#508 – Ich sprech‘ analog

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19 Antworten auf „#508 – Ich sprech‘ analog“

  1. Stichwort: NASA-Bilder, public domain und Lizenzen

    In den USA fallen die publizierten Daten jeder Regierungsorganisation (und damit auch der NASA) automatisch unter „public domain“. Dass sich Space X hier auch anhängt, ist sehr lobenswert.

    In Europa (und hier vor allem in Deutschland und Österreich) gibt es hingegen das unveräußerliche Urheberrecht. Man KANN ganz einfach nicht auf die Urheberschaft verzichten. Das führt tw. zu sehr komplizierten Situationen, wenn die Urheberschaft nicht klar ist und dadurch die Werke gar nicht verwendet werden dürfen.
    (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit )

    Durch die Entwicklung der Creative Commons-Lizenzen und die Idee von „Open Data“ wurde die Sache ein bisschen leichter. Beispielsweise hat die ESA vor einiger Zeit damit angefangen, ihre Bilder unter CC-BY-SA zu veröffentlichen. Das ist zwar eine Einschränkung gegenüber „echter public domain“, aber viel besser als strenge, individuell notwendige Lizenzierung.

    http://www.esa.int/About_Us/Digital_Agenda/Open_Access_and_the_Creative_Commons

  2. Meine Zusammenfassung von Frau Diener: Mimimimimimimi.

    Sonst: alles bestens, wie immer. Danke dafür!

  3. Frau Diener kann die Canon nicht bedienen. Das ist das Problem von Frau Diener, nicht von Canon. Und von raw hat sie auch keine Ahnung.
    Schade um die Zeit, sich das anzuhören.

  4. Frau Dieners Sympathiewerte sind bei mir nach diesem Interview leider stark gefallen … wie predigt Ihr immer? Sinngemäß: Kauft Euch nicht zwei Tage vor dem Urlaub eine neue Kamera, das kann nur schief gehen.

    Auch bei den 3-stelligen Canons muss man nicht umständlich im Menü herumfummeln. Alles was mit Blende und Belichtung zu tun hat, kann mit dem Wahlrad (tw plus einem Button) ratzfatz eingestellt werden. Das man das nicht weiß, wenn man die Kamera unbedarft in die Hand bekommt, ist nachvollziehbar – aber sich dann so herablassend über die Kamera auszulassen ist tiefstes Niveau. Hatte selbst jahrelang eine 550D, und sie hat mich nie enttäuscht. Kann mir nicht vorstellen, dass die 700D solcherart abgebaut hat 🙁

  5. Spannend, dass man sich über die Blende eines Reise Tools lustig macht, wenn man sowieso immer mit einer Blende von 8 bis 11 fotografiert. Dann braucht man auch kein Summilux. Aber Hauptsache Leica.

    Stellt die Interviews bitte ans Ende des Podcast, damit man einfach abschalten kann.

  6. Oha! Chris hatte noch nie so eine zuckersüße, sanfte Stimme wie in dem Interview mit Frau Diener… 😉

  7. Ojeoje – Frau Dieners Äußerungen im Technikbereich war natürlich ein Schlag ins Kontor der Leica-Fotografen. So muss man ja nicht unbedingt Napalm ins Feuer schütten… (Ich spreche als Vertreter beider Lager)

    Ironischerweise fand ich (bevor ich es wußte!) die Bilder aus dem Tanger-Album poppender als die übrigen. In den Miniaturen der mobilen Flickr Darstellung ist mir das sogar aufgefallen.

    Ich besitze zwar gerade keine 700D, habe und hatte aber Canon DSLRs aller Arten.

    Belichtungsmessung: Selbst meine 400 und die 100 können die Belichtung so gut messen wie alle anderen Kameras heute – systembedingt muss der Fotograf manchmal mitdenken. Weiße Wände erzeugen dabei aber eher Unter- als Überbelichtung.

    Bedienung: Und natürlich ist es ohne Menü möglich, Blende oder Zeit zu verstellen. Und „Plaste“ sind die Canons doch gefühlt alle (meine 5 würde ich auch so bezeichnen) – na und? Dedizierte Einstellräder mit Beschriftung für Blende und Zeit sind allerdings schon sehr nett, finde ich.

    Und ich kann euch versichern. Die Belichtungsmessung einer Rangefinder ist sicher auch nicht unfehlbar, besonders im Rangefinder-Modus (die neueren kann man auch im Liveview-Modus benutzen, aber auch da, selbes Spiel).

    Auch von überschärften RAWs habe ich bisher noch nichts gehört.

    Objektive: Ob ein altes Summilux in der Blende 8-11 Reportage-Fotografie sichtbar bessere Ergebnisse bietet, würde ich nicht mit allzu breiter Schulter behaupten.

    Das wäre ja alles super egal, wenn das nicht in einem etwas herablassenden „eine Leica kann das viel besser“ Ton passiert wäre. Eine alte M9 mit einem noch älteren Summilux ist mit Sicherheit keine Kombination, die durch technische Überlegenheit gegen eine moderne DSLR glänzen will. Es sind ganz andere (auch psychologische) Faktoren, die den Unterschied machen – den darf man aber niemals versuchen zu argumentieren (Gremlins darf man nach Mitternacht auch nicht füttern). Bei mir persönlich bleibt die 5D/ii regelmäßig im Schrank liegen und ich ziehe entschleunigt und glücklich mit einer Leica los.

  8. Ich empfinde Fr. Dieners arrogante Art bei Holgi schon teilweise recht unerträglich, aber hier hat sie dies noch mal getoppt. Bin ich ja beruhigt, dass es mir nicht alleine so geht.

    Ist vermutlich aber nur der Neid, der aus all den Nicht-Leica-fotografierenden Massentouristen spricht.
    Oder es sind nur Canon Fanboys, deren Heiligtum man beleidigt hat.

  9. Rein vom Artikel http://photo.andrea-diener.de/werkzeug-ist-wichtig-sorry und den beispielfotos sieht man, dass entweder die Kamera tatsächlich defekt war, oder aber Frau Diener tatsächlich einfach damit nicht umgehen kann. Eine Vermutung könnte sein, dass die Spotmessung aktiv war.
    Und dass man den Drehregler zur Einstellung von Blende und Zeit nicht findet — sorry, aber weg ein Werkzeug nutzt, sollte sich wenigstens mal kurz mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen. Das ist tatsächlich ein völlig wirres Zeug, was sie da redet (Ins Menü zum Einstellen? Da KANN man nicht mal die Werte festlegen). Und schade, dass da nicht ein Widerspruch oder zumindest ein Hinweis auf „kenne dein Werkzeug“ kam.

  10. Frau Diener ist schon schwere Kost…
    Unsere Wege werden sich wahrscheinlich nie kreuzen. Und das ist vermutlich auch ganz gut so. Aber es kann ja jeder mit seiner Meinung glücklich sein.

  11. Ich finde diese süffisante arrogante Nörgeleien gerade sehr gut.
    Das Marketingwischiwachi in den Hochglanzprospekte von Reisen kann ich selber lesen….
    Und mit einer fremden Kamera geht das nie gut. Deswegen halt nicht <6 Monate eine Kamera vor einem Urlaub kaufen, das funktioniert einfach nicht. Dann steht die Kamera auf irgendeinem komischen Wert (sowas wie Spotmessung wie hier angesprochen) und man sieht es nicht, weil die Symboliken noch nicht bekannt sind. Und auch da haben die größeren Kameras mit dem 2. LCD oben Vorteile – man sieht eigentlich alles, was man da einstellen bzw verstellen kann. Sonst muß man sich wirklich durchs Menü klicken…

  12. (Off-) Topic Longboard: Inspiriert durch Boris Überlegung, ins Longboarding (sagt man das? – vermutlich nicht) einzusteigen, habe ich es schon mal getan. Vorgestern nach 10 Minuten Materialkunde beim örtlichen Sporthaus (netter Verkäufer; gab mir ungefragt noch etwas Discount) zugeschlagen. Gestern 10 Minuten auf dem Radweg probiert. Und eben per Longboard beim Konditor gewesen und Kuchen eingekauft (sogar die Torte kam heile an zuhause). Mann, das ist wirklich cool. Dieses „rollern – ausrollen“ Muster kommt mir mehr entgegen als kontinuierliche Belastung. Offenbar kann man sogar Mitte Fuffzig damit anfangen, Boris 🙂

  13. Frau Diener war herrlich! Welch ein Juwel! Ich sah sie beim hören des Podcasts bildlich vor mir mit ihrer genervten Hilflosigkeit ob des schnöden Plastikteils.

    Dass die 700d einer M9 i. S. Dynamikumfang, Weißabgleich und Belichtung (ja, bei richtiger Anwendung ganz sicher!) überlegen ist, interessiert nur am Rande. Sie fotografiert seit Jahren ausschließlich mit einer M9 und einem 50erLux. Eine lange Zeit in der frau mit ihrer Kamera zu einer Einheit reift. Alles an einer M9 ist selbsterklärend und intuitiv. Für Street, Reportage und Reise gibt es nur wenig besseres auf dem Markt. Und hat man erst einmal den Farblook des CCD-Sensors verinnerlicht, missfallen die Rohdaten einer 700d. Von ihrem Standpunkt aus gesehen eine verständliche Haltung!

    Alles an diesem Interview war echt, authentisch, polarisierend und emotional. Eines der besten Hörstücke! Bitte mehr davon!

  14. Da hat Frau Diener ja richtig ins Wespennest gestochen!
    Sie hat aber recht. Wenn man das manuellen Fokussieren und die Belichtungssteuerung über Blende am Objektiv und Zeit am Drehring gewohnt ist, dann ist eine DSLR von Canon schon ein richtiges Gefummel. Für die Drehräder, Wippen und Steuerkreuze habe ich auch zu wenige Finger!
    Ihre Meinung zu Belichtungsautomatiken kann ich allerdings nicht teilen.
    Eins ist sicher: Bevor ich mit einer (digitalen) DSLR manuell belichte, nehme ich in jedem Fall lieber das P-Programm!

  15. Es ist sowohl belustigend als auch erschreckend wie das Interview mit Frau Diener interpretiert und kommentiert wird.

    Das war ganz einfach ihr subjektiver Eindruck, den sie von dieser geborgten Kamera hatte!

    Die Hinweise auf das Lesen der Bedienungsanleitung sind auch goldig. Welche Bedienungsanleitung denn, bei einer geborgten Kamera? Wer hat denn überhaupt Lust, sich im Hotelzimmer mit einer Bedienungsanleitung einer fremden, ungewohnten Kamera zu beschäftigen, während die Gruppe auf einen wartet?

    Ob die Belichtungsmessung bei Canon jetzt gut oder schlecht ist oder ob ev. die Spotmessung eingeschalten war, ist irrelevant. Wenn man nicht weiß, wie die Belichtungsautomatik einer Kamera unter bestimmten Umständen reagiert, dann ist das immer ein Problem.

    Dass Frau Diener das Drücken eines Knopfes (mit einer seltsamen Bezeichnung) UND das Betätigen des Wahlrades zum Ändern der Blende (im manuellen Modus) als „ins Menü gehen“ interpretiert, ist auch vollkommen logisch für jemanden, der normalerweise einfach das Blendenrad des Objektivs benutzt. Vielleicht hat sie auch den „Schnelleinstellungsbildschirm“ benutzt, weil sie nie im Leben auf die Variante mit der „Av+/-„-Taste gekommen wäre. Damit wird das natürlich unheimlich viel komplizierter als über den Blendenring und sorgt für große Frustration.

    Es war ganz einfach ein fremdes und ungewohntes Werkzeug und das hat für große Frustration gesorgt. Das kann jeder nachvollziehen, der einmal eine Kamera des „bösen Rivalen“ ausprobiert hat oder von einer Kamera mit zwei Drehknöpfen auf eine Einsteigerkamera mit nur einem Einstellrad wechseln musste.

  16. Mich würde es interessieren, welches 18-135 mm Objektiv von Canon ihr bemängelt habt. Wenn es sich um die STM Variante handelte, kann ich die Kritik auch von Chris („Glasbaustein“) nicht ganz nachvollziehen. Denn im Bereich der Reise-Objektive ist das EF-S 18-135 STM bzw. das neuere mit mikro USM von der Bildqualität her eines der besten Reiseobjektive, was Canon für seine Crop-Kameras in den letzten Jahren herausgebracht hat, wenn man mal von EF-S 15-85 absieht.

    Zu Frau Dieners Canon Rant: Wenn ich persönlich eine mir unbekannte Kamera in die Hand gedrückt bekomme, weil meine andere mir beim Zoll abgenommen wurde, soll ich froh sein, wenigstens eine vernünftige Kamera in der Hand zu haben. Und da ist es unerheblich ob es eine Nikon, Pentax, Sony oder Canon ist. Ich würde aber wahrscheinlich ähnlich ratlos dastehen wie Frau Diener zwecks der ungewohnten Bedienung. Allerdings würde ich dann so frei sein, wenigstens den Halbautomatik-Modus zu verwenden. Denn zu 95% kommen bei diesem Modus schon ganz vernünftige Bilder heraus.

    Auch ihren Einwand mit den Canon RAWs kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

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