#933 - Hintertürchen

Veröffentlicht 5 March 2026

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#933 - Hintertürchen

Veröffentlicht 5 March 2026 · Länge 1:59:14

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Boris

Happy Shooting Folge 933, Hintertürchen. Die heutige Folge wird euch präsentiert von?

Chris

Vom Happy Shooting Newsletter.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Ja, schönen guten Tag, meine Damen und Herren. Wir machen diese Sendung jetzt im Morse-Format. Dada Diet redt Didi Dada.

Chris

Coco Rico, ich sag nur Coco Rico und wir reden von 18 Meter langen Gefährten. Autos.

Boris

Oder Antennen.

Einspieler

Wir sind eure Moderatoren. Boris und Chris.

Boris

Ja, so schaut das aus.

Chris

Mit 18 Meter hat der nicht die Antenne gemeint. Stell dir mal eine 18 Meter lang. Weißt du, wie viele 18 Meter sind?

Boris

Das ist über Haus hoch.

Chris

Kommst du und da hat keine Brücke mit durch. Muss immer vorher einklappen und so.

Boris

Es muss ja nicht am Auto sein, die Antenne. Es gab ja Amateurfunker, die im Garten riesen Antennenanlagen hatten und sowas.

Chris

Ja, aber auch da keine 18 Meter.

Boris

Aber keine 18 Meter, das glaube ich auch nicht.

Chris

Bitte. Also, nee.

Boris

Ja, DWC-Funk ist 11 Meter, aber meine Antenne war auch nicht 11 Meter.

Chris

Ja, wir haben uns in der Pre-Show über Funken und CB und Trucken und Smoky and the Bandit unterhalten. Musik gehört und alles. Also diese Pre-Show ist immer was ganz Besonderes. Wir sind Serpy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.

Boris

Und ich bin der Boris. Jihau.

Chris

Ja, und gemeinsam die frohes CB-Funken mit Nerds. Nein, wir reden über Fotografie hier und das machen wir dienstags.

Boris

HI hat man gesagt, wenn man gelacht hat.

Chris

HI. Und da ist... Ey, jetzt komm. Ich fange gleich an von den alten IRC-Tagen zu erzählen.

Boris

Nee, das war total lustig, Halli. Also es war quasi gesprochen, Emojis.

Chris

Ist okay. Also, wer das weiter diskutieren möchte, ich empfehle da unseren Slack. Es ist immer viel Spaß. Ja, wir haben heute lustige Sachen in der Sendung. Außerdem haben wir natürlich euer Feedback und eure Fragen und da gucken wir doch gleich mal. Das könnt ihr übrigens hier reinwerfen unter happyshooting.de Hi. Und da Da war mir ja einiges los diese Woche. Also, ich fange mal vorne an. Der Thomas schickt uns einen Hinweis. Moin, gerade frisch entdeckt, kennt ihr schon Rapid Raw? In einem Wort Rapid Raw. Ein kostenloser Raw-Entwickler, der für Windows, Mac und Linux verfügbar ist, gibt es anscheinend seit Sommer letzten Jahres und der Hauptentwickler scheint mächtig aktiv zu sein. Ich habe jetzt erst ganz kurz damit rumgespielt, aber allein das übersichtliche Design und die Linux-Verfügbarkeit ist ja schon eine seltene Kombination. Ich werde da mal ein bisschen mit rumspielen, wollte das hier aber noch schnell reinwerfen. Morgen ist es schon Dienstag. Dankeschön, Thomas. ja, was, wie, ich kenne das Ding nicht, ich habe mal ganz kurz auf deren Homepage geschaut, also getrapidraw.com.

Boris

Als das rauskam, hatten wir das ja einmal ganz kurz in der Sendung als Erwähnung, dass da etwas Neues am Entstehen ist, ich glaube damals war das erstmal für den Mac, inzwischen offensichtlich breiter aufgestellt, das erinnere ich jetzt nicht mehr im Detail, was das damals war, aber damals war es eben noch ganz, ganz frisch, Das konnte noch nicht so wahnsinnig viel, war noch in der Entwicklung, war sehr ambitioniert, aber ja, in der Tat, das hat sich wohl ganz gut weiterentwickelt. Ist natürlich längst noch nicht in dem Umfang wie eben die professionellen RAW-Entwickler da draußen, aber... Er hat Pläne.

Chris

Vielleicht braucht man das ja auch nicht in dem Umfang. Das ist ja die Sache. Manchen reicht ja was viel Kleineres.

Boris

Was viel Simpleres. Richtig. Also ich kann durchaus empfehlen, sich das mal runterzuladen. Das ist nicht besonders groß. Das ist irgendwie, weiß ich nicht, 20, 30 Megabyte groß oder sowas. Das ist in TypeScript und ich glaube Reactive oder sowas geschrieben. Gibt ein GitHub dazu, da kann man sich auch die Quellen angucken. Da ist auch beschrieben, wie das zu installieren ist auf den verschiedenen Plattformen. Es ist nicht frei von Fehlern. Also es gibt da wohl gerade irgendwelche Probleme mit bestimmten Dateien, dass dann der Speicherverbrauch irgendwie in den Gigabyte-Bereich hochschießt. Aber das wird halt ein Bug sein. Aber die Issues werden da diskutiert und sicherlich auch behandelt. Und ich denke mal, bei irgendwelchen Problemen so nah ran kommst du bei keinem anderen großen Projekt.

Chris

Und soweit ich sehe, Open Source. Und deshalb gibt es dann auch einen direkten Kanal zum Entwickler oder zur Entwicklerin. Also wir packen es mal in die Show.

Boris

Entwickler, glaube ich. Die große Frage, die sich halt immer stellt, ist bei einem RAW-Entwickler, wie wird auf die RAW-Daten zugegriffen? Also welche Formate werden unterstützt? Da gibt es nämlich dann doch sehr viele. Da gibt es hier aber auch eine FAQ. Ich habe mal hier noch einen Link mit dazu gepackt, wo eben beschrieben steht, welche RAW-Formate unterstützt werden, von welchen Herstellern und da gibt es auch einen Link zu den unterstützten Kameras. Nur mal so zum Beispiel eine R6 Mark III ist jetzt nicht aufgeführt. Ob die RAWs dann trotzdem unterstützt werden, weil CR3 unterstützt werden soll, aber wahrscheinlich auch nicht in allen Spielarten. Das ist wahrscheinlich im Zweifel einfach mal zu testen. Also wenn euch sowas interessiert, probiert es einfach mal. Also kostet nichts und schadet ja auch nichts. Ist eine einfache Installation und wenn es nicht gefällt, schmeißt ihr das wieder runter und Versucht es im halben Jahr nochmal. Warum nicht? Also danke für den Tipp, auf jeden Fall für die Erinnerung. Das hatte ich so ein bisschen gehofft, dass ihr mich auf dem Laufenden haltet oder uns in diesem Fall, ob die Entwicklung da aktiv ist. Und das sieht so aus. Finde ich gut. Und es scheint ein Entwickler zu sein, der ein bisschen Sinn für Ästhetik hat, weißt du? Ein bisschen auch auf UI-Wert legt.

Chris

Das hilft.

Boris

Das ist bei Open-Source-Projekten nicht immer so ganz natürlich. Finde ich gut.

Chris

So, und nicht nur auf dem Laufenden gehalten werden wir, laufend denn gehalten werden wir, sondern auch mit sinnvoller Information versorgt. Nämlich Johannes schreibt, habe gerade die letzte Folge gehört, wo Chris sich über Hotschuh-Cover als Schutz lustig macht. Habe ich ein bisschen, gebe ich zu. Weil das ja völlig außerhalb meiner Realität stattfindet. Schreibt aber weiter, ich habe auf jeder Kamera einen, aber nicht als Schutz vor Kratzern, sondern damit kein Regenschnees Schlamm etc. In den Hotschuh kommt oder einen Kontakt zusetzt. Hatte da schon Probleme mit Blitzaufsätzen, wenn da noch Feuchtigkeit auf dem Hotshoe ist oder ein Sandkorn. Ja, Johannes? Dann ist das für dich auch das Richtige. Ganz klar. Und jetzt hast du endlich dein Hontokarren gefunden.

Boris

Oder? Das ist schön zu hören, dass es da tatsächlich negative Erfahrungen gibt. Damit hast du jetzt den anekdotischen Beweis.

Chris

Ist mir persönlich noch nicht untergekommen.

Boris

Da, das ist der ein ganz flacher, eigentlich ein sehr neutraler Abdecker aus Holz. Sehr hübsch. Sehr schön. Und den hätte ich auch letztes Mal schon gefunden, wenn hier in diesem Schummerlicht...

Chris

Wenn du ihn gefunden hättest.

Boris

Nee, das Holzding...

Chris

Den hätte ich gefunden, wenn ich ihn gefunden hätte.

Boris

...lag in einer Plastiktüte, nämlich in dieser hier, auf einer dunkel-orange farbenen Verschlusskappe von einem Akku. Und im Schummerlicht war das relativ ähnlich.

Chris

Du hast für deinen Hotschuh-Schutz noch einen Schutz drumrum, damit dem auch nichts passiert. Aber dessen Aufgabe ist doch was anderes zu schützen. Jetzt musst du aber diesen Schutz, der drumrum ist, auch irgendwie schützen, sonst könnte ja da noch was rankommen.

Boris

Deswegen liegt er ja auf einer Kappe nochmal drauf, dass er nicht direkt im Regal liegt. Das ist natürlich Quatsch. Das Ding ist so verschickt worden.

Chris

Damit die Tüte keine Kratzer ins Regal macht.

Boris

Ja, weil der Witz ist ja länger. Dieses Ding ist ja so verschickt worden, weil das war eine Beigabe zu dem Holzgriff, den ich bestellt habe.

Chris

Jetzt kommst du. Alles gut, ich sage jetzt nichts mehr. Ich kriege ja eh nur Schimpfe.

Boris

Ja, ich habe nämlich einen Heizgriff für meine Kamera, den ich aber nicht benutze, weil das ist nicht bequem. Leider.

Chris

Genau. Frank hat uns geschrieben, übrigens alles über happyshooting.de. Moin ihr glücklichen Schützen. Früher hat, Happy Shooting, verstehst du? Früher hat Boris ja noch häufiger von seiner Olympus mit Micro Four Thirds Bayonet gesprochen, doch das ist immer weniger geworden. Warum? Würdet ihr heute noch zum Einstieg ins Micro Four Thirds System raten? Wenn nein, dann ist alles klar. Wenn ja, für welche Anwendung? Auch dann, wenn man kein Tier- oder Wildlife-Fotograf ist, also die OM1 mit einer guten Pro-Linse, ist ja nun auch kein Leichtgewicht mehr und dann schrumpft der gewichtige Abstand zu kleinen Kleinbildkameras schon und das MFT-Alleinstellungsmerkmal wird geringer. Wenn man dann noch den DxO-Benchmark vergleicht, dann hängt selbst das Flaggschiff OM1 Mark II mächtig hinterher. Ich wünsche euch immer gutes Licht vor der Linse, Frank. Uh, das fiel auf einmal.

Boris

Ja, können wir aber gerne drüber reden. Also warum nicht? Ich habe meine Micro Four Thirds Kameras immer noch. Ich habe ja die EM1 Serie, die Mark I, die Mark II, die Mark III. Die Mark I liegt eigentlich nur noch im Regal zum Angucken, weil die ist wirklich in die Jahre gekommen. Das ist nicht mehr, also zum Spaß kann man sie noch mal rausholen, aber wirklich professionell würde ich damit nicht mehr arbeiten wollen. Die Mark II, die ist hier fest montiert. Das ist ja jetzt meine Videokamera. In die schaue ich hier jeden Dienstag rein. Und die Mark III ist tatsächlich noch eine Fotokamera, die auch noch im Einsatz ist, allerdings inzwischen hauptsächlich bei Tanja und da eben auch hauptsächlich für Telegeschichten. Also es ist eben einfach...

Chris

Weil kleinere Sensor.

Boris

Das Objektiv ist wesentlich kleiner und wesentlich leichter als das Äquivalent, was du bräuchtest für ein Vollformat. Das ist einfach so. Und ja, man muss schon sagen, so eine OM1, das ist schon ein verhältnismäßig großer Body. Das ist so. Er ist immer noch kleiner als die Vollformat-Bodies. Aber er ist schon groß. Aber eine gewisse Größe ist, finde ich, auch gar nicht schlecht, weil man muss es ja auch irgendwie in der Hand halten und bedienen können. Also ein Schaden ist das nicht. Und die Objektive sind, wenn man sie äquivalent vergleicht, deutlich kleiner und leichter. Auch die Pro-Objektive. Ich habe ja auch die Pro-Objektive. Ich habe ja, was ist das, das.

12 bis 40 glaube ich, also dieses 24, 80 Äquivalent irgendwie sowas in der Größenordnung und das 40 bis 150, die beiden als Pro mit Offenblende 2.8, und ja, die sind schon groß und schwer fürs Micro Four Thirds System, aber, 2.8 Linsen für, das Vollformat sind eben nochmal größer und schwerer, du hast dann zwar mehr Freistellung, aber das Lichtäquivalent, also Belichtungszeit, ist ja identisch. Und insofern, Kann es nach wie vor empfehlen als kleine, kompakte Kamera. Man muss ja, wenn man eine kleine Kamera nutzen will, auch da nicht so ein riesen Pro-Objektiv draufschrauben. Es gibt fantastische MFT-Objektive mit Lichtstärke bis 1,8 oder so was sogar, die sehr, sehr kompakt sind. Das macht dann auch Spaß. Ist es 1,8? Ja, müsst ihr mal nachgucken. Hier so ein 45 zum Beispiel und so was. Die sind wirklich gut und schön klein. Und dann macht das auch Spaß so für unterwegs. Neu einsteigen würde ich jetzt allerdings, muss ich sagen, nicht mehr, denn ich traue OM System da im Augenblick nicht so richtig über den Weg. Also das, was da in den...

Chris

Ach so, ob die weitermachen mit den Kameras.

Boris

Ja, und womit sie weitermachen. Also das, was in den letzten Monaten, wir sprachen ja hier auch drüber, wenn was gekommen ist, rausgehauen wurde, das klingt alles so nach more of the same und irgendwie noch mal am Markt bleiben und Geld bekommen. Aber das sind keine Innovationen mehr, wofür Olympus immer stand. Die haben wirklich fantastische Sachen gemacht mit ihren Kameras und mit der Software da drin. Und da ist nicht mehr wirklich was gekommen.

Chris

Das heißt, ein generelles, also generell Micro Four Thirds weiterhin okay, aber Olympus jetzt nicht mehr unbedingt.

Boris

Ja, OM System in diesem Fall.

Chris

Und das ist dein persönliches Bauchgefühl. Mein persönliches Bauchgefühl tun wir ja nichts.

Boris

Genau, aber es gibt, also Panasonic weiß ich jetzt nicht, da bin ich jetzt nicht so aktiv in der Entwicklung dran, was sich da noch so tut. Generell muss man aber auch sagen, die Software ist ja weiterhin fantastisch. Also was du da an Langzeitbelichtungsfunktionen hast und Mehrfachbelichtungsfunktionen und auch High-Res-Möglichkeiten aus der Hand im RAW-Format und Stacking im RAW-Format. Also was die Dinger können, so aus der Kamera raus, das ist fantastisch. Wenn das was für dich ist. Wenn du zum Beispiel auch Makro machst oder solche Geschichten und machst dann ein Stacking in der Kamera, da kommen fantastische Ergebnisse raus. Und du hast immer noch ein RAW. Also das ist wirklich toll. Ich kann das durchaus nach wie vor empfehlen. Wir reden jetzt hier nicht mehr so wahnsinnig viel darüber, weil ich nicht mehr aktiv damit fotografiere. Wie gesagt, das ist jetzt mehr eine Freizeitkamera geworden an dieser Stelle. Also ich mag halt nicht gerne mit zwei völlig verschiedenen Systemen unterwegs sein. Deswegen bin ich jetzt halt mit der Canon unterwegs. Das kann sich in einem Jahr oder so ändern.

Chris

Das ist das mit dieser kognitiven Last, wenn du ständig wechseln musst zwischen zwei verschiedenen Bedienungsphilosophien. Wolf sagt im Chat, er hat immer noch eine EM1 Mark III für Tierfotografie und seine Lieblingskamera, die OM-D EM10 Mark II.

Boris

Die 10 ist zum Beispiel auch eine schöne schlanke Kamera. Die hat auch viel Spaß gemacht. Die hatte ich ja auch zum Testen da. ich habe mich dann hinterher für die EM1 entschieden weil die einfach noch ein bisschen mehr, Bedienelemente hatte und dann besser so zu meiner Art zu fotografieren passte aber die 10er ist eine fantastische kleine Kamera ja.

Chris

Na gut. Machen wir weiter. Und zwar der Christian hat uns geschrieben und auch noch ein Audio dazu geschickt. Hiya2, danke für euren Podcast, den ich leider viel zu selten hören kann. Aber eine Aufnahme als Antwort zu Roberts Frage, welchen Blitz man empfehlen könnte. Vielleicht hilft es weiter. Spiel doch einfach mal kurz ein.

Einspieler

Hallo Boris, hallo Chris. Hier ist der Christian aus Aalen. Ich habe eine Nachricht für Robert, der hatte in der letzten Sendung nachgefragt, wer einen Blitz empfehlen kann für die Nikon D850 und die verbleibenden analogen Kameras. Ich selbst nutze einen Yongnuo 685 und der funktioniert on camera auf der 850 ganz wunderbar. Ich habe ihn gerade getestet auf der F4. Allerdings kann ich zu den Ergebnissen nichts sagen. Er löst wunderbar aus. Ich hatte allerdings keinen Film drin und das natürlich auch nicht irgendwie entwickeln können, sodass ich irgendwelche Ergebnisse präsentieren könnte. Aber er löst aus, auch im ITTL-Modus. Vielleicht hilft das weiter. Bis dahin.

Boris

Jungnu 685. Ja, also Yongnuo ist wahrscheinlich auch eine günstige Empfehlung. Die haben viel gutes Zeug. Und wenn das funktioniert, Yongnuo hat auch ein System hier für, also bei Canon weiß ich, für dieses TTL oder ETTL System, also Blitzmesssteuerung, aber eben auch Fernbedienung der Blitze. Das wird es auch für Nikon geben für ITTL oder eben einfach zur Fernsteuerung, das heißt, wenn der Blitz geht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass der Funkauslöser auch geht und dann hättest du relativ einfach wahrscheinlich ein bequemes Setup wo du die Blitze auch aus der Entfernung mit einstellen kannst ist ein Blick wert, schöner Tipp.

Chris

Tja, dann haben wir noch einen Tipp bekommen von Ugor. Ugor, was für ein ungewöhnlicher Name. Hat uns einen Link geschickt, schreibt leider einen Instagram-Link, aber ich finde ihn sehr sehenswert. Katharina ist Miniatur-Künstlerin und baut hier ein Fotolabor in eine Kamera.

Dabei bewirbt sie noch ein tolles Fotoprojekt, aber seht selbst. Ich kann es euch nicht zeigen, weil die haben keinen Meta-Account mehr und im Browser sind die immer ziemlich abgewürgt, die Sachen. Aber ich habe das tatsächlich gesehen über einen dieser, da gibt es auch so Third-Party-Seiten, über den man quasi ohne Accounts die Sachen angucken kann. Diese Katharina ist mir eh schon länger ein Begriff, weil die ist, glaube ich, Bühnenbildnerin und baut zu Hause immer Miniaturen. Und die baut tatsächlich in eine Boxkamera Kamera hinten rein baut die ein Fotolabor und das ist völlig geil, was die da macht und wie sie dazu erzählt und so. Also wir packen auch den Link mal in die Shownotes. Guckt euch das mal an, das ist durchaus sehenswert, falls ihr in der Lage seid, Instagram-Links anzugucken. Dankeschön dafür. Dann hat Jürgen uns noch was geschickt und zwar ein Hinweis über bekannte Musiker und Schauspieler, die intensiv fotografieren, haben wir ja schon berichtet. Ich bin neulich über die sehr schöne Homepage von Armin Rohde gestolpert. Der Schauspieler. Wie könnte es nicht anders sein? Er fotografiert vernünftig mit Leica. Tolle Fotos, sehr schöne Projekte. Ja, der Mann ist auch nicht nur Schauspieler, sondern er fotografiert auch. Also guckt da ruhig auch mal rein. Danke, Jürgen.

Boris

Ja, sind schöne Fotostrecken. Ich hatte mal ein bisschen durchgeblättert und einige sind natürlich auch spannend, weil es so Behind-the-Scenes-Shots sind, bei Dreharbeiten und so weiter. Finde ich auch immer spannend, so etwas. Aber nicht nur. Also er hat auch andere Fotostrecken von wahrscheinlich seinen Foto- und Filmreisen.

Chris

Der hat natürlich Zugang zu Menschen, die es auch gewöhnt sind, vor der Kamera zu stehen. Deshalb natürlich auch Dinge von Dreharbeiten. Es kommt mir so ein bisschen wie Jeff Bridges, der ja auch mit seiner White Lucks viel bei Dreharbeiten fotografiert hat. Und das sind sehr, sehr, also teilweise sehr kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotografien.

Boris

Aber auch manche tatsächlich sehr spannende Farben, da wo es halt wirklich auch sinnvoll ist. Also er hat da wirklich ein Auge und auch einen Sinn für Ästhetik da. Also mag ich wirklich sehr, sehr gerne. Tolle Fotos, also danke für den Tipp. Hat Spaß gemacht, sich da mal durchzugraben.

Chris

Lohnt sich durchaus und solltet ihr mal ganz zufälligerweise auch irgendein, interessantes Thema für uns haben, happyshooting.de slash hi. Und dann kommt es vielleicht in die Sendung. Ein kleiner Tipp noch an dich.

Boris

Chris. Wir haben heute den dritten Dritten, wie wir es in der Pre-Show auch schon korrekt hatten, aber die Banderole ist gerade falsch. Das nur als Information. Kam gerade aus dem Slick.

Chris

Was denn? Ich habe die doch geändert.

Boris

Ja, ich habe sie vorhin sogar gesehen. Da, jetzt ist sie richtig.

Chris

Jetzt stimmt sie. Die Technik. Die Technik.

Boris

Ja, kommen wir mal zu was Spannendem, über das du nichts erzählen darfst. Du hattest nämlich ein Fotoshooting.

Chris

Erzählen darf ich schon, solange ich keine Bilder zeige und nicht irgendwie jedes Detail raushaue. Nee, ich war letzten Donnerstag mit einer Band aus Stuttgart. Auf Fotosession für deren neues Album. Das kommt aber erst irgendwann im Herbst raus. Bis dahin gibt es tatsächlich dieses klassische Embargo. Darfst nichts vorzeigen. Aber so ein bisschen erzählen davon kann ich schon, was wir da gemacht haben. Das war wieder so ein klassischer Fall von wir hätten gern alles. Und das in einer vierstündigen Fotosession. Weil das war es ungefähr.

Boris

Kein Problem.

Chris

Und die Bilder wollen wir hinterher, wenn es dann passt, verwenden für Cover, Plakate, Socials, wie es halt immer kommt. Also so ein klassischer, man nennt das ein Buyout, also Rechte am besten. Du hast ja als fotografierender Mensch Urheberrechte und kannst dann die Fotorechte weiter oder die Nutzungsrechte weiter lizenzieren. Und im Prinzip haben die von mir eine Lizenz für alles und für immer und dafür müssen sie bezahlen. Mache ich auch so. Und dann letztendlich ist das dann über die Anzahl Bilder halt beschränkt. Also von der Fotosession haben die jetzt eine Auswahlgalerie, wo sie als Band ein bisschen diskutieren können. Also Kommentare pro Bild und Häkchen pro Bild. Und dann am Ende haben sie halt eine begrenzte Anzahl Bilder. So und so viele Bilder könnt ihr dann davon haben. Und die mache ich euch dann noch hübsch. Das sind erstmal nur so Previews halt.

Ja, so ist das Setup drumherum. Und was wir gemacht haben, ist dann tatsächlich erstmal natürlich nach Locations geguckt. Das Ganze hat in Stuttgart stattgefunden. Und was macht man, wenn man so Band-Fotos machen will? Naja, man guckt mal so nach typischen Band-Foto-Locations. Das sind dann so Backstein-Hintergründe, Industrial, ein bisschen, naja, Oberg nicht unbedingt, aber hängt von der Band ab. Wir sind dann tatsächlich gelandet bei den Wagenhallen, das ist beim Nordbahnhof in der Gegend. Das waren früher so große Lokschuppen, Backstein und Zeug. Mittlerweile ist das eine Konzertlocation, da sind also Betonanbauten und so ein bisschen Industrieüberreste. Manche Wände haben noch ganz viele Rohre, die dann so recht winklig verlaufen und dahinter glatter Beton, aber nebendran auch Backstein. Also viele Texturen und auch viele so Ecken, wo du tatsächlich Platz lassen kannst, weil das brauchst du ja für sowas. Wenn du ein Plakat machst, dann brauchst du ein Bild, wo viel, was wir negativen Raum nennen, drauf ist, damit da halt entsprechend Platz für Schriften und so weiter ist.

Ja und dann ich habe mal einen Sack voll Zeug mitgebracht also was weiß ich meine Hut- und Brillenkiste gegriffen weil man weiß ja nie die hatten auch die Anweisung bringt mal Klamotten mit zum Wechseln also wir brauchen Abwechslung natürlich, wir haben dann auch tatsächlich dort in zwei Stunden, ich glaube sieben oder acht Locations gehabt, wobei Location ist nicht unbedingt, ja Moment, Location heißt jetzt nicht unbedingt komplett andere Räumlichkeiten, sondern wir waren zum Beispiel dort im Kunstverein, das ist ein großer.

Kastensaal, also wie ein großer Schuhkarton quasi mit, ich weiß nicht, acht Meter hohen Decken und irgendwelchen Traversen und eben Rohren an den Wänden und so weiter und da hast du halt in diesem Saal hast du halt einmal die Wand, wo die alten Türen sind, die noch zu den alten Umkleiden gehen und irgendwelche alten Messinstrumente, die nichts mehr tun, außer auszusehen. In die andere Richtung hast du eine glatte Betonwand, dann hast du irgendwie noch so einen Kasten in diesem Raum, wo die Klos drin sind und da geht eine Treppe hoch, weil oben dann auch irgendwie für Konzerte die Sound, die Mischpult und so weiter da oben stehen. Also man hatte quasi allein in diesem Raum hatte man irgendwie vier Locations, weil es ja nachdem in welche Richtung du guckst, hast du anderes Licht, anderen Hintergrund und so weiter. Und da haben wir angefangen, also die haben gerade aufgebaut für eine Veranstaltung. Dann sind wir erstmal rein. Das war alles so kurzfristig geplant, dass wir da auch keine richtig fetten Genehmigungen hatten, sondern wir haben mal geguckt und waren relativ spontan.

Boris

Jackie Chan nannte das mal Hongkong-Action. Wenn du keine konkrete Genehmigung hattest für irgendwelche Actionszenen, sondern machst halt und bist schnell wieder weg.

Chris

Ja, also, diese Wagenhallen geben so viel her, dass man tatsächlich auch im Außenbereich ohne Probleme was gefunden hat. Also du hast genügend Abwechslung dort.

Boris

Aber es war jetzt kein gesperrtes Gelände oder sowas, dass ihr anschranken durchsagt?

Chris

Nein, überhaupt nicht. Dann hatte ich Licht dabei, also in Form von ein bisschen LED. Hier Young Nuo, LED-Stab und solche Geschichten. Diese zwei kleinen Q20 Blitze habe ich erzählt. Und dann hatten wir Sonne. Das war gerade so der erste von den... Nee, der zweite von den Tagen, wo plötzlich von sehr kalt auf 18 Grad hochging oder so. Und dann haben wir eher mit zu viel Sonne gekämpft in den Außenbereichen. Aber glücklicherweise hintenrum kann man da gehen und da war es schon wieder relativ gut abgeschattet alles.

Dann hatte ich noch so eine 360-Grad-Kamera dabei. Da haben wir viele Experimente mitgemacht. Die kannst du ja hinterher dann quasi hinbiegen, wie du möchtest, diese Bilder. Das ist dann auch interessant, weil du kriegst da tatsächlich Fotos, Standbilder, also die Kamera selber, das ist so eine X4 von Insta360, die macht, 8K, also was da an Sensoren drin ist, sind glaube ich 8K und was aber nachher als rechteckige Bilder rausfällt, wenn du sagst, hier bitte das speichern, was du dir da auf dem Bildschirm hingedreht hast, dann sind das halt noch irgendwie 8 Megapixel oder so. Das heißt, du kommst gar nicht drum rum. Gott sei Dank heute relativ einfach, das dann auch wieder hoch zu skalieren, damit das noch irgendwie benutzbar ist. Naja und dann gehst du halt rum also wir sind dann rumgelatscht immer wieder so von, wie so Bienchen, so ein Blümchen nach dem anderen abgegrast, immer mit diesem mit diesem Radarblick nach Licht und Hintergründen, weil darum geht es du brauchst Hintergrund, Location wie sieht da das Licht aus bringt das was, was kann man da zusammen machen, das Schöne ist dann in dem Kontext aber gewesen, dass das halt tatsächlich vier Menschen sind die, die auch überhaupt keinen Stress haben, vor einer Kamera zu stehen. Weil die stehen auf Bühnen.

Also das war wirklich, das war gut, weil du kannst dann auch mal irgendwelche völlig blödsinnigen Sachen vorschlagen. Da kommt sofort ein, ja klar, probieren wir aus. Also so ein kreativer Prozess.

Boris

Ja, ich wollte gerade sagen, das sind so kreative Geister aber auch. Das heißt, wenn man dann einen Vorschlag macht, dann rattert es bei denen auch los. Dann verstehen sie, was du vorhast.

Chris

Genau. Und nachdem wir das dann, diese Location so ein Stück weit abgegrast hatten, hatten wir dann noch die Chance in ein Studio zu gehen. Also einer von den Musikern hat dort eine Viertelstunde weg irgendwie noch Zugang zu einem Studio, wo gerade nichts lief. Und da hat man dann noch so, ja, typisches Studio-Ambiente mit, hier steht ein Klavier und da ist, äh, da ist, äh, eine Scheibe, so eine Regie, äh, Regiekabine mit Scheibe. Leider kein großes Mischpult. Heute hat man das nicht mehr so unbedingt. Ähm, wobei das ist auch schon ein echt ausgelutschtes Klischee, also braucht man eigentlich auch nicht. Äh, und dort haben wir dann noch ein bisschen gespielt. Das war dann eine Idee, die ich so im Vorfeld hatte.

Was wäre, wenn du einen, also wir haben Glück gehabt, dass wir dort einen Raum hatten oder so einen Flur hatten, der rechts und links weiße Rauffaserwände hatte und der aber nach hinten, der war echt schmal. Du konntest rechts und links mit ganz leicht angewinkelten Armen schon rechts und links die Wände berühren. Und dann hast du natürlich auch weiße Flächen, die natürlich auch Licht sehr schön zurückwerfen. Und ich hatte dabei einen USB-LED-Streifen. Aber nicht diese typischen, die so irgendwie fünf Zentimeter Abstand zwischen den LEDs haben, sondern so ein Ding, was so LEDs im Millimeter Abstand hat.

Boris

Ui, okay.

Chris

Die sind dann so eingegossen in so einen warmen Streifen. Also du hast dann quasi so einen durchgehenden Lichtstreifen und das Ganze mit selbstklebender Rückseite. Und der Trompeter, dann habe ich mit dem mal so ein bisschen überlegt, was machen wir denn? und wir sind relativ schnell dabei gelandet, dass wir die Trompete mal bekleben. Und zwar die Konturen der Trompete bekleben. Also stell dir vor.

Boris

Dass vorne am Schallloch Das Musikinstrument bekleben. Ja.

Chris

Die Konturen werden nachgestellt. Auch die Ventile in der Mitte so.

Boris

Ist der so flexibel, der Schallloch.

Chris

Ja, war ein bisschen schwierig. Wir mussten noch ein bisschen tricksen, aber da kannst du hinterher noch ein bisschen digital korrigieren, wenn es sein muss.

Also war das quasi dann und dann irgendwie ein Batteriepack, so ein USB-Batteriepack, dann in diesen Bogen der Trompete so mit schwarzem Gaffer reingeklebt. Siehst du nicht nachher. Ja, und dann war quasi das einzige Licht dort war dann die Trompete mit ihren Konturen. Also du hast dann so eine leuchtende Trompete, die dann aber das gesamte Licht dort macht. Und damit haben wir, ich glaube, eine halbe Stunde herumgespielt mit Solo und mehrere zusammen, die dann irgendwie alle so auf die Trompete gucken und die Gesichter dann angestrahlt werden. Also dieses Practical Light, dieses praktische Licht, was dann nicht nur einfach da ist, um hübsch auszusehen, sondern um die Szenerie zu beleuchten damit. Das war ein spannendes Experiment. Bin mal gespannt, was bei rausfällt. Oder was heißt was bei rausfällt, ich weiß was bei rausgefallen ist, aber wie gesagt, jetzt ist gerade Ausfallprozess die sind jetzt am diskutieren und am überlegen, wo sie jetzt noch Bearbeitung verändern wollen und so weiter und in dem Moment, wo ich dann von denen das finale Go habe, ja, gehe ich ans Basteln und, ans Finalisieren und so weiter, das kann jetzt noch eine Woche dauern oder so, auch das ist jetzt irgendwie kreativer Prozess und die müssen jetzt mal gucken. Und ich auch und.

Boris

Ich musste so schmunzeln, du hattest auf Mastodon einen Post geschrieben, das war wahrscheinlich genau diese Szene, wo du vorgeschlagen hast, ich habe hier eine Idee, aber dazu müssen wir was auf die Trompete kleben und da könnten Rückstände bleiben. Und was meinte der Trompeter dann?

Chris

Also das war das Schöne, weil ich kenne tatsächlich, also ich kenne Musikerinnen und Musiker, die natürlich logischerweise mit ihren Instrumenten, mit denen sie auch Geld verdienen und die werden gehätschelt und gepflegt und wehe, da kommt irgendwas dran und da kommt da einer mit so einem LED-Streifen. Deshalb habe ich da vorher nachgefragt also die Idee hatte ich schon vorher noch gesagt, können wir an deine Trompete was rankleben so LED Streifen und dann kam zurück ein sehr unprätentiöses, ja natürlich können wir das wenn was hängen bleibt dann schrubbel ich halt ist ja keine Violine, und wir Trompeter kommen eh alle aus dem Musikverein also das macht halt Spaß, wenn du dann, also nichts gegen Menschen, die ihre Instrumente lieben und nichts ankommen lassen wollen. Also verstehe das nicht falsch. Ich habe sehr viel mit Musikerinnen und Musikern von Klassik über was weiß ich alles zu tun gehabt. Ich kann das sehr gut verstehen.

Boris

Es gibt auch sehr unterschiedliche Instrumente. Also bei einer Violine wäre ich zum Beispiel auch etwas vorsichtiger.

Chris

Du, bei einer Oboe, die so viel kostet wie einen Kleinwagen, sorry, da musst du echt aufpassen. Aber trotzdem war das natürlich sehr entspannt, wenn du genau weißt, ist nicht schlimm. Also, dass unprätentiöse Menschen, die sehr pragmatisch an die Sache rangehen, das hat schon, das hat Spaß gemacht. Also das, alleine dieser Aspekt davon hat schon echt Spaß gemacht. Dann war auch irgendwie zwischendurch, wollten wir irgendwo, könnt ihr euch da mal hinsetzen, ah nee, lieber nicht, da ist es schmutzig. Dann gucken sich alle an und sagen, na und, scheißegal, Hauptsache gutes Foto. Solche Geschichten. Dann waschen wir halt die Hose hinterher.

Boris

Du hast ja gesagt, du hast zum Wechseln dabei gehabt.

Chris

Die hatten teilweise Koffer dabei mit fünf, also alles, was sie sonst so auf die Bühne mitschleppten und zu Hause einfach mal alles reingeworfen und mitgebracht. Wir hatten fast zu viel Auswahl, dann wird es auch schon wieder schwierig.

Boris

Vor allen Dingen, du hattest ja eine begrenzte Zeit. Wenn du da natürlich noch fünfmal umkleidest, dann geht die Zeit auch weg.

Chris

Richtig. Im Prinzip hatten wir Wagenhallen als Hauptlocation und die mit ungefähr, ich sag mal 10 Unterlocations und dann das Studio und da haben wir dann auch 3, 4 unterschiedliche Dinge noch gemacht, ja, davon wird aber jetzt nicht viel übrig bleiben ich denke da sind so 2, 3 wo sie dann sagen ich gucke mir ja schon die Kommentare an, also es sind 2, 3 wo sie ganz deutlich sagen, oh geil, teilweise nicht das Zeug was ich geglaubt hatte.

Boris

Das ist immer das Spannende.

Chris

Und teilweise dieses, nee, das wäre schon cool, aber da müssen wir noch ein bisschen anders bearbeiten, was ja auch völlig okay ist.

Boris

Ja, klar.

Chris

Ist ja alles erstmal nur pro forma bearbeitet und kleingerechnet. Das heißt, die volle Breitseite und Schönheit haben sie eh noch nicht gesehen. Das heißt, da ist ja noch viel drin. Na gut.

Boris

Du kannst dann viel mit Farben und Kontrasten machen und dann welcher Look das ist. Das hängt dann wieder sehr vom Konzept der Marketingaktion ab und so weiter.

Chris

Ja, im Herbst sehen wir dann mehr.

Boris

Bin gespannt.

Chris

Bin selbst sehr gespannt, ja. Gut, lass uns mal weiter in die News reingrätschen. Der Frank hat uns was geschickt.

Boris

Ja, das fand ich ganz spannend. Da gibt es ein Gerücht für vermutlich sehr lichtstarke Zoom-Objektive von Canon. Und das ist wohl zurückzuführen auf spezielle Gläser und einzelne Glaselemente und spezielle Bauweisen und Konstruktionen, die das ermöglichen. Und da soll es wohl Elemente geben, ich kenne mich damit nicht aus, wie die jetzt hier genau heißen, aber wenn du auf das mittlere Element mal ranzoomst, was hier in der Zeichnung zu sehen ist, da sieht man, dass der Lichtstrahl nicht einfach bricht und durchgeht. Und entsprechend abgelenkt und gebündelt wird, sondern dass er in dem Element noch so einen Zickzack macht. Das heißt, er geht durch die erste Schicht, prallt an der zweiten Schicht ab, wird zurückgeworfen und von dort wieder weiterverarbeitet. Und so etwas soll wohl für bestimmte Konstruktionen hilfreich sein, wenn du eben lichtstarke Zooms machen willst. Was weiß ich. Ich bin jetzt hier kein Optiktechniker oder sowas.

Fand ich jedenfalls sehr spannend. Und es wird beschrieben, dass es solche Bauformen wohl in letzter Zeit schon häufiger mal gab, die vorgestellt wurden, aber eher uninteressant waren für Kamerageräte mit Wechselobjektiven, weil diese Konstruktionen wohl erfordern, dass die hintere Linse sehr dicht vor dem Sensor ist. Also ihn quasi berührt mit 0,4 mm Abstand. Das ist da nichts für einen RF-Mount oder sowas. Aber jetzt sind eben Glasrechnungen rausgefallen hier in dieser Gerüchteküche, die eben genügend Abstand haben zum Sensor, sodass sie eben taugen würden und die eben Bildkreise für APS-C und auch das Vollformat haben. Und da reden wir zum Beispiel von einem Zoom vom Vollformat von 28 bis 45 mm mit einer Offenblende 1.2 durchgängig. Das ist... Ist schon beachtlich. Oder zum Beispiel ein 35 bis 70 Millimeter mit einer durchgängigen Blende von 1,4. Und das ist natürlich schon eine spannende Sache, weil sonst brauchtest du halt Festbrennweiten für solche Lichtstärken. Und solche Lichtstärken kannst du für Freistellung, aber eben auch für Licht gebrauchen. Wenn du also wirklich in schummrigen Konzerten oder sowas unterwegs bist und willst dann halt Fotos machen, da kannst du Licht gebrauchen.

Ja, und dann brauchst du jetzt eben nicht mehr ein 35, 1,4 und einen 50-1.4 und einen 85-1.4, sondern nimmst halt einen 35-70-1.4 und hast ein Objektiv, das alles abdeckt.

Fraglich ist jetzt natürlich ein bisschen, wie groß werden die, wie schwer werden die und was werden die wohl kosten, wenn sie denn kommen? Wie gesagt, alles Gerüchteküche. Ich finde sowas von der technischen Seite her tatsächlich sehr spannend. Aber ja, es steht und fällt dann natürlich mit den preislichen Dimensionen. Wird das denn günstiger als drei Festbrennweiten? Weil es ja nur ein Gehäuse ist. Oder wird es teurer? Weil es ja praktisch ist. Also wir werden sehen, was da rauskommt. Aber schön, dass sich das offensichtlich immer noch weiterentwickelt, dieses optische Spiel.

Chris

Ja, cool. Leica M. Und speziell die Objektive sind manuelle Fokusobjektive, richtig?

Boris

Richtig. Oft mit einem relativ kurzen, aber sehr präzisen Fokusweg.

Chris

Ja, das wird jetzt jemand ändern. Mega Dap. Also nicht Dap, sondern Dap. D-A-P. Mega Dap.

Boris

Okay, also aber Anspielung an die Band oder? Wir wissen es nicht.

Chris

Keine Ahnung.

Boris

Megadeth.

Chris

Weiß ich jetzt nicht. Die kündigen jetzt an den ersten Leica M auf Canon RF Autofokus Adapter.

Boris

Leica M auf Canon. Ach so. Ein Leica M an eine Canon RF anschließen und dann hast du wahrscheinlich einen Adapter, der den Abstand variiert, oder? So was habe ich schon mal gesehen.

Chris

Wusste ich jetzt noch nicht, dass es das gibt, aber das ist ja auch noch nicht raus. Ein motorisierter Adapter und der macht tatsächlich, der bewegt tatsächlich das Objektiv vorwärts und rückwärts. Also da wird nicht am Objektiv irgendwie an diesem Hebel gedreht, sondern das gesamte Objektiv wird quasi verschoben.

Boris

Das Objektiv glaube ich auch unendlich und dann wird es halt verschoben vor und zurück. Irgendwie so ist die Technik.

Chris

Und das Ganze soll dann also das Canon Dual Pixel Autofokus System nutzen dafür und ja, dann hast du Leica Glas an deiner Canon und hast einen Autofokus. Wie gut das ist und wie schnell das ist und so weiter weiß ich nicht. Das Video, was sie mitliefern, das sind glaube ich fast ausschließlich Renderings und vor Mai diesen Jahres soll das Ding auch nicht auf den Markt kommen. Und der Preis ist auch noch nicht bekannt, aber ja, die haben jetzt zumindest gerade so ein bisschen, Medienrummel, weil sie jetzt den Autofokus zu Leica-Linsen bringen. Also nicht an Leica, sondern an Canon in diesem Fall. Motorgetrieben, Und unterstützt damit mit dem Dual Pixel Autofokus auch so Funktionen wie jetzt eine Augenerkennung oder Motivverfolgung oder sowas. Also das, was halt der Autofokus in den Canon Kameras macht, also sieht so aus, als ob sich das auf Canon Seite quasi bieten kann und objektiv dann einfach irgendwie ergibt. Ich weiß jetzt nicht, wie das mit dem Autofokus an RF ist, weil das ist doch noch gar nicht offiziell erlaubt, dass Third Party Hersteller da Autofokus Objektive machen.

Boris

Ist ja kein Objektiv, ist ja ein Adapter.

Chris

Aber genau, es ist ja auch kein Objektiv.

Boris

Keine Ahnung.

Chris

Naja, und die nächste Frage ist natürlich, wie das mit der Bildqualität dann sich verhält, weil es gibt da durchaus Objektive, die... Beim Fokussieren jetzt nicht nur einfach die komplette, alle Linsengruppen verschieben, sondern möglicherweise gibt es da ja auch irgendwelche Nuancen, wo dann Teile von irgendwie verschiedenen Gruppen anders verschoben werden oder so. Beim Zoomen ist das ja gang und gäbe, dass dann, wenn man sich mal diese Zoom-Wege anguckt, dass dann teilweise manche Gruppen vorwärts und andere rückwärts laufen und so. Ich weiß nicht, wie das beim Scharfstellen ist, ob das auch so ist, dass da quasi die Abstände innen noch variiert werden, je nach Fokus Entfernung.

Boris

Da wird auf jeden Fall irgendein Element verschoben, sonst könntest du ja nicht fokussieren. Aber wie viele da verschoben werden und welche Effekte das dann hat, das kann ja sein, dass das Bokeh sich in der Naheinstellgrenze anders verhält als bei Unendlich oder so. Keine Ahnung. Müsste man ausprobieren.

Chris

Das ist noch offen. Da bin ich mir eben nicht sicher, ob das nicht vielleicht irgendwie da Probleme macht. Was für Einschränkungen haben wir da?

Boris

Der Adapter sieht einigermaßen schlank aus. Also ich wundere mich, dass es geht, weil du kannst ja alles mögliche an die Leica adaptieren, wegen des Auflagenmaßes, aber dass du umgekehrt einen Leica M an eine Canon, adaptieren kannst, ohne eine Zwischenoptik, das wundert mich jetzt gerade, aber ich habe die Maße jetzt auch nicht im Kopf. Mag ja sein, dass das geht. Mir fällt nicht ein, hieß das Metabones oder sowas? Also es gab mal so einen Adapter, der sowas gemacht hat, mit einer motorisierten Abstandsveränderung von verschiedenen Objektiven. Ich weiß nicht, was für Objektive da adaptiert waren, war relativ langsam, hat funktioniert, aber war relativ langsam und das Ding trug relativ stark auf, weil irgendwo muss ja der Motor hin, der das Ganze bewegt. Habe ich dann auch nicht mehr viel von gehört. Ist die Frage, ob hier jetzt mehr passiert, weil jetzt das Wort Leica mit im Spiel ist. Ansonsten weiß ich jetzt nicht, warum man ein Multiple-Tausend-Eures-Leica-Objektiv an eine Canon RF adaptieren wollte. Keine Ahnung. Ich meine, wenn man es hat.

Chris

Ich sag mal so, wenn du so ein Objektiv rumliegen hast und du willst halt genau die Eigenschaften des Objektives haben, dann ja. Und aus irgendwelchen Grund ein Canon Body da hinten dran haben möchtest, weil dir vielleicht da die Bedienung besser passt oder so. Mix und Match.

Boris

Dann nimmst du den SL3.

Chris

Ich sag ja, Bedienkonzept ist vielleicht einfach so ein Thema. Der seine Canon seit seit 20 Jahren immer nur Canon hatte oder seit 30 Jahren und das einfach so sich da nicht mehr umgewöhnen möchte. Ich weiß es nicht.

Boris

Ich weiß es auch nicht. Es muss ja irgendwelche Wünsche geben, sonst würde man solche Konstruktionen nicht bauen. Von daher lassen wir uns mal überraschen. Könnt ja mal schreiben, ob ihr Leica-Objektive rumfliegen habt, die ihr nicht an der Leica benutzen möchtet. Fert mal gespannt.

Chris

Tja. Ja, Content Authenticity Initiative, CAI. Wir reden von Content Credentials und da ist es ja wichtig, dass die immer durchgängig dann auch unterstützt werden. Also die Kamera schreibt rein, das ist jetzt mit einer Kamera fotografiert worden und das wird kriptografisch signiert. Und dann gibt es halt irgendwelche Zwischenstufen, Bearbeitungen und so weiter, die dann halt auch irgendwie in dieser Kette drin aufgezählt werden müssen. Und ein Tool hat da bisher noch gefehlt, worüber sehr viele Bilder gehen im Profibereich. Und was auch durchaus mit den Bildern was macht, und das ist Photomechanic.

Boris

Ja, sehr beliebt.

Chris

Also Thema Metadaten organisieren, importieren, auswählen und so weiter. Ist eine sehr schnelle Software. Ist schnell und ist eben für viele so der Sortierer, der Voraufbereiter. Ja, und Photomechanic wird jetzt dann tatsächlich wohl oder hat es jetzt angekündigt, den entsprechenden C2PA-Support einzubauen. Ist noch nicht ganz finalisiert. Liegt völlig nahe, natürlich. Also es ist ja auch hier schon, Cloudflare hat es jetzt auch drin als Content Delivery Network, wo viele Bilder drüber auch teilweise in der Größe angepasst werden und so. Also es ist durchaus sinnvoll, wenn du viel Bilder hast. Bernd schreibt gerade, der findet Fotomechanik auch super, wobei er nur einen Bruchteil der Funktionalität nutzt, ist ja oft so bei so Tools, dass es halt gewisse Workflows vereinfacht. In dem Fall ist das so. Naja, das ist eben ein wichtiger Teil des Toolkits für viele und im Moment ist das eben in Development, aber sie wollen jetzt tatsächlich das wohl voll unterstützen. Es gibt noch keine Beta oder sowas, das soll aber jetzt dann wohl bald kommen.

Boris

Ja, ich denke, die Anforderungen werden da sein. Wir hatten das mitgekriegt auch bei der Berichterstattung von Fotografinnen und Fotografen, die zum Beispiel bei der Olympiade, also bei den Olympischen Spielen.

Chris

So muss man sagen.

Boris

Fotografiert haben und die oder viele von denen setzen tatsächlich auf Foto-Mechanik, eben weil es sehr schnell ist und da eben Features hat, die man da wohl gebrauchen kann, wenn man in dem Bereich unterwegs ist. Und da werden jetzt diese Anforderungen steigen, dass man diese Credentials da irgendwie mit durchreicht und so weiter. Ja, das liegt nahe.

Chris

Genau. Also wer das benutzt und eben diese Authentizität wahren möchte über den gesamten Workflow, ja der wird dann das wohl bald machen können mit Photomechanik.

Boris

Cool.

Chris

Schon irgendwie spannend.

Boris

Ich hatte das früher tatsächlich auch mal als Vorstufe zu Lightroom. Es gab mal so eine Durststrecke, wo Lightroom, heute Lightroom Classic, sehr, sehr träge war beim Import und beim Aussortieren, bis da die Vorschauen gerechnet waren, bis man da geblättert hat durch die Bilder. Das war alles unfassbar langsam. Und damals hatte ich mir tatsächlich auch ein Foto Mechanic geholt und das genutzt. Irgendwas war dann aber, ich glaube, die Preise wurden dann angezogen oder es gab dieses Modell nicht mehr, was ich da hatte. Und ein Update wäre dann unfassbar teuer gewesen, also verhältnismäßig. Da habe ich es dann gelassen und dann hatte ich Glück, dass Adobe da die Kurve gekriegt hat und dieses Auswählen stark beschleunigt wurde. Hatte ich dann Schwein. Aber ja, ich verstehe das gut. Also das war damals schon so auf einem relativ, also im Vergleich zu heute trägen Intel MacBook, dass du da, wenn du deine Karte eingelesen hast, da hattest du quasi instant deine Vorschau zum Importieren. Dann hat es halt so lange gedauert, wie es Dateien kopieren dauert. Und noch während er kopiert hat, hattest du da quasi Daumenkino, wenn du da mit dem Cursor durch deine Bilder durchgerattert bist. Das war einfach unfassbar schnell. Richtig geil. Naja. ist es heute auch noch, aber kostet halt auch.

Chris

Tja. Andere Meldungen, die ich gestern, vorgestern gesehen habe, wo ich auch dachte, passt irgendwie ins Bild. Du erinnerst dich dran, dass im Fotobereich, dass wir schon öfters mal über diese Digicams gesprochen haben, also die vor 20 Jahren mal in waren, diese Kompaktknipsen, die aus den eher frühen Tagen der Digitalfotografie sind mit recht wenig Auflösung, aber halt dedizierte Kameras. Und meine Theorie war ja immer, dass die, jungen Menschen, die das wollen, eine dedizierte Kamera, dass die einfach keinen Bock mehr haben auf diese Vermischung aus dem Gerät, was dir ständig irgendwie die schlechten Neuigkeiten aus der Welt bringt und der Fotografie und dieses Reduzieren auf, einen Task und den richtig und.

Für uns ist das tatsächlich ja, ja, also früher war das halt bei uns so, dass ein Gerät ein Task konnte und gut ist und dann plötzlich immer mehr in diese Geräte reingewandert ist. Und ja, deshalb sind diese Kameras, deshalb bauen ja mittlerweile viele Hersteller wieder diese Kameras, es gibt Neuauflagen und so weiter. Das Ganze passiert jetzt auch in einem anderen Bereich, ich kann jetzt leider den Artikel dazu nicht auf dem Bildschirm holen, weil der ist das war irgendwie so ein Geschenk so ein Geschenkling von der New York Times glaube ich an den ich jetzt nicht mehr rankomme aber, im Prinzip geht es darum dass die iPods gerade eine Renaissance erleben bei der jüngeren Generationen.

Boris

Oh, meinst du ich krieg wieder Geld dafür also. Ich hab noch einen.

Chris

Da ist natürlich auch so ein bisschen Nostalgie. Das ist im Prinzip von der Zeitlichkeit sehr ähnlich mit den Digicamps. Aber dieses, mir gehört heute nichts mehr. Ich stream alles nur noch und zahle da jeden Monat dafür und eigentlich will ich doch nur gute Musik hören und vielleicht doch lieber wieder so ein physisches Medium in der Hand haben. Dann den Single-Tasker, also ablenkungsfreien Musikgenuss und nicht irgendwie ständig ping, pling, plong, was weiß ich, von irgendwelchen Nachrichten an Social Medias. Und deshalb kommt diese Technik aus den früheren 2000ern gerade wieder. Und die Kids kaufen sich gerade iPods, Gebrauchte. Das ist spannend. In dem Artikel ist ein Beispiel von einer 25-Jährigen, die sich jetzt ein iPod Nano für 40 Dollar irgendwie gebraucht gekauft hat. Und jetzt auch tatsächlich da wieder CDs drauf rüber gespielt hat, also gerippt hat und rüber gespielt hat. Und das sind natürlich echt extreme Parallelen, finde ich. Ich finde das ganz cool, ehrlich gesagt.

Boris

Ich finde das witzig, weil es gab diesen Retro-Trend seinerzeit für die Walkmans zum Beispiel oder dann später auch die Discmans. Aber das war halt so eine Zeitspanne von 10, 15 Jahren rückwärts gewandt, dass man sich nochmal so alte Technik holt. Und es gab wirklich sehr, sehr fantastische Walkmans und auch Discmans mit unglaublich schönen Designs, die einfach auch toll funktioniert haben. Das kann ich mir schon vorstellen, dass das eine Erfahrung ist. Und jetzt habe ich nur mal gerade nachgeguckt. Wir haben jetzt 2026. Und wann war der iPod? 2001 oder so, diese Größenordnung?

Chris

Kann hinkommen, ja.

Boris

Ich meine, überleg mal. Das sind 25 Jahre. Ey, wie cool ist das denn?

Chris

Also Christian schreibt gerade in Slack.

Boris

Das ist so wie, wenn wir 2001 wieder einen Schallplattenspieler ausgepackt hätten. Das ist ungefähr diese Größenordnung.

Chris

Christian schreibt gerade in Slack. es gibt, es leckt, dass es eine fette Community gibt, die iPods upgraden mit Flash-Speichern, also mehr Speicher rein, USB-C reinmachen und die aus kleinen Spielkonsolen Musikplayer basteln und neue MP3-Player gibt es auch. Also das ist aus der Welt das Thema. David fragt, ob er seinen alten iRiver oder seinen iPod Touch verkaufen soll und.

Boris

Ich habe noch eine dritte.

Chris

Generation iPod.

Boris

Den mit dem Touchwheel.

Chris

Achso, nicht das mit dem Clickwheel, wo das sich physisch gedreht hat.

Boris

Schon der mit den vier Touch-Buttons oben drüber und der Touchwheel unten drunter.

Chris

Das wäre der Klassiker, der tausend Songs kann, konnte damals, was ja schon mit einer, drehenden Platte drin.

Boris

Hat meiner auch.

Chris

Das will man heute, glaube ich, nicht mehr wirklich machen.

Boris

Eine 1,8 Zoll Platte ist da drin.

Chris

Aber du siehst das, also das ist jetzt nicht nur, das sehen nicht nur wir, sondern cool. Es ist tatsächlich, äh, es passiert tatsächlich in anderen Bereichen auch.

Boris

Ah, stark.

Chris

Ja, Wolf bestätigt. Wer hätte das gedacht, dass unsere alte Technik hier gerade nochmal ganz spannend wird.

Boris

Also, Wolf bestätigt, Oktober 2001 von Steve Jobs vorgestellt, der erste iPod war das. Und November 2001 in den Handel. Ja, schau an. Ja, dann kommt das ja hin. Ich glaube, mein, die dritte Generation, den hatte ich damals 2004 oder 2005 hatte ich mir den gekauft. Kommt hin. Ja. Witzig.

Chris

Hat er auch einen iPod. Das war der, der dann auch schon... Das war der Erste, der Video konnte.

Boris

Das war der Fünfer oder so.

Chris

Und der hinten diese, Edelstahlwanne, also der hinten dieses Edelstahlrückteil hatte, so ein Wannenförmig.

Boris

Hat der Dritte auch.

Chris

Was dann auch ruckzuck übelst verkratzt war, aber das war ja cool.

Boris

Ja, Fingerabdrücke halt auch viel drauf. Hat der Dritte auch. Ja. Interessant, ja, die Nostalgiewelle. Oder eben, wie du sagst, wieder dedizierte Geräte. Eine Sache richtig machen und nicht tausend Dinge ein bisschen und immer abgelenkt sein. Das ist ja so. Ich habe zum Beispiel heute auch einen Podcast gehört mit Kopfhörern auf dem iPhone. Und ich habe aus guten Gründen eben auch die Sprachbenachrichtigung für bestimmte Benachrichtigungen eben. Dann hörst du einen Podcast oder einen spannenden Podcast, hörst du dazu und dann sagt dir plötzlich, da ist iPhone zwischendurch. Eine neue Nachricht von XY. Soll ich sie dir vorlesen? Nein. Ich werde jetzt mal einen Podcast hören. Solche Probleme hast du am iPod nicht?

Chris

Ja, und vor allem, also ich war letzte Woche bei meinen Eltern und das iPhone meiner Mutter, also ich muss da jedes Mal, wenn ich hinkomme, muss ich wieder irgendwie einmal durch ihre Notifications durchgehen und ausschalten, was geht. Weil die ist nicht in der Lage, das zu tun. Das ist ihr zu viel.

Boris

Überfordert.

Chris

Es ist einfach an zu vielen Stellen, wo du was verstellen musst und sie durchsteigt das auch nicht so ganz. Sie ist jetzt 80 und da ist es einfach schwierig mit so Zeug umzugehen. Ja, sie nutzt das, aber sie ist auch sehr viel mehr Spielball des Ganzen, als ich das gerne hätte, weil einfach das ist sehr komplex, was da geht. Und das ist ja heute auch viel komplexer, so ein iPhone, als es früher war. Also ich bin da jedes Mal, muss ich da nochmal einen Mechaniker spielen und irgendwo ein paar Sachen aufräumen. Na gut. Photoshop 2026 soll jetzt Photoshop 2026 das, generative Fill, also das was über Firefly hier läuft, soll jetzt tatsächlich endlich auch Style Transfer können. Also, Stil, Licht und Farbpalette von Referenzbildern übernehmen. beim Generieren. Das war wohl bisher nicht so. Ich habe das jetzt nicht in Benutzung gehabt.

Boris

Aber Hat sich bisher halt an dem Bild orientiert, in dem du etwas ausgefüllt hast, was ich ja auch erstmal nicht schlecht fand.

Chris

Richtig, du kannst jetzt wohl tatsächlich die Lichtfarbpalette von anderen Bildern übernehmen. Das soll Zufallstreffer minimieren, so Compositing Workflows besteunigen und das war wohl bisher in der Beta und ist jetzt im Hauptrelease, also in der 26.0 soll das drin sein. Und es geht um so ein mehr reproduzierbarer Looks für welche Kampagnen und solche Geschichten. Wo du halt tatsächlich eine Konsistenz brauchst zwischen Bildern. Das Ganze läuft im Firefly Umfeld und wird weiterhin über das bestehende Credits-Modell bedient. Das ist eigentlich alles.

Boris

Das ist spannend, weil das Titelbild, das, was du da gerade zeigst auf der Webseite von einer Frau mit einer bunten Halskette, das finde ich, da passt das Gesicht nicht so richtig zum restlichen Körper.

Chris

Darum geht es ja hier gar nicht. Darum geht es nicht. Aber es ist halt das, was bisher quasi hauptsächlich über Textprompts lief. Das kannst du jetzt mit Referenzbildern einfach noch ein bisschen besser steuern.

Boris

Da muss ich mir mal angucken, was die da machen.

Chris

Ist für mich nicht relevant, aber für die einen oder anderen vielleicht schon.

Boris

Also bei bestimmten Compositings oder sowas kann das natürlich hilfreich sein. Aber ja, muss man sich mal anschauen.

Chris

Genau. So, und nachdem wir jetzt von Adobe geredet haben, müssen wir auch noch kurz über OnOne reden.

Boris

Na klar. Die haben ihr Abo-Modell umbenannt. Ich wusste das gar nicht, dass sie etwas hatten. Das nannte sich bisher Everything Plus. Everything Plus von OnOne. Die hatten ein Abo-Modell.

Chris

Ich dachte, die waren die, die immer gesagt haben, wir haben kein Abo-Modell.

Boris

Sie haben zumindest gesagt, du kannst auch kaufen. Das kannst du auch weiterhin. Aber das Abo-Modell heißt jetzt Fotostudio, also On-One-Fotostudio. Und das ist nicht ein Produkt in dem Sinne, sondern eben ein Abo, mit dem du dann Zugriff auf alle Produkte hast. Das heißt, du hast nach wie vor den RAW-Converter als Mittelpunkt, nämlich den Foto-Raw-Max, also in der großen Version. Und bekommst dann in dem Abo noch mit dazu das Resize-AI, das No-Noise-AI, also das Rauschreduktionstool, ein Effektsprogramm, ein Portrait-AI, das ist also für Portrait-Retusche auch mit AI-Unterstützung, also automatisch maskieren von verschiedenen Gesichtsbereichen zum Beispiel und automatischen Anpassungen, so etwas kann recht hilfreich sein bei bestimmten Shootings. Und eben noch einen Haufen von Plugins, die es bei OnOne gibt für sehr, sehr viele Anforderungen und Wünsche. Dann sagen sie, wenn es neue KI-Funktionen gibt, sind die natürlich automatisch mit drin, also wird halt weiterentwickelt und wenn es da ist, dann hast du es dann eben auch gleich, ohne dass du es dann irgendwie noch extra wieder lizenzieren musst. Dann natürlich kleine und große Updates, außerdem ein Terabyte Speicher in der Cloud für Synchronisationsgeschichten, Also wenn man eben dezentral arbeiten möchte, um eben Daten auszutauschen.

Ja, und ein Zugang zu OnOne Plus. Da gibt es wohl noch Schulungen und diverse Ressourcen. Also ich glaube, die haben auch so Angebote mit verschiedenen Texturen und Hintergründen und sowas, die man benutzen kann. Ich glaube, sowas steckt da auch dahinter. Also das kann man sich als Abo klicken. Da gibt es im Augenblick wohl eine vergünstigte Variante, die, ich runde hier mal auf, bei 136 Euro im Jahr liegt. Normalerweise so 189 im Jahr, was ich jetzt auch nicht übertrieben finde, wenn man das jetzt mal mit Adobe Lightroom und Photoshop Preisen oder sowas vergleicht. Man kann aber natürlich weiterhin auch kaufen, also es gibt immerhin noch das, oder weiterhin das On-One-Foto-Raw, was Tanja ja hier auch hat, und das gibt es auch gerade mal wieder im Angebot für etwas über 50 Euro statt für um die 200 Euro. Und das ist generell ein Tipp, nicht nur bei OnOne, sondern auch bei den anderen Anbietern mit RAW-Convertern. Hab da mal immer ein Auge drauf auf die Angebote. Die meisten hauen da wirklich unfassbare Preisangebote raus und den Listenpreis bezahlt man eigentlich nie, wenn man vielleicht auch mal eine Woche warten kann.

Ja, fand ich nett. Ich kannte das noch nicht mit dem Abo und jetzt haben sie es wahrscheinlich einfach Fotostudio genannt, weil klingt irgendwie professioneller als Everything Plus. Das ist auch irgendwie ja alles und extra und was denn jetzt? Jetzt heißt es halt Fotostudio.

Chris

Naja, du hast das halt, du hast das ja fast, also jede größere Firma macht das ja mittlerweile, dass sie so ein großes Bundle anbietet. Sei das jetzt Apple mit dem Creator Bundle oder bei Adobe kannst so beliebig viel Geld reinschmeißen für alles oder, Affinity mit 5, 4 oder 3, 4 Produkten jetzt unter einer Haube, dann, es ist einfacher für Kunden, wenn sie halt mal für alles irgendwie einmal Geld reinwerfen oder jeden Monat Geld reinwerfen, weil ehrlich gesagt, bei vielen dieser Firmen ist es ja tatsächlich schwierig, so gefühlt, also sich da noch durchzusteigen, jetzt gibt es ein Produkt, das heißt so und eins, das heißt fast genau gleich, macht aber was ganz anderes und so weiter. Und ich kann mir schon vorstellen, dass es Kunden gibt, die sagen, ja nö, das ist alles zu doof, aber ich brauche das Zeug, also schmeiße ich halt mehr Geld rein.

Boris

Also für den Preis finde ich das Abo jetzt nicht überzogen. Das sind gute Tools und wenn du jetzt professionell damit arbeitest, dann musst du halt nicht überlegen, ja, ich würde jetzt gerne für dieses Portrait-Shooting würde ich gerne das Tool haben, aber das jetzt auch noch kaufen. So, brauchst jetzt nicht nachdenken, installierst es dir und benutzt es dann halt, so, fertig und das kann allen schon eine Menge Sorgen nehmen finde ich fair.

Chris

So, in Yokohama war gerade die CP Plus. Das ist eine Kameramesse. Was macht man da? Man zeigt seine Kameras vor. Und vielleicht zeigt man auch mal den ein oder anderen frühen, ja wie nennt man das in der Autoindustrie? Das sind keine Prototypen, das sind Konzepte.

Boris

Erlkönige. Ach nee, das sind die, die schon fahren.

Chris

Erlkönig ist, wenn er dann auf der Straße rumfährt.

Boris

Konzepte anziehen.

Chris

Und das hat jetzt eine Firma gemacht, die, glaube ich, bisher nicht so damit aufgefallen ist, frühe Konzepte zu zeigen. Und diese Firma heißt Canon. Und die haben vorgezeigt, eine ich sag mal, würfelförmige Kamera mit einem Schachtsucher, wo du von oben reinguckst, und davon zwei unterschiedliche Modelle, Prototypen und einer davon, einer von diesen Prototypen ist tatsächlich so angebunden an irgendeinen Schrank, aber anfassbar gewesen. Und das ist alles noch so weit weg von dem Produkt. Also die sagen hier, Peter Pixel hat da drüber geschrieben und auch ein Video drüber gemacht, die sagen, ja, das war selbst für einen Prototypen noch extrem rough. Also wirklich früh in irgendwelchen... Geschichten. Und weil das so ungewöhnlich ist, scheint dieser Stand auch tatsächlich auf der CP Plus so quasi allen die Schau gestohlen zu haben. Da waren wohl die größte Menschen drauf.

Boris

Die haben das Zeug angucken.

Chris

Naja, also zum einen denke ich, oh hoppla, was ist denn da los? Weil das ist ein erzkonservativer Laden eigentlich vom Management. Aber die hatten jetzt irgendwie, glaube ich, einen Managementwechsel. Und das ist so ein Ding, das ist eher so Ingenieursspielzeug. Also, aber vielleicht haben die gesagt, ja, wir probieren das jetzt mal oder vielleicht haben sie gedacht, na, wir müssen mal wieder ins Gespräch kommen. Und genau das tun wir jetzt. Wir reden über Canon.

Boris

Und weißt du was? Ich finde es cool. Das Ding sieht aus wie so eine minimalistische Hasselblatt oder sowas in Miniaturformat. Ich finde das richtig cool. Also so von der Haltung her in den Schachtsucher schauen, aber dann mit moderner Technik oder sowas. Du hast ja auch ganz automatisch eine ganz andere Perspektive, einen ganz anderen Blickwinkel, die nur einnimmst, wenn du so eine Kamera hältst. Ich finde das faszinierend. Sieht noch ein bisschen nach 3D-Druck aus, das Ding.

Chris

Das ist auch mit Sicherheit noch irgendwie 3D gedruckt und irgendwo in der Werkstatt noch handgefeilt oder so. Ja, das ist noch weit weg von Produkt. Ob es jemals eins wird, ist auch nicht klar. Ich habe mir da mal irgendwie so ein Video angeguckt. Also hier zum Beispiel dieser Hebel auf der rechten Seite, das ist der Auslöser. Das ist kein Auslöser. Sorry. Und dann haben sie eins, was eher so retro ist, das auf der linken Seite und eins, was eher modern ist, auf der rechten Seite. Also die sind wohl auch in unterschiedlichen Stadien von der Entwicklung. Ich habe dann mal aus dem Video so ein paar Screen Grabs rausgemacht, die ich gar nicht uninteressant fand. Also zur Größe. In dem Artikel ist es so doof. Wie machst du Größenvergleiche? Also Flächen macht man ja über Fußballfelder oder so.

Boris

Ja, also eine Kamera jetzt mit Saarland zu vergleichen, ist schwierig. Aber eine Banane könnte man daneben halten.

Chris

Hier sagen sie, das hätte ungefähr die Größe einer Grapefruit.

Boris

Und ich auch dachte.

Chris

Die habe ich auch schon in zwölf verschiedenen Größen gesehen, aber okay. Aber da sieht man es nochmal, also das ist wirklich noch echt in einem frühen Prototypen-Stadium. Und wie gesagt, dieses Retro-Style-Design, Konzept Model A und dann das Konzept Model B, Modern, Simple Box Design und da gibt es auf dem Video gab es auch dieses Bild hier, das ist ein das finde ich jetzt mal gar nicht so unspannend, weil ich glaube auch das zeigt, dass das eher, also ich behaupte jetzt mal, das ist eher gemacht um Aufmerksamkeit zu erlangen. Schau dir mal an, was da passiert. Du hast vorne ein Objektiv. Dann kommt der Lichtpfad über einen fixen Spiegel. Der scheint tatsächlich nicht beweglich zu sein.

Boris

45 Grad.

Chris

45 Grad wird also nach oben gespiegelt. Dann kommt ein Full-Size-Screen, Das ist irgendwie, bin mir nicht sicher, was der Screen genau macht, aber er soll sehr düster sein. Okay, Prototyp. Und dann kommt ein Klappspiegel und der dann hinter dem, das verstehe ich nicht, hinter dem Screen dann das Bild auf das Kameramodul, also da, wo der Sensor ist, rüberspiegelt.

Boris

Ja, ich verstehe es.

Chris

Das heißt aber, das Licht, das, nee. Was verstehst du da?

Boris

Also vorne durchs Objektiv kommt das Licht rein, wird durch den 45 Grad Spiegel abgelenkt und fällt nach oben auf eine Mattscheibe, eine ganz klassische Mattscheibe. Da siehst du das Bild durch den Schachtsucher. Wenn du jetzt auslöst, dann klappt oben, der jetzt senkrecht nach unten zeigende Spiegel, der klappt dann quasi im 45 Grad vor den Schachtsucher und lenkt das Bild dann um auf den Sensor, der wieder nach vorne liegt.

Chris

Ja, aber das ist doch kompletter Mumpitz, weil der Sensor dann nämlich die Mattscheibe abfotografiert.

Boris

Ja, genau.

Chris

Das heißt, eigentlich müsste die Mattscheibe wegklappen dann. Die Spiegel, also verstehen tue ich es natürlich auch physikalisch, aber es ist völlig sinnbefreit.

Boris

Eigentlich müsste die Mattscheibe hochklappen und dann der Spiegel nach vorne klappen. Das würde dann funktionieren.

Chris

Es gibt einen Grund, warum in der klassischen Spiegelreflexkamera, wenn der Spiegel aus dem Weg geklappt ist, warum es da eine Lichtfahrt gibt, der direkt durchs Objektiv auf den Sensor scheint. Hier wird einmal umgelenkt, dann durch irgendeinen Screen das Ding durchprojiziert und dann kommt noch mal ein Spiegel. Also du hast zwei Spiegel, einen Screen und danach dann ein Kameramodul. Das ist völlig...

Boris

Ja, wie gesagt, der Screen müsste wegklappen.

Chris

Ja, aber selbst dann hast du zwei Spiegel, über die das Ding geht, das auf dem Sensor ist. Das sind zwei Fehlerquellen, zwei optische Fehlerquellen. Das ist völliger Mumpitz.

Boris

Und vor allen Dingen, du hast einen Spiegel, der beweglich im Lichtpfad, also im Aufnahmepfad ist. Das dürfte schwer zu realisieren sein. Eben, weil der schwingt, der bewegt sich, der muss präzise sitzen.

Chris

Ich glaube echt, die haben genau das erreicht, was sie wollen. Wir reden drüber. Aber so wie dieses Schaubild hier aussieht, Entschuldigung, da hat irgendjemand überhaupt nicht gedacht.

Boris

Das ist unnötig kompliziert.

Chris

Ich glaube, das ist vom Marketing und nicht von der Technik. Das ist unnötig kompliziert, fehleranfällig. Jochen schreibt, und auch der Spiegel ist vom Nachteil für die Bildqualität, weil der zittert ja auch noch nach beim Klappen. Ja, genau. Aber selbst dann, dann ist der vielleicht nicht 100% plan und dann hast du zwei Spiegel, das heißt du hast die, eine nicht plane Reflexion, hast du dann nochmal oder hast Stäubchen drauf und dann noch mehr, also das ist völlig Entschuldigung, nein, dass dieses Bild ergibt sowas von überhaupt gar keinen Sinn, null.

Boris

Das sind wahrscheinlich genau diese Konzepte, die sie aus guten Gründen nicht zeigen. Schade, bis eben fand ich es ganz cool.

Chris

Ja, aber da guckst du jetzt an und denkst, ey Leute, was tut ihr da? Aber die Frage ist jetzt auch, dieser Screen soll angeblich, wenn man sich den Text hier durchliest, warte mal, ich schaue noch mal kurz nach... Screen. The unnamed camera features a manual focus fixed lens in front of a mirror and a screen in Anführungszeichen that allows it to be used with a waist level optical viewfinder. The screen is not ground class also es ist keine Mattscheibe, but functions similarly to it and gives users a true view of the scene in front of them.

Boris

Also keine Mattscheibe, aber eine Mattscheibe.

Chris

Ja. Und dann the rear of the camera does feature a flip up digital screen, also Rückteil mit Klappbildschirm, however so. Entschuldigung, Leute, das ist ein reines Kuckuck. Schaut mal hier, wir haben was ganz Tolles. Wir dürfen dir raten und wir sind schon wieder in den Medien. Ich glaube, sowas ist das. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur im Ansatz ernst ist, wenn da so eine Zeichnung bei rausfällt. Also, ich meine, guck dir, also, Entschuldigung, aber...

Boris

Alles gut.

Chris

Hä?

Boris

Alles gut.

Chris

Ne, nicht gut. Nicht gut.

Boris

Sie haben ihr Ziel erreicht. Wunden lecken, weitermachen.

Chris

Jürgen schreibt, Victor Hasselblatt dreht gerade rund im Sarg. Ja, glaube ich nicht. Ja. Weiß ich gar nicht. Wahrscheinlich lacht er sich auch schlapp.

Boris

Er kichert jetzt.

Chris

Ich kann das Ding jetzt gerade nicht so ganz ernst nehmen. Wegen dieses technischen Details.

Boris

Werden wir in der Form ja auch nichts zu sehen kriegen. aber sie haben allen die Schau gestorben.

Chris

Aber wenn sowas kommen sollte, dann ist halt die Frage was für eine Zielgruppe wollen die bei Hasselblatt wildern, was ist da für eine Sensorgröße drin wenn es mal kommt, ist das eine Fullframe, ist das Mittelformat, hat kann man überhaupt Mittelformat.

Boris

Die KI wird es richten. Da wird das Bild dann aufbereitet.

Chris

Vielleicht ist die, jetzt ist es klar, dieses komplette Marketingmaterial rund um diese Kamera, das ist geweibcoded.

Boris

Alles geweibcoded, ja, hat alles komplett die KI gemacht.

Chris

Da haben die ein paar Prompt hin geworfen und dieses, ich meine, dieses Schaubild mit dem Screen und den zwei Spiegeln bis zum Sensor, das kann ja eigentlich nur geweibcoded sein. Ganz anders kann das ja gar nicht sein. Da hat einer gesagt, hey cool, Marketing macht jetzt die Technik selber, brauchen wir keine Ingenieure mehr dafür.

Boris

Perfekt.

Chris

Und dann kommt sowas bei raus.

Boris

Wolf sagt, das sollte eigentlich erst am 1. April veröffentlicht werden. Ja, möglicherweise. Wir wissen es nicht.

Chris

Bis dahin ist aber noch ein Monat.

Boris

Vielleicht solltest du mal Kontakt mit denen aufnehmen und denen erklären, wie man die unsichtbar bauen kann. Und dann wird dein Schuh draus. Ich kenne da nämlich jemanden, weißt du.

Chris

Du kennst da jemanden?

Boris

Ja.

Chris

Ich habe noch ein interessantes Ding. Polar Pro hat einen neuen Objektivfilter vorgestellt. Den Portra-Film-Filter.

Boris

Also Portra ist ein Film, also ein Analog-Filmmaterial.

Chris

Portra ist ein Farbnegativfilm von Kodak. Der wird sehr hoch gehalten. Das ist ein wunderschöner Film, macht tolle Farben, gute Kontraste für Porträt, super und so weiter.

Boris

Aber was hat jetzt ein Filter damit zu tun?

Chris

PolarPro hat jetzt einen neuen Filter eingekündigt. Die sagen, der macht, dass Fotos aussehen, als ob sie auf Portra-Film geschossen wären.

Boris

Digitale Fotos. sondern die Farbästhetik von Portra-Filmen bekommen. Wie soll das ein... Was macht der Filter?

Chris

Ja, der macht das alles, wie Portra aussieht. Sagen sie.

Boris

Es kann doch nicht ein Filter diverse Farben und Kontraste gegeneinander verschieben.

Chris

Also Peter Pixel hatte wohl tatsächlich über diesen Filter berichtet, aber war wohl nicht richtig genug.

Boris

Hast du eine Zeitreise gemacht? War es schon mal im April? Oder was ist hier los?

Chris

Also Peter Pixel hat das nochmal aufgegriffen. It's not exactly common for Peter Pixel to comment on social media reactions, but in this case, because the staff's opinion on the Polar Portra filter was not included in initial coverage, it might be possible to think that Peter Pixel was endorsing the filter. Also es hat wohl so ausgesehen, weil sie nicht kritisch darüber berichtet haben, dass ihr preist hier was an, was vielleicht auch nicht so ganz verständlich ist. Und da gibt es halt wirklich eine ganze Serie von Spielbildern oder ist es nur eine Anführung? Ja, gibt es A Series of Dunks hier, also sie sind ein paar Mal, abgewatscht worden dafür also Leica Rumors hat darüber geschrieben, New Blogpost, New Lensfilter simulates the look of Kodak Brota 400 Film und dann schreibt er dazu, just a quick note no the fuck it doesn't Okay.

Und der nächste schreibt I feel like it, this is majorly taking advantage of people who have never shot film before. Claiming an optical filter has the portrait look built into the glass is wild. Also die Social Media sind sehr kritisch und wenn man sich das anschaut, also die haben da ein sehr schönes, ich muss glaube ich den Sound ausmachen, so. Ein sehr wildes Video mit irgendeiner Wüste und Büffeln und Pferden und Cowboys und die machen da einen Fotoshoot mit diesem Filter und hinterher fliegen halt Fotos raus und, erzählen dann alles, wie toll das nach Portra aussieht und so. Im Prinzip ist das ein, Chroma Polarizer, also ein Polfilter, der noch ein bisschen Wärme irgendwie reinbringt.

Boris

Ich wollte gerade sagen, es sah auf jeden Fall erstmal aus wie so ein wie so ein Tabakfilter, so ein ganz leichter Sandfarbfilter.

Chris

Naja, du siehst jetzt auch sehr viel Sand in den Filtern und du weißt auch nicht, wie die noch nachbearbeitet sind.

Boris

Ja, aber das wird nicht von ungefähr kommen, weil sie natürlich diesen Look haben wollen.

Chris

So, und jetzt guckst du, also hier sind Beispiele, was sie sagen. Das sähe jetzt aus wie Portra, aus dem Ding. Und wenn du dir halt mal echten Portra anschaust, Dann haben diese Farben halt überhaupt nichts damit zu tun, können sie aber auch nicht, weil ein Filter eben das nicht leisten kann. Der kann nicht einfach alles, was vorne reinkommt, umbauen. Außerdem ist das ja extrem jetzt abhängig von Tageszeit, von Sensor, von Bayer Array, was auf deinem Sensor drauf ist und so weiter.

Boris

Von Licht, von Belichtungsdauer. Da gibt es einfach so viele Variablen.

Chris

Da gibt es so viele Variablen, dass das natürlich nichts mit echtem Portrait zu tun haben kann. Das geht gar nicht.

Boris

Also ich glaube schon, dass es ein Effektfilter ist, aber...

Chris

Ja schon, aber guck dir mal, also look here und dann look here.

Boris

Und das obere, also das Bild, was die machen, also man weiß jetzt ja auch nicht, inwieweit das noch bearbeitet ist hinterher.

Chris

Das hat was von ProMist mit Wärme oder so.

Boris

Ja, und vor allen Dingen entsättigter Look und so.

Chris

Ja, also es ist völlig, da werden einfach Leute so richtig verdumm verkauft. Weil Portra einen Namen hat. Also man bedient sich da quasi des guten Namens, des Portra-Films und behauptet was, was einfach für den Blödsinn ist. Also was willst du? Deshalb rede ich hier drüber. Weil ich sag, ne Leute, lasst die Finger von dem Filter.

Boris

Außer ihr wollt einen Filter haben, der ein leicht, vernebelten, einen leicht dunstigen, warmen Look.

Chris

Ja, das ist ja ProMist. Dann kauft man sich einen ProMist.

Boris

Man kann ja auch diesen nehmen, wenn der gleich irgendwie zwei Sachen in eins macht.

Chris

Ja, aber das ist ein Polfilter, haben sie auch gesagt. Da steckt ein Polfilter drin. Ist natürlich abhängig von Blickrichtung. Ganz extrem von Blickrichtung und lichtabhängig.

Boris

Na klar.

Chris

Und macht was mit Spiegelungen, was du vielleicht auch nicht willst, weil Portra macht nix mit Spiegelungen.

Boris

Ach!

Chris

Und Portra macht auch nichts mit Lichtrichtung und so.

Boris

Für das, was er beworben ist, völliger Blödsinn. Wenn, dann sollte man ihn sich aus anderen Gesichtspunkten anschauen.

Chris

Die Firma heißt Polar Pro und ich glaube, allein dafür werde ich die schon auf meine persönliche schwarze Liste setzen. Da will ich gar nichts mit zu tun haben. Entschuldigung, aber Leute so verarschen, meine persönliche Blacklist hat gerade einen neuen Eintrag bekommen.

Boris

So sieht es aus.

Chris

Ich finde, das ist unanständig. Entschuldigung, das ist unanständig. Gehört sich nicht. Oder man schießt halt einfach gar nichts mit Farbe und macht gleich alles in schwarz-weiß. Nicht wahr, Boris?

Boris

Richtig, wir sprachen ja drüber, ne? Vor zwei, drei Aufnahmen oder sowas, als Moni da war.

Chris

Du wolltest mal was anders machen.

Boris

Ja, ganz genau. Ich wollte mal was anders machen, um mich selbst ein bisschen herauszufordern, zu challengen, wie man Neudeutsch sagt. Und vor allen Dingen... Eine Schallonge. Und vor allen Dingen wollte ich gerne bei den Fotos, die ich so im privaten Umfeld mache, so auf die kleinen Ausflüge zwischendurch oder sowas. Und hier mal ein Foto, da mal ein Foto, die ich lange nicht gemacht habe, weil ich keinen Bock hatte auf die Bearbeitung hinterher. Einfach einfacher machen. Also vielleicht mal fertig haben. Da hatte ich ja verschiedene Ansätze schon verfolgt, wie man das machen könnte. Und das ist dann irgendwann in eine Technik-Eskalation ausgeartet. Und da habe ich mich jetzt wieder von verabschiedet und habe gesagt, komm, jetzt machen wir schwarz-weiß in der Kamera.

Und da hattet ihr dann auch gesagt oder mir empfohlen ja dann stell doch die Kamera auf JPEG, dann hast du eben auch kein RAW mehr was du bearbeiten musst, selbst mit Preset, das war so mein Gedanke dann stelle ich halt die Kamera auf schwarz-weiß dann habe ich den Look im Sucher und auf dem Display bei der Bildkontrolle, aber ich schieße trotzdem RAW und wenn ich dann importiere ordne ich aber direkt ein schwarz-weiß Preset zu, sodass ich das Farbbild nicht zu sehen bekomme, das war so mein Gedanke, und jetzt habe ich das aber gemacht und habe die Kamera auf JPEG umgestellt, und habe mal einen Ausflug in schwarz-weiß gemacht mit, JPEG und ich kann hier mal Fotos zeigen von dem Ausflug, das sind jetzt keine Fotos die irgendwelche Preise gewinnen oder sowas aber wir waren auf der Ranch unterwegs, war schönes Wetter und dann bin ich mal rumgegangen und habe eben ein paar Bilder, gemacht und das war jetzt wirklich minimal Du.

Chris

Hast noch ein paar gemacht oder hast du einfach die Kamera mal von vornherein umgestellt?

Boris

Die Kamera ist umgestellt von vornherein.

Chris

Aber so für den ganzen Tag oder nur so für 10 Minuten?

Boris

Nein, nein, die ist jetzt dauerhaft erst mal umgestellt.

Chris

Okay, gut.

Boris

Also die habe ich jetzt schon nur so gesehen. Und ja, dann habe ich eben gesagt, mache ich mal Fotos. Und ja, wir waren immer auf der Ranch unterwegs bei unserem Pferd. Und ja, habe ich die Zeit genutzt und habe hier eben Pferde fotografiert. Und ja, es ist eben so, wir sagen es ja auch immer. Und das ist jetzt auch nichts Neues. Wenn du halt schwarz-weiß fotografierst, dann hilft es, wenn du auch schwarz-weiß siehst auf deinem Sucher. Aber irgendwann, das geht dann, wenn man das ja auch schon ein paar Mal gemacht hat, geht das irgendwann relativ schnell. Irgendwann siehst du deine farbige Umgebung auch anders. Und deswegen habe ich dann zum Beispiel hier eben dieses weiße Pferd fotografiert. Mit dem eher dunklen Holz im Vordergrund und eher dunklem Gebüsch im Hintergrund, weil sich das ganz gut absetzt und weil eben dann dieses dunkle Halfter, und ich kann ja nicht mal mehr sagen, welche Farbe es hatte, sich eben ganz gut abhebt von dem Pferd. Und das Sonnenlicht noch schön von hinten scheint.

Chris

Ist da eine Tonung drin?

Boris

Nein, das ist so aus der Kamera gefallen, weil das ist nicht...

Chris

Das ist interessant, weil das Umfeld auf meinem Bildschirm gerade, ich sehe gerade so einen leichten Grünstich in den Tiefen, aber das ist dann nur mein Auge.

Boris

Das kommt vom Video, das ist rein schwarz-weiß.

Chris

Ah, oder so, okay.

Boris

Ja, das muss dann, wenn die Videoübertragung sein. Ja, und eben das Gegenlicht, das war eben sehr schön. Dann natürlich das, was wir auch immer sagen, wenn du Bilder machst, denk auch mal ans Hochformat. Also habe ich eben sowohl Hoch- als auch Querformat mal ausprobiert. Dann waren wir spazieren und haben dann hier solche Gräser gesehen im Garten.

Chris

Oh, das mag ich sehr.

Boris

Und das ist ein schönes Gegenlichtbild von diesem Gras gewesen. Das hatte ich eben gesehen, als wir in die Straße hochgekommen sind. Und das wäre so an sich recht unspektakulär gewesen. Aber aus der richtigen Richtung, so leicht gegen die Sonne. Und dann eben die Belichtung angepasst. Da hilft jetzt eben auch, wenn du eine Live-Vorschau hast. Und ich habe auch hier den Belichtungsmesser auf Spot gesetzt, sodass ich eben gezielt im Bild mal schauen kann, was ist denn wie hell. Ich wollte ja hier noch, dass der Himmel nicht rein weiß ist. Da kann man dann mal kurz anmetern und dann sich die Belichtung einstellen. Das geht dann relativ schnell. Und dann hatten wir, als wir wieder zurück waren, hatten wir dann zwei Pferdchen. Da habe ich mal ein bisschen gespielt. Gerade mal gucken, habe ich beide Bilder hier? Nee, habe ich nicht. Das ist das eine Bild. Das ist tatsächlich nicht so richtig kontrastreich, weil ich Gegenlicht hatte. Und ich habe das alte 50 mm 1.8 drauf gehabt. Das ist relativ anfällig für Gegenlicht. Und das sorgt dann für so einen entsättigten Touch. Und das hat mir hier ganz gut gefallen. Ich habe dann auch mal abgeschattet mit der Hand. Dann war es natürlich knackiger. aber das gefiel mir nicht so gut.

Und dann war noch unsere gute Freundin hier mit ihrem Pferd. Die hatte gerade so ein schönes Sonnenlicht und schaute dann in die Box zu ihrem Freund. Und das fand ich auch sehr schön, so von den Grautönen im Gesicht. Das war irgendwie ganz nett. Ja, also damit habe ich jetzt mal so ein bisschen rumgespielt und das hat mir ganz gut gefallen, weil ich bin quasi nach Hause gekommen und hatte die Bilder fertig. Das heißt, ich konnte dann die Karte reinstecken, hab die JPEGs importiert und war fertig.

Chris

Ganz neues Konzept, oder?

Boris

Ja, konnte also quasi schon cool. So, jetzt hab ich natürlich ein bisschen gemogelt, weil ich hatte die Kamera auf RAW plus JPEG stehen. Das heißt, ich hatte natürlich trotzdem ein RAW. Und ich hab dann...

Chris

Das Hintertürchen.

Boris

Immer dieses Hintertürchen. Ich find das nicht okay.

Chris

Nein, es nicht reicht.

Boris

Ja, pass auf, pass auf. Ja, ich habe dann beides natürlich importiert in Lightroom und jetzt kommt es ja. Dann musst du in Lightroom einstellen, dass du JPEG und RAW parallel...

Chris

Jetzt hast du doch Nachbearbeitung gemacht.

Boris

...dass beides parallel behandeln willst. Und das ist aufwendig, weil dann hast du jedes Bild zweimal. Und wenn du Bilder bewerten willst, dann musst du sie ja eigentlich beide bewerten, weil Lightroom hat keine Möglichkeit, die beiden irgendwie als eins zu behandeln, aber trotzdem getrennte Dateien zu haben. Das ist blöd gemacht bei Lightroom. Und das war nervig und was ich tatsächlich gemacht habe weil ich habe mir drei Fotos die mir gut gefallen haben, habe ich rausgenommen und habe mein schwarz-weiß Preset draufgelegt und ein bisschen gezuppelt und dann habe ich das verglichen mit dem JPEG und habe mir gedacht, das ist jetzt nicht so viel anders. Das heißt, wenn ich es jetzt nur in RAW geschossen hätte und schwarz-weiß bearbeitet hätte, hätte ich deutlich mehr Arbeit gehabt als das JPEG. Und das war jetzt quasi für mich so der letzte Impuls zu sagen, jetzt beim nächsten Ausflug stelle ich das RAW ab und mache nur das JPEG. Ich wollte gerade sagen.

Chris

Okay, das ist ja dann schon wieder halbwegs sinnvoll, damit du dich überzeugen konntest. Nee, der Unterschied ist klein. Das war ein Backup, aber du hast dich gerade so ein bisschen angefühlt, wie wenn man so ein Kind irgendwo zu seinem irgendwo hinschleift und es mit Händen und Füßen und so ahhh Es.

Boris

Ist ja auch ein bisschen so.

Chris

Das Hintertürchen muss weg. Das ist tatsächlich essentiell und wichtig. Lasst uns doch mal bitte wissen, ob ihr euch auch immer ein Hintertürchen offen lassen müsst.

Boris

Ja, das macht mal. Ich hatte mich dann tatsächlich noch geärgert, weil mein eigentlicher Plan war ja zwei Speicherkarten. Auf die eine das RAW, auf die andere das JPEG und dann erstmal wirklich nur mit dem JPEG zu arbeiten und das RAW später anzugucken und zu vergleichen. Das habe ich vergessen. Ich hatte also nur eine Karte und hatte beides auf einer Karte und dann stand ich da und denke, ja, aber wenn ich das jetzt vergesse zu importieren und ich lösche die Karte, also musste ich Lightroom umstellen. Das hat mich schon wieder mehr genervt, als es sollte. Und jetzt habe ich dieses Mini-Shooting immerhin nur, das sind nicht viele Bilder, halt doppelt. Einmal als RAW und einmal als JPEG im Lightroom. Ja, aber für mich war das jetzt eine Erkenntnis, dass man, wenn man etwas Sorgfalt beim Fotografieren in die Belichtung schon stellt und sich entscheidet. Und bei Schwarz-Weiß ist es noch ein bisschen einfacher zu sagen, wo will ich noch Zeichnung haben und wo ist es mir einfach egal. Also ob es ausbrennt oder absäuft. mit der Spotmessung kriegt man das tatsächlich relativ schnell hin und die Ergebnisse sind wirklich, Absolut okay. Also natürlich kriegst du mit Raw noch aus irgendwelchen brenzligen Situationen mehr Details rausgefummelt. Aber genau das willst du ja nicht. Da kommen wir ja an den Punkt, wo ich gesagt habe, ich will ja genau mal ein Bild haben, was eben nicht diese Perfektion hat, sondern eben, was kommt denn? Und was ich aber gemacht habe.

Chris

Ich habe mir... Die Frage ist ja, definiere Perfektion.

Boris

Ja, wir sprachen ja drüber. Aber zum Beispiel dieses Bild mit den Pferden, was eben nicht so kontraststark ist, weil ich im Gegenlicht eben die Reflexion im Objektiv habe, die die Kontrastminderung zeigt. Das ist wieder so ein Ding. Ich habe es extra zwei Bilder gemacht. Habe ich jetzt leider beide nicht auf dem Gerät. Sonst könnte ich den Vergleich zeigen. Das eine ist wirklich knacken, scharf. Wirklich knackige Kontraste, hell, dunkel, Töne, alles da. Aber das Milchige, das etwas Verwaschene ist das, was mir gefällt. Und das war dann halt jetzt für mich der Impuls. Also der Makel. Ja, genau.

Chris

Der Makel ist das, was hinterher dann plötzlich so, ui, macht. Das ist fast immer dieses kleine, wie sagt man das, je ne sais quoi, ich weiß nicht genau, was es ist, aber irgendwie diese kleine Makel an irgendwas. Und das sind ganz oft technische Makel. Und die machen das aus. Und ich glaube, wir müssen wirklich mal irgendwie so was wie, ich weiß nicht, so eine Hintertürchen-Challenge machen oder so was. Also wirklich mal dieses, es geht mir da nicht nur um dich, es geht mir so allgemein. Das ist eine Sache für einen Workshop mal.

Boris

Absolut. Du glaubst nicht, was hier für Gedanken in meinem Kopf rumgespukt sind. Jetzt nur bei diesem kleinen Ausflug.

Chris

Und Perfektion ist langweilig. Perfektion ist das langweiligste überhaupt.

Boris

Also es ist spannend und wie gesagt, also wenn ich die Kamera das nächste Mal nehme, werde ich es RAW ausschalten. Ist halt immer ein bisschen blöd. Ich muss dran denken, es dann auch wieder einzuschalten, wenn man dann mal ein richtiges Shooting macht. Das wäre sonst auch doof so ein bisschen.

Chris

Ja, also komm, aus dem Alter bist du raus, dass du noch irgendwie am Abend vergessen hast, die ISO wieder runterzusetzen und morgens dann den ganzen Morgen die ISO 1600 schießt im Freien. Das machst du ja nicht mehr, oder?

Boris

Ja, sollte so sein. Hatten wir ja auch schon drüber gesprochen, also vor einem Shooting, nicht an dem Tag, wo es losgeht, sondern am Abend vorher oder am besten am Tag vorher die Kamera checken, damit man noch Zeit hat, Akkus zu laden und so.

Chris

Deshalb hast du ein Kreppband dabei und ein Edding und dann machst du dir so eine kleine Notiz und klebst dir das hinten an die Kamera.

Boris

Ja, wir werden sehen.

Chris

Und dann weißt du es.

Boris

Wir werden sehen. Aber wie gesagt, das ist dann für meinen nächsten Ausflug.

Chris

Ich bin sehr stolz auf dich.

Boris

Mein nächster Ausflug ist dann die Herausforderung RAW abschalten. Und dann mal gucken.

Chris

Und dann durchhalten, Zähne zusammenbeißen, immer an was anderes denken.

Boris

Genau. Ja, wie gesagt, auf Film habe ich irgendwie nicht mehr so richtig Bock, sonst könnte man ja auch sagen, komm, leg mal wieder einen Film ein und schwarz-weiß und selbst entwickeln, alles kein Thema, aber ich habe da keinen Bock mehr drauf. Ist mir zu viel Chemie.

Chris

Also, würde mich jetzt wirklich interessieren. Leute, denkt mal ein bisschen oder helft mir mal ein bisschen darüber nachzudenken, wie könnte man sowas, so eine Hintertürchengeschichte oder so eine keine Hintertürchengeschichte in den Workshop einbauen? Wie könnte man das umsetzen in der Form, dass die Leute auch wirklich merken, weil das muss man lernen, dieses nein, ich entscheide mich jetzt und dann nehme ich das Ergebnis und dann ist das Ergebnis auch das Ergebnis. Keine Hintertürchen.

Boris

Schickt uns eure 256 Megabyte SD-Karten. Da war schon mal die erste Reduktion.

Chris

Und Film ist zu abschreckend für viele, deshalb nicht mit Film, sondern wie kriegt man das mit dem hin, was die Leute eh in ihre Fotosasche haben. Würde mich mal interessieren, was ihr da denkt. Was wäre für euch das maximal Verunsichernde, wenn es kein Hintertürchen mehr gäbe?

Boris

Ja, schauen wir mal. Auf jeden Fall, wie gesagt, noch als Hinweis, ich habe in der Kamera den Rotfilter, also den digitalen Rotfilter aktiviert, weil das gefällt mir eigentlich ganz gut, so bei den Himmelstönen und bei den Hauttönen, das von den Kontrasten her, fand ich bisher am besten. Mal gucken.

Chris

Dann haben wir über den Slack im Kanal HS Fragen noch bekommen von Tobias die Frage, hat jemand in der Community Erfahrung mit A0-Plottern oder Druckern? Es geht um großformatige Drucke für die Schule, Plakate, Diagramme etc. Alle zwei Monate circa 20 bis 50 Plakate in den Größen A3 bis A0.

Boris

Ja, ich nicht. Wir hatten bei uns in der Firma tatsächlich einen großen A0-Plotter. Das war ganz lustig, weil als ich in der Firma angefangen hatte, hatte ich unter Plotter Stiftplotter verstanden. Also Dinger, die sich vor und zurück bewegen und dann stiftet nach links und rechts.

Chris

Ich kenne den noch, die Stiftplotter von HP.

Boris

Ja, ganz genau. Und das war auch ein HP-Plotter, aber das war im Prinzip ein Tintenstrahldrucker, nur eben auf einer A0-Rolle. Und den konntest du halt Plot-Daten schicken. Und das wird auch gemeint sein, ja genau. Und sowas hatten wir in der Firma, wie gesagt, von HP. Das war ganz fantastisch. Ich weiß nicht, ob es das noch gibt und was sowas kostet. Ich könnte mir vorstellen, dass es günstiger sein könnte, so etwas drucken zu lassen in entsprechenden Shops, die sowas anbieten. Muss man mal bei seinen Copyshops fragen oder im Internet mal fragen. Aber A0 ist dann auch schon wieder mit dem Versand, weißt du. Dann hast du schon wieder Rolle, die du senden musst. Das wird dann auch teuer. Von da verstehe ich den Wunsch. Deswegen gebe ich das gerne mal weiter. Der Helmut hatte geantwortet und sagt, es gibt eigentlich nur zwei sinnvolle Anbieter, nämlich Canon und HP. Er selbst hat nur mit dem inzwischen relativ alten HP-Plottern Erfahrung, das deckt sich mit uns, ähm, Die hat das von mir betreute Architekturbüro verwendet, waren zuverlässig, aber sie wurden halt primär als Planplotter und ein wenig für Ausdrucke von Renderings verwendet. So war das bei uns auch. Also bei uns ging das auch um CAD-Pläne, die eben dann ausgedruckt wurden. Und da gibt es ja auch durchaus so computerkolorierte die dann so Handkoloration, Imitation sind und sowas und sowas wurde dann eben ausgeplottet in relativ großen Formaten, sah ganz cool aus.

Aber was es da jetzt so aktuell gibt oder was es an gebrauchten Geräten gibt, die man vielleicht günstig schießen kann, weiß ich nicht vielleicht hat ja jemand Erfahrung.

Chris

Also ich kann jetzt mal Folgendes dazu sagen, also das ist nicht billig, ganz im Gegenteil musst du auch, wenn du größere Flächen machst, musst du auch mit ordentlichen Tintenkosten rechnen natürlich, und wenn diese Geräte, das sind Profigeräte, wenn die nicht auch ständig in Benutzung sind, dann hast du auch irgendwann Probleme mit hier Eintrocknung und so weiter, oder sie verbrauchen dann zum Zwischenspülen halt dann immer doch relativ viel Tinte, das ist so die eine Geschichte und die andere ist und das kriege ich so am Rande von Moni mit. Die macht ja auch textile Dinge und näht auch und da geht es immer wieder um Schnittmuster. Und da hat sie dann diverse Schnittmuster, die sie quasi kauft als PDF. Kannst du die kaufen und dann musst du die aber irgendwie auf Papier bringen und da gibt es dann Leute, die das erstmal sich natürlich irgendwie auf A3 in 20, 30, 40 Teilen ausdrucken und aneinander kleben, aber das will sie eigentlich nicht machen. Und dann gibt es Dienstleister und diese Dienstleister, Drucken solche Sachen für ein relativ knappes Geld. Da reden wir jetzt nicht von vollflächig farbigen Riesendingen, aber die sind schon sehr, sehr groß, die Dinge.

Und je nach Format kannst du dir die dann halt auf eine Rolle schicken lassen oder in Monis Fall sind die dann, glaube ich, gefaltet. Das ist jetzt hier vielleicht nicht der Sinn der Sache, aber die hat dann teilweise so einen A1-Plot oder sowas gefaltet und entsprechend im Kuvert verschickt für ein paar Euro. Also keine fünf Euro. Die sind dann teilweise echt günstig. Ich habe jetzt keine Ahnung, was da dann die größeren Plots, wenn die auf Rolle kommen und so, kosten. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es da tatsächlich Anbieter gibt, die das relativ schnell machen. Also bei Moni hat das nur ein paar Tage gedauert, bis das da war. Und die das, also wenn man es umrechnet auf, was kosten mich fünf Jahre Ausdrucke und was kostet das Gerät, wo man möglicherweise da doch noch deutlich günstiger sein kann, wenn man das über Dienstleister macht.

Boris

Ich meine bei 20 bis 50 Plakaten alle zwei Monate, das ist schon auch ein Brett.

Chris

Ja, aber dann hast du entsprechende Tintenkosten, Maintenance-Kosten, das Ding muss ja auch bedient werden, das Ding muss ja auch gefüttert werden, Papierkosten, solche Rollen sind dann auch nicht billig.

Boris

Und ein A0-Plotter ist groß, also der ist breit und hoch.

Chris

Und die Frage ist, brauchst du dann vielleicht ab und zu auch mal ein, was weiß ich, ein Plakat auf irgendwie Vinyl oder so, dann kannst du das da schon mal wieder vielleicht eher schlecht machen oder und so weiter. Also das ist halt die Frage, wie flexibel muss es sein? Und ich würde aber mir mal Anbieter angucken. Ich kann mal Moni fragen, ob sie da eine Adresse hat. Hat sie mit Sicherheit, zumindest für die Sachen, die sie da bestellt hat. Und das ist ein Dienstleister, der eben für so Ingenieurbüros und so druckt. Aber die können wahrscheinlich auch alles Mögliche, weil die haben die Geräte dastehen. Und das sind jetzt heute keine anderen Geräte, wenn man einfach nur eine Blaupause ausdruckt oder wenn man irgendwie ein vollfarbiges Bild ausdruckt. Dazu wissen wir jetzt hier zu wenig, was denn auf diese Plakate drauf muss.

Boris

Diagramme etc. Genau. Was ist es denn? David sagt auch mit Plotter will man keine Flächen drucken. Doch, doch. Also das ist ja das, was mein, also damals hatte ich eben auch Stiftplotter im Kopf.

Chris

Mit Stiftplotter Fläche drucken ist nicht toll, aber hier geht es um Tintenstrahldrucker.

Boris

Die heißen nur Plotter. Die heißen Plotter, aber das ist im Prinzip ein Tintenstrahldrucker. Ganz genau.

Chris

Aber du hast halt...

Boris

Diese Dinger von HP sahen aus wie diese kleinen, wie hießen sie denn? 500C oder sowas, wo die Tintenpatrone auch der Druckkopf war.

Chris

Ja, aber bei A0, wenn du da halt irgendwelche großflächigen Schriftzüge machst, geht halt richtig Farbe durch.

Boris

Ja, ja, natürlich. Das waren ja auch nicht die kleinen Tintendinger, das heißt große Tintentanks und so, ist schon klar. Aber im Prinzip sind das Tintendrucker.

Chris

Danke für die Frage, David, aber tatsächlich ja, Plotter heißt in diesem Fall einfach Tintenstrahldrucker in groß.

Boris

Das ist heute so der Ausflug dafür. Die heißen historisch, weil sie da heute eigentlich nicht mehr. Stiftplotter gibt es heute eigentlich nicht mehr.

Chris

Stiftplotter gibt es heute in der Form ja nicht mehr.

Boris

Ja, witzig. Was es heute an Stiftplottern gibt, sind dann diese Cutter, die dann auch schneiden können und sowas. Da kann man auch coole Sachen mitmachen.

Chris

Das ist wieder was anderes. Das sind die sogenannten Schneidplotter.

Boris

Genau. Ja, bin gespannt. Also wenn ihr da Erfahrung habt oder vielleicht sagt, hey Mensch, da kann man günstig die und die Geräte schießen, die sind quasi unkaputtbar und Tinte ist günstig, dann wäre das ja vielleicht ein Tipp an den Tobias. Also meldet euch gerne entweder im Slack oder eben hier über happyshooting.de slash hi, wie wir es vorhin von Christian gehört haben als Antwort auf Robert. Dann geben wir das gerne weiter. Bin ja gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Ansonsten würde ich jetzt wahrscheinlich instinktiv mal bei Flyer Alarm und Konsorten gucken, ob das nicht vielleicht der bessere Weg ist.

Chris

Oder eben solchen Ingenieursbüros plottern, die sich darauf spezialisiert haben. Könnte ich mir vorstellen.

Boris

Dass die günstiger sind. Das wäre so witzig, wenn man in seiner Stadt so ein Ingenieurbüro findet und sagt, hey, kann ich mal irgendwie alle zwei Monate ein paar Plots bei euch machen? Die sagen, ja, bitte, uns trocknet der ständig ein. Beweg ihn. Für eine Tasse Kaffee. Komm, drücken.

Chris

Frag mal mal nach.

Boris

Warum nicht?

Chris

Langweilt sich euer Gerät? Ich beteilige mich.

Boris

Ja, wir haben unsere damals abgegeben, weil die einfach nicht oft genug benutzt wurden. Und jedes Mal, wenn du was drucken wolltest, hat sie erst mal wieder Reinigung. Das war halt schwierig. Ja, so ist das.

Chris

Ja, es ist schwierig.

Boris

Du, sollen wir mal Fotos angucken?

Chris

Ich versuche gerade bei Flickr die Suche aufzumachen. Und das Ganze hat mir gerade gesagt, es mag mich nicht. Das kann aber durchaus daran liegen, dass ich hier schon wieder ausgeloggt bin. Sekunde, ich muss mich hier einloggen.

Boris

Wir müssen für die Aufgaben mal was eigenes machen. Das geht so nicht. Ich stelle meinen Server zur Verfügung.

Chris

Wir haben es ja gleich.

Boris

Es geht um die Astro-Aufgabe. So viel kann ich schon mal sagen. Wir haben sieben qualifizierte Bilder. Das heißt, mit dem 20er-Würfel wird das wieder lustig. Wir haben hier diesen schicken 20er-Würfel.

Chris

Ich darf mich nicht mehr einlocken. Was ist denn jetzt kaputt? Der ist doch kaputt. Der ist doch doof hier. Jetzt hat er sieben Resultate. Guck mal, ich kann es sogar scheren. Diese kleine Unterbrechung wurde Ihnen präsentiert von Flickr. Sieben, richtig reingelangt heute. Sieben Stück zum Thema. Wie war das Thema?

Boris

Astro. Astro ist das Thema.

Chris

Ja, bei sieben müssen wir schnell durch sein. Ich mach mal Fangen wir an. Ich fang mal an. Hier ist parallel noch unser internes Tool und wir haben eine vier. Fertig. Die vier ist, ah, das ist, ja, das ist doch, das ist spannend. Von Michael. Thema Start und Ziel. Ja, was haben wir? Wir haben Was sehen wir denn da? Wir sehen irgendwelche also im Vordergrund, das sind so Drehteile, so mechanische Drehteile aus Stahl.

Boris

Das sieht aus wie ein Stift und eine Kugel auf einem angeschnittenen Stift.

Chris

Das links sieht fast aus wie so eine Rakete so ein bisschen und rechts ist eine Kugel, die auf so einem kleinen Podest ist. Die sind von vorne sehr kühl angeleuchtet und sind in der Schärfe. Also das Licht ist spannend, vor allem auf der Kugel sieht man, dass da so mehrere Lichtquellen im Spiel sind und vorne rechts auf diesem kleinen Podestchen, wo das draufsteht und auch an der Kante links ist auch wunderschön nochmal so im Dunkeln, diese helle Kante von diesem, kleinen Podestchen, also das hat Tiefe und.

Boris

Sieht aus wie mit so drei Streichlichtern gemacht oder so.

Chris

Hat eine Plastizität und im Hintergrund in der Unschärfe ist ein warm beleuchteter Mond.

Boris

Mhm. Und das Ganze erinnert jetzt so ein bisschen an die Artemis wie sagt man?

Chris

Mission.

Boris

Mission, sagt man. Aktion. Mission. Und ja.

Chris

Aber hier, also links unten die Kante.

Boris

Ich finde die total cool. Ja, das ist witzig gemacht. Wie du schon sagst, in der Kugel siehst du so ein bisschen die Lichtquellen.

Chris

Du siehst auch unterschiedliche Metalle. Das sieht toll aus wie Alu und Edelstahl oder so. Gebürstet.

Boris

Und du hast eben nicht nur das Streiflicht von links und rechts, sondern eben auch noch so ein bisschen von schräg vorne nochmal so eine mittige Kante auf den Objekten. Das ist wirklich schick gemacht von der Beleuchtung. Mag ich sehr, sehr gerne.

Chris

Spannendes, cooles Bild. Mag ich.

Boris

Ja, toll gebaut. Jochen sagt noch vielleicht ein Türknauf, das rechte. Möglich. Vielleicht aber auch mit Zugang zu einer Drehbank. Und das sind so Leerstücke oder sowas. Das kann ja auch sein.

Chris

Also ich gehe jetzt nicht davon aus, dass hier extra für die Fotoaufgabe Dinge gedreht wurden. Ich glaube eher, das ist so, mal rumgucken, was so da ist und wie können wir das in Kontext bringen? Also eine Geschichte erzählen durch... Soll das eine Rakete oder ein Planet sein? Möglicherweise.

Boris

Das muss ich gleich mal ordentlich wegräumen. Ich habe ja hier auch was Gedrehtes. Ich halte hier so einen relativ schweren Metallklotz in der Hand.

Chris

Der sieht recht massiv aus.

Boris

Der ist massiv und hat richtig Gewicht für seine Größe. Und ja, das ist auch gedreht worden. Das war so ein Vorführstück mal bei einer Technikerschule. Und da sind die bei so einem Tag der offenen Tür, sind die da massenhaft rausgefallen und dann konnte man die mitnehmen. Fand ich ganz spannend auf so einer CNC-Maschine. Vielleicht ist das ja hier sowas ähnliches.

Chris

Ja, cool. Also, Michael, sehr schön. Wir haben auch noch ein paar andere Bilder hier.

Boris

Darf ich mal unsere Nummer 6 von Klaus Bormann nehmen? Das sind die beiden Fahrzeuge. Das ist die Milchstraße. Da sehen wir zwei Spielzeugautos und Matchboxautos, wie sie eben durch eine Milch fahren und auch tatsächlich eine Bugwelle machen und ich frage mich, wie er das gemacht hat. Vielleicht ist das ja gar nichts Flüssiges, sondern irgendwas Festes wie Joghurt oder sowas und hat das dann da reingezogen.

Chris

Also es ist ein bisschen von der Viskosität höher, das siehst du an der Motorhaube. Das ist könnte so Joghurt oder sowas sein. Also mit Essensspielen für die Fotografie. Hoffentlich hast du das hinterher noch essen können. Oder der Joghurt war schon abgelaufen.

Boris

Fand ich jedenfalls richtig toll. Oder Aufziehautos, die tatsächlich durchgefahren sind. Ja, wer weiß.

Chris

Das sieht viskoser aus. Aber wenn es das nicht ist, dann Aufziehautos. Oder es ist möglicherweise auf einem Teller und dann wird da hin und her geschwappt, bis das passt. Das kann ja auch sein. Er meint, es ist Milch. Dann ist es geschwappt, würde ich sagen.

Boris

Echte Milch? Milch mit 1,5% Fett.

Chris

Milch mit 1,5% Fett, schreibt der Klaus. Siehst du. Aber ja, würde ich sagen.

Boris

Aber die Leute rätseln, wie es gemacht ist. Ob mit Magnet gezogen oder ob das solche auf, solche wie so Dada-Autos sind oder so.

Chris

Da müsstest du ja zwei Stück ziehen. Nee, nee, ich glaube, das ist. Obwohl die ja entgegengesetzt fahren. Schwierig.

Boris

Also toll gemacht. Hat mir jedenfalls sehr gefallen. Tolle Idee.

Chris

Hat auf jeden Fall irgendwie angedockt. Ja, ansonsten haben wir hier noch von Kostenser Halbmond. Das ist ein schönes Halbmondbild. Mit, entsprechender Kante.

Boris

Die Autos, sorry, musste ich unterbrechen. Die Autos hat er an Zwirnfäden über ein tiefes Backblech gezogen, damit die unter der Milchoberfläche bleiben. Das heißt, die Fäden sind nicht zu sehen, weil sie unter der Milchoberfläche sind und mit dem Heißkleber Spieße auf das Blech geklebt und dann die Fäden drunter durchgezogen. Also was ein Aufwand. Klaus, geil. Das macht es ja noch geiler. Super.

Chris

Ja, wie gesagt, hier ein Halbmond. Schönes Bild, wo man an der Kante entsprechend sehr schön die Krater sieht. Dann haben wir noch ein schwarzes Loch, was immer das jetzt genau sein mag. Aber ich glaube, es ist wahrscheinlich gefühlt, es sind keine weiteren Kommentare, sieht aus wie feiner Sand auf einem schwarzen Papier. Könnte aber auch eine Milchstraße sein. Christian hat eine Abfälle im Wald unter anderem das Papier von einer Mars-Regel ja, das ist Astro.

Boris

Der alte Witz kein Atommüll auf den Mars weil Mars bringt verbrauchte Energien zurück aha und Tanja.

Chris

Astrolove Sternzeichen Lemon Geohart ah, das ist ein ist das ein Pudding oder eine Seife? Sieht aus wie ein Stück Seife. So von der Konsistenz. Ähm, Aber.

Boris

Was ist es denn?

Chris

Weiß ich nicht. Aber hier Sternzeichen, also deshalb, Astro. Bei Astro haben wir ja nicht gesagt, ob Astronomie oder Astrologie.

Boris

Richtig.

Chris

Dann haben wir die Dinger. Und dann haben wir von Jens noch, es wäre ein Astrofoto ohne die Wolken.

Boris

Fantastisch.

Chris

In der Schweiz nachts um ein Uhr. Naja, was sehen wir? Wir sehen ein Nachtbild, am See mit entsprechend Licht auf der anderen Seite und Reflektionen und so weiter. Aber nix Astro, weil das alles dann doch ein bisschen bewölkt. Ja, sehr schön, dass ihr mitgemacht habt. Wir freuen uns dann auf eure Teilnahme an der nächsten Aufgabe, die da heißt Brett.

Boris

Und läuft noch bis zum 12.3. Also noch bis zum 12. März habt ihr die Möglichkeit ein Foto zum Thema Brett zu machen, bei Flickr hochladen, in die Happy Shooting Gruppe stellen und das Tag hsbbrett vergeben. Na, schauen wir mal.

Chris

Na, das ist doch cool. hsbbrett. Ja, dann kommen wir jetzt gleich noch zum Kalender. Und ich muss sagen, ich muss sagen...

Boris

Kannst du es kurz halten? Wir haben schon eine fortgeschrittene Stunde. Jetzt nicht alle 200 Locations vorlesen.

Chris

Nein, das werde ich nicht tun. Ich wollte nur ganz kurz sagen, dass wir in den letzten sieben Tagen 44 neue Einreichungen bekommen haben. Und ein herzliches Danke an Jürgen, Marco, Andi, Daniel, Ralf, Martin, Matthias und Roland. Und ich hoffe, ich habe hier niemanden vergessen. Ihr seht schon, das ist jetzt richtig voll wir haben 145 Events aktuell im Kalender und ich würde dann ganz kurz wir machen es ja eh immer nur sehr kurz, würde ich jetzt einfach mal noch so eine Handvoll vorlesen.

Was? Eine Handvoll Achso, ne, nur eine Handvoll Egal, wir Hörst du die Musik? Ich höre die gerade nicht, aber die läuft, okay. Dann ist gut, dann ist die Technik wieder nicht ganz am Start. Ja, was haben wir denn? Wir haben Zwischen Erde und Hoffnung. Henrike Stahl in einer Ausstellung zeigt den hybriden fotografischen Arbeiten einer deutschen Künstlerin, die durch Experimente mit Papier- und Naturprozessen die Themen Heimatidentität und die Entwicklung junger Menschen im Kontext eines französischen Weinguts poetisch beleuchtet. Und Lüderitz von Tim Gassauer, das ist cool, die Ausstellung präsentiert aktuelle Arbeiten junger Fotografinnen, die unkompliziert zugänglich sind und sich thematisch im Jahr 2026 mit Postkolonialismus auseinandersetzen. Beginnend mit Tim Gassauers Werk über die Namensgleichheit und Verflechtungen zweier Orte in Deutschland umsetzen. Namibia. Es gibt wohl ein Lüderitz in Deutschland und eins in Namibia.

Boris

Das gibt es ja häufig tatsächlich, den Auswanderer, die Städte und Orte. Aber Lüderitz ist spannend.

Chris

Dann in Bremen, I Killed My Dinner with Karate, Tanzfotografien von Franziska Strauß. Die Ausstellung zeigt über Jahre entstandene Tanzfotografien, die zwischen dokumentarischer Nähe und künstlerischer Verdichtung die Arbeit, den Alltag sowie überraschend geformte Gesten zeitgenössischer Tanzkompanien einfangen. Sibylle Bergmann, Fotografie 1966 bis 2010. Die Ausstellung zeigt Fotografien einer der bedeutendsten deutschen Fotografinnen, deren vielschichtiges Werk über vier Jahrzehnte hinweg präzise und poetisch Stadtansichten, Mode, Porträtfotografie und Reportagen zwischen Traum und gesellschaftlicher Wirklichkeit fest. Hielt das Ganze in Göttingen. Oh. In Essen, wie man lebt, wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Krämer. Die Ausstellung präsentiert rund 200 einfühlsame Dokumentarfotografien, die über vier Jahrzehnte hinweg den Alltag und das Leben der Menschen im Ruhrgebiet zeigen. Und dann last but not least noch in Berlin Neue Frau, Neues Sehen, die BauhausfotografInnen. Es geht um fotografierende Frauen. Die Ausstellung präsentiert die bahnbrechenden fotografischen und gestalterischen Experimente von Bauhausfotografinnen, die mit neuen Perspektiven und Techniken die Grenzen ihres Mediums ausloten und dabei ein breites Spektrum von gegenständlicher bis abstrakter Fotografie schufen. Und dann haben wir noch eine kurze Ausstellung von Jürgen.

Einspieler

Hallo Community, für die Fotoausstellung der Woche habe ich mich in den Happy Shooting Kalender begeben und einfach mal nachgeschaut, welche Ausstellungen enden denn in den nächsten drei bis sechs Wochen.

Eine Ausstellung würde ich wahnsinnig gerne noch anschauen, das ist die Ausstellung Arnold Crane Giganten. Diese findet statt in der Leica-Galerie in 35578 Wetzlar. Wer war Arnold Crane? Arnold Crane hat alle legendären Fotografen der Neuzeit abgelichtet, unter anderem Ansel Adams, Brzey, Man Ray oder auch Abbott, jeweils in ihren Ateliers oder in ihren Wohnräumen. Dabei sind wunderbare Schwarz-Weiß-Porträts entstanden, die mehr zeigen als nur die Person. Sie dokumentieren die Arbeitsumgebung und den Charakter dieser großen Fotografinnen und Fotografen des 20. Jahrhunderts. Eine unglaubliche Serie.

Diese würde ich wahnsinnig gern noch besuchen und von daher, auch ich verwende den Kalender, um mir meine Ausstellungen durchaus herauszusuchen. Ich finde es eine super tolle Idee, dass wir das gemacht haben. Okay, lieben Dank nochmal, Chris, für die tolle Programmierung und für alle im Hintergrund, die die vielen, vielen Termine bearbeiten und einhecken und überhaupt. Toll, dass die ganze Community da mitarbeitet. Ich finde es unglaublich. Liebe Grüße 3, 2, 1 und zurück in dieses Hauptstadtstudio bzw. In die Studios nach Hannover und nach Nordheim. Ciao.

Chris

Ja, wunderbar. Ja, Jürgen, du bist ja auch einer, der wirklich relativ viel immer reinhaut. Also Jürgen macht Überstunden und das ist total toll. Ich sage ja 145 Termine, die ihr hier nach Entfernung suchen könnt oder eine Suche abspeichern könnt oder sogar euch die automatisch über unsere Umkreissuche in den Kalender abonnieren könnt. Das heißt keine Entschuldigung mehr, wenn in den, was weiß ich, 25 Kilometer Umkreis von euch eine neue Ausstellung aufpoppt, dann habt ihr die automatisch im Kalender und dann geht da auch hin und farbcodiert, je nachdem wie lange sie noch dauern. Es ist quasi überall alles sehr übersichtlich hier zu finden, als Kalender, als Liste, als Balken und mit entsprechenden Umkreisen, damit ihr euch tatsächlich wirklich sehr, sehr schnell zurechtfinden könnt und sehen könnt, was es wo gibt.

Kalender.happyshooting.de Tja, haut rein, liefert uns da auch gerne Termine rein. Wir haben das jetzt tatsächlich auch noch soweit, dass falls ihr was einreichen wollt, was schon im Kalender ist, kriegt ihr eine Warnung. Also Duplikate sind fast ausgeschlossen jetzt. Das heißt, solltet ihr in der Nähe was haben, probiert es doch einfach mal. Es ist ganz einfach, da was einzutragen. Und es wird dann hier von den Helferleinen, unter anderem auch von Rainer, im Hintergrund dann entsprechend geprüft und veröffentlicht und landet auf kalender.happyshooting.de Tja! Super!

Ich bin geplättet und bedanke mich bei allen, die mitgemacht haben oder mitmachen regelmäßig beim Kalender. Übrigens an dieser Stelle auch nochmal ein kleines Danke an alle Helfenelfen, die hier draußen so fleißig mitmachen. Die Shownoterinnen, Shownoter, Kalenderbetreuer, Slack-Einlader und alle, die hier so auch live im Chat beide unsere bisschen mitrecherchieren und so. Also Community ist hier echt cool. Dann möchte ich mal kurz auf unsere Workshops hinweisen, auf happyshooting.de slash Workshops. Ende März ist die Seewerkstatt, da ist glaube ich noch ein oder zwei Plätze frei. Im April Film und Pixel, Ende April Klostergeister, im Juni Fotoprojekte realisieren, Juli Großformat und so weiter. Schaut euch da mal um, happyshooting.de slash Workshops und dort findet ihr auch unseren Gratis-Newsletter in sehr unregelmäßiger Newsletter, oder direkt auf happyshooting.de slash News, damit ihr hier nichts mehr verpasst. Das war's. Wir sagen danke. Nächste Woche sind wir wieder da. Bis dann.

Boris

Bis dann. 3, 2, 1, Happy Shooting!

Chris

Happy Shooting!

Shownotes

Hausmeisterei

Aus der Preshow

  • Hier ist nämlich Phase, deshalb haben wir Prestrom… Morsen und CBFunk

HS Workshops

Statt Werbung

DANKE an alle Spender

HSFeedback

  • von Thomas: RapidRaw
  • von Johannes: Ich habe auf jeder Kamera einen HotShoe-Schutz
  • von Frank: Warum berichtet Boris weniger von MFT? Würdet Ihr heute noch dazu raten?
  • von Christian: Blitzempfehlung für analoge und digitale Nikons für Robert
  • Miniaturfotolabor
  • von Jürgen: "Hobbyfotograf" Armin Rohde

News

Themen

  • Fotosession einer Stuttgarter Band von Chris
  • Boris challengt sich in Schwarz-Weiß

Termine (alle anschauen | neuen Termin eintragen).
Aktuell 145 Termine.

#HS-Aufgabe (Alle anschauen)

#hshi / #hsnachtrag

  • Frage von Tobias: Hat wer Erfahrung mit A0-Plottern?

Hausmeisterei II


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