#955 – Ein feines Gläschen
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Happy Shooting, Folge 955. Ein feines Gläschen.
ChrisSo heißt nichts.
EinspielerHappy Shooting, der Fotopodcast, Folge 1.
Ja und hier sind Boris und der Chris. Hallo Chris. Hallo Boris, wie geht's dir? Ja, mir geht's gut. Also, naja, wie ist das Licht bei dir? Das Licht gedämpft. Sonnenuntergang kamen wir gerade wunderschön, leider auf der anderen Seite von der Wohnung. Also sehe ich nicht viel davon. Ja, ich habe den Sonnenuntergang hier vorm Fenster im Gegenlicht. Und ja, das erklärt auch schon mal gleich das erste Ding. Wir sitzen nicht beieinander. Wo bist du denn gerade? Ich bin, ja, wie soll man das sagen, in der Nähe von Nordheim. Das ist bei Göttingen, was wiederum zwischen Hannover und Kassel ist. Also irgendwo da in der Mitte. Also irgendwo auf dem platten Land quasi. Okay. Ja, und ich sitze hier in Tübingen und schaue aus dem Fenster und habe die Sonne voll in der Fresse. Aber es ist richtig schön. Es ist richtig klasse. Und ja, wer sich jetzt fragt, was ist das? Um Himmels Willen ist das hier. Was ist eigentlich Happy Shooting? Genau, was ist eigentlich Happy Shooting? Also erstmal, das hier ist ein Podcast über, ein neuer Podcast über Fotografie und im Allgemeinen, und ich denke im Speziellen, über Digitalfotografie. Denke ich auch, ja. Ja, wir sind ja beide. Aber ich glaube, viele Tipps kann man auch analog benutzen. Also jedenfalls, ja, meine Erfahrung. Doch, dem meisten.
ChrisEs ist aber gut, jetzt reicht es aber. Es ist der, was haben wir denn heute? Der 28. August 2026. Es ist nicht Folge 1 von Happy Shooting, sondern Folge, wie viel ist es denn jetzt? 955. Holy shit, wir sind 20 Jahre alt.
BorisNaja, okay, dankeschön. Und tatsächlich ist heute der 25. August, nämlich der Dienstag, an dem wir das aufnehmen. Ein Tag zu spät. Und der 28. August ist dann der, wo ihr das am Donnerstag in der Konserve habt.
ChrisEin Tag zu spät.
BorisJa, weil gestern hatten wir Jubiläum, 20 Jahre. Und danke an die Community, an die Katrin, dass das überhaupt aufgefallen ist.
ChrisJa, also das wäre wahrscheinlich bald aufgefallen, weil Rolf sagt, er hat das auch schon im Kalender. Also die Katrin hat gestern am 24. geschrieben, Happy Birthday, Happy Shooting, alles Gute zu 20 Jahren Podcast und vielen Dank euch beiden für jahrzehntelange Inspiration und Unterhaltung und diese tolle Community. Und dann gab es einen hübschen Thread drunter. Helmut schreibt auch, also ist Happy Shooting schuld, dass Pluto kein Planet mehr ist. Das war heute vor 20 Jahren. Ja, das sind natürlich wir gewesen.
BorisSelbstverständlich.
ChrisWas haben wir noch? Was haben wir noch? Was haben wir noch? Marc sagt, und wenn man fast von Anfang dabei war, merkt man, wie alt wir geworden sind. Wir sind nicht alt. Der Jörg sagt, sein persönliches 20-Jähriges dauert allerdings noch sechs Jahre, obwohl, wenn man alle Folgen nachgehört hat. Ja, da kriegt man wahrscheinlich so einen kleinen Bonus, oder?
BorisJa, ja, ja, das gilt dann.
ChrisSo einen ganz kleinen Bonus. Stefan, Glückwünscht uns, Glückwünscht uns auch.
BorisDankeschön.
ChrisAuch wenn er erst vergleichsweise kurz dabei ist. Heiko gratuliert, Hellbut. Wenn ich nur wüsste, wie ich zu eurem Podcast gekommen bin, auch weiß ich nicht mehr genau, wann das war, muss aber so 2009, 2010 gewesen sein, kann es sein, dass es mal ein Crossover mit Bits und so gegeben hat. Das war, wenn ich mich recht erinnere, so ziemlich der einzige deutsche Podcast, den ich damals gehört habe. Okay, die Annik Rubens war auch dabei, aber das war es wohl eher nicht.
BorisDenke ich. Bei Bits und so waren wir, glaube ich, auch nicht. Aber du hast mit dem Timo mal ein Video gemacht. Ob das da in der Zeit war, weiß ich nicht.
ChrisKann sein.
BorisIch weiß es nicht.
ChrisAlso ich war da auf jeden Fall mal zu Gast bei Wütson.
BorisDas kann sein.
ChrisDer Manuel schreibt, ich weiß das noch, in meinem neuen iPhone 5 gab es die Podcast-App und ich habe da nach Fotografie gesucht und Happy Shooting gefunden, bin nicht mehr weggegangen. Ja. Ja, der Peter, wie die Zeit vergeht, herzlichen Glückwunsch. Der Philipp, auch von mir alles gut. Ihr seid einfach spitze. Das nehmen wir gern. Der Hannes, alles Gute zum 20. 2007 oder 2008, wurde ich auf euch aufmerksam. 2009, der erste Workshop in Tübingen im französischen Viertel. Ihr seid mehr als spitze. Nehmen wir auch. Dankeschön.
BorisNehmen wir gern, danke.
ChrisDer Rüdiger wünscht uns, dass wir noch lange weiter so machen. Der Markus, dass wir so bleiben sollen, wie wir sind. Also ich finde, wir klingen so ähnlich wie damals.
BorisJa, also die Mikrofone sind andere geworden, aber im Prinzip, ich meine, wir sind es immer noch. Wir waren damals auch schon aus dem Stimmbuch raus. Also insofern, das passt dann schon.
ChrisWeitgehend. Der Rolf wünscht herzlichen Glückwunsch. Ich habe das auch tatsächlich in meinem Kalender. Aber ich muss auch mal wieder Timekeeping betreiben. Am Ende habe ich schon wieder eine runde Summe verpasst. Ja, Rolf, wir warten sehnlichst auf die neuesten Statistiken.
BorisGerne, gerne. Ich habe das nicht im Blick.
ChrisIch auch nicht. Und der Bernd wünscht auch alles Gute. Ja, danke. Ihr seid toll, dass so viele von euch so lange dabei geblieben sind. Der Uwe schreibt jetzt noch live im Chat. Ja. Ich bin überwind zu Happy Shooting gekommen und der Jürgen schreibt, ihr habt mein Leben 20 Jahre bereichert.
BorisJa, cool. Aber Jürgen, du hast uns auch sehr lange begleitet, du warst auf vielen Workshops dabei und ich sag mal so, du hast auch uns bereichert und am Ende des Tages mich sogar ein bisschen zur Leica gepiekst. Muss man ja auch so sehen.
ChrisNein, das ist ja eh eine gegenseitige Bereicherung. Es ist doch jedes Mal so, wenn wir irgendwas mit Community machen, sei das jetzt ein Fotowalk oder ein Workshop oder sowas, ist doch jedes Mal irgendwie kommt man da so etwas beseelter hinten wieder raus.
BorisDas ist ja auch, das ist ja, wir haben es schon mehrfach gesagt, aber eine Wiederholung lohnt sich. Wir machen das ja auch unter anderem genau deshalb, weil wir euch da draußen kennenlernen und auf den Workshops eben immer wieder neue Menschen kennenlernen. Und es ist für uns auch immer eine Bereicherung zu sehen, wie ihr an die Fotografie rangeht, wie ihr bestimmte Motive angeht und findet. Oder wie ihr tickt, wenn ihr irgendein Bild betrachtet oder so. Oder eben ausgefallene Hobbys habt oder ausgefallene Dinge gemacht habt. Also Jürgen zum Beispiel, der dann mal im Kloster eine Ausstellung gemacht hat. Oder Entschuldigung, Name vergessen, aber der kurze User-Workshop zum Thema Makrofotografie und Stacking und solche Geschichten. Also, Immer wieder sind auch auf den Workshops Leute dabei, die eben ihr Know-how mit anderen teilen. Und das macht schon immer Spaß.
ChrisIst ja auch so ein gegenseitiger Lernprozess. Also was ich schon von der Community gelernt habe und das sind jetzt nicht nur die Sachen, die ihr uns hier über den Zaun werft, sondern das ist auch eben auch Veranstaltungen einfach so, du, kennst du das? Schau das mal an und boom, hast du wieder ein neues Kaninchenloch dass du irgendwie runtergehst.
BorisUnd man muss auch sagen, dass die Workshops, die wir anbieten, sich durchaus auch aus dem entwickeln, was wir an euch beobachten. Also wir machen jetzt halt nicht mehr die Einsteiger-Workshops, was ist ein RAW-Format oder so, weil das gibt es heutzutage. Aber wie du ja auch irgendwann mal gesagt hast, Mensch, irgendwie, das Technische, das ist schon da, aber irgendwie ich vermisse so ein bisschen die Seite und die Seite, so die kreative Seite oder eben die, innere Fotografie, sag ich mal so, das vor dem Klick. Und das sind so Sachen, wenn man da mal drauf achtet, dann beobachtet man das und da haben wir dann eben auch wieder großen Spaß und Chris hat da gerade sehr viel Energie reingesteckt, um da eben Workshops drumherum zu bauen.
ChrisIch kann es nicht mehr hören und sehen. Das ist einfach das Ding. Nein, das ist tatsächlich so.
BorisDas ist halt wirklich fantastisch.
ChrisWerde ich auch gleich erzählen noch, warum ich jetzt gerade echt, weil mir gerade die Birne schwirrt davon. Ja, 20 Jahre, wer hätte es gedacht?
BorisJa, fantastisch. Also ich kann es gar nicht so richtig glauben und ich mag auch meine Jahreszahl da gar nicht so hin und her zurückrechnen. Die Haare auf dem Kopf sind weniger, die im Gesicht sind mehr. Was euch sagen, es gleicht sich alles wieder aus.
ChrisDie den Ohren sowieso mehr.
BorisJa, die muss ich vor der Aufnahme mal rausrasieren, sonst kriege ich die Ohrstöpsel nicht rein.
ChrisDas Bohnenstroh in den Ohren. Tja, genau.
BorisWas hast du gesagt?
ChrisGenau, schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr dabei seid.
BorisJa, wirklich klasse. Also viele von euch begleiten uns schon die ganze Zeit und das ist sehr, sehr rührend. Das macht sehr viel Spaß mit euch.
ChrisAuf die nächsten 20. Nicht wahr? Welche Nummer werden das? Wo ist der Eierlikör? Wir sind jetzt gerade bei der, 955, also 20 Jahre, dann sind wir dann bei 1900 oder so.
Boris1900 irgendwas.
Chris1900 irgendwas.
BorisWahrscheinlich. 1910. Kann das mal einer rechnen? Ich kann nicht kopfrechnen. Bin zu alt. 955 mal 2. Ja, 1910.
ChrisIch glaube, 2 sind 1.800. 50 mal 2 sind 100.
BorisGuck mal, ich kann schneller richtig überschlagen, als du falsch rechnest. Wahnsinn. Haben wir das auch geklärt?
ChrisIch glaube nicht falsch, also bitte.
BorisAlso bitte.
ChrisWir. Wir haben neben diesem Podcast, den wir machen, haben wir natürlich auch unsere Feedback-Line und da gucken wir jetzt mal kurz rein. Ist gerade Sommerloch, glaube ich, ist nicht so viel los gewesen, aber der Basti hat uns was geschrieben und zwar schreibt er, hallo ihr Lieben, ich als Linux-Nutzer, Moment, ich schere das mal eben hier parallel noch dazu. Ich als Linux-Nutzer suche seit langem nach einer vernünftigen performanten Lightroom-Ersatz. Nun bin ich mit Ferrum-Pix auf diese gestoßen. Ferrum-Pix. Ich bin hellauf begeistert von dem Programm und würde mir wünschen, dass ihr dieses mal näher anschaut. Hier Ferrum-Pix.
BorisJa, hat eine eigene Seite. Also Ferrum mit Doppel-R und dann PIX P-I-X hinten dran. Ferrum-Pix, wir verlinken das auch.
ChrisHier als Fast Image Viewer Gallery Editor.
BorisRichtig.
ChrisOpen Source, Linux und Windows. Also auf dem Mac wohl nicht.
BorisJa, für den Mac gibt es das auch, aber ist noch experimentell. Gibt es für ARM Prozessor und für Intel. Die Images kann man sich auch runterladen und sich das dann installieren, aber wird ausdrücklich als experimentell bezeichnet. Mag also sein, dass es da noch Instabilitäten gibt.
ChrisOkay. Tja, und sieht so aus, als ob das so, eine Art Lightroom, ich weiß nicht, ob es ein vollständiger Ersatz ist oder nicht, aber das ist auf jeden Fall eine Galerie mit Raster und Listen und Gruppenansicht und Tags.
BorisEs ist wie viele RAW-Entwickler auch, die gerne als Lightroom-Alternative genannt werden, natürlich keine Lightroom-Alternative, weil, allen gemeinsam ist mal mindestens, dass ein mächtiges Druckmodul fehlt und wahrscheinlich fehlen dann eben auch noch ein paar andere Features. Aber nichtsdestotrotz, wenn es jetzt darum geht, einen großen Katalog an RAW-Bildern zu verwalten, zu verschlagworten, zu durchsuchen und zu bearbeiten, Ja, dann ist das wahrscheinlich eine mögliche Alternative. Es gibt hier eine Bibliotheksansicht, wo man die Bilder schauen kann. Ich habe jetzt nicht genau geschaut, ob das auch mit einer Datenbank verwaltet wird oder direkt auf der Platte. Ich vermute direkt auf der Platte.
Es gibt einen Editor, wo man eben die Bilder bearbeiten kann, wie ihr das kennt aus dem RAW-Entwickler, mit Belichtung und Gradation und solchen Geschichten. Ich weiß jetzt aber nicht, wie umfangreich die Werkzeuge sind, aber das Tool hier ist in der Entwicklung. Also das wird sich weiterentwickeln, da gehe ich stark von aus. Ich denke mal so KI-Masken oder ähnliches dürfte noch nicht dabei sein, habe ich jetzt zumindest nicht gesehen, korrigiert mich da gerne, wenn es da schon was gibt. Es gibt ja freie Modelle, um sowas zu tun, kann also durchaus sein, dass da irgendwas ist, was ich jetzt nicht gesehen habe. Und es gibt, das ist natürlich interessant und geht über das, was Lightroom tut, hinaus auch einen Modus, wo du eben Layer drauflegen kannst, also kannst du einen Text-Layer drauflegen. Wie oft hat man ein Foto und will nur mal eben schnell, was weiß ich, Glückwunsch zum Geburtstag oder irgendwas draufpacken, um das dann abzuspeichern und irgendwo auf eine Postkarte zu drucken, sag ich mal. Und da musst du halt, wenn du Lightroom hast, immer erstmal das Bild exportieren und dann in Infinity oder in Photoshop aufmachen, bearbeiten etc. Das kannst du hier direkt in der Software machen. Das finde ich eine ganz nette Idee. Also, schickes Teil. Sieht erstmal so aus. Ich habe es mir jetzt auf dem Mac nicht angeguckt.
Ja, Basti, ich kann mir vorstellen, dass du möchtest, dass wir uns das mal näher anschauen, aber ich kann dir von mir aus sagen, das wird nicht zeitnah passieren. Meine große Phase, dass ich mir intensiv verschiedene Tools angeguckt habe, die ist gerade erst mal durch, weil ich sehr stark mit anderen Dingen beschäftigt bin gerade.
Aber ich gebe das hier gerne mal weiter oder wir geben das hier gerne mal weiter. Also wenn ihr Bock habt, gerade Linux-User natürlich, aber eben Windows und Mac kann genauso interessant sein als Ersatz, je nachdem, was ihr mit Lightroom tut. Probiert das gerne mal aus. Haltet uns da auf dem Laufenden, wie das weiterentwickelt wird und was ihr für einen Eindruck habt, wie das bei euch gelaufen ist. Also interessiert bin ich durchaus an den Meinungen, weil wer weiß, vielleicht habe ich nächstes Jahr mal wieder Muße, mir Alternativen anzugucken, weil meine Fotografie wird durchaus auch weniger und entwickelt sich in eine neue Richtung. Und das kann durchaus sein, dass ich dann auch für mich privat sage, brauche ich Lightroom eigentlich für die Menge, die ich dann noch habe, auch nicht mehr, Und dann stehe ich vor der Frage, schreibe ich mir was Eigenes? Oder gibt es schon jemanden, der es getan hat? Dann könnte das weniger Arbeit sein. Probiert es gerne mal aus und sagt uns Bescheid. Schickt gerne Feedback, happyshooting.de slash hi. Wie ist euer Eindruck davon? Habt ihr vielleicht auch Insider-Wissen? Programmiert ihr vielleicht sogar daran mit? Open-Source-Projekt? Sagt gerne Bescheid.
ChrisJa, sehr schön. Boris, wer ist Brighton Star?
BorisBrighton Star, das ist ein chinesisches Unternehmen, die stellen Objektive her, und die kenne ich, weil als ich nach der Leica geschaut hatte, hatte ich natürlich auch nach Objektiven geschaut. Und Brighting Star.
Ist in der Szene bekannt für ihr extrem flaches und kompaktes Weitwinkelobjektiv. Da kommen wir gleich noch dazu. Aber jetzt haben sie über Kickstarter ein neues Objektiv für den Leica M-Mount vorgestellt. Und das ist, glaube ich, für viele gar nicht mal so uninteressant. Es geht hier um ein 35mm Objektiv mit Offenblender 1.7, also relativ lichtstark. Das Besondere daran ist, nicht nur die asphärischen Linsen, wovon es mehrere hat, sondern es ist ein APO Objektiv. Und APO ist immer die Geschichte, wo extrem gut korrigiert wird, also wo verschiedene Wellenlängen des Lichtes so korrigiert werden, dass sie sich wirklich in einem Punkt treffen zum Fokussieren. Du hast also, egal wie du fokussierst, keine Farbsäume, du hast extrem gute Kontraste oder Kontrastkanten, wenn du gegen das Licht oder Blattwerk gegen das Licht fotografierst und so. Es ist also ein extrem technisch gutes Objektiv. Die APO-Objektive von Leica, die kosten ein Vermögen, also da reden wir von hohen vierstelligen Beträgen. Man kriegt es ein bisschen günstiger, wenn man sich eine Leica Q kauft. Da ist nämlich ein fixes Objektiv dran. Ein, ich glaube, 28 mm APO.
Da zahlst du im Prinzip mit der Leica Q das APO-Objektiv und kriegst die Kamera dazu geschenkt. So ist ungefähr die Preisklasse. Und hier gibt es eben auch ein APO vom Brighting Star. Es ist sehr kompakt und leicht, weil ja, es ist ein manuelles Objektiv natürlich. Das heißt, keine Motoren erforderlich und ähnliches. Wir reden hier Kompaktheit vom Filtergewinde von 39 Millimetern. Das kenne ich hier von dem Vogtgländer, was ich habe und noch einem anderen Objektiv. Gewicht ist um 260 Gramm, das ist wirklich wenig und eine Baulänge von 43 Millimetern, das heißt an der Leica M trägt das wirklich nicht dicht auf, da hast du kein störendes Bild, im Messsucher und so, das ist schon echt geil. Und wie gesagt, APO, extrem gut, scharf von Ecke bis Ecke, keine Farbsäume etc. Dieses Objektiv kommt mit elf Blendenlamellen daher. Das heißt, egal wie ihr das abblendet, ihr habt immer nahezu kreisrunde Blende und damit immer ein schönes Bokeh. Damit werben sie. Ein Haken, finde ich jedenfalls, ist der Fokusweg. Also der manuelle Fokusweg von Nahdistanz bis Unendlich sind 307 Grad. Das ist ein ziemlich langer Fokusweg, wenn man so Leica-Objektive oder ähnliche gewohnt ist.
Es wird hier tatsächlich herausgestellt als besonders präzise beworben, was nun nicht gelogen ist. Je länger der Weg ist, desto präziser kannst du das fokussieren. Aber ich finde nun gerade den Vorteil beim Leica M-System und eben den Objektiven, die den Leica-Objektiven zumindest nahe kommen, dass man eben auf einem relativ kurzen Fokusweg sehr präzise scharf stellen kann das ist für mich ein großer Vorteil weil man dann eben sehr schnell ist, mal eben von nah nach fern zu kommen und da nicht irgendwie sich verkrampfen muss wenn man das Objektiv dann in der Hand hält.
Hier, wie gesagt, ein langer Weg. Dafür kann man aber auch bis auf 30 Zentimeter Nähe fokussieren. Leica Messsucher hört bei 70 Zentimeter auf, prinzipbedingt. Aber wenn man Live View hat, die moderneren Leicas haben das. Also ab der Leica M240 gibt es eben auch ein Live View. Dann kann man damit natürlich bis auf 30 Zentimeter. Und jetzt weiß ich nicht, wie viel Grad vom Fokusweg hier von 30 bis 70 Zentimeter gehen. Mit dem Messsucher hast du ja dann nur den Bereich von 70 Zentimeter bis unendlich. Das wird aber immer noch ein langer Weg sein. Spannend ist halt der Preis für so ein APU-Objektiv. Wir reden hier bei Kickstarter, da gehen die Preise bei 760 Dollar los. Hier auf der News-Seite wird von 56 Euro gesprochen umgerechnet. Das wird natürlich noch teurer, je nachdem, welche Stufe man dann da noch bekommt. Aber Listenpreis wird hinterher deutlich über 1000 Euro sein. Was immer noch sehr günstig ist im Vergleich zu den APU-Objektiven von Leica zum Beispiel.
ChrisWenn es das hält, was es verspricht.
BorisWenn es hält, was es verspricht. Brighting Star hat aber durchaus einen Namen. Also die wissen, wie man Objektive baut. Das können die schon.
ChrisIch glaube, dass alles, Sehr schön, bei mir ist eine Alarmglocke gerade, wenn ich mir den Kickstarter anschaue. Während du das alles gerade erzählt hast, habe ich diese Seite gescrollt. Und ich habe sie gescrollt und dann habe ich sie gescrollt.
BorisSie ist lang.
ChrisSie ist lang und es sind unglaublich viele Renders und computergenerierte Querschnitte und hier noch eins und da noch eins. Ich habe noch nie so viel Material auf einen Haufen gesehen über so ein Ding. Das ist also quasi einer Seite, da ist Information gemischt mit Marketing, mit appetitmachenden Bildern, mit schon wieder einem Querschnitt, mit nochmal einem Schaubild.
BorisDas APO erklärt.
ChrisJa, aber so viel habe ich für ein einziges Objektiv noch nicht gesehen. und das.
BorisEs gibt immerhin schon YouTuber, die Exemplare testen konnten, also ich sag mal in Anführungszeichen Reviews gibt es.
ChrisIch bin, also das macht mich erstmal vorsichtig, ganz einfach, weil so viel zugemüllt, also du hast ja keine Möglichkeit, du schaffst es ja nicht, das in irgendeiner Form aufzunehmen, was da ist, das ist ja.
BorisDas ist ja Du gehst einfach auf unterstützen und klickst dir eins. Ich hätte es auch beinahe gemacht, Ich hätte es beinahe gemacht, weil wie gesagt, für ein APO-Objektiv ist es relativ günstig und ein 35 ist eigentlich gerade so genau mein Beuteschema für die M8. Aber dann habe ich mir gedacht, nee, weil ich hatte bei den Klostergeistern, ich glaube auch ein APO drauf, von Thomas ausgeliehen. Und das ist gegen die Sonne, gegen den Sonnenaufgang morgens fotografiert, gegen die harten Reflexionen auf Scheiben und Chromflächen von Autos, die da standen. Durch die Bäume durchfotografiert, also wo alles schief gehen kann. Und das Foto war einfach technisch perfekt. Da waren die Reflektionen als solche sauber zu erkennen. Es waren keine Farbsäume, das Blattwerk als solches zu sehen, außer da, wo es halt völlig überstrahlt ist, logischerweise.
Technisch ist das geil. Und ich glaube, wer Architektur vorhat oder so, ist da richtig aufgehoben. Oder wer irgendwie High-End-Portrait-Geschichten macht, ist da genau richtig. Aber für mich war das Bild nicht mehr lebendig. Es ist technisch perfekt, aber hatte eben auch nichts Besonderes in dem Sinne. Da habe ich es tatsächlich lieber, wenn irgendwo die Überstrahlung ausblutet um die Blätter drumrum, wenn die ganz weich werden oder die Kontraste dann runtergezogen werden oder ich einen schönen Flair irgendwo im Bild habe. Ist eine andere Art der Fotografie. Und deswegen habe ich gesagt, nee, auch wenn der Preis mir interessant scheint, ich lasse es mal. Nichtsdestotrotz wollte ich es hier mal weitergeben, weil ich glaube, das könnte ein feines Gläschen werden. Und wenn man es für Kickstarter dann hier günstig kriegen kann, warum nicht? Wie gesagt, Brighting Star ist jetzt kein Newcomer oder sowas. Die stellen schon lange Objektive her. Hätte ich Vertrauen, dass die da was Vernünftiges auf die Beine stellen.
ChrisIch höre diese Marke heute zum ersten Mal. Du hast ja auch nichts mit Leica zu tun. Intern vorsichtig. Achso, das ist dann wirklich, das muss dann Leica sein.
BorisAlso darüber kenne ich sie. Vorher habe ich davon auch noch nichts gehört.
ChrisOkay.
BorisDazu gehört nämlich das nächste, weil ich sage ja, jetzt mal wieder ganz groß gesprochen, in der Szene sind sie bekannt von ihrem kleinen kompakten Weitwinkel, und das gibt es jetzt in der silbernen Variante. Es geht um das 28 Millimeter Blende 2.8 eben auch für den M-Mount, also voll manuell. Das gab es vorher in schwarzer Lackierung mit einer hellen Schrift aufgedruckt, und jetzt gibt es das eben ganz silbrig, chromisch, so mattchrom mit einer dunklen Beschriftung. Beide haben halt so Retro-Charme von der Art, wie das Ding eben gebaut ist. Das ist ganz nett. Und die Besonderheit bei diesem Objektiv und das finde ich tatsächlich sehr erstaunlich es ist kein Zentimeter dick sie werben mit 9,9 Millimeter, und ich sag mal so, so mancher Bayonettschutzdeckel ist dicker das Ding ist 125 Gramm leicht hat eine stufenlose Blende von 2,8 bis f16 stufenlos ist jetzt vielleicht auch wieder nicht für jeden Geschmack was, Und es ist natürlich manueller Fokus, der hier mit dem Messsucher gekoppelt ist. Also das wird alles unterstützt.
Ist also im Prinzip wie so ein Schutzdeckel für die Leica M. Also drauf machen statt Schutzdeckel, aber du hast einen 28 mm. Also Pancake ist hier wörtlich zu nehmen. Sehr geil. Spannend fand ich, dass geschrieben wurde, das hatte ich in den News gesehen, dass annähernd 10.000 Stück davon verkauft worden seien, von der schwarzen Variante, sodass man jetzt eben mit der silbernen Variante eine neue Version nachlegt. Und ich finde, so 10.000 Stück ist gar nicht mal so viel. Ich meine, mir ist jetzt schon klar, dass auch gar nicht so wahnsinnig viele Leicas weltweit verkauft sind, wenn man das jetzt mal in Relation packt zu Nikon, Canon und Sony. Und auch in den Kleinanzeigen bin ich immer wieder über diesen Brighting Star 2828 gestolpert. Jetzt nicht so, dass das irgendwie jede Woche aufgetaucht ist, aber es ist schon immer mal wieder aufgetaucht. Ist aber auch immer wieder weggegangen.
Ja, keine Ahnung. Also ich bin langsam neugierig da drauf. Ich wollte immer mal irgendwas weitwinkligeres mal ausprobieren. Und das ist zumindest gebraucht, einigermaßen günstig zu bekommen. Werde ich mal überlegen, ob ich in die Richtung mal was testen will. Beide Versionen hier übrigens sind tatsächlich aus Messing gefertigt, und dann eben entsprechend lackiert, die schwarze Version, beziehungsweise beschichtet hier diese silberne, das ist so eine Chrombeschichtung, so eine mattierte Chromüberschichte, also satiniert schreiben sie, satinierte Chromoberfläche, und dann noch lackiert, Polymerbeschichtung, also drüber lackiert, damit das nicht beschädigt wird. Einziger Haken könnte das Filtergewinde sein. Das sind 25,5 mm. Ich nehme an, dass das dann diese 2 Zoll Durchmesser hat. Passt zumindest von der Größenangabe. Weiß ich nicht, wie schwierig es ist, dafür Filter zu finden. Aber zumindest habe ich gesehen, dass es Infrarotsperrfilter gibt für 2 Zoll. Wenn die da drauf passen würden, wäre ich ja schon zufrieden. Die silberne Version soll jetzt verfügbar sein für 275 Euro. Euro ist also auch kein Vermögen. Die Silberne bräuchte ich jetzt ehrlich gesagt nicht, aber...
ChrisIch hab dir ein ganz anderes Schnäppchen.
BorisErzähle.
ChrisDu erinnerst dich an Titi Artisan, dieses 50mm, was war es? 50.1.8 für 89 Dollar, was dann, wo sie noch die, warte mal, ich zeig's mir kurz im Bild, wo sie noch die, so Druckpfeils rausgegeben haben, Also 3D-Druck-Files, wo du dir dann selber irgendwie ein buntes Gehäuse drumherum machen kannst. Oder ein Beispiel, hier was mit Schuppen oder so. Du kannst das im Prinzip selbst customisen.
BorisSo Drachenhaut und so, du kannst alles selber drucken.
ChrisNicht nur Spielerei aus meiner Sicht, sondern das hat natürlich, auch Möglichkeiten für zum Beispiel Accessibility, Leute mit Behinderungen, wo du dann andere Griffe dran machen kannst oder andere Haptik dran machen kannst oder stell dir vor, du fotografierst Kinder und hast dann ein knackbuntes Objektiv. Das ist schon irgendwie ganz interessant. Die haben jetzt ein neues Objektiv, gerade angekündigt und zwar das 85 1.8 für Nikon und Sony E-Mount. Und da machen sie das gleiche Spiel. Also auch da geben sie die entsprechenden Files raus, mit denen du dir das customisen kannst. Dass du außen quasi der Hülle drum drucken kannst in allen möglichen Farben und die kannst du natürlich, wenn du weißt, wie es geht, auch geometrisch entsprechend verändern. Auch das für einen ordentlichen Preis, 99 Dollar für ein 85 1,8.
BorisDas Objektiv oder das Datenpaket zum selber drucken?
ChrisNe, das Objektiv Das Objektiv?
BorisDas Objektiv für 99 Dollar?
ChrisSteht hier.
BorisEin 85mm f1.8.
ChrisFür 99 Dollar? TTA sind 99 Dollar AF 85mm f1.8 für Sony und Nikon.
BorisOkay, wow.
ChrisKeine Ahnung, wie gut das ist. Weiß ich nicht. Auch da ist, glaube ich, der Fokus nicht manuell einstellbar, weil diese Hüllen das dann eh nicht zulassen würden.
BorisEin reines Autofokus-Objektiv.
ChrisGenau.
BorisAlso der Preis ist heiß. Ist also, wenn das nur einigermaßen was kann, cool.
ChrisAlso klassische Portrait-Brennweite.
Boris35.1.8 ist ganz hervorragend. Also die Brennweite und Blende kann ich sehr empfehlen. Liebe ich von meinem Canon. Ist jetzt halt die Frage, welche optischen Eigenschaften dieses hier hat. Wie viel Spaß das dann so macht. Aber das wird schon, also ich glaube schon, dass da mehr als Milch rauskommt.
ChrisB&H Photo, 99 Dollar. Ich meine, keine Ahnung, dann kostet das hier nochmal irgendwie 20, 30 mehr oder so. Aber warum auch nicht?
BorisCool, ja schade, dass Canon seinen R-Mount nicht öffnet sonst gäbe es das vielleicht auch für RF ja.
ChrisEs ist eine Frage der Zeit ja, Alles eine Frage der Zeit. Ich finde keinen Übergang. Was ist mit OnOne?
BorisOnOne ist ja einer dieser Anbieter, die auch RAW-Entwickler haben, Fotobearbeitung und Optimierung. Und die haben jetzt was Neues gemacht. Und zwar ein Modul zum Entrauschen mit KI-Hilfe.
Nennt sich No-Noise-AI 2027. Ist angekündigt erstmal, soll überarbeitete KI-Modelle haben und neue Modellauswahlen für Wildlife, Konzert und Astrofotografie. Das Ganze ist ein eigenständiges Produkt, soll also dieses ISO-Rauschen entfernen, ohne Details zu verlieren. Das ist ja immer das klassische Problem, wenn du zu aggressiv das Rauschen unterdrückst, dann verlierst du in der Regel auch feine Details im Motiv und alles wirkt dann so ein bisschen wie Aquarellmalerei hinterher. Das sind so diese klassischen Probleme auch beim iPhone, wenn man mal wirklich nah ran zoomt an so ein Bild, was man gemacht hat, dann sieht das eher fleckig aus. Und das soll hier eben nicht passieren. Und der Trick dabei ist, dass jetzt nicht mit einem KI-Modell alles entrauscht wird, sondern es ist motivabhängig. Das heißt, man kann eben wählen, habe ich hier ein Wildlife-Bild, vielleicht hast du dann irgendwie feines Gefieder oder Fellstrukturen, die erhalten bleiben sollen. Hast du Menschen da drauf, Hauttöne, Wimpern, Poren, so was, Kleidung. Oder hast du Astrofotografie, besondere Anforderung, Sterne und so weiter, willst du natürlich nicht irgendwie wegretuschieren.
Oder sind es eingescannte alte Filmnegative, wo du ganz andere Kornstrukturen drauf hast und so, die du ja vielleicht auch erhalten möchtest.
Also da gibt es verschiedene Modelle und Schärfen ist auch mit dabei. Ein Tech Sharp AI heißt das.
Ist ein Teil von diesem No Noise AI und das ist ein Werkzeug gegen Bewegungsunschärfe. Das heißt, wenn man so ein bisschen Bewegungsunschärfe drin hat, das ist nochmal überarbeitet worden, damit man eben so leicht unscharfe Aufnahmen wieder scharf bekommt. Das gibt es auch schon von verschiedenen Anbietern. Hier ist es eben auch nochmal optimiert. Kann ganz gute Ergebnisse bringen. Ich weiß, da gab es ganz früher sogar Anleitungen für Photoshop, wie man mit bestimmten Effekten, wenn man den Bewegungsvektor und die Breite wusste oder sich so ein bisschen herangetastet hat, dann konnte man sogar so leichte Bewegungsunschärfen mit Photoshop wieder einigermaßen korrigieren. Und heutzutage mit KI-Mitteln geht das natürlich noch mal besser. Ist also hier auch mit dabei. Und eine automatische Entfernung zum Beispiel für Sensorstaub, Stromleitungen und so Zeug ist auch mit dabei. Und ein generativer Expand, wenn man also das Bild noch erweitern will, wenn man irgendwo noch was dazurechnen möchte an den Bildrändern. Ein generatives Entfernen ist dabei, wenn man größere Objekte entfernen möchte. Und tiefe Masken für entfernungsabhängige Anpassungen sind auch dabei. Wenn also Vordergrund getrennt vom Hintergrund bearbeitet werden soll, gibt es mit dabei. Und jetzt fragt man sich, okay, ist es ein eigenständiges Produkt? Was kostet?
Zunächst mal ist es eine Anwendung für Mac und für Windows. Leider nicht für Linux, soweit ich gesehen habe. Und es gibt auch ein Plugin für Lightroom Classic, für Photoshop und für Capture One und auch für andere Editoren, also eben ein Plugin. Und man kann das Ganze als Einzellizenz, also als Einmalkauf erwerben für knapp unter 75 Euro.
ChrisDas ist ja fast so viel wie ein 85 als 8.
BorisRichtig. Günstiger sogar. Kann jetzt vorbestellt werden und ist dann halt für dauerhafte Nutzung ohne Abo. Also so lange, wie das Betriebssystem das eben unterstützt. Ich weiß nicht, wie lange da Updates enthalten sind. Das müsst ihr euch mal angucken. Und wer jetzt ein Abo hat, wer jetzt das On-One-Fotostudio hat, das ist ja deren großes Produkt. Und da knapp 200 Euro im Jahr bezahlt, 190 Euro im Jahr, der kriegt es dann mit dazu. Also bei dem On-One-Foto-Studio ist eh alles enthalten und da kommt jetzt das neue No-Noise 2027 mit dabei, und eben auch das Foto Raw Max mit dabei und überhaupt alle On-One-Apps, die es so gibt und alle zukünftigen Updates. Also im Abo seid ihr halt immer auf dem Laufenden, aber das sind eben diese knapp 200 Euro im Jahr. Ja, und kommen soll das Ganze bis Ende September 2026. Also wird jetzt noch vielleicht einen Monat brauchen, bis es dann final rauskommt. Aber hier ist es schon mal angekündigt und auf der Webseite könnt ihr euch informieren. Wer häufig High-ISO-Geschichten macht und entrauschen möchte, ist vielleicht ein Blick wert, wenn ihr schon im On-One-Umfeld unterwegs seid.
ChrisTja, und wenn ihr im DJI-Umfeld unterwegs seid, und zwar mit diesen Osmo-Pocket-Geschichten, da sind ja diese Pocket-Gimbal-Kameras.
Also eine Kurzmeldung hier, dann könnt ihr euch die neue Firma holen. Da soll eine ganze Menge passiert sein. Und zwar sagen sie, dass sie zum einen, automatische Cloud- und NAS-Uploads im Hintergrund jetzt machen. Das heißt, die Kamera soll im Hintergrund in Ruhephasen automatisch Material zu entsprechenden Cloud-Diensten übertragen oder zu NAS-Systemen. Ähm, dann kriegt das Ding noch schnellere und flexiblere Objektverfolgung und, ne, die machen ja so automatisches Tracking, dass du quasi, äh, viele Sachen tun kannst, die aussehen, als ob da eine Kameraperson anwesend war, die dich verfolgt, aber das Ding macht das von selber. Dann kriegt die Pocket 4P noch 10-Bit D-Log Zeitlupe, D-Log Zeitlupe, für alle die dann, auch das letzte Ding noch rausquetschen wollen und irgendwie so, dass der Joystick jetzt auch diagonal funktioniert, was er vorher nicht getan hat. Als Cloud-Services sind unterstützt Google Drive, OneDrive und NAS steht hier, also welche genau, keine Ahnung, aber ich vermute mal, dass da die üblichen Verdächtigen gemeint sind.
BorisDas wird ja wahrscheinlich im lokalen Netzwerk laufen und dann gibst du dann nur irgendwo an, wo es hin soll, weil NAS von extern Ja.
ChrisWenn die entsprechend das unterstützt, die kommen ja auch mit ihren Cloud-Diensten, über die du danach rein tunneln kannst und so Also ich kann mir das schon vorstellen, dass das, wenn das entsprechend konfiguriert ist, dass das dann auch funktioniert, aber hier steht Compatible Network Attached Storage was dann auch immer genau damit gemeint ist.
BorisDas wird dann wahrscheinlich auch per Software erweiterbar sein.
ChrisVielleicht haben sie es genau mit einer Konfiguration von Synology irgendwie hinzulaufen gekriegt und verkaufen das jetzt.
BorisAlso drei fallen mir ein. Die Synology, die QNAP und der neue Mitbewerber ist Ugreen, glaube ich.
ChrisJa, das sind auch noch nicht alle. Da gibt es glaube ich noch ein bisschen mehr.
BorisJa, es gibt natürlich mehr, aber das sind erstmal so die drei zumindest so im Consumer-Bereich, die mir so einfallen.
ChrisJa gut, das, ist einfach eine kurze Update-Meldung. Was ich ja fast ein bisschen spannender finde, ist, dass Rico schon wieder, Dinge versucht, die einfach, ich finde, ein bisschen anstößig sind. Und zwar ... Hat Rico mehrere Videos und Beispielmaterial rausgehauen, was eindeutig KI generiert ist. Das ist natürlich, um eine Kamera zu verkaufen.
BorisNicht so ganz so ideal.
ChrisNicht wahr? Das ist der falsche Move. Und zwar geht es, glaube ich, um die Muse 2 und Pocket 4. Ne, nicht Muse 2. Was war es? Weiß gar nicht, worum es genau geht. Also auf jeden Fall doch Muse, glaube ich. Also da ist auch wieder so ein Pocket Gimbal-Ding. Da haben sie halt dann doch gebastelt, haben auch noch irgendwelches Beispielmaterial beigelegt, was so eindeutig aus der KI gefallen ist.
BorisJa, was soll der Quatsch?
ChrisAlso sogar schlecht gemachtes Material. Wo du sagst, äh, nö, das nicht.
BorisJa, vor allen Dingen, ich möchte auch sehen, was das Produkt leistet und nicht, was eine KI rendern kann. Leute, benutzt doch euer Produkt und zeigt die Vorzüge dieses Produkts. Weil das Problem ist, jetzt traue ich denen gar nichts mehr.
ChrisUpdate von gestern. Rico GR Europe hat alle der Bilder in ihrem Blogpost gelöscht. Aber den Text haben sie drin gelassen. Peter Pixel schreibt hier, presumably because it's more difficult to prove it wasn't made by a human. Also das ist der Text. Das ist schwieriger ist, dann nachzuweisen, dass der Text, nicht wirklich, oder? Außerdem haben sie wohl gestern, zumindest bis gestern, noch nicht Peter Pixels Request for Comment beantwortet und, Die Bilder gelöscht zu haben, ist zumindest wahrscheinlich auch ein bisschen wie ein Schuldeingeständnis zu sehen.
BorisJa, ich meine...
ChrisIch will da gar nicht viel tiefer rein. Es ist nur so, Leute, warum? Weswegen machst du solche Dinge?
BorisEs passt nicht zusammen, ganz ehrlich. Also wenn du KI-Modelle anbietest oder eben was wir hatten, dieses KI-Entrauschen, dann zeig mir die Qualität davon. Zeig mir ein echtes Foto, wie es vorher aussieht und zeig mir ein echtes Ergebnis, wie es hinterher aussieht. Und ja, natürlich ist die KI da drüber gegangen, aber das ist ja das Produkt. Aber wenn du mir eine Kamera oder eine Videokamera oder sowas, also Foto- oder Videokamera verkaufen willst, dann zeige mir einen echten Beispiel, was das Ding in der Lage ist. Zeige mir einen echten Menschen mit dem Gerät in der Hand, wie es sich bedient, wie es sich verhält, wie es sich anhört. Es ist laut, es ist leise, wie funktioniert es. Es ist einfach du hast zum Beispiel hier die Geschichte mit DJI, mit dem Update mit dem Tracking und solchen Geschichten das ist zum Beispiel eine super spannende Sache also jetzt aus dem Bereich Reiten Reitsport, wenn du jetzt alleine unterwegs bist und gehst jetzt irgendwie auf einen Reitplatz oder irgendwie auf einen Trailplatz oder sowas und reitest jetzt mit deinem Pferd und möchtest dich aber.
Selbst verbessern, also du brauchst irgendjemanden, der deinen Sitz, deine Haltung, deine hilfegebung kontrolliert das ist immer sehr schwierig wenn jetzt eine kamera hast die dich verfolgt die du irgendwo am rand aufstellen kannst oder in der mitte irgendwo hinstellen kannst, und dich selbst dabei filmst um dann hinterher eine eigene videoanalyse zu machen das ist extrem gut, aber wenn du so ein feature hast dann zeigt mir dass es funktioniert und wie es funktioniert und zeigt mir nicht ein kri generiertes video von dem pferd was im kreis läuft also.
Das ist auf so vielen Ebenen einfach nur schräg und verkehrt. Also, Leute, lasst es einfach.
ChrisAch ja.
BorisMan könnte jetzt sagen, das macht mich fertig. Aber es sind andere Sachen, die sind fertig.
ChrisOh, der Meister der Übergänge. Das Manuskript für Abenteuerfotografie ist fertig.
BorisSchon wieder.
ChrisDas hatten wir schon mal nicht vor ein paar Wochen. Jetzt ist es wirklich fertig. Ja, es war noch Dinge zu tun. Es war letztes Mal nicht ganz so fertig, wie ich das gehofft hatte. Aber jetzt ist es tatsächlich fertig. Ich habe es am Sonntag abgegeben. Ich habe das Wochenende noch durchgeastet. Entsprechend schwirrt mir der Kopf davon. Es ist jetzt schon die erste Überarbeitung durch. Es geht nächste Woche, wird es für einen Satz fertig gemacht. Das geht jetzt alles sehr, sehr schnell. Dann muss aber immer noch Layout, mehrere Schwünge drüber gemacht werden. Und es ist, also jetzt ist dann wirklich soweit. Jot sei Dank, sage ich dir. Am Schluss ist das immer noch so der Endspurt. Ja, und da sind so viele Fäden drin. Also so viele Themen, weißt du, Du hast halt ...
Du hast halt in so einem Buch, musst du halt immer genau tracken, was wo angerissen wird, was wo zu Ende erklärt wird, was wo offen bleibt und, wie die zusammengehören und wie nicht und so. Also Fäden zusammenhalten ist mit das Schwierigere, nicht das Schreiben. Und ja, aber es ist tatsächlich jetzt an einem Punkt, wo ich auch nach dem gefühlt hundertsten Mal lesen immer noch bei jedem Lesen denke, fühlt sich okay an, also es ist so, es ist tatsächlich ein sehr gutes Gefühl.
BorisKickt da nicht irgendwie so dieses Gefühl rein, wenn du an irgendeinem Kapitel was korrigiert hast, dass du sagst, jetzt gefällt mir das aber viel besser als das zweite vorne, müsste ich das eigentlich auch noch anpassen, Also kommt da nicht irgendwie so ein Kribbeln rein, jetzt das doch nochmal überarbeiten und umschreiben?
ChrisDas passiert und ich rede auch, da ist was, was tatsächlich auch im Buch vorkommt. Also ich rede da über zwei Gestalten im Buch, nämlich den inneren Kritiker und den inneren Schweinehund. Die sind ja auch schon seit über einem Jahr jetzt in den Workshops vertreten, und die haben wir ja alle. Also der innere Kritiker ist diese Stimme, die, wenn du irgendwo... Eigentlich dich mit der Kamera auf den Boden legen müsstest, weil die Perspektive genau die richtige für das Bild ist, der sagt dann, was ist denn, die Leute gucken ja. Oder wenn du irgendwas fotografieren möchtest oder sind andere Leute mit der Kamera, dann ist das die Stimme, die dir sagt, lass mal, die anderen machen eh bessere Bilder.
BorisJa, oder jetzt nicht auffallen.
ChrisOder nicht auffallen. Also der innere Kritiker ist dein PR-Berater.
BorisDen scheine ich ja kaum zu kennen.
ChrisJa, aber das ist dein innerer PR-Berater und viele haben den, der versucht, dass du dein Gesicht warst und nicht auffällst.
BorisMeiner heißt ja manchmal Tanja. Wenn wir dann Gast bei einer Hochzeit sind, also ich nicht gebuchter Fotograf bin, ich aber weiß, dass da kein Fotograf gebucht ist oder irgendeine andere, Familienveranstaltung und ich habe die Kamera natürlich immer dabei, dann gehe ich halt schon mal nach vorn und mache dann halt unauffällig vorne Bilder.
ChrisUnd dir ist es egal, ob die Leute komisch gucken oder nicht.
BorisJa, sie freuen sich ja hinterher, wenn sie die Bilder haben. Aber ich hab da natürlich jemanden neben mir sitzen und der sagt, bleibst aber heute hier hinten.
ChrisFall fällt es heute mal nicht auf. Was sollen die Leute denken? Nee, aber das ist ja kein innerer Kritiker, das ist ein äußerer Kritiker.
BorisDas ist was anderes.
ChrisOder fängst du an, dir selber das zu sagen mit ihrer Stimme?
BorisMan fängt dann schon an und überlegt, ja, muss ja jetzt vielleicht auch nicht. Meistens gewinnt dann aber tatsächlich so eine andere interne Stimme, die sagt, ja, scheiß drauf, machst du jetzt halt einfach.
ChrisDann bist du aber tatsächlich einer von den wenigen. Also mir ging das jetzt so, nachdem ich dieses Manuskript zum hundertsten Mal gelesen habe und immer noch dachte, oh ja, doch, da bin ich stolz drauf. Da kommt dann schon eben auch so eine kleine Stimme, die fragt, ja, und wo ist jetzt der Haken?
BorisDas kenne ich aber auch.
ChrisAlso, ja. Und das ist ja in der Fotografie nicht anders.
BorisWeißt du? Das kann jetzt nicht fertig sein. Das kann nicht gut sein. Ich kenne das auch.
ChrisIrgendwie, ja, hoppla, da ist doch das doch noch. Also, bisher war das auch immer noch nicht fertig an der Stelle.
BorisDu glaubst nicht, wie lange ich schon in Quellcode nach irgendwelchen Lücken und Fehlern gesucht habe, aber es war halt fertig.
ChrisJa.
BorisJa.
ChrisNaja, und...
BorisIch gucke aber nachher nochmal rein, ob es wirklich fertig ist.
ChrisAlso ich habe das natürlich genauso wie viele andere. Ich weiß zwar mittlerweile auch, wie ich damit umgehen kann. Also das ist ja auch Thema des Buches. Wie kriegt man diese inneren Stimmen? Wie kann man denen das Maul verbieten?
BorisJa, oder zum Vorteil nutzen.
ChrisNaja, was heißt zum Vorteil nutzen? Also der innere Kritiker, der an der Stelle Reibung verursacht, wo sie eigentlich nicht hingehört.
BorisJa, das ist aber gut. gut, weil das ist dann der Punkt, da musst du aufmerksam werden. Also du musst einfach nur lernen, die Stimme als Impuls zu sehen und nicht als Stopper.
ChrisWeißt du, was ganz gut funktioniert? Ist sich mal bewusst zu machen, wer das eigentlich ist. Also wir haben ja diese Stimme. Wer da spricht, das ist ja oft eine Person. Das könnte ja ein Elternteil sein oder ein Lehrer, der mal irgendwie früher immer gesagt hat, das kannst du eh nicht. Wir nehmen die ja mit. Die kommen ja nicht von ungefähr. Die sind ja irgendwann mal sind die uns ja mal, also Kinder haben das nicht. Kinder haben das nicht und irgendwann wird ihnen das anerzogen. Und wenn du dieser Stimme einen Namen gibst oder einen Namen geben kannst, kannst du sie leichter als was wahrnehmen, was nicht du bist. Sonst ist die Stimme eine Stimme, die aus dir kommt und dann vertraust du der mehr, hörst mehr auf die. Und in dem Moment, wo du dem Ding einen Namen gegeben hast, dann kannst du es als was Externes wahrnehmen und dann kannst du viel eher mal sagen, die Schnauze ist aber gut hier. Das ist so einer der Tricks, die du da anwenden kannst. und natürlich tue ich das auch.
BorisIch habe halt so für mich so ein bisschen versucht halt immer dann, wenn irgendeine innere Stimme zu mir sagt, also mich versucht zurückzuhalten. Der Weg ist zu weit und jetzt nicht nochmal zurückgehen und so. Ähm, Dass ich das versuche tatsächlich als Impuls zu nehmen, um drüber nachzudenken, warum. Also taugt das Bild wirklich nichts, was ich hier sehe? Aber warum habe ich dann hingeguckt? Habe ich vielleicht was anderes gesehen, als ich jetzt im Blick hatte? Klingt ein bisschen blöd, aber ist oft so, dass man sagt, ja, die Szene an sich ist schon gut, aber nicht von hier, aber irgendwas ist es. Und dann versuche ich halt dann doch das Motiv zu finden. Kann sein, dass ich es nicht finde, aber ich versuche es eben noch mal zu nehmen. Oder wenn man sich dann nochmal umdreht und dann sagt die Stimme, ja, brauchst du jetzt aber nicht nochmal, der Schweinehund, brauchst du jetzt aber nicht nochmal zurückgehen.
ChrisDas ist der Schweinehund, das ist der Energiesparbeauftragte, der dir sagt, oh nee, hier ist so viel gemütlicher, muss ich nicht nochmal machen.
BorisDann versuche ich das trotzdem als Träger zu nehmen, kann sagen, ja, kann schon sein, weil ich will auch nach Hause, ich habe Hunger und so weiter, aber dann gucke ich eben doch nochmal, und zwinge mich einfach mal wirklich mal tief durchzuatmen und nochmal wenigstens 10 Sekunden innezuhalten, mir die Szene anzugucken und zu sagen, fuck, auf die fünf Minuten kommt es jetzt nicht an. Ich gehe da jetzt doch nochmal hin. Oder ich lasse es halt. Kann ja auch passieren. Ich sage ja nicht, dass ich da perfekt bin. Viele Motive werde ich nicht gemacht haben. Aber ich versuche mir anzutrainieren, diese negativ, diese Widersprüche in mir als Impuls zu nehmen, um es mir nochmal genauer anzugucken. Ist nicht leicht.
ChrisIst es nicht. Aber du kannst das üben. Du kannst das lernen. Damit besser umzugehen. Ich habe jetzt übrigens im Rahmen dieses Projekt, das habe ich jetzt auch wieder angefangen, drüber zu bloggen. Also wer mal auf chrismarquart.com slash blog geht, warte mal, da, ähm, gibt dir eine Kategorie Abenteuerfotografie und da habe ich jetzt gerade mal jede Woche so einen kleinen Blogpost raus mit Sharepics. Ich habe Sharepics und ich werde sie benutzen. Naja, so diese klassischen Sprüche. Die meisten Fotobücher erklären dir, wie du bessere Bilder machst. Dieses fragt erstmal, warum du keine machst.
BorisDas ist nicht genau diese Frage.
ChrisDas ist so ein Bildchen.
BorisDie du dann im Social Media teilen kannst.
ChrisAber natürlich doch.
BorisÄhm.
ChrisJa, also es gibt jetzt jede Woche ein kleines Thema im Themenbereich aus diesem Buch und da ist es schon, die Nummer drei ist jetzt schon da.
BorisUnd nächstes Jahr dann Marketing-Tipps mit Chris Markwart. Ich bin schwer beeindruckt.
ChrisDas muss ich jetzt mal ordentlich machen hier. Das muss jetzt mal schlecht gemacht werden.
BorisDas klingt so total albern, wenn man jetzt hier zuhört, aber wer schon mal versucht hat, so ein Projekt aufzuziehen und so kleine Sharepics zu machen mit so kleinen Sprüchen drauf und sich zu überlegen, was schreibe ich drauf, wie formatiere ich das, wie mache ich das, dass das irgendwie auch eine gewisse Eleganz hat, aber trotzdem auch gelesen wird, das ist gar nicht so einfach.
ChrisNee, ist es auch nicht. Ich weiß auch nicht, ob die jetzt wirklich gut sind oder nicht, aber es sind so grundsätzliche Fragen.
BorisIch bin schon schwer beeindruckend.
ChrisEs sind so grundsätzliche Fragen, die halt da drin vorkommen. Also zum Beispiel das hier, die meisten Fotobücher zeigen dir, was du fotografieren solltest. Dieses fragt, was dich eigentlich interessiert.
BorisUnd das ist die gemeinere Frage.
ChrisAber das ist die wichtigere Frage. Du hast halt ganz viele Einflüsse, Influences von draußen, die dir sagen, was denn vielleicht angesagt ist, was du denn fotografieren solltest. Und darüber hinaus vergessen wir ganz einfach und ganz, ganz schnell, was uns eigentlich wirklich interessiert. Vielleicht ist es ja das verregnete Bushaltestellenhäuschen, was mich total viel mehr interessiert als irgendwelche Sonnenuntergänge mit, keine Ahnung. Das sind so Dinge, die muss man sich aber erstmal klar machen.
BorisDas ist in allen Bereichen so. Ich habe das auch vor Jahren hier schon mal im Podcast, glaube ich, erwähnt. Wenn du erfolgreiche Leute fragst, manchmal hat man Glück, welche zu treffen, die entsprechend, mentorartig mal mit dir sprechen wollen. Manchmal muss man sich das Glück eben über Bücher besorgen, die diese Menschen geschrieben haben. Dann gibt es da drinne immer wieder so diese Aussage, so naja, also wirklich einen Trick gibt es nicht. Also am Ende musst du schon was dafür tun, aber du musst dir halt vorneweg erstmal die Frage stellen, was möchtest du? Was ist eigentlich dein Ziel? Diese blöde Frage in irgendwelchen Firmeninterviews, wo sehen sie sich in fünf Jahren? Das ist so abgedroschen, aber das ist eine echt schwierige Frage. Ja, was möchtest du eigentlich erreichen? Was möchtest du tun? Und dann gibt es halt einen Trick eben, dass du aufschreibst, was du tun oder erreichen möchtest. Und das schreibst du dir auf ein Stück Papier und klebst das an deine Haustüre. Dass du das jeden Tag, wenn du kommst und wenn du gehst, liest. Damit du dich mental darauf einschießt und deine ganze Denkstruktur daran ausrichtest. Das sind alles so mentale Tricks. Und du stellst hier im Bereich der Kreativität und der Fotografie eben genau diese Frage. Was interessiert dich eigentlich? Warum fotografierst du eigentlich? Oder warum hast du das vor? Und das sind echt fiese Fragen.
Du bist stumm. Du bist stumm.
ChrisIch sage, ich stelle ja nicht nur Fragen, ich habe auch Antworten. Das ist ja das Schöne.
BorisJa, aber du willst auch noch ein Buch verkaufen.
ChrisJa, natürlich, klar. Aber das sind alles Konzepte.
BorisDie Antwort wird sie überraschen.
ChrisGenau, die Antwort. Das, was in Kapitel 3 steht, hätten sie nicht gedacht.
BorisBei Kapitel 4 bin ich fast vom Stuhl gefallen.
ChrisGenau, es ist tatsächlich, nichts Neues drin, aber die Art und Weise, wie es zusammen funktioniert, ist funktioniert. Das ist das Interessante. Ich habe auf chrismarquardt.com slash Abenteuerfotografie habe ich so ein kleines, so eine Seite dafür gemacht, die ist jetzt aktuell noch leer. Da kann man sich irgendwie noch auf Newsletter eintragen. Wenn das dann, wenn es dann mehr News dazu gibt, vorbestellen kann man es jetzt, wie gesagt, schon. Auch wenn das auch wenn das Titelbild immer noch auf den üblichen Portalen noch nicht das richtige ist. Das hat sich jetzt erst entschieden. Wir hatten tatsächlich zwei, drei Durchgänge, was das Titelbild angeht. Das ist auch eine Entscheidung. Ja, das ist aber auch eine Entscheidung, die der Verlag hauptsächlich treffen muss.
BorisWeil die auch wissen.
ChrisWie man Bücher verkauft. Und die sind dann tatsächlich meine Online-Bilder durchgegangen. Die Grafikerin, die dafür zuständig ist, ist meine Online-Bilder durchgegangen und ist auf genau ein Bild mit einem Bild kam sie wieder zurück und sagte das, und ich sehe das Bild und denke, holy shit, Da hätte ich nicht dran gedacht, aber das ist genau das richtige Bild dafür.
BorisOkay, jetzt bin ich gespannt.
ChrisKann ich jetzt nicht zeigen.
BorisNa, ist schon klar.
ChrisDas ist dann auf dem Buch drauf, aber das ist tatsächlich ein Bild, was ich vor zehn Jahren in Japan gemacht habe.
BorisOh, jetzt wird schon eingeschränkt, okay.
ChrisJa, wobei das an vielen Stellen hätte gemacht werden können, aber das ist so ein Bild.
BorisJetzt ist es noch weiter eingeschränkt. Ist es noch online?
ChrisEs ist noch online.
BorisOkay, dann können wir ja spekulieren.
ChrisMöchte.
BorisEin Bild, was du in Japan gemacht hast, was auch überall sonst hätte gemacht werden können.
ChrisAlso hier auf meiner Fotoseite, da gibt es ja eine Menge.
BorisDa ist es irgendwo mit dabei.
ChrisIrgendwo da ist es dabei. Wer es findet, kriegt ein Fleißbienchen. Auf jeden Fall ist das jetzt alles irgendwie gerade im Flow und es passiert, endlich passiert es. Ich du hast keine Ahnung, was also das war wirklich Stress am Schluss noch so. Ach ja, dazwischen dann noch ein Workshop hier, ne, Villa Geister. Der war geil. Das ist genau mitten reingekrätscht in diese Phase.
BorisNa klar.
ChrisNaja.
BorisAch herrlich. Also, ja Mensch, ich freue mich für dich. Ich bin gespannt. Wie geht es jetzt weiter? Also jetzt ist nochmal abgegeben, jetzt wird nochmal.
ChrisJetzt ist abgegeben, jetzt geht es ins Korrektorat, dann geht es nochmal irgendwie, wird es nochmal sprachlich, werden nochmal so ein paar ganz raue, eckige Kanten nochmal geglättet, wobei da ist nicht mehr viel nötig. Dann wird das Layout gemacht dann gibt es eine Satzfahne also das heißt ich kriege ein PDF mit dem Buch also wo das Buch einfach im Layout schon drin ist, dann darf ich das lesen, also nochmal lesen und gucken und finden und suchen, nein nicht so eine finke Fahne das, heißt so früher waren die so auf Papier und heute sind das halt PDFs und dann, darf ich dann nochmal Korrekturen machen und sagen was noch, irgendwelche Kleinigkeiten noch geändert werden sollen. So die klassischen, also es gibt natürlich so Grunddinge, die ein Verlag hat, also D.Punkt hat seine Schriften, hat seine grundsätzliche Art, wie sowas gelayoutet wird, aber ich habe natürlich Einfluss drauf auf, dieses Bild muss größer, dieses Bild muss über zwei Seiten, dieses Bild kann klein an den Rand gehen, und so Zeug. Also das wird dann irgendwie so mindestens zwei Satz fahren, vielleicht sogar drei. Und dann wird es irgendwann, kann man es kaufen.
BorisAber schon noch dieses Jahr dann, oder?
ChrisJa, ja, das auf jeden Fall. Da habe ich auch keine Zweifel. Also es wird im Herbst jetzt irgendwann, wird das kommen. Sucht die Biene, schreibt Jürgen.
BorisSucht die Biene.
ChrisSucht die Biene. Ist ein Fleißbienchen drin. Ist ein Fleißbienchen, ist drin. Ich habe im Buch ein Fleißbienchen reingemacht. Natürlich doch. Hey, ich muss eins sagen. Wer jetzt in den letzten fünf Jahren auf einem unserer Workshops war, wird viel wiedererkennen an Themen, aber auf eine Art und Weise, die überrascht.
BorisDas soll aber auch genug geteasert sein, oder? Die Leute sollen ja auch noch ein Buch kaufen.
ChrisAusgeteasert jetzt. Ne, Leute, also wenn ihr vorbestellt, freut sich der Verlag, wenn ihr auf chrismarquart.com slash Abenteuerfotografie euch in den Newsletter eintragt. Das landet dann direkt bei mir hier. Also da hat der Verlag nichts mit zu tun. Das ist einfach meine Service-Dienstleistung für euch, wenn sich da was tut. und dann, wir drücken die Daumen.
BorisSehr schön.
ChrisIch drücke mir selber die Daumen und wie und wie und wie. Lass uns mal kurz noch über, ich habe noch ein Space-Thema mitgebracht.
BorisJa. Hau rein.
ChrisSo, erinnere es dich an James Webb.
BorisSelbstverständlich.
ChrisDas Weltraumteleskop, wir haben ja hier groß und ausführlich drüber geredet. Das ist dann 2022, das ist schon wieder so viele Jahre her ist das da geflogen und fliegt immer noch, also havert da so rum an diesem Lagrange-Punkt und, ich habe jetzt keinen Podcast gehört und ich dachte, hey, was? Das wusste ich nicht. Das James-Webb-Teleskop hat schon 2022 viele kleine rote Punkte in seinen Aufnahmen entdeckt.
BorisSensorfehler.
ChrisGenau. Entschuldigung, sie hätten nicht in den Laser rein teleskopieren müssen.
BorisJa, kann immer passieren.
ChrisÄhm, nee, natürlich nicht. Das war natürlich, haben sie da geguckt, natürlich ist es kein technisches Problem, sondern die sind da tatsächlich. Ähm, und diese Punkte?
BorisWarte mal, James Webb fotografiert ja auch in den extremen Infrarotbereich hinein, damit sie eben entfernte Objekte sehen können, die ja schon eine starke Rotverschiebung haben, die die optischen Teleskope, die normalen, halt nicht mehr sehen können, also im sichtbaren Lichtbereich. Könnte das also sein, dass das sehr weit entfernte Galaxien sind, die sie jetzt erkennen?
ChrisNein.
BorisSchade. Dann sind es wahrscheinlich Motten.
ChrisAlso diese Punkte, die haben tatsächlich überhaupt einem bisher unbekannten Himmelsobjekt entsprochen. Sie haben neue Himmelsobjekte entdeckt. Das ist schon mal völlig unglaublich.
BorisDas ist schon mal cool.
ChrisUnd sie haben sich das also angeguckt Und natürlich guckt man damit im Infrarot-Bereich und damit auch, also James Webb schaut ja sehr weit in die Vergangenheit.
BorisWeil sie sehr weit weg gucken.
ChrisWeil es ist ja so, wenn du weit weg guckst, ist es dann entsprechend weit in der Vergangenheit.
BorisGanz genau.
ChrisUnd das heißt, sie schauen so näher in Richtung früheres, junges Universum. Und es ist noch nicht ganz 100 Prozent klar, aber man ist jetzt wohl mittlerweile, ist wohl das größte gemeinsame Verständnis, dass es sich wohl um schwarze Löcher handelt. Und zwar um Baby-schwarze Löcher. Das sind Baby-Fotos von schwarzen Löchern. Wenn die jung sind, dann sind die offenbar, also sie nennen sie jetzt Black Hole Stars, also schwarze Löcher Sterne, die also.
BorisDas ist ja albern.
ChrisNee, das ist ja. Es ist nicht.
BorisEntweder sind sie schwarz oder nicht.
ChrisJa, die machen beides wohl. Und es ist wohl im Entwicklungsprozess von schwarzen Löchern, sodass die das durchlaufen. Und wenn die jung sind, aber wir haben eben keine jungen schwarzen Löcher mehr, sondern die sind alle schon alt. Wenn ich das richtig verstehe, sind das jetzt quasi Kinderfotos von schwarzen Löchern. Und die gibt es wirklich in großer Zahl. Also was, ich habe es im Podcast gehört, hier Science Friday hat darüber gesprochen. Der Astronom da drin sagt, ja, so eigentlich in jedem James-Webb-Bild sind mehrere von den Dingern drin.
BorisAlso meine Gegentheorie ist, es sind ganz neue Sterne, die aber ganz weit weg sind und deswegen einer starken Rotverschiebung unterlegen sind, weil der Raum ja gezerrt wird an dieser Stelle und deswegen sind das ganz junge Sterne, die hell leuchten, aber eben jetzt nur noch im infraroten Bereich wegen eben der Entfernung. Das ist jetzt meine Theorie. So, und jetzt behaupten wir das Gegenteil.
ChrisBehaupten gar nicht viel. Das heißt natürlich, dass wir von der Erde mit unseren Möglichkeiten überhaupt sowas gar nicht sehen können. Es muss ja alt sein.
BorisSonst wäre das Licht ja gar nicht bei uns. Also ein neuer Stern scheidet aus. Also es könnte ein damals neuer Stern. Doch, es ist ein damals neuer Stern gewesen.
ChrisIch sag doch die ganze Zeit. Babyfotos von Sternen. Ja, schwarzen Lochstern.
BorisNein, Stern. Einen schwarzen Lochstern gibt es nicht. Quatsch.
ChrisIch finde das völlig abgefahren, dass wir Wenn es schwarze Lochsterne gibt.
BorisIst Pluto auch wieder ein Planet. So nämlich. Könnt ihr euch jetzt aussuchen. Eins von beiden geht nur. Aber mich fragt ja wieder keiner. Mich fragt ja keiner. Nein, ich finde das tatsächlich extrem spannend, sowas.
ChrisSowieso. Also, schwarze Lochsterne.
BorisSchwarze Löcher fassen wir mich sowieso.
ChrisGenau. was mich auch fasziniert ist ich möchte bitte.
BorisWenn ich merke, dass ich nicht mehr lange habe, möchte ich bitte in ein schwarzes Loch geflogen werden, könnt ihr das mal als meinen letzten Willen aufnehmen.
ChrisBitte, da kommt man auch so leicht hin zu den Dinger.
BorisDas ist ja nun wieder nicht mein Problem das ist mein letzter Wille.
ChrisHast du zu viel Dr.
BorisHo geguckt, gar nicht.
ChrisWir müssen übrigens Hilfe, jetzt Hörerhilfe, Kategorie Hörerhilfe jetzt.
BorisJa, okay.
ChrisAhaswer.
BorisOh, warte, das lese ich vor, weil das musst du beantworten.
ChrisOkay.
BorisGenau, Ahaswer Wanderer. Hallo Boris, hallo Chris. Eben wollte ich im Kalender eine Umkreissuche machen, allerdings nicht mit meinem aktuellen Standort, sondern mit dem Standort meines zukünftigen Reiseziels. Hat irgendwie nicht geklappt. Wahrscheinlich habe ich mich nur ungeschickt angestellt und das entsprechende Eingabefeld nicht gesehen. Ihr müsst mal wieder den Augenöffner für mich machen. Danke. Herzliche Grüße, Ahasware, wenn man das so ausspricht.
ChrisIch entschuldige mich schon mal in aller Form, weil der Kalender an der Stelle nicht so ganz super hilfreich ist mit dem Finden. Das ist schon da, dieses Feature, diese Umkreissuche. Man muss nur wissen, wo. Wenn du den aufmachst, dann kriegst du halt diese Kalenderübersicht. Also, die Kartenübersicht quasi, auf der du diese Pömpel hast mit den ganzen Ausstellungen und Farbcodiert, dass man sieht, welche noch lange laufen, welche nicht mehr so lange laufen und so weiter. Und dann kann man sich da reinklicken und schön. Und das ist alles ganz toll. Aber diese Umkreissuche findest du hier nicht, sondern die findest du in den anderen Ansichten. Vielleicht muss ich die mal hier noch irgendwie reinbasteln. Du hast hier rechts oben über der Karte, hast du dieses kleine, so ein kleines Trio an Knöpfen. Ich rede jetzt hier von der Desktop-Version auf dem Mobil, kann man das aber auch so ähnlich finden. Also da hast du einmal die Kartenansicht, dann hast du eine Listenansicht. Wenn man da mit der Maus drüber ist, dann sieht man quasi so einen kleinen Tooltip. Und dann hast du noch diese Balkenansicht. Und das ist einfach eine ganz andere Ansicht, aber die gleichen Daten drunter. Da werden einfach die Kalenderdaten nochmal anders gezeigt.
BorisAlso umschalten auf die Listenansicht oder auf die Balkenansicht?
ChrisOder auf die Balkenansicht gehen beide. Und wenn du auf die Listenansicht umgeschaltet hast, dann siehst du hier plötzlich Umkreissuche und eine Postleitzahl oder ein Feld für eine Postleitzahl. Was hat denn Göttingen für eine Postleitzahl?
BorisGöttingen, zum Beispiel 37, 0, 39.
Chris3, 7, 0, 3, 9. Und wenn du da was eingibst, dann sortiert der auch sofort oder filtert sofort diese Ergebnisse. Jetzt gibt es bei Göttingen bei 37039 tatsächlich innerhalb von 100 Kilometer keine Ausstellung. Jetzt vergrößern wir das mal.
Boris039 ist glaube ich falsch. Oh Gott, was weiß denn ich? Mach mal 79 hinten. Ich bin nicht so auf dem Laufenden.
ChrisAh, jetzt. Wenn man die richtige Postleitzahl eingibt, dann kommt auch was. Also, du hast dann quasi sofort live die Ausstellungen da unten. Und jetzt gehen wir mal ein bisschen näher und sagen mal, ich möchte aber 25 Kilometer. Ah, da gibt es noch eine.
BorisOh.
ChrisUnd so kannst du dich quasi rantasten. Das eine ist in Bodenfelde, das andere ist in Höxter.
BorisJa.
ChrisSo, die hast du jetzt. Und jetzt kannst du unter diesem Feld, wo du die Postleitzahl eingegeben hast, kannst du zum Beispiel auf Direktlink klicken und dann bekommst du einen Link, den kannst du dir wegspeichern oder bekommst du einen Kalenderlink, da kannst du das auch in deinen Kalender tun.
BorisZum Abonnieren dann.
ChrisMit dieser Postleitzahl, und wenn du dir diesen Link mal genau anguckst, da ist eigentlich alles reinkodiert, das heißt, du kannst dir den auch einfach als Link selber basteln. Da steht dann kalenderhappyshooting.de slash irgendwas und dann ZIP gleich und dann hier die Zahl dahinter und ein R gleich 50 ist dann der Radius in Kilometern. Auf die Weise kannst du dir quasi wenn du willst für jede Postleitzahl eine automatische Suche bauen in Deutschland. Das Feature ist momentan deutschlandweit, aber immerhin. Also auf der Listenansicht findest du das und auf der Balkenansicht findest du das auch.
BorisNa, wieder was gelernt.
ChrisUnd wieder was gelernt. Ja, das ist der Kalender und natürlich gibt es auch heute wieder Termine. Musik.
Es gab wieder Einreichungen. Diesmal ein paar weniger als sonst, weil, ja, Sommerloch, sage ich doch. Aber Klaus, Andi und Max haben uns Termine in den Kalender geworfen. Vielen Dank dafür. Und wir fangen mal an. Ich habe hier ein paar ausgesucht. Echt jetzt, Fotofakes und ihre Geschichten im Haus der Geschichte in Stuttgart. Das Haus der Geschichte zeigt in Stuttgart eine Ausstellung zu historischen Fotoretuschen und modernen Deepfakes, die Mittel mithilfe von Mitmachstationen und Exponaten den kritischen Blick auf Bildmanipulationen vom handwerklichen Ursprung, bis zum KI-Einsatz schärft. In Palastweier, nee, in Königswinter im Kunstforum Palastweier, Murals Raum und offene Ateliers am letzten Augustwochenende öffnet im Kunstforum Palastweier im Rahmen des Königs Sommers verschiedene Künstlerateliers eine Fotografieausstellung sowie Gastarbeiten von Studierenden für Besucher. In Düsseldorf im Kunstpalast, in Szene gesetzt, Made in Düsseldorf Nummer 8, eine vielseitige Werksauswahl namhafter Künstler untersucht mittels Medien, wie Fotografie, Film und Skulptur das komplexe Spannungsfeld zwischen der Realität, und unserer menschlichen Wahrnehmung. In Luxemburg, in.
Der Stadt Luxemburg, im Ratskeller Dezerclicité, More than a Postcard, Le Luxemburg entre Arrivée et départ. Anhand historischer Fotografien und zeitgenössischer Aufnahmen zeichnet das Großherzogtum die evolutionäre Entwicklung des Reisens nach, wobei sowohl die Perspektiven ankommender Gäste als auch die Blickwinkel einheimischer Touristen im Ausland beleuchtet werden. Und last but not least in Bruckmühl, 83052 Bruckmühl. Schwarz-Weiß-Fotografien all ihren Facetten. Vom 22. August bis zum 27. September präsentieren fünf regionale Künstler in Bruckmühl eine vielfältige Gemeinschaftsausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotografien aus den Bereichen Landschaft, Straße und Dynamik. Ja, das sind die Termine. Und unser Außenreporter Jürgen, der ja gerade in der Britannien ist und dort seine Ausstellung betreut, neben einem kleinen Urlaub, glaube ich, der hat uns trotzdem was geschickt und das hören wir uns jetzt an.
EinspielerHallo Community, hallo Vielpixel. Nicht verzagen, selbstverständlich gibt es auch diese Woche die Fotoausstellung der Woche. Ich habe eine besonders schöne und kleine Ausstellung gefunden, die ich sehr gern besuchen würde. Es geht um die Ausstellung, da hinten geht es nicht weiter. Fotografien aus dem Oberpfälzer Grenzland. Für diese Ausstellung hat der Fotograf und Künstler Olaf Unverzahrt mit einer Großformatkamera und einem Normalobjektiv auf Schwarz-Weiß-Film fotografiert.
Langsame und sehr konzentrierte Arbeitsweise verleiht den Bildern, finde ich, eine besondere Ruhe. Sie wirken zeitlos, aber auch dokumentieren sie, den Verfall und die Veränderungen, die es in der Oberpfalz gibt, seitdem, die Grenzöffnung stattfand und auch natürlich die Corona-Krise einiger der dokumentierten Gasthäuser geschlossen hat. Es gibt eine wunderbare kleine Dokumentation in YouTube über die Ausstellung. Und ansonsten müsst ihr euch für die Ausstellung in die Großstadt begeben, in der Nähe von München, in Gauting. Dort ist die Ausstellung noch zu sehen, und zwar bis Dezember 2027. Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, den 23. September. Durchaus sehenswert, auch die Fotos auf der Homepage. In diesem Sinne danke ich allen, die hier mitwirken. Und Rainer, ich habe schon lange nicht mehr von dir gesprochen. Diesmal geht der Dank an dich raus. 3, 2, 1. Happy Shooting.
BorisJa, cool.
ChrisHappy Shooting. Sehr schön.
BorisGenial. Und natürlich hat er uns auch Fotos angehängt von seiner Ausstellung.
ChrisOh, warte mal, warte mal. Halt, halt, halt. Das muss ich ja noch kurz zeigen.
BorisDas ist auch schön.
ChrisDas geht ja gar nicht hier.
BorisJa, das ist toll.
ChrisDa ist er bei seiner Ausstellung. Ey.
BorisHerzlichen Glückwunsch, wirklich. So klasse.
ChrisBoah. Lucky, lucky. Das ist das, was wir auf dem Workshop gemacht haben, aber in groß. Das Bilder auf den Tisch legen und dann hin und her schieben. Ist das geil. Oder was? Ja, sehr, sehr schön. Sagenhaft. Schön, ja.
BorisRichtig toll.
ChrisDann bin ich ja mal gespannt, was da hinterher noch so kommt. So, dann haben wir jetzt noch eine neue Aufgabe zu vergeben.
BorisJa, richtig, denn die Patentaufgabe, die läuft jetzt noch bis zum 27.8. Das ist ja so jetzt am Donnerstag, wenn ihr das aus der Konserve hört. Und dann wollt ihr natürlich was Neues zu tun haben. Und deswegen geben wir euch neue Impulse zum Fotografieren. Und diesmal heißt ist das Thema Rauschen. Läuft vom 27.08. bis zum 10.09. Was bedeutet, dass ihr im Zeitraum vom 27.08. Bis zum 10.09.2026 loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Rauschen? Wie interpretiert ihr den Begriff Rauschen in einem Bild? Das Ergebnis ladet ihr dann bei Flickr hoch, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt den Tag HSB Rauschen. Alles zusammengeschrieben. Da bin ich mal gespannt.
ChrisDas B ist ja immer noch Buch.
BorisJa, wir sind jetzt dabei geblieben.
ChrisDas können wir eigentlich wieder abschaffen.
BorisKönnen wir beim nächsten Mal wieder rausnehmen.
ChrisAber wir sind ja am Basteln. Vielleicht passiert ja mit den Bildern doch noch was, die die Community hier eingereicht hat fürs Buch. Das wird eh nochmal total spannend.
BorisJa, anderes Thema.
ChrisWir sind am Basteln. Ja, dann sind wir aber jetzt, glaube ich, tatsächlich mal ein bisschen früher als uns am Ende.
BorisJa, völlig in Ordnung.
ChrisIst es auch, ne? Wir sagen herzlichen Dank.
BorisWir haben vor 20 Jahren mal gesagt, weil da gab es ja entsprechende Untersuchungen, dass die optimale Länge eines Podcasts bei 45 Minuten läge. Ich glaube, da erinnere ich mich richtig. Und das haben wir heute wieder locker gerissen. Also an dieser Stelle danke für eure Zeit.
Chris45 Minuten, wer hat sich denn den Scheiß ausgeteilt? Also echt.
BorisJa.
ChrisJa, damit schreibt uns doch mal in die Kommentare, was für euch die optimale Sendungslänge wäre. Bis dann, macht's gut.
Boris3, 2, 1. Happy Shooting.
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Aus der Preshow
gewisses Podcasteralter, Gummihaft, Tomatenhaus, Mikromanagement bei Pflanzen, Geburtsdatum?
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- Aktuelle Aufgabe „Patent“ vom 13.8.2026 bis zum 27.8.2026 mit dem tag „hsbpatent“
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