#414 – Da kann man dran lecken

Happy Shooting – Klostergeister 2015
Happy Shooting – Klostergeister 2015

Wir zogen wieder ins Kloster und mit uns wieder viele Klostergeister, die die Nacht zum Tag machten und innerhalb und außerhalb der alten, dicken Mauern herumgeisterten.

Ein beliebter Treffpunkt ist dabei stets die alte Klosterküche und dort entstand dann auch diese Aufnahme. Gesprochen wurde unter anderem über

  • ein etwas abgewandeltes Konzept dieses Workshops
  • Gewicht von DSLR im Vergleich zu Spiegellosen – Aufhänger war das Werbe-Video von Olympus zum DSLR-Arm
  • Lightroom Analytics – Boris hätte gerne schicke Infografiken, etwas wie Photo Stats für iOS…
  • Stefan hat Fragen zu Rollfilmen ohne Dose und roten Fenstern
  • eine Wette zu Amazons Plan, Waren per Drohne liefern zu lassen
  • …und noch einiges mehr…

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14 Antworten auf „#414 – Da kann man dran lecken“

  1. Also ich bin komplett von DSLR auf µFT umgestiegen und es ist wirklich eine Erleichterung, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich benutze beide Kameras mit Batteriegriff, bei der DSLR eigentich nur, da man dort normale AA Akkus einsetzen konnte. Anbei MEIN Gewichtsvergleich, die Werte habe den Datenblättern entnommen:

    OM-D E-M1 : 497g (mit Akku & Speicherkarte)
    HLD-7 BG: 232g
    12‑40mm 1:2.8 PRO: 382g
    Gesamt: 1111g

    D700: 995g
    MD-D10BG: 290g
    Nikkor 24-70 2.8: 900g
    8x AA Eneloop ca. 200g
    Gesamt: 2385g

    Zoomobjektive:

    40-150 1:2.8 PRO (760g, 880g mit Schelle)

    Nikkor 70-200 2.8 (1540g)

    Viele Grüße, Ralph

  2. Moin Ralph. Klar ist die MFT leichter. Besonders, wenn Du dann auch noch andere Brennweiten verwendest. Wie ich in der Sendung gesagt habe: man muss beim Vergleichen schon gleiche Sensorgröße und Brennweite ansetzen, sonst hinkt das gewaltig. D700 vs. Sony A7 und an beiden das jeweilige 70-200/f4 wäre zum Beispiel vergleichbar. Meine 100D mit dem 24mm STM ist ja auch deutlich leichter als meine 5D Mark II mit dem 50er aber das sind zwei völlig unterschiedliche Kameras.

    Schöne Grüße,
    Chris

  3. Aber Chris, Du vergleichst auch Äpfel mit Birnen. DSLR ist nicht gleich FF-DSLR. Die meisten DSLR haben einen APS-C-Sensor. Der Unterschied zwischen APS-C und MFT ist mit Blick auf die Bildqualität und Bildwirkung kaum vorhanden. Dafür sind die meisten MFT-Kameras deutlich personalisierbarer als z. B. EOS XXX oder XXXX Modelle. Und die Linsen sind häufig FF-Äquivalente (man bekommt also besser ein 35er, 50er oder 90er-Äquivalent als im APS-C, zudem noch kleiner!)
    Dennoch ist es nur eine Technikdiskussion. MEINE Fotos sind durch MFT besser geworden, weil mir Größe und Gewicht neue Perspektiven eröffnet haben. Muss aber nicht jedem so gehen. Verstehe auch diejenigen, die lieber mit einer 5d Mk III fotografieren. Das sagt über die Qualität der Bilder noch gar nichts aus.

  4. rrrrrichtig 🙂 Schließlich war es eine Olympus-Werbung und die werben nicht (nur) für spiegellos sonden eben für mFT. Damit zielen sie eben auf den Vergleich ihrer kleinen mFT zu den großen DSLR ab – Dass das unterschiedliche Kameras mit recht unterschiedlicher Bildwirkung sind, ist so ein Detail das viel zu kompliziert für eine Werbung wäre 😀

  5. Das ist mir am Wochenende auch aufgefallen. Echt schade. Ich kenne die Hintergründe nicht und konnte auf die Schnelle nichts dazu finden.

  6. Ja, wobei ich persönlich den Unterschied bzgl. Bildwirkung/Kontrastumfang zwischen MFT und APS-C nicht so groß finde, wie zwischen APS-C und FF. Aber auch das ist – wie gesagt – ein persönliches Empfinden.

  7. Zum Thema Gewicht µft und DSLR.
    Ich gebe noch zwei Punkte die beim Vergleich zu beachten sind.
    Wenn man schon in äquivalenzen denkt dann muss auch das zu ende Denken um fair zu bleiben. Offenblende 1.4 µft an KB 2.8 bzw 2.8 zu 5.6. Dann relativeren sich neben dem Gewicht auch die die Iso unterschiede zwischen den beiden Systemen.
    Auch ist der Stromverbrauch bei den Evil je nach fotografierverhalten um einiges höher, das heist man muss auch das mehr an Akku ins gewicht mit einrechenen.

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Physik ist Brutal kompromisslos und die Kamerahersteller agieren an dem z.Zt Machbaren.
    Das schöne für uns Kunden ist wir können die Kompromisse eingehen die für uns am besten funktionieren.

  8. Ich hab auch den Versuch gemacht und mir zuerst eine PEN E-P1, später dann eine OM-D E-M5 gegönnt. Während ich die PEN mit einem kompakten 14-42 noch relativ häufig mitgenommen hab, war mir die M5 für „immer dabei“ deutlich zu unhandlich.

    Und mit dem Bedienkonzept bin ich auch nicht zurecht gekommen. Bei der PEN hat mir der Sucher gefehlt, mit der M5 bin ich (leider) überhaupt nicht warm geworden. Beide wieder verkauft.

    Die meisten Fotos mach ich immer noch mit meiner D700 bzw. Df. Die Fuji X30 ist als immer-dabei ein guter Begleiter, wobei die in letzter Zeit primär von der X-Pro1 abgelöst wurde.

    Die besseren (aber nicht technisch gesehen) Bilder mach ich trotzdem mit den Nikons, da ich da einfach blind weiß, was ich habe und sie perfekt in der Hand liegen.

  9. Na ja, um Birnen mit Birnen zu vergleichen müsste man wirklich FF-DSLR mit FF-Systemkamera vergleichen und dann fällt einem auf, dass die Objektive bei Sony auch schon ordentliche Klopper sind und von daher hat man IMHO mit einer A7 auch nichts gewonnen. Aber es muss ja nicht immer Birne sein, auch andere Früchtchen sind lecker. Mit Crop 2 ist man doch erheblich leichter unterwegs. Die einzigen Vorteile von m43 sind nunmal Gewicht, Größe und Unauffälligkeit, aber die wiegen so stark, dass ich mir einfach mal eine Zweit-Oly-Ausrüstung angeschafft habe. Seit dem bleibt die APS-C DSLR meistens zuhause. Bei m43 paßt das Komplettsystem in eine Umhängetasche, bei der DSLR brauche ich einen Rucksack.
    Aber warten wir mal ab, bis der (zweite) Tennisarm in ein paar Monaten abgeklungen ist, dann könnte ich wegen FF schwach werden. Das würde dann aber auf jeden Fall eine DSLR, denn ob mit oder ohne Spiegel, die FF-tauglichen Objektive werden nicht kleiner.

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