#943 - Nicht mitbraten!

Veröffentlicht 4 June 2026

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#943 - Nicht mitbraten!

Veröffentlicht 4 June 2026 · Länge 1:50:02

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Boris

Happy Shooting Folge 943. Nicht mitbraten. Die heutige Folge wird euch präsentiert von der.

Chris

Tollsten Community der Welt.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Moin Chris.

Chris

Moin. Das Mikro sitzt noch nicht.

Boris

Das Mikro sitzt nicht.

Chris

Guten Tag.

Boris

Guten Tag.

Chris

Jemand da?

Boris

Hallo, hallo. Test, test.

Chris

Bis zum nächsten Mal. Es ist der 2. Juni 2026. Wir sind wieder am Dienstagabend live auf Sendung und wir sind happy shooting. Ich bin der Chris.

Boris

Ja, ich bin der Boris. Ich bin gerade noch am Lesen. Entschuldigung, ich bin abgelenkt.

Chris

Ja, aber echt. Und ja, wir reden über Fotografie. Für die nächste Stunde anderthalb, so ungefähr. Mal schauen, wie lang das heute wird. Wir haben fast nichts in den Shownotes. Ah, Späßchen. Und, was wollte ich denn jetzt sagen? Achso, genau. Damit das nicht nur wir sind, die erlabern, sondern auch von euch ein bisschen was in die Sendung kommt, gibt es happyshooting.de Da dürft ihr Fragen, Beschwerden, Tipps, Storys, Hinweise reinwerfen. Und das haben wieder ganz viele Leute gemacht.

Boris

Wahnsinn.

Chris

Unter anderem Jürgen, unser Jürgen schreibt, da gibt es was ganz Neues und Spannendes. Leider in Italien. Und daher nicht für den Ausstellungskalender, aber weil analog ein kurzer Hinweis. Die analogue Warte mal, ich muss mal gucken, dass das auch ganz auf den Bildschirm passt. Analog Fotofestival in Südtirol von 3. Juni, also morgen geht das los bis zum 14. Wer also in der Gegend ist, kann sich dort mal umtun auf dem analogen Fotofestival. Dann hat, Als nächstes geschrieben, oh ja, das ist auch spannend, Rüdiger, hallo, ich habe auf Hackaday einen Bericht gefunden über das selber herstellen von Entwickler. Dazu auch noch einen YouTube-Link geschickt.

Boris

Also damit ist jetzt gemeint über Kaffee Null oder sowas hinaus?

Chris

Genau. Und zwar geht es ganz konkret um den ECN2-Prozess. Das ist das, was Kodak verwendet, um seine Kinofilme zu entwickeln. Und heute gibt es ja dann doch einige Negative, die man sich kaufen kann oder Filme, die man sich kaufen kann, die im Prinzip aus Kodak-Kinofilmen bestehen. Und hier gibt es einen Menschen, der, warte mal, ich hoffe jetzt wird es nicht laut, aber im Blick kann ich das ausmachen, so jetzt. Hier gibt es einen Menschen, der erklärt mal, was da drin ist eigentlich und wie man sich das selber anmischen kann. Also er hat ein kleines Labor und das Interessante ist dieser, du kaufst eigentlich, wenn du sowas selber entwickeln möchtest, kaufst du dir ein Kit zum Entwickeln von verschiedenen Herstellern, das sind halt dann irgendwie Chemikalien, die misst du an und dann ist das in der Regel One-Shot, aber weil das Zeug teuer ist, verwenden das auch viele mehrmals, dann wird das ab und zu aufgefrischt, also wenn da die Entwicklungsqualität quasi nachlässt. Und generell ist diese Entwicklerchemie aber nicht lange stabil. Du mischst das an und dann gibt es halt chemische Prozesse und dann ist das irgendwann...

Boris

Will benutzt werden dann.

Chris

Will benutzt werden, sonst wird das alt. Und was er, da hat es im Prinzip, Das Ganze aufgeteilt in zwei Lösungen und ein Pulver. Die kannst du lange, lange lagern. Also da wird mit irgendwelchen Chemikalien, die man auch einfach und günstig kaufen kann, wird eine Phase davon angerührt und dann packt er das in so Plastiksäcke mit so einem Ausguss unten dran, den man dann auch luftdicht halten kann, also auch die Luft rausdrücken kann. Und eine zweite und dann eben noch ein Pulver und das mischt du zusammen. Du brauchst eine Minute, hast es zusammen gemischt für deine Entwicklung. Und dann erklärt er noch, wie man das Remjet-Layer wegkriegt. Also bei diesem Kinofilm ist noch so ein Schutzlack drauf auf dem Film, den man noch vorher runterwaschen muss. Auch da erklärt er genau, was das ist und wie einfach das eigentlich geht. Und ja, dann hast du plötzlich irgendwie Entwicklerkosten, so 50 Cent bis ein Dollar pro Rolle Film. und wenn du es als Kit kaufst, kostet es halt irgendwie das Doppelte. Und hast immer frische Chemie und also wer sich den Aufwand machen will, fand ich sehr, sehr spannend, das Thema. Und packen wir mal einen Link in die Shownotes für die, die da vielleicht ein bisschen tiefer drin stecken. Es könnte das ganz interessant sein.

Boris

Da gibt es bestimmt Interesse dafür, klar.

Chris

Es lohnt sich natürlich nicht, wenn man nur ab und zu mal so eine Rolle davon hat, aber wer jede Woche damit arbeitet oder so, ab einer gewissen Zeit, Auf einer gewissen Menge ist das dann auch finanziell lohnenswert. Nicht nur vom Selbermachen her, also die Zufriedenheit des Selbermachens, sondern einfach.

Boris

Das lohnt sich dann, genau. Aber ich meine, den ganzen Prozess von vorn bis hinten wirklich als DIY zu haben, ist bestimmt auch reizvoll. Also sich eben nicht ein Kit zu holen, sondern sich auch noch den Entwickler selbst anzusetzen. Warum nicht?

Chris

Also die zwei Schritte, Bleach und Fix, die macht er mit gekauften Chemikalien, weil die günstig sind und wahrscheinlich kriegt er das Zeug. sonst nicht so einfach.

Boris

Oder es lohnt sich nicht, es selbst zu machen. Wenn du das dann selbst ansetzt und es kostet es gleich oder wird teurer und aufwendiger, das wäre dann Quatsch. Ja, ist doch cool.

Chris

Genau. Starker Tipp.

Boris

Dankeschön.

Chris

Und dann hat Johannes uns noch geschrieben, ihr habt es schon gesagt in der Sendung, die Nikon Z63 hat auch schon einen HDR-Sucher mit 4000 Nits und DCI-P3-Farbraum, aber nur, wenn man Hike als Format und dann HLG als Farbraum wählt. Da verwendet die Kamera dann zur Anzeige die Videopipeline und der Sucher wird sehr schön hell. Wie die Sony es löst, weiß ich nicht, aber bei der Nikon hat das dann auch Nebeneffekte, weil nicht alle Einstellungen bei Hike und HLG auch verfügbar sind, beziehungsweise auch die ISO andere Werte anzeigt. Es ist aber beeindruckend, nur nutze ich das meist nicht, da ich keinen Hike nutze aus der Kamera. Das heißt, die haben da eine Hardware im Viewfinder, die das kann, aber nur unter ganz, ganz bestimmten Bedingungen, die nicht unbedingt die sind, die man hat normalerweise.

Boris

Ja, die haben wahrscheinlich genau andersrum gedacht. Also erstmal, ja, wir haben gesagt, dass es der erste HDR-Sucher bei der Sony ist. Und ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass die anderen vielleicht schon was haben könnten, wusste es aber nicht. Also danke erstmal für die Aufklärung. Tatsächlich Nikon hat da schon einen HDR-Sucher. Ja, und die haben wahrscheinlich andersrum gedacht und haben gesagt, okay, wir unterstützen HDR-Video oder eben dann zwangsläufig auch HDR-Fotoaufnahme. Und haben gesagt, okay, wenn wir HDR aufnehmen, dann müssen wir auch HDR anzeigen. So what you see is what you get. Und das ergibt ja auch ein Stück weit Sinn. Aber so weit zu denken und zu sagen, na ja, wir wollen einen Sucher haben, der die Wirklichkeit möglichst realistisch abbildet, egal ob das alles hinterher in den Farbraum und in den Kontrastumfang von dem fertigen Foto passt, was es ja bei einer Spiegelreflex auch nicht tut. Wenn ich da durchgucke und ich habe oben einen strahlend hellen Sonnenhimmel und hab dann vor mir irgendwie einen dunklen Schatten oder einen Wald unten, dann passt das ja auch nicht alles ins Bild. Das ist ja aber auch okay so. Aber man möchte ja vielleicht trotzdem sehen, dass das ein heller Himmel ist und möchte im Sucher dann nicht irgendwie einen vergleichsweise flau-blassen Himmel sehen. Ob das die Sony so tut, also ob die Sony generell ein HDR-Sucherbild anzeigt, um die Wirklichkeit möglichst wieder zu spiegeln oder ob das da auch abhängig von Settings ist, das wissen wir nicht. Dazu müsste das nicht mal jemand kaufen.

Chris

Was ich ja spannend finde, ist, also wenn du HDR, ein HDR-Display hast und ich habe das beim iPhone zum Beispiel und eine HDR-fähige Kamera hast, also die ganze Pipeline das macht. Dann ist es tatsächlich einfacher, auf dem Display auch zu beurteilen, wie hell das Bild nachher wird. Und wenn du das nicht hast, dann brauchst du halt eher noch so Hilfsmittel wie ein Histogramm, was ja eigentlich nur ein Umweg ist. Natürlich hat die Umgebungshelligkeit immer noch auch mit deiner Wahrnehmung zu tun. Also ganz 100 Prozent geht es wahrscheinlich, wenn du es technisch perfekt machen möchtest, auch nicht ohne Histogramm mit einem HDR-Display, aber ich glaube, das macht schon einiges einfacher.

Boris

Könnte ich mir auch erstmal so vorstellen.

Chris

Ich denke schon, also von der Beurteilung her. Ich muss das mal gucken. Vor allem, ob die Pipeline beim Komponieren auf dem iPhone auch HDR ist. Ich denke schon, aber bin mir jetzt gerade gar nicht so sicher. Warte mal. Warte mal. Ich muss hier mal kurz live in die Lichter. Das ist schon... Das ist schon HDR. Das Bild hinterher.

Boris

Also ich würde schon sagen, das Sucherbild ist HDR.

Chris

Das ist schon HDR, doch, doch. Doch, doch.

Boris

Und wie gesagt, das könnte die Sony jetzt im Prinzip auch immer machen, auch wenn die Aufnahme hinterher flauer ist, weil dann der Kontrastumfang nicht so hoch ist. Ob sie das tun oder ob das dann bei den Anwendenden zu Enttäuschungen führt, dass das Foto nicht das zeigt, was sie im Sucher gesehen haben, das ist dann natürlich die nächste Frage. Könnte auch ein Grund sein, dass Nikon das denn nicht gemacht hat.

Chris

So, dann hat sich noch Ike gemeldet und zwar zu unserem Strahlsunder Blog letzte Woche. Moin, als Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern muss ich mich kurz zum Strahlsund-Rügenblog äußern. Zum Thema Strahlsund versus Nordheim. Du hattest das, glaube ich, unlautererweise verglichen.

Boris

Ich hatte gesagt, die Fachwerke könntest du bei uns auch fotografieren.

Chris

Er sagt, also die historische Altstadt von Stralsund ist Weltkulturerbe zusammen mit Wismar. Ist das Nordheim auch?

Boris

Also erstens schade. Bis eben fand ich die Gegend ganz sympathisch. Nein, ist Nordheim natürlich tatsächlich nicht. Übrigens Einbeck auch nicht, habe ich nachgeguckt. Aber wir liegen immerhin an der Märchenstraße. Kannst du das von Stralsund auch behaupten? So.

Chris

Hast du es ihm gezeigt?

Boris

Ja.

Chris

Jetzt aber. Er schreibt noch weiter. Ach so, Rügen ist nicht eine große Insel, sondern die größte Insel Deutschlands.

Boris

Ja, ich sag ja, bis eben war mir die Gegend ganz sympathisch. Schade.

Chris

Dazu hab ich aber auch noch was.

Boris

Übrigens ist die größte Insel Deutschlands sehr wohl auch eine große Insel. Es ist nämlich eine Insel und sie ist groß. Also jetzt aber jetzt mal hier Butter bei die Fische.

Chris

Weißt du, was mir aufgefallen ist? Die Inselerfahrung, die ich habe, also die aktuelle und immer wiederkehrende Inselerfahrung, sind ja unsere Kurzurlaube auf Pellworm. Und Pellworm ist jetzt, also bei Rügen fährst du eine Stunde von oben nach unten irgendwie. Auf Pellworm fährst du zehn Minuten. Also es ist deutlich kleiner.

Boris

Aber mit dem Fahrrad? Zehn Minuten.

Chris

Nee, nee, schon mit dem Auto. Fahrrad ein bisschen länger. Aber das Ding ist tatsächlich, und ich war jetzt das erste Mal auf Rügen.

Boris

Entschuldigung, ich glaube auch Föhr ist es, in zehn Minuten mit dem Fahrrad. Das ist auch egal.

Chris

Weiß ich nicht. Auf jeden Fall rügen. Und ich will ja nichts gegen die Inselhaftigkeit von Rügen sagen, aber es hat sich die meiste Zeit auf Rügen nicht wie eine Insel für mich angefühlt, sondern wie Festland, weil das so groß ist.

Boris

Es ist halt wirklich groß, ja.

Chris

Und dann hat sich natürlich bei uns im Auto die Frage gestellt, ja, wie ist das jetzt eigentlich definiert? Wo fängt denn Festland an? Also ab wann kannst du denn Festland sagen und ab wann ist es eine Insel? Also da hätte ich mal gerne eine saubere Definition, weil Rügen ist einfach riesig im Vergleich zu was ich sonst, was so Insel, du hast immer dieses Bild von dieser Südseeinsel, so die Comic-Insel, so einen Haufen Sand mit einer Palme oder so.

Boris

Ja, das ist eher Föhr dann.

Chris

Oder halt Nordsee hast du halt Wattenmeer, also das ist halt die Hälfte der Zeit nicht da, das Meer und ein paar Deiche und Schafe. Und Rügen hat so gar nichts davon gehabt. Ich habe keine Deiche gesehen, ich habe keine Schafe gesehen. Wir haben kein einziges Schaf gesehen auf Rügen. Also da müssen wir uns nochmal über das Thema Inselhaftigkeit unterhalten, Leute. Und dann hat er noch was zum Thema Mütter, das war der mit diesen Bauten.

Boris

Ja, die haben wirklich spannend aussehen.

Chris

Die besondere Form trägt, sich das Dach selber. Weiterhin konnte man das Dach dünner ausführen. Es hatte geringeren Materialverbrauch und bei großer Spannweite. Das hatte in der DDR den Vorteil, dass man mit weniger Beton auskam. Allerdings ist das Erstellen des Daches sehr aufwendig und benötigt viel Manpower. In der DDR war das egal. Arbeitskraft hatte man genug. Beton war aber knapp und wurde für militärische Projekte dringender benötigt. Und dann noch ein Link zum Wikipedia-Eintrag über den Herrn Mütter und seine Bauten und das packen wir auch mal noch mit in die Show Notes. Danke, Eike.

Boris

Ja.

Chris

Ja, und dann haben wir nachher, das war es jetzt erstmal für eure Beiträge. Nachher in der Sendung kommt noch einer, den habe ich mal als Thema reingenommen, weil der ein bisschen ausführlicher ist.

Boris

Schön.

Chris

So, also schreibt uns happyshooting.de slash hype.

Boris

Gerne, wenn ihr auch um die Wette klug scheißen wollt mit uns, tun wir immer gerne. Nur zu. Wir sind bereit.

Chris

Warum gibt es auf Rügen keine Schafe? Ich prangere das an.

Boris

Kai sagt Hallig Rügen.

Chris

Oh.

Boris

Ich glaube, Hallig ist noch anders definiert.

Chris

Hallig Hoge, kann ich noch sagen. Wunderschön. News, wir haben News-Themen. Nein, du hast heute glaube ich den Großteil der News-Themen beigesteuert.

Boris

Ja, die hat man letztes Mal verschoben, weil wir so voll waren.

Chris

Deswegen fangen wir mal an mit KI oder mit ohne KI.

Boris

Mit eben ohne KI. Wir hatten das Thema mit dem Smartphone fotografieren, dass da immer mehr Computational Kram dabei ist, KI und Optimierung und so weiter und da durchaus einen Trend zu verspüren ist, wieder zurückzugehen, zum Beispiel mit der Halide-App und dieser Zero-Processing-Geschichte und solchen Dingen. Und es gibt jetzt auch für Android, ich weiß nicht, ob es die erste App ist, aber zumindest eine App, Die nennt sich Viewfinder Mobile und zwar konsequent ohne Vokale geschrieben. V, W, F, N, D, R plus M, B, L.

Also kein E, A, O, U und so weiter. Und ja, das ist eine kostenlose Android App tatsächlich von dem Designstudio Nuevo Tokyo.

Und die hatten eben auch die Idee, ein Foto so roh wie möglich eben aufzunehmen. Das Spoiler ist nicht zu 100% möglich, weil du natürlich als App nur einen begrenzten Zugang zu der Hardware hast. Also du läufst immer über irgendwelche Schnittstellen vom Android-System und da passieren natürlich bestimmte Dinge schon vorweg. Aber auch bei Android hast du die Möglichkeit, einiges an diesen Optimierungen abzuschalten. Sie sprechen hier von Bayer Raw. Da beziehen Sie sich wahrscheinlich dann eben darauf, dass es wirklich ein unverarbeitetes RAW ist, was dann eben noch demosaikt werden muss.

Keine KI-Verbesserung und ähnliches. Aber wie gesagt, Einschränkungen hat die App und der Android schon und zwar ein bisschen immer auch abhängig davon, auf welcher Hardware das Ganze läuft. Bei Android gibt es halt ein Zoo an Hardwaregeräten und je nach Device passiert eben doch einiges in der Hardware, auf dem Sensor oder in dieser Prozesskette. Zum Beispiel ein Pixel-Binding oder sowas bei sehr hochauflösenden Geräten, die dann mehr Pixel haben, als sie Auflösung liefern. Da findet dann eben zur Entrauschung schon ein Binding vorher statt. Da hast du dann als Softwarehersteller auch keinen Einfluss drauf. Das schreiben sie dann aber auch. Und derzeit wird wohl nur die Hauptkamera unterstützt, das heißt, wenn ihr, ein Device habt mit einem Telo und einem Superweitwinkel, da geht es derzeit noch nicht, auch das wird sicherlich damit zusammenhängen, dass die Zugriffe auf diese Hardware und die Optionen damit durchaus eingeschränkt sind.

Ich kann da aus Entwicklersicht auch ein kleines Liedchen von singen und ich versuche nicht mal an die rohen Daten zu kommen, sondern einfach nur Aufnahmen zu machen und das Das ist auch schon eine Herausforderung.

Chris

Ist das dann auch noch bei anderen Hardwaren noch unterschiedlich?

Boris

Da kannst du von rausgehen, dass das so ist. Da müsste man jetzt beim Hersteller mal nachgucken, auf deren Webseite oder im Store, ob die irgendwas Genaueres schreiben. Im Zweifel mal ausprobieren. Hey, das ist kostenlos, das ist für Android. Und wir haben bisher immer von Haylight gesprochen und dieser Möglichkeit, möglichst ohne Bearbeitung Fotos zu machen. Jetzt gibt es das Ganze hier auch mal für Android, fand ich mal eine Erwähnung wert. Viewfinder Mobile. Müsst ihr alle Vokale rausstreichen. Dann haben wir eine andere tolle Nachricht, die mich ja sehr, sehr freut und wo ich eigentlich sofort bestellen müsste. Denn Canon bietet neue Objektivrückdeckel an. Und zwar für das RF-Bajonett, also für RF-Objektive. Und da gab es das große Ärgernis, warum überhaupt neue Objektivdeckel? mit dem...

Chris

Also Rückdeckel.

Boris

Die Rückdeckel fürs Objektiv zum Schutz der rückwärtigen Linse am Objektiv. Das große Ärgernis mit dem RF-Mount kam, dass Canon sich gedacht hat, ach, wir machen mal den Rückdeckel so, dass er sich in genau einer Position aufsetzen lässt. Da gibt es dann so eine Markierung an dem Rückdeckel, so einen kleinen Strich, und den musst du an den roten Punkt vom Objektiv aufsetzen und nur so passt er, du kannst ihn drehen und sichern.

Chris

Es ist immer noch eine der bescheuertsten Designentscheidungen seit Jahren gefühlt.

Boris

Also wer das gemacht hat, hat vorher Lack gesoffen und hat sich dann noch mit dem Kopf irgendwo an der Treppe gestoßen. Also anders kann ich mir das nicht erklären. Weil es ist ja nicht so, dass es Jahrzehnte vorher einen EF-Mount gab mit einem Rückdeckel, der sich in drei Positionen aufsetzen lässt und damit quasi immer trifft.

Chris

Das hat sich jemand ausgedacht, der selber nicht fotografiert. Anders kannst du es nicht vorstellen.

Boris

Also ich weiß nicht, wie man auf so eine Idee kommt. Also das ist wirklich nervig gewesen. Es gab natürlich Anleitungen im Internet, wie man sich diese vorhandenen Rückdeckel so zurechtschneiden oder sägen kann, dass sie dann auch in mehreren Positionen passen. Da kann man nämlich auf der Innenseite von den RF-Rückdeckeln bestimmte Stege kürzen, mit einem scharfen Cuttermesser oder mit einem Dremel kürzen und dann passt das auch in mehreren Positionen, sitzt dann aber gegebenenfalls nicht so stabil und wackelt ein bisschen, je nachdem wie man es dann ansetzt. Aber jetzt bieten sie eben offiziell RF-Rückdeckel an, die in drei Positionen passen, so wie früher. Das Stück schon für sieben Euro. Das finde ich jetzt für so ein Zubehör von Canon sogar relativ günstig.

Chris

Das hier hat gerade David gepostet.

Boris

Ja, shut up and take my money. Und es gibt jetzt schon Lieferengpässe. Also die Dinger sind gerade angekündigt gewesen. Da gibt es schon Lieferengpässe. Also es scheint da einen gewissen Bedarf zu geben. Und ich habe letzte Woche schon zu Chris gesagt, eigentlich müsste ich direkt drei stück bestellen also und ich werde es wahrscheinlich auch tun also.

Chris

Ich frage mich immer noch wie sowas überhaupt erstmal durchgehen konnte, Das ist so essenziell. In dem Moment, wo du Objektive wechselst, nervt dich das.

Boris

Ja, sofort.

Chris

Und es ist ja offensichtlich möglich, es gut zu machen.

Boris

Ja.

Chris

Ganz offensichtlich.

Boris

Ganz offensichtlich geht das. Ich meine, ich brauche sie jetzt nicht wahnsinnig oft. Also die Objektive.

Chris

Ist das bei der Leica? Was hast du denn für Rückdeckel?

Boris

Das müsste ich jetzt ausprobieren. Aber ich hatte jetzt noch kein Problem damit, den drauf zu schrauben. Ich würde auch vermuten, dass der in drei Positionen passt. Das müsste ich jetzt ausprobieren. Aber da ist keine Markierung drauf. Also ansetzen und drehen passt schon.

Chris

So wie man das halt auch bei einem Schraubverschluss macht. So drauf vielleicht ein bisschen in der Richtung.

Boris

Bis man dann spürt.

Chris

Jetzt greift es und dann fertig. Also man muss nicht gucken, man spürt das eigentlich.

Boris

Wie das seit Jahrzehnten bei hunderten Kameras und Objektiven und zig Herstellern. Ist nur beim RF-Mount nicht. Scheiß die Wand an.

Chris

Ab jetzt wird es besser.

Boris

2026, das Jahr in dem das Licht angeht bei Canon. Jawohl.

Chris

Werden jetzt auch alle neuen Canon-Objektive damit ausgeliefert? Werden die Händler, die jetzt noch Objektive auf Lager haben, dir so einen Deckel mitgeben? Das wäre ja geil. Kannst du jetzt zum Händler gehen und sagen, Moment, ich möchte das gerne auspacken, aber nur mit neuem Deckel, sonst will ich das nicht.

Boris

Das wäre geil. jetzt müssen alle Händler die Kartons aufreißen und die Rückdeckel tauschen, das wäre so gut.

Chris

Oder du druckst dir halt einen.

Boris

Das kann man auch machen, das wäre tatsächlich ein Ding sowas wäre doch auch was für ein 3D Drucker aber das gibt.

Chris

Es mit Sicherheit.

Boris

Ich würde es wundern.

Chris

Wenn es das nicht.

Boris

Gäbe fein genug sind ja auf jeden Fall die Drucker also das, aber wahrscheinlich dann nicht für 7 Euro obwohl weiß ich nicht, wie viel Material in so ein Deckel geht naja wollte ich mal gesagt haben wahrscheinlich bestelle ich mir welche mal gucken, dann gibt es von Panasonic neue Kamera, da hatten wir auch im Slack schon ein bisschen drüber gesprochen es gibt eine Lumix L10, so und die wird halt gerne verglichen mit der Lumix LX LX102 was ist denn die L10? Die L10 ist eine kompakte Kamera Micro Four Thirds Sensor mit Wechselobjektiv.

Chris

Ah, Micro Four Thirds, okay.

Boris

Micro Four Thirds, Bayonet.

Chris

Die Information hatte ich nicht, okay.

Boris

Und jetzt wird sie gerne verglichen mit der Lumix LX102, die das eben auch alles ist und die aber schon etwas älter ist. Und jetzt könnte man sagen, okay, dann ist die L10 jetzt die neue Variante davon, Nachfolgermodell. Aber der Vergleich hinkt tatsächlich ein bisschen. Ich habe mir mal so ein paar Daten rausgesucht. Die neue Kamera die L10, die ist so ungefähr ein Zentimeter mehr in alle Richtungen, also höher und breiter, sie ist schwerer knapp 200 Gramm oder sogar über 200 Gramm schwerer, Und sie ist natürlich, weil sie jetzt neu ist, sie ist auch teurer. Wir reden hier von 1.500 Euro bei der L10 gegen knapp unter 1.000 Euro bei der LX-102. Also wir sind so 500, 600 Euro teurer bei der neuen Kamera. Aber es ist jetzt auch kein Wunder, weil die alte ist halt alt.

Ansonsten hat die L10 eigentlich sehr solide Micro Four Thirds Daten, muss ich sagen. Also es ist ein Micro Four Thirds Backside Illuminated, also rückseitig belichteter CMOS-Sensor mit 20 Megapixeln. Die alte hatte halt 16,8. Das ist so typische Micro Four Thirds Sensorauflösung. Damals hatten sie so um die 16, jetzt haben sie so um die 20. Sie macht 11 Bilder pro Sekunde mit einem mechanischen Verschluss, was ich enorm flott finde. Sie macht 30 Bilder die Sekunde mit dem elektronischen Verschluss. Also da gibt es nichts zu meckern. Sie hat auch einen Pre-Capture-Modus, also schon vor dem endgültigen Auslösen schon was in den Puffer speichern, wenn man jetzt irgendwelche Vögel beim Abflug fotografieren will oder Skispringen oder ähnliche Tricks beim BMX oder Skateboarden oder sowas, dann eben den Moment nicht zu verpassen.

Als Autofokus macht sie Phasen und Kontrast und diverse Motiverkennung, also ein einigermaßen aktuelles Micro Four Thirds Autofokus-System, würde ich sagen. Das Display kann gedreht und geschwenkt werden, also für Selfie-Geschichten oder Vlogging-Geschichten. Video ist verbessert worden. Sie macht jetzt 5,6K-Aufnahmen bis 60 Bilder die Sekunde, was recht flott ist und hochauflösend. 4K bis 120 Bilder, also wirklich schon schöne Zeitlupe in 4K. Und Full-HD sogar bis 240 Bilder die Sekunde. Das ist dann schon eine richtig ordentliche Zeitlupe. Und sie hat einen SD-Steckplatz, einen mit UHS-2, also schnelle Speicherkarten werden unterstützt. Also eigentlich ist alles besser, Gegenüber der LX-102, außer eben Größe und Gewicht. Sie ist etwas größer, also wahrscheinlich auch spürbar größer und deutlich schwerer. Und wie gesagt, die LX-102, die ist von 2018 und die LX-10 jetzt von 2026. Also klar, dass sie jetzt ein bisschen teurer ist.

Aber ansonsten schaut gerne mal den Link. Wir verlinken zu dkamera.de. Da ist eine schöne Gegenüberstellung dieser beiden Kameras mit noch sehr viel mehr Details, wenn euch jetzt bestimmte, Funktionalitäten interessieren, weil ihr ein Upgrade machen wollt oder überlegt eine zu kaufen und jetzt überlegt, nehme ich lieber die günstigere alte oder die moderne, die neue, dann schaut euch den Link mal an und schaut mal, ob vielleicht die ältere für euch sogar eher in Frage kommt. Fand ich mal ganz spannend, den Vergleich. Neu ist ja nicht immer auch besser. Auch wenn es technisch besser ist.

Chris

Und es gibt eine neue Micro Four Thirds Kamera, was ja auch hübsch ist.

Boris

Auf jeden Fall. Kann man nicht genug von haben. Nicht genug kann man auch von Updates haben und Fehlerbeseitigungen. Da hat Canon mal zum Rundumschlag ausgeholt und für viele Kameramodelle ein Firmware-Update rausgehauen. Im Einzelnen für die R1 und die R5 Mark II. Da weiß ich, dass wir einige HörerInnen haben, die so eine kamera besitzen und einige von euch besitzen auch eine der folgenden genannten da gibt es kleinere updates für die a3 für die a6 mark 2 für die a8 die a10 die a100 die a50v und die powershot v1, Für meine alte R nicht mehr. Ja, und was ist da so gemacht worden bei der R5 Mark II und der R1? Da ist allerhand hinzugefügt worden. Da gibt es jetzt eine Action-Priorität, die jetzt American Football erkennt. Soll ja auch hierzulande gespielt werden und große Anhänger haben. Ich glaube, wir haben sogar jemanden im Slack, der American Football fotografiert. Dann Pre-Continuous Shooting kann jetzt auf eine beliebige Taste gelegt werden. Also man kann sich die Kameras jetzt noch etwas besser anpassen.

Chris

Ist das, wenn du den Auslöser halb andrückst, dass er dann schon anfängt aufzunehmen?

Boris

Genau. Und ich denke, das Ein- und Ausschalten, ob du das haben willst oder nicht, das kannst du dir jetzt halt auf eine Taste legen. Video mit elektronischer Wasserwaage, also auch im Video eine Kontrolle darüber, wie die Kamera ausgerichtet ist. Die A1 hat einen Nachtmodus fürs Display bekommen, damit man nicht geblendet wird. was auch immer das ist, dass dann rot dunkel ist, keine Ahnung. Und für die R5 Mark II gibt es eine DP-RAW-Unterstützung, also die tiefen Informationen, dieser Doppelfokus-Pixel, die werden mit aufgezeichnet. Und da gibt es ja von Canon auch eine Software, dass man hinterher noch so minimal die Fokusebene verschieben kann und so ein ganz kleines bisschen 3D-Wackelei machen kann und sowas. Unterstützt die R5 Mark II jetzt eben auch. Ja und ansonsten wurden halt Fehler bei SFTP und FTP beseitigt, bei den anderen Kameras eben auch. Die USB-Erkennung wurde überarbeitet. Für WLAN hat man jetzt die Wahl, welches Funknetz man haben will, also 2,4 oder 5 GHz und so weiter und so fort. Schaut auch hier gerne mal die verlinkte Seite an, da stehen vielleicht noch mehr Details dazu. Und guckt mal, ob eure Kamera dabei ist. Dann könnt ihr ein bisschen Fehlerbeseitigung und Optimierung einspielen.

Und wenn ihr Capture One nutzt, dann habt ihr wahrscheinlich schon eine E-Mail bekommen oder habt es gesehen, denn Capture One wird jetzt gerade teurer und zwar 6% teurer einmal durchs ganze Portfolio, das heißt Capture One Pro, die All-in-One und auch die Studio-Variante, egal ob Monats- oder Jahresabo, egal in welchen Konstellationen und auch die unbefristeten Lizenzen, alles wird 6% teurer. Das heißt, wer jetzt neu abschließt, zahlt 6% mehr. Ich glaube, das läuft jetzt schon ab sofort. Nagelt mich nicht darauf fest. Vielleicht habt ihr noch ein paar Tage, wenn ihr verlängert, dass ihr noch zum günstigen Preis verlängert. Da müsst ihr jetzt mal relativ aktuell gucken, ob das jetzt noch möglich ist.

Und jetzt klingt 6% nicht so wahnsinnig viel. Ich habe jetzt keine absoluten Zahlen zu Hand. Wenn man die so gegenüberstellt, dann zuckt man hier und da vielleicht doch schon mal so ein bisschen. Aber 6% kann man bestimmt aushalten. die Frage ist nur, warum tun sie das und warum tun sie eine 6% Erhöhung also da sind wir von anderen Herstellern ja ganz andere Erhöhungen gewöhnt und ich hatte jetzt hier gelesen bei, Fotografics Magazin dass es vielleicht mit einem, also jetzt ganz Gerüchte vielleicht mit einem möglichen Verkauf von Capture One zu tun haben könnte.

Weil da bezieht man sich auf einen Bericht von Peter Pixel in Berufung auf den Finanzdienst OCTUS und da wurde wohl geäußert, dass der Eigentümer Excel A-X-C-E-L wohl planen soll, Capture One abzustoßen. Das wurde wohl 2019 mal für umgerechnet 230 Millionen Euro gekauft. Roundabout. Und da hatte man eben Phase One und Capture One übernommen und hatte das beide dann getrennt und jetzt soll wohl im Raum stehen, dass man erst Phase One und dann Capture One verkaufen möchte, wahrscheinlich eben auch Gewinn bringt und das ist natürlich hilfreich, wenn man jetzt eine leichte Erhöhung macht quer durchs Portfolio, also auf alle Kunden, dann ist natürlich die Bilanz unterm Strich besser und könnte sich auf einen möglichen Verkaufspreis dann positiv auswirken. Ich schätze aber, wenn es so weit kommt, dass es verkauft wird, dann werden wir davon hier auch noch erfahren und dann schauen, wer den Capture One dann übernehmen wird. Mir war zum Beispiel der Name Excel bis eben gerade nicht bekannt. Also das muss auch nichts Schlechtes sein, wenn es irgendwo aufgekauft wird, weil Capture One wurde ja offensichtlich trotzdem sehr aktiv weiterentwickelt und vertrieben. Schauen wir mal, wie das da weitergeht.

Und dann haben wir noch einen kleinen Abstecher in eine kleine Leica-Ecke, natürlich.

Chris

Ach nee.

Boris

Leica hat nämlich neue Farben eingeführt für drei Kameramodelle gleich, für die Leica M11P. Das ist so diese Professional-Version, die ist so ein bisschen reduzierter. Die Leica Q3 und die Leica Deluxe 8 in einem Metallgrau. Das heißt, sie ist nicht hell silbrig schimmernd und sie ist nicht schwarz wie die Belederung, sondern sie hat jetzt so einen dunkelgrauton. Du hast schon gesagt Space Grey, das würde wahrscheinlich bei Apple so heißen.

Chris

Apple würde das wahrscheinlich so nennen und es sieht jedes Jahr trotzdem immer anders aus.

Boris

Hier heißt es jetzt Metallgrau und erinnert so ein bisschen an eine Fuji-Panasonic. Naja, ist Geschmacksfrage. Ich habe hier mal aufgeschrieben, wem schwarz zu schlicht, silber zu shiny und safari-grün zu militant ist, der kann dann jetzt zu diesem Metallgrau greifen. Und es gibt natürlich auch Zubehör in der passenden Farbe. Das muss natürlich sein. Und zwar gibt es das Leica APO Summicron. Das ist ein 50 mm Offenblende 2. Gibt es auch in diesem Metallgrau lackiert, dann passend dazu. Und es gibt auch, also beim Objektiv verstehe ich es noch, es gibt auch einen Akku, den BPS CL7 in Metallgrau lackiert. Also auch in die Kamera hineingesteckt, in der passenden Farbe für 180 Euro gibt es einen passenden Akku.

Chris

Das ist ja schon Ferrari Luce, oder?

Boris

Es ist schon, es ist aber auch ein Stück weit schon auch geil, also kann man schon machen, muss man aber auch nicht, ganz ehrlich. Und interessant ist es, so eine graue Farbe gab es tatsächlich früher schon mal. Es gab nämlich seinerzeit eine ME-Variante und da gab es einmal die ME-Typ 220. Das war quasi eine M9, eine etwas abgespeckte M9. Die hatte so ein graues Erscheinungsbild. und ich meine die ME Typ 240 was so eine günstigere Variante von der 240 war ich meine die war auch grau da nagel mich nicht drauf fest aber die ME Typ 220 auf jeden Fall, weiß ich sehr genau, weil ich ja auch nach einer M9 Ausschau halte und die ME 220 als vielleicht günstigere, damals war sie günstiger heute nicht so viel habe ich schon gelernt, Naja.

Chris

Na gut. Ich habe was von einer ganz anderen, weniger luxuriösen Ecke, aber vielleicht ein ganz gutes Tool für die ein oder anderen. Stell dir vor, du hast einen Scanner.

Boris

Habe ich.

Chris

Und dieser Scanner ist irgendwann mal nicht mehr unterstützt. Kein Treiber mehr. Dein System kann damit nicht mehr. Das haben viele gemacht. Also Profis haben dann manchmal extra für so ein altes Gerät, was sie noch benutzen müssen, irgendwie noch einen separaten Rechner, wo dann noch ein altes Windows NT draufläuft.

Boris

Ja, oder ein XP oder sowas.

Chris

Oder ein XP oder irgendwie sowas. So, bei Scannern gibt es schon lange eine Möglichkeit, das Ganze über einen recht nerdigen Weg zu machen und zwar über Linux. Keine Sorge, das wird kein Linux-Thema, ganz im Gegenteil. Aber es gibt das Sane, das Scanner Access Now Easy Dingens. Das kannst du installieren. Wenn du das Ganze technisch irgendwie kannst, dann kannst du dir da so ein Backend installieren. Dann gibt es verschiedene Frontends, die dann auch alle sehr techy irgendwie daherkommen. Also das ist nichts für mal eben schnell, aber da gibt es tatsächlich dann auch GUIs dafür Und damit kannst du dann so einen alten Scanner noch in Betrieb nehmen. So weit, so gut. Aber das ist nicht leicht.

Boris

Also es ist quasi ein Treiberersatz, um wahrscheinlich direkt mit der Hardware, mit dem alten Scanner zu sprechen.

Chris

Genau. Spannend ist, dass Sane supported... Gefühlt eigentlich alles. Also wenn wir mal gucken, hier nach Hersteller, ich scrolle jetzt einfach mal auf dem Bildschirm, durch die Liste der unterstützten Geräte.

Boris

Oh Gott, der Scrollbalken rechts oben, das ist ein kleiner Punkt.

Chris

Siehst du diesen mikroskopisch kleinen Scrollbalken?

Boris

Es wird nicht aufhören. Das ist ja der Hammer, okay.

Chris

Es wird nicht aufhören.

Boris

Also die Chance ist groß, wenn ihr einen Scanner zu Hause stehen habt, dass der hier in dieser Liste drin ist.

Chris

Ja, also was Älteres. Hier gibt es auch, also die Liste beinhaltet auch welche, die jetzt nicht getestet wurden. Aber du kriegst damit auf jeden Fall alte Scanner zum Laufen. So weit, so gut. Jetzt hast du aber das Problem...

Boris

Such doch mal bitte nach Epson ET... Was ist das? 8550.

Chris

ET 8550. 8550. Epson. Habe ich die Nummer verdreht? Action Scanner CXP. Kannst es selber suchen. Ist aber auch...

Boris

Ist halt so ein Office-Gerät, da ist ein Scanner mit drin. Ist eigentlich ein Drucker.

Chris

Erstmal relativ wurscht, weil das macht eh fast keiner, weil das halt wirklich, da brauchst du ein Linux-Gerät dafür und dann musst du irgendwie das Ding einrichten und das ist nicht mal eben schnell klicken und fertig. Es sei denn, du benutzt YesWeScan.

Boris

Was für ein Name.

Chris

Yes-we-scan.app So, das Ganze läuft in deinem Webbrowser und zwar braucht das Chromium, also es braucht Chrome oder Edge oder sowas und redet dann über das sogenannte Web-USB-Protokoll mit deinem Scanner. Gibt es, dass ja quasi der Browser direkt mit USB reden darf. Also wenn der Scanner USB kann, kannst du ihn damit zumindest schon mal finden. Hier so ein Connect-Knopf und dann drückst auf Connect und dann macht er deine Verbindung. So weit so gut. Und jetzt läuft in diesem Webbrowser ein PC-Emulator, in dem ein Linux läuft. Also da läuft eine virtuelle Maschine, in der Linux läuft, auf der Sane läuft im Browser.

Boris

Okay.

Chris

Don't ask me, welches Frontend die da installiert haben und so weiter. Aber das ist im Prinzip eine komplett eingekapselte Lösung in deinem Browser. Du musst eigentlich eben, wie gesagt, nur einen Chrome- oder Chrome-basierten Browser haben. Und dann tut das. Und das läuft dann damit auf Mac, auf Windows, auf Chromebook, auf Android, auf Linux.

Boris

Hauptsache der Scanner ist über USB. angeschlossen.

Chris

Genau, und wenn du es auf Linux laufen lässt, dann solltest du vorher, falls du Szenen installiert hast, das natürlich anhalten, weil dann ein anderes Szenen läuft. Sonst hast du es doppelt. Und ja, ich habe es noch nicht getestet. Ich weiß auch nicht, welche Features da jetzt genau dann auch verfügbar werden. Also ich kann mir vorstellen, wir haben noch so einen alten, Reflektor, Kleinbildscanner, der so durchzieht, die Filme durchzieht und da ist auch schon länger kein Treiber mehr da. Ich weiß auch gar nicht, in welcher Kiste der ist, aber der ist noch da. Und das wäre jetzt vielleicht mal ein Versuch wert, da reinzugucken, ob das tut. Yes, we scan. Ist das nicht wild?

Boris

Das ist wild.

Chris

Also du kannst heute in einem Browser einen kompletten PC emulieren, in dem ein komplettes Linux läuft, in dem dann eine komplette Software läuft, als einzelne Software, die da läuft. Also lasst uns mal wissen, falls ihr das ausprobiert habt, lasst uns mal wissen, ob das bei euch funktioniert, ob ihr damit auch tatsächlich an Features kommt, wie zum Beispiel Auflösungen für negative Scannen. Da muss man ja dann teilweise, irgendwelche Spezialfeatures ansprechen, so mit Backlight und so weiter. Aber ja, Yes We Scan ist eine durchaus durchaus cooles Thema.

Boris

Finde ich gut.

Chris

Und was schreibt hier, gibt es das auch für Drucker? Clemens fragt, ob es das auch für Drucker gibt. Ja, es gibt es, warte, ich mache das kurz auf und zwar.

Boris

Vor allem schreibt er, dann wäre es eine gekapselte Lösung und gekapselt halt als C-U-P-S geschrieben, weil Kups ist halt Drucker-Schnittstelle.

Chris

Als Verdrucker. Printervention.app heißt das Ding. Und so wie es aussieht.

Boris

Macht es das Gleiche.

Chris

Macht es das Gleiche, aber fürs Drucken. Also du kannst damit zumindest irgendwie PDFs und Bilder irgendwie dann auf das Fenster ziehen anscheinend und die drucken dann. Wie genau das dann geht, frag mich nicht. Das habe ich mir alles nicht genau angeguckt, aber es fand ich zumindest mal erwähnenswert.

Boris

Stark.

Chris

Ja, yes, we scan und Printervention. Nur gut.

Boris

Nur gut.

Chris

Lass mich raten, du hast uns noch ein Leica-Thema.

Boris

Ich, ja. Und zwar, ich schaue mich ja nach Leica um. Also Leica M hat mich ja so ein bisschen gecatcht. Und ich habe ja die Leica M8.

Und wir hatten auch Klostergeister-Gespräche so mit der Leica M11. Und die M10 war die erste, die wieder so schlank vom Gehäuse war wie die analoge Leica. Und das finden viele ganz toll. Und bei meiner Recherche bin ich auch ganz viel so im Internet auf Videos und Blogs gestoßen und Forenbeiträge, wo eben die Leica M Typ 240 oder 262, als sehr massiv und sehr dick beschrieben wird. Und das ginge ja gar nicht. Fasst sich viel zu dick an. Manche mögen das, dass sie so dick ist, weil sie dann schön griffig in der Hand liegen würde, auch ohne Daumenstütze und sowas. Aber viele haben halt gesagt, nein, die ist viel zu dick. Und erst mit der M10, da, das war dann so die erste richtige digitale Leica, die wieder so dünn war wie früher. So, dann habe ich mich gefragt, wie dick ist denn dick und wie dünn ist denn dünn? Weil ich habe halt die M8 hier, hatte ich ja schon mal gezeigt, mit der mache ich auch fleißig Aufnahmen. Und die fasst sich jetzt nicht so wahnsinnig dick an. Und die wird auch angegeben so auf den Webseiten mit einer Dicke von 37 Millimeter und da habe ich gedacht, stimmt denn das? Weil wenn ich dann, wenn ich recherchiere im Internet und ich möchte dann zum Vergleich wissen, wie dick ist denn die Leica M Typ 240?

Chris

Und sind da vor allem alle Knöpfe mitgezählt und so?

Boris

Ja, wie wird es dann eigentlich gemessen? Also die M8 und die M9, wenn du da online suchst, dann findest du Größenangaben 37 mm Dicke. Wir merken uns 37. Und wenn ich dann suche nach einer Typ 240, dann wird die mit 42 mm angegeben. Und das wäre nun schon wirklich deutlich dicker. Also von 37 zu 42, das wäre ein halber Zentimeter. Nun habe ich aber Fotos und Videos gesehen und es wirkte nicht so, als ob die Leica M ein völlig anderes Seitenverhältnis hätte. Also irgendwie, das kam mir da alles sehr komisch vor. Und die M10, die ja jetzt endlich wieder so dünn sein soll wie eine analoge M7, die wird von Leica selbst im PDF mit 38 mm angegeben, also dicker als meine M8, ist meine M8 schlanker als eine analoge, das glaube ich ehrlich gesagt nicht, also irgendwie ist das alles sehr, sehr merkwürdig und da habe ich gedacht, ich nehme mir doch jetzt hier mal so einen Messschieber, ich mache mir die Batterie rein da steht er jetzt auf 0 Ich habe hier so eine Schiebe, eine Messschieber, heißt das. Und jetzt nehmen wir hier mal unsere...

Chris

Ich möchte euch auch was messen, guck mal hier.

Boris

Du kannst ja mal messen, ich halte sie mal hier.

Chris

Wie breit ist eigentlich mein Bild? Warte mal.

Boris

Ich bin jetzt auch mal so fies und ich nehme hier die breiteste Stelle. Das ist halt hier dieser Bereich, der auch schön eckig ist. Und da setze ich das mal an und ich messe hier. Guck, dass ich so die Kamera halte. So, schiebe das ein bisschen zusammen und dann komme ich hier auf ein Maß von 36,9, sagen wir mal 37 Millimeter. So, das heißt, die Angabe im Internet von 37 Millimetern, die kann ich bestätigen. Es ist in der Tat etwas dünner, wie es sich anfühlt, weil anfassen tust du sie ja nicht hier oben um das Metall drumherum, sondern einmal hier am Lederteil und auf der Rückseite mit dem Daumen oben an dem Metall. Das heißt, eigentlich müsste man zwischen der Belederung und dem Metall messen. Das ist dann nochmal so ein Millimeter weniger oder sowas. Aber sei es drum. So von vielen her. Wir nehmen mal die 37 oben an der Ecke. Wir merken uns, die M8 hat 37, das stimmt. So, aber hat denn jetzt so eine M Typ 240 wirklich 42 Millimeter? Das können wir überprüfen, indem wir hier mal so eine M Typ 240 in die Kamera halten. Das mache ich jetzt gerade mal. Und dann nehmen wir die hier und messen die an der gleichen Stelle.

So, ich mache wieder hier den Klipper dran, schiebe das zusammen und ich halte es mal, Moment, bin verrutscht, als in die Kamera. Und da zeigt sie uns 38,1 an, sagen wir 38. Das heißt, die M Typ 240 ist einen ganzen Millimeter dicker da oben am Metall als die M8. Das finde ich jetzt nicht überragend viel dicker. Also die Aufregung kann ich gar nicht so richtig verstehen. Und damit hat die M-Typ 240 quasi die Dicke, die auch für die M10 angegeben ist. Und jetzt wäre natürlich die Frage, wie dick ist die M10? Die habe ich nun nicht hier.

Aber da bin ich ja... Also hat jemand von euch eine analoge Leica und einen Messschieber und kann mal da oben rüber messen, wo ich gerade gemessen habe, und mir sagen, wie dick so eine M7 oder eine M6 oder sowas ist, das wäre vielleicht noch mal spannend zu erfahren. Also ich kann jedenfalls erst mal sagen, die M Typ 240 fühlt sich nicht wirklich dicker an. Also ja, im direkten Vergleich merkst du schon, dass du Millimeter mehr in den Händen hältst. Also man hat ja schon irgendwie ein Gespür dafür, was etwas schwerer wiegt im wahrsten Sinne des Wortes. Die M-Typ 240 ist schwerer vom Gehäuse. Also sie wirkt viel massiver, weil sie einfach schwerer ist. Und vielleicht weckt das bei vielen das Gefühl, sie wäre dicker oder sowas. Sie ist halt schwerer.

Chris

Ja, aber das ist jetzt an einer Stelle gemessen. Da ist ja noch Knöpfe und David sagt, da ist vorne noch ein Knubbel.

Boris

Ja, aber das ist bei beiden Kameras. Also wenn man misst, dann muss man schon gleich messen.

Chris

Ja, aber das Design ist nicht identisch, oder?

Boris

Und du müsstest auch, ja das Design ist natürlich identisch, und du müsstest eigentlich auch hier genau wie bei der anderen zwischen Belederung und hier dieser Daumenstütze hier am Rad dazwischen eigentlich messen. Und dann hast du wieder einen Millimeter weniger oder sowas. Also, wenn ihr euch interessiert für eine Leica M und ihr überlegt euch eine Leica M Typ 240 oder 262 zu kaufen und Und ihr sagt dann aufgrund von irgendwelchen Testberichten, die ihr lest, nee, die kaufe ich nicht, die ist so dick. Vergesst das. Die ist nicht dick. Ja, sie ist einen Millimeter dicker als die M8. Aber wenn ihr die M8 nicht gleichzeitig in der Hand habt, dann merkt ihr das nicht. Vertraut mir. Sie ist ein bisschen schwerer, trägt sich aber immer noch sehr angenehm. Ja, schöne Kamera. Und hat auch ein interessantes Auslösegeräusch. Du erinnerst dich ja noch an das Auslösegeräusch wahrscheinlich von der M8, das zeige ich nochmal, das war ja die erste digitale die ja sich so ein bisschen analog anhört, wenn wieder gespannt wird.

Was ich total liebe, ich mag diesen Sound das ist eine Freude damit loszugehen, aber wem das zu laut ist, also gerade in ruhigen Umgebungen ist das eben doch schon auffällig, dass ihr fotografiert dann nehmt ihr die Typ 240 und die klingt dann so Sieh an.

Chris

Ich channel jetzt mal kurz den Jürgen, der schrieb nämlich im Slack, Frage für einen Freund, wo kommt denn nun die zweite Leica her?

Boris

Ups.

Chris

Also wissen wir da was noch nicht? Weil ich habe keine offizielle Ankündigung gesehen, dass du dir schon wieder eine gekauft hast. Was ist los?

Boris

Ich habe mir halt eine Typ 240 geholt, weil ich es halt jetzt mal wissen wollte. So man sagt ihr ja auch nach, dass sie schlechte Farben hätte.

Chris

Also Moment mal, du hast ja innerhalb von welchem Zeitraum jetzt zwei Leicas gekauft.

Boris

Weiß ich nicht, wann waren die Klostergeister vier.

Chris

Wochen, Monat sechs Wochen.

Boris

Aber die muss ich wahrscheinlich einmal zum Service schicken, denn ich habe jetzt hier ein paar Mal tatsächlich mit gearbeitet, also fotografiert. Und beim letzten Einsatz ist der Messsucher hängen geblieben. Du siehst hier diese Rolle hier oben im Suchen. Die wird beim Objektiv, wenn du die Schärfe verstellst, wird die reingedrückt und mit einem Federmechanismus wieder rausgeholt.

Chris

Bist du sicher, dass die echt ist? Vielleicht ist das ja ein Knock-off, so ein russischer.

Boris

Und dieser Federmechanismus, der diesen Geber irgendwie wieder zurückholt, der hing fest. Der lief ganz rau. Und das war ein bisschen merkwürdig. Es war sehr warm den Tag und etwas höhere Luftfeuchtigkeit und wir waren im Reitstall, also in der Reithalle und dann hing der plötzlich fest, dieser Sucher. Und wenn ich da von Hand reingedrückt hatte, das war so richtig so ein raues Gefühl und hing auch wirklich fest.

Chris

Da ist da Dreck drin.

Boris

Da war ich ein bisschen frustriert, hab das ein paar Mal bewegt, weil ich dachte vielleicht ein bisschen massieren. Weil sie ist halt alt und gebraucht aber ging dann nicht und dann habe ich sie eine Weile liegen lassen habe mit der Olympus fotografiert, die hatte ich dabei, und dann habe ich wieder zurückgewechselt zu der Leica, dann konnte ich wieder ein paar Aufnahmen machen, dann hing es wieder fest und dann zum Nachmittag plötzlich ging sie wieder, so, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich sie mal zu Leica schicke und mal warten lasse, mal überholen lasse, weil ich habe sie relativ günstig bekommen, und ja, soll mal schauen.

Übrigens, Jochen schreibt hier gerade die M4, das ist eine analoge. Die hat er an der Stelle mal gemessen und sagt, da wären es 33,5. Siehst du, okay, das ist doch mal eine Angabe. Das heißt, wir haben hier einen Unterschied, 37, 38 Millimeter versus 33,5, sagen wir mal 34. Genau, den Sucher brauchst du eigentlich nicht mitzählen, weil den haben sie alle. Da ist ja nochmal ein kleiner Ring da vorne vor. Und da fasst du ja auch nicht an. Also das würde ich dann verstehen, dass es dann wirklich deutlich dünner ist. Okay, Jochen, danke für den Nachtrag an der Stelle. Super. Sehr gut. Und die M6 hat Thomas ja auch geschrieben, hat auch 33,5, alles klar. Das heißt, das ist dann das Ziel. Und dann wird es wahrscheinlich so sein, dass die M10 eben auch diese 33,5 hat an dieser Stelle, wo ich gemessen habe. Und eben nicht 38. Man sollte schon immer alle Stellen gleich messen, wenn man sowas im Internet vergleicht. Und wenn das keiner macht, dann mache ich das eben. So. Ja, Wolf, Boris hat jetzt zwei Leikas, aber vielleicht demnächst wieder nur eine, weil die eine erstmal zu Leika zum Service muss. Ist halt so. Hilft ja nichts.

Chris

Deshalb hast du zwei, damit eine zu lange beim Service sein kann.

Boris

Ja, quasi. Ja, aber es ist die neue, die jetzt zum Service muss. Das ärgert mich auch ein kleines bisschen, weil ich wollte sie eigentlich gerne noch ein bisschen einschießen. Aber mei, so ist es halt.

Chris

Deshalb war die auch so günstig.

Boris

Weiß man nicht ist halt Privatverkauf.

Chris

Ah, so und jetzt hast du ganz viele tolle Bilder und jetzt möchtest du auch mal irgendwas mit diesen Bildern machen.

Boris

Ja, das wäre natürlich gut.

Chris

Und das ist jetzt kurz Thema. Was macht ihr mit euren Bildern? Eure Bilder wollen ja eigentlich raus aus dieser Cloud oder raus aus der Festplatte. Irgendwo, da sind die ja so unwirklich, so unecht irgendwie. Und da will man die Bilder ja schon mal irgendwie auch, ja vielleicht mal vorzeigen. Das üben wir ja immer fleißig auf den Workshops, weil das Vorzeigen von Bildern auch was mit einem selber macht. Das verändert die eigene Wahrnehmung. In dem Moment, wo du dich quasi der Welt stellen musst mit deinen Bildern, denkst du auch anders über deine eigenen Bilder. Du schaust dir die mit anderen Augen an, wenn andere Leute sie auch anschauen. Und vor allem zwingst du dich mit Bilderausstellen ja auch so ein bisschen dazu, also du musst eine Auswahl treffen, das ist ein ganz zentrales Thema, du musst sie ordnen, du musst eine Reihenfolge reinbringen und hast dann einfach eine Verantwortung. Die ist anders, als wenn die Bilder einfach irgendwo... Online in der Galerie stehen.

Boris

Ja, man stellt auch plötzlich fest, dass der Inhalt vom Bild durchaus entscheidend ist, ob du sowas, wenn du es ausdruckst, also wenn du mehrere Bilder nebeneinander druckst, welches ist links, welches ist rechts, passen die vom Rhythmus, von den Farben her?

Chris

Richtig. Und es wächst dann, wenn du das mal machst, eigentlich relativ schnell auch die Erkenntnis, dass nicht jedes gute Einzelbild auch in der Serie funktioniert.

Boris

Ja.

Chris

Ist ganz oft so und Und ja, jetzt ist natürlich die Frage, wo kann man ausstellen? Das Thema hatten wir schon ein paar Mal. Trotzdem nochmal so eine ganz kurze Übersicht. Also es gibt natürlich Galerien. Also falls ihr eine Galerie in der Stadt habt oder so, vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit. Es gibt aber auch Cafés. Es gibt zum Beispiel Volkshochschulen machen das oder Bibliotheken oder Kulturzentren und so weiter. Also die Möglichkeit, Bilder auszustellen, ist schon da. Man muss sich nur darum kümmern. Und dann müssen die in der Regel gerahmt werden, dann werden sie irgendwie aufgehängt, dann ist das Thema Licht natürlich immer so ein Thema.

Das ist Aufwand, ne? Also drucken oder drucken lassen, Rahmen transportieren. Oder selber Rahmen und dann wieder aufmachen und den Staub rausholen und wieder zumachen. Das haben wir hier im Haus alles schon durchgespielt. Aber es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten. Es muss ja nicht immer eine Ausstellung direkt an der Wand sein. Es gibt zum Beispiel eine Möglichkeit, sich ein Portfolio zu bauen in einer Mappe. eine kleine Auswahl, die sehr bewusst zusammengestellt ist. Sehr persönlich, so haben Moni und ich mal eine Ausstellung gemacht zu einem Event, wo wir die Bilder tatsächlich in so Club-Passepartouts getan haben. Also die konnte es in die Hand nehmen. Wir haben also eine Ausstellung gemacht, ohne die Bilder irgendwo an die Wand zu hängen, sondern wir haben sie rumgegeben zum Anfassen. Ganz interessante Erfahrung.

Boris

Auch spannende Idee.

Chris

Die Leute haben ein komplett anderes Verhältnis zu den Bildern, wenn sie sie anfassen können.

Boris

Man begreift dann das Bild im wahrsten Sinne.

Chris

Genau, und diese Klapppasspartouts, die sorgen dann dafür, dass du nicht aufs Bild selber fassen musst.

Boris

Schön.

Chris

Gibt natürlich Fotobücher, klar. Die sind auch relativ einfach herzustellen. Da wird aus Bildern plötzlich so ein Objekt. Auch da musst du natürlich sequenzieren. Es muss irgendwie ein Rhythmus rein, vielleicht Kapitel, Pausen mit irgendwelchen Lernseiten oder Schriftzeiten und so weiter. Das ist relativ hochwertig, aber halt auch wieder Aufwand.

Boris

Du kannst es entweder auf Knopfdruck automatisch machen, aber wenn du natürlich einen gewissen Anspruch hast an die Präsentation, dann ertappt man sich dann doch, dass man da tagelang dran rumbastelt.

Chris

Außerdem hast du halt relativ hohe Kosten. So ein Buch ist nicht billig. Ja, das stimmt. Hast manchmal Mindestmängeln und so weiter. Ja. Ist so ein bisschen, ja. Oder Online-Galerie. Ist natürlich, die Hürde ist relativ niedrig. Du kannst es relativ schnell anderen zugänglich machen. Aber seid flüchtig. Es ist halt so zum Durchscrollen und ist auch schon wieder weg. Also die Aufmerksamkeit auf deinen Bildern ist damit relativ kurz.

Boris

Ja, und tatsächlich in der Regel dann auf dem rumgereichten Smartphone oder ein hingehaltenes Smartphone oder sowas.

Chris

Ja, diese Bilder, die konkurrieren dann auch mit allen möglichen anderen. Da gibt es natürlich noch Social Media. Für einzelne Bilder funktioniert das möglicherweise. Aber dann hast du halt einen Algorithmus, der mit entscheidet, wer was sieht. Und Serien funktionieren damit nicht so gut. Und ein Like ist jetzt nicht unbedingt so gut wie eine echte Auseinandersetzung mit einem Bild. Oder, Du machst was ganz anderes. Und da bin ich gerade so in so ein Kaninchenloch gefallen. Und zwar ist mir das irgendwo in die Timeline geschert worden. Und dann hast du es auch noch irgendwie geschert. Da war ich aber schon tief drin. Weißt du, was ein Zene ist?

Boris

Ja, inzwischen weiß ich das. Also das ist ein kleines Magazin.

Chris

Genau, Z-I-N-E, ein kleines Magazin. Das hat einen Ursprung in sogenannten Fan-Scenes, also aus Fan- und Subkulturen, Science-Fiction-Umfeld, Musik, Politik, Kunst, selbstgemachte kleine Magazine, selbst verteilt an andere, die kannst du dann relativ einfach weggeben. Das ist DIY, da ist quasi kein Gatekeeper vor dir, sondern du kannst das selber machen. Es gibt keine Vorschriften dafür, du brauchst keinen Verlag, du brauchst keine Galerie, keine Redaktion. Es reicht Papier, Schere, Kleber, Kopierer, Drucker, Hauptsache raus damit. Hat auch so ein bisschen noch Hintergrund in so einer Punk-Bewegung, 70er bis 90er Jahre.

Boris

Früher hieß das mal Flyer, aber so ein Zine hat halt in der Regel mehr Seiten.

Chris

Eben nicht. Ein Flyer ist so ein Flugblatt, aber eine Zine ist eigentlich schon ein Magazin mit mehreren Seiten. So aus Subkultur, Gegenkultur, Aktivismus und so weiter. Da kommt das her. Und wird gerade auch so in der Fotografie entdeckt. Und das passt sehr gut in den aktuellen Trend zum Analogen, zu den Digicamps, also wenig Technologie, zum Handgemachten. So ein Scene ist klein, ist direkt, ist handgemacht, hat eine niedrige Einstiegsschwelle, wie gesagt kein Galerie-Gatekeeping oder so. Es ist auch kein Hochglanz nötig. Eine Miniserie hast du schnell gemacht. Und eine Handvoll Bilder können da schon reichen. Mehr ist eigentlich gar nicht gut und, auch Fehler dürfen ein Teil vom Konzept sein. Das ist charmant. Das ist handgemacht und vor allem sind solche Zines, Objekte zum Anfassen und zum Weitergeben.

Boris

Ja, aber jetzt ist ja ein Magazin mehrseitig. Du brauchst einen Einwand, du musst die Seiten irgendwie binden.

Chris

Du brauchst, was weiß ich, Illustrator oder sonst was, oder mit Affinity, um da irgendwie ein Design zu machen und um das irgendwie zu basteln. Oder du holst dir eine andere Software, und jetzt musst du Hoplines, habe ich hier auf den falschen Knopf gedrückt, Moment, so rum, und du, ja, du musst deine Software kaufen dafür oder sonst was, oder du gehst in deinen Webbrowser und machst das einfach dort.

Boris

Jetzt sind wir wieder beim Webbrowser, läuft ja wieder ein virtueller PC mit Linux.

Chris

Nicht ganz, nicht ganz. Ich habe mal, ich habe mal, ich habe mal, warte mal, ich muss das mal größer machen.

Boris

Mach dich mal groß.

Chris

Ich habe mal Zines gemacht.

Boris

Du hältst gerade verschiedene kleine, das sieht aus wie so immer große Visitenkarten, aber das ist, genau, mach dich mal größer.

Chris

Ich mach mich mal ein bisschen größer im Moment, andersrum, so, jetzt. Ja, die sehen aus wie so Visitenkarten, sind aber kleine. Fotobücher.

Boris

So richtig mit mehreren Seiten.

Chris

Mehreren Seiten.

Boris

Oh, das sieht schick aus.

Chris

Mit Bildern. Kleiner QR-Code hinten drauf. Schick, es steht Schrift und so. Und da habe ich jetzt hier was von Marokko gemacht.

Boris

Wie viel hast du denn da in der Hand? Du hast ja einen ganzen Zoo.

Chris

Ich habe hier, 12 bis 14 dürften das sein mittlerweile.

Boris

Das ist schon geil.

Chris

Also es ist absolut abgefahren und das Tool dafür, und da bist du jetzt, das hast du geshared und noch ein paar andere, heißt Dirty Little Zine. Jetzt zeige ich dir mal, wie gering diese Einstiegshürde ist für dieses Ding. Das ist eine Website, eigentlich eine Webseite, gemacht von Rick aus Mexico City, der ist Analogfotograf und hat dieses kleine Tool entwickelt und das läuft auch komplett in deinem Browser, da werden also keine Bilder irgendwo hochgeladen. Jetzt hast du ein festes Format von acht Bildern, auf einer A4-Seite. Ich zeige das mal eben.

Boris

Also was du gerade gezeigt hast, war ja ein Achtseiter, wenn man die Doppelseiten zählt und das ist auf einer A4-Seite gedruckt.

Chris

Ich zeige das gleich mal. Also du hast eine Vorderseite, dann hast du innen zwei Seiten, nochmal zwei Seiten, nochmal zwei Seiten und eine Rückseite.

Boris

Jawohl.

Chris

Und da basteln wir jetzt einfach mal kurz was rein. Kannst du hier bei Dreck und Tropf einfach mal ein Bild reinwerfen. Dann kriege ich das Ding, einen Titel. Du kannst aus x verschiedenen Schriften auswählen. Und nehmen wir doch einfach mal diese hier.

Boris

Also es ist nicht vollkommen flexibel, wie du schon sagst. Es ist so ein bisschen vorgegeben vom Layout.

Chris

Du wirst auch gleich sehen, warum. So, jetzt werfen wir hier mal andere Bilder rein. Linke Seite, das hätte ich gerne voll. Rechte Seite.

Boris

Ach, das kannst du aber schon machen. Ob du das Bild mit Rand oder gekroppt auf die volle Größe kannst du jedem Bild noch einen Text dazu schreiben. Also eine gewisse Flexibilität ist schon da.

Chris

Ja, auf jeden Fall.

Boris

Und ein Bild auf eine Doppelseite hast du auch bei dir, ne?

Chris

Ja, du kannst einfach hier in der Mitte sagen, mach mal bitte eine Doppelseite draus.

Boris

Ah, das siehst du wohl.

Chris

Wenn du dann hier ein breiteres Bild haben möchtest.

Boris

Dann kannst du das damit auch.

Chris

Genau, Hochformat oder eben Doppelseite-Querformat. Jetzt gibt es noch ein Schlussbild. Da packe ich jetzt mal das ja noch drauf.

Boris

Die Transparenz von der Hintergrundfahne.

Chris

Und mache noch meinen... Mein Link zu meiner Fotoseite. Und jetzt mache ich hier noch einen kleinen QR-Code rein.

Boris

Also da schreibst du auch einen Link dazu. Und dann macht er einen QR-Code raus.

Chris

Schreibst einen Link rein und kannst den noch irgendwo platzieren. Den hätte ich gern oben. Das hätte ich gern unten. Und so weiter. So, und jetzt hast du dieses Ding hier fertig gemacht. Und jetzt kannst du rechts oben noch auswählen, ob das US Letter oder A4 sein soll. Und dann hier Print Your Scene. Wenn du das klickst, dann lädt er dir ein PDF runter.

Boris

Okay, wollte ich gerade fragen, er druckt ja nicht direkt dann wahrscheinlich, sondern speichert ein PDF.

Chris

Sondern er macht dann, das ist jetzt hier eins, was ich von Rügen gemacht habe, er macht das dann so auf eine A4 Seite, dass wenn die entsprechend gefaltet wird, dass die dann so rauskommt, wie ein kleines Büchlein.

Boris

Musst du dann randlos drucken oder wie ist das denn?

Chris

Zeige ich dir, zeige ich dir, zeige ich dir. Also du hast erstmal alles auf einer Seite, brauchst keine doppelseitig Geschichte, sondern es ist alles auf einer Seite. Und wie das jetzt aussieht...

Boris

Das ist ja verschenkt. Ich habe ja noch eine Rückseite. Da könnte ich ja 16 Seiten machen.

Chris

Moment. Also, ich zeige das jetzt mal.

Boris

Hier kommt das bei mir.

Chris

Das ist ein Farblaserdruck. Das muss jetzt auch nicht perfekt sein, aber das ist ein Farblaserdruck. Und dieser Farblaserdruck hat jetzt eben mein Bild hier von Norderlicht, von dem Schiff da in der Arktis. schön, gut. Das sieht jetzt erstmal komisch aus und die Hälfte ist auf dem Kopf und so weiter. Jetzt macht mein Laserdrucker keine Rand los. Das heißt, ich habe hier so ein, du kennst diese Hebelmaschinen, so ein Papierschneider im Prinzip. Damit mache ich dann erstmal, Die Ränder weg.

Boris

Du hast ja schon mal was vorbereitet.

Chris

Ich hab das mal vorbereitet. So, und jetzt wird das gefaltet. Anleitung ist übrigens per Video auf diesem Tool auch drauf. Und zwar faltest du es einmal der Länge nach auf die Hälfte.

Boris

Dann hast du eine ganz schmale Seite, die A4 breit ist.

Chris

Dann machst du es wieder auf. Dann faltest du es einmal quer.

Boris

Dann hast du quasi auf ein A5 gefaltet.

Chris

Dann machst du noch mal eine Faltung und machst einfach dieses Quere nochmal.

Boris

Dann hast du quasi das typische Flyer-Format.

Chris

Genau, also hier das ist das A4 und dann faltest du das zurück und jetzt schneidest du hier in der Mitte siehst du das?

Boris

Ja.

Chris

So ein Schlitz. Der Schlitz ist quasi.

Boris

Die Hälfte von dem A5 quasi eingeschnitten.

Chris

Also hier ist es offen und so sieht man es besser, quasi in der Mitte so ein Schlitz.

Boris

Jawohl.

Chris

Und jetzt klappst du das einfach das ist jetzt schwer zu zeigen jetzt klappst du das einfach so, dass der Schlitz oben aufgeht. Und jetzt, falls du das einfach, So zusammen. Und jetzt hast du erste Seite, zweite, dritte Seite, vierte, fünfte Seite, sechste, siebte Seite, achte Seite. Das ist jetzt im Prinzip schon fertig.

Boris

Aber.

Chris

Aber, also du hast dieses Ding, aber das ist natürlich immer noch, du hast da immer noch so, das ist halt an manchen Stellen noch offen. Also nimmst du ein Klebestift.

Boris

Die inneren Seiten sind ja quasi alle doppelt gelegt.

Chris

Die Rückseite ist ja weiß. Aber da liegen jetzt immer zwei aufeinander. Jetzt kannst du einmal hier in der Mitte diese Dinger hier einfach mit Klebestift zusammenkleben.

Boris

Ja.

Chris

Und dann klappst du es so zusammen und klebst die auch nochmal mit Klebestift zusammen.

Boris

Jawohl.

Chris

Und dann faltest du es nochmal ordentlich.

Boris

Trocknen lassen.

Chris

Tja, das geht ganz schnell. Und jetzt hast du aber noch so Überstände am Rand. Das ist halt, weil es nicht perfekt gefaltet ist, hast du halt so ein bisschen... Und dann nimmst du das Ding nochmal in deinen Cutter rein und machst einfach ganz dünn nochmal die Ränder ab, damit das schön glatt ist. Und dann hast du ein superschönes.

Boris

Das ist schon schick.

Chris

Fotobüchlein mit acht Bildern. Die kannst du in die Hand nehmen. Die kannst du verschenken.

Boris

Die kannst du in die Westentasche stecken.

Chris

Die kannst du in die Westentasche stecken. Und ich habe das gestern Abend, bin ich in dieses Loch gefallen Und dann habe ich, dann habe ich, oder vorgestern Abend und dann habe ich gestern am Tag nochmal so gebastelt, gemacht und ich bin mittlerweile, ich habe in drei Minuten so ein Ding fertig. Und jetzt ist aber das Interessante.

Boris

Wenn man erstmal weiß, wie das mit dem Falten funktioniert, ich glaube, das ist die größte Hürde, dass man das erstmal einmal begriffen hat, wie man es falten muss. Aber du hast das ja eigentlich gerade sehr anschaulich gezeigt.

Chris

Und das ist dann auch wirklich, dadurch, dass dann zwei Seiten aufeinander geklebt sind, ist das wie so eine dünne Pappe. Hier, wir haben hier 90 Gramm Papier. Das heißt, du hast dann das Ding im Prinzip auf 180 Gramm pro Bild. Das ist echt amtlich. Und diese Hürde ist so niedrig von dem Ding, Und jetzt wird es aber spannend. Warum ist das? Also ich bin jetzt gerade der Meinung, das ist die absolute Superkraft. Du hast eben deine paar Seiten, weil was passiert denn jetzt? Wenn du das tun willst, und ich habe ja mehrere jetzt von den Dingen gemacht, dann hast du, Dann hast du plötzlich die Notwendigkeit, in Serien zu denken und zwar in Kleinserien.

Boris

Ja.

Chris

Das heißt, du machst hier genau das, was du eigentlich in deiner Fotografie eh tun solltest. Eine Konzentration dessen, eine Essenz dessen, was du da erzählen möchtest. Die Geschichte kondensierst du quasi runter auf das, was wichtig ist. Dann musst du erst mal die Frage stellen, erzähle ich denn hier überhaupt eine Geschichte? Hat sie einen Anfang, hat sie einen Mitte, hat sie ein Ende? Was ist die Reihenfolge? Das ist genau diese Sache, die du auch bei einer Ausstellung machen musst.

Wichtiger ist dann die Frage lieber, was soll ich weglassen? Ich habe acht Bilder im besten Fall. In dem Fall, wo ich noch ein Querformat habe, habe ich nur noch sieben Bilder.

Also du musst diese Fähigkeit dir erarbeiten, diese Kill Your Darlings. Wirf deine Lieblinge weg. Und jedes dieser Mini-Zenes ist eine Ausstellung. Eine kleine Ausstellung, die du jemandem in die Hand drücken kannst. Und das Ding, das wird nicht einfach übersprungen. Das liegt dann rum. Bei mir liegen diese 14 Zenes zu allen möglichen Themen, die liegen jetzt hier rum. Und die.

Werden in die Hand genommen. Damit wird gespielt. Sollte so ein Ding tatsächlich mal, was weiß ich, zerknittern oder du hast da irgendwie ein Fettfleck drauf oder so, dann machst du halt ein neues. Weil das überhaupt nicht precious ist. Das ist total schön. Und vor allem, du hast nachher deine eigene Fotografie in der Hand. Das heißt das passiert genau das, was du eigentlich willst du wirst es begreifen, was passiert als Fotografie zum Anfassen zum in der Hand halten, das ändert die Beziehung zu den eigenen Fotos, dramatisch, die Dinge haben Präsenz und du kannst ja so eine richtig schöne kleine Bibliothek bauen, also wie gesagt, ne, hier das ist schon richtig, eine richtige Menge und diese Übung, dann wirklich mal das runter zu kondensieren auf ein Thema muss ja nicht unbedingt immer ein Event sein. Ich habe hier zum Beispiel das Thema Hitze, habe ich hier. Einfach Bilder sind, die sich mit dem Thema Hitze beschäftigen. Und du bist schon am Basteln.

Boris

Ich habe gerade, während du gesprochen hast, habe ich es mal jetzt aus dem Gedächtnis nachgefaltet, war gar nicht so schwer.

Chris

Ist nicht schwer, du machst das einmal mit so einem Video und dann weißt du es, dann kannst du es. Und es kostet quasi nichts. Und dann noch diese Größe, das ist ja wirklich jetzt handlich klein, das lässt dann auch so technische Probleme bei den Bildern einfach verschwinden. Also ob das jetzt scharf ist oder nicht, ist egal.

Boris

Das ist perfekt für meine Leica-Bilder.

Chris

Es ist der Hammer, es ist absolut der Hammer, das ist total schön, das ist total cool und ich glaube nächstes Mal machen wir das tatsächlich so bei der nächsten Aufgabe, gibt es von mir für die drei Top, wir würfeln drei aus und die kriegen dann von mir so ein Scene geschickt. Ein Sehen meiner Wahl.

Boris

Ja.

Chris

Total cool. Wir sollten mal so eine Sehntauschbörse aufmachen hier. Warum nicht?

Boris

Wieso nicht? Cool ist es halt, dass diese ganze technische Hürde weg ist, durch diese Webseite. Drag and drop die Bilder rein, Text drauf, nicht groß nachdenken, wie, welches Layout nehme ich. Es ist alles vorgegeben, ein bisschen Detailanpassung hast du ja gezeigt. Aber dann ist gerade das große Problem ist einfach erst mal weg. Dann kannst du dich um den Inhalt kümmern.

Chris

Richtig, das ist das gleiche, wie du erinnerst dich, wie wir mal eine Boxkamera, beim Klostergeister Boxkameras ausgegeben haben. Du kannst dich nicht mehr mit der Technik beschäftigen. Du musst dich mit dem Inhalt beschäftigen, mit der Fotografie. Hier ist das auch so. Du beschäftigst dich mit der Serie, du beschäftigst dich mit der Reihenfolge. Und wenn du keinen Laserdrucker zu Hause hast oder einen Tintenstrahler, David sagt, A4-Foto bei Rossmann kostet 1,49. Also hast du keinen Drucker, dann machst du dir mal zehn solche verschiedenen Zines, nimmst die PDFs mit zu Rossmann und lässt die als PDF raus oder gehst in den Copyshop, die haben auch alle einen Farbleser dastehen. Und, Dann kriegst du hier plötzlich den großen Flash. Also wie gesagt, insgesamt waren das vielleicht zwei Stunden. Also das längste war tatsächlich das Überlegen, was muss rein, was muss raus, was ist wichtig. und du lernst dann echt schnell zu unterscheiden zwischen das Bild ist super in der Serie und das Bild taugt überhaupt nichts. Und weißt du, wir haben ja die Tendenz, wir haben eine Tendenz zu verwechseln, zu verwechseln, ob ein Bild schön ist oder ob es viel Aufwand gebraucht hat, um es zu machen. Das hat ja nichts miteinander zu tun.

Boris

Und der Empfänger weiß ja von dem Aufwand nichts.

Chris

Und die Tendenz, eher so ein Bild für so eine Serie zu wählen, nur weil ich da Mordsstress mit hatte, es zu machen. Diese Tendenz, die verschwindet komplett, wenn du plötzlich nur noch so ein kleines Format in der Hand hast. Ich bin so happy, dass ich dieses Ding entdeckt habe.

Boris

Das ist so witzig, weil ich war darüber gestolpert. Ich fand das eine so clevere Idee, eine so kreative Idee, die eigenen Fotos mal in den Händen zu halten, ins Regal zu legen, auf den Kaffeetisch zu legen, mal rumzureichen, mal fünf Stück zu machen, bei der Familienfeier mal rumzureichen. Ich fand das einfach lustig und dachte mir, ach, das teile ich mal. Aber dass ich ausgerechnet dich damit dann so gecatcht habe, das hat mir ja echt gut gefallen. Ja, sehr geil.

Chris

Ich sage dir, ich sage dir, das ist...

Boris

Chris zeigt gerade noch mehrere seiner Zins.

Chris

Ich zeige gerade noch so ein paar kleine Zins.

Boris

Und Clemens, wir machen bald eine Wortspielkasse für dich auf er hat hier geschrieben.

Chris

Cinematisch sehr schön ja.

Boris

Ja, ich finde das eigentlich sehr schön. In der Mitte immer über Doppelseite ein breites Bild.

Chris

Ja, das habe ich mal eine Zeit lang gemacht, aber das wird sich auch ändern. Ich habe jetzt auch keine Texte drin. Im Moment ist das nur so Zeigen von Bildern.

Boris

Du hast den Titel vorne drauf dann.

Chris

Ja, aber du kannst natürlich noch Popart machen oder so.

Boris

Ja.

Chris

Hier, Rügen.

Boris

Das sieht schön aus, ja.

Chris

Das ist die Kulturmuschel.

Boris

Natürlich. Und das UFO.

Chris

Ist der Mütterbau mit, Betonhalbschalen.

Boris

Nee, Clemens, wir sammeln nicht Geld für dich. Du wirfst das in die Wortspielkasse ein.

Chris

Wir machen nochmal einen Workshop draus.

Boris

Genau. Ich sag euch, ich hab noch nicht so...

Chris

Ich hab schon lang nicht mehr so viel Spaß gehabt mit Fotos. Und...

Boris

Schön.

Chris

Ich sag, du, Einstiegshürde null. Also es ist geil. Es ist nur geil. Es macht Spaß. Es macht Laune. Der Aufwand ist total gering. Tut das und nehmt eure Bilder in die Hand und verschenkt sie. Und sowas jemandem einfach schenken. Also ich hab das gemacht. Das mit Rügen hab ich gemacht. Dann hab ich es Moni geschenkt, weil sie war mit dabei.

Boris

Ja.

Chris

Das liegt jetzt bei ihr so rum und sie nimmt es ab und zu in die Hand.

Boris

Schöne Idee.

Chris

Also Dirty Little Zine heißt das Ding. Ich habe natürlich dann auch gleich noch ein bisschen drüber geblockt. Verlinkt hier mit entsprechenden Links. Ich habe sogar ein kleines, Video dazu gemacht. Also wer das sich angucken möchte, folgt einfach mal dem Link in den Shownotes. Und macht Zins. Und ich sag dir, am Anfang waren die noch so ein bisschen schlecht gefaltet und alles. Nach dem zweiten, dritten hast du es raus. Und dann machst du Dinger, die tatsächlich, also Produkte sind das. Kleine, schöne, handliche Produkte. Was machst du da?

Boris

Ich versuche die Bildseite wieder zu tauschen.

Chris

So. Ja, also Bilder müssen raus. Das ist eine Möglichkeit, das zu tun.

Boris

Clemens hat noch was geschrieben. Das musst du machen, sonst wird da wahnsinnig.

Chris

Was? Wenn du jetzt nicht die goldene Brücke nutzt, um Werbung für den Fotoprojekte realisieren, Workshop machst, werde ich wahnsinnig. Wir machen das Thema Sequenzieren in allen Workshops. Das ist ein wichtiges Thema. Das ist sogar so wichtig, dass ich das mit Sicherheit in jeden Workshop reinschleusen werde. Also keine Sorge, wenn ihr hierherkommt, die Viewfinder-Villa, dann... Kriegt ihr das natürlich um die Ohren. Und zwar kräftig.

Boris

Ab jetzt mit Zine.

Chris

Ab jetzt mit Zine. Ja, das ist auch für eine Gruppe ist das auch cool. Das ist auch ein Learning-Tool vom Feinsten in Workshops und so. Ich bin mir sicher, dass wir nächstes Jahr auf dem Klostergeister uns mit den Zines beschäftigen. Das hat sofort eingeschlagen.

Boris

Das PDF auf dem Selfie-Drucker. Und dann hast du so ganz kleine Zins.

Chris

Ey, warum nicht?

Boris

Die Technik ist die gleiche. Warum nicht? Ja, ich finde es toll.

Chris

Also, zeigt her eure Zins. Macht mal, wir brauchen eine kleine Tauschbörse. Wir haben noch einen kurzen Hinweis von Frank. Frank hat geschrieben. Das fand ich auch spannend. Hallo Boris und Chris, ich war kürzlich mit meiner Panasonic GX80 bei heißem Wetter in Klammer 30 Grad unterwegs. Als ich durch den elektronischen Viewfinder schaute, sah ich am linken Rand ein komisches Muster, das entfernt an Eisblumen erinnert und habe im Internet einige Threads gefunden, die ein ähnliches Phänomen beschreiben. Also Eisblumenmuster im Sucher. Ich zeige jetzt mal kurz eines von diesen Dingen. Sie ist links am Rand so fast wie Federn sehen die aus.

Boris

Ach, das gehört nicht zum Bild. Das ist wie so ein Streifen, der da drüber geht.

Chris

Genau.

Boris

Okay.

Chris

Schreibt dann weiter, wie es aussieht, löst sich eine Verklebung der Schichten des IWF. Was wohl durch Wärme oder Kälte in Wirkung passieren kann? Die GX80 ist meine Reise- und Wanderkamera und ich trage sie immer frei, also nicht in einer Tasche, um schnell ein Bild machen zu können. Die Kamera der Sonnenstrahlung ausgesetzt und wird durch das schwarze Gehäuse manchmal richtig heiß. Was meint ihr? Sollte man die Kamera vor direkter Sonneneinstrahlung schützen? Und falls ja, wie macht man das, ohne den schnellen Zugriff auf die Kamera zu verlieren? Tja, also was ist ein elektronischer Viewfinder, ein EVF? Das besteht halt aus mehreren Schichten. Das ist ein Display, meistens ein LCD.

Boris

Zunehmend OLED, aber...

Chris

OLED oder Elkos oder sowas. Was übrigens dann selber wieder aus Schichten besteht. Also ein LCD heißt nicht umsonst Liquid Crystal Display. Das sind mehrere Schichten, zwischen denen flüssige Kristalle sind. Also in der Flüssigkeit schwimmende Kristalle. Das sind Polarisationsfolien, das sind irgendwelche Klebefilme und Schutz- und Trägerschichten und dann noch Linse, Okular und so weiter. Und wenn sich so eine Schicht teilweise ablöst, weil der Kleber vielleicht altert oder weil sonst was damit passiert, auch mechanische Einwirkungen, dann entstehen solche komischen Dinge. Wenn sich das löst, dann geht da optisch nichts mehr durch und dann sieht man diese Eisblumen oder federartigen Muster.

Boris

Mir war neu, dass sich das so löst.

Chris

Naja, da fällt nichts runter. Da geht eine Laminierung. Das ist aufeinander laminiert. Damit das optisch durchlässig ist, wird das quasi mit so einem optisch transparenten Kleber geklebt.

Boris

Hatten wir in der Firma mal so eine Laminiermaschine?

Chris

Ist im Prinzip so was ähnliches.

Boris

Kann man das einfach wieder da reinlegen.

Chris

Genau. Also das ist eine Delaminierung. Die Schichten sind verklebt und dann lösen die sich voneinander. Und generell gilt, für Kameras wie für andere Sachen. Verschiedene Teile in der Kamera haben eine Wohlfühltemperatur. Ein Temperaturbereich, in dem sie sich wohlfühlen. Das gilt nicht nur für den IVF, das gilt auch für den Akku oder für den Sensor. Das gilt für das Rückdisplay. Die Kamera hat irgendwelche Verklebungen, Gummierungen, Selbstspeicherkarten oder die Kameraelektronik oder die Mechanik, wird durch Temperatur beeinflusst. Wenn man sich mal die technischen Daten von so einer Kamera anschaut, dann steht da in der Regel auch immer eine Betriebstemperatur oder ein Bereich von so und so bis so und so Grad. Das ist da aus einem Grund. Hitze sorgt eher für Alterungen, für Schnellere. Und Kälte ist eher so ein Funktionsproblem. Bei Kälte wird der Akku schwächer. Das LCD wird träger. Die Mechanik läuft zäher, wenn die Öle, die Schmierstoffe sich so ein bisschen steifer werden.

Und dann bin ich mal losgegangen, habe mal das Panasonic GX80 Manual mir angeguckt. Die sagen zum Beispiel über Temperaturen, die Laden des Akkus sollte nur zwischen 10 und 30 Grad passieren. Also wenn du bei minus 20 Grad den Akku lädst, dann tut ihm das nicht gut, weil dieses Lithium-Ionen-Zeug halt das nicht mag, wenn es bei Kälte geladen wird.

Boris

Und die Ladetechnik mit Sicherheit den Akku nicht vorheizt und sowas.

Chris

Nicht so wie im Elektroauto, wo der Akku konditioniert wird. Das passiert dann nicht. Betriebstemperaturbereich von so einer GX80, wenn ich das richtig gefunden habe, liegt zwischen 0 und 40 Grad.

Boris

Was ja ordentlich ist.

Chris

Was ordentlich ist, was aber jetzt in der Arktis bei minus 20 Grad schon nicht mehr abgedeckt ist.

Boris

Aber in der Sonne?

Chris

Jetzt weißt du, in der prallen Sonne? Jetzt weißt du aber, dass du die Außentemperatur, also die 30 Grad außen mit praller Sonne, die auf ein schwarzes Gehäuse brät, dass da innen drin natürlich ganz andere Temperaturen erreicht werden können. Also Auto auf der Hutablage in der Sonne, da kann es schon mal 60, 70, 80 Grad haben, wenn da sich keine Luft bewegt oder so. In dem Kameragehäuse wird das nicht groß anders sein. Das heißt, du hast mit außen 30 Grad und direkter Sonneneinstrahlung hast du wahrscheinlich die Kamera schon über ihre Betriebstemperatur oder über ihre Wohlfühltemperatur gefahren.

Boris

Zumindest hart ans Limit getrieben. Und wenn er schon sagt, es wird richtig heiß, wenn man sie anfasst, dann wird es definitiv drüber sein.

Chris

Richtig. Und jetzt ist bei manchen Herstellern vielleicht das IWF-Gesetz, Sie haben ja immer eine Sicherheitsmarge noch bei diesen Temperaturbereichen, aber bei manchen ist sie halt nicht so groß. Und die testen das auch natürlich in Temperaturkammern und auf Rüttelplatten und was weiß ich, ob die Kamera einen Alltagseinsatz übersteht. Aber irgendwo ist halt eine Grenze erreicht. Jetzt ist die Frage natürlich, was kann man tun? Was ich für relativ wichtig halte und was ich auch meistens durchhalte mit meinen Kameras ist, erst mal die Kamera nicht in der prallen Sonne zu parken. Also stell dir vor, du bist beim Wandern, du machst zwischendurch eine Pause, du legst dann die Kamera neben dich, die Sonne pratzelt da drauf. Das wäre der Moment, vielleicht die Kamera auf die andere Seite zu tun, in den Schatten zum Beispiel. Beim Gehen, wenn da Luft drum sich bewegt, ist das meistens okay. Aber beim Warten, beim Essen beim Pause machen, ab in den Schatten vielleicht unter einer Jacke, unter ein Tuch vielleicht die kann man auch anders tragen, wenn du, deinen Slinggurt deinen Diagonalen über der linken Schulter hast und von rechts die Sonne kommt, dann hängt die Kamera halt in der Sonne, dann vielleicht auf die andere Seite rüber nehmen, naja.

Boris

Dann wanderst du und stehst du andersrum, du willst ja auch nicht ständig irgendwie den Gurt Ja.

Chris

Aber das kann man, was ich vielleicht auch tun würde, ist so ein Tuch dabei haben, was man drüber tun kann. Also wenn ich so ein Slinggurt habe, vielleicht, da hängt ja die Kamera auf dem Kopf, vielleicht packe ich da so ein weißes Taschentuch mit einem Loch in der Mitte, so unten drunter, das hängt dann runter, wenn du fotografierst. Wenn die Kamera am Gurt hängt, dann deckt es die Kamera ab. Wenn das ein echtes Problem ist. Ich würde sie nicht komplett wegpacken. Also in die Tasche oder so, weil dann kriegst du die Hälfte deiner Bilder nicht, weil du ständig erstmal die Kamera da rauskramen musst. Also kein Rucksack gefummelt, sondern vielleicht eher irgendwie abdecken, da reicht dann auch ein Mikrofasertuch oder sowas, damit sie griffbereit bleibt, aber sich halt nicht so weit aufheizt.

Boris

Also mir war das nicht klar, dass es ein Problem ist tatsächlich, weil das, was er hier beschreibt, das tue ich ja auch. Wenn ich draußen unterwegs bin, dann hängt die Kamera einfach über meiner Schulter oder diagonal und das ist, ja.

Chris

Ich glaube, dass vielleicht die GX80 an der Stelle einfach ein bisschen härter an den Toleranzen ist als andere Kameras. Die vielleicht an der Stelle die Höchsttemperatur nicht so weit überschreiten können, bis dann irgendwas passiert. Da das irgendwie an mehr als zwei, drei Stellen im Internet auftaucht, ist das möglicherweise ein Thema bei dieser Kamera.

Boris

Oder was natürlich, wovon auszugehen ist, auch sein kann, ist, dass Frank wesentlich mehr draußen in der Sonne wandert, als ich das tue.

Chris

Wahrscheinlich.

Boris

Ich mache das dann schon, wenn es warm ist im Sommer. Wir hatten jetzt zum Beispiel zwei Tage Urlaub. Da waren wir jetzt jeden Tag beim Pferd draußen oder sind so draußen gewesen in irgendwelchen Parks oder spazieren gegangen. Und dann sind wir schon mal ein paar Stunden am Stück draußen, wo mir dann auch die Kamera halt um die Schulter hängt. Da ist das so. Aber ansonsten kommt das vielleicht mal ein-, zweimal in der Woche vor. Und dann auch nicht für den gesamten Tag, sondern stundenweise. Und das kann schon sein, dass das natürlich dann nicht so anfällig ist, wie wenn jetzt Frank sagt, ich mache irgendwo auch vielleicht eine Tageswanderung und am nächsten Tag geht es wieder weiter und dann übermorgen wieder. Ja. Möglich. Vielleicht habe ich auch einfach Glück gehabt. Kann ja auch sein.

Chris

Stefan schreibt, früher war das noch so, dass bestimmte Displays kaputt gefroren sind. Ja, kann gut sein, wenn das Flüssigkristall einfriert, dass dann irgendwelche Kristalle halt was kaputt machen. Es gab bei den frühen Tesla-Modellen, die kamen ja dann plötzlich mit so einem großen Bildschirm und sind dann in der Sonne, so ein Auto hat dann innen schon mal so, dass man es fast nicht mehr anfassen kann. Da sind dann teilweise Displays ausgelaufen, weil die nicht automotive grade waren. Da ist dann plötzlich unten irgendwie Flüssigkeit rausgekommen. Also die sind gekocht worden und die Displays waren dafür nicht gemacht. Und die sind natürlich tatsächlich 70, 80 Grad heiß teilweise. Übrigens ist das mit dem vor der Sonne, also vom Braten schützen, gilt natürlich auch für Akkus und Karten. Also die sollte man auch nicht mitbraten. so ein Lithium-Ionen-Akku in der Kamera, der altert viel schneller, wenn der so extrem hohe Temperaturen ertragen muss.

Boris

Ja, zu heiß sollte der auch nicht werden.

Chris

Das heißt aber auch ein Ersatz-Akku nicht in der Außentasche, sondern vielleicht innen im Kamerabeutel. Also das ist genau das Gegenteil von dem, was man so ne, das ist eigentlich ähnlich wie das, was man so im Winter macht.

Boris

Im Winter warm halten, im Sommer kühl halten.

Chris

Aber du tragst sie in der Jacke, wenn du noch überhaupt eine Jacke an hast, näher am Körper, da hat der dann höchstens Körpertemperatur und nicht innen drin 60, 70 Grad.

Boris

Bei Ersatzakkus habe ich in der Regel entweder tatsächlich in, also wenn ich noch eine Jacke anhabe, dann tatsächlich in der Jackentasche, meistens auf der Innenseite, damit ich den nicht verliere. Und wenn ich so wie jetzt, wenn es wirklich warm draußen ist, losgehe, dann habe ich oft so eine Hüfttasche hier, so eine Slingtasche um die Hüfte und dann packe ich das da in die Tasche rein.

Chris

Der Bernd schreibt, 3D-Druck aus PLA im Autolagern kann auch schlecht sein, für euch getestet.

Boris

Ist auch zerlaufen wahrscheinlich.

Chris

Ja, 60, 70 Grad und dann wird das weich.

Boris

Der Drucker druckt ja so dieses Material, indem er es warm macht.

Chris

Das ist ein Thermoplast und der kann auch durch Erhitzen wieder, halt mal ein Feuerzeug und ein 3D-Druck, nur so zum Warmen machen. Den kannst du modellieren.

Boris

Vielleicht musst du die PLA-Sachen, wenn du sie ins Auto legst, auf so ein ganz dünnes Sieb legen, damit wenn es dann schmilzt, du wieder Rohmaterial hast, mit dem du wieder drucken kannst.

Chris

Dass es dann automatisch quasi wieder zu Filament wird. Also du hast die besten Ideen.

Boris

Ja, natürlich. Also fragt mich mehr für Lifehacks.

Chris

Na gut. Ja, eins habe ich noch. Eins habe ich noch. Das fand ich auch ganz cool. Kameras, die im Profi-Umfeld eingesetzt werden.

Boris

Oh, das ist immer spannend. Ja, erzähl.

Chris

Du überlegst ja so, was was, also konkret, es ist ein Video kürzlich gedroppt von MKBHD, dem YouTuber, dem Tech-YouTuber und der hat mal bei der NBA also bei der, National Basketball Association hat er mal geguckt, was da so an Kameras bei so einem Spiel ums Feld und auf dem Feld sind. Und ich schere das mal. Und ist da einmal so einfach mal rumgelaufen, was da so zum Einsatz kommt. Hat auch mal mit so einer ganz großen Kamera gespielt, die da diese riesen fetten Objektive vorne drauf haben. Und ist mal so durch die Kameramodelle gegangen und was da so für Einstellungen und Sachen mit eingefangen werden. Da sind RED-Kameras natürlich, da ist irgendwo eine Sony A9, Canon R6 hat da einige gesehen, Nikon D4, so eine Panasonic Dome-Camera, so eine ferngesteuerte, die dann so einen Kopf hat, den du drehen kannst. Aber was er ganz häufig gesehen hat, ist eine Sony HDC P50.

Boris

Okay. Was ist das?

Chris

Die wird da mehrmals erwähnt und es scheint in dem Bereich tatsächlich die Standardkamera zu sein für Broadcast. Müsst ihr mal gucken. Das ist so ein Ding, das kommt, ich glaube, 2018 wurde die entwickelt. Ist relativ kompakt. Relativ kompakt. Ist eine 4K-Kamera, die in zwei Drittel Zoll Global Shutter hat, kann 4K und HD gleichzeitig rauslassen, macht HDR, hat hinten Broadcast typisch viermal SDI, Ich glaube, dreimal raus, einmal rein für so Monitor, Bild und so. Fernsteuerbar, hat sogenannte Tally Lights, also diese roten Lichter an den Kameras, wenn die an sind. Und hat zwei servogesteuerte Filterräder. Und ist aktuell wohl immer noch eine der zentralen Kameras in solchen Bereichen. Kostet auch nur 42.000 Euro.

Und ja, hat halt mal geguckt, was da an verschiedenen Positionen so steht. Also von Weitwinkel, das gesamte Spiel, bis zu teiteren Kameras, bis zu unbemannten Kameras, bis zu Kameras, die einzelne Spieler raus isolieren, Kamera für einen mobilen Vertical Broadcast, also vertikale Bilder für die Handy-Fraktion. Eine Cablecam, das ist auch so eine P50, die oben über der Arena schwebt, die dann so rumgefahren werden kann an Seilen. Das Backboard vom Basketball, also da wo der Hub dran ist, ist ja mittlerweile aus Plexiglas. Da sind nochmal irgendwie 20 Kameras verbaut mit verschiedenen Ecken und die ganzen Mikrofone dazu. Dann ist noch ein Operator mit einer Steadicam. Also in dem Moment, wo Pause ist, rennt der aus dem Spielfeld um dann irgendwelche Spiele aus der Nähe einzufangen. Es gibt Slow-Mo-Kameras und was auch immer. Völlig abgefahrenes Zeug. Es ist total spannend, sich das mal anzugucken. Vor allem auch, guckt er sich nochmal dieses große Objektiv an. Also diese großen tonnenförmigen, diese viereckigen, kastenförmigen, langen Objektive, die auf diesen großen Broadcast-Kameras sind. Das hat ein 122-fach Zoom.

Boris

Das ist ganz ordentlich.

Chris

Das geht mit guter Bildqualität von 8 bis 1000 Millimeter Brennweite. Und kostet entsprechend. Also es ist total faszinierend, einfach mal so ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken, was da Sache ist und MKBHD, er ist halt auch so ein Kameranerd. Der hat ja seine YouTube-Videos schon von vornherein, sobald er konnte, mit 8K gedreht, mit Red Kameras und so weiter. Ja, also, Schaut da mal rein. Ich fand es sehr erleuchtend, sehr sagenhaft. Vor allem diese Sony P50 ist tatsächlich wohl so im Sportbereich Broadcast-Standard. Also ich meine, es ist schon mal cool, dass das Ding gleichzeitig irgendwie 4K in HDR und Full HD rauslässt. Das heißt, du hast da relativ einfach dann, ohne viel umzukodieren, irgendwelche Videoformate, die du gleich für hier Social Media Livestream und später noch Broadcast verwenden kannst und so. Das ist schon ziemlich wild, was da so im Einsatz ist. Tja.

Boris

Stark. Ja, muss ich mal angucken, weil sowas finde ich auch immer spannend. Wir hatten vor Jahren das Thema mit diesen ferngesteuerten Kameras auch an Fußballspielfeldern bei der WM oder sowas. Das ist ja auch schon beeindruckend und die Kräne, die dann da auch streckenweise ferngesteuert werden und sowas. Also sowas finde ich immer faszinierend, was da in Technik aufgefahren wird. Und ich kenne das auch von den Winterspielen und so, mit diesen extremen Zooms, wenn sie dann quasi so eine ganz weitwinklige Übersicht haben mit Schanze und Landefläche und das Publikum drumrum und alles so riesenweit weg und dann zoomen sie, zoomen sie, zoomen sie auf irgendeinen entfernten Platz, irgendwo auf dem Berg, auf irgendeiner Party und zeigen da die Leute, wie sie Party machen und dann denkst du dir Moment mal, was ist das denn jetzt für ein Zoom hier?

Chris

Acht bis tausend Millimeter in einem Objektiv und das bei guter Qualität und die kannst du ja teilweise noch, da kannst du ja so ein Whip-Zoom machen, also kannst du teilweise von vorne bis hinten in einer halben Sekunde durchsuchen.

Boris

Einmal rüber zischen, ja.

Chris

Aber da brauchst du dann aber auch ein Stativ, was allein schon irgendwie 20.000, 30.000 Schlappen kostet.

Boris

Du musst es ja auch butterweich bewegen und reproduzierbar die Punkte wiederfinden, wo du vorher warst und so. Also auch die Operator haben da wirklich einen Job. Also Hut ab. Ja, gucke ich mir mal an. Schöner Tipp.

Chris

Na gut, dann ist es glaube ich jetzt noch Zeit hierfür. Es ist wieder Zeit für die Termine. Wir hatten in den letzten sieben Tagen 65 Einreichungen. Danke an Klaus, Krisu, Jürgen, Carsten und Sabine fürs Einreichen von Terminen. Ich habe mal wieder sieben rausgesucht, die ich jetzt kurz vorlese. Das wäre zum Beispiel in Berlin im Dokumentationszentrum Flucht Ostgebiete. Zieh mir Zahodnie. Zehn Fotografin und Fotografen aus Deutschland und Polen zusammen zeigen einen visuellen Dialog über einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen, der von den Themen Erinnerung, Identität und Transformation geprägt ist.

Boris

Ganz kurz, bevor du zum nächsten gehst, kannst du die Hintergrundmusik ein bisschen leiser fahren. Sonst kriegen wir Beschwerden, glaube ich.

Chris

So, besser?

Boris

Jawohl.

Chris

Gut, Arbeiter des Meeres in Rostock. Die Ausstellung zeigt über 100 Fotografien von Rolf Nobel, die den harten und von Veränderungen geprägten Arbeitsalltag von Seeleuten weltweit dokumentieren.

Boris

Cool.

Chris

Dann in Bielefeld Porträts von Musikstars im Dorfkrug. Der 77-jährige niederländische Fotograf Francis Hollander präsentiert im Dorfkrug Kirch-Domberg seine intimen Backstage-Porträts aus der Musikszene der 1970er und 80er Jahre. In Berlin in der Newton Foundation Rooms Stages, Verwandlung unterschiedlichster Orte in Bühnen den luxuriösen Hotelinterieurs der 1960er bis 80er Jahre stehen in den 1990er Jahren genutzten schroffen Außenräume und Garagen in Monte Carlo als harter Kontrast zur exklusiven Mode gegenüber Präsentation von modebasierten Interieurs dann in Bruneck in...

In Bruneck, das Analog-Foto-Festival hatten wir vorhin schon kurz. Im Juni 2026 feiert Bruneck das 200-jährige Jubiläum der Fotografie mit einer zweiwöchigen Biennale, die durch Ausstellungen, Workshops und einen bewussten Fokus auf analoge Prozesse einen entschleunigten Gegenpol zur digitalen Bilderflut setzt. Dann in der Schweiz in Winterthur Schattenwesen von der Geisterfotografie zu den Phantomen des Algorithmus. Die Schau im Fotomuseum Winterthur beleuchtet das Spannungsfeld zwischen historischer Geisterfotografie und zeitgenössischen KI-generierten Bildwelten, um die fortwährende menschliche Suche nach dem Unsichtbaren und Unheimlichen zu untersuchen. Und last but not least in Heidelberg, L.A. Street View 1932, die Fotografien von Anton Wagner, die im Winter 1932, 1933 entstandenen Fotografien des Kieler Geografen Anton Wagner dokumentieren die Entwicklung von Los Angeles zum Prototypen der autogerechten Stadt und bilden die Grundlage für eine bedeutende stadtgeografische Pionierstudie.

Solltet ihr auch Termine haben, dann reicht sie uns ein, kalender.happyshooting.de. Da findet ihr auch knapp 400 Termine, immer aktuell gehalten, mit Links, mit Informationen und vor allem auch die ganz praktische Umkreissuche. Gebt mal eure Postleitzahl ein und dann bekommt ihr gezeigt, wo in eurer Nähe Ausstellungen sind. Und das könnt ihr euch sogar in den Kalender integrieren. Alles sehr, sehr cool und dann haben wir noch eine Ausstellung und die erzählt uns der Jürgen. Es geht aber lauter.

Boris

Fantastisch.

Einspieler

Hallo Community. Die Fotoausstellung der Woche findet ihr wie immer natürlich im Kalender. Und drüber gestolpert bin ich über eine sehr kleine, aber feine Ausstellung der Volkshochschule in Gunzenhausen-Weißenburg. Wer jetzt nicht weiß, wo das ist, findet das auf der Ausstellungskarte. Dort findet ihr in Gunzenhausen-Weißenburg die kleine Ausstellung Fotografie hautnah erleben.

Und das sind Ansichten und fotografische Entdeckungen im Kulturforum in Weißenburg. Warum erwähne ich das? Weil in unserem wunderbaren Kalender so wahnsinnig viele schöne kleine Ausstellungen sind. Und alle Fotografie-Begeisterten können sich diese in der Kulturausstellung in der Rosenstraße 2 anschauen. Und demnächst haben wir ja alle Urlaub. Und wenn man im Urlaub ist, hat man Zeit für Ausstellungen unter anderem. Deswegen schaut bitte in den Kalender, schaut, ob ihr an eurem Urlaubsort eine Ausstellung findet, besucht diese. Und wenn ihr begeistert seid, dann tragt diese Ausstellung in den Fotokalender ein und wenn ihr ganz toll seid, macht ihr ein kleines Audio. Ich grüße in diesem Sinne alle, die mithelfen, dieses wunderbare Instrument des Kalenders zu betreiben, mit wunderbaren Ausstellungen einzupflegen und wünsche euch noch eine wunderbare Woche. 3, 2, 1, Happy Shooting!

Chris

Dankeschön! Wunderbar. Kalender.happyshooting.de.

Boris

Herrlich.

Chris

Ja, dann haben wir noch, Es gibt eine neue Aufgabe.

Boris

Ja, richtig, denn die aktuelle Aufgabe blau, die läuft jetzt am Donnerstag, am 4. Juni aus. Und dann wollt ihr ja was Neues zu tun haben. Und deswegen gibt es eine neue Aufgabe, die vom 4.6. Bis zum 18.6. läuft und Schmutz lautet. Und das bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 4. bis zum 18. Juni 2026 loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Schmutz. Wie interpretiert ihr den Begriff Schmutz in einem Foto? Das Ergebnis ladet ihr dann bei Flickr hoch, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt den Tag hsbschmutz. Und dann schauen wir mal.

Chris

Und dann schauen wir mal.

Boris

Das alles auch nachzulesen auf happyshooting.de slash Aufgaben.

Chris

Gut, dann sind wir jetzt am Ende angekommen. sagen wieder herzlich danke euch allen. Ihr seid die Besten. Danke an alle, die mithelfen. Checkt unsere Workshops auf happyshooting.de und, ja, dann wären wir am Ende, wenn wir tatsächlich am Ende wären, wenn da nicht noch One More Thing wäre.

Boris

Ja, und zwar habe ich ein One More Thing gefunden zum Thema. Ein halbes Objektiv ist manchmal auch genug. Was würdest du sagen, du kennst doch diese Schnittzeichnung von Objektiven, diese Aussteller, die so der Länge nach aufgeschnitten sind, damit du das Glas in der Mitte sehen kannst. Normalerweise sind das Ausstellungen oder Modelle, aber dieses Objektiv ist der Länge nach aufgeschnitten, sodass du die Gläser siehst, aber es funktioniert. Du kannst also sehen, wie zwei Linsengruppen bewegt werden für den Autofokus. Das Ganze angeschlossen an eine Kamera. Wir reden hier von einem Sony E-Mount von Viltrox. Das ist ein 35mm mit Blende 1.2. Und das funktioniert im halb aufgesägten Zustand, ganz einwandfrei. Und es werden sogar Fotos damit gemacht und die Ergebnisse gezeigt. Man muss natürlich, weil zur Hälfte ist natürlich jetzt das Bajonett offen, also der Kasten ist offen, musst du halt mit der Hand ein bisschen zuhalten, dass du nicht zu viel Streulicht hast. Aber ja, dann kommen da ganz ansehnliche Fotos bei raus.

Chris

Es zeigt sehr deutlich, dass das auch durch, also wenn man sich die Bilder anguckt, dass auch durch ein halbes Objektiv tatsächlich vollständige Bilder entstehen, wenn auch mit natürlich optischen Schwächen. Was ich aber geil finde bei diesem Objektiv ist, das funktioniert nicht nur, sondern man sieht ja auch, wie sich die Linsengruppen bewegen.

Boris

Genau. Ja, logisch, weil es ja funktioniert. Es muss ja fokussieren.

Chris

Aber das siehst du sonst halt nicht.

Boris

Richtig.

Chris

Eine Linse geht nach vorne, die andere geht nach hinten.

Boris

Ja, eine ganze Gruppe wird bewegt.

Chris

Ja, ganze Gruppen. Also das ist nur ein ganz kurzes Ding. Aber sowas habe ich, also das ist, da muss ich mir ein Gift rausmachen. Abgefahren. Völlig abgefahren. Gut, damit sind wir jetzt aber tatsächlich am Ende. Danke, dass ihr da wart. Wir sehen uns demnächst wieder.

Boris

Und immer ein halbes Objektiv übrig behalten, oder wie war das?

Chris

Bis dann, macht gut. Drei, zwei, eins.

Boris

Happy Shooting.

Shownotes

Aus der Preshow
Rüttelsensor, Retoucher, Ferrari

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HS Workshops

Statt Werbung

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#HS-Aufgabe (Alle anschauen)

  • Aktuelle Aufgabe "blau" mit dem Tag "hsbblau" vom 21.5.2026 - 4.6.2026
  • Neue Aufgabe "Schmutz" mit dem tag "hsbschmutz" vom 4.6.2026 bis 18.6.2026

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Hausmeisterei II


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