#950 - Niesnuschel

Veröffentlicht 23 July 2026

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#950 - Niesnuschel

Veröffentlicht 23 July 2026 · Länge 1:47:16

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Transkript
Boris

Happy Shooting, Folge 950, Niesnuschel. Die heutige Folge wird euch präsentiert von James Webb.

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Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Boris

Ich nuschel nicht.

Chris

Ahoi, du Nuschel. Nuschel, Wassertier, das undeutlich spricht, die Nuschel.

Boris

Kannte ich noch nicht, fand ich sehr gut.

Chris

Du bist heute unser ich glaube den kannte ich im Kindergarten du bist unser Aus-Korrespondent ja total Boris.

Boris

Ich bin mal wieder im Kraftwerk. Mit Schnupfen ist es die Niesnuschel. Sehr schön.

Chris

Ich bin im Kraftwerk. Eigentlich bin ich vor einem richtig langweiligen Hintergrund.

Boris

Schöne Holzvertefelung.

Chris

Bei meiner Mutter. Ja genau, die Holzdecke. 70er Jahre. Galore hier. Ich bin hier zu Besuch. Bei meiner Mutter.

Boris

Und deshalb.

Chris

Deshalb das Kraftwerk. und deshalb alles anders und klingt komisch. Aber das macht ja nichts. Wir machen trotzdem eine Sendung, weil wir das können.

Boris

Ja, und weil wir es wollen vor allen Dingen.

Chris

Das auch, ja.

Boris

Da könnt ihr gar nichts.

Chris

Da könnt ihr gar nichts. Oh, ich hab ja nicht auf den Startknopf gedrückt. Na, ist egal. Machst du eh deine eigenen Kapitel machen.

Boris

Ich mach Kapitel.

Chris

Ja, bevor wir richtig loslegen, hier nochmal eine kleine Erinnerung. Dieser Podcast hat keine Sponsoren, auch wenn ich anfangs James Webb gesagt habe, aber die geben uns kein Geld. Deshalb freuen wir uns riesig, wenn ihr uns unterstützt. Dafür gibt es in den Shownotes einen Link zur Unterstützung. Falls ihr noch ein paar Euro übrig habt, dann, kramp mal in euren Taschen, ob da noch sowas klimpert. Wir freuen uns auf jeden Fall drüber. Fangen wir doch mal an. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.

Boris

Und ich bin der Boris.

Chris

Und wir sind heute, ja, eigentlich ist heute Dienstag. Glaubt es uns einfach. Und wir reden über Fotografie. Weil wir das so tun. Und wir haben auch Feedback bekommen von euch über happyshooting.de slash hi. Da hat sich zum Beispiel der Christoph gemeldet. Moin aus Hamburg. Zum Thema Filme entwickeln und scannen gibt es hier in Hamburg zwei Labore, die ich schon mehrfach selbst genutzt habe. Das Speaker, Speaker, Speaker. Muss man das jetzt so mit einem spitzen S aussprechen, wenn das in Hamburg ist?

Boris

Kannst du?

Chris

Kann man.

Boris

Aber nicht mit Speaker Oak dann verwechseln.

Chris

Nee, nee, Speaker Film Lab Hamburg gibt es da. Und das Chrom mit K-H-R-O-M-E, was auch ein Labor in Hamburg ist, die entwickeln.

Boris

Und scannen dann auch, oder was?

Chris

Nehme ich mal an, da solche steht. Genau, entwickeln und scannen. Hier können Farb, Schwarz, Weiß und Diafilme zur Entwicklung abgegeben werden. Dazu kann auch ein Scanservice in fünf Qualitätsstudien bei Chrom und zwei Qualitätsstufen bei Speaker Film Lab gebucht werden. Beste Grüße, Christoph.

Boris

Ja, finde ich gut. Ich hatte ja gefragt, mal so aus reiner Neugier, wenn man vielleicht doch mal irgendwo einen Film durchrattern möchte, aber möchte den nicht selbst entwickeln und scannen, ob es da nicht schon irgendwas gibt. Gucke ich mir mal an, wie das preislich ist und vor allen Dingen, wie das mit den Qualitätsstufen ist. Da hatte ich jetzt auch schon gesehen, Chris, du hattest ja schon gesagt, dass viele gar nicht so wahnsinnig hoch aufgelöst scannen, weil die halt so viel scannen, wie sie bräuchten, um die klassischen Ausbelichtungen zu machen.

Chris

Es gibt diese, ich sag mal so, in Anführungszeichen Standardlabore, wo man halt sein Zeug hinschickt und dann so durch die Standardsuppe gezogen wird, also ohne es böse zu meinen, CWI zum Beispiel machen das in der Regel so. Und dann gibt es so diese, die nennt man Fachlabore, die sind halt ein bisschen mehr Hands-on und ein bisschen mehr, da kriegst du auch Sonderwünsche und so weiter und die scannen mit Sicherheit auch nochmal auf, bitten ein bisschen mehr auf Zuruf, andere Auflösungen und so.

Boris

Ja, das hatte ich gesehen, also Also diese beiden hier, glaube ich, hatte ich jetzt noch nicht gesehen. Aber bei anderen steht dann durchaus dabei. Das ist halt eine Preisstufe. Je höher aufgelöst, desto teuer, weil dauert ja auch länger dann. Und dann kriegst du aber durchaus auch Scans, die dann, weiß nicht, 15, 18 Megapixel, so diese Größenordnung irgendwie haben vom kleinen Bild. Aber das schreiben die dann auch dabei, mit welchen Scannern die dann arbeiten. Also das ist dann auch als Qualitätsmerkmal gedacht und pipapo. Lohnt sich wahrscheinlich, das mal auszuprobieren. Danke, also weiter so, vor allen Dingen, wenn ihr persönliche Erfahrungen habt, vor allen Dingen, wenn ihr gute Erfahrungen habt, gerne weiter Empfehlungen aussprechen, ich sammle mir das gerade so ein bisschen.

Chris

Ja, dann hat der Frank sich gemeldet. Hi, Anmerkung zu den Analoglaboren. Ergänzend zu den Infos im Slack. Die negative Entwicklungslabore bieten alle auch Scans in mehreren Qualitätsstufen. An der Preis ist aber heftig, wie Jochen anmerkte. Da ich in letzter Zeit viele meist amerikanische YouTubes zu den verschiedensten Kameras konsumiert habe, muss ich verwundert feststellen, dass viele junge Analogfans offenbar gar keine andere Methode kennen, wie man an die Negative kommt. Teures Hobby. Gruß Frank. Also, wenn ich das richtig interpretiere, was Frank da schreibt, ist das Scannen lassen im Labor quasi für viele der Standard. Dabei wäre es doch so einfach, mit einem kleinen 50 Euro Reprostativ und einem Makroobjektiv die Kamera zu verwenden.

Boris

Kann man machen, klar.

Chris

Kann man super einfach machen. Naja. Die hören halt die falschen Podcasts.

Boris

Ja, also ich persönlich muss sagen, ich habe ja versucht, Kleinbild selbst abzufotografieren mit Makroobjektiv und allem möglichen Kram. Ich habe nicht die Qualität hinbekommen, die ich haben wollte. Und deswegen, wenn ich jetzt Spaß haben möchte, mal ein, zwei Rollen analog durchzuhauen für ein Projekt, dann möchte ich den Stress hinterher nicht haben. Ich will dann einfach die Bilder haben, weißt du? Mal gucken.

Chris

Du, wenn du, es gibt ja immer zwei Arten dann von Menschen bei sowas. Dass die einen, die sagen, ja, ich habe Besseres mit meiner Zeit zu tun und, kann das gewinnbringender einsetzen oder ich möchte halt basteln.

Boris

Wenn es zum Prozess dazugehört, natürlich. Kann ich auch super verstehen. Ich habe es ja mit dem Mittelformat und mit dem Großformat habe ich das ja auch gemacht, abfotografiert. Fand ich auch sehr, sehr gut. Also es hat mir vollkommen gereicht. Aber als ich das mit dem kleinen Bild negativ versucht habe, vor allen Dingen mit den Farbnegativen, bin ich dann doch so ein bisschen an meine Frustgrenze gestoßen. Und dann habe ich gesagt, nee, das, Das müssen wir anders machen. Ich bin ja jetzt groß. Ich verdiene jetzt mein eigenes Geld. Und dann kann ich die Kohle auch ausgeben und jemanden Sachen machen zu lassen, die das richtig gut können. Darfst du.

Chris

Ich erlaub dir das.

Boris

Danke.

Chris

So, und Chriso hat sich gemeldet. Moment mal, was ihr da erzählt habt. Lieber Boris, lieber Chris, das ist mir in der letzten Folge zu knapp weggekommen. Deshalb ein Update bezüglich der 110er-Filme.

Boris

Und bleib dran, es wird wirklich spannend.

Chris

Ja, natürlich. Nein, die Anzahl der 110er-Filme wurde durch die zwei neuen nicht verdoppelt, sondern nur um zwei vermehrt. Das habe ich so nicht gesagt. Nochmal zurückspulen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gesagt habe, die Anzahl der Hersteller oder Verkäufer, Händler hat sich verdoppelt, weil ich glaube, Lomography war tatsächlich der einzige Händler für die letzten 10.

Boris

5 Jahre. sowas auch im Ohr zu haben, aber das kann man natürlich im Kontext auch falsch verstehen. Also insofern eine richtige Stellung, keine Verdopplung der Filme.

Chris

Also die Anzahl der Händler hat sich verdoppelt, weil außer Lomo glaube ich keiner, die verkauft hat. Schreibt also dazu, seit 15 Jahren hat Lomography die Filme im Shop. Aktuell sind es neun verschiedene Filme, sieben davon findet man auch im Shop von Photo Impacts in Berlin. Sogar ein Schwarz-Weiß-Film ist dabei. Die Negative sind 13x17mm groß, also etwa viermal so klein wie Kleinbildfilm.

Boris

Ist schon krass, oder?

Chris

Es gibt nicht nur die alten, ich habe ich bin unter anderem hier, weil wir gerade noch so ein paar alte Sachen hier aufräumen, wegwerfen und so und da bin ich über eine Schachtel mit 110er Dias gestolpert.

Boris

Ach, okay.

Chris

Also mit völlig langweiligem Zeug drauf, nichts Wichtiges und so.

Boris

Wie hat man denn die präsentiert? Gab es da spezielle Dias?

Chris

Ja, mit allem wahrscheinlich, ich vermute, dass es dann für den normalen DIA-Projektor irgendwie einen Adapter gab oder so.

Boris

Ist ja wild.

Chris

Naja, ähm, Moment, wo sind wir denn? Es gibt nicht nur die alten Ritschratsch-Kameras aus den 70er Jahren. Und die Pentax SLR von 1978, sie ist die kleinste ihrer Art. Die habe ich, die Pentax 110 Auto. Da habe ich eine rumliegen, mit drei Objektiven sogar. Aktuell hat Lomography 3 110er-Kameras im Shop. Zwei davon sind eher Spaßkameras aus Plastik. Die Diana Baby, die hat sogar Wechselobjektive, ein 24 und ein 12er-Objektiv. Hat auch eine PC-Sync-Buchse zum Blitzen. Und die Fisheye Baby mit 10 mm Fischauge, 170 Grad Bildwinkel, auch mit der PC-Sync-Buchse. Und 2024 erschien neu die Lomo-Matic 110 mit 23 mm Glasobjektiv. Zonenentfernungseinstellung, Blendenwahl, ISO-Einstellung, Belichtungsautomatik 30 Sekunden bis eine 250. Und Bulb, außerdem ein aufschraubbarer Blitz. Ausdrucke bis 9 mal 13 Zentimeter sind kein Problem. Ich habe für eine Ausstellung solche Bilder auf 33 mal 33 Zentimeter ausdrucken lassen. Geht auch bei entsprechendem Motiv.

Boris

Warum auch nicht?

Chris

Genau. Hier noch was zum Schauen. Warte mal, das muss ich mal parallel hier kurz aufmachen. Wenn wer will, Fotos mit der Diana. Das ist im Weg. oder das sind die das sind mal so ein paar Bilder, die da mitgeschossen sind.

Boris

Mehrfach Belichtung unter anderem.

Chris

Boah. Genauso. Und Fotos mit der Lomomatic 110. Wo ist jetzt das hier? Ich muss auf den richtigen Knopf drücken. Wo ist denn der richtige Knopf? Ich kenne mich in unserem neuen... Interface noch nicht so gut aus. Ist egal. Im Anhang die 33x33 cm Ausdrucke mit Kaffeetasse als Größenvergleich.

Boris

Die haben wir jetzt nicht hier. Die waren in der E-Mail. Das sind aber quasi Bilder, die hier dabei waren. Und die sind halt auf 33x33 gedruckt und liegen nebeneinander oder hängen nebeneinander. Könnt ihr euch vorstellen, wie groß 33x33 cm sind.

Chris

Genau. Von Jobo gibt es entsprechende Spulen. Das Duo Set 16mm Pocket, also das ist nur die Spule, da ist keine Dose dabei und das kostet dann fast 50 Euro, nee 43 Euro, 44. Ich habe eine Patterson-Spule, die ich für den 110 zusammenschieben kann. Ich erinnere mich dran, das ist aber auch schon über 10 Jahre her, dass jemand die Patterson-Spule gemoddet hat, also die quasi mit einem heißen Draht in der Mitte irgendwie durchgeschnitten hat und dann wieder zusammengeklebt hat auf die Breite vom 110er. Alles in allem gar nicht so klein, das 110er Ökosystem. Liebe Grüße und Happy Shooting. Dankeschön.

Boris

Also gerade im Bereich Lomo ist ordentlich was los im 110er Bereich.

Chris

Ganz offensichtlich geht da einiges.

Boris

Wer also überfordert ist vom Kleinbildformat, wem APS-C eigentlich gewaltig ist und Micro Four Thirds einfach nichts Halbes und nichts Ganzes ist, hast du mitgekriegt? Nichts Halbes und nichts Ganzes. Der sollte sich vielleicht mal die 110er anschauen. Da wird es dann nochmal einen Tacken kleiner.

Chris

Tja, und dann haben wir noch eine anonyme Spende bekommen.

Boris

Ja, danke wollte ich an dieser Stelle sagen, denn wir haben auch von Nick Zeit nochmal bekommen. Vielen Dank dafür. Das hilft hier natürlich, hier die Sendung zu produzieren. Und die Message vom lieben Unterstützer oder der Unterstützerin ist einfach ein Smiley. Und da freue ich mich. Dankeschön.

Chris

Sehr schön. Also vielen Dank an die Smiley-Person. Können wir wieder gut klingen. Oh geil, der Nachbar fährt gerade bis zum Traktor vorbei.

Boris

Und dazu guckst du nach oben?

Chris

Ich gucke hier aus dem Fenster. Das ist ja die Kamera vom Laptop. Die ist ja unten auf dem Schreibtisch. Ich habe die nicht hochgestellt.

Boris

Also das Laptop liegt auf dem Fußboden?

Chris

Nein, auf dem Schreibtisch.

Boris

Das interessiert jetzt sowieso niemanden, der zuhört. Mach mal weiter. Wir haben nämlich eine Überraschung, die du mir in der Pre-Show erzählt hast. Und ich konnte verdammt noch mal nicht glauben, dass das so lange her ist.

Chris

Du hast sehr ungläubig geguckt. Ja, James Webb feiert Geburtstag. Vier Jahre Wissenschaft. Das gibt es nicht.

Boris

Ich konnte mich noch so gut erinnern, wir hatten ja hier auch darüber gesprochen, was das für ein Wahnsinns-Ding ist, was da koordiniert wird. Auf dem Flug hat sich das Ding entfaltet, bis es an diesem Lagrange-Punkt angekommen ist. Da mussten mehrere Etappen gemacht werden und es gab, was weiß ich, hunderte von Dingen, die fehlschlagen konnten, die alles vernichtet hätten und alles hat reibungslos geklappt. wir haben uns das angeguckt und ich hab jetzt gedacht ja gut, das ist jetzt vielleicht zwei Jahre her oder so. Nö, hab extra nochmal gegoogelt, vier Jahre. Im Dezember 2021 gestartet, im Januar 2022 den Lagrange-Punkt erreicht und angefangen mit Kalibrierung und Pipapo. Ins vierte Jahr. Wow. Sagenhaft.

Chris

Ich sag ja, wir schaffen noch 100 Jahre Happy Shooting.

Boris

Ja, wir merken es dann halt nicht. Das passiert dann halt plötzlich.

Chris

Genau. Also vierter Jahrestag und sie feiert das mit neuen Fotos von Centaurus A. Das ist eine Galaxie, an der sich wohl besonders gut demonstrieren lässt, wie geil das Instrumentarium ist, was da bei James Webb an Bord ist. Also, hat er neue Fotos gezeigt. Die Galaxie auch bekannt unter dem sehr eingängigen Namen NGC 5128.

Boris

Ach, die.

Chris

Ist wohl eine sehr hart debattierte Galaxie, weil sie, ich weiß es nicht, irgendwie, spezielle Art von Galaxie ist mit, keine Ahnung, die alt anders ist als andere Galaxien. Sie ist sehr speziell und, Man weiß wohl nicht genau, was es für eine Galaxie ist. Und die ist auch ziemlich weit weg. Was halt alle Galaxien sind im Prinzip.

Boris

Definieren weit.

Chris

11 Millionen Lichtjahre. 11 Millionen Lichtjahre.

Boris

Ja. Noch Millionen, das ist ja Nachbarschaft.

Chris

Das ist ja fast noch. Das Licht muss nur 11 Millionen Jahre durch die Galaxie fliegen, bis es bei uns ankommt.

Boris

Das geht noch.

Chris

Ja. Und was halt James Webb kann, ist mit seiner Nirkem und Miri, mit diesen Infrarot-Geschichten, kannst du halt da Sachen zeigen, die du sonst eben so nicht zeigen kannst. Und ich fände es immer noch super geil, was aus dem James Webb so rauskommt. Auch wenn wir es hier nicht so oft jetzt in den letzten ein, zwei Jahren gehabt haben, wie sonst davor. Aber es ist einfach schön, nicht wahr?

Boris

Also ich finde diese Aufnahmen beeindruckend und was da technisch möglich ist, das, ich finde sowas faszinierend.

Chris

Das hier ist im Vergleich, dass die gleiche Galaxie aus dem Spicer Space Teleskop, kann ja gar nichts, dieses Spicer. Kann ja überhaupt nichts. Also zumindest im Vergleich zum CSF. Na, das ist ja für bei anderen Sachen gut.

Boris

Herrlich, herrlich, herrlich.

Chris

So ist das doch richtig hübsch, oder? Mit der NearCam, die Near-Infrared-Camera.

Boris

Ich find's toll.

Chris

James Webb, hallo, gratuliere. Schönen Geburtstag.

Boris

Ich warte immer noch auf gute Dokumentationen im TV. Dann mal schauen.

Chris

Was willst du da? Dass irgendjemand vor Ort geht und Interview macht oder so?

Boris

Ja, einfach so, was sie so herausgefunden haben, was sie in den Bildern erkannt haben, was die Messungen ergeben haben, neue Erkenntnisse, sowas, da bin ich immer interessiert.

Chris

Ich glaube, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind einfach so dermaßen, knietief in Daten, die da vom James Webb zurückkommen, die haben gar keine Zeit, irgendwelche Geschichten zu erzählen. Die müssen Bilder sichten und Forschung und Wissenschaft machen. They must science the shit out of it.

Boris

Genau, eine Sache, da machen wir hier gleich mal eine Live-Korrektur hinterher. Was denn? Hast du es kaputt gemacht? Nee, nee, der Hinweis war ja richtig. Das hatte ich auch im Kopf, aber ich habe gerade falsch überschlagen. Der 110er Film, da hatten wir ja gerade von Crizo die Info bekommen, dass das etwa 13 mal 17 Millimeter sind. Und damit halt ein Viertel vom kleinen Bild. Und da habe ich gesagt, ja, und wem MFT noch nicht kompromisslos genug ist. MFT ist natürlich auch ein Viertel vom kleinen Bild. Ich hatte aber im Kopf.

Chris

Dass es so einen Millimeter größer ist.

Boris

Genau, ich hatte im Kopf, dass es so einen Millimeter mehr ist beim MFT als jetzt diese Angabe hier, aber tatsächlich ist Micro Four Thirds auch definiert mit 17,3 mal 13 Millimeter, also eben genau dieses Maß. Das heißt, MFT ist genau das gleiche wie der 110er Film und nicht noch einen Tacken größer, wie ich es jetzt im Kopf hatte. Passt so.

Chris

Gut, dass wir das jetzt gelernt haben.

Boris

Genau, danke an Volker hier direkt aus dem Slack als Live-Korrektur. Sehr schön. Bevor dann wieder tausend Zuschriften kommen, weißt du?

Chris

Wolf beschwert sich übrigens, dass die Decke vom Kraftwerk Teile vom Kopf abschneidet. Nee, das ist das Mikrofon.

Boris

Das ist das Mikrofon.

Chris

Das ist das Mikrofon. Und dann versucht der Algorithmus hier irgendwie ... Ist egal. Du musst damit leben. Tut mir leid. Ist einfach so.

Boris

Aber du hast was zum Quick-Snap gefunden.

Chris

Bring mich nochmal auf Stand. Wir müssen über den Schnell-Snap reden.

Boris

Was ist Quick-Snap?

Chris

Über den Schnell-Snap müssen wir reden. Ja, Quicksnap ist Fujis, wie sagt man da, Wegwerfkamera im Prinzip. Also das, die gibt es jetzt seit 40 Jahren, diese Einwegkameras, und du kennst die, also die kann man übrigens heute, wenn man die kaufen will, also kriegst du noch, wenn du nicht bei der Drogerie, dann zumindest im Onlinehandel, da kannst du auch gleich so 10er, 20er Kisten für Hochzeiten kaufen, also such mal nach Hochzeitskamera, Dann kriegst du gleich, also das sind Plaste oder Pappkameras, früher waren das Pappe, heute sind die aus Plaste oder beziehungsweise die waren glaube ich immer aus Plaste, aber früher war noch Pappe drumherum, damit es ein bisschen umweltfreundlicher ausgesehen hat, weil das Problem bei diesen Wegwerfkameras ist, wie der Name sagt, es ist eine Wegwerfkamera.

Boris

Also die Kamera ist quasi die Filmpatrone, ne?

Chris

Nee, da ist ein Plastikgehäuse. Also die Filmpatrone ist im Plastikgehäuse drin.

Boris

Ja, das ist halt blöd, weil die Kamera könnte ja die Patrone quasi sein, wenn man schon. Ist auch egal.

Chris

Nee, nee, nee. Da wird nicht extra für produziert, sondern da kommen schon Patronen rein.

Boris

Ja, blöd. Ja, wird so sein.

Chris

Das Ding ist, dass die dann halt so quasi abgegeben werden. Also wie früher die Kodaks. You press the button, We do the rest. Das war ja mal der Werbespruch. Nur, dass dann diese Boxkameras damals nicht weggeworfen wurden, sondern halt vom Drogisten oder so wurden die dann quasi gefüllt wieder. Also Film raus, neuen Film rein. Hier hast du, jetzt kannst du wieder Bilder machen. Und hier ist es so, dass halt das Gerät geknackt wird und dann, also es gibt natürlich Hacks irgendwo, die du da findest, wo dann steht, wie du sie öffnen kannst und wieder beladen kannst. Aber sie sind nicht dafür gemacht, dass man sie, irgendwie öffnet und wieder schließt, sondern die kippt man ab und dann kauft man sich eine neue.

Boris

Eigentlich Quatsch. Es ist halt so für Hochzeit-Gags und sowas gedacht. Es ist logistisch einfacher, als wenn du hinterher 20 Kameras hast. Aber eigentlich umwelttechnisch ist es Quatsch.

Chris

Natürlich ist es Quatsch. Es ist auch ein bisschen wie diese Vapes, die Einmal-Vapes, die Einweg-Vapes, wo dann völlig wo dann völlig brauchbare Lithium-Ionen-Akkus drin sind teilweise, also die du wieder laden kannst und so. Völliger Blödsinn. Jedenfalls wird das eben geknackt und so weiter. Technisch gesehen, also schon irgendwie hackbar praktisch, aber nicht wirklich wiederverwendbar. Aber eben 40 Jahre alt. Also damit zumindest eine Erwähnung wert. Und zwar gibt es jetzt nämlich quasi, angeblich um das 40-Jährige zu feiern, gibt es nämlich jetzt eine Schwarz-Weiß-Version davon.

Boris

Ach, okay.

Chris

Mit was für einem Film? Ja, mit einem Schwarz-Weiß-Film natürlich.

Boris

Ja, ist bekannt mit Was-Film. Es gibt doch mehr als einen Schwarz-Weiß-Film.

Chris

Ja, natürlich.

Boris

Kaspar.

Chris

Entschuldigung, das war zu naheliegend. Das war einfach zu naheliegend.

Boris

Ich hatte sogar schon einen Farbfilm, der als Schwarz-Weiß-Film entwickelt wird.

Chris

Richtig. Und genau das ist so ein Film. Das ist ein sogenannter chromrogener Schwarz-Weiß-Film. Das ist nämlich eigentlich ein Farbnegativ-Film, der auch in der normalen C41-Suppe entwickelt wird. Also da, wo die Farbfilme reinkommen, kommt der einfach mit rein. Ja, funktioniert genauso, ist damit also in der Standard-Chemie mit den Standard-Entwicklungszeiten in den Durchlaufmaschinen entwickelbar.

Boris

Das hatte ich hier in meiner selbst zusammengebauten Plastik-Doppeläugigen. Da hatte ich so einen Film drin.

Chris

In deiner Plastik was?

Boris

Zweieugige. So eine Plastik- Zweieugige zum selber zusammenbauen.

Chris

Ja. Dann gibt es noch die Quicksnap Active. Das ist, eine Unterwasser-Version. Die kann bis 10 Meter unter das Wasser angeblich.

Boris

Warum auch nicht.

Chris

Ja, und dann trotzdem weg, also das ist so, wie so Wegwerf, wie so. Ist schwierig.

Boris

Ist schwierig.

Chris

Aber gut. Soll im Herbst diesen Jahres auf den Markt kommen. Die Active hat ein 800 ISO-Film drin. Die ist dann, glaube ich, aber nicht schwarz-weiß. Die ist dann, glaube ich, Bunt, wenn ich das richtig gesehen habe.

Boris

Wobei bei 10 Meter Wassertiefe brauchst du so viel Bunt dann auch nicht mehr.

Chris

Ja, ja, doch. Ja, schon. ähm, also ich finde diesen Widerspruch zwischen hier Nostalgie und Wegwerfprodukt halt ziemlich äh äh, naja und, aber insgesamt hast du halt mit dem C41 Film hast du halt keine Hürde, ne, sondern das ist halt schnell entwickelt.

Boris

Wäre halt schön, wenn sie jetzt nach den 40 Jahren sagen, okay, es ist immer noch Quick-Snap, aber wie du schon sagst, wird halt neu beladen und kriegst du wieder oder irgendwie sowas.

Chris

Naja, Ansonsten reden wir hier von bei der schwarz-weißen glaube ich von 23 US-Dollar und die Unterwasserkamera 25 US-Dollar.

Boris

Und Entwicklung wahrscheinlich dabei, schätze ich mal.

Chris

Das war, nee. Ist extra?

Boris

Okay.

Chris

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den Preisen auch noch schon eine Entwicklung dabei ist.

Boris

Wäre nett dann.

Chris

Hey, das ist ja kein Wohlfahrtsverein hier, diese Fuji, die haben ja, die machen Dann möchte ich das nicht empfehlen.

Boris

Dann ist es relativ viel Geld.

Chris

Das ist auch keine Empfehlung. Das ist keine Empfehlung. Das ist eine News hier.

Boris

Weg damit. Das andere finde ich viel spannender. Das ist jetzt so ein Wegwerf-Plastik-Ding und so. Das muss man wirklich nicht machen. Aber auf dem Gebrauchtmarkt, da gibt es so viele Sachen für relativ wenig Geld, auch für Preise, wie du sie gerade genannt hast, kann man oft auch schon auf dem Flohmarkt irgendwas richtig Feines finden. Und der sagt auch was.

Chris

Also was hier gerade so durch die News geschippert ist, dass die japanische Plattform Minna Camera mal so ein bisschen erzählt hat darüber, was denn gerade so läuft und was nicht läuft und, was gerade trendet oder was gerade am meisten getradet wird. Und stellt sich halt raus, also kompaktere Kameras sind tatsächlich im Trend, wobei die top getradete Kamera bei denen, Keine Ahnung, also was die machen. Ich vermute, dass die halt Gebrauchthandel machen. Ist die Ricoh GR4.

Boris

Okay, das ist weit weg von Flohmarktkamera. Ich ziehe den Kommentar zurück.

Chris

Das ist aber eben keine Flohmarktkamera, sondern das ist so ein...

Boris

Aber die Ricohs sind sehr, sehr beliebt und sie sind sehr, sehr kompakt und sie sind sehr, sehr gut.

Chris

Ich suche immer noch einen Mäzen, der mir die Schwarz-Weiße schenkt. Ist ja dann bald Weihnachten, ne?

Boris

Du, die tauschen die nicht.

Chris

Also eine der meistgehandelten Kameras bei denen. Wobei ich mich dann natürlich frage, wenn die Gebrauchtkameras handeln, warum die Leute die wieder abgeben? Weil um einen Gebrauchtmarkt zu füttern, musst du ja, jawohl, die Leute, die machen halt ein Upgrade auf die nächste Version wahrscheinlich. Richtig.

Boris

Oder auf die Monochrom zum Beispiel. Ja, so ist das. Und ansonsten kann das ja theoretisch auch so sein wie bei den Fahrzeugen. Die kaufen die einfach neu, schalten sie einmal ein und dann verkaufen sie als gebraucht. Aber ich glaube, da machen sie keinen Gewinn mit. Vergiss das wieder.

Chris

Also auf jeden Fall sieht das Bild so aus, dass ich glaube die haben gezählt zwischen November 25 und Juni 26 war die RECO das meistgehandelte Modell, aber die schwereren Spiegelreflexen so wie eine Nikon D500 waren dann tatsächlich in deren Top 20 Liste auch noch ganz gut vertreten, und das sind ja schon mal sehr unterschiedliche Kameras also insofern ist das ganz interessant. Aber ja, also es scheint tatsächlich so in dem Top 20 Bereich, wenn du dir die Liste anschaust, wir gehen mal kurz durch, Ricoh GR4, EOS R6 Mark II, Sony A7 Mark IV, R7, R10, also da sind schon eher die größeren Kameras. Das ist nicht so ganz dieses Bild, was ich hatte von den Kids, die alle irgendwie gerade die Digicams von 2005 irgendwie sich holen.

Boris

Die Sony A6400, auch eine sehr beliebte und sehr kompakte Kamera, das verstehe ich dann wieder. Ja, aber dann tatsächlich doch durchmischter, als ich dachte. Ich hätte jetzt auch gedacht, der Trends zu den günstigeren, kompakten, aber nö, schon recht zeitgemäße Kameras, einfach generell. Also Erkenntnisgewinn keiner. Kameras werden gebraucht gekauft. Wahnsinn. Kann man?

Chris

Na gut.

Boris

Kann man ja mal so sagen.

Chris

Ja, und wenn man da so eine Kamera hat, dann möchte man ja auch gerne ein bisschen was lernen über die... Über die Fotografie und so. Und wo kann man das am besten tun? Ding, ding, ding, Werbung. Bei uns.

Boris

Jawohl.

Chris

Bei uns. Auf happyshooting.de slash Workshops. Da findet ihr einen Button. Und der bringt euch zu den Workshops oder zum Workshop Newsletter. Und da habe ich jetzt mal ein bisschen gebastelt, nicht wahr? Weil wir haben jetzt fast schon Weihnachten. Also sind noch ein paar Monate. Aber gefühlt dachte ich dieses Jahr, wir müssten mal die Nächstjahres-Workshops für 2027 einfach auch schon mal langsam so ein bisschen auf die Website packen.

Boris

Ja, Leute haben angefangen zu fragen, wann macht ihr denn, ich muss Urlaub einreichen und solche Geschichten.

Chris

Genau, ist tatsächlich so und deshalb ist es sinnvoll, wenn ihr da einfach mal drauf guckt. Und es sind noch nicht ganz alle da, aber wir haben tatsächlich schon den Großteil. Ich glaube, es fehlen noch zwei Stück. Einer im Oktober, einer im Juni noch. Aber wir haben jetzt tatsächlich, wenn ihr euch mal die Liste anschaut, ist übrigens jetzt ein bisschen neu designt, ist hübscher geworden, ist auch vor allem sinnvoller. Man sieht nämlich sofort auf den ersten Blick auf der rechten Seite, wann diese Workshops stattfinden, also in welchem Monat und so. Und dann ist da so eine bunte Ecke. Wenn die grün ist, dann ist der tatsächlich schon buchbar. Wenn die gelb ist, dann ist der angekündigt. Die meisten sind gelb. Also wir, ich muss gerade noch...

Boris

Sind ja auch noch 27, aber ihr könnt schon mal den Termin für euch blocken.

Chris

Ihr könnt euch vor allem schon mal auf den Newsletter eintragen, wenn ihr wollt. Und ich muss jetzt im Hintergrund noch hier Pre-Ticks fertig machen für die Buchungen und so. Und wenn das dann drin ist, dann werden die dann demnächst, ich sag mal, es dauert noch eine Woche oder zwei und dann sind die buchbar. Und wer es zuerst wissen möchte, der kann sich dann, auf den Newsletter packen und den wir, glaube ich, alle drei Monate verschicken oder so. Ach, und dann kommt man ein. Ist kein High-Frequency-Ding. Ja, und was haben wir? Also dieses Jahr im August, also quasi in einem knappen Monat, ist Villa Geister. Haben wir ja schon ein paar Mal drüber geredet. Zweieinhalb Tage zwischen klaren Fotoaufgaben und freiem Arbeiten, Projekten, gemeinsamen Bildbesprechungen, und coole Aufgaben, damit ihr dann entsprechend was mitnehmt.

Boris

Könnt ihr noch kommen, ist noch Platz frei.

Chris

Ist noch ein bisschen Platz frei?

Boris

Genau.

Chris

Ich glaube, das ist gut, die Hälfte ist ja ausgebucht im Moment, also da hat es noch ein bisschen Platz.

Boris

Ja, stattfinden tut auf jeden Fall, aber wenn ihr mögt, kommt im August nach Nähe Hannover.

Chris

Nee, Hannover. Wir fahren in der Villa. Dann haben wir den wilde Chemie-Experimente mit Film-Push-Pull und Cyanotipie und Kaffinol und Standentwicklung und was man halt so alles tun kann. Im Oktober diesen Jahres. Dann gibt es tatsächlich dieses Jahr im Oktober nochmal einen Online- Villa-Workshop, Fotografieren ohne Technik. Das ist im Prinzip Zusatztermin zu dem, den es im Frühjahr schon gab. Und es gab einfach noch ein paar Nachfragen und dachte, den biete ich nochmal an. Also wer sich da nochmal für sechs Wochen, sechsmal 90 Minuten Videotermin, dazwischen Aufgaben und Online-Gruppe und so weiter, wer da Bock drauf hat. Wenn es dann draußen dunkler wird, ist das ganz schön sich abends, donnerstags abends um 19 Uhr für ein paar Wochen mal mit einer Gruppe zu treffen online und mal so ein bisschen über Fotografie zu schnacken äh ja dann, gibt es einen Großformat-Workshop der ist tatsächlich schon buchbar und zwar im März nächsten Jahres also wer das mal erleben möchte, unter dem Dunkeltuch, die Welt auf der Mattscheibe auf dem Kopf zu sehen.

Die Fähigkeiten erlernen möchte, mal so eine Kamera tatsächlich selbst aufzubauen, mal gucken, was so, wie wenig Verstellung es teilweise braucht, mit Verschieben und Verkippen und so weiter, um dann eine Riesenwirkung zu bekommen und entsprechend Negative mit nach Hause nehmen möchte.

Die sind auf jeden Fall im nächsten März hier. Herzlich willkommen und jetzt Licht gestalten.

Boris

Endlich.

Chris

Lichtgestalten. Wir haben drüber geredet, es hat ja sofort Feedback gegeben. Ähm, Und das hat jetzt ein bisschen gedauert, bis wir uns den so hinkonzipiert haben, aber er ist jetzt tatsächlich dann auch bald buchbar. Ihr werdet im Prinzip auf beiden Seiten der Kamera stehen, also ihr werdet andere fotografieren, werdet auch selber fotografiert. Das hat sehr viel damit zu tun, um auch nicht nur zu lernen, wie Licht und Abstand und Kommunikation Porträts beeinflussend verändern, sondern eben auch, wie sich das anfühlt vor dieser Kamera. Was ist denn das Erlebnis eines Menschen vor der Kamera und wie kann ich da vielleicht auch was draus lernen, wenn ich selber fotografiere. Da ist also auf jeden Fall da ist Musik drin in dem Thema und das Ganze wird stattfinden Ende April 2027 ja.

Boris

Da freue ich mich drauf. Ich mache gerne Sachen mit Licht.

Chris

Ich auch. Das ist so schön, weil es ist halt kein reiner Licht-Workshop. Es ist auch kein reiner Gestaltungs-Workshop, sondern es bringt halt so Mensch, Gestaltung, Licht, alles.

Boris

Bringt die Themen zusammen.

Chris

Genau. Ja, dann im Juni nochmal die Seewerkstatt. Also der Workshop, der eigentlich so der Startschuss für mein Buchprojekt war, was ja auch noch dieses Jahr erscheinen wird und der in einer, ich sag mal abgedateten Version weil das Buch hat sich auch nochmal über die Monate so ein bisschen verändert und das fließt natürlich jetzt auch wieder in den Workshop ein also da freue ich mich riesig drauf Juni 27, dann Klostergeister im September nächstes Jahr diesmal im Herbst diesmal im Herbst das ist einfach mal Mal andere Natur, andere Umgebung, andere Kurse. Es ändert was. Die Jahreszeit ändert was. Und dann gibt es im November 27 Eat Your Vegetables. Das ist dein Gemüse.

Boris

Das ist ein blödes Wort für den Titel. Das kann ja kein Mensch sprechen.

Chris

Vegetables, nicht wahr?

Boris

Ja, irgendwas mit Tischen.

Chris

Nein, es geht ums Gemüse. Also, der Hintergrund ist der. Es würde sich niemand für einen Workshop freiwillig anmelden, der heißt Bildauswahl und Sequenzierung.

Boris

Das klingt sehr deutsch.

Chris

Das klingt sehr deutsch und sehr trocken. Deshalb habe ich hier einfach eine Tandecke drüber geworfen. Das ist nämlich ein Seen-Workshop. Wir haben ja schon mal über die Seens gesprochen, über die kleinen Büchlein, die ein bisschen dazu zwingen, sich über das Thema Sequenzierung und Bildauswahl Gedanken zu machen. Das ist eigentlich ein Tarn-Workshop.

Boris

So gesehen eigentlich eine Art Miniaturausstellung. Workshop.

Chris

Im Prinzip, also wir werden Bilder drucken, wir werden sie auf den Fußboden werfen, hin und her schieben, probieren, diskutieren, sortieren und dann kommen auch Zins raus, die ihr mit nach Hause nehmen könnt und ihr dann vielleicht, das ist im November, vielleicht fürs Weihnachten und so, mal schauen, kann man super verschenken. Und ganz nebenbei, ohne dass ihr das bemerkt, also, pssst, erzählt es niemandem, das ist nämlich der Trick dabei, Boris. Ganz nebenbei, ohne dass das jemand bemerkt, lernt ihr dann über Bildauswahl, was man weglassen kann, wie man eine Reihenfolge findet, wie man einen Rhythmus macht in einer Serie, eine Serie zu entwickeln, zu erkennen, wann sich Bilder gegenseitig helfen, wann sie sich gegenseitig schaden und so weiter. Also eigentlich die Dinge, die ganz viele Menschen, die mit einer Kamera rumrennen, eigentlich nie bewusst üben, obwohl genau das den Unterschied macht zwischen... Einem Sack voll guter Bilder und einem Werk. Weißt du? Und Eat Your Vegetables ist im Englischen tatsächlich so ein geflügeltes Wort, wenn du halt was tun sollst, was sich eigentlich so wie Arbeit anfühlt. Kinder muss man die Gemüse immer irgendwie unterschieben, so heimlich hinterm Schnitzelchen verstecken oder so. Und hier ist das Sinn, das Schnitzelchen und die Vegetables sind halt die Sequenzierung und die Bildauswahl.

Boris

Ich mochte früher tatsächlich Spinat sehr, sehr gerne und später dann nicht.

Chris

Du bist ja auch komisch.

Boris

Ja, pass auf. Und später dann nicht mehr. Und als ich das mal geäußert habe, da hat meine Mutter mir dann verraten, naja, wir haben dir ja früher auch das Gemüse unter den Spinat püriert. Also war es wahrscheinlich die Mischung, die ich gerne mochte.

Chris

Es gibt eine Geschichte. Also ich als Kind, weißt du, du erinnerst dich, Popeye Und Spinat war ja wegen irgendeinem blöden Rechenfehler, war das ja irgendwie mal so.

Boris

In meiner Kindheit zumindest.

Chris

Man glaubte, dass das Thema so viel Eisen hat und Kinder brauchen das und bla. Also es wurde irgendwie eine Zeit lang, wurde das so propagiert, wie Kinder müssen Spinat essen. Und ich konnte halt mit diesem gequirlten Rahmspinat, mit dieser Kuhfladen-ähnlichen Zeug, konnte ich nichts anfangen. Und meine Mutter hat aber, weil sie wusste, dass das oder weil sie glaubte zu wissen, dass das ja wichtig war und der Hausarzt empfohlen hat, hat sie halt versucht mir Spinat unter zu jubeln und zwar, im Nuckelfläschchen, also da wo man so den Brei reinmacht, und sie hat das da drunter gemischt. Also es war nicht nur Spinat, es war Brei mit Spinat.

Boris

Angereicht.

Chris

Und damit ich es nicht sehe, damit ich es nicht sehe, hat sie dann so ein Handtuch drum gewickelt und hat mir das so gegeben. Ich lag da so in so einem Laufstall und, Er hat mir das dann gegeben und dann klingelte irgendwie das Telefon und die Geschichte ist, dass als sie dann wiederkam, saß ich, hatte die Flasche ausgepackt, hatte die dann, weil ich gesehen habe, Mensch, ich werde hier verarscht, habe die auf den Kopf gehalten und habe mir diesen Schnulli-Ding immer so brr, brr, brr gemacht. Auf der Wand war ein riesengroßer grüner Fleck, also ich habe die Wand angemalt damit. Also Kids, eat your vegetables, okay?

Boris

Sehr schön.

Chris

Esst euer Gemüse.

Boris

Lieber essen als an die Wand verteilen.

Chris

Richtig. Also das ist auf jeden Fall dieser, Spinatworkshop. Ist das Spinatworkshop? Und die Workshops, die noch gerade noch in Ankündigungsmodus sind, also die ihr noch nicht buchen könnt da ist dann, wo der Buchknopf ist, ist ein Newsletter erhalten Knopf wenn ihr da drauf klickt, dann bekommt ihr, recht schnell Bescheid, wenn diese Workshops alle online gehen, also tut das mal und hier müsst ihr auch nicht die Wand grün machen weil das schmeckt dann doch ganz toll ich verspreche es euch, Auch wenn auf dem Bild ein sehr ungesundes Gemüse drauf ist.

Boris

Ja.

Chris

Was macht man nicht, damit die Leute dann mal auf so ein Bild klicken. Also, das ist auf jeden Fall die Idee dahinter. Übrigens, wer mir sagen kann, wer bei Lichtgestalten auf diesem Foto ist, der kriegt einen Extrapunkt. Ich bin's nicht.

Boris

Da spielt jemand Bass.

Chris

Lassen wir mal so stehen. Ihr könnt dann auf happyshooting.de entsprechend mal eine Info hinterlassen.

Boris

Fantastisch.

Chris

So, das war's jetzt auf jeden Fall mit den Workshops. Macht mal den Newsletter voll und so. Ich verspreche euch, ich spam euch nicht.

Boris

Jawohl. Was ich getan habe, ist, ich habe meinen Lightroom-Katalog aufgeräumt. Ich sprach ja hier...

Chris

Machen wir das nicht alle?

Boris

Ja, aber anders. Weißt du, der Lightroom-Katalog ist ja eine SQL-Light-Datenbank. Und wenn man weiß, wie man an eine SQL-Light-Datenbank kommt und Backups hat, macht Backups, dann kann man Dinge damit tun. Und wenn man eine KI hat, die weiß, wie man an SQL-Light-Datenbanken kommt und KIs wissen das, dann kann man noch viel einfacher schöne Dinge tun. Und das habe ich ausprobiert. Wir sprachen ja davor, dass ich ein Problem mit meinem Lightroom-Katalog hatte, dass ich einen sehr wilden Wuchs mit meinen Stichworten hatte. Die Stichwörter im Katalog sind einfach der Wahnsinn gewesen. Als ich mal damals angefangen hatte, habe ich versucht, es hierarchisch aufzubauen, damit ich irgendein Blatt zuordnen kann und dann der ganze Äste-Pfad an Stichworten mit dazukommt. Das habe ich dann irgendwann aufgegeben und dann habe ich Wörter so getippt und dann sind die irgendwo auf der Rotebene, also auf der Hauptebene gelandet. Dann sind natürlich Dubletten entstanden, weil manche waren ja in irgendeinem Unterordner, den ich dann nicht ausgewählt habe, sondern neu angelegt habe. Dann waren Tippfehler natürlich drin. Dann habe ich manchmal Singular, manchmal Plural verwendet.

Also das reinste Chaos. Und vor allen Dingen sehr, sehr viele Stichworte und ich hatte keinen Bock, da manuell drinnen aufzuräumen. Ich hatte es schlicht aufgegeben, habe einfach jedes Mal ans Bild herangeschrieben, was mir daran wichtig ist oder wonach ich das mal irgendwann suchen wollte.

Chris

Du bist aber noch gut dran. Ich bin kürzlich von jemandem gefragt worden oder gebeten worden zu helfen, diese Person hatte. Ich glaube, die Bilder vom Lightroom, also die RAWs, über acht, neun externe Platten verteilt. Also als Datenverlust vorprogrammiert, das war dann auch ein bisschen Arbeit.

Boris

Ja, ja, ja, Naja, und dann hatte ich ja auch einige Bilder drin, die ich mit Workshop-Tags, markiert hatte, also Workshop-Stichworten, damit ich die dann nach dem Workshop schnell wiederfinde. Aber strukturiert, wie ich bin, heißen die halt manchmal HSWS für Happy Shooting Workshop, dann das Jahr, dann das Thema. HSWS 2021 Kloster. Manchmal aber auch andersrum manchmal erst das Thema, dann das Jahr manchmal nur HS, Leerzeichen irgendwas dahinter, Aufgaben manchmal Aufgabe 1 manchmal Aufgabe Leerzeichen 1 manchmal einsortiert unter Workshop also, chaotisch also ich quasi nur in Stichworten Du bist.

Chris

Ein aufgeräumter Mensch.

Boris

Das sagen immer alle, aber wenn ich mir meine Daten so angucke, kann ich das nicht bestätigen.

Chris

Naja, es gibt ja schon, also ich kenne auch Leute, die im echten Leben total aufgeräumt sind und digital völlig unaufgeräumt. Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich bin digital relativ gut aufgeräumt und wenn ich so durch die Gegend renne, bin ich eher so ein bisschen nicht so aufgeräumt.

Boris

Ja, ich versuche es halt immer, aber das Problem ist, ich bin heute ganz besonders. Ich bin uneinheitlich bei dem, was ich so versuche und habe immer wieder neue Ideen.

Chris

Denke ich auch jedes Mal, wenn wir einen Workshop machen, man ist ja uneinheitlich.

Boris

Ja, das ist Meine ganze Erscheinung. Also mein Ziel war, den ganzen Katalog mal aufzuräumen, diesen Stichwort Katalog in der Lightroom Datenbank, Fehler dabei eben zu korrigieren, also Rechtschreibfehler oder einfach Tippfehler, die passiert sind, die ganzen Dubletten aufzulösen, also ich will halt einmal das Stichwort Pferd haben und nicht mehrfach. Und eben die Logik für diese Happy-Shooting-Workshops und für meine Workshops eben mal so anpassen, dass sie einheitlich sind. Irgendwie alles zusammenfassen, was dann noch falsch ist und korrigieren und so weiter. Und am besten, damit ich nicht alle meine zigtausend Stichworte auf der Hauptebene habe. Ich brauche dann diese Katalogliste niemals aufklappen, weil das scrolle ich dann sowieso nie durch. Wenigstens eine Route-Ebene machen mit so ein paar Begriffen, wo ich sage, okay, da sind Fahrzeuge, da ist Landschaft, also so ein bisschen thematisch, da sind Personen-Stichworte drin.

Chris

Und was ist, wenn ein Fahrzeug in der Landschaft steht?

Boris

Ja, hat es ja mehrere Stichworte.

Chris

Ah, okay.

Boris

Dann steht ja zum Beispiel Anhänger, Himmel, Feld. Und dann hast du natürlich, das Feld ist irgendwo in Landschaft. Der Anhänger ist bei Fahrzeugen.

Chris

Aber dann auch hierarchisch, oder?

Boris

Nur die eine Ebene. Einfach nur, ich will einfach nur, wenn du in Leitruben den Stichwortkatalog aufklappst, dass du nicht da irgendwie 3000 Wörter stehen hast, sondern dass du Rubriken hast, wenn du ein Stichwort suchen solltest. Ich nutze es nie. Ich suche niemals über diesen Katalog, weil ich immer über die Suche oben gehe und dann halt die Suchbegriffe eintippe, nach denen ich suche. Aber sollte ich doch mal in die Verlegenheit kommen oder mich die Langeweile packen und ich möchte gucken welche Person habe ich denn überhaupt so als Stichwort, dazu musst du erstmal wissen, wonach du suchen kannst dann könnte ich dann, wenn das alles funktioniert Personen aufklappen und dann sehe ich da Personen, das war so die Idee und Personen sind halt Namen, Pferde haben aber auch Namen ja aber ein Pferdename ist halt in der Regel kein, also es gibt wenig Pferde, die heißen Gabi oder Thomas. Die heißen, ja, das ist eher relativ sinnvoll.

Chris

Es geht so, für bestimmte Arten von Tieren gibt es auch tatsächlich ja bestimmte Arten von Namen. So Fifi würde man, glaube ich, ein Pferd nicht nennen, aber ein Hund schon.

Boris

Ein Hund schon, ja. Und Pferde, die heißen dann, was weiß ich, also Chayenne kommt schon vor. Das kann natürlich auch mal eine Person sein.

Chris

Lightning.

Boris

Pepper zum Beispiel.

Chris

Pferde heißen Lightning.

Boris

Pepper können die heißen, Lou können die heißen. ja Top Checks Elliot können die heißen naja aber, also so würde es jedenfalls irgendwie gehen.

Chris

Fury genau Uwe.

Boris

Du hast.

Chris

Gerade dein Alter verraten Uwe.

Boris

Und, ich möchte halt ja ich möchte ein bisschen mehr Übersicht haben, ich möchte das alles aufgeräumt haben und ich weiß halt gar nicht so genau, was alles. Das war so mein Problem. Also ich habe chaotische Gedanken, wie ich das gerne aufgeräumt hätte, ohne jetzt eine konkrete Vorstellung zu haben, wie eigentlich. Aber ich hatte ja eine KI zur Hand und bei Claude war gerade dieses neue Modell Fable, Fable 5 war inklusive.

Chris

KI, mach mal.

Boris

Da habe ich dann mal mit experimentiert. Also wie bin ich vorgegangen? Zunächst natürlich erstmal eine Kopie des Lightroom-Katalogs gemacht. Also diese LR-Cut-Datei, das ist diese SQLite-Datei. Ich habe natürlich die KI nicht auf der Original-Datei arbeiten lassen, sondern auf einer Kopie.

Chris

Moment, Moment, Moment. Du hast die KI auf der Datenbank-Datei arbeiten lassen.

Boris

Selbstverständlich.

Chris

Du hast der KI nicht gesagt, guck mal, hier ist die Maus, hier ist das Lightroom, so klickst du und ändert Keywords, sondern du hast gesagt, geh mal ran und mach mal OP am offenen Herzen quasi.

Boris

Genau, also eine Kopie gemacht. Der Katalog ist sowieso gesichert. Der liegt auf meinem NAS, der liegt noch mal in der Cloud, der liegt noch mal im Time Machine Backup. Und dann habe ich eine Kopie davon gemacht, habe die in ein Arbeitsverzeichnis gelegt und habe Claude einfach das, was ich euch gerade beschrieben habe, nur wesentlich chaotischer, einfach mal so runter beschrieben. Was ist eigentlich mein Problem mit diesen Stichworten da drin? Was glaube ich zu wollen? Also so ungefähr, was könnte ich mir vorstellen, was einfacher ist? Und Claude hat da ein bisschen Klarheit in meine Gedanken gemacht und hat das ein bisschen auseinanderklamüsert, hat eine Verbindung zu der Datenbank hergestellt. Da hat sie sich ein kleines, ich glaube, ein Perl-Skript dazu oder ein Python-Skript dazu geschrieben. Und hat dann in die Datenbank reingeguckt, hat eine Analyse gemacht, hat sofort die Tabellen gefunden, die Stichworte gefunden, hat eine Übersicht, eine Auswertung gemacht, alles klar. Und hat gesagt, ich habe mal hier alles analysiert und hat dann gesagt, dass es ja unklare Tippfehler geben könnte. Also ist Kirche ein Tippfehler von Kirche oder ist es wirklich das eine die Frucht und das andere das Gebäude?

Chris

Da hast du gesagt, guck dir halt die Bilder an.

Boris

Und da hat Claude gesagt, ich könnte ja in die Bilder gucken. Und da habe ich gesagt, mach das mal. Und dann hat sie sich quasi, die Verbindung zu meinem NAS stand ja, hat sich das RAW-File gezogen hat eine kleine Vorschau gerechnet und hat dann analysiert, was da drauf zu sehen ist. So, alles ohne, dass ich da groß was zu sagen musste. Hat dann CSV-Dateien, also Textdateien angelegt, wo quasi hinterlegt wurde, was soll mit welchem Begriff passieren. Also hat sich quasi eine To-Do-Liste angelegt, hat dann eine Webseite.

Chris

Ich sage nur, Kids, don't try this at home. Okay, das ist, glaube ich.

Boris

Doch, das ist total einfach.

Chris

Vorne heranzustellen.

Boris

Ich habe gesagt, macht ein Backup vorher und dann ist das wirklich überhaupt kein Thema. Es hat eine Webseite erstellt, eine sehr übersichtliche, gut fluffig zu bedienende Webseite und hat quasi präsentiert, was passieren würde. Was wird also umbenannt werden vom Plural zum Singular? Also einfach so eine Tabelle. Da steht jetzt Wolken, ich würde da Wolke draus machen. Da steht Kinder, ich würde da Kind draus machen. Also hat mir so eine Liste einfach gezeigt. Was würde zusammengefasst werden? So Tippfehler. Pfer und Pferd. Offensichtlich Tippfehler. Würde ich zusammenfassen. Auch die Tippfehler, die angepasst werden, die aber singular oder einzelne solitäre Stichworte sind, welche Tippfehler würden korrigiert werden, weil da einfach schlicht falsche Schreibweisen drin waren. Und eine Übersicht, was sind wahrscheinlich die Tiernamen und was sind wahrscheinlich die Personennamen für mich zur Kontrolle. Die waren nicht alle richtig, aber die waren schon gut.

Und so weiter und so fort. Dann hat das Ding auf meine Prüfung gewartet. Ich habe mir diese Webseite angeguckt und dann habe ich halt im Claude-Chat weiter beschrieben, was ich denn geändert haben möchte. Habe also zum Beispiel gesagt, Sterne und Wolken sollten schon im Plural bleiben, weil ich fotografiere selten einen Stern oder eine Wolke, sondern ich ticke da halt im Plural. Ich will nach Wolken suchen. Alles klar. Liste von Namen, die eben keine Tiernamen, sondern Menschen sind, habe ich einfach runtergeschrieben. Die habe ich mir einfach rauskopiert, mit in den Chat reingeballert, habe gesagt, also das hier sind Menschen und das hier sind Tiere. Und dabei war auch eine Liste von Berufsbezeichnungen zum Beispiel. Ich habe gesagt, das ist eigentlich eine Berufsbezeichnung. Das hat die KI erstmal so nicht alleine auseinander analysiert, weil sie da auf Namen fixiert waren. Aber ich habe gesagt, das ist eigentlich eher ein Beruf und so weiter und so fort. Weil manchmal ist ja auch ein Nachname eine Berufsbezeichnung, nicht wahr? Was meine ich denn damit? Dann habe ich gesagt, ich habe hier selten Nachnamen drin, das sind dann schon Berufe. Alles klar. Dann hat sie dann nochmal einen Lauf gemacht, die KI, mit einer aktualisierten Webseite und mit letzten Prüfungen. Und danach wurde der Katalog umgestellt. Und zwar, jetzt halte ich fest, auf einer Sicherheitskopie. Denn die KI hat gesagt, ich werde das jetzt machen, aber da kann natürlich auch was bei schief gehen. Ich mache mal vorher eine Sicherung davon. Das heißt, die KI hat sich selbstständig eine Kopie dieser Datenbank angelegt.

Chris

Die KI hat einfach gewusst, dass sie das eigentlich noch nie gemacht hat. Und dass sie da quasi Schiss hat, sie hat dir alles verballert. Also sie hat das aus Angst gemacht, weil sie genau wusste, hinterher tut es eh nicht.

Boris

Aber ich fand das einfach beeindruckend, weil ich habe ja gesagt, hier auf der Datenbank kannst du arbeiten. Es war ja schon eine Kopie. Aber die KI hat gesagt, ich mache das mal nicht auf der Datenbank, ich mache mal eine Sicherung davon. Fand ich klasse, ohne dass ich das dazu sagen musste.

Chris

Hätte ich von einem ITler, der das macht, auch erwartet, ja.

Boris

Ja, natürlich. Aber nur mal so, um den Stand rauszubringen, wo wir mit der KI im Augenblick so stehen. Und das Ergebnis ist, 2400, also über 2400 Stichwörter habe ich jetzt sauber in einer Handvoll einfache Gruppen einsortiert.

Chris

Also das Ding hat dir deine Datenbank umgeschrieben. Das ist in die Datenbank reingegangen.

Boris

Hat SQL-Befehle laufen lassen.

Chris

Obwohl es die Datenstruktur nicht wirklich kennt, hat es versucht rauszufinden, wie die Datenstruktur. Vielleicht kennst du die ja, vielleicht ist sie irgendwo dokumentiert.

Boris

Sie hat sie auf jeden Fall rausgefunden. So schwierig war das nicht. Ich war da ja auch schon mal dran.

Chris

Ja, ich weiß.

Boris

Also hat mir die Gruppen angelegt. Wie gesagt, nach Tiernamen, nach Personennamen, nach Gegenständen, Fahrzeuge. Also so eine Handvoll Übergruppen habe ich, damit das ein bisschen sortierter ist in der Liste und dann einfach alles da reingerotzt. Und wohlgemerkt eben, ohne dass irgendwelche Verbindungen zu Bildern verloren gehen. Also wenn Tippfehler oder sowas korrigiert werden, dann müssen die ja auch an dem Bild korrigiert werden, dass die Verknüpfung dann auch erhalten bleibt und solche Späße. Also da hat sich die KI dann eben drum gekümmert. Stichwörter, die gar keine Bilder hatten, wurden gelöscht. Also ich hatte da einfach auch Karteileichen drin rumfliegen. Die sind dann einfach mal weggehauen worden. Jetzt habe ich alle einheitlich im Singular benannt, nicht mal Plural, mal Singular, mit den paar Ausnahmen, die ich halt benannt habe und ähnliche nach selben Muster, die dann auch sinnvoll sind an der Stelle. Bei manchen hat sie dann auch nachgefragt, weil die Bildanalyse dann ergeben hat, na ja, das wäre ja aber hier im Plural wahrscheinlich. Alles klar. Und diese ganze HSW, also die Happy Shooting Nomenklatur, einfach mal komplett vereinheitlicht. Sagenhaft.

Chris

Hm.

Boris

Ich habe dann hier bei Claude Fable 5, das ist halt ein, sehr umfangreiches Modell, das relativ viele Tokens verbraucht. Ich habe dafür auch mehr als ein 5-Stunden-Fenster verbraten. Also die ganze Analyse, inklusive Bildanalyse. Also er hat jetzt nicht alle meine, was weiß ich, wie viele zigtausend Fotos analysiert, aber so ein paar Fragezeichen, die sie eben hatte, wo er sagt, ist das Tippfehler oder ist das Bildinhalt? Also ich weiß nicht, wie viele sie analysiert hat, aber einen ganzen Schwung. Das hat halt mehr als ein Fünf-Stunden-Fenster an Tokens gekostet, macht aber nichts. Am Anfang hat Claude dann so etwa über 30 Minuten analysiert und so weiter, bis die erste Webseite stand. Und danach ging das dann eigentlich relativ zügig. Das fand ich geil. Und dann dachte ich, jetzt habe ich hier einen Lightroom-Katalog mit einer aufgeräumten Stichwort-Liste.

Wie sieht denn das aus mit meinen Sammlungen, mit den Collections die sind nämlich auch wild und chaotisch dann hab ich gesagt, sag mal du hast ja jetzt den Katalog gesehen, guck dir doch mal meine Collections bitte an, können wir da nicht mal aufräumen, können wir das nicht übersichtlicher machen, guck mal, sind da überhaupt Sachen drin, da sind Dubletten drin und dies, das, irgendwas wo nur zwei Bilder drin sind, dann mach's doch einfach weg und so weiter also, draufgelassen, das Ding. Ich habe zum Beispiel ein paar Selektionen, wo Bandfotos drin sind, noch von Annotook. Finde ich aber ganz lustig, klicke ich ganz gerne mal drauf. Aber die können dann auch gerne in eine Gruppe mit Band-Shootings oder Familien-Shootings, können dann auch gerne in eine Gruppe mit Familien-Shootings oder überhaupt in die Shootings-Gruppe oder in die Gruppe der Familie, die das nämlich da auch schon gibt. Statt auf dem Rudrum zu dümpeln, weil bei Lightroom Classic, wer da mal so Collections angelegt hat mit dem Plus und wo sie dann angelegt werden, Und wenn man da nicht aufpasst, ist das auch einfach ein Zoo, was da passiert.

Ja, und Dubletten hatte ich natürlich auch drin, durch diverse Updates von Lightroom Classic. Also diese 5 Stars und 5 Sterne. Also diese Standard-Collections. Da hatte ich einfach Dubletten drin. Habe auch nie aufgeräumt. Weil warum? Ja, und Claude fragt mich dann, wie soll ich denn mit dem Workshop-Archiv umgehen? Soll ich das flach machen oder soll ich das nach Jahren aufbauen? Da habe ich gesagt, mach mal flach, weil so viele Workshops im Jahr haben wir dann ja auch wieder nicht. Was soll ich mit den Dubletten machen? Sollen die umbenannt werden oder können die weg? Habe ich gesagt, hau weg. Also auch Hau weg, habe ich reingeschrieben. Und was ist mit unklarem Zeug? Ich hatte so Tempsachen und andere Sachen, habe ich gesagt, komm, mach mir eine Archivgruppe, wenn wir nicht sicher sind, die kann ich später manuell aufräumen. Tja, und dann hat die KI mir folgende Sachen ausgegeben. Das Workshop-Archiv existiert doppelt. 2009 bis 2012 lagen komplett zweimal vor. Flach die 2010 Berlin, Jahresgruppen 2010.

Chris

Aber nicht die Bilder, sondern die logische Struktur drüber.

Boris

Genau, die Sammlung selbst. Identische Bilderliste, aber zweimal die gleiche Sammlung an verschiedenen Orten. Hat sie mir aufgetan. 57 Smart-Kriterien wären ins Leere gelaufen, weil sie noch die alten Keyword-Namen abgefragt haben. Wir haben ja die Stichworte geändert. HS-Workshop und so weiter. Habe ich mal eben alles auf die neuen Namen umgeschrieben. Dankeschön, die haben dann wieder funktioniert. Alte Kopierfehler entdeckt und behoben. Die Berlin-Aufgabe fragte intern die 2009er ab. Das heißt, ich hatte eine Workshop-Aufgabengruppe angelegt, die aber Bilder von einem ganz anderen Workshop abgefragt hat. Ist zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht aufgefallen, weil ich die Bilder zu dem Zeitpunkt nicht auf dem Rechner hatte, aber war halt falsch. Korrigiert. Dann die Beispiele, die ich hier hatte unter Rustikal, Shootings, Familienname, Extras, Test online oder bei Shootings Band, Bandname, die Pics, Bandname und so weiter. Hat sie dann einfach mal die Dubletten rausgehauen und in die richtige Struktur unter die Bandworkshops, unter die Familienworkshops, unter den Namen der Familie gepackt. Alles mal aufgeräumt. Und noch ein weiteres Muster, da sagt sie hier, 477 Bilder in einer 05-Gruppe entpuppt sich als Winterweide 2021 und so weiter. Frieda Druckprojekte entpuppt sich als dies und das. Also da gab es Dubletten und Überschneidungen, hat sie alles aufgeräumt.

Ich habe gestaunt. Ich habe Bauklötze gestaunt. Also die KI hat mir in einem Nachmittag mein Lightroom-Katalog entrümpelt und aufgeräumt. Collections und Stichwörter. Und Cloud macht das unter der Haube eben mit Skripthilfe. Also in diesem Fall sind tatsächlich Python-Skripts entstanden, die eben auf die SQL-Light-Datenbank draufgehen. Die Datenbank wird analysiert, die Struktur ausgelesen, die Inhalte werden ausgelesen. Und so weiter und so fort.

Ich habe es hier extra nochmal reingeschrieben alles was ich hier gerade erzählt habe macht vorher ein Backup, du kannst mal gerne für die die jetzt Video gucken kannst ja mal diese drei Bilder einblenden die ich dir gezeigt habe, die habe ich hier angehängt, das sind Screenshots von der Webseite die Claude erstellt hat bei den Stichworten das ist einfach unfassbar also du kriegst wirklich eine statistische, eine grafische Übersicht der Inhalte deines Kataloges, wie viele Stichwörter würden, in welcher Gruppe landen. Das ist jetzt hier ein Screenshot, wo du links quasi die Gruppen siehst, die angelegt wurden und dann eben wie viele Stichworte in diese Gruppe kommen, bei Tiere zum Beispiel und so weiter. Dann hat man sofort einen grafischen Überblick. Dann eben eine Liste zum Aufklappen, wo drin steht, ja, dies und jenes wird korrigiert. Hier wird ein Singular draus. Da sind Dubletten, die weg sind. Für mich einfach zur Gegenkontrolle, zum Kontrollieren und im Chat beschreiben, was ich anders haben möchte. Und diese Webseite wurde eben ein oder zweimal aktualisiert. Dann gibt es noch so KPI-Zahlen, wo halt ein Überblick ist, so wie viele Stichworte gibt es eigentlich und wie viele fliegen raus und wie viel sind falsch und so weiter und so fort. Es ist der Burner. Wirklich. Wie viele Jahre schleppe ich diese Scheiße mit mir rum? Jetzt habe ich endlich Ordnung.

Chris

Das klingt erstmal fantastisch. Die einzige Sache, wo ich tatsächlich so persönlich so ein bisschen Bauchweh hätte, wäre dieses Thema, da arbeitet was in meiner Datenbank irgendwie, macht da Dinge in der Datenbank.

Boris

Das machst du auch, wenn du mit Lightroom arbeitest.

Chris

Richtig, aber da macht das Lightroom und Lightroom kennt ja die Datenbankstruktur und, mein einziges Bauchweh wäre, da wird irgendwas in der Datenbank verändert, was das Lightroom nicht gleich merkt und eine Woche später wird eine Funktion in der Datenbank aufgerufen, wo Lightroom dann was vorfindet, was es nicht kennt und dann fällst du die Schnauze und, dann hast du richtig gearbeitet auf dem Ding schon. Das wäre so das Einzige, aber trotzdem, das klingt schon, interessant, also fast verlockend. Obwohl ich habe ja eine sehr ordentliche Datum-Datenbank. Ich finde mein Zeug, also geht das hier noch.

Boris

Bei allem, was ich jetzt gerade erzählt habe, muss man natürlich dazu sagen, ich bin beruflich Softwareentwickler. Ich habe also da vielleicht eine ganz andere Einschätzung zu dem, was da passiert und was ich ihm zutraue und was nicht. Ich kann mich natürlich auch völlig verschätzen, wie du schon sagst. Das Ding kann unter der Haube Dinge machen, aber meine Erfahrung der letzten Wochen und Monate zeigt, tut es nicht.

Chris

Ich kenne Leute, denen würde ich das nicht empfehlen, so was zu tun, aber ich kenne auch genügend Nerds, die dann, wo ich sagen würde, ja, spiele halt mal.

Boris

Wer sich traut, ich würde vielleicht so weit gehen und sagen, wer sich traut, von Claude oder Codex die CLI, also die Command-Line-Version zu installieren, wer das schafft, die Person kann das machen.

Chris

Und diese KIs, die können ja mit bestimmten Datenarten besonders gut umgehen. Also die können super Python-Skripten, die können TypeScript, die können Markdown und so weiter. Und SQL können die richtig gut. Und SQLite haben die einfach drauf. Das ist Standard.

Boris

Das ist jetzt nichts Komplexes.

Chris

Da gibt es viel Trainingsdaten dafür.

Boris

Absolut. und ich denke mal, dass das durchaus im Trainingsbestand ist, wie eine Lightroom Classic Datenbank aussieht, weil das ging mir ein bisschen sehr schnell mit der Analyse. Also das wird sie irgendwoher gewusst haben oder es ist irgendwo dokumentiert.

Chris

Also ich hätte zumindest gefragt, kannst du mir mal kurz erklären, wie eine Lightroom Classic Datenbank aussieht?

Boris

Kann man machen. Man kann die Tokens aber auch sparen und gleich loslegen.

Chris

Du machst das schon. Du machst das schon. Mach mal. Ich habe Wichtigeres zu tun.

Boris

Habe ich übrigens im Automodus ausführen lassen. Das sollte vielleicht nicht jeder machen.

Chris

Im YOLO-Modus?

Boris

Ja, natürlich.

Chris

Mach mal. Ach, wenn du mein System parallel platt machst, ist das nicht so schlimm.

Boris

Es soll in dem Verzeichnis auf der Datenbank arbeiten. Hat sie auch gemacht.

Chris

Ach so, dann war das nicht der YOLO-Modus, sondern war es der Automodus.

Boris

Der Automodus. Okay.

Chris

Naja, weil es gibt auch den YOLO-Modus. Du kannst machen, was du willst. Ich gehe da mal einkaufen.

Boris

Wenn du was brauchst, ruf mich an.

Chris

Wenn das Haus abgebrannt ist, ist das auch nicht so schlimm. Bauen wir ein neues.

Boris

Da warte ich noch drauf, weißt du? Da warte ich noch drauf, dass ich sagen kann, du, meine Telefonnummer übrigens ist und wenn was ist, dann ruft mich an und frag. Und dann soll sie mich anrufen, im Voice-Modus gehen, von mir die nächste Anweisung holen und dann weitermachen. Das wäre geil.

Chris

Also mal ganz im Ernst, es gibt da schon online diverse Horror-Stories von genau solchen Sachen, dieses, wo dann teilweise noch nicht mal die Erlaubnis gegeben wurde, wo dann die KI losgerannt ist und irgendwelche alten API-Keys gefunden hat, die für was ganz anderes waren, die aber funktionieren. Ich probiere mal.

Boris

Ich probiere mal.

Chris

Ich probiere mal jedes Schloss und gucke mal und dann lösche ich dir mal was Wichtiges in der Produktion und so. Ach, hier liegen noch Cookies.

Boris

Ich gucke mal, ob ich damit weiterkomme. Zack, zack.

Chris

Genau.

Boris

Ja, man muss es ein bisschen versuchen anzuschätzen.

Chris

Als Nerd finde ich diese Story schon echt spannend. Auch ein bisschen beunruhigend.

Boris

Es wird nicht die letzte gewesen sein. Also, Wahnsinn. Wahnsinn. Aber weißt du, was auch Wahnsinn ist? Ich fotografiere ja im Augenblick viel mit meinen, also was heißt viel, aber ich fotografiere mit den Leikas, und die Leica M, Typ 240, hatte ich jetzt ja gerade aus der Reparatur wiederbekommen, wir sprachen darüber, hatte sie einen Tag mit, hab ein paar Fotos gemacht, alles fein, hab sie den nächsten Tag mitgehabt, hab wieder ein paar Fotos gemacht und dann wieder ein paar Tage später hab ich sie, also so viele Tage später nicht, so lange hab ich sie noch nicht, hab ich die Bilder eingelesen und dann blätter ich so durch, meine Fotos durch und auf den letzten, weiß ich nicht, sechs, sieben, acht Bildern immer an der gleichen Stelle ein dunkler Fleck. Mal schärfer, mal weicher. Ich denke so, ein Sensorfleck.

Chris

Ein sogenannter Sensorwuschel.

Boris

Also die Jüngeren werden sich nicht so erinnern, aber die Älteren kennen das noch. Wenn man Dreck auf dem Sensor hat, das heißt, wenn der Verschluss sich öffnet, liegt ja der Sensor frei und wenn dann gerade irgendwie ein Staubkorn, eine Polle oder irgendwas, was im, damals Spiegelkasten oder jetzt eben irgendwo in dem Kasten halt hängt, runterfällt durch die Vibration und sich dann auf den Sensor niederlässt, dann kann man das sehen. Wenn man sehr offenblendig arbeitet, so bei Blender 1, 4, 1, 5 oder so, dann fast nicht, bis gar nicht. Wenn man aber mal so abblendet auf 4, 5, 6, auf 8, auf 11 sowas, dann wird das ein richtig dunkler, richtig scharfkantiger Fleck, wenn er auf dem Sensor liegt. Weil er ja direkt dahinter quasi einen Schatten dann auf die Fotosensoren wirft. Und die Jüngeren werden das nicht mehr kennen, weil heutzutage haben die Kameras einen Bildstabilisator drin. Schon bevor sie Bildstabilisatoren hatten, hatten sie diese Möglichkeit, ganz schnell zu vibrieren, zu rütteln. Mit den Bildstabilisatoren ist der Standard geworden.

Chris

Ja, und Tablet beschichteten Sensor und so Zeug.

Boris

Beschichtete Sensor, die abweisend sind. Und gerade diese Rüttelei, beim Einschalten, beim Ausschalten, rüttelt der sich kurz frei. Da setzt sich quasi nichts mehr ab. Das ist wirklich selten, dass man bei modernen Kameras einen Sensorstaub irgendwo hat. Und ich hatte tatsächlich, also ich muss wirklich überlegen, aber ich glaube, meine Olympusen, vielleicht habe ich die EM1 Mark 1 mal reinigen müssen.

Chris

Das ist die Mehrzahl von Olympus, die Olympusen.

Boris

Olympusen. Vielleicht musste ich die Mark 1 einmal putzen. Ich bin nicht ganz sicher, das kann sein. Aber die Mark II, die Mark III, die R6, ich kann mich nicht erinnern, da jemals ein Sensorproblem, also ein Fleckproblem irgendwie gehabt zu haben.

Chris

Ja, ich sage, die Sensoren sind mittlerweile Teflon beschichtet.

Boris

Da ist kein Problem mehr. Und das war jetzt auch so ein Flug zurück in die Vergangenheit, dass ich Sensorstaub da drauf habe. Ich dachte, ha, ja. Habe ich noch Swaps und dann dachte ich, vielleicht erstmal trocken reinigen. Man muss ja nicht gleich mit der Nassreinigung loslegen. Und tatsächlich hatte ich hier noch so ein, ich glaube Visible Dust heißt das System. Das ist so ein Kunststoffpinsel, den du mit einer Batterie und einem Schalter in schnelle Rotationen versetzt. dann wirbelt er erstmal seinen Dreck weg und vor allen Dingen lädt er sich statisch ein bisschen auf. Und dann ist eine Lupe dabei, so ein Licht nach unten mit Beleuchtung. Da kannst du halt dann, wenn du den Verschluss geöffnet hast, kannst du auf den Sensor gucken, ob du schon was siehst. Ich habe dann auch was gesehen.

Chris

Du hast nicht mit Discofilm gereinigt.

Boris

Nein, nicht mit Discofilm.

Chris

Wir erinnern uns an Discofilm.

Boris

Die Zeiten sind vorbei. Und dann bin ich mit diesem Pinsel ganz vorsichtig drüber gestrichen. über den Sensor, so ein, zwei Mal. Und tatsächlich war der Fleck dann weg. Konnte ich einen Kontrollschuss machen. Und das fand ich so lustig, weil ich habe nach so vielen Jahren erst mal wieder überlegt, Moment, wie machst du das? Der Verschluss muss ja auf. Und dann habe ich erst mal im Menü geguckt und tatsächlich gibt es im Leica-Menü eben, wie man das auch kennt, gibt es einen Punkt Sensorreinigung. Und der öffnet eben den Verschluss und hält den Verschluss auch offen, solange eben der Akku hält. Aber der hält halt ewig bei der Kamera. Und lustig war dann noch, wenn du die Kamera sollst dann ausschalten, wenn du diesen Reinigungsmodus beenden willst. Aber wenn du ausschaltest, geht nicht sofort der Verschluss zu. Weil falls du mal versehentlich an den Ausschalter kommen solltest, der liegt ja recht exponiert bei der Leica. Wenn du da versehentlich gegenkommen solltest, dann hast du nicht sofort einen kaputten Verschluss, sondern der bleibt offen und auf dem Display wird dann angezeigt, sie sollten jetzt mal wirklich ganz schnell aufhören mit dem Reinigen, weil gleich geht der Verschluss hier zu.

Chris

Nimm die Pfoten raus.

Boris

Und dann dauert das wirklich noch eine ganze Zeit und dann geht der Verschluss zu. Fand ich geil. Also eine clevere Lösung.

Chris

Hast du das passiert, dass du aus Versehen ausgeschaltet hast?

Boris

Nee, ist mir nicht passiert, aber ich habe gedacht, das ist eine clevere Idee, weil der Schalter kann leichtgängig sein. Also von daher fand ich gut.

Und was ich auch gesehen hatte, jetzt bei der Leica M zumindest, bei der Typ 240, die hat tatsächlich in diesem Reinigungsmenü einen Untermenüpunkt, wo du sagen kannst, Staub detektieren oder anzeigen oder sowas. Und da sollst du einfach die Blende schließen und dann eben auf eine neutrale Fläche unscharf ein Foto machen, wie wir das so kennen. Mach mal ein Foto vom Himmel und dann such mal. Und dieses Suchen macht die Kamera dann quasi im Body selber und du hast hinterher quasi ein weißes Bild mit schwarzen Flecken und die schwarzen Flecken sind die Stellen, wo die Kamera sagt, da könnte was sein. Und das hatte ich vorher gemacht und da war ganz viel Streusel drauf und eben dieser dicke Fleck. Und nach der Reinigung hatte ich viel, viel weniger Streusel und vor allen Dingen keinen Fleck mehr. Und jetzt sehe ich auch nichts mehr. Also die Bilder sind jetzt wieder sauber. Also klassische Sensorreinigung, aber hey, wir haben 2026, für mich war das wieder ein neues Thema und vor allen Dingen habe ich bei der Gelegenheit gemerkt, dass dieses Visible Dust, was ich seit vielen Jahren hatte und was ich auch damals häufiger genutzt habe, inzwischen ganz schön kacke ist, weil die Umverpackung, also die Verpackung, wo die Lupe drin ist, das ist so eine Kunststoffverpackung, die so eine Gummierung hat, was damals, das war mal so eine Zeit lang, das sollte sich ganz edel anfühlen, wenn man das angefasst hat, so ganz samtig irgendwie. Das ist jetzt aber irgendwie, das klebt, wenn man es anfasst. Das ist richtig eklig.

Ich weiß nicht, ob es da irgendeinen Trick gibt, dass das nicht mehr klebt. Und die Lupe, die da drin ist, das ist ein Kunststoffgehäuse und da war die Batterie leer. Und jetzt hatte ich im Lieferumfang eine zweite Batterie, das ist so eine Knopfzelle. Jetzt wollte ich diese Knopfzelle tauschen, aber um die Knopfzelle rauszukriegen, musstest du sie so dermaßen um die Ecke hebeln, dass der Metallbügel, der den Druck auf die Batterie ausübt, verbogen ist. Ich habe es nicht mehr hingekriegt, da so eine Spannung drauf zu bringen, dass der Kontakt geschlossen wird. Also mit anderen Worten, die Beleuchtung ist jetzt im Arsch bei dem Ding.

Und im Grunde genommen bin ich auf der Suche nach einem neuen System, weil ich könnte mir vorstellen, dass es bei den Leicas dann und wann wieder auftreten wird, und falls jetzt jemand eine gute Idee hat als Ersatz für mein bisher sehr geliebtes Visible Dust System, mit einer Verpackung, die nicht anfängt zu kleben nach 20 Jahren oder so sondern die halt so bleibt, wie sie ist und wo man, Akkus für Beleuchtung und Rotationsmotor oder sowas leicht austauschen kann oder Knopfzellen leicht austauschen kann oder vielleicht sogar Akkus hat, schickt mir gerne Infos an happyshooting.de womit macht ihr eure Sensoren sauber, wenn ihr sie noch sauber macht. Wie gesagt, das mit dem Pinsel hat sehr gut funktioniert, deswegen würde ich da eigentlich erstmal so ein bisschen beibleiben für die einfachen Fälle, aber vielleicht gibt es da ein moderneres System, was nicht so axig ist und wo sich die Batterien besser tauschen lassen. Oder Akkus mit USB oder keine Ahnung. Sag mal mal Bescheid. Tja, so schaut's aus.

Chris

Der Jochen hat noch einen Hinweis. Gummierten Kunststoff entkleben soll mit Orangenreiniger gehen. Meiner Erfahrung nach fängt es aber wieder an zu kleben. Ich habe mir eine neue Schachtel 3D gedruckt. Wir haben tatsächlich Orangenöl hier. Also alle zehn Jahre kaufe ich mal so einen Literkanister. Das ist dann so eine Blechflasche quasi. Reines Orangenöl. Das löst Kunststoffe. Und damit kriegst du auch von irgendwie vier verschiedenen Oberflächen dann die Aufkleber weg, also die Reste von Aufklebern und so Zeug total gut. Muss man nur aufpassen, dass man dann vorher einen kleinen Test macht. Und ich habe damit mal eine Minolta Dynex, hießen die, glaube ich. Das waren diese Plastik-Reflex-Kameras aus den 80ern. Und die hatten so ein, also der Kunststoff selber, das meiste vom Gehäuse kein Problem, weil glatt. Aber der Handgriff war gummiert und der hat dann tatsächlich Fäden gezogen. Das war ganz eklig, also wirklich schlimm. Und ich bin dann, ich habe dann gesagt, nö, also die habe ich dann damals glaube ich verkauft, aber da wollte ich es halt vorher noch irgendwie so ein bisschen hübsch machen und so hätte man den nicht verkaufen können. Und dann habe ich die Gummierung tatsächlich mal mit ordentlichen Lappen und eine ganze Menge von diesem Orangenöl so eingeweicht und abgerubbelt und das Orangenöl hat das komplett runtergelöst. Also die Gummierung war nicht zum Abziehen, sondern die wurde abgelöst.

Boris

Ach, okay.

Chris

Und am Ende war dann halt glattes Plastik drunter, was auch völlig handfreundlich war. Also Orangenöl. Vielleicht ist bei Jochen der Orangenreiniger nicht kräftig genug. Vielleicht hat er nicht genug Orangenölanteil. Also ich empfehle, so reines Orangenöl mal zu verwenden.

Boris

Ja, Manuel schreibt gleich im Slack noch einen Tipp oder sowas. Also mach ruhig öffentlich, Manuel, wenn du da eine Empfehlung für ein Reinigungsding hast. Spannend. Aber wie gesagt, das Ding ist sowieso im Eimer, weil ich kriege keine Spannung mehr da auf die Batterie. Also das Ding kann ich eh wegwerfen. Also die Lupe funktioniert natürlich noch als Lupe, aber sie leuchtet halt nicht mehr. Also wer da gute Empfehlung für was Neues hat, dann gebe ich mal wieder Geld aus. Das liegt ja auch schon sehr lange im Schrank.

Chris

Kommen wir zu sind es vorhersagbare Bilder? Bin mir nicht sicher. Drohnenfotografie, Luftbilder.

Boris

Ja, immer wieder spannend.

Chris

Nur die Perspektiven. Naja, neue Perspektive, aber die ist ja mittlerweile auch schon so ein bisschen übernutzt und ein bisschen ausgelatscht.

Boris

Man sieht sie recht häufig.

Chris

Also du hast natürlich entweder so ein riesen Stativ, also ein virtuelles Stativ und kannst dann halt Sachen aus Perspektiven fotografieren oder du machst tatsächlich das, was eigentlich mit Drohnen, auch schon tausendmal da war, dieses senkrecht nach unten fotografieren. Du stellst einfach die Kamera nach unten und gehst dann über Dinge drüber. Und das hat, also es gibt natürlich bekannte Fotografen, die das schon lange gemacht haben, die haben sich dann Hubschrauber gemietet und so. Mittlerweile ist das mit der Drohne natürlich viel einfacher. Und trotzdem fallen bei solchen Sachen manchmal Bilder raus, die einfach irgendwie abgefahren sind. Es gibt so ein wie heißt der, International Aerial Photography Award, also da gibt es natürlich Wettbewerbe und so Preise und so weiter. Und ein Fotograf Azim Khan Roni aus Bangladesch hat ein Foto gemacht, was ich einfach ziemlich cool fand. Jetzt muss ich nur das richtige Tab sharen, da ist es. Und zwar... Ein Luftbild von einer Chili-Farm.

Boris

Also wenn du mir gesagt hättest Chili-Farm, hätte ich ganz andere Vorstellungen davon gehabt, wie eine Chili-Farm aussieht.

Chris

Ja, also das Ganze ist geschossen mit einer Mavic.

Boris

Beschreib mal, was man hier sieht für die, die zuhören.

Chris

Naja, wir sehen ein rotes, sieht schon plüschig aus, fast so ein plüschiges Feld von oben und du siehst halt bunt angezogene Menschen. Da muss man natürlich wissen, dass das Menschen sind und die haben so runde, Behälter irgendwie dabei, wo sie wahrscheinlich gerade die Chilis reinsammeln. Also das sind einfach Menschen, die da arbeiten.

Boris

Als ob sie durch ein Meer von Chilis, von roten Chilis warten würden. So sieht das irgendwie aus.

Chris

Ja, wobei das eben, also das ist kein Meer, sondern das ist einfach, die liegen da in der Sonne zum Trocknen, diese Dinger.

Boris

Irre. Ja, aber so dicht an dicht halt, weißt du, das ist halt, das ist irre.

Chris

Naja, wir sehen es gleich noch ein bisschen besser. Also das ist irgendwie das Gewinnerbild und da bin ich halt so ein bisschen durch das Post gegangen und da gibt es halt, da gibt es halt auch noch ein paar andere Bilder, die, also hier zum Beispiel ist, irgendwelche sibirischen Seemöwen, die da wandern oder ziehen über irgendwie in Delhi über so einen Fluss. Also ich mag so Bilder, die so aufgeräumt sind. Also du hast einfach in diesem Bild halt das Wasser oder so ein rotes Boot dazwischen und dann irgendwie so Vögel, die glaube ich ein bisschen länger belichtet sind und dann hier mit Fügel schlagen.

Boris

Ja, genau. Also man sieht gar nicht sofort, was man eigentlich sieht von dem Boot abgesehen.

Chris

Also da ist es dann aber relativ schnell klar, was es ist.

Boris

Als wenn es so Blüten sind, die so fliegen oder so, weißt du?

Chris

Ja, also hier ist es relativ schnell klar, was es ist. Das, wie gesagt, das Chili-Bild, da sind noch so ein paar von den Gewinnerbildern hier, glaube ich. Das ist auch so abgefahren. Das ist halt ein, ein Ruderboot, also ein richtiges mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 wahrscheinlich, durch so eine Wolkendecke durch. Also du siehst, das verschwindet fast. Das Wasser ist gar nicht so als solches erkennbar, aber natürlich aus der Form kannst du ableiten, was es ist. Das hier ist ein Hindu Devotees Gather in.

Das ist irgendein so ein Gebetsfest. Also das sind wohl Menschen von oben, die da gerade so Kerzen vor sich haben. Also es ist wild. Vor allem ist es natürlich so weit aus unserem Kulturbegriff raus, dass wir das schon mal gar nicht erkennen können, so auf den ersten Blick. Wir müssen uns das zusammenreimen. Wenn du dort lebst, dann siehst du wahrscheinlich auf einen Blick, was das ist. Relativ schnell vorstellen. Und dann gehen wir noch mal eins weiter und da siehst du jetzt noch so ein paar andere Bilder von dieser Chili-Farm. Und da wird es dann schon ein bisschen deutlicher. Da ist es dann nicht mehr ganz so abstrakt, wenn du da die Menschen siehst, wie sie halt quasi so Informationen über dieses Ding drüber gehen, und dann erstmal irgendwie die Reihen gerade ziehen. Da siehst du dann dazwischen drin die Pfade. Da wird es dann schon sehr verständlich.

Boris

Es wird ja mit den Schirmen, weil es ist halt heiß. Aber trotzdem irre, also wenn man sich mal diese Mengen an Chilis anguckt.

Chris

Aber da kriegst du ja schon ein bisschen eine Idee, wie groß die sind. Und ich glaube, gegen später, da siehst du jetzt mal so ein bisschen, wie groß die Dinger sind. Also das sind halt Menschen, die mit diesen komischen Korbdingern da hocken und die Chilis wahrscheinlich wenden und bewegen, damit die halt irgendwie schön Luft trocknen können oder so.

Boris

Also Ja, also die Farben sind halt der Hammer. Auf jeden Fall. Wahnsinn.

Chris

Ja, also cooles Bild. Also ich finde das also solche Sachen gefallen mir ganz gut. Hätte ich wahrscheinlich, wenn ich dort gewesen wäre mit einer Drohne, hätte ich das vielleicht auch gemacht. Die Farben, das Muster, das Abstrakte dran. Ja, also Drohnenfotografie so als künstlerisches Medium. Nicht nur einfach, um zu dokumentieren.

Boris

Warum nicht, genau. Ja, auch mit der Drohne. Es ist wie mit dem Weitwinkel. Die Herausforderung ist halt, ein interessantes Bild damit zu schaffen und nicht einfach alles abzubilden.

Chris

Genau. Tja, dann hat uns, äh wer war es? Wer hat uns das geschickt? Ich habe es selber gerade abgespeichert, aber irgendjemand hat uns den Hinweis geschickt über Polaroid, ein Video. Ein Polaroid-Video.

Boris

Ach, das war glaube ich auf Mastodon kann das sein.

Chris

Oh, das war auf Mastodon. Auf jeden Fall ist das, ich habe es mir angeguckt, das ist ein, wie lange ist es denn? Stunde? Eineinviertel Stunden? Also das ist eine sehr schön gemachte, lange, ja fast schon Doku, aber künstlerisch schön gemacht zum Thema Polaroid und Sofortbildfotografie. Wie das überhaupt funktioniert, wie das chemisch, mechanisch funktioniert über Edwin Land, der das ja 1947 entwickelt hat. Übrigens hat der auch den Polfilter entwickelt, deshalb heißt die auch Polaroid, weil da auch Polfilter mitspielt, also Polfilterfolie. Ja, wie diese Technologie eben sich so durch die Welt auch bewegt hat, wie Film überhaupt funktioniert, da sind dann auch teilweise Detailbilder drin von, dem Aufbau von Film. Also da wird dann erklärt, wie der überhaupt genau funktioniert mit den Lagen, mit den Layers, die verschiedenen Farbkanäle quasi und Kristallgrößen. Und wie das Ganze dann im Kontext von Polaroid funktioniert. So Sachen wie Trennbildfilm zu Hause herstellen und so, kannst du da auch ein bisschen sehen. Bis hin zur SX-70, also bis hin zu der Kamera, die dann Polaroid ja quasi fast schon so ein bisschen berühmt gemacht hat, diese Faltbare.

Boris

Die ist auch wirklich cool.

Chris

So eine habe ich auch noch. Also das ist ja eigentlich eine Großformatkamera. Die schießt ja direkt auf das Bild, was ja recht groß ist. Auf den Spiegel.

Boris

Ja.

Chris

Und wie das dann funktioniert und so weiter. Also das ist eine sehr, sehr, sehr geil gemachte Doku zu diesem gesamten Thema. Also wer sich dafür interessiert, sollte sich das mal angucken. Das ist durchaus lohnenswert.

Boris

Es war aufs Mastodon Josa Stoda Rahudan. Also vielen Dank an dieser Stelle.

Chris

Haben wir dann hiermit nachgereicht. Ja, der Herr Land war schon ein echt Hammer-Erfinder, was der so da gemacht hat. Und das ging ja wirklich lange, lange, war das ja ein Riesen-Business. Und, da kommen dann irgendwann noch die Rechtsstreitigkeiten, mit Instax, mit Fuji, die das ja dann irgendwann quasi eiskalt kopiert haben. Oder ich glaube, sie haben sogar Lizenz dafür gehabt, für die Technologie und dann doch nicht. Also es war ein richtiger Skudelmuddel eine Zeit lang. Alles schon spaßig.

Boris

Ja, sie haben dann glaube ich die Richtung geändert, in der dann das Bild entwickelt wird oder so, um dann irgendwie dem Streit zu hängen.

Chris

Und dann natürlich die Impossible-Geschichte, die dann die letzte Polaroid-Fabrik gekauft haben und dann eigentlich Chemie entwickelt haben, weil sie mussten, weil sie es nicht, weil sie die Chemie nicht in Europa mehr haben durften. Es war einfach zu giftig, das Zeug. Und dann ja über Umwege die Marke Polaroid wieder zurückgekauft haben. Also es hat quasi so ganz interessante Schlenker gemacht. Das ist schon echt spannend.

Boris

Da findet man ja auch Dokus, die wird man auch bei YouTube finden, wenn man nach Impossible Project sucht. Da gab es auch ganz interessante Einblicke.

Chris

Mit Sicherheit. Red Night schreibt Red Hot Chili Peppers zum letzten Thema noch.

Boris

Jawohl.

Chris

Tja. Dann haben wir noch ein Feedback bekommen von Uli. Uli schreibt, hi, vielen Dank für den sehr guten in Klammer Ausrufezeichen, Klammer zu Kalender. Danke für das Feedback, wir freuen uns drüber. Er schreibt weiter, er brachte mich zu zwei Ausstellungen. Saul Leiter in der Leica Galerie Frankfurt. Wer auf dem Klostergeister war, der weiß, dass Moni und ich Riesenfans von Saul Leiter sind. Ähm, Schreibt er weiter, sehr gute Ausstellung mit vielen Bildern. Viele von den bekannteren Bildern sind zu sehen, aber auch vieles, was man nicht kennt, wenn man sich nicht intensiv mit Sauleiter auseinandergesetzt hat. Ein paar sehr gut, weniger bekannte Bilder. Es ist eine Schule des Sehens, immer mit dem Hintergrund, dass Mr. Leiter aus der Malerei kommt, was ihn in seiner Fotografie beeinflusst hat. Empfehlungen. Zeit mitbringen, genau hinsehen, wie die Bilder komponiert sind. Auf mehr als einem sind bei genauem Hinsehen Überraschungen zu sehen. Sogenannte Easter Eggs. Qualität.

Subjektiv, ich war schon vorher von diesem Fotografen begeistert. Es lohnt einen Umweg bis unbedingt sehen, je nach Interessenslage. Also das war in der Leica Galerie in Frankfurt. Kann es gar nicht, sehe es gar nicht, ob es jetzt gerade noch läuft, aber schaut doch mal auf kalender.happyshooting.de. Da ist das nämlich zu finden. Und dann die zweite, die er sich angeschaut hat, war Sebastian Copeland. Grönland. Gute Bilder aus Nordgrönland. Eindrucksvoll. Leider wenig darüber zu erfahren, welche Ausrüstung der Kältestand gehalten hat. Eine der Kameras ist eine Canon. Eine andere scheint eine Panorama- Analogfilmkamera zu sein. Bilder sind ungerahmt an die Wand gepinnt, unterstützen den Eindruck, dass dies ist eine temporäre Ausstellung. Bei diesen Bildern wäre ein Aufziehen auf Forex oder einen anderen Untergrund aber gut für den optischen Eindruck. Spannend, wie die Art der Präsentation den Eindruck, den die Ausstellung hinterlässt, mitprägt. Qualität, in Klammer subjektiv, wenn man in der Gegend ist, Ansehen.

Boris

Mhm. Interessant.

Chris

Ich bin mir sicher, dass der Kalender weitere Schätze enthält, schreibt er. Danke an alle, die den Füttern, Kuratieren, unterstützen und möglich machen. Von mir auch und von uns auch. Danke. Dort bisher nicht eingetragen, vielleicht auch zu weit weg. Die Recountre d'Inarles. Ich war schon viermal dort und das hat sich jedes Mal gelohnt. Und hat meist mehr als 30 Ausstellungsorte über die Stadt verteilt und geht circa drei Monate lang. Diesmal bis 4. Oktober. Gruß Uli. Uli, du darfst sowas gerne selber eintragen. Wenn du auf kalender.happyshooting.de gehst, dann findest du mit Sicherheit unten irgendwo einen großen roten Button, über den ein Formular hochkommt. Und wenn du dann da diese Webadresse mal reinwirfst von Recountre Arles, weil Frankreich haben wir glaube ich auch noch, nehmen wir noch mit.

Boris

Na klar.

Chris

Nah genug. Dann und ein bisschen Copy-Paste von der Website irgendwie Text reinwirfst, dann wird der hier nochmal umgeschrieben, verkleinert, gehandhabt und so weiter. Ist tatsächlich total einfach, was einzutragen und dann macht's hier Pling und dann kommen Jürgen oder ich oder Rainer und ... Dann kommt das in den Kalender.

Boris

Ist auf kalender.happyshooting.de oben im Menü einreichen.

Chris

Oder ganz unten. Ich glaube ganz unten auch.

Boris

Kann sein. Aber auf der Kartenansicht, also wenn ich jetzt hier starte, oben auf einreichen klicken und dann geht die Post.

Chris

Also es ist total einfach. Es ist wirklich nicht schwer. Wir fragen auch keine unrealistischen Dinge ab. Währenddessen hat Jürgen natürlich einer unserer Kalendermanager nochmal nachgeguckt, Sauleiter ist die Ausstellung Through the Eyes of Sauleiter bis zum 26. August läuft die noch. Also die ist noch da. Und Klaus hat schreibt, Klaus auch Kalendereinreicher par excellence schreibt, die hatte ich schon gemeldet, hat es aber noch nicht reingeschafft. Dann haben wahrscheinlich entweder Jürgen oder ich oder Rainer gerade noch ein, bisschen geschlafen. Vielleicht. Irgendeinen Grund wird es geben.

Boris

Oder weil es Frankreich war.

Chris

Ich weiß nicht. Also Deutschland mit an reiner Ländern, also deutschsprachiger Bereich sowieso. Und so ein bisschen Frankreich.

Boris

Frankreich ist man ja auch schnell.

Chris

Je nachdem, wo man wohnt. Ich war jetzt am Wochenende in Karlsruhe. Da ist man ganz schnell in Frankreich.

Boris

Oder von Aachen oder so. Ja, schön.

Chris

Sehr schön aber danke Uli für das Feedback das ist wieder, ist sehr schön angekommen und ich glaube es ist auch bei denen angekommen die den Kalender betreuen, ja und wo wir gerade von Kalender reden Apropos Kalender Apropos Kalender.

Wir haben wieder Einreicherung bekommen. In den letzten sieben Tagen waren es 43 Stück, hauptsächlich von Klaus und Jürgen. Ihr seid wieder mal der absolute Wahnsinn. Und ich habe wieder mal so sechs, sieben Ausstellungen rausgesucht, die ich euch jetzt mal kurz vorstellen möchte. Das eine wäre zum Beispiel People Places Moments in Heidelberg. Eine große Werkschau von Elliot Erwitt mit Bildern aus sechs Jahrzehnten. Seine Mischung aus präziser Beobachtung, Menschlichkeit und trockenem Humor macht das vermutlich fotografisch stärkste Einzelereignis der Liste. Von dieser Liste. Gabriele Stötzer, dabei sein und nicht schweigen. In Berlin eine umfassende Werkschau über fünf Jahrzehnte in der Fotografie, Performance, Film und politischer Widerstand zusammenkommen.

Sannele Muholi in Wien. Ich hoffe, ich habe es nicht zu sehr verhackstückt. Die erste große Werkschau von die erste große Werkschaft von Sannele Muholi in Österreich. Muholis inszenierte Porträts verbinden große formale Klarheit mit Fragen nach Identität, Sichtbarkeit, Kolonialismus und politischem Widerstand. In Berlin, Fotografie erzählt Skulptur. Skulpturen werden ihren fotografischen Darstellungen gegenüber gestellt. Eine Ausstellung über eine oft übersehene Frage, zeigt ein Foto ein Kunstwerk lediglich oder erschafft es eine eigene Interpretation davon? Das ist tatsächlich eine tolle Frage. In Tübingen läuft Rauschraumrealitäten. Ehemals drogenkonsumierende Menschen dokumentieren selbst ihren Alltag. Dadurch entsteht keine, klassische Sozialreportage von außen, sondern ein persönlicher Blick auf Lebensrealitäten, die sonst häufig nur durch Fremdzuschreibungen sichtbar werden.

In Frankfurt, Frankfurt went west, Mickey Bonacker Fotografien 1945 bis 65, historische Fotografien über den Wandel Frankfurts von der zerstörten Nachrichtsstadt zur modernen, stark amerikanisch geprägten Metropole, Stadtgeschichte, Zeitdokument und visuelle Untersuchung gesellschaftlicher Veränderung. Und last but not least in Stuttgart Fumes & Perfumes. Ein ganzes Parkhaus wird zur Galerie für zeitgenössische Fotografie, Mixed-Media- und KI-Projekte. Allein der ungewöhnliche Ausstellungsort und die enorme räumliche Ausdehnung machen die Schau interessant, auch wenn die Qualität bei einer großen Gruppenausstellung vermutlich stärker schwankt. Na gut, werden wir sehen. Fumes und Perfumes in Stuttgart, geiler Name dafür. Und natürlich gibt es wieder die Ausstellung der Woche. Die bringt uns wie immer der Jürgen.

Einspieler

Hallo Community. Die Fotoausstellung der Woche findet ihr in Waltrop. Das hat die Postleitzahl 45731. Dort findet ihr das LWL Museum Schiffshebewerk Heinrichsburg. Was ist dort zu sehen? Ein Kleinod. Helles Licht bei Nacht. Illuminierte Bergwerke in Fotografien von Lichtwechseln. Vom 21.05. bereits bis zum 23.12.2026 kann man dort die Werke des Bergmanns Wolfgang Schubert und die Aktion Lichtwechsel bewundern. Seitdem taucht er Fördergerüste und Fördertürme von Zechen in Nordrhein-Westfalen, aber auch in Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie im Saarland in buntes Licht. Ich finde eine spannende Ausstellung und nebenbei, man kann ja auch mal das Schiffsherrbewerk auch besichtigen. Also, ein schöner kleine Anregung für die Urlaubstage und ich wünsche allen Beteiligten, die noch schwitzen oder mittlerweile auch schon wieder frieren, 3, 2, 1, Happy Shooting.

Boris

Cool. Dein Ton ist weg.

Chris

Schiffshebewerke finde ich ja auch was Geiles. Brachiale, industrielle Bauten, das ist doch Wahnsinn.

Boris

Fahrstuhl für Schiffe mit Wasser drin. Also, das ist ja irre.

Chris

Große Dinge mit viel Stahl und Beton und da dann mit einer Großformatkamera hin und so richtig diese Verschiebung, Verschiftung und so weiter zelebrieren das ist, ja doch, doch, doch, Na gut, dann würde ich mal sagen, also danke Jürgen. Übrigens bin ich gestern durch Reutlingen gefahren und habe Winke-Winke gemacht. Dann wollen wir jetzt mal ganz kurz würfeln. Also der Boris darf würfeln, weil ich habe keinen Würfel mitgenommen.

Boris

Ja, ist ja bitter. Es geht um ein Gewinnerbild der Umbauaufgabe. Da haben wir hier geschaut. Es gibt elf qualifizierte Einsendungen. Und ich habe mich von dem ordnungsgemäßen Zustand des 20er-Würfels überzeugt.

Chris

Also nicht, aber ich glaube dir das jetzt einfach mal.

Boris

Also werden wir jetzt würfeln.

Chris

Es ist ja, warte mal, ich mache mal ganz kurz hier die Bilder auf den Bildschirm. Wir wollen ja auch was sehen, oder?

Boris

Na klar.

Chris

Lass mich das mal ein bisschen zusammenfahnen. So, jetzt ist doch alles da. Ja, elf Stück haben es in die Galerie geschafft. Umbau in allen möglichen Varianten. Bei manchen Themen ist es ja so zentral und klar, was da kommt.

Boris

Ja, dann kommen drei gleiche Ideen.

Chris

Die gleiche Idee haben. Hier ist es quasi kein Faden. Wenn du mir diese Bilder gezeigt hättest und gefragt hättest, wie hieß die Aufgabe?

Boris

Das ist schwierig.

Chris

Das sollten wir in Zukunft mal als Ratespiel machen. Das rausfinden, was diese Bilder eigentlich bedeuten.

Boris

Eines von den Dingen passt nicht zu den anderen. Naja, wie auch immer. Dann würfel ich mal. Umbau. Drei. Was sagst du?

Chris

Die drei. Schau mal an. Das war jetzt aber schmerzlos. Das ist Stadtmauer. Auch Stadtmauern werden umgebaut. Ah, hier oben, man sieht es, wenn man genau hinguckt, sieht man oben so eine aufgemauerte...

Boris

Angemauert.

Chris

Angemauert, auch hinten links irgendwie. Da sind also so einzelne... Das ist so eine Burgmauer mit so rechteckigen, Schießscharten. So ein Verteidigungswall, wo man halt so rechteckige Dinge hat. Wie man sich halt so eine Burg oben vorstellt.

Boris

So ein bisschen rustikal, halt so aus dem Stein.

Chris

Geklöpelt und zusammen. Da sind jetzt so ein paar von diesen rechtergigen Ausschnitten zugemauert.

Boris

Mit Klinker. Ja, ja.

Chris

Mit Backsteinen.

Boris

Zinnen, sagt Jürgen, genau. Zinnen ist ein gutes Wort dafür.

Chris

Diese rechteckigen Dinger heißen so. Dinger sind das rechteckige.

Boris

Zinnen.

Chris

Nee, Zinnen, hast du recht, Zinnen.

Boris

Ja.

Chris

So wie bei der Schachfigur beim Turm, der hat auch Zinnen.

Boris

Auch schön, dass wir im Vordergrund halt diese Stadtmauer haben. Und auch wenn sie ein Stückchen weiter geht, dann geht es ja schon über in so eine Backsteinmauer. Und im Hintergrund siehst du halt so ein etwas neueres Haus halt eben. Also mit einer ganz geraten verputzten Wand.

Chris

Nachhaltliche Doppelung da. Der Kamin ist auch so gemauert.

Boris

Genau.

Chris

Aber sicher Absicht, Andi, oder?

Boris

Geht dann, ist da so ein bisschen so der Zug durch die Geschichte von ganz alt zu restauriert, zu etwas moderner. Ja, schön.

Chris

Ansonsten ist es jetzt fotografisch, ist es, ja, nicht, also.

Boris

Tja, es ist ein Bild von einer Mauer, sagen wir mal ehrlich.

Chris

Es ist ein Bild von einer Mauer. Ich weiß nicht, wie ich das kompositorisch, ob ich das vielleicht irgendwie frontaler gemacht hätte, damit es symmetrischer ist. Dann hättest du diese drei Ausschnitte von den Zinnen neben dem drauf folgenden rechtsliegenden Vermauerten oder so. Vielleicht wäre das interessant gewesen. Also ich weiß es nicht. Aber das ist so ein typisches Bild, wo ich sagen würde, ja, da will ich mir mal irgendwie fünf Minuten Zeit nehmen und mal ein bisschen gucken, wie das aus verschiedenen Perspektiven aussieht.

Boris

Ja, einen bestimmten Aspekt herausstellen. Vielleicht kriegt man das Wohnhaus da weg.

Chris

Ich weiß aber nicht, was hinter den Zinnen ist. Vielleicht ist die andere Perspektive ganz schlimm oder so.

Boris

Vielleicht war das die einzige aufgeräumte Perspektive. Das kann sein.

Chris

Möglich.

Boris

Absolut möglich, ja.

Chris

Aber du hast auf jeden Fall die Aufgabe hier für dich gewonnen. Jetzt gucken wir mal, was wir noch haben.

Boris

Andi bestätigt gerade im Slack, war ein Schnappschuss während der Startführung.

Chris

Schnappschuss. Ach so, während der Startführung. Du hast also nicht gesagt, Moment, warten Sie mal bitte fünf Minuten hier mit der Gruppe. Ich muss kurz. Okay, dann ist es natürlich schwierig.

Boris

Natürlich.

Chris

Was ich mir jetzt ausgesucht habe, natürlich. Das ist klasse, ich mag so Elektronikzeug. Wolfgang, HS-Umbau, ein Steckbrett erleichtert. Den Umbau einer elektronischen Schaltung in der Entwicklung sehr. Das sind eben diese, Steckbretter, auf denen man so mit Käbelchen und hier ist ja noch ein Transistor drauf und ein paar Widerstände und eine LED und so. Kann man Schaltungen mal schnell umbauen und gucken, was funktioniert oder wie es funktioniert. Ist ein ganz simples, einfaches Makro-Bild oder nicht mal ein Makro, aber eine Nahaufnahme. Mag ich aber. Das ist so schön freigestellt. Es ist sehr archetypisch irgendwie, Schärfe geht nach hinten so ein bisschen weg, aber alles was wichtig ist, ist noch in der Schärfe. Licht kommt von schräg hinten, das macht es natürlich auch interessant in der Reflexion und so weiter. Das fand ich so schön anzuschauen. Wohltat fürs Auge fand ich das. Aber das hat natürlich sehr mit dem zu tun, was ich auch so mag.

Boris

Natürlich, das dockt dann an, logisch.

Chris

Genau, das hat dann bei mir ganz gut angedockt. Was dockt denn bei dir so noch an?

Boris

Das letzte, das elfte von Heimieber. Da sehen wir halt ein rundes Stück Eis auf einem Tisch liegen, wie es gerade schmilzt und um sich herum eine runde Wasserfütze bildet. Und der Titel ist eben Eiskristalle werden zu Wasser umgebaut. Und das Ganze eben sehr warme, orangebraune Töne von dem Tisch, sehr spotmäßig in Licht gesetzt, was eben schön dieses Eis beleuchtet. Und auch so schöne Glanzpunkte auf diese sich wölbende Wasserfläche, auf diese Wasserfütze setzt, die ja von der Oberflächenspannung her so eine gewisse Steigung eben hat. Also das Spiel aus Licht und Schatten und Warmtönen auf dem Tisch und überhaupt ringsherum und den kühlen blauen Tönen, die im dickeren oder im dichteren Eis noch zu sehen sind. Das hat mir hier wirklich sehr schön gefallen und vor allen Dingen fand ich es eine tolle Idee, so das Thema Umbau sich eben zu nehmen. Weil es ist ja dasselbe Molekül, nicht wahr? Es ist halt nur in einem anderen Aggregatszustand. Es wird hier umgebaut. Fand ich schön.

Chris

Aber wird es aktiv umgebaut oder baut es sich selber um? Das ist so die Frage.

Boris

Wenn du ganz nah heranguckst, auf subatomarer Ebene, dann siehst du da die sogenannten Tower. Und diese Tower, die sind dabei und tauen das Eis dann auf und die nehmen quasi...

Chris

Ach, da kommt das Wort her.

Boris

Ja, die nehmen diese Eiskristalle und dann massieren sie die, bis sie wieder die Verspannung quasi los sind. Das ist wie wenn du jetzt zum Beispiel lange irgendwie im Wind gestanden hast oder ganz schlecht gelegen hast auf dem Sofa.

Chris

Ich dachte, die haben so kleine Fackeln.

Boris

Nee, nee, die massieren das. Das wird rausmassiert.

Chris

Ach so.

Boris

Und dadurch, dass die Verspannung raus ist, wird das dann wieder beweglich. Also genau, die Quantenmännchen.

Chris

Sagt der Uwe.

Boris

Quantenmännchen, so ist das.

Chris

Ja, ist gut. Bevor wir hier ganz abtauchen, würde ich mal sagen, wir sind am Ende dieser grandiosen Sendung angekommen.

Boris

Aktuelle Aufgabe ist Rollen. Die läuft noch bis zum 30.07. Also bis zum 30. Juli habt ihr noch die Möglichkeit, ein neues Bild zu machen zum Thema Rollen. Das Ganze bei Flickr hochzuladen, dort in die Happy Shooting Gruppe stellen und den Tag hsbrollen vergeben.

Chris

HS-Brollen, genau.

Boris

Oder so.

Chris

Dürft ihr dann noch dazuschreiben, was ein Brollen ist. Wir sind dann aber jetzt glaube ich tatsächlich am Ende. Wir bedanken uns mal ganz, ganz herzlich, dass ihr hier mitmacht und dabei wart und manche von euch auch hier, kleine Beträge per Dauerauftrag in unsere Workshop, nicht in unsere Workshop, in unsere Podcastkasse tun, damit wir uns auch mal einen Kaffee leisten können und so. Nicht wahr? Ansonsten, danke allen, die hier helfen. Helfen, helfen schon unter Kalenderbetreuung. Und was hier alles dazu kommt, ihr seid einfach klasse. Und nochmal Kalender, Workshop-Kalender angucken. Tolle neue Sachen, die bald veröffentlicht werden. Ich habe gerade geguckt, wir haben während der Sendung schon vier neue Leute auf dem Workshop-Newsletter. Also wer da mehr und schneller wissen möchte, was, wann sich bewegt. Möge das bitte tun. Happyshooting.de slash Workshops und ja. Und eat your vegetables, nicht wahr? Esst euer Gemüse. In diesem Sinne, macht es gut. Bis zum nächsten Mal.

Boris

3, 2, 1. Happy Shooting.

Chris

Happy Shooting.

Shownotes

Hausmeisterei

Aus der Preshow
Es juckt, die impfen sich, war das Copperfield?

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  • Boris tagged Bilder in Lightroom mit KI-UNterstützung
  • Wahnsinn: Leica M Typ 240 mit Flecken im Bild.
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  • Aerial Photography Wettbewerb

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