#942 - Erfolgreicher Fail
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Happy Shooting, Folge 942. Erfolgreicher Fail. Die heutige Folge wird euch präsentiert von...
ChrisStrahlsohn.
EinspielerHier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.
ChrisWird euch das Besseres eingefallen?
BorisWissen die das? Oder schickst du die Rechnung hinterher?
ChrisIch hab nicht mit dem Startmarketing gesprochen, aber da solltet ihr mal hin, da ist es hübsch, da ist es schön. Moni und ich haben so ein bisschen verguckt in die Stadt.
BorisBrücken werden aber nicht in Zahlung genommen.
ChrisWeil Moni und ich waren da über...
BorisVerstehst du? Brücken, Zahngold, ist auch egal.
ChrisWas?
BorisAlso ist gut. Nein, Moni, mein Gehirn dreht gerade wieder ein bisschen in der Wärme.
ChrisJa, hallo, hier ist Happy Shooting. Wir sind der Fotopodcast. Die mit der Fotografie. Und heute haben wir ein bisschen was aufzuholen. Wir haben jetzt dann doch ein bisschen löchrig, waren wir in den letzten Wochen. Aus, ja, im Wesentlichen privaten Gründen. Aber jetzt wird es wieder normal. Jetzt, glaube ich, sind wir wieder wöchentlich unterwegs.
BorisMoment, gleich mal auf Holz geklöpft hier.
ChrisJa, wir versuchen zumindest unser Bestes. Ja, und da sind Sachen liegen geblieben. Mai oh Mai haben wir hier noch Rückstand. Bevor wir das tun, Lass erst mal kurz schauen. Also wir haben über happyshooting.de slash hi, das ist ja unsere Fragen, Hinweise, Storys, Hotline sozusagen. Da haben ganz viele Leute Sachen reingeschrieben. Da werden wir heute, ich glaube, das wird fast eine reine Frage- und Antwort-Sendung. Wollen wir mal schauen. Ein paar News haben wir. Und Termine natürlich wie immer. Und du hast noch ein bisschen.
BorisEinen erfolgreichen Fail-Bericht kann ich liefern.
ChrisEinen erfolgreichen Fail. Ah, das ist spannend. Okay, also bleibt dran. Das kommt dann gegen später. Bevor wir das tun, also Mono und ich haben das Wochenende, das lange Wochenende in Stralsund verbracht. Und da waren wir schon mal vor einigen Jahren. Und ja, das hat uns so einen Abstecher gemacht und das hat uns so gut gefallen, dass wir gesagt haben, da müssen wir ein bisschen länger hin und jetzt gab es was zu feiern und dann hat, Boni gesagt, so und da schleppe ich dich jetzt hin und da haben wir uns in eine Ferienwohnung einquartiert für ein paar Tage und haben da so die Gegend unsicher gemacht und haben da auch fotografiert und Stralsund ist Stralsund ist, Backstein, ist Wasser, ist Hanse, ziemlich konzentriert alles. Das ist Ostsee. Das ist eine Ostseestadt und liegt im Prinzip direkt vor Rügen. Also die letzte Station, bevor du in Rügen bist, ist Stralsund. Von dort aus geht dann die Brücke rüber. Ja, also zack, bist du dort und Rügen ist auch auf jeden Fall eine Reise wert.
BorisRügen ist fantastisch.
ChrisDie Rögener Altsch die Strahlsunder Altschstadt ist total schnuckelig, vor allem über Pfingsten war da nicht so viel los, ich vermute mal, dass viele Leute einfach auch weg waren, und das war klasse, so Altschstadt quasi mussten wir uns mit nicht vielen Leuten teilen das war schön Ja, kannst du hier Nordheim auch haben, Ja.
BorisAber Strahlsund Nordheim Sie wollen das jetzt nicht vergleichen.
ChrisNatürlich. Tja, ähm ... Tja, und dann wollten wir, da haben wir gesagt, okay, wenn wir da sind, dann fotografieren wir auch und Moni hat dann auch tatsächlich ihre Großformatkamera gepackt.
BorisHab ich gesehen, fand ich ja fantastisch.
ChrisAlso die ist mit Großformat und Stativ und allem unterwegs gewesen und ich habe mich dann so last minute entschieden, nee, das machst du jetzt doch nicht, weil das Problem, was ist kein Problem, aber was dann immer passiert ist, also wenn wir beide Großformat fotografieren dann ist das zum einen gut weil wir haben dann quasi eine ähnliche Geschwindigkeit wir haben ein ähnliches Tempo weil Großformat ist nun mal vom Tempo her anders als mit einer anderen Kamera du kommst halt dann nach so einem Tag mit sechs Bildern heim und wenn du Kleinbild machst oder sowas dann bist du halt in anderen Größenordnungen unterwegs, aber was natürlich auch passiert ist, dass du dann halt auch viel ähnliches, gleiches Zeug fotografierst.
BorisWeil du natürlich am selben Spot dann bist.
ChrisWeil du am ähnlichen Ort bist und so weiter. Und dann dachte ich mir so, irgendwie, das hat mich diesmal nicht ganz so tief, ergriffen. Und dann dachte ich, naja gut, dann probier's mal was anderes. Und bin dann tatsächlich ganz bewusst, ganz ganz offensiv mit dem Smartphone unterwegs gewesen.
BorisAh, ganz reduziert quasi.
ChrisWir haben quasi komplett das andere Ende des Spektrums abgedeckt und das hat erstaunlich gut funktioniert. Also von den Fotos her, lass mich mal schauen, ob ich hier mal ein bisschen so einen Bildschirm werfen kann.
BorisIch hätte jetzt gedacht, du sagst, ich bin dann analog zwar auch, aber dann mit Kleinbild analog unterwegs. Aber aufs Smartphone ist auch eine Idee.
ChrisIch hatte Kleinbild analog dabei. Also das schon. Da sind auch Bilder auf diversen Filmen drauf, die habe ich nur noch nicht entwickelt. Und... Also es war nicht so, dass ich jetzt nur mit dem Smartphone, aber das war so schon die Hauptkamera. Kleinbild hatte ich so, ich hab jetzt gerade keinen hier, so ein Sack voll alte, was waren das, Fuji Centuria, die ich mal geschenkt bekommen hab. Farb negativ, 20 Jahre abgelaufen, also Wundertüte, man weiß nicht, was man kriegt. Nee, ich hab dann statt Stattdessen tatsächlich, zumindest die Bilder, die ich jetzt hier gepostet habe, die sind tatsächlich direkt aus dem Phone gefallen. Ich habe ein bisschen mit, was habe ich denn verwendet diesmal? Im Wesentlichen Dazzle, das ist so eine iPhone App, Kamera App mit Filtern, die dann relativ hübsch mit Licht umgeht, vor allem so mit so Abendsonnen und solchen Geschichten. Da kommen dann Farben raus, die wirklich interessant sind. Also hübsche Farben, so filmartige Sättigungen und Kontraste, die ich ganz gern mag.
BorisVerstehe, was du meinst. Du zeigst ja gerade ein paar Bilder. Wenn man sie sich so anschaut, die haben erst mal für mich hier auf dem Display was Kühleres von der Farbstimmung, ohne aber blau zu sein. Weißt du? Also sie sind irgendwie, das ist das, was vielleicht viele bei Filmen so assoziieren, dass die Schatten eher ins Kühle gehen oder irgendwie so schwer zu beschreiben. Also ich finde sie nicht so übertrieben ins Warme gezogen oder so.
ChrisSie ist nicht over the top, aber sie sättigt Farben.
BorisGesättigt sind die Sachen. Vor allem das Rot sieht relativ kräftig aus.
ChrisJa, das war jetzt auch so ein Feuerwehrschiff mit so Neonorange.
BorisAber die Lichtreflexe unten am Bug, die sind ja auch fantastisch.
ChrisWas glaubst du, wenn ich das Bild gemacht habe?
BorisJa, es sieht wirklich stark aus.
ChrisAlso es war ganz viel so Detailpickerei für mich. spielen mit Farben und Formen.
BorisAber guck mal hier zum Beispiel. Das ist jetzt ein Bild, das ist ein sehr, sehr enger Schnitt am unteren Bildrand von so einem Holzsteg und links wahrscheinlich einen Ansatz von dem Boot zu sehen. Rechts oben und dann lukt auch nochmal so ein bisschen Steg hervor. Und oben die obere Bildhälfte so nach links gezogen nimmt die Reflexion von einem Baum auf der Wasseroberfläche in Anspruch. Also und wenn ich mir das Bild jetzt angucke, das wirkt auf mich erstmal kühl, weil natürlich, von dem Boot da ist natürlich blau drauf zu sehen, aber auch das Holz im Steg, sowohl das, was rechts rein ragt, als auch das, was unten ist, was eher so im Schatten liegt, das hat so eine bläuliche Kühle. Aber das Bild selbst ist nicht insgesamt kühl, weil halt, wie du sagst, dieses Abendlicht und die Reflexion von diesem grün beleuchteten Baum, das ist schon eher warm. Oder auch die Wasseroberfläche ab der oberen Bildhälfte, das geht so ins Warme. Aber alles, was so im Schatten liegt, hat eben so eine gewisse Kühle. Ich mag das ganz gern irgendwie.
ChrisAlso deshalb habe ich sie auch genommen. Weil sie ganz hübsch ist und weil das irgendwie so zu dem Licht auch gut gepasst hat. Das war dieses Pfingstwochenende war ja hier so Deutschland Hitzewelle und so weiter. Da sind wir so halb davon verschont worden an der Küste. Also es war nicht ganz so dramatisch.
BorisHatte die ein bisschen Seewind.
ChrisJa, es gab mal einen Tag, der irgendwie 25, 26 war und die anderen Tage waren so bis zu 22, das ging alles noch.
BorisAber du hast viel Licht gesucht.
ChrisGenau, habe ich nach Licht geguckt, nach Linien, nach Spiegelungen, nach Patina und so weiter.
BorisVerlinkt das mal in die Show Notes, wer das jetzt gerade nicht im Video sieht. Schöner Anker hier im Detail mit einem Tau.
ChrisAlso viele solche Spielereien, also gar nicht so den touristischen Scheiß, sondern eher so ein bisschen Licht und Schatten, einzelne Stimmungen und Details rausgesucht. Dann waren wir noch auf Rügen, Rügen ist wie gesagt die relativ große Insel sogar nebendran also da bist du schon eine Stunde unterwegs um da so einmal von einem Zipfel zum anderen zu fahren und dort haben wir uns dann so ein bisschen, unter anderem Architektur gegeben, auch Stimmen und so weiter da gibt es so ein paar Ecken da hat der Herr Ulrich Mütter der hat bis 2007 gelebt der hat damals, als Bauingenieur und Bauunternehmer hat der, Schalenbauwerke gebaut, also sogenannte Betonschalentragwerke das ist, da ziemlich interessant, wenn du da schaust und dann findest du plötzlich am Strand sowas, das ist ein aus Betonschalen gebautes, naja man nennt es das UFO bei Binz. Das steht da am Strand auf so einer Stelze und mittlerweile ist da ein Standes, eine Außenstelle vom Standesamt drin und das schaut so aufs Meer raus und ähm, Ja, es hat was von Mondbasis.
BorisAlpha oder Raumpatrouille, Orion, das ist so.
ChrisSolche Geschichten findest du da oder dann vielleicht auch hier die, Konzertmuschel, da ist da ist so eine naja, du kennst so diese Kurorten, diese Konzertmuscheln, die halt den Schall so ein bisschen nach draußen treiben und das ist hier jetzt eine Version davon, die ist nochmal, nochmal ein bisschen anders als so wie man das üblicherweise kennt, auch so eine dünne Betonschale, die da gebaut ist. Da kannst du auch wieder Licht suchen und Spielereien oder irgendwelche Ecken, wo du durchgucken kannst. Also hat insgesamt sehr, sehr viel Spaß gemacht, dann auch Sachen zu entdecken. Ja, also war insgesamt war das eine sehr schöne Sache. Dann habe ich heute noch von Mali auf, auf Mastodon noch einen Tipp bekommen. Also der Herr Mütter, der hat auf Rügen noch eine ganze Menge andere Sachen gebaut, die auch architektonisch nicht uninteressant sind. Da gibt es ja eine ganze Karte voll von seiner Bauwerke. Also da könntest du wahrscheinlich ein paar Wochen verbringen, um das alles abzugrasen.
BorisDas wäre ein cooles Fotoprojekt, oder? Einmal Rügen, alle Mütter dokumentieren.
ChrisJa, schon. Also der Mann hat schon interessante Sachen gemacht. Ja, und das war unser langes Wochenende. Wir haben natürlich jetzt nicht alles abgrasen können.
BorisWer Mütter jetzt sucht, M-U-T-H-E-R.
ChrisMütter, Ulrich Mütter. Genau. Ja, also das war cool. Also hat Spaß gemacht. Und... Hat sich wieder gezeigt, auch guck mal, dass du irgendwie halt während der Goldener Stunde rauskommst. Die waren ja Gott sei Dank reichlich gesät während dieser Tage. Also kein schlechtes Wetter im fotografischen Sinne. Natürlich, sagen wir mal 30 Grad und mehr Ende Mai ist eigentlich schlechtes Wetter. Das darf eigentlich nicht, aber fotografisch gesehen war es spannend und ergiebig. Und Moni hat ein bisschen geweint, weil sie natürlich jetzt länger braucht, bis ihre Bilder fertig sind. Die müssen entwickelt und gescannt werden und so weiter. Aber es war cool und, wirklich diese vier Tage waren wir dort, die wirklich so im, mit dem Oberbegriff wir gehen fotografieren, das war auch mal wieder ganz interessant und notwendig und schön und gut.
BorisUnd bringt einen mal wieder auf andere Gedanken. Das ist auch mal was Feines.
ChrisDas war auch nötig, ja. So, jetzt kommen wir zu unserem happyshooting.de slash high, da wo ihr eure Fragen und Hinweise und Storys und so weiter reinwerfen dürft und sollt. Wenn ihr das tut, dann landet das hier bei uns im Redaktionssystem. Und da wir jetzt aber so ein paar Sendungen entweder ausfallen lassen haben oder andere Sachen machen mussten. Hat sich da eine Menge angesammelt. Werden wir jetzt mal so abarbeiten. Da müssen wir uns aber jetzt gleich mal entschuldigen bei Tobias und ein paar anderen. Tobias hat zum Beispiel einen Ausstellungsbericht über eine Ausstellung zum Thema Reihenkrieg, geschickt, aber die ist leider schon rum, also bringt das leider nichts mehr. Sorry, du hast ja den Aufwand umsonst gemacht, aber trotzdem danke und ein paar andere haben auch geschrieben, das ist zeitlich aber schon rum. Normal klappt das, aber wenn ihr zu einem Thema was einreicht, dann wäre es sinnvoll, wenn da glaube ich mal so zwei Wochen Vorlauf sind.
BorisJa gut, dass wir so lange am Stück dann ausfallen, ist eh selten.
ChrisWar auch nicht so gemein.
BorisManchmal kommt das Leben dazwischen.
ChrisGenau. Fangen wir doch mal an mit Detlef. Der hat uns geschrieben, Moin, na, wo versteckt ihr euch? Ich kann doch nicht nur Politik und was weiß ich noch Podcasts hören. Ich will 3 zu 1 Happy Shooting. Wir sind wieder da. Hallo. Also schreibt er noch, Chris, du erinnerst dich an den letzten Herbst, an den gut besuchten Großformatkurs. Wir redeten unter anderem über HDR-Anzeige-Modi von Smartphones ganz allgemein. Und ich frug dich, ob du wüsstest, warum die Kameraharsteller dies nicht in Systemkamerasucher einbauen, um das Sucherbild mittels HDR-Vorschau realistischer zu machen. Das ist ja auch ein Thema. Du schaust durch einen Sucher, der ist heutzutage meistens elektronisch. Du hast eine Kamera, die HDR fotografieren kann, also die einen hohen dynamischen Umfang abbilden kann. Die Smartphones machen das eh, aber immer mehr andere Kameras machen das auch. Aber der Sucher tut das nicht. Und dann schreibt er weiter, vor wenigen Minuten wurde von Sony der Alpha 7R-Nachfolger die Mark VI präsentiert. Und dreimal darfst du raten, was hier erstmals für neue Suchertechnologie verbaut worden ist. Cool. Da ist die R nicht meine Kragenweite, aber am Anfang ist gemacht. Ja, die Alpha 7 R Mark VI ist die erste, Die erste Nicht-Smartphone-Kamera, die einen HDR-Sucher hat.
BorisAuf jeden Fall die erste von Sony. Ob sie tatsächlich die erste über ... Also ich kenne mich jetzt bei den anderen Hightech-Marken nicht so aus. Aber ja.
ChrisWir wüssten das, wenn das woanders auch schon Standard wäre.
BorisVermutlich. Aber jetzt was weiß ich. Hasselblatt und Ähnliches habe ich jetzt nicht so auf dem Schirm. Aber ja, hatten wir ja letzte Woche drüber gesprochen. Tatsächlich, fand ich auch faszinierend, also einen Sucher zu haben mit einem größeren Dynamikumfang, wenn es einem nicht die Augen rausknallt dabei, das bleibt mal abzuwarten, aber ja, in der Tat, je realistischer das Sucherbild aussieht, umso besser. Also bin ich durchaus gespannt.
ChrisAlso mir knallt es ja auch nicht die Augen aus, wenn ich jetzt HDR-Fotos auf dem Smartphone-Display anschaue.
BorisMir strecken, also noch habe ich die Augen drin, aber es ist durchaus es ist durchaus unangenehm. Also es gibt zum Beispiel ein paar Scherzbolde, die schaffen es ein Avatar-Bild mit HDR-Helligkeit.
ChrisJa, das ist dann, je nachdem wie hell du dein Bildschirm eingestellt hast, ein starker Kontrast zum Rest. Das ist richtig.
BorisJa, genau. Das kann dann schon unangenehm sein. Ich bin aber gespannt. Also bei Kamerasuchern, ja, gutes Ding.
ChrisBoris hat euch jetzt erklärt, wie ihr ihn ärgern könnt.
BorisOder ganz schnell in die Mute-Filter geratet. Das könnt ihr euch besuchen.
ChrisOder so. Noch ein weiterer Kommentar von Detlef zum anderen Thema. Zum Beitrag über die neue alte Lightroom Einzeltonwertautomatik. Also dieses Shift-Doppelklick auf dem Belichtungsparameter in den Bearbeitungen. In Folge 938. Genial! In Klammer, ich meine solche Tipps. Tipps in eurer Sendung. Das wusste ich auch nicht. Ob die Einzelautomatik wohl dann den gleichen Wert einstellt, wie er bei einer Gesamtautomatik entsteht? Ich werde es ausprobieren. Bei eurer Fachsimpelei über diese und jene Automatikfunktion fiel mir ein Feature auf, welches ich in Lightroom Classic schon ewig wünsche. Und das ist schon seit Ewigkeiten in Photoshop implementiert. Und zwar das Thema Filter verblassen. Das heißt, wenn du in Photoshop einen Filter anwendest, kannst du dann stufenlos mittels eines Schiebereglers die Intensität dieses Filters wieder bis 0 zurückregeln.
BorisJa.
ChrisSagt er im Fall der Tonwert-Vollautomatik im Lightroom Classic, die für meinen Geschmack manchmal übers Ziel hinaus schießt, könnte man so sehr komfortabel ein bisschen zurückregeln, ohne manuell an den Reglern zupfen zu müssen.
BorisEs wird eine UI-Frage sein. Du bräuchtest halt eigentlich einen Regler, wo du sagst, okay, jetzt mach mal hier automatische Belichtung und dann hast du einen Regler, wo du sagst und die Automatik jetzt mal wieder, weiß ich nicht, 20 Prozent zurückziehen. Meint, dass dann vier oder fünf Regler zu 20 Prozent wieder zurückgenommen werden gleichzeitig. Das wird halt ein UI-Thema sein. Es ist ja bei den Presets durchaus möglich, die so abzuspeichern, dass die Intensität angepasst werden kann. Und es gibt ja auch diese, ich weiß gar nicht, ob das dann LUTs sind oder so, aber du kannst ja rechts im Bearbeitungsbereich auf so eine Übersicht gehen mit Effekten oder mit Filtern, die keine Presets in dem eigentlichen Sinne sind, sondern die eine Basis sind, auf der du dann wiederum deine Regler anpassen kannst. Ich weiß nicht wie das Ding da heißt da rechts, das ist irgendwann mal dazugekommen, und wenn du dir da so einen Effekt auswählst, ich nehme an dass es LUTs sind, da gibt es auch einen Intensitätenregler aber jetzt so bei, einzelnen Werten gibt es das glaube ich sonst nicht.
ChrisGut, kannst du mal Adobe schreiben. Uwe schreibt und das ist jetzt, das muss ich zeitlich einordnen, das ist von vor 14 Tagen. Da haben wir ja mittlerweile dann doch neue Dinge gelernt, hier in der Sendung. Er schreibt, Boris will keine Leica, Boris will eine Fuji X-E5 und ein paar manuelle Vogtländerlinsen. Dazu bei der X-E5 den Sucher auf Klassik gestellt, Schärfeindikator an und los geht's zu Seelenkarten. Zusätzlich kann man mit den Filmrezepten und dem Wahlrat wirklich schicke Sachen machen. Ich habe seit einigen Wochen zusätzlich zum großen Kanon geraffelt und finde es nur genial. Es macht unheimlich Spaß, manuell zu arbeiten. Man kommt mit der kleinen Tasche auch bei viel Zubehör aus. Und wenn es ganz klein sein soll, kommt das 32er Nocturne oder 18er Koloskopal drauf und fertig. Das passt dann locker in die Jackentasche und selbst wenn man reichlich Linsen dazukauft, steht das Komma immer noch deutlich weiter links als bei Leica. Man kann auch problemlos die JPEGs mit den Rezepten in der Kamera entwickeln lassen, die auch flott per Smartphone App ziehen und weitergeben und hat trotzdem noch die RAWs zur Verfügung, wenn man will. Lightroom Classic unterstützt übrigens die Fujifilm Simulation als Kameraprofile relativ gut von Hause aus. Ich packe mal Galerie-Link bei.
Danke Uwe. Ich glaube, wir wissen mittlerweile, Boris hat jetzt eine Leica und es war eine M8. Und ich wage jetzt mal zu behaupten, dass ich deine Antwort kenne.
BorisNämlich?
ChrisNämlich, das ist ja schon wieder viel zu viel Backdoor, viel zu viel Hintertürchen, was man da hat, mit RAWs behalten und hier noch ein Rezept und da noch irgendwie ein Ding, weil das macht die M8 ja alles nicht.
BorisDas macht sie alles, also klar, sie macht auch JPEG und RAW, wenn du das möchtest. Und ich hab sie ja tatsächlich jetzt auch auf RAW stehen, weil mir die Farben einfach gut gefallen. Aber ja, eine Fuji ist halt was anderes.
ChrisIch sage aber nicht, dass sie irgendwie schlechter oder sonst was ist.
BorisAch, überhaupt nicht. Die ist wahrscheinlich in allen Belangen besser. Also da ist gar keine Diskussion. Und Uwe, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, weil das, was du hier schreibst, zeigt, dass ich nicht ganz alleine bin mit diesem Trip, mit einem Wechsel zu etwas anderem, zu was leichterem, vielleicht auch zu weniger. Bei dir hat es geklappt, die Kamera auf weniger zu konfigurieren oder eben einmal so einzustellen. Fuji ist ganz weit vorne mit den JPEG-Rezepten. Ich habe da viele schöne Sachen gesehen. Allerdings war ich dann, als ich mir das mal auf einem Workshop intensiver habe zeigen lassen, doch etwas enttäuscht. Ich hätte gedacht, dass man für diese JPEG-Rezepte noch deutlich weitergehen könnte, was die Farbinterpretation, Anpassung von Licht und Schatten und so weiter angeht.
Wie gesagt, ich dachte man könnte da weitergehen aber sei es drum es gibt jedenfalls ein paar schöne Rezepte um da auch sehr sehr anständige JPEGs rauszubekommen, also wirklich schön und insofern wünsche ich dir da sehr sehr viel Spaß damit für mich allerdings, ist das halt auf mehreren Ebenen schon wieder etwas, was mich nicht so richtig zwickt und eins davon ist eben bei aller Retro-Optik die das Ding hat, ist es halt dann doch eher eine Technik-Retro-Optik und ich habe für mich erkannt, will ich nicht, Im Augenblick. Ich meine, ich hatte Canon. Ich habe eine Olympus hier. Jetzt habe ich eine Leica. Ich bin ja noch jung. Wollen wir mal gucken, was da noch so kommt. Aber jetzt im Augenblick ist es tatsächlich eine Leica. Und zum Beispiel auch das Einstellen der Blende vorne am Objektiv ist, was sehr, sehr fein ist. Aber das wirst du wahrscheinlich bei der Fuji auch haben mit entsprechenden Objektiven. Insofern, ja, ich wünsche dir viel Spaß damit, Uwe. und ja, zeig gerne weiter Bilder und hab viel Spaß am Fotografieren, so wie ich jetzt auch erstmal wieder mit der Leica.
ChrisGut, weiter. Es ist noch lang nicht am Ende. Wir nochmal ein Kommentar von Detlef zu was ganz anderem und zwar geht es um, mechanisches Telezoom in Smartphones. Da hatten wir mal eine kurze Diskussion zu dem Thema. Da hat er auch nochmal einen Kommentar geschrieben, der ist aber jetzt wieder überholt. Das Thema, das ich kürzlich nochmal präzisiert hatte und vertiefen wollte, hat sich nun so gut wie erübrigt. Das neue Xperia Flagship von Sony wird in dem in Kürze erscheinenden Nachfolgemodell kein mechanisches Zoom-Objektiv mehr enthalten.
BorisFaszinierend.
ChrisUnd ist damit so handhaben wie die meisten Pro-Kamera-Smartphones. So stirbt eins der letzten seiner Art aus und das wird ja seine Gründe haben. Als interessantes theoretisches Diskussionsthema für Nerds taugt das Thema allemal. Also wir halten fest, das Thema mechanisches Zoom im Smartphone war zwar spannend, aber wahrscheinlich ein bisschen, zu aufwendig für den Vorteil, der daraus möglicherweise entsteht.
BorisOder vielleicht zu anfällig. Weil wenn du Mechanik hast, die sich bewegt, dann hast du auch Mechanik, die kaputt gehen kann. Und so ein Smartphone ist Erschütterung und Stürzen ausgesetzt. Da wird Sony selbst wissen, wie viel Support Aufwand sie damit hatten.
ChrisDu hast, also Platz im Gehäuse ist ziemlich knapp bei so einem Telefon. Sensoren möchten größer werden. Du brauchst Akku, du musst das irgendwie kühlen, du musst es stabilisieren und das ist alles in Konkurrenz mit dieser Zoom-Mechanik und, jetzt kannst du natürlich schon sagen, alternativ, wir machen halt dann doch lieber nochmal mehrere feste Kameramodule und die heute halt mit entsprechend höherer Auflösung, wo dann trotzdem die Qualität noch okay ist, weil, es halt immer besser wird und dafür dann arbeitest du halt statt Zoom mit dem Crop, und verlierst dann ein paar Pixel und das ist dann leichter, das ist robuster und vor allem ist es auch, wahrscheinlich leichter, dass das alles wasserdicht ist und so. Also die haben ja riesen Anforderungen, diese Geräte mittlerweile. Und Sony war so bisher noch so der letzte Verfechter von so einer klassischen Kamera Hardware in einem Smartphone-Format.
BorisIch glaube, es gab dieses eine Gerät.
ChrisSo Richtung echtes Glas statt nur rechnen. Immerhin, aber haben sie es gemacht.
BorisAnsonsten hatten sie ja auch schon Sensoren mit 100 Megapixeln, wo sie dann drauf gecroppt haben. Also es ist jetzt nicht so, dass sie das noch nie gemacht haben.
ChrisNatürlich war das nicht bei allen so. Das ist eine Frage auch der Kosten und was die Leute bereit sind, mit sich rumzuschleppen. Aber da ist halt immer der Konflikt. Ich sage mal so, das Kameradenken gegen das Smartphone-Denken. Du hast auf der einen Seite die Kamera und willst möglichst viel mit Glas machen. Das ist so ein bisschen wie im Hollywood-Film, ist das jetzt mit VFX oder ohne gemacht. Die einen wollen alles echt machen, die anderen sagen, sieht nicht gut genug aus, müssen wir digital machen. Also ich glaube sie haben es nicht gekillt weil es uninteressant ist, sondern weil es, vielleicht auch einfach der Masse egal ist der Leute da draußen, weißt du, die Leute wollen nicht die beste Auflösung und die super Qualität die wollen, dass ihre Bilder, von den Kids und von den Haustieren und so weiter irgendwie so rüber kommen dass sie hinterher Freude dran haben und da spielt dann die Detailauflösung wahrscheinlich eher eine untergeordnete Rolle und das macht das Ding nur teuer in der Herstellung.
BorisAlso es ist traurig.
ChrisNe?
BorisDie meisten, die ich sehe, die mit dem Smartphone Fotos machen, die machen keinen Pinch-to-Zoom, um auf Pixelebene zu gucken, ob da irgendwie ein Wasserfarbeneffekt durch die Klettung des Rauschens entstanden ist oder nicht. Das ist ihnen einfach völlig egal. Und die meisten dieser Bilder werden dann auf WhatsApp geteilt, wo sie dann sowieso nochmal runtergerechnet werden. Und zwar ziemlich dramatisch. Und dann reicht das immer noch alle mal aus. Und die Leute nehmen das dann von da und kopieren sich das. Und ganz wenige drucken es oder lassen es dann noch mal irgendwo beim Discounter ausdrucken auf irgendein Glossy-Papier. Und auch dafür reicht das immer noch Masse aus. Und bei den Zooms würde ich auch tatsächlich sagen, das ist zwar technisch interessant für uns Nerds. Und ich hätte auch gedacht, es gibt einen qualitativen Vorteil an der Stelle. Aber Fakt ist halt, wer will denn diese ganzen Zoom-Zwischenstufen haben? Wahrscheinlich niemand. Und wenn ich mir so ein aktuelles iPhone oder ein Android angucke mit zwei oder drei Kameras auf der Rückseite und du kannst zwischen diesen wählen und so noch sanfte Übergänge machen, die sie halt mit entsprechenden Crops oder kleiner rechnen von den anderen Auflösungen dann dahin zimmern, also dass du stufenweise Zoom hast, bis du bei der nächsten Kamera bist.
Das reicht wirklich einfach komplett aus. Ich habe keinen konkreten AB-Vergleich, wie die Detailschärfe, die Detailqualität von dem optischen Zoom in dem Xperia jetzt war, verglichen mit anderen Methoden. Aber ich würde mal davon ausgehen, soweit lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster, das siehst du nur im direkten AB-Vergleich, wenn du ganz nah ran zoomst. Und das geht, glaube ich, voll am Anwendungszweck für über 90% der User vorbei. Und da kann ich mir schon vorstellen, dass es ein Grund für Sony ist, an der Stelle zu sparen und es weniger anfällig zu machen. Ist halt einfach so.
ChrisTja. So, dann Peter. Peter schreibt uns, hallo, ihr hattet in Folge 937 Farbdiät nach dem Interesse an einem Lichtmensch-Workshop gefragt. Ich hänge bei den Folgen wegen Osterurlaub etwas hinterher. Wir hängen auch hinterher. Das war dieses Thema Lichtgestalten. Farb, Lichtmensch, Gestaltung da hätte ich großes Interesse dran, da ich aus Marburg komme, wäre Nordheim für mich besser, Termine sind natürlich immer schwierig vielleicht könnt ihr auch mal drüber nachdenken, so etwas in einem Online-Kurs anzubieten das würde die Hürde mit den Terminen natürlich deutlich senken, ich kann mir aber gut vorstellen dass so etwas bei diesem Thema nicht so einfach umzusetzen ist ganz viele liebe Grüße aus Marburg, Peter PS, vielen Dank für den tollen Podcast ich bin schon seit vielen Jahren meist stiller Zuhörer, Aber online richtig schwierig.
BorisJa, tatsächlich schwierig und wenig zielführend, weil viele wollen es ja mal ausprobieren, haben aber zum Beispiel das Equipment gar nicht dafür. Also mal zwei oder drei Blitze aufzubauen und sowas.
ChrisUnd ganz simples Ding, Thema Mensch vor der Kamera heißt natürlich auch, dass wir bei so einem Workshop einfach auch uns viel gegenseitig aufs Korn nehmen. Und du hast zu Hause nicht immer Menschengriff bereit, um Sachen zu probieren, um Sachen zu testen und so weiter.
BorisUnd vor allen Dingen umgekehrt. Vor allen Dingen umgekehrt, eben selbst auch vor der Kamera zu sitzen, um zu erfahren am eigenen Leib und am eigenen Geist, wie es ist, wenn bestimmte Ansagen kommen oder ausbleiben. Also das ist schon wichtig, das tatsächlich wirklich zu erfahren in der Gruppe.
ChrisDas ist wichtig, das ist sogar notwendig, würde ich sagen.
BorisJa, würde ich auch so sehen.
ChrisJa.
BorisJa, aber interessantes Feedback. Also eine Stimme mehr für Nordheim? Warum nicht?
ChrisWarum nicht?
BorisEs ist jetzt kein Versprechen, dass das irgendwie dieses Jahr stattfindet oder sowas. Wahrscheinlich sehr un... Was heißt wahrscheinlich? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es dieses Jahr stattfindet. Aber wir notieren das. Und ich hätte großen Spaß an so einem Workshop.
ChrisGenau. Der Jürgen hat uns einen Link geschickt, den packen wir auch in die Shownotes. Hi, hier mal zwei, hier mal eine spannende Meldung von Vogtländer.
BorisJa, neue Objektive.
ChrisEs gibt neue Objektive.
BorisJa, und zwar für verschiedene Mounts. Also er schreibt das natürlich, weil auch etwas für das M-Mount von Leica dabei ist, aber interessant finde ich eben auch für alle anderen, dass Vogtländer die, Nikon Z und auch Canon RF bedient mit den, Vintage-Objektiven. Also die haben so ein bisschen so einen Vintage-Look, die sehen ein bisschen älter aus. Die Classic, die Nocturne Classic, also relativ lichtstark. Ich glaube, Blender 1.4 oder sowas haben die offen.
ChrisJa.
BorisUnd sind sehr kompakt gebaut, manueller Fokus, manuelle Blende und so weiter. Ich habe sowas auch tatsächlich für die Leica, das ist schön. Und was sie hier vorgestellt haben für die Leica sind 75 mm mit Blende 2.8 und auch 90er glaube ich. Ich muss mal ein Stückchen runterscrollen, genau 90er mit Blende 4. Blende 4 ist jetzt nicht so wahnsinnig lichtstark, aber bei 90 mm stellst du damit weit genug frei. Und du kannst es vor allem kompakt bauen. Das ist durchaus relevant.
ChrisIch mag ja vor allem diese Namen der Dinger. Also das 1.4er Nocton, kann man sich noch vorstellen. Nacht und so. Aber dann diese alten Objektivbezeichnungen, die ja auch wieder ausgegraben werden. Also das 75er ist das Aposkopar.
BorisJa, APO übrigens. Das heißt, das wird rein technisch vom Bildlook her sehr langweilig sein, weil du hast da wahrscheinlich null Bildfehler drin.
ChrisWahrscheinlich. Das Aposkopa und das Apolanta, das ist 90 Millimeter. Ja, äh... Das sind ausgegrabene Klassiker und manuell durch die Bank weg. Das ist schon spannend.
BorisDas ist nicht neu, also die Bezeichnung haben sie, weiß ich jetzt zumindest aus den M-Mount-Varianten von Vogtländer. Danke Jürgen, das 75er finde ich tatsächlich interessant. Es ist allerdings so am Messsucher, dass du naja, du hast halt einen gewissen Bereich, wo du ein überlappendes Bild hast. Je weiter etwas weg ist, desto weniger Überlappung hast du noch. Also klar, je weiter etwas weg ist, desto weniger ist halt der 3D-Effekt von dem Messsucher. Und desto schwieriger wird es, noch etwas scharf zu stellen. Also bei 35 mm ist halt ab einer gewissen Entfernung bis halt auf unendlich und dann ist halt alles scharf genug. Beim 50er, da muss man schon aufpassen, was man tut, wenn etwas weiter weg ist. Bei einem 75er stelle ich es mir schon echt hart vor und beim 90er glaube ich ist man ohne Live View aufgeschmissen ist jetzt erstmal so mein Bauchgefühl aber das 75er könnte ich mir tatsächlich nochmal ganz gut vorstellen das wäre tatsächlich mal ein Versuch wert zumindest wenn man mal so im Bereich Portrait gehen will bisher mache ich ja mit der Leica hauptsächlich Landschaft und Architektur, und vielleicht mein Pferd oder so, ja aber spannend, Halte ich im Auge, danke.
ChrisGenau, und jetzt bleiben wir gleich beim Thema Objektive. Und zwar Florian schreibt uns, nachdem Boris so über seine Leica geschwärmt hat, wäre es doch auch interessant zu wissen, welches Objektiv er sich dazu gegönnt hat. Ich selbst hatte mir auch mal eine Leica M8 angesehen mit einem Vogtländer 3515, was dann mit dem Crop etwa 42 mm äquivalenten Bildwinkel ergeben hat. Das gefiel mir gut. Später habe ich mich aus Zeitgründen wegen Familienplanung wieder davon getrennt. Das Schöne war, man macht dabei keinen Verlust. Soviel zum Thema Hintertürchen. Liebe Grüße und Happy Shooting. Euer Florian in Klammer lange nicht gesehen. Jetzt mal Butter bei die Fische. Los, was hast du denn da jetzt eigentlich?
BorisZunächst mal ein 35er wird an der M8 eher ein 46er. Und Crop-Faktor ist 1,33 bei der Kamera. So, oder bei die Fische. APS-H, genau. Was habe ich hier? Ich halte mal in die Kamera. Das ist jetzt die M8, die ich in der Hand halte. Und aufgesetzt ist hier jetzt ein 35mm Objektiv von 7 Artisan.
Das war das erste Objektiv, was ich mir dazu gekauft hatte, weil das war relativ günstig zu bekommen. Fragt mich jetzt nicht nach konkreten Gebrauchtpreisen. Da müsst ihr mal selber suchen, aber es war irgendwas um 300 Euro oder drunter. Sind 35 mm, hat einen sehr soften Einstellweg mit einer angenehmen Reichweite. Das ist keine halbe Umdrehung, keine Viertel, eine Drittel Umdrehung oder sowas von unendlich bis Nahbereich. Hat eine angebaute Streulichblende, die man nach vorne schieben kann. Der Objektivdeckel nervt ein bisschen, weil der hält nur so durch, dadurch, dass er sehr präzise gefertigt ist, aber Stöße gegen den Felder ab. Es ist verhältnismäßig lang. Es ist verhältnismäßig schwer, wie ich feststellen musste im Nachgang. Was haben wir denn hier für eine Offenblende? Offenblende ist 1,4. Ja, aber sehr gute Abbildungseigenschaften, sehr scharf, lässt sich, wie gesagt, sehr gut fokussieren. Aber es war relativ schwer. Und das habe ich festgestellt, nachdem ich mir, Ups, Entschuldigung, nachdem ich mir ein, was ist es, ein, halte ich die Kamera, ein Carl Zeiss 50 mm geholt habe. Das ist ein Planar 50 mm auf dem Blende 2.
Das ist sehr viel leichter als das 35er von 7Artisan. Hat eine Streulichblende, da muss man gucken, wenn man gebraucht kauft, ob die dabei ist. Häufig fehlt sie, aber ich glaube, sie wird zumindest mitgeliefert. Die hat hier so Öffnungen in der Streulichblende, das sieht so ein bisschen aufgeschnitten aus. Das ist einfach dafür da, dass wenn die an die Leica angesetzt ist und man schaut an der Seite durch den Sucher, dass man durch die Streulichblende durch noch schauen kann. War so ein bisschen verdecktes natürlich das Sucherbild, finde ich jetzt aber hier bei der Bauweise von dem 50er, das ist verhältnismäßig kurz, überhaupt nicht störend, also für mir müsste sie jetzt hier nicht durchgeschnitten sein.
Zeiss zeichnet aus, dass die Blenden in Drittelstufen zu bewegen sind, die rasten also sauber in Drittelstufen ein. Und hat einen schönen Fokusweg, allerdings hat das hier nur so einen kleinen Anfassnippel unten drunter und nicht so eine Griffmulde. Und diesen Nippel hier finde ich persönlich nicht so wahnsinnig überzeugend. Ich suche den häufig. Ich mag diese etwas klobigeren Griffmulden lieber zum manuellen Fokus hier. Ansonsten sehr, sehr scharfe Abbildung, macht sehr viel Spaß, hat hier auch so eine T-Stern-Bezeichnung im Aufdruck. Das gibt wohl die, kann man es sehen da in Rot, T-Stern, gibt die Vergütung der Linsen an. Also das ist alles auf einem sehr, sehr hohen Niveau, gefällt mir sehr gut und hat denselben Durchmesser, also denselben Filterdurchmesser wie dieses Objektiv.
Und dieses Objektiv ist ein Vogtländer Objektiv. Es ist ein 35 mm, wie das von Seven Artisan. Aber ich halte es mal nebeneinander in die Kamera. Dann sieht man, dass das Vogtländer, hier unten wäre es ja ungefähr angesetzt, deutlich kürzer ist, also eine deutlich kleinere Bauform. Ist auch deutlich leichter, deutlich angenehmer unterwegs. Hat auch einen sehr angenehmen Fokusweg mit dieser Griffmulde, die ich halt ganz gerne mag zum Fokussieren. Vogtländer zeichnet aus, dass die Blenden in halben Stufen sich einstellen.
Auch hier ist die Streulichblende, da muss man gucken, wenn man es gebraucht kauft, dass man sie dabei hat. Ich glaube, Vogtländer tut sie nicht dabei oder war es Zeiss. Einer von beiden tut sie nicht dabei, die muss man dazu kaufen. Deswegen guckt nach Gebrauchtangeboten, wo es dabei ist. Auch die ist durchgeschnitten, damit man eben beim Sucher durchschauen kann, was aber auch hier beim 35er eigentlich nicht erforderlich ist. Es ist so wenig Abdeckung im Sucher. Was dieses Vogtländer hier auszeichnet, das kann man hier jetzt vorne drauf schlecht lesen, weil ich habe einen Infrarotsperrfilter drauf. Deswegen gucke ich mal kurz dahinter, was es genau ist. Es ist nämlich ein Nocturne Classic. Also Nocturne heißt auf dem Blender 1.4. Und Classic ist halt die Bauform. Die schaut eben so ein bisschen, also ich nehme an, dass es an der Bauform liegt, hat so ein bisschen Vintage-Style das Ganze. Kann aber auch die Berechnung da drin sein, die das meint. Das weiß ich nicht genau. Wichtig bei diesem Objektiv ist das kann man jetzt wahrscheinlich im Kamerabild nicht sehen, es steht ein SC drauf, los fokussiere.
Ne kann man nicht sehen, wird verdeckt von dem Filter es ist ein SC drauf und das steht für Single Coated das ist halt eine einfache Vergütung der Linsen und das macht dieses Objektiv durchaus, anfällig für Streulicht und Gegenlicht was ja manche wollen Exakt. Deswegen habe ich mir genau dieses hier ausgewählt, das SC.
Allerdings konnte ich den Effekt noch nicht so richtig zum Tragen bringen, weil ich habe halt diesen Infrarot-Sperrfilter davor und der ist halt auch ganz gut vergütet. Und ich nehme an, dass dieser Sperrfilter davor eine Menge von dem Style hier wegnimmt. Denn dieses SC bei diesem Vogtländer Classic, 35 mm, diese Single-Coated-Vergütung sorgt dafür, dass wenn du ein Bokeh im Vordergrund hast, was so Spitzlichter hat, dass die so ein Koma, so eine Aura bekommen, so einen sehr weichen, überstrahlten Look, schwer zu beschreiben. Wenn du da ranzoomst, hast du Detailschärfe, aber sie leuchtet halt, diese Detailschärfe. Und dieses 35 Millimeter von Vogtländer hat auch einen sehr witzigen Effekt, Und wenn du sehr nah fokussierst und hast dann etwas entfernt Motive, die im Gegenlicht stehen, im krassen Gegenlicht oder in hellen Fenstern stehen, dann werden die so richtig in so eine Lichtzange gepackt und werden so zu strichen.
Das sieht fast aus als wenn du das mit so einer Filmoptik irgendwie gedreht hast mit so einer asphärischen Linse oder sowas es ist, es sind sehr sehr witzige Effekte die hier in sehr sehr speziellen Situationen entstehen, ich habe noch nicht raus wie ich sie auf Kommando erzeugen kann aber es wird halt auch schwer sein mit dem Filter vorne vor mit dem Sperrfilter, den ich aber zumindest wenn ich Farbe machen möchte benötige, weil sonst geht das mit der M8 nicht gut. Da haben wir nachher noch ein Thema dazu. Also das sind die drei Objektive, die ich habe. Das Seven Artisan, 35mm 1.4 das Vogtländer 35mm 1.4, also das Nocton Single Coated und ein Zeiss 50mm ein Plantar.
ChrisUnd wechselst du die auch oder hast du so eins, was irgendwie 80% der Zeit drauf ist?
BorisIch wechsle tatsächlich zwischen dem Vogtländer 35, weil das sehr leicht ist und sehr angenehm ist, und dem Zeiss 50 mm. Und im Augenblick habe ich die Überlegung, statt des Zeiss 50 mm mir einen Vogtländer 50 mm zu holen, damit ich halbe Blendenstufen durchgängig habe. einfach so, Von der Angewohnheit.
ChrisWann kommt das erste Leica-Objektiv? Das ist doch die ganz große Frage.
BorisGar nicht. Preise. Nee, sorry. Also.
Wem das interessiert, ihr könnt danach suchen. Ihr könnt im Internet suchen nach einem bestimmten Leica-Objektiv und dann Versus oder Test oder Vergleich mit Vogtländer oder Vergleich mit Zeiss. Und dann gibt es Leute, die sich wirklich wirklich Mühe damit geben. Es gibt YouTube-Videos, es gibt Blog-Seiten, die man da findet, wo dann wirklich mit derselben Kamera das Objektiv gewechselt wurde und dann dasselbe Motiv aufgenommen wurde. Ja, mal hast du die Kamera einen Zentimeter höher oder einen Zentimeter tiefer gehalten. Es ist jetzt nicht mit Stativ unter Laborbedingungen, aber wir wollen ja auch draußen fotografieren. Und dann guckt euch im Vergleich diese Bilder an und dann entscheidet, ob das für euch dann irgendwo 5000 Euro Differenz wert sind. Wenn ja, mach das, weil es sind Unterschiede zu sehen, die sind nicht weg zu diskutieren. Aber wenn ich als Fotograf, der sich für diese Thematik wirklich auf einem Nerd-Level interessiert, nur in einem AB-Vergleich, den ich mir am Browser herstellen muss, in dem ich ja Screenshots von mache, die ich ohne Animationen überblende, wenn ich dann Unterschiede sehen kann, und sie dann, wenn ich sie einmal gesehen habe, auch sehe, wenn die Bilder nebeneinander stehen. Aber niemand sonst sieht das.
Nein. Also vertraut einem Nerd wie mir, diese Vogtländer und die Zeiss Objektive, die sind rattenscharf. Wirklich.
Und wenn es dann doch ein Original von Leica sein muss, dann schaut vielleicht nicht unbedingt auf die aktuellsten, sondern schaut durchaus mal auf diese Vintage-Objektive, denn die Leica-Objektive waren auch in den 60ern schon richtig, richtig geiles Glas. Und die sind heutzutage tatsächlich mal für einen schlanken Taler zu bekommen und es ist in der Regel egal, wie die von außen aussehen, wenn die ein bisschen zerkratzt oder angestoßen aussehen, solange das Glas nicht beschädigt ist und da nichts verschoben ist, ist das alles fein. Lasst euch da eine Testaufnahme schicken oder wenn ihr vor Ort euch das angucken könnt, probiert es mal aus. Ja. Nein, von mir gibt es also nicht irgendwie, also nicht multiple tausend Euro für ein 35mm. Nein, nein, nein.
ChrisNein, nein, gut. Machen wir weiter. Wir haben eine Zuschrift bekommen von Bastian. Du erinnerst dich, wir haben so ein bisschen über das Thema Taggen mit KI von Lightroom-Inhalten und solchen Geschichten gesprochen. Ja. Der hat da was geschrieben und das kann noch deutlich mehr. Er schreibt, hi, ich bin gerade auf Folge 936 aufmerksam geworden. Ich bin der Autor von LR Genius. Ich fand eure Ausführungen sehr interessant. Ihr seid technisch tief drin. Und ich wollte fragen, ob ihr euch mal LR Genius genauer anschauen wollt. Die Software macht mittlerweile genau ein paar Dinge, die ihr angesprochen habt. Es macht aber weit mehr als Taggen mit LLMs. Also Schlüsselwörter vergeben. Also wenn jetzt zum Beispiel auch, jetzt wird es ein bisschen technisch, Ciclip 2 und optional Google Vertex AI, also Freitext, Bildsuche mit Vektoren, Gesichtserkennung mit Inside-Faces, mittlerweile auch Teil des Pakets zugegebenermaßen, hat die Software noch ein paar Schnitzer, da ich das in letzter Zeit recht schnell entwickelt habe, auch mit hohem Vibe-Coding-Anteil. Aber das werde ich in nächster Zeit nach und nach bereinigen. Schaut gerne mal drüber, wenn ihr die Muse dazu habt. Viele Grüße, Bastian. Und dann dachte ich erst so, oh, jetzt will hier jemand dir irgendwie was verkaufen und so.
BorisNee, ist ja nicht zu verkaufen.
ChrisIst aber nicht so, sondern der macht das per, es ist Open Source. Das steht auf GitHub und da kann man sich das jetzt im Prinzip schon runterladen und installieren. Und deshalb dachte ich, wir bringen das jetzt einfach mal hier in die Community. Also, was kann das Ding? Oder was soll es können? Ich habe es nämlich nicht getestet. Ich gehe jetzt einfach mal hier ganz kurz über die GitHub-Seite drüber. So als Hauptfeatures... Also KI-gestütztes Taggen und Beschreiben. Also du hast eine Auswahl von einer ganzen Menge an verschiedenen LLMs. Ich vermute, die musst du über so einen eigenen API-Key da rein einbinden.
BorisJa, oder lokale halt benutzt. Er wird auch hier OLAMA und sowas unterstützen.
ChrisOder lokale, er unterstützt OLAMA und LM Studio. Also wer das lokal machen möchte, der kann das auch tun. Da werden also Bildinhalte erkannt, Metadaten erzeugt und also Beschreibungen quasi in die entsprechenden Felder geschrieben. Eben dann hat er eine KI-Lightroom-Bearbeitung für das Entwicklermodul. Das Profoto, ich muss es mir echt mal angucken, er schreibt hier, es erstellt Profoto ein strukturiertes Lightroom-Bearbeitungsrezept mit globalen Anpassungen und optionalen Masken.
BorisNach welcher Vorgabe wäre jetzt die Frage?
ChrisEr kann dies direkt im Entwicklermodus anwenden, enthält Einzelbildprüfung, Stilpresets, Stilintensität, Kompositionszuschneidemodus sowie individuelle Anweisungs-Overwrites pro Foto. Wie gesagt, vielleicht wird das völlig klar, wenn man es mal getestet hat. Interessant, die sogenannte semantische Freitext-Suche, also eine Suche, in der du sagen kannst, roter Sportwagen, der vor einer Garage parkt oder einen Sonnenuntergang über den Bergen.
BorisDa braucht er halt diese Vektorisierung der Bilder. Das ist das, was oben beschrieben steht. Für den Laien, da geht halt eine KI darüber, analysiert das Bild und erstellt dann eben einen sogenannten, Suchvektor und Bilder mit ähnlichem Inhalt haben den gleichen Vektor, zeigen also in dieselbe Richtung und eine semantische Suche, da geht dann eben wieder eine LLM drüber und macht eben aus den Begriffen, nach denen du suchen willst, einen solchen Vektor und schaut eben nach, was zeigt denn so ungefähr in dieselbe Richtung und zeigt dir dann eben diese Bilder an.
ChrisGenau, dann das Thema Culling, also Bildauswahl, ähnliche Fotos zu Serien gruppieren oder stapeln von Bildern, die sehr ähnlich sind mit Auswahl der, nach Ansicht der LLM stärksten Aufnahmen.
BorisDa konkurriert er ja jetzt mit dem Feature, was Lightroom eingebaut hat.
ChrisRichtig. Dann lokale und Cloud-Modelle. Also haben wir schon gesagt, lokale KI-Modelle über OLAMA und LLM Studio. Also wer so eine dicke NVIDIA-Karte hat, kann das damit mit Sicherheit alles lokal machen. Oder Integration von ChatGPT, OpenAI, Google Gemini, Vertex AI und so weiter. Anpassbare Prompts und Temperatursteuerung, also es geht um KI-Systemprompts, die man einstellen kann, die sogenannte Temperatur, da geht es darum, wie kreativ oder wie zufällig darf die KI Dinge machen oder wie strikt soll sie sich an Dinge halten, und so weiter und so weiter, das Ganze also ein bisschen technisch muss man drauf sein, wenn man das installieren möchte. Es läuft dann im Prinzip so ein Python-Backend mit Datenbank auf dem Rechner und das Plugin kommuniziert dann über dieses Backend mit den KIs und so weiter. Wie gesagt, wie gut es funktioniert und wie buggy es jetzt wirklich im Moment noch ist, können wir nicht sagen, wir haben es nicht getestet, aber ich würde mal sagen, die unter euch, die da Bock drauf haben, das mal zu testen, wir verlinken das. LR Genius heißt das Ding und Und, Ja, gemacht hat es Bastian und arbeitet immer noch dran.
BorisUnd seit er das geschrieben hat, sind ja auch schon wieder Tage vergangen. Also es kann auch sein, dass das, was er hier beschreibt, schon längst gefixt ist.
ChrisGenau.
BorisVon daher. Also mich würde es interessieren, wenn es mal jemand von euch ausprobiert, wie ihr damit klarkommt, wie die Stichwortanalyse ist, wie die Suche ist, wie die Bearbeitung ist. Ich habe im Augenblick keine Kapazitäten, das auszuprobieren. Von daher würde ich mich über euer Feedback freuen.
ChrisGenau, also guckt es euch an auf GitHub ist das Ding runterladbar für, lass mal schauen die aktuellen Releases sind binär für macOS, es gibt Docker Backend und Windows, wird zur Verfügung gestellt und er hat noch irgendwo geschrieben, dass es schon sein kann, dass gerade weil es noch nicht signiert ist auf macOS dann irgendwelche Sicherheitswarnungen kommen und so weiter. Was typisch ist, wenn Software nicht signiert ist. Das heißt aber nicht, dass sie böse ist.
BorisRichtig.
ChrisSo, dann haben wir von Thorsten Thema Monitor. Auf was würdet ihr aktuell beim Kauf eines Monitors achten? Preis, Display-Typ, Auflösung oder ganz was anderes? Ich überlege mir, was Neues anzuschaffen für Homeoffice, also täglich 8 Stunden Office und Foto als Hobby. 21 zu 9 ist eine Überlegung. Mir geht es nicht um konkrete Modelle, sondern um allgemeine Ansichten. Ich bin bei dieser Frage schon quasi raus, weil ich seit einigen Jahren einfach mich darauf verlasse, dass Apple mir schon was ordentliches hinstellt. Und das ist auch so. Also alles, was ich an Displays bisher hatte, waren entweder vorher für die iMacs oder, mittlerweile die Laptops und zumindest Das, was ich jetzt hier im MacBook Air habe, ist gut kalibriert und macht von der Auflösung das, was ich brauche und von der Größe das, was ich brauche. Und ich habe mich mit dem Thema Monitore nicht mehr intensiv beschäftigt, seit ich damals den PC eingestampft habe. Was hast du denn dazu zu sagen?
BorisGeht mir im Prinzip genauso, aber ich komme natürlich immer wieder in Überlegungen. Wenn ich mir jetzt einen neuen Mac anschaffe und das sollte dann vielleicht doch mal ein Mac Mini oder ein Mac Studio werden, was nehme ich denn dann von Monitor dazu? Weil ich persönlich von der Strategie Apples mit ihren Studio Displays, die sie im Augenblick fahren, überhaupt nicht überzeugt bin. Weil das für mich eigentlich ein Computer ist, den ich nicht als Computer nutze, sondern nur als Monitor nutze. und mit allen Nachteilen, die dann damit in Verbindung stehen, dass das Ding ein Firmware-Update braucht und das wieder nur geht, wenn mein Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand ist. Und wer diese Sendung hört, weiß, dass meine Rechner nicht immer auf dem aktuellsten Stand sind und das vielerlei Gründe hat.
Und da möchte ich mich nicht auch noch mit dem Monitor davon abhängig machen, dass ich auf den aktuellen Stand kommen muss, nur um irgendeinen Fehler im Monitor zu fixen. Also das nur so als Rand dazu. Deswegen wäre ich da raus und müsste mir einen anderen Monitor suchen. Und in dem Zuge hatte ich auch mich mal ein bisschen umgeschaut. Und du willst ja keine konkreten Modelle hören, die ich jetzt auch gar nicht auswendig nennen könnte, sondern wie ich dabei vorgehen würde. Und wenn du sagst, du hast Foto als Hobby, dann würde ich das tatsächlich schon mal als Priorität 1 kategorisieren. Denn wenn du einen Monitor hast, mit dem du gut Fotos bearbeiten kannst, und da geht es eben darum, dass er gut einstellbar oder profilierbar ist oder ab Werk einfach auch gut profiliert ist, so wie das eben bei den Apple-Monitoren in der Regel der Fall ist.
Dann hast du auch einen Monitor, der gut für deine Office-Arbeiten taugt. Also ich zum Beispiel, wenn ich dann mal einen Brief oder sowas schreibe am Monitor oder auch wenn ich Software entwickle am guten Monitor, dann macht mir das genauso viel Freude, wie an diesem Monitor ein Bild zu bearbeiten. Und ich bin nicht bereit, irgendwelche billigen Monitore in Kauf zu nehmen, die so einen schillernden Effekt haben, wenn du nicht exakt geradlinig drauf schaust, sondern ein bisschen schräg guckst, wenn die Blickwinkel irgendwie plötzlich zu anderen Kontrasten oder Farben führen, Leute sagen immer, das ist doch egal, wenn du da irgendwie nur drauf programmierst und ich sage, mir ist das eben nicht egal, wenn ich an den oberen Rand vom Monitor gucke und die Hintergrundfarbe meines Editors ist ein anderes Grau oder ein anderes Beige, als wenn ich nach unten gucke. Bei manchen Monitoren tatsächlich so extrem, dass die selektierte Zeile plötzlich anders aussieht, je nachdem, wo sie steht am Monitor, je nach Blickwinkel. Und das wird umso schlimmer, je größer die Monitore werden, weil du dann natürlich auch verschiedene Blickwinkel in die verschiedenen Bereiche hast.
Also schau, dass du dir einen guten Monitor holst, der Blickwinkel stabil ist und der für Fotobearbeitung für dich taugt. Das muss jetzt nicht ein super teurer ISO sein, kann es aber. Und ja, so würde ich da vorgehen. Und das zweite Kriterium wäre dann die Auflösung. Da hängt es eben davon ab, was du da dran anschließt. Beim Mac ist es eben so, wegen dieser Retina-Darstellung, dass 4K in der Regel nicht das ist, was du für den Mac haben. willst. Ich weiß, viele Leute sehen das nicht, diesen Unterschied. Aber wenn du dir ein 5K Display drauf tust und du hast einen scharfen Blick, also hast gute Augen oder eine Brille, die es korrigiert, dann wirst du den Unterschied zwischen 5K und 4K sehen. Wenn du den nicht siehst, sei froh und nimm dir einen günstigen 4K. Ansonsten wirst du in der Kategorie 5K suchen müssen, wenn du ein Mac hast. Das ist meine Meinung dazu.
Und wenn du keinen Mac hast, dann hast du wahrscheinlich weniger Probleme, weil unter Windows hast du wahrscheinlich nicht diese Retina-Auflösung, die du dann fährst. Vermute ich mal. Oder hast du sowieso so einen großen Monitor, dass du eben eine hohe Auflösung, auch 1 zu 1 auf dem Monitor fahren kannst, wenn du ein 4K hast und hast dann nicht ein 4K, weiß ich nicht, mit 24 Zoll, sondern hast ein 4K mit irgendwie 30 Zoll oder 32 Zoll, wenn dir so etwas Spaß macht.
Ansonsten bin ich tatsächlich immer wieder, wenn ich in solche Überlegungen komme und ich bin halt Mac-User, zurück bei Apple und sage mir, ja gut, dann wird es halt wieder ein iMac. Da ist ein Monitor drin, das ist alles aufeinander abgestimmt, das funktioniert, da habe ich viele Jahre Erfahrung mit. Oder es wird halt eben dann doch ein Macbook und wenn du dann eben zum Beispiel mit dem Macbook Pro rangehst, dann hast du einen richtigen High-End-Monitor da eingebaut. Da kommt meines Wissens so ziemlich kein Monitor in der Preisklasse mit, den du so irgendwie kaufen kannst und irgendwo anschließen kannst. Also das sind dann so meine Überlegungen. Ob dir das jetzt geholfen hat? Ich bin gespannt. Und solltest du dich für einen entschieden haben, dann gib mal gerne Details, was es für einer ist und woran er angeschlossen ist. Das ist, wie gesagt, ich bin immer mal wieder in Überlegungen. Weil dieser alte 27 Zoll iMac, der hier vor mir steht mit dem 5K Display, der muss irgendwann mal ersetzt werden. Mal gucken.
ChrisUnd Burkhard schreibt noch im Slack hier, die Monitore werden immer sehr unterbewertet. Leute, es ist die Schnittstelle zu euch. Klappert die Läden ab und schaut euch die Geräte vor Ort an. Das ist richtig, ne? Also wenn der Monitor dir Müll zeigt, dann kannst du, das ist deine Entscheidungsgrundlage für Bildbearbeitungen.
BorisJa, und auch im Office-Betrieb. Also als Softwareentwickler gucke ich da irgendwie auch acht, neun Stunden am Tag drauf. Nicht immer ohne Unterbrechung, aber eben doch sehr lange am Stück. Und auch sonst, wenn du halt schreibende Tätigkeiten hast oder Webdesign machst oder sowas, du guckst einfach sehr, sehr viele Stunden ohne Unterbrechung auf dieses Ding drauf. Deine Augen sollten dir auch ein bisschen was wert sein. Also Preis ist bei mir tatsächlich das allerletzte Kriterium, wenn ich irgendwie vielleicht zwischen zwei und drei wählen müsste, die ansonsten alle Parameter für mich anticken.
ChrisGut, dann hat Kuchenmampfer, wie ich jetzt meine Hypothese widerlegt, beziehungsweise die, die ich von WaitButWhy angeschleppt habe zum Thema, welche Farbe hat die Luft, Luft ist wahrscheinlich doch nicht ganz so blau, wie WaitButWhy das behauptet. Kuchenmann verschreibt hier, wenn Luft blau ist, müsste dann nicht die Sonne beim Untergang auch blau werden, weil sie dann durch mehr Luft durchscheint. Dasselbe müsste dann auch für den Blutmond gelten. Meines Erachtens müssen wir hier im Gegensatz zu Kupferdächern durchaus zwischen Streulicht und durchscheinendem Licht unterscheiden. Ja, ich glaube, du hast recht. Dann ist die Luft halt doch nicht blau. Ich sah erst ins Quatsch. Menno. Gut.
BorisSehr gut. Danke für diesen Einwand. Danke.
ChrisGenau, vielen Dank. So ist das wichtig. Genau für so Zeug ist die Community wichtig. Richtig. Außerdem sollten wir öfter mal so kleine kontroverse Böhmchen droppen, damit wir mehr Interaktionen bekommen.
BorisMich hast du damit nicht überzeugt.
ChrisGenau. Uwe hat eine Frage und, schreibt, ich habe in einer kleinen Kirche innen mit einem 17 bis 14 mm Fischei fotografiert und die Fotos beim Pastor kostenlos angeboten. Er ist begeistert und möchte die Fotos eventuell auf die Homepage der Kirche stellen. Ich habe per E-Mail zugestimmt. Reicht das oder sollte ich eine Creative Commons Lizenz erteilen? Wenn ja, welche? Uwe, Du hast gesagt, dass der das benutzen darf und Verträge, und das ist ja letztendlich sowas wie ein Lizenzvertrag, also du darfst das benutzen auf eurer Homepage oder wie du möchtest. Verträge sind gültig, wenn man sie ausspricht, wenn man sich einig ist und sagt, ja, nee, ist okay, dann ist das schon ein gültiger Vertrag nach unserem Rechtssystem. Du kannst es natürlich noch festklopfen und da würde ich eher sagen, vielleicht, Müsste er an der Stelle, wenn er ein bisschen ängstlich ist, sagen, oh, kann ich das bitte schriftlich haben, dass ich die auch wirklich benutzen darf? Nicht, dass dann irgendwie nach drei Jahren du wiederkommst und sagst, hier, du hast aber keine Lizenz, jetzt zahl mal bitte. Nee, also in so einem Kontext ist das ein Handschlag und fertig.
BorisUnd in diesem Kontext hätte es noch nie besser gepasst, wenn man sagt, lass die Kirche im Dorf. Also wenn ihr euch kennt, weißt du, Bilder geben und sag, komm, mach doch, was du willst. Bei mir steht häufig drauf, tatsächlich auch bei den bezahlten Shootings, dann steht eben drunter, weil ich keine Lizenzen für die Bilder verkaufe. In dem Sinne, wie das andere machen, kannst du ein Jahr lang nutzen oder sowas. Sondern bei mir steht, auf der Rechnung steht drauf, die Bilder können beliebig genutzt werden. Mit einer Ausnahme, Verkauf oder Weiterverkauf ist ausgeschlossen. Damit will ich mich einfach nur absichern, dass jemand diese Fotos nimmt und dann selber Abzüge in der Familie verkauft. Das möchte ich nicht. Die sollen die Wendern bei mir kaufen. Aber in so einem privaten Umfeld, also ganz ehrlich, wenn da irgendwo im Chat drin steht, hier benutzt das oder du hast ihm das wörtlich gegeben, also mündlich gegeben, völlig ausreichend, wirklich.
ChrisDa reicht also wirklich, wenn es dir um das gute Gefühl geht, dann kannst du in der E-Mail noch schreiben, es ist zeitlich und egal wo nutzbar bis auf Weiterverkauf. Und ja, dann reicht das schon. Aber selbst das ist nicht notwendig.
BorisAlso eure Familie ins Nachgebet mit einschließen und dann passt das schon.
ChrisGenau.
BorisAlso nicht größer machen als nötig. Das schreckt nur wieder ab. Am Ende wird es nicht benutzt, weil dann, ah nee, wenn das so aufwendig ist, nee, lass mal.
ChrisUnd du willst ja, dass deine Bilder da auf der Homepage irgendwie landen. Dann Jürgen, oh ja, interessant. Hi, ich benutze seit Jahren Pickdrop. Um meine Fotos für Familienfeiern, Hochzeiten und ähnliches auszutauschen. Also, ne, picktrop.de, Service für Bilder.
BorisAus Deutschland.
ChrisFür Kunden und so oder eben auch andere einfach nur so zum Downloaden und so weiter zu geben.
BorisHappy Shooting berichtete vor Ja, kleines, sympathisches Unternehmen, ich glaube aus Berlin kommen die.
ChrisGenau. Happy Shooting berichtete vor Jahren mal ausführlich darüber. In Klammer, Boris, Klammer zu. Das mit Picktrop war bisher lang ziemlich gut und auch finanzierbar. Aber alles wird teurer, leider auch dieses Abo. Und zwar doch kräftig für mich, Amateur. Ich habe kein Gewerbe und benutze das nur im Hobby. Heute bekam ich die Rückmeldung, dass mein Picktrop-Light-Tarif eingestellt wird. Jahrestarif bisher 142,66 Euro. Und demnächst automatisch auf den neuen jährlichen Picktrop-Pro-Tarif für rund 180 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer umgestellt wird. Das sind also 214 Euro, haben wir ausgerechnet. Mein bisher kleiner, in Anführungszeichen, kleiner Pick-Drop-Light-Tarif wird in Zukunft leider nicht mehr angeboten. Eigentlich sehr, sehr schade. Der neue Tarif hat klare Vorteile, ist aber für meine Belange jetzt wirklich zu teuer. Habt ihr Alternativen für den Fotoaustausch? Gerne auch mit Abo-Modell und für entsprechende Euros. Oder doch nun endlich einen eigenen Server einrichten. Fragen über Fragen an Happy Shooting.
BorisJa, ich würde bei der Antwort tatsächlich zu letzterem tendieren. Also tatsächlich einen eigenen Server aufsetzen, weil auch den musst du irgendwo bezahlen. Also entweder stellst du ihn deine eigenen vier Wände und machst das Internet dahin auf, dass Leute darauf zugreifen können. Dann hast du wahrscheinlich die geringsten Kosten, aber das höchste Risiko, wenn das Ding aus dem Internet erreichbar ist für alle. Oder du klickst dir halt irgendwo einen kleinen Server oder einen Webspace, den du mit einer Webseite entsprechend bedienen kannst, auf einem kleinen Server, was wahrscheinlich die besten Möglichkeiten haben. Und so ein Server, so ein kleinen Server mit ein bisschen Speicherplatz, Den kriegst du wahrscheinlich für aufwärts, je nachdem, wie viel Speicher du haben willst. Ich würde auch sagen, so fünf, sechs Euro im Monat wirst du gerade liegen für einen kleinen virtuellen Server. Weiß aber nicht, wie viel Speicherplatz du dann da hast. Aber wenn du bisher mit dem Light ausgekommen bist, dann hattest du ja auch nicht viel Speicherplatz. Und dann ist wahrscheinlich die Alternative tatsächlich einfach entweder ein Verzeichnis zu machen und wenn du Leuten dann Zugriff auf dieses Verzeichnis gibst von außen, dann haben die halt einfach in ihrem Browser eine Liste mit Dateien. Oder du schnappst dir eine KI deines geringsten Misstrauens und lässt dir halt irgendwas Vibe-Coden dafür.
ChrisDas das habe tatsächlich ich gemacht weil ich werde ich für kundenprojekte immer wieder diesen austausch brauche also auch wirklich ein ja noch nicht mal ein download sondern mehr so ein hier guckt euch die bilder an macht eine auswahl diskutiert also band fotos zum beispiel diskutiert untereinander welches eure wichtigen sind damit ihr nachher am schluss zur richtigen auswahl kommt, Das ist nur leider halt nicht irgendwie was, was man jetzt aus der Hand geben kann, weil das ist für mich geschrieben, das ist kein Produkt in dem Sinne mit Support und Anleitung und so weiter, sondern da muss man dann schon ein bisschen technischer rangehen. Aber manchmal reicht ja für sowas tatsächlich ein Verzeichnis, wie Boris gesagt hat, was du dann aufmachst, wo die Leute halt dann per Download sich die Bilder runterholen können. Da gibt es so Nextcloud-Geschichten. Viele Anbieter bieten das auf Knopfdruck an, dass du quasi auf einem virtuellen Server Nextcloud dir einfach auf Knopfdruck installieren kannst. Und da ist das dann schon mit eingebaut, sowas.
BorisRainer schreibt das gerade, für einen Fünfer im Monat gibt es ein Terabyte Nextcloud. Also das heißt, du müsstest es nicht mal selber hosten, sondern für 5 Euro im Monat kannst du es dir wahrscheinlich dann auch einfach klicken. Vielleicht ist das tatsächlich eine Alternative. Nextcloud ist immer so und so. Da gibt es verschiedenste Lösungen, die man sich dann ins Nextcloud installieren kann. Diese Bildergalerie, manche mögen sie, andere mögen sie nicht. Ist aber wahrscheinlich einen Blick wert, bevor du jetzt anfängst, groß selbst was zu machen.
ChrisHast du aber für einen Fünfer im Monat günstig ausprobiert, ob das funktioniert oder nicht? Und wenn es nicht funktioniert, dann...
BorisDann eben nicht.
ChrisDann halt nicht, dann kannst du auch wieder abbestellen. Denn solche Abos sind in der Regel monatlich kündbar. Damit bist du relativ schnell wieder aus dem Ding raus und hast nicht einen Jahrespreis von 214 Euro.
BorisDas ist ja das, was ich bezahle. Ich habe ja den Pro-Account bei PickDrop. Ich habe auch aufgerüstet seinerzeit schon von dem günstigeren Account, weil ich einfach mehr Galerien brauchte. Damit ich dann eben mehr Galerien anbieten kann, die ich dauerhaft auch, oder was heißt dauerhaft, aber zumindest für längere Zeit halten kann. Damit Leute eben auch nach Monaten nochmal den Link anklicken können, um sich Bilder anzuschauen oder herunterladen zu können. Das ist einfach ein Dienst, den ich anbiete, weil ich einfach nett bin. Aber ich bezahle den dann halt auch. Und in der Tat, sollte jetzt der Pro-Account spürbar teurer werden, der ist schon einmal teurer geworden, sollte der jetzt noch mal teurer werden, liebe Pick-Drop-Leute, dann bin ich auch weg, weil ich weiß, wie ich eine KI bedienen kann und ich bezahle schon meinen eigenen Server. Also... Ich rate euch.
ChrisWar das eine Drohung?
BorisNein, ein Versprechen.
ChrisNein, du hast halt aber tatsächlich ja immer, immer wieder, also du hast zwei Arten von Kunden. Die einen wollen einfach irgendwo Geld abgeben und ein Feature kaufen und die anderen sagen, ja, ich baue mir da was oder ich stecke ein bisschen mehr Aufwand rein oder ich gehe technischer ran.
BorisDas ist auch nicht für jede Person geeignet. Und zum Beispiel so ein Nextcloud oder sowas, ich hatte es mir damals auch angeguckt und jetzt für das Umfeld, wo ich es halt im professionellen Umfeld brauchte, ähnlich wie bei dir, sowohl eine Feedback-Galerie, dass Leute mal sagen können, okay, welche Bilder soll ich denn bearbeiten? So sag mal, welche dir gefallen? Welche brauchst du denn? Das brauche ich ab und zu mal, aber wirklich selten. Aber dann freue ich mich, wenn ich es habe. Bis hin eben zu der Möglichkeit zu sagen, okay, ohne dass ich einen großen Aufwand betreiben muss, ich schmeiße hier einfach 300 Fotos rein, drücke auf den Knopf und habe eine schicke Galerie in einer Präsentationsansicht, wo ich noch einen kleinen Text drüber schreiben kann mit einem Link zu PayPal oder Ähnlichem.
Man kann diesen Link dann durch meinen eigenen Shortener laufen lassen und verteilen oder einen QR-Code draus machen. Und die Leute kommen da drauf und können mit einem Klick diese Bilder runterladen, wenn sie wollen. Oder sich online angucken. Und es sieht auf dem Smartphone, auf dem Tablet und am Desktop gut aus. Du hast ja diese ganzen Möglichkeiten. Also Picktrop ist ein super Angebot. Ich kann es empfehlen. Aber ja, sie wollen es eben auch bezahlt wissen. Da steckt schon auch Arbeit dahinter. Kann ich auch verstehen. Ich akzeptiere das auch, deswegen bezahle ich das schon seit vielen Jahren. Aber der Punkt für mich wäre jetzt auch gekommen, mein Business habe ich stark zurückgeschraubt und insofern ist das für mich tatsächlich eine der Kostennoten, die ich auch überdenke. Im Augenblick ist es mir das noch wert, dass es halt wirklich einfach ist, per Drag & Drop der Upload, es sieht immer gut aus, es funktioniert. Ich habe nie auch nur ein einziges Problem damit gehabt, das ist es mir einfach wert.
Aber ich sage mal so, wenn es jetzt nicht mehr 214 Euro im Jahr kostet, sondern 300 im Jahr, dann ist, glaube ich, bei mir eine Grenze überschritten. Dann bin ich weg.
ChrisNa gut. Weiter zu Wulff. Auch interessant. Wir hatten ja mal über Leica-Sensoren gesprochen und er schreibt, ich habe ein Video zum Thema Leica G-Pixel und gemeinsame Sensorentwicklung gefunden. Insbesondere die Kommentare sind lesenswert. Offenbar gibt es eine Verbindung von alten Sensorhersteller AMS und G-Pixel. Wolf. Also worum geht es? Leica ist so ein bisschen naja, also, deutsche Ingenieurskunst. Die stehen so für Tradition, für Handwerk, für aber auch natürlich Luxus mittlerweile und Kult und so. Aber man muss sagen, Leica ist die Kamera, mit der das letzte Jahrhundert dokumentiert worden ist. Da ist einfach Leica ist zentral.
BorisDas Kleinbildformat, das kannst du fast äquivalent mit Leica nennen.
ChrisGenau, dann kamen so die 70er, damals hat dann Japan irgendwie den Markt übernommen mit Canon, Nikon, Minolta und so weiter. Die waren besser, schneller, günstiger und Leica hat das halt so ein bisschen verpennt an der Stelle. Und haben sich dann auch initial mit der Digitalfotografie etwas schwer getan und sind dann ziemlich ins Hintertreffen geraten. Und dann kam dieser Andreas Kaufmann, der hat investiert, der hat dann die Firma auch ziemlich stark umgebaut. Mehr Richtung Luxus, mehr Richtung Kultobjekt, Design und so, auch Handwerk, ja, aber ich glaube, das Thema Luxus steht seither doch deutlich weiter vorne. Ist dann, hat damit aber geschafft, dass die Marke Laika wieder ziemlich hip und so begehrenswert wurde für viele. Und jetzt ist da heute natürlich das Glas, logisch, ist ganz wichtig.
Ist die Handwerkskunst natürlich, ist auch ganz wichtig, aber was natürlich noch wichtiger ist, ist der Sensor heutzutage. Worauf wird dann das Bild abgelichtet? Oder was fängt dann das Bild ein? Und da geht es halt um so technische Dynamik und wie ist die im Lowlight Bereich und wie viele Details löst sie auf und wie sieht der Bildcharakter aus und so weiter. Und wenn man sich mal die Digitalentwicklung anschaut, dass die ersten Sensoren habe ich hier steht, also ist in dem Video drin, sind von AMS Osram gewesen. Das war irgendwie Hersteller wohl in Österreich. Die haben die ersten Sensoren in Frankreich gefertigt. Also die M8 dürfte noch so ein AMS Sensor drin haben wahrscheinlich.
BorisInteressant. Also ich weiß, dass es mit Kodak entwickelt wurde, aber die werden die ja nicht selbst gegossen haben.
ChrisMit Sicherheit. Dann gab es einen Wechsel zu Sony, also ein japanischer Hersteller, was natürlich auch wieder entsprechende Abhängigkeiten macht plötzlich. Und jetzt wechseln sie nach Gpixel. So heißt der Hersteller und der ist aus China.
BorisJa, sind glaube ich verteilt. China, Antwerpen und noch irgendwo.
ChrisJa, Wetzlar, Antwerpen, Changchun. Aber ist eine chinesische Firma und jetzt ist plötzlich, das ist ganz interessant, weil jetzt ist es nicht mehr nur ein Sensor, den sie zukaufen, sondern den sie mitentwickeln, so wie man das hört.
BorisRichtig, das ist der Unterschied.
ChrisGemeinsam. Das heißt, ich meine, Europa hat in der Halbleiterindustrie tatsächlich ja ziemlich Federn gelassen.
BorisLeider.
ChrisUnd, Und jetzt ist halt China so der strategische Partner. Und interessant, dass sie also quasi mit Eigenentwicklung oder mit Mitentwicklung jetzt auch wieder so eine gewisse Unabhängigkeit bekommen, aber sich dadurch auch wieder in eine neue Abhängigkeit begeben. Aber G-Pixel ist eine chinesische Firma. Also Leicas Sensoren kommen demnächst aus China.
BorisJa, ich finde das spannend. Also interessant wäre ja auch mal, warum ist man überhaupt zu Sony gewechselt? Das ist auch eine Information, die ich erstmal nicht habe. Also auch keine Marketing-Aussage oder so.
ChrisWeiß ich nicht, ich würde aber behaupten, vermutlich liegt es daran, dass AMS halt nicht mehr das liefern konnte, was sie gebraucht haben, um eine Qualität rauszukriegen.
BorisNicht konnte oder nicht wollte. Also Leica ist jetzt ja kein Großabnehmer, wenn man das vergleicht mit anderen Kameraherstellern. Also so wahnsinnig viele Kameras verkauft Leica halt schlicht und ergreifend mal nicht. Und dann ist natürlich die Frage, wie sehr bist du priorisiert bei der Chip-Herstellung? Wahrscheinlich wenig. Da wirst du gewisse Mengen abnehmen müssen und da werden Preise dahinter stecken. Das sind alles so Themen, die mich tatsächlich mal interessieren würden. Aber so aus dem Nähkästchen wird da halt niemand plaudern. Aber es wird Gründe haben, dass man zu Sony gewechselt ist. Und Sony baut nun mal sehr, sehr gute Kamerasensoren. Das haben wir hier auch immer wieder angesprochen. Und vor allen Dingen trauen die sich eben auch mal Dinge neu zu denken, neu zu machen. Diese ganze Stacked-Geschichte, Global Shutter und solche Späße.
Was ich interessant fand an diesem Video war die Aussage, dass Sony eben eine Variante dieses 60-Megapixel-Sensors liefert ohne Autofokus-Pixel, weil Leica sie ja nicht braucht in der M. In der S natürlich schon oder in der SL. Und das war mir jetzt nicht bewusst. Ich hätte jetzt gedacht, dass in der M, also in der M11, eben der Sony-Sensor drin sitzt, wie er eben auch in der Sony selber drin sitzt oder eben in der SL drin sitzt. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass in der M eine andere Bauform ohne Fokussensoren sitzt. Da weiß ich jetzt nicht, ob das eine Falschaussage in diesem Video ist oder ob das nur verschliffen ist mit der Aussage, der Neuentwicklung, dass die Neuentwicklung ohne Fokus-Sensoren oder Fokus-Pixel auskommen soll.
Weil das ist das, was ich auf jeden Fall schon gelesen habe, dass eben ein neuer Sensor, der für die M entwickelt wird, keine Fokus-Pixel benötigt. Warum auch? Das ist ein manuelles System. Und dann kannst du vielleicht noch mal andere Qualitäten da rausholen oder dich auf andere Dinge konzentrieren. Spannend ist das auf jeden Fall. Die Kommentare sind insofern interessant, als dass sich manche da wirklich inhaltlich mit auseinandersetzen, manche dann wieder über den Preis argumentieren und sagen, so eine scheiß Kamera für den Preis und dann nicht mal ein Autofokus. Da kann ich inzwischen nur sagen, ja, das haben wir hier auch, ich habe das schon vor Jahren gesagt, über Preis musst du eigentlich nicht diskutieren, entweder willst du sie und sie ist es dir wert oder halt eben auch nicht, dann lässt es halt. Man kann sich darüber lustig machen, das tue ich bei den Objektiven nach wie vor.
Auch das wird natürlich Gründe haben, wie viel werden davon produziert und wie viel Handarbeit steckt da drin und so weiter, verstehe ich alles und ein Stückchen Namen natürlich auch. Aber andere wiederum haben sich halt in den Kommentaren da auch inhaltlich mit auseinandergesetzt und haben gesagt, ja, aber ist das jetzt schlau eine Neuentwicklung mit China zusammen, ist das ein vertrauenswürdiger Partner oder gibt es ein paar Monate später einen Leica-Klon mit dem gleichen Sensor in Anführungszeichen zum halben Preis, ist das nicht problematisch, wenn dann der Sensor wenn das Know-how des Sensors woanders ist Und ich denke mir dann nur, naja, Leute, aber die sind doch in dieser Branche nicht doof. Also so viele Maschinen, wo die drauf belichtet werden, gibt es nicht. Und so viele Köpfe, die sowas entwickeln, gibt es auf der Welt auch nicht. Und wenn irgendjemand einen Sensor entwickelt hat, so wie jetzt eben den Sony-Sensor, ich bin mir relativ sicher, dass in vielen hinteren Büros sehr, sehr schlaue Leute genau wissen, wie diese Sensoren designt sind und wie sie funktionieren und halt Patente sie davon abhalten, sie nachzubauen. Und im Zweifel wird es irgendwelche Streitereien da geben. Auch China baut nicht einfach blind alles nach.
Also manche Dinge schon, wir wissen, worüber wir da so sprechen. Aber ich glaube nicht, dass dann plötzlich eine komplette Leica irgendwo rausfällt und dann auf dem europäischen Markt erscheint. Und selbst wenn, auch da haben ja schon Leute dann in den Kommentaren geschrieben, na ja Leute, früher war da ein Film drin. Auch heute gibt es noch neue analoge Kameras von der Leica und von anderen Firmen, da ist ein Film drin, ja. Andere Firmen bauen auch Filme, dann legst du halt einen anderen Film rein, deswegen kaufst du aber trotzdem die Kamera aus anderen Gründen. Also ich sehe da im Augenblick noch nicht das große Problem, was diesen Wissenstransfer betrifft. Eher vielleicht einfach rein politisch und strategisch, ob das jetzt schlau ist, unbedingt mit China zu entwickeln. Aber wenn man mal ganz nüchtern betrachtet, das Know-how sitzt da einfach. Wir wissen es von einem Hörer, der auch versucht hat, in Europa Dinge zu produzieren. Der hat es versucht und hat Firmen gefragt. Und keine Firma war in der Lage, die Qualitätsstandard zu halten für ein verhältnismäßig simples Produkt. Und China war dann tatsächlich die Lösung, weil da sitzt nun mal einfach das Know-how. Das ist die Globalisierung, die wir haben.
Und wenn die politischen Schranken so gestellt sind, dass es hier in Europa zu teuer wird oder eben gar nicht erst gefördert wird, dann wirst du hier auch keine Ausbildung in dem Bereich haben. Die Leute machen was anderes, die Firmen wandern ab und am Ende landest du dann eben zumindest mal im Osten entfernern. Und das kann dann China sein, das kann Taiwan sein, das kann Japan sein.
Und wenn Leica sich jetzt entschieden hat, da einen chinesischen Partner zu suchen, dann wird es so sein. Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt.
Und ja, ich hatte mir ja schon bei der EV1 ein bisschen mehr gehofft vom elektronischen Sucher, dass sie da irgendwie einen coolen Trick haben, den Messsucher mit dem elektronischen Sucher irgendwie zu kombinieren. Haben sie nicht gemacht. Mal gucken, was sie beim Sensor machen. Ist es just another Buildsensor oder wird da irgendwas Pfiffiges passieren?
ChrisWir werden sehen. Es ist auf jeden Fall jetzt hier das offizielle Ende der Fragen von euch. Happyshooting.de Solltet ihr auch Fragen, Storys, Hinweise, sonst was für uns haben, geht da mal mit eurem Webbrowser hin und tut die da rein. Da dürft ihr uns auch gerne einen Audiokommentar anhängen. Werden nachher noch so ein, zwei hören von euch. Ja, jetzt kämen wir theoretisch zu den News. Boris, Frage an dich, weil wir jetzt ja dann doch schon wieder in der Zeit ziemlich weit vorne sind. Gibt es da so die ein oder andere, die wir vielleicht auf die nächste Folge schieben können, so richtig zeitkritisch?
BorisEs ist nichts Zeitkritisches dabei.
ChrisDann würde ich doch ganz gerne mal kurz deinen, wir hatten einen Fail angekündigt. Du hattest einen Fail angekündigt. Ich finde, der müsste auf jeden Fall noch kommen und da bin ich ja mal gespannt, was das für ein Fail war.
BorisJa, Tanja und ich, wir waren im Schmetterlingspark hier bei uns in Uslar. Das ist ganz bei uns in der Nähe. Da sind wir gerne mal. Das ist sehr schön dort und da sind sehr viele exotische Schmetterlinge, die da rumflattern in einem relativ großen Areal. Und das macht immer Spaß, da zu fotografieren oder eben einfach mal zuzugucken. Und bisher war ich dort entweder mit der Olympus und dem Makroobjektiv oder mit dem Canon und mit meinem 70-200 Tele, mit dem man auch relativ nah fokussieren kann und dann schöne Aufnahmen machen kann. Diesmal war ich mit meiner Leica M8 dort und mit dem Zeiss, mit dem Planar, mit dem 50mm Blende 2.
Weil ich dachte mir das sind Schmetterlinge die sitzen quasi nie still oder wenn dann nur für ein Sekündchen oder sowas sie sind relativ klein und man muss nah rangehen und mit der Leica bin ich relativ langsam beim Fokussieren bräuchte also Zeit kann auf maximal 70 cm oder minimal 70 cm ran näher fokussiert das Objektiv nicht und auch der Messsucher geht nicht näher, also spricht alles dagegen, das zu tun also habe ich es getan und dachte mir, wenn ich jetzt mal fokussieren lerne, dann dort, und das war sehr lustig der andere Grund war natürlich, dass Tanja unterwegs war mit der Olympus und dem Makro die hat sich nämlich das geschnappt das heißt, das schied für mich dann sowieso aus ich habe nur das eine Makro, ja, und außerdem hatte ich da schon häufig Fotos gemacht wir waren da mehr als einmal Das heißt, mit dem 70-200 oder dem Makro habe ich schon vieles gemacht. Die Motive wiederholen sich dann ja auch irgendwann. Ich meine, von wie vielen Seiten kannst du einen Schmetterling fotografieren? Also dachte ich mir, ich probiere mal was Neues. Und wie gesagt, manuellen Fokus üben mit der Leica. Herausforderung. Und das war eine Herausforderung, denn es war extrem schwül warm. Draußen war es sowieso warm. Du hattest schon berichtet, das war auch die Zeit, wo ihr unterwegs wart. Es war wirklich warm.
ChrisAm schönsten sind Schmetterlingshäuser im Winter, wenn du mit einer tiefgekühlten Kamera da reingehst und dann erstmal eine halbe Stunde nichts siehst.
BorisDas war hier tatsächlich ähnlich, denn es war draußen zwar sehr warm, aber relativ trocken. Und im Schmetterlingshaus war natürlich befeuchtet und es war sehr schwülfeucht da drin und sehr heiß. Das heißt, Brille beschlug sofort, die Objektive beschlugen sofort. Das heißt, das war wirklich so 20 Minuten, 30 Minuten, ging erstmal gar nichts. Dann konntest du mal vorsichtig drüber nachdenken, vom Objektiv ein bisschen den Beschlag runterzuwischen. Dann nochmal irgendwie fünf Minuten warten, bis er neu beschlagen ist und dann nochmal wegwischen. Und dann ging's. Das war schon mal ganz nett, aber keine Herausforderung, weil das betraf erstmal jede Kamera. Aber dann, wie schon gesagt, diese Schmetterlinge sind sehr klein, also viele zumindest von denen, und sehr zappelig und sehr schnell und sie bleiben selten länger irgendwo sitzen.
Selbst wenn sie irgendwo sitzen und am Nektar schlürfen oder sich mal einen Augenblick auf dem Blatt ausruhen, dann tun sie das in der Regel nicht still, sondern guckst einmal kurz woanders hin und guckst wieder hin und dann sind sie schon weiter gekrabbelt. Und wie gesagt, die Naheinstellgrenze mit dem Messsucher sind bei 70 Zentimetern. Ich habe also kein Problem damit, das Motiv im Sucher zu halten. Das ist auf jeden Fall, das war schon mal überhaupt kein Problem und eine mittige Komposition war sowieso angebracht, weil da ist der Messsucher und dann willst du da fokussieren. Aber wenn du auf 70 Zentimeter rangehst, dann fokussierst du auch quasi nicht mehr mit dem Objektiv, sondern dadurch, dass du dich vor- und zurücklehnst und dann im Messsucher schaust, wie die Überlappung ist. Manchmal kam ich nicht auf 70 cm ran. So Fluchtdistanz oder einfach die Topografie, die dann da stört. Und dann bist du dann doch ein bisschen am Fokusring, am Drehen und bist am Schauen. Und dann stellst du fest, naja, auch für den Messsucher ist es hilfreich, irgendwo eine klare Kante zu haben, die du in Überlappung bringst.
ChrisEigentlich, der geht ja rechts, links, braucht eigentlich eine senkrechte Kante, richtig?
BorisJa, du brauchst eine senkrechte Kante, das hilft, oder zumindest eine schräge. Der Trick ist dann eben auch die Kamera, wenn du jetzt nur eine horizontale irgendwo hast, dass du die Kamera diagonal hältst und dann im Messsucher schaust und zur Überlappung bringst. Das erinnert mich alles so an die Zeiten früher mit der Spiegelreflex und dem Schnittbildsucher. Da hatten wir schon ganz ähnliche Thematiken. Und wenn du aber keine klare Kante hast, weil die Muster auf den Flügeln halt sehr ablenkend sind und weil das Blattwerk dahinter sehr ablenkend ist, das ist ja alles Kamouflage da, Vielen Dank. Dann ist es relativ schwierig, die richtige Position zum Fokussieren zu finden. Und wenn du dann noch bedenkst, dass du vielleicht offenblendig arbeitest, weil du den Hintergrund ein bisschen in die Unschärfe ins Bouquet bringen willst, damit der Schmetterling eben ein bisschen stärker hervorsteht, dann ist es plötzlich gar nicht mehr so einfach. Und da weiß man schon, was man an einem Autofokus hat. Das kann ich schon sagen. Aber es hat einen Riesenspaß gemacht und es war auch ein ziemlicher Frust, einen Schmetterling wirklich auf die Fühler oder auf den Kopf oder auf die Flügel scharf zu stellen, sich zu überlegen, welche Blende nehme ich, nehme ich eine 2 oder nehme ich doch eine 4 bei der kurzen Distanz, ein bisschen Sicherheit für den Schmetterling und unscharf genug. Das war sehr schön, ganz neue Überlegungen, die man plötzlich hat.
Und es ist eben tatsächlich erstaunlich, dass du mit einem 50 mm Objektiv auf 70 cm Distanz, bei einer Blende 2 oder 2.8 eben trotzdem Unterschied hast, ob du den vorderen oder den hinteren Teil vom Schmetterling scharf hast. Das sind auch erst mal so Erkenntnisse, die man sich wieder vergegenwärtigen muss.
Und wir waren über eine Stunde da drin. Und dann fing es tatsächlich irgendwann an, dass die Bilder besser wurden, dass ich eine höhere Trefferquote bekommen hatte, Und da tatsächlich hinterher in der Bildauswahl was dabei hatte, was mir wirklich gefallen hat. Ich musste die Bilder relativ stark croppen, natürlich, trotz 10 Megapixeln. Die Schmetterlinge sind halt relativ klein.
ChrisAlso das ist die volle Auflösung, die wir hier sehen.
BorisDas, was du hier siehst, sind starke Crops.
ChrisAlles klar.
BorisIch habe zwar nur die 10 Megapixel, aber wie gesagt, da ist kein Anti-Aliasing-Filter drüber. Die sind, also von den Pixeln her ratten scharf, diese Bilder. Und die Schmetterlinge waren mir scharf genug. Wenn du da ranzoomst, dann siehst du, dass da durchaus Unschärfe im Bild ist. Das ist nicht so knackig scharf, wie das ein Autofokus hinkriegt mit Tracking und Ähnlichem. Aber es ist wirklich scharf genug. wenn ich die Dinge ausdrucken würde, auch auf A3, das wäre wirklich überhaupt kein Thema, hat mich sehr, sehr gefreut. Der Fail dabei, ich hatte mir halt das 50mm Objektiv drauf getan, das Zeiss Planar.
ChrisDas ist nicht so gut geeignet bei Fertieren, die schnell wegfliegen.
BorisUnd vorher hatte ich das 35mm von Vogtländer drauf. Und wie ich vorhin schon erwähnt habe, die haben den gleichen Filterdurchmesser. Weshalb ich ein Infrarotsperrfilter mir gekauft habe, die auf beide Objektive passen. Und das 35er hatte ich drauf und bevor wir in Schmetterlingspark gefahren sind, habe ich das 50er drauf gemacht. Und was habe ich vergessen? Ich habe vergessen, den Filter umzuschrauben auf das 50er. Und ich habe mir jetzt inzwischen schon angewöhnt, bei der M8 das Display quasi nicht zu verwenden. Ab und zu linse ich mal drauf, ob er ein Foto gemacht hat. So einfach nur zur Bestätigung, das Bild ist da. Aber ich gucke da nicht wirklich drauf, weil die Qualität vom Display ist halt nicht so berühmt. Und ich habe.
Im Schmetterlingspark, bei den ersten Bildern noch aufs Display geschielt, so von oben, so schräg runter, und dachte mir, die sind ganz schön braun. Also so sehr warm. Und dann dachte ich noch, ja gut, vielleicht ist der Weißabgleich falsch eingestellt oder so, kann ja sein, ist ja egal, ich habe einen RAW, den Weißabgleich kann ich hinterher fixen. Und als ich zu Hause war, ja, scheiß auf Weißabgleich, das hilft dir nichts, wenn alle Bilder braun sind, extrem braun sind, weil der Infrarotanteil überwiegt oder sehr stark mit einfließt. Das heißt, überall da, wo wirklich Schatten war, war es einfach sehr rötlich, rot-braun, weil dort eben Infrarotlicht strahlt. Da, wo nicht so Schatten war, sondern nur Licht war, da ging es, da konnte ich relativ gut gegenarbeiten mit aber heftigen Bearbeitungen im RAW-Entwickler, Also an der Kalibrierung unten Farbwerte und Sättigungen ziehen, an den Farbreglern Sättigungen ziehen. Ich war kurz davor, in die Gradationskurve zu gehen und da noch mehr anzupassen. Ich habe dann einiges gerettet bekommen. Du siehst es ja auf der Webseite, die Schmetterlingsbilder. Bei diesem Bild würdest du jetzt nicht sagen, dass der Infrarotsperrfilter gefehlt hat. Hier hat mich halt dieses blaue Schimmern von den Flügeln so gefreut, dass ich das eingefangen habe.
ChrisAber es wäre mit dem entsprechenden Filter noch besser gewesen.
BorisMit Filter wäre es noch besser gewesen. Hier habe ich das Grün halt in der Bearbeitung hingezupft, wie ich es in Erinnerung hatte. Mit dem Sperrfilter wäre es halt das echte Grün gewesen. Es sieht hier tatsächlich auch noch ein bisschen sehr warm aus, das Grün. Dieses Bild, was du jetzt da gerade siehst, da das dritte Schmetterling auf Blatt, da siehst du im Hintergrund noch eine sehr starke Rottönung. Die war dort nicht. Da war es halt sehr, sehr dunkelgrün, also fast schwarz, weil da war halt Schatten. Das war so dunkel, wie der Schmetterling dunkel war. Und der war auch nicht so transparent. Aber durch diesen hohen Infrarotanteil hast du jetzt halt diese Schattenbereiche, die sehr rot-braun sind und tatsächlich sehr viel Zeichnung, allerdings auch so ein gefärbtes Schwarz, was ich ein bisschen hingezuppelt habe in der Bearbeitung. Das war aber eins der Bilder wo es mir trotz der starken Falschfarben wirklich gut gefallen hat also es war irgendwie sehr schön weil diesen Schmetterling hatte ich eben, vor die Linse genommen da habe ich auch lange gesucht bis ich den mal ein paar Sekunden da habe sitzen sehen weil der eben so schöne rote punktförmige Zeichnung hat vorne am Körper und auch auf dem Auge, also unterm Auge da unterm Kopf und hinten an den Schmetterlingsflügeln, Das hat mir einfach gut gefallen und in diesem Fall fand ich, passte das ganz gut, dass eben auch der Hintergrund so eine rötliche Färbung bekommen hat.
Weil wirklich wegbekommen hast du die nicht ohne großen Aufwand. Also ich musste jetzt tatsächlich sehr intensiv daran bearbeiten. Ich habe aber dann tatsächlich auch einige Bilder genommen, die wirklich nicht zu retten waren in Farbe und habe die in Schwarz-Weiß bearbeitet. Die sind da auch auf der Seite. Und die Schwarz-Weißen gefallen mir tatsächlich auch richtig, richtig gut. Also es gibt ein paar Schmetterlinge, die haben eine Zeichnung, die gewinnen in Farbe nicht wirklich. Aber die kommen halt in Schwarz-Weiß richtig, richtig gut. Und dadurch, dass ich keinen Infrarotsperrfilter drauf hatte, sind da eben auch sehr, sehr feine Zeichnungen auf dem Schmetterling und im Hintergrund rausgekommen, die man so sonst vielleicht gar nicht gesehen hat. War ganz geil. Würde ich wieder machen, tatsächlich. Aber nächstes Mal mit Sperrfilter. Und vielleicht würde ich auch nicht unbedingt das Single-Coded nehmen. Das hat zwar auch bei zwei, drei Bildern für ganz nette Effekte gesorgt. Aber wahrscheinlich wäre man mit einem Multicoded dann doch, schöner weiß ich nicht, ob man schöner unterwegs ist, vielleicht gehe ich wieder mit dem Single-Coded los, keine Ahnung aber ich fand es spannend, dass man mit 10 Megapixeln und manuellen Fokus tatsächlich Schmetterlinge fotografieren kann das ist eine Disziplin, die hatte ich nicht mehr so auf dem Schirm, wieder was dazugelernt kauf dir mal zweiten Filter.
Oder eine Leica, die keinen Sperrfilter braucht. Wir werden sehen.
ChrisAber dann hast du ja nicht die schönen Farben. Naja, wir...
BorisDie M9 zum Beispiel. Hat jemand eine M9 zu verkaufen?
ChrisWir kommen zu den Terminen und da aber zuerst mal zu einem kleinen Audiokommentar, den uns die Katrin geschickt hat.
EinspielerHallo, happy shooting. Hier ist Katrin aus Hamburg. Ich war am Wochenende in der Ausstellung zu Hans Hansen im Museum für Kunst und Gewerbe hier in Hamburg und die kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Hans Hansen ist vielleicht vom Namen her nicht so bekannt. Einige seiner Bilder habt ihr bestimmt schon mal gesehen, unter anderem so ein Foto, wo er einen VW Golf komplett auseinandergenommen hat in Einzelteilen und die fotografiert hat. Ich glaube, das haben die meisten Älteren zumindest in den 80ern mal als Werbeplakat gesehen. Und ansonsten unglaublich beeindruckende, sehr minimalistische Bilder, ganz tolle Produktbilder. Also Produktfotografie war so sein Thema. Und da sind wirklich richtig tolle Bilder bei, dafür, dass es eigentlich nur Produktbilder sind. Ich war sehr angetan, ich war mit zwei Freundinnen da, die waren auch völlig begeistert. Also falls ihr es schafft, nach Hamburg zu kommen, in den nächsten Wochen und Monaten schaut euch unbedingt diese Ausstellung an. Viel Spaß!
ChrisTja, sehr schön. Dankeschön.
BorisStarker Tipp tatsächlich. Das sind beeindruckend kreative Produktfotos tatsächlich.
ChrisGenau. Und solltet ihr auch auf einer Ausstellung gewesen sein, die ihr bei uns hier im Kalender gefunden habt, dann lasst es uns wissen. Happyshooting.de da könnt ihr jederzeit eure kleinen Ausstellungsreview reinwerfen als Audio oder als Text oder oder oder den Kalender findet ihr auf kalender.happyshooting.de und wir haben einen neuen Rekord aufgestellt, also ihr habt einen neuen Rekord aufgestellt und zwar sind aktuell 400 Termine da drin von aktiven, jetzt gerade aktiven Ausstellungen 400, holy shit Da waren unter anderem in den letzten sieben Tagen...
BorisEs gab ja einen Termin mal hier bei mir in Nordheim. Erinnerst du dich? In der Stadthalle.
ChrisJa.
BorisUnd da stand ja dabei zu den Öffnungszeiten oder den regulären Öffnungszeiten, kann man sich das angucken. Und begab es sich, dass ich in meinem Urlaub in Nordheim war, um mir eine Brille zu holen. Und da musste ich warten, weil die Gläser noch eingepasst wurden. Und dann bin ich durch die Stadt gegangen und bin zur Stadthalle gegangen. Diese Ausstellung war da nicht, aber da war eine andere Ausstellung.
ChrisUnd du hast sie hoffentlich gleich in unseren Kalender getan.
BorisUnd dann habe ich von draußen durchs Fenster geguckt, habe gesehen, da ist eine Ausstellung, aber die Türen sind zu. Da stand aber ein Schild. Eingang unten. Dachte ich, wo auch immer bei euch jetzt unten ist. Bin eine Treppe runtergegangen und dann bin ich von unten durch eine Tür, Habe die gezogen und dann ging die auf. Dann bin ich da reingegangen und dann war da niemand. Und dann war die Stadthalle offen, also die Halle selbst. Da habe ich so zwei, drei Fotos in der Halle gemacht und von den Sitzbänken. Und dann bin ich weitergegangen in den Ausstellungsbereich. Das ist eigentlich das Foyer. Und habe da ein bisschen rumgeguckt, habe mich ein bisschen geärgert, weil die Reflektionen von den großen Glasfronten im Foyer, die haben so stark reflektiert in den ausgestellten Kunstwerken. Es war viel von Schulklassen, Aber war tolles Material da. Das hat so stark reflektiert, dass man das gar nicht gut sehen konnte. Fand ich ein bisschen schade. Aber unten waren noch so ein paar Statuetten und sowas aufgebaut zum Thema Mensch in Bewegung. Und habe mir das angeguckt. Ich habe keine Fotos gemacht da unten. Weil es kam mir ein bisschen komisch vor, dass so niemand da war. Ich vermute, dass gar nicht geöffnet war. Sondern dass da Handwerker irgendwie unterwegs waren.
ChrisAber wenn der Eingang unten steht und du gehst runter und dann unten ist die Türe offen.
BorisAber weißt du, wie das so ist, wenn du in eine fremde Wohnung reinkommst und kannst ins Allerheiligste und nichts und niemand ist da? Ich bin da mal vorsichtig wieder gegangen. Aber ich glaube, wenn jemand gefragt hätte, hätte ich gesagt, wieso? Da steht doch Eingang unten. Eingang war offen. Bin ich mal reingegangen. Ich fiel mir nur gerade so ein, weil war meine erste Ausstellung hier.
ChrisIhr habt auf jeden Fall eingereicht, wie die Weltmeister Klaus, Jürgen, Gerhard, Peter. Hauptsächlich vielen Dank dafür. Und jetzt haben wir wieder aus den ganzen Einreichungen, habe ich wieder sieben ausgesucht. Und hören wir uns gleich an.
Und zwar in Eisenach, Licht auf Papier, der Verein Zentrum für Gegenwartskunst zeigt im Kunstpavillon Eisenach in der Wartburghalle die erste reine Fotoausstellung. Anlass ist das 200. Jubiläum des ersten stabilen Fotos von Joseph Nissefort-Niebz. Die Künstlerin fotografiert ohne Negative. Sie nutzt eine alte Studiodecken gebundene Repro-Kamera im Format 50x70 aus einer Druckerei und belicht direkt auf Barit-Fotopapier. Dann Fluchtpunkt Paris. Giselle Freud, Roger André und Madame Dora in Bonn. Drei jüdische Fotografinnen dokumentierten das pulsierende Pariser Kulturleben der Zwischenkriegszeit, bevor sie durch die Verfolgung zur Flucht und später zur Rückkehr in die Metropole gezwungen wurden. Helles Licht bei Nacht, illuminierte Bergwerke in Fotografien von Lichtwechsel im Waltrop, im alten Schiffshebewerk in Waltrop gezeigt werden Nachtaufnahmen von bunt beleuchteten Fördertürmen und Gerüsten im Ruhrgebiet und weiteren Regionen, unter anderem Hessen, Niedersachsen, Saarland und Lothringen. Die stimmungsvollen Fotografien sind ein beeindruckendes Zeugnis der regionalen Erinnerungskultur, die das bergmännische Erbe lebendig hält.
Ein Berliner Koffer im Willy-Brandt-Haus in Berlin vom 5. Juni bis zum 27. September präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus eine Auswahl der zwischen 1932 und 1938 entstandenen Berliner Fotografien von Fidesz-Struppern. Die nach Jahrzehnten in einem Koffer nun erstmals öffentlich zugänglich gemacht werden. In Berlin, im Museum von Fotografie, System of Exposure, die durch UV-Licht verfremdeten Präsentation von Leni Riefenstahls Bildbänden dekonstruiert, deren ästhetische Kontinuität. Fand ich interessant.
BorisKann ich überhaupt nichts mit anfangen, aber klingt spannend.
ChrisDeshalb mal auf kalenderhappyshooting.de gehen und mal schauen, was das so ist. Dann in Wetzlar Sonderausstellung über die Fotografie Germaine Krull Fotografin Germaine Krull Die Ausstellung präsentiert rund 250 Werke der Fotografin, die durch ihre experimentellen Industriestudien und unkonventionellen Alltagsszenen internationale, Bekanntheit erlangte Und last but not least Lu Yang, die Doku-Trilogy In dieser Videotrilogie verschmilzt der in Shanghai geborene Künstler Lu Yang mithilfe eines digitalen Avatars, Videospiel-Ästhetik und Motion-Capture-Technologie mit buddhistischer Philosophie. Ja.
BorisWas auch immer.
ChrisWas auch immer. Diese und viele, viele mehr Ausstellungen findet ihr auf kalender. Happyshooting.de Dort, wie gesagt, sind aktuell 400 Ausstellungen 400 Events mit, also ich will hier mal kurz den, den, den, Also die gehen hier teilweise bis zum fast Ende des Jahres und auch da wieder auf der Karte könnt ihr die sehr bunt geworden, könnt ihr die natürlich auch nach Location euch anschauen, ihr könnt euch in der Listenübersicht selbstverständlich in der Umkreissuche, also hier um Basinghausen rum, könnt ihr dann zum Beispiel mit eurer Postleitzahl zeigen, wo im Umfeld von x Kilometern Ausstellungen sind und könnt euch diese Umkreissuche dann sogar direkt abspeichern in euren Kalender, dass neue Ausstellungen ganz automatisch bei euch landen. Lohnt sich also wirklich da mal reinzugucken. Und vor allem mit 400 Events, ich weiß nicht, gibt es in Deutschland noch irgendeine andere Terminwebsite rund um die Fotografie, die gerade 400 Events hat? Ich wage das zu bezweifeln, ehrlich gesagt.
BorisIch habe nicht danach gesucht.
ChrisUnd wenn man so schaut, also diese Features mit Umkreissuche und automatischer Benachrichtigung über den Kalender und so weiter, die werden genutzt. Da sind also durchaus eine ganze Menge Leute, die sich diese Sachen schon in ihren Kalender reinkonfiguriert haben und dann, cool, automatisch Bescheid wissen, wenn irgendwo in der Gegend Ausstellungen sind. Sondern wie gesagt, über happyshooting.de dürft ihr uns dann gerne auch mal einen kleinen Bericht über eine Ausstellung, die ihr besucht habt, hinterlassen. So.
BorisSchön.
ChrisDamit sind wir, lass mal schauen.
BorisJürgen hat noch eine Fotoausstellung der Woche.
ChrisAch so, Entschuldigung. Die Ausstellung von Jürgen haben wir ja vergessen. Entschuldigung.
BorisDie spiele ich ihr mal ab, ne?
EinspielerHallo Community, die Ausstellung der Woche findet ihr in Hannover. Zu sehen ist dort Menschenbilder, Zeitgeschichte.
Der Fotograf Joachim Giesel. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Juni zu sehen und es gibt eine lange Nacht der Museen. Darauf möchte ich besonders hinweisen. Am 16. Juni ist die Galerie von 18 bis 23 Uhr geöffnet. Sicherlich eine Möglichkeit, die tollen Fotos von Joachim Giesel zu betrachten. Was hat er fotografiert? Unter anderem das legendäre Fußballspiel zwischen der DDR und Brasilien im Niedersachsenstadion oder eine einzigartige Kanzlergalerie von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl. Ich finde, überragend sind auch seine Gruppenporträts. Eines seiner, finde ich, tollsten Fotos ist auf der Homepage gleich prominent zu finden. Wunderbare Damen in einem sehr schönen Ambiente im Hallenbad fotografiert. Ein wunderbares Gruppenfoto, tolles Bild.
Ich grüße diese Woche den lieben Klaus, der mit einer Wahnsinnskreativität tollste Fotoausstellungen, ebenso wie ich, leidenschaftlich gerne findet. Ich komme kaum mehr nach im Nachbearbeitung und im Freigeben. Also von daher, Klaus, herzlichsten Dank, du bist der Wahnsinn. Ich wünsche euch eine schöne, schöne Woche. 3, 2, 1, happy shooting.
ChrisIhr seid alle der Wahnsinn. Wirklich. Ihr seid überhaupt der Wahnsinn, aber wenn ihr bei uns in den Kalender neue Events reintut, dann seid ihr noch viel wahnsinniger im positivsten Sinne.
BorisSo, und ich habe gerade das angesprochene Gruppenfoto auf der Webseite gesehen. Das ist wirklich ein richtig geiles Gruppenbild. Ich mag ja Gruppenfotos tatsächlich, mache ja auch gerne welche und das finde ich wirklich toll. Außerdem haben wir, wenn ihr jetzt durch seid mit dem Hören dieses Podcasts, ist ja doch ein bisschen länger geworden. Und nicht wisst, was ihr tun wollt. Vielleicht noch ein Filmtipp für euch. Nämlich von Wolf.
EinspielerHallo zusammen. In Anlehnung an eine Ausstellung zu Lee Miller, die in Folge HS939 unter Termine vorgestellt wurde, heute mal wieder einen Filmtipp. Lee Miller, Supermodel und Kriegsfotografin. Eine Dokumentation aus dem Jahre 2020. Diese lief zuletzt am 2.04.2026 auf Arte und hat eine Länge von ca. 60 Minuten. Verfügbar ist der Film in der Mediathek noch bis zum 08.06.2026. Lee Miller, Model, Muse, Künstlerin, Kriegsfotografin. Lee Miller hatte viele Leben. Bekannt für ihr Selbstporträt in Adolf Hitlers Badewanne, war Lee Millers Leben so außergewöhnlich wie ihre Fotos. Als Model der Vogue und Muse der Surrealisten verzauberte sie die Männer durch ihre Schönheit. In der Gesellschaft von Man Ray und Pablo Picasso konnte sie sich leicht behaupten. Miller entschied sich, ihr Leben nach ihren eigenen Regeln zu leben. Bald nahm sie die Kamera selbst in die Hand und war während des Zweiten Weltkriegs eine der wenigen Kriegsfotografinnen in Europa. Heute wird sie als eine der wichtigsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts gefeiert.
BorisStark.
ChrisJa, danke Wolf. Und wir haben überhaupt wieder mal Danke zu sagen allen, die hier mitmachen, die mithelfen, die Shownoten, die Titelbord betreiben und so weiter. Ihr seid super, ihr seid klasse und natürlich gehören dazu mittlerweile auch die Kalendereintragenden.
BorisJa, und auch Dank an alle, die uns hier unterstützen mit Spenden, mit Nachrichten hier über Hi, happyshooting.de Hi, wenn ihr Themen habt, wenn ihr Fragen habt, so wie jetzt heute meine ganze Sendung, weil wir aufholen mussten. Macht uns einen Riesenspaß auf diese Weise in den Dialog mit euch zu treten. Es ist herrlich. Ich mag diese Community. Vielen, vielen Dank.
ChrisAnsonsten, next up ist dann der Workshop Fotoprojekte realisieren, jetzt im Juni und im Juli unser Großformat-Workshop und im August. Der Villa Geister-Workshop hier in der Villa. Schaut mal rein auf happyshooting.de slash Workshops. Wir sind raus und wünschen euch was.
BorisBis nächste Woche. 3, 2, 1, Happy Shooting!
Shownotes
Aus der Preshow
Meine Damen und Herren…, Brücken
#hsfeedback
- Detlef vermisste den Podcast. Warum haben Sucher kein HDR-Display? Und Danke für den Hinweis mit dem Slider-Klick.
- Uwe empfiehlt eine Fuji statt einer Leica.
- Detlef und mech. Zooms in Smartphones
- Peter meldet Interesse an Mensch-Workshop
- Jürgen meldet neue Voigtländer-Objektive
- Florien fragt nach Boris' Leica Objektive
- Bastian empfiehlt zum Taggen von Bildern LrGenius
- Thorsten fragt zu Features von Monitoren
- Kuchenmampfer zur Farbe der Luft
- Uwe fragt zu Vertragsdetails bei Bildweitergabe
- Jürgen benutzt bisher Picdrop zum Tausch der Bilder und sucht Alternative
- Wulf fragt zu Leica-Sensor
- Filmtipp Lee Miller
HS Workshops
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#HS-Aufgabe (Alle anschauen)
- Aktuelle Aufgabe "blau" mit dem Tag "hsbblau" vom 21.5.2026 - 4.6.2026
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Hausmeisterei II
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