#956 – Blaugrüner Zwirbelzwarbler

Veröffentlicht 3 September 2026

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#956 – Blaugrüner Zwirbelzwarbler

Veröffentlicht 3 September 2026 · Länge 1:32:38

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Boris

Happy Shooting, Folge 956, Blaugrünerts-Wirbel-Zwabler.

Einspieler

Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Chris

Du bist ein gewohner Hetzstür. Dann lässt man einmal den Sponsor am Anfang weg und dann kannst du nicht mehr das Ende losfahren.

Boris

Mach mir mal die Sankflosse kaputt.

Chris

Du bist so unglaublich.

Boris

Ich bin ich.

Einspieler

Und hier sind eure Moderatoren Boris und Chris.

Boris

Mein Gehirn wusste tatsächlich gerade nicht, wo der Einstieg ist.

Chris

Wir haben vor der Sendung gesagt, wir haben eh keine Sponsoren. Warum brauchen wir dieses? Die heutige Sendung wird euch präsentiert von. Aber jetzt werden sie wahrscheinlich alle bespären, dass da was fehlt. und du hast gerade...

Boris

Ja, ich vor allen Dingen.

Chris

Das hat dich total maximal durcheinander gebracht.

Boris

Ich wusste jetzt gar nicht, weil ich auf den Knopf drücken sollte. Das ist unglaublich.

Chris

Du bist unglaublich.

Boris

Mein Gehirn ist so gestrickt.

Chris

Apropos, bevor wir hier loslegen, keine Erinnerung, dieser Podcast hat keine Sponsoren, deshalb freut es uns ganz riesig, wenn ihr uns unterstützt. Falls ihr ein paar Euro übrig habt oder so, Dauerauftrag ist am supersten, kostet nämlich keine Gebühren, dann schaut mal in die Show Notes, da gibt es Links zum Thema unterstützen. Wir freuen uns. Wir freuen uns sehr drüber. Ja.

Boris

So ist das.

Chris

Ja. Also heute, ich muss gleich vorwarnen, die heutige Sendung, die wird interessant, weil ich habe völliges Schlafmangel, Delirium. Es ist unglaublich. Werde ich nachher noch ein bisschen drüber erzählen, warum. Ja, ansonsten sind wir Happy Shooting, der Fotopodcast. Ich bin der Chris.

Boris

Und ich bin der Boris.

Chris

Und gemeinsam reden wir hier über die Fotografie und das machen wir schon seit 20 Jahren. Und zwar, fuck, fuck, 20 Jahre.

Boris

Ja, quasi gerade jetzt eingefallen.

Chris

Holy cow, das ist wirklich Irrsinn.

Boris

Was, damals gab es schon Kameras? Ist ja verrückt.

Chris

Damals gab es nicht nur schon Kameras, sondern damals gab es auch jünger aussehende Podcaster.

Boris

Wir sehen ein Bild von Chris auf einer Bank liegend mit der Kamera in der Hand.

Chris

Das war ein Spielzeugladen-Workshop bei Enjoy Camera. Udo Rabe hat uns das geschickt. Der hat über happyshooting.de das Bild reingeworfen. Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag. Ist das schon so lange her? Das Bild, ja, das ist nicht 20 Jahre her, Aber ich weiß gar nicht, wann wir die gemacht haben, in den ersten zehn Jahren auf jeden Fall.

Boris

Ja, ich weiß gar nicht, wann das mit den Spielzeugläden angefangen hatte. Das war relativ früh, aber ich glaube, das ist noch keine 20 Jahre her.

Chris

Nee, nee, nee, nee, das nicht. Aber damals haben wir Spielzeugladen gemacht. Das war eine tolle Zeit. die es nicht mehr wissen, das war Enjoy Your Camera die haben uns lange gesponsert und, dann haben wir da auch Workshops gemacht in Hannover, Linden im Laden von Enjoy Your Camera wo wir quasi zwei Tage den Schlüssel bekommen haben für den Fotoladen das war schon ein riesen Vertrauen.

Boris

Was sie uns da entgegen gebracht haben und natürlich den Teilnehmenden eine tolle Gegend und wirklich super Leute dabei enjoy Das hat viel Spaß gemacht.

Chris

Ich bin mir sicher, dass einige, die hier jetzt zuhören, da auch dabei waren.

Boris

Na klar.

Chris

Ja, wir haben über happyshooting.de Ich muss mal auf dem Bildschirm hier über unser Feedback-Formular. Unter anderem das hier bekommen von Kuchenmampfer. Ich als Linux- und Darktable-Nutzer habe mir gerade mal so 40 Minuten lang Ferrum-Pix angeschaut und bin wirklich beeindruckt, wie weit das Projekt in noch nicht mal zwei Monaten Entwicklungszeit schon gekommen ist. Also FerronPix haben wir letztes Mal kurz angerissen. Das ist, Fotomanagement, Raubearbeitung und so weiter. Er schreibt in zwei Monaten Entwicklungszeit sicherlich auch dank KI-gestütztem Arbeiten. Ja, davon gehe ich mal aus, wenn er in so kurzer Zeit das so hochgezogen hat, dass der das nicht von Hand alles gecodet hat. So, und er schreibt dann, hier meine ersten Eindrücke, die Galerie fühlt sich eher nach Dateiverwaltung an, als nach ins Programm importierter Galerie, denn man arbeitet auf der von Beginn an vorhandenen Ordnerstruktur.

Boris

Okay, also das erklärt schon mal die Frage, nicht ein Dateisystem, was dann halt eine eigene Übersicht hat.

Chris

Keine Datenbank.

Boris

Keine Datenbank, genau, sondern das Filesystem, also so wie die Ordner eben strukturiert sind. Okay, das machen einige andere Anbieter auch so. Das hat Vorteile, das hat Nachteile.

Chris

Das mit dem Datenbank-Ding, so wie es Lightroom macht, das ist halt auch etwas komplexer. Das gibt eben mehr Möglichkeiten.

Boris

Aber auch Nachteile.

Chris

Dann schreibt er weiter, die Galerie ist wirklich sehr performant, auch verglichen mit Darktable. Interessant. Integration von Nextcloud und Image ist cool, also Image ist cool, aber von mir nicht getestet. Ja, das habe ich gesehen, dass das integriert ist, aber in welcher Form kann ich nicht sagen.

Boris

Ich habe auch beides nicht, um es testen zu können. Also wer da noch Feedback hat, gerne melden.

Chris

Genau. Lokale KI-Modelle werden im Gegensatz zu Darktable unterstützt, sind aber ebenfalls nicht von mir getestet. Okay, also wenn du so ein Olama oder LM Studio oder sonst was laufen hast, was lokale Modelle auf deinem Rechner fahren kann, ich vermute für Keyword-Generierung oder sowas.

Boris

Ja, oder Masken oder sowas. Kann ich mir durchaus vorstellen, dass man da lokale Modelle nutzen könnte.

Chris

Oder integrierte lokale Modelle, so wie es ja auch Affinity zum Beispiel hat. Für die Sachen, die lokal laufen, laden die ja extra Modelle runter. Also das wird unterstützt, wird aber, hat er nicht getestet. Die Benutzeroberfläche sieht schick aus, lenkt mit ihrer Farbigkeit aber gegebenenfalls beim Bearbeiten ab. Also das Ding ist relativ bunt, habe ich auf den Screenshots auch gesehen.

Boris

Das kann sich aber auch noch entwickeln also mit dem Tempo wie das voranschreitet.

Chris

Also, wenn ich was weiß über wie Software entsteht, dann ist es, ja schon so, dass gerade die Details in der Benutzbarkeit, in der User-Interaktion und so weiter, dass die über Zeit halt immer noch verändert werden und angepasst werden und so, dass halt erstmal, was fertig ist, was tut, aber das ist dann vielleicht noch nicht das Allerschönste. Also, ich kann mir schon vorstellen, dass da auch noch ein bisschen was sich bewegt.

Boris

Und wenn wir hier über zwei Monate Entwicklungszeit reden, dann wird das der erste Entwurf sein, der erstmal nicht super hässlich ist und dann wird es jetzt aufs Feedback ankommen und dann fährt man das vielleicht wieder ein bisschen zurück.

Chris

Und die meiste Mühe wird vermutlich in die Funktionalität gegangen sein.

Boris

Da kann es von ausgehen, ja.

Chris

So, dann schreibt er noch weiter Bewertungen und Stichworte werden aus Darktables XMP-Dateien übernommen. Sehr schön.

Boris

Das ist gut.

Chris

Das müsste dann ja theoretisch auch mit Lightroom funktionieren. Der kann ja auch XMPs schreiben.

Boris

Vermute ich mal, dass er dann die Sidecast nimmt.

Chris

Und XMP ist ja ein definiertes Format, oder nicht?

Boris

Doch, doch. Das können viele lesen, tatsächlich. Aber schön, wenn das so von Haus aus erst mal direkt gemacht wird. Schön.

Chris

Genau, dann schreibt er weiter, das RAW-Bild sieht auch unbearbeitet schon ansehnlich aus. Die RAW-Bearbeitungsmöglichkeiten sind aber noch recht überschaubar. Es gibt hauptsächlich Slider, die mir oft zu stark verfremden und schnell Bereiche ins Clipping schieben. Insgesamt fühlt sich der Bearbeitungsprozess für mich eher nach einer schönen und benutzerfreundlichen Alternative zu GIMP an, als nach einem mächtigen RAW-Entwickler. Das mag daran liegen, dass Darktable in seinem Workflows etwas exotisch ist, ich aber dort eingedacht bin und mit allem anderen nicht mehr glücklich werde. Ja, das ist das Problem, wenn man so eine relativ spezialisierte Software im Detail kennt, dann will man das auch so haben.

Boris

Es ist aber auch so, bei Darktable, also zum einen, man muss da erstmal reinkommen. Ich finde, das hat eine relativ steile Lernkurve. Ähm, Aber wenn man dann drin ist, man kann sich das halt extrem anpassen. Und was man bei Darktable halt auch sagen muss, dass da sehr viele... Und Nerds im positiven Sinne dran arbeiten. Also es gibt eigentlich für jeden Bearbeitungsschritt mehr als ein Werkzeug. Also einen Kontrast kannst du wahrscheinlich auf zehn verschiedene Art und Weisen machen mit verschiedenen Werkzeugen und Ansätzen, aber es stecken halt in diesen Werkzeugen auch wirklich mathematische Modelle, die dann, was weiß ich, auf der Wahrnehmung beruhen oder auf irgendeiner Farblehre oder einem Farbschema beruhen etc.

Und das ist halt tatsächlich der Aufwand, also einen Regler zu machen oder eine UI zu machen, die nicht einfach nur alle Werte nach links oder nach rechts schiebt, sondern die eben mit mathematischen Modellen so vorgeht, dass sinnvolle Dinge passieren, die man bei der Bearbeitung haben will. Was Lightroom ja zum Beispiel auch macht, wenn du Helligkeiten retten willst, da werden nicht einfach nur helle Bereiche ab einem bestimmten Punkt dunkler gemacht, sondern erstens ist der Übergang fließend und zweitens werden gegebenenfalls sogar Informationen aus anderen Farbkanälen, die nicht überbelichtet sind, wieder dazu gedacht und zur Hilfe genommen. Und das sind alles so Sachen, da ist Darktable bei einigen Werkzeugen wohl offenbar sehr, sehr stark. Und da stecken die sehr tief drin.

Und das hätte mich jetzt gewundert, wenn hier nach zwei Monaten jemand antritt und auf dem Level Bearbeitung macht. Und das Phänomen, was er hier beschreibt, dass du einen Schieberegler hast, wo wenn du dran drehst, etwas dann ins Clipping geht oder eine kleine Bewegung schon stark verfremdet. Ich weiß genau, wovon du sprichst. Das sieht man bei sehr vielen einfachen Programmen. Und ich habe ja hier auch schon mal angefangen, habe mit meinem eigenen kleinen RAW-Entwickler, also RAW-Entwickler ist jetzt ein großes Wort, einen Filmrollenaufbereiter, einen digitalen programmiert. Und wenn du da der KI nicht irgendwie genau sagst, was sie tun soll, dann kriegst du genau solche Mechanismen, dass so ein Schieberegler entweder zu viel oder gar nichts bewirkt. Das wird noch die hohe Kunst werden, da eine vernünftige Bearbeitung zu machen. Und was vernünftig ist, definiert wieder jeder für sich.

Aber ich bin gespannt. Also, wenn die Basis erstmal steht. Schönes Ding.

Chris

Und vielleicht reicht das ja für die meisten auch schon so aus.

Boris

Naja, und vor allen Dingen, es gibt ja viele dieser Werkzeuge. Darktable ist ja zum Beispiel auch Open Source. Das heißt, die Werkzeuge und die ganzen Mechanismen, das ist ja dokumentiert. Also, man kann sich ja durchaus an sowas auch orientieren. Nur würde ich jetzt nicht anfangen und 20 verschiedene Werkzeuge nachkodieren, sondern die Kunst besteht dann darin, Ja, das zu nehmen, was einen großen Anwender und Anwenderin-Bereich glücklich macht. Schauen wir mal. Aber das klingt erst mal sehr gut. Also danke für das Feedback. Also vielleicht steht da wirklich ein neuer Mitbewerber an. Finde ich gut.

Chris

Dann hat uns der Olaf... geschrieben, ich habe gerade über dieses Video zur GoPro Mission 1 Pro ILS gestolpert. Ich bin übergestolpert. Ja, er hat ein Video gefunden, das ist gerade aktuell von Peter Pixel. Die haben sich die mal angeguckt. Also das ist diese neue GoPro, die ein Micro Four Thirds Mount hat, aber kein Micro Four Thirds Sensor. Schreibt, ich finde das Konzept ziemlich spannend, aber auch etwas schwer einzuordnen. Mich würde es daher sehr interessieren, wie ihr die Kamera einschätzt. Ist es ein cleveres Konzept mit echtem Praxisnutzen oder doch eher ein ungewöhnliches Nischenprodukt? Vielleicht wäre das ja mein Thema für Happy Shooting. Ich habe mir so zwei, drei Sachen zu dieser Kamera angeschaut, weil ich ja persönlich früher immer eigentlich so eine Studiokamera wollte, die einfach nur ein kleiner Würfel ist mit einem ordentlichen Mount für ordentlich Objektive. Wer brauchst du nicht? Und dann.

Ich gucke ja immer noch in der DSLR hinein. Das ist eigentlich, ist da so viel dran, das ist alles nicht nötig. Aber es ist halt da. Und ich brauche sie gerade nicht anderweitig. Also es ist so ein Ding, also aus der Sicht hätte ich ja schon fast gesagt, boah, geile Kamera. Wenn man sich jetzt aber mal Petapixels Video anschaut, und zwar bis zum Ende anschaut, dann kommt halt raus, und da bin ich relativ bei denen. Das ist ein hochspezialisiertes Filmwerkzeug, Was eigentlich eine Action-Kamera ist, aber halt mit einem Micro Four Thirds Mount. Das heißt, du kannst Wechselobjektive drauf machen. Aber, und das ist eines der großen, großen Shortcomings, sie hat keine elektrischen Anschlüsse an diesem Bound. Das heißt, du kannst nur vollständig manuelle Objektive verwenden, wenn du irgendwas einstellen möchtest.

Boris

Das schränkt die Auswahl schon ein.

Chris

Und das schränkt die Auswahl sehr ein. vor allem, wenn du schon Sack Objektive hast, also du musst da quasi im Zweifel, würde ich sagen, die meisten müssten da dann Objektive dafür kaufen. Okay, hast du eine entsprechende Anwendung dafür, sagst du, dann habe ich halt nur diese zwei Objektive dafür und dann wende ich es an, dann ist das schon wieder okay. Aber damit ist es extrem nischig. Außerdem ist der Sensor klein. Also 2,7-facher Kopffaktor. 2,7. Das heißt, sie wird so gehandelt, in dem Video so gehandelt, als eine moderne Alternative für einen Super 16 Sensor, und ein schönes Feature, was du dann noch hast, ist, dass du 960 Frames pro Sekunde bekommst aus dem Ding raus, also du bekommst fast 1000 Frames pro Sekunde. Aber das Thema nur manueller Fokus. Also stell dir vor, du hast diese Kamera irgendwo als Studiokamera da hinten auf dem Stativ oder so. Oder an die Decke geschraubt oder so. Willst du irgendwas ändern, musst du hochklettern.

Boris

Dafür ist sie wahrscheinlich wirklich nicht gemacht, wie du sagst.

Chris

Dafür ist sie nicht gemacht. Also sie ist nicht diese Studiokamera. Und ich müsste auch hier, wenn das hier jetzt quasi die Kamera wäre, dann müsste ich manuell fokussieren. Dann bewege ich mich dabei ein bisschen, dann passt es wieder nicht. Also das ist schwierig.

Boris

Nix zum Vloggen und nix als Studiokamera. Also es ist dann offensichtlich als Filmkamera gedacht, wo du ja nun wirklich, manuell den Fokus auch stellen möchtest, damit du eben den Fokus da hast, wo du ihn haben willst oder ihn so schnell bewegen willst, wie du ihn bewegen willst. Aber das sind alles geplante Aufnahmen. Das ist dann nicht so casual.

Chris

Das heißt es auch hier, das Ding hat quasi Kinopotenzial. Du kannst damit gute, gute Qualität liefern. fügt sich dann auch gut in so Multikamera-Setups ein. Vor allem, wenn du mehrere von der Kamera hast, dann hast du halt auch keine Farbänderungen und so weiter. Dann kannst du da relativ konsistent arbeiten.

Boris

Was natürlich für alle gleichartigen Kameras gilt.

Chris

Aber die Zielgruppe ist sehr, sehr klein. Und deshalb wird das Ding mit Sicherheit kein Mainstream-Hit werden. Und den bräuchte GoPro gerade. Wir haben ja schon jetzt zweimal drüber geredet. GoPro ist gerade in großen finanziellen Schwierigkeiten. Aber wir reden nachher noch ein bisschen über GoPro. Da sind nämlich gerade zwei Sachen ganz interessant. Die haben wir aber auf nachher verschoben.

Boris

Also ich denke auch, das ist kein Ersatz oder die bessere Action-Cam oder so, sondern es ist ein sehr spezialisiertes Werkzeug. Ja, für mich wäre es nichts. Ich habe solche Anforderungen nicht.

Chris

So, dann hat uns der Jürgen noch einen Link geschickt zum neuen Objektiv und sagt, das findet er interessant aus mehreren Gründen. Das ist ein Samyang 60-180 Blende 2.8 mit L-Mount. Das heißt, es gibt jetzt, das gab es wohl schon vorher, das Objektiv, aber jetzt eben auch für einen L-Mount. Kompakt, leichtes Objektiv. Schneider-Kreuznach hat bei der Entwicklung mitgemacht. Heißt hier in dem Marketing und durchgängig F2-8. Ein Floating-Fokus-System. Was ist denn ein Floating-Fokus-System? Kannst du das?

Boris

Ist jetzt die Frage, was ich damit meine. Also es gibt einmal ja dieses System, dass wenn du zoomst, der Fokus dort bleibt, wo er war. Also egal, ob du jetzt bei Tele oder bei Weitwinkel gesoomt hast, der bleibt. Gibt es auch einen Begriff dafür.

Chris

Hier steht was. Ein Floating-Fokus-System auf Basis eines STM-Schrittmotors sorgt für eine gleichbleibend hohe Abbildungsleistung für den gesamten Brennweitenbereich und bei unterschiedlichen Aufnahmeentfernungen. Zusätzlich bietet das Objektiv eine maximale Vergrößerung von 0,26x bzw. 1 zu 3,8 und eignet sich damit auch für detailreiche Nahaufnahmen. Okay, also das ist ein Fokus, wo dann quasi nicht nur einfach eine Linse bewegt wird, sondern da wird mehr bewegt, damit das dann alles in der gleichen Schärfe bleibt.

Boris

Und wahrscheinlich, wenn du zoomst, wird dann trotzdem nochmal bewegt, damit der Fokus dann da bleibt und so. Also wird es nicht so gerechnet sein, dass der Fokus an der Stelle bleibt, sondern der Fokus wird das nachziehen. So verstehe ich das zumindest.

Chris

Ja.

Boris

Vielleicht ist es auch was völlig anderes. Dann sagt es uns.

Chris

Genau. Ansonsten... Kommt das mit E-Mount ab September bei Samyang-Händlern für 1049 Euro. Und warum steht jetzt hier kein L-Mount? Hä? Ist es jetzt doch nicht L-Mount? Doch, L-Mount.

Boris

Jetzt mit L-Mount.

Chris

Aber unten steht bei Preis und Verfügbarkeit steht mit E-Mount.

Boris

Wahrscheinlich weil es es jetzt schon gibt und L erst noch kommt aber wir reden knapp über 1000 Euro.

Chris

Wir reden über 1000 Euro.

Boris

Ja aber 60 bis 180 28 das ist eine interessante Brennweite auf jeden Fall das ist nicht uninteressant also wie gesagt 70 200 60 180 wo ist der Unterschied, meine Lieblingsbrennweite das 70 200 28 mag ich extrem gern, kann ich es immer wiederholen. Und wenn das jetzt eine leichte und günstigere Alternative ist in einem sehr ähnlichen Brennweitenbereich, kann das durchaus interessant sein. Jetzt habe ich kein L-Mount und auch kein E-Mount, aber wer sowas hat, lohnt sich vielleicht mal einen Blick.

Chris

Ja. Aber man kann ja nie genügend Kamerasysteme haben. Also vielleicht doch einfach noch mal eins.

Boris

Meinst du, ich soll mir noch einen L-Mount?

Chris

Noch einen neuen Mount. Warum nicht?

Boris

Ich bin ja mit dem M-Mount noch nicht durch.

Chris

Also hier gibt es, in unserer Villa gibt es so viel Staub, da braucht, der braucht ja auch irgendwas, worauf sie sich legen kann, weißt du?

Boris

Ach, das heißt, du möchtest dir was mit L-Mount holen.

Chris

Ja, unbedingt.

Boris

Ja, dann.

Chris

Aber ich sag mal so, L wird langsam interessant.

Boris

Ja, durchaus.

Chris

Tja, ja.

Boris

Es gibt auch schöne Kameras mit L-Mount.

Chris

Ich habe ja in der Pre-Show angekündigt, das wird heute eine kurze Sendung. Das könnte tatsächlich auch passieren. Ich habe nämlich letzte Nacht eine Nachtschicht hingelegt. Du hast ja keine Ahnung.

Boris

Ja, du hast es mir schon erzählt in der Vorbesprechung.

Chris

Heftig. Ja, was heißt heftig? Es geht wieder ums Buch. Wir hatten ja eine erste Überarbeitung. Das heißt, der Lektor hat einfach mal so eine grobe Überarbeitung gemacht. Dann war das jetzt im Korrektorat. Das Korrektorat bügelt noch mal ein bisschen sprachlich und findet noch so ein paar Typos und macht das Ganze noch ein bisschen runder lesbar und so. Und das kam gestern zurück. und, wir legen gerade eine relativ hohe Schlagzahl hin, also die Planung wie schnell das Ding durch den Gesamtprozess geschubst wird, die ist ziemlich aggressiv und was das bedeutet hat und vor allem auch, weil der Lektor ein langes Wochenende hat, oder vor sich hat war, dass ich tatsächlich jetzt gestern nochmal von abends, acht bis weit nach Mitternacht das komplette Ding nochmal durchgelesen habe und auch noch mal ein paar Anmerkungen reingeschrieben habe. Also ich habe das Buch jetzt nochmal komplett gelesen. Und ich bin heute, also ich glaube vor halb drei habe ich nicht geschlafen. Also ich bin heute sehr äh, und ich hatte, und ich hatte, gestern kam bei uns ja Schornstein Feger und weil der immer, immer zu früh kommt. Der meldet sich auf zehn an und steht um halb neun vor der Tür oder so. Das macht der immer. Ich habe, ich habe schon echt schon mich schwer beschwert, aber das ist dem egal. hatte ich mir dann für gestern einen Wecker früh gestellt.

Boris

Auch noch.

Chris

Dass ich dann auch tatsächlich schon irgendwie fertig gefrühstückt habe, wenn der kommt. Und dann habe ich vergessen, den Wecker auszuschalten. Das heißt, heute früh ist auch noch der Wecker früh gegangen bei mir. Es war so quasi der Perfect Storm. Alles kam zusammen. Also ich bin heute etwas zerknittert. Aber das Schöne ist, das Manuskript in der korrigierten und von mir jetzt nochmal überarbeitenden Form geht morgen in die erste Satzfahne. Das heißt, nächste Woche bekomme ich wahrscheinlich das erste PDF mit Layout. Momentan ist das ja nur Text und Bilder. das wird dann so richtig alles angeordnet und so. Ich bin total das finale Layout quasi. Ja, das war eine Eins ist nicht das finale Layout.

Boris

Aber du weißt, was ich meine. Es ist nicht mehr Fließtext, sondern jetzt ist es gut.

Chris

Es wird dann getweakt noch von da an. Also da gibt es dann schon noch ein paar Sachen.

Boris

Ja, da wirst du dann wahrscheinlich noch irgendwie was dazu sagen und sagen, mach das mal so, mach das mal so.

Chris

Ja, ich sag dann so, ne, so geht das ja überhaupt nicht.

Boris

Das müsst ihr mal anders machen.

Chris

Also wir sind mittendrin. es ist total.

Boris

Dann machst du Affinity Publisher auf und dann machst du das mal richtig genau.

Chris

Mach das so, es ist so ein Prozess der ist jedes Mal irgendwie aufregend aber auch anstrengend und vor allem weil ich das ja nur alle paar Jahre mache sowas, also Leute die ständig schreiben, die winken das so durch die haben da ja Routine aber ich habe ja nicht die Routine Das heißt, ich muss da auch jedes Mal wieder neue Sachen lernen und mich da irgendwie wieder reinfuchsen.

Boris

Ja, schreib halt mehr Bücher, meine Güte.

Chris

Auch mental, ja. Hast du mir einen Verlag? Wobei, nach diesem Buch bin ich jetzt, glaube ich, erst mal leer. Also ohne Scheiß. Da ist nicht mehr viel, jetzt muss wieder der Boden aufgefüllt werden. Ich habe da jetzt echt reingeworfen, was ich hatte. Es ist nichts mehr da.

Boris

Machst jetzt ein paar Groschenromane mit Fotobezug oder so. Einfach ein bisschen casual.

Chris

Groschenroman mit Fotobezug.

Boris

Ja.

Chris

Abenteuer, eines Fotografen.

Boris

Ja, was weiß ich, fotografierender Detektiv oder sowas. Es war einer dieser Tage, wo man seinen Hund nicht vor die Tür jagen möchte.

Chris

Es war der Marunker.

Boris

Es war ein Strömen. Da lag er vor mir, blutüberströmt. In seiner Hand eine Kamera. Der Speicherchip war nicht mehr drin. Wo war er geblieben? Ich begab mich auf die Suche.

Chris

Das ist alles zu offensichtlich. Nee, nee. Gut, wir werden sehen, wo das so hingeht. Ich werde Updates präsentieren, wenn sie reinkommen. Wir haben noch ein News-Item.

Boris

Oh, spannend.

Chris

DxO PhotoLab 10. Sagt dir was?

Boris

Ja.

Chris

Habe ich nicht in Benutzung, aber die neueste Version, also die Version 10, soll jetzt noch mal den RAW-Workflow deutlich ausbauen. Wichtigster Neuzugang sind KI-basierte Tiefenmasken.

Boris

Jawohl. Das hatten wir vor zwei Wochen, glaube ich, in den News für OnOne, vor dem RAW. Die hatten da auch ein Tool vorgestellt, wo sie Tiefenmasken reingerechnet haben. Ich finde das ganz spannend. Also OnOne hat das jetzt gemacht. Jetzt kommt DxO und macht das. und Lightroom hat das im Grunde. Die können tiefen Masken machen, nutzen es aber nur für den Unschärfe, also den künstlichen Unschärfefilter, aber nicht für die Maskierung.

Chris

Ich vermute, dass das nicht lange dauert, bis sie das nachziehen, weil das ist wirklich ein Feature. Also Tiefenmaske heißt, dass du aus einem zweidimensionalen Bild eine dreidimensionale Maske erzeugst. Also in diesem Fall hast du hier Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, die separat getrennt bearbeitet werden können. Und das ist halt was anderes als Subjekt und Himmel und Rest oder so, was du halt bei Leitung auswählen kannst, weil das ja nicht zwangsläufig, das Subjekt muss ja nicht zwangsläufig irgendwo.

Boris

Vielleicht möchtest du in der Waldaufnahme auch irgendwo im mittleren Bereich die Helligkeit anheben oder so etwas, aber nicht im Hintergrund und nicht im Vordergrund. und dann könntest du halt über eine Tiefenmaske sowas zum Beispiel erreichen. Also das kann schon ein sehr mächtiges Werkzeug sein. Ich bin gespannt, wann das bei Lightroom kommt.

Chris

Ja, dazu kommen dann noch so umfangreichere Personen- und Gesichtsmerkmalsmasken. Also du kannst jetzt einfach Teile des Gesichts auswählen.

Boris

Das hat Lightroom allerdings auch schon relativ lange, dass du entweder sagst, ganze Person oder nur die Haut oder die Lippen, die Augen. Das geht bei Lightroom.

Chris

Das benutze ich nicht, ich mache ja wenig Porträtarbeit. und neue U-Point-Werkzeuge, also das sind diese Ausfall-Werkzeuge, die da ursprünglich von Nik Software kommen, und sowas wie automatische Sensorflecken Entfernungen, neues Farbkorrekturrad für Schatten, Mitteltöne, Lichter, also neues Grading-Tool.

Boris

Fürs Color-Grading haben sie was gemacht. Das habe ich nicht ganz verstanden, was daran jetzt anders ist, aber es soll wohl gut sein. Ich kann dir jetzt auch nicht sagen, Also das Beispielbild, was sie zeigen, ist halt ein beschissenes Beispiel, weil sie zeigen ein schönes Foto von einem Hund und daneben ein völlig ins Magenta geschobene von dem Hund.

Chris

Nein, der linke hat einen Grünstich und der ist da rausgerechnet rechts.

Boris

Also... Dann ist meine Farbwahrnehmung verschoben. Und der Witz ist halt, dass hier natürlich bei dem Hund dann nicht nur der Hund, also die braunen Töne von dem Hund ins Magenta geschoben sind, sondern eben auch zwischen den Pflastersteinen, was dort eben an, Erde oder vertrockneter Bewuchs ist, Gras, irgendwas, keine Ahnung. Also auch die Schatten von dem Hund sind auch alle ins Magenta geschoben. Also es ist nicht nur dieser eine Braunton oder diese Braunschattierungen verschoben. Also ich verstehe jetzt nicht, was das soll, aber vielleicht gibt es auch gute Beispiele, wo man das dann besser sieht.

Chris

Ich würde wahrscheinlich, ich gehe mal schwer davon aus. Das Ganze ist als Kaufsoftware kein Abo und kommt für 250 US-Dollar dann daher, beziehungsweise ein Upgrade von Photolab 8 oder 9 für 130 Dollar. Man kann es 30 Tage testen und es gibt auch noch einen direkten Export nach Affinity, also da scheint auch noch eine Integration in irgendeiner Form stattzufinden. Ja. Ja, also es ist wieder so ein weiterer Angriff auf die Herrschaften mit dem großen A.

Boris

Ja, kann ruhig so weitergehen. Also DxO ist bei vielen beliebt. Als ich es damals getestet habe, ist jetzt aber auch schon wieder Jahre her, war es im Vergleich sehr langsam. Also immer verglichen mit Lightroom zur selben Zeit auf demselben System. Also wenn man an irgendwelchen Reglern gezupft hat oder sowas, um RAWs zu bearbeiten, dann musste man relativ lange warten, bis man das gesehen hat, den Effekt. Das wird auf heutigen Rechnern vielleicht nicht mehr so dramatisch sein, müsste man sich mal angucken im Vergleich. Was ich aber sagen kann, dass die Qualität, also die Bildqualität, die erreicht werden konnte, die Art, wie mit Feinheiten in den Bildern umgegangen wurde, die hat mir extrem gut gefallen. Also die Ergebnisse waren Wahnsinn. Also eben gerade so Blattwerk, feine Äste oder so etwas, wenn man so Fotos hatte mit so vielen Details, das sah bei DxO-Software immer extrem gut aus, verglichen mit Lightroom. Also von daher, ja, definitiv ein Blick wert, wenn ihr mal sowas sucht.

Chris

Tja, es gibt ein neues, also was heißt, es gibt ein neues, es gibt viele neue Kickstarter-Projekte, Aber eins davon ist gerade hier bei Peter Pixel aufgetaucht. Und dann dachte ich, das gucken wir uns mal kurz an. Wir haben ja schon über diese Gimbal-Kameras geredet. Diese kleinen Handheld-Gimbals.

Boris

Und die Hinterherfahrenden.

Chris

Die auch Hinterherfahren und so weiter. Die, wie heißen sie? Farsier Tech. Das sind ehemalige DJI-Ingenieure. haben jetzt auf Kickstarter gerade eine neue Robotic Extreme Zoom Camera.

Boris

Also eine Roboter-Kamera mit extremem Zoom.

Chris

Das Ding ist, also stell dir vor, du hast ein iPhone, ein großes oder ein großes Smartphone vor dir und einen Griff dran, so Kameragriff. Und auf der von dir wegführenden Seite, da wo die Kameras normalerweise von dem Phone hingucken, da ist jetzt ein Gimbal mit einem mit einer Kamera angebracht.

Boris

In groß. Okay.

Chris

Und dieses Ding, warte mal, ich mach mal kurz hier das.

Boris

Das ist dann ein komplettes Gehäuse mit Griff und Gimbal und Kamera.

Chris

Ich muss mal hier kurz, Entschuldigung. Das ist quasi ein in sich geschlossenes System, die nennt sich Rocks Zoom. Wie gesagt, wird gerade gekickstartet. Und das ist eine Kamera, die wirbt mit einem 50-fachen Hybrid-Zoom von 40 bis 2000 Millimeter äquivalent.

Boris

Also wie so eine TV-Kamera oder sowas, wo sie auch...

Chris

Ja, wobei Hybrid-Zoom, also das Optische ist nur 20-fach, da kommt dann noch eine Digitalkomponente, deshalb Hybrid. Und dann eben motorisiertes Schwenken-Neigen mit Gimbal und eine automatische Objekterkennung. was dann auch gleich noch deine Sachen tracken kann. Einsatzzweck als, hier steht, eine Art selbstfahrende Beobachtungskamera für Wildlife, Vögel und ferne Outdoor-Motive. Das ist also quasi wie so eine kleine Gimbal-Kamera, nur mit einem größeren, Chip und mit einem Teleobjektiv. Also wir reden vom Ding, das Ding wiegt insgesamt oder soll insgesamt 400 Gramm wiegen. Es ist hier die Rede von einem 50 Megapixel Hyperspeed-Sensor. Ich habe jetzt keine großen Details gefunden, was das genau bedeutet. Ich habe auch keine technischen Angaben gefunden.

Wie groß der ist zum Beispiel. Also über die Diagonale habe ich nichts gefunden. Vielleicht habe ich es auch leider nur übersehen. Aber letztendlich ist es so wie ein Smartphone mit angeflanschtem Gimbal. Und dann gibt es noch die Pro-Version. Das ist dann noch ein Gimbal für dein Stativ, auf den du deine Spiegelreflex tun kannst. Also mit einem dicken Rohr. Und das Ding dann oben drauf auf den Hotschuh und dann hast du quasi so eine Doppelgeschichte. Dann steuert das auch gleich noch den großen Gimbal von deiner Kamera.

Boris

Also die kleine Kamera entdeckt dann quasi das Objektiv und folgt und zieht dann den großen Gimbal mit der großen Kamera mit.

Chris

Ja, wobei die kleine schon offenbar auch schon was kann, aber die große natürlich. Du willst vielleicht trotzdem mit deiner...

Boris

Wenn man es jetzt kombiniert, dann benutzt es halt als Tracking-Device oder sowas. Aber du kannst es halt auch so nutzen.

Chris

Das Ganze wirbt fleißig mit KI natürlich. Und zwar hat das Ding 300 Spezies in seiner Bibliothek. Das heißt, es erkennt dann irgendwie den blau-grünen Zwirbelzwabler, keine Ahnung. Wer kennt ihn nicht? Wer kennt ihn nicht? Und ich habe das jetzt mir nicht im Detail angeguckt, aber ich würde behaupten, wahrscheinlich kannst du dann sogar, irgendwo drauf tippen und sagen, ich möchte gerne den blau-grünen Zwirbelzwabler, haben und dann findet es den für dich oder so. Das kann ich mir gut vorstellen.

Boris

Der fügt ihn einfach ein.

Chris

Der fügt ihn einfach ein. Eins der Versprechen ist natürlich, dass du bei 2000 Millimeter natürlich dann kein Problem hast, einfach so ein ding zu trecken weil das trägt das für dich also keinen keinen wackeln und so weiter, Ja, das Ding kostet im Early Bird irgendwie 500 US-Dollar und im normalen Kickstarter 550. Und wenn es dann auf den Markt kommt, 800. Aber das ist nur die einfache Version. Und dann die Pro-Version, da legt man dann, glaube ich, nochmal 500 drauf oder so.

Boris

Also dann, weil dann der große Gimbal mit dazu kommt und so wahrscheinlich. Ja, finde ich jetzt preislich. Also erst mal muss man überlegen, ob man das haben möchte, ob das irgendein Problem für jemanden löst. Das kann man jetzt mal so dahingestellt lassen. Aber für das, was es da tut, wenn die Optik gut ist und wenn die Bildqualität gut ist, finde ich das jetzt preislich ehrlich gesagt nicht mal übertrieben.

Chris

Aber erinnert dich das an was?

Boris

An was?

Chris

Erinnert dich das an was? Frage.

Boris

Nee.

Chris

Der Clemens hat es schon in den Slack geschrieben und das war nämlich auch einer meiner ersten Gedanken. Sowas wie ein Smart-Teleskop, aber für Wildlife statt Astro.

Boris

Ja, würde ich jetzt nicht sagen, weil beim Teleskop stellst du es halt irgendwo hin und sagst, zeig mir mal diesen Nebel an und der weiß halt, wo der Nebel ist. Aber du kannst ja dich hier nicht in den Wald stellen. Und hier sagst du.

Chris

Ich möchte den Zwerbelzwabler und dann kommt der auch. Dann sucht das Ding für dich.

Boris

Ja, das tut er ja eben nicht. Also du musst schon dahin gehen, wo der Zwirbelzwabler auch ist oder der Eisvogel oder so.

Chris

Es wird nicht einen kleinen Propeller ausfahren und dann dahin fliegen, wo die sind. Aber wenn du da bist und da ist dann der Zwirbelzwabler und der Schubidu und der was weiß ich, dann sucht er dir den auch raus, oder?

Boris

Das meine ich halt damit, weil Wildlife-Fotografie ist ja, also ein Teil der Wildlife-Fotografie ist ja, dass du das Foto machst. Natürlich. Also, dass du technisch weißt, wie du die Kamera zu bedienen hast, um in der gegebenen Umgebung und den Lichtverhältnissen ein vernünftiges Bild von diesem Tier zu machen. Die eigentliche Kunst ist aber, zu wissen, wo du dieses Tier überhaupt findest. Das heißt, du musst ja trotzdem das Wissen darüber haben, wann, also zu welcher Jahreszeit, in welcher Gegend findest du das Tier, was du suchst.

Chris

Ach, das ist doch einfach.

Boris

Wie verhält sich das?

Chris

Kaufst du dir eine Zirbelzwabler-Tröte und dann kommt der, wenn du den da reinbußest.

Boris

Dann fliegt der wahrscheinlich weg. Dann willst du wissen, wenn du Vögel fotografierst, wann sind die am Rumbalzen, damit du überhaupt interessante Aufnahmen machst. Oder wann jagt denn der Eisvogel und wo und wann hast du denn das Licht und das alles nimmt dir ja kein Automat der Welt ab. Also von daher, wenn das Ding jetzt eine Motivklingel hätte, dass du halt sagst, ich möchte den blau-grünen Zwirbelzwabler fotografieren und das ist meine GPS-Position und er würde dann sagen, oh, hier, nur fünf Kilometer von dir entfernt gab es eben eine Sichtung, wenn du da jetzt schnell bist, dann mache ich tolle Fotos für dich.

Chris

Ja, aber dafür gibt es Merlin. Also die App, die mit KI dann Vögel identifiziert und auch kartografiert. Und dann kannst du da gucken, wo gibt es denn den Zwirbelzwabler und dann fährst du da hin.

Boris

So wird das wahrscheinlich sein.

Chris

Ich kenne schon, dass das eine gewisse Ähnlichkeit. Es nimmt, na gut, ich vergleiche es jetzt mal so, es nimmt auf jeden Fall dir einiges an Skill ab. Es gibt viele Dinge, die du nicht mehr können musst, um damit...

Boris

Ja, die technische Seite im Zweifel halt draufhalten und das Beste auswählen.

Chris

Also 300 verschiedene Vögel kann das Ding.

Boris

Schön. Aber sie haben auch gezeigt, dass sie hier in so einem Motorsurfboot... Wie heißen die? Scooter?

Chris

Ja, du kannst wohl auch einfach Objekt-Tracking damit machen. Also drauf tippen und sagen, folgt dem mal. Ein Motordingensboot, genau. Wie hieß das? Wie hast du das genannt?

Boris

Das ist doch das Motordingsbum-Scooter.

Chris

Wir generieren gerade Titel. Du meinst, ein, Skidoo? Oder war das auf dem Schnee?

Boris

Keine Ahnung. Ja, also ich finde es technisch nach wie vor interessant, was heutzutage geht. Ich finde das jetzt zumindest im Kickstarter-Preis für das, was du da technisch bekommst, nicht übertrieben, wenn es denn das liefert, was versprochen wird.

Chris

Wenn es denn nicht irgendwie so einen kleinen Smartphone-Sensor hat, wobei die auch schon recht gut sind. Also bei Tageslicht hast du da eh keine Themen.

Boris

Ja, das wäre jetzt wahrscheinlich nicht mal mein größtes Problem. Die Qualität muss einigermaßen halt passen. Für den Preis darf es jetzt keine Wunder erwarten. Aber ich glaube nicht, dass du da konkurrierst mit jemandem, der wirklich Wildlife-Fotografie machen möchte und mit den richtigen Tele-Brennweiten am richtigen Ort ausharrt und wartet, bis er den richtigen Vogel erwischt hat. Ich glaube nicht, dass das so ein Wettbewerb ist.

Chris

Ist auf jeden Fall eher anderer.

Boris

Ist eher so casual. Weißt du, wenn du zu einer Flugshow gehst, dann zu sagen, hier, folg mal dem Falken. Jetski. Ein Jetski.

Chris

Ein Jetski.

Boris

Ein Skido ist für den Schnee. Ich wusste nicht mal, dass es ein Skido gibt. Also gibt es das Wort. Spannend.

Chris

Ich vermute mal. Also, gut, beim Smart Telescope, da ist es egal, wo du bist. wenn du nicht gerade direkt unter der Straßenlaterne sitzt oder im Wohnzimmer, du musst es auf den Balkon rausstellen oder aufs Dach hoch das ist aber dann, egal ob du jetzt in Stuttgart oder in Berlin bist oder in Hamburg das ändert nichts, und das hier, okay, dann ist also auf jeden Fall ist es nicht ganz so zugänglich weil du musst da schon irgendwo hingehen wo die dann auch unterwegs sind In der Stadt kannst du halt Passanten tracken.

Boris

Oder Tauben.

Chris

Ich stelle mir jetzt so eine Funktion vor, wie du einfach mal in so einen Vogelpark gehst, das Ding hinstellst und dann einfach mal so, weißt du, wie früher beim Radio, da hast du auch so einen Scan-Modus gehabt und dann hat er dir die Sender-Tasten belegt mit allem, was er gefunden hat. Und dann hast du hier so eine Kachelansicht auf dem Smartphone hinten drauf, wo dann alle Vögel, die er gerade so in fünf Minuten Scannen gefunden hat, dann abgelegt sind. Und dann sagst du, ah ja, den hier, Tipp. Und dann, so kann ich mir das vorstellen. Da ist dann aber keine Skill mehr gefragt. das Ding stellst du.

Boris

Auf ein Stativ und soll das dann die ganze Zeit rauf und runter und um den Kreis rotieren?

Chris

Setz dich im Klappstuhl daneben und trinkst ein Bierchen und tippst dann nur noch auf dein Smartphone und guckst gar nicht mehr hoch, weil du siehst ja alles durch das Gerät und so.

Boris

Bin nicht überzeugt. Also das Feature als solche finde ich spannend, aber ob das jetzt für diesen Einsatzzweck, der da beworben ist, taugt?

Chris

Also es wird, es ist nachher weniger fotografieren und mehr so überwachen und auswählen, das ist, ja aber ist ja noch nichts geklärt, die haben ordentlich eingesackt, also die haben hier von den 8600, die sie haben wollten, haben sie 250.000 bekommen, also das hat auch wieder bei den Leuten eingeschlagen, alle wollen sie Vögel fotografieren, dass sie da irgendwo für hinfahren müssen, haben sie wahrscheinlich alle noch nicht verstanden.

Boris

Aber erinnere dich hier, was du letztes Mal hattest mit dem, Gimbal, den du auch irgendwie fest montieren konntest und der dich dann auch getrackt hat, wo ich gesagt habe, das kann zum Beispiel für alle Leute, die reiten, sehr interessant sein, wenn du dich eben auf einem Reitplatz tracken kannst. Ja, dafür hat das aber wahrscheinlich schon wieder zu viel Brennweite. Aber wenn du jetzt hier zum Beispiel sagst, was weiß ich, du gehst kiten oder surfen oder sowas und willst, dass du getrackt wirst und dann brauchst du halt mehr Reichweite vom Strand, das könnte dann schon wieder spannender sein. ist halt die Frage, ob das Ding noch da ist wenn du zurückkommst an den Strand, aber dafür ist ja nicht so teuer.

Chris

Tja.

Boris

Nimmst halt nicht dein Daily Smartphone hinten rein.

Chris

Also, wenn du dir den Formfaktor anguckst, das muss man schon, da braucht man nochmal ein Kästchen dafür. Das kann man nicht einfach so in die Tasche tun, sonst verbiegt man sich den Gimbel.

Boris

Nein, nein, nein. Das musst du schon wissen, dass du das mitnehmen willst.

Chris

Mhm.

Boris

Ja, so ist das. Aber nicht in die Tasche passt der Nancy Grace Roman ein, was, wie heißt das?

Chris

Nancy Grace Roman. Das hat mich so ein bisschen kalt erwischt. Nein, nein, die Frau heißt Nancy Grace Roman, die Namensgeberin. Es gibt ein neues Space Teleskop. Das hat mich so ein bisschen kalt erwischt. Also ich wusste, da gab's was. Das hieß mal WFIRST, Whitefield Infrared Survey Telescope. Aber die haben das Ding jetzt ins All geschickt.

Boris

Ach, ist es schon?

Chris

Am Sonntag ist es geflogen. Unter Budget und vor der Zeit, also die waren billiger und schneller mit dem Ding.

Boris

Alles muss raus.

Chris

So ähnlich. Am Sonntag ist das in den Saal gegangen, erfolgreich. Nancy Grace Roman war die erste Astronomiechefin der NASA. Die ist auch maßgeblich dafür, oder mit zumindest dafür verantwortlich. Sie wird als Mutter von Hubble genannt. Also die hat auch Hubble wohl auf den Weg gebracht.

Boris

Ja, schöner Bezug dann.

Chris

Mit Sicherheit, genau. Und deshalb ist das jetzt das Nancy Grace Roman. Space Telescope, also Nancy Grays Vorname, Roman Nachname. Wir nennen es ab jetzt das Roman Teleskop, sonst verheddern wir uns die Zunge. Und das Roman Teleskop ist jetzt unterwegs zum L2, also zum Lagrange Punkt 2, da wo auch das James Webb Teleskop ist.

Boris

Die treffen sich dann da, oder?

Chris

Naja, also die können da alle ganz alles, was da oben rumfliegt, das ist nicht ein Punkt, muss man sich das nicht so vorstellen, sondern das ist ein Zentrum, um das dann die Sachen rotieren, also orbiten.

Boris

Aber die müssen schon aufpassen, dass sie sich nicht zu nahe kommen.

Chris

Nein, müssen sie nicht. Das ist alles viel, viel größer, als du glaubst. Aber der Lagrange-Punkt ist ja so eine Ecke, wo man ohne viel Aufwand was hinparken kann, ohne dass das jetzt, ohne dass das dann irgendwie abhaut. Ja.

Boris

Dann könnte es sich ja gegenseitig fotografieren.

Chris

Genau. Ja, das James Webb kann wahrscheinlich das Nancy Grace Roman fotografieren, aber das Nancy Grace Roman wird Schwierigkeiten haben, das James Webb zu fotografieren. Kommen wir gleich dazu, warum. Das Ding sieht, warte mal, ich mache es mal auf dem Bildschirm, Moment, share this tab, da ist es.

Boris

Sieht aus wie ein Lüfter.

Chris

So ein bisschen. Das ist ein Teleskop, das sieht so ähnlich aus von den Dimensionen wie das Hubble-Teleskop. Das hat auch einen 2,4 Meter Spiegeldurchmesser, und ist 12,7 Meter lang. Damit ist es also sehr ähnlich von der Größe wie das Hubble. und der große Unterschied zum Hubble ist, dass sein Superpower ist das Widefield Instrument. Das hat nämlich 100 bis 200 mal größeres Sichtfeld als das Hubble bei gleicher Detailtiefe. Also du kannst dir 200 Hubble vorstellen. Entsprechend ist die Auflösung von dem Ding und Ja.

Boris

Was heißt die Auflösung? Das Sichtfeld? Die Frage?

Chris

Ja, aber die Auflösung auch. Die wechselt.

Boris

Ach, okay.

Chris

Das Ding hat 300, warte mal, kommen wir gleich dazu, kommen wir gleich dazu. Das Ding kann außerdem, es hat nicht nur ein größeres Sichtfeld, sondern es kann auch noch schwenken und viel, viel schneller als das Hubble. Das erlaubt es damit, Surveys zu machen, also den Himmel so wie so ein Gigapixel-Panorama so abzugrasen quasi. Und das insgesamt tausendmal schneller als Hubble. Hubble schwenkt nicht so schnell. Hubble hat nicht so viel Weitwinkel. Dann heißt das, dass was Hubble in einem Jahrhundert kartieren könnte, schafft Roman in einem Monat. Also es ist flotter auf jeden Fall. Und damit kannst du natürlich wieder so Dinge tun, wie du auch mit dem Vera C. Rubin Teleskop machen kannst, diese Survey-Geschichte. Also du machst dann, keine Ahnung, alle drei Monate ein Bild von der Milchstraße. Und dann siehst du plötzlich, wenn du es wie ein Daumenkino abspielst, dann siehst du plötzlich, wie sich die Sachen verändern. Da waren ja viele dieser Sachen, also wenn da irgendeine Supernova ausbricht, das waren ja ganz oft Zufallsentdeckungen. Und jetzt kannst du einfach das bisschen so wie so ein Film quasi dann ablaufen.

Boris

Da haben vor allen Dingen mehrere Aufnahmen, wie du schon sagst, über einen längeren Zeitraum. Das ist ja gerade das, was auch sehr wertvoll ist. Das hat ja, glaube ich, die Gaia-Sonde, Da hat er ja auch den Himmel kartografiert, und dabei eben wirrend die Erde sich um die Sonne gedreht hat, hat eben auch aus verschiedenen Blickrichtungen geguckt und damit über die Parallaxe tatsächlich die Entfernungen gemessen von den einzelnen Objekten, und so tatsächlich mal eine Karte von unserer Galaxie erstellt mit echten Entfernungen, mit einer echten Tiefenmaske, wenn du so willst. und ja, das klingt spannend, weil sie konnten dadurch über den Zeitverlauf eben auch sagen, wie die Bewegungen sind und haben damit auch interessante Dinge herausgefunden, nämlich, dass sich einige, Sterne in unserer Galaxie eben entgegen der Richtung bewegen, in die sie sich bewegen sollten. Damit kam man dann darauf, dass wahrscheinlich unsere Galaxie auch schon einen Merge hinter sich hat, und ja, das wird hier natürlich spannend, wenn das über ein größeres Sicht fällt, dann nicht nur unsere Galaxie betrifft, sondern wirklich dann auch weiter rausguckt und das alles beobachtet. Spannend.

Chris

Also da, wo quasi James Webb eben das Teleobjektiv hat, hat das Ding hier einen Weitwinkel. Und damit ergänzen die sich auch ganz gut. Also ein James Webb kann, also das, Roman kann quasi sagen, oh, da ist was und dann kann das James Webb mal ein bisschen näher hingucken, so ungefähr. Kannst du das vorstellen. Das Ding hat, also das WFI, das Wide-Field-Instrument, was eins von zwei Instrumenten ist, die an Bord sind. Das ist das Hauptinstrument, hat 300 Megapixel. Besteht aus 18 einzelnen Detektoren oder Sensoren. Die haben auch ein ganz typisches Muster. Das wirst du dann auch noch mal sehen. Die sind auch so angeordnet, dass dann tatsächlich, dazwischen Lücken sind. Also die müssen, wenn sie wirklich lückenfüllend Fotos machen wollen, müssen sie quasi kurz umpositionieren.

Boris

Schwenken, überlappen und stitchen.

Chris

Ja, aber stitchen muss man da eh ganz viel. ja, dann haben sie noch einen Corona-Graf an Bord den werden wir uns mal separat noch genauer anschauen, das ist auch nur so ein Tech-Demonstrator aber das ist eigentlich das Interessantere weil das nämlich, Sterne abdunkeln kann die wollen damit quasi Exoplaneten sehen, also stell dir vor du hast einen Klumpen Dreck nachts einen Klumpen Dreck neben einem aufgeblendeten Autoscheinwerfer, der dich anstrahlt jetzt willst du diesen Klumpen Dreck sehen. Das ist nicht einfach. Und die können dann den Scheinwerfer quasi damit irgendwie eine Milliarde schwächer leuchten lassen oder so. Also die können da, das ist abgefahrene Technik, aber da reden wir noch ein anderes Mal drüber. Ja, das Ding ist jetzt unterwegs. Das wird...

Boris

Hat das auch so einen epischen sich-selbst-zusammensetz-Plan wie das James Webb damals? Oder ist das am Stück hochgeschossen und schwirrt jetzt dahin?

Chris

Also du kennst ja, hast das Hubble ja schon mal gesehen. Das ist halt auch so eine Tonne quasi.

Boris

Ja, aber die haben sie mit dem Shuttle hochgebracht und dann ausgesetzt. Wie haben sie denn das jetzt hier gemacht?

Chris

Ja, die haben sie hier mit einer ich glaube Falcon Heavy haben sie die hochgeschossen und ausgesetzt. Also ich glaube nicht, dass da noch irgendwie groß Origami passieren muss oder so. Aber frag mich nicht. Also genau weiß ich es nicht. Da werden wir sicher noch mehr drüber bekommen. Das ist jetzt unterwegs zum Lagrange 2, anderthalb Millionen Kilometer von hier entfernt. Also da, wo auch das James Webb rumhängt. Und nachdem das jetzt los ist, wird es ungefähr 30 Tage gehen, bis das dort ist. Und dann nochmal 70 Tage für Systemchecks und so hochfahren und alles mal durchtesten und überall mal dagegen treten, also nach insgesamt 100 Tagen, das ist, rechnerisch irgendwie Anfang Dezember soll das Ding dann anfangen, richtig zu arbeiten. Ähm.

Ja, Beginn der wissenschaftlichen Arbeit insgesamt, ja, rechnet man damit ab Dezember. Und was interessant ist, was auch noch interessant ist, also, nee, lass mal ganz kurz erstmal gucken. Also Daten, wissenschaftliche Ziele, das Ding hat ja Ziele. Forschungsschwerpunkte sind Untersuchungen von Dark Energy Dark Matter, also das, wo wir wissen, da gibt es was aber wir wissen nicht, was es ist dazu brauchst du halt auch wieder diese Survey-Geschichten, um zu sehen, was da im Weltall sich wie bewegt und so, Suche nach Exoplaneten und zwar durch direkte Abbildung und Transitmethode also Transitmethode ist, wenn man sich einen Stern anguckt und wenn der ganz leicht dunkler wird, dann ist da wahrscheinlich ein Planet davor, vorbeigeflogen dann kann man daraus schließen dass da wohl ein planet ist und, was dann von dem sternlicht durch das durch die atmosphäre des planeten geht wird dann noch spektral verändert und das kann man auch heute irgendwie messen das machen die schon, aber sie wollen halt wirklich direkte abbildung sie wollen echt exoplaneten sehen können was bild ist so völlig wild, dann soll es noch irgendwie eine hochauflösende Karte der Milchstraße erstellen, und dann noch die allgemeine Relativitätstheorie überprüfen. Ich dachte, das hätten wir abgehandelt.

Boris

Ich dachte, da waren wir durch mit. Aber ja, ich meine, das ist auch immer Wissenschaft, dass man immer wieder neu testet und überprüft. Kann ja auch immer noch sein, dass es einfach nur nah dran ist, aber noch nicht die richtige Wahrheit. Man weiß ja nicht. Finde ich gut.

Chris

Tja.

Boris

Ja, ich finde es faszinierend. Also was da mit optischen Mitteln heutzutage möglich ist. Und wenn man sich mal vor Augen führt, wie wenig lange es das alles gibt. Also in den Anfang 1900, da war noch gar nicht klar, dass unsere Galaxie überhaupt das ist, was sie so ist. Und ich glaube erst in den, war es dann in den 50ern oder so? 30er bis in die 50er rein, dass dann halt immer mehr Galaxien überhaupt außerhalb unserer erkannt wurden. Ich glaube irgendwann in den 30ern, 20er, 30er oder so, dass es überhaupt hieß, ach so, da gibt es noch mehr, interessant. Also vorher waren das alles halt irgendwelche Nebel oder so. Also ich finde das faszinierend, wenn man da mal drüber nachdenkt, in wie kurzer Zeit man da Erkenntnisse gesammelt hat mit menschlicher Neugier und mit immer besserer Technik und immer besserer Optik auch und besseren optischen Instrumenten da wirklich hinzugucken, Und sie sind immer noch nicht am Ende offensichtlich.

Chris

Und jetzt gucken die da hin und kriegen da ihre 300 Megapixel und so. Und jetzt muss das Zeug auch irgendwie herkommen. Also wir müssen da, glaube ich, auch neue Wi-Fi-Router beim Lagrange-Punkt installieren.

Boris

Wegen der Datenmengen halt.

Chris

Wegen der Datenmengen. Also das Hubble, das schickt am Tag so ungefähr 3 Gigabyte zurück. Das ist schon eine Menge. 3 Gigabyte Daten und so. das James Webb schickt am Tag so ungefähr 60 Gigabyte zurück. Also das hat schon deutlich mehr. Das Roman Teleskop wird dann täglich ungefähr 1,4 Terabyte an Daten zur Erde schicken.

Boris

Ja, ja, ja, ja, ja.

Chris

Genau.

Boris

Holy Smoke.

Chris

1,4 Terabyte. Was aber auch spannend ist, ist der Open Science Aspekt dran, weil es gibt für diese Daten keine Sperrfrist. Ist ja manchmal so, dass die Daten müssen gesichtet werden. Nein, es gibt keine Sperrfrist. Das heißt, alle Daten werden sofort öffentlich zugänglich.

Boris

Das ist sehr krass. Da kann die Regierung die kleinen grünen Männchen nicht vorher aussortieren. Jetzt können wir schnell selber gucken.

Chris

Du kannst deine Glasfaserleitung, der Leitung kannst du mal ordentlich zum Glühen bringen, wenn du einen Livestream von dem Ding unterlässt.

Boris

Ja, aber stark. David schiebt übrigens hier im Slack gerade nach, ja tatsächlich, also es war 1924, Edwin Hubble beweist Existenz fremder Galaxien. Also, das ist alles noch gar nicht so wahnsinnig lange her.

Chris

Nee, es ist noch nicht.

Boris

Es ist wirklich der Wahnsinn.

Chris

Also, ähm, Wir gucken, ich habe gerade entschieden, wir gucken uns diesen Corona-Graf mal nachher noch an kurz, weil das ist ein spannendes Ding, auch technisch und so. Erstmal noch ganz kurz, ich wollte noch was einschieben, bevor wir gleich nochmal zum Thema zurückkommen. Wir hatten kurz vorhin über die GoPro geredet.

Boris

Ja, da sagtest du, wir haben noch was.

Chris

Wir haben noch was zum Thema GoPro und zwar gibt es hier tatsächlich eine relativ aktuelle Meldung, ich glaube die ist von gestern. Oh, jetzt will er mich hier. Ich kann die Website nicht zeigen, wegen Adblocker und so. GoPro wird zum Optik- und KI-Unternehmen umgebaut.

Boris

Also Optik, okay, im weitesten Sinne, aber KI?

Chris

Ja, der Action-Cam-Hersteller GoPro soll mit Starman Optical fusionieren. Das ist eine US-Firma für optische Komponenten, für KI-Rechenzentren. Don't ask me what genau die machen. aber da wird wohl irgendwie, also GoPro wird wohl ich weiß die Fusion, also wahrscheinlich kaufen die GoPro, behalten aber die Marke oder so, weil GoPro ist ja momentan jetzt nicht mehr gerade sehr gut, die Aktie ist ja unter einen Dollar gefallen ziemlich angeschlagen, ja und ja, GoPro verspricht, dass sie Kameras und Abo und Cloud Angebote weiterführen, also da soll sich nichts ändern, aber gleichzeitig soll das Unternehmen dann stärker in KI-Infrastruktur, Behörden, Verteidigung, Robotik und Luftfahrt wachsen, also Thema ähm, Thema, ja, was ist das dann? US-Defense und so vermutlich mal fast.

Boris

Klingt sehr nach Verteidigung, ja.

Chris

Ja, Hintergrund ist wohl dann die schwierige Lage bei GoPro. Könnte also künftig vom reinen Action-Cam-Hersteller, mehr so ein US-Militärer-Anbieter für Bildtechnik und KI-Artware werden. Keine Ahnung. Das fand ich ein starker Wandel. Spannende Meldung. Und dann noch eine andere Meldung, also für Menschen, die so im popkulturellen Bereich unterwegs sind und sich dann auch mal so ein bisschen mit YouTube beschäftigt haben. Manche werden den YouTuber Markiplier kennen. Das sagt mir nix. Das ist der Mark Fischbach. Der hat früher immer so was weiß ich Zeug getestet und so weiter. Der hat wohl relativ viel Geld mit YouTube gemacht. Der ist jetzt bei GoPro eingestiegen als größter Einzelaktionär. Der hat 9,3 Millionen US-Dollar reingeworfen in GoPro. Und der ist wohl jetzt auch mittlerweile Filmemacher. Der hat irgendwie.

Diese GoPro ILS, diese neuen, verwendet für irgendein Projekt, was er gerade macht. Und der steht dahinter. Also wenn YouTuber, die eigentlich erstmal, ja, relativ, ich weiß auch nicht, ich habe den nur so ein bisschen am Rande wahrgenommen, der hat halt... Ja, der hat halt, wie gesagt, so Produkttests gemacht. Er war aber so ein bisschen, blödelig unterwegs und so. Es ist der größte Shareholder von GoPro geworden.

Boris

Spannend.

Chris

Nicht wahr?

Boris

Jetzt natürlich die Frage, wie sich das mit der Meldung gerade davor verträgt.

Chris

Ich habe keine Ahnung.

Boris

Ob er da dann wieder rausgeht oder ob das Geld jetzt versenkt ist?

Chris

Ich habe überhaupt keine Ahnung, was der da war. es ist so eine Meldung, die kam für mich gerade oder heute so völlig aus dem Blauen, aber tja.

Boris

Interessant, okay.

Chris

Also GoPro ist auf jeden Fall gerade ganz klar völlig in der Umwälzung. Wir werden da möglicherweise noch andere Sachen machen.

Boris

Aber es passt zu der ursprünglichen Meldung. Also offensichtlich gibt es hier einen Filmemacher, der da große Stücke auf diese Systeme hält. Also da sieht man offensichtlich den Anwendungsbereich.

Chris

Also der ist diese Nische, diese Zielgruppennische, ist er wahrscheinlich genau eher und sonst niemand.

Boris

Filmemacher, aber eben nicht Hollywood. Sondern es gibt eben auch gute Filmemacher auf sehr viel kleinerem Budget. Und da ist das vielleicht genau richtig.

Chris

Ja, so sieht das aus. Und es ist an sich erstmal spannend, interessant.

Boris

Dann hätten sie doch einfach irgendwie ein R von GoPros in den Himmel schießen können.

Chris

Nee, haben sie nicht.

Boris

Das wäre doch Marketing gewesen.

Chris

Was heißt, hätten sie können? Also natürlich hast du heute bei den Raketenstarts und so außen immer irgendwelche GoPros rangeflanscht oder ähnliche Dinge oder DJIs oder sonst was. Also Actionkameras sind in der Weltraumfahrt schon interessant. Aber zurück zum Roman Teleskop, zum Nancy Grace Roman Teleskop. Da gibt es nämlich noch dieses zweite Instrument. Also neben dem Whitefield-Instrument gibt es, den Corona-Graf. Was ist ein Corona-Graf? Was ist die Corona? Die Corona ist das, was man sieht, wenn man eine totale, Sonnenfinsternis hat. Also das Drumherum quasi.

Boris

Genau, die Aura um die Sonne drumherum.

Chris

Da deckt, die Scheibe des Mondes, deckt die Sonne ab und dann sieht man die Corona. Und, wenn du so Exoplaneten neben einem Stern sehen möchtest, dann musst du diese Situation ja selbst herstellen irgendwie.

Boris

Okay.

Chris

Und deshalb ist das zweite Instrument an Bord von Roaming eben keine normale Kamera, sondern ein Corona-Graf. Ein System, was Licht eines Sterns gezielt unterdrückt und damit extrem viel schwächere Objekte dann direkt neben sichtbar werden.

Boris

Die Idee ist ja erstmal gut, sich nicht blenden lassen, damit man eben vorbeischauen kann.

Chris

Genau. Und das muss aber auch wirklich, das ist ein brutales Problem, was da zu lösen ist, weil so ein Exoplanet kann halt irgendwie 100 Millionen Mal schwächer sein als der Stern. hier steht, das ist ungefähr so als wollte man ein Glühwürmchen direkt neben einem Autoscheinwerfer fotografieren, ja, aber das Ganze ist halt da draußen irgendwie in einem relativ kompakten System und, da jetzt einfach irgendwie eine Scheibe davor schieben also stell dir mal vor, du machst das mit deiner Kamera, du willst ja da wirklich präzise arbeiten können und, Also wenn du da einfach so eine Scheibe davor schiebst, das funktioniert nicht. Du hast nämlich dann Diffraktionseffekte an den Rändern und so weiter. Also das überstrahlt, das kriegst du nicht scharf hin, das kriegst du nicht gut gelöst.

Boris

Ja, und das müsste schon auch eine sehr kleine Scheibe sein. Weil ich meine, wenn das da so in den Himmel guckt, mit so einem Whitefield, dann...

Chris

Das auch noch, ja.

Boris

Das sind ja eher sehr kleine Punkte, wo sie dann noch kleinere dunkle Punkte sehen wollen.

Chris

Also die Grundidee von so einem Corona-Graphen ist relativ einfach. du nimmst den Stern ins Bild, dann deckst du das Sternlicht mit einer Maske ab, dann sieht man den Planeten. Also im Prinzip gibt es das schon, aber das Problem ist halt, dass das Licht sich nicht so brav verhält, wie das hier so rechnerisch wäre und deshalb tut es die schwarze Scheibe nicht, sondern du hast halt Beugungseffekte, das heißt, du hast mehr Streulicht dann nachher um das Ding rum, du hast Beugungsmuster, die sind immer noch viel heller als dieser Planet.

Deshalb musst du nicht nur das direkte Sternen nicht blockieren, sondern auch diese Beugung, die drumherum ist und da musst du ganz viele winzigste optische Fehler korrigieren und deshalb arbeitet Roman da mit verschiedenen Sachen. Also das ist, erstmal sind das irgendwie verschiedene spezielle Masken. Da reden wir von, mal schauen, ob man hier noch Bilder sieht irgendwo. Ne, sieht man jetzt nicht. Also das ist irgendwie so ein rechnerisches Maskending. Da braucht man spritzt spezielle, hochpräzise Optiken, dann werden Farbfilter noch eingesetzt, dann wird ein sehr empfindlicher Detektor eingesetzt und dann hast du noch, verformbare Spiegel. Das Ganze geht noch über eine Spiegeloptik und in diesem Corona-Graf sitzen noch zwei deformierbare Spiegel und dahinter arbeiten wieder tausende ganz kleine Aktuatoren, die also wie so von hinten mit so wie so kleine Kolben quasi drücken und ziehen können an dem Spiegel.

Boris

Kenne ich sonst nur von erdgebundenen Teleskopen, damit sie die Atmosphäre ausgleichen können.

Chris

Richtig, aber da müssen halt Diese ganzen Beugungseffekte und so müssen ausgeglichen werden. Und die sind dann wieder höchst präzise. Da reden wir also von, ich weiß gar nicht, Heliumatom-Durchmesser, den die da irgendwie bewegen können.

Boris

Das ist alles unvorstellbar.

Chris

Das heißt, der Spiegel wird während der Beobachtung aktiv bewegt und verformt. und, das brauchst du dafür einfach unpräzise genug zu sagen.

Boris

Hast du gesehen, wie das Ding mit Energie versorgt wird? Hat das irgendwie Sonnenkollektoren?

Chris

Ich glaube, das hat eine Hydrazinversorgung, also eine chemische Versorgung, wenn mich nicht alles täuscht. Diese Mission ist auf 5 bis maximal 10 Jahre angesetzt, aber das Teleskop, Können sie auftanken.

Boris

Was?

Chris

Das heißt, das Ding hat einen Tankstutzen. Das hat so einen Kontaktdeckel.

Boris

Kommt einer vorbei wie mit so einem auffüllbaren Feuerzeug.

Chris

Dann kommt so ein Weltraum ADAC vorbei. Und dann geht er in den Kofferraum, holt einen Kanister raus und füllt den da ein. Und dann kann das nochmal zehn Jahre. Das ist zumindest die Idee, dass man die Mission verlängern kann, wenn der Sprit mal aufgebraucht ist. Muss man wollen? muss man auch natürlich irgendwie den Sprit dahin kriegen, aber das ist ja ein Future Problem. Tankmissionen wird es dann möglicherweise geben. Die haben ja auch beim Hubble mit dem Space Shuttle irgendwie die Optik angepasst.

Boris

Das war aber zumindest in der direkten Umlaufbahn.

Chris

Die haben dem Hubble eine Brille verpasst damals.

Boris

Das ist richtig.

Chris

Warum soll man nicht dahin und tanken können?

Boris

Weil es halt schon ein bisschen weiter weg ist. Ein Shuttle haben wir auch nicht mehr.

Chris

Ach ja. Der Shuttle würde da auch nicht hinfliegen.

Boris

Nee.

Chris

Das nicht, aber du, keine Ahnung. Weißt du, Robotik wird besser. Vielleicht fliegt dann irgendwann so ein...

Boris

Vielleicht von der ISS. Wenn die Flugkurve um die Erde gerade passt, dann springt ein Astronaut von der ISS weg. Er springt dann quasi bis zu diesem Punkt, hängt an so einem langen Bungee-Seil. Und dann pumpt er da quasi einmal so die Nachfüllpackung rein. Und dann wird er vom Bungie-Seil wieder zurückgezogen. So wird das wahrscheinlich geplant sein.

Chris

Ich nehme auch an, dass das so funktionieren wird.

Boris

Ich denke mir, das ist ein gut ausgearbeiteter Plan. Ich werde den gleich mal vorschlagen.

Chris

Hier steht übrigens zu diesen Aktuatoren, die die Spiegel verbiegen können, dass der Fehler, der korrigiert werden kann, kleiner ist als die Breite eines DNA-Strangs.

Boris

Ich hätte das gerne in Fußballfeldern hätte ich das gerne wie viel ist das in Saarland also so ein DNA Strang ist ja schon noch relativ groß ne, Also nicht, dass man den so mit bloßem Auge sehen könnte, aber...

Chris

Ach ja, hier habe ich ein... Das ist das PDF, was ich ganz interessant fand. Weil du da zum einen so ein bisschen hier die Instrumente mal siehst. Also das hier ist die Ultra Precise Wavefront Sensing and Control. Dann hast du Large Format Deformable Mirrors. Also so sieht dann die Einheit dafür aus. Hier sind die High Contrast Coronagraph Masks. Die sehen aus ein bisschen wie die... Erinnerst du dich an das Ding, was wir damals von Monochrom hatten?

Boris

Diese Metallscheiben, die Ringe drin hatten zum Beispiel.

Chris

Genau.

Boris

So sieht das aus. Das sieht eigentlich aus wie so Effektscheiben für Discobeleuchtung.

Chris

Exakt. Und dann eben hier noch Ultra Low Noise Photon Counting EMCCD Detektoren, und Data Post Processing. und dann siehst du halt hier so vorher und nachher das kleine Helle, das ist dann der Planet. Ähm, Ich muss mal weitergucken. Da sind dann hier so Kurven und Sachen, kann man sich mal alles angucken. Wenn du dachtest, dass dein neues Teleobjektiv ein bisschen einen interessanten Lichtpfad hätte, dann musst du dir jetzt mal...

Boris

Unsere Teleobjektive haben einen Lichtpfad, der ist einmal gerade durchs Objektiv durch. Also so spannend ist der nicht.

Chris

Also hier ist es ein Schema eines Lichtpfades, was...

Boris

Ich sehe reichlich Zickzackmuster.

Chris

Das, was da rechtsgrau reinkommt, ist, glaube ich, das, was von außen kommt. Und dann geht das erstmal in FMS, ORP1, dann ans FCM, zurück ans ORP2, ans DM1, ans DM2, ans ORP3, ein Foldmirror, dann ein ORP4, ein Spam. Oh, die haben ein Spam, guck mal.

Boris

Ja, da wird der Spam aussortiert.

Chris

Und ein OAP5 und ein Fpam mit F und dann wird das gesplittet hier in OAP6 und ELSAM und LOCAM und holy shit ist das.

Boris

Ja. Auf kompakten Raum ein langer Pfad durch wahrscheinlich mehrere Instrumente.

Chris

Ja, so sieht das wohl im Ganzen aus. Kannst du dir mal ungefähr vorstellen.

Boris

Das muss sich ja auch, also das müssen sich ja Leute ausgedacht haben. Also das ist ja.

Chris

Nicht nur ausgedacht, sondern gebaut und getestet und dann hast du hier so ein bisschen die Elemente, da wird dann nochmal ein bisschen erklärt, wie das mit den Masken funktioniert und wie die da eingeschwenkt werden und was die alles können und, es war mir dann ein klein bisschen zu hoch, aber es ist total spannend, das mal zu sehen, was da so rein fließt. Es sieht auf jeden Fall schwerst beeindruckend aus.

Boris

Also was man halt mit Optik so machen kann und natürlich eine Menge Elektronik hinterher, ist schon klar.

Chris

Und die haben kein Tilt-Shift, sondern die haben ein Tilt-Tilt.

Boris

Ein Tilt-Tilt.

Chris

Die haben ein Tilt-Tilt. Und ja. Guck, das sieht total easy aus.

Boris

Ist beeindruckend.

Chris

Apodizer Mask, Focal Plane Mask, ein Leo Stop. Wavefront Control. Also da kann man sich, wir machen da mal, ich mach da mal, ich geb das mal in die Show-Noten weiter. Die sollen das einfach mal verlinken, dann könnt ihr mal selber so ein bisschen.

Boris

Geht gerade richtig eigentlich was los da im Weltall? Also im Augenblick.

Chris

Also es war wie gesagt, es war komplett unerwartet. Ich hatte das nicht auf dem Schirm. und jetzt ist das Ding da draußen und ja, wir werden sehen, was da noch so kommt. Also es ist ganz cool, weil das halt wirklich, so, poff, war es da. Ja, nicht schlecht.

Boris

Und vor allen Dingen für so ein Projekt vor der Zeit und unter Budget ist jetzt ja auch in heutigen Zeiten eher nicht so üblich. Eigentlich hört man ja, wenn immer, eher die genauen Gegenteile so. Hat dreimal so lange gedauert und war zehnmal so teuer oder so.

Chris

Übrigens, den Spiegel, den sie drin haben, also den Hauptspiegel, diesen 2,40 Meter Durchmesser-Spiegel, den haben sie geschenkt bekommen. Moment, muss ich gucken.

Boris

Auf dem Flohmarkt.

Chris

Vom NRO, vom National Reconnaissance Office. Das ist eine militärische Geschichte. Da war nämlich ursprünglich, war der gedacht, der Hauptspiegel für einen Spionagesatelliten. Und da haben die wohl, wenn ich das richtig mitbekommen habe, war der wohl nicht gut genug für die oder sie haben ihn nicht mehr gebraucht. Und haben denen dann an die NASA gegeben und gesagt, hier, vielleicht könnt ihr was mit anfangen. Und auf der Basis haben sie dann den Satelliten gebaut. Der Spiegel ist so groß wie der von Hubble, ist aber nur ein Viertel vom Gewicht.

Boris

Ja, neue Technik, Materialien. Es gibt Fortschritte.

Chris

Oder der Spiegel ist so gut, dass er dafür funktioniert. Das kannst du dir vorstellen, wenn der für das NRO nicht gut genug war, was die heute so in den Spionagesathleten drin haben.

Boris

Ja, weil es nicht gut genug war.

Chris

Gar nicht wissen. Den will ich gar nicht wissen.

Boris

Wer weiß. Ja, stark. Also ich mag das. Im Augenblick passiert mehr in kurzer Zeit da oben, was solche Beobachtungen angeht, als die Dokumentationsmachenden hinterherkommen, schöne Dokus ins Fernsehen zu bringen.

Chris

Ja, und dann neben den Planeten, wie gesagt, soll das Ding auch irgendwie so Staub- und Gasscheiben um junge Sterne sichtbar machen. Also das Material, aus dem sich dann so Planetensysteme bilden.

Boris

Da sind sie auch fleißig am forschen, weil sie ja wohl da auch, und das ist jetzt auch wirklich erst wenige Jahre her, ja herausgefunden haben, dass das eigentliche Modell, was sie hatten, wie so ein Planetensystem rund um einen Stern entsteht, nicht so ganz der Wahrheit entsprechen kann. Und da sind sie jetzt weiter...

Chris

Dark Matter, Dark Energy, alles Log und Talk.

Boris

Sie sind neu am simulieren und herausfinden, weil aktuelle Beobachtungen von jungen Sternensystemen Dinge aufzeigen, die sie bisher so nicht vorgesehen hatten. Ich denke mal, dass man da weiter untersuchen möchte.

Chris

Aber wie gesagt, der Corona-Graf ist nur eine Tech-Demonstration. Das soll wohl auch nur die ersten 18 Monate arbeiten, um das zu demonstrieren, dass das geht. Und da werden noch andere folgen, wenn das dann alles mal so in Praxis gezeigt wurde. Ja, finde ich toll. Also ich finde es halt spannend, weil das Whitefield-Instrument, das, löst halt das Problem, wie kriege ich möglichst viel Himmel mit hoher Auflösung aufs Bild und der Corona-Graf macht genau das Gegenteil, wie bekomme ich fast alles Licht aus meinem Bild wieder raus.

Boris

Das ist so. Ist eine gute Kombination, auf jeden Fall.

Chris

Lichtkontrolle. Vielleicht kann man das dann, vielleicht trickelt das dann runter in unsere Kameras so als hocheffiziente Streulichtblende, weil dann hast du kein Streulicht mehr. Dann kannst du sehr genau kontrollieren, was da reinkommt und was nicht. Also 99,999999% des Lichtes soll weg. So ungefähr. Und dann haben wir Bilder, die exakt nur das Licht drin haben, was sie sollen und dann werden sie langweilig.

Boris

Musst nur aufpassen, wenn du Hochzeitsfotografie machst, dass du nicht die komplette Braut abdeckst, nur weil das Brautkleid in der Sonne so strahlt.

Chris

Achso, du meinst, dass die Braut dann kein Schleif anhat, oder was? Demnächst funktioniert das nicht.

Boris

Ist die Braut halt weg, dafür sieht man den Brötigam. Ist mal was Neues.

Chris

So funktioniert das nicht. So, lassen wir das Thema Space mal. Nächste Woche gucken wir uns mal das Whitefield-Instrument oder neulich.

Boris

Als ich zwei Bräute vor der Kamera hatte. Die Gäste wären dann drauf gewesen. Kann man auch machen. Warum nicht? Ja, so schaut's aus.

Chris

Lass uns mal kurz gucken, was wir haben von Dieter Feedback bekommen. Der war nämlich bei der Steve-McCurry-Ausstellung in Tübingen.

Boris

In Tübingen, richtig. Ich spiel's mal ab.

Einspieler

Guten Abend, ich wollte noch eine ganz kurze Besprechung der Steve McCurry Icons, Ausstellung in Tübingen, in der neuen Kunsthalle in Tübingen bringen. Ich war heute mit der besten Ehefrau von allen da und es hat einen Riesenspaß gemacht. Aufhänger ist natürlich das Afghan Girl von 1984, aber es sind noch ganz, ganz viele andere wirkliche super Porträts da und Momentaufnahmen. Es hat Spaß gemacht, das Neukunstmuseum und die Neukunsthalle in Tübingen ist relativ neu, erst im März letzten Jahres eröffnet und ist da mitten im Industriegebiet, also eher etwas ungewöhnlich, aber die Ausstellung ist schön mit Audio-Guide, kann man über das Handy hören oder wenn man Kopfhörer dabei hat, geht das dann auch ganz einfach so, also sehr benutzerfreundlich.

Was mir ein klein wenig zu kurz dabei kam, war der Punkt, dass Steve McCurry ja etwas, in die Diskussion geraten ist, als er anfing, wirklich von der Fotoreportage mehr Richtung Geschichten erzählen zu wechseln. Also Afghanistan war ja noch Fotoreportage, nachdem die Russen einmarschiert sind. Viele Bilder aus Indien sind aber, weiß man nachträglich ja, gestellt. So eine Bemerkung oder sowas, eine etwas kritische Auseinandersetzung mit den Unterlagen fehlt ein bisschen. Aber ich würde die Aufstellung auf jeden Fall empfehlen. Hat riesen Spaß gemacht. Grüße aus dem Ländle. 3, 2, 1. Happy Shooting.

Boris

Ja, klasse.

Chris

Dankeschön, Dieter.

Boris

Genau, sowas mag ich, wenn ihr in der Ausstellung gewesen seid. Sei sie gut gewesen, sei sie schlecht gewesen, aber ein Feedback, da habe ich immer so ein bisschen wenigstens das Gefühl, man hätte dabei sein können. Ich finde das schön.

Chris

Also, happyshooting.de slash hi, da könnt ihr uns das schicken. Das hat der Dieter gemacht und das könnt ja auch.

Boris

Richtig.

Chris

Ja, dann sind wir ja gerade schon an der richtigen Stelle für das hier. Hoch.

Es sind wieder eure Termine reingekommen und das in reichlicher Zahl. In den letzten sieben Tagen 36 Stück. Der Klaus hat reingeworfen, der Jürgen und die Renate. Vielen, vielen herzlichen Dank dafür. Ihr seid die allerbesten. Ich habe mal wieder sieben Stück rausgepickt und lese sie mal vor. Jamel Shabazz in New York. New York Vibes.

Also der ist in New York. Die Ausstellung ist in Eschborn. Der amerikanische Fotograf Jamel Shabazz dokumentiert seit den frühen 1980er Jahren in intimen Porträts sowohl die lebendige urbane Jugend- und Hip-Hop-Kultur als auch, die harte Realität des Strafvollzugs in New York und zeigt dabei die Lebensrealitäten afroamerikanischer Communities im Spannungsfeld von Freiheit, sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung. In Bern, Fokus, Florence Henry, 1893 bis 1982. Das Zentrum Paul Klee in Bern zeigt von August bis Januar rund 80 Werke der Künstlerin Florence Henry, die ihren vielseitigen Weg von der Musik und Malerei zur avantgardistischen Fotografie dokumentieren. In Magdeburg, Farbe und Gebiet, Joachim Brom. Joachim Brom dokumentiert in seinen nüchternen und präzisen komponierten fotografischen Serien seit Jahrzehnten den Wandel zivilisatorischer Randzonen, Industrieanlagen und alltägliche Übergangsräume in Europa und den USA. Ah, in 47574-Goch, wer kennt es nicht, Self on Stage, seit mehr als einem halben Jahrhundert hinterfragen Künstlerinnen durch radikale Körpereinsätze und subversive Fotografie die von außen festgelegte Rolle der Frau und suchen nach Wegen der Selbstbefreiung.

In Berlin die Augen weit offen, die fotografischen Dokumentationen aus mehreren Jahrzehnten fangen mit einem humanistischen Blick und großer internationaler Bandbreite das ungestellte alltägliche Leben sowie globale Krisenherde ein. Dann in der Eisfabrik in Hannover, der The World is Where You Stop. Der renommierte polnische Fotosjournalist Tomaszewski präsentiert in einer neuen Werkschau kompromisslose Momentaufnahmen der menschlichen Realität, die sich radikal von seinen bekannten farbenprächtigen Reportagen abheben. Und last but not least in Leipzig im Museum der Bildenden Künste Ode to Iris, die in Leipzig lebende Künstlerin Roxana Rios hinterfragt in ihren fotografisch-performativen Neuinterpretationen historischer Porträts, gesellschaftliche Bildmuster und, Geschlechtsstereotype, indem sie den Körper als soziales, Konstrukt begreift. Das waren eure Termine und der gute Jürgen, der hat tatsächlich in seinem Urlaub in der Britannien nochmal WLAN gefunden und hat uns das hier geschickt.

Einspieler

Hallo Community! Selten bin ich beim Stöbern durch den Kalender über eine so faszinierende Ausstellung gestolpert wie dieses Mal. Hinweisen möchte ich euch auf die Ausstellung Berg, Kind, Welt von Emil Brunner, einem Schweizer Fotografen. Noch bis zum 18. Oktober könnt ihr diese Ausstellung euch erwandern. Und zusätzliches Problem, man kann nicht einfach mit dem Auto hinfahren. Man muss eine Bergbahn verwenden. Nichtsdestotrotz, ich bin glaube ich so begeistert von diesen Fotos, dass ich mir denke, das muss ich unbedingt tun. Denn was ist dort zu sehen?

Emil Brunner hat die Kinder des Dorfes und der Region, frontal fotografiert und dies in den Jahren 1944, 1943, sodass diese großformatigen Porträts, eine besondere Anmutung haben und in einer eindeutigen emotionalen Form einen ansprechen. Also wie gesagt, ich kann nur sagen, ich will da unbedingt hin. Ich werde es versuchen. Und von daher wünsche ich euch viel Vergnügen, solltet ihr das auch erwandern. Die Ausstellung ist noch bis zum 18.10.2026 in Braunwald in der Schweiz zu sehen. So, und mein Dank geht diese Woche an den lieben Klaus. Klaus, ich weiß nicht, wie du es machst, aber du machst es. Wieder mal Hunderttausende von Einträgen. Du bist der Wahnsinn. Lieben Dank dafür. In diesem Sinne, 3, 2, 1, Happy Shooting!

Chris

Tja, es ist der Wahnsinn. Ja, Kalender, ich sage nur, das ist ein Community, gefüttertes Projekt vom Aller, Allerfeinsten. Also vielen herzlichen Dank alle, die da Sachen reinwerfen. Ist ganz einfach auf kalender.happyshooting.de. Simples, einfaches Formular und da könnt ihr dann einfach eure Ausstellungen oder Sachen, die ihr bemerkt habt, reintun. Und das wird dann eingepflegt von unseren Freiwilligen. Tja.

Boris

Die machen das richtig, richtig gut. Vielen Dank.

Chris

So. Jetzt haben wir noch eine Aufgabe aufzulösen.

Boris

Die Patentaufgabe. Richtig.

Chris

Patentaufgabe. Elf Bilder, wenn ich es richtig sehe. Sehe ich ja auch. Da ist der Link. Entschuldigung. Habe ich nicht gesehen. Moment. hier und dann Share und dann, damit ihr auch was seht, da ist es doch. Guckst du. Ja, elf Bilder. Ihr habt wieder toll mitgemacht. Was war die? Patent war die?

Boris

Patent. Ganz genau.

Chris

War das Wort. Und wir werden würfeln. Ich glaube, du bist mal wieder dran.

Boris

Soll ich starten?

Chris

Und darfst du mal starten, 1 bis 11.

Boris

Ich hab den 20er hier. Elf.

Chris

Elf?

Boris

Tatsächlich.

Chris

Pass auf, da mache ich hier mal die Elf auf. Das ist, Bodensee-Schiffer-Patent. Das hier. Ja, das ist auch ein Patent. Also Schifffahrts-Patent. Das ist ja quasi der, Ist das Patent das gleiche wie der Bootsführerschein oder ist das die Befähigung gewisse Wässer zu befahren.

Boris

Das weiß ich tatsächlich nicht, da kenne ich mich nicht so richtig drinnen aus.

Chris

Ich glaube Kapitänspatent, ich glaube das ist so, das bestimmt glaube ich was du für Schiffe bedienen darfst, glaube ich.

Boris

Okay.

Chris

Aber das ist das Bodenseeschiff Schiffspatent, das heißt das ist für den Bodensee.

Boris

Nur auf dem Bodensee wahrscheinlich.

Chris

Da sieht man mal und meine maritime Bildung, lass uns das Bild betrachten. Was sehen wir?

Boris

Es ist sehr bläulich auf jeden Fall. Sehr blau. Sehr blau gehalten, sehr kühl. Ob das durch die Beleuchtung oder den Weißabgleich kommt, schwer zu sagen. Und wir sehen eben dieses Bodensee-Schiffer-Patent. Das sieht aus wie so ein älterer Führerschein. So zweifach gefaltet, also drei Seiten so ineinander gefaltet. Steht aufrecht, wirft einen schönen Schatten nach hinten und davor liegt ein Werkzeug. Da kennen sich jetzt wahrscheinlich die besser mit aus, die mit Schifffahrt und sowas zu tun haben.

Chris

Das sieht wie so ein Taschenmesser aus und da so eine Ahle ausgeklappt. Ich vermute mal, das ist irgendein seefahrtspezifisches Werkzeug, um irgendwelche Knoten zu öffnen und solche Sachen zu machen. Behaupte ich jetzt mal.

Boris

Ja, irgendein Hilfsmittel wird das schon sein. Denke ich auch. Weil es ist ja auch so eine geknotete Kordel da dran. Genau, zum Knoten lösen, sagt Jochen und Uwe.

Chris

Also Stefan sagt, das ist ein Führerschein für Boote, aber auf dem Bodensee nötig, weil da besondere Wetterbedingungen herrschen. Sonst würde ein Sportboot-Führerschein binnen reichen. Genau, Jochen sagt zum Knoten lösen, das ist ein Marspeaker, sagt der Uwe. Ah, jetzt wissen wir es, ein Marspeaker. Ja, also spannend vom Licht her finde ich es. die Schärfe tatsächlich da, wo sie hingehört, also auf den Text, Schiffer-Patent und auf das Werkzeug nach oben hin wird das jetzt, weil es von schräg oben fotografiert ist, ein bisschen unscharf und dann vorne dieses gelbe Stück Tau dran, was natürlich den Farbkontrast dann in dem Bild irgendwie macht.

Boris

Mir ist es tatsächlich auf der einen Seite ein bisschen zu blau, mit dem blauen Hintergrund und alles blau, auf der anderen Seite, der Himmel reflektiert sich im Wasser, deswegen ist das Wasser blau.

Chris

Warum? Ja, ist die Frage, warum ist es blau? Natürlich wegen Wasser, also behaupte ich jetzt mal. Aber das Licht ist nicht sehr motiviert. Also es ist nicht klar, wo das herkommt oder warum das so ist. Das hat fast so ein bisschen, weiß nicht. Weißt du, man hat ja Assoziationen. Ich habe mal so Bilder gesehen von irgendwelchen Drogenschwerpunkten, wo dann in den Toiletten, blaues Licht war, damit sich da keiner einen Schuss setzen kann, weil man dann die Venen nicht findet, weil das Licht blau ist oder so. Ja, ja, das war mal in so einer Reportage oder so einer Dokumentation zu sowas, und das ist meine Assoziation, wenn ich mir das angucke, dass der, Klaus das, irgendwo bei den Fixern fotografiert hat oder so, was natürlich Blödsinn ist, aber da siehst du mal, was man so für Assoziationen mitbringen kann, ne?

Boris

Ich lasse das mal so stehen. Hast du noch ein anderes Bild, was nicht direkt Drogenassoziationen bei dir ausgelöst hat?

Chris

Ja, wir haben ganz viele Bilder.

Boris

Alle sehr drogenhaft.

Chris

Bei Patent gibt es hier was zum Thema Patentstricken. Es gibt ein Telecaster-Bridge-Patent, österreichisches Patentamt. Wir haben einen Patentumschlag. Guck mal, einen Patentumschlag. Was immer das jetzt genau ist.

Boris

Mit einem Exocomp da drauf.

Chris

Schönes, simples, einfaches Bild von Olaf. Ja, das finde ich auch sehr schön. Rotes Ultramarin, das erste Patent, das Verfahren zur Herstellung einer roten Ultramarinfarbe von Johannes Zeltner ist das erste offizielle deutsche Reichspatent Nummer 1 vom 2. Juli 1877. Was sehen wir? Wir sehen eine schlichte, einfache, aber schöne Makroaufnahme von einem Stift, von einem Buntstift mit Rot und Hintergrund ist, so leicht ein Helligkeitsverlauf. Das heißt, der Stift selber ist vor einem dunkleren Teil auf der helleren Seite. Das passt alles sehr gut zusammen. Ist technisch präzise, simpel, einfach. Also das wäre für die Website von dem, Buntstift-Hersteller wahrscheinlich echt cool.

Boris

Es ist ein wunderschönes Porträt von einem Buntstift, muss man wirklich sagen. Mit einem nicht so eintönigen Hintergrund, obwohl außer dem Lichtverlauf nichts drauf ist.

Chris

Die Spitze, die schon vorne einmal benutzt wurde, also leicht angeschrägt ist. Und diese vom Spitzer dann irgendwie so leichte Abplatzungen und die Reflektion auf so einer der Facette von der Spitze. Also es ist cool.

Boris

Ja, und damit hat der Hintergrund, dieser Helligkeitsfleck im Hintergrund eben auch, wie soll ich sagen? Es ist die Ursache. Ja, genau.

Chris

Das Licht ist motiviert. Auf der Spitze siehst du das Licht, das Komplonink.

Boris

Es ist halt plausibel, genau. Wenn der Fahrverlauf umgekehrt laufen würde im Hintergrund, wäre irgendwie kurios. Und so ist das alles sehr, sehr stimmig, ist sehr ruhig. Auch, dass der Stift nicht mittig platziert ist, sondern ein bisschen rechts außerhalb in diesem quadratischen Schnitt. Macht das Ganze noch mal ein bisschen spannender. Wirkt dadurch vielleicht auch noch mal aufgeräumter. Einfach sehr schön.

Chris

Sehr schön und schön, dass ihr mitgemacht habt. Und ihr könnt natürlich weiterhin mitmachen. Wir haben noch eine aktuelle Aufgabe laufen.

Boris

Das ist die Rauschenaufgabe. Die Rauschenaufgabe, die läuft noch bis zum 10.9. Also bis zum 10. September 2026 könnt ihr noch losziehen, ein Bild zum Thema Rauschen machen, bei Flickr hochladen, in die Happy Shooting Gruppe stellen und das Tag HSB Rauschen vergeben. Alles zusammengeschrieben.

Chris

Gut.

Boris

Schön.

Chris

Dann sind wir für heute durch. Die Sendung ist doch nicht so kurz geworden, wie ich gedacht habe. Es ist wieder...

Boris

Ja, wenn wir mal uns über Weltall freuen, dann fließt die Zeit dahin. Aber du weißt doch, Zeit ist relativ... Einstein hat gesagt, Zeit ist das, was du an der Uhr abliest. Also insofern sehr toll.

Chris

Also wir sagen danke allen, die hier mitmachen. Nochmal, wir haben keine Sponsoren, deshalb gerne Blick in die Shownotes. Da gibt es Möglichkeiten, uns zu unterstützen. Danke allen Helfern und Helfenelfen und Shownotern und Kalenderbetreuern und Slack-Einladern und Live-Rechercheuren und allen, die zuhören. Geht mal auf unsere Workshop-Liste. Ich bin jetzt wirklich kurz davor, die live zu schalten. Dieses Jahr im Oktober gibt es noch einen Online-Workshop und den Fotografie-ohne-Technik-Workshop. Der steht aber da schon. Den habt ihr hoffentlich schon im Kalender euch geblockt. Ansonsten werdet ihr noch ganz viel tolle andere Sachen finden. und wir kommen dann nächste Woche wieder mit einer neuen Ausgabe von Happy Shooting. Wenn Sie Boris sagen hören.

Boris

Ähm, drei, zwei, eins, Happy Shooting. Happy Shooting.

Shownotes

Aus der Preshow

  • CG-NAT und VPN

#hsfeedback

HS Workshops

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Themen

  • Nachtschicht: Buch-Nacharbeiten mit Layout

HS-Aufgabe (Alle anschauen)

  • Aktuelle Aufgabe „Rauschen“ vom 27.8.2026 bis 10.9.2026 mit dem tag „hsbrauschen“
  • Alle Bilder zur Aufgabe „Patent„
  • Gewinnerbild von : Klaus
  • Bildbesprechung: Rotes Ultramarin

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Hausmeisterei II



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