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#959 – Rüttelschatten

Veröffentlicht 1 October 2026 · Länge 1:48:20

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Transkript
Boris

Happy Shooting, Folge 959, Rüttelschatten.

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Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast.

Chris

Dritter Versuch, dann wird das auch was.

Boris

Ja, alle guten Starts sind drei.

Chris

Aber echt, du?

Boris

Ja, war doch schön.

Chris

Hat gut geklappt.

Boris

Pre-Show-Hörer, innen wissen wir. So schaut es nämlich aus.

Chris

Oh ja, aber weißt du, wir sind eine Woche weg. Weißt du, eine Woche weg und dann muss man uns wieder einlernen. Das ist halt so. Das ist ja normal, oder?

Boris

Übrigens, wenn Chris spricht und das Audio zerrt ein wenig, das ist normal. Heute ist das normal.

Chris

Das ist heute Absicht.

Boris

Einfach drüber weghören.

Chris

Aber da zerrt doch nichts. Das meinst du doch nur.

Boris

Manchmal suchen die Leute dann nach Fehlern in ihren Kopfhörern oder so. Es liegt nicht an den Kopfhörern.

Chris

Ich versuche es nicht. Ich versuche nicht zu zerren. Heute keine Verzerrungen. Wir sind Happy Shooting, der Fotopodcast auf happyshooting.de. Ich bin der Chris.

Boris

Ich bin der Boris.

Chris

Und ja, zusammen machen wir einmal die Woche, meistens, bis auf letzte Woche, machen wir einmal die Woche hier Rambazamba zur Fotografie.

Boris

So sieht's aus.

Chris

Ja, letzte Woche waren Moni und ich auf der Insel mal wieder. War einfach nötig. War echt nötig. Holy shit, war das nötig. Ne, wir haben eine Woche Pellworm unsicher gemacht. Soweit man diese Insel unsicher machen kann. Mit Windschafen und Fischbrötchen.

Boris

In der Gliedtanken.

Chris

Es ist tatsächlich dieses, also die Japaner, die kennen das Waldbaden, die nennen das Shinrin-Yoku. Das ist quasi nur du in der Wald und da ist nichts anderes und auch kein Gerät in der Tasche, was irgendwie bimmelt oder so. Und das ist da so ähnlich, nur halt die norddeutsche Version davon. im Wattenmeer.

Boris

Ja, klar.

Chris

Schafrin, Joko oder so ähnlich.

Boris

Inselbaden.

Chris

Das macht halt was, mit dem hier. Ich tippe mir an den Kopf. Du kriegst dann halt...

Boris

Du hast dich gerade auch an die Stirn getippt.

Chris

Du kannst halt dadurch tatsächlich, dein Hirn mal in einen ganz anderen Modus schalten. Also.

Boris

Ja und vor allem generell auch mal runterkommen. Also wenn man irgendwie lange Zeit einfach die Mütze voll hatte mit Terminen, mit Projekten, auch mit viel kreativer Arbeit, dann tut das auch mal ganz gut, mal wieder so ein bisschen so leer zu denken, um wieder Raum für Neues zu schaffen. Das ist ganz gut.

Chris

Genau und das haben wir gemacht und das war schön und toll und klasse. Wir haben schon wieder das nächste Mal gebucht, weil es ist einfach nötig.

Boris

Cool.

Chris

Ja, und während der Zeit, wie wir gerade am Anfang festgestellt haben, haben wir alles vergessen hier, wie das funktioniert. Ich glaube, du hast ein Systemupdate gemacht. Also, da kannst du jetzt alles draufschieben.

Boris

Ich habe jetzt tatsächlich ein Betriebssystemupdate auf meiner Aufnahmemaschine gemacht. Das ist für die Technischen unter euch ein alter iMac 5K. Genau, es ist ein iMac 5K. Und es ist die aktuellste Version, die dieser Computer noch unterstützt. Das ist macOS. Was habe ich gesagt?

Chris

Monterey.

Boris

12-7. Genau. Das ist nicht so wahnsinnig aktuell, aber aktueller als das, was vorher drauf war.

Chris

Aber es tut ja offensichtlich alles. Das war jetzt gerade, dass die Startprobleme nicht am System.

Boris

Nein, die lagen an meinem Startsystem.

Chris

So, was ist in der Abwesenheit alles passiert? Es sind ein paar Sachen jetzt zusammengekommen. Zum einen gibt es keine extra Wurst mehr für die Klostergeister.

Boris

Ach schon. Wir hatten ja so Also Early Bird gibt es nicht mehr?

Chris

Ja, wir hatten über die Jahre, hatten wir ja solche Extra-Würste mit Buchung, über wen das geht und wie und was. Und dann haben wir das ja mal bei denen voll ins System integriert. Dann hatten wir diesen Sondertermin Anfang November mit jetzt machen wir für die Klostergeister die Buchung auf. Der ist jetzt auch weggefallen. Meine Entscheidung, ich habe irgendwann gedacht, eigentlich brauchen wir das jetzt aktuell nicht mehr. Das Kloster macht die Buchungen für den Zeitraum, wie gesagt, wir sind ja im September dran nächstes Jahr, 20. bis 25. September, die machen die Buchungen für diesen Zeitraum jetzt am 12. Oktober auf. Und zwar um 19 Uhr. Also packt euch das in den Kalender, 12. Oktober 2026. Ab 19 Uhr könnt ihr euch anmelden für Klostergeister 2027. Link ist in den Show-Notes. Das ist ... Das ist das eine.

Boris

Aber abends finde ich jetzt gar nicht so schlecht. Muss ich nochmal kurz einwerfen, weil sonst war das ja oft dann schon frühmorgens und dann hatten die Leute dann, wenig Zeit auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz. Das ist auch nicht immer so ganz einfach. Und jetzt abends finde ich doch ganz entspannt.

Chris

Genau. Dann haben wir jetzt endlich mal noch ein paar neue Workshops offen. Die sind jetzt buchbar. Und zwar einmal Licht gestalten Ende April. also geht es darum, wie man andere fotografiert da geht es um Licht, um Abstand, um Kommunikation wie das ein Porträt verändern kann und mit viel Bildbesprechungen und viel ausprobieren und, wie gesagt Ende April Licht gestalten, hier in der Viewfinder Villa maximal 10 Leute da war so viel Interesse da gehe ich auch davon aus, dass der relativ bald sich füllen wird Ich hoffe es.

Boris

Macht riesen Spaß Mal Licht aufbauen und so gezielt setzen.

Chris

Ja, Licht aufbauen, aber es geht halt auch wirklich so um das Thema, wie gestalte ich einen Menschen und wie kommuniziere ich mit einem Menschen? Weil davon hängt ja ganz viel ab, wie nachher so ein Porträt wird.

Boris

Ganz genau.

Chris

Die Seewerkstatt, Mitte Juni ist die, die ist jetzt auch offen. Da geht so ein bisschen zartere Töne, wie bemerken wir Fotos? Was bemerken wir von einem Auslösen? Da geht es zwar um die Fotografie, aber auch darum, was wir mitbringen zur Fotografie und was wir davon später auch im Bild sehen. Also da geht es um Wahrnehmung, um Absicht, um Wirkung. Da geht es darum, wie unterschiedliche Menschen dasselbe Foto lesen. Da geht es uns erkennen, welche unsere Entscheidungen dann tatsächlich auch im Bild ankommen, Seewerkstatt ist ja der der Grundstein für das Buch Abenteuer Fotografie gewesen im Prinzip, das heißt es gibt ganz viel so, Verbindungen zwischen den beiden Dingen. Übers Buch gleich noch ein bisschen mehr. Wie gesagt, ab dem 12.10. dann Klostergeister anmelden.

Ich weiß nicht, wie viel wir noch über Klostergeister erzählen müssen. Aber im Prinzip wechseln wir da fünf Tage zwischen kurzen Vorträgen und praktischen Übungen und Bildbesprechungen und selbst strukturierten Gruppenprojekten. Klostergeist ist immer sehr auf die Gruppe zugeschnitten. Welche Themen wir da vertiefen, das richtet sich sehr nach der Gruppe und so können dann auch so neue Impulse über die Tage so mit einfließen. Es gibt auch da so eine Mischung aus Seewerkstatt und Technik und so weiter. Und was jetzt auch offen ist, ist für nächstes Jahr im November das ist der Eat Your Vegetables Workshop also isst dein Gemüse den ich nicht aussprechen kann Vegetables isst dein Gemüse, der ist ein amerikanischer Ausspruch und der bezieht sich immer darauf, natürlich nicht echt um echtes Gemüse, sondern es geht darum Dinge zu tun, die man ja eigentlich, von denen man weiß, dass sie gesund sind aber die man halt nicht so gerne macht, In diesem Fall ist das ein Workshop, wo wir tatsächlich so, also die Vegetables verpacken wir so ein bisschen.

Es geht eigentlich um so Sachen wie Bildauswahl, Sequenzierung, fotografische Entscheidungen. Also wie kriege ich aus mehreren Bildern ein Projekt zusammen? Sei das jetzt eine Ausstellung oder ein Fotobuch oder was auch immer. Also meine Webseiten. Weil es gibt ja immer Unterschiede zwischen einem Album und einer Sammlung und einer Sequenz, einer Serie. Also es geht um Serien. Aber das tarnen wir als Scene-Workshop. Also wir werden uns mit den kleinen Heftchen beschäftigen, die wir so mal eben schnell basteln können, fotografische Sequenzen und die wir aushändigen können. Und anhand dessen nähern wir uns diesem Thema.

Boris

Ich habe das übrigens neulich wieder mal gemacht. Das mache ich nach einem Fotoshooting in der Regel immer, dass ich relativ schnell eine Vorauswahl der Bilder mache und eine Vorauswahl bearbeite. Und dann quasi so einen Sneak Peek, also quasi so eine Thumbnail-Übersicht mache mit 12 oder 16 Bildern maximal. mal. Da mache ich ein Screenshot von und schicke den dann über WhatsApp oder welchen Kanal auch immer die AuftraggeberInnen haben und schicke den mal so rüber nach dem Motto. Hier ist so ein erster Eindruck. Ist immer ganz gut, so ein bisschen die Stimmung abzuschätzen, Erwartungshaltung abzuklären und so weiter. Und als ich das jetzt am Wochenende wieder mal gemacht habe, musste ich eben an genau diese Themen in unseren letzten Workshops denken, wo es eben genau darum geht, so wonach wähle ich jetzt eigentlich aus, welche Bilder ich habe. Weil ich mache das so halt aus dem Bauch heraus und werfe Fotos raus und sage, nee, die gehen nicht gut zusammen und das ist ein schöner Überblick über das Shooting. Ja, aber ich habe dann mich dabei ertappt, wie ich mal kurz drüber nachgedacht habe, warum habe ich das jetzt nicht genommen und warum habe ich das genommen. Das war ganz interessant. Also es lohnt sich auch im Alltag.

Chris

Ja, und ihr werdet, das kann ich jetzt schon sagen, in diesem Workshop werdet ihr Sachen lernen, die euch jahrelang weiter begleiten werden. Das ist wirklich Fundament eigentlich. Das aber mit einem schönen Thema verpackt. Also diese vier Workshops findet ihr auf happyshooting.de slash Workshops. Mal gucken, ob ich diese Weiterleitung eingerichtet habe. Das ist im Moment Workshops. Ja, natürlich habe ich die eingerichtet. Also happyshooting.de slash Workshops. Da findet ihr unsere Workshops und bucht mal fleißig. Das ist wichtig für den Fortbestand dieser Sache. Ja. So, dann noch eins in eigener Sache. Und zwar um das Buch. Und zwar jetzt wirklich was Neues. Also die zweite Satzfahne ist fertig. Das ist reviewed. Das geht jetzt quasi in die Produktion. Fixes Datum habe ich immer noch nicht. Das alles ... D-Punkt hat ja mit einem Rheinwerk-Verlag fusioniert. Und deshalb ist da alles so ein bisschen in Bewegung gerade. Also sobald ich ein fixes Datum weiß, werde ich es sagen. Interessant ist, ich habe das Buch ja hier so relativ öffentlich geschrieben, also viel drüber geredet, viel erzählt, den ganzen Prozess mit all seinen Struggles und da kam dann irgendwie immer wieder aus der Community die Frage, wie können wir denn dann an ein signiertes Exemplar kommen?

Boris

Genau. Naja, zum Workshop kommen natürlich, dann unterschreibst du die Exemplare.

Chris

Genau, es gibt zwei Antworten. Also zum einen ehrt mich das unglaublich, weil das war bisher bei den Büchern eher so, naja, wenn du schon mal da bist, dann. Also wir haben jetzt nicht ständig Bücher unterschrieben, sondern das passiert so ab und zu mal. Das ist ja so.

Boris

Ist ein komisches Gefühl.

Chris

Ist ein komisches Gefühl. Es ist vor allem auch nicht so mainstreamig, dieses Thema. Das, ist ja kein Mainstream-Thema. Aber egal. Also auf jeden Fall, wie kommt man an ein signiertes Buch? Es gibt zwei Möglichkeiten. Erstens bringt es mit und kommt auf die Workshops. Wir haben hier zwar keine Buchhandlung, aber unterschreiben können wir. Das ist kein Thema. Und die zweite Antwort darauf, die kam von Clemens im Slack. Und zwar hat er mich aufmerksam gemacht auf eine Buchhandlung, die heißt, Die Autorenwelt, das ist eine Buchhandlung, so eine Online-Buchhandlung, die zwei Dinge anders machen als andere. Das erste ist, ist gar nicht so ganz unangenehm, sie beteiligen die Schreibenden am Umsatz. Also normalerweise läuft das so, da bist du bei einem Vertrag, da kriegst du quasi, bei einem Verlag, da machst du einen Buchvertrag, dann schreibst du da, da werden da Prozente reingeschrieben, wie viel Prozent du davon bekommst. Aber da wollen natürlich viele an dem Buch verdienen also das ist Verlag natürlich da wird Produktion, also es muss gedruckt werden, Verlag ist ja nicht nur einfach damit das Ding zu Hause hat, sondern damit sie das wird ja Lektorat, Korrektorat Layout, da ist ja eine ganze Menge Zeug, auch Vermarktung natürlich.

Da gibt es noch einen Großhandel, der will dran verdienen, die Buchhandlungen wollen dran verdienen also letztendlich, bleibt da beim Autor oder der Autorin nicht viel hängen. Also, ich sag mal, wenn ich an so einem Buch, an so einem verkauften Buch irgendwie zwei Euro verdiene, ist das viel.

Boris

Dann ist das ordentlich schon.

Chris

Also zwei Euro ist dumm. Also das ist ja kein Harry Potter. Das funktioniert da ganz anders.

Boris

Die kriegen vielleicht auch zwei Euro pro Buch, aber die verkaufen halt Millionen davon.

Chris

Ja, das ist glaube ich andere Verträge. Spätestens ab dem zweiten Buch in der Saison. So, was macht Autorenwelt? Die geben nochmal 7% vom Umsatz an die Autorinnen und Autoren weiter.

Boris

Okay.

Chris

Das heißt, von den... Weiß nicht, knapp zwei Euro für ein Buch, kommt dann für jeden Verkauf nochmal so ein Euro 80 drauf. Also das ist schon signifikant. Das ist schon signifikant. Und das ist aber auch, also die machen dann glaube ich andere Verträge und gehen nicht über den Zwischenhandel und so weiter. Frag mich nicht, wie das genau wird.

Boris

Die werden irgendwo Geld sparen, damit sie es dann weitergeben können. Klar.

Chris

Das zweite Ding, was die machen, sind Signieraktionen.

Boris

Mhm. Muss ich mir das so vorstellen, dass es dann so irgendein Ladengeschäft gibt, eine Bücherei und da sitzt du dann und dann stehen die Leute schlange?

Chris

Ich erkläre dir, wie das geht und ich weiß auch noch nicht genau, ob das stattfindet.

Boris

Ich stelle mir das so vor, ich bin neulich hier wieder durch so ein Dorf durchgefahren und da gibt es so eine Dorfbücherei, so eine alte Telefonzelle, wo dann halt Bücher drin sind. Jetzt stelle ich mir vor, da steht Chris Marquardt drin und draußen eine Traube von Menschen.

Chris

Da sitzt der Chris an so einem kleinen Tisch an so einem Schimmelchen. Nein, so sieht das nicht aus. Sondern es ist so, das ist ja logistisch ein Thema. Dass ich da jetzt irgendwo zu einer Buchhandlung gehe, bringt auch dann, wenn ich in Hamburg in der Buchhandlung sitze, dann bringt das den Leuten aus München überhaupt nichts.

Boris

Und schon gar nicht an dem Tag zu der Stunde, wo du da bist.

Chris

Und die werden schon gar nicht sich auf den Weg machen, weil da Chris ein paar Bücher unterschreibt. Das ist ja überhaupt... Sondern die machen das, dass du als Autorin, als Autor irgendwo hingehst. Die haben da so ein paar Lager, zum Beispiel Hamburg. Und dann ist da halt ein Stapel Bücher und dann unterschreibe ich die halt. Und dann gehen die in den Online-Verkauf. Ich habe mich dann... Clemens hat das vorgeschlagen. Das hat er woanders schon mal gesehen. Und dann habe ich da erstmal reingeguckt und gesagt, die Idee ist ja so schlecht nicht und ein bisschen mehr vom Buchumsatz kriegen. Zumindest für die Bücher, die über diese Buchhandlung verkauft werden, ist ja auch nicht schlecht. Also habe ich dann, mich da angemeldet, habe ein Autorenprofil gemacht, die haben dann so ein Anmeldeformular, wo du dich quasi für so eine Signia-Aktion bewerben musst, die kriegst du auch nicht garantiert. Da müssen schon ein paar Sachen, die müssen ja ökonomisch denken, die müssen ja wirtschaftlich denken. Das heißt, da fragen sie dich dann nach deinen Socials und so Zeug. Natürlich, die wollen wissen, hast du die Reichweite, kriegst du dann, also es ist dann dein Job natürlich auch denen, Leute zu schicken, die das Buch kaufen.

Boris

Sonst haben sie da 500 unterschriebene Bücher und verkaufen nur 10. Das ist dann auch doof.

Chris

Ganz genau. Und da haben sie zunächst mal gesagt, nee, machen wir nicht, weil ich habe kein Insta und also ich bin auf den Socials ja nicht jetzt irgendwie das große Tier. Wir haben auf unseren YouTube-Videos auch nicht jetzt so viele Views und mehr als Insta und YouTube kennen die halt nicht. Das Thema Podcast ist nicht so geläufig. Dann habe ich mich herzlich bedankt, habe dann gesagt, ja, wahrscheinlich sehen sie halt wenig von meiner Sichtbarkeit, weil es ist halt ein Podcast und habe kurz erklärt, so in zwei, drei Sätzen, was das bedeutet und dass da tatsächlich eine Community dahinter ist. Also ich habe mich so ein bisschen aus dem Fenster gelehnt, weil was soll schon schief gehen? Und dann haben sie gesagt, oh, okay, nee, dann machen wir das doch. Ist okay, machen wir. Hey, geil.

Boris

Der ist ja auch vielleicht für die mal ein Versuchsballon. Kann ja sein, dass sie sagen, Mensch, da haben wir mal einen Podcast, probieren wir das mal.

Chris

Ganz genau. Ähm, das heißt, im Prinzip hat jetzt Autorenwelt gesagt, ja, Das probieren wir. Aber das ist noch ein bisschen abhängig von, die müssen jetzt natürlich mit dem Verlag reden, was kriegen die für Konditionen vom Verlag. Genau. Und so weiter. Falls das dann dort geklärt ist und das stattfindet, werde ich nach Hamburg fahren. Sobald das Buch gedruckt ist, da liegt ein Stapel Bücher irgendwo, wahrscheinlich in einem Hinterzimmer von irgendeiner Lagerhalle. Werde dann signieren.

Boris

Lässt du dir einen Stempel von deiner Unterschrift machen?

Chris

Nein, die werden von da an signiert. Und dann bekommen alle, die vorbestellt haben, dort bekommen dann ein signiertes Exemplar.

Boris

Ja, cool.

Chris

Das ist aktuell die Idee, aber ich sage ja, ich habe mich da ein bisschen aus dem Fenster gelehnt und habe denen quasi eine große Community versprochen. Die brauchen so ein bisschen eine Abschätzung, eine Validierung, was da geht das heißt jetzt müsst ihr dann eigentlich theoretisch die Community liefern der Preis ist der gleiche, egal wo ihr es bestellt das Buch kostet 26,90 inklusive Mehrwertsteuer und Versand, innerhalb Deutschlands zumindest das heißt, wenn ihr das jetzt es ist deutlich sympathischer wenn ihr das bei Autorenwelt bestellt als wenn ihr das bei dem anderen Händler mit dem großen A bestellt ähm, Nicht nur, weil da ich als Autor ein bisschen was kriege. Das macht jetzt den Kohl auch nicht super fett, aber es ist ganz angenehm, ein bisschen mehr für das Buch zu bekommen. Aber ihr habt eine Chance auf ein signiertes Exemplar. Wenn der Verlag da mitspielt, das ist jetzt gerade, in diesen Tagen wird das irgendwie eingetütet. Ich hoffe, dass das irgendwie morgen übermorgen geklärt ist. Aber nichtsdestotrotz, wenn ihr es bei Autorenwerk bestellt, dann tut ihr diesem Auto hier noch ein paar Kreuze in die Kaffeekasse. Und da habe ich nichts dagegen.

Boris

Der Link kommt natürlich in die Shownotes.

Chris

Der Link kommt in die Shownotes. Ich werde vielleicht sogar mal noch auf Happy Shooting so ein kleines Icon-Bannerchen machen von denen oder so. Muss ich mal schauen. Aber ja, Autorenwelt, noch keine Garantie aufsigniert, aber wir arbeiten dran. Stück für Stück, ganz langsam. Und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das auch was wird. Spätestens nächste Woche weiß ich dann viel mehr darüber. Aber wie gesagt, bestellen wir Autorenwelt. Wir hatten auch schon im Slack die Diskussion, was machen jetzt die Leute, die es schon irgendwo anders vorbestellt haben? Ich sage immer, unterstützt euren lokalen Buchhandel. Da haben dann manche im Slack schon gesagt, bestellen wir halt zwei, ist ja jetzt kein super teures Buch, dann verschenkt mal halt eins oder so. Macht, wie ihr möchtet. Ist auf jeden Fall eine coole Aktion, finde ich. Und wenn die wirklich stattfindet, dann bin ich ein sehr glücklicher Mensch. Und ein paar von euch wahrscheinlich auch.

Boris

Ich bin gerade so stumpf, weil ich bestelle gerade vor.

Chris

Oh, das ist super. Der Volker sagt, ich soll an dem Termin doch einen Workshop in Hamburg machen. Ich habe noch keinen Termin. Und wenn ich da bin, dann höchstens ein Fotowalk oder sowas. Das wäre dann schon ganz cool, wenn ich dann eh in Hamburg bin. Aber erst mal muss das mit dem Verlag geklärt werden. Da müssen wir einen Termin finden. Und dann kann ich das auch hier sagen. Lagerhallen-Shooting. Naja, weiß ich nicht, ob ihr da in dieses Buchlager rein dürft, aber es gibt ja in Hamburg doch genug.

Boris

Wir hätten den Kontakt für den Containerhafen, könnte man klären. Also wenn das passt, terminlich, sag mir gerne Bescheid, dann können wir mal telefonieren.

Chris

Du hast einen Kontakt zum Containerhafen?

Boris

Haben wir beide.

Chris

Achso.

Boris

Ja. Ja, kann ich dir dann sagen. Sag ich jetzt nicht hier online.

Chris

Okay. Gut, soviel auf jeden Fall dazu. Würde mich und überhaupt alle Beteiligten, glaube ich, sehr freuen, wenn das irgendwie funktioniert. So, jetzt kommen wir aber endlich mal zu Themen und zwar, huch, das ist da falsch rum, so rum muss das kommen. Ja, Inputs von euch haben wir bekommen über happyshooting.de. Das ist unser Feedback-Formular. Und da ist unter anderem das hier reingekommen und zwar von Jürgen. Der schreibt, hi Chris, hallo Boris. Ich habe da mal ein spezielles One More Thing. Das packen wir mal am Anfang. Leica, der Film im Kino. Wahnsinn, ich freue mich drauf. Grüße, Jürgen. Es gibt tatsächlich wohl gerade ein aktuelles Projekt. Das Film von Rainer Holzsemer ab dem 12. November in ausgewählten Kinos in Deutschland. Ein Film über Leica. Ja.

Boris

Ja, und wahrscheinlich die Fotografierenden, die sehr einflussreiche Bilder gemacht haben.

Chris

Viele Interviews drin natürlich, viele berühmte Bilder drin. Und mal schauen. Mal schauen.

Boris

Interessant.

Chris

So viel dazu. Dann haben wir, Uli hat sich beschwert. Uli schreibt, negative Entsorgen, das geht ja gar nicht. Wo ist denn die Magie hingegangen? Wenn man im Winter mit der Bildbetrachtungslupe vor dem Leuchttisch sitzt, als Vertreter der Schwarz-Weiß-Mittelformat-Fraktion dann bin ich schockiert, Ausrufezeichen. Das macht auch das Backup der digitalen Daten herrlich entspannt. Das hattest ja du, da war ich ja auch dann doch einigermaßen entrüstet, dass du sagst, ja, das lassen wir online scannen und dann sollen die die Negative entsorgen. Ich habe dann digital.

Boris

So sieht es aus. Ja, war ein Gedanke.

Chris

Das nimmst du jetzt einfach mal als Feedback so mit und denkst da mal drüber nach.

Boris

Und es geht ja hier um Kleinbild und nicht um Mittelformat. Und es geht ja nicht darum, Vorhandene zu entsorgen, sondern den Berg nicht größer werden zu lassen. Wenn ich dieses Experiment eingehen wollte, sollte... Aber ja, schreibt gerne weiter Feedback dazu. Ich bin übrigens, das ist gar nicht mal so, also es ist natürlich lustig und so und ich freue mich da auch und habe da auch Spaß mit euch, aber es würde mich tatsächlich interessieren, ob es hier unter den Zuhörenden auch Menschen gibt, die mein Problem nachvollziehen können, also auf so einer psychologischen Ebene, dass das belastend ist, wenn man Zeug hat, was man irgendwie anbietet. Wegräumen, archivieren, Platz schaffen muss. Würde mich mal interessieren. Habe ich hier gerade ein akutes mentales Problem? Oder kennen das andere auch? Kommt das mit dem Alter?

Chris

Ich glaube, das Problem hast du. Das ist ziemlich eindeutig.

Boris

Ich hoffe nicht. Aber wenn doch, dann muss ich mich mal für einen Termin anmelden.

Chris

So, der...

Boris

Muss ich es mal bereden lassen.

Chris

Der Detlef hat uns geschrieben. Mal wieder eine kleine Unterstützung. Sie, Überweisung, vielen, vielen herzlichen Dank. Freut uns immer und von dir ganz besonders. Sowie ein allgemeines Feedback. Wow, viel passiert bei Happy Shooting während meines Urlaubs und so hatte ich einige Sendungen aufzuholen bzw. nachzuhören. Zwischendurch kamen Fragen auf, die sich wieder in Luft auflösten. Zum Beispiel eine allumfassende Einordnung zum Thema Irisblende im iPhone. Klasse, so liebe ich das. Sehr schön. Dann schreibt er weiter, auch ich hatte besondere Fotoerlebnisse. Mein erster Reisetag, Totalausfall der elektronischen Objektivschnittstelle meiner Kamera. So ein Scheiß. Ich brauchte drei Tage, ehe ich die Herausforderung auch mental angenommen hatte, bloß Smartphone-Fotografie zu betreiben. Drei Wochen Urlaub ohne echtes Tele. Mein Fazit hinterher. Mittlerweile auch mit besserer Kameraausstattung am neuen Smartphone. Ich bin sehr zwiegespalten. Es geht auch ohne Fotoausrüstung. Und es bietet auch sehr viele Vorteile, derart locker und leicht unterwegs zu sein. Das habe ich auch genossen.

Ja, ich hatte das ja mit meinem Weitwinkel, wo mir mal so ein mittleres Telezoom, kaputt gegangen ist beim Transport im Flieger. Und dann hatte ich dann nur noch so einen Weitwinkel und habe dann halt einfach lange weitwinklig schießen müssen, weil ich nichts anderes hatte. Manchmal ist es, glaube ich, gar nicht falsch, in so eine Situation geworfen zu werden. und dann kann man nicht anders und dann muss man auch wieder so ein bisschen im Kopf umdenken.

Boris

Neu denken, andere Motive machen.

Chris

Genau, das ändert was. Dann schreibt der herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Neugestaltung eurer Homepage. Einige Fragen haben sich auch hier nach kurzem Hin- und Hernavigieren erledigt. Ich dachte erst, die recht praktischen Links zu den eingereichten Wettbewerbsbildern wären verschwunden, aber nein, sie sind nur da, wo sie hingehören. Und super, wofür ich bisher keine Lösung sehe, aber vielleicht liegt es auch an meiner vielleicht ziemlich miesen Podcast-App, dass durch den nunmehr nicht mehr rein statischen Piktogramme der einzelnen Folgen die Unterscheidbarkeit zu anderen Podcasts sehr darunter leidet. Ich sehe nicht mehr auf den ersten Blick, welche Podcasts Happy Shooting sind, wenn ich auf die Episodenliste schaue. Schade. Wir haben ja jetzt mittlerweile die Bilder, also die Thumbnails für diese einzelnen Aufgaben integriert in den Feed, so wie das auch die großen Portale gerne haben. Und jetzt liegt es tatsächlich an eurer Podcast-App, die Entscheidung zu treffen, ob sie jetzt die Vorschau-Bilder zeigt, ob sie das Podcast-Logo zeigt. Und an welcher Stelle sie was zeigt, das entscheidet die Podcast-App. Aber die kann sich jetzt entscheiden. Und manche entscheiden sich halt dafür, das zu nehmen, was drauf ist. Wir haben allerdings in den Podcast-Bildern immer links oben das Happy Shooting Logo. Das ist da klein links oben.

Boris

Das ist wahrscheinlich relativ klein. Das ist tatsächlich ein Thema bei Podcast-Apps. Also das kann ich aus Entwicklersicht sagen. Das ist tatsächlich eine Frage, die man sich stellt. Und deswegen machen das verschiedene Apps auch unterschiedlich. Weil die einen mögen es, wenn alle Episoden auch das Podcast-Titelbild zeigen, damit man eben schnell sagen kann, das ist immer dieser Podcast, ist mir egal, ob die ein anderes Titelbild haben. Andere nehmen eben das Titelbild. Und es gibt auch ein oder zwei Player, die zeigen das Episodenbild an, aber blenden das Podcast-Bild nochmal in so einer Viertelgroße oder sowas, blenden sie das nochmal drüber, dass man eben die Orientierung zum Podcast auch noch hat. Da kannst du mal gucken in den Einstellungen von deinem Podcast-Player, ob du da was umändern kannst. Ich glaube, bei Overcast konnte man das einstellen, wie man es haben wollte, wenn ich mich nicht irre. Und ansonsten mal den Entwicklenden anschreiben und fragen.

Chris

Warum wir es getan haben, ist, weil es auch ein SEO-Signal ist, also zum Thema Findbarkeit und so weiter, weil da wird ja noch eine zusätzliche Information mitgegeben. Das müssen wir noch auswerten, wie das wirklich ist, aber Aber lasst uns doch mal allgemein wissen, happy-shooting.de. Das ist eine Veränderung, die manche bemerkt haben. Ansonsten haben sich die Feeds ja nicht wirklich verändert, beziehungsweise sie sind ... Eher noch sprechender und ein bisschen umfangreicher geworden.

Boris

Ja, aber so Feedback ist ja wertvoll. Genau, immer her damit.

Chris

So, dann haben wir noch eine Meldung und zwar von Thorsten. Der schreibt uns, dass der Leica-Verkauf an den chinesischen Investor wohl geplatzt sei. Das ist ein Link auf Fotografics-Magazin. Ich habe da jetzt noch nicht wirklich gründlich reingeguckt.

Boris

Ich auch noch nicht. Ich hatte das vorhin kurz gesehen, dass da wohl was war, aber ich habe mir jetzt noch keine Details durchgelesen.

Chris

Genau, also da gab es diesen chinesischen Finanzinvestor HSG, der wohl da der Favorit war und die Gespräche sind wohl beendet. Das hat das Wall Street Journal berichtet und sie berufen sich aber auch auf eine ungenannte Person, die mit der Sache vertraut ist. Gründe werden keine genannt. Wir wissen also nicht, was da ist. Und ich glaube, das Thema wird jetzt auch manche wahrscheinlich freuen, weil das hat ja dann doch bei einigen Leuten so ein bisschen Befürchtungen ausgelöst, was da mit der Firma weiter passieren könnte.

Boris

Kam nicht so gut an. Ja, mal schauen, wie es weitergeht. Ich meine... Too big to fail, der Name ist groß, die Firma selbst ja schon nicht mehr so.

Chris

Naja. Schauen wir mal. So, und dann hat sich noch Patrick bei uns gemeldet und Patrick ist der Mensch, der hinter der Ferumpix App steht. Ferumpix, das ist diese, naja, ich sag mal, es ist kein Lightroom-Klon, aber es ist ein Bildsortierer, Bearbeiter, der sich mit Raw-Bildern beschäftigt und so weiter. Der hat uns geschrieben, Hallo, Chris, hallo, Boris. Ich habe mitbekommen, dass Ferrum Pix inzwischen ein paar Mal bei Happy Shooting aufgetaucht ist. Deshalb wollte ich mich einfach mal kurz Hallo sagen und mich für die Erwähnung bedanken.

Boris

Und jetzt schon wieder, Rechnung folgt.

Chris

Nein, nein, nein, das ist ja nicht gesponsert. Nee, also er hat sich gefreut und wir freuen uns, dass es dich freut, weil so kleine Projekte, Softwareentwicklungsprojekte in der im Fotobereich, das ist schon wichtig, dass das Leute machen. Dass ja auch die Indie-Developer quasi so ein bisschen hochhalten. Also insofern, ja, Ferumpix. Wie gesagt, in den letzten paar Folgen immer wieder drüber geredet.

Boris

Könnt ihr nachhören. Ich bin sehr gespannt, wie das Projekt übrigens weitergeht. Also ich drücke da feste die Daumen, weil, wie ja letztes Mal auch schon erwähnt, eine schlanke Alternative zu den großen, mächtigen und auch teuren Programmen kann ja nicht schaden.

Chris

So, und wenn ihr jetzt nochmal kleine Werbung für die neue Website, wenn ihr da reingeht auf alle Folgen und dort dann in der Suchbox einfach mal Ferrum Pics eingebt, dann seht ihr sofort, in welcher Folge das besprochen wurde.

Boris

Wahnsinn.

Chris

Das ist Wahnsinn. Apropos Wahnsinn. Wir haben ein Monster geschaffen.

Boris

Ja, und zwar in Folge des alten Episoden-Feeds, der ja auch recht beliebt war.

Chris

Es gab früher mal den alten Folgen-Feed, so hieß der offiziell. Das war so ein, also ich muss nochmal ganz kurz ausholen. So ein Podcast-Feed, der muss ja von allen möglichen Apps gelesen werden, von Apple, von Spotify, von was weiß ich wem. Und da gab es mal Beschränkungen für die Länge, für die Größe, Also für die Dateigröße. Und deshalb haben wir schon länger unseren Happy Shooting Feed auf 65 Folgen, beschränkt. Das heißt, wenn ihr den jetzt neu abonniert, kriegt ihr die letzten 65 Folgen da drin. Aber dann gibt es natürlich genügend Leute, die sagen, ich will aber bitte alle haben. Und dann haben wir damals noch so ein Extra-Feed gebaut, der war total abgespeckt, da waren nur die Titel und die Links zu den zu den Medien-Dateien, zu den MP3s drin, und da waren dann quasi irgendwie der Rest noch drin, aber das war immer so ein Gurke und das mussten wir von Hand pflegen und dann hat uns noch jemand geholfen, da was zu programmieren, aber das war alles nicht so.

Boris

Ja, das lief eine Zeit lang, dann lief es auch nicht mehr so gut und dann musste man immer die Folgen nachpflegen, das haben wir dann nicht gemacht und Und dann gab es dann Beschwerden, dass irgendwo ein Loch war.

Chris

Genau. Und jetzt, haben wir ja alles jetzt in der Datenbank schön ordentlich und können da auch drauf zugreifen. Und dann bin ich jetzt einmal losgegangen, weil ich wusste, das war noch so ein Überbleibsel von der Erneuerung der Website. Ich wusste, da müssen wir mit dem alten Folgenfeed müssen wir noch irgendwas machen. Also habe ich dann mal geguckt, wie sind eigentlich jetzt die aktuellen Standards hat es für Größe des Feeds und stellt sich raus, die ganzen Portale und so, oder zumindest die wichtigen Portale, geben das nicht mehr vor. Die sagen nicht mehr ein Megabyte und dann ist Schluss.

Boris

Zeiten haben sich geändert, Dateien sind größer geworden.

Chris

Die Netze sind schneller geworden und und und. Also dachte ich mir, naja, dann probiere das halt mal aus und habe dann quasi zusätzlich zum Standardfeed, also den, den ihr auch findet, wenn ihr in, Overcast oder Castro oder sonst wo Happy Shooting eingibt. Das ist der Standardfeed mit den 65 Einträgen. Habe ich noch einen zweiten Feed gebaut. Das ist unser, naja, ich nenne ihn den Monsterfeed. Den findet ihr, wenn ihr auf Happy Shooting auf Abonnieren klickt im Menü. Das ist jetzt der Alle-Folgen-Monster-Feed mit Schaf und Soße und allem drum und dran. Das ist das komplette Archiv von Happy Shooting. Immer aktuell. Also den könnt ihr abonnieren. Da müsst ihr aber tatsächlich euch hier die Feed-URL rauskopieren. Den tun wir auch nicht in die Portale und so weiter, sondern das ist einfach eine URL. Die könnt ihr dann in euren Feed-Reader reintun. Dieser Feed, der hat alles. Also alle Kommentare, nee, nicht alle Kommentare, mache alle Descriptions, Beschreibungen, Shownotes, Titel und so weiter. Der ist über 5 Megabyte groß.

Boris

Und wächst.

Chris

Und wächst. Jedes Mal. Je nachdem, wie viel wir da reintun. Wir können nicht garantieren, dass euer Podcast Player damit klarkommt. Aber es gibt ihn. Also manche Apps werden dann auch echt langsam oder machen sonst irgendwelche Probleme. Deshalb ist das auch wirklich nur von Hand. Also da müsst ihr schon ein bisschen wissen, was ihr tut.

Boris

Ja, aber heutzutage 5 MB, selbst über Mobilfunk, das merkst du doch gar nicht.

Chris

Nein, es geht nicht um die Länge, sondern es geht dann halt auch darum, dass die Clients, also die Podcast-Player, dann auch die Folgen aufbereiten müssen. Natürlich. Das ist ein bisschen umständlicher. Der ersetzt den alten Folgen-Feed. Wenn ihr den schon abonniert habt, müsst ihr nichts tun, da ist die Adresse wird automatisch weitergeleitet. Ja, viel Spaß.

Boris

Meldet euch mal, wenn ihr den abonniert habt. Wäre mal interessantes Feedback, wie viele die eigentlich haben.

Chris

Aber wie gesagt, da garantieren wir für gar nichts. Solltet ihr da irgendwo, Schwierigkeiten sehen, ja, dann ist das halt so. Da müsst ihr damit leben. Oder vielleicht den Podcast-Player wechseln oder so. Ja. Also alte Folgen.

Boris

Ein 5 Megabyte-Feed.

Chris

5 Megabyte growing. Tendenz steigend.

Boris

Knapp tausend Episoden, die eine App aufbereiten muss.

Chris

Ja, und da sind auch tatsächlich ganz viele der alten Episoden, sind da richtig drin zum Hören und so weiter. Es kann aber durchaus sein, dass es so eine Handvoll, zwei, drei Hände voll Episoden gibt, dass die Mediendateien nicht mehr da sind. Das sind so ein paar alte Adventskalender-Geschichten und so, die sind, glaube ich, verschollen gegangen.

Boris

Natürlicher Schwund durch Verdunstung.

Chris

Wahrscheinlich so ein bisschen, ja. Na gut.

Boris

Ja, ansonsten hast du mich ja darauf aufmerksam gemacht, dass es eine tolle News gibt. Also was heißt eine tolle News? Es gibt zumindest wieder neue Smartphones mit Leica-Branding.

Chris

Also mit Leica-Branding der Kamera.

Boris

Mit Leica-Branding der Kamera, genau, es stimmt. Es gibt ja auch tatsächlich Smartphones mit Leica-Branding. Hier geht es nur um die Kameras, und zwar in diesem Fall von Xiaomi. Da sind wohl zwei neue Smartphones, vorgestellt worden oder angekündigt worden, wo eben die Kameramodule Leica-Branding haben. Und wenn ich das richtig verstehe, sind es zwei, so eine Doppelkamera, so zwei Kameras mit 200 Megapixeln.

Chris

Richtig? Das Xiaomi 18 Pro und das 18 Pro Max. Das 18 Pro Max hat glaube ich sogar drei Kameras. Wie gesagt, Leica Branding heißt im Prinzip erstmal nicht viel. Es gibt solche Brand-Deals öfter. Es gibt auch reichlich Kompaktknipsen, wo Zeissab auf dem Objektiv steht.

Boris

Es gibt ja auch diese Sofortbildkamera von Leica und so.

Chris

Das heißt nicht unbedingt, dass das dann auch wirklich bei Leica gebaut wird. Da steckt relativ häufig so ein Brand-Deal dahinter, dass sie die sagen, ihr gebt uns Geld und dürft dafür unseren Namen verwenden. Wie gesagt, die Details kennen wir nicht. Der einzige Grund, warum ich es interessant finde, ist, weil die Hauptkamera, es kommt dieses Lofig, von dem wir schon geredet haben, die Möglichkeit, den Pixeln noch zusätzlichen, Kondensator beizulegen, damit die quasi mehr Licht speichern können und damit kann man die Pixel kleiner machen und, die haben jetzt 200 Megapixel, also das ist dann damit möglich, 200 Megapixel für die Hauptkamera, für die Telekamera und für die Ultraweitkamera, Weitwinkelkamera immer noch 50 Megapixel, von Leica soll dann das Optik-Branding kommen, aber auch die Farbprofile und so. Da würde ich jetzt nicht zu viel drauf geben.

Boris

Weil da Leica drauf steht. Diese 200 Mega-Pixel so unfassbar absurd, wenn man sich vorstellt, was das für kleine Sensoren sind.

Chris

Das ist ja der Witz, wenn du Standardsensoren hättest mit entsprechend kleinen Pixeln, hättest du ein Problem, da noch eine Bildqualität rauszukriegen, aber weil dieses Lofig da drin ist, weil eigentlich jedes Pixel in Wahrheit größer ist dadurch, können die auf der kleinen Fläche eben viel mehr Licht sammeln. Das ist absurd. Aber es ist von der Qualität her wahrscheinlich tatsächlich brauchbar. Da müssen jetzt wieder die Optiken mitspielen.

Boris

Deswegen wahrscheinlich Leica-Branding. Das ist bestimmt Zeiss-Optik oder so. Was ich mir jetzt vorstellen könnte...

Chris

Zeiss-Optik von Leica.

Boris

Von Leica. Ne, ich auch nicht. Aber mit Branding fände ich das ganz lustig, weil auf meiner Leica ist ja auch eine Zeiss-Optik drauf, deswegen kam ich da gerade drauf.

Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass das Xiaomi wieder so macht, ich glaube, Xiaomi hat das schon mal gemacht, dass sie dann tatsächlich ein optisches Zoom machen, indem sie eben von dem belichteten Sensor dann nur einen Crop nehmen, um dann eben quasi den Bildwinkel enger zu machen, ohne das Bild tatsächlich künstlich zu vergrößern, also größer zu rechnen, sondern eben tatsächlich nur einen Pixel-Ausschnitt nehmen. Vielleicht ist das der Grund für die hohe Auflösung, weil ansonsten, es macht in meinen Augen schon mit großen Kameras fast nie Sinn, 200 Megapixel als eine Bilddatei zu speichern. Wir reden jetzt hier von normalen casual Anwendungsbereichen. Mit dem Smartphone, also wir hatten das Problem bei uns in der App-Entwicklung schon, als damals diese Smartphones kamen von Google oder sowas mit 100 Megapixeln oder 50 Megapixeln, dann haben die Leute das in ihrem Android-Betriebssystem eingestellt, dass das so passieren soll und dann hat unsere App tatsächlich auch ein 50 Megapixel-Bild gemacht und ist dann direkt gecrasht, weil es das nicht im Speicher halten konnte. Da musste ich dann erstmal die App erweitern und anpassen, dass sie damit umgehen konnte. Das ist einfach ein blanker Horror. Also ich bin aber gespannt, weil ich könnte mal ein paar neue Geräte als Testgeräte gebrauchen. Vielleicht wäre so ein Xiaomi 18 Pro mal was.

Chris

Dann wirfst dein iPhone weg, weil es nicht genügend Megapixel hat. Man gewöhnt sich so schnell an sowas.

Boris

Ja, ich habe ja noch so ein olles iPhone 14, da ist ja eh keine Kamera drin. Ja, genau.

Chris

So, Kommen wir zu was, wo wir kürzlich schon mal drüber geredet haben. Du erinnerst dich, Don Pettit, der Astronaut, der seit 23 Jahren die Straßenbeleuchtung dokumentiert hat und zwar von oben aus der ISS.

Boris

Das waren spannende Vorher-Nachher-Fotos, die du, glaube ich, letztes Mal gezeigt hattest.

Chris

Da sehen wir halt eines, dass das Licht früher hauptsächlich Natriumdampf war, also knallegelb und zwar wirklich so fein, so einen feinen Spalt nur aus dem Spektrum, dass da keine andere Farbe, also es ist eigentlich schwarz-weiß, nur mit Gelb halt.

Boris

Wir hatten so eine Lampe bei Klostergeistern auf der Straße und hatten da mal ein paar Porträtfotos gemacht und die Blue Jeans der Person waren quasi schwarz.

Chris

Ja, genau. So, dann ist in den letzten Jahrzehnten ist halt viel der Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt worden, und das hat zur Folge, dass jetzt viele Städte auch hier bei uns vor der Tür übrigens ist eine LED-Straßenlampe, kaltweiß sind. Und das ändert natürlich die Fotografie, aber es ist halt auch nicht gemütlich. Das ist ein kulturelles Ding.

Boris

Dafür sieht man gut.

Chris

Ja, aber es ist ein kulturelles Ding. Es gibt tatsächlich Kulturen, vor allem im asiatischen Raum, bei denen wird das Kaltweiß nicht als ungemütlich empfunden. Also das hat mit kultureller Erziehung zu tun.

Boris

Naja, und dem, was man natürlich gewöhnt war. Guck mal, abends hast du ein Lagerfeuer gehabt, das war warm und gelblich, rötlich. Dann hast du diese Natriumdampflampen gehabt. Schummriges Kerzenlicht.

Chris

Jedenfalls ist das Thema Licht und vor allem Farbtemperatur, Lichtspektrum und so weiter, ist ein Thema. Nicht nur für Fotografie, sondern für das allgemeine Wohlbefinden. Und, diese Meldung fand ich klasse, obwohl sie jetzt nichts direkt mit Fotografie zu tun hat. Aber sie hat mit Fotografie, Mit Licht zu tun und damit dann auch wieder irgendwie mit Fotografie. Die Innenstadt von Diepholz hat einen Lichtdesignpreis 2026 gewonnen.

Boris

Wie schafft man das?

Chris

Das schafft man, indem man eine warmweiße, gemütliche Beleuchtung in der Stadt integriert. Also das ist jetzt tatsächlich, fühlt sich gemütlich an, weil wirklich warmweiß. Nicht Natriumdampf.

Boris

Also schon LED, aber eben jetzt nicht 5600 Kelvin, sondern 2600 oder 2400 oder sowas.

Chris

Was auch immer das jetzt genau ist für eine Auswahl. Die haben dann immer noch ein relativ vollständiges Spektrum. Nicht so wie Natriumdampf, was dann einfach nur diesen einen ganz schmalen Spalt irgendwie aus dem Spektrum verwendet. Aber sie haben eben eine Gewichtung auf das Wärmere, was es gemütlich macht. Außerdem haben sie dann noch automatische Dimmung eingebaut. Das sind also Bewegungssensoren. Das heißt, wenn da niemand ist, dann wird das Licht auch dunkler und spart dann noch Strom.

Boris

Ja, das ist natürlich clever.

Chris

Und verringert natürlich auch die Lichtverschmutzung dadurch. Das ist ja noch ein weiteres Problem der nächtlichen Beleuchtung, dass dann... Was weiß ich, irgendwelche Lebewesen, Insekten und sonst was noch gestört werden in ihrem Tag-Nacht-Zyklus.

Boris

Und alle Sternenbeobachter, die freuen sich auch, wenn die Umgebung ein bisschen dunkler wird.

Chris

Das sowieso. Also das ist tatsächlich hochinteressant. Vor allem, dass da tatsächlich ein Lichtdesign stattgefunden hat und dass da jemand sich durchgesetzt hat. Weil ich vermute mal ganz schwer, dass die Entscheidung für so eine Lichtfarbe, Lichtform auch, wo das hinstrahlt und was das für Diffusoren sind oder eben keine sind. Also bei uns hier sind es keine, da haben wir halt LED-Flächen mit kleinen Pünktchen. Dann hast du aber auch so einen Rüttelschatten hinterher. Dass diese Entscheidungen halt in den Ämtern von Leuten getroffen werden, die mit sowas nichts zu tun haben eigentlich. Für die ist es nur wichtig, wie viel Lumen steht da, und ist das konform mit der DIN 3210, keine Ahnung.

Boris

Erfüllt es die Vorgaben? Was kostet das? Wie viel verbraucht es?

Chris

Und diese Entscheidungen, da wurde hier jetzt eben jemand hinzugezogen, der das designt hat.

Boris

Der sich Gedanken gemacht hat. Das finde ich sehr gut. Also ich kenne das jetzt aus meinem Beruf so ein bisschen, so mit einem halben Seitenblick aus dem Bereich der Landschaftsarchitektur. Was es da so alles an nicht nur Garten, sondern eben auch Straßen und Sportplatzbeleuchtung und so weiter gibt. Und das ist wirklich mannigfaltig, wie du schon sagst. Also wie ist die Lichtform? Hast du einzelne Lichtpünktchen oder hast du wirklich eine Fläche? Welche Lichtfarbe? Und dass das hier für die Stadt passiert ist. Also ich bin auch gerade richtig begeistert, muss ich sagen, weil da kann ich mir vorstellen, was das für Diskussionen gegeben haben muss, um sich da durchzusetzen, um zu sagen, wir machen es jetzt mal anders. Wir machen es jetzt mal schön. Finde ich fantastisch. Also das ist, also vor allem, dass sowas einen Preis kriegt, also ich hoffe, das hat ein bisschen wie sagt man, so eine Signalwirkung oder sowas, oder gibt es auch nicht Signalwirkungen, wie sagt man denn, wenn man hofft, dass es weiter geht. Es strahlt aus. Genau, so eine Strahlwirkung.

Chris

Übrigens, Jochen hat noch eine Frage, ich habe gerade das Wort Rüttelschatten zum Thema LED-Fläche verwendet. Ich nenne das so, ein Rüttelschatten, eigentlich ist das, also wenn man so eine LED-Fläche sich anschaut, die aus einzelnen punktförmigen LEDs besteht, wie hier die Straßenlaternen und du gehst da drunter oder du benutzt sowas, um ein Porträt zu beleuchten, dann hast du halt lauter, distinkte Schatten von jeder dieser einzelnen Lichtquelle. Dann hast du so einen gestaffelten Schatten und zwar möglicherweise in zwei Richtungen und der ist dann halt zackig, der hat harte Kanten und das sieht nicht so toll aus. Rüttelschatten, ja genau, also ich nenne das ab jetzt Rüttelschatten.

Boris

Und was richtig fies ist, wenn sie dann auch noch schnell gepulst sind, aber nicht ultraschnell.

Chris

Dann bewegst du die Augen schnell und dann hast du Staccato-Bilder.

Boris

Wenn du mit den Fingern über die Lichtfläche mal gehst und das fängt an irgendwie, dass du deine Finger mehrfach siehst, dann ist was falsch. Nicht gut. Macht keinen Spaß.

Chris

So, und dann habe ich noch Post von Canon bekommen.

Boris

Du hast Post von Canon.

Chris

Also E-Mail von Canon bekommen. Das war ja auch so ein interessantes Ding hier. Welcome to the Canon Community. Congratulations, Chris. Your Canon Community Account is set up and almost ready for you to use. To sign up and get started, please find your username below. Und dann soll ich da irgendwo klicken und mir ein Passwort aussuchen.

Boris

Das ist ein Scam, oder?

Chris

Völlige Phishing-Mail. Ich habe mir dann, also Da sind dann ein paar Links drin. To create your password, validate your account, log in here, verify your information, bla bla bla, the Canon Community Team. Das Ding sieht schon so bunt aus wie so ein Ding. Ich habe da mal den Quellcode der E-Mail genommen, habe den mal gescannt nach typischen Scam-Geschichten. Nee, das Ding kommt von Canon. Also solltet ihr sowas bekommen haben, ich gehe mal schwer davon aus, dass die intern irgendwelche Foren zusammengelegt haben und dann halt die User von einem aufs andere umgezogen haben und dann hat das wahrscheinlich automatisch so eine Willkommensmail getriggert.

Boris

Ist ja irre.

Chris

Völlig gaga.

Boris

Bei mir alle Alarmglocken läuten und ich würde das sofort löschen.

Chris

Ja, Alarmglocken haben geläutet, aber da sie meinen Usernamen chris-at-chrismarra.com, also meine E-Mail-Adresse benutze ich da manchmal für sowas, drinstehen haben, habe ich halt mal geguckt, was sind denn da für die E-Mail-Header und so weiter, kommt das wirklich von Kanon USA. Ja, das kommt von da. Es war ein bisschen ...

Boris

Ist ja skurril.

Chris

Ein bisschen Jeck war das.

Boris

Ja, aber gute Information. Also, wenn ihr da draußen sowas bekommen habt, das scheint dann wohl legitim zu sein.

Chris

Also, ich sag mal so, da nagelt mich nicht drauf fest, aber wundert euch nicht, dass könnte sowas kommen, falls ihr da mal euch bei Kanon irgendwo angemeldet habt. Ja.

Boris

Wofür man sich ja meistens nicht anmeldet, ist für Dinge, die man erbt.

Chris

Also das Thema, was jetzt kommt, das dockt an bei was, wo wir vorher schon mal drüber geredet haben, nämlich das Thema Negative wegwerfen. Das, was du gerne tun würdest, scannt mir die und schickt mir die digitalen Daten, den Rest könnt ihr machen, was ihr wollt. Es ist ein Thema, was tatsächlich immer wieder auftaucht, vor allem jetzt so in unserer Altersgruppe. Das ist so im Frühjahr ist ja mein Vater gestorben zum Beispiel und da bleiben dann Sachen übrig, auch Fotos, und da hatten wir im Slack noch Diskussionen also der Hannes zum Beispiel hat Bilderalben geerbt von 1956 bis 2016, ganzes Regal voller Ordner, der hat die tatsächlich, also von den Eltern da hat das tatsächlich alles dann bei sich stehen, Thomas schrieb, er hat vier antike Fotos im Rahmen und 15 Super8 Filme und 495 lose Fotos und 1.000 Dias und 1.805 Fotos in Alben. Hat das da mal schätzen lassen oder geschätzt, was es bei Mediafix kosten würde zum Digitalisieren lassen. 1.200 Euro, so überschlägig. Schreibt, wird vielleicht mein Projekt für den Winter. Stefan hat gefühlte 10.000 Dias gescannt und Videobänder digitalisiert. Und dann sind noch zusätzlich die Dias von den Schwiegereltern dran. Jürgen sagt, das größte Problem sind für ihn die Fotoalben, da sucht er noch ein Workflow.

Boris

Ja, wenn die Bilder eingeklebt sind, das ist anstrengend. Habe ich auch schon mal hinter mich gebracht.

Chris

Schauen wir gleich mal drauf, das ist wahrscheinlich die einfachste Geschichte. Heutzutage vielleicht. Jürgen hat auch noch 30 Alben aus Nachlässen und Abzüge aus den 70er und 80er Jahren und 5000 Dias. Bei mir war es tatsächlich ähm.

Mein Vater hat zwar auch viel fotografiert, aber nicht als Fotograf. Der hat Gebrauchsbilder gemacht. Der war Bauingenieur. Der hat viel Baustellen, Fortschrittsbilder gemacht, so über die Wochen und so weiter. Viel Dokumentation, wenig künstlerisch. Ganz im Gegenteil, der hat drauf gehalten und abgeklickt. Da haben dann auch schon mal Köpfe gefehlt und so. Wenig von der Familie. Und deshalb haben wir dann auch 90 Prozent weggeworfen. Da ist nicht so viel übrig geblieben. Das war aus der Hinsicht relativ angenehm. Also so alte Bilder hier von meinem Opa und Oma mit meinem Vater aus Kind und so. Sowas habe ich natürlich auch privat. Aber das ist ein kleiner Stapel, der ist easy zu handhaben. Wir und dann hatte ich dieses Projekt, was ich ja schon vor Jahren gemacht habe, diese alten Glasbilder die ich da mal bekommen habe so ein Koffer voll Glasnegative die ich dann, digitalisiert habe auf Digitalisierung da mit Jochens Copy Stand und Lichtplatte und Makroobjektiv und so weiter also da gibt es ja viele Möglichkeiten das zu tun und.

Ja, dann dachte ich mal, ich gucke mir das Thema jetzt mal ein bisschen gründlicher an und rede mal über das Thema Familienbilder geerbt, wohin? Mit den Fotoalben, mit den Negativen und mit den Dias und habe dazu einen Blogbeitrag geschrieben. Den findet ihr auf chrismarquart.com slash blog und bin das mal unter einer Prämisse durchgegangen. Und zwar haben wir, Also stellt euch mal die Situation vor. Wahrscheinlich kennen die einige von euch. Es stirbt ein Elternteil oder beide und ihr habt dann irgendwann halt diese großen Schachteln voll Bilder oder Dias oder Negative oder Alben und so weiter und müsst da irgendwo hin damit. Und jetzt könnt ihr euch quasi vorstellen, oh ja, dann, schaffe ich mir mal einen Scanner an, einen guten natürlich, will ja eine Auflösung haben, vernünftige Einstellungen sollen möglich sein, damit dann jedes von diesen unwiederbringlichen Bildern dann eben beim nächsten Wasserrohrbuch nicht kaputt geht, sondern irgendwo in der Cloud liegt und die Bilder sollen sich auch irgendwo in den eigenen Workflow einfügen. Der ist halt heute nur mal digital. Und dann steht da dieser Scanner da und dann hast du zwei Abenden 40 Fotos geschafft und dann musst du noch Staub wegmachen und Kratzer und hast noch Kabelwirrwarr und Dateinamen, die nicht.

In das System reinpassen und dann fällt dir auf, dass da noch ein paar tausend Bilder warten und dann hörst du auf damit. Weil das skaliert einfach nicht, das Thema.

Boris

Also zumindest bei den Farbnegativen machen die Scanner den Staub ja schon selber weg mit ihrem Infrarotscan. Dann hast du halt nur 20 Bilder geschafft.

Chris

Aber ich rede jetzt nicht von den absoluten Nerds, die daraus quasi ein Studium oder ein Hobby machen, sondern ich rede jetzt einfach mal von Menschen, die das so in den Schoß gelegt bekommen. Und das sind halt oft wir, weil wir die mit den Kameras sind.

Boris

Du machst doch Fotos, kannst du mir die mal digitalisieren? Dankeschön.

Chris

Und die Frage lautet dann eigentlich, wie kriege ich das möglichst schnell hin, und möglichst in akzeptablen Formen? Damit das aus den Schachteln rauskommt und irgendwo in den Familienchat oder sonst wohin, ohne dass ich jetzt hier, ein mehrjähriges Projekt draus machen muss. Das will nämlich eigentlich niemand.

Boris

Bei den Familien ist auch immer die Überlegung, wofür wird es denn benutzt? Wahrscheinlich nicht für den 2-Meter-Wandprint, sondern wenn für ein neues Fotobuch oder eben einfach nur, um es nochmal gesichert zu haben. Für WhatsApp, wie du gerade sagst.

Chris

Genau. Dann ist natürlich die Frage, da sind natürlich viele Bilder dabei, die überhaupt nichts wert sind, aber es sind ein paar dabei, die wir nicht unbedingt groß haben und so weiter. Das heißt, wichtig ist es doch erstmal nur, dass die Bilder zugänglich sind. Dass wir die sehen können, dass wir die auch teilen können, dass die in der Familie oder Freunden und so weiter irgendwie geteilt werden können. Und die gucken sich das wieder an auf dem Handy oder auf ihrem Rechner und vielleicht noch auf dem TV mit dem Stick dran oder so. Und dann können so Situationen passieren, wie, ach ne, guck mal, das ist ja Onkel Klaus. Hach, die Frisuren damals, solche Geschichten. Da hilft das perfekt gescannte Einzelne die ja nicht viel, weil dann kommt der nicht zu Potte, ohne was Größeres draus zu machen. Das heißt, ja, Qualität spielt eine Rolle, aber die muss halt auch zur Vorlage passen. Was haben wir da? Papier. Für Papier brauchst du keine gute Qualität, weil die Qualität da eh schon nicht gut ist. Je nachdem, womit das fotografiert wurde. Also mein Vater mit seiner Instamatik, da war nichts scharf oder alles gleich unscharf.

Boris

Das ist übrigens, wo du das erwähnt, sehr faszinierend. Denn wenn man tatsächlich mal ein ein Papierfoto nimmt, also ein ausbelichtetes Foto auf Papier, klassischer Größe 9x13 und man fotografiert das mal wirklich ab. Du denkst jedes Mal, du hast nicht scharf gestellt, aber es ist halt einfach nicht scharf.

Chris

Richtig.

Boris

Also meistens.

Chris

Genau, und wenn du da jetzt irgendwie ein High-End viele DPI-Scans draus machst.

Boris

Ja, du kannst es auch mit mehr Pixeln unscharf haben.

Chris

Bringst aber halt nicht. In so einem 9x13-Bild aus den 80ern, da stecken halt, Drei Megapixel drin, viel mehr ist das nicht, wenn überhaupt.

Boris

Und dann manuell fokussiert damals und so, nicht wahr?

Chris

Ja, und ja, ich rede jetzt nicht von dem, der damals schon mit einer Haselblatt rumgerannt ist, sondern ich rede so von den klassischen Bildern.

Boris

Diese Kompaktknipsen, ja, wir wissen alle, da war auch oft eine Kunststofflinse drin und so.

Chris

Und deshalb würde ich tatsächlich jetzt mal, also ich habe den Blogbeitrag unter genau einer Prämisse geschrieben, Wir müssen das in akzeptabler Qualität so schnell wie möglich, ohne jetzt ein Hobby draus zu machen, in die digitale Welt überführen. Die guten Bilder, die wirklich wichtigen, die können wir dann identifizieren und können damit immer noch zum Fachmann gehen oder so und sie bearbeiten lassen, wenn wir wollen. Und dafür haben wir alle ein Gerät in der Tasche und das Ding heißt Smartphone. Das will ich jetzt mal als primäres Aufnahmegerät hier nach vorne stellen. Und ja, ihr habt alle bessere Kameras, aber auch dann müsst ihr aufbauen, müsst ihr einen Copy-Stand aufbauen, so ein Reprostativ und dies und jenes, dann wird das gleich wieder ein richtiges Projekt. So, erstmal geht es darum, Strecke zu machen. Papierfotos. Die sind angenehm, die sind unkompliziert. Die müsst ihr einfach nur so gerade wie möglich aufnehmen, gleichmäßig beleuchten. Das kriegt ihr hin. Keine Reflektionen, keine Schatten, keine Lichtquellen, die sich reflektieren.

Boris

Das ist aber schon große Voraussetzung. Ordentlich beleuchten ohne Schatten, ohne Reflektionen. Ja, dann steht es auch mit dem Ding. Du sagst das so mal eben.

Chris

Pass auf, pass auf. Gutes Tool dafür, Google Fotoscan. Google Fotoscan. Das ist eine App, die erkennt die Ränder, die richtet das Foto gerade und die macht vor allem für jedes Foto vier Aufnahmen. Du hast da so ein kleines Kreuzchen und das musst du in so vier Kreise bringen. Das heißt, das Ding hat vier Aufnahmen aus vier unterschiedlichen Winkeln und rechnet dann da die ganzen Reflektionen raus. Ist ziemlich gut. Spannend. Da sind die meisten Probleme hinterher weg. Vor allem bei glänzendem Papier. Wenn jetzt tausend Fotos da liegen, ist das keine so gute Idee, weil du musst halt für jedes Ding vier Bilder. Also das ist so ein bisschen viel Arbeit, aber um jetzt mal die Schachtel mit 100 Bildern oder das Album irgendwie abzufotografieren, ist das schon mal ein ganz guter Start. Wie gesagt, good enough. Es geht um good enough erstmal. Ein anderes Tool, was ich mir angeschaut habe, heißt Photomine. P-H-O-T-O-M-Y-N-E. Das ist ein Smartphone-Programm. Das kann so Dinge wie ich fotografiere eine Albumseite und das schneidet mir die Bilder aus und macht Einzelbilder draus.

Das hat einen angenehmen Nebeneffekt, dass so Alben bleiben dann zusammen, du hast dann so kleine Projekte, das ist Album, was weiß ich, Italien 79 oder so. Die Reihenfolge, du kannst auch handschriftliche Notizen mitnehmen, du kannst glaube ich für so Bilder Vorder- und Rückseite aufnehmen, falls hinten noch irgendwas draufsteht. Das bleibt alles beieinander, Kontext geht da nicht verloren. Das Ding kostet allerdings was und zwar monatlich, kommen wir gleich dazu, wie viel das kostet. Aber das ist so für, ich sag mal, Laien, die jetzt wirklich schnell was machen wollen, ist das gar nicht so schlecht. Vor allem schlägt dir das vor, wenn du jetzt irgendwas fotografiert hast und der Kontrast ist nicht toll, dann sagt das gleich, ah nee, da können wir noch ein bisschen was machen, soll ich mal? Da ist wahrscheinlich, sind irgendwelche KI-Sachen dahinter. Es schärft auch Gesichter. Habe ich jetzt nicht groß ausprobiert, aber es hat so auf den ersten Blick, war das mal good enough? Wobei wenn ich eine ganze Albumsseite aufnehme dann hat jedes Foto aus diesem Album auch nur irgendwie 2-3 Megapixel wenn du bildfüllend ein Bild damit fotografierst dann kriegst du so 9-10 Megapixel hin und das ist schon ganz gut.

Es gibt Handyhalter, die als sehr günstiges Zubehör da richtig gut sind. Das sind dann so verschiedene, gibt es zig verschiedene aus Plaste oder mit so einem beweglichen Arm oder sowas für 10er oder 20 Euro. Die sind nicht wirklich teuer. Da könnt ihr quasi das Handy so parallel über den Tisch befestigen. Und je nach App löst das sogar auf Zuruf aus. Also dieses Foto, man kann zum Beispiel, kannst du irgendwie okay oder irgendwas sagen und dann macht es ein Foto. Du brauchst also nicht mal das Handy antippen dafür. Und wie gesagt, so ein einfacher Tischhalter und noch irgendwie zwei Leuchtflächen dazu, 20, 30, 40 Euro vielleicht. Ich habe in dem Blogbeitrag ein paar Stichworte zum Suchen beim Online-Händler eurer Wahl. Overhead-Stativ-Handy zum Beispiel oder Tisch-Stativ-Smartphone oder Scanbox-Handy gibt es auch. Da seid ihr relativ schnell durch einen Stapel Familienfotos durch und es bremst euch nicht so aus wie so ein Scanner. Weißt du, wann hast du das letzte Mal mit einem Scanner Papier gescannt? Das braucht ja. Da musst du erst mal ein Preview machen und dann je nach Auflösung, kannst du da Das kann dauern. Das geht halt um. Hier ist es halt wirklich Bild wechseln, Klick, Bild wechseln, Klick, Bild wechseln, Klick.

Und die Qualität, die da rausfliegt, die ist erst mal okay. Für Bildschirm, Handy, auch Fotobücher mit nicht zu großen Bildern oder für einen Familienchat. Da reicht das locker aus. Du kriegst damit aus dem 9x13 Abzug jetzt kein Bild für die Hauswand, aber so ein großes Plakat, aber wie gesagt, so einzelne ausgewählte Bilder kann man dann immer noch beim Profi abgeben.

Boris

Das ist ja auch einer der Vorteile. Also wenn du relativ schnell durch den Stapel durchkommst, dann kannst du sagen, das kommt hier auf den Stapel der besseren Fotos. Und dann hast du hinterher vielleicht statt 1000 nur noch 20, wo du sagst, die will ich jetzt mal richtig scannen.

Chris

Richtig, ganz genau. So, das waren die Papierbilder. Jetzt kommen wir zu den Dias. Das ist so die nächste Qualitäts- oder die nächste Herausforderungsstufe. Die Dias sind relativ dankbar.

Boris

Ziemlich klein, aber immerhin positiv.

Chris

Die sind relativ dankbar, weil die sind schon richtig rum. Also da musst du keine Invertierung machen und so weiter.

Boris

Du musst nur gucken, wie rum du es hältst.

Chris

Du kennst ja dir, hältst du so einen kleinen Rahmen gegen das Licht, dann siehst du auch schon die Menschen drauf und so. Und technisch überschaubar brauchst du ein bisschen gleichmäßiges Licht von hinten. Also eine Leuchtfläche in irgendeiner Form und eine Kamera. Und auch da geht was mit dem Smartphone. Die kann man dann drüber befestigen. Wenn man heute mal so bei aktuellen Handys diese Makro-Kameras anguckt, die kommen schon erstaunlich nah ran. Also dann kriegt man auf jeden Fall was brauchbares raus. So eine kleine LED-Leuchtplatte, die gibt's also die A4 großen oder so die gibt's für 20 bis 30 Euro so ein kleiner Halter für die Dias, wo man so ein DIA dann, quasi einfädeln kann oder ein Stück Film einfädeln kann.

Boris

Wäre denn so ein Diab-Betrachter auch eine Option? Weil vielleicht ist der ja mitvererbt. Kennst du diese Dinger, wo du so in zwei, drei Reihen Dias auf so ein Plastikleuchtding gestellt hast oder sagst du eher, na, es vergilbt, taucht nicht so?

Chris

Weiß ich nicht, kann ich nicht sagen. Aber was ich zum Beispiel gefunden habe, es gibt so fertige Lösungen. Es gab mal den Kodak Mobile Filmscanner. Das war so ein Pappding mit so einer einschiebbaren, batteriebetriebener LED-Leuchte und oben dann, um das Handy draufzulegen.

Boris

Gab es auch mal bei Pearl glaube ich, gab es auch so.

Chris

Ein Ding guck mal beim Online-Händler deiner Wahl nach dem Begriff Mobile Film Scanner, da findest du eine ganze Menge so Plastikgestelle die auch schon eine Leuchte mit drin haben wo du dann das Handy drauflegen kannst mit einem definierten Abstand gibt es auch mit eingebauter.

Boris

Kamera da ist dann quasi eine Handykamera drin das ist dann so ein.

Chris

Völliges Standalone.

Boris

Hatten wir mal auf der Messe gesehen.

Chris

Die ja reinstecken.

Boris

Klick, Foto machen, nächstes.

Chris

Die Ergebnisse da fand ich aber immer gruselig im Vergleich zu dem, was ein Handy kann, weil da sind wirklich dann ganz schlechte Kameras drin und die Optik drin ist was Plastik und das ist alles nicht so. Dann lieber das, was man eh in der Tasche hat.

Boris

Ich weiß nicht, was es heutzutage so gibt. Vor 20 Jahren waren die nicht so gut, aber da waren auch die Handykameras nicht so gut.

Chris

Und natürlich ist die Qualität von so einem Profi-Scanner viel besser, aber die brauchen wir hier auch nicht. Es geht darum, möglichst schnell diese Bilder mal ins Digitale zu überführen. Dann kann man immer noch aussuchen und sagen, oh, das von Onkel Herbert, das hätte ich aber gerne nochmal in besserer Auflösung. Wie gesagt, bei Dias, da hast du dann am Nachmittag irgendwie zwei Diakästen durchgescannt und hast die dann sichtbar. Und das ist halt bei Familien-Dias wirklich... Das ist entscheidend. Diese Bilder willst du ja nicht irgendwo einfach bewachen im Dunkeln, sondern du willst die in die Welt bringen. Dafür ist das da.

Boris

Ich hätte ja mal eine Frage dazu, ob du da auch was zu gefunden hast. Wenn du jetzt so ganze Stapel, das sind ja meistens so diese Magazine mit Dias und dann meistens irgendwie zwei Stück davon in einer Schachtel und dann mehrere davon übereinander. Wenn du die jetzt durchscannst, also quasi abfotografierst, hast du da eine Methodik, irgendwie bei dem digitalen Bild einfach zu hinterlegen, in welchem Magazin steckte das? Weil die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass nach einem halben Jahr jemand kommt und sagt, kannst du mir das Bild mal in groß machen? Und dann such das mal wieder.

Chris

Wie gesagt, wenn du dieses Fotomine benutzt, was dich abermonatlich Geld kostet, dann, kannst du so Magazine natürlich beieinander halten in einzelnen Projekten.

Boris

Also die haben eine Funktion dafür.

Chris

Ansonsten würde ich ganz einfach tatsächlich, einen Ordner pro Magazin nehmen und dann den Ordner benennen nach 1979 Urlaub Italien. Am besten die Jahreszahl vorne dran, dann kann man es hinterher schöner sortieren.

Boris

Also der pragmatische Ansatz war völlig pragmatisch. Und wenn du fertig bist, ablegen, sagen, das ist die Kiste. Und wenn die Kiste nicht nummeriert ist, dann nummeriere sie halt. Und dann schreibt dran, ist Kiste 1 Magazin 1 und dann finde ich clever.

Chris

Das waren die Dias. Also wie gesagt, Papierbilder am einfachsten. Dias ein bisschen komplex, aber auch nicht wirklich. Jetzt kommen wir zu den negativen. Da müssen wir unterscheiden zwischen Schwarz-Weiß und Farbe. Die Schwarz-Weißen sind die einfachsten, die invertierst du fertig. Übrigens, für Farbkorrekturen oder Kontrastkorrekturen die Automatikfunktion in eurem Lightroom macht da einen guten Job. Also lasst euch da invertieren müsst ihr außerhalb von Lightroom. Das kann das nicht. Nicht gut zumindest.

Boris

Kannst die Gradationskurve spiegeln.

Chris

Ja, aber das wollen wir nicht. Doch, das geht gut. Kann die Automatik auch nicht ordentlich mitarbeiten.

Boris

Nein, vergiss das. Ich sage, probiert es.

Chris

Naja, ich würde die außerhalb machen, aber es ist egal. So, das heißt, schwarz-weiß ist noch relativ simpel. Dunkel nach hell und hell nach dunkel und fertig. Farbnegative haben diese typische Orange-Maske. Da wird es dann schwieriger. Da reicht dann einfach das Invertieren nicht. Da müssen wir noch Farben korrigieren. Und dafür gibt es aber so spezielle Apps. Auch da wieder von diesem Foto-Mine gibt es ein Filmbox. Das ist noch so eine Partner-App. Die dreht die Tonwerte um und korrigiert auch irgendwie Farben. Dann gibt es noch Filmlab, das ist größer, das ist dann eher wieder so nerdkompatibel. Kann aber deutlich mehr. Kostet aber auch ein bisschen mehr Geld.

Boris

Gibt es denn da was Simples, jetzt außer Fotomain für Smartphone, dass man sagt, ich habe hier ein Farbnegativ, mach mir da ein vernünftiges Positiv von?

Chris

Gibt es wahrscheinlich schon, aber meine Recherche irgendwann war es dann auch gut. Also solltet ihr was haben, bitte ab in die Kommentare. Ich vervollständige diesen Beitrag gerne. Und je nach App oder Version gibt es dann auch Testphasen. Kann man das irgendwie ein paar Wochen testen oder so. Was auch sinnvoll ist, vielleicht so bei einer konzertierten Aktion, wenn ich jetzt alle alten Familienbilder auf einmal verarbeiten möchte, dann kann es durchaus sinnvoll sein, dass wir ein temporäres Abo abschließen und dann einfach nach zwei Monaten wieder kündigen. Du kannst auch zum Beispiel aus diesem Foto meinen, kannst du ganze Alben exportieren. Die versuchen natürlich, die schon so ein bisschen reinzulocken, in dem sie dann halt Metadaten und so weiter.

Boris

Na klar.

Chris

Aber du kriegst da relativ viel raus und ähm, Für die Aufnahme von Filmstreifen, also negativen, habe ich jetzt zum Beispiel auch den Lomography Digitalizer Max gefunden. Da gab es früher schon mal so diese magnetisierten Teile, wo du Filme quasi flach machen kannst damit und dann auf den Scanner legen kannst. Es gibt aber auch einen Digitalizer Max, der kombiniert die Halterung, das Licht und so eine Smartphone-Halterung. Das ist ein ziemlich aufgeräumtes Ding, das liegt ungefähr bei 100 Euro. Und bei einer ganzen Kiste mit Filmstreifen kann das schon durchaus sinnvoll sein, wenn man jetzt im Umschlag irgendwie drei Negativstreifen hat, ist das wahrscheinlich zu viel. Das, Die Auflösung ist natürlich bei Negativen genauso wie bei Dias immer ein Thema. So ein Negativ ist winzig, also ein kleines Bild hat halt 36x24mm. Aber wie gesagt, wenn man mit so einem Telefon dann nah rangeht in der Makro-Funktion, dann kriegt man schon ganz gut was raus. Wie das gut funktioniert, hängt auch vom jeweiligen Smartphone ab. Manche stellen dann automatisch in so einen Makromodus, wenn man näher rangeht und so weiter. Das müsst ihr ausprobieren. Aber fürs Familienarchiv finde ich das durchaus ausreichend. Erstmal.

Und wenn dann eine großartige Bild raustaucht, dann kann man da immer noch Aufwand reinstecken. Wenn ihr jetzt eine, in Anführungszeichen, richtige Kamera zu Hause habt, das haben wahrscheinlich viele, die hier zuhören, Also eine Systemkamera, spiegellose, Spiegelreflex mit einem Makroobjektiv. Da geht natürlich deutlich mehr. Aber es ist halt mehr Aufwand. Dann kannst du mit einem guten Makro detailliertere Bilder natürlich aufnehmen. Immer ausgehend von der Megapixelzahl deiner Kamera. Also wenn du 30 Megapixel hast und dann noch ein bisschen Kroprand verlierst, dann hast du halt nach hinterher deine Negative mit 25 Megapixeln gescannt. Das ist schon sehr gut ähm, Ein System, was ich da hier schon mal in der Hand hatte auf dem Workshop und was ich glaube auch für relativ gut halte, ist der Valoi Easy 35. Das ist ein, ich mache da mal kurz das Bild an, das ist hier so ein Teil, was du vorne an die Kamera dran schraubst. Da kommen so Step-Up, Step-Down-Ringe mit und so Abstandsringe. Und dann ist das im Prinzip ein System, was.

Filmbühne hat, also ein Verhalter für Film oder auch die Einschübe, hat eine gute Lichtquelle drin, direkt ein Anschluss ans Objektiv. Und du brauchst dann nur noch die Kamera und das Makroobjektiv, wenn du die E hast. Und hast damit ein System, wo du einfach Film durchschieben kannst. Klick, klick, klick und das Zeug ist digitalisiert und zwar mit entsprechender Qualität deiner Kamera. Da reden wir aber schon mal von 200 bis 250 Euro für das Teil. Aber Lichtqualität und alles ist richtig gut dabei. Volker schreibt hier noch, die Kodak Mobile Filmscanner App zum Beispiel wäre dafür möglich.

Boris

Habe ich gerade unseren Shownoteuren rübergeworfen.

Chris

Ich kann jetzt auch nicht bei allen sagen, ob die jetzt auch wirklich für alle Plattformen verfügbar sind.

Boris

Das ist zumindest IOS hier, unter Android müssen wir mal gucken, was es gibt.

Chris

Genau. So. Und ab einer gewissen Menge kann man halt mal gucken. Also für einzelne Negative oder Streifen ist das sicher prima, wenn ich jetzt irgendwie einen hyperaktiven Fotografenvater hatte, mit 20.000 Familienbildern, dann ist halt wirklich die Frage, ob man das nicht vielleicht doch mal überschlägt und scannen lässt oder so. Vielen Dank. Dann kommt heute natürlich die KI mit ins Spiel. Die nimmt uns zwar mechanisch nichts ab, aber was die Bildaufbereitung angeht, Kratzer entfernen, Kornbändigen, Gesichter schärfer machen und so weiter. Aber Vorsicht, KI muss dann halt Details erzeugen, die dann auf der Vorlage nicht drauf waren. Das heißt, da kann es durchaus passieren, da werden dann Augen rekonstruiert und Haut verändert und Farben optimiert. Da kann das durchaus sein, dass hinterher jemand sagt, das ist aber doch nicht Onkel Horst.

Boris

Ja, da wäre ich auch vorsichtig. Am Ende sind es alte Fotos, die dürfen auch alt aussehen.

Chris

Wichtig ist, dass die Bilder auf jeden Fall mal in einer Basisversion unverändert da sind. Dann könnt ihr mit den Kopien machen, was ihr wollt. Ähm, Und also ich würde tatsächlich damit anfangen, erstmal mit, also nicht mit schwierigen Sachen, sondern mit den einfachen Sachen, Album mit Fotos, Stapel Papierbilder, die sind relativ schnell digitalisiert. Baut euch für sowas eine Station auf, die ihr auch stehen lassen könnt. Also Handyhalter, Licht, eine Ablage, damit ihr das nicht ständig wegräumen müsst. Dann könnt ihr euch auch mal irgendwie über eine Woche oder zwei mit dem Thema beschäftigen. So eine Seite Album nach der anderen. Wie gesagt, aus der Dateistruktur keine Wissenschaft machen, Ordner anlegen mit 1973 Sommer Fest Nachbarschaft, sowas zum Beispiel. Das bringt euch später viel weiter, als wenn ihr dann irgendwie die Sachen nur Scan 1 bis 5 durchnennt und irgendwie nebendran noch eine Tabelle habt, um das dann irgendwie zu matchen oder so. Das war immer auch einfacher, wenn das der Familie schert und die sagen du das eine Bild von Onkel Herbert das ist viel einfacher, wenn die sagen können, Urlaub 79 Italien da hat der Onkel Herbert so einen lustigen Hut aufgehabt das ist schön.

Boris

Wenn man das dann bei der nach der Recherche, nach dem Original ein bisschen einschränken kann.

Chris

Genau und dann habt ihr tatsächlich relativ schnell schon mal Bilder auf dem Handy, die könnt ihr dann in Familienchat werfen, dann können Diskussionen losgehen, Gespräche, Erinnerungen und so weiter. Also für mich ist das wichtigste Erfolgskriterium bei so einem Projekt, dass die Bilder wieder angeschaut werden, dass die nicht nur irgendwo im Karton liegen. Und wie gesagt, die einzelnen ganz, ganz tollen Bilder, die könnt ihr dann immer noch anders handhaben. So. Das war es. Erstmal zu diesem Thema.

Boris

Bilder geerbt. Wo du sagst, sollten angeguckt werden. Wie gesagt, ich hatte ja gerade wieder ein Familienshooting am Wochenende und da hat die Familie mir gesagt, die machen das so alle zwei Jahre, zwei, drei Jahre bin ich bei denen. Die haben mir gesagt, dass sie jetzt erst wieder durch die Fotos vom letzten und vom vorletzten Shooting gegangen sind und sie haben sich in der Familie wieder so kleine Fotobücher gemacht. Nicht so große, sondern so kleine Fotobücher gemacht, Weil sie sagen, ansonsten liegen die ja doch nur mal irgendwie in der Galerie oder auf dem Handy rum und dann guckt man sie sich doch nicht an. Und die ziehen das konsequent durch. Die haben dann wirklich mal so ein, zwei Bilder an der Wand hängen. Die tauschen das durch und haben kleine Fotobücher. Und die ziehen sie zu Familienfesten eben doch mal raus und blättern sie dann dadurch. Und das ist halt sehr, sehr wertvoll. Weil auch die Dias, die sind halt sonst in der Kiste. Das macht doch keiner mehr ein Dia-Abend.

Chris

Ich bin euch aber jetzt noch Preise schuldig. Also bei Fotomine habe ich nachgeguckt. Das kostet, wenn ich jetzt auf iOS im App Store das kaufe, kostet das 70 Euro im Jahr. Interessant, da ist, ich habe tatsächlich abgeschlossen, weil ich mir die App mal angucken wollte. Du hast da so drei Tage Free Trial. Bin dann quasi direkt nach dem Abschluss in den Subscription Dialog gegangen und habe das wieder gecancelt. Du kannst es dann die drei Tage verwenden. Und da wurde mir dann, ich wusste nicht, dass es das Feature gibt im App Store. Da wurde mir dann angeboten, wenn du bei uns bleibst, dann geben wir das erste Jahr für einen halben Preis.

Boris

Spannend.

Chris

Also dieses bleibt doch bei uns. Das heißt, wenn ihr das macht, dann kriegt ihr das erste Jahr für 35 statt für 70.

Boris

Vielleicht. Ob das immer so ist, probiert es.

Chris

Oder ihr schließt es online ab, weil da müssen die dann den App Store-Rabatt nicht bezahlen, den App Store-Preis nicht bezahlen. Da kriegt ihr irgendwie 25% Rabatt, wenn ihr es online abschließt und euch dann per E-Mail irgendwie da einloggt in die App.

Boris

Über iOS ist es in der Regel einfacher, wieder zu kündigen. Weiß nicht, wie die das sonst zur Hand haben.

Chris

Ist auf jeden Fall ein Blick wert. Ich glaube, dass die auch auf Android funktioniert. Ich glaube, die gibt es auf Android.

Boris

Naja, und jetzt überlege ich mal, du hattest vorhin gesagt, hier war es Thomas oder so, der mal die Kosten überschlagen hatte und so auf 1200 Euro gekommen ist für so ein ganzes Paket. Also für 70 Euro im Jahr, wenn ihr das die Arbeit abnimmt und du bist dann mal durchgekommen und kündigst das wieder, also da kann man jetzt auch nicht wirklich meckern, wenn es wirklich hilft. Und das kriegst du ja in den drei Tagen Trial, kriegst das ja raus.

Chris

Da würde ich den Trial wirklich nutzen. Ganz, ganz wichtig. So.

Boris

Cool.

Chris

Wie gesagt, meldet euch, happyshooting.de was ihr für Erfahrungen habt, wie ihr mit sowas umgegangen seid, ob euch das weiterhilft, ob ihr da noch ein paar Tipps dafür habt, die man vielleicht noch für Apps und so Geschichten, die man da noch zusätzlich einwerfen kann.

Boris

Jetzt ist es natürlich so, wenn du so einen ganzen Stapel Fotos da hast, du hast ja gesagt, die sind nicht immer besonders scharf, so gerade die Papierbilder nicht. Jetzt hat man ja heutzutage hat man ja gigantische Kameras, die auch ins Welt reingucken, aber die sind jetzt doch richtig scharf.

Chris

Der Übergang. Boris macht Übergänge. Ja, ich weiß nicht, hast du mal mit so einem Spiegelobjektiv gearbeitet?

Boris

Ja, ich habe so eine Russentonne, so eine 1000mm.

Chris

Russentonne, das kennen wir, wobei ich glaube, die meisten aus der Ukraine kamen. Aber das sind Objektive, die wie so ein Teleskop dann so einen Spiegel haben und so einen Rückspiegel und so und dann zweimal, dreimal hin und her bouncen, bis das dann... Sensor landet und das ist dann halt auch relativ, gut, um mit sehr wenig Gewicht und sehr wenig Länge große Brennweiten hinzukriegen. Das hat nur ein paar kleine Nachteile. Oft haben die eine Fixblende und das Bokeh ist auch nicht besonders hübsch. Und das ist die gleiche Bauart, wie viele Teleskope sie haben. Damit die das...

Boris

Ist halt ein Reflektor.

Chris

Ist eine Reflektion. Unter anderem hat das Nancy Grace Roman Space Teleskop, über das wir hier schon gesprochen haben, mit seinen 300 Megapixel Infrarot-Kameras.

Boris

Und weißt du, warum das viele Teleskope haben, dieses Prinzip? Weil du keine Kram... Du hast vor allem keine chromatischen Aberrationen. Weil bei den Reflektoren...

Chris

Dafür hast du interessante Artefakte in den Bildern, so Sterne und so weiter durch die Streben, um den Spiegel zu halten.

Boris

Durch die Streben.

Chris

Das ist dann so. Wie gesagt, das Nancy Grace Roman oder Roman Teleskop, was jetzt unterwegs ist zum L2 Lagrange-Punkt, das hat ja nicht nur dieses sagenhafte, wie hieß es nochmal, das Ding, was die Sonne oder die Sterne unsichtbar macht, damit man die Planeten fotografieren kann, Sondern es hat auch das Widefield-Instrument drin, also das Infrarot-Teleskop, 300 Megapixel-Infrarot-Kamera. Und das ist jetzt unterwegs. Das wird auch noch bis im Dezember brauchen, bis das dort ist. Aber natürlich haben die das nicht jetzt einfach zusammengefaltet, sondern das ist jetzt schon im Wälder unterwegs. Und natürlich können die mit dem Ding auch kommunizieren und sie können auch schon ein paar Tests fahren. Und sie haben jetzt den ersten Test gemacht. Sie haben jetzt tatsächlich, die ersten Testbilder gemacht und die sind äh, sehr lustig, nämlich, also das hier ist das Sensor-Array, oben was man sieht, das hat so eine ganz charakteristische Form und hier sind die Donut-Sternchen von unscharfen Es.

Boris

Sieht tatsächlich genauso aus, wie wenn du Lichtpunkte mit dieser Russentonne fotografierst und hast diese typischen Donuts, was daher kommt, dass vorne der Eintritt ins Objektiv natürlich in der Mitte, undurchlässig ist, weil da ist der Spiegel, der zweite und deswegen sieht das in der Unschärfe eben alles aus wie so Ringe, weil man ja quasi so eine Blendenmaske hat.

Chris

Ich fand das so sehr, sehr lustig, weil das ist ja tatsächlich Absicht. Die machen das jetzt nicht, weil es aus Versehen ist, sondern...

Boris

Das sind Dämonen fokussiert und das sind die Sterne im Hintergrund.

Chris

Das sind Diagnosebilder, aber man sieht da schon auch ein bisschen was über die Struktur, von den Spiegeln und so weiter, weil das zeigt sich dann im Bokeh.

Boris

Das ist wahrscheinlich auch das Ziel, das zu sehen.

Chris

Naja, was das Ziel genau ist, kann ich nicht sagen, aber wir müssen natürlich jetzt hier Fokusmechanismus und Filterräder und Kalibrierungssysteme jetzt mal testen und das ist jetzt auch die Farbgebung, dieser Grünstich, das ist eine wissenschaftliche Visualisierung von Infrarot-Daten, also das sieht so nicht aus, sondern das ist natürlich, wenn es Infrarot ist, musst du mit Falschfarben arbeiten. Das ist also noch kein wissenschaftliches Bild die sollen dann erst Anfang 2027 kommen, die wirklichen Wissenschaftsbilder, aber ich fand es nur sehr süß, dass sie das tatsächlich auch teilen, dass sie das nicht nur einfach irgendwie, dass sie nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern dass sie einfach den Prozess so ein bisschen auch sich so ein bisschen in die Karten gucken lassen wie das jetzt so Stück für Stück passiert, fand ich cool.

Boris

Nächste Woche kommt dann raus, nee, das war gestochen scharf, das sind alles Ringgalaxien. Das ist ein Ringgalaxiehaufen.

Chris

Aliens sind das. Mit Sicherheit. Und weil das natürlich, bevor wir gerade von Teleskopen reden, will ich noch ganz kurz über die ESO reden. Das erste Instrument des ELT. Die haben ja immer so wirklich coole, kreative Namen für ihre Teleskope. Das VLT ist das Very Large Telescope und das ELT ist das Extremely Large Telescope. Und da haben sie unter anderem jetzt das erste Instrument. Das ist, ich weiß jetzt nicht genau, auch so ein Infrarot-Ding. Und da wird dann das Licht durch Filter geschickt. Die haben typischerweise Filterräder, wo sie dann auch zwischen verschiedenen Filtern wechseln können. Und ich fand es schön, das zu sehen, weil die zeigen hier ein Bild von dem Filterrad. Und da stehen jetzt zwei Menschen unter diesem Filterrad drunter. Da kriegt man schon mal so einen Eindruck, wie groß die Sachen da sind.

Boris

Was genau ist jetzt das Filterrad?

Chris

Das ist so, wie so ein Stern aussieht.

Boris

Ja, also wir sehen hier Menschen, die stehen unter etwas. Also man könnte jetzt auch denken, das ist irgendwie eine Raketenstufe und die stehen unten drunter, kurz bevor gezündet wird. Aber tatsächlich, dieser Kranz außenrum, das sind die Filter?

Chris

Ich vermute, dass das die Filter sind. und da kriegt man schon so ein bisschen eine Idee. Also sie sind jetzt nicht dramatisch viel größer als irgendwie so ein Filter für ein richtig dickes Objektiv, aber das Filterrad selber ist halt...

Boris

Das Filterrad hat bestimmt irgendwie einen Durchmesser von, na was möge das sein, anderthalb, zwei Meter so?

Chris

Ja, nicht ganz.

Boris

Aber es ist Weitwinkel, ne? Vielleicht ein Meter.

Chris

Was auch immer. Auf jeden Fall ist das irgendwie auch ganz cool, da mal so hinter die Kulissen gucken zu können und sich das mal anzugucken. Da sieht man dann.

Boris

Dass sie auch nur mit Wasser kochen ja aber auf sehr komplizierte Art und Weise weißt du, kennst du diese Kaffeemaschinen, die dann erst irgendwie das Wasser hoch und dann wieder runter und dann nochmal hoch durch den Kaffee, was eigentlich aussieht wie so ein physikalisches Experiment ähm, Das machen die halt. Wir machen halt das Malgut irgendwo rein und schütten Wasser drüber. Und bei denen ist halt alles ein bisschen komplexer.

Chris

Tja. Und dann hat, iFixit noch das neue iPhone 18 Pro zerlegt. Da haben wir letztes Mal drüber geredet, und zwar über diese Blende in der einen Kamera, diese bewegte Blende, von der ich immer noch nicht genau weiß, warum sie da drin ist, aber sie ist da drin. Und da hatten wir ja spekuliert, dass das nur so einzelne Blendenstufen kann. Also dass, wenn man ein Video dreht, dass das so durchrattert quasi.

Boris

Das haben wir spekuliert. Also wir wussten, dass es vier fixe Blendenstufen gibt in der Kamera-Funktion, also in der Standbild-Funktion. Und da hatten wir spekuliert, dass es dann wahrscheinlich auch durchrattert beim Video und das vielleicht über die Zeit kompensiert wird. Genau, das ist aber nicht so. Kurz nach unserer Aufnahme habe ich das nämlich auch in Newstickern gesehen. Tatsächlich kann die sich stufenlos verstellen. Das tut sie auch, wenn man die Kamera beobachtet, wenn man also die Fotokamera aktiviert und man beobachtet das. Dann kann man sehen, dass die stufenlos bewegt wird. Und tatsächlich wird sie wohl auch im Videomodus stufenlos verwendet, um eben genau diese Spring-Effekte zu vermeiden. Und von daher gehe ich davon aus, dass die API auch zur Verfügung steht für Drittanwender.

Chris

Also hier zeigt iFixit das, wie man das mit Magneten machen kann. Und ich habe auch schon so Videos gesehen, wo dann jemand so eine App gebastelt hat, wo er die Blende quasi stufenlos auf und zu machen kann. Also ist die API da? Das scheint stufenlos möglich zu sein.

Boris

Sie werden halt bei Apple in der Kamera-App das nicht gemacht haben, um das nicht komplizierter zu machen, als es dann ohnehin für den Line ist. Ich gehe mal davon aus. Genau. Ja, ja.

Chris

So, dann kommen wir jetzt zu ein paar Terminen, aber da fangen wir mal an mit Dieter.

Boris

Heute ist alles anders.

Chris

Heute ist alles anders. Was ist heute anders?

Boris

Alles anders.

Chris

Ja, ist doch egal. Wie gesagt, wir sind jetzt zeitlich, wir haben eine Woche Pause gemacht. Wir wissen ja eh nicht mehr, was die Sache ist. Also insofern fangen wir mal ganz kurz an und zwar, genau, nach dem Termin werden wir noch eine Aufgabe, einen Gewinner ermitteln.

Boris

Genau, da kommen wir auch noch hin.

Chris

Kommen wir auch noch dazu, aber jetzt heute machen wir die Termine mal zuerst und zwar hat uns Dieter gleich mal eine Voicemail geschickt zu zwei Ausstellungen, die er cool findet.

Einspieler

Guten Morgen, liebe Community. Ohne Jürgen jetzt seine Position abspenstig machen zu wollen, möchte ich gerne auf zwei Ausstellungen hinweisen. Die erste ist die Dauerausstellung von Sebastian Werle in Freiamt bei Wolfach im schönen Schwarzwald. Sebastian ist bekannt geworden durch seine Schwarzwald-Mädels, in denen er in sehr traditioneller Tracht, stark tätowierte, geschminkte, gutaussehende junge Frauen und Männer fotografiert hat. Wir waren letztes Wochenende dort, am Samstag. Sebastian kam auch dazu und haben uns länger sehr, sehr gut unterhalten. Die Bilder sind große Klasse. Wenn man sowieso unten in der Gegengegend ist, würde ich das auf jeden Fall probieren. Es lohnt sich.

Für die zweite Ausstellung muss man nicht ganz so sehr in den Schwarzwald fahren, sondern nach Stuttgart-Pliningen, was unten direkt am Flughafen ist. Dies ist meine eigene Ausstellung, People of Pliningen, in der ich versucht habe, eine ganz subjektiv ausgewählte Gruppe von Pliningern, die Pliningen gestaltet haben oder auch immer noch gestalten oder auch einfach nur in Pliningen leben, als Porträt abzulichten. Diese sind ab sofort in der Stadtteilbibliothek und im Bürgerbüro ausgehängt. Die offizielle Eröffnung ist Mittwoch nächste Woche, also am 7.10. Würde mich freuen, wenn jemand mit dazu kommt. Bis dorthin verbleibe ich. Dieter, 3, 2, 1, happy shooting.

Chris

Ja, sehr schön. Also, Leute, stellt aus und lasst uns drüber wissen. Außerdem haben uns in den letzten zwei Wochen 105 neue Termine eingereicht von Jürgen, von Klaus, von Dieter, von Max, von Andy, von Chris und von Thomas. Ihr seid der Hammer. Und auch da habe ich jetzt wieder ein paar spannende rausgesucht. Und...

Und ich lese sie wieder hier vor. Helen Levitt, die Straße als Bühne in Winterthur, eine umfassende Retrospektive, präsentiert mehr als 200 Werke, Filme und Archivmaterialien der prägnanten US-amerikanischen Straßenfotografin und Pionierin der Farbfotografie. In Frankfurt am Main, To See a Beat, To Hear a Moment, das Frankfurter Museum of Modern Electronic Music, widmet der Hamburger Fotografin Katja Ruge vom 9. Oktober bis zum 7. Februar eine umfassende Retrospektive über ihr 30-jähriges Schaffen an der Schnittstelle von Musik, Clubkultur und interdisziplinären visuellen Medien. In Lausanne, Inferno und Paradiso, eine immersive Installation, zeigt 40 ausgewählte Arbeiten von 20 Fotojournalistinnen und Fotojournalisten, um die Betrachter durch eine wechselnde Gegenüberstellung von extremen Schmerz und tiefem Glück mit der Wirkung und Verantwortung visueller Medien in einer bildersüchtigen Welt zu konfrontieren. In Bamberg, Lichtakkord, Andreas Herzau fotografiert die Bamberger Symphoniker.

Eine in der Villa Dessauer gezeigte Werkstatt dokumentiert und interpretiert das musikalische Schaffen und Wirken eines berühmten Orchesters auf Tourneen und Proben anhand von rund 200 Subjektiven und kontrastreichen Aufnahmen des verstorbenen, Bildjournalisten. In Frankfurt am Main, Toni Rizzi, Work hard, don't lie and try not to hurt anybody. Die Schau präsentiert das vielseitige visuelle Schaffen des Tänzers, Choreografen und Fotografen Toni Rizzi, der seit den 1980er Jahren mit Polaroids, Collagen und Videos flüchtige Momente queerer Kultur, Körperlichkeit und Identität dokumentiert.

In Braunschweig, Herr Linde Kölbel, Faszination Wissenschaft. Die renommierte deutsche Fotokünstlerin, Herr Linde Kölbel, protektiert in ihrem internationalen Projekt 60 weltweit führende Naturwissenschaftlerinnen und Nobelpreisträgerinnen, die die Essenz ihrer Forschung handschriftlich auf ihrer Hand festhalten. Und last but not least in Hamburg, Steffen Diemer, alles in allem. Der ehemalige Kriegsberichterstatter Steffen Diemer zeigt in einer Hamburger Galerie handgefertigte Unikate von Blumenstillleben, die er seit seinem Ausstieg aus dem Fotojournalismus in aufwendiger Handarbeit mit dem historischen Naskolodium-Verfahren auf, Glasplatten festhält. ist es abgefahren. Ja, das so viel aus der Sammlung. kalender.happyshooting.de und natürlich unser Außenkorrespondent Jürgen hat auch noch was zu sagen.

Einspieler

Hallo Community. Die Fotoausstellung der Woche handelt von Skatern und Achtung, Rollbrettfahrern vor und nach dem Mauerfall. Zu sehen ist die Ausstellung. In der Kulturbrauerei in Berlin. Und noch ganz schön lange. Vom 10.06.2026 bis zum 4.04.2027. In solchen Ausstellungen kann man wunderbare Fotos betrachten. Das ist auch diesmal der Fall. Aber auch wunderbare Sachen erfahren. Zum Beispiel, dass der VEB Schokoladenverarbeitungsmaschinen Wernigerode ab, 1985 das erste Skateboard Germina Speeder hervorgebracht hat. Sachen gibt es, unglaublich. Bei der Gelegenheit fällt mir ein, Boris, was macht eigentlich dein Skateboard? Und damit zurück ins Heimatstudio.

Chris

Ach ja.

Boris

Ja, cool.

Chris

Borussia Longboard.

Boris

Ja, ich habe ja ein Longboard. Tatsächlich, das steht in der Garage noch. Ich bin lang nicht mehr gefahren. Das hatte jetzt verschiedene.

Chris

Das war bei uns auch Longboard, nicht wahr? Weißt du. So, dann kommen wir jetzt zu einer kleinen Aufgabe, die ihr hier auf Flickr hochgeladen habt. Es sind, sechs Bilder geworden. Sind nicht viele, und ich bringe die mal hier auf den Bildschirm. Das sieht jetzt alles ein bisschen neu aus, weil der Raphael, der für uns dieses Flickertool gemacht hat, wir haben ein bisschen gebastelt zusammen. Und da haben wir jetzt die Möglichkeit, tatsächlich Bilder so ein bisschen hübscher zu zeigen hier. Dazu gehören, wie gesagt, diese sechs Bilder und ich glaube, du darfst heute mal auswürfeln mit dem 20er.

Boris

Oder mit dem 10er?

Chris

Mit dem 20er. Komm, damit ein bisschen spannend soll es ja bleiben.

Boris

10.

Chris

Ja, das ist zu viel für sechs Bilder. Dann mache ich die 13, ist auch zu viel.

Boris

Ich lege mir mal ein Papier drunter. 19.

Chris

Die 10.

Boris

Hatten wir schon. Drei.

Chris

Gut, dann haben wir hier die 3. Das ist Präzisionseinstellung und Lichtmikroskope. Das Ding wurde von Peter Oswald hier reingeworfen. Mikro-Manipulation unterm Lichtmikroskop. Wie gesagt, die Aufgabe hieß, eingestellt. Und das ist ja mal ein spannendes Prozessbild, oder?

Boris

Ich bin am überlegen, was ich da eigentlich sehe. Ich weiß nicht, wenn ich ehrlich bin.

Chris

Er schreibt ja hier, wie gesagt, Präzisionseinstellungen und Lichtmikroskop. Das ist so eine optische Bank, nehme ich an.

Boris

Ah, okay.

Chris

Oder halt ein Lichtmikroskop, wo du den Mikroskop-Tisch hinten siehst.

Boris

Das in der Unschärfe. Da wird von oben drauf geguckt.

Chris

Also eigentlich will man eher so hier hingucken. Oder so hier, wo die Unschärfe ist.

Boris

Aber das Spannende ist natürlich die Einstellung. vorne.

Chris

Da vorne siehst du so Mikrometer-Einstellungsmöglichkeiten. Also damit dann das ist ja wie bei der Makrofotografie, wo du nicht mehr fokussierst, sondern den Schlitten verstellst. Die ganze Kamera, hier verstellst du das, was du mikroskopierst.

Boris

Und wahrscheinlich mit einer irrsinnigen Übersetzung, damit du halt als menschlicher Grobmotoriker, die wir ja nun mal alle sind, selbst wenn wir noch so feinfühlig agieren, damit du das in sehr, sehr kleinen Schritten bewegen kannst. Und deswegen hat er wahrscheinlich hier vorne auf diese Einstellräder fokussiert. Ja, das ergibt natürlich Sinn.

Chris

Jochen sagt, sein Blick wird brutal von dem roten Draht angezogen.

Boris

Ja, das kommt auch noch dazu, dass der strahlt förmlich. Der ruft förmlich nach Entsättigung.

Chris

Finde ich gar nicht schlimm, weil da hinten ist es ja auch rot.

Boris

Ja, stimmt. Die Farben finde ich generell sehr schön. Diese warme Beleuchtung passt irgendwie ganz gut zu diesem metallischen gibt dem Ganzen so eine Wärme.

Chris

Da kriegt er einen Lichtdesignpreis dafür.

Boris

Nicht wahrscheinlich. Ja, spannend. Ja, hast gewonnen. Also, wir haben nichts zu verschenken, aber...

Chris

Nee, aber du hast hier diese Besprechungen gewonnen und dass dein Bild gewonnen hat, ist doch was wert.

Boris

Richtig.

Chris

Aber ich würde ganz gerne einfach mal kurz, weil es nur sechs sind, die anderen Bilder auch noch angucken.

Boris

Ja, gerne.

Chris

Da haben wir hier von Schmeidolin das Bild hoffentlich der richtige Sound eingestellt. Bastelkastel 2 WaveBard Experimental Patchable Stereo Sample Player. Also, wir reden hier von einem, wie auch immer gearteten, wahrscheinlich Selbstbaubord für irgendwelche Audiogeschichten. Auch das passt ja quasi zu dem anderen, zu dem Mikroskopbild ganz gut dazu, finde ich.

Boris

Sieht jedenfalls nach viel Spaß aus.

Chris

Irgendwie schon.

Boris

Ja, und tatsächlich passen die gut zusammen. Auch hier gibt es Drähte, auch hier gibt es einen roten Draht. Hier gibt es auch irgendwelche Einstellknöpfe und so.

Chris

Ich habe da ja eher jetzt so diese Frage, welchen darf ich jetzt durchknipsen, ohne dass die Bombe hochkommt.

Boris

Ja, den roten Draht natürlich. Oder den blauen.

Chris

Genau. Dann haben wir von Erich das Bild analog richtig eingestellt? Oh, das sieht typisch aus. Eine analoge Spiegereflexkamera.

Boris

Alte Spiegereflex.

Chris

Ganz typisch im Prismengehäuse obendrauf und der Einstellung für die Belichtungszeit. Typischerweise für alte Kameras nämlich noch so was siehst du da? Dreißigstel, Sechzigstel, Hundertfünfundzwanzigstel, also wird dann von der Sechzigstel, die wird dann nicht auf eine Hundertzwanzigstel halbiert, sondern auf eine Hundertfünfundzwanzigstel, zweihundertfünfzigstel, Fünfundundundtausendstel ähm, Ja, sieht man bei alten Kameras öfter mal diese komischen, krummen Zahlen.

Boris

Was ich hier gerade ganz spannend finde, ich weiß gar nicht, ich kann mich so ganz schlecht tatsächlich erinnern, wie meine erste Kamera, mit der ich gearbeitet hatte, von meinem Vater oder Großvater damals, wie die funktioniert hat. Aber ich glaube, dass die Belichtungszeit nicht unter dem Spannhebel war.

Chris

Es kommt auf die Kamera an.

Boris

Ich finde das hier so spannend, dass der Spannhebel oben drüber ist und unten drunter quasi das Einstellrädchen. Das finde ich ja gerade ganz spannend.

Chris

Sehr kompakt wahrscheinlich. Hier ist eine Menolta XD7, die hat auch die Belichtungszeit hier auf dem Rädchen beim Spannhebel.

Boris

Ja genau, der Hebel liegt drum rum. Genau so war das nämlich, glaube ich.

Chris

Ja, aber bei Kameras gibt es ja ganz viele unterschiedliche Bauarten. Dann haben wir zum Thema eingestellt noch von Klaus werktägliche Zustellung eingestellt. Ein Briefkastenbild mit einem Brief, der da so rein rausguckt. Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Postrechts sollten 95 Prozent aller Briefe, erst nach drei Werktagen beim Empfänger landen. Die tägliche Zustellung von Briefpost ist seitdem eingestellt. zu so.

Boris

Sehr schade. Aber irgendwas findet trotzdem immer wieder den Weg zu mir, so wie zum Beispiel heute, die Gewerbesteuermeldung. Ist doch auch schön.

Chris

Nicht das S-Wort bitte.

Boris

Gewerbe ist doch gar nicht mit S. Ich weiß gar nicht, was du hast.

Chris

So. Genau, und der Mensch, der neben dir sitzt, wenn du Auto fährst und dir immer sagt, wohin du lenken sollst, ist der Steuerberater, nicht wahr? Richtig. Dann haben wir noch von, von Frank rot eingestellt. Color Key Aufnahme in Kron's Rode. Ja, klassisches, Color Key Bild. Natürlich nimmt man als Hinguckfarbe ein rotes Objekt, sei das jetzt eine Rose oder ein rotes Auto, wird dadurch der Hauptdarsteller, Und ja, es bringt im Prinzip auch nichts falsch dran. Das ist halt eine sehr künstliche Sicht auf die Welt.

Boris

Absolut. Aber ich finde die Aufnahme generell ganz spannend. Also wir haben halt hier so einen Blick diagonal die Straße entlang. Keine allzu große Straße, parkende Autos rechts und ein paar Bäume gepflanzt dazwischen. Aber schau dir mal die Wohnhäuser an. die haben irgendwie sowas Kubistisches an sich, mit so hervorstehenden Bereichen, also eben nicht Balkone, sondern so eine ganze Front über zwei Etagen, die ein Stückchen vorsteht. Das sieht alles aus wie so Bauklötze, die so aneinander gestellt sind, ineinander gestellt sind. Ich finde, das...

Chris

In Wahrheit schauen wir hier auf Minecraft.

Boris

So sieht das aus, ja, tatsächlich. Finde ich ja super spannend.

Chris

Nur sind die Autos nicht kasselig genug dafür?

Boris

Nee, das stimmt, die nicht.

Chris

Die Bäume auch nicht. Aber das kriegen die noch hin. Und dann als sechstes Bild hier noch ein Bild von Olaf. Und zwar Betrieb eingestellt. Was sehen wir? Wir sehen eine alte Telefonzelle. Die hat ja sogar noch einen Münzfern-Sprecher. Einen Münzfern-Sprecher mit so, einem Vandalismus geproften Hörerkabel, das so ein, Duschbrausenschlauch irgendwie da geschützt ist. Und der Hörer liegt aber oben drauf, weil, ja, Betrieb eingestellt. Ich glaube, Telefonzellen sind mittlerweile wirklich ausgestorben.

Boris

Die sind, glaube ich, ausgestorben. Und das ist auch schon etwas modernere. Kennst du das noch früher, Telefonzellen? Da hast du so die 10 Pfennig reingeworfen. Und dann sind die so eine Schräge runtergerutscht, haben sich angesammelt.

Chris

Das war aber wirklich früher. Das war aber in den 70ern.

Boris

Immer wenn eine Einheit durch ist, dann ist dann so ein Groschen oder zwei sind dann so durchgefallen. Dann wusstest du, wann du nachlegen musstest. Das hatte ich früher in Hamburg, kenne ich die Dinger noch. Vielen Dank.

Chris

Jaja, aber das waren die ganz Alten. Die kamen, glaube ich, aus den 60ern oder so. Die hatten aber so ein Glasfenster und so. Naja, das sind auf jeden Fall eure Bilder. Vielen, vielen Dank.

Boris

Genau. Klaus sagt übrigens, es sind acht Bilder. Das nehme ich noch mal zum Anlass, die Regeln zu erklären. Wir haben ein Zeitfenster, in dem Bilder abgegeben werden. Und das Tool sortiert uns aus, was außerhalb des Zeitfensters ist. Und ... Jede und jeder bitte nur ein Bild, linke Tür nur ein Kreuz und aussortiert werden eben auch Teilnehmende, die mehr als ein Bild abgegeben haben, was hier der Fall ist und deswegen sind zwei Bilder aussortiert.

Chris

Wenn ihr auf happyshooting.de geht und dort auf Aufgaben klickt, dann bekommt ihr hier unter anderem die häufig gestellten Fragen. Da ist das nochmal erklärt. Wir haben ja nicht viele Regeln, was das hier angeht, aber die dann schon, dass wir das irgendwie so.

Boris

Die ziehen wir knallhart durch.

Chris

Irgendwo müssen wir ja knallhart sein.

Boris

Hier wird eine Grenze gezogen. Bis hierhin und nicht weiter.

Chris

Genau, das war die eingestellte Aufgabe. Aber du hast uns eine neue mitgebracht, oder?

Boris

Ich habe natürlich eine neue Aufgabe mitgebracht. Das haben wir in der Besprechung vor der Aufnahme geklärt. Es wird eine neue Aufgabe geben vom 1.10. bis zum 15.10. und die heißt Augen, und bekommt den Tag HS Augen. Nicht zu verwechseln mit der AUGE-Aufgabe, die wir schon mal hatten. Das heißt, bei dieser Aufgabe ist uns der Plural sehr wichtig. Die Aufgabe heißt AUGEN.

Chris

Und wenn ihr das Tag jetzt falsch deutet, das ist nicht H, also HS Augen und nicht H Saugen, okay? Nur dass das klar ist.

Boris

Nur dass das klar ist.

Chris

Auch da sind wir knallhart.

Boris

Knallhart. Es bedeutet also, dass ihr im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 15. Oktober wieder losziehen könnt und ein neues Bild macht, wie ihr den Begriff Augen interpretiert. Das Ergebnis, ein Bild davon, ladet ihr dann hoch bei Flickr, stellt es dort in die Happy Shooting Gruppe und vergebt den Tag hsAugen. Wunderbar.

Chris

Christian fragt sich, seit wann das B aus HSB wieder weg ist. Naja, wir hatten das ja gemacht, als ihr Bilder für das Buch eingereicht habt, dass die jetzt da aber nicht drin sind. Und da hatten wir deshalb das HSB für HSB gedingst, aber das ist ja nicht mehr, ist ja hinfällig. Mein tiefster Dank gilt natürlich der Community und allen, die da wirklich was beigetragen haben. Wir sind immer noch am Nachdenken, was wir da jetzt wirklich draus auf die Beine stellen, weil die Bilder sollen nicht vergeblich gewesen sein. Aber im Moment ist damit das B wieder aus dem Tag rausgefallen. Sonst hieße es Hsbaugen und das wäre noch komischer.

Boris

Das wäre noch komischer. Ich habe auch schon beim MoMA in New York angefragt, ob die Ausstellungsräume reservieren können, damit wir die Fotos dort alle ausstellen können, aber die haben nicht geantwortet.

Chris

Die haben noch nicht mal geantwortet.

Boris

Nicht wahr?

Chris

Na gut, wir sind am Ende der Sendung angelangt. Vielen Dank für eure Unterstützung. Auch zum Beispiel Detlef vom Anfang, der uns ja auch Geld über den Zaun geworfen hat. Das hier ist Arbeit. Wir haben keine Sponsoren. Deshalb schaut gerne mal in die Shownotes oder auf die Website für Möglichkeiten, uns zu unterstützen. Ein dickes Danke an alle, die hier mithelfen, die, jetzt gerade hier live im Slack mithelfen oder Shownoten oder Kalender betreuen. Das ist immer noch großer Spaß mit euch. Lieblingsprojekte, Live-Recherche mitmachen und so weiter. Denkt an unsere Workshops, happyshooting.de und am 12. Oktober dann die Klostergeisterbuchung. Haben wir aber, glaube ich, vorher noch mal Zeit, euch noch mal dran zu erinnern. In diesem Sinne macht es gut. Bis zum nächsten Mal. Drei, zwei, eins.

Boris

Happy Shooting.

Shownotes

Video zur Episode
Aus der Preshow
Moin, Friesisch Schnack, Torfrock, Zieh fest die Säge an, klemmende Bremsbacken
#hsfeedback
* Von Jürgen Jünger: Leica - ein Jahrhundert in Bildern
* Von Uli: Negative entsorgen geht garnicht.
* Von Detlef: Spende + viel passiert im Podcast
* Von Thorsten: Leicaverkauf scheinbar geplatzt
* Von Patrick Becher: Ferrumpix
Statt Werbung
* DANKE an alle Spender
* Großformat und 2027
* Newsletter-Anmeldung
News
* Keine Extrawurst für Klostergeister: Anmelden ab 12.10.
* Neue Workshops jetzt offen
* (Signiertes) Buch jetzt vorbestellen
* Leica im Taschenformat: Zwei 200-Megapixel-Augen
* Wohnzimmer Diepholz: Lichtpreis für Oliver Christen
Themen
* Happy Shooting: Alle Folgen - Der Monster-Feed
* Verdächtige Willkommensmail der Canon Community - riecht phishy ist es aber dann doch nicht.
* Familienbilder geerbt: Was nun?
* Tipp von Volker: Kodak Mobile Film Scanner App für IOS und Android
* SPACE: Romans erstes Bild ist absichtlich unscharf
* SPACE: A wheel fit for a giant
* Blende iPhone 18 Pro
HS-Aufgabe (Alle anschauen)
* Neue Aufgabe "Augen" vom 1.10.2026 bis 15.10.2026 mit dem Tag "hsaugen"
* Alle Bilder zur Aufgabe “Eingestellt”
* Gewinnerbild von Ossi113: Präzisionseinstellungen Lichtmikroskop
* Bildbesprechung: schmeidolin - hoffentlich der richtige Sound eingestellt, Erich - Analog/Richtig eingestellt, Klaus Bormann - werktägliche Zustellung eingestellt, Frank Wintzer - Rot eingestellt, obpen - Betrieb eingestellt
Termine
Kalender | neuen Termin eintragen.
* Voicemail von Dieter zu zwei Ausstellungen: Dauerausstellung von Sebastian Wehrle in Freiamt, People of Plieningen von Dieter selber im Bürgerbüro und der Stadtteilbibliothek
* Jürgen Jünger: Skater - vor und nach dem Mauerfall
Helfen-Elfen
Sonja, Christian, Dietmar, Devid, Kai, Christian N., Stefan, Jürgen und Mapache