2025 für Vanity Fair im Weißen Haus fotografiert.
Und die Geschichte hat jetzt, glaube ich, mittlerweile fast jeder mitbekommen. Also Interview mit, wie heißt sie mit Vornamen? Egal, mit Wiles, der Staff-Chefin im Weißen Haus.
Die wurde interviewt und zwar ich glaube elf mal tatsächlich der Interviewer hat alles on record, also, zitierbar, du kannst ja beim Interviewen auch off the record sagen, dann ist das quasi Hintergrundinformation dann darfst du da auch nicht draus zitieren da gibt es, quasi schon Klarheit also ja und die hat halt irgendwie allen Scheiß rausgeplappert und es sah halt nicht gut aus Und parallel dazu hat Christopher Anderson im Weißen Haus eine Fotosession gemacht und diese Fotosession war, naja, hat legendäre Bilder, sind da rausgefallen und die sind dann doch relativ stark im Stil von diesem, ich würde mal sagen, im Kontext von diesem Arnold-Newman-Krupp-Porträt zu sehen. Also zum Beispiel die White House, also Suzy Wiles heißt sie, so schießt man keine Porträts, oder? Also wir sehen ein Bild, dass sie immer so guckt, als ob sie gerade nachts auf der Straße vom Auto angeleuchtet wird, das ist halt so bei ihr, die sieht auf allen Bildern irgendwie so aus, aber dieser Schnitt, der harte Schnitt, der unbarmherzige Schnitt, jedes Fältchen ist drauf, deutlich zu sehen, also wirklich deutlich zu sehen, Bild von J.D. Vance, also das ist der Crop.
BorisAuch so angeschnitten, wahrscheinlich auch mit einer langen Brennweite aufgenommen, sieht sehr unvorteilhaft aus.
ChrisIst eine lange Brennweite, das ist, also ich meine der Christopher Anderson, wenn du sein Portfolio dir mal anschaust auf der Website, er macht auch solche Bilder teilweise von Leuten.
BorisDas ist halt sein Stil, enge Crops halt.
ChrisGenau, das ist auch schon sein Stil, aber das hat natürlich gewisse Auswirkungen, ist natürlich sehr gnadenlos das Ganze und durch den Anschnitt vom Gesicht wirkt das Gesicht auch viel größer eigentlich, als es sein müsste.
BorisDas sieht dick aus.
ChrisKennst du solche Bilder, wenn du so 3D-Models hast und du... Du nimmst dann diese Textur, diese Kopftextur und klappst die so auf.
BorisDu bist immer breiter werdend.
ChrisUnd so ähnlich sieht das aus. Hier die, wer ist das? Egal. So ein Bild will man von sich eigentlich nicht wirklich in einer großen Publikation sehen, glaube ich. Interessanterweise sind diese Bilder tatsächlich von denen freigegeben worden. Also sie haben...
BorisDas ist halt der Stil des Fotografen.
ChrisRichtig. Und das war dann auch tatsächlich wohl völlig okay für die, dass die Bilder raus sind. Bei so einer Geschichte lässt du dir die eigentlich nochmal vorlegen. Also das Interview haben sie sich wohl auch nicht mehr vorlegen lassen. Und wie gesagt, also Christopher Anderson hat dann Fotos gemacht. Unter anderem zum Beispiel wir sehen hier links das aktuelle Foto und rechts, älteres Foto. Das links ist Marco Rubio, der Außenminister. Rechts ist ein Foto von Richard Nixon. Einem der etwas größeren Verbrecher der amerikanischen Politikgeschichte. Oder Dan Scavino. Das ist ein Berater von Für die.
BorisDie zuhören, sehr, sehr ähnliches Bild von der Person, die aus dem Fenster schaut. Vorhang links und rechts. Also quasi das gleiche Bild in der Silhouette.
ChrisIch würde fast behaupten, wahrscheinlich sogar das gleiche Fenster, weil die sind beide im Weißen Haus gestanden, diese Bilder. Und so viele Fenster gibt es da, also so viele gleiche Fenster gibt es da nicht.
BorisVielleicht hat ihn da sogar hinter dirigiert, hat gesagt, guck da mal raus, weil das genau im Kopf hatte, das Bild.
ChrisDiese Fotosession hat wohl den ganzen Tag gedauert. Also die haben viel probiert, viel gemacht. Vielleicht hat er sogar das Bild als Inspiration mitgebracht und sagte, hier hast du so ein...
BorisDas machen wir mit dir auch. Kann sein. So ähnlich.
ChrisHier ist das Foto von Dan Scavino, wie gesagt, Trumps Berater. Ja, über die Frisur kann man sich streiten. Er hat an der Seite so rasierte Seite und drüber etwas längere Haare. Das hat schon so...
Boris30er Jahre Frisur. Frisch, fromm, fröhlich.
ChrisEinen gewissen Stil hat das. Dann wurde da geguckt, ob es da auch vergleichbare Bilder gibt. Also in einem Fall hat jemand gesagt, ja, also von der Frisur her ist das Heinrich Himmler, Waffen-SS, Inlandsgeheimdienst unter Hitler. Dann hat noch jemand anders gesagt, nee, nee, das ist das Al Capone-Porträt.
BorisSehr schön.
ChrisBerüchtigter Mobster, Verbrecherboss aus 1920, 1930. Wenn man die zwei Bilder mal nebeneinander sieht.
BorisSehr ähnlich.
ChrisAuch wie der Sakko so mit dem Hemd interagiert und die Statur ist ähnlich, die Frisur ist nicht die gleiche. Also es ist so eine Mischung aus Himmler und Al Capone, dieses Bild. Ist auch alles anders vorteilhaft, würde ich sagen. Und dann, und das ist eigentlich, glaube ich, mein Favorite. Stephen Miller. Vor dem hätte ich glaube ich nachts Angst, da würde ich auf die andere Straßenseite gehen, wenn der mir begegnet. Stellvertretender Stabschef im Weißen Haus, Advisor für Homeland Security und so weiter. Und den hat er abgelichtet und links ist Stephen Miller, rechts ist Josef Goebbels. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das zufällig ist. Genau bei der Geburt getrennt, so ähnlich sieht das aus. Ja, also die Geschichte ist, also das Interview selber ist schon ziemlich heftig und die Fotos dazu, also ich glaube, dass Christopher Anderson ein großer Fan von Arnold Newman ist. Ich kann das nur als Hommage sehen. Und alle Achtung, Hut ab, das ist... Ganz schön heftig, ne?
BorisAuf jeden Fall ein Fotograf, der sich mit Sicherheit sehr intensiv mit der Geschichte befasst hat und sicherlich einige Fotos im Kopf hatte, die ihn sehr beeindruckt haben. Und hier hatte er die Möglichkeit, die Leute vielleicht in eine Pose zu bringen oder in einen Bildausschnitt zu rücken, um zu sagen, so, wo ist der Unterschied, Leute? Vielleicht in der Hoffnung, irgendjemand wacht mal auf.
ChrisUnd du merkst natürlich auch, dass die Menschen, die da fotografiert worden sind, sich mit dem Thema Geschichte wohl eher nicht auseinandergesetzt haben.
BorisDas ist offensichtlich.
ChrisDas wird da, glaube ich, sehr deutlich. Also Vanity Fair Story, Fotograf Christopher Anderson, Hut ab, alle Achtungen. Das ist eine Glanzleistung. Der dürfte da auch nie wieder zum Fotografieren hin wahrscheinlich. endlich. Aber ja.
BorisIch weiß es nicht. Vielleicht finden sie die Fotos ja wirklich geil.
ChrisDas ist ein echtes Statement. Das ist ein echtes Statement.
BorisHerrje. Das ist ein hartes Thema. Wir kriegen das wieder ein bisschen aufgelockert.
ChrisNatürlich. Kubrick.
BorisJa, kennen wir. Odyssee im Weltall.
ChrisIch habe was von Kubrick mitgebracht. Also Kubrick. Wie gesagt, hier Odyssee im Weltall. Also 2001, Full Metal Jacket, Clockwork Orange, The Shining und so weiter. Er hat also doch eine Menge an sehr einflussreichen und wichtigen Filmen gemacht. Unter anderem ist er aber auch natürlich bekannt für seine, ich sag mal, visuelle Perfektion. Der hat Sachen x-mal gemacht, also 50 Takes und so, damit das alles exakt sitzt. Und auch von der optischen Qualität der Filme. Also wenn man so ein 2001 im Kino gesehen hat, Und parallel dazu irgendwie mal sich damals die Version von, was weiß ich, Star Wars angeguckt hat, das ist optisch was ganz anderes. Und einer der Gründe, warum das anders ist, ist, dass bei diesen Filmen, dass er anders gearbeitet hat beim sogenannten Komposit. Science Fiction, da hast du, ich mach mal, typisches Beispiel, Raumschiff fliegt vorm Sternenhimmel. Wie wird das produziert? Weil das Problem ist, du kannst es nicht doppelt belichten. Du kannst nicht einfach einen Sternenhimmel belichten und dann auf das gleiche Stück Film ein Raumschiff. Dann hast du ein Raumschiff, wo Sterne durchscheinen. Geht nicht.
BorisGeht nicht.
ChrisBrauchst also da, wo das zweite Ding drauf gemacht wird, brauchst du quasi noch so einen unbelichteten Teil von dem Filmmaterial. Heute ist das easy. Heute sagst du Select Subject.
BorisJa, natürlich. Oder Remove Background. Ja, ist der klassische Greenscreen.
ChrisMach Sterne hin. Green Screen, Blue Screen. Also eine Doppelbelichtung geht nicht. Im Film musst du halt mit mehrfach Belichtungen arbeiten. Und deshalb wird das Zeug, das wird quasi separat gefilmt und später zusammen gemixt. Wer sich mal so behind the scenes von gerade wie Star Wars und so weiter angeguckt hat, das geht so. Also du machst erstmal, filmst du die Sterne da hinten. Dann filmst du das Raumschiff vor sowas wie einem Bluescreen. Dann machst du aus dem Raumschiff durch eine stärkere Belichtung nochmal ein separates Ding, nämlich eine Maske, so eine sogenannte Holdout-Matte.
Also eine schwarze Maske. Dann nimmst du diesen Film, wo dir Sterne drauf sind und belichtest den auf ein neues Stück Film, aber mit dieser schwarzen Maske für das Raumschiff. Weil da muss ja dann ein unbelichteter Teil sein und dann belichtest du in diesen unbelichteten Teil das Raumschiff rein und dann hast du plötzlich ein Raumschiff, was nicht von Sternen durchleuchtet wird. Das muss sehr präzise passen. Das muss sehr präzise passen und da werden dann teilweise über mehrere, man nennt das Generationen, also wie so eine Kopie von einer Kopie von einer Kopie quasi, wird das so runtergereicht, bis alles dann zusammengebacken ist. Und das hat dann erstens mal zur Folge, dass die Qualität, die visuelle Qualität, die Bildqualität einfach schlechter wird, klar, Kopie von der Kopie und so.
Und du hast auch dann, weil du es nicht ganz 100% präzise hinbekommst, hast du sogenannte Mad Lines. Das heißt, du hast dann teilweise um Sachen, die da reinkopiert sind, noch so ein bisschen so einen schwarzen Rand, weil das halt von dieser Maske irgendwie, weil das halt nicht so 100% funktioniert. Also du hast so visuelle Artefakte und du siehst aber bei diesen Kubrick-Filmen, siehst du solche Artefakte eigentlich nicht. Und das hat er hinbekommen. Unter anderem war da teilweise tatsächlich Dinge auf das gleiche Stück Film belichtet hat. Also er hat zum Beispiel den Mond gefilmt. Und wenn du den Mond ordentlich belichtest, siehst du da keine Sterne, da ist der Rest schwarz.
BorisWeil der Mond halt sehr hell ist.
ChrisUnd dann hat er exakt aufgeschrieben, wo der Mond ist und dann hat er ein Dreivierteljahr später im Studio auf die andere Hälfte das Raumschiff drauf belichtet, wie es sich langsam zum Mond hin bewegt.
BorisAlso er hat das gleiche Stück Film da ja noch schwarz war.
ChrisDa noch nicht belichtet war. Das heißt, er hat eine First Generation an dieser Stelle. Das ist der eine Trick, den er verwendet hat, wenn es ging. Ähm, der andere, den hat man jetzt aber erst rausgefunden. Und zwar, ähm, gibt's da ganz, gibt's natürlich auch Komposite, die muss man irgendwie mit mehreren Generationen machen, weil es geht gar nicht anders, äh, in diesem Prozess. Aber man hat das nicht gesehen. Die Qualität war einfach richtig, richtig gut. Ähm, und, Es stellt sich raus, jetzt ist gerade von 2001 zum Beispiel eine HDR-Release gemacht worden. Also die haben dieses Filmmaterial und so die Originale quasi nochmal neu gescannt und mit entsprechendem High Dynamic Range und da ist dann ein Kolorist hergegangen und hat gesagt, ich gucke mal, was da in den Tiefen so abgeht, in den Schatten und hat die einfach mal hoch geboostet. Und stellt sich raus, da sind tatsächlich Mad Lines zu sehen. Das ist hier in Corridor Crew, die haben sich das mal angeguckt, was man da so, warte mal.
Hier so, ja, wenn man boostet, was vorher einfach nicht da war und man guckt da mal rein in diese Geschichten, dann sieht man plötzlich am Rand solche Madlines. Man sieht diese Übergänge plötzlich, weil die jetzt so im Dynamikumfang einfach sichtbar sind. Trotzdem hat er einfach teilweise so unglaublich heftige Qualität, so unglaublich gute Qualität, dass man es nicht sieht und dass vor allem die Auflösung und die Qualität, die Details und so weiter so gut sind. Tja, stellt sich raus, der hat das zwar auch mit so mehreren Generationen gemacht, aber der hat vorher tatsächlich diese Filme erstmal in drei separate Schwarz-Weiß-Master trennen lassen. Das heißt, aus dem Original 65mm Farbfilm wurde erstmal ein roter, ein grüner und ein blauer gemacht, weil diese Schwarz-Weiß-Filme einfach eine viel, viel bessere Auflösung hatten als diese ganzen Farbfilme. Dann wurden diese ganzen Bearbeitungen gemacht, also für jeden Farbkanal einzeln quasi und dann wurde das hinterher wieder zusammengebaut in einen Farbfilm.
Dieser Aufwand, den die damals getrieben haben, oder den Kubrick getrieben hat, um diese Qualität hinzubekommen, ist einfach nur kompletter Irrsinn. Das ist Wahnsinn. Das ist kompletter Wahnsinn.
BorisAber das ist halt wirklich, wie kriege ich mit den Mit-Internen zur Verfügung stehen, das beste Ergebnis hin?
ChrisEs hat aber auch niemand so gemacht. Das ist erst der Einzige, von dem man das weiß, dass man das so gemacht hat oder dass er das so gemacht hat, alle anderen sagen, spinn doch nicht den Aufwand treibe ich doch nicht hier wofür.
BorisFür 5 Sekunden Film oder was.
ChrisNein sieht doch eh keiner ich sag mal, das ist halt heute noch also 2001 kam 69 raus, Also vor 56 Jahren. Das ist heute noch visuell, qualitativ so dermaßen gut.
BorisJa, das hält immer noch mit. Das ist das Faszinierende.
ChrisDas hält immer noch super mit.
BorisAuch die Darstellung der Schwerelosigkeit und so, das alles wirklich gut gemacht.
ChrisAber du siehst halt jetzt, weil das jetzt auf HDR rausgekommen ist, kannst du das jetzt plötzlich sichtbar machen. Kannst eben quasi in die Karten gucken. Das ging damals nicht. Also das ist so wie als Standard-Definition auf High-Definition auf HD ging, dass plötzlich irgendwie, ja, dass man da plötzlich nicht mehr mit normalen Methoden Make-up machen konnte, weil dann hat man irgendwie die Pinselstriche gesehen, sondern dann mussten sie anfangen zu airbrushen und so weiter.
BorisDie Partikel waren zu grob und so. Ja, das ist das. Ja, man hat es halt gemacht für eine gewisse Projektionsgröße und Qualität. Das hat es ja auch immer im Hinterkopf. Und dann muss es natürlich gucken, wie weit treibst du das Spiel? Bei Fernsehproduktionen finde ich das noch deutlich. Was weiß ich, zum Beispiel Star Trek. Next Generation wurde dann ja auch noch mal in HD abgetastet von den originalen Filmmaterialien, die sie irgendwo noch ausgebuddelt haben. Und da werden plötzlich auch Dinge sichtbar. die vorher einfach in der Unschärfe im Hintergrund untergegangen sind. Das hast du halt nicht gesehen. In HD siehst du das aber sehr wohl. Finde ich schon faszinierend, wie dann solche Tricks offenbart werden. Und hier halt der Dynamikumfang, wo dann halt vorher klar war, wenn das projiziert wird im Kinosaal, das sieht kein Mensch, weil deine Augen sind ja geblendet von den hellen Bildbereichen. Da siehst du dann solche feinsten Unterschiede im Schwarz und Dunkelschwarz nicht. Ja, aber wenn du das natürlich jetzt in HDR hast und du kannst noch ein bisschen am Rechner rumfummeln an den Kontrasten. Finde ich aber schön, dass sie es drin gelassen haben. Also wirklich eins zu eins abgetastet und nicht dann nochmal digital überarbeitet haben. Hätten sie ja tun können.
ChrisJa.
BorisFinde ich gut.
ChrisIch glaube, Kubrick hätte das nicht zugelassen, wenn der noch leben würde. Wäre schwierig. Aber gut.
BorisStark.
ChrisPerfektionismus. Das ist echter Perfektionismus.
BorisJa, tolle Story.
ChrisNa gut. So, wo wir gerade von analog reden, hast du schon mal mit dem Spotmeter gearbeitet? Also nicht das Eingebaute in deiner Kamera.
BorisSondern so ein Handheld-Spotmeter. Naja, ich habe das mal mit dem iPhone gemacht. Da gab es eine entsprechende App und so. Und als ich mal wieder analog unterwegs war, da habe ich das iPhone dann dafür benutzt mit der entsprechenden Luxmeter oder wie das hieß.
ChrisAlso was ist ein Spotmeter? So ein Handheld-Spotmeter misst die Belichtung von einem Punkt. Ein Spot, in der Regel ist das so ein Bildwinkel von einem Grad. Also das ist eine sehr schmale Menge an Gegend, die da quasi genau gemessen werden kann. Und damit ist so ein exaktes, ich sag mal, Kalibrieren von der Belichtung für so ein Bild möglich.
Also wir reden davon, wenn du jetzt mit Film arbeitest, aber auch wenn du einfach präzise exakt belichten möchtest, dann hilft dir ein Spotmeter dabei. Und Spotmeter sind halt, ja, schwierig. Also du kriegst sie noch gebraucht immer wieder. Ich weiß nicht, es gibt wahrscheinlich nicht ein zwei neue aber die sind richtig teuer und da hat sich jetzt der muss gucken johannes heberlein mal wieder umgetan wir hatten schon mal über den geredet der hatte schon mal einen kickstarter mit so einem kleinen aufsteck für den hotshoe so ein kleiner aufsteck belichtungsmesser spot one hieß der der seine firma ist hedeko, Und der kleine, nee, nicht Spot One, Lime hieß der, Lime, L-I-M-E, hatte damals eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne und jetzt hat er wieder eine Kickstarter-Kampagne und zwar für einen Spot Meter, Spot One. Das ist ein ziemlich kompakter, kleiner Belichtungsmesser. Wir reden hier von, ja, so, ich weiß gar nicht, wie hoch das ist, aber wird man gleich sehen.
BorisSieht aus wie so eine fliegende Kampfdrohne aus, wobei gerade bei Raumschiff Enterprise, also Next Generation.
ChrisJa, warte mal, Entschuldigung.
BorisSehr pfiffiges Design, also sehr futuristisch.
ChrisGenau, also das ist so, ich würde sagen 12 Zentimeter hoch vielleicht. Und ja, was macht man damit? Man geht quasi her und misst durch den, man guckt da durch und peilt genau an, was man sehen möchte. Da ist so ein Display eingespiegelt direkt auf dem Bild, was man sieht und man peilt das an, was man messen möchte, misst dann, stellt vorher bei der Kamera irgendwie die Blende ein, hat die ISO vom Film und dann sagt einem der Belichtungsmesser, wo sich der Punkt befindet. Bei dieser Belichtung. Ist der in der Mitte, ist der eher im hellen Bereich, ist er im dunklen Bereich und das macht das Ding präzise mit, ich glaube, Drittelblendenstufen. Das heißt, du kannst so ein Bild quasi, kannst sagen, okay, das hier möchte ich in der Mitte haben von der Belichtung, das möchte ich also neutral mittelgrau haben von der Helligkeit und dann kannst du mal mit dem Spotmeter übers Bild gehen und gucken, den hellsten Punkt angucken und dann weißt du einfach, ist der noch in meinem Belichtungsbereich drin? Den dunkelsten Schatten ist ja noch in meinem Belichtungsbereich drin. Muss ich, wenn ich den sehen möchte, heller belichten. Aber was passiert dann mit den Höhen? Also du kannst quasi exakt Bilder ausmessen. Das Ding hat so einen Pistolengriff, hat also vorne so zum Messen so eine Trigger-Taste und hat hinten dran dann entsprechend noch Tasten, um das Menü zu bedienen.
Und naja. Also das Ding ist gerade, die Kampagne, die läuft jetzt gerade. Heute ist, wie gesagt, der 23. Dezember. Das läuft noch 22 Tage, also bis zum...
15. Januar.
Das Ding hat so ein einstellbares User-Interface. Man kann sagen, was man da sehen möchte, was nicht. So eine Minimum-Maximum-Skala, so eine Waage, wie man sie auch von der Kamera kennt. Hat einen einschwenkbaren ND-Filter, um den Messbereich zu vergrößern. Also du kannst auch sehr helle Sachen damit dann noch messen. Hat noch so eine Sunhood, also so ein Sonnenschutz, den man irgendwie oben drauf stülpen kann, der da mitkommt. Innen drin die wichtigen Teile, Alu und Glas, außen ist es irgendwie so ein Kunststoffgehäuse. Hat wohl auch Priorität auf Reparierbarkeit, also du kannst das Ding zerlegen, du musst es, das ist also nicht jetzt irgendwie alles einfach zusammengeklebt. Das Ganze läuft im Early Bird, weiß gar nicht, ob da noch welche sind, müsst ihr gucken, für 222 Euro und 249 dann im Normalpreis und Auslieferung ist dann im Mai 26. Man kriegt wohl gebrauchte Spotmesser auch schon etwas günstiger. Also ich habe da mal auf Ebay geguckt, kann es auch durchaus für unter 200 was kriegen. Aber die sind dann in der Regel halt relativ groß und unhandlich und so weiter. Der hier ist halt wirklich so, Taschentauglich. Uwe fragt, ob es den zum Spotpreis gibt.
Also, wer sich da mit Belichtungen ein bisschen besser auskennt und vielleicht auch tatsächlich im Zonensystem arbeiten möchte.
Spotmesser, coole Sache. Bei dem Kickstarter gehe ich auch mal davon aus, dass das tatsächlich kein Flop wird, weil der hat schon einen erfolgreichen Kickstarter hinter sich, der weiß, wie das geht. Kann ich mir ganz gut vorstellen.
BorisNa denn?
ChrisJa. So, ich habe noch was mitgebracht. Eine interessante Kamera. Stell dir vor... Sicilien.
Boris1943.
ChrisNein, ich zeige einfach mal kurz, wie das Ding aussieht. Das ist hier ein YouTube-Video. Das ist eine Kamera, die das Bild zeichnet.
BorisNein, eine plottende Kamera.
ChrisDas ist völliger Wahnsinn. Also, was hat dieser Mensch gemacht? Er hat eine Kamera gebaut, die quasi vorne digital ein Bild macht. Dann wird das in der Kamera in Linien umgerechnet. Das Video ist wieder mal so eine komplette von A bis Z Beschreibung, was er da gemacht hat, wo er auf die Schnauze gefallen ist, was nicht funktioniert und was funktioniert hat das geht runter bis zu den algorithmen mit denen er das irgendwie, Foto in zeichnbare Linien umwandelt, bis hin zu mechanischen Details, 3D-gedruckte Arme, die funktionieren oder nicht funktionieren. Also letztendlich hast du dann so eine Kamera mit zwei Ärmchen, die dann so einen Plotterstift bewegen und das Ganze dann auf ein Papier malen.
BorisAlso eigentlich ist es ja schon keine Kamera mehr, weil die Kamera macht ja immer noch ein Foto eigentlich ist das ja schon ein komplettes Workflow-Projekt, also es wird ein Bild gemacht, das Bild wird dann in, Linien zerlegt und die ja nochmal optimiert, dann ist das quasi ein Drucker, ein Plotter überschreitet.
ChrisEine Grenze zu einem anderen Medium.
BorisDas ist faszinierend ist witzig, weil ich hatte gerade zu tun mit der Library OpenCV. Das steht für Computer Vision. Ist eine Open Source.
ChrisKommt hier, glaube ich, auch zum Einsatz.
BorisJa, ja, das ist die Library. Die wird überall verwendet, auch in kommerziellen Produkten, wann immer irgendwie eine Bildanalyse erforderlich ist. Also ist da ein Gesicht und wenn ja, wo? Und solche Geschichten. Und damit kannst du eben zum Beispiel auch ein Bild in Linien zerlegen, kannst die Thresholds angeben und so weiter. Dann hast du es immer noch in Pixeln und er wird dann halt hier noch weitergegangen sein. Ich habe aber auch noch mal kurz reingeguckt in die Bibliothek, die ist recht mächtig. Die wird hier mit Sicherheit eine der Basispunkte sein.
ChrisEin Teil davon ist das, aber er hat dann wirklich so diese Linienerkennung, diese Kantenerkennung, die musste dann, also da hat er dann wirklich noch selber implementiert.
BorisDie fällt ja nicht vom Baum. Du hast nur die Vorarbeit durch das OpenCV und da musst du es natürlich weiter prozessieren. Da steckt schon...
ChrisDie fällt nicht vom Baum und wenn du mal so eine Edge Detection auf was machst, dann, ja, woher soll denn die Kamera wissen, was da wichtig ist und wie komplex das sein darf und wie viele Kurven die Linien haben dürfen und so weiter.
BorisDas dürfte hier mit Sicherheit noch KI mit im Spiel sein, die das erstmal vorprozessiert, bevor du das dahin gibst und dann wieder nachbearbeitet. Spannend. Ja, lustig.
ChrisUnd das aber in einer portablen Kamera. Das ist eigentlich das Spaßige dran.
BorisJa, es sind nur so kleine Kärtchen.
ChrisVorne ist ein Objektiv und hinten genau. Vorne ist ein Objektiv und hinten sind halt die zwei Ärmchen, die das dann zeichnen.
BorisAbgefahr. Es ist jetzt kein A4-Bild, was da gezeichnet wird. Es ist mehr so ein Postkärtchen.
ChrisNö. Genau.
BorisWitzig. Auch mit Aquarell, wenn man möchte. Ja, schön.
ChrisJa, da hat er dann mit anderen Künstlerinnen und Künstlern noch zusammengearbeitet, die das dann noch ein bisschen weitergetrieben haben. Also auch wirklich mit bunten Farben und so weiter. Na gut.
BorisJa, schöne Idee.
ChrisIch glaube, wir haben eine Aufgabe. Kann das sein?
BorisDie Öse-Aufgabe hätten wir.
ChrisWie viele haben denn da Tage? Sieben sehe ich hier. Kann das sein?
BorisAcht habe ich tatsächlich. Ich muss mal noch mal Refreshen. Ich mache auch noch mal einen Refresh.
ChrisÄh, er will, er was, ich, ach, ich bin nicht eingeloggt, äh, super, hallo?
BorisJa, da muss unser Tool nehmen, das ist eingeloggt.
ChrisDarf ich mich mal kurz einloggen hier? Hallo, Flickr, es Login, ah ja, hier.
BorisAber jetzt hast du auch wieder einen Würfel da, ne, kannst du mitwürfeln?
ChrisIch bin ja wieder hier, genau, ich kann auch mitwürfeln, ich versuche aber gerade, immer noch, hier Flicker zu öffnen. Es kann sich nur um Stunden handeln, aber es ist ja die besinnliche Zeit. Da sind ja alle sehr, sehr rücksichtsvoll.
BorisVielleicht müssen wir mal eine eigene Lösung Vibe-Coden lassen. Was soll da schon schief gehen?
ChrisMach du das bitte. So, jetzt kommen wir aber, glaube ich, der Sache näher. Ich habe jetzt auch, es kann sich nur noch um ganz wenig Zeit drehen.
BorisSo.
ChrisWie wäre es denn jetzt damit? Hier! Acht, jetzt acht. Wenn man einmal Refresh kommt, achten so.
BorisDie Öse-Aufgabe.
ChrisEndlich haben wir die Öse-Aufgabe. Oh, das sind aber schöne Bilder, du. Ei, ei, ei, ei, ei.
BorisNe? Öse-Bilder. Nur acht Stück, aber sogar ein Löschen.
ChrisSehr schön. Wir haben acht Bilder und heute bin ich mal dran. Ich werde hier mit dem tollen Würfel würfeln und habe eine 10 gewürfelt.
BorisWas zu viel ist? Ich habe eine 4 gewürfelt. Was sagst du dazu?
ChrisDann haben wir eine 4 und die 4 ist das Öschen. Also, was haben wir hier? Von Holger keine Öse, nur ein Öschen. Ja, wir sehen ein Straßenschild und da ist halt ein Teil eines Straßennamens. Wahrscheinlich irgendwas mit Röschen oder so.
BorisOder irgendwas mit löschen.
ChrisOder löschen. Öschen steht da, also Öschen. Ja, erst mal cool, dass du das gesehen hast. Da wäre ich wahrscheinlich eiskalt dran vorbeigelatscht. Ich glaube, ich hätte gerne links von dem Öl noch ein bisschen Platz. Das klebt so an der Kante.
BorisJa, aber wahrscheinlich wäre der Gag weg gewesen. Weil dann wahrscheinlich der nächste Buchstabe.
ChrisJa, aber guck doch mal, die haben alle so einen Abstand.
BorisJa, Zentimeter. Zentimeter wäre wahrscheinlich drin gewesen.
ChrisAber wahrscheinlich ist er auf Zehenspitzen gestanden. Man sieht auch, dass das Life Shrek unten ist. Wahrscheinlich auf Zehenspitzen gestanden. wahrscheinlich noch Kind dabei gehabt und so. Ja, wunderschön.
BorisEin super Fund. Also ein Öschen für die Öseaufgaben. Ein Öschen. Ansonsten fotografisch jetzt nichts Besonderes. Es ist halt schwarze Schrift auf dem weißen Schild, Autos im Hintergrund, Baum im Hintergrund. Meine Güte. Aber hier geht es tatsächlich um Augen auf und sehen. Genau, den Gag sehen. Mit Wortwitz hast du mich sowieso. Also, genau. Herzlichen Glückwunsch.
ChrisJa, wunderbar. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine Bildbesprechung gewonnen. Was haben wir denn sonst noch? Naja, also der Thumbnail, der hier am meisten raussticht, ist natürlich auch gleichzeitig der größte wegen des Formats. Das ist ein Breitformat von Franz. Was hat Franz gemacht? Er hat, wie nennt er es? Eine versenkte Öse. Er hat ein Foto von einem Apple-Airpod-Case von der Seite gemacht. Und zwar an der Stelle, wo man so einen Faden reinschlingen kann in so eine Öse, damit man sich das irgendwo festmachen kann. Und das ist so ein sehr schönes Detail. So Makro-Aufnahme. Ich habe auf den ersten Blick dachte ich so, ein Zeppelin oder irgendwas im Thumbnail. Aber dann war es relativ klar, was es ist. Schönes Detail. Ein bisschen Putzen hätte es noch können. In der Öse ist ja Grint drin. So Hosentaschenfusseln.
BorisNee, ist gut. Viel benutzt.
ChrisIst gut. Hast du noch was?
BorisJa, natürlich Jahreszeit spezifisch von OB Penn. Unser sechstes Bild. Öse im Advent. Da sehen wir auch wieder so eine sehr nahe Aufnahme einer roten Christbaumkugel. Weihnachtsbaumkugel oben halt mit so einem goldenen Deckelchen und eben dieser kleinen goldenen Öse oben dran und im Hintergrund weitere, von dem Ding, vielleicht sogar aus der Verpackung fotografiert, aber die sind so sehr unter Unschärfe und haben so schönes Lichterbokeh. Das ist eine schöne, warme, weihnachtliche Stimmung bei diesem Bild und der Schärf kommt nicht exakt auf dieser Öse. Also sie hängen noch nicht?
ChrisSie hängen noch nicht, sie sind noch nicht anbauen.
BorisWie in der Verpackung halt so angeordnet, wenn die so leicht versetzt irgendwie drin liegen. Aber du hast schöne Lichtreflektionen überall. Wahrscheinlich könnte ich mir vorstellen, dass auch noch ein bisschen mehr Schärfentiefe vorne auf dieser goldenen Kappe ganz gut täte.
ChrisJa, das hätte noch geholfen.
BorisAber sie liegt perfekt auf diesem Ring, also auf dieser Öse und damit sticht der auch wirklich hervor. Dann auch noch vor dem etwas dunkleren Hintergrund. Das ist eigentlich ganz schön komponiert, finde ich. Auch wie die unten so angeschnitten ist. Ganz gut gemacht.
ChrisTja, mag ich. Dann sagen wir mal vielen Dank fürs Mitmachen. Und ihr seid alle super. Ihr seid alle toll. Und wir haben für euch noch eine Aufgabe, die dann jetzt über das... Die läuft noch.
BorisBis Neujahr.
ChrisDie jetzt noch läuft auf jeden Fall.
BorisBis zum 1.1. läuft noch die Schale-Aufgabe. Also da könnt ihr noch losgehen und ein neues Foto machen zum Thema Schale. und bei Flickr hochladen in die Happy Shooting Gruppe stellen und HSB Schale dranschreiben als Tag. Bin ich mal gespannt.
ChrisDa geht noch was.
BorisLeute.
ChrisEs geht immer noch was. Es geht immer noch was.
BorisWäre doch schade, wenn wir nicht mehr Schale-Bilder kriegen. Haha.
ChrisSehr schön. Ja, dann, dann, dann, dann, dann, dann, dann sind wir jetzt eigentlich, haben wir noch eine letzte Amtshandlung vor Weihnachten zu machen. Und zwar, die Termine. Bis zum nächsten Mal. Der Jürgen hat uns wieder Termine hier kredenzt. Und zwar zum einen einen Termin in Völdlingen, Weltkulturerbe Völdlinger Hütte, Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur. Vom 9.11.2025 bis zum 16.8.2026. X-Ray. Die habe ich doch letztes Mal schon vorgelesen, oder?
BorisX-Ray hatten wir schon.
ChrisOkay. Dann, Moment, da muss ich nochmal gucken hier. Aber die in Lüneburg hatten wir noch nicht. Und zwar auch von Jürgen 16.12. Diesen Jahres bis zum 26.12. Also jetzt dann beeilen. Das läuft jetzt quasi aus und zwar das Projekt Obdach. In dem Projekt Obdach geht es um Menschen aus unserer Gesellschaft, die kein Zuhause haben oder auf der Straße leben. Die Bilder sind derzeit in der Altstadtkirche St. Michaelis zu sehen. Das Projekt, fotografiert von Matthias Mensch, soll dazu beitragen, eine größere Akzeptanz und Verständnis für Menschen, die in der Obdachlosigkeit geraten sind, in unserer Gesellschaft zu erreichen. 2026 wird sie dann als Wanderausstellung in der Region Lüneburg zu sehen sein. Altstadtkirche St. Michaelis in Lüneburg. Und dann haben wir noch von Jürgen eine persönliche Ausstellung. Du musst jetzt auf den Abspielknopf drücken.
BorisAber ich werde es, damit es für euch angenehmer wird, ein bisschen lauter machen. Jürgen, zu leise. Starte noch einmal, bitte. Rainer Vaters Bandtab.
EinspielerHallo Community. Die Ausstellung der Woche findet ihr in Heidelberg im Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen. Der Eintritt ist frei, so viel vorab. Was findet ihr dort? Ihr findet die Ausstellung Max Scheler USA Fotografien mit dem Titel United Disunited Dort. Der junge Fotograf Max Scheler richtet seinen fotografischen Blick in den 50er und 60er Jahren auch auf die gesellschaftlichen und politischen Widersprüche der neuen Weltmacht. In den wenigen Jahren seines fotografischen Schaffens hat Max Schäler ein Werk hinterlassen, das zu dem Bedeutenden der Nachkriegszeit gehört. Und nach den Schließtagen 24., 25. Und 31. Dezember sowie dem 1. Januar könnt ihr natürlich selbstverständlich die Ausstellung kostenlos anschauen. Von meiner Seite her wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Feiert schön und mein Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen, die im Hintergrund werkeln. In diesem Sinne weiterhin uns allen einen schönen Podcast. 3, 2, 1, happy shooting.
BorisHappy shooting.
ChrisHappy shooting. Dankeschön. Ja, auch an dich, Jürgen. Danke, dass du uns immer so schön die Ausstellungen hier vermittelt hast. Und vor allem jetzt in den letzten Monaten war ja unglaublich viel von dir hier im Terminkalender. Sollte da jemand vielleicht sich jetzt angespornt fühlen und auch ein bisschen Ausstellungen mit reinwerfen wollen, tut das gerne, happyshooting.de slash kalender. Da findet ihr auch die eingetragenen Ausstellungen. Und da könnt ihr auch welche eintragen. Wir freuen uns drüber. Und viele, die hier zuhören, freuen sich, glaube ich, auch drüber. Weil Ausstellungen sind schon was Cooles. Ausstellungen sind schon klasse.
BorisAlso zum Beispiel gerade im Twitch-Chat schreibt Kalger, dass er morgen in Lüneburg sein wird und da wird er mal bei der Ausstellung vorbeischauen. Dann kann die Familie shoppen und er guckt sich die Ausstellung an.
ChrisKann es mal sehen. Hat schon gefruchtet. Geht in Ausstellungen oder lasst uns wissen, wenn ihr Ausstellungen seht. Dann würde ich sagen, sind wir glaube ich am Ende dieser Sendung angelangt. Wir wünschen euch allen schöne Bescherung, nicht wahr? Und vielleicht sehen wir uns dieses Jahr nochmal. Wirklicherweise auf den üblichen Kanälen werden wir Bescheid geben.
BorisBestimmt.
ChrisUnd ansonsten macht es gut bis dann. Macht es gut und 3.
Boris2, 1 Happy Shooting!
Shownotes
Hausmeisterei
Aus der Preshow
- Giraffen, Pferde mit Mützen
HS Workshops
- Neue Workshops geöffnet: Fotoprojekte & Großformat
- HS Workshop-Newsletter
- Testimonials von Workshopteilnehmern gesucht
- Alte Newsletter funktionieren nicht mehr, bitte neu anmelden Neue Newsletter
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#hshi / #hsnachtrag
- Von Anonym: Habt Ihr Tipps zu Ebook-Readern in Farbe und Foto-Ebooks?
- Nachtrag zu #hs922: Photoshopactions / Photoshop in ChatGPT, Vergleich zwischen verschiedenen KIs / KI-Tools bei der Bildbearbeitung.
- Von Klaus zu imperfekten Fotos: Zwei Beispiele zu Vollformat-Lochkamerafotos
News
- Kagi SlopStop
- Leica Update für SL3 und Q3
- Ricoh GR IV mit HDF Anfang 2026
- Viltrox 35/1.2 jetzt für Z-Mount
- Nikon Z9 Firmware Update
- Neues Spotmeter am Horizont
Themen
- Alfred Krupp von Arnold Newman und Christopher Anderson zu seinen Bildern in der Vanty Fair
- Kubrick-Methode
- DIY: Kamera mal anders
#HS-Aufgabe (Alle anschauen)
- Aktuelle Aufgabe "Schale" vom 18.12.2025 bis 01.01.2026 mit dem tag "hsbschale"
- Alle Bilder zur Aufgabe “Öse”
- Gewinnerbild von .holger: Keine Öse, nur ein …
- Bildbesprechung: FranzVenhaus - Eine versenkte Öse, obpen - Öse im Advent
Termine (alle anschauen | neuen Termin eintragen):
- Jürgen:
- Zwischen dem 16.12.2025 und dem 26.12.2025 ist in der Altstadtkirche St Michaelis in Lünebürg "Mein Obdach" zu sehen
- UNITED | DISUNITED – Max Scheler: USA Fotografien im Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen Heidelberg
Hausmeisterei II
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