#939 - Leicaalter

Veröffentlicht 16 April 2026

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#939 - Leicaalter

Veröffentlicht 16 April 2026 · Länge 1:47:25

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Boris

Happy Shooting, Folge 939, Laika-Alter. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Villa Workshops.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Drei.

Chris

Pre-Show-Hörer wissen mehr. Das bin nicht ich beim Kniebeugen machen, nein. Bin ich nicht. Nein, nein, nein.

Boris

Sie nannten ihn immer noch Mr. Knie-Elastic.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren Boris und Chris.

Boris

Ach herrlich.

Chris

Ach herrlich. Es ist Dienstag, der 14. April 2026. Ich bin der Chris.

Boris

Ich bin der Boris.

Chris

Und wir sind zusammen Happy Shooting, der Fotopodcast und reden heute mal wieder live in die da, hier so, da, Kamera, ich zeige auf dich.

Boris

Ich rede in das Mikrofon hinein, der Rest ist nicht.

Chris

Ich rede immer noch in die Kamera, also deshalb klinge ich immer so schlecht.

Boris

Ja, so ist das nämlich.

Chris

Ja, und ihr findet uns auf happyshooting.de oder in eurem Podcast-Gerät, eure Wahl. Ja, was gäbe etwas Neues, außer knarzenden Knien und ich weiß auch nicht. Lass uns mal schauen. Ja, wir sind ein Podcast und wieder am Anfang, bevor wir richtig loslegen. Nochmal zur Erinnerung, wir haben keine Sponsoren im Moment, deshalb freuen wir uns riesig über eure Unterstützung und falls ihr ein paar Euro übrig habt, dann guckt mal in die Shownotes, da gibt es Links und Wege uns zu unterstützen. Auch ein Weg, uns zu unterstützen, ist auf unsere Workshops zu kommen. Am Wochenende war Villa Workshop, also Analog Villa Workshop mit Moni und mir. Yay!

Boris

Sehr cool. Ja, ich habe ein paar Fotos gesehen, die du so auf Mastodon geschickt hattest.

Chris

Es war klasse. Wir haben Kleinbild fotografiert und Mittelformat, hauptsächlich Mittelformat.

Boris

Schön.

Chris

Und da wirklich durch die Bank weg alles, was du hast. Also von der 60 Jahre alten Boxkamera bis zu Hasselblatt, Pentacon 6, was weiß ich alles. Haben wir da mal alles unsicher gemacht. Und dann, ja, also der Workshop hieß Film und Pixel. Und das bedeutet, wir haben uns so mit dem sogenannten hybriden Workflow beschäftigt. Also Schwarz-Weiß-Film vom Einlegen übers Belichten mit Filmen. Ist ja auch so eine andere Geschichte ein bisschen. Film in die Dose packen, entwickeln, Rezepte finden, die Reihenfolge nicht versauen. Also nicht fixieren vorm Entwickeln zum Beispiel. Das wäre ein Problem.

Negative lesen, Fehler erkennen, vermeiden und dann digitalisieren durch diverse Methoden, natürlich typischerweise abfotografieren heute oder scannen. Oder was tatsächlich, ich zeige das immer auf diesen Workshops, meinen sogenannten Guerilla-Scan, der tatsächlich mal schnell auf die Schnelle ein Ergebnis bringt. Das ist dann nicht perfekt, aber gut genug. Und das hat diesmal wirklich komplett sofort alle begeistert, sodass ich hinterher dann E-Mails bekommen habe von Guck mal, was ich noch in meinen Bildern gefunden habe und guck mal hier und so. Ist an sich relativ einfach. Du nimmst Also beim Mittelformat geht das ganz gut, weil die Negative halt eine gewisse Größe haben. Du guckst halt nach einem gleichmäßig hellen Hintergrund. Im Zweifel hältst du ein, ein Blatt Papier dahinter. Also negativ hängt irgendwie, dann ein Blatt Papier dahinter, dann wird es einfach mit dem Smartphone abfotografiert. So im Makromodus kommst du ja auch relativ nah ran. Optik ist dann gut genug für mal schnell was zu machen. Dann hast du dann deine, ja je nach Kamera, zwischen 12 und 40 Megapixel schon irgendwie. Und dann wirfst du das Ganze, dann cropst du das noch passend, dann wirfst du das Ganze in Snapscan. Erinnerst du dich noch an Snapscan?

Boris

Snapscan, das gibt es noch?

Chris

Es gibt es noch. Das hat damals Nix Software gemacht, eine Mobil-App, die ist meines Wissens für iOS und Android verfügbar, gehört mittlerweile Google und als die das gekauft haben, dachten alle so, das geht dann weg. Und das wird weitergeführt, das wird abgedatet und kostet immer noch nichts. Und was du dann in Snapscan machen kannst, ist, du kannst dann Gradationskurve, also dieses, was so diagonal über das Bild geht, was quasi die Input- und Output-Helligkeiten aufeinander mappt, kannst du umdrehen, die Kurve. So wie man das ja auch in Lightroom macht, wenn man was invertieren möchte. Und kannst du dann damit...

Quasi dieses Negativ-Invertieren auf deinem Phone. Und das kannst du dann in Snapseed mittlerweile auch als Look speichern. Also habe ich da jetzt so drei, vier unterschiedliche Invertierungen. Manche ein bisschen mit mehr Kontrast, manche ein bisschen weniger. Und damit hast du einen Knopf, wo du instantan ein abfotografiertes Negativ invertieren kannst. Bäm! Und das ist mal geil, weil damit hast du innerhalb von Sekunden hast du mal schnell dir ein Preview geschossen. Und manchmal ist es auch gut genug, dass man es gleich auf Social Media packen kann. Also es ist schon spannend, was da so...

Boris

Ich sehe es gerade, es hat sich wieder komplett geändert von der UI.

Chris

Ja, ja, das ist ein anderes UI jetzt, aber es funktioniert im Wesentlichen noch genauso. Es hat neue Tools dazu bekommen. Es ist ein bisschen anders aufgeräumt. Rechts unter Tools und dann kannst du die Kurve aufmachen.

Boris

Kriege ich das irgendwie?

Chris

Also bei den drei Tabs unten, das Rechte, ist das für Tools.

Boris

Es ist noch überlagert mit den Tools, okay, aber dann geht es...

Chris

Dann tippst du einmal aufs Bild und dann geht das unten weg.

Boris

Ja, okay, cool.

Chris

Also, ja. Das war dann tatsächlich das, was...

Boris

Hätte ich gar nicht gedacht, dass das noch gibt. Okay, cool.

Chris

Das ist dann das, was auch in den Feedbacks mehrmals kam. Boah, Gerias, gehören habe ich ja von mir am besten. Also, das war einfach. Oder hätte ich das vielleicht jetzt auch nicht erzählen sollen. Und es muss ja niemand mehr auf den Workshop kommen.

Boris

Ja, das ist ein super Geheimtipp. Das musst du hinter einem Bezahlvideo packen.

Chris

Genau. Also von dem Kalibere gibt es noch mehr bei uns. Aber die erzähle ich euch nicht.

War insgesamt eine sehr runde Veranstaltung. Gab dann auch welche, die gleich geschrieben haben, komme gerne wieder. Wir haben jetzt mittlerweile unser Feedback ein bisschen standardisiert. Also so Formular online auszufüllen, Dass das dann hier auch gleich irgendwie alles gesammelt landet, das macht alles so viel, viel einfacher. Und ja, also gerne wieder auch von unserer Seite. Im Juli ist dann Großformat, im Herbst machen wir Experimentieren mit Filmen, wo wir dann nochmal so die ganzen extremeren Sachen angehen. Ja, also das war das Wochenende und war cool. Das macht immer wieder riesen Spaß. Dann kommt als nächstes Klostergeister, das ist jetzt in weniger als zwei Wochen. Ja, Leute, bringt mit. Also ich glaube jetzt, die Plätze, die noch frei sind, die kriegen wir jetzt nicht mehr voll so kurzfristig. Also wer möchte gerne natürlich. Ansonsten reden wir jetzt zu denen, die schon angemeldet sind. Bringt mit. Jeweils ein Lieblingsfotobuch, die Bilder natürlich, für die Bilderschau, alles was ihr fürs Fotografieren braucht und alles was ihr nicht fürs Fotografieren braucht. Wer einen Kofferraum hat, ist im Vorteil, ähm, Nutzt den Slack-Kanal WS Klostergeister für alles, Projekte vorbereiten mit Fahrgelegenheit und so weiter.

Und erinnerst dich, letzte, vorletzte Woche habe ich in der Sendung mal das Thema, es gibt kein Scheitern in der Kunst gehabt. dieses.

Kunst hat keine Regeln, es ist nicht irgendwann zu Ende, sondern, du kannst auch keine Fehler machen in der Kunst, weil per Definition geht das nicht und dann hatte Jürgen mir auf dem Backchannel geschrieben du sag mal, es gibt kein Scheitern in der Kunst, das wäre doch, ein Motto für Klostergeister und dann dachte ich so, ja machen wir auf jeden Fall Also Klostergeister unter dem Motto, es gibt kein Scheitern in der Kunst. Eine Woche ohne Pressure, ohne Erwartungen, ohne falsche Antworten, ganz wichtig.

Boris

Auch von uns nicht. Haha.

Chris

Genau, ihr macht alles richtig. Einfach fotografieren, ausprobieren. Ihr dürft Fehler machen. Es gibt keine Zensuren. Es gibt nur Spaß und Lernen und über den eigenen Horizont mal hinaus gucken und lasst alle Zwecke los. Ja, das ist die Woche im Kloster.

Boris

Umarmt die Möglichkeiten.

Chris

Genau. Ich denke, du hast doch heute, was hast du heute gepostet? Das Zitat von, wer war das? Das mit den 40.000 Bildern.

Boris

Ja, ich habe 40.000 Fotos gemacht und da waren 800 Gute dabei.

Chris

Genau, irgendein berühmter Fotograf schrieb, dass 40.000 Bilder gemacht, 800 Gute dabei. Ich habe mich mal kurz im Kopf überschlagen, das müssten so ungefähr 2% sein. Das ist so ein typisches Ding also was lernt man daraus und.

Boris

Das Zitat heißt ja nicht es waren 800 Gute dabei, sondern 800 die mir gefallen haben das ist ein großer Unterschied und ich.

Chris

Was lernen wir daraus? Die meisten, auch die professionellsten Fotografinnen und Fotografen machen hauptsächlich schlechte Bilder. Nämlich 98 Prozent. Das ist nun mal so. Und dann habe ich noch dazu geschrieben, nee, da hast du gesagt, deshalb, ich weiß nicht, wie hast du es formuliert? Ich kriege es jetzt nicht mehr zusammen. Das haben wir jetzt auch nicht vorbereitet. Jedenfalls habe ich dann dazu geschrieben, es ist auf jeden Fall zwingend notwendig, viele schlechte Bilder zu machen. Es geht gar nicht anders. Also wer keine schlechten Bilder macht, wird wahrscheinlich auch keine guten Bilder machen. Es ist einfach, die Voraussetzung, um zu lernen, ist es erstmal schlecht zu machen. Es fängt niemand an mit mit ich bereite alles vor, schieße ein Bild und gewinne alle Preise. Das ist nicht so.

Boris

Also es ist I guess I've shot about 40.000 negatives and of those I have about 800 pictures I like. Das ist das Zitat von Harry Callaghan. Und ich habe dann dazu geschrieben oder wie ich gerne sage, habt keine Angst vor schlechten Fotos. Es ist völlig okay auch mal banale Bilder zu machen. Das eine Bild entsteht aber nur, wenn ihr immer wieder neue Bilder macht.

Chris

Ihr erhöht einfach auch die Chance für gute Bilder, wenn ihr viel fotografiert.

Boris

Und man lernt nichts, wenn man nichts macht.

Chris

Ich glaube, das wird im Kloster die allererste Aufgabe. Schießt mal schlechte Bilder. Oder mittelprächtige Bilder. Ihr habt Verbot, gute Bilder zu schießen. Mal schauen.

Boris

Genau. Macht Fehler.

Chris

Und jetzt alle so, yay. Genau. Fehler machen ist zentral, um überhaupt irgendwie vorhersen.

Boris

Zack, objektiv ab, wuff, auslösen. sind. Aber warum nicht? Guck mal, was passiert.

Chris

Also, solltet ihr Bock auf irgendwelche unserer noch anstehenden Workshops haben, in der Villa oder im Kloster oder sonst wo, dann happyshooting.de slash Workshops. Es gibt News. Es gibt News.

Boris

Du hast auch Highs noch für den Anfang.

Chris

Ich bin schon wieder viel zu schnell.

Boris

Nur so.

Chris

Wir haben natürlich wieder eure Feedbacks bekommen. Ich sag, wenn Boris mich nicht bremsen würde. Unter happyshooting.de.

Boris

Ist ganz wichtig, weil ich krieg Schelte. Das müssen wir unbedingt machen.

Chris

Ja, und wenn wir es liegen lassen, dann haben wir nächstes Mal wieder so viel, dass die ganze Sendung nur noch aus Feedback besteht. Also wir haben Feedback bekommen unter happyshooting.de. Da waren unter anderem Marius, der fragt, hallo Chris, Boris in der Folge 938 oder wie Boris sagen würde 938, stellst du Chris dein 360 Projekt vor? Ich habe ja über diese Dokumentation von der alten Schule hier im Dorf erzählt und habe dann diese Website gebaut oder mit Unterstützung bauen lassen, wo dann diese ganzen Bilder in einer Galerie drauf sind und die 360 Bilder, da brauchst du ja einen Viewer dafür. Dann schreibt er, sehr schöne Anwendung. Wie hast du die Visualisierung als 360-Bild auf deiner Website implementiert? Ich habe seit Jahren eine Insta360. Die Weitergabe scheitert aber regelmäßig an den fehlenden Programmen. Beziehungsweise bezüglich Workflow vermute ich, dass ein Tripod und Zeitauslöser schneller geht als Rausstempeln des Ärmels. Zusätzlich der Vorteil, dass es leichter wird, die gleiche Perspektive zu bekommen. Ja, wenn man das über die Zeit macht. Wenn ich ein Stativ, so ein langes Stativ da gehabt hätte, hätte ich es damit gemacht, aber ich hatte keins, also musste ich es irgendwie hinkriegen. Und dann war so die Kamera am Stock um die Ecke halten und nachher die Hand oder den Ärmel rauszustempeln. Das hat Sekunden pro Bild gedauert.

Boris

Ja, es sind auch nicht wahnsinnig viele Aufnahmen, also von daher.

Chris

Genau. Ja, und wie ich es gemacht habe, also klar, so Bilder kann man nicht so ganz einfach so weitergeben, weil auf den ganzen Phones und Rechnern so Viewer dafür typischerweise nicht drauf sind. Was man wissen muss ist, für diese Standardformate JPEG und GIF und was weiß ich alles, da sind ja Viewer drin. Das wird ja nicht einfach so dargestellt, sondern da hat mal jemand was programmiert im Webbrowser oder im was weiß ich, damit man sich die anschauen kann. Und für das 360 Format, also für das Kugelformat, gibt es diesen Standard so nicht überall und deshalb verwende ich dort einen Open Source Viewer und der heißt Panellum P-A-N-N-E-L-L-U-M Ich packe mal einen Link in die Shownotes. Das ist ein Ich kann es mal kurz zeigen Machen wir doch mal eben schnell.

Boris

Ganz spontan.

Chris

Ganz spontan. So sieht das aus.

Boris

Das ist jetzt eine Webseite. Da steht oben links Panellum mit Doppel-N und Doppel-L.

Chris

Genau. Und da siehst du auch schon mal, man kann so einen Code dann in seine Webseite machen, so einen iFrame zum Beispiel, der dann den Viewer einfach vom Web lädt. Der ist da quasi irgendwo hinterlegt auf so einem sogenannten CDN. Es gibt auch die Möglichkeit, das Ganze über sogenannte API zu machen. Also wenn man ein bisschen programmieren kann, kriegt man das auch hin. Und der macht dann nichts anderes als in diesen Frame zu machen. Diese Bilder zu laden, die exportierst du aus deiner Insta360-Software als rechteckiges JPEG. Das ist dann so in sich sehr verbogen und sieht ganz lustig aus. Das ergibt aber, wenn man das in so einen Viewer packt, eben wieder so eine Kugel. Das schließt quasi rundum aneinander an. Und hier kannst du dann reinzoomen, rauszoomen und dich bewegen. Das funktioniert mobil auch ganz gut. Also wenn der Viewer dann auf dem Mobilgerät ist, dann kannst du da auch in dem Bild rumgehen. Du kannst dann sogar einen Modus, das merkt er, wenn er mobil ist, kannst sogar so einen Modus dann anklicken. Da kommt noch so ein zusätzliches Icon, wo du dann das Phone bewegst und dann quasi wie durch ein Fenster in diese Google-Landschaft guckst.

Boris

Das gab es bei Facebook, das war ganz spannend.

Chris

Genau. Und damit ist das dann wirklich simpel. und diese Bilder, die du aus deinem Software exportierst, das sind ganz normale JPEGs. Also die kannst du dann auch, wenn du willst, nochmal irgendwo zum Beispiel den Lightroom oder sonst wo bearbeiten. So habe ich dann die Ärmel rausgestempelt. Ich habe das einmal nach Lightroom reingekippt.

Boris

Also es ist halt gestempelt. Wie du sagst, dieses völlig verzerrte Bild, was da rauskommt und die Zauberei liegt halt in diesem Viewer. Finde ich gut, dass es da was Open-Sauciges gibt.

Chris

Genau. und das funktioniert und das scheint auch so ein bisschen standard zu sein dafür das hat auch keine großen ecken und kanten das war dann relativ simpel das zu machen also panel um, Nicht wahr?

Boris

Sehr schön.

Chris

Also Marius, probier das mal. Vielleicht hilft dir das ja. Oh ja, das ist sehr lange. Das müssen wir auch nicht ganz vorlesen. Marco schreibt nämlich am Schluss zugegebenermaßen ein kompliziertes Thema und dieses Feedback hier ist wahrscheinlich auch nichts für die Sendung. Da hat sich nochmal, wir hatten ja dieses Adobe als Malware-Thema gehabt, wo Adobe mal eben schnell in deiner Host-Datei, rumschraubt und ich hatte dann das ja relativ low-tech erklärt.

Boris

Darf ich dazu sagen, weil bei diesem tollen Feedback von Marco fand ich eins ganz toll, was er geschrieben hat, nämlich danke, dass ihr das Thema gebracht habt, genau auch wie die vielen anderen, die nur peripher mit Fotografie an sich zu tun haben, aber doch für einen Großteil der Zuhörenden Relevanz haben. Ein Grund mehr, warum die Suppe Happy Shooting so lecker schmeckt. Das fand ich klasse. Und dann hat er ganz, ganz viel dazu geschrieben noch, dass da eben seiner Meinung nach auch eine Linie halt überschritten wird an dieser Stelle und dass das Vertrauen verloren geht. Aber er weist auch darauf hin, dass wenn man schon technisch detaillierter reingeht.

Was er sagt, wäre nicht nötig gewesen. Aber dann möge es auch richtig sein und korrigiert mich hier. Ich werde die Korrektur jetzt hier nicht vollständig vorlesen. Aber man kann so viel sagen, ich habe es nicht vollständig korrekt erklärt. Denn zum einen ist das, was in der Host-Datei drin steht, eben keine URL oder Domain. Auch wenn das bei mir im Kopfkino immer alles synonym verwendet wird, so ist es präzise betrachtet, was völlig verschieden ist. Da hat Marco recht. Deswegen heißt die Datei ja auch Hosts und nicht URLs oder Domains. Das hat Gründe, nicht wahr? Da wollen wir jetzt nicht ins Detail gehen. Und selbstverständlich, wenn ich das so gesagt habe, ist das auch falsch, dass ja diese Host-Datei eben genau dazu da ist, dass kein DNS-Server mehr angefordert wird, sondern eben die IP-Adresse, die dort hinterlegt wird, aufgerufen wird. Und da bin ich wahrscheinlich abgeglitten in eine falsche Richtung.

Chris

An dieser Stelle hören wir auf, technische Begriffe zu verwenden, sonst schalten die Leute nämlich ab.

Boris

Aber vielen Dank für das Feedback und vor allen Dingen, Marco, für die Korrektur.

Chris

Dankeschön. Was Fakt ist, Adobe schreibt in eure Host-Datei und das macht man nicht.

Boris

Das gehört sich nicht.

Chris

Dann hatten wir noch ein Feedback bekommen von Arel wegen einem komischen Discover the Top Floor, also da, wo meine Workshops-Seite liegt. Da wäre irgendwie was Falsches drin gestanden und ich habe ihn gebeten, mir zu sagen, was er denn genau wo geklickt hat, weil es hat sich tatsächlich herausgestellt, da war noch ein alter Link, der noch auf eine alte Version davon ging. Und es ist gefixt, es sollte jetzt tatsächlich nur noch eine wirklich echte Version online stehen und wenn man auf die alte kommt, wird man drüber geschubst.

Boris

Ja, cool. Ja, schön, wenn man mal drüber spricht. Nicht wahr?

Chris

Ja, und das ist mir schon fast peinlich, weil ich habe sowas mal beruflich gemacht. Mein Gott. Nun gut.

Boris

Meine Gute. Ja, aber danke dann für die Aufklärung und für das Dranbleiben am Feedback. Also wer hat es gemeldet? Arel, also vielen Dank.

Chris

Danke, danke. Das hilft natürlich, wenn man sowas mitgeteilt bekommt. Vielen Dank. Dann Samuel. Hallo ihr beiden. Licht gestalten unbedingt. Wir hatten ja den Gestaltung, Licht und Mensch Workshop in eins quasi packen wollen. Nordheim wäre näher für mich. Hannover geht aber auch. Letztes Jahr war ich Termin nicht leider verhindert. Liebe Grüße, Happy Shooting.

Boris

Ich glaube, Samuel kommt aus Nordheim oder hier direkt aus dem Umfeld.

Chris

Das kann sein, wenn wir es machen, wahrscheinlich in der Viewfinder Villa.

Boris

Wahrscheinlich.

Chris

Der Ort ist einfach am besten.

Boris

Außer ich eskaliere und ihr seid Und baust noch an. Ihr seid willig Nö.

Chris

Nein, du baust die Scheune noch aus. Du baust noch die Scheune aus.

Boris

Das ist gar nicht doof.

Chris

Machst eine Workshop-Scheune draus.

Boris

Oben drüber. Das ist ja ein ganz langes Gebäude. Oben drüber. Ich bin mir nicht sicher, ob das gerade vermietet ist oder nicht.

Chris

Also ich kann nur sagen, diese Renovierung, die hier gerade die alte Schule mitbekommt, die ist nicht billig.

Boris

Ich will das ja nicht renovieren. Das hat ja gerade den Charme, so wie es ist.

Chris

Und da bricht man nicht durch den Boden durch?

Boris

Nein.

Chris

In der alten Schule kann das passieren.

Boris

Nein, nein, nein, nein. Da war jahrelang, war da hier von den Drachenbootrennen, war ein Drachenboot oben eingelagert immer und sowas. Das ist schon stabil. Alles gut. Na gut. Aber vielleicht miete ich uns auch wieder ein Schloss ein oder so. Das ist alles eine Preisfrage am Ende.

Chris

Wollte ich gerade sagen, da kostet halt schon ein bisschen mehr. Die Miete muss ja irgendwie bezahlt werden.

Boris

Man muss ein bisschen Opfer bringen, das ist dann schon so.

Chris

Ein bisschen Opfer bringen.

Boris

Und wenn ihr mehr Opfer bringt, dann kann ich auch noch Models engagieren. Das ist alles kein Problem.

Chris

Ansonsten müssen wir modeln. Das will ja keiner.

Boris

Das will keiner.

Chris

Mars schreibt, Hallo ihr beiden, in der aktuellen Folge habt ihr über analoge Fotoläden berichtet und aufgerufen, dass man gerne was berichten kann. Richtig, also solltet ihr einen tollen analogen Fotoladen haben, lasst es uns wissen. In Köln gibt es Grain over Pixel, ein kleines süßes Kameralädchen, in dem es eine große Auswahl an analogen Kameras gibt. Von Point and Shoot über SLRs bis Mittelformat. Film gibt es natürlich auch und der Laden arbeitet mit dem Lab Optic Oldschool in Düsseldorf zusammen. Einfach den Film mit Formular im Laden abgeben. Im gleichen Laden sitzt Cologne Camera Service, CCS. Hier kann man vor allem Leica-Kameras reparieren lassen und checken lassen. Inzwischen hat sich CCS einen großartigen Ruf erarbeitet und ist auch alles super persönlich. Außerdem sind Grain Over Pixel und CCS zwei Drittel des Teams, das hinter der Analog Art Affairs steht. Ein tolles Event rund um die analoge Fotografie hatte ich euch letzten September geschickt und ihr hattet es dankenswerterweise erwähnt. Im Großraum Köln sollte man sich dieses kleine, sehr persönliche Juwel an Laden nicht entgehen lassen. Wort. Ich habe jetzt hier keinen Link, aber das sollte unter dem Namen auf jeden Fall zu finden sein. Ja, wunderbar. Grain over Pixel.

Boris

Grain over Pixel. Gop.

Chris

So, und dann last but not least, hat uns Wulf noch geschrieben. Habt ihr euch eigentlich mal mit der Geschichte von Leitz während des Nationalsozialismus beschäftigt? Ich komme gerade drauf, weil der Kollege von seinem Wetzlar-Besuch letztes Wochenende berichtete. Bis zu diesem Wochenende hätte er noch die Ausstellung über das Leben und Wirken von Elsie Kühn-Leitz, der Tochter von Ernst Leitz II., im Stadtmuseum besuchen können. Leider ist die Ausstellung nun aber beendet. Aber der verlinkte Dokumentarfilm gibt auch einen Einblick in die vermutlich unbekannte Seite des Wetzlarer Fabrikanten und Enabler der Kleinbildkamera. Ich mache mal kurz hier das Ding auf den Screen. Da ist es nämlich, ist in der Arte Mediathek und wir verlinken das.

Boris

Sehr gerne.

Chris

Wir verlinken das. Weil Thema, ne, deutsche Industrie und Nationalsozialismus ist immer ein Thema. So alteingesessene Industrie, da muss viel aufgearbeitet werden. Gut.

Boris

Ja, bleibt in der Zeit nicht aus.

Chris

Ich erkläre mal die Feedbacks für beendet. Danke, dass ihr schön geschrieben habt und wie gesagt, auf happyshooting.de gibt es noch mehr. Sagenhaft. Beziehungsweise da dürft ihr noch mehr eintragen. Wir freuen uns und alle anderen auch. So, jetzt aber. Wir können Lightroom endlich einpacken.

Boris

Naja, schauen wir mal. Aber es gibt auf jeden Fall einen neuen Player und das fand ich spannend, denn das habe ich jetzt quasi vor der Sendung erfahren und habe auch mir direkt schon ein Video dazu angeguckt. Blackmagic, Da Vinci Resolve, hat jetzt auch ein eigenes Modul, einen eigenen Bereich für Fotos. Ein Fotomodus, ganz genau. Wo man eben, RAW-Dateien, TIFF-Dateien, JPEG-Dateien etc. Ähnlich wie bei Lightroom, Capture One etc. importieren kann, in Ordnern verwalten kann, in Alben verwalten kann, durchsuchen kann, auswählen und ablehnen kann, also eine Auswahl treffen kann. Und man kann eben sowohl eine RAW-Entwicklung anstoßen, also quasi die Interpretation der RAW-Daten beeinflussen mit Belichtung, Weißabgleich etc. Dann aber eben auch eine grundlegende Farbanpassung, Belichtungsanpassung, Zuschnitte und sowas machen. Und dann das Ganze quasi weitergeben in die Module von DaVinci Resolve, wo man eben sämtliche Farbanpassungen, Gradings, Looks etc. Für seine Filme macht, die man dann eben auch auf den Einzelbildern machen kann mit dieser Node-basierten Architektur. Und das sind sehr mächtige Werkzeuge und das klingt sehr interessant.

Chris

Das klingt sehr interessant und ich bin natürlich dann auch gleich mal losgegangen und habe mal ein bisschen rumgeguckt, wie sehr das Konkurrenz zu jetzt Lightroom sein soll. Es sind wahrscheinlich immer noch 80 Prozent, die hier zuhören, die Lightroom Classic oder so verwenden.

Boris

Oder Capture One oder sowas.

Chris

Oder Capture One oder so. Und da ist natürlich, also ich habe es jetzt nur mal direkt mit Lightroom verglichen, weil es, ja, weil es...

Boris

Adobe tut das gut.

Chris

Weil es das ist, was ich kenne. Da freue ich mal Mitspieler.

Boris

Komm.

Chris

Firmen, die einfach so in meiner Hostdatei rumwurschteln, denen wünsche ich schon auch ordentlich Konkurrenz an den Hals. Das heißt, DaVinci Resolve jetzt mit dem neuen Fotomodul ist möglicherweise tatsächlich eine echte Konkurrenz. Aber, aber, aber. Die haben eine Bildverwaltung mit drin, also Katalog beziehungsweise Ordner. Das heißt, du hast eine...

Einen Digital Asset Management Teil drin in DaVinci Resolve. Der ist aber, glaube ich, bei weitem nicht so ausgeklügelt wie jetzt der Katalog von Lightroom. Da reden wir von einem nicht modalen System mit Metadaten ohne Ende, nach denen du sortieren, filtern, Smart Collections und was weiß ich, machen kannst du mit Stichwörtern, Bewertungen, Sammlungen, eine gute Suche, große Bildbestände und Zeug. Langzeitarchiv ist da im Prinzip eingebaut und das ist schon so ein sehr eigenes Ding. Und wenn man das mal tief ergründet hat, dann sind Ordner irgendwie nicht mehr genug. Das heißt, der Umstieg dahin, da wirst du wahrscheinlich viele Sachen in der Form gar nicht mitnehmen können. Für Leute, die neu anfangen und vor allem für Leute, die nicht aus der Fotografie, sondern aus dem Videobereich kommen, ist das wahrscheinlich gerade ein Fest.

Farbkontrolle und das Look-Design, nennen wir es mal, da liegt Resolve ziemlich gut vorne. Die haben diese Node-basierte Architektur, die ist für Menschen, die jetzt aus dem Slider-basierten Lightroom kommen, wo man halt einfach die ganzen Bearbeitungen so aufeinander gesteckt hat, ist das schwierig. Weil du hast dann halt, also ein Node-Interface hat sich Gott sei Dank mittlerweile auch etabliert, gibt es in verschiedenen Dingen, aber hauptsächlich in der Videobearbeitung kennt man es und da werden halt verschiedene Arbeitsschritte so mit so, Also mit Modulen miteinander verkabelt und das schickt dann sein Ergebnis dort rein und das bekommt noch einen Input von der Seite von dort und und und. Muss man lernen.

Boris

Dann entscheide mal als Fotograf, ob du jetzt die verschiedenen Bearbeitungsnotes hintereinander oder parallel laufen lassen möchtest. Also das ist schon eine ganz neue Technologie, wo man sich tatsächlich erstmal reinfuchsen muss. Wüsste ich jetzt auch so aus dem Stegreif nicht, wie da jetzt was gut ist und was nicht.

Chris

Dafür hat aber Resolve, weil es aus dem Videobereich kommt, ein sehr gut fortschrittliches Grading. Gute HDR-Tools, LUTs, was sind DCTLs, das steht hier auch noch. Das ist auch nochmal irgendwas. Und diese ganze Farbpipeline von Resolve, die ist tiefer und flexibler als das, was Lightroom kann, aber das ist wie mit vielen Sachen, wenn man viel kann, wird man es auch irgendwie bedienen müssen. Das heißt, du hast jetzt nicht die Wahl zwischen, oh ich schiebe hier einfach drei Slider und das passt so. Dafür kannst du wahrscheinlich mehr machen, wenn du möchtest, aber auf Kosten der Bedienung. Vom Arbeitsgefühl her ist so Lightroom eher so die Fotografenbergbank. Da bist du relativ direkt und schnell bei einem Ergebnis. Resolve ist eher wie so ein Grading-Finishing-System. Das ist viel modularer, es ist auch technischer, es ist mächtiger, aber halt auch komplexer.

Boris

Ja, wobei, was ich gesehen habe, ist, du musst ja zum Beispiel nicht diese Note-Bearbeitung nutzen, wenn du keine solchen tiefer gehenden Look-Bearbeitungen vorhast. Weil du hast halt den RAW-Entwickler, wo du schon deine Belichtung und dein Weißabgleich korrigieren kannst. Ein bisschen den Kontrast. Und viele sind dann fertig mit ihren Bildern.

Chris

Vielleicht reicht das schon, ja.

Boris

Und dann kannst du noch einen Schritt weiter gehen, direkt auch in dem Fotomodul und hast da noch deinen Crop und dein gerade Rücken, also eine Entzerrung der Bilder und noch viele andere Tools, die du da auch mit einfachen Schiebereglern hast, ähnlich wie in Lightroom und anderen. Und spätestens dann sind die meisten schon fertig, wenn sie ein bisschen Sättigung, Lebendigkeit etc. Und wenn du dann da hergehen willst und willst quasi das machen, was du bei Lightroom machst, mit Farbkanälen oder mit den Gradationskurven auf den einzelnen Grundfarben und, und, und, dann kommst du halt in diesen Bereich mit diesen Nodes. Und selbst da kann man sagen, Wenn du schon mal ein Videobearbeitungsprogramm hattest und willst irgendeinen Effekt anwenden, den du per Drag & Drop anwendest und an zwei Reglern anpasst, dann ist das auch nicht so viel anders. Aber man kann es eben, wie du schon sagst, man kann es eben noch zwei Level höher treiben mit dem Werkzeug.

Chris

Es ist halt, wo du herkommst, hilft dir wahrscheinlich dann, dich zu entscheiden. Im Bereich KI für Fotografen ist Lightroom glaube ich praxisnäher. Das hat einfach in den letzten Versionen so eine Menge an fotospezifischen KI-Funktionen weiter ausgebaut, also Maskieren und Objekterkennung und Reflektionsentfernung und so Zeug. Das weiß ich jetzt nicht, wie tief es da in Resolve geht.

Boris

Da Vinci Resolve hat ganz ähnliche KI Funktionalitäten, allerdings dann nicht in der kostenlosen Variante. Alles, was wir bisher gesagt haben, ist kostenlos, was der Hammer ist. Aber wenn man die Studio-Version kauft, ich glaube, da liegen wir bei irgendwas zwischen 200, 300 Euro.

Chris

300 irgendwo in der Größenordnung. Auch eine Einmalzahlung, kein Abo.

Boris

Genau, Einmalzahlung. Dann hast du KI-Funktionalitäten und da gibt es verschiedene. Eine davon arbeitet eben oder einige arbeiten davon mit diesen KI erzeugten Tiefe Informationen. Also das Bild wird mit KI analysiert, was vorne ist, was hinten ist. Und dann hast du zum Beispiel Werkzeuge, um den Fokuspunkt zu verschieben oder den Hintergrund unscharf rechnen zu lassen. Du hast die Möglichkeit, sogar ein Relighting zu machen, also weitere Lichter, virtuelle Lichter zu positionieren und die Szene oder das Motiv neu zu beleuchten. Also all sowas ist drin in der Studioversion. Das ist recht mächtig, also da geht schon was.

Chris

Nun ja, also ich sag mal, wer große Fotobestände hat und das eher klassischer will, ist mit Lightroom besser bedient. Wer sie jetzt maximale Farbkontrolle will und so cineastische Looks und eine engere Verbindung zwischen Stills und Video haben möchte, ist dann wahrscheinlich mit Resolve nicht schlecht bedient. Weil wenn du Video bearbeiten möchtest oder integrieren möchtest, dann ist Lightroom da keine gute Wahl dafür. Das kann das zwar, aber ich glaube, das Modul, das Videomodul von Lightroom haben sie, glaube ich, vor 10, 15 Jahren das letzte Mal angefasst und seither nicht mehr oder so.

Boris

Ja, ja, wahrscheinlich. Also, und man muss auch sagen, wenn es jetzt nicht vorrangig darum geht, große Kataloge zu organisieren und zu verwalten, sondern eben auf Verzeichnisebene zu arbeiten, dann ist das mit Sicherheit mal einen Blick wert. Druckmodul hat es auch nicht, also ist klar, wird es wahrscheinlich auch nicht kriegen. Aber interessant fand ich das in einem Video, was ich gesehen hatte, auch gesagt wurde okay Leute, pass auf, das und das sind die Schwerpunkte da und da sind noch Schwachpunkte es kann nicht alles das, was Lightroom auszeichnet, was es kann, aber so wurde gesagt, seid euch bewusst die Leute bei DaVinci wissen das auch, es ist die erste Version, es ist die erste Fassung.

Chris

Da kann doch richtig was kommen und dadurch, dass es gratis ist kriegen die natürlich auch erstmal noch deutlich mehr Leute irgendwie.

Boris

Clemens sagt übrigens, Resolve wäre einer der wenigen großen Player, die auch auf Linux direkt laufen.

Chris

Das ist auch ein Vorteil.

Boris

Auch ein Vorteil. Weil auch Apple beziemt sich da gerade nicht so richtig schön. Also es ist gut, wenn man Optionen hat. Ich finde das gut. Ich bin regelrecht begeistert und ich könnte mir vorstellen, dass die ein oder andere Person auf unserem Workshop das vielleicht schon auf dem Notebook hat. Falls ja, sag Bescheid. Ich will mir das gerne mal mit dir zusammen angucken.

Chris

Mhm. So, kommen wir noch mal ganz kurz in die analoge Welt und zwar nach Hollywood.

Boris

Wie Hollywood und analog?

Chris

Du weißt ja, das ist immer noch eine...

Boris

Ist doch alles CGI da.

Chris

Genau, alles CGI. Nee, es werden immer noch Hollywood-Filme auf Film gedreht. Das ist eine andere Arbeitsweise. Das ist auch teilweise... Es lebt anders auf dem Bildschirm. Und genauso wie Kameras sich weiterentwickelt haben, hat sich auch das Filmmaterial in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. Und ist eigentlich schon für manche fast zu gut.

Boris

Ich wollte gerade sagen, Film nimmt man doch gerne auch wegen der Charakteristik.

Chris

Wegen der Charakteristik, aber auch, weil man mit Filmen doch relativ große Dynamikumfänge abbilden kann. Das ist schon fast digital, auch von der Feinheit der Auflösung und so weiter. Aber manchen ist das zu glatt. Manche wollen wieder so Filmmaterial, wie man es früher in den 70ern geschossen hat. Und es muss natürlich in irgendeiner Form dann auch wieder hergestellt werden und Kodak tut das jetzt, die haben nämlich ein neues Filmmaterial jetzt auf den Markt gebracht, das da heißt Verita 200D, und sie schreiben, das bietet klassische Optik mit unvollkommenen Eigenschaften also was das bedeutet ist, dass es in den Farben wohl ein bisschen anders ist, dass es, den Kontrastumfang etwas enger hat. Also das ist teilweise, dass die dann halt irgendwie mal Lichter wegbrechen oder irgendwelche Teile in den Schatten absaufen. Drastisch finde ich es nicht, wenn man sich mal das Beispielvideo hier anguckt. Das ist schon schönes, das sind schon schöne Farben, schönes Material, was sie da haben.

Boris

Die Frage ist, wie bearbeitet ist das jetzt? Das ist doch jetzt so nicht direkt aus dem Film gefallen, oder?

Chris

Don't ask me. Auf jeden Fall gibt es den in 65mm, in 35mm, in 16mm und es ist ein Tageslichtfilm, also es ist für Tageslicht ausgeglichen. Die haben, Also bisher typischerweise hat man so Vision 3, also Vision 3 ist so ein klassischer Film, der viel benutzt wird. Der Dynamikbereich von diesem Film ist weniger, der ist ganz bewusst kleiner gehalten und ist jetzt in der TV-Produktion schon irgendwie im Einsatz. Frag mich jetzt nicht, in welcher das ist.

Aber es ist quasi die Antwort auf den Trend nach einem authentischeren Celluloid-Look. So Farbfilm, aber Kinofilm-Look. Und da sind sie jetzt mit einem neuen Material dran. Ist doch irgendwie cool. Also ich finde es schön, dass das ist, weil sowas muss ja dann auch in entsprechenden Mengen hergestellt werden. Da kannst du nicht sagen, wir machen da mal 50.000 Filmrollen. Und verkaufen die ab, sondern da hängen ja Produktionsentscheidungen hintendran. Und für einen entsprechenden Kinofilm muss auch entsprechend viel Material da sein. Und das muss auch in der richtigen Qualität da sein. Euphoria heißt der Film oder die Serie. Das ist sogar eine Fernsehserie. Das ist noch nicht mal ein Kinofilm, sondern eine Fernsehserie, die sie da geschrieben haben. Und die ist auf HBO und HBO Max. Und wurde gedreht in 35 und 65 Millimeter. 65 Millimeter, das ist breiter als Mittelformat-Film, Leute. Holy shit! Da ist richtig Fläche da.

Boris

Ja, ja. Also, ich finde es schade, weil ich kann es natürlich jetzt nicht so richtig würdigen, weil man nicht weiß, diese Ergebnisse, die in diesem Beispiel-Clip zu sehen sind, inwieweit sind die halt nachbearbeitet. Wenn das so vom Filmmaterial fällt, dann würde ich sagen...

Chris

CGI ist alles sowieso aus der Kamera gekommen.

Boris

Ja, würde ich sagen, wow, geile Farben, also toller Look. Aber da ich da durchaus meine im Clip verschiedene Looks zu sehen, wird das schon auch bearbeitet sein. Also von daher weiß ich nicht genau.

Chris

Oder wird in Sicherheit noch ein Grading passieren. Da bin ich mir sicher. Davon wirst du ausgehen. Aber hey, hallo, ich trotzdem, es ist cool. Film.

Boris

Ja und vor allen Dingen eben der Weg wieder zurück. Das, weißt du, das ist so ein bisschen das, was ich ja gerade, erforsche, so dieses weg von dem klinisch sauberen Bild, hin wieder, es darf ein bisschen unperfekt, ein bisschen rotziger sein, ohne gleich wenig kaputt zu sein. Ja, genau.

Chris

Ja, wer auch auf Film fotografiert hat, ist Elliot Irwitt.

Boris

Elliot Irwitt war ein Buch von Berlin, oder?

Chris

Auch, ja. Genau, warte mal. Hä?

Boris

Das hier zum Beispiel.

Chris

Elliot Irwitts New York. Elliot Irwitt war ein Mackenfotograf. Wahrscheinlich einer der witzigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Der hatte wirklich Spaß dran. Ich muss mal schauen, ob ich mal eben schnell was aufmachen kann. Nebenher seine Website. Ja, da ist es. Also der hat neben Menschen auch gerne mal Hunde fotografiert. Und es ist halt es ist halt sehr sehr spaßiges material was er da teilweise gemacht hat und, Es ist ein bisschen schwer hier zu sehen. Guckt es euch mal an auf seiner Website, elliottirwitt.com, wir verlinken das.

Boris

Es sind jetzt ein paar Schwarz-Weiß-Beispiele, aber sehr schöne Straßenfotos und Szenen eingefangen, die halt wirklich eine Situationskomik haben.

Chris

Also teilweise unglaubliche Situationskomik oder eine zweite Ebene in diesen Fotos, wo du einfach das Foto siehst und dann noch eine Geschichte. Ich lache mich tot, wenn ich das Bild hier sehe.

Boris

Das beschreiben wir jetzt nicht, das müsst ihr euch im Video angucken.

Chris

Ja, da sitzt eine Frau und im Regal vorher sind zwei Kürbisse. Und den Rest dürft ihr euch denken. Der Rest passiert dem Kopf, eine zweite Ebene der Geschichte. Das ist übrigens auch Thema im Fotoprojekte-Workshop natürlich. Hüstl, kleine Werbung. Und ja, er hat Kennedy fotografiert und Marilyn Monroe und Khrushchev und Che Guevara und was weiß ich. Also er hat auch viele bekannte Leute fotografiert. Und zwischendurch eben immer wieder mal Hunde, weil, das sagt er selber, weil Hunde ehrlicher sind als die meisten Menschen vor der Kamera. Sein Kredo war Kamera immer dabei, fotografieren, was sich interessiert und bitte keine Regeln. Er hat das mal schön gesagt, Photography is not a sport. Damit hat er nicht gemeint, dass man das Fotografieren nicht üben kann, sondern dass es kein Regelwerk gibt. In der Kunst kannst du nicht scheitern. Keine Erwartungshaltung, der man gerecht werden muss. Und dieser Elliot Erwitt, wie gesagt, der ist bekannt für seine vornehmlich schwarz-weißen Fotografien. Und deshalb ist es so cool, dass jetzt ein Buch rauskommt mit seinen Farbfotos. Ich wusste noch nicht mal, dass der Mann Farbe fotografiert hat.

Boris

Ja, schön.

Chris

Es ist so holla. Das Buch heißt Color, also geschrieben K-O-L-O-R und Posthum, der lebt glaube ich nicht mehr, ist jetzt rausgekommen von, wie sagt man da, Vielfalt der Motive von Weltführern bis zu Showgirls und sein Humor und seine Sensibilität prägen die Bilder. Das sind 70 Jahre alte Kodachrome Slides, also Dias mit natürlich entsprechend typischen Farben das äh, Da hat er wohl, wenn ich das richtig verstehe, auch viel Auftragsfotografie in Farbe gemacht. Also seine Leidenschaft war schwarz-weiß, aber wenn man irgendwo Geld damit verdient, dann schießt man halt auch mal das, was man sonst nicht so schießt.

Boris

Aber offensichtlich wusste er auch mit Farbe gut umzugehen, weil die sind schon gut inszeniert, die Bilder.

Chris

Wie er da mit Farbpaletten umgeht und so weiter ist cool. Ist echt cool. Mit Licht und Schatten, mit den Menschen auf den Fotos und so weiter. Also das Buch ist auf jeden Fall hier quasi schon auf der Liste und das ist glaube ich mal was ganz anderes. 304 Seiten, 500.000 Kodachrome Slides als Archivbasis. Nicht da drin, aber so viel hatte er. Kodachrome Slides, 500.000 Stück.

Boris

Alter. 500.000? 36 auf einer Rolle, 13.888 Rollen.

Chris

Ja gut, je nachdem, was er für Aufträge hat, hat er wahrscheinlich auch mal 10 Rollen von irgendwas durchgeschossen in einer halben Stunde oder so. Das war übrigens letztes Wochenende. Tatsächlich bei den einen oder anderen das Problem, wir machen dann ja schon mal eine relativ flotte Aufgabe. Ihr habt jetzt 20 Minuten Zeit, mach mal einen Film voll. Muss, 36 Bilder. Wie soll das denn gehen? Da wird man schon leicht hibbelig.

Boris

Digital sagen manche drei Sekunden auf den Auslöser halten. lieber?

Chris

Ja, je nach Kamera ist das ja auch voll, aber ähm, na gut. Ja, wir gucken eins weiter und zwar nach NASA.

Architektur trifft Raketen. Mike Kelly ist ein renommierter Architekturfotograf. Und wie das so ist, wenn man entsprechende Connections hat, dann kommt man auch schon mal an Sachen ran, an die man sonst nicht rankommt. Und der hat es geschafft, 2018 die Orion-Kapsel und die SLS-Rakete in der NASA-Anlage zu fotografieren. Da wird ja schon eine ganze Weile dran rumgebaut und das ist in sich erstmal, finde ich, ziemlich cool, weil erstmal so eine Gelegenheit zu bekommen. Und das zweite ist halt, der Mann fotografiert halt Architektur und ist dann halt auch entsprechend an diese Fotografie bei der NASA rangegangen, nämlich mit Tilt-Shift-Objektiven. Und was hat er eine 5DSR? Also die entsprechende Auflösung dazu natürlich auch. Und die Beispiele, die man hier sieht, ich muss da mal weiter gucken, aber er ist halt ein Architekturfotograf und das siehst du halt auch, wenn du dir die Linienführung anschaust und so mit den gerade geschiffteten hohen Dingen. So eine Rakete ist ja durchaus ein hohes Gebäude und da hast du dann halt viel mit Linien zu tun, gerade in so Industrieanlagen, wo so Zeug gebaut wird.

Boris

Die Bilder sprechen halt eine sehr frontale Sprache, wie du schon sagst. Als ob da eben Gebäude oder Interieure fotografiert werden.

Chris

Sind ja Gebäude quasi.

Boris

Ja natürlich, aber es ist halt, also man würde jetzt vielleicht oder wir würden da wahrscheinlich rangehen und würden dann eben auch die, Größe dadurch zeigen, dass wir vielleicht schräge Perspektiven wählen und die Linien durch die Ecke laufen lassen. Ja, könnte ich mir vorstellen. Aber hier ist, das ist ja eine Sache, die ich auch mal ganz gerne mal so versuche, wenn ich irgendwas sehe, dass ich versuche, die Perspektive irgendwie rauszunehmen, indem ich sie ganz gerade fotografiere. Also so Dinge sehr von der Seite und sehr frontal. Und das ist hier, ja, sehr, sehr clean, sehr sauber gemacht. Sind sehr schöne Kompositionen tatsächlich.

Chris

Und also diese Gelegenheit, wenn man die mal kriegt, und das ist gar nicht so einfach, weil das ist nämlich ganz schön busy da. Das ist visuell sehr, sehr ja, sehr viel los ist da.

Boris

Das ist herausfordernd, das irgendwie Dinge wegzulassen da.

Chris

Ja.

Boris

Ah, cool.

Chris

So, eins habe ich noch hier, das fand ich auch ganz interessant.

Wir haben natürlich bei so Analog-Workshops auch immer wieder die Frage, ja, wie ist das denn jetzt mit dem Reisen? Wie kommst du denn jetzt durch die Flughäfen durch, ohne dass dein Filmmaterial jetzt irgendwie zu Tode geröntgt wird beim Handgepäckcheck und so weiter? Und das ist ja heute noch viel schlimmer als früher. Früher hattest du halt eine Röntgenmaschine und da stand dann drauf Filmsafe und dann haben sie dich da durchgewunken und heute hast du da teilweise CT-Scanner und so ein CT-Scanner, der macht halt Scheibenaufnahmen von dem Ding, damit du es nachher 3D angucken kannst und da ist halt gleich die Belastung ein Vielfaches von dem, was normalerweise da reingeht. Und einer der Tricks, den wir immer haben, ist, wenn wir reisen mit Filmen, klar, immer die Frage, können wir einen Handcheck haben? Und dann hast du aber fast immer, weil die haben ja auch keine Zeit und keinen Bock und so, und dann hast du fast immer, wird dir dann erwidert, nee, das Zeug ist filmsafe, da passiert nichts. Und dann sagst du, ja, aber wir haben einen empfindlichen Film. Und dann sagen sie, ja, der ISO 800, ISO 1600, kein Problem. Steht dann auch irgendwo noch ein Aufkleber dran. Und deshalb ist der Trick, den wir immer sagen, Leute, nehmt eine Rolle Ilford Delta 3200 mit.

Dann könnt ihr die rausholen. Die ist nur zum Ablenken. Könnt ihr die rausholen und könnt sagen, aber ich habe hochempfindlichen Filmen dabei.

Boris

800, lächerlich, guckt mal.

Chris

Eben. Und dann bin ich in dem Kontext, bin ich da mal nochmal so, bin ich zu Photoimpacts gegangen. Das ist der Händler unseres Vertrauens, wenn es um Filme und Chemie und Zeug geht. Und habe da mal geguckt, was da gerade so allgemein ist. Und bin jetzt über das Handcheck-Film Travel-Set gefallen. Es ist sowas von geil. Also, was kannst du kaufen? Also keine bezahlte Werbung hier, aber das ist ein Produkt, das kostet auch nur irgendwie sieben, acht, neun Euro. Es ist erstmal eine Tasche mit Do Not X-Ray. Also da hast du vorne dann in allen möglichen Sprachen erklärt, bitte kein Röntgen. Du hast entsprechende Bilder, wo auch so ein durchgestrichenes CT-Symbol ist und dann hast du eine Hand, die ein Film hält, mit einem Häkchen dran, also bitte Handcheck und so. Und dann kriegst du noch ein Set Aufkleber mit, Und das sind ISO 3200 Night Vision Film Aufkleber, die du dann auf deine Filmrollen kleben kannst.

Boris

Egal was drin ist.

Chris

Um die quasi umzulehnen.

Boris

Das ist frech, aber cool. Sie wollen es ja nicht anders.

Chris

Es ist total frech. Es steht dann in der Beschreibung, dass irgendwie bestimmte Kotak Filme auf dem Rückpapier, also das hier jetzt beim Mittelformat auf dem Rückpapier, auch noch die ISO drauf hätten. Da ging das dann schlecht, weil dann sieht man die Original ISO. Aber für die meisten Filme geht das also du kannst quasi den Film umlabeln ist natürlich die Frage, wie lange das dauert bis die an den Security Checks irgendwie das Spitz kriegen und sagen verarscht mich hier, aber die sieht schon gut aus das ist keine Bleitasche, so wie früher so ein Bleibeutel, dass man den quasi röntgen kann, ohne dass was passiert, sondern es ist halt so ein durchsichtiger Beutel, mit so einem Netz drin Do Not X-Ray Professional Photography Film und das ganze sehr sehr amtlich sieht das sieht sehr amtlich aus da sind noch ein qr code dann ist auch noch arabisch und und chinesisch und irgendwie alles mögliche drauf und das kriegst du dann auch für andere filmarten also du kriegst das auch für für 35 millimeter film und so also sind dann die aufkleber ich ein bisschen kleiner.

Und es ist cool. Also fand ich extrem erfrischend. Hier, Mail Order ist currently sold out. Mail Order currently sold out, aber im Berliner Store kann man es noch holen. Also wer in Berlin wohnt und demnächst verreist, holt euch das und vielleicht hilft es ja was. Vielleicht sind sie dann auch gleich besonders verärgert, weil sie sagen, du verarschst mich doch, das kenne ich, das Ding. Weiß ich jetzt nicht, Aber das finde ich eine sehr kreative Lösung für das Problem. Oder zumindest der Versuch einer Lösung.

Boris

Ja, wie gesagt.

Chris

Sie wollen es ja nicht anders. Was man jetzt auch tun, die es vermeiden sollte, auch da haben wir eine Story gehört. Das Verreisen nach Silvester ist auch so ein bisschen ein Problem. Also wir werden mit unseren großen Kameras eh immer wieder, kriegen eh so einen Check, so einen Explosives-Check, weil du deine deine kamera die muss dann halt irgendwie abgewischt werden und muss dann in so einen scanner rein dass da keine knallboom drin ist oder so und, Nach Festen, wo Feuerwerk war, ist es auch so, dass die Anhaftungen durch das Schwarzpulver überall an den Gepäckstücken, also wir sind mal am 1. Januar verreist und alleine, also wir waren nicht draußen fürs Feuerwerk, aber alleine den Trolley auf den Rollen über den Parkplatz zu rollen hat gereicht, dass dann genügend Zeug dran war, dass quasi bei jedem zweiten Reisenden irgendwie der Sprengstoffalarm losging.

Boris

Na klar. Und sie können es ja nicht ignorieren und sagen, ja war Silvester, weil das sagt sich ein Attentäter auch.

Chris

Also wer am 1. Januar verreisen möchte, der sollte sich einfach ein bisschen mehr Zeit mitnehmen.

Boris

Oh Mensch, ja an sowas denkt man gar nicht, aber ja, klar.

Chris

An sowas denkt man nicht, nein. Aber gut, also, jetzt denkt man vielleicht dran Woran.

Boris

Man ja vielleicht auch denken könnte, Achso, du hast mir jetzt eine Brücke gebaut.

Chris

Normal machst du so einen Satz dann einfach weiter.

Boris

Lieben Brücken. Achso, bitte.

Chris

Nee, wir haben eine kleine Bitte. Wir haben eine kleine Bitte. Und zwar an die von euch, die schon mal auf einem Villa-Workshop waren. Und das sind ja einige.

Boris

Also du zum Beispiel.

Chris

Du da draußen. Ja, wir haben ja angefangen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um Feedback und Reviews zu bitten. Wir machen das jetzt ein bisschen, ich sag mal, strukturierter. Also wir haben jetzt eine kleine Plattform, die uns das dann auch, das hilft uns dann auch, das strukturiert auszuwerten. Und das hilft uns einfach unglaublich dabei, diese Workshops auch weiterzuentwickeln und das ist für euch gut und für die, die nach euch kommen auch, und das wird je Workshop abgefragt, anonym oder auch mit Namen, wenn man möchte und das ist halt so ein Fragebogen der ist online und wie gesagt für jeden Workshop separat und das hilft uns einfach besser zu werden und das hilft euch auch vielleicht mal was loszuwerden was ihr nicht so face-to-face sagen wollt. Oder uns auch was Positives zu sagen, was wir dann vielleicht auch zitieren dürfen. Da ist dann noch eine Frage, dürfen wir dich zitieren? Und dann haben wir dann auch die Möglichkeit, so Testimonials da rauszuziehen für Newsletter, Werbung und so weiter. Das ist sehr cool. Das hilft uns, die Workshops besser zu machen.

Aber was wir jetzt auch fragen, und das habe ich jetzt wieder, nachdem ich es lange sehr habe brach liegen lassen, bin ich jetzt mal nochmal auf die Pirsch gegangen und habe mal geguckt, wo sind eigentlich die besten Plätze, wo man so Workshops noch platzieren kann. Also hier im Podcast natürlich, klar, aber gibt es da noch irgendwelche Online-Plattformen, wo es einfach sinnvoll wäre, die da auch noch einzutragen, anzumelden, um da noch ein bisschen Sichtbarkeit zu bekommen. Und egal, wo ich gefragt habe, wo ich recherchiert habe, kam eigentlich immer zurück, ja, Google Business Eintrag. Also auf der Plattform Google kannst du ja als Business einen Eintrag machen und dann tauchst du in den Karten anders auf, da kannst du Informationen hinterlegen, wie ist das hier, kann man hier an der Straße parken, ist das behindertengerecht.

Öffnungszeit und so weiter, also so typische Sachen für Businesses und da gab es schon länger einen Eintrag für die Viewfinder-Villa, aber so richtig gepflegt habe ich den nicht. Aber die Realität ist nun mal, Google ist der Platzhirsch. Ganz einfach. Wenn du da nicht bist, dann, und viele bedienen sich daraus auch, also auch andere Plattformen, die dann quasi das wieder als Datenbasis verwenden. Und das hilft uns jetzt nicht die Workshops besser zu machen, aber es hilft Neuen, die Viewfinder-Villa und unsere Workshops zu finden. Das ist eigentlich das Wichtigste. Und wir haben jetzt angefangen, seit jetzt Seewerkstatt, ich glaube schon seit einem Online-Workshop, einfach mal die Leute zu bitten, falls sie da waren, uns dann ein Review zu hinterlassen. Und das machen wir jetzt auch. Also falls ihr mal auf einem Villa-Workshop wart, dann an euch einfach die Bitte um Feedback auf der Google-Seite. Der Link, den packen wir in die Shownotes ist tfttf.com slash feedback und das geht dann direkt dahin, da geht sofort das Formular auf und dann kann man ein Sternchen ankreuzen und einen Text hinschreiben und, Wäre für uns wirklich schön. Da freuen wir uns sehr drüber, wenn da noch so ein paar Reviews dazukommen. Natürlich nur die guten, die schlechten dürft ihr da nicht abgeben. Und dann hilft das anderen hier. Da könnt ihr auch bei den Reviews glaube ich sogar Bilder mit reintun.

Boris

Ich glaube schon, dass das geht.

Chris

Irgendwie schon. Auf jeden Fall ist das halt so ungern ich das auch oder sagen wir mal so, so wenig mich das eigentlich reizt, diese Plattformen mitzupflegen, siehe der etwas länger brachliegende Eintrag, so hilfreich ist es am Ende halt auch. Nicht wahr?

Boris

Also, tfttf.com.

Chris

Slash Feedback, Link ist in den Shownotes, falls ihr mal auf den Workshop wart, dann lasst uns ein, like and subscribe, Also lasst uns mal einen Daumen hoch, Sternchen und so, was man da halt so tut.

Boris

Genau.

Chris

Nicht wahr?

Boris

Erzählt anderen, wie toll das war, wenn es euch gefallen hat. Sonst lasst ihr es.

Chris

Genau. Ja, ähm. Dir hat was nicht so gefallen, habe ich so den Eindruck.

Boris

Ja, ich war ein bisschen frustriert. Und zwar wollte ich hier bei mir ein Bild drucken. Du weißt, ich druck jetzt vielleicht nicht wahnsinnig viel, aber sehr gerne.

Chris

Und sehr gut.

Boris

Und mache mir ja auch gerne die Mühe, es gut zu machen. Genau, also habe durchaus auch hochwertige Papiere. Und ich habe die Papiere selber eingemessen. Also habe eigene Profile erstellt mit einem entsprechenden Werkzeug, wo man dann eben Farbmuster ausdruckt und die dann einscannt. und dann eben eigene ICC-Profile macht und so weiter. Und damit war ich extrem zufrieden. Wir hatten ja eine mehrteilige Serie auf meiner Druckerpirsch. Und es ist ja der Epson ET8550 geworden, den ich hier habe. Der jetzt kein ausgewiesener Fotodrucker ist, aber der erstaunlich gute Fotoqualität drucken kann. Und unter macOS drucke ich halt hier mit Lightroom Classic. Und ich habe mir, nachdem ich das verglichen hatte, einen Druckertreiber-Druckersoftware gekauft namens Printfab.

F-A-B hinten dran. So wie Fabrik. Wie Fabrik. Weil diese Software in meinen Augen oder nach meinen Tests einfach nochmal für eine bessere Ansprache des Druckers sorgt. Also es hat einfach nochmal feinere, schönere Ergebnisse geliefert. Nicht zwingend schnellere. Und der Druck ist jetzt nicht zwingend schnell damit. Aber eben, er war wirklich sehr, sehr gut und er unterstützt eben auch das Anlegen von eigenen ICC-Profilen, da gibt es eine gute Dokumentation, was man da machen muss und so weiter. Ich habe mir also diese Mühe gemacht, das kostet ja auch ein bisschen Papier, weil man muss ja das originale Papier nehmen, auf dem man dann auch drucken will und dann da eben Farbraster draufdrucken, so Farbflächen draufdrucken und die dann scannen und so weiter. Das macht jetzt nicht Printfab, das macht dann das Tool, mit dem ich das hier gescannt habe.

Und dann verbraucht man halt ein bisschen Papier und dann muss man halt hinterher einen Probedruck machen, ob einem das auch gefällt. Und wenn man sagt, könnte noch irgendwie, das Blau ist mir noch ein bisschen zu lila, da geht doch noch was. Dann kann man mit diesen Farbkalibrierungstools eben auch nochmal sagen, hier dieses Bild da, das hätte ich auch gern nochmal speziell auf solche Fotos hin profiliert. Dann wird nochmal eine Farbpalette erzeugt aus den übergebenen Fotos. Und dann hat man nochmal ganz spezielle Farbflächen, die dann gescannt werden, um das Ergebnis nochmal zu verfeinern. Das kann man dann beliebig weit treiben. Irgendwann macht man dann mal Schluss und sagt, jetzt ist gut genug. Und da war ich. Und ich war echt zufrieden. Also die Farbausdrucke, die da rausgekommen sind, die hatten wirklich leuchtende Farben. Ich habe halt viel Fotos von Tieren auf der Weide oder eben Porträts von Leuten in dieser Umgebung mit viel Gras und mit viel Wald im Hintergrund. Und das waren wirklich leuchtende Grüntöne. Das hat Spaß gemacht, damit zu drucken. Das war toll. Das war seinerzeit mit Mac OS 12.6 wird das gewesen sein. Lightroom Classic war zu dem Zeitpunkt vermutlich auf einem Stand 13 oder 14, wahrscheinlich 13. und die Printfab-Version war eine 1.98.

So, dann habe ich irgendwann aus Gründen, weil mein Rechner ist auch ein Entwicklungsrechner, aktualisieren müssen. Ich bin immer sehr zurückhaltend mit aktualisieren, das wissen Leute, die hier bei Happy Shooting hören.

Chris

Ja, und das sorgt auch manchmal für Kichern, aber das, was jetzt passiert ist, das sorgt nicht mehr so sehr für Kichern.

Boris

Chris lacht mich gerne aus und andere sagen auch gerne, ja, aber Sicherheit und so weiter. Und ich sage, ja, aber es funktioniert halt alles. Und dann hatte ich jetzt vor einiger Zeit schon aktualisieren müssen auf macOS 15.x. Weiß nicht genau, die letzte 15er-Version, die ich habe. Tahoe habe ich noch nicht. Wie heißt das? Irgendwas mit S. Also 15.x jedenfalls.

Sequoia oder sowas heißt es. Dann fing es nämlich schon an, dass ich nicht mehr drucken konnte mit Printfab, weil Printfab nicht kompatibel für diese macOS-Version war, weil Apple hat irgendwas unter der Haube, was diese Treiberansteuerung betrifft, geändert. Also seitens Apples. Und da musste ich ein Update für Printfab kaufen. Das gab es dann auch. Als Update war das jetzt überschaubar, aber ich bin dann jetzt auf die Version 1.99-2. Die läuft dann unter diesem Betriebssystem. Und Lightroom Classic ist ja in der Zwischenzeit auch aktualisiert worden. Da bin ich jetzt bei Version 15.

Jetzt habe ich in den ganzen letzten Wochen-Monaten keine wirklich großen Drucke gemacht. Aber mir war schon aufgefallen, das war nach diesem Software-Update schon, als ich eine ganz einfache 10x15-Glückwunschkarte drucken wollte für Tanja, also für eine Freundin von Tanja, dass die Farben aus einem Schmetterlingspark nicht so rauskamen, wie ich sie erwartet hatte bei dem Foto, was ich sehe. Und normalerweise war das so, das Foto, was ich in Lightroom gesehen habe, ist ziemlich genau das gewesen, was aus dem Drucker gefallen ist. Also plus minus natürlich, der Druck leuchtet nicht und der Bildschirm leuchtet. Und die Farbe ist jetzt vielleicht nicht hundertprozentig, aber du konntest dich schon darauf verlassen, das, was du siehst, das kommt da hinten auch raus. Und das war plötzlich nicht so. und dann habe ich dann, weil ich jetzt auch keine Zeit hatte und keine Lust hatte, da groß zu forschen habe ich das Bild halt nachbearbeitet und habe mir den Druck angeguckt das muss bestimmt 20% heller werden und die Farbe ein bisschen schieben und habe es dann nochmal gedruckt, es kam halt wieder nicht raus, was ich auf dem Bild hatte, aber es kam ungefähr das raus, was ich vor der Bearbeitung erwartet hatte und habe das erstmal gut sein lassen.

Aber jetzt wollte ich mal ein Schwarz-Weiß-Bild drucken, was ich gemacht hatte. Und druck das aus. Auch gleich in etwas größer, weil ich das schon wieder vergessen hatte, dass ich hier Druckprobleme hatte. Und dann kam da was raus. Es ist ein schwieriges Bild. Es sind sehr viele dunkle Töne. Es ist aber Zeichnung im dunklen Bereich. Und was da rauskam, war einfach eine einzige schwarz-graue Matsche. Jetzt war das sicherlich auch nicht das beste Papier für Schwarz-Weiß-Druck. Es war eigentlich nur mal so ein Experiment. Aber ich denke, Moment mal. Und dann hatte ich den Abend keinen Bock mehr. Und dann habe ich den nächsten Tag rum experimentiert und habe das gleiche Bild genommen. Ich habe dann das Originalpapier immer in zwei Hälften geschnitten, dass ich so zwei, circa A4 Papiere hatte.

Und habe das dann darauf skaliert gedruckt und musste dann in Lightroom in der Druckausgabe ein Plus 20 geben, damit ich überhaupt ein bisschen Zeichnung im Dunkeln sehe. Und das war vorher nie nötig. Schon gar nicht mit einem eigenen Profil. Schwarz-Weiß kann der Drucker nicht perfekt drucken. Das ist kein ausgewiesener Schwarz-Weiß-Drucker, der druckt mit Farbstich, abhängig vom Papier. Ich habe das nie auf Schwarz-Weiß profiliert, aber es kam schon okay Schwarz-Weiß-Bilder dabei raus. Aber das hat mich schockiert. Und dann habe ich gedacht, spinne ich jetzt? Und dann habe ich ein Bild genommen, was ich kannte. Man wird das jetzt halt hier, das ist übrigens das, ich zeige es mal in die Kamera. Das ist ein Foto von einer Dame, die halt eine Katze gerade auf der Schulter trägt und das war irgendwie schönes Licht. Und diese Zeichnung hier im Ärmel, die man hier sieht, das ist so eine dunkle Jacke. Die ist halt hier erst da gewesen, als ich in Lightroom auf Plus 20 gestellt habe. Ansonsten war das alles Matsche.

Chris

Hast du denn ein Bild, was du vorher irgendwo mal gedruckt hast, verglichen mit dem? Also hast du kann, schaffst du es durch Plus 20 den gleichen Look hinzubekommen?

Boris

Nein.

Chris

Oder ist dann einfach der Dynamikbereich kaputt?

Boris

Das ist genau das, was ich ausprobiert habe und das wird jetzt über die Kamera schlecht zu transportieren sein. Das ist halt ein Bild, was ich mal gemacht habe. Was einfach sehr gut rauskam. Das ist also vor den Updates gewesen. Man hat hier wirklich leuchtende Grüntöne. Das Braun, wo ist das Pferd? Das Braun von den Pferden, das hat eine Sättigung. Also wie so ein Pferdefell in einer knalligen Sonne. Es hat halt richtig geleuchtet. Das ist vor dem Update gewesen. Wie gesagt, man wird das jetzt hier auf dem Video gleich nicht sehen. Der Vergleich, das ist hier Papier. Es ist jetzt ein bisschen kleiner gedruckt. Es kommt nicht so richtig raus, das Grün hier in dieser Aufnahme, vergleich mal das Grün unten in der Wiese mit diesem hier.

Chris

Ja, du hast mehr Gelbanteil in dem ersten Bild.

Boris

Ja, das hier ist so blau-graues Grün und das hier ist leuchtend gelbes Grün. Und das hier ist, wie es auf dem Bildschirm aussieht und das hier wirklich nicht. Und auch die Büsche hinter den Pferden, das ist einfach irgendwie so eine blau-graue Matschepampe. Es ist in Natura noch schlimmer als hier im Video.

Chris

Okay.

Boris

So, und da habe ich gesagt, alles klar, das liegt jetzt nicht an mir. Ich habe hier keine falschen Einstellungen gemacht oder sowas. Ich habe das gleiche Bild, das gleiche Papier, der gleiche Druckertreiber, die gleichen ICC-Profile und es kommt Mist raus.

Chris

Du hast jetzt aber auf, nicht aufs ganz Aktuelle, sondern auf macOS 15 aktualisiert, richtig? Also du bist immer noch ein paar Versionen dahinter quasi.

Boris

Eine. Ich bin eine zurück. 15, genau.

Chris

Vor 26, okay.

Boris

Ich glaube ja.

Chris

Das heißt dann auch, dass das Print-System, Printfab und so weiter natürlich nicht mehr für diese in Anführungszeichen alten Versionen dir Updates geben? Oder hast du mal mit denen gesprochen?

Boris

Also es gibt, ja, ich habe jetzt im Support-Forum eine Frage gestellt, da warte ich dann mal, was da kommt.

Chris

Und bist du der Einzige, der das Problem hat oder haben das andere auch? Weil da müsste ja theoretisch ein riesen Aufruhr jetzt sein.

Boris

Ich habe nichts gefunden. Ich habe nichts gefunden. Ich habe einen Beitrag gefunden, der ist aber schon ein paar Jahre alt. Da war auch ein Problem, dass nach dem Update die Farben nicht mehr gestimmt haben. Jetzt weiß ich halt nicht. Es ist ein komplett bewegliches Ziel. Ich habe ja keine einzige Konstante. Es kann sein, dass es an Printfab liegt, dass von der 1.9.8 auf die 1.9.9-2 irgendetwas anders behandelt wird. Das kann sein, ich glaube es aber nicht.

Chris

Und du musstest Printfab updaten, weil sonst wäre es unter dem OS nicht mehr gelaufen.

Boris

Es kann am macOS liegen, dass die, also indirekt an macOS, weil da ist ja der, die Drucker an Steuerung ist ja am Ende des Tages durch Mac geregelt. Da ist zwar ein Druckertreiber davor, aber am Ende des Tages ist ja auch irgendwie noch der Mac mit involviert. Ich weiß nicht genau, welche technischen Wege, die Daten alle gehen, aber das Profil und so weiter, irgendwie steckt ja immer noch ein Mac mit dazwischen. Also es kann an Apple liegen. Es kann an Lightroom liegen, dass Lightroom einfach jetzt Daten auf eine andere Art und Weise aufbereitet und an den Druckertreiber schickt. Es ist ja zum Beispiel aber auch so, dass mit der Mac OS Version, ich weiß nicht, mit der 13 oder der 14 kam das, ist ja der gesamte Druckdialog neu geworden. Ja. Der sieht ja komplett anders aus als vorher. Und da gab es ja auch einen großen Aufruhr, dass plötzlich irgendwelche Drucke nicht mehr so rausgekommen sind, dass irgendwelche Profile sich verstellt haben und so weiter und so fort. Also es ist ein sehr, sehr bewegliches Ziel.

Chris

Clemens fragt gerade im Slack, doofe Frage, kann es sein, dass macOS Update das Bildschirmprofil geändert hat und schon die Farbdarstellung am Bildschirm anders ist?

Boris

Selbst wenn dem so wäre, müsste wenn ich dasselbe Foto drucke das identische Foto, müsste das identische Ergebnisse rauskommen. Selbst wenn es nicht so aussieht, wie es am Bildschirm ist, müsste zumindest das Druckergebnis das gleiche sein wie vorher. Und das ist es nicht. Ja, also ich bin jetzt...

Chris

Da musst du tatsächlich für solche businesskritischen Sachen, also wenn das jetzt dein Business wäre und du mit Geld verdienen würdest...

Boris

Da hätte ich jetzt echt ins Logo geraten.

Chris

Musst du das machen wie Lothar. das ist der Analog-Labor-Mensch, den wir in Berlin kennen, bei dem wir schon Workshops gemacht haben. Der hat halt da Geräte, also der hatte da zumindest so ein großes Minilab, also in Anführungszeichen Minilab, oh, du bist immer noch Fullscreen hier, man sieht mich gar nicht. Da bin ich. Der hatte ein Minilab, das ist also ein raumgroßes, fast raumgroßes Gerät, wo man auf der einen Seite Filme reintut und entwickelte, ne, entwickelte Filme reintut und auf der anderen Seite kommen, ne, die Filme werden da auch entwickelt, glaube ich, genau. Und dann kommen auf der anderen Seite Bilder raus.

Boris

So ungefähr. Ja, sowas muss ich mir dann holen.

Chris

Komplette Maschine. Und weil das halt businesskritisch war, dass der alte Windows XP PC, die Software, die lief halt nur auf so altem Scheiß, hat er dann halt den Rechner quasi geergapt, also einfach per, Disketten gefüttert und Standalone-Rechner.

Boris

Nicht im Netz.

Chris

Standalone, nicht im Netz. Hat dann noch irgendwie nochmal ein, zwei von den Platten sich organisiert, die da noch funktionieren. Für den Fall hat dann noch irgendwie ein zweites Gerät parat gehabt als Ersatzteillager, damit er dieses Minilab weiter betreiben kann, weil das halt sein Business war. Dann brauchst du das jetzt auch für deinen Drucken, brauchst du jetzt einfach einen alten Mac, der nur das tut und nichts anderes. Und du gibst ihm dann die Bilder immer so auf so einem USB-Stick oder so.

Boris

Ja, er kann ja auch im lokalen Netzwerk sein, nur eben nicht im Internet.

Chris

Sicherheit und so.

Boris

Ja, lokales Netz. Ist gesichert.

Chris

Ja, lokales Netz. Da bringt dann irgendwie Tanja ein Gerät nach Hause, steckt das an und puff, bist du infiziert.

Boris

Nee, da für mich ein Gästenetz.

Chris

Ist nicht per se sicher.

Boris

Habe ich ein Gästenetz, da kommt keiner durch.

Chris

Puh, Gäste. Guck mal, Mythos findet da was.

Boris

Das ist ja alles bombensicher. Probiert es nicht aus. Jetzt fahrt mal alle.

Chris

Parkt mal ganz unauffällig vor Boris Haus und lockt euch erstmal in seinen WiFi ein.

Boris

Nein, nein, nein, nicht ausprobieren. Nicht ausprobieren. Es ist schon echt ärgerlich.

Chris

Ich kann euch die Adresse geben.

Boris

Ich hoffe jetzt so ein bisschen, dass im Supportforum sich irgendjemand meldet und sagt, ah ja, warte mal, das kenne ich und dass ich mit meinen vorhandenen ICC-Profilen irgendetwas machen muss, neu einlesen muss oder sowas und dann stimmt es wieder, weißt du, dass da nur irgendwie ein Offset kaputt ist oder so, keine Ahnung. Das wäre irgendwie sehr angenehm, Oder selbst wenn sich jemand vom Support meldet und sagt, ja, kennen wir, die Fälle gibt es. Das Einzige, was hilft, ist, neue Profile erzeugen. Selbst wenn ich das wüsste, dann würde ich es ja machen. Das kostet mich dann wieder zwei Wochenenden, bis ich meine Papiere hier kalibriert habe oder profiliert habe. Ich werde sie dann auch nicht alle machen, weil ich manche gar nicht mehr so gerne bedrucke. Aber dann weiß ich zumindest, dass es Sinn hat. Aber ich glaube, wenn sich keiner meldet bis zum Wochenende, ich werde auch noch mal versuchen, die direkt per E-Mail zu erreichen. Ich glaube, ich habe da noch irgendwo eine Adresse. auf der Webseite gibt es da glaube ich nichts ich habe ja jetzt auch nicht die super teure Version mit High-End Support gekauft bin ja wieder Sparfuchs, dann werde ich glaube ich einfach ein Papier mir schnappen und werde mal ein Print mit einem neuen Profil machen und gucken ob irgendwas passt.

Chris

Also Clemens hat sich jetzt ein Flashmob in Boris WLAN in den Kalender eingetragen.

Boris

Nein das machst du nicht Clemens, Sonst bewerfe ich euch mit alten Filmröllchen Röllchen.

Chris

Hast du gar nicht sowas.

Boris

Glaubst du, was ich hier liegen habe?

Chris

Bernd schreibt, Printlab-Support war super, die haben mir innerhalb weniger Tage eine gepatchte Version geliefert, die mein Problem löste.

Boris

Deswegen, ich glaube auch nicht, dass es an Printfab liebt und ich hatte schon mal Kontakt mit dem Support und die sind wirklich eifrig, also, Ja, ja, genau. Ich bin mal gespannt. Ich werde es versuchen, wenn ich eine Lösung habe, werde ich euch auf dem Laufenden halten, ganz gewiss. Was ich dabei aber auch gelernt habe, ist, wenn man so ein Bild hier drucken will, ich halte es nochmal in die Kamera, so ein Schwarz-Weiß-Bild, was sehr, sehr hohen Dunkelanteil hat und eigentlich so ein bisschen durch die Lichtkanten an den Öhrchen von der Katze oder an den Haaren von der Dame hier lebt und vielleicht so ein bisschen die Zeichnung eben ganz leicht heller ist als der Rest vom Schwarz, dann ist es sehr hilfreich, auf einem Papier zu drucken, was möglichst weiß ist. Weil weißer als das Papier wird so ein Schwarz-Weiß-Druck nicht. Das wissen viele nicht, aber so ist es.

Chris

Weiß ist der Weißpunkt. Heller geht es nicht, aber da hast du heute ja dann auch Auswahl aus Papieren, die weißer sehen, als es früher jemals möglich war.

Boris

Das stimmt.

Chris

Ich habe so eine UV-Taschenlampe. Ich habe irgendwie so Kleber, es gibt da so Kleber, die mit UV gehärtet werden. Und wenn man diese UV-Taschenlampe mal, wenn man zum Bücherregal geht, Und da mal auf das Papier der Bücher leuchtet, dann gibt es Bücher, die sind dann nicht so hell, das sind dann halt so ältere Bücher. Und dann hast du neuere Bücher und die haben halt alle Weißmacher im Papier. Und was ist ein Weißmacher? Ein Weißmacher nimmt UV-Licht und wandelt es in Licht um, also macht es heller. Und diese Papiere, die wirken dann viel heller, die sind dann brillanter, die leuchten mehr im Licht. Und haben aber wie gesagt dann diese Weißmacheranteile drin und sind dann möglicherweise auf Dauer halt nicht so, weil das dann natürlich altern kann durch UV-Einstrahlung, durch Ozon und so weiter. Aber das wird heute, also ganz viele Papiere, manche auch nicht. Das ist dann total interessant mal rumzugehen und zu gucken, welcher Karton irgendwie leuchtet und welcher nicht und so. Das ist schon spannend.

Boris

Aber es gibt auch schöne Feinart-Papiere und offenporige Papiere, die eben auch sehr hell sind. Aber es macht dann keinen Sinn, irgendwie ein Aquarellpapier zu nehmen, was eher so einen gelblichen Touch hat. Weil dann leuchtet natürlich auch das Schwarz-Weiß-Bild nicht, weil natürlich der Weißpunkt dann sehr niedrig ist. Ja, das nur so als Tipp. Deswegen, das waren nur Probedrucke generell. Ja, das mache ich halt auf Papier, was ich nicht mehr so mag. Das muss ich wegdrucken, deswegen. Naja, fiel mir dabei nur so ein.

Chris

Ja, aber allgemein mal die Frage, du bist ja, du bist jetzt gerade auf dem Diät-Trip, auf der Fotodiät bist du ja gerade. Also, ja, ist ja so, du hast ja, du hast ja, jetzt irgendwie schießt du mit JPEG und Schwarz-Weiß und hast nur noch eine Brennweite, eine Brennweite drauf und so, zoomst nicht mehr wild.

Boris

Und die hat auch noch Gummi drin.

Chris

Erzähl doch mal, wie das denn da so geht.

Boris

Ja, könnte es vielleicht sein, dass ich mir eine Leica kaufen möchte.

Chris

Da wollte ich hin. Das Gerücht habe ich ja gehört, dass du dir jetzt eine Leica kaufst. Was erlaube, was ist los? Erzähl doch mal. Bring mal Licht ins Dunkel.

Boris

Gehen Sie doch mal in die Mediarese. Wohin soll ich gehen? Also, vielleicht zum Hintergrund. Wenn ich über eine Leica nachdenke, wir kommen gleich dazu dann geht es hier hauptsächlich nicht um die berufliche Seite der Fotografie bei mir, sondern es geht um die private das glaubst du, Da, wo ich jetzt stehe. Gehen wir von Ist-Stand aus. Es geht also um meine privaten Fotos. Weil ich erlebe ja, und das war ja auch der Aufhänger hier mal in Schwarz-Weiß in JPEG zu fotografieren, ich erlebe, dass ich privat weniger fotografiere, als ich gerne möchte. Wegen des ganzen Tam-Tams hinterher und so. Und da geht es jetzt eben darum, wenn wir zu Freunden sind, auf irgendwelchen Feiern eingeladen sind oder einfach mal so zum Pferd fahren oder irgendwie mal so einen Kleinausflug machen. Einfach so wie früher, einfach eine Kamera dabei haben und ein paar nette Andenken machen und vielleicht auch ein paar schöne Fotos machen.

Und die Canon R6, die ich inzwischen ja habe, die ist schon ziemlich mächtig und sehr modern und die kann sehr viel. Und da gehen auch große Objektive dran, die ich auch sehr, sehr gerne benutze und deren Look ich auch sehr gerne mag. Das ist alles toll. Aber nun habe ich sie auf JPEG gestellt, sogar auf schwarz-weiß, also auf monochrom gestellt, damit ich eben zu Hause weniger Aufwand habe und auch weniger Chance habe, irgendwas zu machen. Ich habe eine feste Brennweite drauf, damit ich ein kompakteres Setup habe, damit ich nicht so viele Optionen habe, sondern dass ich eine natürliche Auswahl habe. Also sehr entfernte Motive gehen dann halt nicht, wenn ich da jetzt nicht hinlaufen kann oder möchte. Dann ist das eben so. Dann bringe ich die schon mal nicht mehr mit nach Hause. Und andere Motive mache ich halt anders. Ist erstmal ganz angenehm, aber es ist natürlich immer noch diese, komplizierte, sag ich mal in Anführungszeichen, eine Canon ist jetzt nicht wirklich kompliziert, aber weißt du, was ich meine? Es ist diese Kamera mit diesen vielen Knöpfen, die sehr viel kann, die aber komplett reduziert konfiguriert ist. Und dann fragt man sich...

Chris

Eigentlich hat sie jetzt Knöpfe übrig, nicht wahr?

Boris

Ja, und dann fragst du dich natürlich, warum soll ich jetzt so eine Kamera mit diesen 1000 Features mitnehmen? Geht das nicht auch simpler? Geht das nicht auch mit einer einfacheren Kamera? oder kann ich das dann nicht, noch konsequenter machen, ohne jetzt gleich ins andere Extrem wie eine Rico GA oder sowas zu fallen?

Chris

Ist das ein Extrem?

Boris

Ja, weil sie sehr klein ist. Das wäre mir dann schon zu unhandlich klein.

Chris

Hast du mal mit einer länger als ein paar Minuten gespielt?

Boris

Mit einer Rico GA? Naja, ich habe natürlich noch keine jetzt über Wochen besessen.

Chris

Das meine ich mal so, das ist Wochenende mit so einer oder so. Würde ich mir mal ausleihen irgendwo mieten.

Boris

Es wäre eine dieser Option. Rico GR hat ja zum Beispiel auch diese Monochrom-Geschichte mit diesem einschwenkbaren Filter und sowas. Also ja, warum nicht? Also eine Option. Aber jetzt bin ich ja auch in diesem Alter. Nicht wahr? Also bin ja jetzt auch schon über 50.

Chris

Und da muss man jetzt sich ein Porsche Cabrio zulegen.

Boris

Und ich muss gestehen.

Chris

Und eine Leica.

Boris

Ich lästere gerne über Leica, das werde ich wahrscheinlich auch weiterhin gerne tun, aber ich bin zunehmend in einer Phase bei der Fotografie, wo ich mich frage, was ist denn dran an diesem Leica-Getue und, Es ist schwierig. Ich habe ja immer gerne gelästert und ich habe es ja auch immer mal wieder zumindest kurz ausprobiert. Du weißt, in Berlin, als wir mal einen Workshop hatten, da hatte ich mal eine Zeit lang eine Leica in der Hand und konnte mal ein paar Aufnahmen damit machen. Also eine M-Leica, Messsucher, konnte damit ein bisschen arbeiten, war überhaupt nicht meins. Und auf den Workshops hatte ich mal halt stundenweise oder zumindest mal minutenweise eine Leica in der Hand und konnte damit mal ein paar Fotos machen. Und das war, naja, alles nicht so meins. Und irgendwie bin ich offensichtlich nicht dieser Leica M-Typ mit diesem Messsucher und dieser sehr reduzierten Anzeige im Sucher oder nicht vorhandenen Anzeige. Oder ich war es vielleicht nicht. Weiß ich nicht. Dann hörte ich ja auch von der Leica Q. Auch die gibt es ja schon seit vielen Jahren. Und ich höre da viel Gutes darüber. Und wer sich die angeschafft hat, ist irgendwie begeistert. Aber ist es nicht am Ende des Tages auch nur eine Vollformat-Kompakte mit festem Objektiv? Was ist denn jetzt daran Leica? Ich verstehe es halt noch nicht.

Chris

Alles daran ist Leica.

Boris

Aber andere sind halt davon begeistert. Obwohl sie bisher Nikon, Canon, Sony fotografiert haben. oder das auch weiterhin tun, weil eine Kamera löst unter Umständen ja nicht alle Aufgaben. Aber immer wieder sagen, ja, aber selbst für Jobs oder gerade fürs Private greife ich immer wieder zur Kuh und lasse die anderen liegen. Also es muss ja irgendwas, irgendwas muss es ja sein.

Chris

Also ich kann sagen, mein Freund Jeremiah, der aus Los Angeles, der quasi alles an Kameras hat, was man nur so haben möchte, der Mann ist, jetzt schon in höherem Alter und Hollywood Regisseur und so weiter also er hat die Spielzeuge, seine Lieblingskamera ich habe ihn noch nicht gefragt wieso aber seine Lieblingskamera ist seine Q3 mit der geht er am liebsten los das ist die Kamera zu der er greift wenn er los geht Punkt und.

Boris

Das höre ich.

Chris

Von ich kann ja nicht sagen warum aber für ihn ist das so der ist total begeistert dass er dann die jetzt irgendwo hat und benutzen kann, Und er hätte durchaus eine ganze Menge anderer Kameras zur Auswahl.

Boris

Und ich habe ja auch in der Vergangenheit gesagt, also wenn ich mir eine Leica genauer anschaue, dann wahrscheinlich die SL-Serie, was eigentlich eher ein klassischer Vollformat-Body ist, mit Wechselobjektiv, mit einem dicken Griff dran, mit vielen Funktionen, dem Autofokus, den die Q natürlich auch hat.

Chris

Ja, aber dann bist du ja wieder bei Canon-Spiegelreflex-Größe oder so.

Boris

Ist ja im Prinzip etwas, was ich schon habe. Ich habe ja eine R6. und die SL, ist dann halt vielleicht geiler gebaut und sie ist schwerer und sie ist kantiger und tut mir weh, aber wenn du sie beschleunigt an den Kopf bekommst aber warum, und jetzt bin ich zunehmend also gerade in den letzten Wochen einfach neugierig geworden, ich habe über viele Dinge nachgedacht und im Prinzip fing das damals an, als Alex auf den Workshop gekommen ist, zu den Klostergeistern Und ich denke immer sehr gerne an unseren Alex zurück, da bin ich echt wehmütig.

Und er hatte so eine herrliche, unverkrampfte, offene Art, wie er erzählt hat, warum er sich das geholt hat und eben gegönnt hat. Also auch um sich und sein Lebenswerk und sein Leben einfach mal zu belohnen mit etwas, was er sich sein Leben lang mal so gewünscht hat. Und wie er irgendwie so zu dieser Kamera gefunden hat oder seinen Weg mit dieser Kamera irgendwie, ja, seine Fotografie nochmal ganz neu beleuchtet hat. Und das fand ich immer sehr interessant. Das war immer sehr spaßig mit ihm darüber, ja, ein bisschen rumzufrotzeln, aber auch rumzufilosophieren. Das fand ich einfach sehr schön. Aber es hat bei mir nie geklickt. Er hat sie mir ja auch ein paar Mal in die Hand gegeben, aber es hat irgendwie nie geklickt.

Und auch bei Thomas auf dem Workshop oder ähm, Hatte Wolfgang auch eine, aber Thomas auf jeden Fall hatte eine dabei oder auch mehrere dann dabei. Und wenn er darüber erzählt hat, wie dann seine Augen leicht glänzend wurden und er einfach großen Spaß daran hatte. Und jetzt zuletzt natürlich Jürgen, der eine Kamera von Alex übernommen hat, der selber sehr, sehr großer Fan ist der analogen Fotografie, der meiner Meinung nach sehr, sehr tolle Projekte fotografisch macht und der, obwohl er ein sehr großer Analog-Fan ist, sich dann für eine digitale Leica entschieden hat und da geradezu sprüht vor Begeisterung und mir versucht, das näher zu bringen. Und ich kam dann so ins Denken. Ich höre zum Beispiel auch Grüße gehen raus an den Ankel Bobcast, die uns übrigens streckenweise auch hören. Zumindest Manuel hat es mal gehört. Also Grüße gehen raus an Nils und Manuel vom Ankel Bobcast, die jetzt leider einstellen wollen. Ich glaube ja noch nicht ganz dran, aber mal gucken, wann ihr einstellt.

Und Nils ist jetzt zuletzt eben auch zur Leica gekommen, der hat auch angefangen mit einer Q3 und mit einer SL2S und hat sich dann eine M11 dazu geholt, also der ist voll gepackt von diesem Fieber und versucht das auch zu vermitteln im Podcast, aber es ist wahrscheinlich schwer, weil man muss es vielleicht einfach auch mal machen und selbst Manuel, der dann auch so ähnlich wie ich, sehr gefrotzelt und sehr gelacht hat nach dem Motto, wie viel hat die gekostet und was kann sie alles nicht? Okay, aber du hast auch so eine gute Nikon, warum nimmst du denn nicht die? Selbst der hat sich jetzt eine Q3 geholt und hat im letzten Podcast doch sehr angetan davon berichtet. Eben auch im Bereich der privaten Fotografie, weil ihm geht es da ähnlich wie mir. Wenn du das beruflich dann eben gemacht hast viel, dann machst du privat nicht mehr Fotos mit deinem großen Werkzeug. Der findet jetzt auch wieder einen neuen Zugang zu seinen privaten Bildern und macht unterwegs beim Spaziergang dann mal ein paar schöne Fotos. Und jetzt weiß ich nicht, ist es jetzt das Alter?

Ist es der Wunsch nach weniger oder nach einfacher, dass man diesen Technikballast einfach über hat? Oder geht es wirklich bei Leica um die Verarbeitung und das Gefühl? Weil das muss man sagen, alle, die ich bisher in der Hand hatte, das ist halt schon Wertarbeit und das merkst du bei allem, was du da anfasst. Oder ist es die Bildqualität oder der Farblook?

Wahrscheinlich dann eher von den sehr sündhaft teuren Objektiven oder sowas, mehr als vom Sensor.

Und ich habe mir jetzt gesagt, eigentlich will ich jetzt nicht warten, bis ich tot bin, also nicht tatsächlich, sondern geistig, sondern ich glaube, ich will das nochmal ergründen und ich glaube, wenn ich das ergründen will, dann hilft es nichts, mir sowas auszuleihen für einen Tag oder zwei, sondern dann muss ich es machen. Dann muss ich da reinspringen und dann muss ich das machen und ausprobieren. Jetzt gerade bei unserem letzten Workshop bei dir, beim letzten Villa-Workshop. Die Seewerkstatt. Die Seewerkstatt. Da habe ich auch so eine ganz alte Schraublaika noch in die Hand gedrückt gekriegt. Da ist der Messsucher. Das war noch zweigeteilt, das Sucherfeld. Das wusste ich nicht. Da kannst du durch das eine Suchfenster gucken. Die sind direkt nebeneinander. Da muss man schon ein bisschen Augen-Yoga machen. Durch das eine durchgucken, dann hast du halt den hellen Sucher, aber ohne Fokushilfe. Und wenn du durch den anderen durchguckst, dann hast du da den Messsucher. Das ist quasi nur der Ausschnitt vom Messsucher mit dem Doppelbild, den du da siehst. Das ist dann nicht eingeblendet in das große Sucherfeld, sondern es ist ein eigener Bereich. Fand ich auch ganz spannend, aber ist halt wieder eine analoge. Und analog habe ich nun wirklich eine Zeit lang jetzt wieder ausprobiert. Da will ich jetzt nicht wieder hin.

Ich muss mal schauen, was ich da mache. Ich bin da gerade ein bisschen am Grübeln und ich glaube, das brauchen wir heute nicht zu weit auswalzen. Ich habe hier noch ein Teil 2 vorbereitet, wo ich mal einen Überblick geben kann über die Leica.

Chris

Wäre das ein Dreiteiler?

Boris

Also auf jeden Fall ein Zweiteiler. Ich erzähle euch dann mal die verschiedenen M-Modelle, wie die aufgestellt sind und die verschiedenen Kuh-Modelle, wie die aufgestellt sind und wohin so meine Tendenz geht.

Chris

Also du kräbst jetzt richtig in dieses Kaninchenloch rein, oder?

Boris

Ja. Bin ich schon drin.

Chris

Teach us.

Boris

Quasi. Warum keine Fujifilm GFX 100 RF? Ist dann die Frage. Fuji steht natürlich auch zur Wahl. Wenn dann das Mittelformat. Aber das sind dann schon wieder viel größere Klopper. Ich weiß es nicht.

Chris

Ach ja, und so eine gebrauchte Q3. Ich gucke gerade, für was die auf Ebay laufen. Ja, so 5.000 bis 6.000. Das ist jetzt... Was kostet die neu, so eine Q3?

Boris

Ja, ein bisschen mehr natürlich noch. Nee, also wenn, dann geht das natürlich auf ältere Modelle. Die ganz aktuellen, das kannst du vergessen. Also eine M11 ist indiskutabel für mich. Und eine Q3 ist indiskutabel für mich. Aber das heißt jetzt nicht, dass die älteren Kameras deswegen schlechte Kameras sind. Also es gibt im Gegenteil, ich bin ja inzwischen schon drin. So viel kann ich schon teasern zum Teil 2. Es gibt reichlich YouTube-Videos, wo Leute durchaus eine Q, also die Q1, gegenüberstellen mit den anderen und sagen, naja, aber schlechter ist die eigentlich auch nicht. Also sie hat natürlich weniger Megapixel, aber das ist auch nicht immer schlecht. Also nur weil die Dateien größer sind, ist das Bild nicht zwangshaft besser. Und von daher. Wir werden nächste Woche einen Teil 2 machen. Wenn ihr da Fragen dazu habt, schickt sie mir gerne, dann kann ich sie mit aufnehmen. Ansonsten schauen wir mal, wohin die Reise geht.

Chris

Ich finde es sehr spannend.

Boris

Ich auch. So ist das.

Chris

Der Boris. Der Boris.

Boris

Der große Laika-Lästerer.

Chris

Wir haben Fotos, die wir anschauen sollen. Jetzt gucke ich gerade.

Boris

Die Nameaufgabe.

Chris

Eins davon ist disqualifiziert.

Boris

Ist zu jüng.

Chris

Ist auch natürlich jetzt hier in der Suche auf, wird aber dann hier nicht kommen. Genau, wir haben die Aufgabe Name. So. Jetzt müssen wir hier noch wieder das Dingens einstellen. Machen wir es mal klein in die Ecke hier. Das ist das falsche Bild. Hallo? Ich wollte doch... Ich wollte doch... Wo ist es denn? Da ist es. Das Bedienen von Rechnern. Das ist so eine Sache, weißt du? Es ist nicht so simpel. Alles nicht so simpel. So, und jetzt kann das hier wieder weg. So, jetzt...

Boris

Rechts ist nicht mit dabei, das ist zu jung.

Chris

Wir haben ja ein paar Regeln, die könntest du vielleicht nochmal ganz kurz wiederholen.

Boris

Ja, die Regeln sind immer, dass wir einen Zeitraum vorgeben, in dem das Bild gemacht werden sollte, also soll in diesem Zeitraum kein altes Archiv und kein Last Minute nach Ablauf, denn es läuft ja bereits die neue Aufgabe, die aktuelle Aufgabe ist die Gerichtaufgabe und dann nehmen wir dann keine Bilder mehr von der Aufgabe vorher an. Wenn ihr die dann einstellt, das könnt ihr natürlich machen. Wenn andere HörerInnen dann in der Galerie mal schauen wollen, was ihr noch abgegeben habt an Bildern, dann könnt ihr das natürlich tun. Aber hier aus dem Aufgabenwürfeln fällt es dann raus. So ist das. Ja, und dann haben wir 10 qualifizierte Bilder. Und dann würde ich das sagen, fange ich diesmal wieder an.

Chris

Darfst du mal anfangen. Wie gesagt, das rechts oben hier fällt raus. Und die Durchnummerierung haben wir hier in unserem internen Tool. Mach doch mal.

Boris

13.

Chris

Das ist zu viel. Dann darf ich jetzt. Eine 2 habe ich gemacht. Und das ist dann das Schild.

Boris

Elisabeth.

Chris

Elisabeth, die Aufgabe war Bein, oder?

Boris

Elisabeth, du bist so netto.

Chris

Das war, das war, was hat das jetzt mit Bein zu tun?

Boris

Wieso Bein? Name.

Chris

Ach, Entschuldigung, wieso komme ich da auf Bein?

Boris

Ich habe keine Ahnung.

Chris

Habe ich denn Bein? Ich habe irgendwie so, es ist egal.

Boris

Achso, Hunger. Achso.

Chris

Wahrscheinlich so ein Eisbein oder so. Ja, hier, Elisabeth Patchwork, das ist mein Name. Zum Thema Name, eine Freundin hat meinen Namen auf diese kleine Tasche gestickt. Oh, ist das süß. Fotografisch, ja, ist es jetzt eher dokumentarisch, würde ich sagen.

Boris

Ja, Farben könnten ein bisschen mehr leuchten. Das hat mit der Belichtung dann zu tun.

Chris

Ohne Elisabeth zu nahe treten zu wollen. Aber ich hätte es wahrscheinlich ein bisschen anders fotografiert. Vielleicht, guck mal, man sieht unten so ein bisschen diese Reflexion auf dem Tisch. Das wäre schön, wenn das einfach weiter weg wäre. Dann würde man die Reflexion sehen. Dann hätte man quasi die Tasche und ihre Reflexion. Das wäre so ein kleiner Tipp.

Boris

Links, rechts nicht ganz so an den Bildrand gequetscht.

Chris

Bisschen Platz lassen.

Boris

Bisschen mehr die Tasche ins Porträt nehmen. Oder wenn es nur um die Stickerei geht, dann vielleicht tatsächlich sogar noch enger schneiden. Aber ich hätte es tatsächlich auch als Taschenporträt gemacht.

Chris

Vielleicht was aus der Tasche rausguckt. Dass man das auch noch als Tasche wahrnehmen kann. Das wäre auch eine Möglichkeit. Oder vielleicht die Tasche tatsächlich auch in einem Kontext fotografieren. Also muss ja nicht immer alles freigestellt sein. Das kann ja irgendwo auf einem hübschen Tisch liegen. Passend dazu dann mit einem Häkeldeckchen drunter oder so.

Boris

Was auch immer in der Tasche ist. Irgendwas, was thematisch dann passt.

Chris

Genau. Also das wären so paar kleine Ideen dazu. aber du hast die Besprechung hier gewonnen und.

Boris

Es gibt kein Scheitern in der Kunst also insofern alles richtig gemacht du hast ein Foto gemacht du hast dich aufgemacht ein Bild zu machen hast das abgegeben und es ist jetzt per se auch kein schlechtes Foto und es ist vor allen Dingen eine ganz hervorragende Stickerei, das erinnert mich an meine Schulzeit hattet ihr das auch, diese Stift Täschchen, diese Kunstledertäschchen oder Stofftäschchen, Jeans Täschchen und die wurden dann halt bemalt, mit verschiedensten Stiften und dann zum Schluss mit dem Edding noch, damit man dann die anderen Sachen wieder überdecken konnte und so. Also das waren Kunstwerke waren das früher. Aber bestickt habe ich die früher nicht.

Chris

Es gibt kein Scheitern in der Kunst. Jeder Mensch ist auf seinem eigenen Weg und auf diesem Weg an seinem eigenen Ort. Also deshalb schön, toll, danke schön.

Boris

Ich finde das eine schöne Verzierung für so eine Tasche. Das ist eine tolle Idee. Ja, also danke für die Einreichung. Und du hast gewonnen.

Chris

Ich hau das hier noch kurz auf den Bildschirm.

Boris

Hölle?

Chris

Hölle. Es ist doch hübsch. Ein Bild einer Straßenecke. Man sieht links ein Fachwerkhaus und rechts die Ecke, wo Hölle als Straßenschild steht und darunter dann eine Erklärung bezeichnet den alten Stadtteil, der zwischen Alt und Neustadt lag, die jede durch die Stadt mal voneinander abgeschlossen waren. Okay. Das ist so ein ganz schlichtes, einfaches Bild ich finde es von der Aufteilung schön weil dieser Zwischenraum zwischen den Gebäuden macht so eine interessante Form und, ja Gefällt mir so. Gefällt mir so.

Boris

Ich fand ja frech das Bild Nummer 10 bei uns. Das sind so zwei Türen nebeneinander. Die müsstest du relativ schnell finden. Das ist von User Unschärfe Reflexion. Der Titel heißt Tür ohne Namen. Wir sehen ein querformatiges Bild. Das könnte so ein Foto sein wie in so einem Hotel oder so etwas. Links eine Tür am Bildrand, rechts eine Tür im Bildrand. Und dazwischen so eine senkrecht strukturierte Tapete und Lichtschein, der von oben so in überlagernden Lichtbögen die Szenerie beleuchtet. Und diese Türen sind halt durch ihren Türrahmen und durch das, wie sagt man, die Fußleiste in so einem bronzebraunen Ton miteinander verbunden, in so einem Zickzackkurs eben um diese Tür herum und dann am Boden entlang. Und zur Aufgabe Name heißt es hier eben Tür ohne Namen. Das heißt, wir haben hier eben keine Namen auf den Türen, sondern Namen.

Chris

Und du hast es gerade wohlwollend als Hotel bezeichnet. In Wahrheit ist das das Rathaus von Hannover.

Boris

Ach, das Rathaus.

Chris

Und das ist klassische Amtsstube. Also auch schönes Design und so. Wenn ich mir die Türgriffe anschaue, dann würde ich mal behaupten, 60er Jahre, 50er Jahre.

Boris

Also Hotel passt auch insofern nicht. Da wäre man drauf gekommen, weil an der Eintür stehen tatsächlich zwei Nummern, nämlich 202 und 201. Am Hotel wäre immer nur eine Nummer an der Tür.

Chris

Das ist ein Doppelzimmer, weißt du.

Boris

Ah, verstehe.

Chris

Na gut.

Boris

Präsidentensuite.

Chris

Ja, schön, dass ihr mitgemacht habt. Wir machen auch in der nächsten Sendung, nee, in der nächsten Sendung machen wir keine Besprechung, sondern ihr dürft an der Eintür. Aufgabe weitermachen.

Boris

Genau, die Gerichtaufgabe, die läuft noch bis zum 23. April, also bis zum 23.04.2026 könnt ihr noch ein Bild zum Thema Gericht machen. Bei Flickr hochladen, in die Happy Shooting Gruppe stellen und den Tag HSB Gericht vergeben.

Chris

Wunderschön. Finde ich auch. So, das war die Aufgabe und jetzt bin ich total gut vorbereitet, weil ich natürlich jetzt...

Boris

Also grundsätzlich kämen wir zu so etwas wie Terminen.

Chris

Moment, Moment, Moment, Moment, Moment, Moment. Ich muss hier noch Dinge drücken und dann drücke ich hier und wir.

Boris

Kommen zu den Terminen.

Chris

Ja, es ist wieder Terminezeit. Wir haben aktuell auf kalender.happyshooting.de 349 aktive Termine. Es gab in den letzten sieben Tagen 60 Einreichungen, unter anderem von Klaus-Jürgen und Andi. Vielen, vielen Dank. Und ich werde heute mal wieder vorlesen. Ich versuche auch noch mal ganz kurz hier die entsprechenden Webseiten mit einzudingsen. So, da. Und zwar... Fangen wir mal an mit den Darmstädter Tagen der Fotografie. Die enden in drei Wochen, also schnell hin. Diese Gruppenausstellung beleuchtet durch verschiedene fotografische Positionen, gesellschaftliche Spannungszustände und hinterfragt die aktuelle sowie persönliche politische Gegenwart. Dann Ausstellung Civilization, unser Leben im Fokus in Zürich. Rund 100 international renommierte FotografInnen dokumentieren in dieser vielschichtigen Momentaufnahme. Unser heutiges Zusammenleben und die Spuren, die wir auf dem Planeten hinterlassen.

Unter die Haut, Tattoos im Blick in Rüsselsheim in den Opelvillen. Die in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt entstandene Schau präsentiert rund 120 Werke von 13 internationalen Kunstschaffenden, die das Tätowieren als vielschichtige künstlerische Ausdrucksform zwischen traditionellen Bildträgern und menschlicher Haut beleuchten. Dann historische Klöster in Leisnig 047-03 Leisnig. 500 Jahre Auflösung des Klosters gaben den Anlass für eine wunderbare Fotoausstellung mit tollen und interessanten Bildern, seltenen und besonderen Ansichten. Ich dachte, ich nehme mal Kloster mit rein, weil wir sind jetzt dann auch bald im Kloster mit dem Klostergeister-Workshop. Dann noch Photography Talks mit Patrick Wack in Hannover. Patrick Wack gibt Einblicke in seine dokumentarischen Langzeitprojekte, die sich mit geopolitischen und gesellschaftlichen Umbrüchen beschäftigen. Dann eine Doppelausstellung. Lee Miller Fotografien aus dem KZ Buchenwald in Weimar. Aufnahmen von April 1945, kurz nach der Befreiung des Lagers.

Sebastian Copeland, last but not least, Greenland, The Last Generation on Ice in der Schweiz, in Olten. Diese Ausstellung präsentiert eindrucksvolle Fotografie und Filme einer Grönland-Expedition, die die atemberaubende Schönheit und die existenzielle Zerbrechlichkeit der arktischen Eiswelt sowie ihrer Bewohner unmittelbar erlebbar machen. So, das war es von mir mit dem Termin. Aber wie immer ist natürlich auch Jürgen noch mit eigener Stimme vertreten.

Einspieler

Hallo Community. Es gibt wieder ein kleiner Hut. Gelsenkirchen, die Kultkneipe Kenkenberg. Dort findet ab dem 19.04. eine besondere Ausstellung statt. Menschen in GE in Gelsenkirchen. Eine eindrucksvolle fotografische Reise mitten durch die Stadt Gelsenkirchen und ihre Geschichten. Der Fotograf Gregor Wildförster zeigt ausschließlich Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die genau das einfangen, was zwischen den Momenten liegt. Kein Filter, kein Schnickschnack, echte Emotionen, echte Menschen, echtes Gelsenkirchen. Coole Kiste. Leider gibt es keine Homepage, wie halt bei Kneipen üblich. mittlerweile. Es gibt nur Instagram und es gibt nur Facebook. Es war mir aber trotzdem wichtig. Und von daher gehen diesmal die Grüße raus an alte Schalke 04 Fans und das mit dem Aufstieg wird schon klappen. In diesem Sinne, 3, 2, 1 Happy Shooting!

Chris

Ja, Wahnsinn.

Boris

Ja, cool.

Chris

Ausstellung in der Kneipe. Ohne Website immer ein bisschen schwierig, aber wir haben es ja dann in den Einträgen im Kalender. kalender.happyshooting.de.

Boris

Wird man dann finden im Navi oder sowas.

Chris

Wird sich mit Sicherheit irgendwie finden lassen. So.

Boris

Also in der Kneipe. Leute, wenn ihr aus der Gegend Gelsenkirchen seid, verabredet euch doch mal. Im Slack könnt ihr euch gerne einen Zeitpunkt verabreden oder sowas. Dann fahrt doch zusammen in die Kneipe. Und dann schaut euch die Bilder an und dann macht ihr einen kleinen Audiokommentar für uns, was ihr da so erlebt habt.

Chris

Und den ladet ihr hoch auf happyshooting.de slash hi.

Boris

So einfach ist das.

Chris

Ey, wir sind ja so durchorganisiert.

Boris

Ich fände es cool. Also ohne Quatsch, ich fände es richtig cool. Wie Jürgen schon sagt, das sind so Klein-Ods, in so kleinen Locations, lokale Ausstellungen. Ich finde, das hat Charme. Das, ja, würde mich freuen, wenn sich da ein paar HörerInnen mal treffen und berichten.

Chris

Hat es auf jeden Fall. So, dann sind wir jetzt am Ende angelangt und nochmal danke alle, die hier mithelfen, die unterstützen, die tatkräftig hier zum Beispiel Kalender oder sonstige Dinge managen. Nochmal, wenn ihr auf einem Villa-Workshop schon mal wart, dann lasst uns doch gerne einen Eintrag auf tfttf.com slash Feedback, Link in den Shownotes. Ansonsten Workshops auf happyshooting.de slash Workshops und wir freuen uns aufs nächste Mal.

Boris

Macht's gut. Das ist TFTTF, das ist Tipps from the Top Floor.

Chris

Da kann man ihn treffen. Was gerade schläft, das ist egal.

Boris

Meiner schläft ja auch.

Chris

Macht es gut. Bis zum nächsten Mal.

Boris

Ciao.

Chris

3, 2, 1 Happy Shooting.

Shownotes

Hausmeisterei

Aus der Preshow
Trust me bro, Schriftsatz, altes DTP Programm, Typoherzöge

#hsfeedback

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Themen

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