#948 - Nur über meine Leica!

Veröffentlicht 9 July 2026

Audioplayer

Jetzt hören

#948 - Nur über meine Leica!

Veröffentlicht 9 July 2026 · Länge 1:45:49

0:00-0:00
Lautstärke
Geschwindigkeit

Transkript
Boris

Happy Shooting, Folge 948. Nur über meine Leica. Die heutige Folge wird euch präsentiert von Abenteuer Fotografie.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Chris

Man muss ja gleich mal Produkt pimpen, was noch gar nicht raus ist.

Boris

Ein abenteuerlicher Start.

Chris

Pimp, pimp, pimp, pimp.

Boris

Erzählst gleich noch ein bisschen was dazu, oder?

Chris

Ja, nee, nee. Ist mir zu peinlich. Ist mir zu peinlich.

Boris

Dann liest es mal.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren, Boris und Chris.

Boris

Jawohl. Mir ist doch nichts peinlich.

Chris

Also bitte. Also wirklich.

Boris

Also dir und peinlich. Mir ist doch nichts peinlich.

Chris

Guten Tag, wir sind Happy Shooting, der Foto-Podcast. Ich bin der Chris.

Boris

Ich bin der Boris.

Chris

Und ja, heute ist wieder Dienstag und Dienstag sind wir live und Donnerstag sind wir Konserve. Ihr findet uns, wo ihr sonst Sachen hört oder schaut. Ja, Fotografie, was machen wir hier? Wir suchen uns News raus, wir haben kleine Themen, wir haben Dinge, die im Wesentlichen Sachen, die uns interessieren, kann man so sagen. Und dann haben wir einen Feedback-Kanal und dieser Feedback-Kanal, der ist auf happyshooting.de. Dort könnt ihr Fragen, Hinweise, Storys, Kommentare, was auch immer, ablassen, in ein Formular werfen, da dürft ihr auch gerne mal einen Audio-Beitrag anhängen. Und wir gucken dann, dass wir das hier in die Sendung bringen. Macht hier so plunk und dann sehen wir, dass da was Neues ist.

Boris

Auf happy shooting.de slash high.

Chris

Happy shooting.de slash high. Auch hier so eingeblendet. Da unten so. Und in den Show-Notes überhaupt. Wir haben Feedback bekommen von zum Beispiel von Andi. Der Andi sagt, interessantes Projekt, ein Fotograf will eine Kamera rausbringen. Weißt du mehr. Ich sehe nur, dass das die Website zielfoto.com ist und irgendwas mit Wiesner und so weiter und das packe ich jetzt auch mal auf dem Bildschirm.

Boris

Der ist YouTuber, hat viele Episoden zum Thema Fotografie, Kameras, Workflows, etc. Und, der sucht eine Kamera und da gab es wohl ein Gespräch auch mit Freunden, Freundinnen und da kamen sie halt überein, dass es halt die Kamera, die sie suchen und vor allen Dingen, die er halt eben sucht, nicht gibt. Und das ist halt eine einfache Kamera.

Chris

Die aber auch schön... Entschuldigung.

Boris

Hallo zusammen. Eine Kamera, die einfach zu bedienen ist, die einen unterstützt, die reduziert ist. Ja, also eine Digitalkamera, aber mit analogen Charme.

Er referenziert auch ein bisschen die Leica und vor allen Dingen eben dann auch eine ohne Display, aber eben ohne jetzt einen Messsucher zu haben oder so etwas. Und präzise Details hat er jetzt noch nicht genannt, weil ich denke, da ist auch noch viel Empfindungsprozess. Interessant ist halt, dass er auf der Webseite eine Umfrage gestartet hat. Man kann sich da registrieren und dann an der Umfrage teilnehmen, wenn man ernsthaftes Interesse hat an dem, was er dort erzählt. Ich kann euch das sehr empfehlen, das mal sich anzuhören. Und da geht es eben unter anderem darum, so in welche Richtung denn das Gehäusedesign draußen am besten ankommt. Hier ist zum Beispiel gerade eine zu sehen, die Farbe kannst du jetzt erstmal ignorieren. Es geht mehr oder weniger um die Form einfach. Also wie sollte sie gestaltet sein und was da halt passieren werden soll, also sein Plan, soweit ich das verstanden habe, ist eben zu sagen, hey, es gibt diese ganzen Komponenten, um eine Kamera zu bauen, die gibt es fertig zu kaufen. Und es gibt auch Unternehmen, die so etwas zusammenschrauben.

Also du kannst einen elektronischen Sucher kaufen, du kannst den Sensor und die Platine, die Ansteuerung mit Karte, mit Wi-Fi, Bluetooth-Modul, das kannst du alles kaufen. Objektive kannst du fertig kaufen. Es soll also eine Kamera mit einem fixen, Objektiv sein, ohne Display hinten drauf, sondern eben dann nur den Sucher.

Und die Software, die das Ganze ansteuert, da gibt es auch so Module, die man nutzen kann. Das Ganze soll offen sein.

Es soll eine Kamera sein, wo wer möchte, dann auch eine eigene Firmware für bauen und aufspielen kann. Also das soll ein offenes System sein. Sie soll leicht zu reparieren sein, also nicht verklebt, sondern eben geschraubt. Also wer möchte, kann sie dann eben auch aufschrauben, um sich irgendwelche Sachen zu pimpen, wenn es gewünscht ist und so weiter und so fort. Und die Überlegung ist jetzt eben zum einen da, welche Brennweite bei den Interessierten favorisiert wird. Er plädiert halt für eine 50 mm, was ich grundsätzlich erstmal nicht falsch finde, weil irgendwelche kompakten Kameras mit 28 mm, da gibt es reichlich davon.

Und ja, eben was die Form angeht und Features angeht, welche Sensorgrößen jetzt gewünscht sind, weil jetzt zum Beispiel mit Micro Four Thirds Sensorik, kannst du halt eine kleinere, kompaktere Kamera bauen, weil die einfach weniger Platz braucht und es ist natürlich auch günstiger, wenn jetzt aber Vollformat bei den meisten gewünscht wird, dann kann man auch sowas natürlich, überlegen und so weiter und so fort. Und sein Plan ist eben dann daraus, wenn jetzt erstmal genügend Interessierte sind, die wirklich ernsthaft sagen, also in einer gewissen Preisrange, die ich nicht kenne, weil ich habe bei der Umfrage jetzt nicht mitgemacht, bin ich definitiv interessiert, das zu unterstützen, das Projekt. Wenn da jetzt genügend Leute sagen, hey, das könnte klappen, hätte ich Interesse dran, dann soll das dann demnächst mal bei Kickstarter weitergehen. Ich denke aber, da müssen jetzt im Vorfeld noch ein paar Fragen konkretisiert werden. Also ich hätte jetzt zum Beispiel schon offene Fragen, bevor ich überhaupt an der Umfrage teilnehme.

Ja, also haben auch einige in den Kommentaren geschrieben, die Kommentare sind offen zugänglich, da könnt ihr mal gerne durchblättern. Da gibt es schon sehr, sehr positives Feedback, was ich erstmal durchaus begrüße. Aber da gibt es eben auch so Sachen wie, naja, ich kann schon sagen, dass ich Bock hätte, aber wenn jetzt die Entscheidung für das andere Gehäuse fällt oder für eine andere Brennweite fällt, dann bin ich halt wieder raus. Also insofern denke ich, das ist jetzt erstmal so ein Abklopfen des generellen Interesses. Das ist ein sehr, sehr spannendes Projekt. Ich drücke ihm da sehr die Daumen. Ich bin sehr skeptisch, dass da was rauskommt, weil es haben schon andere große Firmen versucht, mit großem Kapitaleinsatz Kameras zu bauen. Das ist nicht ganz so einfach im Detail. Er beschreibt das auch. Du kannst halt einen sechsstelligen Betrag erstmal reinwerfen und dann hast du hinterher einen, den Prototypen. Aber das dann in einer kleinen Serie zu machen ist nochmal ein ganz anderer Schnack, Ich drücke die Daumen. Also ich bin gespannt, ob da was raus wird. Toi, toi, toi.

Chris

Ich drücke auch die Daumen, aber nach allem, was du mir jetzt gerade erzählt hast und ich habe mir das Projekt nicht größer angeguckt, sind einfach eine Million Fragen ungefähr. Also das erste Thema ist, hat der Mann in irgendeiner Form, Produktionshintergrund, Herstellungshintergrund?

Boris

Kontakte zu Unternehmen?

Chris

Nein, nein, nicht Kontakt, sondern man hat ja schon mal was hergestellt und verkauft.

Boris

Das weiß ich nicht.

Chris

Weil da ist ja unglaublich viel Komplexität dahinter. Die Aussage, man könne ja einfach die Komponenten kaufen und die baut einem dann jemand zusammen. Wenn das so einfach wäre, warum machten es dann nicht ganz viele? Das ist meine Frage. Er will offensichtlich eine eierlegende Wollmilchsau bauen, die modular ist und damit auch...

Boris

Ja, nicht zu modular.

Chris

Sensor auswechseln oder kannst das Objektiv auswechseln.

Boris

Aber ohne Bajonett, fixes Objektiv.

Chris

Ja, und am Ende, und die Software ist ja auch ganz einfach, die nimmt man sich von der Stange und dann tut das schon. Ganz, ganz viel Bauchweh gerade. Und dann die Kosten. Wie viel wird das denen kosten?

Boris

Genau. Also wie gesagt, er hat Kontakte zur Industrie, zu unternehmen und so weiter und hat da wahrscheinlich ein bisschen die Machbarkeit mal abgeklopft. Aber wie Jochen hier schon sagt, man unterschätzt den Aufwand da sehr leicht. Das kann man bei Kickstarter verfolgen, bei einigen Projekten, wie sowas unterschätzt wird.

Chris

Es heißt immer, Prototypen sind einfach und dann ein richtiges Produkt draus machen. Das ist dann das Ding.

Boris

Ja genau. Das erste kannst du noch mit Kapitalaufwand erschlagen, aber wenn aus dem einen dann 100 werden sollen.

Chris

Du weißt das beim Softwarebauen. Du hast einen Prototypen, der funktioniert super für dich, weil du genau weißt, wo du hinfassen musst und dann macht er mal ein Produkt draus, das dann bei allen funktioniert. Du hast ja diese 80-20-Regel, also in 20% der Zeit hast du einen Prototypen und für die Produktwertung brauchst du dann nochmal die 80% der Zeit. Ich wünsche ihm alles Gute.

Boris

Aber ich auch. Ich unterstelle mal, dass er nicht auf den Kopf gefallen ist. Also wird hier auch geschrieben, er hat eine Fotozeitschrift, also ein Fotomagazin, ist also durchaus Geschäftsmensch. Also ich unterstelle ihm da schon, dass er da einige Überlegungen reingesteckt hat. Wie gesagt, schaut euch das Video an. Er beschreibt da auch den Werdegang, wie es da zu dieser Idee kam und was er schon alles durchdacht und überlegt hat. Und jetzt sind halt so ein paar Grundsatzfragen und Weichen zu stellen, bevor man überhaupt weitermacht. Die Gehäuseform ist das eine. Er sagt aber zum Beispiel auch, das Problem ist halt, naja, man kann sich jetzt eine Gehäuseform ausdenken und jemand, der so ein Gehäuse fertigt, wird dann noch vielleicht sagen können, ist das überhaupt realistisch machbar, mit endlichem Aufwand, mit den, Tools, die zur Verfügung stehen, ohne jetzt irgendwas super high-end Spezielles zu machen. Also dann aber wiederum werden sie sagen, naja, das hängt jetzt aber auch von den Komponenten ab, ob die dann da rein passen. Das weißt du ja aber auch erst, wenn du weißt, wie du dein Gehäuse bauen willst. Also es hängt alles ein bisschen voneinander ab.

Chris

Die Bilder, die am Anfang von dem Video gezeigt werden, die sind da geweibt.

Boris

Das sind Renderings.

Chris

Ja, das sind nicht nur Renderings, die kommen aus der KI. Wird dann die, guck mal, die hier zum Beispiel. Wird dann die Software auch so? Also wo kommt dann die? Also, hm.

Boris

Wie gesagt, guck das Video an, da wird auch über den Software-Stack geschrieben. Es gibt da fertige Software-Stacks, auf die man aufsetzen kann. Also das ist jetzt nichts, was bei Null startet.

Chris

Ja, ich bin da ein bisschen miesepetrig drauf. Vielleicht ist das ja ganz toll und das wird voll super.

Boris

Ich habe ja auch ganz große Bedenken. Also wenn du mich fragen würdest, dann würde ich sagen, 500 Euro darauf, dass das nichts wird. Das würde ich mich jetzt trauen. Aber ich möchte so gar nicht sein weil ich halte das für eine großartige Idee das ist ein geiles Projekt, und ich wünsche wirklich ohne Vorbehalte sehr sehr viel Erfolg damit ich habe nur stark den Eindruck dass da noch nicht ganz abgesehen wurde was da tatsächlich hinterher so alles dahinter steht ich werde mir.

Chris

Das Video angucken weil das Don't Judge a Book Bites Cover vielleicht überzeugt mich das ja was er da erzählt und.

Boris

Ich gebe ihm schon eine Chance Ich bin sehr gespannt. Auch an euch da draußen bitte, weil ich habe das jetzt nicht jeden Tag auf dem Zettel. Sagt uns bitte Bescheid, wenn das losgeht, wenn das irgendwie auf Kickstarter weitergehen sollte. Ich würde das Projekt sehr gerne begleiten.

Chris

Guck dir dieses Bild an. Das hat rechts zwei Filtergewinde direkt nebeneinander. Oder sind das Accessory-Gewinde? Naja, lassen wir es mal sehen.

Boris

Das sind irgendwelche Entwürfe. Da geht es jetzt wahrscheinlich nur grob darum, soll es eher kantig sein oder soll es eher rund sein?

Chris

Wie werden Sie?

Boris

Er sagt zum Beispiel auch, soll es einen dicken Griff haben oder eher nicht.

Chris

Also die Produkte, bei denen quasi der Kunde, alle Kunden gemeinsam entscheiden, was es werden soll.

Boris

Das halte ich schon für ein großes Problem.

Chris

Es hat noch nie funktioniert. Wir werden sehen, wenn dann die Kickstarter-Kampagne kommt und dann vielleicht ein paar mehr Details. Reden wir ja nochmal drüber.

Boris

Ich bin wirklich gespannt. Ansonsten kann ich nur den harten Tipp geben. Du willst eine Kamera für dich machen. Du hast einen Wunsch, wie sie aussehen soll. Mach ein geiles Produkt und stell das vor und frag, wer mitmachen will. Weil ich glaube, wenn es schon bei der Gehäuseform anfängt und bei der Brennweite anfängt, ich glaube, da kommst du auf keinen grünen Zweig. Da fragst du 100 Leute und dann hast du genau 33 Prozent in aller Richtung.

Chris

Also eins hat er erreicht, wir haben drüber geredet.

Boris

Natürlich. Und das ist auch gut so, weil wie gesagt, toi toi toi. Und, ich sag mal ganz ehrlich, wenn da eine Kamera draus kommt, die cool ist, ohne Display, aber digital, Ein Tipp hätte ich zum Beispiel noch, das ist da gar nicht erwähnt worden und ich weiß es nicht, ob es in der Umfrage drin ist. Ich vermute aber nicht, weil ich glaube, er hat sich schon darauf eingeschossen, einen elektronischen Sucher zu machen. Klar, weil du dann halt einen Blick durchs Objektiv hast und du hast ja sonst kein Objektiv.

Chris

Weil es mechanisch billiger ist einfach.

Boris

Ja, aber warum nicht einfach nur einen optischen Sucher?

Chris

Weil der komplexer ist natürlich.

Boris

Nein, einfach nur ein Stück geschliffenes Glas zum Durchgucken, wie früher. Kein Messsucher oder so. Einfach nur durchgucken, wo ungefähr der Rahmen ist, so ungefähr, Parallaxe, Pi mal Daumen.

Chris

Siehst du, jetzt bist du die Nummer 358 mit einer neuen Idee für diese Kamera. Die wird ja allein schon an Vorschlägen eingehen.

Boris

Ich meine, mir ist grundsätzlich klar, warum. Weil wenn du irgendwas damit steuern willst, dann brauchst du irgendein Display, wo du auch irgendwelche Einstellungen überprüfen kannst. Und das wäre dann halt in diesem Fall der Sucher. Ich verstehe das grundsätzlich schon.

Chris

Aber vielleicht haben wir einfach keine Ahnung. Es gibt Gründe, warum wir noch nie eine Kamera gebaut haben.

Boris

Auf jeden Fall. Zum Beispiel, dass ich keine 100.000 plus habe, um damit anzufangen. Du hast ja schon mal eine gemacht. Ja, total.

Chris

Das ist ja auch eine richtig hochkomplexe Kamera gewesen.

Boris

Ja. Du hattest eine unsichtbare und eine richtige.

Chris

Stimmt, ich habe schon zwei Kameras gebaut. Ich weiß, wovon ich rede. Ich kenne mich aus. Ich habe schon zwei Kameras gebaut.

Boris

Richtig. Was haben wir denn noch so?

Chris

Mars schreibt, hallo ihr beiden, zwei Gedanken zur Folge 947. Die Theorie, dass Objekte in eine, also das war, wo Boris mal kurz irgendwie so leichte.

Boris

Jetzt hört gut zu.

Chris

So leichte Spiralen in den Augen bekommen hat, also so hypnotische, die Theorie, dass Objekte in eine andere Dimension eintreten und uns unsere beeinflussen, erinnert mich stark an Star Wars. Um mit Überlichtgeschwindigkeit reisen zu können, betreten Schiffe den Hyperraum, der tatsächlich eine andere Dimension ist. Objekte aus der bekannten Realität werfen einen Masseschatten in den Hyperraum. Kollisionen sind da möglich und würden Schiffe aus dem Hyperraum reißen. Smiley dahinter.

Boris

Ist eine Option, das zu sagen. Ich könnte euch noch ein anderes Gedankenexperiment geben, aber Chris wird mich nicht lassen.

Chris

Du kannst ja sagen, was du möchtest. Nicht, dass er kommt und sagt, hier darf man ja nichts sagen. Soll ich dir mal Gedanken extra weggeben?

Boris

Stell dir mal vor, Wir wären zweidimensionale Wesen. Kann ich mir vorstellen. Nur in Zweidimensionen, man könnte jetzt sagen Blatt Papier. Ein Blatt Papier hat natürlich eine Dicke, aber ignoriert das mal für einen Augenblick. Malt mal auf einem Blatt Papier einfach ein Häuschen drauf und Strichmännchen und so leben wir. Wir kennen diese Zweidimensionen. Um durch dieses Haus zu gehen, müssen wir halt Strichlücken haben, wo wir da durchgehen können. Sonst kommen wir nicht rein, weil das innen sehen wir ja nicht. Wir sehen ja nur die Linien außenrum. So weit klar. Und jetzt stell dir vor, es gibt tatsächlich drei Dimensionen. Das wissen diese Wesen, wird aber nicht. Aber es gibt sie. Die nehmen wir nicht wahr, weil wir nehmen ja nur diese zwei Dimensionen wahr. Und jetzt stell dir vor, aus diesem dreidimensionalen Raum sticht jemand mit einem Stift ein Loch in dieses Papier. Dann fängt das als ganz kleines Löchlein an und wird dann immer größer. Oder jetzt nehmen wir an, das macht gar kein Loch in dieses Papier, weil es ist ja kein Papier, es ist in der Dimension, es fliegt da durch. Das heißt, dieses Löchlein fängt ganz klein an, wird größer, bleibt dann so groß und wenn der Stift weg ist, ist das Loch wieder weg. Und alle sagen so, was ist denn da passiert?

Chris

Ja, aber das ist doch das, David sagt es auch, das ist doch das Standard-Erklärungsmodell für Mehrdimensionalität in der String-Theorie. Das ist ein altbekanntes Ding.

Boris

Und deswegen sage ich, wir haben Mehrdimensionen und wir sehen sie im Kleinsten.

Chris

Dass es Mehrdimensionen gibt, ist, glaube ich, unbestritten. Die Frage ist jetzt, wie komme ich von der einen in die nächste?

Boris

Die Frage ist, denken denn unsere WissenschaftlerInnen daran, wenn sie sagen, dass kleinste Teile plötzlich irgendwo entstehen und wieder verschwinden? Denken die mal daran, dass die vielleicht einfach gar nicht verschwinden, sondern nur durch die andere Dimension quer durchsausen?

Chris

Oder denken die mit Sicherheit dran?

Boris

Ich will es aber schwer hoffen.

Chris

Die sind ja nicht blöd. Die haben ja ihre Doktortitel nicht umsonst.

Boris

So Uwe nämlich. Vierdimensional denken.

Chris

Tja, nehm doch einfach noch zwei, drei Dimensionen dazu.

Boris

Aber es geht ja noch weiter. Es geht ja noch im Stereo, nicht wahr?

Chris

Genau. Mars hat nämlich noch was geschrieben und zwar zur Stereofotografie. Er schreibt, der Brian May, der Gitarrist von Queen und Astrophysiker, hat tatsächlich schon einige Bücher mit Stereografien veröffentlicht. Darunter eins mit Bildern aus der Bandgeschichte von Queen und eins über die Mondlandung. Darüber hinaus hat er die London Stereoscopic Company wieder ins Leben gerufen. Viele Grüße aus Köln. Ja, Brian May, der hat quasi seinen Doktortitel kurz unterbrochen wegen einer Rock-Karriere und danach hat er dann den Doktor gemacht.

Boris

Ja, die hatten so eine kleine Rock-Kombo, ne? Die waren mal eine Zeit lang.

Chris

Ja, so Garagenband, nichts Wildes. Und dann hat er Stereofotografie, ist so ein Thema von ihm, ja.

Boris

Guck mal, ich wusste, dass er Fotograf ist, aber ich wusste nicht, dass er Stereofotografie gemacht hat.

Chris

Der hat sogar zwei Augen.

Boris

Wahnsinn.

Chris

Das musst du erstmal hinkriegen.

Boris

Da hat man mit beiden gleichzeitig fotografiert. Wow.

Chris

Naja, so simpel ist das nicht. Nicht drüber lachen. Das ist schon ein komplexes Thema.

Boris

Unbedingt.

Chris

Gut. Wir haben noch mehr bekommen. Hey, diesmal ganz viel. Bernhard schreibt, hallo ihr beiden, ich habe es verpeilt, euch darauf hinzuweisen. Ich gebe es zu, aber wie üblich zur Sonnenwende gibt es wieder eine neue Darktable-Version. Ist das so?

Boris

Das wäre ja geil. Ist das immer zur Sonnenwende? Das wäre ja ein cooler Termin.

Chris

Also wusste ich nicht, aber er schreibt diesmal die 5.6 und diesmal ist neu, dass da maschinelles Lernen mit integriert wird.

Boris

Für Entrauschen und so. und maskieren.

Chris

Für Entrauschen, für Raw-Entrauschen, normales Entrauschen, automatisches Maskieren und so weiter. Die ausführlichen Release Notes wie immer sehe Link. Den packen wir gleich mal in die Shownotes.

Boris

Ich hatte jetzt noch keine Zeit zu gucken, also müsst ihr selber mal schauen. Also geht mir großen Schritt voran. Ich finde es cool, dass die KI-Funktionalitäten, die wir mehr und mehr einfach als gegeben nehmen, jetzt auch in diese Open-Source-Projekte kommen.

Chris

Nicht KI. Machine Learning, das ist ein Unterschied. KI ist so ein Schlag.

Boris

Nein, ich verwende das jetzt genauso synonym, wie das die Medien da draußen tun. Ist alles KI. Ist alles chatty.

Chris

Ist alles chatty.

Boris

Und ich finde es gut, dass das in die Open Source Projekte kommt, weil es gibt ja auch immer mehr und auch immer besser werdende Open Source Modelle, die trainiert werden und offensichtlich auch aus der Community immer fleißig weiter trainiert werden. Und das finde ich cool, dass das Zugang in solche Projekte findet. Also nur weiter so. Das ist eine gute Sache.

Chris

Der Jochen fragt übrigens, wie wir aus der Pre-Show-Dimension in die Live-Dimension kommen.

Boris

Keine Ahnung, was er meint.

Chris

Er meint den Audio-Stream.

Boris

Ist längst im Live-Modus. Jochen, da musst du dich verguckt haben.

Chris

Ah, so, das war Bernhard. Es geht noch weiter, es hört nicht auf. Der Wulf hat noch eine Anmerkung zu der Meldung, dass Adobe Topaz gekauft hat, Topaz Labs, die mit dem Schärfener und so.

Boris

Oh, das ist ein interessanter Kommentar.

Chris

Ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der davon überzeugt ist, dass das die letzte Chance von Topaz war. Die waren nämlich gerade dabei, sich hochkant selbst vom Markt zu schießen. Seit September 2025 haben die nämlich von Kauflizenz auf Abo-Modell umgestellt mit absoluten Mondpreisen. Vor allem haben sie dir, wenn du nicht aufgepasst hast, die Abo-Variante bei einem der regelmäßigen Updates einfach untergeschoben. Ich glaube, die waren jetzt billig zu haben, weil sie massiv Kunden verloren haben. Und ich habe so im ganz dunklen, ich benutze das nicht, ich brauche das nicht.

Boris

Ja, ich habe ja eine Software gekauft von denen.

Chris

Ja, aber ich benutze mal zum Beispiel Topaz Schärfungsgeschichten und so, habe ich keine Anwendung dafür. Deshalb habe ich das nicht so auf dem Schirm gehabt. Aber ich meine mich dunkel zu erinnern, dass da was war. Und die Umstellung natürlich auf ein Abo-Modell mit hohen Preisen und so.

Boris

Ich hatte gedacht, dass sie parallel auch die Kaufversion weiterhin anbieten, aber scheinbar dann ja wohl nicht. Und das ist wieder nicht wahr. Ich habe die Software, die habe ich jetzt schon länger und ich drücke halt nicht jedes Mal auf einen Update-Knopf. Also da habe ich wohl offensichtlich Schwein gehabt. Danke für die Information, Wulf. Da werde ich sehr aufpassen, wenn ich da die Software mal wieder starte und die ein Update einspielen will. Dann weiß ich jetzt einmal mehr, warum ich Nein sage. Aber das kann natürlich tatsächlich der Hintergrund sein. Also wenn Sie die Kunden verprellen, das ist ja ohnehin wahrscheinlich mehr oder weniger, vor allem im Vergleich zu Adobe, ein Nischenprodukt gewesen. Erstmal musst du es kennen und dann musst du es brauchen und dann musst du es auch noch kaufen wollen. Es war jetzt auch nicht wirklich spottbillig. Ist jetzt nicht so ein 9,99 Euro mit dem Preis. Ja, und wenn du die treue Kundschaft dann noch verprellst mit einem Abo-Modell, was dann vielleicht preislich auch noch wenig attraktiv ist. Ich zum Beispiel hätte Topaz nicht als Abo-Modell kaufen wollen, weil ich es selten mal brauche und dann also ich will es auch nicht jedes Mal ein neues Abo machen und dann wieder kündigen oder so, weiß jetzt nicht, was die da für Kondition haben, ob man das dann für einen Monat mietet und dann wieder kündigt, keine Ahnung, ich weiß es nicht, ja, aber einer der möglichen Gründe, danke für die Information.

Chris

Tjo. Dann hat der Detlef uns noch was geschickt. Wow, was für ein Trum. Ich bin gestern beim Schauen einer Südtirol-Dokumentation auf ein Fotoprojekt mit einer riesigen Großformatkamera für Ambro-Typie gestoßen. Leider ging es hier wenig um die Technik, aber alleine die äußeren Abmessungen dieser Kamera, das Alter, nämlich 176 Jahre, die Umstände beim Shooting und natürlich die Ergebnisse sind ziemlich beeindruckend. Das ist eher unwahrscheinlich, dass ihr dieses Projekt nicht kennt, aber wer weiß. Ich kenne das Projekt tatsächlich.

Boris

Ambrotypie? Kannst du mir sagen.

Chris

Was das ist?

Boris

Okay.

Chris

Also ich kenne das Projekt nicht. Es gibt aber doch eine ganze Menge sehr große Kameras. Die ist schon relativ groß hier. Die Ambrotypie ist im Prinzip ein Nassverfahren, ein Collodiumverfahren. Heißt auch Melanotypie oder Amphitypie oder kurz Ambro vom griechischen Wort Ambrotos für unsterblich, und wurde zwischen 1852 und 1890 verwendet und vor allem als preiswerter Ersatz für die Daggerotypie genutzt, weil die war nämlich teuer. Das ist im Prinzip so ein Nassverfahren, also du musst das Bild nass belichten und hast dann ein sogenanntes Scheinpositiv, das heißt du hast hier so ein wenn ich mal hier kurz die Wikipedia dazu aufmachen kann, du hast quasi so ein, Negativ, das musst du dann aber vor schwarzem Untergrund präsentieren, damit es positiv erscheint. Sonst ist es nämlich negativ.

Ja, Ambrotipie ist ein Verfahren, was einige Jahre dann doch irgendwie ganz bekannt und benutzt war. Ja, ja, die Ambro-Typie. Ja, wie gesagt, es gibt immer wieder so Verfahren und auch große Kameras. Man muss sich ja klar machen, dass die Kameras früher, also, Die ersten Kameras, die man so hatte, die waren ja alle selbst gebaut. Du konntest ja erstmal nicht einfach in den Laden gehen und sagen, ich kaufe mir eine Kamera, sondern du musstest die bauen. Dann hast du Objektive, die vielleicht nicht ganz gut waren. Das heißt, je größer das Bild war, desto mehr hattest du letztendlich auch an Schärfe im Verhältnis. Und die ersten Fotoverfahren waren alles Unikatverfahren. Das heißt, du hast das, was wir dann später hatten, nämlich die Vergrößerung, also dass du irgendein Negativ mit einem Licht wohin projizierst und das dann wieder umkehrst und größer machst, die gab es ja ganz lange nicht. Das heißt, ganz viele dieser Bilder waren Unikate.

Boris

Und.

Chris

Und im Prinzip ihr eigener Kontaktabzug. Das heißt, das Bild, was hinten aus der Kamera rauskam, war das Bild. Und deshalb ist es natürlich schon auch sinnvoll, große Kameras zu bauen, wenn du dir so ein Ding an die Wand hängen möchtest, damit das nicht nur eine Briefmarke ist, sondern damit du auch was siehst.

Boris

Das heißt, die Vervielfältigung mit Fotopapier ist dann erst ein viel später.

Chris

Die kam viel, viel später.

Boris

Weil die einigermaßen sind. Weil du musst ja dann erst wieder ein lichtempfindliches Papier machen und das wieder belichten.

Chris

Ja, die ersten Verfahren, die waren auch im Prinzip Emulsionen, die auf Metallplatten gegossen waren oder auf Glasplatten gegossen waren. Also Glas später, aber so Tintype, die normale Collodium-Fotografie, also die sogenannte Nassplatten-Fotografie, die sogenannte Tintype, heißt nicht umsonst Tintype, weil Tin, also Blech, erstmal das Medium war. Das hat also alles erstmal eine Weile gebraucht und selbst als es dann auf Glas kam, hast du dann möglicherweise halt, also die Sache mit dem Papier hat auch noch ein bisschen gedauert, aber dann hattest du möglicherweise die Möglichkeit halt einen Kontaktabzug zu machen. Also auch da musste es halbwegs groß sein, weil du hast ja quasi das Negativ auf das Papier gelegt und dann dadurch belichtet.

Boris

Eins zu eins, genau.

Chris

Dieses Vergrößern kam dann auch erst später. Also das, was wir heute und dann hast du dann später natürlich so Ansel Adams und Co., die dann ihre 4x5 Zoll, negative, also das Großformat, teilweise dann nicht, wie man das Vergrößern kennt, von oben nach unten projiziert haben, sondern, das 90 Grad gedreht an die Wand projiziert haben und da dann einfach einen Riesenbogen Fotopapier im Meterlanges Fotopapier aufgespannt haben, um dann riesige Bilder zu belichten oder zu vergrößern. Das ist dann wirklich Vergrößern, also richtig groß. Ja.

Boris

Spannende Geschichten.

Chris

Total, total. Ambrotypie. So, wir haben am Schluss noch ein, zwei Sachen von euch. happyshooting.de slash hi. Und wir gucken jetzt mal.

Boris

Du hast das Podcast-Logo repariert.

Chris

Ja, wir hatten ja das Problem, dass das Happy Shooting-Logo bei manchen Podcatchern weg war. Es sollte jetzt wieder da sein. Also alle, die das Problem hatten, macht jetzt mal euren Podcast-Client auf und guckt mal, ob Happy Shooting wieder ein Logo hat. Feedpress war schuld, Was ist Feedpress? Feedpress, also hinter dem Podcast steht ein sogenannter RSS-Feed, also eine Liste von Episoden. Und die Podcatcher, die holen sich dann in die ganzen Feeds und gucken dann, ob was Neues drin ist. Wir benutzen Feedpress, was im Prinzip so eine Art, ja, was machen die? Also die machen Analytics, also die gucken, was für Clients da den Feed haben. Also die sind quasi so ein Relais dazwischen. Und das heißt, wenn ihr den Feed bei Happy Shooting abonniert, kommt der eigentlich, wird der euch ausgeliefert von Feedpress. Und die liefern auch das Logo für den Feed aus. Und das haben die auch immer brav gemacht und haben so kürzlich was umgestellt. Und bei uns hat es irgendwie zugeschlagen. Also ich habe dann hingeschrieben und der Support hat dann so, ups, unser Fehler. Und die haben es repariert.

Boris

Sehr schön. Das heißt, der Feed selbst hat wieder ein Bild. Und ich habe ja vor zwei, drei Wochen oder sowas habe ich ja das Episodenbild wieder eingefügt.

Chris

Und der Grund, warum manche Podcast-Clients nach deiner Änderung schon wieder das Bild gezeigt haben, war, dass manche halt das Episodenbild zeigen. Und für uns war das nicht ganz klar, was da ... Also ich habe dann tatsächlich eine Weile das noch debuggt und hinterher geforscht und so. Aber jetzt ist ja wieder alles gut, nicht wahr?

Boris

Jetzt passt es wieder. Jawohl. Schön.

Chris

So, und dann, du wirst berühmt, oder?

Boris

Zumindest meine Leica offensichtlich. Ja, es wurde nämlich über meine Leica gesprochen. Und natürlich auch indirekt über mich.

Chris

Nur über meine Leica.

Boris

Richtig. Indirekt auch über mich, allerdings ohne Namen. Aber mit Bezug hier auf den Podcast. Und Grüße sind rausgegangen an uns. Also fühl dich gegrüßt. Deswegen gehen hier an dieser Stelle mal Grüße wieder zurück. Weil offensichtlich werden wir gehört.

Chris

Und von wem denn?

Boris

Von welcher Seite denn, genau. Es gibt einen Podcast, der heißt Exposure, analoge Fotografie. Und der wird gemacht von Marius Stolz und eben Jakob Kaliszewski. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus. Und der Jakob ist eben genau der, der in Köln den CC Surf, also den Cologne Camera Service hat.

Chris

Der auch Leicas repariert.

Boris

Richtig. Warum sagt mir das denn keiner, dass der podcastet?

Chris

Warum recherchierst du denn nicht?

Boris

Ja, man sagt mir hier, frag doch mal bei CC Surf, dann frage ich bei CC Surf. Ich werfe doch nicht bei jedem und jeder Firma, wo ich reinschreibe, erstmal eine Suchmaschine an, ob ich irgendwo im Kontext mit Podcast was finde. Also Jakob, tut mir leid, ich habe es nicht gewusst. Inzwischen haben wir schon gelacht per E-Mail. Sehr witzig. Ja, also er ist genau der Jakob, der da diese analogen Leikers repariert und andere eben auf Anfrage. Und deswegen hatte ich angefragt, weil es ist ja ein Problem mit der Mechanik am Messsucher. Und da ist ihm ja wahrscheinlich ziemlich egal, ob da ein Sensor oder ein Film dahinter ist. Und deswegen hat er gesagt, er möchte es sich mal angucken. Er hat in dem Podcast, im Exposure Analog Fotografie Podcast, auch noch einmal, das war die Episode 113 übrigens, hat er auch noch mal gesagt, dass er ja nichts versprochen hat, aber dass er vor seinem geistigen Auge schon die Idee hat, was es ist. Also sowas kennt er wohl schon. Das hat mich schon mal noch mal bestätigt, es ihm zu schicken. Und inzwischen ist die Kamera auch raus. Ich habe ihm die gestern geschickt. Ich kam die Woche davor einfach nicht dazu, ihr hatte zu viel zu tun. Sie ist jetzt unterwegs. Also Jakob, wenn du das hier hörst, dann hast du sie wahrscheinlich schon. Ich bin sehr gespannt, was dabei rauskommt. Und no pressure.

Chris

No pressure. Es ist nur der Happy Shooting Podcast.

Boris

Ist alles gut? Was soll da schon schief gehen?

Chris

Jakob, mach einfach keine Fehler oder ist alles okay.

Boris

Mach es halt nicht kaputt, wäre schon gut. Nein, ohne Quatsch, guck es dir an, mach mir ein ehrliches Angebot und dann kommen wir schon klar. Das wird schon passen, denke ich.

Chris

Der schickt dir dann für die gute Berichterstattung hier, schickt dir dann zwei zurück.

Boris

Von der einen.

Chris

Noch eine M3 dazu oder so.

Boris

Als Stopfmaterial.

Chris

Als Stopfmaterial im Päckchen.

Boris

Hier ist die reparierte und aus den Teilen, die übrig geblieben sind, habe ich dir noch eine kleine zusammengeschraubt. Genau, irgendwie sowas. Nee, sehr lustig.

Chris

Jetzt rasselt es ja auch nicht mehr, ne?

Boris

Richtig, genau, das wäre doch so schön. Die Bilder sind dafür ein bisschen kleiner. Nee, also ich bin gespannt, was da rauskommt. Also wirklich, Jakob, bin wirklich sehr gespannt. Und, Schön fand ich ja, dass ich nicht alleine ein bisschen irre bin, weil du erinnerst dich, nicht nur, dass plötzlich eine Leica aufgeschlagen ist, sondern es war ja dann plötzlich noch eine Leica aufgeschlagen. Und wer jetzt wissen möchte wie Jakob aus Versehen zwei quasi gleiche Großformat Kameras gekauft hat, da möchten wir euch mal verweisen auf Exposure Analoge Fotografie Episode 113, verlinken wir sehr gerne an dieser Stelle ist nämlich auch eine fantastische Geschichte habe ich auch sehr geschmunzelt, ich glaube wir sind da Brüder im Geiste, es hätte mir auch passieren können. Das ist einfach sehr stark. Ja, fand ich gut.

Chris

Ja, da habe ich dann tatsächlich übrigens den Teil habe ich noch gehört, weil ich habe nämlich gesagt, ich dachte, eigentlich muss ich mir die anhören. Und dabei habe ich den Teil gehört, wo er sich dann zweimal eine Linhoff-Technica geholt hat. Und die Linhoff-Technica ist so quasi alles andere als meine Lieblings-Großformat-Kameraden. Wir haben jetzt am Wochenende ja wieder Großformat-Workshop. Hier in der Villa. Übrigens, Tobi Beyer ist mit dabei.

Boris

Wer ist denn Tobi Beyer?

Chris

Da werden wir alle einschlafen. Tobi Beyer ist eines der deutschen Podcast-Urgesteine. Er macht unter anderem den Einschlafen-Podcast und fotografiert und ist bei uns in der Community mit drin und hat beruflich mit dem Thema Fotografie zu tun, aber hat glaube ich noch nicht noch nicht großformat fotografiert und, sagte ja das wochenende nimmt das nicht mal mit große klar und die und die die linhoff technica die, Die hat so zwei Seiten. Das eine ist, du nimmst die in die Hand und die ist wirklich ein Panzer. Die kommt so zusammengeklappt in so einer Shell. Also die ist wirklich, aus Metall, aus dem Vollen gedreht. Die ist schwer. Die kannst du aus dem Fünfenstock fallen lassen und der passiert, glaube ich, nichts.

Boris

Und was ja erst mal cool ist.

Chris

Die ist auch richtig präzise gebaut und alles. Die ist aber auch, jedes Mal, wenn ich mit ihr was gemacht habe und gearbeitet habe, habe ich geflucht, weil die, auch irgendwie, die ist so verbaut und dann ist sie nicht, also die ist nicht flexibel und du musst erstmal alle möglichen Hebelchen und Sachen finden, damit du dann irgendwas bewegen kannst. Die ganzen Bewegungen, dieses Shift, Tilt und so weiter ist alles sehr eingeschränkt und so, weil sie so verbaut ist. Und deshalb ist die nicht meine Lieblingskamera und er hat jetzt zwei davon, vielleicht merkt er das auch noch.

Boris

Ich glaube, eine ist schon wieder verkauft oder wollte er dann verkaufen. Aber hört euch den Podcast an.

Chris

Hört es euch an. Und den Link zum Großformat Workshop packen wir in die Shownotes, falls noch jemand eine Woche hin, der dazukommen möchte, ganz schnell, spontan. Also ein Platz wäre noch frei.

Boris

Ich fand es nur so stark, weißt du, weil man hat ja mal so ein merkwürdiges Gefühl, das ist ja auch, wenn sie gebraucht gekauft ist, eine relativ teure Kamera und dann mit der Post schicken ist sowieso schon Risiko und dann weißt du, nicht, wo du sie hinschickst und was ist das für ein Geschäft und wie sind die drauf, ich kann da nicht hinfahren um mir das anzugucken und dann hörst du einen Podcast, wo der Betreiber dieses Geschäfts einfach spricht und der ist dir einfach beim Hören sofort sympathisch, also ich habe einfach jetzt ein super Gefühl, sie da hinzuschicken war genau die richtige Person.

Chris

So funktioniert das mit dem Podcast, ne?

Boris

Finde ich fantastisch.

Chris

Wir sind euch doch auch sympathisch, oder?

Boris

Oder?

Chris

Oder? Happyshooting.de, Ich zeig dir jetzt mal was. Ich zeig dir was.

Boris

Warte, warte, warte. Du musst jetzt auch dann beschreiben, was du mir zeigst. Oder soll ich beschreiben, was du mir zeigst? Ich überbrücke nur die Zeit, für die, die jetzt zuhören.

Chris

Achtung.

Boris

Achtung. Dieses Blättergeräusch sieht aus wie das fertige Manuskript eines Buches, Chris.

Chris

Yes! Woher wusstest du das? Ich habe gestern abgegeben.

Boris

Ja.

Chris

Ich habe gestern effing abgegeben. Nach zweieinhalb Jahren jetzt.

Also, ich fange das Vorwort an mit folgendem Satz. Über die Entstehung dieses Buches könnte ich ein eigenes Buch schreiben. Weil es tatsächlich so war. Die erste Idee, die ja Ende 23 schon vom Verlag quasi gekauft war und gesagt hat, ja machen wir. Die musste ja dann zwischendurch, irgendwann ist sie jetzt ins Stocken gekommen und dann musste sie eingestampft werden, weil dann ein Buch rauskam, was sich überschnitten hat und dann war ja ein richtiger Tiefpunkt. Also in jeder Hinsicht ein Tiefpunkt. Also mich hat das auch richtig runtergezogen und dann musste, habe ich ja angefangen umzubauen, also überhaupt mal, meine Annahmen mal auf den Prüfstand zu stellen und neu zu bewerten und neu zu überdenken und so weiter. Und bin dann bei diesem Ding gelandet, was dann so seine ersten Spuren in der Seewerkstatt Anfang 2025 hatte, im März. Und diese Seewerkstatt, ja, die war, das wissen die Leute nicht, die da waren, aber das war der Grundstein für dieses Buch jetzt, was ich gestern Abend, wofür ich gestern Abend das Manuskript abgegeben habe. Und jetzt war halt die letzten 14 Tage, war noch so richtig...

Also am Schluss, du hast eigentlich fertig, aber dann fängst du an nochmal hier zu fallen, nochmal dort zu fallen, alles nochmal zu lesen. Also ich habe das ganze Ding jetzt wahrscheinlich zehnmal gelesen. Also einmal geschrieben und mindestens zehnmal gelesen und Sachen verändert. Aber was mir ganz gut ganz gut gefällt, ist, dass auch beim zehnten Mal lesen mir das Buch, das ich da geschrieben habe, noch nicht langweilig war. Also weil du musst das ja schon auch lesen und nicht nur drüber fliegen, sondern du musst dir das Wort lesen, musst ja gucken, da geht es nicht nur um Typhos, da geht es um wie sind die Sachen formuliert, sind die, kommt die richtig rüber, ist das verständlich? Sind da zu harte Kanten drin, Formulierungen, die nicht funktionieren. Muss man was glätten oder muss man was schärfen und so weiter? Ähm, Ja, und da waren die letzten 14 Tage jeden Tag 5, 6 Stunden. Also diese Rauchwölkchen aus den Ohren, die waren dann fast echt bei mir. Und ja, gestern Abend habe ich es abgegeben. Und ein Gigabyte Bilder dazu.

Boris

Jawohl.

Chris

Weil das Buch muss ja auch bebildert sein. Andi sagt, ob ich jetzt das Buch auswendig aufsagen kann. Also in Teilen schon, ja. Ganz klar. Ja und jetzt geht dann erstmal ein Prozess los. Das ist ja jetzt nicht nur, jetzt ist fertig und morgen ist im Laden, sondern, also das ist der D-Punkt Verlag, der das Buch verlegt. Das geht jetzt erstmal nochmal durchs Lektorat. Also der Lektor, mit dem wir auch schon in der Vergangenheit, also absolut analog haben wir auch mit dem Lektor gemacht, heißt auch Boris, der liest das dann erstmal, der guckt dann an, ob irgendwelche Sachen noch unstimmig sind, weil der ist im Prinzip erstmal auch der Stellvertreter für die Leserschaft. Der muss das ja auch so lesen, wie es nachher jemand anderes liest und dann sagen, ja, aber hier verstehe ich was nicht oder da ist noch was unklar und so weiter. Der guckt dann nach Lücken, nach irgendwelchen logischen, komischen Inkonsistenzen, nach seltsamen Formulierungen, Grammatik und so weiter. Also der bietet noch so ein bisschen Hilfe an der Stelle an. Dann geht das Ganze ins Korrektorat also die gucken dann nochmal mit hier Typo finden und so weiter, Einer wird immer drinnen gelassen mehr als einer damit die KäuferInnen.

Boris

Auch was zum Finden haben.

Chris

Du, ich habe jedes Mal bei jedem Durchlesen habe ich also am Schluss war mein Modus, ich lese es mir auf drei verschiedenen Plattformen durch, das erste ist am Rechner Ja. Wenn du jetzt aber am Rechner was liest, liest du anders als auf anderen Devices, dann habe ich das Ganze nochmal am Telefon gelesen.

Boris

Der Trick ist auch immer nochmal mit einer anderen Schriftart.

Chris

Ja, so ähnlich habe ich das dann auch noch gemacht. Also am Telefon lesen war nochmal komplett anders, da habe ich nochmal ganz andere Sachen gefunden, weil es da einfach auch visuell anders komprimiert ist.

Boris

Andere Umbrüche, dein Gehirn denkt wieder neu darüber nach, weil ansonsten weiß dein Gehirn ja schon, was kommt. Deswegen übersieht man so viel.

Chris

Und dann habe ich es halt, du siehst hier ganz viele so kleine Kritzeleien drin. Also ich habe es mir dann nochmal komplett ausgedruckt auf Papier und habe dann mit dem Bleistift mir Anmerkungen gemacht und Änderungen und so weiter. Also es ist wirklich auf jeder Seite sind irgendwie 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10. Das sieht dann so aus. Ich weiß nicht, ob man es jetzt hier sieht, aber überall sind da irgendwelche Bemerkungen drin. Ich bin mir vorgekommen, wie ein, Lehrer der Schularbeiten korrigiert.

Boris

Das könnte ein wertvolles Sammlerstück werden. Das ist das Original von Chris Marquardt mit persönlichen Anmerkungen mit Bleistift.

Chris

Genau, da sind dann eben auch die ganzen Fehler und der ganze Blödsinn noch drin. Nach dem Korrektorat muss dann irgendwann noch der Index gemacht werden. Also das, was du am Schluss hinten aufschlägst und unter A wie Aufmerksamkeit dann stehen hast auf Seite 1, 5, 9 und 18 oder so. Das ist auch nicht ganz ohne. Dann kommt das Layout, da wird eine erfahrene Layouterin sich das Ganze mal, annehmen und wird das Ganze in eine Form bringen, in eine visuelle Form, die dann auch mit dem Papier zusammen funktioniert und, dann kriege ich da eine Korrekturfahne irgendwann, also das PDF und dann habe ich nochmal die Möglichkeit zu sagen, oh an der Stelle, das Bild ist aber wichtiger, das muss größer und das andere, das kann irgendwie, was will ich auf die andere Seite und und und. Auch da findet man dann gerne auch nochmal typos aus der erfahrung und ich glaube bis in die dritte auflage findet man typos also bei absolut analog kann man in der dritten auflage auch noch fehler drin, Es ist einfach so. Dann das Thema Cover. Das habe ich ja schon letztes Mal gesagt. Das Thema Cover ist ein zentrales Thema, weil man sagt ja so, don't judge a book by its cover, aber das ist natürlich Blödsinn.

Boris

Das passiert halt trotzdem.

Chris

Ja, das Cover ist das Erste, was die Leute sehen. Wenn die in den Laden gehen oder auf eine Online-Buch-Bücherseite rumklicken, ist das Cover das, was die Leute sehen. Das ist der erste Eindruck. und der muss irgendwie sitzen. Und wähl eine populäre Farbe. Wir haben hin und her mit Vorschlägen und Ideen und so weiter. Es gab ja den ersten Entwurf, aber der fliegt raus. Es wird ein neues Cover geben. Und da werde ich auch dem Verlag ziemlich viel Freiheit geben, beziehungsweise wir uns gegenseitig, aber der Verlag weiß, wie man Bücher verkauft. Und ich weiß das nicht. Ich weiß ja noch nicht mal richtig, wie man Bücher schreibt. Also insofern hatte der Verlag sicher ein deutliches Wort mitzureden. Ja, und dann kommt es irgendwie in die Läden. Also in die Buchläden und in die Online-Läden und in die E-Book-Läden und so weiter. Das passiert dann im Herbst. Termin gibt es noch nicht genau, aber so for the holidays, nicht wahr?

Der alte Eintrag ist tatsächlich auf Amazon noch. Also wer da Abenteuerfotografie sucht, findet mein Buch. Allerdings nicht mit der Beschreibung, also die, der Text, der Erklärtext, was ist denn das für ein Buch, für wen ist das und so weiter, dürft ihr einfach ignorieren, auch das Cover dürft ihr ignorieren, aber, wer Bock drauf hat, darf es schon vorbestellen, weil der Eintrag wird geändert, der wird nicht nochmal neu gemacht, sondern der wird angepasst in den nächsten, ich würde sagen in der nächsten Woche wahrscheinlich.

Boris

Ja, gut zu wissen, dass der weiterverwendet wird.

Chris

Und was natürlich für Verlage ist, dass natürlich ein, absolut wichtiges Signal, wenn wir da Vorverkäufe laufen, dann wissen die, oh, wir haben eine gute Entscheidung getroffen mit diesem Autoren und vielleicht treffen wir nochmal eine gute Entscheidung mit ihm. Und das gibt es dann für, ich glaube, der Preis, der festgelegt wird, 26, 27 Euro rum ungefähr.

Boris

Kann man mal machen.

Chris

Kann man mal machen. Und Abenteuerfotografie heißt das. Es gibt noch ein anderes Buch, Abenteuerfotografie, aber das ist alt und deshalb wurde dann entschieden, das auch so zu nennen. Weil das ein anderes Buch ist, aus einer anderen Zeit, von einer anderen Person und so. Ja, ich erzähle nächste Woche noch ein bisschen mehr, vielleicht ist dann der Amazon Eintrag auch schon abgedatet und auch der Eintrag auf der d.website und so.

Boris

Bin aufs Cover gespannt.

Chris

Ich bin auch aufs Cover gespannt und nächste Woche erzähle ich mal noch ein bisschen mehr drüber, was denn da so drin ist, weil es ist nämlich kein Buch darüber, wie man bessere Fotos macht.

Boris

Na denn?

Chris

Ein spannendes Buch. Also ich bin jetzt schon so ein bisschen, weißt du, so Brace for Impact, also dieses, jetzt gucken wir mal, was kommt.

Boris

Guck mal, David fragt, ob das wieder ein quadratisches Buch wie Absolut Analog und Weitwinkel ist. Ist das Format schon bekannt?

Chris

Die sind nicht quadratisch.

Boris

Aber quadratisch ist das nicht.

Chris

Wie kommst du auf quadratisch, David? Die Bücher sind rechteckig. Also die sind höher als breit.

Boris

Ja, aber nicht so stark, oder?

Chris

Aber nicht quadratisch.

Boris

Aber quadratisch sind die nicht.

Chris

Nee, genau. Ich glaube, die haben so ein Seitenverhältnis 3 mal 4 oder so ähnlich, glaube ich. Meine ich. Und das wird auch so sein. Du hast dich getäuscht, ja? Quadratisch ist es nicht. Quadratisch. Also die chinesische Ausgabe von Absolut Analog, die ist, glaube ich, ziemlich quadratisch, ja. Aber die anderen...

Boris

Ja, mal schauen. Vielleicht wird es das gleiche Format.

Chris

Jetzt so ein bisschen Brace for Impact, wobei wie gesagt, also die ersten, das Buch hat acht Kapitel, die ersten sechs hat der Lektor schon gesehen in der etwas früheren Version und war schon ganz positiv. Das heißt, ich hoffe jetzt mal, dass es einfach, dass die restlichen Kapitel an der Stelle auch noch so ankommen. Ja, und jetzt gibt es halt ein paar mal hin und her und so weiter.

Boris

Na denn?

Chris

Tja.

Boris

David hat gerade nachgeguckt. Ist nicht quadratisch.

Chris

Sag ich doch. Sag ich doch.

Boris

Na denn? Drücken wir mal die Daumen.

Chris

Genau. Xiaomi 17 Ultra.

Boris

Ist ein Handy.

Chris

Ist ein Handy?

Boris

Würde ich sagen, also Smartphone.

Chris

Ist ein Smartphone. Ist jetzt tatsächlich, glaube ich, jetzt raus und ist das erste Phone, was einen Lofig-Sensor hat.

Boris

Bring mir nochmal auf Stand.

Chris

Was der Lofig war. Erinnerst du dich? Lofig war diese neue Sensorgeschichte, wo wir ja schon drüber gesprochen haben, dass das möglicherweise einiges ändern wird, was Smartphones angeht.

Boris

Meinst du wegen Dynamikumfang und HDR in einer Aufnahme?

Chris

Lateral Overflow Integration Capacitor, LOFIC. Also da ist quasi neben jedem Pixel ist nochmal ein Kondensator, der Ladung aufnehmen kann. Was passiert im Normalfall ist, du hast, also das Bild ist immer, zum Pixel ist ein Eimerchen, da fallen Photonen rein. Und dann ist er irgendwann voll, dieser Eimer. Wenn er voll ist, dann ist dieses Pixel quasi so hell, wie es nur geht. Also rot, grün, blau auf Maximum. Und in dem Moment, wo er überläuft, ist das die Überbelichtung. Also da können diese Pixel nichts mehr aufnehmen. Und was die da jetzt mit diesem Low-Fig bauen, ist, sie packen neben jedes dieser Pixelchen, bauen sie noch einen Kondensator. Und der nimmt dann quasi den Überschuss auf und damit lässt sich der Dynamikbereich dieser Sensoren verbessern.

Boris

Jedes Einmalchen hat quasi noch einen Lappen, um den Überlauf aufzusaugen.

Chris

So ein Schwamm, weißt du?

Boris

Ja, genau, so ein Mob.

Chris

Da liegt ein Schwamm daneben, der nimmt das dann auf, ganz genau. Ja, und wenn man das sich jetzt so anguckt, also wo die richtigen Tests kommen und so weiter, Ähm... Ist das tatsächlich so, dass, die Xiaomi-Kamera und das war die Idee, dass jetzt in diesem Jahr dann mehr Handys rauskommen mit entsprechenden Sensoren und es scheint jetzt tatsächlich so zu sein, dass diese Sensoren oder dass dieser Sensor hier richtig geilen Dynamikumfang hat. Im Bereich von vollformatigen Kameras.

Boris

Und das für so einen Wind-Sensor.

Chris

Und das für so einen Wind-Sensor. Und das nicht mit einem Trick, mehrere Bilder miteinander zu verrechnen. Das ist ja der übliche Smartphone-Trick, dass du Bilder mit verschiedenen Belichtungen schnell hintereinander machst und die dann verrechnest. Und das fällt hier mit einem Foto raus. Also du drückst drauf und hast diesen hohen Dynamikumfang. Und Und es heißt hier in dem Bericht, dass im Vergleich zum Fullframe, dass sie einen nahezu vergleichbaren Dynamikbereich haben. Das Ganze ist noch ein bisschen technisch, also neue Sachen sind auch technisch immer anspruchsvoll. Das heißt, das kostet einfach mehr in der Herstellung im Moment. Es ist komplexer, das heißt, es ist teurer, verbraucht mehr Strom, entwickelt ein bisschen mehr Hitze. Im Moment ist so, Zielgruppe sind halt so die Content-Creator, aber die Profi-Content-Creator. Also nur die, die es sich auch leisten können und so weiter. Ich sag mal so, eigentlich brauchst du es für die brauchst du es.

Für die Content-Erstellung erstmal so nicht. Also ich brauch's für meine Fotografie nicht. Anscheinend soll auch der neue DJI Pocket 4P auch so einen Sensor drin haben. Das ist hier so eine zweieugige, also Zweikamera Osmo mit so einem Gimbal dran und so. Mit einem One-Inch-Sensor und einem, weiß nicht was der andere hat.

Boris

Dreifache Tele halt und Weitwinkel wahrscheinlich.

Chris

Tele und Weitwinkel. Die behaupten, dass es 17 Stops macht. Dynamikumfang. Also schon nicht wenig, oder?

Boris

Das wäre recht beeindruckend viel. Also generell ist das ja erstmal nichts Schlechtes.

Chris

Und das Ganze mit 50 Megapixeln auf dem Sensor. Auch das noch.

Boris

Wenn du das mit einem kleinen Sensor hinbekommst und dir dann irgendwie die Lichter nicht ausbrennen, wenn du durch die Stadt gehst oder so. Also ich finde das erstmal gut. Also die technische Entwicklung ist da durchaus zu begrüßen an der Stelle, finde ich.

Chris

Ja, was dann da wirklich abgeht in Bezug auf Kosten und Hitze und so weiter. Wie gut das nachher wird. Und vor allem, wie praxistauglich das wird, ist noch zu sehen. Aber sie haben jetzt auf jeden Fall mal so ein Gerät mit dem Sensor draußen. Und das wird eine Menge verändern, glaube ich, in diesen kleinen Kameras. Also, einer der großen Vorteile von den großsensorigen Kameras ist dann damit auch nicht mehr. Haben die Kleinen das auch übernommen.

Boris

Das ist in Ordnung, also die Kleinen dürfen auch gerne an der Front noch zulegen, auf jeden Fall, weil ich es gerade im Slack verfolge und sicherlich einige, die hier zuhören, sich die ähnliche Frage stellen, ja, aber wieso jetzt hier noch irgendwie ein Überlauf, Kondensator und das Schwämmchen neben den Eimer, man braucht doch nur irgendwie von 12 auf 13 Bit oder von 14 auf 15 Bit oder sowas.

Chris

Damit wird der Eimer aber nicht größer.

Boris

Das Problem ist, oder der gedankliche Fehlschluss an dieser Stelle ist, die Bits, die entstehen ja erst nach der Belichtung. Das Problem ist ja, das ist ein analoges Bauteil. Also der Sensor ist ein analoges Bauteil. Da sind ganz viele tatsächlich Eimerchen aneinander, die analog Photonen sammeln. Die also angeregt werden, wenn sie von Photonen getroffen werden und dann eben eine Ladung aufbauen. Das ist nicht digital und die Empfindlichkeit ist halt eine gewisse Empfindlichkeit, die davor auch von den Materialien und so weiter abhängt, die ist halt gegeben. Und wenn da zu viel Licht drauf kommt, dann sind die halt überbelichtet. Und die Bits, die bestimmen halt hinterher, wie fein graduiert das Ganze, also die Ladung, die analoge Ladung, wenn sie digitalisiert wird, wie fein sie digitalisiert wird. Und da ist halt ein Kosten-Nutzen-Rechnung.

Chris

Also in wie viele feine Scheibchen.

Boris

In wie viele Scheibchen, genau. Wie fein graduierst du das Ganze? Und das ist natürlich Kosten-Nutzen. Ab einer gewissen Bit-Auflösung gewinnst du nichts mehr, weil halt das Rauschen, das analoge Rauschen dann auch überwiegt. Also das macht dann einfach keinen Sinn, das feiner zu gliedern. Also wie gesagt, das Digitale ist erst hinten dran. Es nutzt nichts, da einfach Bits hochzuzählen, sondern du musst schon auf der analogen Seite dafür sorgen, dass du irgendwie mit dem zu viel an Licht sinnvoll umgehst. Und das ist eben der Trick an dieser Stelle.

Chris

Und um die feinen Unterschiede tatsächlich messen zu können, ist jetzt wieder die Größe der einzelnen Pixel wichtig. Also stell dir vor, du hast da einen Eimer draußen stehen und du hast nebendran einen Fingerhut stehen. Der Fingerhut, der ist sehr, sehr klein und da reichen dann schon fünf Tropfen und der ist voll. Das heißt, du hast allein schon von den Photonen her eine sehr, sehr grobe Aufteilung. Und bei dem Eimer, da kannst du Millionen von diesen Tropfen reinmachen, bis der voll ist. Das heißt, du kannst viel, viel präziser nachher auch messen. Und das alles zusammen, das versucht jetzt quasi dieses Lofig so ein bisschen nachzubauen, indem es einfach den Eimer künstlich vergrößert, weil der Sensor ist relativ klein, da können auch die Pixel eine gewisse Größe gar nicht überschreiten, da ist ja auch noch Elektronik und, und, und, das heißt, das Lofig ist quasi so eine Art... Cheatcode, um diese Pixel auch ein Stück weit größer zu machen.

Boris

Genau. Und den ISO-Wert, den man an der Kamera verstellt, ist halt auch nur eine Anleitung für das Digitalisieren. Du machst nicht dein Silicon empfindlich oder weniger empfindlich.

Chris

Halbe, halbe. Du hast ja hinter dem Silicon hast du Verstärker, die, so wie bei deiner Stereoanlage, die kannst du auch analog aufdrehen.

Boris

Die drehen dann anders. Das ist schon klar.

Chris

Aber dann wird auch noch gerechnet.

Boris

Es ist halt der Ausleseprozess, wo der Iso-Wert das bestimmt. Du kannst nicht die Empfindlichkeit des Siliziums verstellen mit dem Iso-Wert. Eine andere Variante, sowas zu tun, deswegen, da hatte ich ja so ein bisschen drauf spekuliert mit diesem Global Shutter, diese Geschichte, mit diesem schnellen Auslesen aller Pixel. Da könnte man natürlich auch sagen, wenn das wirklich sehr, sehr schnell geht, dass man schon während der Belichtung mehrere Auslesungen macht und dann halt im digitalen Prozess stapelt. und den Überlauf verhindert. Gibt es.

Chris

Das ist der sogenannte Modulo-Sensor. Also gab es zumindest im Labor, da haben wir auch schon mal drüber geredet. Der Modulo-Sensor funktioniert so, der hat auch im Prinzip sogar einen beliebig hohen Dynamikumfang. Und zwar kannst du dir bei jedem Pixel vorstellen, da ist quasi eine Auslesung vom Pixel, während er belichtet wird.

Boris

Genau, diese Geschichte.

Chris

Der Pixel läuft voll und dann wird er geleert, wenn er voll ist und da wird irgendwo ein Strich gemacht. Und dann füllt er sich wieder und das passiert ja alles in Bruchteilen von einer Sekunde und dann so lange, wie der quasi vollgelaufen ist, so oft wie der vollgelaufen ist, weißt du, welche Lichtmenge da war und das kannst du dann auch wieder zusammenrechnen. Genau. Das haben sie im Labor, haben sie da schon mal so Prototypen gehabt. Ich glaube nur nicht.

Boris

Dass das… Nichts draus geworden bisher.

Chris

Dass das schon produktreif ist oder ob das verfolgt wurde, weiß ich nicht. Aber gut, hey, Lofig ist auf jeden Fall jetzt da und scheint jetzt erst mal das Rennen zu machen, was das Thema hohen Dynamikumfang bei kleinen Sensoren angeht und das ist erstmal cool.

Boris

Das permanente Auslesen wird natürlich auch wieder energiehungrig sein. Das wird zum Beispiel so ein Problem sein, das in Kameras und Smartphones zu machen.

Chris

Naja, es ist bei Lofig aber auch die Frage, weil die sind auch jetzt energietechnisch ein bisschen aufwendiger. Wie beeinflusst das dann die Akkulaufzeit von solchen Kameras? Also kannst du ja bei der Osmo, kannst du die vorherige mit der jetzt vergleichen und dann mal gucken, ob die jetzt einfach hungriger ist. Vermutlich schon. Und ja, schauen wir mal. Also ist auf jeden Fall spannend. Und das ist mit Sicherheit wieder so eine Entwicklung, wo jetzt die Ersten auf den Markt kommen, die das verwenden. und dann mit der Zeit natürlich Verbesserungen reinkommen, und so weiter. Bernd bringt jetzt auch noch einen Lappen ins Spiel. Also wir haben jetzt einen Eimer, einen Schwamm und einen Lappen.

Boris

Um die Striche wieder wegzuwischen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das zum Beispiel auch bei europäischen Varianten des Smartphones funktioniert. Nicht nur bei den Lappen. Aber schön.

Chris

Schönen Sie die Lappen nicht auch Europäer? Also bitte.

Boris

Ja?

Chris

Die sind doch in Finnland. Das gehört doch zurück. Also egal. Eine digitale Pionierin wird gerade auf Petapixel besprochen, gezeigt.

Boris

Eine Pionierin.

Chris

Eine digitale Pionierin. Erinnerst du dich an die Zeit, wo die ersten, digitalen Spiegelreflexkameras unter 1000 Euro auf den Markt kamen.

Boris

Ja.

Chris

Speziell diese hier mit dem silbernen Gehäuse. Die Canon in USA hieß sie Digital Rebel, in Japan hieß sie KISS und in Deutschland war es die Schnöde 300D.

Boris

Canon EOS 300D. Dein Bruder hatte, glaube ich, eine.

Chris

Ich hatte die.

Boris

Du hattest die, okay.

Chris

Ich hatte die. Ich hatte die in dem Moment, wo sie in Europa erhältlich war, habe ich mir die geholt, weil das das erste Mal war, dass quasi die Spiegelreflex-Technologie für Normalos wie mich erschwinglich war. Und der Chris Nichols von Peter Pixel hat sich die jetzt mal.

Boris

Sie war sehr.

Chris

Langsam hergenommen und hat die nochmal so aus heutiger Sicht sich angeschaut, und sie hat aus heutiger Sicht gute und schlechte Seiten es ist es ist, also heute will man damit eigentlich nicht mehr fotografieren wie gesagt die erste erschwingliche digitale Spiegelreflex, das hat jetzt quasi so ein bisschen in der Revolution losgetreten. Und die ist auch nicht sehr schwer, die wiegt glaube ich 650 Gramm, und hat einen APS-C-Sensor und 6,2 Megapixel und ist total schnell mit zweieinhalb Bildern pro Sekunde.

Boris

Das wäre ja nicht mal das Problem, aber auch wenn du halt die Bildrückschau gemacht hast oder geblättert hast, das war alles schon sehr träg.

Chris

Also eigentlich Endlich war es ja eine 10D, die Canon da vorher schon raus hatte, aber für viel, viel mehr Geld, aber halt in einer abgespeckten Softwareversion. Das heißt, im Prinzip war da innen drin eigentlich mehr, als sie nachher im User-Interface rausgelassen haben. Und da gab es dann auch diverse Hacks, um das wieder ein bisschen freizuschalten, was die 10D kann. Sie hat, mit ihrem Sensor, den sie hatte, hatte sie auch ein relativ hohes ISO-Rauschen. Also in dem Moment, wo du anfängst, mit der ISO hochzugehen, waren die Bilder eigentlich sehr schnell nicht mehr gut.

Boris

ISO 200 war okay, ISO 400 konntest du gebrauchen und dann wurde es aber auch schon haarig.

Chris

Gerade noch so. Farben waren ganz okay, also das ist auch aus heutiger Sicht noch ganz in Ordnung.

Boris

Da war Canon eigentlich immer sehr bekannt dafür. Also das ist immer sehr beliebt gewesen, was die Abbildung von Hauttönen und sowas anbelangt. Da hat Canon eigentlich immer einen ganz guten Job gemacht. Gilt für die JPEGs natürlich.

Chris

Und letztendlich hat dann diese Kamera auch so ein bisschen das, was wir hier machen, losgetreten. Also für mich zumindest war das auch so ein Wendepunkt in der Fotografie, weil davor gab es die analogen Spiegelreflexkameras, dann kam die Digitalisierung, aber das waren in der Regel Point-and-Shoot-Kameras erstmal mit, was weiß ich, Megapixel oder so oder zwei Megapixel, also HD-Aufgabe, so viel mehr war da nicht drin. Hey, Wahnsinn.

Boris

Und im manuellen Modus.

Chris

Genau, und dann, das war eigentlich immer so über mehrere Jahre, da die Hoffnung, dass das mit diesem Format, mit dieser Spiegelreflex-Technologie, also mit einer größeren Kamera, mit einem größeren Sensor, und vor allem auch mit den Einstellmöglichkeiten, weil diese Point and Shoots waren ja alle vollautomatisch im Prinzip, oder die meisten, dass du dann halt eine Kamera bekommst, wo du auch wieder manuell fotografieren kannst und andere technische Settings einstellen kannst. Und das hat diese Kamera dann, wenn auch in abgespeckter Form, aber geliefert.

Boris

Vor allem Freistellung und sowas. Die Kompakten hatten extrem kleine Sensoren und damit sehr hohe Brennweiten, niedrige Brennweiten, also sehr weitwinklig. Da war eigentlich immer alles scharf und so. Naja.

Chris

Also aus heutiger Sicht eher eine von den schlechteren Kameras natürlich, aber aus damaliger Sicht... Sie hat was losgetreten.

Boris

Ja, definitiv.

Chris

Sie hat den digitalen Spiegelreflex Massenmarkt losgetreten, muss man so sagen.

Boris

Ich hatte ja Glück mit der Nachfolgerkamera mit der 350D, die dann danach kam. Die war dann auch schon einen Zacken schneller in der Bedienung und so weiter und die habe ich damals tatsächlich günstig bekommen und das war für mich dann der Einstieg.

Chris

Ja. Also guckt es euch gerne mal an. Ich habe das gerne geguckt, das Video. Das war so ein bisschen, so eine kleine nostalgische Reise in die Vergangenheit.

Boris

Glaube ich.

Chris

Habe ich nicht mehr. Ich finde es aber auch, glaube ich, gar nicht böse. Also bei manchen anderen älteren Kameras ist es ja so, meine X700 damals, die analoge Spiegereflex von Minolta, die war ja tatsächlich eine, da habe ich mich echt geärgert, als ich die da mal verkauft habe. Aber bei der 300D, nee, ich gucke nicht mehr so mit einem weinenden Auge zurück. Ich glaube, wenn ich mit der heute fotografieren müsste, dann würde ich relativ schnell gucken, dass ich mir was anderes organisiere.

Boris

Ah ja.

Chris

Tja.

Boris

So schaut's aus.

Chris

Ja, aber jetzt möchte ich gerne was kaufe ich denn heute? Wenn ich schon Kameras also du gehst heute ja online und hast ja eine beliebige Menge an Kameras. Welche machen, mach mal eine kleine Beratung. Du hast ja glaube ich gerade da so ein bisschen dich mit dem Thema mal wieder beschäftigt.

Boris

Ja, so halb. Du kennst das und ihr da draußen kennt das wahrscheinlich auch. Wenn ihr viel fotografiert und in eurem Bekanntenkreis auch bekannt seid als jemand, die oder der gerne und viel fotografiert, dann werden früher oder später die Fragen an euch herangetragen. Hey, ich will mir eine Kamera kaufen. Was empfiehlst denn du? Was soll ich mir denn kaufen? So. Und.

Das ist immer ein bisschen schwierig. Meistens habe ich schon gar keine Lust, mir die Frage genau durchzulesen oder in diesem Fall, als Sprachnachricht anzuhören, weil ich mir mal denke, ich bin im Grunde genommen, ohne dass das jetzt irgendwie zu abgehoben klingen soll, ich bin eigentlich der falsche Ansprechpartner dafür. Weil ich natürlich einmal auch ein bisschen den Spleen habe, wenn es darum geht, eine Kamera zu holen. Also ich greife dann auch gerne mal zwei Regalstufen höher, als ich wirklich bräuchte, einfach weil ich es gerne möchte und weil ich in der glücklichen Lage bin, es mir vielleicht gerade leisten zu können. Und dann gönne ich mir das einfach auch mal. Das ist ein Stück weit eben auch ein Hobby. Es ist aber eben auch ein Beruf. Also ich mache es ja auch gewerblich, die Fotografie. Und insofern habe ich halt auch gewisse Anforderungen, mit denen ich bestimmte Einkäufer auch rechtfertige oder mit denen ich eben auch eine bestimmte Wahl treffe. Und natürlich habe ich ein gewisses Spektrum an Motiven, die ich gerne und häufig fotografiere, die dann meine Wahl eben auch beeinflussen. Und dann ist es immer relativ schwierig, wenn jemand aus einem ganz anderen Spektrum kommt und sagt, na, ich will jetzt hier nur ein bisschen für die Familie Fotos machen. Dann denke ich schon, okay, dann brauchst du kein 200 bis 800 Millimeter. Dann muss es vielleicht nicht ein Vollformat-Kamera sein.

Oder selbst wenn dann irgendwas Kleines, Kompaktes, dann wäre ich inzwischen soweit zu sagen, ja, hol doch eine Leica. Aber dann ist ja der Nachsatz schon wieder, ja, aber es darf natürlich auch nicht so viel kosten, weil so richtig viel ist ja auch nicht und vielleicht was Gebrautes und hast du nicht noch irgendwas, was du verkaufen willst? Also im Prinzip, ich unterstelle jetzt nicht geschenkt, Aber du weißt, was ich meine. Es darf nicht viel kosten, es soll aber viel können. Und so eine Anfrage hatte ich jetzt wieder aus dem Bekanntenkreis. Und in diesem Fall ging es eben darum, dass eine Kamera gekauft werden sollte, die wieder dieses Fotografiergefühl vermittelt von früher. Also die Person hat früher viel und gerne fotografiert. Und mit den modernen Kameras und den Smartphones und so weiter und dem einfach nur auf dem Display gucken, das ist es halt irgendwie nicht. Also da hat er nicht so richtig dieses Gefühl für seine Fotos, den Spaß.

Chris

Aber hat er das Vokabular zu erklären, was er mit diesem Fotografiergefühl meint? Weil das ist ja so diffusere Wolke an Sachen, die man da reinlegen kann, gibt es ja gar nicht.

Boris

Nee, es ist dieses Diffuse. Er hat gesagt, er möchte halt wieder dieses Fotogefühl haben, wieder den Spaß an der Fotografie und hat halt gesagt, nur auf ein Display gucken, das ist es halt nicht. Das klickt bei ihm nicht. Also da kann ich schon was mit anfangen grundsätzlich. und, nach einem weiteren Austausch war dann auch klar, im Prinzip so wie seine alte Spiegelreflex früher, hatte früher eben Spiegelreflexe und war auch ein bisschen größer, ein bisschen klobiger man hatte was in der Hand, das war aber ein schönes Gefühl in der Hand und, so diese Worte ehrlich und emotional also es hat halt klack gemacht, du hast ein Bild gemacht es war ein Prozess aber.

Chris

Auch ehrlich und emotional, das ist ja für jeden Menschen an, dass du genierst.

Boris

Musst du halt immer so ein bisschen zwischen den Zeilen hören. Und es sollen halt hauptsächlich so Familienfotos gemacht werden von den Kindern und der Familie natürlich und Ausflüge und so. Kannst du mit jeder Kamera machen, aber es soll halt eine sein, die eben diesen klassischen Fotografierspaß bei ihm wieder weckt. So, das war so die Aussage. Und dann denkst du natürlich schon in die eine oder andere Richtung und dann kommt der Nachsatz. Und Video wäre schön, weil sie haben auch so ein kleines Yoga Business und bieten eben Yoga Kurse und sowas an und wollen auch Videos machen für die Online Vermarktung und auch Videokurse verkaufen und sowas, wollen also Yoga Videos machen und, Da wird es schon anspruchsvoller. Meine ersten Gedanken waren dann schon gleich erstmal wieder weg, aber ich hatte sofort neue. Naja, und dann eben der Nachsatz, ja, und das Ganze darf auch nicht so wahnsinnig viel Geld kosten, aber wenn man jetzt schon einmal investiert, dann eben auch in was Vernünftiges.

Chris

Noch bin ich bei Familienfotos und Yoga-Videos beim Smartphone, weil die kommen da wenigstens ordentlich raus.

Boris

Ja, aber die Fotografie macht halt keinen Spaß.

Chris

Das ist, da muss man sich einen Handgriff ans Handy machen. Und was sind diese Zusatzgriffe dann? Dann wird es wieder wie eine Kamera.

Boris

Dann habe ich mal Gedanken formuliert. Und das ging auch eben in zwei Runden durch. Nach einer kleinen Austauschrunde. Und meine Aussage war an dieser Stelle, klare Trennung Foto und Video. Das sind zwei völlig verschiedene Disziplinen. Und wenn du dir jetzt eine Kamera holst, die gut ist in Video, dann wirst du halt dieses alte emotionale Fotogefühl nicht mehr haben, weil du wirst ein Display da drin haben. Eine gute Kamera, die gut Video macht, die hat ein Display. Und wenn es im Sucher ist, aber da ist ein Display. Also habe ich gesagt, trenn das, Foto und Video, und denk über beides getrennt nach. So, und der erste Impuls war dann eben bei Foto. Ich hatte ihm erst mal erzählt, von dem Micro Four Thirds-Bereich, weil das einfach für Foto und Familie mit der Bildstabilisierung ist, das einfach super und für Video wäre das erst recht genial. Sie ist kompakt und so weiter und sie fühlt sich eben an wie eine Fotokamera von früher. Aber mit Display war die im Prinzip raus. Und da habe ich gesagt, ja, die neuen Geräte sind eben alle ohne Spiegel, alle spiegellos und damit halt mit einem Display innen drin.

Ist ähnlich vom Gefühl her, aber eben nicht gleich und ich habe auch gesagt, das ist das, was wir schon von Anfang an gesagt haben, fass die Kameras an, denn das sind gewaltige Unterschiede. Versuchen Geschäft zu finden, wo die Kameras sind oder im Bekanntenkreis mal rumzufragen, was habt ihr für Kameras, dass man mal verschiedene Kameras anfassen kann. Das ist ein Unterschied. Ich mag dann auch nicht alle Kameras und egal, wie technisch perfekt sie ist, sie würde bei mir rausfallen, wenn ich sie nicht anfassen mag. Das ist also ein ganz wichtiger Punkt, weil eine schlechte Kamera heutzutage kannst du halt nicht mehr kaufen. Und dann habe ich noch nachgeschickt, weil er das eben dann in einem zweiten Kommentar mir gesagt hatte.

Wenn er früher Spaß hatte mit bestimmten Kameras, eben Spiegelreflexkameras an dieser Stelle, und das hat ihm Spaß gemacht und er möchte dieses Gefühl wieder haben, da habe ich gesagt, dann guck nach einer gebrauchten Spiegelreflexkamera. Die sind günstig zu bekommen, wenn du welche findest, im Kleinanzeigenmarkt oder bei MBP oder diversen Händlern, die auch gebrauchte Geräte dann mit Garantie oder zumindest geprüft anbieten. Guck nach einer gebrauchten Spiegelreflex. Das sind keine schlechten Kameras. Ich habe ihm auch gesagt, ich könnte auch heute mit meiner Canon 5D, die ich 2005, glaube ich, geholt habe, könnte ich jetzt losziehen und eine Reportage fotografieren. Das sind alles keine schlechten Kameras, es ist alles super damit und wenn es dir Spaß macht, dann mach das. Da musste ich auch wieder hier an die Leica M8 denken. Das ist eine uralte Kamera mit nur 11 Megapixeln. Die ist langsam, aber sie macht einfach unglaublich viel Spaß. Das ist einfach so. Und das war dann mal eine klare Aussage. Hat dir der Spiegel Spaß gemacht, dann such dir auch eine, die einen Spiegel hat.

Und für Video habe ich gesagt, da denk mal ernsthaft über das Smartphone nach. Das nimmt dir eine ganze Menge Arbeit ab. Gerade bei Yoga willst du jetzt nicht eine super Freistellung haben, vermute ich, sondern du willst schon sehen, was gemacht wird. Also die Schärfentiefe sollte schon da sein. Und ich habe ihm auch gesagt, egal welche Kamera du nimmst, dein Video wird nicht besser. Ein professionelles Video entsteht durch gutes Licht und durch guten Ton.

Ich sage, vergiss den Ton, der in der Kamera ist, das Kameramikro oder sowas, durch den ganzen Raum sprechen, vergiss das. Investier das Geld lieber in eine kleine Funkstrecke. Es gibt günstig die kleinen Unclip-Mikrofone von DJI, von Rode, von Konsorten. Such dir da was aus, was einen passenden Eingang für das Smartphone hat, was du hast. Ich glaube, er hat iPhones. Da kann man die auch direkt anschließen. Und teste damit erstmal aus, dass du einen guten Ton hast. Und dann investiere vielleicht in ein oder zwei kleine Videoleuchten, dass du dann im kleinen heimischen Studio das ordentlich ausleuchten kannst oder dass du schöne Hintergrundbeleuchtung machst, dass du einfach ein effektvolles Licht machst. Oder such dir irgendwie wie eine Location, wo einfach gutes Licht ist, ein großes Fensterlicht oder irgendwie so etwas. Ich sage, Apple macht seine Keynotes in den letzten Jahren und dreht die mit dem iPhone. Ja, da ist eine ganze Menge Equipment drumherum, nämlich professioneller Ton mit Angel, mit Stabilisierung, mit Ausleuchtung.

Chris

Du sagst gerade, mach einfach mal effektvolles Licht.

Boris

Ja, ich kann ihm in einem Audiokommentar nicht eine Anleitung geben, wie man gut Licht setzt, aber du weißt, was ich meine. Er kann dieses Problem, ein professionelles Video zu machen, nicht damit erschlagen, indem er eine gute Videokamera kauft. Die löst das Problem nicht.

Chris

Bessere Technik löst nie das Problem.

Boris

Und es ist halt so, dass die heutigen Smartphones einfach sehr, sehr gute Videos machen. Das ist einfach mal so. Also rein von der Qualität, vom Film und von der Einfachheit, das ist einfach unschlagbar. Aber ja, du brauchst gutes Licht und guter Ton wäre schön. Und das habe ich ihm gesagt, also da, dann hol dir lieber eine günstige Spiegelreflex, hab Spaß am Fotografieren und investiere das eigentliche Geld eben in Licht und in Ton und gegebenenfalls mal in einen Workshop, wie du eben ein gutes Lichtsetup aufbaust, wie du das einrichten kannst und so weiter. Das ist, glaube ich, das einzig Wahre. Weil die Frage war zum Beispiel auch, ja, und die neueren Kameras haben dann ja auch einen guten Autofokus, habe ich gesagt, brauchst du bei deinen Yoga-Videos nicht. Du willst eigentlich dann einen fixen Fokus haben, damit wenn dann plötzlich das Tracking irgendwie das Gesicht nicht mehr sieht und den Körper nicht richtig findet, dann anfängt rumzupumpen und so. Das willst du nicht. Du willst den Fokus auf die Position stellen, wo die Action stattfindet und dann muss die Schärfentiefe groß genug sein und je größer die Kamera wird, desto schwieriger wird das, umso mehr Licht brauchst du an der Stelle. Nimm das Smartphone.

Ja und das war dann so meine Empfehlung an dieser Stelle und eben, am Anfang hatte ich noch gesagt, weil er eben auch fragte und sich erkundigt hatte zu diesen Canon R-Geschichten habe ich gesagt, ja eine R6 habe ich auch, die ist super, die macht tolle Videos, die macht tolle Fotos hat aber keinen Spiegel du wirst nicht den gleichen Effekt haben wie mit einer Spiegelreflexkamera, mir macht sie Spaß, ohne Frage aber es ist eben kein Spiegelreflex Du hast immer ein Display, egal wo du hinguckst. Und Olympus oder Panasonic Micro Four Thirds, hatte ich eben gesagt, ist perfekt für Video grundsätzlich, weil du einfach eine super Stabilisierung hast. Gerade bei der Panasonic hast du noch mehr Einstellmöglichkeiten für Videooptionen und so weiter. Aber vergiss das alles. Für das, was du davor hast, reicht das Smartphone, was du schon hast. Du brauchst Licht.

Ja, und so war das eben. und ja ich habe halt immer ein schlechtes Gefühl dabei weil da kommen halt Fragen und, Ich hoffe, die Antwort hat ihm jetzt einigermaßen weitergeholfen. Aber ja, ich kenne halt die Geräte, die ich habe. Die sind in der Regel eben nicht in der Preisklasse von den Leuten, die anfragen. Das ist dann halt das erste Problem. Und ich weiß jetzt glücklicherweise durch diesen Podcast eine Menge von anderen Herstellern und anderen Geräten. Aber ich kenne die natürlich nicht alle. Ich weiß nicht, wie die sich im Vergleich schlagen vom Anfassgefühl, von den Emotionen oder so. Das weiß ich halt nicht. Ich habe diese Kamera.

Chris

Das ist ja auch extrem individuell mit diesen Emotionen. Du kannst vielleicht versuchen, das in irgendeiner Form zu erraten, was er möchte, weil du bei dir selber guckst, was bei dir Emotionen auslöst. Aber das kann ja beim anderen Mensch was ganz anderes sein. Bei den einen ist das das Gefühl, wie der Knopf so einen Doppelklick macht. Bei den anderen ist es, wie smooth das Objektiv beim Fokussieren sich anfühlt. Beim nächsten ist der Sound vom Shutter oder das Weitertransportieren oder sonst was. Das sind ja ganz, ganz viele Sachen, die extrem individuell sind.

Boris

Das ist so. Also ich hoffe, das hat weitergeholfen. Ich habe jetzt auf meine letzte Meldung noch kein Feedback bekommen. Also ich hoffe, wenn du das siehst, es hat dir weitergeholfen. Bin gespannt, wohin die Reise da geht. Und viel Spaß beim Fotografieren. Ich finde das immer toll, wenn aus meinem Bekanntenkreis Leute kommen, die sagen, ich habe mal so gerne fotografiert und ich möchte wieder, aber irgendwas fehlt. Was soll ich denn jetzt machen?

Chris

Ich finde das ja auch schön, weil es ist ja auch schon, es passiert ja auch immer wieder, dass halt irgendjemand aus dem Bekanntenkreis einfach mal sich eine Kamera sucht oder kauft und dann nicht glücklich ist, und dann kommt und sich ausholt und ich kann ja nur sagen, ja, warum hast du mich nicht zuerst gefragt? Ich hätte dir da vielleicht ein bisschen, hätte dich ein bisschen in die richtige Richtung schubsen können, aber na gut, so ist das halt.

Boris

So schaut es aus.

Chris

So, und jetzt haben wir die ganzen Bilder und Markus hat dann aber eine Frage dazu. Ich lese mal kurz vor. Frage, in einem der letzten Updates war, also es geht um Lightroom Classic, in einem letzten der Updates war als Versionsinfo, dass das ganze Adobe-Universum, insbesondere Lightroom und Lightroom Classic, Stichwörter jetzt synchronisiert. Ich habe einen PC, auf dem ich mit Lightroom Classic die Bilder bearbeite und Alben per Smart-Vorschau synchronisiere. Auf meinem MacBook würde ich gerne die Stichwörter, also die hierarchische Liste, auf dem Sofa bearbeiten. Leider scheint diese Konstellation nicht zu funktionieren. Bei mir synkt nichts. Hier hat jemand das so oder so ähnlich schon mal versucht und geschafft. Was sind die Einschränkungen? Ich habe das Kästchen Stichwörter synchronisieren in Lightroom Classic gefunden und angeklickt. Ich denke, ich werde noch etwas warten und dann sehen, ob das automatisch klappt. Direkt habe ich noch nichts gesehen.

Boris

Kannst du erst mal stoppen. Genau, das ist das erste Punkt. Also es gibt da einen Button zum synchronisieren, dass man die Stichworte eben über die Cloud synchronisieren möchte und dann wird da was angestoßen. Ich habe es selbst auch noch nicht ausprobiert, also Markus, an dieser Stelle danke schon mal fürs Testen, weil ich benutze im Prinzip das Lightroom ohne Classic im Grunde genommen gar nicht mehr. Ab und zu habe ich das mal auf dem Smartphone offen, aber dass das jetzt irgendwie Bestandteil meines Workflows wäre, dem ist halt einfach nicht so. Da bin ich einfach noch nicht weiter an der Stelle und werde es wahrscheinlich auch nicht mehr.

Ja, und dann hat er gesagt, es funktioniert dann teilweise. Also nachdem er diesen Sync-Button geklickt hat, ist synchronisiert worden und die Hierarchie wird dann aber in Lightroom ohne Classic nicht korrekt dargestellt, sondern eben nur als flache Liste. Das heißt, die hierarchische Struktur Tiere, darunter Hund, darunter Pepe, also ein ganz besonderer Hund, der wird eben in Lightroom ohne Classic einfach als drei Stichworte dargestellt untereinander. Es gibt ein Stichwort Hund, es gibt ein Stichwort Pepe, es gibt ein Stichwort Tiere. Und Kai hat das auch bestätigt und das war auch mein sofortiger Verdacht, Lightroom ohne Classic kann keine Stichwort-Hierarchien. Das ist ja eine spezielle Syntax gewesen bei Lightroom Classic, dass man die mit so einem Schrägstrich aneinanderhängen konnte, um eine Struktur zu erzeugen. Und dann wurde die in Lightroom Classic im Stichwort Baum auch als Baumstruktur dargestellt. Das war damals ein ganz tolles Feature. Bei Lightroom ohne Classic habe ich das nie gesehen, diese Hierarchiestruktur.

Chris

Fandst du das ein tolles Feature?

Boris

Naja. Hast du es benutzt? Wir kommen dazu.

Chris

Also ich habe es versucht. Ich habe ganz schnell aufgegeben.

Boris

Naja, es gab dann ja, wie du auch damals schon sagtest, es gab ja dann fertige Katalog mit vorbereiteten Stichworten.

Chris

Taxonomien.

Boris

Taxonomien, die dann eben in diesen Hierarchien aufgebaut sind. Das ergibt ja auch alles schon Sinn, so etwas zu machen. Ich habe das eben auch angefangen und mir hatte mir meine eigene Taxonomie damit aufgebaut. Wie gesagt, das Lightroom ohne Classic, was ja viel später gekommen ist, konnte das nie. Und offensichtlich haben sie jetzt, wo sie die Synchronisation dieser Stichworte eingebaut haben, schlicht vergessen, dass ihr Produkt gar keine Hierarchien kann. Oder vielleicht haben sie auch vergessen, dass Lightroom Classic Hierarchien kann bei den Stichworten. Du bist stumm, mein Freund.

Chris

Ich glaube ganz einfach, dass es auf dieser Welt wahrscheinlich nur, drei oder vier Leute gibt, die diese Hierarchien verwenden, die das tun, weil es so unintuitiv ist und so komplex. Und das ist ein Riesenmanagementaufwand, also für normale Zuhausebenutzung, hat sich mir das nie erschlossen.

Boris

Ja, die Idee dahinter ist ja, also im Grunde machst du die Stichworte ja dran, um danach suchen zu können. Das ist ja mal so eine Maßgabe. Und damals haben das natürlich auch einige Leute benutzt, die ihre Fotos dann bei Stockagenturen hochgeladen haben. Die haben sowas verlangt.

Chris

Ja, aber das ist eben nicht die Hausfotografie. Du kannst ja dann anfangen mit hier Milchstraße, Sonnensystem, Erde, Europa, Deutschland, Basinghausen, Holtensen.

Boris

Also an irgendeiner Stelle steigst du ein in den Baum und die Idee ist dann natürlich, dass du ein Stichwort zuweist und die anderen Stichworte auf dem Weg der Hierarchie nach oben, dann auch automatisch zugewiesen sind, sodass du sagen kannst, wenn ich jetzt Architektur suche, finde ich alle Architekturbilder, obwohl ich niemals Architektur zugeordnet habe, sondern ich habe immer ein spezielles Haus gewählt oder eine spezielle Form. Das heißt, du kannst relativ schnell verschlagworten, indem du immer nur das Blatt zuordnest und die ganzen Äste automatisch drin sind. Das ist die Idee. Ich habe damit auch angefangen und habe damit ganz schnell aufgehört. Ich habe es einfach aufgegeben, weil beim Tippen diese Tippvorschläge, dann hast du mal schnell das falsche ausgewählt.

Chris

Also Schreibfehler werden ja sofort als neues Stichwort angelegt.

Boris

Genau, der Schreibfehler ist ein neues Stichwort.

Chris

Oder Groß-Kleinschreiben und so Zeug, glaube ich sogar.

Boris

Dann hast du eine mehrfache Auswahlmöglichkeit beim Tippvorschlag und dann greifst du dann doch mal daneben oder schreibst es dann doch mal eben schnell gerade hin und dann hast du eben nicht den Tippvorschlag gewählt, sondern er hat es als Neues angelegt. Ich hatte auch schon durchaus beim Import und Export Probleme, dass dann plötzlich diese Strukturen aufgelöst wurden. Da gab es mal irgendwann einen Bug in irgendeiner Version. Und dann habe ich komplett aufgegeben und ich rotze jetzt einfach nur noch die Wörter rein und schreibe dahin Himmel, Wolke, Licht. Weißt du, was mir gerade interessant ist in diesem Bild?

Chris

Um alle Bilder mit Architektur zu finden, hat der liebe Gott doch die KI erfunden, oder?

Boris

Naja, das kannst du ja auch vergessen.

Chris

Nicht in Leitrum, okay, aber so allgemein.

Boris

Ja, das kannst du, ganz anderes Thema, völlig an der Baustelle. Mein einziges Problem ist nach wie vor einfach auch meine Trägheit. Ich habe halt immer noch diese hierarchischen Stichwörter aus Urzeiten da drin, auch wenn ich sie manchmal noch auswähle, wenn der Tippvorschlag sie mir anbietet und manchmal eben nicht, wenn ich dann was anderes schreibe. Und ich habe dadurch natürlich Dubletten drin, weil einmal auf der Hierarchie und einmal ganz oben. Und irgendwann müsste ich das mal alles auflösen. Aber das ist so ein Chaos geworden. Wahrscheinlich werde ich mir irgendwann ein Tool mit der KI coden lassen, um da mal Ordnung reinzubringen. Aber bis dahin habe ich es aufgegeben. Also long story short, Markus, gibt es nicht. Und ich gehe davon aus, wird es auch nicht geben. Das heißt, wenn du auf die Hierarchie setzt, dann vergiss es mit dem Synchronisieren. Das wird wahrscheinlich früher oder später einfach zu Chaos führen. Und wenn du nicht unbedingt die Hierarchie brauchst, dann fang sie gar nicht erst an. Mach es flach. Schreib einfach alles rein, was passt. Ist schon gut. Und wenn jemand eine gute Idee hat, wie man so ein Chaos in seinen Stichworten aufräumen kann, ich bin für Tipps dankbar.

Chris

Lass es die KI machen.

Boris

Ja, eines Tages werde ich das tun.

Chris

Einfach machen. Lass dir ein Plugin schreiben und dann soll das für dich aufräumen.

Boris

Ich lass die direkt auf die Datenbank. Das ist eine SQLite Datenbank. Ich weiß auch, was ich tue.

Chris

Räum mal auf, mach halt nichts kaputt. Das ist dann der Prompt.

Boris

Ja, ist ja ein Backup, hab ich ja. Hab doch ein Backup. Was soll da schon schief gehen?

Chris

Wir kommen hierzu. Guck mal, was ich hier in die Kamera halte. Ein Würfelchen. Ein Würfelchen. Ein Zwanziger. Und zwar haben wir heute eine Aufgabe aufzulösen, die Prozessaufgabe. Und, es gibt was zu gewinnen.

Boris

Echt?

Chris

Ja, es gibt was zu gewinnen.

Boris

Dein originales Manuskript mit Handmutizen?

Chris

Exakt. Nein, das nicht. Das wäre zu peinlich. Da sind ja die ganzen Fehler noch drin. Nee, nee, es gibt ... Das hier zu gewinnen.

Boris

Was ist denn das hier? Ein Pickdesign-Capture-Clip. Ich wollte gerade sagen, das ist so ein zum Kamera-Festmachen am Gürtel oder an der Tasche oder sowas.

Chris

Exakt, den Capture-Clip, die Packung außen ist schon ein bisschen ramponiert, aber das Ding ist neu und unbenutzt und wir haben es geschenkt bekommen. Ich muss allerdings jetzt zu meiner Schande gestehen, ich habe jetzt den Namen nicht mehr parat, weil irgendwie das Schreiben dazu sich gelöst hat von dem, von der eigentlichen Schachtel. Aber das ist von einem Hörer. Ein original Peak Design Capture Clip, den er sich irgendwo, glaube ich, entweder gekauft hat oder mal hier gewonnen hat und den nicht mehr braucht oder beziehungsweise nie benutzt hat und der lag in der Schublade.

Boris

Ja, dafür ist es schade.

Chris

Exakt. Und also nochmal ganz tiefe Entschuldigung, dass ich deinen Namen jetzt nicht hier sagen kann, aber eine Million Dank, das kam hier völlig unaufgefordert, quasi per Post. Plötzlich war ein Päckchen da, mit einem kleinen Anschreiben. Und das ist cool. Also generell fragt lieber vorher an, nicht, dass hier dann irgendwie teure Sachen vor der Tür liegen und so, aber solltet ihr in eurer großen Gearschublade noch was haben, was hier als Gewinn, cool wäre, wie zum Beispiel hier der Capture-Clip, dann lasst uns wissen. Also heute verlosen wir, wie so unsere Art ist, mal wieder was. Was man richtig brauchen kann. Also dazu haben wir hier, tja, dumm gelaufen, nur acht Results, also nur acht Menschen, die hier mitgemacht haben. Das heißt, wir werden an dieser Stelle, wir sind die Gewinnchancen quasi riesengroß.

Boris

1 zu 8.

Chris

Es war wahrscheinlich Wetter, weißt du? Es war warm und Leute und so. Es war nicht so angenehm.

Boris

Wobei Schwitzen ja auch ein Prozess gewesen wäre.

Chris

Aber, Ab jetzt wird es dann auch wieder mehr werden. Aber gut, Pech gehabt. Beim Prozess haben acht Menschen mitgemacht.

Boris

Dann leg doch mal los.

Chris

Ich glaube, du bist diesmal dran.

Boris

Ich bin dran.

Chris

Du bist dran, erstes Mal.

Boris

Elf.

Chris

Das ist ein paar zu viel. Die 14 bei mir.

Boris

Zehn.

Chris

Auch nicht zielgebrannt. Die sieben. Die sieben. Die 7 ist hier, ah, Prozess. Olaf, Messschieber, ein Entwicklungsprozess. Ja, er hat quasi die Veränderung bei den Messschiebern mal gezeigt. Vorne ist einer, der ist aus Messing und auch schon sehr benutzt und verkratzt und so. Also ein altes Gerät, klassischer analoge Messschieber. Und dahinter ist dann die moderne Variante mit digitalem Display, und was halt heute so Messschieber alles haben. Ja, vom Bild her klasse. Also zum einen diese Schachtelung finde ich ganz cool. Die Schärfe auf dem alten, also der neue hinten, der ist mehr so ein Echo davon quasi.

Boris

Ja, aber scharf genug, dass er wirklich klar und deutlich zur Erkenntnis ist. Also gerade so viel, dass er wirklich im Hintergrund steht, aber nicht jetzt irgendwie total ins Bokeh oder so.

Chris

Genau, und dann das Warm gegen Kühl, das Messing gegen eher das kühle Aluminium oder Stahl. Wahrscheinlich ist auch Stahl da hinten. Das ist schon cool und dann legen sie auch noch parallel also beide so aufgestellt quasi dass sie so schräg auf dem Tisch stehen Licht ist cool, Schatten ist cool und.

Boris

Das Licht finde ich fantastisch, also wie vorne die die Textur von diesem Messing rauskommt.

Chris

Das ist super tja sehr schön, Olaf du hast das Bild, Einen Pickdesign Capture Clip gewonnen. Du darfst jetzt an chris.happyshooting.de eine Mail schreiben mit deiner Adresse, damit ich es da hinschicken kann.

Boris

Jawohl. chris.happyshooting.de Eine Anschrift, wo er das hinschicken darf.

Chris

Sehr, sehr cool. Was haben wir denn noch alles? Also Wolfgang Effektprozessor im Mischpult. Den fand ich auch stark. Ja, Knöpfchen, rote Lichter, gelbes Licht mit ein bisschen Starburst und so. Also das, was halt so auf Mischpulten so drauf ist an Bildern.

Boris

Ich fand das von der Belichtung her so schön. Also erstmal sehen die Farben sehr knallig aus, was wahrscheinlich eben auch der Beleuchtung dieser durchscheinenden farbigen Tasten geschuldet ist. Aber es ist eben auch sehr Bonbon in der Bearbeitung und das passt einfach so super. Und es sieht halt wirklich so aus, als ob es halt wirklich leuchten würde. Es ist jetzt nicht irgendwie so von der Belichtung her, dass das alles irgendwie so matt ist, sondern es strahlt richtig und das gefällt mir richtig gut.

Chris

Für mich ist das gerade sehr nah. Ich war am Wochenende in Treppendorf bei Thomann. Da will man vorher auch alles Geld und alle Karten irgendwie wegschließen. Das haben wir noch. Martin zerreißt Papier. Auch Papier zerreißen ist ein Prozess. Das ist eher so ein bisschen düster gehalten. Fokus aufs Licht und dann der Riss im Papier.

Boris

Wird getestet, ob das ein Büttenpapier ist, was? Die Risskarte checken.

Chris

Genau, Martin, nee, Erich, Holz im Prozess der Zersetzung, wichtiger Lebensraum, Kreislauf der Natur.

Boris

Ich mag die Farben. Wir sehen da so einen alten Holzstumpf und dann umwachsen, von Fahnen und Gräsern und Blattwerk.

Chris

Genau. Das hat so ein Renaissance-Gefühl, so wie ein Gemälde fast schon vom Licht her. Was dann auch die Tiefe schön zeigt und so. Reduzierte Farbpalette, ganz fein, also mag ich sehr.

Boris

Und da ist halt dieses warme braun-orange auf dem Holz und dann das Blau eher so in so ein kühleres äh, das Grün in so ein kühles Blaugrün, mag ich sehr gern.

Chris

So, dann Tanja mit im Prozess des Älterwerdens. Wir haben ein Foto von einer Pillendose. Der Fokus liegt tatsächlich dann auf den Pillen in dieser Pillendose. Oben so ein pinker Deckel, die sieht so ein bisschen 3D gedruckt aus oder so.

Boris

Das ist immer so ein Tagesausschnitt wahrscheinlich.

Chris

Das aber tatsächlich mit viel Platz rechts. Da könnte man jetzt rechts noch so Text drauf machen für eine Website oder so. Dann haben wir Jan Hus. Das ist ein Gedenkstein.

Boris

Ja, 1415 an dieser Stelle verbrannt. Also da wurde jemand mit der Prozess gemacht.

Chris

Ah, verstehe. Ah, da steht es. Okay, alles klar. Ja, auch das... Coole Idee. Fotografisch. Das ist mit so einer Kamerasimulation gemacht. Siehst du das eingestempelte Datum rechts?

Boris

Ja, ja, ja.

Chris

Sehr geil. Ja, wahrscheinlich Death Cab oder sowas. Helmut Marmelade. Ja, auch das ist ein Prozess. Wir sehen Früchte, wir sehen leere Zuckerpackungen, wir sehen abgezopfeltes Grünzeug und dann die Marmeladengläser. Also ganz sicher eine Prozessdokumentation vom selber Marmelade machen.

Boris

Ich bin ja selbst absolut kein Marmeladen-Fan. Ich bin ja eher so Fraktion Honig oder Nuss-Nougat. Aber ich verstehe das natürlich sehr, sehr gut. Und ich mag dieses Bild. Also auch schon von der Komposition, von dem Licht auf diesem Holztisch mit dem Baumschattenwurf und so. Das ist einfach, man hat jetzt förmlich Lust, da mitzumachen. Das ist toll.

Chris

Marmelade machen macht Spaß.

Boris

Glaube ich sofort, ja.

Chris

So, und dann haben wir noch Klaus. Klaus hat einen, ja, das ist so Wellenbrecher aus Beton. Verhinderer des Erosionsprozesses, nennt er es. In Sylt aufgestellte Tetrapoden, die den Erosionsprozess trotzdem nur bedingt verhinderten, schreibt er hier. Und da hat jemand auf einem dieser Beton, wie nennt man, also Tetrapoden, so ein vierbeiniges Ding quasi. Oben wächst Moos drauf und dann hat jemand da so Googly Eyes drauf gemalt.

Boris

Das war das, wo ich vorhin so schmunzeln musste.

Chris

Ja, also ihr habt alle hier toll mitgemacht und heute gab es einen Preis. Mal schauen, ob es mal wieder einen Preis gibt. Werden wir sehen. Solltet ihr also Preise zu Hause liegen haben, dann lasst es uns gerne wissen. Und wie gesagt, Olaf, du, Olaf war es, du darfst mir deine Adresse schicken und dann kriegst du einen Peak Design Capture Clip.

Boris

Jawohl.

Chris

Wunderschön.

Boris

Und wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, auch Fotos zu machen, dann könnt ihr das zum Beispiel für die aktuelle Aufgabe machen. Das ist die Umbauaufgabe. Die läuft noch bis zum 16.07.2026. Das heißt, ihr könnt noch bis zum 16.07.2026 losziehen, ein Foto zum Thema Umbau machen, bei Flickr hochladen, in die Happy Shooting Gruppe stellen und den Tag HSB Umbau dranhängen.

Chris

Und weil es so schön ist, sich auch Fotos anzugucken, wie wir es gerade gemacht haben, jetzt das hier. Es ist wieder mehr Luft drin, nachdem die Hitze jetzt dann doch rum ist, zumindest temporär, gab es in den letzten sieben Tagen wieder 56 Einreichungen auf kalender.happyshooting.de. Das ist da, wo ihr eure Termine reintun könnt und zwar von Jürgen, Klaus, Maas und Max. Vielen herzlichen Dank. Ich habe mal wieder ein paar davon ausgesucht. Sechs Stück heute und zwar Wee Muckers Jugend in Belfast, Galerie für Fotografie in der Eisfabrik Hannover. Tobi Binder dokumentiert in starken Schwarz-Weiß-Bildern den Alltag junger Menschen in Belfast, geprägt von sozialen Spannungen, Perspektivlosigkeit und einem rauen Lebensgefühl. Dann Matthias Bubba und Max Seger die Welt in einem Sandkorn sehen in Berlin. Mikrofotografie trifft Videoinstallation. Sand wird hier nicht nur schön, sondern als geologisches Archiv und ökologische Ressource sichtbar.

Boris

Wie war das?

Chris

Sand wird hier nicht nur schön, sondern als geologisches Archiv und ökologische Ressource sichtbar.

Boris

Sehr schön.

Chris

Ey, das ist hier ganz klein und auch noch kompliziert.

Boris

Ja, wunderbar. Ich bin froh, dass du das vorliest.

Chris

Im Rhythmus der Großstadt. 100 Jahre Fotografie und Presse in Berlin. Historische und zeitgenössische Bilder erzählen vom Zusammenspiel aus Pressefotografie, Journalismus und Großstadtleben über ein ganzes Jahrhundert. In München, Michael Nischke, Faded Future Taiwan, Designmuseum in der Pinakothek der Moderne, Fotografien eines verfallenen futuristischen Ferienparks in Taiwan. Ein schönes Thema zwischen Architektur, Utopie, Vergänglichkeit und Lost Place. Dann in Gelsenkirchen, im Wissenschaftspark, Pixelprojekt Ruhrgebiet, Neuaufnahmen 2025-26, das fotografische Gedächtnis des Ruhrgebiets wächst weiter, 22 neue Serien dokumentieren, gesellschaftlichen Wandel und aktuelle Fotogeschichte der Region. Und dann, last but not least, in der VHS in Reutlingen, Presse unter Beschuss in Gaza. Das Auge von Gaza, die Fotoserie der verstorbenen Journalistin Fatima Hassuna, zeigt den Kriegsalltag in Gaza und erinnert an die gefährliche Arbeit der Medienschaffenden vor Ort. Das und viel mehr findet ihr auf kalender.happyshooting.de Und natürlich gibt es auch heute wieder einen Spezial von Jürgen.

Einspieler

Hallo Community. Unsere kleine Urlaubsreise führt uns heute ins wunderschöne Essen. Dort genauer gesagt ins Ruhmuseum. Ihr findet dort die Ausstellung, wie man lebt, wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Krämer. Ich finde, ein absolutes Kleinod. Ihr könnt euch einen guten Eindruck auf der Homepage machen. Es gibt einen Satz, den ich euch gerne vorlesen würde über die Ausstellung und über die Fotografie von Brigitte Krämer. Wenn eine gute Situation entsteht, ohne dass ich etwas dazu beitrage, fotografiere ich. Das ist, was mich an der Fotografie interessiert. Ich inszeniere nicht, das kann ich auch überhaupt nicht. Wenn die Komposition aus der Situation heraus perfekt ist, bin ich begeistert. Das erzählt sie in einem Interview im August 2025. von 20. Wunderschöne Fotos und ich wünsche euch allen eine wunderbare Urlaubszeit. Besucht das schöne Essen und ich verbleibe mit 3, 2, 1 Happy Shooting!

Chris

Happy Shooting! Danke Jürgen! Und weil wir gerade bei Jürgen sind, wie gesagt, Jürgen bestreitet ja immer das Ende dieser Sendung, bevor wir uns verabschieden. Es hat den Jürgen geflasht im wahrsten Sinne des Wortes. Weil Jürgen hat was entdeckt, was vielleicht die ein oder anderen von euch auch noch nicht wissen. Er schreibt, es gibt einen Zusammenhang zwischen Graflex-Blitzgeräten und dem Laserschwert aus Star Trek. Wir müssen leider korrigieren, Star Trek hat keine Laserschwerte, sondern das ist Star Wars.

Boris

Und das sind keine Laser, sondern Lichtschwerter.

Chris

Lightsaber. Aber die sind tatsächlich, zumindest die ersten, sind tatsächlich aus dem Handgriff eines Grafleck-Blitzes gebaut worden. Also der ursprüngliche Lightsaber hatte einen Griff aus einem Blitzgerät.

Boris

Was sehr lustig ist, weil da ja auch Licht drauf war.

Chris

Irgendwie schon, bloß auf den war oben halt diese runde Reflektor drauf der dann so eine Blitzbirne hatte und die haben halt den Unterteil genommen und haben das dann quasi zur Basis gemacht für, diesen Lightsaber also nicht Star Trek bitte Jürgen, sonst kommt da eine ganze Community hinter dir her und die werden dich dann auf dem Scheiterhaufen verbrennen, was wir ja alle nicht wollen, Ja, ansonsten, wir sind dann, glaube ich, Dorsch, nicht wahr? Und ich würde sagen, wir gucken mal, dass wir nächste Woche wieder kommen. Jetzt geht es dann in die Postshow. Da werden wir heute wieder einen Titel auswählen. Wer viel Video mitgeguckt hat, hat die schon so ein bisschen hier oben durchgucken, durchlaufen sehen. Und ja, David und Jochen organisieren das heute für uns und mal schauen, was für ein Titel rauskommt. Dann sind wir, glaube ich, jetzt aber tatsächlich am Ende. So schaut es aus.

Boris

Bis gleich in die Postshow.

Chris

Genau, wir freuen uns, dass ihr dabei wart. Nochmal tausend Dank an alle, die hier helfen, die hier tatkräftig mithelfen und Shownoten und Kalender betreuen und Slack einladen und so weiter. Schaut auch gerne nochmal auf unsere Workshops happyshooting.de slash workshops. Wie gesagt, jetzt am Wochenende Großformat-Workshop in der Villa gibt noch einen Platz. Ansonsten im August dann als nächster Workshop die Villageister hier in der Viewfinder-Villa. Der kleine Klostergeister-Workshop, aber hier im Norden und bei uns in der Viewfinder-Villa. Das war's. Bis nächste Woche. Macht's gut.

Boris

3, 2, 1. Happy Shooting.

Shownotes

Hausmeisterei

Aus der Preshow

  • Fussball, Hörerbegrüßung, das mit dem Titeln

#hsfeedback

HS Workshops

Statt Werbung

News

Themen

  • Chris berichtet über "Abenteuer Fotografie"
  • Xiaomi 17 Ultra mit lofic-Sensor
  • Rückblick auf die EOS 300D
  • Boris soll eine Kamera empfehlen

HSFrage

  • von mamuff: Wie synchronisiere ich die Stichwörter vom Smartphone zu LR?

#HS-Aufgabe (Alle anschauen)

Termine

Kalender | neuen Termin eintragen.
56 neue Einreichungen

#onemorething

Hausmeisterei II


» Neue Folgen per E-Mail erhalten